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	<title>Wirtschaft | Nachrichten, News &amp; Meldungen zur Wirtschaft in Afrika | FOKUS AFRIKA</title>
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	<description>Nachrichten aus Afrika</description>
	<lastBuildDate>Fri, 23 Oct 2026 19:16:39 +0000</lastBuildDate>
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	<title>Wirtschaft | Nachrichten, News &amp; Meldungen zur Wirtschaft in Afrika | FOKUS AFRIKA</title>
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	<item>
		<title>Deutschland haftet mit über acht Milliarden Euro für Afrikas Entwicklungsbank – Bundesregierung legt Zahlen offen</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/deutschland-haftet-mit-ueber-acht-milliarden-euro-fuer-afrikas-entwicklungsbank-bundesregierung-legt-zahlen-offen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Oct 2026 19:16:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Institutionelle Beziehungen]]></category>
		<category><![CDATA[Kontinentale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftsnachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
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		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Über acht Milliarden Euro Haftungskapital für Afrikas Entwicklungsbank, weitere Milliarden für Entwicklungsfonds: Die Bundesregierung legt Deutschlands finanzielle Verpflichtungen offen. Gleichzeitig zeigt sich, wie sich Zahlungen auf verschiedene Haushaltstitel verteilen und wie die Kontrolle der Mittel funktioniert.<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fdeutschland-haftet-mit-ueber-acht-milliarden-euro-fuer-afrikas-entwicklungsbank-bundesregierung-legt-zahlen-offen%2F&amp;action_name=Deutschland%20haftet%20mit%20%C3%BCber%20acht%20Milliarden%20Euro%20f%C3%BCr%20Afrikas%20Entwicklungsbank%20%E2%80%93%20Bundesregierung%20legt%20Zahlen%20offen&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/deutschland-haftet-mit-ueber-acht-milliarden-euro-fuer-afrikas-entwicklungsbank-bundesregierung-legt-zahlen-offen/">Deutschland haftet mit über acht Milliarden Euro für Afrikas Entwicklungsbank – Bundesregierung legt Zahlen offen</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Deutschland hat der Afrikanischen Entwicklungsbank seit 2019 zusätzliches Haftungskapital von insgesamt rund 8,1 Milliarden Euro zugesagt und weitere Milliardenbeträge für Entwicklungsfonds bereitgestellt. Die Bundesregierung veröffentlichte die Einzelheiten in ihrer Antwort vom 16. Oktober 2026 auf eine Kleine Anfrage der AfD-Bundestagsfraktion. Bei den milliardenschweren Haftungszusagen handelt es sich nicht um unmittelbar ausgezahltes Geld, sondern um Kapital, das die Bank unter bestimmten Voraussetzungen abrufen könnte. Die Angaben zeigen zugleich, wie Deutschland über Entwicklungsbanken und internationale Fonds Projekte in Afrika finanziert und welche Kontrollmöglichkeiten gegenüber diesen Institutionen bestehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für den Bundeshaushalt 2027 sind allein im Entwicklungsetat rund 1,36 Milliarden Euro für Beiträge an multilaterale Entwicklungsbanken vorgesehen. Allerdings verteilen sich weitere Zahlungen an dieselben Institutionen auf unterschiedliche Haushaltstitel und Ministerien.</p>



<h2 id="h-mehr-als-acht-milliarden-euro-haftungskapital-fur-die-afrikanische-entwicklungsbank" class="wp-block-heading"><span id="mehr-als-acht-milliarden-euro-haftungskapital-fuer-die-afrikanische-entwicklungsbank">Mehr als acht Milliarden Euro Haftungskapital für die Afrikanische Entwicklungsbank</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Den größten Betrag machen Deutschlands Kapitalzusagen an die Afrikanische Entwicklungsbank (AfDB) aus.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Rahmen der siebten allgemeinen Kapitalerhöhung verpflichtete sich Deutschland im Oktober 2019 zur Bereitstellung von rund 3,9 Milliarden Euro Haftungskapital. Hinzu kamen rund 249 Millionen Euro tatsächlich einzuzahlendes Kapital, dessen Zahlung über acht Jahresraten von 2020 bis 2027 verteilt wurde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Mai 2024 folgte eine weitere Haftungskapitalerhöhung im Umfang von rund 4,19 Milliarden Euro. Bereits 2022 hatte Deutschland zusätzliche Kapitalanteile gezeichnet, darunter rund 19 Millionen Euro Haftungskapital und rund 1,2 Millionen Euro Einzahlungskapital.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zusammengenommen ergeben diese Beschlüsse seit 2019 zusätzliche Haftungszusagen von rund 8,1 Milliarden Euro.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Anders als das Einzahlungskapital fließen diese Beträge zunächst nicht aus dem Bundeshaushalt ab.<a href="https://fokus-afrika.de/entwicklungsbank-afdb-stellt-25-milliarden-us-dollar-fuer-infrastrukturprojekte-in-tansania-bereit/"> Das abrufbare Kapital dient der finanziellen Absicherung der Entwicklungsbank und stärkt ihre Möglichkeiten, Kredite zu vergeben und sich selbst am Kapitalmarkt zu refinanzieren.</a></p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/10/55606247145_3260aad33c_k-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-31102 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/10/55606247145_3260aad33c_k-1024x683.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/10/55606247145_3260aad33c_k-300x200.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/10/55606247145_3260aad33c_k-768x512.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/10/55606247145_3260aad33c_k-1536x1024.jpg 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/10/55606247145_3260aad33c_k-380x253.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/10/55606247145_3260aad33c_k-800x533.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/10/55606247145_3260aad33c_k-1160x773.jpg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/10/55606247145_3260aad33c_k.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Die Bundesregierung erklärt, dass es bei keiner der untersuchten multilateralen Entwicklungsbanken seit Gründung der Weltbank vor rund 80 Jahren zu einem unvorhergesehenen Abruf solchen Haftungskapitals gekommen sei.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Deshalb seien derzeit auch keine Haushaltsmittel für einen möglichen Abruf vorgesehen. Sollte eine Entwicklungsbank tatsächlich Kapital anfordern, müssten entsprechende Mittel gegebenenfalls über die dafür vorgesehenen haushaltsrechtlichen Verfahren bereitgestellt werden.</p>



<h2 id="h-weitere-1-23-milliarden-euro-fur-den-afrikanischen-entwicklungsfonds" class="wp-block-heading"><span id="weitere-123-milliarden-euro-fuer-den-afrikanischen-entwicklungsfonds">Weitere 1,23 Milliarden Euro für den Afrikanischen Entwicklungsfonds</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Neben der Bank selbst finanziert Deutschland den Afrikanischen Entwicklungsfonds. <a href="https://fokus-afrika.de/flexibilitaet-fuer-den-afrikanischen-entwicklungsfonds-erweitert-kapitalmarktoeffnung-ermoeglicht-hoehere-ausleihvolumen/">Dieser unterstützt vor allem wirtschaftlich schwächere afrikanische Staaten mit besonders günstigen Krediten und Zuschüssen.</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Für die 15. Wiederauffüllung des Fonds sagte die Bundesregierung im Mai 2020 rund 559,7 Millionen Euro zu. Die vereinbarten Zahlungen erstrecken sich teilweise bis 2039.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei der 16. Wiederauffüllung im April 2023 erhöhte Deutschland sein Engagement um weitere 675,1 Millionen Euro. Die Zahlungen dafür sind bis 2032 vorgesehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Beide Zusagen belaufen sich zusammen auf rund 1,23 Milliarden Euro.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Beiträge zum Entwicklungsfonds unterscheiden sich vom Haftungskapital der Entwicklungsbank. <a href="https://fokus-afrika.de/bmz-gibt-zu-mittelverteilung-des-afrika-fonds-ueber-jahrzehnte-unklar/">Es handelt sich um Finanzierungszusagen, die in vereinbarten Raten tatsächlich geleistet werden.</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Deutschland ist seit 1981 Mitglied der Afrikanischen Entwicklungsbank und beteiligt sich seit 1973 am Afrikanischen Entwicklungsfonds.</p>



<h2 id="h-erneuerbare-energien-und-infrastruktur-erhalten-zusatzliche-mittel" class="wp-block-heading"><span id="erneuerbare-energien-und-infrastruktur-erhalten-zusaetzliche-mittel">Erneuerbare Energien und Infrastruktur erhalten zusätzliche Mittel</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Über seine Mitgliedschaft bei der Afrikanischen Entwicklungsbank hinaus finanziert Deutschland weitere Programme, die von internationalen Entwicklungsinstitutionen verwaltet werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Schwerpunkt ist der Sustainable Energy Fund for Africa (SEFA). Dieser Fonds unterstützt die Entwicklung nachhaltiger Energieprojekte und soll Investitionen in erneuerbare Energien erleichtern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zwischen 2020 und 2025 zahlte Deutschland insgesamt rund 209,5 Millionen Euro in den Fonds ein. Allein 2024 waren es 45 Millionen Euro, im Jahr 2025 weitere 34,5 Millionen Euro.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hinzu kamen 2025 erstmals 18,4 Millionen Euro für die Infrastructure Project Preparation Facility der Neuen Partnerschaft für Afrikas Entwicklung (NEPAD). Das Programm unterstützt die Vorbereitung grenzüberschreitender Infrastrukturvorhaben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Weitere zwei Millionen Euro stellte die Bundesregierung 2025 für die African Legal Support Facility bereit. Die Einrichtung unterstützt afrikanische Staaten bei komplexen rechtlichen Fragen, insbesondere bei Verhandlungen über wirtschaftliche und finanzielle Verträge.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch über die Weltbankgruppe werden Afrika-bezogene Programme finanziert. Für einen Treuhandfonds zur Unterstützung sozialer Sicherungssysteme in der Sahelregion zahlte der Bund 2025 weitere 40 Millionen Euro.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung finanzierte Deutschland 2024 außerdem ein Programm zur Beschleunigung der Energiewende in Ägypten mit 15 Millionen Euro.</p>



<h2 id="h-bundesrechnungshof-kritisiert-fehlende-gesamtubersicht" class="wp-block-heading"><span id="bundesrechnungshof-kritisiert-fehlende-gesamtuebersicht">Bundesrechnungshof kritisiert fehlende Gesamtübersicht</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die deutsche Beteiligung an Entwicklungsbanken wird aus mehreren Bereichen des Bundeshaushalts finanziert. Neben dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung sind weitere Ressorts und der allgemeine Bundeshaushalt beteiligt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Bundesrechnungshof hatte im September 2025 bemängelt, dass sich die gesamten Zahlungen an einzelne Entwicklungsbanken nicht unmittelbar aus dem Entwicklungsetat nachvollziehen lassen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In ihrer Antwort nennt die Bundesregierung zahlreiche zusätzliche Haushaltstitel, aus denen zwischen 2020 und 2025 Beiträge geleistet wurden. Für detaillierte Zahlungen verweist sie teilweise auf die öffentlich zugänglichen Bundeshaushalte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch bei Kapitalerhöhungen und Wiederauffüllungen der Fonds bestehen besondere Verfahren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Angaben der Bundesregierung werden entsprechende Zusagen durch die Hinterlegung von Beitrags- oder Kapitalzeichnungsurkunden rechtsverbindlich. Eine gesonderte parlamentarische Befassung mit jedem einzelnen Vorgang erfolgt nicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Allerdings müssen internationale Finanzierungszusagen nach einem Beschluss des Haushaltsausschusses aus dem Jahr 2019 vor ihrer verbindlichen Abgabe den zuständigen Berichterstattern des Bundestages zur Kenntnis gegeben werden.</p>



<h2 id="h-kontrolle-der-entwicklungsbanken-erfolgt-uber-internationale-gremien" class="wp-block-heading"><span id="kontrolle-der-entwicklungsbanken-erfolgt-ueber-internationale-gremien">Kontrolle der Entwicklungsbanken erfolgt über internationale Gremien</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Bundesregierung stellt zudem klar, dass die Kontrolle multilateraler Entwicklungsbanken grundsätzlich gemeinschaftlich durch ihre Mitgliedstaaten erfolgt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dafür bestehen Gouverneursräte, Exekutivdirektorien und unabhängige Evaluierungs- und Rechenschaftsmechanismen der jeweiligen Institutionen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Deutschland ist in diesen Gremien vertreten. Bei der Afrikanischen Entwicklungsbank wurde zwischen 2020 und 2025 durchgehend eine Position als Exekutivdirektor beziehungsweise Senior Advisor besetzt. Die Kosten wurden über bankeigene Verträge getragen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Bundesregierung verweist darauf, dass die Banken ihren Anteilseignern gegenüber zur Auskunft verpflichtet sind. Eigene unmittelbare Prüfungsrechte einzelner Mitgliedstaaten stehen jedoch nicht anstelle der gemeinsamen Kontrollstrukturen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für die vom Bund finanzierten Treuhandfonds nennt die Antwort Verwaltungsgebühren, die überwiegend zwischen fünf und zwölf Prozent liegen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine vollständige Aufstellung der jeweiligen Gebührenbeträge für jeden einzelnen Fonds enthält die Antwort nicht.</p>



<h2 id="h-bundesregierung-bestatigt-ausbleibende-finanzielle-ruckflusse" class="wp-block-heading"><span id="bundesregierung-bestaetigt-ausbleibende-finanzielle-rueckfluesse">Bundesregierung bestätigt ausbleibende finanzielle Rückflüsse</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Zwischen 2020 und 2024 erhielt Deutschland von den untersuchten Entwicklungsbanken grundsätzlich keine Gewinnausschüttungen oder Kapitalrückzahlungen. Eine Ausnahme bilden Tilgungszahlungen aus einer älteren internationalen Finanzierungsvereinbarung von 1977.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Bundesregierung betont allerdings, dass die Mitgliedschaft in Entwicklungsbanken nicht der finanziellen Gewinnerzielung diene.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ziel sei vielmehr, Entwicklungsprojekte zu finanzieren, Armut zu bekämpfen und internationale öffentliche Güter wie Klimaschutz, Frieden und Pandemievorsorge bereitzustellen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/alabali-radovan-rueckt-entwicklungspolitik-bei-muenchner-sicherheitskonferenz-in-den-fokus/" data-type="post" data-id="24604">In ihrer Antwort bezeichnet die Bundesregierung Entwicklungspolitik zugleich als strategische Investition in die eigene Sicherheit und den eigenen Wohlstand.</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit den Entwicklungsbanken sollen deutsche Haushaltsmittel weitere Finanzierungen mobilisieren und langfristige Projekte ermöglichen, die einzelne Staaten oder öffentliche Haushalte allein nicht tragen könnten.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Dangote-Börsengang könnte Nigerias Anlegerzahl verfünffachen – Afrikas Börsen rücken zusammen</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/dangote-boersengang-koennte-nigerias-anlegerzahl-verfuenffachen-afrikas-boersen-ruecken-zusammen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Oct 2026 18:27:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nigeria]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Handel]]></category>
		<category><![CDATA[Investitionen]]></category>
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		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein Börsengang von rund 1,4 Milliarden Euro soll Afrikas Kapitalmärkte enger verbinden. Nigerias Börsenchef erwartet bis zu fünfmal mehr aktive Anleger, während Investoren aus zahlreichen afrikanischen Staaten Zugang zur Dangote-Raffinerie erhalten sollen.<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fdangote-boersengang-koennte-nigerias-anlegerzahl-verfuenffachen-afrikas-boersen-ruecken-zusammen%2F&amp;action_name=Dangote-B%C3%B6rsengang%20k%C3%B6nnte%20Nigerias%20Anlegerzahl%20verf%C3%BCnffachen%20%E2%80%93%20Afrikas%20B%C3%B6rsen%20r%C3%BCcken%20zusammen&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/dangote-boersengang-koennte-nigerias-anlegerzahl-verfuenffachen-afrikas-boersen-ruecken-zusammen/">Dangote-Börsengang könnte Nigerias Anlegerzahl verfünffachen – Afrikas Börsen rücken zusammen</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Der milliardenschwere Börsengang der Dangote-Raffinerie könnte die Zahl aktiver Anleger in Nigeria verdrei- bis verfünffachen und zugleich die Kapitalmärkte mehrerer afrikanischer Staaten enger miteinander verbinden. Die Zeichnungsfrist für die Aktien endet am 27. Oktober 2026. Der Chef der Nigerian Exchange Group, Temi Popoola, erwartet durch das Angebot einen erheblichen Zuwachs an Privatanlegern. Gleichzeitig arbeitet die nigerianische Börse mit Partnern in Ägypten, Kenia, Botswana und Äthiopien daran, grenzüberschreitende Investitionen über neue Finanzinstrumente zu ermöglichen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die von Unternehmer Aliko Dangote kontrollierte Raffinerie bietet insgesamt 4,1 Milliarden Aktien zum Kauf an. Das Emissionsvolumen beträgt umgerechnet rund 1,4 Milliarden Euro und könnte durch den Verkauf zusätzlicher Aktien auf etwa 1,9 Milliarden Euro steigen. Damit zählt die Transaktion zu den größten geplanten Börsengängen in der Geschichte Afrikas.</p>



<h2 id="h-millionen-neue-anleger-fur-nigerias-kapitalmarkt" class="wp-block-heading"><span id="millionen-neue-anleger-fuer-nigerias-kapitalmarkt">Millionen neue Anleger für Nigerias Kapitalmarkt</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Popoola erklärte gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters am Rande des Financial Times Africa Summit, dass der Börsengang weit über die Kapitalbeschaffung für ein einzelnes Unternehmen hinausgehe.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bislang beteiligen sich nach seinen Angaben nur etwa fünf Prozent der nigerianischen Bevölkerung, rund zwölf Millionen Menschen, am Kapitalmarkt. Aktiv mit Wertpapieren handeln jedoch lediglich einige Hunderttausend.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Börsenchef hält es für möglich, dass sich diese Zahl durch das Dangote-Angebot auf das Drei- bis Fünffache erhöht. Eine konkrete Prognose zur künftigen Gesamtzahl aktiver Anleger nannte er nicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Nigerian Exchange setzt bei der Vermarktung auch auf neue Vertriebskanäle. Aktien können über zugelassene Anbieter unter anderem mithilfe von WhatsApp, mobilen Zahlungssystemen und einfachen Mobiltelefonen gezeichnet werden. Damit sollen insbesondere Menschen erreicht werden, die bisher keinen direkten Zugang zum Aktienmarkt hatten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Raffinerie bietet die Aktien zu einem Ausgabepreis von 525 nigerianischen Naira an, umgerechnet rund 0,34 Euro. Die Mindestzeichnung beträgt zehn Aktien und damit ungefähr 3,40 Euro.</p>



<h2 id="h-agypten-kenia-botswana-und-athiopien-werden-eingebunden" class="wp-block-heading"><span id="aegypten-kenia-botswana-und-aethiopien-werden-eingebunden">Ägypten, Kenia, Botswana und Äthiopien werden eingebunden</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Parallel zum Börsengang treibt die Nigerian Exchange Group die Zusammenarbeit mit anderen afrikanischen Handelsplätzen voran.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Zentrum stehen sogenannte Hinterlegungsscheine. Diese Finanzinstrumente verbriefen Anteile an einem Unternehmen und ermöglichen Anlegern, über ihren heimischen Kapitalmarkt in ausländische Aktien zu investieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Popoola erklärte, entsprechende Vereinbarungen mit Börsen in Ägypten, Kenia, Botswana und Äthiopien seien teilweise bereits eingerichtet oder befänden sich noch im Genehmigungsverfahren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Afrika wird nicht nur durch Rhetorik verbunden, sondern durch echte Lösungen vor Ort“, sagte der Börsenchef.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In Kenia hat die Kapitalmarktaufsicht bereits am 5. Oktober eine entsprechende Beteiligungsstruktur genehmigt. Renaissance Capital Kenya darf berechtigten Investoren den Zugang zum Dangote-Börsengang über internationale Hinterlegungsscheine ermöglichen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die später vorgesehene Notierung dieser Papiere an der Nairobi Securities Exchange benötigt allerdings noch die entsprechenden Genehmigungen in Nigeria.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch in Botswana werden vergleichbare Instrumente vorbereitet, um Investoren aus dem südlichen Afrika den Zugang zu ermöglichen. In Ägypten und Äthiopien laufen ebenfalls Bemühungen, geeignete Handels- und Beteiligungsstrukturen aufzubauen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Projekt soll den grenzüberschreitenden Kapitalverkehr erleichtern. Afrikanische Anleger könnten dadurch künftig stärker an Unternehmen anderer Länder beteiligt werden, ohne sämtliche Transaktionen unmittelbar über ausländische Börsen abwickeln zu müssen.</p>



<h2 id="h-investoren-aus-51-afrikanischen-landern-zeigen-interesse" class="wp-block-heading"><span id="investoren-aus-51-afrikanischen-laendern-zeigen-interesse">Investoren aus 51 afrikanischen Ländern zeigen Interesse</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Börsengang stößt nach Unternehmensangaben bereits international auf erhebliches Interesse.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Dangote-Gruppe spricht von Investoren aus mehr als 90 Staaten, darunter 51 afrikanischen Ländern. Das Interesse umfasst Privatanleger, Pensionsfonds, Finanzinstitute und Vermögensverwalter. Unabhängig bestätigte endgültige Zeichnungszahlen liegen bislang nicht vor.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Finanzchef der Dangote-Gruppe, Murat Erden, erklärte, die Öffnung des Kapitals solle afrikanischen Anlegern ermöglichen, sich unmittelbar am Eigentum großer Industrieunternehmen des Kontinents zu beteiligen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ursprünglich sollte die Zeichnungsfrist am 13. Oktober enden. Die nigerianische Kapitalmarktaufsicht genehmigte jedoch eine Verlängerung um zwei Wochen. Dadurch erhalten insbesondere Investoren außerhalb Nigerias zusätzliche Zeit, um Konten zu eröffnen und regulatorische Voraussetzungen zu erfüllen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dangote selbst erklärte, die Nachfrage übersteige das ursprünglich angestrebte Emissionsvolumen bereits um das Drei- bis Vierfache. Eine detaillierte, unabhängig überprüfte Aufstellung der Zeichnungen wurde bislang nicht veröffentlicht.</p>



<h2 id="h-raffinerie-meldet-milliardengewinne" class="wp-block-heading"><span id="raffinerie-meldet-milliardengewinne">Raffinerie meldet Milliardengewinne</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das Interesse der Anleger wird auch durch die jüngsten Geschäftszahlen des Unternehmens gestützt.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img decoding="async" width="1024" height="765" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/10/Dangote-refinery-Lekki-drone-small-Lagos-Nigeria-IMG_7237b-1024x765.jpg" alt="" class="wp-image-31066 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/10/Dangote-refinery-Lekki-drone-small-Lagos-Nigeria-IMG_7237b-1024x765.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/10/Dangote-refinery-Lekki-drone-small-Lagos-Nigeria-IMG_7237b-300x225.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/10/Dangote-refinery-Lekki-drone-small-Lagos-Nigeria-IMG_7237b-768x573.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/10/Dangote-refinery-Lekki-drone-small-Lagos-Nigeria-IMG_7237b-200x150.jpg 200w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/10/Dangote-refinery-Lekki-drone-small-Lagos-Nigeria-IMG_7237b-260x195.jpg 260w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/10/Dangote-refinery-Lekki-drone-small-Lagos-Nigeria-IMG_7237b-380x284.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/10/Dangote-refinery-Lekki-drone-small-Lagos-Nigeria-IMG_7237b-800x597.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/10/Dangote-refinery-Lekki-drone-small-Lagos-Nigeria-IMG_7237b-1160x866.jpg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/10/Dangote-refinery-Lekki-drone-small-Lagos-Nigeria-IMG_7237b.jpg 1500w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Für die ersten neun Monate des Jahres 2026 meldete Dangote Petroleum Refinery and Petrochemicals einen Umsatz von umgerechnet rund 20 Milliarden Euro. Gegenüber dem Vergleichszeitraum 2025 entspricht dies einem Anstieg um etwa 144 Prozent.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der Nettogewinn erreichte nach Unternehmensangaben ungefähr 4,2 Milliarden Euro. Im Vorjahreszeitraum hatte die Raffinerie noch einen Verlust von rund 105 Millionen Euro ausgewiesen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Investmentgesellschaft Renaissance Capital Africa hob daraufhin ihre Bewertung der Raffinerieaktie auf umgerechnet etwa 0,46 Euro an. Das entspricht einem rechnerischen Aufschlag von 33,4 Prozent gegenüber dem Ausgabepreis.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Bewertung stellt allerdings eine Analystenschätzung dar und garantiert keinen entsprechenden Börsenkurs. Renaissance Capital verweist unter anderem auf Risiken durch schwankende Raffineriemargen, Wechselkursbewegungen und mögliche Verzögerungen beim Ausbau der Produktionskapazitäten.</p>



<h2 id="h-nigeria-will-zum-kapitalmarkt-fur-afrikanische-unternehmen-werden" class="wp-block-heading"><span id="nigeria-will-zum-kapitalmarkt-fuer-afrikanische-unternehmen-werden">Nigeria will zum Kapitalmarkt für afrikanische Unternehmen werden</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Für die Nigerian Exchange ist der Dangote-Börsengang Teil einer breiteren Strategie zur Integration afrikanischer Finanzmärkte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Popoola erklärte, dass weitere nigerianische Unternehmen internationale Börsennotierungen in London, New York und im Nahen Osten prüften. Bereits heute verfügen Unternehmen wie Seplat Energy, Airtel Africa und Guaranty Trust Holding Company über internationale Zweitnotierungen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch Dangote Cement plant nach Angaben des Börsenchefs eine Notierung in London, möglicherweise bereits im November.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die zunehmende Nutzung grenzüberschreitend handelbarer Wertpapiere soll Kapitalbewegungen zwischen afrikanischen Börsen erleichtern und Unternehmen zusätzliche Finanzierungsmöglichkeiten eröffnen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Allerdings konkurrieren die Börsen zunehmend mit privaten Kapitalgebern. Nach Einschätzung Popoolas dürften innerhalb der kommenden zwölf Monate weniger als zehn nigerianische Unternehmen neu an die Börse gehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Beim Dangote-Angebot sollen die Zeichnungsanträge nach Ablauf der Frist am 27. Oktober zusammengeführt und die Zuteilungen anschließend regulatorisch geprüft werden. Der Börsenhandel ist für November vorgesehen.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Iran-Krieg trifft Nordafrika: IWF senkt Wachstumsprognosen für Libyen und Marokko</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/iran-krieg-trifft-nordafrika-iwf-senkt-wachstumsprognosen-fuer-libyen-und-marokko/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Oct 2026 16:55:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Internationale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[Nordafrika]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[Investitionen]]></category>
		<category><![CDATA[IWF]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Iran-Krieg verändert die wirtschaftlichen Aussichten Nordafrikas: Der IWF senkt seine Wachstumsprognosen für Libyen und Marokko, während Ägypten stärker wächst als erwartet. Steigende Energiepreise und gestörte Handelswege bleiben erhebliche Risiken.<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Firan-krieg-trifft-nordafrika-iwf-senkt-wachstumsprognosen-fuer-libyen-und-marokko%2F&amp;action_name=Iran-Krieg%20trifft%20Nordafrika%3A%20IWF%20senkt%20Wachstumsprognosen%20f%C3%BCr%20Libyen%20und%20Marokko&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat seine Wachstumsprognosen für Libyen und Marokko angesichts der wirtschaftlichen Folgen des Iran-Krieges gesenkt, während Ägypten und Tunesien besser abschneiden dürften als zunächst erwartet. Die neuen Zahlen veröffentlichte der IWF am Donnerstag, dem 22. Oktober 2026, in seinem regionalen Wirtschaftsausblick. Trotz steigender Energiepreise, gestörter Handelswege und wachsender Unsicherheit erwartet die Organisation für alle nordafrikanischen Staaten weiterhin ein Wirtschaftswachstum. Die Unterschiede zwischen den Ländern sind allerdings erheblich, insbesondere zwischen den Energieexporteuren und den stärker von Importen abhängigen Volkswirtschaften.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für die Gesamtregion Nahost und Nordafrika erwartet der IWF 2026 einen Rückgang der Wirtschaftsleistung um zwei Prozent. Diese Entwicklung wird allerdings vor allem durch die schweren Einbrüche bei den vom Krieg unmittelbar betroffenen Energieexporteuren des Nahen Ostens verursacht. Die nordafrikanischen Volkswirtschaften zeigen sich bislang deutlich widerstandsfähiger.</p>



<h2 id="h-libyen-verliert-deutlich-an-wachstum-algerien-bleibt-stabil" class="wp-block-heading"><span id="libyen-verliert-deutlich-an-wachstum-algerien-bleibt-stabil">Libyen verliert deutlich an Wachstum, Algerien bleibt stabil</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Besonders stark hat der IWF seine Erwartungen für Libyen korrigiert. Nach einem Wirtschaftswachstum von 15,9 Prozent im Jahr 2025 dürfte das Bruttoinlandsprodukt 2026 nur noch um 3,3 Prozent steigen. Im April hatte der Fonds noch mit 6,7 Prozent gerechnet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Abwärtskorrektur um 3,4 Prozentpunkte zählt zu den größten unter den nordafrikanischen Volkswirtschaften. Libyens Wirtschaft ist stark von der Erdölförderung abhängig und damit besonders anfällig für Produktionsschwankungen, Handelsstörungen und politische Unsicherheit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für 2027 erwartet der IWF nur noch ein Wachstum von 2,9 Prozent. Auch diese Prognose wurde gegenüber April gesenkt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Anders entwickelt sich Algerien. Für das Land rechnet der Fonds 2026 mit einem Wachstum von 3,8 Prozent, nahezu unverändert gegenüber den 3,9 Prozent des Vorjahres. Die Prognose entspricht der bereits im April veröffentlichten Erwartung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als Exporteur von Erdöl und Erdgas profitiert Algerien von höheren internationalen Energiepreisen. Der IWF erwartet deshalb eine Verbesserung seiner außenwirtschaftlichen Position. Gleichzeitig belasten höhere Importpreise und zunehmender Inflationsdruck die Binnenwirtschaft.</p>



<h2 id="h-agypten-wachst-starker-als-erwartet" class="wp-block-heading"><span id="aegypten-waechst-staerker-als-erwartet">Ägypten wächst stärker als erwartet</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ägypten hebt sich mit einer verbesserten Wachstumsprognose von den meisten Ländern der Region ab. Der IWF erwartet 2026 eine Expansion um 5,1 Prozent, nachdem die Wirtschaft im Vorjahr um 4,4 Prozent gewachsen war.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gegenüber seiner April-Prognose erhöhte der Fonds die Wachstumserwartung um 0,9 Prozentpunkte. Damit verzeichnet Ägypten unter den größeren nordafrikanischen Volkswirtschaften eine der stärksten positiven Korrekturen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Einschätzung der IWF-Ökonomen wird die Entwicklung durch robuste Überweisungen von im Ausland lebenden Ägyptern, die Binnennachfrage und wirtschaftspolitische Maßnahmen gestützt. Auch der Tourismus hat sich trotz des regionalen Konflikts bislang vergleichsweise stabil entwickelt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gleichzeitig bleibt Ägypten erheblichen wirtschaftlichen Belastungen ausgesetzt. Die Landeswährung verlor zwischen Februar und August nominal effektiv rund sechs Prozent an Wert. Dadurch verteuerten sich Importe zusätzlich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im August erreichte die jährliche Inflationsrate 14,5 Prozent. Höhere Lebensmittel- und Energiekosten verstärken den Preisdruck auf private Haushalte und Unternehmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die geopolitische Lage betrifft außerdem den Suezkanal, eine wichtige Einnahmequelle Ägyptens. Störungen des internationalen Schiffsverkehrs im Roten Meer können die wirtschaftlichen Erträge der Handelsroute beeinträchtigen.</p>



<h2 id="h-marokko-und-tunesien-wachsen-langsamer" class="wp-block-heading"><span id="marokko-und-tunesien-wachsen-langsamer">Marokko und Tunesien wachsen langsamer</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Für Marokko rechnet der IWF 2026 mit einem Wirtschaftswachstum von 4,5 Prozent. Gegenüber dem Vorjahr mit 4,9 Prozent bedeutet dies eine leichte Abschwächung. Die Prognose wurde seit April um 0,4 Prozentpunkte gesenkt.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="682" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/09/4_Tanger_Med_040917-1024x682.jpg" alt="" class="wp-image-30041 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/09/4_Tanger_Med_040917-1024x682.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/09/4_Tanger_Med_040917-300x200.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/09/4_Tanger_Med_040917-768x512.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/09/4_Tanger_Med_040917-380x253.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/09/4_Tanger_Med_040917-800x533.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/09/4_Tanger_Med_040917-1160x773.jpg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/09/4_Tanger_Med_040917.jpg 1280w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Die marokkanische Wirtschaft wird weiterhin von Investitionen, der Binnennachfrage und einem stabilen Tourismussektor getragen. Besonders Infrastrukturinvestitionen sollen nach Einschätzung des IWF das Wachstum auch mittelfristig unterstützen.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Belastend wirken dagegen höhere Kosten für Energie und importierte Güter. Für Marokko als Nettoimporteur von Energie verschlechtern steigende Weltmarktpreise die Handelsbedingungen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In Tunesien fällt das Wachstum schwächer aus. Nach 2,7 Prozent im Jahr 2025 erwartet der IWF für 2026 einen Zuwachs von 2,4 Prozent.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Damit liegt die neue Schätzung allerdings um 0,3 Prozentpunkte über der April-Prognose. Der Fonds verweist auf eine vergleichsweise stabile Entwicklung bei Überweisungen aus dem Ausland und im Tourismussektor.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dennoch bleibt der wirtschaftliche Spielraum Tunesiens begrenzt. Die hohe Staatsverschuldung, steigende Importkosten und bestehende Finanzierungsprobleme erschweren die Reaktion auf externe Preisschocks.</p>



<h2 id="h-mauretanien-sudan-und-dschibuti-mit-unterschiedlichen-entwicklungen" class="wp-block-heading"><span id="mauretanien-sudan-und-dschibuti-mit-unterschiedlichen-entwicklungen">Mauretanien, Sudan und Dschibuti mit unterschiedlichen Entwicklungen</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Für Mauretanien prognostiziert der IWF ein Wachstum von 4,4 Prozent. Die Schätzung blieb gegenüber April unverändert und liegt über dem Wert von 3,6 Prozent aus dem Jahr 2025.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die wirtschaftliche Entwicklung wird unter anderem durch den Rohstoffsektor gestützt. Gleichzeitig gehört Mauretanien zu den Ländern, die aufgrund ihrer Abhängigkeit von Lebensmittel- und Energieimporten besonders empfindlich auf steigende Weltmarktpreise reagieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sudan könnte nach der schweren wirtschaftlichen Zerstörung durch den Bürgerkrieg 2026 wieder um sieben Prozent wachsen. Für 2027 erwartet der IWF sogar einen Zuwachs von 15 Prozent.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Wachstumsraten beruhen jedoch auf einem stark geschrumpften wirtschaftlichen Ausgangsniveau. Die Prognose setzt unter anderem eine teilweise Erholung der Produktion und den Wiederaufbau wirtschaftlicher Aktivitäten voraus.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dschibuti dürfte 2026 um 5,6 Prozent wachsen. Gegenüber April wurde die Prognose allerdings um 0,4 Prozentpunkte reduziert. Auch hier belasten höhere Lebensmittelpreise und Transportkosten die Wirtschaft.</p>



<h2 id="h-energiepreise-und-inflation-setzen-nordafrika-unter-druck" class="wp-block-heading"><span id="energiepreise-und-inflation-setzen-nordafrika-unter-druck">Energiepreise und Inflation setzen Nordafrika unter Druck</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Iran-Krieg hat die internationalen Energie- und Rohstoffmärkte seit Februar erheblich verändert. Der Ölpreis stieg von rund 65 US-Dollar je Barrel im Januar auf nahezu 118 Dollar Ende März. Nach einer zwischenzeitlichen Entspannung überschritt er im September erneut zeitweise die Marke von 100 Dollar.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Noch stärker verteuerten sich einige Erdölprodukte. Nach IWF-Berechnungen lagen die Preise für Flugzeugtreibstoff Mitte September rund 85 Prozent über dem Vorkriegsniveau, Diesel verteuerte sich um 68 Prozent und Benzin um 45 Prozent.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hinzu kommen Preissteigerungen bei Lebensmitteln und Düngemitteln. Weizen und bestimmte phosphathaltige Düngemittel waren im September rund 25 Prozent teurer als Ende Februar.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Entwicklung trifft die nordafrikanischen Staaten unterschiedlich. Algerien kann als Energieexporteur höhere Einnahmen erzielen. Marokko und Tunesien müssen dagegen mehr für Energieimporte ausgeben. In Ägypten verstärken Wechselkurseffekte den Preisdruck.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der IWF warnt zudem vor wachsenden Belastungen für die öffentlichen Haushalte. Viele Regierungen haben mit Subventionen, Preisregulierungen und anderen Unterstützungsmaßnahmen versucht, die Auswirkungen steigender Kosten abzufedern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Solche Maßnahmen schützen Haushalte kurzfristig vor höheren Preisen, erhöhen jedoch die staatlichen Ausgaben und können die Haushaltsdefizite vergrößern.</p>



<h2 id="h-erholung-hangt-vom-weiteren-kriegsverlauf-ab" class="wp-block-heading"><span id="erholung-haengt-vom-weiteren-kriegsverlauf-ab">Erholung hängt vom weiteren Kriegsverlauf ab</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Für 2027 erwartet der IWF weiterhin Wachstum in den nordafrikanischen Ländern. Ägypten soll um 4,7 Prozent wachsen, Marokko um 4,2 Prozent und Algerien um 3,2 Prozent. Für Tunesien prognostiziert der Fonds zwei Prozent, für Libyen 2,9 Prozent und für Mauretanien erneut 4,4 Prozent.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Erwartungen stehen allerdings unter erheblichen geopolitischen Vorbehalten. Das Basisszenario des IWF geht davon aus, dass die Kampfhandlungen im Nahen Osten nach dem ersten Quartal 2027 beendet werden und sich die Energieproduktion sowie der internationale Handel anschließend schrittweise normalisieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sollte sich der Krieg verlängern, rechnen die Ökonomen mit zusätzlichen Belastungen. In einem alternativen Szenario könnte der durchschnittliche Ölpreis 2027 auf rund 130 US-Dollar je Barrel steigen, verglichen mit etwa 87 Dollar in der Basisprognose.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für die energieimportierenden Staaten Nordafrikas würden dadurch die Kosten für Treibstoffe, Transport und Lebensmittel weiter steigen. Der IWF sieht besonders bei hoch verschuldeten Volkswirtschaften und Ländern mit begrenzten staatlichen Finanzreserven Risiken für Wachstum, Inflation und öffentliche Haushalte.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<item>
		<title>EU und Mauritius planen neues Fischereiabkommen und wollen europäische Investitionen ausbauen</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/eu-und-mauritius-planen-neues-fischereiabkommen-und-wollen-europaeische-investitionen-ausbauen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Oct 2026 22:55:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Internationale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[Mauritius]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[EU]]></category>
		<category><![CDATA[Infrastruktur]]></category>
		<category><![CDATA[Lebensmittel]]></category>
		<category><![CDATA[Maritime Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die EU baut ihre Partnerschaft mit Mauritius aus: Ein neues Fischereiabkommen soll im Dezember folgen, 2027 sollen europäische Unternehmen für zusätzliche Investitionen gewonnen werden. Auch Deutschland war bei den Gesprächen über Häfen, Energie und maritime Sicherheit vertreten.<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Feu-und-mauritius-planen-neues-fischereiabkommen-und-wollen-europaeische-investitionen-ausbauen%2F&amp;action_name=EU%20und%20Mauritius%20planen%20neues%20Fischereiabkommen%20und%20wollen%20europ%C3%A4ische%20Investitionen%20ausbauen&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/eu-und-mauritius-planen-neues-fischereiabkommen-und-wollen-europaeische-investitionen-ausbauen/">EU und Mauritius planen neues Fischereiabkommen und wollen europäische Investitionen ausbauen</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die Europäische Union und Mauritius wollen ihre wirtschaftliche Zusammenarbeit ausbauen und ein neues Fischereiabkommen abschließen. Die Vereinbarungen wurden im Anschluss an den zweiten Partnerschaftsdialog zwischen Mauritius und der EU in Port Louis erörtert. Bereits im Dezember soll das Fischereiabkommen unterzeichnet werden, während ein Wirtschaftsforum im kommenden Jahr zusätzliche europäische Investitionen anziehen soll. Weitere Schwerpunkte sind die Modernisierung des Hafens, erneuerbare Energien, Wasserversorgung und maritime Sicherheit. Auch Deutschland war an den diplomatischen Gesprächen beteiligt.</p>



<h2 id="h-neues-fischereiabkommen-fur-dezember-geplant" class="wp-block-heading"><span id="neues-fischereiabkommen-fuer-dezember-geplant">Neues Fischereiabkommen für Dezember geplant</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der EU-Botschafter in Mauritius, Oskar Benedikt, stellte die Ergebnisse des Partnerschaftsdialogs bei einem Treffen mit Premierminister Navinchandra Ramgoolam im Treasury Building in Port Louis vor.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach den Gesprächen kündigte Benedikt an, dass die EU und Mauritius voraussichtlich im Dezember ein neues Abkommen für den Fischereisektor unterzeichnen werden. Dieses soll auch der lokalen Fischereiwirtschaft zugutekommen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mauritius liegt im südwestlichen Indischen Ozean und verfügt über eine bedeutende maritime Wirtschaftszone. Fischerei, Hafenwirtschaft und der internationale Seeverkehr gehören zu den Bereichen, in denen das Land wirtschaftliche Interessen mit europäischen Partnern verfolgt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Welche konkreten Fangrechte, finanziellen Regelungen oder Unterstützungsmaßnahmen das geplante Abkommen enthalten wird, wurde zunächst nicht bekannt gegeben.</p>



<h2 id="h-wirtschaftsforum-soll-europaische-unternehmen-nach-mauritius-bringen" class="wp-block-heading"><span id="wirtschaftsforum-soll-europaeische-unternehmen-nach-mauritius-bringen">Wirtschaftsforum soll europäische Unternehmen nach Mauritius bringen</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Neben der Fischerei wollen beide Seiten ihre Investitionsbeziehungen vertiefen. Für 2027 ist ein Wirtschaftsforum vorgesehen, das Unternehmen aus europäischen Staaten mit Geschäftspartnern und Entscheidungsträgern aus Mauritius zusammenbringen soll.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Angaben Benedikts sollen insbesondere Investitionen mit hoher Wertschöpfung gefördert werden. Damit verbindet die EU das Ziel, neue wirtschaftliche Möglichkeiten in Mauritius zu erschließen und die bestehenden Handels- und Investitionsbeziehungen auszubauen.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/10/Images-23.jpeg" alt="" class="wp-image-30917 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/10/Images-23.jpeg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/10/Images-23-300x200.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/10/Images-23-768x512.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/10/Images-23-380x253.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/10/Images-23-800x534.jpeg 800w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Die Gespräche mit Premierminister Ramgoolam konzentrierten sich auf nachhaltiges Wirtschaftswachstum, die Widerstandsfähigkeit der Wirtschaft und die Weiterentwicklung bestehender Partnerschaften.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">An der Delegation beteiligten sich neben dem EU-Botschafter diplomatische Vertreter mehrerer Mitgliedstaaten. Vertreten waren unter anderem Österreich, Belgien, Polen, Finnland, Spanien und Tschechien sowie Deutschland und Irland.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/besuch-des-franzoesischen-praesidenten-emmanuel-macron-in-mauritius/" data-type="post" data-id="22234">Auch der mauritische Botschafter in Frankreich, Alexis Loyer, nahm an dem Treffen teil.</a></p>



<h2 id="h-eu-unterstutzt-modernisierung-des-hafens" class="wp-block-heading"><span id="eu-unterstuetzt-modernisierung-des-hafens">EU unterstützt Modernisierung des Hafens</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ein weiterer Schwerpunkt ist die Modernisierung der Hafeninfrastruktur von Mauritius. Die Europäische Union will dafür Erfahrungen und technisches Wissen aus europäischen Staaten einbringen, die vergleichbare Infrastrukturprojekte umgesetzt haben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Mittelpunkt stehen eine höhere Leistungsfähigkeit der Hafenanlagen und effizientere logistische Abläufe.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mauritius liegt an wichtigen internationalen Seeverbindungen im Indischen Ozean. Die Regierung verfolgt das Ziel, die Rolle des Landes als maritimen Handels- und Logistikstandort auszubauen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Benedikt verwies in diesem Zusammenhang auch auf internationale Verpflichtungen zur Sicherung frei zugänglicher Schifffahrtswege. Für Mauritius ist der ungehinderte maritime Verkehr von Bedeutung, da der Inselstaat im Außenhandel stark auf den Transport über See angewiesen ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Konkrete Investitionssummen oder neue Finanzierungszusagen für die Hafenmodernisierung wurden nicht genannt.</p>



<h2 id="h-zuschusse-fur-erneuerbare-energien-kustenschutz-und-wasserwirtschaft" class="wp-block-heading"><span id="zuschuesse-fuer-erneuerbare-energien-kuestenschutz-und-wasserwirtschaft">Zuschüsse für erneuerbare Energien, Küstenschutz und Wasserwirtschaft</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die EU will Mauritius außerdem bei der Bewältigung von Infrastruktur- und Umweltproblemen unterstützen. Dazu gehören insbesondere die Wasserversorgung, erneuerbare Energien und der Schutz der Küstenregionen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Benedikt stellte Zuschussmittel und technische Unterstützung der Europäischen Union in Aussicht. Europäische Fachkenntnisse sollen helfen, Projekte in diesen Bereichen zu entwickeln und umzusetzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Wasserversorgung gehört zu den Herausforderungen des Inselstaates. Die EU will gemeinsam mit Mauritius Möglichkeiten prüfen, bestehende Engpässe zu verringern und die Wasserwirtschaft widerstandsfähiger zu machen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch der Ausbau erneuerbarer Energien steht auf der gemeinsamen Agenda. Hinzu kommen Maßnahmen zur Stärkung der Küstengebiete gegenüber klimatischen und ökologischen Belastungen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zu Umfang, Verteilung und konkreten Förderbedingungen der angekündigten europäischen Zuschüsse machte der Botschafter zunächst keine Angaben.</p>



<h2 id="h-zusammenarbeit-gegen-piraterie-und-drogenschmuggel" class="wp-block-heading"><span id="zusammenarbeit-gegen-piraterie-und-drogenschmuggel">Zusammenarbeit gegen Piraterie und Drogenschmuggel</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Mauritius und die Europäische Union wollen auch ihre sicherheitspolitische Zusammenarbeit auf See fortsetzen und vertiefen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/usa-und-mauritius-intensivieren-sicherheitspolitische-abstimmung-im-indischen-ozean/" data-type="post" data-id="24772">Dabei geht es insbesondere um den Schutz internationaler Schifffahrtswege, die Bekämpfung der Piraterie und Maßnahmen gegen den Drogenschmuggel.</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Zusammenarbeit im Bereich der maritimen Sicherheit besteht bereits seit mehreren Jahren. Mit dem neuen Partnerschaftsdialog soll sie weiterentwickelt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Neben wirtschaftlichen und sicherheitspolitischen Fragen besprachen beide Seiten auch die Förderung der Zivilgesellschaft. Die EU bekräftigte ihre Unterstützung für Programme zur gesellschaftlichen Wiedereingliederung ehemaliger Strafgefangener und zur stärkeren Teilhabe von Menschen mit Behinderungen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Vorhaben sollen ebenso wie die Projekte zur Wasserwirtschaft, Küstensicherung und Energieversorgung im Rahmen der vertieften Partnerschaft zwischen Mauritius und der Europäischen Union weiterverfolgt werden.</p>
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		<title>Rettet die Rüstungsindustrie Deutschland aus der Wirtschaftskrise?</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/rettet-die-ruestungsindustrie-deutschland-aus-der-wirtschaftskrise/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Oct 2026 08:24:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Institutionelle Beziehungen]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftsnachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[2]]></category>
		<category><![CDATA[5]]></category>
		<category><![CDATA[EU]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Investitionen]]></category>
		<category><![CDATA[Militär]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In Leipzig sollen ab 2027 Tausende Marschflugkörper produziert werden. In Görlitz wird ein Bahnwerk zur Panzerproduktion umgebaut. Milliarden fließen in die Aufrüstung. Doch wie viel Wachstum entsteht dadurch wirklich?<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Frettet-die-ruestungsindustrie-deutschland-aus-der-wirtschaftskrise%2F&amp;action_name=Rettet%20die%20R%C3%BCstungsindustrie%20Deutschland%20aus%20der%20Wirtschaftskrise%3F&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die stark steigenden Verteidigungsausgaben sollen der deutschen Industrie neue Aufträge, Investitionen und Arbeitsplätze bringen. Doch wie weit kann der Rüstungsboom die angeschlagene Wirtschaft tatsächlich stützen? Eine am 15. September 2026 abgeschlossene Untersuchung der Wissenschaftlichen Dienste des Bundestages zeigt, dass zusätzliche Militärausgaben das deutsche Bruttoinlandsprodukt spürbar erhöhen könnten, andere Berechnungen jedoch kaum Wachstumseffekte erwarten lassen. Während Unternehmen neue Produktionsstätten eröffnen und bestehende Industriewerke übernehmen, fließt ein Teil der Milliardenaufträge ins Ausland.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie der wirtschaftliche Wandel aussehen kann, zeigt sich derzeit in Leipzig. Das amerikanische Rüstungsunternehmen Covenant hat dort eine Produktionshalle für weitreichende Marschflugkörper eröffnet. Ab 2027 sollen zunächst 1.000 Flugkörper jährlich gefertigt werden, im zweiten Jahr bereits 5.000.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehrere Hundert Arbeitsplätze sind geplant. Der Standort soll nach Angaben des Unternehmens zum weltweit größten Produktionszentrum von Covenant werden. Die sächsische Landesregierung begrüßt die Ansiedlung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Parallel dazu schafft die Bundesregierung mit höheren Verteidigungsausgaben zusätzliche Nachfrage. Deutschland erweitert seine Rüstungskooperation mit den USA, während die Europäische Union Genehmigungsverfahren und regulatorische Vorgaben für die Verteidigungsindustrie vereinfachen will.</p>



<h2 id="h-bis-zu-0-9-prozent-hohere-wirtschaftsleistung-durch-aufrustung" class="wp-block-heading"><span id="bis-zu-09-prozent-hoehere-wirtschaftsleistung-durch-aufruestung">Bis zu 0,9 Prozent höhere Wirtschaftsleistung durch Aufrüstung</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wie stark die deutsche Wirtschaft vom Ausbau der Verteidigung profitiert, wird unter Ökonomen unterschiedlich bewertet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) erwartet durch die geplante Erhöhung der Verteidigungsausgaben einen positiven Effekt auf das Bruttoinlandsprodukt. Nach Berechnungen der Ökonomen Thomas Obst und Klaus-Heiner Röhl könnte die preisbereinigte Wirtschaftsleistung 2026 um 0,7 Prozent und 2027 um 0,9 Prozent über einem Szenario ohne zusätzliche Verteidigungsausgaben liegen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Werte beschreiben den zusätzlichen Effekt gegenüber der bisherigen Finanzplanung und nicht das gesamte Wirtschaftswachstum Deutschlands.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für den Zeitraum von 2026 bis 2030 berechnet das IW einen zusätzlichen staatlichen Ausgabenimpuls von rund 95 Milliarden Euro. Davon entfallen etwa 51,6 Milliarden Euro auf Investitionen und 42,9 Milliarden Euro auf Personal und den Unterhalt der Streitkräfte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der daraus entstehende gesamtwirtschaftliche Produktionseffekt wird auf etwas mehr als 96 Milliarden Euro geschätzt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Wissenschaftlichen Dienste des Bundestages bezeichnen die erwarteten Auswirkungen auf die gesamtwirtschaftliche Entwicklung allerdings als moderat. Die Rüstungsindustrie mache weiterhin nur einen vergleichsweise kleinen Teil des deutschen verarbeitenden Gewerbes aus.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zudem nehmen die zusätzlichen Wachstumseffekte nach Berechnungen des IW ab 2028 deutlich ab.</p>



<h2 id="h-andere-okonomen-erwarten-kaum-zusatzliches-wachstum" class="wp-block-heading"><span id="andere-oekonomen-erwarten-kaum-zusaetzliches-wachstum">Andere Ökonomen erwarten kaum zusätzliches Wachstum</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Deutlich skeptischer bewerten die Wirtschaftswissenschaftler Tom Krebs und Philipp Kaczmarczyk die wirtschaftlichen Folgen höherer Militärausgaben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In ihrer Untersuchung aus dem Jahr 2025 kommen sie zu dem Ergebnis, dass ein zusätzlicher Euro staatlicher Verteidigungsausgaben kurzfristig höchstens 50 Cent zusätzliche Wirtschaftsleistung erzeugen könnte. <a href="https://fokus-afrika.de/1-euro-entwicklungshilfe-250-euro-mehr-exporte-studie-beziffert-effekt-fuer-deutschland/">Unter ungünstigen Bedingungen sei sogar überhaupt kein zusätzlicher Produktionseffekt möglich.</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ökonomen begründen dies unter anderem mit bereits ausgelasteten Produktionskapazitäten und begrenztem Wettbewerb in der deutschen Rüstungsindustrie.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zusätzliche staatliche Aufträge könnten deshalb zunächst vor allem die Preise für Rüstungsgüter und die Gewinne der Hersteller erhöhen, ohne dass im gleichen Umfang mehr produziert werde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Erst durch zusätzliche Fabriken, neue Zulieferer und einen intensiveren Wettbewerb ließen sich diese Engpässe verringern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Berechnungen unterscheiden sich damit erheblich. Während das IW einen gesamtwirtschaftlichen Effekt von etwas mehr als einem Euro je zusätzlich ausgegebenem Euro erwartet, halten Krebs und Kaczmarczyk kurzfristig maximal die Hälfte davon für erreichbar.</p>



<h2 id="h-leipzig-wird-standort-fur-amerikanische-marschflugkorper" class="wp-block-heading"><span id="leipzig-wird-standort-fuer-amerikanische-marschflugkoerper">Leipzig wird Standort für amerikanische Marschflugkörper</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">In Sachsen nimmt der Ausbau der Rüstungsproduktion bereits konkrete Formen an.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Covenant will in einer mehr als 10.000 Quadratmeter großen Halle im Leipziger Norden ab 2027 Marschflugkörper des Typs Anthem montieren. Die Systeme können nach Unternehmensangaben einen Gefechtskopf von 200 Kilogramm tragen und sind für weitreichende Präzisionsangriffe ausgelegt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Unternehmen plant zunächst 1.000 Einheiten im ersten Produktionsjahr. Anschließend soll die Fertigung auf jährlich 5.000 Stück steigen. Die dafür erforderliche Umwidmung der bisherigen Gewerbehalle muss von den Behörden noch genehmigt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Flugkörper sollen vor allem an europäische Kunden geliefert werden. Covenant verspricht deutlich niedrigere Produktionskosten als bei vergleichbaren Systemen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das 2024 gegründete Unternehmen hat nach eigenen Angaben bereits mehr als 250 Millionen US-Dollar von Investoren eingesammelt. Zu den Geldgebern gehört auch der Founders Fund, der vom amerikanischen Unternehmer Peter Thiel mitgegründet wurde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer sieht in der Ansiedlung einen Beitrag zur Stärkung des Industriestandortes und der europäischen Verteidigungsfähigkeit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Freiheit, Demokratie, Wohlstand geht nicht ohne Sicherheit. Und die beste Sicherheit ist immer noch die Abschreckung“, erklärte Kretschmer Anfang Oktober.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Leipziger Investition steht zugleich für eine Besonderheit des Rüstungsbooms: Nicht nur deutsche Hersteller bauen ihre Kapazitäten aus. Auch internationale Unternehmen verlagern oder erweitern ihre Produktion in Deutschland.</p>



<h2 id="h-rustungsunternehmen-ubernehmen-zivile-industriewerke" class="wp-block-heading"><span id="ruestungsunternehmen-uebernehmen-zivile-industriewerke">Rüstungsunternehmen übernehmen zivile Industriewerke</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der industrielle Wandel erfasst zunehmend Standorte, an denen bislang vor allem zivile Güter hergestellt wurden.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="580" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/10/Mowag_Piranha_IV_10×10_-_Piranha_AAC_Advanced_Artillery_Carrier_-_KNDS_DE_Artillery_Gun_Module-1024x580.png" alt="" class="wp-image-30814 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/10/Mowag_Piranha_IV_10×10_-_Piranha_AAC_Advanced_Artillery_Carrier_-_KNDS_DE_Artillery_Gun_Module-1024x580.png 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/10/Mowag_Piranha_IV_10×10_-_Piranha_AAC_Advanced_Artillery_Carrier_-_KNDS_DE_Artillery_Gun_Module-300x170.png 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/10/Mowag_Piranha_IV_10×10_-_Piranha_AAC_Advanced_Artillery_Carrier_-_KNDS_DE_Artillery_Gun_Module-768x435.png 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/10/Mowag_Piranha_IV_10×10_-_Piranha_AAC_Advanced_Artillery_Carrier_-_KNDS_DE_Artillery_Gun_Module-380x215.png 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/10/Mowag_Piranha_IV_10×10_-_Piranha_AAC_Advanced_Artillery_Carrier_-_KNDS_DE_Artillery_Gun_Module-800x453.png 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/10/Mowag_Piranha_IV_10×10_-_Piranha_AAC_Advanced_Artillery_Carrier_-_KNDS_DE_Artillery_Gun_Module-1160x657.png 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/10/Mowag_Piranha_IV_10×10_-_Piranha_AAC_Advanced_Artillery_Carrier_-_KNDS_DE_Artillery_Gun_Module.png 1280w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Im sächsischen Görlitz übernimmt der deutsch-französische Rüstungskonzern KNDS ein Werk des französischen Schienenfahrzeugherstellers Alstom. Die Anlage, deren Schließung zuvor vorgesehen war, soll künftig Panzerteile produzieren.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Auch an der Ostseeküste werden industrielle Kapazitäten für die Verteidigungsindustrie genutzt. Thyssenkrupp Marine Systems übernahm den Standort der früheren MV Werften in Wismar.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Solche Veränderungen können bestehende Industrieanlagen erhalten, Fachkräfte weiterbeschäftigen und neue Zulieferbeziehungen schaffen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gerade in Regionen mit rückläufiger ziviler Industrieproduktion entstehen dadurch zusätzliche wirtschaftliche Perspektiven.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie groß diese Effekte tatsächlich ausfallen, ist allerdings noch nicht beziffert. Die Bundesregierung erklärte im August 2026, dass ihr keine umfassenden regionalen Daten oder Prognosen über die künftige Beschäftigungs- und Wirtschaftsentwicklung der Verteidigungsindustrie in Ostdeutschland vorlägen.</p>



<h2 id="h-rustungsboom-kommt-vor-allem-westdeutschland-zugute" class="wp-block-heading"><span id="ruestungsboom-kommt-vor-allem-westdeutschland-zugute">Rüstungsboom kommt vor allem Westdeutschland zugute</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Trotz der neuen Projekte in Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern konzentriert sich die deutsche Verteidigungsindustrie weiterhin stark auf westdeutsche Bundesländer.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Untersuchung des IW zeigt, dass fast 78 Prozent der erfassten offenen Stellen in Rüstungsunternehmen auf Niedersachsen, Bayern, Hessen und Baden-Württemberg entfallen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Allein Niedersachsen vereint rund ein Drittel der ausgeschriebenen Stellen auf sich. Unter Einbeziehung des Saarlandes und Schleswig-Holsteins steigt der Anteil dieser westdeutschen Industriestandorte auf etwa 90 Prozent.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Entsprechend erwarten die Ökonomen die stärksten wirtschaftlichen Impulse dort, wo bereits große Hersteller, spezialisierte Zulieferer und entsprechende Fachkräfte vorhanden sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch das ifo Institut in Dresden geht davon aus, dass Ostdeutschland insgesamt weniger stark von den zusätzlichen Verteidigungsausgaben profitieren wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Einzelne Ansiedlungen wie in Leipzig oder Görlitz können damit zwar erhebliche lokale Auswirkungen haben. Eine flächendeckende Stärkung der ostdeutschen Wirtschaft durch Rüstungsaufträge lässt sich daraus bislang nicht ableiten.</p>



<h2 id="h-deutsche-rustungsproduktion-oder-milliardenauftrage-fur-die-usa" class="wp-block-heading"><span id="deutsche-ruestungsproduktion-oder-milliardenauftraege-fuer-die-usa">Deutsche Rüstungsproduktion oder Milliardenaufträge für die USA?</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ein weiterer Faktor ist der Anteil der Verteidigungsausgaben, der tatsächlich in der deutschen Wirtschaft verbleibt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Bundesregierung setzt bei der Modernisierung der Bundeswehr weiterhin auf umfangreiche Rüstungskäufe in den Vereinigten Staaten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dazu gehören 35 bestellte Tarnkappenflugzeuge des Typs F-35 vom US-Hersteller Lockheed Martin sowie geplante Beschaffungen amerikanischer Tomahawk-Marschflugkörper.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gleichzeitig will Verteidigungsminister Boris Pistorius die Zusammenarbeit mit amerikanischen Unternehmen bei der Produktion in Deutschland ausbauen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei seinem Besuch in Washington im September sprach er sich für zusätzliche gemeinsame Fertigungskapazitäten aus. Neben dem F-35-Programm gehört dazu die geplante Produktion von Lenkflugkörpern für das Patriot-Luftverteidigungssystem in Deutschland.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Deutschland verfügt über eine leistungsfähige industrielle Basis, bestens ausgebildete Fachkräfte und technologische Spitzenkompetenz“, erklärte Pistorius.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die wirtschaftlichen Effekte solcher Programme hängen davon ab, wo die Wertschöpfung stattfindet. Werden Waffen vollständig importiert, fließt ein erheblicher Teil der staatlichen Ausgaben an ausländische Hersteller. <a href="https://fokus-afrika.de/frankreich-leidet-unter-angriffen-auf-seine-verteidigungsindustrie-durch-spionage/">Werden dagegen Komponenten entwickelt, montiert und von heimischen Zulieferern produziert, entstehen zusätzliche Aufträge innerhalb Deutschlands.</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine vom Bundestag ausgewertete Untersuchung über die Jahre 2013 bis 2023 bezifferte den Importanteil deutscher Verteidigungsausgaben auf 24,1 Prozent. Der entsprechende Anteil lag bei untersuchten Ausgaben für Bildung, Gesundheit und Umwelt deutlich niedriger.</p>



<h2 id="h-eu-erleichtert-investitionen-in-die-rustungsindustrie" class="wp-block-heading"><span id="eu-erleichtert-investitionen-in-die-ruestungsindustrie">EU erleichtert Investitionen in die Rüstungsindustrie</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Auf europäischer Ebene werden gleichzeitig die rechtlichen Rahmenbedingungen für Investitionen in die Verteidigungsindustrie verändert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Europäische Parlament hat am 16. September 2026 einen Kompromiss zur sogenannten Omnibus-V-Verordnung angenommen. Die Neuregelung soll den Verwaltungsaufwand verringern und Genehmigungen für Verteidigungsprojekte beschleunigen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dabei geht es unter anderem um Anpassungen bestehender europäischer Vorschriften zu Chemikalien, zur Einstufung und Kennzeichnung von Stoffen sowie zu Förderverfahren im Europäischen Verteidigungsfonds.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mitgliedstaaten sollen in begründeten Fällen größere Ausnahmemöglichkeiten für verteidigungsrelevante Tätigkeiten erhalten. Zugleich sollen die Anforderungen an den Gesundheits- und Umweltschutz berücksichtigt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch kleine und mittlere Unternehmen sollen leichter Zugang zu europäischen Fördermitteln bekommen. Schnellere Antrags- und Bewertungsverfahren sollen die Beteiligung spezialisierter Zulieferer an gemeinsamen Verteidigungsprojekten erleichtern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die im September beschlossene Position des Europäischen Parlaments beruht auf einer zuvor zwischen den EU-Institutionen ausgehandelten Einigung. Für den endgültigen Erlass ist noch die formelle Zustimmung des Rates erforderlich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die EU verbindet die Vereinfachungen mit dem Ziel, ihre eigene industrielle und technologische Verteidigungsfähigkeit auszubauen und Abhängigkeiten von Lieferanten außerhalb Europas zu verringern.</p>



<h2 id="h-investitionen-in-bildung-und-infrastruktur-bringen-teils-mehr-wachstum" class="wp-block-heading"><span id="investitionen-in-bildung-und-infrastruktur-bringen-teils-mehr-wachstum">Investitionen in Bildung und Infrastruktur bringen teils mehr Wachstum</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die wirtschaftlichen Wirkungen der Aufrüstung stehen auch im Vergleich zu anderen staatlichen Investitionen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Krebs und Kaczmarczyk berechnen für gezielte öffentliche Infrastrukturinvestitionen einen deutlich höheren wirtschaftlichen Nutzen als für zusätzliche Militärausgaben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Während ihr geschätzter kurzfristiger Multiplikator für Verteidigungsausgaben zwischen null und 0,5 liegt, veranschlagen sie für Infrastrukturinvestitionen einen Wert von etwa zwei. Bei Investitionen in Kindertagesstätten und Schulen könne er sogar drei erreichen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das bedeutet nach ihren Modellannahmen, dass ein zusätzlicher Euro für Infrastruktur zwei Euro und für Betreuungsangebote bis zu drei Euro zusätzliche Wirtschaftsleistung auslösen könnte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch eine im Auftrag von Greenpeace erstellte Untersuchung aus dem Jahr 2023 kommt zu unterschiedlichen Beschäftigungseffekten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei staatlichen Ausgaben von jeweils einer Milliarde Euro errechneten die Autoren für die Verteidigungsindustrie rund 6.150 Arbeitsplätze. Für Ausgaben im Bildungsbereich lag der modellierte Effekt bei etwa 17.620 Arbeitsplätzen, im Gesundheitswesen bei rund 15.200 und im Umweltbereich bei 11.360.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Berechnungen beziehen sich auf unterschiedliche Untersuchungszeiträume und Methoden. Sie zeigen jedoch, dass die wirtschaftlichen Wirkungen staatlicher Ausgaben stark davon abhängen, in welchen Branchen investiert wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Wissenschaftlichen Dienste des Bundestages weisen zugleich darauf hin, dass Verteidigungsausgaben vorrangig der äußeren Sicherheit Deutschlands und Europas dienen. Ihre wirtschaftlichen Auswirkungen seien deshalb als zusätzlicher Effekt und nicht als hauptsächliches Ziel zu betrachten.</p>



<h2 id="h-forschung-und-technologie-als-weiterer-wirtschaftsfaktor" class="wp-block-heading"><span id="forschung-und-technologie-als-weiterer-wirtschaftsfaktor">Forschung und Technologie als weiterer Wirtschaftsfaktor</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Langfristige Wachstumsimpulse durch die Verteidigungsindustrie hängen auch davon ab, ob militärische Forschung neue Technologien hervorbringt, die anschließend zivil genutzt werden können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das IW verweist insbesondere auf mögliche Entwicklungen in der Luft- und Raumfahrt, der Informationstechnologie und der elektronischen Kriegsführung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bislang unterscheiden sich Deutschland und die Vereinigten Staaten jedoch erheblich bei den Forschungsanteilen ihrer Verteidigungsausgaben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach den vom Bundestag ausgewerteten Zahlen entfielen 2025 in Deutschland lediglich rund zwei Prozent der Verteidigungsausgaben auf Forschung und Entwicklung. In den USA lag dieser Anteil bei etwa 16 Prozent.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die IW-Ökonomen halten längerfristige Produktivitätsgewinne durch militärische Forschung grundsätzlich für möglich. Größere gesamtwirtschaftliche Auswirkungen erwarten sie jedoch frühestens nach 2030.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Ausbau der Rüstungsproduktion schafft unterdessen bereits konkrete industrielle Veränderungen: In Leipzig entsteht eine Fertigung für amerikanische Marschflugkörper, in Görlitz wird ein früheres Bahnwerk auf Panzerteile umgestellt und in Wismar werden ehemalige Werftkapazitäten für den Marineschiffbau genutzt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ob aus diesen regionalen Investitionen ein breiter wirtschaftlicher Aufschwung wird, hängt nach den untersuchten Berechnungen vor allem vom Ausbau heimischer Produktionskapazitäten, der Beteiligung deutscher Zulieferer, dem Wettbewerb zwischen Herstellern und den technologischen Folgeeffekten ab.</p>
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		<title>IWF erwartet 4,5% Wachstum in Afrika – Schulden und sinkende Entwicklungshilfe bremsen Investitionen</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/iwf-erwartet-45-wachstum-in-afrika-schulden-und-sinkende-entwicklungshilfe-bremsen-investitionen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Oct 2026 09:33:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Institutionelle Beziehungen]]></category>
		<category><![CDATA[Internationale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftsnachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[5]]></category>
		<category><![CDATA[BMZ]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Investitionen]]></category>
		<category><![CDATA[IWF]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Afrikas Wirtschaft wächst 2026 voraussichtlich um 4,5 Prozent und damit schneller als die Weltwirtschaft. Doch der IWF warnt: Steigende Schuldenkosten, sinkende Entwicklungshilfe und hohe Energiepreise engen den finanziellen Spielraum vieler Staaten ein. Bei der Jahrestagung in Bangkok fordert Afrika mehr Mitsprache. Deutschland sagt neue Mittel für das Schuldenmanagement zu.<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fiwf-erwartet-45-wachstum-in-afrika-schulden-und-sinkende-entwicklungshilfe-bremsen-investitionen%2F&amp;action_name=IWF%20erwartet%204%2C5%25%20Wachstum%20in%20Afrika%20%E2%80%93%20Schulden%20und%20sinkende%20Entwicklungshilfe%20bremsen%20Investitionen&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Afrikas Wirtschaft soll trotz der internationalen Krisen in diesem Jahr um 4,5 Prozent wachsen. Diese Prognose bekräftigten der Internationale Währungsfonds (IWF) und die afrikanischen Mitgliedstaaten bei ihrer gemeinsamen Sitzung am 14. Oktober 2026 in Bangkok. Gleichzeitig warnen sie vor steigenden Schuldenkosten, rückläufiger Entwicklungshilfe und neuen Belastungen durch den Krieg im Nahen Osten. Deutschland kündigte am Rande der Jahrestagung von IWF und Weltbank zusätzliche Mittel für das Schuldenmanagement in Entwicklungsländern an.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Inflationsrate auf dem afrikanischen Kontinent dürfte nach Einschätzung des IWF auf 9,3 Prozent zurückgehen. Damit bleibt der Preisauftrieb hoch, schwächt sich jedoch trotz gestiegener Energiekosten ab.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Zahlen sind Teil einer gemeinsamen Erklärung von IWF-Direktorin Kristalina Georgieva und Seedy Keita, dem gambischen Finanzminister und Vorsitzenden des African Caucus. <a href="https://fokus-afrika.de/iwf-senkt-kreditkosten-um-36/">In diesem Gremium stimmen die afrikanischen Mitgliedstaaten ihre Interessen gegenüber IWF und Weltbank ab.</a></p>



<h2 id="h-afrikas-wirtschaft-wachst-schneller-als-die-weltwirtschaft" class="wp-block-heading"><span id="afrikas-wirtschaft-waechst-schneller-als-die-weltwirtschaft">Afrikas Wirtschaft wächst schneller als die Weltwirtschaft</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Mit einem erwarteten Wachstum von 4,5 Prozent liegt Afrika über der globalen Wachstumsprognose des IWF. Für die Weltwirtschaft rechnet der Fonds 2026 mit einem Zuwachs von 3,1 Prozent, nach 3,4 Prozent im Vorjahr.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die wirtschaftliche Entwicklung innerhalb Afrikas verläuft allerdings unterschiedlich. Rohstoffreiche Länder profitieren teilweise von verbesserten Handelsbedingungen und höheren Einnahmen aus ihren Exporten. Staaten ohne größere Rohstoffvorkommen sind stärker von steigenden Importpreisen betroffen. Dort können staatliche Ausgabenprogramme helfen, die Auswirkungen der wirtschaftlichen Belastungen abzufedern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Krieg im Nahen Osten hat die Energiepreise erhöht und damit die Kosten für Unternehmen und private Haushalte steigen lassen. <a href="https://fokus-afrika.de/senegal-und-iwf-einigen-sich-auf-neues-22-milliarden-dollar-programm/">Zugleich erschweren hohe internationale Zinsen den Zugang zu Kapital.</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Hinzu kommen klimatische Risiken. <a href="https://fokus-afrika.de/wadephul-macht-klimawandel-zur-sicherheitsfrage-wie-el-nino-terrorismus-beguenstigt/" data-type="post" data-id="30546">Der IWF warnt insbesondere vor einem starken El-Niño-Ereignis, das durch veränderte Niederschlagsmuster und extreme Wetterbedingungen erhebliche wirtschaftliche Schäden verursachen könnte.</a></p>



<h2 id="h-schuldendienst-bindet-mittel-fur-entwicklung-und-infrastruktur" class="wp-block-heading"><span id="schuldendienst-bindet-mittel-fuer-entwicklung-und-infrastruktur">Schuldendienst bindet Mittel für Entwicklung und Infrastruktur</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Trotz der positiven Wachstumszahlen bleibt die Verschuldung zahlreicher afrikanischer Staaten ein Problem. Hohe Zins- und Tilgungszahlungen beanspruchen Haushaltsmittel, die andernfalls für Infrastruktur, Bildung, Gesundheitsversorgung und Klimaanpassung eingesetzt werden könnten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gleichzeitig geht die internationale Entwicklungshilfe zurück. <a href="https://fokus-afrika.de/imf-draengt-auf-abschaffung-der-energie-subventionen/">Dadurch verringert sich der finanzielle Spielraum der Regierungen zusätzlich.</a></p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/10/55584915788_ea024e8c8e_k-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-30789 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/10/55584915788_ea024e8c8e_k-1024x683.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/10/55584915788_ea024e8c8e_k-300x200.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/10/55584915788_ea024e8c8e_k-768x512.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/10/55584915788_ea024e8c8e_k-1536x1024.jpg 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/10/55584915788_ea024e8c8e_k-380x253.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/10/55584915788_ea024e8c8e_k-800x533.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/10/55584915788_ea024e8c8e_k-1160x774.jpg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/10/55584915788_ea024e8c8e_k.jpg 2047w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">IWF-Chefin Georgieva warnte bei der Jahrestagung, dass die Widerstandsfähigkeit der Weltwirtschaft gegenüber wiederholten Krisen an ihre Grenzen stoße. Finanzielle Reserven würden aufgezehrt, während die Inflation in vielen Ländern hoch bleibe.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Besonders problematisch seien die gestiegenen Finanzierungskosten für wirtschaftlich schwächere Staaten. Höhere Renditen von Staatsanleihen in den Industrieländern verteuerten auch die Kreditaufnahme für Schwellen- und Entwicklungsländer.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/iwf-fordert-neues-wachstumsmodell-fuer-afrika/">Der IWF fordert deshalb eine nachhaltige Haushaltspolitik, eine bessere Verwaltung öffentlicher Finanzen und Maßnahmen zur Sicherung der Schuldentragfähigkeit.</a> Gleichzeitig sollen Regierungen besonders gefährdete Bevölkerungsgruppen gezielt unterstützen.</p>



<h2 id="h-afrikanische-staaten-wollen-mehr-eigene-einnahmen-mobilisieren" class="wp-block-heading"><span id="afrikanische-staaten-wollen-mehr-eigene-einnahmen-mobilisieren">Afrikanische Staaten wollen mehr eigene Einnahmen mobilisieren</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die afrikanischen Finanzminister und der IWF verständigten sich in Bangkok darauf, die Mobilisierung eigener Finanzmittel zu verstärken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Moderne und gerechte Steuersysteme sollen die Einnahmebasis verbreitern und die Steuererhebung verbessern. Gleichzeitig sollen öffentliche Mittel effizienter eingesetzt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Afrikas Ressourcen müssen seinen Menschen mehr zugutekommen“, heißt es in der gemeinsamen Erklärung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Vertreter des African Caucus betonten, dass wirtschaftliche Stabilität allein nicht ausreiche. Afrika benötige mehr produktive Investitionen und zusätzliche Beschäftigungsmöglichkeiten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dazu gehören ein verbessertes Investitionsklima, leistungsfähigere Finanzmärkte und eine stärkere wirtschaftliche Integration zwischen den afrikanischen Staaten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine zentrale Rolle spielt die Afrikanische Kontinentale Freihandelszone (AfCFTA). Ihre vollständige Umsetzung soll größere Absatzmärkte schaffen, regionale Produktions- und Lieferketten stärken und die internationale Wettbewerbsfähigkeit afrikanischer Unternehmen verbessern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Georgieva und Keita bezeichneten Afrikas unternehmerische Dynamik als potenziellen Motor des künftigen weltweiten Wirtschaftswachstums.</p>



<h2 id="h-afrika-fordert-mehr-einfluss-im-internationalen-wahrungsfonds" class="wp-block-heading"><span id="afrika-fordert-mehr-einfluss-im-internationalen-waehrungsfonds">Afrika fordert mehr Einfluss im Internationalen Währungsfonds</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Neben wirtschaftspolitischen Reformen verlangten die afrikanischen Staaten eine stärkere Beteiligung an den Entscheidungen des IWF.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der African Caucus begrüßte die Einrichtung eines dritten Sitzes für die Länder Subsahara-Afrikas im Exekutivdirektorium des Währungsfonds. Dadurch verfügt die Region inzwischen über eine zusätzliche Stimme in dem Gremium, das die laufenden Geschäfte des IWF überwacht und über dessen Finanzierungsprogramme entscheidet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die afrikanischen Vertreter forderten weitere Fortschritte bei ihrer institutionellen Repräsentation.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der IWF sagte zu, seine afrikanischen Mitgliedstaaten weiterhin durch wirtschaftspolitische Beratung, technische Unterstützung und bei Bedarf durch Finanzierungshilfen zu begleiten.</p>



<h2 id="h-deutschland-stellt-rund-acht-millionen-euro-fur-schuldenmanagement-bereit" class="wp-block-heading"><span id="deutschland-stellt-rund-acht-millionen-euro-fuer-schuldenmanagement-bereit">Deutschland stellt rund acht Millionen Euro für Schuldenmanagement bereit</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Parallel zu den Beratungen kündigte Bundesentwicklungsministerin Reem Alabali Radovan zusätzliche deutsche Unterstützung für das Schuldenmanagement in Entwicklungsländern an.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Deutschland stellt 8,1 Millionen Euro für einen gemeinsamen Fonds von Weltbank und IWF bereit. Mit dem Geld sollen Partnerländer ihre öffentlichen Schulden besser verwalten, Verschuldungsrisiken reduzieren und die Transparenz staatlicher Verbindlichkeiten erhöhen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ministerin nimmt ab dem 15. Oktober an der Jahrestagung in Bangkok teil. Deutschland setzt dabei auch auf eine stärkere Beteiligung privater Investoren an der Entwicklungsfinanzierung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Gleichzeitig sind unsere Mittel begrenzt. Um uns trotzdem gut gegen globale Krisen zu wappnen, müssen wir international noch stärker zusammenarbeiten“, erklärte Alabali Radovan vor ihrer Reise.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Angaben des Bundesentwicklungsministeriums könnten die aktuellen internationalen Krisen und wirtschaftlichen Schocks weltweit zusätzlich rund 45 Millionen Menschen in akute Ernährungsunsicherheit bringen. Die Schätzung stammt vom Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Deutschland will deshalb gemeinsam mit der Weltbank, Entwicklungsbanken und Partnerländern über Investitionen in Wasserinfrastruktur, Ernährungssicherung und Klimaanpassung beraten.</p>



<h2 id="h-scholz-und-chinchilla-beginnen-arbeit-an-neuen-nord-sud-beziehungen" class="wp-block-heading"><span id="scholz-und-chinchilla-beginnen-arbeit-an-neuen-nord-sued-beziehungen">Scholz und Chinchilla beginnen Arbeit an neuen Nord-Süd-Beziehungen</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Am Rande der Weltbank-Jahrestagung nimmt auch die neu eingesetzte Entwicklungspolitische Nord-Süd-Kommission ihre Arbeit auf.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Kommission wird vom früheren Bundeskanzler Olaf Scholz und der ehemaligen Präsidentin Costa Ricas, Laura Chinchilla, gemeinsam geleitet. Bundesentwicklungsministerin Alabali Radovan trifft in Bangkok erstmals mit den neu berufenen Mitgliedern zusammen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Gremium soll Vorschläge für eine Neuausrichtung der Beziehungen zwischen den Industrie- und Entwicklungsländern erarbeiten. Dazu gehören neue Formen der wirtschaftlichen Zusammenarbeit, eine stärkere internationale Vernetzung und die Weiterentwicklung bestehender Partnerschaften.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Darüber hinaus setzt sich Deutschland für die Einrichtung eines Internationalen Weltungleichheitsrats ein. Das geplante Gremium soll sich mit der zunehmenden wirtschaftlichen Ungleichheit zwischen und innerhalb von Staaten befassen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Bundesregierung unterstützt die Initiative, die Alabali Radovan bereits während der UN-Generalversammlung in New York vorgestellt hatte.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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	</item>
		<item>
		<title>Burkina Faso setzt auf wirtschaftliche Eigenständigkeit – Regierung meldet Milliarden aus Gold und Bergbau</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/burkina-faso-setzt-auf-wirtschaftliche-eigenstaendigkeit-regierung-meldet-milliarden-aus-gold-und-bergbau/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Oct 2026 09:29:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Burkina Faso]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[4]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Landwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Lebensmittel]]></category>
		<category><![CDATA[Rohstoffe]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>„Burkina Faso wird die Welt überraschen“, erklärt Wirtschaftsminister Nacanabo. Die Regierung meldet 3,8 Milliarden Euro Bergbaueinnahmen, steigende Goldproduktion und einen Entwicklungsplan über 55 Milliarden Euro. Doch die wirtschaftliche Eigenständigkeit bleibt mit ehrgeizigen Zielen verbunden.<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fburkina-faso-setzt-auf-wirtschaftliche-eigenstaendigkeit-regierung-meldet-milliarden-aus-gold-und-bergbau%2F&amp;action_name=Burkina%20Faso%20setzt%20auf%20wirtschaftliche%20Eigenst%C3%A4ndigkeit%20%E2%80%93%20Regierung%20meldet%20Milliarden%20aus%20Gold%20und%20Bergbau&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/burkina-faso-setzt-auf-wirtschaftliche-eigenstaendigkeit-regierung-meldet-milliarden-aus-gold-und-bergbau/">Burkina Faso setzt auf wirtschaftliche Eigenständigkeit – Regierung meldet Milliarden aus Gold und Bergbau</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Burkina Fasos Regierung will den wirtschaftlichen Umbau des Landes verstärkt aus eigenen Einnahmen finanzieren und hat neue Zahlen zu Bergbau, Landwirtschaft und Energieversorgung vorgelegt. Die Ergebnisse wurden während der nationalen Aktionswochen vom 2. bis 16. Oktober 2026 in Ouagadougou vorgestellt. Nach Regierungsangaben flossen zwischen 2022 und 2025 rund 3,8 Milliarden Euro aus dem Bergbausektor an den Staat. Wirtschaftsminister Aboubakar Nacanabo sieht darin einen Beleg für den Kurs der Regierung unter Präsident Ibrahim Traoré und erklärte, Burkina Faso werde „die Welt überraschen“.</p>



<h2 id="h-wirtschaftsplan-sieht-investitionen-von-55-milliarden-euro-vor" class="wp-block-heading"><span id="wirtschaftsplan-sieht-investitionen-von-55-milliarden-euro-vor">Wirtschaftsplan sieht Investitionen von 55 Milliarden Euro vor</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Regierung verfolgt eine Wirtschaftsstrategie, die auf der stärkeren Nutzung nationaler Ressourcen, dem Ausbau der heimischen Produktion und einer geringeren Abhängigkeit von ausländischer Finanzierung beruht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Grundlage ist der im Januar 2026 verabschiedete Entwicklungsplan RELANCE für die Jahre 2026 bis 2030. Das Programm hat ein geplantes Gesamtvolumen von umgerechnet rund 55,2 Milliarden Euro. Fast zwei Drittel davon sollen aus eigenen staatlichen und nationalen Finanzierungsquellen stammen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Regierung strebt ein durchschnittliches Wirtschaftswachstum von 7,2 Prozent jährlich an. Gleichzeitig soll die Armutsquote bis 2030 von 43,2 auf 35 Prozent sinken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei einem öffentlichen Bürgerdialog verwies Finanzminister Nacanabo auf Fortschritte beim Ausbau der Sicherheitskräfte sowie beim Bau von Hochschulgebäuden und medizinischen Einrichtungen. Infrastrukturprojekte würden inzwischen teilweise innerhalb eines Jahres abgeschlossen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zur Finanzierung staatlicher Aufgaben gehört auch eine Abgabe von einem Prozent auf Löhne und Gehälter. Seit Januar brachte sie dem Staat nach Angaben des Ministers umgerechnet rund 44,2 Millionen Euro ein. Nacanabo verteidigte die Abgabe und erklärte, ihre Fortführung werde zur Verbesserung der Lage beitragen.</p>



<h2 id="h-goldproduktion-erreicht-94-tonnen" class="wp-block-heading"><span id="goldproduktion-erreicht-94-tonnen">Goldproduktion erreicht 94 Tonnen</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Besonders der Bergbausektor spielt bei der staatlichen Einnahmenpolitik eine zentrale Rolle. Energieminister Yacouba Zabré Gouba bezifferte die direkten Einnahmen des Staates aus dem Sektor für die Jahre 2022 bis 2025 auf rund 3,8 Milliarden Euro.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Regierung hat ihre Kontrolle über die Bodenschätze mit einer Reform des Bergbaugesetzes von 2024 und der Gründung der staatlichen Bergbaubeteiligungsgesellschaft SOPAMIB ausgeweitet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Angaben des Ministers erreichte die Goldproduktion 2025 insgesamt 94 Tonnen, einschließlich der handwerklichen Förderung. <a href="https://fokus-afrika.de/burkina-faso-gold-und-weitere-vier-produkte-tragen-die-exporte/" data-type="post" data-id="23287">Die von der staatlichen Edelmetallgesellschaft SONASP erfasste Goldmenge sei von 457 Kilogramm im Jahr 2022 auf rund 40 Tonnen im Jahr 2025 gestiegen.</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/burkina-faso-eroeffnet-erste-goldraffinerie-traore-will-wertschoepfung-im-land-halten/" data-type="post" data-id="30367">Ouagadougou will zudem mehr Gold im Inland verarbeiten, nationale Reserven aufbauen und die geologische Erkundung ausweiten.</a> Auch die Verarbeitung anderer Rohstoffe soll verstärkt werden. Im Steinbruchsektor sind nach Regierungsangaben derzeit 40 Produktionsstandorte aktiv.</p>



<h2 id="h-landwirtschaft-soll-lebensmittelbedarf-selbst-decken" class="wp-block-heading"><span id="landwirtschaft-soll-lebensmittelbedarf-selbst-decken">Landwirtschaft soll Lebensmittelbedarf selbst decken</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">In der Landwirtschaft meldet die Regierung ebenfalls höhere Produktionsmengen. Nach Angaben von Wirtschaftsminister Nacanabo wurden mehr als sieben Millionen Tonnen Getreide geerntet. Präsident Traoré erklärte Anfang Oktober, dass die Reisproduktion erstmals eine Million Tonnen überschritten habe.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Damit decke die heimische Getreideproduktion rechnerisch mehr als den nationalen Bedarf, so die Regierung. Unabhängig überprüfte Angaben über die tatsächliche Versorgung der Bevölkerung liegen in den veröffentlichten Erklärungen nicht vor.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Traoré will die heimische Lebensmittelproduktion durch zusätzliche Landmaschinen, Bewässerungsanlagen, Saatgut und Düngemittel stärken. Gleichzeitig fordert er eine stärkere Verarbeitung landwirtschaftlicher Erzeugnisse im Land. Dazu zählen Baumwolle, Karité, Sesam, Mangos und tierische Produkte, die bislang teilweise unverarbeitet exportiert werden.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="700" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/10/HT7DLu4X0AE-x5D-1024x700.jpeg" alt="" class="wp-image-30717 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/10/HT7DLu4X0AE-x5D-1024x700.jpeg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/10/HT7DLu4X0AE-x5D-300x205.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/10/HT7DLu4X0AE-x5D-768x525.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/10/HT7DLu4X0AE-x5D-1536x1050.jpeg 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/10/HT7DLu4X0AE-x5D-2048x1400.jpeg 2048w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/10/HT7DLu4X0AE-x5D-380x260.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/10/HT7DLu4X0AE-x5D-800x547.jpeg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/10/HT7DLu4X0AE-x5D-1160x793.jpeg 1160w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Unter dem Motto „Alle für Made in Burkina“ ruft der Präsident Bevölkerung, Unternehmen und staatliche Einrichtungen dazu auf, heimische Erzeugnisse bevorzugt zu kaufen. Öffentliche Einrichtungen und Schulkantinen sollen ihre Lebensmittel verstärkt von lokalen Produzenten und Genossenschaften beziehen.</p>
</div></div>



<h2 id="h-stromkapazitat-steigt-landliche-versorgung-bleibt-begrenzt" class="wp-block-heading"><span id="stromkapazitaet-steigt-laendliche-versorgung-bleibt-begrenzt">Stromkapazität steigt, ländliche Versorgung bleibt begrenzt</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Auch im Energiesektor meldet das zuständige Ministerium einen Ausbau. Die installierte Stromerzeugungsleistung stieg demnach von 501 Megawatt im Jahr 2022 auf mehr als 812 Megawatt im Oktober 2026.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Elektrifizierungsgrad in ländlichen Gebieten erhöhte sich im selben Zeitraum von etwa sechs auf knapp zwölf Prozent. Damit verfügt weiterhin ein großer Teil der ländlichen Bevölkerung über keinen Stromanschluss.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bis 2030 strebt die Regierung eine installierte Leistung von rund 2.500 Megawatt an.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Gesundheitsbereich verwies Wirtschaftsminister Nacanabo auf die Fortführung kostenloser medizinischer Leistungen und eine Halbierung der Kosten für Computertomografie-Untersuchungen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die wirtschaftspolitischen Maßnahmen sind Teil der von Präsident Traoré ausgerufenen „Progressiven Volksrevolution“. Sie verbindet staatliche Investitionen und stärkere Kontrolle über nationale Ressourcen mit einer Kampagne für heimische Produktion und Konsum. Traoré will diese Politik auch innerhalb der Allianz der Sahelstaaten (AES) vorantreiben und den Handel zwischen Burkina Faso, Mali und Niger ausbauen.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Merz will Europas Lieferketten vor China schützen – doch bei Kobalt fehlt der Überblick</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/merz-will-europas-lieferketten-vor-china-schuetzen-doch-bei-kobalt-fehlt-der-ueberblick/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Oct 2026 18:38:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Demokratische Republik Kongo]]></category>
		<category><![CDATA[Institutionelle Beziehungen]]></category>
		<category><![CDATA[1]]></category>
		<category><![CDATA[5]]></category>
		<category><![CDATA[Bundeskanzler]]></category>
		<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[EU]]></category>
		<category><![CDATA[Frankreich]]></category>
		<category><![CDATA[Rohstoffe]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Merz und Macron fordern neue EU-Instrumente gegen gefährliche Lieferkettenabhängigkeiten. Doch bei Kobalt aus dem Kongo kann die Bundesregierung nicht einmal beziffern, welche Mengen über Drittstaaten und Batterien nach Deutschland gelangen.<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fmerz-will-europas-lieferketten-vor-china-schuetzen-doch-bei-kobalt-fehlt-der-ueberblick%2F&amp;action_name=Merz%20will%20Europas%20Lieferketten%20vor%20China%20sch%C3%BCtzen%20%E2%80%93%20doch%20bei%20Kobalt%20fehlt%20der%20%C3%9Cberblick&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Bundeskanzler Friedrich Merz und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron fordern neue EU-Instrumente gegen gefährliche Rohstoffabhängigkeiten, während die Bundesregierung die Herkunft von Kobalt in deutschen Lieferketten nicht systematisch nachvollziehen kann. Das geht aus einer am 8. Oktober veröffentlichten Bundestagsantwort und einem gemeinsamen Schreiben der beiden Regierungschefs an EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen vom selben Monat hervor. Berlin fehlen Daten darüber, wie viel Kobalt aus der Demokratischen Republik Kongo über Drittstaaten oder fertige Batterien nach Deutschland gelangt. Zugleich konzentriert sich ein erheblicher Teil der weltweiten Kobaltverarbeitung auf China.</p>



<h2 id="h-merz-und-macron-wollen-europas-abhangigkeiten-verringern" class="wp-block-heading"><span id="merz-und-macron-wollen-europas-abhaengigkeiten-verringern">Merz und Macron wollen Europas Abhängigkeiten verringern</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">In ihrem gemeinsamen Brief warnen Merz und Macron vor zunehmenden wirtschaftlichen Abhängigkeiten, Marktverzerrungen und geopolitischen Risiken für die europäische Industrie.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/10/Tahtekoalitsiooni_kohtumine_Pariisis_06.01.2026_55026147312-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-30590 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/10/Tahtekoalitsiooni_kohtumine_Pariisis_06.01.2026_55026147312-1024x683.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/10/Tahtekoalitsiooni_kohtumine_Pariisis_06.01.2026_55026147312-300x200.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/10/Tahtekoalitsiooni_kohtumine_Pariisis_06.01.2026_55026147312-768x512.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/10/Tahtekoalitsiooni_kohtumine_Pariisis_06.01.2026_55026147312-380x254.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/10/Tahtekoalitsiooni_kohtumine_Pariisis_06.01.2026_55026147312-800x534.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/10/Tahtekoalitsiooni_kohtumine_Pariisis_06.01.2026_55026147312-1160x774.jpg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/10/Tahtekoalitsiooni_kohtumine_Pariisis_06.01.2026_55026147312.jpg 1280w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Sie fordern ein neues EU-Instrument, um Lieferketten zu diversifizieren, bestehende Konzentrationen abzubauen und neue Abhängigkeiten zu verhindern. Ein weiteres Instrument soll der EU-Kommission ermöglichen, gegen schwerwiegende Marktverzerrungen durch Drittstaaten vorzugehen, notfalls bis zum Ausschluss vom Binnenmarkt.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Wie groß die Abhängigkeiten bei einzelnen Rohstoffen tatsächlich sind, kann die Bundesregierung jedoch nicht durchgehend beziffern.</p>



<h2 id="h-deutschland-kennt-die-herkunft-des-kobalts-nicht" class="wp-block-heading"><span id="deutschland-kennt-die-herkunft-des-kobalts-nicht">Deutschland kennt die Herkunft des Kobalts nicht</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes importierte Deutschland 2016 rund 5,2 Tonnen und 2017 etwa eine Tonne Kobalt direkt aus der Demokratischen Republik Kongo. Seit 2018 sind keine entsprechenden Direktimporte mehr verzeichnet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Über indirekte Einfuhren liegen der Bundesregierung dagegen keine Informationen vor. Auch systematische Daten zur Herkunft von Kobalt in den Lieferketten deutscher Unternehmen, etwa bei importierten Batterien, fehlen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Demokratische Republik Kongo liefert rund drei Viertel des weltweit geförderten Kobalts. Ein großer Teil der Weiterverarbeitung findet jedoch in China statt. Kongolesisches Kobalt kann deshalb über chinesische Verarbeitungsbetriebe und internationale Batteriehersteller nach Deutschland gelangen, ohne in der deutschen Handelsstatistik als Direktimport aus dem Kongo aufzutauchen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Bundesregierung bezeichnet solche Konzentrationen bei kritischen Rohstoffen selbst als Risiko für die wirtschaftliche Sicherheit Deutschlands und Europas.</p>



<h2 id="h-keine-deutschen-projekte-fur-vollstandige-kobaltverarbeitung-im-kongo" class="wp-block-heading"><span id="keine-deutschen-projekte-fuer-vollstaendige-kobaltverarbeitung-im-kongo">Keine deutschen Projekte für vollständige Kobaltverarbeitung im Kongo</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Antwort auf eine Kleine Anfrage der Linksfraktion zeigt eine weitere Grenze der deutschen Rohstoffpolitik.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/dr-kongo-fordert-un-regeln-fuer-kobalt-und-kupfer-keine-blutbefleckten-mineralien/">Auf die Frage, ob Deutschland Projekte zur Verlagerung der gesamten Kobalt-Wertschöpfungskette in die Demokratische Republik Kongo unterstützt</a>, antwortet die Bundesregierung ausdrücklich: „Die Bundesregierung unterstützt keine Projekte im Sinne der Fragestellung.“</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/menschenrechtsbeauftragter-lars-castellucci-reist-in-den-ostkongo/" data-type="post" data-id="26849">Zugleich bestätigt sie erhebliche Menschenrechtsrisiken beim Rohstoffabbau.</a> Im südostkongolesischen Kupfer- und Kobaltgürtel bestehen insbesondere Risiken durch Kinderarbeit und unsichere Arbeitsbedingungen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Erweiterung der bestehenden EU-Konfliktmineralien-Verordnung um Kobalt hält die Bundesregierung nicht für erforderlich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Stattdessen verweist Berlin auf die europäische Batterieverordnung. Ab August 2027 sollen für betroffene Unternehmen neue Sorgfaltspflichten gelten, die unter anderem eine Rückverfolgung der Herkunft von Kobalt, Nickel, Grafit und Lithium ermöglichen sollen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/merz-will-rohstoffabhaengigkeit-von-china-senken-swp-sieht-deutschland-allein-ueberfordert/">Während Merz und Macron neue europäische Instrumente zur wirtschaftlichen Risikominderung verlangen, fehlen damit bei Kobalt bislang grundlegende Herkunftsdaten.</a> Ihre Vorschläge sollen beim Europäischen Rat im Oktober beraten werden.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fmerz-will-europas-lieferketten-vor-china-schuetzen-doch-bei-kobalt-fehlt-der-ueberblick%2F&amp;action_name=Merz%20will%20Europas%20Lieferketten%20vor%20China%20sch%C3%BCtzen%20%E2%80%93%20doch%20bei%20Kobalt%20fehlt%20der%20%C3%9Cberblick&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /><p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/merz-will-europas-lieferketten-vor-china-schuetzen-doch-bei-kobalt-fehlt-der-ueberblick/">Merz will Europas Lieferketten vor China schützen – doch bei Kobalt fehlt der Überblick</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Mehr Aufträge für deutsche Unternehmen: BMZ richtet Entwicklungspolitik auf Wachstumsmärkte aus</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/mehr-auftraege-fuer-deutsche-unternehmen-bmz-richtet-entwicklungspolitik-auf-wachstumsmaerkte-aus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Oct 2026 17:27:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ghana]]></category>
		<category><![CDATA[Institutionelle Beziehungen]]></category>
		<category><![CDATA[Kenia]]></category>
		<category><![CDATA[Marokko]]></category>
		<category><![CDATA[Südafrika]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[4]]></category>
		<category><![CDATA[BMZ]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Deutsche Unternehmen sollen früher bei Entwicklungsprojekten mitreden und bessere Chancen auf internationale Aufträge erhalten. Ein Jahr nach dem Start seiner Reform zieht das BMZ Bilanz – mit Ghana, Kenia, Marokko und Südafrika als afrikanischen Schwerpunktländern.<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fmehr-auftraege-fuer-deutsche-unternehmen-bmz-richtet-entwicklungspolitik-auf-wachstumsmaerkte-aus%2F&amp;action_name=Mehr%20Auftr%C3%A4ge%20f%C3%BCr%20deutsche%20Unternehmen%3A%20BMZ%20richtet%20Entwicklungspolitik%20auf%20Wachstumsm%C3%A4rkte%20aus&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/mehr-auftraege-fuer-deutsche-unternehmen-bmz-richtet-entwicklungspolitik-auf-wachstumsmaerkte-aus/">Mehr Aufträge für deutsche Unternehmen: BMZ richtet Entwicklungspolitik auf Wachstumsmärkte aus</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Das Bundesentwicklungsministerium (BMZ) hat seine Zusammenarbeit mit der deutschen Wirtschaft ausgebaut und konzentriert sich dabei besonders auf neun internationale Wachstumsmärkte, darunter Ghana, Kenia, Marokko und Südafrika. Ein Jahr nach dem Start des Aktionsplans „Wirtschaft und Entwicklung“ im Oktober 2025 zieht das Ministerium eine erste Bilanz. Deutsche Unternehmen werden inzwischen früher in entwicklungspolitische Vorhaben eingebunden und sollen bessere Chancen bei internationalen Ausschreibungen erhalten. Neue Finanzierungsinstrumente, Wirtschaftsdelegationen und eine gemeinsame Förderplattform mit dem Bundeswirtschaftsministerium sollen den Markteintritt und die Geschäftstätigkeit in Partnerländern erleichtern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bundesentwicklungsministerin Reem Alabali Radovan hatte den Aktionsplan als Teil der Neuaufstellung der deutschen Entwicklungspolitik vorgestellt. <a href="https://fokus-afrika.de/ein-jahr-ministerin-alabali-radovan-bmz-richtet-entwicklungspolitik-staerker-auf-wirtschaft-und-krisen-aus/">Dahinter steht der Ansatz, Entwicklungszusammenarbeit stärker mit den wirtschaftlichen Interessen Deutschlands zu verbinden und gleichzeitig Investitionen, Beschäftigung und nachhaltiges Wachstum in den Partnerländern zu fördern.</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die erste Jahresbilanz dokumentiert neue Kooperationsformate, Förderinstrumente und institutionelle Vereinbarungen. Konkrete Gesamtzahlen zu zusätzlich vergebenen Aufträgen oder mobilisierten Unternehmensinvestitionen nennt das Ministerium darin nicht.</p>



<h2 id="h-ghana-kenia-marokko-und-sudafrika-werden-schwerpunktlander" class="wp-block-heading"><span id="ghana-kenia-marokko-und-suedafrika-werden-schwerpunktlaender">Ghana, Kenia, Marokko und Südafrika werden Schwerpunktländer</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das BMZ hat neun Länder ausgewählt, in denen die Zusammenarbeit mit deutschen Unternehmen besonders intensiviert werden soll.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Neben den vier afrikanischen Staaten Ghana, Kenia, Marokko und Südafrika gehören Indien, Indonesien, Vietnam, Brasilien und Mexiko dazu.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Auswahl richtet sich auf aufstrebende Volkswirtschaften, die sowohl entwicklungspolitische Partner Deutschlands als auch wichtige Zukunftsmärkte für deutsche Unternehmen sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine zentrale Neuerung betrifft die Vorbereitung bilateraler Regierungsverhandlungen. Künftig sollen Wirtschaftsvertreter früher an der Identifizierung und Planung möglicher Kooperationsfelder beteiligt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dafür hat das BMZ sogenannte Wirtschaftstage eingeführt. Sie bieten Unternehmen, Wirtschaftsverbänden und Regierungsvertretern Gelegenheit, Investitionsbedingungen, Marktchancen und bestehende Hindernisse zu besprechen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Solche Veranstaltungen fanden bereits mit Ghana, Kenia und Südafrika statt. Am Dienstag fand auch der Wirtschaftstag Marokko in Berlin bei den anwesenden Wirtschaftsvertretern Anklang. Außerhalb Afrikas wurde das Format unter anderem mit Brasilien umgesetzt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Damit erweitert das Ministerium einen Prozess, der zuvor vor allem zwischen staatlichen Stellen und entwicklungspolitischen Durchführungsorganisationen organisiert wurde, um einen stärkeren Austausch mit der Privatwirtschaft.</p>



<h2 id="h-deutscher-wirtschaft-bessere-chancen-bei-entwicklungsauftragen-verschaffen" class="wp-block-heading"><span id="deutscher-wirtschaft-bessere-chancen-bei-entwicklungsauftraegen-verschaffen">Deutscher Wirtschaft bessere Chancen bei Entwicklungsaufträgen verschaffen</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Besonders konkret fällt die Neuausrichtung bei der Vergabe öffentlich finanzierter Entwicklungsprojekte aus.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Juli 2026 vereinbarten das BMZ und das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie unter Federführung der Parlamentarischen Staatssekretärin Bärbel Kofler einen Elf-Punkte-Plan.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Er soll deutschen und europäischen Unternehmen bessere Chancen bei Ausschreibungen der finanziellen Entwicklungszusammenarbeit ermöglichen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dafür sollen Wirtschaftsakteure bereits in frühen Phasen der Projektentwicklung eingebunden werden. Gemeinsam mit ihnen wollen die Ministerien jene Wirtschaftssektoren identifizieren, in denen sich besondere Beteiligungsmöglichkeiten für deutsche Unternehmen ergeben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein weiterer Bestandteil betrifft den Wettbewerb mit international tätigen Unternehmen, die von staatlichen Subventionen profitieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das BMZ will nach eigener Darstellung Wettbewerbsverzerrungen durch entsprechend unterstützte Anbieter aus anderen Ländern zurückdrängen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Maßnahmen betreffen damit nicht nur neue Förderangebote, sondern auch die Frage, welche Unternehmen von international finanzierten Entwicklungsprojekten wirtschaftlich profitieren können.</p>



<h2 id="h-neues-investitionsunternehmen-mit-allianz-und-zurich-gegrundet" class="wp-block-heading"><span id="neues-investitionsunternehmen-mit-allianz-und-zurich-gegruendet">Neues Investitionsunternehmen mit Allianz und Zurich gegründet</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Neben der Vergabepolitik hat das BMZ ein neues Instrument zur Mobilisierung privaten Kapitals geschaffen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Juni 2026 wurde das Unternehmen SCALED Development gegründet. Die Bezeichnung steht für „Scaling Capital for Sustainable Development“.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ziel ist es, private Investitionen in Entwicklungs- und Schwellenländern in größerem Umfang zu ermöglichen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Deutschland und Kanada beteiligen sich als öffentliche Gesellschafter. Aus der Privatwirtschaft sind der Versicherungskonzern Allianz und die Zurich Insurance Group eingebunden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Damit setzt das Ministerium auf ein Modell, bei dem öffentliche und private Kapitalgeber gemeinsam Investitionen in Partnerländern finanzieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Konstruktion soll zusätzliches Kapital für Vorhaben mobilisieren, die aufgrund ihrer Risiken oder Finanzierungsbedingungen für private Investoren allein weniger attraktiv sein können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die erste BMZ-Bilanz nennt die Unternehmensgründung als einen der Schritte zur Stärkung privatwirtschaftlicher Entwicklungsfinanzierung. Zahlen zu bereits finanzierten Projekten oder tatsächlich mobilisiertem Kapital enthält sie nicht.</p>



<h2 id="h-tradeconnect-soll-handel-mit-afrikanischen-markten-erleichtern" class="wp-block-heading"><span id="tradeconnect-soll-handel-mit-afrikanischen-maerkten-erleichtern">TradeConnect soll Handel mit afrikanischen Märkten erleichtern</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Auch kleinere Handelsgeschäfte sollen künftig leichter finanziert werden können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit „TradeConnect“ hat die Deutsche Investitions- und Entwicklungsgesellschaft (DEG) ein neues Garantieinstrument für kleinere Exporte und Importe geschaffen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es richtet sich an Handelsgeschäfte, für die grundsätzlich eine Nachfrage besteht, die jedoch bislang an fehlenden Finanzierungsmöglichkeiten scheitern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Garantien sollen Banken und anderen Finanzierungspartnern die Absicherung entsprechender Geschäfte erleichtern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Instrument ist nicht auf Afrika beschränkt, kann aber auch für Unternehmen Bedeutung erlangen, die Handelsbeziehungen mit afrikanischen Wachstumsmärkten aufbauen oder erweitern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Neben zusätzlichen Handelsgeschäften strebt das BMZ stabilere Lieferketten und eine stärkere lokale Wertschöpfung an.</p>



<h2 id="h-forderlotse-bundelt-staatliche-unterstutzung-fur-unternehmen" class="wp-block-heading"><span id="foerderlotse-buendelt-staatliche-unterstuetzung-fuer-unternehmen">Förderlotse bündelt staatliche Unterstützung für Unternehmen</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Um den Zugang zu bestehenden Programmen zu vereinfachen, haben Entwicklungs- und Wirtschaftsministerium ihre Unterstützungsangebote auf einer gemeinsamen Plattform zusammengeführt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der „Förderlotse Wachstumsmärkte“ bündelt Informationen über Beratung, Förderprogramme und Finanzierungsmöglichkeiten der Entwicklungszusammenarbeit und der deutschen Außenwirtschaftsförderung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Unternehmen sollen damit eine zentrale Anlaufstelle erhalten, anstatt Unterstützungsmöglichkeiten bei unterschiedlichen Behörden und Institutionen einzeln recherchieren zu müssen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch die Beteiligung an europäischen Investitionsprogrammen wird stärker unterstützt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/global-gateway-bundesregierung-richtet-nationale-anlaufstelle-fuer-unternehmen-ein/" data-type="post" data-id="24652">Im Februar 2026 richtete die Bundesregierung eine Anlaufstelle für den „Global Gateway Investment Hub“ ein</a>. Über diese Plattform der Europäischen Kommission sollen Investitionsmöglichkeiten europäischer Unternehmen in Partnerländern erschlossen werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/global-gateway-finanziert-chinesische-firmen/" data-type="post" data-id="21384">Global Gateway ist die europäische Investitionsstrategie für Infrastruktur, Energie, Verkehr, Digitalisierung und weitere wirtschaftliche Entwicklungsbereiche.</a></p>



<h2 id="h-bmz-will-deutsche-firmen-starker-an-weltbank-projekten-beteiligen" class="wp-block-heading"><span id="bmz-will-deutsche-firmen-staerker-an-weltbank-projekten-beteiligen">BMZ will deutsche Firmen stärker an Weltbank-Projekten beteiligen</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Zusätzliche Geschäftsmöglichkeiten sieht das Ministerium bei den internationalen Entwicklungsbanken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gemeinsam mit der Weltbank und der Asiatischen Entwicklungsbank organisierte das BMZ eine Veranstaltungsreihe, um deutsche Unternehmen besser über Ausschreibungen und Beteiligungsmöglichkeiten zu informieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Internationale Entwicklungsbanken finanzieren zahlreiche Infrastruktur- und Wirtschaftsprojekte, an deren Umsetzung sich private Unternehmen beteiligen können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für deutsche Anbieter entstehen solche Möglichkeiten beispielsweise beim Ausbau von Energieversorgung, Wasserinfrastruktur, Verkehrssystemen und industriellen Anlagen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die BMZ-Initiative soll Unternehmen den Zugang zu diesen Vergabeverfahren erleichtern.</p>



<h2 id="h-wirtschaftsdelegationen-sollen-neue-partnerschaften-aufbauen" class="wp-block-heading"><span id="wirtschaftsdelegationen-sollen-neue-partnerschaften-aufbauen">Wirtschaftsdelegationen sollen neue Partnerschaften aufbauen</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die stärkere Beteiligung der Privatwirtschaft zeigt sich auch in der Reisediplomatie des Ministeriums.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/portraet-alabali-radovan-02-original-2-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-25571 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/portraet-alabali-radovan-02-original-2-1024x683.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/portraet-alabali-radovan-02-original-2-300x200.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/portraet-alabali-radovan-02-original-2-768x512.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/portraet-alabali-radovan-02-original-2-1536x1024.jpg 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/portraet-alabali-radovan-02-original-2-2048x1365.jpg 2048w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/portraet-alabali-radovan-02-original-2-380x253.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/portraet-alabali-radovan-02-original-2-800x533.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/portraet-alabali-radovan-02-original-2-1160x773.jpg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/portraet-alabali-radovan-02-original-2.jpg 2076w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Im August 2026 besuchte Bundesentwicklungsministerin Alabali Radovan Indonesien gemeinsam mit einer größeren Wirtschaftsdelegation.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">In Gesprächen mit der indonesischen Regierung und deutschen Unternehmen wurden neue Kooperationsmöglichkeiten insbesondere im Bereich erneuerbarer Energien angestoßen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch andere Mitglieder der BMZ-Leitung begleiteten Wirtschaftsdelegationen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Staatssekretär Niels Annen reiste mit deutschen Unternehmensvertretern nach Syrien, um wirtschaftliche Beteiligungsmöglichkeiten zu erkunden. Der Parlamentarische Staatssekretär Johann Saathoff besuchte mit einer Wirtschaftsdelegation die Ukraine.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Reisen verbinden entwicklungspolitische Gespräche mit der Erschließung wirtschaftlicher Kooperationsmöglichkeiten für deutsche Unternehmen.</p>



<h2 id="h-entwicklungszusammenarbeit-wird-starker-mit-fachkraftegewinnung-verknupft" class="wp-block-heading"><span id="entwicklungszusammenarbeit-wird-staerker-mit-fachkraeftegewinnung-verknuepft">Entwicklungszusammenarbeit wird stärker mit Fachkräftegewinnung verknüpft</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Eine weitere Veränderung betrifft die internationale Berufsbildung und die Gewinnung qualifizierter Arbeitskräfte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das BMZ richtet bilaterale Berufsbildungsvorhaben zunehmend so aus, dass sie neben der Ausbildung im Partnerland auch Möglichkeiten für die Fachkräftegewinnung deutscher Unternehmen eröffnen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im März 2026 wurde dazu gemeinsam mit der deutschen Wirtschaft die Fachkräfteallianz WE-Fair gegründet. Die Abkürzung steht für „Wirtschaft und Entwicklungspolitik für faire Fachkräftegewinnung“.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Initiative soll staatliche Expertise und unternehmerische Erfahrungen zusammenführen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach dem Konzept des Ministeriums sollen dabei sowohl die Interessen deutscher Arbeitgeber als auch die Perspektiven von Fachkräften und Herkunftsländern berücksichtigt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Neben besseren Beschäftigungsmöglichkeiten für Arbeitskräfte nennt das BMZ Wissenstransfer und wirtschaftliche Impulse in den Partnerländern als Ziele.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Damit wird Arbeitsmigration enger mit bestehenden entwicklungspolitischen Ausbildungsprogrammen verbunden.</p>



<h2 id="h-ein-jahr-aktionsplan-neue-instrumente-aber-noch-keine-wirkungsbilanz" class="wp-block-heading"><span id="ein-jahr-aktionsplan-neue-instrumente-aber-noch-keine-wirkungsbilanz">Ein Jahr Aktionsplan: Neue Instrumente, aber noch keine Wirkungsbilanz</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Aktionsplan von 2025 sieht drei zentrale Veränderungen vor: eine frühere Einbindung der Wirtschaft, den Abbau struktureller Hemmnisse und eine gezieltere Förderung unternehmerischer Aktivitäten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach zwölf Monaten hat das BMZ in allen drei Bereichen Maßnahmen eingeleitet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dazu gehören die Wirtschaftstage in ausgewählten Partnerländern, der Elf-Punkte-Plan zur Vergabepolitik, das Investitionsunternehmen SCALED Development, das Garantieinstrument TradeConnect und die gemeinsame Förderplattform der beiden Ministerien.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hinzu kommen Initiativen zur Fachkräftegewinnung und zur stärkeren Beteiligung deutscher Unternehmen an internationalen Entwicklungsprojekten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Jahresbilanz beschreibt allerdings überwiegend den Aufbau neuer Strukturen und die Einführung von Instrumenten. Wie viele zusätzliche Aufträge deutsche Unternehmen tatsächlich erhalten haben, welche Investitionssummen bereits mobilisiert wurden und welche wirtschaftlichen Auswirkungen in den neun Fokusländern entstanden sind, wird darin noch nicht beziffert.</p>
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			<media:description type="html">Reem Alabali Radovan, Bundesministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.</media:description>
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		<item>
		<title>Afrika gründet eigene Ratingagentur – und nimmt milliardenschwere Kreditkosten ins Visier</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/afrika-gruendet-eigene-ratingagentur-und-nimmt-milliardenschwere-kreditkosten-ins-visier/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Oct 2026 09:54:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Internationale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[Kontinentale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[Mauritius]]></category>
		<category><![CDATA[2]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[4]]></category>
		<category><![CDATA[AU]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://fokus-afrika.de/?p=30573</guid>

					<description><![CDATA[<p>Afrika will bei der Bewertung seiner Kreditwürdigkeit nicht länger allein auf Moody’s, S&#038;P und Fitch angewiesen sein. Die neue Ratingagentur AfCRA soll mehr Wettbewerb schaffen und Finanzierungskosten senken.<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fafrika-gruendet-eigene-ratingagentur-und-nimmt-milliardenschwere-kreditkosten-ins-visier%2F&amp;action_name=Afrika%20gr%C3%BCndet%20eigene%20Ratingagentur%20%E2%80%93%20und%20nimmt%20milliardenschwere%20Kreditkosten%20ins%20Visier&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die Afrikanische Union (AU) hat mit der Africa Credit Rating Agency (AfCRA) eine eigene kontinentale Ratingagentur gegründet, um afrikanischen Staaten und Unternehmen den Zugang zu internationalen Kapitalmärkten zu erleichtern und ihre Kreditrisiken unabhängiger bewerten zu lassen. Der offizielle Start erfolgte am Mittwoch, 7. Oktober, in Port Louis auf Mauritius. Die neue Agentur soll neben den weltweit dominierenden Anbietern Moody’s, Standard &amp; Poor’s und Fitch eine zusätzliche Bewertung afrikanischer Volkswirtschaften ermöglichen. Hintergrund sind hohe Finanzierungskosten, wachsende Schuldenlasten und die Kritik vieler afrikanischer Regierungen, dass internationale Ratingverfahren die wirtschaftlichen Bedingungen des Kontinents nicht ausreichend berücksichtigen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die AfCRA erhält ihren operativen Sitz auf Mauritius und soll Staaten, regionale Gebietskörperschaften, Finanzinstitute sowie private und öffentliche Unternehmen bewerten. Die Afrikanische Union will damit zugleich die bislang lückenhafte Abdeckung afrikanischer Volkswirtschaften durch internationale Ratingagenturen verbessern.</p>



<h2 id="h-23-afrikanische-staaten-bislang-ohne-rating-der-grossen-agenturen" class="wp-block-heading"><span id="23-afrikanische-staaten-bislang-ohne-rating-der-grossen-agenturen">23 afrikanische Staaten bislang ohne Rating der großen Agenturen</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Von den 55 Mitgliedstaaten der Afrikanischen Union verfügen derzeit lediglich 32 über eine Bewertung durch die drei führenden internationalen Ratingagenturen. Für die übrigen 23 Staaten liegt keine entsprechende Einstufung von Moody’s, S&amp;P oder Fitch vor.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Solche Bewertungen spielen eine wichtige Rolle, wenn Regierungen oder Unternehmen Geld an internationalen Kapitalmärkten aufnehmen möchten. Ratingagenturen analysieren ihre Kreditwürdigkeit und schätzen ein, wie wahrscheinlich sie ihre finanziellen Verpflichtungen erfüllen können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine schlechte Bewertung kann höhere Zinsen zur Folge haben oder bestimmten institutionellen Investoren den Kauf von Anleihen erschweren. Ohne Rating fehlt Anlegern wiederum eine standardisierte Einschätzung des Kreditrisikos.</p>



<p class="wp-block-paragraph">AfCRA soll diese Lücke verringern und dabei stärker auf afrikanische Wirtschaftsdaten, institutionelle Entwicklungen und lokale Marktbedingungen zurückgreifen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die neue Agentur ist ausdrücklich nicht als Ersatz für Moody’s, S&amp;P und Fitch vorgesehen. Vielmehr soll sie zusätzliche Bewertungen anbieten und Anlegern damit eine weitere Entscheidungsgrundlage verschaffen.</p>



<h2 id="h-afrika-zahlt-nach-un-schatzungen-jahrlich-milliarden-an-zusatzlichen-zinsen" class="wp-block-heading"><span id="afrika-zahlt-nach-un-schaetzungen-jaehrlich-milliarden-an-zusaetzlichen-zinsen">Afrika zahlt nach UN-Schätzungen jährlich Milliarden an zusätzlichen Zinsen</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Gründung fällt in eine Phase erheblicher finanzieller Belastungen vieler afrikanischer Staaten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Angaben der Afrikanischen Union stieg der jährliche Schuldendienst für externe Verbindlichkeiten des Kontinents von 61 Milliarden US-Dollar im Jahr 2010 auf 163 Milliarden Dollar im Jahr 2024. Zum Schuldendienst gehören sowohl Zinsen als auch die Rückzahlung fälliger Kredite.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Wirtschaftskommission der Vereinten Nationen für Afrika (UNECA) beziffert die zusätzlichen Kosten der sogenannten afrikanischen Risikoprämie auf schätzungsweise 75 Milliarden US-Dollar jährlich. Diese Schätzung beschreibt die finanziellen Belastungen, die aus einer gegenüber wirtschaftlichen Fundamentaldaten erhöhten Risikobewertung entstehen können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die tatsächlichen Kreditkosten unterscheiden sich allerdings erheblich zwischen einzelnen Staaten. Neben Ratings beeinflussen unter anderem Schuldenstand, Währungsrisiken, Inflation, politische Stabilität und die internationale Zinsentwicklung die Konditionen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die AU verweist darauf, dass afrikanische Volkswirtschaften im Durchschnitt Kreditratings im Bereich B bis B- erhalten, während andere Schwellenländerregionen durchschnittlich bei BB liegen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Damit gelten viele afrikanische Staatsanleihen aus Sicht internationaler Ratingstandards als besonders risikoreich.</p>



<h2 id="h-afreximbank-kritisiert-bewertung-afrikanischer-risiken" class="wp-block-heading"><span id="afreximbank-kritisiert-bewertung-afrikanischer-risiken">Afreximbank kritisiert Bewertung afrikanischer Risiken</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Bei der Eröffnung in Mauritius brachte Denys Denya, Exekutivvizepräsident der African Export-Import Bank (Afreximbank), die Kritik an den bisherigen Bewertungsverfahren auf den Punkt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Wenn Kreditgeber keinen klaren Überblick haben, lassen sie sich diese Unsicherheit bezahlen. Afrika zahlt weiterhin für den Nebel, den westlich geprägte Bewertungen erzeugen“, erklärte Denya.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Afreximbank gehört zu den Unterstützern der neuen Agentur und sieht in ihr ein Instrument, um Informationslücken zwischen afrikanischen Kreditnehmern und internationalen Investoren zu verringern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Seit Jahren kritisieren afrikanische Regierungen und Finanzinstitutionen, dass die internationalen Agenturen auf Krisen teilweise mit schnellen Herabstufungen reagieren und wirtschaftliche Entwicklungen vor Ort nicht ausreichend berücksichtigen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Besonders während der Corona-Pandemie sorgte diese Frage für Konflikte. Einige Staaten verzichteten nach Darstellung der UN-Wirtschaftskommission aus Sorge vor möglichen Ratingherabstufungen auf eine zeitweilige Aussetzung ihres Schuldendienstes im Rahmen einer G20-Initiative.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Allerdings ist eine systematische Benachteiligung afrikanischer Staaten durch die drei großen Agenturen nicht nachgewiesen. Eine Reuters-Untersuchung aus dem Jahr 2024 fand keine Belege für eine grundsätzlich diskriminierende Bewertung afrikanischer Staatsanleihen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Moody’s, S&amp;P und Fitch weisen entsprechende Vorwürfe zurück und verweisen darauf, dass sie weltweit vergleichbare Bewertungsverfahren anwenden.</p>



<h2 id="h-afrikas-ratingagentur-soll-unabhangig-von-regierungen-arbeiten" class="wp-block-heading"><span id="afrikas-ratingagentur-soll-unabhaengig-von-regierungen-arbeiten">Afrikas Ratingagentur soll unabhängig von Regierungen arbeiten</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die AfCRA ist zwar eine Initiative der Afrikanischen Union, soll aber nicht von afrikanischen Regierungen kontrolliert werden.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="576" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/10/afcra-thumb--1024x576.jpg" alt="" class="wp-image-30576 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/10/afcra-thumb--1024x576.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/10/afcra-thumb--300x169.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/10/afcra-thumb--768x432.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/10/afcra-thumb--380x214.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/10/afcra-thumb--800x450.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/10/afcra-thumb--1160x653.jpg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/10/afcra-thumb-.jpg 1280w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Vorgesehen ist eine privatwirtschaftlich getragene, eigenständig finanzierte Organisation. Die Finanzierung erfolgt über Anteilskapital und Einnahmen aus dem Geschäftsbetrieb. Eine staatliche Beteiligung am Gesellschaftskapital ist nach dem Organisationsmodell der AU ausgeschlossen.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Entwicklung der Agentur wurde durch den Afrikanischen Peer-Review-Mechanismus (APRM) begleitet. Das Instrument der Afrikanischen Union unterstützt seine Mitgliedstaaten unter anderem bei Fragen guter Regierungsführung, wirtschaftlicher Entwicklung und institutioneller Leistungsfähigkeit.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/namibia-fordert-neue-finanzordnung-afrikas-eigene-ratingagentur-startet-im-oktober/">Die Gründung war bereits 2018 von afrikanischen Staats- und Regierungschefs unterstützt worden.</a> In den folgenden Jahren wurden die organisatorischen Grundlagen und Bewertungsverfahren entwickelt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">AU-Kommissionspräsident Mahmoud Ali Youssouf betonte bei der Eröffnung, dass die Agentur keine bevorzugte Behandlung afrikanischer Staaten gewährleisten solle. Ihre Aufgabe bestehe vielmehr darin, Risiken anhand belastbarer Informationen und unter Berücksichtigung der tatsächlichen wirtschaftlichen Bedingungen zu beurteilen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Er forderte die Mitgliedstaaten zugleich auf, ihre Haushaltsführung, Schuldenverwaltung und wirtschaftliche Transparenz weiter zu verbessern.</p>



<h2 id="h-glaubwurdigkeit-wird-zur-entscheidenden-hurde" class="wp-block-heading"><span id="glaubwuerdigkeit-wird-zur-entscheidenden-huerde">Glaubwürdigkeit wird zur entscheidenden Hürde</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Mit der Gründung erhält Afrika eine eigene kontinentale Ratinginstitution. Ob deren Bewertungen künftig internationale Finanzierungskosten beeinflussen, hängt jedoch wesentlich davon ab, ob Banken, Fonds und andere institutionelle Investoren sie anerkennen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Finanzexperte Dennis Shen, Dozent an der International School of Management in Berlin und ehemaliger Analyst bei Scope Ratings, verwies auf diese Herausforderung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine neue Ratingagentur beginne mit einem Versprechen, Investoren verlangten dagegen eine nachweisbare Erfolgsbilanz. Ihre Glaubwürdigkeit werde besonders dann geprüft, wenn sie in Krisenzeiten unbequeme Bewertungen aussprechen müsse.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch der frühere nigerianische Vizepräsident Yemi Osinbajo warnte davor, die Agentur ausschließlich als Ausdruck afrikanischer Selbstbehauptung zu verstehen. Sie müsse internationale Standards erfüllen und unabhängig arbeiten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die UN-Wirtschaftskommission für Afrika formulierte dieselbe Anforderung. Eine Ratingagentur, die Staaten nicht herabstufen könne, verliere auch bei positiven Bewertungen ihre Glaubwürdigkeit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für AfCRA bedeutet das, dass sie neben der Kenntnis regionaler wirtschaftlicher Bedingungen nachvollziehbare Methoden, transparente Entscheidungen und wirksame Regeln gegen Interessenkonflikte benötigt.</p>



<h2 id="h-mauritius-wird-standort-der-neuen-finanzinstitution" class="wp-block-heading"><span id="mauritius-wird-standort-der-neuen-finanzinstitution">Mauritius wird Standort der neuen Finanzinstitution</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Afrikanische Union hat Mauritius als Sitz der Agentur ausgewählt. Der Inselstaat verfügt über einen entwickelten Finanzdienstleistungssektor und ist Standort zahlreicher international tätiger Finanzunternehmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die offizielle Eröffnung fand im Hotel InterContinental in Balaclava statt. Neben Youssouf nahmen Vertreter afrikanischer Regierungen, internationaler Organisationen und Finanzinstitutionen teil.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mauritius&#8217; Außenminister Ritesh Ramful erklärte, die AfCRA wolle den bestehenden Ratingagenturen eine afrikanische Perspektive hinzufügen, ohne sie zu verdrängen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Finanzministerin Jyoti Jeetun betonte ebenfalls den Anspruch einer präziseren Beurteilung. „Es geht nicht darum, die Welt aufzufordern, Afrika besser zu bewerten, sondern ihr zu helfen, Afrika besser zu verstehen.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Agentur soll eng mit afrikanischen Finanzinstitutionen, Regulierungsbehörden und der Afrikanischen Entwicklungsbank zusammenarbeiten.</p>



<h2 id="h-neue-bewertungen-sollen-auch-unternehmen-und-kommunen-erreichen" class="wp-block-heading"><span id="neue-bewertungen-sollen-auch-unternehmen-und-kommunen-erreichen">Neue Bewertungen sollen auch Unternehmen und Kommunen erreichen</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die AfCRA soll sich nicht allein auf Staatsanleihen konzentrieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Geplant sind Bewertungen von Unternehmen, Finanzinstituten, regionalen Gebietskörperschaften und Finanzierungsinstrumenten in afrikanischen Landeswährungen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Damit richtet sich die Initiative auch an Akteure, die auf internationalen Kapitalmärkten bislang nur begrenzt sichtbar sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die UN-Wirtschaftskommission sieht darin eine Möglichkeit, afrikanische Kapitalmärkte weiterzuentwickeln. Zusätzliche Bewertungen könnten beispielsweise Pensionsfonds und Versicherungen helfen, Investitionsmöglichkeiten innerhalb des Kontinents besser einzuschätzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch öffentliche Infrastrukturprojekte und Unternehmen könnten von einer breiteren Datenbasis profitieren, sofern Investoren die Bewertungen als zuverlässig anerkennen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für diesen Einsatz benötigt die neue Agentur mittelfristig auch die Anerkennung zuständiger Zentralbanken, Finanzaufsichtsbehörden und anderer Marktinstitutionen.</p>



<h2 id="h-afrikanische-union-arbeitet-an-umfassenderer-reform-der-finanzierungskosten" class="wp-block-heading"><span id="afrikanische-union-arbeitet-an-umfassenderer-reform-der-finanzierungskosten">Afrikanische Union arbeitet an umfassenderer Reform der Finanzierungskosten</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ratingagentur ist Teil einer größeren Initiative zur Veränderung der Finanzierungsbedingungen afrikanischer Volkswirtschaften.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am Donnerstag, 8. Oktober, leitete AU-Kommissionspräsident Youssouf in Port Louis einen hochrangigen Runden Tisch unter dem Titel „Beyond AfCRA: Improving the Africa Risk Premium – The De-risking Africa Initiative“.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vertreter aus Politik und Finanzwirtschaft diskutierten über Maßnahmen, die über die Einrichtung einer Ratingagentur hinausgehen. Dazu gehören eine verbesserte wirtschaftliche Datenlage, die Stärkung afrikanischer Finanzinstitutionen und Instrumente zur Verringerung von Investitionsrisiken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die UN-Wirtschaftskommission verweist in diesem Zusammenhang auf die Bedeutung verlässlicher Schuldendaten und nationaler Statistiksysteme. Ebenso sollen Regierungen ihre Kommunikation mit Investoren verbessern und lokale Kapitalmärkte ausbauen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/88-millionen-euro-fuer-agenda-2063-afrikanische-union-und-deutschland-vertiefen-partnerschaft/" data-type="post" data-id="22185">Die Initiative ist mit den langfristigen Entwicklungszielen der Afrikanischen Union, insbesondere der Agenda 2063, verbunden.</a> Außerdem steht sie im Zusammenhang mit internationalen Reformdebatten über die Finanzierung nachhaltiger Entwicklung und den Zugang von Entwicklungs- und Schwellenländern zu Kapital.</p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/afrika-gruendet-eigene-ratingagentur-und-nimmt-milliardenschwere-kreditkosten-ins-visier/">Afrika gründet eigene Ratingagentur – und nimmt milliardenschwere Kreditkosten ins Visier</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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		<title>Russland baut Einfluss in Mali aus: Kamaz erhält Großauftrag über 45 Millionen Euro</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/russland-baut-einfluss-in-mali-aus-kamaz-erhaelt-grossauftrag-ueber-45-millionen-euro/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Oct 2026 09:24:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mali]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[Logistik]]></category>
		<category><![CDATA[Russland]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://fokus-afrika.de/?p=30568</guid>

					<description><![CDATA[<p>Russland baut seine Präsenz in Mali über die militärische Zusammenarbeit hinaus aus. Ein Kamaz-Vertrag über mehr als 45 Millionen Euro soll den Transportsektor stärken – sogar eine Montagefabrik in Bamako ist im Gespräch.<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Frussland-baut-einfluss-in-mali-aus-kamaz-erhaelt-grossauftrag-ueber-45-millionen-euro%2F&amp;action_name=Russland%20baut%20Einfluss%20in%20Mali%20aus%3A%20Kamaz%20erh%C3%A4lt%20Gro%C3%9Fauftrag%20%C3%BCber%2045%20Millionen%20Euro&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Mali vertieft seine wirtschaftliche Zusammenarbeit mit Russland und hat mit dem russischen Fahrzeughersteller Kamaz einen Großvertrag über mehr als 30 Milliarden CFA-Franc abgeschlossen. Die Vereinbarung wurde am Mittwoch, 7. Oktober, in der Hauptstadt Bamako unterzeichnet. Sie umfasst die Lieferung von Fahrzeugen, den Aufbau lokaler Wartungskapazitäten und die Ausbildung malischer Fachkräfte in Russland. Perspektivisch wird auch die Errichtung einer Montageanlage in Bamako geprüft.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vertragspartner sind die malische Transport- und Logistikgesellschaft Société Malienne de Transport et de Logistique (SMTL-SA) und der russische Nutzfahrzeughersteller Kamaz. Das Auftragsvolumen entspricht mehr als 45 Millionen Euro. Die Vereinbarung ist in die zwischenstaatliche Kooperation zwischen Mali und Russland eingebettet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">An der Unterzeichnung nahmen Malis Wirtschafts- und Finanzminister Alousséni Sanou, Verkehrsministerin Dembélé Madina Sissoko sowie Vertreter beider Unternehmen teil.</p>



<h2 id="h-russland-liefert-fahrzeuge-und-baut-wartungszentrum-in-bamako-auf" class="wp-block-heading"><span id="russland-liefert-fahrzeuge-und-baut-wartungszentrum-in-bamako-auf">Russland liefert Fahrzeuge und baut Wartungszentrum in Bamako auf</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Vereinbarung soll Mali zusätzliche Transportkapazitäten für den Warenverkehr und die Versorgung innerhalb des Landes verschaffen. Neben der Lieferung der Fahrzeuge umfasst sie technische Betreuung, Ersatzteile und den Aufbau lokaler Wartungsmöglichkeiten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Angaben von SMTL-Generaldirektor Djibrila Harouna ist ein Kamaz-Wartungsbetrieb in Bamako-Sénou vorgesehen. Dort sollen malische Fachkräfte künftig einen Teil der Reparatur- und Instandhaltungsarbeiten selbst übernehmen können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Vorhaben soll die Abhängigkeit von ausländischen Wartungsdienstleistungen verringern und den Betrieb der beschafften Fahrzeuge langfristig absichern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kamaz erklärte sich zudem bereit, Mali beim Aufbau eines eigenen Servicezentrums zu unterstützen. Eine solche Einrichtung könnte die Wartung und technische Betreuung der Fahrzeuge zentral organisieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Konkrete Angaben zur Zahl der bestellten Fahrzeuge, zu den einzelnen Modellen oder zum vorgesehenen Lieferzeitplan wurden zunächst nicht veröffentlicht.</p>



<h2 id="h-malische-techniker-sollen-in-russland-ausgebildet-werden" class="wp-block-heading"><span id="malische-techniker-sollen-in-russland-ausgebildet-werden">Malische Techniker sollen in Russland ausgebildet werden</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ein weiterer Bestandteil des Vertrags ist der Transfer technischer Kenntnisse.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Malische Fachkräfte sollen im russischen Kasan ausgebildet werden, um die Wartung und den Betrieb der Kamaz-Fahrzeuge selbstständig durchführen zu können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ausbildung ist mit dem geplanten Aufbau lokaler Servicekapazitäten verbunden. Dadurch sollen neben den Fahrzeugen auch das notwendige Fachwissen und technische Strukturen nach Mali gelangen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die SMTL-SA soll damit sowohl ihre Transportkapazitäten erweitern als auch die Betreuung ihres Fahrzeugbestands im eigenen Land organisieren können.</p>



<h2 id="h-eine-kamaz-montagefabrik-in-bamako-ist-im-gesprach" class="wp-block-heading"><span id="eine-kamaz-montagefabrik-in-bamako-ist-im-gespraech">Eine Kamaz-Montagefabrik in Bamako ist im Gespräch</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Über das aktuelle Liefergeschäft hinaus prüfen die Partner eine industrielle Zusammenarbeit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Angaben malischer Medien wurde bei der Vertragsunterzeichnung auch die Möglichkeit angesprochen, in Bamako zunächst eine Montagewerkstatt und später eine Fabrik für Kamaz-Fahrzeuge einzurichten.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="682" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/10/madina-sissoko-dembele-alousseni-sanou-ceremonie-smtl-kamaz-bamako-2-1024x682.jpg" alt="" class="wp-image-30571 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/10/madina-sissoko-dembele-alousseni-sanou-ceremonie-smtl-kamaz-bamako-2-1024x682.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/10/madina-sissoko-dembele-alousseni-sanou-ceremonie-smtl-kamaz-bamako-2-300x200.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/10/madina-sissoko-dembele-alousseni-sanou-ceremonie-smtl-kamaz-bamako-2-768x512.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/10/madina-sissoko-dembele-alousseni-sanou-ceremonie-smtl-kamaz-bamako-2-1536x1023.jpg 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/10/madina-sissoko-dembele-alousseni-sanou-ceremonie-smtl-kamaz-bamako-2-380x253.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/10/madina-sissoko-dembele-alousseni-sanou-ceremonie-smtl-kamaz-bamako-2-800x533.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/10/madina-sissoko-dembele-alousseni-sanou-ceremonie-smtl-kamaz-bamako-2-1160x773.jpg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/10/madina-sissoko-dembele-alousseni-sanou-ceremonie-smtl-kamaz-bamako-2.jpg 1600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Ein solches Projekt würde die Zusammenarbeit von der Einfuhr fertiger Nutzfahrzeuge auf die lokale Montage und möglicherweise weitere industrielle Tätigkeiten ausweiten.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Eine verbindliche Investitionsentscheidung oder ein Zeitplan für den Bau einer Fabrik wurden jedoch nicht bekannt gegeben. Die industrielle Produktion bleibt damit vorerst eine mögliche spätere Phase der Kooperation.</p>



<h2 id="h-mali-will-kontrolle-uber-nationale-lieferketten-starken" class="wp-block-heading"><span id="mali-will-kontrolle-ueber-nationale-lieferketten-staerken">Mali will Kontrolle über nationale Lieferketten stärken</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Vereinbarung fällt in eine Phase, in der die malische Regierung ihre nationalen Transport- und Logistikkapazitäten ausbauen will.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für den Binnenstaat Mali ist der Gütertransport von besonderer wirtschaftlicher Bedeutung. Das Land verfügt über keinen eigenen Seehafen und ist beim internationalen Warenverkehr auf Transportverbindungen über benachbarte Staaten angewiesen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die SMTL-SA soll innerhalb dieser Struktur zusätzliche Kapazitäten für den Transport und die Verteilung von Waren schaffen. Die Beschaffung eigener Fahrzeuge und der Aufbau von Wartungsstrukturen gehören zu den Maßnahmen, mit denen Bamako seine logistischen Möglichkeiten erweitern will.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Regierung verbindet dies mit dem Ziel, nationale Einrichtungen stärker in die Organisation strategisch wichtiger Warenströme einzubeziehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Vertrag mit Kamaz sieht deshalb nicht nur die Bereitstellung von Fahrzeugen vor. Auch deren Betrieb, technische Betreuung und Ersatzteilversorgung sollen im Rahmen der Zusammenarbeit abgesichert werden.</p>



<h2 id="h-russland-erweitert-partnerschaft-mit-mali-uber-militarkooperation-hinaus" class="wp-block-heading"><span id="russland-erweitert-partnerschaft-mit-mali-ueber-militaerkooperation-hinaus">Russland erweitert Partnerschaft mit Mali über Militärkooperation hinaus</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Kamaz-Auftrag fügt sich in die seit mehreren Jahren wachsenden Beziehungen zwischen Bamako und Moskau ein.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/tschad-draengt-russland-muss-seine-afrika-politik-wirtschaftlich-neu-ausrichten/" data-type="post" data-id="28805">Bislang steht vor allem die militärische und sicherheitspolitische Zusammenarbeit im öffentlichen Fokus. </a>Mali hat seine Beziehungen zu Russland seit dem Bruch mit mehreren westlichen Sicherheitspartnern erheblich ausgebaut.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nun gewinnt auch die wirtschaftliche Zusammenarbeit an Bedeutung. Neben Sicherheitsfragen sollen zunehmend Infrastruktur, Transport, Logistik und industrielle Projekte Bestandteil der bilateralen Beziehungen werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/russland-plant-neue-afrika-strategie-lawrow-will-afrikanische-souveraenitaet-staerken/" data-type="post" data-id="28507">Die neue Vereinbarung steht zudem im Zusammenhang mit dem zweiten Russland-Afrika-Gipfel im Juli 2023 in Sankt Petersburg.</a> Malis Übergangspräsident Assimi Goïta nahm damals an den Gesprächen teil, bei denen Moskau den Ausbau seiner wirtschaftlichen und politischen Beziehungen zu afrikanischen Staaten vorantrieb.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit Kamaz kommt nun ein russischer Industriekonzern zum Zuge, dessen Produkte unmittelbar für die malische Transportwirtschaft bestimmt sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Anders als bei militärischen Beschaffungen richtet sich das Geschäft auf den Aufbau ziviler Logistikkapazitäten. Die geplanten Wartungs- und Ausbildungsstrukturen sollen dabei einen dauerhaften technischen Austausch zwischen den beiden Ländern ermöglichen.</p>



<h2 id="h-kamaz-erhalt-zugang-zu-malis-transportsektor" class="wp-block-heading"><span id="kamaz-erhaelt-zugang-zu-malis-transportsektor">Kamaz erhält Zugang zu Malis Transportsektor</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Für den russischen Hersteller eröffnet der Vertrag ein größeres Geschäft im malischen Nutzfahrzeugmarkt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kamaz zählt zu den bedeutenden russischen Herstellern schwerer Lastkraftwagen und anderer Nutzfahrzeuge. Das Unternehmen produziert Fahrzeuge für zivile und militärische Anwendungen und verfügt über internationale Vertriebs- und Servicenetze.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Durch den Vertrag mit der SMTL-SA verbindet der Konzern Fahrzeuglieferungen mit Dienstleistungen und Ausbildungsangeboten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die malische Gesellschaft erhält im Gegenzug Zugang zu Fahrzeugen, Ersatzteilen und technischen Leistungen eines Herstellers, der seine Präsenz in Mali ausbauen will.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Noch offen sind die genauen Finanzierungsbedingungen des Auftrags sowie die vertraglichen Voraussetzungen für mögliche weitere Investitionen in Wartung und industrielle Montage.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Merz will Rohstoffabhängigkeit von China senken – SWP sieht Deutschland allein überfordert</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/merz-will-rohstoffabhaengigkeit-von-china-senken-swp-sieht-deutschland-allein-ueberfordert/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Oct 2026 19:18:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Institutionelle Beziehungen]]></category>
		<category><![CDATA[Südafrika]]></category>
		<category><![CDATA[1]]></category>
		<category><![CDATA[5]]></category>
		<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[EU]]></category>
		<category><![CDATA[Rohstoffe]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Deutschland will bei kritischen Rohstoffen unabhängiger von China werden. Doch im globalen Wettbewerb mit China und den USA sieht die SWP den entscheidenden Hebel auf europäischer Ebene – und in neuen Partnerschaften mit rohstoffreichen Staaten wie Südafrika.<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fmerz-will-rohstoffabhaengigkeit-von-china-senken-swp-sieht-deutschland-allein-ueberfordert%2F&amp;action_name=Merz%20will%20Rohstoffabh%C3%A4ngigkeit%20von%20China%20senken%20%E2%80%93%20SWP%20sieht%20Deutschland%20allein%20%C3%BCberfordert&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/merz-will-rohstoffabhaengigkeit-von-china-senken-swp-sieht-deutschland-allein-ueberfordert/">Merz will Rohstoffabhängigkeit von China senken – SWP sieht Deutschland allein überfordert</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Bundeskanzler Friedrich Merz will Deutschlands Abhängigkeit von China bei kritischen Rohstoffen verringern und die Versorgung stärker als Frage der industriellen und technologischen Souveränität behandeln. Am 29. September stellte er diese Linie bei der Eröffnung der Industrieprojekte Power4Steel und Y-SIC im saarländischen Dillingen heraus. Die Stiftung Wissenschaft und Politik sieht Deutschland im weltweiten Wettbewerb um Rohstoffe allein jedoch nicht auf Augenhöhe mit China und den USA. Chancen sieht die SWP vor allem in einer gemeinsamen europäischen Strategie und engeren Partnerschaften mit rohstoffreichen Staaten Afrikas.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Merz verwies in Dillingen besonders auf Siliziumkarbid, das für Hochleistungselektronik und Technologien von erneuerbaren Energien bis zu künstlicher Intelligenz und Robotik benötigt wird. <a href="https://fokus-afrika.de/bundesregierung-hat-keine-verbindlichen-rohstoffabkommen-mit-partnerstaaten/">In Europa gebe es derzeit keine nennenswerten Produktionskapazitäten. </a>Die Industrie sei deshalb auf Importe vor allem aus Asien und insbesondere aus China angewiesen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das neue Projekt Y-SIC soll in Deutschland eine eigene Produktion von Siliziumkarbid aufbauen. Merz verbindet solche Vorhaben mit einer breiteren Strategie, Lieferketten zu diversifizieren und industrielle Kompetenzen in Europa zu halten. „Wir brauchen europäische Souveränität, und zwar auch in der Versorgung unserer Lieferbeziehungen, auch in der Versorgung mit kritischen Rohstoffen“, sagte der Kanzler.</p>



<h2 id="h-china-bleibt-das-nadelohr-vieler-lieferketten" class="wp-block-heading"><span id="china-bleibt-das-nadeloehr-vieler-lieferketten">China bleibt das Nadelöhr vieler Lieferketten</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der politische Kurs trifft auf einen Rohstoffmarkt, in dem China eine Schlüsselstellung nicht nur beim Abbau, sondern vor allem bei der Weiterverarbeitung besitzt. Melanie Müller, Rohstoffexpertin der Stiftung Wissenschaft und Politik, bezeichnet China als ein „Nadelöhr“ globaler Lieferketten. Viele Rohstoffe würden in chinesischen Schmelzen und Raffinerien verarbeitet, bevor sie für die industrielle Produktion in Europa, den USA und anderen Märkten zur Verfügung stehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Damit verschiebt sich der Wettbewerb zunehmend von der Frage, wo Rohstoffe gefördert werden, hin zur Kontrolle ganzer Wertschöpfungsketten. Die Europäische Union versucht mit dem Critical Raw Materials Act, ihre Abhängigkeiten zu reduzieren. Bei strategischen Rohstoffen sollen bis 2030 höchstens 65 Prozent des Bedarfs aus einem einzigen Drittstaat stammen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die USA verfolgen ebenfalls eine stärkere Diversifizierung. Müller sieht besonders seit der zweiten Präsidentschaft Donald Trumps einen erheblichen Einsatz finanzieller und politischer Ressourcen, um die Abhängigkeit von China zu verringern. Gleichzeitig konkurrieren auch die Golfstaaten um Rohstoffpartnerschaften in Afrika.</p>



<h2 id="h-deutschland-braucht-die-europaische-ebene" class="wp-block-heading"><span id="deutschland-braucht-die-europaeische-ebene">Deutschland braucht die europäische Ebene</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/afrikas-rohstoffe-ruecken-in-deutschlands-sicherheitsagenda/" data-type="post" data-id="27743">Für Deutschland setzt dieser Wettbewerb enge Grenzen.</a> „Deutschland alleine kann da nicht mithalten“, sagt Müller. Auf europäischer Ebene sieht sie dagegen Möglichkeiten, eigene Angebote gegenüber rohstoffreichen Staaten aufzubauen. Die EU könne zwar nicht zwangsläufig in einen unmittelbaren Wettbewerb mit China und den USA eintreten, aber attraktive Partnerschaften anbieten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Schwäche bleibt nach ihrer Einschätzung die Finanzierung. Deutschland, Frankreich und Italien verfügen über eigene Rohstofffonds, hinzu kommen Mittel der Europäischen Investitionsbank. Der EU sei es bislang jedoch nicht gelungen, diese Instrumente ausreichend zu bündeln. Diversifizierte Lieferketten verursachen zudem höhere Kosten für Unternehmen, wenn bisherige Bezugsquellen in China ersetzt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Druck reicht über die Rohstoffversorgung hinaus. Kritische Mineralien werden für Batterien, Halbleiter, erneuerbare Energien, digitale Technologien und Rüstungsgüter benötigt. Die EU zählt 17 Rohstoffe als strategisch, deren Versorgung für die grüne Transformation, Digitalisierung, Verteidigung und Raumfahrt von besonderer Bedeutung ist.</p>



<h2 id="h-sudafrika-wird-zum-partner-im-rohstoff-wettbewerb" class="wp-block-heading"><span id="suedafrika-wird-zum-partner-im-rohstoff-wettbewerb">Südafrika wird zum Partner im Rohstoff-Wettbewerb</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Afrikanische Rohstoffstaaten versuchen zugleich, ihre Position gegenüber den Industrieländern zu verändern. Statt Mineralien lediglich zu fördern und auszuführen, wollen zahlreiche Regierungen mehr Verarbeitung und industrielle Wertschöpfung im eigenen Land aufbauen. Damit verändern sich auch die Bedingungen für europäische Rohstoffpartnerschaften.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/sudliches-afrika/sudafrika/" data-type="category" data-id="63">Südafrika</a> nimmt dabei eine besondere Stellung ein. Das Land verfügt bereits über eigene Bergbauunternehmen, industrielle Kapazitäten und Erfahrungen bei der Verarbeitung von Rohstoffen. Anders als einige andere afrikanische Staaten setzt Pretoria bislang weniger auf Exportbeschränkungen für unverarbeitete Rohstoffe und stärker auf Investitionen und neue Partnerschaften.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Regierung will den Rohstoffsektor nutzen, um der Deindustrialisierung entgegenzuwirken und zusätzliche Arbeitsplätze zu schaffen. Die südafrikanische Industriestrategie von 2026 zählt den Sektor deshalb zu den zentralen Bereichen. Bereits 2025 hatte das zuständige Ministerium eine Strategie für kritische Mineralien und Metalle vorgelegt, die Südafrika zu einem regionalen Zentrum für Schmelzen, Verarbeitung und fortgeschrittene Produktion im südlichen Afrika entwickeln soll.</p>



<h2 id="h-eu-und-sudafrika-bauen-rohstoffpartnerschaft-aus" class="wp-block-heading"><span id="eu-und-suedafrika-bauen-rohstoffpartnerschaft-aus">EU und Südafrika bauen Rohstoffpartnerschaft aus</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Europäische Union hat darauf bereits reagiert. Am Rande des G20-Gipfels im November 2025 vereinbarten die EU und Südafrika eine Zusammenarbeit bei nachhaltigen Wertschöpfungsketten für Mineralien und Metalle. Sie reicht von Exploration und Abbau über Raffination bis zum Recycling. Ergänzt wird sie durch die Clean Trade and Investment Partnership, die Investitionen und Handel in sauberen Lieferketten erleichtern soll.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/10/P-068028_00-03_02-HIGH-283602-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-30454 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/10/P-068028_00-03_02-HIGH-283602-1024x683.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/10/P-068028_00-03_02-HIGH-283602-300x200.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/10/P-068028_00-03_02-HIGH-283602-768x512.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/10/P-068028_00-03_02-HIGH-283602-380x253.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/10/P-068028_00-03_02-HIGH-283602-800x533.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/10/P-068028_00-03_02-HIGH-283602-1160x773.jpg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/10/P-068028_00-03_02-HIGH-283602.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Südafrika verhandelt parallel mit mehreren Partnern. Neben der EU führt Pretoria Gespräche mit den USA über Rohstoffprojekte und hat eine gemeinsame Arbeitsgruppe sowie eine Finanzierungsplattform vorgeschlagen. Auch China versucht, seine Position im südafrikanischen Rohstoffsektor auszubauen. Südafrika verfügt nach Einschätzung Müllers jedoch über eine stärkere eigene Verhandlungsposition als mehrere Nachbarstaaten.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Für europäische und deutsche Unternehmen liegt die nächste Hürde in konkreten Projekten. Bergbauunternehmen, Verarbeiter, industrielle Abnehmer und Finanzierer müssen so zusammengebracht werden, dass wirtschaftlich tragfähige Investitionen entlang der gesamten Wertschöpfungskette entstehen. Viele europäische Unternehmen sind bereits in Südafrika tätig oder unterhalten Geschäftsbeziehungen zu südafrikanischen Partnern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Südafrika muss zugleich seine Energie- und Transportinfrastruktur weiter ausbauen. Hohe Energiepreise und Engpässe im Transport erschweren insbesondere energieintensive Verarbeitungsschritte. Pretoria stellt bereits eigene Mittel für Exploration, Machbarkeitsstudien und den Aufbau neuer Lieferketten bereit.</p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/merz-will-rohstoffabhaengigkeit-von-china-senken-swp-sieht-deutschland-allein-ueberfordert/">Merz will Rohstoffabhängigkeit von China senken – SWP sieht Deutschland allein überfordert</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Studie enthüllt: Deutschlands Mittelstand nutzt kaum ausländische Fachkräfte</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/studie-enthuellt-deutschlands-mittelstand-nutzt-kaum-auslaendische-fachkraefte/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Sep 2026 17:42:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Diaspora]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftsnachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[4]]></category>
		<category><![CDATA[Visa]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Deutschland sucht Fachkräfte – doch im Mittelstand beschäftigen bislang nur 11,5 Prozent der Unternehmen qualifizierte Zuwanderer. Besonders kleinere Betriebe stoßen bei der internationalen Rekrutierung auf Sprachbarrieren und Bürokratie.<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fstudie-enthuellt-deutschlands-mittelstand-nutzt-kaum-auslaendische-fachkraefte%2F&amp;action_name=Studie%20enth%C3%BCllt%3A%20Deutschlands%20Mittelstand%20nutzt%20kaum%20ausl%C3%A4ndische%20Fachkr%C3%A4fte&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Nur 11,5 Prozent der mittelständischen Unternehmen in Deutschland beschäftigen qualifizierte Fachkräfte, die für eine Erwerbstätigkeit aus dem Ausland zugewandert sind. Das zeigt eine im Januar 2026 durchgeführte Sonderbefragung des KfW-Mittelstandspanels. Gleichzeitig verzichten 12,4 Prozent trotz bestehenden Personalbedarfs auf die Beschäftigung ausländischer Fachkräfte. Besonders häufig bremsen Sprachprobleme sowie bürokratische und rechtliche Hürden die internationale Rekrutierung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ergebnisse treffen auf einen Arbeitsmarkt, der in den kommenden Jahren deutlich schrumpfen dürfte. Nach den von KfW Research herangezogenen UN-Projektionen könnte die Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter zwischen 15 und 64 Jahren bis 2035 um rund fünf Millionen Menschen oder 9,4 Prozent zurückgehen. Gleichzeitig steigt die Zahl der Menschen über 65 Jahre.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die gegenwärtige Konjunkturschwäche verdeckt einen Teil des Problems. Derzeit melden rund 14 Prozent der Industrieunternehmen Einschränkungen ihrer Geschäftstätigkeit durch fehlende Fachkräfte. Der Anteil liegt damit unter früheren Höchstständen, bleibt nach Einschätzung von KfW Research aber ein strukturelles Problem.</p>



<h2 id="h-grosse-mittelstandler-rekrutieren-deutlich-haufiger-im-ausland" class="wp-block-heading"><span id="grosse-mittelstaendler-rekrutieren-deutlich-haeufiger-im-ausland">Große Mittelständler rekrutieren deutlich häufiger im Ausland</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wie stark Unternehmen auf internationale Fachkräfte zurückgreifen, hängt vor allem von ihrer Größe ab. Bei Mittelständlern mit mindestens 50 Beschäftigten haben 61 Prozent ausländische Fachkräfte im Betrieb. Unter den Unternehmen mit zehn bis 49 Beschäftigten sind es 33 Prozent, bei fünf bis neun Beschäftigten 15 Prozent und bei Kleinstunternehmen mit weniger als fünf Mitarbeitern lediglich sieben Prozent.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/afd-anfrage-auslaender-verdienen-1-038-euro-weniger-als-deutsche/">KfW Research führt den Unterschied unter anderem darauf zurück, dass größere Unternehmen mehr Personal benötigen und eher über die organisatorischen und finanziellen Möglichkeiten verfügen, internationale Einstellungen abzuwickeln.</a> Kleinere Betriebe müssen dagegen häufig ohne spezialisierte Personalabteilungen mit den zusätzlichen Verfahren umgehen.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="747" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/09/Denali_transit_bus_driver_Gary_at_the_Teklanika_Rest_Stop_on_Aug._29_2019._b80fe622-4d79-447e-8e36-1b647ef074e9-1024x747.jpg" alt="" class="wp-image-30384 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/09/Denali_transit_bus_driver_Gary_at_the_Teklanika_Rest_Stop_on_Aug._29_2019._b80fe622-4d79-447e-8e36-1b647ef074e9-1024x747.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/09/Denali_transit_bus_driver_Gary_at_the_Teklanika_Rest_Stop_on_Aug._29_2019._b80fe622-4d79-447e-8e36-1b647ef074e9-300x219.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/09/Denali_transit_bus_driver_Gary_at_the_Teklanika_Rest_Stop_on_Aug._29_2019._b80fe622-4d79-447e-8e36-1b647ef074e9-768x560.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/09/Denali_transit_bus_driver_Gary_at_the_Teklanika_Rest_Stop_on_Aug._29_2019._b80fe622-4d79-447e-8e36-1b647ef074e9-380x277.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/09/Denali_transit_bus_driver_Gary_at_the_Teklanika_Rest_Stop_on_Aug._29_2019._b80fe622-4d79-447e-8e36-1b647ef074e9-800x584.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/09/Denali_transit_bus_driver_Gary_at_the_Teklanika_Rest_Stop_on_Aug._29_2019._b80fe622-4d79-447e-8e36-1b647ef074e9-1160x846.jpg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/09/Denali_transit_bus_driver_Gary_at_the_Teklanika_Rest_Stop_on_Aug._29_2019._b80fe622-4d79-447e-8e36-1b647ef074e9.jpg 1280w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Auch zwischen den Branchen bestehen Unterschiede. Im Verarbeitenden Gewerbe beschäftigen 21 Prozent der Unternehmen ausländische Fachkräfte. Im Handel sind es 14,3 Prozent und im Baugewerbe 13,3 Prozent. Bei den Dienstleistungen liegt der Anteil mit 8,5 Prozent am niedrigsten.</p>
</div></div>



<h2 id="h-ost-und-west-liegen-uberraschend-nah-beieinander" class="wp-block-heading"><span id="ost-und-west-liegen-ueberraschend-nah-beieinander">Ost und West liegen überraschend nah beieinander</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Deutlich geringer fallen die regionalen Unterschiede aus. In Westdeutschland beschäftigen 11,9 Prozent der Mittelständler ausländische Fachkräfte, in Ostdeutschland sind es 9,6 Prozent. Auch beim Anteil der Unternehmen, die trotz eines vorhandenen Bedarfs auf internationale Rekrutierung verzichten, liegen beide Landesteile mit 12,7 beziehungsweise 10,8 Prozent nahe beieinander.</p>



<p class="wp-block-paragraph">KfW Research führt die Differenz vor allem auf die unterschiedliche Unternehmens- und Branchenstruktur zurück. Im Westen gibt es einen höheren Anteil größerer Mittelständler im Verarbeitenden Gewerbe und im Dienstleistungssektor.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Insgesamt erklären 45,5 Prozent der befragten Unternehmen, derzeit keinen Bedarf an ausländischen Fachkräften zu haben. Für weitere 30,7 Prozent spielt ihre Beschäftigung grundsätzlich keine Rolle.</p>



<h2 id="h-sprachprobleme-und-burokratie-bremsen-die-rekrutierung" class="wp-block-heading"><span id="sprachprobleme-und-buerokratie-bremsen-die-rekrutierung">Sprachprobleme und Bürokratie bremsen die Rekrutierung</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Unter den Mittelständlern, die bereits ausländische Fachkräfte beschäftigen oder wegen bestehender Hindernisse darauf verzichten, nennen 69,1 Prozent Sprachbarrieren als Problem. Bürokratische und rechtliche Hemmnisse folgen mit 47,5 Prozent. Kulturelle Unterschiede im Arbeitsalltag nennen 34,2 Prozent, Schwierigkeiten bei der Anerkennung ausländischer Qualifikationen 22,6 Prozent. 18 Prozent berichten dagegen von keinen nennenswerten Problemen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/bundesregierung-raeumt-visa-engpaesse-ein-und-verteidigt-tlscontact-system/" data-type="post" data-id="26029">Hinter den bürokratischen Hürden stehen etwa Verfahren für Aufenthaltstitel und Arbeitserlaubnisse sowie andere behördliche Prozesse, die für Unternehmen langwierig und schwer kalkulierbar sein können. </a>Verzögerungen bei der Anerkennung beruflicher oder akademischer Abschlüsse erschweren Einstellungen zusätzlich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">KfW-Chefvolkswirt Dirk Schumacher sieht darin ein Hindernis, das mit Blick auf die demografische Entwicklung stärker ins Gewicht fallen könnte. Ein Teil der mittelständischen Unternehmen wolle Beschäftigte aus dem Ausland einstellen, werde jedoch durch rechtliche und bürokratische Hürden abgeschreckt. KfW Research nennt vereinfachte Visa- und Verwaltungsverfahren, betriebsnahe Sprachförderung sowie schnellere Anerkennungsverfahren als mögliche Ansatzpunkte. Gerade kleinere Unternehmen ohne spezialisierte Personalabteilungen könnten davon profitieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Sonderbefragung wurde vom 13. bis 21. Januar 2026 durchgeführt. <a href="https://fokus-afrika.de/bedenkliche-entwicklung-mittelstaendler-denken-ueber-verlagerung-ins-ausland-nach/">Insgesamt konnten Antworten von 2.170 mittelständischen Unternehmen berücksichtigt werden.</a> Als ausländische Fachkräfte erfasst die Untersuchung Menschen mit ausländischer Staatsangehörigkeit, die zur Erwerbstätigkeit nach Deutschland zugewandert sind, über eine berufliche oder akademische Qualifikation verfügen und entsprechend beschäftigt werden.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Burkina Faso eröffnet erste Goldraffinerie – Traoré will Wertschöpfung im Land halten</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/burkina-faso-eroeffnet-erste-goldraffinerie-traore-will-wertschoepfung-im-land-halten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Sep 2026 18:27:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Burkina Faso]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[4]]></category>
		<category><![CDATA[Investitionen]]></category>
		<category><![CDATA[Produktion]]></category>
		<category><![CDATA[Rohstoffe]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://fokus-afrika.de/?p=30367</guid>

					<description><![CDATA[<p>Burkina Faso raffiniert erstmals Gold in einer eigenen nationalen Anlage. RAFFINOR-BF startet mit einer theoretischen Kapazität von 164 Tonnen pro Jahr – später sollen bis zu 515 Tonnen möglich sein.<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fburkina-faso-eroeffnet-erste-goldraffinerie-traore-will-wertschoepfung-im-land-halten%2F&amp;action_name=Burkina%20Faso%20er%C3%B6ffnet%20erste%20Goldraffinerie%20%E2%80%93%20Traor%C3%A9%20will%20Wertsch%C3%B6pfung%20im%20Land%20halten&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/burkina-faso-eroeffnet-erste-goldraffinerie-traore-will-wertschoepfung-im-land-halten/">Burkina Faso eröffnet erste Goldraffinerie – Traoré will Wertschöpfung im Land halten</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Burkina Faso hat seine erste Goldraffinerie in Betrieb genommen und will damit einen größeren Teil der Wertschöpfung seines wichtigsten Rohstoffs im eigenen Land halten. Präsident Ibrahim Traoré eröffnete die Anlage RAFFINOR-BF am Montag in Ouagadougou. Die Raffinerie kann in ihrer ersten Ausbaustufe theoretisch 164 Tonnen Gold pro Jahr verarbeiten und soll später auf 515 Tonnen erweitert werden. Der Staat verfolgt damit das Ziel, industriell und handwerklich gefördertes Gold künftig stärker im eigenen Land zu raffinieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Unser Ziel ist es nicht mehr, nur ein Land zu sein, das Rohstoffe fördert und ins Ausland bringt“, erklärte Traoré bei der Eröffnung. Burkina Faso wolle seine Metalle vor Ort raffinieren und „die gesamte Wertschöpfungskette im Land haben“.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Anlage entstand auf einem fünf Hektar großen Gelände im Süden der Hauptstadt. Zum Komplex gehören eine Schmelzanlage, ein Analyselabor, gesicherte Lagerbereiche und eine Einheit zur Schmuckherstellung. Auch die staatliche Gesellschaft für Edelstoffe SONASP hat dort ihren Sitz.</p>



<h2 id="h-11-milliarden-cfa-francs-fur-die-raffinerie" class="wp-block-heading"><span id="11-milliarden-cfa-francs-fuer-die-raffinerie">11 Milliarden CFA-Francs für die Raffinerie</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">In RAFFINOR-BF wurden mehr als elf Milliarden CFA-Francs investiert, umgerechnet rund 16,8 Millionen Euro. Das Kapital stammt vor allem vom burkinischen Staat über die SONASP sowie von privaten Partnern.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/burkina-faso-will-gold-eigenstandig-erschliesen/" data-type="post" data-id="11667">Der Grundstein für das Projekt war im November 2023 gelegt worden.</a> Im März 2024 genehmigte die damalige Übergangsregierung eine Beteiligung der SONASP von 51 Prozent an der Betreibergesellschaft MARENA RAFFINOR-BF. <a href="https://fokus-afrika.de/burkina-faso-gold-und-weitere-vier-produkte-tragen-die-exporte/" data-type="post" data-id="23287">Bereits damals begründete die Regierung das Projekt damit, den Export eines großen Teils des burkinischen Goldes in unverarbeitetem Zustand begrenzen zu wollen.</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die neue Anlage soll Gold mit einem Reinheitsgrad von mindestens 99,9 Prozent produzieren. Bei der Eröffnung wurden bereits die ersten Goldbarren raffiniert.</p>



<h2 id="h-kapazitat-soll-auf-515-tonnen-steigen" class="wp-block-heading"><span id="kapazitaet-soll-auf-515-tonnen-steigen">Kapazität soll auf 515 Tonnen steigen</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Mit zunächst 164 Tonnen jährlich liegt die technische Raffineriekapazität deutlich über der bisherigen jährlichen Goldförderung des Landes. Die angegebene Kapazität beschreibt daher die mögliche Verarbeitungsmenge der Anlage und nicht die tatsächlich verfügbare burkinische Goldproduktion.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/09/HTUU-pCWYAA08nN-1024x683.jpeg" alt="" class="wp-image-30369 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/09/HTUU-pCWYAA08nN-1024x683.jpeg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/09/HTUU-pCWYAA08nN-300x200.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/09/HTUU-pCWYAA08nN-768x512.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/09/HTUU-pCWYAA08nN-1536x1024.jpeg 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/09/HTUU-pCWYAA08nN-380x253.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/09/HTUU-pCWYAA08nN-800x534.jpeg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/09/HTUU-pCWYAA08nN-1160x774.jpeg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/09/HTUU-pCWYAA08nN.jpeg 1600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Eine zweite Ausbaustufe soll die theoretische Kapazität auf 515 Tonnen jährlich erhöhen. Die Regierung will die Anlage langfristig nicht nur zur Verarbeitung der heimischen industriellen und handwerklichen Förderung nutzen, sondern Burkina Faso auch als Raffineriestandort in <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/westafrika/" data-type="category" data-id="64">Westafrika</a> etablieren.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Minenminister Yacouba Zabré Gouba verbindet damit zugleich eine stärkere Kontrolle der Goldströme. Die Raffinierung im Land solle die Rückverfolgbarkeit verbessern, qualifizierte Arbeitsplätze schaffen und den Behörden eine bessere Kontrolle der Finanzströme ermöglichen. Auch Goldschmuggel, illegaler Handel und Geldwäsche sollen dadurch erschwert werden.</p>



<h2 id="h-regierung-setzt-auf-verarbeitung-heimischer-rohstoffe" class="wp-block-heading"><span id="regierung-setzt-auf-verarbeitung-heimischer-rohstoffe">Regierung setzt auf Verarbeitung heimischer Rohstoffe</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Goldraffinerie ist Teil einer breiteren wirtschaftspolitischen Linie der Regierung Traoré, die Rohstoffe und Agrarprodukte stärker im Land verarbeiten lassen will. Bereits 2024 schuf die Regierung die gesellschaftsrechtliche Grundlage für die staatliche Mehrheitsbeteiligung an RAFFINOR-BF.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Traoré hatte diese Strategie auch bei anderen Industrieprojekten vertreten. Bei der Eröffnung eines Maisverarbeitungskomplexes Ende 2025 erklärte er, heimische Rohstoffe sollten verstärkt durch industrielle Verarbeitung aufgewertet werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit der Raffinerie richtet sich dieser Ansatz nun auf einen der zentralen Exportsektoren Burkina Fasos. Traoré forderte bei der Eröffnung zugleich junge Burkiner dazu auf, technische Kompetenzen für die Verarbeitung von Rohstoffen aufzubauen. Das Land müsse die gesamte Wertschöpfungskette nicht nur besitzen, sondern auch technisch beherrschen.</p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/burkina-faso-eroeffnet-erste-goldraffinerie-traore-will-wertschoepfung-im-land-halten/">Burkina Faso eröffnet erste Goldraffinerie – Traoré will Wertschöpfung im Land halten</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>5,2 Milliarden für Rohstoffsicherung – Deutschland bleibt von China abhängig</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/52-milliarden-fuer-rohstoffsicherung-deutschland-bleibt-von-china-abhaengig/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Sep 2026 21:39:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Institutionelle Beziehungen]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftsnachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[4]]></category>
		<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[GIZ]]></category>
		<category><![CDATA[Rohstoffe]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Milliarden an Garantien, ein wachsender Rohstofffonds und zahlreiche Projekte weltweit: Deutschland versucht seit Jahren, seine Rohstoffversorgung zu diversifizieren. Doch bei Schlüsselmaterialien bleibt die Abhängigkeit von China extrem hoch – bei importierten Permanentmagneten lag sie 2025 bei rund 90 Prozent.<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2F52-milliarden-fuer-rohstoffsicherung-deutschland-bleibt-von-china-abhaengig%2F&amp;action_name=5%2C2%20Milliarden%20f%C3%BCr%20Rohstoffsicherung%20%E2%80%93%20Deutschland%20bleibt%20von%20China%20abh%C3%A4ngig&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die Bundesregierung setzt Milliardeninstrumente zur Sicherung kritischer Rohstoffe ein, doch die angestrebte Diversifizierung der Lieferketten ist bei zentralen Materialien bislang nur begrenzt erreicht. Die Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Grünen wurde am Mittwoch, 23. September 2026, veröffentlicht. Seit 2020 wurden allein Rohstoffkredite im Umfang von mehr als 5,2 Milliarden Euro staatlich abgesichert, hinzu kommen Förderprogramme und ein Rohstofffonds mit einem angestrebten Portfolio von bis zu 1,5 Milliarden Euro. <a href="https://fokus-afrika.de/deutschland-hat-keine-staatliche-reserven-kritischer-rohstoffe-eu-soll-retten/">Gleichzeitig beschreibt KfW Research Deutschlands Rohstoffabhängigkeit von China weiterhin als erheblich und sieht den Handlungsspielraum bei zahlreichen kritischen Materialien durch Chinas Dominanz entlang der Wertschöpfungsketten eingeschränkt. </a></p>



<h2 id="h-milliardeninstrumente-sollen-lieferketten-diversifizieren" class="wp-block-heading"><span id="milliardeninstrumente-sollen-lieferketten-diversifizieren">Milliardeninstrumente sollen Lieferketten diversifizieren</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Bundesregierung verfolgt seit Jahren das Ziel, die deutsche Wirtschaft bei der Diversifizierung ihrer Rohstoffversorgung zu unterstützen. Dafür stehen inzwischen Förderprogramme, Forschungsprojekte, Rohstoffpartnerschaften, Garantien und direkte Beteiligungen zur Verfügung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Besonders groß ist das Volumen der sogenannten ungebundenen Finanzkreditgarantien. Zwischen Anfang 2020 und Juli 2026 übernahm der Bund neue Garantien mit Rohstoffbezug einschließlich Gas im Umfang von rund 5,22 Milliarden Euro. Davon entfielen 3,819 Milliarden Euro auf 2022, weitere 463,2 Millionen Euro auf 2024 und 937,1 Millionen Euro auf das erste Halbjahr 2026. Bislang musste der Bund daraus keine Entschädigungszahlungen leisten.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hinzu kommt der 2024 gestartete KfW-Rohstofffonds. Die KfW hat bislang 150 Millionen Euro in Vulcan Energy Resources und 50 Millionen Euro in das australische Seltene-Erden-Unternehmen Arafura Rare Earths investiert. Die Bundesregierung will das Beteiligungsportfolio auf bis zu 1,5 Milliarden Euro ausbauen.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Wirtschaftsministerium bezeichnete die Beteiligung am australischen Nolans-Projekt im April ausdrücklich als Beitrag zur Verringerung bestehender Abhängigkeiten und zum Aufbau zusätzlicher Förder- und Verarbeitungskapazitäten außerhalb der bisherigen Konzentrationen.&nbsp;</p>



<h2 id="h-rohstoffabhangigkeit-bleibt-trotzdem-hoch" class="wp-block-heading"><span id="rohstoffabhaengigkeit-bleibt-trotzdem-hoch">Rohstoffabhängigkeit bleibt trotzdem hoch</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die bislang erreichten Veränderungen bleiben jedoch deutlich hinter dem politischen Ziel einer breit diversifizierten Versorgung zurück.</p>



<p class="wp-block-paragraph">KfW Research kommt in einer im September veröffentlichten Untersuchung zu dem Ergebnis, dass Deutschlands und Europas Handlungsspielraum bei zahlreichen kritischen Rohstoffen weiterhin durch Chinas Dominanz über weite Teile der Wertschöpfungsketten eingeschränkt ist. Bei einigen Rohstoffen gebe es auch auf mittlere Sicht kaum Alternativen zu China.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Besonders deutlich zeigt sich das bei Permanentmagneten, die unter anderem für Windkraftanlagen, Elektromotoren und zahlreiche Hochtechnologien benötigt werden. Deutschland importierte 2025 rund 17.000 Tonnen davon. Etwa 90 Prozent kamen direkt aus China. Die Bundesregierung will diesen Anteil erst bis 2035 auf 50 Prozent reduzieren.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch in der Weiterverarbeitung kritischer Rohstoffe hat sich die globale Konzentration zuletzt teilweise noch verstärkt. <a href="https://fokus-afrika.de/deutschlands-rohstoffproblem-heisst-china-afrika-rueckt-als-alternative-in-den-fokus/" data-type="post" data-id="30044">Zwischen 2020 und 2024 entfielen nach den von KfW Research ausgewerteten Daten mehr als 90 Prozent des weltweiten Produktionszuwachses bei der Weiterverarbeitung von Kobalt, Grafit und Seltenen Erden auf China.</a> Bei Lithium und Kupfer waren es mehr als 70 Prozent. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Damit trifft der milliardenschwere Ausbau deutscher Sicherungsinstrumente bislang auf Lieferketten, deren zentrale Strukturen sich nur langsam verändern.</p>



<h2 id="h-selbst-bundesregierung-spricht-weiter-von-strategischen-abhangigkeiten" class="wp-block-heading"><span id="selbst-bundesregierung-spricht-weiter-von-strategischen-abhaengigkeiten">Selbst Bundesregierung spricht weiter von strategischen Abhängigkeiten</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Auch die Bundesregierung beschreibt die Diversifizierung weiterhin als ungelöste Aufgabe.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Außenminister Johann Wadephul erklärte Anfang September, die Wirtschaftsbeziehungen mit China würden zunehmend unausgewogen. Kritische Abhängigkeiten drohten zu „strategischen Schwachstellen“ zu werden. Europa müsse deshalb strategische Abhängigkeiten reduzieren und kritische Lieferketten innerhalb Europas absichern.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Noch im Juli hatte Wadephul bei einer Rohstoffkonferenz in Brasilien die Diversifizierung kritischer Lieferketten als „oberste Priorität“ bezeichnet. Deutschland wolle die Abhängigkeit von einzelnen Lieferanten reduzieren und dafür insbesondere Partnerschaften mit rohstoffreichen Staaten wie Brasilien ausbauen.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Bundesregierung selbst begründet ihre Rohstoffinstrumente weiterhin mit „wachsender geopolitischer und geoökonomischer Spannung“ und der Gefahr, dass bestehende Abhängigkeiten politisch instrumentalisiert werden könnten.&nbsp;</p>



<h2 id="h-bundesregierung-kann-gesamtkosten-nicht-beziffern" class="wp-block-heading"><span id="bundesregierung-kann-gesamtkosten-nicht-beziffern">Bundesregierung kann Gesamtkosten nicht beziffern</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wie viel der Bund für diese Strategie insgesamt ausgegeben oder finanziell gebunden hat, kann die Bundesregierung dennoch nicht angeben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine „systematische und übergreifende Erfassung“ sämtlicher haushaltsrelevanter Maßnahmen zur Diversifizierung der Rohstoffversorgung existiere nicht. Auch eine Gesamtsumme aus den einzelnen Programmen lasse sich nach Darstellung der Regierung „nicht seriös ableiten“.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Grund sind die unterschiedlichen Instrumente. Garantien sind keine unmittelbaren Ausgaben und belasten den Haushalt erst bei Zahlungsausfällen. Beteiligungen können Gewinne oder Verluste erzeugen. Gleichzeitig laufen zahlreiche Förder- und Forschungsprogramme über mehrere Ressorts.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für einen abgegrenzten Bereich liefert die Antwort dennoch eine Größenordnung: Die vom Entwicklungsministerium erfassten rohstoffbezogenen Maßnahmen summieren sich auf rund 137,9 Millionen Euro. Davon entfallen etwa 91,6 Millionen Euro auf vollständig oder teilweise rohstoffbezogene GIZ-Projekte.&nbsp;</p>



<h2 id="h-afrika-ist-schwerpunkt-deutscher-rohstoffprogramme" class="wp-block-heading"><span id="afrika-ist-schwerpunkt-deutscher-rohstoffprogramme">Afrika ist Schwerpunkt deutscher Rohstoffprogramme</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/afrikas-rohstoffe-ruecken-in-deutschlands-sicherheitsagenda/">Ein beträchtlicher Teil dieser Entwicklungsprogramme konzentriert sich auf afrikanische Rohstoffländer.</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">In Westafrika finanziert das Entwicklungsministerium seit Jahren Programme zur Rohstoffgovernance. Die Phasen IV und V eines regionalen GIZ-Vorhabens erreichten zwischen 2020 und Mitte 2026 zusammen rund 17 Millionen Euro. Hinzu kommen Programme in der Demokratischen Republik Kongo, Namibia, Mosambik, Mauretanien, Nigeria und Sambia.&nbsp;</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="428" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/Palabora-Open-Pit-Mine-2019-2.jpg" alt="" class="wp-image-24666 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/Palabora-Open-Pit-Mine-2019-2.jpg 640w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/Palabora-Open-Pit-Mine-2019-2-300x201.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/Palabora-Open-Pit-Mine-2019-2-380x254.jpg 380w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">In der DR Kongo unterstützt Deutschland unter anderem verantwortungsvolle Lieferketten, die Verwaltung von Einnahmen aus dem Rohstoffsektor und die wirtschaftliche Entwicklung des Bergbaus. <a href="https://fokus-afrika.de/aussenminister-wadephul-koennen-deutsche-wirtschaftsinteressen-nicht-unbegrenzt-absichern/">Allein einzelne GIZ-Programme erreichen dort über mehrere Jahre Millionenbeträge.&nbsp;</a></p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Auch in der Region der Großen Seen finanziert Deutschland Programme gegen Konfliktrohstoffe sowie für Transparenz und bessere Rohstoffgovernance.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese entwicklungspolitischen Programme verfolgen allerdings andere Ziele als die unmittelbare Versorgung der deutschen Industrie. Sie sollen unter anderem staatliche Strukturen, Transparenz und nachhaltigere Lieferketten stärken und können deshalb nicht unmittelbar mit Importanteilen aus China verrechnet werden.</p>



<h2 id="h-zwei-beteiligungen-nach-start-des-rohstofffonds" class="wp-block-heading"><span id="zwei-beteiligungen-nach-start-des-rohstofffonds">Zwei Beteiligungen nach Start des Rohstofffonds</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Beim unmittelbar auf die deutsche Versorgungssicherheit ausgerichteten Rohstofffonds sind bislang zwei Beteiligungen abgeschlossen worden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Neben dem deutschen Lithiumprojekt von Vulcan Energy investiert der Fonds in Arafuras Nolans-Projekt in Australien. Dort sollen Neodym und Praseodym gewonnen werden, die für Permanentmagnete benötigt werden. Gerade bei diesen Magneten liegt Deutschlands direkte Importabhängigkeit von China weiterhin bei rund 90 Prozent.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Weitere Projekte befinden sich nach Angaben der Bundesregierung und der KfW in Prüfung. Die Bundesregierung will den Fonds bis 2030 deutlich ausweiten. </p>
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	</item>
		<item>
		<title>Deutschlands Rohstoffproblem heißt China – Afrika rückt als Alternative in den Fokus</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/deutschlands-rohstoffproblem-heisst-china-afrika-rueckt-als-alternative-in-den-fokus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 20 Sep 2026 20:50:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Institutionelle Beziehungen]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftsnachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[5]]></category>
		<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Produktion]]></category>
		<category><![CDATA[Rohstoffe]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Deutschlands Industrie braucht immer mehr kritische Rohstoffe für KI, Batterien und Verteidigung – doch China kontrolliert große Teile der Lieferketten. Afrika besitzt viele der gesuchten Ressourcen, aber auch dort hat Peking längst strategische Positionen aufgebaut.<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fdeutschlands-rohstoffproblem-heisst-china-afrika-rueckt-als-alternative-in-den-fokus%2F&amp;action_name=Deutschlands%20Rohstoffproblem%20hei%C3%9Ft%20China%20%E2%80%93%20Afrika%20r%C3%BCckt%20als%20Alternative%20in%20den%20Fokus&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Deutschland und die EU bleiben bei zahlreichen kritischen Rohstoffen für Batterien, Künstliche Intelligenz, Energietechnik und Verteidigung stark von China abhängig, während afrikanische Förderländer im globalen Wettbewerb um alternative Lieferketten an Bedeutung gewinnen. Die Analyse veröffentlichte KfW Research im September 2026. Bei mehreren Schlüsselmaterialien kontrolliert China große Teile der Förderung oder vor allem der Weiterverarbeitung, während europäische Kapazitäten über viele Stufen der Wertschöpfungskette gering bleiben. Gleichzeitig investieren chinesische Unternehmen seit Jahren gezielt in Minen und Verarbeitungsanlagen in Afrika.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">KfW Research beschreibt die Lage als strategisches Dilemma. Europa benötigt wachsende Mengen kritischer Rohstoffe für Digitalisierung, KI, Verteidigung und Energiewende, kann den Bedarf aber bei vielen Materialien nicht kurzfristig aus eigenen oder nicht-chinesischen Kapazitäten decken. Nur bei wenigen Rohstoffen sei es realistisch, innerhalb der kommenden fünf Jahre ausreichende Alternativen außerhalb Chinas aufzubauen.&nbsp;</p>



<h2 id="h-chinas-starke-beginnt-nicht-erst-bei-der-mine" class="wp-block-heading"><span id="chinas-staerke-beginnt-nicht-erst-bei-der-mine">Chinas Stärke beginnt nicht erst bei der Mine</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das Problem liegt nicht allein darin, wo Rohstoffe gefördert werden. <a href="https://fokus-afrika.de/un-sicherheitsrat-diskutiert-risiken-und-chancen-kritischer-rohstoffe/">Besonders stark ist Chinas Position bei der Verarbeitung zu Materialien, die anschließend tatsächlich in Batterien, Halbleitern, Permanentmagneten oder militärischen Systemen eingesetzt werden.</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei einzelnen Seltenen Erden erreicht Chinas Anteil an der weltweiten Weiterverarbeitung nach der KfW-Auswertung bis zu 100 Prozent. Bei Gallium liegt der Anteil bei 99 Prozent, bei Seltenen Erden insgesamt bei 91 Prozent, bei Wismut bei 88 Prozent und bei Magnesium bei 86 Prozent. Auch Siliziummetall, Grafit, Kobalt und Lithium weisen hohe Konzentrationen auf.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Abhängigkeit zieht sich bis in fertige Produkte. Deutschland bezog zuletzt 65 Prozent seiner importierten Lithium-Ionen-Akkumulatoren aus China. Für die gesamte EU lag der Anteil bei 90 Prozent. Bei deutschen Importen bestimmter Formen von Grafit, Mangan und Phosphorprodukten liegen die China-Anteile ebenfalls hoch.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/wenn-usa-und-china-schwieriger-werden-afrika-wird-fuer-deutschlands-exportmodell-wichtiger/">Selbst dort, wo Rohstoffe außerhalb Chinas gefördert werden, wandert ein erheblicher Teil zur Weiterverarbeitung nach China.</a> Genau diese Struktur macht eine Diversifizierung schwieriger als den bloßen Abschluss neuer Lieferverträge.</p>



<h2 id="h-afrika-besitzt-rohstoffe-china-kontrolliert-teile-der-wertschopfung" class="wp-block-heading"><span id="afrika-besitzt-rohstoffe-china-kontrolliert-teile-der-wertschoepfung">Afrika besitzt Rohstoffe – China kontrolliert Teile der Wertschöpfung</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Afrika taucht in dieser Lieferkette an mehreren entscheidenden Stellen auf. Manganerze stammen beispielsweise überwiegend aus Südafrika und Gabun. Kobalt wird in großem Umfang in der Demokratischen Republik Kongo abgebaut. Bei Metallen der Platingruppe konzentrieren sich Risiken stärker auf Russland und afrikanische Lieferländer als auf China.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Damit bietet der Kontinent grundsätzlich genau jene Rohstoffbasis, nach der Deutschland und Europa bei der Suche nach zusätzlichen Bezugsquellen suchen. Der Zugang zur Mine allein löst das Problem jedoch nicht. Beim Mangan zeigt sich die Struktur besonders deutlich: Während die Erze vor allem aus Südafrika und Gabun kommen, hält China bei weiterverarbeiteten Ferromangan-Verbindungen einen weltweiten Marktanteil von fast 70 Prozent. Bei Mangan in Batteriequalität liegt der chinesische Anteil noch höher.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wer Abhängigkeiten verringern will, muss deshalb Verarbeitungskapazitäten außerhalb Chinas mit aufbauen. Eine reine Verlagerung des Rohstoffbezugs von einer Mine zur anderen würde die Abhängigkeit bei Raffination, Spezialchemikalien und industriellen Vorprodukten vielfach bestehen lassen.</p>



<h2 id="h-china-investiert-langst-strategisch-in-afrikanische-rohstoffe" class="wp-block-heading"><span id="china-investiert-laengst-strategisch-in-afrikanische-rohstoffe">China investiert längst strategisch in afrikanische Rohstoffe</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Dabei startet Europa nicht auf einem unbesetzten Feld. Chinesische Unternehmen sichern sich seit Jahren Minen, Beteiligungen und Verarbeitungsprojekte in Afrika, Asien und Lateinamerika.</p>



<p class="wp-block-paragraph">KfW Research wertet grenzüberschreitende chinesische Investitionen im Bereich Metalle und Mineralien zwischen 2020 und dem ersten Quartal 2026 aus. Rund 40 Prozent des Transaktionswerts entfielen auf staatliche oder staatsnahe chinesische Unternehmen. In Subsahara-Afrika war deren Anteil überdurchschnittlich hoch. Der Großteil der Investitionen bestand nicht aus Übernahmen, sondern aus neuen Projekten. Mehr als die Hälfte zielte auf die Weiterverarbeitung von Metallen und Mineralien.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Beispiel ist die Ngualla-Mine in <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/ostafrika/tansania/" data-type="category" data-id="44">Tansania</a>. Das Vorkommen gilt als international bedeutsam für Seltene Erden und ging 2025 vollständig in chinesischen Besitz über. KfW Research verweist auf den Fall als Beispiel dafür, wie chinesische Unternehmen im internationalen Wettbewerb um Rohstoffprojekte ihre Markt- und Preisposition einsetzen. </p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="558" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/Mine_de_Perkoa_Burkina-1024x558.png" alt="" class="wp-image-29027 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/Mine_de_Perkoa_Burkina-1024x558.png 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/Mine_de_Perkoa_Burkina-300x164.png 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/Mine_de_Perkoa_Burkina-768x419.png 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/Mine_de_Perkoa_Burkina-380x207.png 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/Mine_de_Perkoa_Burkina-800x436.png 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/Mine_de_Perkoa_Burkina-1160x633.png 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/Mine_de_Perkoa_Burkina.png 1280w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Damit verschiebt sich die Frage für Deutschland. Es reicht nicht, Afrika erst dann als Bezugsquelle zu betrachten, wenn chinesische Lieferketten bereits unter Druck geraten. Rohstoffpartnerschaften konkurrieren inzwischen mit chinesischen, amerikanischen, japanischen, indischen und arabischen Investitionen um dieselben Vorkommen und Projekte.</p>
</div></div>



<h2 id="h-usa-japan-und-golfstaaten-investieren-bereits" class="wp-block-heading"><span id="usa-japan-und-golfstaaten-investieren-bereits">USA, Japan und Golfstaaten investieren bereits</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Konkurrenz wird inzwischen breiter. KfW Research zeigt für den Zeitraum von Januar 2022 bis September 2026 zahlreiche grenzüberschreitende Investitionen, Joint Ventures und Beteiligungen im Bergbau und Metallsektor. Neben China bauen insbesondere die USA, Japan, Indien und Golfstaaten ihre Position aus.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dabei fließt Kapital ausdrücklich auch in afrikanische Förderländer. Die KfW nennt Projekte „von <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/ostafrika/mosambik/" data-type="category" data-id="39">Mosambik</a> bis Brasilien“ und beschreibt eine internationale Strategie, bei der Staaten und Unternehmen Lieferketten außerhalb des jeweils dominierenden Produzenten aufbauen. Finanzierungen, Beteiligungen, Übernahmen und Joint Ventures werden miteinander kombiniert. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Ziel wird als sogenannte „n-1-Strategie“ beschrieben. Für strategisch wichtige Rohstoffe soll neben China mindestens eine weitere belastbare Lieferkette entstehen. Solche Strukturen umfassen nicht nur Bergbau, sondern auch Raffination, Verarbeitung und verbindliche Abnahmeverträge.</p>



<h2 id="h-deutschland-braucht-mehr-als-neue-minen" class="wp-block-heading"><span id="deutschland-braucht-mehr-als-neue-minen">Deutschland braucht mehr als neue Minen</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/afrikas-rohstoffe-ruecken-in-deutschlands-sicherheitsagenda/" data-type="post" data-id="27743">Für Deutschland liegt die Schwierigkeit deshalb nicht allein im Zugang zu afrikanischen Lagerstätten. </a>Industrieunternehmen benötigen Rohstoffe in bestimmten Reinheitsgraden, chemischen Verbindungen und exakt definierten Vorprodukten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei Rohstoffen für KI und digitale Technologien sieht KfW Research den Engpass vielfach nicht in der verfügbaren Menge, sondern in Verarbeitung und Qualität. Gallium, Germanium, Grafit, die Trennung Seltener Erden sowie die Veredelung von Lithium, Kobalt und Nickel hängen in unterschiedlichem Umfang von chinesischen Kapazitäten ab.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch bei Batterien empfiehlt die Untersuchung deshalb einen Ansatz über die gesamte Wertschöpfungskette. Neben Recycling, eigener europäischer Produktion und technologischer Substitution nennt KfW Research ausdrücklich Kooperationen und Allianzen mit Partnerländern, die mit konkreten Abnahmeverträgen verbunden werden sollen.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein solches Modell würde auch die wirtschaftliche Rolle afrikanischer Rohstoffländer verändern. Statt Erze zu fördern und anschließend zur Raffination nach China zu exportieren, könnten zusätzliche Verarbeitungsschritte näher an den Lagerstätten entstehen. Genau auf diesen Teil der Wertschöpfung zielen chinesische Investitionen bereits verstärkt.</p>



<h2 id="h-ki-energiewende-und-verteidigung-erhohen-gleichzeitig-den-bedarf" class="wp-block-heading"><span id="ki-energiewende-und-verteidigung-erhoehen-gleichzeitig-den-bedarf">KI, Energiewende und Verteidigung erhöhen gleichzeitig den Bedarf</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Zeitdruck wächst zudem von mehreren Seiten. Rechenzentren für Künstliche Intelligenz treiben den Bedarf an Kupfer, Gallium, Seltenen Erden und weiteren Spezialmetallen. Die Internationale Energieagentur erwartet nach den von KfW verwendeten Daten allein durch den Ausbau von Rechenzentren bis 2030 eine zusätzliche globale Kupfernachfrage von 512.000 Tonnen. Beim Gallium könnte der zusätzliche Bedarf elf Prozent der heutigen Gesamtnachfrage erreichen.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Parallel benötigt die Energiewende große Mengen Lithium, Nickel, Grafit, Kupfer und Seltene Erden. Bei Lithium soll der Anteil der Energietechnologien an der weltweiten Nachfrage von 74 Prozent im Jahr 2025 auf 87 Prozent im Jahr 2040 steigen. Deutschland importierte 2025 zudem rund 17.000 Tonnen Permanentmagnete, davon 90 Prozent direkt aus China.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hinzu kommt der europäische Ausbau der Verteidigungsindustrie. Materialien wie Gallium, Germanium, Wolfram, Beryllium und Seltene Erden werden für Radar, Elektronik, Präzisionssysteme, Flugzeuge und andere militärische Anwendungen benötigt. Bei fast allen von der NATO als kritisch eingestuften Mineralien erreicht China nach der KfW-Auswertung einen Anteil von mehr als 50 Prozent an Förderung oder Weiterverarbeitung.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei Gallium, Grafit, Mangan und Seltenen Erden sieht KfW Research auch bis 2035 nur geringe Entspannung. Recycling und Substitution könnten die Risiken verringern, reichten allein aber nicht aus. Beschaffung, Lagerhaltung und neue Lieferbeziehungen müssten parallel aufgebaut werden.&nbsp;</p>



