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	<title>Kontinentale Organisationen | Nachrichten und Aktivitäten in Afrika | FOKUS AFRIKA</title>
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	<description>Nachrichten aus Afrika</description>
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	<title>Kontinentale Organisationen | Nachrichten und Aktivitäten in Afrika | FOKUS AFRIKA</title>
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	<item>
		<title>Afrikanische Union fordert offene Grenzen – Deutschland unterstützt neue Initiative in Abidjan</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/afrikanische-union-fordert-offene-grenzen-deutschland-unterstuetzt-neue-initiative-in-abidjan/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Oct 2026 09:49:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Côte d’Ivoire]]></category>
		<category><![CDATA[Kontinentale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[Grenze]]></category>
		<category><![CDATA[Handel]]></category>
		<category><![CDATA[Migration]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Afrikas Grenzen sollen Handel und Mobilität erleichtern, ohne die Sicherheit zu gefährden. Beim Abidjan Border Forum fordert die Afrikanische Union die Umsetzung lange ausstehender Abkommen. <img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fafrikanische-union-fordert-offene-grenzen-deutschland-unterstuetzt-neue-initiative-in-abidjan%2F&amp;action_name=Afrikanische%20Union%20fordert%20offene%20Grenzen%20%E2%80%93%20Deutschland%20unterst%C3%BCtzt%20neue%20Initiative%20in%20Abidjan&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/afrikanische-union-fordert-offene-grenzen-deutschland-unterstuetzt-neue-initiative-in-abidjan/">Afrikanische Union fordert offene Grenzen – Deutschland unterstützt neue Initiative in Abidjan</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die Afrikanische Union (AU) fordert ihre Mitgliedstaaten auf, zentrale Abkommen zur grenzüberschreitenden Zusammenarbeit und zur Freizügigkeit endlich zu ratifizieren und umzusetzen. Den Appell richtete AU-Kommissionspräsident Mahmoud Ali Youssouf am Dienstag, 20. Oktober 2026, beim dritten Abidjan Border Forum in der Côte d’Ivoire an die afrikanischen Regierungen. Die Organisation will den Handel zwischen Nachbarstaaten erleichtern, die Bewegungsfreiheit der Bevölkerung stärken und gleichzeitig Terrorismus und grenzüberschreitende Kriminalität bekämpfen. Deutschland unterstützt diesen Ansatz und sieht in einer gemeinsamen Grenzverwaltung eine Voraussetzung für mehr Sicherheit und regionale Integration.</p>



<h2 id="h-au-kommissionsprasident-verlangt-umsetzung-bestehender-abkommen" class="wp-block-heading"><span id="au-kommissionspraesident-verlangt-umsetzung-bestehender-abkommen">AU-Kommissionspräsident verlangt Umsetzung bestehender Abkommen</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Mahmoud Ali Youssouf forderte die afrikanischen Staaten auf, zwei zentrale Vereinbarungen der Afrikanischen Union zügig zu ratifizieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dabei handelt es sich um die Niamey-Konvention von 2014 über die grenzüberschreitende Zusammenarbeit und das Protokoll von 2018 über die Freizügigkeit, das Aufenthaltsrecht und das Recht auf wirtschaftliche Niederlassung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Beide Instrumente sollen die Zusammenarbeit zwischen afrikanischen Staaten erleichtern und rechtliche Hindernisse für die Mobilität von Menschen und Unternehmen verringern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Umsetzung bleibt jedoch hinter den politischen Zielen der Afrikanischen Union zurück.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Youssouf erinnerte daran, dass die afrikanischen Staaten seit 1964 grundsätzlich die Grenzen respektieren, die sie bei ihrer Unabhängigkeit von den europäischen Kolonialmächten übernommen haben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dieses Prinzip solle weiterhin die territoriale Integrität der Staaten schützen. Es dürfe aber nicht verhindern, dass Menschen auf beiden Seiten einer Grenze wirtschaftlich, gesellschaftlich und kulturell miteinander verbunden bleiben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Wenn wir der Afrikanischen Kontinentalen Freihandelszone einen wirklichen Sinn geben wollen, müssen wir die Hindernisse für den freien Verkehr von Waren und Personen beseitigen“, erklärte Youssouf.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Er sprach sich für modernisierte Grenzübergänge, einfachere Verwaltungsverfahren und den Ausbau gemeinsamer Wirtschafts- und Verkehrskorridore aus.</p>



<h2 id="h-freihandelszone-braucht-funktionierende-grenzubergange" class="wp-block-heading"><span id="freihandelszone-braucht-funktionierende-grenzuebergaenge">Freihandelszone braucht funktionierende Grenzübergänge</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/iwf-erwartet-45-wachstum-in-afrika-schulden-und-sinkende-entwicklungshilfe-bremsen-investitionen/" data-type="post" data-id="30787">Die Afrikanische Kontinentale Freihandelszone (AfCFTA) soll den Handel zwischen afrikanischen Staaten erleichtern und einen stärker integrierten Binnenmarkt schaffen.</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Zölle und andere Handelshemmnisse sollen schrittweise reduziert werden. Unternehmen könnten dadurch größere Absatzmärkte erschließen und grenzüberschreitende Lieferketten aufbauen.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/10/N4_-_Border_Senegal_Gambia.jpg" alt="" class="wp-image-30985 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/10/N4_-_Border_Senegal_Gambia.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/10/N4_-_Border_Senegal_Gambia-300x200.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/10/N4_-_Border_Senegal_Gambia-768x512.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/10/N4_-_Border_Senegal_Gambia-380x253.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/10/N4_-_Border_Senegal_Gambia-800x534.jpg 800w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">In vielen Regionen erschweren allerdings weiterhin unterschiedliche Zollvorschriften, aufwendige Kontrollen und unzureichende Verkehrsinfrastruktur den Warenverkehr.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Besonders kleine Händler, Transportunternehmen und Bewohner grenznaher Regionen sind von diesen Hindernissen betroffen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die AU-Kommission will deshalb die bestehenden regionalen Abkommen stärker mit den praktischen Anforderungen des grenzüberschreitenden Handels verbinden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Neben einheitlicheren Verfahren geht es um eine bessere Abstimmung zwischen Zollbehörden, Grenzpolizei und lokalen Verwaltungen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch Gemeinschaften, die durch Staatsgrenzen voneinander getrennt wurden, sollen stärker an politischen Entscheidungen beteiligt werden.</p>



<h2 id="h-terrorismus-und-schmuggel-erhohen-sicherheitsdruck" class="wp-block-heading"><span id="terrorismus-und-schmuggel-erhoehen-sicherheitsdruck">Terrorismus und Schmuggel erhöhen Sicherheitsdruck</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Forderung nach mehr Freizügigkeit erfolgt vor dem Hintergrund wachsender Sicherheitsprobleme in mehreren afrikanischen Grenzregionen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bewaffnete Gruppen nutzen schwer kontrollierbare Gebiete für den Transport von Waffen, illegale Handelsaktivitäten und grenzüberschreitende Operationen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Besonders in Teilen Westafrikas stehen staatliche Behörden vor der Aufgabe, den legalen Personen- und Warenverkehr zu ermöglichen und zugleich Bewegungen terroristischer Gruppen zu unterbinden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Youssouf forderte deshalb eine engere Zusammenarbeit benachbarter Staaten bei der Grenzsicherung.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/bekampfung-grenzuberschreitender-kriminalitat-zentraler-teil-der-kooperation/">Er betonte, dass Grenzpolitik nicht allein aus Polizeikontrollen bestehen dürfe. </a>Gemeinden in den betroffenen Regionen müssten an Sicherheitsmaßnahmen und wirtschaftlichen Entwicklungsprogrammen beteiligt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der ivorische Premierminister Robert Beugré Mambé unterstützte diesen Ansatz bei der Eröffnung des Forums.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Grenzen müssen Räume der Annäherung, der Zusammenarbeit und der gemeinsamen Entwicklung sein und nicht Faktoren der Isolation“, erklärte er.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dauerhafte Sicherheit könne nicht allein durch Kontrollen gewährleistet werden. Ebenso wichtig seien die Lebensbedingungen der Bevölkerung und ihre Beteiligung an staatlichen Entscheidungen.</p>



<h2 id="h-deutschland-sieht-offene-grenzverwaltung-als-beitrag-zur-sicherheit" class="wp-block-heading"><span id="deutschland-sieht-offene-grenzverwaltung-als-beitrag-zur-sicherheit">Deutschland sieht offene Grenzverwaltung als Beitrag zur Sicherheit</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Auch Deutschland beteiligte sich an den Beratungen in Abidjan.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der deutsche Botschafter in der Côte d’Ivoire, Matthias Veltin, unterstützte das Konzept einer integrierten Grenzverwaltung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Die integrierte Verwaltung offener Grenzen steht für Sicherheit und Integration“, erklärte Veltin nach Angaben der ivorischen Nachrichtenagentur AIP.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Er stellte den Zusammenhang zur Agenda 2063 der Afrikanischen Union her. Mit diesem langfristigen Entwicklungsprogramm verfolgt die AU das Ziel eines geeinten, friedlichen und wirtschaftlich erfolgreichen Kontinents.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der deutsche Beitrag fügt sich in eine breitere internationale Zusammenarbeit bei Grenzmanagement, regionaler Integration und Sicherheitsfragen ein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch die Schweiz engagiert sich in der Côte d’Ivoire.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Botschafter Dominique Favre verwies auf die Fortsetzung der schweizerischen Unterstützung für das Grenzmanagement. Sein Land hat die Finanzierung einer dritten Projektphase ermöglicht, die gemeinsam mit dem ivorischen Innenministerium und dem International Centre for Migration Policy Development (ICMPD) umgesetzt wird.</p>



<h2 id="h-cote-d-ivoire-setzt-auf-gemeinsame-grenzprojekte" class="wp-block-heading"><span id="cote-divoire-setzt-auf-gemeinsame-grenzprojekte">Côte d’Ivoire setzt auf gemeinsame Grenzprojekte</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Côte d’Ivoire hat bereits eigene Maßnahmen zur stärkeren Zusammenarbeit mit ihren Nachbarstaaten eingeführt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am 12. Juni 2024 verabschiedete die Regierung eine nationale Politik für integriertes Grenzmanagement.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sie verbindet Sicherheitsmaßnahmen mit wirtschaftlicher Entwicklung, Infrastrukturprojekten und der Beteiligung lokaler Gemeinschaften.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Besonders in den nördlichen Grenzregionen sollen Programme für Jugendliche und wirtschaftlich benachteiligte Bevölkerungsgruppen die Beschäftigungsmöglichkeiten verbessern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die nationale Grenzkommission arbeitet außerdem mit entsprechenden Institutionen der Nachbarstaaten zusammen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ihr Exekutivsekretär Diakalidia Konaté erklärte, sichere Grenzen und die Freizügigkeit von Menschen seien keine Gegensätze.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Legaler Handel und geregelte Grenzübertritte könnten vielmehr zur wirtschaftlichen Entwicklung beitragen und den Sicherheitsbehörden helfen, illegale Aktivitäten besser zu erkennen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zu den Maßnahmen gehören gemeinsame Patrouillen, die Zusammenarbeit lokaler Verwaltungen und grenzüberschreitende Projekte landwirtschaftlicher Genossenschaften.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Frauen und Jugendliche sollen dabei stärker an der wirtschaftlichen Entwicklung der Grenzregionen beteiligt werden.</p>



<h2 id="grenzgemeinschaften-zwischen-burkina-faso-ghana-und-cote-divoire" class="wp-block-heading">Grenzgemeinschaften zwischen Burkina Faso, Ghana und Côte d’Ivoire</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf Bevölkerungsgruppen, deren traditionelle Siedlungs- und Wirtschaftsräume über mehrere Staatsgrenzen reichen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Konaté nannte die Lobi-Gemeinschaften im Grenzgebiet zwischen Côte d’Ivoire, Burkina Faso und Ghana als Beispiel.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Menschen in dieser Region sind durch gemeinsame kulturelle Traditionen und wirtschaftliche Beziehungen miteinander verbunden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch im Nimba-Gebiet zwischen Côte d’Ivoire, Guinea und Liberia sollen bestehende soziale und wirtschaftliche Verbindungen stärker genutzt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Weitere grenzüberschreitende Entwicklungsräume bestehen zwischen Côte d’Ivoire, Burkina Faso und Mali, insbesondere in Gebieten, in denen Angehörige der Sénoufo leben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die ivorische Grenzkommission will solche Verbindungen durch gemeinsame Projekte, lokalen Handel und die Einbindung traditioneller Autoritäten stärken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die staatlichen Grenzen und die Souveränität der jeweiligen Länder sollen dabei unangetastet bleiben.</p>



<h2 id="mehr-als-2-000-teilnehmer-beraten-ueber-afrikas-grenzpolitik" class="wp-block-heading">Mehr als 2.000 Teilnehmer beraten über Afrikas Grenzpolitik</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das dritte Abidjan Border Forum findet vom 20. bis 22. Oktober 2026 im Ausstellungszentrum der ivorischen Wirtschaftsmetropole statt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Afrikanische Union und die Côte d’Ivoire organisieren die Veranstaltung gemeinsam.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Angaben der AU-Kommission werden mehr als 2.000 Vertreter aus Regierungen, Grenzbehörden, regionalen Organisationen, Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft erwartet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Unter dem Thema „Grenzgemeinschaften: Kultur, Integration und Sicherheit“ beraten sie über praktische Maßnahmen zur Verbesserung der Grenzverwaltung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die erste Ausgabe des Forums fand 2022 statt und konzentrierte sich auf kollektive Sicherheit und diplomatische Konfliktlösung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Jahr 2024 standen Umweltfragen, gemeinsame natürliche Ressourcen und grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Vordergrund.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die dritte Ausgabe legt einen Schwerpunkt auf die Beteiligung der Bevölkerung an Grenzpolitik und regionaler Entwicklung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zum Abschluss am 22. Oktober ist ein Konzert des ivorischen Reggae-Musikers Alpha Blondy vorgesehen, der als Botschafter der Veranstaltung auftritt.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>ECOWAS und Sahel-Allianz AES verhandeln über neue Zusammenarbeit nach Bruch</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/ecowas-und-sahel-allianz-aes-verhandeln-ueber-neue-zusammenarbeit-nach-bruch/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 17 Oct 2026 23:21:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kontinentale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[2]]></category>
		<category><![CDATA[AES]]></category>
		<category><![CDATA[ECOWAS]]></category>
		<category><![CDATA[Sahel]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nach dem Bruch zwischen der ECOWAS und den Militärregierungen von Mali, Burkina Faso und Niger verhandeln beide Seiten über neue Beziehungen. Gemeinsame Arbeitsgruppen sollen ein Abkommen zu Handel, Freizügigkeit und Sicherheit vorbereiten.<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fecowas-und-sahel-allianz-aes-verhandeln-ueber-neue-zusammenarbeit-nach-bruch%2F&amp;action_name=ECOWAS%20und%20Sahel-Allianz%20AES%20verhandeln%20%C3%BCber%20neue%20Zusammenarbeit%20nach%20Bruch&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/ecowas-und-sahel-allianz-aes-verhandeln-ueber-neue-zusammenarbeit-nach-bruch/">ECOWAS und Sahel-Allianz AES verhandeln über neue Zusammenarbeit nach Bruch</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die Westafrikanische Wirtschaftsgemeinschaft ECOWAS und die Allianz der Sahelstaaten (AES) haben vereinbart, gemeinsame Arbeitsgruppen einzurichten, die ein neues Kooperationsabkommen zwischen beiden Organisationen vorbereiten sollen. Die Einigung erfolgte am Samstag, 17. Oktober 2026, bei den ersten formellen Verhandlungen auf Ministerebene in der senegalesischen Hauptstadt Dakar. Knapp zwei Jahre nach dem Austritt von Mali, Burkina Faso und Niger aus der ECOWAS wollen beide Seiten ihre wirtschaftlichen, sicherheitspolitischen und grenzüberschreitenden Beziehungen auf eine neue Grundlage stellen. Im Mittelpunkt stehen der freie Personen- und Warenverkehr, Handel sowie die Zusammenarbeit bei regionalen Sicherheitsfragen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Verhandlungen wurden gemeinsam vom senegalesischen Außenminister Cheikh Niang, dem amtierenden Vorsitzenden des ECOWAS-Ministerrats, und seinem burkinischen Amtskollegen Karamoko Jean-Marie Traoré geleitet, der dem ministeriellen Lenkungsausschuss der AES vorsteht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In einer gemeinsamen Erklärung betonten beide Delegationen ihren Willen, einen ausgewogenen und realistischen Kooperationsrahmen zu schaffen, der die Interessen der Bevölkerung in Westafrika wahrt. Als Grundlagen ihrer künftigen Beziehungen nannten sie gute Nachbarschaft, gegenseitigen Respekt, staatliche Souveränität und die Würde der Menschen.</p>



<h2 id="h-gemeinsame-arbeitsgruppen-sollen-rahmenabkommen-vorbereiten" class="wp-block-heading"><span id="gemeinsame-arbeitsgruppen-sollen-rahmenabkommen-vorbereiten">Gemeinsame Arbeitsgruppen sollen Rahmenabkommen vorbereiten</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Delegationen verständigten sich darauf, gemeinsame thematische Arbeitsgruppen einzusetzen. Diese sollen technische Verhandlungen führen und die Grundlagen für ein Rahmenabkommen zwischen der ECOWAS und der AES erarbeiten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ergebnisse sollen den zuständigen Ministern vor ihrer nächsten Verhandlungsrunde vorgelegt werden. Termin und Ort des nächsten Ministertreffens stehen noch nicht fest und sollen auf diplomatischem Weg vereinbart werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bereits vor Beginn der Gespräche hatte die ECOWAS-Kommission einen Entwurf für ein umfassendes Rahmenabkommen vorbereitet. Dieser umfasst nach Angaben ihres Vorsitzenden Birame Diop insgesamt 18 prioritäre Handlungsfelder, die in fünf größere Themenbereiche gegliedert sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dazu gehören insbesondere die Freizügigkeit von Personen und Waren, wirtschaftlicher Austausch, Sicherheit und grenzüberschreitende Zusammenarbeit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Unterhändler sollen damit Lösungen für praktische Fragen entwickeln, die nach dem Austritt der drei Sahelstaaten aus der Regionalorganisation offen geblieben sind.</p>



<h2 id="h-mali-burkina-faso-und-niger-verliessen-ecowas-anfang-2025" class="wp-block-heading"><span id="mali-burkina-faso-und-niger-verliessen-ecowas-anfang-2025">Mali, Burkina Faso und Niger verließen ECOWAS Anfang 2025</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der neue Verhandlungsprozess folgt auf eine tiefgreifende Neuordnung der politischen Beziehungen in Westafrika.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/offizieller-austritt-der-sahel-staaten-allianz-aus-der-ecowas/" data-type="post" data-id="13701">Mali, Burkina Faso und Niger traten am 29. Januar 2025 offiziell aus der ECOWAS aus.</a> Zuvor hatten sich die drei von Militärregierungen geführten Staaten zur Allianz der Sahelstaaten zusammengeschlossen und diese zu einer Konföderation weiterentwickelt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Beziehungen zur ECOWAS waren insbesondere nach den Militärputschen in den drei Ländern zunehmend belastet. Die Regionalorganisation hatte Sanktionen verhängt und auf die Wiederherstellung verfassungsmäßiger Regierungsordnungen gedrängt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit ihrem Austritt entschieden sich die drei Staaten für eine eigenständige politische und sicherheitspolitische Zusammenarbeit. Ihre wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Verbindungen zu den übrigen westafrikanischen Ländern bestehen jedoch fort.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Millionen Menschen in der Region sind auf grenzüberschreitenden Handel, Arbeitsmigration und bestehende Verkehrsverbindungen angewiesen. Gleichzeitig erfordert die Bekämpfung bewaffneter jihadistischer Gruppen eine Zusammenarbeit über die Grenzen der beiden Staatengruppen hinweg.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/togo-bringt-aes-und-ecowas-wieder-an-einen-tisch/" data-type="post" data-id="26707">Erste direkte Konsultationen zwischen Vertretern beider Organisationen hatten bereits am 22. Mai 2025 in der malischen Hauptstadt Bamako stattgefunden.</a></p>



<h2 id="h-ecowas-will-geschlossene-verhandlungsposition-bewahren" class="wp-block-heading"><span id="ecowas-will-geschlossene-verhandlungsposition-bewahren">ECOWAS will geschlossene Verhandlungsposition bewahren</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Vor dem Ministertreffen mit der AES hatten sich die Außenminister der ECOWAS-Mitgliedstaaten am 16. Oktober in Dakar auf ihre Verhandlungsposition verständigt.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img decoding="async" width="1024" height="766" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/10/HU2grNmW8AEJhql-1024x766.jpeg" alt="" class="wp-image-30858 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/10/HU2grNmW8AEJhql-1024x766.jpeg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/10/HU2grNmW8AEJhql-300x225.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/10/HU2grNmW8AEJhql-768x575.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/10/HU2grNmW8AEJhql-200x150.jpeg 200w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/10/HU2grNmW8AEJhql-260x195.jpeg 260w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/10/HU2grNmW8AEJhql-380x284.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/10/HU2grNmW8AEJhql-800x599.jpeg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/10/HU2grNmW8AEJhql.jpeg 1080w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Kommissionspräsident Birame Diop forderte ein klares Mandat für die Verhandlungsteams, damit diese die gemeinsamen Interessen der Regionalorganisation vertreten könnten.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Senegals Außenminister Cheikh Niang sprach sich dafür aus, dass die Mitgliedstaaten geschlossen gegenüber der AES auftreten. Separate bilaterale Abkommen einzelner ECOWAS-Staaten dürften die innere Geschlossenheit der Gemeinschaft nicht gefährden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Besonders die bisherigen Errungenschaften der regionalen Integration, darunter die Freizügigkeit und der wirtschaftliche Austausch, müssten erhalten bleiben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">ECOWAS-Chefunterhändler Lansana Kouyaté, ehemaliger Premierminister Guineas, bezeichnete die Einrichtung eines dauerhaften Dialogkanals als wesentliches Ziel des Verhandlungsprozesses.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Die Staaten können ihre Bündnisse wählen, aber die Völker können sich ihre Geografie nicht aussuchen“, erklärte Kouyaté mit Blick auf die gegenseitige Abhängigkeit der westafrikanischen Länder.</p>



<h2 id="h-beide-seiten-sehen-fortschritte-bei-den-verhandlungen" class="wp-block-heading"><span id="beide-seiten-sehen-fortschritte-bei-den-verhandlungen">Beide Seiten sehen Fortschritte bei den Verhandlungen</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Abschluss der ersten Gesprächsrunde äußerten sich die Delegationsleiter zufrieden über die Ergebnisse.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Cheikh Niang würdigte die konstruktive Haltung beider Seiten und deren Bereitschaft, bestehende Differenzen zugunsten gemeinsamer Interessen zu überwinden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Beratungen hätten wesentliche Übereinstimmungen bei den gemeinsamen Prioritäten und den Erwartungen der Mitgliedstaaten erkennen lassen. Darauf lasse sich der weitere Verhandlungsprozess aufbauen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Unsere Völker bleiben durch ein gemeinsames Schicksal verbunden, das politische Umstände nicht auslöschen können“, erklärte der senegalesische Außenminister.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Er sprach sich für ein schrittweises, pragmatisches Vorgehen aus, das politische Absichtserklärungen in konkrete Vereinbarungen umsetzt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch Burkina Fasos Außenminister Karamoko Jean-Marie Traoré bestätigte Fortschritte. Die Beratungen hätten es ermöglicht, gemeinsame Prioritäten zu bestimmen und Grundsätze für die künftigen Beziehungen festzulegen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die AES sei bereit, gemeinsam mit der ECOWAS an einem neuen Kooperationsrahmen zu arbeiten. Entscheidend sei, dass die Vereinbarungen konkrete Auswirkungen auf die Lebensbedingungen der Bevölkerung hätten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Delegationen dankten Senegals Präsident Bassirou Diomaye Faye, der derzeit den Vorsitz der ECOWAS-Staats- und Regierungschefs innehat, für die Ausrichtung der Gespräche und seine Bemühungen um die regionale Zusammenarbeit.</p>
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		<title>Afrika gründet eigene Ratingagentur – und nimmt milliardenschwere Kreditkosten ins Visier</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/afrika-gruendet-eigene-ratingagentur-und-nimmt-milliardenschwere-kreditkosten-ins-visier/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Oct 2026 09:54:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Internationale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[Kontinentale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[Mauritius]]></category>
		<category><![CDATA[2]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
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		<category><![CDATA[AU]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Afrika will bei der Bewertung seiner Kreditwürdigkeit nicht länger allein auf Moody’s, S&#038;P und Fitch angewiesen sein. Die neue Ratingagentur AfCRA soll mehr Wettbewerb schaffen und Finanzierungskosten senken.<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fafrika-gruendet-eigene-ratingagentur-und-nimmt-milliardenschwere-kreditkosten-ins-visier%2F&amp;action_name=Afrika%20gr%C3%BCndet%20eigene%20Ratingagentur%20%E2%80%93%20und%20nimmt%20milliardenschwere%20Kreditkosten%20ins%20Visier&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die Afrikanische Union (AU) hat mit der Africa Credit Rating Agency (AfCRA) eine eigene kontinentale Ratingagentur gegründet, um afrikanischen Staaten und Unternehmen den Zugang zu internationalen Kapitalmärkten zu erleichtern und ihre Kreditrisiken unabhängiger bewerten zu lassen. Der offizielle Start erfolgte am Mittwoch, 7. Oktober, in Port Louis auf Mauritius. Die neue Agentur soll neben den weltweit dominierenden Anbietern Moody’s, Standard &amp; Poor’s und Fitch eine zusätzliche Bewertung afrikanischer Volkswirtschaften ermöglichen. Hintergrund sind hohe Finanzierungskosten, wachsende Schuldenlasten und die Kritik vieler afrikanischer Regierungen, dass internationale Ratingverfahren die wirtschaftlichen Bedingungen des Kontinents nicht ausreichend berücksichtigen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die AfCRA erhält ihren operativen Sitz auf Mauritius und soll Staaten, regionale Gebietskörperschaften, Finanzinstitute sowie private und öffentliche Unternehmen bewerten. Die Afrikanische Union will damit zugleich die bislang lückenhafte Abdeckung afrikanischer Volkswirtschaften durch internationale Ratingagenturen verbessern.</p>



<h2 id="h-23-afrikanische-staaten-bislang-ohne-rating-der-grossen-agenturen" class="wp-block-heading"><span id="23-afrikanische-staaten-bislang-ohne-rating-der-grossen-agenturen">23 afrikanische Staaten bislang ohne Rating der großen Agenturen</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Von den 55 Mitgliedstaaten der Afrikanischen Union verfügen derzeit lediglich 32 über eine Bewertung durch die drei führenden internationalen Ratingagenturen. Für die übrigen 23 Staaten liegt keine entsprechende Einstufung von Moody’s, S&amp;P oder Fitch vor.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Solche Bewertungen spielen eine wichtige Rolle, wenn Regierungen oder Unternehmen Geld an internationalen Kapitalmärkten aufnehmen möchten. Ratingagenturen analysieren ihre Kreditwürdigkeit und schätzen ein, wie wahrscheinlich sie ihre finanziellen Verpflichtungen erfüllen können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine schlechte Bewertung kann höhere Zinsen zur Folge haben oder bestimmten institutionellen Investoren den Kauf von Anleihen erschweren. Ohne Rating fehlt Anlegern wiederum eine standardisierte Einschätzung des Kreditrisikos.</p>



<p class="wp-block-paragraph">AfCRA soll diese Lücke verringern und dabei stärker auf afrikanische Wirtschaftsdaten, institutionelle Entwicklungen und lokale Marktbedingungen zurückgreifen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die neue Agentur ist ausdrücklich nicht als Ersatz für Moody’s, S&amp;P und Fitch vorgesehen. Vielmehr soll sie zusätzliche Bewertungen anbieten und Anlegern damit eine weitere Entscheidungsgrundlage verschaffen.</p>



<h2 id="h-afrika-zahlt-nach-un-schatzungen-jahrlich-milliarden-an-zusatzlichen-zinsen" class="wp-block-heading"><span id="afrika-zahlt-nach-un-schaetzungen-jaehrlich-milliarden-an-zusaetzlichen-zinsen">Afrika zahlt nach UN-Schätzungen jährlich Milliarden an zusätzlichen Zinsen</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Gründung fällt in eine Phase erheblicher finanzieller Belastungen vieler afrikanischer Staaten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Angaben der Afrikanischen Union stieg der jährliche Schuldendienst für externe Verbindlichkeiten des Kontinents von 61 Milliarden US-Dollar im Jahr 2010 auf 163 Milliarden Dollar im Jahr 2024. Zum Schuldendienst gehören sowohl Zinsen als auch die Rückzahlung fälliger Kredite.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Wirtschaftskommission der Vereinten Nationen für Afrika (UNECA) beziffert die zusätzlichen Kosten der sogenannten afrikanischen Risikoprämie auf schätzungsweise 75 Milliarden US-Dollar jährlich. Diese Schätzung beschreibt die finanziellen Belastungen, die aus einer gegenüber wirtschaftlichen Fundamentaldaten erhöhten Risikobewertung entstehen können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die tatsächlichen Kreditkosten unterscheiden sich allerdings erheblich zwischen einzelnen Staaten. Neben Ratings beeinflussen unter anderem Schuldenstand, Währungsrisiken, Inflation, politische Stabilität und die internationale Zinsentwicklung die Konditionen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die AU verweist darauf, dass afrikanische Volkswirtschaften im Durchschnitt Kreditratings im Bereich B bis B- erhalten, während andere Schwellenländerregionen durchschnittlich bei BB liegen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Damit gelten viele afrikanische Staatsanleihen aus Sicht internationaler Ratingstandards als besonders risikoreich.</p>



<h2 id="h-afreximbank-kritisiert-bewertung-afrikanischer-risiken" class="wp-block-heading"><span id="afreximbank-kritisiert-bewertung-afrikanischer-risiken">Afreximbank kritisiert Bewertung afrikanischer Risiken</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Bei der Eröffnung in Mauritius brachte Denys Denya, Exekutivvizepräsident der African Export-Import Bank (Afreximbank), die Kritik an den bisherigen Bewertungsverfahren auf den Punkt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Wenn Kreditgeber keinen klaren Überblick haben, lassen sie sich diese Unsicherheit bezahlen. Afrika zahlt weiterhin für den Nebel, den westlich geprägte Bewertungen erzeugen“, erklärte Denya.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Afreximbank gehört zu den Unterstützern der neuen Agentur und sieht in ihr ein Instrument, um Informationslücken zwischen afrikanischen Kreditnehmern und internationalen Investoren zu verringern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Seit Jahren kritisieren afrikanische Regierungen und Finanzinstitutionen, dass die internationalen Agenturen auf Krisen teilweise mit schnellen Herabstufungen reagieren und wirtschaftliche Entwicklungen vor Ort nicht ausreichend berücksichtigen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Besonders während der Corona-Pandemie sorgte diese Frage für Konflikte. Einige Staaten verzichteten nach Darstellung der UN-Wirtschaftskommission aus Sorge vor möglichen Ratingherabstufungen auf eine zeitweilige Aussetzung ihres Schuldendienstes im Rahmen einer G20-Initiative.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Allerdings ist eine systematische Benachteiligung afrikanischer Staaten durch die drei großen Agenturen nicht nachgewiesen. Eine Reuters-Untersuchung aus dem Jahr 2024 fand keine Belege für eine grundsätzlich diskriminierende Bewertung afrikanischer Staatsanleihen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Moody’s, S&amp;P und Fitch weisen entsprechende Vorwürfe zurück und verweisen darauf, dass sie weltweit vergleichbare Bewertungsverfahren anwenden.</p>



<h2 id="h-afrikas-ratingagentur-soll-unabhangig-von-regierungen-arbeiten" class="wp-block-heading"><span id="afrikas-ratingagentur-soll-unabhaengig-von-regierungen-arbeiten">Afrikas Ratingagentur soll unabhängig von Regierungen arbeiten</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die AfCRA ist zwar eine Initiative der Afrikanischen Union, soll aber nicht von afrikanischen Regierungen kontrolliert werden.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="576" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/10/afcra-thumb--1024x576.jpg" alt="" class="wp-image-30576 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/10/afcra-thumb--1024x576.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/10/afcra-thumb--300x169.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/10/afcra-thumb--768x432.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/10/afcra-thumb--380x214.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/10/afcra-thumb--800x450.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/10/afcra-thumb--1160x653.jpg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/10/afcra-thumb-.jpg 1280w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Vorgesehen ist eine privatwirtschaftlich getragene, eigenständig finanzierte Organisation. Die Finanzierung erfolgt über Anteilskapital und Einnahmen aus dem Geschäftsbetrieb. Eine staatliche Beteiligung am Gesellschaftskapital ist nach dem Organisationsmodell der AU ausgeschlossen.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Entwicklung der Agentur wurde durch den Afrikanischen Peer-Review-Mechanismus (APRM) begleitet. Das Instrument der Afrikanischen Union unterstützt seine Mitgliedstaaten unter anderem bei Fragen guter Regierungsführung, wirtschaftlicher Entwicklung und institutioneller Leistungsfähigkeit.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/namibia-fordert-neue-finanzordnung-afrikas-eigene-ratingagentur-startet-im-oktober/">Die Gründung war bereits 2018 von afrikanischen Staats- und Regierungschefs unterstützt worden.</a> In den folgenden Jahren wurden die organisatorischen Grundlagen und Bewertungsverfahren entwickelt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">AU-Kommissionspräsident Mahmoud Ali Youssouf betonte bei der Eröffnung, dass die Agentur keine bevorzugte Behandlung afrikanischer Staaten gewährleisten solle. Ihre Aufgabe bestehe vielmehr darin, Risiken anhand belastbarer Informationen und unter Berücksichtigung der tatsächlichen wirtschaftlichen Bedingungen zu beurteilen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Er forderte die Mitgliedstaaten zugleich auf, ihre Haushaltsführung, Schuldenverwaltung und wirtschaftliche Transparenz weiter zu verbessern.</p>



<h2 id="h-glaubwurdigkeit-wird-zur-entscheidenden-hurde" class="wp-block-heading"><span id="glaubwuerdigkeit-wird-zur-entscheidenden-huerde">Glaubwürdigkeit wird zur entscheidenden Hürde</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Mit der Gründung erhält Afrika eine eigene kontinentale Ratinginstitution. Ob deren Bewertungen künftig internationale Finanzierungskosten beeinflussen, hängt jedoch wesentlich davon ab, ob Banken, Fonds und andere institutionelle Investoren sie anerkennen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Finanzexperte Dennis Shen, Dozent an der International School of Management in Berlin und ehemaliger Analyst bei Scope Ratings, verwies auf diese Herausforderung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine neue Ratingagentur beginne mit einem Versprechen, Investoren verlangten dagegen eine nachweisbare Erfolgsbilanz. Ihre Glaubwürdigkeit werde besonders dann geprüft, wenn sie in Krisenzeiten unbequeme Bewertungen aussprechen müsse.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch der frühere nigerianische Vizepräsident Yemi Osinbajo warnte davor, die Agentur ausschließlich als Ausdruck afrikanischer Selbstbehauptung zu verstehen. Sie müsse internationale Standards erfüllen und unabhängig arbeiten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die UN-Wirtschaftskommission für Afrika formulierte dieselbe Anforderung. Eine Ratingagentur, die Staaten nicht herabstufen könne, verliere auch bei positiven Bewertungen ihre Glaubwürdigkeit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für AfCRA bedeutet das, dass sie neben der Kenntnis regionaler wirtschaftlicher Bedingungen nachvollziehbare Methoden, transparente Entscheidungen und wirksame Regeln gegen Interessenkonflikte benötigt.</p>



<h2 id="h-mauritius-wird-standort-der-neuen-finanzinstitution" class="wp-block-heading"><span id="mauritius-wird-standort-der-neuen-finanzinstitution">Mauritius wird Standort der neuen Finanzinstitution</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Afrikanische Union hat Mauritius als Sitz der Agentur ausgewählt. Der Inselstaat verfügt über einen entwickelten Finanzdienstleistungssektor und ist Standort zahlreicher international tätiger Finanzunternehmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die offizielle Eröffnung fand im Hotel InterContinental in Balaclava statt. Neben Youssouf nahmen Vertreter afrikanischer Regierungen, internationaler Organisationen und Finanzinstitutionen teil.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mauritius&#8217; Außenminister Ritesh Ramful erklärte, die AfCRA wolle den bestehenden Ratingagenturen eine afrikanische Perspektive hinzufügen, ohne sie zu verdrängen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Finanzministerin Jyoti Jeetun betonte ebenfalls den Anspruch einer präziseren Beurteilung. „Es geht nicht darum, die Welt aufzufordern, Afrika besser zu bewerten, sondern ihr zu helfen, Afrika besser zu verstehen.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Agentur soll eng mit afrikanischen Finanzinstitutionen, Regulierungsbehörden und der Afrikanischen Entwicklungsbank zusammenarbeiten.</p>



<h2 id="h-neue-bewertungen-sollen-auch-unternehmen-und-kommunen-erreichen" class="wp-block-heading"><span id="neue-bewertungen-sollen-auch-unternehmen-und-kommunen-erreichen">Neue Bewertungen sollen auch Unternehmen und Kommunen erreichen</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die AfCRA soll sich nicht allein auf Staatsanleihen konzentrieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Geplant sind Bewertungen von Unternehmen, Finanzinstituten, regionalen Gebietskörperschaften und Finanzierungsinstrumenten in afrikanischen Landeswährungen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Damit richtet sich die Initiative auch an Akteure, die auf internationalen Kapitalmärkten bislang nur begrenzt sichtbar sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die UN-Wirtschaftskommission sieht darin eine Möglichkeit, afrikanische Kapitalmärkte weiterzuentwickeln. Zusätzliche Bewertungen könnten beispielsweise Pensionsfonds und Versicherungen helfen, Investitionsmöglichkeiten innerhalb des Kontinents besser einzuschätzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch öffentliche Infrastrukturprojekte und Unternehmen könnten von einer breiteren Datenbasis profitieren, sofern Investoren die Bewertungen als zuverlässig anerkennen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für diesen Einsatz benötigt die neue Agentur mittelfristig auch die Anerkennung zuständiger Zentralbanken, Finanzaufsichtsbehörden und anderer Marktinstitutionen.</p>



<h2 id="h-afrikanische-union-arbeitet-an-umfassenderer-reform-der-finanzierungskosten" class="wp-block-heading"><span id="afrikanische-union-arbeitet-an-umfassenderer-reform-der-finanzierungskosten">Afrikanische Union arbeitet an umfassenderer Reform der Finanzierungskosten</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ratingagentur ist Teil einer größeren Initiative zur Veränderung der Finanzierungsbedingungen afrikanischer Volkswirtschaften.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am Donnerstag, 8. Oktober, leitete AU-Kommissionspräsident Youssouf in Port Louis einen hochrangigen Runden Tisch unter dem Titel „Beyond AfCRA: Improving the Africa Risk Premium – The De-risking Africa Initiative“.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vertreter aus Politik und Finanzwirtschaft diskutierten über Maßnahmen, die über die Einrichtung einer Ratingagentur hinausgehen. Dazu gehören eine verbesserte wirtschaftliche Datenlage, die Stärkung afrikanischer Finanzinstitutionen und Instrumente zur Verringerung von Investitionsrisiken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die UN-Wirtschaftskommission verweist in diesem Zusammenhang auf die Bedeutung verlässlicher Schuldendaten und nationaler Statistiksysteme. Ebenso sollen Regierungen ihre Kommunikation mit Investoren verbessern und lokale Kapitalmärkte ausbauen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/88-millionen-euro-fuer-agenda-2063-afrikanische-union-und-deutschland-vertiefen-partnerschaft/" data-type="post" data-id="22185">Die Initiative ist mit den langfristigen Entwicklungszielen der Afrikanischen Union, insbesondere der Agenda 2063, verbunden.</a> Außerdem steht sie im Zusammenhang mit internationalen Reformdebatten über die Finanzierung nachhaltiger Entwicklung und den Zugang von Entwicklungs- und Schwellenländern zu Kapital.</p>
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		<item>
		<title>Ibrahim Traoré kündigt neue Verfassung an – Burkina Faso entwickelt &#8220;eigene Demokratie&#8221;</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/ibrahim-traore-kuendigt-neue-verfassung-an-burkina-faso-entwickelt-eigene-demokratie/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Sep 2026 08:07:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Burkina Faso]]></category>
		<category><![CDATA[Kontinentale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[5]]></category>
		<category><![CDATA[AES]]></category>
		<category><![CDATA[Demokratie]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Frankreich]]></category>
		<category><![CDATA[Militär]]></category>
		<category><![CDATA[Parteien]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Burkina Faso soll eine neue Verfassung und ein grundlegend verändertes politisches System erhalten. Staatschef Ibrahim Traoré stellt das bisherige Parteienmodell infrage und nennt zugleich neue Details zur gemeinsamen AES-Streitkraft und zum Verhältnis zu Frankreich.<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fibrahim-traore-kuendigt-neue-verfassung-an-burkina-faso-entwickelt-eigene-demokratie%2F&amp;action_name=Ibrahim%20Traor%C3%A9%20k%C3%BCndigt%20neue%20Verfassung%20an%20%E2%80%93%20Burkina%20Faso%20entwickelt%20%26%238220%3Beigene%20Demokratie%26%238221%3B&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/ibrahim-traore-kuendigt-neue-verfassung-an-burkina-faso-entwickelt-eigene-demokratie/">Ibrahim Traoré kündigt neue Verfassung an – Burkina Faso entwickelt &#8220;eigene Demokratie&#8221;</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Burkina Fasos Staatschef Ibrahim Traoré hat eine neue Verfassung und eine grundlegende Neuordnung des politischen Systems angekündigt. Die Aussagen machte er am 27. September in einem ausführlichen Presseinterview anlässlich des vierten Jahrestags seiner Machtübernahme. Traoré stellte dabei das bisherige Parteiensystem und das westlich geprägte Demokratiemodell grundsätzlich infrage, nannte aber weder einen Zeitplan für die Verfassungsreform noch konkrete Regeln für die künftige Besetzung des Präsidentenamtes.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Burkina Faso wird derzeit auf Grundlage einer Transitionscharta regiert. Traoré kam nach dem Militärputsch vom September 2022 an die Macht und wurde im Oktober desselben Jahres als Staatschef vereidigt. Die Übergangsordnung sieht eine aus 71 ernannten Mitgliedern bestehende gesetzgebende Versammlung vor.</p>



<h2 id="h-traore-stellt-bisheriges-parteiensystem-infrage" class="wp-block-heading"><span id="traore-stellt-bisheriges-parteiensystem-infrage">Traoré stellt bisheriges Parteiensystem infrage</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Auf die Frage, ob die Führung über einen neuen Modus für den Zugang zum Präsidentenamt nachdenke, antwortete Traoré eindeutig: „Es wird zwangsläufig eine neue Verfassung geben. Wir werden alles vollständig neu organisieren.“</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/ibrahim-traore-loest-alle-parteien-in-burkina-faso-auf/" data-type="post" data-id="24160">Vorher müsse jedoch die von ihm kritisierte „parteipolitische Mentalität“ überwunden werden. </a>Traoré wandte sich gegen ein politisches System, in dem Regierung und Opposition über Jahre gegeneinander arbeiteten und politische Projekte dadurch blockiert würden. Der Staat brauche stattdessen langfristige Kontinuität und eine über einzelne Amtszeiten hinausreichende Entwicklungsrichtung, argumentierte er.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie ein solches System institutionell aussehen soll, ließ Traoré offen. Er machte keine Angaben dazu, welche Rolle Parteien künftig spielen sollen, wie politische Machtwechsel organisiert würden oder wann die angekündigte Verfassung ausgearbeitet und verabschiedet werden soll.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Verfassungsfrage ist in Burkina Faso nicht neu. Bereits Ende 2023 hatte die Regierung die Ausarbeitung einer neuen Verfassung als Teil der geplanten „Refondation“ des Staates beschrieben. Dabei sollte der neue Text nach Darstellung der Regierung stärker auf gesellschaftlichen und politischen Vorstellungen aus Burkina Faso beruhen.</p>



<h2 id="h-eigene-definition-von-demokratie" class="wp-block-heading"><span id="eigene-definition-von-demokratie">Eigene Definition von Demokratie</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/ibrahim-traore-demokratie-passt-nicht-zu-burkina-faso/" data-type="post" data-id="26216">Traoré verband die Verfassungsankündigung mit einer grundsätzlichen Kritik an dem politischen Modell, das er als von außen nach Afrika übertragen bezeichnet.</a> Auf den Vorwurf, er sei „antidemokratisch“, sagte er, Afrika habe eine eigene demokratische Tradition.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Wenn Demokratie das ist, was sie definieren, dann wollen wir sie nicht. Aber wir haben hier unsere eigene Demokratie“, sagte Traoré. Burkina Faso befinde sich in einer Revolution und werde deshalb „unser eigenes System schaffen“.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Damit knüpft der Staatschef an die von seiner Führung im April 2025 ausgerufene „Progressive Volksrevolution“ an. Die Präsidentschaft bezeichnet diese inzwischen als politischen Rahmen für die staatliche Neuordnung. Im April 2026 kündigte Traoré zudem ein Manifest an, das die Grundlinien dieser Politik für verschiedene gesellschaftliche Bereiche festhalten soll.</p>



<h2 id="h-gemeinsame-aes-streitkraft-noch-nicht-vollstandig-einsatzbereit" class="wp-block-heading"><span id="gemeinsame-aes-streitkraft-noch-nicht-vollstaendig-einsatzbereit">Gemeinsame AES-Streitkraft noch nicht vollständig einsatzbereit</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Breiten Raum nahm in dem Interview auch die Zusammenarbeit Burkina Fasos mit Mali und Niger in der Allianz der Sahelstaaten, AES, ein.<a href="https://fokus-afrika.de/5-000-soldaten-aes-etabliert-gemeinsame-einsatztruppe/" data-type="post" data-id="13625"> Traoré räumte ein, dass die geplante gemeinsame Streitkraft noch nicht vollständig operationalisiert sei.</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ziel sei eine eigenständig einsetzbare Einheit mit Personal, Logistik, Luftkapazitäten und einer gemeinsamen Kommandostruktur. Der Aufbau brauche Zeit, weil sich auch die nationalen Streitkräfte der drei Länder in einem Prozess der Umstrukturierung befänden. Traoré erklärte zugleich, die gemeinsame Truppe könne bei Sicherheitskrisen eine wichtige Rolle übernehmen und ihr Aufbau sei im Gang.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch bei anderen Integrationsprojekten verlangte er ein höheres Tempo. Dazu gehören die Beseitigung von Kontrollen und Behinderungen auf den Verkehrsachsen zwischen den drei Staaten sowie gemeinsame Infrastruktur- und Finanzierungsprojekte. Burkina Faso habe bereits Vorschläge für zusätzliche Vereinbarungen vorgelegt und warte auf entsprechende Entscheidungen Malis und Nigers.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Traoré bestätigte zudem Überlegungen, die gemeinsame Entwicklungsbank der AES an der Finanzierung von Ausrüstung für die gemeinsame Streitkraft zu beteiligen. Besonders der Aufbau eigener Luftkapazitäten sei der Bank zur Prüfung vorgelegt worden.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="737" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/09/HPT0XoHW8AA6ZRU-1024x737.jpeg" alt="" class="wp-image-30340 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/09/HPT0XoHW8AA6ZRU-1024x737.jpeg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/09/HPT0XoHW8AA6ZRU-300x216.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/09/HPT0XoHW8AA6ZRU-768x553.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/09/HPT0XoHW8AA6ZRU-1536x1106.jpeg 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/09/HPT0XoHW8AA6ZRU-2048x1474.jpeg 2048w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/09/HPT0XoHW8AA6ZRU-380x273.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/09/HPT0XoHW8AA6ZRU-800x576.jpeg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/09/HPT0XoHW8AA6ZRU-1160x835.jpeg 1160w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Auf die Frage nach einer möglichen gemeinsamen Währung der drei Staaten legte er sich nicht fest. „Bleiben Sie aufmerksam, dann werden Sie sehen“, sagte Traoré und verwies zugleich auf laufende Währungsdebatten innerhalb der Westafrikanischen Wirtschafts- und Währungsunion.</p>
</div></div>



<h2 id="h-verhaltnis-zu-frankreich-soll-nicht-zum-fruheren-zustand-zuruckkehren" class="wp-block-heading"><span id="verhaeltnis-zu-frankreich-soll-nicht-zum-frueheren-zustand-zurueckkehren">Verhältnis zu Frankreich soll nicht zum früheren Zustand zurückkehren</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Deutlich äußerte sich Traoré zu den Beziehungen zu Frankreich. <a href="https://fokus-afrika.de/burkina-faso-bricht-diplomatische-beziehungen-zu-frankreich-ab/" data-type="post" data-id="28455">Auf die Frage nach einer möglichen Wiederaufnahme der diplomatischen Beziehungen auf neuer Grundlage sagte er, das Verhältnis könne „nie wieder wie vorher“ werden.</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Einen Zeitpunkt für eine mögliche Annäherung nannte er nicht. Voraussetzung sei aus seiner Sicht, dass Burkina Faso zunächst politisch, wirtschaftlich und sicherheitspolitisch widerstandsfähiger werde. Traoré wiederholte dabei Vorwürfe, Frankreich arbeite gegen seine Regierung. Belege für diese Anschuldigungen legte er in dem Interview nicht vor.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch die Beziehungen zur Europäischen Union bezeichnete Traoré als belastet.<a href="https://fokus-afrika.de/ibrahim-traore-verschaerft-die-regeln-fuer-auslaendische-ngos-in-burkina-faso/" data-type="post" data-id="28568"> Er verwies auf eine Resolution des Europäischen Parlaments und erklärte, seine Regierung habe die EU deswegen gewarnt. </a>Sollten sich entsprechende Vorgänge wiederholen, könne Burkina Faso seine Beziehungen weiter reduzieren, sagte er.</p>



<h2 id="h-traore-setzt-wirtschaftlich-auf-starkeren-staat" class="wp-block-heading"><span id="traore-setzt-wirtschaftlich-auf-staerkeren-staat">Traoré setzt wirtschaftlich auf stärkeren Staat</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Innenpolitisch bekräftigte Traoré zugleich den Ausbau staatlicher Kontrolle über strategische Wirtschaftsbereiche. Private Unternehmen müssten sich stärker von Importen auf Produktion und Export orientieren. Bei Rohstoffen und anderen von der Regierung als strategisch eingestuften Branchen werde der Staat selbst eine aktive wirtschaftliche Rolle übernehmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Überall dort, wo wir einen Bereich als strategisch ansehen, wird der Staat präsent sein“, sagte Traoré. Er verteidigte dabei die Übernahme beziehungsweise Verstaatlichung von Unternehmen und wandte sich gegen die Auffassung, staatliche Unternehmen seien grundsätzlich weniger effizient als private.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch beim Kampf gegen steigende Verbraucherpreise stellte Traoré weitere staatliche Eingriffe in Aussicht. Für bestimmte Waren könne die Regierung den Import vollständig übernehmen und Verkaufspreise festlegen, falls Händler aus Sicht der Behörden Produkte künstlich verknappten oder Preise manipulierten. Einen konkreten Zeitplan für solche Maßnahmen nannte er nicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei der Energieversorgung verfolgt die Regierung nach Traorés Angaben ein Programm bis 2032. Ziel sei eine nahezu flächendeckende Stromversorgung bis in die Dörfer. Parallel soll das Stromnetz modernisiert und die Übertragungskapazität ausgebaut werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am geplanten Einstieg in die zivile Kernenergie hält Traoré ebenfalls fest. Der Bau solle jedoch erst vorangetrieben werden, wenn burkinische Ingenieure für Betrieb und technische Betreuung ausgebildet seien. Erste Studierende befänden sich bereits in Ausbildung, sagte er.</p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/ibrahim-traore-kuendigt-neue-verfassung-an-burkina-faso-entwickelt-eigene-demokratie/">Ibrahim Traoré kündigt neue Verfassung an – Burkina Faso entwickelt &#8220;eigene Demokratie&#8221;</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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		<title>Afrika stellt 54 UN-Staaten – doch bei den entscheidenden Beschlüssen fehlt die Macht</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/afrika-stellt-54-un-staaten-doch-bei-den-entscheidenden-beschluessen-fehlt-die-macht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 27 Sep 2026 23:33:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Internationale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[Kontinentale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[2]]></category>
		<category><![CDATA[4]]></category>
		<category><![CDATA[AU]]></category>
		<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[NGO]]></category>
		<category><![CDATA[UN]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>54 Staaten, aber kein ständiger Sitz und kein Vetorecht: Afrikas Gewicht in den Vereinten Nationen endet dort, wo zentrale Sicherheitsentscheidungen fallen. Karim Soumana erklärt, warum die UN-Reform trotzdem nicht allein an den Großmächten scheitert.<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fafrika-stellt-54-un-staaten-doch-bei-den-entscheidenden-beschluessen-fehlt-die-macht%2F&amp;action_name=Afrika%20stellt%2054%20UN-Staaten%20%E2%80%93%20doch%20bei%20den%20entscheidenden%20Beschl%C3%BCssen%20fehlt%20die%20Macht&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/afrika-stellt-54-un-staaten-doch-bei-den-entscheidenden-beschluessen-fehlt-die-macht/">Afrika stellt 54 UN-Staaten – doch bei den entscheidenden Beschlüssen fehlt die Macht</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Afrika bildet mit 54 Staaten den größten regionalen Block der Vereinten Nationen, verfügt aber weiterhin weder über einen ständigen Sitz noch über ein Vetorecht im UN-Sicherheitsrat. Zum Auftakt der 81. UN-Generalversammlung rückt diese Machtlücke erneut in die Reformdebatte. Der frühere nigrische Diplomat Karim Soumana sieht darin ein grundlegendes Paradox: Afrikanische Staaten besitzen erhebliches Gewicht in der Generalversammlung, bleiben aber in dem Gremium strukturell unterrepräsentiert, das verbindliche Entscheidungen über internationale Sicherheit treffen kann. Gleichzeitig hält er die multilateralen Institutionen für Afrika trotz ihrer Schwächen für kaum ersetzbar.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Soumana, Direktor des Projekts „Global Order and Peacemaking“ der International Crisis Group und früherer Botschafter Nigers in Katar, beschreibt im Podcast&nbsp;<em>Afrique 360</em>&nbsp;ein internationales System unter wachsendem Druck. Neben den Rivalitäten der Großmächte erschweren demnach auch unterschiedliche Interessen afrikanischer Staaten eine gemeinsame Durchsetzung ihrer Forderungen.</p>



<h2 id="h-afrikas-stimmen-treffen-auf-das-vetorecht-der-funf-machte" class="wp-block-heading"><span id="afrikas-stimmen-treffen-auf-das-vetorecht-der-fuenf-maechte">Afrikas Stimmen treffen auf das Vetorecht der fünf Mächte</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">In der UN-Generalversammlung verfügen die 54 afrikanischen Mitgliedstaaten über beträchtliches Abstimmungsgewicht. Im Sicherheitsrat sieht die Machtverteilung anders aus. Dort besitzen die USA, China, Russland, Frankreich und Großbritannien als fünf ständige Mitglieder ein Vetorecht. Afrikanische Staaten erhalten lediglich zeitlich begrenzte nichtständige Sitze.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Das ist ein Paradox“, sagt Soumana. Afrika sei zahlenmäßig die größte Gruppe, aber „dort, wo es zählt“, strukturell nicht vertreten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die gemeinsame afrikanische Position geht deutlich weiter als eine bloße Vergrößerung des Rates. Auf Grundlage des Ezulwini-Konsenses fordert die Afrikanische Union zwei ständige Sitze einschließlich der mit einer ständigen Mitgliedschaft verbundenen Rechte sowie zusätzliche nichtständige Sitze.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Doch selbst geschlossene afrikanische Positionen geraten nach Soumanas Erfahrung immer wieder unter Druck. Die fünf ständigen Mitglieder verhandelten bei wichtigen Fragen teilweise direkt mit einzelnen Hauptstädten. Bilaterale Interessen könnten dann Vorrang vor zuvor vereinbarten afrikanischen Positionen erhalten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Manchmal stehen die bilateralen Interessen über der afrikanischen Position“, beschreibt Soumana den Mechanismus. Entscheidungen, die in Addis Abeba gemeinsam vorbereitet worden seien, würden dadurch zugunsten bilateraler Vereinbarungen mit Mitgliedern der P5 zurückgestellt.</p>



<h2 id="h-nigeria-sudafrika-und-agypten-konkurrieren-um-einfluss" class="wp-block-heading"><span id="nigeria-suedafrika-und-aegypten-konkurrieren-um-einfluss">Nigeria, Südafrika und Ägypten konkurrieren um Einfluss</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Schwierigkeiten einer Reform liegen nach Soumanas Einschätzung jedoch nicht ausschließlich bei den fünf Vetomächten. Innerhalb Afrikas besteht zwar seit 2005 eine gemeinsame grundsätzliche Forderung. Offen bleibt aber eine politisch zentrale Frage: Welche Staaten sollen Afrika dauerhaft im Sicherheitsrat vertreten?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Soumana verweist auf die Konkurrenz insbesondere zwischen <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/westafrika/nigeria/" data-type="category" data-id="282">Nigeria</a>, <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/sudliches-afrika/sudafrika/" data-type="category" data-id="63">Südafrika</a> und <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/nordafrika/agypten/" data-type="category" data-id="23">Ägypten</a>. Die afrikanischen Staaten hätten bislang keine Einigung darüber erzielt, welche Länder die angestrebten ständigen Sitze übernehmen sollen. Auch über Teile der Reformstrategie bestünden Differenzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/guterres-fordert-staendige-sitze-fuer-afrika-im-un-sicherheitsrat/">Damit trifft die Forderung nach einer grundlegenden Veränderung der 1945 entstandenen internationalen Ordnung auf innerafrikanische Machtfragen.</a> Nigeria beansprucht erheblichen Einfluss in Westafrika, Südafrika gehört zu den international besonders stark vertretenen Staaten des Kontinents, während Ägypten eine zentrale Rolle in Nordafrika und der arabischen Welt einnimmt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Soumana warnt zugleich davor, Afrika außenpolitisch als einheitlichen Block zu betrachten. Die Staaten verfolgten unterschiedliche Strategien gegenüber den multilateralen Institutionen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Südafrika zählt er zu den Ländern, die internationale Organisationen und Foren wie <a href="https://fokus-afrika.de/tag/g20/" data-type="post_tag" data-id="539">G20</a>, <a href="https://fokus-afrika.de/tag/brics/" data-type="post_tag" data-id="493">BRICS</a> oder den Internationalen Gerichtshof gezielt als Instrument ihrer Außenpolitik einsetzen. <a href="https://fokus-afrika.de/togo-bringt-aes-und-ecowas-wieder-an-einen-tisch/" data-type="post" data-id="26707">Mali, Burkina Faso und Niger hätten dagegen regionale Strukturen verlassen und mit der Allianz der Sahelstaaten eigene Formate aufgebaut, ohne sich von den Vereinten Nationen zurückzuziehen.</a> Dazwischen stehe eine große Gruppe von Staaten, die multilaterale Mitgliedschaften mit einer stärkeren Diversifizierung bilateraler Partnerschaften verbindet.</p>



<h2 id="h-friedensmissionen-bleiben-trotz-kritik-schwer-ersetzbar" class="wp-block-heading"><span id="friedensmissionen-bleiben-trotz-kritik-schwer-ersetzbar">Friedensmissionen bleiben trotz Kritik schwer ersetzbar</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Besonders deutlich zeigt sich die Abhängigkeit von multilateralen Strukturen bei Frieden und Sicherheit. Soumana bezeichnet die UN-Friedensmissionen in Afrika als „unverzichtbar, aber unzureichend“.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Entscheidend sei, wie solche Missionen beendet werden. Ein schlecht vorbereiteter Rückzug könne erhebliche Folgen haben. Als Beispiel nennt er die UN-Mission MINUSMA in Mali. Nach ihrem Abzug habe die Gewalt nicht nur in Mali, sondern auch in Nachbarstaaten zugenommen. Zugleich seien Leistungen weggefallen, die staatliche Institutionen zuvor nicht selbst hätten bereitstellen können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als Gegenbeispiel führt Soumana die 2017 beendete UN-Mission in Côte d’Ivoire an. Dort sei die Stabilisierung mit politischer Versöhnung und wirtschaftlicher Entwicklung verbunden worden. Den anschließenden Verlauf bewertet er als Beispiel für einen erfolgreicheren Übergang von einer Friedensmission zu staatlicher Eigenverantwortung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für künftige Missionen fordert er deshalb stärker definierte Voraussetzungen für einen Abzug. Staaten müssten wieder in der Lage sein, ihre Autorität im gesamten Staatsgebiet auszuüben und Zivilisten zu schützen. Zugleich dürften Konflikte nicht ausschließlich innerhalb nationaler Grenzen betrachtet werden. Gewalt und bewaffnete Gruppen könnten sich über Grenzen hinweg bewegen und bereits stabilisierte Nachbarländer erneut unter Druck setzen.</p>



<h2 id="h-bilaterale-partnerschaften-verandern-afrikas-aussenpolitik" class="wp-block-heading"><span id="bilaterale-partnerschaften-veraendern-afrikas-aussenpolitik">Bilaterale Partnerschaften verändern Afrikas Außenpolitik</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Parallel zum etablierten multilateralen System bauen afrikanische Regierungen ihre Beziehungen zu einzelnen Groß- und Regionalmächten aus. Gerade diese Entwicklung verändert nach Soumanas Analyse das Kräfteverhältnis zwischen gemeinsamen afrikanischen Positionen und nationalen Interessen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">China betrachtet er dabei als einen wichtigen Akteur. Peking konzentriere seine Zusammenarbeit mit afrikanischen Staaten stark auf Entwicklung und Finanzierung und könne über bilaterale Beziehungen zugleich Einfluss auf Positionen in multilateralen Institutionen gewinnen. Soumana zählt China außerdem zu den Staaten, deren eigene strategische Interessen einer Reform des Sicherheitsrats entgegenstehen können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch alternative Formate wie BRICS erweitern aus seiner Sicht die außenpolitischen Möglichkeiten afrikanischer Staaten, ersetzen die bestehenden Institutionen aber nicht. Ihnen fehlten bislang Strukturen und Durchsetzungsmechanismen, die mit den Vereinten Nationen oder den Bretton-Woods-Institutionen vergleichbar seien.</p>



