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Libyen
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FOKUS AFRIKA dokumentiert politische Entwicklungen und diplomatische Prozesse in Libyen. Im Fokus stehen Übergangs- und Regierungsstrukturen, sicherheitspolitische Lage, Friedens- und Vermittlungsinitiativen sowie die Rolle regionaler und internationaler Akteure. Die Berichterstattung beleuchtet innenpolitische Dynamiken und außenpolitische Positionierungen Libyens im regionalen Umfeld.
Bundeswehr soll im Mittelmeer gegen Russlands Schattenflotte vorgehen – Streit über Libyen-Mission IRINI
Die Bundeswehr soll im Mittelmeer künftig auch gegen die russische Schattenflotte vorgehen. Weil die EU-Mission IRINI keine Schiffe mehr zur Durchsetzung des Libyen-Embargos durchsuchen darf, wird ihr Auftrag erweitert. Im Bundestag stößt die Neuausrichtung auf erheblichen Widerstand – allerdings aus sehr unterschiedlichen Gründen.
Russland zurück in Europas Gasgeschäft? Algerien bietet Moskau Beteiligung an neuer Pipeline an
Russische Unternehmen könnten künftig an einer der wichtigsten geplanten Gasrouten zwischen Afrika und Europa beteiligt sein. Algerien verhandelt mit Moskau über die Transsahara-Pipeline und plant zugleich die Stationierung von Soldaten im Norden Nigers. Dort treffen Energieinteressen auf den wachsenden Einfluss des libyschen Machtblocks um Haftar.
Bundesregierung will NATO-Einsatz im Mittelmeer verlängern – Seenotrettung Teil des Mandats
Deutschland will seinen NATO-Einsatz im Mittelmeer verlängern, aber weniger Soldaten dafür vorsehen. Zugleich haben sich die rechtlichen Voraussetzungen für Schiffskontrollen gegen den Waffenschmuggel verändert. Auch die Zusammenarbeit mit der EU-Mission vor Libyen soll verstärkt werden.
Türkei lockt Ägypten mit 15.000 Quadratkilometern mehr Seegebiet – Streit mit Griechenland verschärft sich
Die Türkei bietet Ägypten nach eigener Berechnung über 15.000 Quadratkilometer zusätzliche maritime Nutzungsrechte. Doch Kairo hat bereits ein Abkommen mit Griechenland und lehnt die türkischen Ansprüche vor Libyen ab. Der Streit um Seegrenzen, Erdgas und politischen Einfluss gewinnt an Bedeutung.
Neuwahlen für Libyen: Drei Nachbarstaaten fordern Abzug russischer und türkischer Truppen
Drei Nachbarstaaten erhöhen den diplomatischen Druck auf die Konfliktparteien in Libyen: Algerien, Ägypten und Tunesien verlangen den vollständigen Abzug ausländischer Streitkräfte und gemeinsame Neuwahlen. Betroffen sind auch die militärischen Interessen Russlands und der Türkei.
Nach Trumps „Drecksloch“-Äußerung: Libyen bestellt US-Diplomatin ein – US-Präsident reagiert
Trump bezeichnet Libyen im US-Wahlkampf als „terrorverseucht“ und als „Drecksloch-Land“. Tripolis bestellt die amerikanische Geschäftsträgerin ein und fordert eine Entschuldigung. Ungewöhnlich: Auch die rivalisierenden Kräfte im Osten Libyens protestieren.
Streit um Libyen-Türkei-Abkommen eskaliert: EU, Ägypten und Israel stellen sich gegen Ankara
Ein Seegrenzenabkommen zwischen Libyen und der Türkei löst eine diplomatische Konfrontation im Mittelmeer aus. EU, Ägypten, Griechenland und Israel widersprechen Ankara – während Athen und Kairo über neue Seegrenzen verhandeln.
Bewaffnete versuchen Ernennung beim Rechnungshof zu erzwingen – UN drohen mit Sanktionen
Bewaffnete Kräfte versuchen, eine Personalentscheidung beim libyschen Rechnungshof in Tripolis zu erzwingen. Die UN verlangen ihren sofortigen Abzug und warnen vor möglichen Sanktionen gegen Verantwortliche.
Libyen vollzieht Kurswechsel: Parlament billigt umstrittenes Seeabkommen mit Türkei – Griechenland protestiert
Überraschender Kurswechsel in Libyen: Das Parlament in Bengasi billigt das bisher abgelehnte Seegrenzenabkommen mit der Türkei. Saddam Haftar begrüßt die Entscheidung, Griechenland erklärt sie für völkerrechtswidrig.
Libyen: UN warnen vor Scheitern der Wahlen – USA drohen mit Sanktionen
Libyens politischer Übergang steckt erneut fest: Ein Abkommen über Wahlen binnen zwei Jahren wird von einem wichtigen Staatsorgan zurückgewiesen. Die USA drohen mit Sanktionen, während die UN vor milliardenschwerem Treibstoffschmuggel und wachsender wirtschaftlicher Instabilität warnen.