<h2 id="h-afrika-wird-damit-auch-zum-standortwettbewerb" class="wp-block-heading"><span id="afrika-wird-damit-auch-zum-standortwettbewerb">Afrika wird damit auch zum Standortwettbewerb</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die globalen Rohstoffketten zeigen bereits, dass Afrika nicht nur als Lieferant unverarbeiteter Rohstoffe umworben wird. Chinesische Investitionen zielen zunehmend auf die Weiterverarbeitung. Andere Industriestaaten kombinieren Rohstoffzugang ebenfalls mit Kapitalbeteiligungen, langfristigen Lieferverträgen und strategischer Finanzierung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">KfW Research beschreibt diese Entwicklung als Wettbewerb um komplette Lieferketten. Während Europa eigene Förderung, Recycling und Substitution ausbauen will, bleibt der Aufbau zusätzlicher Partnerschaften notwendig. Zugleich zeigt der Fall der tansanischen Ngualla-Mine, dass attraktive afrikanische Rohstoffprojekte längst Teil eines internationalen Investitionswettlaufs sind.</p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/deutschlands-rohstoffproblem-heisst-china-afrika-rueckt-als-alternative-in-den-fokus/">Deutschlands Rohstoffproblem heißt China – Afrika rückt als Alternative in den Fokus</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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		<title>Wenn USA und China schwieriger werden: Afrika wird für Deutschlands Exportmodell wichtiger</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/wenn-usa-und-china-schwieriger-werden-afrika-wird-fuer-deutschlands-exportmodell-wichtiger/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 20 Sep 2026 20:25:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wirtschaftsnachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[1]]></category>
		<category><![CDATA[4]]></category>
		<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[Handel]]></category>
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		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Deutschlands wichtigste Exportmärkte außerhalb Europas werden zugleich politisch schwieriger. Eine neue KfW-Analyse zeigt das Risiko – während Afrika mit nur 1,8 Prozent der deutschen Exporte eine auffällige Lücke im Außenhandel bleibt.<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fwenn-usa-und-china-schwieriger-werden-afrika-wird-fuer-deutschlands-exportmodell-wichtiger%2F&amp;action_name=Wenn%20USA%20und%20China%20schwieriger%20werden%3A%20Afrika%20wird%20f%C3%BCr%20Deutschlands%20Exportmodell%20wichtiger&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/wenn-usa-und-china-schwieriger-werden-afrika-wird-fuer-deutschlands-exportmodell-wichtiger/">Wenn USA und China schwieriger werden: Afrika wird für Deutschlands Exportmodell wichtiger</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Deutschlands exportorientierte Wirtschaft muss sich auf dauerhaft schwierigere Geschäfte mit ihren wichtigsten Märkten außerhalb Europas einstellen und zusätzliche Absatz- und Beschaffungsmärkte erschließen. Die neue Analyse von KfW Research erschien am 18. September 2026. Sie beziffert erstmals deutlich, wie stark geopolitisches Auseinanderdriften den deutschen Warenhandel treffen kann. Afrika fällt dabei als bislang schwach erschlossener Markt auf: Nur 1,8 Prozent der deutschen Warenexporte gingen 2025 auf den Kontinent, obwohl die Ausfuhren dorthin zuletzt deutlich schneller wuchsen als Deutschlands Exporte insgesamt.&nbsp;</p>



<h2 id="h-deutschlands-bisherige-exportachsen-werden-gleichzeitig-unsicherer" class="wp-block-heading"><span id="deutschlands-bisherige-exportachsen-werden-gleichzeitig-unsicherer">Deutschlands bisherige Exportachsen werden gleichzeitig unsicherer</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das Problem reicht inzwischen über einzelne Handelskonflikte hinaus. Deutschlands zwei wichtigste Wirtschaftspartner außerhalb Europas stehen jeweils für unterschiedliche Risiken. China ist unverzichtbar als Lieferant und großer Absatzmarkt. Die USA sind der wichtigste einzelne Abnehmer deutscher Waren. Zugleich beeinflussen Zölle, Industriepolitik, Sicherheitsinteressen und politische Konflikte zunehmend die Handelsbeziehungen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">KfW Research misst diese Entwicklung über das Abstimmungsverhalten von Staaten in der <a href="https://fokus-afrika.de/merz-fehlt-erneut-bei-un-generalversammlung-weltpolitik-trifft-sich-in-new-york/" data-type="post" data-id="30021">UN-Generalversammlung</a>. Steigt die sogenannte geopolitische Distanz zu Deutschland um einen Punkt, gehen die deutschen Exporte in das betreffende Land im Modell durchschnittlich um 16,9 Prozent zurück. Seit 2016 hat sich der Zusammenhang noch verstärkt. Für den Zeitraum ab 2016 kommt die Untersuchung bei einem Anstieg um einen Punkt auf einen Gesamteffekt von rund 25 Prozent bei den Exporten. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Anstieg um einen ganzen Punkt ist allerdings ein starkes und seltenes geopolitisches Abrücken. Für realistischere Szenarien rechnet KfW Research deshalb mit einer Veränderung um 0,7 Punkte. Entfernt sich China in diesem Umfang politisch von Deutschland, könnten die deutschen Exporte dorthin unter sonst gleichen Bedingungen um rund 6,9 Prozent sinken. Für die USA errechnet das Modell einen Rückgang um etwa 3,6 Prozent.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Größenordnung trifft auf eine deutsche Wirtschaft, deren Handelsbeziehungen weiterhin stark auf diese beiden Märkte konzentriert sind. Deutschland exportierte 2025 Waren im Wert von 146,2 Milliarden Euro in die USA und 81,3 Milliarden Euro nach China. Gleichzeitig kamen Importe für 170,6 Milliarden Euro aus China. China war mit einem gesamten Warenhandel von 251,8 Milliarden Euro wieder Deutschlands größter Handelspartner, vor den USA mit 240,5 Milliarden Euro.&nbsp;</p>



<h2 id="h-afrika-spielt-im-deutschen-aussenhandel-bisher-kaum-eine-rolle" class="wp-block-heading"><span id="afrika-spielt-im-deutschen-aussenhandel-bisher-kaum-eine-rolle">Afrika spielt im deutschen Außenhandel bisher kaum eine Rolle</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Neben diesen Summen wirkt der Handel mit Afrika klein. Deutsche Unternehmen exportierten 2025 Waren im Wert von rund 28,4 Milliarden Euro auf den gesamten Kontinent. Das waren lediglich 1,8 Prozent aller deutschen Warenexporte. Seit Beginn der 2000er Jahre hat sich dieser Anteil kaum verändert.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gerade diese geringe Ausgangsbasis macht die Zahlen bemerkenswert. Während die deutschen Warenexporte 2025 insgesamt nur um 0,9 Prozent zunahmen, stiegen die Ausfuhren nach Afrika um rund acht Prozent. Zehn der 15 wichtigsten afrikanischen Absatzmärkte für deutsche Unternehmen verzeichneten zweistellige Zuwächse. Besonders Nordafrika entwickelte sich dynamisch.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Afrika kann die USA oder China damit auf absehbare Zeit nicht als Absatzmarkt ersetzen. Die Größenverhältnisse sind zu unterschiedlich. Deutschlands Exporte allein in die USA waren 2025 mehr als fünfmal so hoch wie die Ausfuhren in alle 54 afrikanischen Staaten zusammen. Die Zahlen zeigen jedoch zugleich, wie wenig Deutschland einen Kontinent wirtschaftlich erschlossen hat, dessen Märkte wachsen, während die traditionellen Exportachsen unter zunehmenden politischen Druck geraten.</p>



<h2 id="h-afrikas-wachstum-schafft-neue-absatzmarkte" class="wp-block-heading"><span id="afrikas-wachstum-schafft-neue-absatzmaerkte">Afrikas Wachstum schafft neue Absatzmärkte</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Afrikanische Entwicklungsbank erwartet für den Kontinent 2026 ein durchschnittliches Wirtschaftswachstum von 4,2 Prozent. 2025 erreichten 22 afrikanische Volkswirtschaften Wachstumsraten von mindestens fünf Prozent. Besonders dynamisch entwickelt sich Ostafrika, während auch West- und Nordafrika deutlich schneller wachsen als zahlreiche etablierte Industriemärkte.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für deutsche Unternehmen treffen dort mehrere Entwicklungen zusammen: schnell wachsende Städte, steigender Energiebedarf, neue Verkehrs- und Digitalinfrastruktur, der Ausbau lokaler Industrie sowie eine wachsende Nachfrage nach Maschinen, Fahrzeugen, Medizintechnik, Energieanlagen und industriellen Dienstleistungen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Teil dieses Geschäfts ist bereits sichtbar. <a href="https://fokus-afrika.de/deutsch-marokkanische-wirtschaftsbeziehungen-sechs-trends-die-den-kurs-bestimmen/" data-type="post" data-id="22214">Die deutschen Exporte nach Marokko stiegen 2025 um knapp zwölf Prozent auf 3,9 Milliarden Euro.</a> <a href="https://fokus-afrika.de/aegypten-feiert-grand-egyptian-museum-und-staerkt-wirtschaftsbeziehungen-zu-deutschland/" data-type="post" data-id="21570">Nach Ägypten nahmen sie um gut zwölf Prozent auf rund 4,4 Milliarden Euro zu.</a> <a href="https://fokus-afrika.de/deutschland-und-suedafrika-wollen-enger-zusammenarbeiten/" data-type="post" data-id="26475">Südafrika bleibt mit deutschen Exporten von 9,1 Milliarden Euro der mit Abstand größte einzelne Markt südlich der Sahara. </a></p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="682" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/09/4_Tanger_Med_040917-1024x682.jpg" alt="" class="wp-image-30041 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/09/4_Tanger_Med_040917-1024x682.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/09/4_Tanger_Med_040917-300x200.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/09/4_Tanger_Med_040917-768x512.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/09/4_Tanger_Med_040917-380x253.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/09/4_Tanger_Med_040917-800x533.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/09/4_Tanger_Med_040917-1160x773.jpg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/09/4_Tanger_Med_040917.jpg 1280w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">In Nordafrika geht die wirtschaftliche Verflechtung inzwischen über den klassischen Export hinaus. Deutsche Zulieferer bauen Produktionskapazitäten in Marokko und Tunesien aus. Volkswagen plant eine Montage in Ägypten, Siemens ist an großen Bahnprojekten beteiligt. <a href="https://fokus-afrika.de/bedenkliche-entwicklung-mittelstaendler-denken-ueber-verlagerung-ins-ausland-nach/">Deutsche Unternehmen nutzen Teile Nordafrikas zunehmend als Produktionsstandorte nahe dem europäischen Markt. </a></p>
</div></div>



<h2 id="h-diversifizierung-bedeutet-mehr-als-neue-absatzmarkte" class="wp-block-heading"><span id="diversifizierung-bedeutet-mehr-als-neue-absatzmaerkte">Diversifizierung bedeutet mehr als neue Absatzmärkte</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">KfW Research beschreibt die Aufgabe breiter. Deutschland müsse sowohl seine Absatzmärkte als auch seine Bezugsquellen diversifizieren und langfristige Handelsbeziehungen aufbauen. Neue Partnerschaften könnten Abhängigkeiten reduzieren und Lieferketten widerstandsfähiger machen. In der Studie werden dabei ausdrücklich Indien und die Mercosur-Staaten als Beispiele genannt. Afrika taucht in diesem Abschnitt nicht als eigener Schwerpunkt auf.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dabei betrifft die deutsche Abhängigkeit nicht nur den Absatz von Autos, Maschinen oder Chemieprodukten. Die KfW-Analyse zeigt, dass Importe auf geopolitische Spannungen weniger flexibel reagieren als Exporte. Deutschland kann bestimmte Absatzmärkte vergleichsweise leichter wechseln als Lieferanten strategischer Rohstoffe und Vorprodukte. Gerade bei diesen Gütern fehlen häufig kurzfristige Alternativen.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch hier besitzt Afrika wirtschaftliches Gewicht. Rohstoffe, Energie, industrielle Vorprodukte und künftig stärker lokal verarbeitete Materialien können Teil breiterer Lieferketten werden. Entscheidend wäre dabei eine andere Struktur als bei traditionellen Rohstoffbeziehungen: mehr Verarbeitung und Wertschöpfung in afrikanischen Ländern statt ausschließlich des Exports unverarbeiteter Ressourcen.</p>



<h2 id="h-der-afrikanische-markt-bleibt-schwierig" class="wp-block-heading"><span id="der-afrikanische-markt-bleibt-schwierig">Der afrikanische Markt bleibt schwierig</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Verlagerung zusätzlicher deutscher Geschäfte nach Afrika wäre allerdings keine einfache Antwort auf die geopolitische Fragmentierung. Germany Trade &amp; Invest verweist auf erhebliche Hindernisse. Viele Märkte sind preissensibel, Finanzierung ist schwierig und deutsche Anbieter haben in den vergangenen Jahren Marktanteile an chinesische und indische Wettbewerber verloren. In zahlreichen Staaten kommen hohe Staatsschulden, schwache Infrastruktur, Währungsrisiken und regulatorische Unsicherheit hinzu.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch die wirtschaftliche Entwicklung unterscheidet sich erheblich zwischen den Regionen. Während Ostafrika 2026 nach Prognose der Afrikanischen Entwicklungsbank kräftig wächst, bleibt das Wachstum im südlichen Afrika deutlich schwächer. Westafrika wiederum verbindet hohe Wachstumsraten mit politischen und sicherheitspolitischen Risiken in Teilen der Region.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das unterscheidet eine stärkere Hinwendung zu Afrika von einer bloßen Umlenkung bestehender Exporte. <a href="https://fokus-afrika.de/landwirtschaftminister-alois-rainer-will-engere-zusammenarbeit-mit-suedafrika/">Neue Märkte erfordern Finanzierung, lokale Partner, Service- und Vertriebsstrukturen und in vielen Branchen Produktion vor Ort.</a> Germany Trade &amp; Invest sieht gerade Subsahara-Afrika im Vergleich zu Indien, Südamerika oder Südostasien aus deutscher Perspektive weiterhin als weitgehend unerschlossen an. </p>



<h2 id="h-das-deutsche-exportproblem-ist-auch-ein-portfolio-problem" class="wp-block-heading"><span id="das-deutsche-exportproblem-ist-auch-ein-portfolio-problem">Das deutsche Exportproblem ist auch ein Portfolio-Problem</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">KfW Research beschreibt eine Weltwirtschaft, in der sich Handel zunehmend entlang politischer Beziehungen verschiebt. Seit 2016 stiegen Deutschlands Exporte in geopolitisch besonders nahestehende Länder um rund 26 Prozent. Mit sehr weit entfernten Staaten brachen die Exporte im selben Zeitraum um rund 90 Prozent ein. Dieser extreme Rückgang betrifft allerdings eine kleine Gruppe überwiegend politisch instabiler Länder und lässt sich nicht auf den gesamten Globalen Süden übertragen.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Untersuchung warnt zugleich davor, die Antwort ausschließlich in einer Konzentration auf politisch nahestehende Staaten zu suchen. Bei einer umfassenden Aufteilung der Weltwirtschaft in geopolitische Blöcke könnten globale Handelsströme deutlich zurückgehen. Deutschland würde damit einen Teil der internationalen Arbeitsteilung verlieren, von der sein Wirtschaftsmodell besonders stark abhängt.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Afrika steht damit nicht für einen Ersatz von China oder den USA. Der Kontinent steht für genau jene Verbreiterung der deutschen Außenwirtschaft, die angesichts paralleler Risiken in beiden großen Märkten an Bedeutung gewinnt. Noch zeigt die Handelsstatistik vor allem, wie groß der Abstand ist: 28,4 Milliarden Euro deutsche Exporte nach Afrika stehen zusammen mehr als 227 Milliarden Euro Ausfuhren in die USA und nach China gegenüber. Gleichzeitig wächst der afrikanische Absatzmarkt deutlich schneller als das deutsche Exportgeschäft insgesamt. </p>
<img loading="lazy" decoding="async" src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fwenn-usa-und-china-schwieriger-werden-afrika-wird-fuer-deutschlands-exportmodell-wichtiger%2F&amp;action_name=Wenn%20USA%20und%20China%20schwieriger%20werden%3A%20Afrika%20wird%20f%C3%BCr%20Deutschlands%20Exportmodell%20wichtiger&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /><p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/wenn-usa-und-china-schwieriger-werden-afrika-wird-fuer-deutschlands-exportmodell-wichtiger/">Wenn USA und China schwieriger werden: Afrika wird für Deutschlands Exportmodell wichtiger</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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		<title>Russland will bei Guineas Rohstoff-Offensive mitmischen – Simandou 2040 rückt in den Fokus</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/russland-will-bei-guineas-rohstoff-offensive-mitmischen-simandou-2040-rueckt-in-den-fokus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Sep 2026 07:15:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Guinea]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[4]]></category>
		<category><![CDATA[Botschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Präsident]]></category>
		<category><![CDATA[Rohstoffe]]></category>
		<category><![CDATA[Russland]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Russland will seine wirtschaftliche Präsenz in Guinea ausbauen: Rusal interessiert sich für Projekte von Simandou 2040 und die Verarbeitung guineischer Rohstoffe im Land.<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Frussland-will-bei-guineas-rohstoff-offensive-mitmischen-simandou-2040-rueckt-in-den-fokus%2F&amp;action_name=Russland%20will%20bei%20Guineas%20Rohstoff-Offensive%20mitmischen%20%E2%80%93%20Simandou%202040%20r%C3%BCckt%20in%20den%20Fokus&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/russland-will-bei-guineas-rohstoff-offensive-mitmischen-simandou-2040-rueckt-in-den-fokus/">Russland will bei Guineas Rohstoff-Offensive mitmischen – Simandou 2040 rückt in den Fokus</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Der russische Aluminiumkonzern Rusal will sich an prioritären Projekten des guineischen Entwicklungsprogramms Simandou 2040 beteiligen und dabei insbesondere in die lokale Verarbeitung von Rohstoffen investieren. Das Gespräch mit Präsident Mamadi Doumbouya fand am 17. September statt. Guinea treibt parallel den Bau neuer Alumina-Raffinerien voran und will einen größeren Teil der Wertschöpfung aus Bauxit, Gold und anderen Bodenschätzen im eigenen Land halten. Einen konkreten Investitionsbetrag oder ein einzelnes Rusal-Projekt vereinbarten beide Seiten zunächst nicht.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Rusal-Delegation unter Führung des russischen Botschafters Alexey Popov traf <a href="https://fokus-afrika.de/guinea-mamadi-doumbouya-vereidigt-und-offiziell-als-praesident-ins-amt-eingefuehrt/">Doumbouya im Präsidentenpalast Mohammed V in Conakry.</a> Im Zentrum standen nach Mitteilung der guineischen Präsidentschaft die Umsetzung von Simandou 2040 und die Verarbeitung mineralischer Rohstoffe innerhalb Guineas. Rusal erklärte demnach, zu Projekten beitragen zu wollen, die Conakry innerhalb des Programms als prioritär einstuft. Das Unternehmen bat zugleich um Unterstützung der Behörden bei der Umsetzung künftiger Investitionen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Damit signalisiert der bereits seit mehr als zwei Jahrzehnten in Guinea tätige russische Konzern Interesse an der nächsten Phase der guineischen Rohstoffpolitik. Rusal ist bislang vor allem mit Bauxitförderung und Alumina-Produktion im Land verbunden. Eine unmittelbare Beteiligung des Konzerns am eigentlichen Eisenerzprojekt Simandou wurde bei dem Treffen allerdings nicht angekündigt.</p>



<h2 id="h-guinea-will-nicht-langer-nur-rohstoffe-exportieren" class="wp-block-heading"><span id="guinea-will-nicht-laenger-nur-rohstoffe-exportieren">Guinea will nicht länger nur Rohstoffe exportieren</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Regierung in Conakry hat die lokale Verarbeitung mineralischer Rohstoffe zu einem Schwerpunkt ihrer Wirtschaftspolitik gemacht. Doumbouya bekräftigte bei dem Treffen mit Rusal, dass Guinea stärker vom reinen Abbau und Export zur industriellen Weiterverarbeitung im eigenen Land übergehen solle.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/09/HRUaGmhaAAAacCY-1024x683.jpeg" alt="" class="wp-image-30011 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/09/HRUaGmhaAAAacCY-1024x683.jpeg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/09/HRUaGmhaAAAacCY-300x200.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/09/HRUaGmhaAAAacCY-768x512.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/09/HRUaGmhaAAAacCY-1536x1024.jpeg 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/09/HRUaGmhaAAAacCY-2048x1366.jpeg 2048w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/09/HRUaGmhaAAAacCY-380x253.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/09/HRUaGmhaAAAacCY-800x533.jpeg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/09/HRUaGmhaAAAacCY-1160x773.jpeg 1160w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Die Präsidentschaft verweist dabei auf drei Alumina-Raffinerien, die sich im Aufbau befinden, sowie auf eine bereits fertiggestellte Goldraffinerie. Die Projekte sollen zusätzliche industrielle Wertschöpfung, Arbeitsplätze und Kompetenzen im Land schaffen.&nbsp;</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Besonders weit fortgeschritten ist die Planung mehrerer Großprojekte im Bauxit- und Alumina-Sektor. Im Juni begannen die Arbeiten an einer neuen Raffinerie des chinesischen Aluminiumkonzerns Chalco in Boffa. Sie soll eine jährliche Produktionskapazität von 1,2 Millionen Tonnen Alumina erreichen. <a href="https://fokus-afrika.de/guinea-und-china-schliessen-finanzabkommen-ueber-124-milliarden-guineische-franc/">Das Investitionsvolumen wird von den guineischen Behörden mit rund 1,68 Milliarden US-Dollar angegeben. </a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Neben Chalco laufen Raffinerievorhaben von SPIC und Winning Consortium Alumina Guinea. Nach Angaben des Simandou-2040-Programms sollen bis 2030 insgesamt fünf Raffinerien entstehen. Drei davon befinden sich bereits in der Umsetzung.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch im Goldsektor versucht Guinea, Verarbeitungsschritte ins Land zu holen. Die Anlagen der Nimba Gold Refinery in Gbessia wurden 2026 von Vertretern der guineischen Goldindustrie besichtigt. Die Regierung verfolgt dabei das Ziel, im Land gefördertes Gold künftig vor seiner Vermarktung auf dem Weltmarkt in Guinea raffinieren zu lassen.&nbsp;</p>



<h2 id="h-simandou-2040-ist-grosser-als-das-eisenerzprojekt" class="wp-block-heading"><span id="simandou-2040-ist-groesser-als-das-eisenerzprojekt">Simandou 2040 ist größer als das Eisenerzprojekt</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Name Simandou steht international vor allem für eines der weltweit bedeutendsten noch nicht vollständig erschlossenen Eisenerzvorkommen. Das von der guineischen Regierung verwendete Programm „Simandou 2040“ geht inzwischen jedoch deutlich darüber hinaus.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Conakry hat den Namen auf einen langfristigen wirtschaftlichen Entwicklungsrahmen übertragen, der Bergbau, Industrie, Infrastruktur, Energie, Landwirtschaft, Bildung und weitere Wirtschaftsbereiche miteinander verbinden soll. Der eigentliche Simandou-Minen- und Infrastrukturkomplex bildet dabei einen wirtschaftlichen Ausgangspunkt für eine breitere Industrialisierungsstrategie. Die Regierung bezeichnet das Programm als Rahmen für die sozioökonomische Entwicklung der kommenden 15 Jahre.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Deshalb bedeutet Rusals angekündigtes Interesse an „Prioritäten von Simandou 2040“ nicht automatisch, dass der russische Konzern in die Eigentümerstruktur der Simandou-Eisenerzminen einsteigen will. Im Mittelpunkt des Treffens standen vielmehr Rohstoffverarbeitung, Bergbauinvestitionen und industrielle Infrastruktur. </p>



<h2 id="h-rusal-ist-seit-2001-in-guinea" class="wp-block-heading"><span id="rusal-ist-seit-2001-in-guinea">Rusal ist seit 2001 in Guinea</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Für Rusal wäre ein stärkeres Engagement kein Neueinstieg in den guineischen Rohstoffsektor. Der russische Konzern arbeitet seit 2001 in dem westafrikanischen Land. Zu seinen dortigen Aktivitäten gehören die Compagnie des Bauxites de Kindia und der Friguia-Komplex für Bauxit und Alumina. Hinzu kommt das Dian-Dian-Projekt in der Region Boké.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Allein die Compagnie des Bauxites de Kindia verfügt nach Unternehmensangaben über eine jährliche Förderkapazität von 3,5 Millionen Tonnen Bauxit und beschäftigt rund 1.300 Menschen. Rusal bezeichnet sie als sein größtes einzelnes Rohstoff-Asset und beziffert ihren Anteil an der eigenen Bauxitproduktion auf etwa ein Viertel.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Beim Dian-Dian-Vorkommen nennt der Konzern nachgewiesene Reserven von 564 Millionen Tonnen Bauxit. Die erste Entwicklungsphase ging 2018 in Betrieb und umfasste neben der Mine auch Straßen-, Bahn- und Lagerinfrastruktur. Die Produktionskapazität wird mit drei Millionen Tonnen Bauxit pro Jahr angegeben.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Treffen in Conakry verschiebt den Gesprächsschwerpunkt nun stärker von der Rohstoffförderung zur Weiterverarbeitung. Die guineische Präsidentschaft nennt neben Bergbauinvestitionen ausdrücklich lokale Verarbeitung und industrielle Infrastruktur als Felder einer möglichen Vertiefung der Zusammenarbeit mit Russland.&nbsp;</p>



<h2 id="h-russland-sucht-breitere-wirtschaftliche-rolle-in-guinea" class="wp-block-heading"><span id="russland-sucht-breitere-wirtschaftliche-rolle-in-guinea">Russland sucht breitere wirtschaftliche Rolle in Guinea</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Botschafter Popov verband die Gespräche zugleich mit einer stärkeren bilateralen Zusammenarbeit zwischen Moskau und Conakry. Bereits wenige Stunden vor dem Treffen hatte er in einem Interview mit der staatlichen Nachrichtenagentur AGP die Beziehungen beider Länder hervorgehoben und auf die langjährige Präsenz russischer Unternehmen in Guinea verwiesen. Allein Rusal und der Goldminenbetreiber SMD-Lefa beschäftigten nach seinen Angaben mehrere hundert russische Staatsbürger im Land.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/chatham-house-draengt-neuen-premierminister-andy-burnham-zu-einem-neustart-mit-afrika/" data-type="post" data-id="29020">Rusal tritt damit in eine Phase ein, in der Guinea mehrere internationale Unternehmen um Investitionen in Weiterverarbeitung und Industrie wirbt.</a> <a href="https://fokus-afrika.de/macron-laedt-guineas-praesident-doumbouya-nach-paris-ein/">Neben den laufenden Raffinerieprojekten hat Conakry in diesem Jahr auch mit afrikanischen Investoren über Bauxitminen, Alumina-Raffinerien sowie Anlagen zur Verarbeitung von Eisenerz gesprochen. </a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Welche dieser Bereiche Rusal konkret übernehmen oder finanzieren könnte, ist bislang offen. Die Präsidentschaft veröffentlichte nach dem Treffen weder eine Investitionssumme noch einen Projektvertrag oder einen Zeitplan.</p>
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		<item>
		<title>Bayer, DHL und Hapag-Lloyd werben für mehr internationale Zusammenarbeit</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/bayer-dhl-und-hapag-lloyd-werben-fuer-mehr-internationale-zusammenarbeit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Sep 2026 08:30:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Institutionelle Beziehungen]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftsnachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[1]]></category>
		<category><![CDATA[5]]></category>
		<category><![CDATA[BMZ]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bayer, DHL, Hapag-Lloyd und weitere Unternehmen stellen sich hinter einen ungewöhnlich wirtschaftspolitischen Appell: Deutschland brauche mehr internationale Partnerschaften statt Abschottung. Afrika spielt in der neuen Strategie des Entwicklungsministeriums eine zentrale Rolle.<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fbayer-dhl-und-hapag-lloyd-werben-fuer-mehr-internationale-zusammenarbeit%2F&amp;action_name=Bayer%2C%20DHL%20und%20Hapag-Lloyd%20werben%20f%C3%BCr%20mehr%20internationale%20Zusammenarbeit&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Große deutsche Unternehmen und Wirtschaftsverbände stellen sich hinter einen Appell für eine stärkere internationale Zusammenarbeit und eine breitere wirtschaftliche Vernetzung Deutschlands. Am 17. September wurde die vom Bundesentwicklungsministerium angestoßene Initiative öffentlich bekannt. Zu den Unterstützern gehören Bayer, Condor, DHL Group, Hapag-Lloyd und der Bundesverband Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen. Entwicklungsministerin Reem Alabali Radovan verbindet den Vorstoß mit dem Ziel, Entwicklungspolitik stärker für neue Märkte, stabilere Lieferketten, Rohstoffpartnerschaften und Fachkräftekooperationen einzusetzen.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Deutschlands wirtschaftliche Stärke entsteht durch Offenheit, Zusammenarbeit und verlässliche Partnerschaften – nicht durch Rückzug aus der Welt“, erklärte Alabali Radovan. Abschottung schwäche Deutschland und gefährde den Wohlstand. Zur Sicherung von Arbeitsplätzen und Wettbewerbsfähigkeit brauche Deutschland verlässliche Partner weltweit.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Appell formuliert internationale Zusammenarbeit ausdrücklich als wirtschaftliches Interesse. Deutschlands Unternehmen seien auf weltweite Kontakte, neue Absatzmärkte, stabile Lieferketten, Rohstoffe, Fachkräfte sowie den Austausch von Wissen und Technologie angewiesen. Einseitige Abhängigkeiten sollen deshalb durch breitere internationale Partnerschaften reduziert werden.</p>



<h2 id="h-strasse-von-hormus-wird-zum-beispiel-fur-abhangigkeiten" class="wp-block-heading"><span id="strasse-von-hormus-wird-zum-beispiel-fuer-abhaengigkeiten">Straße von Hormus wird zum Beispiel für Abhängigkeiten</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Unterzeichner verweisen dabei auf die Störungen an der Straße von Hormus. <a href="https://fokus-afrika.de/saudis-kronprinz-fuer-unterstuetzung-gegen-huthis-in-kairo-aegypten-prueft-beitritt-zum-mekka-pakt/" data-type="post" data-id="29984">Der Schiffsverkehr durch die Meerenge ist infolge des laufenden Konflikts stark eingebrochen. </a>Die Route gehört zu den zentralen Verkehrswegen der internationalen Energieversorgung und des Welthandels. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Appell dient die Krise als Beispiel dafür, wie Konflikte an einzelnen strategischen Verkehrsknoten Lieferketten und Unternehmen weit über die jeweilige Region hinaus treffen können. Wirtschaft und Politik müssten sich deshalb weltweit breiter aufstellen und belastbare Partnerschaften aufbauen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Internationale Zusammenarbeit schafft Vertrauen, eröffnet neue wirtschaftliche Chancen und stärkt längerfristige Partnerschaften“, heißt es in dem gemeinsamen Aufruf.&nbsp;</p>



<blockquote class="instagram-media" data-instgrm-permalink="https://www.instagram.com/p/DdYYcDkjgCG/?utm_source=ig_embed&amp;utm_campaign=loading" data-instgrm-version="14" style=" background:#FFF; border:0; border-radius:3px; box-shadow:0 0 1px 0 rgba(0,0,0,0.5),0 1px 10px 0 rgba(0,0,0,0.15); margin: 1px; max-width:540px; min-width:326px; padding:0; width:99.375%; width:-webkit-calc(100% - 2px); width:calc(100% - 2px);"><div style="padding:16px;"> <a href="https://www.instagram.com/p/DdYYcDkjgCG/?utm_source=ig_embed&amp;utm_campaign=loading" style=" background:#FFFFFF; line-height:0; padding:0 0; text-align:center; text-decoration:none; width:100%;" target="_blank"> <div style=" display: flex; flex-direction: row; align-items: center;"> <div style="background-color: #F4F4F4; border-radius: 50%; flex-grow: 0; height: 40px; margin-right: 14px; width: 40px;"></div> <div style="display: flex; flex-direction: column; flex-grow: 1; justify-content: center;"> <div style=" background-color: #F4F4F4; border-radius: 4px; flex-grow: 0; height: 14px; margin-bottom: 6px; width: 100px;"></div> <div style=" background-color: #F4F4F4; border-radius: 4px; flex-grow: 0; height: 14px; width: 60px;"></div></div></div><div style="padding: 19% 0;"></div> <div style="display:block; height:50px; margin:0 auto 12px; width:50px;"><svg width="50px" height="50px" viewBox="0 0 60 60" version="1.1" xmlns="https://www.w3.org/2000/svg" xmlns:xlink="https://www.w3.org/1999/xlink"><g stroke="none" stroke-width="1" fill="none" fill-rule="evenodd"><g transform="translate(-511.000000, -20.000000)" fill="#000000"><g><path d="M556.869,30.41 C554.814,30.41 553.148,32.076 553.148,34.131 C553.148,36.186 554.814,37.852 556.869,37.852 C558.924,37.852 560.59,36.186 560.59,34.131 C560.59,32.076 558.924,30.41 556.869,30.41 M541,60.657 C535.114,60.657 530.342,55.887 530.342,50 C530.342,44.114 535.114,39.342 541,39.342 C546.887,39.342 551.658,44.114 551.658,50 C551.658,55.887 546.887,60.657 541,60.657 M541,33.886 C532.1,33.886 524.886,41.1 524.886,50 C524.886,58.899 532.1,66.113 541,66.113 C549.9,66.113 557.115,58.899 557.115,50 C557.115,41.1 549.9,33.886 541,33.886 M565.378,62.101 C565.244,65.022 564.756,66.606 564.346,67.663 C563.803,69.06 563.154,70.057 562.106,71.106 C561.058,72.155 560.06,72.803 558.662,73.347 C557.607,73.757 556.021,74.244 553.102,74.378 C549.944,74.521 548.997,74.552 541,74.552 C533.003,74.552 532.056,74.521 528.898,74.378 C525.979,74.244 524.393,73.757 523.338,73.347 C521.94,72.803 520.942,72.155 519.894,71.106 C518.846,70.057 518.197,69.06 517.654,67.663 C517.244,66.606 516.755,65.022 516.623,62.101 C516.479,58.943 516.448,57.996 516.448,50 C516.448,42.003 516.479,41.056 516.623,37.899 C516.755,34.978 517.244,33.391 517.654,32.338 C518.197,30.938 518.846,29.942 519.894,28.894 C520.942,27.846 521.94,27.196 523.338,26.654 C524.393,26.244 525.979,25.756 528.898,25.623 C532.057,25.479 533.004,25.448 541,25.448 C548.997,25.448 549.943,25.479 553.102,25.623 C556.021,25.756 557.607,26.244 558.662,26.654 C560.06,27.196 561.058,27.846 562.106,28.894 C563.154,29.942 563.803,30.938 564.346,32.338 C564.756,33.391 565.244,34.978 565.378,37.899 C565.522,41.056 565.552,42.003 565.552,50 C565.552,57.996 565.522,58.943 565.378,62.101 M570.82,37.631 C570.674,34.438 570.167,32.258 569.425,30.349 C568.659,28.377 567.633,26.702 565.965,25.035 C564.297,23.368 562.623,22.342 560.652,21.575 C558.743,20.834 556.562,20.326 553.369,20.18 C550.169,20.033 549.148,20 541,20 C532.853,20 531.831,20.033 528.631,20.18 C525.438,20.326 523.257,20.834 521.349,21.575 C519.376,22.342 517.703,23.368 516.035,25.035 C514.368,26.702 513.342,28.377 512.574,30.349 C511.834,32.258 511.326,34.438 511.181,37.631 C511.035,40.831 511,41.851 511,50 C511,58.147 511.035,59.17 511.181,62.369 C511.326,65.562 511.834,67.743 512.574,69.651 C513.342,71.625 514.368,73.296 516.035,74.965 C517.703,76.634 519.376,77.658 521.349,78.425 C523.257,79.167 525.438,79.673 528.631,79.82 C531.831,79.965 532.853,80.001 541,80.001 C549.148,80.001 550.169,79.965 553.369,79.82 C556.562,79.673 558.743,79.167 560.652,78.425 C562.623,77.658 564.297,76.634 565.965,74.965 C567.633,73.296 568.659,71.625 569.425,69.651 C570.167,67.743 570.674,65.562 570.82,62.369 C570.966,59.17 571,58.147 571,50 C571,41.851 570.966,40.831 570.82,37.631"></path></g></g></g></svg></div><div style="padding-top: 8px;"> <div style=" color:#3897f0; font-family:Arial,sans-serif; font-size:14px; font-style:normal; font-weight:550; line-height:18px;">Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an</div></div><div style="padding: 12.5% 0;"></div> <div style="display: flex; flex-direction: row; margin-bottom: 14px; align-items: center;"><div> <div style="background-color: #F4F4F4; border-radius: 50%; height: 12.5px; width: 12.5px; transform: translateX(0px) translateY(7px);"></div> <div style="background-color: #F4F4F4; height: 12.5px; transform: rotate(-45deg) translateX(3px) translateY(1px); width: 12.5px; flex-grow: 0; margin-right: 14px; margin-left: 2px;"></div> <div style="background-color: #F4F4F4; border-radius: 50%; height: 12.5px; width: 12.5px; transform: translateX(9px) translateY(-18px);"></div></div><div style="margin-left: 8px;"> <div style=" background-color: #F4F4F4; border-radius: 50%; flex-grow: 0; height: 20px; width: 20px;"></div> <div style=" width: 0; height: 0; border-top: 2px solid transparent; border-left: 6px solid #f4f4f4; 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margin-bottom:0; margin-top:8px; overflow:hidden; padding:8px 0 7px; text-align:center; text-overflow:ellipsis; white-space:nowrap;"><a href="https://www.instagram.com/p/DdYYcDkjgCG/?utm_source=ig_embed&amp;utm_campaign=loading" style=" color:#c9c8cd; font-family:Arial,sans-serif; font-size:14px; font-style:normal; font-weight:normal; line-height:17px; text-decoration:none;" target="_blank">Ein Beitrag geteilt von Bundesentwicklungsministerium (@bmz_bund)</a></p></div></blockquote>
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<p class="wp-block-paragraph">Damit erhält eine bereits seit 2025 laufende Neuausrichtung des Bundesentwicklungsministeriums Unterstützung aus Teilen der Wirtschaft. Das BMZ hatte mit seinem Aktionsplan „Starke Partnerschaften für eine erfolgreiche Wirtschaft weltweit“ die wirtschaftliche Zusammenarbeit zu einem strategischen Schwerpunkt erklärt. Die drei Säulen sind eine frühere Einbindung von Unternehmen, der Abbau von Investitions- und Vergabehürden sowie neue Förder- und Finanzierungsinstrumente.&nbsp;</p>



<h2 id="h-afrika-ruckt-starker-in-die-deutsche-wirtschaftspolitik" class="wp-block-heading"><span id="afrika-rueckt-staerker-in-die-deutsche-wirtschaftspolitik">Afrika rückt stärker in die deutsche Wirtschaftspolitik</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Länder des Globalen Südens spielen in diesem Ansatz eine zentrale Rolle. Der BMZ-Aktionsplan nennt Energieversorgung, kritische Rohstoffe und Fachkräfte als Bereiche, in denen Deutschland stärker auf internationale Partner angewiesen ist. Entwicklungs- und Schwellenländer sollen gleichzeitig von Investitionen, lokaler Wertschöpfung und verbesserten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen profitieren.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Inzwischen hat das Ministerium neun Länder bestimmt, in denen deutsche Unternehmen enger in entwicklungspolitische Projekte und den Dialog mit den jeweiligen Regierungen eingebunden werden sollen. In Afrika gehören Ghana, <a href="https://fokus-afrika.de/bayern-oeffnet-vertretungsbuero-in-kenia-wirtschaft-im-fokus/">Kenia</a>, <a href="https://fokus-afrika.de/marokko-und-bayern-kooperation-im-bereich-wasserstoff-und-hightech/">Marokko</a> und Südafrika dazu. Weitere Schwerpunktländer sind Brasilien, Indien, Indonesien, Mexiko und Vietnam. </p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="713" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/5013208-1024x713.jpg" alt="" class="wp-image-25084 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/5013208-1024x713.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/5013208-300x209.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/5013208-768x535.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/5013208-1536x1069.jpg 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/5013208-2048x1426.jpg 2048w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/5013208-380x264.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/5013208-800x557.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/5013208-1160x807.jpg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/5013208.jpg 2405w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Bereits der ursprüngliche Aktionsplan sah vor, Wirtschaftsvertreter vor Regierungsverhandlungen mit strategisch wichtigen Partnerstaaten einzubeziehen. Wirtschaftliche Kooperation soll zudem regelmäßig Bestandteil bilateraler entwicklungspolitischer Regierungsverhandlungen werden.&nbsp;</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Bei größeren Infrastrukturvorhaben können deutsche und europäische Unternehmen in ausgewählten Partnerländern bereits in die Projektentwicklung eingebunden werden. Gleichzeitig sollen die Instrumente von Entwicklungszusammenarbeit und Außenwirtschaftsförderung stärker miteinander kombiniert werden.&nbsp;</p>



<h2 id="h-rohstoffe-investitionen-und-deutsche-unternehmen" class="wp-block-heading"><span id="rohstoffe-investitionen-und-deutsche-unternehmen">Rohstoffe, Investitionen und deutsche Unternehmen</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Besonders deutlich ist die wirtschaftspolitische Ausrichtung bei Rohstoffen. <a href="https://fokus-afrika.de/afrikas-rohstoffe-ruecken-in-deutschlands-sicherheitsagenda/" data-type="post" data-id="27743">Bei strategischen Versorgungs- und Investitionsinteressen deutscher und europäischer Unternehmen wollen Entwicklungs- und Wirtschaftsministerium Investitionen in Rohstofflieferketten in Afrika, Lateinamerika und Asien gemeinsam unterstützen.</a> Risiken für private Investoren sollen reduziert und zugleich lokale Wertschöpfung in den Förderländern aufgebaut werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Hinzu kommen neue Finanzierungsinstrumente. Mit „TradeConnect“ sieht der Aktionsplan Garantien für kleinere Export- und Importgeschäfte vor, bei denen zwar ein Markt vorhanden ist, bislang aber keine ausreichende Finanzierung zustande kommt. Ein digitaler „Förderlotse Wachstumsmärkte“ soll Unternehmen außerdem durch die bestehenden Förderangebote von Entwicklungs- und Wirtschaftsministerium führen.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das BMZ setzt zudem auf öffentlich-private Finanzierungsmodelle, um größere Investitionen in Entwicklungs- und Schwellenländern zu mobilisieren. <a href="https://fokus-afrika.de/deutschland-und-suedafrika-wollen-enger-zusammenarbeiten/" data-type="post" data-id="26475">Über den G20-Compact with Africa sollen gemeinsam mit Partnerregierungen und Entwicklungsbanken wirtschaftliche Rahmenbedingungen verbessert werden, die private Investitionen erleichtern. </a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch Fachkräftepolitik wird Teil dieses Ansatzes. Das Entwicklungsministerium plant eine Fachkräfteallianz mit der Wirtschaft, die Rekrutierung und Ausbildung in Partnerländern stärker miteinander verbinden soll.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der aktuelle Unternehmensappell stellt sich nun hinter diese Grundrichtung. Bayer, Condor, DHL, Hapag-Lloyd und weitere Unterzeichner verbinden internationale Zusammenarbeit dabei nicht allein mit Entwicklungspolitik, sondern mit der Sicherung von Märkten, Lieferketten und Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft. </p>
<img loading="lazy" decoding="async" src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fbayer-dhl-und-hapag-lloyd-werben-fuer-mehr-internationale-zusammenarbeit%2F&amp;action_name=Bayer%2C%20DHL%20und%20Hapag-Lloyd%20werben%20f%C3%BCr%20mehr%20internationale%20Zusammenarbeit&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /><p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/bayer-dhl-und-hapag-lloyd-werben-fuer-mehr-internationale-zusammenarbeit/">Bayer, DHL und Hapag-Lloyd werben für mehr internationale Zusammenarbeit</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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			<media:title type="html">Reem Alabali-Radovan spricht im Plenum</media:title>
			<media:description type="html">Reem Alabali-Radovan, SPD, MdB, hält Rede zu ZP 4 „Aktuelle Stunde – Pläne der Bundesregierung zur schnelleren Einbürgerung“ im Plenum.</media:description>
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	</item>
		<item>
		<title>USA und Afrikanische Union wählen erste Großprojekte für neuen Investitionspakt aus</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/usa-und-afrikanische-union-waehlen-erste-grossprojekte-fuer-neuen-investitionspakt-aus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Sep 2026 09:30:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kontinentale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftsnachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[AU]]></category>
		<category><![CDATA[Investitionen]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://fokus-afrika.de/?p=29822</guid>

					<description><![CDATA[<p>Vom Hafen Nacala über grünen Wasserstoff in Namibia bis zum Inga-Staudamm: USA und Afrikanische Union haben erste Projekte für ihre neue Investitionspartnerschaft ausgewählt. Nun entscheidet sich, wie viel Kontrolle Afrika über Kapital, Prioritäten und Umsetzung tatsächlich behält.<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fusa-und-afrikanische-union-waehlen-erste-grossprojekte-fuer-neuen-investitionspakt-aus%2F&amp;action_name=USA%20und%20Afrikanische%20Union%20w%C3%A4hlen%20erste%20Gro%C3%9Fprojekte%20f%C3%BCr%20neuen%20Investitionspakt%20aus&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/usa-und-afrikanische-union-waehlen-erste-grossprojekte-fuer-neuen-investitionspakt-aus/">USA und Afrikanische Union wählen erste Großprojekte für neuen Investitionspakt aus</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die USA und die Afrikanische Union treiben ihren neuen Infrastruktur- und Investitionspakt mit ersten konkreten Projekten in Mosambik, Namibia und der Demokratischen Republik Kongo voran. Rund sieben Monate nach dem Start der gemeinsamen Arbeitsgruppe nimmt damit ein Vorhaben Gestalt an, das amerikanisches Privatkapital gezielt in afrikanische Verkehrs-, Energie- und Digitalinfrastruktur lenken soll. Auf der ersten Projektliste stehen unter anderem der Ausbau des Hafens von Nacala, ein Wasserstoffzentrum in Walvis Bay und das seit Jahrzehnten geplante Inga-Wasserkraftprojekt. Das&nbsp;<em>Institute for Security Studies</em>&nbsp;sieht darin zugleich einen Test, ob die Afrikanische Union bei einer zunehmend kommerziell ausgerichteten US-Afrika-Politik tatsächlich eigene Prioritäten durchsetzen kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Strategic Infrastructure and Investment Working Group, kurz SIWG, war Ende Januar von AU-Kommissionschef Mahmoud Ali Youssouf und dem stellvertretenden US-Außenminister Christopher Landau vereinbart worden. Washington und die AU wollen damit amerikanische Finanzierungsmöglichkeiten und privates Kapital mit afrikanischen Infrastrukturplänen verbinden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Initiative folgt ausdrücklich der Agenda 2063 der Afrikanischen Union, dem kontinentalen Infrastrukturprogramm PIDA und der Afrikanischen Freihandelszone AfCFTA. Die gemeinsame Erklärung vom Januar nennt Transportkorridore, Energienetze, kritische Rohstoffe, digitale Infrastruktur und bessere Handelsverbindungen als zentrale Felder.</p>



<h2 id="h-nacala-walvis-bay-und-inga-auf-der-ersten-liste" class="wp-block-heading"><span id="nacala-walvis-bay-und-inga-auf-der-ersten-liste">Nacala, Walvis Bay und Inga auf der ersten Liste</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Recherchen des&nbsp;<em>Institute for Security Studies</em>&nbsp;haben beide Seiten die zunächst bewusst kleine Auswahl erster Vorhaben inzwischen festgelegt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dazu gehören der Ausbau eines Anlegers und des Hafens von Nacala in Mosambik sowie ein weiteres Petroleum-Terminal im Land. In Namibia soll der integrierte Wasserstoff-Hub von Walvis Bay unterstützt werden. In der Demokratischen Republik Kongo gehört das seit langem geplante Inga-Wasserkraftprojekt zur Auswahl. Hinzu kommt ein Rechenzentrum, dessen Standort in der Veröffentlichung nicht genannt wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bis auf das Rechenzentrum stammen die Projekte aus dem bestehenden Infrastrukturprogramm PIDA der Afrikanischen Union. Damit greift die Zusammenarbeit überwiegend auf Vorhaben zurück, die afrikanische Staaten und Institutionen bereits selbst als Prioritäten festgelegt haben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gerade Nacala und Walvis Bay stehen für den Korridoransatz der AU. Häfen, Straßen, Schienenwege, Energieversorgung und digitale Netze sollen nicht isoliert geplant werden, sondern grenzüberschreitende Wirtschafts- und Handelsräume schaffen.</p>



<h2 id="h-afrika-fehlen-jahrlich-bis-zu-108-milliarden-dollar-fur-infrastruktur" class="wp-block-heading"><span id="afrika-fehlen-jaehrlich-bis-zu-108-milliarden-dollar-fuer-infrastruktur">Afrika fehlen jährlich bis zu 108 Milliarden Dollar für Infrastruktur</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Kapitalbedarf ist erheblich. Afrikas jährliche Finanzierungslücke bei Infrastruktur wird auf 68 bis 108 Milliarden US-Dollar geschätzt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">PIDA umfasst in seiner derzeitigen Phase 69 prioritäre Projekte. In der ersten Dekade des Programms wurden nach Angaben des ISS rund 82 Milliarden Dollar mobilisiert und damit mehr als das ursprüngliche Ziel von 68 Milliarden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für die zweite Phase werden jedoch rund 161 Milliarden Dollar benötigt. Privates Kapital floss bislang deutlich zurückhaltender als erhofft. Einen erheblichen Teil der Finanzierung mussten deshalb afrikanische Staaten selbst übernehmen, häufig über zusätzliche Verschuldung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Genau hier setzt die neue amerikanisch-afrikanische Konstruktion an: Nicht neue Entwicklungshilfe soll die Lücke schließen, sondern privates Kapital, Kredite, Garantien und andere Finanzierungsinstrumente.</p>



<h2 id="h-washington-baut-eigene-investitionsstruktur-auf" class="wp-block-heading"><span id="washington-baut-eigene-investitionsstruktur-auf">Washington baut eigene Investitionsstruktur auf</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Auf amerikanischer Seite koordiniert das Afrika-Büro des Außenministeriums die Initiative mit der US International Development Finance Corporation und der Export-Import Bank der Vereinigten Staaten. Nach Angaben des ISS wird außerdem eine ressortübergreifende Struktur aufgebaut, an der auch amerikanische Unternehmen beteiligt werden sollen.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="682" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/09/Image-4-1024x682.jpeg" alt="" class="wp-image-29825 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/09/Image-4-1024x682.jpeg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/09/Image-4-300x200.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/09/Image-4-768x511.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/09/Image-4-380x253.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/09/Image-4-800x533.jpeg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/09/Image-4.jpeg 1080w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Die AU-Kommission organisiert ihre Arbeit direkt unter dem Vorsitz von Mahmoud Ali Youssouf. Beteiligt sind insbesondere die Bereiche Infrastruktur und Energie sowie Wirtschaftsentwicklung, Handel, Industrie und Bergbau. Die AU-Entwicklungsagentur soll die technische Umsetzung der PIDA-Projekte übernehmen.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Für die AU ist diese Konstruktion ungewöhnlich. Das ISS bezeichnet SIWG als erste große kommerzielle Partnerschaft der Kommission mit einer Weltmacht, bei der privates Kapital unmittelbar eine tragende Rolle spielt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Grenzen der AU-Strukturen bleiben dabei bestehen. Die Kommission kann politische Prioritäten setzen und Staaten zusammenbringen, sie kann Großprojekte in den Mitgliedsländern aber nicht wie eine nationale Regierung selbst durchsetzen.</p>



<h2 id="h-mitgliedstaaten-mussen-den-projekten-folgen" class="wp-block-heading"><span id="mitgliedstaaten-muessen-den-projekten-folgen">Mitgliedstaaten müssen den Projekten folgen</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die ausgewählten Vorhaben reichen teilweise über nationale Grenzen hinaus oder beeinflussen regionale Korridore. Ohne die Regierungen der beteiligten Staaten lassen sie sich deshalb nicht beschleunigen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das ISS sieht darin eine mögliche neue Rolle der AU-Kommission: Staaten, die grenzüberschreitende Vorschriften harmonisieren oder Reformen entlang der Korridore schneller umsetzen, könnten bevorzugten Zugang zu Finanzierung und technischer Unterstützung erhalten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Damit könnte die Kommission erstmals wirtschaftliche Anreize stärker mit Zielen wie regionaler Integration und der Afrikanischen Freihandelszone verknüpfen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das setzt allerdings voraus, dass Mitgliedstaaten, regionale Organisationen und betroffene Gemeinden hinter den Projekten stehen. Gerade größere Verkehrs-, Energie- und Rohstoffvorhaben berühren Landrechte, lokale Wirtschaftsinteressen und Lebensgrundlagen.</p>



<h2 id="h-afrikanisches-kapital-soll-ebenfalls-eingebunden-werden" class="wp-block-heading"><span id="afrikanisches-kapital-soll-ebenfalls-eingebunden-werden">Afrikanisches Kapital soll ebenfalls eingebunden werden</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Eine zweite offene Frage betrifft die Rolle afrikanischer Unternehmen und Finanzinstitutionen. Bisher steht vor allem die Mobilisierung amerikanischen Privatkapitals im Vordergrund.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das ISS plädiert dafür, auch afrikanische Unternehmen sowie Institutionen wie die Afrikanische Entwicklungsbank, Afreximbank, Africa Finance Corporation und Africa50 systematisch einzubeziehen. Sie könnten gemeinsam mit amerikanischen Partnern investieren und Risiken abfedern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Damit würde die Finanzierung nicht ausschließlich von Washington und US-Unternehmen abhängen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Frage nach afrikanischer Kontrolle geht damit über die Auswahl einzelner Projekte hinaus. Entscheidend ist, wer Kapital bereitstellt, Risiken trägt, Verträge gestaltet und bestimmt, welche Infrastruktur tatsächlich gebaut wird.</p>



<h2 id="h-us-investoren-bleiben-vorsichtig" class="wp-block-heading"><span id="us-investoren-bleiben-vorsichtig">US-Investoren bleiben vorsichtig</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Auch auf amerikanischer Seite bestehen Hürden. Private Investoren reagieren auf Projekte in Afrika weiterhin zurückhaltend, besonders wenn Rechtsstaatlichkeit, Vertragsbeständigkeit oder politische Risiken als unsicher gelten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das betrifft selbst strategisch begehrte Bereiche wie kritische Mineralien.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Washington versucht deshalb, Investitionen stärker abzusichern. Das ISS verweist auf ein neues US-Africa Strategic Investment Program mit einem Volumen von 500 Millionen Dollar. Zuschüsse von bis zu 50 Millionen Dollar sollen helfen, Risiken privater Vorhaben zu reduzieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Damit konkurrieren die USA zugleich mit chinesischen und türkischen Unternehmen, deren staatlich gestützte Finanzierungsmodelle häufig schnellere Entscheidungen und eine höhere Risikobereitschaft erlauben.</p>



<h2 id="h-washington-setzt-starker-auf-geschaft-statt-entwicklungshilfe" class="wp-block-heading"><span id="washington-setzt-staerker-auf-geschaeft-statt-entwicklungshilfe">Washington setzt stärker auf Geschäft statt Entwicklungshilfe</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die SIWG steht für einen breiteren Umbau der amerikanischen Afrikapolitik. Washington spricht in der gemeinsamen Erklärung ausdrücklich von „dauerhaften, profitablen Investitionen“ anstelle klassischer Auslandshilfe.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die im März veröffentlichte Analyse des indischen Thinktanks Observer Research Foundation beschreibt die Entwicklung als Wechsel von einem Hilfsmodell hin zu einem stärker transaktionalen Investitionsansatz. Infrastruktur, Rohstoffketten und private Geschäfte treten stärker in den Vordergrund.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dabei überschneiden sich afrikanische und amerikanische Interessen, sind aber nicht identisch. Verkehrs- und Energienetze können den innerafrikanischen Handel stärken. Kritische Rohstoffe und sichere Lieferketten dienen zugleich strategischen und industriellen Interessen der Vereinigten Staaten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das offizielle Mandat der Arbeitsgruppe umfasst deshalb ausdrücklich beide Seiten: Arbeitsplätze, Wohlstand und wirtschaftliche Sicherheit in den USA ebenso wie in Afrika.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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	</item>
		<item>
		<title>Außenminister Wadephul: &#8220;Können deutsche Wirtschaftsinteressen nicht unbegrenzt absichern&#8221;</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/aussenminister-wadephul-koennen-deutsche-wirtschaftsinteressen-nicht-unbegrenzt-absichern/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Sep 2026 08:13:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Institutionelle Beziehungen]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftsnachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[1]]></category>
		<category><![CDATA[4]]></category>
		<category><![CDATA[Außenminister]]></category>
		<category><![CDATA[Botschaft]]></category>
		<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[Diplomatie]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Deutschlands Diplomatie bekommt einen klareren Wirtschaftsauftrag: Johann Wadephul will deutsche und europäische Unternehmensinteressen im Ausland stärker unterstützen. Gleichzeitig warnt er vor Abhängigkeiten, politisch umkämpften Märkten und der schwindenden Verlässlichkeit der Weltwirtschaft.<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Faussenminister-wadephul-koennen-deutsche-wirtschaftsinteressen-nicht-unbegrenzt-absichern%2F&amp;action_name=Au%C3%9Fenminister%20Wadephul%3A%20%26%238220%3BK%C3%B6nnen%20deutsche%20Wirtschaftsinteressen%20nicht%20unbegrenzt%20absichern%26%238221%3B&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Außenminister Johann Wadephul will die deutsche Diplomatie stärker auf die wirtschaftlichen Interessen Deutschlands und Europas ausrichten und Unternehmen im Ausland offensiver unterstützen. Am 8. September 2026 stellte er diesen Kurs beim Wirtschaftstag der deutschen Botschafterkonferenz in Berlin vor. Hintergrund sind schwächere Geschäfte mit den USA und China, geopolitische Konflikte und die Sorge vor neuen wirtschaftlichen Abhängigkeiten. Wadephul bezeichnete die Europäische Union dabei als „Sicherheitsnetz“, „Anker“ und eigentlichen Wachstumsmotor Deutschlands.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Mein Ministerium hat einen klaren Auftrag: deutsche und europäische Wirtschaftsinteressen zu priorisieren und Ihre Projekte im Ausland maximal zu unterstützen“, sagte Wadephul vor Vertretern deutscher Unternehmen und den Leiterinnen und Leitern der deutschen Auslandsvertretungen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Damit erhält die Außenwirtschaftspolitik einen noch sichtbareren Platz in der deutschen Diplomatie. Wadephul kündigte an, auf Auslandsreisen verstärkt Wirtschaftsdelegationen mitzunehmen. Er wolle dort „nicht derjenige sein, der Vorträge hält“, sondern Partnerschaften stärken.</p>



<h2 id="h-diplomatie-soll-unternehmen-starker-den-rucken-freihalten" class="wp-block-heading"><span id="diplomatie-soll-unternehmen-staerker-den-ruecken-freihalten">Diplomatie soll Unternehmen stärker den Rücken freihalten</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wadephul beschrieb eine Weltwirtschaft, in der politische Konflikte immer stärker über Märkte, Rohstoffe, Energieversorgung und Lieferketten ausgetragen werden. Unternehmen könnten nicht mehr davon ausgehen, in einem dauerhaft vorhersehbaren und regelgebundenen Umfeld zu arbeiten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Wir leben in einer Ära fragmentierter Handelsbeziehungen“, sagte der Außenminister. Unternehmen liefen zunehmend Gefahr, von ausländischen Staaten politisch instrumentalisiert zu werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Auswärtige Amt zieht daraus auch organisatorische Konsequenzen. Wadephul erklärte, das Ministerium sei „grundlegend reformiert“ worden. Geökonomie und Europapolitik seien in einer neuen Abteilung zusammengeführt worden, damit Deutschland schneller auf internationale wirtschaftliche Veränderungen reagieren könne.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gleichzeitig muss das Ministerium sparen. Im Zuge der Haushaltsanpassungen sollen acht Prozent des Personals wegfallen. Wadephul verband die Kürzungen mit dem Ziel einer kleineren und beweglicheren Organisation.</p>



<h2 id="h-warnung-vor-abhangigkeiten-von-china" class="wp-block-heading"><span id="warnung-vor-abhaengigkeiten-von-china">Warnung vor Abhängigkeiten von China</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Besonders deutlich sprach Wadephul über China. Die wirtschaftlichen Beziehungen seien zunehmend unausgewogen. Nicht marktwirtschaftliche Maßnahmen und eine aus seiner Sicht unterbewertete chinesische Währung drohten die europäische Industriebasis auszuhöhlen und wirtschaftliche Abhängigkeiten in strategische Schwächen zu verwandeln.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Europa müsse deshalb Risiken gezielt reduzieren. „Wir müssen verhindern, dass unsere Verwundbarkeiten als Waffe eingesetzt werden“, sagte Wadephul.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="713" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/09/5018153-1024x713.jpg" alt="" class="wp-image-29814 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/09/5018153-1024x713.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/09/5018153-300x209.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/09/5018153-768x535.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/09/5018153-1536x1070.jpg 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/09/5018153-2048x1426.jpg 2048w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/09/5018153-380x265.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/09/5018153-800x557.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/09/5018153-1160x808.jpg 1160w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Dazu zählt er den Schutz kritischer Infrastruktur und wichtiger Komponenten sowie den Abbau strategischer Abhängigkeiten. Die deutsche und europäische Wirtschaftspolitik müsse sich stärker darauf einstellen, dass wirtschaftliche Beziehungen selbst Bestandteil geopolitischer Auseinandersetzungen werden.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Auch Unternehmen nahm Wadephul dabei in die Pflicht. Politische Risiken und mögliche künftige Abhängigkeiten müssten stärker in unternehmerische Entscheidungen einfließen. Der Staat könne wirtschaftliche Interessen nicht unbegrenzt absichern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Wir werden an eine Grenze dessen kommen, in welchem Umfang wir Ihre Interessen schützen können“, sagte er an die Adresse der Wirtschaftsvertreter.</p>



<h2 id="h-usa-und-china-verlieren-an-zugkraft" class="wp-block-heading"><span id="usa-und-china-verlieren-an-zugkraft">USA und China verlieren an Zugkraft</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wadephul begründete den Kurswechsel auch mit der Entwicklung der wichtigsten Handelspartner. Die Beziehungen zu den Vereinigten Staaten bezeichnete er als volatil und schwierig. Gleichzeitig sei das Geschäft mit China belastet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Während Exporte in die beiden wichtigsten außereuropäischen Märkte deutlich zurückgegangen seien, habe der EU-Binnenmarkt das deutsche Wachstum in diesem Jahr maßgeblich gestützt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr als zwei Drittel des deutschen Wirtschaftswachstums seien aus dem Binnenmarkt gekommen, sagte der Minister. Von einer vollständigen Erholung könne zwar noch keine Rede sein, doch die Richtung sei erkennbar.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Wenn globale Märkte wegbrechen und der Handel mit China und den USA schwächer wird, ist die EU unser Sicherheitsnetz“, sagte Wadephul. Sie sei zugleich „unser Anker und unser wirklicher Wachstumsmotor“.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Deutschland und Europa müssten deshalb den Binnenmarkt vertiefen, Investitionen erleichtern und kritische Lieferketten innerhalb Europas stärker absichern.</p>



<h2 id="h-mercosur-soll-neue-markte-und-rohstoffe-offnen" class="wp-block-heading"><span id="mercosur-soll-neue-maerkte-und-rohstoffe-oeffnen">Mercosur soll neue Märkte und Rohstoffe öffnen</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Europa allein reicht Wadephul allerdings nicht. Die EU müsse ihre Wirtschaftsbeziehungen zugleich stärker über die Welt verteilen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als Beispiel nannte er das Mercosur-Abkommen mit den südamerikanischen Staaten. Es eröffne europäischen Unternehmen zusätzliche Exportmärkte und könne zugleich helfen, Bezugsquellen etwa für kritische Mineralien zu diversifizieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wadephul stellte den Ausbau von Handelspartnerschaften als Antwort auf die zunehmende Fragmentierung der Weltwirtschaft dar. Deutschland ist dabei in besonderem Maße vom Ausland abhängig. Rund jeder vierte Arbeitsplatz hängt nach seinen Angaben vom Export ab. In der Industrie betrifft dies fast jeden zweiten Arbeitsplatz.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/afrikas-rohstoffe-ruecken-in-deutschlands-sicherheitsagenda/" data-type="post" data-id="27743">Zugleich benötigt die deutsche Wirtschaft Energie, Rohstoffe und andere Vorprodukte aus dem Ausland. </a>Offene Märkte und verlässliche Handelsregeln seien deshalb für Deutschland und Europa stärker von Bedeutung als für viele andere Wirtschaftsräume.</p>



<h2 id="h-aussenpolitik-und-wirtschaft-sollen-enger-zusammenarbeiten" class="wp-block-heading"><span id="aussenpolitik-und-wirtschaft-sollen-enger-zusammenarbeiten">Außenpolitik und Wirtschaft sollen enger zusammenarbeiten</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die veränderte Lage verlange nach Wadephuls Darstellung auch ein anderes Verhältnis zwischen Staat und Unternehmen. „In einer Zeit politisch umkämpfter Märkte müssen Staat und Wirtschaft Hand in Hand arbeiten“, sagte er.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Beim Wirtschaftstag der Botschafterkonferenz treffen die Leiter der deutschen Auslandsvertretungen deshalb mit Unternehmensvertretern zusammen. An sogenannten Ländertischen sollen sie besprechen, wo deutsche Unternehmen Unterstützung benötigen und wie die Außenwirtschaftspolitik darauf reagieren kann. EU-Handelskommissar Maroš Šefčovič nahm ebenfalls an den Beratungen teil.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wadephul formulierte das Ziel breiter: Die Europäische Union müsse zu einer stärkeren „geökonomischen Macht“ werden. Wettbewerbsfähigkeit allein genüge nicht mehr. Europa müsse seine wirtschaftlichen Interessen auch entschlossener vertreten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dazu kommen neue Wachstumsfelder wie Künstliche Intelligenz und saubere Technologien. Bereits zum Auftakt der Botschafterkonferenz hatte das Auswärtige Amt den technologischen Wettbewerb mit den USA und China zu einem Schwerpunkt gemacht. <a href="https://fokus-afrika.de/neue-impulse-fur-die-sicherheits-und-ausenpolitik/" data-type="post" data-id="11412">Die deutsche Außenpolitik soll damit zugleich Handelsinteressen, technologische Wettbewerbsfähigkeit und sicherheitspolitische Risiken stärker miteinander verbinden. </a></p>
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			<media:description type="html">Dr. Johann David Wadephul hält eine Rede.</media:description>
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		<item>
		<title>&#8220;Bedenkliche Entwicklung&#8221; – Mittelständler denken über Verlagerung ins Ausland nach</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/bedenkliche-entwicklung-mittelstaendler-denken-ueber-verlagerung-ins-ausland-nach/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Sep 2026 09:02:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wirtschaftsnachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[Investitionen]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://fokus-afrika.de/?p=29793</guid>

					<description><![CDATA[<p>Schwache Exporte, hohe Kosten und wachsender Konkurrenzdruck: Immer mehr Mittelständler ziehen Konsequenzen. Fast jeder dritte international tätige Industriebetrieb erwägt inzwischen, Aktivitäten ins Ausland zu verlagern.<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fbedenkliche-entwicklung-mittelstaendler-denken-ueber-verlagerung-ins-ausland-nach%2F&amp;action_name=%26%238220%3BBedenkliche%20Entwicklung%26%238221%3B%20%E2%80%93%20Mittelst%C3%A4ndler%20denken%20%C3%BCber%20Verlagerung%20ins%20Ausland%20nach&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Der deutsche Mittelstand zieht zunehmend Konsequenzen aus schwachen Exporten, hohen Standortkosten und geopolitischen Risiken: Fast jeder dritte international tätige Industriebetrieb erwägt, Teile seiner Aktivitäten ins Ausland zu verlagern. Der KfW-Internationalisierungsbericht 2026 wurde am 6. September <a href="https://www.kfw.de/PDF/Download-Center/Konzernthemen/Research/PDF-Dokumente-Internationalisierungsbericht/KfW-Internationalisierungsbericht-2026.pdf">veröffentlicht</a>. Gleichzeitig rechnen 30 Prozent der Mittelständler mit Auslandsgeschäft mit sinkenden grenzüberschreitenden Umsätzen in den kommenden drei Jahren. Die KfW warnt angesichts dieser Entwicklung ausdrücklich vor einer fortschreitenden Deindustrialisierung. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Zahlen zeichnen ein zunehmend angespanntes Bild. Noch vor wenigen Jahren investierten Mittelständler im Ausland vor allem, um neue Märkte zu erschließen. Inzwischen spielt ein anderes Motiv eine größere Rolle: Kosten sparen und auf schwächere Standortbedingungen in Deutschland reagieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Verarbeitenden Gewerbe haben bereits acht Prozent der international tätigen Mittelständler Teile ihrer Aktivitäten ins Ausland verlagert. Weitere 29 Prozent planen einen solchen Schritt in den kommenden fünf Jahren. Selbst wenn nur jedes zweite Unternehmen diese Absicht tatsächlich umsetzt, könnten nach Berechnungen der KfW rund sieben Prozent aller mittelständischen Industriebetriebe zumindest einen Teil ihrer Produktion ins Ausland verlagern.&nbsp;</p>



<h2 id="h-nicht-mehr-der-neue-markt-sondern-die-kosten-treiben-unternehmen-ins-ausland" class="wp-block-heading"><span id="nicht-mehr-der-neue-markt-sondern-die-kosten-treiben-unternehmen-ins-ausland">Nicht mehr der neue Markt, sondern die Kosten treiben Unternehmen ins Ausland</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Motive für Auslandsinvestitionen verschieben sich. KfW Research verweist auf eine Erhebung der Deutschen Industrie- und Handelskammer von Anfang 2026. Danach sind Kosteneinsparungen inzwischen der wichtigste Grund für geplante Auslandsinvestitionen der Industrie.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das unterscheidet die aktuelle Entwicklung von früheren Jahren. Damals standen neue Kunden, zusätzliche Absatzmärkte und Wachstum stärker im Vordergrund. Heute gehen Auslandsinvestitionen häufiger mit geringeren Investitionen und Beschäftigungsabbau in Deutschland einher.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als Belastungen nennen die Unternehmen vor allem Bürokratie, Steuern und Abgaben sowie hohe Energie- und Arbeitskosten. Hinzu kommen Fachkräftemangel und Schwierigkeiten bei der Rohstoffversorgung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">KfW-Chefvolkswirt Dirk Schumacher spricht von einer „bedenklichen Entwicklung“ für Wachstum und Wohlstand in Deutschland. Die Politik müsse die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts stärken und einer Deindustrialisierung entgegenwirken.</p>



<h2 id="h-die-deutsche-industrie-verliert-im-ausland-an-boden" class="wp-block-heading"><span id="die-deutsche-industrie-verliert-im-ausland-an-boden">Die deutsche Industrie verliert im Ausland an Boden</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Druck auf die Unternehmen zeigt sich längst in den Umsätzen. 2024 erwirtschaftete der deutsche Mittelstand im Ausland 699 Milliarden Euro. Nominal bedeutete das kaum Bewegung gegenüber dem Vorjahr. Preisbereinigt gingen die Auslandsumsätze jedoch um 2,9 Prozent zurück.&nbsp;</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="682" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/09/Hochofen-8-DU-Hubertusstrasse-1024x682.jpg" alt="" class="wp-image-29795 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/09/Hochofen-8-DU-Hubertusstrasse-1024x682.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/09/Hochofen-8-DU-Hubertusstrasse-300x200.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/09/Hochofen-8-DU-Hubertusstrasse-768x512.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/09/Hochofen-8-DU-Hubertusstrasse-380x253.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/09/Hochofen-8-DU-Hubertusstrasse-800x533.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/09/Hochofen-8-DU-Hubertusstrasse-1160x773.jpg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/09/Hochofen-8-DU-Hubertusstrasse.jpg 1280w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Besonders deutlich fällt die Schwäche im Verarbeitenden Gewerbe aus. Die internationalen Umsätze der mittelständischen Industrie sanken binnen eines Jahres von 316 auf 298 Milliarden Euro. Auch im Groß- und Einzelhandel ging das Auslandsgeschäft zurück.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Nur die Dienstleistungen verhinderten einen stärkeren Einbruch. Dort stiegen die Auslandsumsätze von 194 auf 227 Milliarden Euro.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für die Industrie wiegt die Entwicklung besonders schwer. Sie stellt zwar nur rund sechs Prozent aller mittelständischen Unternehmen in Deutschland, erwirtschaftet aber 43 Prozent der gesamten mittelständischen Auslandsumsätze.&nbsp;</p>



<h2 id="h-zuversicht-in-die-eigene-wettbewerbsfahigkeit-bricht-ein" class="wp-block-heading"><span id="zuversicht-in-die-eigene-wettbewerbsfaehigkeit-bricht-ein">Zuversicht in die eigene Wettbewerbsfähigkeit bricht ein</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Auch der Blick der Unternehmen auf die kommenden Jahre hat sich deutlich verschlechtert. Im September 2025 erwarteten nur noch 23 Prozent der Mittelständler eine Verbesserung ihrer internationalen Wettbewerbsposition. Im März 2023 waren es noch 35 Prozent gewesen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gleichzeitig hat sich der Anteil der Unternehmen, die eine Verschlechterung erwarten, innerhalb dieses Zeitraums mehr als verdoppelt: von 19 auf 41 Prozent.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Beim Auslandsgeschäft selbst rechnen 30 Prozent der international tätigen Mittelständler in den kommenden drei Jahren mit sinkenden Umsätzen. Sechs Prozent erwarten sogar einen starken Rückgang. Nur 24 Prozent gehen davon aus, dass ihre Geschäfte außerhalb Deutschlands wachsen werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Einschätzungen stammen aus einer Befragung vom Januar 2026. Der spätere Iran-Krieg und die Blockade der Straße von Hormus waren darin noch nicht berücksichtigt. Die KfW geht davon aus, dass steigende Energiepreise, Lieferengpässe und zusätzliche geopolitische Unsicherheit die Stimmung inzwischen weiter belastet haben könnten.&nbsp;</p>



<h2 id="h-usa-geschaft-schrumpft-konkurrenz-aus-china-wachst" class="wp-block-heading"><span id="usa-geschaeft-schrumpft-konkurrenz-aus-china-waechst">USA-Geschäft schrumpft, Konkurrenz aus China wächst</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Auch auf zwei der wichtigsten Weltmärkte nimmt der Druck zu. Der Anteil der deutschen Mittelständler mit direkten Exporten in die USA sank innerhalb eines Jahres von 8,5 auf 5,8 Prozent. Jeder zweite Mittelständler mit transatlantischen Geschäftsbeziehungen berichtete von negativen Folgen der neuen US-Handelspolitik.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gleichzeitig spüren 19 Prozent aller rund 3,9 Millionen Mittelständler in Deutschland wachsenden Konkurrenzdruck durch chinesische Unternehmen. Besonders stark betroffen sind Industrie und Handel.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die KfW sieht darin eine Kombination mehrerer Belastungen: protektionistische Handelspolitik in den USA, zunehmende Konkurrenz aus China und sinkende Wettbewerbsfähigkeit am Standort Deutschland.</p>



<h2 id="h-unternehmen-suchen-neue-markte-und-ziehen-sich-zugleich-zuruck" class="wp-block-heading"><span id="unternehmen-suchen-neue-maerkte-und-ziehen-sich-zugleich-zurueck">Unternehmen suchen neue Märkte und ziehen sich zugleich zurück</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Viele Mittelständler versuchen, ihre Abhängigkeit von einzelnen Ländern zu verringern. Knapp 16 Prozent der Unternehmen mit Auslandsgeschäft haben in den vergangenen fünf Jahren neue Exportmärkte erschlossen oder neue Kunden gewonnen. Weitere sieben Prozent planen diesen Schritt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In der Industrie ist die Bewegung noch ausgeprägter. Dort haben bereits 22 Prozent ihre Exportmärkte stärker diversifiziert. Weitere 19 Prozent wollen folgen.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Parallel rückt Europa wieder stärker in den Blick. Rund 14 Prozent der auslandsaktiven Mittelständler planen, ihre Exporte stärker auf den EU-Binnenmarkt auszurichten. Schon heute werden zwei Drittel der mittelständischen Auslandsumsätze in Europa erzielt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Doch auch darin sieht die KfW Grenzen. <a href="https://fokus-afrika.de/kfw-marokko-und-deutschland-verstaerken-zusammenarbeit-im-klimaschutz-und-wassermanagement/">Eine stärkere Konzentration auf Europa kann Risiken verringern, lässt aber zugleich Wachstumsmöglichkeiten in Schwellen- und Entwicklungsländern ungenutzt.</a></p>



<h2 id="h-kurzfristige-exportbelebung-andert-das-grundproblem-nicht" class="wp-block-heading"><span id="kurzfristige-exportbelebung-aendert-das-grundproblem-nicht">Kurzfristige Exportbelebung ändert das Grundproblem nicht</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Zuletzt gab es zwar auch positive Signale. Die deutschen Exporte lagen im ersten Halbjahr 2026 um 3,9 Prozent über dem Vorjahreswert. Im August verbesserten sich zudem die Exporterwartungen der Industrie deutlich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">KfW Research sieht darin jedoch noch keine nachhaltige Trendwende. Die strukturellen Belastungen durch Standortkosten, geopolitische Konflikte und den internationalen Wettbewerbsdruck bestehen weiter.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Insgesamt waren 2024 rund 819.000 der knapp 3,9 Millionen deutschen Mittelständler im Ausland aktiv. Im Verarbeitenden Gewerbe liegt der Anteil der international tätigen Unternehmen bei knapp 46 Prozent.</p>
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			<media:title type="html">Wohnhaus rechts im Bild wurde mittlerweile abgerissen</media:title>
			<media:description type="html">Wohnhaus rechts im Bild wurde mittlerweile abgerissen</media:description>
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	</item>
		<item>
		<title>Volkswagen baut drittes Modell in Südafrika – Ramaphosa verspricht neue Regeln für Autoindustrie</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/volkswagen-baut-drittes-modell-in-suedafrika-ramaphosa-verspricht-neue-regeln-fuer-autoindustrie/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Sep 2026 14:43:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Südafrika]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[4]]></category>
		<category><![CDATA[Industrie]]></category>
		<category><![CDATA[Investitionen]]></category>
		<category><![CDATA[Präsident]]></category>
		<category><![CDATA[Produktion]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://fokus-afrika.de/?p=29676</guid>

					<description><![CDATA[<p>Volkswagen baut seine Produktion in Südafrika aus: In Kariega soll künftig neben Polo und Polo Vivo auch der neue Tengo entstehen. Präsident Cyril Ramaphosa verbindet die Milliardeninvestition mit einer Reform der südafrikanischen Automobilpolitik.<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fvolkswagen-baut-drittes-modell-in-suedafrika-ramaphosa-verspricht-neue-regeln-fuer-autoindustrie%2F&amp;action_name=Volkswagen%20baut%20drittes%20Modell%20in%20S%C3%BCdafrika%20%E2%80%93%20Ramaphosa%20verspricht%20neue%20Regeln%20f%C3%BCr%20Autoindustrie&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Volkswagen erweitert seine Produktion in Südafrika und will neben Polo und Polo Vivo künftig ein drittes Modell im Werk Kariega bauen. Die Ankündigung erfolgte zum 75-jährigen Bestehen des Standorts am Montag. Präsident Cyril Ramaphosa bezifferte die damit verbundene Investition auf vier Milliarden Rand und kündigte zugleich eine Überarbeitung der südafrikanischen Automobilpolitik an. Das Werk im Ostkap ist bereits ein zentraler Exportstandort des deutschen Konzerns und produziert den Polo für internationale Märkte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das neue Modell trägt den Namen Tengo. Volkswagen Group Africa hatte den Ausbau der Modellpalette anlässlich des Jubiläums bestätigt. Der Konzern stärkt damit einen Standort, an dem seit 1951 mehr als 4,8 Millionen Fahrzeuge gebaut wurden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ramaphosa bezeichnete die neue Investition bei seiner Rede im Volkswagen-Werk als Vertrauensbeweis in die Beschäftigten, das Management und die industrielle Leistungsfähigkeit Südafrikas.</p>



<h2 id="h-vier-milliarden-rand-fur-den-standort-kariega" class="wp-block-heading"><span id="vier-milliarden-rand-fuer-den-standort-kariega">Vier Milliarden Rand für den Standort Kariega</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Volkswagen produziert derzeit den Polo und den Polo Vivo in Kariega. Der Polo wird dort für den Export gebaut, während der Polo Vivo vor allem auf den südafrikanischen Markt ausgerichtet ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit dem Tengo kommt künftig ein drittes Modell hinzu. Einzelheiten zum Produktionsbeginn, zur geplanten Stückzahl oder zu den Zielmärkten wurden zunächst nicht genannt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Allein im vergangenen Jahr wurden nach Angaben Ramaphosas mehr als 156.000 Fahrzeuge in Kariega produziert. Knapp 120.000 davon gingen in den Export. Die Fahrzeuge aus Südafrika werden unter anderem nach Europa und in weitere internationale Märkte geliefert.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/09/DB2023FA00024_retina_2400-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-29678 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/09/DB2023FA00024_retina_2400-1024x683.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/09/DB2023FA00024_retina_2400-300x200.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/09/DB2023FA00024_retina_2400-768x512.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/09/DB2023FA00024_retina_2400-1536x1024.jpg 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/09/DB2023FA00024_retina_2400-2048x1365.jpg 2048w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/09/DB2023FA00024_retina_2400-380x253.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/09/DB2023FA00024_retina_2400-800x533.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/09/DB2023FA00024_retina_2400-1160x773.jpg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/09/DB2023FA00024_retina_2400.jpg 2400w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Volkswagen Group Africa beschäftigt rund 3.600 Menschen und arbeitet nach Angaben der südafrikanischen Präsidentschaft mit 1.440 Zulieferern zusammen. Das weitere wirtschaftliche Umfeld der Aktivitäten soll rund 50.000 indirekte Arbeitsplätze tragen.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Seit 2010 hat Volkswagen mehr als 13 Milliarden Rand in seine südafrikanischen Anlagen investiert.</p>



<h2 id="h-sudafrika-uberarbeitet-regeln-fur-autoindustrie" class="wp-block-heading"><span id="suedafrika-ueberarbeitet-regeln-fuer-autoindustrie">Südafrika überarbeitet Regeln für Autoindustrie</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die neue Volkswagen-Investition fällt in eine Phase, in der Pretoria seine industriepolitischen Rahmenbedingungen für die Automobilbranche überprüft. Ramaphosa bestätigte, dass der South African Automotive Masterplan und der politische Rahmen für die Branche derzeit überarbeitet werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Regierung, Unternehmen und Gewerkschaften führten dazu Gespräche über ein gemeinsames Programm, mit dem Produktion und Beschäftigung gesichert und ausgebaut werden sollen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Volkswagen habe gegenüber der Regierung insbesondere gleiche Wettbewerbsbedingungen eingefordert. „Wir haben Sie gehört. Wir haben Sie sehr deutlich gehört“, sagte Ramaphosa an die Adresse des Konzerns.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Regierung wolle stabile, vorhersehbare und unterstützende Rahmenbedingungen schaffen. Zugleich müsse Südafrika auf den technologischen Wandel der Branche reagieren. Elektrofahrzeuge, Hybridmodelle und andere neue Antriebstechnologien veränderten Produktion und Lieferketten.</p>



<h2 id="h-mehr-fahrzeugteile-sollen-in-sudafrika-entstehen" class="wp-block-heading"><span id="mehr-fahrzeugteile-sollen-in-suedafrika-entstehen">Mehr Fahrzeugteile sollen in Südafrika entstehen</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ramaphosa verbindet die weitere Entwicklung der Automobilindustrie mit einer stärkeren lokalen Wertschöpfung. Südafrika solle künftig nicht nur Fahrzeuge montieren, sondern zunehmend auch Bauteile herstellen, Rohstoffe verarbeiten und Kompetenzen rund um neue Fahrzeugtechnologien aufbauen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Wir dürfen die Fahrzeuge der Zukunft nicht nur montieren“, sagte der Präsident. Komponenten, Materialien und technische Fähigkeiten sollten stärker im eigenen Land entstehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Automobilindustrie trägt nach seinen Angaben etwas mehr als fünf Prozent zur südafrikanischen Wirtschaftsleistung bei. Fahrzeuge aus südafrikanischen Werken erreichen 155 Exportmärkte.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/09/HQkuMHVW0AAmOqG-1024x683.jpeg" alt="" class="wp-image-29679 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/09/HQkuMHVW0AAmOqG-1024x683.jpeg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/09/HQkuMHVW0AAmOqG-300x200.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/09/HQkuMHVW0AAmOqG-768x512.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/09/HQkuMHVW0AAmOqG-1536x1025.jpeg 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/09/HQkuMHVW0AAmOqG-380x253.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/09/HQkuMHVW0AAmOqG-800x534.jpeg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/09/HQkuMHVW0AAmOqG-1160x774.jpeg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/09/HQkuMHVW0AAmOqG.jpeg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/au-eu-gipfel-in-luanda-25-jahre-partnerschaft-und-neue-zusagen-fuer-handel-klima-und-sicherheit/" data-type="post" data-id="22272">Ramaphosa verwies zugleich auf die Afrikanische Kontinentale Freihandelszone als möglichen Wachstumstreiber.</a> Größere afrikanische Absatzmärkte sollen Herstellern ermöglichen, Produktionsvolumen und industrielle Wertschöpfung auf dem Kontinent auszubauen.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">„Afrika ist unser Markt. Südafrika ist das Tor“, sagte Ramaphosa.</p>



<h2 id="h-kariega-wird-zum-anker-fur-volkswagens-afrikageschaft" class="wp-block-heading"><span id="kariega-wird-zum-anker-fuer-volkswagens-afrikageschaeft">Kariega wird zum Anker für Volkswagens Afrikageschäft</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Verbindung zwischen Volkswagen und Südafrika reicht bis zum 31. August 1951 zurück. Damals lief der erste in Südafrika gebaute Volkswagen Käfer im damaligen Uitenhage vom Band.</p>



<p class="wp-block-paragraph">1956 übernahm das Volkswagenwerk in Deutschland die Mehrheit am südafrikanischen Werk. Es war damit das erste Volkswagen-Werk außerhalb Deutschlands. Seitdem wurden in Kariega fast 40 verschiedene Modelle gefertigt, darunter Käfer, Transporter, Golf, Jetta, Audi-Modelle, Polo und Polo Vivo.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Unternehmen firmiert seit 2025 als Volkswagen Group Africa. Neben dem südafrikanischen Werk gehören zum afrikanischen Produktionsnetz auch Montageanlagen in Kenia, Ruanda und Ghana.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Volkswagen-Markenchef Thomas Schäfer bezeichnete Südafrika zum Jubiläum als „strategischen Anker für unser Afrikageschäft“. Der Standort Kariega habe sich über 75 Jahre einen festen Platz im weltweiten Produktionsnetz des Konzerns aufgebaut.</p>



<p class="wp-block-paragraph">VWGA-Vorstandsvorsitzende Martina Biene erklärte, Volkswagen wolle auf seiner Verankerung im Ostkap aufbauen und von dort die weitere Entwicklung der Marke auf dem afrikanischen Kontinent vorantreiben.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fvolkswagen-baut-drittes-modell-in-suedafrika-ramaphosa-verspricht-neue-regeln-fuer-autoindustrie%2F&amp;action_name=Volkswagen%20baut%20drittes%20Modell%20in%20S%C3%BCdafrika%20%E2%80%93%20Ramaphosa%20verspricht%20neue%20Regeln%20f%C3%BCr%20Autoindustrie&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /><p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/volkswagen-baut-drittes-modell-in-suedafrika-ramaphosa-verspricht-neue-regeln-fuer-autoindustrie/">Volkswagen baut drittes Modell in Südafrika – Ramaphosa verspricht neue Regeln für Autoindustrie</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Deutschland hat keine staatliche Reserven kritischer Rohstoffe – EU soll retten</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/deutschland-hat-keine-staatliche-reserven-kritischer-rohstoffe-eu-soll-retten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Aug 2026 18:45:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Institutionelle Beziehungen]]></category>
		<category><![CDATA[Internationale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftsnachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[EU]]></category>
		<category><![CDATA[Rohstoffe]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Keine staatlichen Reserven bei kritischen Rohstoffen: Deutschland lagert derzeit weder Seltene Erden noch andere strategische Rohstoffe im staatlichen Auftrag. Gleichzeitig führt Berlin eine Arbeitsgruppe der EU zur geplanten gemeinsamen Bevorratung.<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fdeutschland-hat-keine-staatliche-reserven-kritischer-rohstoffe-eu-soll-retten%2F&amp;action_name=Deutschland%20hat%20keine%20staatliche%20Reserven%20kritischer%20Rohstoffe%20%E2%80%93%20EU%20soll%20retten&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Deutschland verfügt derzeit über keine staatlichen, halbstaatlichen oder im staatlichen Auftrag gehaltenen Vorräte kritischer und strategischer Rohstoffe. Die Bundesregierung bestätigte dies in einer am 27. August veröffentlichten Antwort auf eine Kleine Anfrage der AfD-Fraktion. Gleichzeitig arbeitet das Bundeswirtschaftsministerium an einer europäischen Initiative zur koordinierten Bevorratung und prüft Möglichkeiten, Unternehmen beim Aufbau eigener Lagerbestände zu unterstützen. Welche Rohstoffe künftig auf europäischer Ebene bevorratet werden könnten, hält die Bundesregierung bislang unter Verschluss.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/afrikas-rohstoffe-ruecken-in-deutschlands-sicherheitsagenda/" data-type="post" data-id="27743">Kritische Rohstoffe werden unter anderem für Halbleiter, Batterien, Energietechnik, Luft- und Raumfahrt sowie zahlreiche militärische Anwendungen benötigt.</a> Zu ihnen gehören etwa Seltene Erden, Gallium, Germanium, Grafit, Magnesium, Wolfram, Lithium, Nickel und Kobalt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Bundesregierung hat der Europäischen Kommission offiziell gemeldet, dass Deutschland über keine entsprechenden staatlichen Reserven verfügt. Die Mitteilung erfolgte auf Grundlage des europäischen Critical Raw Materials Act. Das EU-Gesetz sieht unter anderem vor, Lieferketten zu überwachen, Risiken zu untersuchen und die strategischen Vorräte der Mitgliedstaaten stärker zu koordinieren.</p>



<h2 id="h-deutschland-fuhrt-arbeitsgruppe-fur-europaische-bevorratung" class="wp-block-heading"><span id="deutschland-fuehrt-arbeitsgruppe-fuer-europaeische-bevorratung">Deutschland führt Arbeitsgruppe für europäische Bevorratung</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Parallel beteiligt sich das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie an den Vorbereitungen für eine gemeinsame europäische Rohstoffbevorratung. Das Ministerium arbeitet dazu in einer von der Bundesregierung als „Coalition of the Willing“ bezeichneten Gruppe an der Stockpiling-Initiative der Europäischen Kommission.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Deutschland leitet dort die Arbeitsgruppe „Demand and Production“, die sich mit Nachfrage und Produktion beschäftigt. Unterstützt wird das Wirtschaftsministerium von der Deutschen Rohstoffagentur innerhalb der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Initiative gehört zum europäischen Aktionsplan RESourceEU. Die Bundesregierung verfolgt dabei nach eigenen Angaben das im Koalitionsvertrag von CDU, CSU und SPD vereinbarte Ziel, die Bevorratung wichtiger Rohstoffe zu erleichtern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Welche Materialien zuerst in strategische Lager aufgenommen werden könnten, nennt die Bundesregierung jedoch nicht. Auch über mögliche Mengen macht sie keine Angaben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Der aktuelle Stand der Arbeiten ist nicht öffentlich“, heißt es in der Antwort. Die Bundesregierung kündigt lediglich an, zu einem späteren Zeitpunkt über die Ergebnisse der Beratungen zu informieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei der Auswahl spielen unter anderem die Abhängigkeit von einzelnen Lieferstaaten, die Bedeutung für die Verteidigungsindustrie, Lagerfähigkeit, Preisentwicklung sowie europäische Verarbeitungs- und Raffineriekapazitäten eine Rolle. Auch die Bedeutung einzelner Rohstoffe für kritische Infrastruktur fließt in die europäischen Überlegungen ein.</p>



<h2 id="h-bundesregierung-kennt-umfang-privater-vorrate-nicht" class="wp-block-heading"><span id="bundesregierung-kennt-umfang-privater-vorraete-nicht">Bundesregierung kennt Umfang privater Vorräte nicht</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wie umfangreich deutsche Unternehmen selbst kritische Rohstoffe lagern, kann die Bundesregierung ebenfalls nicht beziffern. Ihr lägen dazu keine Informationen vor, die über öffentlich zugängliche Unternehmensangaben und Medienberichte hinausgingen und nicht unter Geschäftsgeheimnisse fielen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Bundesregierung prüft deshalb derzeit verschiedene Modelle, mit denen Unternehmen bei der Lagerhaltung unterstützt werden könnten. Dabei geht es grundsätzlich auch um steuerliche, finanzielle und regulatorische Möglichkeiten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Entscheidung ist bislang nicht gefallen. „Die Bundesregierung prüft derzeit ergebnisoffen alle grundsätzlich infrage kommenden Optionen zur Unterstützung der Lagerhaltung durch die Unternehmen“, heißt es in der Antwort.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für zusätzliche Instrumente zur Bevorratung sind derzeit auch keine eigenen Haushaltsmittel vorgesehen.</p>



<h2 id="h-rohstofffonds-finanziert-keine-lagerbestande" class="wp-block-heading"><span id="rohstofffonds-finanziert-keine-lagerbestaende">Rohstofffonds finanziert keine Lagerbestände</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der bestehende Rohstofffonds des Bundes verfolgt einen anderen Ansatz. Über ihn kann sich der Staat an Rohstoffprojekten beteiligen, die zur Sicherung und Diversifizierung der Versorgung der deutschen Wirtschaft beitragen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Voraussetzung für eine Beteiligung sind Abnahmevereinbarungen mit deutschen oder europäischen Unternehmen. Der Fonds soll damit den langfristigen Zugriff auf Rohstoffquellen stärken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Strategische Lagerbestände finanziert er jedoch nicht. „Eine unmittelbare Unterstützung von Bevorratung findet durch den Rohstofffonds derzeit nicht statt“, stellt die Bundesregierung klar.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch konkrete Lagerorte für mögliche zukünftige Reserven stehen noch nicht fest. Ob beispielsweise Seehäfen, Binnenhäfen, Industrieparks, Logistikzentren oder Bundesliegenschaften genutzt werden könnten, wird nach Angaben der Bundesregierung ergebnisoffen geprüft. Die Anforderungen hingen vom jeweiligen Modell einer möglichen Bevorratung ab.</p>



<h2 id="h-rohstoffe-fur-rustungsindustrie-und-hochtechnologie" class="wp-block-heading"><span id="rohstoffe-fuer-ruestungsindustrie-und-hochtechnologie">Rohstoffe für Rüstungsindustrie und Hochtechnologie</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/133-milliarden-euro-ruestungsexporte-deutschland-liefert-waffen-auch-nach-afrika/" data-type="post" data-id="29549">Die Bundesregierung hebt zugleich hervor, dass kritische Rohstoffe nicht nur für die Verteidigungsindustrie benötigt werden.</a> Die Bedarfe der Sicherheits- und Verteidigungsindustrie unterschieden sich grundsätzlich nicht wesentlich von anderen Hochtechnologiebereichen wie Maschinen- und Fahrzeugbau, Pharma- und Medizintechnik, Elektro- und Energietechnik, Halbleitern sowie Luft- und Raumfahrt.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="682" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/2013_05_09_Demolition_P.jpg_8725845914-1024x682.jpg" alt="" class="wp-image-25726 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/2013_05_09_Demolition_P.jpg_8725845914-1024x682.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/2013_05_09_Demolition_P.jpg_8725845914-300x200.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/2013_05_09_Demolition_P.jpg_8725845914-768x511.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/2013_05_09_Demolition_P.jpg_8725845914-380x253.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/2013_05_09_Demolition_P.jpg_8725845914-800x533.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/2013_05_09_Demolition_P.jpg_8725845914-1160x772.jpg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/2013_05_09_Demolition_P.jpg_8725845914.jpg 1280w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Der mengenmäßige Rohstoffbedarf der deutschen Verteidigungsindustrie sei im Vergleich zur zivilen Industrie sogar „deutlich geringer“. Abgesehen von der Munitionsproduktion arbeite die Branche hauptsächlich als Weiterverarbeiter und Systemintegrator.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Bei der Verringerung von Abhängigkeiten setzt die Bundesregierung außerdem auf Forschung und Recycling. Eigene staatliche Maßnahmen zur Substitution einzelner kritischer Rohstoffe ergreife sie nicht, unterstütze Unternehmen aber bei der Entwicklung von Ersatzmaterialien und Technologien.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Daneben soll die Nationale Kreislaufwirtschaftsstrategie dazu beitragen, kritische Rohstoffe stärker aus Altgeräten, Batterien, Windkraft- und Photovoltaikanlagen, Fahrzeugen und industriellen Reststoffen zurückzugewinnen.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fdeutschland-hat-keine-staatliche-reserven-kritischer-rohstoffe-eu-soll-retten%2F&amp;action_name=Deutschland%20hat%20keine%20staatliche%20Reserven%20kritischer%20Rohstoffe%20%E2%80%93%20EU%20soll%20retten&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /><p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
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			<media:description type="html">Over 75 kilos of unexploded ordinances (UXOs), captured from al-Shabaab militants, are destroyed outside of Mogadishu at a safe location. A team, aided by the UN Somalia Mine Action agency and consisting of soldiers from Burundi and Uganda, dispose of weapons on a weekly basis in order to ensure the weapons no longer pose a risk to civilians. AU UN IST PHOTO / TOBIN JONES.</media:description>
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	</item>
		<item>
		<title>Nach Preiskampf: Royal Air Maroc soll als erste afrikanische Airline Starlink bekommen</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/nach-preiskampf-royal-air-maroc-soll-als-erste-afrikanische-airline-starlink-bekommen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Aug 2026 10:15:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Marokko]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Luftfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Starlink kommt erstmals in Afrikas Luftfahrt: Royal Air Maroc soll seine gesamte Flotte bis 2027 mit dem Satelliteninternet von SpaceX ausstatten. Offiziell bestätigt hat die marokkanische Airline den Vertrag allerdings noch nicht.<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fnach-preiskampf-royal-air-maroc-soll-als-erste-afrikanische-airline-starlink-bekommen%2F&amp;action_name=Nach%20Preiskampf%3A%20Royal%20Air%20Maroc%20soll%20als%20erste%20afrikanische%20Airline%20Starlink%20bekommen&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Royal Air Maroc soll als erste Fluggesellschaft Afrikas ihre Flugzeuge mit dem Satelliteninternet von Starlink ausstatten. Am 18. August berichtete&nbsp;<em>Africa Intelligence</em>&nbsp;über eine Vereinbarung zwischen der marokkanischen Airline und der SpaceX-Tochter. Bis 2027 soll demnach die gesamte Flotte der Royal Air Maroc mit schnellem WLAN ausgestattet werden. Eine offizielle Bestätigung der Fluggesellschaft steht allerdings noch aus.</p>



<h2 id="h-starlink-soll-auf-die-gesamte-flotte-kommen" class="wp-block-heading"><span id="starlink-soll-auf-die-gesamte-flotte-kommen">Starlink soll auf die gesamte Flotte kommen</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Nach den Informationen von&nbsp;<em>Africa Intelligence</em>&nbsp;wurde die Vereinbarung bereits am 4. August unter Verantwortung des Vorstandsvorsitzenden von Royal Air Maroc, Abdelhamid Addou, geschlossen. Vorausgegangen seien mehrmonatige Verhandlungen zwischen der marokkanischen Fluggesellschaft und Starlink.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ursprünglich war eine vollständige Ausstattung der Flotte bis 2028 im Gespräch. Der neue Zeitplan sieht die Umsetzung nun bereits bis 2027 vor.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Passagiere sollen dadurch während des Fluges auf eine schnelle satellitengestützte Internetverbindung zugreifen können. Unklar bleibt bislang, ob Royal Air Maroc den Dienst kostenlos anbieten oder dafür Gebühren verlangen wird. Auch der finanzielle Umfang einer möglichen Vereinbarung wurde nicht veröffentlicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Royal Air Maroc selbst hat den Vertragsabschluss bislang nicht offiziell bekannt gegeben. Eine interne Quelle der Fluggesellschaft bestätigte die Vereinbarung zunächst gegenüber dem marokkanischen Magazin&nbsp;<em>TelQuel</em>, relativierte dies später jedoch und sprach von noch laufenden Verhandlungen.</p>



<h2 id="h-erste-starlink-airline-afrikas" class="wp-block-heading"><span id="erste-starlink-airline-afrikas">Erste Starlink-Airline Afrikas</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Sollte die Vereinbarung wie berichtet umgesetzt werden, wäre Royal Air Maroc die erste afrikanische Fluggesellschaft mit Starlink-Internet an Bord.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Satellitentechnik von SpaceX wird bereits von zahlreichen Fluggesellschaften außerhalb Afrikas eingesetzt. Zu den Kunden gehören unter anderem Air France und Fluggesellschaften großer europäischer Luftfahrtkonzerne.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="703" height="1024" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/08/SpaceX_CEO_Elon_Musk_visits_NNC_and_AFSPC_190416-F-ZZ999-006_cropped-703x1024.jpg" alt="" class="wp-image-29427 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/08/SpaceX_CEO_Elon_Musk_visits_NNC_and_AFSPC_190416-F-ZZ999-006_cropped-703x1024.jpg 703w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/08/SpaceX_CEO_Elon_Musk_visits_NNC_and_AFSPC_190416-F-ZZ999-006_cropped-206x300.jpg 206w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/08/SpaceX_CEO_Elon_Musk_visits_NNC_and_AFSPC_190416-F-ZZ999-006_cropped-768x1119.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/08/SpaceX_CEO_Elon_Musk_visits_NNC_and_AFSPC_190416-F-ZZ999-006_cropped-1054x1536.jpg 1054w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/08/SpaceX_CEO_Elon_Musk_visits_NNC_and_AFSPC_190416-F-ZZ999-006_cropped-380x554.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/08/SpaceX_CEO_Elon_Musk_visits_NNC_and_AFSPC_190416-F-ZZ999-006_cropped-800x1166.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/08/SpaceX_CEO_Elon_Musk_visits_NNC_and_AFSPC_190416-F-ZZ999-006_cropped-1160x1690.jpg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/08/SpaceX_CEO_Elon_Musk_visits_NNC_and_AFSPC_190416-F-ZZ999-006_cropped.jpg 1280w" sizes="(max-width: 703px) 100vw, 703px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Der Ausbau schreitet besonders in Europa voran. Die International Airlines Group mit British Airways, Iberia, Vueling, Aer Lingus und Level stattet seit 2026 mehr als 500 Flugzeuge aus. Auch die Lufthansa Group mit Lufthansa, Swiss, Austrian Airlines, Brussels Airlines und ITA Airways hat mit der Einführung begonnen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die lettische Fluggesellschaft airBaltic hat Starlink bereits in ihrer gesamten Flotte installiert. Auch SAS und Virgin Atlantic setzen auf das System.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/streit-um-starlink-elon-musk-nennt-suedafrikanischen-diplomaten-rassisten/">In Afrika existiert dagegen bislang keine vergleichbare Starlink-Partnerschaft.</a> <a href="https://fokus-afrika.de/ethiopian-airlines-bestellt-neun-boeing-787-9/" data-type="post" data-id="23792">Ethiopian Airlines bietet zwar bereits Internet an Bord mehrerer Flugzeugtypen an, verwendet dafür jedoch eine andere Satellitentechnologie im Ka-Band.</a></p>



<h2 id="h-preis-war-offenbar-zentraler-streitpunkt" class="wp-block-heading"><span id="preis-war-offenbar-zentraler-streitpunkt">Preis war offenbar zentraler Streitpunkt</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Verhandlungen zwischen Royal Air Maroc und Starlink sollen sich über mehrere Monate gezogen haben. Dabei spielte&nbsp;insbesondere der Preis eine Rolle.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Royal Air Maroc soll die ursprünglichen Konditionen von Starlink als zu teuer bewertet haben. Der amerikanische Anbieter verwies dem Bericht zufolge auf technische Besonderheiten des marokkanischen Marktes und Überschneidungen mit Flugrouten anderer Starlink-Kunden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Schließlich sollen sich beide Seiten auf ein abgestuftes Preismodell verständigt haben. Dabei spielt unter anderem eine Rolle, welche Fluggesellschaften auf denselben Flugkorridoren Starlink nutzen. Royal Air Maroc überschneidet sich auf mehreren Strecken mit Air France, die bereits Ende 2024 eine Zusammenarbeit mit Starlink angekündigt hatte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Details des Modells und die konkreten Kosten für die marokkanische Airline sind nicht öffentlich.</p>



<h2 id="h-starlink-wartet-in-marokko-weiterhin-auf-zulassung" class="wp-block-heading"><span id="starlink-wartet-in-marokko-weiterhin-auf-zulassung">Starlink wartet in Marokko weiterhin auf Zulassung</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der mögliche Luftfahrtvertrag kommt zustande, obwohl Starlink seinen Dienst für private und kommerzielle Kunden in Marokko bislang nicht regulär anbieten kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die lokale Gesellschaft Starlink Internet Services Morocco ist seit April 2026 in Casablanca registriert. Interessenten können bereits Vorbestellungen gegen eine Gebühr von neun US-Dollar abgeben. Der reguläre Start hängt jedoch weiterhin von einer Genehmigung der marokkanischen Behörden ab.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Starlink verfügte Ende Mai 2026 in 29 afrikanischen Staaten über eine kommerzielle Lizenz. Damit ist der Satellitenanbieter inzwischen in mehr als der Hälfte der afrikanischen Länder regulatorisch zugelassen.</p>



<h2 id="h-royal-air-maroc-baut-internationales-angebot-aus" class="wp-block-heading"><span id="royal-air-maroc-baut-internationales-angebot-aus">Royal Air Maroc baut internationales Angebot aus</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/marokkos-flughaefen-rund-32-millionen-passagiere-im-jahr-2024/" data-type="post" data-id="13826">Die mögliche Einführung von Starlink fällt in eine Phase starken Wachstums bei Royal Air Maroc.</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Für den Sommer 2026 hat die Fluggesellschaft rund 8,2 Millionen Sitzplätze auf Verbindungen zu 86 Zielen eingeplant. Das Angebot liegt damit rund 23 Prozent über dem Vorjahresniveau.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit dem Ausbau wächst auch die Bedeutung der Langstreckenverbindungen. Royal Air Maroc verbindet sein Drehkreuz Casablanca mit zahlreichen europäischen Städten sowie Zielen in West- und Zentralafrika, Nordamerika und dem Nahen Osten.</p>
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		<title>Algeriens Ölquote steigt auf höchsten Stand seit 2023</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/algeriens-oelquote-steigt-auf-hoechsten-stand-seit-2023/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Aug 2026 10:28:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Algerien]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Rohstoffe]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Algeriens OPEC+-Quote steigt im September auf 1,007 Millionen Barrel Öl pro Tag. Damit erreicht das Land den höchsten Stand seit 2023.<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Falgeriens-oelquote-steigt-auf-hoechsten-stand-seit-2023%2F&amp;action_name=Algeriens%20%C3%96lquote%20steigt%20auf%20h%C3%B6chsten%20Stand%20seit%202023&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Algeriens Förderziel innerhalb der OPEC+ steigt im September auf 1,007 Millionen Barrel Rohöl pro Tag und damit auf den höchsten Stand seit 2023. Die neue Vorgabe gilt ab dem 1. September 2026. Gegenüber August erhält das nordafrikanische Land zusätzlichen Spielraum von 6.000 Barrel täglich. Die sieben beteiligten Förderstaaten erhöhen ihre gemeinsame Zielmenge um 188.000 Barrel pro Tag.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Entscheidung fiel bei einer virtuellen Sitzung von Algerien, Saudi-Arabien, Russland, dem Irak, Kasachstan, Kuwait und Oman. Die Länder hatten ihre Produktion 2023 freiwillig zusätzlich begrenzt, um das weltweite Ölangebot zu reduzieren und den Markt zu stabilisieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit der neuen Erhöhung setzen sie den schrittweisen Abbau dieser Kürzungen fort. Algerien erreicht dadurch wieder eine Förderquote, die in etwa dem Niveau vor Beginn der Einschnitte im Frühjahr 2023 entspricht.</p>



<h2 id="h-algerien-uberschreitet-dauerhaft-die-millionenmarke" class="wp-block-heading"><span id="algerien-ueberschreitet-dauerhaft-die-millionenmarke">Algerien überschreitet dauerhaft die Millionenmarke</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Bereits für August hatte die OPEC+ Algeriens Förderziel auf 1,001 Millionen Barrel täglich angehoben. Im September kommen weitere 6.000 Barrel hinzu.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Damit liegt die Quote den zweiten Monat in Folge über der Marke von einer Million Barrel pro Tag. Im März und April 2023 hatte Algerien noch rund 1,01 Millionen Barrel täglich gefördert. Nach den freiwilligen Kürzungen sank die Produktion im Sommer desselben Jahres zeitweise auf weniger als 940.000 Barrel.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In den folgenden Jahren wurde die Fördermenge schrittweise wieder erhöht. Allein seit Beginn des Jahres 2026 erhielt Algerien in mehreren monatlichen Schritten zusätzlichen Produktionsspielraum.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die neue Quote legt fest, welche Menge Algerien im Rahmen der Vereinbarungen fördern darf. Sie bedeutet nicht automatisch, dass das Land diese Menge tatsächlich vollständig produziert. Technische Kapazitäten, Wartungsarbeiten und die Einhaltung früherer Verpflichtungen können die reale Förderung beeinflussen.</p>



<h2 id="h-sieben-lander-nehmen-kurzungen-weiter-zuruck" class="wp-block-heading"><span id="sieben-laender-nehmen-kuerzungen-weiter-zurueck">Sieben Länder nehmen Kürzungen weiter zurück</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die gemeinsame Erhöhung um 188.000 Barrel täglich verteilt sich auf die sieben Staaten, die seit April 2023 zusätzliche freiwillige Kürzungen vorgenommen hatten. Saudi-Arabien und Russland tragen gewöhnlich den größten Anteil solcher Anpassungen. Algeriens Anteil liegt im September bei 6.000 Barrel pro Tag.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die OPEC+ verbindet die höheren Zielmengen mit Vorgaben zur Förderdisziplin. Die beteiligten Länder sollen Abweichungen von früheren Quoten ausgleichen und zusätzliche Mengen kompensieren, die seit Januar 2024 über die vereinbarten Grenzen hinaus produziert wurden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Gemeinsame Ministerielle Überwachungsausschuss der OPEC+ überprüfte bei seiner Sitzung zudem die Produktionsdaten für Mai und Juni. Das Gremium stellte eine insgesamt hohe Übereinstimmung mit den vereinbarten Vorgaben fest.</p>



<h2 id="h-ol-bleibt-zentral-fur-algeriens-staatseinnahmen" class="wp-block-heading"><span id="oel-bleibt-zentral-fuer-algeriens-staatseinnahmen">Öl bleibt zentral für Algeriens Staatseinnahmen</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Erdöl und Erdgas bilden weiterhin die wichtigste Grundlage der algerischen Export- und Staatseinnahmen. Veränderungen der OPEC+-Quoten wirken sich deshalb unmittelbar auf die möglichen Erlöse des Landes und den finanziellen Spielraum des Staates aus.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="682" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/El_Borma_Algeria_-_panoramio_1-1024x682.jpg" alt="" class="wp-image-27042 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/El_Borma_Algeria_-_panoramio_1-1024x682.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/El_Borma_Algeria_-_panoramio_1-300x200.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/El_Borma_Algeria_-_panoramio_1-768x512.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/El_Borma_Algeria_-_panoramio_1-380x253.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/El_Borma_Algeria_-_panoramio_1-800x533.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/El_Borma_Algeria_-_panoramio_1-1160x773.jpg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/El_Borma_Algeria_-_panoramio_1.jpg 1280w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Algerien gehört innerhalb der Organisation erdölexportierender Länder zu den kleineren Produzenten. Seine Bedeutung ergibt sich zugleich aus seiner Rolle als wichtiger Öl- und Gaslieferant für den europäischen Markt. Neben Rohöl exportiert das Land große Mengen Erdgas über Pipelines und als Flüssigerdgas.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Algerien gehört innerhalb der Organisation erdölexportierender Länder zu den kleineren Produzenten. Seine Bedeutung ergibt sich zugleich aus seiner Rolle als wichtiger Öl- und Gaslieferant für den europäischen Markt. Neben Rohöl exportiert das Land große Mengen Erdgas über Pipelines und als Flüssigerdgas.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die OPEC+ überprüft ihre Förderpolitik monatlich. Die sieben beteiligten Staaten wollen am 6. September erneut über die Marktlage und die Produktionsziele für die folgenden Monate beraten.</p>
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		<item>
		<title>Chinas Exporte nach Afrika steigen auf 130 Milliarden Dollar</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/chinas-exporte-nach-afrika-steigen-auf-130-milliarden-dollar/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Jul 2026 17:11:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wirtschaftsnachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[Handel]]></category>
		<category><![CDATA[Rohstoffe]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Handel zwischen China und Afrika erreicht einen neuen Rekord. Doch von den 203,54 Milliarden Dollar entfällt der größere Teil auf chinesische Exporte – Afrikas Defizit steigt auf 56,48 Milliarden Dollar.<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fchinas-exporte-nach-afrika-steigen-auf-130-milliarden-dollar%2F&amp;action_name=Chinas%20Exporte%20nach%20Afrika%20steigen%20auf%20130%20Milliarden%20Dollar&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Chinas Exporte nach Afrika sind kräftig gestiegen und haben das Handelsdefizit des Kontinents gegenüber der Volksrepublik auf 56,48 Milliarden US-Dollar ausgeweitet. Die Bilanz umfasst die ersten sechs Monate des Jahres 2026. Der gesamte Warenhandel erreichte mit 203,54 Milliarden Dollar einen Höchststand für ein erstes Halbjahr. Während chinesische Produkte in zahlreiche afrikanische Märkte fließen, konzentrieren sich Afrikas Lieferungen weiterhin auf wenige rohstoffreiche Staaten.</p>



<h2 id="h-handel-wachst-innerhalb-eines-jahres-um-24-prozent" class="wp-block-heading"><span id="handel-waechst-innerhalb-eines-jahres-um-24-prozent">Handel wächst innerhalb eines Jahres um 24 Prozent</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Warenhandel zwischen China und Afrika nahm gegenüber dem ersten Halbjahr 2025 um 24 Prozent zu. Chinesische Unternehmen exportierten Waren im Wert von 130,01 Milliarden Dollar auf den Kontinent. Das entsprach einem Anstieg um 26,2 Prozent, wie Zahlen der chinesischen Zollverwaltung zeigen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Afrikas Ausfuhren nach China wuchsen um 20,3 Prozent auf 73,53 Milliarden Dollar. Damit erhöhten sich die Lieferungen in beide Richtungen deutlich. Der Abstand zwischen chinesischen Exporten und afrikanischen Ausfuhren fiel jedoch größer aus als zuvor.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Sprecher des chinesischen Außenministeriums, Lin Jian, bezeichnete das Handelsvolumen als das beste Ergebnis, das jemals in einem ersten Halbjahr erreicht worden sei.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bereits 2025 hatte der Handel zwischen China und Afrika mit 348 Milliarden Dollar einen Rekordwert erzielt. Davon entfielen 225 Milliarden Dollar auf chinesische Exporte und 123 Milliarden Dollar auf Einfuhren aus Afrika.</p>



<h2 id="h-chinesische-waren-erreichen-den-gesamten-kontinent" class="wp-block-heading"><span id="chinesische-waren-erreichen-den-gesamten-kontinent">Chinesische Waren erreichen den gesamten Kontinent</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das Wachstum der chinesischen Ausfuhren verteilt sich auf zahlreiche afrikanische Volkswirtschaften. China liefert unter anderem Maschinen, Fahrzeuge, Elektronik, Solartechnik, Textilien und Konsumgüter.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die steigenden Lieferungen treffen in vielen Ländern auf eine wachsende Nachfrage nach preisgünstigen Industrieprodukten und technischer Ausrüstung. Zugleich stehen afrikanische Hersteller in einzelnen Branchen stärker unter Konkurrenzdruck durch chinesische Importe.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ausfuhr chinesischer Waren in andere Weltregionen hat zusätzlich an Bedeutung gewonnen, seit die Vereinigten Staaten ihre Handelspolitik gegenüber Peking verschärft haben. China hatte bereits 2025 seine Exporte in Märkte außerhalb der USA ausgeweitet. Der erneute amerikanische Zollkurs erhöht den Druck auf chinesische Unternehmen, weitere Absatzmärkte zu erschließen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Handelszahlen allein belegen jedoch nicht, welcher Anteil des Wachstums unmittelbar auf amerikanische Zölle zurückgeht. Neben dem Konflikt mit Washington tragen auch Afrikas Bevölkerungswachstum, der Ausbau von Infrastruktur und die Nachfrage nach chinesischer Technik zur Entwicklung bei.</p>



<h2 id="h-vier-rohstoffstaaten-pragen-afrikas-exporte" class="wp-block-heading"><span id="vier-rohstoffstaaten-praegen-afrikas-exporte">Vier Rohstoffstaaten prägen Afrikas Exporte</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Auf afrikanischer Seite konzentriert sich ein großer Teil des Geschäfts auf Südafrika, die Demokratische Republik Kongo, Angola und Guinea. Die vier Länder liefern vor allem Rohstoffe, die für Chinas Industrie und Energieversorgung benötigt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Angola gehört zu den bedeutenden afrikanischen Erdöllieferanten Chinas. Die Demokratische Republik Kongo ist ein zentraler Produzent von Kupfer und Kobalt. Guinea verfügt über große Bauxitvorkommen, während Südafrika unter anderem Metalle, Mineralien und landwirtschaftliche Erzeugnisse exportiert.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/The_First_China-Africa_Economic_and_Trade_Expo_Changsha_Hunan_China_29_June_2019s-1024x768.jpg" alt="" class="wp-image-29163 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/The_First_China-Africa_Economic_and_Trade_Expo_Changsha_Hunan_China_29_June_2019s-1024x768.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/The_First_China-Africa_Economic_and_Trade_Expo_Changsha_Hunan_China_29_June_2019s-300x225.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/The_First_China-Africa_Economic_and_Trade_Expo_Changsha_Hunan_China_29_June_2019s-768x576.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/The_First_China-Africa_Economic_and_Trade_Expo_Changsha_Hunan_China_29_June_2019s-200x150.jpg 200w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/The_First_China-Africa_Economic_and_Trade_Expo_Changsha_Hunan_China_29_June_2019s-260x195.jpg 260w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/The_First_China-Africa_Economic_and_Trade_Expo_Changsha_Hunan_China_29_June_2019s-380x285.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/The_First_China-Africa_Economic_and_Trade_Expo_Changsha_Hunan_China_29_June_2019s-800x600.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/The_First_China-Africa_Economic_and_Trade_Expo_Changsha_Hunan_China_29_June_2019s-1160x870.jpg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/The_First_China-Africa_Economic_and_Trade_Expo_Changsha_Hunan_China_29_June_2019s.jpg 1280w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/oel-angolas-wirtschaft-schwaechelt/" data-type="post" data-id="19648">Gestiegene Preise für Erdöl und mehrere Mineralien trugen dazu bei, dass der Wert der afrikanischen Lieferungen zunahm.</a> Viele andere Staaten profitieren wesentlich weniger vom Wachstum, da sie nur begrenzte Mengen nach China verkaufen oder die chinesischen Einfuhrbedingungen für ihre Produkte nicht erfüllen.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Handelsstruktur bleibt damit ungleich verteilt. China verkauft verarbeitete Waren in weite Teile des Kontinents. Afrikas Exporte bestehen dagegen überwiegend aus Rohstoffen und stammen zu einem erheblichen Teil aus wenigen Ländern.</p>



<h2 id="h-china-offnet-seinen-markt-fur-53-staaten" class="wp-block-heading"><span id="china-oeffnet-seinen-markt-fuer-53-staaten">China öffnet seinen Markt für 53 Staaten</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/china-schafft-zoelle-fuer-afrika-ab-mit-einer-ausnahme/" data-type="post" data-id="24689">Seit dem 1. Mai 2026 gewährt China Waren aus 53 afrikanischen Staaten zollfreien Zugang. </a>Die Regelung gilt für alle Länder des Kontinents, die diplomatische Beziehungen zu Peking unterhalten. Eswatini bleibt ausgeschlossen, weil das Königreich als einziger afrikanischer Staat Taiwan offiziell anerkennt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für 33 der am wenigsten entwickelten afrikanischen Länder galt die Zollfreiheit bereits seit Dezember 2024. Die Erweiterung betrifft vor allem 20 größere Volkswirtschaften, darunter Südafrika, Ägypten, Nigeria, Algerien und Kenia. Für diese Staaten ist die neue Regelung zunächst auf zwei Jahre angelegt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Peking will dadurch unter anderem Einfuhren von Kakao, Kaffee, Avocados, Zitrusfrüchten und Wein fördern. Einige dieser Produkte waren zuvor mit Zöllen zwischen acht und 30 Prozent belegt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die chinesische Regierung hat außerdem vereinfachte Einfuhrverfahren und zusätzliche Vereinbarungen über den Marktzugang angekündigt. Afrikanische Staaten sollen dadurch mehr landwirtschaftliche Produkte und verarbeitete Waren nach China verkaufen können.</p>



<h2 id="h-zollfreiheit-beseitigt-strukturelle-hurden-nicht" class="wp-block-heading"><span id="zollfreiheit-beseitigt-strukturelle-huerden-nicht">Zollfreiheit beseitigt strukturelle Hürden nicht</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die neue Regelung hatte auf die Halbjahreszahlen nur begrenzten Einfluss. Sie galt während des erfassten Zeitraums lediglich im Mai und Juni. Zudem waren zahlreiche Rohstoffe bereits zuvor zollfrei oder nur gering belastet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein zollfreier Zugang garantiert auch noch keinen tatsächlichen Export. Afrikanische Produzenten müssen chinesische Gesundheits-, Qualitäts- und Verpackungsstandards erfüllen. Hinzu kommen begrenzte Produktionskapazitäten, hohe Transportkosten und fehlende direkte Handelsverbindungen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">China erklärt, künftig stärker verarbeitete afrikanische Produkte importieren und Investitionen in die lokale Verarbeitung fördern zu wollen. Die Handelsbilanz des ersten Halbjahres zeigt jedoch weiterhin das bisherige Muster: Afrika liefert vor allem Erdöl, Metalle und andere Rohstoffe. China exportiert überwiegend höherwertige Industrie- und Konsumgüter.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Deutschland fördert – China soll Namibias Wasserstoff-Megaprojekt bauen</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/deutschland-foerdert-china-soll-namibias-wasserstoff-megaprojekt-bauen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Jul 2026 15:58:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Institutionelle Beziehungen]]></category>
		<category><![CDATA[Namibia]]></category>
		<category><![CDATA[2]]></category>
		<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
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		<category><![CDATA[Investitionen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Milliardenprojekt auf historisch belastetem Nama-Gebiet: Berlin stellte Hyphen ein Unterstützungsschreiben aus, ohne zuvor die Umwelt- und Menschenrechtsrisiken vertieft zu prüfen.<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fdeutschland-foerdert-china-soll-namibias-wasserstoff-megaprojekt-bauen%2F&amp;action_name=Deutschland%20f%C3%B6rdert%20%E2%80%93%20China%20soll%20Namibias%20Wasserstoff-Megaprojekt%20bauen&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die Bundesregierung hat dem milliardenschweren Hyphen-Wasserstoffprojekt in Namibia ein Unterstützungsschreiben ausgestellt, ohne zuvor die Umwelt-, Sozial- und Menschenrechtsrisiken vertieft zu prüfen. Das räumt sie in einer am 23. Juli 2026 veröffentlichten Antwort auf eine Kleine Anfrage der Linksfraktion ein. Eine genaue Auflistung ihrer Gespräche mit Vertretern der betroffenen Nama legt sie ebenfalls nicht vor. Zugleich fließen deutsche Fördermittel in die Vorbereitung des Projekts und den Aufbau der namibischen Wasserstoffwirtschaft.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hyphen soll im Tsau-IlKhaeb-Nationalpark nahe Lüderitz entstehen. Das Investitionsvolumen wird auf rund zehn Milliarden Euro geschätzt. Hinter dem Projekt steht unter anderem das deutsche Energieunternehmen Enertrag, das nach eigenen Angaben die kontrollierende Beteiligung an Hyphen Hydrogen Energy hält.</p>



<h2 id="h-unterstutzungsschreiben-kam-vor-vertiefter-prufung" class="wp-block-heading"><span id="unterstuetzungsschreiben-kam-vor-vertiefter-pruefung">Unterstützungsschreiben kam vor vertiefter Prüfung</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das damalige Bundeswirtschaftsministerium übergab Enertrag im März 2024 einen sogenannten qualifizierten Letter of Interest. Mit diesem unverbindlichen Schreiben signalisierte die Bundesregierung ihre Unterstützung und die grundsätzliche Eignung des Vorhabens als strategisches Auslandsprojekt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vorher nahm sie lediglich eine vorläufige Einschätzung anhand ihrer Kriterien für internationale Großprojekte vor. Eine vertiefte projektbezogene Prüfung von Umwelt-, Sozial- und Menschenrechtsfragen fand nicht statt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Solche Unterlagen lägen in einer frühen Projektphase regelmäßig noch nicht vor, begründet die Bundesregierung ihr Vorgehen. Die umfassende Prüfung solle erst im Rahmen eines späteren Antragsverfahrens erfolgen. Ein Antrag auf Einordnung des Hyphen-Projekts als strategisches Auslandsprojekt liegt dem Bundeswirtschaftsministerium bislang nicht vor.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/wasserstoff-deutschland-intensiviert-zusammenarbeit-mit-namibia-und-sudafrika/" data-type="post" data-id="9720">Damit erhielt Hyphen politische Unterstützung aus Berlin, bevor mögliche Folgen für die Nama, die biologische Vielfalt und historisch bedeutsame Orte im Projektgebiet eingehend untersucht worden waren.</a></p>



<h2 id="h-gesprache-mit-den-nama-bleiben-ohne-genaue-angaben" class="wp-block-heading"><span id="gespraeche-mit-den-nama-bleiben-ohne-genaue-angaben">Gespräche mit den Nama bleiben ohne genaue Angaben</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Bundesregierung erklärt, sie stehe auf verschiedenen Ebenen mit der namibischen Regierung, der Zivilgesellschaft und betroffenen Gemeinschaften in Verbindung.<a href="https://fokus-afrika.de/nama-traditionalisten-lehnen-vereinbarung-zu-voelkermord-reparationen-ab/" data-type="post" data-id="13601"> Dazu gehörten auch Vertreter der Nama sowie Gespräche über Wasserstoffproduktion und die Aufarbeitung deutscher Kolonialverbrechen.</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Wer mit wem gesprochen hat, wann die Treffen stattfanden und welche Fragen dabei behandelt wurden, bleibt offen. Eine Einzelauflistung sei „in der Kürze der Zeit nicht möglich“, heißt es in der Antwort.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch die Frage, ob die freie, vorherige und informierte Zustimmung der Nama zur Bedingung deutscher Unterstützung gemacht oder von deutschen Stellen überprüft wurde, beantwortet die Bundesregierung nicht konkret.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sie verweist stattdessen auf die Verantwortung der beteiligten Unternehmen. Rechtsverstöße seien ihr nicht bekannt. Hyphen habe zugesichert, sich bei seinen Umwelt- und Sozialprüfungen an den Standards der International Finance Corporation zu orientieren. Zu diesen gehört das Prinzip der freien, vorherigen und informierten Zustimmung indigener Gemeinschaften, international als FPIC bezeichnet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ob eine solche Zustimmung bereits vorliegt, geht aus der Regierungsantwort nicht hervor.</p>



<h2 id="h-projekt-beruhrt-kolonial-belastetes-gebiet" class="wp-block-heading"><span id="projekt-beruehrt-kolonial-belastetes-gebiet">Projekt berührt kolonial belastetes Gebiet</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das geplante Industriegebiet liegt im angestammten Gebiet der !Aman-Nama. Der heutige Nationalpark wurde während der deutschen Kolonialherrschaft zum Sperrgebiet für die Diamantenförderung erklärt. Die koloniale Nutzung war mit Vertreibungen, Enteignungen und erheblichen Eingriffen in die Landschaft verbunden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In der Region befinden sich zudem Erinnerungsorte an den Krieg des Deutschen Kaiserreichs gegen die Nama und Ovaherero zwischen 1904 und 1908. Dazu gehört Shark Island bei Lüderitz, wo deutsche Kolonialtruppen ein Lager errichteten, in dem zahlreiche Gefangene starben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nama-Vertretungen werfen den Projektverantwortlichen vor, ihre Rechte und ihre Forderung nach Beteiligung nicht ausreichend zu berücksichtigen. Sie befürchten Folgen für Kulturlandschaften, Gedenkorte sowie traditionell genutzte Flächen. Gegen das Vorhaben und die Beteiligung von Enertrag gab es Proteste in Namibia und Deutschland.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Bundesregierung betont, dass die Verantwortung für eine rechtskonforme Umsetzung bei den beteiligten Unternehmen liege. Völkerrechtliche und rechtsstaatliche Fragen behalte sie im Rahmen der Zusammenarbeit mit Namibia grundsätzlich im Blick.</p>



<h2 id="h-deutsche-mittel-fliessen-in-die-projektvorbereitung" class="wp-block-heading"><span id="deutsche-mittel-fliessen-in-die-projektvorbereitung">Deutsche Mittel fließen in die Projektvorbereitung</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Exportkreditgarantie für Hyphen hat die Bundesregierung bislang weder bewilligt noch in Aussicht gestellt. <a href="https://fokus-afrika.de/botschafter-shaanika-deutschland-und-namibia-sind-gut-aufgestellt/" data-type="post" data-id="24516">Dennoch unterstützt Deutschland Teile der Projektvorbereitung und des wirtschaftlichen Umfelds.</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Über eine gemeinsame Entwicklungsfazilität der Entwicklungsgemeinschaft des südlichen Afrikas wurden Hyphen 2024 rund 1,7 Millionen Euro für Umwelt- und Sozialverträglichkeitsstudien zugesagt. Ausgezahlt wurde das Geld bislang nicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gemeinsam mit Enertrag förderte Deutschland außerdem den Aufbau eines Pools namibischer Dienstleister mit rund 299.410 Euro. Eine weitere Übersicht der Bundesregierung weist für 2026 eine Förderung von 300.000 Euro an Enertrag und Hyphen Hydrogen Energy aus.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Daneben finanziert das Bundeswirtschaftsministerium den Aufbau staatlicher Strukturen für Namibias Wasserstoffwirtschaft. Mehr als 5,1 Millionen Euro gingen an Beratungs- und Finanzierungsleistungen für das Green Hydrogen Programme des Landes. Die deutsch-namibische Wasserstoffpartnerschaft erhielt 1,17 Millionen Euro. Weitere 540.000 Euro flossen in die Zusammenarbeit bei technischen Standards.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Seit 2021 übernahm der Bund zudem für ein nicht näher genanntes Wasserstoffprojekt in Namibia eine Investitionsgarantie mit einer Kapitaldeckung von 30 Millionen Euro. Ob diese Garantie mit Hyphen verbunden ist, legt die Bundesregierung unter Verweis auf Geschäftsgeheimnisse nicht offen.</p>



<h2 id="h-hyphen-sucht-zugleich-starkere-anbindung-an-china" class="wp-block-heading"><span id="hyphen-sucht-zugleich-staerkere-anbindung-an-china">Hyphen sucht zugleich stärkere Anbindung an China</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Während Berlin seine bisherige Unterstützung erläutert, baut Hyphen seine Verbindungen nach China aus. Namibias Präsidentin Netumbo Nandi-Ndaitwah traf am 10. Juli in Chengdu Vertreter von Hyphen und der China National Chemical Engineering Corporation.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/HMjlRfFWIAA6hRL-1024x683.jpeg" alt="" class="wp-image-28653 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/HMjlRfFWIAA6hRL-1024x683.jpeg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/HMjlRfFWIAA6hRL-300x200.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/HMjlRfFWIAA6hRL-768x512.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/HMjlRfFWIAA6hRL-1536x1024.jpeg 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/HMjlRfFWIAA6hRL-2048x1365.jpeg 2048w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/HMjlRfFWIAA6hRL-380x253.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/HMjlRfFWIAA6hRL-800x533.jpeg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/HMjlRfFWIAA6hRL-1160x773.jpeg 1160w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Das chinesische Staatsunternehmen ist als Partner für Planung, Beschaffung und Bau des Hyphen-Projekts vorgesehen. Bei den Gesprächen ging es nach Angaben des namibischen Green Hydrogen Programme um eine stärkere Zusammenarbeit mit China im Wasserstoffsektor und bei der industriellen Entwicklung.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">„Ich bin hier, um Ihnen zu helfen. Wenn Sie einen Geschäftspartner in China finden und dieser mich treffen möchte, werde ich hier sein“, sagte Nandi-Ndaitwah an namibische Unternehmen gerichtet.</p>



<h2 id="h-produktion-von-bis-zu-zwei-millionen-tonnen-ammoniak-geplant" class="wp-block-heading"><span id="produktion-von-bis-zu-zwei-millionen-tonnen-ammoniak-geplant">Produktion von bis zu zwei Millionen Tonnen Ammoniak geplant</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Hyphen soll jährlich bis zu 350.000 Tonnen grünen Wasserstoff produzieren. Dieser soll überwiegend zu rund zwei Millionen Tonnen Ammoniak weiterverarbeitet und unter anderem nach Europa exportiert werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die namibische Regierung wählte Hyphen im November 2021 als bevorzugten Bieter aus. Im Mai 2023 unterzeichneten beide Seiten das maßgebliche Umsetzungsabkommen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bislang wird noch kein Wasserstoff produziert. Das Projekt befindet sich weiterhin in der Vorbereitungsphase. Frühere Planungen sahen den Beginn der kommerziellen Produktion für Ende 2026 oder im Verlauf des Jahres 2027 vor.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Bundesregierung geht bei einer Realisierung von erheblichen Beschäftigungs- und Wachstumseffekten aus. Hyphen plant eine lokale Wertschöpfungsquote von 30 Prozent. Belastbare Studien zu den tatsächlichen Auswirkungen auf Beschäftigung, Staatseinnahmen und lokale Lieferketten liegen nach Angaben der Bundesregierung bislang jedoch nicht vor.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>„Keine Ausbeutung, keine Plünderung“: Guterres fordert neue Regeln für Afrikas Rohstoffe</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Jul 2026 19:58:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Demokratische Republik Kongo]]></category>
		<category><![CDATA[Internationale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[Sudan]]></category>
		<category><![CDATA[2]]></category>
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		<category><![CDATA[Konflikt]]></category>
		<category><![CDATA[Rohstoffe]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheitsrat]]></category>
		<category><![CDATA[UN]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>„Keine Ausbeutung. Keine Plünderung.“ António Guterres fordert neue Regeln für Afrikas Rohstoffe, mehr lokale Wertschöpfung und ein Ende der Finanzierung bewaffneter Gruppen durch illegalen Bergbau.<br />
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">UN-Generalsekretär António Guterres hat ein Ende der illegalen Ausbeutung natürlicher Ressourcen gefordert, mit deren Erlösen bewaffnete Gruppen und kriminelle Netzwerke finanziert werden. Die Forderung <a href="https://press.un.org/en/2026/sgsm23228.doc.htm">erhob</a> er am 22. Juli 2026. Bei einer offenen Debatte des UN-Sicherheitsrats verwies Guterres besonders auf die Demokratische Republik Kongo und den Sudan. Rohstoffreiche Staaten müssten einen größeren Anteil der Wertschöpfung behalten und ihre Ressourcen zur Finanzierung von Entwicklung und Frieden einsetzen können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Keine Ausbeutung mehr. Keine Plünderung mehr“, sagte Guterres in New York. Einnahmen aus dem illegalen Abbau und Handel mit Rohstoffen verlängerten Konflikte, stärkten bewaffnete Akteure und verringerten deren Bereitschaft zu politischen Kompromissen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Demokratische Republik Kongo hatte die Debatte während ihres Vorsitzes im Sicherheitsrat auf die Tagesordnung gesetzt. Außenministerin Thérèse Kayikwamba Wagner leitete die Sitzung. Vertreter aus rohstoffreichen Staaten, internationalen Organisationen und Mitgliedsländern des Sicherheitsrats berieten darüber, wie mineralische Ressourcen stärker mit Friedenspolitik, transparenter Regierungsführung und lokaler Wertschöpfung verbunden werden können.</p>



<h2 id="h-rohstoffboom-verscharft-geopolitischen-wettbewerb" class="wp-block-heading"><span id="rohstoffboom-verschaerft-geopolitischen-wettbewerb">Rohstoffboom verschärft geopolitischen Wettbewerb</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Lithium, Kobalt, Nickel, Kupfer, Graphit und Seltene Erden gehören zu den zentralen Rohstoffen der Energie- und Technologiewende. Sie werden für Elektrofahrzeuge, Batterien, Windkraftanlagen, Solartechnik, elektronische Geräte und Rüstungstechnologien benötigt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/kritische-mineralien-usa-gruenden-forge-als-neues-buendnis-fuer-sichere-lieferketten/" data-type="post" data-id="24331">Die weltweite Nachfrage nach kritischen Mineralien könnte sich nach Angaben der Vereinten Nationen bis 2030 verdreifachen und bis 2040 vervierfachen.</a> Gleichzeitig konzentrieren sich Abbau und Verarbeitung auf wenige Länder. Indonesien stellte 2025 rund 67 Prozent der weltweiten Nickelproduktion. China kam auf 69 Prozent der geförderten Seltenen Erden und 78 Prozent des natürlichen Graphits. Australien, Chile und China erzeugten gemeinsam 72 Prozent des weltweit gewonnenen Lithiums.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Guterres sieht darin wirtschaftliche Chancen für rohstoffreiche Länder, aber auch wachsenden Druck auf Lieferketten. Der Wettbewerb um strategische Ressourcen verschärfe geopolitische Spannungen und könne Konflikte mit schweren humanitären Folgen befeuern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Besonders groß sei die Lücke zwischen dem formalen Recht eines Staates auf seine Rohstoffe und seiner tatsächlichen Fähigkeit, deren wirtschaftlichen Wert zu nutzen. „Nirgendwo ist dieses Souveränitätsdefizit größer als in Afrika“, sagte der UN-Generalsekretär. Koloniale Strukturen und Schwächen staatlicher Institutionen erschwerten es vielen Ländern, Einnahmen zu sichern und in die eigene Entwicklung zu investieren.</p>



<h2 id="h-kongo-liefert-rohstoffe-fur-die-energiewende" class="wp-block-heading"><span id="kongo-liefert-rohstoffe-fuer-die-energiewende">Kongo liefert Rohstoffe für die Energiewende</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/eu-bezahlt-usa-profitieren-dr-kongo-vergibt-lobito-konzession-fuer-rohstoffe/" data-type="post" data-id="28828">Die Demokratische Republik Kongo steht im Zentrum des weltweiten Rohstoffwettbewerbs. </a>Das Land verfügt über große Vorkommen von Kobalt, Kupfer, Coltan, Lithium und Seltenen Erden. Nach Angaben der Vereinten Nationen befinden sich dort rund 60 Prozent der weltweiten Coltanreserven. Der Kongo liefert zwischen 50 und 70 Prozent des globalen Kobalts und ist der zweitgrößte Kupferproduzent der Welt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Trotz der milliardenschweren Rohstoffwirtschaft zählt das Land weiterhin zu den am wenigsten entwickelten Staaten. Mehr als 70 Prozent der Bevölkerung leben nach UN-Angaben in extremer Armut. Im Index der menschlichen Entwicklung belegt der Kongo Platz 171 von 193 Staaten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Osten des Landes profitieren bewaffnete Gruppen seit Jahren vom illegalen Bergbau und Schmuggel. Einnahmen aus Gold, Coltan, Zinn, Tantal und Wolfram finanzieren Milizen und ermöglichen die Fortsetzung bewaffneter Auseinandersetzungen. Zugleich durchlaufen die Rohstoffe internationale Lieferketten und gelangen über Nachbarländer auf globale Märkte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Außenministerin Kayikwamba Wagner forderte deshalb eine „neue internationale Doktrin“, die Rohstoffpolitik als Bestandteil der internationalen Friedens- und Sicherheitsordnung behandelt. „Es kann keinen wirklich gerechten Übergang zur Energiewende geben, wenn er auf Ungerechtigkeit gegenüber den produzierenden Völkern beruht“, sagte sie.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Produzentenländer verlangten Partnerschaften, die industrielle Verarbeitung im eigenen Land, Beschäftigung und höhere öffentliche Einnahmen ermöglichen. Sichere Lieferketten seien ohne Sicherheit der Staaten und Gemeinden, aus denen die Rohstoffe stammen, nicht erreichbar.</p>



<h2 id="h-gold-finanziert-den-krieg-im-sudan" class="wp-block-heading"><span id="gold-finanziert-den-krieg-im-sudan">Gold finanziert den Krieg im Sudan</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/eu-verbietet-handel-mit-sudanesischem-gold-und-verschaerft-sanktionen/" data-type="post" data-id="28787">Auch im Sudan treiben Rohstoffe den Konflikt an.</a> Guterres nannte insbesondere Gold und Gummi arabicum als Einnahmequellen, die den Kampf um politische und territoriale Kontrolle verschärfen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der illegale Goldhandel verbindet bewaffnete Akteure im Sudan mit regionalen und internationalen Handels- und Finanznetzwerken. Die Europäische Union kündigte deshalb an, den Kauf, die Einfuhr und die Weitergabe von Gold aus dem Sudan zu verbieten. Zugleich sollen Ausfuhren von Quecksilber und Zyanid untersagt werden, die beim Goldabbau eingesetzt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Guterres forderte Kontrollen entlang der gesamten Lieferkette. Rohstoffe würden häufig in einem Land abgebaut, über ein zweites Land transportiert, in einem dritten verarbeitet und anschließend auf internationalen Märkten verkauft. Maßnahmen allein am Ort des Abbaus reichten daher nicht aus.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Produzenten-, Transit- und Verbraucherländer müssten Informationsaustausch, Herkunftsnachweise und unternehmerische Sorgfaltspflichten miteinander verbinden. Rechtliche Lücken zwischen nationalen Systemen ermöglichten es bewaffneten Gruppen und kriminellen Netzwerken, Rohstoffe in legale Handelswege einzuschleusen.</p>



<h2 id="h-mehr-wertschopfung-soll-in-afrika-bleiben" class="wp-block-heading"><span id="mehr-wertschoepfung-soll-in-afrika-bleiben">Mehr Wertschöpfung soll in Afrika bleiben</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Guterres formulierte vier Schwerpunkte für eine neue Rohstoffpolitik: gerechtere wirtschaftliche Erträge, die Unterbindung illegaler Finanzströme, die friedliche Beilegung rohstoffbezogener Konflikte und die stärkere Berücksichtigung klimatischer Veränderungen.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="558" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/Mine_de_Perkoa_Burkina-1024x558.png" alt="" class="wp-image-29027 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/Mine_de_Perkoa_Burkina-1024x558.png 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/Mine_de_Perkoa_Burkina-300x164.png 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/Mine_de_Perkoa_Burkina-768x419.png 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/Mine_de_Perkoa_Burkina-380x207.png 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/Mine_de_Perkoa_Burkina-800x436.png 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/Mine_de_Perkoa_Burkina-1160x633.png 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/Mine_de_Perkoa_Burkina.png 1280w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Rohstoffreiche Staaten sollen nach seinen Vorstellungen Bergbauverträge besser aushandeln, Verarbeitungskapazitäten im eigenen Land aufbauen und öffentliche Einnahmen transparenter verwalten können. Unternehmen müssten Umwelt- und Menschenrechtsstandards einhalten. Betroffene Gemeinden sollten unmittelbar an den wirtschaftlichen Erträgen beteiligt werden.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Generaldirektorin der Welthandelsorganisation, Ngozi Okonjo-Iweala, bezeichnete die steigende Nachfrage nach kritischen Mineralien als eine historische wirtschaftliche Chance für Afrika und andere rohstoffreiche Regionen. Sie könne industrielle Entwicklung beschleunigen, neue Einnahmen schaffen und den Lebensstandard von Millionen Menschen erhöhen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Schwache Institutionen, Korruption und ungleiche Verteilung könnten Rohstoffreichtum jedoch in einen Treiber von Gewalt und Armut verwandeln. Okonjo-Iweala forderte deshalb eine Handelspolitik, die afrikanischen Staaten mehr Verarbeitung und industrielle Produktion ermöglicht.</p>



<h2 id="h-afrikanische-staaten-verlangen-kontrolle-uber-eigene-ressourcen" class="wp-block-heading"><span id="afrikanische-staaten-verlangen-kontrolle-ueber-eigene-ressourcen">Afrikanische Staaten verlangen Kontrolle über eigene Ressourcen</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Mehrere Teilnehmer der Sicherheitsratsdebatte betonten die staatliche Souveränität über natürliche Ressourcen. Indonesiens stellvertretender Außenminister Arrmanatha Christiawan Nasir verwies auf die koloniale Ausbeutung seines Landes während des internationalen Gewürzhandels. Heute konzentriere sich der Wettbewerb auf Nickel, Kobalt und weitere kritische Mineralien.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Wem dient dieser Reichtum tatsächlich?“, fragte Nasir. Die natürlichen Ressourcen Indonesiens gehörten der Bevölkerung und müssten zu deren Wohlstand beitragen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch Russland warnte vor einer Fortsetzung kolonialer Wirtschaftsstrukturen. Rund 20 afrikanische Volkswirtschaften seien stark vom Export unverarbeiteter Mineralien abhängig. China forderte ein offenes und kooperatives System der Rohstoffpolitik und wandte sich gegen die politische Instrumentalisierung von Lieferketten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kolumbien warnte vor einem neuen globalen Rohstoffboom, bei dem Umwelt- und Sozialkosten im Globalen Süden verbleiben, während ein großer Teil der wirtschaftlichen Erträge im Globalen Norden anfällt. In vielen rohstoffreichen Regionen überschneiden sich Mineralvorkommen mit besonders artenreichen Ökosystemen und den Lebensräumen indigener Gemeinschaften.</p>



<h2 id="h-regionale-herkunftsnachweise-sollen-schmuggel-erschweren" class="wp-block-heading"><span id="regionale-herkunftsnachweise-sollen-schmuggel-erschweren">Regionale Herkunftsnachweise sollen Schmuggel erschweren</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Internationale Konferenz der Region der Großen Seen verwies auf ihr Zertifizierungssystem für Zinn, Tantal, Wolfram und Gold. Es soll dokumentieren, wo Rohstoffe abgebaut wurden und ob ihre Erlöse bewaffnete Gruppen finanzieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In der Demokratischen Republik Kongo seien in den vergangenen Jahren mehr als 33.000 Zertifikate ausgestellt worden, erklärte der Exekutivsekretär der Organisation, Mutiba Luwabelwa. Die Zertifizierung müsse durch die Formalisierung des Kleinbergbaus, Zugang zu Finanzierung und eine stärkere Beteiligung lokaler Gemeinden ergänzt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Vereinten Nationen unterstützen die Demokratische Republik Kongo, Mosambik, Uganda und Sambia beim Aufbau regulatorischer Strukturen, bei der Verhandlung von Bergbauverträgen sowie bei der Verarbeitung und Veredelung von Rohstoffen. In Kamerun, der Zentralafrikanischen Republik, dem Tschad und der Demokratischen Republik Kongo fließen Klima-, Umwelt- und Rohstoffrisiken zudem in die Frühwarnsysteme der Vereinten Nationen ein.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Bitcoin &#038; Ethereum: Deutschland weitet internationalen Austausch auf Kryptohandel aus</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/bitcoin-ethereum-deutschland-weitet-internationalen-austausch-auf-kryptohandel-aus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Jul 2026 18:53:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Institutionelle Beziehungen]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftsnachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[4]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Justiz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kryptohandel über Grenzen hinweg soll für Finanzämter transparenter werden: Deutschland bringt zwei Gesetze für den internationalen Austausch von Nutzer-, Konto- und Transaktionsdaten auf den Weg.<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fbitcoin-ethereum-deutschland-weitet-internationalen-austausch-auf-kryptohandel-aus%2F&amp;action_name=Bitcoin%20%26amp%3B%20Ethereum%3A%20Deutschland%20weitet%20internationalen%20Austausch%20auf%20Kryptohandel%20aus&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Deutschland will Kryptogeschäfte und neue digitale Finanzprodukte systematisch in den internationalen Steuerdatenaustausch einbeziehen. Die beiden <a href="https://dserver.bundestag.de/btd/21/071/2107195.pdf">Gesetzentwürfe</a> wurden am 21. und 22. Juli 2026 im Bundestag bekannt gemacht. Finanzbehörden sollen dadurch grenzüberschreitende Transaktionen, Konten und Beteiligungen leichter steuerpflichtigen Personen und Unternehmen zuordnen können. Die Bundesregierung begründet die Ausweitung mit dem Kampf gegen Steuerhinterziehung und der Sicherung des Steueraufkommens.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/airbnb-uber-und-onlinehandel-deutschland-nimmt-einkuenfte-im-ausland-ins-visier/" data-type="post" data-id="28945">Die Vorhaben setzen zwei internationale Vereinbarungen in deutsches Recht um</a>. Eine davon schafft einen eigenen Melderahmen für den Handel mit Kryptowerten. Die zweite erweitert den bereits bestehenden automatischen Austausch von Finanzkontendaten auf digitale Anlageformen.</p>



<h2 id="h-eigener-melderahmen-fur-kryptogeschafte" class="wp-block-heading"><span id="eigener-melderahmen-fuer-kryptogeschaefte">Eigener Melderahmen für Kryptogeschäfte</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der erste Gesetzentwurf betrifft eine mehrseitige Vereinbarung vom Juni 2023 über den automatischen Austausch von Informationen nach dem internationalen Melderahmen für Kryptowerte. Deutschland unterzeichnete sie im November 2024 gemeinsam mit 26 weiteren Ländern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die teilnehmenden Staaten verpflichten sich, steuerlich relevante Informationen über den Handel mit Kryptowerten zu erheben und regelmäßig untereinander auszutauschen. Damit sollen auch Transaktionen erfasst werden, die über Anbieter oder Plattformen außerhalb des steuerlichen Ansässigkeitsstaates eines Nutzers abgewickelt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Bundesregierung bezeichnet den automatischen Austausch als Instrument gegen grenzüberschreitende Steuerhinterziehung. Kryptowerte sollen damit stärker in jene internationale Zusammenarbeit einbezogen werden, die bei klassischen Bankkonten bereits seit Jahren besteht.</p>



<h2 id="h-personliche-daten-und-transaktionssummen-werden-ubermittelt" class="wp-block-heading"><span id="persoenliche-daten-und-transaktionssummen-werden-uebermittelt">Persönliche Daten und Transaktionssummen werden übermittelt</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der geplante Austausch umfasst Angaben zur Identität und steuerlichen Ansässigkeit der Nutzer. Dazu gehören Name, Anschrift, Ansässigkeitsstaat oder mehrere Ansässigkeitsstaaten, Steueridentifikationsnummer und Geburtsdatum.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zusätzlich sollen die Behörden Informationen über den jeweiligen Kryptowert und die damit verbundenen Geschäfte erhalten. Dazu gehören die Art des Kryptowerts, die Gesamtbruttobeträge der Transaktionen, die Zahl der übertragenen Einheiten und die Anzahl der meldepflichtigen Transaktionen.</p>



<ul class="wp-block-list"></ul>



<p class="wp-block-paragraph">Die Daten sollen den Steuerbehörden ermöglichen, gemeldete Kryptogeschäfte mit den Steuererklärungen der jeweiligen Nutzer abzugleichen.</p>



<h2 id="h-digitale-finanzprodukte-werden-klassischen-konten-gleichgestellt" class="wp-block-heading"><span id="digitale-finanzprodukte-werden-klassischen-konten-gleichgestellt">Digitale Finanzprodukte werden klassischen Konten gleichgestellt</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der zweite Gesetzentwurf erweitert den bestehenden internationalen Austausch über Finanzkonten. Er erfasst künftig auch E-Geld, digitales Zentralbankgeld, Derivate mit Bezug zu Kryptowerten sowie Beteiligungen an Investmentunternehmen, die in Kryptowerte investieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Deutschland unterzeichnete die entsprechende Zusatzvereinbarung im November 2024 gemeinsam mit 68 weiteren Staaten. Zu den Unterzeichnern gehören auch Mauritius, Rwanda und Südafrika. Weitere beteiligte Staaten sind unter anderem die Vereinigten Arabischen Emirate, Oman, Brasilien, Indonesien, Malaysia, Panama, Singapur und zahlreiche europäische Länder.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Neben den bereits übermittelten Kontodaten kommen zusätzliche Angaben hinzu. Finanzbehörden sollen erfahren, ob eine gültige Selbstauskunft des Kontoinhabers vorliegt, um welche Kontoart es sich handelt und ob das Konto neu, bereits bestehend oder gemeinschaftlich geführt wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei Gemeinschaftskonten soll auch die Zahl der Kontoinhaber gemeldet werden. Dadurch können Steuerbehörden berücksichtigen, dass Guthaben und Erträge nicht in jedem Fall vollständig einer einzigen Person zugerechnet werden.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="694" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/Holding_Bitcoin_cryptocurrency_coin-1024x694.jpg" alt="" class="wp-image-29016 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/Holding_Bitcoin_cryptocurrency_coin-1024x694.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/Holding_Bitcoin_cryptocurrency_coin-300x203.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/Holding_Bitcoin_cryptocurrency_coin-768x520.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/Holding_Bitcoin_cryptocurrency_coin-380x257.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/Holding_Bitcoin_cryptocurrency_coin-800x542.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/Holding_Bitcoin_cryptocurrency_coin-1160x786.jpg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/Holding_Bitcoin_cryptocurrency_coin.jpg 1280w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Erfasst werden zudem die Funktionen sogenannter beherrschender Personen eines Unternehmens oder anderen Rechtsträgers. Damit soll erkennbar werden, ob eine Person etwa als Eigentümer, Begünstigter, leitender Angestellter, gesetzlicher Vertreter, Treuhänder oder geschäftsführender Gesellschafter Kontrolle ausübt.</p>
</div></div>



<h2 id="h-datenaustausch-soll-im-september-2027-beginnen" class="wp-block-heading"><span id="datenaustausch-soll-im-september-2027-beginnen">Datenaustausch soll im September 2027 beginnen</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der erweiterte Austausch von Finanzkonteninformationen soll im September 2027 beginnen. Übermittelt werden dann erstmals Daten aus dem Kalenderjahr 2026. Anschließend ist ein jährlicher Austausch vorgesehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Vereinbarung wird zwischen zwei Staaten erst wirksam, wenn beide über die notwendigen Gesetze verfügen und die erforderlichen Mitteilungen bei der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung hinterlegt haben. Der Datenaustausch erfolgt damit nicht automatisch mit jedem Unterzeichner zum selben Zeitpunkt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für die Mitgliedstaaten der Europäischen Union bildet eine bereits beschlossene EU-Richtlinie die Grundlage. Deutschland hatte deren Vorgaben im Dezember 2025 in nationales Recht umgesetzt. Der neue Gesetzentwurf setzt nun zusätzlich die internationale Vereinbarung in Kraft. </p>
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		<title>EU bezahlt – USA profitieren: DR Kongo vergibt Lobito-Konzession für Rohstoffe</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/eu-bezahlt-usa-profitieren-dr-kongo-vergibt-lobito-konzession-fuer-rohstoffe/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Jul 2026 22:43:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Demokratische Republik Kongo]]></category>
		<category><![CDATA[2]]></category>
		<category><![CDATA[4]]></category>
		<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[EU]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Infrastruktur]]></category>
		<category><![CDATA[Parlament]]></category>
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		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>EU investiert, doch USA und China profitieren: Der Lobito-Korridor wird zum geopolitischen Schauplatz im Wettbewerb um Afrikas Rohstoffe.<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Feu-bezahlt-usa-profitieren-dr-kongo-vergibt-lobito-konzession-fuer-rohstoffe%2F&amp;action_name=EU%20bezahlt%20%E2%80%93%20USA%20profitieren%3A%20DR%20Kongo%20vergibt%20Lobito-Konzession%20f%C3%BCr%20Rohstoffe&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die Demokratische Republik Kongo hat die Konzession für ihren Abschnitt des Lobito-Korridors genehmigt und damit ein zentrales Infrastrukturprojekt ihrer strategischen Partnerschaft mit den USA vorangebracht. Die Entscheidung fiel am 10. Juli im kongolesischen Ministerrat. Der Konzessionsvertrag soll an das von der US-Entwicklungsbank DFC unterstützte Unternehmen Mota-Engil vergeben werden. Washington verbindet die Verkehrsroute mit dem Aufbau sicherer Lieferketten für kritische Rohstoffe und einer stärkeren wirtschaftlichen Anbindung Zentralafrikas an den Atlantik.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Büro für afrikanische Angelegenheiten des US-Außenministeriums bezeichnete die Genehmigung als einen wichtigen Meilenstein der strategischen Partnerschaft zwischen den Vereinigten Staaten und der DR Kongo. Die endgültige Unterzeichnung des Konzessionsvertrags steht noch aus.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Erst danach kann nach Darstellung des US-Außenministeriums die Unterstützung der U.S. International Development Finance Corporation, kurz DFC, abgeschlossen Aufbau sicherer Lieferketten für kritische Rohstoffe und mit der Umsetzung begonnen werden.</p>



<h2 id="h-korridor-verbindet-kongolesische-rohstoffregionen-mit-dem-atlantik" class="wp-block-heading"><span id="korridor-verbindet-kongolesische-rohstoffregionen-mit-dem-atlantik">Korridor verbindet kongolesische Rohstoffregionen mit dem Atlantik</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/eu-angola-global-gateway-staerkt-lobito-korridor-und-diversifizierung/" data-type="post" data-id="20682">Der Lobito-Korridor soll die rohstoffreichen Gebiete der Demokratischen Republik Kongo und Sambias über Angola mit dem Hafen von Lobito am Atlantischen Ozean verbinden. </a>Eisenbahnstrecken, Straßen und weitere Logistikinfrastruktur sollen den Transport von Rohstoffen und anderen Waren erleichtern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die USA wollen mit dem Projekt zugleich Investitionen in der Region fördern, Arbeitsplätze schaffen und den Handel zwischen den beteiligten Ländern ausbauen. Das US-Außenministerium bezeichnete die Route als Verbindung, von der Zentralafrika insgesamt profitieren könne.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für die Vereinigten Staaten ist der Korridor eng mit dem Zugang zu kritischen Mineralien verbunden. Die DR Kongo verfügt über große Vorkommen von Rohstoffen, die unter anderem für Batterien, Elektronik, Energietechnik und moderne Rüstungssysteme benötigt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das strategische Partnerschaftsabkommen zwischen Washington und Kinshasa soll mehr amerikanische und mit den USA verbundene Investitionen in den kongolesischen Bergbausektor ermöglichen. Zugleich wollen beide Seiten die Rohstoffproduktion stärker diversifizieren und verlässliche Lieferwege aufbauen.</p>



<h2 id="h-eu-forderung-und-kritik-an-geopolitischer-nutzung" class="wp-block-heading"><span id="eu-foerderung-und-kritik-an-geopolitischer-nutzung">EU-Förderung und Kritik an geopolitischer Nutzung</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Lobito-Korridor ist jedoch nicht ausschließlich ein Projekt der USA. <a href="https://fokus-afrika.de/eu-und-angola-bekraeftigen-partnerschaft-und-fokus-auf-lobito-korridor/" data-type="post" data-id="25126">Die Europäische Union hat im Rahmen ihrer Global-Gateway-Initiative bereits Fördergelder, politische Unterstützung und Investitionserleichterungen für den Ausbau der Infrastruktur bereitgestellt. </a>Ziel war es, nachhaltige Entwicklung, regionale Integration und stabile Handelsverbindungen zu fördern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kritiker weisen jedoch darauf hin, dass die EU zwar maßgeblich zur Anschubfinanzierung und politischen Absicherung beigetragen habe, nun aber vor allem andere Akteure von dem Projekt profitieren könnten. Insbesondere die USA nutzen den Korridor strategisch zur Sicherung von Rohstofflieferketten, während China weiterhin über starke Positionen in der Verarbeitung und Logistik verfügt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Entwicklung wirft Fragen nach der strategischen Positionierung Europas auf. Beobachter sehen die Gefahr, dass europäische Investitionen indirekt geopolitische Konkurrenzprojekte stärken, ohne dass die EU selbst in gleichem Maße wirtschaftlich oder politisch profitiert.</p>



<h2 id="h-washington-verbindet-lobito-mit-wettbewerb-um-lieferketten" class="wp-block-heading"><span id="washington-verbindet-lobito-mit-wettbewerb-um-lieferketten">Washington verbindet Lobito mit Wettbewerb um Lieferketten</span></h2>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="960" height="843" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/Jacob-Helberg-photo_2025.jpg" alt="" class="wp-image-28830 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/Jacob-Helberg-photo_2025.jpg 960w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/Jacob-Helberg-photo_2025-300x263.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/Jacob-Helberg-photo_2025-768x674.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/Jacob-Helberg-photo_2025-380x334.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/Jacob-Helberg-photo_2025-800x703.jpg 800w" sizes="(max-width: 960px) 100vw, 960px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">US-Unterstaatssekretär Jacob Helberg bezeichnete die kongolesische Entscheidung als Signal für die Fortsetzung der Partnerschaft mit Washington. Der Lobito-Korridor sei ein zentraler Bestandteil der amerikanischen Investitionsstrategie und solle transparente Lieferketten für Rohstoffe schaffen, die auch für die Entwicklung künstlicher Intelligenz benötigt würden.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die US-Regierung stellt das Projekt zunehmend in den Zusammenhang ihres wirtschaftlichen und technologischen Wettbewerbs mit China. Bei einer Anhörung des Auswärtigen Ausschusses des US-Repräsentantenhauses am 15. Juli erklärte der Ausschussvorsitzende Brian Mast, die Vereinigten Staaten dürften bei Rohstoffen, Technologien, Energie und Infrastruktur nicht von China oder anderen strategischen Konkurrenten abhängig bleiben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">China habe über Jahrzehnte Einfluss auf Bergwerke, Verarbeitungskapazitäten, Häfen, Logistiknetze und Technologieplattformen aufgebaut, sagte Mast. Die USA müssten deshalb ihre diplomatischen, finanziellen und wirtschaftspolitischen Instrumente enger miteinander verbinden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Anhörung unter dem Titel „Beendigung der Lieferkettenabhängigkeit“ befasste sich mit der Rolle der DFC, der U.S. Trade and Development Agency und der Millennium Challenge Corporation. Die drei staatlichen Einrichtungen sollen Projekte vorbereiten, Investitionen finanzieren und die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in Partnerländern verbessern.</p>



<h2 id="h-dfc-finanziert-bahnstrecke-mit-553-millionen-dollar" class="wp-block-heading"><span id="dfc-finanziert-bahnstrecke-mit-553-millionen-dollar">DFC finanziert Bahnstrecke mit 553 Millionen Dollar</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">DFC-Vorstandschef Ben Black verwies bei der Anhörung auf einen Kredit über 553 Millionen US-Dollar für die Wiederherstellung der Lobito Atlantic Railway. Die Bahnstrecke bildet einen wesentlichen Teil des Korridors zwischen dem Atlantikhafen in Angola und den Rohstoffregionen im südlichen Zentralafrika.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Finanzierung soll dazu beitragen, eine stärker westlich ausgerichtete Lieferquelle für kritische Mineralien aufzubauen. Zugleich könnten die Transportkosten für den regionalen Handel um bis zu 30 Prozent sinken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Seit Blacks Amtsantritt hat die DFC nach seinen Angaben rund 1,5 Milliarden Dollar für Projekte in Afrika zugesagt. Die staatliche Entwicklungsbank verfügt seit ihrer erneuten gesetzlichen Ermächtigung über eine Investitionskapazität von 205 Milliarden Dollar.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ihre internationale Projektpipeline umfasst derzeit mehr als 340 mögliche Vorhaben mit einem Gesamtvolumen von 78 Milliarden Dollar. Die Projekte verteilen sich auf Landwirtschaft, Gesundheitsversorgung, Finanzdienstleistungen, Energie, Technologie und kritische Rohstoffe.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Neben dem Lobito-Korridor baut die DFC ihre Investitionen im internationalen Rohstoffsektor aus. Die Behörde beteiligt sich mit 600 Millionen Dollar an einem Rohstoffkonsortium mit einem Gesamtvolumen von 1,8 Milliarden Dollar. Weitere Finanzierungen von 900 Millionen Dollar für Bergbau- und Mineralprojekte wurden nach Angaben Blacks bereits genehmigt.</p>



<h2 id="h-usa-setzen-auf-staatlich-gestutzte-private-investitionen" class="wp-block-heading"><span id="usa-setzen-auf-staatlich-gestuetzte-private-investitionen">USA setzen auf staatlich gestützte private Investitionen</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/usa-justieren-afrika-strategie-neu/" data-type="post" data-id="24245">Die amerikanische Strategie verbindet staatliche Kredite und Garantien mit privatem Kapital. </a>Die DFC soll Projekte finanzieren, die wegen ihrer Größe, ihrer Risiken oder ihrer strategischen Bedeutung nicht allein durch den Markt zustande kommen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Black bezeichnete große Infrastruktur-, Energie- und Rohstoffprojekte als Schwerpunkt der künftigen Arbeit. Die Investitionen sollen wirtschaftliche Strukturen schaffen, die langfristig mit amerikanischen Kapitalmärkten, Unternehmen und Technologien verbunden sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das US-Außenministerium sieht die Genehmigung der kongolesischen Konzession als Bestätigung dieses Ansatzes. Die Regierung in Kinshasa habe damit ihr Interesse an amerikanisch gestützten Investitionen, offenen Märkten und transparenteren Lieferketten bekräftigt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die abschließende Unterzeichnung des Vertrags zwischen der Demokratischen Republik Kongo und Mota-Engil war am 15. Juli noch nicht erfolgt. Washington und Kinshasa bereiteten nach Angaben des US-Außenministeriums eine Unterzeichnungszeremonie vor.</p>
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		<title>Namibia wirbt in China um Investitionen jenseits des Rohstoffexports</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/namibia-wirbt-in-china-um-investitionen-jenseits-des-rohstoffexports/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Jul 2026 10:22:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Namibia]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[4]]></category>
		<category><![CDATA[China]]></category>
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		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Namibia will mehr sein als Rohstofflieferant: Präsidentin Nandi-Ndaitwah reist mit einer großen Wirtschaftsdelegation nach China und wirbt für Investitionen in Verarbeitung, Energie und Logistik.<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fnamibia-wirbt-in-china-um-investitionen-jenseits-des-rohstoffexports%2F&amp;action_name=Namibia%20wirbt%20in%20China%20um%20Investitionen%20jenseits%20des%20Rohstoffexports&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Namibias Präsidentin Netumbo Nandi-Ndaitwah nutzt ihren Staatsbesuch in China, um neue Investitionen in Verarbeitung, Energie, Logistik und Exportmärkte anzuziehen. In dieser Woche begleitet sie eine große Wirtschaftsdelegation zu Gesprächen mit chinesischen Regierungsstellen und Unternehmen. Die Regierung in Windhoek stellt Namibia dabei als sicheren Standort und Zugangstor zum südlichen Afrika dar.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.fmprc.gov.cn/eng/xw/wsrc/202607/t20260703_11974288.html">Das chinesische Außenministerium kündigte den Besuch vom 5. bis 11. Juli an. </a>Das namibische Besuchsprogramm konzentriert sich auf Stationen vom 6. bis 10. Juli in Guangzhou, Shenzhen, Chengdu und Peking. Zum Abschluss sind Gespräche mit Präsident Xi Jinping und weiteren chinesischen Spitzenvertretern vorgesehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für Nandi-Ndaitwah ist es der erste China-Besuch seit ihrem Amtsantritt. Peking erwartet, dass die Reise die bilateralen Beziehungen auf eine neue Ebene hebt. <a href="https://fokus-afrika.de/namibia-und-china-staerken-strategische-partnerschaft/">China beschreibt die Beziehungen zu Namibia als von wachsendem politischem Vertrauen und gegenseitigem Nutzen geprägt.</a></p>



<h2 id="h-mehr-als-200-unternehmer-begleiten-die-reise" class="wp-block-heading"><span id="mehr-als-200-unternehmer-begleiten-die-reise">Mehr als 200 Unternehmer begleiten die Reise</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Größe der namibischen Wirtschaftsdelegation hatte in Namibia öffentliche Kritik ausgelöst. Das Präsidialamt stellte daraufhin klar, dass die mehr als 200 teilnehmenden Unternehmer nicht aus Steuermitteln finanziert würden. Die Unternehmen hätten ihre Reise- und Teilnahmeausgaben selbst getragen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Koordiniert wurde die Wirtschaftsmission vom Namibia Investment Promotion and Development Board. Die Teilnahme erfolgte über ein offenes Interessenbekundungsverfahren, bei dem Unternehmen ihre Bewerbung einreichen konnten. Die Delegation soll in China Geschäftsmöglichkeiten prüfen, Partnerschaften anbahnen, Lieferanten finden, Investitionen einwerben und neue Exportmärkte erschließen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Präsidialamt verteidigte die große Beteiligung als Zeichen für das Interesse der Privatwirtschaft an China. Solche Wirtschaftsmissionen seien international üblich, wenn Staatsoberhäupter offizielle Besuche nutzten, um Handel und Investitionen zu fördern.</p>



<h2 id="h-namibia-will-mehr-wertschopfung-im-eigenen-land" class="wp-block-heading"><span id="namibia-will-mehr-wertschoepfung-im-eigenen-land">Namibia will mehr Wertschöpfung im eigenen Land</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Außenministerin Selma Ashipala-Musavyi warb beim Namibia-China-Wirtschaftsforum für Investitionen in saubere Energietechnologien, Batteriebestandteile und Logistikzentren. Namibia sei ein sicherer, strategischer und profitabler Investitionsstandort, sagte sie vor chinesischen Unternehmern. Das Land verstehe sich als logistisches Rückgrat, Energiezentrum und Rohstoffstandort im südlichen Afrika.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ministerin forderte Investitionen, die über den reinen Abbau und Export von Rohstoffen hinausgehen. „Wir bewegen uns weg vom Modell ‚abbauen und verschiffen‘ und laden unsere chinesischen Partner ein, Veredelungs- und Verarbeitungsanlagen direkt an der Quelle in Namibia aufzubauen“, sagte Ashipala-Musavyi.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sie nannte Lithium und Kupfer als Beispiele. Lithium solle in Namibia zu Vorprodukten für Batterien verarbeitet werden, Kupfer zu Draht. Damit zielt Windhoek auf mehr industrielle Wertschöpfung, Arbeitsplätze und technologische Kompetenz im eigenen Land.</p>



<h2 id="h-walvis-bay-als-zugang-zum-binnenmarkt" class="wp-block-heading"><span id="walvis-bay-als-zugang-zum-binnenmarkt">Walvis Bay als Zugang zum Binnenmarkt</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Namibia stellt seine geografische Lage als wirtschaftlichen Vorteil heraus. Der Ausbau des Hafens von Walvis Bay soll den Zugang zu Binnenstaaten wie Botswana verbessern. Für chinesische Unternehmen bietet Namibia damit nicht nur einen nationalen Markt mit gut drei Millionen Menschen, sondern einen Zugang zur Entwicklungsgemeinschaft des südlichen Afrika.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ashipala-Musavyi verwies auf mehr als 300 Millionen Verbraucherinnen und Verbraucher in der SADC-Region und auf den größeren afrikanischen Markt. Namibia positioniert sich damit als Knotenpunkt zwischen Atlantik, südafrikanischem Binnenraum und kontinentalen Handelsströmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Argumentation passt zu Windhoeks industriepolitischer Linie. Das Land will seine Rolle als Rohstofflieferant verändern und stärker in Verarbeitung, Transport, Energie und grüne Industrie einsteigen. Dazu gehören auch Projekte rund um erneuerbare Energien und grünen Wasserstoff.</p>



<h2 id="h-stationen-in-industrie-technologie-und-landwirtschaft" class="wp-block-heading"><span id="stationen-in-industrie-technologie-und-landwirtschaft">Stationen in Industrie, Technologie und Landwirtschaft</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das Besuchsprogramm verbindet politische Gespräche mit Branchenkontakten. In Guangzhou stehen Industrie- und Unternehmensbesuche sowie Geschäftstreffen auf dem Programm. In Shenzhen sind Besuche beim Kernkraftwerk CGN Daya Bay, beim Technologiekonzern Huawei und bei kommunalen Behörden vorgesehen.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="682" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/HMm_ppTbAAAwXFU-1024x682.jpeg" alt="" class="wp-image-28654 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/HMm_ppTbAAAwXFU-1024x682.jpeg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/HMm_ppTbAAAwXFU-300x200.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/HMm_ppTbAAAwXFU-768x512.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/HMm_ppTbAAAwXFU-1536x1023.jpeg 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/HMm_ppTbAAAwXFU-380x253.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/HMm_ppTbAAAwXFU-800x533.jpeg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/HMm_ppTbAAAwXFU-1160x773.jpeg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/HMm_ppTbAAAwXFU.jpeg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">In Chengdu liegt der Schwerpunkt auf Landwirtschaft, Agrarverarbeitung und Kontakten zwischen Unternehmen. Die Gespräche sollen Kooperationen in Bereichen wie Handel, Investitionen, Industrialisierung, erneuerbare Energien, Bildung, Wissenschaft, Technologie, Gesundheit, Wohnungsbau und Infrastruktur ausbauen.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">In Peking folgen die hochrangigen Treffen mit Xi Jinping und weiteren chinesischen Führungspolitikern. Chinas Premier Li Qiang und Zhao Leji, der Vorsitzende des Ständigen Ausschusses des Nationalen Volkskongresses, sollen Nandi-Ndaitwah ebenfalls empfangen.</p>



<h2 id="h-china-bleibt-zentraler-partner-afrikanischer-industrialisierung" class="wp-block-heading"><span id="china-bleibt-zentraler-partner-afrikanischer-industrialisierung">China bleibt zentraler Partner afrikanischer Industrialisierung</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Namibias Besuch fällt in eine Phase, in der viele afrikanische Staaten ihre Beziehungen zu China stärker auf Industrialisierung, Infrastruktur, Energie und lokale Verarbeitung ausrichten. Für rohstoffreiche Länder wie Namibia geht es dabei nicht nur um Exporterlöse, sondern um die Frage, wo künftig Wertschöpfung entsteht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">China ist für Namibia ein wichtiger politischer und wirtschaftlicher Partner. Die Zusammenarbeit reicht von Infrastruktur und Handel bis zu Bildung, Technologie und Entwicklungsprojekten. Windhoek versucht zugleich, Investitionen aus mehreren Richtungen anzuziehen, darunter auch aus Europa.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Reise nach China zeigt diesen Kurs in konzentrierter Form. Namibia wirbt um chinesisches Kapital, will aber zugleich stärker kontrollieren, welche Rolle das Land in globalen Rohstoff- und Energieketten einnimmt.</p>
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		<item>
		<title>Kurz vor dem Besuch des algerischen Präsidenten in Berlin: Hat Deutschland Interesse an der Wirtschaft Algeriens?</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/kurz-vor-dem-besuch-des-algerischen-praesidenten-in-berlin-hat-deutschland-interesse-an-der-wirtschaft-algeriens/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Jul 2026 14:10:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Algerien]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[EU]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Maschinen, Energie und grüner Wasserstoff: GTAI sieht in Algerien wachsende Chancen für deutsche Unternehmen. Die Maschinenexporte stiegen 2025 um 23 Prozent, während beide Länder an einer Wasserstoffverbindung nach Deutschland arbeiten.<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fkurz-vor-dem-besuch-des-algerischen-praesidenten-in-berlin-hat-deutschland-interesse-an-der-wirtschaft-algeriens%2F&amp;action_name=Kurz%20vor%20dem%20Besuch%20des%20algerischen%20Pr%C3%A4sidenten%20in%20Berlin%3A%20Hat%20Deutschland%20Interesse%20an%20der%20Wirtschaft%20Algeriens%3F&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Germany Trade &amp; Invest sieht in Algerien wachsende Chancen für deutsche Maschinenbauer, Energieunternehmen und Infrastrukturkonzerne. Die Einschätzung wurde Anfang Juli 2026 bekannt, wenige Wochen vor dem geplanten Arbeitsbesuch des algerischen Präsidenten in Deutschland am 16. Juli. Algeriens Wirtschaft dürfte in diesem Jahr um 3,7 bis 4,5 Prozent wachsen. Zugleich bleibt das Land stark von den Einnahmen aus Öl und Gas abhängig.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die deutsche Gesellschaft für Außenwirtschaft und Standortmarketing nennt Algerien einen „interessanten Markt für deutsche Maschinen- und Anlagenbauer“. Hohe Energieeinnahmen, staatliche Investitionen und eine wachsende Binnennachfrage stützen demnach die wirtschaftliche Entwicklung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Besondere Geschäftsmöglichkeiten sieht GTAI in den Bereichen Energie, Bergbau, Lebensmittelverarbeitung, Pharmazie, Automobilindustrie und Infrastruktur. Die Deutsch-Algerische Industrie- und Handelskammer griff die Einschätzung in ihrer Berichterstattung über die wirtschaftlichen Perspektiven des Landes auf.</p>



<h2 id="h-algerien-plant-milliardeninvestitionen-im-energiesektor" class="wp-block-heading"><span id="algerien-plant-milliardeninvestitionen-im-energiesektor">Algerien plant Milliardeninvestitionen im Energiesektor</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die algerische Regierung will bis 2030 rund 60 Milliarden US-Dollar in den Energiesektor investieren. Neben der Förderung und Verarbeitung fossiler Energieträger soll auch der Ausbau erneuerbarer Energien vorankommen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bis 2035 strebt Algerien eine installierte Leistung von 15 Gigawatt aus erneuerbaren Quellen an. Das Land verfügt über große Flächen mit hoher Sonneneinstrahlung und will diese Voraussetzungen zunehmend für Solarenergie und die Produktion von grünem Wasserstoff nutzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Algerien ist zugleich ein bedeutender Gaslieferant der Europäischen Union. Im Jahr 2025 war das nordafrikanische Land der zweitgrößte Lieferant von Pipelinegas in die EU. Seit dem Rückgang russischer Lieferungen hat Algeriens Rolle bei der europäischen Diversifizierung der Energieversorgung zugenommen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Europäische Energiekonzerne bauen ihre Aktivitäten aus. Der italienische Konzern Eni kündigte 2025 Investitionen von acht Milliarden Euro in Algerien an.</p>



<h2 id="h-ol-und-gas-bleiben-das-wirtschaftliche-fundament" class="wp-block-heading"><span id="oel-und-gas-bleiben-das-wirtschaftliche-fundament">Öl und Gas bleiben das wirtschaftliche Fundament</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Einnahmen aus dem Export von Erdöl und Erdgas finanzieren einen großen Teil der staatlichen Ausgaben und Investitionsprogramme. Sie treiben den Ausbau von Straßen, Bahnstrecken, Industrieanlagen und Versorgungsnetzen voran.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gleichzeitig machen sie Algerien anfällig für Schwankungen der internationalen Energiepreise. Sinkende Öl- und Gaspreise belasten den Staatshaushalt, die Importfähigkeit und öffentliche Investitionen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">GTAI erkennt erste Fortschritte bei der wirtschaftlichen Diversifizierung. Einnahmen aus dem Energiesektor fließen zunehmend in Bergbau, Lebensmittelproduktion, Pharmaindustrie und Fahrzeugbau.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="766" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/Algiers_Grand_Post-1024x766.jpg" alt="" class="wp-image-28577 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/Algiers_Grand_Post-1024x766.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/Algiers_Grand_Post-300x225.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/Algiers_Grand_Post-768x575.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/Algiers_Grand_Post-200x150.jpg 200w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/Algiers_Grand_Post-260x195.jpg 260w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/Algiers_Grand_Post-380x284.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/Algiers_Grand_Post-800x599.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/Algiers_Grand_Post-1160x868.jpg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/Algiers_Grand_Post.jpg 1280w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Algerien versucht seit mehreren Jahren, mehr Waren im eigenen Land herzustellen und Importe durch lokale Produktion zu ersetzen. Die Regierung verbindet die Vergabe von Einfuhrgenehmigungen und Marktzugängen teilweise mit Investitions- und Produktionsauflagen.</p>
</div></div>



<h2 id="h-deutsche-maschinenexporte-legen-deutlich-zu" class="wp-block-heading"><span id="deutsche-maschinenexporte-legen-deutlich-zu">Deutsche Maschinenexporte legen deutlich zu</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Deutschland war 2025 der sechstgrößte Lieferant Algeriens. Deutsche Unternehmen exportierten Waren im Wert von rund 2,1 Milliarden Euro in das Land. Im ersten Quartal 2026 gingen die deutschen Ausfuhren allerdings um 5,6 Prozent zurück.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei Maschinen und Anlagen entwickelte sich der Handel stärker. Die deutschen Maschinenexporte nach Algerien stiegen 2025 um 23 Prozent auf 462 Millionen Euro.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die hohe Investitionstätigkeit in der algerischen Industrie schafft Nachfrage nach Produktionsanlagen, Maschinen, Ersatzteilen und technischer Ausrüstung. Deutsche Anbieter verfügen in diesen Bereichen traditionell über eine starke Marktposition.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Unternehmen wie Siemens, Liebherr, BASF und Knauf sind bereits seit Jahrzehnten in Algerien vertreten. Deutschland liefert vor allem Maschinen, chemische Erzeugnisse und Fahrzeuge.</p>



<h2 id="h-fahrzeugexporte-brechen-um-36-prozent-ein" class="wp-block-heading"><span id="fahrzeugexporte-brechen-um-36-prozent-ein">Fahrzeugexporte brechen um 36 Prozent ein</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Deutlich schwächer entwickelte sich der Handel mit Kraftfahrzeugen und Fahrzeugteilen. Die deutschen Exporte in diesem Bereich sanken 2025 um 36 Prozent.</p>



<p class="wp-block-paragraph">GTAI führt den Rückgang auf die stark regulierten algerischen Fahrzeugimporte zurück. Die Regierung begrenzt die Einfuhr fertiger Autos und setzt stärker auf eine Produktion im eigenen Land.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ausländische Fahrzeughersteller müssen sich daher zunehmend mit lokalen Partnern, Montagewerken und Vorgaben zur Verwendung algerischer Komponenten befassen. Die Regulierung soll Devisen sparen, industrielle Arbeitsplätze schaffen und die heimische Wertschöpfung erhöhen.</p>



<h2 id="h-china-gewinnt-in-algerien-weiter-an-einfluss" class="wp-block-heading"><span id="china-gewinnt-in-algerien-weiter-an-einfluss">China gewinnt in Algerien weiter an Einfluss</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Deutschland steht auf dem algerischen Markt in wachsendem Wettbewerb mit China.<a href="https://fokus-afrika.de/algeriens-aussenpolitik-zwischen-sahelkrisen-migration-und-globaler-neuordnung/"> Chinesische Unternehmen beteiligen sich an Großprojekten in Landwirtschaft, Fahrzeugbau, Eisenbahnwesen und Infrastruktur.</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">GTAI stellt fest, dass China in nahezu allen Wirtschaftsbereichen an Bedeutung gewinnt. Der Ausbau chinesischer Präsenz reicht von der Finanzierung und Errichtung großer Anlagen bis zur Lieferung von Maschinen und Industrieprodukten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch Frankreich und Italien bleiben wichtige Handelspartner Algeriens. <a href="https://fokus-afrika.de/italien-braucht-mehr-energie-aus-algerien/" type="post" id="25977">Italien verfügt durch seine Energieunternehmen und die direkte Gasverbindung über eine besonders enge wirtschaftliche Beziehung zu dem nordafrikanischen Staat.</a></p>



<h2 id="h-deutsche-importe-aus-algerien-steigen" class="wp-block-heading"><span id="deutsche-importe-aus-algerien-steigen">Deutsche Importe aus Algerien steigen</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Algeriens Ausfuhren nach Deutschland erreichten 2025 rund 1,4 Milliarden Euro. Das entsprach einem Zuwachs von etwa elf Prozent.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im ersten Quartal 2026 stiegen die deutschen Importe aus Algerien erneut um 20 Prozent. Sie bestehen überwiegend aus Rohöl, Erdgas und Mineralölprodukten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Entwicklung des algerischen Exportwerts hängt daher stark von den Preisen auf den internationalen Energie- und Rohstoffmärkten ab. Industriegüter und verarbeitete Produkte spielen im Handel mit Deutschland bislang eine geringere Rolle.</p>



<h2 id="h-wasserstoffkorridor-soll-algerien-mit-deutschland-verbinden" class="wp-block-heading"><span id="wasserstoffkorridor-soll-algerien-mit-deutschland-verbinden">Wasserstoffkorridor soll Algerien mit Deutschland verbinden</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Neben Erdgas rückt grüner Wasserstoff in den deutsch-algerischen Wirtschaftsbeziehungen stärker in den Blick. Beide Länder sind am geplanten SoutH2 Corridor beteiligt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Verbindung soll Wasserstoff aus Algerien über Tunesien, Italien und Österreich bis nach Deutschland transportieren. Das Projekt sieht den Transport von bis zu vier Millionen Tonnen grünem Wasserstoff vor.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Korridor soll teilweise auf bestehenden Leitungsnetzen aufbauen. Algerien könnte damit neben Öl und Gas einen weiteren Energieträger nach Europa liefern, während deutsche Unternehmen an Produktion, Transport, Anlagenbau und technischer Ausrüstung beteiligt werden könnten.</p>
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		<item>
		<title>Trump setzt Zölle auf Phosphatdünger aus Marokko aus</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/trump-setzt-zoelle-auf-phosphatduenger-aus-marokko-aus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Jul 2026 00:31:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Marokko]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[4]]></category>
		<category><![CDATA[Landwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die USA erklären wegen drohender Düngemittelengpässe den Notstand. Phosphatdünger aus Marokko kann nun bis zu acht Monate von bestimmten Schutzzöllen befreit eingeführt werden.<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ftrump-setzt-zoelle-auf-phosphatduenger-aus-marokko-aus%2F&amp;action_name=Trump%20setzt%20Z%C3%B6lle%20auf%20Phosphatd%C3%BCnger%20aus%20Marokko%20aus&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">US-Präsident Donald Trump hat wegen drohender Engpässe bei Phosphatdünger den nationalen Notstand erklärt und bestimmte Abgaben auf Einfuhren aus Marokko vorübergehend ausgesetzt. Die Anordnung wurde am 29. Juni 2026 unterzeichnet. Die Regelung gilt für bis zu acht Monate und soll US-Landwirten rechtzeitig vor der nächsten Anbausaison zusätzliche Liefermengen sichern. Marokko erhält damit einen erleichterten Zugang zu einem der größten Agrarmärkte der Welt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die US-Regierung begründet den Schritt mit Störungen der internationalen Lieferketten und einer unzureichenden heimischen Produktion. Konflikte in wichtigen Förder- und Produktionsregionen sowie handelspolitische Maßnahmen großer Anbieter hätten die Versorgung verteuert und die Beschaffung erschwert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Phosphatdünger versorgt Pflanzen mit Phosphor und wird unter anderem beim Anbau von Mais, Soja und Weizen eingesetzt. Mehr als die Hälfte des jährlichen US-Verbrauchs werde zwischen Herbst und dem frühen Frühjahr ausgebracht, erklärte das Weiße Haus. Die Regierung sieht deshalb unmittelbaren Handlungsbedarf vor der nächsten Aussaat.</p>



<h2 id="h-marokko-soll-versorgungslucke-schliessen" class="wp-block-heading"><span id="marokko-soll-versorgungsluecke-schliessen">Marokko soll Versorgungslücke schließen</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Trump bezeichnete eine ausreichende Versorgung mit Phosphatdünger als Frage der wirtschaftlichen und nationalen Sicherheit. Die heimische Produktion reiche nach Abzug der Exporte derzeit nicht aus, um den Bedarf der US-Landwirtschaft vollständig zu decken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Ausbau zusätzlicher Produktionskapazitäten in den Vereinigten Staaten werde gemeinsam mit der Privatwirtschaft vorangetrieben. Bis daraus größere Mengen verfügbar seien, müsse die Regierung jedoch auf verlässliche ausländische Lieferquellen zurückgreifen.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="680" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/Ancien_terril_phosphate_OCP_Khouribga-1024x680.jpg" alt="" class="wp-image-28520 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/Ancien_terril_phosphate_OCP_Khouribga-1024x680.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/Ancien_terril_phosphate_OCP_Khouribga-300x199.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/Ancien_terril_phosphate_OCP_Khouribga-768x510.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/Ancien_terril_phosphate_OCP_Khouribga-380x252.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/Ancien_terril_phosphate_OCP_Khouribga-800x531.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/Ancien_terril_phosphate_OCP_Khouribga-1160x770.jpg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/Ancien_terril_phosphate_OCP_Khouribga.jpg 1280w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">„Produzenten in Ländern wie dem Königreich Marokko können die Vereinigten Staaten derzeit ohne Unterbrechung mit Phosphatdünger beliefern“, heißt es in der Proklamation. Eine erleichterte Einfuhr sei notwendig, um Risiken für die landwirtschaftliche Produktion und die Lebensmittelversorgung zu begrenzen.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Marokko verfügt über eine bedeutende Phosphat- und Düngemittelindustrie. Mit der Entscheidung erhält das nordafrikanische Land vorübergehend günstigere Bedingungen für Lieferungen in die Vereinigten Staaten.</p>



<h2 id="h-regelung-gilt-hochstens-acht-monate" class="wp-block-heading"><span id="regelung-gilt-hoechstens-acht-monate">Regelung gilt höchstens acht Monate</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Proklamation stützt sich auf Abschnitt 318 des US-Zollgesetzes von 1930. Die Vorschrift erlaubt es dem Präsidenten, in einer Notlage die vorübergehende Einfuhr bestimmter Güter ohne die normalerweise erhobenen Abgaben zu ermöglichen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Finanz- und das Handelsministerium sollen nach Rücksprache mit dem Heimatschutzministerium die erforderlichen Maßnahmen umsetzen. Betroffen sind bestimmte Antidumping- und Ausgleichsabgaben sowie damit verbundene Sicherheitsleistungen auf Phosphatdünger marokkanischer Herkunft.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Aussetzung endet spätestens acht Monate nach Unterzeichnung der Proklamation. Sie kann früher auslaufen, wenn Trump den erklärten Notstand beendet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Finanz- und das Handelsministerium sollen die Versorgungslage fortlaufend überprüfen. Sollten weitere Maßnahmen erforderlich werden, müssen sie den Präsidenten informieren. Über Schritte auf Grundlage des Zollgesetzes soll zudem der Kongress unterrichtet werden.</p>



<h2 id="h-lieferketten-fur-dunger-unter-druck" class="wp-block-heading"><span id="lieferketten-fuer-duenger-unter-druck">Lieferketten für Dünger unter Druck</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die US-Regierung verweist auf mehrere Störungen des weltweiten Düngemittelmarktes. Konflikte in Förder- und Produktionsregionen hätten den Zugang zu Rohstoffen und Endprodukten eingeschränkt. Hinzu kämen Handelsmaßnahmen großer Anbieter, die den internationalen Warenfluss belasteten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die größte ausländische Bezugsquelle der Vereinigten Staaten für Phosphatdünger sei zuletzt von Lieferproblemen betroffen gewesen. Das habe den Druck auf landwirtschaftliche Betriebe und Teile der heimischen Lebensmittelproduktion erhöht. Das Weiße Haus nannte das betroffene Lieferland nicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Steigende Preise und unsichere Liefertermine erschweren es landwirtschaftlichen Betrieben, ihre Düngemittelbestellungen auf die Anbausaison abzustimmen. Eine verspätete oder unzureichende Düngung kann Erträge bei wichtigen Nutzpflanzen beeinträchtigen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Regierung will deshalb die Herkunftsländer stärker diversifizieren. Lieferungen aus Marokko sollen kurzfristig dazu beitragen, die Abhängigkeit von einzelnen Anbietern zu verringern.</p>



<h2 id="h-dungemittel-werden-teil-der-us-sicherheitspolitik" class="wp-block-heading"><span id="duengemittel-werden-teil-der-us-sicherheitspolitik">Düngemittel werden Teil der US-Sicherheitspolitik</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Trump ordnet die Versorgung mit landwirtschaftlichen Betriebsmitteln zunehmend der nationalen Sicherheits- und Industriepolitik zu. Bereits im Februar 2026 mobilisierte er mit einer Exekutivanordnung Instrumente des Defense Production Act, um die heimische Herstellung von elementarem Phosphor zu schützen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Elementarer Phosphor wird sowohl in industriellen und militärischen Anwendungen als auch als Bestandteil bestimmter Produktionsketten benötigt. Im Juni folgte eine weitere Anordnung zur Beschleunigung landwirtschaftlicher Innovationen in den Vereinigten Staaten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die vorübergehende Zollentlastung für marokkanischen Dünger verbindet diese Industriepolitik mit einer kurzfristigen Importlösung. Während zusätzliche US-Kapazitäten aufgebaut werden, soll die Landwirtschaft ihren Bedarf über Lieferungen aus Marokko decken können.</p>