<h2 id="h-ruckzug-der-usa-verscharft-die-finanzierungsfrage" class="wp-block-heading"><span id="rueckzug-der-usa-verschaerft-die-finanzierungsfrage">Rückzug der USA verschärft die Finanzierungsfrage</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Eine weitere Verschiebung sieht Soumana im amerikanischen Engagement. <a href="https://fokus-afrika.de/trump-bei-der-un-es-gibt-keine-weltregierung-usa-setzen-auf-souveraenitaet-und-militaerische-macht/" data-type="post" data-id="30109">Kürzungen bei humanitärer Hilfe und Friedenssicherung sowie der veränderte Umgang Washingtons mit internationalen Institutionen wirkten sich unmittelbar auf Afrika aus.</a></p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="682" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/P202512004DT-0476_President_Donald_Trump_President_Paul_Kagame_of_the_Republic_of_Rwanda_and_President_Felix_Tshisekedi_of_the_Democratic_Republic_of_the_Congo_sign_Washington_Accords_for_Peace-1024x682.jpg" alt="" class="wp-image-25373 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/P202512004DT-0476_President_Donald_Trump_President_Paul_Kagame_of_the_Republic_of_Rwanda_and_President_Felix_Tshisekedi_of_the_Democratic_Republic_of_the_Congo_sign_Washington_Accords_for_Peace-1024x682.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/P202512004DT-0476_President_Donald_Trump_President_Paul_Kagame_of_the_Republic_of_Rwanda_and_President_Felix_Tshisekedi_of_the_Democratic_Republic_of_the_Congo_sign_Washington_Accords_for_Peace-300x200.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/P202512004DT-0476_President_Donald_Trump_President_Paul_Kagame_of_the_Republic_of_Rwanda_and_President_Felix_Tshisekedi_of_the_Democratic_Republic_of_the_Congo_sign_Washington_Accords_for_Peace-768x512.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/P202512004DT-0476_President_Donald_Trump_President_Paul_Kagame_of_the_Republic_of_Rwanda_and_President_Felix_Tshisekedi_of_the_Democratic_Republic_of_the_Congo_sign_Washington_Accords_for_Peace-380x253.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/P202512004DT-0476_President_Donald_Trump_President_Paul_Kagame_of_the_Republic_of_Rwanda_and_President_Felix_Tshisekedi_of_the_Democratic_Republic_of_the_Congo_sign_Washington_Accords_for_Peace-800x533.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/P202512004DT-0476_President_Donald_Trump_President_Paul_Kagame_of_the_Republic_of_Rwanda_and_President_Felix_Tshisekedi_of_the_Democratic_Republic_of_the_Congo_sign_Washington_Accords_for_Peace-1160x773.jpg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/P202512004DT-0476_President_Donald_Trump_President_Paul_Kagame_of_the_Republic_of_Rwanda_and_President_Felix_Tshisekedi_of_the_Democratic_Republic_of_the_Congo_sign_Washington_Accords_for_Peace.jpg 1280w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Damit rückt die Finanzierung afrikanischer Institutionen stärker in den Vordergrund. Die Afrikanische Union sei weiterhin erheblich von externen Geldgebern abhängig. Soumana fordert deshalb stärkere afrikanische Finanzierungsquellen und verweist unter anderem auf die Afrikanische Entwicklungsbank und die Afrikanische Kontinentale Freihandelszone.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Zugleich verändert sich die regionale Ordnung innerhalb Afrikas. Besonders Westafrika ist durch den Austritt von Mali, Burkina Faso und Niger aus der Westafrikanischen Wirtschaftsgemeinschaft ECOWAS und den Aufbau eigener Kooperationsstrukturen stärker fragmentiert.</p>



<h2 id="h-un-reform-wird-zur-machtfrage-fur-afrika" class="wp-block-heading"><span id="un-reform-wird-zur-machtfrage-fuer-afrika">UN-Reform wird zur Machtfrage für Afrika</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Trotz aller Kritik hält Soumana einen Rückzug aus dem Multilateralismus nicht für eine realistische Alternative. Keine bilaterale Partnerschaft habe bislang in vergleichbarem Umfang Leistungen internationaler Institutionen wie des Welternährungsprogramms, der Weltbank oder der UN-Friedenssicherung ersetzen können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Problem liege deshalb weniger in der multilateralen Zusammenarbeit selbst als in ihrer gegenwärtigen Machtverteilung. Afrikanische Staaten seien an vielen internationalen Entscheidungen beteiligt, hätten aber bei zentralen Fragen nicht dasselbe institutionelle Gewicht wie die etablierten Großmächte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Afrika ist Konsument von Regeln, die es nicht selbst macht“, sagt Soumana. Der Kontinent bleibe ohne ständigen Sitz und Vetorecht im Sicherheitsrat und sei zugleich in Institutionen wie Internationalem Währungsfonds und Weltbank unterrepräsentiert. Eine Reform müsse deshalb über den Sicherheitsrat hinausreichen und auch die Entscheidungsgewichte in der internationalen Finanzarchitektur sowie die Finanzierung der Afrikanischen Union erfassen.</p>
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			<media:description type="html">President Donald Trump meets with President Felix Tshisekedi of the Democratic Republic of the Congo and President Paul Kagame of the Republic of Rwanda, Thursday, December 4, 2025, in the Oval Office. (Official White House Photo by Daniel Torok)</media:description>
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	</item>
		<item>
		<title>Senegals Präsident Diomaye Faye entflieht innenpolitischen Trubel bei der UN</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/senegals-praesident-diomaye-faye-entflieht-innenpolitischen-trubel-bei-der-un/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Sep 2026 16:45:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Internationale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[Kontinentale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[Senegal]]></category>
		<category><![CDATA[4]]></category>
		<category><![CDATA[AES]]></category>
		<category><![CDATA[ECOWAS]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Nachrichtendienste]]></category>
		<category><![CDATA[Sahel]]></category>
		<category><![CDATA[Sport]]></category>
		<category><![CDATA[Terrorismus]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Senegal schlägt gegenüber Mali, Burkina Faso und Niger einen pragmatischen Kurs ein: ECOWAS akzeptiert ihren Austritt, will aber Grenzen, Handel und Sicherheitskooperation offenhalten. Präsident Faye warnt zugleich, dass der Terrorismus im Sahel längst eine grenzüberschreitende Gefahr ist.<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fsenegals-praesident-diomaye-faye-entflieht-innenpolitischen-trubel-bei-der-un%2F&amp;action_name=Senegals%20Pr%C3%A4sident%20Diomaye%20Faye%20entflieht%20innenpolitischen%20Trubel%20bei%20der%20UN&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Senegals Präsident Bassirou Diomaye Faye will als amtierender Vorsitzender der westafrikanischen Staatengemeinschaft ECOWAS den Dialog mit den Sahelstaaten Mali, Burkina Faso und Niger ausbauen und die sicherheitspolitische Zusammenarbeit trotz deren Austritts aus dem Regionalblock aufrechterhalten. Am Donnerstag bekräftigte Faye bei der UN-Generalversammlung in New York seinen Anspruch, gemeinsam mit Afrikanischer Union und Vereinten Nationen an einer Stabilisierung des Sahel zu arbeiten. In einem Interview mit&nbsp;<em>RFI</em>&nbsp;und&nbsp;<em>France 24</em>&nbsp;machte er zugleich deutlich, dass ECOWAS die Entscheidung der drei Staaten zum Austritt respektiere und zunächst eine funktionierende Koexistenz mit ihrer neuen Sahel-Konföderation anstrebe.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Damit setzt Faye einen Akzent in einer der schwierigsten Phasen der westafrikanischen Regionalpolitik. Mali, Burkina Faso und Niger haben ECOWAS verlassen und sich in der Konföderation der Allianz der Sahelstaaten zusammengeschlossen. Senegal grenzt unmittelbar an Mali und betrachtet die dortige Ausbreitung bewaffneter Gruppen auch als Gefahr für die eigene Sicherheit.</p>



<h2 id="h-faye-terrorismus-kennt-keine-grenzen" class="wp-block-heading"><span id="faye-terrorismus-kennt-keine-grenzen">Faye: Terrorismus kennt keine Grenzen</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Vor der UN-Generalversammlung erklärte Faye, der Sahel dürfe angesichts des grenzüberschreitenden Terrorismus nicht sich selbst überlassen werden. <a href="https://fokus-afrika.de/senegal-uebernimmt-ecowas-fuehrung-neue-eco-waehrung-und-antiterrorkampf-sollen-jetzt-kommen/" data-type="post" data-id="29612">Als ECOWAS-Vorsitzender werde er sich gemeinsam mit der Afrikanischen Union und den Vereinten Nationen für Frieden und Sicherheit in der Region einsetzen. Die Stabilisierung des Sahel müsse weiterverfolgt werden.</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie unmittelbar Dakar die Bedrohung inzwischen betrachtet, erläuterte Faye anschließend im Interview mit&nbsp;<em>RFI</em>&nbsp;und&nbsp;<em>France 24</em>. Die Sicherheitslage im Nachbarland Mali betreffe zwangsläufig auch Senegal. „Der Terrorismus kennt keine Grenzen“, sagte der Präsident. Kein Staat könne davon ausgehen, vor Angriffen geschützt zu sein.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/09/HSBYhyJXYAMkfAD-1024x683.jpeg" alt="" class="wp-image-30284 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/09/HSBYhyJXYAMkfAD-1024x683.jpeg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/09/HSBYhyJXYAMkfAD-300x200.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/09/HSBYhyJXYAMkfAD-768x512.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/09/HSBYhyJXYAMkfAD-1536x1024.jpeg 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/09/HSBYhyJXYAMkfAD-2048x1366.jpeg 2048w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/09/HSBYhyJXYAMkfAD-380x253.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/09/HSBYhyJXYAMkfAD-800x533.jpeg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/09/HSBYhyJXYAMkfAD-1160x773.jpeg 1160w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Senegal treffe deshalb gemeinsam mit anderen Staaten Vorkehrungen gegen mögliche Anschläge. Faye nannte insbesondere den Austausch von Geheimdienstinformationen und verwies darauf, dass es zeitweise gemeinsame Patrouillen gegeben habe. Die Sicherheitsbehörden blieben auch mit Blick auf die bevorstehenden Olympischen Jugendspiele in Dakar wachsam.</p>
</div></div>



<h2 id="h-ecowas-akzeptiert-austritt-der-sahelstaaten" class="wp-block-heading"><span id="ecowas-akzeptiert-austritt-der-sahelstaaten">ECOWAS akzeptiert Austritt der Sahelstaaten</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Politisch deutete Faye zugleich an, dass er gegenüber Mali, Burkina Faso und Niger nicht auf eine schnelle Rückkehr zu ECOWAS drängt. <a href="https://fokus-afrika.de/offizieller-austritt-der-sahel-staaten-allianz-aus-der-ecowas/">Der Austritt der drei Länder sei eine souveräne Entscheidung, die respektiert werde.</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/togo-arbeitet-mit-russischen-militaerausbildern-und-wirbt-fuer-zusammenarbeit-mit-aes-staaten/" data-type="post" data-id="30241">Stattdessen gehe es darum, Bedingungen für eine Koexistenz von ECOWAS und der Konföderation der Sahelstaaten zu schaffen.</a> Personen und Waren müssten sich weiterhin bewegen können, auch der Handel zwischen den Ländern beider Zusammenschlüsse solle funktionieren. Dafür sei bereits ein Dialog eingeleitet worden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Faye schloss dabei weitere persönliche Vermittlungsreisen nicht aus. Seine erste Reise als ECOWAS-Vorsitzender führte ihn nach Mali. Auf die Frage, ob Besuche in Burkina Faso und Niger folgen könnten, erklärte er, er könne je nach Bedarf und Verfügbarkeit jedes afrikanische Land besuchen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">ECOWAS habe zudem einen Sondervermittler benannt. Senegal werde mit allen Seiten sprechen, unabhängig davon, welcher Regionalorganisation sie angehörten, sagte Faye. Sollte sich die politische Haltung der Sahelstaaten künftig verändern, könne auch darüber gesprochen werden. Vorrangig gehe es jedoch darum, den Austritt so zu organisieren, dass die Staaten im gemeinsamen westafrikanischen Raum weiter zusammenarbeiten können.</p>



<h2 id="h-senegal-verbindet-sahel-politik-mit-un-reform" class="wp-block-heading"><span id="senegal-verbindet-sahel-politik-mit-un-reform">Senegal verbindet Sahel-Politik mit UN-Reform</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Faye stellte die regionale Sicherheitsfrage in New York zugleich in einen größeren Zusammenhang. Die Vielzahl bewaffneter Konflikte und die Ausbreitung des Terrorismus seien Ausdruck einer internationalen Ordnung, deren Institutionen an Vertrauen verloren hätten. Senegal setze deshalb nicht auf eine Abkehr vom Multilateralismus, sondern auf eine stärkere und repräsentativere UN.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Besonders deutlich wurde der Präsident beim UN-Sicherheitsrat. Dessen heutige Zusammensetzung entspreche nicht mehr den internationalen Realitäten. Senegal unterstützt den afrikanischen Ezulwini-Konsens zur Reform des Rates und kündigte zugleich eine eigene Kandidatur für einen nichtständigen Sitz in den Jahren 2032 und 2033 an. Eine Erweiterung dürfe allerdings nicht zu zusätzlicher Handlungsunfähigkeit führen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Senegal hat außerdem rund 30 Kilometer von Dakar entfernt aus eigenen Mitteln ein gemeinsames UN-Zentrum errichtet, in dem Einrichtungen des UN-Systems in der Region zusammengeführt werden sollen. Faye präsentierte das Projekt als praktischen Beitrag zu einer effizienteren Arbeit der Vereinten Nationen.</p>



<h2 id="h-faye-wirbt-erneut-fur-macky-sall" class="wp-block-heading"><span id="faye-wirbt-erneut-fuer-macky-sall">Faye wirbt erneut für Macky Sall</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/senegal-stellt-sich-hinter-macky-sall-als-un-generalsekretaer/">Mit seiner Rede verband Faye die Reformforderung mit einer erneuten Unterstützung für seinen Amtsvorgänger Macky Sall bei der Wahl des nächsten UN-Generalsekretärs. </a>Die Vereinten Nationen benötigten in der gegenwärtigen Krise eine Führung, die mit unterschiedlichen Staaten sprechen und zwischen ihnen Brücken bauen könne, erklärte der Präsident.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sall ist offiziell Kandidat im laufenden Auswahlverfahren. Seine Kandidatur wurde im März von Burundi eingereicht. Die Vereinten Nationen führen ihn neben mehreren weiteren Bewerbern auf ihrer offiziellen Kandidatenliste.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Interview mit&nbsp;<em>RFI</em>&nbsp;und&nbsp;<em>France 24</em>&nbsp;wies Faye Zweifel an Salls Aussichten zurück. Entscheidend sei letztlich die Haltung der fünf ständigen Mitglieder des Sicherheitsrates. Senegal führe Gespräche mit den Staaten, die über die Auswahl mitentscheiden. Faye begründete seine Unterstützung zugleich mit der Forderung nach stärkerer afrikanischer Repräsentation und verwies auf Salls Positionen zur Reform der internationalen Finanzarchitektur.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Sicherheitsrat spielt bei der Nachfolge von António Guterres die zentrale Rolle: Die Generalversammlung ernennt den Generalsekretär auf Empfehlung des Sicherheitsrates. Das Auswahlverfahren für die neue Amtszeit ab 2027 läuft bereits.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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	</item>
		<item>
		<title>Togo arbeitet mit russischen Militärausbildern – und wirbt für Zusammenarbeit mit AES-Staaten</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/togo-arbeitet-mit-russischen-militaerausbildern-und-wirbt-fuer-zusammenarbeit-mit-aes-staaten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Sep 2026 10:54:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kontinentale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[Togo]]></category>
		<category><![CDATA[2]]></category>
		<category><![CDATA[AES]]></category>
		<category><![CDATA[ECOWAS]]></category>
		<category><![CDATA[Frankreich]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Militär]]></category>
		<category><![CDATA[Russland]]></category>
		<category><![CDATA[Sahel]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Keine russischen Söldner, aber russische Ausbilder: Togo widerspricht Berichten über eine Präsenz von Africa Corps. Zugleich fordert Außenminister Robert Dussey einen Kurswechsel gegenüber Mali, Burkina Faso und Niger: „Die Lösung besteht darin, diese Länder nicht zu isolieren.“<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ftogo-arbeitet-mit-russischen-militaerausbildern-und-wirbt-fuer-zusammenarbeit-mit-aes-staaten%2F&amp;action_name=Togo%20arbeitet%20mit%20russischen%20Milit%C3%A4rausbildern%20%E2%80%93%20und%20wirbt%20f%C3%BCr%20Zusammenarbeit%20mit%20AES-Staaten&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Togo hat Berichte über eine Präsenz russischer Söldner im Land zurückgewiesen, zugleich aber russische Ausbilder bei den togolesischen Streitkräften bestätigt. Die Aussagen machte Außenminister Robert Dussey am Mittwoch, 23. September 2026, in einem Interview mit&nbsp;<em>France 24</em>&nbsp;in New York. Die Zusammenarbeit mit Moskau stehe nach seiner Darstellung neben Sicherheitskooperationen mit Frankreich, den USA und China und diene unter anderem der Ausbildung an gelieferten Militärsystemen. Zugleich fordert Lomé einen engeren Dialog mit Mali, Burkina Faso und Niger und warnt davor, die drei Staaten der Allianz der Sahel-Staaten weiter zu isolieren.&nbsp;</p>



<h2 id="h-dussey-weist-berichte-uber-africa-corps-zuruck" class="wp-block-heading"><span id="dussey-weist-berichte-ueber-africa-corps-zurueck">Dussey weist Berichte über Africa Corps zurück</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph"><em>France 24</em>&nbsp;konfrontierte Dussey mit Berichten, nach denen sich mehr als 300 Angehörige des russischen Africa Corps in Togo befinden sollen. Der Außenminister widersprach dieser Darstellung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Ich sage Ihnen, dass das falsch ist“, erklärte Dussey. „Wir haben keine russischen Söldner.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine militärische Zusammenarbeit mit Russland bestritt er dagegen nicht. Togo unterhalte politische, diplomatische und wirtschaftliche Beziehungen zu Moskau und nutze auch russische Militärausrüstung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ausländische Ausbilder seien deshalb Teil der Zusammenarbeit. Dussey verglich dies mit Trainingsunterstützung anderer Staaten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Wenn Sie einen französischen, amerikanischen, chinesischen oder russischen Hubschrauber kaufen, kommen natürlich Ausbilder, um unsere Verteidigungs- und Sicherheitskräfte und die Piloten zu schulen“, sagte er.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch die togolesische Regierung erklärte nach dem Interview, dass keine Angehörigen von Africa Corps im Land stationiert seien, wohl aber russische Ausbilder für aus Russland gelieferte militärische Ausrüstung.&nbsp;</p>



<h2 id="h-sicherheitslage-im-norden-treibt-togo-zur-zusammenarbeit" class="wp-block-heading"><span id="sicherheitslage-im-norden-treibt-togo-zur-zusammenarbeit">Sicherheitslage im Norden treibt Togo zur Zusammenarbeit</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Debatte über ausländische Militärunterstützung fällt in eine Phase anhaltender Unsicherheit im Norden Togos. Bewaffnete islamistische Gruppen aus dem Sahel haben ihre Aktivitäten in den vergangenen Jahren zunehmend in Richtung der Küstenstaaten Westafrikas ausgeweitet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dussey erklärte, Togo habe seine Sicherheitsstrukturen im äußersten Norden verstärkt und arbeite dabei auch mit den Streitkräften Burkina Fasos zusammen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Lage habe sich dadurch verbessert. Der Norden Togos sei heute „viel friedlicher als vor vier Jahren“, sagte der Außenminister. Gleichzeitig bezeichnete er die Entwicklung im Sahel insgesamt weiterhin als besorgniserregend.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="823" height="617" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/09/Csm_MSC_2026_13.02.2026_JS-232_882ea08baa.jpg" alt="" class="wp-image-30243 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/09/Csm_MSC_2026_13.02.2026_JS-232_882ea08baa.jpg 823w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/09/Csm_MSC_2026_13.02.2026_JS-232_882ea08baa-300x225.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/09/Csm_MSC_2026_13.02.2026_JS-232_882ea08baa-768x576.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/09/Csm_MSC_2026_13.02.2026_JS-232_882ea08baa-200x150.jpg 200w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/09/Csm_MSC_2026_13.02.2026_JS-232_882ea08baa-260x195.jpg 260w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/09/Csm_MSC_2026_13.02.2026_JS-232_882ea08baa-380x285.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/09/Csm_MSC_2026_13.02.2026_JS-232_882ea08baa-800x600.jpg 800w" sizes="(max-width: 823px) 100vw, 823px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Togos Regierung hat im April eine neue Sahel-Strategie für die Jahre 2026 bis 2028 beschlossen. Sie verbindet Terrorismusbekämpfung mit politischem Dialog und einer engeren Kooperation zwischen den Sahel-Staaten und den Ländern am Golf von Guinea.&nbsp;</p>
</div></div>



<h2 id="h-togo-fordert-ende-der-isolation-von-mali-burkina-faso-und-niger" class="wp-block-heading"><span id="togo-fordert-ende-der-isolation-von-mali-burkina-faso-und-niger">Togo fordert Ende der Isolation von Mali, Burkina Faso und Niger</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/togo-erwaegt-beitritt-zur-allianz-der-sahelstaaten-aes/">Dussey wandte sich zugleich gegen eine politische Isolation der Militärregierungen in Mali, Burkina Faso und Niger.</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">„Die Lösung besteht darin, diese Länder nicht zu isolieren“, sagte er.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Togo habe sich bereits gegen frühere Sanktionen und den Ausschluss der drei Staaten gestellt. Inzwischen näherten sich sowohl afrikanische als auch europäische Staaten den Regierungen in Bamako, Ouagadougou und Niamey wieder an, erklärte Dussey.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aus togolesischer Sicht ist die Zusammenarbeit vor allem eine Frage der eigenen Sicherheit. Die drei Sahel-Staaten bildeten eine Art Schutzwall gegen die weitere Ausbreitung gewaltsamer extremistischer Gruppen in Richtung der westafrikanischen Küste.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Wenn sie Mali verteidigen, verteidigen sie nicht nur Mali. Sie verteidigen auch uns als Küstenstaaten“, sagte Dussey.&nbsp;</p>



<h2 id="h-lome-wirbt-auch-bei-washington-fur-kooperation-mit-der-aes" class="wp-block-heading"><span id="lome-wirbt-auch-bei-washington-fuer-kooperation-mit-der-aes">Lomé wirbt auch bei Washington für Kooperation mit der AES</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Regierung in Lomé versucht, diese Position auch gegenüber westlichen Partnern zu vertreten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dussey bestätigte, dass er die US-Regierung zu einer Zusammenarbeit mit Mali, Burkina Faso und Niger aufgerufen habe. Ob Washington diesem Ansatz folgen werde, könne er nicht sagen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Wir können die drei Länder der AES nicht isolieren“, erklärte er. Verantwortlich sei vielmehr, „mit diesen Ländern zu arbeiten, mit ihnen zu sprechen und den Dialog zu führen“.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Togo verfolgt damit einen anderen Ansatz als die zeitweise auf Sanktionen und politischen Druck ausgerichtete Politik gegenüber den drei Staaten. Die neue Togo-Sahel-Strategie nennt ausdrücklich den Dialog mit der Allianz der Sahel-Staaten, die Terrorismusbekämpfung und die wirtschaftliche Zusammenarbeit als Schwerpunkte. Lomé will zugleich als Verbindung zwischen den AES-Staaten und der westafrikanischen Wirtschaftsgemeinschaft ECOWAS dienen.&nbsp;</p>



<h2 id="h-austritt-aus-ecowas-soll-zusammenarbeit-nicht-blockieren" class="wp-block-heading"><span id="austritt-aus-ecowas-soll-zusammenarbeit-nicht-blockieren">Austritt aus ECOWAS soll Zusammenarbeit nicht blockieren</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/togo-bringt-aes-und-ecowas-wieder-an-einen-tisch/" data-type="post" data-id="26707">Dussey stellte auch eine Rückkehr von Mali, Burkina Faso und Niger zur ECOWAS nicht als Voraussetzung für eine Normalisierung der Beziehungen dar.</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf die Frage, weshalb die drei Länder nicht wieder in die westafrikanische Staatengemeinschaft eintreten wollten, antwortete er: „Warum wollen Sie unbedingt, dass sie zur ECOWAS zurückkehren? Das ist ihre Entscheidung.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Staaten hätten sich für eine eigene Konföderation entschieden. Entscheidend sei nun, Sicherheitsfragen und grenzüberschreitende Herausforderungen trotz der institutionellen Trennung gemeinsam zu bearbeiten.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Regierung in Lomé hatte ihre neue Sahel-Strategie im April gemeinsam mit Vertretern der AES-Staaten, der ECOWAS und weiteren regionalen Akteuren vorgestellt. Sie bezeichnet die Ausbreitung terroristischer Gruppen vom Sahel in Richtung der Staaten am Golf von Guinea ausdrücklich als gemeinsame Bedrohung. </p>
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	</item>
		<item>
		<title>USA und Afrikanische Union wählen erste Großprojekte für neuen Investitionspakt aus</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/usa-und-afrikanische-union-waehlen-erste-grossprojekte-fuer-neuen-investitionspakt-aus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Sep 2026 09:30:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kontinentale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftsnachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[AU]]></category>
		<category><![CDATA[Investitionen]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vom Hafen Nacala über grünen Wasserstoff in Namibia bis zum Inga-Staudamm: USA und Afrikanische Union haben erste Projekte für ihre neue Investitionspartnerschaft ausgewählt. Nun entscheidet sich, wie viel Kontrolle Afrika über Kapital, Prioritäten und Umsetzung tatsächlich behält.<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fusa-und-afrikanische-union-waehlen-erste-grossprojekte-fuer-neuen-investitionspakt-aus%2F&amp;action_name=USA%20und%20Afrikanische%20Union%20w%C3%A4hlen%20erste%20Gro%C3%9Fprojekte%20f%C3%BCr%20neuen%20Investitionspakt%20aus&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die USA und die Afrikanische Union treiben ihren neuen Infrastruktur- und Investitionspakt mit ersten konkreten Projekten in Mosambik, Namibia und der Demokratischen Republik Kongo voran. Rund sieben Monate nach dem Start der gemeinsamen Arbeitsgruppe nimmt damit ein Vorhaben Gestalt an, das amerikanisches Privatkapital gezielt in afrikanische Verkehrs-, Energie- und Digitalinfrastruktur lenken soll. Auf der ersten Projektliste stehen unter anderem der Ausbau des Hafens von Nacala, ein Wasserstoffzentrum in Walvis Bay und das seit Jahrzehnten geplante Inga-Wasserkraftprojekt. Das&nbsp;<em>Institute for Security Studies</em>&nbsp;sieht darin zugleich einen Test, ob die Afrikanische Union bei einer zunehmend kommerziell ausgerichteten US-Afrika-Politik tatsächlich eigene Prioritäten durchsetzen kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Strategic Infrastructure and Investment Working Group, kurz SIWG, war Ende Januar von AU-Kommissionschef Mahmoud Ali Youssouf und dem stellvertretenden US-Außenminister Christopher Landau vereinbart worden. Washington und die AU wollen damit amerikanische Finanzierungsmöglichkeiten und privates Kapital mit afrikanischen Infrastrukturplänen verbinden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Initiative folgt ausdrücklich der Agenda 2063 der Afrikanischen Union, dem kontinentalen Infrastrukturprogramm PIDA und der Afrikanischen Freihandelszone AfCFTA. Die gemeinsame Erklärung vom Januar nennt Transportkorridore, Energienetze, kritische Rohstoffe, digitale Infrastruktur und bessere Handelsverbindungen als zentrale Felder.</p>



<h2 id="h-nacala-walvis-bay-und-inga-auf-der-ersten-liste" class="wp-block-heading"><span id="nacala-walvis-bay-und-inga-auf-der-ersten-liste">Nacala, Walvis Bay und Inga auf der ersten Liste</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Recherchen des&nbsp;<em>Institute for Security Studies</em>&nbsp;haben beide Seiten die zunächst bewusst kleine Auswahl erster Vorhaben inzwischen festgelegt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dazu gehören der Ausbau eines Anlegers und des Hafens von Nacala in Mosambik sowie ein weiteres Petroleum-Terminal im Land. In Namibia soll der integrierte Wasserstoff-Hub von Walvis Bay unterstützt werden. In der Demokratischen Republik Kongo gehört das seit langem geplante Inga-Wasserkraftprojekt zur Auswahl. Hinzu kommt ein Rechenzentrum, dessen Standort in der Veröffentlichung nicht genannt wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bis auf das Rechenzentrum stammen die Projekte aus dem bestehenden Infrastrukturprogramm PIDA der Afrikanischen Union. Damit greift die Zusammenarbeit überwiegend auf Vorhaben zurück, die afrikanische Staaten und Institutionen bereits selbst als Prioritäten festgelegt haben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gerade Nacala und Walvis Bay stehen für den Korridoransatz der AU. Häfen, Straßen, Schienenwege, Energieversorgung und digitale Netze sollen nicht isoliert geplant werden, sondern grenzüberschreitende Wirtschafts- und Handelsräume schaffen.</p>



<h2 id="h-afrika-fehlen-jahrlich-bis-zu-108-milliarden-dollar-fur-infrastruktur" class="wp-block-heading"><span id="afrika-fehlen-jaehrlich-bis-zu-108-milliarden-dollar-fuer-infrastruktur">Afrika fehlen jährlich bis zu 108 Milliarden Dollar für Infrastruktur</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Kapitalbedarf ist erheblich. Afrikas jährliche Finanzierungslücke bei Infrastruktur wird auf 68 bis 108 Milliarden US-Dollar geschätzt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">PIDA umfasst in seiner derzeitigen Phase 69 prioritäre Projekte. In der ersten Dekade des Programms wurden nach Angaben des ISS rund 82 Milliarden Dollar mobilisiert und damit mehr als das ursprüngliche Ziel von 68 Milliarden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für die zweite Phase werden jedoch rund 161 Milliarden Dollar benötigt. Privates Kapital floss bislang deutlich zurückhaltender als erhofft. Einen erheblichen Teil der Finanzierung mussten deshalb afrikanische Staaten selbst übernehmen, häufig über zusätzliche Verschuldung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Genau hier setzt die neue amerikanisch-afrikanische Konstruktion an: Nicht neue Entwicklungshilfe soll die Lücke schließen, sondern privates Kapital, Kredite, Garantien und andere Finanzierungsinstrumente.</p>



<h2 id="h-washington-baut-eigene-investitionsstruktur-auf" class="wp-block-heading"><span id="washington-baut-eigene-investitionsstruktur-auf">Washington baut eigene Investitionsstruktur auf</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Auf amerikanischer Seite koordiniert das Afrika-Büro des Außenministeriums die Initiative mit der US International Development Finance Corporation und der Export-Import Bank der Vereinigten Staaten. Nach Angaben des ISS wird außerdem eine ressortübergreifende Struktur aufgebaut, an der auch amerikanische Unternehmen beteiligt werden sollen.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="682" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/09/Image-4-1024x682.jpeg" alt="" class="wp-image-29825 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/09/Image-4-1024x682.jpeg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/09/Image-4-300x200.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/09/Image-4-768x511.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/09/Image-4-380x253.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/09/Image-4-800x533.jpeg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/09/Image-4.jpeg 1080w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Die AU-Kommission organisiert ihre Arbeit direkt unter dem Vorsitz von Mahmoud Ali Youssouf. Beteiligt sind insbesondere die Bereiche Infrastruktur und Energie sowie Wirtschaftsentwicklung, Handel, Industrie und Bergbau. Die AU-Entwicklungsagentur soll die technische Umsetzung der PIDA-Projekte übernehmen.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Für die AU ist diese Konstruktion ungewöhnlich. Das ISS bezeichnet SIWG als erste große kommerzielle Partnerschaft der Kommission mit einer Weltmacht, bei der privates Kapital unmittelbar eine tragende Rolle spielt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Grenzen der AU-Strukturen bleiben dabei bestehen. Die Kommission kann politische Prioritäten setzen und Staaten zusammenbringen, sie kann Großprojekte in den Mitgliedsländern aber nicht wie eine nationale Regierung selbst durchsetzen.</p>



<h2 id="h-mitgliedstaaten-mussen-den-projekten-folgen" class="wp-block-heading"><span id="mitgliedstaaten-muessen-den-projekten-folgen">Mitgliedstaaten müssen den Projekten folgen</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die ausgewählten Vorhaben reichen teilweise über nationale Grenzen hinaus oder beeinflussen regionale Korridore. Ohne die Regierungen der beteiligten Staaten lassen sie sich deshalb nicht beschleunigen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das ISS sieht darin eine mögliche neue Rolle der AU-Kommission: Staaten, die grenzüberschreitende Vorschriften harmonisieren oder Reformen entlang der Korridore schneller umsetzen, könnten bevorzugten Zugang zu Finanzierung und technischer Unterstützung erhalten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Damit könnte die Kommission erstmals wirtschaftliche Anreize stärker mit Zielen wie regionaler Integration und der Afrikanischen Freihandelszone verknüpfen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das setzt allerdings voraus, dass Mitgliedstaaten, regionale Organisationen und betroffene Gemeinden hinter den Projekten stehen. Gerade größere Verkehrs-, Energie- und Rohstoffvorhaben berühren Landrechte, lokale Wirtschaftsinteressen und Lebensgrundlagen.</p>



<h2 id="h-afrikanisches-kapital-soll-ebenfalls-eingebunden-werden" class="wp-block-heading"><span id="afrikanisches-kapital-soll-ebenfalls-eingebunden-werden">Afrikanisches Kapital soll ebenfalls eingebunden werden</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Eine zweite offene Frage betrifft die Rolle afrikanischer Unternehmen und Finanzinstitutionen. Bisher steht vor allem die Mobilisierung amerikanischen Privatkapitals im Vordergrund.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das ISS plädiert dafür, auch afrikanische Unternehmen sowie Institutionen wie die Afrikanische Entwicklungsbank, Afreximbank, Africa Finance Corporation und Africa50 systematisch einzubeziehen. Sie könnten gemeinsam mit amerikanischen Partnern investieren und Risiken abfedern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Damit würde die Finanzierung nicht ausschließlich von Washington und US-Unternehmen abhängen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Frage nach afrikanischer Kontrolle geht damit über die Auswahl einzelner Projekte hinaus. Entscheidend ist, wer Kapital bereitstellt, Risiken trägt, Verträge gestaltet und bestimmt, welche Infrastruktur tatsächlich gebaut wird.</p>



<h2 id="h-us-investoren-bleiben-vorsichtig" class="wp-block-heading"><span id="us-investoren-bleiben-vorsichtig">US-Investoren bleiben vorsichtig</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Auch auf amerikanischer Seite bestehen Hürden. Private Investoren reagieren auf Projekte in Afrika weiterhin zurückhaltend, besonders wenn Rechtsstaatlichkeit, Vertragsbeständigkeit oder politische Risiken als unsicher gelten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das betrifft selbst strategisch begehrte Bereiche wie kritische Mineralien.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Washington versucht deshalb, Investitionen stärker abzusichern. Das ISS verweist auf ein neues US-Africa Strategic Investment Program mit einem Volumen von 500 Millionen Dollar. Zuschüsse von bis zu 50 Millionen Dollar sollen helfen, Risiken privater Vorhaben zu reduzieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Damit konkurrieren die USA zugleich mit chinesischen und türkischen Unternehmen, deren staatlich gestützte Finanzierungsmodelle häufig schnellere Entscheidungen und eine höhere Risikobereitschaft erlauben.</p>



<h2 id="h-washington-setzt-starker-auf-geschaft-statt-entwicklungshilfe" class="wp-block-heading"><span id="washington-setzt-staerker-auf-geschaeft-statt-entwicklungshilfe">Washington setzt stärker auf Geschäft statt Entwicklungshilfe</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die SIWG steht für einen breiteren Umbau der amerikanischen Afrikapolitik. Washington spricht in der gemeinsamen Erklärung ausdrücklich von „dauerhaften, profitablen Investitionen“ anstelle klassischer Auslandshilfe.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die im März veröffentlichte Analyse des indischen Thinktanks Observer Research Foundation beschreibt die Entwicklung als Wechsel von einem Hilfsmodell hin zu einem stärker transaktionalen Investitionsansatz. Infrastruktur, Rohstoffketten und private Geschäfte treten stärker in den Vordergrund.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dabei überschneiden sich afrikanische und amerikanische Interessen, sind aber nicht identisch. Verkehrs- und Energienetze können den innerafrikanischen Handel stärken. Kritische Rohstoffe und sichere Lieferketten dienen zugleich strategischen und industriellen Interessen der Vereinigten Staaten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das offizielle Mandat der Arbeitsgruppe umfasst deshalb ausdrücklich beide Seiten: Arbeitsplätze, Wohlstand und wirtschaftliche Sicherheit in den USA ebenso wie in Afrika.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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	</item>
		<item>
		<title>Afrikanische Union kämpft mit Finanzierungskrise</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/afrikanische-union-kaempft-mit-finanzierungskrise/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 29 Aug 2026 11:17:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kontinentale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[4]]></category>
		<category><![CDATA[AU]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://fokus-afrika.de/?p=29629</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Afrikanische Union steckt in einer Finanzierungskrise: Viele Mitgliedstaaten zahlen ihre Beiträge nicht vollständig, Gebermittel sinken und Friedenseinsätze geraten unter Druck.<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fafrikanische-union-kaempft-mit-finanzierungskrise%2F&amp;action_name=Afrikanische%20Union%20k%C3%A4mpft%20mit%20Finanzierungskrise&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die Afrikanische Union steht vor wachsenden finanziellen Problemen. Mehr als 40 Prozent ihrer Mitgliedstaaten zahlen ihre jährlichen Beiträge nicht vollständig. Gleichzeitig bleiben internationale Gebermittel hinter den Erwartungen zurück. Selbst höhere Beiträge einzelner Staaten wie Äthiopien können die strukturellen Finanzierungslücken der Organisation nicht schließen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Äthiopien erhöht seinen jährlichen Pflichtbeitrag zur Afrikanischen Union ab 2027 auf 15 Millionen US-Dollar und steigt damit in die höchste Beitragsklasse auf. Die Entscheidung wurde bei der 49. ordentlichen Sitzung des AU-Exekutivrats in Addis Abeba bekanntgegeben. Das Land zahlt künftig annähernd doppelt so viel wie bisher und reiht sich finanziell neben Algerien, Ägypten, Nigeria, Südafrika, Marokko und Angola ein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bislang gehörte Äthiopien zur zweiten Beitragsklasse. Ende 2025 belief sich sein regulärer Pflichtbeitrag auf knapp acht Millionen Dollar, die vollständig gezahlt wurden, wie&nbsp;<em>The Reporter</em>&nbsp;unter Berufung auf AU-Dokumente berichtet. Auch Kenia soll ab 2027 höhere Beiträge leisten.</p>



<h2 id="h-hohe-beitragsruckstande" class="wp-block-heading"><span id="hohe-beitragsrueckstaende">Hohe Beitragsrückstände</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die erste Beitragsklasse umfasst die finanziell stärksten Mitgliedstaaten der Afrikanischen Union. Zusammen tragen sie 45,15 Prozent der regulären Haushaltsmittel und der Beiträge zum Friedensfonds. Zusätzliche Stimmrechte erhalten sie durch ihre höheren Zahlungen jedoch nicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Besonders hoch sind die offenen Forderungen gegenüber Sudan. Nach AU-Dokumenten summieren sich dessen ausstehende Beiträge auf 74 Millionen Dollar. Bei Libyen, Südsudan, Burkina Faso, Mali, Guinea und Niger kommen weitere Rückstände von insgesamt mehr als 30 Millionen Dollar hinzu.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die AU bezeichnet ihre Finanzierung als weder vorhersehbar noch nachhaltig oder ausgewogen. Ein großer Teil ihrer Programme wird weiterhin von internationalen Partnern getragen. Üblicherweise stammen nahezu zwei Drittel des Budgets aus externen Quellen, insbesondere von der Europäischen Union und weiteren Entwicklungspartnern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch diese Unterstützung fällt geringer aus als geplant. Für 2024 hatte die AU mit 404 Millionen Dollar von Entwicklungspartnern gerechnet. Tatsächlich erhielt sie lediglich 288,6 Millionen Dollar.</p>



<h2 id="h-eigenfinanzierung-bleibt-hinter-den-zielen-zuruck" class="wp-block-heading"><span id="eigenfinanzierung-bleibt-hinter-den-zielen-zurueck">Eigenfinanzierung bleibt hinter den Zielen zurück</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Bereits 2016 beschlossen die Mitgliedstaaten in Kigali ein Modell zur stärkeren Eigenfinanzierung. <a href="https://fokus-afrika.de/un-au-und-eu-buendeln-kraefte-fuer-frieden-und-entwicklung-in-afrika/" data-type="post" data-id="20100">Vorgesehen war eine Abgabe von 0,2 Prozent auf bestimmte Importe.</a> Die Staaten konnten ihre Verpflichtungen gegenüber der AU jedoch auch aus anderen nationalen Einnahmen erfüllen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Rund 20 Mitgliedstaaten haben entsprechende Gesetze verabschiedet, die Abgabe in ihre Zollsysteme integriert oder damit ihre AU-Beiträge finanziert. 17 Staaten haben das Modell vollständig umgesetzt oder bereits Zahlungen darüber geleistet. Dazu gehören Ruanda, Kenia, Äthiopien, Dschibuti, Ghana, Côte d’Ivoire, die Demokratische Republik Kongo, Marokko und Sudan.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/08/HQ4nTajXMAABI6p-1024x683.jpeg" alt="" class="wp-image-29631 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/08/HQ4nTajXMAABI6p-1024x683.jpeg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/08/HQ4nTajXMAABI6p-300x200.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/08/HQ4nTajXMAABI6p-768x512.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/08/HQ4nTajXMAABI6p-380x253.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/08/HQ4nTajXMAABI6p-800x533.jpeg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/08/HQ4nTajXMAABI6p-1160x773.jpeg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/08/HQ4nTajXMAABI6p.jpeg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/kreditkosten-fuer-afrikanische-staaten-seit-2020-um-91-prozent-gestiegen/">Mehrere große Volkswirtschaften wie Südafrika, Nigeria, Algerien und Ägypten führten die Importabgabe unter anderem wegen Verpflichtungen aus Regeln der Welthandelsorganisation und regionalen Handelsabkommen nicht ein.</a> Sie begleichen ihre Beiträge stattdessen aus den jeweiligen Staatshaushalten.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Ursprünglich wollte die AU ihren Verwaltungshaushalt vollständig, den Programmhaushalt zu 75 Prozent und den Friedensfonds zu 25 Prozent aus eigenen Mitteln finanzieren. Diese Ziele wurden bislang nicht erreicht.</p>



<h2 id="h-finanzkrise-belastet-friedenseinsatze" class="wp-block-heading"><span id="finanzkrise-belastet-friedenseinsaetze">Finanzkrise belastet Friedenseinsätze</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Besonders deutlich zeigt sich die Finanzierungskrise bei den Friedens- und Sicherheitseinsätzen der Organisation. Die Afrikanische Unterstützungs- und Stabilisierungsmission in Somalia, AUSSOM, arbeitet bereits mit begrenzten Mitteln.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/uganda-kuendigt-truppenabzug-aus-somalia-bis-2027-an/">Die Vereinigten Staaten haben angekündigt, die bisherige Finanzierung der logistischen Unterstützung für die Somalia-Mission über Ende 2026 hinaus nicht fortzusetzen</a>.<a href="https://fokus-afrika.de/vereinte-nationen-warnen-vor-finanzkollaps-bis-mitte-august/"> Die Unterstützung wird über das United Nations Support Office in Somalia, UNSOS, organisiert.</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Zudem gibt es Streit über die Anwendung der Resolution 2719 des UN-Sicherheitsrats. Das Modell sieht grundsätzlich vor, dass von den Vereinten Nationen autorisierte AU-Missionen 75 Prozent ihrer Kosten über Pflichtbeiträge der UN-Mitgliedstaaten finanzieren. Die Afrikanische Union müsste die übrigen 25 Prozent übernehmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Vereinigten Staaten blockierten eine Anwendung des Modells auf AUSSOM und verwiesen auf finanzielle Fragen sowie Anforderungen an Menschenrechte und operative Rechenschaftspflichten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">AUSSOM übernahm außerdem rund 94 Millionen Dollar an offenen Verpflichtungen gegenüber truppenstellenden Staaten aus der Vorgängermission ATMIS. Der bisherige logistische Beitrag von UNSOS wird auf mehr als eine halbe Milliarde Dollar beziffert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Afrikanische Union gab 2024 insgesamt 169 Millionen Dollar für Personal und Leistungen aus. Weitere 143 Millionen Dollar entfielen auf Friedensmissionen. Gleichzeitig beliefen sich die offenen Verbindlichkeiten der Organisation auf 283 Millionen Dollar. Fast die Hälfte davon war gegenüber Staaten fällig, die Soldaten für AU-Missionen bereitgestellt hatten.</p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/afrikanische-union-kaempft-mit-finanzierungskrise/">Afrikanische Union kämpft mit Finanzierungskrise</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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	</item>
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		<title>Senegal übernimmt ECOWAS-Führung: Neue ECO-Währung und Antiterrorkampf sollen jetzt kommen</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/senegal-uebernimmt-ecowas-fuehrung-neue-eco-waehrung-und-antiterrorkampf-sollen-jetzt-kommen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Aug 2026 12:02:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kontinentale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[Senegal]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[4]]></category>
		<category><![CDATA[ECOWAS]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Handel]]></category>
		<category><![CDATA[Präsident]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Senegal übernimmt außergewöhnlich viel Einfluss in der ECOWAS: Bassirou Diomaye Faye führt die Staatschefs, Birame Diop übernimmt die Kommission. Ganz oben auf ihrer Agenda stehen der ECO ab 2027 und eine einsatzfähige regionale Antiterrortruppe.<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fsenegal-uebernimmt-ecowas-fuehrung-neue-eco-waehrung-und-antiterrorkampf-sollen-jetzt-kommen%2F&amp;action_name=Senegal%20%C3%BCbernimmt%20ECOWAS-F%C3%BChrung%3A%20Neue%20ECO-W%C3%A4hrung%20und%20Antiterrorkampf%20sollen%20jetzt%20kommen&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Senegal will den Start der gemeinsamen Währung ECO und den Aufbau einer einsatzfähigen regionalen Antiterrortruppe zu zentralen Projekten seiner Führung in der Westafrikanischen Wirtschaftsgemeinschaft ECOWAS machen. Am 27. August besprachen Präsident Bassirou Diomaye Faye und der künftige Präsident der ECOWAS-Kommission, General Birame Diop, in Dakar die wichtigsten Vorhaben der kommenden Monate. Hinzu kommen die Finanzierung der Gemeinschaft, der freie Personen- und Warenverkehr sowie die politische Krise in Guinea-Bissau. Mit Faye an der Spitze der Staats- und Regierungschefs und Diop an der Spitze der Kommission erhält Senegal außergewöhnlich großen Einfluss auf die Führung der Regionalorganisation.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Birame Diop übernimmt sein Amt als Präsident der ECOWAS-Kommission am 1. September. Der frühere senegalesische Minister für die Streitkräfte war von den Mitgliedstaaten für die Leitung des Exekutivorgans bestimmt worden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Faye führt zugleich derzeit die Konferenz der Staats- und Regierungschefs der ECOWAS. Damit werden die politische Führung der Gemeinschaft und die Leitung ihrer ständigen Verwaltung gleichzeitig von zwei Senegalesen wahrgenommen.</p>



<h2 id="h-eco-soll-2027-an-den-start-gehen" class="wp-block-heading"><span id="eco-soll-2027-an-den-start-gehen">ECO soll 2027 an den Start gehen</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/cote-divoire-draengt-auf-einfuehrung-der-waehrung-eco-in-westafrika/">Zu den wichtigsten Themen des Treffens gehörte die seit Jahren geplante Gemeinschaftswährung ECO. </a>Beim ECOWAS-Gipfel in Freetown war 2027 als neuer Zielpunkt für ihre Einführung festgelegt worden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Übergang soll schrittweise erfolgen. Staaten, die die erforderlichen wirtschaftlichen Konvergenzkriterien erfüllen, sollen zuerst teilnehmen können. Mit der politischen Begleitung des Projekts wurde der ivorische Präsident Alassane Ouattara betraut.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die gemeinsame Währung gehört seit Jahren zu den größten Integrationsprojekten Westafrikas. Ihre Einführung wurde jedoch wiederholt verschoben. Unterschiedliche wirtschaftliche Ausgangslagen der Mitgliedstaaten sowie offene geld- und währungspolitische Fragen erschwerten bislang die Umsetzung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Faye und Diop befassten sich deshalb auch mit den finanziellen Voraussetzungen der regionalen Integration. Dazu gehört die Einziehung der Gemeinschaftsabgabe, aus der ein Teil der Arbeit der ECOWAS finanziert wird.</p>



<h2 id="h-antiterrortruppe-soll-einsatzfahig-werden" class="wp-block-heading"><span id="antiterrortruppe-soll-einsatzfaehig-werden">Antiterrortruppe soll einsatzfähig werden</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Neben der gemeinsamen Währung rückt die Sicherheitslage in Westafrika in den Vordergrund. Faye und Diop berieten über die Operationalisierung der regionalen Brigade zur Terrorismusbekämpfung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die ECOWAS versucht seit längerem, ihre gemeinsame Sicherheitsarchitektur angesichts der Ausbreitung dschihadistischer Gruppen zu stärken. Dabei geht es neben militärischen Fähigkeiten auch um eine bessere Koordination zwischen den Mitgliedstaaten und den Austausch von Informationen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Sicherheitslage hat sich zugleich mit dem Austritt von Mali, Burkina Faso und Niger aus der ECOWAS verändert. <a href="https://fokus-afrika.de/togo-bringt-aes-und-ecowas-wieder-an-einen-tisch/" data-type="post" data-id="26707">Die drei vom Militär regierten Staaten haben sich in der Allianz der Sahelstaaten zusammengeschlossen.</a> Die ECOWAS umfasst seither noch zwölf Mitgliedsländer.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/08/HQvZ7XZXIAEk2Nq-1024x683.jpeg" alt="" class="wp-image-29614 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/08/HQvZ7XZXIAEk2Nq-1024x683.jpeg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/08/HQvZ7XZXIAEk2Nq-300x200.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/08/HQvZ7XZXIAEk2Nq-768x512.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/08/HQvZ7XZXIAEk2Nq-1536x1025.jpeg 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/08/HQvZ7XZXIAEk2Nq-380x253.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/08/HQvZ7XZXIAEk2Nq-800x534.jpeg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/08/HQvZ7XZXIAEk2Nq-1160x774.jpeg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/08/HQvZ7XZXIAEk2Nq.jpeg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Diop bringt für den Sicherheitsbereich eigene Erfahrung mit. Vor seinem Wechsel an die Spitze der ECOWAS-Kommission war der General unter anderem senegalesischer Minister für die Streitkräfte und als militärischer Berater im Umfeld des Generalsekretärs der Vereinten Nationen tätig.</p>
</div></div>



<h2 id="h-freier-verkehr-von-menschen-und-waren-bleibt-problem" class="wp-block-heading"><span id="freier-verkehr-von-menschen-und-waren-bleibt-problem">Freier Verkehr von Menschen und Waren bleibt Problem</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ein weiterer Schwerpunkt der neuen Führung soll die Freizügigkeit innerhalb der Gemeinschaft werden. Faye und Diop besprachen Möglichkeiten, den Personen- und Warenverkehr zwischen den Mitgliedstaaten zu erleichtern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der freie Verkehr gehört zu den Grundprinzipien der ECOWAS. In der Praxis bestehen jedoch weiterhin administrative Hindernisse und andere Barrieren an Grenzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine bessere Umsetzung der Freizügigkeit soll deshalb parallel zu den monetären und sicherheitspolitischen Projekten vorangetrieben werden.</p>



<h2 id="h-senegal-soll-in-guinea-bissau-vermitteln" class="wp-block-heading"><span id="senegal-soll-in-guinea-bissau-vermitteln">Senegal soll in Guinea-Bissau vermitteln</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/wahltermin-in-guinea-bissau-wackelt/" data-type="post" data-id="11923">Auch die politische Lage im benachbarten Guinea-Bissau stand auf der Tagesordnung. </a>Die ECOWAS hat Senegal dort als Vermittler eingesetzt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diop erklärte nach dem Treffen, die Abstimmung mit Faye solle der Kommission ermöglichen, Entwicklungen frühzeitig zu erfassen und Senegal bei seiner Aufgabe „pragmatisch und effizient“ zu begleiten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für Dakar verbindet sich damit die Leitung der ECOWAS unmittelbar mit mehreren regionalen Krisen- und Integrationsprojekten. Der nächste reguläre Gipfel der Staats- und Regierungschefs ist für Dezember vorgesehen. Bis dahin wird die neue Kommission unter Birame Diop ihre Arbeit am Sitz der Organisation in Abuja aufgenommen haben.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Russland kündigt Sicherheitsabkommen mit ECOWAS an – und bietet Vermittlung mit der AES an</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/russland-kuendigt-sicherheitsabkommen-mit-ecowas-an-und-bietet-vermittlung-mit-der-aes-an/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Aug 2026 09:55:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kontinentale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[5]]></category>
		<category><![CDATA[AES]]></category>
		<category><![CDATA[ECOWAS]]></category>
		<category><![CDATA[Russland]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Russland baut seine Rolle in Westafrika weiter aus: Nach der engen Sicherheitskooperation mit Mali, Burkina Faso und Niger kündigt Moskau nun ein Abkommen mit ECOWAS an. Lawrow bietet zugleich an, zwischen ECOWAS und der Sahel-Allianz AES Brücken zu bauen.<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Frussland-kuendigt-sicherheitsabkommen-mit-ecowas-an-und-bietet-vermittlung-mit-der-aes-an%2F&amp;action_name=Russland%20k%C3%BCndigt%20Sicherheitsabkommen%20mit%20ECOWAS%20an%20%E2%80%93%20und%20bietet%20Vermittlung%20mit%20der%20AES%20an&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/russland-kuendigt-sicherheitsabkommen-mit-ecowas-an-und-bietet-vermittlung-mit-der-aes-an/">Russland kündigt Sicherheitsabkommen mit ECOWAS an – und bietet Vermittlung mit der AES an</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Russland will ein Kooperationsabkommen mit der Westafrikanischen Wirtschaftsgemeinschaft ECOWAS schließen, das ausdrücklich auch die Sicherheitszusammenarbeit umfassen soll. <a href="https://fokus-afrika.de/russland-und-ghana-wollen-zusammenarbeit-bei-energie-und-rohstoffen-ausbauen/" data-type="post" data-id="29375">Die Ankündigung machte Außenminister Sergej Lawrow am 17. August in Moskau nach Gesprächen mit seinem ghanaischen Amtskollegen Samuel Okudzeto Ablakwa.</a> Gleichzeitig bot Moskau an, den Dialog zwischen ECOWAS und der von Mali, Burkina Faso und Niger gegründeten Allianz der Sahelstaaten zu unterstützen. Russland würde damit parallel zu seinen engen Beziehungen mit den drei AES-Staaten eine institutionelle Zusammenarbeit mit dem verbliebenen westafrikanischen Staatenbund aufbauen.</p>



<h2 id="h-memorandum-soll-auch-sicherheit-umfassen" class="wp-block-heading"><span id="memorandum-soll-auch-sicherheit-umfassen">Memorandum soll auch Sicherheit umfassen</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Lawrow erklärte, Russland unterhalte regelmäßige Kontakte zur Führung der ECOWAS und wolle diese Beziehungen weiter ausbauen. Ein entsprechendes Memorandum über die Zusammenarbeit solle demnächst unterzeichnet werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein konkreter Termin wurde zunächst nicht genannt. Nach Angaben der burkinischen Nachrichtenagentur&nbsp;<em>AIB</em>&nbsp;soll das Abkommen mehrere Bereiche umfassen, darunter ausdrücklich die Sicherheit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Ich denke deshalb, dass es im Interesse aller wäre, ausgehend von den aktuellen alltäglichen Sicherheitsbedürfnissen der Menschen in den westafrikanischen Ländern Brücken zu bauen und konkrete Maßnahmen zwischen ECOWAS und der Allianz der Sahelstaaten zu entwickeln“, sagte Lawrow. Russland sei bereit, dazu beizutragen.</p>



<h2 id="h-moskau-will-brucke-zwischen-ecowas-und-aes-schlagen" class="wp-block-heading"><span id="moskau-will-bruecke-zwischen-ecowas-und-aes-schlagen">Moskau will Brücke zwischen ECOWAS und AES schlagen</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Vorstoß betrifft eine der zentralen politischen Bruchlinien in Westafrika. <a href="https://fokus-afrika.de/togo-bringt-aes-und-ecowas-wieder-an-einen-tisch/" data-type="post" data-id="26707">Mali, Burkina Faso und Niger verließen ECOWAS offiziell im Januar 2025 und schlossen sich in der Konföderation der Allianz der Sahelstaaten, AES, enger zusammen.</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die drei militärisch regierten Staaten hatten zuvor die gegen sie verhängten Sanktionen und den politischen Druck der ECOWAS scharf kritisiert. Parallel bauten sie ihre Zusammenarbeit untereinander in den Bereichen Außenpolitik, Verteidigung und Sicherheit aus.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Russland gehört inzwischen zu den wichtigsten internationalen Partnern der drei Staaten. Moskau versucht nun gleichzeitig, seine Beziehungen zur ECOWAS als Organisation zu institutionalisieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Lawrow begrüßte in diesem Zusammenhang die Politik des ghanaischen Präsidenten John Dramani Mahama. Dieser bemühe sich besonders um eine Normalisierung der Beziehungen zwischen ECOWAS und der AES. Russland teile diese Position vollständig, erklärte der Außenminister.</p>



<h2 id="h-ghana-unterstutzt-annaherung" class="wp-block-heading"><span id="ghana-unterstuetzt-annaeherung">Ghana unterstützt Annäherung</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Auch Ghana signalisierte Bereitschaft zu einer engeren Zusammenarbeit bei regionalen Sicherheitsfragen. Außenminister Samuel Okudzeto Ablakwa verwies bei den Gesprächen in Moskau auf die komplexe Sicherheitslage im Sahel.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/08/HP8iUUqWoAAJDUC-1024x683.jpeg" alt="" class="wp-image-29379 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/08/HP8iUUqWoAAJDUC-1024x683.jpeg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/08/HP8iUUqWoAAJDUC-300x200.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/08/HP8iUUqWoAAJDUC-768x512.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/08/HP8iUUqWoAAJDUC-1536x1024.jpeg 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/08/HP8iUUqWoAAJDUC-2048x1366.jpeg 2048w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/08/HP8iUUqWoAAJDUC-380x253.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/08/HP8iUUqWoAAJDUC-800x533.jpeg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/08/HP8iUUqWoAAJDUC-1160x773.jpeg 1160w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Accra wolle nach Angaben von <em>La Nouvelle Tribune</em> mit Russland zusammenarbeiten, um Sicherheitsbemühungen in Mali, Burkina Faso und Niger zu unterstützen.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Ghana nimmt innerhalb der gegenwärtigen westafrikanischen Konstellation eine besondere Position ein. Das Land gehört weiterhin zur ECOWAS, während Präsident Mahama zugleich auf eine Wiederannäherung an die drei ausgetretenen Sahelstaaten setzt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Lawrow stellte die geplante russische Zusammenarbeit mit ECOWAS ebenfalls in diesen regionalen Zusammenhang. Sicherheit in Westafrika könne nur durch die Zusammenarbeit aller Staaten der Region gestärkt werden.</p>



<h2 id="h-russland-ist-in-den-aes-staaten-bereits-militarisch-prasent" class="wp-block-heading"><span id="russland-ist-in-den-aes-staaten-bereits-militaerisch-praesent">Russland ist in den AES-Staaten bereits militärisch präsent</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Mit Mali, Burkina Faso und Niger unterhält Russland bereits eine wesentlich weitergehende Sicherheitskooperation.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Moskau liefert den drei Staaten militärische Ausrüstung und unterstützt ihre Streitkräfte. <a href="https://fokus-afrika.de/lavrov-in-niamey-russland-zementiert-geopolitische-vormachtsstellung-im-sahel/" data-type="post" data-id="28701">Dazu gehören gepanzerte Fahrzeuge, Hubschrauber und Systeme zur Luftverteidigung.</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Russisches Militärpersonal ist ebenfalls in der Region präsent. <a href="https://fokus-afrika.de/heftige-angriffe-der-djihadisten-und-separatisten-setzen-malis-armee-und-russische-soeldner-unter-druck/" data-type="post" data-id="28610">Die russische Präsenz, die zunächst wesentlich durch die private Militärorganisation Wagner geprägt war, wurde zunehmend in das dem russischen Verteidigungsministerium unterstehende Africa Corps überführt.</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei Konsultationen zwischen Russland und der AES am 8. und 9. Juli in Niamey hatte Moskau erneut zugesagt, die Fähigkeiten der Streitkräfte der drei Staaten zu stärken. Die Zusammenarbeit soll auch die gemeinsame militärische Struktur der AES umfassen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die sogenannte Einheitsstreitkraft der Konföderation soll Mali, Burkina Faso und Niger ermöglichen, ihre militärischen Kapazitäten im Kampf gegen jihadistische Gruppen stärker zu bündeln.</p>



<h2 id="h-sicherheit-wird-zum-bindeglied-russischer-westafrika-politik" class="wp-block-heading"><span id="sicherheit-wird-zum-bindeglied-russischer-westafrika-politik">Sicherheit wird zum Bindeglied russischer Westafrika-Politik</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Mit einem Memorandum mit ECOWAS würde Russland seine sicherheitspolitischen Beziehungen in Westafrika auf eine zweite regionale Ebene ausweiten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf der einen Seite stehen die engen bilateralen und militärischen Beziehungen zu Mali, Burkina Faso und Niger. Auf der anderen Seite würde erstmals eine institutionalisierte Kooperation mit der ECOWAS hinzukommen, der weiterhin Staaten wie Ghana, Nigeria, Senegal und Côte d’Ivoire angehören.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Lawrows Angebot, zwischen beiden Regionalblöcken Brücken zu schlagen, erfolgte während des ersten Moskau-Besuchs Ablakwas als ghanaischer Außenminister. Bei den Gesprächen berieten beide Seiten neben regionalen Sicherheitsfragen auch über eine engere russisch-ghanaische Zusammenarbeit in Handel, Energie, Landwirtschaft, geologischer Erkundung und Rohstoffen.</p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/russland-kuendigt-sicherheitsabkommen-mit-ecowas-an-und-bietet-vermittlung-mit-der-aes-an/">Russland kündigt Sicherheitsabkommen mit ECOWAS an – und bietet Vermittlung mit der AES an</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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		<title>Südafrika übernimmt SADC-Vorsitz – Ramaphosa will Migrationskrise mit Freizügigkeit lösen </title>
		<link>https://fokus-afrika.de/suedafrika-uebernimmt-sadc-vorsitz-ramaphosa-will-migrationskrise-mit-freizuegigkeit-loesen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Aug 2026 21:30:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kontinentale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[Südafrika]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[5]]></category>
		<category><![CDATA[Migration]]></category>
		<category><![CDATA[Rohstoffe]]></category>
		<category><![CDATA[SADC]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Cyril Ramaphosa übernimmt die Führung der SADC. Seine Agenda verbindet Rohstoffe und Industrialisierung mit einem politisch heiklen Thema: mehr Freizügigkeit im südlichen Afrika – während Südafrika selbst mit fremdenfeindlichen Übergriffen kämpft.<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fsuedafrika-uebernimmt-sadc-vorsitz-ramaphosa-will-migrationskrise-mit-freizuegigkeit-loesen%2F&amp;action_name=S%C3%BCdafrika%20%C3%BCbernimmt%20SADC-Vorsitz%20%E2%80%93%C2%A0Ramaphosa%C2%A0will%20Migrationskrise%20mit%20Freiz%C3%BCgigkeit%20l%C3%B6sen%C2%A0&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Der südafrikanische Präsident Cyril Ramaphosa hat den Vorsitz der Entwicklungsgemeinschaft des südlichen Afrika übernommen und will wirtschaftliche Integration, Migration sowie regionale Sicherheit auf die Agenda setzen. Die Amtsübergabe erfolgte am 17. August 2026 beim 46. ordentlichen SADC-Gipfel in Durban. Ramaphosa übernahm den Vorsitz vom simbabwischen Präsidenten Emmerson Mnangagwa. Seine einjährige Amtszeit beginnt in einer Phase, in der die Region mit Konflikten in der Demokratischen Republik Kongo und Mosambik, politischen Spannungen sowie zunehmenden Auseinandersetzungen über Migration konfrontiert ist.</p>



<h2 id="h-mehr-wertschopfung-aus-afrikas-rohstoffen" class="wp-block-heading"><span id="mehr-wertschoepfung-aus-afrikas-rohstoffen">Mehr Wertschöpfung aus Afrikas Rohstoffen</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wirtschaftlich will Ramaphosa die regionale Integration stärker mit der Industrialisierung des südlichen Afrika verbinden. Der Gipfel steht unter dem Leitmotiv einer widerstandsfähigen, nachhaltigen und inklusiven Industrialisierung durch Infrastrukturentwicklung sowie die Verarbeitung landwirtschaftlicher Produkte und kritischer Mineralien.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ramaphosa forderte eine stärkere Verknüpfung der Volkswirtschaften durch Handel, Investitionen und gemeinsame Wertschöpfungsketten. Rohstoffe, Energie und landwirtschaftliche Produkte sollen demnach stärker innerhalb der Region verarbeitet werden, statt vorwiegend unverarbeitet exportiert zu werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Wir werden daran arbeiten, die bereits erzielten Fortschritte zu festigen“, erklärte der südafrikanische Präsident. Gleichzeitig wolle die SADC Investitionen mobilisieren, regionale Infrastruktur ausbauen und Hindernisse für den Handel zwischen den Mitgliedstaaten abbauen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch Jugendliche, Frauen und Unternehmer sollen stärker von der wirtschaftlichen Integration profitieren. Waren, Dienstleistungen und Fachkräfte müssten sich effizienter über die Grenzen der SADC-Staaten hinweg bewegen können, sagte Ramaphosa nach Angaben der mosambikanischen Nachrichtenagentur&nbsp;<em>AIM</em>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">SADC-Exekutivsekretär Elias Magosi bezifferte die Bevölkerung der Region beim Gipfel auf rund 382 Millionen Menschen. Das gemeinsame Bruttoinlandsprodukt der Mitgliedstaaten liege bei mehr als 847 Milliarden US-Dollar.</p>



<h2 id="h-migration-wird-zum-politischen-konfliktthema" class="wp-block-heading"><span id="migration-wird-zum-politischen-konfliktthema">Migration wird zum politischen Konfliktthema</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Besonders sensibel ist die Frage der Personenfreizügigkeit. Ramaphosa übernimmt den Vorsitz, während Südafrika selbst mit fremdenfeindlichen Protesten und Angriffen gegen Migranten aus anderen afrikanischen Staaten konfrontiert ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Betroffen waren unter anderem Menschen aus Simbabwe, Malawi, Mosambik und der Demokratischen Republik Kongo. Im Juli organisierte die kongolesische Regierung einen ersten freiwilligen Rückführungsflug für 121 Staatsangehörige aus Südafrika, nachdem es zuvor zu fremdenfeindlichen Übergriffen gekommen war.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/suedafrika-verschaerft-abschiebungen-und-warnt-vor-gewalt-gegen-migranten/" data-type="post" data-id="28172">Ramaphosa hatte sich bereits vor dem Gipfel öffentlich von den Angriffen distanziert.</a> „Wir sind zutiefst besorgt und beschämt darüber, dass in den vergangenen Monaten Staatsangehörige anderer Länder diskriminiert und misshandelt wurden“, sagte er nach Angaben der gabunischen Nachrichtenagentur AGP.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der südafrikanische Präsident rief die SADC-Staaten dazu auf, eine Region zu schaffen, „in der sich Menschen aus eigener Entscheidung bewegen und nicht aus Verzweiflung“.</p>



<h2 id="h-sudafrika-fordert-freizugigkeitsabkommen" class="wp-block-heading"><span id="suedafrika-fordert-freizuegigkeitsabkommen">Südafrika fordert Freizügigkeitsabkommen</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Auch Außenminister Ronald Lamola machte Migration zu einem Schwerpunkt des südafrikanischen SADC-Vorsitzes. Bereits beim Treffen des Ministerrats forderte er die Mitgliedstaaten auf, das SADC-Protokoll zur Freizügigkeit von Personen zu unterzeichnen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Abkommen soll reguläre und geordnete Migration innerhalb des südlichen Afrika erleichtern. Bislang ist die regionale Personenfreizügigkeit deutlich weniger entwickelt als die politische und wirtschaftliche Zusammenarbeit innerhalb des Staatenblocks.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Wir hoffen, dass wir gemeinsam einen Weg zu umfassenden und dauerhaften Lösungen für die migrationspolitischen Herausforderungen unserer Region finden können“, sagte Lamola.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="502" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/08/HP6qqHIb0AAYYS5-1024x502.jpeg" alt="" class="wp-image-29389 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/08/HP6qqHIb0AAYYS5-1024x502.jpeg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/08/HP6qqHIb0AAYYS5-300x147.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/08/HP6qqHIb0AAYYS5-768x376.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/08/HP6qqHIb0AAYYS5-380x186.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/08/HP6qqHIb0AAYYS5-800x392.jpeg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/08/HP6qqHIb0AAYYS5-1160x568.jpeg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/08/HP6qqHIb0AAYYS5.jpeg 1280w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Die Debatte verbindet zwei unterschiedliche Entwicklungen. Einerseits sind die Volkswirtschaften des südlichen Afrika seit Jahrzehnten durch grenzüberschreitende Arbeitsmigration miteinander verbunden. Andererseits stehen Regierungen angesichts irregulärer Migration und innenpolitischer Spannungen zunehmend unter Druck.</p>
</div></div>



<h2 id="h-ostkongo-bleibt-auf-der-sicherheitsagenda" class="wp-block-heading"><span id="ostkongo-bleibt-auf-der-sicherheitsagenda">Ostkongo bleibt auf der Sicherheitsagenda</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Neben Wirtschaft und Migration soll die Sicherheitslage einen Schwerpunkt der neuen Präsidentschaft bilden. Ramaphosa kündigte an, gemeinsam mit den Mitgliedstaaten „Frieden, Sicherheit und Stabilität in unserer Region“ zu fördern.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/sadc-gipfel-staatschefs-wollen-frieden-im-ostkongo/" data-type="post" data-id="13753">Besonders die Lage im Osten der Demokratischen Republik Kongo beschäftigt die Organisation.</a> SADC-Exekutivsekretär Magosi erklärte in Durban, die Situation bleibe Anlass zur Sorge. Die Organisation unterstütze diplomatische Initiativen zur Wiederherstellung von Frieden und zum Schutz der Zivilbevölkerung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die SADC hatte zuvor eigene Truppen in den Osten des Kongo entsandt. Die Mission wurde nach der Einnahme von Goma durch die AFC/M23 wieder abgezogen. <a href="https://fokus-afrika.de/washington-abkommen-friedensbarometer-fordert-von-der-dr-kongo-rasches-vorgehen-gegen-fdlr/" data-type="post" data-id="23254">Seitdem setzt die Organisation verstärkt auf diplomatische Prozesse.</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die kongolesische Delegation nutzte die Treffen in Durban, um die SADC über den im Rahmen der Washingtoner Vereinbarungen mit Ruanda vorgesehenen Plan zur Entwaffnung, Demobilisierung und Konzentrierung der FDLR zu informieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ramaphosa erklärte, Frieden und Stabilität seien Voraussetzung für wirtschaftliche Entwicklung und regionale Integration.</p>



<h2 id="h-auch-mosambik-und-madagaskar-beschaftigen-die-sadc" class="wp-block-heading"><span id="auch-mosambik-und-madagaskar-beschaeftigen-die-sadc">Auch Mosambik und Madagaskar beschäftigen die SADC</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Führung des SADC-Organs für Politik, Verteidigung und Sicherheit ging beim Gipfel an Eswatinis König Mswati III über. Das Gremium befasste sich mit mehreren politischen und sicherheitspolitischen Krisen der Region.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dazu gehört neben der Demokratischen Republik Kongo der weiterhin andauernde<a href="https://fokus-afrika.de/russland-baut-militaerhilfe-fuer-mosambik-im-kampf-gegen-terrorismus-aus/" data-type="post" data-id="28755"> bewaffnete Konflikt in Teilen der nordmosambikanischen Provinz Cabo Delgado.</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch die politische Entwicklung in Madagaskar steht unter Beobachtung. Die SADC begleitet dort den politischen Übergangsprozess und fordert eine klare Grundlage für die Rückkehr zu einer verfassungsmäßigen Ordnung.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/sambia-hichilema-fuehrt-nach-70-wahlkreisen-eu-kritisiert-ungleichen-wahlkampf/" data-type="post" data-id="29373">Parallel richtet sich die Aufmerksamkeit der Organisation auf Sambia, wo nach der Präsidentschafts- und Parlamentswahl vom 13. August die Auszählung der Stimmen von politischen Spannungen und zwischenzeitlichen Sicherheitsproblemen begleitet wurde.</a></p>



<h2 id="h-sudafrika-erinnert-an-solidaritat-im-kampf-gegen-apartheid" class="wp-block-heading"><span id="suedafrika-erinnert-an-solidaritaet-im-kampf-gegen-apartheid">Südafrika erinnert an Solidarität im Kampf gegen Apartheid</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Bei der Übernahme des Vorsitzes stellte Ramaphosa die heutige Zusammenarbeit auch in einen historischen Zusammenhang. Die Staaten des südlichen Afrika hätten Südafrika während des Kampfes gegen die Apartheid Schutz und Unterstützung gewährt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Diese Länder haben uns geholfen, weil sie daran glaubten, dass kein Land unserer Region unter irgendeiner Form von Unterdrückung leben sollte“, sagte Ramaphosa.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Südafrika werde seinen Vorsitz deshalb auf „souveräne Gleichheit, gegenseitigen Respekt und Konsens“ ausrichten. Die Regierung wolle die Arbeit früherer SADC-Vorsitze fortsetzen und die Umsetzung der regionalen Vision 2050 vorantreiben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Entwicklungsgemeinschaft des südlichen Afrika umfasst 16 Mitgliedstaaten. Ihre Zusammenarbeit reicht von Handel und Infrastruktur über Energie und Migration bis zu regionaler Sicherheits- und Friedenspolitik.</p>
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		<item>
		<title>Mit deutscher Unterstützung: Sambia und Simbabwe markieren Afrikas erste internationale Seegrenze</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/mit-deutscher-unterstuetzung-sambia-und-simbabwe-markieren-afrikas-erste-internationale-seegrenze/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 25 Jul 2026 19:18:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Institutionelle Beziehungen]]></category>
		<category><![CDATA[Kontinentale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[Sambia]]></category>
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		<category><![CDATA[Botschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Schwimmende Bojen markieren jetzt die Grenze zwischen Sambia und Simbabwe: Deutschland unterstützt damit Afrikas erste operative Grenzmarkierung auf einem internationalen See.<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fmit-deutscher-unterstuetzung-sambia-und-simbabwe-markieren-afrikas-erste-internationale-seegrenze%2F&amp;action_name=Mit%20deutscher%20Unterst%C3%BCtzung%3A%20Sambia%20und%20Simbabwe%20markieren%20Afrikas%20erste%20internationale%20Seegrenze&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/mit-deutscher-unterstuetzung-sambia-und-simbabwe-markieren-afrikas-erste-internationale-seegrenze/">Mit deutscher Unterstützung: Sambia und Simbabwe markieren Afrikas erste internationale Seegrenze</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Sambia und Simbabwe haben auf dem Kariba-Stausee erstmals eine internationale Grenze auf einem afrikanischen Binnengewässer sichtbar markiert. Die erste Phase der Arbeiten wurde am 12. Juli abgeschlossen. Schwimmende Grenzbojen sollen künftig unabsichtliche Grenzübertritte verhindern, die Schifffahrt erleichtern und die gemeinsame Nutzung des Gewässers rechtlich klarer regeln. Deutschland finanzierte das Vorhaben, das von der Afrikanischen Union begleitet und von der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit umgesetzt wurde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Afrikanische Union und das Auswärtige Amt bezeichneten die Installation der Bojen als ersten operativen Fall einer solchen Grenzmarkierung auf einem afrikanischen See. Das Projekt ist Teil des Grenzprogramms der Afrikanischen Union, das Staaten bei der Festlegung und Kennzeichnung ihrer Grenzen unterstützt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Kariba-Stausee erstreckt sich entlang der Grenze zwischen Sambia und Simbabwe. Beide Staaten nutzen das Gewässer unter anderem für Energiegewinnung, Fischerei, Schifffahrt und die Versorgung angrenzender Gemeinden.</p>



<h2 id="h-bojen-machen-grenzverlauf-auf-dem-wasser-sichtbar" class="wp-block-heading"><span id="bojen-machen-grenzverlauf-auf-dem-wasser-sichtbar">Bojen machen Grenzverlauf auf dem Wasser sichtbar</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die auf dem Stausee installierten Bojen kennzeichnen den vereinbarten Grenzverlauf zwischen beiden Ländern. Beteiligt waren die Regierungen Sambias und Simbabwes, die jeweiligen Vermessungsbehörden, gemeinsame technische Arbeitsgruppen und die Zambezi River Authority.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Technische Unterstützung kam von der Kommission der <a href="https://fokus-afrika.de/tag/au/" data-type="post_tag" data-id="352">Afrikanischen Union</a>. Deutschland stellte die Finanzierung bereit. Die Umsetzung erfolgte über die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit. Auch die Internationale Organisation für Migration war an dem Prozess beteiligt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine sichtbare Grenzmarkierung soll insbesondere auf dem Wasser für mehr Rechtssicherheit sorgen. Fischer, Schiffsführer und Sicherheitsbehörden können dadurch besser erkennen, auf welchem Staatsgebiet sie sich befinden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die beteiligten Institutionen erwarten zudem, dass sich unbeabsichtigte Grenzverletzungen und daraus entstehende Konflikte verringern. Gleichzeitig sollen Fischbestände, Schifffahrtswege und andere gemeinsam genutzte Ressourcen besser verwaltet werden können.</p>



<h2 id="h-deutschland-unterstutzt-grenzprogramm-der-afrikanischen-union" class="wp-block-heading"><span id="deutschland-unterstuetzt-grenzprogramm-der-afrikanischen-union">Deutschland unterstützt Grenzprogramm der Afrikanischen Union</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Deutschland arbeitet seit Jahren mit der Afrikanischen Union beim Aufbau einer friedlichen Grenzverwaltung zusammen. Das Grenzprogramm der AU unterstützt Mitgliedstaaten dabei, umstrittene oder nicht eindeutig gekennzeichnete Grenzverläufe gemeinsam festzulegen.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="512" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/group-photo-14-07-2026-aubp.jfif_-1024x512.jpeg" alt="" class="wp-image-29087 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/group-photo-14-07-2026-aubp.jfif_-1024x512.jpeg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/group-photo-14-07-2026-aubp.jfif_-300x150.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/group-photo-14-07-2026-aubp.jfif_-768x384.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/group-photo-14-07-2026-aubp.jfif_-1536x767.jpeg 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/group-photo-14-07-2026-aubp.jfif_-2048x1023.jpeg 2048w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/group-photo-14-07-2026-aubp.jfif_-380x190.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/group-photo-14-07-2026-aubp.jfif_-800x400.jpeg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/group-photo-14-07-2026-aubp.jfif_-1160x579.jpeg 1160w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Der deutsche Botschafter in Sambia, Sönke Siemon, erklärte anlässlich des Afrikanischen Grenztages am Kariba-Stausee, das Projekt zeige, wie Dialog und gegenseitiges Vertrauen gemeinsame Grenzen in Möglichkeiten für Frieden und wirtschaftliche Zusammenarbeit verwandeln könnten.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die deutsche Unterstützung erfolgt über das Auswärtige Amt und die GIZ. Im Mittelpunkt stehen technische Beratung, Vermessungsarbeiten, die Abstimmung zwischen Nachbarstaaten und der Aufbau gemeinsamer Verwaltungsstrukturen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Kariba-Projekt gilt innerhalb des AU-Grenzprogramms als praktisches Beispiel dafür, wie Grenzfragen ohne einseitige Maßnahmen oder politische Eskalation geregelt werden können.</p>



<h2 id="h-gemeinsame-nutzung-von-wasser-bleibt-zentrale-aufgabe" class="wp-block-heading"><span id="gemeinsame-nutzung-von-wasser-bleibt-zentrale-aufgabe">Gemeinsame Nutzung von Wasser bleibt zentrale Aufgabe</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Grenzmarkierung wurde wenige Tage vor dem 16. Afrikanischen Grenztag abgeschlossen, der am Kariba-Stausee begangen wurde. Vertreter Sambias, Simbabwes, der Afrikanischen Union, der Entwicklungsgemeinschaft des Südlichen Afrika und internationaler Organisationen berieten dort über die Verwaltung gemeinsamer Wasserressourcen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Zentrum standen eine nachhaltige Wasserversorgung, sichere Sanitärsysteme und die Zusammenarbeit zwischen Grenzgemeinden. Die Teilnehmer befassten sich außerdem mit der Frage, wie natürliche Ressourcen genutzt werden können, ohne politische Spannungen zwischen Nachbarstaaten zu verschärfen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Afrikanische Union verwies dabei auf die Niamey-Konvention. Das Abkommen soll die grenzüberschreitende Zusammenarbeit in Afrika stärken und Staaten dazu bewegen, gemeinsame Grenzregionen koordiniert zu entwickeln.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Internationale Organisation für Migration betonte, eindeutig geregelte Grenzen könnten auch eine sichere und geordnete Migration erleichtern. Regionale Organisationen und lokale Gemeinden müssten dabei stärker in die Grenzverwaltung einbezogen werden.</p>



<h2 id="h-erste-phase-des-grenzprojekts-abgeschlossen" class="wp-block-heading"><span id="erste-phase-des-grenzprojekts-abgeschlossen">Erste Phase des Grenzprojekts abgeschlossen</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Mit der Installation der Bojen ist die Grenzmarkierung auf dem Kariba-Stausee noch nicht vollständig beendet. Sambia und Simbabwe arbeiten weiter an der Bestätigung und technischen Dokumentation des gemeinsamen Grenzverlaufs.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/88-millionen-euro-fuer-agenda-2063-afrikanische-union-und-deutschland-vertiefen-partnerschaft/" data-type="post" data-id="22185">Die Afrikanische Union und Deutschland kündigten an, die verbleibenden Arbeiten weiterhin zu unterstützen.</a> Zugleich soll das Projekt als Modell für andere afrikanische Staaten dienen, die gemeinsame Seen, Flüsse oder andere schwer sichtbar zu markierende Grenzräume verwalten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Grenzprogramm der Afrikanischen Union verfolgt das Ziel, offene Grenzfragen durch Vermessung, Verhandlungen und gemeinsame Verwaltung zu lösen. Die AU verbindet damit ihre Strategie, Grenzen nicht nur als Trennlinien, sondern als Räume für regionale Zusammenarbeit zu behandeln.</p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/mit-deutscher-unterstuetzung-sambia-und-simbabwe-markieren-afrikas-erste-internationale-seegrenze/">Mit deutscher Unterstützung: Sambia und Simbabwe markieren Afrikas erste internationale Seegrenze</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Huthi-Angriffe eskalieren im Roten Meer – Trump droht, Merz warnt, Ölpreis springt über 100 Dollar</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/huthi-angriffe-eskalieren-im-roten-meer-trump-droht-merz-warnt-oelpreis-springt-ueber-100-dollar/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Jul 2026 19:32:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Institutionelle Beziehungen]]></category>
		<category><![CDATA[Kontinentale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[1]]></category>
		<category><![CDATA[4]]></category>
		<category><![CDATA[AU]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[EU]]></category>
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		<category><![CDATA[Rohstoffe]]></category>
		<category><![CDATA[Saudi-Arabien]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Raketen auf saudische Öltanker, eine angedrohte Seeblockade und Brent über 100 Dollar: Die Huthi eröffnen eine neue Eskalationsfront im Roten Meer. Trump droht mit militärischer Vergeltung, Merz stellt sich hinter Saudi-Arabien.<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fhuthi-angriffe-eskalieren-im-roten-meer-trump-droht-merz-warnt-oelpreis-springt-ueber-100-dollar%2F&amp;action_name=Huthi-Angriffe%20eskalieren%20im%20Roten%20Meer%20%E2%80%93%20Trump%20droht%2C%20Merz%20warnt%2C%20%C3%96lpreis%20springt%20%C3%BCber%20100%20Dollar&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die Huthi haben mit Angriffen auf saudische Öltanker und der Ankündigung einer Seeblockade gegen Saudi-Arabien eine neue Eskalation im Roten Meer ausgelöst. Am 23. Juli 2026 verschärften die USA, Deutschland, die Europäische Union und die Afrikanische Union den politischen Druck auf die jemenitische Miliz. US-Präsident Donald Trump drohte den Huthi und ihrem Verbündeten Iran mit schweren militärischen Konsequenzen. Der Preis für ein Barrel Rohöl der Sorte Brent stieg erstmals seit Ende Mai wieder über 100 Dollar.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Angriffe treffen eine der wichtigsten Handels- und Energierouten der Welt. Zugleich ist die Straße von Hormus bereits weitgehend blockiert, wodurch die Sorgen vor Lieferausfällen und steigenden Energiepreisen zunehmen.&nbsp;</p>



<h2 id="h-huthi-greifen-saudische-oltanker-an" class="wp-block-heading"><span id="huthi-greifen-saudische-oeltanker-an">Huthi greifen saudische Öltanker an</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die vom Iran unterstützten Huthi erklärten, zwei saudische Öltanker im Roten Meer mit Raketen und Drohnen angegriffen zu haben. Mindestens ein saudisches Schiff wurde am Mittwoch getroffen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zuvor hatte die Miliz eine Seeblockade gegen Saudi-Arabien angekündigt. Schiffe mit Verbindung zum Königreich sollen demnach zum Ziel von Angriffen werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Huthi kontrollieren große Teile des Jemen und greifen seit mehreren Jahren Handelsschiffe im Roten Meer an. Die Miliz begründet ihre Operationen mit regionalen Konflikten und ihrer Unterstützung für den Iran und dessen Verbündete.</p>



<h2 id="h-trump-droht-iran-und-huthi-mit-militarschlagen" class="wp-block-heading"><span id="trump-droht-iran-und-huthi-mit-militaerschlaegen">Trump droht Iran und Huthi mit Militärschlägen</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Trump erklärte, die Vereinigten Staaten würden Iran für weitere Angriffe der Huthi verantwortlich machen. Die Miliz sei ein Stellvertreter Teherans.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sollten die Attacken weitergehen, werde es eine „schwere militärische Bestrafung“ gegen Iran und die Huthi geben, schrieb Trump auf seiner Plattform Truth Social.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="659" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/P20260717DT-1294_cropped-1024x659.jpg" alt="" class="wp-image-29071 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/P20260717DT-1294_cropped-1024x659.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/P20260717DT-1294_cropped-300x193.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/P20260717DT-1294_cropped-768x494.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/P20260717DT-1294_cropped-380x245.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/P20260717DT-1294_cropped-800x515.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/P20260717DT-1294_cropped-1160x747.jpg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/P20260717DT-1294_cropped.jpg 1280w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Der US-Präsident zeigte sich zugleich „sehr enttäuscht“ von der Miliz. Nach amerikanischen Angriffen im vergangenen Jahr und während des im Februar begonnenen Krieges gegen Iran hätten sich die Huthi aus seiner Sicht zunächst zurückgehalten.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Mit der Drohung steigt das Risiko einer direkten militärischen Konfrontation. Weitere amerikanische Angriffe auf Ziele im Jemen könnten zugleich die Spannungen zwischen Washington und Teheran verschärfen.</p>



<h2 id="h-merz-stellt-sich-hinter-saudi-arabien" class="wp-block-heading"><span id="merz-stellt-sich-hinter-saudi-arabien">Merz stellt sich hinter Saudi-Arabien</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Bundeskanzler Friedrich Merz verurteilte die Angriffe auf saudische Schiffe „auf das Schärfste“. Die Huthi müssten ihre Attacken unverzüglich einstellen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Jede Form einer Seeblockade ist inakzeptabel“, erklärte Merz. Die Angriffe gefährdeten die freie Schifffahrt und drohten, die regionale Stabilität weiter zu untergraben.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/bundeswehreinsatz-im-roten-meer-soll-verlaengert-werden/">Deutschland stehe solidarisch an der Seite Saudi-Arabiens und seiner Partner in der Region, fügte der Bundeskanzler hinzu.</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch die Europäische Union bezeichnete die angekündigte Blockade als direkte Bedrohung der regionalen Stabilität. Der Angriff auf einen Öltanker sei inakzeptabel und rechtswidrig.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/eu-verlaengert-mandat-von-eunavfor-aspides-im-roten-meer/" data-type="post" data-id="24986">Die EU-Marineoperation Aspides soll die freie Schifffahrt im Roten Meer und den umliegenden Gewässern schützen.</a> Ihr Mandat ist defensiv ausgerichtet.</p>



<h2 id="h-afrikanische-union-warnt-vor-folgen-fur-den-kontinent" class="wp-block-heading"><span id="afrikanische-union-warnt-vor-folgen-fuer-den-kontinent">Afrikanische Union warnt vor Folgen für den Kontinent</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Auch die Afrikanische Union verurteilte die Angriffe. Der Vorsitzende der AU-Kommission, Mahmoud Ali Youssouf, sprach von einer gefährlichen Eskalation mit Folgen für Frieden und Sicherheit in der gesamten Region.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Er bekundete die Solidarität der Afrikanischen Union mit Saudi-Arabien und bekräftigte die Unterstützung für dessen Sicherheit, Souveränität und Stabilität.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/spannungen-am-roten-meer-aethiopien-und-eritrea-warnen-einander-vor-krieg/" data-type="post" data-id="22411">Störungen im Roten Meer bedrohten nicht nur den internationalen Handel, sondern auch die wirtschaftlichen Interessen zahlreicher afrikanischer Staaten.</a> Viele Länder des Kontinents sind auf sichere Seewege für Energieimporte, Exporte und den Warenverkehr mit Europa und Asien angewiesen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Youssouf forderte die Huthi auf, ihre Angriffe auf Handelsschiffe sofort einzustellen und das internationale Seerecht einzuhalten.</p>



<h2 id="h-olpreis-steigt-um-mehr-als-acht-prozent" class="wp-block-heading"><span id="oelpreis-steigt-um-mehr-als-acht-prozent">Ölpreis steigt um mehr als acht Prozent</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Sorge vor weiteren Angriffen ließ die Ölpreise kräftig steigen. Der Preis für Brent-Rohöl legte am Donnerstag um 8,4 Prozent auf 101,93 Dollar je Barrel zu.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Damit überschritt Brent erstmals seit Ende Mai wieder die Marke von 100 Dollar. Die amerikanische Sorte West Texas Intermediate verteuerte sich um 7,6 Prozent auf 93,44 Dollar je Barrel.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Preisanstieg trifft einen bereits angespannten Markt. Wegen der weitgehenden Blockade der Straße von Hormus stehen Lieferungen aus dem Persischen Golf unter Druck. Die Angriffe im Roten Meer gefährden nun zusätzlich die Route durch den Suezkanal.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Über das Rote Meer und den Golf von Aden laufen große Teile des Handels zwischen Europa und Asien. Eine länger anhaltende Störung könnte Reedereien erneut zu Umwegen um das Kap der Guten Hoffnung zwingen. Dadurch verlängern sich Transportzeiten, während Treibstoff- und Versicherungskosten steigen.</p>
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			<media:description type="html">President Donald J. Trump delivers remarks at a FIFA reception at Trump Tower in New York City, Friday, July 17, 2026, ahead of the World Cup Final on Sunday. (Official White House Photo by Daniel Torok)</media:description>
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	</item>
		<item>
		<title>ECOWAS stellt Weichen neu: Senegal übernimmt Führung, Pipeline-Deal und Anti-Terror-Pläne beschlossen</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/ecowas-stellt-weichen-neu-senegal-uebernimmt-fuehrung-pipeline-deal-und-anti-terror-plaene-beschlossen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Jul 2026 08:32:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kontinentale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[Westafrika]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[4]]></category>
		<category><![CDATA[ECOWAS]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Terrorismus]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Neustart für Westafrika: Senegal übernimmt die ECOWAS-Spitze – und treibt Pipeline-Projekt sowie Anti-Terror-Pläne voran.<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fecowas-stellt-weichen-neu-senegal-uebernimmt-fuehrung-pipeline-deal-und-anti-terror-plaene-beschlossen%2F&amp;action_name=ECOWAS%20stellt%20Weichen%20neu%3A%20Senegal%20%C3%BCbernimmt%20F%C3%BChrung%2C%20Pipeline-Deal%20und%20Anti-Terror-Pl%C3%A4ne%20beschlossen&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/ecowas-stellt-weichen-neu-senegal-uebernimmt-fuehrung-pipeline-deal-und-anti-terror-plaene-beschlossen/">ECOWAS stellt Weichen neu: Senegal übernimmt Führung, Pipeline-Deal und Anti-Terror-Pläne beschlossen</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Senegals Präsident Bassirou Diomaye Faye übernimmt den Vorsitz der westafrikanischen Staatengemeinschaft ECOWAS, während der frühere senegalesische Verteidigungsminister Birame Diop zum Präsidenten der ECOWAS-Kommission ernannt wurde. Die Personalentscheidungen fielen am 19. Juli 2026 beim Gipfeltreffen der Staats- und Regierungschefs in Freetown. Diop soll sein Amt am 1. September am Sitz der Kommission im nigerianischen Abuja antreten. Damit besetzt Senegal gleichzeitig die politische Führung und das wichtigste Exekutivamt der Regionalorganisation.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der 69. ordentliche ECOWAS-Gipfel stand im Zeichen wachsender Sicherheitsrisiken, politischer Spannungen und einer Neuordnung der regionalen Zusammenarbeit. Die Staats- und Regierungschefs verabschiedeten zudem einen Zukunftspakt für die westafrikanische Integration und unterzeichneten das Regierungsabkommen für die geplante Atlantik-Gaspipeline zwischen Nigeria und Marokko.</p>



<h2 id="h-faye-ubernimmt-politische-fuhrung-der-regionalorganisation" class="wp-block-heading"><span id="faye-uebernimmt-politische-fuehrung-der-regionalorganisation">Faye übernimmt politische Führung der Regionalorganisation</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Bassirou Diomaye Faye folgt als Vorsitzender der ECOWAS-Konferenz auf Sierra Leones Präsident Julius Maada Bio. Der Vorsitz wechselt turnusmäßig zwischen den Mitgliedstaaten und koordiniert die politische Arbeit der Staats- und Regierungschefs.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Faye übernimmt die Führung in einer Phase, in der die Organisation ihre Rolle in Westafrika neu bestimmen muss. Die Mitgliedstaaten stehen vor grenzüberschreitendem Terrorismus, schwachen nationalen Stromnetzen, Handelshemmnissen und politischen Konflikten über den Umgang mit Militärregierungen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der neue Zukunftspakt der ECOWAS soll das Vertrauen zwischen Bürgern und staatlichen Institutionen stärken und die regionale Integration an veränderte geopolitische Bedingungen anpassen. Zu seinen Schwerpunkten gehören Sicherheit, demokratische Regierungsführung, wirtschaftliche Integration, Digitalisierung sowie die stärkere Beteiligung von Frauen und jungen Menschen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nigeria sagte dem neuen Vorsitz seine Unterstützung zu. Präsident Bola Tinubu bekräftigte die Bereitschaft seines Landes, an einer engeren wirtschaftlichen und sicherheitspolitischen Zusammenarbeit mitzuwirken.</p>



<h2 id="h-birame-diop-wird-prasident-der-ecowas-kommission" class="wp-block-heading"><span id="birame-diop-wird-praesident-der-ecowas-kommission">Birame Diop wird Präsident der ECOWAS-Kommission</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Mit Birame Diop übernimmt ein früherer General und Verteidigungsminister die Leitung der ECOWAS-Kommission. Das Amt gehört zu den einflussreichsten Positionen innerhalb der Regionalorganisation.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Kommission bereitet die politischen Entscheidungen der Staats- und Regierungschefs vor, koordiniert Programme und überwacht die Umsetzung gemeinsamer Beschlüsse. Ihr Präsident vertritt die Organisation zudem gegenüber Mitgliedstaaten, internationalen Partnern und anderen Regionalorganisationen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diop war Generalstabschef der senegalesischen Streitkräfte und später bis Sommer dieses Jahres Verteidigungsminister. Darüber hinaus arbeitete er als Berater des Generalsekretärs der Vereinten Nationen.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="673" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/HNrczOHXQAAGEXE-1024x673.jpeg" alt="" class="wp-image-28972 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/HNrczOHXQAAGEXE-1024x673.jpeg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/HNrczOHXQAAGEXE-300x197.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/HNrczOHXQAAGEXE-768x505.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/HNrczOHXQAAGEXE-1536x1010.jpeg 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/HNrczOHXQAAGEXE-380x250.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/HNrczOHXQAAGEXE-800x526.jpeg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/HNrczOHXQAAGEXE-1160x763.jpeg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/HNrczOHXQAAGEXE.jpeg 1600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Seine militärische und internationale Erfahrung trifft auf eine sicherheitspolitisch angespannte Lage. Bewaffnete Gruppen haben ihre Aktivitäten aus der zentralen Sahelzone in Richtung der westafrikanischen Küstenstaaten ausgeweitet. Die ECOWAS berät deshalb über eine eigene Anti-Terror-Truppe und die Stärkung ihrer regionalen Bereitschaftstruppe.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Diop tritt die Nachfolge des gambischen Diplomaten Omar Alieu Touray an.</p>



<h2 id="h-staaten-beraten-uber-neue-sicherheitsarchitektur" class="wp-block-heading"><span id="staaten-beraten-ueber-neue-sicherheitsarchitektur">Staaten beraten über neue Sicherheitsarchitektur</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Nigeria unterstützte beim Gipfel den Aufbau einer gemeinsamen Anti-Terror-Truppe. Sie soll die Zusammenarbeit bei Nachrichtendiensten, gemeinsamen Einsätzen und präventiver Diplomatie verbessern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Tinubu erklärte, wirtschaftliche Entwicklung sei in einem Umfeld von Unsicherheit und politischer Instabilität nicht dauerhaft möglich. Die ECOWAS müsse deshalb am Grundsatz verfassungsgemäßer Regierungswechsel festhalten und zugleich ihre operativen Fähigkeiten ausbauen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch die stellvertretende Generalsekretärin der Vereinten Nationen, Amina Mohammed, sagte der Region Unterstützung beim Kampf gegen Terrorismus und organisierte Kriminalität zu. Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen müsse afrikanische Lösungsansätze stärker berücksichtigen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/guinea-mamadi-doumbouya-vereidigt-und-offiziell-als-praesident-ins-amt-eingefuehrt/" data-type="post" data-id="23671">Guineas Präsident Mamadi Doumbouya forderte zugleich eine ECOWAS, die ihre Mitgliedstaaten stärker begleite und weniger auf Sanktionen setze.</a> Die Organisation müsse näher an den Bedürfnissen der Bevölkerung arbeiten und Dialog, Zusammenarbeit und nationale Souveränität miteinander verbinden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Doumbouya war nach einem Militärputsch 2021 an die Macht gekommen. Seine Teilnahme am Gipfel unterstrich die laufenden Bemühungen um eine stärkere Einbindung Guineas in die regionalen Strukturen.</p>



<h2 id="h-nigeria-fordert-reaktion-auf-angriffe-in-sudafrika" class="wp-block-heading"><span id="nigeria-fordert-reaktion-auf-angriffe-in-suedafrika">Nigeria fordert Reaktion auf Angriffe in Südafrika</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/suedafrika-verschaerft-abschiebungen-und-warnt-vor-gewalt-gegen-migranten/" data-type="post" data-id="28172">Nigeria nutzte den Gipfel außerdem, um eine gemeinsame afrikanische Reaktion auf Angriffe gegen Migranten in Südafrika zu fordern.</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Tinubu verurteilte die Gewalt gegen Nigerianer und andere Afrikaner. Sein Land habe bereits 1.490 Staatsangehörige in sieben Gruppen aus Südafrika ausgeflogen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die ECOWAS solle nach Auffassung Nigerias geschlossen auftreten und das Thema auf die Tagesordnung des nächsten Gipfels der Afrikanischen Union setzen. Eine gemeinsame Stellungnahme müsse deutlich machen, dass Gewalt und Diskriminierung gegen Menschen aus anderen afrikanischen Staaten nicht akzeptiert würden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Tinubu verwies auf die Unterstützung, die Nigeria und andere afrikanische Länder während des südafrikanischen Befreiungskampfes gegen die Apartheid geleistet hatten.</p>



<h2 id="h-ecowas-unterzeichnet-abkommen-fur-atlantik-gaspipeline" class="wp-block-heading"><span id="ecowas-unterzeichnet-abkommen-fuer-atlantik-gaspipeline">ECOWAS unterzeichnet Abkommen für Atlantik-Gaspipeline</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Zu den wichtigsten wirtschaftlichen Entscheidungen des Gipfels gehörte die Unterzeichnung eines Regierungsabkommens für die Afrikanische Atlantik-Gaspipeline.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/fortschritte-beim-afrikanischen-atlantik-gaspipeline-projekt/" data-type="post" data-id="9646">Das Projekt soll Nigeria entlang der westafrikanischen Atlantikküste mit Marokko verbinden</a>. Von dort ist eine Anbindung an das europäische Gasnetz über Spanien vorgesehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Pipeline soll nach Angaben der Projektpartner eine Länge von rund 6.900 Kilometern erreichen und jährlich bis zu 30 Milliarden Kubikmeter Erdgas transportieren können. Neben Exporten nach Europa soll sie Staaten entlang der Strecke mit Gas versorgen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Projekt wird von der staatlichen Nigerian National Petroleum Company und dem marokkanischen Amt für Kohlenwasserstoffe und Bergbau vorangetrieben. Die beteiligten Staaten wollen damit neue Kraftwerke, Düngemittelfabriken, petrochemische Anlagen und industrielle Produktionsstätten ermöglichen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Regierungsabkommen schafft einen gemeinsamen rechtlichen und institutionellen Rahmen. Vorbereitende technische Studien, Streckenuntersuchungen sowie Umwelt- und Sozialprüfungen wurden nach Angaben der Projektpartner bereits abgeschlossen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Marokko und Mauretanien sollen das zwischenstaatliche Regelwerk noch durch gesonderte Unterzeichnungen ergänzen. Anschließend sind eine übergeordnete Pipeline-Behörde in Abuja und eine Projektgesellschaft in Casablanca vorgesehen.</p>



<h2 id="h-digitaler-binnenmarkt-und-weniger-handelsbarrieren" class="wp-block-heading"><span id="digitaler-binnenmarkt-und-weniger-handelsbarrieren">Digitaler Binnenmarkt und weniger Handelsbarrieren</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Zukunftspakt der ECOWAS umfasst auch den Aufbau eines regionalen digitalen Binnenmarktes. Gemeinsame Regeln für künstliche Intelligenz, Cybersicherheit und digitale Infrastruktur sollen Unternehmen den Zugang zu Märkten in mehreren Mitgliedstaaten erleichtern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nigeria sprach sich zugleich dafür aus, Handelsbarrieren abzubauen und den grenzüberschreitenden Verkehr von Personen, Waren und Dienstleistungen zu vereinfachen. Bessere Straßen, Stromnetze und digitale Verbindungen sollen die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen den Mitgliedstaaten vertiefen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Region zählt mehr als 400 Millionen Einwohner. Nationale Grenzen, unterschiedliche Vorschriften und schwache Verkehrsverbindungen erschweren jedoch weiterhin den innerwestafrikanischen Handel.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die neue Führung aus Senegal übernimmt damit eine ECOWAS, die gleichzeitig ihre Sicherheitsstrukturen, ihre politischen Instrumente und ihre wirtschaftliche Zusammenarbeit neu ordnet.</p>
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		<title>Tschad schafft Visumpflicht für alle Afrikaner ab</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/tschad-schafft-visumpflicht-fuer-alle-afrikaner-ab/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Jul 2026 14:20:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kontinentale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[Tschad]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[AU]]></category>
		<category><![CDATA[Präsident]]></category>
		<category><![CDATA[Visa]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Freie Einreise für einen ganzen Kontinent: Tschad will ab 2027 keine Visa mehr von afrikanischen Staatsangehörigen verlangen.<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ftschad-schafft-visumpflicht-fuer-alle-afrikaner-ab%2F&amp;action_name=Tschad%20schafft%20Visumpflicht%20f%C3%BCr%20alle%20Afrikaner%20ab&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Der Tschad will ab 2027 allen afrikanischen Staatsangehörigen die visumfreie Einreise ermöglichen. Die Regelung soll am 1. Januar 2027 in Kraft treten. Präsident Mahamat Idriss Déby Itno kündigte den Schritt bei einem Wasserforum in N’Djamena an. Damit schließt sich das zentralafrikanische Land einer kleinen Gruppe von Staaten an, die ihre Einreisebestimmungen für Menschen aus allen afrikanischen Ländern geöffnet haben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Der Tschad, das Land von Toumaï und die Wiege der Menschheit, öffnet seine Grenzen und schafft die Einreisevisa für alle Afrikaner ab dem 1. Januar 2027 ab“, sagte Déby bei der Eröffnung des Afrikanischen Wasserforums.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Entscheidung sei Teil des tschadischen Engagements für die afrikanische Integration und den freien Verkehr von Menschen und Gütern. Sein Land wolle seine geografische Lage nutzen und seine Rolle als Verbindung zwischen West-, Ost-, Nord- und Zentralafrika stärken.</p>



<h2 id="h-tschad-tritt-kleiner-gruppe-visumfreier-staaten-bei" class="wp-block-heading"><span id="tschad-tritt-kleiner-gruppe-visumfreier-staaten-bei">Tschad tritt kleiner Gruppe visumfreier Staaten bei</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Mit der angekündigten Regelung würde der Tschad nach der vorgelegten Zählung zum achten afrikanischen Staat, der Bürgern aller Länder des Kontinents eine Einreise ohne vorheriges Visum erlaubt oder eine entsprechende Öffnung angekündigt hat.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zu dieser Gruppe zählen demnach <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/ostafrika/ruanda/" data-type="category" data-id="40">Ruanda</a>, <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/westafrika/benin/" data-type="category" data-id="65">Benin</a>, <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/westafrika/gambia/" data-type="category" data-id="69">Gambia</a>, die <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/ostafrika/seychellen/" data-type="category" data-id="41">Seychellen</a>, <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/westafrika/ghana/" data-type="category" data-id="70">Ghana</a>, <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/ostafrika/kenia/" data-type="category" data-id="35">Kenia</a> und die <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/zentralafrika/republik-kongo/" data-type="category" data-id="53">Republik Kongo</a>. Die konkreten Bedingungen unterscheiden sich allerdings von Land zu Land. Einige Staaten erlauben die unmittelbare visumfreie Einreise, andere verlangen eine elektronische Reisegenehmigung oder beschränken die Aufenthaltsdauer.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In weiten Teilen Afrikas benötigen Reisende aus anderen afrikanischen Staaten weiterhin ein Visum. Erleichterungen gelten häufig nur innerhalb regionaler Zusammenschlüsse wie der Westafrikanischen Wirtschaftsgemeinschaft ECOWAS oder der Ostafrikanischen Gemeinschaft.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die tschadische Regierung nannte zunächst keine weiteren Einzelheiten zu möglichen Aufenthaltsfristen, Einreisegründen oder Registrierungsverfahren. Auch blieb offen, ob für die Einreise neben einem gültigen Reisepass zusätzliche Nachweise verlangt werden.</p>



<h2 id="h-freizugigkeit-gehort-zu-den-zielen-der-afrikanischen-union" class="wp-block-heading"><span id="freizuegigkeit-gehoert-zu-den-zielen-der-afrikanischen-union">Freizügigkeit gehört zu den Zielen der Afrikanischen Union</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Öffnung der Grenzen entspricht den politischen Zielen der Afrikanischen Union. Deren Agenda 2063 sieht einen Kontinent vor, auf dem sich Menschen, Waren, Dienstleistungen und Kapital leichter über Staatsgrenzen hinweg bewegen können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein zentrales Instrument dafür ist das Protokoll über die Freizügigkeit von Personen, das auch Aufenthalts- und Niederlassungsrechte erleichtern soll. Die Umsetzung kommt bislang jedoch nur langsam voran. Viele Regierungen verweisen auf Sicherheitsfragen, fehlende Grenzinfrastruktur und unterschiedliche nationale Einwanderungsbestimmungen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch die Afrikanische Kontinentale Freihandelszone soll den innerafrikanischen Austausch ausbauen. Während sie vor allem Zölle und Handelshemmnisse abbaut, bleiben komplizierte Visa- und Einreiseverfahren ein Hindernis für Geschäftsreisen, Tourismus, Studium und berufliche Mobilität.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für den Binnenstaat Tschad könnte die geplante Visumfreiheit zugleich die wirtschaftlichen und politischen Verbindungen zu den Nachbarregionen erleichtern. Das Land grenzt an Libyen, Sudan, die Zentralafrikanische Republik, Kamerun, Nigeria und Niger.</p>



<h2 id="h-ankundigung-beim-afrikanischen-wasserforum" class="wp-block-heading"><span id="ankuendigung-beim-afrikanischen-wasserforum">Ankündigung beim Afrikanischen Wasserforum</span></h2>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="791" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/633549375_1203952491885374_359223193380772627_n-2-1024x791.jpg" alt="" class="wp-image-28822 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/633549375_1203952491885374_359223193380772627_n-2-1024x791.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/633549375_1203952491885374_359223193380772627_n-2-300x232.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/633549375_1203952491885374_359223193380772627_n-2-768x593.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/633549375_1203952491885374_359223193380772627_n-2-380x294.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/633549375_1203952491885374_359223193380772627_n-2-800x618.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/633549375_1203952491885374_359223193380772627_n-2-1160x896.jpg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/633549375_1203952491885374_359223193380772627_n-2.jpg 1320w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Déby verkündete die Abschaffung der Visumpflicht bei einem Treffen, das gemeinsam mit der Weltbank in N’Djamena organisiert wurde. Das Afrikanische Wasserforum bringt Staats- und Regierungschefs, afrikanische Institutionen und internationale Partner zusammen.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Im Zentrum stehen die Finanzierung von Wasserinfrastruktur, die Versorgung der Bevölkerung und der Umgang mit zunehmendem Wasserstress. Der tschadische Präsident forderte internationale Partner auf, zugesagte Mittel schneller bereitzustellen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zugleich stellte er einen nationalen Wasserpakt vor. Der Tschad will demnach innerhalb von fünf Jahren rund 3,8 Milliarden US-Dollar in Wasserinfrastruktur investieren. Das Programm soll den Zugang zu sauberem Wasser ausbauen und neue Versorgungsanlagen schaffen.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Lavrov in Niamey: Russland zementiert geopolitische Vormachtsstellung im Sahel</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/lavrov-in-niamey-russland-zementiert-geopolitische-vormachtsstellung-im-sahel/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Jul 2026 18:43:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kontinentale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[Niger]]></category>
		<category><![CDATA[2]]></category>
		<category><![CDATA[5]]></category>
		<category><![CDATA[AES]]></category>
		<category><![CDATA[Außenminister]]></category>
		<category><![CDATA[Diplomatie]]></category>
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		<category><![CDATA[Sahel]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Russland baut seine Rolle im Sahel weiter aus: In Niamey traf Sergej Lavrov die Außenminister von Niger, Mali und Burkina Faso. Im Mittelpunkt standen Sicherheitskooperation, Souveränität und der nächste Russland-Afrika-Gipfel.<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Flavrov-in-niamey-russland-zementiert-geopolitische-vormachtsstellung-im-sahel%2F&amp;action_name=Lavrov%20in%20Niamey%3A%20Russland%20zementiert%20geopolitische%20Vormachtsstellung%20im%20Sahel&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/lavrov-in-niamey-russland-zementiert-geopolitische-vormachtsstellung-im-sahel/">Lavrov in Niamey: Russland zementiert geopolitische Vormachtsstellung im Sahel</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Russland und die Konföderation der Sahel-Staaten haben in Niamey ihre zweite Ministerkonsultation abgehalten und eine engere sicherheitspolitische Zusammenarbeit in Aussicht gestellt. Die Sitzung fand am 8. Juli 2026 in der nigrischen Hauptstadt statt. Russlands Außenminister Sergej Lavrov traf dort die Außenminister Nigers, Malis und Burkina Fasos. Im Zentrum standen der Kampf gegen Terrorismus, die politische Abstimmung und der Ausbau des strategischen Partnerschaftsformats zwischen Moskau und der Allianz der Sahel-Staaten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">An den Gesprächen nahmen Nigers Außenminister Bakary Yaou Sangaré, Malis Außenminister Abdoulaye Diop, Burkina Fasos Außenminister Karamoko Jean-Marie Traoré und Lavrov teil. Tagungsort war das Internationale Konferenzzentrum Mahatma Gandhi in Niamey.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Sitzung knüpft an die erste Runde der Konsultationen an, die im April 2025 in Moskau stattgefunden hatte. Damals hatten beide Seiten ein regelmäßiges Format für politische Gespräche vereinbart. In Niamey sollten nun Arbeitsdokumente und Instrumente beraten werden, mit denen die Abstimmung zwischen den Außenministerien verstetigt werden soll.</p>



<h2 id="h-niamey-wird-buhne-fur-das-russland-aes-format" class="wp-block-heading"><span id="niamey-wird-buehne-fuer-das-russland-aes-format">Niamey wird Bühne für das Russland-AES-Format</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/aes-will-gemeinsame-streitkraefte-fuer-den-kampf-gegen-den-terrorismus-im-sahel/" data-type="post" data-id="21747">Die Sahel-Allianz aus Niger, Mali und Burkina Faso tritt seit ihrer Gründung zunehmend als gemeinsamer außenpolitischer Akteur auf.</a> Mit der zweiten Konsultation in Niamey wird das Format stärker institutionalisiert. Die drei Staaten stellen ihre Zusammenarbeit mit Russland als Partnerschaft auf Grundlage von Souveränität, Nicht-Einmischung und gegenseitigem Nutzen dar.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nigers Außenminister Bakary Yaou Sangaré bezeichnete die Zusammenkunft als Schritt zur Konsolidierung der strategischen Partnerschaft zwischen der AES und Russland. Die Runde biete Gelegenheit, die Umsetzung früherer Entscheidungen zu prüfen und nächste Schritte festzulegen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach nigrischer Darstellung wurden seit der ersten Konsultation mehrere sicherheits- und verteidigungspolitische Vereinbarungen vorangebracht. Dazu zählen die Stärkung der Verteidigungs- und Sicherheitskräfte, militärische Ausbildung, technische Unterstützung und Projekte mit sozialem Charakter.</p>



<h2 id="h-russland-als-wichtigster-sicherheitspartner-im-sahel" class="wp-block-heading"><span id="russland-als-wichtigster-sicherheitspartner-im-sahel">Russland als wichtigster Sicherheitspartner im Sahel</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Sicherheitsbereich dominierte die Beratungen. Yaou Sangaré sagte in Niamey, Russland bleibe „der wichtigste Verbündete der Konföderation AES im Kampf gegen den Terrorismus im Sahel“. Als nächste Schwerpunkte nannte er die mittelfristige Eigenständigkeit der Verteidigungs- und Sicherheitskräfte, eine bessere Überwachung der Grenzen und die Nutzung natürlicher Ressourcen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/westafrika/burkina-faso/" data-type="category" data-id="66">Burkina Fasos</a> Außenminister Karamoko Jean-Marie Traoré stellte die praktische Wirkung des Formats in den Vordergrund. Ein strategisches Partnerschaftsverhältnis bemesse sich nicht nur an gemeinsamen diplomatischen Positionen, sondern auch daran, ob es konkrete Ergebnisse für die Bevölkerung hervorbringe.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/westafrika/mali/" data-type="category" data-id="74">Malis</a> Außenminister Abdoulaye Diop verwies auf die politische Nähe zwischen den Sahel-Staaten und Russland. Die Zusammenarbeit gehe inzwischen über Sicherheitsfragen hinaus und umfasse auch wirtschaftliche und handelspolitische Themen. <a href="https://fokus-afrika.de/russischer-geheimdienst-wirft-frankreich-destabilisierungsversuche-in-afrika-vor/" data-type="post" data-id="24256">Diop kritisierte zugleich internationale Vorwürfe gegen die Sahel-Staaten und sprach von „verzerrten Narrativen“ einzelner Staaten und Medien.</a></p>



<h2 id="h-lavrov-spricht-von-multipolarer-ordnung" class="wp-block-heading"><span id="lavrov-spricht-von-multipolarer-ordnung">Lavrov spricht von multipolarer Ordnung</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Sergej Lavrov stellte die Konsultationen in Niamey in einen breiteren geopolitischen Zusammenhang. Russland wolle die Integrationsbemühungen der Sahel-Allianz und die Kooperation im Sicherheitsbereich unterstützen. Beide Seiten seien durch das Ziel verbunden, eine „gerechte multipolare Weltordnung“ aufzubauen, sagte der russische Außenminister.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="682" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/HMuKZX9WsAAa4iz-1024x682.jpeg" alt="" class="wp-image-28708 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/HMuKZX9WsAAa4iz-1024x682.jpeg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/HMuKZX9WsAAa4iz-300x200.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/HMuKZX9WsAAa4iz-768x512.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/HMuKZX9WsAAa4iz-380x253.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/HMuKZX9WsAAa4iz-800x533.jpeg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/HMuKZX9WsAAa4iz-1160x773.jpeg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/HMuKZX9WsAAa4iz.jpeg 1280w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Lavrov sprach außerdem von gemeinsamen Anstrengungen gegen „neokoloniale Praktiken“. Diese Formulierung entspricht dem politischen Vokabular, mit dem Moskau und die Militärregierungen im Sahel ihre Abkehr von westlichen Partnern und ihre Annäherung an Russland begründen.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der russische Außenminister verwies zudem darauf, dass die russische Botschaft in Niger inzwischen arbeite. Damit sei Russland in allen drei Mitgliedstaaten der Sahel-Allianz diplomatisch vertreten. Lavrov sagte, er sei zum ersten Mal in Niamey und habe zuletzt alle drei Hauptstädte der Sahel-Staaten besucht.</p>



<h2 id="h-einladung-zum-russland-afrika-gipfel" class="wp-block-heading"><span id="einladung-zum-russland-afrika-gipfel">Einladung zum Russland-Afrika-Gipfel</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Gespräche in Niamey waren Teil von Lavrovs Afrika-Reise. Vor seinem Aufenthalt in Niger hatte er in Addis Abeba Gespräche mit der äthiopischen Regierung und der Kommission der Afrikanischen Union geführt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Lavrov verband die Konsultationen mit dem geplanten dritten Russland-Afrika-Gipfel, der im Oktober 2026 in Moskau stattfinden soll. Präsident Wladimir Putin lasse den Staatschefs von Burkina Faso, Mali und Niger ausrichten, dass er sie in Moskau begrüßen wolle, sagte Lavrov. Auf der Tagesordnung des Gipfels sollen Wirtschaft, Handel und Investitionen stehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Russland erwartet nach Lavrovs Angaben auch Delegationen aus Fachministerien und Wirtschaftskreisen der Sahel-Staaten. Am Rande des Gipfels soll zudem ein Wirtschafts- und Humanitärforum stattfinden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die zweite Ministerkonsultation in Niamey festigt damit ein außenpolitisches Format, das Sicherheitszusammenarbeit, diplomatische Abstimmung und wirtschaftliche Kontakte verbindet. Für Niger, Mali und Burkina Faso ist Russland zum zentralen Partner in einem Sahel geworden, in dem frühere westliche Sicherheitsstrukturen weitgehend verdrängt wurden.</p>
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		<title>Deutschland verliert – Mittelmächte suchen neue Ordnung jenseits der Großmächte</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/deutschland-verliert-mittelmaechte-suchen-neue-ordnung-jenseits-der-grossmaechte/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Jul 2026 13:10:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Institutionelle Beziehungen]]></category>
		<category><![CDATA[Internationale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[Kontinentale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[Südafrika]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die alte Weltordnung verliert Vertrauen. Eine neue Erhebung zeigt: Mittelmächte wie Südafrika, Indien und Brasilien setzen stärker auf BRICS, regionale Bündnisse und strategische Autonomie.<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fdeutschland-verliert-mittelmaechte-suchen-neue-ordnung-jenseits-der-grossmaechte%2F&amp;action_name=Deutschland%20verliert%20%E2%80%93%20Mittelm%C3%A4chte%20suchen%20neue%20Ordnung%20jenseits%20der%20Gro%C3%9Fm%C3%A4chte&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Außenpolitische Expertinnen und Experten aus Südafrika, Brasilien, Indien, Indonesien und Deutschland rechnen mit einer stärker zersplitterten Weltordnung und mehr militärischen Konflikten. Eine neue <a href="https://koerber-stiftung.de/site/assets/files/55088/koerber_emerging_middle_powers_report_2026.pdf">Erhebung</a> im Rahmen der Körber Emerging Middle Powers Initiative zeigt, dass klassische multilaterale Institutionen an Vertrauen verlieren, während regionale Bündnisse und flexible Koalitionen wichtiger werden. Für Mittelmächte wie Südafrika bleiben BRICS und die Afrikanische Union zentrale Instrumente, um in einer blockierten internationalen Ordnung Einfluss auszuüben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Befragung wurde von forsa im Auftrag der Körber-Stiftung durchgeführt. Zwischen Ende Januar und Anfang April 2026 nahmen 1.061 Expertinnen, Experten und Entscheidungsträger aus Brasilien, Deutschland, Indien, Indonesien und Südafrika teil. Die Ergebnisse zeigen keine Bevölkerungsmeinung, sondern ein Stimmungsbild außenpolitischer Fachkreise.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/munich-security-report-2026-sieht-afrika-besonders-von-globalen-kuerzungen-betroffen/" data-type="post" data-id="24468">Im Zentrum steht eine Verschiebung, die weit über einzelne Länder hinausweist.</a> Die befragten Fachleute erwarten mehr plurilaterale und regionale Formate, also Bündnisse und Partnerschaften, die je nach Thema und Region entstehen. Nur 17 Prozent rechnen mit einer Rückkehr zu einem erneuerten klassischen Multilateralismus.</p>



<h2 id="h-sudafrika-setzt-auf-brics-und-afrikanische-union" class="wp-block-heading"><span id="suedafrika-setzt-auf-brics-und-afrikanische-union">Südafrika setzt auf BRICS und Afrikanische Union</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Südafrika erscheint in der Erhebung als Land, dessen außenpolitische Debatte stärker auf die Ordnung des internationalen Systems ausgerichtet ist als auf einzelne Wirtschaftsfragen. BRICS und die Afrikanische Union bleiben für südafrikanische Fachkreise die wichtigsten Foren, um Reformen der Weltordnung voranzutreiben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">74 Prozent der südafrikanischen Befragten nennen BRICS als zentrale internationale Gruppierung ihres Landes. Zugleich behält die Afrikanische Union in Pretoria eine hohe Bedeutung. <a href="https://fokus-afrika.de/munich-security-report-2025-suedafrika-verliert-an-einfluss-in-der-welt/" data-type="post" data-id="14045">Südafrikas Rolle wird dabei weniger über klassische Bündnispolitik definiert, sondern über Institutionen, Reformen und den Anspruch, den globalen Süden stärker in internationale Entscheidungen einzubinden.</a></p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="632" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/Vladimir_Putin_and_Cyril_Ramaphosa_2023-06-17-2-1024x632.jpg" alt="" class="wp-image-28664 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/Vladimir_Putin_and_Cyril_Ramaphosa_2023-06-17-2-1024x632.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/Vladimir_Putin_and_Cyril_Ramaphosa_2023-06-17-2-300x185.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/Vladimir_Putin_and_Cyril_Ramaphosa_2023-06-17-2-768x474.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/Vladimir_Putin_and_Cyril_Ramaphosa_2023-06-17-2-380x235.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/Vladimir_Putin_and_Cyril_Ramaphosa_2023-06-17-2-800x494.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/Vladimir_Putin_and_Cyril_Ramaphosa_2023-06-17-2-1160x716.jpg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/Vladimir_Putin_and_Cyril_Ramaphosa_2023-06-17-2.jpg 1280w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Diese Sicht passt zur südafrikanischen Außenpolitik der vergangenen Jahre. Pretoria nutzt BRICS, die Afrikanische Union und die G20, um Reformen des Sicherheitsrats, der Entwicklungsfinanzierung und globaler Wirtschaftsregeln auf die Tagesordnung zu setzen. Der Bericht beschreibt Südafrikas bevorzugtes Instrument als institutionelles Engagement in einer fragmentierten Ordnung.</p>
</div></div>