<h2 id="h-marokko-gewinnt-zugang-zum-us-agrarmarkt" class="wp-block-heading"><span id="marokko-gewinnt-zugang-zum-us-agrarmarkt">Marokko gewinnt Zugang zum US-Agrarmarkt</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Entscheidung stärkt Marokkos Rolle als Lieferant strategisch wichtiger Agrarrohstoffe. Das Land kann nun für einen begrenzten Zeitraum Phosphatdünger ohne die von der Proklamation erfassten Handelsabgaben in die Vereinigten Staaten liefern.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="680" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/Ancien_terril_phosphate_OCP_Khouribga-1024x680.jpg" alt="" class="wp-image-28520 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/Ancien_terril_phosphate_OCP_Khouribga-1024x680.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/Ancien_terril_phosphate_OCP_Khouribga-300x199.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/Ancien_terril_phosphate_OCP_Khouribga-768x510.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/Ancien_terril_phosphate_OCP_Khouribga-380x252.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/Ancien_terril_phosphate_OCP_Khouribga-800x531.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/Ancien_terril_phosphate_OCP_Khouribga-1160x770.jpg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/Ancien_terril_phosphate_OCP_Khouribga.jpg 1280w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Die Anordnung hebt nicht sämtliche Einfuhrbestimmungen auf. Das Finanz- und das Handelsministerium können Bedingungen und Vorschriften für die Abwicklung festlegen. Die Umsetzung steht zudem unter dem Vorbehalt geltenden Rechts und verfügbarer Haushaltsmittel.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der Notstand gilt ausschließlich für die Bedrohung einer ausreichenden Düngemittelversorgung. Eine dauerhafte Änderung der amerikanischen Zoll- oder Handelspolitik gegenüber Marokko enthält die Proklamation nicht.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Russland plant neue Afrika-Strategie – Lawrow will &#8220;afrikanische Souveränität&#8221; stärken</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/russland-plant-neue-afrika-strategie-lawrow-will-afrikanische-souveraenitaet-staerken/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Jun 2026 23:14:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Afrika]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftsnachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[1]]></category>
		<category><![CDATA[5]]></category>
		<category><![CDATA[Diplomatie]]></category>
		<category><![CDATA[Geopolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Russland]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Russland bereitet für Ende Oktober den dritten Afrika-Gipfel in Moskau vor. Ein neuer Aktionsplan soll Handel, Investitionen und politische Zusammenarbeit bis 2029 ordnen.<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Frussland-plant-neue-afrika-strategie-lawrow-will-afrikanische-souveraenitaet-staerken%2F&amp;action_name=Russland%20plant%20neue%20Afrika-Strategie%20%E2%80%93%20Lawrow%20will%20%26%238220%3Bafrikanische%C2%A0Souver%C3%A4nit%C3%A4t%26%238221%3B%20st%C3%A4rken&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/russland-plant-neue-afrika-strategie-lawrow-will-afrikanische-souveraenitaet-staerken/">Russland plant neue Afrika-Strategie – Lawrow will &#8220;afrikanische Souveränität&#8221; stärken</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Russland will beim dritten Russland-Afrika-Gipfel in Moskau einen dreijährigen Aktionsplan für die Zusammenarbeit mit afrikanischen Staaten beschließen. Das Treffen ist für Ende Oktober 2026 angesetzt. Der Plan soll die wirtschaftlichen, politischen und sicherheitspolitischen Beziehungen von 2027 bis 2029 strukturieren. Außenminister Sergej Lawrow stellte zugleich einen weiteren Ausbau der diplomatischen Präsenz Russlands auf dem Kontinent in Aussicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Lawrow kündigte die Vorhaben bei einer Sitzung des Wirtschaftsrates des russischen Außenministeriums in Moskau an. Im Zentrum der Beratungen standen die Vorbereitung des Gipfels und bessere Bedingungen für russische Unternehmen auf afrikanischen Märkten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Russland wird die afrikanischen Länder weiterhin bei ihren Bemühungen unterstützen, ihre Souveränität in allen Bereichen zu stärken“, sagte Lawrow. <a href="https://fokus-afrika.de/un-sicherheitsrat-diskutiert-risiken-und-chancen-kritischer-rohstoffe/" type="post" id="25411">Dazu zählte er das Recht, natürliche Ressourcen eigenständig zu verwalten und nationale Entwicklungswege selbst zu bestimmen.</a></p>



<h2 id="h-aktionsplan-fur-die-jahre-2027-bis-2029" class="wp-block-heading"><span id="aktionsplan-fuer-die-jahre-2027-bis-2029">Aktionsplan für die Jahre 2027 bis 2029</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Grundlage des geplanten Aktionsplans wurde nach russischen Angaben bei der zweiten Ministerkonferenz des Russland-Afrika-Partnerschaftsforums im Dezember 2025 in Kairo vereinbart. Das Dokument soll beim Gipfel in Moskau verabschiedet werden und als strategischer Rahmen für die folgenden drei Jahre dienen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Konkrete Inhalte nannte Lawrow zunächst nicht. Seine Ausführungen verwiesen jedoch auf Handel, Investitionen, Rohstoffe, Energie und die Unterstützung russischer Unternehmen beim Markteintritt in afrikanischen Staaten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Parallel zum Gipfel soll erneut ein Wirtschafts- und Humanitärforum stattfinden. Russische Unternehmen und Wirtschaftsverbände sollen sich an der Vorbereitung seiner Agenda beteiligen und Vorschläge für die praktische Zusammenarbeit einbringen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Treffen in Moskau wäre der dritte Gipfel dieser Art. Die erste Zusammenkunft fand 2019 im russischen Sotschi statt, die zweite 2023 in Sankt Petersburg. Die Formate gehören zu Moskaus zentralen Instrumenten, um politische Kontakte mit afrikanischen Regierungen zu bündeln und wirtschaftliche Projekte anzubahnen.</p>



<h2 id="h-handelsvolumen-steigt-auf-mehr-als-27-milliarden-dollar" class="wp-block-heading"><span id="handelsvolumen-steigt-auf-mehr-als-27-milliarden-dollar">Handelsvolumen steigt auf mehr als 27 Milliarden Dollar</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der russische Handel mit afrikanischen Staaten überstieg im vergangenen Jahr nach Angaben Lawrows ein Volumen von 27 Milliarden US-Dollar. Er sprach von einem schnellen Wachstum, räumte jedoch ein, dass der Gesamtumfang weiterhin ausbaufähig sei.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Russlands Handelsbeziehungen mit Afrika bleiben damit deutlich kleiner als die des Kontinents mit der Europäischen Union oder China. Moskau konzentriert sich unter anderem auf Energie, Bergbau, Landwirtschaft, Getreide, Düngemittel, Rüstungsgüter und zivile Nukleartechnik.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="720" height="480" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/СВЛ_Деловой-совет.jpg" alt="" class="wp-image-28511 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/СВЛ_Деловой-совет.jpg 720w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/СВЛ_Деловой-совет-300x200.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/СВЛ_Деловой-совет-380x253.jpg 380w" sizes="(max-width: 720px) 100vw, 720px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Ein Teil der wirtschaftlichen Zusammenarbeit wird durch staatliche Abkommen begleitet. In mehreren afrikanischen Ländern sind russische Unternehmen an Projekten im Rohstoff- und Energiesektor interessiert. Zugleich versucht Moskau, neue Absatzmärkte für russische Produkte und Dienstleistungen zu erschließen.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Sitzung des Wirtschaftsrates diente deshalb auch dazu, Erfahrungen russischer Unternehmen auf afrikanischen Märkten auszuwerten. Das Außenministerium wolle wissen, welche politischen, rechtlichen und finanziellen Hindernisse ihre Tätigkeit erschwerten, erklärte Lawrow.</p>



<h2 id="h-moskau-erweitert-diplomatische-prasenz-in-afrika" class="wp-block-heading"><span id="moskau-erweitert-diplomatische-praesenz-in-afrika">Moskau erweitert diplomatische Präsenz in Afrika</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Russland baut zugleich sein diplomatisches Netzwerk auf dem Kontinent aus. Im vergangenen Jahr eröffnete Moskau Botschaften in Niger, Sierra Leone und Südsudan. Im Außenministerium wurde außerdem eine eigene Abteilung für die Partnerschaft mit Afrika eingerichtet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als nächste Standorte nannte Lawrow Gambia, Liberia, Togo und die Komoren. Mit den geplanten Vertretungen will Russland seine Präsenz vor allem in Westafrika und im Indischen Ozean verstärken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ausweitung folgt auf mehrere Jahre intensiverer diplomatischer Kontakte. <a href="https://fokus-afrika.de/lawrow-und-ashipala-musavyi-beraten-in-moskau-ueber-afrikanische-konflikte/">Innerhalb von 18 Monaten hätten afrikanische Staatsoberhäupter insgesamt 17 Besuche in Russland absolviert, sagte Lawrow. </a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Moskaus Beziehungen zu afrikanischen Regierungen haben sich seit den 2010er-Jahren verdichtet. Nach dem russischen Angriff auf die Ukraine im Februar 2022 gewann der Kontinent für die russische Außenpolitik weiter an Gewicht. <a href="https://fokus-afrika.de/madagaskar-und-russland-vertiefen-militaerische-zusammenarbeit/">Russland sucht dort politische Unterstützung in internationalen Organisationen, neue Absatzmärkte und Partner zur Umgehung westlicher Sanktionen.</a></p>



<h2 id="h-russland-beruft-sich-auf-sowjetische-vergangenheit" class="wp-block-heading"><span id="russland-beruft-sich-auf-sowjetische-vergangenheit">Russland beruft sich auf sowjetische Vergangenheit</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Lawrow stellte die heutige Afrika-Politik erneut in die Tradition der Sowjetunion. Diese habe afrikanische Unabhängigkeitsbewegungen unterstützt und zur Gründung und Festigung neuer Staaten beigetragen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die damalige Hilfe bezeichnete er als umfassend und unentgeltlich. Diese Darstellung gehört seit Jahren zur russischen Kommunikation gegenüber afrikanischen Staaten. Moskau grenzt seine Zusammenarbeit dabei regelmäßig von den früheren Kolonialmächten und westlichen Partnern ab.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Heute setzt Afrika seine Bemühungen um wirtschaftliche Unabhängigkeit mit Unterstützung regionaler Integrationsorganisationen und der Afrikanischen Union fort“, sagte Lawrow. Den Kontinent beschrieb er als ein Zentrum einer entstehenden multipolaren Weltordnung.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="682" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/01-1024x682.jpg" alt="" class="wp-image-28514 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/01-1024x682.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/01-300x200.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/01-768x511.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/01-1536x1022.jpg 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/01-2048x1363.jpg 2048w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/01-380x253.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/01-800x532.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/01-1160x772.jpg 1160w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Russland verbindet diese Rhetorik mit der Forderung nach weniger westlichem Einfluss und einer stärkeren staatlichen Kontrolle über Rohstoffe. Mehrere afrikanische Regierungen, besonders im Sahel, haben ihre Beziehungen zu Moskau ausgebaut, nachdem sie die militärische und politische Zusammenarbeit mit Frankreich und anderen westlichen Staaten eingeschränkt hatten.</p>
</div></div>



<h2 id="h-sicherheit-bleibt-wichtiger-teil-der-beziehungen" class="wp-block-heading"><span id="sicherheit-bleibt-wichtiger-teil-der-beziehungen">Sicherheit bleibt wichtiger Teil der Beziehungen</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die sicherheitspolitische Zusammenarbeit bildet einen weiteren Schwerpunkt der russischen Afrika-Politik. Russland liefert militärische Ausrüstung, bildet Streitkräfte aus und schließt Verteidigungsabkommen mit Regierungen, die mit Aufständen, Terrorismus oder innerstaatlichen Konflikten konfrontiert sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Besonders eng sind die Beziehungen zu mehreren militärisch geführten Staaten im <a href="https://fokus-afrika.de/tag/sahel/" type="post_tag" id="515">Sahel</a>. Dort präsentieren die Regierungen die Zusammenarbeit mit Russland als Teil einer souveräneren Sicherheits- und Außenpolitik.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Moskau wiederum beschreibt sich als Partner ohne politische Bedingungen. Kritiker verweisen dagegen auf russische Sicherheitsstrukturen, wirtschaftliche Interessen an Rohstoffen und die Unterstützung autoritärer Regierungen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Lawrow ging in seiner Rede nicht näher auf militärische Kooperationen ein. Der Schwerpunkt lag auf wirtschaftlichen Projekten, diplomatischer Präsenz und der Vorbereitung des Gipfels im Oktober. An dessen Agenda sollen neben Regierungsvertretern auch russische Unternehmen und Organisationen mit Afrika-Geschäft mitwirken.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Deutschland und Kenia treiben Investitionen in IT, Ausbildung und Geothermie voran</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/deutschland-und-kenia-treiben-investitionen-in-it-ausbildung-und-geothermie-voran/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Jun 2026 11:31:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Institutionelle Beziehungen]]></category>
		<category><![CDATA[Kenia]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[BMZ]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
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		<category><![CDATA[Investitionen]]></category>
		<category><![CDATA[Landwirtschaft]]></category>
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		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Deutschland und Kenia vertiefen ihre Wirtschaftsbeziehungen: Neue Kooperationen betreffen IT-Fachkräfte, technische Ausbildung und die Nutzung von Geothermie. Die Bundesregierung will Entwicklungszusammenarbeit und Außenwirtschaftsförderung enger verbinden.<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fdeutschland-und-kenia-treiben-investitionen-in-it-ausbildung-und-geothermie-voran%2F&amp;action_name=Deutschland%20und%20Kenia%20treiben%20Investitionen%20in%20IT%2C%20Ausbildung%20und%20Geothermie%20voran&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Deutsche und kenianische Unternehmen haben bei einem Wirtschaftstag in Berlin neue Kooperationen zur Fachkräfteausbildung, digitalen Beschäftigung und Nutzung von Geothermie vereinbart. Die Projekte wurden unmittelbar vor den anschließenden deutsch-kenianischen Regierungsverhandlungen vorgestellt. Deutschland will die Entwicklungszusammenarbeit und Außenwirtschaftsförderung enger verbinden, um mehr private Investitionen deutscher Unternehmen in Kenia zu ermöglichen. Das bilaterale Handelsvolumen stieg 2025 um 23 Prozent auf 590 Millionen Euro.</p>



<p class="wp-block-paragraph">An dem Wirtschaftstag nahmen rund 100 Vertreter aus Politik und Wirtschaft teil. Dazu gehörten etwa 40 deutsche Unternehmen, eine Delegation des kenianischen Privatsektors und Kenias Minister für Handel und Investitionen, Lee Kinyanjui.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Mittelpunkt standen erneuerbare Energien, digitale Wirtschaft, Agrarwirtschaft sowie Fachkräfteausbildung und Arbeitsmigration. In diesen Bereichen arbeiten die deutsche Entwicklungszusammenarbeit und die kenianische Regierung bereits zusammen.</p>



<h2 id="h-ausbildungszentrum-fur-moderne-kunststoffverarbeitung" class="wp-block-heading"><span id="ausbildungszentrum-fuer-moderne-kunststoffverarbeitung">Ausbildungszentrum für moderne Kunststoffverarbeitung</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der deutsche Kunststoffhersteller Ensinger und das kenianische Unternehmen Indevo Limited vereinbarten den Aufbau eines Ausbildungs- und Demonstrationszentrums in Kenia.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In den kommenden drei Jahren sollen dort mehr als 100 Fachkräfte und Ausbilder für moderne Verarbeitungstechnologien qualifiziert werden. Das Vorhaben wird als öffentlich-private Partnerschaft über die deutsche Entwicklungszusammenarbeit unterstützt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Zentrum soll berufliche Qualifizierung und praktische Anwendung miteinander verbinden. Neben der Ausbildung von Fachkräften ist die Demonstration moderner Produktionsverfahren vorgesehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Kooperation greift einen Bedarf auf, der deutsche Unternehmen bei ihrem Engagement in afrikanischen Märkten regelmäßig beschäftigt. Investitionen in Produktion und technische Dienstleistungen hängen vielfach davon ab, ob qualifizierte Arbeitskräfte vor Ort verfügbar sind.</p>



<h2 id="h-it-fachkrafte-sollen-aus-kenia-fur-deutsche-unternehmen-arbeiten" class="wp-block-heading"><span id="it-fachkraefte-sollen-aus-kenia-fuer-deutsche-unternehmen-arbeiten">IT-Fachkräfte sollen aus Kenia für deutsche Unternehmen arbeiten</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Eine weitere Vereinbarung betrifft den digitalen Arbeitsmarkt. Die deutschen IT-Unternehmen Heinlein Support und netspice arbeiten künftig mit dem kenianischen Technologieunternehmen CCI Kenya und der afrikanischen Talentplattform Global Careers Africa zusammen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Partner wollen kenianische IT-Fachkräfte qualifizieren und an deutsche Unternehmen vermitteln. Die Beschäftigten sollen überwiegend aus Kenia heraus für den internationalen Digitalsektor arbeiten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Deutsche Firmen erhalten damit Zugang zu ausgebildeten Fachkräften, ohne dass diese zwingend nach Deutschland übersiedeln müssen. Für kenianische Beschäftigte entstehen Arbeitsmöglichkeiten in international tätigen Unternehmen und digitalen Dienstleistungsbereichen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/afd-stellt-migrationsabkommen-mit-kenia-in-frage/">Die Kooperation verbindet Fachkräftesicherung mit der Schaffung von Arbeitsplätzen in Kenia.</a> Sie ergänzt die zwischen beiden Staaten vereinbarten Programme zur legalen Arbeitsmigration und beruflichen Mobilität.</p>



<h2 id="h-deutsche-technik-soll-kenias-geothermie-effizienter-machen" class="wp-block-heading"><span id="deutsche-technik-soll-kenias-geothermie-effizienter-machen">Deutsche Technik soll Kenias Geothermie effizienter machen</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Auch im Energiesektor wurde eine neue Zusammenarbeit vereinbart. Das Rostocker Unternehmen IntecGMK und die staatliche kenianische Geothermal Development Company wollen bislang ungenutzte Niedrigtemperatur-Geothermie erschließen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dabei geht es um Erdwärme, deren Temperatur für die herkömmliche Stromerzeugung häufig als zu niedrig gilt. Mit angepassten technischen Verfahren kann sie dennoch zur Energiegewinnung oder für industrielle Prozesse genutzt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Partner wollen zugleich die Effizienz bestehender Geothermieanlagen erhöhen und zusätzliche erneuerbare Energie verfügbar machen. Kenia gehört bereits zu den afrikanischen Staaten mit der stärksten Nutzung von Erdwärme und baut den Sektor seit Jahren aus.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Zusammenarbeit soll deutsche Technologie mit den geologischen Ressourcen und den Erfahrungen kenianischer Energieunternehmen verbinden. Erneuerbare Energien gehören neben Digitalisierung, Landwirtschaft und Ausbildung zu den Schwerpunkten der bilateralen Wirtschaftsbeziehungen.</p>



<h2 id="h-bundesregierung-verbindet-entwicklungspolitik-mit-exportforderung" class="wp-block-heading"><span id="bundesregierung-verbindet-entwicklungspolitik-mit-exportfoerderung">Bundesregierung verbindet Entwicklungspolitik mit Exportförderung</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Bundesentwicklungsministerin Reem Alabali Radovan warb auf dem Wirtschaftstag für ein stärkeres Engagement deutscher Unternehmen in Kenia.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Wir wollen, dass mehr deutsche Unternehmen den Schritt nach Kenia machen, gerade in Zukunftsbranchen wie erneuerbare Energien oder der Digitalwirtschaft“, <a href="https://www.bmz.de/de/aktuelles/aktuelle-meldungen/wirtschaftstag-kenia-315898">erklärte</a> die Ministerin. Die Entwicklungspolitik solle dazu beitragen, aus Geschäftsideen Investitionen und Arbeitsplätze entstehen zu lassen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Parlamentarische Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium, Stefan Rouenhoff, verwies auf den im Koalitionsvertrag festgelegten Kurs der Bundesregierung. Außenwirtschaftsförderung und Entwicklungszusammenarbeit sollen enger miteinander verzahnt und stärker an strategischen wirtschaftlichen Zielen ausgerichtet werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„So greifen wir die Anliegen der Wirtschaft auf und richten unsere Zusammenarbeit stärker an den praktischen Bedarfen der Unternehmen aus“, sagte Rouenhoff. Die Ergebnisse des Wirtschaftstages sollen in die deutsch-kenianischen Regierungsverhandlungen einfließen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Bundesregierung setzt damit stärker auf die Beteiligung privater Unternehmen an Projekten, die bislang vor allem über klassische Entwicklungsprogramme finanziert wurden. Staatliche Förderung soll Investitionsrisiken mindern, Kontakte vermitteln und gemeinsame Vorhaben zwischen deutschen und kenianischen Firmen ermöglichen.</p>



<h2 id="h-kenia-ist-deutschlands-grosster-absatzmarkt-in-ostafrika" class="wp-block-heading"><span id="kenia-ist-deutschlands-groesster-absatzmarkt-in-ostafrika">Kenia ist Deutschlands größter Absatzmarkt in Ostafrika</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/aussenminister-wadephul-kenia-ist-unser-engster-partner-in-der-region/">Kenia ist Deutschlands wichtigster Absatzmarkt in Ostafrika und zugleich ein wirtschaftliches Drehkreuz für die Ostafrikanische Gemeinschaft. </a>Rund 120 deutsche Unternehmen sind bereits in dem Land vertreten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das bilaterale Handelsvolumen erreichte 2025 nach Angaben der Bundesregierung 590 Millionen Euro. Gegenüber dem Vorjahr entspricht dies einem Zuwachs von 23 Prozent.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="682" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/06/Nairobi_City_tour-1024x682.jpg" alt="" class="wp-image-28397 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/06/Nairobi_City_tour-1024x682.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/06/Nairobi_City_tour-300x200.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/06/Nairobi_City_tour-768x512.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/06/Nairobi_City_tour-380x253.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/06/Nairobi_City_tour-800x533.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/06/Nairobi_City_tour-1160x773.jpg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/06/Nairobi_City_tour.jpg 1280w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Kenia bietet deutschen Unternehmen Zugang zu einem größeren regionalen Markt. Die Ostafrikanische Gemeinschaft umfasst mehrere Staaten mit einer zusammen deutlich größeren Bevölkerung als Kenia allein. Nairobi ist zudem Sitz zahlreicher internationaler Organisationen sowie ein regionales Zentrum für Technologie, Finanzdienstleistungen und Logistik.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die kenianische Regierung wirbt seit Längerem um zusätzliche private Investitionen aus Deutschland. Dabei stehen neben Energie und Digitalisierung auch Landwirtschaft, Lebensmittelproduktion und der Ausbau regionaler Lieferketten auf der Agenda.</p>



<h2 id="h-landwirtschaft-und-fachkrafte-bleiben-zentrale-themen" class="wp-block-heading"><span id="landwirtschaft-und-fachkraefte-bleiben-zentrale-themen">Landwirtschaft und Fachkräfte bleiben zentrale Themen</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Landwirtschaft beschäftigt einen großen Teil der kenianischen Bevölkerung, ist jedoch zunehmend von Dürren, Ernteausfällen und unsicheren Versorgungsketten betroffen. Investitionen in Verarbeitung, Lagerung, Bewässerung und Logistik sollen die lokale Produktion stärken und Verluste entlang der Lieferketten verringern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch die Qualifizierung von Arbeitskräften gehört zu den Schwerpunkten der deutsch-kenianischen Zusammenarbeit. Deutschland sucht Fachkräfte in technischen, digitalen und handwerklichen Berufen. Kenia verfügt über eine junge Bevölkerung und einen wachsenden Ausbildungs- und Technologiesektor.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Wirtschaftstag wurde gemeinsam vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung organisiert. Beteiligt waren außerdem die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit, die Delegation der Deutschen Wirtschaft für Ostafrika und der Afrika-Verein der deutschen Wirtschaft.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Deutschland und Frankreich treiben neue EU-Sicherheitsstrategie voran</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/deutschland-und-frankreich-treiben-neue-eu-sicherheitsstrategie-voran/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Jun 2026 22:44:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Institutionelle Beziehungen]]></category>
		<category><![CDATA[Internationale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftsnachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[4]]></category>
		<category><![CDATA[EU]]></category>
		<category><![CDATA[Frankreich]]></category>
		<category><![CDATA[Militär]]></category>
		<category><![CDATA[Rohstoffe]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Sicherheit umfasst für Berlin künftig mehr als Militär: Deutschland und Frankreich wollen Rohstoffe, Halbleiter, Lieferketten und Krisenvorsorge in einer neuen EU-Strategie zusammenführen. Am Fünf-Prozent-Ziel der NATO hält die Bundesregierung fest.<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fdeutschland-und-frankreich-treiben-neue-eu-sicherheitsstrategie-voran%2F&amp;action_name=Deutschland%20und%20Frankreich%20treiben%20neue%20EU-Sicherheitsstrategie%20voran&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Deutschland und Frankreich wollen die künftige EU-Sicherheitsstrategie mit gemeinsamen Vorschlägen prägen und dabei militärische, wirtschaftliche und technologische Risiken zusammenführen. Die Bundesregierung legte ihre Position am 17. Juni 2026 in einer <a href="https://dserver.bundestag.de/btd/21/065/2106535.pdf">Antwort</a> an den Bundestag dar. Der geplante europäische Sicherheitsrahmen soll neben Verteidigungsfähigkeit auch Krisenvorsorge, Handel, Klima, Erweiterungspolitik sowie digitale und wirtschaftliche Sicherheit umfassen. Berlin hält zugleich am Ziel fest, fünf Prozent des Bruttoinlandsprodukts für Verteidigung und verteidigungsrelevante Infrastruktur einzusetzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Bundesregierung und die französische Regierung übermittelten ihr gemeinsames Papier bereits im März an den Europäischen Auswärtigen Dienst, die Europäische Kommission und die übrigen EU-Mitgliedstaaten. Am 23. März wurde das Dokument auch dem Deutschen Bundestag zugeleitet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Europäische Kommission hatte die Erarbeitung einer neuen Sicherheitsstrategie im Januar angekündigt. Der Europäische Auswärtige Dienst legte den Mitgliedstaaten am 9. März das Diskussionspapier „New European Security Strategy – turning Europe’s strength into power“ vor.</p>



<h2 id="h-veroffentlichung-nach-nato-gipfel-geplant" class="wp-block-heading"><span id="veroeffentlichung-nach-nato-gipfel-geplant">Veröffentlichung nach NATO-Gipfel geplant</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die neue EU-Strategie soll nach gegenwärtigem Kenntnisstand der Bundesregierung erst nach dem NATO-Gipfel am 7. und 8. Juli in Ankara veröffentlicht werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vorgesehen ist eine gemeinsame Mitteilung der Europäischen Kommission und des Europäischen Auswärtigen Dienstes. Konkrete Inhalte des endgültigen Textes liegen der Bundesregierung nach eigener Darstellung noch nicht vor.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Berlin unterstützt grundsätzlich den breiten Sicherheitsbegriff des europäischen Diskussionspapiers. Sicherheit soll demnach nicht allein als Schutz vor militärischen Angriffen verstanden werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/afrikas-rohstoffe-ruecken-in-deutschlands-sicherheitsagenda/">Auch widerstandsfähige Lieferketten, sichere digitale Systeme, wirtschaftliche Handlungsfähigkeit und die Vorbereitung auf Krisen sollen Bestandteil der europäischen Sicherheitsarchitektur werden. </a>Hinzu kommen Handels-, Klima- und Erweiterungspolitik.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/un-sicherheitsrat-diskutiert-risiken-und-chancen-kritischer-rohstoffe/">Der Ansatz verbindet damit traditionelle Verteidigungspolitik mit Bereichen, die bisher häufig der Wirtschafts-, Industrie- oder Technologiepolitik zugeordnet wurden.</a></p>



<h2 id="h-rohstoffe-und-lieferketten-werden-teil-der-sicherheitspolitik" class="wp-block-heading"><span id="rohstoffe-und-lieferketten-werden-teil-der-sicherheitspolitik">Rohstoffe und Lieferketten werden Teil der Sicherheitspolitik</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Bundesregierung will strategische Abhängigkeiten insbesondere bei Rohstoffen, Halbleitern und kritischen Technologien verringern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf europäischer Ebene unterstützt Berlin eine risikobasierte Wirtschaftssicherheitspolitik. Diese soll sich auf besonders gefährdete Bereiche wie die Stabilität von Lieferketten konzentrieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Deutschland will noch 2026 gemeinsam mit Wirtschaft und Wissenschaft eine nationale Wirtschaftssicherheitsstrategie entwickeln. Sie soll sich an der europäischen Wirtschaftssicherheitsagenda orientieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei Rohstoffen setzt die Bundesregierung unter anderem auf einen nationalen Rohstofffonds und Garantien für ungebundene Finanzkredite. Solche Garantien können Unternehmen bei der Finanzierung von Projekten unterstützen, die der Versorgung Deutschlands mit wichtigen Rohstoffen dienen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein weiterer Baustein sind Rohstoffpartnerschaften mit rohstoffreichen Staaten. Konkrete Partnerländer oder neue Vereinbarungen nennt die Bundesregierung in ihrer Antwort nicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Daneben unterstützt Berlin europäische Maßnahmen im Rahmen des sogenannten RESourceEU-Aktionsplans der Europäischen Kommission. Ziel ist eine breitere und widerstandsfähigere Versorgung mit strategisch wichtigen Rohstoffen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die stärkere sicherheitspolitische Bedeutung von Rohstoffen betrifft auch die Beziehungen Europas zu afrikanischen Staaten. Zahlreiche für Energiewende, Digitalisierung und Verteidigungsindustrie benötigte Rohstoffe werden auf dem Kontinent gefördert. Die Bundesregierung benennt in ihrer Antwort jedoch weder einzelne afrikanische Länder noch konkrete Projekte.</p>



<h2 id="h-deutschland-baut-mikroelektronik-aus" class="wp-block-heading"><span id="deutschland-baut-mikroelektronik-aus">Deutschland baut Mikroelektronik aus</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Auch die Versorgung mit Halbleitern gehört zum neuen Sicherheitsverständnis. Die Bundesregierung hatte im Oktober 2025 eine nationale Mikroelektronikstrategie beschlossen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Damit sollen Forschung, Entwicklung, Design und Produktion von Mikrochips in Deutschland und Europa ausgebaut werden. Die Abhängigkeit von Produktionsstandorten außerhalb Europas soll dadurch sinken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Berlin unterstützt unter anderem europäische Großprojekte und den Bau moderner Chipfabriken sowie technologischer Pilotlinien. Fördermittel fließen dabei auch über sogenannte wichtige Vorhaben von gemeinsamem europäischem Interesse.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Bundesregierung betrachtet nicht nur die eigentliche Chipproduktion als strategisch. Auch Hersteller von Produktionsanlagen, Zulieferer und Forschungseinrichtungen gehören zur europäischen Wertschöpfungskette.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zu möglichen Auswirkungen dieser Politik auf die Beziehungen zu China, den Vereinigten Staaten oder anderen Drittstaaten äußerte sich die Bundesregierung nicht. Sie verwies darauf, dass die endgültigen Inhalte der europäischen Sicherheitsstrategie noch nicht feststünden.</p>



<h2 id="h-nato-bleibt-grundlage-der-kollektiven-verteidigung" class="wp-block-heading"><span id="nato-bleibt-grundlage-der-kollektiven-verteidigung">NATO bleibt Grundlage der kollektiven Verteidigung</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Bundesregierung betont, dass die EU ihre sicherheits- und verteidigungspolitischen Fähigkeiten in enger Abstimmung mit der NATO ausbauen müsse.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Doppelte militärische Strukturen sollen vermieden werden. Die NATO bleibe das Fundament der kollektiven Verteidigung ihrer europäischen Mitglieder, erklärte die Bundesregierung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Europäische Union soll zugleich einen stärkeren Beitrag zur europäischen, transatlantischen und globalen Sicherheit leisten. EU-Initiativen sollen die NATO ergänzen und nicht ersetzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Berlin hält dabei am sogenannten Fünf-Prozent-Ziel fest. Dieses sieht vor, fünf Prozent des Bruttoinlandsprodukts für Verteidigung und verteidigungsrelevante Infrastruktur einzusetzen.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="682" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/06/German_Chancellor_Friedrich_Merz_French_President_Emmanuel_Macron_and_other_European_leaders_meet_with_President_Donald_Trump_54732162600-1024x682.jpg" alt="" class="wp-image-28369 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/06/German_Chancellor_Friedrich_Merz_French_President_Emmanuel_Macron_and_other_European_leaders_meet_with_President_Donald_Trump_54732162600-1024x682.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/06/German_Chancellor_Friedrich_Merz_French_President_Emmanuel_Macron_and_other_European_leaders_meet_with_President_Donald_Trump_54732162600-300x200.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/06/German_Chancellor_Friedrich_Merz_French_President_Emmanuel_Macron_and_other_European_leaders_meet_with_President_Donald_Trump_54732162600-768x512.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/06/German_Chancellor_Friedrich_Merz_French_President_Emmanuel_Macron_and_other_European_leaders_meet_with_President_Donald_Trump_54732162600-380x253.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/06/German_Chancellor_Friedrich_Merz_French_President_Emmanuel_Macron_and_other_European_leaders_meet_with_President_Donald_Trump_54732162600-800x533.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/06/German_Chancellor_Friedrich_Merz_French_President_Emmanuel_Macron_and_other_European_leaders_meet_with_President_Donald_Trump_54732162600-1160x773.jpg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/06/German_Chancellor_Friedrich_Merz_French_President_Emmanuel_Macron_and_other_European_leaders_meet_with_President_Donald_Trump_54732162600.jpg 1280w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Die Bundesregierung sieht keinen Anlass, von den Beschlüssen des NATO-Gipfels in Den Haag vom Juni 2025 abzuweichen. Sie begründet ihre Position mit einer verschärften Bedrohungslage und wachsenden sicherheitspolitischen Unsicherheiten in Europa.</p>
</div></div>



<h2 id="h-werte-und-interessen-sollen-verbunden-werden" class="wp-block-heading"><span id="werte-und-interessen-sollen-verbunden-werden">Werte und Interessen sollen verbunden werden</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Im Diskussionspapier des Europäischen Auswärtigen Dienstes wird ein „prinzipienorientierter Pragmatismus“ als möglicher außenpolitischer Ansatz zur Debatte gestellt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Bundesregierung legte dafür keine eigene Definition vor. <a href="https://fokus-afrika.de/bergbau-fur-die-energiewende-muss-menschenrechte-respektieren/" type="post" id="2425">Sie erklärte jedoch, ihre Außenpolitik beruhe weiterhin auf Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und Menschenrechten.</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Gleichzeitig will Berlin multilaterale Organisationen und internationale Foren nutzen, um deutsche und europäische Interessen durchzusetzen. Die Bundesregierung sieht darin keinen Widerspruch zu einer wertegebundenen Außenpolitik.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sie unterstützt auch Maßnahmen, mit denen die Europäische Union ihre Verteidigungsbereitschaft erhöht. Diese sollen nach ihrer Darstellung Frieden, Freiheit und Demokratie in Europa schützen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das deutsch-französische Vorschlagspapier wurde innerhalb der Bundesregierung abgestimmt. Welche einzelnen Empfehlungen Berlin und Paris für die endgültige Strategie vorgelegt haben, wird in der Antwort an den Bundestag nicht ausgeführt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
<img loading="lazy" decoding="async" src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fdeutschland-und-frankreich-treiben-neue-eu-sicherheitsstrategie-voran%2F&amp;action_name=Deutschland%20und%20Frankreich%20treiben%20neue%20EU-Sicherheitsstrategie%20voran&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /><p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/deutschland-und-frankreich-treiben-neue-eu-sicherheitsstrategie-voran/">Deutschland und Frankreich treiben neue EU-Sicherheitsstrategie voran</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Nach AGOA-Rückkehr: Gabun wirbt bei den USA um neue Investitionen</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/nach-agoa-rueckkehr-gabun-wirbt-bei-den-usa-um-neue-investitionen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Jun 2026 15:24:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gabun]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[Investitionen]]></category>
		<category><![CDATA[Präsident]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Gabun ist zurück im US-Handelsprogramm AGOA und wirbt um amerikanische Investitionen. Präsident Brice Oligui Nguema stellte einer US-Delegation in Libreville neue Entwicklungsprojekte vor.<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fnach-agoa-rueckkehr-gabun-wirbt-bei-den-usa-um-neue-investitionen%2F&amp;action_name=Nach%20AGOA-R%C3%BCckkehr%3A%20Gabun%20wirbt%20bei%20den%20USA%20um%20neue%20Investitionen&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/nach-agoa-rueckkehr-gabun-wirbt-bei-den-usa-um-neue-investitionen/">Nach AGOA-Rückkehr: Gabun wirbt bei den USA um neue Investitionen</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Gabun und die Vereinigten Staaten wollen ihre Wirtschafts- und Investitionsbeziehungen nach der Rückkehr des zentralafrikanischen Landes in das US-Handelsprogramm AGOA ausbauen. Präsident Brice Clotaire Oligui Nguema und der US-Diplomat Christian Jové Ehrhardt berieten darüber am 19. Juni 2026 in Libreville. Im Zentrum standen neue Handelsmöglichkeiten, Investitionen in strategische Wirtschaftsbereiche und der geplante integrierte Komplex Kobe-Kobé. Konkrete Abkommen oder Investitionssummen wurden nach dem Treffen nicht bekannt gegeben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ehrhardt reiste mit einer Delegation nach Gabun und wurde von Oligui Nguema im Präsidentenpalast empfangen. Er ist stellvertretender Unterstaatssekretär im Büro für Bevölkerung, Flüchtlinge und Migration des US-Außenministeriums.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Begegnung diente nach Darstellung der gabunischen Präsidentschaft einer Bestandsaufnahme der bilateralen Beziehungen. Beide Seiten hätten gemeinsame Interessen und Möglichkeiten für eine engere Zusammenarbeit erörtert.</p>



<h2 id="h-agoa-ruckkehr-ruckt-handel-in-den-mittelpunkt" class="wp-block-heading"><span id="agoa-rueckkehr-rueckt-handel-in-den-mittelpunkt">AGOA-Rückkehr rückt Handel in den Mittelpunkt</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die erneute Aufnahme Gabuns in den African Growth and Opportunity Act, kurz AGOA, bildete den wirtschaftlichen Schwerpunkt des Gesprächs. Das US-Programm erleichtert ausgewählten afrikanischen Staaten den Zugang zum amerikanischen Markt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Wiedereingliederung Gabuns wurde durch einen Erlass von US-Präsident Donald Trump beschlossen. Libreville sieht darin die Grundlage für neue Handelsbeziehungen zwischen gabunischen Unternehmen und dem US-Markt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Diese Wiedereingliederung eröffnet neue Handelsmöglichkeiten und ist ein Zeichen des Vertrauens in die von den gabunischen Behörden eingeleiteten Reformen“, erklärte die gabunische Präsidentschaft.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die gabunische Regierung verbindet die Wiederaufnahme jedoch mit dem Ziel, mehr Investoren anzuziehen und die wirtschaftlichen Beziehungen zu den Vereinigten Staaten über die bisherige Zusammenarbeit hinaus zu erweitern.</p>



<h2 id="h-oligui-nguema-prasentiert-projekt-kobe-kobe" class="wp-block-heading"><span id="oligui-nguema-praesentiert-projekt-kobe-kobe">Oligui Nguema präsentiert Projekt Kobe-Kobé</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Oligui Nguema stellte der amerikanischen Delegation mehrere Entwicklungsvorhaben seines Landes vor. Besondere Aufmerksamkeit erhielt der geplante integrierte Komplex Kobe-Kobé.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kobe-Kobé ist ein groß angelegtes Industrie- und Infrastrukturprojekt, mit dem Gabun seine Wirtschaft breiter aufstellen und die Verarbeitung heimischer Rohstoffe im eigenen Land ausbauen will. Der Komplex soll verschiedene industrielle, logistische und wirtschaftliche Aktivitäten an einem Standort bündeln und damit neue Wertschöpfungsketten fördern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Vorhaben ist ein wichtiger Bestandteil der wirtschaftlichen Entwicklungsstrategie des Landes. Es soll Arbeitsplätze schaffen, Investitionen anziehen und die industrielle Entwicklung stärken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nähere Angaben zu Standort, Investitionsvolumen, beteiligten Wirtschaftszweigen oder Zeitplan wurden bislang nicht veröffentlicht. Die Präsidentschaft erklärte jedoch, das Vorhaben stoße bei internationalen Partnern einschließlich der Vereinigten Staaten auf wachsendes Interesse.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Treffen mit der US-Delegation diente auch dazu, mögliche amerikanische Beteiligungen an größeren Infrastruktur- und Entwicklungsprojekten auszuloten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Beide Seiten vereinbarten weitere Investitionsmöglichkeiten in strategischen Sektoren zu prüfen. Welche Bereiche dabei Vorrang erhalten sollen, blieb zunächst offen.</p>



<h2 id="h-libreville-sucht-engeren-dialog-mit-washington" class="wp-block-heading"><span id="libreville-sucht-engeren-dialog-mit-washington">Libreville sucht engeren Dialog mit Washington</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die wirtschaftlichen Gespräche waren Teil einer breiteren diplomatischen Annäherung. Oligui Nguema und Ehrhardt erörterten den Stand der Beziehungen sowie politische Fragen von gemeinsamem Interesse.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="415" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/06/Oligui-et-Americain.jpg" alt="" class="wp-image-28343 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/06/Oligui-et-Americain.jpg 640w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/06/Oligui-et-Americain-300x195.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/06/Oligui-et-Americain-380x246.jpg 380w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Die gabunische Präsidentschaft sprach von einem konstruktiven Dialog und übereinstimmenden Positionen bei mehreren Themen. Einzelheiten zu den politischen und regionalen Fragen, die während der Unterredung behandelt wurden, veröffentlichte sie nicht.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/gabuns-praesident-oligui-nguema-setzt-auf-frankreich-und-lehnt-us-migrationsdeal-ab/" type="post" id="27906">Auch Ehrhardts Zuständigkeit für Bevölkerung, Flüchtlinge und Migration wurde in den Berichten über das Treffen nicht mit konkreten Vereinbarungen verbunden. </a>Die Gespräche konzentrierten sich öffentlich vor allem auf Handel, Investitionen und wirtschaftliche Entwicklung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ehrhardt ist seit Mai 2025 als stellvertretender Unterstaatssekretär im US-Außenministerium tätig. Der Berufsdiplomat trat 2007 in den Auswärtigen Dienst der Vereinigten Staaten ein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zu seinen früheren Auslandsstationen gehören Algerien, Jamaika, Kamerun und die Zentralafrikanische Republik. Darüber hinaus arbeitete er unter anderem im Sudan, im Tschad, in Haiti, Libyen und im Irak. In Kamerun und der Zentralafrikanischen Republik leitete er Einsätze in den Bereichen Strafverfolgung und Sicherheit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Seine berufliche Laufbahn umfasst damit mehrere Staaten <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/zentralafrika/" type="category" id="48">Zentralafrikas</a> und der <a href="https://fokus-afrika.de/tag/sahel/" type="post_tag" id="515">Sahelzone</a>. Ehrhardt spricht neben Englisch auch Französisch und Spanisch.</p>



<h2 id="h-keine-neuen-abkommen-angekundigt" class="wp-block-heading"><span id="keine-neuen-abkommen-angekuendigt">Keine neuen Abkommen angekündigt</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Oligui Nguema und Ehrhardt bekräftigten nach dem Treffen die Absicht, die Zusammenarbeit zwischen Gabun und den Vereinigten Staaten weiter zu vertiefen. Die Gespräche sollen sich auf Handel, Investitionen und weitere strategische Bereiche erstrecken.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://presidence.ga/2026/06/19/le-president-de-la-republique-recoit-le-sous-secretaire-adjoint-americain-christian-ehrhardt/">Die gabunische Präsidentschaft wertete die Begegnung als Zeichen eines wachsenden internationalen Vertrauens in die politische und wirtschaftliche Entwicklung des Landes. </a>Diese Einschätzung wurde von der amerikanischen Delegation in den veröffentlichten Mitteilungen nicht ausdrücklich wiederholt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine gemeinsame Erklärung, eine Liste konkreter Investitionsprojekte oder neue bilaterale Verträge wurden im Anschluss an die Unterredung nicht veröffentlicht.</p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/nach-agoa-rueckkehr-gabun-wirbt-bei-den-usa-um-neue-investitionen/">Nach AGOA-Rückkehr: Gabun wirbt bei den USA um neue Investitionen</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Ruto bringt Afrikas Finanzagenda zum G7 – Kenias Schuldenlast erhöht den Druck</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/ruto-bringt-afrikas-finanzagenda-zum-g7-kenias-schuldenlast-erhoeht-den-druck/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Jun 2026 09:57:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Internationale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[Kenia]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[4]]></category>
		<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Frankreich]]></category>
		<category><![CDATA[G7]]></category>
		<category><![CDATA[Präsident]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://fokus-afrika.de/?p=28185</guid>

					<description><![CDATA[<p>William Ruto reist mit Forderungen nach günstigeren Krediten, Finanzreformen und neuen Investitionen zum G7-Gipfel. Doch Kenias hohe Schulden, das Handelsdefizit mit China und anhaltende Proteste setzen seiner internationalen Agenda enge Grenzen.<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fruto-bringt-afrikas-finanzagenda-zum-g7-kenias-schuldenlast-erhoeht-den-druck%2F&amp;action_name=Ruto%20bringt%20Afrikas%20Finanzagenda%20zum%20G7%20%E2%80%93%20Kenias%20Schuldenlast%20erh%C3%B6ht%20den%20Druck&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/ruto-bringt-afrikas-finanzagenda-zum-g7-kenias-schuldenlast-erhoeht-den-druck/">Ruto bringt Afrikas Finanzagenda zum G7 – Kenias Schuldenlast erhöht den Druck</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Kenias Präsident William Ruto will beim G7-Gipfel in Frankreich für eine Reform der internationalen Finanzordnung, günstigere Kredite und mehr Investitionen in Afrika werben. Am 15. Juni reist er nach Évian, wo die Staats- und Regierungschefs bis zum 17. Juni über globale wirtschaftliche Ungleichgewichte beraten. Das kenianische Präsidialamt kündigte an, Ruto werde die beim Africa Forward Summit in Nairobi formulierten afrikanischen Positionen vortragen. Seine Reise fällt in eine Phase, in der hohe Schuldendienstkosten, steigende Lebenshaltungskosten und Proteste gegen die Regierung den innenpolitischen Druck in Kenia erhöhen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Zentrum von Rutos Auftritt sollen die hohen Finanzierungskosten afrikanischer Staaten, die Reform internationaler Kreditregeln und der Zugang zu privaten Investitionen stehen. Nairobi will zudem engere Partnerschaften in den Bereichen Handel, Infrastruktur, Energie, Klimaschutz und Digitalisierung anstoßen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ruto stellte sich in der Erklärung als Vertreter afrikanischer Interessen beim Gipfel dar. Ein formales Mandat der <a href="https://fokus-afrika.de/tag/au/" type="post_tag" id="352">Afrikanischen Union</a> erwähnte er jedoch nicht. Dies ist insofern bemerkenswert, als der Vorsitz der Afrikanischen Union derzeit bei <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/ostafrika/burundi/" type="category" id="31">Burundi</a> liegt und sich daraus kein automatisches Vertretungsmandat für Kenia ableiten lässt. Als politische Grundlage verweist die Regierung auf den Africa Forward Summit, den Kenia und Frankreich am 11. und 12. Mai in Nairobi ausrichteten.</p>



<h2 id="h-g7-berat-uber-schulden-und-globale-ungleichgewichte" class="wp-block-heading"><span id="g7-beraet-ueber-schulden-und-globale-ungleichgewichte">G7 berät über Schulden und globale Ungleichgewichte</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Frankreich hat den Abbau wirtschaftlicher Ungleichgewichte zum Schwerpunkt seiner G7-Präsidentschaft gemacht. Präsident Emmanuel Macron nennt hohe Schulden, industrielle Überkapazitäten, geringe private Investitionen in Entwicklungsländern und ungleichen Wettbewerb als zentrale Risiken für die Weltwirtschaft.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Gipfel soll sich mit den anhaltenden Unterschieden zwischen Ländern mit hohen Handelsüberschüssen und Staaten mit großen Defiziten befassen. Die beiden größten Volkswirtschaften stehen dabei auf unterschiedlichen Seiten. Während die USA ein erhebliches Leistungsbilanzdefizit aufweisen, erzielt China einen großen Überschuss.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kenias wirtschaftliche Lage zeigt, wie solche globalen Verschiebungen auf Staaten mit hohen Importen und begrenztem finanziellen Spielraum wirken. Das ostafrikanische Land verzeichnet seit Jahren Handelsdefizite und muss zugleich einen wachsenden Anteil seiner Staatseinnahmen zur Bedienung von Schulden verwenden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr als ein Drittel der kenianischen Einnahmen fließt inzwischen in Zins- und Tilgungszahlungen. Dadurch sinkt der Spielraum für öffentliche Investitionen, soziale Programme und Entlastungen bei steigenden Preisen.</p>



<h2 id="h-hohe-kreditkosten-belasten-rutos-regierung" class="wp-block-heading"><span id="hohe-kreditkosten-belasten-rutos-regierung">Hohe Kreditkosten belasten Rutos Regierung</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/kenia-wandelt-chinesische-kredite-in-renminbi-um/" type="post" id="21651">Kenias Schuldenprobleme entstanden sowohl durch chinesische Infrastrukturkredite als auch durch die Aufnahme von Kapital an internationalen Finanzmärkten.</a> Nach der weltweiten Finanzkrise von 2008 konnte Nairobi zu vergleichsweise niedrigen Zinsen Kredite aufnehmen und erstmals Eurobonds ausgeben.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/schuldenreport-warnt-vor-neuer-krise-im-globalen-sueden/" type="post" id="26919">Gleichzeitig stieg die Kreditvergabe Chinas an afrikanische Staaten deutlich.</a> Kenia finanzierte damit unter anderem die Eisenbahnverbindung zwischen Mombasa und Nairobi.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach der Corona-Pandemie änderten sich die Bedingungen. Höhere internationale Zinsen verteuerten neue Kredite und erschwerten die Refinanzierung bestehender Schulden. Auch chinesische Darlehen mit variablen kommerziellen Zinssätzen wurden dadurch teurer.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Besonders angespannt war die Lage vor der Rückzahlung eines Eurobonds über zwei Milliarden US-Dollar im Juni 2024. Zweifel an Kenias Fähigkeit, genügend Liquidität zu beschaffen, setzten den Schilling unter Druck und verschärften die fiskalische Krise.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im selben Monat lösten geplante Steuererhöhungen landesweite Proteste aus. Bei den überwiegend von jungen Menschen getragenen Demonstrationen kamen zahlreiche Menschen ums Leben. Ruto zog das umstrittene Finanzgesetz zurück und löste später sein Kabinett auf.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Proteste folgten wenige Wochen nach einem Staatsbesuch des Präsidenten in den USA. Kritiker stellten die Kosten der Reise den wirtschaftlichen Belastungen der Bevölkerung gegenüber.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch 2026 bleiben außenwirtschaftliche Entscheidungen ein innenpolitisches Konfliktthema. Proteste gegen eine von den USA unterstützte Ebola-Quarantäneeinrichtung sowie ein Stillstand im Transportsektor wegen steigender Treibstoffpreise zeigen, wie internationale Kooperationen und globale Preisentwicklungen die innenpolitische Debatte prägen.</p>



<h2 id="h-enormes-handelsdefizit-mit-china" class="wp-block-heading"><span id="enormes-handelsdefizit-mit-china">Enormes Handelsdefizit mit China</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">China ist Kenias größter Handelspartner, doch die Warenströme sind stark unausgeglichen. Im Jahr 2024 exportierte China Waren im Wert von rund 4,3 Milliarden US-Dollar nach Kenia. Die kenianischen Ausfuhren nach China erreichten lediglich etwa 196 Millionen US-Dollar.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kenias Agrarsektor könnte von einem chinesischen Angebot profitieren, Importzölle auf Waren aus 53 afrikanischen Staaten abzuschaffen. Für Kenia ist der Zugang jedoch komplizierter, weil das Land als Volkswirtschaft mit mittlerem Einkommen zuvor über ein gegenseitiges Handelsabkommen verhandelte, das auch chinesischen Produkten einen erleichterten Zugang zum kenianischen Markt gewähren würde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Konkurrenz chinesischer Industrieprodukte setzt kenianische Hersteller zusätzlich unter Druck. Chinesische Unternehmen können häufig auf staatliche Finanzierung, subventionierte Lieferketten und große Produktionskapazitäten zurückgreifen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die USA bleiben dagegen ein bedeutender Absatzmarkt für kenianische Produkte. Kenias Exporte dorthin beliefen sich 2024 auf rund 662 Millionen US-Dollar. Neue US-Zölle und Unsicherheiten über künftige Handelsregeln erschweren jedoch die Planung für kenianische Unternehmen.</p>



<h2 id="h-strassenprojekt-zeigt-kenias-investitionsdilemma" class="wp-block-heading"><span id="strassenprojekt-zeigt-kenias-investitionsdilemma">Straßenprojekt zeigt Kenias Investitionsdilemma</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die unterschiedlichen Finanzierungsmodelle westlicher und chinesischer Partner zeigen sich an einem geplanten Straßenprojekt zwischen Zentralkenia und Nairobi. Kenia hatte 2019 mit einem französischen Konsortium einen Vertrag über rund 1,5 Milliarden US-Dollar zum Ausbau einer mautpflichtigen Fernstraße geschlossen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Regierung beendete das Vorhaben 2024 angesichts steigender Kosten. Französische Partner waren Berichten zufolge nicht bereit, das Risiko zu übernehmen, falls die Mauteinnahmen hinter den Erwartungen zurückblieben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Anschließend erhielten chinesische Unternehmen den Auftrag. Sie boten niedrigere Kosten an und erklärten sich bereit, das Einnahmerisiko zu tragen. Ein erheblicher Teil der benötigten Arbeitskräfte und Baumaterialien soll jedoch aus China kommen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dadurch sinkt zwar das unmittelbare finanzielle Risiko des kenianischen Staates. Gleichzeitig erhöhen die Importe den bereits großen Handelsüberschuss Chinas gegenüber Kenia und begrenzen die Wirkung des Projekts auf heimische Zulieferer und Beschäftigte.</p>



<h2 id="h-nairobi-fordert-garantien-fur-private-investitionen" class="wp-block-heading"><span id="nairobi-fordert-garantien-fuer-private-investitionen">Nairobi fordert Garantien für private Investitionen</span></h2>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="731" height="1024" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/06/HK62qqaXcAA7bk7-731x1024.jpeg" alt="" class="wp-image-28187 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/06/HK62qqaXcAA7bk7-731x1024.jpeg 731w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/06/HK62qqaXcAA7bk7-214x300.jpeg 214w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/06/HK62qqaXcAA7bk7-768x1075.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/06/HK62qqaXcAA7bk7-1097x1536.jpeg 1097w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/06/HK62qqaXcAA7bk7-1463x2048.jpeg 1463w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/06/HK62qqaXcAA7bk7-380x532.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/06/HK62qqaXcAA7bk7-800x1120.jpeg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/06/HK62qqaXcAA7bk7-1160x1624.jpeg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/06/HK62qqaXcAA7bk7-scaled.jpeg 1828w" sizes="(max-width: 731px) 100vw, 731px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Ruto will in Évian für Garantiesysteme werben, die private Investitionen in afrikanischen Staaten absichern. Solche Modelle sehen vor, dass öffentliche oder internationale Institutionen einen Teil möglicher Anfangsverluste übernehmen. Dadurch sollen private Unternehmen bereit sein, auch in wirtschaftlich oder politisch als riskant eingestuften Märkten zu investieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das kenianische Präsidialamt erwartet zudem Gespräche über erschwingliche Kredite und eine Reform internationaler Bonitäts- und Finanzierungsregeln. Viele afrikanische Regierungen kritisieren, dass sie trotz vergleichbarer wirtschaftlicher Bedingungen deutlich höhere Zinsen zahlen müssen als Staaten in anderen Weltregionen.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Ruto plant am Rande des Gipfels bilaterale Treffen mit mehreren Staats- und Regierungschefs. Die Gespräche sollen Investitionen in Produktion, erneuerbare Energien, Infrastruktur, Landwirtschaft, Wohnungsbau, Gesundheitsversorgung und digitale Dienstleistungen mobilisieren.</p>



<h2 id="h-ruto-wirbt-um-investitionen-in-kunstliche-intelligenz" class="wp-block-heading"><span id="ruto-wirbt-um-investitionen-in-kuenstliche-intelligenz">Ruto wirbt um Investitionen in künstliche Intelligenz</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ein weiterer Schwerpunkt der kenianischen Delegation ist die digitale Wirtschaft. Ruto will einen gleichberechtigten Zugang afrikanischer Staaten zu künstlicher Intelligenz, Rechenzentren und digitaler Infrastruktur fordern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Angaben des Präsidialamts sind Gespräche mit Vertretern führender Technologieunternehmen vorgesehen. Genannt wurden unter anderem OpenAI, Anthropic, Google, Microsoft, Meta und Nvidia.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Regierung will Kenia als afrikanischen Standort für digitale Dienstleistungen, Datenverarbeitung und technologische Innovation positionieren. Dabei sollen Partnerschaften zur Ausbildung junger Menschen, zur Entwicklung digitaler Fähigkeiten und zur Schaffung technologiegestützter Arbeitsplätze vereinbart werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Neben Ruto nehmen die Staats- und Regierungschefs der G7-Staaten sowie die Spitzen der Europäischen Union am Gipfel teil. Deutschland wird durch Bundeskanzler Friedrich Merz vertreten. Gastgeber ist der französische Präsident Emmanuel Macron.</p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/ruto-bringt-afrikas-finanzagenda-zum-g7-kenias-schuldenlast-erhoeht-den-druck/">Ruto bringt Afrikas Finanzagenda zum G7 – Kenias Schuldenlast erhöht den Druck</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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		<title>Namibia meldet weiteren Ölfund vor der Küste</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/namibia-meldet-weiteren-oelfund-vor-der-kueste/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Jun 2026 22:52:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Namibia]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Rohstoffe]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Namibia meldet einen weiteren Ölfund im Orange Basin. Namcor spricht bei Merlin-1X von guter Reservoirqualität, leichtem Öl und geringen Begleitgasmengen.<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fnamibia-meldet-weiteren-oelfund-vor-der-kueste%2F&amp;action_name=Namibia%20meldet%20weiteren%20%C3%96lfund%20vor%20der%20K%C3%BCste&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Namibia hat einen weiteren Ölfund im Orange Basin gemeldet und stärkt damit seine Position als neuer Energie-Standort an Afrikas Atlantikküste. Die Entdeckung erfolgte an der Explorationsbohrung Merlin-1X in der Lizenz PEL 39. Die staatliche Ölgesellschaft Namcor sieht darin ein starkes Signal für das wachsende Potenzial des Landes im Offshore-Sektor.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Bohrung liegt im Tiefwassergebiet des Orange Basin, das sich in den vergangenen Jahren zu einem der meistbeachteten Explorationsräume Afrikas entwickelt hat. An der Lizenz PEL 39 sind unter anderem Shell, QatarEnergy und Namcor beteiligt.</p>



<h2 id="h-leichtes-ol-und-gute-reservoirqualitat" class="wp-block-heading"><span id="leichtes-oel-und-gute-reservoirqualitaet">Leichtes Öl und gute Reservoirqualität</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Namcor-Sprecher Paulo Coelho bezeichnete die Ergebnisse als ermutigend. Die Bohrung habe drei Merkmale geliefert, die in der Ölindustrie besonders positiv bewertet würden: gute Reservoirqualität, leichtes Öl und nur sehr geringe Mengen an Begleitgas.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/06/Holstein_at_Dusk-1024x768.jpg" alt="" class="wp-image-28093 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/06/Holstein_at_Dusk-1024x768.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/06/Holstein_at_Dusk-300x225.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/06/Holstein_at_Dusk-768x576.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/06/Holstein_at_Dusk-200x150.jpg 200w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/06/Holstein_at_Dusk-260x195.jpg 260w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/06/Holstein_at_Dusk-380x285.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/06/Holstein_at_Dusk-800x600.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/06/Holstein_at_Dusk-1160x870.jpg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/06/Holstein_at_Dusk.jpg 1280w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Merlin-1X ist die zehnte Bohrung innerhalb der Lizenz PEL 39. Nach Einschätzung von Namcor liefert sie die bislang vielversprechendsten geologischen Ergebnisse in diesem Lizenzblock.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für Namibia ist die Entdeckung ein weiterer Hinweis darauf, dass die Offshore-Funde nicht auf einzelne Zufallstreffer beschränkt sind. Das Land versucht, aus den bisherigen Entdeckungen eine tragfähige Öl- und Gasindustrie aufzubauen, ohne bislang über eine kommerzielle Produktion im großen Stil zu verfügen.</p>
</div></div>



<h2 id="h-orange-basin-bleibt-im-fokus-internationaler-investoren" class="wp-block-heading"><span id="orange-basin-bleibt-im-fokus-internationaler-investoren">Orange Basin bleibt im Fokus internationaler Investoren</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/totalenergies-und-galp-informieren-namibias-praesidentin-ueber-neue-offshore-lizenzen/" type="post" id="24210">QatarEnergy hält nach Angaben von Namcor Beteiligungen an vier Offshore-Explorationslizenzen in Namibia.</a> Diese umfassen zusammen rund 34.000 Quadratkilometer.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Orange Basin gilt für internationale Energiekonzerne als besonders attraktiv, weil mehrere Bohrungen in den vergangenen Jahren auf große Kohlenwasserstoffsysteme hingewiesen haben. Die neuen Ergebnisse erhöhen den Druck, technische Bewertungen, mögliche Entwicklungspläne und Investitionsentscheidungen voranzutreiben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für Namibia geht es dabei nicht nur um künftige Staatseinnahmen. Ein erfolgreicher Aufbau des Sektors könnte auch Infrastruktur, lokale Dienstleistungen, Ausbildung und Beschäftigung stärken. Zugleich wird entscheidend sein, wie schnell die Funde wirtschaftlich bewertet und in konkrete Entwicklungsprojekte überführt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Namcor wertet die Entdeckung als Bestätigung, dass Namibia auf dem Weg zu einem wichtigen Standort der internationalen Öl- und Gasexploration ist.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Berlin hält an Rohstoffzentren fest – die Wirkung bleibt unklar</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/berlin-haelt-an-rohstoffzentren-fest-die-wirkung-bleibt-unklar/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Jun 2026 23:11:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Institutionelle Beziehungen]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftsnachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[Rohstoffe]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://fokus-afrika.de/?p=28043</guid>

					<description><![CDATA[<p>Deutschland braucht Rohstoffe für E-Autos, Batterien und digitale Infrastruktur. Doch bei den Rohstoffkompetenzzentren bleibt offen, wie viel sie tatsächlich bewirken.<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fberlin-haelt-an-rohstoffzentren-fest-die-wirkung-bleibt-unklar%2F&amp;action_name=Berlin%20h%C3%A4lt%20an%20Rohstoffzentren%20fest%20%E2%80%93%20die%20Wirkung%20bleibt%20unklar&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/berlin-haelt-an-rohstoffzentren-fest-die-wirkung-bleibt-unklar/">Berlin hält an Rohstoffzentren fest – die Wirkung bleibt unklar</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die Bundesregierung will vorerst keine weiteren Rohstoffkompetenzzentren im Ausland fördern, obwohl Deutschland im Rennen um Batteriemetalle, Industrieminerale und andere kritische Rohstoffe unter Druck steht. Dies geht aus einer Antwort auf eine Kleinen Anfrage der AfD-Fraktion hervor. Zugleich bleibt offen, wie stark die bestehenden Zentren deutschen Unternehmen tatsächlich helfen, neue Lieferquellen und Rohstoffverträge zu sichern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für die deutsche Wirtschaft ist das mehr als eine Verwaltungsfrage. Ohne verlässlichen Zugang zu Rohstoffen geraten zentrale Zukunftsbranchen unter Druck: Elektromobilität, Batterien, Halbleiter, digitale Infrastruktur und Teile der Automobilindustrie hängen von Lieferketten ab, die weltweit umkämpft sind. <a href="https://fokus-afrika.de/afrikas-rohstoffe-ruecken-in-deutschlands-sicherheitsagenda/">Die Bundesregierung beschreibt ihre bestehenden Zentren als wichtigen Baustein, nennt aber keine konkreten Umsätze, keine gesicherten Verträge und keine neuen Alternativen zu diesem Instrument.</a></p>



<h2 id="h-zentren-in-neun-markten" class="wp-block-heading"><span id="zentren-in-neun-maerkten">Zentren in neun Märkten</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Deutschland fördert derzeit Rohstoffkompetenzzentren oder ähnliche Einrichtungen in Chile, Kanada, dem südlichen Afrika, Peru, Brasilien, Australien, <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/westafrika/ghana/" type="category" id="70">Ghana</a>, <a href="https://fokus-afrika.de/tag/china/" type="post_tag" id="385">China</a> und der Mongolei. Sie sind überwiegend an Außenhandelskammern angebunden. In Ghana arbeitet die Delegation der deutschen Wirtschaft als Anlaufstelle für <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/westafrika/" type="category" id="64">Westafrika</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Zentren sollen deutsche Unternehmen mit Partnern vor Ort vernetzen, Marktinformationen liefern, Delegationsreisen organisieren und Kontakte in Bergbau, Politik und Wirtschaft aufbauen. Dahinter steht ein einfaches Ziel: Deutschland will nicht von wenigen Lieferländern abhängig bleiben, sondern die Zugänge zu Rohstoffen diversifizieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">An dieser Stelle zeigt sich aber die Schwäche der Antwort der Bundesregierung. Sie beschreibt die Aufgaben der Zentren ausführlich, bleibt bei ihrer Wirkung aber allgemein. Ob aus Gesprächen konkrete Lieferverträge wurden, ob Unternehmen dadurch messbar mehr Geschäft gemacht haben oder ob sich Deutschlands Versorgungslage spürbar verbessert hat, kann nicht beziffert werden.</p>



<h2 id="h-wirkung-bleibt-schwer-greifbar" class="wp-block-heading"><span id="wirkung-bleibt-schwer-greifbar">Wirkung bleibt schwer greifbar</span></h2>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="947" height="1024" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/06/Katherina_Reiche_2025-05-15_cropped-947x1024.jpg" alt="" class="wp-image-28044 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/06/Katherina_Reiche_2025-05-15_cropped-947x1024.jpg 947w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/06/Katherina_Reiche_2025-05-15_cropped-277x300.jpg 277w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/06/Katherina_Reiche_2025-05-15_cropped-768x830.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/06/Katherina_Reiche_2025-05-15_cropped-380x411.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/06/Katherina_Reiche_2025-05-15_cropped-800x865.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/06/Katherina_Reiche_2025-05-15_cropped.jpg 960w" sizes="(max-width: 947px) 100vw, 947px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph"><span style="caret-color: rgb(0, 0, 0); color: rgb(0, 0, 0); font-family: -webkit-standard; white-space: normal;">Die Bundesregierung spricht von einem „erheblichen Mehrwert“ der Rohstoffkompetenzzentren. Sie verweist auf Netzwerke, frühe Einbindung deutscher Unternehmen in Projekte und stabilere Lieferketten. Bei der Frage nach Umsätzen deutscher Unternehmen räumt sie jedoch ein, dass sich der Netzwerkeffekt keinen konkreten Umsätzen zuordnen lasse.</span></p>



<p class="wp-block-paragraph">Damit bleibt ein zentraler Punkt offen: Die Zentren werden als Teil der Rohstoffsicherung dargestellt, ihre tatsächliche Wirkung lässt sich aus der Antwort aber nicht klar ablesen. Für Unternehmen zählt am Ende nicht nur ein Ansprechpartner vor Ort, sondern der Zugang zu verlässlichen Lieferanten, Projekten, Finanzierung und langfristigen Abnahmeverträgen.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Gerade die Autoindustrie und die Digitalbranche stehen unter Druck, weil Rohstoffe für Batterien, Elektronik, Rechenzentren und moderne Produktionsketten geopolitisch sensibel geworden sind. <a href="https://fokus-afrika.de/un-sicherheitsrat-diskutiert-risiken-und-chancen-kritischer-rohstoffe/">China, die USA, die Europäische Union und rohstoffreiche Staaten ringen um Kontrolle, Verarbeitung und Wertschöpfung.</a> In diesem Umfeld reicht reine Kontaktpflege nur dann aus, wenn daraus belastbare Lieferbeziehungen entstehen.</p>



<h2 id="h-keine-neuen-standorte-geplant" class="wp-block-heading"><span id="keine-neuen-standorte-geplant">Keine neuen Standorte geplant</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Trotz dieser Lage plant die Bundesregierung derzeit keine weiteren Rohstoffkompetenzzentren. Auch andere Einrichtungen mit ähnlichem Schwerpunkt sollen gegenwärtig nicht zusätzlich gefördert werden. Eine alternative Lösung beschreibt die Bundesregierung in ihrer Antwort nicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Offen bleibt damit, wie Deutschland seine Position in Ländern stärken will, in denen wichtige Rohstoffe gefördert oder verarbeitet werden, aber bisher keine vom Bund geförderten Zentren bestehen. Ebenso unklar bleibt, ob die bestehenden Standorte stärker auf konkrete Industriebedarfe ausgerichtet werden sollen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Bundesregierung verweist auf laufende Projekte mit Rohstoffbezug. Dazu gehören unter anderem ein Batterierohstoffscreening in Australien, Projekte zu nachhaltigem Bergbau in Peru, verantwortungsvollem Bergbau in Chile und Rohstoffnetzwerken entlang nachhaltiger Wertschöpfungsketten.<a href="https://fokus-afrika.de/un-sicherheitsrat-diskutiert-risiken-und-chancen-kritischer-rohstoffe/"> Diese Programme zeigen, dass die Zentren eine entwicklungspolitische Komponente enthalten.</a> Sie ersetzen aber keine klare Antwort darauf, wie Deutschland im internationalen Wettbewerb um Rohstoffe zusätzliche Lieferquellen sichern will.</p>



<h2 id="h-afrikas-rolle-bleibt-begrenzt-sichtbar" class="wp-block-heading"><span id="afrikas-rolle-bleibt-begrenzt-sichtbar">Afrikas Rolle bleibt begrenzt sichtbar</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Aus afrikanischer Perspektive fällt auf, dass nur zwei Strukturen mit direktem Afrika-Bezug genannt werden: das Kompetenzzentrum im südlichen Afrika und das Zentrum für Bergbau und mineralische Rohstoffe Westafrika in Ghana. Beide Regionen verfügen über bedeutende Vorkommen mineralischer Rohstoffe. Gleichzeitig wächst auf dem Kontinent der Anspruch, nicht nur Rohstoffe zu exportieren, sondern mehr Verarbeitung und Wertschöpfung vor Ort aufzubauen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für Deutschland entsteht daraus ein doppelter Anspruch. Unternehmen suchen Zugang zu Rohstoffen, afrikanische Staaten drängen auf Industrialisierung, lokale Jobs und bessere Konditionen. Rohstoffpartnerschaften werden deshalb nicht allein über Kontakte und Marktberatung entschieden, sondern auch über Investitionen, Ausbildung, Verarbeitungskapazitäten und politische Verlässlichkeit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Bundesregierung hält ihre bestehenden Rohstoffkompetenzzentren für dauerhaft finanzierungswürdig. Ihre Antwort zeigt zugleich, dass der Nachweis ihrer Wirkung bisher unscharf bleibt. Im internationalen Rohstoffwettlauf setzt Berlin damit weiter auf ein Instrument, dessen Nutzen politisch betont, aber wirtschaftlich nicht konkret belegt wird.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>JNIM-Blockaden bedrohen Westafrikas Handelsadern</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/jnim-blockaden-bedrohen-westafrikas-handelsadern/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Jun 2026 12:08:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mali]]></category>
		<category><![CDATA[Westafrika]]></category>
		<category><![CDATA[2]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Logistik]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Terrorismus]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://fokus-afrika.de/?p=27914</guid>

					<description><![CDATA[<p>JNIM trifft Mali nicht nur militärisch, sondern wirtschaftlich: Blockaden auf Handelsrouten gefährden Warenströme zwischen Sahel und Küstenstaaten.<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fjnim-blockaden-bedrohen-westafrikas-handelsadern%2F&amp;action_name=JNIM-Blockaden%20bedrohen%20Westafrikas%20Handelsadern&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die dschihadistische Gruppe JNIM verschärft in Mali ihre Blockaden wichtiger Verkehrsachsen und gefährdet damit zentrale Handelsrouten zwischen den Küstenhäfen Westafrikas und den Sahelstaaten. Besonders betroffen ist der Korridor zwischen Dakar und Bamako, über den ein großer Teil des Handels zwischen Senegal und Mali läuft. Auch Routen über Côte d’Ivoire, Ghana, Togo und Benin geraten stärker in den Blick, weil sie für die Versorgung des zentralen Sahel mit Treibstoff, Lebensmitteln und Industrieprodukten wichtig sind.</p>



<h2 id="h-angriffe-in-mali-verscharfen-druck-auf-verkehrsachsen" class="wp-block-heading"><span id="angriffe-in-mali-verschaerfen-druck-auf-verkehrsachsen">Angriffe in Mali verschärfen Druck auf Verkehrsachsen</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/terror-allianz-koordiniert-angriffe-in-mali-russischer-hubschrauber-getroffen/" type="post" id="26860">Die jüngste Eskalation geht auf koordinierte Angriffe vom 25. April zurück.</a> Die Jama’at Nusrat al-Islam wal Muslimin und die Azawad Liberation Front griffen mehrere Orte in Mali an, darunter Kati, Mopti, Sévaré, Gao und die Hauptstadt Bamako. Dabei gab es zahlreiche Opfer. <a href="https://fokus-afrika.de/malis-verteidigungspraesident-bei-angriffen-getoetet-russen-verlieren-militaerbasis/" type="post" id="26905">Auch Verteidigungsminister Sadio Camara wurde getötet.</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die malischen Behörden reagierten mit einer Gegenoffensive. Dabei wurden mehrere Verdächtige festgenommen, darunter Zivilisten, aktive Soldaten und aus der Armee entlassene Personen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Fünf Tage nach Beginn der Angriffe verhängte JNIM eine Blockade gegen Bamako, vor allem auf westlichen Routen. Die Straße zwischen Kita und Bamako wurde dadurch stark beeinträchtigt. Hunderte Menschen saßen fest, die Versorgung mit Lebensmitteln und Wasser wurde erschwert.</p>



<h2 id="h-dakar-bamako-korridor-besonders-betroffen" class="wp-block-heading"><span id="dakar-bamako-korridor-besonders-betroffen">Dakar-Bamako-Korridor besonders betroffen</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Blockaden treffen eine der wichtigsten Handelsachsen Westafrikas. Der Dakar-Bamako-Korridor verbindet den Hafen von Dakar mit der malischen Hauptstadt und ist für <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/westafrika/senegal/" type="category" id="78">Senegal</a> wie Mali wirtschaftlich zentral. Mali war 2024 Senegals wichtigster Kunde und stand für 26,5 Prozent der senegalesischen Exporte. Das entsprach rund 802,8 Milliarden CFA-Franc oder etwa 1,42 Milliarden US-Dollar.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In den ersten neun Monaten des Jahres 2025 beliefen sich die senegalesischen Exporte nach Mali demnach auf rund 662 Milliarden CFA-Franc. Die Angriffe in Westmali haben diesen Warenverkehr bereits seit 2024 spürbar belastet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zwischen September und November 2025 registrierte der Hafen von Dakar täglich rund 120 blockierte Container mit Ziel Mali. Für Senegal bedeutete das geschätzte monatliche Verluste von 15 Milliarden CFA-Franc. Ende November 2025 saßen mehr als 2.000 Container in Dakar fest. Bis Februar 2026 blieben rund 4.000 leere Container in Bamako stecken, weil Fahrer die Rückfahrt nach Dakar aus Sicherheitsgründen mieden.</p>



<h2 id="h-mali-wird-bei-treibstoff-und-waren-getroffen" class="wp-block-heading"><span id="mali-wird-bei-treibstoff-und-waren-getroffen">Mali wird bei Treibstoff und Waren getroffen</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Blockaden schwächen vor allem die Versorgung Malis. Betroffen sind Erdölprodukte, verarbeitete Waren, hydraulischer Zement und Lebensmittel. Gleichzeitig geraten Fahrer, Händler, Spediteure und Hafenakteure unter Druck, deren Einkommen vom regelmäßigen Warenverkehr abhängt.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="739" height="416" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/50866-jnim-aribanda-zallaqa-739_416.jpg" alt="" class="wp-image-25427 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/50866-jnim-aribanda-zallaqa-739_416.jpg 739w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/50866-jnim-aribanda-zallaqa-739_416-300x169.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/50866-jnim-aribanda-zallaqa-739_416-380x214.jpg 380w" sizes="(max-width: 739px) 100vw, 739px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Seit September 2025 verfolgt JNIM nach Einschätzung des Institute for Security Studies eine Strategie, <a href="https://fokus-afrika.de/jnim-wie-der-oekonomische-dschihad-mali-lahmlegt/" type="post" id="21612">die auf die Unterbrechung lebenswichtiger Lieferungen nach Mali und innerhalb des Landes zielt. </a>Die Gruppe greift besonders Treibstoffkonvois im Süden und Westen an. Dadurch wird nicht nur der nationale Handel Malis getroffen, sondern auch der regionale Austausch zwischen Sahel und Küstenstaaten.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Küstenhäfen Westafrikas sind für die Binnenstaaten des Sahel zentrale Ein- und Ausgänge zum Weltmarkt. Straßenverbindungen von Dakar, Abidjan, Tema, Lomé und Cotonou zu den Hauptstädten im Sahel funktionieren dabei als wirtschaftliche Lebensadern. Viele dieser Korridore führen durch Gebiete, in denen JNIM operiert.</p>



<h2 id="h-auch-cote-d-ivoire-und-ghana-betroffen" class="wp-block-heading"><span id="auch-cote-divoire-und-ghana-betroffen">Auch Côte d’Ivoire und Ghana betroffen</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Neben dem Dakar-Bamako-Korridor rückt der Abidjan-Bamako-Korridor stärker in den Fokus. Mali blieb 2025 wichtigster Kunde <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/westafrika/cote-divoire/" type="category" id="68">Côte d’Ivoires</a> innerhalb der Westafrikanischen Wirtschafts- und Währungsunion. Über diese Achse werden vor allem Erdölprodukte und Lebensmittel nach Mali geliefert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bis Ende 2025 wurden rund 1,47 Millionen Tonnen Waren über den Abidjan-Bamako-Korridor transportiert. Auch diese Verbindung geriet in der Region Sikasso unter JNIM-Beschuss.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Côte d’Ivoire ist zudem der wichtigste afrikanische Lieferant <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/westafrika/burkina-faso/" type="category" id="66">Burkina Fasos</a>. Geliefert werden vor allem Erdölprodukte, Strom und Düngemittel. Ein Teil der Importe nach Burkina Faso stammt aus Côte d’Ivoire, Ghana und Senegal oder wird durch diese Länder transportiert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Gefahren für Händler zeigen sich auch außerhalb Malis. Am 14. Februar wurden sieben ghanaische Tomatenhändler bei einem JNIM-Angriff in Titao im Norden Burkina Fasos getötet. Der Vorfall verdeutlicht, dass die Sicherheitsrisiken entlang der Handelswege nicht auf Mali beschränkt sind.</p>



<h2 id="h-militarische-begleitung-soll-lieferungen-sichern" class="wp-block-heading"><span id="militaerische-begleitung-soll-lieferungen-sichern">Militärische Begleitung soll Lieferungen sichern</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/niger-liefert-82-tanklastzuege-treibstoff-nach-mali-unter-aes-militaerschutz/" type="post" id="22251">Die malischen Behörden haben mehrere Maßnahmen ergriffen, um die Versorgung zu stabilisieren. Dazu gehören militärisch begleitete Treibstoffkonvois</a>. Seit November kommen dadurch wöchentlich rund 200 bis 300 Tanklastwagen ins Land.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Regierung unterzeichnete außerdem eine Vereinbarung mit malischen Erdölgruppen, um Zollverfahren zu beschleunigen. Zugleich wurde ein System eingeführt, das das Tanken begrenzen und den Schwarzmarkt eindämmen soll.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Darüber hinaus gibt es Versuche, die Lasten auf den Häfen von Dakar und Abidjan zu reduzieren, indem Handelsströme auf andere Häfen verlagert werden. Solche Umleitungen können kurzfristig Druck mindern, verändern aber nicht die grundlegende Verwundbarkeit der Straßenkorridore.</p>



<h2 id="h-regionale-zusammenarbeit-unter-druck" class="wp-block-heading"><span id="regionale-zusammenarbeit-unter-druck">Regionale Zusammenarbeit unter Druck</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Blockaden machen sichtbar, wie eng die Sicherheitslage im Sahel mit der Wirtschaft der Küstenstaaten verbunden ist. Handelswege, Häfen, Zollabwicklung und Versorgungsketten hängen über Grenzen hinweg zusammen. Wird ein Korridor blockiert, trifft das nicht nur Mali, sondern auch Exporteure, Spediteure, Fahrer und Hafenbetriebe in den Nachbarstaaten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Institute for Security Studies verweist auf regionale Organisationen wie die <a href="https://fokus-afrika.de/tag/ecowas/" type="post_tag" id="451">Wirtschaftsgemeinschaft Westafrikanischer Staaten</a>, die Allianz der Sahelstaaten, den Conseil de l’Entente, die Mano River Union und die Westafrikanische Wirtschafts- und Währungsunion. Sie stehen vor der Aufgabe, die Ausweitung solcher Blockadetaktiken auf weitere Straßenverbindungen zu verhindern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Angriffe vom 25. April zeigen zugleich die Grenzen einer rein militärischen Antwort. JNIM und die Azawad Liberation Front konnten trotz eigener Unterschiede größere Operationen koordinieren. Zwischen Sahel- und Küstenstaaten bleibt eine vergleichbare sicherheitspolitische Abstimmung schwierig.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Niger sitzt auf 1.800 Tonnen Uran fest</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/niger-sitzt-auf-1-800-tonnen-uran-fest/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 31 May 2026 22:27:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Niger]]></category>
		<category><![CDATA[4]]></category>
		<category><![CDATA[Frankreich]]></category>
		<category><![CDATA[Justiz]]></category>
		<category><![CDATA[Rohstoffe]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Niger kontrolliert die Somaïr politisch, doch Orano hält den juristischen Hebel. Mehr als 1.800 Tonnen Uran im Wert von rund 380 Millionen Dollar bleiben blockiert. Der Streit um Arlit verbindet Rohstoffe, Souveränität, Umweltvorwürfe und internationale Schiedsgerichtsbarkeit.<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fniger-sitzt-auf-1-800-tonnen-uran-fest%2F&amp;action_name=Niger%20sitzt%20auf%201.800%20Tonnen%20Uran%20fest&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Niger kann seinen verstaatlichten Uranbestand trotz politischer Kontrolle über die Somaïr nicht frei auf dem Weltmarkt verkaufen. Die Lage besteht seit der Nationalisierung des Unternehmens im Juni 2025. Mehr als 1.800 Tonnen Uran-Konzentrat mit einem geschätzten Wert von rund 380 Millionen Dollar liegen weiter im Land. Ein internationales Schiedsverfahren des französischen Konzerns Orano blockiert mögliche Verkäufe und macht Käufer vorsichtig.</p>



<h2 id="h-niamey-ubernimmt-die-kontrolle-uber-die-somair" class="wp-block-heading"><span id="niamey-uebernimmt-die-kontrolle-ueber-die-somair">Niamey übernimmt die Kontrolle über die Somaïr</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die nigrischen Behörden hatten im Juni 2025 die Somaïr nationalisiert, die die Uranmine von Arlit betreibt. Orano hielt zuvor 63,4 Prozent an dem Unternehmen. Die Mine zählt zu den politisch und wirtschaftlich wichtigsten Rohstoffanlagen des Landes.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Entscheidung war Teil einer schrittweisen Konfrontation zwischen Niamey und dem französischen Konzern. Der lokale Direktor von Orano wurde festgenommen. Am 14. November 2025 reiste General Abdourahamane Tiani nach Arlit und enthüllte dort die Plaque zur Nationalisierung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am 18. Mai 2026 verschärfte die nigrische Regierung den Kurs weiter. Der Ministerrat entzog Orano Mining die Konzession in Arlit. Diese war ursprünglich 1968 an die französische Kommission für Atomenergie vergeben worden und gehörte damit zu den ältesten ausländischen Bergbauarrangements auf dem afrikanischen Kontinent.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Niamey begründete den Entzug mit nicht gezahlten Flächenabgaben. Zugleich wurde eine nationale Gesellschaft geschaffen, die den Betrieb übernehmen soll.</p>



<h2 id="h-orano-setzt-auf-internationale-schiedsverfahren" class="wp-block-heading"><span id="orano-setzt-auf-internationale-schiedsverfahren">Orano setzt auf internationale Schiedsverfahren</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Frankreich und Orano verlagerten den Konflikt auf die internationale Rechtsebene. Das Verfahren läuft vor dem Internationalen Zentrum zur Beilegung von Investitionsstreitigkeiten, das zur Weltbank-Gruppe gehört.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am 23. September 2025 erhielt Orano dort eine Anordnung, die es den nigrischen Behörden untersagt, das von der Somaïr produzierte Uran zu verkaufen, zu übertragen oder den Transfer an Dritte zu ermöglichen. Der Konzern leitete inzwischen ein weiteres Schiedsverfahren vor derselben Instanz ein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese juristische Blockade wirkt direkt auf den Markt. Potenzielle Käufer müssen damit rechnen, in einen internationalen Rechtsstreit hineingezogen zu werden. Der nigrische Bergbauminister Ousmane Abarchi sprach am 4. Mai 2026 von einem „quasi-juristischen Harcèlement“. Zugleich räumte er ein, dass die Verfahren die Vermarktung blockieren, obwohl Niamey Gespräche mit aus seiner Sicht ernsthaften Käufern führt.</p>



<h2 id="h-lagerbestande-ohne-sicheren-exportweg" class="wp-block-heading"><span id="lagerbestaende-ohne-sicheren-exportweg">Lagerbestände ohne sicheren Exportweg</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Lage wird durch die Geografie Nigers verschärft. Das Land hat keinen eigenen Zugang zum Meer und ist für Rohstoffexporte auf Transitrouten über Nachbarstaaten angewiesen. Nach der Verschlechterung der Beziehungen zu Benin und Togo fehlen verlässliche Zugänge zu regionalen Häfen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Teil des Uranbestands soll am internationalen Flughafen von Niamey lagern. <a href="https://fokus-afrika.de/schuesse-und-explosionen-am-flughafen-niamey-nahe-uranium-lager/" type="post" id="24120">Im November 2025 soll ein Konvoi mit etwa 1.000 Tonnen Uran von Arlit aus über Burkina Faso in Richtung Togo aufgebrochen sein.</a> Orano bezeichnete diese Bewegung als Verstoß gegen die Anordnung des Schiedsgerichts.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Februar 2026 bot General Tiani an, Frankreich rund 95 Tonnen Uran zu übergeben. Diese Menge entspricht der Beteiligung Oranos an der Somaïr. Der Konzern wertete den Schritt als mögliches Signal für Verhandlungen. Eine formelle Einigung wurde seitdem nicht bekannt.</p>



<h2 id="h-umweltvorwurfe-erhohen-den-druck-auf-orano" class="wp-block-heading"><span id="umweltvorwuerfe-erhoehen-den-druck-auf-orano">Umweltvorwürfe erhöhen den Druck auf Orano</span></h2>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="1024" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/06/니제르_우라늄광산_1451.jpeg" alt="" class="wp-image-27796 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/06/니제르_우라늄광산_1451.jpeg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/06/니제르_우라늄광산_1451-300x300.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/06/니제르_우라늄광산_1451-150x150.jpeg 150w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/06/니제르_우라늄광산_1451-768x768.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/06/니제르_우라늄광산_1451-80x80.jpeg 80w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/06/니제르_우라늄광산_1451-110x110.jpeg 110w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/06/니제르_우라늄광산_1451-380x380.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/06/니제르_우라늄광산_1451-800x800.jpeg 800w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Niamey verbindet den Streit um Eigentum und Exportrechte inzwischen auch mit Umweltvorwürfen. Am 4. Februar 2026 kündigte der nigrische Justizminister eine Klage gegen Orano wegen „ökologischer Katastrophe“ an. Hintergrund ist die Entdeckung von 400 Fässern mit radioaktivem Material auf einem früheren Standort im Departement Arlit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Expertenausschuss soll Umwelt-, Gesundheits- und Steuerverstöße dokumentieren. Die nigrischen Behörden wollen die Vorwürfe auch vor französischen und internationalen Instanzen vorbringen.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Niamey verweist zudem auf die Verteilung der Einnahmen aus jahrzehntelanger Uranförderung. Nach nigrischer Darstellung gingen zwischen 1971 und 2024 rund 86 Prozent der Erlöse an Orano, während Niger 9,2 Prozent erhalten habe.</p>



<h2 id="h-uranstreit-bleibt-von-schiedsverfahren-abhangig" class="wp-block-heading"><span id="uranstreit-bleibt-von-schiedsverfahren-abhaengig">Uranstreit bleibt von Schiedsverfahren abhängig</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Konflikt zeigt die zwei Ebenen der Auseinandersetzung. Politisch hat Niger die Kontrolle über die Somaïr und die Arlit-Konzession übernommen. Wirtschaftlich bleibt der Spielraum begrenzt, solange Käufer, Transportwege und internationale Schiedsverfahren nicht geklärt sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die nächste Anhörung vor dem Schiedsgericht wurde von den beteiligten Parteien noch nicht öffentlich terminiert. Bis dahin bleibt der Uranbestand in Niger blockiert, während Niamey und Orano um Eigentum, Entschädigung, Umweltverantwortung und Exportrechte streiten.</p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/niger-sitzt-auf-1-800-tonnen-uran-fest/">Niger sitzt auf 1.800 Tonnen Uran fest</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Afrikas Rohstoffe rücken in Deutschlands Sicherheitsagenda</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/afrikas-rohstoffe-ruecken-in-deutschlands-sicherheitsagenda/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 May 2026 23:28:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Institutionelle Beziehungen]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftsnachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[5]]></category>
		<category><![CDATA[Industrie]]></category>
		<category><![CDATA[Rohstoffe]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://fokus-afrika.de/?p=27743</guid>

					<description><![CDATA[<p>Deutschlands Energiewende braucht Rohstoffe. Viele davon kommen aus Ländern des Globalen Südens. Neue Regierungsangaben zeigen, wie stark Afrika in Berlins Rohstoffstrategie hineinrückt.<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fafrikas-rohstoffe-ruecken-in-deutschlands-sicherheitsagenda%2F&amp;action_name=Afrikas%20Rohstoffe%20r%C3%BCcken%20in%20Deutschlands%20Sicherheitsagenda&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/afrikas-rohstoffe-ruecken-in-deutschlands-sicherheitsagenda/">Afrikas Rohstoffe rücken in Deutschlands Sicherheitsagenda</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Deutschland behandelt den Zugang zu wichtigen Rohstoffen zunehmend als Frage von Sicherheit und Industriepolitik. Die Bundesregierung hat nach einem Beschluss des Nationalen Sicherheitsrats einen Aktionsplan Rohstoffe erarbeitet, will ihn aber nicht veröffentlichen. Zugleich laufen deutsche und europäische Programme mit Rohstoffbezug in mehreren afrikanischen Ländern. Betroffen sind unter anderem Mauretanien, Mosambik, Namibia, Sambia, Südafrika, Algerien und Ghana.</p>



<h2 id="h-berlin-will-abhangigkeiten-verringern" class="wp-block-heading"><span id="berlin-will-abhaengigkeiten-verringern">Berlin will Abhängigkeiten verringern</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Für Deutschland geht es um Rohstoffe, die in Batterien, Stromnetzen, Windkraftanlagen, Halbleitern, Autos und digitaler Technik gebraucht werden. Dazu zählen Lithium, Kupfer, Kobalt, Nickel, Tantal, Seltene Erden, Mangan und Graphit. Viele dieser Stoffe werden außerhalb Europas gefördert, oft in Ländern des Globalen Südens.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Bundesregierung will die Versorgung deutscher Unternehmen breiter aufstellen. Kein strategischer Rohstoff soll künftig zu stark von einem einzelnen Drittland abhängen. Auf europäischer Ebene gilt dafür eine Zielmarke: Bis 2030 soll bei strategischen Rohstoffen höchstens 65 Prozent des europäischen Bedarfs aus einem einzigen Drittstaat kommen. Außerdem sollen mehr Rohstoffe in Europa gefördert, verarbeitet und wiederverwertet werden.</p>



<h2 id="h-mehrere-afrikanische-lander-im-fokus" class="wp-block-heading"><span id="mehrere-afrikanische-laender-im-fokus">Mehrere afrikanische Länder im Fokus</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Afrika spielt in dieser Strategie an mehreren Stellen eine Rolle. In Mauretanien unterstützt Deutschland Vorhaben mit Bezug zu Gold, Kupfer und Eisen. In Mosambik geht es um verantwortungsvolle Lieferketten und ein besseres Management des Bergbausektors. Namibia ist Teil von Projekten zur Nutzung mineralischer Rohstoffe und zur Förderung kritischer Rohstoffe für die Energiewende.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch Sambia und Südafrika tauchen in den Programmen auf. In Sambia geht es um Politik für kritische Rohstoffe. <a href="https://fokus-afrika.de/deutschland-unterstuetzt-suedafrikas-energiewende/">In Südafrika stehen Batterierohstoffe und Wertschöpfung rund um grünen Wasserstoff im Mittelpunkt, darunter Vanadium, Mangan, Nickel, Kupfer, Graphit und Kobalt.</a></p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="990" height="557" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/oport-katherina-reiche.webp" alt="" class="wp-image-27745 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/oport-katherina-reiche.webp 990w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/oport-katherina-reiche-300x169.webp 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/oport-katherina-reiche-768x432.webp 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/oport-katherina-reiche-380x214.webp 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/oport-katherina-reiche-800x450.webp 800w" sizes="(max-width: 990px) 100vw, 990px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Damit wird sichtbar, wie eng deutsche Industriepolitik, Energiewende und afrikanische Rohstoffländer miteinander verbunden sind. Für Deutschland sind diese Rohstoffe Teil der wirtschaftlichen Sicherheit. Für viele afrikanische Staaten geht es darum, nicht nur Lieferant unverarbeiteter Rohstoffe zu bleiben, sondern mehr Wertschöpfung im eigenen Land aufzubauen.</p>
</div></div>



<h2 id="h-der-druck-kommt-aus-der-energiewende" class="wp-block-heading"><span id="der-druck-kommt-aus-der-energiewende">Der Druck kommt aus der Energiewende</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Bedarf wächst, weil moderne Industrie ohne diese Rohstoffe kaum funktioniert. Batterien brauchen Lithium, Kobalt, Nickel, Mangan und Graphit. Stromnetze und Elektromotoren benötigen Kupfer. Halbleiter, Magnete und Hochtechnologie hängen von weiteren seltenen oder schwer zugänglichen Metallen ab.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die politische Debatte dreht sich deshalb nicht mehr nur um Handel. Rohstoffe sind Teil der Frage, wer künftig Batterien, Chips, grüne Technologien und Rüstungsgüter herstellen kann. Die Bundesregierung verweist auf Kreislaufwirtschaft, Recycling und neue Lieferketten. Zugleich bleibt der Abbau vieler Rohstoffe mit Risiken verbunden, besonders dort, wo Minen Arbeits- und Umweltstandards nicht einhalten.</p>



<h2 id="h-der-kongo-zeigt-die-schattenseite-des-rohstoffbooms" class="wp-block-heading"><span id="der-kongo-zeigt-die-schattenseite-des-rohstoffbooms">Der Kongo zeigt die Schattenseite des Rohstoffbooms</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Linksfraktion stellte ihre <a href="https://dserver.bundestag.de/btd/21/059/2105977.pdf">Anfrage</a> auch vor dem Hintergrund eines schweren Minenunglücks in der Demokratischen Republik Kongo. In der Coltanmine Rubaya im <a href="https://fokus-afrika.de/is-reklamiert-angriff-auf-goldminen-in-ituri/" type="post" id="25706">Osten des Landes</a> kamen Ende Januar 2026 mehr als 200 Menschen ums Leben. Die Mine gilt als einer der wichtigen Orte für Coltan, aus dem Tantal gewonnen wird. Tantal wird in der Elektronik und in der Halbleiterindustrie gebraucht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Fall macht sichtbar, welche Spannung hinter dem Rohstoffbedarf steckt. In Deutschland und Europa stehen Digitalisierung, Energiewende und industrielle Unabhängigkeit im Vordergrund. In Förderregionen geht es häufig um Sicherheit der Arbeiter, Umweltzerstörung, Landkonflikte und die Frage, wer vom Abbau tatsächlich profitiert.</p>



<h2 id="h-bundesregierung-verweist-auf-standards" class="wp-block-heading"><span id="bundesregierung-verweist-auf-standards">Bundesregierung verweist auf Standards</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Bundesregierung betont, sie unterstütze internationale Regeln für verantwortungsvolle Lieferketten. Dazu gehören die Leitprinzipien der Vereinten Nationen für Wirtschaft und Menschenrechte sowie Vorgaben der OECD für Rohstoffe aus Konflikt- und Hochrisikogebieten. Bei deutschen Förderinstrumenten sollen Umwelt-, Sozial- und Menschenrechtsfragen geprüft werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gleichzeitig bleiben Lücken sichtbar. Zu bestehenden Rohstoffpartnerschaften liegen bislang keine formelle Auswertung und kein Monitoringbericht vor. Seit 2021 wurden Rohstoffpartnerschaften auch nicht angepasst oder ausgesetzt, weil Menschenrechts- oder Umweltrisiken festgestellt wurden. Kritik von zivilgesellschaftlichen Akteuren an möglichen kolonialen Mustern in der Rohstoffpolitik nimmt die Bundesregierung nach eigener Darstellung zur Kenntnis, bewertet sie aber nicht.</p>



<h2 id="h-offentliche-garantien-private-interessen" class="wp-block-heading"><span id="oeffentliche-garantien-private-interessen">Öffentliche Garantien, private Interessen</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/afd-hakt-nach-bmz-oeffnet-entwicklungspolitik-staerker-fuer-unternehmen/">Auch deutsche Absicherungen und Finanzierungsinstrumente spielen eine Rolle. </a>Für Algerien wurde 2022 eine Investitionsgarantie im Bereich Erdöl- und Erdgasförderung mit einer Kapitaldeckung von 104,3 Millionen Euro übernommen. Für dieses Projekt gab es Auflagen zu Umwelt-, Sozial- und Menschenrechtsaspekten. Im Rohstoffbereich wurden außerdem Hinweise oder Beschwerden zu Umweltverstößen bekannt, darunter bei einem 2022 abgesicherten Vorhaben in Ghana.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei Exportkreditgarantien im Rohstoffbereich entfällt seit 2021 ein erheblicher Teil auf fossile Rohstoffe oder Infrastruktur, die mit fossilen Rohstoffen verbunden ist. Die Bundesregierung nennt dafür einen Anteil von rund 60 Prozent. Namen beteiligter Unternehmen veröffentlicht sie nicht und verweist auf Geschäftsgeheimnisse.</p>



<h2 id="h-rohstoffpolitik-zwischen-versorgung-und-verantwortung" class="wp-block-heading"><span id="rohstoffpolitik-zwischen-versorgung-und-verantwortung">Rohstoffpolitik zwischen Versorgung und Verantwortung</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die deutsche Rohstoffpolitik bewegt sich damit zwischen zwei Zielen. Einerseits will Berlin Unternehmen beim Zugang zu wichtigen Rohstoffen unterstützen und Abhängigkeiten verringern. Andererseits sollen Menschenrechte, Umweltstandards und lokale Entwicklung in den Förderländern berücksichtigt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für afrikanische Staaten liegt darin ein zentraler Punkt. Entscheidend ist nicht nur, ob Rohstoffe geliefert werden. <a href="https://fokus-afrika.de/un-sicherheitsrat-diskutiert-risiken-und-chancen-kritischer-rohstoffe/">Entscheidend ist auch, ob mehr Verarbeitung, Beschäftigung und Kontrolle in den Förderländern entstehen.</a> Die Bundesregierung nennt lokale Wertschöpfung als Ziel ihrer Entwicklungszusammenarbeit im Rohstoffbereich. Eine umfassende öffentliche Bewertung der bisherigen Rohstoffpartnerschaften liegt bislang nicht vor.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fafrikas-rohstoffe-ruecken-in-deutschlands-sicherheitsagenda%2F&amp;action_name=Afrikas%20Rohstoffe%20r%C3%BCcken%20in%20Deutschlands%20Sicherheitsagenda&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /><p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>IWF fordert neues Wachstumsmodell für Afrika</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/iwf-fordert-neues-wachstumsmodell-fuer-afrika/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 May 2026 20:49:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Internationale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftsnachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[4]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Investitionen]]></category>
		<category><![CDATA[IWF]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://fokus-afrika.de/?p=27673</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der IWF fordert für Subsahara-Afrika eine Wachstumswende: weniger Abhängigkeit von öffentlichen Ausgaben, mehr private Investitionen, höhere Produktivität und bessere Jobs für eine junge Bevölkerung.<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fiwf-fordert-neues-wachstumsmodell-fuer-afrika%2F&amp;action_name=IWF%20fordert%20neues%20Wachstumsmodell%20f%C3%BCr%20Afrika&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/iwf-fordert-neues-wachstumsmodell-fuer-afrika/">IWF fordert neues Wachstumsmodell für Afrika</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Der Internationale Währungsfonds fordert für Subsahara-Afrika eine wirtschaftspolitische Neuausrichtung hin zu mehr privaten Investitionen, höherer Produktivität und besseren Arbeitsplätzen. Die Analyse veröffentlichte der IWF am 21. Mai 2026. Das bisher stark von öffentlichen Investitionen getragene Wachstumsmodell stößt nach Einschätzung der Organisation an Grenzen. Hohe Schulden, steigende Finanzierungskosten und sinkende externe Hilfe verringern den Spielraum vieler Regierungen.</p>



<h2 id="h-offentliche-investitionen-reichen-nicht-mehr-aus" class="wp-block-heading"><span id="oeffentliche-investitionen-reichen-nicht-mehr-aus">Öffentliche Investitionen reichen nicht mehr aus</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der IWF sieht die Region in einer Phase engerer wirtschaftlicher Möglichkeiten. Viele Staaten haben in den vergangenen Jahren stark auf öffentliche Ausgaben gesetzt, um Infrastruktur auszubauen, Wachstum zu stützen und soziale Programme zu finanzieren. Dieses Modell wird schwieriger, weil Staatshaushalte unter Druck stehen und Kredite teurer geworden sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Da sich die globale Lage verschlechtert und der politische Spielraum schrumpft, braucht die Region ein neues Wachstumsmodell“, schreibt der Fonds. Dieses Modell solle private Investitionen mobilisieren, die Produktivität erhöhen und bessere Jobs für eine schnell wachsende junge Erwerbsbevölkerung schaffen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Analyse konzentriert sich auf Subsahara-Afrika. Dort bleibt das Wachstum aus Sicht des IWF zu schwach, um den Lebensstandard breiter Bevölkerungsschichten deutlich zu verbessern.</p>



<h2 id="h-junge-bevolkerung-braucht-mehr-produktive-arbeit" class="wp-block-heading"><span id="junge-bevoelkerung-braucht-mehr-produktive-arbeit">Junge Bevölkerung braucht mehr produktive Arbeit</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Beschäftigungsfrage prägt die wirtschaftliche Lage vieler afrikanischer Staaten. Jedes Jahr drängen Millionen junge Menschen auf den Arbeitsmarkt. Viele finden Arbeit nur im informellen Sektor, in gering produktiven Tätigkeiten oder in Bereichen mit unsicheren Einkommen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der IWF verbindet seine Forderung nach einem neuen Wachstumspfad deshalb mit der Schaffung besserer Arbeitsplätze. Private Unternehmen sollen stärker investieren können, wenn rechtliche Rahmenbedingungen, Infrastruktur, Energieversorgung und Finanzsysteme verlässlicher werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Fonds sieht Produktivitätsgewinne als Voraussetzung dafür, dass Wachstum stärker bei Beschäftigten und Unternehmen ankommt. Höhere Produktivität bedeutet, dass Betriebe mit besseren Verfahren, besserer Technik und besser ausgebildeten Arbeitskräften mehr Wertschöpfung erzielen können.</p>



<h2 id="h-staatsunternehmen-geraten-starker-in-den-blick" class="wp-block-heading"><span id="staatsunternehmen-geraten-staerker-in-den-blick">Staatsunternehmen geraten stärker in den Blick</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Eine zentrale Rolle spielen aus Sicht des IWF Reformen staatlicher Unternehmen. Besonders Energie und Transport gelten als Bereiche, in denen ineffiziente Strukturen das Wachstum bremsen können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Fonds verweist auf Tarife, die politisch unter den tatsächlichen Kosten gehalten werden. Solche Preise können Haushalte kurzfristig entlasten, schwächen aber oft die Investitionsfähigkeit der Anbieter. Die Folgen zeigen sich in schlechter Wartung, unzureichendem Ausbau und schwächerer Servicequalität.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/imf-draengt-auf-abschaffung-der-energie-subventionen/">Im Energiesektor trifft dies viele Unternehmen direkt.</a> Stromausfälle, hohe Eigenversorgungskosten und unsichere Netze erschweren Produktion, Handel und industrielle Entwicklung. Im Transportsektor verteuern mangelhafte Straßen, Häfen und Schienenverbindungen den Warenverkehr.</p>



<h2 id="h-reformen-sollen-privates-kapital-erleichtern" class="wp-block-heading"><span id="reformen-sollen-privates-kapital-erleichtern">Reformen sollen privates Kapital erleichtern</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der IWF fordert keine abrupte Abkehr staatlicher Verantwortung. Die Analyse zielt auf eine schrittweise Verschiebung: Regierungen sollen Rahmenbedingungen schaffen, in denen private Investitionen stärker zur wirtschaftlichen Dynamik beitragen.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="682" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/11_International_Monetary_Fund_IMF_in_Washington_DC_USA_-_Creative_Commons_CC-BY-1024x682.jpg" alt="" class="wp-image-27675 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/11_International_Monetary_Fund_IMF_in_Washington_DC_USA_-_Creative_Commons_CC-BY-1024x682.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/11_International_Monetary_Fund_IMF_in_Washington_DC_USA_-_Creative_Commons_CC-BY-300x200.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/11_International_Monetary_Fund_IMF_in_Washington_DC_USA_-_Creative_Commons_CC-BY-768x512.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/11_International_Monetary_Fund_IMF_in_Washington_DC_USA_-_Creative_Commons_CC-BY-380x253.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/11_International_Monetary_Fund_IMF_in_Washington_DC_USA_-_Creative_Commons_CC-BY-800x533.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/11_International_Monetary_Fund_IMF_in_Washington_DC_USA_-_Creative_Commons_CC-BY-1160x773.jpg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/11_International_Monetary_Fund_IMF_in_Washington_DC_USA_-_Creative_Commons_CC-BY.jpg 1280w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Dazu gehören verlässlichere Regulierung, bessere Unternehmensbedingungen, Reformen im Finanzsektor und gezielte Investitionen in Infrastruktur, die private Aktivität erleichtert. Öffentliche Mittel sollen stärker dort eingesetzt werden, wo sie private Investitionen anziehen oder produktive Engpässe lösen.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Für afrikanische Regierungen entsteht damit ein engerer Handlungskorridor. Sie müssen Investitionen fördern, Schulden begrenzen und soziale Belastungen kontrollieren. Der IWF verbindet seine Forderung deshalb mit Strukturreformen, die Wachstum weniger abhängig von staatlichen Ausgaben machen sollen.</p>



<h2 id="h-sinkende-hilfe-verscharft-den-druck" class="wp-block-heading"><span id="sinkende-hilfe-verschaerft-den-druck">Sinkende Hilfe verschärft den Druck</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/iwf-senkt-kreditkosten-um-36/">Der Rückgang externer Unterstützung verändert die Finanzierungslage vieler afrikanischer Staaten. Entwicklungshilfe, günstige Kredite und internationale Programme haben lange dazu beigetragen, Haushalte und Investitionsprojekte zu stützen.</a> Wenn diese Mittel knapper werden, wächst der Druck, stärker auf inländische Ressourcen und privates Kapital zurückzugreifen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der IWF sieht darin einen zusätzlichen Grund für wirtschaftspolitische Anpassungen. Ein stärker investitionsgetriebenes Privatsektor-Modell soll Staaten helfen, Wachstum zu stabilisieren, ohne die Schuldenlast weiter auszuweiten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Analyse fügt sich in eine breitere Debatte über Afrikas Finanzierungslücke ein. Auf dem Kontinent steigt der Bedarf an Kapital für Energie, Infrastruktur, Ernährungssicherheit, Klimaanpassung und Beschäftigung. Der IWF setzt dabei auf Reformen, die private Investitionen erleichtern und öffentliche Mittel gezielter einsetzen.</p>
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		<title>Botswana im freien Fall: Inflation springt, Diamantenflaute bremst Wirtschaft</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/botswana-im-freien-fall-inflation-springt-diamantenflaute-bremst-wirtschaft/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 24 May 2026 11:08:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Botsuana]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Rohstoffe]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Botswana gerät wirtschaftlich stärker unter Druck: Die Inflation springt auf 10,3 Prozent, während die Diamantenflaute das wichtigste Exportgeschäft des Landes belastet.<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fbotswana-im-freien-fall-inflation-springt-diamantenflaute-bremst-wirtschaft%2F&amp;action_name=Botswana%20im%20freien%20Fall%3A%20Inflation%20springt%2C%20Diamantenflaute%20bremst%20Wirtschaft&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Botswana steht unter doppeltem wirtschaftlichem Druck: Die Preise steigen so stark wie seit Jahren kaum, während die Diamantenflaute das wichtigste Exportgeschäft belastet. Im April sprang die Jahresteuerung auf 10,3 Prozent, nach 4,2 Prozent im März. Statistics Botswana und die Bank of Botswana führen den Anstieg vor allem auf höhere Kraftstoffpreise, teurere öffentliche Transporte und steigende Prämien im Gesundheitsbereich zurück. Zugleich verweist die Zentralbank auf schwache Nachfrage nach Diamanten, veränderte Verbraucherpräferenzen und eine weiterhin langsame Diversifizierung der Wirtschaft.&nbsp;</p>



<h2 id="h-preisschock-trifft-haushalte-und-zentralbank" class="wp-block-heading"><span id="preisschock-trifft-haushalte-und-zentralbank">Preisschock trifft Haushalte und Zentralbank</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Inflationssprung hat Botswana innerhalb eines Monats aus dem Zielkorridor der Zentralbank herausgeführt. <a href="https://fokus-afrika.de/bank-of-botswana-vor-entscheidender-zinsentscheidung/">Die Bank of Botswana nennt für die mittlere Frist einen Zielbereich von drei bis sechs Prozent.</a> Mit 10,3 Prozent liegt die Teuerung nun deutlich darüber. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der stärkste Beitrag kam aus dem Verkehrsbereich. Statistics Botswana beziffert dessen Anteil an der Jahresinflation im April auf 7,4 Prozentpunkte. Danach folgten sonstige Waren und Dienstleistungen mit 1,1 Prozentpunkten sowie Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke mit 0,9 Prozentpunkten.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Daten zeigen auch, wie stark der Preisdruck über importierte Güter wirkt. Die Inflation bei importierten handelbaren Waren stieg von 6,6 Prozent im März auf 17,8 Prozent im April. Die gesamte Inflation handelbarer Waren erreichte 15 Prozent. Die Bank of Botswana sieht darin vor allem die Folgen höherer Kraftstoffkosten.&nbsp;</p>



<h2 id="h-kraftstoff-und-transport-treiben-die-teuerung" class="wp-block-heading"><span id="kraftstoff-und-transport-treiben-die-teuerung">Kraftstoff und Transport treiben die Teuerung</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Verkehrsindex stieg zwischen März und April um 21,1 Prozent. Ausschlaggebend waren höhere Einzelhandelspreise für Diesel und Benzin sowie gestiegene Tarife im öffentlichen Verkehr. Minibusse und Sammeltaxis wurden teurer, auch Fernverkehrstarife wurden angehoben.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Damit verschiebt sich die Inflation von einer statistischen Kennzahl in den Alltag vieler Haushalte. Teurere Mobilität wirkt in einem Flächenland wie Botswana auf Arbeitswege, Lieferketten, Lebensmittelpreise und Dienstleistungen. Die Zentralbank verzeichnete zusätzlich höhere Prämien im Gesundheitsbereich, die den Preisdruck verstärkten.&nbsp;</p>



<h2 id="h-diamantenmarkt-belastet-das-wachstumsmodell" class="wp-block-heading"><span id="diamantenmarkt-belastet-das-wachstumsmodell">Diamantenmarkt belastet das Wachstumsmodell</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Parallel zum Preisschock bleibt der Diamantensektor unter Druck. Der&nbsp;<em>Sunday Standard</em>&nbsp;berichtete unter Berufung auf die Bank of Botswana, schwache weltweite Nachfrage, veränderte Käuferpräferenzen und der langsame Fortschritt bei der wirtschaftlichen Diversifizierung belasteten das Wachstum weiter.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Botswana gehört zu den wichtigsten Produzenten natürlicher Rohdiamanten. Der Sektor stand über Jahrzehnte für Staatseinnahmen, Exporte und öffentliche Investitionen. Reuters berichtete im März unter Berufung auf S&amp;P Global Ratings, Diamanten hätten historisch rund 70 Prozent der Exporte und etwa ein Drittel der Staatseinnahmen ausgemacht.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Krise am Diamantenmarkt ist nicht nur konjunkturell. S&amp;P verwies auf schwache Nachfrage in China, Konkurrenz durch im Labor hergestellte Diamanten, veränderte Konsumgewohnheiten und geringere Ausgaben im Luxussegment. Debswana, Botswanas wichtigster Diamantenproduzent, hatte seine Förderung bereits deutlich reduziert.&nbsp;</p>



<h2 id="h-ratingdruck-nach-schwachen-wachstumsjahren" class="wp-block-heading"><span id="ratingdruck-nach-schwachen-wachstumsjahren">Ratingdruck nach schwachen Wachstumsjahren</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ratingagentur S&amp;P senkte Botswanas langfristige Bonitätsbewertung im März von „BBB“ auf „BBB-“ und hielt den Ausblick negativ. Als Grund nannte die Agentur strukturelle Schwächen im globalen Diamantenmarkt und den Druck auf eine rohstoffabhängige Volkswirtschaft.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für 2026 erwartet S&amp;P nur ein Wachstum von 2,5 Prozent, nachdem die Wirtschaft 2024 und 2025 geschrumpft war. Das Haushaltsdefizit dürfte nach der Reuters-Meldung im Finanzjahr 2026/27 bei 8,9 Prozent des Bruttoinlandsprodukts liegen.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Botswana steht damit vor zwei gleichzeitigen Belastungen: Die Inflation erhöht den Druck auf Haushalte und Geldpolitik, während die Diamantenflaute die Einnahmen des Staates und das traditionelle Wachstumsmodell schwächt.</p>



<h2 id="h-diversifizierung-bleibt-der-neuralgische-punkt" class="wp-block-heading"><span id="diversifizierung-bleibt-der-neuralgische-punkt">Diversifizierung bleibt der neuralgische Punkt</span></h2>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="910" height="1024" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/Duma_Boko_2025-910x1024.png" alt="" class="wp-image-27638 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/Duma_Boko_2025-910x1024.png 910w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/Duma_Boko_2025-267x300.png 267w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/Duma_Boko_2025-768x864.png 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/Duma_Boko_2025-380x428.png 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/Duma_Boko_2025-800x900.png 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/Duma_Boko_2025.png 960w" sizes="(max-width: 910px) 100vw, 910px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/botswana-wirbt-auf-der-itb-berlin-fuer-investitionen-und-internationalen-tourismus/">Die Regierung in Gaborone spricht seit Jahren über eine breitere wirtschaftliche Basis jenseits der Diamanten.</a> Die aktuellen Daten zeigen jedoch, wie eng Preisstabilität, Außenhandel und Staatsfinanzen weiter mit Rohstofferlösen und Importkosten verbunden sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Bank of Botswana sieht die schleppende Diversifizierung ausdrücklich als Teil des Problems. Solange alternative Exportsektoren nicht stark genug wachsen, bleibt das Land anfällig für Schwankungen am Diamantenmarkt, höhere Energiepreise und externe Nachfrageeinbrüche.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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	</item>
		<item>
		<title>Afrika fordert günstigere Kredite – Macron verspricht 23 Milliarden € an Investitionen</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/afrika-fordert-guenstigere-kredite-macron-verspricht-23-milliarden-e-an-investitionen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 May 2026 20:37:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kenia]]></category>
		<category><![CDATA[Kontinentale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftsnachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[1]]></category>
		<category><![CDATA[5]]></category>
		<category><![CDATA[AU]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Frankreich]]></category>
		<category><![CDATA[Investitionen]]></category>
		<category><![CDATA[UN]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Afrika fordert in Nairobi eine neue Bewertung seiner Risiken: weniger Kreditkosten, mehr Investitionen, stärkere Mitsprache in der Weltfinanzordnung.<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fafrika-fordert-guenstigere-kredite-macron-verspricht-23-milliarden-e-an-investitionen%2F&amp;action_name=Afrika%20fordert%20g%C3%BCnstigere%20Kredite%20%E2%80%93%20Macron%20verspricht%2023%20Milliarden%20%E2%82%AC%20an%20Investitionen&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Afrikanische Staats- und Regierungschefs drängen beim Africa Forward Summit in Nairobi auf eine Neubewertung finanzieller Risiken auf dem Kontinent und auf mehr Investitionen in Industrie, Energie und Infrastruktur. Der zweitägige Gipfel findet am 11. und 12. Mai statt. Gastgeber sind Kenias Präsident William Ruto und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron, beteiligt sind UN-Generalsekretär António Guterres und Delegationen aus mehr als 30 afrikanischen Staaten. Kern der Beratungen sind niedrigere Kapitalkosten, Reformen der globalen Finanzordnung und neue Finanzierungswege für afrikanische Projekte.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-finanzmarkte-sollen-afrika-anders-bewerten"><span id="finanzmaerkte-sollen-afrika-anders-bewerten">Finanzmärkte sollen Afrika anders bewerten</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Kenias Außenminister Musalia Mudavadi machte vor dem Gipfel deutlich, dass afrikanische Staaten und Unternehmen seit Jahren höhere Finanzierungskosten tragen. „Afrika ist immer als Hochrisikoraum angesehen worden“, sagte Mudavadi der Nachrichtenagentur&nbsp;<em>Reuters</em>. Der Zugang zu Krediten sei deshalb für Regierungen und Unternehmen oft an höhere Zinssätze gebunden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mudavadi forderte eine andere Bewertung afrikanischer Märkte durch internationale Finanzakteure. Konflikte in anderen Weltregionen zeigten, dass Risiko nicht einseitig mit Afrika verbunden werden könne. <a href="https://fokus-afrika.de/iwf-senkt-kreditkosten-um-36/">Afrikanische Regierungen kritisieren seit Langem, dass globale Ratingagenturen die Risiken des Kontinents zu hoch ansetzen und damit Kreditkosten erhöhen. </a>Die großen Agenturen S&amp;P Global Ratings, Moody’s und Fitch weisen den Vorwurf regionaler Voreingenommenheit zurück und verweisen auf weltweit angewandte Kriterien.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/HIHHOrlWUAA1wjq-1024x683.jpeg" alt="" class="wp-image-27336 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/HIHHOrlWUAA1wjq-1024x683.jpeg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/HIHHOrlWUAA1wjq-300x200.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/HIHHOrlWUAA1wjq-768x512.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/HIHHOrlWUAA1wjq-1536x1024.jpeg 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/HIHHOrlWUAA1wjq-2048x1366.jpeg 2048w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/HIHHOrlWUAA1wjq-380x253.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/HIHHOrlWUAA1wjq-800x533.jpeg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/HIHHOrlWUAA1wjq-1160x774.jpeg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/HIHHOrlWUAA1wjq.jpeg 2080w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/kenias-praesident-ruto-stellt-afrikanische-union-offen-infrage/">Die Afrikanische Union arbeitet an einer kontinentalen Ratingagentur, die aus afrikanischer Sicht ein genaueres Bild wirtschaftlicher Risiken liefern soll.</a> Mudavadi bezeichnete dieses Vorhaben als „kritisch“. Die Afrikanische Export-Import Bank hatte im Januar ihre Zusammenarbeit mit Fitch beendet, weil sie die Bewertungspraxis der Agentur kritisierte.</p>
</div></div>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-ruto-setzt-auf-afrikanisches-kapital"><span id="ruto-setzt-auf-afrikanisches-kapital">Ruto setzt auf afrikanisches Kapital</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Kenias Präsident William Ruto verband die Debatte über Kreditkosten mit der Forderung nach mehr afrikanischer Eigenfinanzierung. Das internationale Finanzsystem bleibe strukturell ungleich, sagte Ruto in Nairobi. Afrikanische Länder seien mit hohen Kreditkosten, begrenztem Zugang zu günstiger Finanzierung und verzerrten Risikowahrnehmungen konfrontiert.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/HIHHOqGWUAA5l6e-1024x683.jpeg" alt="" class="wp-image-27335 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/HIHHOqGWUAA5l6e-1024x683.jpeg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/HIHHOqGWUAA5l6e-300x200.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/HIHHOqGWUAA5l6e-768x512.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/HIHHOqGWUAA5l6e-1536x1024.jpeg 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/HIHHOqGWUAA5l6e-2048x1366.jpeg 2048w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/HIHHOqGWUAA5l6e-380x253.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/HIHHOqGWUAA5l6e-800x533.jpeg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/HIHHOqGWUAA5l6e-1160x774.jpeg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/HIHHOqGWUAA5l6e.jpeg 2080w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Ruto unterstützte ausdrücklich den Aufbau einer afrikanischen Kreditratingagentur. Sie solle bestehende globale Institutionen nicht ersetzen, sondern Verzerrungen bei der Bewertung afrikanischer Volkswirtschaften korrigieren. „Afrika muss Afrika zunehmend selbst finanzieren“, sagte Ruto.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Nach seinen Angaben verfügt der Kontinent über mehr als vier Billionen Dollar an langfristigen inländischen Ersparnissen, darunter mehr als eine Billion Dollar in Pensions- und Versicherungsvermögen sowie mehr als 500 Milliarden Dollar an Zentralbankreserven. Gleichzeitig fehlten vielen Staaten Mittel für Infrastruktur, Energie, Industrieparks, Logistiknetze und Wohnungsbau.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ruto verwies auf Kenias National Infrastructure Fund. Der Fonds habe in den vergangenen vier Monaten rund eine Milliarde Dollar mobilisiert. Zudem seien in dreieinhalb Jahren fast vier Milliarden Dollar für das kenianische Programm für bezahlbaren Wohnraum lokal beschafft worden.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-macron-nennt-23-milliarden-euro-private-investitionen"><span id="macron-nennt-23-milliarden-euro-private-investitionen">Macron nennt 23 Milliarden Euro private Investitionen</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Frankreichs Präsident Emmanuel Macron stellte den Gipfel als Teil einer neuen Partnerschaft zwischen Frankreich, Europa und Afrika dar. Er sprach sich für Ko-Investitionen statt klassischer Hilfslogik aus. „Was ich anbiete, ist nicht Hilfe. Diese Zeit liegt hinter uns“, sagte Macron in Nairobi.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Macron kündigte private Investitionen in Höhe von 23 Milliarden Euro an. Davon sollen 14 Milliarden Euro auf französische Unternehmen in Afrika entfallen und neun Milliarden Euro auf afrikanische Unternehmen auf dem Kontinent. Die Investitionen sollen unter anderem in Industrie, Künstliche Intelligenz, Gesundheit, nachhaltige Landwirtschaft und die blaue Wirtschaft fließen.</p>



<blockquote class="twitter-tweet" data-media-max-width="560"><p lang="fr" dir="ltr">Quand l’Afrique réussit, l’Europe réussit, et vice-versa ! 23 milliards d&#39;euros d&#39;investissements privés en Afrique ont été annoncés, dont 14 milliards portés par des entreprises françaises. Africa Forward est un sommet d&#39;action. <a href="https://t.co/vI8wkMEWs4">pic.twitter.com/vI8wkMEWs4</a></p>&mdash; Emmanuel Macron (@EmmanuelMacron) <a href="https://twitter.com/EmmanuelMacron/status/2054146513371095055?ref_src=twsrc%5Etfw">May 12, 2026</a></blockquote> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/macron-kritisiert-sahel-militaers-vor-afrika-gipfel-in-nairobi/">Frankreich nutzt den Gipfel auch, um seine Afrika-Politik breiter auszurichten. </a>Das Treffen in Nairobi ist der erste Afrika-Frankreich-Gipfel in einem überwiegend englischsprachigen afrikanischen Land. Macron kündigte an, die Botschaften des Gipfels in weitere internationale Formate einzubringen, darunter Beratungen im Kreis der G7 sowie Treffen von Internationalem Währungsfonds, Weltbank und Vereinten Nationen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-guterres-kritisiert-finanzordnung-von-1945"><span id="guterres-kritisiert-finanzordnung-von-1945">Guterres kritisiert Finanzordnung von 1945</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">UN-Generalsekretär António Guterres unterstützte die Forderungen nach Reformen. Die globale Finanzarchitektur sei 1945 für eine Welt geschaffen worden, die nicht mehr existiere, sagte er. Afrika führe eine der zentralen Debatten über eine Reform dieses Systems.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Guterres verwies auf hohe Schuldenlasten, sinkende Entwicklungshilfe und ungleiche Mitsprache in internationalen Finanzinstitutionen. Afrika habe mehr als 1,5 Milliarden Einwohnerinnen und Einwohner, aber keine ständigen Sitze im UN-Sicherheitsrat. Zudem fehlten afrikanischen Staaten ausreichende Stimme und Entscheidungsmacht in Institutionen, die die Weltwirtschaft prägen.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/HIDqETsWUAE5d53-1024x683.jpeg" alt="" class="wp-image-27337 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/HIDqETsWUAE5d53-1024x683.jpeg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/HIDqETsWUAE5d53-300x200.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/HIDqETsWUAE5d53-768x512.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/HIDqETsWUAE5d53-1536x1024.jpeg 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/HIDqETsWUAE5d53-380x253.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/HIDqETsWUAE5d53-800x533.jpeg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/HIDqETsWUAE5d53-1160x773.jpeg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/HIDqETsWUAE5d53.jpeg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Auch bei Klima- und Energiefragen sprach Guterres von ungleichen Bedingungen. Afrika verfüge über 60 Prozent des weltweit besten Solarpotenzials, erhalte aber nur zwei Prozent der globalen Investitionen in saubere Energie. Rund 600 Millionen Menschen auf dem Kontinent lebten ohne Strom, eine Milliarde Menschen nutze weiterhin unsaubere Kochmethoden. Zugleich lägen die durchschnittlichen Kreditkosten afrikanischer Staaten nach seinen Angaben etwa doppelt so hoch wie in OECD-Ländern.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">„Das ist kein Markturteil über Afrika“, sagte Guterres. „Es ist ein Urteil über die Ungerechtigkeiten des Systems.“</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-nairobi-gewinnt-als-un-standort-an-gewicht"><span id="nairobi-gewinnt-als-un-standort-an-gewicht">Nairobi gewinnt als UN-Standort an Gewicht</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Parallel zum Gipfel eröffnete Guterres <a href="https://fokus-afrika.de/un-baut-nairobi-standort-massiv-aus/" type="post" id="22909">neue Bürogebäude am UN-Standort Nairobi und legte den Grundstein für eine neue Konferenzeinrichtung.</a> Das Projekt hat ein Volumen von 340 Millionen Dollar und ist nach UN-Angaben die größte Investition des UN-Sekretariats in Afrika seit Gründung der Organisation.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Konferenzkapazität des UN Office at Nairobi soll von 2.000 auf 9.000 Teilnehmende steigen. Der Standort in Gigiri beherbergt bereits mehr als 70 UN-Büros und Programme. Die neuen Gebäude sind die ersten Netto-Null-Einrichtungen des UN-Standorts und werden ganzjährig mit Solarenergie betrieben. Im Zuge der Erweiterung sollen insgesamt fast 6.000 einheimische Bäume gepflanzt werden.</p>
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		<title>Algerien erhöht Ölproduktion nach Austritt der Emirate aus OPEC</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/algerien-erhoeht-oelproduktion-nach-austritt-der-emirate-aus-opec/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 May 2026 15:58:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Algerien]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[UAE]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://fokus-afrika.de/?p=27041</guid>

					<description><![CDATA[<p>Algerien erhöht seine Ölproduktion um 6.000 Barrel pro Tag. Die Entscheidung fällt nach einer neuen OPEC+-Absprache und kurz nach dem angekündigten Rückzug der Vereinigten Arabischen Emirate aus dem Produzentenbündnis.<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Falgerien-erhoeht-oelproduktion-nach-austritt-der-emirate-aus-opec%2F&amp;action_name=Algerien%20erh%C3%B6ht%20%C3%96lproduktion%20nach%20Austritt%20der%20Emirate%20aus%20OPEC&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Algerien erhöht seine Ölproduktion im Rahmen einer neuen OPEC+-Absprache um 6.000 Barrel pro Tag. Die Anhebung gilt für Juni. Die sieben beteiligten Förderstaaten vereinbarten gemeinsam eine zusätzliche Produktion von 188.000 Barrel täglich. Die Entscheidung folgt auf den angekündigten Rückzug der Vereinigten Arabischen Emirate aus der OPEC und zeigt Algeriens Festhalten an der Zusammenarbeit im Produzentenbündnis.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-sieben-opec-staaten-beschliessen-hohere-forderung"><span id="sieben-opec-staaten-beschliessen-hoehere-foerderung">Sieben OPEC+-Staaten beschließen höhere Förderung</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Entscheidung fiel bei einer Videokonferenz der sogenannten G7 der OPEC+, an der Algerien durch Minister Mohamed Arkab vertreten war. Der Begriff bezeichnet in diesem Zusammenhang eine Gruppe von sieben Förderstaaten innerhalb der OPEC+-Kooperation: Algerien, Saudi-Arabien, Irak, Kasachstan, Kuwait, Oman und Russland.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="682" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/El_Borma_Algeria_-_panoramio_1-1024x682.jpg" alt="" class="wp-image-27042 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/El_Borma_Algeria_-_panoramio_1-1024x682.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/El_Borma_Algeria_-_panoramio_1-300x200.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/El_Borma_Algeria_-_panoramio_1-768x512.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/El_Borma_Algeria_-_panoramio_1-380x253.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/El_Borma_Algeria_-_panoramio_1-800x533.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/El_Borma_Algeria_-_panoramio_1-1160x773.jpg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/El_Borma_Algeria_-_panoramio_1.jpg 1280w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Die Staaten setzen im Rahmen von OPEC+ freiwillige Produktionsanpassungen um. Nach Angaben des algerischen Ministeriums für Kohlenwasserstoffe diente das Treffen der regelmäßigen Bewertung des Ölmarkts und der Koordination zwischen den beteiligten Ländern.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die gemeinsame Erhöhung um 188.000 Barrel pro Tag soll im Juni greifen. Auf Algerien entfällt davon ein Anteil von 6.000 Barrel täglich.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-ministerium-verweist-auf-starkere-nachfrage"><span id="ministerium-verweist-auf-staerkere-nachfrage">Ministerium verweist auf stärkere Nachfrage</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das algerische Ministerium beschrieb <a href="https://fokus-afrika.de/venezuela-krise-und-oelmarkt-welche-folgen-die-eskalation-um-nicolas-maduro-fuer-algerien-haben-koennte/">die Marktaussichten nach der Sitzung als stabiler</a>. Die beteiligten Minister hätten kurzfristige Entwicklungen auf dem internationalen Ölmarkt bewertet und „ermutigende“ Zeichen einer Erholung festgestellt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der jüngste Rückgang der Nachfrage sei teilweise saisonal bedingt gewesen. Das Ministerium erwartet eine schrittweise Verbesserung des Ölverbrauchs, gestützt durch robuste weltwirtschaftliche Fundamentaldaten und eine Nachfrage, die sich in den kommenden Wochen weiter stärken solle.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Minister bekräftigten nach der Sitzung ihren Willen zu enger und fortlaufender Abstimmung. Sie wollten „verantwortlich, koordiniert und proaktiv“ handeln, um die positive Entwicklung des internationalen Ölmarkts zu unterstützen und seine Stabilität zu bewahren.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-algerien-halt-nach-vae-ruckzug-an-opec-fest"><span id="algerien-haelt-nach-vae-rueckzug-an-opec-fest">Algerien hält nach VAE-Rückzug an OPEC fest</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Absprache ist die erste Sitzung der sieben Staaten nach dem angekündigten Rückzug der Vereinigten Arabischen Emirate aus der OPEC und OPEC+. Algerien reagierte darauf bereits mit einer Erklärung, in der das Ministerium für Kohlenwasserstoffe sein „unerschütterliches Engagement“ für die OPEC und die OPEC+-Zusammenarbeit betonte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Algier bezeichnete die OPEC und die OPEC+-Erklärung zur Zusammenarbeit als zentrale Rahmen für die Stabilität des Weltölmarkts. Das Ministerium verwies auf die Rolle der Organisation bei der Verteidigung der Interessen der Produzentenländer, bei der Stabilisierung der Märkte und beim Dialog mit den Verbraucherländern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Algerien trat der OPEC 1969 bei. Das Land stellt seine Energiepolitik weiter in den Zusammenhang des Produzentenbündnisses, das 1960 in Bagdad gegründet wurde.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-ol-bleibt-kernbereich-der-algerischen-wirtschaftspolitik"><span id="oel-bleibt-kernbereich-der-algerischen-wirtschaftspolitik">Öl bleibt Kernbereich der algerischen Wirtschaftspolitik</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Öl- und Gassektor bleibt für Algerien ein zentraler Teil der Wirtschafts- und Außenpolitik. Das Ministerium betonte, die Entwicklung des algerischen Öl- und Gassektors sei historisch und strukturell mit der OPEC verbunden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Algier verwies außerdem auf das bevorstehende zehnjährige Jubiläum des Abkommens von Algier. Dieses Abkommen legte die Grundlage für die OPEC+-Zusammenarbeit zwischen Mitgliedern der OPEC und weiteren Förderstaaten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die neue Produktionsanhebung fällt damit in eine Phase, in der Algerien seine Bindung an das Produzentenbündnis ausdrücklich bestätigt. Die Vereinigten Arabischen Emirate hatten ihren Austritt aus der OPEC und OPEC+ vor dem Hintergrund von Spannungen mit Iran und Golfstaaten, darunter Saudi-Arabien, angekündigt.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>BMZ senkt develoPPP-Ausgaben auf 61 Millionen Euro</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/bmz-senkt-developpp-ausgaben-auf-61-millionen-euro/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Apr 2026 08:53:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Institutionelle Beziehungen]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftsnachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[BMZ]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[GIZ]]></category>
		<category><![CDATA[Parlament]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://fokus-afrika.de/?p=26971</guid>

					<description><![CDATA[<p>Das BMZ-Förderprogramm develoPPP schrumpft finanziell: 2025 lagen die Ausgaben bei 61,3 Millionen Euro. Zugleich konzentriert sich develoPPP Ventures auf sieben afrikanische Länder.<br />
<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fbmz-senkt-developpp-ausgaben-auf-61-millionen-euro%2F&amp;action_name=BMZ%20senkt%20develoPPP-Ausgaben%20auf%2061%20Millionen%20Euro&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/bmz-senkt-developpp-ausgaben-auf-61-millionen-euro/">BMZ senkt develoPPP-Ausgaben auf 61 Millionen Euro</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Das Bundesentwicklungsministerium hat die Ausgaben für das Wirtschaftsprogramm develoPPP auf 61,3 Millionen Euro gesenkt, den niedrigsten Wert im Zeitraum von 2020 bis 2025. Die Bundesregierung nannte die Zahlen in einer Bundestagsantwort auf eine AfD-Anfrage. Das Programm verbindet private Unternehmensprojekte in Entwicklungs- und Schwellenländern mit entwicklungspolitischen Zielen. Im Start-up-Segment develoPPP Ventures laufen Projekte derzeit in sieben afrikanischen Ländern. </p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-ausgaben-sinken-seit-dem-hochststand-2021"><span id="ausgaben-sinken-seit-dem-hoechststand-2021">Ausgaben sinken seit dem Höchststand 2021</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die jährlichen Ausgaben für develoPPP erreichten 2021 mit 90,6 Millionen Euro ihren höchsten Wert im genannten Zeitraum. Danach gingen sie nahezu durchgehend zurück: 2022 auf 70,0 Millionen Euro, 2023 auf 68,9 Millionen Euro, 2024 auf 66,3 Millionen Euro und 2025 auf 61,3 Millionen Euro. Gegenüber 2021 entspricht das einem Rückgang um rund 29,4 Millionen Euro.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das <a href="https://fokus-afrika.de/ausbildung-und-beschaftigungsforderung-uber-developpp-for-jobs/">Programm</a> gehört zur Zusammenarbeit des Bundesentwicklungsministeriums mit der Privatwirtschaft. Unternehmen können Projektvorschläge über die Durchführungspartner Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit und DEG Impulse einreichen. Gefördert werden Vorhaben, die wirtschaftlich tragfähig sein und zugleich zur nachhaltigen Entwicklung in Partnerländern beitragen sollen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-start-up-forderung-liegt-in-afrika"><span id="start-up-foerderung-liegt-in-afrika">Start-up-Förderung liegt in Afrika</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das Programmsegment develoPPP Ventures richtet sich an Start-ups, die ihre Gründungsphase bereits abgeschlossen haben. Nach Angaben der Bundesregierung existieren entsprechende Projekte in <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/westafrika/cote-divoire/" type="category" id="68">Côte d’Ivoire</a>, <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/westafrika/ghana/" type="category" id="70">Ghana</a>, <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/westafrika/nigeria/" type="category" id="282">Nigeria</a>, <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/sudliches-afrika/sudafrika/" type="category" id="63">Südafrika</a>, <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/ostafrika/tansania/" type="category" id="44">Tansania</a>, <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/ostafrika/kenia/" type="category" id="35">Kenia</a> und <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/ostafrika/ruanda/" type="category" id="40">Ruanda</a>. Die dafür bereitgestellten öffentlichen Mittel belaufen sich derzeit auf rund 28,6 Millionen Euro.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Bundesregierung verbindet das Förderinstrument mit dem Ziel, privatwirtschaftliche Investitionen und entwicklungspolitische Wirkung zusammenzuführen. Für Unternehmen ist develoPPP Classic in über 60 Ländern verfügbar. Das Programmsegment Ventures setzt auf ein Matching-Fund-Modell für Wachstumsinvestitionen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-kenia-ghana-und-athiopien-als-grosse-schwerpunkte"><span id="kenia-ghana-und-aethiopien-als-grosse-schwerpunkte">Kenia, Ghana und Äthiopien als große Schwerpunkte</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Projektlisten der beiden Durchführungspartner zeigen in Afrika mehrere große Schwerpunkte. Kenia kommt zusammen bei GIZ und DEG auf 94 Projekte mit rund 33,9 Millionen Euro öffentlichem Beitrag. Ghana wird mit 64 Projekten und rund 26,6 Millionen Euro geführt. Äthiopien kommt auf 56 Projekte mit rund 25,3 Millionen Euro.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch <a href="https://fokus-afrika.de/deg-mobilisiert-300-millionen-us-dollar-fuer-erneuerbare-energien-und-klimaresilienz-in-suedafrika/">Südafrika</a>, Tansania und Nigeria zählen zu den größeren Empfängerländern im afrikanischen Portfolio. In Südafrika sind 24 Projekte mit rund 21,1 Millionen Euro verzeichnet. Tansania kommt auf 58 Projekte mit rund 13,9 Millionen Euro. Nigeria wird mit 34 Projekten und rund 14,0 Millionen Euro geführt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/nordafrika/marokko/" type="category" id="26">Marokko</a> erscheint in den Projektlisten mit sechs Projekten und rund 4,4 Millionen Euro öffentlichem Beitrag. <a href="https://fokus-afrika.de/dynamischer-aufschwung-der-start-up-szene-in-marokko/">Davon entfallen fünf Projekte auf die GIZ und eines auf die DEG.</a></p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-kontrolle-uber-indikatoren-und-jahresberichte"><span id="kontrolle-ueber-indikatoren-und-jahresberichte">Kontrolle über Indikatoren und Jahresberichte</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Bundesregierung beschreibt die Kontrolle der Projekte über projektspezifische Indikatoren. Diese werden gemeinsam von den Durchführungsorganisationen und den Unternehmen festgelegt und in Abständen von sechs bis zwölf Monaten überwacht. Die Zielerreichung wird anhand festgelegter Meilensteine geprüft.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für Evaluierungen verweist die Bundesregierung auf die international anerkannten DAC-Kriterien: Relevanz, Kohärenz, Effektivität, Effizienz, entwicklungspolitische Wirkung und Nachhaltigkeit. Zusätzlich nennt sie interne Evaluierungen wie Halbzeitüberprüfungen und Sektoranalysen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei der Transparenz verweist das Bundesentwicklungsministerium auf Jahresberichte der Durchführungsorganisationen und regelmäßige Steuerungstreffen mit GIZ und DEG Impulse. Das Programm werde kontinuierlich weiterentwickelt und bei Bedarf in seiner Mittelausstattung angepasst, teilte die Bundesregierung mit.</p>
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		<title>Deutschland steigt bei afrikanischer Versicherungsagentur ATIDI ein</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/deutschland-steigt-bei-afrikanischer-versicherungsagentur-atidi-ein/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Apr 2026 15:40:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Institutionelle Beziehungen]]></category>
		<category><![CDATA[Kenia]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[BMZ]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Investitionen]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Deutschland wird Miteigentümer der afrikanischen Versicherungsagentur ATIDI. Mit dem Einstieg will das BMZ Investitionen und Handel in Afrika absichern und deutschen Unternehmen den Zugang zu afrikanischen Märkten erleichtern.<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fdeutschland-steigt-bei-afrikanischer-versicherungsagentur-atidi-ein%2F&amp;action_name=Deutschland%20steigt%20bei%20afrikanischer%20Versicherungsagentur%20ATIDI%20ein&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/deutschland-steigt-bei-afrikanischer-versicherungsagentur-atidi-ein/">Deutschland steigt bei afrikanischer Versicherungsagentur ATIDI ein</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Deutschland wird Miteigentümer der afrikanischen Versicherungsagentur ATIDI und will damit Investitionen deutscher und afrikanischer Unternehmen in Afrika besser absichern. Entwicklungsministerin Reem Alabali Radovan sagte den Kauf von Anteilen bei ihrem Besuch in Kenia zu. Deutschland hält künftig 3,5 Prozent an der Agentur mit Sitz in Nairobi und wird größter nicht-afrikanischer Anteilseigner. Finanziert wird der Einstieg mit rund 15 Millionen Euro aus Mitteln des Bundesentwicklungsministeriums und rund 12 Millionen Euro aus Eigenmitteln der Kreditanstalt für Wiederaufbau.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-absicherung-gegen-politische-und-wirtschaftliche-risiken"><span id="absicherung-gegen-politische-und-wirtschaftliche-risiken">Absicherung gegen politische und wirtschaftliche Risiken</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">ATIDI versichert Investitionen und Handel in afrikanischen Ländern gegen politische und gesamtwirtschaftliche Risiken. Dazu zählen etwa Putsche, Hyperinflation oder andere Krisen, die Investitionsprojekte gefährden können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn ein Unternehmen in eine Produktionsstätte investiert und dafür eine Police von ATIDI nutzt, kann die Agentur im Krisenfall den Schaden ganz oder teilweise übernehmen. Diese Absicherung soll die Bereitschaft erhöhen, in afrikanischen Märkten zu investieren oder Lieferketten mit afrikanischen Partnern aufzubauen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Mehrheit der Anteile an ATIDI liegt bei 24 afrikanischen Staaten. Zudem sind 13 internationale Finanzinstitutionen beteiligt. Mit dem deutschen Einstieg wird eine afrikanische Finanzinstitution gestärkt, die Risiken auf dem Kontinent absichert und private Investitionen erleichtern soll.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-alabali-radovan-setzt-auf-mehr-privates-kapital"><span id="alabali-radovan-setzt-auf-mehr-privates-kapital">Alabali Radovan setzt auf mehr privates Kapital</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Entwicklungsministerin Reem Alabali Radovan verbindet den Anteilserwerb mit der neuen wirtschaftspolitischen Ausrichtung des Bundesentwicklungsministeriums. Das BMZ hatte Anfang des Jahres eine Reform vorgestellt, mit der die deutsche Wirtschaft stärker und systematischer in die Entwicklungszusammenarbeit eingebunden werden soll.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="843" height="1024" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/2025-05-05_Unterzeichnung_des_Koalitionsvertrages_der_21._Wahlperiode_des_Bundestages_by_Sandro_Halank–035-2-843x1024.jpg" alt="" class="wp-image-26935 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/2025-05-05_Unterzeichnung_des_Koalitionsvertrages_der_21._Wahlperiode_des_Bundestages_by_Sandro_Halank–035-2-843x1024.jpg 843w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/2025-05-05_Unterzeichnung_des_Koalitionsvertrages_der_21._Wahlperiode_des_Bundestages_by_Sandro_Halank–035-2-247x300.jpg 247w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/2025-05-05_Unterzeichnung_des_Koalitionsvertrages_der_21._Wahlperiode_des_Bundestages_by_Sandro_Halank–035-2-768x933.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/2025-05-05_Unterzeichnung_des_Koalitionsvertrages_der_21._Wahlperiode_des_Bundestages_by_Sandro_Halank–035-2-380x462.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/2025-05-05_Unterzeichnung_des_Koalitionsvertrages_der_21._Wahlperiode_des_Bundestages_by_Sandro_Halank–035-2-800x972.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/2025-05-05_Unterzeichnung_des_Koalitionsvertrages_der_21._Wahlperiode_des_Bundestages_by_Sandro_Halank–035-2.jpg 960w" sizes="(max-width: 843px) 100vw, 843px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">„Wir setzten uns dafür ein, Investitionen und Handel zu erleichtern, damit mehr privates Geld nach Afrika fließt“, sagte Alabali Radovan. Davon profitierten deutsche und afrikanische Unternehmen, weil sie leichter in Afrika investieren und ihre Lieferketten besser absichern könnten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ministerin betonte zugleich die afrikanische Trägerschaft der Institution. Deutschland stärke gezielt eine afrikanische Finanzinstitution und unterstütze regionale Lösungen für Investitionen und Handel. Zudem trage der Einstieg dazu bei, deutschen Unternehmen den afrikanischen Markt zu erschließen.</p>
</div></div>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-deutsche-unternehmen-sollen-atidi-produkte-nutzen-konnen"><span id="deutsche-unternehmen-sollen-atidi-produkte-nutzen-koennen">Deutsche Unternehmen sollen ATIDI-Produkte nutzen können</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Mit der Beteiligung können auch deutsche Unternehmen die Produkte von ATIDI nutzen. Damit können sie Investitionen, Handelsgeschäfte und Lieferketten mit afrikanischen Partnern gegen politische und wirtschaftliche Risiken absichern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die deutsche Entwicklungspolitik will dabei mit bestehenden Instrumenten der Außenwirtschaftsförderung zusammenarbeiten. Dazu gehören etwa Hermesdeckungen, mit denen der Bund Exporte und Auslandsinvestitionen deutscher Unternehmen gegen Zahlungsausfälle und politische Risiken absichert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Einstieg bei ATIDI erweitert damit den Rahmen deutscher Absicherungsinstrumente in Afrika. Unternehmen erhalten Zugang zu einer regional verankerten Versicherungsagentur, während Deutschland als Anteilseigner stärker in eine afrikanische Finanzstruktur eingebunden wird.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-kenia-bleibt-schwerpunkt-der-neuen-bmz-linie"><span id="kenia-bleibt-schwerpunkt-der-neuen-bmz-linie">Kenia bleibt Schwerpunkt der neuen BMZ-Linie</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/alabali-radovan-reist-nach-nairobi-und-setzt-auf-afrikanische-pharmaproduktion/" type="post" id="26877">Die Zusage fiel während des Besuchs von Alabali Radovan in Kenia.</a> Nairobi ist Sitz von ATIDI und zugleich ein zentraler Ort für die neue wirtschaftliche Ausrichtung des BMZ in Afrika.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/alabali-radovan-verteidigt-reformplan-des-bmz-gegen-kritik-im-bundestag/">Das Ministerium setzt stärker auf die Verbindung von Entwicklungszusammenarbeit, Investitionsförderung und privatwirtschaftlicher Kooperation.</a> Der Anteilserwerb bei ATIDI passt in diese Linie, weil er Risiken für Investoren reduzieren und zugleich Handel mit afrikanischen Ländern erleichtern soll.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für afrikanische Staaten kann eine solche Absicherung helfen, private Investitionen in Produktionsstätten, Infrastruktur, Handel und Lieferketten zu ermöglichen. Für deutsche Unternehmen geht es um einen besseren Zugang zu Märkten, in denen politische und makroökonomische Risiken bislang Investitionen erschweren.</p>
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			<media:title type="html">Unterzeichnung des Koalitionsvertrages der 21. Wahlperiode des Bundestages</media:title>
			<media:description type="html">Unterzeichnung des Koalitionsvertrages der 21. Wahlperiode des Bundestages</media:description>
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	</item>
		<item>
		<title>Mosambik wirbt in Deutschland um Investitionen</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/mosambik-wirbt-in-deutschland-um-investitionen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Apr 2026 05:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mosambik]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[4]]></category>
		<category><![CDATA[Kooperation]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mosambik sucht in Berlin keine kurzfristigen Geldgeber, sondern strategische Partner. Eine neue Absichtserklärung mit dem deutschen Mittelstand soll nun Investitionen, Technologietransfer und Unternehmenskooperationen anschieben.<br />
<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fmosambik-wirbt-in-deutschland-um-investitionen%2F&amp;action_name=Mosambik%20wirbt%20in%20Deutschland%20um%20Investitionen&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/mosambik-wirbt-in-deutschland-um-investitionen/">Mosambik wirbt in Deutschland um Investitionen</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Mosambik hat in Berlin um deutsche Investitionen und neue Wirtschaftspartnerschaften geworben und dabei eine engere Zusammenarbeit mit dem deutschen Mittelstand auf den Weg gebracht. Am 14. und 15. April stellte eine Delegation unter Leitung von Minister Fernando Rafael das Land auf einer Berliner Investitionskonferenz als Standort für Infrastruktur, Energie, Wasser, Wohnen und Digitalisierung vor. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Sichtbarstes Ergebnis der Reise war eine Absichtserklärung zwischen dem mosambikanischen Förderinstitut für kleine und mittlere Unternehmen IPEME und dem deutschen <a href="https://fokus-afrika.de/bvmw-eroeffnet-buero-in-rabat-weitere-deutsch-marokkanische-wirtschaftskooperation/" type="post" id="20479">Mittelstandsverband</a> BVMW. Die Regierung in Maputo verbindet damit die Hoffnung auf mehr Technologie, Finanzierung und dauerhafte Unternehmenskooperationen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-berlin-reise-mit-klarem-wirtschaftlichem-auftrag"><span id="berlin-reise-mit-klarem-wirtschaftlichem-auftrag">Berlin-Reise mit klarem wirtschaftlichem Auftrag</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Fernando Rafael, Minister für öffentliche Arbeiten, Wohnungsbau und Wasserressourcen, nutzte den Auftritt in Berlin, um Mosambik als Ziel für produktive Investitionen zu präsentieren. Die Delegation setzte auf Themen, die für die wirtschaftliche Entwicklung des Landes zentral sind: Modernisierung der Infrastruktur, Wohnungsbau, Wasserwirtschaft, Energie, Sanitärversorgung und digitale Entwicklung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Rafael rückte dabei nicht kurzfristige Finanzzusagen in den Vordergrund, sondern länger angelegte Partnerschaften. „Mosambik sucht kein flüchtiges Kapital, sondern strategische Partner“, sagte er auf der Konferenz. Gesucht würden Investitionen in die reale Wirtschaft, neue Arbeitsplätze, Technologietransfer und Kooperationen mit greifbaren Ergebnissen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-absichtserklarung-mit-deutschem-mittelstand"><span id="absichtserklaerung-mit-deutschem-mittelstand">Absichtserklärung mit deutschem Mittelstand</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das greifbarste <a href="https://clubofmozambique.com/news/mozambique-strengthens-economic-cooperation-with-germany/">Resultat</a> der Reise kam mit der Unterzeichnung einer Absichtserklärung zwischen IPEME und dem BVMW. Das Dokument soll den Weg für spätere Zusammenarbeit in mehreren Bereichen öffnen. Genannt werden Qualifizierung von Unternehmen, Innovation, Digitalisierung, Internationalisierung, Wirtschaftsmissionen, neue Geschäftspartnerschaften und die Einbindung kleiner und mittlerer Unternehmen in internationale Wertschöpfungsketten.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/671309025_1387908843364075_8074862420479495127_n-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-26736 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/671309025_1387908843364075_8074862420479495127_n-1024x683.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/671309025_1387908843364075_8074862420479495127_n-300x200.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/671309025_1387908843364075_8074862420479495127_n-768x512.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/671309025_1387908843364075_8074862420479495127_n-1536x1024.jpg 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/671309025_1387908843364075_8074862420479495127_n-380x253.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/671309025_1387908843364075_8074862420479495127_n-800x533.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/671309025_1387908843364075_8074862420479495127_n-1160x773.jpg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/671309025_1387908843364075_8074862420479495127_n.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Die Unterzeichnung fand im Beisein von Minister Rafael, des mosambikanischen Botschafters in Deutschland und weiterer Delegationsmitglieder statt. Damit bekam der Besuch in Berlin nicht nur ein wirtschaftliches, sondern auch ein deutlich diplomatisches Gewicht.</p>
</div></div>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-maputo-setzt-auf-infrastruktur-wasser-und-energie"><span id="maputo-setzt-auf-infrastruktur-wasser-und-energie">Maputo setzt auf Infrastruktur, Wasser und Energie</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Inhaltlich war die Werbetour breit angelegt. Mosambik warb in Berlin mit Projekten in Infrastruktur, Energie, Wohnungsbau, Agrarverarbeitung, Logistik, Wasser, Sanitärversorgung und Digitalisierung. Auch die Zertifizierung von Mikro-, kleinen und mittleren Unternehmen gehörte zur Agenda.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Regierung versucht damit, Mosambik nicht allein als Rohstoffstandort zu präsentieren, sondern als Markt mit ausbaufähiger Infrastruktur, wachsender wirtschaftlicher Aktivität und politischem Willen zu engeren Beziehungen mit Deutschland. Rafael beschrieb das Land als strategisch gelegen und wirtschaftlich offen für neue Partnerschaften.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-gesprache-mit-unternehmen-und-entwicklungsakteuren"><span id="gespraeche-mit-unternehmen-und-entwicklungsakteuren">Gespräche mit Unternehmen und Entwicklungsakteuren</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Berlin-Reise beschränkte sich nicht auf die Konferenz selbst. Auf dem Programm standen auch bilaterale Gespräche mit Unternehmen und Entwicklungsinstitutionen. Genannt wurden Treffen mit Siemens, der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit und dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Gespräche zielten nach Angaben des Ministeriums darauf, technologische Kooperationen auszubauen und nachhaltige Finanzierungen anzubahnen. Begleitet wurde Rafael von Fachleuten des IPEME und ranghohen Vertretern seines Ministeriums, um mögliche Vereinbarungen fachlich abzusichern.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-mittelstand-ruckt-starker-in-den-fokus"><span id="mittelstand-rueckt-staerker-in-den-fokus">Mittelstand rückt stärker in den Fokus</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Auffällig an der Mission war der starke Fokus auf kleine und mittlere Unternehmen. Mosambik versucht damit, nicht nur Großprojekte und staatliche Entwicklungszusammenarbeit anzuziehen, sondern auch den Mittelstand stärker einzubinden. Gerade in Bereichen wie Digitalisierung, Verarbeitung, Dienstleistungen und Zulieferstrukturen könnten solche Partnerschaften für die mosambikanische Wirtschaft eine größere Breite schaffen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Berliner Reise diente deshalb nicht nur der Investorenwerbung, sondern auch der Suche nach Netzwerken, die Unternehmen aus beiden Ländern enger zusammenbringen. Mit der Absichtserklärung zwischen IPEME und BVMW liegt dafür nun ein erster formeller Schritt auf dem Tisch.</p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/mosambik-wirbt-in-deutschland-um-investitionen/">Mosambik wirbt in Deutschland um Investitionen</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Deutsche Firmen bauen Marokko-Geschäft aus</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/deutsche-firmen-bauen-marokko-geschaeft-aus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Apr 2026 16:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Marokko]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Investitionen]]></category>
		<category><![CDATA[Produktion]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Neue deutsche Investitionen in Marokko reichen von Logistik und Pharma bis zu KI-Zentren. Die Ankündigungen aus Casablanca zeigen, wie stark sich das deutsche Engagement im Königreich gerade verbreitert.<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fdeutsche-firmen-bauen-marokko-geschaeft-aus%2F&amp;action_name=Deutsche%20Firmen%20bauen%20Marokko-Gesch%C3%A4ft%20aus&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/deutsche-firmen-bauen-marokko-geschaeft-aus/">Deutsche Firmen bauen Marokko-Geschäft aus</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Mehrere deutsche Unternehmen haben in Casablanca neue Investitionen in Marokko angekündigt und damit ihre Präsenz in Logistik, Pharmaindustrie, Automobilzulieferung, Software und künstlicher Intelligenz ausgebaut. Die Pläne wurden am 15. April bei einer gemeinsamen Pressekonferenz der deutschen Botschaft und der AHK Marokko vorgestellt. Sie zeigen, dass das deutsche Engagement in Marokko längst nicht mehr nur auf klassische Industrieproduktion zielt, sondern sich zunehmend auch auf digitale und technologieintensive Bereiche verlagert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zu den auffälligsten Projekten zählt der Ausbau des Logistikunternehmens DACHSER in Tanger. Dort entsteht ein neuer größerer Standort, der Lieferketten rund um den Hafen und das Industriecluster im Norden des Landes stärken soll. Tanger gewinnt damit weiter an Gewicht als Drehscheibe für exportorientierte Produktion mit Verbindungen nach Europa und in afrikanische Märkte.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-neue-projekte-in-mehreren-schlusselbranchen"><span id="neue-projekte-in-mehreren-schluesselbranchen">Neue Projekte in mehreren Schlüsselbranchen</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Auch Bayer erweitert seine Aktivitäten in Marokko. Der Konzern kündigte eine neue Produktionslinie am Standort Nouaceur an. Damit wächst die Fertigungskapazität des Unternehmens in einem Bereich, den Rabat seit Jahren als Zukunftsfeld ausbaut.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Beim <a href="https://fokus-afrika.de/leoni-erweitert-automobilproduktion-in-aegypten/" type="post" id="22801">Autozulieferer LEONI steht vor allem der Arbeitsmarkt im Vordergrund</a>. Das Unternehmen will 3.000 zusätzliche Stellen in Marokko schaffen. Hintergrund ist die steigende Nachfrage nach Kabeln und Bordnetzsystemen, auch im Zuge des Umbaus europäischer Lieferketten für Elektromobilität.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Den deutlichsten Schritt über klassische Industrieansiedlungen hinaus machte Energie Noire. Das Unternehmen kündigte neue Software- und KI-Zentren in Casablanca und Khouribga an. Damit rückt Marokko stärker auch als Standort für digitale Entwicklung, Ingenieursdienstleistungen und höherwertige Technologiebereiche in den Blick.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-marokko-wird-fur-deutsche-unternehmen-breiter-interessant"><span id="marokko-wird-fuer-deutsche-unternehmen-breiter-interessant">Marokko wird für deutsche Unternehmen breiter interessant</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die neuen Ankündigungen deuten auf eine breitere Phase deutscher Investitionen hin. Neben Fabriken und Logistikplattformen geraten zunehmend auch Dienstleistungen, Softwareentwicklung und technische Fachkräfte in den Fokus. Die Generaldirektorin der AHK Marokko, Katharina Felgenhauer, verwies in Casablanca auf eine laufende Studie unter weiteren deutschen Unternehmen, die zusätzliche Hinweise auf Ausbaupläne und neue Marktinteressen liefern soll.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Damit könnte die nun vorgestellte Investitionsrunde nur der erste sichtbare Teil einer größeren Bewegung sein. Schon jetzt verdichten sich die Signale, dass Marokko in deutschen Nearshoring-Strategien weiter aufrückt.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-botschafter-hebt-nahe-fachkrafte-und-stabilitat-hervor"><span id="botschafter-hebt-naehe-fachkraefte-und-stabilitaet-hervor">Botschafter hebt Nähe, Fachkräfte und Stabilität hervor</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der <a href="https://fokus-afrika.de/botschafter-robert-doelger-3-000-auszubildende-in-deutschland/" type="post" id="12726">deutsche Botschafter</a> Robert Dölger wertete die neuen Projekte als Ausdruck enger wirtschaftlicher Beziehungen und einer wachsenden Attraktivität Marokkos als Plattform für deutsche Unternehmen. In einem <a href="https://fr.le360.ma/economie/robert-dobler-marocallemagne-une-relation-economique-portee-par-les-liens-humains_3QMZNIK54ZD7FK227W7HODUA4A/">Interview</a> beschrieb er die Wirtschaftsbeziehungen beider Länder als eng, relativ ausgewogen und zunehmend von langfristigen Industrieinteressen geprägt.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/GqWrW9NW8AAKi_0-1024x683.jpeg" alt="" class="wp-image-26737 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/GqWrW9NW8AAKi_0-1024x683.jpeg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/GqWrW9NW8AAKi_0-300x200.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/GqWrW9NW8AAKi_0-768x512.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/GqWrW9NW8AAKi_0-1536x1025.jpeg 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/GqWrW9NW8AAKi_0-380x253.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/GqWrW9NW8AAKi_0-800x534.jpeg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/GqWrW9NW8AAKi_0-1160x774.jpeg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/GqWrW9NW8AAKi_0.jpeg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Deutschland gehört inzwischen zu den fünf wichtigsten Wirtschaftspartnern Marokkos. Dölger bezifferte die deutschen Ausfuhren nach Marokko auf rund 3,9 Milliarden Euro und die marokkanischen Exporte nach Deutschland auf etwa 3,5 Milliarden Euro. Diese Balance hebt Berlin als besonderes Merkmal der bilateralen Wirtschaftsbeziehungen hervor.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Als zentrale Standortfaktoren nannte der Botschafter politische Stabilität, regulatorische Berechenbarkeit, geografische Nähe zu Europa und die Qualität der Arbeitskräfte. Gerade für deutsche Mittelständler spiele ein verlässliches Investitionsumfeld eine zentrale Rolle.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-beschaftigung-und-ausbildung-bleiben-zentrale-themen"><span id="beschaeftigung-und-ausbildung-bleiben-zentrale-themen">Beschäftigung und Ausbildung bleiben zentrale Themen</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Dölger verband das wachsende deutsche Engagement ausdrücklich mit der Beschäftigungsfrage in Marokko. Ein deutscher Automobilzulieferer habe bereits annähernd 20.000 Arbeitsplätze im Land geschaffen, auch in strukturschwächeren Regionen. Hinzu kämen indirekte Jobs entlang der Wertschöpfungsketten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die wirtschaftliche Zusammenarbeit reicht dabei über Investitionen hinaus. Der Botschafter verwies auch auf Ausbildung und qualifizierte Mobilität. Mehrere marokkanische Regierungsmitglieder seien in Deutschland ausgebildet worden und später in ihr Land zurückgekehrt. Diese Verbindung aus wirtschaftlicher Kooperation, Ausbildung und Arbeitsmarkt gilt in Berlin als fester Teil der bilateralen Beziehungen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-marokko-soll-auch-brucke-nach-west-und-zentralafrika-sein"><span id="marokko-soll-auch-bruecke-nach-west-und-zentralafrika-sein">Marokko soll auch Brücke nach West- und Zentralafrika sein</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Darstellung Dölgers endet die wirtschaftliche Logik des deutsch-marokkanischen Verhältnisses nicht an der bilateralen Ebene. Der Standort Marokko wird in Berlin auch als Plattform mit Blick auf West- und Zentralafrika gesehen. Das betrifft Industrie, Logistik und Dienstleistungen gleichermaßen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die in Casablanca angekündigten Projekte fügen sich genau in dieses Bild ein. Sie verbinden Produktion, Exportlogistik, Beschäftigung und technologische Aufwertung. Zugleich zeigen sie, dass<a href="https://fokus-afrika.de/deutsch-marokkanische-wirtschaftsbeziehungen-sechs-trends-die-den-kurs-bestimmen/" type="post" id="22214"> deutsche Unternehmen ihre Marokko-Strategie breiter aufstellen und das Land in mehreren Branchen zugleich als regionalen Anker nutzen.</a></p>
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	</item>
		<item>
		<title>Botschafter Jürgen Schulz drängt auf engere Wirtschaftsbeziehungen mit Ägypten</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/botschafter-juergen-schulz-draengt-auf-engere-wirtschaftsbeziehungen-mit-aegypten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Apr 2026 10:06:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ägypten]]></category>
		<category><![CDATA[Institutionelle Beziehungen]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[Botschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Handel]]></category>
		<category><![CDATA[Investitionen]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Deutschland baut sein Ägypten-Geschäft aus. Neben wachsendem Handel und neuen Investitionen rücken Stromnetze, erneuerbare Energien und grüner Wasserstoff immer stärker in den Mittelpunkt der Zusammenarbeit.<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fbotschafter-juergen-schulz-draengt-auf-engere-wirtschaftsbeziehungen-mit-aegypten%2F&amp;action_name=Botschafter%20J%C3%BCrgen%20Schulz%20dr%C3%A4ngt%20auf%20engere%20Wirtschaftsbeziehungen%20mit%20%C3%84gypten&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/botschafter-juergen-schulz-draengt-auf-engere-wirtschaftsbeziehungen-mit-aegypten/">Botschafter Jürgen Schulz drängt auf engere Wirtschaftsbeziehungen mit Ägypten</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Deutschland und Ägypten treiben ihre Wirtschaftsbeziehungen mit neuem Schwung voran. In einem <a href="https://www.dailynewsegypt.com/2026/03/30/egypt-germany-economic-ties-gather-momentum-across-trade-investment-and-green-energy-ambassador-jurgen-schulz/?utm_source=rss&amp;utm_medium=rss&amp;utm_campaign=egypt-germany-economic-ties-gather-momentum-across-trade-investment-and-green-energy-ambassador-jurgen-schulz">am 30. März veröffentlichten Gespräch</a> bezifferte der deutsche Botschafter in Kairo, Jürgen Schulz, das bilaterale Handelsvolumen auf rund 5,5 Milliarden Euro. Zugleich verwies er auf wachsende Investitionen deutscher Unternehmen und eine engere Zusammenarbeit bei erneuerbaren Energien, Netzausbau und grünem Wasserstoff. Berlin setzt dabei vor allem auf Industrie, Infrastruktur und die Rolle Ägyptens als möglicher Energieknoten zwischen Afrika, dem Nahen Osten und Europa.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-handel-und-investitionen-legen-zu"><span id="handel-und-investitionen-legen-zu">Handel und Investitionen legen zu</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Nach den Angaben von Schulz ist Deutschland inzwischen Ägyptens fünftgrößter Handelspartner und innerhalb der <a href="https://fokus-afrika.de/tag/eu/" type="post_tag" id="374">Europäischen Union</a> der wichtigste. Der Botschafter sprach von wachsendem Interesse deutscher Firmen, ihre Aktivitäten in Ägypten auszubauen oder neu in den Markt einzusteigen. Auch die ägyptischen Ausfuhren zeigten nach oben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die wirtschaftliche Präsenz deutscher Unternehmen ist bereits breit. Rund 1.600 deutsche Firmen sind in Ägypten aktiv. Sie arbeiten unter anderem in den Bereichen Maschinenbau, industrielle Zulieferung, Chemie, Infrastruktur, <a href="https://fokus-afrika.de/leoni-erweitert-automobilproduktion-in-aegypten/">Automobilteile</a>, Wasserwirtschaft und Energie.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Daneben rücken neue Felder stärker in den Vordergrund. Schulz nannte produktionsnahe Dienstleistungen, regionale Servicezentren, IT-Angebote und Callcenter. Ägypten profitiere dabei von gut ausgebildeten Fachkräften und von deutschsprachigem Personal.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-berlin-setzt-auf-energie-netze-und-wasserstoff"><span id="berlin-setzt-auf-energie-netze-und-wasserstoff">Berlin setzt auf Energie, Netze und Wasserstoff</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Besonders stark baut Deutschland die Kooperation im Energiesektor aus. Schulz kündigte an, dass Berlin den Ausbau erneuerbarer Energien in Ägypten über das staatliche Programm NWFE weiter unterstützen werde. Ein Schwerpunkt liegt auf der Modernisierung des Stromnetzes. Dadurch sollen zusätzliche private Investitionen in Solar- und Windkraft möglich werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit dieser Linie geht die Zusammenarbeit inzwischen deutlich über klassische Entwicklungsprojekte hinaus. Ägypten soll zugleich als <a href="https://fokus-afrika.de/deutschland-und-aegypten-unterzeichnen-schuldenumwandlungsabkommen-ueber-50-millionen-euro-fuer-erneuerbare-energien/">Standort für die Produktion und den Export sauberer Energie gestärkt werden.</a> Schulz verwies in diesem Zusammenhang auf einen Ausbau der Stromerzeugung aus erneuerbaren Quellen, auf ein leistungsfähigeres Netz und auf verlässliche Rahmenbedingungen für Investoren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein besonders weit fortgeschrittenes Vorhaben ist das Egypt Green Hydrogen Project. Das Projekt soll ab 2027 jährlich rund 259.000 Tonnen grünes Ammoniak erzeugen. Deutschland unterstützt es mit 30 Millionen Euro aus dem PtX Development Fund und mit einem langfristigen Abnahmeinstrument im Rahmen von H2Global im Umfang von rund 397 Millionen Euro.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-agypten-soll-als-regionaler-hub-attraktiver-werden"><span id="aegypten-soll-als-regionaler-hub-attraktiver-werden">Ägypten soll als regionaler Hub attraktiver werden</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Berlin verbindet damit auch industriepolitische Ziele. Schulz beschrieb Ägypten als möglichen regionalen Knotenpunkt für saubere Energieexporte. Dazu müssten Stromerzeugung, Netzinfrastruktur, Regulierung und Finanzierung enger zusammenspielen. Deutschland will diesen Prozess mit technischer Beratung, politischem Dialog und Finanzierungsinstrumenten begleiten.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="682" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/Juergen_Schulz_30028689817-1024x682.jpg" alt="" class="wp-image-26725 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/Juergen_Schulz_30028689817-1024x682.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/Juergen_Schulz_30028689817-300x200.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/Juergen_Schulz_30028689817-768x512.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/Juergen_Schulz_30028689817-380x253.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/Juergen_Schulz_30028689817-800x533.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/Juergen_Schulz_30028689817-1160x773.jpg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/Juergen_Schulz_30028689817.jpg 1280w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Auch in der Industrie sieht die Botschaft weiteren Spielraum. Unternehmen wie Bosch haben ihre Präsenz und ihre Fertigung in Ägypten in den vergangenen Jahren bereits ausgebaut. Das gilt in Berlin als Signal, dass der Standort für deutsche Produzenten attraktiver wird.</p>
</div></div>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-mittelstand-und-wirtschaftsmissionen-im-blick"><span id="mittelstand-und-wirtschaftsmissionen-im-blick">Mittelstand und Wirtschaftsmissionen im Blick</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf kleinen und mittleren Unternehmen aus Deutschland. Schulz nannte verlässliche Regeln, transparente Verfahren und planbare Rahmenbedingungen als zentrale Voraussetzungen, um mehr Mittelständler nach Ägypten zu holen. Unterstützt werden sie dabei unter anderem von der Deutsch-Arabischen Industrie- und Handelskammer in Ägypten sowie durch Partnerschaftsprogramme zwischen deutschen und ägyptischen Unternehmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die wirtschaftlichen Kontakte laufen dabei nicht nur über große Regierungsprojekte. Deutsche Unternehmen reisen regelmäßig zu Gesprächen nach Ägypten, teils einzeln, teils in Delegationen. Organisierte Wirtschaftsmissionen gab es etwa über die Euro-Mediterranean Arab Association. Auch die gemeinsame Wirtschaftskommission beider Regierungen dient dazu, Firmenkontakte zu vertiefen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-schuldentausch-lauft-bis-2027-weiter"><span id="schuldentausch-laeuft-bis-2027-weiter">Schuldentausch läuft bis 2027 weiter</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Zur wirtschaftlichen Zusammenarbeit gehört außerdem <a href="https://fokus-afrika.de/deutschland-erlaesst-schulden-von-aegypten-und-tunesien/" type="post" id="24860">ein laufendes Schuldentauschprogramm</a>. Nach Angaben des Botschafters setzen Deutschland und Ägypten derzeit zwei aktive Vereinbarungen um. Sie sollen bis Mitte 2027 laufen. <a href="https://fokus-afrika.de/aegypten-baut-wirtschaftspartnerschaften-mit-deutschland-und-indien-aus/">Berlin beschreibt dieses Instrument als flexibel und als Teil einer längerfristigen Kooperation</a>, die Entwicklungsvorhaben und soziale Stabilität in Ägypten unterstützen soll.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit dem Ausbau von Handel, Industriekooperation und Energieprojekten gewinnt die deutsch-ägyptische Wirtschaftsachse damit weiter an Gewicht. Vor allem in den Bereichen Stromnetze, erneuerbare Energien und Wasserstoff wird die Zusammenarbeit enger und kapitalintensiver.</p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/botschafter-juergen-schulz-draengt-auf-engere-wirtschaftsbeziehungen-mit-aegypten/">Botschafter Jürgen Schulz drängt auf engere Wirtschaftsbeziehungen mit Ägypten</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Libyen einigt sich erstmals seit 13 Jahren auf gemeinsamen Staatshaushalt</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/libyen-einigt-sich-erstmals-seit-13-jahren-auf-gemeinsamen-staatshaushalt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Apr 2026 07:58:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Libyen]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Erstmals seit mehr als 13 Jahren haben sich Libyens rivalisierende Lager auf einen gemeinsamen Staatshaushalt verständigt. Warum die Einigung für Dinar, Ölsektor und Machtbalance im Land relevant ist.<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Flibyen-einigt-sich-erstmals-seit-13-jahren-auf-gemeinsamen-staatshaushalt%2F&amp;action_name=Libyen%20einigt%20sich%20erstmals%20seit%2013%20Jahren%20auf%20gemeinsamen%20Staatshaushalt&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/libyen-einigt-sich-erstmals-seit-13-jahren-auf-gemeinsamen-staatshaushalt/">Libyen einigt sich erstmals seit 13 Jahren auf gemeinsamen Staatshaushalt</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Libyens rivalisierende Machtzentren im Westen und Osten haben sich erstmals seit mehr als 13 Jahren auf einen gemeinsamen Staatshaushalt verständigt. Die Vereinbarung wurde am 11. April unterzeichnet. Die Zentralbank des Landes wertet den Schritt als Fortschritt hin zu einer einheitlicheren Finanzpolitik und zu mehr Disziplin bei den Staatsausgaben. Für das politisch und wirtschaftlich gespaltene Land ist das eine seltene Verständigung zwischen den Lagern in Tripolis und Bengasi.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Angaben der Zentralbank umfasst die Einigung die allgemeinen staatlichen Ausgabenpläne in allen vier Haushaltskapiteln. Die Bank begrüßte die Unterzeichnung von Anhang Nummer 1 zum einheitlichen Entwicklungsabkommen und sprach von der ersten finanziellen Verständigung zwischen den beiden Lagern seit über 13 Jahren.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-erster-gemeinsamer-finanzrahmen-seit-jahren"><span id="erster-gemeinsamer-finanzrahmen-seit-jahren">Erster gemeinsamer Finanzrahmen seit Jahren</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Unterzeichnet wurde die Vereinbarung von Issa al-Arebi als Vertreter des in Bengasi ansässigen Repräsentantenhauses und Abdul Jalil al-Shawish als Vertreter des Hohen Staatsrats in Tripolis. Die Zentralbank sieht darin einen Schritt, um die Finanzpolitik zu vereinheitlichen, öffentliche Ausgaben besser zu steuern und finanzielle Verzerrungen zu verringern.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/7-1-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-26700 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/7-1-1024x683.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/7-1-300x200.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/7-1-768x512.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/7-1-1536x1025.jpg 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/7-1-380x253.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/7-1-800x534.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/7-1-1160x774.jpg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/7-1.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Zugleich verknüpft sie das Abkommen mit mehreren wirtschaftlichen Zielen. Genannt werden mehr finanzielle Nachhaltigkeit, eine ausgewogenere Entwicklung der Regionen, ein stabilerer Wechselkurs und eine Stärkung des libyschen Dinar. Nach Einschätzung der Bank könnte die Regelung der Ausgaben zudem positive Folgen für die Gesamtwirtschaft haben.</p>
</div></div>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-warum-die-einigung-fur-die-wirtschaft-wichtig-ist"><span id="warum-die-einigung-fuer-die-wirtschaft-wichtig-ist">Warum die Einigung für die Wirtschaft wichtig ist</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die wirtschaftliche Lage erhöht den Druck auf beide Seiten, sich auf einen gemeinsamen Finanzrahmen zu verständigen. Trotz Öleinnahmen von 22 Milliarden US-Dollar im vergangenen Jahr verzeichnete Libyen nach Angaben der Zentralbank ein Devisendefizit von 9 Milliarden Dollar. Im Januar wertete die Bank den Dinar zum zweiten Mal binnen weniger als eines Jahres um fast 15 Prozent ab. Als einen der Gründe nannte sie damals das Fehlen eines einheitlichen Staatshaushalts.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch die Ölindustrie spielt bei der Vereinbarung eine zentrale Rolle. In einer gemeinsamen Erklärung begrüßten die <a href="https://fokus-afrika.de/tag/usa/" type="post_tag" id="336">USA</a>, <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/nordafrika/agypten/" type="category" id="23">Ägypten</a>, <a href="https://fokus-afrika.de/tag/frankreich/" type="post_tag" id="391">Frankreich</a>, <a href="https://fokus-afrika.de/politik/deutsch-afrikanische-beziehungen/institutionelle-beziehungen/" type="category" id="19">Deutschland</a>, <a href="https://fokus-afrika.de/tag/italien/" type="post_tag" id="566">Italien</a>, <a href="https://fokus-afrika.de/tag/katar/" type="post_tag" id="581">Katar</a>, <a href="https://fokus-afrika.de/tag/saudi-arabien/" type="post_tag" id="565">Saudi-Arabien</a>, die <a href="https://fokus-afrika.de/tag/turkei/" type="post_tag" id="380">Türkei</a>, die <a href="https://fokus-afrika.de/tag/uae/" type="post_tag" id="519">Vereinigten Arabischen Emirate</a> und das <a href="https://fokus-afrika.de/tag/uk/" type="post_tag" id="561">Vereinigte Königreich</a> die Unterzeichnung des einheitlichen Budgets für 2026. Die Staaten bezeichneten es als ersten libyschen Staatshaushalt seit mehr als einem Jahrzehnt und als wichtigen Schritt zu besserer wirtschaftlicher Abstimmung zwischen dem Westen und Osten des Landes.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die vollständige Umsetzung soll dazu beitragen, die Finanzstabilität zu stärken, den Wert des Dinar und die Kaufkraft der Bevölkerung zu stützen sowie Entwicklungsprojekte und internationale Investitionen im ganzen Land zu erleichtern. Die Erklärung hebt außerdem hervor, dass der <a href="https://fokus-afrika.de/libyen-erreicht-hoechste-oelproduktion-seit-2013/" type="post" id="12881">staatliche Ölkonzern National Oil Corporation</a> erstmals seit Jahren wieder ein operatives Budget erhält. Vorgesehen sind demnach auch Mittel, um die Energieproduktion zu steigern, flankiert von Kontrollmechanismen für die Verwendung der Gelder.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-regierungen-in-tripolis-und-bengasi-begrussen-den-schritt"><span id="regierungen-in-tripolis-und-bengasi-begruessen-den-schritt">Regierungen in Tripolis und Bengasi begrüßen den Schritt</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Sowohl die in Tripolis ansässige Regierung der Nationalen Einheit unter Abdulhamid Dbeibah als auch die östliche Gegenverwaltung in Bengasi begrüßten die Verständigung. Die Regierung in Tripolis sprach nach 13 Jahren „politischer Blockade“ von einer Einigung, die die staatlichen Ausgaben im ganzen Land ordnen könne. Wenn alle Seiten sie tatsächlich umsetzten, würden nach ihrer Darstellung vor allem die Bürgerinnen und Bürger davon profitieren, durch stabilere Preise, bessere Lebensbedingungen und einen stärkeren Dinar.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dbeibah nannte die Vereinbarung einen „Schritt mit vielversprechenden Signalen“. Zugleich machte seine Regierung deutlich, dass sich ihre Bedeutung erst daran messen lasse, ob sie im Alltag der Bevölkerung tatsächlich spürbare Ergebnisse bringt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Gegenverwaltung in Bengasi sprach von einem wichtigen Schritt auf dem Weg zur Vereinheitlichung staatlicher Institutionen und zu mehr wirtschaftlicher Stabilität im ganzen Land. Sie bezeichnete das Abkommen als „Grundstein“ für ausgewogene Entwicklungsprogramme in allen Regionen. Das Ergebnis zeige, dass Libyer Schwierigkeiten überwinden könnten, „wenn Vorstellungen und Wille zusammenfinden“, hieß es weiter.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-vermittlung-aus-dem-ausland-und-politische-dimension"><span id="vermittlung-aus-dem-ausland-und-politische-dimension">Vermittlung aus dem Ausland und politische Dimension</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Zentralbank würdigte ausdrücklich die Rolle der Vereinigten Staaten bei den Vermittlungsbemühungen. Auch die Regierung in Tripolis dankte neben der Zentralbank und Vertretern des Repräsentantenhauses sowie des Hohen Staatsrats dem US-Finanzministerium und Massad Boulos, dem Afrika- und Nahostberater von US-Präsident Donald Trump.</p>



<blockquote class="twitter-tweet"><p lang="en" dir="ltr">Congratulations to <a href="https://twitter.com/hashtag/Libya?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#Libya</a> on signing a unified national budget for the first time in over 13 years—after months of U.S. facilitation as part of a broader roadmap toward peace and national unification.<br>Stakeholders from west and east set aside their differences and accepted… <a href="https://t.co/zBKGv4Jlik">pic.twitter.com/zBKGv4Jlik</a></p>&mdash; U.S. Senior Advisor for Arab and African Affairs (@US_SrAdvisorAF) <a href="https://twitter.com/US_SrAdvisorAF/status/2042931616084037823?ref_src=twsrc%5Etfw">April 11, 2026</a></blockquote> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>



<p class="wp-block-paragraph">Die internationale Erklärung verbindet das Budgetabkommen auch mit dem politischen Prozess im Land. Die unterzeichnenden Staaten bekräftigten ihre Unterstützung für die Unterstützungsmission der Vereinten Nationen in Libyen und für den Fahrplan der UN-Sondergesandten Hanna Tetteh. Wirtschaftliche Integration könne den politischen Prozess ergänzen und stärken, hieß es.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Libyen ist seit dem Sturz von Muammar al-Gaddafi im Jahr 2011 tief gespalten. Im Westen sitzt die von den Vereinten Nationen anerkannte Regierung in Tripolis, im Osten eine konkurrierende Verwaltung in Bengasi, die von Militärführer Khalifa Haftar unterstützt wird. Vor diesem Hintergrund hat die Verständigung über einen gemeinsamen Haushalt weit über die reine Finanzpolitik hinaus Gewicht.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-experten-sehen-chancen-aber-keine-sofortwirkung"><span id="experten-sehen-chancen-aber-keine-sofortwirkung">Experten sehen Chancen, aber keine Sofortwirkung</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">In Stellungnahmen bewerteten libysche Fachleute die Einigung grundsätzlich positiv, verbanden sie aber mit klaren Vorbehalten. Der Wirtschaftsexperte Waheed al-Jabu sieht in dem Schritt die Chance, die Kaufkraft des Dinar zu stärken und das Haushaltsdefizit zu senken oder zumindest zu begrenzen. Die jahrelange institutionelle Spaltung habe zu überhöhten und teils unkontrollierten Ausgaben geführt, argumentierte er.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Bankfachmann und Autor Kamal al-Mazoughi sprach ebenfalls von einem wichtigen Signal an die Märkte. Einen schnellen Preisrückgang erwartet er jedoch nicht. Als Gründe nannte er die weiter hohe Nachfrage nach Dollar und das geringe Vertrauen in eine rasche Umsetzung. Entscheidend bleibe, ob das Abkommen tatsächlich angewendet werde und ob die politische Lage im Land stabil bleibe.</p>
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		<title>Marokkos höchster Wolkenkratzer: Kronprinz weiht Mohammed-VI.-Tower ein</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/marokkos-hoechster-wolkenkratzer-kronprinz-weiht-mohammed-vi-tower-ein/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Apr 2026 22:56:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Marokko]]></category>
		<category><![CDATA[2]]></category>
		<category><![CDATA[4]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Tourismus]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>250 Meter hoch, 55 Stockwerke, Luxushotel, Büros und Aussichtsplattform: Mit dem Mohammed-VI.-Tower hat Marokko eines seiner sichtbarsten Prestigeprojekte offiziell eröffnet. Warum die Einweihung über Architektur hinausweist und sogar einen Deutschlandbezug hat.<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fmarokkos-hoechster-wolkenkratzer-kronprinz-weiht-mohammed-vi-tower-ein%2F&amp;action_name=Marokkos%20h%C3%B6chster%20Wolkenkratzer%3A%20Kronprinz%20weiht%20Mohammed-VI.-Tower%20ein&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
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<p class="wp-block-paragraph">Marokkos Kronprinz Moulay El Hassan hat den Mohammed-VI.-Tower in Salé offiziell eingeweiht. Am Montag, 13. April, eröffnete der Thronfolger den 250 Meter hohen Turm am Bouregreg-Ufer auf Anordnung von König Mohammed VI. Das 55-stöckige Gebäude ist damit das höchste des Landes und eines der markantesten neuen Bauwerke in der Region Rabat-Salé. In dem Komplex sind ein Luxushotel, Büros, Wohnungen, Geschäfte, Restaurants und eine Aussichtsplattform untergebracht.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-ein-prestigeprojekt-fur-die-bouregreg-zone"><span id="ein-prestigeprojekt-fuer-die-bouregreg-zone">Ein Prestigeprojekt für die Bouregreg-Zone</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Mit der Eröffnung rückt eines der größten städtebaulichen Projekte Marokkos in den Mittelpunkt. Der Turm steht auf der rechten Seite des Bouregreg in Salé, unmittelbar gegenüber der Hauptstadt Rabat, und ist Teil des Entwicklungsprogramms für das Flusstal zwischen beiden Städten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Während seines Rundgangs besichtigte Moulay El Hassan unter anderem die Eingangshalle, den Konferenzbereich, die Bibliothek, eine Musterwohnung, das Waldorf Astoria Hotel und den Aussichtspunkt an der Spitze des Gebäudes. Von dort reicht der Blick über Rabat und Salé, über ihre historischen Stadtmauern, Kasbahs und alten Stadttore.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-offizielle-eroffnung-nach-jahren-der-bauarbeiten"><span id="offizielle-eroeffnung-nach-jahren-der-bauarbeiten">Offizielle Eröffnung nach Jahren der Bauarbeiten</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die offizielle Übergabe des Turms war bereits am 30. März bekanntgegeben worden. Gebaut wurde das Hochhaus von dem belgischen Baukonzern BESIX mit Sitz in Brüssel gemeinsam mit dem marokkanischen Bauunternehmen TGCC mit Sitz in Casablanca. Auftraggeber war O Tower, eine Tochter der O Capital Group unter Leitung des marokkanischen Unternehmers Othman Benjelloun.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/BEL68125.jpg-13042026_195117761098674473-2-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-26576 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/BEL68125.jpg-13042026_195117761098674473-2-1024x683.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/BEL68125.jpg-13042026_195117761098674473-2-300x200.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/BEL68125.jpg-13042026_195117761098674473-2-768x512.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/BEL68125.jpg-13042026_195117761098674473-2-380x253.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/BEL68125.jpg-13042026_195117761098674473-2-800x533.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/BEL68125.jpg-13042026_195117761098674473-2-1160x773.jpg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/BEL68125.jpg-13042026_195117761098674473-2.jpg 1500w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Der Vertrag umfasste Planung, Ingenieurleistungen, Beschaffung, Bau, Fassaden, technische Gebäudeausrüstung, Innenausbau und Möblierung. Nach Angaben der beteiligten Unternehmen bietet der Komplex rund 102.800 Quadratmeter Nutzfläche. Der Turm erhebt sich über einem vierstöckigen Sockelbau und wird von 36 Aufzügen erschlossen.</p>
</div></div>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-hotel-wohnungen-und-buros-in-einem-gebaude"><span id="hotel-wohnungen-und-bueros-in-einem-gebaeude">Hotel, Wohnungen und Büros in einem Gebäude</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Mohammed-VI.-Tower ist als gemischt genutzter Hochhauskomplex angelegt. Neben Büroflächen und hochwertigen Wohnungen gehört auch das Waldorf Astoria zu dem Projekt. Hinzu kommen eine Konferenzhalle, Restaurants, Ladenflächen und eine Panorama-Aussichtsplattform.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Entworfen wurde das Gebäude vom spanischen Architekten Rafael de la Hoz und dem marokkanischen Architekten Hakim Benjelloun. Seine schmale, nach oben zulaufende Form prägt inzwischen die Skyline von Rabat und Salé und ist nach Angaben der Projektbeteiligten aus großer Entfernung sichtbar.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-aufwendige-technik-gegen-wind-und-erdbeben"><span id="aufwendige-technik-gegen-wind-und-erdbeben">Aufwendige Technik gegen Wind und Erdbeben</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Konstruktion war wegen der Lage am Fluss technisch anspruchsvoll. Der Turm ruht auf 60 Meter tiefen Fundamenten, die für ein schwieriges Bauumfeld mit Hochwasserrisiko und seismischen Belastungen ausgelegt wurden. BESIX spricht von 104 massiven Beton-Barretten, die die Lasten in den Untergrund ableiten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für die Stabilität setzt das Gebäude auf ein kombiniertes Tragwerk. Ein innerer Kern aus hochfestem Beton arbeitet mit einem äußeren Stahlrahmen zusammen, um Windkräfte und Erschütterungen besser aufzunehmen. Zusätzlich wurde im oberen Bereich ein 160 Tonnen schwerer Schwingungstilger eingebaut, der Bewegungen des Turms dämpfen soll.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-nachhaltigkeit-als-teil-des-projekts"><span id="nachhaltigkeit-als-teil-des-projekts">Nachhaltigkeit als Teil des Projekts</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Auch energetisch setzt der Bau auf sichtbare Technik. An der Südfassade wurden rund 1.800 Quadratmeter Photovoltaikmodule installiert, weitere 2.200 Quadratmeter befinden sich auf dem Dach des Sockelbaus. Dazu kommen Systeme zur Energierückgewinnung und zur Nutzung von Regenwasser.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Projektträger streben für den Turm die Umweltzertifikate LEED Gold und HQE an. Damit soll das Gebäude auch als Beispiel für energieeffizientes Bauen in einem Hochhaussegment gelten, das in Afrika bislang nur in wenigen Projekten dieser Größenordnung vertreten ist.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-deutsche-firmen-an-bau-und-ausstattung-beteiligt"><span id="deutsche-firmen-an-bau-und-ausstattung-beteiligt">Deutsche Firmen an Bau und Ausstattung beteiligt</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">An der Umsetzung waren Unternehmen aus mehreren Ländern beteiligt. BESIX und TGCC übernahmen den Bau. Die O Capital Group steuerte das Projekt über ihre Tochtergesellschaft O Tower. Für die Innenausstattung zentraler Bereiche wie Lobby, Ballsaal, Restaurants und Boardroom wurde die belgische Marke FLAMANT eingebunden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch spezialisierte Zulieferer lieferten Technik für einzelne Bauteile. Genannt werden unter anderem das <a href="https://farrat.com/de/case/mohammed-vi-tower-rabat-morocco/">Unternehmen Farrat mit Deutschland-Sitz in Langenfeld in Nordrhein-Westfalen</a> für Lösungen an der Fassadenkonstruktion sowie Gebhardt-Stahl aus Werl für Komponenten der Klima- und Lüftungstechnik. Damit zeigt das Projekt auch, wie stark solche Großbauten über internationale Industrie- und Lieferketten organisiert werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-vom-bankenturm-zum-neuen-wahrzeichen"><span id="vom-bankenturm-zum-neuen-wahrzeichen">Vom Bankenturm zum neuen Wahrzeichen</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ursprünglich war das Vorhaben in anderer Form geplant. Zunächst sollte ein deutlich kleinerer Turm als Sitz eines Bankenkonzerns entstehen. Später wurde das Projekt erweitert, nach Salé verlagert und neu ausgerichtet. Aus dem früheren Bankenturm wurde ein gemischt genutzter Komplex mit Hotel, Büros, Wohnungen und öffentlichen Bereichen.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Kreditkosten für afrikanische Staaten um 91 Prozent gestiegen</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/kreditkosten-fuer-afrikanische-staaten-seit-2020-um-91-prozent-gestiegen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Apr 2026 18:36:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ghana]]></category>
		<category><![CDATA[Institutionelle Beziehungen]]></category>
		<category><![CDATA[Nigeria]]></category>
		<category><![CDATA[Sambia]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[BMZ]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Krise]]></category>
		<category><![CDATA[NGO]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Afrikanische Staaten zahlen immer mehr für Kredite, während globale Krisen den Finanzdruck weiter erhöhen: Bei der Frühjahrstagung von Weltbank und IWF in Washington wird die Frage dringlicher, wie Entwicklung noch finanziert werden soll.<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fkreditkosten-fuer-afrikanische-staaten-seit-2020-um-91-prozent-gestiegen%2F&amp;action_name=Kreditkosten%20f%C3%BCr%20afrikanische%20Staaten%20um%2091%20Prozent%20gestiegen&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/kreditkosten-fuer-afrikanische-staaten-seit-2020-um-91-prozent-gestiegen/">Kreditkosten für afrikanische Staaten um 91 Prozent gestiegen</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Bei der Frühjahrstagung von Weltbank und IWF in Washington rückt die Finanzierungskrise vieler afrikanischer Staaten in den Mittelpunkt. Seit 2020 sind die Kreditkosten für afrikanische Länder laut einer neuen Analyse von ONE und der Rockefeller Foundation um 91 Prozent gestiegen. Die Daten wurden am Dienstag, 14. April 2026, zum Auftakt der Tagung veröffentlicht. Damit verschärft sich der Druck auf Staaten, die gleichzeitig mit hohen Zinsen, globalen Krisen und wachsendem Finanzierungsbedarf kämpfen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vor allem Länder wie <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/ostafrika/kenia/" type="category" id="35">Kenia</a> und Ghana geraten dabei zwischen die Fronten. Sie haben keinen umfassenden Schutz vor globalen Zinsschocks, können die Folgen aber auch nicht aus eigener Kraft abfedern. Kredite multilateraler Entwicklungsbanken wie der Weltbank bleiben zwar deutlich günstiger als Geld vom Kapitalmarkt, stehen nach Angaben der Analyse aber bislang nicht in ausreichendem Umfang zur Verfügung.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/55206938763_3f08488b03_k-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-26540 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/55206938763_3f08488b03_k-1024x683.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/55206938763_3f08488b03_k-300x200.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/55206938763_3f08488b03_k-768x512.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/55206938763_3f08488b03_k-1536x1024.jpg 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/55206938763_3f08488b03_k-380x253.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/55206938763_3f08488b03_k-800x533.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/55206938763_3f08488b03_k-1160x773.jpg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/55206938763_3f08488b03_k.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Bei der Weltbank stiegen die Finanzierungskosten für die kreditwürdigsten afrikanischen Länder zwischen 2020 und 2024 von 1,4 auf 5,2 Prozent. Auch chinesische Kredite verteuerten sich spürbar. Der durchschnittliche Zinssatz für afrikanische Länder lag 2020 noch bei 2,5 Prozent und erreichte 2024 bereits 5,7 Prozent.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">William Asiko, Senior Vice President und Leiter des Afrika-Regionalbüros der Rockefeller Foundation, sagte, viele Staaten verlören nicht nur den Zugang zu Kapital, sondern auch die Möglichkeit, in ihre Zukunft zu investieren. In einer Phase wachsender Konflikte und steigender Preise für Lebensmittel und Energie würden viele Länder von genau der Finanzierung abgeschnitten, die sie zum Schutz von Bevölkerung und Wirtschaft benötigten.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-weltbank-warnt-vor-folgen-neuer-krisen"><span id="weltbank-warnt-vor-folgen-neuer-krisen">Weltbank warnt vor Folgen neuer Krisen</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Auch die Bundesregierung verweist bei der Tagung auf die wirtschaftlichen Folgen neuer geopolitischer Erschütterungen. Entwicklungsministerin Reem Alabali Radovan ist zur Frühjahrstagung nach Washington gereist und will dort bis Donnerstag mit internationalen Partnern über <a href="https://fokus-afrika.de/afrika-steht-vor-schwerem-wirtschaftsschock-durch-iran-krieg/" type="post" id="26316">die Konflikte im Nahen Osten, den Krieg am Persischen Golf sowie deren Auswirkungen auf Entwicklungsländer beraten.</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Das BMZ verweist dabei auf Prognosen der Weltbank, wonach ein schwächeres Wachstum sowie steigende Preise für Erdöl und Düngemittel die Lage weiter verschärfen könnten. Höhere Lebensmittelpreise, wachsende Ernährungsunsicherheit und Arbeitsplatzverluste träfen vor allem besonders verwundbare Länder. Alabali Radovan kündigte an, im Kreis der Gouverneurinnen und Gouverneure auch darüber zu beraten, wie die Weltbank Menschen in besonders betroffenen Staaten gezielt unterstützen kann.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/portraet-alabali-radovan-02-original-2-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-25571 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/portraet-alabali-radovan-02-original-2-1024x683.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/portraet-alabali-radovan-02-original-2-300x200.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/portraet-alabali-radovan-02-original-2-768x512.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/portraet-alabali-radovan-02-original-2-1536x1024.jpg 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/portraet-alabali-radovan-02-original-2-2048x1365.jpg 2048w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/portraet-alabali-radovan-02-original-2-380x253.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/portraet-alabali-radovan-02-original-2-800x533.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/portraet-alabali-radovan-02-original-2-1160x773.jpg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/portraet-alabali-radovan-02-original-2.jpg 2076w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Die Ministerin sagte, die Weltwirtschaft wanke und besonders der Globale Süden leide unter den dramatischen Auswirkungen der aktuellen Konflikte. Millionen Menschen kämpften in Ländern wie <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/nordafrika/sudan/" type="category" id="27">Sudan</a> oder <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/ostafrika/somalia/" type="category" id="42">Somalia</a> ums Überleben, während Grundnahrungsmittel und Dünger für viele unerschwinglich würden.</p>
</div></div>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-afrikanische-staaten-werben-in-washington-um-spielraum-und-investitionen"><span id="afrikanische-staaten-werben-in-washington-um-spielraum-und-investitionen">Afrikanische Staaten werben in Washington um Spielraum und Investitionen</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Mehrere afrikanische Regierungen nutzen die Frühjahrstagung, um ihre wirtschaftlichen Prioritäten in Washington zu platzieren. Somalia sprach bei einem Treffen mit Weltbank-Vizepräsident Ndiame Diop über die Folgen globaler Krisen, sicherheitspolitische Belastungen und den Einfluss des Klimawandels auf die eigene Wirtschaft. Finanzminister Bihi Iman Egeh warb zugleich für weitere Unterstützung bei Finanzreformen, höheren Staatseinnahmen und widerstandsfähigeren Institutionen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/westafrika/nigeria/" type="category" id="282">Nigeria</a> stellt bei den Gesprächen nach Regierungsangaben die Folgen wirtschaftlicher Schocks in den Vordergrund. Die Regierung verbindet ihr Reformprogramm mit dem Ziel, makroökonomische Stabilität herzustellen und Investitionen anzuziehen.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="799" height="533" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/54875035916_b2392d4a30_c.jpg" alt="" class="wp-image-26539 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/54875035916_b2392d4a30_c.jpg 799w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/54875035916_b2392d4a30_c-300x200.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/54875035916_b2392d4a30_c-768x512.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/54875035916_b2392d4a30_c-380x253.jpg 380w" sizes="(max-width: 799px) 100vw, 799px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/westafrika/ghana/" type="category" id="70">Ghana</a> präsentiert in Washington seine wirtschaftliche Erholung als Beispiel für eine Stabilisierung nach schweren Krisenjahren. Finanzminister Cassiel Ato Forson verwies auf ein Wachstum von 6 Prozent im Jahr 2025, sinkende Inflation und einen deutlichen Rückgang der Schuldenquote. Gerade Ghana zählt zugleich zu den Ländern, die nach der Analyse von ONE und Rockefeller besonders stark unter den gestiegenen Kreditkosten leiden.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Auch <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/ostafrika/sambia/" type="category" id="46">Sambia</a> rückt bei der Tagung den Übergang von Stabilisierung zu Wachstum in den Mittelpunkt. Finanzminister Situmbeko Musokotwane wirbt in Washington für Investitionen in Bergbau, Infrastruktur, Energie und Wassersysteme. Die Regierung will nach Jahren von Umschuldung und Haushaltskonsolidierung wieder stärker als Investitionsstandort wahrgenommen werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-streit-um-bezahlbare-entwicklungskredite"><span id="streit-um-bezahlbare-entwicklungskredite">Streit um bezahlbare Entwicklungskredite</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">ONE fordert von Entwicklungsbanken, <a href="https://fokus-afrika.de/flexibilitaet-fuer-den-afrikanischen-entwicklungsfonds-erweitert-kapitalmarktoeffnung-ermoeglicht-hoehere-ausleihvolumen/">Kredite stärker an den Bedürfnissen der betroffenen Länder auszurichten.</a> Europa-Direktor Stephan Exo-Kreischer sagte, kein Land solle sich zwischen Zinszahlungen und der Rettung von Menschenleben entscheiden müssen. Nötig seien bezahlbare Kredite, schnellere Umschuldungen und mehr finanzieller Spielraum für Länder in der Schuldenfalle.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aus deutscher Sicht spielt dabei auch die Weltbanktochter IDA eine zentrale Rolle. Sie gilt als eine der wichtigsten Finanzierungsquellen für ärmere Staaten. Parallel setzt Berlin bei der Frühjahrstagung eigene Schwerpunkte bei Wasser, Mütter- und Kindergesundheit sowie Regenwaldschutz. Für einen Weltbank-Fonds zur Förderung der Gesundheit von Frauen, Kindern und Jugendlichen stellt das BMZ 45 Millionen Euro bereit. Für die brasilianisch angestoßene Waldschutz-Initiative Tropical Forest Forever Facility hat Deutschland über zehn Jahre eine Milliarde Euro zugesagt.</p>
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		<item>
		<title>Deutsche Ferrostaal wird mit Gasförderung in Libyen beginnen</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/deutsche-ferrostaal-wird-mit-gasfoerderung-in-libyen-beginnen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 12 Apr 2026 15:28:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Libyen]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Industrie]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://fokus-afrika.de/?p=26441</guid>

					<description><![CDATA[<p>Ein deutsches Unternehmen kehrt in ein zentrales Gasprojekt im Osten Libyens zurück: Ferrostaal soll gemeinsam mit AGOCO die Anlage in Sarir und Messla J22 vor den Probebetrieb bringen.<br />
<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fdeutsche-ferrostaal-wird-mit-gasfoerderung-in-libyen-beginnen%2F&amp;action_name=Deutsche%20Ferrostaal%20wird%20mit%20Gasf%C3%B6rderung%20in%20Libyen%20beginnen&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/deutsche-ferrostaal-wird-mit-gasfoerderung-in-libyen-beginnen/">Deutsche Ferrostaal wird mit Gasförderung in Libyen beginnen</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die libysche Arabian Gulf Oil Company will gemeinsam mit dem deutschen Industriedienstleister Ferrostaal die Arbeiten an einem Gasprojekt in den Feldern Sarir und Messla J22 wieder aufnehmen. Am Montag kündigte das ostlibysche Unternehmen an, dass Ferrostaal in das Vorhaben zurückkehrt, das nach Unternehmensangaben bereits zu gut 96 Prozent abgeschlossen ist. Damit rückt die Inbetriebnahme eines für die Gasnutzung wichtigen Projekts im Osten Libyens näher. Das Vorhaben soll bisher ungenutztes Begleitgas auffangen und für die Stromversorgung nutzbar machen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-agoco-setzt-auf-schnellen-abschluss-des-projekts"><span id="agoco-setzt-auf-schnellen-abschluss-des-projekts">AGOCO setzt auf schnellen Abschluss des Projekts</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Auslöser der Ankündigung war ein Treffen des AGOCO-Vorsitzenden Mohamed Bin Shatwan mit Mitgliedern des Managementkomitees. Dabei ging es um die Rückkehr von Ferrostaal und um den weiteren Fortgang des Projekts in den Feldern Sarir und Messla J22.</p>



<p class="wp-block-paragraph">AGOCO bezeichnete das Vorhaben als eines der wichtigsten Projekte des Sektors. Mit der Wiederaufnahme der Arbeiten soll sich das Tempo bis zum Abschluss weiter erhöhen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-testbetrieb-soll-bald-beginnen"><span id="testbetrieb-soll-bald-beginnen">Testbetrieb soll bald beginnen</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Nach <a href="https://libyaherald.com/2026/04/germanys-ferrostaal-to-resume-its-gas-exploitation-work-at-agocos-sarir-and-messla-j22-fields/">Angaben</a> des Unternehmens liegt der Fertigstellungsgrad inzwischen bei rund 96,15 Prozent. Damit befindet sich das Projekt kurz vor der Betriebsphase.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ferrostaal soll nun in absehbarer Zeit den Probebetrieb starten. Danach soll der Übergang in den regulären Betrieb folgen. AGOCO verbindet damit die Erwartung, die Gasnutzung auszuweiten und die Effizienz in der Förderung zu steigern.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-begleitgas-soll-fur-stromversorgung-genutzt-werden"><span id="begleitgas-soll-fuer-stromversorgung-genutzt-werden">Begleitgas soll für Stromversorgung genutzt werden</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Im Kern geht es darum, Erdgas aufzufangen, das bei der Rohölförderung freigesetzt wird. Dieses Gas soll nicht länger ungenutzt entweichen, sondern für die Energieversorgung eingesetzt werden.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/El_Saharara_oil_field_Libya-1024x768.jpg" alt="" class="wp-image-26443 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/El_Saharara_oil_field_Libya-1024x768.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/El_Saharara_oil_field_Libya-300x225.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/El_Saharara_oil_field_Libya-768x576.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/El_Saharara_oil_field_Libya-200x150.jpg 200w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/El_Saharara_oil_field_Libya-260x195.jpg 260w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/El_Saharara_oil_field_Libya-380x285.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/El_Saharara_oil_field_Libya-800x600.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/El_Saharara_oil_field_Libya-1160x870.jpg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/El_Saharara_oil_field_Libya.jpg 1280w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Nach Darstellung von AGOCO ist vorgesehen, das aufgefangene Gas an eines der Kraftwerke zu liefern, die mit dem Great-Man-Made-River-Projekt verbunden sind. Das Vorhaben verknüpft damit Öl- und Gasförderung mit der Stromversorgung einer für Libyen zentralen Infrastruktur.</p>
</div></div>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-projekt-lauft-seit-2017"><span id="projekt-laeuft-seit-2017">Projekt läuft seit 2017</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Gestartet wurde das Projekt im Dezember 2017. Bereits im Juni 2025 hatte AGOCO erklärt, dass 96 Prozent des Gasverwertungsprojekts im Feld J22 abgeschlossen seien. Damals kündigte das Unternehmen an, die letzte Projektphase solle am 15. Juli beginnen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zu diesem Schritt gehörte auch ein Schulungsprogramm für 42 technische Mitarbeiter. Die nun angekündigte Rückkehr von Ferrostaal knüpft an diese Phase an und markiert den nächsten Schritt auf dem Weg zur Inbetriebnahme.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-gasnutzung-gewinnt-fur-libyens-energiesektor-an-bedeutung"><span id="gasnutzung-gewinnt-fuer-libyens-energiesektor-an-bedeutung">Gasnutzung gewinnt für Libyens Energiesektor an Bedeutung</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Mit dem Projekt verfolgt AGOCO das Ziel, Gasentwicklungsprojekte voranzutreiben, die Produktionsraten zu erhöhen und Ressourcen besser zu nutzen. Die Wiederaufnahme der Arbeiten durch ein deutsches Unternehmen unterstreicht dabei auch die internationale Komponente des libyschen Energiesektors, der trotz politischer Spaltung weiter auf ausländische technische Partner setzt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für Libyen ist die Nutzung von Begleitgas nicht nur eine Frage der Produktionseffizienz. Sie berührt auch die Stromversorgung und den Umgang mit Energieverlusten in einem Sektor, der für die Wirtschaft des Landes zentral bleibt.</p>
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			<media:title type="html">El_Saharara_oil_field,_Libya</media:title>
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		<title>Nigeria stoppt Diebstahl von 939 Tonnen Öl</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/nigeria-stoppt-diebstahl-von-939-tonnen-oel/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 12 Apr 2026 12:57:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nigeria]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Kriminalität]]></category>
		<category><![CDATA[Militär]]></category>
		<category><![CDATA[Nachrichtendienste]]></category>
		<category><![CDATA[Polizei]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Zwei Schiffe, 939 Tonnen gestohlenes Rohöl, 26 Festnahmen: Vor Calabar hat die nigerianische Marine einen großangelegten Zugriff gegen Rohöldiebstahl gemeldet.<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fnigeria-stoppt-diebstahl-von-939-tonnen-oel%2F&amp;action_name=Nigeria%20stoppt%20Diebstahl%20von%20939%20Tonnen%20%C3%96l&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die nigerianische Marine hat vor der Küste von Calabar zwei Schiffe mit mehr als 939 Tonnen mutmaßlich gestohlenem Rohöl festgesetzt. Der Wert der Ladung liegt nach Angaben des Militärs bei mehr als vier Milliarden Naira. Am Sonntag machte der Kommandeur der Joint Task Force South South Operation Delta Safe, Olugbenga Oladipo, den Zugriff in Calabar <a href="https://www.premiumtimesng.com/news/top-news/871137-nigerian-navy-arrests-two-vessels-with-stolen-crude-worth-n4-billion.html">öffentlich</a>. Bei den Einsätzen wurden zudem 26 Besatzungsmitglieder festgenommen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-zugriff-in-der-nacht-zum-8-april"><span id="zugriff-in-der-nacht-zum-8-april">Zugriff in der Nacht zum 8. April</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Oladipo zufolge erfolgte der Einsatz nach einem Geheimdiensthinweis in der Nacht zum 8. April. Festgesetzt wurden die Schiffe MT Mkpodu und MT Westaf AF in einem Bohrlochbereich innerhalb des gemeinsamen Einsatzraums Calabar/Akwa Ibom. Dort seien beide Schiffe aktiv in Rohöldiebstahl verwickelt gewesen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die MT Mkpodu sei nach Angaben des Kommandeurs in dem Moment gestoppt worden, als sie Rohöl absaugte. Der Zugriff sei in Zusammenarbeit mit dem Büro des Nationalen Sicherheitsberaters und dem Verteidigungsstab erfolgt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Der Chef des Marinestabs und der Chef des Luftwaffenstabs haben uns alle notwendigen Mittel zur Verfügung gestellt, die wir für diesen Einsatz genutzt haben“, sagte Oladipo vor Journalisten in Calabar.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-marine-und-luftwaffe-koordinierten-den-einsatz"><span id="marine-und-luftwaffe-koordinierten-den-einsatz">Marine und Luftwaffe koordinierten den Einsatz</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Nach der Festsetzung entsandte die Marine das Schiff NNS SHERE sowie einen Hubschrauber der Nigerian Navy 410 Helicopter. Nach Darstellung Oladipos lieferte der Hubschrauber Luftbilder in Echtzeit, während NNS SHERE die Kontrolle über beide Schiffe auf offener See übernahm.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Anschließend brachten NNS OSE und Einheiten der Forward Operating Base Ibaka die festgesetzten Schiffe und die Besatzungen zum Marineanleger in Calabar.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-weitere-festsetzung-zwei-tage-spater"><span id="weitere-festsetzung-zwei-tage-spaeter">Weitere Festsetzung zwei Tage später</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Oladipo verwies zudem auf einen weiteren Zugriff vom 10. April. Dabei sei ein weiteres Schiff mit dem Namen MT Steliosk festgesetzt worden. Die Einsätze zeigten aus Sicht des Militärs die engere Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Teilstreitkräften und staatlichen Stellen im Kampf gegen Rohöldiebstahl in nigerianischen Gewässern.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="731" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/230125-N-DK722-1001_-_Nigerian_Navy_Police_Force_conduct_VBSS_Training_during_Obangame_Express_2023-1024x731.jpg" alt="" class="wp-image-26435 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/230125-N-DK722-1001_-_Nigerian_Navy_Police_Force_conduct_VBSS_Training_during_Obangame_Express_2023-1024x731.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/230125-N-DK722-1001_-_Nigerian_Navy_Police_Force_conduct_VBSS_Training_during_Obangame_Express_2023-300x214.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/230125-N-DK722-1001_-_Nigerian_Navy_Police_Force_conduct_VBSS_Training_during_Obangame_Express_2023-768x548.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/230125-N-DK722-1001_-_Nigerian_Navy_Police_Force_conduct_VBSS_Training_during_Obangame_Express_2023-380x271.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/230125-N-DK722-1001_-_Nigerian_Navy_Police_Force_conduct_VBSS_Training_during_Obangame_Express_2023-800x571.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/230125-N-DK722-1001_-_Nigerian_Navy_Police_Force_conduct_VBSS_Training_during_Obangame_Express_2023-1160x828.jpg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/230125-N-DK722-1001_-_Nigerian_Navy_Police_Force_conduct_VBSS_Training_during_Obangame_Express_2023.jpg 1280w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Der Befehlshaber des Eastern Naval Command, Chidozie Okehie, dankte dem Kommandeur für dessen Unterstützung und bekräftigte den Kurs der Marine. Man werde den Druck auf kriminelle Netzwerke in dem Gebiet aufrechterhalten.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">„Der Hubschrauber lieferte Luftbilder in Echtzeit, während das Marineschiff SHERE die beiden Schiffe auf See in Gewahrsam nahm“, sagte Oladipo.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-roholdiebstahl-bleibt-ein-sicherheits-und-wirtschaftspolitisches-problem"><span id="rohoeldiebstahl-bleibt-ein-sicherheits-und-wirtschaftspolitisches-problem">Rohöldiebstahl bleibt ein sicherheits- und wirtschaftspolitisches Problem</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Rohöldiebstahl gehört <a href="https://fokus-afrika.de/nigeria-bohrt-auf-neuem-feld-nach-ol-diebstahl-schmalert-die-einnahmen/">seit Jahren zu den zentralen Sicherheitsproblemen</a> im ölreichen Süden Nigerias. Die Praxis trifft nicht nur die staatlichen Einnahmen, sondern belastet auch Exportströme, Energieinfrastruktur und die Sicherheitslage in den Förderregionen. Vor allem im Niger-Delta und angrenzenden Einsatzräumen gehen Sicherheitskräfte regelmäßig gegen illegale Raffinerien, Schmuggelrouten und das Anzapfen von Leitungen vor.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die nun bekanntgegebenen Festsetzungen vor Calabar zeigen, dass die Marine ihre Einsätze inzwischen stärker mit Luftaufklärung und anderen Sicherheitsbehörden verzahnt.</p>
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			<media:description type="html">Die nigerianischen Marine und Polizei während einer Übung. Bild: US Marine /  Andrea Rumple</media:description>
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	</item>
		<item>
		<title>USA stellen Afrika-Politik auf „Handel statt Hilfe“ um</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/usa-stellen-afrika-politik-auf-handel-statt-hilfe-um/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 11 Apr 2026 11:16:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Afrika]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftsnachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[5]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://fokus-afrika.de/?p=26409</guid>

					<description><![CDATA[<p>Washington zieht die Linie neu: weniger klassische Hilfe, mehr Handel, Rohstoffe und Investitionen. Die USA wollen afrikanische Staaten künftig stärker als Geschäftspartner behandeln.<br />
<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fusa-stellen-afrika-politik-auf-handel-statt-hilfe-um%2F&amp;action_name=USA%20stellen%20Afrika-Politik%20auf%20%E2%80%9EHandel%20statt%20Hilfe%E2%80%9C%20um&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/usa-stellen-afrika-politik-auf-handel-statt-hilfe-um/">USA stellen Afrika-Politik auf „Handel statt Hilfe“ um</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die US-Regierung hat einen grundlegenden Kurswechsel in ihrer Afrika-Politik angekündigt und will Entwicklungshilfe künftig stärker an Wirtschaftsinteressen, Investitionen und konkrete Geschäftsabschlüsse knüpfen. Vorgestellt wurde der <a href="https://www.state.gov/releases/bureau-of-african-affairs/2026/04/a-new-model-for-economic-prosperity-in-africa/">neue Ansatz</a> am 10. April in Washington von Ex-CIA Analyst Nick Checker, dem Leiter des Büros für afrikanische Angelegenheiten im US-Außenministerium. Im Zentrum steht die Abkehr von einem Modell, das nach Darstellung der Regierung zu viel Geld in Programme und zu wenig in wirtschaftliche Strukturveränderung gelenkt habe. Für afrikanische Staaten bedeutet das: Washington will sie künftig stärker als Geschäftspartner und weniger als klassische Empfänger von Hilfe behandeln.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Checker sprach von einem „grundlegenden Neustart“ der amerikanischen Entwicklungspolitik. Die Zeit, in der Erfolg vor allem an der Höhe der Hilfszahlungen und der Zahl der Programme gemessen worden sei, sei vorbei. Künftig gehe es aus Sicht der Regierung nicht mehr um Mittelabfluss, sondern um wirtschaftliches Wachstum, Investitionen und Ergebnisse.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-washington-setzt-auf-wirtschaftliche-gegenleistung"><span id="washington-setzt-auf-wirtschaftliche-gegenleistung">Washington setzt auf wirtschaftliche Gegenleistung</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der neue Kurs ist klar auf Gegenseitigkeit ausgerichtet. Checker <a href="https://fokus-afrika.de/america-first-in-afrika-ex-cia-analyst-nick-checker-zeigt-neue-leitlinie-der-usa-auf/" type="post" id="25830">machte deutlich</a>, dass die Regierung Beziehungen zu afrikanischen Staaten nicht länger als einseitiges Geber-Empfänger-Verhältnis versteht. Hilfe solle nicht mehr dauerhaft fließen, ohne dass Regierungen Reformen umsetzen, Ergebnisse liefern oder eigene Beiträge leisten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Damit verbindet Washington auch eine politische Botschaft. Checker kritisierte, frühere Hilfsmodelle hätten Abhängigkeiten verstärkt, schlechte Regierungsführung abgefedert und in manchen Fällen sogar Korruption begünstigt. Als Beispiel nannte er Südsudan, wo trotz milliardenschwerer US-Unterstützung sowohl die humanitäre Not als auch die Korruption zugenommen hätten.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-afrika-ruckt-als-wachstumsmarkt-fur-die-usa-in-den-mittelpunkt"><span id="afrika-rueckt-als-wachstumsmarkt-fuer-die-usa-in-den-mittelpunkt">Afrika rückt als Wachstumsmarkt für die USA in den Mittelpunkt</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Zugleich beschreibt die US-Regierung Afrika ausdrücklich als <a href="https://fokus-afrika.de/agoa-usa-verlaengern-handelsprogramm-fuer-afrika-bis-ende-2026/" type="post" id="24326">strategischen Zukunftsmarkt</a>. Checker verwies auf das starke Bevölkerungswachstum, steigende Kaufkraft und <a href="https://fokus-afrika.de/was-haben-die-usa-mit-den-rohstoffen-in-afrika-vor/" type="post" id="24756">große Rohstoffvorkommen</a>. Afrika sei keine Randregion, sondern könne zu einem der wichtigsten Wachstumsmotoren der Welt werden.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="682" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/P20250709DT-0343_President_Donald_Trump_Participates_in_a_Multilateral_Lunch_with_African_Leaders-1024x682.jpg" alt="" class="wp-image-24758 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/P20250709DT-0343_President_Donald_Trump_Participates_in_a_Multilateral_Lunch_with_African_Leaders-1024x682.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/P20250709DT-0343_President_Donald_Trump_Participates_in_a_Multilateral_Lunch_with_African_Leaders-300x200.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/P20250709DT-0343_President_Donald_Trump_Participates_in_a_Multilateral_Lunch_with_African_Leaders-768x512.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/P20250709DT-0343_President_Donald_Trump_Participates_in_a_Multilateral_Lunch_with_African_Leaders-380x253.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/P20250709DT-0343_President_Donald_Trump_Participates_in_a_Multilateral_Lunch_with_African_Leaders-800x533.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/P20250709DT-0343_President_Donald_Trump_Participates_in_a_Multilateral_Lunch_with_African_Leaders-1160x773.jpg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/P20250709DT-0343_President_Donald_Trump_Participates_in_a_Multilateral_Lunch_with_African_Leaders.jpg 1280w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Gerade deshalb bewertet Washington den bisherigen wirtschaftlichen Fußabdruck der USA als zu schwach. Die amerikanischen Exporte nach Subsahara-Afrika lägen weiter unter einem Prozent des gesamten US-Handels. Für die Regierung ist das nicht nur eine verpasste wirtschaftliche Chance, sondern auch ein strategisches Defizit.</p>
</div></div>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-botschafter-sollen-geschafte-voranbringen"><span id="botschafter-sollen-geschaefte-voranbringen">Botschafter sollen Geschäfte voranbringen</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Praktisch will die US-Regierung diesen Kurs über eine neue Form der Wirtschaftsdiplomatie umsetzen. Checker sprach von „kommerzieller Diplomatie“. Gemeint ist, dass Botschaften, Finanzierungsinstrumente und politische Kontakte stärker dafür eingesetzt werden sollen, Investitionen, Infrastrukturprojekte und Geschäftsabschlüsse anzustoßen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">US-Botschafter in Afrika sollen dabei künftig auch daran gemessen werden, wie wirksam sie amerikanische Unternehmen unterstützen und wie viele Abschlüsse sie mit auf den Weg bringen. Washington will nach eigenen Angaben stärker auf offene Ausschreibungen, transparente Regulierung und marktfähige Infrastrukturprojekte drängen. Auch Delegationsreisen sollen sich stärker an Handels- und Investitionszielen orientieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Checker formulierte das Prinzip offen: Entscheidend sei nicht mehr die Frage, wie viel Hilfe verteilt werde, sondern wie viele Geschäfte zustande kämen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-fur-washington-sind-rohstoffe-und-lieferketten-in-afrika-die-erste-prioritat"><span id="fuer-washington-sind-rohstoffe-und-lieferketten-in-afrika-die-erste-prioritaet">Für Washington sind Rohstoffe und Lieferketten in Afrika die erste Priorität</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Besonders deutlich wird der neue Kurs bei kritischen Rohstoffen und Energie. Checker stellte Afrika als Schlüsselregion im globalen Wettbewerb um Kobalt, Kupfer, Graphit und Seltene Erden dar. Diese Rohstoffe seien zentral für die amerikanische Reindustrialisierung, für Technologie und für nationale Sicherheitsinteressen.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="819" height="1024" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/DAS-Checker-2-819x1024.png" alt="" class="wp-image-25831 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/DAS-Checker-2-819x1024.png 819w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/DAS-Checker-2-240x300.png 240w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/DAS-Checker-2-768x960.png 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/DAS-Checker-2-380x475.png 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/DAS-Checker-2-800x1000.png 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/DAS-Checker-2.png 1142w" sizes="(max-width: 819px) 100vw, 819px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Washington will nach seinen Worten erreichen, dass kritische Mineralien aus Afrika stärker in sichere und verlässliche Lieferketten mit den USA eingebunden werden. Der Ansatz soll sich dabei von reiner Rohstoffabschöpfung unterscheiden. Stattdessen verspricht die US-Regierung mehr Transparenz, lokale Wertschöpfung, Beschäftigung und Wissenstransfer.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als Beispiel nannte Checker ein <a href="https://fokus-afrika.de/usa-und-dr-kongo-praesident-tshisekedi-besucht-marco-rubio-und-us-abgeordnete/" type="post" id="24337">strategisches Partnerschaftsabkommen</a> mit der Demokratischen Republik Kongo im Rahmen der Washington Accords. Ziel sei es, mehr amerikanische Investitionen in den Sektor zu ermöglichen, Hindernisse für Investitionen abzubauen und zugleich den Zugang der USA zu wichtigen Rohstoffen abzusichern.</p>
</div></div>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-hilfe-bleibt-aber-unter-neuen-bedingungen"><span id="hilfe-bleibt-aber-unter-neuen-bedingungen">Hilfe bleibt, aber unter neuen Bedingungen</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ganz auf Entwicklungshilfe verzichten will Washington nach Checkers Darstellung nicht. Die Regierung wolle jedoch das bisherige Modell beenden und Hilfsgelder <a href="https://fokus-afrika.de/usa-und-burundi-schliessen-gesundheitskooperation-gegen-hiv-aids/" type="post" id="24498">künftig nur noch gezielt, befristet und an überprüfbare Ergebnisse gebunden einsetzen</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Unterstützung soll demnach vor allem dort fließen, wo sie privates Wachstum erleichtert, Korruption abbaut, Investitionshemmnisse verringert oder amerikanische Angebote wettbewerbsfähiger macht. Auch Infrastrukturprojekte und privatwirtschaftlich geprägte Lösungen im Gesundheits- und humanitären Bereich sollen auf diese Weise unterstützt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Checker machte dabei auch eine klare Auswahllogik deutlich. Länder, die Reformbereitschaft, Transparenz und Eigenverantwortung zeigen, sollen von einer engeren Partnerschaft profitieren. Staaten, die diese Voraussetzungen aus Sicht Washingtons nicht erfüllen, müssen mit weniger Unterstützung rechnen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-neue-linie-mit-klarer-interessenpolitik"><span id="neue-linie-mit-klarer-interessenpolitik">Neue Linie mit klarer Interessenpolitik</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Rede markiert damit eine deutlich interessengeleitete Neujustierung der US-Afrika-Politik unter Präsident Donald Trump. Washington verbindet wirtschaftliche Kooperation, Rohstoffsicherung, Diplomatie und Entwicklungspolitik künftig enger als bisher. Hilfe bleibt Teil des Instrumentariums, soll aber nicht mehr Selbstzweck sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Checker brachte die neue Linie in Washington auf eine knappe Formel: Ziel sei es nicht, Hilfsabhängigkeit in Afrika fortzuschreiben, sondern sie überflüssig zu machen und zugleich amerikanische Wirtschaftsinteressen voranzubringen.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fusa-stellen-afrika-politik-auf-handel-statt-hilfe-um%2F&amp;action_name=USA%20stellen%20Afrika-Politik%20auf%20%E2%80%9EHandel%20statt%20Hilfe%E2%80%9C%20um&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /><p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
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			<media:description type="html">Präsident Donald Trump mit westafrikanischen Staatschefs. (Offizielles Foto des Weißen Hauses von Daniel Torok)</media:description>
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			<media:title type="html">DAS-Checker-2</media:title>
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		<item>
		<title>Äthiopien und Russland vereinbaren Fahrplan für Atomenergie</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/aethiopien-und-russland-vereinbaren-fahrplan-fuer-atomenergie/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Apr 2026 22:08:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Äthiopien]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[4]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Russland]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Äthiopien und Russland haben einen neuen Schritt in ihrer Energiepartnerschaft vereinbart und einen Fahrplan für den Aufbau ziviler&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Faethiopien-und-russland-vereinbaren-fahrplan-fuer-atomenergie%2F&amp;action_name=%C3%84thiopien%20und%20Russland%20vereinbaren%20Fahrplan%20f%C3%BCr%20Atomenergie&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Äthiopien und Russland haben einen neuen Schritt in ihrer Energiepartnerschaft vereinbart und einen Fahrplan für den Aufbau ziviler Atomenergie zur Stromerzeugung unterzeichnet. Die Vereinbarung wurde am 31. März 2026 in Addis Abeba zwischen der äthiopischen Atomenergiekommission und dem russischen Staatskonzern Rosatom geschlossen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Dokument legt die technische, institutionelle und operative Zusammenarbeit beider Seiten fest. Ziel ist es, Projekte zur Stromerzeugung aus Kernenergie vorzubereiten und die nächsten Schritte bis zu einer möglichen Realisierung zu strukturieren. Für Äthiopien ist das Vorhaben auch deshalb relevant, weil das Land seine Energieversorgung breiter aufstellen will.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-addis-abeba-und-moskau-konkretisieren-ihre-zusammenarbeit"><span id="addis-abeba-und-moskau-konkretisieren-ihre-zusammenarbeit">Addis Abeba und Moskau konkretisieren ihre Zusammenarbeit</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Mit der neuen Vereinbarung konkretisieren beide Seiten einen Prozess, der bereits seit dem vergangenen Jahr läuft. Im September 2025 hatten Äthiopien und Russland bereits ein Kooperationsabkommen im Bereich der zivilen Atomenergie geschlossen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der nun unterzeichnete Fahrplan beschreibt, wie daraus ein konkretes Programm entstehen soll. Vorgesehen sind technische Studien, institutionelle Vorbereitungen und wirtschaftliche Prüfungen. Außerdem sollen äthiopische Fachkräfte ausgebildet und die Grundlage für ein späteres zwischenstaatliches Abkommen geschaffen werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die äthiopische Atomenergiekommission bezeichnet das Dokument als Arbeitsbasis für die Umsetzung erster Vorhaben im Bereich des zivilen Nuklearprogramms.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-kernkraft-soll-stromversorgung-stabiler-machen"><span id="kernkraft-soll-stromversorgung-stabiler-machen">Kernkraft soll Stromversorgung stabiler machen</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Für Äthiopien ist die Kooperation Teil einer breiteren Strategie zur Absicherung der Energieversorgung. Das Land erzeugt den Großteil seines Stroms bislang aus Wasserkraft. Die Regierung will diese starke Abhängigkeit verringern und zusätzliche, dauerhaft verfügbare Erzeugungskapazitäten schaffen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach der Darstellung der äthiopischen Seite soll Kernenergie eine kontinuierliche Stromproduktion ermöglichen, die nicht von Wetter- oder Klimabedingungen abhängt. Anders als bei Wasserkraft in Trockenzeiten oder bei schwankenden erneuerbaren Quellen soll eine Atomanlage dauerhaft Grundlast liefern. Das ist vor allem für Industrie, Städte und große Infrastrukturprojekte von Bedeutung.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-treibstoffkrise-verscharft-debatte-uber-energiesicherheit"><span id="treibstoffkrise-verschaerft-debatte-ueber-energiesicherheit">Treibstoffkrise verschärft Debatte über Energiesicherheit</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die neue Vereinbarung fällt in eine Phase, in der Äthiopiens Energie- und Versorgungssicherheit besonders stark im Fokus steht. Das Land leidet <a href="https://www.thereporterethiopia.com/50070/">derzeit</a> unter einer schweren Treibstoffknappheit, die Transport, Landwirtschaft, Industrie und den Alltag vieler Menschen belastet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Regierung hat demnach Treibstoff rationiert und wichtige Bereiche wie Transport, Landwirtschaft sowie strategische Projekte priorisiert. Zudem wurden Preise erhöht und Maßnahmen gegen illegalen Treibstoffhandel verschärft.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vor diesem Hintergrund gewinnt die Debatte über eine breiter aufgestellte Energieversorgung zusätzlich an Gewicht. Das Nuklearvorhaben zielt zwar auf Stromerzeugung und nicht auf die direkte Lösung von Kraftstoffengpässen. Dennoch rückt es die Frage in den Mittelpunkt, wie Äthiopien seine Energieversorgung langfristig stabiler und weniger störanfällig machen kann.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-russland-baut-seine-nuklearprasenz-in-afrika-aus"><span id="russland-baut-seine-nuklearpraesenz-in-afrika-aus">Russland baut seine Nuklearpräsenz in Afrika aus</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Vereinbarung mit Äthiopien reiht sich in eine breitere russische Strategie auf dem afrikanischen Kontinent ein. Rosatom ist bereits in mehreren Ländern aktiv oder an Kooperationsprojekten beteiligt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In Ägypten baut der Konzern das Kernkraftwerk El-Dabaa. Weitere Partnerschaften oder Vorhaben gibt es auch mit Nigeria, Ruanda und Sambia.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="708" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/Kalinin_nuclear_power_plants_facade-1024x708.jpg" alt="" class="wp-image-26313 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/Kalinin_nuclear_power_plants_facade-1024x708.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/Kalinin_nuclear_power_plants_facade-300x207.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/Kalinin_nuclear_power_plants_facade-768x531.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/Kalinin_nuclear_power_plants_facade-380x263.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/Kalinin_nuclear_power_plants_facade-800x553.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/Kalinin_nuclear_power_plants_facade-1160x802.jpg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/Kalinin_nuclear_power_plants_facade.jpg 1280w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Das russische Modell verbindet dabei in der Regel mehrere Elemente. Dazu gehören Finanzierung, Bau von Infrastruktur und Ausbildung lokaler Fachkräfte. Für afrikanische Staaten ist dieses Angebot auch deshalb interessant, weil es nicht nur Technik, sondern zugleich institutionellen Aufbau und Personalentwicklung umfasst.</p>
</div></div>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-nachste-schritte-fuhren-zu-studien-und-regierungsabkommen"><span id="naechste-schritte-fuehren-zu-studien-und-regierungsabkommen">Nächste Schritte führen zu Studien und Regierungsabkommen</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Mit dem Fahrplan ist noch keine Entscheidung über den Bau eines Kraftwerks gefallen. Das Dokument markiert vielmehr den Übergang von politischer Absicht zu konkreter Vorbereitung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als nächste Schritte sind die Ausarbeitung eines zwischenstaatlichen Abkommens und vertiefende Machbarkeitsstudien vorgesehen. Erst auf dieser Grundlage kann entschieden werden, wie ein äthiopisches Kernenergieprojekt technisch, wirtschaftlich und institutionell umgesetzt werden könnte.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Neun Tote bei Einsturz einer Goldmine in Mosambik</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/neun-tote-bei-einsturz-einer-goldmine-in-mosambik/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Apr 2026 19:36:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mosambik]]></category>
		<category><![CDATA[4]]></category>
		<category><![CDATA[Rohstoffe]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Beim Einsturz einer illegalen Goldmine im Distrikt Vanduzi in der zentralmosambikanischen Provinz Manica sind mindestens neun Menschen ums&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fneun-tote-bei-einsturz-einer-goldmine-in-mosambik%2F&amp;action_name=Neun%20Tote%20bei%20Einsturz%20einer%20Goldmine%20in%20Mosambik&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Beim Einsturz einer illegalen Goldmine im Distrikt Vanduzi in der zentralmosambikanischen Provinz Manica sind mindestens neun Menschen ums Leben gekommen. Die Behörden meldeten den Vorfall am Sonntag in der als „Seis Carros“ bekannten Abbauregion. Drei weitere Menschen wurden verletzt. Der Unfall wirft erneut ein Schlaglicht auf die Gefahren des informellen Goldbergbaus in einer Region, in der Tausende nach Einkommen suchen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Gouverneurin der Provinz Manica, Francisca Tomás, <a href="https://aimnews.org/2026/04/06/at-least-nine-dead-in-mine-collapse/">bestätigte</a> die Zahl der Toten und Verletzten. Demnach starben sieben Menschen noch am Unglücksort. Fünf weitere Verletzte wurden registriert, von denen vier ins Krankenhaus gebracht wurden. Zwei von ihnen erlagen dort ihren Verletzungen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-einsturz-in-einer-bekannten-goldabbauregion"><span id="einsturz-in-einer-bekannten-goldabbauregion">Einsturz in einer bekannten Goldabbauregion</span></h2>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="841" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/Gold_Reef_City_Mine_Tour_005.jpg" alt="" class="wp-image-26270 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/Gold_Reef_City_Mine_Tour_005.jpg 640w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/Gold_Reef_City_Mine_Tour_005-228x300.jpg 228w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/Gold_Reef_City_Mine_Tour_005-380x499.jpg 380w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Der Unfall ereignete sich in „Seis Carros“, einem Gebiet, das sich zu einem der wichtigsten Anziehungspunkte für Goldsucher in Manica entwickelt hat. Dort suchen Schätzungen zufolge mehr als zehntausend Menschen nach Gold, darunter Mosambikaner und Ausländer.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Täglich drängen sich an dem Ort Männer und Frauen verschiedener Altersgruppen. So verlassen mitunter sogar Staatsbedienstete zeitweise ihre Arbeitsplätze, um im Goldabbau rasch Geld zu verdienen.</p>
</div></div>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-behorden-warnen-vor-wiederkehrenden-unfallen"><span id="behoerden-warnen-vor-wiederkehrenden-unfaellen">Behörden warnen vor wiederkehrenden Unfällen</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Francisca Tomás sprach von einer erneuten Tragödie in einer Region, in der solche Unglücke immer wieder vorkommen. Sie rief zu einem nachhaltigen und sicheren Bergbau auf, um weitere Todesfälle zu verhindern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Besonders in der Regenzeit steigt das Risiko. Dann wird der Boden instabil und anfällig für Erdrutsche. Die Gouverneurin erklärte, die Behörden hätten die handwerklich arbeitenden Goldsucher wiederholt dazu aufgerufen, Vorsichtsmaßnahmen zu treffen, um Todesfälle zu vermeiden.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-goldabbau-schafft-eine-kaum-kontrollierte-parallelwirtschaft"><span id="goldabbau-schafft-eine-kaum-kontrollierte-parallelwirtschaft">Goldabbau schafft eine kaum kontrollierte Parallelwirtschaft</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Rund um die Mine hat sich neben dem Abbau selbst ein breites Netz von Geschäften und Dienstleistungen entwickelt. Viele dieser <a href="https://fokus-afrika.de/proteste-in-mosambik-praesenz-der-polizei/">Tätigkeiten werden von jungen Menschen getragen</a>. So ist in „Seis Carros“ eine Parallelwirtschaft entstanden, die zunehmend außerhalb der Kontrolle der Behörden wächst.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Einsturz steht damit auch für eine Entwicklung, bei der wirtschaftlicher Druck, fehlende Regulierung und hohe Risiken eng miteinander verbunden sind. In der Provinz Manica kam es bereits mehrfach zu tödlichen Unfällen in handwerklich betriebenen Minen, häufig ausgelöst durch Erdrutsche während der Regenzeit.</p>
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			<media:title type="html">Gold_Reef_City_Mine_Tour_005</media:title>
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	</item>
		<item>
		<title>Bundesregierung beziffert Kosten des Portals „Make it in Germany“ auf 35,8 Millionen Euro</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/bundesregierung-beziffert-kosten-des-portals-make-it-in-germany-auf-358-millionen-euro/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Apr 2026 20:01:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Diaspora]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftsnachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[Migration]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Bundesregierung hat die Gesamtkosten des Portals „Make it in Germany“ erstmals für den Zeitraum von 2012 bis&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fbundesregierung-beziffert-kosten-des-portals-make-it-in-germany-auf-358-millionen-euro%2F&amp;action_name=Bundesregierung%20beziffert%20Kosten%20des%20Portals%20%E2%80%9EMake%20it%20in%20Germany%E2%80%9C%20auf%2035%2C8%20Millionen%20Euro&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/bundesregierung-beziffert-kosten-des-portals-make-it-in-germany-auf-358-millionen-euro/">Bundesregierung beziffert Kosten des Portals „Make it in Germany“ auf 35,8 Millionen Euro</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die Bundesregierung hat die Gesamtkosten des Portals „Make it in Germany“ erstmals für den Zeitraum von 2012 bis 2025 mit 35,8 Millionen Euro beziffert. Am 23. März legte sie dem Bundestag zugleich dar, dass weder eine Verlagerung der Federführung auf ein anderes Ministerium noch ein Ausbau des Sprachangebots geplant sind. Das Portal bleibt damit in seiner bisherigen Struktur bestehen, obwohl parallel über eine „Work-and-Stay-Agentur“ diskutiert wird.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">In ihrer <a href="https://www.bundestag.de/presse/hib/kurzmeldungen-1161372">Antwort</a> auf eine Kleine Anfrage der AfD beschreibt die Bundesregierung „Make it in Germany“ als mehrsprachiges Gesamtprojekt zur Information ausländischer Fachkräfte. Die Kosten würden deshalb nicht nach Sprachversionen getrennt erfasst, sondern nur in zwei Blöcken: Werbekampagnen sowie Betrieb und Weiterentwicklung der Plattform, Redaktion, Kommunikation und Vernetzung. Allein für Werbekampagnen summiert die Bundesregierung die Ausgaben seit 2012 auf 16,36 Millionen Euro. Insgesamt entfielen 35,77 Millionen Euro auf das Projekt.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-keine-verlagerung-kein-ausbau-der-sprachen"><span id="keine-verlagerung-kein-ausbau-der-sprachen">Keine Verlagerung, kein Ausbau der Sprachen</span></h2>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="427" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/Bundesministerium_fuer_Wirtschaft_und_Energie_Berlin-Mitte_150509_ako-1024x427.jpg" alt="" class="wp-image-26183 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/Bundesministerium_fuer_Wirtschaft_und_Energie_Berlin-Mitte_150509_ako-1024x427.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/Bundesministerium_fuer_Wirtschaft_und_Energie_Berlin-Mitte_150509_ako-300x125.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/Bundesministerium_fuer_Wirtschaft_und_Energie_Berlin-Mitte_150509_ako-768x320.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/Bundesministerium_fuer_Wirtschaft_und_Energie_Berlin-Mitte_150509_ako-1536x641.jpg 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/Bundesministerium_fuer_Wirtschaft_und_Energie_Berlin-Mitte_150509_ako-380x159.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/Bundesministerium_fuer_Wirtschaft_und_Energie_Berlin-Mitte_150509_ako-800x334.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/Bundesministerium_fuer_Wirtschaft_und_Energie_Berlin-Mitte_150509_ako-1160x484.jpg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/Bundesministerium_fuer_Wirtschaft_und_Energie_Berlin-Mitte_150509_ako.jpg 1920w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Die Bundesregierung plant derzeit nicht, die Federführung für das Portal vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie auf ein anderes Ressort zu übertragen. Auch eine Ausweitung über die bisherigen Sprachen Deutsch, Englisch, Französisch und Spanisch hinaus ist nicht vorgesehen.&nbsp;</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Damit bleibt ein zentrales Instrument der deutschen Fachkräftewerbung im Ausland organisatorisch unverändert. Für die politische Debatte ist das relevant, weil die Plattform seit Jahren als digitales Schaufenster für Arbeiten und Leben in Deutschland dient und nun zugleich mit neuen Überlegungen zur Fachkräfteeinwanderung verknüpft wird.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-mehr-als-eine-million-beratungsleistungen"><span id="mehr-als-eine-million-beratungsleistungen">Mehr als eine Million Beratungsleistungen</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Bundesregierung verweist in der Antwort auf 1.047.118 Beratungsleistungen über die Hotline „Arbeiten und Leben in Deutschland“ bis Ende 2025. Diese Hotline wird vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge und der Bundesagentur für Arbeit betrieben und ist seit Dezember 2014 verfügbar. Anfragen über „Make it in Germany“ laufen demnach nicht in ein eigenes Vermittlungssystem, sondern in diese gemeinsame Beratungsstruktur.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zugleich grenzt die Bundesregierung die Funktion des Portals deutlich ein. „Make it in Germany“ vermittle keine Berufsangebote und erteile keine Arbeitserlaubnisse, heißt es in der Antwort. Das Angebot versteht sich also als Informations- und Lotsenplattform, nicht als operative Vermittlungsstelle in den Arbeitsmarkt.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-afrikanische-lander-mehrfach-unter-den-haufigsten-herkunftsstaaten"><span id="afrikanische-laender-mehrfach-unter-den-haeufigsten-herkunftsstaaten">Afrikanische Länder mehrfach unter den häufigsten Herkunftsstaaten</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">In den quartalsweisen Top-10 der Hotline tauchen 2025 aus Afrika <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/nordafrika/marokko/" type="category" id="26">Marokko</a>, <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/westafrika/nigeria/" type="category" id="282">Nigeria</a>, <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/nordafrika/agypten/" type="category" id="23">Ägypten</a>, <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/westafrika/ghana/" type="category" id="70">Ghana</a> und <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/nordafrika/algerien/" type="category" id="24">Algerien</a> mehrfach auf. Marokko lag im vierten Quartal bei 8,5 Prozent und gehörte damit zu den wichtigsten Herkunftsländern der Anfragen. Ägypten erreichte im selben Zeitraum 6,1 Prozent, Algerien 2,5 Prozent und Nigeria 2,9 Prozent. </p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="682" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/Flag_of_Germany_in_the_ISU_Junior_Grand_Prix_of_Figure_Skating_2019_Chelyabinsk-1024x682.jpg" alt="" class="wp-image-26182 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/Flag_of_Germany_in_the_ISU_Junior_Grand_Prix_of_Figure_Skating_2019_Chelyabinsk-1024x682.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/Flag_of_Germany_in_the_ISU_Junior_Grand_Prix_of_Figure_Skating_2019_Chelyabinsk-300x200.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/Flag_of_Germany_in_the_ISU_Junior_Grand_Prix_of_Figure_Skating_2019_Chelyabinsk-768x512.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/Flag_of_Germany_in_the_ISU_Junior_Grand_Prix_of_Figure_Skating_2019_Chelyabinsk-380x253.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/Flag_of_Germany_in_the_ISU_Junior_Grand_Prix_of_Figure_Skating_2019_Chelyabinsk-800x533.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/Flag_of_Germany_in_the_ISU_Junior_Grand_Prix_of_Figure_Skating_2019_Chelyabinsk-1160x773.jpg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/Flag_of_Germany_in_the_ISU_Junior_Grand_Prix_of_Figure_Skating_2019_Chelyabinsk.jpg 1280w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Auch bei den Besucherzahlen des Portals finden sich afrikanische Staaten in den vorderen Herkunftsgruppen. In der Übersicht für 2025 nennt die Bundesregierung Ägypten mit 218.346 und Marokko mit 56.318 Besuchen unter den wichtigsten Herkunftsländern. Für 2024 lagen Ägypten mit 436.048 und Marokko mit 103.988 Besuchen ebenfalls in den Top 20. Die höchsten Besucherzahlen kamen 2025 aus den <a href="https://fokus-afrika.de/tag/usa/" type="post_tag" id="336">Vereinigten Staaten</a>, dem <a href="https://fokus-afrika.de/tag/uk/" type="post_tag" id="561">Vereinigten Königreich</a>, <a href="https://fokus-afrika.de/tag/indien/" type="post_tag" id="584">Indien</a> und Deutschland. </p>
</div></div>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-kampagnen-statt-organischer-reichweite-als-wichtiger-zugangsweg"><span id="kampagnen-statt-organischer-reichweite-als-wichtiger-zugangsweg">Kampagnen statt organischer Reichweite als wichtiger Zugangsweg</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Antwort zeigt auch, wie stark das Portal auf bezahlte Reichweite setzt. Im Jahr 2025 entfielen laut Übersicht 32 Prozent des Traffics auf Kampagnen. Suchmaschinen machten ebenfalls 32 Prozent aus, direkte Zugriffe 18 Prozent und Verweisquellen 16 Prozent. 2024 lag der Kampagnenanteil bei 30 Prozent.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für die Werbemaßnahmen setzte die Bundesregierung seit 2012 auf mehrere externe Dienstleister. Genannt werden Carat Deutschland, die Analect Group, die Media Consulta Group und IW Medien. Die detaillierten Keywordlisten veröffentlicht die Bundesregierung nicht. Sie verweist darauf, dass diese Konzepte geistiges Eigentum der Agenturen seien und aus wettbewerbsrechtlichen Gründen nicht offengelegt würden. Die Agenturleistungen hätten je nach Kampagnenkomplexität zwischen 8 und 12 Prozent des jeweiligen Werbebudgets gelegen.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-positives-kosten-nutzen-verhaltnis-laut-bundesregierung"><span id="positives-kosten-nutzen-verhaeltnis-laut-bundesregierung">Positives Kosten-Nutzen-Verhältnis laut Bundesregierung</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Eine detaillierte öffentliche Erfolgsbilanz legt die Bundesregierung in der Antwort nicht vor. Sie erklärt jedoch, regelmäßig Wirtschaftlichkeitsuntersuchungen und Erfolgskontrollen durchzuführen und kommt dabei zu dem Ergebnis, dass „Make it in Germany“ ein positives Kosten-Nutzen-Verhältnis im Sinne der Zielerreichung aufweise. Belastbare Daten zu Traffic-Quellen liegen nach Regierungsangaben erst ab 2022 vor.</p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/bundesregierung-beziffert-kosten-des-portals-make-it-in-germany-auf-358-millionen-euro/">Bundesregierung beziffert Kosten des Portals „Make it in Germany“ auf 35,8 Millionen Euro</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Mosambik hält Kraftstoffpreise trotz Nahost-Krise bis Mai stabil</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/mosambik-haelt-kraftstoffpreise-trotz-nahost-krise-bis-mai-stabil/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 15 Mar 2026 12:16:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mosambik]]></category>
		<category><![CDATA[5]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Iran]]></category>
		<category><![CDATA[Krieg]]></category>
		<category><![CDATA[Regierung]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Kraftstoffpreise in Mosambik bleiben nach Angaben der Regierung landesweit mindestens bis Anfang Mai unverändert. Das erklärte Staatssekretär&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fmosambik-haelt-kraftstoffpreise-trotz-nahost-krise-bis-mai-stabil%2F&amp;action_name=Mosambik%20h%C3%A4lt%20Kraftstoffpreise%20trotz%20Nahost-Krise%20bis%20Mai%20stabil&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/mosambik-haelt-kraftstoffpreise-trotz-nahost-krise-bis-mai-stabil/">Mosambik hält Kraftstoffpreise trotz Nahost-Krise bis Mai stabil</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die Kraftstoffpreise in Mosambik bleiben nach Angaben der Regierung landesweit mindestens bis Anfang Mai unverändert. Das <a href="https://e-global.pt/noticias/lusofonia/mocambique/mocambique-governo-assegura-inalteracao-no-preco-dos-combustiveis-ate-maio/">erklärte</a> Staatssekretär für Schatzamt und Haushalt Amílcar Tivane nach der siebten ordentlichen Sitzung des Ministerrats. Die Regierung begründet den Schritt mit vorhandenen Reserven, warnt aber zugleich vor möglichen Preissteigerungen in den kommenden Wochen. Hintergrund ist die angespannte Lage im Nahen Osten und der Druck auf den internationalen Ölmarkt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Tivane sagte, Mosambik verfüge derzeit über <a href="https://fokus-afrika.de/aegypten-verstaerkt-strategische-kraftstoffreserven-angesichts-regionaler-spannungen/">Kraftstoffreserven</a> für die nächsten zwei Monate. Deshalb sehe die Regierung bis Anfang Mai keinen Anlass für eine Preisanpassung. Für Verbraucher und Unternehmen bedeutet das zunächst stabile Preise an den Tankstellen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-regierung-verweist-auf-reserven-fur-zwei-monate"><span id="regierung-verweist-auf-reserven-fuer-zwei-monate">Regierung verweist auf Reserven für zwei Monate</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Mit der Ankündigung versucht die Regierung, Sorgen vor einer kurzfristigen Verteuerung von Benzin und Diesel zu dämpfen. Die vorhandenen Bestände sollen nach Darstellung des Staatssekretärs ausreichen, um die Versorgung im Land ohne Preisänderung aufrechtzuerhalten.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="578" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/Garage_in_Xai-Xai_district-1024x578.jpg" alt="" class="wp-image-25683 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/Garage_in_Xai-Xai_district-1024x578.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/Garage_in_Xai-Xai_district-300x169.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/Garage_in_Xai-Xai_district-768x434.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/Garage_in_Xai-Xai_district-380x215.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/Garage_in_Xai-Xai_district-800x452.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/Garage_in_Xai-Xai_district-1160x655.jpg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/Garage_in_Xai-Xai_district.jpg 1280w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Zugleich machte Tivane deutlich, dass diese Stabilität zeitlich begrenzt sein könnte. Sollte der Krieg im Nahen Osten weiter auf die Ölpreise durchschlagen, könnte es im Mai zu höheren Kraftstoffpreisen kommen.</p>
</div></div>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-lage-im-nahen-osten-erhoht-den-druck-auf-den-olmarkt"><span id="lage-im-nahen-osten-erhoeht-den-druck-auf-den-oelmarkt">Lage im Nahen Osten erhöht den Druck auf den Ölmarkt</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Erklärung der Regierung steht im Zusammenhang mit der <a href="https://fokus-afrika.de/senegal-und-suedafrika-solidarisieren-sich-mit-dem-iran/" type="post" id="25417">jüngsten Eskalation</a> im Nahen Osten. Im Mittelpunkt steht dabei auch die Straße von Hormus, eine der wichtigsten Routen für den weltweiten Öl- und Gastransport.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/burkina-faso-sucht-den-austausch-mit-iran/" type="post" id="25052">Iran</a> hat die Meerenge nach US-Angriffen <a href="https://fokus-afrika.de/marokko-verurteilt-iranische-raketenangriffe-und-sichert-golfstaaten-unterstuetzung-zu/" type="post" id="25224">blockiert</a>. Über diese Route wird täglich fast ein Fünftel des weltweit gehandelten Erdöls transportiert. Die Behinderung von Öl- und Gastankern erhöht damit den Druck auf den internationalen Energiemarkt.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-mogliche-folgen-fur-mosambik-ab-mai"><span id="moegliche-folgen-fuer-mosambik-ab-mai">Mögliche Folgen für Mosambik ab Mai</span></h2>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="500" height="663" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/Mapai_gas_station.jpg" alt="" class="wp-image-25684 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/Mapai_gas_station.jpg 500w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/Mapai_gas_station-226x300.jpg 226w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/Mapai_gas_station-380x504.jpg 380w" sizes="(max-width: 500px) 100vw, 500px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Für Mosambik bleibt die Lage damit vorerst unter Kontrolle, aber nicht ohne Risiko. Solange die vorhandenen Reserven reichen, will die Regierung an den bisherigen Preisen festhalten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ob das auch über Anfang Mai hinaus möglich ist, hängt nach den Worten Tivanes vor allem davon ab, wie sich der Krieg im Nahen Osten und die internationalen Ölpreise weiter entwickeln. Die Regierung verbindet ihre aktuelle Zusage deshalb mit einem klaren Vorbehalt für die Zeit danach.</p>
</div></div>
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<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/mosambik-haelt-kraftstoffpreise-trotz-nahost-krise-bis-mai-stabil/">Mosambik hält Kraftstoffpreise trotz Nahost-Krise bis Mai stabil</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Ägypten baut Wirtschaftspartnerschaften mit Deutschland und Indien aus</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/aegypten-baut-wirtschaftspartnerschaften-mit-deutschland-und-indien-aus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Mar 2026 22:41:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ägypten]]></category>
		<category><![CDATA[Institutionelle Beziehungen]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[Botschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
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		<category><![CDATA[Investitionen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ägyptens stellvertretender Premierminister Hussein Eissa hat Gespräche mit den Botschaftern Deutschlands und Indiens geführt. Im Mittelpunkt standen Investitionen, Energieprojekte und neue wirtschaftliche Kooperationen.<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Faegypten-baut-wirtschaftspartnerschaften-mit-deutschland-und-indien-aus%2F&amp;action_name=%C3%84gypten%20baut%20Wirtschaftspartnerschaften%20mit%20Deutschland%20und%20Indien%20aus&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/aegypten-baut-wirtschaftspartnerschaften-mit-deutschland-und-indien-aus/">Ägypten baut Wirtschaftspartnerschaften mit Deutschland und Indien aus</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Ägypten will seine wirtschaftliche Zusammenarbeit mit Deutschland und Indien ausweiten. Der stellvertretende Premierminister für Wirtschaftsangelegenheiten, Hussein Eissa, führte dazu separate Gespräche mit dem deutschen Botschafter Jürgen Schulz und dem indischen Botschafter Suresh K. Reddy in der neuen Verwaltungshauptstadt des Landes.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die <a href="https://www.dailynewsegypt.com/2026/03/10/egypt-seeks-deeper-economic-partnerships-with-germany-india/?utm_source=rss&amp;utm_medium=rss&amp;utm_campaign=egypt-seeks-deeper-economic-partnerships-with-germany-india">Treffen</a> konzentrierten sich auf Investitionen, Entwicklungszusammenarbeit und neue wirtschaftliche Projekte zwischen Ägypten und beiden Ländern.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-deutschland-bleibt-zentraler-entwicklungspartner"><span id="deutschland-bleibt-zentraler-entwicklungspartner">Deutschland bleibt zentraler Entwicklungspartner</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">In seinem Gespräch mit dem deutschen Botschafter bezeichnete Eissa Deutschland als einen der wichtigsten europäischen Entwicklungspartner Ägyptens.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die bilaterale Zusammenarbeit umfasst mehrere wirtschaftliche Schlüsselbereiche, darunter Energie, Wasser- und Abwassermanagement, Bewässerungssysteme, Abfallwirtschaft sowie Programme zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit des Privatsektors.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eissa verwies außerdem auf die Initiative „Invest for Jobs“, die von der KfW Entwicklungsbank umgesetzt wird. Das Programm unterstützt Investitionsprojekte durch Zuschüsse und konzentriert sich auf Vorhaben mit hohem Potenzial zur Schaffung von Arbeitsplätzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zu den Sektoren, die von dieser Initiative profitieren können, gehören unter anderem Bauwirtschaft, Metall- und Elektroindustrie, Bildung, Lebensmittelproduktion, Logistik, Informationstechnologie sowie der Tourismussektor.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-schuldenumwandlungsprogramm-fur-grune-projekte"><span id="schuldenumwandlungsprogramm-fuer-gruene-projekte">Schuldenumwandlungsprogramm für grüne Projekte</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ein weiteres Thema war das deutsch-ägyptische <a href="https://fokus-afrika.de/deutschland-und-aegypten-unterzeichnen-schuldenumwandlungsabkommen-ueber-50-millionen-euro-fuer-erneuerbare-energien/" type="post" id="21860">Schuldenumwandlungsprogramm</a>. Dieses Instrument soll Investitionen in nachhaltige Projekte unterstützen.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="860" height="430" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/FB_IMG_1773151089645-860x430-1.jpg" alt="" class="wp-image-25561 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/FB_IMG_1773151089645-860x430-1.jpg 860w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/FB_IMG_1773151089645-860x430-1-300x150.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/FB_IMG_1773151089645-860x430-1-768x384.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/FB_IMG_1773151089645-860x430-1-380x190.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/FB_IMG_1773151089645-860x430-1-800x400.jpg 800w" sizes="(max-width: 860px) 100vw, 860px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Nach <a href="https://fokus-afrika.de/deutschland-erlaesst-schulden-von-aegypten-und-tunesien/" type="post" id="24860">Angaben</a> der ägyptischen Regierung könnten künftige Phasen des Programms unter anderem Energieeffizienz in der Industrie, Projekte für grünen Wasserstoff sowie technische Ausbildung fördern.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Beide Seiten betonten die Bedeutung weiterer gemeinsamer Initiativen, die Investitionen erhöhen und nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung unterstützen sollen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-agypten-wirbt-bei-indien-um-investitionen"><span id="aegypten-wirbt-bei-indien-um-investitionen">Ägypten wirbt bei Indien um Investitionen</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">In seinem Gespräch mit dem indischen Botschafter hob Eissa die historischen Beziehungen zwischen beiden Ländern hervor und verwies auf Fortschritte bei Handel, Investitionen und wirtschaftlicher Zusammenarbeit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Er erklärte, die ägyptische Regierung wolle neue Möglichkeiten für Partnerschaften mit indischen Unternehmen schaffen. Dabei verwies er auf Investitionsprogramme, bei denen staatliche Vermögenswerte teilweise für Investoren geöffnet werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zu den betroffenen Bereichen gehören Banken, Energie, Infrastruktur, Logistik, Versicherungen und die Pharmaindustrie.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-zusammenarbeit-bei-technologie-und-innovation"><span id="zusammenarbeit-bei-technologie-und-innovation">Zusammenarbeit bei Technologie und Innovation</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Gespräche mit Indien befassten sich außerdem mit einer engeren Kooperation in Technologie, Innovation und digitaler Transformation.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Besondere Aufmerksamkeit galt Investitionen in der Wirtschaftszone am Suezkanal. Dort sollen internationale Unternehmen verstärkt Produktions- und Logistikprojekte aufbauen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eissa würdigte zudem das indische Ausbildungsprogramm ITEC, das ägyptische Fachkräfte in verschiedenen Bereichen schult. Die ägyptische Regierung prüft weitere gemeinsame Trainingsprogramme sowie zusätzliche Stipendien für Studienprogramme an indischen Universitäten.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Faegypten-baut-wirtschaftspartnerschaften-mit-deutschland-und-indien-aus%2F&amp;action_name=%C3%84gypten%20baut%20Wirtschaftspartnerschaften%20mit%20Deutschland%20und%20Indien%20aus&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /><p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Discover Airlines startet neue Direktflüge nach Agadir und Fès</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/discover-airlines-startet-neue-direktfluege-nach-agadir-und-fes/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Mar 2026 12:41:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Marokko]]></category>
		<category><![CDATA[4]]></category>
		<category><![CDATA[Luftfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Tourismus]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://fokus-afrika.de/?p=25543</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die deutsche Fluggesellschaft erweitert ihr Marokko-Angebot. Ab Winter 2026/2027 verbindet Discover Airlines Frankfurt mit Agadir und führt eine neue Direktverbindung zwischen München und Fès ein.<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fdiscover-airlines-startet-neue-direktfluege-nach-agadir-und-fes%2F&amp;action_name=Discover%20Airlines%20startet%20neue%20Direktfl%C3%BCge%20nach%20Agadir%20und%20F%C3%A8s&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die deutsche Fluggesellschaft Discover Airlines baut ihr Streckennetz nach Marokko aus. Das Unternehmen kündigte neue Direktverbindungen nach Agadir und Fès für die Wintersaison 2026/2027 an.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die neuen Flüge sollen Ende Oktober 2026 starten und bis Ende März 2027 angeboten werden. Discover Airlines verbindet dann Frankfurt direkt mit Agadir und richtet eine neue Verbindung zwischen München und der Stadt Fès ein.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-neue-direktverbindungen-aus-frankfurt-und-munchen"><span id="neue-direktverbindungen-aus-frankfurt-und-muenchen">Neue Direktverbindungen aus Frankfurt und München</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Angaben der Fluggesellschaft sind zwei wöchentliche Flüge zwischen Frankfurt und Agadir geplant. Die Verbindungen sollen montags und freitags stattfinden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zusätzlich wird ein wöchentlicher Direktflug zwischen München und Fès eingerichtet, der jeweils sonntags durchgeführt werden soll. Diese Verbindung ist nach Angaben des Unternehmens die einzige Direktverbindung zwischen München und der historischen Stadt im Norden Marokkos.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-ausbau-des-marokko-angebots-im-winterflugplan"><span id="ausbau-des-marokko-angebots-im-winterflugplan">Ausbau des Marokko-Angebots im Winterflugplan</span></h2>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="682" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/D-AIUV_AIRCRAFT_Airbus_A320-214_1-1024x682.jpg" alt="" class="wp-image-25545 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/D-AIUV_AIRCRAFT_Airbus_A320-214_1-1024x682.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/D-AIUV_AIRCRAFT_Airbus_A320-214_1-300x200.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/D-AIUV_AIRCRAFT_Airbus_A320-214_1-768x512.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/D-AIUV_AIRCRAFT_Airbus_A320-214_1-380x253.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/D-AIUV_AIRCRAFT_Airbus_A320-214_1-800x533.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/D-AIUV_AIRCRAFT_Airbus_A320-214_1-1160x773.jpg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/D-AIUV_AIRCRAFT_Airbus_A320-214_1.jpg 1280w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Mit den neuen Strecken erhöht Discover Airlines die Zahl ihrer Flüge nach Marokko deutlich. Insgesamt plant die Fluggesellschaft bis zu 16 wöchentliche Verbindungen zu drei marokkanischen Städten.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Neben den neuen Zielen Agadir und Fès bleibt auch Marrakesch Teil des Programms. Der Winterflugplan 2026/2027 stellt damit nach Angaben der Airline das bislang umfangreichste Marokko-Angebot des Unternehmens dar.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-kooperation-mit-marokkanischer-tourismusbehorde"><span id="kooperation-mit-marokkanischer-tourismusbehoerde">Kooperation mit marokkanischer Tourismusbehörde</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Erweiterung des Streckennetzes steht im Zusammenhang mit einer verstärkten Zusammenarbeit mit dem marokkanischen Fremdenverkehrsamt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Discover Airlines hatte während der Tourismusmesse ITB Berlin eine Vereinbarung mit dem Office National Marocain du Tourisme unterzeichnet. Ziel der Kooperation ist es, die touristische Nachfrage aus Deutschland nach Marokko weiter auszubauen.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fdiscover-airlines-startet-neue-direktfluege-nach-agadir-und-fes%2F&amp;action_name=Discover%20Airlines%20startet%20neue%20Direktfl%C3%BCge%20nach%20Agadir%20und%20F%C3%A8s&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /><p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Ägypten nennt drei Prioritäten zur Verbesserung der Wirtschaft</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/aegypten-nennt-drei-prioritaeten-zur-verbesserung-der-wirtschaft/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 08 Mar 2026 19:45:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ägypten]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[Investitionen]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://fokus-afrika.de/?p=25455</guid>

					<description><![CDATA[<p>Ägyptens Regierung hat drei kurzfristige Prioritäten vorgestellt, um das Investitionsklima zu verbessern und das Wirtschaftswachstum zu stärken. Investitions-&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Faegypten-nennt-drei-prioritaeten-zur-verbesserung-der-wirtschaft%2F&amp;action_name=%C3%84gypten%20nennt%20drei%20Priorit%C3%A4ten%20zur%20Verbesserung%20der%20Wirtschaft&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/aegypten-nennt-drei-prioritaeten-zur-verbesserung-der-wirtschaft/">Ägypten nennt drei Prioritäten zur Verbesserung der Wirtschaft</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Ägyptens Regierung hat drei kurzfristige Prioritäten vorgestellt, um das Investitionsklima zu verbessern und das Wirtschaftswachstum zu stärken. Investitions- und Außenhandelsminister Mohamed Farid stellte die Maßnahmen am <a href="https://www.dailynewsegypt.com/2026/03/07/egypt-outlines-three-urgent-priorities-to-boost-business-climate/?utm_source=rss&amp;utm_medium=rss&amp;utm_campaign=egypt-outlines-three-urgent-priorities-to-boost-business-climate">Rande</a> eines Ramadan-Fastenbrechen der American Chamber of Commerce in Kairo vor.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Farid erklärte, die ägyptische Wirtschaft befinde sich in einer entscheidenden Phase, in der eine engere Zusammenarbeit zwischen Regierung und Privatsektor notwendig sei, um Investorenvertrauen zu stärken und nachhaltiges Wachstum zu sichern.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-digitalisierung-und-vereinfachte-verfahren"><span id="digitalisierung-und-vereinfachte-verfahren">Digitalisierung und vereinfachte Verfahren</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Als erste Priorität nannte der Minister die stärkere Digitalisierung staatlicher Dienstleistungen und die Vereinfachung administrativer Verfahren für Unternehmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Angaben des Ministers sollen digitale Systeme dazu beitragen, bürokratische Prozesse zu beschleunigen und die Abhängigkeit von manuellen Entscheidungen zu verringern. Dies solle die Transparenz erhöhen und Investitionen erleichtern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Farid erklärte, es sei notwendig, zunächst bestehende Probleme für Unternehmen im Land zu lösen, bevor langfristige wirtschaftspolitische Strategien umgesetzt werden könnten.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-verbesserte-wirtschaftliche-datengrundlagen"><span id="verbesserte-wirtschaftliche-datengrundlagen">Verbesserte wirtschaftliche Datengrundlagen</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die zweite Priorität betrifft die Qualität wirtschaftlicher Daten, insbesondere bei Investitionen und nationaler Ersparnis.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="860" height="538" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/FB_IMG_1772885436971-860x538-1.jpg" alt="" class="wp-image-25457 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/FB_IMG_1772885436971-860x538-1.jpg 860w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/FB_IMG_1772885436971-860x538-1-300x188.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/FB_IMG_1772885436971-860x538-1-768x480.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/FB_IMG_1772885436971-860x538-1-380x238.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/FB_IMG_1772885436971-860x538-1-800x500.jpg 800w" sizes="(max-width: 860px) 100vw, 860px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Farid erklärte, dass für ein angestrebtes Wirtschaftswachstum zwischen sechs und 6,5 Prozent eine Investitionsquote von etwa 25 Prozent des Bruttoinlandsprodukts erforderlich sei. Eine ähnliche Quote sei auch bei den nationalen Ersparnissen notwendig.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Angaben des Ministers liegt die derzeitige Sparquote bei etwa zehn Prozent. Die Differenz müsse durch ausländische Direktinvestitionen oder Kredite ausgeglichen werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Ministerium arbeitet zudem an einer präziseren Erfassung ausländischer Direktinvestitionen, insbesondere von reinvestierten Unternehmensgewinnen, die bisher statistisch nur unvollständig erfasst würden.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-weniger-staatliche-eingriffe-in-unternehmensentscheidungen"><span id="weniger-staatliche-eingriffe-in-unternehmensentscheidungen">Weniger staatliche Eingriffe in Unternehmensentscheidungen</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die dritte Priorität betrifft den regulatorischen Rahmen für Unternehmen. Farid erklärte, dass staatliche Eingriffe in unternehmerische Entscheidungen reduziert werden sollen, unter anderem bei Fusionen und Übernahmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Regierung wolle ihre Regulierung stärker an internationale Standards anpassen und gleichzeitig sicherstellen, dass Unternehmen die notwendigen Finanzdaten für Aufsichtsbehörden bereitstellen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-gezielte-exportstrategie-und-start-up-finanzierung"><span id="gezielte-exportstrategie-und-start-up-finanzierung">Gezielte Exportstrategie und Start-up-Finanzierung</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Neben diesen drei Prioritäten arbeitet das Ministerium nach Angaben von Farid an einer stärker fokussierten Exportstrategie. Dazu gehört die Analyse internationaler Märkte sowie die Digitalisierung von Exportförderprogrammen, darunter Handelsmissionen und internationale Messen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zudem plant die Regierung gemeinsam mit dem staatlichen Sovereign Fund of Egypt die Einrichtung eines großen Venture-Capital-Fonds zur Finanzierung von Start-ups.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Fonds soll insbesondere Finanzierungsrunden in späteren Wachstumsphasen ermöglichen, die für viele ägyptische Unternehmen bislang schwer zugänglich sind.</p>
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		<item>
		<title>BRICS-Staaten wollen Nuklearenergie in Afrika ausbauen</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/brics-staaten-wollen-nuklearenergie-in-afrika-ausbauen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 08 Mar 2026 10:57:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Internationale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[Südafrika]]></category>
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		<category><![CDATA[BRICS]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Russland]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vertreter der BRICS-Staaten haben ihre Zusammenarbeit beim Ausbau der Kernenergie in Afrika vertieft. Am 6. März kamen Mitglieder&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fbrics-staaten-wollen-nuklearenergie-in-afrika-ausbauen%2F&amp;action_name=BRICS-Staaten%20wollen%20Nuklearenergie%20in%20Afrika%20ausbauen&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Vertreter der BRICS-Staaten haben ihre Zusammenarbeit beim Ausbau der Kernenergie in Afrika vertieft. Am 6. März kamen Mitglieder der BRICS-Plattform für Nuklearenergie in Kapstadt zusammen, um gemeinsame Initiativen für den Energiesektor des Kontinents zu beschleunigen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die <a href="https://tass.com/economy/2097889/amp">Sitzung</a> fand am Rande einer internationalen Konferenz zur Entwicklung des afrikanischen Energiesektors statt. Vertreter von Unternehmen und staatlichen Einrichtungen der BRICS-Staaten sowie Partnerorganisationen nahmen an den Gesprächen teil.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-plattform-fur-kooperation-im-nuklearsektor"><span id="plattform-fuer-kooperation-im-nuklearsektor">Plattform für Kooperation im Nuklearsektor</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die BRICS-Plattform für Nuklearenergie vereint zehn Unternehmen und staatliche Institutionen aus Mitglieds- und Partnerstaaten der Gruppe. Ziel der Zusammenarbeit ist es, Kernenergie als Energiequelle für den wachsenden Strombedarf auf dem afrikanischen Kontinent zu fördern.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="682" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/Ruppur_Nuclear_Power_Plant__Ruppur_Pabna-1024x682.jpg" alt="" class="wp-image-25449 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/Ruppur_Nuclear_Power_Plant__Ruppur_Pabna-1024x682.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/Ruppur_Nuclear_Power_Plant__Ruppur_Pabna-300x200.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/Ruppur_Nuclear_Power_Plant__Ruppur_Pabna-768x512.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/Ruppur_Nuclear_Power_Plant__Ruppur_Pabna-380x253.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/Ruppur_Nuclear_Power_Plant__Ruppur_Pabna-800x533.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/Ruppur_Nuclear_Power_Plant__Ruppur_Pabna-1160x773.jpg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/Ruppur_Nuclear_Power_Plant__Ruppur_Pabna.jpg 1280w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">An der Initiative beteiligt sich unter anderem der russische Staatskonzern Rosatom. Die Plattform soll nach Angaben der Teilnehmer Kooperationen zwischen Unternehmen und Regierungen erleichtern und Projekte im Bereich der zivilen Nukleartechnologie unterstützen.</p>
</div></div>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-fachkrafteausbildung-im-mittelpunkt"><span id="fachkraefteausbildung-im-mittelpunkt">Fachkräfteausbildung im Mittelpunkt</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Schwerpunkt der Gespräche in Kapstadt war der Aufbau von Fachkräften für den Nuklearsektor. Vertreter der Plattform betonten, dass der Ausbau von Kernenergie langfristig nur mit entsprechend ausgebildetem Personal möglich sei.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Tatiana Terentjewa, stellvertretende Generaldirektorin von Rosatom für Personalfragen, erklärte, derzeit studierten mehr als 2.400 internationale Studierende aus 65 Ländern an Universitäten, die mit dem Unternehmen kooperieren. Darunter seien etwa 350 Studierende aus 24 afrikanischen Staaten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Teilnehmer sprachen sich dafür aus, künftig stärker Ausbildungsprogramme und technische Schulungen direkt in afrikanischen Ländern zu organisieren. Damit solle eine lokale Expertise aufgebaut werden, die langfristig den Betrieb und die Entwicklung nuklearer Anlagen unterstützt.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-energiebedarf-als-treibender-faktor"><span id="energiebedarf-als-treibender-faktor">Energiebedarf als treibender Faktor</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/simbabwe-prueft-kernenergie-als-baustein-der-industrialisierung/">Mehrere Staaten Afrikas</a> prüfen den Ausbau der Kernenergie als Teil ihrer Energiepolitik. Zu den Ländern mit laufenden oder geplanten Projekten zählen <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/nordafrika/agypten/" type="category" id="23">Ägypten</a>, <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/ostafrika/ruanda/" type="category" id="40">Ruanda</a>, <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/westafrika/burkina-faso/" type="category" id="66">Burkina Faso</a> und <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/sudliches-afrika/sudafrika/" type="category" id="63">Südafrika</a>.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="671" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/2024_BRICS_Summit_1729759568-1024x671.jpg" alt="" class="wp-image-25450 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/2024_BRICS_Summit_1729759568-1024x671.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/2024_BRICS_Summit_1729759568-300x197.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/2024_BRICS_Summit_1729759568-768x503.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/2024_BRICS_Summit_1729759568-380x249.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/2024_BRICS_Summit_1729759568-800x524.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/2024_BRICS_Summit_1729759568-1160x760.jpg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/2024_BRICS_Summit_1729759568.jpg 1280w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Der Ausbau des Energiesektors gilt als zentral für wirtschaftliche Entwicklung und Industrialisierung auf dem Kontinent. Gleichzeitig sehen einige Staaten in Kernenergie eine Möglichkeit, den steigenden Strombedarf zu decken und den Ausstoß von Treibhausgasen zu reduzieren.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Vertreter der BRICS-Plattform erklärten, dass Investitionen in Ausbildung, Technologie und Infrastruktur notwendig seien, um langfristig eine eigenständige nukleare Industrie in Afrika aufzubauen.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Algerien prüft Importe für eine Millionen Schafe aus Kenia für Opferfest</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/alger-prueft-importe-fuer-eine-millionen-schafe-aus-kenia-fuer-opferfest/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 08 Mar 2026 10:46:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Algerien]]></category>
		<category><![CDATA[Kenia]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[4]]></category>
		<category><![CDATA[Landwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Lebensmittel]]></category>
		<category><![CDATA[Religion]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Algerien prüft die Möglichkeit, Schafe aus Kenia zu importieren, um den Bedarf für das islamische Opferfest Eid al-Adha&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Falger-prueft-importe-fuer-eine-millionen-schafe-aus-kenia-fuer-opferfest%2F&amp;action_name=Algerien%20pr%C3%BCft%20Importe%20f%C3%BCr%20eine%20Millionen%20Schafe%20aus%20Kenia%20f%C3%BCr%20Opferfest&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Algerien prüft die Möglichkeit, Schafe aus Kenia zu importieren, um den Bedarf für das islamische Opferfest Eid al-Adha zu decken. Eine algerische Delegation reiste Anfang März nach Nairobi, um die Produktionskapazitäten und veterinärmedizinischen Standards des ostafrikanischen Landes zu bewerten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Angaben der algerischen Botschaft in Nairobi <a href="https://www.tsa-algerie.com/importation-dun-million-de-moutons-par-lalgerie-le-kenya-entre-dans-la-course/">fanden</a> am 5. März Gespräche zwischen dem kenianischen Landwirtschafts- und Viehzuchtminister Mutahi Kagwe und dem algerischen Botschafter Farid Ouahid Dahmane statt. Im Mittelpunkt standen Kooperationen in Landwirtschaft und Viehzucht sowie mögliche Handelsbeziehungen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-algerisches-importprogramm-weckt-internationales-interesse"><span id="algerisches-importprogramm-weckt-internationales-interesse">Algerisches Importprogramm weckt internationales Interesse</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Algerien plant, rund eine Million Schafe zu importieren, um die Nachfrage zum Eid al-Adha im Jahr 2026 zu decken. Das Programm hat das Interesse mehrerer Exportländer geweckt. Neben <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/westafrika/mauretanien/" type="category" id="75">Mauretanien</a> bemüht sich nun auch Kenia um Zugang zum algerischen Markt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der kenianische Landwirtschaftsminister Mutahi Kagwe erklärte, Nairobi wolle sich langfristig als Lieferant für Algerien positionieren. Nach Angaben der kenianischen Regierung bietet das Programm eine bedeutende Exportchance für lokale Viehzüchter und Händler.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Schafzucht spielt in Kenia eine wichtige wirtschaftliche Rolle. Sie trägt rund 42 Prozent zum landwirtschaftlichen Bruttoinlandsprodukt des Landes bei. Statistiken aus dem Jahr 2024 beziffern den Bestand auf mehr als 26 Millionen Schafe.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-exportpotenzial-trotz-weiter-transportwege"><span id="exportpotenzial-trotz-weiter-transportwege">Exportpotenzial trotz weiter Transportwege</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Kenia verfügt über Erfahrung im Export von Vieh in den Nahen Osten. So wurden in den vergangenen Jahren größere Mengen von Schafen und Ziegen nach Oman exportiert.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/La_Bergere_de_Korba_-_Tunisie-1024x768.jpg" alt="" class="wp-image-25445 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/La_Bergere_de_Korba_-_Tunisie-1024x768.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/La_Bergere_de_Korba_-_Tunisie-300x225.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/La_Bergere_de_Korba_-_Tunisie-768x576.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/La_Bergere_de_Korba_-_Tunisie-200x150.jpg 200w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/La_Bergere_de_Korba_-_Tunisie-260x195.jpg 260w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/La_Bergere_de_Korba_-_Tunisie-380x285.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/La_Bergere_de_Korba_-_Tunisie-800x600.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/La_Bergere_de_Korba_-_Tunisie-1160x870.jpg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/La_Bergere_de_Korba_-_Tunisie.jpg 1280w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Die Transportkosten nach Algerien könnten aufgrund der langen Distanz höher ausfallen als bei Lieferungen aus europäischen Ländern wie Spanien oder Rumänien. In der Branche gilt jedoch, dass niedrige Produktionskosten in Exportländern einen Teil der höheren Transportkosten ausgleichen können.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Große Viehtransporte per Schiff reduzieren die Kosten pro Tier deutlich. Branchenvertreter verweisen darauf, dass bei Transporten mit mehreren tausend Tieren die Seefracht einen vergleichsweise geringen Anteil am Endpreis ausmachen kann.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-algerien-sucht-langfristige-losungen-fur-versorgung"><span id="algerien-sucht-langfristige-loesungen-fuer-versorgung">Algerien sucht langfristige Lösungen für Versorgung</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die geplanten Importe stehen im Zusammenhang mit der Versorgung des Marktes vor religiösen Festtagen, an denen die Nachfrage nach Schafen traditionell stark steigt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gleichzeitig diskutieren die Behörden in Algerien Maßnahmen zur Stärkung der heimischen Viehzucht. Landwirtschaftsminister Yacine Oualid hat wiederholt betont, dass moderne Produktionsmethoden und effizientere Verwaltungsverfahren notwendig seien, um die lokale Produktion zu steigern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Neben der Verbesserung der Futterproduktion setzen die Behörden auch auf Programme zur Modernisierung der Landwirtschaft und zur Unterstützung von Viehzüchtern.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>UN-Sicherheitsrat diskutiert Risiken und Chancen kritischer Rohstoffe</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/un-sicherheitsrat-diskutiert-risiken-und-chancen-kritischer-rohstoffe/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 07 Mar 2026 22:21:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Internationale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftsnachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[5]]></category>
		<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[Geopolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Rohstoffe]]></category>
		<category><![CDATA[Russland]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheitsrat]]></category>
		<category><![CDATA[UN]]></category>
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		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen hat sich mit den geopolitischen Folgen der weltweit steigenden Nachfrage nach kritischen Mineralien&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fun-sicherheitsrat-diskutiert-risiken-und-chancen-kritischer-rohstoffe%2F&amp;action_name=UN-Sicherheitsrat%20diskutiert%20Risiken%20und%20Chancen%20kritischer%20Rohstoffe&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen hat sich mit den geopolitischen Folgen der weltweit steigenden Nachfrage nach kritischen Mineralien befasst. Die <a href="https://press.un.org/en/2026/sc16310.doc.htm">Debatte</a> fand am 5. März in New York statt und drehte sich um die Rolle von Rohstoffen wie Lithium, Kobalt und Nickel für Energieversorgung, Technologie und internationale Sicherheit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">UN-Untergeneralsekretärin für politische und friedensbildende Angelegenheiten, Rosemary DiCarlo, erklärte vor dem 15-köpfigen Rat, kritische Mineralien gehörten inzwischen zu den wichtigsten Treibern der Weltwirtschaft. Sie seien zentral für digitale Technologien, medizinische Geräte und die Energiewende, etwa für Batterien von Elektrofahrzeugen und Smartphones.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-rohstoffe-als-schlussel-der-globalen-wirtschaft"><span id="rohstoffe-als-schluessel-der-globalen-wirtschaft">Rohstoffe als Schlüssel der globalen Wirtschaft</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der weltweite Handel mit Rohstoffen und halbverarbeiteten Mineralien erreichte nach Angaben der Vereinten Nationen im Jahr 2023 ein Volumen von rund 2,5 Billionen US-Dollar. Das entspricht mehr als zehn Prozent des globalen Handels.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/UN71132832-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-25413 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/UN71132832-1024x683.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/UN71132832-300x200.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/UN71132832-768x512.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/UN71132832-380x253.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/UN71132832-800x533.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/UN71132832-1160x773.jpg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/UN71132832.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Die Nachfrage nach kritischen Mineralien könnte nach Einschätzung der Vereinten Nationen bis 2030 auf das Dreifache und bis 2040 auf das Vierfache steigen. DiCarlo sprach von einer „generationenübergreifenden Chance“, neue Arbeitsplätze zu schaffen und Volkswirtschaften zu diversifizieren.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Gleichzeitig warnte sie vor Risiken durch geopolitische Rivalität und instabile Lieferketten.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-konflikte-und-risiken-in-forderregionen"><span id="konflikte-und-risiken-in-foerderregionen">Konflikte und Risiken in Förderregionen</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Förderung kritischer Rohstoffe konzentriert sich häufig in politisch fragilen Regionen. Mehr als 70 Prozent der weltweiten Kobaltproduktion stammen aus der Demokratischen Republik Kongo. Das Metall ist ein zentraler Bestandteil vieler Batterien für elektronische Geräte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Weitere bedeutende Vorkommen liegen unter anderem in Myanmar, das über große Reserven seltener Erden verfügt, sowie in der Ukraine, die über Titan- und Lithiumvorkommen verfügt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">DiCarlo verwies darauf, dass Bergbau in Konfliktregionen häufig mit Menschenrechtsverletzungen, Umweltproblemen und illegalen Wirtschaftsstrukturen verbunden sei. Wenn Rohstoffförderung unzureichend reguliert werde, könne sie staatliche Institutionen schwächen und kriminelle Netzwerke oder bewaffnete Gruppen finanzieren.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-sicherheitsrat-und-internationale-regulierung"><span id="sicherheitsrat-und-internationale-regulierung">Sicherheitsrat und internationale Regulierung</span></h2>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/UN71132808-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-25414 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/UN71132808-1024x683.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/UN71132808-300x200.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/UN71132808-768x512.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/UN71132808-380x253.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/UN71132808-800x533.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/UN71132808-1160x773.jpg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/UN71132808.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Der Sicherheitsrat verfügt nach Angaben der Vereinten Nationen über mehrere Instrumente zur Eindämmung illegaler Rohstoffströme. Dazu gehören gezielte Sanktionen und Expertengremien, die Verstöße untersuchen, Lieferketten nachverfolgen und Staaten bei der Umsetzung internationaler Maßnahmen unterstützen.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">DiCarlo betonte, dass Regierungen in Förder- und Verbraucherländern stärkere regulatorische Rahmenbedingungen schaffen müssten, um Rohstoffe verantwortungsvoll zu nutzen. Dazu gehöre auch, Staaten bei Verhandlungen über Abbauverträge zu unterstützen und multilaterale Kooperation zur Nachverfolgung von Lieferketten auszubauen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-afrika-im-zentrum-der-debatte"><span id="afrika-im-zentrum-der-debatte">Afrika im Zentrum der Debatte</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Mehrere Delegationen verwiesen auf die Bedeutung afrikanischer Rohstoffvorkommen. Der Vertreter <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/ostafrika/somalia/" type="category" id="42">Somalias</a> erklärte, Afrika verfüge über etwa 30 Prozent der weltweiten Reserven kritischer Mineralien. Dennoch habe dieser Ressourcenreichtum vielerorts bislang nicht zu entsprechenden wirtschaftlichen Verbesserungen für die Bevölkerung geführt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Vertreter der <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/zentralafrika/dr-kongo/" type="category" id="280">Demokratischen Republik Kongo </a>erinnerte daran, dass der Osten seines Landes seit fast drei Jahrzehnten von Gewalt geprägt sei, die auch mit illegaler Ausbeutung von Rohstoffen zusammenhänge. Einnahmen aus Rohstoffen hätten bewaffnete Gruppen finanziert und Millionen Zivilisten in anhaltende Unsicherheit gestürzt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/westafrika/liberia/" type="category" id="73">Liberia</a> verwies auf ähnliche Erfahrungen während seines Bürgerkriegs, als Einnahmen aus Diamanten und Holz zum Fortbestehen der Konflikte beitrugen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-geopolitische-spannungen-im-sicherheitsrat"><span id="geopolitische-spannungen-im-sicherheitsrat">Geopolitische Spannungen im Sicherheitsrat</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Mehrere Mitglieder des Sicherheitsrats betonten die strategische Bedeutung der Versorgung mit kritischen Mineralien.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/UN71132800-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-25415 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/UN71132800-1024x683.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/UN71132800-300x200.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/UN71132800-768x512.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/UN71132800-380x253.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/UN71132800-800x533.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/UN71132800-1160x773.jpg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/UN71132800.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Der Energieminister der Vereinigten Staaten, Chris Wright, der im März den Vorsitz im Sicherheitsrat innehat, erklärte in <a href="https://fokus-afrika.de/was-haben-die-usa-mit-den-rohstoffen-in-afrika-vor/">nationaler Eigenschaft</a>: „Energiesicherheit ist <a href="https://fokus-afrika.de/us-sicherheitsstrategie-und-afrika-interessen-ruecken-prinzipien-in-den-hintergrund/" type="post" id="23585">nationale Sicherheit</a>.“ Staaten dürften nicht von einzelnen Lieferanten kritischer Rohstoffe abhängig werden.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/tag/russland/" type="post_tag" id="338">Russland</a> kritisierte hingegen westliche Forderungen nach stärkerer Transparenz in Lieferketten. Der russische Vertreter erklärte, solche Initiativen könnten genutzt werden, um politischen Druck auf rohstoffreiche Staaten auszuüben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch <a href="https://fokus-afrika.de/tag/china/" type="post_tag" id="385">China</a> warnte vor einem „überholten kolonialistischen Denken“ in der internationalen Rohstoffpolitik und forderte gleichberechtigte wirtschaftliche Partnerschaften.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fun-sicherheitsrat-diskutiert-risiken-und-chancen-kritischer-rohstoffe%2F&amp;action_name=UN-Sicherheitsrat%20diskutiert%20Risiken%20und%20Chancen%20kritischer%20Rohstoffe&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /><p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/un-sicherheitsrat-diskutiert-risiken-und-chancen-kritischer-rohstoffe/">UN-Sicherheitsrat diskutiert Risiken und Chancen kritischer Rohstoffe</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Marokko baut Tourismuspartnerschaften mit Deutschland auf der ITB Berlin aus</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/marokko-baut-tourismuspartnerschaften-mit-deutschland-auf-der-itb-berlin-aus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Mar 2026 14:26:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Marokko]]></category>
		<category><![CDATA[4]]></category>
		<category><![CDATA[Luftfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Tourismus]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Marokko verstärkt seine Aktivitäten auf dem deutschen Tourismusmarkt und baut auf der internationalen Tourismusmesse ITB Berlin neue Kooperationen&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fmarokko-baut-tourismuspartnerschaften-mit-deutschland-auf-der-itb-berlin-aus%2F&amp;action_name=Marokko%20baut%20Tourismuspartnerschaften%20mit%20Deutschland%20auf%20der%20ITB%20Berlin%20aus&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/marokko-baut-tourismuspartnerschaften-mit-deutschland-auf-der-itb-berlin-aus/">Marokko baut Tourismuspartnerschaften mit Deutschland auf der ITB Berlin aus</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Marokko verstärkt seine Aktivitäten auf dem deutschen Tourismusmarkt und baut auf der internationalen Tourismusmesse ITB Berlin neue Kooperationen mit Reiseveranstaltern und Fluggesellschaften aus. Die Initiative wurde während der 60. Ausgabe der ITB Berlin Anfang März 2026 vorgestellt, wo eine Delegation des Office National Marocain du Tourisme (ONMT) ihre Strategie für den deutschen Markt präsentierte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Delegation wurde vom Generaldirektor des ONMT, Achraf Fayda, und dem Präsidenten der Confédération Nationale du Tourisme, Hamid Bentahar, geleitet. Unterstützt wurde die Präsentation von der marokkanischen Botschafterin in Deutschland, Zohour Alaoui.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-grosses-branchenaufgebot-im-marokkanischen-pavillon"><span id="grosses-branchenaufgebot-im-marokkanischen-pavillon">Großes Branchenaufgebot im marokkanischen Pavillon</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Marokko präsentierte sich auf der <a href="https://www.itb.com/de">Messe</a> mit einem rund 1.000 Quadratmeter großen Pavillon. Nach Angaben des ONMT nahmen mehr als 140 Fachleute aus der Tourismusbranche an der Präsentation teil.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="576" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/1U5A3282-1024x576.jpg" alt="" class="wp-image-25365 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/1U5A3282-1024x576.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/1U5A3282-300x169.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/1U5A3282-768x432.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/1U5A3282-1536x864.jpg 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/1U5A3282-380x214.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/1U5A3282-800x450.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/1U5A3282-1160x653.jpg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/1U5A3282.jpg 2000w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Vertreten waren sieben Regionen des Landes, darunter Oriental, Fès-Meknès und Souss-Massa. Der Auftritt sollte die Zusammenarbeit zwischen öffentlichen Institutionen und privaten Tourismusunternehmen sichtbar machen.</p>
</div></div>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-neue-flugverbindungen-und-mehr-kapazitat"><span id="neue-flugverbindungen-und-mehr-kapazitaet">Neue Flugverbindungen und mehr Kapazität</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Im Rahmen der Messe vereinbarte Marokko Kooperationen mit mehreren deutschen Fluggesellschaften. Dazu gehören Condor, Eurowings und Discover Airlines.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ziel der Vereinbarungen ist der Ausbau der Flugkapazitäten sowie die <a href="https://fokus-afrika.de/marokkos-flughaefen-rund-32-millionen-passagiere-im-jahr-2024/" type="post" id="13826">Einrichtung zusätzlicher Verbindungen</a> zwischen Deutschland und Marokko.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="577" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/CN-ROB-_Royal_Air_Maroc_Boeing_B737-800-1024x577.jpg" alt="" class="wp-image-25227 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/CN-ROB-_Royal_Air_Maroc_Boeing_B737-800-1024x577.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/CN-ROB-_Royal_Air_Maroc_Boeing_B737-800-300x169.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/CN-ROB-_Royal_Air_Maroc_Boeing_B737-800-768x433.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/CN-ROB-_Royal_Air_Maroc_Boeing_B737-800-380x214.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/CN-ROB-_Royal_Air_Maroc_Boeing_B737-800-800x451.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/CN-ROB-_Royal_Air_Maroc_Boeing_B737-800-1160x653.jpg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/CN-ROB-_Royal_Air_Maroc_Boeing_B737-800.jpg 1280w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Auch Royal Air Maroc erweitert ihr Angebot auf dem deutschen Markt. Die Fluggesellschaft hat neue Verbindungen zwischen Nador und Frankfurt sowie Düsseldorf angekündigt. Zudem wurde kürzlich eine Strecke zwischen Casablanca und München aufgenommen.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Angaben des ONMT soll die Gesamtkapazität der Flugverbindungen zwischen beiden Ländern für die Saison 2025 bis 2026 um 34 Prozent steigen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-kooperationen-mit-reiseveranstaltern"><span id="kooperationen-mit-reiseveranstaltern">Kooperationen mit Reiseveranstaltern</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Parallel dazu baut Marokko seine Zusammenarbeit mit Reiseveranstaltern in Deutschland aus. Das ONMT bestätigte eine vertiefte Partnerschaft mit dem Reiseunternehmen TUI.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Außerdem wurde eine strategische Vereinbarung mit dem Reiseveranstalter DER Touristik geschlossen. Die Zusammenarbeit soll innerhalb von drei Jahren zu einem Wachstum von 25 Prozent führen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-deutschland-als-wichtiger-herkunftsmarkt"><span id="deutschland-als-wichtiger-herkunftsmarkt">Deutschland als wichtiger Herkunftsmarkt</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der deutsche Markt gehört zu den wichtigsten Herkunftsregionen für den marokkanischen Tourismussektor.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Angaben des ONMT <a href="https://fokus-afrika.de/rekordzahlen-im-tourismus-und-auslandsmarokkaner-treiben-wirtschaftswachstum-voran/" type="post" id="12325">reisten im Jahr 2025</a> mehr als 930.000 deutsche Touristen nach Marokko. Das entspricht einem Anstieg von 11 Prozent gegenüber dem Vorjahr.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Deutschland ist damit der siebtgrößte Herkunftsmarkt für internationale Besucher in Marokko und steht für rund fünf Prozent aller touristischen Ankünfte im Land.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Benin präsentiert Kultur und Tourismus auf der ITB Berlin</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/benin-praesentiert-kultur-und-tourismus-auf-der-itb-berlin/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Mar 2026 14:13:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Benin]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Tourismus]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Benin nutzt die internationale Tourismusmesse ITB Berlin, um seine touristischen Angebote und sein kulturelles Erbe einem globalen Fachpublikum&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fbenin-praesentiert-kultur-und-tourismus-auf-der-itb-berlin%2F&amp;action_name=Benin%20pr%C3%A4sentiert%20Kultur%20und%20Tourismus%20auf%20der%20ITB%20Berlin&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/benin-praesentiert-kultur-und-tourismus-auf-der-itb-berlin/">Benin präsentiert Kultur und Tourismus auf der ITB Berlin</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Benin nutzt die internationale Tourismusmesse ITB Berlin, um seine touristischen Angebote und sein kulturelles Erbe einem globalen Fachpublikum vorzustellen.<br>Seit der Eröffnung der Messe am 3. März 2026 präsentiert sich das westafrikanische Land mit einem eigenen Pavillon sowie kulturellen Darbietungen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Teilnahme wird von der Agence Béninoise de Promotion du Tourisme organisiert und ist Teil einer Strategie zur stärkeren internationalen Vermarktung der Destination Benin.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-kulturelle-darbietungen-als-teil-der-tourismusstrategie"><span id="kulturelle-darbietungen-als-teil-der-tourismusstrategie">Kulturelle Darbietungen als Teil der Tourismusstrategie</span></h2>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="276" height="235" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/Page-Sport-Jeudi-05-Mars-2026-5.jpg" alt="" class="wp-image-25360 size-full"/></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Während der Messe tritt unter anderem die Kulturgruppe Club Dèlidji aus Abomey auf. Die Künstler präsentieren traditionelle Tänze und Musikformen, darunter den Tanz Akonhoun, der von rhythmischen Brustpercussionen begleitet wird. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Auftritte finden im Pavillon des Landes statt und richten sich an Vertreter der internationalen Tourismusbranche, Reiseveranstalter sowie Medienvertreter.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Angaben der Tourismusagentur soll die kulturelle Präsentation Besucherinnen und Besuchern einen direkten Einblick in das immaterielle Kulturerbe des Landes vermitteln.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-benin-baut-prasenz-auf-internationalen-tourismusmessen-aus"><span id="benin-baut-praesenz-auf-internationalen-tourismusmessen-aus">Benin baut Präsenz auf internationalen Tourismusmessen aus</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Teilnahme an der ITB Berlin folgt auf weitere Auftritte Benins auf internationalen Branchenveranstaltungen. In den vergangenen Monaten war das Land bereits auf der IFTM in Paris sowie auf der FITUR in Madrid vertreten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit der Präsenz in Berlin verfolgt die Tourismusagentur das Ziel, Kontakte zu Reiseveranstaltern, Investoren und internationalen Partnern auszubauen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-tourismusakteure-prasentieren-infrastruktur-und-angebote"><span id="tourismusakteure-praesentieren-infrastruktur-und-angebote">Tourismusakteure präsentieren Infrastruktur und Angebote</span></h2>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="640" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/Grand_popo_plage_Benin_01.jpg" alt="" class="wp-image-25361 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/Grand_popo_plage_Benin_01.jpg 640w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/Grand_popo_plage_Benin_01-300x300.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/Grand_popo_plage_Benin_01-150x150.jpg 150w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/Grand_popo_plage_Benin_01-80x80.jpg 80w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/Grand_popo_plage_Benin_01-110x110.jpg 110w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/Grand_popo_plage_Benin_01-380x380.jpg 380w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Der Benin-Pavillon vereint mehrere Akteure aus der Tourismusbranche des Landes. Dazu gehören unter anderem Bénin Tours S.A., der Ouidah Golf Club sowie das Sofitel Cotonou Marina Hotel &amp; Spa. Die beteiligten Unternehmen präsentieren touristische Angebote, Infrastrukturprojekte sowie Möglichkeiten für Kooperationen mit internationalen Reiseveranstaltern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Neben den Geschäfts- und Netzwerkterminen organisiert der Pavillon auch kulturelle Programme und kulinarische Präsentationen, um das touristische Angebot des Landes zu veranschaulichen.</p>
</div></div>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-itb-berlin-als-zentrale-plattform-der-globalen-tourismusbranche"><span id="itb-berlin-als-zentrale-plattform-der-globalen-tourismusbranche">ITB Berlin als zentrale Plattform der globalen Tourismusbranche</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die ITB Berlin gilt als eine der wichtigsten internationalen Fachmessen für Reise und Tourismus. Die Messe bringt jedes Jahr Vertreter von Tourismusorganisationen, Unternehmen und Regierungen aus zahlreichen Ländern zusammen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ausgabe 2026 findet vom 3. bis 5. März statt und markiert das 60-jährige Bestehen der Veranstaltung.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fbenin-praesentiert-kultur-und-tourismus-auf-der-itb-berlin%2F&amp;action_name=Benin%20pr%C3%A4sentiert%20Kultur%20und%20Tourismus%20auf%20der%20ITB%20Berlin&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /><p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/benin-praesentiert-kultur-und-tourismus-auf-der-itb-berlin/">Benin präsentiert Kultur und Tourismus auf der ITB Berlin</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Botswana wirbt auf der ITB Berlin für Investitionen und internationalen Tourismus</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/botswana-wirbt-auf-der-itb-berlin-fuer-investitionen-und-internationalen-tourismus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Mar 2026 13:58:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Botsuana]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[Investitionen]]></category>
		<category><![CDATA[Tourismus]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Botswana nutzt die internationale Tourismusmesse ITB Berlin, um seine Position als hochwertige Natur- und Safaridestination auf dem globalen&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fbotswana-wirbt-auf-der-itb-berlin-fuer-investitionen-und-internationalen-tourismus%2F&amp;action_name=Botswana%20wirbt%20auf%20der%20ITB%20Berlin%20f%C3%BCr%20Investitionen%20und%20internationalen%20Tourismus&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Botswana nutzt die internationale Tourismusmesse ITB Berlin, um seine Position als hochwertige Natur- und Safaridestination auf dem globalen Reisemarkt zu stärken.<br>Im Rahmen der ITB Berlin 2026 veranstaltete die Botswana Tourism Organisation gemeinsam mit den Unternehmen Hotel 430 und Wilderness eine Netzwerkveranstaltung mit internationalen Partnern der Tourismusbranche.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die sogenannte „Botswana Night“ brachte Vertreter von Reiseunternehmen, Investoren, Medien und Branchenorganisationen zusammen. Ziel der Veranstaltung war es, internationale Partnerschaften zu vertiefen und neue Geschäftsmöglichkeiten im Tourismussektor zu entwickeln.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-regierung-betont-strategie-fur-hochwertigen-tourismus"><span id="regierung-betont-strategie-fuer-hochwertigen-tourismus">Regierung betont Strategie für hochwertigen Tourismus</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">An der <a href="https://independentnews.co.sz/41758/travel/tourism/botswana-promotes-tourism-at-itb-berlin/">Veranstaltung</a> nahm auch der Minister für Umwelt und Tourismus, Wynter Boipuso Mmolotsi, teil. Er erklärte, Botswana verfolge weiterhin das Ziel, sich international als hochwertige Destination für Natur- und Wildtiererlebnisse zu positionieren.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="750" height="375" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/Screenshot-2026-03-05-094212-750x375-1.jpg" alt="" class="wp-image-25355 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/Screenshot-2026-03-05-094212-750x375-1.jpg 750w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/Screenshot-2026-03-05-094212-750x375-1-300x150.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/Screenshot-2026-03-05-094212-750x375-1-380x190.jpg 380w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Der Minister verwies auf die natürlichen Ressourcen des Landes, darunter große Wildnisgebiete, vielfältige Tierbestände und kulturelle Traditionen. Diese Faktoren sollen die Grundlage für eine langfristige Entwicklung des Tourismussektors bilden.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Regierung wolle dabei eng mit privaten Unternehmen und internationalen Partnern zusammenarbeiten, um zentrale Voraussetzungen für weiteres Wachstum zu schaffen. Dazu gehören unter anderem Verbesserungen bei internationalen Flugverbindungen, Visaerleichterungen sowie Investitionen in touristische Infrastruktur.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-internationale-investoren-und-reiseunternehmen-im-fokus"><span id="internationale-investoren-und-reiseunternehmen-im-fokus">Internationale Investoren und Reiseunternehmen im Fokus</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Veranstaltung diente zugleich als Plattform, um Investitionsmöglichkeiten im Tourismussektor vorzustellen. Vertreter der Branche nutzten das Treffen, um Kontakte zu Reiseveranstaltern, Investoren und internationalen Partnern zu knüpfen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Botswana wirbt insbesondere für Investitionen entlang der touristischen Wertschöpfungskette, die neben Lodges und Reiseangeboten auch Transport, Dienstleistungen und Infrastruktur umfasst.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-naturdestinationen-im-mittelpunkt-der-prasentation"><span id="naturdestinationen-im-mittelpunkt-der-praesentation">Naturdestinationen im Mittelpunkt der Präsentation</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Während der Präsentation stellte Botswana mehrere seiner bekanntesten Naturregionen vor, die im internationalen Safaritourismus eine zentrale Rolle spielen.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/20150811_Baobab_am_Chobe_River_Botswana-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-25356 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/20150811_Baobab_am_Chobe_River_Botswana-1024x683.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/20150811_Baobab_am_Chobe_River_Botswana-300x200.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/20150811_Baobab_am_Chobe_River_Botswana-768x512.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/20150811_Baobab_am_Chobe_River_Botswana-1536x1024.jpg 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/20150811_Baobab_am_Chobe_River_Botswana-380x253.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/20150811_Baobab_am_Chobe_River_Botswana-800x533.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/20150811_Baobab_am_Chobe_River_Botswana-1160x773.jpg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/20150811_Baobab_am_Chobe_River_Botswana.jpg 1920w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Dazu gehören das Okavango-Delta, der Chobe-Nationalpark, die Makgadikgadi-Salzpfannen sowie die Kulturlandschaft der Tsodilo Hills. Auch die Wüstenlandschaften der Kgalagadi wurden als Teil des touristischen Angebots hervorgehoben.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Mit seiner Teilnahme an der ITB Berlin richtet Botswana seine Tourismusstrategie verstärkt auf internationale Märkte aus und nutzt die Messe als Plattform für Kooperationen mit der globalen Reiseindustrie.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-itb-berlin-als-globales-forum-der-tourismusbranche"><span id="itb-berlin-als-globales-forum-der-tourismusbranche">ITB Berlin als globales Forum der Tourismusbranche</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die ITB Berlin gilt als eine der weltweit wichtigsten Fachmessen der Reise- und Tourismusindustrie. Jährlich kommen Vertreter von Tourismusorganisationen, Reiseunternehmen, Investoren und Regierungen aus <a href="https://fokus-afrika.de/tansania-wirbt-auf-itb-berlin-mit-grosser-delegation-um-touristen/" type="post" id="25343">zahlreichen Ländern</a> zusammen, um Geschäftsbeziehungen auszubauen und Entwicklungen der Branche zu diskutieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Botswana nutzt die Messe, um sein Profil als Naturdestination zu schärfen und internationale Partnerschaften im Tourismussektor auszubauen.</p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/botswana-wirbt-auf-der-itb-berlin-fuer-investitionen-und-internationalen-tourismus/">Botswana wirbt auf der ITB Berlin für Investitionen und internationalen Tourismus</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Angola wirbt in Berlin für Investitionen und Tourismus</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/angola-wirbt-in-berlin-fuer-investitionen-und-tourismus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Mar 2026 13:42:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Angola]]></category>
		<category><![CDATA[2]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Investitionen]]></category>
		<category><![CDATA[Logistik]]></category>
		<category><![CDATA[Tourismus]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://fokus-afrika.de/?p=25348</guid>

					<description><![CDATA[<p>Angola hat in Berlin seine wirtschaftlichen Reformen und Investitionsmöglichkeiten vorgestellt und damit gezielt um internationale Partner geworben. Am&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fangola-wirbt-in-berlin-fuer-investitionen-und-tourismus%2F&amp;action_name=Angola%20wirbt%20in%20Berlin%20f%C3%BCr%20Investitionen%20und%20Tourismus&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/angola-wirbt-in-berlin-fuer-investitionen-und-tourismus/">Angola wirbt in Berlin für Investitionen und Tourismus</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Angola hat in Berlin seine wirtschaftlichen Reformen und Investitionsmöglichkeiten vorgestellt und damit gezielt um internationale Partner geworben. Am 2. März präsentierten Vertreter der angolanischen Regierung ihre wirtschaftspolitische Strategie bei einem Angola-Deutschland-Wirtschaftstreffen am Rande der Tourismusmesse ITB Berlin.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Veranstaltung wurde von der Botschaft Angolas in Deutschland organisiert und brachte Unternehmen aus beiden Ländern zusammen. Ziel des Treffens war es, das Geschäftsumfeld des südwestafrikanischen Landes vorzustellen und Möglichkeiten für Investitionen sowie wirtschaftliche Kooperationen zu erörtern.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-regierung-stellt-wirtschaftliche-reformen-und-wachstumszahlen-vor"><span id="regierung-stellt-wirtschaftliche-reformen-und-wachstumszahlen-vor">Regierung stellt wirtschaftliche Reformen und Wachstumszahlen vor</span></h2>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="900" height="600" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/image-without-cache-control.webp" alt="" class="wp-image-25351 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/image-without-cache-control.webp 900w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/image-without-cache-control-300x200.webp 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/image-without-cache-control-768x512.webp 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/image-without-cache-control-380x253.webp 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/image-without-cache-control-800x533.webp 800w" sizes="(max-width: 900px) 100vw, 900px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Staatsminister für wirtschaftliche Koordination José de Lima Massano stellte zentrale Elemente der wirtschaftspolitischen Strategie Angolas vor. Er verwies auf Fortschritte bei der Diversifizierung der Wirtschaft, beim Ausbau der Infrastruktur und bei Reformen zur Verbesserung des Geschäftsumfelds.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Angaben der angolanischen Regierung wuchs die Wirtschaft des Landes im vierten Quartal 2025 um 5,7 Prozent. Besonders stark entwickelte sich der Nicht-Ölsektor, der demnach um 7,34 Prozent zulegte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Massano nannte mehrere Infrastrukturprojekte als Beispiele für die laufende wirtschaftliche Transformation. Dazu zählen der Ausbau der Energieproduktion, die Modernisierung von Straßen, Häfen und digitaler Konnektivität sowie der neue internationale Flughafen Dr. António Agostinho Neto, der für bis zu 15 Millionen Passagiere jährlich ausgelegt ist.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-energieexporte-und-regionale-logistikrolle"><span id="energieexporte-und-regionale-logistikrolle">Energieexporte und regionale Logistikrolle</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Im Energiesektor produziert Angola nach Angaben der Regierung inzwischen mehr Strom als im Inland verbraucht wird. Dadurch eröffnen sich Möglichkeiten für Energieexporte in Länder des südlichen Afrikas.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zugleich hob Massano die geografische Lage des Landes hervor. Angola liege in unmittelbarer Nähe zu großen regionalen Märkten wie der Demokratischen Republik Kongo und Namibia und könne sich als logistisches Drehkreuz im südlichen Afrika positionieren.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-reformen-im-geschaftsumfeld"><span id="reformen-im-geschaeftsumfeld">Reformen im Geschäftsumfeld</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Vertreter der Regierung verwiesen auch auf Änderungen im regulatorischen Umfeld für Investoren. Dazu gehört die Liberalisierung der Rückführung von Kapital und Dividenden, die nicht mehr von einer Genehmigung der Zentralbank abhängig ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die staatliche Agentur für private Investitionen und Exportförderung AIPEX stellte während der Veranstaltung Investitionsmöglichkeiten in mehreren Branchen vor. Besonders hervorgehoben wurde der Tourismussektor, der nach Regierungsangaben im vergangenen Jahr um mehr als 30 Prozent gewachsen ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein weiterer Faktor für internationale Geschäftsreisen ist nach Angaben der Regierung die Visabefreiung für Bürger aus mehr als 90 Staaten, darunter Deutschland.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-angola-als-gastland-der-itb-berlin"><span id="angola-als-gastland-der-itb-berlin">Angola als Gastland der ITB Berlin</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Parallel zu dem Wirtschaftstreffen eröffnete Angola als offizielles Gastland die Jubiläumsausgabe der ITB Berlin. Die internationale Tourismusmesse findet vom 3. bis 5. März statt und gehört zu den wichtigsten Branchenveranstaltungen der globalen Reiseindustrie.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="684" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/AAFF-Adver-ImgLogo.jpg.iSeD9fL9MQnb7e9jgBkA.AwVWPZ5FYL-1024x684.jpg" alt="" class="wp-image-25350 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/AAFF-Adver-ImgLogo.jpg.iSeD9fL9MQnb7e9jgBkA.AwVWPZ5FYL-1024x684.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/AAFF-Adver-ImgLogo.jpg.iSeD9fL9MQnb7e9jgBkA.AwVWPZ5FYL-300x200.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/AAFF-Adver-ImgLogo.jpg.iSeD9fL9MQnb7e9jgBkA.AwVWPZ5FYL-768x513.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/AAFF-Adver-ImgLogo.jpg.iSeD9fL9MQnb7e9jgBkA.AwVWPZ5FYL-1536x1025.jpg 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/AAFF-Adver-ImgLogo.jpg.iSeD9fL9MQnb7e9jgBkA.AwVWPZ5FYL-380x254.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/AAFF-Adver-ImgLogo.jpg.iSeD9fL9MQnb7e9jgBkA.AwVWPZ5FYL-800x534.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/AAFF-Adver-ImgLogo.jpg.iSeD9fL9MQnb7e9jgBkA.AwVWPZ5FYL-1160x774.jpg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/AAFF-Adver-ImgLogo.jpg.iSeD9fL9MQnb7e9jgBkA.AwVWPZ5FYL.jpg 1600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Die Eröffnungsgala am 2. März stand unter dem Motto „The Rhythm of Life“ und präsentierte kulturelle Programme mit Musik, Tanz und künstlerischen Darbietungen aus Angola. Zu den erwarteten Gästen gehörten Vertreter aus Politik, Tourismuswirtschaft und internationalen Organisationen.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Angaben der Veranstalter nahmen mehrere hundert geladene Gäste an der Veranstaltung teil, darunter der Regierende Bürgermeister von Berlin, Kai Wegner, sowie Vertreter der internationalen Tourismusbranche.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Tansania wirbt auf ITB Berlin mit großer Delegation um Touristen</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/tansania-wirbt-auf-itb-berlin-mit-grosser-delegation-um-touristen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Mar 2026 13:35:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tansania]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[Tourismus]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Tansania nutzt die internationale Tourismusmesse ITB Berlin, um seine Präsenz auf dem globalen Reisemarkt auszubauen und neue Besucher&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ftansania-wirbt-auf-itb-berlin-mit-grosser-delegation-um-touristen%2F&amp;action_name=Tansania%20wirbt%20auf%20ITB%20Berlin%20mit%20gro%C3%9Fer%20Delegation%20um%20Touristen&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Tansania nutzt die internationale Tourismusmesse ITB Berlin, um seine Präsenz auf dem globalen Reisemarkt auszubauen und neue Besucher anzuziehen. Während der Messe Anfang März 2026 koordinierte der tansanische Botschafter in Deutschland, Hassani Mwamweta, die Aktivitäten der Delegation und traf sich mit Vertretern aus Wirtschaft und Tourismusinstitutionen des Landes.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr als 70 Tourismusunternehmen aus Tansania nehmen an der Messe teil. Insgesamt sind über 169 <a href="https://fokus-afrika.de/eac-bewirbt-ostafrika-als-tourismusdestination-auf-der-itb-berlin-2025/">Delegierte aus dem öffentlichen</a> und privaten Sektor vertreten.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-deutschland-als-wichtiger-herkunftsmarkt-fur-touristen"><span id="deutschland-als-wichtiger-herkunftsmarkt-fuer-touristen">Deutschland als wichtiger Herkunftsmarkt für Touristen</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Deutschland und der europäische Markt gehören zu den wichtigsten Herkunftsregionen für internationale Besucher in Tansania.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Teilnahme an der ITB Berlin zielt darauf ab, bestehende Geschäftsbeziehungen zu vertiefen, neue Partnerschaften im Tourismussektor aufzubauen und Investitionen in touristische Infrastruktur anzuziehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Botschafter Mwamweta nutzte das Treffen mit den tansanischen Ausstellern, um die gemeinsame Präsentation des Landes auf der Messe abzustimmen und die Sichtbarkeit Tansanias im internationalen Tourismusmarkt zu stärken.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-delegation-unter-leitung-des-tanzania-tourist-board"><span id="delegation-unter-leitung-des-tanzania-tourist-board">Delegation unter Leitung des Tanzania Tourist Board</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die tansanische Delegation wird von Francis Sangunaa geleitet, dem Direktor für Corporate Services beim Tanzania Tourist Board (TTB), das dem Ministerium für natürliche Ressourcen und Tourismus untersteht.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="730" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/🇹🇿🇩🇪-DAY-1-ITB-BERLIN-2026Under-the-umbrella-of-the-Ministry-of-Natural-Resources-and-To-3-1024x730.jpg" alt="" class="wp-image-25345 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/🇹🇿🇩🇪-DAY-1-ITB-BERLIN-2026Under-the-umbrella-of-the-Ministry-of-Natural-Resources-and-To-3-1024x730.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/🇹🇿🇩🇪-DAY-1-ITB-BERLIN-2026Under-the-umbrella-of-the-Ministry-of-Natural-Resources-and-To-3-300x214.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/🇹🇿🇩🇪-DAY-1-ITB-BERLIN-2026Under-the-umbrella-of-the-Ministry-of-Natural-Resources-and-To-3-768x548.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/🇹🇿🇩🇪-DAY-1-ITB-BERLIN-2026Under-the-umbrella-of-the-Ministry-of-Natural-Resources-and-To-3-380x271.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/🇹🇿🇩🇪-DAY-1-ITB-BERLIN-2026Under-the-umbrella-of-the-Ministry-of-Natural-Resources-and-To-3-800x570.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/🇹🇿🇩🇪-DAY-1-ITB-BERLIN-2026Under-the-umbrella-of-the-Ministry-of-Natural-Resources-and-To-3.jpg 1080w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Zu den teilnehmenden Institutionen gehören auch Vertreter der Tanzania National Parks Authority (TANAPA) sowie weitere Organisationen des Tourismussektors und private Reiseunternehmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Delegation präsentiert auf der Messe verschiedene touristische Angebote des Landes, darunter Safaris, Naturtourismus und Bergtouren.</p>
</div></div>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-nationalparks-und-naturtourismus-im-mittelpunkt"><span id="nationalparks-und-naturtourismus-im-mittelpunkt">Nationalparks und Naturtourismus im Mittelpunkt</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Im Zentrum der Präsentation stehen mehrere Nationalparks und Naturregionen des Landes, darunter:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Serengeti-Nationalpark</li>



<li>Kilimandscharo-Nationalpark</li>



<li>Ruaha-Nationalpark</li>



<li>Nyerere-Nationalpark</li>



<li>Mikumi-Nationalpark</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Darüber hinaus werden weitere Schutzgebiete und Naturdestinationen wie die Udzungwa-Berge, der Kitulo-Nationalpark, die Insel Rubondo sowie die Nationalparks Katavi und Ibanda-Kyerwa vorgestellt.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="780" height="470" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/🇹🇿🇩🇪-DAY-1-ITB-BERLIN-2026Under-the-umbrella-of-the-Ministry-of-Natural-Resources-and-To-1-780x470-1.jpg" alt="" class="wp-image-25346 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/🇹🇿🇩🇪-DAY-1-ITB-BERLIN-2026Under-the-umbrella-of-the-Ministry-of-Natural-Resources-and-To-1-780x470-1.jpg 780w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/🇹🇿🇩🇪-DAY-1-ITB-BERLIN-2026Under-the-umbrella-of-the-Ministry-of-Natural-Resources-and-To-1-780x470-1-300x181.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/🇹🇿🇩🇪-DAY-1-ITB-BERLIN-2026Under-the-umbrella-of-the-Ministry-of-Natural-Resources-and-To-1-780x470-1-768x463.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/🇹🇿🇩🇪-DAY-1-ITB-BERLIN-2026Under-the-umbrella-of-the-Ministry-of-Natural-Resources-and-To-1-780x470-1-380x229.jpg 380w" sizes="(max-width: 780px) 100vw, 780px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Die Präsentation soll die Vielfalt der tansanischen Landschaften und touristischen Angebote hervorheben, darunter Bergsteigen, Safaris, Inselökosysteme und Naturerlebnisse.</p>
</div></div>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-itb-berlin-als-zentrale-plattform-der-tourismusbranche"><span id="itb-berlin-als-zentrale-plattform-der-tourismusbranche">ITB Berlin als zentrale Plattform der Tourismusbranche</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die ITB Berlin gilt als eine der weltweit wichtigsten Fachmessen der Reise- und Tourismusindustrie. Jedes Jahr im März kommen dort Vertreter von Tourismusorganisationen, Reiseunternehmen und Investoren aus zahlreichen Ländern zusammen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Veranstaltung dient als Plattform für Branchenkontakte, Marktanalysen und internationale Kooperationen im Tourismussektor.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Ägypten verstärkt strategische Kraftstoffreserven angesichts regionaler Spannungen</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/aegypten-verstaerkt-strategische-kraftstoffreserven-angesichts-regionaler-spannungen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Mar 2026 04:33:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ägypten]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ägyptens Regierung prüft die Versorgungssicherheit des Energiesektors und verstärkt strategische Reserven für Gas und Erdölprodukte. Am Sonntag leitete&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Faegypten-verstaerkt-strategische-kraftstoffreserven-angesichts-regionaler-spannungen%2F&amp;action_name=%C3%84gypten%20verst%C3%A4rkt%20strategische%20Kraftstoffreserven%20angesichts%20regionaler%20Spannungen&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/aegypten-verstaerkt-strategische-kraftstoffreserven-angesichts-regionaler-spannungen/">Ägypten verstärkt strategische Kraftstoffreserven angesichts regionaler Spannungen</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Ägyptens Regierung prüft die Versorgungssicherheit des Energiesektors und verstärkt strategische Reserven für Gas und Erdölprodukte. Am Sonntag leitete Ministerpräsident&nbsp;Mostafa Madbouly&nbsp;in Kairo eine hochrangige Sitzung zur Lagebewertung vor dem Hintergrund wachsender militärischer Spannungen in der Region.</p>



<p class="wp-block-paragraph">An dem Treffen nahmen der Minister für Elektrizität und erneuerbare Energien, Mahmoud Esmat, Finanzminister Ahmed Kouchouk sowie Erdölminister&nbsp;Karim Badawi&nbsp;teil. Ziel war es, die Vorsorgemaßnahmen zur Sicherung der inländischen Energieversorgung zu überprüfen und die Einsatzbereitschaft des Sektors zu bewerten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Madbouly betonte die Bedeutung einer unterbrechungsfreien Versorgung mit Erdgas und Erdölprodukten, um den lokalen Bedarf vollständig zu decken. Die Aufrechterhaltung sicherer strategischer Reserven für verschiedene Nutzungsbereiche habe „höchste Priorität“. Zugleich verwies er auf die Notwendigkeit, laufende Energieprojekte finanziell abzusichern und entsprechende Haushaltsmittel bereitzustellen. Energiesicherheit sei ein zentraler Bestandteil der nationalen Sicherheit.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-diversifizierung-der-gasimporte-und-ausbau-der-infrastruktur"><span id="diversifizierung-der-gasimporte-und-ausbau-der-infrastruktur">Diversifizierung der Gasimporte und Ausbau der Infrastruktur</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Erdölminister Badawi erläuterte eine Reihe von Vorsorgeschritten, die in Abstimmung mit zuständigen Ministerien und staatlichen Stellen umgesetzt werden. Dazu zählt die Diversifizierung der Gasbezugsquellen neben der inländischen Produktion. Dieser Schritt kommt zeitgleich mit einem sicherheitsbedingten Lieferstopp aus israelischen Quellen.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/p1GAxHb7MsdblxyyJcLDoZseFiDnbLP2RM_poPIElnFPTloxOzIfDry0HYKD6F0VSz6yD84YKIUs_WhkgxH05aWerbnYm_xubqfGZCMxY2M-1024x768.jpeg" alt="" class="wp-image-25243 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/p1GAxHb7MsdblxyyJcLDoZseFiDnbLP2RM_poPIElnFPTloxOzIfDry0HYKD6F0VSz6yD84YKIUs_WhkgxH05aWerbnYm_xubqfGZCMxY2M-1024x768.jpeg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/p1GAxHb7MsdblxyyJcLDoZseFiDnbLP2RM_poPIElnFPTloxOzIfDry0HYKD6F0VSz6yD84YKIUs_WhkgxH05aWerbnYm_xubqfGZCMxY2M-300x225.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/p1GAxHb7MsdblxyyJcLDoZseFiDnbLP2RM_poPIElnFPTloxOzIfDry0HYKD6F0VSz6yD84YKIUs_WhkgxH05aWerbnYm_xubqfGZCMxY2M-768x576.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/p1GAxHb7MsdblxyyJcLDoZseFiDnbLP2RM_poPIElnFPTloxOzIfDry0HYKD6F0VSz6yD84YKIUs_WhkgxH05aWerbnYm_xubqfGZCMxY2M-1536x1152.jpeg 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/p1GAxHb7MsdblxyyJcLDoZseFiDnbLP2RM_poPIElnFPTloxOzIfDry0HYKD6F0VSz6yD84YKIUs_WhkgxH05aWerbnYm_xubqfGZCMxY2M-200x150.jpeg 200w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/p1GAxHb7MsdblxyyJcLDoZseFiDnbLP2RM_poPIElnFPTloxOzIfDry0HYKD6F0VSz6yD84YKIUs_WhkgxH05aWerbnYm_xubqfGZCMxY2M-260x195.jpeg 260w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/p1GAxHb7MsdblxyyJcLDoZseFiDnbLP2RM_poPIElnFPTloxOzIfDry0HYKD6F0VSz6yD84YKIUs_WhkgxH05aWerbnYm_xubqfGZCMxY2M-380x285.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/p1GAxHb7MsdblxyyJcLDoZseFiDnbLP2RM_poPIElnFPTloxOzIfDry0HYKD6F0VSz6yD84YKIUs_WhkgxH05aWerbnYm_xubqfGZCMxY2M-800x600.jpeg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/p1GAxHb7MsdblxyyJcLDoZseFiDnbLP2RM_poPIElnFPTloxOzIfDry0HYKD6F0VSz6yD84YKIUs_WhkgxH05aWerbnYm_xubqfGZCMxY2M-1160x870.jpeg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/p1GAxHb7MsdblxyyJcLDoZseFiDnbLP2RM_poPIElnFPTloxOzIfDry0HYKD6F0VSz6yD84YKIUs_WhkgxH05aWerbnYm_xubqfGZCMxY2M.jpeg 2000w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Nach <a href="https://www.dailynewsegypt.com/2026/03/01/egypt-moves-to-secure-strategic-fuel-reserves-amid-rising-regional-tensions/?utm_source=rss&amp;utm_medium=rss&amp;utm_campaign=egypt-moves-to-secure-strategic-fuel-reserves-amid-rising-regional-tensions">Angaben</a> des Erdölministeriums hat Ägypten Lieferverträge über Flüssigerdgas mit mehreren Anbietern abgeschlossen und langfristige Vereinbarungen mit internationalen Unternehmen unterzeichnet. Parallel wird die Infrastruktur für den Import von Flüssigerdgas ausgebaut. Dazu gehören der Einsatz und Betrieb von Regasifizierungsschiffen, um die Flexibilität im Versorgungssystem zu erhöhen.</p>
</div></div>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-forderung-der-inlandsproduktion-und-absicherung-der-stromversorgung"><span id="foerderung-der-inlandsproduktion-und-absicherung-der-stromversorgung">Förderung der Inlandsproduktion und Absicherung der Stromversorgung</span></h2>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="640" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/Karim-Badawi-Egypts-Minister-of-Petroleum-and-Mineral-Resources-1-1024x640.jpg" alt="" class="wp-image-25244 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/Karim-Badawi-Egypts-Minister-of-Petroleum-and-Mineral-Resources-1-1024x640.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/Karim-Badawi-Egypts-Minister-of-Petroleum-and-Mineral-Resources-1-300x188.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/Karim-Badawi-Egypts-Minister-of-Petroleum-and-Mineral-Resources-1-768x480.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/Karim-Badawi-Egypts-Minister-of-Petroleum-and-Mineral-Resources-1-1536x960.jpg 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/Karim-Badawi-Egypts-Minister-of-Petroleum-and-Mineral-Resources-1-380x238.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/Karim-Badawi-Egypts-Minister-of-Petroleum-and-Mineral-Resources-1-800x500.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/Karim-Badawi-Egypts-Minister-of-Petroleum-and-Mineral-Resources-1-1160x725.jpg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/Karim-Badawi-Egypts-Minister-of-Petroleum-and-Mineral-Resources-1.jpg 1920w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Badawi erklärte zudem, die Regierung begleiche regelmäßig offene Forderungen ausländischer Partnerunternehmen. Dies solle die Exploration und Förderung im Inland stabilisieren und zusätzliche Produktionskapazitäten sichern.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Für den Stromsektor bestehe vollständige Bereitschaft, die erforderlichen Gasmengen bereitzustellen. Dies betreffe sowohl private Haushalte als auch industrielle Abnehmer. Gleichzeitig arbeite das Ministerium daran, die verfügbaren Mengen an Benzin, Diesel, Butan und weiteren Kraftstoffen zu erhöhen und die strategischen Reserven auf einem sicheren Niveau zu halten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Hintergrund der Maßnahmen sind <a href="https://fokus-afrika.de/marokko-verurteilt-iranische-raketenangriffe-und-sichert-golfstaaten-unterstuetzung-zu/" type="post" id="25224">zunehmende geopolitische Spannungen</a>, die mögliche <a href="https://fokus-afrika.de/oelpreis-von-120-dollar-pro-barrel-moeglich/" type="post" id="25205">Störungen regionaler Energieflüsse</a> befürchten lassen. Die Regierung in Kairo reagiert mit einer Ausweitung präventiver Maßnahmen zur Stabilisierung der nationalen Energieversorgung.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Faegypten-verstaerkt-strategische-kraftstoffreserven-angesichts-regionaler-spannungen%2F&amp;action_name=%C3%84gypten%20verst%C3%A4rkt%20strategische%20Kraftstoffreserven%20angesichts%20regionaler%20Spannungen&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /><p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/aegypten-verstaerkt-strategische-kraftstoffreserven-angesichts-regionaler-spannungen/">Ägypten verstärkt strategische Kraftstoffreserven angesichts regionaler Spannungen</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Ölpreis von 120 Dollar pro Barrel möglich</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/oelpreis-von-120-dollar-pro-barrel-moeglich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Mar 2026 14:25:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Algerien]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Iran]]></category>
		<category><![CDATA[Israel]]></category>
		<category><![CDATA[Produktion]]></category>
		<category><![CDATA[Russland]]></category>
		<category><![CDATA[Saudi-Arabien]]></category>
		<category><![CDATA[UAE]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die militärische Eskalation zwischen den USA, Israel und dem Iran wirkt sich unmittelbar auf den globalen Ölmarkt aus.&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Foelpreis-von-120-dollar-pro-barrel-moeglich%2F&amp;action_name=%C3%96lpreis%20von%20120%20Dollar%20pro%20Barrel%20m%C3%B6glich&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/oelpreis-von-120-dollar-pro-barrel-moeglich/">Ölpreis von 120 Dollar pro Barrel möglich</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die militärische Eskalation zwischen den USA, Israel und dem Iran wirkt sich unmittelbar auf den globalen Ölmarkt aus. Am Sonntag beschlossen acht Staaten des erweiterten Opec+-Bündnisses eine erneute Produktionsausweitung. Die zusätzlichen Mengen sollen ab April auf den Markt kommen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Angaben des algerischen Ministeriums für Energie und Bergbau erhöhen die beteiligten Länder ihre gemeinsame Förderung um 206.000 Barrel pro Tag. Algerien entfällt dabei auf ein Plus von 6.000 Barrel täglich.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-produktionsanhebung-in-geopolitisch-angespannter-lage"><span id="produktionsanhebung-in-geopolitisch-angespannter-lage">Produktionsanhebung in geopolitisch angespannter Lage</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">An der Videokonferenz nahmen Algerien, <a href="https://fokus-afrika.de/tag/saudi-arabien/" type="post_tag" id="565">Saudi-Arabien</a>, die <a href="https://fokus-afrika.de/tag/uae/" type="post_tag" id="519">Vereinigten Arabischen Emirate</a>, Irak, Kasachstan, Kuwait, Oman und <a href="https://fokus-afrika.de/tag/russland/" type="post_tag" id="338">Russland</a> teil. Die acht Staaten gehören zu den Unterzeichnern der sogenannten Erklärung zur Zusammenarbeit innerhalb von Opec+.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="783" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/Wien_-_OPEC-Zentrale_a-2-1024x783.jpg" alt="" class="wp-image-25207 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/Wien_-_OPEC-Zentrale_a-2-1024x783.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/Wien_-_OPEC-Zentrale_a-2-300x229.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/Wien_-_OPEC-Zentrale_a-2-768x587.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/Wien_-_OPEC-Zentrale_a-2-380x291.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/Wien_-_OPEC-Zentrale_a-2-800x612.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/Wien_-_OPEC-Zentrale_a-2-1160x887.jpg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/Wien_-_OPEC-Zentrale_a-2.jpg 1280w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Ziel der Entscheidung sei es, die Koordination zu stärken und Marktstabilität zu gewährleisten. Die Minister führten nach Angaben des algerischen Ministeriums „vertiefte und konstruktive Konsultationen“ über die kurzfristigen Perspektiven des Ölmarktes. Zwar sei die Nachfrage aktuell saisonbedingt gedämpft, mittelfristig werde jedoch eine schrittweise Erholung erwartet.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der Beschluss fällt in eine Phase erhöhter Unsicherheit. Nach Beginn der militärischen Auseinandersetzungen am 28. Februar haben Marktteilnehmer verstärkt auf mögliche Versorgungsrisiken reagiert.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-preisprognosen-zwischen-100-und-120-dollar"><span id="preisprognosen-zwischen-100-und-120-dollar">Preisprognosen zwischen 100 und 120 Dollar</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der wirtschaftliche Berater des Kreml, Kirill Dmitriew, erklärte auf der Plattform X, der Ölpreis könne von derzeit rund 72 US-Dollar auf „100 Dollar in Kürze“ steigen. Der Analyst Homayoun Falakshahi vom Analysehaus Kpler sagte dem Sender&nbsp;<em>BFMTV</em>, bei einer längeren militärischen Eskalation sei auch ein Anstieg auf 120 Dollar pro Barrel möglich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Besondere Aufmerksamkeit gilt der Straße von Hormus. Nach Angaben der US-Energieinformationsbehörde EIA passierten dort im Jahr 2024 täglich rund 20 Millionen Barrel Rohöl. Das entspricht etwa 20 Prozent des weltweiten Verbrauchs. Eine Blockade der Meerenge würde erhebliche Auswirkungen auf die globale Versorgung haben.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-reedereien-passen-routen-an"><span id="reedereien-passen-routen-an">Reedereien passen Routen an</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Bereits jetzt reagieren internationale Reedereien auf die Sicherheitslage. Der französische Konzern CMA CGM teilte mit, sämtliche Schiffe im Persischen Golf seien angewiesen worden, geschützte Zonen anzulaufen. Die Durchfahrt durch den Suezkanal werde bis auf Weiteres ausgesetzt, betroffene Schiffe würden über das Kap der Guten Hoffnung umgeleitet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch Hapag-Lloyd kündigte entsprechende Maßnahmen an.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Burkina Faso erhöht Staatsanteil an Goldmine Kiaka</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/burkina-faso-erhoeht-staatsanteil-an-goldmine-kiaka/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 21 Feb 2026 15:30:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Burkina Faso]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[Rohstoffe]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://fokus-afrika.de/?p=24922</guid>

					<description><![CDATA[<p>Burkina Faso baut seine Beteiligung an strategischen Bergbauprojekten weiter aus. Der Ministerrat beschloss am 19. Februar 2026 ein Dekret,&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fburkina-faso-erhoeht-staatsanteil-an-goldmine-kiaka%2F&amp;action_name=Burkina%20Faso%20erh%C3%B6ht%20Staatsanteil%20an%20Goldmine%20Kiaka&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/burkina-faso-erhoeht-staatsanteil-an-goldmine-kiaka/">Burkina Faso erhöht Staatsanteil an Goldmine Kiaka</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Burkina Faso baut seine Beteiligung an strategischen Bergbauprojekten weiter aus. Der Ministerrat beschloss am 19. Februar 2026 ein Dekret, mit dem der Staatsanteil an der Bergbaugesellschaft KIAKA SA auf 40 Prozent erhöht wird.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-projekt-in-zoundweogo-betroffen"><span id="projekt-in-zoundweogo-betroffen">Projekt in Zoundwéogo betroffen</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">KIAKA SA verfügt über eine Abbaulizenz für das Goldprojekt Kiaka in der Gemeinde Gogo in der Provinz Zoundwéogo, Region Nazinon. Das Konzessionsgebiet umfasst 54,02 Quadratkilometer und zählt zu den größeren Goldprojekten des Landes.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit der zusätzlichen Beteiligung stärkt der Staat seine Position im Kapital der Gesellschaft und erweitert seinen Einfluss auf Governance- und Gewinnstrukturen.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-rechtsgrundlage-im-neuen-bergbaugesetz"><span id="rechtsgrundlage-im-neuen-bergbaugesetz">Rechtsgrundlage im neuen Bergbaugesetz</span></h3>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1022" height="575" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/0001159758_resized_westafrica1022-1.jpg" alt="" class="wp-image-24924 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/0001159758_resized_westafrica1022-1.jpg 1022w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/0001159758_resized_westafrica1022-1-300x169.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/0001159758_resized_westafrica1022-1-768x432.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/0001159758_resized_westafrica1022-1-380x214.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/0001159758_resized_westafrica1022-1-800x450.jpg 800w" sizes="(max-width: 1022px) 100vw, 1022px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Die Maßnahme stützt sich auf die Artikel 66 und 306 des Bergbaugesetzes Nr. 016-2024/ALT vom 18. Juli 2024 sowie auf ein Dekret vom 21. März 2025, das die Modalitäten für die Kapitalstruktur industrieller Bergbaugesellschaften regelt. Diese Vorschriften sehen eine stärkere Beteiligung des Staates und nationaler Investoren an Bergbauunternehmen vor.</p>
</div></div>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-strategie-der-mineralischen-souveranitat"><span id="strategie-der-mineralischen-souveraenitaet">Strategie der „mineralischen Souveränität“</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Entscheidung ist Teil einer strategischen Neuausrichtung im Rohstoffsektor. Ziel ist es, die nationalen wirtschaftlichen Erträge aus der Nutzung natürlicher Ressourcen zu erhöhen und die staatliche Präsenz in Schlüsselindustrien auszubauen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit dem Schritt positioniert sich die <a href="https://fokus-afrika.de/burkina-faso-und-russland-vertiefen-ihre-zusammenarbeit-im-bereich-arbeit-und-beschaeftigung/">Regierung deutlicher in der Governance</a> des Goldsektors, der für die Exporterlöse des Landes eine zentrale Rolle spielt. Die Erhöhung des Staatsanteils an KIAKA SA markiert damit eine weitere Etappe in der Umsetzung der bergbaupolitischen Reformagenda.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fburkina-faso-erhoeht-staatsanteil-an-goldmine-kiaka%2F&amp;action_name=Burkina%20Faso%20erh%C3%B6ht%20Staatsanteil%20an%20Goldmine%20Kiaka&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /><p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/burkina-faso-erhoeht-staatsanteil-an-goldmine-kiaka/">Burkina Faso erhöht Staatsanteil an Goldmine Kiaka</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Ruanda passt Kaffee an neue EU-Vorgaben an</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/ruanda-passt-kaffee-an-neue-eu-vorgaben-an/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Feb 2026 20:46:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ruanda]]></category>
		<category><![CDATA[EU]]></category>
		<category><![CDATA[GIZ]]></category>
		<category><![CDATA[Handel]]></category>
		<category><![CDATA[Lebensmittel]]></category>
		<category><![CDATA[Menschenrechte]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ruanda will seinen Kaffeesektor systematisch an neue europäische Lieferketten- und Entwaldungsvorgaben anpassen. Die Regierung kündigte gemeinsam mit dem National Agriculture&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fruanda-passt-kaffee-an-neue-eu-vorgaben-an%2F&amp;action_name=Ruanda%20passt%20Kaffee%20an%20neue%20EU-Vorgaben%20an&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Ruanda will seinen Kaffeesektor systematisch an neue europäische Lieferketten- und Entwaldungsvorgaben anpassen. Die Regierung kündigte gemeinsam mit dem National Agriculture and Export Development Board (NAEB), dem United Nations Development Programme (UNDP) und der <a href="https://fokus-afrika.de/tag/giz/" type="post_tag" id="365">Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit</a> (GIZ) die offizielle Einführung einer Roadmap an.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ziel ist es, Ruandas Kaffeeproduktion mit den Anforderungen der EU-Verordnung über entwaldungsfreie Lieferketten (EUDR) sowie den Sorgfaltspflichten-Richtlinien (CSDDD) in Einklang zu bringen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-entwaldungsfreiheit-als-voraussetzung"><span id="entwaldungsfreiheit-als-voraussetzung">Entwaldungsfreiheit als Voraussetzung</span></h2>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="682" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/NP_Rwanda_Coffee7_6283839970-1-1024x682.jpg" alt="" class="wp-image-24904 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/NP_Rwanda_Coffee7_6283839970-1-1024x682.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/NP_Rwanda_Coffee7_6283839970-1-300x200.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/NP_Rwanda_Coffee7_6283839970-1-768x511.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/NP_Rwanda_Coffee7_6283839970-1-380x253.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/NP_Rwanda_Coffee7_6283839970-1-800x533.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/NP_Rwanda_Coffee7_6283839970-1-1160x772.jpg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/NP_Rwanda_Coffee7_6283839970-1.jpg 1280w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Die neuen EU-Regeln schreiben vor, dass exportierter Kaffee nicht auf Flächen angebaut worden sein darf, auf denen seit 2020 Entwaldung stattgefunden hat. Zudem müssen Umwelt- und <a href="https://fokus-afrika.de/bmz-will-gewerkschaften-und-ngos-im-globalen-sueden-staerken/">Menschenrechtsstandards</a> entlang der gesamten Lieferkette eingehalten werden.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Europa ist mit über 61 Prozent der wichtigste Absatzmarkt für ruandischen Kaffee. In der Saison 2024/2025 erzielte das Land mit Kaffeeexporten Einnahmen von mehr als 148,6 Millionen US-Dollar. Rund 400.000 Kleinbauern sind direkt vom Kaffeesektor abhängig.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-ruckverfolgbarkeit-und-digitale-kontrolle"><span id="rueckverfolgbarkeit-und-digitale-kontrolle">Rückverfolgbarkeit und digitale Kontrolle</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Auf einem Workshop in Kigali informierte das NAEB Produzenten, Exporteure und Kooperativen über die Anforderungen. Zentrale Elemente sind die lückenlose Rückverfolgbarkeit der Lieferkette, die Nutzung von GPS-Daten zur Flächenverifikation sowie digitale Informationssysteme.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Angaben der Behörde verfügt Ruanda bereits über Umwelt- und Landnutzungsrichtlinien, die Waldgebiete klar von landwirtschaftlichen Flächen trennen. Die neue Roadmap soll bestehende Standards bündeln und an die europäischen Vorgaben anpassen.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-strukturelle-herausforderungen"><span id="strukturelle-herausforderungen">Strukturelle Herausforderungen</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Neben regulatorischen Anforderungen steht der Sektor vor strukturellen Problemen. Viele Kaffeeplantagen leiden unter alternden Beständen, niedriger Produktivität und begrenztem Zugang zu Finanzierung, Betriebsmitteln und klimaresilienten Anbaumethoden.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/366XPKths8JIQkMtkvNqtdYEMvy15gu_jyYRGWVt5eDG8mGy3blp_g4E0McJv3ZlcF-TfwpbnKuyhNbzthjnw96uAJ6xkXPwgiJiS13MOn0-1024x683.jpeg" alt="" class="wp-image-24906 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/366XPKths8JIQkMtkvNqtdYEMvy15gu_jyYRGWVt5eDG8mGy3blp_g4E0McJv3ZlcF-TfwpbnKuyhNbzthjnw96uAJ6xkXPwgiJiS13MOn0-1024x683.jpeg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/366XPKths8JIQkMtkvNqtdYEMvy15gu_jyYRGWVt5eDG8mGy3blp_g4E0McJv3ZlcF-TfwpbnKuyhNbzthjnw96uAJ6xkXPwgiJiS13MOn0-300x200.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/366XPKths8JIQkMtkvNqtdYEMvy15gu_jyYRGWVt5eDG8mGy3blp_g4E0McJv3ZlcF-TfwpbnKuyhNbzthjnw96uAJ6xkXPwgiJiS13MOn0-768x512.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/366XPKths8JIQkMtkvNqtdYEMvy15gu_jyYRGWVt5eDG8mGy3blp_g4E0McJv3ZlcF-TfwpbnKuyhNbzthjnw96uAJ6xkXPwgiJiS13MOn0-1536x1024.jpeg 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/366XPKths8JIQkMtkvNqtdYEMvy15gu_jyYRGWVt5eDG8mGy3blp_g4E0McJv3ZlcF-TfwpbnKuyhNbzthjnw96uAJ6xkXPwgiJiS13MOn0-380x253.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/366XPKths8JIQkMtkvNqtdYEMvy15gu_jyYRGWVt5eDG8mGy3blp_g4E0McJv3ZlcF-TfwpbnKuyhNbzthjnw96uAJ6xkXPwgiJiS13MOn0-800x533.jpeg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/366XPKths8JIQkMtkvNqtdYEMvy15gu_jyYRGWVt5eDG8mGy3blp_g4E0McJv3ZlcF-TfwpbnKuyhNbzthjnw96uAJ6xkXPwgiJiS13MOn0-1160x773.jpeg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/366XPKths8JIQkMtkvNqtdYEMvy15gu_jyYRGWVt5eDG8mGy3blp_g4E0McJv3ZlcF-TfwpbnKuyhNbzthjnw96uAJ6xkXPwgiJiS13MOn0.jpeg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Die Roadmap definiert Prioritäten und Zeitpläne für die Umsetzung. Vorgesehen ist unter anderem die Einrichtung eines zentralen Informationssystems beim NAEB, um Doppelstrukturen zu vermeiden und insbesondere Kleinbauern besseren Zugang zu Marktinformationen zu ermöglichen.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Für Kigali ist die Einhaltung der EU-Vorgaben nicht nur eine Handelsfrage, sondern eine wirtschaftspolitische Priorität. Ein Verlust des europäischen Marktzugangs würde direkte Auswirkungen auf Einkommen im ländlichen Raum und auf die Deviseneinnahmen des Landes haben.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Saudi-Arabien will Häfen in Somalia weiterentwickeln</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/saudi-arabien-will-haefen-in-somalia-weiterentwickeln/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Feb 2026 16:23:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Somalia]]></category>
		<category><![CDATA[4]]></category>
		<category><![CDATA[Investitionen]]></category>
		<category><![CDATA[Maritime Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Saudi-Arabien]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://fokus-afrika.de/?p=24884</guid>

					<description><![CDATA[<p>Somalia und&#160;Saudi-Arabien&#160;haben ein Kooperationsabkommen zur Entwicklung von Häfen und zur Zusammenarbeit im maritimen Transport unterzeichnet. Die Vereinbarung soll&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fsaudi-arabien-will-haefen-in-somalia-weiterentwickeln%2F&amp;action_name=Saudi-Arabien%20will%20H%C3%A4fen%20in%20Somalia%20weiterentwickeln&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/saudi-arabien-will-haefen-in-somalia-weiterentwickeln/">Saudi-Arabien will Häfen in Somalia weiterentwickeln</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Somalia und&nbsp;Saudi-Arabien&nbsp;haben ein Kooperationsabkommen zur Entwicklung von Häfen und zur Zusammenarbeit im maritimen Transport unterzeichnet. Die Vereinbarung soll den wirtschaftlichen Austausch vertiefen und die Position beider Länder entlang zentraler Handelsrouten im Roten Meer stärken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Unterzeichnet wurde das Abkommen von Somalias Hafen- und Verkehrsminister&nbsp;<strong>Abdulkadir Mohamed Nur</strong>&nbsp;sowie dem saudischen Verkehrs- und Logistikminister&nbsp;<strong>Saleh bin Nasser Al-Jasser</strong>.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-fokus-auf-hafenmodernisierung-und-investitionen"><span id="fokus-auf-hafenmodernisierung-und-investitionen">Fokus auf Hafenmodernisierung und Investitionen</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Angaben beider Seiten umfasst die Vereinbarung die Entwicklung von Hafeninfrastruktur, die Förderung von Exporten, Investitionsmöglichkeiten sowie den Austausch technischer Expertise. Zudem ist eine engere Zusammenarbeit in angrenzenden Wirtschaftssektoren vorgesehen.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/HBlVa-XsAAGVaO-1024x683.jpeg" alt="" class="wp-image-24885 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/HBlVa-XsAAGVaO-1024x683.jpeg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/HBlVa-XsAAGVaO-300x200.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/HBlVa-XsAAGVaO-768x512.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/HBlVa-XsAAGVaO-380x253.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/HBlVa-XsAAGVaO-800x533.jpeg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/HBlVa-XsAAGVaO.jpeg 1080w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Somalische Regierungsvertreter erklärten, die Partnerschaft solle dazu beitragen, Hafenanlagen zu modernisieren, betriebliche Abläufe effizienter zu gestalten und ausländische Investitionen anzuziehen. Ziel sei es, Somalia als wettbewerbsfähiges maritimes Drehkreuz am Horn von Afrika zu positionieren.</p>
</div></div>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-strategische-bedeutung-fur-die-region"><span id="strategische-bedeutung-fuer-die-region">Strategische Bedeutung für die Region</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das Abkommen fügt sich in eine Phase wachsender bilateraler Beziehungen ein. In den vergangenen Jahren haben beide Staaten ihre Zusammenarbeit insbesondere im Bereich maritimer Sicherheit und beim Schutz strategischer Seewege intensiviert.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="682" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/HBjFX3yXYAAjodN.jpeg" alt="" class="wp-image-24887 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/HBjFX3yXYAAjodN.jpeg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/HBjFX3yXYAAjodN-300x200.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/HBjFX3yXYAAjodN-768x512.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/HBjFX3yXYAAjodN-380x253.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/HBjFX3yXYAAjodN-800x533.jpeg 800w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Die neue Vereinbarung steht zudem im Einklang mit Somalias Strategie zur Entwicklung einer sogenannten „Blue Economy“, die maritime Ressourcen, Küsteninfrastruktur und regionale Handelsverbindungen stärker wirtschaftlich nutzbar machen soll.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Angesichts der geostrategischen Lage Somalias am Indischen Ozean und nahe wichtiger Seehandelsrouten zwischen Europa, dem Nahen Osten und Asien erhält die Kooperation zusätzliche wirtschaftliche und sicherheitspolitische Relevanz.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Uganda baut &#8220;Mega&#8221;-Flughafen bei Mbarara</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/uganda-baut-mega-flughafen-bei-mbarara/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Feb 2026 16:09:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uganda]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[Infrastruktur]]></category>
		<category><![CDATA[Luftfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Tourismus]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Präsident&#160;Yoweri Kaguta Museveni&#160;hat die Entwicklung eines internationalen Großflughafens in Nyakyisharara nahe Mbarara angeordnet. In einem Schreiben vom 11.&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fuganda-baut-mega-flughafen-bei-mbarara%2F&amp;action_name=Uganda%20baut%20%26%238220%3BMega%26%238221%3B-Flughafen%20bei%20Mbarara&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Präsident&nbsp;<strong>Yoweri Kaguta Museveni</strong>&nbsp;hat die Entwicklung eines internationalen Großflughafens in Nyakyisharara nahe Mbarara angeordnet. In einem Schreiben vom 11. Februar 2026 wies er Premierministerin&nbsp;<strong>Robinah Nabbanja</strong>&nbsp;sowie zuständige Ministerien an, ein Unternehmen namens&nbsp;<strong>Base Seven Company</strong>&nbsp;bei der Umsetzung eines „Mega-Transportprojekts“ zu unterstützen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-zwei-startbahnen-mit-5-5-kilometern-lange"><span id="zwei-startbahnen-mit-55-kilometern-laenge">Zwei Startbahnen mit 5,5 Kilometern Länge</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Geplant ist ein Flughafenareal von rund 21 Quadratkilometern. Vorgesehen sind zwei Start- und Landebahnen mit jeweils 5,5 Kilometern Länge sowie eine zusätzliche 3,7 Kilometer lange Reservepiste für VIP-Flüge. Das Projekt soll im Build-Operate-Transfer-Modell umgesetzt werden. Das Unternehmen finanziert Bau und Betrieb eigenständig und überträgt die Anlage nach Ablauf einer vereinbarten Frist an den Staat.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/1280px-Uganda_Airlines_5X-EQU_Bombardier_CRJ-900_48641140247-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-24882 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/1280px-Uganda_Airlines_5X-EQU_Bombardier_CRJ-900_48641140247-1024x683.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/1280px-Uganda_Airlines_5X-EQU_Bombardier_CRJ-900_48641140247-300x200.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/1280px-Uganda_Airlines_5X-EQU_Bombardier_CRJ-900_48641140247-768x512.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/1280px-Uganda_Airlines_5X-EQU_Bombardier_CRJ-900_48641140247-380x254.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/1280px-Uganda_Airlines_5X-EQU_Bombardier_CRJ-900_48641140247-800x534.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/1280px-Uganda_Airlines_5X-EQU_Bombardier_CRJ-900_48641140247-1160x774.jpg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/1280px-Uganda_Airlines_5X-EQU_Bombardier_CRJ-900_48641140247.jpg 1280w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Nach Angaben des Präsidenten soll sich der Flughafen strategisch in globale Handelsrouten einfügen. Er argumentierte, dass neue wirtschaftliche Verbindungen zwischen Lateinamerika – insbesondere <a href="https://fokus-afrika.de/tag/brasilien/" type="post_tag" id="608">Brasilien</a> – und <a href="https://fokus-afrika.de/tag/china/" type="post_tag" id="385">China</a> alternative Zwischenstopps erforderten. Nyakyisharara könne als Tank- und Transitpunkt dienen und Flugzeiten verkürzen.</p>
</div></div>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-infrastruktur-und-begleitprojekte"><span id="infrastruktur-und-begleitprojekte">Infrastruktur und Begleitprojekte</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Neben dem Flughafen sind Hotels sowie Anpassungen an der regionalen Straßenführung geplant. Museveni forderte eine Abstimmung über mögliche Trassenverläufe im Raum Mbarara. Zuständig sind unter anderem die Ministerien für Verkehr, Finanzen und Landangelegenheiten sowie das Büro des Generalstaatsanwalts. Auch die Stadtverwaltung von Mbarara soll in die Koordination einbezogen werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Regierung betont, dass keine direkten staatlichen Mittel in das Projekt fließen sollen. Die Refinanzierung soll über Nutzungsgebühren und angeschlossene Einrichtungen erfolgen.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-regionalpolitische-bedeutung"><span id="regionalpolitische-bedeutung">Regionalpolitische Bedeutung</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Mbarara liegt im Westen Ugandas und gilt als wirtschaftliches Zentrum der Region Ankole. Der geplante Ausbau würde die bestehende Flugpiste von Nyakyisharara deutlich erweitern und könnte die Verkehrsstruktur im Westen des Landes verändern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Weitere Details zu Zeitplan, Investitionsvolumen und Umweltprüfungen wurden bislang nicht veröffentlicht.</p>
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			<media:title type="html">1280px-Uganda_Airlines,_5X-EQU,_Bombardier_CRJ-900_(48641140247)</media:title>
			<media:description type="html">A Uganda Airlines Bombardier CRJ-900 taxi is pictured during its launching flight to Aden Abdulle International Airport in Mogadishu, Somalia on 29 August 2019. AMISOM Photo / Omar Abdisalan</media:description>
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	</item>
		<item>
		<title>Simbabwe kündigt landesweite Schließungen nicht registrierter Tourismusbetriebe an</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/simbabwe-kuendigt-landesweite-schliessungen-nicht-registrierter-tourismusbetriebe-an/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Feb 2026 15:51:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Simbabwe]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[Tourismus]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Behörden in Simbabwe haben angekündigt, ab März landesweit gegen nicht registrierte Tourismusbetriebe vorzugehen. Betreiber von Lodges, Bed-and-Breakfast-Unterkünften und Restaurants&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fsimbabwe-kuendigt-landesweite-schliessungen-nicht-registrierter-tourismusbetriebe-an%2F&amp;action_name=Simbabwe%20k%C3%BCndigt%20landesweite%20Schlie%C3%9Fungen%20nicht%20registrierter%20Tourismusbetriebe%20an&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/simbabwe-kuendigt-landesweite-schliessungen-nicht-registrierter-tourismusbetriebe-an/">Simbabwe kündigt landesweite Schließungen nicht registrierter Tourismusbetriebe an</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die Behörden in Simbabwe haben angekündigt, ab März landesweit gegen nicht registrierte Tourismusbetriebe vorzugehen. Betreiber von Lodges, Bed-and-Breakfast-Unterkünften und Restaurants müssen sich bis spätestens 28. Februar registrieren oder mit Schließungen rechnen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Vorstandsvorsitzende der Zimbabwe Tourism Authority, <strong>George Manyaya</strong>, erklärte auf einem <a href="https://newziana.co.zw/government-to-shut-down-unregistered-tourism-facilities/">Vorbereitungstreffen</a> für die Sanganai/Hlanganani World Tourism Expo in Masvingo, dass die Maßnahme der nationalen Sicherheit, der Wettbewerbsfähigkeit und dem Schutz von Investoren diene.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-weniger-als-die-halfte-registriert"><span id="weniger-als-die-haelfte-registriert">Weniger als die Hälfte registriert</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Angaben der Behörde sind derzeit lediglich 864 Einrichtungen offiziell registriert, obwohl landesweit mehr als 2.000 touristische Betriebe aktiv sein sollen. Vor dem Hintergrund der bevorstehenden internationalen Messe in Masvingo sei es problematisch, wenn ein Großteil der Unterkünfte ohne formelle Zulassung operiere.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="682" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/G-AeelOW4AE-Fp6-1024x682.jpeg" alt="" class="wp-image-24871 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/G-AeelOW4AE-Fp6-1024x682.jpeg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/G-AeelOW4AE-Fp6-300x200.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/G-AeelOW4AE-Fp6-768x511.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/G-AeelOW4AE-Fp6-1536x1022.jpeg 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/G-AeelOW4AE-Fp6-380x253.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/G-AeelOW4AE-Fp6-800x532.jpeg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/G-AeelOW4AE-Fp6-1160x772.jpeg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/G-AeelOW4AE-Fp6.jpeg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Die Regierung habe per Verordnung eine verpflichtende Registrierung eingeführt. Gleichzeitig seien die Lizenzgebühren um 50 Prozent gesenkt worden, um die Einhaltung der Vorschriften zu erleichtern. Präsident <strong>Emmerson Mnangagwa</strong> habe die Reduzierung der Gebühren im Rahmen einer Initiative zur Verbesserung des Geschäftsklimas angestoßen.</p>
</div></div>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-nationale-kontrollaktion-ab-1-marz"><span id="nationale-kontrollaktion-ab-1-maerz">Nationale Kontrollaktion ab 1. März</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ab dem 1. März sollen gemeinsam mit Strafverfolgungsbehörden landesweite Kontrollen in allen zehn Provinzen durchgeführt werden. Ziel ist es, den Registrierungsstatus zu überprüfen und bei Verstößen Maßnahmen zu ergreifen. Die Tourismusbehörde kündigte einen „nationalen Blitz“ an.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="677" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/VlVFqrYHzPrbMA2hDilblJYHGxaIynzeL5vbRPzahRh7AfIJTpoGQKJx64bpFvNOV3_qQowoIgsi-_XjrayEaYBTH3UoCc0pOCbizidYIhs-1024x677.jpeg" alt="" class="wp-image-24872 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/VlVFqrYHzPrbMA2hDilblJYHGxaIynzeL5vbRPzahRh7AfIJTpoGQKJx64bpFvNOV3_qQowoIgsi-_XjrayEaYBTH3UoCc0pOCbizidYIhs-1024x677.jpeg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/VlVFqrYHzPrbMA2hDilblJYHGxaIynzeL5vbRPzahRh7AfIJTpoGQKJx64bpFvNOV3_qQowoIgsi-_XjrayEaYBTH3UoCc0pOCbizidYIhs-300x198.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/VlVFqrYHzPrbMA2hDilblJYHGxaIynzeL5vbRPzahRh7AfIJTpoGQKJx64bpFvNOV3_qQowoIgsi-_XjrayEaYBTH3UoCc0pOCbizidYIhs-768x507.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/VlVFqrYHzPrbMA2hDilblJYHGxaIynzeL5vbRPzahRh7AfIJTpoGQKJx64bpFvNOV3_qQowoIgsi-_XjrayEaYBTH3UoCc0pOCbizidYIhs-1536x1015.jpeg 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/VlVFqrYHzPrbMA2hDilblJYHGxaIynzeL5vbRPzahRh7AfIJTpoGQKJx64bpFvNOV3_qQowoIgsi-_XjrayEaYBTH3UoCc0pOCbizidYIhs-380x251.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/VlVFqrYHzPrbMA2hDilblJYHGxaIynzeL5vbRPzahRh7AfIJTpoGQKJx64bpFvNOV3_qQowoIgsi-_XjrayEaYBTH3UoCc0pOCbizidYIhs-800x529.jpeg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/VlVFqrYHzPrbMA2hDilblJYHGxaIynzeL5vbRPzahRh7AfIJTpoGQKJx64bpFvNOV3_qQowoIgsi-_XjrayEaYBTH3UoCc0pOCbizidYIhs-1160x766.jpeg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/VlVFqrYHzPrbMA2hDilblJYHGxaIynzeL5vbRPzahRh7AfIJTpoGQKJx64bpFvNOV3_qQowoIgsi-_XjrayEaYBTH3UoCc0pOCbizidYIhs.jpeg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Die Behörde appellierte zugleich an die Öffentlichkeit, keine nicht registrierten Einrichtungen zu nutzen und entsprechende Fälle zu melden. Betreiber wurden aufgefordert, ihre Lizenzen rechtzeitig zu erneuern, um negative Auswirkungen auf Reputation und Kundenzufriedenheit zu vermeiden.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Maßnahmen erfolgen in <a href="https://fokus-afrika.de/eu-verlaengert-sanktionen-gegen-simbabwe/">einer Phase</a>, in der Simbabwe versucht, internationale Besucherzahlen zu steigern und das Vertrauen von Investoren im Tourismussektor zu stärken.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Deutschland erlässt Schulden von Ägypten und Tunesien</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/deutschland-erlaesst-schulden-von-aegypten-und-tunesien/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Feb 2026 15:16:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ägypten]]></category>
		<category><![CDATA[Institutionelle Beziehungen]]></category>
		<category><![CDATA[Tunesien]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Deutschland hat im Jahr 2025 mehreren Staaten Schulden erlassen. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fdeutschland-erlaesst-schulden-von-aegypten-und-tunesien%2F&amp;action_name=Deutschland%20erl%C3%A4sst%20Schulden%20von%20%C3%84gypten%20und%20Tunesien&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Deutschland hat im Jahr 2025 mehreren Staaten Schulden erlassen. Das geht aus einer <a href="https://www.bundestag.de/presse/hib/kurzmeldungen-1149074">Antwort</a> der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage im Bundestag hervor. Insgesamt wurden fünf Ländern Forderungen im Rahmen von Schuldenumwandlungen oder Erlassvereinbarungen reduziert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Den größten Umfang hatte der Schuldenerlass gegenüber&nbsp;Ägypten. Dort wurden Verbindlichkeiten in Höhe von 55 Millionen Euro erlassen. Weitere Maßnahmen betrafen&nbsp;Tunesien&nbsp;mit 30 Millionen Euro sowie&nbsp;Indonesien&nbsp;mit 24 Millionen Euro.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kleinere Beträge entfielen auf Guatemala und die Mongolei, denen Deutschland jeweils fünf Millionen Euro Schulden erlassen hat.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-schuldenumwandlungen-als-instrument"><span id="schuldenumwandlungen-als-instrument">Schuldenumwandlungen als Instrument</span></h2>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="604" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/Cairo_Skyline_2020-1024x604.jpg" alt="" class="wp-image-24862 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/Cairo_Skyline_2020-1024x604.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/Cairo_Skyline_2020-300x177.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/Cairo_Skyline_2020-768x453.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/Cairo_Skyline_2020-380x224.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/Cairo_Skyline_2020-800x472.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/Cairo_Skyline_2020.jpg 1150w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Bei einem Teil der Maßnahmen handelt es sich um sogenannte Schuldenumwandlungen. <a href="https://fokus-afrika.de/deutschland-und-aegypten-unterzeichnen-schuldenumwandlungsabkommen-ueber-50-millionen-euro-fuer-erneuerbare-energien/" type="post" id="21860">Dabei werden bestehende staatliche Forderungen nicht vollständig gestrichen, sondern unter bestimmten Bedingungen – etwa zugunsten von Entwicklungs- oder Investitionsprojekten – reduziert oder in zweckgebundene Programme überführt</a>.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Bundesregierung teilte mit, dass aktuelle Zahlen zum Stand der ausstehenden Forderungen zum 31. Dezember 2025 voraussichtlich erst Mitte des zweiten Quartals 2026 vorliegen werden. Diese sollen anschließend auf der Internetseite des Bundesfinanzministeriums veröffentlicht werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Schuldenerlasse und -umwandlungen sind Bestandteil der deutschen Entwicklungs- und Finanzpolitik. Sie kommen insbesondere bei Ländern zum Einsatz, die hohe Schuldenlasten tragen oder sich in wirtschaftlich angespannten Situationen befinden. Die nun veröffentlichten Zahlen beziehen sich ausschließlich auf das Jahr 2025.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Nigeria stoppt Abzüge – Öl- und Gaserlöse fließen direkt in den Staatshaushalt</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/nigeria-stoppt-abzuege-oel-und-gaserloese-fliessen-direkt-in-den-staatshaushalt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Feb 2026 20:21:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nigeria]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Präsident]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nigerias Präsident&#160;Bola Ahmed Tinubu&#160;hat per Exekutiverlass weitreichende Änderungen im Öl- und Gassektor angeordnet. Ziel ist es, Einnahmeverluste zu&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fnigeria-stoppt-abzuege-oel-und-gaserloese-fliessen-direkt-in-den-staatshaushalt%2F&amp;action_name=Nigeria%20stoppt%20Abz%C3%BCge%20%E2%80%93%20%C3%96l-%20und%20Gaserl%C3%B6se%20flie%C3%9Fen%20direkt%20in%20den%20Staatshaushalt&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Nigerias Präsident&nbsp;Bola Ahmed Tinubu&nbsp;hat per Exekutiverlass weitreichende Änderungen im Öl- und Gassektor angeordnet. Ziel ist es, Einnahmeverluste zu stoppen, doppelte Strukturen abzubauen und Erlöse künftig direkt dem Föderationskonto zuzuführen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der <a href="https://www.channelstv.com/2026/02/18/tinubu-issues-executive-order-to-safeguard-oil-and-gas-revenues-direct-payments-to-federation-account/">Erlass</a> wurde am 18. Februar 2026 unterzeichnet und stützt sich auf Artikel 5 der nigerianischen Verfassung. Grundlage ist zudem Artikel 44 Absatz 3, der Eigentum, Kontrolle und Ertragsrechte an Bodenschätzen, Erdöl und Erdgas der Bundesregierung zuweist.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-30-prozent-abzuge-fur-management-und-exploration-gestrichen"><span id="30-prozent-abzuege-fuer-management-und-exploration-gestrichen">30-Prozent-Abzüge für Management und Exploration gestrichen</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Kernpunkt des Executive Order ist die Abschaffung mehrerer Abzüge, die im Rahmen des Petroleum Industry Act (PIA) vorgesehen waren.</p>



<blockquote class="twitter-tweet"><p lang="en" dir="ltr">Order 9 of 2026: Presidential Executive Order to Safeguard Federation Oil and Gas Revenues and Provide Regulatory Clarity, 2026 <br><br>Signed &amp; Gazetted<a href="https://twitter.com/NigeriaGov?ref_src=twsrc%5Etfw">@NigeriaGov</a> <a href="https://twitter.com/NGRPresident?ref_src=twsrc%5Etfw">@NGRPresident</a> <a href="https://t.co/aUXztEfmit">pic.twitter.com/aUXztEfmit</a></p>&mdash; Bola Ahmed Tinubu (@officialABAT) <a href="https://twitter.com/officialABAT/status/2024244683497431119?ref_src=twsrc%5Etfw">February 18, 2026</a></blockquote> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>



<p class="wp-block-paragraph">Bislang behielt&nbsp;NNPC Limited&nbsp;30 Prozent der Öleinnahmen des Föderationskontos als Managementgebühr auf sogenannte Profit Oil- und Profit Gas-Erträge aus Produktions- und Gewinnbeteiligungsverträgen ein. Zusätzlich wurden 20 Prozent der Gewinne für Betriebskapital und Investitionen einbehalten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Darüber hinaus flossen weitere 30 Prozent der Gewinnanteile in einen Frontier Exploration Fund zur <a href="https://fokus-afrika.de/nigeria-bohrt-auf-neuem-feld-nach-ol-diebstahl-schmalert-die-einnahmen/">Finanzierung von Explorationsprojekten</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Darstellung der Präsidentschaft führten diese Regelungen dazu, dass mehr als zwei Drittel potenzieller Einnahmen nicht beim Föderationskonto ankamen. Der neue Erlass beendet die 30-prozentige Managementgebühr sowie die Zuführung von Gewinnen an den Frontier Exploration Fund. Künftig sollen diese Mittel vollständig an das Föderationskonto überwiesen werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-direkte-zahlungen-an-das-foderationskonto"><span id="direkte-zahlungen-an-das-foederationskonto">Direkte Zahlungen an das Föderationskonto</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ab dem 13. Februar 2026 müssen Betreiber und Auftragnehmer im Rahmen von Production Sharing Contracts Lizenzabgaben, Steueranteile, Gewinnöl- und Gewinnanteile sowie sonstige staatliche Abgaben direkt an das Föderationskonto zahlen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch Gasabfackelungsstrafen werden nicht mehr in den Midstream and Downstream Gas Infrastructure Fund eingezahlt. Die entsprechenden Mittel sollen künftig ebenfalls direkt in das Föderationskonto fließen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Angaben des Präsidialamtes soll damit die verfassungsmäßige Einnahmeverteilung zwischen Bund, Bundesstaaten und Kommunen wiederhergestellt werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-kritik-an-struktur-des-petroleum-industry-act"><span id="kritik-an-struktur-des-petroleum-industry-act">Kritik an Struktur des Petroleum Industry Act</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Regierung argumentiert, dass der Petroleum Industry Act von 2021 strukturelle und rechtliche Mechanismen geschaffen habe, durch die erhebliche Einnahmen durch Abzüge, Gebühren und parallele Fonds verloren gingen.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="714" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/G5JxyQfWkAA0ndx-1024x714.jpeg" alt="" class="wp-image-24849 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/G5JxyQfWkAA0ndx-1024x714.jpeg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/G5JxyQfWkAA0ndx-300x209.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/G5JxyQfWkAA0ndx-768x536.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/G5JxyQfWkAA0ndx-1536x1071.jpeg 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/G5JxyQfWkAA0ndx-380x265.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/G5JxyQfWkAA0ndx-800x558.jpeg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/G5JxyQfWkAA0ndx-1160x809.jpeg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/G5JxyQfWkAA0ndx.jpeg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Insbesondere die Kombination aus 30-prozentiger Managementgebühr und 20 Prozent einbehaltenen Gewinnen sei aus Sicht der Bundesregierung nicht gerechtfertigt gewesen. Zudem habe der Frontier Exploration Fund das Risiko in sich getragen, große liquide Mittel ohne unmittelbaren volkswirtschaftlichen Nutzen zu binden.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der Präsident kündigte eine umfassende Überprüfung des Petroleum Industry Act an, um fiskalische und strukturelle Unstimmigkeiten zu beheben.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-neuausrichtung-der-nnpc-als-kommerzielles-unternehmen"><span id="neuausrichtung-der-nnpc-als-kommerzielles-unternehmen">Neuausrichtung der NNPC als kommerzielles Unternehmen</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Erlass sieht außerdem vor, die Rolle der NNPC Limited neu zu definieren. Die Regierung äußerte strukturelle Bedenken gegenüber der Doppelfunktion der Gesellschaft als kommerzieller Akteur und zugleich als Konzessionsinhaber in Produktionsbeteiligungsverträgen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Künftig soll NNPC strikt als kommerzielles Unternehmen agieren. Ein Umsetzungsausschuss unter Leitung des Finanzministeriums wurde eingesetzt, um die Maßnahmen zu koordinieren. Dem Gremium gehören unter anderem der Finanzminister, der Justizminister, der Haushaltsminister, der Staatsminister für Erdölressourcen sowie Vertreter der Steuer- und Haushaltsbehörden an.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Präsident Tinubu bezeichnete die Reformen als von „dringender nationaler Bedeutung“, insbesondere mit Blick auf Haushaltsplanung, Schuldennachhaltigkeit und wirtschaftliche Stabilität.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Bundesregierung hat keine verbindlichen Rohstoffabkommen mit Partnerstaaten</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/bundesregierung-hat-keine-verbindlichen-rohstoffabkommen-mit-partnerstaaten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Feb 2026 15:32:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Institutionelle Beziehungen]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftsnachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[Parlament]]></category>
		<category><![CDATA[Parteien]]></category>
		<category><![CDATA[Regierung]]></category>
		<category><![CDATA[Rohstoffe]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://fokus-afrika.de/?p=24835</guid>