<h2 id="h-misstrauen-der-mittelmachte-gegenuber-den-usa-wachst" class="wp-block-heading"><span id="misstrauen-der-mittelmaechte-gegenueber-den-usa-waechst">Misstrauen der Mittelmächte gegenüber den USA wächst</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Auffällig ist das negative Bild der Vereinigten Staaten. Im Durchschnitt bewerten 80 Prozent der Befragten in den fünf Ländern den globalen Einfluss der USA negativ. In Südafrika sehen 79 Prozent den Einfluss der Vereinigten Staaten im eigenen Land negativ, in Deutschland sind es 85 Prozent.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gleichzeitig bleiben die USA für viele Länder ein wichtiger Partner. Diese Spannung prägt mehrere Ergebnisse der Erhebung. Die Vereinigten Staaten gelten weiter als wirtschaftlich, sicherheitspolitisch und technologisch bedeutend, verlieren aber an politischem Vertrauen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch China wird nicht einheitlich gesehen. In Südafrika hat sich der Anteil positiver Bewertungen chinesischen Einflusses im Vergleich zur vorherigen Erhebung deutlich erhöht. In Deutschland bewerten dagegen 88 Prozent der Fachleute Chinas Einfluss negativ. Damit geraten auch Staaten des globalen Nordens stärker in eine Lage, die viele Schwellenländer seit Jahren kennen: Sie wollen Handlungsspielräume wahren, ohne sich vollständig an eine Großmacht zu binden.</p>



<h2 id="h-strategische-autonomie-wird-breiter-akzeptiert" class="wp-block-heading"><span id="strategische-autonomie-wird-breiter-akzeptiert">Strategische Autonomie wird breiter akzeptiert</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Erhebung zeigt eine wachsende Unterstützung für Nichtausrichtung und flexible Außenpolitik. In Südafrika sprechen sich 72 Prozent der Fachleute für eine nicht ausgerichtete Haltung aus. In Deutschland unterstützen inzwischen 53 Prozent einen solchen Kurs, deutlich mehr als in der vorherigen Befragung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nichtausrichtung bedeutet dabei nicht zwingend Neutralität. Der Bericht beschreibt sie als Suche nach Autonomie in einer Welt, in der die Vereinigten Staaten unberechenbarer auftreten, China selbstbewusster wird und internationale Institutionen oft blockiert sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für Länder wie Indien, Brasilien, Indonesien und Südafrika ist diese Haltung seit Langem Teil außenpolitischer Praxis. Neu ist, dass auch Deutschland stärker in diese Richtung denkt. Der Bericht spricht von einem Übergang weg von wertegeleiteter Diplomatie hin zu einem stärker transaktionalen Realismus.</p>



<h2 id="h-reform-des-sicherheitsrats-steht-oben-auf-der-agenda" class="wp-block-heading"><span id="reform-des-sicherheitsrats-steht-oben-auf-der-agenda">Reform des Sicherheitsrats steht oben auf der Agenda</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/un-generalsekretaer-antonio-guterres-fordert-umfassende-reform-des-sicherheitsrats/" data-type="post" data-id="21167">Die Reform des UN-Sicherheitsrats wird in der Erhebung als dringendstes Reformfeld genannt. </a>51 Prozent aller Befragten sehen hier den größten Handlungsbedarf. In Indonesien liegt dieser Wert bei 72 Prozent, in Deutschland bei 51 Prozent und in Südafrika bei 45 Prozent.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für afrikanische Staaten ist diese Frage besonders zentral. Die Afrikanische Union fordert seit Jahren zwei ständige Sitze mit allen Rechten sowie zusätzliche nichtständige Sitze für den Kontinent. Südafrika gehört zu den Staaten, die diese Reformforderung regelmäßig in internationalen Foren vertreten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Bericht zeigt zugleich, dass der Sicherheitsrat zwar als blockiert gilt, aber nicht als bedeutungslos. Viele Fachleute wollen bestehende Institutionen reformieren, auch wenn sie zunehmend auf ergänzende Formate wie BRICS, regionale Organisationen und thematische Koalitionen setzen.</p>



<h2 id="h-deutschland-bleibt-partner-verliert-aber-an-politischem-gewicht" class="wp-block-heading"><span id="deutschland-bleibt-partner-verliert-aber-an-politischem-gewicht">Deutschland bleibt Partner, verliert aber an politischem Gewicht</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Deutschland wird in den fünf Ländern weiterhin als Partner gesehen, besonders in Handel und wirtschaftlicher Entwicklung. 95 Prozent der Befragten erkennen Deutschland als Partner im Handel an, 94 Prozent in wirtschaftlicher Entwicklung. Schwächer fällt das Bild bei Fragen harter Sicherheit und strategischer Führung aus.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Bericht beschreibt eine wachsende Lücke zwischen Deutschlands Selbstbild als normative und vermittelnde Macht und der internationalen Wahrnehmung. Deutschland werde wirtschaftlich respektiert, aber auf sicherheitspolitischem Feld oft als Akteur mit begrenztem Gewicht gesehen. <a href="https://fokus-afrika.de/deutschland-scheitert-mit-bewerbung-fuer-den-un-sicherheitsrat-merz-enttaeuscht-vom-ausgang/" data-type="post" data-id="27897">Das Scheitern der deutschen Kandidatur für einen Sitz im UN-Sicherheitsrat wird als Hinweis auf schwindenden diplomatischen Einfluss genannt.</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Für Deutschlands Beziehungen zu Afrika liegt darin ein deutlicher Befund. Wirtschaftliche Glaubwürdigkeit allein reicht nicht aus, wenn afrikanische Partner stärker nach politischer Handlungsfähigkeit, Sicherheitsbeiträgen und verlässlicher Reformbereitschaft fragen.</p>



<h2 id="h-entwicklungspolitik-verschiebt-sich-zu-wissen-und-partnerschaften" class="wp-block-heading"><span id="entwicklungspolitik-verschiebt-sich-zu-wissen-und-partnerschaften">Entwicklungspolitik verschiebt sich zu Wissen und Partnerschaften</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Bei globalen öffentlichen Gütern und Entwicklungszusammenarbeit setzen die befragten Fachleute vor allem auf Wissenstransfer und Süd-Süd-Kooperation. In Südafrika nennen 68 Prozent technische Zusammenarbeit zwischen Ländern des globalen Südens als Priorität. In Brasilien sind es 75 Prozent, in Indien 51 Prozent, in Deutschland 70 Prozent und in Indonesien 49 Prozent.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Multilaterale und Dreieckskooperationen werden ebenfalls breit unterstützt. Höhere finanzielle Beiträge für internationale Entwicklung spielen dagegen eine geringere Rolle. In Südafrika nennen sie 19 Prozent der Befragten, in Deutschland 14 Prozent und in Indonesien 41 Prozent.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Damit verschiebt sich das Verständnis von Entwicklungszusammenarbeit. Es geht weniger um klassische Geber-Empfänger-Logik und stärker um Fachwissen, Technologie, lokale Lösungen und Partnerschaften zwischen Staaten mit ähnlichen Entwicklungs- und Industrialisierungserfahrungen.</p>



<h2 id="h-nahe-ohne-starke-verbindungen" class="wp-block-heading"><span id="naehe-ohne-starke-verbindungen">Nähe ohne starke Verbindungen</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Trotz gemeinsamer Interessen sehen sich die untersuchten Mittelmächte noch nicht durchgehend als zentrale bilaterale Partner. Der Bericht spricht von einer Verbindungslücke zwischen Ländern wie Brasilien, Indien, Indonesien und Südafrika. Politische Nähe führt bisher nicht automatisch zu starken Handels-, Finanz- oder Mobilitätskorridoren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das zeigt sich auch in den Partnerbewertungen. China wird über alle Länder hinweg am häufigsten als besonders wichtige bilaterale Beziehung genannt. In Südafrika bewerten 93 Prozent der Befragten die Beziehungen zu China als sehr wichtig, 63 Prozent jene zu den Vereinigten Staaten, 67 Prozent jene zu Indien und 49 Prozent jene zu Deutschland.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ergebnisse zeigen damit zwei gleichzeitige Bewegungen. Mittelmächte wollen mehr Autonomie gegenüber Großmächten, verfügen aber noch nicht über ausreichend dichte Verbindungen untereinander. <a href="https://fokus-afrika.de/nigeria-schliesst-sich-brics-als-partnerland-an/">In dieser Lücke gewinnen regionale Organisationen, BRICS und thematische Koalitionen an Bedeutung.</a></p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/deutschland-verliert-mittelmaechte-suchen-neue-ordnung-jenseits-der-grossmaechte/">Deutschland verliert – Mittelmächte suchen neue Ordnung jenseits der Großmächte</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Russland sucht den Schulterschluss mit Afrika – Lawrow will &#8220;afrikanische Lösungen für afrikanische Probleme&#8221; fördern</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/russland-sucht-den-schulterschluss-mit-afrika-lawrow-will-afrikanische-loesungen-fuer-afrikanische-probleme-foerdern/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Jul 2026 12:02:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kontinentale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[1]]></category>
		<category><![CDATA[5]]></category>
		<category><![CDATA[AES]]></category>
		<category><![CDATA[AU]]></category>
		<category><![CDATA[Außenminister]]></category>
		<category><![CDATA[Diplomatie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Russland und die Afrikanische Union rücken vor dem Gipfel in Moskau enger zusammen. In Addis Abeba ging es um Handel, Sicherheit, UN-Reformen, Ebola und Afrikas Forderung nach mehr Gewicht im Sicherheitsrat.<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Frussland-sucht-den-schulterschluss-mit-afrika-lawrow-will-afrikanische-loesungen-fuer-afrikanische-probleme-foerdern%2F&amp;action_name=Russland%20sucht%20den%20Schulterschluss%20mit%20Afrika%20%E2%80%93%20Lawrow%20will%20%26%238220%3Bafrikanische%20L%C3%B6sungen%20f%C3%BCr%20afrikanische%20Probleme%26%238221%3B%20f%C3%B6rdern&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/russland-sucht-den-schulterschluss-mit-afrika-lawrow-will-afrikanische-loesungen-fuer-afrikanische-probleme-foerdern/">Russland sucht den Schulterschluss mit Afrika – Lawrow will &#8220;afrikanische Lösungen für afrikanische Probleme&#8221; fördern</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Russland und die Afrikanische Union wollen ihre politische Zusammenarbeit auf eine festere Grundlage stellen und künftig mindestens einmal jährlich hochrangige Konsultationen abhalten. Am Dienstag kamen AU-Kommissionschef Mahmoud Ali Youssouf und Russlands Außenminister Sergej Lawrow am Sitz der Afrikanischen Union in Addis Abeba zusammen. Die Gespräche standen im Zeichen des nächsten Russland-Afrika-Gipfels, der Ende Oktober in Moskau stattfinden soll.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Beide Seiten kündigten an, ihre Zusammenarbeit in Frieden und Sicherheit, Handel, Investitionen, Energie, Infrastruktur, Gesundheit, Landwirtschaft und Bildung auszubauen. Außerdem sollen neue sektorale Dialoge und Expertengespräche zwischen russischen Stellen und Einrichtungen der Afrikanischen Union vorbereitet werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Youssouf sprach von einer Partnerschaft, die stärker auf konkrete Ergebnisse ausgerichtet werden solle. <a href="https://fokus-afrika.de/russland-plant-neue-afrika-strategie-lawrow-will-afrikanische-souveraenitaet-staerken/" type="post" id="28507">Lawrow sagte, Russland wolle die Zusammenarbeit mit der Afrikanischen Union institutionell ausbauen und die bisherigen Formate durch thematische Dialoge ergänzen.</a></p>



<h2 id="h-gipfel-in-moskau-ruckt-naher" class="wp-block-heading"><span id="gipfel-in-moskau-rueckt-naeher">Gipfel in Moskau rückt näher</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Konsultationen fanden wenige Monate vor dem dritten Russland-Afrika-Gipfel statt. Das Treffen ist für den 28. und 29. Oktober 2026 in Moskau geplant. Die ersten beiden Gipfel wurden 2019 in Sotschi und 2023 in Sankt Petersburg ausgerichtet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Afrikanische Union und Russland wollen bis dahin bestehende Aktionspläne auswerten und einen neuen Kooperationsplan für die Jahre 2027 bis 2029 vorbereiten. Grundlage der Beziehungen ist unter anderem eine Vereinbarung über Prinzipien der Zusammenarbeit, die Russland und die Afrikanische Union 2019 unterzeichnet hatten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In Addis Abeba ging es auch um die wirtschaftliche Dimension der Partnerschaft. Youssouf bezeichnete das Handelsvolumen zwischen Russland und Afrika als niedrig. Es liege derzeit bei rund 27 Milliarden US-Dollar und solle in den kommenden Jahren deutlich steigen.</p>



<h2 id="h-handel-energie-und-landwirtschaft-im-fokus" class="wp-block-heading"><span id="handel-energie-und-landwirtschaft-im-fokus">Handel, Energie und Landwirtschaft im Fokus</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Afrikanische Union warb für mehr russische Investitionen in Bereichen, die für viele afrikanische Staaten wirtschaftlich zentral sind. Dazu gehören Infrastruktur, Energie, Gesundheit, Landwirtschaft und Düngemittel. Auch Technologietransfer und Innovation wurden als Felder genannt, in denen die Zusammenarbeit ausgebaut werden soll.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Russland und die Afrikanische Union betonten zugleich die Bedeutung von Ernährungssicherheit. Beide Seiten sprachen sich für ununterbrochene Lieferketten bei Nahrungsmitteln, Düngemitteln und landwirtschaftlichen Betriebsmitteln aus. Hintergrund sind die Folgen internationaler Krisen auf afrikanische Volkswirtschaften, darunter steigende Preise, höhere Finanzierungskosten und die Anfälligkeit vieler Länder für externe Schocks.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Youssouf verwies im Pressegespräch auch auf die Auswirkungen von Spannungen in der Straße von Hormus auf Energie, Düngemittel und andere Lieferketten. Solche Störungen könnten Inflation auslösen und die Verwundbarkeit afrikanischer Volkswirtschaften verschärfen.</p>



<h2 id="h-moskau-unterstutzt-afrikanische-position-im-sicherheitsrat" class="wp-block-heading"><span id="moskau-unterstuetzt-afrikanische-position-im-sicherheitsrat">Moskau unterstützt afrikanische Position im Sicherheitsrat</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ein zentrales Thema war die Reform des Sicherheitsrats der Vereinten Nationen. Russland bekräftigte seine Unterstützung für die gemeinsame afrikanische Position, die im Ezulwini-Konsens und in der Sirte-Erklärung festgehalten ist. <a href="https://fokus-afrika.de/un-mitgliedstaaten-draengen-auf-echte-reform-des-sicherheitsrats-afrika-und-veto-im-fokus/" type="post" id="22119">Afrika fordert zwei ständige Sitze mit allen damit verbundenen Rechten sowie fünf nichtständige Sitze im Sicherheitsrat.</a></p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="744" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/06/10-3-1024x744.jpg" alt="" class="wp-image-28510 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/06/10-3-1024x744.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/06/10-3-300x218.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/06/10-3-768x558.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/06/10-3-1536x1116.jpg 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/06/10-3-380x276.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/06/10-3-800x581.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/06/10-3-1160x843.jpg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/06/10-3.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Lawrow sprach von einer historischen Ungerechtigkeit gegenüber dem afrikanischen Kontinent. Zusätzliche Sitze brauche vor allem der globale Süden, darunter Afrika, Lateinamerika und Asien. Für westliche Staaten seien keine weiteren Sitze nötig, sagte der russische Außenminister.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Afrikanische Union wertete die russische Unterstützung als wichtig für ihre Position in New York. Youssouf dankte Moskau auch für die Unterstützung afrikanischer Anliegen im Sicherheitsrat.</p>



<h2 id="h-friedenseinsatze-und-resolution-2719" class="wp-block-heading"><span id="friedenseinsaetze-und-resolution-2719">Friedenseinsätze und Resolution 2719</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Auch die Finanzierung afrikanischer Friedenseinsätze stand auf der Tagesordnung. <a href="https://fokus-afrika.de/un-sicherheitsrat-diskutiert-afrikas-konflikte-un-und-afrikanische-union-wollen-partnerschaft-vertiefen/" type="post" id="20603">Die Afrikanische Union und Russland sprachen sich für die vollständige Umsetzung der Resolution 2719 des UN-Sicherheitsrats aus. </a>Sie erlaubt auf Einzelfallbasis, dass Friedenseinsätze unter Führung der Afrikanischen Union mit Pflichtbeiträgen der Vereinten Nationen finanziert werden können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Resolution gilt als ein Instrument, um afrikanische Missionen planbarer und verlässlicher zu finanzieren. Sie wurde im Dezember 2023 einstimmig verabschiedet. In der Praxis bleibt ihre Umsetzung politisch anspruchsvoll, weil jeder Einsatz weiter vom Sicherheitsrat autorisiert werden muss.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Russland erklärte, afrikanische Ansätze zur Konfliktlösung unterstützen zu wollen. In der gemeinsamen Erklärung wurden der Sahel, die Region der Großen Seen, das Horn von Afrika, Sudan, Südsudan und Libyen als Krisenräume genannt. Beide Seiten verwiesen auf das Prinzip „afrikanische Lösungen für afrikanische Probleme“.</p>



<h2 id="h-ebola-ausbruche-in-kongo-und-uganda" class="wp-block-heading"><span id="ebola-ausbrueche-in-kongo-und-uganda">Ebola-Ausbrüche in Kongo und Uganda</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/deutschland-mobilisiert-13-millionen-euro-gegen-ebola-in-kongo-und-uganda/" type="post" id="28198">Die Gesundheitskooperation erhielt durch die Ebola-Ausbrüche in der Demokratischen Republik Kongo und Uganda zusätzliches Gewicht.</a> Die Afrikanische Union und Russland äußerten Sorge über das Risiko einer regionalen Ausbreitung. Beide Seiten wollen Möglichkeiten prüfen, Africa CDC bei der schnellen Eindämmung der Ausbrüche zu unterstützen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dabei geht es um Vorsorge, Überwachung, Laborsysteme, Forschung und den Aufbau öffentlicher Gesundheitskapazitäten. Youssouf verwies im Pressegespräch auf russische Unterstützung bei PCR-Diagnostik und auf mögliche Kooperation bei der Impfstoffforschung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Gesundheitsfrage fügt sich in eine breitere Agenda ein, mit der Russland seine Beziehungen zu Afrika nicht nur über Sicherheit und Rohstoffe, sondern auch über technische Zusammenarbeit, Wissenschaft und Ausbildung ausbauen will.</p>



<h2 id="h-sahel-und-ukraine-bleiben-teil-der-gesprache" class="wp-block-heading"><span id="sahel-und-ukraine-bleiben-teil-der-gespraeche">Sahel und Ukraine bleiben Teil der Gespräche</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Lawrow verband seinen Besuch in Addis Abeba mit weiteren Gesprächen in der Region. Er kündigte an, anschließend nach Niamey zu reisen, wo ein Treffen mit der <a href="https://fokus-afrika.de/tag/aes/" type="post_tag" id="562">Allianz der Sahel-Staaten</a> geplant sei. Zu diesem Bündnis gehören Niger, Mali und Burkina Faso.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Gespräche berührten auch internationale Konflikte außerhalb Afrikas. Youssouf und Lawrow sprachen über den Krieg Russlands gegen die Ukraine, die Lage im Nahen Osten, die Spannungen am Persischen Golf und die palästinensischen Gebiete. Youssouf verwies dabei auf die wirtschaftlichen Folgen externer Krisen für afrikanische Staaten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In der gemeinsamen Erklärung betonten die Afrikanische Union und Russland die Bedeutung von internationalem Recht, UN-Charta, diplomatischem Dialog und friedlicher Streitbeilegung. Beide Seiten wollen ihre nächsten hochrangigen Konsultationen 2027 zu einem noch festzulegenden Zeitpunkt und an einem noch festzulegenden Ort abhalten.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>ICC-Vertragsstaaten warnen Burkina Faso, Mali und Niger vor Austritt</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/icc-vertragsstaaten-warnen-burkina-faso-mali-und-niger-vor-austritt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Jul 2026 19:04:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Burkina Faso]]></category>
		<category><![CDATA[Internationale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[Kontinentale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[Mali]]></category>
		<category><![CDATA[Niger]]></category>
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		<category><![CDATA[AES]]></category>
		<category><![CDATA[ICC]]></category>
		<category><![CDATA[Justiz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Niger hat seinen Austritt aus dem Internationalen Strafgerichtshof formell eingeleitet. Nun warnt die Versammlung der ICC-Vertragsstaaten auch Burkina Faso und Mali vor einem gemeinsamen Rückzug.<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ficc-vertragsstaaten-warnen-burkina-faso-mali-und-niger-vor-austritt%2F&amp;action_name=ICC-Vertragsstaaten%20warnen%20Burkina%20Faso%2C%20Mali%20und%20Niger%20vor%20Austritt&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die Präsidentschaft der ICC-Vertragsstaaten hat Burkina Faso, Mali und Niger aufgefordert, ihren Rückzug aus dem Römischen Statut zu überdenken. Die Erklärung wurde am 1. Juli 2026 veröffentlicht. <a href="https://fokus-afrika.de/burkina-faso-mali-und-niger-treten-aus-dem-internationalen-strafgerichtshof-aus/" type="post" id="20146">Niger hatte bereits ein formelles Austrittsdokument eingereicht, während Mali und Burkina Faso ihren Rückzug bislang angekündigt haben.</a> Frühere Verpflichtungen gegenüber dem Internationalen Strafgerichtshof bleiben auch nach einem Austritt bestehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Präsidentschaft der Versammlung der Vertragsstaaten äußerte sich besorgt über die Schritte der drei militärisch geführten Sahelstaaten. Ein Rückzug schwäche die internationale Strafjustiz und erschwere die Verfolgung von Völkermord, Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Kriegsverbrechen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Entscheidungen von Vertragsstaaten, sich vom Römischen Statut abzuwenden, drohen das gemeinsame Streben nach Gerechtigkeit zu untergraben und die weltweiten Bemühungen zur Beendigung der Straflosigkeit zu schwächen“, <a href="https://www.icc-cpi.int/news/statement-presidency-assembly-states-parties-withdrawals-rome-statute-burkina-faso-mali-and">erklärte</a> das Präsidium.</p>



<h2 id="h-niger-hat-austritt-formell-eingeleitet" class="wp-block-heading"><span id="niger-hat-austritt-formell-eingeleitet">Niger hat Austritt formell eingeleitet</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Niger reichte sein Austrittsdokument am 18. Juni 2026 ein. Das Land hatte den Schritt bereits im September 2025 gemeinsam mit Mali und Burkina Faso angekündigt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Artikel 127 des Römischen Statuts wird der Austritt ein Jahr nach Eingang der schriftlichen Mitteilung wirksam. Für Niger wäre dies voraussichtlich der 18. Juni 2027. Bis dahin bleibt das Land uneingeschränkt an seine Verpflichtungen gegenüber dem Gerichtshof gebunden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch nach diesem Zeitpunkt kann der Internationale Strafgerichtshof Sachverhalte verfolgen, die sich während der Mitgliedschaft Nigers ereignet haben. Bereits bestehende Verpflichtungen zur Zusammenarbeit und laufende Verfahren werden durch den Austritt nicht automatisch beendet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mali und Burkina Faso haben ihren Rückzug angekündigt, aber bislang keine formellen Austrittsdokumente hinterlegt. Das Präsidium sprach dennoch von Schritten aller drei Regierungen in Richtung eines gemeinsamen Austritts.</p>



<h2 id="h-prasidium-ruft-zu-gesprachen-auf" class="wp-block-heading"><span id="praesidium-ruft-zu-gespraechen-auf">Präsidium ruft zu Gesprächen auf</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Versammlung der Vertragsstaaten forderte die drei Länder auf, Mitglieder des Römischen Statuts zu bleiben und ihre Kritik innerhalb der bestehenden Institutionen vorzubringen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Alle Vertragsstaaten hätten das Recht, Bedenken und Reformvorschläge in der Versammlung zur Diskussion zu stellen. Burkina Faso, Mali und Niger sollten sich deshalb an einem „substanziellen Austausch“ beteiligen, erklärte das Präsidium.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/20180726-icc-hq-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-22545 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/20180726-icc-hq-1024x683.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/20180726-icc-hq-300x200.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/20180726-icc-hq-768x512.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/20180726-icc-hq-380x253.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/20180726-icc-hq-800x533.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/20180726-icc-hq-1160x773.jpg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/20180726-icc-hq.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Die Versammlung der Vertragsstaaten ist das Aufsichts- und gesetzgebende Organ des Internationalen Strafgerichtshofs. In ihr sind die Staaten vertreten, die das Römische Statut ratifiziert haben oder ihm später beigetreten sind.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Das Präsidium besteht derzeit aus der finnischen Präsidentin Päivi Kaukoranta sowie den Vizepräsidenten Michael Imran Kanu aus Sierra Leone und Margareta Kassangana aus Polen.</p>



<h2 id="h-sahelstaaten-sprechen-von-neokolonialer-justiz" class="wp-block-heading"><span id="sahelstaaten-sprechen-von-neokolonialer-justiz">Sahelstaaten sprechen von neokolonialer Justiz</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Burkina Faso, Mali und Niger begründeten ihre Austrittspläne im September 2025 mit grundsätzlicher Kritik am Internationalen Strafgerichtshof. In ihrer gemeinsamen Erklärung bezeichneten sie den Gerichtshof als „Instrument neokolonialistischer Unterdrückung“.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die drei Regierungen kündigten an, eigene Mechanismen zur Friedenssicherung und Strafverfolgung aufbauen zu wollen. Konkrete Angaben zur Struktur, Zuständigkeit oder Unabhängigkeit solcher Einrichtungen machten sie zunächst nicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Länder gehören der Konföderation der Sahelstaaten an. Das Bündnis ging aus der Allianz der Sahelstaaten hervor und umfasst ausschließlich militärisch geführte Regierungen. Burkina Faso, Mali und Niger haben zugleich ihre Beziehungen zu westlichen Staaten eingeschränkt und ihre sicherheitspolitische Zusammenarbeit untereinander ausgebaut.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/togo-bringt-aes-und-ecowas-wieder-an-einen-tisch/" type="post" id="26707">Die drei Staaten verließen zuvor gemeinsam die Westafrikanische Wirtschaftsgemeinschaft ECOWAS. </a>Als Gründe nannten sie unter anderem den politischen Druck des Regionalblocks nach den Militärputschen und die aus ihrer Sicht unzureichende Unterstützung im Kampf gegen bewaffnete Gruppen.</p>



<h2 id="h-austritt-beendet-fruhere-zustandigkeit-nicht" class="wp-block-heading"><span id="austritt-beendet-fruehere-zustaendigkeit-nicht">Austritt beendet frühere Zuständigkeit nicht</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Internationale Strafgerichtshof wurde durch das Römische Statut geschaffen und nahm 2002 seine Arbeit auf. Er verfolgt Einzelpersonen wegen Völkermordes, Verbrechen gegen die Menschlichkeit, Kriegsverbrechen und des Verbrechens der Aggression.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Gerichtshof ersetzt nationale Gerichte nicht. Er kann eingreifen, wenn ein Staat schwere internationale Verbrechen nicht ernsthaft untersucht oder strafrechtlich verfolgt. Dieses Prinzip wird als Komplementarität bezeichnet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Austritt wirkt grundsätzlich nur für die Zukunft. Verbrechen, die während der Mitgliedschaft eines Landes begangen wurden, können weiterhin unter die Zuständigkeit des Gerichtshofs fallen. Auch laufende Ermittlungen und Verfahren bleiben möglich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Burundi trat 2017 aus dem Gerichtshof aus. Die Philippinen folgten 2019. In beiden Fällen behielt der ICC seine Zuständigkeit für mutmaßliche Verbrechen, die während der jeweiligen Mitgliedschaft begangen worden waren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Niger wäre das dritte Land, dessen Austritt vollständig wirksam wird. Voraussetzung ist, dass die Regierung ihre Mitteilung während der einjährigen Frist nicht zurücknimmt.</p>



<h2 id="h-mali-hatte-den-icc-selbst-eingeschaltet" class="wp-block-heading"><span id="mali-hatte-den-icc-selbst-eingeschaltet">Mali hatte den ICC selbst eingeschaltet</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Beziehungen zwischen afrikanischen Staaten und dem Gerichtshof sind seit Jahren von Zusammenarbeit und Kritik geprägt. Mehrere afrikanische Regierungen hatten den ICC selbst um Ermittlungen gebeten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mali verwies die Lage im eigenen Land 2012 an den Gerichtshof. Hintergrund waren schwere Verbrechen während der Besetzung nördlicher Landesteile durch bewaffnete und jihadistische Gruppen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aus diesen Ermittlungen ging unter anderem das Verfahren gegen Ahmad Al Faqi Al Mahdi hervor. Der Gerichtshof verurteilte ihn wegen der Zerstörung religiöser und historischer Gebäude in Timbuktu.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch Uganda, die Demokratische Republik Kongo und die Zentralafrikanische Republik hatten Situationen auf ihrem Staatsgebiet selbst an den ICC verwiesen. Andere Ermittlungen in Afrika, darunter in Darfur und Libyen, wurden durch den Sicherheitsrat der Vereinten Nationen eingeleitet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Präsidentschaft der Vertragsstaaten erinnerte Burkina Faso, Mali und Niger daran, dass sie sich in der Vergangenheit an der gemeinsamen Arbeit der Versammlung beteiligt hätten. Der Gerichtshof sei als unabhängige und unparteiische Justizinstitution auf die fortdauernde Unterstützung seiner Mitgliedstaaten angewiesen.</p>
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		<title>Deutschland mobilisiert 13 Millionen Euro gegen Ebola in Kongo und Uganda</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/deutschland-mobilisiert-13-millionen-euro-gegen-ebola-in-kongo-und-uganda/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Jun 2026 16:44:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Demokratische Republik Kongo]]></category>
		<category><![CDATA[Institutionelle Beziehungen]]></category>
		<category><![CDATA[Kontinentale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[Uganda]]></category>
		<category><![CDATA[1]]></category>
		<category><![CDATA[4]]></category>
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		<category><![CDATA[EAC]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[WHO]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Deutschland mobilisiert 13 Millionen Euro gegen den Ebola-Ausbruch in Kongo und Uganda. Die Mittel stärken Notfallmaßnahmen, mobile Labore und grenzüberschreitende Gesundheitskontrollen.<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fdeutschland-mobilisiert-13-millionen-euro-gegen-ebola-in-kongo-und-uganda%2F&amp;action_name=Deutschland%20mobilisiert%2013%20Millionen%20Euro%20gegen%20Ebola%20in%20Kongo%20und%20Uganda&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Deutschland stellt zusätzlich 13 Millionen Euro bereit, um den Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo und in Uganda einzudämmen und eine weitere Ausbreitung in der Region zu verhindern. Die Zusage erfolgte am 16. Juni bei einem hochrangigen virtuellen Treffen auf Einladung der afrikanischen Gesundheitsbehörde Africa CDC und des burundischen Präsidenten Évariste Ndayishimiye als amtierendem Vorsitzenden der Afrikanischen Union. Neun Millionen Euro fließen in die betroffenen Länder, regionale Gesundheitsstrukturen und lokale Hilfsprogramme. Weitere vier Millionen Euro erhält die Weltgesundheitsorganisation für ihre Notfallmaßnahmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bundesentwicklungsministerin Reem Alabali Radovan erklärte, die Bundesregierung sei über die Lage „zutiefst besorgt“. Die zusätzlichen Mittel sollen die akute Reaktion unterstützen und zugleich bestehende Strukturen zur Überwachung, Diagnose und grenzüberschreitenden Bekämpfung von Infektionskrankheiten stärken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Deutschland steht in voller Solidarität an der Seite der betroffenen Menschen und Länder sowie der Afrikanischen Union“, sagte Alabali Radovan. Der Ausbruch zeige, wie dringend zusätzliche Maßnahmen seien, um die Ausbreitung zu stoppen.</p>



<h2 id="h-neun-millionen-euro-fur-betroffene-lander-und-regionale-partner" class="wp-block-heading"><span id="neun-millionen-euro-fuer-betroffene-laender-und-regionale-partner">Neun Millionen Euro für betroffene Länder und regionale Partner</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Von der neuen Zusage sind neun Millionen Euro für Maßnahmen in der Demokratischen Republik Kongo sowie für Africa CDC, die Ostafrikanische Gemeinschaft und lokale Programme der Vereinten Nationen und von Nichtregierungsorganisationen vorgesehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Mittel sollen unter anderem die Überwachung neuer Infektionen, die schnelle Untersuchung von Verdachtsfällen und den Schutz des medizinischen Personals unterstützen. Hinzu kommen Maßnahmen zur Aufklärung der Bevölkerung und zur Koordinierung zwischen den betroffenen Ländern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die übrigen vier Millionen Euro erhöhen den deutschen Beitrag zu den Notfallmaßnahmen der Weltgesundheitsorganisation. Die WHO koordiniert gemeinsam mit den nationalen Gesundheitsbehörden und Africa CDC Teile der epidemiologischen Überwachung, der technischen Unterstützung und der Versorgung betroffener Regionen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Alabali Radovan kündigte an, Deutschland werde auch seine Zusammenarbeit mit dem Pandemic Fund, der Impfallianz Gavi, der Coalition for Epidemic Preparedness Innovations und dem Zentralen Nothilfefonds der Vereinten Nationen fortsetzen.</p>



<h2 id="h-region-verstarkt-kontrollen-an-grenzen-und-flughafen" class="wp-block-heading"><span id="region-verstaerkt-kontrollen-an-grenzen-und-flughaefen">Region verstärkt Kontrollen an Grenzen und Flughäfen</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Africa CDC hat die Mitgliedstaaten der Afrikanischen Union aufgefordert, die Gesundheitskontrollen an internationalen Flughäfen, Seehäfen und wichtigen Landgrenzen umgehend zu verstärken. Ziel ist es, erkrankte Reisende früher zu erkennen und grenzüberschreitende Übertragungen des Bundibugyo-Ebolavirus zu verhindern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die afrikanische Gesundheitsbehörde empfiehlt nichtinvasive Untersuchungen von Reisenden, ausreichend geschultes Personal und klar geregelte Verfahren für den Umgang mit Verdachtsfällen. Auch Gesundheitsmeldungen, Temperaturkontrollen und vorbereitete Isolierungs- und Überweisungswege sollen ausgebaut werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Maßnahmen richten sich ausdrücklich nicht auf eine allgemeine Einschränkung von Reisen und Handel. Africa CDC will den Ausbruch an seinem Ursprung eindämmen und zugleich vermeiden, dass pauschale Grenzschließungen humanitäre Einsätze und die regionale Wirtschaft beeinträchtigen.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="775" height="364" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/Ebola_Signs_and_Symptoms.jpg" alt="" class="wp-image-27441 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/Ebola_Signs_and_Symptoms.jpg 775w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/Ebola_Signs_and_Symptoms-300x141.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/Ebola_Signs_and_Symptoms-768x361.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/Ebola_Signs_and_Symptoms-380x178.jpg 380w" sizes="(max-width: 775px) 100vw, 775px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">„Der Schutz der öffentlichen Gesundheit und die Sicherung des Reiseverkehrs müssen Hand in Hand gehen“, erklärte Africa-CDC-Generaldirektor Jean Kaseya. Wissenschaftlich begründete Kontrollen könnten Risiken verringern und unnötige Störungen von Reisen, Handel und Hilfseinsätzen verhindern.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Gesundheitsministerien, Einwanderungsbehörden, Grenzschutz, Luftfahrtbehörden und Hafenverwaltungen sollen ihre Zusammenarbeit dafür enger abstimmen. Africa CDC und die WHO haben technische Unterstützung, Schulungen und operative Hilfe angeboten.</p>



<h2 id="h-deutschland-baut-regionale-ebola-abwehr-aus" class="wp-block-heading"><span id="deutschland-baut-regionale-ebola-abwehr-aus">Deutschland baut regionale Ebola-Abwehr aus</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die neue Finanzzusage knüpft an eine längerfristige deutsche Zusammenarbeit mit der Ostafrikanischen Gemeinschaft an. Deutschland unterstützt seit 2016 regionale Frühwarnsysteme, Labornetzwerke, die Ausbildung von Fachpersonal und Mechanismen zur schnellen Reaktion auf Krankheitsausbrüche.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am 12. Juni unterzeichneten die Ostafrikanische Gemeinschaft und die KfW Entwicklungsbank in Arusha eine Partnerschaft über fünf Millionen Euro. Das Vorhaben soll die Vorbereitung auf Mpox und andere hochansteckende Krankheiten verbessern und die Laborkapazitäten in der Region erweitern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zusätzlich wurden drei Millionen Euro für die regionale Reaktion auf den aktuellen Ebola-Ausbruch zugesagt. Die Ostafrikanische Gemeinschaft will damit Überwachungssysteme ausbauen, technische Fachkräfte mobilisieren und die Zusammenarbeit ihrer Mitgliedstaaten stärken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">EAC-Generalsekretär Stephen P. Mbundi erklärte, die Unterstützung ermögliche eine bessere regionale Koordination. Dazu gehörten leistungsfähigere Labore, eine schnellere Erfassung von Infektionen und die Entsendung von Experten in betroffene Gebiete.</p>



<h2 id="h-mobile-labore-sollen-verdachtsfalle-schneller-bestatigen" class="wp-block-heading"><span id="mobile-labore-sollen-verdachtsfaelle-schneller-bestaetigen">Mobile Labore sollen Verdachtsfälle schneller bestätigen</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/alabali-radovan-reist-nach-nairobi-und-setzt-auf-afrikanische-pharmaproduktion/" type="post" id="26877">Ein Schwerpunkt der Zusammenarbeit liegt auf mobilen Laboren.</a> Mit deutscher Finanzierung wurden zehn solcher Einrichtungen in Burundi, der Demokratischen Republik Kongo, Kenia, Ruanda, Südsudan, Tansania und Uganda stationiert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Labore ermöglichen Untersuchungen in der Nähe betroffener Gebiete und verkürzen die Zeit zwischen dem Auftreten eines Verdachtsfalls und einer bestätigten Diagnose. Dadurch können Kontaktpersonen früher ermittelt, Behandlungen schneller eingeleitet und lokale Infektionsketten gezielter unterbrochen werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Netzwerk entstand im Rahmen eines regionalen Projekts zur Bekämpfung übertragbarer Krankheiten. Die technische Begleitung übernimmt das Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin, während die KfW Entwicklungsbank die deutsche Finanzierung abwickelt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die mobilen Labore kamen bereits während der Corona-Pandemie, beim Ebola-Ausbruch in Uganda 2022, beim <a href="https://fokus-afrika.de/tansania-bestaetigt-neuen-fall-von-marburg-virus-erkrankung/" type="post" id="13580">Marburg-Ausbruch in Tansania 2023 </a>und bei der <a href="https://fokus-afrika.de/mpox-ausbruch-schulen-und-unicef-verstarken-masnahmen/" type="post" id="11419">regionalen Mpox-Welle 2024</a> zum Einsatz.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Zuge der aktuellen Maßnahmen stellte Deutschland der Ostafrikanischen Gemeinschaft zudem 500 Sätze persönlicher Schutzausrüstung zur Verfügung. Sie sind für Gesundheitskräfte bestimmt, die Infizierte behandeln, Proben entnehmen oder an Grenzübergängen und in Risikogebieten arbeiten.</p>



<h2 id="h-mehr-als-180-experten-fur-schnelle-einsatze" class="wp-block-heading"><span id="mehr-als-180-experten-fuer-schnelle-einsaetze">Mehr als 180 Experten für schnelle Einsätze</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ostafrikanische Gemeinschaft verfügt außerdem über einen Pool von mehr als 180 Fachleuten, die bei Gesundheitskrisen kurzfristig entsandt werden können. Dazu gehören Spezialisten aus Humanmedizin, Veterinärmedizin, Labordiagnostik, Epidemiologie und Risikokommunikation.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Experten arbeiten nach dem sogenannten One-Health-Ansatz. Dabei werden die Gesundheit von Menschen, Tieren und Umwelt gemeinsam betrachtet, weil zahlreiche Infektionskrankheiten von Tieren auf Menschen übergehen oder sich durch Umweltveränderungen ausbreiten können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Weitere Schulungen sollen medizinisches Personal auf Infektionsschutz, Ausbruchsmanagement und die Kommunikation mit betroffenen Gemeinden vorbereiten. Daran wirken unter anderem die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit, die Berliner Charité, das deutsche Schnell einsetzbare Expertenteam Gesundheit und das Freiwilligenkorps von Africa CDC mit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die EAC-Mitgliedstaaten entsenden Fachkräfte unter anderem an Grenzübergänge und bekannte Infektionsschwerpunkte. Der grenzüberschreitende Austausch von Gesundheitsdaten soll verhindern, dass Verdachtsfälle nach der Weiterreise in ein Nachbarland unentdeckt bleiben.</p>



<h2 id="h-afrikanische-union-koordiniert-politische-reaktion" class="wp-block-heading"><span id="afrikanische-union-koordiniert-politische-reaktion">Afrikanische Union koordiniert politische Reaktion</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das virtuelle Treffen brachte afrikanische und internationale Staats- und Regierungschefs, Minister, multilaterale Organisationen und Vertreter der Zivilgesellschaft zusammen. Neben Africa CDC nahmen unter anderem die Weltgesundheitsorganisation und die Weltbank teil.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Burundis Präsident Ndayishimiye hatte das Treffen nach <a href="https://abpinfo.bi/2026/06/03/le-president-de-la-republique-du-burundi-recoit-en-audience-le-directeur-general-dafrica-cdc/">Gesprächen</a> mit Africa-CDC-Generaldirektor Kaseya angestoßen. <a href="https://fokus-afrika.de/au-gipfel-burundis-praesident-ndayishimiye-uebernimmt-au-vorsitz-2026/" type="post" id="24629">Als amtierender Vorsitzender der Afrikanischen Union will er die politische Koordination zwischen den Mitgliedstaaten und die Mobilisierung zusätzlicher Mittel vorantreiben.</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Africa CDC bezifferte den Finanzbedarf allein für die Ebola-Vorsorge in Burundi auf zehn bis 15 Millionen US-Dollar. Rund elf Millionen US-Dollar seien bereits gemeinsam mit Partnern mobilisiert worden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Burundi grenzt an die Demokratische Republik Kongo und liegt damit in unmittelbarer Nähe zu betroffenen Regionen. Die Regierung hat Präventionsmaßnahmen verstärkt und die Bevölkerung aufgefordert, Hygiene- und Gesundheitsregeln konsequent einzuhalten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In der Demokratischen Republik Kongo und in Uganda werden weiterhin Ebola-Fälle registriert. Wiederkehrende Ausbrüche von Ebola, Marburg, Mpox und anderen Infektionskrankheiten belasten die Gesundheitssysteme der Region und erfordern eine enge Zusammenarbeit über nationale Grenzen hinweg.</p>
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		<title>ECOWAS-Unterhändler spricht mit Ibrahim Traoré über Zusammenarbeit mit Sahel-Bündnis</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/ecowas-unterhaendler-spricht-mit-ibrahim-traore-ueber-zusammenarbeit-mit-sahel-buendnis/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 May 2026 20:40:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kontinentale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
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		<category><![CDATA[AES]]></category>
		<category><![CDATA[Diplomatie]]></category>
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		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nach dem Bruch zwischen ECOWAS und Sahel-Allianz bleiben die Gesprächskanäle offen: Vermittler Lansana Kouyaté traf Ibrahim Traoré in Ouagadougou. Es ging um Sicherheit, Stabilität und die Bewegungsfreiheit der Bevölkerung.<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fecowas-unterhaendler-spricht-mit-ibrahim-traore-ueber-zusammenarbeit-mit-sahel-buendnis%2F&amp;action_name=ECOWAS-Unterh%C3%A4ndler%20spricht%20mit%20Ibrahim%20Traor%C3%A9%20%C3%BCber%20Zusammenarbeit%20mit%20Sahel-B%C3%BCndnis&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/ecowas-unterhaendler-spricht-mit-ibrahim-traore-ueber-zusammenarbeit-mit-sahel-buendnis/">ECOWAS-Unterhändler spricht mit Ibrahim Traoré über Zusammenarbeit mit Sahel-Bündnis</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Der ECOWAS-Unterhändler Lansana Kouyaté hat in Ouagadougou mit Burkina Fasos Staatschef Ibrahim Traoré über die künftigen Beziehungen zwischen der Westafrikanischen Wirtschaftsgemeinschaft und der Allianz der Sahel-Staaten gesprochen. Das Treffen fand am 25. Mai 2026 statt. Kouyaté warb nach der Audienz für eine „beispielhafte Zusammenarbeit“ zwischen beiden Räumen. Im Mittelpunkt standen Sicherheit, Stabilität und die Bewegungsfreiheit der Bevölkerung nach dem Bruch von Burkina Faso, Mali und Niger mit der ECOWAS.</p>



<h2 id="h-vermittler-spricht-von-komplexen-fragen" class="wp-block-heading"><span id="vermittler-spricht-von-komplexen-fragen">Vermittler spricht von komplexen Fragen</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Kouyaté bezeichnete die Gespräche mit Traoré als konstruktiv. <a href="https://fokus-afrika.de/togo-bringt-aes-und-ecowas-wieder-an-einen-tisch/" type="post" id="26707">Der frühere Exekutivsekretär der ECOWAS tritt als Vermittler der Regionalorganisation gegenüber der Konföderation der Sahel-Staaten auf.</a> Er hatte zuvor bereits Gespräche mit Côte d’Ivoires Präsident Alassane Ouattara, Senegals Präsident Bassirou Diomaye Faye und Ghanas Präsident John Dramani Mahama geführt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Wir haben über ziemlich komplexe Themen gesprochen, die die Sicherheit und Stabilität unserer Länder betreffen“, sagte Kouyaté nach der Begegnung in Ouagadougou. Die Gründung der Allianz der Sahel-Staaten habe zum Bruch mit der ECOWAS geführt. Dieser Schritt sei inzwischen vollzogen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kouyaté stellte deshalb nicht die Rückkehr der Sahel-Staaten in den Vordergrund, sondern den Umgang der beiden Blöcke miteinander. „Es ist bereits beschlossen, darauf kommen wir nicht zurück. Aber wie erhalten wir eine Zusammenarbeit zwischen den beiden Einheiten aufrecht?“, sagte er.</p>



<h2 id="h-geografie-zwingt-beide-seiten-zum-kontakt" class="wp-block-heading"><span id="geografie-zwingt-beide-seiten-zum-kontakt">Geografie zwingt beide Seiten zum Kontakt</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Burkina Faso, Mali und Niger hatten die Allianz der Sahel-Staaten nach ihren Spannungen mit der ECOWAS aufgebaut und ihren Austritt aus der westafrikanischen Regionalorganisation vollzogen. <a href="https://fokus-afrika.de/offizieller-austritt-der-sahel-staaten-allianz-aus-der-ecowas/" type="post" id="13701">Seit Januar 2025 bilden sie einen eigenen Block im Zentrum Westafrikas. </a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Kouyaté verwies auf die enge Verflechtung der Staaten in der Region. Grenzen, Handelswege, Familienbeziehungen und Sicherheitsfragen verbinden die Mitgliedstaaten der ECOWAS weiter mit den Ländern der Sahel-Allianz. „Die Geografie verbindet diese beiden Einheiten: die AES und die ECOWAS“, sagte er.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/die-konfoederation-der-staaten-des-sahel-aes-setzt-auf-visafreiheit-trotz-austritt-aus-der-ecowas/" type="post" id="13085">Dabei hob der Vermittler besonders die Bewegungsfreiheit der Bevölkerung hervor.</a> Die Menschen müssten weiterhin von einem Raum in den anderen reisen können. Diese Frage berührt Handel, Arbeit, Familienkontakte und die Versorgung grenznaher Regionen.</p>



<h2 id="h-traore-gibt-anweisungen-fur-weitere-gesprache" class="wp-block-heading"><span id="traore-gibt-anweisungen-fuer-weitere-gespraeche">Traoré gibt Anweisungen für weitere Gespräche</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Über konkrete Beschlüsse wurde nach dem Treffen zunächst nichts veröffentlicht. Kouyaté sagte jedoch, Traoré habe „klare Anweisungen“ gegeben. Deren Inhalt nannte er nicht. Der Vermittler erklärte lediglich, diese Vorgaben könnten den weiteren Gesprächen nutzen.&nbsp;</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="712" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/FB_IMG_1779720077899-1-1024x712.jpg" alt="" class="wp-image-27671 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/FB_IMG_1779720077899-1-1024x712.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/FB_IMG_1779720077899-1-300x209.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/FB_IMG_1779720077899-1-768x534.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/FB_IMG_1779720077899-1-1536x1068.jpg 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/FB_IMG_1779720077899-1-380x264.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/FB_IMG_1779720077899-1-800x556.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/FB_IMG_1779720077899-1-1160x806.jpg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/FB_IMG_1779720077899-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Die Formulierung zeigt, dass beide Seiten trotz des institutionellen Bruchs Gesprächskanäle offenhalten. Für die ECOWAS geht es darum, die Folgen des Austritts der drei Sahel-Staaten zu begrenzen. Für Burkina Faso, Mali und Niger steht die Anerkennung ihrer neuen regionalen Ordnung im Vordergrund.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Spannungen zwischen ECOWAS und AES hatten sich seit den politischen Umbrüchen in Mali, Burkina Faso und Niger verschärft. Die ECOWAS reagierte auf Machtwechsel und Übergangsregierungen mit Sanktionen und diplomatischem Druck. Die Sahel-Staaten warfen der Organisation vor, sich von äußeren Interessen leiten zu lassen.</p>



<h2 id="h-sicherheitslage-bleibt-gemeinsame-belastung" class="wp-block-heading"><span id="sicherheitslage-bleibt-gemeinsame-belastung">Sicherheitslage bleibt gemeinsame Belastung</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Sicherheitslage in der Sahelzone bleibt der zentrale Hintergrund der Gespräche. <a href="https://fokus-afrika.de/jnim-wie-der-oekonomische-dschihad-mali-lahmlegt/" type="post" id="21612">Burkina Faso, Mali und Niger kämpfen seit Jahren mit bewaffneten Gruppen, dschihadistischer Gewalt und Angriffen auf Zivilisten, Sicherheitskräfte und staatliche Einrichtungen.</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch Nachbarstaaten außerhalb der AES verfolgen die Entwicklung mit Sorge. Instabilität im Sahel hat Folgen für Grenzsicherheit, Handel, Migration und regionale Zusammenarbeit. Die ECOWAS kann den Bruch mit den drei Staaten deshalb nicht allein als institutionelle Frage behandeln.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kouyatés Mission setzt an diesem Punkt an. Sie soll einen Rahmen schaffen, in dem ECOWAS und AES trotz politischer Trennung über praktische Zusammenarbeit sprechen können. Nach dem Treffen in Ouagadougou bleibt der Fokus auf Sicherheit, Stabilität und den Alltag der Bevölkerung gerichtet.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Malis Ex-Premierminister:&#8221;Afrikanische Union hat im Sahel versagt!&#8221;</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/malis-ex-premierministerafrikanische-union-hat-im-sahel-versagt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 May 2026 19:22:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kontinentale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[Mali]]></category>
		<category><![CDATA[2]]></category>
		<category><![CDATA[AES]]></category>
		<category><![CDATA[AU]]></category>
		<category><![CDATA[Krise]]></category>
		<category><![CDATA[Sahel]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Africa Day 2026: Die Afrikanische Union ruft zu Einheit und Reformen auf. Aus Mali kommt scharfe Kritik. Choguel Kokalla Maïga fordert eine AU, die nicht länger „Resonanzkörper ausländischer Mächte“ ist.<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fmalis-ex-premierministerafrikanische-union-hat-im-sahel-versagt%2F&amp;action_name=Malis%20Ex-Premierminister%3A%26%238221%3BAfrikanische%20Union%20hat%20im%20Sahel%20versagt%21%26%238221%3B&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Der Africa Day ist zur Bühne für eine offene Kritik aus Mali an der Rolle der Afrikanischen Union geworden. Am 25. Mai 2026 fiel sie mit dem 63. Jahrestag der Gründung der Organisation für Afrikanische Einheit zusammen. Während AU-Kommissionspräsident Mahmoud Ali Youssouf zu Einheit, Pan-Afrikanismus und Reformen <a href="https://au.int/en/speeches/20260525/statement-auc-chairperson-occasion-africa-day-2026">aufrief</a>, forderte Malis früherer Premierminister Choguel Kokalla Maïga eine grundlegende Neuausrichtung der Organisation. Sein Vorwurf zielt auf eine Institution, die nach seiner Darstellung zu stark von äußeren Mächten geprägt sei und im Sahel versagt habe.</p>



<h2 id="h-au-ruft-zu-einheit-und-reformen-auf" class="wp-block-heading"><span id="au-ruft-zu-einheit-und-reformen-auf">AU ruft zu Einheit und Reformen auf</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Mahmoud Ali Youssouf stellte den Africa Day in den Rahmen von Einheit, Integration und Entwicklung. Der Vorsitzende der Kommission der Afrikanischen Union erinnerte an die Gründung der Organisation für Afrikanische Einheit im Jahr 1963 und verband das Jubiläum mit den Zielen der Agenda 2063.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Afrikanische Union sieht sich dabei als Stimme eines Kontinents, der stärker in globale Entscheidungen eingebunden werden will. <a href="https://fokus-afrika.de/merz-empfaengt-au-kommissionschef-youssouf-vor-sudan-konferenz-in-berlin/" type="post" id="26397">Youssouf verwies auf die dauerhafte Mitgliedschaft der Afrikanischen Union in der G20 und sprach von einem historischen Schritt für Afrikas Beteiligung an der internationalen Wirtschaftspolitik.</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch die Reform der Vereinten Nationen blieb Teil der Botschaft. <a href="https://fokus-afrika.de/un-mitgliedstaaten-draengen-auf-echte-reform-des-sicherheitsrats-afrika-und-veto-im-fokus/" type="post" id="22119">Die AU erneuerte ihre Forderung nach einer umfassenden Reform des Sicherheitsrats der Vereinten Nationen, um aus ihrer Sicht die langjährige Benachteiligung Afrikas im internationalen System zu korrigieren.</a></p>



<h2 id="h-wasser-sicherheit-und-globale-mitsprache" class="wp-block-heading"><span id="wasser-sicherheit-und-globale-mitsprache">Wasser, Sicherheit und globale Mitsprache</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das Jahresthema der Afrikanischen Union 2026 konzentriert sich auf Wasserverfügbarkeit und sichere Sanitärsysteme. Damit verbindet die Organisation Fragen von öffentlicher Gesundheit, Klimaanpassung und nachhaltiger Entwicklung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Youssouf stellte Afrika zugleich als Akteur in globalen Debatten über Frieden, Klima, Ernährungssicherheit, Handel, Gesundheit und Entwicklung dar. In seiner Erklärung würdigte er auch die wachsende internationale Debatte über historische Wiedergutmachung und verwies auf Initiativen Ghanas bei der Generalversammlung der Vereinten Nationen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Africa Day erhielt zudem eine sportpolitische Note. Neun afrikanische Nationalmannschaften bereiten sich nach Angaben der AU auf die Teilnahme an der Fußball-Weltmeisterschaft vor. Es wäre die höchste afrikanische Beteiligung in der Geschichte des Turniers.</p>



<h2 id="h-choguel-maiga-fordert-eine-andere-au" class="wp-block-heading"><span id="choguel-maiga-fordert-eine-andere-au">Choguel Maïga fordert eine andere AU</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Aus Mali kam am selben Tag ein deutlich anderer Ton. Choguel Kokalla Maïga veröffentlichte auf X eine Erklärung zum 63. Jahrestag der afrikanischen Einheit und verband sie mit scharfer Kritik an der Afrikanischen Union.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="960" height="640" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/HBkGBa1XcAAsK1j.jpeg" alt="" class="wp-image-27658 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/HBkGBa1XcAAsK1j.jpeg 960w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/HBkGBa1XcAAsK1j-300x200.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/HBkGBa1XcAAsK1j-768x512.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/HBkGBa1XcAAsK1j-380x253.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/HBkGBa1XcAAsK1j-800x533.jpeg 800w" sizes="(max-width: 960px) 100vw, 960px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">„Das panafrikanische Ideal stößt auf tiefe strukturelle Krisen“, schrieb der frühere malische Premierminister. Sicherheitskrisen, Terrorismus, wirtschaftlicher Druck, Klimafragen und demografische Herausforderungen hätten die Schwächen der Institution offengelegt. Maïga sprach von einer „chronischen institutionellen Lähmung“ der AU.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Mali stehe nach seiner Darstellung im Zentrum dieser Widersprüche. Die traditionellen Mechanismen afrikanischer Solidarität hätten angesichts der terroristischen Gewalt im Land versagt. Der Rückgang demokratischer Ordnungen sei für ihn nicht allein eine Ursache politischer Instabilität, sondern auch Folge von Institutionen, die den Alltag vieler Menschen nicht mehr erreichten.</p>



<h2 id="h-sahel-bundnis-als-gegenentwurf" class="wp-block-heading"><span id="sahel-buendnis-als-gegenentwurf">Sahel-Bündnis als Gegenentwurf</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Maïga stellte die Allianz der Sahel-Staaten als Antwort auf diese Lage dar. Mali, Burkina Faso und Niger hatten das Bündnis nach ihrem Bruch mit der Westafrikanischen Wirtschaftsgemeinschaft ECOWAS gestärkt und positionieren es als sicherheits- und souveränitätspolitisches Projekt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der frühere Premierminister bezeichnete diesen Kurs nicht als Absage an afrikanische Einheit. „Diese souveränistische Entscheidung ist keine Ablehnung der afrikanischen Einheit, sondern ihre notwendige Neugründung“, erklärte Maïga. Wahrer Panafrikanismus beginne mit der Rückgewinnung sicherheitspolitischer, politischer und wirtschaftlicher Souveränität.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Seine schärfste Formulierung richtete sich direkt an die Afrikanische Union: „Die AU muss aufhören, Resonanzkörper ausländischer Mächte zu sein, und wieder zum Heiligtum afrikanischer Freiheit werden.“</p>



<h2 id="h-alte-reformidee-neue-kritik" class="wp-block-heading"><span id="alte-reformidee-neue-kritik">Alte Reformidee, neue Kritik</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Maïga knüpfte seine Kritik an die Entstehungsgeschichte der Afrikanischen Union. Der Übergang von der Organisation für Afrikanische Einheit zur AU im Jahr 2002 sollte die Handlungsfähigkeit des Kontinents stärken. An die Stelle strikter Nichteinmischung trat das Prinzip der Nichtgleichgültigkeit, das Eingreifen bei schweren Krisen, Kriegsverbrechen, Völkermord oder Staatsstreichen ermöglichen sollte.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="939" height="1024" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/HFiaaryWsAAsoFP-939x1024.jpeg" alt="" class="wp-image-27659 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/HFiaaryWsAAsoFP-939x1024.jpeg 939w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/HFiaaryWsAAsoFP-275x300.jpeg 275w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/HFiaaryWsAAsoFP-768x838.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/HFiaaryWsAAsoFP-380x414.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/HFiaaryWsAAsoFP-800x873.jpeg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/HFiaaryWsAAsoFP.jpeg 960w" sizes="(max-width: 939px) 100vw, 939px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Der frühere malische Regierungschef sieht diesen Anspruch heute verfehlt. Seine Erklärung macht deutlich, wie stark sich die politische Sprache im Sahel von der offiziellen Linie der Afrikanischen Union entfernt hat. Während die AU am Africa Day Einheit, institutionelle Reformen und multilaterale Mitsprache betonte, stellte Maïga die Frage nach Souveränität, Sicherheitsmacht und Unabhängigkeit von äußeren Einflüssen ins Zentrum.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der nächste ordentliche Gipfel der Afrikanischen Union ist für Juli 2026 vorgesehen. Zuvor soll der Exekutivrat am 24. und 25. Juni zu seiner 49. ordentlichen Sitzung zusammenkommen. Die Rolle der AU gegenüber den politischen Übergängen im Sahel gehört zu den Themen, die den Kontinent weiter beschäftigen.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Ebola-Ausbruch: &#8220;1,2 Milliarden US-Dollar ausgegeben – nicht einmal ein Labor gebaut&#8221;</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/ebola-ausbruch-12-milliarden-us-dollar-ausgegeben-nicht-einmal-ein-labor-gebaut/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 24 May 2026 10:36:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Demokratische Republik Kongo]]></category>
		<category><![CDATA[Kontinentale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[Südsudan]]></category>
		<category><![CDATA[Uganda]]></category>
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		<category><![CDATA[AU]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
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		<category><![CDATA[Grenze]]></category>
		<category><![CDATA[UNICEF]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
		<category><![CDATA[WHO]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ebola in der Region der Großen Seen: Kongo, Uganda und Südsudan einigen sich auf einen gemeinsamen Grenzplan, während Africa CDC und WHO fast 315 Millionen Dollar für die Eindämmung mobilisieren.<br />
<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Febola-ausbruch-12-milliarden-us-dollar-ausgegeben-nicht-einmal-ein-labor-gebaut%2F&amp;action_name=Ebola-Ausbruch%3A%20%26%238220%3B1%2C2%20Milliarden%20US-Dollar%20ausgegeben%20%E2%80%93%20nicht%20einmal%20ein%20Labor%20gebaut%26%238221%3B&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die Demokratische Republik Kongo, Uganda und Südsudan haben einen gemeinsamen Plan zur Eindämmung des Ebola-Ausbruchs in der Grenzregion beschlossen. Die Einigung wurde am 22. und 23. Mai 2026 bei einem Ministertreffen in Kampala erzielt. Beteiligt waren die Gesundheitsminister der drei Staaten, Africa CDC, die Weltgesundheitsorganisation, UNICEF, der Bevölkerungsfonds der Vereinten Nationen und weitere Partner.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Plan richtet sich gegen den Ausbruch des Ebola-Bundibugyo-Virus in der Region der Großen Seen. Die Krankheit wurde am 15. Mai 2026 in der Provinz Ituri im Nordosten der Demokratischen Republik Kongo bestätigt. Die Weltgesundheitsorganisation hatte am 17. Mai von acht laborbestätigten Fällen, 246 Verdachtsfällen und 80 mutmaßlichen Todesfällen in Ituri berichtet. In Uganda wurden zu diesem Zeitpunkt zwei bestätigte Fälle bei Personen gemeldet, die aus der Demokratischen Republik Kongo eingereist waren.&nbsp;</p>