					<description><![CDATA[<p>Deutschland hat mit mehreren rohstoffreichen Staaten keine völkerrechtlich verbindlichen Rohstoffabkommen geschlossen, sondern setzt auf bilaterale Partnerschaften und Kooperationen&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fbundesregierung-hat-keine-verbindlichen-rohstoffabkommen-mit-partnerstaaten%2F&amp;action_name=Bundesregierung%20hat%20keine%20verbindlichen%20Rohstoffabkommen%20mit%20Partnerstaaten&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/bundesregierung-hat-keine-verbindlichen-rohstoffabkommen-mit-partnerstaaten/">Bundesregierung hat keine verbindlichen Rohstoffabkommen mit Partnerstaaten</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Deutschland hat mit mehreren rohstoffreichen Staaten keine völkerrechtlich verbindlichen Rohstoffabkommen geschlossen, sondern setzt auf bilaterale Partnerschaften und <a href="https://fokus-afrika.de/neue-afrikapolitische-leitlinien-mehr-mut-und-klarheit-erforderlich/">Kooperationen</a> mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Das geht aus einer <a href="https://www.bundestag.de/presse/hib/kurzmeldungen-1148928">Antwort</a> der Bundesregierung vom 18. Februar 2026 auf eine Kleine Anfrage der AfD-Fraktion hervor.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Demnach bestehen mit Kanada, Australien, Chile, <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/westafrika/ghana/" type="category" id="70">Ghana</a>, Brasilien, Usbekistan, Peru, der Mongolei und Kasachstan keine formalen Abkommen, sondern sogenannte Rohstoffpartnerschaften oder -kooperationen. Ziel dieser Instrumente ist es laut Bundesregierung, die Versorgungssicherheit mit kritischen Rohstoffen zu gewährleisten.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-sudliches-afrika-im-strategischen-fokus"><span id="suedliches-afrika-im-strategischen-fokus">Südliches Afrika im strategischen Fokus</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Auch <a href="https://fokus-afrika.de/fuenf-laender-unterzeichnen-absichtserklaerung-fuer-suedlichen-wasserstoffkorridor/">ohne formalisierte</a> Partnerschaften steht das <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/sudliches-afrika/" type="category" id="58">südliche Afrika</a> im Fokus deutscher Rohstoffpolitik. Besonders genannt werden <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/sudliches-afrika/sudafrika/" type="category" id="63">Südafrika</a>, <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/zentralafrika/angola/" type="category" id="49">Angola</a> und die <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/zentralafrika/dr-kongo/" type="category" id="280">Demokratische Republik Kongo</a>. Diese Region gilt aufgrund ihrer Rohstoffvorkommen als von besonderem Interesse.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="678" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/Bohrplattform_bei_Walvis_Bay_2017-1024x678.jpg" alt="" class="wp-image-24212 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/Bohrplattform_bei_Walvis_Bay_2017-1024x678.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/Bohrplattform_bei_Walvis_Bay_2017-300x199.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/Bohrplattform_bei_Walvis_Bay_2017-768x509.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/Bohrplattform_bei_Walvis_Bay_2017-380x252.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/Bohrplattform_bei_Walvis_Bay_2017-800x530.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/Bohrplattform_bei_Walvis_Bay_2017-1160x769.jpg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/Bohrplattform_bei_Walvis_Bay_2017.jpg 1280w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Parallel dazu fördert das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie in ausgewählten rohstoffreichen Ländern Kompetenzzentren für Bergbau und Rohstoffe an den deutschen Außenhandelskammern. Pilotzentren wurden 2012 in Chile und Kanada eingerichtet. Es folgten Südliches Afrika im Jahr 2013, Australien und Brasilien 2015, Peru 2015 sowie Ghana 2020.</p>
</div></div>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-unterstutzung-fur-eu-rohstoffpartnerschaften"><span id="unterstuetzung-fuer-eu-rohstoffpartnerschaften">Unterstützung für EU-Rohstoffpartnerschaften</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Darüber hinaus unterstützt Deutschland strategische Rohstoffpartnerschaften der Europäischen Union mit Argentinien, Kanada, Chile, der Demokratischen Republik Kongo, Grönland, Kasachstan, Namibia, Ruanda, der Ukraine, Usbekistan, Serbien, Sambia, Norwegen, Aserbaidschan, Australien und Südafrika.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Angaben der Bundesregierung verhandelt die EU derzeit zudem über Rohstoffpartnerschaften mit Brasilien und den Vereinigten Staaten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Antwort macht deutlich, dass die Bundesregierung auf flexible Kooperationsformate setzt, um den Zugang zu kritischen Rohstoffen zu sichern, statt auf rechtlich bindende Abkommen.</p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/bundesregierung-hat-keine-verbindlichen-rohstoffabkommen-mit-partnerstaaten/">Bundesregierung hat keine verbindlichen Rohstoffabkommen mit Partnerstaaten</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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		<item>
		<title>Was haben die USA mit den Rohstoffen in Afrika vor?</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/was-haben-die-usa-mit-den-rohstoffen-in-afrika-vor/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Feb 2026 23:53:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Afrika]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftsnachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[1]]></category>
		<category><![CDATA[5]]></category>
		<category><![CDATA[Geopolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Rohstoffe]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein Bericht des Africa Center beim Atlantic Council skizziert eine strategische Ausweitung von Infrastruktur- und Rohstoffpartnerschaften zwischen den&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fwas-haben-die-usa-mit-den-rohstoffen-in-afrika-vor%2F&amp;action_name=Was%20haben%20die%20USA%20mit%20den%20Rohstoffen%20in%20Afrika%20vor%3F&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Ein Bericht des Africa Center beim Atlantic Council skizziert eine strategische Ausweitung von Infrastruktur- und Rohstoffpartnerschaften zwischen den Vereinigten Staaten und afrikanischen Staaten entlang regionaler Bergbau- und Logistikkorridore. Die Analyse wurde im <a href="https://www.atlanticcouncil.org/wp-content/uploads/2026/02/Mining-corridors-as-catalysts.pdf">Februar 2026 veröffentlicht</a> und stellt den sogenannten Lobito-Korridor als Referenzmodell für weitere Projekte in West-, Ost- und Südostafrika sowie für einen industriellen Verarbeitungsstandort in Nordafrika vor.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Zentrum steht die <a href="https://fokus-afrika.de/usa-justieren-afrika-strategie-neu/">strategische Bedeutung afrikanischer kritischer Mineralien für die industrielle Wettbewerbsfähigkeit und die Versorgungssicherheit der Vereinigten Staaten</a>. Der Bericht verbindet diese Rohstoffdimension mit konkreten Infrastrukturachsen, die Förderung, Transport, <a href="https://fokus-afrika.de/felix-tshisekedi-in-davos-die-globale-energiewende-erfordert-eine-kollektive-verantwortung/">Energieversorgung</a> und Verarbeitung systematisch miteinander verknüpfen sollen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-kritische-mineralien-im-geopolitischen-kontext"><span id="kritische-mineralien-im-geopolitischen-kontext">Kritische Mineralien im geopolitischen Kontext</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Afrika verfügt über rund 30 Prozent der weltweit bekannten Mineralreserven. Nach Angaben des Atlantic Council kommen 32 der 50 vom United States Geological Survey als kritisch eingestuften Mineralien in substanziellen Mengen auf dem Kontinent vor. Dazu zählen Kobalt aus der <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/zentralafrika/dr-kongo/" type="category" id="280">Demokratischen Republik Kongo</a>, Mangan aus <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/sudliches-afrika/sudafrika/" type="category" id="63">Südafrika</a>, <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/zentralafrika/gabun/" type="category" id="56">Gabun</a> und <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/westafrika/ghana/" type="category" id="70">Ghana</a>, Lithiumvorkommen in <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/ostafrika/simbabwe/" type="category" id="47">Simbabwe</a>, der Demokratischen Republik Kongo und <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/westafrika/mali/" type="category" id="74">Mali</a> sowie Bauxitreserven in <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/westafrika/guinea/" type="category" id="71">Guinea</a>. <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/ostafrika/sambia/" type="category" id="46">Sambia</a> und die Demokratische Republik Kongo gehören zudem zu den wichtigsten Kupferproduzenten weltweit.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="682" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/P20250709DT-0343_President_Donald_Trump_Participates_in_a_Multilateral_Lunch_with_African_Leaders-1024x682.jpg" alt="" class="wp-image-24758 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/P20250709DT-0343_President_Donald_Trump_Participates_in_a_Multilateral_Lunch_with_African_Leaders-1024x682.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/P20250709DT-0343_President_Donald_Trump_Participates_in_a_Multilateral_Lunch_with_African_Leaders-300x200.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/P20250709DT-0343_President_Donald_Trump_Participates_in_a_Multilateral_Lunch_with_African_Leaders-768x512.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/P20250709DT-0343_President_Donald_Trump_Participates_in_a_Multilateral_Lunch_with_African_Leaders-380x253.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/P20250709DT-0343_President_Donald_Trump_Participates_in_a_Multilateral_Lunch_with_African_Leaders-800x533.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/P20250709DT-0343_President_Donald_Trump_Participates_in_a_Multilateral_Lunch_with_African_Leaders-1160x773.jpg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/P20250709DT-0343_President_Donald_Trump_Participates_in_a_Multilateral_Lunch_with_African_Leaders.jpg 1280w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Der Bericht beschreibt die bisherige starke Abhängigkeit der Vereinigten Staaten von verarbeiteten Mineralien aus <a href="https://fokus-afrika.de/tag/china/" type="post_tag" id="385">China</a> als strategische Verwundbarkeit. Afrikanische Partnerschaften könnten demnach dazu beitragen, Lieferketten breiter aufzustellen und alternative Verarbeitungs- und Transportrouten zu etablieren.</p>
</div></div>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-der-lobito-korridor-als-referenz"><span id="der-lobito-korridor-als-referenz">Der Lobito-Korridor als Referenz</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Als <a href="https://fokus-afrika.de/joe-biden-in-afrika-die-letzte-grosse-reise-vor-dem-ende-seiner-amtszeit/">zentrales Beispiel</a> dient der Lobito-Korridor, der die Kupferregionen Sambias und der Demokratischen Republik Kongo mit dem angolanischen Atlantikhafen Lobito verbindet. Die historische Benguela-Bahn bildet das Rückgrat dieser Achse. Nach jahrzehntelanger Unterbrechung wurde die Strecke in den 2000er-Jahren wiederhergestellt. Seit 2023 betreibt ein internationales Konsortium die Strecke im Rahmen einer privatwirtschaftlichen Konzession.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="480" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/Benguela_Railway_Station_19603443258.jpg" alt="" class="wp-image-24762 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/Benguela_Railway_Station_19603443258.jpg 640w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/Benguela_Railway_Station_19603443258-300x225.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/Benguela_Railway_Station_19603443258-200x150.jpg 200w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/Benguela_Railway_Station_19603443258-260x195.jpg 260w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/Benguela_Railway_Station_19603443258-380x285.jpg 380w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Der Korridor umfasst nicht nur Schieneninfrastruktur, sondern auch Hafenmodernisierung, Energieprojekte, digitale Anbindung sowie grenzüberschreitende Koordinierungsmechanismen zwischen <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/zentralafrika/angola/" type="category" id="49">Angola</a>, der Demokratischen Republik Kongo und Sambia. Der Atlantic Council beschreibt dieses Zusammenspiel aus regionaler Abstimmung, öffentlich-privater Partnerschaft und internationaler Finanzierung als übertragbares Modell.</p>
</div></div>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-liberty-korridor-in-westafrika"><span id="liberty-korridor-in-westafrika">Liberty-Korridor in Westafrika</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Als erstes weiteres Projekt nennt der Bericht den geplanten Liberty-Korridor zwischen Guinea und <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/westafrika/liberia/" type="category" id="73">Liberia</a>. Guinea verfügt über die weltweit größten Bauxitreserven und bedeutende Eisenerzvorkommen. Der Korridor soll das Eisenerzgebiet in Guinea mit der liberianischen Küste verbinden und dabei bestehende Bahn- und Hafeninfrastruktur nutzen und erweitern.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/P20250709DT-0183_President_Donald_Trump_Participates_in_a_Multilateral_Lunch_with_African_Leaders-2-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-24760 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/P20250709DT-0183_President_Donald_Trump_Participates_in_a_Multilateral_Lunch_with_African_Leaders-2-1024x683.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/P20250709DT-0183_President_Donald_Trump_Participates_in_a_Multilateral_Lunch_with_African_Leaders-2-300x200.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/P20250709DT-0183_President_Donald_Trump_Participates_in_a_Multilateral_Lunch_with_African_Leaders-2-768x512.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/P20250709DT-0183_President_Donald_Trump_Participates_in_a_Multilateral_Lunch_with_African_Leaders-2-1536x1024.jpg 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/P20250709DT-0183_President_Donald_Trump_Participates_in_a_Multilateral_Lunch_with_African_Leaders-2-380x253.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/P20250709DT-0183_President_Donald_Trump_Participates_in_a_Multilateral_Lunch_with_African_Leaders-2-800x533.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/P20250709DT-0183_President_Donald_Trump_Participates_in_a_Multilateral_Lunch_with_African_Leaders-2-1160x773.jpg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/P20250709DT-0183_President_Donald_Trump_Participates_in_a_Multilateral_Lunch_with_African_Leaders-2.jpg 1920w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Die Initiative basiert auf einem Mehrnutzer-Modell, das mehreren Unternehmen Zugang zur Infrastruktur ermöglicht. Grundlage sind bilaterale Vereinbarungen zwischen Guinea und Liberia, die den grenzüberschreitenden Transport von Mineralien über liberianische Häfen erlauben.</p>
</div></div>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-nordlicher-korridor-in-ostafrika"><span id="noerdlicher-korridor-in-ostafrika">Nördlicher Korridor in Ostafrika</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Nördliche Korridor verbindet den Hafen Mombasa in Kenia mit Uganda, Ruanda, Burundi, Südsudan und dem Osten der Demokratischen Republik Kongo. Er gilt als wichtigste Handelsachse Ostafrikas. Die Region der Großen Seen ist reich an sogenannten 3T-Mineralien, also Zinn, Wolfram und Tantal.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="335" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/Mombasa_sea_port_Kenya.jpg" alt="" class="wp-image-24765 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/Mombasa_sea_port_Kenya.jpg 640w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/Mombasa_sea_port_Kenya-300x157.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/Mombasa_sea_port_Kenya-380x199.jpg 380w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Der Bericht hebt hervor, dass der Korridor bereits über funktionierende Infrastruktur verfügt, jedoch Effizienzpotenzial bei Grenzabfertigung, Interoperabilität der Verkehrssysteme und Anbindung rohstoffreicher Binnenregionen besteht. Trotz umfangreicher chinesischer Investitionen in Teilabschnitte sieht der Atlantic Council Raum für zusätzliche internationale Beteiligung.</p>
</div></div>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-nacala-korridor-im-sudostlichen-afrika"><span id="nacala-korridor-im-suedoestlichen-afrika">Nacala-Korridor im südöstlichen Afrika</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Nacala-Korridor verbindet das nördliche Mosambik über Malawi mit Sambia und verfügt mit dem Hafen Nacala über einen Tiefseezugang zum Indischen Ozean. Ursprünglich für Kohleexporte aus dem Moatize-Becken konzipiert, könnte die Infrastruktur künftig auch für Graphit, Rutil, Kupfer und weitere kritische Mineralien genutzt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mosambik hat in den vergangenen Jahren umfangreiche Investitionen im Energiesektor angezogen, insbesondere im Flüssigerdgasbereich. Der Bericht stellt einen Zusammenhang zwischen wachsender Energieinfrastruktur und potenzieller Mineralverarbeitung her. Auch japanische Finanzierungszusagen für Projekte entlang des Nacala-Korridors werden als stabilisierender Faktor genannt.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-marokko-als-industrieller-verarbeitungsstandort"><span id="marokko-als-industrieller-verarbeitungsstandort">Marokko als industrieller Verarbeitungsstandort</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Neben linearen Transportkorridoren analysiert der Bericht <a href="https://fokus-afrika.de/deutsch-marokkanische-wirtschaftsbeziehungen-sechs-trends-die-den-kurs-bestimmen/" type="post" id="22214">Marokko als potenziellen kontinentalen Verarbeitungs- und Produktionshub für Batteriematerialien und Vorprodukte</a>. Das Land verfügt über eine etablierte Automobilindustrie, wettbewerbsfähige Strompreise und einen wachsenden Anteil erneuerbarer Energien. Zudem besteht ein Freihandelsabkommen mit den Vereinigten Staaten.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="750" height="500" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/DSC_3238.jpg-13102025_183017603802191133.jpg" alt="" class="wp-image-24764 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/DSC_3238.jpg-13102025_183017603802191133.jpg 750w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/DSC_3238.jpg-13102025_183017603802191133-300x200.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/DSC_3238.jpg-13102025_183017603802191133-380x253.jpg 380w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Mehrere internationale Unternehmen aus dem Batteriebereich haben Investitionen in Marokko angekündigt oder umgesetzt. Der Atlantic Council beschreibt das Land als möglichen Aggregations- und Verarbeitungsstandort für afrikanische Rohstoffe mit Exportorientierung in europäische und US-amerikanische Märkte.</p>
</div></div>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-institutionelle-vorschlage"><span id="institutionelle-vorschlaege">Institutionelle Vorschläge</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Bericht schlägt vor, bilaterale Rohstoffabkommen künftig stärker über regionale Korridorstrukturen zu organisieren. Öffentliche und private Finanzierung solle gebündelt werden. Die US Development Finance Corporation und afrikanische Entwicklungsfinanzierungsinstitutionen könnten enger kooperieren. Zudem werden regionale Kompaktprogramme der Millennium Challenge Corporation als Instrument genannt, um grenzüberschreitende Infrastruktur und regulatorische Harmonisierung zu unterstützen.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="427" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/President_Donald_Trump_meets_with_President_of_South_Africa_Cyril_Ramaphosa_54537774889-1.jpg" alt="" class="wp-image-24763 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/President_Donald_Trump_meets_with_President_of_South_Africa_Cyril_Ramaphosa_54537774889-1.jpg 640w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/President_Donald_Trump_meets_with_President_of_South_Africa_Cyril_Ramaphosa_54537774889-1-300x200.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/President_Donald_Trump_meets_with_President_of_South_Africa_Cyril_Ramaphosa_54537774889-1-380x254.jpg 380w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Darüber hinaus empfiehlt die Analyse technologische Kooperationen in den Bereichen Geodaten, Lieferkettennachverfolgung und digitale Logistiksysteme, um Investitionsrisiken zu senken und Transparenz zu erhöhen.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der Atlantic Council beschreibt Bergbau- und Logistikkorridore als Plattformen, die Rohstoffförderung, Energieversorgung, Transport und industrielle Wertschöpfung miteinander verbinden und so die wirtschaftliche Integration afrikanischer Regionen vertiefen können.</p>
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			<media:description type="html">Präsident Donald Trump mit westafrikanischen Staatschefs. (Offizielles Foto des Weißen Hauses von Daniel Torok)</media:description>
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			<media:description type="html">President Donald Trump greets President Joseph Nyuma Boakai of Liberia in the Oval Office, Wednesday, July 9, 2025, before a multilateral luncheon with African leaders. (Official White House Photo by Daniel Torok)</media:description>
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			<media:title type="html">Mombasa_sea_port_,Kenya</media:title>
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			<media:description type="html">President Donald Trump meets with President of South Africa Cyril Ramaphosa, Wednesday, May 21, 2025, in the Oval Office. (Official White House Photo by Daniel Torok)</media:description>
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	</item>
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		<title>Tunisair setzt neuen Sanierungsplan um</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/tunisair-setzt-neuen-sanierungsplan-um/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Feb 2026 19:04:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tunesien]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[Luftfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Präsident]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die tunesische Staatsführung drängt auf die zügige Umsetzung eines neuen Sanierungsprogramms für die nationale Fluggesellschaft Tunisair. 2026 gilt&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ftunisair-setzt-neuen-sanierungsplan-um%2F&amp;action_name=Tunisair%20setzt%20neuen%20Sanierungsplan%20um&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die tunesische Staatsführung drängt auf die zügige Umsetzung eines neuen Sanierungsprogramms für die nationale Fluggesellschaft Tunisair. 2026 gilt als entscheidendes Jahr für die Restrukturierung des Unternehmens.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Staatspräsident hat wiederholt auf die Dringlichkeit hingewiesen, den beschlossenen Rettungsplan konsequent anzuwenden. Tunisair gilt in Tunesien als Symbol staatlicher Souveränität und steht seit Jahren unter finanziellem Druck.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-langjahrige-restrukturierungsversuche"><span id="langjaehrige-restrukturierungsversuche">Langjährige Restrukturierungsversuche</span></h2>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="429" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/Tunisair.a320-200.ts-ime.arp_-1.jpg" alt="" class="wp-image-24728 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/Tunisair.a320-200.ts-ime.arp_-1.jpg 640w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/Tunisair.a320-200.ts-ime.arp_-1-300x201.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/Tunisair.a320-200.ts-ime.arp_-1-380x255.jpg 380w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Ein erster umfassender Sanierungsbeschluss wurde bereits im April 2014 gefasst. Seitdem wurde der Plan mehrfach angepasst und neu aufgelegt, ohne vollständig umgesetzt zu werden. 2019 erfolgte ein weiterer Anlauf, nachdem sich die wirtschaftliche Lage deutlich verschlechtert hatte.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Nach offiziellen Angaben erwirtschaftete Tunisair bis 2010 im Durchschnitt jährliche Gewinne von rund 30 Millionen Dinar und verfügte über Reserven von 500 Millionen Dinar. Zwischen 2011 und 2017 gingen diese Rücklagen weitgehend verloren. Als Ursachen gelten ein Rückgang der Aktivität, strukturelle Probleme, veränderte Marktbedingungen im europäischen Tourismus sowie eine stark gestiegene Lohnsumme infolge umfangreicher Neueinstellungen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-neuer-sanierungsansatz-seit-2025"><span id="neuer-sanierungsansatz-seit-2025">Neuer Sanierungsansatz seit 2025</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">2025 wurde ein weiteres Programm zur finanziellen und operativen Stabilisierung gestartet. Es sieht unter anderem die Verwertung von Immobilienvermögen vor, um finanzielle Spielräume zu erweitern, sowie den Verkauf weiterer Vermögenswerte zur Senkung der Kosten.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="420" height="280" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/1360456_c06d22f352_280-1.jpg" alt="" class="wp-image-24729 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/1360456_c06d22f352_280-1.jpg 420w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/1360456_c06d22f352_280-1-300x200.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/1360456_c06d22f352_280-1-380x253.jpg 380w" sizes="(max-width: 420px) 100vw, 420px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Zudem soll die Lohnsumme durch gezielte Personalmaßnahmen kontrolliert werden. Geplant sind strategische Partnerschaften sowie die Modernisierung der Flotte und der Infrastruktur. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem Ausbau nicht luftfahrtbezogener Aktivitäten und der Verbesserung des Kundenerlebnisses.</p>
</div></div>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-erste-betriebliche-signale"><span id="erste-betriebliche-signale">Erste betriebliche Signale</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ende 2025 und zu Beginn des Jahres 2026 verweisen Beobachter auf erste Anzeichen einer Stabilisierung. Genannt werden unter anderem stabilisierte Einnahmen und eine verbesserte Pünktlichkeit im Flugbetrieb.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Umsetzung des Programms bleibt nach Angaben aus Regierungskreisen zentral für die weitere Entwicklung des Unternehmens.</p>
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			<media:title type="html">Tunisair.a320-200.ts-ime.arp</media:title>
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			<media:title type="html">1360456_c06d22f352_280</media:title>
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	</item>
		<item>
		<title>China schafft Zölle für Afrika ab &#8211; mit einer Ausnahme</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/china-schafft-zoelle-fuer-afrika-ab-mit-einer-ausnahme/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 15 Feb 2026 16:10:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Afrika]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftsnachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[4]]></category>
		<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[Handel]]></category>
		<category><![CDATA[Präsident]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>China wird ab dem 1. Mai die Einfuhrzölle für nahezu alle afrikanischen Länder aufheben. Das kündigte Staats- und&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fchina-schafft-zoelle-fuer-afrika-ab-mit-einer-ausnahme%2F&amp;action_name=China%20schafft%20Z%C3%B6lle%20f%C3%BCr%20Afrika%20ab%20%26%238211%3B%20mit%20einer%20Ausnahme&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/china-schafft-zoelle-fuer-afrika-ab-mit-einer-ausnahme/">China schafft Zölle für Afrika ab &#8211; mit einer Ausnahme</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">China wird ab dem 1. Mai die Einfuhrzölle für nahezu alle afrikanischen Länder aufheben. Das kündigte Staats- und Parteichef Xi Jinping am 14. Februar 2026 anlässlich des Gipfels der&nbsp;Afrikanische Union&nbsp;in Addis Abeba an.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Nullzollregelung soll für 53 afrikanische Staaten gelten, mit Ausnahme von <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/sudliches-afrika/eswatini/" type="category" id="60">Eswatini</a>. Das Königreich unterhält <a href="https://fokus-afrika.de/eswatinis-koenig-mswati-iii-fordert-ad-hoc-komitees-fuer-konfliktloesung/" type="post" id="20223">diplomatische Beziehungen zu Taiwan</a>, das von Peking als Teil der Volksrepublik China betrachtet wird.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-erweiterung-der-bestehenden-nullzollpolitik"><span id="erweiterung-der-bestehenden-nullzollpolitik">Erweiterung der bestehenden Nullzollpolitik</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">China gewährt bereits 33 afrikanischen Ländern zollfreien Zugang für ihre Exporte. Im vergangenen Jahr hatte Peking angekündigt, diese Regelung auf alle afrikanischen Staaten auszuweiten, mit denen diplomatische Beziehungen bestehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit der nun genannten Frist wird die Ausweitung konkret terminiert. Ab dem 1. Mai sollen damit sämtliche betroffenen afrikanischen Länder ohne Einfuhrzölle in den chinesischen Markt exportieren können.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-aufhebung-der-zolle-in-afrika-als-geopolitscher-hebel"><span id="aufhebung-der-zoelle-in-afrika-als-geopolitscher-hebel">Aufhebung der Zölle in Afrika als geopolitscher Hebel</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">China ist der größte Handelspartner Afrikas und finanziert im Rahmen der sogenannten „<a href="https://fokus-afrika.de/global-gateway-finanziert-chinesische-firmen/" type="post" id="21384">Belt and Road</a>“-Initiative umfangreiche Infrastrukturprojekte auf dem Kontinent. Die Ausweitung der Nullzollpolitik erfolgt vor dem Hintergrund wachsender globaler Handelsspannungen.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="427" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/President_Donald_Trump_greets_Chinese_President_Xi_Jinping_before_a_bilateral_meeting_at_the_Gimhae_International_Airport_terminal_54890669668.jpg" alt="" class="wp-image-24692 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/President_Donald_Trump_greets_Chinese_President_Xi_Jinping_before_a_bilateral_meeting_at_the_Gimhae_International_Airport_terminal_54890669668.jpg 640w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/President_Donald_Trump_greets_Chinese_President_Xi_Jinping_before_a_bilateral_meeting_at_the_Gimhae_International_Airport_terminal_54890669668-300x200.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/President_Donald_Trump_greets_Chinese_President_Xi_Jinping_before_a_bilateral_meeting_at_the_Gimhae_International_Airport_terminal_54890669668-380x254.jpg 380w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Mehrere afrikanische Staaten intensivieren ihre Wirtschaftsbeziehungen zu China und anderen Partnern, nachdem die Vereinigten Staaten unter Präsident Donald Trump im vergangenen Jahr weitreichende Zollerhöhungen angekündigt hatten.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Xi erklärte laut staatlichen chinesischen Medien, die Nullzollvereinbarung werde „zweifellos neue Möglichkeiten für die Entwicklung Afrikas eröffnen“.</p>
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			<media:description type="html">President Donald Trump greets Chinese President Xi Jinping before a bilateral meeting at the Gimhae International Airport terminal, Thursday, October 30, 2025, in Busan, South Korea. (Official White House Photo by Daniel Torok)</media:description>
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	</item>
		<item>
		<title>AFC beziffert Afrikas Rohstoffvermögen auf 29,5 Billionen US-Dollar</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/afc-beziffert-afrikas-rohstoffvermoegen-auf-295-billionen-us-dollar/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 14 Feb 2026 17:54:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kontinentale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftsnachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[5]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Geopolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Konflikt]]></category>
		<category><![CDATA[Rohstoffe]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://fokus-afrika.de/?p=24663</guid>

					<description><![CDATA[<p>Afrika verfügt über ein geschätztes Rohstoffvermögen von 29,5 Billionen US-Dollar, nutzt davon jedoch nur einen Bruchteil der möglichen&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fafc-beziffert-afrikas-rohstoffvermoegen-auf-295-billionen-us-dollar%2F&amp;action_name=AFC%20beziffert%20Afrikas%20Rohstoffverm%C3%B6gen%20auf%2029%2C5%20Billionen%20US-Dollar&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/afc-beziffert-afrikas-rohstoffvermoegen-auf-295-billionen-us-dollar/">AFC beziffert Afrikas Rohstoffvermögen auf 29,5 Billionen US-Dollar</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Afrika verfügt über ein geschätztes Rohstoffvermögen von 29,5 Billionen US-Dollar, nutzt davon jedoch nur einen Bruchteil der möglichen industriellen Wertschöpfung. Das geht aus dem neuen „Compendium of Africa’s Strategic Minerals 2026“ der Africa Finance Corporation hervor, das in Kapstadt vorgestellt wurde. Die Studie rückt Infrastruktur, regionale Nachfrage und industrielle Verarbeitung ins Zentrum einer künftigen Rohstoffstrategie.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach <a href="https://www.africafc.org/our-impact/our-publications/compendium-of-africas-strategic-minerals-2026">Angaben</a> der Africa Finance Corporation entspricht das geschätzte Mine-Site-Vermögen rund 20 Prozent des globalen Mineralreichtums. 8,6 Billionen US-Dollar davon gelten als bislang unerschlossen. Die Institution beziffert diesen Wert als etwa zweieinhalbmal so hoch wie das aktuelle Bruttoinlandsprodukt des Kontinents.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-wertschopfung-jenseits-des-rohstoffabbaus"><span id="wertschoepfung-jenseits-des-rohstoffabbaus">Wertschöpfung jenseits des Rohstoffabbaus</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die AFC betont, dass der eigentliche wirtschaftliche Hebel nicht im Abbau selbst liege, sondern in der Weiterverarbeitung. Am Beispiel von Eisenerz zeigt die Studie, dass sich ein Mine-Site-Wert von 2,8 Billionen US-Dollar bei industrieller Nutzung in ein Stahlvolumen von rund 25,4 Billionen US-Dollar übersetzen lasse. Ähnliche Effekte werden für Bauxit beschrieben, dessen Wert sich durch Verarbeitung zu Aluminium um ein Vielfaches erhöhe.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="428" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/Palabora-Open-Pit-Mine-2019-2.jpg" alt="" class="wp-image-24666 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/Palabora-Open-Pit-Mine-2019-2.jpg 640w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/Palabora-Open-Pit-Mine-2019-2-300x201.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/Palabora-Open-Pit-Mine-2019-2-380x254.jpg 380w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">AFC-Präsident Samaila Zubairu erklärte zur Vorstellung des Berichts, Ziel sei es, „den Sektor aus einer afrikanischen Perspektive neu zu rahmen und das vorhandene Rohstoffvermögen in konkrete Umsetzungsstrategien für gemeinsamen Wohlstand zu überführen“. Das Kompendium verknüpfe Lagerstätten und Produktionsdaten mit Energie- und Verkehrsinfrastruktur sowie regionalen Industriekorridoren.</p>
</div></div>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-infrastruktur-als-zentrale-stellschraube"><span id="infrastruktur-als-zentrale-stellschraube">Infrastruktur als zentrale Stellschraube</span></h2>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="901" height="1024" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/Minerals-Map-2026_2026-02-09-140257_wkvb-901x1024.jpg" alt="" class="wp-image-24664 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/Minerals-Map-2026_2026-02-09-140257_wkvb-901x1024.jpg 901w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/Minerals-Map-2026_2026-02-09-140257_wkvb-264x300.jpg 264w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/Minerals-Map-2026_2026-02-09-140257_wkvb-768x873.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/Minerals-Map-2026_2026-02-09-140257_wkvb-1352x1536.jpg 1352w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/Minerals-Map-2026_2026-02-09-140257_wkvb-1802x2048.jpg 1802w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/Minerals-Map-2026_2026-02-09-140257_wkvb-380x432.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/Minerals-Map-2026_2026-02-09-140257_wkvb-800x909.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/Minerals-Map-2026_2026-02-09-140257_wkvb-1160x1318.jpg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/Minerals-Map-2026_2026-02-09-140257_wkvb.jpg 1920w" sizes="(max-width: 901px) 100vw, 901px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Die Studie identifiziert strukturelle Fehlanpassungen zwischen Rohstoffvorkommen, Infrastruktur und Nachfrage. Produktion, Verarbeitungskapazitäten und Endmärkte lägen häufig nicht in denselben Regionen. Dadurch bleibe der Kontinent in vielen Wertschöpfungsketten auf den Export unverarbeiteter Rohstoffe beschränkt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als zentrale Voraussetzungen nennt die Africa Finance Corporation eine verlässliche und wettbewerbsfähige Energieversorgung, leistungsfähige Schienen- und Hafeninfrastruktur sowie regionale Industriezonen mit gebündelter Nachfrage. Der Bericht kartiert dazu Minen, Bahnlinien, Häfen und Stromerzeugungskapazitäten, um potenzielle industrielle Cluster zu identifizieren.</p>
</div></div>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-globale-verschiebungen-erhohen-strategische-bedeutung"><span id="globale-verschiebungen-erhoehen-strategische-bedeutung">Globale Verschiebungen erhöhen strategische Bedeutung</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Vor dem Hintergrund zunehmender Handelskonflikte und <a href="https://fokus-afrika.de/kritische-mineralien-usa-gruenden-forge-als-neues-buendnis-fuer-sichere-lieferketten/" type="post" id="24331">exportpolitischer Restriktionen</a> sieht die AFC eine wachsende strategische Rolle afrikanischer Rohstoffe. Besonders bei stark konzentrierten Verarbeitungsmärkten wie Mangan, Seltenen Erden oder Graphit könne Afrika als diversifizierende Alternative auftreten.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="572" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/1280px-South_Africa-Cullinan_Premier_Mine02-1024x572.jpg" alt="" class="wp-image-24667 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/1280px-South_Africa-Cullinan_Premier_Mine02-1024x572.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/1280px-South_Africa-Cullinan_Premier_Mine02-300x168.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/1280px-South_Africa-Cullinan_Premier_Mine02-768x429.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/1280px-South_Africa-Cullinan_Premier_Mine02-380x212.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/1280px-South_Africa-Cullinan_Premier_Mine02-800x447.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/1280px-South_Africa-Cullinan_Premier_Mine02-1160x648.jpg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/1280px-South_Africa-Cullinan_Premier_Mine02.jpg 1280w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Zugleich verweist das Kompendium auf neue Projekte: Seltene-Erden-Vorkommen in Angola, Graphitförderung in Mosambik sowie wiederaufgenommene Uranproduktion in Namibia und Malawi.</p>
</div></div>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-gold-als-makrookonomischer-stabilitatsfaktor"><span id="gold-als-makrooekonomischer-stabilitaetsfaktor">Gold als makroökonomischer Stabilitätsfaktor</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ein eigenes Kapitel widmet die AFC der Rolle von Gold. Mehr als fünf Billionen US-Dollar an Mine-Site-Wert seien auf dem Kontinent verzeichnet. Offizielle Goldreserven afrikanischer Staaten seien zwischen 2014 und 2025 von 605 auf über 738 Tonnen gestiegen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gold ermögliche es rohstoffreichen Volkswirtschaften, Reserven aufzubauen und Devisenpositionen zu stabilisieren.</p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/afc-beziffert-afrikas-rohstoffvermoegen-auf-295-billionen-us-dollar/">AFC beziffert Afrikas Rohstoffvermögen auf 29,5 Billionen US-Dollar</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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		<item>
		<title>Global Gateway: Bundesregierung richtet nationale Anlaufstelle für Unternehmen ein</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/global-gateway-bundesregierung-richtet-nationale-anlaufstelle-fuer-unternehmen-ein/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 14 Feb 2026 16:46:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Institutionelle Beziehungen]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftsnachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[4]]></category>
		<category><![CDATA[Auswärtiges Amt]]></category>
		<category><![CDATA[BMZ]]></category>
		<category><![CDATA[EU]]></category>
		<category><![CDATA[GIZ]]></category>
		<category><![CDATA[Investitionen]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Bundesregierung und die Europäische Kommission wollen deutschen Unternehmen den Zugang zur EU-Initiative Global Gateway erleichtern. Beim Treffen&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fglobal-gateway-bundesregierung-richtet-nationale-anlaufstelle-fuer-unternehmen-ein%2F&amp;action_name=Global%20Gateway%3A%20Bundesregierung%20richtet%20nationale%20Anlaufstelle%20f%C3%BCr%20Unternehmen%20ein&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/global-gateway-bundesregierung-richtet-nationale-anlaufstelle-fuer-unternehmen-ein/">Global Gateway: Bundesregierung richtet nationale Anlaufstelle für Unternehmen ein</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die Bundesregierung und die Europäische Kommission wollen deutschen Unternehmen den Zugang zur EU-Initiative Global Gateway erleichtern. Beim Treffen im Haus der Deutschen Wirtschaft in Berlin stellte EU-Kommissar für internationale Partnerschaften Jozef Síkela gemeinsam mit Vertretern der Bundesregierung eine neue nationale Anlaufstelle vor, die Projekte künftig bündeln und an den Global Gateway Investment Hub in Brüssel weiterleiten soll.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Veranstaltung fand am 11. Februar 2026 statt. Rund 120 Unternehmensvertreter nahmen teil, ebenso Bundesentwicklungsministerin Reem Alabali Radovan sowie Staatssekretäre aus dem Auswärtigen Amt und dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-neue-koordinierungsstelle-als-one-stop-shop"><span id="neue-koordinierungsstelle-als-one-stop-shop">Neue Koordinierungsstelle als „One-Stop-Shop“</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Kern der Initiative ist eine nationale Koordinierungsstelle, über die Unternehmen ihre Projektvorschläge einreichen können. Diese sogenannte Vorprüfung bewertet unter anderem Schwerpunktregion, Sektor, Projektvolumen sowie den Sitz des Antragstellers. Voraussetzung ist ein Mindestvolumen von zehn Millionen Euro, sofern es sich nicht um ein sogenanntes Flagship-Projekt handelt.</p>



<blockquote class="twitter-tweet" data-conversation="none"><p lang="en" dir="ltr">And finally, we officially launched Team Germany under Global Gateway.<br><br>This makes our cooperation more operational. It connects German companies directly with the Global Gateway Investment Hub, our single European entry point to structure, de-risk and scale strategic projects. <a href="https://t.co/HDChpveedi">pic.twitter.com/HDChpveedi</a></p>&mdash; Jozef Síkela (@JozefSikela) <a href="https://twitter.com/JozefSikela/status/2021684663551410202?ref_src=twsrc%5Etfw">February 11, 2026</a></blockquote> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>



<p class="wp-block-paragraph">Die Anlaufstelle wird von Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Bundesministerium für Wirtschaft und Energie sowie dem Auswärtigen Amt betrieben. Beteiligt sind zudem die Agentur für Wirtschaft und Entwicklung, die Deutsche Investitions- und Entwicklungsgesellschaft, Euler Hermes, die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit, Germany Trade and Invest und die Kreditanstalt für Wiederaufbau.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Parallel wurde die Plattform „<a href="https://fokus-afrika.de/bundesregierung-startet-ki-plattform-fuer-markteintritt-in-entwicklungs-und-schwellenlaendern/" type="post" id="24573">Förderlotse Wachstumsmärkte</a>“ vorgestellt, die Förder-, Finanzierungs- und Beratungsangebote der Bundesregierung digital bündeln soll.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-bundesregierung-betont-strategische-verknupfung"><span id="bundesregierung-betont-strategische-verknuepfung">Bundesregierung betont strategische Verknüpfung</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Bundesentwicklungsministerin Reem Alabali Radovan erklärte: „Mit Global Gateway bringen wir Wirtschaft, Entwicklung und Geopolitik zusammen.“ Investitionen sollten dort erfolgen, wo „beidseitiger Nutzen entsteht“.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Staatssekretär Bernhard Kotsch aus dem Auswärtigen Amt verwies auf die zunehmende Verzahnung von wirtschaftlicher Sicherheit und Außenpolitik. Die Unterstützung von Infrastrukturprojekten deutscher Unternehmen im Ausland stärke auch die außenpolitische Handlungsfähigkeit.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_3728-1024x768.jpg" alt="" class="wp-image-24654 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_3728-1024x768.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_3728-300x225.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_3728-768x576.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_3728-1536x1152.jpg 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_3728-2048x1536.jpg 2048w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_3728-200x150.jpg 200w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_3728-260x195.jpg 260w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_3728-380x285.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_3728-800x600.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_3728-1160x870.jpg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_3728-scaled.jpg 2560w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Thomas Steffen, Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, betonte, Global Gateway solle die Wettbewerbsfähigkeit deutscher und europäischer Unternehmen stärken. Die neue Anlaufstelle sei ein Schritt, um die Privatwirtschaft gezielter einzubinden.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">EU-Kommissar Jozef Síkela hob hervor, Global Gateway ermögliche deutschen Unternehmen Projekte in schnell wachsenden Märkten. Mit dem Investment Hub würden Kredite, Zuschüsse und Instrumente zur Risikominderung koordiniert bereitgestellt.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-wirtschaft-aussert-vorbehalte"><span id="wirtschaft-aeussert-vorbehalte">Wirtschaft äußert Vorbehalte</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Vertreter großer Unternehmen reagierten zurückhaltend. Christian Madsen, Head of Government Affairs bei Siemens, sagte, sein Unternehmen habe ursprünglich auf eine klarere strategische Ausrichtung, neue Fördermittel und eine stärkere Fokussierung auf europäische Wirtschaftskraft gehofft. Der neue Anlauf werde begrüßt, dürfe jedoch nicht durch übermäßige Bürokratie gebremst werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Heike Bergmann von Voith Hydro forderte deutlichere Signale zugunsten europäischer Anbieter. Europa müsse dynamischer werden. Volker Treier, Außenwirtschaftschef des Deutschen Industrie- und Handelskammertages, plädierte für stärkere Berücksichtigung kleiner und mittelständischer Unternehmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Unternehmen verwiesen zudem auf den administrativen Aufwand. Förderanträge umfassen umfangreiche Unterlagen und mehrere formale Kriterien, was insbesondere kleinere Betriebe abschrecken könne.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-finanzierung-und-europaischer-rahmen"><span id="finanzierung-und-europaeischer-rahmen">Finanzierung und europäischer Rahmen</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Angaben der Bundesregierung soll Global Gateway im kommenden mehrjährigen Finanzrahmen der EU eigene Mittel erhalten. Bislang verfügte die Initiative über keine eigenständige Budgetlinie, sondern griff auf bestehende Instrumente zurück.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Seit dem Start der Strategie Ende 2021 wurden nach Angaben der Europäischen Kommission Investitionen in Höhe von mehr als 300 Milliarden Euro mobilisiert. Ziel ist es, bis Ende 2027 insgesamt 400 Milliarden Euro für nachhaltige Infrastrukturprojekte in Partnerländern bereitzustellen. Gefördert werden unter anderem Vorhaben in den Bereichen Transport, Energie und Klima, Digitalisierung, Gesundheit sowie Bildung und Forschung in INTPA-Partnerländern in Subsahara-Afrika, Lateinamerika, Asien und dem Mittleren Osten.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Bundesregierung startet KI-Plattform für Markteintritt in Entwicklungs- und Schwellenländern</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/bundesregierung-startet-ki-plattform-fuer-markteintritt-in-entwicklungs-und-schwellenlaendern/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Feb 2026 08:41:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Institutionelle Beziehungen]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftsnachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[BMZ]]></category>
		<category><![CDATA[Regierung]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Bundesregierung hat eine neue digitale Plattform gestartet, die deutsche Unternehmen beim Einstieg in Entwicklungs- und Schwellenländer unterstützen&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fbundesregierung-startet-ki-plattform-fuer-markteintritt-in-entwicklungs-und-schwellenlaendern%2F&amp;action_name=Bundesregierung%20startet%20KI-Plattform%20f%C3%BCr%20Markteintritt%20in%20Entwicklungs-%20und%20Schwellenl%C3%A4ndern&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/bundesregierung-startet-ki-plattform-fuer-markteintritt-in-entwicklungs-und-schwellenlaendern/">Bundesregierung startet KI-Plattform für Markteintritt in Entwicklungs- und Schwellenländern</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die Bundesregierung hat eine neue digitale Plattform gestartet, die deutsche Unternehmen beim Einstieg in Entwicklungs- und Schwellenländer unterstützen soll. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung stellten am 10. Februar den „Förderlotsen Wachstumsmärkte“ vor.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-forderlotse-wachstumsmarkte-soll-deutschen-mittelstand-bei-projekten-in-afrika-und-anderen-zukunftsmarkten-unterstutzen"><span id="foerderlotse-wachstumsmaerkte-soll-deutschen-mittelstand-bei-projekten-in-afrika-und-anderen-zukunftsmaerkten-unterstuetzen">„Förderlotse Wachstumsmärkte“ soll deutschen Mittelstand bei Projekten in Afrika und anderen Zukunftsmärkten unterstützen</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Plattform richtet sich insbesondere an kleine und mittlere Unternehmen, die in Afrika, Asien oder Lateinamerika tätig werden wollen oder bereits Projekte umsetzen. Ziel ist es, Förder- und Finanzierungsangebote, Netzwerke und Ansprechpartner gebündelt zugänglich zu machen.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-ki-gestutzte-auswahl-von-forderinstrumenten"><span id="ki-gestuetzte-auswahl-von-foerderinstrumenten">KI-gestützte Auswahl von Förderinstrumenten</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Angaben der Bundesregierung nutzt die Plattform Künstliche Intelligenz, um Unternehmen gezielt passende Angebote vorzuschlagen. Anhand strukturierter Fragen identifiziert das System Förderprogramme, Finanzierungsinstrumente, Beratungsangebote sowie relevante Netzwerke.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ergebnisse werden direkt online angezeigt. Weiterführende Informationen erhalten Unternehmen über verlinkte Kontakte und zuständige Institutionen. Die Bundesregierung will damit die Suche nach geeigneten Programmen vereinfachen und Doppelstrukturen abbauen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-fokus-auf-wachstumsmarkte-und-entwicklungszusammenarbeit"><span id="fokus-auf-wachstumsmaerkte-und-entwicklungszusammenarbeit">Fokus auf Wachstumsmärkte und Entwicklungszusammenarbeit</span></h2>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="990" height="557" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/oport-katherina-reiche.jpg" alt="" class="wp-image-24574 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/oport-katherina-reiche.jpg 990w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/oport-katherina-reiche-300x169.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/oport-katherina-reiche-768x432.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/oport-katherina-reiche-380x214.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/oport-katherina-reiche-800x450.jpg 800w" sizes="(max-width: 990px) 100vw, 990px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche erklärte, mit dem neuen Instrument werde die internationale Wettbewerbsfähigkeit deutscher Unternehmen gestärkt. Bundesentwicklungsministerin Reem Alabali Radovan betonte, die Plattform schaffe einen klaren digitalen Zugang zu Förder- und Finanzierungsangeboten insbesondere in Entwicklungs- und aufstrebenden Volkswirtschaften.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Gerade in afrikanischen Märkten bestehen für deutsche Unternehmen wachsende Geschäftsmöglichkeiten in Bereichen wie erneuerbare Energien, Infrastruktur, Wasserstoff, Digitalisierung und Agrarwirtschaft. Gleichzeitig sind Projekte dort häufig mit komplexen Finanzierungs- und Förderstrukturen verbunden, die mehrere Ministerien und Durchführungsorganisationen betreffen.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-umsetzung-durch-gtai-und-awe"><span id="umsetzung-durch-gtai-und-awe">Umsetzung durch GTAI und AWE</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Entwickelt wurde der „Förderlotse Wachstumsmärkte“ im Auftrag der beiden Ministerien von Germany Trade &amp; Invest und der Agentur für Wirtschaft und Entwicklung. Germany Trade &amp; Invest stellt Unternehmen Marktinformationen und Analysen zur Verfügung. Die Agentur für Wirtschaft und Entwicklung berät zu Förderprogrammen der Entwicklungszusammenarbeit und vermittelt Kontakte in Partnerländern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit der <a href="https://www.foerderlotse-wachstumsmaerkte.de/de/">Plattform</a> bündelt die Bundesregierung wirtschafts- und entwicklungspolitische Instrumente in einem digitalen Angebot, das ab sofort online verfügbar ist.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fbundesregierung-startet-ki-plattform-fuer-markteintritt-in-entwicklungs-und-schwellenlaendern%2F&amp;action_name=Bundesregierung%20startet%20KI-Plattform%20f%C3%BCr%20Markteintritt%20in%20Entwicklungs-%20und%20Schwellenl%C3%A4ndern&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /><p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/bundesregierung-startet-ki-plattform-fuer-markteintritt-in-entwicklungs-und-schwellenlaendern/">Bundesregierung startet KI-Plattform für Markteintritt in Entwicklungs- und Schwellenländern</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>SADC beschließt Strategie zur Stärkung von KMUs bis 2029</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/sadc-beschliesst-strategie-zur-staerkung-von-kmus-bis-2029/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 08 Feb 2026 15:38:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kontinentale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[Südliches Afrika]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[Handel]]></category>
		<category><![CDATA[SADC]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Entwicklungsgemeinschaft des Südlichen Afrika hat eine neue regionale Strategie zur Förderung kleiner und mittlerer Unternehmen verabschiedet. Ziel&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fsadc-beschliesst-strategie-zur-staerkung-von-kmus-bis-2029%2F&amp;action_name=SADC%20beschlie%C3%9Ft%20Strategie%20zur%20St%C3%A4rkung%20von%20KMUs%20bis%202029&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/sadc-beschliesst-strategie-zur-staerkung-von-kmus-bis-2029/">SADC beschließt Strategie zur Stärkung von KMUs bis 2029</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die Entwicklungsgemeinschaft des Südlichen Afrika hat eine neue regionale Strategie zur Förderung kleiner und mittlerer Unternehmen verabschiedet. Ziel ist es, die Wettbewerbsfähigkeit exportorientierter KMU zu erhöhen und ihre Rolle in regionalen und kontinentalen Wertschöpfungsketten zu stärken. Die Strategie legt einen Schwerpunkt auf Beschäftigung, Industrialisierung und Marktzugang. Sie gilt für den Zeitraum von 2025 bis 2029.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Strategie wurde am 17.08.2025 vom Gipfel der Staats- und Regierungschefs der SADC in Antananarivo gebilligt und ist seitdem offizieller politischer Rahmen der Gemeinschaft. Sie richtet sich an alle 16 Mitgliedstaaten mit zusammen mehr als 360 Millionen Einwohnern. </p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-zentrale-rolle-der-kmu-in-der-sadc-wirtschaft"><span id="zentrale-rolle-der-kmu-in-der-sadc-wirtschaft">Zentrale Rolle der KMU in der SADC-Wirtschaft</span></h2>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="682" height="960" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/629804201_1306829491468532_5740064756374635566_n.jpg" alt="" class="wp-image-24440 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/629804201_1306829491468532_5740064756374635566_n.jpg 682w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/629804201_1306829491468532_5740064756374635566_n-213x300.jpg 213w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/629804201_1306829491468532_5740064756374635566_n-380x535.jpg 380w" sizes="(max-width: 682px) 100vw, 682px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Nach <a href="https://www.sadc.int/sites/default/files/2026-02/ENG-SADC%20SMEs%20DEVELOPMENT%20AND%20COMPETITIVENESS%20STRATEGY%2025-29-.pdf">Angaben</a> der SADC stellen kleine und mittlere Unternehmen mehr als 90 Prozent aller Unternehmen in der Region und beschäftigen über 60 Prozent der Erwerbstätigen. Gleichzeitig liegt ihr Anteil an den Gesamtexporten der Region bei rund 12 Prozent und damit deutlich unter dem Vergleichswert der Europäischen Union und der ASEAN-Staaten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Strategie reagiert auf diese Diskrepanz zwischen wirtschaftlicher Bedeutung und geringer Exportleistung. Sie ordnet KMU als zentrales Instrument zur Bewältigung von Arbeitslosigkeit ein, insbesondere unter jungen Menschen und Frauen, die in vielen Mitgliedstaaten einen hohen Anteil der Erwerbslosen stellen.</p>
</div></div>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-funf-strategische-saulen-bis-2029"><span id="fuenf-strategische-saeulen-bis-2029">Fünf strategische Säulen bis 2029</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Strategie basiert auf fünf miteinander verknüpften Säulen. Dazu zählen die Verbesserung des politischen und regulatorischen Rahmens, der Ausbau von unternehmerischen und fachlichen Kompetenzen, der Technologietransfer und die Entwicklung industrieller Cluster, der erleichterte Zugang zu regionalen und internationalen Märkten sowie der Zugang zu Finanzierungen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Säulen werden durch 14 strategische Interventionen und 52 konkrete Handlungsfelder operationalisiert. Insgesamt sind 398 Einzelmaßnahmen vorgesehen, deren Umsetzung durch nationale Haushalte, SADC-Mittel, öffentlich-private Kooperationen und Entwicklungsfinanzierung erfolgen soll.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-einbindung-von-afcfta-und-regionalen-wertschopfungsketten"><span id="einbindung-von-afcfta-und-regionalen-wertschoepfungsketten">Einbindung von AfCFTA und regionalen Wertschöpfungsketten</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ein zentraler Bezugspunkt der Strategie ist die <a href="https://fokus-afrika.de/afrika-business-forum-2025-afrikanischer-freihandel-soll-bald-realitaet-werden/" type="post" id="14089">Afrikanische Kontinentale Freihandelszone</a>. Die SADC strebt an, exportorientierte KMU gezielt in regionale und kontinentale Wertschöpfungsketten einzubinden und ihre Wettbewerbsfähigkeit über Produktivität, Qualität und Diversifizierung zu erhöhen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Strategie sieht vor, bestehende komparative Vorteile schrittweise in wettbewerbsfähige Marktpositionen zu überführen. Unterstützt werden sollen insbesondere Unternehmen mit Potenzial für höhere Wertschöpfung, Unternehmen in industriellen Clustern sowie Betriebe mit starker Beteiligung von Frauen und jungen Unternehmerinnen und Unternehmern.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-umsetzung-und-institutionelle-koordination"><span id="umsetzung-und-institutionelle-koordination">Umsetzung und institutionelle Koordination</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die politische Aufsicht über die Umsetzung liegt beim Ministerrat der SADC über eine bestehende ministerielle Taskforce für regionale Integration. Die Koordination auf operativer Ebene übernimmt das SADC-Sekretariat. Ergänzend ist eine Arbeitsgruppe für KMU unter dem Industrialisierungsforum vorgesehen, in der auch Vertreter des Privatsektors eingebunden sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für 2027 ist eine Zwischenevaluierung geplant, um Fortschritte zu messen und Anpassungen vorzunehmen. Auf Grundlage der Strategie erwartet die SADC bis 2029 eine zusätzliche Ausweitung der KMU-Exporte um rund 4,5 Milliarden US-Dollar pro Jahr.</p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/sadc-beschliesst-strategie-zur-staerkung-von-kmus-bis-2029/">SADC beschließt Strategie zur Stärkung von KMUs bis 2029</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Kritische Mineralien: USA gründen FORGE als neues Bündnis für sichere Lieferketten</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/kritische-mineralien-usa-gruenden-forge-als-neues-buendnis-fuer-sichere-lieferketten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Feb 2026 11:44:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Demokratische Republik Kongo]]></category>
		<category><![CDATA[Guinea]]></category>
		<category><![CDATA[Marokko]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[5]]></category>
		<category><![CDATA[Geopolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Handel]]></category>
		<category><![CDATA[Rohstoffe]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die USA haben am 4. Februar 2026 in Washington das erste „Critical Minerals Ministerial“ ausgerichtet und Vertreterinnen und&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fkritische-mineralien-usa-gruenden-forge-als-neues-buendnis-fuer-sichere-lieferketten%2F&amp;action_name=Kritische%20Mineralien%3A%20USA%20gr%C3%BCnden%20FORGE%20als%20neues%20B%C3%BCndnis%20f%C3%BCr%20sichere%20Lieferketten&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/kritische-mineralien-usa-gruenden-forge-als-neues-buendnis-fuer-sichere-lieferketten/">Kritische Mineralien: USA gründen FORGE als neues Bündnis für sichere Lieferketten</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die USA haben am 4. Februar 2026 in Washington das erste „Critical Minerals Ministerial“ ausgerichtet und Vertreterinnen und Vertreter von 54 Staaten sowie der Europäischen Kommission zusammengebracht. Außenminister Marco Rubio eröffnete das Treffen gemeinsam mit Vizepräsident JD Vance und weiteren Kabinettsmitgliedern. Ziel ist der Aufbau sicherer, diversifizierter und resilienter Lieferketten für kritische Mineralien und Seltene Erden, die für Technologien wie KI, Robotik, Batterien und autonome Systeme als zentral gelten.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-sieben-afrikanische-staaten-beim-ministerialtreffen-vertreten"><span id="sieben-afrikanische-staaten-beim-ministerialtreffen-vertreten">Sieben afrikanische Staaten beim Ministerialtreffen vertreten</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Unter den teilnehmenden Delegationen waren sieben afrikanische Staaten: Angola, Demokratische Republik Kongo, Guinea, Kenia, Marokko, Sierra Leone und Sambia. Die Runde stellte den Zusammenhang zwischen Rohstoffversorgung, Transport- und Logistiknetzwerken sowie geopolitischer Verwundbarkeit eines stark konzentrierten Marktes in den Mittelpunkt.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-neue-us-linie-bilaterale-abkommen-und-preis-mechanismen"><span id="neue-us-linie-bilaterale-abkommen-und-preis-mechanismen">Neue US-Linie: Bilaterale Abkommen und Preis-Mechanismen</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die USA unterzeichneten am Tag des Treffens neue bilaterale Rahmenwerke oder Memorandums of Understanding zu kritischen Mineralien, darunter mit Guinea und Marokko. Zusätzlich kündigte die US-Regierung weitere Finanzierungsoptionen für strategische Rohstoffprojekte an und verwies auf bereits mobilisierte Unterstützungsinstrumente in Milliardenhöhe.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/55078100296_cadc651544_k-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-24333 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/55078100296_cadc651544_k-1024x683.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/55078100296_cadc651544_k-300x200.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/55078100296_cadc651544_k-768x512.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/55078100296_cadc651544_k-1536x1024.jpg 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/55078100296_cadc651544_k-380x253.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/55078100296_cadc651544_k-800x533.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/55078100296_cadc651544_k-1160x773.jpg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/55078100296_cadc651544_k.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Ein Schwerpunkt liegt auf Mechanismen, die Investitionen in Bergbau, Verarbeitung und Weiterverarbeitung planbarer machen sollen. In den Redebeiträgen wurde die Problembeschreibung mehrfach wiederholt: Projekte geraten ins Stocken, wenn Marktpreise abrupt einbrechen und Finanzierungen ausbleiben. Die US-Seite stellte Referenzpreise und Schutzmechanismen in Aussicht, um Investitionsrisiken zu begrenzen und Lieferketten widerstandsfähiger zu machen.</p>
</div></div>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-forge-ersetzt-die-minerals-security-partnership"><span id="forge-ersetzt-die-minerals-security-partnership">FORGE ersetzt die Minerals Security Partnership</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Rubio <a href="https://www.state.gov/releases/office-of-the-spokesperson/2026/02/2026-critical-minerals-ministerial/">kündigte</a> die Gründung des „Forum on Resource Geostrategic Engagement“ (FORGE) an. FORGE folgt auf die Minerals Security Partnership (MSP) und soll Partnerstaaten auf Policy- und Projektebene zusammenführen. Den Vorsitz übernimmt zunächst die Republik Korea bis Juni. FORGE soll nach US-Darstellung Lücken in prioritären Lieferketten schließen, faire Märkte unterstützen und den Zugang zu Finanzierung ausweiten.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-privatwirtschaft-als-zweites-standbein-pax-silica-und-industrie-task-force"><span id="privatwirtschaft-als-zweites-standbein-pax-silica-und-industrie-task-force">Privatwirtschaft als zweites Standbein: „Pax Silica“ und Industrie-Task-Force</span></h3>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="778" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/55078306303_e13b6a844e_k-1024x778.jpg" alt="" class="wp-image-24334 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/55078306303_e13b6a844e_k-1024x778.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/55078306303_e13b6a844e_k-300x228.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/55078306303_e13b6a844e_k-768x584.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/55078306303_e13b6a844e_k-1536x1167.jpg 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/55078306303_e13b6a844e_k-380x289.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/55078306303_e13b6a844e_k-800x608.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/55078306303_e13b6a844e_k-1160x881.jpg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/55078306303_e13b6a844e_k.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Die USA betonten, dass der Aufbau neuer Rohstoff- und Verarbeitungskapazitäten ohne die Privatwirtschaft nicht umgesetzt werden könne. „Pax Silica“ wurde als Plattform genannt, die Investitionen entlang der Wertschöpfungskette mobilisieren soll, von Bergbau über Raffination und Verarbeitung bis zu Recycling und Reprocessing.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Am 3. Februar wurde zudem ein Treffen mit Akteuren aus der Privatwirtschaft angesetzt. Dabei stand auch eine Vereinbarung zwischen Glencore und dem US-gestützten Orion Critical Mineral Consortium im Raum, bezogen auf einen möglichen Erwerb von Vermögenswerten in der Demokratischen Republik Kongo. Anschließend kündigten US-Vertreter eine Task Force von Industrievertretern an, um prioritäre Projekte zu beschleunigen.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-finanzierung-und-strategische-reserven-project-vault-und-weitere-instrumente"><span id="finanzierung-und-strategische-reserven-project-vault-und-weitere-instrumente">Finanzierung und strategische Reserven: Project Vault und weitere Instrumente</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Im Mittelpunkt der angekündigten Finanzierung steht „Project Vault“, eine Initiative der Export-Import Bank (EXIM) zur Schaffung einer strategischen Reserve für kritische Mineralien in den USA. Genannt wird ein Direktkreditrahmen von bis zu 10 Milliarden US-Dollar. Darüber hinaus wurden weitere Finanzierungen und Absichtserklärungen für Rohstoff- und Verarbeitungsprojekte angeführt, ergänzt um Programme des Department of Energy sowie Aktivitäten der U.S. International Development Finance Corporation (DFC).</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-rolle-afrikanischer-staaten-rohstoffe-verarbeitung-wertschopfung"><span id="rolle-afrikanischer-staaten-rohstoffe-verarbeitung-wertschoepfung">Rolle afrikanischer Staaten: Rohstoffe, Verarbeitung, Wertschöpfung</span></h3>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/HAVtxAeXEAAfs1z-1024x683.jpeg" alt="" class="wp-image-24335 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/HAVtxAeXEAAfs1z-1024x683.jpeg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/HAVtxAeXEAAfs1z-300x200.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/HAVtxAeXEAAfs1z-768x512.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/HAVtxAeXEAAfs1z-380x253.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/HAVtxAeXEAAfs1z-800x533.jpeg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/HAVtxAeXEAAfs1z-1160x773.jpeg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/HAVtxAeXEAAfs1z.jpeg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">In der <a href="https://www.state.gov/releases/office-of-the-spokesperson/2026/02/secretary-of-state-marco-rubio-at-a-press-availability/">Pressebegegnung</a> betonte Rubio, dass jedes Land strategische Beiträge leisten könne, über Vorkommen, Verarbeitungskapazitäten oder industrielle Nachfrage. Für Marokko nannte er neben Ressourcen auch die Bereitschaft zu Investitionen in Verarbeitung als möglichen Beitrag.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Marokkos Außenminister Nasser Bourita stellte Afrika als zentralen Baustein künftiger Wertschöpfungsketten dar. Er verwies auf den Anteil des Kontinents an globalen Rohstoff- und strategischen Mineralienreserven und forderte Investitionen in Infrastruktur, Kapazitäten und Governance, damit Rohstoffreichtum in Wachstum und Beschäftigung übersetzt werden könne.</p>
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		<item>
		<title>AGOA: USA verlängern Handelsprogramm für Afrika bis Ende 2026</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/agoa-usa-verlaengern-handelsprogramm-fuer-afrika-bis-ende-2026/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Feb 2026 18:52:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Südafrika]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftsnachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[Handel]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Vereinigten Staaten haben das präferenzielle Handelsprogramm African Growth and Opportunity Act (AGOA) bis zum 31. Dezember 2026&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fagoa-usa-verlaengern-handelsprogramm-fuer-afrika-bis-ende-2026%2F&amp;action_name=AGOA%3A%20USA%20verl%C3%A4ngern%20Handelsprogramm%20f%C3%BCr%20Afrika%20bis%20Ende%202026&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/agoa-usa-verlaengern-handelsprogramm-fuer-afrika-bis-ende-2026/">AGOA: USA verlängern Handelsprogramm für Afrika bis Ende 2026</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die Vereinigten Staaten haben das präferenzielle Handelsprogramm African Growth and Opportunity Act (AGOA) bis zum 31. Dezember 2026 verlängert. Präsident&nbsp;<strong>Donald Trump</strong>&nbsp;unterzeichnete das entsprechende Gesetz Anfang Februar, nachdem der US-Senat der einjährigen Reaktivierung zugestimmt hatte. Die Verlängerung gilt rückwirkend ab dem 30. September 2025 und beendet eine mehrmonatige Phase der Unsicherheit für afrikanische Exporteure.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-reaktivierung-nach-auslaufen-im-herbst-2025"><span id="reaktivierung-nach-auslaufen-im-herbst-2025">Reaktivierung nach Auslaufen im Herbst 2025</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">AGOA war im Herbst 2025 ausgelaufen, nachdem es im Zuge haushaltspolitischer Blockaden in Washington nicht rechtzeitig verlängert worden war. Mit dem nun verabschiedeten Gesetz wird das Programm für ein weiteres Jahr wieder in Kraft gesetzt. Es ermöglicht berechtigten Staaten in Subsahara-Afrika weiterhin einen zollfreien Zugang zum US-Markt für mehr als 1.800 Produkte. Hinzu kommen über 5.000 weitere Waren, die bereits unter das Allgemeine Präferenzsystem der USA fallen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Verlängerung verschafft afrikanischen Exporteuren kurzfristig Planungssicherheit. Zugleich macht die zeitliche Begrenzung deutlich, dass die US-Regierung und der Kongress eine grundlegende Reform des Programms anstreben.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-trump-regierung-kundigt-modernisierung-an"><span id="trump-regierung-kuendigt-modernisierung-an">Trump-Regierung kündigt Modernisierung an</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Mit der Unterzeichnung des Gesetzes bekräftigte die US-Regierung ihren Anspruch, AGOA stärker an handelspolitische Prioritäten der Vereinigten Staaten anzupassen. Jamieson Lee Greer erklärte, ein „AGOA für das 21. Jahrhundert“ müsse von den Handelspartnern mehr verlangen und zugleich mehr Marktzugang für US-Unternehmen, Landwirte und Viehzüchter schaffen. Ziel sei es, den Nutzen des Programms für Afrika und die USA auszubauen und es an die handelspolitische Linie „America First“ anzupassen.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/1620px-P20251003MR-0355_President_Donald_Trump_receives_an_update_from_Secretary_of_State_Marco_Rubio_on_the_U.S._peace_plan_for_Gaza-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-21482 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/1620px-P20251003MR-0355_President_Donald_Trump_receives_an_update_from_Secretary_of_State_Marco_Rubio_on_the_U.S._peace_plan_for_Gaza-1024x683.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/1620px-P20251003MR-0355_President_Donald_Trump_receives_an_update_from_Secretary_of_State_Marco_Rubio_on_the_U.S._peace_plan_for_Gaza-300x200.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/1620px-P20251003MR-0355_President_Donald_Trump_receives_an_update_from_Secretary_of_State_Marco_Rubio_on_the_U.S._peace_plan_for_Gaza-768x512.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/1620px-P20251003MR-0355_President_Donald_Trump_receives_an_update_from_Secretary_of_State_Marco_Rubio_on_the_U.S._peace_plan_for_Gaza-1536x1024.jpg 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/1620px-P20251003MR-0355_President_Donald_Trump_receives_an_update_from_Secretary_of_State_Marco_Rubio_on_the_U.S._peace_plan_for_Gaza-380x253.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/1620px-P20251003MR-0355_President_Donald_Trump_receives_an_update_from_Secretary_of_State_Marco_Rubio_on_the_U.S._peace_plan_for_Gaza-800x533.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/1620px-P20251003MR-0355_President_Donald_Trump_receives_an_update_from_Secretary_of_State_Marco_Rubio_on_the_U.S._peace_plan_for_Gaza-1160x773.jpg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/1620px-P20251003MR-0355_President_Donald_Trump_receives_an_update_from_Secretary_of_State_Marco_Rubio_on_the_U.S._peace_plan_for_Gaza.jpg 1620w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">In den kommenden Wochen will das Büro des US-Handelsbeauftragten gemeinsam mit anderen Behörden die notwendigen Anpassungen im US-Zolltarif umsetzen, die sich aus der erneuten Autorisierung ergeben.</p>
</div></div>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-strenge-teilnahmebedingungen-bleiben-bestehen"><span id="strenge-teilnahmebedingungen-bleiben-bestehen">Strenge Teilnahmebedingungen bleiben bestehen</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">AGOA ist an umfassende politische und wirtschaftliche Voraussetzungen geknüpft. Teilnahmeberechtigte Staaten müssen Fortschritte in Richtung einer marktbasierten Wirtschaftsordnung, der Rechtsstaatlichkeit und des politischen Pluralismus nachweisen. Weitere Kriterien sind der Abbau von Handels- und Investitionshemmnissen für US-Unternehmen, Maßnahmen zur Armutsbekämpfung, Korruptionsbekämpfung sowie der Schutz der Menschenrechte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Bedingungen bleiben auch nach der Verlängerung unverändert und bilden weiterhin die Grundlage für die jährliche Überprüfung der Teilnahmeberechtigung einzelner Länder.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-einjahrige-verlangerung-als-politischer-kompromiss"><span id="einjaehrige-verlaengerung-als-politischer-kompromiss">Einjährige Verlängerung als politischer Kompromiss</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die zeitlich begrenzte Reaktivierung gilt in Washington als Übergangslösung. Im Kongress besteht bislang kein Konsens über eine umfassende Reform des Programms. Stattdessen entschieden sich die Abgeordneten für eine kurzfristige Verlängerung, um der Regierung Zeit für Verhandlungen über eine Neuausrichtung von AGOA zu geben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Unabhängig davon herrscht parteiübergreifend Einigkeit, dass das Abkommen mehr als 25 Jahre nach seiner Einführung an veränderte globale Handelsstrukturen angepasst werden muss und das <a href="https://fokus-afrika.de/usa-justieren-afrika-strategie-neu/" type="post" id="24245">wirtschaftliche Verhältnis</a> zwischen den USA und Afrika neu definieren soll.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-sudafrika-bleibt-teilnahmeberechtigt"><span id="suedafrika-bleibt-teilnahmeberechtigt">Südafrika bleibt teilnahmeberechtigt</span></h3>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="682" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/President_Donald_Trump_meets_with_President_of_South_Africa_Cyril_Ramaphosa_54537593481-1024x682.jpg" alt="" class="wp-image-24314 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/President_Donald_Trump_meets_with_President_of_South_Africa_Cyril_Ramaphosa_54537593481-1024x682.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/President_Donald_Trump_meets_with_President_of_South_Africa_Cyril_Ramaphosa_54537593481-300x200.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/President_Donald_Trump_meets_with_President_of_South_Africa_Cyril_Ramaphosa_54537593481-768x512.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/President_Donald_Trump_meets_with_President_of_South_Africa_Cyril_Ramaphosa_54537593481-380x253.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/President_Donald_Trump_meets_with_President_of_South_Africa_Cyril_Ramaphosa_54537593481-800x533.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/President_Donald_Trump_meets_with_President_of_South_Africa_Cyril_Ramaphosa_54537593481-1160x773.jpg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/President_Donald_Trump_meets_with_President_of_South_Africa_Cyril_Ramaphosa_54537593481.jpg 1280w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Südafrika bleibt auch nach der Verlängerung weiterhin AGOA-berechtigt. Handelsminister Parks Tau bestätigte dies am Rande einer Unterzeichnungszeremonie der Afreximbank in Johannesburg. Er verwies darauf, dass Südafrika bislang zu den wichtigsten Nutznießern des Programms zählt und zentrale Liefer- und Wertschöpfungsketten innerhalb des AGOA-Raums eine bedeutende Rolle spielen.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Tau erklärte zudem, dass es zwar Stimmen in den USA gebe, die eine außerordentliche Überprüfung der <a href="https://fokus-afrika.de/g20-russland-kritisiert-us-vorgehen-gegen-suedafrika/" type="post" id="24312">südafrikanischen Teilnahme</a> forderten, seine Regierung jedoch weiterhin den Wert von AGOA betone. Zugleich signalisierte er Offenheit für ergänzende bilaterale Handelsgespräche mit den Vereinigten Staaten.</p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/agoa-usa-verlaengern-handelsprogramm-fuer-afrika-bis-ende-2026/">AGOA: USA verlängern Handelsprogramm für Afrika bis Ende 2026</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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			<media:description type="html">President Donald Trump receives an update from Secretary of State Marco Rubio on the U.S. peace plan for Gaza in the Oval Office, Friday, October 3, 2025. (Official White House Photo by Molly Riley)</media:description>
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			<media:title type="html">President_Donald_Trump_meets_with_President_of_South_Africa_Cyril_Ramaphosa_(54537593481)</media:title>
			<media:description type="html">President Donald Trump meets with President of South Africa Cyril Ramaphosa, Wednesday, May 21, 2025, in the Oval Office. (Official White House Photo by Daniel Torok)</media:description>
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		<item>
		<title>TotalEnergies und Galp informieren Namibias Präsidentin über neue Offshore-Lizenzen</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/totalenergies-und-galp-informieren-namibias-praesidentin-ueber-neue-offshore-lizenzen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Feb 2026 12:21:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Namibia]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Präsident]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vertreter von TotalEnergies und Galp Energia haben Präsidentin Netumbo Nandi-Ndaitwah am Freitag in Windhoek über eine im Dezember&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ftotalenergies-und-galp-informieren-namibias-praesidentin-ueber-neue-offshore-lizenzen%2F&amp;action_name=TotalEnergies%20und%20Galp%20informieren%20Namibias%20Pr%C3%A4sidentin%20%C3%BCber%20neue%20Offshore-Lizenzen&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Vertreter von TotalEnergies und Galp Energia haben Präsidentin Netumbo Nandi-Ndaitwah am Freitag in Windhoek über eine im Dezember vereinbarte Neuordnung von Offshore-Erdölinteressen informiert. Im <a href="https://www.namibian.com.na/petroleum-interests/">Mittelpunkt</a> standen Fortschritte und nächste Schritte bei mehreren Förder- und Explorationslizenzen vor der namibischen Küste. Beide Unternehmen bekräftigten dabei ihr langfristiges Engagement in Namibia. Die Gespräche beziehen sich auf bedeutende Entdeckungen in den Lizenzgebieten Mopane und Venus.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-gesprach-mit-der-prasidentin-in-windhoek"><span id="gespraech-mit-der-praesidentin-in-windhoek">Gespräch mit der Präsidentin in Windhoek</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das Treffen wurde von&nbsp;<strong>TotalEnergies</strong>-Vorstandsvorsitzendem Patrick Pouyanné und der Vorsitzenden von&nbsp;<strong>Galp Energia</strong>, Paula Amorim, geleitet. Beide Unternehmensvertreter erläuterten Präsidentin&nbsp;<strong>Netumbo Nandi-Ndaitwah</strong>&nbsp;den aktuellen Stand der im Dezember getroffenen Vereinbarung sowie die geplanten weiteren Schritte.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="751" height="451" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/pICTUR-OF-THE-DAY.jpg" alt="" class="wp-image-24213 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/pICTUR-OF-THE-DAY.jpg 751w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/pICTUR-OF-THE-DAY-300x180.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/pICTUR-OF-THE-DAY-380x228.jpg 380w" sizes="(max-width: 751px) 100vw, 751px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Das Treffen wurde von <strong>TotalEnergies</strong>-Vorstandsvorsitzendem Patrick Pouyanné und der Vorsitzenden von <strong>Galp Energia</strong>, Paula Amorim, geleitet. Beide Unternehmensvertreter erläuterten Präsidentin <strong>Netumbo Nandi-Ndaitwah</strong> den aktuellen Stand der im Dezember getroffenen Vereinbarung sowie die geplanten weiteren Schritte.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Angaben der beteiligten Unternehmen diente das Gespräch dazu, die strategische Ausrichtung der Offshore-Aktivitäten darzustellen und die Kooperation mit den namibischen Behörden einzuordnen. Zugleich wurde die Bedeutung der Projekte für die <a href="https://fokus-afrika.de/totalenergies-verschiebt-lng-projekt-in-mosambik-aufgrund-von-sicherheitsrisiken/">langfristige Entwicklung des Energiesektors</a> des Landes hervorgehoben.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-neue-aufteilung-der-offshore-lizenzen"><span id="neue-aufteilung-der-offshore-lizenzen">Neue Aufteilung der Offshore-Lizenzen</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Kern der Vereinbarung ist eine veränderte Rollenverteilung bei mehreren Erdöl-Explorationslizenzen. TotalEnergies übernimmt demnach die Betreiberrolle der Petroleum Exploration Licence 83. Dieses Lizenzgebiet umfasst die Mopane-Entdeckungen, die in den vergangenen Monaten internationale Aufmerksamkeit auf sich gezogen haben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Galp Energia wiederum steigt in zwei weitere Offshore-Lizenzen ein. Das Unternehmen beteiligt sich künftig an der Petroleum Exploration Licence 56 sowie an der Petroleum Exploration Licence 91. In diesen Gebieten befindet sich die Venus-Entdeckung, die als eines der bedeutendsten Offshore-Funde vor der namibischen Küste gilt.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-bedeutung-fur-namibias-energiesektor"><span id="bedeutung-fuer-namibias-energiesektor">Bedeutung für Namibias Energiesektor</span></h2>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="794" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/Netumbo_Nandi-Ndaitwah_2025-1.jpg" alt="" class="wp-image-24214 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/Netumbo_Nandi-Ndaitwah_2025-1.jpg 640w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/Netumbo_Nandi-Ndaitwah_2025-1-242x300.jpg 242w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/Netumbo_Nandi-Ndaitwah_2025-1-380x471.jpg 380w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Die Vereinbarung zwischen TotalEnergies und Galp wird als Teil der zunehmenden internationalen Aktivitäten vor Namibias Atlantikküste gesehen. Die Offshore-Exploration hat das Land in den vergangenen Jahren stärker in den Fokus globaler Energieunternehmen gerückt. Die nun vorgesehene Neuordnung der Betreiber- und Beteiligungsstrukturen soll die weitere Erkundung und mögliche Entwicklung der Felder voranbringen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Beide Unternehmen betonten im Gespräch mit der Präsidentin ihre langfristige Perspektive in Namibia und verwiesen auf die nächsten Projektphasen, die technische Bewertungen, weitere Explorationsschritte und die enge Abstimmung mit staatlichen Stellen umfassen.</p>
</div></div>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-nachste-schritte-nach-der-dezember-vereinbarung"><span id="naechste-schritte-nach-der-dezember-vereinbarung">Nächste Schritte nach der Dezember-Vereinbarung</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Nach der Unterrichtung der Präsidentin sollen die vereinbarten Maßnahmen nun schrittweise umgesetzt werden. Dazu zählen organisatorische Übergänge bei der Betreiberrolle, die Integration neuer Partner in bestehende Lizenzen sowie die Vorbereitung weiterer Arbeiten in den betroffenen Offshore-Gebieten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Gespräche in Windhoek unterstreichen die politische und wirtschaftliche Bedeutung der Offshore-Energieprojekte für Namibia und markieren einen weiteren Schritt in der Konsolidierung <a href="https://fokus-afrika.de/namibia-und-russland-vertiefen-politischen-dialog-und-wirtschaftliche-kooperation/">internationaler Partnerschaften</a> im namibischen Erdölsektor.</p>
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			<media:description type="html">PM receiving the Namibia?s highest honour ? ?Order of the Most Ancient Welwitschia Mirabilis? by the President of Namibia, Dr. Netumbo Nandi-Ndaitwah at Windhoek, in Namibia on July 09, 2025.</media:description>
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	</item>
		<item>
		<title>China: Zijin Mining übernimmt Goldminen in Mali, Côte d’Ivoire und Äthiopien</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/china-zijin-mining-uebernimmt-goldminen-in-mali-cote-divoire-und-aethiopien/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Jan 2026 19:36:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Äthiopien]]></category>
		<category><![CDATA[Côte d'Ivoire]]></category>
		<category><![CDATA[Mali]]></category>
		<category><![CDATA[4]]></category>
		<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[Regierung]]></category>
		<category><![CDATA[Rohstoffe]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der chinesische Bergbaukonzern Zijin Mining baut seine Präsenz im afrikanischen Goldsektor deutlich aus. Über seine Tochtergesellschaft Zijin Gold&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fchina-zijin-mining-uebernimmt-goldminen-in-mali-cote-divoire-und-aethiopien%2F&amp;action_name=China%3A%20Zijin%20Mining%20%C3%BCbernimmt%20Goldminen%20in%20Mali%2C%20C%C3%B4te%20d%E2%80%99Ivoire%20und%20%C3%84thiopien&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Der chinesische Bergbaukonzern Zijin Mining baut seine Präsenz im afrikanischen Goldsektor deutlich aus. Über seine Tochtergesellschaft Zijin Gold International übernimmt das Unternehmen den kanadischen Goldproduzenten Allied Gold für umgerechnet rund 3,4 Milliarden Euro. Die Transaktion umfasst mehrere Goldminen in Mali und Côte d’Ivoire sowie das Großprojekt Kurmuk in Äthiopien, das 2026 in Produktion gehen soll. Die Übernahme erfolgt in einer Phase historisch hoher Goldpreise und zunehmender geopolitischer Unsicherheiten.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-ubernahme-von-allied-gold-und-strategische-ausrichtung"><span id="uebernahme-von-allied-gold-und-strategische-ausrichtung">Übernahme von Allied Gold und strategische Ausrichtung</span></h2>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="175" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/Zijin_Mining_Logo.svg.png" alt="" class="wp-image-24071 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/Zijin_Mining_Logo.svg.png 640w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/Zijin_Mining_Logo.svg-300x82.png 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/Zijin_Mining_Logo.svg-380x104.png 380w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Zijin Mining zählt zu den weltweit größten Produzenten von Gold und Kupfer. Mit dem Erwerb von Allied Gold sichert sich der Konzern Zugang zu langfristigen Goldreserven in mehreren afrikanischen Staaten. Allied Gold ist an der Börse in Toronto sowie in New York gelistet. Zijin Gold International, die erwerbende Tochtergesellschaft, ist erst kürzlich an der Börse in Hongkong notiert worden.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Angaben des Konzerns zielt die Akquisition auf den Ausbau eines Portfolios großvolumiger, langlebiger Goldprojekte mit Erweiterungspotenzial. Der Vorstandsvorsitzende von Zijin Gold erklärte, man wolle die bestehenden Aktivitäten in Äthiopien, Mali und Côte d’Ivoire gemeinsam mit lokalen Akteuren weiterentwickeln. Die Projekte Sadiola in Mali und Kurmuk in Äthiopien bezeichnete er als Anlagen mit mehrjähriger Produktionsperspektive.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-minen-in-mali-und-cote-d-ivoire"><span id="minen-in-mali-und-cote-divoire">Minen in Mali und Côte d’Ivoire</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Zu den übernommenen Vermögenswerten zählen Minen in Produktion in Mali und Côte d’Ivoire. In der Côte d’Ivoire gehört dazu unter anderem die Mine Ity im Westen des Landes. Allied Gold ist in beiden Ländern seit mehreren Jahren aktiv. In Mali steht das Unternehmen nach eigenen Angaben unter zunehmendem Druck der neuen Militärregierung. Die Übernahme durch Zijin fällt in eine Phase, in der mehrere afrikanische Staaten ihre Bergbaupolitik überprüfen und stärker auf staatliche Beteiligungen setzen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-kurmuk-projekt-in-athiopien-im-fokus"><span id="kurmuk-projekt-in-aethiopien-im-fokus">Kurmuk-Projekt in Äthiopien im Fokus</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Besondere Aufmerksamkeit gilt dem Kurmuk-Goldprojekt im äthiopischen Bundesstaat Benishangul-Gumuz. Das Projekt gilt als eines der größten bekannten Goldvorkommen des Landes. Allied Gold hatte die Konzession schrittweise von dem ägyptischen Mischkonzern ASCOM übernommen, der enge Verbindungen zur ägyptischen Regierung unterhält. ASCOM verkaufte zwischen 2017 und 2023 seine Anteile an Allied Gold, erhielt dafür jedoch einen Teil der vereinbarten Zahlungen nur gestaffelt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Durch den Verkauf an Zijin soll ASCOM nun erheblich profitieren. Nach Angaben aus dem Umfeld des Unternehmens erhält ASCOM für die verbliebenen Aktien einen Gegenwert von rund 375 Millionen US-Dollar. Zudem ist die ägyptische National Service Projects Organization, ein staatlicher Rüstungskonzern, indirekt an den Erlösen beteiligt, da sie 20 Prozent an ASCOM hält.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-offene-fragen-zur-rolle-der-athiopischen-regierung"><span id="offene-fragen-zur-rolle-der-aethiopischen-regierung">Offene Fragen zur Rolle der äthiopischen Regierung</span></h2>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="809" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/Gold_nugget_placer_gold_1_17001285916-1024x809.jpg" alt="" class="wp-image-23289 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/Gold_nugget_placer_gold_1_17001285916-1024x809.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/Gold_nugget_placer_gold_1_17001285916-300x237.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/Gold_nugget_placer_gold_1_17001285916-768x606.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/Gold_nugget_placer_gold_1_17001285916-380x300.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/Gold_nugget_placer_gold_1_17001285916-800x632.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/Gold_nugget_placer_gold_1_17001285916-1160x916.jpg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/Gold_nugget_placer_gold_1_17001285916.jpg 1165w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Branchenbeobachter äußern Zweifel, ob die äthiopische Regierung der Transaktion in der vorliegenden Form zustimmen wird. Nach den bestehenden Vereinbarungen erhält der Staat erst ab Produktionsbeginn eine Beteiligung von sieben Prozent am Kurmuk-Projekt. Da der Verkauf vor dem Produktionsstart erfolgt, fließen der Regierung aus der Transaktion selbst keine direkten Erlöse zu. Vergleichbare Fälle aus der Vergangenheit, etwa im Zusammenhang mit dem kanadischen Unternehmen Allana Potash, werden in diesem Zusammenhang angeführt.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Allied Gold hatte ursprünglich geplant, die Goldproduktion in Kurmuk Mitte 2026 aufzunehmen. Ob der Eigentümerwechsel den Zeitplan beeinflusst, ist offen. Im August hatte Äthiopiens Ministerpräsident Abiy Ahmed das Projekt als bedeutend für die Exportambitionen des Landes hervorgehoben.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-goldpreis-und-geopolitischer-kontext"><span id="goldpreis-und-geopolitischer-kontext">Goldpreis und geopolitischer Kontext</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Übernahme fällt in eine Phase außergewöhnlich hoher Goldpreise. Der Preis für eine Feinunze Gold überschritt zuletzt erstmals die Marke von 5.000 US-Dollar. Marktbeobachter führen dies auf geopolitische Spannungen, wirtschaftliche Unsicherheiten und eine verstärkte Nachfrage nach sicheren Anlagen zurück. In diesem Umfeld intensivieren große Rohstoffkonzerne ihre Investitionen in Förderprojekte, insbesondere in rohstoffreichen Regionen Afrikas.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-reaktionen-und-debatten-in-den-betroffenen-landern"><span id="reaktionen-und-debatten-in-den-betroffenen-laendern">Reaktionen und Debatten in den betroffenen Ländern</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">In den <a href="https://fokus-afrika.de/burkina-faso-gold-und-weitere-vier-produkte-tragen-die-exporte/">betroffenen afrikanischen Staaten</a> wird die Transaktion unterschiedlich bewertet. Regierungen sehen in den Investitionen Chancen für Einnahmen und Beschäftigung. Gleichzeitig äußern Gewerkschaften und zivilgesellschaftliche Organisationen Sorgen über Arbeitsbedingungen, Umweltfolgen und eine wachsende Abhängigkeit von ausländischen Investoren. In Côte d’Ivoire warnen Umweltverbände vor Entwaldung und Gewässerverschmutzung, während in Mali Befürchtungen über zusätzlichen Druck auf Beschäftigte geäußert werden.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Deutsche Wirtschaftsdelegation besucht Dakhla: Premiere in den deutsch-marokkanischen Wirtschaftsbeziehungen</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/deutsche-wirtschaftsdelegation-besucht-dakhla-premiere-in-den-deutsch-marokkanischen-wirtschaftsbeziehungen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Jan 2026 20:38:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Marokko]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Investitionen]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vom 20. bis 23. Januar 2026 hat eine hochrangige Delegation deutscher Unternehmensvertreter Marokko besucht, darunter auch die Stadt&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fdeutsche-wirtschaftsdelegation-besucht-dakhla-premiere-in-den-deutsch-marokkanischen-wirtschaftsbeziehungen%2F&amp;action_name=Deutsche%20Wirtschaftsdelegation%20besucht%20Dakhla%3A%20Premiere%20in%20den%20deutsch-marokkanischen%20Wirtschaftsbeziehungen&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/deutsche-wirtschaftsdelegation-besucht-dakhla-premiere-in-den-deutsch-marokkanischen-wirtschaftsbeziehungen/">Deutsche Wirtschaftsdelegation besucht Dakhla: Premiere in den deutsch-marokkanischen Wirtschaftsbeziehungen</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Vom 20. bis 23. Januar 2026 hat eine hochrangige Delegation deutscher Unternehmensvertreter Marokko besucht, darunter auch die Stadt Dakhla in den südlichen Provinzen des Landes. Organisiert wurde die Wirtschaftsmission vom <strong>Bundesverband mittelständische Wirtschaft</strong> (BVMW), der nach eigenen Angaben rund 3,3 Millionen kleine und mittlere Unternehmen in Deutschland vertritt. Es handelt sich um die erste vom BVMW initiierte Wirtschaftsmission in den marokkanischen Süden.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-fokus-auf-investitions-logistik-und-energiepotenziale"><span id="fokus-auf-investitions-logistik-und-energiepotenziale">Fokus auf Investitions-, Logistik- und Energiepotenziale</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Delegation absolvierte in Dakhla mehrere <a href="https://fokus-afrika.de/afrikanische-akademie-fuer-gesundheitswissenschaften-in-dakhla/">Vor-Ort-Besuche</a>, darunter den Hafen von Dakhla sowie ausgewählte Industrie- und Infrastrukturstandorte. Ziel war es, die wirtschaftlichen, logistischen und energiebezogenen Potenziale der Region zu analysieren. Die Mission erfolgte mit Unterstützung des marokkanischen Ministeriums für Investitionen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">An der Reise nahmen Vertreter mehrerer international tätiger Industrie- und Technologieunternehmen teil, darunter&nbsp;<strong>Thyssenkrupp Uhde</strong>,&nbsp;<strong>Europipe GmbH</strong>,&nbsp;<strong>WILO</strong>,&nbsp;<strong>Xlinks Energy</strong>,&nbsp;<strong>Maximator GmbH</strong>,&nbsp;<strong>Boreal Light GmbH</strong>,&nbsp;<strong>Ryll Lab GmbH</strong>&nbsp;sowie&nbsp;<strong>Sonnenkonzept</strong>. Der Schwerpunkt der Gespräche lag auf Energieinfrastruktur, Wasserwirtschaft, erneuerbaren Energien, Wasserstofftechnologien und industriellen Exportplattformen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-gesprache-mit-marokkanischen-institutionen-in-rabat"><span id="gespraeche-mit-marokkanischen-institutionen-in-rabat">Gespräche mit marokkanischen Institutionen in Rabat</span></h2>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="696" height="380" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/Marruecos-Dakhla-el-futuro-centro-economico-de-africa.jpg" alt="" class="wp-image-24016 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/Marruecos-Dakhla-el-futuro-centro-economico-de-africa.jpg 696w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/Marruecos-Dakhla-el-futuro-centro-economico-de-africa-300x164.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/Marruecos-Dakhla-el-futuro-centro-economico-de-africa-380x207.jpg 380w" sizes="(max-width: 696px) 100vw, 696px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Begleitet wurde die Delegation bei institutionellen Terminen in Rabat von <strong>Rabii El Bacha</strong>, Energie- und Klimakoordinator des BVMW. In diesem Rahmen fanden Treffen mit zentralen staatlichen Akteuren statt, darunter das <strong>Nationales Amt für Kohlenwasserstoffe und Bergbau</strong> (ONHYM) sowie das marokkanische Investitionsministerium und weitere für Energie- und Industriepolitik zuständige Stellen.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Nach <a href="https://fr.le360.ma/economie/une-delegation-de-hauts-dirigeants-dentreprises-allemandes-en-visite-a-dakhla_L5NYAG3OF5BK3OG4SJ73DLOQLA/">Angaben</a> von El Bacha markiert die Mission einen <a href="https://fokus-afrika.de/deutsch-marokkanische-wirtschaftsbeziehungen-sechs-trends-die-den-kurs-bestimmen/" type="post" id="22214">neuen Abschnitt in den wirtschaftlichen Beziehungen beider Länder</a>. Er verwies auf die strategische Bedeutung solcher Initiativen und auf die Rolle gesetzlicher und regulatorischer Reformen im Energiesektor. Bezug nahm er dabei auf frühere politische Leitlinien, die auf eine Modernisierung und Öffnung des Energiemarktes abzielen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-einbettung-in-den-bilateralen-rahmen"><span id="einbettung-in-den-bilateralen-rahmen">Einbettung in den bilateralen Rahmen</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Aktivitäten des BVMW stehen im Kontext der deutsch-marokkanischen&nbsp;<strong>Gemeinsame Erklärung Marokko–Deutschland</strong>&nbsp;vom 25. August 2022. Darin bekräftigten beide Regierungen ihre Absicht, die wirtschaftliche und handelspolitische Zusammenarbeit weiter auszubauen und private Investitionen zu fördern. Die Eröffnung eines BVMW-Büros in Rabat wird von Verbandsvertretern als institutioneller Schritt zur Vertiefung dieser Kooperation eingeordnet.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fdeutsche-wirtschaftsdelegation-besucht-dakhla-premiere-in-den-deutsch-marokkanischen-wirtschaftsbeziehungen%2F&amp;action_name=Deutsche%20Wirtschaftsdelegation%20besucht%20Dakhla%3A%20Premiere%20in%20den%20deutsch-marokkanischen%20Wirtschaftsbeziehungen&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /><p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
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		<title>Simbabwe prüft Kernenergie als Baustein der Industrialisierung</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/simbabwe-prueft-kernenergie-als-baustein-der-industrialisierung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 24 Jan 2026 23:39:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Simbabwe]]></category>
		<category><![CDATA[2]]></category>
		<category><![CDATA[Außenminister]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Industrie]]></category>
		<category><![CDATA[WEF]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Simbabwe erwägt den Einstieg in die Kernenergie, um chronische Stromengpässe zu überwinden und industrielle Entwicklung voranzutreiben. Außen- und&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fsimbabwe-prueft-kernenergie-als-baustein-der-industrialisierung%2F&amp;action_name=Simbabwe%20pr%C3%BCft%20Kernenergie%20als%20Baustein%20der%20Industrialisierung&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Simbabwe erwägt den Einstieg in die Kernenergie, um chronische Stromengpässe zu überwinden und industrielle Entwicklung voranzutreiben. Außen- und Handelsminister Amon Murwira stellte die Überlegungen auf dem Jahrestreffen des Weltwirtschaftsforums 2026 in Davos vor. Im Mittelpunkt stehen die Suche nach verlässlicher Grundlast, die Abhängigkeit von wetteranfälliger Wasserkraft und neue Technologien wie kleine modulare Reaktoren.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-energieknappheit-als-strukturelles-entwicklungshemmnis"><span id="energieknappheit-als-strukturelles-entwicklungshemmnis">Energieknappheit als strukturelles Entwicklungshemmnis</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Auf einem hochrangigen Panel mit dem Titel „Nuclear Energy and the Future of an Industrialised Africa“ machte Murwira deutlich, dass Afrikas Industrialisierungsziele ohne belastbare Energieversorgung nicht erreichbar seien. Große Teile des südlichen Afrikas, darunter Simbabwe und Sambia, sind historisch stark von Wasserkraft abhängig. Wiederkehrende Dürreperioden haben in den vergangenen Jahren jedoch zu erheblichen Produktionsausfällen geführt und die Grenzen dieser Energiequelle offengelegt.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/55053675144_2c2a8a4c7b_k-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-23926 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/55053675144_2c2a8a4c7b_k-1024x683.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/55053675144_2c2a8a4c7b_k-300x200.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/55053675144_2c2a8a4c7b_k-768x512.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/55053675144_2c2a8a4c7b_k-1536x1024.jpg 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/55053675144_2c2a8a4c7b_k-380x253.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/55053675144_2c2a8a4c7b_k-800x533.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/55053675144_2c2a8a4c7b_k-1160x773.jpg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/55053675144_2c2a8a4c7b_k.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Nach Darstellung des Ministers hat sich die Stromknappheit zu einem zentralen Engpass für wirtschaftliches Wachstum entwickelt. Industrie, Bergbau und verarbeitendes Gewerbe seien auf kontinuierliche Energiezufuhr angewiesen, die mit stark schwankender Wasserkrafterzeugung nicht gewährleistet werden könne.</p>
</div></div>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-wandel-der-haltung-gegenuber-kernenergie-in-afrika"><span id="wandel-der-haltung-gegenueber-kernenergie-in-afrika">Wandel der Haltung gegenüber Kernenergie in Afrika</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Murwira verwies darauf, dass sich die Wahrnehmung der Kernenergie auf dem afrikanischen Kontinent verändere. Sie werde zunehmend als sauberer und verlässlicher Bestandteil eines diversifizierten Energiemixes betrachtet. Als Beispiele nannte er laufende oder geplante Kernenergieprojekte in <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/nordafrika/agypten/" type="category" id="23">Ägypten</a> und <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/sudliches-afrika/sudafrika/" type="category" id="63">Südafrika</a> sowie vorbereitende Arbeiten in weiteren afrikanischen Staaten.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="576" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/G_Pb4fCWAAAublG-1024x576.jpg" alt="" class="wp-image-23925 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/G_Pb4fCWAAAublG-1024x576.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/G_Pb4fCWAAAublG-300x169.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/G_Pb4fCWAAAublG-768x432.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/G_Pb4fCWAAAublG-380x214.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/G_Pb4fCWAAAublG-800x450.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/G_Pb4fCWAAAublG-1160x653.jpg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/G_Pb4fCWAAAublG.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Ein strategischer Faktor sei zudem Afrikas umfangreicher Bestand an Uranvorkommen. Diese Ressource könne langfristig eine Rolle bei der Energieplanung spielen, sofern entsprechende regulatorische und technische Voraussetzungen geschaffen würden.</p>
</div></div>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-keine-schnelle-losung-sondern-langfristiges-projekt"><span id="keine-schnelle-loesung-sondern-langfristiges-projekt">Keine schnelle Lösung, sondern langfristiges Projekt</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Gleichzeitig betonte Murwira, dass Kernenergie weder kurzfristig noch ohne erhebliche Vorleistungen verfügbar sei. Er nannte Investitionen in Humankapital, stabile Regulierungsrahmen, Netzinfrastruktur und langfristige Lösungen für die Entsorgung radioaktiver Abfälle als zwingende Voraussetzungen. Ohne diese Grundlagen sei der Einstieg in die Kernenergie nicht realistisch.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Besondere Aufmerksamkeit widmete Murwira neuen Reaktortechnologien. Kleine modulare Reaktoren, sogenannte Small Modular Reactors, gelten als potenziell besser geeignet für afrikanische Volkswirtschaften. Sie versprechen geringere Anfangsinvestitionen, höhere Skalierbarkeit und flexiblere Einsatzmöglichkeiten im Vergleich zu klassischen Großreaktoren.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-einordnung-in-zimbabwes-aktuelle-energiepolitik"><span id="einordnung-in-zimbabwes-aktuelle-energiepolitik">Einordnung in Zimbabwes aktuelle Energiepolitik</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Aussagen in Davos fügen sich in jüngere öffentliche Erklärungen der Regierung ein, wonach Kernenergie als Teil einer breiter angelegten Strategie zur Bewältigung anhaltender Stromausfälle geprüft wird. Ziel ist es, die Energieversorgung langfristig zu stabilisieren und damit Voraussetzungen für industrielle Wertschöpfung zu schaffen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Konkrete Zeitpläne oder Investitionsentscheidungen wurden bislang nicht genannt. Auch Fragen der Finanzierung und internationaler Partnerschaften bleiben offen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-skepsis-vor-dem-hintergrund-fruherer-energieinitiativen"><span id="skepsis-vor-dem-hintergrund-frueherer-energieinitiativen">Skepsis vor dem Hintergrund früherer Energieinitiativen</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Murwiras Vorstoß trifft jedoch auf ein gemischtes Echo. Kritiker verweisen auf eine Reihe ambitionierter Energieprojekte der vergangenen Jahre, die über Ankündigungen oder Pilotphasen nicht hinausgekommen sind. In den späten 2010er- und frühen 2020er-Jahren unterstützte Murwira in seiner damaligen Funktion als Wissenschafts- und Hochschulminister Forschungsprogramme zur Herstellung von Diesel aus heimischen Ressourcen. Dazu zählten staatlich geförderte Projekte zur Kohleverflüssigung unter Nutzung der Kohlevorkommen in Hwange.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="604" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/IMG_3691-1-1024x604.jpeg" alt="" class="wp-image-23927 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/IMG_3691-1-1024x604.jpeg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/IMG_3691-1-300x177.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/IMG_3691-1-768x453.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/IMG_3691-1-1536x906.jpeg 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/IMG_3691-1-380x224.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/IMG_3691-1-800x472.jpeg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/IMG_3691-1-1160x684.jpeg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/IMG_3691-1.jpeg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Diese Initiativen wurden als innovationsgetrieben und wissenschaftlich fundiert dargestellt, erreichten jedoch keine dauerhafte kommerzielle Produktion. Ähnlich verlief der Versuch, die in den 2000er-Jahren errichtete, aber nie wirtschaftlich betriebene Jatropha-Biodieselanlage in Mt Hampden wiederzubeleben.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Hinzu kommt das bis heute symbolträchtige Ereignis aus dem Jahr 2007, als unter einer früheren Regierung behauptet wurde, nahe Chinhoyi trete raffinierter Diesel aus Gestein aus. Der Vorfall entpuppte sich später als Täuschung. Murwira war daran nicht beteiligt, doch der Fall gilt weiterhin als Mahnung, wie Energieknappheit wissenschaftliche Standards untergraben kann.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-forderungen-nach-transparenz-und-internationaler-einbindung"><span id="forderungen-nach-transparenz-und-internationaler-einbindung">Forderungen nach Transparenz und internationaler Einbindung</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Vor diesem Hintergrund fordern Kritiker bei der Diskussion über Kernenergie höchste Vorsicht, unabhängige Machbarkeitsstudien und transparente Kosten-Nutzen-Analysen. Kernenergie gilt als besonders kapitalintensiv und technisch komplex, weshalb Fehlentscheidungen erhebliche langfristige Folgen haben könnten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Befürworter der aktuellen Überlegungen betonen hingegen, dass sich die Situation grundlegend von früheren Experimenten unterscheide. Heute stünden international regulierte Technologien, etablierte Sicherheitsstandards und potenzielle globale Partnerschaften zur Verfügung. Dies könne einen qualitativ neuen Ansatz darstellen, sofern Zimbabwe diesen Weg konsequent und nachvollziehbar beschreitet.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Ethiopian Airlines bestellt neun Boeing 787-9</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/ethiopian-airlines-bestellt-neun-boeing-787-9/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Jan 2026 17:02:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Äthiopien]]></category>
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		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Ethiopian Airlines hat den Kauf von neun zusätzlichen Langstreckenflugzeugen des Typs Boeing 787-9 Dreamliner bestätigt. Die Auslieferungen sind für&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fethiopian-airlines-bestellt-neun-boeing-787-9%2F&amp;action_name=Ethiopian%20Airlines%20bestellt%20neun%20Boeing%20787-9&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die <strong>Ethiopian Airlines</strong> hat den Kauf von neun zusätzlichen Langstreckenflugzeugen des Typs Boeing 787-9 Dreamliner bestätigt. Die Auslieferungen sind für den Zeitraum zwischen 2031 und 2033 vorgesehen. Mit der Bestellung verfolgt die Fluggesellschaft das Ziel, ihr internationales Streckennetz weiter auszubauen und die globale Anbindung Afrikas zu stärken. Die Angaben gehen aus einer <a href="https://t.co/zeyzu2V7Zt">Mitteilung</a> des Unternehmens vom 20. Januar 2026 hervor.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-flottenausbau-mit-fokus-auf-langstrecke-und-effizienz"><span id="flottenausbau-mit-fokus-auf-langstrecke-und-effizienz">Flottenausbau mit Fokus auf Langstrecke und Effizienz</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Unternehmensangaben ergänzt die Bestellung von neun Boeing 787-9 eine bereits bestehende Vereinbarung über elf Boeing 737 MAX, die Ethiopian Airlines im Rahmen der Dubai Airshow angekündigt hatte. Beide Aufträge wurden demnach im Dezember 2025 finalisiert und erhöhen das Orderbuch der Airline um insgesamt 20 neue Boeing-Flugzeuge.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Boeing 787-9 gilt als besonders treibstoffeffizientes Langstreckenflugzeug und ist für interkontinentale Verbindungen ausgelegt. Ethiopian Airlines setzt diesen Flugzeugtyp bereits auf Strecken von Addis Abeba nach Europa, Asien und Nordamerika sowie auf ausgewählten innerafrikanischen Routen ein. Mit der neuen Bestellung steigt die Zahl der fest bestellten Boeing 787-9 auf insgesamt 20 Maschinen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-strategische-einordnung-durch-das-management"><span id="strategische-einordnung-durch-das-management">Strategische Einordnung durch das Management</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Vorstandsvorsitzende der Ethiopian Airlines Group, Mesfin Tasew, erklärte, die Bestellung unterstreiche das langfristige Engagement des Unternehmens für eine moderne und nachhaltige Flottenstrategie. Ziel sei es, die bestehende Flotte weiter zu erneuern und gleichzeitig den Kundenservice zu stärken. Die Airline werde auch künftig in neue Flugzeuge und Technologien investieren, um ihre strategische Vision einer nachhaltigen Luftfahrt umzusetzen.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="576" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/ET-ASK_-_Ras_Dashen_-_Ethiopian_Airlines_-_Boeing_777-360ER_-_MSN_44550_-_VGHS-1024x576.jpg" alt="" class="wp-image-23794 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/ET-ASK_-_Ras_Dashen_-_Ethiopian_Airlines_-_Boeing_777-360ER_-_MSN_44550_-_VGHS-1024x576.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/ET-ASK_-_Ras_Dashen_-_Ethiopian_Airlines_-_Boeing_777-360ER_-_MSN_44550_-_VGHS-300x169.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/ET-ASK_-_Ras_Dashen_-_Ethiopian_Airlines_-_Boeing_777-360ER_-_MSN_44550_-_VGHS-768x432.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/ET-ASK_-_Ras_Dashen_-_Ethiopian_Airlines_-_Boeing_777-360ER_-_MSN_44550_-_VGHS-1536x864.jpg 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/ET-ASK_-_Ras_Dashen_-_Ethiopian_Airlines_-_Boeing_777-360ER_-_MSN_44550_-_VGHS-2048x1152.jpg 2048w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/ET-ASK_-_Ras_Dashen_-_Ethiopian_Airlines_-_Boeing_777-360ER_-_MSN_44550_-_VGHS-380x214.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/ET-ASK_-_Ras_Dashen_-_Ethiopian_Airlines_-_Boeing_777-360ER_-_MSN_44550_-_VGHS-800x450.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/ET-ASK_-_Ras_Dashen_-_Ethiopian_Airlines_-_Boeing_777-360ER_-_MSN_44550_-_VGHS-1160x653.jpg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/ET-ASK_-_Ras_Dashen_-_Ethiopian_Airlines_-_Boeing_777-360ER_-_MSN_44550_-_VGHS-scaled.jpg 2560w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Die Entscheidung fügt sich in eine breiter angelegte Expansionsstrategie ein, mit der Ethiopian Airlines ihre Rolle als internationales Drehkreuz ausbauen will. Addis Abeba fungiert dabei als zentraler Hub für den interkontinentalen und innerafrikanischen Verkehr.</p>
</div></div>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-boeing-sieht-langfristige-partnerschaft"><span id="boeing-sieht-langfristige-partnerschaft">Boeing sieht langfristige Partnerschaft</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Auch auf Seiten des Herstellers wird der Auftrag strategisch eingeordnet. Anbessie Yitbarek, Vizepräsident für kommerziellen Vertrieb und Marketing für Afrika bei&nbsp;<strong>Boeing</strong>, bezeichnete die Dreamliner-Familie als „Gamechanger“ für den globalen Luftverkehr. Boeing wolle Ethiopian Airlines weiterhin dabei unterstützen, Afrika stärker mit dem internationalen Luftverkehr zu vernetzen und moderne, effiziente Flugzeuge bereitzustellen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-weitere-bestellungen-und-optionen"><span id="weitere-bestellungen-und-optionen">Weitere Bestellungen und Optionen</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Neben den nun bestätigten 787-9-Maschinen verfügt Ethiopian Airlines über weitere feste Bestellungen, Optionen und Kaufrechte für Flugzeuge der Typen Boeing 737 MAX und Boeing 777X. Damit zählt die Fluggesellschaft zu den größten Boeing-Kunden auf dem afrikanischen Kontinent.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ethiopian Airlines betreibt bereits heute die größte Dreamliner-Flotte Afrikas mit Varianten der Typen 787-8 und 787-9. Die neuen Flugzeuge sollen zusätzliche Flexibilität bei der Routenplanung ermöglichen und das Angebot auf stark nachgefragten internationalen Strecken erweitern.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-infrastrukturprojekte-und-langfristige-wachstumsplane"><span id="infrastrukturprojekte-und-langfristige-wachstumsplaene">Infrastrukturprojekte und langfristige Wachstumspläne</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Parallel zum Flottenausbau treibt die Airline umfangreiche Infrastrukturprojekte voran. Dazu zählt der Bau der Bishoftu International Mega Airport City, die als langfristiges Schlüsselprojekt zur Modernisierung und Kapazitätserweiterung des äthiopischen Luftverkehrs gilt. Mit dem Projekt will Ethiopian Airlines ihre Position im globalen Luftverkehr weiter festigen und zusätzliche Wachstumsperspektiven schaffen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-pan-afrikanische-strategie-und-internationale-vernetzung"><span id="pan-afrikanische-strategie-und-internationale-vernetzung">Pan-afrikanische Strategie und internationale Vernetzung</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ethiopian Airlines verfolgt zudem eine dezidiert pan-afrikanische Expansionsstrategie. Neben dem Hub in Addis Abeba betreibt die Gruppe Beteiligungen und Partnerschaften in mehreren afrikanischen Ländern, darunter Lomé in <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/westafrika/togo/" type="category" id="80">Togo</a> mit ASKY Airlines, Lilongwe in <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/ostafrika/malawi/" type="category" id="37">Malawi</a> mit Malawi Airlines, Lusaka in <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/ostafrika/sambia/" type="category" id="46">Sambia</a> mit Zambia Airways sowie Kinshasa in der <a href="https://fokus-afrika.de/air-congo-hebt-ab-neue-nationale-fluggesellschaft-der-dr-kongo-in-partnerschaft-mit-ethiopian-airlines-gestartet/" type="post" id="13127">Demokratischen Republik Kongo mit Air Congo</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit Blick auf ihre langfristige Strategie „Vision 2035“ strebt Ethiopian Airlines an, zu den 20 wettbewerbsfähigsten und führenden Luftfahrtgruppen weltweit zu gehören. Die jüngste Bestellung der Boeing 787-9 ist ein weiterer Baustein auf diesem Weg, wie das Unternehmen mitteilt.&nbsp;</p>
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		<title>Benin nimmt Erdölförderung nach 27 Jahren wieder auf</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/benin-nimmt-erdoelfoerderung-nach-27-jahren-wieder-auf/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 18 Jan 2026 14:49:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Benin]]></category>
		<category><![CDATA[4]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Produktion]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Benin steht vor der Wiederaufnahme seiner Erdölproduktion. Das Offshore-Feld Sèmè, das seit 1998 stillgelegt war, soll Ende Januar&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fbenin-nimmt-erdoelfoerderung-nach-27-jahren-wieder-auf%2F&amp;action_name=Benin%20nimmt%20Erd%C3%B6lf%C3%B6rderung%20nach%2027%20Jahren%20wieder%20auf&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
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<p class="wp-block-paragraph">Benin steht vor der Wiederaufnahme seiner Erdölproduktion. Das Offshore-Feld Sèmè, das seit 1998 stillgelegt war, soll Ende Januar 2026 erneut in Betrieb gehen. Betreiber des Projekts ist Akrake Petroleum Benin S.A. Die Rückkehr zur Förderung markiert für das westafrikanische Land einen wirtschafts- und energiepolitisch relevanten Schritt nach fast drei Jahrzehnten Unterbrechung.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-wiederinbetriebnahme-des-offshore-feldes-seme"><span id="wiederinbetriebnahme-des-offshore-feldes-seme">Wiederinbetriebnahme des Offshore-Feldes Sèmè</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das Erdölfeld Sèmè liegt vor der südöstlichen Küste Benins und war bereits in den 1980er- und 1990er-Jahren in Betrieb. Die Förderung wurde 1998 eingestellt, vor allem infolge niedriger Weltmarktpreise für Rohöl. Nun soll die Produktion nach Angaben des Betreibers bis Ende Januar 2026 anlaufen. Ursprünglich war der Neustart bereits für Ende 2025 vorgesehen, technische Verzögerungen führten jedoch zu einer Verschiebung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach aktuellem Stand wird eine anfängliche Fördermenge von rund 15.000 Barrel Rohöl pro Tag erwartet.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-betreiberstruktur-und-beteiligungen"><span id="betreiberstruktur-und-beteiligungen">Betreiberstruktur und Beteiligungen</span></h2>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="512" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/Citerne_JNP_dimport_de_carburant_a_la_station_JNP-1024x512.jpg" alt="" class="wp-image-23679 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/Citerne_JNP_dimport_de_carburant_a_la_station_JNP-1024x512.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/Citerne_JNP_dimport_de_carburant_a_la_station_JNP-300x150.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/Citerne_JNP_dimport_de_carburant_a_la_station_JNP-768x384.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/Citerne_JNP_dimport_de_carburant_a_la_station_JNP-380x190.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/Citerne_JNP_dimport_de_carburant_a_la_station_JNP-800x400.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/Citerne_JNP_dimport_de_carburant_a_la_station_JNP-1160x580.jpg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/Citerne_JNP_dimport_de_carburant_a_la_station_JNP.jpg 1280w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Operativer Betreiber ist <strong>Akrake Petroleum Benin S.A.</strong>, eine Tochtergesellschaft des in Singapur ansässigen Konzerns <strong>Rex International</strong>. Akrake Petroleum hält 76 Prozent der Anteile am Projekt. Der beninische Staat ist mit 15 Prozent beteiligt, während die lokale Firma <strong>Octogone Trading</strong> neun Prozent der Anteile besitzt.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Struktur kombiniert staatliche Beteiligung mit internationalem Betreiber-Know-how und lokaler Einbindung.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-technische-vorbereitungen-und-infrastruktur"><span id="technische-vorbereitungen-und-infrastruktur">Technische Vorbereitungen und Infrastruktur</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Für die Wiederaufnahme der Förderung wurden zentrale Offshore-Infrastrukturen installiert. Dazu zählen eine mobile Produktionseinheit auf See sowie ein schwimmendes Lager- und Verladeterminal. Der Fokus der laufenden Arbeiten liegt auf der Fertigstellung des Produktionsbohrlochs AK-2H. Parallel dazu wird ein weiterer Explorationsbrunnen gebohrt, um das Potenzial tieferliegender Lagerstätten zu bewerten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Maßnahmen sollen eine stabile Förderung ermöglichen und zugleich zusätzliche Reserven erschließen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-historischer-hintergrund-des-feldes"><span id="historischer-hintergrund-des-feldes">Historischer Hintergrund des Feldes</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das Erdölfeld Sèmè wurde Ende der 1960er-Jahre entdeckt, zunächst durch Union Oil. Die Entwicklung des Feldes erfolgte in den 1970er-Jahren unter der norwegischen Saga Petroleum. Zwischen 1982 und 1998 wurden insgesamt rund 22 Millionen Barrel Rohöl gefördert. Der Betrieb endete im Zuge ungünstiger Marktbedingungen und technischer Rahmenbedingungen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-wirtschaftliche-und-energiepolitische-bedeutung"><span id="wirtschaftliche-und-energiepolitische-bedeutung">Wirtschaftliche und energiepolitische Bedeutung</span></h2>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/Transport_dans_le_plateau_du_Benin_13-768x1024.jpg" alt="" class="wp-image-23678 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/Transport_dans_le_plateau_du_Benin_13-768x1024.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/Transport_dans_le_plateau_du_Benin_13-225x300.jpg 225w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/Transport_dans_le_plateau_du_Benin_13-380x507.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/Transport_dans_le_plateau_du_Benin_13-800x1067.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/Transport_dans_le_plateau_du_Benin_13.jpg 960w" sizes="(max-width: 768px) 100vw, 768px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Mit der Wiederaufnahme der Förderung kehrt Benin nach 27 Jahren in den Kreis der Erdöl produzierenden Staaten zurück. Die Regierung verfolgt damit das Ziel, die staatlichen Einnahmequellen zu diversifizieren und den Energiesektor zu stärken. Die Förderung aus Sèmè soll einen Beitrag zu den öffentlichen Finanzen leisten und zugleich ausländische Investitionen im Energiesektor begünstigen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Regional positioniert sich Benin damit neu im westafrikanischen Energiemarkt, insbesondere im Umfeld etablierter Produzenten wie <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/westafrika/nigeria/">Nigeria</a> und <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/westafrika/ghana/">Ghana</a>.</p>
</div></div>
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	</item>
		<item>
		<title>US- Botschaft stärkt „Made in Eswatini“</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/us-botschaft-staerkt-made-in-eswatini/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Jan 2026 18:01:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Eswatini]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[Botschaft]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://fokus-afrika.de/?p=23497</guid>

					<description><![CDATA[<p>In Eswatini nimmt eine Initiative zur Förderung lokaler Produktion und jugendlicher Unternehmertätigkeit konkrete Formen an. Mit der Unterzeichnung&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fus-botschaft-staerkt-made-in-eswatini%2F&amp;action_name=US-%20Botschaft%20st%C3%A4rkt%20%E2%80%9EMade%20in%20Eswatini%E2%80%9C&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/us-botschaft-staerkt-made-in-eswatini/">US- Botschaft stärkt „Made in Eswatini“</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">In Eswatini nimmt eine Initiative zur Förderung lokaler Produktion und jugendlicher Unternehmertätigkeit konkrete Formen an. Mit der Unterzeichnung eines Memorandum of Understanding zwischen der Organisation A Peculiar People, der Youth Chamber of Commerce and Industry Eswatini, der Stadt Mbabane und der US-Botschaft wurde am 12. Januar in Mbabane der institutionelle Rahmen für den Ausbau der „Made in Eswatini“-Initiative geschaffen. Im Mittelpunkt stehen die Stärkung lokaler Wertschöpfung, der Marktzugang für junge Unternehmen sowie die landesweite Einführung eines Herkunftszeichens für in Eswatini produzierte Waren.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-partnerschaft-zur-forderung-lokaler-wirtschaftskreislaufe"><span id="partnerschaft-zur-foerderung-lokaler-wirtschaftskreislaeufe">Partnerschaft zur Förderung lokaler Wirtschaftskreisläufe</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Vereinbarung vereint staatliche, zivilgesellschaftliche und internationale Akteure mit dem Ziel, lokale Produktion systematisch zu unterstützen. A Peculiar People, eine in Eswatini aktive Plattform zur Förderung kreativer und wirtschaftlicher Initiativen, arbeitet künftig enger mit der Youth Chamber of Commerce and Industry Eswatini zusammen. Ergänzt wird die Partnerschaft durch die Stadtverwaltung von Mbabane sowie die Botschaft der Vereinigten Staaten in Eswatini.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ziel der Kooperation ist es, junge Unternehmerinnen und Unternehmer gezielt zu fördern, ihre Produkte sichtbarer zu machen und ihnen den Zugang zu nationalen und perspektivisch auch regionalen Märkten zu erleichtern. Die Initiative reagiert damit auf strukturelle Herausforderungen der eswatinischen Wirtschaft, die stark von Importen geprägt ist, obwohl zahlreiche Produkte auch im Inland hergestellt werden könnten.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-einfuhrung-des-made-in-eswatini-herkunftszeichens"><span id="einfuehrung-des-made-in-eswatini-herkunftszeichens">Einführung des „Made in Eswatini“-Herkunftszeichens</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ein zentrales Element der Initiative ist das neu eingeführte „Made in Eswatini Mark of Origin Licensing Programme“. Dieses Herkunftszeichen soll es Verbraucherinnen und Verbrauchern ermöglichen, lokal produzierte Waren eindeutig zu identifizieren. Gleichzeitig bietet es Unternehmen einen rechtlich geschützten Rahmen, um ihre Produkte als in Eswatini hergestellt auszuweisen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Angaben der Organisatoren ist das Herkunftszeichen inzwischen als Marke registriert worden. Die Zertifizierung erfolgte durch das Ministerium für Handel, Industrie und Gewerbe. Lokale Unternehmen werden ermutigt, ihre geistigen Eigentumsrechte zu schützen und das Zeichen aktiv zu nutzen, um Vertrauen bei Konsumenten aufzubauen und ihre Marktposition zu stärken.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-breite-resonanz-aus-der-lokalen-wirtschaft"><span id="breite-resonanz-aus-der-lokalen-wirtschaft">Breite Resonanz aus der lokalen Wirtschaft</span></h2>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="666" height="375" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/Screenshot-2026-01-12-161128-666x375-1.jpg" alt="" class="wp-image-23501 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/Screenshot-2026-01-12-161128-666x375-1.jpg 666w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/Screenshot-2026-01-12-161128-666x375-1-300x169.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/Screenshot-2026-01-12-161128-666x375-1-380x214.jpg 380w" sizes="(max-width: 666px) 100vw, 666px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Bereits im Vorfeld der diesjährigen „Made in Eswatini“-Messe haben nach Angaben von Melusi „Zox“ Dlamini von A Peculiar People mehr als 220 lokale Marken ihr Interesse an einer Teilnahme bekundet. Diese Zahl wird als Hinweis auf eine wachsende Dynamik innerhalb der lokalen Wirtschaft gewertet.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Dlamini betonte bei der Unterzeichnung des Abkommens, dass die Initiative nicht nur symbolischen Charakter habe. Vielmehr seien bereits konkrete Partnerschaften mit jugendgeführten Unternehmen geschlossen worden, um die Umsetzung des Programms zu unterstützen und seine Reichweite zu vergrößern. Ziel sei es, die Initiative von einzelnen Veranstaltungen zu lösen und als dauerhafte Plattform zu etablieren.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-einbindung-junger-technologieorientierter-unternehmen"><span id="einbindung-junger-technologieorientierter-unternehmen">Einbindung junger, technologieorientierter Unternehmen</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Im Rahmen der Initiative werden gezielt junge Unternehmen eingebunden, darunter auch technologieorientierte Anbieter. Ein Beispiel ist das Unternehmen Simplified Systems, das digitale Dienstleistungen wie Front-Desk-Lösungen, Hardwarewartung, System-Upgrades sowie ein kartenbasiertes Bonus- und Belohnungssystem anbietet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Durch solche Kooperationen sollen junge Produzenten an nationale Plattformen angebunden werden. Die erhöhte Sichtbarkeit ihrer Produkte und Dienstleistungen soll den Marktzugang erleichtern und neue wirtschaftliche Perspektiven eröffnen. Gleichzeitig verfolgt die Initiative das Ziel, fragmentierte Unternehmerlandschaften zusammenzuführen und den Austausch zwischen unterschiedlichen Generationen von Wirtschaftstreibenden zu fördern.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-politische-unterstutzung-und-gesellschaftliche-dimension"><span id="politische-unterstuetzung-und-gesellschaftliche-dimension">Politische Unterstützung und gesellschaftliche Dimension</span></h2>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="750" height="375" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/WhatsApp-Image-2026-01-12-at-2.52.30-PM-750x375-1.jpeg" alt="" class="wp-image-23500 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/WhatsApp-Image-2026-01-12-at-2.52.30-PM-750x375-1.jpeg 750w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/WhatsApp-Image-2026-01-12-at-2.52.30-PM-750x375-1-300x150.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/WhatsApp-Image-2026-01-12-at-2.52.30-PM-750x375-1-380x190.jpeg 380w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Rückhalt erhält die Initiative auch aus dem Umfeld des Königshauses. Prinzessin Sakhizwe rief bei der Vorstellung des Herkunftszeichens die Bevölkerung dazu auf, bewusst lokal produzierte Waren zu kaufen. Die wirtschaftliche Entwicklung des Landes, so ihre Aussage, hänge wesentlich von den alltäglichen Konsumentscheidungen der Bürgerinnen und Bürger ab.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Unterstützung lokaler Produkte wurde dabei nicht nur als wirtschaftliche Maßnahme, sondern auch als Ausdruck nationaler Verantwortung und langfristiger Entwicklungsstrategie dargestellt. Besonders junge Menschen könnten von einer stärkeren lokalen Produktion profitieren, da sie neue Beschäftigungsmöglichkeiten und nachhaltige Einkommensquellen schaffe.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-rolle-internationaler-partner"><span id="rolle-internationaler-partner">Rolle internationaler Partner</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Beteiligung der US-Botschaft in Eswatini unterstreicht die internationale Dimension der Initiative. Die Unterstützung zielt darauf ab, Jugend, Innovation und lokale Wirtschaftsentwicklung miteinander zu verbinden. Auch die Stadt Mbabane ist als kommunaler Akteur eingebunden, um städtische Infrastrukturen und öffentliche Räume für die Förderung lokaler Marken nutzbar zu machen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Unterzeichnung des Memorandum of Understanding und die begleitende Pressekonferenz fanden im American Corner der Mbabane Library statt. Anwesend waren neben Vertreterinnen und Vertretern der beteiligten Organisationen auch Mitglieder des Königshauses sowie kommunale Entscheidungsträger.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-lokale-produktion-als-wirtschaftspolitischer-ansatz"><span id="lokale-produktion-als-wirtschaftspolitischer-ansatz">Lokale Produktion als wirtschaftspolitischer Ansatz</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die „Made in Eswatini“-Initiative ist Teil einer breiteren Debatte über wirtschaftliche Resilienz und Importabhängigkeit im südlichen Afrika. In Eswatini gilt die Förderung lokaler Produktion zunehmend als Instrument zur Stärkung der Binnenwirtschaft, zur Schaffung von Arbeitsplätzen und zur Erhöhung der Wertschöpfung im Land.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Durch Herkunftskennzeichnung, institutionelle Partnerschaften und gezielte Förderung junger Unternehmen soll ein Rahmen entstehen, der lokale Produktion langfristig wettbewerbsfähiger macht und stärker im öffentlichen Bewusstsein verankert.</p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/us-botschaft-staerkt-made-in-eswatini/">US- Botschaft stärkt „Made in Eswatini“</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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	</item>
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		<title>Burundi: Wirtschaft machte 2025 kaum Fortschritte</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/burundi-wirtschaft-machte-2025-kaum-fortschritte/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Jan 2026 13:08:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Burundi]]></category>
		<category><![CDATA[4]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Grenze]]></category>
		<category><![CDATA[Handel]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Jahr 2025 brachte für die Wirtschaft Burundis keine spürbare Verbesserung gegenüber dem Vorjahr. Zentrale Wirtschaftsbereiche blieben von&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fburundi-wirtschaft-machte-2025-kaum-fortschritte%2F&amp;action_name=Burundi%3A%20Wirtschaft%20machte%202025%20kaum%20Fortschritte&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/burundi-wirtschaft-machte-2025-kaum-fortschritte/">Burundi: Wirtschaft machte 2025 kaum Fortschritte</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Das Jahr 2025 brachte für die Wirtschaft Burundis keine spürbare Verbesserung gegenüber dem Vorjahr. Zentrale Wirtschaftsbereiche blieben von strukturellen Blockaden geprägt, während mehrere angekündigte Reform- und Investitionsvorhaben nicht vorankamen. Besonders die Lähmung des grenzüberschreitenden Handels mit der Demokratischen Republik Kongo, Verzögerungen bei der Wiederaufbauplanung des zentralen Marktes von Bujumbura sowie anhaltende Probleme im Energie- und Infrastruktursektor bestimmten das wirtschaftliche Bild.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-grenzschliessung-mit-der-dr-kongo-trifft-lokalen-handel"><span id="grenzschliessung-mit-der-dr-kongo-trifft-lokalen-handel">Grenzschließung mit der DR Kongo trifft lokalen Handel</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Seit der <a href="https://fokus-afrika.de/burundi-und-dr-kongo-bereiten-wiedereroeffnung-der-grenzen-vor/">Schließung der Grenze</a> zwischen Burundi und der Demokratischen Republik Kongo am 12. Dezember 2025 ist ein wesentlicher Teil der lokalen Wirtschaft zum Erliegen gekommen. Besonders betroffen ist der Markt „Kwa Siyoni“, auch als City Market bekannt, der als zentraler Umschlagplatz für den Handel zwischen beiden Ländern galt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Angaben von Händlern und Beschäftigten sind Reiseagenturen und Marktstände nahezu verwaist. Die Nachfrage aus der DR Kongo, die einen Großteil des Umsatzes ausmachte, ist vollständig weggefallen. Lokale Käufer können diese Lücke kaum kompensieren, wodurch zahlreiche Existenzen akut bedroht sind.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-gatumba-kavimvira-ende-des-informellen-grenzhandels"><span id="gatumba-kavimvira-ende-des-informellen-grenzhandels">Gatumba-Kavimvira: Ende des informellen Grenzhandels</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Auch in der <a href="https://fokus-afrika.de/hitzige-debatte-im-sicherheitsrat-zu-kaempfe-im-ost-kongo/">Grenzregion Gatumba</a> hat die Schließung des Übergangs Gatumba-Kavimvira erhebliche wirtschaftliche Folgen. Viele Haushalte lebten dort vom kleinräumigen Grenzhandel, lokal als „Mupaka shamba letu“ bezeichnet. Mit dem Wegfall dieser Einnahmequelle verschärfte sich die wirtschaftliche Lage zahlreicher Familien.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Catherine Niyonzima, eine Kleinhändlerin aus der Region, schilderte, dass sie bislang ihren Haushalt und ihren Ehemann, der als Motorradfahrer tätig ist, durch Einkünfte aus dem Handel mit der kongolesischen Stadt Uvira unterstützen konnte. Mit der Grenzschließung sei diese Lebensgrundlage entfallen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-okonomische-folgen-fur-exporterlose-und-devisen"><span id="oekonomische-folgen-fuer-exporterloese-und-devisen">Ökonomische Folgen für Exporterlöse und Devisen</span></h2>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="805" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/BURUNDI_Mutanga-nord_gihosha_90-1.jpg" alt="" class="wp-image-23298 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/BURUNDI_Mutanga-nord_gihosha_90-1.jpg 640w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/BURUNDI_Mutanga-nord_gihosha_90-1-239x300.jpg 239w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/BURUNDI_Mutanga-nord_gihosha_90-1-380x478.jpg 380w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Der Ökonom Jean Ndenzako beziffert die wirtschaftlichen Auswirkungen der Grenzschließung als erheblich. Seinen Angaben zufolge entfielen im Jahr 2024 rund 27,1 Prozent der burundischen Exporterlöse auf den Handel über den Grenzübergang Gatumba-Kavimvira. Ein längerfristiger Ausfall dieser Handelsströme würde die Handelsbilanz und die Devisenverfügbarkeit des Landes unmittelbar belasten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch Dr. Diomède Ninteretse verweist auf den Zusammenhang zwischen der Sicherheitslage im Osten der DR Kongo und der Wirtschaft Burundis. Die Einnahme Uviras durch die bewaffnete Gruppe M23 habe bestehende Handelsbeziehungen unterbrochen, die für beide Seiten von zentraler Bedeutung gewesen seien.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Faustin Ndikumana, Landesdirektor der zivilgesellschaftlichen Organisation&nbsp;<strong>Parcem</strong>, sieht im grenzüberschreitenden Handel einen der am stärksten betroffenen Wirtschaftssektoren. Bujumbura habe sich in den vergangenen Jahren zu einem regionalen Handelszentrum für kongolesische Unternehmer entwickelt. Diese Rolle sei mit der aktuellen Grenzpolitik faktisch aufgehoben worden.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-stillstand-beim-wiederaufbau-des-zentralen-marktes-von-bujumbura"><span id="stillstand-beim-wiederaufbau-des-zentralen-marktes-von-bujumbura">Stillstand beim Wiederaufbau des zentralen Marktes von Bujumbura</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr als ein Jahr nach Beginn der vorbereitenden Arbeiten für das Projekt „Buja City Plaza“ auf dem Gelände des ehemaligen Zentralmarktes von Bujumbura ist kein Fortschritt sichtbar. Trotz Ausgaben von über zwei Milliarden Burundi-Franc für Räumungsarbeiten bleibt das Areal abgesperrt und ungenutzt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ursprünglich hatte die private Ubaka Nation Group zugesagt, den Wiederaufbau eigenständig zu finanzieren. Am 11. November 2025 kündigte die Regierung jedoch einen Kurswechsel an und stellte ein öffentlich-privates Partnerschaftsmodell in Aussicht. Geplant ist die Gründung einer gemischten Gesellschaft, um das Projekt neu zu beleben. Diese Ankündigung markierte eine Abkehr von früheren Zusagen und verstärkte die öffentliche Skepsis.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-offentlich-private-partnerschaften-unter-vorbehalt"><span id="oeffentlich-private-partnerschaften-unter-vorbehalt">Öffentlich-private Partnerschaften unter Vorbehalt</span></h2>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="805" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/BURUNDI_Mutanga-nord_gihosha_102.jpg" alt="" class="wp-image-23296 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/BURUNDI_Mutanga-nord_gihosha_102.jpg 640w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/BURUNDI_Mutanga-nord_gihosha_102-239x300.jpg 239w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/BURUNDI_Mutanga-nord_gihosha_102-380x478.jpg 380w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Faustin Ndikumana betont, dass öffentlich-private Partnerschaften für viele Staaten ein Instrument zur Finanzierung großer Infrastrukturprojekte darstellen. Entscheidend sei jedoch eine klare Rollenverteilung sowie ausreichende fachliche Kompetenzen auf beiden Seiten. Fehlende Transparenz und unklare Verantwortlichkeiten könnten die Umsetzung erheblich erschweren.</p>
</div></div>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-preise-steigen-trotz-sinkendem-dollar-kurs"><span id="preise-steigen-trotz-sinkendem-dollar-kurs">Preise steigen trotz sinkendem Dollar-Kurs</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Im November 2025 verzeichnete der US-Dollar auf dem inoffiziellen Devisenmarkt einen deutlichen Rückgang von 7.300 auf etwa 6.300 Burundi-Franc. Diese Entwicklung spiegelte sich jedoch nicht in den Verbraucherpreisen wider.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf dem Markt Ngagara II, auch „Cotebu“ genannt, blieben die Preise für importierte und lokale Lebensmittel hoch. Händler begründeten dies mit stabilen Weltmarktpreisen, vorhandenen Lagerbeständen sowie gestiegenen Betriebskosten. Die Wechselkursentwicklung allein reiche nicht aus, um kurzfristige Preissenkungen auszulösen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-treibstoffquoten-und-anhaltende-engpasse"><span id="treibstoffquoten-und-anhaltende-engpaesse">Treibstoffquoten und anhaltende Engpässe</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Seit der Einführung der digitalen Plattform Igitoro Pass im Oktober 2024 zur Verwaltung von Treibstoffquoten melden Nutzer wiederholt Unregelmäßigkeiten. Laut Samuel Ndayiragije, Generaldirektor der staatlichen Erdölgesellschaft&nbsp;<strong>Sopebu</strong>, seien teilweise Tankstellenbetreiber in missbräuchliche Praktiken verwickelt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Unabhängig davon bleibt die Treibstoffverfügbarkeit angespannt. Lange Warteschlangen im öffentlichen Verkehr prägen weiterhin das Stadtbild von Bujumbura und beeinträchtigen die Mobilität der Bevölkerung.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-gesamtbild-einer-stagnierenden-wirtschaft"><span id="gesamtbild-einer-stagnierenden-wirtschaft">Gesamtbild einer stagnierenden Wirtschaft</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Im Haushaltsjahr 2024–2025 verfügte das für Infrastruktur zuständige Ministerium über ein Budget von mehr als 329 Milliarden Burundi-Franc. Nach Angaben von Parcem wurden jedoch weniger als 30 Prozent der vorgesehenen Mittel tatsächlich umgesetzt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Faustin Ndikumana weist darauf hin, dass ein derart <a href="https://fokus-afrika.de/burundis-weg-ein-aufruf-zur-mentalen-transformation/">niedriger Umsetzungsgrad die wirtschaftliche Entwicklung</a> strukturell begrenze. Ohne ausreichende Investitionen in Infrastruktur lasse sich kein nachhaltiges Wachstum erzielen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die wirtschaftliche Bilanz des Jahres 2025 zeigt ein weitgehend unverändertes Bild gegenüber dem Vorjahr. Grenzschließungen, Investitionsstaus, Preisstabilität auf hohem Niveau und strukturelle Schwächen in der Haushaltsumsetzung prägen weiterhin die wirtschaftliche Realität Burundis. Die Vielzahl ungelöster Probleme unterstreicht die Fragilität der wirtschaftlichen Entwicklung.</p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/burundi-wirtschaft-machte-2025-kaum-fortschritte/">Burundi: Wirtschaft machte 2025 kaum Fortschritte</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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		<item>
		<title>Burkina Faso: Gold und weitere vier Produkte tragen die Exporte</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/burkina-faso-gold-und-weitere-vier-produkte-tragen-die-exporte/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Jan 2026 12:50:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Burkina Faso]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[Landwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Rohstoffe]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/burkina-faso-gold-und-weitere-vier-produkte-tragen-die-exporte/">Burkina Faso: Gold und weitere vier Produkte tragen die Exporte</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Burkina Faso hat im Jahr 2024 einen deutlichen Anstieg seiner Exporterlöse verzeichnet. Die Ausfuhren erreichten einen Wert von 3.708,3 Milliarden CFA-Franc und lagen damit um 15,6 Prozent über dem Vorjahresniveau. Getragen wurde dieses Wachstum von einer stark konzentrierten Exportstruktur. Fünf Produktgruppen vereinten zusammen 89,1 Prozent der gesamten Ausfuhren des Landes auf sich.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-exportentwicklung-auf-rekordniveau"><span id="exportentwicklung-auf-rekordniveau">Exportentwicklung auf Rekordniveau</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die jüngsten Zahlen gehen aus dem Jahresbericht 2024 zur Zahlungsbilanz und zur internationalen Vermögensposition der&nbsp;<strong>BCEAO</strong>&nbsp;hervor. Der Bericht zeigt, dass sich die Exportdynamik im Vergleich zu 2023 spürbar beschleunigt hat. Gleichzeitig verdeutlichen die Daten die hohe Abhängigkeit der burkinischen Außenhandelseinnahmen von wenigen Rohstoffen und Agrarprodukten.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-gold-bleibt-dominierender-exportfaktor"><span id="gold-bleibt-dominierender-exportfaktor">Gold bleibt dominierender Exportfaktor</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Mit großem Abstand wichtigstes Exportprodukt ist nicht-monetäres Gold. Es machte 2024 rund 78,6 Prozent des gesamten Exportwertes aus. Die Erlöse aus Goldexporten stiegen innerhalb eines Jahres um 32,1 Prozent. Dieser Zuwachs resultierte sowohl aus höheren internationalen Goldpreisen, die um 16,9 Prozent zulegten, als auch aus einer Ausweitung der exportierten Mengen um 13 Prozent.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="281" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/Essakane_mine.png" alt="" class="wp-image-23288 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/Essakane_mine.png 640w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/Essakane_mine-300x132.png 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/Essakane_mine-380x167.png 380w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Besonders hervorgehoben wird im Bericht der starke Anstieg von Gold aus handwerklicher Förderung. Die kommerzialisierte Menge erhöhte sich von 124,2 Kilogramm im Jahr 2023 auf mehr als acht Tonnen im Jahr 2024. Dies wird auf eine <a href="https://fokus-afrika.de/burkina-faso-will-gold-eigenstandig-erschliesen/">stärkere staatliche Strukturierung und Kontrolle der Vermarktungskanäle</a> zurückgeführt.</p>
</div></div>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-baumwolle-mit-mengenanstieg-trotz-preisruckgang"><span id="baumwolle-mit-mengenanstieg-trotz-preisrueckgang">Baumwolle mit Mengenanstieg trotz Preisrückgang</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">An zweiter Stelle der Exportprodukte steht Baumwollfaser mit einem Anteil von 5,5 Prozent an den Gesamtausfuhren. Trotz eines Rückgangs der Weltmarktpreise um fünf Prozent stiegen die Einnahmen aus Baumwollverkäufen um 32,2 Prozent. Ausschlaggebend war ein deutlicher Anstieg der exportierten Mengen um 39,5 Prozent.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Volumenzuwachs folgte auf eine schwache Erntesaison im Jahr 2023 und markierte eine partielle Erholung der Baumwollproduktion, die weiterhin eine zentrale Rolle für den Agrarsektor Burkina Fasos spielt.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-viehexporte-als-regional-bedeutender-faktor"><span id="viehexporte-als-regional-bedeutender-faktor">Viehexporte als regional bedeutender Faktor</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Den dritten Platz unter den wichtigsten Exportgütern nehmen lebende Tiere ein. Sie trugen 2,1 Prozent zu den Exporterlösen bei. Die Ausfuhren richten sich überwiegend an regionale Märkte, insbesondere nach&nbsp;<strong>Ghana</strong>&nbsp;und&nbsp;<strong>Côte d’Ivoire</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Handel mit Nutztieren bleibt damit ein wichtiger Bestandteil der regionalen wirtschaftlichen Verflechtung Burkina Fasos, auch wenn sein Anteil am Gesamtexportvolumen deutlich hinter Gold und Baumwolle zurückbleibt.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-cashewnusse-und-sesam-im-exportportfolio"><span id="cashewnuesse-und-sesam-im-exportportfolio">Cashewnüsse und Sesam im Exportportfolio</span></h2>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/Cashew_nut_tree_Anacardium_occidentale_with_unripe_cashew_apples_and_nuts_at_Goa_DSCF0333_8-1024x768.jpg" alt="" class="wp-image-23290 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/Cashew_nut_tree_Anacardium_occidentale_with_unripe_cashew_apples_and_nuts_at_Goa_DSCF0333_8-1024x768.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/Cashew_nut_tree_Anacardium_occidentale_with_unripe_cashew_apples_and_nuts_at_Goa_DSCF0333_8-300x225.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/Cashew_nut_tree_Anacardium_occidentale_with_unripe_cashew_apples_and_nuts_at_Goa_DSCF0333_8-768x576.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/Cashew_nut_tree_Anacardium_occidentale_with_unripe_cashew_apples_and_nuts_at_Goa_DSCF0333_8-1536x1152.jpg 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/Cashew_nut_tree_Anacardium_occidentale_with_unripe_cashew_apples_and_nuts_at_Goa_DSCF0333_8-2048x1536.jpg 2048w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/Cashew_nut_tree_Anacardium_occidentale_with_unripe_cashew_apples_and_nuts_at_Goa_DSCF0333_8-200x150.jpg 200w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/Cashew_nut_tree_Anacardium_occidentale_with_unripe_cashew_apples_and_nuts_at_Goa_DSCF0333_8-260x195.jpg 260w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/Cashew_nut_tree_Anacardium_occidentale_with_unripe_cashew_apples_and_nuts_at_Goa_DSCF0333_8-380x285.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/Cashew_nut_tree_Anacardium_occidentale_with_unripe_cashew_apples_and_nuts_at_Goa_DSCF0333_8-800x600.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/Cashew_nut_tree_Anacardium_occidentale_with_unripe_cashew_apples_and_nuts_at_Goa_DSCF0333_8-1160x870.jpg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/Cashew_nut_tree_Anacardium_occidentale_with_unripe_cashew_apples_and_nuts_at_Goa_DSCF0333_8.jpg 2560w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Cashewnüsse belegten 2024 den vierten Rang mit einem Exportanteil von 1,8 Prozent. Die Erlöse beliefen sich auf 67,6 Milliarden CFA-Franc. Trotz steigender Preise auf den internationalen Märkten gingen die exportierten Mengen um 11,5 Prozent zurück, was die Einnahmen insgesamt begrenzte.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Sesam erreichte mit einem Anteil von 1,2 Prozent erstmals einen Platz unter den fünf wichtigsten Exportprodukten. Sowohl Preise als auch Exportmengen legten zu. Dadurch verdrängte Sesam andere Güter, darunter Zement, aus der Spitzengruppe der Exportartikel.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-konzentration-der-exporte-als-strukturelles-merkmal"><span id="konzentration-der-exporte-als-strukturelles-merkmal">Konzentration der Exporte als strukturelles Merkmal</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die fünf führenden Produktgruppen – Gold, Baumwolle, lebende Tiere, Cashewnüsse und Sesam – machten zusammen nahezu neun Zehntel der gesamten Exporterlöse Burkina Fasos aus. Diese Struktur unterstreicht die starke Abhängigkeit des Landes von der Entwicklung internationaler Rohstoff- und Agrarmärkte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie im Bericht der&nbsp;<em>BCEAO</em>&nbsp;dargelegt, spiegeln die Exportzahlen sowohl die kurzfristigen Marktbedingungen als auch langfristige strukturelle Merkmale der burkinischen Wirtschaft wider.</p>
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			<media:title type="html">Essakane_mine</media:title>
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	</item>
		<item>
		<title>DEG mobilisiert 300 Millionen US-Dollar für erneuerbare Energien und Klimaresilienz in Südafrika</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Jan 2026 14:47:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Institutionelle Beziehungen]]></category>
		<category><![CDATA[Südafrika]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Investitionen]]></category>
		<category><![CDATA[Klima]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Deutsche Investitions- und Entwicklungsgesellschaft (DEG) stellt gemeinsam mit europäischen Partnern 300 Millionen US-Dollar für Investitionen in erneuerbare&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fdeg-mobilisiert-300-millionen-us-dollar-fuer-erneuerbare-energien-und-klimaresilienz-in-suedafrika%2F&amp;action_name=DEG%20mobilisiert%20300%20Millionen%20US-Dollar%20f%C3%BCr%20erneuerbare%20Energien%20und%20Klimaresilienz%20in%20S%C3%BCdafrika&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die Deutsche Investitions- und Entwicklungsgesellschaft (DEG) stellt gemeinsam mit europäischen Partnern 300 Millionen US-Dollar für <a href="https://fokus-afrika.de/tag/investitionen/">Investitionen</a> in erneuerbare <a href="https://fokus-afrika.de/tag/energie/">Energien</a> in Südafrika bereit. Empfänger ist die FirstRand Bank, eines der größten Finanzinstitute des Landes. Die Finanzierung gilt als größte Arrangierung in der Geschichte der DEG und ist Teil der südafrikanischen Just-Energy-Transition-Strategie. Neben Klimaschutz und Energieumbau sollen auch deutsche Unternehmen vor Ort gestärkt werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-grosste-arrangierung-in-der-geschichte-der-deg"><span id="groesste-arrangierung-in-der-geschichte-der-deg">Größte Arrangierung in der Geschichte der DEG</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die&nbsp;<strong>DEG</strong>&nbsp;stellt der südafrikanischen&nbsp;<strong>FirstRand Bank</strong>&nbsp;ein syndiziertes Darlehen in Höhe von insgesamt 300 Millionen US-Dollar zur Verfügung. Der Eigenanteil der DEG beträgt 100 Millionen US-Dollar und markiert die bislang größte einzelne Arrangierung des Unternehmens.</p>



<p class="wp-block-paragraph">An der Finanzierung beteiligen sich zudem zwei weitere europäische Entwicklungsfinanzierer. Die niederländische <strong>FMO</strong> sowie die französische <strong>Proparco</strong> stellen jeweils weitere 100 Millionen US-Dollar bereit. Gemeinsam bündeln die drei Institutionen ihre Mittel, um Investitionen im Bereich erneuerbarer Energien in Südafrika zu ermöglichen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-fokus-auf-erneuerbare-energien-und-energieinfrastruktur"><span id="fokus-auf-erneuerbare-energien-und-energieinfrastruktur">Fokus auf erneuerbare Energien und Energieinfrastruktur</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das Darlehen dient der Finanzierung von Projekten im Bereich erneuerbarer Energien. Ziel ist es, zusätzliche Investitionen in Solar-, Wind- und weitere nachhaltige Energieformen zu mobilisieren. Die Mittel sollen über die FirstRand Bank an Projekte und Unternehmen weitergeleitet werden, die zur Transformation des südafrikanischen Energiesektors beitragen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Zentrum steht der Ausbau klimafreundlicher Energieinfrastruktur. Damit reagiert die Finanzierung auf strukturelle Herausforderungen des Landes, darunter eine hohe Abhängigkeit von fossilen Energieträgern und wiederkehrende Engpässe in der Stromversorgung.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-beitrag-zur-just-energy-transition-in-sudafrika"><span id="beitrag-zur-just-energy-transition-in-suedafrika">Beitrag zur Just Energy Transition in Südafrika</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Finanzierung ist Teil des sogenannten Just-Energy-Transition-Prozesses in Südafrika. Dieser verfolgt das Ziel, den Übergang zu einem emissionsärmeren Energiesystem sozial ausgewogen zu gestalten. Neben der Reduzierung von CO₂-Emissionen soll der Umbau des Energiesektors wirtschaftliches Wachstum fördern und neue Beschäftigungsmöglichkeiten schaffen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Stärkung der Klimaresilienz. Südafrika ist zunehmend von klimabedingten Risiken betroffen, darunter Dürren, die direkte Auswirkungen auf Landwirtschaft und Ernährungssicherheit haben. Investitionen in erneuerbare Energien gelten in diesem Kontext als ein Baustein, um langfristig widerstandsfähigere wirtschaftliche Strukturen aufzubauen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-bedeutung-fur-deutsche-unternehmen-vor-ort"><span id="bedeutung-fuer-deutsche-unternehmen-vor-ort">Bedeutung für deutsche Unternehmen vor Ort</span></h2>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/1620px-2022-04-03-DEG_Koeln-8333-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-23214 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/1620px-2022-04-03-DEG_Koeln-8333-1024x683.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/1620px-2022-04-03-DEG_Koeln-8333-300x200.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/1620px-2022-04-03-DEG_Koeln-8333-768x512.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/1620px-2022-04-03-DEG_Koeln-8333-1536x1024.jpg 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/1620px-2022-04-03-DEG_Koeln-8333-380x253.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/1620px-2022-04-03-DEG_Koeln-8333-800x533.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/1620px-2022-04-03-DEG_Koeln-8333-1160x773.jpg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/1620px-2022-04-03-DEG_Koeln-8333.jpg 1620w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Das Engagement der DEG zielt auch darauf ab, die Präsenz deutscher Unternehmen in Südafrika zu stärken. Über die Finanzierung erhalten diese Zugang zu Kapital für nachhaltige Projekte, insbesondere im Energiesektor. Damit soll ihre Beteiligung an der Umsetzung von Investitionen in erneuerbare Energien erleichtert werden.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die DEG ist seit vielen Jahren in Südafrika aktiv und unterstützt dort sowohl lokale als auch internationale Unternehmen. Die aktuelle Arrangierung baut auf diesem Engagement auf und erweitert den finanziellen Handlungsspielraum für Investitionen mit Nachhaltigkeitsbezug.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-langjahrige-partnerschaft-mit-firstrand-bank"><span id="langjaehrige-partnerschaft-mit-firstrand-bank">Langjährige Partnerschaft mit FirstRand Bank</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Zwischen der DEG und der FirstRand Bank besteht eine Partnerschaft, die sich über fast zwei Jahrzehnte erstreckt. Diese Zusammenarbeit umfasst neben der Finanzierung auch beratende Unterstützung. Die DEG begleitete das Institut bei der Entwicklung interner Weiterbildungsprogramme zur Finanzierung nachhaltiger Investitionen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dazu zählen auch Initiativen mit Bezug zu Biodiversität und Umweltstandards. Ziel ist es, innerhalb der Bank Fachkompetenz für nachhaltige Finanzierungen weiter auszubauen und diese systematisch in die Kreditvergabe zu integrieren.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-stellungnahmen-der-beteiligten-akteure"><span id="stellungnahmen-der-beteiligten-akteure">Stellungnahmen der beteiligten Akteure</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Monika Beck, Mitglied der Geschäftsführung der DEG, betonte den strategischen Charakter der Finanzierung. Die Transaktion unterstreiche das gemeinsame Engagement für Wirkung und Klimaschutz und stärke die Anpassungsfähigkeit an klimatische Veränderungen in Südafrika.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="200" height="99" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/FirstRand_English_Logo.svg" alt="" class="wp-image-23215 size-full"/></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Auch die FirstRand Bank hob die Bedeutung der Zusammenarbeit hervor. Bhulesh Singh, Group Treasurer des Instituts, verwies auf die Rolle der Klimaresilienz für ein Land, das zugleich Armut bekämpfe und mit klimabedingten Risiken für die Ernährungssicherheit konfrontiert sei. Die erneute Kooperation mit DEG, FMO und Proparco schaffe zusätzliche Kapazitäten für einen zentralen Wirtschaftssektor.</p>
</div></div>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-rolle-der-firstrand-bank-im-sudafrikanischen-finanzsystem"><span id="rolle-der-firstrand-bank-im-suedafrikanischen-finanzsystem">Rolle der FirstRand Bank im südafrikanischen Finanzsystem</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Mit mehr als 40.000 Beschäftigten zählt die FirstRand Bank zu den größten Finanzinstituten Südafrikas. Sie ist die zweitgrößte Bank des Landes und die bedeutendste Tochtergesellschaft der FirstRand Limited Group. Aufgrund ihrer Marktstellung spielt sie eine zentrale Rolle bei der Finanzierung wirtschaftlicher Entwicklungsvorhaben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Durch das syndizierte Darlehen erhält die Bank zusätzliche Mittel, um Investitionen im Bereich erneuerbarer Energien auszuweiten. Damit wird sie zu einem wichtigen Akteur bei der Umsetzung energie- und klimapolitischer Ziele in Südafrika.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Laut <a href="/Newsroom/News/News-Details_876160.html">Angaben der <em>DEG</em></a> ist die Finanzierung darauf ausgerichtet, langfristige Investitionen mit messbarer Klima- und Entwicklungswirkung zu ermöglichen und die Zusammenarbeit europäischer und südafrikanischer Finanzakteure weiter zu vertiefen.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Ausbau der Wirtschafts- und Tourismuskooperation zwischen Uganda und Deutschland</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/ausbau-der-wirtschafts-und-tourismuskooperation-zwischen-uganda-und-deutschland/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Dec 2025 21:12:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Institutionelle Beziehungen]]></category>
		<category><![CDATA[Uganda]]></category>
		<category><![CDATA[Botschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Kooperation]]></category>
		<category><![CDATA[Tourismus]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Uganda hat beim Germany-Uganda Investment &#38; Tourism Forum in Berlin seine wirtschaftlichen und touristischen Potenziale präsentiert. Die Veranstaltung&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fausbau-der-wirtschafts-und-tourismuskooperation-zwischen-uganda-und-deutschland%2F&amp;action_name=Ausbau%20der%20Wirtschafts-%20und%20Tourismuskooperation%20zwischen%20Uganda%20und%20Deutschland&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Uganda hat beim Germany-Uganda Investment &amp; Tourism Forum in Berlin seine wirtschaftlichen und <a href="https://fokus-afrika.de/tag/tourismus/">touristischen</a> Potenziale präsentiert. Die Veranstaltung der Uganda Tourism Board zielte darauf ab, deutsche Unternehmen und Reiseveranstalter für Investitionen und Kooperationen zu gewinnen und die bilateralen Beziehungen weiter zu festigen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-prasentation-ugandas-als-investitions-und-tourismusstandort"><span id="praesentation-ugandas-als-investitions-und-tourismusstandort">Präsentation Ugandas als Investitions- und Tourismusstandort</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Im Mittelpunkt des Forums standen Ugandas tourismuswirtschaftliche Schwerpunkte, darunter die „Big Seven“ des Landes, sowie Investitionsmöglichkeiten in Landwirtschaft, Tourismus, Bergbau und Wissenschaft. Laut Uganda Tourism Board soll diese sektorübergreifende Positionierung das Land als wettbewerbsfähigen Standort für nachhaltige Investitionen sichtbar machen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Deutsche Tourismusunternehmen und potenzielle Investoren zeigten laut Veranstaltern großes Interesse an den vorgestellten Angeboten. Dr. Andreas Hube vom BWA Global Network würdigte Ugandas wirtschaftspolitische Ausrichtung und betonte die Bereitschaft deutscher Partner, nachhaltige Geschäftsbeziehungen auszubauen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-zweites-forum-in-frankfurt-starkt-bilateralen-dialog"><span id="zweites-forum-in-frankfurt-staerkt-bilateralen-dialog">Zweites Forum in Frankfurt stärkt bilateralen Dialog</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Berliner Termin folgte auf das Uganda-Germany Tourism and Investment Forum am 27. November in Frankfurt. Die dortige Veranstaltung wurde von der <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/ostafrika/uganda/">ugandischen</a> Botschaft organisiert und brachte Regierungsvertreter, private Akteure und Reiseunternehmen aus beiden Ländern zusammen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Botschafter Stephen Mubiru bezeichnete Deutschland als wichtigen Partner für die Entwicklung des Tourismus und für den Ausbau des ugandischen Kaffeeexports. Er verwies auf ein investorenfreundliches Umfeld, das internationale Unternehmen anziehen solle.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Gespräche in Berlin und Frankfurt endeten mit der Verständigung, gemeinsame Arbeitsgruppen einzusetzen. Diese sollen den sektorübergreifenden Austausch strukturieren, die Vermarktung Ugandas im deutschen Markt vorantreiben und die Umsetzung projektbezogener Kooperationen unterstützen. Laut Veranstaltern sollen diese Initiativen Ugandas Ziel stützen, seine internationale Position als Standort für nachhaltigen Tourismus und Investitionen weiter auszubauen.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fausbau-der-wirtschafts-und-tourismuskooperation-zwischen-uganda-und-deutschland%2F&amp;action_name=Ausbau%20der%20Wirtschafts-%20und%20Tourismuskooperation%20zwischen%20Uganda%20und%20Deutschland&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /><p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
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		<item>
		<title>LEONI erweitert Automobilproduktion in Ägypten</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/leoni-erweitert-automobilproduktion-in-aegypten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Dec 2025 20:55:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ägypten]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[Industrie]]></category>
		<category><![CDATA[Produktion]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ägyptens Premierminister Mostafa Madbouly hat in Badr City eine neue Fertigungsstätte von LEONI Egypt eröffnet. Mit dem Ausbau&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fleoni-erweitert-automobilproduktion-in-aegypten%2F&amp;action_name=LEONI%20erweitert%20Automobilproduktion%20in%20%C3%84gypten&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Ägyptens Premierminister Mostafa Madbouly hat in Badr City eine neue Fertigungsstätte von LEONI Egypt eröffnet. Mit dem Ausbau seiner Kabelbaumproduktion stärkt der deutsche Automobilzulieferer seine Präsenz im Land und unterstreicht die Rolle Ägyptens als regionaler Industriestandort für konventionelle und elektrische Fahrzeugkomponenten.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-ausbau-der-kabelbaumproduktion-in-agypten"><span id="ausbau-der-kabelbaumproduktion-in-aegypten">Ausbau der Kabelbaumproduktion in Ägypten</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die neue Anlage umfasst 14.000 Quadratmeter und ergänzt die bestehenden Produktionskapazitäten von LEONI Egypt. Laut Angaben des Unternehmens produziert der Standort täglich rund 45.000 Kabelbäume im Drei-Schicht-Betrieb. Der Ausbau ist Teil einer langfristigen Industrieentwicklung, die internationale Zulieferer anzieht und Ägyptens industrielle Wertschöpfungsketten erweitert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Madbouly erklärte bei der Eröffnung, dass Ägypten sich zu einem globalen Zentrum für die Herstellung von Kabelbäumen entwickelt habe. Internationale Unternehmen verlagerten zunehmend Teile ihrer Wertschöpfung in das Land, gestützt auf Arbeitskräftepotenziale, Standortvorteile und die staatliche Industrialisierungsstrategie.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-bedeutung-fur-globale-lieferketten"><span id="bedeutung-fuer-globale-lieferketten">Bedeutung für globale Lieferketten</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">LEONI Germany zählt zu den größten Herstellern von Kabelbaumsystemen für Verbrenner- und Elektrofahrzeuge und betreibt Werke in rund 30 Ländern. Die ägyptische Tochtergesellschaft hat sich innerhalb dieses Netzwerks als wichtiger Produktionsstandort etabliert. 2024 erreichten die Exporte von LEONI Egypt nach Unternehmensangaben einen Wert von 240 Millionen Euro und platzierten das Unternehmen auf Rang zwei der Exporteure in den ägyptischen Freizonen.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="860" height="516" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/597394122_1421556210014795_2624389240818002690_n-860x516-1.jpg" alt="" class="wp-image-22803 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/597394122_1421556210014795_2624389240818002690_n-860x516-1.jpg 860w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/597394122_1421556210014795_2624389240818002690_n-860x516-1-300x180.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/597394122_1421556210014795_2624389240818002690_n-860x516-1-768x461.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/597394122_1421556210014795_2624389240818002690_n-860x516-1-380x228.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/597394122_1421556210014795_2624389240818002690_n-860x516-1-800x480.jpg 800w" sizes="(max-width: 860px) 100vw, 860px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Am 4. November 2025 unterzeichnete LEONI zudem einen Vertrag mit der Industrial Development Authority über den Erwerb eines 92.000 Quadratmeter großen Grundstücks für einen neuen Industriekomplex. Damit soll die Expansion des Unternehmens fortgeführt und die Integration Ägyptens in globale Lieferketten weiter vertieft werden.</p>
</div></div>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-produktionstechnologie-und-e-mobilitat"><span id="produktionstechnologie-und-e-mobilitaet">Produktionstechnologie und E-Mobilität</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Während des Rundgangs besichtigte der Premierminister mehrere Produktionsabschnitte, darunter eine lokal gefertigte Maschine zur Kunststoffisolierung sowie Fertigungseinheiten für Armaturenbrettkomponenten, die unter anderem für BMW- und Mini-Modelle bestimmt sind. Madbouly inspizierte zudem Produktionslinien für Kabelbäume unterschiedlicher Fahrzeugsysteme sowie eine spezialisierte Einheit für Lade- und Hochvoltkabelbäume der fünften BMW-Elektrofahrzeuggeneration.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Besuch verweist auf die wachsende Bedeutung Ägyptens im Bereich der Elektromobilität. Internationale Hersteller integrieren ägyptische Produktionsstätten zunehmend in ihre globalen Lieferketten für elektrische Antriebssysteme.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-leoni-will-arbeitsumfeld-in-agypten-starken"><span id="leoni-will-arbeitsumfeld-in-aegypten-staerken">LEONI will Arbeitsumfeld in Ägypten stärken</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Madbouly führte Gespräche mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu Arbeitsbedingungen, Ausbildungswegen und Löhnen. Beschäftigte äußerten sich positiv über ihre Tätigkeit und die öffentliche Anerkennung durch den Besuch.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Eröffnung der Fertigungsstätte erfolgt vor dem Hintergrund der staatlichen Strategie, industrielle Produktion auszubauen und ausländische Direktinvestitionen zu erhöhen. Die Entwicklung eines wettbewerbsfähigen Automobilsektors gilt dabei als zentraler Baustein der wirtschaftlichen Transformationsagenda.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Marokko stellt sein Investitionsprofil in Deutschland vor</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/marokko-stellt-sein-investitionsprofil-in-deutschland-vor/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Dec 2025 18:27:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Institutionelle Beziehungen]]></category>
		<category><![CDATA[Marokko]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[4]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Industrie]]></category>
		<category><![CDATA[Investitionen]]></category>
		<category><![CDATA[Logistik]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die marokkanische Investitions- und Exportmarke&#160;Morocco Now&#160;setzt ihre internationale Roadshow in Deutschland fort. Vom 8. bis 12. Dezember besucht&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fmarokko-stellt-sein-investitionsprofil-in-deutschland-vor%2F&amp;action_name=Marokko%20stellt%20sein%20Investitionsprofil%20in%20Deutschland%20vor&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/marokko-stellt-sein-investitionsprofil-in-deutschland-vor/">Marokko stellt sein Investitionsprofil in Deutschland vor</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die marokkanische Investitions- und Exportmarke&nbsp;<em>Morocco Now</em>&nbsp;setzt ihre internationale Roadshow in Deutschland fort. Vom 8. bis 12. Dezember besucht eine hochrangige Delegation die Wirtschaftsstandorte Berlin, München und Stuttgart. Ziel der Reise ist die Präsentation der marokkanischen Wettbewerbs- und Standortvorteile gegenüber politischen und wirtschaftlichen Entscheidungsträgern in Deutschland und die Anbahnung neuer Kooperationen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-roadshow-in-deutschland-fokus-auf-industriepartnerschaften"><span id="roadshow-in-deutschland-fokus-auf-industriepartnerschaften">Roadshow in Deutschland: Fokus auf Industriepartnerschaften</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Delegation wird vom Ministerdelegierten für Investition, Konvergenz und Evaluierung staatlicher Politiken, Karim Zidane, geleitet. Begleitet wird er unter anderem von Botschafterin Zohour Alaoui, AMDIE-Generaldirektor Ali Seddiki und CDG-Generaldirektor Khalid Safir. Die Gespräche richten sich an Schlüsselbranchen wie Automobilindustrie, Elektromobilität, Elektronik und Energie. Diese Sektoren gelten als besonders kompatibel für vertiefte deutsch-marokkanische Industriepartnerschaften.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="700" height="467" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/Karim-Zidane-1-700x467-1.jpeg" alt="" class="wp-image-22789 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/Karim-Zidane-1-700x467-1.jpeg 700w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/Karim-Zidane-1-700x467-1-300x200.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/Karim-Zidane-1-700x467-1-380x254.jpeg 380w" sizes="(max-width: 700px) 100vw, 700px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Deutschland ist trotz eines wachsenden Handelsvolumens weiterhin unterrepräsentiert: Mit einem Anteil von 2,5 Prozent an den ausländischen Direktinvestitionen steht die Bundesrepublik in marokkanischen Statistiken auf Rang sechs. Gleichzeitig verzeichnen marokkanische und deutsche Institutionen steigende gegenseitige Investitionsinteressen und ein wachsendes Marktpotenzial.</p>
</div></div>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-standortvorteile-infrastruktur-freihandelsabkommen-und-industrieller-ausbau"><span id="standortvorteile-infrastruktur-freihandelsabkommen-und-industrieller-ausbau">Standortvorteile: Infrastruktur, Freihandelsabkommen und industrieller Ausbau</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das Roadshow-Format stellt zentrale Stärken des marokkanischen Wirtschaftsmodells heraus. Dazu gehören die strategische Lage zwischen Europa und Afrika, ein breites Netz an Freihandelsabkommen sowie moderne Infrastruktur mit den Tiefseehäfen Tanger Med und dem ab 2026 geplanten Nador Med. Für exportorientierte Industrien stehen zudem zahlreiche Freihandelszonen bereit.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="1024" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/1765187182417-1024x1024.jpeg" alt="" class="wp-image-22791 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/1765187182417-1024x1024.jpeg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/1765187182417-300x300.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/1765187182417-150x150.jpeg 150w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/1765187182417-768x768.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/1765187182417-80x80.jpeg 80w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/1765187182417-110x110.jpeg 110w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/1765187182417-380x380.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/1765187182417-800x800.jpeg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/1765187182417-1160x1160.jpeg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/1765187182417.jpeg 1536w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Die industrielle Basis Marokkos wurde in den vergangenen zwei Jahrzehnten systematisch erweitert. Neben der Automobil- und Luftfahrtindustrie entstehen Cluster in den Bereichen erneuerbare Energien, Bahn- und Schienentechnik, Werften sowie digitale Dienstleistungen. Für europäische Unternehmen wird Marokko zunehmend als Nearshoring-Standort attraktiv.</p>
</div></div>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-herausforderungen-und-reformbedarf"><span id="herausforderungen-und-reformbedarf">Herausforderungen und Reformbedarf</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Trotz der wirtschaftlichen Dynamik bestehen strukturelle Herausforderungen. Dazu zählen eine Arbeitslosenquote von über 13 Prozent, regionale Ungleichheiten, Belastungen im Bildungs- und Gesundheitssystem sowie eine starke Abhängigkeit von importierten Vorprodukten und Technologie. Diese Punkte stehen im Mittelpunkt zahlreicher Partnerschaften mit internationalen Entwicklungsinstitutionen und privaten Investoren.</p>



<iframe src="https://www.linkedin.com/embed/feed/update/urn:li:share:7404179616061456388?collapsed=1" height="643" width="504" frameborder="0" allowfullscreen="" title="Eingebetteter Beitrag"></iframe>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-deutsche-investitionen-und-perspektiven"><span id="deutsche-investitionen-und-perspektiven">Deutsche Investitionen und Perspektiven</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Zwischen 2021 und 2024 stieg die Zahl der ausländischen Ansiedlungen deutlich. Auch deutsche Unternehmen sind zunehmend vertreten, darunter Zulieferer aus der Automobil- und Luftfahrtindustrie, IT-Dienstleister sowie Firmen aus Chemie, Logistik und Einzelhandel. Neue Investitionsprojekte für 2024/2025 umfassen Standorte von Leoni, Benteler, Kostal, Hirschmann Automotive sowie industrielle IT- und Cybersecurity-Dienstleister.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Investitionscharta des Landes erlaubt individuelle Vereinbarungen zwischen Regierung und Investoren, einschließlich steuerlicher Vorteile, Förderungen und Infrastrukturleistungen. In Freihandelszonen gelten darüber hinaus erleichterte Kapitalverkehrsbestimmungen und Zollbefreiungen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als drittgrößte Volkswirtschaft Afrikas hat Marokko seine Rolle als Logistik- und Exportdrehscheibe deutlich ausgebaut. Die Wachstumsstrategie basiert auf der Modernisierung industrieller Cluster, dem Ausbau erneuerbarer Energien und internationaler Vernetzung. Gleichzeitig investiert Marokko verstärkt im Ausland, vor allem in Westafrika, in Branchen wie Banken, Telekommunikation, Bau und Handel.</p>
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		<title>Wirtschaftstag in Ghana: BMZ startet neues Dialogformat für deutsche Unternehmen</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/wirtschaftstag-in-ghana-bmz-startet-neues-dialogformat-fuer-deutsche-unternehmen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Dec 2025 15:59:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ghana]]></category>
		<category><![CDATA[Institutionelle Beziehungen]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[Auswärtiges Amt]]></category>
		<category><![CDATA[BMZ]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Investitionen]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit dem erstmals durchgeführten Wirtschaftstag in Ghana hat das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) ein neues&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fwirtschaftstag-in-ghana-bmz-startet-neues-dialogformat-fuer-deutsche-unternehmen%2F&amp;action_name=Wirtschaftstag%20in%20Ghana%3A%20BMZ%20startet%20neues%20Dialogformat%20f%C3%BCr%20deutsche%20Unternehmen&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Mit dem erstmals durchgeführten Wirtschaftstag in Ghana hat das <a href="https://fokus-afrika.de/tag/bmz/">Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung</a> (BMZ) ein neues Dialogformat gestartet, das deutsche Unternehmen frühzeitig und strukturiert in entwicklungspolitische Prozesse einbindet. Entwicklungsministerin Reem Alabali-Radovan betonte bei ihrem Besuch in Accra, dass dieses Format ein zentraler Bestandteil ihrer neuen Strategie sei, die wirtschaftliche Praxis enger mit der deutschen Entwicklungszusammenarbeit zu verknüpfen. Ziel ist es, Austausch direkt vor Ort zu ermöglichen und Impulse zu setzen, die nachhaltiges Wachstum und faire Partnerschaften stärken.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-fokus-auf-schlusselbranchen-und-investitionspotenzial"><span id="fokus-auf-schluesselbranchen-und-investitionspotenzial">Fokus auf Schlüsselbranchen und Investitionspotenzial</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Wirtschaftstag richtet sich insbesondere an deutsche Unternehmen, die bereits in Ghana aktiv sind oder ein Engagement planen. Im Mittelpunkt stehen Sektoren, die für die wirtschaftliche Transformation Ghanas besonders relevant sind. Dazu zählen Landwirtschaft, Bauwirtschaft, IT- und Digitalwirtschaft, Energieversorgung sowie Gesundheits- und Pharmabranche. Zu den über dreißig Teilnehmenden gehören international tätige Unternehmen wie Siemens, Heidelberg Materials, Knauf, Liebherr, DHL, MC Bauchemie und Draeger.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Auswahl der Branchen reflektiert sowohl die Reformorientierung Ghanas als auch den Bedarf an Investitionen in produktive Strukturen, erneuerbare Energien, digitale Dienstleistungen und industrielle Kapazitäten. Ministerin Alabali-Radovan hob hervor, dass Ghana aufgrund stabiler Rahmenbedingungen und klarer wirtschaftspolitischer Signale besonders attraktive Perspektiven für deutsche Unternehmen biete.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-unternehmensanliegen-fliessen-in-regierungsverhandlungen-ein"><span id="unternehmensanliegen-fliessen-in-regierungsverhandlungen-ein">Unternehmensanliegen fließen in Regierungsverhandlungen ein</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Kernelement des neuen Dialogansatzes ist die direkte Verbindung zwischen Unternehmensfeedback und den am Folgetag stattfindenden Regierungsverhandlungen zwischen Deutschland und Ghana. Anliegen, Herausforderungen und Projektideen der Unternehmen werden dabei unmittelbar in den politischen Prozess eingespeist. Thematisch geht es vor allem um Investitionsbedingungen, Bürokratieabbau und die Beseitigung unternehmerischer Hürden.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="722" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/Reem_Alabali_Radovan-1024x722.jpg" alt="" class="wp-image-22555 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/Reem_Alabali_Radovan-1024x722.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/Reem_Alabali_Radovan-300x211.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/Reem_Alabali_Radovan-768x541.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/Reem_Alabali_Radovan-1536x1083.jpg 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/Reem_Alabali_Radovan-2048x1444.jpg 2048w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/Reem_Alabali_Radovan-380x268.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/Reem_Alabali_Radovan-800x564.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/Reem_Alabali_Radovan-1160x818.jpg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/Reem_Alabali_Radovan.jpg 2480w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Der Wirtschaftstag wird gemeinsam mit dem Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz, dem Auswärtigen Amt, der Auslandshandelskammer, dem Afrikaverein der deutschen Wirtschaft und ghanaischen Partnerinstitutionen umgesetzt. Damit verbindet das Format wirtschaftspolitische Expertise mit außenpolitischer und entwicklungspolitischer Koordination.</p>
</div></div>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-beispiele-erfolgreicher-deutsch-ghanaischer-kooperation"><span id="beispiele-erfolgreicher-deutsch-ghanaischer-kooperation">Beispiele erfolgreicher deutsch-ghanaischer Kooperation</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die bestehende Zusammenarbeit zwischen deutschen Unternehmen und Ghana zeigt bereits konkrete Wirkung. Zu den aktuellen Projekten zählen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Ausbildungskooperation in der IT-Branche</strong>: Im Rahmen der BMZ-Sonderinitiative „Gute Beschäftigung für sozial-gerechten Wandel“ arbeiten getINNOTized, eServices Africa Ltd. und das US-Unternehmen Concentrix zusammen, um junge ghanaische IT-Talente auszubilden. Die Absolventinnen und Absolventen arbeiten remote für deutsche und internationale Unternehmen.</li>



<li><strong>Inklusive textile Wertschöpfung</strong>: Das Unternehmen DTRT Apparel qualifiziert gehörlose Menschen als Näherinnen und Näher und trägt damit zur Förderung inklusiver Beschäftigung in der ghanaischen Textilindustrie bei.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Projekte zeigen, wie Partnerschaften zwischen der deutschen Wirtschaft und lokalen Unternehmen zur Schaffung von Arbeitsplätzen, zur beruflichen Qualifizierung und zur Stärkung lokaler Wertschöpfung beitragen können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit dem neuen Wirtschaftstag etabliert das BMZ ein Format, das wirtschaftliche Expertise, unternehmerische Praxis und entwicklungspolitische Ziele systematisch verzahnt. Für Ghana eröffnet es zusätzliche Möglichkeiten, Investitionen anzuziehen und Reformprioritäten eng mit den Bedürfnissen privater Akteure abzustimmen. Für deutsche Unternehmen entstehen transparente Kanäle zur Kommunikation ihrer Anliegen und zur Entwicklung langfristiger Partnerschaften.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Tunesien und Deutschland vertiefen Industriekooperation</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/tunesien-und-deutschland-vertiefen-industriekooperation/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Dec 2025 17:53:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Institutionelle Beziehungen]]></category>
		<category><![CDATA[Tunesien]]></category>
		<category><![CDATA[Industrie]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der tunesische Centre Technique des Industries Mécaniques et Électriques (CETIME) und die tunesisch-deutsche Industrie- und Handelskammer (AHK) haben&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ftunesien-und-deutschland-vertiefen-industriekooperation%2F&amp;action_name=Tunesien%20und%20Deutschland%20vertiefen%20Industriekooperation&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/tunesien-und-deutschland-vertiefen-industriekooperation/">Tunesien und Deutschland vertiefen Industriekooperation</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Der <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/nordafrika/tunesien/">tunesische</a> Centre Technique des Industries Mécaniques et Électriques (CETIME) und die tunesisch-deutsche Industrie- und Handelskammer (AHK) haben ein strategisches Kooperationsabkommen unterzeichnet, das auf eine umfassende Modernisierung der tunesischen Industrie abzielt. Laut der staatlichen Nachrichtenagentur <em>TAP</em> umfasst die Vereinbarung zentrale Bereiche wie die ökologische Transformation, Industrie 4.0, erneuerbare Energien und berufliche Weiterbildung. Ziel ist es, die Wettbewerbsfähigkeit der industriellen Wertschöpfungsketten zu stärken und Unternehmen beider Länder bei der Einführung moderner Technologien zu unterstützen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-schwerpunkte-energieeffizienz-industrie-4-0-und-neue-industrielle-kompetenzen"><span id="schwerpunkte-energieeffizienz-industrie-4-0-und-neue-industrielle-kompetenzen">Schwerpunkte: Energieeffizienz, Industrie 4.0 und neue industrielle Kompetenzen</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das Abkommen sieht gemeinsame Maßnahmen zur Reduzierung des Energieverbrauchs sowie zur Implementierung digitaler und automatisierter Produktionsprozesse vor. Dazu gehören Projekte in der Mechatronik, der industriellen Instandhaltung und der Elektromobilität. CETIME-Generaldirektor Noureddine Guizani erklärte, man wolle die technische Expertise Tunesiens gezielt einsetzen, um die Leistungsfähigkeit deutscher Unternehmen im Land zu unterstützen und gleichzeitig die Kapazitäten tunesischer Betriebe auszubauen.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/583975193_1257649626399265_6746036213616949970_n-1-1024x768.jpg" alt="" class="wp-image-22520 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/583975193_1257649626399265_6746036213616949970_n-1-1024x768.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/583975193_1257649626399265_6746036213616949970_n-1-300x225.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/583975193_1257649626399265_6746036213616949970_n-1-768x576.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/583975193_1257649626399265_6746036213616949970_n-1-1536x1152.jpg 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/583975193_1257649626399265_6746036213616949970_n-1-200x150.jpg 200w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/583975193_1257649626399265_6746036213616949970_n-1-260x195.jpg 260w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/583975193_1257649626399265_6746036213616949970_n-1-380x285.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/583975193_1257649626399265_6746036213616949970_n-1-800x600.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/583975193_1257649626399265_6746036213616949970_n-1-1160x870.jpg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/583975193_1257649626399265_6746036213616949970_n-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Nach Angaben von AHK-Direktor Jörn Bousselmi soll die Kooperation den Zugang tunesischer Unternehmen zu europäischen Zertifizierungen und deutschen Industriestandards verbessern. Er betonte, dass die Partnerschaft ein wichtiges Instrument zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der Branchen und zur Vertiefung der wirtschaftlichen Beziehungen darstellt.</p>
</div></div>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-wissenstransfer-pilotprojekte-und-rechtlicher-rahmen"><span id="wissenstransfer-pilotprojekte-und-rechtlicher-rahmen">Wissenstransfer, Pilotprojekte und rechtlicher Rahmen</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Geplant sind technische Informationsaustausche, spezialisierte Weiterbildungen, gemeinsame Programme und Pilotprojekte, insbesondere im Bereich der erneuerbaren Energien. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der besseren Vermittlung des tunesischen regulatorischen Umfelds, das für internationale Investitionen entscheidend ist. Beide Partner wollen Unternehmen dabei unterstützen, Technologien wie Prozessdigitalisierung, Automatisierung und energieeffiziente Produktionsmethoden in ihre Abläufe zu integrieren.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/582983892_1257649606399267_1629210900273187537_n-1024x768.jpg" alt="" class="wp-image-22521 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/582983892_1257649606399267_1629210900273187537_n-1024x768.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/582983892_1257649606399267_1629210900273187537_n-300x225.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/582983892_1257649606399267_1629210900273187537_n-768x576.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/582983892_1257649606399267_1629210900273187537_n-1536x1152.jpg 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/582983892_1257649606399267_1629210900273187537_n-200x150.jpg 200w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/582983892_1257649606399267_1629210900273187537_n-260x195.jpg 260w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/582983892_1257649606399267_1629210900273187537_n-380x285.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/582983892_1257649606399267_1629210900273187537_n-800x600.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/582983892_1257649606399267_1629210900273187537_n-1160x870.jpg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/582983892_1257649606399267_1629210900273187537_n.jpg 1600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Die deutsch-tunesische Kooperation soll auch die Attraktivität des Standortes Tunesien für deutsche Investoren erhöhen, die seit Jahren stark im mechanischen und elektrischen Sektor vertreten sind. Durch die Verbindung technischer Modernisierung, verbesserter Rahmenbedingungen und neuer Innovationsprojekte erwarten beide Institutionen zusätzliche Impulse für die industriellen Transformationen des Landes.</p>
</div></div>
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		<item>
		<title>Ägypten verzeichnet 15,6 Millionen Touristen in den ersten zehn Monaten 2025</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/aegypten-verzeichnet-156-millionen-touristen-in-den-ersten-zehn-monaten-2025/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 29 Nov 2025 18:37:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ägypten]]></category>
		<category><![CDATA[Tourismus]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ägypten hat zwischen Januar und Oktober 2025 insgesamt 15,6 Millionen internationale Gäste empfangen. Nach Angaben des Schatzmeisters der&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Faegypten-verzeichnet-156-millionen-touristen-in-den-ersten-zehn-monaten-2025%2F&amp;action_name=%C3%84gypten%20verzeichnet%2015%2C6%20Millionen%20Touristen%20in%20den%20ersten%20zehn%20Monaten%202025&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Ägypten hat zwischen Januar und Oktober 2025 insgesamt 15,6 Millionen internationale Gäste empfangen. Nach Angaben des Schatzmeisters der Egyptian Tourism Federation, Ehab Abdel Aal, entspricht dies einem Wachstum von 21 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Die Zahlen unterstreichen die stabile Nachfrage europäischer Reisemärkte und die Position <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/nordafrika/agypten/">Ägyptens</a> als eines der wichtigsten Reiseziele in der Mittelmeerregion.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-deutsche-touristen-bleiben-zentral"><span id="deutsche-touristen-bleiben-zentral">Deutsche Touristen bleiben zentral</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der deutsche Reisemarkt spielt weiterhin eine bedeutende Rolle für den ägyptischen Tourismussektor. Abdel Aal beschreibt deutsche Besucher als reisestark und klar orientiert an Qualität, Verlässlichkeit, Zugang zu kulturellen Angeboten und einem breiten Spektrum an Sport und Umweltaktivitäten. Reiseziele am Roten Meer, aber auch klassische kulturelle Sehenswürdigkeiten, gehören zu den wichtigsten Gründen für den Besuch.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="632" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/1166px-Naama_Bay_Beach_R01-1024x632.jpg" alt="" class="wp-image-22443 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/1166px-Naama_Bay_Beach_R01-1024x632.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/1166px-Naama_Bay_Beach_R01-300x185.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/1166px-Naama_Bay_Beach_R01-768x474.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/1166px-Naama_Bay_Beach_R01-380x235.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/1166px-Naama_Bay_Beach_R01-800x494.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/1166px-Naama_Bay_Beach_R01-1160x716.jpg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/1166px-Naama_Bay_Beach_R01.jpg 1166w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Die strategische Bedeutung Deutschlands zeigte sich auch in der diesjährigen Jahreskonferenz des Verbands der deutschen Reisebüros RTK International. Die Veranstaltung mit mehr als 450 teilnehmenden Reiseveranstaltern und Agenturen fand in Hurghada statt. Nach Darstellung der ägyptischen Tourismusbehörden stärkt die Wahl des Veranstaltungsortes das Vertrauen deutscher Unternehmen in die lokalen Strukturen.</p>
</div></div>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-infrastruktur-und-angebotsvielfalt-am-roten-meer"><span id="infrastruktur-und-angebotsvielfalt-am-roten-meer">Infrastruktur und Angebotsvielfalt am Roten Meer</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Teilnehmende der RTK Konferenz konnten sich direkt über den Ausbau der touristischen Infrastruktur informieren. Im Mittelpunkt standen Entwicklungen in Hurghada und entlang der Küste des Roten Meeres. Ägypten hebt die Modernisierung der Hotelkapazitäten, den Ausbau des Dienstleistungssektors und die zunehmende Diversifizierung des touristischen Angebots hervor.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="578" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/SharmView-1.jpg" alt="" class="wp-image-22446 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/SharmView-1.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/SharmView-1-300x217.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/SharmView-1-768x555.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/SharmView-1-380x275.jpg 380w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Neue Schwerpunkte wie Berenice südlich von Marsa Alam gewinnen an Bedeutung. Der voll funktionsfähige Flughafen und mehrere laufende Investitionsprojekte sollen die Region langfristig für den internationalen Markt öffnen. Die ägyptische Regierung verweist auf eine enge Zusammenarbeit zwischen dem Ministerium für Tourismus und Antiquitäten, lokalen Investoren und internationalen Partnern zur Weiterentwicklung nachhaltiger Tourismusformen.</p>
</div></div>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-delegationsreise-deutscher-reiseanbieter"><span id="delegationsreise-deutscher-reiseanbieter">Delegationsreise deutscher Reiseanbieter</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Parallel zur Konferenz organisierte die Egyptian Tourism Authority eine Reise für deutsche Medien sowie führende Reiseveranstalter. Die Delegation besuchte Sharm El Sheikh und wurde in Kooperation mit dem deutschen Unternehmen TUI zusammengestellt. Unter den Gästen befanden sich neben dem CEO von TUI, Benjamin Jacobi, auch Vertreter großer Reiseunternehmen sowie Journalistinnen und Journalisten aus mehreren deutschen Medienhäusern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Besuch ergänzt die laufenden Marketingmaßnahmen des Ministeriums, die darauf ausgerichtet sind, die Sichtbarkeit Ägyptens auf dem deutschen Markt zu erhöhen und touristische Angebote auf neue Zielgruppen auszurichten.</p>
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			<media:title type="html">1166px-Naama_Bay_Beach_R01</media:title>
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			<media:title type="html">SharmView</media:title>
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	</item>
		<item>
		<title>Deutsch-marokkanische Wirtschaftsbeziehungen: Sechs Trends, die den Kurs bestimmen</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/deutsch-marokkanische-wirtschaftsbeziehungen-sechs-trends-die-den-kurs-bestimmen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jade Madani]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 23 Nov 2025 18:03:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Institutionelle Beziehungen]]></category>
		<category><![CDATA[Marokko]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[5]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Logistik]]></category>
		<category><![CDATA[Maritime Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Migration]]></category>
		<category><![CDATA[Produktion]]></category>
		<category><![CDATA[Sahara]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheitsrat]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Deutschland und Marokko befinden sich in einer Phase der Neujustierung. Verschiedene Entwicklungen aus der&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fdeutsch-marokkanische-wirtschaftsbeziehungen-sechs-trends-die-den-kurs-bestimmen%2F&amp;action_name=Deutsch-marokkanische%20Wirtschaftsbeziehungen%3A%20Sechs%20Trends%2C%20die%20den%20Kurs%20bestimmen&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Deutschland und Marokko befinden sich in einer Phase der Neujustierung. Verschiedene Entwicklungen aus der Vergangenheit wirken bis heute nach, aktuelle Dynamiken verändern die Zusammenarbeit und neue Potenziale zeichnen sich ab. Insgesamt lassen sich zwei abgelaufene, zwei aktuelle und zwei mögliche Trends erkennen, die den wirtschaftspolitischen Rahmen prägen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-trends-der-vergangenheit"><span id="trends-der-vergangenheit">Trends der Vergangenheit </span></h2>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-fachkrafteeinwanderung-grenzen-eines-modells"><span id="fachkraefteeinwanderung-grenzen-eines-modells">Fachkräfteeinwanderung: Grenzen eines Modells</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Fachkräfteeinwanderung aus Marokko nach Deutschland stößt zunehmend an strukturelle Grenzen. Programme, die ausbildungswillige Marokkanerinnen und Marokkaner in Berufen des Niedriglohnsektor nach Deutschland bringen, sind mit steigenden Risiken und sichtbaren Misserfolgen verbunden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Parallel dazu wirken sich der massive Stellenabbau im deutschen Industriesektor und den vielen arbeitslosen Zugewanderten aus Syrien und der Ukraine auf die Aufnahmebereitschaft aus.&nbsp; Die innenpolitische Stimmung ist angespannt, Verschärfungen bei Einbürgerungsvoraussetzungen haben frühere progressive Reformen relativiert. Unter diesen Bedingungen verliert dieses Einwanderungsmodell an politischer und gesellschaftlicher Tragfähigkeit.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><video controls src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/bbdsnww1xge-xmj4_3xXljYVO.mp4"></video></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Auch deshalb hat der Bundeskanzler diese Woche beim SZ-Wirtschaftsgipfel auf eine Regelung im Koalitionsvertrag verwiesen: Die quasi Verstaatlichung der Fachkräftevermittlung. Dies geschieht durch die Etablierung einer “Work-and-Stay-Agentur“, die private und teilweise dubiose Vermittler durch digitale Prozesse umgeht und gezielter hochqualifizierte Menschen akquirieren wird.</p>
</div></div>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-energie-und-wasserstoff-verpasste-chancen-durch-unterschiedliche-logiken"><span id="energie-und-wasserstoff-verpasste-chancen-durch-unterschiedliche-logiken">Energie und Wasserstoff: Verpasste Chancen durch unterschiedliche Logiken</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Im Energiebereich, insbesondere beim Thema <a href="https://fokus-afrika.de/tag/wasserstoff/">Wasserstoff</a>, ist ein deutlicher Bruch zwischen Erwartungen und tatsächlichen Abläufen erkennbar. Marokko setzte lange primär auf staatliche Abkommen und zeigte Zurückhaltung gegenüber marktwirtschaftlichen Mechanismen. In Deutschland hingegen besteht eine klare Arbeitsteilung: Der Staat schafft frühzeitig regulatorische Sicherheit, während private Unternehmen investieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Marokkanische Stellen sendeten widersprüchliche Signale an deutsche Investoren. Statt zügig eigene Vorstudien vorzulegen, wurde ironischerweise viel Energie darauf verwendet, deutsche Fördergelder für Realisierungsstudien einzuwerben – und damit wertvolles Momentum verspielt. </p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/GsmHOZbWEAAjpqS-1024x683.jpeg" alt="" class="wp-image-22217 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/GsmHOZbWEAAjpqS-1024x683.jpeg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/GsmHOZbWEAAjpqS-300x200.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/GsmHOZbWEAAjpqS-768x512.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/GsmHOZbWEAAjpqS-1536x1025.jpeg 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/GsmHOZbWEAAjpqS-380x253.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/GsmHOZbWEAAjpqS-800x534.jpeg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/GsmHOZbWEAAjpqS-1160x774.jpeg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/GsmHOZbWEAAjpqS.jpeg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Gleichzeitig setzte die Energieministerin mit einem Zielpreis von drei Euro pro Kilogramm Wasserstoff eine Marke, die deutlich unter den aktuellen Marktpreisen für grünen Wasserstoff von rund acht bis dreizehn Euro liegt. Ambitionierte Ziele sind sinnvoll, doch sie müssen mit realistischen Pfaden und partnerschaftlichen Rahmenbedingungen unterlegt werden – sonst schrecken sie seriöse Investitionen eher ab, als sie anzuziehen.</p>
</div></div>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-aktuelle-entwicklungen-zwischen-deutschland-und-marokko"><span id="aktuelle-entwicklungen-zwischen-deutschland-und-marokko">Aktuelle Entwicklungen zwischen Deutschland und Marokko</span></h2>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-starke-prasenz-deutscher-interessen-in-marokko-wo-bleibt-das-gleichgewicht"><span id="starke-praesenz-deutscher-interessen-in-marokko-wo-bleibt-das-gleichgewicht">Starke Präsenz deutscher Interessen in Marokko: Wo bleibt das Gleichgewicht?</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Der Ausbau deutscher Institutionen in Marokko schreitet voran. Neben der AHK und Germany Trade &amp; Invest hat der <a href="https://fokus-afrika.de/bvmw-eroeffnet-buero-in-rabat-weitere-deutsch-marokkanische-wirtschaftskooperation/">Bundesverband Mittelstand kürzlich ein Verbindungsbüro in Rabat</a> eröffnet. Damit ist Deutschland institutionell breit vertreten und verfügt über eine stabile operative Infrastruktur.</p>



<iframe src="https://www.linkedin.com/embed/feed/update/urn:li:share:7397551291155243008?collapsed=1" height="668" width="504" frameborder="0" allowfullscreen="" title="Eingebetteter Beitrag"></iframe>



<p class="wp-block-paragraph">Während die deutsche Seite ihre Präsenz ausbaut, fehlt auf marokkanischer Seite weiterhin eine langfristig handlungsfähige Repräsentanz in Deutschland. Roadshows, Messeauftritte oder projektbezogene Delegationsreisen schaffen nur punktuelle Sichtbarkeit, erzielen jedoch keine kontinuierliche Wirkung. Dauerhafte Präsenz in Deutschland ist entscheidend, um Vertrauen aufzubauen, Interessen konsistent zu vertreten und komplexe Investitionsprozesse transparent zu begleiten. Sie bildet die Grundlage für ein koordiniertes wirtschaftliches Auftreten.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-nearshoring-marokko-im-wettbewerb-um-produktionsstandorte"><span id="nearshoring-marokko-im-wettbewerb-um-produktionsstandorte">Nearshoring: Marokko im Wettbewerb um Produktionsstandorte</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Der globale Trend zum Nearshoring beeinflusst deutsche Unternehmen spürbar. Hohe Energiepreise, Bürokratie und strukturelle Kosten in der Bundesrepublik lassen Unternehmen nach alternativen Standorten suchen. Marokko bietet eine Kombination aus Logistik, politischer Stabilität und marktnahen Industrieclustern.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="960" height="640" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/960px-Vue_generaleH13A0659.jpg" alt="" class="wp-image-22219 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/960px-Vue_generaleH13A0659.jpg 960w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/960px-Vue_generaleH13A0659-300x200.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/960px-Vue_generaleH13A0659-768x512.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/960px-Vue_generaleH13A0659-380x253.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/960px-Vue_generaleH13A0659-800x533.jpg 800w" sizes="(max-width: 960px) 100vw, 960px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Der Hafen Tanger Med fungiert als logistisches Rückgrat, das den Güterverkehr zwischen Europa, Afrika und anderen globalen Märkten zuverlässig verbindet. Ergänzt wird dies durch wettbewerbsfähige Steuersätze, moderne Industrieparks und moderate Lohnkosten.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Durch diese Standortvorteile entsteht ein Umfeld, in dem deutsche Unternehmen zunehmend Produktionsprozesse verlagern oder erweitern. Marokko positioniert sich damit als industrielle Erweiterung des europäischen Wirtschaftsraums und stärkt seine Rolle in globalen Lieferketten.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-zukunftige-dynamiken-das-potential-deutsch-marokkanischer-zusammenarbeit"><span id="zukuenftige-dynamiken-das-potential-deutsch-marokkanischer-zusammenarbeit">Zukünftige Dynamiken: Das Potential deutsch-marokkanischer Zusammenarbeit</span></h2>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-rustungsindustrie-zwischen-wirtschaftszweig-und-nationales-sicherheitsinteresse"><span id="ruestungsindustrie-zwischen-wirtschaftszweig-und-nationales-sicherheitsinteresse">Rüstungsindustrie: Zwischen Wirtschaftszweig und Nationales Sicherheitsinteresse </span></h3>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="666" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/IMG_2702-1024x666.jpg" alt="" class="wp-image-22218 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/IMG_2702-1024x666.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/IMG_2702-300x195.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/IMG_2702-768x500.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/IMG_2702-1536x999.jpg 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/IMG_2702-380x247.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/IMG_2702-800x520.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/IMG_2702-1160x754.jpg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/IMG_2702.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Die sicherheitspolitischen Verschiebungen in Europa und der Ukraine-Krieg haben in Deutschland zu einem massiven Ausbau des militärisch-industriellen Komplexes geführt. Gleichzeitig kämpft die deutsche Rüstungsindustrie mit bekannten strukturellen Problemen: hohe Bürokratielasten, Flächenknappheit und steigende Kosten.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Marokko kann hier eine strategische Rolle einnehmen. Die deutsche Verteidigungsindustrie benötigt langfristige Sammelbestellungen, um Produktionsprozesse zu skalieren. Produktions- oder Vertriebsstrukturen in Marokko würden den Zugang zu Märkten in Afrika und Südamerika erleichtern. Beispiele wie die Präsenz des Zulieferers Böllhoff in Casablanca verdeutlichen, dass industrielle Strukturen im sicherheitsrelevanten Bereich implementierbar sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In einem globalen Kontext, in dem neue Sicherheitskooperationen entstehen, könnte dieser Sektor zu einem zentralen Feld deutsch-marokkanischer Zusammenarbeit werden. Hier gilt es bald Fakten zu schaffen &#8211; auch im Interesse des marokkanischen Sicherheitspolitik.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-investitionen-in-der-marokkanischen-sahara-neue-raume-durch-politischen-ruckenwind"><span id="investitionen-in-der-marokkanischen-sahara-neue-raeume-durch-politischen-rueckenwind">Investitionen in der marokkanischen Sahara: Neue Räume durch politischen Rückenwind</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die marokkanische <a href="https://fokus-afrika.de/tag/sahara/">Sahara</a> gewinnt für Investitionen an Bedeutung. Bisher waren dort vor allem große deutsche Konzerne vertreten, darunter Siemens Energy und Heidelberg Cement. Diese Projekte markierten eine erste Phase der wirtschaftlichen Öffnung der Region für deutsche Fachkonzerne.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G4nnxbyWoAARGqX-1024x683.jpeg" alt="" class="wp-image-21661 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G4nnxbyWoAARGqX-1024x683.jpeg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G4nnxbyWoAARGqX-300x200.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G4nnxbyWoAARGqX-768x512.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G4nnxbyWoAARGqX-1536x1024.jpeg 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G4nnxbyWoAARGqX-380x253.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G4nnxbyWoAARGqX-800x534.jpeg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G4nnxbyWoAARGqX-1160x774.jpeg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G4nnxbyWoAARGqX.jpeg 1600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Der <a href="https://fokus-afrika.de/minurso-marokko-siegt-im-sicherheitsrat-koenig-reicht-die-hand-fuer-dialog/">jüngste Beschluss des UN-Sicherheitsrats</a> verschafft Marokko zusätzliche politische Argumente, um deutsche Unternehmen, gerade den breit aufgestellten deutschen Mittelstand, zu Investitionen in der Sahara einzuladen. </p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Für eine Ausweitung dieser Aktivitäten wären verschiedene Flankierungen erforderlich. Dazu gehören staatliche Bürgschaften, eine breitere politische Unterstützung für Projekte in der Region und die Ausweitung konsularischer Dienstleistungen der deutschen <a href="https://fokus-afrika.de/tag/botschaft/">Botschaft</a> auf die Sahara.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In der Kombination mit der <a href="https://fokus-afrika.de/koenig-mohammed-vi-die-sahara-bleibt-die-erste-prioritaet-aller-marokkaner/">Königlichen Atlantik-Initiative</a>, die zum Ziel hat den <a href="https://fokus-afrika.de/tag/sahel/">Sahel</a>-Staaten den logistischen Zugang zum Ozean zu ermöglichen, würde die Sahara als Investitionsraum stärker in die bilateralen Wirtschaftsbeziehungen eingebunden werden und könnte eine nach Afrika ausgehende markteröffnende Rolle im Gefüge der deutsch-marokkanischen Kooperation einnehmen.</p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/deutsch-marokkanische-wirtschaftsbeziehungen-sechs-trends-die-den-kurs-bestimmen/">Deutsch-marokkanische Wirtschaftsbeziehungen: Sechs Trends, die den Kurs bestimmen</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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			<media:title type="html">Deutsch-marokkanische Wirtschaftsbeziehungen: Sechs Trends, die den Kurs bestimmen</media:title>
			<media:description type="html">Sechs Trends zu den Wirtschaftsbeziehungen zwischen Deutschland und Marokko. Von Fachkräftemigration bis Rüstungsindustrie - Ein 360°-Blick.</media:description>
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		<title>Wegen Busunfälle: Algerien importiert eine Million Reifen aus Deutschland</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/wegen-busunfaelle-algerien-importiert-eine-million-reifen-aus-deutschland/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Nov 2025 11:00:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Algerien]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[Präsident]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das algerische Unternehmen Naftal, Tochtergesellschaft des staatlichen Öl- und Gaskonzerns Sonatrach, hat die Einfuhr von einer Million Fahrzeugreifen&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fwegen-busunfaelle-algerien-importiert-eine-million-reifen-aus-deutschland%2F&amp;action_name=Wegen%20Busunf%C3%A4lle%3A%20Algerien%20importiert%20eine%20Million%20Reifen%20aus%20Deutschland&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/wegen-busunfaelle-algerien-importiert-eine-million-reifen-aus-deutschland/">Wegen Busunfälle: Algerien importiert eine Million Reifen aus Deutschland</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Das algerische Unternehmen Naftal, Tochtergesellschaft des staatlichen Öl- und Gaskonzerns Sonatrach, hat die Einfuhr von einer Million Fahrzeugreifen aus Deutschland angekündigt. Die Lieferung bildet die erste Phase eines größeren Importvorhabens, das insgesamt 4,5 Millionen Reifen umfassen soll. Angaben zu Marke, Auftragsvolumen oder Lieferzeitraum machte Naftal nicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Entscheidung steht im Zusammenhang mit massiven Versorgungsengpässen und stark gestiegenen Preisen für Reifen auf dem algerischen Markt. Naftal zufolge sollen die Importe eine Preissenkung zwischen 35 und 55 Prozent ermöglichen und damit die Situation für Verbraucher spürbar verbessern.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-politischer-hintergrund-der-importentscheidung"><span id="politischer-hintergrund-der-importentscheidung">Politischer Hintergrund der Importentscheidung</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Anordnung zur Beschaffung großer Reifenkontingente erteilte Präsident Abdelmadjid Tebboune am 26. August. Anlass war ein schwerer Busunfall am 15. August im Oued El Harrach, bei dem 18 Menschen starben und 25 verletzt wurden. Bei einer Sitzung zum Transportsektor forderte der Präsident Maßnahmen gegen Engpässe und Preissteigerungen angesichts schwacher lokaler Produktion und verzögerter Importgenehmigungen.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="480" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/Goodyear_Wrangler_SR-A_P23570R16.jpg" alt="" class="wp-image-22031 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/Goodyear_Wrangler_SR-A_P23570R16.jpg 640w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/Goodyear_Wrangler_SR-A_P23570R16-300x225.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/Goodyear_Wrangler_SR-A_P23570R16-200x150.jpg 200w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/Goodyear_Wrangler_SR-A_P23570R16-260x195.jpg 260w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/Goodyear_Wrangler_SR-A_P23570R16-380x285.jpg 380w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Mit der nun eingeleiteten Importoffensive soll die Versorgung stabilisiert und die Verkehrssicherheit erhöht werden, da immer wieder über den Einsatz abgefahrener oder qualitativ minderwertiger Reifen berichtet wurde.</p>
</div></div>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-serie-schwerer-verkehrsunfalle-verstarkt-handlungsdruck"><span id="serie-schwerer-verkehrsunfaelle-verstaerkt-handlungsdruck">Serie schwerer Verkehrsunfälle verstärkt Handlungsdruck</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Parallel zu den Entwicklungen im Transportsektor kam es erneut zu schweren Verkehrsunfällen. Auf der Nationalstraße 17 in Mostaganem verunglückte am Morgen des 17. November ein Reisebus. Nach ersten Angaben der Zivilschutzbehörde wurden 14 Menschen verletzt und zur Behandlung in nahegelegene Krankenhäuser gebracht. Die genaue Unfallursache ist bislang ungeklärt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Vorfall ist der dritte Busunfall innerhalb weniger Tage. Am Dienstag waren 28 Menschen bei einer Kollision zweier Busse auf der RN1 verletzt worden. Am Mittwoch folgten 32 Verletzte bei einem Unfall zwischen einem Bus, einem Lastwagen und mehreren Autos auf der RN24 in Bejaia.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Darüber hinaus kam es am Wochenende zu besonders schweren Unfällen im Individualverkehr. In Bouira starben vier Menschen bei einem Zusammenstoß zweier Fahrzeuge auf der RN25. In Djelfa kamen vier weitere Personen ums Leben, nachdem ihr Fahrzeug auf der Umgehungsstraße von Ain Oussera in Brand geraten war.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-zusammenhang-zwischen-infrastrukturmangeln-und-unfallgeschehen"><span id="zusammenhang-zwischen-infrastrukturmaengeln-und-unfallgeschehen">Zusammenhang zwischen Infrastrukturmängeln und Unfallgeschehen</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die erneute Häufung von schweren Verkehrsunfällen verstärkt die Debatte über Straßeninfrastruktur, Fahrzeugwartung und Regulierung des gewerblichen Verkehrs. Vor allem die unzureichende Versorgung mit qualitativ hochwertigen Reifen wurde in den vergangenen Monaten verstärkt als Risikofaktor diskutiert. Die jetzt eingeleiteten Importe gelten daher als kurzfristige Entlastungsmaßnahme, während strukturelle Reformen im Transportsektor weiter auf sich warten lassen.</p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/wegen-busunfaelle-algerien-importiert-eine-million-reifen-aus-deutschland/">Wegen Busunfälle: Algerien importiert eine Million Reifen aus Deutschland</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>PUMA baut Engagement im afrikanischen Fußball als Partner des AFCON 2025 aus</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/puma-baut-engagement-im-afrikanischen-fussball-als-partner-des-afcon-2025-aus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Nov 2025 09:53:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Marokko]]></category>
		<category><![CDATA[4]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Sport]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die deutsche Sportmarke PUMA verstärkt ihre langjährige Präsenz im afrikanischen Fußball und fungiert beim Africa Cup of Nations&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fpuma-baut-engagement-im-afrikanischen-fussball-als-partner-des-afcon-2025-aus%2F&amp;action_name=PUMA%20baut%20Engagement%20im%20afrikanischen%20Fu%C3%9Fball%20als%20Partner%20des%20AFCON%202025%20aus&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/puma-baut-engagement-im-afrikanischen-fussball-als-partner-des-afcon-2025-aus/">PUMA baut Engagement im afrikanischen Fußball als Partner des AFCON 2025 aus</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Die deutsche Sportmarke PUMA verstärkt ihre langjährige Präsenz im afrikanischen Fußball und fungiert beim Africa Cup of Nations 2025 in <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/nordafrika/marokko/">Marokko</a> erneut als offizieller technischer Partner des Afrikanischen Fußballverbands. Das Unternehmen stellt Matchbälle sowie Ausrüstung für Schiedsrichter bereit. Die Partnerschaft besteht seit 2023 und knüpft an mehrere Jahrzehnte intensiver Zusammenarbeit mit zahlreichen Nationalmannschaften des Kontinents an.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Peter Dangl, Director EEMEA Distribution bei PUMA, erklärte, das Engagement sei tief in der Fußballkultur Afrikas verankert. Der Africa Cup of Nations sei „mehr als ein Wettbewerb – er ist eine Feier von Kultur, Leidenschaft und Talent“.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-austragungsorte-und-offizieller-spielball"><span id="austragungsorte-und-offizieller-spielball">Austragungsorte und offizieller Spielball</span></h3>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="683" height="1024" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G5e6nbrWcAAEDje-683x1024.jpeg" alt="" class="wp-image-22012 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G5e6nbrWcAAEDje-683x1024.jpeg 683w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G5e6nbrWcAAEDje-200x300.jpeg 200w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G5e6nbrWcAAEDje-768x1151.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G5e6nbrWcAAEDje-1025x1536.jpeg 1025w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G5e6nbrWcAAEDje-380x570.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G5e6nbrWcAAEDje-800x1199.jpeg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G5e6nbrWcAAEDje-1160x1739.jpeg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G5e6nbrWcAAEDje.jpeg 1366w" sizes="(max-width: 683px) 100vw, 683px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Das Turnier findet vom 21. Dezember 2025 bis 18. Januar 2026 statt und umfasst 24 Mannschaften aus ganz Afrika. Marokko richtet die Veranstaltung zum zweiten Mal aus, mit Spielen in Casablanca, Rabat, Tanger, Marrakesch, Agadir und Fès.</p>



<p class="wp-block-paragraph">PUMA präsentierte zudem „ITRI“, den offiziellen Spielball des Turniers. Der Name bedeutet „Stern“ in der Amazigh-Sprache und spielt auf das zentrale Symbol der marokkanischen Flagge an. Das Design greift geometrische Muster der traditionellen marokkanischen Zellij-Kunst auf, darunter Sternformen, Blütenkonturen und symmetrische Kreise in Rot und Grün. Die technische Grundlage bildet PUMAs Orbita-6-Technologie für präzise Flugbahnen und hohe Strapazierfähigkeit.</p>
</div></div>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-sponsoring-afrikanischer-nationalmannschaften"><span id="sponsoring-afrikanischer-nationalmannschaften">Sponsoring afrikanischer Nationalmannschaften</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Beim AFCON 2025 wird PUMA fünf Nationalteams ausstatten: Ägypten, Côte d’Ivoire, Marokko, Senegal und Ghana. Mehrere dieser Mannschaften haben in der Vergangenheit Kontinentalmeisterschaften in PUMA-Trikots gewonnen. Die Partnerschaft mit afrikanischen Verbänden reicht bis 1997 zurück, als Kamerun als erstes Team unter Vertrag genommen wurde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">PUMA war in zahlreiche weitere Projekte eingebunden, darunter die Produktion von 150 000 Textilprodukten aus Cotton Made in Africa, Fair-Trade-zertifizierte Fußbälle und das Africa Unity Kit von 2010, das als erstes kontinentales Trikot für zwölf Nationalmannschaften entstand. Zudem wurden Trikotkollektionen in Zusammenarbeit mit lokalen Künstlerinnen und Künstlern entwickelt.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-gemeinschaftsorientiertes-engagement"><span id="gemeinschaftsorientiertes-engagement">Gemeinschaftsorientiertes Engagement</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Über sportliche Kooperationen hinaus unterstützt PUMA lokale Gemeinschaften und soziale Initiativen. Nach dem Erdbeben im marokkanischen Al Haouz im September 2023 stellte das Unternehmen Hilfsgüter für betroffene Gemeinden bereit. Insgesamt engagiert sich PUMA nach eigenen Angaben in mehr als zwanzig lokalen Initiativen in Afrika, darunter der Ausbau von Sportplätzen und die Unterstützung von Projekten in Flüchtlingslagern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Unternehmen betont, dass diese Form der Zusammenarbeit auf langfristigen Beziehungen basiere und darauf ziele, Sport, Kultur und soziale Entwicklung miteinander zu verbinden.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-strategische-bedeutung-des-turniers"><span id="strategische-bedeutung-des-turniers">Strategische Bedeutung des Turniers</span></h3>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="512" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/puma-no1-logo_0-1024x512.jpg" alt="" class="wp-image-22010 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/puma-no1-logo_0-1024x512.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/puma-no1-logo_0-300x150.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/puma-no1-logo_0-768x384.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/puma-no1-logo_0-380x190.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/puma-no1-logo_0-800x400.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/puma-no1-logo_0-1160x580.jpg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/puma-no1-logo_0.jpg 1181w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">In den vergangenen fünf Jahren hat PUMA seine Präsenz in Afrika weiter ausgebaut und mehr als 80 Filialen eröffnet, um den Zugang zu Produkten zu verbessern. In Marokko soll das Einzelhandelsnetz im Umfeld des Turniers weiter gestärkt werden.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Dominique Gathier, Vice President Business Unit Teamsport, hob hervor, dass die Partnerschaft mit dem Kontinentalverband CAF sowohl historische Bindungen unterstreiche als auch Investitionen in die Zukunft des afrikanischen Fußballs ermögliche. PUMA plant begleitende Initiativen zu Infrastruktur und Tradition, deren Details vor dem Turnierbeginn veröffentlicht werden sollen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch sportlich ist AFCON 2025 für das Unternehmen von Bedeutung. Titelverteidiger Côte d’Ivoire – von PUMA ausgerüstet – will unter Trainer Emerse Faé den Erfolg verteidigen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gleichzeitig sieht PUMA das Turnier als Schlüsselereignis für seine Markenstrategie in der Region. Laut Dangl bietet der Wettbewerb „eine einzigartige Gelegenheit, das Einzelhandelserlebnis zu erweitern und eine tiefere emotionale Verbindung zu den Verbraucherinnen und Verbrauchern aufzubauen“. Dafür plant das Unternehmen neue, erlebnisorientierte Ladenkonzepte sowie besondere Aktionen während des Turniers.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-bedeutung-im-kontext-des-wm-projekts-2030"><span id="bedeutung-im-kontext-des-wm-projekts-2030">Bedeutung im Kontext des WM-Projekts 2030</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Mit Blick auf die Fußball-Weltmeisterschaft 2030, an deren Ausrichtung Marokko beteiligt ist, betrachtet PUMA den Africa Cup of Nations 2025 als wichtigen Meilenstein. Der Wettbewerb soll nicht nur sportlich, sondern auch wirtschaftlich und gesellschaftlich eine stärkere Präsenz der Marke im nordafrikanischen Markt ermöglichen und langfristige Strukturen schaffen.</p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/puma-baut-engagement-im-afrikanischen-fussball-als-partner-des-afcon-2025-aus/">PUMA baut Engagement im afrikanischen Fußball als Partner des AFCON 2025 aus</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Deutschland und Ägypten unterzeichnen Schuldenumwandlungsabkommen über 50 Millionen Euro für erneuerbare Energien</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/deutschland-und-aegypten-unterzeichnen-schuldenumwandlungsabkommen-ueber-50-millionen-euro-fuer-erneuerbare-energien/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Nov 2025 23:00:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ägypten]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Deutschland und Ägypten haben am 9. November 2025 ein neues Schuldenumwandlungsabkommen in Höhe von 50 Millionen Euro unterzeichnet. Die Mittel werden zur&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fdeutschland-und-aegypten-unterzeichnen-schuldenumwandlungsabkommen-ueber-50-millionen-euro-fuer-erneuerbare-energien%2F&amp;action_name=Deutschland%20und%20%C3%84gypten%20unterzeichnen%20Schuldenumwandlungsabkommen%20%C3%BCber%2050%20Millionen%20Euro%20f%C3%BCr%20erneuerbare%20Energien&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Deutschland und <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/nordafrika/agypten/">Ägypten</a> haben am <strong>9. November 2025</strong> ein neues <strong>Schuldenumwandlungsabkommen in Höhe von 50 Millionen Euro</strong> unterzeichnet. Die Mittel werden zur Finanzierung von Projekten verwendet, die zwei Windkraftanlagen in <strong>Ras Ghareb</strong> und <strong>Gabal El Zeit</strong> an das ägyptische Stromnetz anschließen sollen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Vereinbarung wurde zwischen der&nbsp;<strong>Deutschen Entwicklungsbank KfW</strong>&nbsp;und der&nbsp;<strong>Ägyptischen Elektrizitätsübertragungsgesellschaft (EETC)</strong>&nbsp;geschlossen und in Anwesenheit von&nbsp;<strong>Elektrizitätsminister Mahmoud Essmat</strong>&nbsp;unterzeichnet.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-unterstutzung-der-energiewende-und-des-privatsektors"><span id="unterstuetzung-der-energiewende-und-des-privatsektors">Unterstützung der Energiewende und des Privatsektors</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Das Abkommen sieht vor, dass die Schuldsumme in zwei Tranchen zu je&nbsp;<strong>25 Millionen Euro</strong>&nbsp;in einen Zuschuss der deutschen Bundesregierung umgewandelt wird. Die Mittel sollen dazu beitragen, die Integration erneuerbarer Energien in das nationale Netz zu beschleunigen und Investitionen des&nbsp;<strong>Privatsektors</strong>&nbsp;im Bereich der Windenergie zu fördern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Angaben des ägyptischen Elektrizitätsministeriums ist die Vereinbarung Teil der fortlaufenden Unterstützung Deutschlands für den ägyptischen&nbsp;<strong>Energie- und Klimasektor</strong>. Ziel ist es, die&nbsp;<strong>CO₂-Emissionen zu senken</strong>&nbsp;und den Übergang zu einer&nbsp;<strong>sauberen, nachhaltigen Energieversorgung</strong>&nbsp;zu beschleunigen.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-kontinuitat-der-deutsch-agyptischen-energiepartnerschaft"><span id="kontinuitaet-der-deutsch-aegyptischen-energiepartnerschaft">Kontinuität der deutsch-ägyptischen Energiepartnerschaft</span></h3>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="860" height="573" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/WhatsApp-Image-2025-11-09-at-4.05.07-PM-860x573-1.jpeg" alt="" class="wp-image-21862 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/WhatsApp-Image-2025-11-09-at-4.05.07-PM-860x573-1.jpeg 860w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/WhatsApp-Image-2025-11-09-at-4.05.07-PM-860x573-1-300x200.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/WhatsApp-Image-2025-11-09-at-4.05.07-PM-860x573-1-768x512.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/WhatsApp-Image-2025-11-09-at-4.05.07-PM-860x573-1-380x253.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/WhatsApp-Image-2025-11-09-at-4.05.07-PM-860x573-1-800x533.jpeg 800w" sizes="(max-width: 860px) 100vw, 860px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Bereits zuvor hatten beide Länder <strong>zwei Schuldenumwandlungsabkommen im Wert von 75 Millionen Euro</strong> abgeschlossen. Diese dienten der <strong>Stärkung der Netzkapazität für erneuerbare Energien</strong>, der <strong>Teilfinanzierung der zweiten Phase eines Wasserkraftwerks</strong> sowie der <strong>Errichtung eines Zentrums zur Steuerung dezentraler Energiequellen</strong>.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Minister&nbsp;<strong>Mahmoud Essmat</strong>&nbsp;lobte die enge Zusammenarbeit mit Deutschland:<br>„Die Partnerschaft mit der Bundesrepublik Deutschland trägt wesentlich zur Modernisierung unseres Energiesystems bei. Sie unterstützt den Wandel von einem konventionellen zu einem intelligenten Stromnetz und stärkt die Energiezukunft Ägyptens.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Er betonte zudem das Ziel der ägyptischen&nbsp;<strong>Nationalen Energiestrategie</strong>, die den Anteil erneuerbarer Energien bis&nbsp;<strong>2030 auf über 42 %</strong>&nbsp;und bis&nbsp;<strong>2040 auf mehr als 65 %</strong>&nbsp;erhöhen will.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-symbol-fur-nachhaltige-kooperation"><span id="symbol-fuer-nachhaltige-kooperation">Symbol für nachhaltige Kooperation</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Das Schuldenumwandlungsabkommen gilt als Beispiel für&nbsp;<strong>innovative Entwicklungszusammenarbeit</strong>, bei der finanzielle Verpflichtungen in Investitionen für nachhaltige Infrastruktur umgewandelt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Vereinbarung unterstreicht die Rolle Deutschlands als&nbsp;<strong>strategischer Partner Ägyptens</strong>&nbsp;im Bereich Energie und Klimaschutz – insbesondere beim Ausbau von&nbsp;<strong>Wind- und Solarenergie</strong>, der&nbsp;<strong>Dekarbonisierung industrieller Sektoren</strong>und der&nbsp;<strong>regionalen Stromvernetzung</strong>&nbsp;im Nahen Osten und Nordafrika.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>7. Gipfel Afrikanische Union – Europäische Union findet Ende November in Luanda statt</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/7-gipfel-afrikanische-union-europaeische-union-findet-ende-november-in-luanda-statt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Nov 2025 11:56:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Internationale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[Kontinentale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[AU]]></category>
		<category><![CDATA[Diplomatie]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[EU]]></category>
		<category><![CDATA[Frieden]]></category>
		<category><![CDATA[Kooperation]]></category>
		<category><![CDATA[Präsident]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://fokus-afrika.de/?p=21826</guid>

					<description><![CDATA[<p>Vom&#160;24. bis 25. November 2025&#160;findet in&#160;Luanda, Angola, der&#160;7. Gipfel der Afrikanischen Union (AU) und der Europäischen Union (EU)&#160;statt.&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2F7-gipfel-afrikanische-union-europaeische-union-findet-ende-november-in-luanda-statt%2F&amp;action_name=7.%20Gipfel%20Afrikanische%20Union%20%E2%80%93%20Europ%C3%A4ische%20Union%20findet%20Ende%20November%20in%20Luanda%20statt&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/7-gipfel-afrikanische-union-europaeische-union-findet-ende-november-in-luanda-statt/">7. Gipfel Afrikanische Union – Europäische Union findet Ende November in Luanda statt</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Vom&nbsp;<strong>24. bis 25. November 2025</strong>&nbsp;findet in&nbsp;<strong>Luanda, Angola</strong>, der&nbsp;<strong>7. Gipfel der Afrikanischen Union (AU) und der Europäischen Union (EU)</strong>&nbsp;statt. Ziel des Treffens ist es, die&nbsp;<strong>gemeinsame Verpflichtung zu Multilateralismus, Solidarität und partnerschaftlichem Handeln</strong>&nbsp;zu bekräftigen, um globale Herausforderungen gemeinsam anzugehen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-staats-und-regierungschefs-beider-kontinente-beraten-uber-multilateralismus-stabilitat-und-nachhaltige-entwicklung"><span id="staats-und-regierungschefs-beider-kontinente-beraten-ueber-multilateralismus-stabilitaet-und-nachhaltige-entwicklung">Staats- und Regierungschefs beider Kontinente beraten über Multilateralismus, Stabilität und nachhaltige Entwicklung</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Gipfel wird gemeinsam geleitet von&nbsp;<strong>João Lourenço</strong>, Präsident der Republik Angola und derzeitiger&nbsp;<strong>Vorsitzender der Afrikanischen Union</strong>, sowie&nbsp;<strong>António Costa</strong>, Präsident des&nbsp;<strong>Europäischen Rates</strong>. Anwesend sind außerdem&nbsp;<strong>Mahmoud Ali Youssouf</strong>, Vorsitzender der&nbsp;<strong>Kommission der Afrikanischen Union</strong>, und&nbsp;<strong>Ursula von der Leyen</strong>, Präsidentin der&nbsp;<strong>Europäischen Kommission</strong>.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-rahmenveranstaltungen-jugend-zivilgesellschaft-und-wirtschaft"><span id="rahmenveranstaltungen-jugend-zivilgesellschaft-und-wirtschaft">Rahmenveranstaltungen: Jugend, Zivilgesellschaft und Wirtschaft</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Bereits im Vorfeld werden mehrere thematische Foren abgehalten:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>AU–EU Jugend- und Zivilgesellschaftsforum (20.–21. November 2025)</strong><br>Junge Führungskräfte, Innovatoren und zivilgesellschaftliche Organisationen aus Afrika und Europa entwickeln hier Empfehlungen zu Themen wie <strong>Beschäftigung, Innovation, Klimaanpassung, Governance und sozialer Inklusion</strong>. Die Ergebnisse fließen in die Diskussionen der Staats- und Regierungschefs ein.</li>



<li><strong>AU–EU Wirtschaftsforum (24.–25. November 2025)</strong><br>Dieses Forum bringt <strong>Unternehmer, Investoren und politische Entscheidungsträger</strong> zusammen, um Partnerschaften in den Bereichen <strong>Infrastruktur, nachhaltige Energie, Agrarwirtschaft, verarbeitende Industrie, digitale Wirtschaft und kreative Branchen</strong> zu vertiefen.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-hintergrund-25-jahre-au-eu-partnerschaft"><span id="hintergrund-25-jahre-au-eu-partnerschaft">Hintergrund: 25 Jahre AU–EU-Partnerschaft</span></h2>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="760" height="493" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/45622-WhatsApp_Image_2025-10-19_at_16.15.26.jpeg" alt="" class="wp-image-21828 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/45622-WhatsApp_Image_2025-10-19_at_16.15.26.jpeg 760w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/45622-WhatsApp_Image_2025-10-19_at_16.15.26-300x195.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/45622-WhatsApp_Image_2025-10-19_at_16.15.26-380x247.jpeg 380w" sizes="(max-width: 760px) 100vw, 760px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Die <strong>Partnerschaft zwischen Afrika und Europa</strong> wurde beim ersten <strong>Afrika–EU-Gipfel 2000 in Kairo</strong> begründet und ist heute eine der zentralen Plattformen für politischen Dialog, wirtschaftliche Zusammenarbeit und kulturellen Austausch. </p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Zum 25-jährigen Bestehen haben die <strong>AU-Kommission</strong> und die <strong>Delegation der EU bei der Afrikanischen Union</strong> das Jubiläum unter dem Motto <strong>#AUEU25</strong> ausgerufen – begleitet von <strong>Ausstellungen, Kampagnen und Dialogveranstaltungen</strong> in Afrika und Europa.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-vier-strategische-saulen-der-partnerschaft"><span id="vier-strategische-saeulen-der-partnerschaft">Vier strategische Säulen der Partnerschaft</span></h2>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Wohlstand – Nachhaltiges Wachstum und Integration</strong><br>Beide Unionen setzen auf regionale wirtschaftliche Integration, nachhaltigen Handel, Investitionen und Beschäftigung, den <strong>grünen und digitalen Wandel</strong>, den Ausbau der <strong>Gesundheitssysteme</strong> sowie bessere <strong>Bildung und Qualifizierung</strong>.</li>



<li><strong>Frieden, Sicherheit und Regierungsführung – Partnerschaft für Stabilität</strong><br>AU und EU arbeiten eng bei <strong>Konfliktprävention, Friedenseinsätzen und Wiederaufbau</strong> zusammen. Die <strong>Afrikanische Friedens- und Sicherheitsarchitektur (APSA)</strong> bleibt ein zentrales Instrument zur Stärkung von Stabilität, Rechtsstaatlichkeit und Demokratie.</li>



<li><strong>Menschen – Investitionen in Bildung, Gleichstellung und Inklusion</strong><br>Gemeinsame Programme zu <strong>Migration, Mobilität, Kultur, sozialer Teilhabe und humanitärer Hilfe</strong> fördern insbesondere die <strong>Beteiligung von Frauen und Jugendlichen</strong>. Beide Seiten bekräftigen ihr Engagement für <strong>Menschenrechte, Gleichberechtigung und Rechtsstaatlichkeit</strong>.</li>



<li><strong>Planet – Multilateralismus und Nachhaltigkeit</strong><br>Mit über 40 Prozent der UN-Mitgliedsstaaten bilden AU und EU eine starke Stimme für <strong>globale Nachhaltigkeit und eine Reform des multilateralen Systems</strong>. Sie arbeiten in Formaten wie dem <strong>G20-Vorsitz Südafrikas</strong> und dem <strong>UN-Pakt für die Zukunft</strong> zusammen, um <strong>Klimaschutz und Umweltschutz</strong> international voranzutreiben.</li>
</ol>



<p class="wp-block-paragraph">Der Gipfel in Luanda gilt als&nbsp;<strong>wichtiger Meilenstein</strong>&nbsp;für die künftige strategische Ausrichtung der AU–EU-Beziehungen. Er soll neue Impulse für&nbsp;<strong>wirtschaftliche Resilienz, gemeinsame Sicherheitsarchitekturen und nachhaltige Entwicklungspolitik</strong>&nbsp;setzen.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Größtes Containerschiff seit zwei Jahren passiert Suezkanal</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/groesstes-containerschiff-seit-zwei-jahren-passiert-suezkanal/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 09 Nov 2025 16:52:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ägypten]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[Logistik]]></category>
		<category><![CDATA[Maritime Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am Samstag hat das französische Containerschiff&#160;CMA CGM BENJAMIN FRANKLIN&#160;den&#160;Suezkanal&#160;durchquert – das größte Schiff, das die Wasserstraße in den&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fgroesstes-containerschiff-seit-zwei-jahren-passiert-suezkanal%2F&amp;action_name=Gr%C3%B6%C3%9Ftes%20Containerschiff%20seit%20zwei%20Jahren%20passiert%20Suezkanal&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Am Samstag hat das französische Containerschiff&nbsp;<strong>CMA CGM BENJAMIN FRANKLIN</strong>&nbsp;den&nbsp;<strong>Suezkanal</strong>&nbsp;durchquert – das größte Schiff, das die Wasserstraße in den vergangenen zwei Jahren befahren hat. Nach Angaben der&nbsp;<strong>Suez Canal Authority (SCA)</strong>&nbsp;ist dies ein Hinweis auf eine allmähliche Rückkehr des internationalen Schiffsverkehrs zu einer der wichtigsten Handelsrouten der Welt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Vorsitzende der Kanalbehörde,&nbsp;<strong>Admiral Osama Rabie</strong>, sprach von einer „schrittweisen Rückkehr großer Containerschiffe“ in den Suezkanal. Das Schiff war Teil eines nordwärts fahrenden Konvois und befand sich auf der Route&nbsp;<strong>vom Vereinigten Königreich nach Malaysia</strong>.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-technische-details-des-schiffes"><span id="technische-details-des-schiffes">Technische Details des Schiffes</span></h2>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="315" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/640px-CMA_CGM_BENJAMIN_FRANKLIN_32667466117.jpg" alt="" class="wp-image-21792 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/640px-CMA_CGM_BENJAMIN_FRANKLIN_32667466117.jpg 640w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/640px-CMA_CGM_BENJAMIN_FRANKLIN_32667466117-300x148.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/640px-CMA_CGM_BENJAMIN_FRANKLIN_32667466117-380x187.jpg 380w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Die <strong>CMA CGM BENJAMIN FRANKLIN</strong>, im Besitz der französischen Reederei <strong>CMA CGM</strong>, misst <strong>399 Meter in der Länge</strong>, <strong>54 Meter in der Breite</strong> und hat einen <strong>Tiefgang von 13,5 Metern</strong>. Sie kann <strong>17.859 Container</strong> transportieren und hat eine <strong>Nettoraumzahl von 177.000 Tonnen</strong>.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der Transit am 8. November war die&nbsp;<strong>erste Durchfahrt seit dem 22. Oktober 2023</strong>, nachdem das Schiff infolge regionaler Spannungen den Suezkanal und die Straße von Bab al-Mandab gemieden hatte.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-zeichen-wachsender-stabilitat-im-roten-meer"><span id="zeichen-wachsender-stabilitaet-im-roten-meer">Zeichen wachsender Stabilität im Roten Meer</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Admiral Rabie erklärte, die Passage des Schiffes sei ein „positiver Indikator für die Rückkehr der Stabilität in der Region des Roten Meeres“. Er hob hervor, dass die&nbsp;<strong>flexible Preispolitik und Marketingstrategie</strong>&nbsp;der SCA seit Mai 2025 wesentlich zur Wiederaufnahme des Verkehrs beigetragen hätten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Demnach konnten&nbsp;<strong>28 Fahrten mittelgroßer Containerschiffe</strong>&nbsp;mit durchschnittlichen Tonnagen zwischen 130.000 und 160.000 Tonnen wieder über den Kanal geführt werden –&nbsp;<strong>19 Fahrten</strong>&nbsp;durch CMA CGM und&nbsp;<strong>neun durch MSC</strong>.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-suezkanal-von-strategischer-bedeutung"><span id="suezkanal-von-strategischer-bedeutung">Suezkanal von strategischer Bedeutung</span></h2>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="970" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/Iss016e019375.jpg" alt="" class="wp-image-21791 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/Iss016e019375.jpg 640w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/Iss016e019375-198x300.jpg 198w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/Iss016e019375-380x576.jpg 380w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Rabie betonte, dass auch das Schwesterschiff <strong>CMA CGM ZHENG HE</strong> anstelle der Route um das <strong>Kap der Guten Hoffnung</strong> wieder den Suezkanal nutzen werde. Der sichere Transit der <strong>BENJAMIN FRANKLIN</strong> durch den Kanal und die <strong>Straße von Bab al-Mandab</strong> sei ein „Signal der Beruhigung an alle Reedereien“, so Rabie.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Wiederaufnahme dieser Fahrten solle die Schifffahrtsunternehmen dazu veranlassen, ihre <strong>Routenplanung zu überdenken</strong> und wieder vermehrt <strong>Testfahrten durch das Rote Meer und den Suezkanal</strong> durchzuführen.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der Suezkanal ist eine der bedeutendsten Handelsrouten der Welt. Rund 12 % des globalen Warenverkehrs verlaufen durch die ägyptische Wasserstraße, die das Mittelmeer mit dem Roten Meer verbindet. Infolge der Spannungen im Roten Meer und der Pirateriegefahr hatten viele Reedereien ihre Schiffe zeitweise über die längere Route um das Kap der Guten Hoffnung umgeleitet.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Air Algérie erhält erste neue Airbus A330-900Neo</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/air-algerie-erhaelt-erste-neue-airbus-a330-900neo/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 08 Nov 2025 19:30:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Algerien]]></category>
		<category><![CDATA[Luftfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die nationale Fluggesellschaft&#160;Air Algérie&#160;steht kurz vor einem symbolträchtigen Schritt: Am&#160;Dienstag, dem 12. November 2025, wird sie ihr erstes&#160;Airbus&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fair-algerie-erhaelt-erste-neue-airbus-a330-900neo%2F&amp;action_name=Air%20Alg%C3%A9rie%20erh%C3%A4lt%20erste%20neue%20Airbus%20A330-900Neo&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/air-algerie-erhaelt-erste-neue-airbus-a330-900neo/">Air Algérie erhält erste neue Airbus A330-900Neo</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die nationale Fluggesellschaft&nbsp;<strong>Air Algérie</strong>&nbsp;steht kurz vor einem symbolträchtigen Schritt: Am&nbsp;<strong>Dienstag, dem 12. November 2025</strong>, wird sie ihr erstes&nbsp;<strong>Airbus A330-900Neo</strong>-Langstreckenflugzeug offiziell in Empfang nehmen. Das neue Flaggschiff der Flotte trägt den Namen&nbsp;<strong>„Novembre 54“</strong>, eine Hommage an den&nbsp;<strong>1. November 1954</strong>, den Beginn des algerischen Unabhängigkeitskampfes.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="666" height="461" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/سعيد_سعيود.png" alt="" class="wp-image-21758 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/سعيد_سعيود.png 666w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/سعيد_سعيود-300x208.png 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/سعيد_سعيود-380x263.png 380w" sizes="(max-width: 666px) 100vw, 666px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Der <strong>Minister für Inneres und Verkehr, Saïd Sayoud</strong>, gab den Namen am <strong>7. November</strong> bekannt. Die Taufe erfolgte in Abstimmung mit dem <strong>Ministerium der Moudjahidine</strong> (Märtyrer), das für die Pflege des historischen Gedenkens zuständig ist. Der Minister erklärte, die Entscheidung solle die Verbindung zwischen <strong>technologischem Fortschritt und nationaler Erinnerungskultur</strong> symbolisieren.</p>
</div></div>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-beginn-des-flottenerneuerungsprogramms"><span id="beginn-des-flottenerneuerungsprogramms">Beginn des Flottenerneuerungsprogramms</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der neue Airbus ist Teil einer&nbsp;<strong>groß angelegten Flottenmodernisierung</strong>, die der algerische Präsident persönlich angestoßen hat. Insgesamt umfasst der Auftrag&nbsp;<strong>16 neue Flugzeuge</strong>&nbsp;– je&nbsp;<strong>acht Airbus A330-900Neo</strong>&nbsp;und&nbsp;<strong>acht Boeing-Maschinen</strong>&nbsp;– mit dem Ziel, die alternden Langstreckenflieger zu ersetzen, von denen einige bereits&nbsp;<strong>über 20 Jahre im Dienst</strong>&nbsp;stehen.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="329" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/1280px-Airbus_A330neo_crop-1024x329.jpg" alt="" class="wp-image-21757 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/1280px-Airbus_A330neo_crop-1024x329.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/1280px-Airbus_A330neo_crop-300x96.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/1280px-Airbus_A330neo_crop-768x247.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/1280px-Airbus_A330neo_crop-380x122.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/1280px-Airbus_A330neo_crop-800x257.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/1280px-Airbus_A330neo_crop-1160x372.jpg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/1280px-Airbus_A330neo_crop.jpg 1280w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">„Unsere Flotte ist veraltet, und das wirkt sich auf den inner- und internationalen Flugverkehr aus“, erklärte Sayoud. „Der Präsident hat entschieden, das Luftverkehrssystem grundlegend zu reformieren, unter anderem durch die Schaffung einer neuen Gesellschaft für Inlandsflüge und den Erwerb neuer Maschinen.“</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Neben den Großraumflugzeugen wurde auch die Bestellung von&nbsp;<strong>16 ATR-72</strong>-Turbopropmaschinen für die neue&nbsp;<strong>Tochtergesellschaft Domestic Airlines</strong>&nbsp;abgeschlossen. Die ersten Lieferungen dieser Regionalflugzeuge sollen&nbsp;<strong>im Juni 2026</strong>&nbsp;erfolgen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-symbolische-taufe-und-nationale-feierlichkeiten"><span id="symbolische-taufe-und-nationale-feierlichkeiten">Symbolische Taufe und nationale Feierlichkeiten</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Übergabe des neuen Airbus wird von einer <strong>feierlichen Zeremonie am Flughafen Algier</strong> begleitet. Der Termin fällt in den Monat, in dem Algerien traditionell den <strong>„Monat der Märtyrer“</strong> begeht. In diesem Zeitraum erinnert das Land an den Ausbruch des <strong>Befreiungskriegs am 1. November 1954</strong>, der als Wendepunkt in der Geschichte Algeriens gilt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit der Namensgebung „Novembre 54“ verknüpft Air Algérie ihre technische Erneuerung mit einem nationalhistorischen Symbol. Laut Minister Sayoud soll das Flugzeug „die Werte der Revolution in den Himmel tragen – als Zeichen der Erinnerung, aber auch als Bekenntnis zur Zukunft des Landes“.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-air-algerie-im-wandel"><span id="air-algerie-im-wandel">Air Algérie im Wandel</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Mit der Aufnahme des neuen Airbus wächst die Flotte von Air Algérie auf&nbsp;<strong>über 70 Flugzeuge</strong>. Gemeinsam mit den geplanten Maschinen für Domestic Airlines, deren Flotte künftig&nbsp;<strong>31 Flugzeuge</strong>&nbsp;umfassen wird, soll das Unternehmen seine Position im&nbsp;<strong>regionalen und internationalen Markt</strong>&nbsp;festigen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Modernisierung fällt in eine Phase, in der Algerien verstärkt auf&nbsp;<strong>nationale Infrastruktur, Digitalisierung und Tourismusförderung</strong>&nbsp;setzt. Der Luftverkehr spielt dabei eine Schlüsselrolle – sowohl für die wirtschaftliche Anbindung des Landes als auch für seine internationale Präsenz.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Überweisungen der Diaspora übertreffen Entwicklungsgelder</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/ueberweisungen-der-diaspora-uebertreffen-entwicklungsgelder/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Nov 2025 23:32:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Diaspora]]></category>
		<category><![CDATA[Ghana]]></category>
		<category><![CDATA[Tunesien]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[ECA]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[UN]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Afrikanische Länder richten ihren Blick zunehmend auf die eigene Diaspora, um soziale Entwicklung zu fördern und Krisenresilienz zu&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fueberweisungen-der-diaspora-uebertreffen-entwicklungsgelder%2F&amp;action_name=%C3%9Cberweisungen%20der%20Diaspora%20%C3%BCbertreffen%20Entwicklungsgelder&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/ueberweisungen-der-diaspora-uebertreffen-entwicklungsgelder/">Überweisungen der Diaspora übertreffen Entwicklungsgelder</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Afrikanische Länder richten ihren Blick zunehmend auf die eigene Diaspora, um soziale Entwicklung zu fördern und Krisenresilienz zu stärken. Bei einer hochrangigen Sitzung in <strong>Doha</strong> unter dem Titel <em>„Erschließung des Potenzials von Überweisungen der Diaspora für die soziale Entwicklung in Afrika“</em> stellten Regierungsvertreter und internationale Experten Strategien vor, um Rücküberweisungen in produktive Entwicklungsinvestitionen zu verwandeln.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Veranstaltung wurde von den&nbsp;<strong>Regierungen Ghanas und Tunesiens</strong>&nbsp;in Zusammenarbeit mit der&nbsp;<strong>Wirtschaftskommission der Vereinten Nationen für Afrika (UNECA)</strong>&nbsp;organisiert.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-ruckuberweisungen-als-unterschatzte-entwicklungsquelle"><span id="rueckueberweisungen-als-unterschaetzte-entwicklungsquelle">Rücküberweisungen als unterschätzte Entwicklungsquelle</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">In ihrer Eröffnungsrede betonte&nbsp;<strong>Hanan Morsy</strong>, stellvertretende Exekutivsekretärin der UNECA, die wirtschaftliche Bedeutung der weltweiten Diaspora. Bei&nbsp;<strong>324 Millionen Migrantinnen und Migranten</strong>, die fast&nbsp;<strong>10 Prozent des globalen BIP</strong>&nbsp;erwirtschaften, liege das Potenzial auf der Hand. Trotz multipler Krisen – von der Pandemie über Klimawandel bis hin zu globaler Instabilität – hätten sich die Rücküberweisungen als bemerkenswert stabil erwiesen.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="682" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G5AVcz5WwAAf_6a-1024x682.jpeg" alt="" class="wp-image-21695 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G5AVcz5WwAAf_6a-1024x682.jpeg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G5AVcz5WwAAf_6a-300x200.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G5AVcz5WwAAf_6a-768x511.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G5AVcz5WwAAf_6a-380x253.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G5AVcz5WwAAf_6a-800x533.jpeg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G5AVcz5WwAAf_6a.jpeg 1080w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">„Es ist an der Zeit, diese Finanzströme über den Konsum hinaus in nationale Entwicklungsstrategien zu integrieren“, so Morsy. Rücküberweisungen sollten gezielt für <strong>Armutsbekämpfung, Beschäftigung und soziale Entwicklung</strong> genutzt werden.</p>
</div></div>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-ghana-und-tunesien-konkrete-ansatze-zur-integration-von-diaspora-kapital"><span id="ghana-und-tunesien-konkrete-ansaetze-zur-integration-von-diaspora-kapital">Ghana und Tunesien: konkrete Ansätze zur Integration von Diaspora-Kapital</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ghanas Ministerin für Geschlechter, Kinder und Sozialschutz,&nbsp;<strong>Agnes Naa Momo Lartey</strong>, erklärte, dass die im Jahr 2023 verzeichneten&nbsp;<strong>4,7 Milliarden US-Dollar an Rücküberweisungen</strong>&nbsp;inzwischen die offizielle Entwicklungshilfe übersteigen und vollständig in den nationalen Entwicklungsplan integriert seien.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Mittel würden gezielt in&nbsp;<strong>Bildung, Jugendförderung, Unternehmertum und lokale Infrastruktur</strong>&nbsp;gelenkt. Unter anderem finanzieren Diaspora-Beiträge den Aufbau von&nbsp;<strong>Laboren für Naturwissenschaften und digitalen Kompetenzen</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die ghanaische Planungsbehörde, vertreten durch&nbsp;<strong>Audrey Smock Amoah</strong>, betonte, dass Migration inzwischen in der Planung aller&nbsp;<strong>261 lokalen Regierungen</strong>&nbsp;berücksichtigt werde, um Rücküberweisungen mit nationalen Beschäftigungszielen zu verbinden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In&nbsp;<strong>Tunesien</strong>, wo Rücküberweisungen&nbsp;<strong>6,5 Prozent des BIP</strong>&nbsp;ausmachen, arbeitet das Ministerium für Wirtschaft und Planung mit UNECA an einer&nbsp;<strong>nationalen Diaspora-Strategie</strong>. Geplant sind ein&nbsp;<strong>Diaspora-Investmentfonds</strong>&nbsp;und neue Finanzprodukte, um Kapital in nachhaltige Projekte zu lenken.</p>



<blockquote class="twitter-tweet"><p lang="en" dir="ltr">Africa can transform billions in diaspora remittances into a development powerhouse. <br>At <a href="https://twitter.com/hashtag/WSSD?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#WSSD</a>, countries like Ghana &amp; Tunisia are moving beyond consumption, channeling funds into education, jobs, &amp; infrastructure.<br>The goal? Unlock a potential $53B in annual diaspora savings. <a href="https://t.co/sbA7DDFVsP">pic.twitter.com/sbA7DDFVsP</a></p>&mdash; ECA (@ECA_OFFICIAL) <a href="https://twitter.com/ECA_OFFICIAL/status/1986316798384386207?ref_src=twsrc%5Etfw">November 6, 2025</a></blockquote> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>



<p class="wp-block-paragraph">In den&nbsp;<strong>Komoren</strong>, wo Rücküberweisungen&nbsp;<strong>20 Prozent des BIP</strong>&nbsp;ausmachen, soll ein&nbsp;<strong>Diaspora Stability Fund</strong>&nbsp;eingerichtet werden, um Gelder systematisch in lokale Entwicklungsinitiativen zu investieren.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-die-diaspora-als-32-region-afrikas"><span id="die-diaspora-als-32-region-afrikas">Die Diaspora als „32. Region“ Afrikas</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Diskussionen machten deutlich, dass der Beitrag der Diaspora weit über finanzielle Mittel hinausgeht. Der Vertreter der Elfenbeinküste,&nbsp;<strong>Kouame Goli</strong>, bezeichnete die Auslandsgemeinschaft seines Landes als&nbsp;<strong>„32. Region“</strong>, die allein 2024 über&nbsp;<strong>1 Milliarde US-Dollar</strong>&nbsp;überwiesen habe. Die Regierung kartiere derzeit Fachkräfte im Ausland, um sie in Schlüsselbranchen wie Luftfahrt und Technologie für Innovationsprojekte zu gewinnen.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="682" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G5DQsK2WkAAT91v-1024x682.jpeg" alt="" class="wp-image-21697 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G5DQsK2WkAAT91v-1024x682.jpeg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G5DQsK2WkAAT91v-300x200.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G5DQsK2WkAAT91v-768x511.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G5DQsK2WkAAT91v-380x253.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G5DQsK2WkAAT91v-800x533.jpeg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G5DQsK2WkAAT91v.jpeg 1080w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Laut <strong>Pär Liljert</strong> von der <strong>Internationalen Organisation für Migration (IOM)</strong> sei das Wachstum der Rücküberweisungen während der Pandemie um <strong>16,4 Prozent</strong> gestiegen. Er forderte eine <strong>Formaliserung der Geldflüsse</strong>, die Einbindung der Diaspora in nationale Entwicklungsplanung und den Ausbau von <strong>Partnerschaften mit dem Privatsektor</strong>, um Überweisungskosten zu senken.</p>
</div></div>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-handlungsempfehlungen-und-zukunftsperspektiven"><span id="handlungsempfehlungen-und-zukunftsperspektiven">Handlungsempfehlungen und Zukunftsperspektiven</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Zum Abschluss formulierten die Teilnehmenden zentrale Empfehlungen:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Integration von Rücküberweisungen</strong> in nationale Finanz- und Entwicklungsstrategien.</li>



<li><strong>Senkung der Transferkosten</strong> durch verbesserte Regulierungen.</li>



<li><strong>Entwicklung innovativer Finanzprodukte</strong> wie Diaspora-Anleihen und grüne Investitionsfonds.</li>



<li><strong>Investitionen in Bildung, digitale Kompetenzen und Unternehmertum</strong>, insbesondere für Frauen und Jugendliche.</li>



<li><strong>Stärkung der Kooperation</strong> zwischen Regierungen, Diaspora-Organisationen und Privatwirtschaft.</li>



<li><strong>Verbesserung der Datenerhebung</strong>, um Beiträge der Diaspora besser zu erfassen und zu steuern.</li>
</ol>



<p class="wp-block-paragraph">Nach UNECA-Schätzungen belaufen sich die&nbsp;<strong>jährlichen Ersparnisse der afrikanischen Diaspora auf rund 53 Milliarden US-Dollar</strong>. Diese Mittel gezielt in Entwicklungsprozesse zu lenken, könne den Kontinent auf den Weg zu größerer wirtschaftlicher Eigenständigkeit und sozialer Stabilität führen.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Kenia wandelt chinesische Kredite in Renminbi um</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/kenia-wandelt-chinesische-kredite-in-renminbi-um/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Nov 2025 20:05:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kenia]]></category>
		<category><![CDATA[4]]></category>
		<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Infrastruktur]]></category>
		<category><![CDATA[Präsident]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die kenianische Regierung hat drei große Kredite der chinesischen Export-Import-Bank (China EXIM Bank) im Gesamtwert von rund fünf&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fkenia-wandelt-chinesische-kredite-in-renminbi-um%2F&amp;action_name=Kenia%20wandelt%20chinesische%20Kredite%20in%20Renminbi%20um&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
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<p class="wp-block-paragraph">Die kenianische Regierung hat drei große Kredite der <a href="https://fokus-afrika.de/tag/china/">chinesischen</a> Export-Import-Bank (China EXIM Bank) im Gesamtwert von rund fünf Milliarden US-Dollar in die chinesische Währung Renminbi umgewandelt. Laut Finanzminister John Mbadi betrifft die Maßnahme Kredite, die 2014 und 2015 zur Finanzierung der Standard-Gauge-Eisenbahn zwischen Mombasa und Nairobi aufgenommen wurden – dem bislang größten Infrastrukturprojekt des Landes.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-chinesische-wahrungsumstellung-mit-signalwirkung"><span id="chinesische-waehrungsumstellung-mit-signalwirkung">Chinesische Währungsumstellung mit Signalwirkung</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Vereinbarung stellt den ersten Fall einer solchen Währungsumstellung in Afrika dar und wird als Präzedenzfall für ähnliche Verhandlungen anderer Länder betrachtet. Äthiopien hat bereits Gespräche über eine teilweise Umwandlung seiner Schulden in Renminbi eingeleitet.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="541" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/200a-1024x541.jpg" alt="" class="wp-image-21653 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/200a-1024x541.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/200a-300x158.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/200a-768x405.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/200a-1536x811.jpg 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/200a-380x201.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/200a-800x422.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/200a-1160x612.jpg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/200a.jpg 1559w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Während die Entscheidung in internationalen Beobachtungen teilweise als geopolitisches Signal einer engeren Bindung an China und als Schritt zur „Entdollarisierung“ Afrikas interpretiert wird, überwiegen nach Einschätzung von <em><a href="https://www.chathamhouse.org/2025/11/kenyas-conversion-chinese-debt-renminbi-reflects-economic-pragmatism-more-strained-us-ties">Chatham House</a></em> wirtschaftliche und innenpolitische Motive.</p>
</div></div>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-schuldenlast-als-hauptfaktor"><span id="schuldenlast-als-hauptfaktor">Schuldenlast als Hauptfaktor</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Hintergrund der Entscheidung ist die wachsende Schuldenbelastung des ostafrikanischen Landes. Zwischen 2013 und 2023 hat sich Kenias Staatsverschuldung nahezu verdoppelt. China gilt zwar als größter bilateraler Gläubiger, doch ein erheblicher Teil der Gesamtverschuldung entfällt auf kommerzielle und multilaterale Kredite.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Besonders belastend waren die hohen Zinskosten der chinesischen Eisenbahnkredite, deren Zinssätze ursprünglich 3 bis 3,6 Prozent über dem US-Marktzinssatz lagen. Nach Ablauf der tilgungsfreien Phase 2019–2020 führten steigende US-Zinsen dazu, dass sich die effektiven Zinskosten bis 2023 mehr als verdoppelten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Durch die Umstellung auf den Renminbi werden die Kredite nun an den niedrigeren chinesischen Leitzins von rund 3 Prozent gekoppelt. Nach Angaben des Finanzministeriums spart Kenia dadurch jährlich etwa 215 Millionen US-Dollar an Zinszahlungen. Die neue Strukturierung umfasst zudem längere Laufzeiten, was die Liquidität des Landes spürbar entlastet.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-wirtschaftliche-prioritaten-und-innenpolitische-zwange"><span id="wirtschaftliche-prioritaeten-und-innenpolitische-zwaenge">Wirtschaftliche Prioritäten und innenpolitische Zwänge</span></h2>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G47nW5GXQAAozv7-1024x683.jpeg" alt="" class="wp-image-21654 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G47nW5GXQAAozv7-1024x683.jpeg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G47nW5GXQAAozv7-300x200.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G47nW5GXQAAozv7-768x512.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G47nW5GXQAAozv7-1536x1025.jpeg 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G47nW5GXQAAozv7-380x253.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G47nW5GXQAAozv7-800x534.jpeg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G47nW5GXQAAozv7-1160x774.jpeg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G47nW5GXQAAozv7.jpeg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Präsident William Ruto verfolgt mit der Maßnahme vor allem das Ziel, kurzfristigen finanziellen Druck zu mindern und wirtschaftliche Stabilität zu sichern. Nach den Massenprotesten des Jahres 2024, die sich gegen Steuererhöhungen und Lebenshaltungskosten richteten, bleibt die Regierung bestrebt, soziale Spannungen vor den Wahlen 2027 zu vermeiden.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Zinsersparnisse durch China ergänzen eine breitere Strategie zur Schuldenbewältigung. Neben der Vereinbarung mit Peking hat Kenia in diesem Jahr zwei Eurobonds im Gesamtvolumen von 1,5 Milliarden US-Dollar begeben und eine kreditbasierte Finanzierung durch die Vereinigten Arabischen Emirate abgeschlossen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die geringere Abhängigkeit von US-Dollar-Krediten wird von Analysten weniger als politische Abkehr vom Westen denn als pragmatische Maßnahme bewertet, um die Wechselkursrisiken und Kosten im Dollarraum zu begrenzen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-verhaltnis-zu-den-usa-pragmatismus-statt-bruch"><span id="verhaeltnis-zu-den-usa-pragmatismus-statt-bruch">Verhältnis zu den USA: Pragmatismus statt Bruch</span></h2>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="694" height="1024" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/GhwpmYsXMAAwdxp-694x1024.jpeg" alt="" class="wp-image-21655 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/GhwpmYsXMAAwdxp-694x1024.jpeg 694w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/GhwpmYsXMAAwdxp-203x300.jpeg 203w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/GhwpmYsXMAAwdxp-768x1133.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/GhwpmYsXMAAwdxp-1042x1536.jpeg 1042w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/GhwpmYsXMAAwdxp-380x560.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/GhwpmYsXMAAwdxp-800x1180.jpeg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/GhwpmYsXMAAwdxp.jpeg 1085w" sizes="(max-width: 694px) 100vw, 694px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Die Entscheidung fiel in einer Phase angespannter Beziehungen zwischen Nairobi und Washington. Der Rückzug mehrerer US-Entwicklungsinitiativen in Afrika hat Kenias Handlungsspielräume eingeschränkt. Dennoch signalisiert die Kreditumwandlung keine strategische Abkehr von den Vereinigten Staaten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für Ende November ist ein Besuch des US-Vizepräsidenten JD Vance in Nairobi geplant – der erste auf dieser Ebene seit 2010. Die Begegnung soll nach Angaben diplomatischer Kreise der Neuausrichtung der bilateralen Beziehungen dienen.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Ökonomische Überlegungen überwiegen daher die geopolitische Deutung. Kenias Regierung sucht eine ausgewogene Strategie zwischen westlichen Partnern, China und den Golfstaaten, um ihre Schuldenpolitik zu diversifizieren und makroökonomische Stabilität zu sichern.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-symbol-fur-chinas-finanzdiplomatie"><span id="symbol-fuer-chinas-finanzdiplomatie">Symbol für Chinas Finanzdiplomatie</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Für China markiert die Vereinbarung mit Kenia einen weiteren Schritt zur Internationalisierung des Renminbi und zur Stärkung seiner wirtschaftlichen Präsenz in Afrika. Peking nutzt finanzielle Restrukturierungen zunehmend als Instrument der wirtschaftlichen Diplomatie, um die Abhängigkeit von Dollar-basierten Kreditstrukturen zu verringern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Analysten weisen jedoch darauf hin, dass der Vorgang keine strukturelle Abkehr vom Dollar bedeutet. Vielmehr verdeutlicht er, wie afrikanische Staaten angesichts globaler Zinsschwankungen nach flexibleren Finanzierungsformen suchen.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Mali eröffnet zweite Lithium-Mine</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/mali-eroeffnet-zweite-lithium-mine/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Nov 2025 22:46:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mali]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[Investitionen]]></category>
		<category><![CDATA[Rohstoffe]]></category>
		<category><![CDATA[Übergangsregierung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Präsident der malischen Übergangsregierung,&#160;General Assimi Goïta, hat am Montag, dem&#160;3. November 2025, im südmalischen&#160;Bougouni&#160;die&#160;zweite Lithium-Mine des Landes&#160;offiziell&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fmali-eroeffnet-zweite-lithium-mine%2F&amp;action_name=Mali%20er%C3%B6ffnet%20zweite%20Lithium-Mine&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Der Präsident der malischen Übergangsregierung,&nbsp;<strong>General Assimi Goïta</strong>, hat am Montag, dem&nbsp;<strong>3. November 2025</strong>, im südmalischen&nbsp;<strong>Bougouni</strong>&nbsp;die&nbsp;<strong>zweite Lithium-Mine des Landes</strong>&nbsp;offiziell eingeweiht. Das Projekt, betrieben von der Gesellschaft&nbsp;<strong>Les Mines de Lithium de Bougouni SA (LMLB SA)</strong>, steht für einen entscheidenden Fortschritt in der&nbsp;<strong>nationalen Strategie zur souveränen Nutzung natürlicher Ressourcen</strong>.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-neuer-industrieller-meilenstein-in-bougouni"><span id="neuer-industrieller-meilenstein-in-bougouni">Neuer industrieller Meilenstein in Bougouni</span></h2>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G41l1boXYAAL1-W-min-1024x683.jpeg" alt="" class="wp-image-21585 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G41l1boXYAAL1-W-min-1024x683.jpeg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G41l1boXYAAL1-W-min-300x200.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G41l1boXYAAL1-W-min-768x512.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G41l1boXYAAL1-W-min-1536x1025.jpeg 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G41l1boXYAAL1-W-min-2048x1366.jpeg 2048w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G41l1boXYAAL1-W-min-380x253.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G41l1boXYAAL1-W-min-800x534.jpeg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G41l1boXYAAL1-W-min-1160x774.jpeg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G41l1boXYAAL1-W-min-scaled.jpeg 2560w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Mit einem <strong>Investitionsvolumen von 65 Millionen US-Dollar</strong> (rund 36 Milliarden CFA-Francs) und einem staatlichen Anteil von <strong>35 Prozent</strong> soll die Mine die Produktionskapazität des Landes erheblich steigern.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Bereits im kommenden Jahr könnte Mali durch die kombinierte Förderung der beiden Lithium-Standorte <strong>Bougouni und Goulamina</strong> eine jährliche Gesamtproduktion von <strong>590.000 Tonnen Lithiumkonzentrat</strong> erreichen – und sich damit an die <strong>Spitze der afrikanischen Produzentenländer</strong> setzen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-internationale-partnerschaften-fur-strategische-rohstoffe"><span id="internationale-partnerschaften-fuer-strategische-rohstoffe">Internationale Partnerschaften für strategische Rohstoffe</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Mine von Bougouni ist das Ergebnis eines <strong>dreiseitigen Industriepartnerschaftsmodells</strong>, das den malischen Staat, <strong>Kodal Mining UK Ltd</strong> (<a href="https://fokus-afrika.de/tag/uk/">Großbritannien</a>) und <strong>Hainan Mining Co. Ltd</strong>, eine Tochter des <a href="https://fokus-afrika.de/tag/china/">chinesischen</a> Fosun-Konzerns, vereint. Diese Kooperation unterstreicht Malis Anspruch, seine Rohstoffpolitik auf <strong>gleichberechtigte und transparente Partnerschaften</strong> mit internationalen Akteuren zu gründen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Während der Zeremonie hob&nbsp;<strong>Teng David Lei</strong>, Präsident des Verwaltungsrats von Kodal Mining UK und Geschäftsführer von Hainan Mining, die „gemeinsame Vision eines nachhaltigen und fairen Wachstums“ hervor. Das Projekt solle ein Modell für die&nbsp;<strong>ausgewogene Zusammenarbeit zwischen Investoren und souveränen Staaten</strong>&nbsp;werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch der malische&nbsp;<strong>Minister für Bergbau</strong>&nbsp;betonte die strategische Bedeutung des Projekts. Er verwies auf die umfassenden&nbsp;<strong>Reformen im Bergbausektor</strong>, die die Regierung eingeleitet habe, um die Verwaltung von Konzessionen zu verbessern und Umwelt- sowie Sozialstandards zu stärken. „Wir haben 121 Bergbaulizenzen, darunter 100 Forschungstitel, widerrufen, um Ordnung und Transparenz in diesem Schlüsselbereich wiederherzustellen“, sagte er.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-produktion-beschaftigung-und-lokale-entwicklung"><span id="produktion-beschaeftigung-und-lokale-entwicklung">Produktion, Beschäftigung und lokale Entwicklung</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Mine wird zunächst&nbsp;<strong>120.000 Tonnen Spodumen-Konzentrat pro Jahr</strong>&nbsp;produzieren. In der zweiten Ausbauphase, die für 2028 geplant ist, soll die Kapazität durch den Einsatz zusätzlicher Verfahren auf&nbsp;<strong>230.000 Tonnen jährlich</strong>&nbsp;erhöht werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bereits in der ersten Phase wurden&nbsp;<strong>500 lokale Arbeitsplätze</strong>&nbsp;geschaffen, mit dem Ziel, diese Zahl in der nächsten Etappe auf&nbsp;<strong>800</strong>&nbsp;zu steigern. Nach Angaben des Bergbauministeriums wird das Projekt erhebliche&nbsp;<strong>finanzielle Beiträge</strong>&nbsp;zu den öffentlichen Einnahmen leisten – durch Steuern, Dividenden und Investitionen in&nbsp;<strong>vier nationale Entwicklungsfonds</strong>, darunter der Fonds für lokale Entwicklung und der Fonds für Energie- und Wasserinfrastruktur.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Seit dem Beginn der Bauarbeiten hat das Projekt über&nbsp;<strong>24 Milliarden CFA-Francs in lokale Beschaffung und Dienstleistungen</strong>&nbsp;investiert und zusätzlich&nbsp;<strong>317 Millionen CFA-Francs</strong>&nbsp;in Programme zur&nbsp;<strong>Gemeinschaftsentwicklung</strong>eingebracht, darunter Straßenbau, Wasserversorgung und Sozialprojekte.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-nationale-souveranitat-und-wirtschaftliche-neuausrichtung"><span id="nationale-souveraenitaet-und-wirtschaftliche-neuausrichtung">Nationale Souveränität und wirtschaftliche Neuausrichtung</span></h2>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G41l1b1WIAAK9Kz-min-1024x683.jpeg" alt="" class="wp-image-21584 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G41l1b1WIAAK9Kz-min-1024x683.jpeg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G41l1b1WIAAK9Kz-min-300x200.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G41l1b1WIAAK9Kz-min-768x512.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G41l1b1WIAAK9Kz-min-1536x1025.jpeg 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G41l1b1WIAAK9Kz-min-2048x1366.jpeg 2048w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G41l1b1WIAAK9Kz-min-380x253.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G41l1b1WIAAK9Kz-min-800x534.jpeg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G41l1b1WIAAK9Kz-min-1160x774.jpeg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G41l1b1WIAAK9Kz-min-scaled.jpeg 2560w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Präsident <strong>Assimi Goïta</strong> bezeichnete die Inbetriebnahme der Mine als Symbol der <strong>wirtschaftlichen Emanzipation Malis</strong>. In seiner Ansprache betonte er, dass die Nutzung der Bodenschätze künftig unter <strong>malischer Kontrolle</strong> stehen müsse, um „ein harmonisches, souveränes und inklusives Entwicklungsmodell“ zu fördern.</p>
</div></div>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">„Der malische Staat wird seine Ressourcen selbst verwalten – zum Nutzen des Volkes, das seine Souveränität verteidigt und den Wert seiner Arbeit kennt“, erklärte Goïta vor den versammelten Gemeinden.</p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">Die Bevölkerung von Bougouni bereitete dem Präsidenten einen&nbsp;<strong>herzlichen Empfang</strong>, an dem Vertreter aller 52 Kommunen der Region, traditionelle Autoritäten, lokale Verwaltungen und Jugendorganisationen teilnahmen. Der&nbsp;<strong>Dorfchef N’Togo Diakité</strong>&nbsp;dankte im Namen der Bevölkerung: „Dieses Projekt bringt Arbeit, Straßen und Hoffnung. Wir wünschen uns, dass es unseren Kindern Wohlstand bringt und keine Spaltung.“</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-lithium-als-katalysator-fur-malis-zukunft"><span id="lithium-als-katalysator-fuer-malis-zukunft">Lithium als Katalysator für Malis Zukunft</span></h2>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G41l1bnWgAAvCMd-min-1024x683.jpeg" alt="" class="wp-image-21586 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G41l1bnWgAAvCMd-min-1024x683.jpeg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G41l1bnWgAAvCMd-min-300x200.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G41l1bnWgAAvCMd-min-768x512.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G41l1bnWgAAvCMd-min-1536x1025.jpeg 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G41l1bnWgAAvCMd-min-2048x1366.jpeg 2048w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G41l1bnWgAAvCMd-min-380x253.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G41l1bnWgAAvCMd-min-800x534.jpeg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G41l1bnWgAAvCMd-min-1160x774.jpeg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G41l1bnWgAAvCMd-min-scaled.jpeg 2560w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Die Eröffnung der Mine in Bougouni folgt auf ähnliche Projekte in <strong>Goulamina</strong> und <strong>Tiakadougou-Dialakoro</strong>, wo die Regierung bereits Investitionen in erneuerbare Energien und industrielle Modernisierung eingeleitet hat. Zusammen bilden diese Initiativen die Grundlage der Entwicklungsstrategie <strong>„Mali Kura Ɲɛtaasira ka bɛn san 2063 ma“</strong>, die auf <strong>nachhaltiges Wachstum, nationale Wertschöpfung und Ressourcensouveränität</strong> abzielt.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Mit den jüngsten Reformen und Partnerschaften positioniert sich Mali zunehmend als&nbsp;<strong>zentraler Akteur in der globalen Lithiumwirtschaft</strong>, einem Markt, der für Batterien, Elektromobilität und Energiewende von entscheidender Bedeutung ist.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Ägypten startet Wasserstoffprojekte mit deutschen Investoren</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/aegypten-startet-wasserstoffprojekte-mit-deutschen-investoren/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 02 Nov 2025 19:51:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ägypten]]></category>
		<category><![CDATA[Institutionelle Beziehungen]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Industrie]]></category>
		<category><![CDATA[Investitionen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der ägyptische Minister für den öffentlichen Unternehmenssektor, Mohamed El-Shimy, hat den Start mehrerer Großprojekte zur Produktion von grünem&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Faegypten-startet-wasserstoffprojekte-mit-deutschen-investoren%2F&amp;action_name=%C3%84gypten%20startet%20Wasserstoffprojekte%20mit%20deutschen%20Investoren&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Der ägyptische Minister für den öffentlichen Unternehmenssektor, Mohamed El-Shimy, hat den Start mehrerer Großprojekte zur Produktion von <a href="https://fokus-afrika.de/tag/wasserstoff/">grünem Wasserstoff</a> und seinen Derivaten bekanntgegeben. Die Initiative wird von der <em>Chemical Industries Holding Company</em>, einer Tochtergesellschaft des Ministeriums, gemeinsam mit internationalen Investoren und staatlichen Partnern umgesetzt. Ziel ist die Förderung lokaler Industrie, die Ausweitung grüner Technologien und der Aufbau nachhaltiger Wertschöpfungsketten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie El-Shimy erklärte, füge sich das Programm in die nationale Strategie zur Industrialisierung und Energiewende ein. Die Projekte sollen die Rolle Ägyptens als führendes Zentrum für saubere Energie in Afrika und im Nahen Osten festigen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-tradition-als-vorreiter-in-der-wasserstoffproduktion"><span id="tradition-als-vorreiter-in-der-wasserstoffproduktion">Tradition als Vorreiter in der Wasserstoffproduktion</span></h2>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="860" height="574" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/473b7486-2c9a-4ba2-a3e9-185eab12c5d1-860x574-1.jpg" alt="" class="wp-image-21510 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/473b7486-2c9a-4ba2-a3e9-185eab12c5d1-860x574-1.jpg 860w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/473b7486-2c9a-4ba2-a3e9-185eab12c5d1-860x574-1-300x200.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/473b7486-2c9a-4ba2-a3e9-185eab12c5d1-860x574-1-768x513.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/473b7486-2c9a-4ba2-a3e9-185eab12c5d1-860x574-1-380x254.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/473b7486-2c9a-4ba2-a3e9-185eab12c5d1-860x574-1-800x534.jpg 800w" sizes="(max-width: 860px) 100vw, 860px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Der Minister verwies auf die historische Erfahrung des Unternehmens <em>Kima Aswan</em>, das bereits seit 1960 Elektrolyseverfahren mit Wasserkraft aus dem Assuan-Staudamm nutzt, um grünen Wasserstoff für die Ammoniakproduktion zu erzeugen.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">„Kima Aswan war eine der ersten Firmen weltweit und die erste in Afrika, die Wasserstoff durch Elektrolyse mit erneuerbarer Energie hergestellt hat“, sagte El-Shimy. Diese Pionierleistung zeige, dass Ägypten seit Jahrzehnten eine zentrale Rolle in der Entwicklung sauberer Energien spielt.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-internationale-zusammenarbeit-im-fokus-der-wasserstoffkonferenz"><span id="internationale-zusammenarbeit-im-fokus-der-wasserstoffkonferenz">Internationale Zusammenarbeit im Fokus der Wasserstoffkonferenz</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ankündigung erfolgte am Rande der Eröffnung der <strong>3. Internationalen Konferenz „Hydrogen in Africa“</strong>, die erstmals in Kairo stattfand. Veranstalter war der <a href="https://www.afrikaverein.de"><em>Afrika-Verein der deutschen Wirtschaft</em> </a>unter dem Motto <em>„Connecting Hydrogen Projects in Africa“</em>. Zu den Teilnehmenden zählten Botschafter, Vertreter führender Energie- und Industrieunternehmen sowie internationale Finanzinstitutionen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">El-Shimy hob in seiner Rede die „tiefen und historischen Beziehungen zwischen Ägypten und Deutschland“ hervor, die als Modell für erfolgreiche Partnerschaften in den Bereichen Industrie, Energie und grüne Transformation gelten. Über Jahrzehnte habe die Kooperation den Transfer von Technologie, die Lokalisierung industrieller Produktion und den Aufbau fachlicher Kompetenzen ermöglicht.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-nationale-strategie-fur-eine-grune-wirtschaft"><span id="nationale-strategie-fuer-eine-gruene-wirtschaft">Nationale Strategie für eine grüne Wirtschaft</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Laut dem Minister spiegelt die Ausrichtung der Konferenz in Kairo die wachsende Bedeutung Ägyptens als Knotenpunkt für saubere Energie auf dem afrikanischen Kontinent wider. Die Regierung verfolge eine klare Vision für den Übergang zu einer grünen Wirtschaft und den Ausbau des Anteils erneuerbarer Energien im nationalen Strommix.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit umfangreichen Projekten in Solar- und Windkraft verfüge Ägypten über die Voraussetzungen, um grünen Wasserstoff zu wettbewerbsfähigen Preisen zu produzieren. Neben den natürlichen Ressourcen und der geografisch strategischen Lage biete das Land technisches Know-how und Infrastrukturvorteile, die eine industrielle Skalierung begünstigen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-investitionsanreize-und-industrielle-lokalisierung"><span id="investitionsanreize-und-industrielle-lokalisierung">Investitionsanreize und industrielle Lokalisierung</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">El-Shimy erklärte, dass die Regierung ein umfassendes Paket aus rechtlichen und finanziellen Anreizen verabschiedet habe, um Investitionen in den Bereich Wasserstoff zu fördern. Dazu zählen steuerliche Erleichterungen, vereinfachte Genehmigungsverfahren und langfristige Energieverträge. Diese Maßnahmen sollen die Wirtschaftlichkeit der Projekte sichern und das Vertrauen internationaler Partner stärken.</p>



<iframe src="https://www.linkedin.com/embed/feed/update/urn:li:ugcPost:7389666413172568064?collapsed=1" height="565" width="504" frameborder="0" allowfullscreen="" title="Eingebetteter Beitrag"></iframe>



<p class="wp-block-paragraph">Darüber hinaus betonte der Minister die besondere Lage Ägyptens am Suezkanal, die Chancen für den Aufbau eines integrierten Versorgungssystems mit grünem Schiffs- und Industrie­kraftstoff eröffnet. Dies könne dem Land eine strategische Rolle in globalen Energielieferketten sichern.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-governance-stabilitat-und-internationale-verantwortung"><span id="governance-stabilitaet-und-internationale-verantwortung">Governance, Stabilität und internationale Verantwortung</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">El-Shimy betonte die Bedeutung eines transparenten und stabilen rechtlichen sowie finanziellen Rahmens, um die internationale Wasserstoffwirtschaft voranzubringen. Der Erfolg der globalen Energiewende hänge von der Abstimmung nationaler und internationaler Strategien ab.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Er versicherte, dass Ägypten sich zur Einhaltung höchster Standards in den Bereichen Sicherheit, Umwelt- und Unternehmensführung verpflichtet fühle. „Wir fördern verantwortungsvolle Investitionen, stärken internationale Partnerschaften und beschleunigen die Umsetzung von Projekten im Einklang mit nachhaltigen Prinzipien“, so der Minister.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-partnerschaft-mit-deutschland-als-schlusselfaktor"><span id="partnerschaft-mit-deutschland-als-schluesselfaktor">Partnerschaft mit Deutschland als Schlüsselfaktor</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Zum Abschluss unterstrich El-Shimy, dass die Zukunft der Energieversorgung Afrikas „von Afrikanern selbst gestaltet werden muss – in echten Partnerschaften mit befreundeten Nationen, insbesondere mit Deutschland“. Der Aufbau einer kohlenstoffneutralen, nachhaltigen und inklusiven grünen Wirtschaft diene den Bedürfnissen der heutigen Generation ebenso wie denen der kommenden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie das&nbsp;<em>Ministry of Public Enterprises Sector</em>&nbsp;mitteilte, markieren die neuen Wasserstoffprojekte den Beginn einer Phase, in der Ägypten seine industrielle Basis für grüne Technologien weiterentwickelt und internationale Kooperationen gezielt vertieft.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Russland nutzt Energiekrise in Mali</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/russland-nutzt-energiekrise-in-mali/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Oct 2025 22:57:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mali]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Russland]]></category>
		<category><![CDATA[Übergangsregierung]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Treibstoffknappheit in Mali hat sich in den vergangenen Tagen landesweit verschärft. Während die Region Kayes im Westen&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Frussland-nutzt-energiekrise-in-mali%2F&amp;action_name=Russland%20nutzt%20Energiekrise%20in%20Mali&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die Treibstoffknappheit in Mali hat sich in den vergangenen Tagen landesweit verschärft. Während die Region Kayes im Westen des Landes noch über stabile Reserven verfügt, sind in der Hauptstadt Bamako und weiteren Städten zahlreiche Tankstellen ohne Vorräte. Die Regierung reagierte nun mit der vorübergehenden Schließung aller Bildungseinrichtungen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-kayes-meldet-stabile-versorgung"><span id="kayes-meldet-stabile-versorgung">Kayes meldet stabile Versorgung</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Angaben des Gouverneurs der Region Kayes, General Moussa Soumaré, gebe es dort derzeit keine Engpässe bei der Versorgung mit Benzin oder Diesel. Die Angaben basieren auf einem Bericht des regionalen Komitees für Krisen- und Katastrophenmanagement, das am 24. Oktober tagte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Demnach arbeiten die Behörden in Kayes eng mit Zoll, Polizei und Armee zusammen, um den Kraftstofftransport zu sichern und Preissteigerungen zu verhindern. Der Preis pro Liter Benzin lag in der Region zuletzt zwischen <strong>675 und 775 Franc CFA</strong> (etwas über 1€), beim Diesel zwischen <strong>663 und 725 Franc CFA</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Soumaré betonte, die Lage sei stabil, mahnte jedoch eine sorgfältige Bestandsverwaltung an, um Unterbrechungen in der Versorgungskette zu vermeiden. Zudem forderte er eine verstärkte Sicherung der Tanklager und Transportwege.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-krise-in-zentralmali-und-kati"><span id="krise-in-zentralmali-und-kati">Krise in Zentralmali und Kati</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">In anderen Landesteilen ist die Situation deutlich angespannter. In der Stadt&nbsp;<strong>Kati</strong>&nbsp;bei Bamako berief die lokale Verwaltung eine Krisensitzung mit Tankstellenbetreibern und Sicherheitskräften ein. Ziel sei ein gerechter Zugang der Bevölkerung zu den verbleibenden Kraftstoffvorräten.</p>



<blockquote class="twitter-tweet" data-media-max-width="560"><p lang="fr" dir="ltr">Mali 🇲🇱<br><br>Au Mali, les civils cherchent désespérant à se ravitailler en carburant. Les pénuries se multiplient partout dans le pays. La situation est clairement critique pour le pouvoir qui n&#39;arrive pas à faire cesser les embuscades sur les convois de camions-citernes. <a href="https://t.co/KmeCF17SqP">pic.twitter.com/KmeCF17SqP</a></p>&mdash; Cartes du Monde (@CartesDuMonde) <a href="https://twitter.com/CartesDuMonde/status/1982824615568396590?ref_src=twsrc%5Etfw">October 27, 2025</a></blockquote> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>



<p class="wp-block-paragraph">Künftig sollen Benzinverkäufe in Kanistern nur noch mit Genehmigung der Präfektur erlaubt sein. Auch der Besitz von Generatoren und Motorgeräten wird derzeit erfasst. Damit wollen die Behörden verhindern, dass Kraftstoff illegal weiterverkauft oder gehortet wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im zentralmalischen&nbsp;<strong>Macina</strong>&nbsp;greifen viele Bewohner inzwischen wieder auf Fahrräder und Pferdewagen zurück, da der Benzinpreis dort auf&nbsp;<strong>2.250 Franc CFA pro Liter</strong>&nbsp;gestiegen ist. Behördenvertreter bestätigten verstärkte Kontrollen, um mögliche sicherheitsrelevante Risiken im Zusammenhang mit diesen Fahrzeugen zu überwachen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-russland-sichert-mali-massive-energie-und-getreidelieferungen-zu"><span id="russland-sichert-mali-massive-energie-und-getreidelieferungen-zu">Russland sichert Mali massive Energie- und Getreidelieferungen zu</span></h2>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="653" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/571217514_1247427860756853_2907761835778762006_n-1536x980-1-1024x653.webp" alt="" class="wp-image-21292 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/571217514_1247427860756853_2907761835778762006_n-1536x980-1-1024x653.webp 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/571217514_1247427860756853_2907761835778762006_n-1536x980-1-300x191.webp 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/571217514_1247427860756853_2907761835778762006_n-1536x980-1-768x490.webp 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/571217514_1247427860756853_2907761835778762006_n-1536x980-1-380x242.webp 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/571217514_1247427860756853_2907761835778762006_n-1536x980-1-800x510.webp 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/571217514_1247427860756853_2907761835778762006_n-1536x980-1-1160x740.webp 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/571217514_1247427860756853_2907761835778762006_n-1536x980-1.webp 1536w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Parallel zur innerstaatlichen Energiekrise wurde in Bamako ein <strong>umfangreiches Abkommen zwischen Mali und Russland</strong> geschlossen. Eine hochrangige russische Delegation unter Leitung von <strong>Dr. Alexey Koylikov</strong>, Direktor für internationale Beziehungen der Panafrikanischen Abteilung Russlands, wurde am 24. Oktober 2025 im <strong>Palais de Koulouba</strong> vom malischen Staatsoberhaupt empfangen.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Ziel der Gespräche war die&nbsp;<strong>logistische und wirtschaftliche Kooperation</strong>&nbsp;in den Bereichen&nbsp;<strong>Energie, Landwirtschaft und Bergbau</strong>. Russland sagte laut offiziellen Angaben die&nbsp;<strong>monatliche Lieferung von 160.000 bis 200.000 Tonnen Erdölprodukten</strong>&nbsp;sowie&nbsp;<strong>größere Mengen an Weizen und Düngemitteln</strong>&nbsp;zu. Diese Lieferungen sollen kurzfristig zur Stabilisierung der malischen Wirtschaft beitragen und die Energieversorgung sichern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dr. Koylikov bezeichnete das Verhältnis beider Staaten als „partnerschaftlich und brüderlich“ und verwies auf die historischen Beziehungen zwischen Bamako und Moskau aus der Zeit der Sowjetunion.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der russische Delegierte&nbsp;<strong>Simyon</strong>, Vertreter der&nbsp;<strong>Société de Recherche et d’Exploitation des Ressources Minérales du Mali (Sorem-Mali SA)</strong>, informierte zudem über den Fortschritt beim Projekt einer&nbsp;<strong>nationalen Goldraffinerie</strong>. Der erste Verwaltungsrat der Gesellschaft soll im November in Bamako tagen. Das Vorhaben wird als strategisches Element zur&nbsp;<strong>Stärkung der wirtschaftlichen Souveränität</strong>&nbsp;des Landes bezeichnet und steht im Kontext einer vertieften russisch-malischen Zusammenarbeit in den Bereichen Energie, Landwirtschaft und Bergbau.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-schulen-schliessen-wegen-treibstoffmangel"><span id="schulen-schliessen-wegen-treibstoffmangel">Schulen schließen wegen Treibstoffmangel</span></h2>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="682" height="977" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G4QzzhwW4AA6Quj.jpeg" alt="" class="wp-image-21290 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G4QzzhwW4AA6Quj.jpeg 682w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G4QzzhwW4AA6Quj-209x300.jpeg 209w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G4QzzhwW4AA6Quj-380x544.jpeg 380w" sizes="(max-width: 682px) 100vw, 682px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Angesichts der anhaltenden Krise hat das Bildungsministerium am 26. Oktober 2025 die <strong>landesweite Aussetzung des Unterrichts</strong> vom 27. Oktober bis 9. November bekannt gegeben. Betroffen sind alle Schulformen – von der Grundschule bis zur Universität.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Entscheidung erfolgte nur wenige Tage nach dem Ende eines dreiwöchigen Lehrerstreiks. Zusammen mit den Ausfallzeiten durch die Treibstoffkrise haben viele Schülerinnen und Schüler seit Schuljahresbeginn nahezu einen Monat Unterricht verloren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eltern und Lehrer äußern Sorge über den anhaltenden Stillstand im Bildungssektor. Beobachter erinnern daran, dass der Schulbetrieb bereits im Vorjahr durch Überschwemmungen und die Nutzung von Klassenzimmern als Notunterkünfte beeinträchtigt war.</p>
</div></div>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-politische-und-sicherheitspolitische-dimension"><span id="politische-und-sicherheitspolitische-dimension">Politische und sicherheitspolitische Dimension</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Parallel zur wirtschaftlichen Krise wächst die politische Anspannung. Nach einem Bericht von&nbsp;<strong>Bamada.net</strong>&nbsp;wird die Versorgungslage durch einen&nbsp;<strong>„wirtschaftlichen Blokus“</strong>&nbsp;verschärft, der auf die Aktivitäten bewaffneter Gruppen zurückgeführt wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Situation stellt die Übergangsregierung vor eine doppelte Herausforderung: Die Wiederherstellung der Versorgungssicherheit bei gleichzeitiger Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung. Militärische Quellen sprechen von einer „koordinierten Strategie“ extremistischer Gruppen, die darauf abziele, Wirtschaft und Bevölkerung unter Druck zu setzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Beobachter warnen, dass die Krise zu einem&nbsp;<strong>Stresstest für die malische Übergangsregierung</strong>&nbsp;werden könnte. Die Fähigkeit der Streitkräfte, den Nachschub zu sichern und den wirtschaftlichen Druck zu mindern, gilt als entscheidend für die Stabilität des Landes.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Noureddine Daoudi wird neuer CEO von Sonatrach</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/noureddine-daoudi-wird-neuer-ceo-von-sonatrach/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Oct 2025 10:38:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Algerien]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Regierung]]></category>
		<category><![CDATA[Rohstoffe]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der algerische Energieminister Mohamed Arkab hat am Sonntag, dem 26. Oktober 2025, den bisherigen Vorstandsvorsitzenden der staatlichen Öl- und Gasgesellschaft Sonatrach, Rachid Hachichi,&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fnoureddine-daoudi-wird-neuer-ceo-von-sonatrach%2F&amp;action_name=Noureddine%20Daoudi%20wird%20neuer%20CEO%20von%20Sonatrach&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/noureddine-daoudi-wird-neuer-ceo-von-sonatrach/">Noureddine Daoudi wird neuer CEO von Sonatrach</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Der <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/nordafrika/algerien/">algerische</a> Energieminister <strong>Mohamed Arkab</strong> hat am Sonntag, dem <strong>26. Oktober 2025</strong>, den bisherigen Vorstandsvorsitzenden der <strong>staatlichen Öl- und Gasgesellschaft Sonatrach</strong>, <strong>Rachid Hachichi</strong>, abgesetzt. Neuer CEO wird <strong>Noureddine Daoudi</strong>, ein langjähriger Manager des Unternehmens mit über 35 Jahren Erfahrung im Bereich Exploration. Die Entscheidung wurde von der <strong>staatlichen Fernsehanstalt ENTV</strong> bestätigt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In den letzten Wochen war die Unternehmensführung von Hachichi wegen interner Spannungen und Medienkritik unter Druck geraten. Mit Daoudis Ernennung setzt die Regierung auf&nbsp;<strong>Kontinuität in der Fachkompetenz</strong>&nbsp;und eine&nbsp;<strong>verstärkte strategische Neuausrichtung</strong>&nbsp;des Energiesektors.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-noureddine-daoudi-ein-fachmann-fur-exploration-und-digitalisierung"><span id="noureddine-daoudi-ein-fachmann-fuer-exploration-und-digitalisierung">Noureddine Daoudi: Ein Fachmann für Exploration und Digitalisierung</span></h3>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="681" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/Noureddine-Daoudi-Nouveau-PDG-de-Sonatrach-.jpg-1024x681.webp" alt="" class="wp-image-21258 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/Noureddine-Daoudi-Nouveau-PDG-de-Sonatrach-.jpg-1024x681.webp 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/Noureddine-Daoudi-Nouveau-PDG-de-Sonatrach-.jpg-300x199.webp 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/Noureddine-Daoudi-Nouveau-PDG-de-Sonatrach-.jpg-768x510.webp 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/Noureddine-Daoudi-Nouveau-PDG-de-Sonatrach-.jpg-380x253.webp 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/Noureddine-Daoudi-Nouveau-PDG-de-Sonatrach-.jpg-800x532.webp 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/Noureddine-Daoudi-Nouveau-PDG-de-Sonatrach-.jpg-1160x771.webp 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/Noureddine-Daoudi-Nouveau-PDG-de-Sonatrach-.jpg.webp 1330w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Noureddine Daoudi gilt als einer der erfahrensten Experten im Bereich der <strong>Erdölexploration</strong> in Algerien. In seiner 35-jährigen Laufbahn bei Sonatrach arbeitete er 32 Jahre im Explorationssektor, zuletzt als <strong>Direktor der geologischen und explorativen Abteilung</strong>. Zwischen 2020 und 2023 leitete er die nationale Agentur <strong>ALNAFT</strong>, die regelmäßig internationale Ausschreibungen für die Erschließung von Öl- und Gasfeldern organisiert.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der neue Vorstandschef wird als „<strong>Pionier der digitalen Transformation</strong>“ im algerischen Energiesektor beschrieben. Unter seiner Leitung führte ALNAFT eine&nbsp;<strong>digitale Plattform zur Förderung von Investitionsprojekten</strong>&nbsp;in der Öl- und Gasbranche ein, die internationale Transparenz und Wettbewerbsfähigkeit erhöhen soll.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-strategische-mission-ausbau-der-produktion-und-internationale-partnerschaften"><span id="strategische-mission-ausbau-der-produktion-und-internationale-partnerschaften">Strategische Mission: Ausbau der Produktion und internationale Partnerschaften</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Energieminister Arkab bezeichnete die Ernennung als Teil eines umfassenden Modernisierungskurses im Einklang mit der&nbsp;<strong>Strategie von Präsident Abdelmadjid Tebboune</strong>, die Algeriens Position als&nbsp;<strong>verlässlicher Energiepartner</strong>&nbsp;auf dem Weltmarkt stärken soll.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">„Sonatrach, das Herz der nationalen Wirtschaft, tritt in eine neue Phase institutioneller und technologischer Erneuerung ein“, erklärte Arkab bei der Amtseinführung Daoudis.</p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">Zu den&nbsp;<strong>Prioritäten des neuen CEO</strong>&nbsp;zählen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Steigerung der nationalen Produktionskapazität</strong> von Gas, Öl und raffinierten Produkten,</li>



<li><strong>Ausbau der petrochemischen Industrie</strong> und Verbesserung der Exportlogistik,</li>



<li><strong>Abschluss neuer Partnerschaften</strong> mit internationalen Energiekonzernen wie <strong>ExxonMobil</strong> und <strong>Chevron</strong>,</li>



<li><strong>Förderung erneuerbarer Energien</strong> im Rahmen der Energiewende,</li>



<li>sowie die <strong>Modernisierung der Förder- und Explorationssysteme</strong> durch <strong>digitale Technologien und künstliche Intelligenz</strong>.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-rekordinvestitionen-bis-2029"><span id="rekordinvestitionen-bis-2029">Rekordinvestitionen bis 2029</span></h3>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="960" height="720" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/960px-Siege_de_la_SONATRACH_a_Oran_Algerie.jpg" alt="" class="wp-image-21259 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/960px-Siege_de_la_SONATRACH_a_Oran_Algerie.jpg 960w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/960px-Siege_de_la_SONATRACH_a_Oran_Algerie-300x225.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/960px-Siege_de_la_SONATRACH_a_Oran_Algerie-768x576.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/960px-Siege_de_la_SONATRACH_a_Oran_Algerie-200x150.jpg 200w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/960px-Siege_de_la_SONATRACH_a_Oran_Algerie-260x195.jpg 260w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/960px-Siege_de_la_SONATRACH_a_Oran_Algerie-380x285.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/960px-Siege_de_la_SONATRACH_a_Oran_Algerie-800x600.jpg 800w" sizes="(max-width: 960px) 100vw, 960px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Die Neubesetzung fällt in eine Phase intensiver Investitionstätigkeit: Anfang Oktober hatte Minister Arkab ein <strong>Investitionsprogramm über 60 Milliarden US-Dollar für die Jahre 2025 bis 2029</strong> angekündigt. Rund <strong>80 Prozent</strong> der Mittel sollen in <strong>Exploration und Förderung</strong>, die restlichen 20 Prozent in <strong>Raffinerien und petrochemische Projekte</strong>fließen.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Zudem plant ALNAFT für&nbsp;<strong>2026 eine neue internationale Ausschreibungsrunde</strong>&nbsp;für Explorationslizenzen. Der letzte große Zyklus 2024 führte zur Vergabe von&nbsp;<strong>fünf Lizenzen an sieben ausländische Unternehmen</strong>&nbsp;im Gesamtwert von&nbsp;<strong>600 Millionen US-Dollar</strong>.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-kontinuitat-und-internationale-offnung"><span id="kontinuitaet-und-internationale-oeffnung">Kontinuität und internationale Öffnung</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Mit Daoudis Ernennung signalisiert Algerien, dass es seine Energiepolitik stärker&nbsp;<strong>an internationalen Partnerschaften und technologischer Innovation</strong>&nbsp;ausrichten will. Sonatrach bleibt das Rückgrat der nationalen Wirtschaft – sie erwirtschaftet den Großteil der Deviseneinnahmen und finanziert zentrale Entwicklungsprogramme des Staates.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die neue Führung soll nun den Übergang von einem staatlich dominierten Rohstoffsektor hin zu einem&nbsp;<strong>technologisch modernen, wettbewerbsfähigen Energieunternehmen</strong>&nbsp;vollziehen.</p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/noureddine-daoudi-wird-neuer-ceo-von-sonatrach/">Noureddine Daoudi wird neuer CEO von Sonatrach</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		
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	</item>
		<item>
		<title>Somali Airlines soll Ende 2025 wieder starten</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/somali-airlines-soll-ende-2025-wieder-starten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Oct 2025 10:24:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Somalia]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[Luftfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Regierung kündigt Rückkehr der staatlichen Airline nach über 30 Jahren an Der somalische Verkehrs- und Luftfahrtminister&#160;Mohamed Farah Noor&#160;hat&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fsomali-airlines-soll-ende-2025-wieder-starten%2F&amp;action_name=Somali%20Airlines%20soll%20Ende%202025%20wieder%20starten&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h3 class="wp-block-heading" id="h-regierung-kundigt-ruckkehr-der-staatlichen-airline-nach-uber-30-jahren-an"><span id="regierung-kuendigt-rueckkehr-der-staatlichen-airline-nach-ueber-30-jahren-an">Regierung kündigt Rückkehr der staatlichen Airline nach über 30 Jahren an</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Der somalische Verkehrs- und Luftfahrtminister&nbsp;<strong>Mohamed Farah Noor</strong>&nbsp;hat am Montag in&nbsp;<strong>Mogadischu</strong>&nbsp;angekündigt, dass die&nbsp;<strong>Somali Airlines</strong>&nbsp;noch&nbsp;<strong>vor Jahresende 2025</strong>&nbsp;ihren Betrieb wieder aufnehmen soll. Damit plant die Regierung die&nbsp;<strong>Wiederbelebung der nationalen Fluggesellschaft</strong>, deren Flugbetrieb seit mehr als drei Jahrzehnten ruhte.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">„Das Ministerium hat erhebliche Fortschritte bei der Wiederaufnahme der Flugaktivitäten erzielt“, erklärte der Minister laut der <em>Somali National News Agency (SONNA)</em>. </p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">Er betonte zugleich das Ziel der Regierung, den <strong>Luftfahrtsektor zu stärken</strong> und <strong>Rechtsstaatlichkeit sowie internationale Standards</strong> in der zivilen Luftfahrt umzusetzen.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-symbol-fur-stabilitat-und-nationale-identitat"><span id="symbol-fuer-stabilitaet-und-nationale-identitaet">Symbol für Stabilität und nationale Identität</span></h3>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="682" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/Somali_Airlines_Douglas_DC-3_Groves.jpg" alt="" class="wp-image-21253 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/Somali_Airlines_Douglas_DC-3_Groves.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/Somali_Airlines_Douglas_DC-3_Groves-300x200.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/Somali_Airlines_Douglas_DC-3_Groves-768x512.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/Somali_Airlines_Douglas_DC-3_Groves-380x253.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/Somali_Airlines_Douglas_DC-3_Groves-800x533.jpg 800w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Die Wiederaufnahme der Flüge gilt als <strong>symbolischer Schritt für den Wiederaufbau</strong> Somalias und als Zeichen wachsender <strong>institutioneller Stabilität</strong>. Die nationale Fluggesellschaft war seit ihrer Gründung im Jahr <strong>1964</strong> ein Aushängeschild des Landes, bevor sie <strong>1991 infolge des Bürgerkriegs</strong> ihren Betrieb einstellte.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Vor dem Zusammenbruch des somalischen Staates bot Somali Airlines sowohl&nbsp;<strong>Inlandsflüge</strong>&nbsp;als auch&nbsp;<strong>internationale Verbindungen</strong>&nbsp;an, unter anderem nach&nbsp;<strong>Nairobi, Rom, Frankfurt und Dubai</strong>.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-technische-und-rechtliche-vorbereitungen-im-gange"><span id="technische-und-rechtliche-vorbereitungen-im-gange">Technische und rechtliche Vorbereitungen im Gange</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Angaben des Ministeriums wird derzeit an der&nbsp;<strong>Modernisierung der Flotte</strong>, der&nbsp;<strong>Schulung von Personal</strong>&nbsp;sowie an der&nbsp;<strong>Wiederherstellung internationaler Luftfahrtzertifizierungen</strong>&nbsp;gearbeitet. Zudem sollen&nbsp;<strong>Partnerschaften mit ausländischen Fluggesellschaften und Investoren</strong>&nbsp;den Neustart finanziell und technisch unterstützen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Wiederinbetriebnahme der Airline steht im Zusammenhang mit der&nbsp;<strong>Reform des Luftfahrtsektors</strong>, die die Regierung in den letzten Jahren vorangetrieben hat – darunter die Rückübertragung der&nbsp;<strong>Luftraumkontrolle</strong>&nbsp;von Nairobi nach Mogadischu und der Aufbau der&nbsp;<strong>Somali Civil Aviation Authority (SCAA)</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit der Rückkehr von Somali Airlines will das Land nicht nur seine&nbsp;<strong>wirtschaftliche Anbindung verbessern</strong>, sondern auch ein&nbsp;<strong>starkes nationales Symbol</strong>&nbsp;für Souveränität und Wiederaufbau schaffen.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fsomali-airlines-soll-ende-2025-wieder-starten%2F&amp;action_name=Somali%20Airlines%20soll%20Ende%202025%20wieder%20starten&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /><p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/somali-airlines-soll-ende-2025-wieder-starten/">Somali Airlines soll Ende 2025 wieder starten</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Angola startet ehrgeizigen Kampf gegen Plastik</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/angola-startet-ehrgeizigen-kampf-gegen-plastik/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Oct 2025 22:16:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Angola]]></category>
		<category><![CDATA[4]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://fokus-afrika.de/?p=21114</guid>

					<description><![CDATA[<p>Luanda, 21. Oktober 2025&#160;– Angola schließt sich dem weltweiten Kampf gegen Plastikmüll an. Mit einem umfassenden Maßnahmenpaket will&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fangola-startet-ehrgeizigen-kampf-gegen-plastik%2F&amp;action_name=Angola%20startet%20ehrgeizigen%20Kampf%20gegen%20Plastik&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/angola-startet-ehrgeizigen-kampf-gegen-plastik/">Angola startet ehrgeizigen Kampf gegen Plastik</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Luanda, 21. Oktober 2025</strong>&nbsp;– Angola schließt sich dem weltweiten Kampf gegen Plastikmüll an. Mit einem umfassenden Maßnahmenpaket will die Regierung den Verbrauch von Einwegplastik drastisch senken und bis 2027 schrittweise aus dem Verkehr ziehen. Grundlage dafür bilden der&nbsp;<strong>Nationale Aktionsplan zur schrittweisen Beseitigung von Einwegkunststoffen 2025–2027 (PLANEPP)</strong>&nbsp;sowie das neue&nbsp;<strong>Präsidialdekret Nr. 170/25</strong>, das am 23. September 2025 in Kraft getreten ist.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-plastik-als-umweltproblem-auch-in-angola"><span id="plastik-als-umweltproblem-auch-in-angola">Plastik als Umweltproblem – auch in Angola</span></h2>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="961" height="720" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/961px-Close-up_of_a_plastic_bag_stuck_in_the_tree_branches_with_white_flowers._Dark_clouds_in_the_background_51141146757.jpg" alt="" class="wp-image-21116 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/961px-Close-up_of_a_plastic_bag_stuck_in_the_tree_branches_with_white_flowers._Dark_clouds_in_the_background_51141146757.jpg 961w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/961px-Close-up_of_a_plastic_bag_stuck_in_the_tree_branches_with_white_flowers._Dark_clouds_in_the_background_51141146757-300x225.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/961px-Close-up_of_a_plastic_bag_stuck_in_the_tree_branches_with_white_flowers._Dark_clouds_in_the_background_51141146757-768x575.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/961px-Close-up_of_a_plastic_bag_stuck_in_the_tree_branches_with_white_flowers._Dark_clouds_in_the_background_51141146757-200x150.jpg 200w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/961px-Close-up_of_a_plastic_bag_stuck_in_the_tree_branches_with_white_flowers._Dark_clouds_in_the_background_51141146757-260x195.jpg 260w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/961px-Close-up_of_a_plastic_bag_stuck_in_the_tree_branches_with_white_flowers._Dark_clouds_in_the_background_51141146757-380x285.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/961px-Close-up_of_a_plastic_bag_stuck_in_the_tree_branches_with_white_flowers._Dark_clouds_in_the_background_51141146757-800x599.jpg 800w" sizes="(max-width: 961px) 100vw, 961px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Seit der Nachkriegszeit gilt Plastik als Symbol moderner Industriegesellschaften – leicht, billig und vielseitig einsetzbar. Doch die Kehrseite dieser Erfolgsgeschichte ist inzwischen global sichtbar: verschmutzte Meere, Mikroplastik in Nahrungsketten und schwer abbaubare Abfälle.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Angola produziert laut offiziellen Schätzungen&nbsp;<strong>rund 19.400 Tonnen Abfall pro Tag</strong>, davon&nbsp;<strong>mehr als 4.500 Tonnen (23,6 %) Plastikabfälle</strong>. Nur etwa&nbsp;<strong>10 %</strong>&nbsp;dieser Menge werden recycelt. Ein Großteil landet unkontrolliert auf Deponien oder in Gewässern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Zahlen spiegeln ein globales Problem wider: Weltweit gelangen jährlich rund&nbsp;<strong>acht Millionen Tonnen Kunststoffabfälle</strong>&nbsp;in die Ozeane – mit gravierenden Folgen insbesondere für Küstenstaaten.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-internationale-und-nationale-initiativen"><span id="internationale-und-nationale-initiativen">Internationale und nationale Initiativen</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Angola ist seit 1989 Vertragsstaat der&nbsp;<strong>Basler Konvention</strong>, die die grenzüberschreitende Verbringung gefährlicher Abfälle reguliert. 2019 wurde die Konvention um Bestimmungen zur Vermeidung und besseren Kontrolle von Plastikabfällen erweitert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Da diese Mechanismen jedoch nicht ausreichen, beschlossen die Vereinten Nationen 2022 im Rahmen der <strong>UN-Umweltversammlung (UNEA-5.2)</strong>, einen <strong>global verbindlichen Plastikvertrag</strong> zu verhandeln. Doch die jüngste Verhandlungsrunde im August 2025 scheiterte erneut an Differenzen zwischen den Staaten. Trotz internationaler Rückschläge geht Angola nun mit eigenem Rechtsrahmen voran.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-der-nationale-aktionsplan-planepp-2025-2027"><span id="der-nationale-aktionsplan-planepp-2025-2027">Der Nationale Aktionsplan PLANEPP 2025–2027</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Mit dem&nbsp;<strong>Dekret Nr. 122/25 vom 29. Mai 2025</strong>&nbsp;hat Angola den nationalen Plan zur progressiven Abschaffung von Einwegplastik verabschiedet. Ziel ist es,&nbsp;<strong>den Einsatz von Plastikprodukten zu reduzieren und nachhaltige Alternativen zu fördern.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die wichtigsten Ziele bis 2027:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Verbot</strong> der Produktion und des Verkaufs bestimmter Einwegplastikprodukte.</li>



<li><strong>Steigerung</strong> des Anteils wiederverwendbarer, recycelbarer oder kompostierbarer Verpackungen auf <strong>60 %</strong>.</li>



<li><strong>Erhöhung</strong> der Recyclingquote von Kunststoffen auf <strong>20 %</strong> durch effizientere Sammel- und Verarbeitungsprozesse.</li>



<li><strong>Förderung</strong> nachhaltiger Alternativen und Innovationen, etwa durch Nutzung recycelter Kunststoffe.</li>



<li><strong>Partnerschaften</strong> mit der Privatwirtschaft zur Entwicklung und Umsetzung von Umweltlösungen.</li>



<li><strong>Aufklärung</strong> und <strong>Umwelterziehung</strong> zur Veränderung des Konsumverhaltens.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-das-neue-plastikgesetz-prasidialdekret-nr-170-25"><span id="das-neue-plastikgesetz-praesidialdekret-nr-170-25">Das neue Plastikgesetz: Präsidialdekret Nr. 170/25</span></h2>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1000" height="544" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/large_APROVADO_PLANO_NACIONAL_PARA_ELIMINACAO_PROGRESSIVA_DE_PLASTICOS_DE_USO_UNICO_549aa19789.jpg" alt="" class="wp-image-21117 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/large_APROVADO_PLANO_NACIONAL_PARA_ELIMINACAO_PROGRESSIVA_DE_PLASTICOS_DE_USO_UNICO_549aa19789.jpg 1000w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/large_APROVADO_PLANO_NACIONAL_PARA_ELIMINACAO_PROGRESSIVA_DE_PLASTICOS_DE_USO_UNICO_549aa19789-300x163.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/large_APROVADO_PLANO_NACIONAL_PARA_ELIMINACAO_PROGRESSIVA_DE_PLASTICOS_DE_USO_UNICO_549aa19789-768x418.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/large_APROVADO_PLANO_NACIONAL_PARA_ELIMINACAO_PROGRESSIVA_DE_PLASTICOS_DE_USO_UNICO_549aa19789-380x207.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/large_APROVADO_PLANO_NACIONAL_PARA_ELIMINACAO_PROGRESSIVA_DE_PLASTICOS_DE_USO_UNICO_549aa19789-800x435.jpg 800w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Das im September 2025 erlassene <strong>Regulativ über Produktion, Import, Vertrieb und Nutzung von Einwegkunststoffen</strong> konkretisiert den Aktionsplan. Es richtet sich an alle Unternehmen, die im Lebenszyklus von Plastikprodukten tätig sind.</p>
</div></div>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-ausnahmen"><span id="ausnahmen">Ausnahmen</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Von den Regelungen ausgenommen sind:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Plastikprodukte im Bereich <strong>Gesundheit, Erdöl, Gas, Fischerei, Kosmetik, Landwirtschaft, Bauwesen und Hygiene</strong>, sofern sie durch Spezialgesetze geregelt sind;</li>



<li><strong>biologisch abbaubare und kompostierbare Verpackungen</strong>, sowie Kunststoffsäcke auf Polymerbasis, die zur Aufbewahrung oder zum Transport von Lebensmitteln und Hygieneartikeln dienen.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-verbote-und-ubergangsfristen"><span id="verbote-und-uebergangsfristen">Verbote und Übergangsfristen</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Das Dekret sieht ein&nbsp;<strong>stufenweises Verbot</strong>&nbsp;mehrerer Produktkategorien vor:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Innerhalb <strong>eines Jahres</strong>: Verbot von Plastiktrinkhalmen, Rührstäbchen, Wattestäbchen mit Plastikstiel und Plastiktüten mit einer Stärke unter 50 Mikrometern.</li>



<li>Innerhalb <strong>von drei Jahren</strong>: Verbot von Einwegbechern aus Polystyrol (XPS/EPS), nicht recycelbaren Tellern, Einwegbesteck und PET-Flaschen bis 500 ml.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Während der Übergangszeit sind Händler verpflichtet,&nbsp;<strong>biologisch abbaubare oder wiederverwendbare Alternativen</strong>anzubieten. Diese Produkte müssen über ein offizielles&nbsp;<strong>Zertifikat für biologische Abbaubarkeit</strong>&nbsp;verfügen, das vom Umweltministerium oder einer anerkannten ausländischen Behörde ausgestellt wird.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-umsetzung-und-herausforderungen"><span id="umsetzung-und-herausforderungen">Umsetzung und Herausforderungen</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Durchsetzung der neuen Vorschriften wird sowohl Behörden als auch Unternehmen vor erhebliche Herausforderungen stellen. Viele kleine Betriebe sind auf Einwegverpackungen angewiesen und verfügen noch nicht über die nötigen Alternativen oder Zertifizierungen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zudem fehlen in mehreren Regionen ausreichende Recyclinganlagen und Sammelstrukturen, um die Zielmarken des PLANEPP zu erreichen. Experten betonen daher, dass die&nbsp;<strong>Einbindung der Privatwirtschaft und lokaler Gemeinschaften</strong>&nbsp;entscheidend sein wird.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-ein-schritt-in-richtung-kreislaufwirtschaft"><span id="ein-schritt-in-richtung-kreislaufwirtschaft">Ein Schritt in Richtung Kreislaufwirtschaft</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Trotz der bestehenden Hürden markiert das neue Regelwerk einen wichtigen Wendepunkt in der Umweltpolitik Angolas. Der Fokus auf Wiederverwertung, Innovation und internationale Kooperation legt den Grundstein für eine&nbsp;<strong>nachhaltige Kreislaufwirtschaft</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit dem Verbot von Einwegplastik folgt Angola einem Trend, der sich in ganz Afrika abzeichnet: Länder wie Kenia, Ruanda oder Südafrika haben ähnliche Regelungen eingeführt – und damit gezeigt, dass entschlossenes Handeln ökologische und wirtschaftliche Vorteile bringen kann.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Kaffeekrise in Burundi verschärft sich</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/kaffeekrise-in-burundi-verschaerft-sich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Oct 2025 21:54:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Burundi]]></category>
		<category><![CDATA[2]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Landwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Lebensmittel]]></category>
		<category><![CDATA[Rohstoffe]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die burundische Kaffeeindustrie, einst das Rückgrat der nationalen Wirtschaft, steckt in einer tiefen Krise. Verzögerte Zahlungen, fehlende Pflanzenschutzmittel&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fkaffeekrise-in-burundi-verschaerft-sich%2F&amp;action_name=Kaffeekrise%20in%20Burundi%20versch%C3%A4rft%20sich&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die burundische Kaffeeindustrie, einst das Rückgrat der nationalen Wirtschaft, steckt in einer tiefen Krise. Verzögerte Zahlungen, fehlende Pflanzenschutzmittel und mangelnde technische Unterstützung treiben viele Produzenten an den Rand der Verzweiflung. Bei einer Versammlung am 20. Oktober in Bujumbura, organisiert von der nationalen Kaffeebauernvereinigung <strong>CNAC „Murima w’Isangi“</strong>, schlugen die Anwesenden Alarm und forderten sofortige Maßnahmen zur Rettung eines Sektors, der einen Großteil der Deviseneinnahmen des Landes sichert.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-zahlungsverzogerungen-lahmen-die-produzenten-von-kaffee"><span id="zahlungsverzoegerungen-laehmen-die-produzenten-von-kaffee">Zahlungsverzögerungen lähmen die Produzenten von Kaffee</span></h2>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="682" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/WhatsApp-Image-2025-10-20-at-21.39.39.jpeg" alt="" class="wp-image-21109 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/WhatsApp-Image-2025-10-20-at-21.39.39.jpeg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/WhatsApp-Image-2025-10-20-at-21.39.39-300x200.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/WhatsApp-Image-2025-10-20-at-21.39.39-768x512.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/WhatsApp-Image-2025-10-20-at-21.39.39-380x253.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/WhatsApp-Image-2025-10-20-at-21.39.39-800x533.jpeg 800w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Mehrere Produzenten berichteten über monatelange Verzögerungen zwischen der Kaffeeauslieferung und der Auszahlung ihrer Einnahmen. „Warum exportieren wir den Kaffee im April, wenn wir im Oktober immer noch kein Geld erhalten haben?“, fragte Liberatte Nsabiyumva, eine Kaffeebäuerin aus Kayanza, mit sichtlicher Frustration.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Sie kritisierte zudem die ungleiche Verteilung der Gewinne: „Es ist traurig, dass diejenigen, die den Kaffee anbauen, kaum etwas bekommen, während andere, die nie eine Hacke in der Hand hatten, in Luxusautos fahren. Wir sehen die Devisen nicht, die unser Kaffee bringt – sie verschwinden in anderen Taschen.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die fehlenden Einnahmen hätten direkte Folgen für das Leben der Familien, so Nsabiyumva: „Ohne dieses Geld können wir unsere Kinder nicht zur Schule schicken und uns keine medizinische Versorgung leisten.“</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-fehlende-mittel-und-technische-unterstutzung"><span id="fehlende-mittel-und-technische-unterstuetzung">Fehlende Mittel und technische Unterstützung</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Prosper Bigirindavyi, Eigentümer unabhängiger Waschstationen, wies auf den gravierenden Mangel an Pflanzenschutzmitteln und Ausrüstung hin: „Seit fünf Jahren wird der Kaffee nicht mehr ordnungsgemäß behandelt. Eine Kuh gibt nur, was sie gefüttert bekommt – wie soll der Kaffee gute Erträge bringen, wenn er keine Pflege erhält?“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bigirindavyi forderte eine enge Zusammenarbeit zwischen Regierung, Verbänden und Privatsektor: „Mit den Devisen aus dem Kaffeeexport könnten wir nationale Engpässe, etwa bei Kraftstoffen, beheben. Aber dafür muss der Sektor funktionieren.“</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-konkrete-vorschlage-zur-wiederbelebung-des-sektors"><span id="konkrete-vorschlaege-zur-wiederbelebung-des-sektors">Konkrete Vorschläge zur Wiederbelebung des Sektors</span></h2>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="683" height="1024" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/NV4A0021-scaled-1-683x1024.jpg" alt="" class="wp-image-21110 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/NV4A0021-scaled-1-683x1024.jpg 683w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/NV4A0021-scaled-1-200x300.jpg 200w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/NV4A0021-scaled-1-768x1152.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/NV4A0021-scaled-1-1024x1536.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/NV4A0021-scaled-1-1366x2048.jpg 1366w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/NV4A0021-scaled-1-380x570.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/NV4A0021-scaled-1-800x1200.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/NV4A0021-scaled-1-1160x1740.jpg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/NV4A0021-scaled-1.jpg 1707w" sizes="(max-width: 683px) 100vw, 683px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Emery Ndanga</strong>, Vertreter des Verbandes <strong>FOPABU</strong>, schlug die Wiederaufnahme des Programms zur Einrichtung von Kaffeebaumschulen auf Gemeindeebene vor. Zudem forderte er regelmäßige Zahlungen an die Produzenten nach jeder Lieferung: „Niemand geht auf den Markt, ohne das Geld in der Tasche zu haben.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Er warnte vor einem weiteren Problem: „Wenn ein Produzent im April ein Konto eröffnet, aber bis Oktober kein Geld erhält, wird dieses Konto durch Bankgebühren entwertet, bevor er überhaupt bezahlt wird.“</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Dieudonné Ndayisenga</strong>, Regierungsvertreter im Senat, versicherte den Produzenten, dass der Staat den Kaffeesektor nicht im Stich lassen werde: „Der Kaffee bringt mehr Devisen ein als der Tee. Es ist an der Zeit, dass andere Sektoren vom Kaffeemodell lernen.“</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-neue-strategie-und-digitalisierung-soll-helfen-die-kaffeekrise-zu-uberwinden"><span id="neue-strategie-und-digitalisierung-soll-helfen-die-kaffeekrise-zu-ueberwinden">Neue Strategie und Digitalisierung soll helfen die Kaffeekrise zu überwinden</span></h2>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="682" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/WhatsApp-Image-2025-10-20-at-21.39.36.jpeg" alt="" class="wp-image-21111 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/WhatsApp-Image-2025-10-20-at-21.39.36.jpeg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/WhatsApp-Image-2025-10-20-at-21.39.36-300x200.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/WhatsApp-Image-2025-10-20-at-21.39.36-768x512.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/WhatsApp-Image-2025-10-20-at-21.39.36-380x253.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/WhatsApp-Image-2025-10-20-at-21.39.36-800x533.jpeg 800w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Der Vorsitzende der <strong>CNAC</strong>, <strong>Jean Pierre Ntabomenyereye</strong>, erklärte, das Hauptziel der Versammlung sei die Neuausrichtung des Verbandes gewesen: „Wir stehen im Dialog mit den zuständigen Ministerien, um eine bessere Entlohnung und den rechtzeitigen Zugang zu Betriebsmitteln wie Dünger zu gewährleisten.“</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Er betonte die Notwendigkeit, den Kaffee als <strong>nationales Kulturgut</strong> aufzuwerten: „Kaffee ist ein Reichtum für unser Land. Wir müssen gemeinsam dafür sorgen, dass er diesen Wert wieder widerspiegelt.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Rahmen der Versammlung wurden außerdem neue Satzungen verabschiedet, um die Organisation für neue Mitglieder und Partner zu öffnen. Zudem kündigte CNAC die Einführung eines <strong>digitalen Registers</strong> an, das alle Kaffeebauern erfassen soll: „Bisher wussten wir nur ungefähr, wie viele Familien Kaffee anbauen. Jetzt werden wir über genaue Daten verfügen – ein wichtiger Schritt zu Transparenz und Effizienz.“</p>
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	</item>
		<item>
		<title>São Tomé und Príncipe will nachhaltigen Tourismus stärken</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/sao-tome-und-principe-will-nachhaltigen-tourismus-staerken/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Oct 2025 18:49:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[São Tomé und Príncipe]]></category>
		<category><![CDATA[4]]></category>
		<category><![CDATA[ECA]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
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		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/sao-tome-und-principe-will-nachhaltigen-tourismus-staerken/">São Tomé und Príncipe will nachhaltigen Tourismus stärken</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Der Inselstaat São Tomé und Príncipe will den Tourismus künftig stärker als Motor seiner wirtschaftlichen Diversifizierung nutzen. Mit Unterstützung der <strong>UN-Wirtschaftskommission für Afrika (UNECA)</strong> und des <strong>Büros des UN-Koordinators in São Tomé</strong> findet am <strong>30. Oktober 2025</strong> ein <strong>hochrangiger politischer Dialog</strong> unter dem Motto <em>„Unite Voices for Sustainable Tourism“</em> statt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dem Treffen geht am&nbsp;<strong>29. Oktober</strong>&nbsp;ein&nbsp;<strong>technischer Validierungsworkshop</strong>&nbsp;voraus, der die Ergebnisse der zweiten Phase des&nbsp;<strong>Tourism Satellite Account (TSA) Development Project</strong>&nbsp;bestätigen soll. Ziel des Projekts ist es, ein robustes analytisches Instrument zu schaffen, das den tatsächlichen Beitrag des Tourismussektors zum Bruttoinlandsprodukt präzise erfasst und damit eine datenbasierte Grundlage für politische und wirtschaftliche Entscheidungen liefert.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-nachhaltiger-tourismus-als-wirtschaftlicher-hebel"><span id="nachhaltiger-tourismus-als-wirtschaftlicher-hebel">Nachhaltiger Tourismus als wirtschaftlicher Hebel</span></h2>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="960" height="640" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/960px-Vente_dartisanat_a_Sao_Tome_2.jpg" alt="" class="wp-image-21063 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/960px-Vente_dartisanat_a_Sao_Tome_2.jpg 960w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/960px-Vente_dartisanat_a_Sao_Tome_2-300x200.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/960px-Vente_dartisanat_a_Sao_Tome_2-768x512.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/960px-Vente_dartisanat_a_Sao_Tome_2-380x253.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/960px-Vente_dartisanat_a_Sao_Tome_2-800x533.jpg 800w" sizes="(max-width: 960px) 100vw, 960px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Mit dem Tourism Satellite Account will São Tomé und Príncipe die Rolle des Tourismus als strategischen Wachstumssektor verankern. Der Sektor trägt laut den ersten Schätzungen bereits <strong>rund 11 Prozent zum BIP</strong> und <strong>10 Prozent zur Bruttowertschöpfung (GVA)</strong> bei.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die UNECA betont, dass evidenzbasierte Tourismuspolitik entscheidend sei, um die wirtschaftliche Widerstandsfähigkeit des Landes zu stärken. <strong>Jean Luc Mastaki</strong>, Direktor des UNECA-Regionalbüros für <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/zentralafrika/">Zentralafrika</a>, erklärte:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">„Dieses Dialogforum soll die technischen Ergebnisse des Projekts in konkrete politische Verpflichtungen übersetzen und den nachhaltigen Tourismus in den Mittelpunkt der wirtschaftlichen Diversifizierungsstrategie von São Tomé und Príncipe stellen.“</p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">Der politische Dialog soll Regierungsvertreter, Entwicklungsinstitutionen, private Akteure, Wissenschaft und Zivilgesellschaft an einen Tisch bringen, um die nationale Verantwortung für das Projekt zu stärken und eine langfristige Integration der TSA-Ergebnisse in die&nbsp;<strong>nationale Entwicklungsplanung</strong>&nbsp;sicherzustellen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-aufbau-nationaler-kapazitaten"><span id="aufbau-nationaler-kapazitaeten">Aufbau nationaler Kapazitäten</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Seit dem Start des Projekts im Jahr 2024 wurden in mehreren Trainings- und Fachworkshops&nbsp;<strong>rund 25 nationale Expertinnen und Experten</strong>&nbsp;geschult. Sie stammen aus Ministerien, öffentlichen Institutionen, Universitäten und privaten Organisationen. Dadurch wurden die Grundlagen gelegt, um künftig regelmäßig nationale Tourismus-Satellitenkonten zu erstellen und die Datenerhebung im Sektor zu verbessern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das jüngste Training, das vom&nbsp;<strong>15. bis 18. September 2025</strong>&nbsp;stattfand, mündete in die Fertigstellung des ersten&nbsp;<strong>analytischen TSA-Berichts</strong>&nbsp;des Landes. Dieser Bericht bildet nun die Basis für die politische Validierung im Rahmen des anstehenden Dialogs.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-politische-verankerung-und-internationale-unterstutzung"><span id="politische-verankerung-und-internationale-unterstuetzung">Politische Verankerung und internationale Unterstützung</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das Projekt markiert einen&nbsp;<strong>entscheidenden Schritt für die institutionelle Koordination</strong>&nbsp;in São Tomé und Príncipe. Die Zusammenarbeit zwischen UNECA, nationalen Behörden und UN-Partnern zielt darauf ab, eine&nbsp;<strong>nachhaltige Datenkultur</strong>&nbsp;zu etablieren, die Tourismuspolitik und Investitionsentscheidungen langfristig auf belastbare Informationen stützt.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="960" height="640" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/960px-Tourisme_dans_la_mangrove_de_la_riviere_Malanza_Sao_Tome_3.jpg" alt="" class="wp-image-21064 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/960px-Tourisme_dans_la_mangrove_de_la_riviere_Malanza_Sao_Tome_3.jpg 960w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/960px-Tourisme_dans_la_mangrove_de_la_riviere_Malanza_Sao_Tome_3-300x200.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/960px-Tourisme_dans_la_mangrove_de_la_riviere_Malanza_Sao_Tome_3-768x512.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/960px-Tourisme_dans_la_mangrove_de_la_riviere_Malanza_Sao_Tome_3-380x253.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/960px-Tourisme_dans_la_mangrove_de_la_riviere_Malanza_Sao_Tome_3-800x533.jpg 800w" sizes="(max-width: 960px) 100vw, 960px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">„Unser Ziel ist es, afrikanische Länder bei der Umsetzung evidenzbasierter Entwicklungsstrategien zu unterstützen“, erklärte Mastaki weiter. „Das touristische Potenzial von São Tomé und Príncipe kann nur durch gezielte und gut informierte öffentliche und private Investitionen vollständig ausgeschöpft werden.“</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Durch die Einrichtung eines dauerhaft funktionsfähigen TSA-Systems soll das Land künftig seine Tourismusleistung regelmäßig messen, vergleichen und für internationale Investoren transparenter machen – ein wichtiger Schritt hin zu&nbsp;<strong>nachhaltigem Wachstum und wirtschaftlicher Eigenständigkeit</strong>.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>ECA: Afrika erlebt Aufschwung an den Finanzmärkten durch Reformen und Innovation</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/eca-afrika-erlebt-aufschwung-an-den-finanzmaerkten-durch-reformen-und-innovation/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Oct 2025 18:35:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Internationale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftsnachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[ECA]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[IWF]]></category>
		<category><![CDATA[UN]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Afrikanische Staaten verzeichnen trotz globaler Unsicherheiten bemerkenswerte Fortschritte beim Aufbau stabiler und wettbewerbsfähiger Finanzmärkte. Das geht aus dem&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Feca-afrika-erlebt-aufschwung-an-den-finanzmaerkten-durch-reformen-und-innovation%2F&amp;action_name=ECA%3A%20Afrika%20erlebt%20Aufschwung%20an%20den%20Finanzm%C3%A4rkten%20durch%20Reformen%20und%20Innovation&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Afrikanische Staaten verzeichnen trotz globaler Unsicherheiten bemerkenswerte Fortschritte beim Aufbau stabiler und wettbewerbsfähiger Finanzmärkte. Das geht aus dem am 16. Oktober veröffentlichten <strong>„Africa Financial Markets Index 2025 (AFMI)“</strong> hervor, der vom <strong>Official Monetary and Financial Institutions Forum (OMFIF)</strong> und der <strong>Absa Group</strong> in Zusammenarbeit mit der <strong><a href="https://fokus-afrika.de/tag/eca/">UN-Wirtschaftskommission für Afrika</a> (UNECA)</strong> erstellt wurde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Bericht, der während der <strong><a href="https://fokus-afrika.de/tag/iwf/">IWF</a>&#8211; und <a href="https://fokus-afrika.de/tag/weltbank/">Weltbank</a>-Jahrestagungen</strong> vorgestellt wurde, hebt die Kombination aus <strong>wirtschaftlichen Strukturreformen, innovativen Finanzinstrumenten</strong> und <strong>besseren Regulierungsrahmen</strong> als zentrale Triebkräfte hervor. Trotz geopolitischer Spannungen und weltweiter Konjunkturabschwächung habe der Kontinent in zentralen Bereichen „substanziellen Fortschritt“ erzielt.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-fortschritt-durch-reformen-und-innovation"><span id="fortschritt-durch-reformen-und-innovation">Fortschritt durch Reformen und Innovation</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Laut der UNECA habe die Stärkung der Finanzmärkte strategische Bedeutung für Afrikas wirtschaftliche Transformation.&nbsp;<strong>Stephen Karingi</strong>, Direktor der Abteilung für regionale Integration und Handel der ECA, erklärte im Namen von Exekutivsekretär&nbsp;<strong>Claver Gatete</strong>, die Entwicklung funktionierender Finanzmärkte sei „nicht verhandelbar“, wenn es darum gehe, langfristiges Kapital für&nbsp;<strong>Infrastruktur, Klimaschutz und integratives Wachstum</strong>&nbsp;zu mobilisieren.</p>



<blockquote class="twitter-tweet"><p lang="en" dir="ltr">ES <a href="https://twitter.com/claverGatete?ref_src=twsrc%5Etfw">@clavergatete</a> had a fruitful discussion with <a href="https://twitter.com/UN_PGA?ref_src=twsrc%5Etfw">@UN_PGA</a> Annalena Baerbock. They committed to strengthen collaboration in promoting devt in Africa, achieving the <a href="https://twitter.com/hashtag/SDGs?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#SDGs</a>, &amp; rolling out the UNGA President&#39;s &quot;better together&quot; campaign. <a href="https://t.co/3Cv9fhTyDl">pic.twitter.com/3Cv9fhTyDl</a></p>&mdash; ECA (@ECA_OFFICIAL) <a href="https://twitter.com/ECA_OFFICIAL/status/1980354946022404439?ref_src=twsrc%5Etfw">October 20, 2025</a></blockquote> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>



<p class="wp-block-paragraph">Der Index zeigt: Länder wie&nbsp;<strong>Nigeria</strong>&nbsp;und&nbsp;<strong>Uganda</strong>&nbsp;profitierten von stabileren Devisenpolitiken, während Reformen wie&nbsp;<strong>moderne Netting-Gesetze</strong>&nbsp;und die Einführung neuer Anlageformen – darunter&nbsp;<strong>Sukuk-Anleihen</strong>,&nbsp;<strong>ESG-Bonds</strong>&nbsp;und&nbsp;<strong>Asset-Backed Securities</strong>&nbsp;– die Marktstruktur verbesserten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Insbesondere der Aufschwung von nachhaltigen Finanzprodukten sticht hervor:&nbsp;<strong>18 Länder</strong>&nbsp;bieten mittlerweile ESG- oder islamkonforme Finanzinstrumente an, während&nbsp;<strong>vier Staaten erstmals grüne Anleihen</strong>&nbsp;emittierten. Damit verfügen nun&nbsp;<strong>14 afrikanische Länder</strong>&nbsp;über ein aktives Marktsegment für nachhaltige Finanzprodukte.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-rangliste-und-schlusselergebnisse"><span id="rangliste-und-schluesselergebnisse">Rangliste und Schlüsselergebnisse</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">An der Spitze des <strong>AFMI 2025</strong> stehen erneut <strong><a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/sudliches-afrika/sudafrika/">Südafrika</a>, <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/ostafrika/mauritius/">Mauritius</a> und <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/westafrika/nigeria/">Nigeria</a></strong> als die leistungsstärksten Finanzmärkte des Kontinents. <strong><a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/ostafrika/ruanda/">Ruanda</a>, <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/sudliches-afrika/botsuana/">Botsuana</a> und <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/westafrika/ghana/">Ghana</a></strong> gelten als die dynamischsten Aufsteiger, insbesondere aufgrund verbesserter Transparenz, wachsender Kapitalmarktaktivität und einer klareren Regulierung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Trotz dieser Fortschritte weist der Bericht auf mehrere Herausforderungen hin: Fehlende&nbsp;<strong>Kreditrating-Reformen</strong>, geringe&nbsp;<strong>Datenverfügbarkeit</strong>&nbsp;und begrenzte&nbsp;<strong>regionale Marktintegration</strong>&nbsp;hemmen weiterhin die Schaffung größerer und liquiderer Märkte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Autoren empfehlen daher,&nbsp;<strong>regionale Harmonisierung</strong>&nbsp;und&nbsp;<strong>Integration von Finanzsystemen</strong>&nbsp;zu beschleunigen, um Skaleneffekte zu erzielen und Investorenvertrauen zu stärken.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-zentralbanken-als-treiber-der-marktstabilitat"><span id="zentralbanken-als-treiber-der-marktstabilitaet">Zentralbanken als Treiber der Marktstabilität</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Im Anschluss an die Veröffentlichung diskutierten Notenbankvertreter aus <strong><a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/sudliches-afrika/eswatini/">Eswatini</a>, <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/sudliches-afrika/sudafrika/">Südafrika</a>, <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/ostafrika/ruanda/">Ruanda</a>, <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/zentralafrika/angola/">Angola</a></strong> sowie Vertreter des <strong>Internationalen Währungsfonds (IWF)</strong> die Rolle der Geldpolitik bei der Marktvertiefung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Mittelpunkt standen die Förderung lokaler Kapitalmärkte, die Schaffung stabiler regulatorischer Rahmenbedingungen und die Entwicklung neuer Finanzinstrumente – insbesondere&nbsp;<strong>Diaspora- und Green Bonds</strong>&nbsp;– zur Erweiterung der Kapitalbasis.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Panelteilnehmer betonten, dass&nbsp;<strong>regionale Integration und verlässliche Regulierung</strong>&nbsp;entscheidend seien, um langfristige Investitionen zu sichern und Vertrauen bei privaten wie institutionellen Anlegern aufzubauen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-finanzmarkte-als-fundament-des-wirtschaftlichen-wandels"><span id="finanzmaerkte-als-fundament-des-wirtschaftlichen-wandels">Finanzmärkte als Fundament des wirtschaftlichen Wandels</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die UNECA unterstützt den Bericht ausdrücklich und bezeichnet den Index als „Fahrplan für Reformen“, der politischen Entscheidungsträgern und Investoren Orientierung bietet. Laut Karingi sei der Aufbau robuster, vernetzter Finanzsysteme eine Grundvoraussetzung, um Afrikas wirtschaftliches Potenzial zu entfalten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Absa-Gruppe hob hervor, dass sich trotz globaler Turbulenzen&nbsp;<strong>ein Drittel der untersuchten Länder</strong>&nbsp;verbessern konnte. Besonders positiv fiel auf, dass in&nbsp;<strong>22 Volkswirtschaften</strong>&nbsp;die&nbsp;<strong>Wachstumserwartungen für 2025</strong>&nbsp;trotz schwieriger Rahmenbedingungen gestiegen sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit der Unterstützung der&nbsp;<strong>Vereinten Nationen</strong>&nbsp;umfasst der AFMI inzwischen&nbsp;<strong>29 afrikanische Volkswirtschaften</strong>, die rund&nbsp;<strong>80 Prozent der Bevölkerung und des Bruttoinlandsprodukts des Kontinents</strong>&nbsp;repräsentieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Studie zeigt: Wo Reformen, Transparenz und Innovation ineinandergreifen, entsteht ein zunehmend belastbares Fundament für&nbsp;<strong>Afrikas wirtschaftliche Eigenständigkeit</strong>.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Türkei-Afrika-Wirtschaftsforum: Erdoğan kritisiert koloniale Abhängigkeiten</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/tuerkei-afrika-wirtschaftsforum-erdogan-kritisiert-koloniale-abhaengigkeiten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 18 Oct 2025 14:05:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gambia]]></category>
		<category><![CDATA[Kontinentale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[4]]></category>
		<category><![CDATA[AU]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Handel]]></category>
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		<category><![CDATA[Türkei]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://fokus-afrika.de/?p=20916</guid>

					<description><![CDATA[<p>In Istanbul ist das fünfte Türkei-Afrika-Wirtschafts- und Investitionsforum (TABEF 2025) mit einem deutlichen Bekenntnis zu vertiefter wirtschaftlicher Kooperation&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ftuerkei-afrika-wirtschaftsforum-erdogan-kritisiert-koloniale-abhaengigkeiten%2F&amp;action_name=T%C3%BCrkei-Afrika-Wirtschaftsforum%3A%20Erdo%C4%9Fan%20kritisiert%20koloniale%20Abh%C3%A4ngigkeiten&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/tuerkei-afrika-wirtschaftsforum-erdogan-kritisiert-koloniale-abhaengigkeiten/">Türkei-Afrika-Wirtschaftsforum: Erdoğan kritisiert koloniale Abhängigkeiten</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">In Istanbul ist das fünfte Türkei-Afrika-Wirtschafts- und Investitionsforum (TABEF 2025) mit einem deutlichen Bekenntnis zu vertiefter wirtschaftlicher Kooperation zwischen der Türkei und den afrikanischen Staaten zu Ende gegangen. Unter dem Leitmotiv <em>„Leveraging Türkiye-Africa Relations for Mutual Gains“</em> stand das zweitägige Treffen im Zeichen gemeinsamer Projekte in den Bereichen Landwirtschaft, Energie, Industrie, Digitalisierung und Infrastruktur. Nach Angaben der Organisatoren nahmen über 3.000 Delegierte aus Regierung, Wirtschaft und Entwicklungsinstitutionen teil. Recep Tayyip Erdoğan gibt dabei die strategische Leitlinie vor.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-strategische-plattform-fur-handel-und-investition"><span id="strategische-plattform-fuer-handel-und-investition">Strategische Plattform für Handel und Investition</span></h2>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="687" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G3d98oZWoAAzimm-1024x687.jpeg" alt="" class="wp-image-20918 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G3d98oZWoAAzimm-1024x687.jpeg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G3d98oZWoAAzimm-300x201.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G3d98oZWoAAzimm-768x515.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G3d98oZWoAAzimm-1536x1030.jpeg 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G3d98oZWoAAzimm-2048x1374.jpeg 2048w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G3d98oZWoAAzimm-380x255.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G3d98oZWoAAzimm-800x537.jpeg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G3d98oZWoAAzimm-1160x778.jpeg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G3d98oZWoAAzimm-scaled.jpeg 2560w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Das Forum, das seit 2016 regelmäßig stattfindet, wurde von der türkischen Regierung in Kooperation mit der Afrikanischen Union organisiert. Es gilt als eines der zentralen multilateralen Formate für wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen der Türkei und den Staaten des afrikanischen Kontinents. Präsident Recep Tayyip Erdoğan eröffnete die Abschlussveranstaltung mit dem Hinweis, dass die Türkei „die Früchte ihres wirtschaftlichen Aufstiegs mit Afrika teilen“ wolle.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Er betonte, dass die Beziehungen zwischen der Türkei und Afrika auf „gegenseitigem Respekt und gemeinsamen Entwicklungsinteressen“ beruhten. Nach seinen Angaben sind derzeit 2.000 Projekte im Wert von 97 Milliarden US-Dollar in Umsetzung, während Türkische Fluggesellschaften 40 afrikanische Länder anfliegen. Ankara unterhält inzwischen 44 Botschaften auf dem afrikanischen Kontinent, während 38 afrikanische Länder diplomatische Vertretungen in der Türkei eröffnet haben.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-wirtschaftliche-schwerpunkte-energie-bergbau-textilien-und-technologie"><span id="wirtschaftliche-schwerpunkte-energie-bergbau-textilien-und-technologie">Wirtschaftliche Schwerpunkte: Energie, Bergbau, Textilien und Technologie</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Der türkische Handelsminister Ömer Bolat verwies in seiner Rede auf die zentrale Rolle des Handels und direkter Investitionen als Instrumente gemeinsamer Entwicklung. Das bilaterale Handelsvolumen zwischen der Türkei und Afrika soll nach Angaben der Afrikanischen Union bis Ende 2025 auf rund 40 Milliarden US-Dollar steigen. Bolat bezeichnete Ernährungssicherheit, Textilproduktion, Gesundheitswesen und erneuerbare Energien als vorrangige Sektoren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Hinblick auf globale Lieferkettenstörungen und den Ukraine-Krieg erinnerte Bolat an die türkische Vermittlung beim Schwarzmeer-Getreideabkommen, das afrikanischen Staaten den Zugang zu Weizenlieferungen sicherte. Zugleich verwies er auf die zunehmende Bedeutung gemeinsamer agrarwirtschaftlicher Projekte angesichts des wachsenden Nahrungsmittelbedarfs in Subsahara-Afrika. „Durch die Verbindung türkischer Technologie und afrikanischer Agrarflächen lassen sich nachhaltige Lösungen entwickeln“, sagte Bolat.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-afrikanische-union-afrika-als-gleichberechtigter-partner"><span id="afrikanische-union-afrika-als-gleichberechtigter-partner">Afrikanische Union: Afrika als gleichberechtigter Partner</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Francisca Tatchouop Belobe, Kommissarin der Afrikanischen Union für Wirtschaft, Handel und Industrie, unterstrich, dass sich die Türkei-Afrika-Kooperation von einem reinen Handelsverhältnis zu einer „gemeinschaftlich entwickelten Innovationspartnerschaft“ entwickle. Sie bezeichnete das Forum als „transformativ“ und verwies auf das Ziel, Investitionen in den Bereichen Fertigung, digitale Transformation, Gesundheitswirtschaft sowie Frauen- und Jugendförderung zu verstärken.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="711" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G3eET5WXUAAGcNw-1024x711.jpeg" alt="" class="wp-image-20919 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G3eET5WXUAAGcNw-1024x711.jpeg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G3eET5WXUAAGcNw-300x208.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G3eET5WXUAAGcNw-768x533.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G3eET5WXUAAGcNw-1536x1066.jpeg 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G3eET5WXUAAGcNw-380x264.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G3eET5WXUAAGcNw-800x555.jpeg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G3eET5WXUAAGcNw-1160x805.jpeg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G3eET5WXUAAGcNw.jpeg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Belobe betonte, dass sich die türkisch-afrikanische Zusammenarbeit an den Zielen der Agenda 2063 der Afrikanischen Union orientiere. Die Integration in den Rahmen des <em>African Continental Free Trade Area</em> (AfCFTA) solle Investitionen und Warenströme erleichtern. „Wir bewegen uns von einer transaktionalen Beziehung hin zu einem Ökosystem der Co-Entwicklung, Innovation und Nachhaltigkeit“, erklärte sie.</p>
</div></div>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-gambia-beispiele-konkreter-kooperation"><span id="gambia-beispiele-konkreter-kooperation">Gambia: Beispiele konkreter Kooperation</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Das Forum bot auch Gelegenheit für einzelne afrikanische Staaten, ihre Kooperation mit der Türkei zu präsentieren. Gambias Energieminister Nani Juwara hob hervor, dass türkische Investitionen in Energie und Logistik bereits konkrete Ergebnisse zeigten. Er nannte das Unternehmen Alport, das Hafeninfrastruktur in <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/westafrika/gambia/">Gambia</a> modernisiert, sowie Negmar, das den Fährbetrieb zwischen Banjul und Barra verbessert. Diese Projekte, so Juwara, trügen zur Effizienzsteigerung im Transportwesen bei und förderten die Integration Gambias in regionale Handelsstrukturen.</p>



<blockquote class="twitter-tweet"><p lang="tr" dir="ltr">TABEF&#39;te Enerji ve Madencilik Panelini, T.C. Enerji ve Tabii Kaynaklar Bakanı Alparslan Bayraktar, Gambiya Cumhuriyeti Petrol, Enerji ve Madenler Bakanı Nani Juwara, Mozambik Cumhuriyeti Ticaretten Sorumlu Devlet Sekreteri António Grispos, moderatörümüz, Mustafa Tırıs,… <a href="https://t.co/FGtVGARcAK">pic.twitter.com/FGtVGARcAK</a></p>&mdash; Dış Ekonomik İlişkiler Kurulu &#8211; DEİK (@deikiletisim) <a href="https://twitter.com/deikiletisim/status/1979198894723535029?ref_src=twsrc%5Etfw">October 17, 2025</a></blockquote> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>



<p class="wp-block-paragraph">Gambias Botschafter in der Türkei, Alkali Conteh, ergänzte, dass das bilaterale Handelsvolumen zwischen der Türkei und Gambia seit 2023 um rund 11 Millionen US-Dollar gestiegen sei. Türkische Unternehmen wie Albayrak hätten Investitionspakete im Umfang von 700 Millionen US-Dollar in Infrastrukturprojekte des Landes eingebracht. „Das Forum bietet eine Plattform, auf der politische Akteure und Unternehmer gemeinsam Strategien für nachhaltiges Wachstum entwickeln können“, sagte Conteh.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-erdogan-von-bilateralen-projekten-zu-gemeinsamer-entwicklung"><span id="erdogan-von-bilateralen-projekten-zu-gemeinsamer-entwicklung">Erdoğan: „Von bilateralen Projekten zu gemeinsamer Entwicklung“</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">In seiner Abschlussrede erinnerte Präsident Erdoğan an den Beginn der türkisch-afrikanischen Partnerschaft im Jahr 2005 und an seine mehr als 50 Staatsbesuche auf dem Kontinent. Er bezeichnete Afrika als „strategischen Partner“ im globalen Süden und kündigte an, dass die Türkei den Ausbau gemeinsamer Bildungs-, Infrastruktur- und Technologieinitiativen fortsetzen werde.</p>



<blockquote class="twitter-tweet" data-media-max-width="560"><p lang="tr" dir="ltr">5&#39;inci Türkiye-Afrika İş ve Ekonomi Forumu <a href="https://t.co/Ux4jfLfGKb">https://t.co/Ux4jfLfGKb</a></p>&mdash; Recep Tayyip Erdoğan (@RTErdogan) <a href="https://twitter.com/RTErdogan/status/1979162322049315085?ref_src=twsrc%5Etfw">October 17, 2025</a></blockquote> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>



<p class="wp-block-paragraph">Erdoğan hob hervor, dass die Türkei im internationalen Vergleich zu den dynamischsten Wirtschaftsnationen zähle und ihre wachsende Wirtschaftsleistung für Investitionen auf dem afrikanischen Kontinent einsetzen wolle. „Unsere Augen mögen verschieden sein, aber unsere Herzen sind gleich“, sagte er mit Blick auf die jahrzehntelange Zusammenarbeit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Er kritisierte zugleich die anhaltenden Auswirkungen kolonialer Abhängigkeiten und appellierte an afrikanische Staaten, „ihre Solidarität zu stärken“. Er würdigte das Engagement afrikanischer Länder in der Unterstützung der palästinensischen Bevölkerung und unterstrich, dass die Türkei in Konflikten wie in Somalia, Äthiopien und Sudan als Vermittler agiere.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-forum-als-symbol-wachsender-sud-sud-kooperation"><span id="forum-als-symbol-wachsender-sued-sued-kooperation">Forum als Symbol wachsender Süd-Süd-Kooperation</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Das Türkei-Afrika-Wirtschaftsforum zeigt die wachsende institutionelle und ökonomische Verflechtung zwischen Ankara und den afrikanischen Staaten. Die Agenda des Treffens verbindet Handelsförderung mit Investitionslenkung und politischem Dialog. Das Ziel, die Direktinvestitionen bis Ende 2025 auf 40 Milliarden US-Dollar zu erhöhen, wird von der Afrikanischen Union als Teil eines gemeinsamen wirtschaftlichen Transformationsprozesses bewertet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Kombination aus staatlicher Beteiligung, privatem Kapital und multilateraler Einbindung verdeutlicht den Anspruch, die wirtschaftliche Süd-Süd-Kooperation strukturell zu vertiefen. TABEF 2025 fungiert damit nicht nur als Handelsplattform, sondern als Signal eines langfristig angelegten, multilateralen Entwicklungsdialogs zwischen Afrika und der Türkei.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Safran-Komplex: Marokko etabliert sich als Standort für Flugtriebwerksproduktion</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/safran-komplex-marokko-etabliert-sich-als-standort-fuer-flugtriebwerksproduktion/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Oct 2025 17:58:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Marokko]]></category>
		<category><![CDATA[Frankreich]]></category>
		<category><![CDATA[Industrie]]></category>
		<category><![CDATA[Luftfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Produktion]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit dem Start des neuen Industriekomplexes des französischen Technologiekonzerns Safran in Nouaceur vollzieht Marokko einen strategischen Schritt in&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fsafran-komplex-marokko-etabliert-sich-als-standort-fuer-flugtriebwerksproduktion%2F&amp;action_name=Safran-Komplex%3A%20Marokko%20etabliert%20sich%20als%20Standort%20f%C3%BCr%20Flugtriebwerksproduktion&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/safran-komplex-marokko-etabliert-sich-als-standort-fuer-flugtriebwerksproduktion/">Safran-Komplex: Marokko etabliert sich als Standort für Flugtriebwerksproduktion</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Mit dem Start des neuen Industriekomplexes des <a href="https://fokus-afrika.de/tag/frankreich/">französischen</a> Technologiekonzerns Safran in Nouaceur vollzieht Marokko einen strategischen Schritt in der Entwicklung seiner Luftfahrtindustrie. Die Anlage, die im Beisein von König Mohammed VI. eröffnet wurde, positioniert das Land erstmals in der Montage, Wartung und Prüfung von Flugtriebwerken der LEAP-Serie und verankert Marokko in der globalen Wertschöpfungskette der Motorenproduktion.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-einstieg-in-die-triebwerksfertigung"><span id="einstieg-in-die-triebwerksfertigung">Einstieg in die Triebwerksfertigung</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Komplex, angesiedelt in der Industrieplattform Midparc bei Casablanca, umfasst zwei eigenständige Einheiten: eine Fabrik für Montage und Test der LEAP-1A-Triebwerke sowie ein Zentrum für deren Wartung, Reparatur und Überholung. Safran plant laut Unternehmensangaben eine Jahreskapazität von bis zu 350 montierten Triebwerken und die Instandhaltung von rund 150 Einheiten. Bis 2030 sollen 900 direkte Arbeitsplätze entstehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Investitionen gliedern sich in zwei Teilprojekte: 2,1 Milliarden Dirham für den Aufbau der Montage- und Testeinheit und 1,3 Milliarden Dirham für die Einrichtung des Wartungsstandorts. Beide Projekte bilden zusammen den zweiten globalen Produktionsstandort für das Triebwerk LEAP-1A außerhalb Frankreichs.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-safran-verstarkt-industrielle-prasenz"><span id="safran-verstaerkt-industrielle-praesenz">Safran verstärkt industrielle Präsenz</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Wie&nbsp;<em>L&#8217;Opinion</em>&nbsp;berichtet, wurden während der Zeremonie drei Vereinbarungen unterzeichnet: eine Rahmenvereinbarung zwischen dem marokkanischen Staat und Safran zur Einrichtung des Werks, ein Memorandum zum Bezug erneuerbarer Energien für Safran-Standorte im Land sowie die formelle Integration des Projekts in die Midparc-Zone. Olivier Andriès, Generaldirektor von Safran, erklärte, dass die Gesamtinvestitionen des Konzerns in Marokko inzwischen mehr als 350 Millionen Euro umfassen und sich auf mehrere Standorte verteilen.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G3KSwtpXcAAGQHD-1024x683.jpeg" alt="" class="wp-image-20824 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G3KSwtpXcAAGQHD-1024x683.jpeg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G3KSwtpXcAAGQHD-300x200.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G3KSwtpXcAAGQHD-768x512.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G3KSwtpXcAAGQHD-1536x1024.jpeg 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G3KSwtpXcAAGQHD-2048x1366.jpeg 2048w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G3KSwtpXcAAGQHD-380x253.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G3KSwtpXcAAGQHD-800x533.jpeg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G3KSwtpXcAAGQHD-1160x773.jpeg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G3KSwtpXcAAGQHD-scaled.jpeg 2560w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Der Vorsitzende Ross McInnes betonte die enge Partnerschaft mit Marokko und verwies auf die Formulierung „Wir produzieren mit Marokko, nicht in Marokko“, die die strategische Zusammenarbeit unterstreiche.</p>
</div></div>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-industrie-und-ausbildung-als-standortfaktor"><span id="industrie-und-ausbildung-als-standortfaktor">Industrie und Ausbildung als Standortfaktor</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Marokko zählt derzeit rund 150 Unternehmen der Luftfahrtindustrie mit einem Jahresumsatz von umgerechnet 2,5 Milliarden Euro und etwa 26.000 Beschäftigten. Ein zentrales Element der Entwicklung ist die Ausbildung. Am Institut des Métiers de l’Aéronautique (IMA) in Nouaceur werden Fachkräfte für neue technologische Standards qualifiziert. Der Monarch posierte bei der Zeremonie mit Absolventen des Instituts, die künftig im neuen Komplex eingesetzt werden sollen.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-bedeutung-des-leap-triebwerks"><span id="bedeutung-des-leap-triebwerks">Bedeutung des LEAP-Triebwerks</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Das LEAP-Triebwerk gilt als eines der modernsten Turbofan-Systeme für Kurz- und Mittelstreckenflugzeuge wie den Airbus A320 Neo. Entwickelt von CFM International, einer Partnerschaft zwischen Safran und General Electric, zeichnet es sich durch den Einsatz leichter Verbundwerkstoffe und keramischer Bauteile aus und steht für eine neue Generation effizienter Antriebstechnologien.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G3KSx1jWsAADk94-1024x683.jpeg" alt="" class="wp-image-20825 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G3KSx1jWsAADk94-1024x683.jpeg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G3KSx1jWsAADk94-300x200.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G3KSx1jWsAADk94-768x512.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G3KSx1jWsAADk94-1536x1024.jpeg 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G3KSx1jWsAADk94-2048x1366.jpeg 2048w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G3KSx1jWsAADk94-380x253.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G3KSx1jWsAADk94-800x533.jpeg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G3KSx1jWsAADk94-1160x773.jpeg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G3KSx1jWsAADk94-scaled.jpeg 2560w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Mit dem Safran-Komplex wird Marokko zu einem der wenigen Länder, die über eine vollständige industrielle Kompetenzkette im Bereich Flugtriebwerksmontage und -wartung verfügen. Laut <em><a href="https://www.yabiladi.com/articles/details/178751/safran-nouveau-moteur-dans-l-ascension.html">Yabiladi</a></em> und <em><a href="https://www.moroccoworldnews.com/2025/10/263406/king-mohammed-vi-inaugurates-safran-aircraft-engine-project-in-nouaceur/">Morocco World News</a></em> wird das Projekt voraussichtlich neue Zulieferer in das nationale Ökosystem integrieren und die Position des Landes als Luftfahrtdrehscheibe Afrikas weiter stärken.</p>
</div></div>
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<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/safran-komplex-marokko-etabliert-sich-als-standort-fuer-flugtriebwerksproduktion/">Safran-Komplex: Marokko etabliert sich als Standort für Flugtriebwerksproduktion</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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		<item>
		<title>Global Gateway Forum: EU und Äthiopien vertiefen Partnerschaft für Investitionen, Handel und Stabilität</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/global-gateway-forum-eu-und-aethiopien-vertiefen-partnerschaft-fuer-investitionen-handel-und-stabilitaet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Oct 2025 14:03:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Äthiopien]]></category>
		<category><![CDATA[Internationale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[EU]]></category>
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		<category><![CDATA[Präsident]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Auf dem Global Gateway Forum 2025 in Brüssel haben EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und Äthiopiens Präsident Taye Atske Selassie ein neues Global-Gateway-Partnerschaftsabkommen unterzeichnet. Das Abkommen&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fglobal-gateway-forum-eu-und-aethiopien-vertiefen-partnerschaft-fuer-investitionen-handel-und-stabilitaet%2F&amp;action_name=Global%20Gateway%20Forum%3A%20EU%20und%20%C3%84thiopien%20vertiefen%20Partnerschaft%20f%C3%BCr%20Investitionen%2C%20Handel%20und%20Stabilit%C3%A4t&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Auf dem <strong>Global Gateway Forum 2025</strong> in Brüssel haben <strong>EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen</strong> und <strong>Äthiopiens Präsident Taye Atske Selassie</strong> ein neues <strong>Global-Gateway-Partnerschaftsabkommen</strong> unterzeichnet. Das Abkommen markiert den Beginn einer vertieften strategischen Zusammenarbeit zwischen der <strong><a href="https://fokus-afrika.de/tag/eu/">Europäischen Union</a> und Äthiopien</strong>, die auf nachhaltige Investitionen, wirtschaftliche Reformen und die Förderung von Frieden und Stabilität abzielt.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="654" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G20KLJgXUAAORvb-1024x654.jpeg" alt="" class="wp-image-20706 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G20KLJgXUAAORvb-1024x654.jpeg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G20KLJgXUAAORvb-300x192.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G20KLJgXUAAORvb-768x491.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G20KLJgXUAAORvb-1536x981.jpeg 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G20KLJgXUAAORvb-380x243.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G20KLJgXUAAORvb-800x511.jpeg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G20KLJgXUAAORvb-1160x741.jpeg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G20KLJgXUAAORvb.jpeg 1600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Anlässlich des <strong>50-jährigen Jubiläums der bilateralen Beziehungen</strong> bekräftigten beide Seiten ihr gemeinsames Ziel, durch gezielte Investitionen und wirtschaftliche Kooperation die Basis für eine <strong>inklusive und widerstandsfähige Entwicklung</strong> zu schaffen. Die EU stellte im Rahmen des Forums ein <strong>Investitionspaket von 105 Millionen Euro</strong> vor, das sich auf <strong>Landwirtschaft, Energie, Digitalisierung, Migration und Gleichstellung</strong> konzentriert.</p>
</div></div>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-schwerpunkte-des-neuen-investitionspakets-zwischen-eu-und-athiopien"><span id="schwerpunkte-des-neuen-investitionspakets-zwischen-eu-und-aethiopien">Schwerpunkte des neuen Investitionspakets zwischen EU und Äthiopien</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das Paket umfasst&nbsp;<strong>vier zentrale Maßnahmen</strong>&nbsp;zur Unterstützung von Reformen, sozialer Inklusion und nachhaltigem Wachstum:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>90 Millionen Euro</strong> fließen in Programme zur <strong>Land- und Ressourcennutzung</strong>, <strong>Naturerhaltung</strong> und <strong>wirtschaftlichen Stärkung von Frauen</strong>. Gerade Initiativen zur nachhaltigen Landverwaltung, zum Schutz ökologischer Systeme, zur Reintegration von Rückkehrenden sowie zur Förderung von <strong>Frauen-geführten Unternehmen</strong> in Schlüsselbranchen stehen im Fokus.</li>



<li><strong>15 Millionen Euro</strong> dienen der <strong>Stärkung nationaler Mechanismen</strong> für den Umgang mit <strong>Migration und Flucht</strong>, einschließlich des Aufbaus von Kapazitäten zur <strong>Integration von Geflüchteten</strong> und zur <strong>Rückkehrförderung</strong>äthiopischer Migranten.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Maßnahmen sind Teil eines umfassenderen&nbsp;<strong>Team-Europe-Ansatzes</strong>, der Äthiopiens laufende&nbsp;<strong>wirtschaftliche Reformen</strong>&nbsp;und die&nbsp;<strong>Friedens- und Dialogprozesse</strong>&nbsp;unterstützt. Im Fokus stehen dabei auch Investitionen in&nbsp;<strong>digitale Infrastruktur</strong>,&nbsp;<strong>erneuerbare Energien</strong>,&nbsp;<strong>Agrar- und Ernährungssysteme</strong>&nbsp;sowie in&nbsp;<strong>Gesundheitsstrukturen</strong>, um die Lebensbedingungen langfristig zu verbessern.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-athiopien-als-strategischer-partner-in-einer-geopolitischen-zeitenwende"><span id="aethiopien-als-strategischer-partner-in-einer-geopolitischen-zeitenwende">Äthiopien als strategischer Partner in einer geopolitischen Zeitenwende</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Teilnahme von Präsident Taye Atske Selassie am Global Gateway Forum unterstreicht Äthiopiens Bedeutung als zentraler Partner der EU in Ostafrika. Das Forum, das am 9. Oktober 2025 in Brüssel eröffnet wurde, findet unter dem Motto&nbsp;<em>„Partnerships in a Geopolitical Era: Time for a New Strategic Conversation“</em>&nbsp;statt. Es bringt führende Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Zivilgesellschaft und internationalen Finanzinstitutionen zusammen.</p>



<blockquote class="twitter-tweet" data-media-max-width="560"><p lang="fr" dir="ltr">S.E. le Président Taye Atske-Selassie Amde prononce une déclaration lors du Forum Global Gateway 2025<br><br>Lors du Forum Global Gateway 2025, S.E. le Président Taye Atske-Selassie Amde a présenté trois domaines prioritaires pour une future collaboration.<br><br>Il a souligné l’importance… <a href="https://t.co/pTbgrM8de0">pic.twitter.com/pTbgrM8de0</a></p>&mdash; Ethiopian Embassy Brussels (@ETEmbassyBRU) <a href="https://twitter.com/ETEmbassyBRU/status/1976568457702351120?ref_src=twsrc%5Etfw">October 10, 2025</a></blockquote> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>



<p class="wp-block-paragraph">Wie der&nbsp;<strong>Brussels Institute for Geopolitics</strong>, das&nbsp;<strong>Clingendael Institute</strong>&nbsp;und das&nbsp;<strong>Egmont Institute</strong>&nbsp;in einem Hintergrundpapier festhalten, zielt das Forum darauf ab, neue Ansätze für&nbsp;<strong>strategische und nachhaltige Investitionspartnerschaften</strong>&nbsp;zu entwickeln, die den veränderten geopolitischen Realitäten Rechnung tragen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-fokus-auf-nachhaltige-entwicklung-und-friedensforderung"><span id="fokus-auf-nachhaltige-entwicklung-und-friedensfoerderung">Fokus auf nachhaltige Entwicklung und Friedensförderung</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Europäische Union begleitet Äthiopien seit mehreren Jahren bei&nbsp;<strong>makroökonomischen Reformen</strong>, bei der&nbsp;<strong>Friedenskonsolidierung</strong>&nbsp;sowie beim Aufbau&nbsp;<strong>sozialer Sicherungssysteme</strong>. Im Rahmen von&nbsp;<strong>Global Gateway</strong>&nbsp;sollen diese Anstrengungen nun intensiviert werden, insbesondere durch Investitionen in:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Saubere Energie und erneuerbare Ressourcen</strong>, um Äthiopiens Stromnetz zu dekarbonisieren,</li>



<li><strong>Digitale Transformation</strong>, einschließlich Infrastruktur für Internetzugang und Verwaltung,</li>



<li><strong>Nachhaltige Agrar- und Lebensmittelwertschöpfungsketten</strong> mit verbesserten Logistikstrukturen,</li>



<li><strong>Gesundheitssysteme und Bildung</strong>, um Resilienz und Fachkräfteentwicklung zu fördern.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Investitionen sind Teil des EU-Ziels,&nbsp;<strong>wirtschaftliche Chancen mit sozialer Gerechtigkeit zu verbinden</strong>&nbsp;und die langfristige Stabilität in der Region zu sichern.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-global-gateway-als-strategisches-instrument"><span id="global-gateway-als-strategisches-instrument">Global Gateway als strategisches Instrument</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das&nbsp;<strong>Global Gateway Forum</strong>&nbsp;ist die zentrale Plattform der Europäischen Union zur Förderung nachhaltiger Investitionen in Partnerländern. Es vereint Regierungen, internationale Organisationen, Entwicklungsbanken und den Privatsektor, um gemeinsam Projekte in den Bereichen&nbsp;<strong>Energie, Digitalisierung, Transport, Bildung und Forschung</strong>&nbsp;zu realisieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die&nbsp;<strong>Global-Gateway-Initiative</strong>&nbsp;zielt darauf ab,&nbsp;<strong>bis 2027 weltweit bis zu 300 Milliarden Euro</strong>&nbsp;zu mobilisieren, um nachhaltige, saubere und sichere Infrastrukturen zu schaffen – als&nbsp;<strong>Alternative zu einseitigen Abhängigkeiten</strong>&nbsp;und als Beitrag zur&nbsp;<strong>Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Durch das neue Abkommen mit Äthiopien positioniert sich die EU als langfristiger Partner in einer Zeit globaler Umbrüche – mit dem Ziel,&nbsp;<strong>Wachstum, Stabilität und Eigenverantwortung</strong>&nbsp;auf dem afrikanischen Kontinent zu stärken.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Global Gateway: EU und Südafrika vereinbaren Investitionen von fast 12 Milliarden Euro</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/global-gateway-eu-und-suedafrika-vereinbaren-investitionen-von-fast-12-milliarden-euro/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Oct 2025 13:49:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Internationale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[Südafrika]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[EU]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Infrastruktur]]></category>
		<category><![CDATA[Rohstoffe]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://fokus-afrika.de/?p=20699</guid>

					<description><![CDATA[<p>Auf dem Global Gateway Forum 2025 in Brüssel haben EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und der südafrikanische Präsident Cyril Ramaphosa ein umfassendes Team-Europe-Investitionspaket im Wert&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fglobal-gateway-eu-und-suedafrika-vereinbaren-investitionen-von-fast-12-milliarden-euro%2F&amp;action_name=Global%20Gateway%3A%20EU%20und%20S%C3%BCdafrika%20vereinbaren%20Investitionen%20von%20fast%2012%20Milliarden%20Euro&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/global-gateway-eu-und-suedafrika-vereinbaren-investitionen-von-fast-12-milliarden-euro/">Global Gateway: EU und Südafrika vereinbaren Investitionen von fast 12 Milliarden Euro</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Auf dem <strong>Global Gateway Forum 2025</strong> in Brüssel haben EU-Kommissionspräsidentin <strong>Ursula von der Leyen</strong> und der südafrikanische Präsident <strong>Cyril Ramaphosa</strong> ein umfassendes <strong>Team-Europe-Investitionspaket im Wert von nahezu 12 Milliarden Euro</strong> vorgestellt. Ziel ist es, Südafrikas Rolle als globalen Vorreiter in der <strong>gerechten Energiewende</strong>, im <strong>Ausbau nachhaltiger Infrastruktur</strong>, in der <strong>digitalen Vernetzung</strong> und in der <strong>pharmazeutischen Wertschöpfungskette</strong> zu stärken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das neue Paket verdoppelt die bisherige Zusage von 4,7 Milliarden Euro, die im März 2025 beim EU–Südafrika-Gipfel in Kapstadt bekannt gegeben wurde, und markiert eine deutliche Intensivierung der Zusammenarbeit im Rahmen der&nbsp;<strong>Global-Gateway-Strategie</strong>. Laut von der Leyen soll die Initiative „Wachstum, Wettbewerbsfähigkeit und soziale Gerechtigkeit fördern und sicherstellen, dass niemand in der grünen Transformation zurückgelassen wird“.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-eu-fordert-investitionen-in-energie-infrastruktur-und-forschung-in-sudafrika"><span id="eu-foerdert-investitionen-in-energie-infrastruktur-und-forschung-in-suedafrika">EU fördert Investitionen in Energie, Infrastruktur und Forschung in Südafrika</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Schwerpunkt liegt auf der Förderung der&nbsp;<strong>Just Energy Transition (JET)</strong>, mit einem Gesamtvolumen von&nbsp;<strong>8,7 Milliarden Euro</strong>. Der Großteil dieser Mittel fließt in die Umgestaltung der Energie- und Industriesektoren durch:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Grünen <a href="https://fokus-afrika.de/tag/wasserstoff/">Wasserstoff</a></strong>: Unterstützung strategischer Projekte und Reformen im Bereich Energiepolitik und Regulierung.</li>



<li><strong>Kritische <a href="https://fokus-afrika.de/tag/rohstoffe/">Rohstoffe</a></strong>: Aufbau einer Investitionsfazilität zur lokalen Verarbeitung mineralischer Ressourcen, ergänzt durch technische Beratung, Forschung und Nachhaltigkeitsstandards.</li>



<li><strong>Erneuerbare <a href="https://fokus-afrika.de/tag/energie/">Energien</a></strong>: Ausbau von Solar-, Wind- und Effizienzprojekten zur Diversifizierung des Energiemixes und Erhöhung der Versorgungssicherheit.</li>



<li><strong>Flexible <a href="https://fokus-afrika.de/tag/finanzen/">Finanzierungen</a></strong>: Bereitstellung zusätzlicher Mittel zur Umsetzung zentraler JET-Komponenten.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-soziale-teilhabe-und-gerechter-wandel"><span id="soziale-teilhabe-und-gerechter-wandel">Soziale Teilhabe und gerechter Wandel</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Weitere&nbsp;<strong>1,2 Milliarden Euro</strong>&nbsp;sind vorgesehen, um sicherzustellen, dass die Energiewende&nbsp;<strong>inklusiv und sozial gerecht</strong>verläuft. Diese Mittel fördern Programme zur&nbsp;<strong>Umschulung</strong>, zur&nbsp;<strong>Schaffung neuer Arbeitsplätze</strong>, zur&nbsp;<strong>klimaangepassten Landwirtschaft</strong>&nbsp;und zur&nbsp;<strong>nachhaltigen Stadtentwicklung</strong>. Auch Projekte im Bereich&nbsp;<strong>Forschung, Innovation und Wasserwirtschaft</strong>&nbsp;werden unterstützt, um Klimaresilienz und Beschäftigung zu fördern.</p>



<blockquote class="twitter-tweet"><p lang="en" dir="ltr">🇿🇦His Excellency President <a href="https://twitter.com/CyrilRamaphosa?ref_src=twsrc%5Etfw">@CyrilRamaphosa</a> and 🇪🇺Her Excellency President Ursula <a href="https://twitter.com/vonderleyen?ref_src=twsrc%5Etfw">@vonderLeyen</a> of the European Commission jointly addressed the media following the announcement of the European Union’s total investment package of €12 billion in South Africa.<a href="https://twitter.com/hashtag/InvestSA?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#InvestSA</a>… <a href="https://t.co/xXBgdmBLEg">pic.twitter.com/xXBgdmBLEg</a></p>&mdash; The Presidency 🇿🇦 (@PresidencyZA) <a href="https://twitter.com/PresidencyZA/status/1976387918521327776?ref_src=twsrc%5Etfw">October 9, 2025</a></blockquote> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-nachhaltige-infrastruktur-und-konnektivitat"><span id="nachhaltige-infrastruktur-und-konnektivitaet">Nachhaltige Infrastruktur und Konnektivität</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Mit&nbsp;<strong>1,3 Milliarden Euro</strong>&nbsp;werden Investitionen in&nbsp;<strong>grüne Transport- und Logistiksysteme</strong>&nbsp;sowie&nbsp;<strong>digitale Infrastruktur</strong>vorangetrieben. Geplant sind der Ausbau erneuerbar betriebener Transportsysteme, die Modernisierung öffentlicher Verkehrsmittel und die Entwicklung effizienter Handelsrouten. Diese Maßnahmen sollen regionale und internationale Wertschöpfungsketten stärken und Südafrikas Position als Logistikknotenpunkt auf dem afrikanischen Kontinent festigen.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-starkung-der-impfstoffproduktion-und-gesundheitswirtschaft"><span id="staerkung-der-impfstoffproduktion-und-gesundheitswirtschaft">Stärkung der Impfstoffproduktion und Gesundheitswirtschaft</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ein weiterer zentraler Bestandteil des Pakets ist eine Förderung von&nbsp;<strong>292 Millionen Euro</strong>&nbsp;für den Ausbau der&nbsp;<strong>lokalen Impfstoffproduktion</strong>&nbsp;im Rahmen der&nbsp;<strong>MAV+-Initiative (Manufacturing Vaccines in Africa)</strong>. Ziel ist der Aufbau moderner biopharmazeutischer Kapazitäten, einschließlich regulatorischer Systeme, Forschungsnetzwerke und Infrastruktur.</p>



<blockquote class="twitter-tweet"><p lang="en" dir="ltr">Very good discussion with the Global Gateway Business Advisory Board today.<br><br>The business case is clear.<br><br>Global Gateway creates value. Shared value.<br><br>With investments that build industries and jobs locally.<br><br>And help companies gain bigger, more diverse, and more secure markets.… <a href="https://t.co/wg7u6vd3jm">pic.twitter.com/wg7u6vd3jm</a></p>&mdash; Ursula von der Leyen (@vonderleyen) <a href="https://twitter.com/vonderleyen/status/1975958374924558779?ref_src=twsrc%5Etfw">October 8, 2025</a></blockquote> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>



<p class="wp-block-paragraph">Der Schwerpunkt liegt auf der Entwicklung innovativer biotechnologischer Produkte, der Ausbildung von Fachkräften sowie dem Ausbau der Produktionskapazitäten zur Versorgung Afrikas mit Impfstoffen und Arzneimitteln. Diese Investitionen sollen die&nbsp;<strong>Gesundheitsresilienz</strong>&nbsp;und&nbsp;<strong>pharmazeutische Unabhängigkeit</strong>&nbsp;des Kontinents langfristig stärken.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-beispiele-fur-aktuelle-projekte-zwischen-eu-und-sudafrika"><span id="beispiele-fuer-aktuelle-projekte-zwischen-eu-und-suedafrika">Beispiele für aktuelle Projekte zwischen EU und Südafrika</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Zu den konkreten Vorhaben gehören das&nbsp;<strong>Coega Green Ammonia Project</strong>&nbsp;in Nelson Mandela Bay, das Südafrika zu einem globalen Zentrum für grünen Schiffsantrieb machen soll, sowie neue Investitionen zur&nbsp;<strong>Förderung lokaler Bioproduktion</strong>&nbsp;von Impfstoffen und pharmazeutischen Erzeugnissen.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/news-south-africa-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-20702 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/news-south-africa-1024x683.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/news-south-africa-300x200.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/news-south-africa-768x512.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/news-south-africa-1536x1024.jpg 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/news-south-africa-380x253.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/news-south-africa-800x533.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/news-south-africa-1160x774.jpg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/news-south-africa.jpg 1984w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Diese Projekte schaffen lokale Wertschöpfung, fördern Innovationen und tragen zur Schaffung von Arbeitsplätzen in der Industrie und im Energiesektor bei. Sie stehen beispielhaft für den Ansatz von Global Gateway, nachhaltige Entwicklung mit technologischer Zusammenarbeit zu verbinden.</p>
</div></div>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-ein-gemeinsames-ziel-wohlstand-durch-partnerschaft"><span id="ein-gemeinsames-ziel-wohlstand-durch-partnerschaft">Ein gemeinsames Ziel: Wohlstand durch Partnerschaft</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">In ihrer Rede betonte von der Leyen, die EU wolle mit Südafrika eine „<strong>Partnerschaft auf Augenhöhe</strong>“ weiter vertiefen, um gemeinsam Lösungen für globale Herausforderungen zu entwickeln. Präsident Ramaphosa unterstrich die Bedeutung der europäischen Unterstützung für Südafrikas wirtschaftliche Transformation und soziale Stabilität.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Investitionspaket sei Ausdruck eines&nbsp;<strong>gemeinsamen Bekenntnisses zu nachhaltigem Wachstum, Klimaschutz und sozialer Gerechtigkeit</strong>, erklärte von der Leyen. Es diene nicht nur Südafrika, sondern sei auch ein Signal für ganz Afrika, dass Partnerschaft und Investition die Grundlage für Wohlstand und Stabilität bilden.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-global-gateway-als-europaische-investitionsstrategie"><span id="global-gateway-als-europaeische-investitionsstrategie">Global Gateway als europäische Investitionsstrategie</span></h3>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="765" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G20WSe9XoAAbPBQ-1024x765.jpeg" alt="" class="wp-image-20701 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G20WSe9XoAAbPBQ-1024x765.jpeg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G20WSe9XoAAbPBQ-300x225.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G20WSe9XoAAbPBQ-768x574.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G20WSe9XoAAbPBQ-200x150.jpeg 200w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G20WSe9XoAAbPBQ-260x195.jpeg 260w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G20WSe9XoAAbPBQ-380x284.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G20WSe9XoAAbPBQ-800x598.jpeg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G20WSe9XoAAbPBQ-1160x866.jpeg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G20WSe9XoAAbPBQ.jpeg 1280w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Das <strong>Global Gateway Forum</strong> bringt führende Vertreterinnen und Vertreter der EU, afrikanischer Staaten, internationaler Organisationen, Finanzinstitutionen und des Privatsektors zusammen. Ziel ist die Förderung globaler, nachhaltiger Investitionen und die Umsetzung der Agenda 2030 der Vereinten Nationen.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Mit der&nbsp;<strong>Global-Gateway-Strategie</strong>&nbsp;will die EU bis 2027 weltweit&nbsp;<strong>bis zu 300 Milliarden Euro</strong>&nbsp;mobilisieren, um intelligente, saubere und sichere Verbindungen in den Bereichen&nbsp;<strong>Digitalisierung, Energie, Transport, Bildung und Gesundheit</strong>&nbsp;zu schaffen – nicht durch Abhängigkeiten, sondern durch&nbsp;<strong>dauerhafte, faire Partnerschaften</strong>.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fglobal-gateway-eu-und-suedafrika-vereinbaren-investitionen-von-fast-12-milliarden-euro%2F&amp;action_name=Global%20Gateway%3A%20EU%20und%20S%C3%BCdafrika%20vereinbaren%20Investitionen%20von%20fast%2012%20Milliarden%20Euro&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /><p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/global-gateway-eu-und-suedafrika-vereinbaren-investitionen-von-fast-12-milliarden-euro/">Global Gateway: EU und Südafrika vereinbaren Investitionen von fast 12 Milliarden Euro</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>EU und Mauretanien vertiefen Partnerschaft im Rahmen von Global Gateway</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/eu-und-mauretanien-vertiefen-partnerschaft-im-rahmen-von-global-gateway/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Oct 2025 13:31:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Internationale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[Mauretanien]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[EU]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Beim Global Gateway Forum 2025 in Brüssel haben EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und der mauretanische Präsident Mohamed Ould Cheikh El Ghazouani die enge&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Feu-und-mauretanien-vertiefen-partnerschaft-im-rahmen-von-global-gateway%2F&amp;action_name=EU%20und%20Mauretanien%20vertiefen%20Partnerschaft%20im%20Rahmen%20von%20Global%20Gateway&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Beim <strong>Global Gateway Forum 2025</strong> in Brüssel haben EU-Kommissionspräsidentin <strong>Ursula von der Leyen</strong> und der mauretanische Präsident <strong>Mohamed Ould Cheikh El Ghazouani</strong> die enge Partnerschaft zwischen der <strong><a href="https://fokus-afrika.de/tag/eu/">Europäischen Union</a> und Mauretanien</strong> bekräftigt. Das Treffen diente der Weiterentwicklung gemeinsamer Projekte in den Bereichen <strong>Energie, Transport, Gesundheit und Migration</strong>. Die EU kündigte neue Investitionen im Umfang von <strong>269 Millionen Euro</strong> an, die auf nachhaltige Entwicklung und regionale Stabilität abzielen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Investitionspaket umfasst drei zentrale Initiativen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Erweiterung des regionalen Hochspannungsübertragungsnetzes</strong>: Mit Unterstützung der <strong>Europäischen Investitionsbank (EIB)</strong> wird eine <strong>225-kV-Stromtrasse von Nouakchott nach Kiffa</strong> gebaut. Das Projekt in Höhe von <strong>125 Millionen Euro</strong> soll den Zugang zu Elektrizität verbessern, erneuerbare Energien stärker integrieren und Mauretanien an die regionalen Strommärkte anschließen.</li>



<li><strong>Modernisierung der Eisenbahnstrecke Zouérate–Nouadhibou</strong>: Mit einer Investition von <strong>107 Millionen Euro</strong>wird die 704 Kilometer lange Bahnlinie modernisiert, um den Transport von Eisenerz zu optimieren und den Grundstein für eine künftige Nutzung im Bereich <strong>grüner Wasserstoff</strong> zu legen.</li>



<li><strong>Budgethilfe von 37 Millionen Euro</strong>: Diese Mittel dienen der Förderung mauretanischer Programme zur <strong>Energiewende</strong>, zur <strong>universellen Gesundheitsversorgung</strong> sowie zur <strong>Steuerung von Migration und Binnenflucht</strong>.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-eu-und-mauretanien-arbeiten-an-grune-transformation-und-regionale-stabilitat"><span id="eu-und-mauretanien-arbeiten-an-gruene-transformation-und-regionale-stabilitaet">EU und Mauretanien arbeiten an grüne Transformation und regionale Stabilität</span></h2>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/54843125656_85a81450e0_k-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-20697 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/54843125656_85a81450e0_k-1024x683.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/54843125656_85a81450e0_k-300x200.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/54843125656_85a81450e0_k-768x512.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/54843125656_85a81450e0_k-1536x1024.jpg 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/54843125656_85a81450e0_k-380x253.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/54843125656_85a81450e0_k-800x533.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/54843125656_85a81450e0_k-1160x774.jpg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/54843125656_85a81450e0_k.jpg 1984w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Die Partnerschaft zwischen der EU und Mauretanien beruht auf gemeinsamen Prioritäten wie <strong>erneuerbarer Energie und grünem Wasserstoff</strong>, <strong>digitaler Konnektivität</strong>, <strong>Fischerei</strong>, <strong>Gesundheit</strong> und <strong>Migrationsmanagement</strong>. Mauretaniens Rolle als Stabilitätsfaktor in der <strong>Sahelzone</strong> sowie die Fortschritte bei der Reduzierung irregulärer Migration unterstreichen seine wachsende strategische Bedeutung für Europa.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Bereits das während des EU-Besuchs von Ursula von der Leyen im Februar 2024 angekündigte Investitionspaket zeigte greifbare Ergebnisse. Dazu zählen der Aufbau einer&nbsp;<strong>Wasserstoffinfrastruktur</strong>, die Förderung&nbsp;<strong>technischer Ausbildungsprogramme</strong>, die Einrichtung neuer&nbsp;<strong>Migrationsmanagementsysteme</strong>&nbsp;und&nbsp;<strong>Transitzentren</strong>, die Unterstützung von&nbsp;<strong>Geflüchteten</strong>&nbsp;sowie die Stärkung der&nbsp;<strong>nationalen Gesundheitsversicherung</strong>. Zudem wurden&nbsp;<strong>nichtletale Ausrüstungen</strong>&nbsp;und&nbsp;<strong>Grenzinfrastrukturen</strong>&nbsp;bereitgestellt, um die&nbsp;<strong>Grenz- und Seesicherheit</strong>&nbsp;des Landes zu verbessern.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-global-gateway-als-strategischer-rahmen"><span id="global-gateway-als-strategischer-rahmen">Global Gateway als strategischer Rahmen</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Das Programm&nbsp;<strong>Global Gateway</strong>&nbsp;ist die globale Investitionsstrategie der Europäischen Union zur Förderung&nbsp;<strong>nachhaltiger, intelligenter und sicherer Verbindungen</strong>&nbsp;in den Bereichen&nbsp;<strong>Digitalisierung, Energie, Verkehr, Gesundheit und Bildung</strong>. Es zielt darauf ab,&nbsp;<strong>bis 2027 Investitionen von bis zu 300 Milliarden Euro</strong>&nbsp;zu mobilisieren und langfristige Partnerschaften statt Abhängigkeiten zu schaffen.</p>



<blockquote class="twitter-tweet"><p lang="fr" dir="ltr">🇪🇺🇲🇷 Très bonne réunion avec Mohamed Ould Cheikh El Ghazouani, Président de la Mauritanie.<br><br>Nous avons abordé le soutien financier dans le transport, la santé et la jeunesse.<br><br>Et nous avons convenu d’un soutien de 90M€ pour renforcer le réseau de transmission électrique. <a href="https://t.co/6uE3I4sBy1">pic.twitter.com/6uE3I4sBy1</a></p>&mdash; Nadia Calviño (@NadiaCalvino) <a href="https://twitter.com/NadiaCalvino/status/1976571359246664146?ref_src=twsrc%5Etfw">October 10, 2025</a></blockquote> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>



<p class="wp-block-paragraph">Durch diesen Ansatz positioniert sich Mauretanien als&nbsp;<strong>zentraler Partner Europas</strong>&nbsp;im westafrikanischen Raum. Die Projekte tragen zur&nbsp;<strong>wirtschaftlichen Diversifizierung</strong>, zur&nbsp;<strong>Stärkung regionaler Wertschöpfungsketten</strong>&nbsp;und zur&nbsp;<strong>Förderung der Energiesouveränität</strong>&nbsp;bei – zentrale Elemente einer stabilen und nachhaltigen Entwicklung im Sahel.</p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/eu-und-mauretanien-vertiefen-partnerschaft-im-rahmen-von-global-gateway/">EU und Mauretanien vertiefen Partnerschaft im Rahmen von Global Gateway</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>EU und Ruanda vertiefen Gesundheits- und Flüchtlingspartnerschaft mit neuen Global-Gateway-Investitionen</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/eu-und-ruanda-vertiefen-gesundheits-und-fluechtlingspartnerschaft-mit-neuen-global-gateway-investitionen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Oct 2025 13:09:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Internationale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[Ruanda]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[EU]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Migration]]></category>
		<category><![CDATA[Soziales]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Europäische Union und Ruanda haben ihre Partnerschaft im Rahmen der europäischen Global-Gateway-Strategie weiter ausgebaut. Beim Global Gateway Forum&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Feu-und-ruanda-vertiefen-gesundheits-und-fluechtlingspartnerschaft-mit-neuen-global-gateway-investitionen%2F&amp;action_name=EU%20und%20Ruanda%20vertiefen%20Gesundheits-%20und%20Fl%C3%BCchtlingspartnerschaft%20mit%20neuen%20Global-Gateway-Investitionen&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/eu-und-ruanda-vertiefen-gesundheits-und-fluechtlingspartnerschaft-mit-neuen-global-gateway-investitionen/">EU und Ruanda vertiefen Gesundheits- und Flüchtlingspartnerschaft mit neuen Global-Gateway-Investitionen</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die <a href="https://fokus-afrika.de/tag/eu/">Europäische Union</a> und Ruanda haben ihre <a href="https://global-gateway-forum.ec.europa.eu/news/eu-and-rwanda-advance-health-and-refugee-initiatives-new-global-gateway-investments-2025-10-09_en">Partnerschaft</a> im Rahmen der europäischen Global-Gateway-Strategie weiter ausgebaut. Beim <strong>Global Gateway Forum 2025</strong> in Brüssel traf EU-Kommissionspräsidentin <strong>Ursula von der Leyen</strong> mit dem ruandischen Präsidenten <strong>Paul Kagame</strong> zu bilateralen Gesprächen zusammen. Beide Seiten bekräftigten das gemeinsame Ziel, die Kooperation in den Bereichen <strong>Gesundheit</strong>, <strong>Innovation</strong> und <strong>soziale Integration</strong> zu vertiefen. Ruanda gilt als zentraler Akteur in der <strong>Region der Großen Seen</strong> und als verlässlicher Partner Europas in Afrika.</p>



<blockquote class="twitter-tweet" data-media-max-width="560"><p lang="en" dir="ltr">We welcome the agreement between Rwanda and the DRC supported by <a href="https://twitter.com/POTUS?ref_src=twsrc%5Etfw">@POTUS</a>.<br><br>The EU is ready to support the peace process, President <a href="https://twitter.com/PaulKagame?ref_src=twsrc%5Etfw">@PaulKagame</a>.<br><br>Because it will pave way for regional integration – and investment.<br><br>Starting right now.<br><br>Global Gateway supports Rwanda&#39;s ambition to… <a href="https://t.co/6BdfnLvqCb">pic.twitter.com/6BdfnLvqCb</a></p>&mdash; Ursula von der Leyen (@vonderleyen) <a href="https://twitter.com/vonderleyen/status/1976302909651394772?ref_src=twsrc%5Etfw">October 9, 2025</a></blockquote> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>



<p class="wp-block-paragraph">Das neue Investitionspaket im Umfang von&nbsp;<strong>105 Millionen Euro</strong>&nbsp;stammt aus dem&nbsp;<strong>Team Europe</strong>-Ansatz, an dem die&nbsp;<strong>Europäische Kommission</strong>&nbsp;und die&nbsp;<strong>Europäische Investitionsbank (EIB)</strong>&nbsp;beteiligt sind. Es umfasst zwei zentrale Vorhaben: den Aufbau eines regionalen&nbsp;<strong>Impfstoff- und Biotechnologiezentrums</strong>&nbsp;in Kigali sowie Programme zur&nbsp;<strong>wirtschaftlichen und sozialen Inklusion von Geflüchteten</strong>.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-biontech-zentrum-in-kigali-ruanda-als-biotechnologischer-knotenpunkt-afrikas"><span id="biontech-zentrum-in-kigali-ruanda-als-biotechnologischer-knotenpunkt-afrikas">BioNTech-Zentrum in Kigali: Ruanda als biotechnologischer Knotenpunkt Afrikas</span></h3>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="682" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G21VMDOWUAAw-XF-1024x682.jpeg" alt="" class="wp-image-20693 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G21VMDOWUAAw-XF-1024x682.jpeg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G21VMDOWUAAw-XF-300x200.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G21VMDOWUAAw-XF-768x512.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G21VMDOWUAAw-XF-1536x1023.jpeg 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G21VMDOWUAAw-XF-380x253.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G21VMDOWUAAw-XF-800x533.jpeg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G21VMDOWUAAw-XF-1160x773.jpeg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G21VMDOWUAAw-XF.jpeg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Im Mittelpunkt des Treffens stand die Umsetzung des von <strong>BioNTech</strong> initiierten <strong>mRNA-Impfstoffproduktionszentrums</strong>in Kigali. Die Europäische Kommission und die EIB unterstützen das Projekt im Rahmen des <strong>Human Development Accelerator (HDX)</strong> mit einer kombinierten <strong>Finanzierung von 95 Millionen Euro</strong>.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Struktur umfasst eine&nbsp;<strong>Erfolgsprämien-finanzierte EU-Zuschusskomponente von 35 Millionen Euro</strong>&nbsp;sowie eine&nbsp;<strong>Kreditlinie von bis zu 60 Millionen Euro</strong>&nbsp;durch die EIB. Diese Mittel dienen dem Aufbau der Standortinfrastruktur, der Entwicklung klinischer Produktionskapazitäten und der Schaffung einer&nbsp;<strong>Contract Development and Manufacturing Organization (CDMO)</strong>-Struktur für die regionale Arzneimittelentwicklung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Zentrum soll in enger Zusammenarbeit mit ruandischen Behörden, afrikanischen Regulierungsagenturen und internationalen Partnern den&nbsp;<strong>Technologietransfer</strong>&nbsp;fördern und&nbsp;<strong>Fachkräfte ausbilden</strong>, um langfristig die regionale Versorgung mit Impfstoffen zu sichern. Präsident Kagame bezeichnete das Projekt in Brüssel als „entscheidenden Schritt zur afrikanischen Gesundheits-Souveränität“. Laut&nbsp;<em>RNA News</em>&nbsp;nahmen an der Ankündigung auch&nbsp;<strong>EIB-Präsidentin Nadia Calviño</strong>&nbsp;und&nbsp;<strong>BioNTech-CEO Uğur Şahin</strong>&nbsp;teil.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Initiative stärkt Ruandas Position als&nbsp;<strong>regionaler Innovationsstandort</strong>&nbsp;und trägt dazu bei, die afrikanische Gesundheitsarchitektur widerstandsfähiger gegenüber zukünftigen Pandemien zu machen. Neben der Impfstoffproduktion sind auch&nbsp;<strong>Forschungskooperationen</strong>&nbsp;in den Bereichen Genomik, Diagnostik und Arzneimittelentwicklung vorgesehen.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-eu-unterstutzt-integration-und-eigenstandigkeit-fur-gefluchtete-in-ruanda"><span id="eu-unterstuetzt-integration-und-eigenstaendigkeit-fuer-gefluechtete-in-ruanda">EU unterstützt Integration und Eigenständigkeit für Geflüchtete in Ruanda</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ein weiterer Schwerpunkt betrifft die&nbsp;<strong>Refugee Sustainable Graduation Strategy 2025–2030</strong>&nbsp;der ruandischen Regierung, die vom&nbsp;<strong>UNHCR</strong>&nbsp;und dem&nbsp;<strong>Welternährungsprogramm (WFP)</strong>&nbsp;kofinanziert wird. Die EU beteiligt sich mit&nbsp;<strong>10 Millionen Euro</strong>&nbsp;an der Umsetzung dieser Strategie. Ziel ist es,&nbsp;<strong>50 Prozent der förderfähigen Flüchtlingshaushalte</strong>&nbsp;– rund&nbsp;<strong>14.403 Familien</strong>&nbsp;– in den kommenden fünf Jahren in wirtschaftliche Eigenständigkeit zu überführen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Mittel werden für Maßnahmen zur&nbsp;<strong>Berufsausbildung</strong>,&nbsp;<strong>Unternehmensförderung</strong>,&nbsp;<strong>Zugang zu Mikrokrediten</strong>&nbsp;sowie&nbsp;<strong>sozialen Schutzprogrammen</strong>&nbsp;eingesetzt. Dadurch sollen Geflüchtete und aufnehmende Gemeinden gleichermaßen von Investitionen in&nbsp;<strong>Bildung, Arbeitsplätze und Infrastruktur</strong>&nbsp;profitieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Initiative folgt einem integrierten Ansatz: Sie kombiniert staatliche Sozialprogramme mit privatem Unternehmertum und fördert die Einbindung von Flüchtlingen in die nationale Wirtschaft. Dies entspricht Ruandas erklärtem Ziel, Geflüchtete nicht als Belastung, sondern als&nbsp;<strong>wirtschaftliche und soziale Akteure</strong>&nbsp;zu betrachten.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-politischer-und-wirtschaftlicher-kontext"><span id="politischer-und-wirtschaftlicher-kontext"><strong>Politischer und wirtschaftlicher Kontext</strong></span></h3>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="653" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G20mXO1WIAAklQ7-1024x653.jpeg" alt="" class="wp-image-20692 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G20mXO1WIAAklQ7-1024x653.jpeg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G20mXO1WIAAklQ7-300x191.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G20mXO1WIAAklQ7-768x490.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G20mXO1WIAAklQ7-1536x980.jpeg 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G20mXO1WIAAklQ7-380x242.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G20mXO1WIAAklQ7-800x510.jpeg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G20mXO1WIAAklQ7-1160x740.jpeg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G20mXO1WIAAklQ7.jpeg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Die Gespräche zwischen von der Leyen und Kagame fanden am Rande des zweitägigen <strong>Global Gateway Forums</strong> in Brüssel statt, an dem über <strong>70 Ministerinnen und Minister sowie 12 Staats- und Regierungschefs</strong> teilnahmen. Die Konferenz dient der Umsetzung der europäischen <strong>Global-Gateway-Investitionsstrategie</strong>, mit der bis 2027 weltweit <strong>über 300 Milliarden Euro</strong> für nachhaltige Infrastrukturprojekte mobilisiert werden sollen.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Ruanda gilt dabei als&nbsp;<strong>Modellpartner</strong>&nbsp;in Ostafrika. Die Zusammenarbeit umfasst bereits Projekte zur&nbsp;<strong>grünen Transformation</strong>, zur&nbsp;<strong>digitalen Infrastrukturentwicklung</strong>, zur&nbsp;<strong>Förderung kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU)</strong>&nbsp;und zur&nbsp;<strong>Landwirtschaftsinnovation</strong>. Die Global-Gateway-Investitionen ergänzen nationale Entwicklungsstrategien wie&nbsp;<strong>Vision 2050</strong>&nbsp;und&nbsp;<strong>National Strategy for Transformation (NST1)</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Parallel zu den Investitionen im Gesundheitssektor unterstützt die EU Ruanda auch bei der <strong>Digitalisierung öffentlicher Dienste</strong>, der Förderung von <strong>Start-ups</strong> im Technologiesektor und bei Projekten für <strong>erneuerbare Energien</strong>. Diese Initiativen sind Teil eines ganzheitlichen Ansatzes, der wirtschaftliche Resilienz und regionale Integration fördern soll.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-hintergrund-eu-ruanda-partnerschaft-und-global-gateway"><span id="hintergrund-eu-ruanda-partnerschaft-und-global-gateway">Hintergrund: EU–Ruanda-Partnerschaft und Global Gateway</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Partnerschaft zwischen der&nbsp;<strong>Europäischen Union und Ruanda</strong>&nbsp;beruht auf gemeinsamen Zielen in den Bereichen&nbsp;<strong>nachhaltige Entwicklung</strong>,&nbsp;<strong>Innovationsförderung</strong>&nbsp;und&nbsp;<strong>regionale Stabilität</strong>. Durch den&nbsp;<strong>Team-Europe-Ansatz</strong>&nbsp;werden Investitionen mit&nbsp;<strong>Politikdialog</strong>,&nbsp;<strong>Technologietransfer</strong>&nbsp;und&nbsp;<strong>lokaler Wertschöpfung</strong>&nbsp;verbunden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Global Gateway</strong>&nbsp;steht für die europäische Antwort auf globale Infrastruktur- und Entwicklungsinitiativen. Ziel ist es, „<strong>Verbindungen statt Abhängigkeiten</strong>“ zu schaffen – durch Investitionen in&nbsp;<strong>Energie</strong>,&nbsp;<strong>Transport</strong>,&nbsp;<strong>Digitalisierung</strong>,&nbsp;<strong>Gesundheit</strong>&nbsp;und&nbsp;<strong>Bildung</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ruandas Teilnahme am Forum und die neuen Finanzierungszusagen unterstreichen den wachsenden Stellenwert des Landes in der afrikanischen&nbsp;<strong>Gesundheitsökonomie</strong>&nbsp;und als&nbsp;<strong>Brücke zwischen Innovation und sozialer Inklusion</strong>.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Feu-und-ruanda-vertiefen-gesundheits-und-fluechtlingspartnerschaft-mit-neuen-global-gateway-investitionen%2F&amp;action_name=EU%20und%20Ruanda%20vertiefen%20Gesundheits-%20und%20Fl%C3%BCchtlingspartnerschaft%20mit%20neuen%20Global-Gateway-Investitionen&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /><p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/eu-und-ruanda-vertiefen-gesundheits-und-fluechtlingspartnerschaft-mit-neuen-global-gateway-investitionen/">EU und Ruanda vertiefen Gesundheits- und Flüchtlingspartnerschaft mit neuen Global-Gateway-Investitionen</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		
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	</item>
		<item>
		<title>Präsident Tshisekedi: „Wir sind die zwei Einzigen, die diese Eskalation stoppen können.“</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/praesident-tshisekedi-wir-sind-die-zwei-einzigen-die-diese-eskalation-stoppen-koennen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Oct 2025 11:52:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Demokratische Republik Kongo]]></category>
		<category><![CDATA[Internationale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[4]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[EU]]></category>
		<category><![CDATA[Infrastruktur]]></category>
		<category><![CDATA[Investitionen]]></category>
		<category><![CDATA[Konflikt]]></category>
		<category><![CDATA[Rohstoffe]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://fokus-afrika.de/?p=20685</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Europäische Union und die Demokratische Republik Kongo (DR Kongo) bekräftigen ihre strategische Zusammenarbeit. Am Rande des Global Gateway&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fpraesident-tshisekedi-wir-sind-die-zwei-einzigen-die-diese-eskalation-stoppen-koennen%2F&amp;action_name=Pr%C3%A4sident%20Tshisekedi%3A%20%E2%80%9EWir%20sind%20die%20zwei%20Einzigen%2C%20die%20diese%20Eskalation%20stoppen%20k%C3%B6nnen.%E2%80%9C&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/praesident-tshisekedi-wir-sind-die-zwei-einzigen-die-diese-eskalation-stoppen-koennen/">Präsident Tshisekedi: „Wir sind die zwei Einzigen, die diese Eskalation stoppen können.“</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die <a href="https://fokus-afrika.de/tag/eu/">Europäische Union</a> und die Demokratische Republik Kongo (DR Kongo) bekräftigen ihre strategische Zusammenarbeit. Am Rande des <strong>Global Gateway Forums</strong> traf <strong>EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen</strong> mit <strong>Präsident Félix Tshisekedi</strong> zusammen. Im Mittelpunkt standen ökonomische Diversifizierung, Beschäftigung, regionale Integration und verantwortungsvolle Rohstoffpolitik. Für 2025 wurden über 180 Millionen Euro an neuen Global-Gateway-Investitionen angekündigt. Laut Angaben der Europäischen Kommission umfasst das Paket Vorhaben in Energie, Transport, Biodiversität und Wertschöpfungsketten.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-neue-investitionen-im-uberblick"><span id="neue-investitionen-im-ueberblick">Neue Investitionen im Überblick</span></h2>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Kivu–Kinshasa Green Corridor (60,5 Mio. €)</strong><br>Verknüpft Naturschutz, Basisinfrastruktur und grüne Wirtschaftsmodelle. Ziel ist der Schutz sensibler Ökosysteme bei gleichzeitiger lokaler Wertschöpfung.</li>



<li><strong>Lobito-Korridor (16 Mio. € für DRK-Anteil)</strong><br>Stärkt agrarische Wertschöpfungsketten und grenzüberschreitenden Handel. Ergänzt Gesamtinvestitionen von Team Europe entlang der Achse Angola–DR Kongo–Sambia.</li>



<li><strong>Elektrifizierung Kisangani (20 Mio. € EU-Zuschuss, 70 Mio. € AFD-Darlehen)</strong><br>Finanzierungsmix zur Netzmodernisierung und verlässlichen Versorgung. Hebelwirkung für urbane Produktion und Dienstleistungen.</li>



<li><strong>Kritische Rohstoffe und Governance (13,8 Mio. €)</strong><br>2 Mio. € für Cobalt4Development (Sorgfalt, Arbeitsschutz, Gemeinde-Nutzen) und 11,8 Mio. € zur Stärkung des Bergbauministeriums, inkl. Rückverfolgbarkeit, Umweltstandards und nachhaltigen Lieferketten.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Wie die&nbsp;<strong>Europäische Kommission</strong>&nbsp;mitteilt, zielen die Projekte auf&nbsp;<strong>sustainable growth</strong>,&nbsp;<strong>regional integration</strong>&nbsp;und&nbsp;<strong>responsible resource management</strong>.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-so-unterstutzen-die-eu-gateway-projekte-die-dr-kongo"><span id="so-unterstuetzen-die-eu-gateway-projekte-die-dr-kongo">So unterstützen die EU-Gateway-Projekte die DR Kongo</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Der <strong>Lobito-Korridor</strong> verbindet den Atlantikhafen Lobito (Angola) mit den Rohstoff- und Agrargebieten der DR Kongound Sambia. Laut EU verkürzt sich die Transportzeit „vom Binnenland bis zum Hafen von 45 Tagen auf etwa eine Woche“. Gleichzeitig sinken Emissionen durch Schienenverlagerung und den Wegfall tausender Schwerlaster. Team Europe hat entlang des Korridors Investitionen von über 2 Milliarden Euro mobilisiert. Der DRK-Anteil fokussiert Agrarlogistik, Standards und Grenzabfertigung.</p>