<h2 id="h-grenzverkehr-wird-zum-kern-der-ebola-risiken" class="wp-block-heading"><span id="grenzverkehr-wird-zum-kern-der-ebola-risiken">Grenzverkehr wird zum Kern der Ebola-Risiken</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die drei Staaten wollen ihre Überwachung an Grenzen, Handelswegen und Einreisepunkten enger abstimmen. Der gemeinsame Beschluss nennt offene Grenzen, aktive Handels- und Bergbaukorridore, Fluchtbewegungen, humanitäre Krisen und unsichere Gebiete als Faktoren, die eine Eindämmung erschweren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Geplant sind einheitlichere Verfahren bei der Kontrolle von Einreisepunkten, eine bessere Erfassung von Bevölkerungsbewegungen und schnellere Warnsysteme. Auch Laborkapazitäten, Diagnostik, klinische Versorgung und Infektionsschutz sollen über Staatsgrenzen hinweg besser verbunden werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Südsudan gehört bisher vor allem wegen seiner Lage zur Risikozone. UNICEF bewertete das Land am 20. Mai als sehr gefährdet, obwohl dort bis dahin keine bestätigten Fälle gemeldet worden waren. Die offenen Grenzen zur Demokratischen Republik Kongo und zu Uganda, starke Mobilität und ein fragiles Gesundheitssystem erhöhen den Druck auf die Behörden.&nbsp;</p>



<h2 id="h-seltene-virusvariante-ohne-zugelassenen-impfstoff" class="wp-block-heading"><span id="seltene-virusvariante-ohne-zugelassenen-impfstoff">Seltene Virusvariante ohne zugelassenen Impfstoff</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Beim aktuellen Ausbruch handelt es sich um die Bundibugyo-Variante des Ebola-Virus. Gegen diese Variante gibt es nach den vorliegenden Angaben keinen zugelassenen Impfstoff und keine spezifische Behandlung. Das unterscheidet den Ausbruch von früheren Ebola-Krisen, bei denen für andere Virustypen medizinische Gegenmaßnahmen verfügbar waren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Lage in Ituri wird zusätzlich durch Gewalt, Vertreibung und schwache staatliche Kontrolle belastet. Kontaktverfolgung, sichere Versorgung von Erkrankten und Arbeit in betroffenen Gemeinden sind unter solchen Bedingungen deutlich schwieriger. In der Region sind zudem viele Menschen von akuter Ernährungsunsicherheit betroffen, was das Risiko schwerer Krankheitsverläufe erhöht.</p>



<h2 id="h-kongo-fordert-strengere-kontrolle-der-hilfsgelder" class="wp-block-heading"><span id="kongo-fordert-strengere-kontrolle-der-hilfsgelder">Kongo fordert strengere Kontrolle der Hilfsgelder</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der kongolesische Gesundheitsminister Roger Kamba verband das Treffen in Kampala mit Kritik an <a href="https://fokus-afrika.de/neuer-ebola-ausbruch-in-der-dr-kongo/" type="post" id="19624">früheren Ebola-Einsätzen</a>. Er verwies auf die Epidemie von 2018 bis 2020, bei der nach seinen Angaben 1,2 Milliarden US-Dollar ausgegeben wurden, ohne das Gesundheitssystem dauerhaft zu stärken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„2018 bis 2020 hatte die Epidemie damals 1,2 Milliarden Dollar gekostet. Danach blieb das System weiter fragil, nicht einmal ein Labor wurde gebaut, obwohl wir 1,2 Milliarden Dollar ausgegeben haben“, sagte Kamba in Kampala.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="600" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/3bdfab56-b66d-45a5-b8ef-8c365780c110.jpeg" alt="" class="wp-image-27627 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/3bdfab56-b66d-45a5-b8ef-8c365780c110.jpeg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/3bdfab56-b66d-45a5-b8ef-8c365780c110-300x225.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/3bdfab56-b66d-45a5-b8ef-8c365780c110-768x576.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/3bdfab56-b66d-45a5-b8ef-8c365780c110-200x150.jpeg 200w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/3bdfab56-b66d-45a5-b8ef-8c365780c110-260x195.jpeg 260w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/3bdfab56-b66d-45a5-b8ef-8c365780c110-380x285.jpeg 380w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Der Minister forderte, dass Investitionen in der aktuellen Krise über die akute Nothilfe hinaus wirken. „Wir hoffen, dass wir bei jeder Epidemie unser Gesundheitssystem stärken, dass jede Investition wirksam ist, damit die Länder anschließend durch gut gestärkte Systeme sicherer sind“, sagte er.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Kamba plädierte zudem für eine gemeinsame Steuerung der internationalen und nationalen Maßnahmen. „Es ist wichtig, einen einzigen Plan, eine einzige Koordination und ein einziges Budget zu haben“, sagte der Minister.</p>



<h2 id="h-africa-cdc-und-who-suchen-fast-315-millionen-dollar" class="wp-block-heading"><span id="africa-cdc-und-who-suchen-fast-315-millionen-dollar">Africa CDC und WHO suchen fast 315 Millionen Dollar</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/ebola-ausbruch-who-ruft-internationalen-gesundheitsnotstand-aus/" type="post" id="27440">Africa CDC und die Weltgesundheitsorganisation haben im Zusammenhang mit der Krise einen Finanzbedarf von 314,97 Millionen US-Dollar genannt.</a> Das Geld soll die Reaktion auf den Ebola-Bundibugyo-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo, Uganda und der weiteren Risikoregion unterstützen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Vereinigten Staaten haben nach <a href="https://www.state.gov/releases/office-of-the-spokesperson/2026/05/ebola-response-update-may-23-2026/">Angaben des US-Außenministeriums</a> bereits 32 Millionen US-Dollar für Partner vor Ort bereitgestellt. Die Mittel fließen unter anderem in Grenzscreenings, Kontaktverfolgung, Patientenversorgung, sichere Bestattungen und den Transport von Schutzausrüstung. Washington meldete zudem die Lieferung von zunächst 50 Tonnen medizinischem Material in betroffene Gebiete der Demokratischen Republik Kongo, weitere 100 Tonnen seien unterwegs. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das US-Außenministerium aktivierte außerdem eine eigene Ebola-Arbeitsgruppe und entsandte ein Disaster Assistance Response Team in die Demokratische Republik Kongo und nach Uganda. Reisende, die sich innerhalb von 21 Tagen vor ihrer Einreise in die USA in der Demokratischen Republik Kongo, Uganda oder Südsudan aufgehalten haben, müssen nach US-Angaben über bestimmte Flughäfen mit erweiterten Gesundheitskontrollen einreisen.&nbsp;</p>



<h2 id="h-kampala-setzt-auf-regionale-steuerung" class="wp-block-heading"><span id="kampala-setzt-auf-regionale-steuerung">Kampala setzt auf regionale Steuerung</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der in Kampala beschlossene Plan bündelt zwölf Arbeitsfelder. Dazu gehören Grenzüberwachung, Frühwarnsysteme, Labore, Versorgung, Schutz von Gesundheitskräften, Kommunikation mit Gemeinden, Finanzierung und politische Steuerung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Einigung macht die Ebola-Bekämpfung in der Region der Großen Seen zu einer gemeinsamen Aufgabe von Nachbarstaaten, afrikanischen Gesundheitsbehörden und internationalen Partnern. Entscheidend ist nun die Umsetzung an Grenzposten, in Gesundheitszentren und in den betroffenen Gemeinden der Demokratischen Republik Kongo, Ugandas und Südsudans.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Guterres nennt Afrikas Ausschluss aus ständiger UN-Vertretung „historische Ungerechtigkeit“</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/guterres-nennt-afrikas-ausschluss-aus-staendiger-un-vertretung-historische-ungerechtigkeit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 May 2026 14:14:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Internationale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[Kontinentale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[1]]></category>
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		<category><![CDATA[AU]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>UN-Generalsekretär António Guterres hat in Addis Abeba eine stärkere Vertretung Afrikas im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen und in&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fguterres-nennt-afrikas-ausschluss-aus-staendiger-un-vertretung-historische-ungerechtigkeit%2F&amp;action_name=Guterres%20nennt%20Afrikas%20Ausschluss%20aus%20st%C3%A4ndiger%20UN-Vertretung%20%E2%80%9Ehistorische%20Ungerechtigkeit%E2%80%9C&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">UN-Generalsekretär António Guterres hat in Addis Abeba eine stärkere Vertretung Afrikas im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen und in den internationalen Finanzinstitutionen gefordert. Am 13. Mai 2026 traf er den Vorsitzenden der Kommission der Afrikanischen Union, Mahmoud Ali Youssouf, zur zehnten Jahreskonferenz zwischen UN und AU. Beide Seiten unterzeichneten eine Erklärung, mit der die Zusammenarbeit bei Frieden, Sicherheit, Entwicklung und Menschenrechten stärker verankert werden soll. Parallel berieten Guterres, Youssouf und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron über Folgen der Krise im Nahen Osten für afrikanische Staaten.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-afrika-drangt-auf-reformen-im-sicherheitsrat"><span id="afrika-draengt-auf-reformen-im-sicherheitsrat">Afrika drängt auf Reformen im Sicherheitsrat</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Guterres bezeichnete den Ausschluss Afrikas von ständiger Vertretung im Sicherheitsrat als „historische Ungerechtigkeit“. <a href="https://fokus-afrika.de/un-mitgliedstaaten-draengen-auf-echte-reform-des-sicherheitsrats-afrika-und-veto-im-fokus/" type="post" id="22119">Der Sicherheitsrat müsse die heutige Welt stärker abbilden, sagte der UN-Generalsekretär nach dem Treffen in der äthiopischen Hauptstadt.</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">„Das ist keine Frage von Privilegien oder Symbolik“, sagte Guterres. Es gehe darum, dass der Sicherheitsrat mit Legitimität und Wirksamkeit handeln könne.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Afrikanische Union fordert seit Jahren eine Reform des Sicherheitsrats. Der Ezulwini-Konsens und die Erklärung von Syrte bilden dafür die gemeinsame afrikanische Grundlage. In Addis Abeba bekräftigten Guterres, Youssouf und Macron die Notwendigkeit einer repräsentativeren und inklusiveren internationalen Ordnung.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-un-und-au-wollen-zusammenarbeit-institutionell-absichern"><span id="un-und-au-wollen-zusammenarbeit-institutionell-absichern">UN und AU wollen Zusammenarbeit institutionell absichern</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Guterres und Youssouf unterzeichneten eine Erklärung zur weiteren Verankerung der gemeinsamen Arbeitsrahmen zwischen den Vereinten Nationen und der Afrikanischen Union. Dazu zählen die Zusammenarbeit in Frieden und Sicherheit, die Umsetzung der Agenda 2063 der AU und der Agenda 2030 der Vereinten Nationen sowie der gemeinsame Rahmen zu Menschenrechten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die AU und die UN wollen ihre Abstimmung über bestehende Dialogformate ausbauen. Dazu gehören der hochrangige strategische Dialog und die regelmäßige Zusammenarbeit zwischen den Institutionen beider Organisationen. Das gemeinsame Kommuniqué nennt bewaffnete Konflikte, humanitäre Krisen, Armut, Ungleichheit, Klimawandel und Verstöße gegen internationales Recht als zentrale Herausforderungen.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/HIMHHzuWsAA4xdZ-1024x683.jpeg" alt="" class="wp-image-27389 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/HIMHHzuWsAA4xdZ-1024x683.jpeg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/HIMHHzuWsAA4xdZ-300x200.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/HIMHHzuWsAA4xdZ-768x512.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/HIMHHzuWsAA4xdZ-1536x1025.jpeg 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/HIMHHzuWsAA4xdZ-380x253.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/HIMHHzuWsAA4xdZ-800x534.jpeg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/HIMHHzuWsAA4xdZ-1160x774.jpeg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/HIMHHzuWsAA4xdZ.jpeg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/wer-wird-der-naechste-un-generalsekretaer/" type="post" id="23580">Für Guterres war es voraussichtlich die letzte AU-UN-Jahreskonferenz als Generalsekretär.</a> „Dies ist meine letzte AU-UN-Konferenz als Generalsekretär“, sagte er. „Aber die Verbindungen zwischen unseren Organisationen sind stärker denn je – und sie werden es bleiben.“</p>
</div></div>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-finanzsystem-benachteiligt-afrikanische-staaten"><span id="finanzsystem-benachteiligt-afrikanische-staaten">Finanzsystem benachteiligt afrikanische Staaten</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Neben der Reform des Sicherheitsrats stellte Guterres <a href="https://fokus-afrika.de/afrika-fordert-guenstigere-kredite-macron-verspricht-23-milliarden-e-an-investitionen/" type="post" id="27333">die internationale Finanzordnung in den Fokus.</a> Viele afrikanische Staaten zahlten beim Zugang zu Kapital deutlich höhere Zinssätze als andere Länder. Das entziehe öffentlichen Haushalten Mittel, die in Wasser, Sanitärversorgung, Gesundheit und Bildung fließen könnten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Die heutige globale Finanzarchitektur bietet Afrika weder ausreichende Unterstützung noch ausreichende Stimme und Beteiligung“, sagte Guterres. Afrikanische Länder müssten für Kredite häufig bis zum Dreifachen des Referenzzinses zahlen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der UN-Generalsekretär unterstützte afrikanische Reforminitiativen, darunter den Vorschlag der Afrikanischen Entwicklungsbank für eine neue afrikanische Finanzarchitektur. <a href="https://fokus-afrika.de/wir-brauchen-eine-afrikanische-rating-agentur/" type="post" id="11342">Auch die geplante Afrikanische Ratingagentur stellte er in den Zusammenhang einer breiteren Debatte über faire Kreditbedingungen und die Rolle internationaler Ratingagenturen.</a></p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-klima-und-energie-verscharfen-den-druck"><span id="klima-und-energie-verschaerfen-den-druck">Klima und Energie verschärfen den Druck</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Guterres verband die Reformdebatte mit der Klimapolitik. Afrika trage am wenigsten zur Erderwärmung bei, sei aber besonders stark von Dürren, Überschwemmungen und wirtschaftlichen Folgeschäden betroffen. Eine zeitweilige Überschreitung der Marke von 1,5 Grad sei inzwischen unvermeidbar, aber nicht unumkehrbar.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/HIMHKiDWwAEw3DA-1024x683.jpeg" alt="" class="wp-image-27391 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/HIMHKiDWwAEw3DA-1024x683.jpeg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/HIMHKiDWwAEw3DA-300x200.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/HIMHKiDWwAEw3DA-768x512.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/HIMHKiDWwAEw3DA-1536x1024.jpeg 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/HIMHKiDWwAEw3DA-380x253.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/HIMHKiDWwAEw3DA-800x533.jpeg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/HIMHKiDWwAEw3DA-1160x773.jpeg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/HIMHKiDWwAEw3DA.jpeg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Der UN-Generalsekretär verwies zugleich auf das Energiepotenzial des Kontinents. Bis 2040 könne Afrika zehnmal mehr Strom erzeugen, als es selbst benötige, vollständig aus erneuerbaren Energien. Gleichzeitig hätten rund 600 Millionen Menschen in Afrika weiterhin keinen Zugang zu Strom.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Angaben von Guterres erhält Afrika derzeit nur zwei Prozent der weltweiten Investitionen in saubere Energie. Als Hürden nannte er fehlende Netze und Speicher, hohe Kapitalkosten und anfällige Lieferketten.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-friedensmissionen-sollen-verlasslicher-finanziert-werden"><span id="friedensmissionen-sollen-verlaesslicher-finanziert-werden">Friedensmissionen sollen verlässlicher finanziert werden</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Frieden und Sicherheit standen im Zentrum der Gespräche zwischen UN und AU. Beide Seiten bekräftigten die Bedeutung politischer Lösungen und einer vorhersehbaren Finanzierung afrikanisch geführter Friedensmissionen. Grundlage dafür ist die Resolution 2719 des UN-Sicherheitsrats aus dem Jahr 2023.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Guterres nannte die Nichtanwendung dieser Resolution im Fall <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/ostafrika/somalia/" type="category" id="42">Somalia</a> „völlig unverständlich“. Wenn ein Land diese Unterstützung brauche, sei es Somalia, sagte er.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im gemeinsamen Kommuniqué führen AU und UN mehrere Konflikträume auf, darunter <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/nordafrika/sudan/" type="category" id="27">Sudan</a>, <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/ostafrika/suedsudan/" type="category" id="43">Südsudan</a>, die <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/zentralafrika/dr-kongo/" type="category" id="280">Demokratische Republik Kongo</a>, die <a href="https://fokus-afrika.de/widersprueche-im-kampf-um-den-frieden-in-der-region-der-grossen-seen/" type="post" id="12817">Region der Großen Seen</a>, das <a href="https://fokus-afrika.de/brennpunkt-horn-von-afrika-parteien-versuchen-zu-deeskalieren/" type="post" id="10934">Horn von Afrika</a>, <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/nordafrika/libyen/" type="category" id="25">Libyen</a> und den <a href="https://fokus-afrika.de/tag/sahel/" type="post_tag" id="515">Sahel</a>. Für Sudan verlangte Guterres ein sofortiges Ende der Kampfhandlungen und eine Rückkehr der Konfliktparteien an den Verhandlungstisch. Im Sahel sprach er von einer verschlechterten Sicherheitslage mit wachsender Gewalt gegen Zivilisten, Vertreibungen und zunehmender Ernährungsunsicherheit.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-paris-konferenz-fur-den-au-friedensfonds-geplant"><span id="paris-konferenz-fuer-den-au-friedensfonds-geplant">Paris-Konferenz für den AU-Friedensfonds geplant</span></h2>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/HINMx3WWMAAaq_C-1024x683.jpeg" alt="" class="wp-image-27390 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/HINMx3WWMAAaq_C-1024x683.jpeg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/HINMx3WWMAAaq_C-300x200.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/HINMx3WWMAAaq_C-768x512.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/HINMx3WWMAAaq_C-1536x1024.jpeg 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/HINMx3WWMAAaq_C-380x253.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/HINMx3WWMAAaq_C-800x533.jpeg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/HINMx3WWMAAaq_C-1160x773.jpeg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/HINMx3WWMAAaq_C.jpeg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">In einem gesonderten Gespräch mit Macron und Youssouf vereinbarten die drei Seiten, vor Ende 2026 in Paris eine internationale Konferenz zur Mobilisierung privater Mittel für den Friedensfonds der Afrikanischen Union vorzubereiten. Der Fonds soll afrikanische Friedens- und Sicherheitsanstrengungen stärker finanziell absichern.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die drei Spitzenpolitiker sprachen auch über die wirtschaftlichen Folgen der Krise im Nahen Osten. Sie warnten vor Auswirkungen auf Energiepreise, Düngerlieferungen, Ernährungssicherheit, Inflation und die Haushalte afrikanischer Staaten. Frankreich kündigte an, das Thema bei den Beratungen zur Weltwirtschaftslage beim G7-Gipfel im Juni in Évian aufzugreifen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das gemeinsame AU-UN-Kommuniqué nennt außerdem die G20 und die G7 als Foren, in denen die Folgen der Krise für Afrika weiter behandelt werden sollen.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Afrika fordert günstigere Kredite – Macron verspricht 23 Milliarden € an Investitionen</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/afrika-fordert-guenstigere-kredite-macron-verspricht-23-milliarden-e-an-investitionen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 May 2026 20:37:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kenia]]></category>
		<category><![CDATA[Kontinentale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftsnachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[1]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Afrika fordert in Nairobi eine neue Bewertung seiner Risiken: weniger Kreditkosten, mehr Investitionen, stärkere Mitsprache in der Weltfinanzordnung.<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fafrika-fordert-guenstigere-kredite-macron-verspricht-23-milliarden-e-an-investitionen%2F&amp;action_name=Afrika%20fordert%20g%C3%BCnstigere%20Kredite%20%E2%80%93%20Macron%20verspricht%2023%20Milliarden%20%E2%82%AC%20an%20Investitionen&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/afrika-fordert-guenstigere-kredite-macron-verspricht-23-milliarden-e-an-investitionen/">Afrika fordert günstigere Kredite – Macron verspricht 23 Milliarden € an Investitionen</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Afrikanische Staats- und Regierungschefs drängen beim Africa Forward Summit in Nairobi auf eine Neubewertung finanzieller Risiken auf dem Kontinent und auf mehr Investitionen in Industrie, Energie und Infrastruktur. Der zweitägige Gipfel findet am 11. und 12. Mai statt. Gastgeber sind Kenias Präsident William Ruto und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron, beteiligt sind UN-Generalsekretär António Guterres und Delegationen aus mehr als 30 afrikanischen Staaten. Kern der Beratungen sind niedrigere Kapitalkosten, Reformen der globalen Finanzordnung und neue Finanzierungswege für afrikanische Projekte.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-finanzmarkte-sollen-afrika-anders-bewerten"><span id="finanzmaerkte-sollen-afrika-anders-bewerten">Finanzmärkte sollen Afrika anders bewerten</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Kenias Außenminister Musalia Mudavadi machte vor dem Gipfel deutlich, dass afrikanische Staaten und Unternehmen seit Jahren höhere Finanzierungskosten tragen. „Afrika ist immer als Hochrisikoraum angesehen worden“, sagte Mudavadi der Nachrichtenagentur&nbsp;<em>Reuters</em>. Der Zugang zu Krediten sei deshalb für Regierungen und Unternehmen oft an höhere Zinssätze gebunden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mudavadi forderte eine andere Bewertung afrikanischer Märkte durch internationale Finanzakteure. Konflikte in anderen Weltregionen zeigten, dass Risiko nicht einseitig mit Afrika verbunden werden könne. <a href="https://fokus-afrika.de/iwf-senkt-kreditkosten-um-36/">Afrikanische Regierungen kritisieren seit Langem, dass globale Ratingagenturen die Risiken des Kontinents zu hoch ansetzen und damit Kreditkosten erhöhen. </a>Die großen Agenturen S&amp;P Global Ratings, Moody’s und Fitch weisen den Vorwurf regionaler Voreingenommenheit zurück und verweisen auf weltweit angewandte Kriterien.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/HIHHOrlWUAA1wjq-1024x683.jpeg" alt="" class="wp-image-27336 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/HIHHOrlWUAA1wjq-1024x683.jpeg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/HIHHOrlWUAA1wjq-300x200.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/HIHHOrlWUAA1wjq-768x512.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/HIHHOrlWUAA1wjq-1536x1024.jpeg 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/HIHHOrlWUAA1wjq-2048x1366.jpeg 2048w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/HIHHOrlWUAA1wjq-380x253.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/HIHHOrlWUAA1wjq-800x533.jpeg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/HIHHOrlWUAA1wjq-1160x774.jpeg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/HIHHOrlWUAA1wjq.jpeg 2080w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/kenias-praesident-ruto-stellt-afrikanische-union-offen-infrage/">Die Afrikanische Union arbeitet an einer kontinentalen Ratingagentur, die aus afrikanischer Sicht ein genaueres Bild wirtschaftlicher Risiken liefern soll.</a> Mudavadi bezeichnete dieses Vorhaben als „kritisch“. Die Afrikanische Export-Import Bank hatte im Januar ihre Zusammenarbeit mit Fitch beendet, weil sie die Bewertungspraxis der Agentur kritisierte.</p>
</div></div>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-ruto-setzt-auf-afrikanisches-kapital"><span id="ruto-setzt-auf-afrikanisches-kapital">Ruto setzt auf afrikanisches Kapital</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Kenias Präsident William Ruto verband die Debatte über Kreditkosten mit der Forderung nach mehr afrikanischer Eigenfinanzierung. Das internationale Finanzsystem bleibe strukturell ungleich, sagte Ruto in Nairobi. Afrikanische Länder seien mit hohen Kreditkosten, begrenztem Zugang zu günstiger Finanzierung und verzerrten Risikowahrnehmungen konfrontiert.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/HIHHOqGWUAA5l6e-1024x683.jpeg" alt="" class="wp-image-27335 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/HIHHOqGWUAA5l6e-1024x683.jpeg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/HIHHOqGWUAA5l6e-300x200.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/HIHHOqGWUAA5l6e-768x512.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/HIHHOqGWUAA5l6e-1536x1024.jpeg 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/HIHHOqGWUAA5l6e-2048x1366.jpeg 2048w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/HIHHOqGWUAA5l6e-380x253.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/HIHHOqGWUAA5l6e-800x533.jpeg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/HIHHOqGWUAA5l6e-1160x774.jpeg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/HIHHOqGWUAA5l6e.jpeg 2080w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Ruto unterstützte ausdrücklich den Aufbau einer afrikanischen Kreditratingagentur. Sie solle bestehende globale Institutionen nicht ersetzen, sondern Verzerrungen bei der Bewertung afrikanischer Volkswirtschaften korrigieren. „Afrika muss Afrika zunehmend selbst finanzieren“, sagte Ruto.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Nach seinen Angaben verfügt der Kontinent über mehr als vier Billionen Dollar an langfristigen inländischen Ersparnissen, darunter mehr als eine Billion Dollar in Pensions- und Versicherungsvermögen sowie mehr als 500 Milliarden Dollar an Zentralbankreserven. Gleichzeitig fehlten vielen Staaten Mittel für Infrastruktur, Energie, Industrieparks, Logistiknetze und Wohnungsbau.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ruto verwies auf Kenias National Infrastructure Fund. Der Fonds habe in den vergangenen vier Monaten rund eine Milliarde Dollar mobilisiert. Zudem seien in dreieinhalb Jahren fast vier Milliarden Dollar für das kenianische Programm für bezahlbaren Wohnraum lokal beschafft worden.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-macron-nennt-23-milliarden-euro-private-investitionen"><span id="macron-nennt-23-milliarden-euro-private-investitionen">Macron nennt 23 Milliarden Euro private Investitionen</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Frankreichs Präsident Emmanuel Macron stellte den Gipfel als Teil einer neuen Partnerschaft zwischen Frankreich, Europa und Afrika dar. Er sprach sich für Ko-Investitionen statt klassischer Hilfslogik aus. „Was ich anbiete, ist nicht Hilfe. Diese Zeit liegt hinter uns“, sagte Macron in Nairobi.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Macron kündigte private Investitionen in Höhe von 23 Milliarden Euro an. Davon sollen 14 Milliarden Euro auf französische Unternehmen in Afrika entfallen und neun Milliarden Euro auf afrikanische Unternehmen auf dem Kontinent. Die Investitionen sollen unter anderem in Industrie, Künstliche Intelligenz, Gesundheit, nachhaltige Landwirtschaft und die blaue Wirtschaft fließen.</p>



<blockquote class="twitter-tweet" data-media-max-width="560"><p lang="fr" dir="ltr">Quand l’Afrique réussit, l’Europe réussit, et vice-versa ! 23 milliards d&#39;euros d&#39;investissements privés en Afrique ont été annoncés, dont 14 milliards portés par des entreprises françaises. Africa Forward est un sommet d&#39;action. <a href="https://t.co/vI8wkMEWs4">pic.twitter.com/vI8wkMEWs4</a></p>&mdash; Emmanuel Macron (@EmmanuelMacron) <a href="https://twitter.com/EmmanuelMacron/status/2054146513371095055?ref_src=twsrc%5Etfw">May 12, 2026</a></blockquote> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/macron-kritisiert-sahel-militaers-vor-afrika-gipfel-in-nairobi/">Frankreich nutzt den Gipfel auch, um seine Afrika-Politik breiter auszurichten. </a>Das Treffen in Nairobi ist der erste Afrika-Frankreich-Gipfel in einem überwiegend englischsprachigen afrikanischen Land. Macron kündigte an, die Botschaften des Gipfels in weitere internationale Formate einzubringen, darunter Beratungen im Kreis der G7 sowie Treffen von Internationalem Währungsfonds, Weltbank und Vereinten Nationen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-guterres-kritisiert-finanzordnung-von-1945"><span id="guterres-kritisiert-finanzordnung-von-1945">Guterres kritisiert Finanzordnung von 1945</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">UN-Generalsekretär António Guterres unterstützte die Forderungen nach Reformen. Die globale Finanzarchitektur sei 1945 für eine Welt geschaffen worden, die nicht mehr existiere, sagte er. Afrika führe eine der zentralen Debatten über eine Reform dieses Systems.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Guterres verwies auf hohe Schuldenlasten, sinkende Entwicklungshilfe und ungleiche Mitsprache in internationalen Finanzinstitutionen. Afrika habe mehr als 1,5 Milliarden Einwohnerinnen und Einwohner, aber keine ständigen Sitze im UN-Sicherheitsrat. Zudem fehlten afrikanischen Staaten ausreichende Stimme und Entscheidungsmacht in Institutionen, die die Weltwirtschaft prägen.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/HIDqETsWUAE5d53-1024x683.jpeg" alt="" class="wp-image-27337 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/HIDqETsWUAE5d53-1024x683.jpeg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/HIDqETsWUAE5d53-300x200.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/HIDqETsWUAE5d53-768x512.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/HIDqETsWUAE5d53-1536x1024.jpeg 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/HIDqETsWUAE5d53-380x253.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/HIDqETsWUAE5d53-800x533.jpeg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/HIDqETsWUAE5d53-1160x773.jpeg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/HIDqETsWUAE5d53.jpeg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Auch bei Klima- und Energiefragen sprach Guterres von ungleichen Bedingungen. Afrika verfüge über 60 Prozent des weltweit besten Solarpotenzials, erhalte aber nur zwei Prozent der globalen Investitionen in saubere Energie. Rund 600 Millionen Menschen auf dem Kontinent lebten ohne Strom, eine Milliarde Menschen nutze weiterhin unsaubere Kochmethoden. Zugleich lägen die durchschnittlichen Kreditkosten afrikanischer Staaten nach seinen Angaben etwa doppelt so hoch wie in OECD-Ländern.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">„Das ist kein Markturteil über Afrika“, sagte Guterres. „Es ist ein Urteil über die Ungerechtigkeiten des Systems.“</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-nairobi-gewinnt-als-un-standort-an-gewicht"><span id="nairobi-gewinnt-als-un-standort-an-gewicht">Nairobi gewinnt als UN-Standort an Gewicht</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Parallel zum Gipfel eröffnete Guterres <a href="https://fokus-afrika.de/un-baut-nairobi-standort-massiv-aus/" type="post" id="22909">neue Bürogebäude am UN-Standort Nairobi und legte den Grundstein für eine neue Konferenzeinrichtung.</a> Das Projekt hat ein Volumen von 340 Millionen Dollar und ist nach UN-Angaben die größte Investition des UN-Sekretariats in Afrika seit Gründung der Organisation.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Konferenzkapazität des UN Office at Nairobi soll von 2.000 auf 9.000 Teilnehmende steigen. Der Standort in Gigiri beherbergt bereits mehr als 70 UN-Büros und Programme. Die neuen Gebäude sind die ersten Netto-Null-Einrichtungen des UN-Standorts und werden ganzjährig mit Solarenergie betrieben. Im Zuge der Erweiterung sollen insgesamt fast 6.000 einheimische Bäume gepflanzt werden.</p>
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		<title>Togo bringt AES und ECOWAS wieder an einen Tisch</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/togo-bringt-aes-und-ecowas-wieder-an-einen-tisch/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Apr 2026 08:54:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Burkina Faso]]></category>
		<category><![CDATA[Kontinentale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[Mali]]></category>
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		<category><![CDATA[Togo]]></category>
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		<category><![CDATA[AES]]></category>
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		<category><![CDATA[Sahel]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Erstmals seit dem Bruch zwischen AES und ECOWAS gibt es in Lomé wieder ein greifbares Signal für direkte Gespräche. Togo versucht, zwischen den Lagern zu vermitteln und die regionale Zusammenarbeit in Westafrika neu zu ordnen.<br />
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<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/togo-bringt-aes-und-ecowas-wieder-an-einen-tisch/">Togo bringt AES und ECOWAS wieder an einen Tisch</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Togo hat Vertreter der Sahel-Konföderation AES und der Westafrikanischen Wirtschaftsgemeinschaft ECOWAS in Lomé zusammengebracht und damit einen neuen Dialog über die künftige Zusammenarbeit in Westafrika angestoßen. Am 17. und 18. April trafen dort die Außenminister der AES, Vertreter der ECOWAS-Kommission sowie weitere regionale Akteure zusammen. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie trotz des politischen Bruchs zwischen beiden Blöcken wieder ein belastbarer Rahmen für Zusammenarbeit entstehen kann. Für die Region ist das bedeutsam, weil Mali, Burkina Faso und Niger ihre Beziehungen zur ECOWAS zuletzt grundlegend neu geordnet haben.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-togo-sucht-die-rolle-des-vermittlers"><span id="togo-sucht-die-rolle-des-vermittlers">Togo sucht die Rolle des Vermittlers</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Aus Sicht der Regierung in Lomé soll die neue Togo-Sahel-Strategie für die Jahre 2026 bis 2028 mehr sein als ein diplomatisches Signal. Togo will sich als Verbindungsglied zwischen den Sahel-Staaten und den Küstenländern Westafrikas positionieren und zugleich den Kontakt zwischen AES und ECOWAS offenhalten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Außenminister Robert Dussey stellte die Linie seines Landes in Lomé offen heraus. Togo wolle „Brücken bauen, wo andere Mauern errichten“. Dahinter steht der Versuch, in einer zunehmend fragmentierten Region Gesprächskanäle zu sichern, ohne sich von den Sahel-Staaten abzuwenden und ohne die eigene Rolle in der ECOWAS aufzugeben.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-erstes-sichtbares-signal-zwischen-zwei-lagern"><span id="erstes-sichtbares-signal-zwischen-zwei-lagern">Erstes sichtbares Signal zwischen zwei Lagern</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Besonders wichtig war dabei das Treffen zwischen den Außenministern der AES und den Verantwortlichen der ECOWAS. An dem Gespräch nahmen Togos Außenminister Robert Dussey, der Präsident der ECOWAS-Kommission Omar Alieu Touray und der neu benannte Chefunterhändler Lansana Kouyaté teil. Für die AES saßen Abdoulaye Diop aus Mali, Bakary Yaou Sangaré aus Niger und Karamoko Jean Marie Traoré aus Burkina Faso mit am Tisch.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="680" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/HGRb3J7XwAIk8ew.jpeg" alt="" class="wp-image-26709 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/HGRb3J7XwAIk8ew.jpeg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/HGRb3J7XwAIk8ew-300x199.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/HGRb3J7XwAIk8ew-768x510.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/HGRb3J7XwAIk8ew-380x252.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/HGRb3J7XwAIk8ew-800x531.jpeg 800w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Zunächst diente das Treffen dazu, den neuen Unterhändler vorzustellen und die Linie seiner Mission mit den Sahel-Staaten abzugleichen. Am Ende stand jedoch mehr als ein bloßes Kennenlernen. Beide Seiten vereinbarten, zügig an einem formellen Kooperationsrahmen zu arbeiten, der die künftigen Beziehungen zwischen der AES und der ECOWAS rechtlich absichern soll.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Damit ist in Lomé erstmals seit längerer Zeit wieder ein konkreter politischer Arbeitsauftrag zwischen beiden Seiten sichtbar geworden.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-warum-der-dialog-fur-westafrika-heikel-ist"><span id="warum-der-dialog-fuer-westafrika-heikel-ist">Warum der Dialog für Westafrika heikel ist</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die AES ist <a href="https://fokus-afrika.de/tag/aes/" type="post_tag" id="562">der Zusammenschluss</a> von Mali, Burkina Faso und Niger. Die drei Staaten haben sich nach ihrem Bruch mit der ECOWAS enger aneinandergebunden und ihre Zusammenarbeit in den Bereichen Sicherheit, Diplomatie und Entwicklung ausgebaut.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die ECOWAS wiederum ist die zentrale Regionalorganisation Westafrikas. Sie steht für wirtschaftliche Integration, Freizügigkeit und politische Abstimmung in einer Region, die seit Jahren zugleich unter Terrorismus, Militärputschen und wachsenden geopolitischen Spannungen leidet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gerade deshalb wiegt jedes direkte Gespräch zwischen AES und ECOWAS schwer. Es geht nicht nur um diplomatische Formate, sondern um Verkehrswege, Handel, Grenzfragen, Sicherheit und die Frage, wie eng Westafrika trotz institutioneller Spaltung verbunden bleibt.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-die-aes-signalisiert-gesprachsbereitschaft"><span id="die-aes-signalisiert-gespraechsbereitschaft">Die AES signalisiert Gesprächsbereitschaft</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Vertreter der AES nutzten das Treffen in Lomé, um ihre Bereitschaft zum Dialog zu betonen, knüpften diese aber klar an politische Bedingungen. Burkina Fasos Außenminister Karamoko Jean Marie Traoré sagte, die AES bleibe offen, weil es vor allem darum gehe, „das Wesentliche zum Wohl der Bevölkerung Westafrikas als Ganzes zu bewahren“.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch Malis Außenminister Abdoulaye Diop schlug diesen Ton an, verband ihn jedoch mit einer klaren Botschaft. Initiativen für den Sahel müssten mit den betroffenen Staaten entwickelt werden, nicht über ihre Köpfe hinweg. Er warb dafür, „mit dem Sahel“ zu arbeiten und nicht „über den Sahel“ oder „im Sahel“, als handle es sich um einen Raum, den andere verwalten.</p>



<blockquote class="twitter-tweet"><p lang="fr" dir="ltr">Mon intervention ce samedi 18 avril 2026 à Lomé, à l’occasion de la réunion de haut niveau sur la nouvelle stratégie du Togo pour le Sahel (2026-2028). <a href="https://t.co/sldHY1kST5">pic.twitter.com/sldHY1kST5</a></p>&mdash; Amb. Abdoulaye Diop (@AbdoulayeDiop8) <a href="https://twitter.com/AbdoulayeDiop8/status/2045578646648201605?ref_src=twsrc%5Etfw">April 18, 2026</a></blockquote> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>



<p class="wp-block-paragraph">Darin steckt die politische Grundlinie der AES. Die drei Staaten suchen Kooperation, pochen aber zugleich auf Souveränität und wehren sich gegen jedes Format, das sie als äußere Einflussnahme verstehen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-auch-die-ecowas-setzt-auf-verbindungen"><span id="auch-die-ecowas-setzt-auf-verbindungen">Auch die ECOWAS setzt auf Verbindungen</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Auf Seiten der ECOWAS klang der Ton in Lomé betont verbindend. Kommissionspräsident Omar Alieu Touray hob hervor, dass geografische Nähe, Geschichte, Kultur und familiäre Verbindungen stärker seien als die institutionellen Trennlinien der Gegenwart. Die Botschaft dahinter war klar: Selbst wenn sich politische Strukturen verändert haben, bleibt Westafrika eng miteinander verflochten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch <a href="https://fokus-afrika.de/tag/au/" type="post_tag" id="352">Vertreter der Afrikanischen Union</a> schlugen in dieselbe Richtung. Mamadou Tangara, Sondervertreter der AU für Mali und den Sahel, nannte die AES eine geopolitische Realität, an der in der Region niemand mehr vorbeikomme. Damit verschiebt sich auch die Debatte über die künftige Ordnung in Westafrika. Nicht mehr die Frage, ob die AES bleibt, steht im Mittelpunkt, sondern wie sich das Verhältnis zwischen der neuen Konföderation und der ECOWAS praktisch regeln lässt.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-togos-neue-sahel-strategie-als-politischer-rahmen"><span id="togos-neue-sahel-strategie-als-politischer-rahmen">Togos neue Sahel-Strategie als politischer Rahmen</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Dialog fiel nicht zufällig auf diese Tage. Togo stellte in Lomé seine neue Sahel-Strategie 2026 bis 2028 vor. Sie folgt auf eine erste Fassung aus dem Jahr 2021 und umfasst fünf Schwerpunkte: politischen Dialog mit der AES, gutes nachbarschaftliches Verhältnis und friedliche Koexistenz, wirtschaftliche Kooperation, den Kampf gegen Terrorismus sowie regionale und internationale Diplomatie.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Damit reagiert Togo auf eine <a href="https://fokus-afrika.de/togo-erwaegt-beitritt-zur-allianz-der-sahelstaaten-aes/" type="post" id="13528">veränderte Lage in seiner Nachbarschaft</a>. Das Land ist Mitglied der ECOWAS, grenzt aber zugleich direkt an Burkina Faso und ist damit von den sicherheitspolitischen und wirtschaftlichen Verschiebungen im Sahel unmittelbar betroffen. Lomé versucht deshalb, die eigene Außenpolitik so anzupassen, dass Kontakte zu den Sahel-Staaten ausgebaut werden, ohne den regionalen Rahmen der ECOWAS aufzugeben.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-zusammenarbeit-soll-nun-formalisiert-werden"><span id="zusammenarbeit-soll-nun-formalisiert-werden">Zusammenarbeit soll nun formalisiert werden</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Aus dem Treffen in Lomé ist vor allem ein politisches Signal hervorgegangen. AES und ECOWAS wollen ihre Kontakte nicht abreißen lassen und prüfen einen formellen Rahmen für die weitere Zusammenarbeit. Togo hat dafür seine Rolle als Vermittler offensiv angeboten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie tragfähig dieser neue Ansatz wird, hängt nun daran, ob aus den Gesprächen konkrete Regeln und feste Arbeitsformate entstehen. In Lomé stand dafür zunächst der Wille im Vordergrund, den Gesprächsfaden zwischen beiden Seiten wieder aufzunehmen und regionale Kooperation trotz der neuen politischen Fronten offen zu halten.</p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/togo-bringt-aes-und-ecowas-wieder-an-einen-tisch/">Togo bringt AES und ECOWAS wieder an einen Tisch</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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		<item>
		<title>Kongo-Regierung und AFC/M23 tauschen Gefangene aus</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/kongo-regierung-und-afc-m23-tauschen-gefangene-aus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 19 Apr 2026 23:23:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Demokratische Republik Kongo]]></category>
		<category><![CDATA[Kontinentale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[4]]></category>
		<category><![CDATA[Frieden]]></category>
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		<category><![CDATA[NGO]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bewegung im Friedensprozess für den Ostkongo: Regierung und AFC/M23 bringen in Montreux den Mechanismus zur Waffenruhe-Überwachung auf den Weg und vereinbaren eine Freilassung von Gefangenen binnen zehn Tagen.<br />
<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fkongo-regierung-und-afc-m23-tauschen-gefangene-aus%2F&amp;action_name=Kongo-Regierung%20und%20AFC%2FM23%20tauschen%20Gefangene%20aus&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/kongo-regierung-und-afc-m23-tauschen-gefangene-aus/">Kongo-Regierung und AFC/M23 tauschen Gefangene aus</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die Regierung der Demokratischen Republik Kongo und das Bündnis AFC/M23 haben bei ihren Verhandlungen in der Schweiz Fortschritte bei humanitärem Zugang, der Kontrolle der Waffenruhe und der Freilassung von Gefangenen erzielt. Die Gespräche fanden vom 13. bis 17. April in Montreux statt. Beide Seiten einigten sich darauf, ein <a href="https://www.state.gov/releases/office-of-the-spokesperson/2026/04/joint-statement-on-progress-between-the-representatives-of-government-of-the-democratic-republic-of-congo-and-of-the-alliance-fleuve-congo-march-23-movement-afc-m23-on-the-protoc/">Protokoll</a> zu humanitärem Zugang und rechtlichem Schutz weiter voranzubringen, den Überwachungsmechanismus für die Waffenruhe zu aktivieren und binnen zehn Tagen Gefangene freizulassen. Damit erhält der im November 2025 in Doha <a href="https://fokus-afrika.de/doha-abkommen-katar-vermittelt-zwischen-dr-kongo-und-afc-m23/" type="post" id="21998">vereinbarte Friedensrahmen in mehreren Punkten erstmals konkrete operative Schritte.</a></p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-fortschritte-bei-hilfe-fur-die-zivilbevolkerung"><span id="fortschritte-bei-hilfe-fuer-die-zivilbevoelkerung">Fortschritte bei Hilfe für die Zivilbevölkerung</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Kinshasa und AFC/M23 betonten die Dringlichkeit, lebensrettende Hilfe für die Menschen im <a href="https://fokus-afrika.de/m23-in-goma-was-passiert-im-ostkongo/" type="post" id="13732">Osten des Landes</a> zu sichern. Beide Seiten erklärten, sie hätten bei einem Protokoll zu humanitärem Zugang und rechtlichem Schutz erhebliche Fortschritte erzielt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vereinbart wurde unter anderem, Angriffe auf für das Überleben der Zivilbevölkerung unverzichtbare Einrichtungen und Güter zu unterlassen. Dazu zählen Lebensmittel, landwirtschaftliche Flächen, Ernten, Viehbestände, Trinkwasseranlagen, Bewässerungssysteme sowie Telekommunikations- und Energieinfrastruktur. Auch Krankenhäuser und Schulen sollen geschützt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Beide Seiten sagten außerdem zu, humanitäre Helfer, lokale Einsatzkräfte und Begünstigte zu respektieren und ihre Arbeit zu ermöglichen. Hilfslieferungen, Personal und Konvois sollen sich rasch, sicher und ohne Behinderung in den vom Konflikt betroffenen Gebieten bewegen können.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-grundversorgung-soll-nicht-weiter-beeintrachtigt-werden"><span id="grundversorgung-soll-nicht-weiter-beeintraechtigt-werden">Grundversorgung soll nicht weiter beeinträchtigt werden</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Vereinbarungen gehen über den klassischen Zugang für Hilfsorganisationen hinaus. Die Konfliktparteien erklärten, sie wollten die kontinuierliche Versorgung der Bevölkerung mit grundlegenden Diensten schützen und keine Maßnahmen ergreifen, die diese Leistungen weiter gefährden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Genannt werden dabei vor allem Nahrung, Wasser, Gesundheitsversorgung, Unterkünfte und Bildung. Zugleich verpflichteten sich beide Seiten, den humanitären Folgen eigener Maßnahmen für die Zivilbevölkerung stärker Rechnung zu tragen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch für Verwundete und Kranke wurden Zusagen festgehalten. Sie sollen so schnell wie möglich medizinisch versorgt, gesucht, geborgen und evakuiert werden. Humanitäre Organisationen sollen medizinische Güter und Hilfslieferungen in Konfliktgebiete bringen können, um Gesundheitseinrichtungen funktionsfähig zu halten.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-uberwachung-der-waffenruhe-wird-einsatzfahig-gemacht"><span id="ueberwachung-der-waffenruhe-wird-einsatzfaehig-gemacht">Überwachung der Waffenruhe wird einsatzfähig gemacht</span></h2>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="680" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/1627px-M23_troops_Bunagana_4-1024x680.jpg" alt="" class="wp-image-22880 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/1627px-M23_troops_Bunagana_4-1024x680.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/1627px-M23_troops_Bunagana_4-300x199.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/1627px-M23_troops_Bunagana_4-768x510.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/1627px-M23_troops_Bunagana_4-1536x1020.jpg 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/1627px-M23_troops_Bunagana_4-380x252.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/1627px-M23_troops_Bunagana_4-800x531.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/1627px-M23_troops_Bunagana_4-1160x770.jpg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/1627px-M23_troops_Bunagana_4.jpg 1627w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Ein zweiter zentraler Schritt betrifft die Kontrolle der vereinbarten Waffenruhe. Die Konfliktparteien unterzeichneten gemeinsam mit der Internationalen Konferenz über die Region der Großen Seen ein Memorandum, das den erweiterten gemeinsamen Verifikationsmechanismus EJVM+ in Gang setzt.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Damit kann auch der im Doha-Rahmen vorgesehene Mechanismus zur Überwachung und Überprüfung der Waffenruhe, kurz COVM, seine Arbeit aufnehmen. Er soll die dauerhafte Waffenruhe zwischen beiden Seiten überwachen, Verstöße prüfen und darüber berichten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die ersten Verifikationsmissionen sollen nach Angaben der Beteiligten innerhalb einer Woche vorbereitet werden. Logistische Unterstützung soll die <a href="https://fokus-afrika.de/tag/monusco/" type="post_tag" id="585">UN-Mission MONUSCO</a> leisten.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-freilassung-von-gefangenen-binnen-zehn-tagen"><span id="freilassung-von-gefangenen-binnen-zehn-tagen">Freilassung von Gefangenen binnen zehn Tagen</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Zusätzlich vereinbarten beide Seiten, innerhalb von zehn Tagen Gefangene freizulassen. Dieser Schritt soll an einen bereits am 14. September 2025 unterzeichneten Mechanismus zur Freilassung von Inhaftierten anknüpfen und das Vertrauen zwischen den Konfliktparteien stärken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Internationale Komitee vom Roten Kreuz stellte dafür nach Angaben der Beteiligten die entsprechenden Listen nach den vereinbarten Verfahren bereit.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-mehrere-vermittler-an-den-gesprachen-beteiligt"><span id="mehrere-vermittler-an-den-gespraechen-beteiligt">Mehrere Vermittler an den Gesprächen beteiligt</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">An den Gesprächen in Montreux nahmen neben den Vertretern der kongolesischen Regierung und von AFC/M23 auch die USA, <a href="https://fokus-afrika.de/tag/katar/" type="post_tag" id="581">Katar</a>, <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/westafrika/togo/" type="category" id="80">Togo</a> als Vermittler der Afrikanischen Union, die Kommission der <a href="https://fokus-afrika.de/tag/au/" type="post_tag" id="352">Afrikanischen Union </a>und die Schweiz teil.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Grundlage der Verhandlungen ist das in Doha am 15. November 2025 unterzeichnete Rahmenabkommen für ein umfassendes Friedensabkommen zwischen der Regierung der Demokratischen Republik Kongo und AFC/M23. In Montreux ging es nun darum, einzelne Bestandteile dieses Rahmens in konkrete Vereinbarungen zu überführen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Konfliktparteien erklärten zudem, sie wollten das bisher Erreichte bei dem Protokoll zu humanitärem Zugang und rechtlichem Schutz weiter ausbauen. Parallel dazu sollen die noch offenen Protokolle des Friedensprozesses weiterverhandelt werden.</p>
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		<item>
		<title>Sudan-Konferenz in Berlin mobilisiert 1,5 Milliarden Euro an Hilfen</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/sudan-konferenz-in-berlin-mobilisiert-15-milliarden-euro-an-hilfen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Apr 2026 00:15:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Institutionelle Beziehungen]]></category>
		<category><![CDATA[Internationale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[Kontinentale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[Sudan]]></category>
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		<guid isPermaLink="false">https://fokus-afrika.de/?p=26588</guid>

					<description><![CDATA[<p>1,5 Milliarden Euro für Sudan und die Nachbarländer, dazu neue Unterstützung für einen zivilen politischen Prozess: Die Berlin-Konferenz hat den Krieg in Sudan zurück auf die internationale Agenda gesetzt.<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fsudan-konferenz-in-berlin-mobilisiert-15-milliarden-euro-an-hilfen%2F&amp;action_name=Sudan-Konferenz%20in%20Berlin%20mobilisiert%201%2C5%20Milliarden%20Euro%20an%20Hilfen&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/sudan-konferenz-in-berlin-mobilisiert-15-milliarden-euro-an-hilfen/">Sudan-Konferenz in Berlin mobilisiert 1,5 Milliarden Euro an Hilfen</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die internationale Sudan-Konferenz in Berlin hat neue Hilfszusagen von rund 1,5 Milliarden Euro für Sudan und seine Nachbarländer mobilisiert. Am <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/service/laender/sudan-node/sudan-konferenz-2766744">Dienstag</a> kamen dazu Vertreter von 55 Staaten, internationalen Organisationen, Entwicklungsbanken sowie sudanesischen und internationalen Hilfsorganisationen in der deutschen Hauptstadt zusammen. Neben der humanitären Finanzierung stellten die Gastgeber auch eine neue politische Botschaft in den Vordergrund: Sudanesische Zivilvertreter sollen stärker in einen Prozess für eine zivile Nachkriegsordnung eingebunden werden. </p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-drei-jahre-krieg-millionen-vertriebene"><span id="drei-jahre-krieg-millionen-vertriebene">Drei Jahre Krieg, Millionen Vertriebene</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/1-000-kriegstag-in-sudan-zwischen-drohnen-oel-und-diplomatie/">Drei Jahre nach Kriegsbeginn</a> bleibt Sudan eine der schwersten humanitären Krisen weltweit. Mehr als 13 Millionen Menschen wurden gewaltsam vertrieben, darunter mehr als vier Millionen in die Nachbarländer. Fast die Hälfte der Bevölkerung leidet Hunger, zwei Drittel sind auf humanitäre Hilfe angewiesen. Im Konferenzkommuniqué heißt es zudem, 33,7 Millionen Menschen in Sudan benötigten Unterstützung, während Hunger in mehreren Teilen des Landes bereits bestätigt sei. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Berlin machte damit nicht nur die humanitäre Not zum Thema, sondern auch die politische Leerstelle. Die Gastgeber wollten verhindern, dass der Krieg weiter an den Rand der internationalen Aufmerksamkeit rückt, obwohl das Ausmaß der Gewalt und Vertreibung seit Monaten zunimmt.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-druck-auf-die-kriegsparteien"><span id="druck-auf-die-kriegsparteien">Druck auf die Kriegsparteien</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Deutschland, Frankreich, Großbritannien, die Vereinigten Staaten, die Afrikanische Union und die Europäische Union hatten die Konferenz gemeinsam ausgerichtet. In ihrem Kommuniqué forderten sie die Kriegsparteien auf, die Kämpfe zu beenden, humanitären Zugang im ganzen Land zuzulassen und alle bürokratischen Hürden für Hilfslieferungen zu beseitigen. Humanitäre Hilfe dürfe nicht von einer Waffenruhe oder einem Waffenstillstand abhängig gemacht werden.&nbsp;</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/HF9iqHyWQAAHBB7-1024x683.jpeg" alt="" class="wp-image-26590 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/HF9iqHyWQAAHBB7-1024x683.jpeg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/HF9iqHyWQAAHBB7-300x200.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/HF9iqHyWQAAHBB7-768x512.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/HF9iqHyWQAAHBB7-1536x1024.jpeg 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/HF9iqHyWQAAHBB7-380x253.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/HF9iqHyWQAAHBB7-800x533.jpeg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/HF9iqHyWQAAHBB7-1160x773.jpeg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/HF9iqHyWQAAHBB7.jpeg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Besonders deutlich fiel die Sprache mit Blick auf Angriffe gegen Zivilisten aus. Die Gastgeber verurteilten Gewalt gegen Frauen und Kinder, ethnisch motivierte Angriffe, Beschuss ziviler Infrastruktur sowie sexualisierte Gewalt. Solche Taten könnten Kriegsverbrechen oder Verbrechen gegen die Menschlichkeit darstellen, heißt es in dem Text. </p>
</div></div>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-zivile-stimmen-rucken-starker-nach-vorn"><span id="zivile-stimmen-ruecken-staerker-nach-vorn">Zivile Stimmen rücken stärker nach vorn</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ein zweiter Schwerpunkt lag auf der politischen Zukunft des Landes. In Berlin kamen auch sudanesische zivile Akteure auf <a href="https://fokus-afrika.de/merz-empfaengt-au-kommissionschef-youssouf-vor-sudan-konferenz-in-berlin/">Einladung des von der Afrikanischen Union</a> geführten Quintetts zusammen. Ziel ist ein inner-sudanescher politischer Dialog, der nach einem dauerhaften Waffenstillstand den Weg zu einem zivil geführten Übergang öffnen soll. Die Konferenz stellte diesen zivilen Strang ausdrücklich als Ergänzung zu den laufenden internationalen Vermittlungsbemühungen dar. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Damit bekam die Berliner Konferenz eine doppelte Funktion. Sie diente einerseits der Nothilfe für Millionen Betroffene, andererseits sollte sie den politischen Raum für eine spätere zivile Ordnung offenhalten.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-hilfszusagen-fur-sudan-und-die-region"><span id="hilfszusagen-fuer-sudan-und-die-region">Hilfszusagen für Sudan und die Region</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Angaben der Gastgeber wurden auf der Konferenz Hilfen in Höhe von rund 1,5 Milliarden Euro angekündigt. Davon entfallen 750 Millionen Euro auf die Europäische Union und ihre Mitgliedstaaten. Das Geld ist für Sudan selbst und für die Nachbarländer bestimmt, die große Zahlen sudanesischer Flüchtlinge aufgenommen haben.&nbsp;</p>



<blockquote class="twitter-tweet" data-lang="de"><p lang="de" dir="ltr">Dieser Krieg geht die Welt an! Und all jene, die Einfluss haben, das Morden und Sterben zu beenden, sind politisch und moralisch aufgefordert, diesen Einfluss auch auszuüben – so <a href="https://twitter.com/AussenMinDE?ref_src=twsrc%5Etfw">@aussenMinDe</a> Wadephul bei der heutigen <a href="https://twitter.com/hashtag/Sudan?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#Sudan</a>-Konferenz in Berlin. 1/5 <a href="https://t.co/2sMld2Q2qE">pic.twitter.com/2sMld2Q2qE</a></p>&mdash; Auswärtiges Amt (@AuswaertigesAmt) <a href="https://twitter.com/AuswaertigesAmt/status/2044524791525236929?ref_src=twsrc%5Etfw">15. April 2026</a></blockquote> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/deutschland-erhoeht-hilfe-fuer-sudan-um-20-millionen-euro/" type="post" id="26560">Deutschland hatte bereits vor der Konferenz angekündigt, sein humanitäres Engagement noch einmal deutlich aufzustocken.</a> Zugleich verwies Berlin auf die wachsende Belastung der Nachbarstaaten, die Millionen Geflüchtete versorgen müssen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-breite-internationale-beteiligung-in-berlin"><span id="breite-internationale-beteiligung-in-berlin">Breite internationale Beteiligung in Berlin</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">An der Konferenz nahmen Delegationen aus Dutzenden Staaten sowie Vertreter zahlreicher UN-Organisationen und Finanzinstitutionen teil. Genannt werden unter anderem OCHA, UNHCR, WHO, WFP, UNDP, das Internationale Komitee vom Roten Kreuz, die Weltbank und die Afrikanische Entwicklungsbank. Hinzu kamen internationale und sudanesische Nichtregierungsorganisationen sowie Mitglieder der sudanesischen Emergency Response Rooms, die in vielen Teilen des Landes Nothilfe organisieren.&nbsp;</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/HF9iqH0WMAAk8Fe-1024x683.jpeg" alt="" class="wp-image-26591 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/HF9iqH0WMAAk8Fe-1024x683.jpeg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/HF9iqH0WMAAk8Fe-300x200.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/HF9iqH0WMAAk8Fe-768x512.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/HF9iqH0WMAAk8Fe-1536x1024.jpeg 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/HF9iqH0WMAAk8Fe-380x253.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/HF9iqH0WMAAk8Fe-800x533.jpeg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/HF9iqH0WMAAk8Fe-1160x773.jpeg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/HF9iqH0WMAAk8Fe.jpeg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Die Gastgeber hoben deren Arbeit ausdrücklich hervor. Seit Beginn des Krieges im April 2023 wurden dem Kommuniqué zufolge rund 130 humanitäre Helfer im Einsatz getötet. Viele weitere wurden verletzt, festgenommen oder gefoltert. </p>
</div></div>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-krieg-bleibt-auf-der-agenda"><span id="krieg-bleibt-auf-der-agenda">Krieg bleibt auf der Agenda</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Mit der Berliner Konferenz verknüpften die Gastgeber die Zusage, Sudan nicht zu einer vergessenen Krise werden zu lassen. Zugleich forderten sie <a href="https://fokus-afrika.de/bericht-ueber-geheimes-ausbildungslager-belastet-aethiopiens-rolle-im-sudan-krieg/" type="post" id="24545">ein Ende externer Unterstützung für die Kriegsparteien</a>, weil diese den Konflikt weiter verlängere. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/vor-sudan-konferenz-in-berlin-eskaliert-der-streit-mit-der-sudanesischen-regierung/" type="post" id="26463">Für Deutschland ist die Konferenz auch diplomatisch bedeutsam.</a> Berlin versucht, humanitäre Hilfe, Unterstützung für Nachbarstaaten und politischen Druck auf die Konfliktparteien in einem Format zusammenzuführen, das Sudan wieder stärker auf die internationale Tagesordnung setzt.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fsudan-konferenz-in-berlin-mobilisiert-15-milliarden-euro-an-hilfen%2F&amp;action_name=Sudan-Konferenz%20in%20Berlin%20mobilisiert%201%2C5%20Milliarden%20Euro%20an%20Hilfen&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /><p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/sudan-konferenz-in-berlin-mobilisiert-15-milliarden-euro-an-hilfen/">Sudan-Konferenz in Berlin mobilisiert 1,5 Milliarden Euro an Hilfen</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Merz unterstützt zwei ständige Afrika-Sitze im UN-Sicherheitsrat</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/merz-unterstuetzt-zwei-staendige-afrika-sitze-im-un-sicherheitsrat/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Apr 2026 22:19:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Institutionelle Beziehungen]]></category>
		<category><![CDATA[Kontinentale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[Sudan]]></category>
		<category><![CDATA[1]]></category>
		<category><![CDATA[5]]></category>
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		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Berlin rückt Afrika stärker in den Mittelpunkt: Friedrich Merz empfängt AU-Chef Mahmoud Ali Youssouf, sagt der Afrikanischen Union mehr Gewicht in den UN zu und stellt Sudan, Energie und Handel ins Zentrum der Gespräche.<br />
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<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/merz-unterstuetzt-zwei-staendige-afrika-sitze-im-un-sicherheitsrat/">Merz unterstützt zwei ständige Afrika-Sitze im UN-Sicherheitsrat</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Bundeskanzler Friedrich Merz hat den <a href="https://fokus-afrika.de/merz-empfaengt-au-kommissionschef-youssouf-vor-sudan-konferenz-in-berlin/" type="post" id="26397">Vorsitzenden der Kommission der Afrikanischen Union, Mahmoud Ali Youssouf, in Berlin empfangen</a> und der Afrikanischen Union eine stärkere Rolle in den Vereinten Nationen zugesichert. Merz sprach sich dabei <a href="https://fokus-afrika.de/un-mitgliedstaaten-draengen-auf-echte-reform-des-sicherheitsrats-afrika-und-veto-im-fokus/" type="post" id="22119">für zwei ständige afrikanische Sitze im UN-Sicherheitsrat aus</a> und bezeichnete die <a href="https://fokus-afrika.de/88-millionen-euro-fuer-agenda-2063-afrikanische-union-und-deutschland-vertiefen-partnerschaft/" type="post" id="22185">AU als strategischen Partner Deutschlands</a>. Das Treffen fand am Dienstagabend im Bundeskanzleramt statt. Im Mittelpunkt standen außerdem der Krieg im Sudan, die Folgen der Krise im Nahen und Mittleren Osten für Afrika sowie die wirtschaftliche und energiepolitische Zusammenarbeit.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-berlin-will-den-dialog-mit-der-au-ausbauen"><span id="berlin-will-den-dialog-mit-der-au-ausbauen">Berlin will den Dialog mit der AU ausbauen</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Merz kündigte an, Deutschland wolle die politische und wirtschaftliche Zusammenarbeit mit der Afrikanischen Union vertiefen. Er erinnerte daran, dass Deutschland lange auf die Aufnahme der AU in die G20 gedrängt habe, und warb für engere Handelsbeziehungen zwischen Afrika und Europa. Perspektivisch brachte er auch ein umfassendes Freihandelsabkommen zwischen der Afrikanischen Union und der Europäischen Union ins Spiel.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/wie-deutschland-sich-in-afrika-selbst-blockiert/" type="post" id="26130">Zugleich rückte Merz Afrika stärker ins Zentrum der deutschen Außenpolitik.</a> Der Kontinent wachse schnell, spiele international eine immer wichtigere Rolle und bekomme dennoch oft zu wenig Aufmerksamkeit, sagte der Kanzler in Berlin.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-sudan-konferenz-in-berlin-stand-im-zentrum-der-gesprache"><span id="sudan-konferenz-in-berlin-stand-im-zentrum-der-gespraeche">Sudan-Konferenz in Berlin stand im Zentrum der Gespräche</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Breiten Raum nahm die Lage im Sudan ein. Merz sprach von der <a href="https://fokus-afrika.de/1-000-kriegstag-in-sudan-zwischen-drohnen-oel-und-diplomatie/" type="post" id="23270">größten humanitären Krise der Gegenwart und verwies darauf, dass mehr als 20 Millionen Menschen dort Hunger litten.</a> Deutschland gehöre zu den größten Gebern humanitärer Hilfe und unterstütze die diplomatischen Bemühungen um ein Ende des Krieges.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/HF4nClUW0AEA0a_-1024x683.jpeg" alt="" class="wp-image-26549 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/HF4nClUW0AEA0a_-1024x683.jpeg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/HF4nClUW0AEA0a_-300x200.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/HF4nClUW0AEA0a_-768x512.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/HF4nClUW0AEA0a_-1536x1024.jpeg 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/HF4nClUW0AEA0a_-380x253.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/HF4nClUW0AEA0a_-800x533.jpeg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/HF4nClUW0AEA0a_-1160x773.jpeg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/HF4nClUW0AEA0a_.jpeg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Youssouf dankte Deutschland für die <a href="https://fokus-afrika.de/vor-sudan-konferenz-in-berlin-eskaliert-der-streit-mit-der-sudanesischen-regierung/" type="post" id="26463">Ausrichtung der Sudan-Konferenz in Berlin</a>. Er sagte, die internationale Aufmerksamkeit dürfe nicht allein auf andere Krisen gerichtet bleiben, während der Sudan weiter aus dem Blick gerate. Die Afrikanische Union wolle sich weiter in Vermittlungsbemühungen einbringen und auf einen Waffenstillstand hinarbeiten.</p>
</div></div>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-sorge-uber-die-folgen-der-nahost-krise-fur-afrika"><span id="sorge-ueber-die-folgen-der-nahost-krise-fuer-afrika">Sorge über die Folgen der Nahost-Krise für Afrika</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Auch die Spannungen im Nahen und Mittleren Osten spielten bei dem Treffen eine wichtige Rolle. Merz verwies auf Risiken für die Versorgung mit Öl, Treibstoffen und Düngemitteln. Für <a href="https://fokus-afrika.de/afrika-steht-vor-schwerem-wirtschaftsschock-durch-iran-krieg/" type="post" id="26316">viele afrikanische Länder könne das steigende Preise, Inflationsdruck, Ernteausfälle und neue Belastungen bei der Lebensmittelversorgung nach sich ziehen.</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Deutschland und Europa wollten deshalb mit afrikanischen Partnern darüber sprechen, wie sich wirtschaftliche und energetische Abhängigkeiten verringern lassen. Merz stellte dabei vor allem die Frage in den Mittelpunkt, wie afrikanische Staaten widerstandsfähiger gegen externe Schocks werden können.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-energie-und-handel-als-gemeinsame-themen"><span id="energie-und-handel-als-gemeinsame-themen">Energie und Handel als gemeinsame Themen</span></h2>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="683" height="1024" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/HF4nCmWXUAIrfFi-683x1024.jpeg" alt="" class="wp-image-26550 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/HF4nCmWXUAIrfFi-683x1024.jpeg 683w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/HF4nCmWXUAIrfFi-200x300.jpeg 200w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/HF4nCmWXUAIrfFi-768x1152.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/HF4nCmWXUAIrfFi-1024x1536.jpeg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/HF4nCmWXUAIrfFi-380x570.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/HF4nCmWXUAIrfFi-800x1200.jpeg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/HF4nCmWXUAIrfFi-1160x1740.jpeg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/HF4nCmWXUAIrfFi.jpeg 1365w" sizes="(max-width: 683px) 100vw, 683px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Beim Blick auf die wirtschaftliche Zusammenarbeit setzte Merz vor allem auf Energie und Handel. Afrika verfüge über 60 Prozent der weltweiten Solarressourcen, sagte er. Die Europäische Union unterstütze die Energiewende auf dem Kontinent deshalb mit mehr als 500 Millionen Euro.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Merz verband das mit dem Ziel, die wirtschaftlichen Beziehungen breiter aufzustellen. Mehr Handel, mehr Investitionen und engere Kooperation sollten dazu beitragen, Abhängigkeiten auf beiden Seiten des Mittelmeers zu verringern.</p>
</div></div>



<h2 id="youssouf-betont-eigenstaendigkeit-des-kontinents" class="wp-block-heading">Youssouf betont Eigenständigkeit des Kontinents</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Youssouf hob die langjährige Partnerschaft zwischen Deutschland und der Afrikanischen Union hervor. Die Zusammenarbeit beruhe auf Frieden, Sicherheit, Entwicklung und globaler Solidarität. Zugleich machte er deutlich, dass die AU in Krisenzeiten stärker auf eigene Ressourcen und eigene Handlungsspielräume setzen wolle.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Kontinent habe die Kapazitäten, seine Programme selbst zu finanzieren, sagte Youssouf. Er dankte Deutschland zugleich für die Unterstützung bei Entwicklungsfragen, bei der Energiewende und bei Initiativen rund um Frieden und Stabilität auf dem Kontinent.</p>



<h2 id="treffen-auch-mit-aussenminister-wadephul" class="wp-block-heading">Treffen auch mit Außenminister Wadephul</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Schon vor dem Gespräch im Bundeskanzleramt hatte Youssouf in Berlin den deutschen Außenminister Johann Wadephul getroffen. Nach Angaben der Afrikanischen Union ging es dabei ebenfalls um Frieden und Sicherheit, regionale Integration, erneuerbare Energien und die weitere Zusammenarbeit zwischen Afrika und Europa.</p>



<blockquote class="twitter-tweet"><p lang="de" dir="ltr">Die <a href="https://twitter.com/hashtag/AfrikanischeUnion?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#AfrikanischeUnion</a> ist ein Schlüsselpartner für uns. Deswegen haben der AU-Kommissionsvorsitzende <a href="https://twitter.com/ymahmoudali?ref_src=twsrc%5Etfw">@ymahmoudali</a> &amp; ich bei meinem Besuch im Januar in <a href="https://twitter.com/hashtag/Addis?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#Addis</a> einen strategischen Dialog gestartet. Die Rolle der AU bei den Friedensbemühungen in <a href="https://twitter.com/hashtag/Sudan?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#Sudan</a> ist entscheidend. <a href="https://t.co/XvePW8V32V">pic.twitter.com/XvePW8V32V</a></p>&mdash; Johann Wadephul (@AussenMinDE) <a href="https://twitter.com/AussenMinDE/status/2044155322290286760?ref_src=twsrc%5Etfw">April 14, 2026</a></blockquote> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>
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	</item>
		<item>
		<title>Frankreich und Afrikanische Union dringen auf engere Abstimmung in Afrikas Krisen</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/frankreich-und-afrikanische-union-dringen-auf-engere-abstimmung-in-afrikas-krisen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Apr 2026 08:13:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kontinentale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[AU]]></category>
		<category><![CDATA[Frankreich]]></category>
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		<category><![CDATA[Terrorismus]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Frankreich und die Afrikanische Union rücken in Paris zentrale Streitfragen der Weltpolitik ins Zentrum: UN-Reform, Schulden, Sahel, Sudan und die Rolle Afrikas in der globalen Ordnung.<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffrankreich-und-afrikanische-union-dringen-auf-engere-abstimmung-in-afrikas-krisen%2F&amp;action_name=Frankreich%20und%20Afrikanische%20Union%20dringen%20auf%20engere%20Abstimmung%20in%20Afrikas%20Krisen&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Frankreich und die Kommission der Afrikanischen Union haben ihren strategischen Dialog in Paris genutzt, um den Druck für eine Reform der Vereinten Nationen zu erhöhen und ihre Zusammenarbeit in mehreren Krisen des Kontinents zu bekräftigen. Am selben Tag kamen Frankreichs Außenminister Jean-Noël Barrot und der Präsident der AU-Kommission, Mahmoud Ali Youssouf, zur dritten Sitzung dieses Formats zusammen. Im Zentrum standen die Reform des UN-Sicherheitsrats, Konflikte in Sudan, in der Region der Großen Seen, in Somalia und im Sahel sowie Fragen von Finanzierung, Verschuldung, Klima, Gesundheit und Wasserpolitik.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für die Afrikanische Union ist das Treffen auch deshalb von Gewicht, weil Frankreich die afrikanische Position zur Reform des Sicherheitsrats ausdrücklich aufgriff. Beide Seiten verwiesen auf den Ezulwini-Konsens und die Syrte-Erklärung, mit denen Afrika seit Jahren mehr Einfluss im mächtigsten Gremium der Vereinten Nationen fordert. Nach Vorstellung der Gesprächspartner soll <a href="https://fokus-afrika.de/un-mitgliedstaaten-draengen-auf-echte-reform-des-sicherheitsrats-afrika-und-veto-im-fokus/" type="post" id="22119">ein bald in New York vorgestelltes afrikanisches Reformmodell neue Bewegung in die festgefahrene Debatte bringen.</a></p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-paris-und-addis-abeba-wollen-afrikas-stimme-starken"><span id="paris-und-addis-abeba-wollen-afrikas-stimme-staerken">Paris und Addis Abeba wollen Afrikas Stimme stärken</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Im gemeinsamen Kommuniqué machten beide Seiten deutlich, dass die internationale Ordnung aus ihrer Sicht stärker auf Völkerrecht, Verantwortung, Solidarität und universelle Regeln gestützt werden muss. Daraus leiteten sie die Forderung nach einer weitreichenden Reform des multilateralen Systems ab. Neben dem Sicherheitsrat nannten sie auch das G20-Format und die französische G7-Präsidentschaft als Bühnen, auf denen Afrika künftig sichtbarer und einflussreicher auftreten soll.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Damit geht es nicht nur um Diplomatie im engeren Sinn. Im Kern steht auch die Frage, wie afrikanische Interessen in den globalen Machtzentren künftig stärker verankert werden können. Für die Afrikanische Union ist das zentral, weil Entscheidungen über Sicherheit, Schulden, Handel oder Klimafinanzierung noch immer oft außerhalb des Kontinents fallen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-schulden-finanzierung-und-wirtschaftlicher-umbau-rucken-in-den-mittelpunkt"><span id="schulden-finanzierung-und-wirtschaftlicher-umbau-ruecken-in-den-mittelpunkt">Schulden, Finanzierung und wirtschaftlicher Umbau rücken in den Mittelpunkt</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ein zweiter Schwerpunkt lag auf der internationalen Finanzarchitektur. Frankreich und die AU-Kommission betonten, dass Afrika besseren Zugang zu Finanzierung braucht, ebenso Fortschritte beim Umgang mit Schulden und mehr Mittel für Industrialisierung, wirtschaftliche Transformation und den ökologischen Wandel.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/HFz7cmDagAAL6wS-1024x683.jpeg" alt="" class="wp-image-26511 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/HFz7cmDagAAL6wS-1024x683.jpeg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/HFz7cmDagAAL6wS-300x200.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/HFz7cmDagAAL6wS-768x512.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/HFz7cmDagAAL6wS-1536x1025.jpeg 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/HFz7cmDagAAL6wS-380x253.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/HFz7cmDagAAL6wS-800x534.jpeg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/HFz7cmDagAAL6wS-1160x774.jpeg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/HFz7cmDagAAL6wS.jpeg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Beide Seiten stellten diese Agenda in den Zusammenhang mit der Agenda 2063 der Afrikanischen Union sowie mit dem internationalen Reformansatz für Wohlstand, Menschen und Planet. Auch Klima- und Gesundheitsfragen wurden ausdrücklich als gemeinsame Handlungsfelder benannt.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Zugleich griffen Frankreich und die AU-Kommission das AU-Jahresthema 2026 auf, das den Herausforderungen rund um Wasser und Sanitärversorgung gewidmet ist. Im Vordergrund standen dabei Gesundheitsfragen, der Zugang zu sauberem Trinkwasser und die zunehmende Wasserknappheit in Teilen Afrikas infolge des Klimawandels.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-gemeinsame-linie-bei-sudan-kongo-somalia-und-sahel"><span id="gemeinsame-linie-bei-sudan-kongo-somalia-und-sahel">Gemeinsame Linie bei Sudan, Kongo, Somalia und Sahel</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Breiten Raum nahmen die regionalen Krisen ein. Mit Blick auf den Sudan bekannten sich beide Seiten zur Einheit und territorialen Integrität des Landes. Zugleich stellten sie eine politische Lösung in den Vordergrund und riefen zu einer sofortigen humanitären Feuerpause auf.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für die <a href="https://fokus-afrika.de/internationale-kontaktgruppe-fordert-einhaltung-der-waffenruhe-im-ostkongo/" type="post" id="25370">Region der Großen Seen </a>bekräftigten Frankreich und die AU-Kommission ihre Unterstützung für eine politische Lösung auf Grundlage des Völkerrechts sowie der Souveränität und territorialen Integrität der <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/zentralafrika/dr-kongo/" type="category" id="280">Demokratischen Republik Kongo</a>. Sie verwiesen zudem auf die humanitäre Lage und unterstrichen, wie <a href="https://fokus-afrika.de/ich-hoffe-dass-dies-den-beginn-der-schrittweisen-wiedereroeffnung-des-flughafens-goma-markiert/" type="post" id="24713">wichtig wiederaufgenommene Flüge von und nach Goma für Hilfslieferungen und Zugänge in die Krisenregion sind.</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/ostafrika/somalia/" type="category" id="42">Somalia</a> spielte in den Gesprächen eine wichtige Rolle. Beide Seiten betonten, dass die Stabilisierung des Landes <a href="https://fokus-afrika.de/tuerkischer-geheimdienstbericht-warnt-vor-fuenf-risiken-in-somalia/" type="post" id="22699">ein wichtiger Beitrag zur Sicherheit im Roten Meer sei,</a> das zuletzt durch zunehmende Störungen von Handelswegen und der Schifffahrtsfreiheit zusätzlich unter Druck geraten ist.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/HFz7cneaEAAwGGJ-1024x683.jpeg" alt="" class="wp-image-26512 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/HFz7cneaEAAwGGJ-1024x683.jpeg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/HFz7cneaEAAwGGJ-300x200.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/HFz7cneaEAAwGGJ-768x512.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/HFz7cneaEAAwGGJ-1536x1025.jpeg 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/HFz7cneaEAAwGGJ-380x253.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/HFz7cneaEAAwGGJ-800x534.jpeg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/HFz7cneaEAAwGGJ-1160x774.jpeg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/HFz7cneaEAAwGGJ.jpeg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Mit Blick auf den <a href="https://fokus-afrika.de/tag/sahel/" type="post_tag" id="515">Sahel</a> äußerten Frankreich und die AU-Kommission große Sorge über<a href="https://fokus-afrika.de/us-geheimdienste-ruecken-afrika-als-brennpunkt-von-terror-und-rohstoffkonkurrenz-in-den-fokus/" type="post" id="25794"> die anhaltende Bedrohung durch Terrorismus und gewaltsamen Extremismus.</a> Sie warben für einen breiteren Ansatz, der Sicherheitsmaßnahmen mit politischen, wirtschaftlichen und sozialen Antworten verbindet, und erklärten ihre Solidarität mit den Bevölkerungen, die unter der Gewalt leiden.</p>
</div></div>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-nairobi-soll-zur-nachsten-wegmarke-werden"><span id="nairobi-soll-zur-naechsten-wegmarke-werden">Nairobi soll zur nächsten Wegmarke werden</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Teil des Austauschs war auch <a href="https://fokus-afrika.de/wie-deutschland-sich-in-afrika-selbst-blockiert/" type="post" id="26130">der bevorstehende Africa-Forward-Gipfel am 11. und 12. Mai in Nairobi,</a> an dem Mahmoud Ali Youssouf teilnehmen soll. Nach Darstellung im <a href="https://au.int/en/pressreleases/20260413/dialogue-strategique-entre-la-france-et-la-commission-de-lunion-africaine">Kommuniqué</a> soll das Treffen dazu dienen, gemeinsame und konkrete Antworten auf zentrale politische, wirtschaftliche und sicherheitspolitische Herausforderungen zu entwickeln. Die AU-Kommission soll zudem eng in die Nachverfolgung und Umsetzung der Ergebnisse eingebunden werden.</p>



<blockquote class="twitter-tweet"><p lang="fr" dir="ltr">Heureux d’accueillir le Président de la Commission de l’Union africaine, Mahmoud Ali Youssouf.<br> <br>Dans un monde de plus en plus bousculé, l’Union africaine est un interlocuteur essentiel de la France, de l’Union européenne et de la communauté internationale… <a href="https://t.co/C72v4jWHIo">pic.twitter.com/C72v4jWHIo</a></p>&mdash; Emmanuel Macron (@EmmanuelMacron) <a href="https://twitter.com/EmmanuelMacron/status/2043660735067156798?ref_src=twsrc%5Etfw">April 13, 2026</a></blockquote> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>



<p class="wp-block-paragraph">Am Rand des strategischen Dialogs wurde der Präsident der AU-Kommission auch von Frankreichs Präsidenten Macron empfangen. Zudem besuchte er gemeinsam mit der beigeordneten Ministerin Eléonore Caroit das Haus der afrikanischen Welten MansA, wo Gespräche mit jungen Vertretern der Zivilgesellschaft und afrikanischen Diasporas in Frankreich stattfanden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die AU-Kommission hob in diesem Zusammenhang auch die französische Unterstützung für die operative Umsetzung der <a href="https://fokus-afrika.de/afrika-business-forum-2025-afrikanischer-freihandel-soll-bald-realitaet-werden/" type="post" id="14089">Afrikanischen Freihandelszone ZLECAF</a> sowie die Bereitstellung von Fachwissen zur <a href="https://fokus-afrika.de/88-millionen-euro-fuer-agenda-2063-afrikanische-union-und-deutschland-vertiefen-partnerschaft/" type="post" id="22185">Umsetzung der Agenda 2063</a> hervor.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Kenias Präsident Ruto stellt Afrikanische Union offen infrage</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/kenias-praesident-ruto-stellt-afrikanische-union-offen-infrage/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 12 Apr 2026 16:03:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kenia]]></category>
		<category><![CDATA[Kontinentale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[1]]></category>
		<category><![CDATA[4]]></category>
		<category><![CDATA[AU]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Nachrichtendienste]]></category>
		<category><![CDATA[Präsident]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>„Nicht geeignet für die Zukunft“: Kenias Präsident William Ruto greift die Afrikanische Union frontal an und fordert einen tiefgreifenden Umbau der Organisation.<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fkenias-praesident-ruto-stellt-afrikanische-union-offen-infrage%2F&amp;action_name=Kenias%20Pr%C3%A4sident%20Ruto%20stellt%20Afrikanische%20Union%20offen%20infrage&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/kenias-praesident-ruto-stellt-afrikanische-union-offen-infrage/">Kenias Präsident Ruto stellt Afrikanische Union offen infrage</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Kenias Präsident William Ruto hat die Afrikanische Union in ihrer jetzigen Form als nicht zukunftsfähig bezeichnet und einen grundlegenden Umbau der Organisation gefordert. Die Aussage fiel bei der Mashariki Cooperation Conference in Kenia, wo Ruto erklärte, die AU sei „nicht geeignet“, die Führung zu leisten, die Afrika künftig brauche. Damit hat <a href="https://fokus-afrika.de/aussenminister-wadephul-kenia-ist-unser-engster-partner-in-der-region/">einer der einflussreichsten Staatschefs Ostafrikas</a> die Reformdebatte über die kontinentale Organisation öffentlich neu zugespitzt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Am 10. April trat Ruto bei der Konferenz auf, die sich mit geopolitischen Verschiebungen und Afrikas Sicherheitsarchitektur befasste. Veranstaltungsort war Diani im County Kwale an Kenias Küste. Organisiert wurde das Treffen vom kenianischen <a href="https://fokus-afrika.de/geheimdienst-bestaetigt-1-000-kenianer-sollen-fuer-russland-im-ukraine-krieg-kaempfen/" type="post" id="24864">National Intelligence Service</a>, an dem hochrangige Vertreter aus Sicherheits- und Regierungsstrukturen teilnahmen. </p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-ruto-verbindet-sicherheitsfragen-mit-au-reform"><span id="ruto-verbindet-sicherheitsfragen-mit-au-reform">Ruto verbindet Sicherheitsfragen mit AU-Reform</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ruto machte deutlich, dass seine Kritik nicht nur auf Verwaltungsfragen zielt. Er verknüpfte die Schwächen der AU direkt mit den sicherheitspolitischen und wirtschaftlichen Herausforderungen des Kontinents. Nach seinen Worten hätten ihn andere afrikanische Staats- und Regierungschefs damit beauftragt, an einer Reform der Institutionen und Organe der Afrikanischen Union mitzuwirken, damit sie „für den Zweck geeignet“ werde. </p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/HFeOnN2XkAA3q-n-1024x683.jpeg" alt="" class="wp-image-26450 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/HFeOnN2XkAA3q-n-1024x683.jpeg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/HFeOnN2XkAA3q-n-300x200.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/HFeOnN2XkAA3q-n-768x512.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/HFeOnN2XkAA3q-n-1536x1024.jpeg 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/HFeOnN2XkAA3q-n-380x253.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/HFeOnN2XkAA3q-n-800x533.jpeg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/HFeOnN2XkAA3q-n-1160x773.jpeg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/HFeOnN2XkAA3q-n.jpeg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Besonders scharf fiel seine zentrale Kritik aus. „Ich kann Ihnen ohne den geringsten Zweifel sagen, dass die Afrikanische Union in ihrer heutigen Form nicht in der Lage ist, die Führung zu leisten, die dieser Kontinent für die Zukunft braucht“, sagte Ruto. Zugleich forderte er Unterstützung dabei, eine AU zu entwerfen, die Afrikas Potenzial besser freisetzen könne. </p>
</div></div>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-kritik-trifft-einen-lange-umstrittenen-punkt"><span id="kritik-trifft-einen-lange-umstrittenen-punkt">Kritik trifft einen lange umstrittenen Punkt</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Debatte über die Handlungsfähigkeit der AU ist nicht neu. Seit Jahren steht die Organisation in der Kritik, bei Konflikten, Staatskrisen und sicherheitspolitischen Bedrohungen oft zu langsam, zu bürokratisch oder politisch zu zersplittert zu reagieren. Ruto griff diese Zweifel nun in ungewöhnlich direkter Form auf und verschob die Diskussion damit wieder auf die Ebene der Staats- und Regierungschefs. Diese Zuspitzung verleiht der Reformfrage neues politisches Gewicht.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dass Ruto seine Worte ausgerechnet auf einer Konferenz zur Sicherheitsarchitektur Afrikas wählte, ist dabei politisch relevant. Er stellte die Reform der AU nicht als abstrakte Verwaltungsfrage dar, sondern als Antwort auf Terrorismus, transnationale Kriminalität, Putsche und geopolitischen Druck. Damit verbindet er institutionellen Umbau mit dem Anspruch, die Organisation handlungsfähiger zu machen. </p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-auch-die-finanzierung-bleibt-ein-kernproblem"><span id="auch-die-finanzierung-bleibt-ein-kernproblem">Auch die Finanzierung bleibt ein Kernproblem</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ein zentraler Streitpunkt der Reformdebatte bleibt die Finanzierung der Afrikanischen Union. Die AU selbst verweist darauf, dass die Staats- und Regierungschefs 2016 in Kigali eine Abgabe von 0,2 Prozent auf förderfähige Importe beschlossen haben, um die Union verlässlicher aus eigenen Mitteln zu finanzieren. Ziel war es, die <a href="https://fokus-afrika.de/88-millionen-euro-fuer-agenda-2063-afrikanische-union-und-deutschland-vertiefen-partnerschaft/" type="post" id="22185">Abhängigkeit von externen Geldgebern zu verringern</a> und die Finanzierung von Verwaltung, Programmen und Friedensoperationen planbarer zu machen. </p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="682" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/HFdJYGVW4AAqaDt-1024x682.jpeg" alt="" class="wp-image-26449 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/HFdJYGVW4AAqaDt-1024x682.jpeg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/HFdJYGVW4AAqaDt-300x200.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/HFdJYGVW4AAqaDt-768x512.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/HFdJYGVW4AAqaDt-380x253.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/HFdJYGVW4AAqaDt-800x533.jpeg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/HFdJYGVW4AAqaDt-1160x773.jpeg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/HFdJYGVW4AAqaDt.jpeg 1280w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Die AU nennt die Finanzierung seit Jahren eine Voraussetzung für mehr politische Eigenständigkeit. Gleichzeitig zeigen offizielle Angaben, dass die Umsetzung dieser Importabgabe in den Mitgliedstaaten nur schrittweise vorankommt. Auch deshalb bleibt die Frage offen, wie weit Reformbeschlüsse auf dem Papier reichen und wie konsequent sie tatsächlich umgesetzt werden. </p>
</div></div>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-ruto-erhoht-den-druck-auf-die-kommenden-gipfel"><span id="ruto-erhoeht-den-druck-auf-die-kommenden-gipfel">Ruto erhöht den Druck auf die kommenden Gipfel</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Konkrete Reformvorschläge legte der kenianische Präsident in seiner Rede nicht vor. Seine Wortwahl erhöht jedoch den Druck auf die nächsten Beratungen der Afrikanischen Union, bei denen die Reform ihrer Organe, Entscheidungswege und Finanzierungsstruktur erneut Thema werden dürfte. Ruto hat die Debatte damit auf einen Punkt zugespitzt, der weit über Kenia hinausreicht: die Frage, ob die AU in ihrer jetzigen Form den politischen und sicherheitspolitischen Anforderungen des Kontinents noch gerecht wird.</p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/kenias-praesident-ruto-stellt-afrikanische-union-offen-infrage/">Kenias Präsident Ruto stellt Afrikanische Union offen infrage</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Merz empfängt AU-Kommissionschef Youssouf vor Sudan-Konferenz in Berlin</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/merz-empfaengt-au-kommissionschef-youssouf-vor-sudan-konferenz-in-berlin/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Apr 2026 11:18:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Institutionelle Beziehungen]]></category>
		<category><![CDATA[Kontinentale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[Sudan]]></category>
		<category><![CDATA[2]]></category>
		<category><![CDATA[4]]></category>
		<category><![CDATA[AU]]></category>
		<category><![CDATA[Bundeskanzler]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Krieg]]></category>
		<category><![CDATA[NGO]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vor der Sudan-Konferenz in Berlin empfängt Friedrich Merz den AU-Kommissionschef Mahmoud Ali Youssouf im Kanzleramt. Das Treffen verbindet Deutschlands Afrika-Politik mit den Bemühungen um humanitäre Hilfe und zivile Perspektiven für den Sudan.<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fmerz-empfaengt-au-kommissionschef-youssouf-vor-sudan-konferenz-in-berlin%2F&amp;action_name=Merz%20empf%C3%A4ngt%20AU-Kommissionschef%20Youssouf%20vor%20Sudan-Konferenz%20in%20Berlin&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/merz-empfaengt-au-kommissionschef-youssouf-vor-sudan-konferenz-in-berlin/">Merz empfängt AU-Kommissionschef Youssouf vor Sudan-Konferenz in Berlin</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Bundeskanzler Friedrich Merz empfängt den <a href="https://fokus-afrika.de/mahmoud-ali-youssouf-neuer-vorsitzender-der-afrikanischen-union-kommission/">Vorsitzenden der Kommission</a> der Afrikanischen Union, Mahmoud Ali Youssouf, zu einem Gespräch im Kanzleramt. Das Treffen rückt die Afrikanische Union als zentralen deutschen Partner in Afrika und die bevorstehende Sudan-Konferenz in Berlin in den Mittelpunkt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Termin ist für Dienstag, 14. April, angesetzt. Youssouf hält sich anlässlich der Sudan-Konferenz am 15. April in Berlin auf, bei der er als Co-Gastgeber vorgesehen ist.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-treffen-vor-sudan-konferenz-in-berlin"><span id="treffen-vor-sudan-konferenz-in-berlin">Treffen vor Sudan-Konferenz in Berlin</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das Gespräch im Kanzleramt steht im Zeichen der engen Zusammenarbeit zwischen Deutschland und der Afrikanischen Union. Die Bundesregierung sieht in der AU einen zentralen strategischen Partner in Afrika.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="576" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/story-5-pic-2-the-problems-plaguing-the-continent-are-not-of-his-making-but-auc-chairperson-mahmoud-ali-youssouf-faces-pressure-from-a-restive-populace-eager-to-see-a-different-africa.jpg" alt="" class="wp-image-23539 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/story-5-pic-2-the-problems-plaguing-the-continent-are-not-of-his-making-but-auc-chairperson-mahmoud-ali-youssouf-faces-pressure-from-a-restive-populace-eager-to-see-a-different-africa.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/story-5-pic-2-the-problems-plaguing-the-continent-are-not-of-his-making-but-auc-chairperson-mahmoud-ali-youssouf-faces-pressure-from-a-restive-populace-eager-to-see-a-different-africa-300x169.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/story-5-pic-2-the-problems-plaguing-the-continent-are-not-of-his-making-but-auc-chairperson-mahmoud-ali-youssouf-faces-pressure-from-a-restive-populace-eager-to-see-a-different-africa-768x432.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/story-5-pic-2-the-problems-plaguing-the-continent-are-not-of-his-making-but-auc-chairperson-mahmoud-ali-youssouf-faces-pressure-from-a-restive-populace-eager-to-see-a-different-africa-380x214.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/story-5-pic-2-the-problems-plaguing-the-continent-are-not-of-his-making-but-auc-chairperson-mahmoud-ali-youssouf-faces-pressure-from-a-restive-populace-eager-to-see-a-different-africa-800x450.jpg 800w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Vor dem Hintergrund aktueller geopolitischer Entwicklungen gewinnt diese Zusammenarbeit zusätzlich an Gewicht. Mit dem Besuch Youssoufs rücken deshalb sowohl die deutsch-afrikanischen Beziehungen als auch die Rolle der AU im Sudan-Konflikt in den Fokus.</p>
</div></div>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-berlin-versammelt-internationale-und-sudanesische-akteure"><span id="berlin-versammelt-internationale-und-sudanesische-akteure">Berlin versammelt internationale und sudanesische Akteure</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Sudan-Konferenz am 15. April bringt in Berlin auf Ministerebene Vertreter der Vereinten Nationen, regionaler und internationaler Organisationen, der sudanesischen Zivilgesellschaft, von Nichtregierungsorganisationen, der Nachbarstaaten des Sudan, der <a href="https://fokus-afrika.de/tag/eu/" type="post_tag" id="374">EU-Mitgliedstaaten</a> und internationaler Geber zusammen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Konferenz behandelt <a href="https://fokus-afrika.de/1-000-kriegstag-in-sudan-zwischen-drohnen-oel-und-diplomatie/">humanitäre Fragen</a> und bietet zugleich sudanesischen zivilen Akteuren Raum, die sich für einen zivil geführten Übergang einsetzen. Berlin setzt damit neben humanitärer Hilfe auch auf politische Beteiligung nichtmilitärischer Kräfte aus dem Sudan.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-finanzielle-lucke-bei-der-hilfe-fur-sudan-bleibt-gross"><span id="finanzielle-luecke-bei-der-hilfe-fuer-sudan-bleibt-gross">Finanzielle Lücke bei der Hilfe für Sudan bleibt groß</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Konferenz fällt auf den Jahrestag des Kriegsbeginns und soll auch den Druck auf Geberländer erhöhen. Ziel ist eine stärkere Finanzierung der Hilfsprogramme für Sudan.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im vergangenen Jahr war der humanitäre Hilfsplan für Sudan nur zu 40 Prozent finanziert. Knapp 2,2 Milliarden Euro fehlten, Millionen Menschen erhielten keine Hilfe. Erschwert wird die Lage durch <a href="https://fokus-afrika.de/un-vor-finanzkrise-mitgliedstaaten-schulden-milliarden-an-pflichtbeitraegen/" type="post" id="24291">Haushaltskürzungen in vielen Geberländern</a>. <a href="https://fokus-afrika.de/deutschland-verfehlt-2025-erneut-das-un-ziel-fuer-entwicklungshilfe/" type="post" id="26364">Auch Deutschland hat seine Mittel für weltweite humanitäre Hilfe seit 2025 mehr als halbiert.</a></p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-zivile-stimmen-sollen-in-berlin-mehr-raum-bekommen"><span id="zivile-stimmen-sollen-in-berlin-mehr-raum-bekommen">Zivile Stimmen sollen in Berlin mehr Raum bekommen</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Für den Afrika-Experten Gerrit Kurtz liegt die Bedeutung der Sudan-Konferenz nicht in einem schnellen Durchbruch zwischen den Kriegsparteien, sondern in einem anderen politischen Ansatz. „Die Konferenz bietet die Chance, eine zivile Perspektive für ein Ende des Kriegs in Sudan zu entwickeln“, <a href="https://www.swp-berlin.org/publikation/internationale-sudankonferenz-in-berlin-zeit-fuer-einen-perspektivwechsel">schreibt</a> er.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zugleich mahnt er zur Nüchternheit. „Die Konferenz ist keine Friedenskonferenz.“ Entscheidend sei deshalb, zivile Akteure stärker ins Zentrum zu rücken, statt den Blick wieder fast ausschließlich auf die bewaffneten Lager zu richten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In Berlin sollen dazu 40 sudanesische Vertreter zusammenkommen. Aus Sicht von Kurtz kann dieses Treffen ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einer gemeinsamen zivilen Plattform werden.</p>



<h2 id="au-wirkt-an-einem-abgestimmten-sudan-prozess-mit" class="wp-block-heading">AU wirkt an einem abgestimmten Sudan-Prozess mit</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Kurtz verweist zudem auf ein Quintett aus Afrikanischer Union, Europäischer Union, Intergovernmental Authority on Development, Vereinten Nationen und Arabischer Liga. Diese Gruppe führt Gespräche mit zahlreichen zivilen und politischen Kräften aus dem Sudan.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das verleiht auch dem Treffen zwischen Merz und Youssouf zusätzliches politisches Gewicht. Es verbindet die deutsch-afrikanische Zusammenarbeit mit den Vorbereitungen für ein Format, das humanitäre Hilfe und zivile politische Perspektiven im Sudan zusammenführen soll.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fmerz-empfaengt-au-kommissionschef-youssouf-vor-sudan-konferenz-in-berlin%2F&amp;action_name=Merz%20empf%C3%A4ngt%20AU-Kommissionschef%20Youssouf%20vor%20Sudan-Konferenz%20in%20Berlin&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /><p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/merz-empfaengt-au-kommissionschef-youssouf-vor-sudan-konferenz-in-berlin/">Merz empfängt AU-Kommissionschef Youssouf vor Sudan-Konferenz in Berlin</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Marokko, AU und Ägypten stellen sich hinter Feuerpause zwischen USA und Iran</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/marokko-au-und-aegypten-stellen-sich-hinter-feuerpause-zwischen-usa-und-iran/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Apr 2026 17:14:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ägypten]]></category>
		<category><![CDATA[Kontinentale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[Marokko]]></category>
		<category><![CDATA[1]]></category>
		<category><![CDATA[4]]></category>
		<category><![CDATA[AU]]></category>
		<category><![CDATA[Diplomatie]]></category>
		<category><![CDATA[Iran]]></category>
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		<category><![CDATA[Krieg]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://fokus-afrika.de/?p=26343</guid>

					<description><![CDATA[<p>Marokko, die Afrikanische Union und Ägypten haben die angekündigte Feuerpause zwischen den USA und Iran begrüßt und auf&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fmarokko-au-und-aegypten-stellen-sich-hinter-feuerpause-zwischen-usa-und-iran%2F&amp;action_name=Marokko%2C%20AU%20und%20%C3%84gypten%20stellen%20sich%20hinter%20Feuerpause%20zwischen%20USA%20und%20Iran&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/marokko-au-und-aegypten-stellen-sich-hinter-feuerpause-zwischen-usa-und-iran/">Marokko, AU und Ägypten stellen sich hinter Feuerpause zwischen USA und Iran</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Marokko, die Afrikanische Union und Ägypten haben die angekündigte Feuerpause zwischen den USA und Iran begrüßt und auf rasche Verhandlungen gedrängt. Am Mittwoch, 8. April, kamen damit auch aus Afrika deutliche diplomatische Signale für eine Deeskalation in der Golfregion. Für viele Staaten des Kontinents geht es dabei nicht nur um die Sicherheitslage im Nahen Osten, sondern auch um mögliche Folgen für Energiepreise, Lieferketten und die Schifffahrt durch die Straße von Hormus.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-rabat-unterstutzt-feuerpause-und-pakistanische-vermittlung"><span id="rabat-unterstuetzt-feuerpause-und-pakistanische-vermittlung">Rabat unterstützt Feuerpause und pakistanische Vermittlung</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das marokkanische Außenministerium erklärte, das Königreich begrüße die Ankündigung eines Waffenstillstands zwischen den Vereinigten Staaten und der Islamischen Republik Iran. Rabat unterstützt nach Angaben des Ministeriums auch die anstehenden Verhandlungen unter pakistanischer Vermittlung. Zugleich betonte Marokko, eine dauerhafte Lösung müsse zur Stabilität in der Region beitragen und die Interessen der arabischen Golfstaaten berücksichtigen. Ebenfalls hob das Ministerium die Bedeutung freier Schifffahrt in der Straße von Hormus im Einklang mit dem internationalen Seerecht hervor.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die marokkanische Reaktion fiel in eine Phase intensiver diplomatischer Kontakte. Kurz vor der Feuerpause hatte Pakistans Außenminister Ishaq Dar mit mehreren Amtskollegen in der Region telefoniert, darunter auch mit Marokkos Außenminister Nasser Bourita.</p>



<blockquote class="twitter-tweet"><p lang="en" dir="ltr">Deputy Prime Minister / Foreign Minister Senator Mohammad Ishaq Dar <a href="https://twitter.com/MIshaqDar50?ref_src=twsrc%5Etfw">@MIshaqDar50</a> held a telephonic conversation tonight with the Foreign Minister of Morocco, Nasser Bourita. <br><br>The two leaders exchanged views on the latest developments in the Middle East and the wider region.… <a href="https://t.co/1ROm8MyDCh">pic.twitter.com/1ROm8MyDCh</a></p>&mdash; Ministry of Foreign Affairs &#8211; Pakistan (@ForeignOfficePk) <a href="https://twitter.com/ForeignOfficePk/status/2041629895328227814?ref_src=twsrc%5Etfw">April 7, 2026</a></blockquote> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>



<p class="wp-block-paragraph">Die diplomatischen Beziehungen zwischen Marokko und Iran sind seit Jahren belastet und wurden 2018 von Rabat abgebrochen, nachdem Marokko Teheran vorgeworfen hatte, mit der <a href="https://fokus-afrika.de/us-senatoren-wollen-polisario-per-gesetz-als-terrororganisation-einstufen/" type="post" id="25687">Unterstützung der Polisario einen regionalen Proxy-Konflikt zu befeuern</a>. Eine Wiederaufnahme der Beziehungen ist seither nicht erfolgt. Vor diesem Hintergrund fällt die <a href="https://fokus-afrika.de/marokko-verurteilt-iranische-raketenangriffe-und-sichert-golfstaaten-unterstuetzung-zu/">jetzige marokkanische Unterstützung für eine Feuerpause und für Verhandlungen</a> mit Iran diplomatisch ins Gewicht, ohne dass sie auf eine Normalisierung der bilateralen Beziehungen hindeutet.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-afrikanische-union-warnt-vor-den-folgen-fur-den-kontinent"><span id="afrikanische-union-warnt-vor-den-folgen-fuer-den-kontinent">Afrikanische Union warnt vor den Folgen für den Kontinent</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Auch die Afrikanische Union stellte sich hinter die Feuerpause. Der Vorsitzende der AU-Kommission, Mahmoud Ali Youssouf, bezeichnete die Vereinbarung als einen bedeutenden Schritt in Richtung Deeskalation. Zugleich drängte er darauf, die Feuerpause durch eine tragfähige und inklusive Diplomatie abzusichern. Die AU hob besonders die wirtschaftlichen <a href="https://fokus-afrika.de/afrika-steht-vor-schwerem-wirtschaftsschock-durch-iran-krieg/" type="post" id="26316">Nebenfolgen des Konflikts</a> für Afrika hervor, darunter <a href="https://fokus-afrika.de/iran-krieg-setzt-somalia-unter-druck-treibstoffpreise-verdoppeln-sich/" type="post" id="25819">steigende Treibstoffpreise</a> und Belastungen bei der Versorgung mit Grundnahrungsmitteln.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="682" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/HE0wyuqaYAAQqjh-1024x682.jpeg" alt="" class="wp-image-26346 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/HE0wyuqaYAAQqjh-1024x682.jpeg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/HE0wyuqaYAAQqjh-300x200.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/HE0wyuqaYAAQqjh-768x512.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/HE0wyuqaYAAQqjh-380x253.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/HE0wyuqaYAAQqjh-800x533.jpeg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/HE0wyuqaYAAQqjh-1160x773.jpeg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/HE0wyuqaYAAQqjh.jpeg 1280w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Damit rückte Addis Abeba einen Punkt in den Vordergrund, der für viele afrikanische Staaten unmittelbarer ist als die militärische Auseinandersetzung selbst. Je unsicherer die Lage rund um die Straße von Hormus, desto größer ist das Risiko für Energieimporte, Transportkosten und Versorgungsketten. Die Feuerpause ist eng mit der Frage freier Passage durch die Meerenge verknüpft ist, durch die ein erheblicher Teil des weltweiten Ölhandels läuft.</p>
</div></div>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-kairo-spricht-von-einer-wichtigen-chance-fur-diplomatie"><span id="kairo-spricht-von-einer-wichtigen-chance-fuer-diplomatie">Kairo spricht von einer wichtigen Chance für Diplomatie</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ägypten begrüßte die von US-Präsident Donald Trump angekündigte Aussetzung militärischer Operationen ebenfalls als positives Signal. Das Außenministerium in Kairo sprach von einer wichtigen Gelegenheit, den Weg für Verhandlungen, Diplomatie und konstruktiven Dialog zu öffnen. Zugleich betonte die Regierung, die Einstellung militärischer Aktionen und die Wahrung der Freiheit der internationalen Schifffahrt müssten nun abgesichert werden. Kairo verwies außerdem auf eigene Bemühungen gemeinsam mit Pakistan und der <a href="https://fokus-afrika.de/tag/turkei/" type="post_tag" id="380">Türkei</a>, mit regionalen und internationalen Partnern an mehr Stabilität zu arbeiten.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="682" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/HFOEkOhbkAEWf1Q-1024x682.jpeg" alt="" class="wp-image-26345 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/HFOEkOhbkAEWf1Q-1024x682.jpeg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/HFOEkOhbkAEWf1Q-300x200.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/HFOEkOhbkAEWf1Q-768x512.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/HFOEkOhbkAEWf1Q-380x253.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/HFOEkOhbkAEWf1Q-800x533.jpeg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/HFOEkOhbkAEWf1Q-1160x773.jpeg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/HFOEkOhbkAEWf1Q.jpeg 1280w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Ägypten verband seine Unterstützung mit einem sicherheitspolitischen Signal an die Golfstaaten. Die Regierung unterstrich, dass die Souveränität und territoriale Integrität der Staaten des Golfkooperationsrats und Jordaniens gewahrt werden müssten. Künftige Verhandlungen müssten deren legitime Sicherheitsinteressen berücksichtigen, hieß es aus Kairo.</p>
</div></div>
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<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/marokko-au-und-aegypten-stellen-sich-hinter-feuerpause-zwischen-usa-und-iran/">Marokko, AU und Ägypten stellen sich hinter Feuerpause zwischen USA und Iran</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Afrika steht vor schwerem Wirtschaftsschock durch Iran-Krieg</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/afrika-steht-vor-schwerem-wirtschaftsschock-durch-iran-krieg/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Apr 2026 22:22:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kontinentale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[2]]></category>
		<category><![CDATA[5]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Iran]]></category>
		<category><![CDATA[Israel]]></category>
		<category><![CDATA[Krieg]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Afrikanische Union, die Afrikanische Entwicklungsbank und zwei UN-Institutionen warnen vor schweren wirtschaftlichen Folgen des Krieges Israels und&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fafrika-steht-vor-schwerem-wirtschaftsschock-durch-iran-krieg%2F&amp;action_name=Afrika%20steht%20vor%20schwerem%20Wirtschaftsschock%20durch%20Iran-Krieg&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die Afrikanische Union, die Afrikanische Entwicklungsbank und zwei UN-Institutionen warnen vor schweren wirtschaftlichen Folgen des Krieges Israels und der USA gegen Iran für den afrikanischen Kontinent. Die gemeinsame Einschätzung wurde am 4. April 2026 am Rande der 58. Sitzung der Wirtschaftskommission für Afrika vorgestellt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Zentrum der Warnung stehen steigende Kosten für Energie, Lebensmittel, Seefracht und Versicherungen. Die beteiligten Institutionen sehen das Risiko, dass sich der Konflikt rasch in eine breite Lebenshaltungskrise für viele afrikanische Staaten übersetzt. Besonders betroffen wären Länder mit hoher Importabhängigkeit und begrenztem finanzpolitischem Spielraum.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-bericht-warnt-vor-preisdruck-wahrungsverlusten-und-schwacherem-wachstum"><span id="bericht-warnt-vor-preisdruck-waehrungsverlusten-und-schwaecherem-wachstum">Bericht warnt vor Preisdruck, Währungsverlusten und schwächerem Wachstum</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Einschätzung der Afrikanischen Union, der Afrikanischen Entwicklungsbank, des Entwicklungsprogramms der Vereinten Nationen und der UN-Wirtschaftskommission für Afrika droht dem Kontinent ein schwerer externer Schock. Der Bericht spricht von einem „ernsten Risiko“ für Afrikas Volkswirtschaften, wenn sich der Krieg im Nahen Osten weiter ausweitet oder länger anhält.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="738" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/Strasse_von_Hormuz-1.jpg" alt="" class="wp-image-26319 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/Strasse_von_Hormuz-1.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/Strasse_von_Hormuz-1-300x277.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/Strasse_von_Hormuz-1-768x708.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/Strasse_von_Hormuz-1-380x351.jpg 380w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Die Institutionen verweisen darauf, dass der Nahe Osten für 15,8 Prozent der afrikanischen Importe und 10,9 Prozent der Exporte steht. Ein anhaltender Krieg in der Region könnte deshalb Handelsströme stören und die Kosten zentraler Güter entlang ganzer Lieferketten erhöhen.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Besonders im Blick stehen Treibstoffpreise, Lebensmittelkosten, Transportkosten auf dem Seeweg und Versicherungsprämien. Zugleich warnen die Autoren vor zusätzlichem Druck auf Wechselkurse und Staatshaushalte.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-29-lander-verzeichnen-bereits-wahrungsabwertung"><span id="29-laender-verzeichnen-bereits-waehrungsabwertung">29 Länder verzeichnen bereits Währungsabwertung</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Bericht verweist auch auf bestehende wirtschaftliche Anfälligkeiten auf dem Kontinent. Nach Angaben der Afrikanischen Entwicklungsbank ist in 29 afrikanischen Staaten bereits eine Abwertung der Landeswährung zu beobachten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sollte sich der Krieg über mehr als sechs Monate hinziehen, könnte das Wachstum des afrikanischen Bruttoinlandsprodukts im Jahr 2026 um 0,2 Prozentpunkte geringer ausfallen. Hinzu kommt nach Einschätzung der beteiligten Institutionen das Risiko weiter steigender Inflation.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für viele Regierungen würde das eine doppelte Belastung bedeuten. Einerseits verteuern sich zentrale Einfuhren, andererseits wächst der Druck, Haushalte sozial abzufedern, obwohl die öffentlichen Finanzen vielerorts bereits angespannt sind.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-einzelne-gewinner-andern-nichts-am-gesamtbild"><span id="einzelne-gewinner-aendern-nichts-am-gesamtbild">Einzelne Gewinner ändern nichts am Gesamtbild</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Bericht weist darauf hin, dass einige Länder kurzfristig auch begrenzte Vorteile aus der Lage ziehen könnten. Dazu zählen öl- und gasproduzierende Staaten wie Nigeria oder Mosambik sowie Länder mit strategisch wichtigen Häfen.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="403" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/Total_Petrol_Station_Douala.jpg" alt="" class="wp-image-26320 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/Total_Petrol_Station_Douala.jpg 640w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/Total_Petrol_Station_Douala-300x189.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/Total_Petrol_Station_Douala-380x239.jpg 380w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Diese möglichen Zusatzerlöse würden die gesamtwirtschaftlichen Verluste auf kontinentaler Ebene nach Einschätzung der Autoren jedoch nicht ausgleichen. Die Grundtendenz bleibt aus ihrer Sicht negativ, weil höhere Importkosten und neue Unsicherheiten deutlich breiter wirken als punktuelle Gewinne einzelner Sektoren.</p>
</div></div>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-institutionen-fordern-soziale-schutzmassnahmen-und-notfallmechanismen"><span id="institutionen-fordern-soziale-schutzmassnahmen-und-notfallmechanismen">Institutionen fordern soziale Schutzmaßnahmen und Notfallmechanismen</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Als Reaktion empfehlen die vier Institutionen den afrikanischen Staaten kurzfristige und längerfristige Gegenmaßnahmen. Kurzfristig fordern sie stärkere soziale Schutzmaßnahmen für besonders verletzliche Bevölkerungsgruppen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zudem sprechen sie sich für Notfallmechanismen bei strategischen Importen aus. Genannt werden vor allem gemeinsame Beschaffungen von Treibstoff, um Versorgungslücken und Preissprünge abzufedern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Langfristig rufen die Autoren dazu auf, die Widerstandskraft afrikanischer Volkswirtschaften gegen externe Krisen zu stärken. Gemeint ist damit eine geringere Verwundbarkeit gegenüber internationalen Konflikten, Preisschocks und unterbrochenen Lieferketten.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-krieg-im-nahen-osten-wird-fur-afrika-zur-wirtschaftsfrage"><span id="krieg-im-nahen-osten-wird-fuer-afrika-zur-wirtschaftsfrage">Krieg im Nahen Osten wird für Afrika zur Wirtschaftsfrage</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die gemeinsame Warnung von AU, AfDB, UNDP und Uneca macht deutlich, wie stark externe Konflikte auf afrikanische Volkswirtschaften durchschlagen können. Der Krieg gegen Iran wird in dieser Lesart nicht nur als <a href="https://fokus-afrika.de/senegal-und-suedafrika-solidarisieren-sich-mit-dem-iran/" type="post" id="25417">geopolitische Eskalation</a> im Nahen Osten betrachtet, sondern als unmittelbare wirtschaftliche Belastung für Afrika.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Damit rückt für <a href="https://fokus-afrika.de/iran-krieg-setzt-somalia-unter-druck-treibstoffpreise-verdoppeln-sich/" type="post" id="25819">viele afrikanische Staaten</a> erneut die Frage in den Mittelpunkt, wie sie ihre Energieversorgung, Handelswege und sozialen Sicherungssysteme widerstandsfähiger gegen externe Krisen machen können.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Afrikanische Union und Marokko setzen auf engere Zusammenarbeit</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/afrikanische-union-und-marokko-setzen-auf-engere-zusammenarbeit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Apr 2026 18:38:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kontinentale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[Marokko]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[AU]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Frieden]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Marokko und die Afrikanische Union haben in Rabat ihre politische Abstimmung bekräftigt. Am Mittwoch, 1. April, traf AU-Kommissionschef&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fafrikanische-union-und-marokko-setzen-auf-engere-zusammenarbeit%2F&amp;action_name=Afrikanische%20Union%20und%20Marokko%20setzen%20auf%20engere%20Zusammenarbeit&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/afrikanische-union-und-marokko-setzen-auf-engere-zusammenarbeit/">Afrikanische Union und Marokko setzen auf engere Zusammenarbeit</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Marokko und die Afrikanische Union haben in Rabat ihre politische Abstimmung bekräftigt. Am Mittwoch, 1. April, <a href="https://au.int/en/pressreleases/20260401/auc-chairperson-held-talks-minister-foreign-affairs-morocco">traf</a> AU-Kommissionschef Mahmoud Ali Youssouf den marokkanischen Außenminister Nasser Bourita zu Gesprächen über Frieden, Sicherheit, nachhaltige Entwicklung und regionale Integration. Das Treffen gewinnt zusätzliches Gewicht, weil Marokko erst im Februar in den Friedens- und Sicherheitsrat der Afrikanischen Union gewählt wurde. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die AU-Kommission erklärte, beide Seiten hätten Wege erörtert, die Zusammenarbeit zwischen Marokko und der Kommission zu vertiefen. Mahmoud Ali Youssouf würdigte dabei Marokkos Beitrag zur panafrikanischen Agenda und begrüßte ausdrücklich die Wahl des Landes in den Friedens- und Sicherheitsrat.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-warum-die-wahl-in-den-friedens-und-sicherheitsrat-wichtig-ist"><span id="warum-die-wahl-in-den-friedens-und-sicherheitsrat-wichtig-ist">Warum die Wahl in den Friedens- und Sicherheitsrat wichtig ist</span></h2>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="682" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/HE1NvoOacAAhX2w-1024x682.jpeg" alt="" class="wp-image-26172 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/HE1NvoOacAAhX2w-1024x682.jpeg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/HE1NvoOacAAhX2w-300x200.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/HE1NvoOacAAhX2w-768x512.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/HE1NvoOacAAhX2w-1536x1023.jpeg 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/HE1NvoOacAAhX2w-380x253.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/HE1NvoOacAAhX2w-800x533.jpeg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/HE1NvoOacAAhX2w-1160x773.jpeg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/HE1NvoOacAAhX2w.jpeg 1600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Der Friedens- und Sicherheitsrat ist das ständige Entscheidungsgremium der AU für Konfliktprävention, Krisenmanagement und Konfliktlösung. Er gehört zum Kern der afrikanischen Friedens- und Sicherheitsarchitektur und befasst sich mit bewaffneten Konflikten, politischen Krisen und sicherheitspolitischen Reaktionen der Union. </p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Marokko <a href="https://fokus-afrika.de/au-exekutivrat-waehlt-zehn-mitglieder-fuer-den-friedens-und-sicherheitsrat/" type="post" id="24619">wurde am 11. Februar 2026 in Addis Abeba in erster Runde</a> für ein zweijähriges Mandat in dieses Gremium gewählt. Bei der Wahl erhielt das Land 34 Stimmen. Das neue Mandat läuft im Rahmen der 2026 gewählten Mitglieder bis März 2028. </p>



<blockquote class="twitter-tweet" data-media-max-width="560"><p lang="fr" dir="ltr">01/04/2026 : Retour en images sur la rencontre, ce jour à Rabat, entre M. Nasser Bourita et le Président de la Commission de l&#39;Union africaine, M. Mahmoud Ali Youssouf <a href="https://t.co/VXOZ9zz2Qe">pic.twitter.com/VXOZ9zz2Qe</a></p>&mdash; Maroc Diplomatie 🇲🇦 (@MarocDiplomatie) <a href="https://twitter.com/MarocDiplomatie/status/2039389591052992923?ref_src=twsrc%5Etfw">April 1, 2026</a></blockquote> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>



<p class="wp-block-paragraph">Damit sitzt Rabat wieder in einem der wichtigsten sicherheitspolitischen Organe der Union. Für das Treffen mit dem neuen AU-Kommissionschef bedeutet das: Es ging nicht nur um allgemeine Kooperation, sondern auch um Marokkos gewachsene Rolle in Fragen von Frieden und <a href="https://fokus-afrika.de/marokko-und-usa-vertiefen-sicherheitspolitische-zusammenarbeit/" type="post" id="23528">Sicherheit auf kontinentaler Ebene</a>. </p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-tanger-bildet-den-politischen-rahmen"><span id="tanger-bildet-den-politischen-rahmen">Tanger bildet den politischen Rahmen</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das Gespräch fand am Rand der 58. Konferenz der afrikanischen Finanz-, Planungs- und Wirtschaftsminister statt, die derzeit in Tanger läuft. Diese Konferenz wird von der UN-Wirtschaftskommission für Afrika ausgerichtet und bringt Regierungen aus dem gesamten Kontinent zusammen. Damit stand das Treffen in einem größeren kontinentalen Rahmen, in dem Wirtschaftspolitik, Integration und institutionelle Zusammenarbeit ohnehin im Mittelpunkt stehen. </p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/afrikanische-union-und-marokko-setzen-auf-engere-zusammenarbeit/">Afrikanische Union und Marokko setzen auf engere Zusammenarbeit</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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	</item>
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		<title>Keine Rückendeckung für Macky Sall als künftiger UN-Generalsekretär</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/keine-rueckendeckung-fuer-macky-sall-als-kuenftiger-un-generalsekretaer/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Mar 2026 23:33:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Burundi]]></category>
		<category><![CDATA[Internationale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[Kontinentale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[Senegal]]></category>
		<category><![CDATA[4]]></category>
		<category><![CDATA[AU]]></category>
		<category><![CDATA[Diplomatie]]></category>
		<category><![CDATA[Präsident]]></category>
		<category><![CDATA[UN]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Afrikanische Union hat einen Unterstützungsbeschluss für die Kandidatur von Macky Sall zum nächsten UN-Generalsekretär nicht verabschiedet. Am&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fkeine-rueckendeckung-fuer-macky-sall-als-kuenftiger-un-generalsekretaer%2F&amp;action_name=Keine%20R%C3%BCckendeckung%20f%C3%BCr%20Macky%20Sall%20als%20k%C3%BCnftiger%20UN-Generalsekret%C3%A4r&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/keine-rueckendeckung-fuer-macky-sall-als-kuenftiger-un-generalsekretaer/">Keine Rückendeckung für Macky Sall als künftiger UN-Generalsekretär</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die Afrikanische Union hat einen Unterstützungsbeschluss für die Kandidatur von Macky Sall zum nächsten UN-Generalsekretär nicht verabschiedet. Am Freitag, 27. März 2026, teilte die AU-Kommission mit, dass 20 Mitgliedstaaten das Schweigeverfahren gebrochen hätten und der Entwurf damit gescheitert sei. Kurz zuvor hatte sich auch Senegals Vertretung bei der AU von der Initiative distanziert und erklärt, die Regierung habe die Kandidatur zu keinem Zeitpunkt gebilligt.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Damit gerät eine Bewerbung ins Stocken, die eigentlich afrikanische Geschlossenheit demonstrieren sollte. Für die Kandidatur des früheren senegalesischen Präsidenten war Burundi Anfang März in seiner Rolle als aktueller AU-Vorsitz an die Vereinten Nationen herangetreten. Die Präsidentin der UN-Generalversammlung und der Präsident des Sicherheitsrats informierten die Mitgliedstaaten <a href="https://fokus-afrika.de/macky-sall-kandidiert-offiziell-als-un-generalsekretaer/" type="post" id="25275">am 3. März offiziell darüber</a>, dass Burundi Macky Sall für den Posten nominiert habe. </p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-dakar-weist-die-initiative-ausdrucklich-zuruck"><span id="dakar-weist-die-initiative-ausdruecklich-zurueck">Dakar weist die Initiative ausdrücklich zurück</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Besonders heikel ist der Vorgang, weil sich Senegal selbst nicht hinter die Bewerbung gestellt hat. In einer Verbalnote vom 27. März erklärte die ständige Vertretung Senegals bei der AU, Dakar habe diese <a href="https://fokus-afrika.de/kandidiert-senegals-ex-praesident-macky-sall-als-un-generalsekretaer/" type="post" id="24561">Kandidatur in keinem Stadium unterstützt</a> und sei auch nicht in die vom burundischen Staat eingeleitete Initiative einbezogen worden. Deshalb könne Senegal nicht als Teil dieses Vorgehens betrachtet werden. </p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/UN71034434-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-26085 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/UN71034434-1024x683.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/UN71034434-300x200.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/UN71034434-768x512.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/UN71034434-380x253.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/UN71034434-800x533.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/UN71034434-1160x773.jpg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/UN71034434.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Für Sall ist das ein schwerer politischer Rückschlag. Ein ehemaliger Staatschef, der für das höchste Amt der Vereinten Nationen kandidiert, verliert an Gewicht, wenn ihm schon im eigenen Land die offizielle Rückendeckung fehlt. Für die neue Führung in Dakar ist die Distanzierung zugleich ein außenpolitisches Signal: Sie will nicht den Eindruck erwecken, eine Bewerbung des früheren Präsidenten mitzutragen, die ohne ihre Zustimmung angeschoben wurde. </p>
</div></div>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-streit-entzundet-sich-an-verfahren-nicht-nur-an-der-person"><span id="streit-entzuendet-sich-an-verfahren-nicht-nur-an-der-person">Streit entzündet sich an Verfahren, nicht nur an der Person</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Widerstand in der AU richtete sich nach Darstellung mehrerer afrikanischer Stimmen nicht nur gegen Macky Sall selbst, sondern vor allem gegen das Verfahren. Ruandas Außenminister Olivier Nduhungirehe erklärte, die 20 Staaten hätten nicht die Person ablehnen wollen, sondern ein aus ihrer Sicht fehlerhaftes Vorgehen des burundischen Präsidenten Évariste Ndayishimiye zurückgewiesen. Er warf dem AU-Vorsitz vor, ohne ausreichende Konsultation gehandelt und anschließend ein ungewöhnlich kurzes 24-Stunden-Schweigeverfahren angesetzt zu haben.&nbsp;</p>



<blockquote class="twitter-tweet"><p lang="en" dir="ltr">What happened today at the African Union is a stark reminder that leadership matters. It&#39;s unbelievable to note that a whole continental organisation can be tarnished or driven into a crisis by its own Chairperson, who is in office for not even two months.<br><br>Unlike what I read… <a href="https://t.co/RhGA38D7yH">https://t.co/RhGA38D7yH</a></p>&mdash; Olivier J.P. Nduhungirehe (@onduhungirehe) <a href="https://twitter.com/onduhungirehe/status/2037647804915482648?ref_src=twsrc%5Etfw">March 27, 2026</a></blockquote> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>