<blockquote class="twitter-tweet" data-media-max-width="560"><p lang="fr" dir="ltr">🇨🇩 <a href="https://twitter.com/FelixUdps?ref_src=twsrc%5Etfw">@FelixUdps</a>, le processus de paix en cours facilité par les États-Unis pour l&#39;est de la RDC est une excellente nouvelle.<br><br>Avec l&#39;<a href="https://twitter.com/_AfricanUnion?ref_src=twsrc%5Etfw">@_AfricanUnion</a>, nous voulons vous aider à le pérenniser.<br><br>Grâce à une plus grande intégration régionale en Afrique centrale, soutenue par les… <a href="https://t.co/SPP39Wmfuh">pic.twitter.com/SPP39Wmfuh</a></p>&mdash; Ursula von der Leyen (@vonderleyen) <a href="https://twitter.com/vonderleyen/status/1976276922872046039?ref_src=twsrc%5Etfw">October 9, 2025</a></blockquote> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>



<p class="wp-block-paragraph">Die <strong>Elektrifizierung von Kisangani</strong> kombiniert Zuschuss und Entwicklungsdarlehen. Prioritäten sind Netzstabilität, Erzeugung aus erneuerbaren Quellen, Verlustreduktion und Erschwinglichkeit. Das Vorhaben setzt auf lokale Betriebe und technische Ausbildung, um Betrieb, Wartung und Abrechnung dauerhaft zu sichern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der <strong>Kivu–Kinshasa Green Corridor</strong> koppelt Schutzgebiete, gemeindebasierte Forstwirtschaft und klimafeste Infrastruktur. Geplant sind Naturtourismus-Cluster, Wertschöpfung aus Nichtholz-Produkten sowie Zahlungen für Ökosystemleistungen. Die Maßnahme zielt auf Einkommen, Resilienz und Monitoring gegen Entwaldung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Kooperation zu kritischen Rohstoffen adressiert <strong>Kobalt</strong> und <strong>Kupfer</strong> als Schlüssel für E-Mobilität und Energiespeicher. Cobalt4Development setzt bei Arbeitsschutz, Kinderarbeitsprävention und Gemeindebeteiligungan. Parallel stärkt die EU das Bergbauministerium bei Geodaten, Lizenzaufsicht, ESG-Standards und Rückverfolgbarkeit. Ziel ist Transparenz entlang der Kette – von der Mine bis zur verarbeiteten Vorleistung – und die Schaffung lokaler Verarbeitungsschritte.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-tshisekedi-mit-appell-an-kagame"><span id="tshisekedi-mit-appell-an-kagame"><strong>Tshisekedi</strong> mit Appell an Kagame</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die EU verknüpft Investitionen mit <strong>Stabilisierung</strong> und <strong>regionaler Kooperation</strong>. Präsident <strong>Tshisekedi</strong> appellierte in Brüssel öffentlich an <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/ostafrika/ruanda/">Ruandas</a> Präsident <strong>Paul Kagame</strong>, die Eskalation in Ost-Kongo zu beenden:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">„Wir sind die zwei Einzigen, die diese Eskalation stoppen können.“</p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">Die Äußerung fiel im Rahmen des Forums, an dem beide Staatschefs teilnahmen. Laut <em>La Nouvelle Tribune</em> wies das ruandische Außenministerium den Vorstoß als „<strong>politische Komödie</strong>“ zurück und kritisierte die Darstellung auf <strong>X</strong>.</p>



<blockquote class="twitter-tweet"><p lang="fr" dir="ltr">Non, vous vous trompez sur toute la ligne. Le seul à pouvoir arrêter cette escalade est le Président Tshisekedi, et LUI SEUL.<br><br>Il peut le faire en arrêtant d&#39;afficher son attitude belliqueuse, notamment ses menaces publiques d&#39;invasion du Rwanda ou de bombardement de Kigali, sans… <a href="https://t.co/Qu2FWKxUvf">https://t.co/Qu2FWKxUvf</a></p>&mdash; Olivier J.P. Nduhungirehe (@onduhungirehe) <a href="https://twitter.com/onduhungirehe/status/1976265691129954403?ref_src=twsrc%5Etfw">October 9, 2025</a></blockquote> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>



<p class="wp-block-paragraph">Die DR Kongo hatte bereits 2024 eine <strong>interministerielle Task-Force</strong> eingesetzt, um Global-Gateway-Chancen zu bündeln und <strong>Investitionshemmnisse</strong> abzubauen. Nach Angaben der <em><strong>Présidence congolaise</strong></em> koordiniert sie unter Leitung des Außenhandelsministers und der Premierministerin <strong>Projektpipeline</strong>, <strong>Genehmigungen</strong> und <strong>Policy-Reformen</strong>.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-politischer-und-okonomischer-kontext"><span id="politischer-und-oekonomischer-kontext">Politischer und ökonomischer Kontext</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die DR Kongo verfügt über bedeutende Biodiversität und Rohstoffreserven sowie über großes Potenzial für Wasserkraft. Zugleich belasten Unsicherheit im Osten, Infrastrukturdefizite und hohe Logistikkosten Wachstum und Handel. Global Gateway setzt daher auf integrierte Pakete: Infrastruktur, Standards, Qualifizierung und Policy-Dialog.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="799" height="533" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G25Wgn3XwAAJMYE.jpeg" alt="" class="wp-image-20688 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G25Wgn3XwAAJMYE.jpeg 799w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G25Wgn3XwAAJMYE-300x200.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G25Wgn3XwAAJMYE-768x512.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G25Wgn3XwAAJMYE-380x253.jpeg 380w" sizes="(max-width: 799px) 100vw, 799px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Die neuen Vorhaben kombinieren EU-Zuschüsse, DFI-Darlehen und Garantieinstrumente im Team-Europe-Ansatz. Geplant sind Transparenzstandards, Beteiligung lokaler Gemeinden, sozial-ökologische Wirkungsprüfungen und leistungsbasierte Tranchierung. Für den Korridor sind Grenzübergangs-Upgrades, digitale Zollprozesse und Logistikhubs vorgesehen, um Warenumschlag und Kühlketten zu verbessern.</p>
</div></div>
<img loading="lazy" decoding="async" src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fpraesident-tshisekedi-wir-sind-die-zwei-einzigen-die-diese-eskalation-stoppen-koennen%2F&amp;action_name=Pr%C3%A4sident%20Tshisekedi%3A%20%E2%80%9EWir%20sind%20die%20zwei%20Einzigen%2C%20die%20diese%20Eskalation%20stoppen%20k%C3%B6nnen.%E2%80%9C&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /><p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/praesident-tshisekedi-wir-sind-die-zwei-einzigen-die-diese-eskalation-stoppen-koennen/">Präsident Tshisekedi: „Wir sind die zwei Einzigen, die diese Eskalation stoppen können.“</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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		<title>EU &#038; Angola: Global Gateway stärkt Lobito-Korridor und Diversifizierung</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/eu-angola-global-gateway-staerkt-lobito-korridor-und-diversifizierung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Oct 2025 09:24:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Angola]]></category>
		<category><![CDATA[Internationale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[EU]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Infrastruktur]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Europäische Union vertieft ihre Partnerschaft mit Angola. Im Zentrum steht der Lobito-Korridor als Flaggschiff der EU-Initiative Global Gateway. Beim Global&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Feu-angola-global-gateway-staerkt-lobito-korridor-und-diversifizierung%2F&amp;action_name=EU%20%26amp%3B%20Angola%3A%20Global%20Gateway%20st%C3%A4rkt%20Lobito-Korridor%20und%20Diversifizierung&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/eu-angola-global-gateway-staerkt-lobito-korridor-und-diversifizierung/">EU &amp; Angola: Global Gateway stärkt Lobito-Korridor und Diversifizierung</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die <a href="https://fokus-afrika.de/tag/eu/">Europäische Union</a> vertieft ihre Partnerschaft mit Angola. Im Zentrum steht der <strong>Lobito-Korridor</strong> als Flaggschiff der EU-Initiative <strong>Global Gateway</strong>. Beim Global Gateway Forum betonte die EU Unterstützung für <strong>Diversifizierung, Beschäftigung</strong> und <strong>regionale Integration</strong>. Präsident <strong>João Lourenço</strong> und Kommissionspräsidentin <strong>Ursula von der Leyen</strong> hoben die strategische Bedeutung des Korridors hervor. Wie die Europäische Kommission mitteilte, wurden 2025 <strong>nahezu 57 Millionen Euro an Zuschüssen</strong> für Wertschöpfung entlang der Trasse mobilisiert.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-schwerpunkte-landwirtschaft-logistik-und-regionale-anbindung"><span id="schwerpunkte-landwirtschaft-logistik-und-regionale-anbindung">Schwerpunkte: Landwirtschaft, Logistik und regionale Anbindung</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Kommission stellt&nbsp;<strong>50 Millionen Euro</strong>&nbsp;für&nbsp;<strong>landwirtschaftliche Wertschöpfungsketten</strong>&nbsp;am Lobito-Korridor bereit. Gefördert werden nachhaltige Produktion, Distribution und Investitionen. Kleinbäuerliche Betriebe sollen direkt profitieren. Ergänzend wird das Projekt&nbsp;<strong>„From Transport to Trade: Lobito Corridor Catalyst“</strong>&nbsp;angekündigt. Es erhält&nbsp;<strong>8 Millionen Euro</strong>&nbsp;an Zuschüssen (<strong>7 Mio. €</strong>&nbsp;EU,&nbsp;<strong>1 Mio. €</strong>&nbsp;Niederlande). Ziel ist der Aufbau der&nbsp;<strong>Caala Logistics Platform</strong>&nbsp;an der Eisenbahntrasse. Der Knotenpunkt soll Lagerung, Umschlag und Transport bündeln und so&nbsp;<strong>Transaktionskosten</strong>&nbsp;senken.</p>



<blockquote class="twitter-tweet"><p lang="en" dir="ltr">The Lobito Corridor is one of the most ambitious Global Gateway projects.<br><br>A highway to growth and jobs. Proud to partner with Angola on this journey, dear <a href="https://twitter.com/jlprdeangola?ref_src=twsrc%5Etfw">@jlprdeangola</a>.<br><br>Looking forward to our Summit with <a href="https://twitter.com/_AfricanUnion?ref_src=twsrc%5Etfw">@_AfricanUnion</a> in Luanda.<br><br>We will take our Global Gateway work forward… <a href="https://t.co/tZ0NF7XSmk">pic.twitter.com/tZ0NF7XSmk</a></p>&mdash; Ursula von der Leyen (@vonderleyen) <a href="https://twitter.com/vonderleyen/status/1976255492084072624?ref_src=twsrc%5Etfw">October 9, 2025</a></blockquote> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Angaben der EU belaufen sich die gemeinsamen Zusagen von <strong>Team Europe</strong> für den Lobito-Korridor in <strong><a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/zentralafrika/angola/">Angola</a>, <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/zentralafrika/dr-kongo/">DR Kongo</a> und <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/ostafrika/sambia/">Sambia</a></strong> auf <strong>über 2 Milliarden Euro</strong>. Die Mittel fließen in Schienen- und Straßeninfrastruktur, Logistik, Qualifizierung und lokale Industrialisierung. Die EU sieht den Korridor als Hebel für <strong>handelbare Produktion</strong> jenseits des Öls.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-makrolage-wachstum-gebremst-nicht-ol-sektoren-tragen"><span id="makrolage-wachstum-gebremst-nicht-oel-sektoren-tragen">Makrolage: Wachstum gebremst, Nicht-Öl-Sektoren tragen</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die&nbsp;<strong>Weltbank</strong>&nbsp;erwartet für Angola 2025 ein Wachstum von&nbsp;<strong>2,3 %</strong>. Die Prognose liegt&nbsp;<strong>0,4 Prozentpunkte</strong>&nbsp;unter der April-Schätzung. Ursache ist die anhaltende&nbsp;<strong>Schwäche im Ölsektor</strong>. Zugleich stützen&nbsp;<strong>Nicht-Öl-Sektoren</strong>&nbsp;die Erholung, darunter&nbsp;<strong>IKT, Beherbergung, verarbeitende Industrie</strong>&nbsp;sowie&nbsp;<strong>Diamanten- und Metallbergbau</strong>. Die Inflation bleibt 2025&nbsp;<strong>zweistellig</strong>&nbsp;und soll erst mittelfristig sinken. Das berichtete die Wirtschaftszeitung&nbsp;<em>Expansão</em>&nbsp;unter Verweis auf den neuen&nbsp;<strong>Africa’s Pulse</strong>-Bericht.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-strategische-zielsetzung-der-eu-angola-kooperation"><span id="strategische-zielsetzung-der-eu-angola-kooperation">Strategische Zielsetzung der EU–Angola-Kooperation</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die EU und Angola arbeiten an&nbsp;<strong>Diversifizierung, Beschäftigung, Handel</strong>&nbsp;und&nbsp;<strong>nachhaltigen Investitionen</strong>. Global Gateway bündelt dafür Förderinstrumente in&nbsp;<strong>Agrarwertschöpfung, Konnektivität, Infrastruktur, Bildung</strong>&nbsp;und&nbsp;<strong>Governance</strong>. Der Lobito-Korridor ist das zentrale&nbsp;<strong>Flaggschiff</strong>&nbsp;in Angola. Er verbindet den&nbsp;<strong>Atlantik-Hafen Lobito</strong>&nbsp;mit den Rohstoff- und Agrargebieten im Inland und weiter in die&nbsp;<strong>DR Kongo</strong>&nbsp;und&nbsp;<strong>Sambia</strong>. Kürzere Transportzeiten und verbesserte Logistik sollen&nbsp;<strong>Exportfähigkeit</strong>,&nbsp;<strong>lokale Verarbeitung</strong>&nbsp;und&nbsp;<strong>regionale Lieferketten</strong>&nbsp;stärken.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-projekte-und-governance-im-uberblick"><span id="projekte-und-governance-im-ueberblick">Projekte und Governance im Überblick</span></h3>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>50 Mio. €</strong> EU-Zuschuss: <strong>Agrarische Wertschöpfungsketten</strong> am Korridor.</li>



<li><strong>8 Mio. €</strong> Zuschuss: <strong>Caala Logistics Platform</strong> zur Effizienzsteigerung im Warenumschlag.</li>



<li><strong>>2 Mrd. € Team Europe</strong>: Infrastruktur, Logistik, Ausbildung, lokale Industrie in Angola, DR Kongo, Sambia.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Wie die Europäische Kommission auf dem Forum ausführte, soll Global Gateway&nbsp;<strong>Investitionen mit Politikdialog</strong>verbinden. Dazu zählen Maßnahmen für&nbsp;<strong>Standards</strong>,&nbsp;<strong>Nachhaltigkeit</strong>,&nbsp;<strong>inklusive Beschäftigung</strong>&nbsp;und&nbsp;<strong>lokale Kompetenzen</strong>.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Global Gateway: EU und Kap Verde vertiefen strategische Partnerschaft</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/global-gateway-eu-und-kap-verde-vertiefen-strategische-partnerschaft/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Oct 2025 09:16:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Internationale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[Kap Verde]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[EU]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Investitionen]]></category>
		<category><![CDATA[Maritime Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Präsident]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am Rande des&#160;Global Gateway Forums 2025&#160;traf EU-Kommissionspräsidentin&#160;Ursula von der Leyen&#160;den Premierminister von&#160;Kap Verde, José Ulisses Correia e Silva,&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fglobal-gateway-eu-und-kap-verde-vertiefen-strategische-partnerschaft%2F&amp;action_name=Global%20Gateway%3A%20EU%20und%20Kap%20Verde%20vertiefen%20strategische%20Partnerschaft&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Am Rande des&nbsp;<strong>Global Gateway Forums 2025</strong>&nbsp;traf EU-Kommissionspräsidentin&nbsp;<strong>Ursula von der Leyen</strong>&nbsp;den Premierminister von&nbsp;<strong>Kap Verde, José Ulisses Correia e Silva</strong>, zu einem bilateralen Gespräch über die Vertiefung der strategischen Partnerschaft im Rahmen der europäischen&nbsp;<strong>Global-Gateway-Strategie</strong>. Das Treffen fand anlässlich des&nbsp;<strong>50. Jubiläums der Unabhängigkeit Kap Verdes</strong>&nbsp;statt und unterstrich die Rolle des Inselstaates als verlässlicher Partner Europas in den Bereichen&nbsp;<strong>erneuerbare Energien, maritime Infrastruktur und Digitalisierung</strong>.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-investitionen-von-uber-200-millionen-euro-fur-energie-hafen-und-digitalisierung"><span id="investitionen-von-ueber-200-millionen-euro-fuer-energie-haefen-und-digitalisierung">Investitionen von über 200 Millionen Euro für Energie, Häfen und Digitalisierung</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Europäische Kommission und Partner des <strong>Team Europe</strong> – darunter die <strong>Europäische Investitionsbank (EIB)</strong>, <strong><a href="https://fokus-afrika.de/tag/spanien/">Spanien</a></strong>, <strong><a href="https://fokus-afrika.de/tag/portugal/">Portugal</a></strong>, <strong>Luxemburg</strong> und internationale Finanzinstitutionen – kündigten Investitionen in Höhe von <strong>über 200 Millionen Euro</strong> für neue Projekte in Kap Verde an. Ziel ist es, die grüne und digitale Transformation des Landes zu beschleunigen und seine <strong>strategische Autonomie</strong> zu stärken.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Zentrale Projekte:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Cabeólica Wind and Storage Project</strong><br>Mit einer Finanzierung von <strong>39 Millionen Euro durch die Europäische Investitionsbank</strong> entsteht ein Vorzeigeprojekt im Bereich <strong>erneuerbare Energien</strong>. Es umfasst den Bau von Windkraftanlagen mit einer Leistung von <strong>13,5 Megawatt</strong> und den Ausbau der <strong>Speicherkapazität</strong>. Das Projekt trägt maßgeblich zur <strong>Energiesouveränität Kap Verdes</strong> bei und positioniert das Land als Vorreiter der grünen Transformation in Westafrika.</li>



<li><strong>Blue Economy Ports Initiative</strong><br>Ein Investitionspaket von <strong>148 Millionen Euro</strong> unterstützt die <strong>Modernisierung von vier strategischen Häfen</strong> – Mindelo, Porto Novo, Palmeira und Praia – sowie die <strong>Erweiterung der Werft CABNAVE</strong>. Damit soll Kap Verde zu einem <strong>zentralen maritimen Knotenpunkt im Atlantik</strong> werden. Das Projekt schafft neue wirtschaftliche Perspektiven im regionalen und internationalen Handel.</li>



<li><strong>Reformen und Governance</strong><br>Ergänzend stellt die EU <strong>20 Millionen Euro</strong> für <strong>Haushaltsunterstützung und technische Zusammenarbeit</strong> bereit, um Reformen in den Bereichen <strong>Energie, Häfen, Digitalisierung und sozialer Schutz</strong> voranzubringen.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-kap-verde-als-modell-fur-nachhaltige-entwicklung"><span id="kap-verde-als-modell-fuer-nachhaltige-entwicklung">Kap Verde als Modell für nachhaltige Entwicklung</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Partnerschaft zwischen der&nbsp;<strong>EU und Kap Verde</strong>&nbsp;folgt dem nationalen Entwicklungsprogramm&nbsp;<em>„Cabo Verde – Ambition 2030“</em>&nbsp;und zielt darauf ab, bis&nbsp;<strong>2030 mindestens 50 Prozent der Energie aus erneuerbaren Quellen</strong>&nbsp;zu erzeugen. Neben der Energiewende fördern die gemeinsamen Projekte auch eine&nbsp;<strong>widerstandsfähige blaue Wirtschaft</strong>,&nbsp;<strong>digitale Innovation</strong>,&nbsp;<strong>sozialen Zusammenhalt</strong>&nbsp;und&nbsp;<strong>nachhaltigen Tourismus</strong>.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">„Diese Zusammenarbeit zeigt, dass Global Gateway nicht nur Infrastruktur schafft, sondern Vertrauen und Partnerschaft. Kap Verde ist ein Vorreiter für nachhaltiges Wachstum und Stabilität in Westafrika“, erklärte von der Leyen am Rande des Forums.</p>
</blockquote>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-hintergrund-global-gateway"><span id="hintergrund-global-gateway">Hintergrund: Global Gateway</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Mit der&nbsp;<strong>Global Gateway Initiative</strong>&nbsp;bietet die EU eine nachhaltige Alternative zu traditionellen Infrastrukturprogrammen und fördert&nbsp;<strong>intelligente, saubere und sichere Verbindungen</strong>&nbsp;in den Bereichen&nbsp;<strong>Digitalisierung, Energie, Verkehr, Gesundheit und Bildung</strong>. Ziel ist es, bis&nbsp;<strong>2027 bis zu 300 Milliarden Euro</strong>&nbsp;an öffentlichen und privaten Investitionen zu mobilisieren.</p>



<blockquote class="twitter-tweet"><p lang="en" dir="ltr">Our initial goal was to mobilise €300 billion in 5 years.<br><br>We have already hit the target.<br><br>And I am confident we will surpass €400 billion by 2027.<br><br>With Global Gateway, the benefits are not only mutual – they’re also local.</p>&mdash; Ursula von der Leyen (@vonderleyen) <a href="https://twitter.com/vonderleyen/status/1976197374277222499?ref_src=twsrc%5Etfw">October 9, 2025</a></blockquote> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>



<p class="wp-block-paragraph">Das&nbsp;<strong>Global Gateway Forum 2025</strong>&nbsp;versammelt Regierungsvertreter aus Europa, Afrika, Lateinamerika, der Karibik und Asien sowie Vertreter des Privatsektors, internationaler Organisationen und der Zivilgesellschaft, um nachhaltige Investitionen weltweit zu fördern.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>FII Sénégal: Senegal präsentiert sich als neuer Investitionshub Westafrikas</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/fii-senegal-senegal-praesentiert-sich-als-neuer-investitionshub-westafrikas/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Oct 2025 21:52:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Senegal]]></category>
		<category><![CDATA[4]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Handel]]></category>
		<category><![CDATA[Infrastruktur]]></category>
		<category><![CDATA[Investitionen]]></category>
		<category><![CDATA[IWF]]></category>
		<category><![CDATA[Landwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Präsident]]></category>
		<category><![CDATA[Saudi-Arabien]]></category>
		<category><![CDATA[UAE]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit eindrucksvollen Investitionszusagen in Höhe von&#160;23,5 Milliarden US-Dollar&#160;ist am Mittwoch die zweite Ausgabe des internationalen&#160;Investitionsforums „FII Sénégal“&#160;in Diamniadio&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffii-senegal-senegal-praesentiert-sich-als-neuer-investitionshub-westafrikas%2F&amp;action_name=FII%20S%C3%A9n%C3%A9gal%3A%20Senegal%20pr%C3%A4sentiert%20sich%20als%20neuer%20Investitionshub%20Westafrikas&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/fii-senegal-senegal-praesentiert-sich-als-neuer-investitionshub-westafrikas/">FII Sénégal: Senegal präsentiert sich als neuer Investitionshub Westafrikas</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Mit eindrucksvollen Investitionszusagen in Höhe von&nbsp;<strong>23,5 Milliarden US-Dollar</strong>&nbsp;ist am Mittwoch die zweite Ausgabe des internationalen&nbsp;<strong>Investitionsforums „FII Sénégal“</strong>&nbsp;in Diamniadio zu Ende gegangen. Über&nbsp;<strong>11.700 Teilnehmende aus 70 Ländern</strong>, darunter Staats- und Regierungsvertreter, internationale Finanzinstitutionen, Investoren und Experten, nahmen an dem zweitägigen Wirtschaftsgipfel teil.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Forum, organisiert unter der Leitung der&nbsp;<strong>Agentur für Investitionsförderung und Großprojekte (APIX)</strong>, stand in diesem Jahr unter dem Zeichen der&nbsp;<strong>wirtschaftlichen Öffnung, Transparenz und neuen internationalen Partnerschaften</strong>. Ehrengast war das&nbsp;<strong>Königreich Saudi-Arabien</strong>, mit dem Senegal seine politischen und wirtschaftlichen Beziehungen weiter ausbaut.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-prasident-diomaye-faye-der-senegal-ist-offen-fur-die-welt"><span id="praesident-diomaye-faye-der-senegal-ist-offen-fuer-die-welt">Präsident Diomaye Faye: „Der Senegal ist offen für die Welt“</span></h3>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G2rMscYW4AAd4qM-1024x683.jpeg" alt="" class="wp-image-20661 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G2rMscYW4AAd4qM-1024x683.jpeg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G2rMscYW4AAd4qM-300x200.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G2rMscYW4AAd4qM-768x512.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G2rMscYW4AAd4qM-380x254.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G2rMscYW4AAd4qM-800x534.jpeg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G2rMscYW4AAd4qM-1160x774.jpeg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G2rMscYW4AAd4qM.jpeg 1280w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Bei der Eröffnung am 7. Oktober begrüßte Präsident <strong>Bassirou Diomaye Faye</strong> internationale Delegationen aus <strong><a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/westafrika/guinea-bissau/">Guinea-Bissau</a>, den <a href="https://fokus-afrika.de/tag/uae/">Vereinigten Arabischen Emiraten</a>, <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/sudliches-afrika/sudafrika/">Südafrika</a>, <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/westafrika/burkina-faso/">Burkina Faso</a>, <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/westafrika/niger/">Niger</a></strong> und weiteren Ländern. In seiner Rede betonte er die zentrale Rolle des Forums für die wirtschaftliche Zukunft des Landes:</p>
</div></div>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">„Hier in Senegal wandeln wir Versprechen in Engagement um – mit klaren Zielen und konkreten Ergebnissen.“</p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">Faye hob die engen und wachsenden Beziehungen zu Saudi-Arabien hervor, das in den Bereichen&nbsp;<strong>Infrastruktur, Energie, Gesundheit und Bildung</strong>&nbsp;bereits bedeutende Projekte finanziert. Über den&nbsp;<strong>Saudi Fund for Development</strong>werden derzeit vier Großvorhaben umgesetzt – darunter Programme zur&nbsp;<strong>urbanen Mobilität</strong>, zur&nbsp;<strong>Erschließung landwirtschaftlicher und mineralischer Regionen</strong>, zum&nbsp;<strong>Gemeinschaftsentwicklungsfonds</strong>&nbsp;sowie zur&nbsp;<strong>Trinkwasserversorgung durch Meerwasserentsalzung</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Präsident verwies zudem auf die Stabilität und gute Regierungsführung des Landes:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">„Der Senegal ist ein stabiles, demokratisches Land mit transparenter Verwaltung und einer jungen, kreativen Bevölkerung – die beste Garantie für nachhaltige Investitionen.“</p>
</blockquote>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-premierminister-sonko-fasst-fii-senegal-zusammen-50-projekte-70-lander-23-5-milliarden-dollar"><span id="premierminister-sonko-fasst-fii-senegal-zusammen-50-projekte-70-laender-235-milliarden-dollar">Premierminister Sonko fasst FII Sénégal zusammen: 50 Projekte, 70 Länder, 23,5 Milliarden Dollar</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Bei der feierlichen Abschlusszeremonie verkündete Premierminister&nbsp;<strong>Ousmane Sonko</strong>&nbsp;die Ergebnisse des Forums:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">„Wir haben Investitionszusagen von über 23,5 Milliarden US-Dollar erhalten, 50 neue Projekte und Partnerschaften initiiert und die Zuversicht internationaler Partner in die senegalesische Wirtschaft erneuert.“</p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">Sonko dankte insbesondere dem Königreich Saudi-Arabien als&nbsp;<strong>Gastland und Hauptinvestor</strong>&nbsp;des Forums und lobte den konstruktiven Dialog zwischen internationalen Institutionen, privaten Investoren und nationalen Akteuren.<br>Er versprach, den&nbsp;<strong>Investitionsprozess zu vereinfachen</strong>, Verfahren zu beschleunigen und die&nbsp;<strong>Wettbewerbsfähigkeit des Geschäftsstandorts Senegal</strong>&nbsp;zu stärken:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">„Der Staat Senegal ist mobilisiert, um ein transparentes und effizientes Umfeld für Investoren zu schaffen. Wir setzen auf Reformen, Partnerschaften und Vertrauen.“</p>
</blockquote>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-internationale-dimension-marokko-und-iwf-zeigen-unterstutzung"><span id="internationale-dimension-marokko-und-iwf-zeigen-unterstuetzung">Internationale Dimension: Marokko und IWF zeigen Unterstützung</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Am Rande des Forums empfing Präsident Diomaye Faye den marokkanischen Außenminister <strong>Nasser Bourita</strong>, der die Grüße von König <strong>Mohammed VI.</strong> überbrachte. Beide Seiten bekräftigten ihre Absicht, die <strong>strategische Partnerschaft zwischen <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/nordafrika/marokko/">Marokko</a> und Senegal</strong> weiter auszubauen – insbesondere in den Bereichen <strong>Infrastruktur, Energie, Bildung und Handel</strong>.</p>



<blockquote class="twitter-tweet"><p lang="fr" dir="ltr">M. Nasser Bourita, a été reçu en audience , ce jour à Dakar, par le Président de la République du Sénégal, M. Bassirou Diomaye Faye.<br>A cette occasion, M. Bourita a transmis les salutations de Sa Majesté le Roi Mohammed VI, que Dieu L&#39;assiste, au Président sénégalais <a href="https://t.co/YXyQ8fxWO3">pic.twitter.com/YXyQ8fxWO3</a></p>&mdash; Maroc Diplomatie 🇲🇦 (@MarocDiplomatie) <a href="https://twitter.com/MarocDiplomatie/status/1975636366576001513?ref_src=twsrc%5Etfw">October 7, 2025</a></blockquote> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>



<p class="wp-block-paragraph">Zuvor hatte <strong>IWF-Direktorin Kristalina Georgieva</strong> den Fortschritt Senegals bei der Aufarbeitung früherer Unstimmigkeiten im Schuldenmanagement hervorgehoben und die Aufnahme von Verhandlungen über ein <strong>neues IWF-Programm</strong> angekündigt, das <strong>wirtschaftliche Stabilität und integratives Wachstum</strong> fördern soll.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Forum „FII Sénégal“ positioniert das Land als&nbsp;<strong>wachsenden Investitionsknotenpunkt Westafrikas</strong>&nbsp;und als Brücke zwischen Afrika, der arabischen Welt und internationalen Kapitalmärkten. Für 2026 plant die Regierung, die Veranstaltung auf&nbsp;<strong>neue Sektoren wie Digitalisierung, Landwirtschaft und grünes Wachstum</strong>&nbsp;auszuweiten.</p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/fii-senegal-senegal-praesentiert-sich-als-neuer-investitionshub-westafrikas/">FII Sénégal: Senegal präsentiert sich als neuer Investitionshub Westafrikas</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Ostafrikanische Gemeinschaft lädt zu Investorenkonferenz in Kampala</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/ostafrikanische-gemeinschaft-laedt-zu-investorenkonferenz-in-kampala/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Oct 2025 18:04:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kontinentale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[Uganda]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Infrastruktur]]></category>
		<category><![CDATA[Investitionen]]></category>
		<category><![CDATA[Logistik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Ostafrikanische Gemeinschaft (EAC) wird gemeinsam mit den Regierungen von Kenia und Uganda sowie der Afrikanischen Entwicklungsbank (AfDB) am 20. und 21. Oktober 2025 eine Market Sounding&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fostafrikanische-gemeinschaft-laedt-zu-investorenkonferenz-in-kampala%2F&amp;action_name=Ostafrikanische%20Gemeinschaft%20l%C3%A4dt%20zu%20Investorenkonferenz%20in%20Kampala&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/ostafrikanische-gemeinschaft-laedt-zu-investorenkonferenz-in-kampala/">Ostafrikanische Gemeinschaft lädt zu Investorenkonferenz in Kampala</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die <strong>Ostafrikanische Gemeinschaft (EAC)</strong> wird gemeinsam mit den Regierungen von <strong><a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/ostafrika/kenia/">Kenia</a> und <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/ostafrika/uganda/">Uganda</a></strong> sowie der <strong>Afrikanischen Entwicklungsbank (AfDB)</strong> am <strong>20. und 21. Oktober 2025</strong> eine <strong>Market Sounding Conference</strong> in <strong>Kampala, Uganda</strong>, ausrichten. Im Mittelpunkt steht die Finanzierung des <strong>193 Kilometer langen multinationalen Schnellstraßenprojekts Kenya–Uganda Expressway</strong>, das die Städte <strong>Kisumu–Busia (Kenia)</strong> mit <strong>Kakira–Malaba (Uganda)</strong> verbinden soll.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Projekt ist Teil des&nbsp;<strong>Northern Transport Corridor</strong>, einer strategischen Verkehrsachse, die den Handel, den Personenverkehr und die wirtschaftliche Integration in der Region fördern soll. Es umfasst auch die&nbsp;<strong>Modernisierung der Grenzposten Busia, Malaba und Lwakhakha</strong>&nbsp;zu sogenannten&nbsp;<strong>One-Stop Border Posts (OSBPs)</strong>, um die Zollabfertigung zu beschleunigen und den grenzüberschreitenden Waren- und Personenverkehr zu erleichtern.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-ostafrikanische-gemeinschaft-will-regionale-integration-durch-nachhaltige-infrastruktur-starken"><span id="ostafrikanische-gemeinschaft-will-regionale-integration-durch-nachhaltige-infrastruktur-staerken">Ostafrikanische Gemeinschaft will regionale Integration durch nachhaltige Infrastruktur stärken</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">„Dieses Projekt geht weit über den Bau einer Straße hinaus. Es ist eine moderne, sichere und effiziente Lebensader für Handel, Mobilität und wirtschaftliche Chancen in Ostafrika“, erklärte&nbsp;<strong>Andrea Ariik Malueth</strong>, stellvertretender Generalsekretär der EAC für Infrastruktur, Planung und Produktive Sektoren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Er bezeichnete die bevorstehende Konferenz als „<strong>Wendepunkt</strong>“ für nachhaltige Infrastrukturentwicklung durch&nbsp;<strong>private und öffentliche Finanzierung</strong>. Ziel sei es, Handelsströme zu erleichtern, Transportkosten zu senken und neue Investitionsmöglichkeiten für Millionen von Menschen in der Region zu schaffen.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-fokus-auf-finanzierung-machbarkeit-und-nachhaltigkeit"><span id="fokus-auf-finanzierung-machbarkeit-und-nachhaltigkeit">Fokus auf Finanzierung, Machbarkeit und Nachhaltigkeit</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Während der zweitägigen Konferenz sollen Regierungsvertreter, internationale Finanzinstitutionen, Entwicklungsbanken und private Investoren die&nbsp;<strong>Machbarkeitsstudien</strong>,&nbsp;<strong>Verkehrsprognosen</strong>&nbsp;sowie&nbsp;<strong>Umwelt- und Sozialverträglichkeitsprüfungen</strong>&nbsp;des Projekts erörtern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein zentrales Thema ist der sogenannte&nbsp;<strong>Bankability Report</strong>, der verschiedene Modelle für&nbsp;<strong>öffentlich-private Partnerschaften (PPP)</strong>&nbsp;enthält, um das Projekt langfristig finanzierbar und nachhaltig zu gestalten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Die Veranstaltung bietet eine Plattform für den Austausch zwischen allen Akteuren – von Investoren bis zu Entwicklungsbanken – um tragfähige Finanzierungsansätze zu diskutieren und gemeinsame Lösungen zu entwickeln“, so Malueth weiter.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-impulse-fur-handel-und-regionale-entwicklung"><span id="impulse-fuer-handel-und-regionale-entwicklung">Impulse für Handel und regionale Entwicklung</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Das Schnellstraßenprojekt gilt als eines der bedeutendsten Infrastrukturvorhaben in Ostafrika. Es soll die&nbsp;<strong>Verkehrszeiten und Transportkosten</strong>&nbsp;zwischen den beiden Ländern deutlich reduzieren und so den&nbsp;<strong>innerafrikanischen Handel im Rahmen der EAC</strong>&nbsp;stärken. Die Expressstraße wird zugleich als Korridor dienen, um Waren von den Häfen Mombasas schneller in das Binnenland, darunter Uganda, Ruanda, Burundi und den Südsudan, zu transportieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die EAC erwartet, dass die <a href="https://www.eac.int/press-releases/150-infrastructure/3447-regional-leaders%2C-investors%2C-and-partners-to-convene-in-kampala-for-market-sounding-conference-on-the-multinational-kenya–uganda-expressway-project">Konferenz</a> <strong>starkes Investoreninteresse</strong> wecken wird. Die Ergebnisse sollen zu einer abgestimmten Strategie führen, die ökologische und soziale Standards berücksichtigt und die regionale Integration weiter vertieft.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>COMESA-Gipfel in Nairobi: Afrika und Europa vertiefen wirtschaftliche Partnerschaften</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/comesa-gipfel-in-nairobi-afrika-und-europa-vertiefen-wirtschaftliche-partnerschaften/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Oct 2025 17:50:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kenia]]></category>
		<category><![CDATA[Kontinentale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[Außenminister]]></category>
		<category><![CDATA[COMESA]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[EU]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Handel]]></category>
		<category><![CDATA[Landwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Präsident]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vom&#160;6. bis 9. Oktober 2025&#160;findet in&#160;Nairobi (Kenia)&#160;der&#160;24. Gipfel der Staats- und Regierungschefs des Gemeinsamen Marktes für das Östliche&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fcomesa-gipfel-in-nairobi-afrika-und-europa-vertiefen-wirtschaftliche-partnerschaften%2F&amp;action_name=COMESA-Gipfel%20in%20Nairobi%3A%20Afrika%20und%20Europa%20vertiefen%20wirtschaftliche%20Partnerschaften&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/comesa-gipfel-in-nairobi-afrika-und-europa-vertiefen-wirtschaftliche-partnerschaften/">COMESA-Gipfel in Nairobi: Afrika und Europa vertiefen wirtschaftliche Partnerschaften</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Vom&nbsp;<strong>6. bis 9. Oktober 2025</strong>&nbsp;findet in&nbsp;<strong>Nairobi (Kenia)</strong>&nbsp;der&nbsp;<strong>24. Gipfel der Staats- und Regierungschefs des Gemeinsamen Marktes für das Östliche und Südliche Afrika (COMESA)</strong>&nbsp;statt. Unter dem Motto&nbsp;<strong>„Leveraging Digitalization to Deepen Regional Value Chains for Sustainable and Inclusive Growth“</strong>&nbsp;beraten Staats- und Regierungschefs, Minister, Unternehmer und Vertreter internationaler Partner über Wege, die wirtschaftliche Integration Afrikas durch&nbsp;<strong>Digitalisierung, Wertschöpfung und nachhaltige Handelskooperation</strong>&nbsp;zu beschleunigen.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-auftakt-mit-comesa-eu-horticulture-connect"><span id="auftakt-mit-comesa-eu-horticulture-connect">Auftakt mit COMESA–EU Horticulture Connect</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Zum Auftakt des Gipfels fand am Montag die erste Ausgabe des&nbsp;<strong>COMESA–EU Horticulture Connect Meetings</strong>&nbsp;statt. Ziel des Forums war die&nbsp;<strong>Stärkung agrarwirtschaftlicher Handelsbeziehungen zwischen Afrika und Europa</strong>. Mehr als 300 Teilnehmende aus 21 Mitgliedsstaaten diskutierten über neue Export- und Investitionschancen für&nbsp;<strong>kleine und mittlere Unternehmen (KMU)</strong>&nbsp;– insbesondere&nbsp;<strong>von Frauen und Jugendlichen geführte Betriebe</strong>.</p>



<blockquote class="twitter-tweet" data-media-max-width="560"><p lang="en" dir="ltr">The 24th COMESA Summit of Heads of State and Government at KICC. <a href="https://t.co/Do84zNXD4Q">pic.twitter.com/Do84zNXD4Q</a></p>&mdash; William Samoei Ruto, PhD (@WilliamsRuto) <a href="https://twitter.com/WilliamsRuto/status/1976338722309492871?ref_src=twsrc%5Etfw">October 9, 2025</a></blockquote> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Mutahi Kagwe</strong>, Kenias Landwirtschaftsminister, hob hervor, dass der Gartenbau in Ost- und Südafrika zu den dynamischsten Wirtschaftszweigen gehöre.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">„Mit den richtigen Standards und digitalen Werkzeugen kann Horticulture zu einer Milliardenindustrie für die gesamte COMESA-Region werden“, so Kagwe.</p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">Kenia stellte seine nationale&nbsp;<strong>Horticulture Traceability System</strong>-Initiative vor, die durch digitale Rückverfolgbarkeit und vereinfachte Zollprozesse die Exporte in die&nbsp;<strong>EU und das Vereinigte Königreich</strong>&nbsp;stärken soll.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G21WiKIWMAAbmJZ-1-1024x683.jpeg" alt="" class="wp-image-20649 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G21WiKIWMAAbmJZ-1-1024x683.jpeg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G21WiKIWMAAbmJZ-1-300x200.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G21WiKIWMAAbmJZ-1-768x512.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G21WiKIWMAAbmJZ-1-1536x1024.jpeg 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G21WiKIWMAAbmJZ-1-2048x1365.jpeg 2048w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G21WiKIWMAAbmJZ-1-380x253.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G21WiKIWMAAbmJZ-1-800x533.jpeg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G21WiKIWMAAbmJZ-1-1160x773.jpeg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G21WiKIWMAAbmJZ-1-scaled.jpeg 2560w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph"><strong>COMESA-Generalsekretärin Chileshe Mpundu Kapwepwe</strong> betonte, dass der Dialog mit der EU greifbare Ergebnisse zeige: Über <strong>500 KMU</strong>, davon 30 Prozent von Frauen und Jugendlichen geführt, hätten dank EU-finanzierter Programme wie <strong>RECAMP</strong> Exportverträge über mehrere hunderttausend US-Dollar abschließen können. Der Export von COMESA-Staaten in die EU belaufe sich bereits auf <strong>3,3 Milliarden US-Dollar jährlich</strong>, allein 28 Prozent davon nach <strong>Niederlanden</strong>.</p>
</div></div>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-18-comesa-business-forum-digitalisierung-als-motor-regionaler-integration"><span id="18-comesa-business-forum-digitalisierung-als-motor-regionaler-integration">18. COMESA Business Forum: Digitalisierung als Motor regionaler Integration</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Beim <strong>COMESA <a href="https://www.comesa.int/18th-comesa-business-forum-exhibition-nairobi-kenya-livestream/">Business Forum</a></strong>, das am Dienstag eröffnet wurde, rief <strong>Kenyas Vizepräsident Kithure Kindiki</strong> dazu auf, digitale Integration, Wertschöpfung und Innovation in den Mittelpunkt afrikanischer Wirtschaftspolitik zu stellen.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">„Wir müssen über den Export von Rohstoffen hinausgehen und eigene Produkte mit höherer Wertschöpfung entwickeln“, erklärte Kindiki.</p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">Er kündigte an, dass Kenia als neuer&nbsp;<strong>Vorsitzender der COMESA-Behörde</strong>&nbsp;eine&nbsp;<strong>„digitale Transformationsagenda“</strong>vorantreiben werde, um Handelshemmnisse zu reduzieren und die Wettbewerbsfähigkeit regionaler Unternehmen zu erhöhen.</p>



<blockquote class="twitter-tweet"><p lang="en" dir="ltr">Today at the ongoing 18th COMESA Business Forum, KenInvest showcased Trade and Investment Opportunities in Kenya, highlighting the country’s strategic position within <a href="https://twitter.com/hashtag/COMESA?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#COMESA</a> regional market of over 680 million people and a combined GDP of USD 1.1 trillion.<br><br>Speaking at the… <a href="https://t.co/ykhLYDqFgv">pic.twitter.com/ykhLYDqFgv</a></p>&mdash; Kenya Investment Authority (KenInvest) (@KenInvest) <a href="https://twitter.com/KenInvest/status/1975515695740793246?ref_src=twsrc%5Etfw">October 7, 2025</a></blockquote> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>



<p class="wp-block-paragraph">COMESA-Generalsekretärin Kapwepwe erinnerte daran, dass der Binnenhandel zwischen den Mitgliedsstaaten inzwischen fast&nbsp;<strong>14 Milliarden US-Dollar</strong>&nbsp;erreicht habe – dank neuer digitaler Systeme wie dem&nbsp;<strong>e-Certificate of Origin</strong>oder der&nbsp;<strong>Regional Customs Guarantee Scheme</strong>, die Handelskosten um bis zu&nbsp;<strong>30 Prozent</strong>&nbsp;senken könnten.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-comesa-gipfel-wirtschaftliche-und-politische-schwerpunkte"><span id="comesa-gipfelwirtschaftliche-und-politische-schwerpunkte">COMESA-Gipfel:Wirtschaftliche und politische Schwerpunkte</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Am 8. Oktober folgte das <strong>Treffen der Außenminister</strong>, das sich mit der Lage von <strong>Frieden und Sicherheit in der COMESA-Region</strong> befasste. Im Mittelpunkt standen Konflikte in <strong><a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/nordafrika/sudan/">Sudan</a>, der <a href="https://fokus-afrika.de/wirtschaft/wirtschaftsnachrichten/zentralafrika-wirtschaftsnachrichten/dr-kongo-wirtschaftsnachrichten/">Demokratischen Republik Kongo</a> und <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/ostafrika/mosambik/">Mosambik</a></strong> sowie die Rolle der wirtschaftlichen Kooperation in der Konfliktprävention.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am 9. Oktober endet der Gipfel mit dem <strong>Treffen der Staats- und Regierungschefs</strong>, bei dem <strong>Kenyas Präsident William Ruto</strong> den Vorsitz der COMESA von <strong><a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/ostafrika/burundi/">Burundis</a> Präsident Évariste Ndayishimiye</strong> übernimmt. Die Abschlusserklärung wird voraussichtlich neue Maßnahmen zur <strong>digitalen Vernetzung afrikanischer Wertschöpfungsketten</strong>, zur <strong>Stärkung nachhaltiger Investitionen</strong> und zur <strong>Vertiefung der Afrika–EU-Handelsbeziehungen</strong> enthalten.</p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/comesa-gipfel-in-nairobi-afrika-und-europa-vertiefen-wirtschaftliche-partnerschaften/">COMESA-Gipfel in Nairobi: Afrika und Europa vertiefen wirtschaftliche Partnerschaften</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>ICSOE: Ost- und Zentralafrika diskutieren über afrikanische Wirtschaft</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/icsoe-ost-und-zentralafrika-diskutieren-ueber-afrikanische-wirtschaft/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Oct 2025 19:26:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Internationale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[Ostafrika]]></category>
		<category><![CDATA[Zentralafrika]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[ECA]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Handel]]></category>
		<category><![CDATA[Industrie]]></category>
		<category><![CDATA[Landwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Wirtschaftskommission der Vereinten Nationen für Afrika (ECA) hat gemeinsam mit ihren Unterregionalbüros für Ost- und Zentralafrika die&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ficsoe-ost-und-zentralafrika-diskutieren-ueber-afrikanische-wirtschaft%2F&amp;action_name=ICSOE%3A%20Ost-%20und%20Zentralafrika%20diskutieren%20%C3%BCber%20afrikanische%20Wirtschaft&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die <a href="https://fokus-afrika.de/tag/eca/">Wirtschaftskommission der Vereinten Nationen für Afrika (ECA) </a>hat gemeinsam mit ihren Unterregionalbüros für Ost- und Zentralafrika die vierte gemeinsame Sitzung des <strong>Intergovernmental Committee of Senior Officials and Experts (ICSOE)</strong> abgehalten. Unter dem Leitmotiv <strong>„Investitionen in produktive Kapazitäten und Handel für eine widerstandsfähige Zukunft“</strong> erörterten Regierungsvertreter, Ökonomen, Unternehmer und Experten Strategien, um die wirtschaftliche Stabilität und Integration der beiden Subregionen zu stärken.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-icsoe-formuliert-gemeinsame-vision-resilienz-durch-strukturellen-wandel"><span id="icsoe-formuliert-gemeinsame-vision-resilienz-durch-strukturellen-wandel">ICSOE formuliert gemeinsame Vision: Resilienz durch strukturellen Wandel</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die virtuell durchgeführte Konferenz vereinte rund 200 Teilnehmende aus Regierungen, Regionalorganisationen, Privatwirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft. Ziel war es, Wege aufzuzeigen, wie <strong>produktive Kapazitäten, <a href="https://fokus-afrika.de/tag/handel/">Handel</a> und <a href="https://fokus-afrika.de/tag/industrie/">Industrialisierung</a></strong> gezielt gefördert werden können, um Ost- und Zentralafrika auf einen nachhaltigen Wachstumspfad zu führen.</p>



<blockquote class="twitter-tweet" data-media-max-width="560"><p lang="en" dir="ltr">🎥 Why does <a href="https://twitter.com/hashtag/ICSOE2025?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#ICSOE2025</a> matter?<br>Because:<br>✅ Only 2% of trade in Central Africa is intra-regional (17% in Eastern Africa) <br>✅ 470M people affected by food insecurity<br>✅ Bottlenecks in infrastructure &amp; trade barriers persist<br>Together we chart the roadmap for resilience.<a href="https://twitter.com/hashtag/AfCFTA?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#AfCFTA</a> <a href="https://twitter.com/hashtag/ECA?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#ECA</a> <a href="https://t.co/3heh5aIcoY">pic.twitter.com/3heh5aIcoY</a></p>&mdash; ECA Central Africa (@ECASROCA) <a href="https://twitter.com/ECASROCA/status/1973035271974474036?ref_src=twsrc%5Etfw">September 30, 2025</a></blockquote> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>



<p class="wp-block-paragraph">Im Mittelpunkt standen Investitionen in Infrastruktur, Humankapital, grüne und digitale Kompetenzen sowie der Ausbau von&nbsp;<strong>regionalen Wertschöpfungsketten</strong>&nbsp;in Bereichen wie Landwirtschaft, Forstwirtschaft und Bergbau. Die afrikanische Freihandelszone (<strong>AfCFTA</strong>) wurde als entscheidender Hebel zur Vertiefung der wirtschaftlichen Integration und zur Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit hervorgehoben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Jean Luc Mastaki, Direktor des ECA-Büros für Zentralafrika, betonte:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">„Investitionen in produktive Kapazitäten und die konsequente Nutzung der AfCFTA sind der Schlüssel zu einer nachhaltigen und inklusiven Transformation unserer Volkswirtschaften.“</p>
</blockquote>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-wirtschaftliche-ungleichgewichte-und-strukturelle-herausforderungen"><span id="wirtschaftliche-ungleichgewichte-und-strukturelle-herausforderungen">Wirtschaftliche Ungleichgewichte und strukturelle Herausforderungen</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die ECA-Analysen zeigten erhebliche Unterschiede in der wirtschaftlichen Entwicklung beider Regionen. 2024 lag das Wachstum in&nbsp;<strong>Ostafrika bei 4,9 %</strong>, während&nbsp;<strong>Zentralafrika nur 3,3 %</strong>&nbsp;erreichte – Werte, die laut ECA nicht ausreichen, um die Armut substanziell zu verringern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der&nbsp;<strong>innerafrikanische Handel</strong>&nbsp;bleibt schwach: In Zentralafrika liegt er bei lediglich&nbsp;<strong>2 %</strong>, in Ostafrika bei&nbsp;<strong>17 %</strong>. Besonders in Zentralafrika dominieren weiterhin Rohstoffexporte und Ölpreise, während die Industrie- und Exportdiversifizierung begrenzt ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Charles Assamba Ongodo, Vizepräsident der Kommission der Wirtschaftsgemeinschaft Zentralafrikanischer Staaten (CEMAC), forderte:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">„Zentralafrika muss die Diversifizierung seiner Handelsbasis beschleunigen. Regionale Wertschöpfungsketten sind entscheidend, um unsere Handelsbilanz zu stabilisieren, die Ernährungssicherheit zu stärken und uns gegen externe Schocks abzusichern.“</p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">Auch Ostafrika sieht sich strukturellen Engpässen gegenüber. Trotz eines für 2025 prognostizierten&nbsp;<strong>BIP-Wachstums von 6,1 %</strong>&nbsp;ist die Region stark von Importen abhängig. Ali Houmed Aboubaker, Staatssekretär für Investitionen und Privatsektorentwicklung in Dschibuti, betonte:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">„Die Grundlage wirtschaftlicher Diversifizierung liegt in Energie- und Ernährungssicherheit sowie der Entwicklung von Humankapital. Wir müssen industrialisieren, um unsere Produktivitätsbasis zu stärken.“</p>
</blockquote>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-regionale-trends-widerstandskraft-und-neue-handelsmuster"><span id="regionale-trends-widerstandskraft-und-neue-handelsmuster">Regionale Trends: Widerstandskraft und neue Handelsmuster</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Angaben der ECA hat Ostafrika im globalen Vergleich eine bemerkenswerte Widerstandskraft gezeigt. Die Region profitiert von steigenden Rohstoffpreisen – insbesondere Gold und Kaffee – sowie von einer Diversifizierung der Exportmärkte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Rahmen der Sitzung zur Ostafrika-Strategie unterstrich&nbsp;<strong>Andrew Mold</strong>, Direktor des ECA-Büros für Ostafrika, dass regionale Kooperationen und Infrastrukturprojekte entscheidend seien, um den Binnenhandel zu vertiefen. 2024 überstieg das Handelsvolumen innerhalb der&nbsp;<strong>East African Community (EAC)</strong>&nbsp;die Marke von&nbsp;<strong>11 Milliarden US-Dollar</strong>, ein Plus von&nbsp;<strong>22 %</strong>&nbsp;gegenüber dem Vorjahr.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Wir müssen über kurzfristige Lösungen hinausdenken. Nur durch Investitionen in Produktion, Industrie und Kompetenzen lässt sich Widerstandsfähigkeit aufbauen“, so Mold.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-strategische-empfehlungen-und-politische-prioritaten"><span id="strategische-empfehlungen-und-politische-prioritaeten">Strategische Empfehlungen und politische Prioritäten</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Teilnehmer empfahlen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Beschleunigte Umsetzung der AfCFTA durch <strong>digitale Zollverfahren</strong> und <strong>grenzüberschreitende Infrastrukturprojekte</strong>.</li>



<li>Förderung <strong>grüner Industrialisierung</strong> und <strong>klimaresilienter Landwirtschaft</strong>.</li>



<li>Stärkung der <strong>institutionellen Kapazitäten</strong> und <strong>finanziellen Governance</strong>.</li>



<li>Investitionen in <strong>Humankapital</strong>, insbesondere für Frauen und Jugendliche.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Die ECA kündigte an, die Empfehlungen der ICSOE 2025 in ihre regionalen Entwicklungsprogramme zu integrieren und nationale Regierungen bei der Umsetzung zu unterstützen.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Südafrika bei der Anuga 2025 in Köln</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/suedafrika-bei-der-anuga-2025-in-koeln/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 04 Oct 2025 12:22:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Institutionelle Beziehungen]]></category>
		<category><![CDATA[Südafrika]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[Handel]]></category>
		<category><![CDATA[Lebensmittel]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Südafrikanische Unternehmen reisen zur Anuga Food and Beverage nach Köln. Die Messe findet vom 4. bis 8. Oktober&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fsuedafrika-bei-der-anuga-2025-in-koeln%2F&amp;action_name=S%C3%BCdafrika%20bei%20der%20Anuga%202025%20in%20K%C3%B6ln&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/suedafrika-bei-der-anuga-2025-in-koeln/">Südafrika bei der Anuga 2025 in Köln</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Südafrikanische Unternehmen reisen zur Anuga Food and Beverage nach Köln. Die Messe findet vom 4. bis 8. Oktober 2025 statt. Das Department of Trade, Industry and Competition (dtic) richtet einen nationalen Pavillon aus. Dort präsentieren 30 Unternehmen aus der Agro-Processing-Branche ihre Produkte. Ziel ist die Exportdiversifizierung und der Zugang zu neuen Märkten. Wie staatliche <a href="https://www.sanews.gov.za/south-africa/high-hopes-ahead-germany-outing-local-entrepreneurs"><em>SAnews.gov.za</em> </a>berichtet, bereiten sich die Firmen auf Gespräche mit Importeuren und Distributoren vor.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-macavation-wertschopfung-mit-macadamia"><span id="macavation-wertschoepfung-mit-macadamia">Macavation: Wertschöpfung mit Macadamia</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Macavation entwickelt Produkte auf Basis von Macadamia. Das Portfolio umfasst extra natives Macadamiaöl, Rohöl für Kosmetik, Proteinpulver, Protein-Crispies und verschiedene Kernstile. Das Unternehmen aus KwaZulu-Natal beschäftigt 34 Mitarbeitende. Es beliefert heimische Lebensmittelhersteller und exportiert vorwiegend nach Europa und Kanada. „Wir sind gespannt auf die Interaktion mit potenziellen Neukunden und das Networking“, sagt Sales Executive Peter Symons. „Wir wollen unsere vitalitätsorientierten Produkte sichtbar machen.“</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-setsong-tea-crafters-indigene-tees-aus-limpopo"><span id="setsong-tea-crafters-indigene-tees-aus-limpopo">Setšong Tea Crafters: Indigene Tees aus Limpopo</span></h2>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="270" height="146" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/setsong.png" alt="" class="wp-image-20517 size-full"/></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Setšong Tea Crafters hat seinen Sitz in Ga-Matlala Ramoshebo bei Marble Hall. Das Unternehmen beschäftigt 30 Mitarbeitende dauerhaft und 15 saisonal. Es produziert Tee aus indigenen Pflanzen, die in Limpopo seit Jahrhunderten konsumiert werden. „Deutschland ist ein Zielmarkt mit großer Teekultur“, erklärt CEO Retang Phaahla. „Wir möchten unsere Produkte zeigen, Arbeitsplätze schaffen und Umsätze steigern.“</p>
</div></div>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-niice-foods-zweiter-anuga-auftritt-und-fokus-eu-golf"><span id="niice-foods-zweiter-anuga-auftritt-und-fokus-eu-golf">Niice Foods: Zweiter Anuga-Auftritt und Fokus EU/Golf</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Niice Foods hat seinen Sitz in Mbombela, Mpumalanga, und beschäftigt 12 Mitarbeitende. Das Sortiment umfasst veredelte Macadamia-Snacks, Kochöl, Aufstriche und Gewürze. „Wir wollen neue Handels-, Import- und Distributionspartner in EU-Ländern und den VAE gewinnen“, sagt Co-Founder und Managing Director Taryn Muller. „Unser Premium-Macadamia-Kochöl ist das Flaggschiff. Es ist funktional und vielseitig einsetzbar.“</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-anuga-bietet-branchenuberblick"><span id="anuga-bietet-branchenueberblick">Anuga bietet Branchenüberblick</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die South African Fruit and Vegetable Canners Export Council (SAFVCEC) nutzt die Anuga zur Marktbeobachtung. „Die Messe bietet Einblicke in Nachfrage, Wettbewerbsdynamik und Konsumententrends“, sagt General Manager Jill Atwood-Palm. Die Organisation will die Wettbewerbsfähigkeit von Dosenobst und Gemüse international darstellen. Der Branchenstand dient als Kontaktpunkt für <a href="https://fokus-afrika.de/tag/handel/">Handel</a> und Beschaffung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Anuga zählt zu den größten Lebensmittelmessen weltweit. Die südafrikanische Delegation setzt auf Leads, die sich in Verträge umwandeln. Der dtic-Pavillon bündelt Marketing, Sichtbarkeit und Gespräche mit Einkäufern. Unternehmen bereiten Verkostungen, Produktdemos und Bilaterals vor. Das Ziel ist die Platzierung in europäischen Regalen und die Ausweitung bestehender Lieferbeziehungen. Wie <em>SAnews.gov.za</em> berichtet, wollen die Aussteller Messekontakte in belastbare Vertriebsketten überführen.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Marokko und EU einigen sich auf Landwirtschaftsabkommen</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/marokko-und-eu-einigen-sich-auf-landwirtschaftsabkommen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Oct 2025 19:12:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Internationale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[Marokko]]></category>
		<category><![CDATA[EU]]></category>
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		<category><![CDATA[Landwirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Marokko und die Europäische Union haben am Freitag in Brüssel den Austausch von Schreiben zur Änderung des bilateralen&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fmarokko-und-eu-einigen-sich-auf-landwirtschaftsabkommen%2F&amp;action_name=Marokko%20und%20EU%20einigen%20sich%20auf%20Landwirtschaftsabkommen&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Marokko und die Europäische Union haben am Freitag in Brüssel den Austausch von Schreiben zur Änderung des bilateralen Landwirtschaftsabkommens unterzeichnet. Das Abkommen, das sofort vorläufig in Kraft tritt, schließt nun auch landwirtschaftliche Produkte aus den marokkanischen Südprovinzen ein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Von marokkanischer Seite unterzeichnete Ahmed Réda Chami, Botschafter des Königreichs bei der EU. Das Abkommen gilt, bis die internen Verfahren beider Seiten vollständig abgeschlossen sind.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-gleiche-marktbedingungen-fur-produkte-aus-der-marokkanischen-sahara"><span id="gleiche-marktbedingungen-fuer-produkte-aus-der-marokkanischen-sahara">Gleiche Marktbedingungen für Produkte aus der marokkanischen Sahara</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das Landwirtschaftsabkommen stellt klar, dass Produkte aus den Regionen Laâyoune-Sakiat el Hamra und Dakhla-Oued Eddahab die gleichen Präferenzbedingungen beim Zugang zum EU-Markt erhalten wie Produkte aus dem übrigen Marokko.</p>



<blockquote class="twitter-tweet"><p lang="fr" dir="ltr">Monsieur le Ministre Nasser Bourita: &#8220;L’accord agricole Maroc-Union Européenne amendé, confirme l’application aux Provinces du Sud des tarifs préférentiels accordés par l’UE au titre de l’Accord d’Association avec le Royaume du Maroc&#8221;<br>🔗<a href="https://t.co/z2bTacJ9BT">https://t.co/z2bTacJ9BT</a> <a href="https://t.co/Y8tBYvhm1o">pic.twitter.com/Y8tBYvhm1o</a></p>— Maroc Diplomatie 🇲🇦 (@MarocDiplomatie) <a href="https://twitter.com/MarocDiplomatie/status/1973793848175571438?ref_src=twsrc%5Etfw">October 2, 2025</a></blockquote> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>



<p class="wp-block-paragraph">Außenminister Nasser Bourita erklärte in Rabat: „Die Bedingungen des Marktzugangs, die für Produkte aus dem Norden gelten, finden auch auf die Produkte aus dem marokkanischen <a href="https://fokus-afrika.de/tag/sahara/">Sahara</a> Anwendung.“ Er betonte, dass das Abkommen im Einklang mit den Grundlagen der marokkanischen Position stehe. Es stellt eine Fortsetzung der Philosophie des 2018 unterzeichneten Briefwechsels dar.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-eu-fuhrt-neue-regelung-fur-herkunftskennzeichnung-aus-marokko-ein"><span id="eu-fuehrt-neue-regelung-fuer-herkunftskennzeichnung-aus-marokko-ein">EU führt neue Regelung für Herkunftskennzeichnung aus Marokko ein</span></h2>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G2VjpJ2WcAAJYwf-768x1024.jpeg" alt="" class="wp-image-20487 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G2VjpJ2WcAAJYwf-768x1024.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G2VjpJ2WcAAJYwf-225x300.jpeg 225w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G2VjpJ2WcAAJYwf-1152x1536.jpeg 1152w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G2VjpJ2WcAAJYwf-380x507.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G2VjpJ2WcAAJYwf-800x1067.jpeg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G2VjpJ2WcAAJYwf-1160x1547.jpeg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G2VjpJ2WcAAJYwf.jpeg 1500w" sizes="(max-width: 768px) 100vw, 768px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Das Abkommen enthält technische Anpassungen, die den Zugang von Produkten erleichtern und deren Vermarktung auf dem europäischen Markt stärken sollen. Dazu gehört insbesondere ein verpflichtendes Etikett, das die Herkunftsregionen der Südprovinzen ausweist. Verbraucherinnen und Verbraucher sollen künftig erkennen können, ob die Produkte aus Laâyoune-Sakiat el Hamra oder Dakhla-Oued Eddahab stammen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Maßnahme folgt einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs vom 4. Oktober 2024, das eine eindeutige Herkunftskennzeichnung von Produkten aus der Region gefordert hatte.</p>
</div></div>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-wirtschaftliche-und-politische-dimension"><span id="wirtschaftliche-und-politische-dimension">Wirtschaftliche und politische Dimension</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Marokko ist laut&nbsp;<em><a href="https://www.lopinion.ma/Maroc-UE-Amendement-de-l-accord-agricole-les-produits-du-Sahara-inclus_a72453.html">L’Opinion</a></em>&nbsp;der wichtigste Handelspartner der EU in Afrika und in der arabischen Welt. Das geänderte Abkommen soll den Beitrag des Agrarsektors zum nationalen Bruttoinlandsprodukt stärken. Ebenso soll es Beschäftigung sichern und Investitionen fördern – insbesondere in den Südprovinzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Unterzeichnung wird als Ausdruck des gemeinsamen Willens beider Seiten gewertet, die bestehende Partnerschaft zu vertiefen. Zudem sollen sie eine strukturiertere Zusammenarbeit mit Brüssel aufbauen. Das Abkommen könnte auch die Grundlage für eine breitere strategische Partnerschaft bilden.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-reaktionen-und-kontroversen"><span id="reaktionen-und-kontroversen">Reaktionen und Kontroversen</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wie <a href="https://www.yabiladi.com/articles/details/177784/espagne-deputes-pro-polisario-appellent-pedro.html"><em>Yabiladi.com</em> </a>berichtet, stieß das Abkommen in <a href="https://fokus-afrika.de/tag/spanien/">Spanien</a> auf Kritik. Einige politische Parteien und landwirtschaftliche Verbände mit Nähe zur Polisario-Front äußerten Protest. Die Führung der Polisario selbst hat bislang keine offizielle Stellungnahme abgegeben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gleichzeitig wiesen diplomatische Quellen gegenüber&nbsp;<em>Europa Press</em>&nbsp;darauf hin, dass die EU-Mitgliedstaaten den Vorschlag der Kommission zur Änderung des Abkommens bereits gebilligt hätten.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>BVMW eröffnet Büro in Rabat: Weitere deutsch-marokkanische Wirtschaftskooperation</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/bvmw-eroeffnet-buero-in-rabat-weitere-deutsch-marokkanische-wirtschaftskooperation/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Oct 2025 18:47:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Institutionelle Beziehungen]]></category>
		<category><![CDATA[Marokko]]></category>
		<category><![CDATA[GIZ]]></category>
		<category><![CDATA[Handel]]></category>
		<category><![CDATA[Kooperation]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Bundesverband mittelständische Wirtschaft – Unternehmerverband Deutschlands e.&#160;V. (BVMW) hat in Rabat ihr erstes Büro in Marokko eröffnet.&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fbvmw-eroeffnet-buero-in-rabat-weitere-deutsch-marokkanische-wirtschaftskooperation%2F&amp;action_name=BVMW%20er%C3%B6ffnet%20B%C3%BCro%20in%20Rabat%3A%20Weitere%20deutsch-marokkanische%20Wirtschaftskooperation&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die Bundesverband mittelständische Wirtschaft – Unternehmerverband Deutschlands e.&nbsp;V. (BVMW) hat in Rabat ihr erstes Büro in Marokko eröffnet. Die feierliche Einweihung fand am Freitag in Anwesenheit des marokkanischen Ministers für Investition, Konvergenz und Evaluierung öffentlicher Politiken, <a href="https://fokus-afrika.de/koenig-mohammed-vi-empfaengt-umstrukturierte-regierung-karim-zidane-aus-deutschland-dabei/">Karim Zidane</a>, sowie des BVMW-Generaldirektors Christoph Ahlhaus aus Berlin statt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Büro in Rabat soll den Markteintritt deutscher kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) erleichtern und ihre Expansion in Marokko fördern. Das Projekt wird gemeinsam mit der marokkanischen Agentur für Investitionen und Exporte (AMDIE) sowie der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) umgesetzt.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-bvmw-strategische-partnerschaften-und-gemeinsame-projekte"><span id="bvmw-strategische-partnerschaften-und-gemeinsame-projekte">BVMW: Strategische Partnerschaften und gemeinsame Projekte</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der BVMW kündigte an, über das neue Büro verstärkt Kooperationen in zentralen Bereichen wie Industrie, Bildung, berufliche Qualifizierung, Innovation und Beschäftigungsförderung aufzubauen. Ziel sei es, durch die enge Zusammenarbeit zwischen deutschen und marokkanischen Akteuren den Transfer von Wissen und Technologie zu ermöglichen und qualifizierte Arbeitsplätze zu schaffen. „Dieses Büro sollte ein Raum der Synergien werden, in dem Investoren und Unternehmen beider Länder zusammenkommen“, sagte Zidane.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="390" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/Bundesverband_mittelstaendische_Wirtschaft_logo.svg-1024x390.png" alt="" class="wp-image-20481 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/Bundesverband_mittelstaendische_Wirtschaft_logo.svg-1024x390.png 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/Bundesverband_mittelstaendische_Wirtschaft_logo.svg-300x114.png 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/Bundesverband_mittelstaendische_Wirtschaft_logo.svg-768x293.png 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/Bundesverband_mittelstaendische_Wirtschaft_logo.svg-1536x586.png 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/Bundesverband_mittelstaendische_Wirtschaft_logo.svg-380x145.png 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/Bundesverband_mittelstaendische_Wirtschaft_logo.svg-800x305.png 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/Bundesverband_mittelstaendische_Wirtschaft_logo.svg-1160x442.png 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/Bundesverband_mittelstaendische_Wirtschaft_logo.svg.png 1600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">„Die Eröffnung des Büros stellt einen wichtigen Meilenstein in den Wirtschaftsbeziehungen zwischen Marokko und dem deutschen Mittelstand dar“, erklärte Ahlhaus. Er betonte die Bedeutung der kleinen und mittleren Unternehmen, die in Europa rund 2,1 Millionen Betriebe und mehr als 20 Millionen Beschäftigte repräsentieren.</p>
</div></div>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-marokko-als-standort-im-fokus-europaischer-unternehmen"><span id="marokko-als-standort-im-fokus-europaeischer-unternehmen">Marokko als Standort im Fokus europäischer Unternehmen</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ahlhaus hob hervor, dass Marokko durch seine Freihandelsabkommen mit der Europäischen Union und anderen Ländern zunehmend an Attraktivität für europäische Unternehmer gewinne. Multinationale Automobilhersteller wie Renault und Stellantis sowie deren Zulieferer seien bereits erfolgreich im Land tätig.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/7f26fc50adab3c42d28349a8dd35c29520251003180135-1-1024x683.webp" alt="" class="wp-image-20502 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/7f26fc50adab3c42d28349a8dd35c29520251003180135-1-1024x683.webp 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/7f26fc50adab3c42d28349a8dd35c29520251003180135-1-300x200.webp 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/7f26fc50adab3c42d28349a8dd35c29520251003180135-1-768x512.webp 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/7f26fc50adab3c42d28349a8dd35c29520251003180135-1-380x253.webp 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/7f26fc50adab3c42d28349a8dd35c29520251003180135-1-800x533.webp 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/7f26fc50adab3c42d28349a8dd35c29520251003180135-1.webp 1068w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Zidane hob die Rolle Marokkos für europäische Wertschöpfungsketten hervor. „Marokko kann aktiv zur Dekarbonisierung europäischer Lieferketten und zur Energiewende Deutschlands beitragen“, erklärte er.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Er verwies auf das Potenzial erneuerbarer Energien und die Position des Landes als wettbewerbsfähiger Hub zwischen Europa und Afrika. Diese Lage begünstigt sektorübergreifende Kooperationen mit deutscher Industrie und Mittelstand. 2024 habe Marokko erstmals <a href="https://fokus-afrika.de/tag/china/">China</a> und <a href="https://fokus-afrika.de/tag/japan/">Japan</a> überholt und sei zum größten Exporteur von Fahrzeugen und Autoteilen nach Europa aufgestiegen, erinnerte Ahlhaus.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Rahmen der <a href="https://www.lopinion.ma/Maroc-Allemagne-la-BVMW-inaugure-son-bureau-a-Rabat_a72457.html">Eröffnung</a> wurden zudem mehrere Kooperationsvereinbarungen mit AMDIE und <a href="https://fokus-afrika.de/tag/giz/">GIZ</a> unterzeichnet. Diese sollen eine vertiefte Zusammenarbeit in den Bereichen Investitionen, Ausbildung und technologische Entwicklung sicherstellen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-deutsch-marokkanische-zusammenarbeit-mit-afrikanischer-dimension"><span id="deutsch-marokkanische-zusammenarbeit-mit-afrikanischer-dimension">Deutsch-marokkanische Zusammenarbeit mit afrikanischer Dimension</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Neben bilateralen Projekten soll das Büro auch Impulse für gemeinsame Aktivitäten in Afrika setzen. Marokko und Deutschland wollen ihre Erfahrungen nutzen, um in afrikanischen Märkten kooperative Modelle zu entwickeln.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Deutsche Regierungsstellen sehen Marokko bereits seit Jahren als „strategischen und verlässlichen Partner“. Die Kooperation erstreckt sich auf Themen wie erneuerbare Energien, Klimaschutz, Migration und Beschäftigungsförderung. Die deutsche Entwicklungsbank KfW hat in den vergangenen Jahren Kredite und Zuschüsse für Projekte in den Bereichen grüner Wasserstoff, öffentlicher Verkehr und Wassermanagement bereitgestellt.</p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/bvmw-eroeffnet-buero-in-rabat-weitere-deutsch-marokkanische-wirtschaftskooperation/">BVMW eröffnet Büro in Rabat: Weitere deutsch-marokkanische Wirtschaftskooperation</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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		<item>
		<title>Bundestag berät Ratifizierung von vier Wirtschaftspartnerschaftsabkommen mit afrikanischen Staaten</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/bundestag-beraet-ratifizierung-von-vier-wirtschaftspartnerschaftsabkommen-mit-afrikanischen-staaten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Oct 2025 09:01:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Botsuana]]></category>
		<category><![CDATA[Côte d'Ivoire]]></category>
		<category><![CDATA[Eswatini]]></category>
		<category><![CDATA[Ghana]]></category>
		<category><![CDATA[Institutionelle Beziehungen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Bundesregierung hat vier Vertragsgesetze zur Ratifizierung von Interims-Wirtschaftspartnerschaftsabkommen mit Côte d’Ivoire, Ghana, Zentralafrika (Kamerun) sowie den SADC-WPA-Staaten&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fbundestag-beraet-ratifizierung-von-vier-wirtschaftspartnerschaftsabkommen-mit-afrikanischen-staaten%2F&amp;action_name=Bundestag%20ber%C3%A4t%20Ratifizierung%20von%20vier%20Wirtschaftspartnerschaftsabkommen%20mit%20afrikanischen%20Staaten&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/bundestag-beraet-ratifizierung-von-vier-wirtschaftspartnerschaftsabkommen-mit-afrikanischen-staaten/">Bundestag berät Ratifizierung von vier Wirtschaftspartnerschaftsabkommen mit afrikanischen Staaten</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die Bundesregierung hat vier Vertragsgesetze zur Ratifizierung von Interims-Wirtschaftspartnerschaftsabkommen mit <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/westafrika/cote-divoire/">Côte d’Ivoire</a>, <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/westafrika/ghana/">Ghana</a>, <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/zentralafrika/">Zentralafrika</a> (<a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/zentralafrika/kamerun/">Kamerun</a>) sowie den SADC-WPA-Staaten vorgelegt. Der <a href="https://fokus-afrika.de/tag/bundestag/">Bundestag</a> befasst sich in der kommenden Woche erstmals damit. Ziel ist ein rechtssicherer, WTO-konformer Marktzugang und die Vertiefung der Handels- und Entwicklungszusammenarbeit. Wie der <em><a href="https://www.bundestag.de/presse/hib/kurzmeldungen-1112416">Bundestag</a></em> berichtet, sichern die Abkommen zoll- und quotenfreien Zugang zum EU-Markt; die Partnerländer bauen Zölle schrittweise ab.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-verfahrensstand-und-rechtsgrundlage"><span id="verfahrensstand-und-rechtsgrundlage">Verfahrensstand und Rechtsgrundlage</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Vorlagen sind gemischte Abkommen. Daher ist ein Vertragsgesetz nach Artikel 59 Absatz 2 Satz 1 Grundgesetz erforderlich. Der Bundesrat hat keine Einwände erhoben. Die EU-Teile werden bereits vorläufig angewandt. Mit der deutschen Ratifizierung würden die nationalen Zustimmungen ergänzt. Die Begründungen verweisen auf das ausgelaufene Cotonou-Abkommen und den seit 2024 vorläufig angewandten Samoa-Rahmen.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-cote-d-ivoire-dauerhafter-eu-marktzugang-zollabbau-bis-2029"><span id="cote-divoire-dauerhafter-eu-marktzugang-zollabbau-bis-2029">Côte d’Ivoire: Dauerhafter EU-Marktzugang, Zollabbau bis 2029</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Das CIV-WPA wurde 2008 unterzeichnet und seit 2016 in EU-Teilen vorläufig angewandt. Côte d’Ivoire exportiert dauerhaft zoll- und quotenfrei in die EU. Im Gegenzug liberalisiert das Land bis 2029 rund 85 Prozent der Zolllinien gegenüber EU-Waren. Der Abbau erfolgt in fünf Stufen seit 2019. Sensible Produkte bleiben geschützt. Zuständig für die Umsetzung ist ein Gemeinsamer WPA-Ausschuss mit Unterausschüssen, unter anderem für Zoll und Handelserleichterungen.&nbsp;<a href="https://dserver.bundestag.de/btd/21/018/2101885.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Bundestag Dserver+1</a></p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-ghana-78-prozent-liberalisierung-institutionelle-kooperation-im-zollbereich"><span id="ghana-78-prozent-liberalisierung-institutionelle-kooperation-im-zollbereich">Ghana: 78 Prozent Liberalisierung, institutionelle Kooperation im Zollbereich</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Das Ghana-WPA sichert den zoll- und quotenfreien EU-Marktzugang seit 2016. Ghana senkt bis 2029 etwa 78 Prozent der Zolllinien für EU-Importe. Das Abkommen enthält Regeln zu Zöllen, nichttarifären Maßnahmen und Transparenz. Es richtet einen Sonderausschuss für Zoll und Handelserleichterungen ein. Vorgesehen sind Informationsaustausch, Verfahrensvereinfachungen und Zusammenarbeit zur Zollwertermittlung.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-zentralafrika-kamerun-80-prozent-der-zolllinien-schutzlisten-und-sps-tbt-kapitel"><span id="zentralafrika-kamerun-80-prozent-der-zolllinien-schutzlisten-und-sps-tbt-kapitel">Zentralafrika/Kamerun: 80 Prozent der Zolllinien, Schutzlisten und SPS/TBT-Kapitel</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Das Zentralafrika-Interimsabkommen deckt derzeit Kamerun ab. Kamerun exportiert seit 2014 zoll- und quotenfrei in die EU. Im Gegenzug liberalisiert das Land innerhalb von 15 Jahren rund 80 Prozent der Zolllinien für EU-Waren. Für sensible Güter wie Fleisch, Milchprodukte, Getränke, Mehl, Gemüse, Obst, Holzprodukte sowie Textilien gelten Ausnahmen. Das Abkommen regelt zudem Zoll- und Verwaltungszusammenarbeit, sanitäre und phytosanitäre Maßnahmen sowie technische Handelshemmnisse.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-sadc-wpa-staaten-asymmetrische-offnung-und-lange-ubergangsfristen"><span id="sadc-wpa-staaten-asymmetrische-oeffnung-und-lange-uebergangsfristen">SADC-WPA-Staaten: Asymmetrische Öffnung und lange Übergangsfristen</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Das <a href="https://fokus-afrika.de/tag/sadc/">SADC</a>-WPA umfasst Botsuana, Eswatini, Lesotho, Mosambik, Namibia und Südafrika. Seit 2016 gilt die vorläufige Anwendung, für Mosambik seit 2018. Botsuana, Lesotho, Mosambik, Namibia und Eswatini exportieren zoll- und quotenfrei in die EU. Für Südafrika hat die EU Zölle auf 98,7 Prozent der Einfuhren gesenkt oder abgeschafft. Die SADC-WPA-Staaten öffnen ihre Märkte asymmetrisch: rund 85 Prozent der EU-Produkte bei SACU-Staaten, rund 74 Prozent bei Mosambik. Für weitere etwa 12,9 Prozent gelten reduzierte Zölle oder Kontingente. Die Übergangsfristen laufen bis 2025, für Mosambik bis 2028.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-handelsregularien-zollabbau-praferenzen-und-sicherungsmechanismen"><span id="handelsregularien-zollabbau-praeferenzen-und-sicherungsmechanismen">Handelsregularien: Zollabbau, Präferenzen und Sicherungsmechanismen</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Alle vier Abkommen stellen den präferenziellen Marktzugang auf eine WTO-konforme Basis. Sie enthalten Kapitel zu Zöllen, nichttarifären Maßnahmen, Ursprungsregeln und Transparenz. Gemeinsame Ausschüsse überwachen die Durchführung. Bei Marktstörungen sehen die Texte Schutzinstrumente vor. Sie reichen von bilateralen Schutzmaßnahmen über Anti-Dumping- und Ausgleichsmaßnahmen bis zu vorübergehenden Aussetzungen von Präferenzen nach Konsultation im WPA-Ausschuss. </p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-zoll-und-handelserleichterungen-verfahren-kooperation-digitalisierung"><span id="zoll-und-handelserleichterungen-verfahren-kooperation-digitalisierung">Zoll- und Handelserleichterungen: Verfahren, Kooperation, Digitalisierung</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Abkommen zielen auf effiziente, transparente Zollverfahren. Sie fördern Informationsaustausch, die Automatisierung von Prozessen und die Anwendung internationaler Standards. Bezugspunkte sind das Kyoto-Übereinkommen, der WZO-Normenrahmen sowie WTO-Regeln zur Zollwertermittlung. Vorgesehen sind Konsultationen mit der Wirtschaft, Rechtsbehelfe und Durchfuhrerleichterungen. Eigene Unterausschüsse begleiten die Umsetzung. </p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-sps-und-tbt-gesundheits-und-technikkapitel-nach-wto-standards"><span id="sps-und-tbt-gesundheits-und-technikkapitel-nach-wto-standards">SPS und TBT: Gesundheits- und Technikkapitel nach WTO-Standards</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Texte enthalten Kapitel zu sanitären und phytosanitären Maßnahmen sowie technischen Handelshemmnissen. Sie bekräftigen die WTO-Rechte und -Pflichten und schaffen Kooperationsformate. Ziele sind der Abbau unnötiger Handelshemmnisse, Frühwarnmechanismen und Kapazitätsaufbau bei den Partnerländern. </p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-streitbeilegung-und-governance"><span id="streitbeilegung-und-governance">Streitbeilegung und Governance</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Abkommen setzen strukturierte Streitbeilegungsverfahren mit Schiedspanels ein. Der WPA-Ausschuss führt Listen qualifizierter Schiedsrichter und überwacht die Umsetzung von Entscheidungen. Fristen für Notifizierungen, Durchführung und Überprüfung sind festgelegt. Die Gremien können ausgewählte Titel und Anhänge nach gemeinsamen Regeln ändern. Entwicklungszusammenarbeit und regionale Integration</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Begründungen heben die Entwicklungsdimension hervor. Dazu zählen Unterstützung bei der Umsetzung, Förderung regionaler Integration und Stärkung der Verwaltungskapazitäten. Die Kapitel zu Zoll und Handelserleichterungen verankern bedarfsbezogene Übergangsfristen und technische Hilfe.&nbsp;</p>
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		<item>
		<title>Neuer Hafen in Casablanca stärkt Wirtschaft und Tourismus</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/neuer-hafen-in-casablanca-staerkt-wirtschaft-und-tourismus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Sep 2025 09:49:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Marokko]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[Handel]]></category>
		<category><![CDATA[Infrastruktur]]></category>
		<category><![CDATA[König]]></category>
		<category><![CDATA[Maritime Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Tourismus]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In Casablanca sind mehrere Großprojekte im Hafenkomplex offiziell eröffnet worden. Die Maßnahmen, durchgeführt von der marokkanischen&#160;Agence Nationale des&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fneuer-hafen-in-casablanca-staerkt-wirtschaft-und-tourismus%2F&amp;action_name=Neuer%20Hafen%20in%20Casablanca%20st%C3%A4rkt%20Wirtschaft%20und%20Tourismus&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/neuer-hafen-in-casablanca-staerkt-wirtschaft-und-tourismus/">Neuer Hafen in Casablanca stärkt Wirtschaft und Tourismus</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">In Casablanca sind mehrere Großprojekte im Hafenkomplex offiziell eröffnet worden. Die Maßnahmen, durchgeführt von der marokkanischen&nbsp;<strong>Agence Nationale des Ports (ANP)</strong>, belaufen sich auf Investitionen in Höhe von rund fünf Milliarden Dirham (etwa 557 Millionen US-Dollar). Sie sollen die wirtschaftliche Rolle der Stadt als Finanz- und Handelszentrum Afrikas stärken und gleichzeitig ihre Attraktivität als internationales <a href="https://fokus-afrika.de/174-millionen-touristen-im-jahr-2024-marokko-erste-tourismusdestination-afrikas/">Touristenziel</a> erhöhen, wie unter anderem&nbsp;<em>L’Opinion</em>&nbsp;und&nbsp;<em>Morocco World News</em>&nbsp;berichteten.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-neuer-fischereihafen-mit-moderner-infrastruktur"><span id="neuer-fischereihafen-mit-moderner-infrastruktur">Neuer Fischereihafen mit moderner Infrastruktur</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Schwerpunkt liegt auf dem neu errichteten Fischereihafen, dessen Baukosten sich auf 1,2 Milliarden Dirham belaufen. Laut Angaben der Staatssekretärin für Fischerei, Zakia Driouich, stellt er „einen strategischen Hebel zur Förderung des Sektors“ dar, berichtete&nbsp;<em>Hespress FR</em>. Der Hafen ist für mehr als 260 handwerkliche Boote sowie knapp 100 Küstenschiffe ausgelegt. Er verfügt über eine Fischhalle neuer Generation mit 15 Einheiten, Kühl- und Eisproduktionsanlagen, Lagereinrichtungen für genormte Container, Büros für Akteure des Sektors sowie über ein Seemannsheim.</p>



<blockquote class="twitter-tweet"><p lang="und" dir="rtl">الورش الجديد لإصلاح السفن بالدار البيضاء .. نحو تعزيز مكانة ميناء العاصمة الاقتصادية في السوق العالمية للصناعات البحرية<a href="https://t.co/tNfEPxc6dt">https://t.co/tNfEPxc6dt</a><br><br>Le nouveau chantier naval de Casablanca renforce le positionnement du port de la métropole sur l’échiquier mondial de l’industrie… <a href="https://t.co/5rgoy0UQI7">pic.twitter.com/5rgoy0UQI7</a></p>&mdash; Agence MAP (@MAP_Information) <a href="https://twitter.com/MAP_Information/status/1968767395767665110?ref_src=twsrc%5Etfw">September 18, 2025</a></blockquote> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>



<p class="wp-block-paragraph">Die Einrichtung soll die Vermarktung von Meeresprodukten verbessern, den Binnenmarkt von Casablanca mit qualitativ hochwertigen Fischereierzeugnissen versorgen und die Arbeitsbedingungen der Fischer erhöhen. Darüber hinaus trägt sie zur besseren Organisation der handwerklichen und küstennahen Fischerei bei.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-neues-schiffbau-und-reparaturzentrum"><span id="neues-schiffbau-und-reparaturzentrum">Neues Schiffbau- und Reparaturzentrum</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ebenfalls eröffnet wurde ein moderner Werftkomplex mit Investitionen von rund 2,5 Milliarden Dirham. Er umfasst eine Trockendockanlage von 240 Metern Länge, eine Hubplattform mit einer Kapazität von 9.700 Tonnen sowie eine 60 Meter lange Werft mit einem Hebesystem von 450 Tonnen. Hinzu kommen 21 Hektar neu gewonnene Landfläche und 660 Meter Ausrüstungskais.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Werft soll die marokkanische Schiffsbaubranche grundlegend modernisieren, zusätzliche Investitionen anziehen und die Wettbewerbsfähigkeit des Landes im internationalen Schiffbau- und Reparatursektor stärken. Sie dient sowohl zur Deckung nationaler Nachfrage als auch zur Erschließung neuer Auslandsmärkte.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-ausbau-des-kreuzfahrtterminals"><span id="ausbau-des-kreuzfahrtterminals">Ausbau des Kreuzfahrtterminals</span></h3>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/G1JUiFBXYAIm-xN-1024x683.avif" alt="" class="wp-image-20011 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/G1JUiFBXYAIm-xN-1024x683.avif 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/G1JUiFBXYAIm-xN-300x200.avif 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/G1JUiFBXYAIm-xN-768x512.avif 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/G1JUiFBXYAIm-xN-1536x1024.avif 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/G1JUiFBXYAIm-xN-2048x1366.avif 2048w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/G1JUiFBXYAIm-xN-380x253.avif 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/G1JUiFBXYAIm-xN-800x533.avif 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/G1JUiFBXYAIm-xN-1160x773.avif 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/G1JUiFBXYAIm-xN-scaled.avif 2560w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Mit 720 Millionen Dirham wurde zudem ein Kreuzfahrtterminal nach internationalen Standards fertiggestellt. Tourismusministerin Fatim-Zahra Ammor erwartet jährlich bis zu 450.000 Passagiere. Das Terminal kann Schiffe mit bis zu 350 Metern Länge und 45 Metern Breite aufnehmen.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Anlage umfasst eine maritime Station, einen 650 Meter langen Anlegekai, drei Passagierbrücken (eine feste und zwei mobile) sowie einen Parkplatz für 44 Reisebusse. Damit wird Casablanca stärker in die internationalen Kreuzfahrtrouten eingebunden, die Europa, die Kanarischen Inseln und Amerika verbinden.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-verwaltungszentrum-fur-optimierte-ablaufe"><span id="verwaltungszentrum-fuer-optimierte-ablaeufe">Verwaltungszentrum für optimierte Abläufe</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ein neues Verwaltungsgebäude im Wert von 500 Millionen Dirham bündelt künftig sämtliche Akteure des Hafens: Hafenbehörde, Zoll, Betreiber, Spediteure und Umschlagunternehmen. Ziel ist die Optimierung der Dienstleistungen, die effizientere Nutzung von Flächen und eine bessere Integration des Hafens in die urbane Struktur der Stadt.</p>



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<p class="wp-block-paragraph">Die neuen Infrastrukturen ergänzen die nationale Hafenstrategie, die mit dem Containerhafen Tanger-Med und den geplanten Projekten Nador West-Med sowie Dakhla Atlantique die Wettbewerbsfähigkeit des marokkanischen Seeverkehrs stärken soll. Sie tragen dazu bei, Casablanca als internationalen Finanz- und Tourismusstandort zu profilieren und die regionale wirtschaftliche Entwicklung zu begleiten.</p>
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			<media:title type="html">Neuer Hafen in Casablanca stärkt Wirtschaft und Tourismus</media:title>
			<media:description type="html">Casablanca eröffnet neuen Hafen: Fischereihafen, Werft, Kreuzfahrtterminal &#38; Verwaltungszentrum für 5 Mrd. DH.</media:description>
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	</item>
		<item>
		<title>IWF-Mission bewertet wirtschaftliche Lage in Madagaskar</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/iwf-mission-bewertet-wirtschaftliche-lage-in-madagaskar/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 14 Sep 2025 12:13:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Internationale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[Madagaskar]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[IWF]]></category>
		<category><![CDATA[Präsident]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://fokus-afrika.de/?p=19906</guid>

					<description><![CDATA[<p>Eine Mission des Internationalen Währungsfonds (IWF) unter Leitung von Constant Lonkeng hat vom 4. bis 10. September 2025&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fiwf-mission-bewertet-wirtschaftliche-lage-in-madagaskar%2F&amp;action_name=IWF-Mission%20bewertet%20wirtschaftliche%20Lage%20in%20Madagaskar&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/iwf-mission-bewertet-wirtschaftliche-lage-in-madagaskar/">IWF-Mission bewertet wirtschaftliche Lage in Madagaskar</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Eine Mission des Internationalen Währungsfonds (IWF) unter Leitung von Constant Lonkeng hat vom 4. bis 10. September 2025 in Antananarivo die wirtschaftliche Situation Madagaskars bewertet. Nach Angaben des IWF überstiegen die Ausgabeverpflichtungen im ersten Halbjahr die Steuereinnahmen. Um das Budget einzuhalten, setzen die Behörden nun Notfallpläne um. Parallel dazu wird am Haushaltsplan 2026 gearbeitet, bei dem die Mobilisierung inländischer Einnahmen im Mittelpunkt steht.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-makrookonomische-herausforderungen"><span id="makrooekonomische-herausforderungen">Makroökonomische Herausforderungen</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Wirtschaft des Landes steht unter Druck. „Schwere Schocks in diesem Jahr belasten den makroökonomischen Ausblick“, erklärte Lonkeng in einer Mitteilung des IWF. Technische Probleme im Bergbausektor verstärken externe Belastungen. Zwar befindet sich die Inflation auf einem rückläufigen Kurs, sie lag im Juli 2025 jedoch noch bei 7,9 Prozent im Jahresvergleich.</p>



<blockquote class="twitter-tweet" data-media-max-width="560"><p lang="en" dir="ltr">From today&#39;s press briefing: I announced management travel, highlighted the Michel Camdessus lecture on Sept 18, and answered questions on Argentina, Egypt, Ghana, Japan, Lebanon, Senegal, Thailand, Ukraine and more: <a href="https://t.co/cPB949ztgP">https://t.co/cPB949ztgP</a></p>&mdash; Julie Kozack, IMF (@IMFSpokesperson) <a href="https://twitter.com/IMFSpokesperson/status/1966185816260227445?ref_src=twsrc%5Etfw">September 11, 2025</a></blockquote> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>



<p class="wp-block-paragraph">Zudem hatte Madagaskar im Jahresverlauf hochrangige internationale Veranstaltungen ausgerichtet, darunter den Gipfel der Indischen-Ozean-Kommission (IOC) und das Treffen der Entwicklungsgemeinschaft des Südlichen Afrika (SADC), die sich teilweise auf die Wirtschaft ausgewirkt haben.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-strukturelle-reformen-und-antikorruptionsstrategie"><span id="strukturelle-reformen-und-antikorruptionsstrategie">Strukturelle Reformen und Antikorruptionsstrategie</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Regierung veröffentlichte ein Dekret zur Umsetzung des institutionellen Rahmens der nationalen Antikorruptionsstrategie 2025–2030. Zudem prüft sie Empfehlungen aus einer Governance-Diagnose des IWF. Laut Mitteilung setzen die Behörden weiterhin die monatliche automatische Anpassung der Treibstoffpreise um und finalisieren eine nationale Klimafinanzierungsstrategie.</p>



<blockquote class="twitter-tweet"><p lang="fr" dir="ltr">🇲🇬 Les services du FMI achèvent leur visite à Madagascar. <a href="https://t.co/ag2c5t8IgT">https://t.co/ag2c5t8IgT</a> <a href="https://t.co/xStoEtC82L">pic.twitter.com/xStoEtC82L</a></p>&mdash; FMIactualites (@FMIactualites) <a href="https://twitter.com/FMIactualites/status/1966472738127954119?ref_src=twsrc%5Etfw">September 12, 2025</a></blockquote> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>



<p class="wp-block-paragraph">Der IWF hatte im Juni 2024 eine Vereinbarung über eine&nbsp;<em>Extended Credit Facility</em>&nbsp;(ECF) sowie eine&nbsp;<em>Resilience and Sustainability Facility</em>&nbsp;(RSF) für Madagaskar beschlossen. Die zweiten Überprüfungen dieser Programme wurden im Juli 2025 abgeschlossen. Die nächste Bewertung der wirtschaftlichen Entwicklung und Reformfortschritte soll im Rahmen der dritten Überprüfungen stattfinden. Hierfür plant das IWF-Team eine Rückkehr nach Antananarivo noch in diesem Jahr.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-politische-gesprache-und-austausch-mit-wirtschaft"><span id="politische-gespraeche-und-austausch-mit-wirtschaft">Politische Gespräche und Austausch mit Wirtschaft</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Während der Mission traf sich das IWF-Team mit Präsident Andry Rajoelina, Premierminister Christian Ntsay, Justizminister Benjamin Rakotomandimby, Finanz- und Wirtschaftsministerin Rindra Rabarinirinarison sowie dem Gouverneur der Zentralbank Aivo Andrianarivelo. Darüber hinaus fanden Gespräche mit Vertreterinnen und Vertretern des Privatsektors, darunter Banken und Unternehmen der Textilindustrie, sowie mit internationalen Entwicklungspartnern statt.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Côte d’Ivoire: Steuereinnahmen als Motor für Wachstum</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/cote-divoire-steuereinnahmen-als-motor-fuer-wachstum/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 14 Sep 2025 11:51:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Côte d'Ivoire]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Handel]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nach Einschätzung der Weltbank zeigt die Wirtschaft der Côte d’Ivoire eine bemerkenswerte Widerstandskraft gegenüber globalen Schocks. Mit einem&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fcote-divoire-steuereinnahmen-als-motor-fuer-wachstum%2F&amp;action_name=C%C3%B4te%20d%E2%80%99Ivoire%3A%20Steuereinnahmen%20als%20Motor%20f%C3%BCr%20Wachstum&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Nach Einschätzung der <a href="https://fokus-afrika.de/tag/weltbank/">Weltbank</a> zeigt die Wirtschaft der Côte d’Ivoire eine bemerkenswerte Widerstandskraft gegenüber globalen Schocks. Mit einem Wachstum von 6 Prozent im Jahr 2024 lag das Land deutlich über dem weltweiten Durchschnitt von 2,8 Prozent. Auch lag es über dem regionalen Schnitt von 3,2 Prozent. Unterstützt wurde die Dynamik durch private Investitionen, den Dienstleistungssektor und eine moderate Inflation von 3,5 Prozent.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Haushaltsdefizit konnte von 5,2 Prozent im Jahr 2023 auf 4 Prozent 2024 reduziert werden. Die öffentliche Verschuldung liegt stabil bei etwa 60 Prozent des Bruttoinlandsprodukts. Gleichzeitig ging die Armutsquote zurück, bleibt aber angesichts des Ziels, diese bis 2030 auf 20 Prozent zu senken, eine große Herausforderung.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-steuereinnahmen-als-schlusselfaktor"><span id="steuereinnahmen-als-schluesselfaktor">Steuereinnahmen als Schlüsselfaktor</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der aktuelle Weltbank-Bericht mit dem Titel<a href="https://documents1.worldbank.org/curated/en/099829307212522053/pdf/IDU-bad12044-114b-4e3f-b396-4c3fc65e2400.pdf" data-type="link" data-id="https://documents1.worldbank.org/curated/en/099829307212522053/pdf/IDU-bad12044-114b-4e3f-b396-4c3fc65e2400.pdf">&nbsp;<em>„Tax Revenue Mobilization: A Catalyst for Productivity and Economic Transformation“</em></a>&nbsp;hebt die Fortschritte bei der Mobilisierung von Staatseinnahmen hervor. Der Steueranteil am BIP stieg von 11,9 Prozent im Jahr 2019 auf rund 14 Prozent 2024. Damit verzeichnete das Land eine der höchsten Steigerungen in der Region.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Allerdings liegt Côte d’Ivoire damit noch unter der Zielmarke von 20 Prozent. Diese wurde von der Westafrikanischen Wirtschafts- und Währungsunion (UEMOA/WAEMU) vorgegeben. Das Land liegt auch unter dem internationalen Durchschnitt von 21,7 Prozent für vergleichbare Staaten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Laut der Weltbank könnte eine Anhebung des Steueraufkommens auf über 15 Prozent des BIP das Wirtschaftswachstum jährlich um 1 bis 2 Prozentpunkte erhöhen. Dadurch ließen sich Investitionen in Bildung, Gesundheit, Infrastruktur und soziale Programme nachhaltig finanzieren.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-wachstumsperspektiven-und-risiken"><span id="wachstumsperspektiven-und-risiken">Wachstumsperspektiven und Risiken</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die mittelfristigen Aussichten bleiben positiv: Für 2025 wird ein Wachstum von 6,2 Prozent erwartet. Zwischen 2025 und 2027 soll es im Schnitt bei 6,4 Prozent liegen. Triebkräfte sind vor allem der Erdöl- und Gassektor, Dienstleistungen und private Investitionen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zugleich weist die Weltbank auf erhebliche Risiken hin. Dazu zählen geopolitische Instabilität, Auswirkungen des Klimawandels, mögliche Handelskonflikte sowie unsichere Entwicklungen in der internationalen Entwicklungszusammenarbeit.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-weltbank-position"><span id="weltbank-position">Weltbank-Position</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">„Côte d’Ivoire hat eine einzigartige Gelegenheit, die jüngsten Erfolge in ein inklusiveres, produktiveres und widerstandsfähigeres Wachstum zu verwandeln. Die Mobilisierung von Steuereinnahmen ist dafür entscheidend, um öffentliche Dienstleistungen, Infrastruktur und Investitionen in Humankapital zu finanzieren“, erklärte Marie-Chantal Uwanyiligira, Direktorin der Weltbank für Côte d’Ivoire, Benin, Guinea und Togo.</p>
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		<item>
		<title>Sambia will Kupferproduktion verdreifachen</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/sambia-will-kupferproduktion-verdreifachen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Sep 2025 16:45:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Internationale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[Sambia]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[Produktion]]></category>
		<category><![CDATA[Rohstoffe]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Sambia plant, seine Kupferproduktion in den kommenden Jahren massiv auszuweiten. Nach Angaben der Weltbank und der Regierung soll die jährliche&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fsambia-will-kupferproduktion-verdreifachen%2F&amp;action_name=Sambia%20will%20Kupferproduktion%20verdreifachen&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Sambia plant, seine Kupferproduktion in den kommenden Jahren massiv auszuweiten. Nach Angaben der <em><a href="https://fokus-afrika.de/tag/weltbank/">Weltbank</a></em> und der Regierung soll die jährliche Produktion bis 2031 von derzeit rund 800.000 Tonnen auf 3 Millionen Tonnen steigen. Große internationale Unternehmen wie Anglo American, First Quantum Minerals, Barrick und Kobold investieren bereits. Kupfer macht 15 Prozent des Bruttoinlandsprodukts und über 70 Prozent der Exporte aus.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-beschaftigungspotenzial-im-bergbau"><span id="beschaeftigungspotenzial-im-bergbau">Beschäftigungspotenzial im Bergbau</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Laut einer <a href="http://www.worldbank.org/en/news/feature/2025/09/10/zambia-s-copper-opportunity-can-the-workforce-keep-up">Analyse</a> im gemeinsam erarbeiteten „Roadmap“-Bericht könnten durch die Ausweitung der Produktion bis zu 200.000 direkte Arbeitsplätze im Bergbau entstehen – ein Anstieg von bisher 56.000. Hinzu kämen rund 300.000 indirekte Jobs in Zuliefer- und Dienstleistungssektoren. Etwa 60 Prozent dieser Stellen betreffen technische Berufe wie Mechaniker, Elektriker oder Sicherheitsinspektoren, die in der Regel ein TVET-Diplom erfordern.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="427" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/640px-Zambia_1.avif" alt="" class="wp-image-19855 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/640px-Zambia_1.avif 640w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/640px-Zambia_1-300x200.avif 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/640px-Zambia_1-380x254.avif 380w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Die <em>Weltbank</em> verweist zudem auf Schwierigkeiten, junge Menschen und Frauen für den Bergbau zu gewinnen. Vorurteile über gefährliche Arbeitsbedingungen sowie Konkurrenz um Fachkräfte erschweren die Rekrutierung.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Empfohlen werden Maßnahmen zur Verbesserung des Arbeitsumfelds, zur Förderung sicherer Standards und zur Schaffung klarer Karrierepfade für bislang unterrepräsentierte Gruppen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-engpasse-im-tvet-system"><span id="engpaesse-im-tvet-system">Engpässe im TVET-System</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die&nbsp;<em>Weltbank</em>&nbsp;weist darauf hin, dass Sambias TVET-System (Technical and Vocational Education and Training) aktuell nicht ausreichend Fachkräfte hervorbringt. 2023 schlossen lediglich 800 Studierende Programme ab, die den Qualitätsstandards der Bergbauindustrie entsprachen. Nur 20 Prozent verfügten über die Qualifikationen für Techniker- oder Handwerksberufe. Hauptproblem sei, dass viele Ausbildungsstätten kostengünstige Programme auf Handwerkerebene anbieten, während anspruchsvollere Technikerkurse kaum verfügbar seien.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Roadmap schlägt vier Maßnahmen vor: Anreize für Kooperationen zwischen Industrie und Ausbildungszentren, öffentliche Finanzierung für praxisnahe Trainingszentren, Konzentration von Ressourcen in spezialisierten Kompetenzzentren sowie eine Ausweitung von Studienkrediten für technische Ausbildung.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-universitaten-und-forschung"><span id="universitaeten-und-forschung">Universitäten und Forschung</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Auf universitärer Ebene gelten die Copperbelt University (CBU) und die University of Zambia (UNZA) als führend. Die CBU ist mit Unterstützung der&nbsp;<em>Weltbank</em>&nbsp;als „African Centre of Excellence for Mining“ etabliert. Zwischen 2018 und 2022 schlossen dort jährlich rund 320 Studierende ab. Absolventinnen und Absolventen sind in der Region, im Nahen Osten und in Australien gefragt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Angaben der&nbsp;<em>Weltbank</em>&nbsp;äußern Unternehmen jedoch Bedenken, dass Curricula und Ausstattung nicht ausreichend an aktuelle Technologien angepasst sind. Vorgeschlagen werden aktualisierte Lehrpläne, Dozententrainings sowie mehr praxisorientiertes Lernen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-begrenzte-wertschopfung-von-kupfer-im-land"><span id="begrenzte-wertschoepfung-von-kupfer-im-land">Begrenzte Wertschöpfung von Kupfer im Land</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Weiterverarbeitung von Kupfer ist in Sambia bisher gering entwickelt. Produziert werden überwiegend Kabel und Drähte, die Beschäftigungsmöglichkeiten bleiben dadurch begrenzt. Gründe sind die starke Konkurrenz aus <a href="https://fokus-afrika.de/tag/china/">China</a> mit subventionierter Produktion sowie ein Mangel an hochqualifizierten Fachkräften im Bereich Forschung und Entwicklung. Nach Einschätzung der <em>Weltbank</em> wird Sambia ohne gezielte Förderung von Innovation und Fachkräften im internationalen Wettbewerb kaum aufholen.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Nigeria ordnet Exportstopp von Shea an</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/nigeria-ordnet-exportstopp-von-shea-an/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Sep 2025 13:43:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nigeria]]></category>
		<category><![CDATA[4]]></category>
		<category><![CDATA[Präsident]]></category>
		<category><![CDATA[Rohstoffe]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://fokus-afrika.de/?p=19819</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die nigerianische Bundesregierung hat den Export von roher Shea-Nuss vorübergehend ausgesetzt. Laut Informationsminister Mohammed Idris verfolgt Präsident Bola&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fnigeria-ordnet-exportstopp-von-shea-an%2F&amp;action_name=Nigeria%20ordnet%20Exportstopp%20von%20Shea%20an&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/nigeria-ordnet-exportstopp-von-shea-an/">Nigeria ordnet Exportstopp von Shea an</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die nigerianische Bundesregierung hat den <a href="https://fokus-afrika.de/tag/export/">Export</a> von roher Shea-Nuss vorübergehend ausgesetzt. Laut Informationsminister Mohammed Idris verfolgt Präsident Bola Tinubu mit dieser Entscheidung das Ziel, Nigeria als globalen Marktführer in der Shea-Wirtschaft zu etablieren.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-ziel-wertschopfung-im-inland"><span id="ziel-wertschoepfung-im-inland">Ziel: Wertschöpfung im Inland</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Auf der 20. Nordzonen-Konferenz des&nbsp;<em>Institute of Chartered Accountants of Nigeria</em>&nbsp;(ICAN) in Minna erklärte Idris, dass das Exportverbot nicht als kurzfristiger Politiktest zu verstehen sei. Vielmehr handele es sich um eine strategische Maßnahme, die die lokale Wertschöpfung im Shea-Sektor ausbauen solle. Idris wurde bei der Veranstaltung durch den Generaldirektor von&nbsp;<em>Voice of Nigeria</em>, Jibrin Baba Ndace, vertreten.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="800" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/Bola_Tinubu_portrait.avif" alt="" class="wp-image-19821 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/Bola_Tinubu_portrait.avif 640w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/Bola_Tinubu_portrait-240x300.avif 240w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/Bola_Tinubu_portrait-380x475.avif 380w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Nigeria produziert mehr als die Hälfte der weltweiten Shea-Ernte. Bisher wurde jedoch ein Großteil der Rohware exportiert. Präsident Tinubu strebt an, dass das Land stärker auf die Verarbeitung und den Export hochwertiger Endprodukte setzt. „Damit soll Nigeria nicht länger nur Rohstofflieferant sein, sondern ein führender Anbieter von Shea-Produkten mit hoher Wertschöpfung“, so Idris in einer Mitteilung.</p>
</div></div>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-chancen-fur-regionen-und-landliche-entwicklung"><span id="chancen-fuer-regionen-und-laendliche-entwicklung">Chancen für Regionen und ländliche Entwicklung</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Besonders der Bundesstaat Niger, Zentrum der nigerianischen Shea-Produktion, soll von dieser Politik profitieren. Laut Idris werde die Maßnahme <a href="https://fokus-afrika.de/tag/investitionen/">Investitionen</a> anregen, Technologietransfer fördern und neue Verarbeitungskapazitäten aufbauen. Davon erhoffe sich die Regierung neue Arbeitsplätze, vor allem für junge Menschen und Frauen in ländlichen Gebieten, sowie höhere Deviseneinnahmen durch verarbeitete Exporte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die&nbsp;<em>National Shea Products Association of Nigeria (NASPAN)</em>&nbsp;habe die Initiative bereits unterstützt. Idris betonte, dass die Bundesregierung ein günstiges Umfeld für deren Umsetzung schaffe.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-teil-einer-umfassenden-wirtschaftsstrategie"><span id="teil-einer-umfassenden-wirtschaftsstrategie">Teil einer umfassenden Wirtschaftsstrategie</span></h3>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="640" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/640px-A_woman_making_Shea_butter.avif" alt="" class="wp-image-19822 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/640px-A_woman_making_Shea_butter.avif 640w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/640px-A_woman_making_Shea_butter-300x300.avif 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/640px-A_woman_making_Shea_butter-150x150.avif 150w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/640px-A_woman_making_Shea_butter-80x80.avif 80w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/640px-A_woman_making_Shea_butter-110x110.avif 110w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/640px-A_woman_making_Shea_butter-380x380.avif 380w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Das Exportverbot sei eingebettet in die breitere Wirtschafts- und Reformagenda der Regierung. Diese umfasse Haushaltsdisziplin, Infrastrukturprojekte, digitale Transformation und Programme für Jugendförderung. Zu den Schlüsselvorhaben zählen der Bau der Lagos–Calabar-Küstenautobahn, der Sokoto–Badagry-Schnellstraße sowie die Sanierung der östlichen Eisenbahnstrecke.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Zur Stärkung der staatlichen Finanzkontrolle nutze die Regierung Instrumente wie das&nbsp;<em>Treasury Single Account</em>&nbsp;und das&nbsp;<em>Government Integrated Financial Management Information System (GIFMIS)</em>. Idris verwies zudem auf die Verbesserung Nigerias im Korruptionswahrnehmungsindex von&nbsp;<em>Transparency International</em>, von Platz 145 im Jahr 2023 auf Rang 140 im Jahr 2024. Diese Entwicklung sei ein Ergebnis der konsequenten Umsetzung von Maßnahmen gegen Korruption und Finanzverluste.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fnigeria-ordnet-exportstopp-von-shea-an%2F&amp;action_name=Nigeria%20ordnet%20Exportstopp%20von%20Shea%20an&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /><p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/nigeria-ordnet-exportstopp-von-shea-an/">Nigeria ordnet Exportstopp von Shea an</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Mauritanides 2025: Mauretanien präsentiert Potenzial im Energie- und Bergbausektor</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/mauritanides-2025-mauretanien-praesentiert-potenzial-im-energie-und-bergbausektor/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Sep 2025 13:22:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mauretanien]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Investitionen]]></category>
		<category><![CDATA[Präsident]]></category>
		<category><![CDATA[Rohstoffe]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In Nouakchott hat Präsident Mohamed Ould Cheikh El Ghazouani am 8. September 2025 die siebte Ausgabe der Konferenz-&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fmauritanides-2025-mauretanien-praesentiert-potenzial-im-energie-und-bergbausektor%2F&amp;action_name=Mauritanides%202025%3A%20Mauretanien%20pr%C3%A4sentiert%20Potenzial%20im%20Energie-%20und%20Bergbausektor&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">In Nouakchott hat <a href="https://fokus-afrika.de/tag/praesident/">Präsident</a> Mohamed Ould Cheikh El Ghazouani am 8. September 2025 die siebte Ausgabe der Konferenz- und Ausstellung <em>Mauritanides</em> eröffnet. Die dreitägige Veranstaltung steht unter dem Motto „Mauretanien, Land der Chancen“ und gilt als wichtigste Plattform für die Energie- und Bergbauindustrie in Nordwestafrika.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-mauritanides-plattform-fur-investitionen-und-internationale-zusammenarbeit"><span id="mauritanides-plattform-fuer-investitionen-und-internationale-zusammenarbeit">Mauritanides: Plattform für Investitionen und internationale Zusammenarbeit</span></h3>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="990" height="734" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/G0ZQqlLaEAAP_gP.avif" alt="" class="wp-image-19817 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/G0ZQqlLaEAAP_gP.avif 990w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/G0ZQqlLaEAAP_gP-300x222.avif 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/G0ZQqlLaEAAP_gP-768x569.avif 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/G0ZQqlLaEAAP_gP-380x282.avif 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/G0ZQqlLaEAAP_gP-800x593.avif 800w" sizes="(max-width: 990px) 100vw, 990px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Das Forum vereint Unternehmen, Investoren und Fachleute aus dem In- und Ausland. Ziel ist es, die umfangreichen Ressourcen des Landes hervorzuheben und <a href="https://fokus-afrika.de/tag/investitionen/">Investitionen</a> zu fördern. Präsident Ghazouani eröffnete die Ausstellungspavillons im Kongresszentrum Al-Mourabitoune und besuchte die verschiedenen Stände.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der mauretanische Minister für Bergbau und Industrie, Thiam Tijani, erklärte in seiner Ansprache, dass die <a href="https://fokus-afrika.de/tag/rohstoffe/">natürlichen Ressourcen</a> seit Jahrzehnten ein zentraler Hebel für die nationale Entwicklung seien. Nun beginne ein neues Kapitel, geprägt von Modernisierung, Innovation und nachhaltiger Entwicklung. Er betonte die Reformen des rechtlichen und institutionellen Rahmens, die ein stabiles, transparentes und wettbewerbsfähiges Investitionsumfeld schaffen sollen.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-stimmen-aus-wirtschaft-und-privatsektor"><span id="stimmen-aus-wirtschaft-und-privatsektor">Stimmen aus Wirtschaft und Privatsektor</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Der Vorstandsvorsitzende der staatlichen&nbsp;<em>Société nationale industrielle et minière (SNIM)</em>, Mohamed Vall Mohamed Telmidi, hob die Rolle des Unternehmens bei der Stärkung der mauretanischen Wirtschaft hervor. Er verwies auf zentrale Projekte und neue Vorhaben mit regionaler und internationaler Ausstrahlung.</p>



<blockquote class="twitter-tweet"><p lang="fr" dir="ltr">Ouverture de la septième édition de l&#39;exposition et de la conférence internationale Mauritanides sur l&#39;énergie et les mines, dont la Société Nationale Industrielle et Minière (SNIM) est le sponsor officiel depuis sa première édition.<a href="https://t.co/5cWWlhmetp">https://t.co/5cWWlhmetp</a> <a href="https://t.co/QjI1xB5aZ5">pic.twitter.com/QjI1xB5aZ5</a></p>&mdash; Société Nationale Industrielle et Minière (@SNIM1974) <a href="https://twitter.com/SNIM1974/status/1965438813511319930?ref_src=twsrc%5Etfw">September 9, 2025</a></blockquote> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>



<p class="wp-block-paragraph">Der Präsident der Nationalen Arbeitgeberunion, Mohamed Zeine El Abidine Cheikh Ahmed, bezeichnete&nbsp;<em>Mauritanides</em>als eines der wichtigsten Wirtschaftsereignisse der Region. Er betonte die Öffnung Mauretaniens für internationale Investitionen und die Bedeutung des Privatsektors für nachhaltige Entwicklung.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-internationale-partner-und-projekte"><span id="internationale-partner-und-projekte">Internationale Partner und Projekte</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Vertreter internationaler Unternehmen unterstrichen das Potenzial strategischer Kooperationen.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Gordon Birrell, Vizepräsident von BP International, sprach von einem qualitativen Wandel durch das Gasfeldprojekt Tortue Ahmeyim, das inzwischen konkrete Fortschritte erzielt habe.</li>



<li>Mark Crandall, Gründer von CWP Global, stellte Projekte im Bereich erneuerbare Energien und Klimaneutralität bis 2050 vor und betonte Chancen für Technologie-Transfer und Beschäftigung.</li>



<li>Mahesh Babu von Spire Events lobte die Organisation der Konferenz und die enge Zusammenarbeit mit den mauretanischen Behörden.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-diskussionen-uber-afrikas-rolle-in-der-energiewende"><span id="diskussionen-ueber-afrikas-rolle-in-der-energiewende">Diskussionen über Afrikas Rolle in der Energiewende</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die erste Konferenzsitzung widmete sich der Bedeutung afrikanischer Rohstoffe und Energieträger für die globale Energiewende. Vertreter der Afrikanischen Mineralstrategien-Gruppe, der Weltbank und internationaler Unternehmen nahmen daran teil. Weitere Panels befassen sich mit politischer Regulierung, Investitionsattraktivität, Governance und regionaler Kooperation im Energie- und Bergbausektor.</p>



<blockquote class="twitter-tweet"><p lang="en" dir="ltr">Dr. <a href="https://twitter.com/LeilaBenali_?ref_src=twsrc%5Etfw">@LeilaBenali_</a>, Minister of Energy Transition and Sustainable Development, participated yesterday in Nouakchott, Mauritania, in the opening session of the 7th Mauritanian Mining &amp; Energy Conference (Mauritanides), held under the theme &quot;Mauritania, Land of Opportunities&quot;, with… <a href="https://t.co/aKw55IXOAX">pic.twitter.com/aKw55IXOAX</a></p>&mdash; MTEDD وزارة الانتقال الطاقي والتنمية المستدامة (@MTEDDMAROC) <a href="https://twitter.com/MTEDDMAROC/status/1965346990788956487?ref_src=twsrc%5Etfw">September 9, 2025</a></blockquote> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>



<p class="wp-block-paragraph">Im Rahmen der Konferenz empfing Präsident Ghazouani auch Leiter von Missionen und Vertreter internationaler Unternehmen, die an&nbsp;<em>Mauritanides 2025</em>&nbsp;teilnehmen. Damit unterstrich er die politische Bedeutung der Veranstaltung und die Rolle Mauretaniens als Partner für internationale Investoren.</p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/mauritanides-2025-mauretanien-praesentiert-potenzial-im-energie-und-bergbausektor/">Mauritanides 2025: Mauretanien präsentiert Potenzial im Energie- und Bergbausektor</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Zoom: Veranstaltung zu Afrikas industriellem Potenzial</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/zoom-veranstaltung-zu-afrikas-industriellem-potenzial/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Sep 2025 12:19:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[Industrie]]></category>
		<category><![CDATA[NGO]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 17. September 2025 veranstalten das Institute for Security Studies (ISS) und die African Union Development Agency (AUDA-NEPAD) ein Online-Seminar via Zoom&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fzoom-veranstaltung-zu-afrikas-industriellem-potenzial%2F&amp;action_name=Zoom%3A%20Veranstaltung%20zu%20Afrikas%20industriellem%20Potenzial&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/zoom-veranstaltung-zu-afrikas-industriellem-potenzial/">Zoom: Veranstaltung zu Afrikas industriellem Potenzial</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Am 17. September 2025 veranstalten das <em>Institute for Security Studies (ISS)</em> und die <em>African Union Development Agency (AUDA-NEPAD)</em> ein Online-Seminar via Zoom unter dem Titel „Unlocking Africa’s manufacturing potential“. Die Diskussion findet online statt und richtet sich an Fachleute aus <a href="https://fokus-afrika.de/politik/">Politik</a>, Wirtschaft und Wissenschaft.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="171" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/41fa8116-a8bd-44d8-a77c-38a9baaa5cb1-1-1024x171.avif" alt="" class="wp-image-19803" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/41fa8116-a8bd-44d8-a77c-38a9baaa5cb1-1-1024x171.avif 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/41fa8116-a8bd-44d8-a77c-38a9baaa5cb1-1-300x50.avif 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/41fa8116-a8bd-44d8-a77c-38a9baaa5cb1-1-768x128.avif 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/41fa8116-a8bd-44d8-a77c-38a9baaa5cb1-1-380x63.avif 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/41fa8116-a8bd-44d8-a77c-38a9baaa5cb1-1-800x133.avif 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/41fa8116-a8bd-44d8-a77c-38a9baaa5cb1-1-1160x193.avif 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/41fa8116-a8bd-44d8-a77c-38a9baaa5cb1-1.avif 1200w" /></figure>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-thema-der-zoom-veranstaltung"><span id="thema-der-zoom-veranstaltung">Thema der Zoom-Veranstaltung</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Afrika auf die Herausforderung der vorzeitigen Deindustrialisierung reagieren kann. Vorgestellt werden aktuelle Handlungsempfehlungen des&nbsp;<em>African Futures and Innovation Programme</em>. Die Experten erörtern, wie gezielte politische Maßnahmen in den kommenden zwei Jahrzehnten eine Re-Industrialisierung ermöglichen könnten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Seminar beleuchtet Afrikas aktuelle Industrielandschaft und analysiert, wie erneute Industrialisierung zur strukturellen Transformation, zur Schaffung von Arbeitsplätzen, zu staatlichen Einnahmen und zu verbesserten Lebensstandards beitragen kann.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-programm-und-teilnehmende"><span id="programm-und-teilnehmende">Programm und Teilnehmende</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Mahao Mahao, Berater beim Africa Policy Bridge Tank der AUDA-NEPAD, moderiert die Veranstaltung. Dr. Marvellous Ngundu, Senior Researcher Consultant im Bereich <em>African Futures &amp; Innovation</em> beim ISS, stellt die zentralen Ergebnisse vor.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Anschließend diskutieren auf dem Podium:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Freda Yawson, Senior Managerin für Infrastruktur und Innovation, <em>African Center for Economic Transformation</em></li>



<li>Alejandro Lapova, Research and Industrial Policy Officer, <em>United Nations Industrial Development Organization</em></li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-unterstutzung-und-partner"><span id="unterstuetzung-und-partner">Unterstützung und Partner</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Das ISS verweist auf die Unterstützung durch das&nbsp;<em>ISS Partnership Forum</em>. Beteiligt sind die Hanns-Seidel-Stiftung, die Europäische Union, die Open Society Foundations sowie die Regierungen von Dänemark, Irland, den Niederlanden, Norwegen und Schweden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hier kommen Sie zur <a href="https://issafrica.zoom.us/meeting/register/4Kh6YLgnSUi8wNDlkB-N2A?utm_source=BenchmarkEmail&amp;utm_campaign=Event&amp;utm_medium=email#/registration">Anmeldung</a>.</p>
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		<item>
		<title>Natur als Wirtschaftsfaktor: Afrika integriert Naturkapital</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/natur-als-wirtschaftsfaktor-afrika-integriert-naturkapital/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Sep 2025 09:31:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Äthiopien]]></category>
		<category><![CDATA[Internationale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[Ruanda]]></category>
		<category><![CDATA[Sambia]]></category>
		<category><![CDATA[Uganda]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Klima]]></category>
		<category><![CDATA[Landwirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Afrikanische Länder entwickeln neue Ansätze, um den wirtschaftlichen Wert der Natur sichtbar zu machen. Wälder, Feuchtgebiete und Biodiversität&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fnatur-als-wirtschaftsfaktor-afrika-integriert-naturkapital%2F&amp;action_name=Natur%20als%20Wirtschaftsfaktor%3A%20Afrika%20integriert%20Naturkapital&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Afrikanische Länder entwickeln neue Ansätze, um den wirtschaftlichen Wert der Natur sichtbar zu machen. Wälder, Feuchtgebiete und Biodiversität liefern zentrale Leistungen für <a href="https://fokus-afrika.de/tag/landwirtschaft/">Landwirtschaft</a>, <a href="https://fokus-afrika.de/tag/gesundheit/">Gesundheit</a> und <a href="https://fokus-afrika.de/tag/klima/">Klimaschutz</a>, erscheinen jedoch selten in volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen. Mit Unterstützung des <a href="https://www.worldbank.org/en/news/feature/2025/09/09/accounting-for-natural-capital-how-african-nations-are-redefining-economic-value-for-resilient-development"><em>World Bank Global Program on Sustainability (GPS)</em> </a>treibt Afrika die Einführung von Naturkapitalbuchhaltung (Natural Capital Accounting, NCA) voran.</p>



<h4 class="wp-block-heading" id="h-athiopien-integration-in-die-nationale-entwicklungsplanung"><span id="aethiopien-integration-in-die-nationale-entwicklungsplanung">Äthiopien: Integration in die nationale Entwicklungsplanung</span></h4>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="960" height="720" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/960px-Nechisar_National_Park.avif" alt="" class="wp-image-19779 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/960px-Nechisar_National_Park.avif 960w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/960px-Nechisar_National_Park-300x225.avif 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/960px-Nechisar_National_Park-768x576.avif 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/960px-Nechisar_National_Park-200x150.avif 200w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/960px-Nechisar_National_Park-260x195.avif 260w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/960px-Nechisar_National_Park-380x285.avif 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/960px-Nechisar_National_Park-800x600.avif 800w" sizes="(max-width: 960px) 100vw, 960px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">In <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/ostafrika/athiopien/">Äthiopien</a> macht erneuerbares Naturkapital rund 28 Prozent des nationalen Wohlstands aus. Das Land nutzt NCA im Rahmen des Projekts „Climate Action through Landscape Management“ (CALM) sowie des „Ethiopia Strategic Investment Framework“. Landnutzungs- und Ökosystemdienstleistungs-Konten sowie ein Investitions-Tool helfen, Entscheidungen für Klimaresilienz und nachhaltiges Landmanagement zu treffen. Das Planungsministerium verankert NCA zudem im aktuellen Zehnjahresplan.</p>
</div></div>



<h4 class="wp-block-heading" id="h-ruanda-datenbasis-fur-grunes-wachstum"><span id="ruanda-datenbasis-fuer-gruenes-wachstum">Ruanda: Datenbasis für grünes Wachstum</span></h4>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/ostafrika/ruanda/">Ruanda</a> gilt als Vorreiter auf dem Kontinent. Das Land hat Konten zu Land, Wasser und Mineralien erstellt und Biodiversitätsdaten in die nationalen Statistiken integriert. 2024 präsentierte Kigali beim 7. Global Policy Forum on Natural Capital die Fortschritte. Laut <em><a href="https://fokus-afrika.de/tag/weltbank/">World Bank</a></em> verfolgt Ruanda das strategische Ziel, ein Zentrum für grünes Wachstum und naturbasierten Tourismus in Afrika zu werden. Die Einnahmen aus diesem Sektor erreichten 2024 Rekordwerte, ebenso wie die Beschäftigung.</p>



<h4 class="wp-block-heading" id="h-uganda-umweltfaktoren-in-makrookonomischen-modellen"><span id="uganda-umweltfaktoren-in-makrooekonomischen-modellen">Uganda: Umweltfaktoren in makroökonomischen Modellen</span></h4>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/ostafrika/uganda/">Uganda</a> hat Konten für Wasser, Wälder und Ökosystemleistungen aufgebaut. Werkzeuge wie die „Rapid Environmental Economic Assessment“ und das Modell „UGAMOD“ verbinden ökologische mit ökonomischen Daten. Dadurch können politische Entscheidungsträger jenseits des Bruttoinlandsprodukts wirtschaftliche Entwicklungen bewerten. NCA ist in den dritten Nationalen Entwicklungsplan sowie in den „Country Climate and Development Report“ eingeflossen.</p>



<h4 class="wp-block-heading" id="h-sambia-modellierung-von-investitionen-und-tourismus"><span id="sambia-modellierung-von-investitionen-und-tourismus">Sambia: Modellierung von Investitionen und Tourismus</span></h4>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/ostafrika/sambia/">Sambia</a> zählt zu den Pionieren in Afrika. Das Land erarbeitet Konten zu Wald, Wasser, Land und Ökosystemen und verknüpft diese mit dem neunten Nationalen Entwicklungsplan. Mit Hilfe von Integrated Economic-Environmental Modeling (IEEM) wurden Szenarien entwickelt, die zeigen, wie gezielte Investitionen in Landwirtschaft und Forstwirtschaft das Bruttoinlandsprodukt steigern und Armut verringern könnten. Naturtourismus, gestützt durch Schutzgebietskonten, trägt bereits bis zu sechs Prozent zum BIP bei und schafft rund 500.000 Arbeitsplätze.</p>



<h4 class="wp-block-heading" id="h-regionale-dynamik"><span id="regionale-dynamik">Regionale Dynamik</span></h4>



<p class="wp-block-paragraph">Die wachsende Bedeutung von NCA in Afrika schafft laut Angaben der&nbsp;<em>World Bank</em>&nbsp;die Grundlage für widerstandsfähige Entwicklung. Durch die Zusammenarbeit mit GPS wird Wissenstransfer gefördert und institutionelle Kapazitäten aufgebaut. Die Beispiele zeigen, dass Naturkapital nicht nur Umweltfaktor, sondern ökonomisches Fundament für nachhaltiges Wachstum ist.</p>



<h4 class="wp-block-heading" id="h-multilaterale-entwicklungsbanken-steigern-klimafinanzierung"><span id="multilaterale-entwicklungsbanken-steigern-klimafinanzierung">Multilaterale Entwicklungsbanken steigern Klimafinanzierung</span></h4>



<p class="wp-block-paragraph">Parallel dazu meldeten multilaterale Entwicklungsbanken (MDBs) ein Rekordvolumen an Klimafinanzierung. 2024 wurden weltweit 137 Milliarden US-Dollar bereitgestellt – ein Anstieg von zehn Prozent gegenüber dem Vorjahr, wie aus dem von der <em>European Investment Bank</em> veröffentlichten <a href="https://www.afdb.org/sites/default/files/documents/2025-0071_key_figures_-_2024_joint_report_on_multilateral_development_banks_climate_finance-v12_1.pdf">Bericht</a> hervorgeht. Davon flossen 85,1 Milliarden US-Dollar in Schwellen- und Entwicklungsländer, ein Plus von 14 Prozent.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="421" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/a1-climate-finance-1024x421.avif" alt="" class="wp-image-19781 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/a1-climate-finance-1024x421.avif 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/a1-climate-finance-300x123.avif 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/a1-climate-finance-768x316.avif 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/a1-climate-finance-380x156.avif 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/a1-climate-finance-800x329.avif 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/a1-climate-finance-1160x477.avif 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/a1-climate-finance.avif 1300w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Mehr als zwei Drittel der Mittel in diesen Staaten dienten der Emissionsminderung, knapp ein Drittel der Anpassung. Zusätzlich mobilisierten MDBs 134 Milliarden US-Dollar privaten Kapitals für Klimainvestitionen, ein Zuwachs von 33 Prozent.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Anthony Nyong, Direktor für Klima und grünes Wachstum bei der Afrikanischen Entwicklungsbank, erklärte: „Afrika setzt auf Maßnahmen, die das grüne Potenzial des Kontinents freisetzen – in Energie, Innovation und naturbasierten Lösungen. Mehr als die Hälfte unserer Klimafinanzierung fließt in Anpassungsmaßnahmen.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ergebnisse sollen auf der UN-Klimakonferenz COP30 in Belém, Brasilien, im November 2025 eine zentrale Rolle spielen.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Mauritius richtet AfCFTA-Workshop zur Stärkung von Unternehmerinnen aus</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/mauritius-richtet-afcfta-workshop-zur-staerkung-von-unternehmerinnen-aus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Sep 2025 22:35:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kontinentale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[Mauritius]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[AU]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[UN]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mauritius hat Anfang September 2025 einen regionalen Workshop zur Förderung von Unternehmerinnen unter dem Rahmen des afrikanischen Freihandelsabkommens&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fmauritius-richtet-afcfta-workshop-zur-staerkung-von-unternehmerinnen-aus%2F&amp;action_name=Mauritius%20richtet%20AfCFTA-Workshop%20zur%20St%C3%A4rkung%20von%20Unternehmerinnen%20aus&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Mauritius hat Anfang September 2025 einen regionalen Workshop zur Förderung von Unternehmerinnen unter dem Rahmen des afrikanischen Freihandelsabkommens (AfCFTA) ausgerichtet. Die Veranstaltung, organisiert vom Economic Development Board (EDB) Mauritius, dem ITC SheTrades Hub und der UN-Wirtschaftskommission für Afrika (UNECA), brachte mehr als 70 Unternehmerinnen, politische Entscheidungsträger und Vertreter des Privatsektors aus 15 Ländern zusammen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ziel des Treffens war es, Frauen in Afrika den Zugang zu neuen Märkten zu erleichtern und ihre Rolle in regionalen und kontinentalen Wertschöpfungsketten zu stärken. Das AfCFTA verbindet rund 1,4 Milliarden Menschen mit einem kombinierten Bruttoinlandsprodukt von über 3,4 Billionen US-Dollar und gilt als weltweit größte Freihandelszone.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-politische-unterstutzung-fur-unternehmerinnen"><span id="politische-unterstuetzung-fuer-unternehmerinnen">Politische Unterstützung für Unternehmerinnen</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">In ihrer Eröffnungsrede betonte Marie Arianne Navarre-Marie, Ministerin für Gleichstellung und Familienwohlfahrt von Mauritius, die Bedeutung weiblicher Führung im Handel: „Wenn Frauen Handel treiben, schaffen sie Wohlstand. Wenn Frauen aufsteigen, profitieren ganze Gemeinschaften.“ Sie verwies auf die Arbeit des SheTrades Mauritius Hub, das Unternehmerinnen mit Wissen und Marktinformationen ausstattet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der stellvertretende Finanzminister Dhaneshwar Damry hob hervor, dass AfCFTA weit über ein Handelsabkommen hinausgehe. „Es ist ein Instrument für widerstandsfähiges Wachstum, und die Einbindung von Unternehmerinnen ist dafür zentral“, sagte er.</p>



<p class="wp-block-paragraph">EDB-Chef Mahen Abhimanu Kundasamy erklärte, dass geschlechtergerechter Handel nicht nur eine Frage von Fairness sei, sondern entscheidend für Wettbewerbsfähigkeit und Nachhaltigkeit. Auch UNECA-Regionaldirektorin Eunice Kamwendo unterstrich die Bedeutung des AfCFTA-Protokolls zu Frauen und Jugendlichen im Handel. „Afrikanische Unternehmerinnen sind nicht nur Teilnehmende, sondern Gestalterinnen der wirtschaftlichen Transformation Afrikas.“</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-praktische-trainings-und-netzwerke"><span id="praktische-trainings-und-netzwerke">Praktische Trainings und Netzwerke</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Neben politischen Reden bot die Veranstaltung praxisorientierte Trainings. Über 70 Teilnehmerinnen erhielten Schulungen im Umgang mit Marktanalysetools des International Trade Centre (ITC), insbesondere zur Nutzung der Trade Map. Im Rahmen von B2B-Sitzungen wurden Partnerschaften geknüpft und Strategien für grenzüberschreitenden Handel diskutiert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zodwa Mabuza, Leiterin des Bereichs Subregionale Initiativen der UNECA, bekräftigte in ihrem Schlusswort: „Das AfCFTA eröffnet Unternehmerinnen enorme Chancen. Wir müssen Barrieren wie fehlenden Zugang zu Finanzierung und digitalen Kompetenzen abbauen und Plattformen für Zusammenarbeit schaffen.“</p>



<blockquote class="twitter-tweet"><p lang="en" dir="ltr">Empowering women entrepreneurs in Mauritius &amp; Southern Africa to harness <a href="https://twitter.com/AfCFTA?ref_src=twsrc%5Etfw">@AfCFTA</a> is key to unlocking growth &amp; advancing the <a href="https://twitter.com/hashtag/SDGs?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#SDGs</a>. 🇺🇳<a href="https://twitter.com/ECASROSA?ref_src=twsrc%5Etfw">@ECASROSA</a> &amp; 🇲🇺<a href="https://twitter.com/EDBMauritius?ref_src=twsrc%5Etfw">@EDBMauritius</a> <a href="https://twitter.com/ITC_SheTrades?ref_src=twsrc%5Etfw">@ITC_SheTrades</a> join forces for a 2-day workshop to build capacity &amp; boost inclusive trade. <a href="https://twitter.com/hashtag/UNSCF?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#UNSCF</a> <a href="https://twitter.com/hashtag/ForPeople?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#ForPeople</a> <a href="https://t.co/1U9xS4oYsL">pic.twitter.com/1U9xS4oYsL</a></p>&mdash; UN Mauritius (@UN_Mauritius) <a href="https://twitter.com/UN_Mauritius/status/1963199102159601771?ref_src=twsrc%5Etfw">September 3, 2025</a></blockquote> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-verankerung-in-afrikas-entwicklungsagenda"><span id="verankerung-in-afrikas-entwicklungsagenda">Verankerung in Afrikas Entwicklungsagenda</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Konferenz betonte die Rolle des AfCFTA bei der Umsetzung der Agenda 2030 und der Nachhaltigen Entwicklungsziele (SDG 5: Geschlechtergleichheit). Teilnehmerinnen identifizierten Chancen in Sektoren wie Informations- und Kommunikationstechnologie, Logistik, Gesundheit, Finanzen und Tourismus, wiesen jedoch auf bestehende Hindernisse hin – darunter unzureichenden Zugang zu Kapital, digitale Lücken und geringe Vertretung von Frauen in Entscheidungsprozessen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mauritius plant, seine Position als Investitions- und Logistikdrehscheibe Afrikas durch das AfCFTA weiter auszubauen, mit besonderem Fokus auf digitale, blaue und grüne Wirtschaftszweige.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Lesotho wirbt in Australien um Investoren für Diamanten- und Rohstoffsektor</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/lesotho-wirbt-in-australien-um-investoren-fuer-diamanten-und-rohstoffsektor/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 Sep 2025 17:47:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lesotho]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[Investitionen]]></category>
		<category><![CDATA[Rohstoffe]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Lesothos Premierminister Ntsokoane Matekane hat in Perth, Australien, beim African Down Under (ADU) Investmentforum für den angeschlagenen Diamantensektor&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Flesotho-wirbt-in-australien-um-investoren-fuer-diamanten-und-rohstoffsektor%2F&amp;action_name=Lesotho%20wirbt%20in%20Australien%20um%20Investoren%20f%C3%BCr%20Diamanten-%20und%20Rohstoffsektor&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Lesothos Premierminister Ntsokoane Matekane hat in Perth, Australien, beim African Down Under (ADU) Investmentforum für den angeschlagenen Diamantensektor seines Landes geworben. Die Konferenz, die von Mittwoch bis Freitag stattfand, gilt als eines der führenden Foren für afrikanische Bergbau- und Energieinvestitionen außerhalb des Kontinents.</p>



<h4 class="wp-block-heading" id="h-herausforderungen-im-diamantensektor"><span id="herausforderungen-im-diamantensektor">Herausforderungen im Diamantensektor</span></h4>



<p class="wp-block-paragraph">In seiner Rede betonte Matekane, dass die weltweite Nachfrage nach Naturdiamanten durch den zunehmenden Absatz synthetischer Diamanten erheblich geschwächt sei. „Preise sind auf historische Tiefstände gefallen, Unternehmen entlassen weltweit Tausende von Beschäftigten, und in Lesotho stehen zwei von vier Minen still, während die übrigen nur mit geringen Margen arbeiten“, erklärte er.</p>



<blockquote class="twitter-tweet"><p lang="en" dir="ltr">Mass layoffs in Lesotho&#39;s diamond sector highlight its economic vulnerability due to global trade tensions.<br><br>Gem Diamonds announced 240 layoffs at its Letseng mine following a significant revenue drop and market challenges.<br><br>Diamond prices have fallen sharply, driven by changing… <a href="https://t.co/3mUXzOQMXw">pic.twitter.com/3mUXzOQMXw</a></p>&mdash; Business Insider Africa (@BusInsiderSSA) <a href="https://twitter.com/BusInsiderSSA/status/1963909984736981197?ref_src=twsrc%5Etfw">September 5, 2025</a></blockquote> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>



<p class="wp-block-paragraph">Zwei der vier Diamantenminen in Lesotho befinden sich derzeit im Wartungsmodus, während die anderen nur knapp profitabel sind. Mehrere Betreiber beantragten bereits die Aussetzung oder Reduzierung von Lizenzgebühren. Matekane zeigte sich dennoch zuversichtlich: „Wie bei früheren Rohstoffkrisen wird auch dieser Abschwung vorübergehen. Die Qualität von Naturdiamanten spricht für sich.“</p>



<h4 class="wp-block-heading" id="h-diversifizierung-durch-seltene-erden"><span id="diversifizierung-durch-seltene-erden">Diversifizierung durch seltene Erden</span></h4>



<p class="wp-block-paragraph">Neben den Diamanten hob der Premierminister die Bedeutung anderer Rohstoffe hervor. „Unsere Kohlevorkommen, lange als wenig wertvoll angesehen, sind reich an Seltenen Erden. Diese Metalle bilden die Grundlage moderner Technologien, von Elektrofahrzeugen über Windkraftanlagen bis hin zu Mobiltelefonen“, sagte Matekane.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Regierung strebt an, Lesotho zu einem verlässlichen Lieferanten kritischer <a href="https://fokus-afrika.de/tag/rohstoffe/">Rohstoffe</a> für die weltweite Energiewende und digitale Wirtschaft zu entwickeln. Dies könne neue Industrien schaffen, Arbeitsplätze generieren und die Einbindung Lesothos in globale Lieferketten stärken.</p>



<h4 class="wp-block-heading" id="h-bedeutung-internationaler-partnerschaften"><span id="bedeutung-internationaler-partnerschaften">Bedeutung internationaler Partnerschaften</span></h4>



<p class="wp-block-paragraph">Außenminister Lejone Mpotjoane unterstrich die strategische Bedeutung der Teilnahme an der Konferenz: „Die Präsenz unserer Delegation dient nicht nur der Erschließung neuer Investitionsmöglichkeiten im Bergbau, sondern auch der Stärkung internationaler Beziehungen, insbesondere mit australischen Partnern.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das African Down Under Forum wurde ursprünglich ins Leben gerufen, um das Interesse Australiens an afrikanischen Rohstoffen sichtbar zu machen, und entwickelte sich zur größten auf Afrika fokussierten Bergbaukonferenz außerhalb des Kontinents.</p>



<h4 class="wp-block-heading" id="h-auswirkungen-auf-die-nationale-wirtschaft"><span id="auswirkungen-auf-die-nationale-wirtschaft">Auswirkungen auf die nationale Wirtschaft</span></h4>



<p class="wp-block-paragraph">Der Besuch Matekanes erfolgte in einer Phase erheblicher Belastungen für die Branche. Erst in der Vorwoche kündigte die Mothae Diamonds Mine die Einstellung ihres Betriebs an. Trotz umfangreicher Kostensenkungen habe die anhaltende Marktschwäche eine Weiterführung wirtschaftlich unmöglich gemacht. Die Mine will in den Wartungsmodus übergehen, um ihre Ressourcen für eine mögliche spätere Wiederaufnahme zu sichern.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Namibia und China feiern 35 Jahre Partnerschaft</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/namibia-und-china-feiern-35-jahre-partnerschaft/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 Sep 2025 17:02:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Namibia]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[Diplomatie]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Infrastruktur]]></category>
		<category><![CDATA[Landwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Namibia und China haben am Donnerstag in Windhoek den 35. Jahrestag ihrer diplomatischen und wirtschaftlichen Beziehungen begangen. Im&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fnamibia-und-china-feiern-35-jahre-partnerschaft%2F&amp;action_name=Namibia%20und%20China%20feiern%2035%20Jahre%20Partnerschaft&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Namibia und <a href="https://fokus-afrika.de/tag/china/">China</a> haben am Donnerstag in Windhoek den 35. Jahrestag ihrer diplomatischen und wirtschaftlichen Beziehungen begangen. Im Mittelpunkt standen die Veröffentlichung des ersten Berichts zu Corporate Social Responsibility (CSR) chinesischer Unternehmen in Namibia sowie die Eröffnung der Namibia-China Investment and Trade Fair 2025.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-csr-bericht-als-meilenstein-der-zusammenarbeit"><span id="csr-bericht-als-meilenstein-der-zusammenarbeit">CSR-Bericht als Meilenstein der Zusammenarbeit</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Der CSR-Bericht dokumentiert laut Angaben der Association of Chinese Enterprises in Namibia (Acen) die Beiträge chinesischer Unternehmen in Bereichen wie Bildung, Gemeinwesen, Kompetenztransfer und nachhaltiges Wachstum. Die Maßnahmen orientieren sich an der namibischen Vision 2030 und den Zielen für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach den Daten des Berichts haben chinesische Unternehmen seit 2015 über 10.000 Arbeitsplätze in Namibia geschaffen, vor allem in den Sektoren Bergbau, Landwirtschaft, Energie, Infrastruktur und Dienstleistungen. Die Steuerzahlungen stiegen von 10,8 Milliarden Namibia-Dollar im Jahr 2020 auf 16,7 Milliarden Namibia-Dollar im Jahr 2024. Im gleichen Zeitraum verdoppelte sich die lokale Beschaffung von 6,4 auf 13,6 Milliarden Namibia-Dollar.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die sozialen Beiträge chinesischer Firmen erhöhten sich deutlich: Öffentliche Spenden stiegen von 27,9 Millionen Namibia-Dollar im Jahr 2020 auf 67,7 Millionen Namibia-Dollar im Jahr 2024. Die Zahl der direkt geschaffenen lokalen Arbeitsplätze kletterte von 7.663 im Jahr 2020 auf mehr als 10.500 im Jahr 2024.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-politische-und-diplomatische-stimmen"><span id="politische-und-diplomatische-stimmen">Politische und diplomatische Stimmen</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die stellvertretende Ministerin für Industrie, Bergbau und Energie, Gaundentia Kröhne, bezeichnete den CSR-Bericht als Beleg für verantwortungsbewusste Investitionen. „Er zeigt Investitionen in Bildung, Kompetenzentwicklung, Arbeitsplatzschaffung und Umweltschutz, die das Leben der Namibierinnen und Namibier direkt verbessern“, erklärte Kröhne.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der chinesische Botschafter in Namibia, Zhao Weiping, sprach von einem „historischen Meilenstein“ und rief die Unternehmen auf, ihre gesellschaftliche Verantwortung weiter auszubauen. „Chinesische Unternehmen in Namibia sollten als Botschafter wirken und unsere beiden Völker enger verbinden“, sagte Zhao.</p>



<blockquote class="twitter-tweet"><p lang="en" dir="ltr">In a significant step to strengthen China-Namibia health cooperation, the Zhejiang Provincial Hospital of Chinese Medicine officially handed over a state-of-the-art CT scanner to Walvis Bay District Hospital on August 1, 2025. The ceremony marks a new chapter in bilateral… <a href="https://t.co/XcsZ02HJtm">pic.twitter.com/XcsZ02HJtm</a></p>&mdash; Ambassador Zhao Weiping (@ChinaAmbNamibia) <a href="https://twitter.com/ChinaAmbNamibia/status/1953472367134642258?ref_src=twsrc%5Etfw">August 7, 2025</a></blockquote> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>



<p class="wp-block-paragraph">Der ehemalige namibische Botschafter in China, Elia Kaiyamo, betonte die Chancen für Investitionen in Landwirtschaft, Fischerei, Bergbau und erneuerbare Energien. Er verwies auf laufende Verhandlungen über einen erweiterten Marktzugang für namibisches Rindfleisch, Schaf- und Ziegenfleisch, Aquakulturprodukte und Tafeltrauben in China.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-handelsmesse-als-plattform-fur-investitionen"><span id="handelsmesse-als-plattform-fuer-investitionen">Handelsmesse als Plattform für Investitionen</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Namibia-China Investment and Trade Fair 2025 wurde gemeinsam mit dem Namibia Investment Promotion and Development Board sowie der Namibia Chamber of Commerce and Industry organisiert. Sie brachte namibische Unternehmerinnen und Unternehmer mit chinesischen Investoren zusammen und konzentrierte sich auf Sektoren wie Bergbau, <a href="https://fokus-afrika.de/tag/landwirtschaft/">Landwirtschaft</a>, <a href="https://fokus-afrika.de/tag/energie/">Energie</a>, Informations- und Kommunikationstechnologie sowie Infrastruktur.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Luo Wei, Präsident von Acen, erklärte: „Chinesische Unternehmen sind keine bloßen Besucher, sondern tief verwurzelte Partner. Wir bringen nicht nur Projekte, sondern Maßnahmen, die gemeinsam mit der lokalen Gemeinschaft wachsen.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch Diao Chunhe, Exekutivpräsident der Alliance of Chinese Business in Africa for Social Responsibilities, unterstrich die Bedeutung des Engagements. Er verwies auf Projekte wie die Husab-Uranmine, die Erweiterung des Hafens von Walvis Bay und Photovoltaikanlagen als Beispiele für die erfolgreiche Zusammenarbeit.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-ausblick-auf-weitere-kooperation"><span id="ausblick-auf-weitere-kooperation">Ausblick auf weitere Kooperation</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die namibische Regierung und chinesische Vertreter bekräftigten, dass die bilaterale Partnerschaft durch inklusives Wachstum, nachhaltige Entwicklung und intensivere zwischenmenschliche Beziehungen weiter gestärkt werden soll.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>China stellt Brücke in Südsudan fertig</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/china-stellt-bruecke-in-suedsudan-fertig/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Sep 2025 22:47:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Südsudan]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[Infrastruktur]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In Wau, der Hauptstadt des Bundesstaates Western Bahr el Ghazal, ist die 2024 fertiggestellte Clement-Mboro-Brücke auf breite Anerkennung&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fchina-stellt-bruecke-in-suedsudan-fertig%2F&amp;action_name=China%20stellt%20Br%C3%BCcke%20in%20S%C3%BCdsudan%20fertig&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">In Wau, der Hauptstadt des Bundesstaates Western Bahr el Ghazal, ist die 2024 fertiggestellte Clement-Mboro-Brücke auf breite Anerkennung gestoßen. Behörden, Fahrer und Anwohner lobten die von <a href="https://fokus-afrika.de/tag/china/">China</a> finanzierte und errichtete Brücke, die als zentrale Verkehrsachse gilt und den alternden Jur-River-Übergang ersetzt.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-strategische-bedeutung-fur-transport-und-handel"><span id="strategische-bedeutung-fuer-transport-und-handel">Strategische Bedeutung für Transport und Handel</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Clement-Mboro-Brücke verbindet die Hauptstadt Juba mit den Bundesstaaten Lakes, Northern Bahr el Ghazal, Unity und Western Equatoria sowie mit der Region Abyei und dem Sudan im Norden. Während die alte Jur-River-Brücke weiterhin leichtere Fahrzeuge aufnimmt, ist die neue Brücke für Lkw bis zu 40 Tonnen ausgelegt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Julio Bensncio Mongo, Minister für Straßen und Brücken von Western Bahr el Ghazal, bezeichnete das Bauwerk als „großen Erfolg der nationalen Regierung“ und als sichtbares Symbol der Zusammenarbeit zwischen China und Südsudan. Er verglich die Brücke mit der Freiheitsbrücke in Juba und betonte, dass die Regierung weitere Unterstützung Chinas zur Entwicklung von Straßenprojekten, etwa entlang der Wau–Raja-Verbindung, anstrebe.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-stimmen-aus-der-bevolkerung"><span id="stimmen-aus-der-bevoelkerung">Stimmen aus der Bevölkerung</span></h3>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="725" height="905" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/unnamed-7.avif" alt="" class="wp-image-19673 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/unnamed-7.avif 725w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/unnamed-7-240x300.avif 240w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/unnamed-7-380x474.avif 380w" sizes="(max-width: 725px) 100vw, 725px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Lokale Fahrer begrüßten die Entlastung des Verkehrsflusses, wiesen aber auf weitere Defizite hin. „Dieses Bauwerk ist sehr gut für uns, aber die Regierung sollte den Ausbau der Fernstraßen beschleunigen“, erklärte Fahrer Bak Ayuel Bak. Ein anderer Fahrer forderte zusätzliche Verkehrslenkung, um Unfälle am Brückenzugang zu verringern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch Dorfälteste lobten die Brücke, mahnten jedoch breitere Entwicklungsmaßnahmen an. „Die Brücke hat den Verkehr erleichtert, aber wir brauchen auch Fortschritte in Landwirtschaft und Bildung“, sagte ein Anwohner aus einem Dorf östlich des Flusses. </p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Sultan Achor betonte die Notwendigkeit von Investitionen in das Gesundheitswesen: „Wir sind froh über die Brücke, aber wir brauchen auch Krankenhäuser, Schulen und medizinische Ausstattung.“</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-infrastruktur-als-ausgangspunkt-fur-entwicklungsforderungen"><span id="infrastruktur-als-ausgangspunkt-fuer-entwicklungsforderungen">Infrastruktur als Ausgangspunkt für Entwicklungsforderungen</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Brücke ist nicht nur ein funktionales Bauwerk, sondern auch ein sozialer Treffpunkt. Am Wochenende nutzen Einwohner sie als Ausflugsziel. Juleta Nabaiba von der zivilgesellschaftlichen Organisation Alliance for Land Rights wies zudem auf die sicherheitsrelevante Wirkung hin: „Die alte Jur-River-Brücke war für viele eine Quelle der Angst. Die Clement-Mboro-Brücke vermittelt nun ein Gefühl von Stabilität und Verlässlichkeit.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sie und andere Stimmen forderten China auf, sein Engagement über Infrastrukturprojekte hinaus auszuweiten. Besonders betont wurde der Wunsch nach Bildungs- und Ausbildungsinitiativen, die südsudanesischen Jugendlichen Zugang zu Ingenieur- und Medizinstudien ermöglichen sollen.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-symbol-fur-partnerschaft-mit-china"><span id="symbol-fuer-partnerschaft-mit-china">Symbol für Partnerschaft mit China</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Brücke wird sowohl als technische Errungenschaft als auch als Symbol der außenpolitischen Zusammenarbeit betrachtet. Lokale Behörden und die Bevölkerung sehen in ihr ein Beispiel für die wachsenden Beziehungen zwischen China und Südsudan, fordern jedoch zugleich eine Ausweitung auf andere Entwicklungssektoren.</p>
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		<item>
		<title>South African Airways eröffnet neue Flugverbindung zwischen Johannesburg und Gaborone</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/south-african-airways-eroeffnet-neue-flugverbindung-zwischen-johannesburg-und-gaborone/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Sep 2025 21:47:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Botsuana]]></category>
		<category><![CDATA[Südafrika]]></category>
		<category><![CDATA[Luftfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Tourismus]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://fokus-afrika.de/?p=19660</guid>

					<description><![CDATA[<p>South African Airways (SAA) hat die Einführung einer neuen Verbindung zwischen Johannesburg und Botsuanas Hauptstadt Gaborone angekündigt. Ab&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fsouth-african-airways-eroeffnet-neue-flugverbindung-zwischen-johannesburg-und-gaborone%2F&amp;action_name=South%20African%20Airways%20er%C3%B6ffnet%20neue%20Flugverbindung%20zwischen%20Johannesburg%20und%20Gaborone&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">South African Airways (SAA) hat die Einführung einer neuen Verbindung zwischen Johannesburg und <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/sudliches-afrika/botsuana/">Botsuanas</a> Hauptstadt Gaborone angekündigt. Ab dem 4. November 2025 wird die nationale Fluggesellschaft <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/sudliches-afrika/sudafrika/">Südafrikas</a> zweimal täglich die Strecke bedienen. Ziel ist es, den regionalen Reiseverkehr sowohl für Geschäftsreisende als auch für Touristen zu verbessern.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-flugplan-und-frequenz"><span id="flugplan-und-frequenz">Flugplan und Frequenz</span></h3>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="500" height="333" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/500px-South_African_Airways_Airbus_A350-941_ZS-SDF_arriving_at_JFK_Airport.avif" alt="" class="wp-image-19662 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/500px-South_African_Airways_Airbus_A350-941_ZS-SDF_arriving_at_JFK_Airport.avif 500w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/500px-South_African_Airways_Airbus_A350-941_ZS-SDF_arriving_at_JFK_Airport-300x200.avif 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/500px-South_African_Airways_Airbus_A350-941_ZS-SDF_arriving_at_JFK_Airport-380x253.avif 380w" sizes="(max-width: 500px) 100vw, 500px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Die Verbindung soll an allen sieben Wochentagen angeboten werden. Der morgendliche Flug startet um 06:35 Uhr in Johannesburg und erreicht Gaborone um 07:35 Uhr. Der Rückflug ist für 08:25 Uhr geplant, mit Ankunft in Johannesburg um 09:25 Uhr. Der Nachmittagsflug verlässt Johannesburg um 16:40 Uhr, landet in Gaborone um 17:40 Uhr und kehrt um 18:30 Uhr zurück, mit Ankunft um 19:30 Uhr.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Damit ergänzt SAA die bereits bestehenden Angebote auf dieser Strecke, die derzeit von Air Botswana und Airlink bedient wird.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-bedeutung-fur-die-regionale-integration"><span id="bedeutung-fuer-die-regionale-integration">Bedeutung für die regionale Integration</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">SAA-Group-CEO John Lamola erklärte, dass die neue Verbindung die kulturellen und wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Botswana und Südafrika vertiefe und die Rolle von SAA als Premium-Netzwerk-Carrier stärke. „Die Ausweitung unseres Streckennetzes auf dem Kontinent unterstützt die regionale Integration, den <a href="https://fokus-afrika.de/tag/tourismus/">Tourismus</a> und ein inklusives Wirtschaftswachstum“, sagte Lamola.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Botswana und Südafrika verbindet seit Jahrzehnten ein intensiver grenzüberschreitender Austausch, der <a href="https://fokus-afrika.de/tag/handel/">Handel</a>, Arbeitsmigration und kulturelle Verflechtungen umfasst. Eine zusätzliche Flugverbindung zwischen den beiden Hauptstädten gilt daher als strategisch bedeutsam, um die Mobilität zu erhöhen und wirtschaftliche Synergien zu fördern.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-konkurrenz-und-marktumfeld"><span id="konkurrenz-und-marktumfeld">Konkurrenz und Marktumfeld</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Mit dem Einstieg von SAA auf dieser Strecke wächst der Wettbewerb auf dem Johannesburg–Gaborone-Sektor. Während Air Botswana als nationale Fluggesellschaft Botswanas traditionell eine wichtige Rolle spielt, hat sich Airlink in den vergangenen Jahren als regionale Alternative etabliert. Die Aufnahme zusätzlicher Frequenzen durch SAA erweitert die Auswahl für Reisende und könnte den Preisdruck auf dem Markt erhöhen.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Schuldet ein Ex-Minister seiner Ex-Verkaufsleiterin Provisionen?</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/schuldet-ein-ex-minister-seiner-ex-verkaufsleiterin-provisionen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Sep 2025 18:05:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Botsuana]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Handel]]></category>
		<category><![CDATA[Justiz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In Botswana steht das Autohaus Motor Holdings, im Besitz des ehemaligen Ministers Charles Tibone, vor Gericht. Das Unternehmen&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fschuldet-ein-ex-minister-seiner-ex-verkaufsleiterin-provisionen%2F&amp;action_name=Schuldet%20ein%20Ex-Minister%20seiner%20Ex-Verkaufsleiterin%20Provisionen%3F&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">In Botswana steht das Autohaus Motor Holdings, im Besitz des ehemaligen Ministers Charles Tibone, vor Gericht. Das Unternehmen sieht sich mit Vorwürfen konfrontiert, Gehälter und Verkaufsprovisionen in Höhe von über 285.000 Pula (rund 18.000 Euro) zurückgehalten zu haben. Die Auseinandersetzung wird derzeit vor dem Industrial Court in Gaborone verhandelt.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-hintergrund-des-falls"><span id="hintergrund-des-falls">Hintergrund des Falls</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Im Zentrum des Streits steht die frühere Fleet Sales Managerin Nomsa Kebatlhalefe. Sie arbeitete von November 2020 bis zu ihrem Rücktritt Ende Juli 2024 bei Motor Holdings. Laut ihrer Klageschrift war ihr Vergütungspaket aus einem Grundgehalt von 21.000 Pula (1.336,10 Euro) pro Monat und einer leistungsabhängigen Provision zusammengesetzt. Die Provisionsregelung sah 0,75 Prozent des Bruttoumsatzes über 878.750 Pula (55.909 Euro) und 3,5 Prozent des Gewinns vor Steuern über 362.250 Pula (23.047 Euro) vor.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kebatlhalefe gibt an, ab Februar 2024 keine Provisionen mehr erhalten zu haben. In diesem Monat sei lediglich das Grundgehalt ausgezahlt worden. Nach mehrfachen Nachfragen sei sie verspätet mit knapp 55.000 Pula (3500 Euro) abgefunden worden – eine Summe, die deutlich unter dem vertraglich zustehenden Betrag liege. Zudem habe sie für Februar und Mai zunächst keine Gehaltsabrechnungen erhalten.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-rolle-des-finanzmanagers-und-entscheidung-der-arbeitsbehorde"><span id="rolle-des-finanzmanagers-und-entscheidung-der-arbeitsbehoerde">Rolle des Finanzmanagers und Entscheidung der Arbeitsbehörde</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Im Mai wandte sich Kebatlhalefe an das Arbeitsamt in Gaborone. Bei einer Anhörung am 3. Juli habe Motor Holdings’ Finanzmanager Gayan Nayanapriya eingeräumt, dass ihr Provisionen zustünden. Er habe Zahlungen vorbereitet, diese seien jedoch von Geschäftsführer Badeti Tibone blockiert worden. Nayanapriya habe ihr daraufhin sogar 20.000 Pula (1272,48 Euro) privat vorgestreckt mit dem Hinweis, die Direktoren würden lieber Rechtsstreitigkeiten finanzieren als ausstehende Provisionen auszuzahlen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die zuständige Arbeitsbeamtin Mimie Orapeleng entschied zugunsten von Kebatlhalefe und stellte fest, dass ihr Vertrag unverändert gültig sei. Dennoch blieb die Zahlung aus, woraufhin sie Ende Juli 2024 kündigte und die Arbeitsumgebung als „toxisch“ bezeichnete. Nun fordert sie gerichtlich insgesamt 285.519,33 Pula (18.165,84 Euro) an Provisionen für Februar, Mai, Juni und Juli.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-position-des-unternehmens"><span id="position-des-unternehmens">Position des Unternehmens</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Motor Holdings bestreitet die Vorwürfe und bezeichnet die Klage als „fehlgeleitet“. Das Unternehmen räumt ein, dass Kebatlhalefe angestellt war, bestreitet aber, dass ihr die eingeforderten Provisionen zustehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Laut Unternehmensdarstellung stammen 69 von 74 Fahrzeugverkäufen, auf die sich die Forderung bezieht, aus einem Großauftrag, der direkt von den Direktoren abgeschlossen worden sei. Kebatlhalefe habe lediglich die Auslieferung der Fahrzeuge koordiniert und daher keinen Anspruch auf Provision. Stattdessen habe der Vorstand ihr ein „Anerkennungspaket“ von 300 Pula pro Fahrzeug angeboten, insgesamt 20.700 Pula.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Gericht muss nun klären, ob die vertraglich festgelegten Provisionsansprüche auch für Großaufträge gelten, die auf Direktionsebene abgeschlossen wurden.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Öl: Angolas Wirtschaft schwächelt</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/oel-angolas-wirtschaft-schwaechelt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Sep 2025 14:00:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Angola]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Frankreich]]></category>
		<category><![CDATA[Handel]]></category>
		<category><![CDATA[Krise]]></category>
		<category><![CDATA[Spanien]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://fokus-afrika.de/?p=19648</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die angolanische Wirtschaft steht im ersten Halbjahr 2025 erneut unter dem Einfluss rückläufiger Öleinnahmen. Nach Angaben des Wirtschaftsportals Expansão sanken&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Foel-angolas-wirtschaft-schwaechelt%2F&amp;action_name=%C3%96l%3A%20Angolas%20Wirtschaft%20schw%C3%A4chelt&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/oel-angolas-wirtschaft-schwaechelt/">Öl: Angolas Wirtschaft schwächelt</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die angolanische Wirtschaft steht im ersten Halbjahr 2025 erneut unter dem Einfluss rückläufiger <a href="https://fokus-afrika.de/tag/ol/">Öleinnahmen</a>. Nach Angaben des Wirtschaftsportals <em><a href="http://expansao.co.ao/economia/detalhe/queda-do-petroleo-faz-economia-desacelerar-para-23-no-i-semestre-67159.html">Expansão</a></em> sanken die Exporte zwischen Januar und Juni um 18 Prozent auf 15,1 Milliarden US-Dollar. Im gleichen Zeitraum stiegen die Importe um 13 Prozent auf 7,3 Milliarden US-Dollar. Der Überschuss der Handelsbilanz schrumpfte damit um 52 Prozent auf 7,9 Milliarden US-Dollar.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-ruckgang-der-olexporte-als-hauptursache"><span id="rueckgang-der-oelexporte-als-hauptursache">Rückgang der Ölexporte als Hauptursache</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Entwicklung ist vor allem auf die sinkende Ölproduktion zurückzuführen. Angola exportierte im ersten Halbjahr 21,3 Millionen Barrel weniger als im Vorjahr und erzielte einen durchschnittlichen Verkaufspreis von 71 US-Dollar pro Barrel, rund elf US-Dollar weniger als im Vergleichszeitraum 2024. Insgesamt sank die Öl- und Gasausfuhr auf 14,0 Milliarden US-Dollar, nach 17,3 Milliarden US-Dollar im Vorjahr.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Besonders betroffen ist der Handel mit den wichtigsten Abnehmerländern. Chinas Ölimporte aus Angola gingen um 13 Prozent zurück, was einem Minus von 1,1 Milliarden US-Dollar entspricht. Auch <a href="https://fokus-afrika.de/tag/spanien/">Spanien</a> (-67 Prozent), Indien (-29 Prozent), <a href="https://fokus-afrika.de/tag/frankreich/">Frankreich</a>, Brasilien und die <a href="https://fokus-afrika.de/tag/usa/">USA</a> reduzierten ihre Einkäufe deutlich. Zusammengenommen importierten diese sechs Staaten um 3,7 Milliarden US-Dollar weniger angolanisches Öl.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Gegensatz dazu legten die Gasexporte um 488 Millionen US-Dollar auf 1,5 Milliarden zu. Der Diamantensektor erzielte einen Zuwachs von 14 Prozent und erreichte Exporteinnahmen von 808 Millionen US-Dollar, während die diversifizierten Nicht-Öl-Sektoren, einschließlich Landwirtschaft und verarbeitender Industrie, um 21 Prozent einbrachen.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-steigende-importe-belasten-zusatzlich"><span id="steigende-importe-belasten-zusaetzlich">Steigende Importe belasten zusätzlich</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Parallel zum Rückgang der Exporte verzeichnete Angola höhere Importausgaben. Vor allem Maschinen und Ausrüstungen (+339,8 Millionen US-Dollar), Baumaterialien (+221,2 Millionen), Chemikalien und Pharmazeutika (+146,7 Millionen) sowie Luftfahrzeuge und Schiffe (+125,1 Millionen) trugen zum Anstieg bei. Nahrungsmittelimporte stiegen um 108 Millionen auf 1,1 Milliarden US-Dollar. Ein Rückgang zeigte sich lediglich beim Import von Treibstoffen (-341 Millionen US-Dollar).</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-wirtschaftswachstum-verliert-dynamik"><span id="wirtschaftswachstum-verliert-dynamik">Wirtschaftswachstum verliert Dynamik</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Das schwächere Exportvolumen wirkte sich unmittelbar auf die Gesamtwirtschaft aus. Laut den nationalen Statistikbehörden wuchs das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im ersten Halbjahr um 2,3 Prozent. Im Vorjahreszeitraum hatte die Wirtschaft noch um 5,6 Prozent zugelegt. Damit liegt das Wachstum unterhalb der Bevölkerungsentwicklung, die im Schnitt bei 3,0 Prozent jährlich veranschlagt wird.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="427" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/First_WAFMAX_in_Angola_3_8222830479.avif" alt="" class="wp-image-19650 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/First_WAFMAX_in_Angola_3_8222830479.avif 640w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/First_WAFMAX_in_Angola_3_8222830479-300x200.avif 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/First_WAFMAX_in_Angola_3_8222830479-380x254.avif 380w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Die Ölproduktion fiel im ersten Halbjahr auf durchschnittlich 1,028 Millionen Barrel pro Tag, ein Rückgang von neun Prozent gegenüber dem Vorjahr. Im Juli sank die Fördermenge sogar erstmals seit über zwei Jahren unter die Marke von einer Million Barrel pro Tag. Der Rückgang wird auf mangelnde Investitionen und die Alterung bestehender Ölfelder zurückgeführt.</p>
</div></div>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-entwicklung-ausserhalb-des-olsektors"><span id="entwicklung-ausserhalb-des-oelsektors">Entwicklung außerhalb des Ölsektors</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Trotz der Abhängigkeit vom Ölsektor verzeichneten mehrere nicht-ölbasierte Bereiche ein starkes Wachstum. Besonders dynamisch entwickelten sich die Informations- und Kommunikationsdienste (+32 Prozent) sowie die Förderung von Diamanten und Metallerzen (+26,3 Prozent). Auch der Handel legte mit +7,7 Prozent zu. Weitere Zuwächse gab es in Fischerei (+5,9 Prozent), verarbeitender Industrie (+4,1 Prozent) sowie im Hotel- und Gaststättengewerbe (+3,9 Prozent).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bauwirtschaft (+3,8 Prozent), Strom- und Wasserversorgung (+3,4 Prozent) sowie Landwirtschaft (+3,3 Prozent) verzeichneten hingegen nur moderate Steigerungen. Der Finanz- und Versicherungssektor war mit -1,7 Prozent der einzige Bereich mit negativem Ergebnis.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-strukturelle-abhangigkeit-bleibt-bestehen"><span id="strukturelle-abhaengigkeit-bleibt-bestehen">Strukturelle Abhängigkeit bleibt bestehen</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Obwohl der Anteil der Öl- und Gaswirtschaft am Bruttoinlandsprodukt nach einer methodischen Anpassung von 28,6 Prozent (2024) auf 19,5 Prozent (2025) zurückging, bleibt der Sektor für 95 Prozent der Exporteinnahmen verantwortlich und dominiert damit weiterhin die angolanische Volkswirtschaft.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Sambia will Drehkreuz für Ostafrikas Luftverkehr werden</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/sambia-will-drehkreuz-fuer-ostafrikas-luftverkehr-werden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Sep 2025 13:03:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kontinentale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[Sambia]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[AU]]></category>
		<category><![CDATA[COMESA]]></category>
		<category><![CDATA[EU]]></category>
		<category><![CDATA[Handel]]></category>
		<category><![CDATA[Infrastruktur]]></category>
		<category><![CDATA[Luftfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Tourismus]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In Lusaka fand am 4. September 2025 die SAATM Pilot Implementation Project Airshow statt. Gastgeber waren die sambische&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fsambia-will-drehkreuz-fuer-ostafrikas-luftverkehr-werden%2F&amp;action_name=Sambia%20will%20Drehkreuz%20f%C3%BCr%20Ostafrikas%20Luftverkehr%20werden&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">In Lusaka fand am 4. September 2025 die SAATM Pilot Implementation Project Airshow statt. Gastgeber waren die sambische Zivilluftfahrtbehörde (CAA), die Afrikanische Zivilluftfahrtkommission (AFCAC) und die Gemeinschaft des östlichen und südlichen Afrika (<a href="https://fokus-afrika.de/tag/comesa/">COMESA</a>). Das Treffen stand unter dem Motto „Beschleunigung der Liberalisierung des Luftverkehrs in Afrika zur Verbesserung der kontinentalen Konnektivität und Integration“.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-sambias-ambitionen-im-luftverkehr"><span id="sambias-ambitionen-im-luftverkehr">Sambias Ambitionen im Luftverkehr</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Sambias Verkehrs- und Logistikminister Frank Tayali verwies auf laufende Investitionen in den Ausbau von Flughäfen und neue Frachtabfertigungsdienste. Diese Maßnahmen sollen das Land in die Lage versetzen, steigende Passagier- und Warenströme aufzunehmen. Außerdem sollen sie die Chancen des liberalisierten Luftverkehrsmarktes besser nutzen. Ziel ist es, Sambia als Knotenpunkt des regionalen Luftverkehrs zu etablieren.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-luftverkehr-als-treiber-von-integration-und-handel"><span id="luftverkehr-als-treiber-von-integration-und-handel">Luftverkehr als Treiber von Integration und Handel</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Dr. Dev Haman, stellvertretender Generalsekretär für Finanzen bei COMESA, unterstrich die wirtschaftliche Bedeutung des Sektors. Der Luftverkehr generiere jährlich rund 63 Milliarden US-Dollar an Wirtschaftsleistung und sichere über sieben Millionen Arbeitsplätze in Afrika. Haman erklärte: „Ohne ein effizientes und zuverlässiges Luftverkehrssystem würde der innerafrikanische Handel, der derzeit nur 15 Prozent des gesamten Handelsvolumens ausmacht, weiterhin erheblich eingeschränkt bleiben.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch die Generalsekretärin der AFCAC, Adefunke Adeyemi, stellte den übergeordneten Kontext heraus: „Heute geht es um mehr als Luftfahrtpolitik. Es geht darum, Afrikas Integration zu erschließen, Städte und Gemeinschaften zu verbinden. Auch Handel und Tourismus zu fördern und die freie Bewegung von Menschen, Waren und Ideen zu ermöglichen.“ Sie betonte, dass die Liberalisierung im Rahmen des&nbsp;<em>Single African Air Transport Market</em>&nbsp;(SAATM) als Flaggschiffprojekt der Agenda 2063 der Afrikanischen Union gilt.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-sambia-als-vorreiter"><span id="sambia-als-vorreiter">Sambia als Vorreiter</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Adeyemi lobte die Rolle Sambias bei der Umsetzung von SAATM. Das Land gehörte zu den ersten elf Staaten, die das Verpflichtungsdokument unterzeichneten. Damit signalisiert Lusaka nicht nur politischen Willen, sondern auch praktische Bereitschaft, den afrikanischen Binnenluftverkehr zu fördern.</p>



<blockquote class="twitter-tweet"><p lang="en" dir="ltr">STRENGTHENING COLLABORATIVE ENGAGEMENTS<br>Zambia Airways and Civil Aviation Authority (CAA) have pledged to strengthen their ties through purposeful engagement. This was revealed during a collaborative engagement between the CAA and Zambia Airways (2014) Limited <a href="https://t.co/1r3zbs8N2h">pic.twitter.com/1r3zbs8N2h</a></p>— Zambia Airways (@zambia_airways) <a href="https://twitter.com/zambia_airways/status/1963585662545744383?ref_src=twsrc%5Etfw">September 4, 2025</a></blockquote> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-unterstutzung-durch-die-europaische-union"><span id="unterstuetzung-durch-die-europaeische-union">Unterstützung durch die Europäische Union</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Delegation der <a href="https://fokus-afrika.de/tag/eu/">Europäischen Union</a> in Sambia, unter Leitung von Massimo Bonannini, bezeichnete das SAATM-Pilotprojekt als Katalysator für Integration und Mobilität. Nach EU-Angaben hat die Union in den vergangenen 15 Jahren mehr als acht Millionen Euro in Sambias Luftfahrtsektor investiert. Dies umfasst insbesondere den Ausbau von Kapazitäten, die Verbesserung von Sicherheits- und Regulierungsstandards sowie die Entwicklung von Institutionen und Politikrahmen.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-strategische-bedeutung-von-saatm"><span id="strategische-bedeutung-von-saatm">Strategische Bedeutung von SAATM</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Das&nbsp;<em>Single African Air Transport Market</em>&nbsp;ist eine der zentralen Initiativen der <a href="https://fokus-afrika.de/tag/au/">Afrikanischen Union</a>. Ziel ist es, nationale Märkte zu öffnen und Barrieren abzubauen. Auch soll der Luftverkehr als Motor für Handel, Tourismus und wirtschaftliche Diversifizierung eingesetzt werden. Für Länder wie Sambia bietet dies die Chance, sich als logistisches Drehkreuz zu positionieren. Es ermöglicht ihnen, eine Schlüsselrolle bei der kontinentalen Integration einzunehmen.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Intra-African Trade Fair 2025 in Algier eröffnet</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/intra-african-trade-fair-2025-in-algier-eroeffnet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Sep 2025 12:48:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Algerien]]></category>
		<category><![CDATA[Kontinentale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[5]]></category>
		<category><![CDATA[AU]]></category>
		<category><![CDATA[Handel]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In Algier hat am 4. September 2025 die Intra-African Trade Fair (IATF2025) begonnen. Die Messe gilt als wichtigste&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fintra-african-trade-fair-2025-in-algier-eroeffnet%2F&amp;action_name=Intra-African%20Trade%20Fair%202025%20in%20Algier%20er%C3%B6ffnet&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">In Algier hat am 4. September 2025 die Intra-African Trade Fair (IATF2025) begonnen. Die Messe gilt als wichtigste Plattform für Handel und Investitionen innerhalb Afrikas und wird von der Afrikanischen Export-Import-Bank (Afreximbank), der Afrikanischen Union (AU) und dem Sekretariat der Afrikanischen Freihandelszone (AfCFTA) organisiert. Sie soll nach Angaben der Veranstalter Handels- und Investitionsabschlüsse im Umfang von über 44 Milliarden US-Dollar ermöglichen.</p>



<blockquote class="twitter-tweet" data-media-max-width="560" data-dnt="true"><p lang="en" dir="ltr">High-Level Arrivals Mark the Start of IATF2025 in Algiers<br><br>Yesterday, the Abdelatif Rahal International Conference Center in Algiers lit up as Africa’s leading figures arrived on-site to kick off the 4th Intra-African Trade Fair.<br><br>Under the banner &#39;Gateway to New Opportunities,&#39;… <a href="https://t.co/Fl4JYULN1U">pic.twitter.com/Fl4JYULN1U</a></p>&mdash; Intra-African Trade Fair IATF (@iatf2025) <a href="https://twitter.com/iatf2025/status/1963892586071924858?ref_src=twsrc%5Etfw">September 5, 2025</a></blockquote> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-politische-impulse-aus-algerien-und-nigeria"><span id="politische-impulse-aus-algerien-und-nigeria">Politische Impulse aus Algerien und Nigeria</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/nordafrika/algerien/">Algeriens</a> Präsident Abdelmadjid Tebboune forderte die teilnehmenden Staaten auf, den innerafrikanischen Handel zu intensivieren und dadurch Arbeitsplätze zu schaffen sowie die Abhängigkeit von globalen Krisen abzumildern. Er verwies auf Algeriens Infrastrukturprojekte wie die Transsahara-Straße, die Gasleitungen zur Energieversorgung der Region und den Ausbau von Glasfasernetzen für digitale Souveränität.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="874" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/Olusegun_Obasanjo_DD-SC-07-14396-cropped.avif" alt="" class="wp-image-19643 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/Olusegun_Obasanjo_DD-SC-07-14396-cropped.avif 640w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/Olusegun_Obasanjo_DD-SC-07-14396-cropped-220x300.avif 220w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/Olusegun_Obasanjo_DD-SC-07-14396-cropped-380x519.avif 380w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Der Vorsitzende des IATF2025-Beirats, <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/westafrika/nigeria/">Nigerias</a> ehemaliger Präsident Olusegun Obasanjo, betonte die Rolle der Messe als Motor für Investitionen und Handelsströme. Seit ihrer Einführung im Jahr 2018 habe die IATF über 70.000 Teilnehmende aus 130 Ländern zusammengebracht und Investitionen von mehr als 118 Milliarden US-Dollar vermittelt. Als Erfolgsgeschichte nannte Obasanjo das Julius-Nyerere-Wasserkraftwerk in Tansania, das 2018 durch ein während der Messe in Kairo ausgehandeltes Abkommen realisiert wurde – vollständig durch afrikanische Unternehmen.</p>
</div></div>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-afcfta-als-fundament-fur-integration"><span id="afcfta-als-fundament-fuer-integration">AfCFTA als Fundament für Integration</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Der Generalsekretär des AfCFTA-Sekretariats, Wamkele Mene, hob die Zunahme des innerafrikanischen Handels hervor. Laut Afreximbank erreichte dieser 2024 ein Volumen von 220,3 Milliarden US-Dollar, ein Anstieg von 12,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Insbesondere der Anteil von Maschinen, Fahrzeugen, Nahrungsmitteln, Chemikalien und Elektronik wachse, was eine allmähliche Abkehr von der Rohstoffabhängigkeit signalisiere.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mene sprach von einer „Übergangsphase zur industriellen Diversifizierung“, die jedoch von stabilen Logistikketten und Produktionskapazitäten abhängig sei.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-strukturelle-defizite-und-chancen"><span id="strukturelle-defizite-und-chancen">Strukturelle Defizite und Chancen</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die stellvertretende Vorsitzende der <a href="https://fokus-afrika.de/tag/au/">AU-Kommission</a>, Selma Malika Haddadi, verwies auf die geringe Bedeutung Afrikas im Welthandel. Der Kontinent habe 2023 lediglich 2,9 Prozent zum globalen Handelsvolumen beigetragen. Während Exporte nach außerhalb überwiegend aus Rohstoffen bestünden, seien im innerafrikanischen Handel 45 Prozent der gehandelten Güter Industriewaren. Dennoch mache dieser nur rund 15 Prozent des gesamten afrikanischen Handels aus.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Dieses Ungleichgewicht ist nicht allein auf das internationale Handelssystem zurückzuführen, sondern auch auf Entscheidungen, die wir selbst getroffen haben“, so Haddadi. „Intra-afrikanischer Handel sollte im Mittelpunkt unserer Strategie stehen.“</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-rolle-von-afreximbank-und-wirtschaftliche-unabhangigkeit"><span id="rolle-von-afreximbank-und-wirtschaftliche-unabhaengigkeit">Rolle von Afreximbank und wirtschaftliche Unabhängigkeit</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Benedict Oramah, Präsident der Afreximbank, bezeichnete die IATF als Plattform für die wirtschaftliche Emanzipation Afrikas. Die Messe habe sich seit 2018 als Katalysator für innovative Geschäftsmodelle, Finanzierungen und neue Märkte etabliert. Oramah erklärte: „IATF ist eine Plattform für die neue Auseinandersetzung um wirtschaftliche Unabhängigkeit aller Afrikaner. Wir haben ein Ökosystem geschaffen, in dem junge Afrikanerinnen und Afrikaner die globalen Märkte prägen können.“</p>



<blockquote class="twitter-tweet"><p lang="en" dir="ltr">Intra-African Trade: Beyond the Numbers <br><br>At the Opening Ceremony of <a href="https://twitter.com/hashtag/IATF2025?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#IATF2025</a> in Algiers, H.E. Wamkele Mene <a href="https://twitter.com/MeneWamkele?ref_src=twsrc%5Etfw">@MeneWamkele</a>, Secretary-General of the AfCFTA Secretariat <a href="https://twitter.com/AfCFTA?ref_src=twsrc%5Etfw">@AfCFTA</a>, celebrated Africa’s progress while challenging us to aim higher.<br><br>In 2024, intra-African trade surged to… <a href="https://t.co/d1P54oX4Gr">pic.twitter.com/d1P54oX4Gr</a></p>&mdash; African Export-Import Bank &#8211; Afreximbank (@afreximbank) <a href="https://twitter.com/afreximbank/status/1963694660066394623?ref_src=twsrc%5Etfw">September 4, 2025</a></blockquote> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-programm-der-intra-african-trade-fair-mit-globaler-und-kultureller-dimension"><span id="programm-der-intra-african-trade-fair-mit-globaler-und-kultureller-dimension">Programm der Intra-African Trade Fair mit globaler und kultureller Dimension</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Neben Handels- und Investitionsgesprächen stehen 2025 thematische Schwerpunkte auf dem Programm, darunter der „Global Africa Diaspora Day“, das „Algeria Investment Forum“ sowie der „Arise Industrialisation Day“. Mit dem „Creative Africa Nexus“ (CANEX) rückt die Messe die Kultur- und Kreativwirtschaft in den Vordergrund, während die „Africa Automotive Show“ die Automobilindustrie des Kontinents vernetzt. Auch junge Unternehmerinnen und Unternehmer erhalten im „AU Youth Start-Up“-Format eine Bühne.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Messe läuft sieben Tage und versammelt mehr als 2.000 Aussteller aus 48 afrikanischen Staaten – die größte Beteiligung seit Gründung der IATF.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>EAC bewirbt Ostafrika als Tourismusdestination auf der ITB Berlin 2025</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/eac-bewirbt-ostafrika-als-tourismusdestination-auf-der-itb-berlin-2025/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Feb 2025 21:47:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kontinentale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[Ostafrika]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[EAC]]></category>
		<category><![CDATA[GIZ]]></category>
		<category><![CDATA[Tourismus]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Ostafrikanische Gemeinschaft (EAC) wird sich erstmals als geschlossene Einheit auf der Internationalen Tourismus-Börse (ITB) in Berlin präsentieren.&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Feac-bewirbt-ostafrika-als-tourismusdestination-auf-der-itb-berlin-2025%2F&amp;action_name=EAC%20bewirbt%20Ostafrika%20als%20Tourismusdestination%20auf%20der%20ITB%20Berlin%202025&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/eac-bewirbt-ostafrika-als-tourismusdestination-auf-der-itb-berlin-2025/">EAC bewirbt Ostafrika als Tourismusdestination auf der ITB Berlin 2025</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die <a href="https://fokus-afrika.de/tag/eac/">Ostafrikanische Gemeinschaft</a> (EAC) wird sich erstmals als geschlossene Einheit auf der <a href="https://www.itb.com/de/">Internationalen Tourismus-Börse</a> (ITB) in Berlin präsentieren. Vom 4. bis 6. März 2025 stellt die EAC die Region unter dem Slogan &#8220;Visit East Africa: Feel the Vibe&#8221; als gemeinsame Tourismusdestination vor.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die EAC-Generalsekretärin Veronica Nduva betonte die strategische Bedeutung der Teilnahme an der ITB Berlin: &#8220;Dies ist Teil unserer Bemühungen, <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/ostafrika/">Ostafrika</a> als führendes globales Reiseziel zu positionieren. Wir wollen internationale Touristen und Investoren durch die Vielfalt unserer Kulturen, unsere Naturschätze und unsere einzigartigen Sehenswürdigkeiten ansprechen.&#8221;</p>



<h2 id="vielfaeltige-reiseerlebnisse-in-ostafrika" class="wp-block-heading">Vielfältige Reiseerlebnisse in Ostafrika</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Region bietet ein breites Spektrum an Attraktionen, darunter die weltberühmte Tierwelt mit der höchsten Löwenpopulation der Welt, die Big Five sowie die spektakuläre Große Migration zwischen <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/ostafrika/kenia/">Kenia</a> und <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/ostafrika/tansania/">Tansania</a>. Der Kilimandscharo zieht jedes Jahr zahlreiche Abenteurer an, während die Küstenregionen entlang des Indischen Ozeans mit ihren Stränden und Inseln Besucher anlocken. Darüber hinaus prägen kulturelle Vielfalt und gastfreundliche Gemeinschaften das Reiseerlebnis in Ostafrika.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Durch die Teilnahme an der ITB Berlin möchte die EAC die Vorteile grenzüberschreitender Reisen innerhalb der Region hervorheben. Internationale Besucher erhalten einen Überblick über die Möglichkeiten, mehrere ostafrikanische Länder in einer Reise zu kombinieren, um die Vielfalt der Landschaften und Kulturen zu erleben.</p>



<h2 id="neue-maerkte-und-internationale-partnerschaften-auf-der-itb" class="wp-block-heading">Neue Märkte und internationale Partnerschaften auf der ITB</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Messeauftritt soll zudem weniger bekannte Reiseziele in der Region in den Fokus rücken und ihnen den Zugang zum internationalen Markt erleichtern. Unternehmen aus Ostafrika haben die Gelegenheit, mit internationalen Reiseveranstaltern und Investoren in Kontakt zu treten. &#8220;Unsere Präsenz auf der ITB bietet eine einzigartige Plattform, um Ostafrika als eine nahtlose Multi-Destination-Region zu vermarkten&#8221;, erklärte Fred Odek Odhiambo, Vorsitzender der East Africa Tourism Platform. &#8220;Dies ist ein entscheidender Moment für die Tourismusbranche unserer Region.&#8221;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Neben der Präsentation touristischer Attraktionen plant die EAC auch Fachgespräche über nachhaltige Tourismusstrategien sowie gemeinsame Marketinginitiativen. Die Einführung der Marke &#8220;Visit East Africa: Feel the Vibe&#8221; soll langfristig die touristische Entwicklung und Standardisierung der Dienstleistungen in den Mitgliedsstaaten fördern.</p>



<h2 id="tourismus-als-wirtschaftlicher-wachstumsmotor" class="wp-block-heading">Tourismus als wirtschaftlicher Wachstumsmotor</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Laut EAC hat sich der Tourismussektor der Region vollständig von den Auswirkungen der COVID-19-Pandemie erholt. &#8220;2024 konnten wir etwa 8,5 Millionen internationale Ankünfte verzeichnen – ein Anstieg gegenüber den 7,7 Millionen aus dem Jahr 2019&#8221;, erklärte Generalsekretärin Nduva. Bis 2027 strebt die EAC an, über 11 Millionen Touristen in die Region zu locken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Teilnahme an der ITB Berlin 2025 wird durch die Europäische Union über das LIFTED-Projekt gefördert, das in Zusammenarbeit mit der <a href="https://fokus-afrika.de/tag/giz/">Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit</a> (GIZ) umgesetzt wird. Ziel des Projekts ist es, die regionale Integration im Dienstleistungssektor zu stärken und den internationalen Handel mit Ostafrika auszubauen.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Mosambiks Exporte in die EU erreichen 5,3 Milliarden US-Dollar in fünf Jahren</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/mosambiks-exporte-in-die-eu-erreichen-53-milliarden-us-dollar-in-fuenf-jahren/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Feb 2025 11:58:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mosambik]]></category>
		<category><![CDATA[EU]]></category>
		<category><![CDATA[Handel]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Exporte Mosambiks in die Europäische Union (EU) haben in den vergangenen fünf Jahren ein Gesamtvolumen von 5,3&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fmosambiks-exporte-in-die-eu-erreichen-53-milliarden-us-dollar-in-fuenf-jahren%2F&amp;action_name=Mosambiks%20Exporte%20in%20die%20EU%20erreichen%205%2C3%20Milliarden%20US-Dollar%20in%20f%C3%BCnf%20Jahren&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die <a href="https://fokus-afrika.de/tag/export/">Exporte</a> Mosambiks in die <a href="https://fokus-afrika.de/tag/eu/">Europäische Union</a> (EU) haben in den vergangenen fünf Jahren ein Gesamtvolumen von 5,3 Milliarden US-Dollar erreicht. Dies gab der mosambikanische Wirtschaftsminister Basílio Muhate am Montag im Rahmen des ersten <a href="https://aimnews.org/2025/02/18/mozambiques-exports-to-eu-reached-5-3-billion-dollars-last-year/">European Networking-Treffens</a> in Maputo bekannt. Gleichzeitig beliefen sich die Importe aus der EU nach Mosambik im selben Zeitraum auf 4,19 Milliarden US-Dollar.</p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8220;Dies unterstreicht die Rolle der Europäischen Union als unser größter multilateraler Handelspartner. Wir ermutigen europäische Unternehmen, eng mit nationalen Institutionen zusammenzuarbeiten, um Investitionen, Unternehmensentwicklung und den Außenhandel zu unterstützen&#8221;, betonte Muhate.</p>



<h3 id="strukturelle-transformation-der-wirtschaft-muss-trotz-53-mm-dollar-weiterverfolgt-werden" class="wp-block-heading">Strukturelle Transformation der Wirtschaft muss trotz 5,3 MM Dollar weiterverfolgt werden</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die mosambikanische Regierung setzt auf die strukturelle Transformation der Wirtschaft als Schlüsselstrategie zur wirtschaftlichen Erholung und nachhaltigen Modernisierung. Dabei spiele die Schaffung von Arbeitsplätzen eine zentrale Rolle, so Muhate weiter. &#8220;Wir erkennen die Bemühungen europäischer Unternehmen im Land an und sind überzeugt, dass sie noch mehr erreichen können.&#8221;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der EU-Botschafter in Mosambik, Antonino Maggiore, bekräftigte die Unterstützung der EU für die wirtschaftlichen Reformen des Landes: &#8220;Die Partnerschaft zwischen Mosambik und der EU ist tiefgehend. Die Zusammenarbeit mit dem privaten Sektor ist ein zentraler Bestandteil unserer globalen Strategie.&#8221;</p>