<p class="wp-block-paragraph">Auch Beobachter der AU hatten schon vor dem jetzigen Eklat darauf hingewiesen, dass die Nominierung Macky Salls innerhalb der Organisation Unruhe auslöste. Das Verfahren war von Beginn an umstritten, weil Burundi die Bewerbung bereits am 2. März bei den Vereinten Nationen einreichte, bevor ein klarer afrikanischer Konsens sichtbar war.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-afrikanische-geschlossenheit-bleibt-aus"><span id="afrikanische-geschlossenheit-bleibt-aus">Afrikanische Geschlossenheit bleibt aus</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Für die AU ist der Vorgang unangenehm, weil er eine alte Schwäche offenlegt. Der Kontinent beansprucht regelmäßig mehr Gewicht in den zentralen Institutionen der Weltpolitik. Gerade bei der Besetzung des UN-Chefpostens hätte ein gemeinsamer afrikanischer Kandidat politische Schlagkraft entfalten können. Stattdessen steht nun ein offener Streit über Zuständigkeiten, Verfahren und politische Legitimation im Raum.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das heißt allerdings nicht, dass Macky Salls Bewerbung <a href="https://fokus-afrika.de/zieht-sich-der-ex-praesident-macky-sall-aus-der-politik-zurueck/">automatisch erledigt wäre</a>. Seine Nominierung bei den Vereinten Nationen ist registriert. Ohne offiziell abgestützte Rückendeckung der AU und ohne Unterstützung der senegalesischen Regierung startet er aber mit deutlich schlechteren Voraussetzungen in ein Verfahren, in dem politische Bündnisse und Vetomächte am Ende entscheidend sind. </p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/keine-rueckendeckung-fuer-macky-sall-als-kuenftiger-un-generalsekretaer/">Keine Rückendeckung für Macky Sall als künftiger UN-Generalsekretär</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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		<item>
		<title>15 Tote bei Terrorangriff der JNIM auf Militärposten in Benin</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/15-tote-bei-terrorangriff-der-jnim-auf-militaerposten-in-benin/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 07 Mar 2026 23:29:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Benin]]></category>
		<category><![CDATA[Kontinentale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[4]]></category>
		<category><![CDATA[AU]]></category>
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		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein Angriff auf einen Militärposten im Norden Benins hat 15 Soldaten das Leben gekostet.Der Überfall ereignete sich am&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2F15-tote-bei-terrorangriff-der-jnim-auf-militaerposten-in-benin%2F&amp;action_name=15%20Tote%20bei%20Terrorangriff%20der%20JNIM%20auf%20Milit%C3%A4rposten%20in%20Benin&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/15-tote-bei-terrorangriff-der-jnim-auf-militaerposten-in-benin/">15 Tote bei Terrorangriff der JNIM auf Militärposten in Benin</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Ein Angriff auf einen Militärposten im Norden Benins hat 15 Soldaten das Leben gekostet.<br>Der Überfall ereignete sich am 4. März in Kofonou nahe der Gemeinde Karimama im Département Alibori, nahe der Grenze zum Niger.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Afrikanische Union verurteilte den Angriff zwei Tage später scharf. Der Vorsitzende der Kommission der Afrikanischen Union, Mahmoud Ali Youssouf, sprach den Familien der getöteten Soldaten sowie der Regierung Benins sein Beileid aus und erklärte die Solidarität der Organisation mit dem Land.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-angriff-auf-militarstellung-nahe-der-grenze-zu-niger"><span id="angriff-auf-militaerstellung-nahe-der-grenze-zu-niger">Angriff auf Militärstellung nahe der Grenze zu Niger</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Nach <a href="https://lanouvelletribune.info/2026/03/benin-15-soldats-tues-dans-une-attaque-armee-contre-une-position-militaire-bip-radio/">Angaben</a> des Sprechers der beninischen Streitkräfte, Oberst James Johnson, griffen bewaffnete Männer am Abend des 4. März den Militärposten in Kofonou an. Die Stellung gehört zu einem Netz von vorgeschobenen Militärposten im Norden des Landes, das zur Sicherung der Grenzregion eingerichtet wurde.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="682" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/Benin_Independence_Day_2025_-_Armee_de_terre_02-1024x682.jpg" alt="" class="wp-image-25425 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/Benin_Independence_Day_2025_-_Armee_de_terre_02-1024x682.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/Benin_Independence_Day_2025_-_Armee_de_terre_02-300x200.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/Benin_Independence_Day_2025_-_Armee_de_terre_02-768x512.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/Benin_Independence_Day_2025_-_Armee_de_terre_02-380x253.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/Benin_Independence_Day_2025_-_Armee_de_terre_02-800x533.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/Benin_Independence_Day_2025_-_Armee_de_terre_02-1160x773.jpg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/Benin_Independence_Day_2025_-_Armee_de_terre_02.jpg 1280w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Der Angriff führte nach offiziellen Angaben zum Tod von 15 Soldaten. Vier weitere Militärangehörige wurden verletzt. Ihr Zustand gilt nach Angaben der Streitkräfte als stabil.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Region liegt im Département Alibori im äußersten Nordosten Benins, nahe den Grenzen zu Niger und Burkina Faso. In diesem Gebiet kommt es seit mehreren Jahren zu wiederholten Angriffen bewaffneter Gruppen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-luftangriff-auf-fliehende-angreifer"><span id="luftangriff-auf-fliehende-angreifer">Luftangriff auf fliehende Angreifer</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Nach dem Angriff versuchten die Angreifer nach Angaben der beninischen Armee, sich aus dem Gebiet zurückzuziehen. Militärische Luftfahrzeuge verfolgten die Gruppe und griffen sie an.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dabei wurden nach Angaben der Streitkräfte vier Kämpfer getötet. Die Sicherheitskräfte setzten anschließend ihre Operationen fort, um das Gebiet zu sichern und weitere Angreifer aufzuspüren.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="739" height="416" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/50866-jnim-aribanda-zallaqa-739_416.jpg" alt="" class="wp-image-25427 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/50866-jnim-aribanda-zallaqa-739_416.jpg 739w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/50866-jnim-aribanda-zallaqa-739_416-300x169.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/50866-jnim-aribanda-zallaqa-739_416-380x214.jpg 380w" sizes="(max-width: 739px) 100vw, 739px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Die <a href="https://fokus-afrika.de/jnim-wie-der-oekonomische-dschihad-mali-lahmlegt/" type="post" id="21612">jihadistische Gruppe</a> <em>Groupe de soutien à l’islam et aux musulmans</em> (JNIM) reklamierte den Angriff für sich. Das Netzwerk gilt als mit al-Qaida verbündet und ist in mehreren Ländern der Sahelzone aktiv.</p>
</div></div>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-afrikanische-union-fordert-starkere-regionale-mobilisierung"><span id="afrikanische-union-fordert-staerkere-regionale-mobilisierung">Afrikanische Union fordert stärkere regionale Mobilisierung</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Vorsitzende der AU-Kommission, Mahmoud Ali Youssouf, rief nach dem Angriff zu verstärkter regionaler Zusammenarbeit im Kampf gegen Terrorgruppen auf. Er verwies dabei auf laufende Konsultationen innerhalb der Westafrikanischen Wirtschaftsgemeinschaft ECOWAS zur Einsatzbereitschaft einer regionalen Brigade der Afrikanischen Eingreiftruppe.</p>



<blockquote class="twitter-tweet"><p lang="en" dir="ltr">The Chairperson of the African Union Commission, H.E. Mahmoud Ali Youssouf, strongly condemns the terrorist attack carried out on 4 March against a military post in northern <a href="https://twitter.com/hashtag/Benin?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#Benin</a>, near the village of Kofouno, close to Karimama and the border with Niger.<br><br>The Chairperson of the… <a href="https://t.co/HxNfmv2NfM">pic.twitter.com/HxNfmv2NfM</a></p>&mdash; African Union (@_AfricanUnion) <a href="https://twitter.com/_AfricanUnion/status/2029985560228434189?ref_src=twsrc%5Etfw">March 6, 2026</a></blockquote> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Struktur ist Teil der Sicherheitsarchitektur der Afrikanischen Union, wurde in Westafrika bislang jedoch nur begrenzt eingesetzt.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-zunehmender-druck-auf-benins-grenzregionen"><span id="zunehmender-druck-auf-benins-grenzregionen">Zunehmender Druck auf Benins Grenzregionen</span></h2>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="682" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/Defile_militaire_de_la_commemoration_des_64_ans_de_lindependance_a_Cotonou_du_Benin-1024x682.jpg" alt="" class="wp-image-25426 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/Defile_militaire_de_la_commemoration_des_64_ans_de_lindependance_a_Cotonou_du_Benin-1024x682.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/Defile_militaire_de_la_commemoration_des_64_ans_de_lindependance_a_Cotonou_du_Benin-300x200.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/Defile_militaire_de_la_commemoration_des_64_ans_de_lindependance_a_Cotonou_du_Benin-768x512.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/Defile_militaire_de_la_commemoration_des_64_ans_de_lindependance_a_Cotonou_du_Benin-380x253.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/Defile_militaire_de_la_commemoration_des_64_ans_de_lindependance_a_Cotonou_du_Benin-800x533.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/Defile_militaire_de_la_commemoration_des_64_ans_de_lindependance_a_Cotonou_du_Benin-1160x773.jpg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/Defile_militaire_de_la_commemoration_des_64_ans_de_lindependance_a_Cotonou_du_Benin.jpg 1280w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Der Norden Benins ist seit 2021 zunehmend Ziel von Angriffen bewaffneter Gruppen, die aus der Sahelzone operieren. Die Regierung in Cotonou hat darauf mit einer stärkeren militärischen Präsenz reagiert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Jahr 2022 starteten die Behörden die Operation „Mirador“, mit der Überwachung und militärische Reaktionsfähigkeit in den nördlichen Grenzregionen verstärkt werden sollen.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der Militärposten von Kofonou gehört zu den Einrichtungen, die im Rahmen dieser Sicherheitsstrategie eingerichtet wurden.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2F15-tote-bei-terrorangriff-der-jnim-auf-militaerposten-in-benin%2F&amp;action_name=15%20Tote%20bei%20Terrorangriff%20der%20JNIM%20auf%20Milit%C3%A4rposten%20in%20Benin&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /><p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/15-tote-bei-terrorangriff-der-jnim-auf-militaerposten-in-benin/">15 Tote bei Terrorangriff der JNIM auf Militärposten in Benin</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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			<media:title type="html">Défilé_militaire_de_la_commémoration_des_64_ans_de_l&#8217;indépendance_à_Cotonou_du_Bénin</media:title>
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		<item>
		<title>Tschad zwischen Paris und Sahel-Allianz: Neue Fragen zur Außenpolitik N’Djamenas</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/tschad-zwischen-paris-und-sahel-allianz-neue-fragen-zur-aussenpolitik-ndjamenas/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Mar 2026 08:18:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kontinentale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[Tschad]]></category>
		<category><![CDATA[1]]></category>
		<category><![CDATA[5]]></category>
		<category><![CDATA[AES]]></category>
		<category><![CDATA[Diplomatie]]></category>
		<category><![CDATA[Frankreich]]></category>
		<category><![CDATA[Militär]]></category>
		<category><![CDATA[Opposition]]></category>
		<category><![CDATA[Parteien]]></category>
		<category><![CDATA[Präsident]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Türkei]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die außenpolitische Position des Tschad rückt stärker in den Fokus regionaler Debatten, während die Allianz der Sahelstaaten (AES)&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ftschad-zwischen-paris-und-sahel-allianz-neue-fragen-zur-aussenpolitik-ndjamenas%2F&amp;action_name=Tschad%20zwischen%20Paris%20und%20Sahel-Allianz%3A%20Neue%20Fragen%20zur%20Au%C3%9Fenpolitik%20N%E2%80%99Djamenas&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/tschad-zwischen-paris-und-sahel-allianz-neue-fragen-zur-aussenpolitik-ndjamenas/">Tschad zwischen Paris und Sahel-Allianz: Neue Fragen zur Außenpolitik N’Djamenas</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die außenpolitische Position des Tschad rückt stärker in den Fokus regionaler Debatten, während die Allianz der Sahelstaaten (AES) ihre strategische Planung für das zweite Jahr der Konföderation vorantreibt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Diskussion gewann neue Dynamik Ende Februar 2026, nachdem Vertreter von Mali, Burkina Faso und Niger in Ouagadougou ihre <a href="https://fokus-afrika.de/die-konfoederation-der-staaten-des-sahel-aes-setzt-auf-visafreiheit-trotz-austritt-aus-der-ecowas/">gemeinsame Roadmap</a> für die zweite Phase der Allianz ausgearbeitet hatten. Die Entwicklung lenkt die Aufmerksamkeit erneut auf die Rolle des Tschad in der Sicherheits- und Integrationsarchitektur des Sahel.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-aes-staaten-konkretisieren-strategische-agenda"><span id="aes-staaten-konkretisieren-strategische-agenda">AES-Staaten konkretisieren strategische Agenda</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Am 26. Februar 2026 trafen sich in Ouagadougou die zuständigen Minister der drei AES-Mitgliedstaaten für Verteidigung, Diplomatie und Entwicklung, um den Entwurf der strategischen Roadmap für das zweite Jahr der <a href="https://fokus-afrika.de/aes-will-gemeinsame-streitkraefte-fuer-den-kampf-gegen-den-terrorismus-im-sahel/" type="post" id="21747">Konföderation</a> zu finalisieren. Zuvor hatten hohe Beamte der drei Länder am 24. und 25. Februar technische Beratungen durchgeführt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Beratungen standen unter dem Vorsitz des burkinischen Verteidigungsministers Célestin Simporé. Die Delegationen aus Mali und Niger wurden von Sadio Camara und Salifou Mody geleitet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Angaben der beteiligten Staaten soll die neue Roadmap die operative Umsetzung der politischen Entscheidungen der Staatschefs strukturieren, die im Dezember 2025 bei ihrem Treffen in Bamako getroffen wurden.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-zweites-jahr-der-allianz-mit-fokus-auf-umsetzung"><span id="zweites-jahr-der-allianz-mit-fokus-auf-umsetzung">Zweites Jahr der Allianz mit Fokus auf Umsetzung</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Während das erste Jahr der Konföderation vor allem dem Aufbau institutioneller Strukturen gewidmet war, soll das zweite Jahr stärker auf konkrete Maßnahmen ausgerichtet sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Mittelpunkt stehen unter anderem:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>sicherheitspolitische Koordination</li>



<li>diplomatische Abstimmung</li>



<li>wirtschaftliche Zusammenarbeit und Infrastrukturprojekte</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Zudem soll die konföderale Investitionsbank der Allianz weiter gestärkt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die beteiligten Regierungen sehen die Roadmap als Instrument zur politischen Koordination und als Rahmen für gemeinsame Programme in den drei zentralen Bereichen Verteidigung, Diplomatie und Entwicklung.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-tschads-aussenpolitik-sorgt-fur-debatten"><span id="tschads-aussenpolitik-sorgt-fuer-debatten">Tschads Außenpolitik sorgt für Debatten</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Parallel zu diesen Entwicklungen wird in politischen und analytischen Kreisen zunehmend über die Rolle des Tschad im regionalen Bündnissystem diskutiert.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="787" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/633280723_1203952678552022_2295156252040606948_n-1024x787.jpg" alt="" class="wp-image-25331 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/633280723_1203952678552022_2295156252040606948_n-1024x787.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/633280723_1203952678552022_2295156252040606948_n-300x230.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/633280723_1203952678552022_2295156252040606948_n-768x590.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/633280723_1203952678552022_2295156252040606948_n-380x292.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/633280723_1203952678552022_2295156252040606948_n-800x615.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/633280723_1203952678552022_2295156252040606948_n-1160x891.jpg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/633280723_1203952678552022_2295156252040606948_n.jpg 1320w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">N’Djamena galt lange als potenzieller Kandidat für eine Annäherung an die Allianz der Sahelstaaten. Beobachter verweisen jedoch darauf, dass jüngste außenpolitische Signale des Landes unterschiedliche Interpretationen auslösen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Besonders die Reise des tschadischen Präsidenten Mahamat Idriss Déby nach Paris im Januar 2026 hat politische Debatten ausgelöst.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der Besuch erfolgte gut ein Jahr nach der Entscheidung der tschadischen Regierung im Oktober 2024, <a href="https://fokus-afrika.de/tschad-beendet-militaerabkommen-mit-frankreich/" type="post" id="12884">militärische Kooperationsabkommen</a> mit Frankreich zu beenden und <a href="https://fokus-afrika.de/frankreich-uebergibt-militaerbasis-und-zieht-aus-dem-tschad-ab/" type="post" id="13760">französische Streitkräfte aus dem Land abzuziehen</a>.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-kritik-aus-opposition-und-politischem-umfeld"><span id="kritik-aus-opposition-und-politischem-umfeld">Kritik aus Opposition und politischem Umfeld</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Innerhalb des Tschad äußerten Oppositionsparteien Zweifel an der außenpolitischen Linie der Regierung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Djona Avocksouma, Sprecher der oppositionellen Plattform Groupe de concertation des acteurs politiques, erklärte, viele politische Akteure seien über die strategische Ausrichtung der Beziehungen zu Frankreich besorgt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch das Oppositionsbündnis „Tchad Uni“ verwies auf einen möglichen Widerspruch zwischen der früheren Abkehr von militärischer Zusammenarbeit mit Frankreich und der jüngsten diplomatischen Annäherung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vertreter der Regierungspartei Mouvement patriotique du salut (MPS) betonten dagegen, eine Normalisierung der Beziehungen zu Paris könne auch Auswirkungen auf politische Dynamiken im Land haben.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-regionale-und-internationale-partnerschaften"><span id="regionale-und-internationale-partnerschaften">Regionale und internationale Partnerschaften</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">In den vergangenen Jahren hat der Tschad seine internationalen Partnerschaften erweitert. Dazu gehören verstärkte Kooperationen mit der Türkei, Ungarn und den Vereinigten Arabischen Emiraten.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/531612891_1060262189587739_559879659313091733_n-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-25330 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/531612891_1060262189587739_559879659313091733_n-1024x683.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/531612891_1060262189587739_559879659313091733_n-300x200.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/531612891_1060262189587739_559879659313091733_n-768x512.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/531612891_1060262189587739_559879659313091733_n-380x253.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/531612891_1060262189587739_559879659313091733_n-800x533.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/531612891_1060262189587739_559879659313091733_n-1160x773.jpg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/531612891_1060262189587739_559879659313091733_n.jpg 1500w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Ein sichtbares Beispiel dieser Entwicklung ist die Übernahme ehemaliger französischer Militärstandorte durch türkische Streitkräfte sowie eine intensivere militärische Zusammenarbeit zwischen Ankara und N’Djamena.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://lefaso.net/spip.php?article144805">Beobachter</a> verweisen darauf, dass die zukünftige Balance zwischen diesen Partnerschaften und möglichen neuen Beziehungen zu Frankreich eine wichtige Rolle für die regionale Position des Tschad spielen könnte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gleichzeitig verfolgen die Staaten der Allianz der Sahelstaaten ihre Integrationsagenda weiter. Die nun ausgearbeitete Roadmap für das zweite Jahr der Konföderation soll nach Angaben der beteiligten Regierungen dem Kollegium der Staatschefs zur endgültigen Entscheidung vorgelegt werden.</p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/tschad-zwischen-paris-und-sahel-allianz-neue-fragen-zur-aussenpolitik-ndjamenas/">Tschad zwischen Paris und Sahel-Allianz: Neue Fragen zur Außenpolitik N’Djamenas</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Macky Sall kandidiert offiziell als UN-Generalsekretär</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/macky-sall-kandidiert-offiziell-als-un-generalsekretaer/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Mar 2026 21:32:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Internationale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[Kontinentale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[Senegal]]></category>
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		<category><![CDATA[AU]]></category>
		<category><![CDATA[Präsident]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der frühere senegalesische Präsident&#160;Macky Sall&#160;ist offiziell als Kandidat für das Amt des Generalsekretärs der Vereinten Nationen eingereicht worden.&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fmacky-sall-kandidiert-offiziell-als-un-generalsekretaer%2F&amp;action_name=Macky%20Sall%20kandidiert%20offiziell%20als%20UN-Generalsekret%C3%A4r&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/macky-sall-kandidiert-offiziell-als-un-generalsekretaer/">Macky Sall kandidiert offiziell als UN-Generalsekretär</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Der frühere senegalesische Präsident&nbsp;Macky Sall&nbsp;ist offiziell als Kandidat für das Amt des Generalsekretärs der Vereinten Nationen eingereicht worden. Am 2. März wurde das Bewerbungsdossier am Sitz der&nbsp;Vereinte Nationen&nbsp;übermittelt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eingereicht wurde die Kandidatur durch den burundischen Präsidenten&nbsp;Évariste Ndayishimiye, der derzeit den Vorsitz der&nbsp;Afrikanische Union&nbsp;innehat. Nach Angaben aus New York bestätigte eine Sprecherin der Vereinten Nationen den Eingang der Unterlagen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-burundi-als-einreichender-staat"><span id="burundi-als-einreichender-staat">Burundi als einreichender Staat</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Formell kann jedes UN-Mitglied einen Kandidaten vorschlagen, unabhängig von dessen Staatsangehörigkeit. Üblicherweise übernimmt jedoch das Herkunftsland die offizielle Nominierung. In diesem Fall erfolgte die Einreichung nicht durch Senegal, sondern durch <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/ostafrika/burundi/" type="category" id="31">Burundi</a> in seiner Funktion als amtierender Vorsitz der Afrikanischen Union.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der senegalesische Abgeordnete Abdou Mbow erklärte, die Kandidatur werde von der Afrikanischen Union getragen. Er sprach von einer „afrikanischen Führungspersönlichkeit“ und verwies auf die internationale Erfahrung des früheren Staatschefs.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-ex-prasident-macky-sall-hat-einen-schweren-stand-im-senegal"><span id="ex-praesident-macky-sall-hat-einen-schweren-stand-im-senegal">Ex-Präsident Macky Sall hat einen schweren Stand im Senegal</span></h2>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="427" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/Macky_Sall_Opening_Remarks_51862064996.jpg" alt="" class="wp-image-25278 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/Macky_Sall_Opening_Remarks_51862064996.jpg 640w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/Macky_Sall_Opening_Remarks_51862064996-300x200.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/Macky_Sall_Opening_Remarks_51862064996-380x254.jpg 380w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Sall stand von 2012 bis 2024 an der Spitze Senegals. Zuvor war er unter anderem Premierminister. Nach dem Ende seiner Amtszeit im April 2024 übernahm er die Rolle eines Sondergesandten für den Pariser Pakt für Menschen und den Planeten.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Im Senegal sieht sich der ehemalige Präsident seit dem Regierungswechsel mit juristischen und politischen Vorwürfen konfrontiert. Ein Bericht des Rechnungshofs thematisierte Unregelmäßigkeiten während seiner Amtszeit. Zudem wurde im April 2025 ein parlamentarischer Antrag auf Anklage wegen „Hochverrats“ eingebracht. Das Verfahren ist bislang nicht abgeschlossen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehrere frühere Regierungsmitglieder aus Salls Umfeld sehen sich Ermittlungen im Zusammenhang mit der Verwaltung des Covid-19-Fonds gegenüber. Auch Angehörige seiner Familie stehen im Fokus von Untersuchungen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-weitere-bewerber-und-auswahlverfahren"><span id="weitere-bewerber-und-auswahlverfahren">Weitere Bewerber und Auswahlverfahren</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Macky Sall tritt in ein <a href="https://fokus-afrika.de/wer-wird-der-naechste-un-generalsekretaer/" type="post" id="23580">wachsendes Bewerberfeld</a> ein. Ihre Kandidatur bereits formalisiert haben unter anderem <a href="https://fokus-afrika.de/michelle-bachelet-kandidiert-als-un-generalsekretaerin/" type="post" id="24223">Michelle Bachelet sowie Rafael Grossi</a>. Als weiterer möglicher Name wird Rebeca Grynspan genannt.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/sd45V5ytqodz5idaSfOXhSajPl7Hiyj-W45dUTOA27z3DyPr203vYSyWuxcEHGRfY3e5l0cnlpv8nTsciT1NFTasFCX3lmA62exRkWR5cAs-1024x683.jpeg" alt="" class="wp-image-25277 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/sd45V5ytqodz5idaSfOXhSajPl7Hiyj-W45dUTOA27z3DyPr203vYSyWuxcEHGRfY3e5l0cnlpv8nTsciT1NFTasFCX3lmA62exRkWR5cAs-1024x683.jpeg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/sd45V5ytqodz5idaSfOXhSajPl7Hiyj-W45dUTOA27z3DyPr203vYSyWuxcEHGRfY3e5l0cnlpv8nTsciT1NFTasFCX3lmA62exRkWR5cAs-300x200.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/sd45V5ytqodz5idaSfOXhSajPl7Hiyj-W45dUTOA27z3DyPr203vYSyWuxcEHGRfY3e5l0cnlpv8nTsciT1NFTasFCX3lmA62exRkWR5cAs-768x512.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/sd45V5ytqodz5idaSfOXhSajPl7Hiyj-W45dUTOA27z3DyPr203vYSyWuxcEHGRfY3e5l0cnlpv8nTsciT1NFTasFCX3lmA62exRkWR5cAs-1536x1024.jpeg 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/sd45V5ytqodz5idaSfOXhSajPl7Hiyj-W45dUTOA27z3DyPr203vYSyWuxcEHGRfY3e5l0cnlpv8nTsciT1NFTasFCX3lmA62exRkWR5cAs-2048x1365.jpeg 2048w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/sd45V5ytqodz5idaSfOXhSajPl7Hiyj-W45dUTOA27z3DyPr203vYSyWuxcEHGRfY3e5l0cnlpv8nTsciT1NFTasFCX3lmA62exRkWR5cAs-380x253.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/sd45V5ytqodz5idaSfOXhSajPl7Hiyj-W45dUTOA27z3DyPr203vYSyWuxcEHGRfY3e5l0cnlpv8nTsciT1NFTasFCX3lmA62exRkWR5cAs-800x533.jpeg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/sd45V5ytqodz5idaSfOXhSajPl7Hiyj-W45dUTOA27z3DyPr203vYSyWuxcEHGRfY3e5l0cnlpv8nTsciT1NFTasFCX3lmA62exRkWR5cAs-1160x773.jpeg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/sd45V5ytqodz5idaSfOXhSajPl7Hiyj-W45dUTOA27z3DyPr203vYSyWuxcEHGRfY3e5l0cnlpv8nTsciT1NFTasFCX3lmA62exRkWR5cAs.jpeg 2121w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Die Ernennung des UN-Generalsekretärs erfolgt auf Empfehlung des Sicherheitsrates, in dem die fünf ständigen Mitglieder ein Vetorecht besitzen, und bedarf anschließend der Zustimmung der Generalversammlung. Öffentliche Anhörungen der Kandidaten sind für April vorgesehen. Das neue Mandat beginnt am 1. Januar 2027.</p>
</div></div>
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		<title>Côte d’Ivoire, ECOWAS und AU verurteilen Angriffe im Golf</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/cote-divoire-ecowas-und-au-verurteilen-angriffe-im-golf/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Mar 2026 20:22:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Côte d’Ivoire]]></category>
		<category><![CDATA[Kontinentale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[4]]></category>
		<category><![CDATA[AU]]></category>
		<category><![CDATA[ECOWAS]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
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		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Côte d’Ivoire hat die jüngsten militärischen Angriffe im Zusammenhang mit der Eskalation zwischen den USA, Israel und&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fcote-divoire-ecowas-und-au-verurteilen-angriffe-im-golf%2F&amp;action_name=C%C3%B4te%20d%E2%80%99Ivoire%2C%20ECOWAS%20und%20AU%20verurteilen%20Angriffe%20im%20Golf&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/cote-divoire-ecowas-und-au-verurteilen-angriffe-im-golf/">Côte d’Ivoire, ECOWAS und AU verurteilen Angriffe im Golf</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die Côte d’Ivoire hat die jüngsten militärischen Angriffe im Zusammenhang mit der Eskalation zwischen den USA, Israel und Iran verurteilt und zur Zurückhaltung aufgerufen. Das Außenministerium erklärte, man verfolge die Entwicklung „mit großer Besorgnis“.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am 1. März 2026 veröffentlichte das Staatsministerium für Auswärtige Angelegenheiten und Internationale Zusammenarbeit in Abidjan eine offizielle Stellungnahme zur Lage im Nahen Osten.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-verurteilung-der-angriffe"><span id="verurteilung-der-angriffe">Verurteilung der Angriffe</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die ivorische Regierung „verurteilt entschieden“ die Angriffe, die mehrere Staaten im Nahen Osten getroffen haben. Ohne einzelne Konfliktparteien namentlich zu nennen, sprach Abidjan den betroffenen Staaten und Bevölkerungen „Solidarität und Mitgefühl“ aus.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/HA6L9EPWsAIeCLa-1024x683.jpeg" alt="" class="wp-image-25232 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/HA6L9EPWsAIeCLa-1024x683.jpeg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/HA6L9EPWsAIeCLa-300x200.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/HA6L9EPWsAIeCLa-768x512.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/HA6L9EPWsAIeCLa-1536x1025.jpeg 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/HA6L9EPWsAIeCLa-380x253.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/HA6L9EPWsAIeCLa-800x534.jpeg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/HA6L9EPWsAIeCLa-1160x774.jpeg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/HA6L9EPWsAIeCLa.jpeg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Zugleich bekräftigte die Regierung ihre „unerschütterliche Bindung“ an die Prinzipien der Souveränität, der territorialen Integrität und der Sicherheit aller Staaten. Die Erklärung verweist auf die Notwendigkeit einer friedlichen Beilegung internationaler Streitigkeiten im Einklang mit dem Völkerrecht.</p>
</div></div>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-eskalation-seit-dem-28-februar"><span id="eskalation-seit-dem-28-februar">Eskalation seit dem 28. Februar</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Seit dem 28. Februar 2026 hat sich die militärische Konfrontation deutlich verschärft. Luftangriffe der Vereinigten Staaten und Israels richteten sich gegen strategische Einrichtungen im Iran. Der Tod des iranischen Revolutionsführers Ali Khamenei wurde nach diesen Angriffen bestätigt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der US-Präsident Donald Trump kündigte „umfassende Kampfoperationen“ an und erklärte, das „Regime der Mullahs“ beenden zu wollen. Rund 50.000 US-Soldaten sollen in der Region stationiert sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Iran reagierte mit mehreren Raketenangriffen auf israelisches Gebiet. Die israelischen Streitkräfte erklärten, sie hätten mehrere ranghohe Vertreter der Revolutionsgarden getötet.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-afrikanische-organisationen-fordern-deeskalation"><span id="afrikanische-organisationen-fordern-deeskalation">Afrikanische Organisationen fordern Deeskalation</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Auch auf kontinentaler Ebene wurden Stellungnahmen veröffentlicht. Der Präsident der Kommission der Afrikanischen Union, Mahmoud Ali Youssouf, äußerte sich „zutiefst besorgt“ über die Entwicklung und warnte vor möglichen Auswirkungen auf die globale Stabilität, insbesondere auf Energiemärkte, Ernährungssicherheit und wirtschaftliche Widerstandsfähigkeit.</p>



<blockquote class="twitter-tweet"><p lang="en" dir="ltr">AU Commission Press Statement on US-Iran Military Escalation.<br><br>The Chairperson of the African Union Commission, H.E. Mahmoud Ali Youssouf is deeply concerned by the reported military strikes carried out by the United States in coordination with Israeli forces against targets… <a href="https://t.co/f4PduFzuXl">pic.twitter.com/f4PduFzuXl</a></p>&mdash; African Union (@_AfricanUnion) <a href="https://twitter.com/_AfricanUnion/status/2027715913970008185?ref_src=twsrc%5Etfw">February 28, 2026</a></blockquote> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>



<p class="wp-block-paragraph">Die Wirtschaftsgemeinschaft Westafrikanischer Staaten rief ebenfalls zur Zurückhaltung auf. In einer in Abuja veröffentlichten Erklärung vom 28. Februar 2026 forderte die Organisation unter Vorsitz des Präsidenten von <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/westafrika/sierra-leone/" type="category" id="79">Sierra Leone</a>, Julius Maada Bio, alle Beteiligten auf, „größte Zurückhaltung“ zu üben und im Einklang mit der Charta der Vereinten Nationen zu handeln.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Organisation verwies auf mögliche Folgen für internationale Energiemärkte, den Welthandel und globale Lieferketten.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-wirtschaftliche-auswirkungen-fur-die-cote-d-ivoire"><span id="wirtschaftliche-auswirkungen-fuer-die-cote-divoire">Wirtschaftliche Auswirkungen für die Côte d’Ivoire</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Regierung in Abidjan beobachtet die Entwicklung auch mit Blick auf wirtschaftliche Risiken. Ein möglicher <a href="https://fokus-afrika.de/oelpreis-von-120-dollar-pro-barrel-moeglich/" type="post" id="25205">Anstieg der Ölpreise</a> infolge von Störungen im Golfraum könnte die Kosten für Energieimporte erhöhen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Côte d’Ivoire ist auf den Import raffinierter Erdölprodukte angewiesen. Steigende Energiepreise könnten sich auf Transportkosten, Haushaltsausgaben und staatliche Finanzen auswirken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In ihrer Erklärung rief die Regierung „alle beteiligten Akteure“ zur Zurückhaltung auf und unterstützte diplomatische Vermittlungsinitiativen, darunter Bemühungen des Sultanats Oman.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Warum lässt sich Präsident Ndayishimiye für den AU-Vorsitz feiern?</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/warum-laesst-sich-praesident-ndayishimiye-fuer-den-au-vorsitz-feiern/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 21 Feb 2026 15:58:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Burundi]]></category>
		<category><![CDATA[Kontinentale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[5]]></category>
		<category><![CDATA[AU]]></category>
		<category><![CDATA[Opposition]]></category>
		<category><![CDATA[Präsident]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://fokus-afrika.de/?p=24926</guid>

					<description><![CDATA[<p>Burundi hat am 15. Februar 2026 bei der 39. ordentlichen Gipfelsitzung der Afrikanische Union (AU) in Addis Abeba offiziell den rotierenden&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fwarum-laesst-sich-praesident-ndayishimiye-fuer-den-au-vorsitz-feiern%2F&amp;action_name=Warum%20l%C3%A4sst%20sich%20Pr%C3%A4sident%20Ndayishimiye%20f%C3%BCr%20den%20AU-Vorsitz%20feiern%3F&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/warum-laesst-sich-praesident-ndayishimiye-fuer-den-au-vorsitz-feiern/">Warum lässt sich Präsident Ndayishimiye für den AU-Vorsitz feiern?</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Burundi hat am 15. Februar 2026 bei der 39. ordentlichen Gipfelsitzung der Afrikanische Union (AU) in Addis Abeba offiziell den <a href="https://fokus-afrika.de/au-gipfel-burundis-praesident-ndayishimiye-uebernimmt-au-vorsitz-2026/">rotierenden Vorsitz für ein Jahr übernommen</a>. Präsident Evariste Ndayishimiye trat damit die Nachfolge im Rahmen des üblichen Rotationsprinzips an.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei seiner Rückkehr nach Bujumbura am 16. Februar wurde der Präsident mit einem öffentlich inszenierten Empfang begrüßt. Entlang der Straßen versammelten sich Bürgerinnen und Bürger, begleitet von Musikgruppen und offiziellen Delegationen. In sozialen Medien und politischen Kreisen wurde das Ereignis unterschiedlich bewertet.</p>



<h2 id="rolle-des-au-vorsitzes" class="wp-block-heading">Rolle des AU-Vorsitzes</h2>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/HBHUZjTakAM_Kqv-2-1024x683.jpeg" alt="" class="wp-image-24928 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/HBHUZjTakAM_Kqv-2-1024x683.jpeg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/HBHUZjTakAM_Kqv-2-300x200.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/HBHUZjTakAM_Kqv-2-768x512.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/HBHUZjTakAM_Kqv-2-380x253.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/HBHUZjTakAM_Kqv-2-800x533.jpeg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/HBHUZjTakAM_Kqv-2.jpeg 1080w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Der Vorsitz der AU ist eine jährlich wechselnde Funktion unter den Staats- und Regierungschefs der Mitgliedstaaten. Der Präsident in Ausübung des Vorsitzes leitet die Gipfeltreffen, repräsentiert die Organisation nach außen und koordiniert in Abstimmung mit der AU-Kommission die Agenda. Die operative Leitung der AU liegt weiterhin bei der Kommission.</p>
</div></div>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-ndayishimiye-kundigt-drei-prioritaten-an"><span id="ndayishimiye-kuendigt-drei-prioritaeten-an">Ndayishimiye kündigt drei Prioritäten an</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">In seiner Antrittsrede kündigte Ndayishimiye <a href="https://fokus-afrika.de/burundis-weg-ein-aufruf-zur-mentalen-transformation/">drei Schwerpunkte</a> an:</p>



<p class="wp-block-paragraph">Erstens das Jahresthema 2026 zur nachhaltigen Verfügbarkeit von Wasser und sicheren Sanitärsystemen im Einklang mit der Agenda 2063.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zweitens eine Agenda für Innovation, Wissenschaft, Kompetenzentwicklung sowie die Förderung von Jugend und Frauen unter dem Konzept A-RISE.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Drittens die <a href="https://fokus-afrika.de/burundi-beschuldigt-ruanda-praesident-ndayishimiye-warnt-vor-krieg/">Stärkung von Frieden und Sicherheit</a>. Der Präsident bekräftigte das Ziel der Initiative „Silencing the Guns“ und verwies auf Konfliktregionen wie den Osten der <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/zentralafrika/dr-kongo/" type="category" id="280">Demokratischen Republik Kongo</a>, den <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/nordafrika/sudan/" type="category" id="27">Sudan</a>, <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/ostafrika/somalia/" type="category" id="42">Somalia</a>, die <a href="https://fokus-afrika.de/tag/sahel/" type="post_tag" id="515">Sahelzone</a> und die <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/zentralafrika/zentralafrikanische-republik/" type="category" id="285">Zentralafrikanische Republik</a>.</p>



<h2 id="politische-reaktionen-im-inland" class="wp-block-heading">Politische Reaktionen im Inland</h2>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="754" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/HBTDG7EaoAAvRrR-1024x754.jpeg" alt="" class="wp-image-24929 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/HBTDG7EaoAAvRrR-1024x754.jpeg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/HBTDG7EaoAAvRrR-300x221.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/HBTDG7EaoAAvRrR-768x565.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/HBTDG7EaoAAvRrR-380x280.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/HBTDG7EaoAAvRrR-800x589.jpeg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/HBTDG7EaoAAvRrR.jpeg 1080w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Innerhalb Burundis wurden die Feierlichkeiten und die Bedeutung des Vorsitzes kontrovers diskutiert. Vertreter der Regierungspartei CNDD-FDD würdigten die Übernahme als diplomatische Anerkennung und Ausdruck internationalen Vertrauens.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Oppositionspolitiker und zivilgesellschaftliche Stimmen relativierten hingegen die Tragweite. Mehrere Beobachter betonten, dass es sich um eine reguläre Rotation handle und nicht um eine Wahl zum „Führer Afrikas“. Sie verwiesen darauf, dass frühere regionale Vorsitzfunktionen – etwa in der Ostafrikanischen Gemeinschaft – keine unmittelbar sichtbaren wirtschaftlichen oder sozialen Verbesserungen im Inland gebracht hätten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zugleich wurde auf innenpolitische Herausforderungen hingewiesen, darunter Treibstoffknappheit, wirtschaftliche Spannungen, Inflationsdruck und infrastrukturelle Defizite. Kritiker äußerten die Sorge, dass symbolische Mobilisierungen staatlicher Stellen und Schulen für die Begrüßungsfeierlichkeiten wirtschaftliche Aktivitäten beeinträchtigt hätten.</p>



<h3 id="chancen-und-strukturelle-grenzen" class="wp-block-heading">Chancen und strukturelle Grenzen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Unterstützer des Präsidenten sehen in der AU-Präsidentschaft eine Möglichkeit, die internationale Sichtbarkeit zu erhöhen, diplomatische Kontakte zu intensivieren und internationale Treffen im Land auszurichten. Erwartet werden über das Jahr verteilt mehrere hundert Sitzungen auf unterschiedlichen Ebenen.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/HBTDG9_bUAA9TJ8-1024x683.jpeg" alt="" class="wp-image-24930 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/HBTDG9_bUAA9TJ8-1024x683.jpeg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/HBTDG9_bUAA9TJ8-300x200.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/HBTDG9_bUAA9TJ8-768x512.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/HBTDG9_bUAA9TJ8-380x253.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/HBTDG9_bUAA9TJ8-800x533.jpeg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/HBTDG9_bUAA9TJ8.jpeg 1080w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Gleichzeitig wird darauf hingewiesen, dass die Afrikanische Union selbst mit strukturellen und finanziellen Einschränkungen konfrontiert ist. Ein erheblicher Teil ihres Budgets wird durch externe Partner kofinanziert, was ihre Handlungsfähigkeit beeinflusst.</p>
</div></div>



<h3 id="zwischen-symbolpolitik-und-erwartungsmanagement" class="wp-block-heading">Zwischen Symbolpolitik und Erwartungsmanagement</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Übernahme des Vorsitzes fällt in eine Phase globaler und regionaler Unsicherheiten. Während die Regierung das Mandat als Gelegenheit zur Profilierung und zur Förderung kontinentaler Prioritäten darstellt, mahnen andere politische Akteure zu realistischen Erwartungen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ob die einjährige Präsidentschaft konkrete politische oder wirtschaftliche Effekte für Burundi entfaltet, wird nach Einschätzung vieler Beobachter weniger von der protokollarischen Funktion als von innenpolitischen Reformen und regionaler Diplomatie abhängen.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>„Es ist 2026 – nicht 1946“: Guterres fordert ständigen Sitz für Afrika im Sicherheitsrat</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 15 Feb 2026 15:49:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Internationale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[Kontinentale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[5]]></category>
		<category><![CDATA[AU]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Klima]]></category>
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		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheitsrat]]></category>
		<category><![CDATA[UN]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>UN-Generalsekretär António Guterres hat beim 39. Gipfel der Afrikanischen Union eine Reform des Sicherheitsrats der Vereinten Nationen gefordert&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fes-ist-2026-nicht-1946-guterres-fordert-staendigen-sitz-fuer-afrika-im-sicherheitsrat%2F&amp;action_name=%E2%80%9EEs%20ist%202026%20%E2%80%93%20nicht%201946%E2%80%9C%3A%20Guterres%20fordert%20st%C3%A4ndigen%20Sitz%20f%C3%BCr%20Afrika%20im%20Sicherheitsrat&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/es-ist-2026-nicht-1946-guterres-fordert-staendigen-sitz-fuer-afrika-im-sicherheitsrat/">„Es ist 2026 – nicht 1946“: Guterres fordert ständigen Sitz für Afrika im Sicherheitsrat</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">UN-Generalsekretär António Guterres hat beim 39. Gipfel der Afrikanischen Union eine Reform des Sicherheitsrats der Vereinten Nationen gefordert und das Fehlen eines ständigen afrikanischen Sitzes als „unhaltbar“ bezeichnet. Am 14. Februar 2026 sagte er in Addis Abeba, die globale Ordnung müsse die politische Realität des 21. Jahrhunderts widerspiegeln.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vor den Staats- und Regierungschefs der Afrikanische Union <a href="https://www.un.org/sg/en/content/sg/statements/2026-02-14/secretary-generals-remarks-the-39th-african-union-summit">erklärte</a> Guterres: „Es ist 2026 &#8211; nicht 1946.“ Wann immer Entscheidungen über Afrika und die Welt getroffen würden, müsse Afrika mit am Tisch sitzen. Der Generalsekretär verwies auf die langjährige Partnerschaft zwischen den Vereinten Nationen und der AU, die auf „Respekt, konstantem Dialog und unerschütterlicher Solidarität“ beruhe.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-reform-der-un-und-des-sicherheitsrats"><span id="reform-der-un-und-des-sicherheitsrats">Reform der UN und des Sicherheitsrats</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Guterres betonte, die Abwesenheit eines ständigen afrikanischen Sitzes im&nbsp;UN-Sicherheitsrat&nbsp;sei nicht zu rechtfertigen. Die Reform der internationalen Finanzarchitektur und des Sicherheitsrats sei Teil einer notwendigen Modernisierung multilateraler Institutionen.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="682" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/HBJbjqIakAEvxjk-1024x682.jpeg" alt="" class="wp-image-24686 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/HBJbjqIakAEvxjk-1024x682.jpeg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/HBJbjqIakAEvxjk-300x200.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/HBJbjqIakAEvxjk-768x512.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/HBJbjqIakAEvxjk-380x253.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/HBJbjqIakAEvxjk-800x533.jpeg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/HBJbjqIakAEvxjk-1160x773.jpeg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/HBJbjqIakAEvxjk.jpeg 1280w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Er verwies auf die im vergangenen Jahr verabschiedete Resolution 2719 des Sicherheitsrats, die einen Weg für berechenbare Finanzierungen von afrikanisch geführten Friedensmissionen eröffnet. Die Zusammenarbeit zwischen UN und AU habe in den vergangenen zehn Jahren neue Dimensionen erreicht, unter anderem bei Frieden und Sicherheit, nachhaltiger Entwicklung und Menschenrechten.</p>
</div></div>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-forderungen-zu-frieden-und-sicherheit"><span id="forderungen-zu-frieden-und-sicherheit">Forderungen zu Frieden und Sicherheit</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Im Hinblick auf aktuelle Konflikte rief Guterres zu einem <a href="https://fokus-afrika.de/eskalation-der-gewalt-forderung-nach-waffenstillstand/" type="post" id="11360">sofortigen Waffenstillstand im Sudan</a> auf. In <a href="https://fokus-afrika.de/suedsudan-sicherheitsrat-draengt-auf-fortschritte-im-friedensprozess/" type="post" id="13858">Südsudan solle der politische Dialog wiederbelebt</a> werden. Für die <a href="https://fokus-afrika.de/suedafrika-zieht-truppen-aus-der-un-mission-monusco-in-der-dr-kongo-ab/" type="post" id="24415">Demokratische Republik Kongo forderte er die Achtung der territorialen Integrität</a>. Auch für <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/nordafrika/libyen/" type="category" id="25">Libyen</a>, Somalia sowie die <a href="https://fokus-afrika.de/tag/sahel/" type="post_tag" id="515">Sahel-Region</a> sprach er sich für afrikanisch geführte politische Lösungen mit internationaler Unterstützung aus.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit Blick auf <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/ostafrika/somalia/" type="category" id="42">Somalia</a> bedauerte er, dass es im Sicherheitsrat keine Einigung über eine Finanzierung der AU-Unterstützungsmission aus Pflichtbeiträgen gebe.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-finanzierungslucke-und-schuldenlast"><span id="finanzierungsluecke-und-schuldenlast">Finanzierungslücke und Schuldenlast</span></h2>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="682" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/HBJbjmhakAEnf3D-1024x682.jpeg" alt="" class="wp-image-24687 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/HBJbjmhakAEnf3D-1024x682.jpeg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/HBJbjmhakAEnf3D-300x200.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/HBJbjmhakAEnf3D-768x512.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/HBJbjmhakAEnf3D-380x253.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/HBJbjmhakAEnf3D-800x533.jpeg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/HBJbjmhakAEnf3D-1160x773.jpeg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/HBJbjmhakAEnf3D.jpeg 1280w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Neben der Sicherheitsratsreform stellte Guterres wirtschaftspolitische Forderungen in den Mittelpunkt. Entwicklungsländer stünden vor einer jährlichen Finanzierungslücke von vier Billionen US-Dollar zur Umsetzung der Nachhaltigkeitsziele. Afrikanische Staaten verlören jährlich mehr durch Schuldendienst und illegale Finanzströme, als sie an öffentlicher Entwicklungshilfe erhielten.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Er forderte eine Verdreifachung der Kreditvergabekapazität multilateraler Entwicklungsbanken sowie eine stärkere Beteiligung von Entwicklungs- und Schwellenländern an internationalen Finanzinstitutionen. Auf einer Pressekonferenz erklärte er, es sei „einfach skrupellos“, dass Afrika mit einem „Wirtschafts- und Finanzsystem, das völlig ungerecht bleibt“ konfrontiert sei.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-klima-und-rohstoffe"><span id="klima-und-rohstoffe">Klima und Rohstoffe</span></h2>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="819" height="1024" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/HBHALTKW0AA51Hu-819x1024.jpeg" alt="" class="wp-image-24685 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/HBHALTKW0AA51Hu-819x1024.jpeg 819w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/HBHALTKW0AA51Hu-240x300.jpeg 240w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/HBHALTKW0AA51Hu-768x960.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/HBHALTKW0AA51Hu-380x475.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/HBHALTKW0AA51Hu-800x1000.jpeg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/HBHALTKW0AA51Hu.jpeg 1024w" sizes="(max-width: 819px) 100vw, 819px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Zum Klimaschutz sagte Guterres, die wissenschaftlichen Erkenntnisse seien eindeutig, die globale Erwärmung werde die 1,5-Grad-Grenze überschreiten. Afrika habe kaum zur Klimakrise beigetragen, sei aber überdurchschnittlich von Dürren, Überschwemmungen und Hitze betroffen. Er forderte Industriestaaten auf, ihre Mittel für Anpassungsmaßnahmen zu verdreifachen und bis 2035 jährlich 1,3 Billionen US-Dollar für Entwicklungsländer zu mobilisieren.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Zugleich sprach er sich dafür aus, dass afrikanische Staaten stärker von ihren Rohstoffen profitieren müssten. „Keine Ausbeutung mehr. Keine Plünderungen mehr. Die Menschen in Afrika müssen von den Ressourcen Afrikas profitieren“, sagte er. Kritische Mineralien sollten in fairen und nachhaltigen Wertschöpfungsketten verarbeitet werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Guterres erklärte abschließend, Afrika bleibe bis zum Ende seiner Amtszeit Priorität Nummer eins für die Vereinten Nationen.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>AFC beziffert Afrikas Rohstoffvermögen auf 29,5 Billionen US-Dollar</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/afc-beziffert-afrikas-rohstoffvermoegen-auf-295-billionen-us-dollar/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 14 Feb 2026 17:54:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kontinentale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftsnachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[5]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Geopolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Konflikt]]></category>
		<category><![CDATA[Rohstoffe]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Afrika verfügt über ein geschätztes Rohstoffvermögen von 29,5 Billionen US-Dollar, nutzt davon jedoch nur einen Bruchteil der möglichen&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fafc-beziffert-afrikas-rohstoffvermoegen-auf-295-billionen-us-dollar%2F&amp;action_name=AFC%20beziffert%20Afrikas%20Rohstoffverm%C3%B6gen%20auf%2029%2C5%20Billionen%20US-Dollar&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Afrika verfügt über ein geschätztes Rohstoffvermögen von 29,5 Billionen US-Dollar, nutzt davon jedoch nur einen Bruchteil der möglichen industriellen Wertschöpfung. Das geht aus dem neuen „Compendium of Africa’s Strategic Minerals 2026“ der Africa Finance Corporation hervor, das in Kapstadt vorgestellt wurde. Die Studie rückt Infrastruktur, regionale Nachfrage und industrielle Verarbeitung ins Zentrum einer künftigen Rohstoffstrategie.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach <a href="https://www.africafc.org/our-impact/our-publications/compendium-of-africas-strategic-minerals-2026">Angaben</a> der Africa Finance Corporation entspricht das geschätzte Mine-Site-Vermögen rund 20 Prozent des globalen Mineralreichtums. 8,6 Billionen US-Dollar davon gelten als bislang unerschlossen. Die Institution beziffert diesen Wert als etwa zweieinhalbmal so hoch wie das aktuelle Bruttoinlandsprodukt des Kontinents.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-wertschopfung-jenseits-des-rohstoffabbaus"><span id="wertschoepfung-jenseits-des-rohstoffabbaus">Wertschöpfung jenseits des Rohstoffabbaus</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die AFC betont, dass der eigentliche wirtschaftliche Hebel nicht im Abbau selbst liege, sondern in der Weiterverarbeitung. Am Beispiel von Eisenerz zeigt die Studie, dass sich ein Mine-Site-Wert von 2,8 Billionen US-Dollar bei industrieller Nutzung in ein Stahlvolumen von rund 25,4 Billionen US-Dollar übersetzen lasse. Ähnliche Effekte werden für Bauxit beschrieben, dessen Wert sich durch Verarbeitung zu Aluminium um ein Vielfaches erhöhe.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="428" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/Palabora-Open-Pit-Mine-2019-2.jpg" alt="" class="wp-image-24666 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/Palabora-Open-Pit-Mine-2019-2.jpg 640w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/Palabora-Open-Pit-Mine-2019-2-300x201.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/Palabora-Open-Pit-Mine-2019-2-380x254.jpg 380w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">AFC-Präsident Samaila Zubairu erklärte zur Vorstellung des Berichts, Ziel sei es, „den Sektor aus einer afrikanischen Perspektive neu zu rahmen und das vorhandene Rohstoffvermögen in konkrete Umsetzungsstrategien für gemeinsamen Wohlstand zu überführen“. Das Kompendium verknüpfe Lagerstätten und Produktionsdaten mit Energie- und Verkehrsinfrastruktur sowie regionalen Industriekorridoren.</p>
</div></div>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-infrastruktur-als-zentrale-stellschraube"><span id="infrastruktur-als-zentrale-stellschraube">Infrastruktur als zentrale Stellschraube</span></h2>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="901" height="1024" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/Minerals-Map-2026_2026-02-09-140257_wkvb-901x1024.jpg" alt="" class="wp-image-24664 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/Minerals-Map-2026_2026-02-09-140257_wkvb-901x1024.jpg 901w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/Minerals-Map-2026_2026-02-09-140257_wkvb-264x300.jpg 264w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/Minerals-Map-2026_2026-02-09-140257_wkvb-768x873.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/Minerals-Map-2026_2026-02-09-140257_wkvb-1352x1536.jpg 1352w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/Minerals-Map-2026_2026-02-09-140257_wkvb-1802x2048.jpg 1802w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/Minerals-Map-2026_2026-02-09-140257_wkvb-380x432.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/Minerals-Map-2026_2026-02-09-140257_wkvb-800x909.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/Minerals-Map-2026_2026-02-09-140257_wkvb-1160x1318.jpg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/Minerals-Map-2026_2026-02-09-140257_wkvb.jpg 1920w" sizes="(max-width: 901px) 100vw, 901px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Die Studie identifiziert strukturelle Fehlanpassungen zwischen Rohstoffvorkommen, Infrastruktur und Nachfrage. Produktion, Verarbeitungskapazitäten und Endmärkte lägen häufig nicht in denselben Regionen. Dadurch bleibe der Kontinent in vielen Wertschöpfungsketten auf den Export unverarbeiteter Rohstoffe beschränkt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als zentrale Voraussetzungen nennt die Africa Finance Corporation eine verlässliche und wettbewerbsfähige Energieversorgung, leistungsfähige Schienen- und Hafeninfrastruktur sowie regionale Industriezonen mit gebündelter Nachfrage. Der Bericht kartiert dazu Minen, Bahnlinien, Häfen und Stromerzeugungskapazitäten, um potenzielle industrielle Cluster zu identifizieren.</p>
</div></div>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-globale-verschiebungen-erhohen-strategische-bedeutung"><span id="globale-verschiebungen-erhoehen-strategische-bedeutung">Globale Verschiebungen erhöhen strategische Bedeutung</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Vor dem Hintergrund zunehmender Handelskonflikte und <a href="https://fokus-afrika.de/kritische-mineralien-usa-gruenden-forge-als-neues-buendnis-fuer-sichere-lieferketten/" type="post" id="24331">exportpolitischer Restriktionen</a> sieht die AFC eine wachsende strategische Rolle afrikanischer Rohstoffe. Besonders bei stark konzentrierten Verarbeitungsmärkten wie Mangan, Seltenen Erden oder Graphit könne Afrika als diversifizierende Alternative auftreten.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="572" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/1280px-South_Africa-Cullinan_Premier_Mine02-1024x572.jpg" alt="" class="wp-image-24667 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/1280px-South_Africa-Cullinan_Premier_Mine02-1024x572.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/1280px-South_Africa-Cullinan_Premier_Mine02-300x168.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/1280px-South_Africa-Cullinan_Premier_Mine02-768x429.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/1280px-South_Africa-Cullinan_Premier_Mine02-380x212.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/1280px-South_Africa-Cullinan_Premier_Mine02-800x447.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/1280px-South_Africa-Cullinan_Premier_Mine02-1160x648.jpg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/1280px-South_Africa-Cullinan_Premier_Mine02.jpg 1280w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Zugleich verweist das Kompendium auf neue Projekte: Seltene-Erden-Vorkommen in Angola, Graphitförderung in Mosambik sowie wiederaufgenommene Uranproduktion in Namibia und Malawi.</p>
</div></div>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-gold-als-makrookonomischer-stabilitatsfaktor"><span id="gold-als-makrooekonomischer-stabilitaetsfaktor">Gold als makroökonomischer Stabilitätsfaktor</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ein eigenes Kapitel widmet die AFC der Rolle von Gold. Mehr als fünf Billionen US-Dollar an Mine-Site-Wert seien auf dem Kontinent verzeichnet. Offizielle Goldreserven afrikanischer Staaten seien zwischen 2014 und 2025 von 605 auf über 738 Tonnen gestiegen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gold ermögliche es rohstoffreichen Volkswirtschaften, Reserven aufzubauen und Devisenpositionen zu stabilisieren.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Italien und afrikanische Staatschefs beraten über Mattei-Plan</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/italien-und-afrikanische-staatschefs-beraten-ueber-mattei-plan/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 14 Feb 2026 14:50:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kontinentale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[AU]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[EU]]></category>
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		<category><![CDATA[Wasser]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Italien hat in Addis Abeba mit afrikanischen Staats- und Regierungschefs über die Fortentwicklung des Mattei-Plans für Afrika beraten.&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fitalien-und-afrikanische-staatschefs-beraten-ueber-mattei-plan%2F&amp;action_name=Italien%20und%20afrikanische%20Staatschefs%20beraten%20%C3%BCber%20Mattei-Plan&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/italien-und-afrikanische-staatschefs-beraten-ueber-mattei-plan/">Italien und afrikanische Staatschefs beraten über Mattei-Plan</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Italien hat in Addis Abeba mit afrikanischen Staats- und Regierungschefs über die Fortentwicklung des Mattei-Plans für Afrika beraten. Am 13. Februar fand im Addis Ababa Convention Center die zweite Ausgabe des Italia-Africa Summit statt, zwei Jahre nach dem Auftakt in Rom.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni sagte, das Treffen diene nicht der Bilanzfeier, sondern solle klären, wie der Mattei-Plan „wirksamer, konkreter und stärker an den Bedürfnissen der beteiligten Regionen“ ausgerichtet werden könne. Die Gespräche fanden am Vorabend der Versammlung der Afrikanischen Union statt.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-schwerpunkt-wasser-und-sanitarversorgung"><span id="schwerpunkt-wasser-und-sanitaerversorgung">Schwerpunkt Wasser und Sanitärversorgung</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Meloni kündigte an, Italien wolle Projekte zur nachhaltigen Wasserbewirtschaftung ausbauen und damit an das Jahresthema der Afrikanischen Union 2026 anknüpfen. Genannt wurden Wasserinfrastruktur, Klimaanpassung und Sanitärsysteme. Als weitere Schwerpunktbereiche nannte Meloni Energie, Landwirtschaft und Ernährungssicherheit, Gesundheitsversorgung sowie physische und digitale Infrastruktur.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Mattei-Plan sei als operatives Programm konzipiert, das inzwischen über Italien hinaus in Kooperationen mit internationalen Akteuren eingebunden sei. Sie nannte dabei die Vereinten Nationen, die <a href="https://fokus-afrika.de/tag/eu/" type="post_tag" id="374">Europäische Union</a>, die Afrikanische Union und die <a href="https://fokus-afrika.de/g7-entwicklungsministertreffen-in-italien-ein-gegenpol-zum-brics-summit/">G7</a>. </p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/DSC02153_1-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-24637 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/DSC02153_1-1024x683.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/DSC02153_1-300x200.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/DSC02153_1-768x512.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/DSC02153_1-1536x1024.jpg 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/DSC02153_1-2048x1366.jpg 2048w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/DSC02153_1-380x253.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/DSC02153_1-800x533.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/DSC02153_1-1160x773.jpg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/DSC02153_1.jpg 2500w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">In ihrer Darstellung stützt sich der Plan auf eine Finanzarchitektur, die in Zusammenarbeit mit der Weltbank, der Afrikanischen Entwicklungsbank und weiteren internationalen Finanzinstitutionen aufgebaut worden sei. Zudem verwies sie auf eine stärkere Einbindung privater Mittel.</p>
</div></div>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-gesprache-mit-au-spitze-und-gastgeber-athiopien"><span id="gespraeche-mit-au-spitze-und-gastgeber-aethiopien">Gespräche mit AU-Spitze und Gastgeber Äthiopien</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Melonis Eröffnungsrede folgte eine Ansprache des äthiopischen Ministerpräsidenten Abiy Ahmed Ali. Nach dem Gipfel trat Meloni gemeinsam mit Angolas Präsident João Lourenço in seiner Funktion als amtierender Vorsitzender der Afrikanischen Union sowie dem Vorsitzenden der AU-Kommission, Mahmoud Ali Youssouf, vor die Presse.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/45-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-24638 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/45-1024x683.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/45-300x200.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/45-768x512.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/45-1536x1024.jpg 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/45-2048x1366.jpg 2048w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/45-380x253.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/45-800x533.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/45-1160x773.jpg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/45.jpg 2500w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Meloni bezeichnete das Treffen als politisches Signal, weil es erstmals in Afrika stattgefunden habe. Italien wolle den Mattei-Plan als „offene Plattform“ fortführen, deren Projekte aus dem Dialog mit Partnern entstehen. In ihrer Rede vor der Afrikanischen Union stellte sie den Mattei-Plan als Beitrag zu den Zielen der Agenda 2063 dar, unter anderem zur Stärkung der Afrikanischen Kontinentalen Freihandelszone.</p>
</div></div>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-schulden-bildung-und-infrastruktur-als-weitere-themen"><span id="schulden-bildung-und-infrastruktur-als-weitere-themen">Schulden, Bildung und Infrastruktur als weitere Themen</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Italien habe eine Initiative zur Umwandlung von Schulden in gemeinsame Entwicklungsprojekte gestartet. Zusätzlich seien in bilaterale Kredite Klauseln aufgenommen worden, die bei extremen Wetterereignissen eine Aussetzung von Rückzahlungen ermöglichen sollen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Einen Schwerpunkt setzte Meloni auf Bildung und Qualifizierung. Sie verwies auf eine gemeinsam mit Nigeria und der Global Partnership for Education gestartete Kampagne, die fünf Milliarden US-Dollar mobilisieren und die Bildungsqualität für 750 Millionen Kinder in mehr als 91 Staaten verbessern solle. Für Juni kündigte sie einen Gipfel in Rom an, den sie gemeinsam mit Nigerias Präsident Bola Tinubu ausrichten wolle.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-un-generalsekretar-betont-finanz-und-klimathemen"><span id="un-generalsekretaer-betont-finanz-und-klimathemen">UN-Generalsekretär betont Finanz- und Klimathemen</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">UN-Generalsekretär António Guterres sprach beim Gipfel von einer Partnerschaft, die an den Zielen der UN-Agenda 2030 und der Agenda 2063 ausgerichtet sein müsse. Er nannte als Prioritäten Finanzgerechtigkeit, Klimaschutz und eine digitale Transformation, die auch Entwicklungsländern zugutekomme.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="858" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/11_3-1024x858.jpg" alt="" class="wp-image-24639 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/11_3-1024x858.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/11_3-300x251.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/11_3-768x643.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/11_3-1536x1287.jpg 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/11_3-2048x1715.jpg 2048w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/11_3-380x318.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/11_3-800x670.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/11_3-1160x972.jpg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/11_3.jpg 2500w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Guterres verwies auf eine Finanzierungslücke bei den Zielen nachhaltiger Entwicklung und auf hohe Kreditkosten für afrikanische Staaten. Zudem forderte er mehr Investitionen in erneuerbare Energien, Netze und Anpassung an den Klimawandel. Im Bereich Digitalisierung sprach er sich für internationale Regeln zur Künstlichen Intelligenz sowie für einen globalen Fonds zum Aufbau von Kapazitäten in Entwicklungsländern aus.</p>
</div></div>
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<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/italien-und-afrikanische-staatschefs-beraten-ueber-mattei-plan/">Italien und afrikanische Staatschefs beraten über Mattei-Plan</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>AU-Gipfel: Burundis Präsident Ndayishimiye übernimmt AU-Vorsitz 2026</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/au-gipfel-burundis-praesident-ndayishimiye-uebernimmt-au-vorsitz-2026/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 14 Feb 2026 14:11:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Burundi]]></category>
		<category><![CDATA[Kontinentale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[AU]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlen]]></category>
		<category><![CDATA[Wasser]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Staats- und Regierungschefs der Afrikanischen Union haben Évariste Ndayishimiye, Präsident von Burundi, zum Vorsitzenden der Union für&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fau-gipfel-burundis-praesident-ndayishimiye-uebernimmt-au-vorsitz-2026%2F&amp;action_name=AU-Gipfel%3A%20Burundis%20Pr%C3%A4sident%20Ndayishimiye%20%C3%BCbernimmt%20AU-Vorsitz%202026&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die Staats- und Regierungschefs der Afrikanischen Union haben Évariste Ndayishimiye, Präsident von Burundi, zum Vorsitzenden der Union für das Jahr 2026 gewählt.<br>Die Entscheidung fiel am 14. Februar zum Auftakt der 39. ordentlichen Sitzung der AU-Versammlung in Addis Abeba.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="670" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/HBHOQ8-WMAACE2w-1024x670.jpeg" alt="" class="wp-image-24631 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/HBHOQ8-WMAACE2w-1024x670.jpeg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/HBHOQ8-WMAACE2w-300x196.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/HBHOQ8-WMAACE2w-768x503.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/HBHOQ8-WMAACE2w-380x249.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/HBHOQ8-WMAACE2w-800x524.jpeg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/HBHOQ8-WMAACE2w.jpeg 1080w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Ndayishimiye übernimmt das rotierende Amt von <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/zentralafrika/angola/" type="category" id="49">Angolas</a> Präsident João Lourenço, der die Union im Jahr 2025 geführt hatte. In seiner Übergaberede gratulierte Lourenço dem neuen Vorsitzenden und sprach von einer „einstimmigen Wahl“, die das Vertrauen der Mitgliedstaaten widerspiegele.</p>
</div></div>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-gipfel-unter-dem-schwerpunkt-wasser-und-sanitarversorgung"><span id="gipfel-unter-dem-schwerpunkt-wasser-und-sanitaerversorgung">Gipfel unter dem Schwerpunkt Wasser- und Sanitärversorgung</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das zweitägige Treffen steht unter dem Thema „Sicherstellung nachhaltiger Wasserverfügbarkeit und sicherer Sanitärsysteme zur Erreichung der Ziele von Agenda 2063“.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Vorsitzende der AU-Kommission, Mahmoud Ali Youssouf, bezeichnete den Zugang zu Wasser als kollektives Gut, das Entwicklung und Frieden fördern müsse. Das Gipfeltreffen finde in einer Phase geopolitischer Spannungen, anhaltender Konflikte und erneuter verfassungswidriger Regierungswechsel statt. Vor diesem Hintergrund rief er die Mitgliedstaaten auf, politische und wirtschaftliche Integration zu beschleunigen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch Lourenço hob in seiner Rede zur Amtsübergabe hervor, dass die Sicherstellung von Trinkwasser und Sanitärsystemen eine „moralische und politische Verpflichtung“ darstelle. Der Zugang zu Wasser sei eine zentrale Voraussetzung für öffentliche Gesundheit, Ernährungssicherheit und Stabilität.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-friedens-und-sicherheitsfragen-auf-der-agenda"><span id="friedens-und-sicherheitsfragen-auf-der-agenda">Friedens- und Sicherheitsfragen auf der Agenda</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Neben dem Jahresthema stehen mehrere sicherheitspolitische Dossiers auf der Tagesordnung. Die Versammlung befasst sich unter anderem mit der Lage im <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/nordafrika/sudan/" type="category" id="27">Sudan</a> und <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/ostafrika/suedsudan/" type="category" id="43">Südsudan</a> sowie mit der Situation in der <a href="https://fokus-afrika.de/tag/sahel/" type="post_tag" id="515">Sahelregion</a>.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="682" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/HBHejwcXIAAu5BX-1-1024x682.jpeg" alt="" class="wp-image-24633 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/HBHejwcXIAAu5BX-1-1024x682.jpeg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/HBHejwcXIAAu5BX-1-300x200.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/HBHejwcXIAAu5BX-1-768x512.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/HBHejwcXIAAu5BX-1-380x253.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/HBHejwcXIAAu5BX-1-800x533.jpeg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/HBHejwcXIAAu5BX-1-1160x773.jpeg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/HBHejwcXIAAu5BX-1.jpeg 1280w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/au-exekutivrat-waehlt-zehn-mitglieder-fuer-den-friedens-und-sicherheitsrat/" type="post" id="24619">Zudem sollen zehn Mitglieder des Friedens- und Sicherheitsrats der Afrikanischen Union formell bestätigt werden</a>. Weitere Berichte betreffen institutionelle Reformen, die Beteiligung der AU an der G20 sowie die Umsetzung von Agenda 2063.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">UN-Generalsekretär António Guterres betonte in Addis Abeba die Bedeutung der strategischen Partnerschaft zwischen den Vereinten Nationen und der Afrikanischen Union. Er sprach sich für eine Reform des <a href="https://fokus-afrika.de/tag/sicherheitsrat/" type="post_tag" id="526">UN-Sicherheitsrats</a> mit stärkerer afrikanischer Repräsentation aus und unterstrich die Notwendigkeit multilateraler Zusammenarbeit für Frieden und nachhaltige Entwicklung.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-neues-prasidium-der-versammlung"><span id="neues-praesidium-der-versammlung">Neues Präsidium der Versammlung</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Mit der Wahl Burundis an die Spitze der Union wurde auch das neue Präsidium für 2026 benannt.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Vorsitz: Burundi</li>