<h3 id="vertrauen-europaeischer-unternehmen-in-mosambik" class="wp-block-heading">Vertrauen europäischer Unternehmen in Mosambik</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Der Vorsitzende der European Business Association (EUROCAM), Simone Santi, betonte, dass europäische Unternehmen Vertrauen in den mosambikanischen Markt haben. Allerdings forderte er verstärkte Maßnahmen zur Korruptionsbekämpfung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Santi verwies zudem auf die wirtschaftlichen Folgen der Proteste nach den Wahlen vom 9. Oktober 2024. Diese begannen friedlich, führten jedoch zu Plünderungen und Zerstörungen von öffentlichen und privaten Einrichtungen. Dabei kamen laut Berichten über 300 Menschen durch Polizeieinsätze ums Leben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Trotz dieser Herausforderungen sieht Santi Potenzial in Mosambik: &#8220;Das Land verfügt über enorme Ressourcen &#8211; nicht nur Gas, sondern auch Wasser, fruchtbare Böden, Schweresande und andere gefragte Mineralien.&#8221;</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Namibias Exporte in die EU verdoppeln sich binnen zwei Jahrzehnten</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/namibias-exporte-in-die-eu-verdoppeln-sich-binnen-zwei-jahrzehnten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Feb 2025 11:45:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Namibia]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[EU]]></category>
		<category><![CDATA[Handel]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Namibias Exporte in die Europäische Union (EU) haben sich in den vergangenen zwanzig Jahren mehr als verdoppelt. Laut&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fnamibias-exporte-in-die-eu-verdoppeln-sich-binnen-zwei-jahrzehnten%2F&amp;action_name=Namibias%20Exporte%20in%20die%20EU%20verdoppeln%20sich%20binnen%20zwei%20Jahrzehnten&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Namibias Exporte in die Europäische Union (EU) haben sich in den vergangenen zwanzig Jahren mehr als verdoppelt. Laut dem EU-Namibia-Handelsstatistikbericht stiegen die Exporte von rund 9 Milliarden Namibia-Dollar im Jahr 2004 auf über 20 Milliarden Namibia-Dollar im Jahr 2023. Die EU festigt damit ihre Rolle als einer der wichtigsten Handelspartner Namibias.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die europäische Botschafterin in Namibia, Ana-Beatriz Martins, betont die Bedeutung dieser Handelsbeziehung: &#8220;Die EU und ihre 27 Mitgliedsstaaten handeln als ein gemeinsamer Block. Seit zwei Jahrzehnten ist die EU einer der größten Handelspartner Namibias. Das Handelsüberschussverhältnis begünstigt nachhaltiges Wachstum, schafft Arbeitsplätze und wirtschaftliche Chancen.&#8221;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Laut Robin Sherbourne, Autor des Handelsstatistikberichts, exportiert Namibia neun Hauptproduktgruppen in die EU. Einige Rohstoffe sind für bestimmte Mitgliedsstaaten bestimmt, während andere breiter verteilt werden.</p>



<h2 id="exporte-die-gueter-und-abnehmerlaender" class="wp-block-heading">Exporte: Die Güter und Abnehmerländer</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Im Jahr 2023 entfielen 38,3 % der namibischen Exporte in die EU auf Fisch, insbesondere gefrorene und frische Hake-Filets. <a href="https://fokus-afrika.de/tag/spanien/">Spanien</a> war der Hauptabnehmer, gefolgt von den Niederlanden, <a href="https://fokus-afrika.de/tag/frankreich/">Frankreich</a>, <a href="https://fokus-afrika.de/tag/italien/">Italien</a> und Deutschland. Kupfer stellte mit 23,2 % den zweitwichtigsten Export dar und wurde vorrangig nach Belgien und in die Niederlande geliefert. Ores, Schlacken und Asche machten 12,6 % der Exporte aus, während Edelsteine und Metalle 10 % beitrugen. Fleischexporte beliefen sich auf 3,9 %, wobei Deutschland den Hauptmarkt bildete.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Weitere bedeutende Exportgüter umfassten Holz und Holzkohle (3,2 %), Chemikalien (3,4 %), essbare Früchte und Nüsse (2,2 %), Mineralöle (2,1 %) sowie Salz (1,1 %). Uran wurde vor allem nach Frankreich exportiert, während Rohdiamanten hauptsächlich nach Belgien gingen. Frische Trauben fanden ihren Hauptmarkt in Italien, ebenso wie Marmorprodukte. Namibische Tierhäute wurden in Belgien, den Niederlanden, Frankreich und Deutschland gehandelt.</p>



<h2 id="wachsender-handelsueberschuss-mit-der-eu" class="wp-block-heading">Wachsender Handelsüberschuss mit der EU</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Namibia hat traditionell einen Handelsüberschuss mit der EU erzielt und seit 2004 nahezu durchgängig mehr exportiert als importiert. In den vergangenen drei Jahren war die EU durchgehend Namibias größter Exportmarkt, noch vor anderen großen Handelspartnern. Im Vergleich zu anderen Regionen ist das Exportportfolio in die EU deutlich diversifizierter.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sherbourne hebt hervor, dass sieben EU-Staaten &#8211; Belgien, Spanien, die Niederlande, Frankreich, Italien, Deutschland und Portugal &#8211; im Jahr 2023 insgesamt 95 % der namibischen Exporte in die EU aufnahmen. &#8220;Die Stärke dieser Partnerschaft liegt nicht nur in den Zahlen, sondern auch in der Vielfalt der gehandelten Güter&#8221;, so Sherbourne.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Afrika Business Forum 2025: Afrikanischer Freihandel soll bald Realität werden</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/afrika-business-forum-2025-afrikanischer-freihandel-soll-bald-realitaet-werden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Feb 2025 18:30:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Internationale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftsnachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[2]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[ECA]]></category>
		<category><![CDATA[Handel]]></category>
		<category><![CDATA[Präsident]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Addis Abeba, 17. Februar 2025 – Das Afrika Business Forum 2025, abgehalten in der Africa Hall der Wirtschaftskommission&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fafrika-business-forum-2025-afrikanischer-freihandel-soll-bald-realitaet-werden%2F&amp;action_name=Afrika%20Business%20Forum%202025%3A%20Afrikanischer%20Freihandel%20soll%20bald%20Realit%C3%A4t%20werden&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/afrika-business-forum-2025-afrikanischer-freihandel-soll-bald-realitaet-werden/">Afrika Business Forum 2025: Afrikanischer Freihandel soll bald Realität werden</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Addis Abeba, 17. Februar 2025 – Das Afrika Business Forum 2025, abgehalten in der Africa Hall der <a href="https://fokus-afrika.de/tag/eca/">Wirtschaftskommission für Afrika</a> (ECA), endete mit einer erneuerten Verpflichtung zur Stärkung regionaler Wertschöpfungsketten. Staatsoberhäupter, Entscheidungsträger und Wirtschaftsvertreter diskutierten über Strategien zur Industrialisierung und wirtschaftlichen Entwicklung des Kontinents.</p>



<h3 id="eca-sekretaer-gatete-will-die-afrikanische-freihandelszone-schnell-umsetzen" class="wp-block-heading">ECA-Sekretär Gatete will die Afrikanische Freihandelszone schnell umsetzen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">ECA-Exekutivsekretär Claver Gatete betonte die Notwendigkeit einer beschleunigten Umsetzung der Afrikanischen Kontinentalen Freihandelszone (AfCFTA), insbesondere in den Sektoren Pharma, Landwirtschaft und Industrie. Zudem hob er die Bedeutung der Reduzierung von Handelskosten hervor, die in Afrika höher sind als im globalen Vergleich.</p>


<blockquote class="twitter-tweet">
<p lang="en" dir="ltr">SG of <a href="https://twitter.com/AfCFTA?ref_src=twsrc%5Etfw">@AfCFTA</a> Secretariat, Amb. <a href="https://twitter.com/MeneWamkele?ref_src=twsrc%5Etfw">@MeneWamkele</a> emphasized: &#39;Africa faces food insecurity, but we have the capacity to export grains within our continent. We must eliminate tariffs on agricultural products to strengthen regional value chains.&#39; <a href="https://twitter.com/hashtag/FoodSecurity?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#FoodSecurity</a> <a href="https://twitter.com/hashtag/AFCFTA?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#AFCFTA</a> <a href="https://twitter.com/hashtag/ABF2025?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#ABF2025</a> <a href="https://t.co/LiHu5TvJbh">pic.twitter.com/LiHu5TvJbh</a></p>
<p>&mdash; ECA (@ECA_OFFICIAL) <a href="https://twitter.com/ECA_OFFICIAL/status/1891443944036209092?ref_src=twsrc%5Etfw">February 17, 2025</a></p></blockquote>
<p> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p>



<p class="wp-block-paragraph">„Wir müssen die Umsetzung der AfCFTA beschleunigen, um regionale Wertschöpfungsketten aufzubauen und die Wettbewerbsfähigkeit Afrikas zu steigern“, erklärte Gatete.</p>



<h3 id="afrika-business-forum-projekte-und-gaeste" class="wp-block-heading">Afrika Business Forum: Projekte und Gäste</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ein zentrales Projekt ist das Afrika-Elektrofahrzeug-Projekt zwischen der Demokratischen Republik Kongo und Sambia, das Investitionen in Infrastruktur und Wirtschaftsregionen fördert. Gatete betonte, dass der Aufbau wirtschaftlicher Zonen und eine verbesserte Transportinfrastruktur essenziell seien, um nachhaltige Entwicklung zu ermöglichen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch die Herausforderungen der Verschuldung Afrikas wurden thematisiert. „Afrikas Schuldenstand hat 1,21 Billionen USD erreicht. Es ist notwendig, Partner aus dem Pariser Club, Nicht-Mitgliedsländern und dem privaten Sektor zusammenzubringen, um Lösungen für die hohe Verschuldung zu finden“, so Gatete.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Forum bot außerdem eine Plattform für einen hochrangigen Dialog mit führenden Politikern wie Präsident Duma Gideon Boko (<a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/sudliches-afrika/botsuana/">Botsuana</a>), Präsident John Dramani Mahama (<a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/westafrika/ghana/">Ghana</a>) und  Alexandre Barro Chambrier, stellvertretender Premierminister von <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/zentralafrika/gabun/">Gabun</a>. Die Staatschefs diskutierten über die Notwendigkeit einer verstärkten panafrikanischen Kooperation zur Förderung regionaler Wertschöpfungsketten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Weitere Panels befassten sich mit Finanzierungsfragen, Handelsförderung und technologischer Innovation, um Investitionslücken zu schließen und das wirtschaftliche Potenzial Afrikas weiter zu erschließen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Afrika kann global wettbewerbsfähige Endprodukte herstellen. Unsere Produkte sind weder minderwertig noch unvollständig – sie spiegeln unsere Fähigkeiten und unsere wirtschaftliche Zukunft wider“, betonte Gatete in seinem Schlusswort.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Forum endete mit einer starken Verpflichtung zur Förderung der regionalen Integration, zur Aktivierung von Wertschöpfungsketten und zur Industrialisierung. Die positive Dynamik des Forums zeigt das Bestreben Afrikas, seine wirtschaftliche Landschaft durch die AfCFTA und strategische Partnerschaften nachhaltig zu transformieren.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fafrika-business-forum-2025-afrikanischer-freihandel-soll-bald-realitaet-werden%2F&amp;action_name=Afrika%20Business%20Forum%202025%3A%20Afrikanischer%20Freihandel%20soll%20bald%20Realit%C3%A4t%20werden&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /><p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
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		<item>
		<title>Deutschland unterstützt grüne Wasserstoffproduktion in Marokko mit 30 Millionen Euro</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/deutschland-unterstuetzt-gruene-wasserstoffproduktion-in-marokko-mit-30-millionen-euro/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Feb 2025 12:27:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Institutionelle Beziehungen]]></category>
		<category><![CDATA[Marokko]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[BMZ]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Klima]]></category>
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		<category><![CDATA[Produktion]]></category>
		<category><![CDATA[Wasser]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die deutsche Entwicklungszusammenarbeit fördert den Einstieg Marokkos in die grüne Wasserstoffproduktion durch eine Investition in die nachhaltige Düngemittelproduktion.&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fdeutschland-unterstuetzt-gruene-wasserstoffproduktion-in-marokko-mit-30-millionen-euro%2F&amp;action_name=Deutschland%20unterst%C3%BCtzt%20gr%C3%BCne%20Wasserstoffproduktion%20in%20Marokko%20mit%2030%20Millionen%20Euro&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die deutsche Entwicklungszusammenarbeit fördert den Einstieg Marokkos in die grüne Wasserstoffproduktion durch eine Investition in die nachhaltige Düngemittelproduktion. Entwicklungsstaatssekretär <strong>Jochen Flasbarth</strong> betonte, dass die Finanzierung durch den deutschen PtX-Entwicklungsfonds <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/nordafrika/marokko/">Marokko</a> den Aufbau einer nachhaltigen Industrie ermögliche. Dies sei ein entscheidender Schritt zur Unabhängigkeit von fossilen Produktionsweisen und schaffe Chancen für Produktionsländer, deutsche Lieferbeziehungen und den Export moderner Technologien.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Marokko verfolgt ehrgeizige Klimaziele und plant, bis 2035 rund 40 % seines Energiebedarfs aus erneuerbaren Quellen zu decken. Das <a href="https://fokus-afrika.de/tag/bmz/">BMZ</a> unterstützt das Land dabei, diese Energiewende sozial gerecht zu gestalten und eine Wasserstoffwirtschaft aufzubauen.</p>



<h3 id="30-millionen-euro-fuer-wasserstoffproduktion-in-jorf" class="wp-block-heading">30 Millionen Euro für Wasserstoffproduktion in Jorf</h3>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="251" height="319" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/02/OCP_Group.svg" alt="" class="wp-image-14020 size-full"/></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Die deutsche Förderung unterstützt die <strong>OCP</strong>-Tochter <strong>Hydrojeel</strong> beim Aufbau einer grünen Wasserstoffanlage in der Industriezone Jorf, etwa 100 Kilometer südlich von Casablanca. Die Anlage wird mit Solar- und Windstrom betrieben und den erzeugten Wasserstoff in grünes Ammoniak umwandeln – ein wichtiger Grundstoff für die chemische Industrie und Düngemittelproduktion.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hydrojeel plant ab Ende 2026 eine jährliche Produktion von bis zu 100.000 Tonnen grünem Ammoniak, wodurch etwa 300.000 Tonnen CO₂-Emissionen vermieden werden. Mittelfristig soll die Produktion auf drei Millionen Tonnen steigen, um global bis zu zwei Prozent der Ammoniaknachfrage abzudecken.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Dieses Projekt ist Teil des „Green Ammonia Program“ der OCP Group und soll Investitionen in Milliardenhöhe mobilisieren. Ziel ist es, Düngerproduktion klimafreundlicher und unabhängiger von fossilen Importen aus Ländern wie Russland und Belarus zu machen, die derzeit große Mengen grauen Ammoniaks aus Erdgas exportieren.</p>



<h3 id="deutsch-marokkanische-zusammenarbeit-fuer-nachhaltige-wertschoepfung" class="wp-block-heading">Deutsch-marokkanische Zusammenarbeit für nachhaltige Wertschöpfung</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Investition ist Teil der <a href="https://www.bmz.de/de/laender/marokko/kernthema-klima-und-energie-just-transition-9920">deutsch-marokkanischen Allianz für Klima und Energie</a>. Neben der Finanzierung unterstützt das BMZ Marokko mit Beratung zu Wasserstoff-Strategien, Schaffung wirtschaftlicher Rahmenbedingungen und Förderung von Forschung und Ausbildung im Bereich PtX-Technologien. Ähnliche Kooperationen bestehen mit Brasilien, <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/sudliches-afrika/sudafrika/">Südafrika</a>, <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/nordafrika/tunesien/">Tunesien</a> und <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/nordafrika/algerien/">Algerien</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der PtX-Entwicklungsfonds richtet sich an innovative Wasserstoffprojekte, die aufgrund ihres Pioniercharakters keine herkömmliche Marktfinanzierung erhalten. Die erste Investition erfolgte 2024 im Rahmen der <a href="https://fokus-afrika.de/hamburg-sustainability-conference-afrikas-beitrag-zur-globalen-nachhaltigkeit/">Hamburg Sustainability Conference</a> für ein Wasserstoffprojekt in <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/nordafrika/agypten/">Ägypten</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aktuell läuft bis zum 5. März 2025 die zweite Bewerbungsrunde des Fonds. Förderfähig sind industrielle Wasserstoffprojekte, die nachhaltige lokale Märkte stärken und die Energiewende vorantreiben. Nutzungskonflikte bei Wasser, Land und Strom sollen vermieden und langfristig positive sozio-ökonomische Effekte erzielt werden. Auch deutsche Unternehmen können sich an dem Förderprogramm beteiligen.</p>
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			<media:title type="html">OCP_Group</media:title>
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	</item>
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		<title>KI als geopolitisches Instrument: Europa, Afrika und die strategische Zusammenarbeit</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/ki-als-geopolitisches-instrument-europa-afrika-und-die-strategische-zusammenarbeit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Feb 2025 14:45:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Institutionelle Beziehungen]]></category>
		<category><![CDATA[Marokko]]></category>
		<category><![CDATA[5]]></category>
		<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Frankreich]]></category>
		<category><![CDATA[Geopolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Kooperation]]></category>
		<category><![CDATA[Präsident]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://fokus-afrika.de/?p=13950</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Pariser AI Action Summit verdeutlichte die geopolitische Bedeutung künstlicher Intelligenz (KI) und ihre zunehmende Rolle als Machtfaktor&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fki-als-geopolitisches-instrument-europa-afrika-und-die-strategische-zusammenarbeit%2F&amp;action_name=KI%20als%20geopolitisches%20Instrument%3A%20Europa%2C%20Afrika%20und%20die%20strategische%20Zusammenarbeit&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/ki-als-geopolitisches-instrument-europa-afrika-und-die-strategische-zusammenarbeit/">KI als geopolitisches Instrument: Europa, Afrika und die strategische Zusammenarbeit</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Der Pariser <a href="https://www.elysee.fr/en/sommet-pour-l-action-sur-l-ia">AI Action Summit</a> verdeutlichte die geopolitische Bedeutung künstlicher Intelligenz (KI) und ihre zunehmende Rolle als Machtfaktor in internationalen Beziehungen. Während große Nationen wie die <a href="https://fokus-afrika.de/tag/usa/">USA</a> und <a href="https://fokus-afrika.de/tag/china/">China</a> um die technologische Vorherrschaft konkurrieren, wird gleichzeitig die Notwendigkeit einer verstärkten internationalen Kooperation betont – insbesondere mit den Ländern Afrikas.</p>



<h3 id="technologie-als-geopolitisches-instrument" class="wp-block-heading">Technologie als geopolitisches Instrument</h3>



<p class="wp-block-paragraph">KI ist nicht nur ein Treiber wirtschaftlicher Innovation, sondern auch ein strategisches Werkzeug in globalen Machtkämpfen. Dies zeigte sich auf dem Gipfel insbesondere durch die Anwesenheit führender Regierungsvertreter, darunter US-Vizepräsident JD Vance und Chinas Vizepremier Zhang Guoqing. Während westliche Nationen auf regulatorische Rahmenbedingungen drängen, verfolgen Länder wie China einen expansiven Ansatz, indem sie KI-Technologien in strategische Partnerschaften mit Schwellenländern integrieren.</p>


<blockquote class="twitter-tweet" data-media-max-width="560">
<p lang="en" dir="ltr">&quot;America can not and will not accept that&quot;</p>
<p>US Vice President, JD Vance is speaking at the AI Action Summit in Paris</p>
<p>Latest ➡️ <a href="https://t.co/asFRj2oarG">https://t.co/asFRj2oarG</a></p>
<p>📺 Sky 501, Virgin 602, Freeview 233 and YouTube <a href="https://t.co/Kz6BBeOt7h">pic.twitter.com/Kz6BBeOt7h</a></p>
<p>&mdash; Sky News (@SkyNews) <a href="https://twitter.com/SkyNews/status/1889253476724507035?ref_src=twsrc%5Etfw">February 11, 2025</a></p></blockquote>
<p> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p>



<p class="wp-block-paragraph">Der renommierte KI-Experte Yoshua Bengio warnte vor möglichen Missbräuchen durch Terroristen und betonte, dass Regierungen die damit verbundenen Risiken bislang nicht ausreichend ernst nehmen. Um diesen Bedrohungen zu begegnen, sei eine verstärkte Zusammenarbeit zwischen den USA, China und anderen globalen Akteuren erforderlich.</p>



<h3 id="afrika-als-schluesselregion-fuer-die-ki-zukunft" class="wp-block-heading">Afrika als Schlüsselregion für die KI-Zukunft</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Afrikanische Staaten stehen zunehmend im Fokus, wenn es um technologische Partnerschaften geht. Insbesondere europäische Länder, darunter Deutschland und Frankreich, haben erkannt, dass eine nachhaltige Entwicklung von KI nicht nur im Westen stattfinden darf, sondern unter Einbeziehung des globalen Südens.</p>


<blockquote class="twitter-tweet">
<p lang="fr" dir="ltr">Merci à 🇰🇭, 🇲🇹, 🇷🇴, 🇭🇷, 🇷🇼, 🇲🇦, 🇰🇿, qui ont exprimé leur souhait de rejoindre le Partenariat mondial pour l’IA 🎉 <br />Le PMIA, c’est quoi ? <a href="https://t.co/NV7oybJ01Q">pic.twitter.com/NV7oybJ01Q</a></p>
<p>&mdash; France Diplomatie 🇫🇷🇪🇺 (@francediplo) <a href="https://twitter.com/francediplo/status/1888701121340088790?ref_src=twsrc%5Etfw">February 9, 2025</a></p></blockquote>
<p> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein prominentes Beispiel hierfür ist <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/nordafrika/marokko/">Marokko</a>, das als führender Akteur im Bereich Digitalisierung und Innovation in Afrika gilt. Die marokkanische Ministerin für digitale Transformation, Amal El Fallah Seghrouchni, betonte auf der Veranstaltung, dass ihr Land verstärkt in Start-ups und KI-Technologien investiert. Programme wie &#8220;Maroc Digital 2030&#8221; zeigen, dass sich Marokko als Brücke zwischen Afrika und Europa positionieren will, um eine führende Rolle im technologischen Fortschritt einzunehmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Deutschland setzt im Rahmen der europäischen Initiative &#8220;Global Gateway&#8221; verstärkt auf Investitionen in digitale Infrastrukturprojekte, um afrikanische Länder bei der KI-Entwicklung zu unterstützen.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="568" height="758" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/02/kofler_baerbel_gross.jpg" alt="" class="wp-image-13955 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/02/kofler_baerbel_gross.jpg 568w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/02/kofler_baerbel_gross-225x300.jpg 225w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/02/kofler_baerbel_gross-380x507.jpg 380w" sizes="(max-width: 568px) 100vw, 568px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Staatssekretärin Dr. Bärbel Kofler hob hervor: „Es ist heute wichtiger denn je, dass die demokratischen Länder Europas eng zusammenstehen. Wir werden gemeinsam unsere Demokratien verteidigen, auch gegen Desinformation und Fake News. Dabei müssen wir sicherstellen, dass nicht nur eine Hand voll Länder die Vorteile der künstlichen Intelligenz nutzen und ihre Regeln festlegen. Alle Regionen, und besonders die des globalen Südens, müssen an der Entwicklung, Nutzung und Steuerung von KI beteiligt werden.“</p>
</div></div>



<h3 id="neue-allianzen-fuer-eine-gerechte-ki-zukunft" class="wp-block-heading">Neue Allianzen für eine gerechte KI-Zukunft</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Während auf dem Gipfel auch kritische Stimmen laut wurden, die eine strengere Kontrolle von künstlicher Technologien fordern, setzen europäische Akteure darauf, mit afrikanischen Staaten eine faire und nachhaltige Partnerschaft zu etablieren. Projekte wie „Génération AI: Booster 1000 PME Marocaines“, das kleinen und mittleren marokkanischen Unternehmen den Zugang zu KI-Technologien ermöglicht, zeigen das wachsende Engagement in der Region.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="341" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/02/1500x500-1024x341.jpeg" alt="" class="wp-image-13952 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/02/1500x500-1024x341.jpeg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/02/1500x500-300x100.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/02/1500x500-768x256.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/02/1500x500-380x127.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/02/1500x500-800x267.jpeg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/02/1500x500-1160x387.jpeg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/02/1500x500.jpeg 1500w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Die Proteste am Rande des Gipfels, bei denen Aktivisten eine stärkere Regulierung der Tech-Industrie forderten, unterstreichen jedoch die Notwendigkeit, ethische Standards und wirtschaftliche Interessen in Einklang zu bringen. </p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der Aufruf zu einem internationalen Abkommen zwischen den USA und China zur Begrenzung von Entwicklungen in der Künstlichen Intelligenz zeigt, dass die Regulierung von KI auch als sicherheitspolitische Herausforderung wahrgenommen wird.</p>



<h3 id="europas-strategische-rolle" class="wp-block-heading">Europas strategische Rolle</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Der Pariser Gipfel machte deutlich, dass Europa eine zentrale Rolle bei der Gestaltung einer KI-Strategie spielen kann, die über wirtschaftliche Interessen hinausgeht. Eine enge Zusammenarbeit mit afrikanischen Partnern und die Förderung gemeinsamer KI-Initiativen kann eine Balance zwischen Innovation und Regulierung schaffen.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="396" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/02/GjgudDYacAEGWUn-1024x396.jpeg" alt="" class="wp-image-13953 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/02/GjgudDYacAEGWUn-1024x396.jpeg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/02/GjgudDYacAEGWUn-300x116.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/02/GjgudDYacAEGWUn-768x297.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/02/GjgudDYacAEGWUn-1536x593.jpeg 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/02/GjgudDYacAEGWUn-380x147.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/02/GjgudDYacAEGWUn-800x309.jpeg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/02/GjgudDYacAEGWUn-1160x448.jpeg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/02/GjgudDYacAEGWUn.jpeg 1600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Die Frage, ob Afrika lediglich zum geopolitischen Spielfeld zwischen China, den USA und Europa wird oder als eigenständiger Akteur im KI-Bereich auftritt, wird entscheidend für die kommenden Jahre sein.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Weichen dafür werden durch Initiativen wie „Global Gateway“ und nationale Strategien wie „Maroc Digital 2030“ bereits gestellt.</p>
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		<item>
		<title>Energiekrise auf den Komoren</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/energiekrise-auf-den-komoren/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Feb 2025 21:26:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Komoren]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Komoren stehen vor einer beispiellosen Energiekrise. Seit Monaten beeinträchtigen anhaltende Stromausfälle das tägliche Leben und die Wirtschaft&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fenergiekrise-auf-den-komoren%2F&amp;action_name=Energiekrise%20auf%20den%20Komoren&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/ostafrika/komoren/">Komoren</a> stehen vor einer beispiellosen Energiekrise. Seit Monaten beeinträchtigen anhaltende Stromausfälle das tägliche Leben und die Wirtschaft des Landes. Besonders betroffen ist die Hauptstadt Moroni, wo Unternehmen, Dienstleister und Haushalte mit massiven Einschränkungen kämpfen.</p>



<h3 id="wirtschaftliche-folgen-der-energiekrise" class="wp-block-heading">Wirtschaftliche Folgen der Energiekrise</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Wirtschaft leidet unter den instabilen Energieverhältnissen. Unternehmen müssen Generatoren mieten, um ihre Arbeit fortzusetzen, während kleine Gewerbetreibende wie die Saftverkäuferin Maman Walid um ihre Existenz fürchten. &#8220;Ohne Strom verderben meine Waren, aber die Rechnungen bleiben gleich hoch&#8221;, klagt sie. Banken und Finanzdienstleister sind ebenfalls betroffen und müssen in Notstromlösungen investieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der öffentliche Druck wächst. Die Menschen zeigen ihren Frust in den sozialen Medien, während Wirtschaftsexperten vor einer tiefen Rezession warnen. &#8220;Falls sich die Lage nicht bessert, steht das Land vor einer ernsthaften wirtschaftlichen Krise&#8221;, erklärt ein Analyst.</p>



<h3 id="neue-leitung-der-sonelec-hoffnung-oder-weitere-enttaeuschung" class="wp-block-heading">Neue Leitung der SONELEC: Hoffnung oder weitere Enttäuschung?</h3>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="288" height="210" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/02/markup_1000012127.png" alt="" class="wp-image-13903 size-full"/></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Als Reaktion auf die anhaltenden Probleme wurde Soilahoudine Moumini am 5. Februar 2025 zum neuen Generaldirektor der staatlichen Elektrizitätsgesellschaft SONELEC ernannt. Der Informatik- und Elektroingenieur aus der komorischen Diaspora bringt umfangreiche Erfahrungen aus der Privatwirtschaft mit. Doch kann er die chronischen Missstände der SONELEC beheben, wo viele vor ihm gescheitert sind?</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Trotz milliardenschwerer Investitionen seit 2016 scheiterten alle bisherigen Versuche, die Stromversorgung stabil zu halten. Neue Generatoren wurden gekauft, aber mangelnde Wartung und Misswirtschaft führten immer wieder zu denselben Problemen. Moumini steht nun vor der Aufgabe, einen nachhaltigen Kurswechsel einzuleiten und das Vertrauen der Bevölkerung zurückzugewinnen.</p>



<h3 id="regierung-plant-neue-investitionen" class="wp-block-heading">Regierung plant neue Investitionen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Um die Situation kurzfristig zu verbessern, plant die Regierung die Anschaffung neuer Energieanlagen vor dem Ramadan. Doch Kritiker bemängeln, dass dies nur eine kurzfristige Lösung darstellt. Langfristig ist eine umfassende Reform der Energieinfrastruktur notwendig, um die Stromversorgung der Komoren dauerhaft zu sichern.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Entwicklungsbank AfDB stellt 2,5 Milliarden US-Dollar für Infrastrukturprojekte in Tansania bereit</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/entwicklungsbank-afdb-stellt-25-milliarden-us-dollar-fuer-infrastrukturprojekte-in-tansania-bereit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Feb 2025 11:45:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kontinentale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[Tansania]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[EAC]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Infrastruktur]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Afrikanische Entwicklungsbank (AfDB) hat eine Finanzierung in Höhe von 2,5 Milliarden US-Dollar für vorrangige Infrastrukturprojekte in der&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fentwicklungsbank-afdb-stellt-25-milliarden-us-dollar-fuer-infrastrukturprojekte-in-tansania-bereit%2F&amp;action_name=Entwicklungsbank%20AfDB%20stellt%202%2C5%20Milliarden%20US-Dollar%20f%C3%BCr%20Infrastrukturprojekte%20in%20Tansania%20bereit&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die Afrikanische Entwicklungsbank (AfDB) hat eine Finanzierung in Höhe von 2,5 Milliarden US-Dollar für vorrangige Infrastrukturprojekte in der Vereinigten Republik <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/ostafrika/tansania/">Tansania</a> zugesagt. Laut Mumina Wa-Kyendo, leitender Verkehrsingenieur im AfDB-Länderbüro in Dar es Salaam, werden mehr als 70 % dieser Mittel in den Ausbau der Verkehrsinfrastruktur investiert, darunter Straßen, Eisenbahnen und Flughäfen.</p>



<h3 id="investitionen-der-afdb-in-den-transportkorridor-ostafrikas" class="wp-block-heading">Investitionen der AfDB in den Transportkorridor Ostafrikas </h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ein bedeutendes Projekt, das von dieser Finanzierung profitiert, ist der tansanische Abschnitt der multinationalen Straße Bagamoyo – Pangani – Tanga – Horohoro/Lunga Lunga – Mombasa – Malindi (Kenia). Dieser Abschnitt ist Teil des Küstentransportkorridors <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/ostafrika/">Ostafrikas</a>, der von Lamu in <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/ostafrika/kenia/">Kenia</a> bis nach Mtwara in Tansania reicht. Die AfDB stellt dafür 100 Millionen US-Dollar bereit. Nach Fertigstellung wird die Strecke die Reisezeit zwischen Dar es Salaam und Tanga um etwa eine Stunde verkürzen und die Nutzung der Zentralen Korridors umgehen.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="600" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/02/pr_20250206_03-1.jpg" alt="" class="wp-image-13881 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/02/pr_20250206_03-1.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/02/pr_20250206_03-1-300x225.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/02/pr_20250206_03-1-768x576.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/02/pr_20250206_03-1-200x150.jpg 200w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/02/pr_20250206_03-1-260x195.jpg 260w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/02/pr_20250206_03-1-380x285.jpg 380w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Weitere vorrangige Projekte, die mit AfDB-Mitteln umgesetzt werden, sind die Straßen Nyakanazi – Kabingo – Kasulu – Kumnazi im Westen Tansanias sowie Mawala – Masasi im Süden des Landes. Ebenso werden Investitionen in die Eisenbahnstrecke Tabora – Kigoma – Uvinza – Musongati (<a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/ostafrika/burundi/">Burundi</a>) sowie den internationalen Flughafen Dodoma (Msalato) getätigt.</p>
</div></div>



<h4 id="internationale-zusammenarbeit-und-inspektionsbesuch" class="wp-block-heading">Internationale Zusammenarbeit und Inspektionsbesuch </h4>



<p class="wp-block-paragraph">Im Rahmen einer zweitägigen Inspektionsmission in Tanga prüften Vertreter der <a href="https://fokus-afrika.de/tag/eac/">Ostafrikanischen Gemeinschaft</a> (EAC), tansanischer und kenianischer Ministerien sowie regionaler Transportbehörden den Fortschritt der Bauarbeiten. Die Delegation wurde von Robert Achieng, Direktor für Infrastruktur im EAC-Sekretariat, geleitet. Weitere Teilnehmer waren unter anderem Japherson Nnko von der tansanischen Straßenbehörde TANROADS sowie Kimeli Kipchumba, Straßensekretär im kenianischen Ministerium für Straßen und Infrastruktur.</p>



<h3 id="effiziente-umsetzung-als-schluessel-fuer-weitere-finanzierung" class="wp-block-heading">Effiziente Umsetzung als Schlüssel für weitere Finanzierung </h3>



<p class="wp-block-paragraph">Wa-Kyendo betonte, dass eine effiziente Projektumsetzung eine Voraussetzung für zusätzliche Finanzierungszusagen sei. Transportinfrastruktur sei ein zentraler Faktor für Handels- und Integrationsprozesse in der Region. Als positive Beispiele für erfolgreich umgesetzte Infrastrukturprojekte nannte er die Straßen Arusha-Namanga-Athi River sowie Arusha-Holili/Taveta-Voi.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="600" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/02/pr_20250206_01.jpg" alt="" class="wp-image-13879 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/02/pr_20250206_01.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/02/pr_20250206_01-300x225.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/02/pr_20250206_01-768x576.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/02/pr_20250206_01-200x150.jpg 200w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/02/pr_20250206_01-260x195.jpg 260w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/02/pr_20250206_01-380x285.jpg 380w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Er wies zudem auf die unklare Zuständigkeit für den Korridor zwischen dem Zentralen und dem Nördlichen Transportkorridor hin. Dies stelle eine Herausforderung dar, die von den EAC-Partnerstaaten dringend geklärt werden müsse.</p>
</div></div>



<h4 id="prioritaet-fuer-multimodale-korridore-in-ostafrika" class="wp-block-heading">Priorität für multimodale Korridore in Ostafrika </h4>



<p class="wp-block-paragraph">Achieng erklärte, dass die EAC derzeit Machbarkeits- und Finanzierungsstudien für eine multinationale Schnellstraße Kisumu – Busia/Jinja – Kakira – Malaba durchführt. Diese soll den Waren- und Personenverkehr entlang des Nördlichen Korridors erleichtern. Die Entwicklung der multimodalen Hauptkorridore – Zentraler, Nördlicher sowie Lamu Port-Südsudan-Äthiopien-Korridor (LAPSSET) – sei eine der obersten Prioritäten der EAC. Diese Projekte werden durch Eigenmittel der Mitgliedstaaten sowie durch offizielle Entwicklungshilfe, unter anderem von der AfDB, finanziert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ergebnisse der Inspektionsmission werden dem nächsten Treffen des EAC-Sektoralen Rats für Verkehr, Kommunikation und Meteorologie zur weiteren politischen Beratung vorgelegt</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Strompreiserhöhung in Eswatini sorgt für Diskussionen</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/strompreiserhoehung-in-eswatini-sorgt-fuer-diskussionen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Feb 2025 19:20:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Eswatini]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Eswatini Energy Regulatory Authority (ESERA) hat eine Strompreiserhöhung um durchschnittlich 14,67 % für das Jahr 2025 und&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fstrompreiserhoehung-in-eswatini-sorgt-fuer-diskussionen%2F&amp;action_name=Strompreiserh%C3%B6hung%20in%20Eswatini%20sorgt%20f%C3%BCr%20Diskussionen&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/strompreiserhoehung-in-eswatini-sorgt-fuer-diskussionen/">Strompreiserhöhung in Eswatini sorgt für Diskussionen</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die Eswatini Energy Regulatory Authority (ESERA) hat eine Strompreiserhöhung um durchschnittlich 14,67 % für das Jahr 2025 und 10,91 % für 2026 genehmigt. Die Entscheidung hat zu Besorgnis bei verschiedenen Akteuren geführt, darunter der Minister für natürliche Ressourcen und Energie, Prince Lonkhokhela, sowie Verbraucher- und Gewerkschaftsverbände.</p>



<h3 id="details-der-strompreiserhoehung" class="wp-block-heading">Details der Strompreiserhöhung</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die neuen Tarife treten am 1. April 2025 in Kraft. Dies bedeutet, dass Haushaltskunden für 100 Emalangeni 38 Einheiten Strom erhalten, ab 2026 dann 33 Einheiten. Gewerbliche Kunden erhalten in diesem Zeitraum 32 bzw. 28 Einheiten. Laut ESERA-CEO Sikhumbuzo Tsabedze umfasst die Erhöhung:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>14,12 % für Haushalte,</li>



<li>14 % für Unternehmen (sowohl Zeit- als auch Nicht-Zeitnutzungstarife),</li>



<li>7,35 % für soziale Tarife (Lifeline-Tarif),</li>



<li>Erhöhung der Grundgebühr für kleine Unternehmen von E189 auf E198 im Jahr 2025 und E208 im Jahr 2026.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Der CEO erklärte, dass bei der Entscheidung zahlreiche Stellungnahmen aus öffentlichen Anhörungen und technische Analysen berücksichtigt wurden. Zudem flossen internationale Entwicklungen ein, darunter die von der südafrikanischen NERSA genehmigten Eskom-Preiserhöhungen von 12,74 % (2025/26) und 5,36 % (2026/27).</p>


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<h3 id="reaktionen-und-wirtschaftliche-auswirkungen-der-strompreiserhoehung" class="wp-block-heading">Reaktionen und wirtschaftliche Auswirkungen der Strompreiserhöhung</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Minister Prince Lonkhokhela zeigte sich besorgt über die Erhöhung und kündigte Gespräche mit dem Kabinett an. Er wies darauf hin, dass die Bevölkerung noch immer mit den wirtschaftlichen Folgen der COVID-19-Pandemie kämpft und die Erhöhung die wirtschaftliche Erholung erschweren könnte. Gleichzeitig lobte er ESERA für die Berücksichtigung öffentlicher Meinungen und verwies darauf, dass EEC ursprünglich eine Erhöhung von 25 % für 2025 und 27 % für 2026 beantragt hatte, jedoch nur eine geringere Steigerung genehmigt wurde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Regierung von <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/sudliches-afrika/eswatini/">Eswatini</a>, die ein Hauptanteilseigner der Eswatini Electricity Company (EEC) ist, hat eine entscheidende Rolle bei der Balance zwischen wirtschaftlichen Interessen und Verbraucherbelastung. Die Minister äußerten Bedenken hinsichtlich der Auswirkungen auf Unternehmen, Schulen und öffentliche Einrichtungen, insbesondere in Bezug auf steigende Fixkosten für Energie.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="837" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/02/462686242_122174199806119500_140224891182882458_n-1024x837.jpg" alt="" class="wp-image-13847 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/02/462686242_122174199806119500_140224891182882458_n-1024x837.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/02/462686242_122174199806119500_140224891182882458_n-300x245.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/02/462686242_122174199806119500_140224891182882458_n-768x628.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/02/462686242_122174199806119500_140224891182882458_n-380x311.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/02/462686242_122174199806119500_140224891182882458_n-800x654.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/02/462686242_122174199806119500_140224891182882458_n-1160x948.jpg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/02/462686242_122174199806119500_140224891182882458_n.jpg 1326w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Minister Lonkhokhela betonte zudem, dass eine leistbare Stromversorgung für die wirtschaftliche Entwicklung des Landes essenziell sei. Er verwies auf die jüngste Rede des Königs vor dem Parlament, in der die Förderung des Wirtschaftswachstums und der Servicequalität betont wurde.</p>
</div></div>



<h3 id="zukunftsperspektiven-und-politische-massnahmen" class="wp-block-heading">Zukunftsperspektiven und politische Maßnahmen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Regierung plant, das Thema in der Kabinettssitzung zu erörtern. Der Minister kündigte an, mögliche Anpassungsszenarien zu präsentieren, um die Belastung für Verbraucher zu minimieren. Eine Überprüfung des gesetzlichen Rahmens für Tarifanpassungen wird ebenfalls erwogen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Strompreiserhöhungen in Eswatini reihen sich in eine Reihe von Anpassungen der letzten Jahre ein. Im Jahr 2023 betrug die Erhöhung 10,14 %, gefolgt von 8,02 % für 2024/25. Die aktuelle Entscheidung zeigt, dass regulatorische Eingriffe und internationale Energiepreisentwicklungen weiterhin eine zentrale Rolle bei der Preisgestaltung spielen.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>ECOWAS stellt ersten Regional Economic Outlook Report vor</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/ecowas-stellt-ersten-regional-economic-outlook-report-vor/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Feb 2025 19:09:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kontinentale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[Westafrika]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[ECOWAS]]></category>
		<category><![CDATA[Frieden]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[UN]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Westafrikanische Wirtschaftsgemeinschaft (ECOWAS) hat die erste Ausgabe ihres &#8220;Regional Economic Outlook&#8221; veröffentlicht. Der Bericht analysiert die wirtschaftlichen&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fecowas-stellt-ersten-regional-economic-outlook-report-vor%2F&amp;action_name=ECOWAS%20stellt%20ersten%20Regional%20Economic%20Outlook%20Report%20vor&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/ecowas-stellt-ersten-regional-economic-outlook-report-vor/">ECOWAS stellt ersten Regional Economic Outlook Report vor</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die <a href="https://fokus-afrika.de/tag/ecowas/">Westafrikanische Wirtschaftsgemeinschaft</a> (ECOWAS) hat die erste Ausgabe ihres &#8220;Regional Economic Outlook&#8221; veröffentlicht. Der Bericht analysiert die wirtschaftlichen Herausforderungen und Chancen der Mitgliedsstaaten vor dem Hintergrund politischer Instabilität und Sicherheitsbedrohungen.</p>



<h3 id="wirtschaftliche-dynamiken-und-herausforderungen-im-mittelpunkt-des-regional-economic-outlook-reports" class="wp-block-heading">Wirtschaftliche Dynamiken und Herausforderungen im Mittelpunkt des Regional Economic Outlook Reports</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Laut ECOWAS-Präsident Dr. Omar Alieu Touray betont der Bericht die zentrale Rolle von Frieden und Stabilität für die wirtschaftliche Entwicklung der Region. Die Analyse zeigt, dass Fortschritte in Bezug auf das Nachhaltigkeitsziel SDG 16 (Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen) bis 2030 nur bedingt erreicht werden. Eine durchgeführte SWOT-Analyse empfiehlt unter anderem die Reform des Zusatzprotokolls über Demokratie und Regierungsführung sowie eine verstärkte Zusammenarbeit mit der Afrikanischen Union und den Vereinten Nationen. Zudem wird eine effizientere Mobilisierung von Ressourcen für die ECOWAS-Standby-Truppe vorgeschlagen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Bericht kommt zu dem Schluss, dass die globale Wirtschaftslage die wirtschaftlichen Perspektiven der Region beeinflusst. Um wirtschaftliche Ungleichheiten zu verringern, empfiehlt die Analyse eine Diversifizierung der Wirtschaft und eine Stärkung des Humankapitals.</p>



<h4 id="wirtschaftliche-entwicklung-von-2010-bis-2022" class="wp-block-heading">Wirtschaftliche Entwicklung von 2010 bis 2022</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Das erste Kapitel der Ausgabe befasst sich mit den Auswirkungen der COVID-19-Pandemie und des Russland-Ukraine-Konflikts auf die Weltwirtschaft. Während das weltweite Wirtschaftswachstum 2023 auf 1,7 % sank, konnte die ECOWAS-Region eine moderate Wachstumsrate von 3,9 % verzeichnen. Dennoch sind insbesondere die wirtschaftlich schwächeren Mitgliedsstaaten von Inflation betroffen, was zu steigenden Lebensmittel- und Energiepreisen führt.</p>


<blockquote class="twitter-tweet">
<p lang="fr" dir="ltr">ECOWAS PUBLISHES THE FIRST EDITION OF ITS REGIONAL ECONOMIC OUTLOOK REPORT.<br />==<br /> LA CEDEAO PUBLIE LA 1ERE EDITION DE SON RAPPORT SUR LES PERSPECTIVES ÉCONOMIQUES RÉGIONALES&#8230; <a href="https://t.co/kS0146WAAW">https://t.co/kS0146WAAW</a></p>
<p>&mdash; Ecowas &#8211; Cedeao (@ecowas_cedeao) <a href="https://twitter.com/ecowas_cedeao/status/1886830417140912250?ref_src=twsrc%5Etfw">February 4, 2025</a></p></blockquote>
<p> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p>



<p class="wp-block-paragraph">Das zweite Kapitel untersucht die wirtschaftliche Entwicklung von 2010 bis 2022. Die Region erlebte ein schwankendes Wachstum, beeinflusst durch Krisen wie Ebola und COVID-19 sowie fallende Ölpreise. Während das Wirtschaftswachstum 2011 bei 5,2 % lag, sank es 2016 auf -0,6 %, bevor es 2022 wieder auf 3,9 % anstieg. Gleichzeitig stieg die Inflation auf 17,3 %, insbesondere aufgrund der Abwertung nationaler Währungen und steigender Lebensmittelpreise. Auch die öffentlichen Finanzen gerieten unter Druck: Das Haushaltsdefizit der Region wuchs von -4,5 % im Jahr 2010 auf -5,6 % im Jahr 2022.</p>



<h4 id="prognosen-und-wirtschaftliche-unsicherheiten" class="wp-block-heading">Prognosen und wirtschaftliche Unsicherheiten</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Laut Bericht wird für 2024 ein regionales BIP-Wachstum von 4,1 % erwartet, unterstützt durch positive Entwicklungen in Ländern wie Benin, Elfenbeinküste und Senegal. Risiken bestehen jedoch aufgrund politischer Instabilität, militärischer Umstürze und damit verbundener Sanktionen. Die Inflation soll bis 2025 von 18,8 % auf 11,9 % sinken, wenngleich Länder wie Ghana voraussichtlich weiterhin hohe Inflationsraten aufweisen werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Internationale geopolitische Spannungen, insbesondere der Russland-Ukraine-Konflikt, könnten die Inflation weiter antreiben. Zudem stellt die Klimaanfälligkeit der Region eine zusätzliche Herausforderung dar und könnte Armut verschärfen.</p>



<h3 id="frieden-sicherheit-und-regionale-stabilitaet" class="wp-block-heading">Frieden, Sicherheit und regionale Stabilität</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Das dritte Kapitel des Berichts behandelt sicherheitspolitische Herausforderungen. Laut ECOWAS sind wiederkehrende Konflikte und Staatsstreiche seit 2021, insbesondere in Mali, Guinea, Burkina Faso und Niger, problematisch. Die maritime Unsicherheit im Golf von Guinea, gekennzeichnet durch Piraterie, verursacht jährliche wirtschaftliche Verluste von etwa 1,94 Milliarden US-Dollar. Der regionale Friedensindex verschlechterte sich 2022 auf 2,25 (von 2,20 in 2021). Während Länder wie Gambia, Ghana und Sierra Leone als stabil gelten, sind Burkina Faso, Mali, Nigeria und Niger besonders von Terrorismus und bürgerlichen Unruhen betroffen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Sicherheitskrisen führen zu erheblichen sozialen Herausforderungen. Mehr als sechs Millionen Menschen waren bis 2022 innerhalb der Region auf der Flucht. Besonders betroffen sind Bildungs- und Gesundheitseinrichtungen, die in Konfliktgebieten massiv beeinträchtigt sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">ECOWAS setzt auf verbesserte Datenanalyse zur Früherkennung von Bedrohungen. Laut Gbenga Erin, Analyst der ECOWAS-Kommission, ist die Gewährleistung von Datenqualität und -verifizierung entscheidend, um belastbare Analysen zu ermöglichen. Bisher wurden elf nationale Koordinierungszentren für das Frühwarn- und Reaktionssystem eingerichtet, während vier weitere in Planung sind. Diese sollen durch gezielte Schulungen zu den Schwerpunkten Regierungsführung, Kriminalität, Sicherheit, Umwelt und Gesundheit gestärkt werden.</p>
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		<item>
		<title>Angola auf der Fruit Logistica</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/angola-auf-der-fruit-logistica/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Feb 2025 18:22:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Angola]]></category>
		<category><![CDATA[Landwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Lebensmittel]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Angola nimmt erstmals an der Fruit Logistica in Berlin teil, der weltweit größten Fachmesse für frische Früchte, die&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fangola-auf-der-fruit-logistica%2F&amp;action_name=Angola%20auf%20der%20Fruit%20Logistica&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/zentralafrika/angola/">Angola</a> nimmt erstmals an der <a href="https://www.fruitlogistica.com/de/">Fruit Logistica</a> in Berlin teil, der weltweit größten Fachmesse für frische Früchte, die vom 5. bis 7. Februar 2025 stattfindet. Diese Beteiligung markiert einen strategischen Schritt zur Internationalisierung des angolanischen Agrarsektors und zur Positionierung des Landes als Exporteur tropischer Früchte von hoher Qualität.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Teilnahme an der Messe zielt darauf ab, Investoren anzuziehen und stabile Handelsbeziehungen aufzubauen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Förderung des Corredor do Lobito sowie der Plattform Logística da Caála, einer zentralen Infrastruktur für den effizienten Export landwirtschaftlicher Erzeugnisse. Diese Einrichtungen ermöglichen eine schnellere Verbindung zwischen den Produktionsgebieten und den internationalen Märkten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein weiteres zentrales Thema ist der sogenannte &#8220;Cluster do Abacate&#8221;, eine Initiative, die Angola als aufstrebenden Produzenten von Avocados in den globalen Märkten etablieren soll. Die klimatischen Bedingungen, die Verfügbarkeit von Wasser, die landwirtschaftlichen Flächen und nachhaltige Anbaumethoden bieten dem Land günstige Voraussetzungen, um sich als wichtiger Akteur in diesem Sektor zu positionieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Teilnahme Angolas an der Fruit Logistica wurde durch die Unterstützung der AIPEX – Agência de Investimento Privado e Promoção das Exportações de Angola – sowie durch die Organisation der auf Agrarmarketing spezialisierten Agentur AgriHeroes ermöglicht. Zudem tragen der Banco Keve und die ARCCLA als Sponsoren zur Realisierung dieses Vorhabens bei.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit dieser Premiere auf der internationalen Bühne strebt Angola eine nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung an und baut seine Rolle im globalen Handel mit landwirtschaftlichen Erzeugnissen weiter aus.</p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/angola-auf-der-fruit-logistica/">Angola auf der Fruit Logistica</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Marokkos Flughäfen: Rund 32 Millionen Passagiere im Jahr 2024</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/marokkos-flughaefen-rund-32-millionen-passagiere-im-jahr-2024/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Feb 2025 17:21:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Marokko]]></category>
		<category><![CDATA[1]]></category>
		<category><![CDATA[Infrastruktur]]></category>
		<category><![CDATA[Luftfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Tourismus]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der marokkanische Verkehrsminister M. Kayouh gab bekannt, dass die Flughäfen Marokkos im Jahr 2024 rund 32 Millionen Passagiere&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fmarokkos-flughaefen-rund-32-millionen-passagiere-im-jahr-2024%2F&amp;action_name=Marokkos%20Flugh%C3%A4fen%3A%20Rund%2032%20Millionen%20Passagiere%20im%20Jahr%202024&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/marokkos-flughaefen-rund-32-millionen-passagiere-im-jahr-2024/">Marokkos Flughäfen: Rund 32 Millionen Passagiere im Jahr 2024</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Der marokkanische Verkehrsminister M. Kayouh gab bekannt, dass die Flughäfen Marokkos im Jahr 2024 rund 32 Millionen Passagiere abgefertigt haben. Bis 2030 soll diese Zahl auf 60 Millionen steigen, mit einem langfristigen Ziel von 90 Millionen Passagieren im Jahr 2035.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Entwicklung des innerstaatlichen Luftverkehrs hat dabei hohe Priorität, um die zwölf Regionen des Landes besser zu verbinden und die Mobilität zwischen Städten und Flughäfen zu erleichtern. Ein staatliches Förderprogramm wurde eingeführt, um den Passagieren vergünstigte Tarife anzubieten und den inländischen Luftverkehr zu fördern.</p>



<h3 id="ausbau-des-innerstaatlichen-flugnetzes-und-flughaefen" class="wp-block-heading">Ausbau des innerstaatlichen Flugnetzes und Flughäfen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Partnerschaftsabkommen wurde zwischen dem Innenministerium, dem Ministerium für Wirtschaft und Finanzen, den betroffenen Regionalräten und der Fluggesellschaft Royal Air Maroc (RAM) unterzeichnet. Dieses Abkommen ermöglichte den Abschluss von sechs Vereinbarungen für die Regionen Dakhla-Oued Eddahab, Laâyoune-Sakia El Hamra, Guelmim-Oued Noun, Drâa-Tafilalet, die Orientalregion und Tanger-Tétouan-Al Hoceïma.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aktuell angebotene Inlandsstrecken umfassen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Casablanca-Dakhla (14 Flüge pro Woche)</li>



<li>Casablanca-Laâyoune (14 Flüge pro Woche)</li>



<li>Rabat-Laâyoune (2 Flüge pro Woche)</li>



<li>Agadir-Laâyoune-Dakhla (4 Flüge pro Woche)</li>



<li>Casablanca-Guelmim-Tan Tan (5 Flüge pro Woche)</li>



<li>Casablanca-Errachidia (7 Flüge pro Woche)</li>



<li>Casablanca-Ouarzazate-Zagora (3 Flüge pro Woche)</li>



<li>Tanger-Al Hoceïma (2 Flüge pro Woche)</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Der Staat trägt ein Drittel der finanziellen Unterstützung dieser Projekte, die sich auf insgesamt 60 Millionen marokkanische Dirham (DH) belaufen. Dank dieser Vereinbarungen konnte RAM rund 2,28 Millionen Passagiere befördern.</p>



<h3 id="beteiligung-privater-fluggesellschaften-und-oeffnung-des-luftraums" class="wp-block-heading">Beteiligung privater Fluggesellschaften und Öffnung des Luftraums</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Auch die private Fluggesellschaft Air Arabia hat den Inlandsflugverkehr ausgebaut und bietet Strecken wie:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Rabat-Agadir (7 Flüge pro Woche)</li>



<li>Agadir-Tanger (3 Flüge pro Woche)</li>



<li>Agadir-Fès (2 Flüge pro Woche)</li>



<li>Dakhla-Marrakech (2 Flüge pro Woche)</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Für diese Verbindungen stellt das Ministerium Fördermittel in Höhe von 20 Millionen DH bereit. Air Arabia beförderte im Jahr 2024 rund 364.000 Passagiere.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="576" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/02/1280px-Fes_Airport_cropped-1024x576.jpg" alt="" class="wp-image-13828 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/02/1280px-Fes_Airport_cropped-1024x576.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/02/1280px-Fes_Airport_cropped-300x169.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/02/1280px-Fes_Airport_cropped-768x432.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/02/1280px-Fes_Airport_cropped-380x214.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/02/1280px-Fes_Airport_cropped-800x450.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/02/1280px-Fes_Airport_cropped-1160x653.jpg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/02/1280px-Fes_Airport_cropped.jpg 1280w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Zudem wurde im Rahmen der „Open Sky“-Politik der inländische Luftverkehr für ausländische Fluggesellschaften geöffnet, wodurch Ryanair 14 Strecken mit insgesamt 11 Verbindungen zwischen 9 marokkanischen Flughäfen betreibt, darunter:</p>
</div></div>



<ul class="wp-block-list">
<li>Marrakesch-Fès (4 Flüge pro Woche)</li>



<li>Marrakesch-Tanger (3 Flüge pro Woche)</li>



<li>Agadir-Oujda (2 Flüge pro Woche)</li>



<li>Tanger-Oujda (3 Flüge pro Woche)</li>



<li>Tanger-Essaouira (2 Flüge pro Woche)</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Das rasante Wachstum des innerstaatlichen und internationalen Luftverkehrs in <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/nordafrika/marokko/">Marokko</a> zeigt das Engagement der Regierung, die Infrastruktur weiterzuentwickeln und die regionale Anbindung zu stärken. Ziel ist es, Marokko als ein führendes Luftfahrt-Drehkreuz in Afrika und weltweit zu etablieren.</p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/marokkos-flughaefen-rund-32-millionen-passagiere-im-jahr-2024/">Marokkos Flughäfen: Rund 32 Millionen Passagiere im Jahr 2024</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Südsudan muss Ernährungssystem reformieren</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/suedsudan-muss-ernaehrungssystem-reformieren/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Feb 2025 21:02:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Institutionelle Beziehungen]]></category>
		<category><![CDATA[Südsudan]]></category>
		<category><![CDATA[Botschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Hungersnot]]></category>
		<category><![CDATA[Landwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Lebensmittel]]></category>
		<category><![CDATA[NGO]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Deutschland hat Südsudan dazu aufgefordert, sein Ernährungssystem grundlegend zu überarbeiten, um die weit verbreitete Ernährungsunsicherheit und Mangelernährung zu&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fsuedsudan-muss-ernaehrungssystem-reformieren%2F&amp;action_name=S%C3%BCdsudan%20muss%20Ern%C3%A4hrungssystem%20reformieren&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Deutschland hat <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/ostafrika/suedsudan/">Südsudan</a> dazu aufgefordert, sein Ernährungssystem grundlegend zu überarbeiten, um die weit verbreitete Ernährungsunsicherheit und Mangelernährung zu bekämpfen. Bjorn Niere, Leiter der Entwicklungszusammenarbeit an der deutschen Botschaft in Südsudan, betonte bei einer Podiumsdiskussion zur Ernährungssicherheit in Juba, dass dringende Veränderungen erforderlich seien. Die Veranstaltung wurde von der Welthungerhilfe und der Schweizer Entwicklungszusammenarbeit organisiert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Mit über sieben Millionen Menschen, die unter schwerer Ernährungsunsicherheit leiden, und mehr als drei Millionen unterernährten Frauen und Kindern ist klar, dass das derzeitige Ernährungssystem nicht nachhaltig ist. Es bedarf einer grundlegenden Transformation“, erklärte Niere.</p>


<blockquote class="twitter-tweet">
<p lang="en" dir="ltr">Kicking off the visit of <a href="https://twitter.com/GermanyDiplo?ref_src=twsrc%5Etfw">@GermanyDiplo</a> Director General for Humanitarian Assistance Deike Potzel <a href="https://twitter.com/AA_stabilisiert?ref_src=twsrc%5Etfw">@AA_stabilisiert</a> to South Sudan. The visit will cover areas impacted by climate and conflict shocks where support from Germany enables life-saving assistance. <a href="https://t.co/kgx0jpLcDS">pic.twitter.com/kgx0jpLcDS</a></p>
<p>&mdash; German Embassy South Sudan (@GERinSSD) <a href="https://twitter.com/GERinSSD/status/1886368387342717277?ref_src=twsrc%5Etfw">February 3, 2025</a></p></blockquote>
<p> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p>



<p class="wp-block-paragraph">Er forderte eine Neuausrichtung der Nahrungsmittelproduktion, -verarbeitung und -vermarktung sowie eine Umstellung der Ernährungsgewohnheiten, um langfristige Verbesserungen zu erzielen. Ein zentraler Aspekt der Reform sei die aktive Einbindung der Bevölkerung und der Schutz der Umwelt.</p>



<h3 id="ernaehrungssystem-fortschritte-in-der-heimischen-nahrungsmittelproduktion" class="wp-block-heading">Ernährungssystem: Fortschritte in der heimischen Nahrungsmittelproduktion</h3>



<p class="wp-block-paragraph">FAO-Landesvertreter Meshack Malo betonte, dass Südsudan in der Lage sei, seine eigene Nahrungsmittelproduktion zu steigern. Ein Beispiel dafür sei die verbesserte Getreideproduktion. Trotz Überschwemmungen konnte das Aweil-Reisanbauprojekt 2.000 Säcke Reis ernten – ein deutlicher Fortschritt im Vergleich zum Vorjahr, als fast 1.000 Säcke verloren gingen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Dies zeigt das enorme landwirtschaftliche Potenzial des Landes. Im Jahr 2023 erreichten wir zum ersten Mal die Marke von einer Million Tonnen Getreideproduktion. Das bedeutet, dass wir noch eine Lücke von etwa 400.000 Tonnen schließen müssen“, so Malo.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Er hob hervor, dass diese Menge mit lediglich fünf Prozent des nutzbaren Landes produziert wurde. „Wenn wir es schaffen, die Überschwemmungen zu kontrollieren, können die Menschen in Südsudan nach und nach das essen, was sie selbst produzieren, und produzieren, was sie essen“, sagte er abschließend.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Entwicklungen deuten darauf hin, dass mit gezielten Investitionen und effektiven Maßnahmen eine nachhaltige Lösung für die Ernährungssicherheit in Südsudan möglich ist.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Neue Abkommen zur Sicherheit der maritimen Kommunikation unterzeichnet</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/neue-abkommen-zur-sicherheit-der-maritimen-kommunikation-unterzeichnet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 02 Feb 2025 20:29:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Republik Kongo]]></category>
		<category><![CDATA[Maritime Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 31. Januar 2025 wurden in Pointe-Noire zwei Kooperationsvereinbarungen unterzeichnet, um die Überwachung und Kontrolle der elektronischen Kommunikation&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fneue-abkommen-zur-sicherheit-der-maritimen-kommunikation-unterzeichnet%2F&amp;action_name=Neue%20Abkommen%20zur%20Sicherheit%20der%20maritimen%20Kommunikation%20unterzeichnet&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Am 31. Januar 2025 wurden in Pointe-Noire zwei Kooperationsvereinbarungen unterzeichnet, um die Überwachung und Kontrolle der elektronischen Kommunikation in kongolesischen Häfen und Gewässern zu stärken. Die Vereinbarungen wurden zwischen dem Port Autonome de Pointe-Noire (PAPN), der Direction Générale de la Marine Marchande (DIGEMAR) und der Agence de Régulation des Postes et Communications Électroniques (ARPCE) geschlossen.</p>



<h3 id="staerkung-der-kommunikation" class="wp-block-heading">Stärkung der Kommunikation</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die drei beteiligten Direktoren – Séraphin Bhalat (PAPN), Armel Kouo (DIGEMAR) und Louis-Marc Sakata (ARPCE) – unterzeichneten die Abkommen, die sich in die wirtschaftliche Diversifizierungsstrategie des kongolesischen Präsidenten einfügen. Ziel ist die Modernisierung und Sicherung der maritimen und hafentechnischen Kommunikationssysteme.</p>



<h4 id="abkommen-mit-dem-port-autonome-de-pointe-noire" class="wp-block-heading">Abkommen mit dem Port Autonome de Pointe-Noire</h4>



<p class="wp-block-paragraph">PAPN, der wichtigste Tiefseehafen der Region mit über 1.000 Schiffen pro Jahr, wird in Zusammenarbeit mit der ARPCE ein System zur effizienten Überwachung elektronischer Kommunikationsanlagen im Hafenbereich implementieren. Geplant sind unter anderem:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Strenge Kontrollen der Hafenfunkstationen,</li>



<li>Überprüfung von Telekommunikationssystemen an Bord,</li>



<li>Einführung eines Schnellwarnsystems bei Unregelmäßigkeiten.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Der Generaldirektor des PAPN, Séraphin Bhalat, betonte: „Diese Zusammenarbeit mit der ARPCE ist ein wichtiger Schritt hin zu einem modernen und sicheren Hafen.“</p>



<h3 id="zusammenarbeit-mit-der-marinebehoerde-digemar" class="wp-block-heading">Zusammenarbeit mit der Marinebehörde DIGEMAR</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Das zweite Abkommen mit DIGEMAR basiert auf den Regelungen der CEMAC-Verordnung 08-12 vom 23. Juli 2012 zur Kontrolle der Handelsmarine. Ziel ist es, die Sicherheit auf den 170 km langen Küstengewässern des Kongos zu gewährleisten. Die Vereinbarung umfasst:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Optimierung der Verwaltung maritimer Identitäten,</li>



<li>Überprüfung von Notfallkommunikationsgeräten,</li>



<li>Einhaltung internationaler Sicherheitsstandards.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Das Projekt wurde bereits 2014 konzipiert und nun realisiert. Der Direktor der Marinebehörde lobte die Umsetzung: „Dieses Abkommen wird die Sicherheit und Kontrolle erheblich verbessern.“</p>



<h4 id="technische-und-operative-umsetzung" class="wp-block-heading">Technische und operative Umsetzung</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Laut ARPCE-Direktor Louis-Marc Sakata stützt sich die Kooperation auf mehrere Kernbereiche:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Gemeinsame Inspektionen zur besseren Koordination von Sicherheitsmaßnahmen,</li>



<li>Systematische Analyse gesammelter Daten zur Risikoprävention,</li>



<li>Expertise der ARPCE in der Verwaltung von Seenot- und Sicherheitsfunksystemen,</li>



<li>Geolokalisierung von Schiffen in kongolesischen Gewässern.</li>
</ul>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1016" height="852" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/02/WhatsApp-Image-2025-02-01-a-11.04.54_6f387455.jpg" alt="" class="wp-image-13798 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/02/WhatsApp-Image-2025-02-01-a-11.04.54_6f387455.jpg 1016w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/02/WhatsApp-Image-2025-02-01-a-11.04.54_6f387455-300x252.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/02/WhatsApp-Image-2025-02-01-a-11.04.54_6f387455-768x644.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/02/WhatsApp-Image-2025-02-01-a-11.04.54_6f387455-380x319.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/02/WhatsApp-Image-2025-02-01-a-11.04.54_6f387455-800x671.jpg 800w" sizes="(max-width: 1016px) 100vw, 1016px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Der maritime Operationsdirektor und Kommandant des PAPN, Colonel Alain Koua-Ngoulhoud, hob die strategische Bedeutung hervor: „Diese Abkommen gewährleisten die vollständige Kontrolle über elektronische Kommunikation – nicht nur im Hafen, sondern auch in den Offshore-Gebieten mit Plattformen, Bohranlagen und temporären Einsatzschiffen.“</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Vereinbarungen markieren einen bedeutenden Fortschritt für die maritime Sicherheit und wirtschaftliche Entwicklung der <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/zentralafrika/republik-kongo/">Republik Kongo</a>. </p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/neue-abkommen-zur-sicherheit-der-maritimen-kommunikation-unterzeichnet/">Neue Abkommen zur Sicherheit der maritimen Kommunikation unterzeichnet</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Kontroverse um Herstellung militärischer Uniformen in Madagaskar</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/kontroverse-um-herstellung-militaerischer-uniformen-in-madagaskar/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 02 Feb 2025 19:59:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Madagaskar]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[Frankreich]]></category>
		<category><![CDATA[Militär]]></category>
		<category><![CDATA[Produktion]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://fokus-afrika.de/?p=13784</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die französische Armee sieht sich einer Debatte über die Verlagerung der Produktion ihrer Uniformen nach Afrika gegenüber. Bisher&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fkontroverse-um-herstellung-militaerischer-uniformen-in-madagaskar%2F&amp;action_name=Kontroverse%20um%20Herstellung%20milit%C3%A4rischer%20Uniformen%20in%20Madagaskar&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/kontroverse-um-herstellung-militaerischer-uniformen-in-madagaskar/">Kontroverse um Herstellung militärischer Uniformen in Madagaskar</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die französische Armee sieht sich einer Debatte über die Verlagerung der Produktion ihrer Uniformen nach Afrika gegenüber. Bisher wurden diese von der traditionsreichen Firma Marck &amp; Balsan in Calais gefertigt, die seit 1999 auf die Herstellung hochwertiger Militärbekleidung spezialisiert ist. Besonders bekannt ist das Unternehmen für die Anfertigung der Paradeuniformen zum Nationalfeiertag am 14. Juli.</p>



<h4 id="paul-boye-unterbietet-marck-balsan" class="wp-block-heading">Paul Boyé unterbietet Marck &amp; Balsan</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Ein jüngst vergebener Auftrag sorgt nun für Aufsehen: Das Verteidigungsministerium hat den Zuschlag an <a href="https://www.paulboye.fr/fr/la-societe/paul-boye-technologies">Paul Boyé Technologies</a> aus Haute-Garonne erteilt. Obwohl das Unternehmen 90 % der Wertschöpfung in Frankreich halten will, wird ein erheblicher Teil der Produktion nach <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/ostafrika/madagaskar/">Madagaskar</a> ausgelagert. Dort beschäftigt Paul Boyé bereits rund 1.000 Mitarbeiter. Der Kostenunterschied zwischen den Angeboten war signifikant: Paul Boyé Technologies bot 26 Millionen Euro, während Marck &amp; Balsan fast 70 Millionen Euro forderte. Paul Boyé begründet den Preisunterschied mit globalen Marktbedingungen und Fachkräftemangel in der französischen Textilbranche.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Vergabe des Auftrags bedeutet das Aus für das Werk von Marck &amp; Balsan in Calais. 65 Arbeitsplätze, hauptsächlich von Frauen, die ihre gesamte Laufbahn in der Firma verbracht haben, stehen auf dem Spiel. Zwar gibt es Versuche, eine Neuanstellung in der Luxusbranche zu ermöglichen und einen Nachfolger für das Werk zu finden, doch die Zukunft der betroffenen Beschäftigten bleibt ungewiss. Diese Entwicklung reiht sich in den allgemeinen Niedergang des französischen Textilsektors ein, da Marck &amp; Balsan zuvor bereits Aufträge von SNCF und RATP an Unternehmen mit Produktionsverlagerung verloren hatte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Verteidigungsministerium verteidigt seine Entscheidung mit der hohen Qualität der Produkte von Paul Boyé Technologies und der Sicherstellung, dass ein wesentlicher Teil der Produktion in <a href="https://fokus-afrika.de/tag/frankreich/">Frankreich</a> verbleibt. Zudem wird ein Recyclingprojekt für Militäruniformen geprüft, um in Krisenzeiten die Rohstoffversorgung sicherzustellen. Die Bürgermeisterin von Calais, Natacha Bouchart, kritisiert jedoch das Fehlen einer klaren nationalen Industriepolitik. Sie warnt, dass die Herstellung militärischer Ausrüstung eine strategische Bedeutung für die französische Verteidigung habe. Diese Entwicklung wirft grundlegende Fragen über das Spannungsverhältnis zwischen wirtschaftlicher Wettbewerbsfähigkeit und industrieller Souveränität im Verteidigungssektor auf.</p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/kontroverse-um-herstellung-militaerischer-uniformen-in-madagaskar/">Kontroverse um Herstellung militärischer Uniformen in Madagaskar</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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		<title>Marokko und Bayern: Kooperation im Bereich Wasserstoff und Hightech</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/marokko-und-bayern-kooperation-im-bereich-wasserstoff-und-hightech/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 31 Jan 2025 21:43:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Institutionelle Beziehungen]]></category>
		<category><![CDATA[Marokko]]></category>
		<category><![CDATA[4]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der marokkanische Minister für Industrie und Handel, Ryad Mezzour, und der bayerische Staatssekretär für Wirtschaft, Tobias Gotthardt, haben&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fmarokko-und-bayern-kooperation-im-bereich-wasserstoff-und-hightech%2F&amp;action_name=Marokko%20und%20Bayern%3A%20Kooperation%20im%20Bereich%20Wasserstoff%20und%20Hightech&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Der marokkanische Minister für Industrie und Handel, Ryad Mezzour, und der bayerische Staatssekretär für Wirtschaft, Tobias Gotthardt, haben am 30. Januar 2025 in Rabat über strategische Partnerschaften zwischen <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/nordafrika/marokko/">Marokko</a> und Bayern beraten.</p>


<p><iframe src="https://www.linkedin.com/embed/feed/update/urn:li:ugcPost:7291209745409953792?compact=1" height="399" width="710" frameborder="0" allowfullscreen="" title="Eingebetteter Beitrag"></iframe></p>



<h3 id="schwerpunkt-wasserstoff-und-gruene-energie" class="wp-block-heading">Schwerpunkt: Wasserstoff und grüne Energie</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Im Mittelpunkt der Gespräche stand die Zusammenarbeit im Bereich erneuerbare Energien, insbesondere grüner Wasserstoff. Tobias Gotthardt hob hervor, dass Bayern für den Hochlauf der Wasserstoffwirtschaft auf Importe angewiesen sei und dabei <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/nordafrika/">Nordafrika</a> als Schlüsselpartner sehe. „Marokko bietet hervorragende Standortfaktoren für die Produktion erneuerbarer Energien und damit für die Herstellung von grünem Wasserstoff,“ sagte Gotthardt.</p>


<blockquote class="twitter-tweet">
<p lang="fr" dir="ltr">📢 [AHK News] 🇩🇪🤝🇲🇦 Hydrogène vert &amp; énergies renouvelables : la Bavière en mission au Maroc!</p>
<p>La délégation bavaroise, conduite par M. Tobias Gotthardt, Secrétaire d’État bavarois à l’Économie, est arrivée hier à Casablanca et a été accueillie par l&#39;AHK Maroc. <a href="https://t.co/H6Dl9RJROz">pic.twitter.com/H6Dl9RJROz</a></p>
<p>&mdash; AHK Marokko (@AhkMarokko) <a href="https://twitter.com/AhkMarokko/status/1885324574461477306?ref_src=twsrc%5Etfw">January 31, 2025</a></p></blockquote>
<p> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p>



<p class="wp-block-paragraph">Minister Mezzour betonte, dass Marokko nicht nur von der bayerischen Technologieexpertise profitieren könne, sondern auch eine dynamische Plattform für den Zugang zum afrikanischen Markt darstelle. Er unterstrich, dass die Zusammenarbeit im Bereich grüne Energien „von höchster Priorität“ sei.</p>



<h3 id="bayern-als-innovationsfuehrer" class="wp-block-heading">Bayern als Innovationsführer</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Bayern, die zweitinnovativste Region Europas laut Eurostat, verfügt über 17 hochmoderne Technologiecluster und plant, durch Partnerschaften mit Ländern wie Marokko die eigenen Wasserstoff-Importkapazitäten auszubauen. „Unser Ziel ist es, Bayern H2-Import-ready zu machen,“ erklärte Gotthardt und verwies auf strategische Importrouten über Spanien, Portugal und Frankreich.</p>


<p><iframe src="https://www.facebook.com/plugins/post.php?href=https%3A%2F%2Fwww.facebook.com%2FTobiasGotthardtMdL%2Fposts%2Fpfbid02jAputhd7CPrm5SLh2uMhNheRNq5Zam424sZDrSMh2rsAKp8aZSYGjQGefmHR5Z5Tl&#038;show_text=true&#038;width=500" width="500" height="740" style="border:none;overflow:hidden" scrolling="no" frameborder="0" allowfullscreen="true" allow="autoplay; clipboard-write; encrypted-media; picture-in-picture; web-share"></iframe></p>



<p class="wp-block-paragraph">Neben Wasserstoff wurden auch andere Industriesektoren, darunter Mobilität, Digitalisierung und Hochtechnologie, diskutiert. Bayern sieht in Marokko einen starken Partner, um die industrielle Zusammenarbeit auszubauen und technologische Synergien zu schaffen.</p>



<h3 id="bayrisch-marokkanische-zukunftsplaene" class="wp-block-heading">Bayrisch-marokkanische Zukunftspläne</h3>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="576" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/01/GiiiOu0XUAAgRp8-1024x576.jpeg" alt="Bayern ist in Marokko willkommen!" class="wp-image-13766 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/01/GiiiOu0XUAAgRp8-1024x576.jpeg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/01/GiiiOu0XUAAgRp8-300x169.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/01/GiiiOu0XUAAgRp8-768x432.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/01/GiiiOu0XUAAgRp8-1536x864.jpeg 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/01/GiiiOu0XUAAgRp8-380x214.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/01/GiiiOu0XUAAgRp8-800x450.jpeg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/01/GiiiOu0XUAAgRp8-1160x653.jpeg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/01/GiiiOu0XUAAgRp8.jpeg 1600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Im Rahmen der Delegationsreise wird eine bayerisch-marokkanische Erklärung zur Zusammenarbeit im Wasserstoffbereich unterzeichnet. Tobias Gotthardt lobte die Fortschritte Marokkos in den letzten Jahren und betonte den Wunsch Bayerns, Marokko als „verlässlichen und starken Partner“ langfristig einzubinden.</p>
</div></div>
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		<item>
		<title>EAC ruft zur Nutzung von KI zur Vereinfachung von Zollverfahren auf</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/eac-ruft-zur-nutzung-von-ki-zur-vereinfachung-von-zollverfahren-auf/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Jan 2025 23:47:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kontinentale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[Ostafrika]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[EAC]]></category>
		<category><![CDATA[Handel]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Generalsekretärin der Ostafrikanischen Gemeinschaft (EAC), Veronica M. Nduva, hat die Zollbehörden der Mitgliedsstaaten dazu aufgefordert, modernste Technologien&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Feac-ruft-zur-nutzung-von-ki-zur-vereinfachung-von-zollverfahren-auf%2F&amp;action_name=EAC%20ruft%20zur%20Nutzung%20von%20KI%20zur%20Vereinfachung%20von%20Zollverfahren%20auf&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die Generalsekretärin der <a href="https://fokus-afrika.de/tag/eac/">Ostafrikanischen Gemeinschaft</a> (EAC), Veronica M. Nduva, hat die Zollbehörden der Mitgliedsstaaten dazu aufgefordert, modernste Technologien wie künstliche Intelligenz (KI) einzusetzen, um Zollverfahren in der Region zu optimieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In ihrer Rede anlässlich des Internationalen Zolldatums am Hauptsitz der EAC betonte Nduva, dass der Einsatz von KI nicht nur dazu beitragen könne, die Zollabfertigung effizienter zu gestalten, sondern auch den Kampf gegen illegalen Handel in der Region stärken würde.</p>



<h3 id="ki-soll-zollverfahren-fuer-die-oeffentlichkeit-verstaendlicher-machen" class="wp-block-heading">KI soll Zollverfahren für die Öffentlichkeit verständlicher machen</h3>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile" style="grid-template-columns:34% auto"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="900" height="1000" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/01/pr_20250127_01.jpg" alt="" class="wp-image-13727 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/01/pr_20250127_01.jpg 900w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/01/pr_20250127_01-270x300.jpg 270w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/01/pr_20250127_01-768x853.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/01/pr_20250127_01-380x422.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/01/pr_20250127_01-800x889.jpg 800w" sizes="(max-width: 900px) 100vw, 900px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Nduva forderte die Zollbehörden außerdem auf, komplexe Verfahren zu vereinfachen und der breiten Öffentlichkeit verständlich zu erklären. „Die Integration in <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/ostafrika/">Ostafrika</a> betrifft vor allem die Menschen an der Basis. Deshalb ist es wichtig, durch Aufklärungsprogramme mehr Transparenz und Verständnis für die Arbeit der Zolldienste zu schaffen“, sagte sie.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Zollbeamte hätten sich in ihrer Funktion weiterentwickelt und seien heute nicht nur für die Erhebung von Zöllen, sondern auch für die Sicherheit von Waren und den Schutz von Einnahmen verantwortlich. „Sie spielen eine entscheidende Rolle bei der Aufklärung der Öffentlichkeit, der Kapazitätsentwicklung und der Förderung der Zusammenarbeit zwischen den Akteuren des Handels“, so Nduva.</p>



<h3 id="eac-fortschritte-durch-die-zollunion" class="wp-block-heading">EAC: Fortschritte durch die Zollunion</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die EAC-Generalsekretärin hob die positiven Ergebnisse der Zollunion hervor, dem ersten Pfeiler der regionalen Integration. Die Union habe dazu beigetragen, Handelsbarrieren zu verringern und die wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen den Mitgliedsstaaten zu stärken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zu den Errungenschaften zählen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Abschaffung von Binnenzöllen</strong>: Der freie Warenverkehr zwischen den Partnerstaaten hat das intra-regionale Handelsvolumen erheblich gesteigert.</li>



<li><strong>Einführung eines Gemeinsamen Außenzolltarifs (CET)</strong>: Dieser schützt lokale Industrien und reguliert Importe aus Nicht-EAC-Ländern.</li>



<li><strong>Vereinfachte Handelsregelungen (STR)</strong>: Kleine Grenzhändler mit Warenwerten unter 2.000 USD profitieren von einem unbürokratischen Abfertigungsprozess.</li>



<li><strong>Digitale Systeme wie RECTS und SCT</strong>: Elektronische Frachtverfolgung und einheitliche Zollabwicklung haben Schmuggel reduziert und die Transparenz erhöht.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Laut dem EAC Trade and Investment <a href="https://www.eac.int/press-releases/142-customs/3289-embrace-ai-to-ease-customs-procedures,-eac-partner-states-customs-authorities-urged">Report</a> stieg der intra-regionale Handel signifikant. Das Handelsvolumen der EAC mit der Welt erreichte 2023 80,6 Milliarden USD, verglichen mit 78,7 Milliarden USD im Jahr 2022. Die ausländischen Direktinvestitionen (FDI) stiegen zwischen 2013 und 2021 von 3,7 auf 12,9 Milliarden USD, ein Beweis für das Vertrauen in die Handelssysteme der Region.</p>



<h3 id="herausforderungen-und-private-beteiligung" class="wp-block-heading">Herausforderungen und private Beteiligung</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Der Präsident des Verbands ostafrikanischer Spediteure, Charles Rubaale Mwebembezi, unterstrich die Notwendigkeit, Zollverfahren weiter zu vereinfachen, Verzögerungen zu reduzieren und Korruption zu bekämpfen. Er betonte, dass der private Sektor weiterhin Zollsysteme prüfen und auf öffentlich-private Partnerschaften setzen werde, um Herausforderungen anzugehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Alban Odhiambo, Seniorberater für Handel und Infrastruktur beim Tony Blair Institute, mahnte jedoch, dass technische Innovationen allein nicht ausreichten. „Es braucht einen mentalen Wandel, um neue Technologien effektiv zu nutzen. Probleme wie Staus an den Grenzen bestehen oft weiterhin, selbst wenn moderne Systeme eingeführt werden“, sagte er.</p>



<h3 id="internationale-zusammenarbeit" class="wp-block-heading">Internationale Zusammenarbeit</h3>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="900" height="600" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/01/pr_20250127_03.jpg" alt="" class="wp-image-13729 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/01/pr_20250127_03.jpg 900w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/01/pr_20250127_03-300x200.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/01/pr_20250127_03-768x512.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/01/pr_20250127_03-380x253.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/01/pr_20250127_03-800x533.jpg 800w" sizes="(max-width: 900px) 100vw, 900px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Das Forum wurde durch virtuelle Reden von Dan Saunders, Generalsekretär der Weltzollorganisation, und Celine Bacrot, Wirtschaftsexpertin der UN-Konferenz für Handel und Entwicklung, bereichert. Auch hochrangige Vertreter der EAC wie die stellvertretende Generalsekretärin Annette Ssemumwemba und die Zoll-Direktorin Flavia Busingye nahmen an der Veranstaltung teil.</p>
</div></div>
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	</item>
		<item>
		<title>Deutsch-Dänische Kooperation startet Wasserprojekt für Erdbebenregion Al Haouz</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/deutsch-daenische-kooperation-startet-wasserprojekt-fuer-erdbebenregion-al-haouz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Jan 2025 11:41:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Institutionelle Beziehungen]]></category>
		<category><![CDATA[Marokko]]></category>
		<category><![CDATA[Botschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Dänemark]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[GIZ]]></category>
		<category><![CDATA[Wasser]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein neues Projekt zur Verbesserung der Wasserversorgung und zur Förderung des wirtschaftlichen Wiederaufbaus wurde in der Region Al Haouz ins&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fdeutsch-daenische-kooperation-startet-wasserprojekt-fuer-erdbebenregion-al-haouz%2F&amp;action_name=Deutsch-D%C3%A4nische%20Kooperation%20startet%20Wasserprojekt%20f%C3%BCr%20Erdbebenregion%20Al%20Haouz&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/deutsch-daenische-kooperation-startet-wasserprojekt-fuer-erdbebenregion-al-haouz/">Deutsch-Dänische Kooperation startet Wasserprojekt für Erdbebenregion Al Haouz</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Ein neues Projekt zur Verbesserung der Wasserversorgung und zur Förderung des wirtschaftlichen Wiederaufbaus wurde in der Region <strong>Al Haouz</strong> ins Leben gerufen. Diese Region war stark vom Erdbeben im September 2023 betroffen. Das mit einem Budget von <strong>12 Millionen Euro</strong> ausgestattete Projekt wird durch die <strong>deutsche und dänische Regierung</strong> kofinanziert und von der deutschen <a href="https://fokus-afrika.de/tag/giz/">Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit</a> (<strong>GIZ</strong>) umgesetzt.</p>



<h3 id="ziel-des-projekts-in-al-haouz" class="wp-block-heading">Ziel des Projekts in Al Haouz</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Das Projekt zielt darauf ab, die Verfügbarkeit von Wasser zu sichern und die Lebensbedingungen der betroffenen Bevölkerung zu verbessern. Es fördert eine innovative Governance der natürlichen Ressourcen, insbesondere durch die Einführung eines Flussvertrags für den Fluss&nbsp;<strong>Ourika</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Projekt umfasst vier Hauptbereiche:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Wassermanagement:</strong> Verbesserung der Verwaltung und Nutzung von Wasserressourcen.</li>



<li><strong>Rekonstruktion:</strong> Aufbau von Infrastruktur nach dem Erdbeben.</li>



<li><strong>Wirtschaftliche Wiederbelebung:</strong> Unterstützung lokaler Unternehmen und Gemeinden.</li>



<li><strong>Kompetenzentwicklung:</strong> Schulung von Fachkräften, um innovative Ansätze nachhaltig zu etablieren.</li>
</ol>



<h3 id="zusammenarbeit-fuer-nachhaltigkeit-und-resilienz" class="wp-block-heading">Zusammenarbeit für Nachhaltigkeit und Resilienz</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Der marokkanische Minister für Ausrüstung und Wasser,&nbsp;<strong>Nizar Baraka</strong>, betonte, dass das Projekt Teil der strategischen Bemühungen des Königreichs sei, die Bedürfnisse der von der Katastrophe betroffenen Gemeinden zu decken. Zudem werde durch die Initiative langfristig die nachhaltige Nutzung von Wasserressourcen gefördert. Er lobte die Unterstützung Deutschlands und Dänemarks in diesem Bereich.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Robert Dölger</strong>, deutscher Botschafter in Marokko, unterstrich die Bedeutung von integrierten Ansätzen zur Anpassung an den Klimawandel und erklärte, dass das Projekt dazu beitragen werde, die Lebensbedingungen der lokalen Bevölkerung zu verbessern und die Wirtschaft langfristig nachhaltiger zu gestalten.</p>


<blockquote class="twitter-tweet">
<p lang="en" dir="ltr">The projet &quot;Territoires Durables&quot; was officially launched by Minister <a href="https://twitter.com/nizar_baraka?ref_src=twsrc%5Etfw">@nizar_baraka</a> 🇲🇦, <a href="https://twitter.com/DKambMorocco?ref_src=twsrc%5Etfw">@DKambMorocco</a> 🇩🇰 and our ambassador 🇩🇪. This project financed by 🇩🇪&amp;🇩🇰 aims at supporting long term resilience of the High Atlas region ⛰️ which was heavily impacted by the earthquake in 2023. <a href="https://t.co/ySRElAOJlB">pic.twitter.com/ySRElAOJlB</a></p>
<p>&mdash; Germany in Morocco (@GER_in_Morocco) <a href="https://twitter.com/GER_in_Morocco/status/1883892041710731739?ref_src=twsrc%5Etfw">January 27, 2025</a></p></blockquote>
<p> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die <a href="https://fokus-afrika.de/tag/danemark/">dänische</a> Botschafterin <strong>Berit Basse</strong> ergänzte, dass das Projekt sowohl technische als auch soziale Innovationen erfordere, um ambitionierte Ziele zu erreichen. „Dieses Projekt stärkt die Widerstandsfähigkeit der Region und setzt auf Lösungen, die auf der Natur basieren,“ so Basse.</p>



<h3 id="umsetzung-und-kooperation" class="wp-block-heading">Umsetzung und Kooperation</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Zur Realisierung des Projekts wurde eine Partnerschaftsvereinbarung unterzeichnet:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Abdelaziz Zerouali</strong>, Generaldirektor für Wasserbau,</li>



<li><strong>Doreen Fontaine</strong>, Leiterin der Abteilung Nordafrika bei der GIZ,</li>



<li><strong>Anne Chaponnière</strong>, technische Hauptberaterin des Projekts.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Eine zweite Vereinbarung wurde zwischen der <strong>Tensift Basin Water Agency</strong> (ABHT) und der regionalen Agentur für Forstwirtschaft unterzeichnet. Diese Vereinbarung legt die Rahmenbedingungen für die Umsetzung der Projektaktivitäten fest und definiert die einzusetzenden Ressourcen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Generaldirektor der ANEF,&nbsp;<strong>Abderrahim Houmy</strong>, bezeichnete das Projekt als wegweisend: „Dieses Vorhaben stärkt die Resilienz der betroffenen Bevölkerung, fördert nachhaltiges Ressourcenmanagement und unterstützt die Bekämpfung des Klimawandels.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit dem Projekt verfolgt Marokko seine Vision eines nachhaltigen Wiederaufbaus, indem es die Herausforderungen des Klimawandels und der Umweltverschlechterung in den Vordergrund rückt.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Coca-Cola stärkt Zusammenarbeit mit COMESA</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/coca-cola-staerkt-zusammenarbeit-mit-comesa/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 26 Jan 2025 21:50:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kontinentale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[Sambia]]></category>
		<category><![CDATA[COMESA]]></category>
		<category><![CDATA[Kooperation]]></category>
		<category><![CDATA[Produktion]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 21. Januar 2025 besuchte eine Delegation von Coca-Cola Beverages Africa das Sekretariat des Gemeinsamen Marktes für das&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fcoca-cola-staerkt-zusammenarbeit-mit-comesa%2F&amp;action_name=Coca-Cola%20st%C3%A4rkt%20Zusammenarbeit%20mit%20COMESA&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Am 21. Januar 2025 besuchte eine Delegation von Coca-Cola Beverages Africa das Sekretariat des <a href="https://fokus-afrika.de/tag/comesa/">Gemeinsamen Marktes für das Östliche und Südliche Afrika</a> (COMESA), um Strategien für die Stärkung von Partnerschaften zur Förderung des regionalen Wirtschaftswachstums zu diskutieren. Der <a href="https://www.comesa.int/coca-cola-beverages-africa-engages-with-comesa-secretariat-to-foster-economic-growth/">Besuch</a> unterstrich Coca-Colas Engagement für nachhaltige lokale Initiativen und die Schaffung von Arbeitsplätzen in der Region.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Mittelpunkt der Gespräche standen Möglichkeiten, das Potenzial der COMESA-Region auszuschöpfen, regionale Wertschöpfungsketten zu erweitern und die wirtschaftliche Entwicklung voranzutreiben. Dabei präsentierte das Coca-Cola-Team laufende Investitionsprojekte, die lokale Beschäftigung und Nachhaltigkeit fördern sollen.</p>



<h3 id="zusammenarbeit-fuer-regionale-entwicklung" class="wp-block-heading">Zusammenarbeit für regionale Entwicklung</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ms. Karyn Harrington, Vice President für Public Affairs, Kommunikation und Nachhaltigkeit bei Coca-Cola, betonte die Bedeutung der Investitionen des Unternehmens:<br>„Wir glauben, dass unsere Investitionen nicht nur Arbeitsplätze schaffen, sondern auch lokale Gemeinschaften stärken.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf der Seite von COMESA hob die Direktorin für Industrie und Landwirtschaft, Ms. Providence Mavumbi, die Wichtigkeit von Partnerschaften hervor, die direkt den lokalen Gemeinschaften zugutekommen. Sie ermutigte Coca-Cola, bestehende Initiativen wie das&nbsp;<strong>Local Sourcing for Partnerships</strong>-Programm zu nutzen und lokale Produzenten bei der Beschaffung von Rohstoffen zu priorisieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Die Stärkung kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) ist entscheidend für nachhaltige Entwicklung“, erklärte sie und betonte, dass die Förderung lokaler Lieferketten die wirtschaftliche Resilienz in der gesamten Region stärken könne.</p>



<h3 id="breites-engagement-und-weitere-kooperationen" class="wp-block-heading">Breites Engagement und weitere Kooperationen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Coca-Cola-Delegation, darunter Ms. Karyn Harrington, Mr. Shiletsi Makhofane (Senior Director, Public Policy) und Mr. Ian Hirschfeld (Senior Director, Economic Policy), bekräftigte die Absicht des Unternehmens, die Zusammenarbeit mit COMESA-Mitgliedstaaten zu vertiefen. Weitere Gespräche wurden vereinbart, um robuste Partnerschaften aufzubauen, die lokale Gemeinschaften unterstützen und Investitionen in regionale Wertschöpfungsketten anregen sollen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">COMESA betrachtet Coca-Colas Initiativen als Beispiel für die Art von Partnerschaften, die entscheidend für die Förderung der wirtschaftlichen Integration und die nachhaltige Entwicklung in den Mitgliedstaaten sind.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Zugang zu Elektrizität für 300 Millionen Menschen in Afrika bis 2030</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/zugang-zu-elektrizitaet-fuer-300-millionen-menschen-in-afrika-bis-2030/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 26 Jan 2025 20:10:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kontinentale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[Tansania]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[AU]]></category>
		<category><![CDATA[BMZ]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am heutigen Abend beginnt in Daressalam, der Hauptstadt Tansanias, der erste Afrikanische Energiegipfel, bei dem politische und wirtschaftliche&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fzugang-zu-elektrizitaet-fuer-300-millionen-menschen-in-afrika-bis-2030%2F&amp;action_name=Zugang%20zu%20Elektrizit%C3%A4t%20f%C3%BCr%20300%20Millionen%20Menschen%20in%20Afrika%20bis%202030&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/zugang-zu-elektrizitaet-fuer-300-millionen-menschen-in-afrika-bis-2030/">Zugang zu Elektrizität für 300 Millionen Menschen in Afrika bis 2030</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Am heutigen Abend beginnt in Daressalam, der Hauptstadt <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/ostafrika/tansania/">Tansanias</a>, der erste <a href="https://mission300africa.org/energysummit/">Afrikanische Energiegipfel</a>, bei dem politische und wirtschaftliche Entscheidungsträger über den Zugang zu Elektrizität für 300 Millionen Menschen in Subsahara-Afrika bis zum Jahr 2030 beraten. Der Gipfel, der von der <a href="https://fokus-afrika.de/tag/au/">Afrikanischen Union</a>, der <a href="https://fokus-afrika.de/tag/world-bank/">Weltbank</a>, der Afrikanischen Entwicklungsbank und der tansanischen Regierung organisiert wird, läuft bis Dienstag und bringt Vertreterinnen und Vertreter aus nahezu allen afrikanischen Staaten sowie internationalen Partnerländern zusammen. Deutschland wird durch Jochen Flasbarth, Staatssekretär im <a href="https://fokus-afrika.de/tag/bmz/">Bundesentwicklungsministerium</a> (BMZ), vertreten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Fokus der Konferenz liegt auf der sogenannten „Mission 300“, die den Ausbau erneuerbarer Energien als zentralen Lösungsansatz hervorhebt. Flasbarth betonte die Bedeutung der Initiative: „Afrikanische Regierungen arbeiten an ambitionierten Plänen, um Millionen Menschen einen sicheren Zugang zu Strom zu ermöglichen. Erneuerbare Energien sind dafür die beste und kostengünstigste Lösung – insbesondere, weil viele afrikanische Länder aufgrund von Sonne, Wind und Flächen besonders gut geeignet sind.“</p>



<h3 id="elektrizitaet-erneuerbare-energien-als-schluessel-zur-entwicklung" class="wp-block-heading">Elektrizität: Erneuerbare Energien als Schlüssel zur Entwicklung</h3>



<p class="wp-block-paragraph">In Subsahara-Afrika haben derzeit rund 600 Millionen Menschen keinen Zugang zu Elektrizität, was die wirtschaftliche Entwicklung erheblich hemmt. Stromausfälle und fehlende Energieinfrastruktur erschweren den Aufbau von Unternehmen und die Sicherung von Kühlketten für Lebensmittel. Ziel des Gipfels ist es, durch Energie-Entwicklungspläne – sogenannte „Country Compacts“ – nachhaltige Investitionen und internationale Zusammenarbeit zu fördern. 13 afrikanische Länder, darunter <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/westafrika/nigeria/">Nigeria</a>, <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/westafrika/senegal/">Senegal</a> und <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/ostafrika/tansania/">Tansania</a>, werden ihre individuellen Pläne zur Förderung erneuerbarer Energien vorstellen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Deutschland tritt dabei als starker Partner für die Energiewende auf dem afrikanischen Kontinent auf. Laut dem BMZ unterstützt Deutschland derzeit 15 afrikanische Staaten wie <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/ostafrika/kenia/">Kenia</a>, <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/sudliches-afrika/sudafrika/">Südafrika</a> und <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/westafrika/senegal/">Senegal</a> beim Ausbau erneuerbarer Energien. 2023 konnten durch deutsche Förderprogramme etwa neun Millionen Menschen in Subsahara-Afrika erstmals Zugang zu moderner Energie erhalten.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile" style="grid-template-columns:28% auto"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="673" height="500" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/01/logo_giz_get_pro.png" alt="" class="wp-image-13661 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/01/logo_giz_get_pro.png 673w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/01/logo_giz_get_pro-300x223.png 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/01/logo_giz_get_pro-200x150.png 200w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/01/logo_giz_get_pro-380x282.png 380w" sizes="(max-width: 673px) 100vw, 673px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Die BMZ-geförderten Programme, darunter „<a href="https://www.global-energy-transformation.eu">GET.pro</a>“, zielen darauf ab, ein günstiges Investitionsklima für erneuerbare Energien zu schaffen. Diese Zusammenarbeit mobilisiert Milliardeninvestitionen und ermöglicht Millionen Menschen den Zugang zu nachhaltiger Energie.</p>
</div></div>



<h3 id="chancen-fuer-internationale-und-deutsche-unternehmen" class="wp-block-heading">Chancen für internationale und deutsche Unternehmen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Der Ausbau erneuerbarer Energien birgt nicht nur Entwicklungspotenzial für Afrika, sondern auch Investitionsmöglichkeiten für die deutsche Wirtschaft. Seit 2018 hat das BMZ 36 deutsche Unternehmen bei der Projektentwicklung unterstützt. Ein Beispiel ist das Unternehmen GOGO Electric, das mit deutscher Beteiligung Elektromobilität in <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/ostafrika/uganda/">Uganda</a> vorantreibt. GOGO Electric betreibt landesweit Batterietauschstationen für Motorradtaxis und plant, in diesem Jahr 10.000 E-Motorräder auszustatten.</p>



<h3 id="herausforderungen-und-naturschutz" class="wp-block-heading">Herausforderungen und Naturschutz</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Im Vorfeld des Gipfels besuchte Staatssekretär Flasbarth Naturschutzprojekte in Tansania. Klimawandel und Bevölkerungswachstum führen in der Region zunehmend zu Landnutzungskonflikten, insbesondere in Gebieten mit hoher Artenvielfalt und globaler Klimarelevanz. Der Austausch mit Nichtregierungsorganisationen unterstrich die Bedeutung, lokale Bedürfnisse in Entwicklungsmaßnahmen einzubeziehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Obwohl Afrika nur zwei Prozent der globalen Investitionen in erneuerbare Energien erhält, bietet der Kontinent enormes Potenzial für Solar- und Windkraft. „Deutschland wirbt dafür, dass Afrika beim Ausbau seiner Energiesysteme direkt auf erneuerbare Energien setzt und fossile Umwege vermeidet“, erklärte Flasbarth.</p>
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		<item>
		<title>TotalEnergies verschiebt LNG-Projekt in Mosambik aufgrund von Sicherheitsrisiken</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/totalenergies-verschiebt-lng-projekt-in-mosambik-aufgrund-von-sicherheitsrisiken/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Jan 2025 19:22:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mosambik]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Frankreich]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die französische Energiefirma TotalEnergies hat erneut die Umsetzung ihres mit 20 Milliarden US-Dollar veranschlagten LNG-Projekts in Mosambik verschoben.&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ftotalenergies-verschiebt-lng-projekt-in-mosambik-aufgrund-von-sicherheitsrisiken%2F&amp;action_name=TotalEnergies%20verschiebt%20LNG-Projekt%20in%20Mosambik%20aufgrund%20von%20Sicherheitsrisiken&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/totalenergies-verschiebt-lng-projekt-in-mosambik-aufgrund-von-sicherheitsrisiken/">TotalEnergies verschiebt LNG-Projekt in Mosambik aufgrund von Sicherheitsrisiken</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die französische Energiefirma TotalEnergies hat erneut die Umsetzung ihres mit 20 Milliarden US-Dollar veranschlagten LNG-Projekts in <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/ostafrika/mosambik/">Mosambik</a> verschoben. Das Unternehmen begründete die <a href="https://aimnews.org/2025/01/22/totalenergies-adia-projecto-de-lng-em-mocambique/">Entscheidung</a> mit Sicherheitsbedenken und politischen Unsicherheiten nach den jüngsten Unruhen im Anschluss an die Präsidentschaftswahlen.</p>



<h3 id="hintergrund-des-lng-projekts" class="wp-block-heading">Hintergrund des LNG-Projekts</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Das 2020 gestartete Projekt zur Verflüssigung von Erdgas galt als das größte ausländische Direktinvestitionsvorhaben in Afrika und könnte Mosambiks Wirtschaft nachhaltig transformieren. Doch bereits 2021 hatte TotalEnergies eine „Force Majeure“-Klausel aktiviert, nachdem islamistische Aufständische in der Provinz Cabo Delgado nahe der geplanten LNG-Anlagen mehrere Dutzend Menschen getötet hatten. Die jüngsten politischen Unruhen stellen nun ein weiteres Hindernis für das Vorhaben dar.</p>



<h4 id="politische-unsicherheiten-nach-den-wahlen" class="wp-block-heading">Politische Unsicherheiten nach den Wahlen</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Die <a href="https://fokus-afrika.de/ueberraschung-bei-wahlen-in-mosambik/">Präsidentschaftswahlen im Oktober 2024</a> führten zu <a href="https://fokus-afrika.de/proteste-in-mosambik-praesenz-der-polizei/">landesweiten Protesten</a>, die mehr als 350 Menschen das Leben kosteten und die Wirtschaft des Landes erheblich beeinträchtigten. Der neue Präsident Daniel Chapo, dessen Wahlsieg von Teilen der Bevölkerung angezweifelt wird, hat die Wiederherstellung von Frieden und Sicherheit in Cabo Delgado zu einem zentralen Punkt seiner Agenda gemacht. Chapo hatte versprochen, das LNG-Projekt zu schützen und die Sicherheitslage in der Region zu stabilisieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Venâncio Mondlane, der unterlegene Oppositionskandidat, bezeichnete sich als „vom Volk gewählter Präsident“ und drohte mit weiteren Protesten, sollte die Regierung seinen Forderungen, darunter die Senkung der Lebenshaltungskosten, nicht nachkommen.</p>



<h3 id="sicherheitsmassnahmen-und-internationale-unterstuetzung" class="wp-block-heading">Sicherheitsmaßnahmen und internationale Unterstützung</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Situation in Cabo Delgado bleibt angespannt, trotz der Entsendung von 4.000 ruandischen Soldaten zur Bekämpfung der dortigen Insurgenz. Diese Einsätze konnten zwar Fortschritte erzielen, doch TotalEnergies fordert die Rückkehr zu einem „normalen Leben“ und die Wiederherstellung öffentlicher Dienste, bevor das Projekt fortgesetzt werden kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Neben den Sicherheitsrisiken sieht sich das LNG-Projekt auch mit finanziellen Unsicherheiten konfrontiert. Ein Darlehen der USA in Höhe von 4,7 Milliarden US-Dollar wurde nach der Ausrufung der „Force Majeure“ eingefroren, und Großbritannien hat seine Exportförderung für fossile Brennstoffe eingestellt.</p>



<h4 id="strategische-bedeutung-und-ausblick" class="wp-block-heading">Strategische Bedeutung und Ausblick</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Das LNG-Projekt in der Rovuma-Bucht, an dem TotalEnergies mit 26,5 % beteiligt ist, hat eine Kapazität von 13 Millionen Tonnen Flüssiggas pro Jahr. Damit bleibt es eine zentrale Säule der LNG-Strategie des Unternehmens, das auch Projekte in Katar, den USA und Nigeria verfolgt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Analysten wie James Waddell von Energy Aspects betonen die strategische Lage Mosambiks zur Deckung der steigenden LNG-Nachfrage in asiatischen Märkten. Patrick Pouyanné, CEO von TotalEnergies, bleibt trotz der Verzögerungen zuversichtlich: „Dieses Projekt bleibt wirtschaftlich rentabel aufgrund seiner attraktiven LNG-Verkaufskonditionen.“</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Fünf Länder unterzeichnen Absichtserklärung für südlichen Wasserstoffkorridor</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/fuenf-laender-unterzeichnen-absichtserklaerung-fuer-suedlichen-wasserstoffkorridor/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Jan 2025 18:59:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Algerien]]></category>
		<category><![CDATA[Tunesien]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[EU]]></category>
		<category><![CDATA[Italien]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Deutschland, Algerien, Italien, Österreich und Tunesien haben eine politische Absichtserklärung (Joint Declaration of Intent, JDoI) zur Entwicklung des&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffuenf-laender-unterzeichnen-absichtserklaerung-fuer-suedlichen-wasserstoffkorridor%2F&amp;action_name=F%C3%BCnf%20L%C3%A4nder%20unterzeichnen%20Absichtserkl%C3%A4rung%20f%C3%BCr%20s%C3%BCdlichen%20Wasserstoffkorridor&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Deutschland, <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/nordafrika/algerien/">Algerien</a>, <a href="https://fokus-afrika.de/tag/italien/">Italien</a>, <a href="https://fokus-afrika.de/tag/oesterreich/">Österreich</a> und <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/nordafrika/tunesien/">Tunesien</a> haben eine politische <a href="https://www.bmwk.de/Redaktion/DE/Pressemitteilungen/2025/20250121-gemeinsame-politische-absichtserklaerung-entwicklung-des-suedlichen-wasserstoffkorridors.html">Absichtserklärung</a> (<a href="https://www.bmwk.de/Redaktion/DE/Pressemitteilungen/2025/20250121-gemeinsame-politische-absichtserklaerung-entwicklung-des-suedlichen-wasserstoffkorridors.html">Joint Declaration of Intent</a>, JDoI) zur Entwicklung des südlichen Wasserstoffkorridors unterzeichnet. Die Unterzeichnung erfolgte im Rahmen der ersten Ministerkonferenz zu diesem Projekt in Rom. Ziel ist es, eine direkte Leitungsverbindung zwischen Nordafrika und Europa für grünen Wasserstoff zu schaffen, um erneuerbare Energien effizienter zu nutzen und die europäische Energiesicherheit zu stärken.</p>



<h4 id="ein-ehrgeiziges-projekt-fuer-erneuerbare-energien" class="wp-block-heading">Ein ehrgeiziges Projekt für erneuerbare Energien</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Der südliche Wasserstoffkorridor soll über eine Länge von 3.500 bis 4.000 Kilometern Nordafrika mit Europa verbinden. Der europäische Teil, der sich von Italien bis nach Bayern erstrecken wird, nutzt zu 60–70 % bestehende Erdgaspipelines, die für den Transport von grünem Wasserstoff umgerüstet werden. Dies ermöglicht den Transport von bis zu 163 TWh/Jahr erneuerbarem Wasserstoff nach Europa, davon 55 TWh nach Deutschland.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Tunesien hat bereits zehn Absichtserklärungen für Wasserstoffprojekte abgeschlossen, während Algerien ein Großprojekt zur Wasserstoffproduktion angekündigt hat. Beide Länder kooperieren eng mit deutschen und europäischen Unternehmen, um ihre Kapazitäten für erneuerbare Energien auszubauen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dr. Philip Nimmermann, Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz, erklärte: „Der südliche Wasserstoffkorridor ist eines der bedeutendsten erneuerbaren Energieprojekte unserer Zeit. Mit der heutigen Absichtserklärung stärken wir eine Brücke zwischen Nordafrika und Europa. Dies unterstützt nicht nur die Klimaziele der EU, sondern schafft auch lokale Wertschöpfung und Arbeitsplätze.“</p>



<h4 id="algerien-will-rueckstand-aufholen" class="wp-block-heading">Algerien will Rückstand aufholen</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Der algerische Energieminister Mohamed Arkab unterstrich auf der Konferenz die Bedeutung der regionalen und internationalen Zusammenarbeit. Algerien sehe sich als zentralen Partner für den Übergang zu sauberen Energien und nachhaltiger Entwicklung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die algerische Delegation, bestehend aus Vertretern der Unternehmen Sonatrach und Sonelgaz, betonte bei bilateralen Gesprächen mit Deutschland die Möglichkeiten für Investitionen, Technologietransfer und gemeinsame Projekte in den Bereichen Wasserstoff und erneuerbare Energien.</p>



<h4 id="foerderung-der-wasserstoffwirtschaft" class="wp-block-heading">Förderung der Wasserstoffwirtschaft</h4>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="533" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/01/1737477121662-1024x533.jpeg" alt="" class="wp-image-13606 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/01/1737477121662-1024x533.jpeg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/01/1737477121662-300x156.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/01/1737477121662-768x400.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/01/1737477121662-380x198.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/01/1737477121662-800x416.jpeg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/01/1737477121662-1160x604.jpeg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/01/1737477121662.jpeg 1495w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Das Projekt wurde von der EU als Vorhaben von gemeinsamem Interesse („Projects of Common Interest“, PCI) anerkannt und hat den Status eines „Global Gateway“-Projekts erhalten. </p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Neben dem Bau der Wasserstoffpipelines umfasst die Initiative Investitionen in lokale Produktionskapazitäten, den Ausbau von Solar- und Windkraft sowie die Schaffung neuer Arbeitsplätze.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein ergänzendes Forum in Rom brachte Unternehmen aus den beteiligten Ländern zusammen, um eine Roadmap für die nächsten Schritte zu erarbeiten. Dieses Treffen baut auf einem Memorandum of Understanding auf, das im Oktober 2024 in Oran unterzeichnet wurde.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Chef der Zentralbank: &#8220;Niemand versucht mich zu beeinflussen!&#8221;</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/chef-der-zentralbank-niemand-versucht-mich-zu-beeinflussen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Jan 2025 22:13:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Sierra Leone]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Regierung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ibrahim L. Stevens, der Gouverneur der Bank von Sierra Leone, hat in einem exklusiven Interview mit der Awoko Newspaper die&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fchef-der-zentralbank-niemand-versucht-mich-zu-beeinflussen%2F&amp;action_name=Chef%20der%20Zentralbank%3A%20%26%238220%3BNiemand%20versucht%20mich%20zu%20beeinflussen%21%26%238221%3B&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Ibrahim L. Stevens, der Gouverneur der Bank von <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/westafrika/sierra-leone/">Sierra Leone</a>, hat in einem exklusiven Interview mit der <em><a href="https://awokonewspaper.sl/the-bank-is-independent-real-ownership-lies-with-the-people-governor-stevens/?utm_source=rss&amp;utm_medium=rss&amp;utm_campaign=the-bank-is-independent-real-ownership-lies-with-the-people-governor-stevens">Awoko Newspaper</a></em> die Balance zwischen der Unabhängigkeit der Zentralbank und seiner Rolle als politisch ernannter Beamter hervorgehoben. Er betonte, dass die Bank zwar unabhängig agiert, ihre eigentliche Verantwortung jedoch bei der Bevölkerung von Sierra Leone liegt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Stevens stellte zunächst klar, dass die Bank von Sierra Leone eine autonome Institution sei, auch wenn sie zu 100 % im Besitz der Regierung ist. Diese Unabhängigkeit sei entscheidend, um fundierte politische Entscheidungen ohne externe Einflussnahme zu treffen. „Seitdem ich Gouverneur bin, hat niemand aus der Regierung versucht, meine Entscheidungen zu beeinflussen“, erklärte Stevens und unterstrich die Integrität seiner Amtsführung.</p>



<h3 id="autonomie-der-zentralbank-mit-parlamentarischer-grundlage" class="wp-block-heading">Autonomie der Zentralbank mit parlamentarischer Grundlage</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Gleichzeitig wies er darauf hin, dass die Unabhängigkeit der Bank letztlich vom Parlament gewährt werde. „Die Unabhängigkeit wurde der Bank durch das Parlament verliehen und könnte ebenso leicht wieder entzogen werden“, sagte er und erinnerte daran, dass diese Autonomie nicht absolut sei. Er hob hervor, dass Transparenz, Konsistenz und Ehrlichkeit entscheidend seien, um das Vertrauen der Stakeholder zu wahren.</p>



<h3 id="zusammenarbeit-als-schluessel-zur-stabilitaet" class="wp-block-heading">Zusammenarbeit als Schlüssel zur Stabilität</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Stevens betonte die Bedeutung einer engen Zusammenarbeit mit dem Finanzministerium für eine effektive Wirtschaftspolitik. „Die Bank ist keine Insel“, erklärte er und verwies darauf, dass eine erfolgreiche Geldpolitik ohne eine abgestimmte Fiskalpolitik nicht möglich sei. Seine langjährige Vertrauensbasis mit dem Finanzminister sei ein zentraler Faktor, um die komplexen Herausforderungen der wirtschaftlichen Führung zu meistern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sein Ansatz umfasst direkte, ehrliche Kommunikation sowie eine starke Position in wirtschaftspolitischen Diskussionen. „Ich sage Ihnen genau, wie es ist. Ich habe keine versteckte Agenda“, fügte Stevens hinzu und betonte seine Verpflichtung zu klaren Aussagen und Transparenz.</p>



<h3 id="verantwortung-gegenueber-der-bevoelkerung" class="wp-block-heading">Verantwortung gegenüber der Bevölkerung</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Stevens erinnerte daran, dass die Bank von Sierra Leone im Kern die Vermögenswerte der Bevölkerung verwalte. „Die Reserven, die wir verwalten&#8230; der eigentliche Besitz liegt bei den Menschen dieses Landes“, sagte er und bekräftigte sein Engagement für die Stabilität des Finanzsystems.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Seine Aussagen verdeutlichen die Rolle eines Führungsstils, der auf Unabhängigkeit, Transparenz und Zusammenarbeit setzt, während er den Fokus auf die Verantwortung gegenüber der Bevölkerung legt. In einer Zeit wirtschaftlicher Herausforderungen bleibt Stevens’ Vision für Stabilität und Integrität ein zentraler Bestandteil seiner Amtsführung.</p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/chef-der-zentralbank-niemand-versucht-mich-zu-beeinflussen/">Chef der Zentralbank: &#8220;Niemand versucht mich zu beeinflussen!&#8221;</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Armee soll chinesische Ölinfrastruktur WAPCO sichern</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/armee-soll-chinesische-oelinfrastruktur-wapco-sichern/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Jan 2025 20:45:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Benin]]></category>
		<category><![CDATA[Niger]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[Infrastruktur]]></category>
		<category><![CDATA[Militär]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://fokus-afrika.de/?p=13536</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Niger hat seine Sicherheitsstrategie für kritische Ölinfrastrukturen durch eine Partnerschaft zwischen dem Verteidigungsministerium und dem Projekt WAPCO/Niger&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Farmee-soll-chinesische-oelinfrastruktur-wapco-sichern%2F&amp;action_name=Armee%20soll%20chinesische%20%C3%96linfrastruktur%20WAPCO%20sichern&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/armee-soll-chinesische-oelinfrastruktur-wapco-sichern/">Armee soll chinesische Ölinfrastruktur WAPCO sichern</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Der <a href="https://fokus-afrika.de/category/politik/innen-und-aussenpolitik/westafrika/niger/">Niger</a> hat seine Sicherheitsstrategie für kritische Ölinfrastrukturen durch eine Partnerschaft zwischen dem Verteidigungsministerium und dem Projekt WAPCO/Niger verstärkt. Am Dienstag, den 14. Januar 2025, wurden in Niamey Rahmen- und Anwendungsabkommen unterzeichnet, die die Sicherheit der wirtschaftlich zentralen Infrastruktur, einschließlich des Niger-Benin-Pipelinesystems, verbessern sollen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Niger-Benin-Pipelinesystem, auch bekannt als Niger-Benin Export Pipeline (NBEP), ist eine 1.950 Kilometer lange Rohölpipeline, die die Ölfelder in der Nähe der Wüstenoase Agadem im Niger mit dem Atlantischen Ozean verbindet. Sie endet im Golf von Guinea nahe Benins größter Stadt Cotonou. Der Bau und Betrieb der Pipeline wird von der China National Petroleum Corporation (CNPC) geleitet. Die Bauarbeiten wurden zwischen 2019 und 2023 abgeschlossen, und der Export begann im Mai 2024 nach einer durch <a href="https://fokus-afrika.de/tag/china/">chinesische</a> Vermittlung gelösten Grenzstreitigkeit zwischen Niger und <a href="https://fokus-afrika.de/category/politik/innen-und-aussenpolitik/westafrika/benin/">Benin</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Pipeline hat eine geplante Transportkapazität von 4,5 Millionen Tonnen Rohöl pro Jahr und erstreckt sich über 1.275 Kilometer auf nigrischem und 675 Kilometer auf beninischem Territorium. Sie beginnt an der Initialstation von Koulélé im Agadem-Ölfeld und endet an der Terminalstation von Sèmè in Benin, mit einem Offshore-System zur Verladung.</p>



<h3 id="vier-saeulen-der-partnerschaft" class="wp-block-heading">Vier Säulen der Partnerschaft</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Der strategische Plan zwischen dem Verteidigungsministerium und WAPCO basiert auf vier Hauptachsen:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Optimale Sicherung von Ölinfrastrukturen:</strong> Schutz vor potenziellen Bedrohungen wie Sabotage und Angriffen.</li>



<li><strong>Einsatz eines robusten Sicherheitsapparats:</strong> Bereitstellung geeigneter Mittel und Fachkräfte zur Risikominderung.</li>



<li><strong>Engere Zusammenarbeit der beteiligten Institutionen:</strong> Verbesserung der Koordination und Effizienz von Sicherheitsmaßnahmen.</li>



<li><strong>Langfristige Vision:</strong> Aufbau einer nachhaltigen Partnerschaft mit beiderseitigem Nutzen.</li>
</ol>



<h3 id="bedeutung-fuer-die-region" class="wp-block-heading">Bedeutung für die Region</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Das NBEP-Projekt wird langfristig die Ölexportkapazitäten des Niger erheblich steigern und den Transport von Rohöl auf den internationalen Markt ermöglichen. Sowohl Niger als auch Benin profitieren von den sozioökonomischen Chancen, die das Projekt mit sich bringt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Pipeline, die als längste in Afrika gilt, hat jedoch auch Herausforderungen erlebt. Nach nur einer Öllieferung wurde der Betrieb 2024 erneut unterbrochen, nachdem eine Rebellengruppe, die sich gegen die nigrische Militärjunta stellte, einen Anschlag auf die Pipeline verübte. Die Sicherung der Pipeline ist daher von entscheidender Bedeutung, um ihre Funktionalität und den wirtschaftlichen Nutzen für die Region sicherzustellen.</p>



<h3 id="symbol-fuer-vertrauen-und-zusammenarbeit" class="wp-block-heading">Symbol für Vertrauen und Zusammenarbeit</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Unterzeichnungszeremonie, geleitet von Brigadegeneral Sani Kache, Generalsekretär des Verteidigungsministeriums, betonte die Bedeutung von Vertrauen und Zusammenarbeit: „Diese Abkommen sind Ausdruck unserer gemeinsamen Vision für Entwicklung und zeigen das gegenseitige Vertrauen zwischen dem Verteidigungsministerium und <a href="https://www.wapconb.com">WAPCO</a>.“</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="585" height="417" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/01/signature_accord_securite_MDN_WAPCO.jpg" alt="" class="wp-image-13537 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/01/signature_accord_securite_MDN_WAPCO.jpg 585w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/01/signature_accord_securite_MDN_WAPCO-300x214.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/01/signature_accord_securite_MDN_WAPCO-380x271.jpg 380w" sizes="(max-width: 585px) 100vw, 585px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Ein Vertreter der WAPCO-Geschäftsführung hob hervor: „Dank dieser Zusammenarbeit konnten wir bereits bedeutende Fortschritte erzielen. Wir sind überzeugt, dass wir gemeinsam zukünftige Herausforderungen bewältigen werden.“</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">General Kache betonte abschließend: „Wenn politischer Wille auf technische Exzellenz trifft, können große Erfolge erzielt werden.“</p>
<img loading="lazy" decoding="async" src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Farmee-soll-chinesische-oelinfrastruktur-wapco-sichern%2F&amp;action_name=Armee%20soll%20chinesische%20%C3%96linfrastruktur%20WAPCO%20sichern&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /><p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
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		<media:thumbnail url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/01/signature_accord_securite_MDN_WAPCO-150x150.jpg" />
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			<media:title type="html">signature_accord_securite_MDN_WAPCO</media:title>
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	</item>
		<item>
		<title>Ölpotenzial im Kivu-See: Ruanda ruft zur Exploration auf</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/oelpotenzial-im-kivu-see-ruanda-ruft-zur-exploration-auf/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Jan 2025 11:41:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ruanda]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Produktion]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Ruandische Bergbau-, Erdöl- und Gasverband (Rwanda Mines, Petroleum and Gas Board, RMB) hat die Entdeckung von Erdölvorkommen&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Foelpotenzial-im-kivu-see-ruanda-ruft-zur-exploration-auf%2F&amp;action_name=%C3%96lpotenzial%20im%20Kivu-See%3A%20Ruanda%20ruft%20zur%20Exploration%20auf&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Der Ruandische Bergbau-, Erdöl- und Gasverband (Rwanda Mines, Petroleum and Gas Board, RMB) hat die Entdeckung von Erdölvorkommen im Kivu-See bekanntgegeben. Das Becken des Sees ist Teil des ausgedehnten ostafrikanischen Grabenbruchs, zu dem auch der Albertsee in Uganda gehört, wo bereits bedeutende Ölreserven entdeckt wurden.</p>



<h4 id="ergebnisse-der-seismischen-studie-im-kivu-see" class="wp-block-heading">Ergebnisse der seismischen Studie im Kivu-See</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Eine 2D-seismische Untersuchung, die zwischen 2021 und 2022 von RMB in Auftrag gegeben wurde, ergab Hinweise auf das Potenzial von Kohlenwasserstoffvorkommen im Kivu-See. Der Bericht zeigt, dass das Becken des Sees eine Tiefe von etwa 3,5 Kilometern aufweist und das Vorhandensein von Kohlenwasserstoffen bestätigt wurde. Insgesamt wurden 13 potenzielle Bohrstellen und Strukturen identifiziert, die in künftigen Phasen der Exploration genau untersucht werden sollen.</p>


<blockquote class="twitter-tweet">
<p lang="en" dir="ltr">Update on the oil and gas exploration in Lake Kivu<a href="https://t.co/tAqU20bILf">https://t.co/tAqU20bILf</a> <a href="https://t.co/hja5ugWC8S">pic.twitter.com/hja5ugWC8S</a></p>
<p>&mdash; Rwanda Mines,Petroleum and Gas Board (@RwandaMinesB) <a href="https://twitter.com/RwandaMinesB/status/1879548862559629446?ref_src=twsrc%5Etfw">January 15, 2025</a></p></blockquote>
<p> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p>



<h4 id="geopolitische-und-geologische-bedeutung" class="wp-block-heading">Geopolitische und geologische Bedeutung</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Der Kivu-See (2.700 km²), der an der Grenze zwischen der Demokratischen Republik Kongo und Ruanda liegt, ist einer der Großen Seen Afrikas. Aufgrund seines Gehalts an Methan, Kohlendioxid und Schwefelwasserstoff gilt er als einer der gefährlichsten Seen des Kontinents. Diese Gase, die aus den tiefen Schichten des Sees freigesetzt werden könnten, bergen Risiken, insbesondere im Falle eines Erdbebens.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Kivu-See ist Teil eines größeren geologischen Systems, zu dem auch der Albert-See in Uganda gehört, wo bereits bedeutende Erdölvorkommen entdeckt wurden. Diese regionale Zugehörigkeit macht den Kivu-See zu einem vielversprechenden Standort für weitere Energieexploration.</p>



<h4 id="chancen-und-herausforderungen" class="wp-block-heading">Chancen und Herausforderungen</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Neben den geologischen Potenzialen gibt es auch Herausforderungen, die berücksichtigt werden müssen. Die toxischen Gase im See stellen sowohl ökologische als auch technische Hürden dar, die eine sorgfältige Planung und spezialisierte Technologien erfordern. Zudem ist die Region durch vulkanische Aktivitäten geprägt, was weitere geologische Risiken mit sich bringt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das RMB betonte jedoch die Chancen, die eine nachhaltige Entwicklung der Ressourcen für die wirtschaftliche Entwicklung der Region bieten könnte. Ein verantwortungsvoller Umgang mit den Ressourcen sei essenziell, um Umwelt- und Sicherheitsrisiken zu minimieren.</p>



<h4 id="aufruf-zur-teilnahme-an-der-erschliessung" class="wp-block-heading">Aufruf zur Teilnahme an der Erschließung</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Auf Basis dieser Ergebnisse hat der RMB einen Aufruf an potenzielle Akteure veröffentlicht, die sich an den weiteren Schritten der Exploration, Entwicklung und Förderung von Öl- und Gasreserven im Kivu-Becken beteiligen möchten. Dies ist ein bedeutender Schritt, um die Möglichkeiten der Region zu erschließen und die Energiewirtschaft <a href="https://fokus-afrika.de/category/politik/innen-und-aussenpolitik/ostafrika/ruanda/">Ruandas</a> voranzutreiben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ankündigung erfolgt inmitten wachsender globaler Interessen an den natürlichen Ressourcen der Region und stellt eine wichtige Entwicklung für die Energielandschaft Ostafrikas dar.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Beratungsangebot zur Organisation einer Webinar-Reihe zur Investitionsförderung</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/beratungsangebot-zur-organisation-einer-webinar-reihe-zur-investitionsfoerderung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Jan 2025 11:01:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausschreibungen]]></category>
		<category><![CDATA[COMESA]]></category>
		<category><![CDATA[Diaspora]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Hintergrund und Kontext zur AusschreibungDie COMESA Regional Investment Agency (RIA) wurde 2006 ins Leben gerufen, um die Mitgliedstaaten der Gemeinsamen Markt&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fberatungsangebot-zur-organisation-einer-webinar-reihe-zur-investitionsfoerderung%2F&amp;action_name=Beratungsangebot%20zur%20Organisation%20einer%20Webinar-Reihe%20zur%20Investitionsf%C3%B6rderung&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/beratungsangebot-zur-organisation-einer-webinar-reihe-zur-investitionsfoerderung/">Beratungsangebot zur Organisation einer Webinar-Reihe zur Investitionsförderung</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Hintergrund und Kontext zur Ausschreibung<br></strong>Die <strong>COMESA Regional Investment Agency (RIA)</strong> wurde 2006 ins Leben gerufen, um die Mitgliedstaaten der <strong>Gemeinsamen Markt für das Östliche und Südliche Afrika (COMESA)</strong> zu fördern. Ziel ist es, das Bewusstsein für Investitionsförderung, Chancen, Gesetzgebungen und Praktiken in den Mitgliedstaaten zu schärfen und so ausländische Direktinvestitionen (FDI) zur nachhaltigen wirtschaftlichen Entwicklung der Region, insbesondere im Bereich der Infrastruktur, zu gewinnen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die in der Charta der COMESA RIA festgelegten Ziele umfassen:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li>Etablierung der COMESA-Region als Hauptziel für regionale und internationale Investoren bei gleichzeitiger Stärkung nationaler Investitionen.</li>



<li>Durchführung von Aktivitäten zur Förderung, Erleichterung und Interessenvertretung von Investitionen im Einklang mit dem COMESA-Vertrag.</li>
</ol>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Funktionen der COMESA RIA laut Charta:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Sammlung und Verbreitung von Informationen, einschließlich Aufbau und Pflege einer Datenbank und Website.</li>



<li>Identifizierung und Förderung von Investitionsmöglichkeiten mit besonderem Fokus auf Projekte mit regionaler Bedeutung.</li>



<li>Durchführung von Schulungen und Kapazitätsaufbauprogrammen für nationale Investitionsförderagenturen (IPAs) in den Mitgliedstaaten.</li>



<li>Verbesserung nationaler Investitionsumfelder durch Identifizierung und Empfehlung bewährter Verfahren.</li>



<li>Förderung der COMESA-Region als gemeinsamer Investitionsraum durch zielgerichtete PR-Maßnahmen und Investitionsmissionen.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die Rolle der COMESA RIA innerhalb der Region</strong><br>COMESA ist die größte regionale Wirtschaftsgemeinschaft Afrikas und wurde 1995 als Regionales Handelsabkommen (RTA) bei der WTO angemeldet. Die Mitgliedstaaten streben eine tiefere wirtschaftliche Integration an, einschließlich der Entwicklung des COMESA-Binnenmarktes und der kontinentalen Freihandelszone.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Das Regional Enterprise Competitiveness and Access to Markets Programme (RECAMP)</strong><br>Finanziert durch den 11. Europäischen Entwicklungsfonds (EDF) mit 10 Millionen Euro, zielt dieses Programm auf die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit des Privatsektors und die Integration in regionale und globale Wertschöpfungsketten. Teil der Umsetzung durch die COMESA RIA ist die Organisation der geplanten Webinar-Reihe.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Anforderungen an die Beratung für die Webinar-Organisation</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Rahmen des RECAMP-Programms sucht COMESA RIA nach einer Beratungsfirma für die Konzeption, Organisation und Durchführung einer Reihe von Webinaren mit folgenden Schwerpunkten:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Best Practices der Investitionsförderung:</strong> Entwicklung und Austausch bewährter Verfahren für Diplomaten aus den COMESA-Mitgliedstaaten.</li>



<li><strong>Diaspora-Investitionen:</strong> Unterstützung der Investitionsförderagenturen der Mitgliedstaaten bei der Erschließung von Diaspora-Investitionen.</li>
</ol>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Erwarteter Beitrag der Webinare:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Wissensaustausch zur Verbesserung der Investitionsstrategien der COMESA-Staaten.</li>



<li>Förderung regionaler Investitionsmöglichkeiten unter Einbezug der <a href="https://fokus-afrika.de/tag/diaspora/">Diaspora</a>.</li>



<li>Unterstützung der Mitgliedstaaten bei der Entwicklung nachhaltiger und attraktiver Investitionsumfelder.</li>
</ul>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Erwartete Ergebnisse:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Konkrete Strategien und Aktionspläne für nationale Investitionsförderagenturen.</li>



<li>Erhöhung der Attraktivität der COMESA-Region für ausländische und Diaspora-Investitionen.</li>



<li>Stärkung der regionalen Integration und wirtschaftlichen Entwicklung durch verstärkte Investitionstätigkeit.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Weitere Informationen erhalten Sie <a href="https://www.comesa.int/request-for-consultancy-firm-proposal-for-the-organization-of-a-series-of-webinars-on-investment-faciliation-best-practices-for-comesa-diplomats-and-diaspora-investments-for-comesa-investment-promotio/">hier</a>.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fberatungsangebot-zur-organisation-einer-webinar-reihe-zur-investitionsfoerderung%2F&amp;action_name=Beratungsangebot%20zur%20Organisation%20einer%20Webinar-Reihe%20zur%20Investitionsf%C3%B6rderung&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /><p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/beratungsangebot-zur-organisation-einer-webinar-reihe-zur-investitionsfoerderung/">Beratungsangebot zur Organisation einer Webinar-Reihe zur Investitionsförderung</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		
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	</item>
		<item>
		<title>Air Algérie bietet 50% Rabatt auf internationale Flüge während des Ramadan</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/air-algerie-bietet-50-rabatt-auf-internationale-fluege-waehrend-des-ramadan/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Jan 2025 10:54:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Algerien]]></category>
		<category><![CDATA[Luftfahrt]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://fokus-afrika.de/?p=13453</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die nationale Fluggesellschaft Air Algérie hat eine Sonderaktion angekündigt: Während des kommenden Ramadan erhalten Kunden einen Rabatt von&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fair-algerie-bietet-50-rabatt-auf-internationale-fluege-waehrend-des-ramadan%2F&amp;action_name=Air%20Alg%C3%A9rie%20bietet%2050%25%20Rabatt%20auf%20internationale%20Fl%C3%BCge%20w%C3%A4hrend%20des%20Ramadan&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die nationale Fluggesellschaft Air Algérie hat eine Sonderaktion angekündigt: Während des kommenden Ramadan erhalten Kunden einen Rabatt von 50% auf internationale Flüge in der Economy Class.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Laut einer Mitteilung des <a href="https://fokus-afrika.de/category/politik/innen-und-aussenpolitik/nordafrika/algerien/">algerischen</a> Unternehmens ist die Aktion Teil des „bürgerlichen Engagements“ der Airline, um den Bedürfnissen ihrer Kunden gerecht zu werden. „Wir freuen uns, unseren geschätzten Kunden diese spezielle Ramadan-Aktion anbieten zu können“, heißt es im <a href="https://www.aps.dz/economie/181375-air-algerie-reduction-de-50-sur-les-vols-internationaux-durant-le-ramadhan">Kommuniqué</a> von Air Algérie.</p>



<h4 id="buchungs-und-reisezeitraum" class="wp-block-heading">Buchungs- und Reisezeitraum</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Die Sonderpreise gelten für Buchungen im Zeitraum vom <strong>15. Januar bis 30. März 2025</strong>. Die Reisen können zwischen dem <strong>25. Februar und 5. April 2025</strong> erfolgen. Die 50% Rabatt Aktion umfasst internationale Ziele im gesamten Streckennetz von Air Algérie.</p>


<blockquote class="twitter-tweet" data-media-max-width="560">
<p lang="fr" dir="ltr">Sunset Air Algérie <br />Boeing 737-800 <a href="https://t.co/DK5KoJWBRN">pic.twitter.com/DK5KoJWBRN</a></p>
<p>&mdash; Air Algérie Médias Officiel (@medias_air) <a href="https://twitter.com/medias_air/status/1768036241851711781?ref_src=twsrc%5Etfw">March 13, 2024</a></p></blockquote>
<p> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p>



<h4 id="hintergrund-unterstuetzung-und-zugaenglichkeit" class="wp-block-heading">Hintergrund: Unterstützung und Zugänglichkeit</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Mit dieser Initiative möchte Air Algérie nicht nur die Reiselust während des heiligen Monats fördern, sondern auch den Zugang zu internationalen Reisen erleichtern. Die Aktion richtet sich vor allem an Menschen, die während des Ramadan Familie und Freunde im Ausland besuchen möchten.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fair-algerie-bietet-50-rabatt-auf-internationale-fluege-waehrend-des-ramadan%2F&amp;action_name=Air%20Alg%C3%A9rie%20bietet%2050%25%20Rabatt%20auf%20internationale%20Fl%C3%BCge%20w%C3%A4hrend%20des%20Ramadan&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /><p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/air-algerie-bietet-50-rabatt-auf-internationale-fluege-waehrend-des-ramadan/">Air Algérie bietet 50% Rabatt auf internationale Flüge während des Ramadan</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>CCP Synergy Programm 2025: Bewerbungsphase gestartet</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/ccp-synergy-programm-2025-gestartet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Jan 2025 00:44:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Programme]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Frieden]]></category>
		<category><![CDATA[Klima]]></category>
		<category><![CDATA[Kooperation]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Menschenrechte]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://fokus-afrika.de/?p=13442</guid>

					<description><![CDATA[<p>Das&#160;CCP Synergy Programm&#160;lädt zur Teilnahme an der Bewerbungsrunde 2025 ein. Das Programm fördert Kooperationen zwischen zivilgesellschaftlichen Organisationen aus&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fccp-synergy-programm-2025-gestartet%2F&amp;action_name=CCP%20Synergy%20Programm%202025%3A%20Bewerbungsphase%20gestartet&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/ccp-synergy-programm-2025-gestartet/">CCP Synergy Programm 2025: Bewerbungsphase gestartet</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Das&nbsp;<strong>CCP Synergy Programm</strong>&nbsp;lädt zur Teilnahme an der Bewerbungsrunde 2025 ein. Das Programm fördert Kooperationen zwischen zivilgesellschaftlichen Organisationen aus Deutschland und 45 Partnerländern. Ziel ist es, gemeinsame Initiativen in den Bereichen Politik, Medien, Menschenrechte und nachhaltige Entwicklung zu unterstützen und den internationalen Austausch zu stärken.</p>



<h4 id="wichtige-informationen" class="wp-block-heading">Wichtige Informationen:</h4>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Bewerbungszeitraum:</strong>&nbsp;13. Januar 2025 – 16. Februar 2025</li>



<li><strong>Informationsveranstaltung:</strong>&nbsp;21. Januar 2025, 14:30 Uhr (Online)<br>Link:&nbsp;<a href="https://meetforchange.ifa.de/bbb/syn-6l9-wzx-tr1">Zur&nbsp;Veranstaltung</a><br>Telefon: +4930 235 989 443 | PIN: 376 046 814#</li>
</ul>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h4 id="zielgruppen" class="wp-block-heading">Zielgruppen:</h4>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile" style="grid-template-columns:15% auto"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="268" height="382" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/01/ifalogo_T-2.png" alt="" class="wp-image-13444 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/01/ifalogo_T-2.png 268w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/01/ifalogo_T-2-210x300.png 210w" sizes="(max-width: 268px) 100vw, 268px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Das Programm richtet sich an zwei Organisationen – eine in Deutschland, die andere in einem der folgenden Länder:<br></p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Afghanistan, Algerien, Armenien, Aserbaidschan, Bahrain, Bangladesch, Belarus, Bhutan, Bolivien, Brasilien, Chile, Kolumbien, Kuba, Ägypten, Georgien, Guatemala, Haiti, Indien, Indonesien, Iran, Irak, Jordanien, Kasachstan, Kirgisistan, Libanon, Libyen, Malaysia, Marokko, Mauretanien, Mexiko, Mongolei, Nepal, Oman, Pakistan, Palästinensische Gebiete, Philippinen, Republik Moldau, Katar, Russland, Saudi-Arabien, Sri Lanka, Sudan, Tadschikistan, Thailand, Tunesien, Ukraine, Vereinigte Arabische Emirate, Usbekistan, Vietnam, Jemen</p>



<h4 id="foerderbereiche" class="wp-block-heading">Förderbereiche:</h4>



<ul class="wp-block-list">
<li>Politik und Gesellschaft</li>



<li>Medien und Kultur</li>



<li>Menschenrechte und Frieden</li>



<li>Nachhaltige Entwicklung &amp; Klimagerechtigkeit</li>
</ul>



<h4 id="schwerpunktthemen-des-ccp-synergy-programm-2025" class="wp-block-heading">Schwerpunktthemen des CCP Synergy Programm 2025:</h4>



<ul class="wp-block-list">
<li>Erinnerungskultur</li>



<li>Gender &amp; Diversität</li>
</ul>



<h4 id="foerderung-durch-das-ccp-synergy-programm" class="wp-block-heading">Förderung durch das CCP Synergy Programm:</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Das Programm stellt beiden Organisationen gemeinsam eine Förderung von&nbsp;<strong>4.500 Euro</strong>&nbsp;zur Verfügung.<br>Abgedeckt werden:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Reisekosten</li>



<li>Unterkunft und Verpflegung gemäß den gültigen Tagessätzen</li>



<li>Krankenversicherung</li>



<li>Visakosten und weitere kollaborationsbezogene Ausgaben</li>
</ul>



<h4 id="zusaetzliche-unterstuetzung-durch-das-ccp-synergy-programm" class="wp-block-heading">Zusätzliche Unterstützung durch das CCP Synergy Programm:</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Das ifa steht den Organisationen bei der Visabeschaffung und bei weiteren Fragen unterstützend zur Seite.</p>



<h4 id="wichtig" class="wp-block-heading">Wichtig:</h4>



<ul class="wp-block-list">
<li>Die Zusammenarbeit muss bis spätestens&nbsp;<strong>15. November 2025</strong>&nbsp;abgeschlossen sein.</li>



<li>Einzelpersonen können sich nicht bewerben; nur Organisationen mit offiziellen Registrierungen in ihrem jeweiligen Land sind zugelassen.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Für weitere Informationen besuchen Sie bitte die <a href="https://www.ifa.de/en/funding/ccp-synergy/">Webseite des Programms</a> oder nehmen Sie an der Info-Veranstaltung teil.</p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/ccp-synergy-programm-2025-gestartet/">CCP Synergy Programm 2025: Bewerbungsphase gestartet</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Förderprogramm „Ausstellungsförderung“: Unterstützung für zeitgenössische Künstler:innen im Ausland</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/foerderprogramm-ausstellungsfoerderung-unterstuetzung-fuer-zeitgenoessische-kuenstlerinnen-im-ausland/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Jan 2025 13:20:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Förderungen]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://fokus-afrika.de/?p=13416</guid>

					<description><![CDATA[<p>Das ifa – Institut für Auslandsbeziehungen – fördert mit seinem Programm „Ausstellungsförderung“ zeitgenössische Künstler:innen, die ihre Arbeiten in&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffoerderprogramm-ausstellungsfoerderung-unterstuetzung-fuer-zeitgenoessische-kuenstlerinnen-im-ausland%2F&amp;action_name=F%C3%B6rderprogramm%20%E2%80%9EAusstellungsf%C3%B6rderung%E2%80%9C%3A%20Unterst%C3%BCtzung%20f%C3%BCr%20zeitgen%C3%B6ssische%20K%C3%BCnstler%3Ainnen%20im%20Ausland&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/foerderprogramm-ausstellungsfoerderung-unterstuetzung-fuer-zeitgenoessische-kuenstlerinnen-im-ausland/">Förderprogramm „Ausstellungsförderung“: Unterstützung für zeitgenössische Künstler:innen im Ausland</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Das ifa – Institut für Auslandsbeziehungen – fördert mit seinem Programm „Ausstellungsförderung“ zeitgenössische Künstler:innen, die ihre Arbeiten in nicht-kommerziellen Institutionen im Ausland präsentieren möchten. Ziel ist es, Kunst als Medium des interkulturellen Dialogs zu stärken und den internationalen Austausch zu fördern.</p>



<h4 id="wer-wird-gefoerdert" class="wp-block-heading">Wer wird gefördert?</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Das Programm richtet sich an:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Künstler:innen</strong>, die in Deutschland leben (mindestens seit fünf Jahren) oder deutsche Staatsangehörige sind.</li>



<li><strong>Kurator:innen</strong> und <strong>ausstellende Institutionen</strong>, die ein gemeinsames Vorhaben mit förderungswürdigen Künstler:innen planen.</li>
</ul>



<h4 id="foerderfaehige-projekte" class="wp-block-heading">Förderfähige Projekte</h4>



<ul class="wp-block-list">
<li>Kunstprojekte mit hohem Qualitätsstandard.</li>



<li>Veranstaltungen in nicht-kommerziellen ausländischen Museen, Galerien oder Institutionen.</li>



<li>Gruppenausstellungen (z. B. Biennalen) mit einem Gesamtantrag für alle teilnehmenden Künstler:innen aus Deutschland.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Nicht förderfähig:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Kommerzielle Ausstellungen oder Projekte mit Verkaufsabsicht.</li>



<li>Artist-in-Residence-Aufenthalte (es sei denn, sie münden in eine öffentlich zugängliche Ausstellung).</li>



<li>Projekte aus anderen Kunstsparten wie Tanz, Theater oder Film.</li>
</ul>



<h4 id="welche-kosten-werden-uebernommen" class="wp-block-heading">Welche Kosten werden übernommen?</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Das Programm gewährt Zuschüsse für:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Reise- und Übernachtungskosten</strong> der Künstler:innen.</li>



<li><strong>Kunsttransporte</strong>.</li>



<li><strong>Mietkosten</strong> für technische Geräte, die für die Ausstellung notwendig sind.</li>
</ul>



<h4 id="antragsfristen-und-projektzeitraeume" class="wp-block-heading">Antragsfristen und Projektzeiträume</h4>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Abgabefrist:</strong> 31. Januar (Poststempel).</li>



<li><strong>Förderzeitraum:</strong> Projekte, die frühestens ab Mai desselben Jahres beginnen.</li>



<li><strong>Entscheidung über Förderung:</strong> Spätestens bis 30. April.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Wichtig: Projekte, die bereits vor der Antragstellung begonnen haben, können nicht rückwirkend gefördert werden.</p>



<h4 id="wie-erfolgt-die-antragstellung" class="wp-block-heading">Wie erfolgt die Antragstellung?</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Ein konkreter Antrag muss fristgerecht eingereicht werden. Die Fördervoraussetzungen umfassen:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li>Einladung durch eine nicht-kommerzielle ausländische Institution.</li>



<li>Nachweis einer signifikanten finanziellen oder organisatorischen Eigenleistung der ausstellenden Institution.</li>



<li>Ein detailliertes Ausstellungskonzept mit Zeitplan und Budgetübersicht.</li>
</ol>



<h4 id="weitere-foerdermoeglichkeiten" class="wp-block-heading">Weitere Fördermöglichkeiten</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Neben der „Ausstellungsförderung“ bietet das ifa das Programm „Künstlerkontakte“ an. Dieses unterstützt:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Reisen und Arbeitsaufenthalte von Kunst- und Kulturschaffenden aus Transformations- oder Entwicklungsländern in Deutschland.</li>



<li>Deutsche Künstler:innen, die Reisekostenzuschüsse für Projekte in Transformations- oder Entwicklungsländern beantragen möchten.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Kombination von Anträgen für „Künstlerkontakte“ und „Ausstellungsförderung“ ist möglich, jedoch nur für unterschiedliche Ausgaben.</p>



<h4 id="kontakt-und-beratung" class="wp-block-heading">Kontakt und Beratung</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Bei Fragen steht Ihnen&nbsp;<strong>Ingrid Klenner</strong>&nbsp;als Ansprechpartnerin zur Verfügung:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Adresse:</strong> Charlottenplatz 17, 70173 Stuttgart</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Telefon:</strong> +49 711 22 25 171</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>E-Mail:</strong> <a>foerderung@ifa.de</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Website:</strong> <a href="https://www.ifa.de/foerderungen/ausstellungsfoerderung/ ">https://www.ifa.de/foerderungen/ausstellungsfoerderung/ </a></p>
<img loading="lazy" decoding="async" src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffoerderprogramm-ausstellungsfoerderung-unterstuetzung-fuer-zeitgenoessische-kuenstlerinnen-im-ausland%2F&amp;action_name=F%C3%B6rderprogramm%20%E2%80%9EAusstellungsf%C3%B6rderung%E2%80%9C%3A%20Unterst%C3%BCtzung%20f%C3%BCr%20zeitgen%C3%B6ssische%20K%C3%BCnstler%3Ainnen%20im%20Ausland&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /><p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/foerderprogramm-ausstellungsfoerderung-unterstuetzung-fuer-zeitgenoessische-kuenstlerinnen-im-ausland/">Förderprogramm „Ausstellungsförderung“: Unterstützung für zeitgenössische Künstler:innen im Ausland</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Social-Media-Expert:in für das Deutsche Informationszentrum Afrika</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/social-media-expertin-fuer-das-deutsche-informationszentrum-afrika/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Jan 2025 13:11:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Arbeitsplätze]]></category>
		<category><![CDATA[Botschaft]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://fokus-afrika.de/?p=13418</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Botschaft der Bundesrepublik Deutschland in Dakar sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine:n&#160;Social-Media-Expert:in&#160;für das Deutsche Informationszentrum Afrika (CAI). Der&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fsocial-media-expertin-fuer-das-deutsche-informationszentrum-afrika%2F&amp;action_name=Social-Media-Expert%3Ain%20f%C3%BCr%20das%20Deutsche%20Informationszentrum%20Afrika&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/social-media-expertin-fuer-das-deutsche-informationszentrum-afrika/">Social-Media-Expert:in für das Deutsche Informationszentrum Afrika</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die Botschaft der Bundesrepublik Deutschland in Dakar sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine:n&nbsp;<strong>Social-Media-Expert:in</strong>&nbsp;für das Deutsche Informationszentrum Afrika (CAI). Der Vertrag wird zunächst für ein Jahr geschlossen, mit der Möglichkeit der Verlängerung und anschließender Übernahme in ein unbefristetes Arbeitsverhältnis.</p>



<h4 id="ueber-das-deutsche-informationszentrum-afrika" class="wp-block-heading">Über das Deutsche Informationszentrum Afrika</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Das CAI ist Teil der Deutschen Botschaft in Dakar und fungiert als Kommunikationsplattform für soziale Netzwerke. Ziel ist es, Informationen über Deutschland und die deutsche Außenpolitik in französischer Sprache bereitzustellen und dabei speziell die frankophonen Länder Afrikas anzusprechen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Besuchen Sie die Kanäle des CAI:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Twitter</strong>: <a href="https://twitter.com/CAI_Afrique">@CAI_Afrique</a></li>



<li><strong>Facebook</strong>: <a href="https://www.facebook.com/AllemagneEnAfrique">Allemagne en Afrique</a></li>



<li><strong>Instagram</strong>: <a href="https://www.instagram.com/cai_afrique/">CAI Afrique</a></li>
</ul>



<h4 id="ihre-aufgaben-als-social-media-expertin" class="wp-block-heading">Ihre Aufgaben als <strong>Social-Media-Expert:in</strong> </h4>



<p class="wp-block-paragraph">Zu den Hauptaufgaben gehören:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Entwicklung und Umsetzung von regionalen Kommunikationskampagnen für die französischsprachigen Länder Afrikas.</li>



<li>Recherche, Erstellung und Veröffentlichung von Texten sowie audiovisuellen Inhalten für die Social-Media-Kanäle des CAI.</li>



<li>Pflege und Verwaltung der Social-Media-Seiten des CAI.</li>



<li>Analyse der Social-Media-Aktivitäten.</li>



<li>Organisation und Unterstützung im Team.</li>
</ul>



<h4 id="ihr-profil" class="wp-block-heading">Ihr Profil</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Die Anforderungen umfassen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Berufserfahrung:</strong> Mindestens ein Jahr in den Bereichen Journalismus, Kommunikation, Social Media oder Grafikdesign, einschließlich Erstellung, Verbreitung und Auswertung von Social-Media-Inhalten.</li>



<li><strong>Abschluss:</strong> Hochschulabschluss (mindestens Bachelor).</li>



<li><strong>Sprachkenntnisse:</strong> Sehr gute Französischkenntnisse (mündlich und schriftlich), Deutschkenntnisse auf Niveau B2/C1.</li>



<li><strong>Technische Fähigkeiten:</strong> Erfahrung mit Grafik- und Videobearbeitungsprogrammen (z. B. Affinity, Adobe Suite). Kenntnisse in Social-Media-Monitoring-Tools sind von Vorteil.</li>



<li><strong>Regionale Expertise:</strong> Gute Kenntnisse der politischen, wirtschaftlichen und sozialen Gegebenheiten sowie der Social-Media-Landschaft in frankophonen Ländern Afrikas.</li>



<li><strong>Persönliche Kompetenzen:</strong> Teamfähigkeit, interkulturelle Kompetenz, eigenständiges und effizientes Arbeiten, auch unter Zeitdruck.</li>



<li><strong>Rechtliches:</strong> Eine gültige Aufenthalts- und Arbeitserlaubnis für den Senegal (falls keine senegalesische Staatsangehörigkeit besteht).</li>
</ul>



<h4 id="arbeitsbedingungen" class="wp-block-heading">Arbeitsbedingungen</h4>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Arbeitszeit:</strong> 40 Stunden pro Woche.</li>



<li><strong>Vergütung:</strong> Ortsübliche Bezahlung gemäß den rechtlichen Vorgaben im Senegal.</li>



<li><strong>Vertrag:</strong> Arbeitsvertrag nach senegalesischem Recht.</li>
</ul>



<h4 id="bewerbungsverfahren" class="wp-block-heading">Bewerbungsverfahren</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Interessierte Kandidat:innen senden ihre Bewerbungsunterlagen bis spätestens&nbsp;<strong>07. Februar 2025</strong>&nbsp;per E-Mail an&nbsp;<strong><a>bewerbung@daka.diplo.de</a></strong>. Die Unterlagen müssen in französischer oder deutscher Sprache eingereicht werden und folgende Dokumente umfassen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Motivationsschreiben (max. eine Seite) in <strong>Französisch und Deutsch</strong>.</li>



<li>Lebenslauf (CV).</li>



<li>Nachweise über den Studienabschluss.</li>



<li>Führungszeugnis.</li>



<li>Arbeitsproben (z. B. Artikel, Grafiken, Social-Media-Posts).</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Die Bewerbungen sind mit der Referenz&nbsp;<strong>„Candidature CAI“</strong>&nbsp;einzureichen. Bitte beachten Sie, dass nur vollständige Bewerbungen berücksichtigt werden können und keine Eingangsbestätigungen versandt werden.</p>



<h4 id="auswahlverfahren" class="wp-block-heading">Auswahlverfahren</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Voraussichtlich Mitte Februar werden die Vorausgewählten zu Vorstellungsgesprächen eingeladen. Nach der Endauswahl erfolgt eine Gesundheitsprüfung sowie eine Sicherheitsüberprüfung vor der Anstellung.</p>



<h4 id="datenschutz" class="wp-block-heading">Datenschutz</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Die Verarbeitung der Bewerbungsunterlagen erfolgt gemäß den EU-Datenschutzrichtlinien (DSGVO). Weitere Informationen finden Sie&nbsp;<a href="https://dakar.diplo.de/sn-fr/protection-donnees-candidatures/2613880">hier</a>.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fsocial-media-expertin-fuer-das-deutsche-informationszentrum-afrika%2F&amp;action_name=Social-Media-Expert%3Ain%20f%C3%BCr%20das%20Deutsche%20Informationszentrum%20Afrika&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /><p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/social-media-expertin-fuer-das-deutsche-informationszentrum-afrika/">Social-Media-Expert:in für das Deutsche Informationszentrum Afrika</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Praktikum bei der Deutschen Afrika Stiftung</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/praktikum-bei-der-deutschen-afrika-stiftung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Jan 2025 11:55:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Arbeitsplätze]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die&#160;Deutsche Afrika Stiftung e. V. (DAS)&#160;bietet ab März, April und Juni 2025 spannende Praktika in Vollzeit (39 Stunden/Woche)&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fpraktikum-bei-der-deutschen-afrika-stiftung%2F&amp;action_name=Praktikum%20bei%20der%20Deutschen%20Afrika%20Stiftung&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/praktikum-bei-der-deutschen-afrika-stiftung/">Praktikum bei der Deutschen Afrika Stiftung</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die&nbsp;<strong>Deutsche Afrika Stiftung e. V. (DAS)</strong>&nbsp;bietet ab März, April und Juni 2025 spannende Praktika in Vollzeit (39 Stunden/Woche) für Studierende an. Die Stiftung engagiert sich für die Intensivierung der deutsch-afrikanischen Beziehungen und die Förderung eines friedlichen Dialogs zwischen den Kulturen.</p>



<h4 id="ueber-die-deutsche-afrika-stiftung" class="wp-block-heading">Über die Deutsche Afrika Stiftung</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Die DAS ist eine gemeinnützige Organisation, die sich als Brücke zwischen Deutschland und den Ländern des afrikanischen Kontinents versteht. Ziel ist es, die Zusammenarbeit in Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft zu fördern und die afrikanische Perspektive in Deutschland sichtbarer zu machen. Dazu agiert die Stiftung als Dialogpartnerin für verschiedene Akteure und unterstützt die Umsetzung der afrikapolitischen Leitlinien der Bundesregierung.</p>



<h4 id="deine-aufgaben-waehrend-des-praktikums" class="wp-block-heading">Deine Aufgaben während des Praktikums</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Als Praktikant:in erwartet dich eine Vielzahl von Aufgaben:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Medienbeobachtung:</strong> Erstellung eines wöchentlichen Pressespiegels zu Nachrichten aus und über Afrika.</li>



<li><strong>Content Creation:</strong> Vorbereitung von Beiträgen für die Website und Social-Media-Kanäle der Stiftung.</li>



<li><strong>Veranstaltungsmanagement:</strong> Unterstützung bei der Organisation und Nachbereitung von Fachveranstaltungen.</li>



<li><strong>Gästebetreuung:</strong> Begleitung afrikanischer Gäste während ihres Aufenthalts in Deutschland.</li>



<li><strong>Gremiumssitzungen:</strong> Vorbereitung und Organisation stiftungsrelevanter Sitzungen.</li>



<li><strong>Recherche:</strong> Inhaltliche Zuarbeit für Termine der Präsidentin und der Geschäftsstelle.</li>



<li><strong>Deutscher Afrika-Preis:</strong> Mitwirkung bei der Organisation eines der renommiertesten Preise zur Förderung der deutsch-afrikanischen Beziehungen.</li>
</ul>



<h4 id="das-solltest-du-mitbringen" class="wp-block-heading">Das solltest du mitbringen</h4>



<ul class="wp-block-list">
<li>Du bist an einer Hochschule immatrikuliert.</li>



<li>Du hast ein starkes Interesse an der deutschen Afrikapolitik und dem afrikanischen Kontinent.</li>



<li>Gute Englischkenntnisse; Französischkenntnisse sind ein Plus.</li>



<li>Sicherer Umgang mit MS Office; Kenntnisse in WordPress und Mailchimp sind vorteilhaft.</li>



<li>Eine selbstständige Arbeitsweise und hohe Eigeninitiative.</li>



<li>Freude an Teamarbeit in einem internationalen Umfeld.</li>
</ul>



<h4 id="was-die-das-bietet" class="wp-block-heading">Was die DAS bietet</h4>



<ul class="wp-block-list">
<li>Tiefe Einblicke in die deutsche Afrikapolitik.</li>



<li>Die Möglichkeit, Verantwortung zu übernehmen und eigene Ideen einzubringen.</li>



<li>Arbeit in einem dynamischen Team mit flachen Hierarchien.</li>



<li>Eine monatliche Vergütung von 450 Euro.</li>
</ul>



<h4 id="bewerbungsdetails" class="wp-block-heading">Bewerbungsdetails</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Interessierte können ihre vollständige Bewerbung (Anschreiben, Lebenslauf, Zeugnisse, Immatrikulationsbescheinigung und Wunschzeitraum) an Larissa Pflüger (<a>bewerbung@deutsche-afrika-stiftung.de</a>) senden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Fristen für die Bewerbung:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Praktikumsbeginn am <strong>17. März 2025</strong></li>



<li>Praktikumsbeginn am <strong>7. April 2025</strong></li>



<li>Praktikumsbeginn am <strong>16. Juni 2025</strong></li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Die Deutsche Afrika Stiftung begrüßt ausdrücklich Bewerbungen von Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen. Weitere Informationen findest du <a href="https://www.deutsche-afrika-stiftung.de/about/#jobs">hier</a>.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fpraktikum-bei-der-deutschen-afrika-stiftung%2F&amp;action_name=Praktikum%20bei%20der%20Deutschen%20Afrika%20Stiftung&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /><p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Social-Media-Manager:in für internationalen Kulturaustausch gesucht</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/social-media-managerin-fuer-internationalen-kulturaustausch-gesucht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Jan 2025 11:40:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Arbeitsplätze]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Institut für Auslandsbeziehungen (ifa) in Berlin bietet zum 1. März 2025 eine befristete Teilzeitstelle (50 %) als&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fsocial-media-managerin-fuer-internationalen-kulturaustausch-gesucht%2F&amp;action_name=Social-Media-Manager%3Ain%20f%C3%BCr%20internationalen%20Kulturaustausch%20gesucht&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/social-media-managerin-fuer-internationalen-kulturaustausch-gesucht/">Social-Media-Manager:in für internationalen Kulturaustausch gesucht</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Das Institut für Auslandsbeziehungen (ifa) in Berlin bietet zum 1. März 2025 eine befristete Teilzeitstelle (50 %) als Social-Media-Manager:in. Die Position vereint kreatives Arbeiten, strategische Weiterentwicklung und die Betreuung zentraler Social-Media-Kanäle einer weltweit agierenden Organisation.</p>



<h4 id="ueber-das-ifa" class="wp-block-heading">Über das ifa</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Das ifa, mit Hauptsitz in Stuttgart und einer Niederlassung in Berlin, ist die älteste deutsche Mittlerorganisation für internationalen Kulturaustausch. Es setzt sich für Freiheit in Kunst, Forschung und Zivilgesellschaft ein und fördert den Dialog zwischen Akteur:innen weltweit. Dabei schafft das ifa analoge und digitale Räume für Begegnung und Zusammenarbeit und wird vom Auswärtigen Amt, dem Land Baden-Württemberg und der Stadt Stuttgart unterstützt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit einem Fokus auf Kunst, Forschung und Zivilgesellschaft baut das ifa Netzwerke auf, die nachhaltige Wirkungen erzielen.</p>



<h4 id="aufgabenprofil-als-social-media-managerin" class="wp-block-heading">Aufgabenprofil als Social-Media-Manager:in</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Der Aufgabenbereich umfasst:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Betreuung und Content-Erstellung</strong> für die zentralen Social-Media-Kanäle wie Instagram, LinkedIn und Facebook.</li>



<li><strong>Entwicklung innovativer Formate</strong>, einschließlich Bewegtbild- und Grafikproduktion.</li>



<li><strong>Beratung und Monitoring</strong> der hausweiten Social-Media-Aktivitäten, mit Schwerpunkt auf der Vernetzung von NGOs im Bereich zivile Konfliktbearbeitung und Friedensförderung.</li>



<li><strong>Weiterentwicklung der Social-Media-Strategie</strong> und strategisches Krisenmanagement.</li>
</ul>



<h4 id="anforderungsprofil" class="wp-block-heading">Anforderungsprofil</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Gesucht wird eine Person mit:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>einem abgeschlossenen Studium in einem relevanten Bereich (z. B. Kommunikationsdesign oder Medienwissenschaften),</li>



<li>mindestens 2-3 Jahren Erfahrung im Bereich Social Media,</li>



<li>Kenntnissen in Community-Management und Stakeholder-Kommunikation,</li>



<li>sicherem Umgang mit digitalen Tools (z. B. Canva, Metricool, Datawrapper),</li>



<li>ausgezeichneten Deutsch- und Englischkenntnissen,</li>



<li>hoher Team- und Kommunikationsfähigkeit sowie Belastbarkeit, auch in Krisensituationen.</li>
</ul>



<h4 id="attraktive-arbeitsbedingungen" class="wp-block-heading">Attraktive Arbeitsbedingungen</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Das ifa bietet:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>eine Eingruppierung nach Entgeltgruppe 9c des TVöD-Bund,</li>



<li>eine partnerschaftliche und familienfreundliche Arbeitsatmosphäre,</li>



<li>eine Jahressonderzahlung, eine betriebliche Altersvorsorge (VBL-Ost) und einen Zuschuss zum VVS-Jobticket,</li>



<li>eine gute Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel, Gesundheitsförderung sowie Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten.</li>
</ul>



<h4 id="bewerbungsdetails" class="wp-block-heading">Bewerbungsdetails</h4>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile" style="grid-template-columns:22% auto"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="268" height="382" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/01/ifalogo_T.png" alt="" class="wp-image-13411 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/01/ifalogo_T.png 268w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/01/ifalogo_T-210x300.png 210w" sizes="(max-width: 268px) 100vw, 268px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Interessierte Bewerber:innen können ihre Unterlagen – Motivationsschreiben, Lebenslauf und relevante Zeugnisse als zusammengefasste PDF-Datei (max. 35 MB) hochladen. Fachliche Fragen beantwortet Miriam Kahrmann unter <a>kahrmann@ifa.de</a> oder telefonisch unter +49 711 2225 105.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Das ifa begrüßt Vielfalt und fördert Chancengleichheit unabhängig von Nationalität, ethnischer und sozialer Herkunft, Religion, Geschlecht, Alter, Behinderung oder sexueller Orientierung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Weitere Informationen findet Ihr <a href="https://ifa-portal.rexx-recruitment.com/Social-Media-Managerin-in-TZ-50-de-j1040.html">hier</a>.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fsocial-media-managerin-fuer-internationalen-kulturaustausch-gesucht%2F&amp;action_name=Social-Media-Manager%3Ain%20f%C3%BCr%20internationalen%20Kulturaustausch%20gesucht&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /><p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/social-media-managerin-fuer-internationalen-kulturaustausch-gesucht/">Social-Media-Manager:in für internationalen Kulturaustausch gesucht</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		
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			<media:title type="html">ifalogo_T</media:title>
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	</item>
		<item>
		<title>Malawi will Wirtschaftswachstum durch Landwirtschaft ankurbeln</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/malawi-will-wirtschaftswachstum-durch-landwirtschaft-ankurbeln/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Jan 2025 08:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Malawi]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Landwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Lebensmittel]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://fokus-afrika.de/?p=13406</guid>

					<description><![CDATA[<p>Malawi besitzt enormes Potenzial, seine Wirtschaft durch Landwirtschaft anzukurbeln. Doch wie Patrick Makondetsa, Nationalkoordinator des Global Program on&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fmalawi-will-wirtschaftswachstum-durch-landwirtschaft-ankurbeln%2F&amp;action_name=Malawi%20will%20Wirtschaftswachstum%20durch%20Landwirtschaft%20ankurbeln&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/malawi-will-wirtschaftswachstum-durch-landwirtschaft-ankurbeln/">Malawi will Wirtschaftswachstum durch Landwirtschaft ankurbeln</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/category/politik/innen-und-aussenpolitik/ostafrika/malawi/">Malawi</a> besitzt enormes Potenzial, seine Wirtschaft durch Landwirtschaft anzukurbeln. Doch wie Patrick Makondetsa, Nationalkoordinator des Global Program on Skills und ProAgro Youth Project, betont, sind systematische Veränderungen und der Aufbau von Fähigkeiten im Farmmanagement notwendig, um die Produktivität zu steigern und nachhaltiges Wachstum zu gewährleisten.</p>



<h3 id="uebergang-von-informeller-zu-formaler-wirtschaft" class="wp-block-heading">Übergang von informeller zu formaler Wirtschaft</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Makondetsa wies darauf hin, dass kleine Landwirte vom informellen in den formellen Sektor überführt werden müssen, um Zugang zu größeren Märkten zu erhalten. Dies erfordert gezielte Schulungen im Farmmanagement, um die Qualität der Erzeugnisse zu standardisieren und den Anforderungen sowohl lokaler als auch internationaler Käufer zu entsprechen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Mit besseren Fähigkeiten können wir die Landwirtschaft in Richtung Mechanisierung führen und die Produktivität steigern“, sagte Makondetsa. Ziel sei es, landwirtschaftliche Institutionen zu stärken und die Exportkapazitäten des Landes zu erhöhen.</p>



<h3 id="erfolgsgeschichten-aus-salima" class="wp-block-heading">Erfolgsgeschichten aus Salima</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Beispiel für den Erfolg der Initiative ist Lucius Nkhoma, Betreiber von Za Fresh Farms in Salima. Seit der Gründung seiner Farm im Jahr 2018 hat er durch Schulungen im Rahmen des Global Program on Skills deutliche Fortschritte erzielt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Früher haben wir nur für die umliegenden Gemeinden produziert, was oft Verluste verursachte, da Angebot und Nachfrage nicht übereinstimmten,“ erklärte Nkhoma. Dank der Schulungen habe er gelernt, hochwertige Produkte für größere Märkte zu produzieren, wie Hotels und Resorts. Heute beliefert seine Farm Einrichtungen wie das Livingstonia Hotel und die Sigelege Beach Resort mit einer Vielzahl von Produkten, darunter Mais, Reis, Wassermelonen, Tomaten und Paprika.</p>



<h3 id="foerderung-moderner-anbaumethoden-in-der-landwirtschaft" class="wp-block-heading">Förderung moderner Anbaumethoden in der Landwirtschaft</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ein weiterer wichtiger Akteur ist das Corporate Institute of Horticulture, das innovative Anbaumethoden vermittelt. Co-Gründer Dickson Banda erklärte, dass das Institut besonders auf den Aufbau von Genossenschaften setzt, um Kleinbauern die Möglichkeit zu geben, gemeinsam größere Mengen hochwertiger Produkte zu erzeugen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Wir haben mit dem Gewächshausanbau begonnen, um den Landwirten neue Techniken beizubringen und ihre Produktivität zu steigern,“ sagte Banda.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Global Program on Skills and Lifelong Learning fördert lebenslanges Lernen, um Gesellschaften bei der Anpassung an eine sich wandelnde Welt zu unterstützen. In Malawi zeigt dieses Programm, wie gezielte Investitionen in Bildung und Zusammenarbeit die Landwirtschaft transformieren können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit einer breiteren Marktorientierung und besserem Zugang zu Schulungen und Ressourcen könnten malawische Landwirte nicht nur die lokale Versorgung sichern, sondern auch als Exportland wirtschaftlich profitieren.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Misrata Airport meldet Anstieg von Flügen und Passagieren</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/misrata-airport-meldet-anstieg-von-fluegen-und-passagieren/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Jan 2025 16:23:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Libyen]]></category>
		<category><![CDATA[Infrastruktur]]></category>
		<category><![CDATA[Luftfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Misrata Airport, einer der bedeutendsten Flughäfen Libyens, verzeichnete zwischen November 2023 und Dezember 2024 einen deutlichen Anstieg&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fmisrata-airport-meldet-anstieg-von-fluegen-und-passagieren%2F&amp;action_name=Misrata%20Airport%20meldet%20Anstieg%20von%20Fl%C3%BCgen%20und%20Passagieren&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Der Misrata Airport, einer der bedeutendsten Flughäfen <a href="https://fokus-afrika.de/category/politik/innen-und-aussenpolitik/nordafrika/libyen/">Libyens</a>, verzeichnete zwischen November 2023 und Dezember 2024 einen deutlichen Anstieg der Flug- und Passagierzahlen. Die Flüge stiegen um 30 Prozent von 325 auf 421, während die Passagierzahlen um 3 Prozent von 22.812 auf 23.463 wuchsen. Der Flughafen setzt damit seinen Wachstumstrend fort, der bereits in den Vorjahren sichtbar wurde.</p>



<h3 id="wachstumstrend-setzt-sich-fort" class="wp-block-heading">Wachstumstrend setzt sich fort</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Bereits im Mai 2024 hatte der Flughafen beeindruckende Wachstumszahlen für den Zeitraum von April 2023 bis April 2024 gemeldet. Die Anzahl der Flüge stieg in diesem Zeitraum um 66 Prozent von 248 auf 412, während die Passagierzahlen um 89 Prozent von 11.935 auf 22.554 zugenommen hatten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In einer Stellungnahme betonte das Management des Flughafens: „Wir setzen unsere konstanten Bemühungen fort, die Betriebseffizienz des Flughafens zu steigern und die höchsten Wachstumsraten zu erzielen.“</p>



<h3 id="der-misrata-airport" class="wp-block-heading">Der Misrata Airport</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Der Misrata Airport liegt etwa sechs Kilometer südwestlich des Zentrums von Misrata. Seit seiner Wiederinbetriebnahme im Dezember 2011, nachdem er im Bürgerkrieg schwer beschädigt worden war, spielt er eine Schlüsselrolle im Luftverkehr Libyens.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die kontinuierlichen Investitionen in die Infrastruktur und die Navigationshilfen, darunter ein VOR-Drehfunkfeuer und ein Distance Measuring Equipment (DME), machen den Flughafen zu einem modernen und zuverlässigen <a href="https://aviation-safety.net/database/airport/airport.php?id=MRA&amp;lang=de">Verkehrsknotenpunkt</a> in der Region.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die jüngsten Zahlen unterstreichen die wachsende Bedeutung des Misrata Airports im libyschen Luftverkehr. Mit einer klaren Wachstumsstrategie und weiteren Maßnahmen zur Effizienzsteigerung könnte der Flughafen in den kommenden Jahren eine noch größere Rolle spielen – sowohl im nationalen als auch im internationalen Luftverkehr.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>17,4 Millionen Touristen im Jahr 2024: Marokko erste Tourismusdestination Afrikas</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/174-millionen-touristen-im-jahr-2024-marokko-erste-tourismusdestination-afrikas/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Jan 2025 17:44:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Marokko]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[Diaspora]]></category>
		<category><![CDATA[Tourismus]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit&#160;17,4 Millionen Touristen&#160;im Jahr 2024 hat Marokko einen neuen Meilenstein erreicht und seine Position als führendes Reiseziel in&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2F174-millionen-touristen-im-jahr-2024-marokko-erste-tourismusdestination-afrikas%2F&amp;action_name=17%2C4%20Millionen%20Touristen%20im%20Jahr%202024%3A%20Marokko%20erste%20Tourismusdestination%20Afrikas&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Mit&nbsp;<strong>17,4 Millionen Touristen</strong>&nbsp;im Jahr 2024 hat <a href="https://fokus-afrika.de/category/politik/innen-und-aussenpolitik/nordafrika/marokko/">Marokko</a> einen neuen Meilenstein erreicht und seine Position als führendes Reiseziel in Afrika gefestigt. Diese Zahlen markieren eine Steigerung von 20 % im Vergleich zu 2023 und übertreffen das ursprüngliche Ziel der marokkanischen Tourismusstrategie, das erst für 2026 geplant war.</p>



<h4 id="hintergrund-der-tourismusoffensive" class="wp-block-heading">Hintergrund der Tourismusoffensive</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Laut Mustapha Baitas, dem Minister für Beziehungen zum Parlament und Regierungssprecher, zeigt dieser Erfolg die Stärke der ambitionierten nationalen Tourismusstrategie. Diese basiert auf gezielten Investitionen, der Förderung der Infrastruktur sowie einer intensiven Zusammenarbeit zwischen staatlichen Institutionen und privaten Akteuren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Zahlen verteilen sich nahezu gleichmäßig auf zwei Hauptsegmente:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Internationale Touristen (TES):</strong>&nbsp;8,8 Millionen (+23 % im Vergleich zu 2023).</li>



<li><strong>Marokkaner im Ausland (MRE):</strong>&nbsp;8,6 Millionen (+17 %).</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Balance zwischen internationalen Besuchern (51 %) und Marokkanern im Ausland (49 %) unterstreicht den anhaltenden Reiz Marokkos für beide Gruppen.</p>



<h4 id="uebertreffen-der-erwartungen" class="wp-block-heading">Übertreffen der Erwartungen</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ergebnisse des Jahres 2024 übersteigen die Zahlen von 2019 um 35 % und bestätigen die Wirksamkeit der nationalen Tourismusstrategie. Laut <a href="https://www.mapnews.ma/fr/actualites/economie/tourisme-le-maroc-pulvérise-son-record-avec-174-millions-de-visiteurs-en-2024">Fatim-Zahra Ammor</a>, Ministerin für Tourismus, Handwerk und soziale Wirtschaft, verdankt sich dieser Erfolg der „visionären Führung von König Mohammed VI.“ sowie dem Einsatz aller Beteiligten im öffentlichen und privaten Sektor.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Dieser Rekord ist ein Beweis für die dynamische Entwicklung unseres Landes im Tourismussektor“, erklärte Ammor. Die gesteigerte Anzahl an Touristen spiegelt die Attraktivität Marokkos wider, das nicht nur kulturelle und historische Sehenswürdigkeiten, sondern auch eine diversifizierte Infrastruktur und exzellente Dienstleistungen bietet.</p>



<h4 id="wirtschaftliche-bedeutung-des-tourismus" class="wp-block-heading">Wirtschaftliche Bedeutung des Tourismus</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Der Tourismus ist ein zentraler Pfeiler der marokkanischen Wirtschaft und trägt signifikant zur Schaffung von Arbeitsplätzen und zur Steigerung der nationalen Einnahmen bei. Mit gezielten Maßnahmen wie der Modernisierung der Infrastruktur, der Erhöhung der Flugkapazitäten und der Förderung von nachhaltigem Tourismus konnte das Land seine internationale Wettbewerbsfähigkeit stärken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die marokkanische Regierung plant, diesen Erfolg auszubauen, indem sie neue Märkte erschließt, ihre touristischen Angebote diversifiziert und den Fokus auf Nachhaltigkeit legt. Durch die Nutzung digitaler Plattformen und gezielte Marketingkampagnen wird Marokko seine Position als&nbsp;<strong>führende Tourismusdestination in Afrika</strong>&nbsp;weiter festigen.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Air Algérie modernisiert Flotte mit 16 neuen und 8 geleasten Flugzeugen</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/air-algerie-modernisiert-flotte-mit-16-neuen-und-8-geleasten-flugzeugen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Jan 2025 17:50:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Algerien]]></category>
		<category><![CDATA[Luftfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Tourismus]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der algerische Verkehrsminister Saïd Sayoud hat angekündigt, dass die staatliche Fluggesellschaft Air Algérie im Juni 2025 das erste&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fair-algerie-modernisiert-flotte-mit-16-neuen-und-8-geleasten-flugzeugen%2F&amp;action_name=Air%20Alg%C3%A9rie%20modernisiert%20Flotte%20mit%2016%20neuen%20und%208%20geleasten%20Flugzeugen&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Der <a href="https://fokus-afrika.de/category/politik/innen-und-aussenpolitik/nordafrika/algerien/">algerische</a> Verkehrsminister Saïd Sayoud hat <a href="https://lapresse.tn/2025/01/07/air-algerie-renforcera-sa-flotte-avec-16-nouveaux-avions-et-8-appareils-affretes/">angekündigt</a>, dass die staatliche Fluggesellschaft Air Algérie im Juni 2025 das erste von insgesamt 16 neuen Flugzeugen in Empfang nehmen wird. Diese Information gab der Minister bei einer Inspektionsreise in der Provinz Jijel bekannt. Die Modernisierung der Flotte zielt darauf ab, der steigenden Nachfrage gerecht zu werden und die Wettbewerbsfähigkeit der Airline zu stärken.</p>



<h4 id="lieferplan-fuer-neue-flugzeuge" class="wp-block-heading">Lieferplan für neue Flugzeuge</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Die Bestellung umfasst 16 Maschinen der Hersteller Airbus und Boeing, darunter auch ein Airbus A-300, der im Juni ausgeliefert werden soll. Zwei weitere Flugzeuge folgen im September und Oktober. Danach wird die Flotte monatlich um jeweils ein weiteres Flugzeug ergänzt, bis die gesamte Bestellung abgeschlossen ist.</p>



<h4 id="zusaetzliche-kapazitaeten-durch-leasing" class="wp-block-heading">Zusätzliche Kapazitäten durch Leasing</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Neben den neuen Maschinen hat Air Algérie acht Flugzeuge geleast, um kurzfristig auf die hohe Nachfrage reagieren zu können. Drei dieser geleasten Flugzeuge sind bereits im Einsatz, ein weiteres wird Mitte Januar erwartet. Bis Anfang Februar sollen zwei weitere Maschinen eintreffen, die letzten beiden vor der Hadsch-Saison.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit dieser Flottenmodernisierung möchte Air Algérie sowohl die nationale als auch die internationale Nachfrage besser bedienen. Die neuen Flugzeuge werden nicht nur zur Verbesserung des Passagierkomforts beitragen, sondern auch die Kapazitäten der Airline für Großereignisse wie die Pilgersaison (Hadsch) deutlich erhöhen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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	</item>
		<item>
		<title>Tansania: Präsidentin Samia eröffnet Luxus-Hotel auf Bawe Island</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/tansania-praesidentin-samia-eroeffnet-luxus-hotel-auf-bawe-island/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Jan 2025 17:40:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tansania]]></category>
		<category><![CDATA[Präsident]]></category>
		<category><![CDATA[Tourismus]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Präsidentin Samia Suluhu Hassan hat auf der kleinen Insel Bawe, vor der Küste Zanzibars, ein internationales Fünf-Sterne-Hotel eingeweiht.&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ftansania-praesidentin-samia-eroeffnet-luxus-hotel-auf-bawe-island%2F&amp;action_name=Tansania%3A%20Pr%C3%A4sidentin%20Samia%20er%C3%B6ffnet%20Luxus-Hotel%20auf%20Bawe%20Island&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Präsidentin Samia Suluhu Hassan hat auf der kleinen Insel Bawe, vor der Küste Zanzibars, ein internationales Fünf-Sterne-Hotel eingeweiht. Das Projekt der Cocoon Collection Company, das über 42 Millionen US-Dollar (etwa 100,8 Milliarden <a href="https://fokus-afrika.de/category/politik/innen-und-aussenpolitik/ostafrika/tansania/">Tansania</a>-Schilling) gekostet hat, markiert einen weiteren Meilenstein in der Entwicklung Zanzibars und ist Teil der Feierlichkeiten zum Jahrestag der Zanzibar-Revolution.</p>



<h3 id="luxus-hotel-ist-symbol-des-fortschritts" class="wp-block-heading">Luxus-Hotel ist Symbol des Fortschritts</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Bei der Einweihung betonte Präsidentin Samia, dass das Projekt das Ergebnis der revolutionären Bemühungen sei, die den Grundstein für die Entwicklung Zanzibars legten. Sie lobte die Investoren für ihre Zuverlässigkeit und betonte, dass dies bereits die dritte Investition der Cocoon Collection in der Region sei. Dies zeuge von Vertrauen in die Regierungsführung und das Geschäftsumfeld auf den Inseln.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Hotel hat während der Bau- und Betriebsphasen 400 Arbeitsplätze für tansanische Bürger geschaffen. Zudem soll es Zanzibars weltweite Reputation als touristisches Ziel stärken und zu den staatlichen Einnahmen beitragen.</p>



<h3 id="zukunftsorientierte-infrastrukturinvestitionen" class="wp-block-heading">Zukunftsorientierte Infrastrukturinvestitionen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Präsidentin Samia kündigte auch weitere Infrastrukturprojekte an, die Zanzibars Wirtschaft stärken sollen. Dazu gehören die Fertigstellung des Hafens Shumba Mjini, der Bau des Hafens Wete auf Pemba und die Entwicklung des Hafens Kizimkazi. Diese Projekte sind Teil einer umfassenden Strategie zur Förderung der „Blue Economy“, die nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung durch Meeresressourcen priorisiert.</p>



<h3 id="ultimatum-von-praesident-mwinyi" class="wp-block-heading">Ultimatum von Präsident Mwinyi</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Zanzibars Präsident Hussein Ali Mwinyi sprach bei der <a href="https://dailynews.co.tz/president-samia-launches-100bn-five-star-hotel-in-zanzibar/?utm_source=rss&amp;utm_medium=rss&amp;utm_campaign=president-samia-launches-100bn-five-star-hotel-in-zanzibar">Veranstaltung</a> eine deutliche Warnung an Investoren aus, die gepachtete Inseln nicht entwickeln. Er gab ihnen eine Frist von drei Monaten, um mit Bauarbeiten zu beginnen, andernfalls würden die Pachtverträge aufgekündigt und die Inseln neuen Investoren zugeteilt. Mwinyi betonte, dass Projekte wie das Bawe Island Hotel lokale Märkte stärken, den Tourismus ankurbeln und Arbeitsplätze schaffen.</p>



<h3 id="ein-meilenstein-fuer-die-blue-economy" class="wp-block-heading">Ein Meilenstein für die Blue Economy</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Der Direktor der Zanzibar Investment Promotion Authority (ZIPA), Saleh Saad Mohamed, berichtete, dass bisher 20 der 50 kleinen Inseln Zanzibars für Entwicklungsprojekte verpachtet wurden, die im Rahmen der Blue Economy-Strategie gefördert werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Andrea Azzola, Investor der Cocoon Collection Company, beschrieb das Projekt als Ehre. Bawe sei eine der schönsten Inseln der Welt, deren Name allein schon einen besonderen Reiz habe.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Bawe Island Projekt wird voraussichtlich Zanzibars Tourismusprofil weiter schärfen und das wirtschaftliche Wachstum der Region nachhaltig fördern.</p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/tansania-praesidentin-samia-eroeffnet-luxus-hotel-auf-bawe-island/">Tansania: Präsidentin Samia eröffnet Luxus-Hotel auf Bawe Island</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Wiederaufnahme der Ölförderung im Südsudan</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/wiederaufnahme-der-oelfoerderung-und-export-im-suedsudan/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Jan 2025 14:48:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Südsudan]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Produktion]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ab dem 8. Januar 2025 wird Südsudan die Ölförderung und den Export in den Ölblocks 3 und 7&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fwiederaufnahme-der-oelfoerderung-und-export-im-suedsudan%2F&amp;action_name=Wiederaufnahme%20der%20%C3%96lf%C3%B6rderung%20im%20S%C3%BCdsudan&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Ab dem 8. Januar 2025 wird <a href="https://fokus-afrika.de/category/politik/innen-und-aussenpolitik/sudliches-afrika/sudafrika/">Südsudan</a> die Ölförderung und den Export in den Ölblocks 3 und 7 wieder aufnehmen. Dies gab der südsudanesische Minister für Erdöl, Puot Kang Chol, am Dienstag in der Hauptstadt Juba <a href="https://sudantribune.com/article295577/">bekannt</a>. Die Wiederaufnahme der Aktivitäten erfolgt nach der offiziellen Aufhebung der „Force Majeure“ durch die sudanesische Regierung.</p>



<h3 id="ein-entscheidender-schritt-fuer-die-wirtschaft" class="wp-block-heading">Ein entscheidender Schritt für die Wirtschaft</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ölblocks 3 und 7 umfassen bedeutende Felder wie Paloch, Meetta, Adar, Gassab und Gumry. Diese Gebiete spielten vor der Unterbrechung eine Schlüsselrolle in der südsudanesischen Ölproduktion, mit etwa 150.000 Barrel pro Tag, die über eine Pipeline nach Port Sudan transportiert wurden. Die Operationen wurden im Februar 2024 durch die sudanesische Regierung aufgrund von Pipeline-Schäden im Zuge des Konflikts zwischen der sudanesischen Armee (SAF) und den paramilitärischen Rapid Support Forces (RSF) ausgesetzt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Die Wiederaufnahme der Aktivitäten wird erhebliche positive Auswirkungen auf die Wirtschaft Südsudans haben“, erklärte Minister Chol.</p>



<h3 id="internationale-zusammenarbeit" class="wp-block-heading">Internationale Zusammenarbeit</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ölproduktion wird in Zusammenarbeit mit internationalen Partnern wie der China National Petroleum Corporation (CNPC), Sinopec und der ägyptischen SSTO wieder aufgenommen. Auch die Dar Petroleum Operating Company (DPOC) und die Basher Pipeline Company (Bapco) wurden angewiesen, ihre Operationen unverzüglich zu starten.</p>



<h3 id="bedeutung-der-oelfoerderung-fuer-suedsudan" class="wp-block-heading">Bedeutung der Ölförderung für Südsudan</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Für Südsudan, dessen Staatshaushalt zu über 90 Prozent von Öleinnahmen abhängt, markiert dieser Schritt einen wichtigen Meilenstein. Nach der mehrmonatigen Unterbrechung erhofft sich die Regierung nun eine Stabilisierung der wirtschaftlichen Lage. Die Aufhebung der „Force Majeure“ wurde von den Konfliktparteien koordiniert und durch ein Entschädigungsschreiben sowie intensive Verhandlungen zwischen den Ministerien beider Länder ermöglicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Wiederaufnahme der Ölförderung stellt nicht nur eine wirtschaftliche Erleichterung dar, sondern sendet auch ein Signal der Zusammenarbeit zwischen Südsudan und Sudan, trotz der andauernden Unsicherheiten im Nachbarland.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<item>
		<title>Ruanda und Deutschland unterzeichnen 21-Millionen-KfW-Zuschuss für Klimaschutz</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/ruanda-und-deutschland-unterzeichnen-21-millionen-kfw-zuschuss-fuer-klimaschutz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Dec 2024 12:37:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ruanda]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Klima]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://fokus-afrika.de/?p=13182</guid>

					<description><![CDATA[<p>Kigali, 18. Dezember 2024 – Die Regierung Ruandas hat mit der deutschen Entwicklungsbank KfW im Namen der deutschen Bundesregierung&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fruanda-und-deutschland-unterzeichnen-21-millionen-kfw-zuschuss-fuer-klimaschutz%2F&amp;action_name=Ruanda%20und%20Deutschland%20unterzeichnen%2021-Millionen-KfW-Zuschuss%20f%C3%BCr%20Klimaschutz&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Kigali, 18. Dezember 2024</strong> – Die Regierung Ruandas hat mit der deutschen Entwicklungsbank KfW im Namen der deutschen Bundesregierung eine <a href="http://www.rnanews.com/rwanda-and-germany-sign-frw-30-billion-grant-agreement-for-climate-action/">Vereinbarung</a> für den Klimaschutz über einen Zuschuss in Höhe von 20,97 Millionen Euro (etwa 30 Milliarden Rwandafranc) unterzeichnet. Ziel ist die Umsetzung des Projekts „Grüne und geschlechtergerechte öffentliche Räume“, das im Rahmen der ruandisch-deutschen Klimapartnerschaft gefördert wird.</p>



<h3 id="klimaschutz-soll-gestaerkt-werden" class="wp-block-heading">Klimaschutz soll gestärkt werden</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Das neue Abkommen baut auf einem früheren Zuschuss von 20 Millionen Euro auf, der Reformen im Bereich grüner Finanzierung und Investitionen unterstützt. Beide Projekte zielen darauf ab, Ruandas Klimaschutz- und Anpassungsziele durch die 2022 gegründete Klimapartnerschaft mit Deutschland zu fördern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Projekt „Grüne und geschlechtergerechte öffentliche Räume“ zielt darauf ab, durch naturbasierte Lösungen wie Baumpflanzungen und die Entsiegelung von Böden eine nachhaltige Stadtentwicklung zu fördern. Diese Maßnahmen sollen städtische Herausforderungen im Zusammenhang mit dem Klimawandel, wie Erdrutsche und Hitzeinseln, angehen. Darüber hinaus wird die urbane Widerstandsfähigkeit gestärkt, die Lebensqualität insbesondere für Frauen verbessert und die städtische Biodiversität erhöht.</p>



<h3 id="foerderung-urbaner-resilienz" class="wp-block-heading">Förderung urbaner Resilienz</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Umsetzung des Projekts, das sich auf ausgewählte Sekundärstädte Ruandas konzentriert, wird von der Ruandischen Umweltbehörde (REMA) überwacht. Gleichzeitig erhält <a href="https://fokus-afrika.de/category/politik/innen-und-aussenpolitik/ostafrika/ruanda/">Ruanda</a> zusätzliche Mittel für eine Klimainitiative, die Investitionen in den Klimaschutz und die Naturerhaltung beschleunigen soll. Ein zentraler Bestandteil ist die Umsetzung der neuen Strategie für Klima- und Naturfinanzierung (Climate and Nature Finance Strategy, CNFS).</p>



<h3 id="statements-zur-partnerschaft" class="wp-block-heading">Statements zur Partnerschaft</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Der ruandische Finanzminister, Yusuf Murangwa, hob hervor, dass die Beiträge Deutschlands wichtige Investitionen in Projekte zur Klimawiderstandsfähigkeit ermöglichen. „Angesichts Ruandas Verletzlichkeit gegenüber den Auswirkungen des Klimawandels hat sich die Regierung ehrgeizige Ziele im Rahmen der National Strategy for Transformation (NST-2) gesetzt. Die Mobilisierung ausreichender Ressourcen zur Erreichung dieser Ziele bleibt eine Priorität. Unsere Partnerschaft mit Deutschland erstreckt sich über viele Sektoren, wobei der Klimaschutz im Fokus steht“, erklärte Murangwa.</p>


<blockquote class="twitter-tweet">
<p lang="en" dir="ltr">An important commitment in the framework of the Rwando-German Climate Partnership! <a href="https://twitter.com/RwandaFinance?ref_src=twsrc%5Etfw">@RwandaFinance</a> <a href="https://twitter.com/REMA_Rwanda?ref_src=twsrc%5Etfw">@REMA_Rwanda</a><a href="https://twitter.com/hashtag/GermanCooperation?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#GermanCooperation</a> <a href="https://t.co/5S3DpxzTwb">https://t.co/5S3DpxzTwb</a></p>
<p>&mdash; German Embassy Kigali (@GermanyinRwanda) <a href="https://twitter.com/GermanyinRwanda/status/1869430208350261496?ref_src=twsrc%5Etfw">December 18, 2024</a></p></blockquote>
<p> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die deutsche Botschafterin in Ruanda, Heike Uta Dettmann, betonte die enge Zusammenarbeit zwischen beiden Ländern: „Seit der Gründung der Klimapartnerschaft 2022 hat Deutschland bereits über 260 Millionen Euro bereitgestellt. Die heutigen Vereinbarungen über KfW-geförderte Projekte im Wert von über 40 Millionen Euro zeigen das starke Engagement Deutschlands und Ruandas, die negativen Auswirkungen des Klimawandels durch konkrete Maßnahmen zu bekämpfen.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Unterzeichnungszeremonie fand im Ministerium für Finanzen und Wirtschaftsplanung statt und unterstrich die wachsende Bedeutung der ruandisch-deutschen Entwicklungskooperation.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fruanda-und-deutschland-unterzeichnen-21-millionen-kfw-zuschuss-fuer-klimaschutz%2F&amp;action_name=Ruanda%20und%20Deutschland%20unterzeichnen%2021-Millionen-KfW-Zuschuss%20f%C3%BCr%20Klimaschutz&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /><p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/ruanda-und-deutschland-unterzeichnen-21-millionen-kfw-zuschuss-fuer-klimaschutz/">Ruanda und Deutschland unterzeichnen 21-Millionen-KfW-Zuschuss für Klimaschutz</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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