<li>Erster Vizevorsitz: Ghana</li>



<li>Zweiter Vizevorsitz: Tansania</li>



<li>Dritter Vizevorsitz: noch zu bestätigen für die Region Nordafrika</li>



<li>Berichterstatter: Angola</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Die Beratungen der Staats- und Regierungschefs dauern bis zum 15. Februar an.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>AU-Exekutivrat wählt zehn Mitglieder für den Friedens- und Sicherheitsrat</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/au-exekutivrat-waehlt-zehn-mitglieder-fuer-den-friedens-und-sicherheitsrat/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 14 Feb 2026 12:47:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kontinentale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[2]]></category>
		<category><![CDATA[AU]]></category>
		<category><![CDATA[Frieden]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Exekutivrat der Afrikanischen Union hat zehn Staaten in den Friedens- und Sicherheitsrat für die Amtszeit 2026 bis&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fau-exekutivrat-waehlt-zehn-mitglieder-fuer-den-friedens-und-sicherheitsrat%2F&amp;action_name=AU-Exekutivrat%20w%C3%A4hlt%20zehn%20Mitglieder%20f%C3%BCr%20den%20Friedens-%20und%20Sicherheitsrat&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/au-exekutivrat-waehlt-zehn-mitglieder-fuer-den-friedens-und-sicherheitsrat/">AU-Exekutivrat wählt zehn Mitglieder für den Friedens- und Sicherheitsrat</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Der Exekutivrat der Afrikanischen Union hat zehn Staaten in den Friedens- und Sicherheitsrat für die Amtszeit 2026 bis 2028 gewählt.<br>Die Entscheidung fiel am 12. Februar während der 48. ordentlichen Sitzung des Gremiums in Addis Abeba.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gewählt wurden <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/westafrika/benin/" type="category" id="65">Benin</a>, <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/zentralafrika/gabun/" type="category" id="56">Gabun</a>, <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/sudliches-afrika/lesotho/" type="category" id="61">Lesotho</a>, <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/nordafrika/marokko/" type="category" id="26">Marokko</a>, <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/ostafrika/somalia/" type="category" id="42">Somalia</a> und <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/sudliches-afrika/sudafrika/" type="category" id="63">Südafrika</a>. Wiedergewählt wurden <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/westafrika/cote-divoire/" type="category" id="68">Côte d’Ivoire</a>, die <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/zentralafrika/dr-kongo/" type="category" id="280">Demokratische Republik Kongo</a>, <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/westafrika/sierra-leone/" type="category" id="79">Sierra Leone</a> und <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/ostafrika/uganda/" type="category" id="45">Uganda</a>. Die neue Amtszeit beginnt am 1. April 2026 und endet am 31. März 2028.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die formelle Bestätigung der gewählten Staaten ist für die 39. ordentliche Sitzung der Versammlung der Staats- und Regierungschefs der Afrikanischen Union vorgesehen, die am 14. und 15. Februar ebenfalls in Addis Abeba stattfinden soll.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-rolle-des-friedens-und-sicherheitsrats"><span id="rolle-des-friedens-und-sicherheitsrats">Rolle des Friedens- und Sicherheitsrats</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Friedens- und Sicherheitsrat ist das zentrale Organ der Afrikanischen Union für Konfliktprävention, Krisenmanagement und Friedenseinsätze. Er befasst sich regelmäßig mit Konfliktsituationen auf dem Kontinent sowie mit thematischen Fragen zu Frieden und Sicherheit.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="682" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/HA8gpncXsAAKiFu-1024x682.jpeg" alt="" class="wp-image-24621 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/HA8gpncXsAAKiFu-1024x682.jpeg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/HA8gpncXsAAKiFu-300x200.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/HA8gpncXsAAKiFu-768x511.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/HA8gpncXsAAKiFu-1536x1022.jpeg 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/HA8gpncXsAAKiFu-380x253.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/HA8gpncXsAAKiFu-800x532.jpeg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/HA8gpncXsAAKiFu-1160x772.jpeg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/HA8gpncXsAAKiFu.jpeg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Das Arbeitsprogramm für 2026 sieht unter anderem regelmäßige Überprüfungen von Konfliktlagen in Ländern wie <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/ostafrika/somalia/" type="category" id="42">Somalia</a>, <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/nordafrika/sudan/" type="category" id="27">Sudan</a>, <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/ostafrika/suedsudan/" type="category" id="43">Südsudan</a>, <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/nordafrika/libyen/" type="category" id="25">Libyen</a>, der Demokratischen Republik Kongo und der <a href="https://fokus-afrika.de/tag/sahel/" type="post_tag" id="515">Sahelregion</a> vor.</p>
</div></div>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-mandate-von-friedensmissionen-und-thematische-sitzungen"><span id="mandate-von-friedensmissionen-und-thematische-sitzungen">Mandate von Friedensmissionen und thematische Sitzungen</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Für 2026 stehen zudem die Mandate zentraler Friedensmissionen auf der Agenda, darunter die Unterstützungs- und Stabilisierungsmission der Afrikanischen Union in Somalia sowie die Multinationale Gemeinsame Einsatztruppe im Tschadseebecken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Darüber hinaus sind mehrere thematische Sitzungen geplant, unter anderem zu Wahlen in Afrika, zur Umsetzung der Agenda „Silencing the Guns“, zu Frauen, Frieden und Sicherheit sowie zu Kindern in bewaffneten Konflikten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit der Wahl der neuen Mitglieder beginnt für den Friedens- und Sicherheitsrat eine Amtsperiode, in der zahlreiche laufende Konfliktdossiers sowie Koordinierungsprozesse innerhalb der Afrikanischen Union anstehen.</p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/au-exekutivrat-waehlt-zehn-mitglieder-fuer-den-friedens-und-sicherheitsrat/">AU-Exekutivrat wählt zehn Mitglieder für den Friedens- und Sicherheitsrat</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>AU-Außenminister beraten in Addis Abeba über Sicherheitskrisen</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/au-aussenminister-beraten-in-addis-abeba-ueber-sicherheitskrisen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Feb 2026 12:22:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kontinentale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[2]]></category>
		<category><![CDATA[AU]]></category>
		<category><![CDATA[Außenminister]]></category>
		<category><![CDATA[ECA]]></category>
		<category><![CDATA[Handel]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Wasser]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Außenminister der Afrikanischen Union sind in Addis Abeba zu einer zweitägigen Sitzung des Exekutivrats zusammengekommen. Am Mittwoch&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fau-aussenminister-beraten-in-addis-abeba-ueber-sicherheitskrisen%2F&amp;action_name=AU-Au%C3%9Fenminister%20beraten%20in%20Addis%20Abeba%20%C3%BCber%20Sicherheitskrisen&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die Außenminister der Afrikanischen Union sind in Addis Abeba zu einer zweitägigen Sitzung des Exekutivrats zusammengekommen. Am Mittwoch eröffnete die AU ihre 48. ordentliche Sitzung unter dem Jahresthema 2026 „Sicherstellung nachhaltiger Wasserverfügbarkeit und sicherer Sanitärsysteme zur Erreichung der Ziele von Agenda 2063“.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Angaben der AU nehmen die Außenminister der Mitgliedstaaten an dem Treffen im AU-Hauptquartier teil. In geschlossenen Sitzungen will der Exekutivrat unter anderem Wahlen und Ernennungen für zentrale Organe beschließen, darunter den Friedens- und Sicherheitsrat, die Afrikanische Kommission für Menschenrechte und Rechte der Völker sowie den Ausschuss für die Rechte und das Wohlergehen des Kindes.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-wasser-und-sanitarversorgung-als-politische-und-wirtschaftliche-prioritat"><span id="wasser-und-sanitaerversorgung-als-politische-und-wirtschaftliche-prioritaet">Wasser und Sanitärversorgung als politische und wirtschaftliche Priorität</span></h2>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="685" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/HA4VyfmasAAZ1NE-1024x685.jpeg" alt="" class="wp-image-24595 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/HA4VyfmasAAZ1NE-1024x685.jpeg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/HA4VyfmasAAZ1NE-300x201.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/HA4VyfmasAAZ1NE-768x513.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/HA4VyfmasAAZ1NE-1536x1027.jpeg 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/HA4VyfmasAAZ1NE-380x254.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/HA4VyfmasAAZ1NE-800x535.jpeg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/HA4VyfmasAAZ1NE-1160x775.jpeg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/HA4VyfmasAAZ1NE.jpeg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Der Vorsitzende der AU-Kommission, Mahmoud Ali Youssouf, stellte Wasser und Sanitärversorgung als gemeinsames strategisches Thema dar. „Angesichts der beobachteten Klimastörungen ist der sparsame Umgang mit Wasser in allen Bereichen des täglichen Lebens eine zentrale Notwendigkeit“, sagte Youssouf. Wasser müsse „als kollektives Gut“ verstanden werden, das zu bewahren sei, und könne „ein Katalysator sein, um unsere Staaten einander näherzubringen und für Frieden“.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der Exekutivsekretär der UN-Wirtschaftskommission für Afrika (ECA), Claver Gatete, ordnete das Jahresthema in einen wirtschaftspolitischen Kontext ein. Wasser- und Sanitärversorgung seien nicht nur soziale Leistungen, sondern „wirtschaftliche Infrastruktur“. Gatete verwies darauf, dass in Afrika mehr als 300 Millionen Menschen keinen Zugang zu sicherem Trinkwasser hätten und rund 780 Millionen keine angemessene Sanitärversorgung. Wasserbedingte Krankheiten führten weiterhin zu vermeidbaren Todesfällen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-reformagenda-der-au-kommission-und-neue-prufverfahren"><span id="reformagenda-der-au-kommission-und-neue-pruefverfahren">Reformagenda der AU-Kommission und neue Prüfverfahren</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Youssouf verwies auf laufende Reformen der AU-Kommission, darunter einen bestätigten Fünfjahresplan 2024 bis 2028. Zudem befinde sich die Reform „Skills Assessment and Competence Audit“ im Umsetzungsstadium. Die Reformarbeit erfolge nach Darstellung der AU-Kommission in Abstimmung mit dem „Champion“ der Reformen, Kenias Präsident William Ruto.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als zentrale Reformfelder nannte Youssouf unter anderem die Friedens- und Sicherheitsarchitektur, die Finanzierung, die Arbeitsteilung sowie den Gerichtshof der AU.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-sorge-uber-politische-instabilitat-und-verfassungswidrige-regierungswechsel"><span id="sorge-ueber-politische-instabilitaet-und-verfassungswidrige-regierungswechsel">Sorge über politische Instabilität und „verfassungswidrige Regierungswechsel“</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Youssouf äußerte sich besorgt über politische Instabilität, Sicherheitskrisen und verfassungswidrige Regierungswechsel. Er sprach von „Rückschritten“ und „geringem Fortschritt“ bei Vermittlungsbemühungen, verwies aber auf aktive Mediatoren und laufende Bemühungen der AU-Strukturen.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="685" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/HA4VyfWaoAEOOKq-1024x685.jpeg" alt="" class="wp-image-24596 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/HA4VyfWaoAEOOKq-1024x685.jpeg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/HA4VyfWaoAEOOKq-300x201.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/HA4VyfWaoAEOOKq-768x513.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/HA4VyfWaoAEOOKq-1536x1027.jpeg 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/HA4VyfWaoAEOOKq-380x254.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/HA4VyfWaoAEOOKq-800x535.jpeg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/HA4VyfWaoAEOOKq-1160x775.jpeg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/HA4VyfWaoAEOOKq.jpeg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Mit Blick auf verfassungswidrige Regierungswechsel sagte er: „Ich begrüße die Wiederherstellung der verfassungsmäßigen Ordnung in der <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/zentralafrika/gabun/" type="category" id="56">Gabunischen Republik</a> und der <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/westafrika/guinea/" type="category" id="71">Republik Guinea</a> und ihre Rückkehr zur AU.“ Gleichzeitig nannte er <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/ostafrika/madagaskar/" type="category" id="36">Madagaskar</a> und <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/westafrika/guinea-bissau/" type="category" id="72">Guinea-Bissau</a> als Länder, die einen verfassungswidrigen Regierungswechsel erlebt hätten. Für die <a href="https://fokus-afrika.de/tag/sahel/" type="post_tag" id="515">Sahelzone</a> und das Horn von Afrika hob er eine anhaltende Terrorbedrohung hervor.</p>
</div></div>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-afcfta-als-integrationsinstrument-g20-bericht-auf-der-tagesordnung"><span id="afcfta-als-integrationsinstrument-g20-bericht-auf-der-tagesordnung">AfCFTA als Integrationsinstrument, G20-Bericht auf der Tagesordnung</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Angolas Außenminister Téte António, Vorsitzender des Exekutivrats, verwies auf eine intensivere diplomatische Abstimmung und Konsultationen unter dem Vorsitz Luandas. Nach seinen Worten habe die AU unter Angolas Führung die Koordination in den Bereichen Frieden, Sicherheit und Entwicklung vorangetrieben und Vorarbeiten für den Gipfel 2026 geleistet.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/HA4Up4mXUAAMf2W-1024x683.jpeg" alt="" class="wp-image-24597 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/HA4Up4mXUAAMf2W-1024x683.jpeg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/HA4Up4mXUAAMf2W-300x200.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/HA4Up4mXUAAMf2W-768x512.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/HA4Up4mXUAAMf2W-380x253.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/HA4Up4mXUAAMf2W-800x533.jpeg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/HA4Up4mXUAAMf2W.jpeg 1080w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Gatete stellte die wirtschaftliche Lage als Übergang zu neuen Rahmenbedingungen dar. Ein Entwicklungsmodell, das auf Rohstoffexporten, Importen von Industriegütern und externer Finanzierung beruhe, sei „nicht mehr tragfähig“. Afrikas Entwicklung müsse stärker „um ein eigenes kontinentales Wirtschaftssystem“ organisiert werden. Als zentralen Hebel nannte er die Afrikanische Kontinentale Freihandelszone (AfCFTA), die Produktion im größeren Maßstab und regionale Wertschöpfungsketten ermöglichen solle.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Angaben der AU wird der Exekutivrat in seinen geschlossenen Beratungen zudem den Bericht des Ständigen Vertreterkomitees, den Stand der Umsetzung früherer Beschlüsse sowie den AU-Beitrag zur <a href="https://fokus-afrika.de/tag/g20/" type="post_tag" id="539">G20</a> prüfen. Außerdem soll das Gremium Entwürfe für Rechtsinstrumente beraten und die Agenda sowie Beschlussvorlagen für die 39. ordentliche Sitzung der Versammlung der Staats- und Regierungschefs vorbereiten, die für den 14. und 15. Februar angekündigt ist.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>SADC beschließt Strategie zur Stärkung von KMUs bis 2029</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/sadc-beschliesst-strategie-zur-staerkung-von-kmus-bis-2029/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 08 Feb 2026 15:38:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kontinentale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[Südliches Afrika]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[Handel]]></category>
		<category><![CDATA[SADC]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Entwicklungsgemeinschaft des Südlichen Afrika hat eine neue regionale Strategie zur Förderung kleiner und mittlerer Unternehmen verabschiedet. Ziel&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fsadc-beschliesst-strategie-zur-staerkung-von-kmus-bis-2029%2F&amp;action_name=SADC%20beschlie%C3%9Ft%20Strategie%20zur%20St%C3%A4rkung%20von%20KMUs%20bis%202029&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/sadc-beschliesst-strategie-zur-staerkung-von-kmus-bis-2029/">SADC beschließt Strategie zur Stärkung von KMUs bis 2029</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die Entwicklungsgemeinschaft des Südlichen Afrika hat eine neue regionale Strategie zur Förderung kleiner und mittlerer Unternehmen verabschiedet. Ziel ist es, die Wettbewerbsfähigkeit exportorientierter KMU zu erhöhen und ihre Rolle in regionalen und kontinentalen Wertschöpfungsketten zu stärken. Die Strategie legt einen Schwerpunkt auf Beschäftigung, Industrialisierung und Marktzugang. Sie gilt für den Zeitraum von 2025 bis 2029.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Strategie wurde am 17.08.2025 vom Gipfel der Staats- und Regierungschefs der SADC in Antananarivo gebilligt und ist seitdem offizieller politischer Rahmen der Gemeinschaft. Sie richtet sich an alle 16 Mitgliedstaaten mit zusammen mehr als 360 Millionen Einwohnern. </p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-zentrale-rolle-der-kmu-in-der-sadc-wirtschaft"><span id="zentrale-rolle-der-kmu-in-der-sadc-wirtschaft">Zentrale Rolle der KMU in der SADC-Wirtschaft</span></h2>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="682" height="960" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/629804201_1306829491468532_5740064756374635566_n.jpg" alt="" class="wp-image-24440 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/629804201_1306829491468532_5740064756374635566_n.jpg 682w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/629804201_1306829491468532_5740064756374635566_n-213x300.jpg 213w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/629804201_1306829491468532_5740064756374635566_n-380x535.jpg 380w" sizes="(max-width: 682px) 100vw, 682px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Nach <a href="https://www.sadc.int/sites/default/files/2026-02/ENG-SADC%20SMEs%20DEVELOPMENT%20AND%20COMPETITIVENESS%20STRATEGY%2025-29-.pdf">Angaben</a> der SADC stellen kleine und mittlere Unternehmen mehr als 90 Prozent aller Unternehmen in der Region und beschäftigen über 60 Prozent der Erwerbstätigen. Gleichzeitig liegt ihr Anteil an den Gesamtexporten der Region bei rund 12 Prozent und damit deutlich unter dem Vergleichswert der Europäischen Union und der ASEAN-Staaten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Strategie reagiert auf diese Diskrepanz zwischen wirtschaftlicher Bedeutung und geringer Exportleistung. Sie ordnet KMU als zentrales Instrument zur Bewältigung von Arbeitslosigkeit ein, insbesondere unter jungen Menschen und Frauen, die in vielen Mitgliedstaaten einen hohen Anteil der Erwerbslosen stellen.</p>
</div></div>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-funf-strategische-saulen-bis-2029"><span id="fuenf-strategische-saeulen-bis-2029">Fünf strategische Säulen bis 2029</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Strategie basiert auf fünf miteinander verknüpften Säulen. Dazu zählen die Verbesserung des politischen und regulatorischen Rahmens, der Ausbau von unternehmerischen und fachlichen Kompetenzen, der Technologietransfer und die Entwicklung industrieller Cluster, der erleichterte Zugang zu regionalen und internationalen Märkten sowie der Zugang zu Finanzierungen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Säulen werden durch 14 strategische Interventionen und 52 konkrete Handlungsfelder operationalisiert. Insgesamt sind 398 Einzelmaßnahmen vorgesehen, deren Umsetzung durch nationale Haushalte, SADC-Mittel, öffentlich-private Kooperationen und Entwicklungsfinanzierung erfolgen soll.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-einbindung-von-afcfta-und-regionalen-wertschopfungsketten"><span id="einbindung-von-afcfta-und-regionalen-wertschoepfungsketten">Einbindung von AfCFTA und regionalen Wertschöpfungsketten</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ein zentraler Bezugspunkt der Strategie ist die <a href="https://fokus-afrika.de/afrika-business-forum-2025-afrikanischer-freihandel-soll-bald-realitaet-werden/" type="post" id="14089">Afrikanische Kontinentale Freihandelszone</a>. Die SADC strebt an, exportorientierte KMU gezielt in regionale und kontinentale Wertschöpfungsketten einzubinden und ihre Wettbewerbsfähigkeit über Produktivität, Qualität und Diversifizierung zu erhöhen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Strategie sieht vor, bestehende komparative Vorteile schrittweise in wettbewerbsfähige Marktpositionen zu überführen. Unterstützt werden sollen insbesondere Unternehmen mit Potenzial für höhere Wertschöpfung, Unternehmen in industriellen Clustern sowie Betriebe mit starker Beteiligung von Frauen und jungen Unternehmerinnen und Unternehmern.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-umsetzung-und-institutionelle-koordination"><span id="umsetzung-und-institutionelle-koordination">Umsetzung und institutionelle Koordination</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die politische Aufsicht über die Umsetzung liegt beim Ministerrat der SADC über eine bestehende ministerielle Taskforce für regionale Integration. Die Koordination auf operativer Ebene übernimmt das SADC-Sekretariat. Ergänzend ist eine Arbeitsgruppe für KMU unter dem Industrialisierungsforum vorgesehen, in der auch Vertreter des Privatsektors eingebunden sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für 2027 ist eine Zwischenevaluierung geplant, um Fortschritte zu messen und Anpassungen vorzunehmen. Auf Grundlage der Strategie erwartet die SADC bis 2029 eine zusätzliche Ausweitung der KMU-Exporte um rund 4,5 Milliarden US-Dollar pro Jahr.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fsadc-beschliesst-strategie-zur-staerkung-von-kmus-bis-2029%2F&amp;action_name=SADC%20beschlie%C3%9Ft%20Strategie%20zur%20St%C3%A4rkung%20von%20KMUs%20bis%202029&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /><p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/sadc-beschliesst-strategie-zur-staerkung-von-kmus-bis-2029/">SADC beschließt Strategie zur Stärkung von KMUs bis 2029</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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			<media:title type="html">Screenshot</media:title>
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	</item>
		<item>
		<title>Afrikanische Union und USA erörtern strategische Zusammenarbeit</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/afrikanische-union-und-usa-eroertern-strategische-zusammenarbeit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Jan 2026 12:09:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kontinentale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[4]]></category>
		<category><![CDATA[AU]]></category>
		<category><![CDATA[Militär]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://fokus-afrika.de/?p=24081</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Vorsitzende der Kommission der Afrikanischen Union Mahmoud Ali Youssouf hat eine hochrangige Delegation der Vereinigten Staaten unter&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fafrikanische-union-und-usa-eroertern-strategische-zusammenarbeit%2F&amp;action_name=Afrikanische%20Union%20und%20USA%20er%C3%B6rtern%20strategische%20Zusammenarbeit&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/afrikanische-union-und-usa-eroertern-strategische-zusammenarbeit/">Afrikanische Union und USA erörtern strategische Zusammenarbeit</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Der Vorsitzende der Kommission der Afrikanischen Union <strong>Mahmoud Ali Youssouf</strong> hat eine <a href="https://fokus-afrika.de/us-vizeaussenminister-landau-will-praesenz-am-horn-von-afrika-verstaerken/">hochrangige Delegation</a> der Vereinigten Staaten unter Leitung des stellvertretenden US-Außenministers <strong>Christopher Landau</strong> empfangen. An den Gesprächen nahm auch der Kommandeur von <strong>United States Africa Command</strong> teil. Im Mittelpunkt standen die Vertiefung der strategischen Partnerschaft sowie die Ankündigung einer neuen gemeinsamen Arbeitsgruppe zu Infrastruktur und Investitionen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-strategische-partnerschaft-in-einem-komplexen-umfeld"><span id="strategische-partnerschaft-in-einem-komplexen-umfeld">Strategische Partnerschaft in einem komplexen Umfeld</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Vorsitzende der Afrikanischen Union verwies darauf, dass der Besuch der US-Delegation in eine Phase hoher regionaler und globaler Komplexität falle. Dies unterstreiche die Bedeutung einer engen Abstimmung zwischen der Afrikanischen Union und den Vereinigten Staaten. Beide Seiten bekräftigten ihr Bekenntnis zu einer Partnerschaft auf Grundlage gegenseitigen Respekts, gemeinsamer Interessen sowie eines gemeinsamen Engagements für Frieden, Stabilität und wirtschaftliche Entwicklung.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-neue-arbeitsgruppe-fur-infrastruktur-und-investitionen"><span id="neue-arbeitsgruppe-fuer-infrastruktur-und-investitionen">Neue Arbeitsgruppe für Infrastruktur und Investitionen</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Im Rahmen des Treffens kündigten die Afrikanische Union und die Vereinigten Staaten die Einrichtung der&nbsp;<strong>U.S.–AUC Strategic Infrastructure and Investment Working Group</strong>&nbsp;an. Die neue Arbeitsgruppe soll hochwertige, handelsfördernde Infrastrukturprojekte voranbringen, private Investitionen mobilisieren und zentrale kontinentale Prioritäten unterstützen. Dazu zählen die Agenda 2063 der Afrikanischen Union, das Programme for Infrastructure Development in Africa sowie die Afrikanische Kontinentale Freihandelszone.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="682" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/Image-1024x682.jpeg" alt="" class="wp-image-24083 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/Image-1024x682.jpeg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/Image-300x200.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/Image-768x511.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/Image-380x253.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/Image-800x533.jpeg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/Image.jpeg 1080w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Beide Seiten bauen die Initiative auf den Fortschritten bestehender technischer Arbeitsgruppen sowie auf einer kontinuierlichen Zusammenarbeit zwischen US-Behörden und Abteilungen der Kommission der Afrikanischen Union auf.</p>
</div></div>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-fokus-auf-wirtschaftliches-wachstum-und-private-investitionen"><span id="fokus-auf-wirtschaftliches-wachstum-und-private-investitionen">Fokus auf wirtschaftliches Wachstum und private Investitionen</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">In einer gemeinsamen Erklärung betonten die Gesprächspartner, dass wirtschaftliches Wachstum die Grundlage für einen friedlichen und prosperierenden afrikanischen Kontinent bilde. Der Ausbau qualitativ hochwertiger Infrastruktur sei dabei ein zentraler nächster Schritt. Die neue Arbeitsgruppe soll als Plattform für hochrangige Regierungsvertreter und technische Experten dienen, um konkrete Investitionsmöglichkeiten für US-Unternehmen in von der Afrikanischen Union unterstützten Infrastrukturprojekten zu identifizieren und umzusetzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Schwerpunkt liegt auf Verkehrs- und Logistikinfrastruktur, Energie- und digitalen Netzwerken, der Entwicklung von Lieferketten für kritische Rohstoffe sowie auf regulatorischer Harmonisierung. Ziel ist es zudem, den bilateralen Handel zu stärken, digitale Sicherheit zu verbessern und die Gesundheitsversorgung resilienter zu machen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-austausch-zu-sicherheit-gesundheit-und-regionalen-konflikten"><span id="austausch-zu-sicherheit-gesundheit-und-regionalen-konflikten">Austausch zu Sicherheit, Gesundheit und regionalen Konflikten</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Neben wirtschaftlichen Fragen tauschten sich beide Seiten auch über die Zusammenarbeit in den Bereichen Gesundheit sowie Frieden und Sicherheit aus. Dabei bekräftigten sie die Unterstützung für <a href="https://fokus-afrika.de/afrikanische-union-buendelt-mediation-fuer-ostkongo-bei-gipfel-in-lome/" type="post" id="23662">afrikanisch geführte Initiativen in der Region der Großen Seen</a> und im <a href="https://fokus-afrika.de/kaempfe-in-ostkongo-eskalieren-fardc-setzt-drohnen-gegen-m23-ein/" type="post" id="24064">Osten</a> der Demokratischen Republik Kongo und würdigten das ergänzende Engagement der Vereinigten Staaten.</p>



<blockquote class="twitter-tweet"><p lang="en" dir="ltr">Today, I met with General <a href="https://twitter.com/AndersonDagvin?ref_src=twsrc%5Etfw">@AndersonDagvin</a>, Commander of <a href="https://twitter.com/USAfricaCommand?ref_src=twsrc%5Etfw">@USAfricaCommand</a> 🇺🇸 (AFRICOM). <br><br>We discussed peace and security as part of Africa’s development process, alongside increased investment in trade, infrastructure, and expanded opportunities across the continent. <a href="https://twitter.com/hashtag/Africa?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#Africa</a>… <a href="https://t.co/3KFKe3CaCK">pic.twitter.com/3KFKe3CaCK</a></p>&mdash; H.E Amb. Selma Malika Haddadi (@DCP_Haddadi) <a href="https://twitter.com/DCP_Haddadi/status/2016602001690288178?ref_src=twsrc%5Etfw">January 28, 2026</a></blockquote> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>



<p class="wp-block-paragraph">Mit Blick auf den <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/nordafrika/sudan/" type="category" id="27">Sudan</a> äußerten die Gesprächspartner große Sorge über den anhaltenden Konflikt. Sie betonten die Notwendigkeit eines sofortigen Waffenstillstands, eines ungehinderten humanitären Zugangs sowie des Schutzes der Zivilbevölkerung.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/G_wZd-cXQAA1iqa-1024x683.jpeg" alt="" class="wp-image-24084 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/G_wZd-cXQAA1iqa-1024x683.jpeg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/G_wZd-cXQAA1iqa-300x200.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/G_wZd-cXQAA1iqa-768x512.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/G_wZd-cXQAA1iqa-1536x1024.jpeg 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/G_wZd-cXQAA1iqa-380x253.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/G_wZd-cXQAA1iqa-800x533.jpeg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/G_wZd-cXQAA1iqa-1160x773.jpeg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/G_wZd-cXQAA1iqa.jpeg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">In der <a href="https://www.state.gov/releases/office-of-the-spokesperson/2026/01/joint-statement-of-the-united-states-and-african-union-on-the-launch-of-a-strategic-investment-working-group/">gemeinsamen Erklärung</a> heißt es, die neue Arbeitsgruppe solle eine Grundlage für eine langfristige strategische wirtschaftliche Zusammenarbeit schaffen. Diese solle zunehmend auf tragfähige und rentable Investitionen setzen und damit klassische Entwicklungszusammenarbeit ergänzen. Ziel sei es, Arbeitsplätze, wirtschaftliche Sicherheit und Wohlstand sowohl in Afrika als auch in den Vereinigten Staaten zu fördern.</p>
</div></div>
<img loading="lazy" decoding="async" src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fafrikanische-union-und-usa-eroertern-strategische-zusammenarbeit%2F&amp;action_name=Afrikanische%20Union%20und%20USA%20er%C3%B6rtern%20strategische%20Zusammenarbeit&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /><p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/afrikanische-union-und-usa-eroertern-strategische-zusammenarbeit/">Afrikanische Union und USA erörtern strategische Zusammenarbeit</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>AU-Kommissionschef Youssouf empfängt deutschen Außenminister Wadephul</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/au-kommissionschef-youssouf-empfaengt-deutschen-aussenminister-wadephul/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Jan 2026 23:03:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Institutionelle Beziehungen]]></category>
		<category><![CDATA[Kontinentale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[5]]></category>
		<category><![CDATA[AU]]></category>
		<category><![CDATA[Außenminister]]></category>
		<category><![CDATA[Auswärtiges Amt]]></category>
		<category><![CDATA[EU]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[UN]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://fokus-afrika.de/?p=23882</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Vorsitzende der Kommission der Afrikanischen Union, Mahmoud Ali Youssouf, hat den deutschen Außenminister Johann David Wadephul zu&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fau-kommissionschef-youssouf-empfaengt-deutschen-aussenminister-wadephul%2F&amp;action_name=AU-Kommissionschef%20Youssouf%20empf%C3%A4ngt%20deutschen%20Au%C3%9Fenminister%20Wadephul&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/au-kommissionschef-youssouf-empfaengt-deutschen-aussenminister-wadephul/">AU-Kommissionschef Youssouf empfängt deutschen Außenminister Wadephul</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph" id="h-">Der Vorsitzende der Kommission der Afrikanischen Union, <a href="https://fokus-afrika.de/mahmoud-ali-youssouf-neuer-vorsitzender-der-afrikanischen-union-kommission/">Mahmoud Ali Youssouf</a>, hat den deutschen Außenminister Johann David Wadephul zu <a href="https://fokus-afrika.de/aussenminister-wadephul-reist-nach-kenia-und-aethiopien/">Gesprächen</a> über die strategische Partnerschaft zwischen Afrikanischer Union und Deutschland empfangen. Beide Seiten bekräftigten ihre Zusammenarbeit zu Multilateralismus, Frieden und Sicherheit, Menschenrechten und nachhaltiger Entwicklung. Deutschland sagte für den Zeitraum 2026 bis 2027 eine Unterstützung in Höhe von 88 Millionen Euro zu.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-au-deutschland-partnerschaft-mit-schwerpunkten-von-peacebuilding-bis-afcfta"><span id="au-deutschland-partnerschaft-mit-schwerpunkten-von-peacebuilding-bis-afcfta">AU–Deutschland: Partnerschaft mit Schwerpunkten von Peacebuilding bis AfCFTA</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Angaben der Afrikanischen Union unterstrichen Youssouf und Wadephul die „strategische Tiefe“ und die „dauerhafte Bedeutung“ der AU–Deutschland-Partnerschaft. In der inhaltlichen Ausrichtung wurde ein breites Spektrum benannt: Peacebuilding, gute Regierungsführung, Migrationsmanagement, Gesundheitssicherheit sowie die Afrikanische Kontinentale Freihandelszone (AfCFTA).</p>



<blockquote class="twitter-tweet"><p lang="en" dir="ltr">It was an honor to meet you, dear <a href="https://twitter.com/ymahmoudali?ref_src=twsrc%5Etfw">@ymahmoudali</a>. The <a href="https://twitter.com/hashtag/EU?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#EU</a> and <a href="https://twitter.com/hashtag/AU?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#AU</a> are natural partners. Thank you for the open exchange and our trusting cooperation. The African Union is an indispensable pillar for peace, stability and cooperation. <a href="https://t.co/ItxANuaDbz">pic.twitter.com/ItxANuaDbz</a></p>&mdash; Johann Wadephul (@AussenMinDE) <a href="https://twitter.com/AussenMinDE/status/2014312340758372569?ref_src=twsrc%5Etfw">January 22, 2026</a></blockquote> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>



<p class="wp-block-paragraph">Der AU-Kommissionschef würdigte <a href="https://fokus-afrika.de/deutschland-verstaerkt-unterstuetzung-fuer-sudan-alabali-radovan-bei-der-afrikanischen-union-in-addis-abeba/" type="post" id="22861">Deutschlands Rolle als langfristiger Partner</a> und verwies zugleich auf konkrete Prioritäten und Initiativen, die Berlin weiterhin unterstützen wolle. Genannt wurden unter anderem das AU Border Programme sowie AFRIPOL. Aus Sicht der AU sind dies Bausteine für institutionelle Handlungsfähigkeit, grenzüberschreitende Kooperation und Sicherheitszusammenarbeit auf kontinentaler Ebene.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-finanzzusage-88-millionen-euro-fur-2026-2027"><span id="finanzzusage-88-millionen-euro-fuer-2026-2027">Finanzzusage: 88 Millionen Euro für 2026–2027</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ein zentraler Punkt des Gesprächs war die <a href="https://fokus-afrika.de/88-millionen-euro-fuer-agenda-2063-afrikanische-union-und-deutschland-vertiefen-partnerschaft/" type="post" id="22185">angekündigte deutsche Unterstützung in Höhe von <strong>88 Millionen Euro</strong> für den Zeitraum <strong>2026–2027</strong>.</a> Die AU ordnete diese Zusage in die Fortsetzung einer „langjährigen und prinzipiengeleiteten“ Unterstützung Deutschlands ein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In der Mitteilung wurde zudem Deutschlands Rolle als „Schlüsselpartner“ bei der Weiterentwicklung der <a href="https://fokus-afrika.de/afrika-business-forum-2025-afrikanischer-freihandel-soll-bald-realitaet-werden/" type="post" id="14089">AfCFTA-Agenda</a> hervorgehoben. Damit rückt die wirtschaftspolitische Dimension der Partnerschaft in den Vordergrund, verbunden mit dem Anspruch, Kontinentalintegration als Stabilitäts- und Entwicklungsfaktor zu stärken.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-grosse-seen-waffenruhe-afrikanisch-gefuhrte-vermittlung-und-regionaler-dialog"><span id="grosse-seen-waffenruhe-afrikanisch-gefuehrte-vermittlung-und-regionaler-dialog">Große Seen: Waffenruhe, afrikanisch geführte Vermittlung und regionaler Dialog</span></h2>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="737" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/G_RP7CaXMAA9Ndn-1024x737.jpeg" alt="" class="wp-image-23885 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/G_RP7CaXMAA9Ndn-1024x737.jpeg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/G_RP7CaXMAA9Ndn-300x216.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/G_RP7CaXMAA9Ndn-768x552.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/G_RP7CaXMAA9Ndn-1536x1105.jpeg 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/G_RP7CaXMAA9Ndn-380x273.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/G_RP7CaXMAA9Ndn-800x575.jpeg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/G_RP7CaXMAA9Ndn-1160x834.jpeg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/G_RP7CaXMAA9Ndn.jpeg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Youssouf und Wadephul tauschten sich nach AU-Angaben zu regionalen und internationalen Sicherheitsfragen aus. Mit Blick auf die Lage in der <a href="https://fokus-afrika.de/bundesregierung-fordert-rueckzug-ruandischer-truppen-aus-ostkongo/" type="post" id="22307">Region der Großen Seen</a> betonten beide Seiten die Dringlichkeit einer Waffenruhe. Darüber hinaus wurde die Notwendigkeit „kohärenter und <a href="https://fokus-afrika.de/afrikanische-union-buendelt-mediation-fuer-ostkongo-bei-gipfel-in-lome/" type="post" id="23662">afrikanisch geführter Vermittlungsbemühungen</a>“ sowie eines inklusiven regionalen Dialogs hervorgehoben.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Damit setzt die Mitteilung einen klaren Rahmen: Mediation soll erkennbar abgestimmt sein, regional verankert erfolgen und unterschiedliche Akteure in einen Dialogprozess einbinden. Die AU positioniert sich in diesem Kontext als Trägerin afrikanischer Vermittlungsansätze, während Deutschland seine Unterstützung an Prinzipien der Partnerschaft und Verantwortungs­teilung knüpft.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-sudan-dialog-sofortige-beendigung-der-kampfhandlungen-und-schutz-der-zivilbevolkerung"><span id="sudan-dialog-sofortige-beendigung-der-kampfhandlungen-und-schutz-der-zivilbevoelkerung">Sudan: Dialog, sofortige Beendigung der Kampfhandlungen und Schutz der Zivilbevölkerung</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Auch die <a href="https://fokus-afrika.de/bundestag-debattiert-friedensperspektive-fuer-den-sudan/" type="post" id="22689">Situation im Sudan</a> war Gegenstand der Gespräche. Beide Seiten sprachen sich laut AU-Mitteilung für komplementäre internationale und regionale Bemühungen aus, die auf Dialog ausgerichtet sind. Genannt wurden eine „sofortige Beendigung der Kampfhandlungen“ sowie der Schutz der Zivilbevölkerung als zentrale Zielsetzungen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Formulierung unterstreicht, dass AU und Deutschland die <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/nordafrika/sudan/" type="category" id="27">Sudan</a>-Diplomatie nicht als rein externes Krisenmanagement beschreiben, sondern als Zusammenspiel von regionalen und internationalen Akteuren, bei dem die AU als regionale Institution eine strukturierende Rolle beansprucht.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-afrikanische-eigenverantwortung-und-unterstutzung-von-aussom"><span id="afrikanische-eigenverantwortung-und-unterstuetzung-von-aussom">Afrikanische Eigenverantwortung und Unterstützung von AUSSOM</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wadephul hob nach Angaben der Afrikanischen Union hervor, dass afrikanische Eigenverantwortung in Entwicklungsprozessen und Vermittlungsinitiativen gestärkt werden müsse. Er stellte dies in einen Rahmen von Partnerschaft, gegenseitigem Respekt und geteilter Verantwortung.</p>



<blockquote class="twitter-tweet"><p lang="en" dir="ltr">Excellent meeting of <a href="https://twitter.com/AussenMinDE?ref_src=twsrc%5Etfw">@AussenMinDE</a> Wadephul with Chairperson of the <a href="https://twitter.com/_AfricanUnion?ref_src=twsrc%5Etfw">@_AfricanUnion</a> Commission Mahmoud Ali Youssouf <a href="https://twitter.com/ymahmoudali?ref_src=twsrc%5Etfw">@ymahmoudali</a> yesterday in Addis Ababa, 🇪🇹. Looking forward to deepen strategic partnership between 🇩🇪 and African Union. <a href="https://t.co/lxLAVP8Yyh">https://t.co/lxLAVP8Yyh</a> <a href="https://t.co/lmeaTUOYpx">pic.twitter.com/lmeaTUOYpx</a></p>&mdash; Gesa Bräutigam (@GERonAfrica) <a href="https://twitter.com/GERonAfrica/status/2014626789776060667?ref_src=twsrc%5Etfw">January 23, 2026</a></blockquote> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>



<p class="wp-block-paragraph">Im sicherheitspolitischen Teil bekräftigte der Minister Deutschlands Unterstützung für afrikanisch geführte Friedenssicherung und präventive Diplomatie. Konkret wurde festgehalten, dass Deutschland gemeinsam mit der Europäischen Union die <strong>African Union Support and Stabilisation Mission in Somalia (AUSSOM)</strong> <a href="https://fokus-afrika.de/aethiopien-und-somalia-staerken-kooperation-fuer-die-aussom-mission/">unterstützen werde</a>. Damit verbindet sich die Zusage, AU-geführte Missionen politisch und über Kooperationsformate mit der EU abzustützen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-un-reform-sicherheitsrat-und-g20-afrika-als-zentraler-akteur-in-globalen-foren"><span id="un-reform-sicherheitsrat-und-g20-afrika-als-zentraler-akteur-in-globalen-foren">UN-Reform, Sicherheitsrat und G20: Afrika als zentraler Akteur in globalen Foren</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Beide Seiten bekräftigten zudem Deutschlands Unterstützung für Afrikas Forderung nach einer <a href="https://fokus-afrika.de/un-generalsekretaer-antonio-guterres-fordert-umfassende-reform-des-sicherheitsrats/" type="post" id="21167">Reform des Systems der Vereinten Nationen</a>, einschließlich einer <a href="https://fokus-afrika.de/un-generalsekretaer-guterres-plaediert-fuer-staendige-sitze-im-sicherheitsrat-fuer-afrika/" type="post" id="12027">dauerhaften Vertretung Afrikas im Sicherheitsrat</a>.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="679" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/G_RPz9vWQAASIzq-1024x679.jpeg" alt="" class="wp-image-23884 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/G_RPz9vWQAASIzq-1024x679.jpeg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/G_RPz9vWQAASIzq-300x199.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/G_RPz9vWQAASIzq-768x509.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/G_RPz9vWQAASIzq-1536x1019.jpeg 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/G_RPz9vWQAASIzq-380x252.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/G_RPz9vWQAASIzq-800x530.jpeg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/G_RPz9vWQAASIzq-1160x769.jpeg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/G_RPz9vWQAASIzq.jpeg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Wadephul begrüßte außerdem die Einbindung Afrikas in die <a href="https://fokus-afrika.de/tag/g20/" type="post_tag" id="539">G20</a> und verwies darauf, dass dies neue Impulse für globale Kooperation bringe. Der AU-Kommissionschef dankte Deutschland für dessen Unterstützung in diesem Prozess und nahm Bezug auf einen Partnerschaftspakt, den Deutschland im Rahmen eines <a href="https://fokus-afrika.de/deutschland-unterstuetzt-suedafrikas-g20-praesidentschaft-katja-keul-reist-nach-johannesburg/" type="post" id="14134">G20-Treffens in Johannesburg</a> angekündigt habe.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Zum Abschluss hielten beide Seiten laut <a href="https://au.int/en/pressreleases/20260122/auc-chairperson-receives-federal-minister-foreign-affairs-germany">Mitteilung</a> fest, die Kooperation zwischen Afrikanischer Union und Deutschland weiter zu stärken. Als Zielrahmen wurden Frieden, Stabilität und die kontinentale Integrationsagenda Afrikas benannt.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fau-kommissionschef-youssouf-empfaengt-deutschen-aussenminister-wadephul%2F&amp;action_name=AU-Kommissionschef%20Youssouf%20empf%C3%A4ngt%20deutschen%20Au%C3%9Fenminister%20Wadephul&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /><p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/au-kommissionschef-youssouf-empfaengt-deutschen-aussenminister-wadephul/">AU-Kommissionschef Youssouf empfängt deutschen Außenminister Wadephul</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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		<item>
		<title>Außenminister Wadephul reist nach Kenia und Äthiopien</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/aussenminister-wadephul-reist-nach-kenia-und-aethiopien/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Jan 2026 20:21:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Äthiopien]]></category>
		<category><![CDATA[Institutionelle Beziehungen]]></category>
		<category><![CDATA[Kenia]]></category>
		<category><![CDATA[Kontinentale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[1]]></category>
		<category><![CDATA[5]]></category>
		<category><![CDATA[AU]]></category>
		<category><![CDATA[Außenminister]]></category>
		<category><![CDATA[Auswärtiges Amt]]></category>
		<category><![CDATA[Diplomatie]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vor seiner ersten Afrikareise als deutscher Außenminister hat Johann Wadephul die strategische Bedeutung Ostafrikas für Deutschlands Außen-, Wirtschafts- und Sicherheitspolitik&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Faussenminister-wadephul-reist-nach-kenia-und-aethiopien%2F&amp;action_name=Au%C3%9Fenminister%20Wadephul%20reist%20nach%20Kenia%20und%20%C3%84thiopien&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/aussenminister-wadephul-reist-nach-kenia-und-aethiopien/">Außenminister Wadephul reist nach Kenia und Äthiopien</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Vor seiner ersten Afrikareise als deutscher Außenminister hat <strong>Johann Wadephul</strong> die strategische Bedeutung Ostafrikas für Deutschlands Außen-, Wirtschafts- und Sicherheitspolitik hervorgehoben. Die Reise nach Kenia und Äthiopien findet vor dem Hintergrund globaler Machtverschiebungen, wachsender geopolitischer Spannungen und wirtschaftlicher Umbrüche statt. Im Zentrum stehen Gespräche über regionale Stabilität, internationale Handelswege, wirtschaftliche Kooperationen sowie die Rolle Afrikas in einer <a href="https://fokus-afrika.de/un-sicherheitsrat-debattiert-ueber-neue-weltordnung/" type="post" id="14146">multipolaren Weltordnung</a>. Begleitet wird die Reise von einer deutschen Wirtschaftsdelegation.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-ostafrika-als-schlusselregion-fur-handel-und-sicherheit"><span id="ostafrika-als-schluesselregion-fuer-handel-und-sicherheit">Ostafrika als Schlüsselregion für Handel und Sicherheit</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wadephul verwies vor seiner Abreise auf die sicherheits- und handelspolitische Relevanz der Seewege vor den Küsten Ostafrikas. Diese gehörten zu den zentralen Hauptschlagadern des Welthandels, insbesondere im Bereich des maritimen Warenverkehrs zwischen Europa, Asien und dem Nahen Osten. Der Region rund um das Horn von Afrika komme daher eine besondere strategische Bedeutung zu, sowohl aus europäischer als auch aus globaler Perspektive.</p>



<blockquote class="twitter-tweet"><p lang="de" dir="ltr">.<a href="https://twitter.com/AussenMinDE?ref_src=twsrc%5Etfw">@AussenMinDE</a> reist nach <a href="https://twitter.com/hashtag/Kenia?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#Kenia</a> 🇰🇪 und <a href="https://twitter.com/hashtag/%C3%84thiopien?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#Äthiopien</a> 🇪🇹. Worauf es ihm bei seiner ersten Reise auf den afrikanischen Kontinent ankommt, lesen Sie hier: 👉 <a href="https://t.co/S4yHNi3PV0">https://t.co/S4yHNi3PV0</a></p>&mdash; Auswärtiges Amt (@AuswaertigesAmt) <a href="https://twitter.com/AuswaertigesAmt/status/2013666400720531762?ref_src=twsrc%5Etfw">January 20, 2026</a></blockquote> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>



<p class="wp-block-paragraph">Die Entscheidung, seine erste Reise auf dem afrikanischen Kontinent nach Kenia und Äthiopien zu führen, sei Ausdruck dieser Prioritätensetzung. Beide Länder verfügten über politischen Gestaltungsanspruch, der weit über Ostafrika hinausreiche, und spielten eine zentrale Rolle für Stabilität, Sicherheit und regionale Kooperation. </p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-kenia-als-stabilitatsanker-und-enger-partner-deutschlands"><span id="kenia-als-stabilitaetsanker-und-enger-partner-deutschlands">Kenia als Stabilitätsanker und enger Partner Deutschlands</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Erste Station der Reise ist Nairobi. Dort sind politische Gespräche mit dem kenianischen Außenminister&nbsp;<strong>Musalia Mudavadi</strong>&nbsp;sowie mit Staatspräsident&nbsp;<strong>William Ruto</strong>&nbsp;vorgesehen. Neben den bilateralen Beziehungen stehen auch Treffen mit Vertreterinnen und Vertretern aus Wirtschaft und Zivilgesellschaft auf dem Programm.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="1024" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/G_CWmvWXgAABf9K-1024x1024.jpeg" alt="" class="wp-image-23747 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/G_CWmvWXgAABf9K-1024x1024.jpeg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/G_CWmvWXgAABf9K-300x300.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/G_CWmvWXgAABf9K-150x150.jpeg 150w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/G_CWmvWXgAABf9K-768x768.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/G_CWmvWXgAABf9K-80x80.jpeg 80w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/G_CWmvWXgAABf9K-110x110.jpeg 110w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/G_CWmvWXgAABf9K-380x380.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/G_CWmvWXgAABf9K-800x800.jpeg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/G_CWmvWXgAABf9K-1160x1160.jpeg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/G_CWmvWXgAABf9K.jpeg 1280w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Wadephul <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/newsroom/2752598-2752598">bezeichnete</a> Kenia als engsten deutschen Partner in Ostafrika und als zentrale Säule regionaler Stabilität. In einer von Konflikten geprägten Umgebung habe Kenia wiederholt eine vermittelnde Rolle übernommen, unter anderem in <a href="https://fokus-afrika.de/bundesregierung-fordert-rueckzug-ruandischer-truppen-aus-ostkongo/" type="post" id="22307">Ostkongo</a> und im <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/ostafrika/suedsudan/" type="category" id="43">Südsudan</a>. Zudem sei das Land ein wichtiger Truppensteller für die Mission der Afrikanischen Union in <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/ostafrika/somalia/" type="category" id="42">Somalia</a> und darüber hinaus international engagiert, etwa als größter Truppensteller der UN-Friedensmission in Haiti.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Auch wirtschaftlich komme Kenia eine besondere Bedeutung zu. Bereits heute sei das Land Deutschlands wichtigster Handelspartner in Ostafrika. Diese Position solle weiter ausgebaut werden, unter anderem durch die stärkere Präsenz deutscher Unternehmen. Gespräche über die Weiterentwicklung der Mobilitäts- und Migrationspartnerschaft zwischen beiden Ländern sind ebenfalls Teil der Agenda.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-athiopien-zwischen-regionaler-verantwortung-und-wirtschaftlichem-potenzial"><span id="aethiopien-zwischen-regionaler-verantwortung-und-wirtschaftlichem-potenzial">Äthiopien zwischen regionaler Verantwortung und wirtschaftlichem Potenzial</span></h2>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="960" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/Minister_of_Foreign_Affairs_Gedion_Timothewos.jpg" alt="" class="wp-image-23748 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/Minister_of_Foreign_Affairs_Gedion_Timothewos.jpg 640w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/Minister_of_Foreign_Affairs_Gedion_Timothewos-200x300.jpg 200w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/Minister_of_Foreign_Affairs_Gedion_Timothewos-380x570.jpg 380w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Die zweite Station der Reise führt nach Addis Abeba. Dort wird Wadephul mit seinem äthiopischen Amtskollegen <strong>Gedion Timothewos</strong> über die innenpolitische Lage sowie regionale Entwicklungen sprechen. Besondere Aufmerksamkeit gilt dabei der weiterhin <a href="https://fokus-afrika.de/us-und-eu-delegation-in-tigray-zur-umsetzung-des-pretoria-abkommens/" type="post" id="13967">angespannten Situation in Tigray</a> sowie den <a href="https://fokus-afrika.de/spannungen-am-roten-meer-aethiopien-und-eritrea-warnen-einander-vor-krieg/" type="post" id="22411">Beziehungen</a> zwischen Äthiopien und Eritrea.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Einschätzung des deutschen Außenministers trägt Äthiopien als zweitbevölkerungsreichstes Land Afrikas eine entscheidende Verantwortung für Frieden und Stabilität am Horn von Afrika. Sein Besuch solle dazu beitragen, einen <a href="https://fokus-afrika.de/bundestag-delegation-besucht-aethiopien-und-suedsudan/">friedlichen Interessenausgleich zu fördern</a>. Gleichzeitig hob Wadephul das erhebliche wirtschaftliche Potenzial des Landes hervor. Für deutsche Unternehmen biete Äthiopien langfristige Chancen, sofern Stabilität, Rechtsstaatlichkeit und verlässliche Rahmenbedingungen gewährleistet seien.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Neben politischen Gesprächen stehen wirtschaftliche Termine auf dem Programm, darunter ein Austausch mit dem Vorstandsvorsitzenden der <a href="https://fokus-afrika.de/air-congo-hebt-ab-neue-nationale-fluggesellschaft-der-dr-kongo-in-partnerschaft-mit-ethiopian-airlines-gestartet/" type="post" id="13127">größten äthiopischen Fluggesellschaft</a>. Auch in Äthiopien wird der Außenminister von einer Wirtschaftsdelegation begleitet.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-afrikanische-union-und-multilaterale-ordnung-im-mittelpunkt"><span id="afrikanische-union-und-multilaterale-ordnung-im-mittelpunkt">Afrikanische Union und multilaterale Ordnung im Mittelpunkt</span></h2>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="533" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/Mahamoud-Ali-Youssouf.webp" alt="" class="wp-image-23540 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/Mahamoud-Ali-Youssouf.webp 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/Mahamoud-Ali-Youssouf-300x200.webp 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/Mahamoud-Ali-Youssouf-768x512.webp 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/Mahamoud-Ali-Youssouf-380x253.webp 380w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Addis Abeba ist zugleich Sitz der <strong>Afrikanische Union</strong>. Entsprechend nimmt der multilaterale Austausch einen zentralen Stellenwert ein. Wadephul kündigte Gespräche mit dem Vorsitzenden der AU-Kommission sowie mit Ständigen Vertreterinnen und Vertretern der Mitgliedsstaaten an. Ziel sei es, das <a href="https://fokus-afrika.de/afrikanische-union-buendelt-mediation-fuer-ostkongo-bei-gipfel-in-lome/" type="post" id="23662">innerafrikanische Konfliktmanagement</a> weiter zu stärken und die <a href="https://fokus-afrika.de/88-millionen-euro-fuer-agenda-2063-afrikanische-union-und-deutschland-vertiefen-partnerschaft/" type="post" id="22185">Zusammenarbeit</a> zwischen Deutschland und der Afrikanischen Union auszubauen.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der Außenminister betonte, dass Afrika sich in einer multipolaren Welt zunehmend zu einem geopolitischen Gravitationszentrum entwickle. Deutschland setze daher auf eine enge Partnerschaft, die auf der regelbasierten internationalen Ordnung und multilateralen Lösungsansätzen beruhe. In diesem Zusammenhang bekräftigte Wadephul auch das deutsche Engagement für eine <a href="https://fokus-afrika.de/un-generalsekretaer-guterres-plaediert-fuer-staendige-sitze-im-sicherheitsrat-fuer-afrika/" type="post" id="12027">stärkere und angemessene Repräsentation Afrikas im UN-Sicherheitsrat</a>.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-wirtschaft-demografie-und-globale-verflechtungen"><span id="wirtschaft-demografie-und-globale-verflechtungen">Wirtschaft, Demografie und globale Verflechtungen</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Angesichts wachsender Handelsbeschränkungen und Abschottungstendenzen sei Deutschland als Exportnation darauf angewiesen, seine internationalen Netzwerke zu diversifizieren. Afrika spiele dabei eine zentrale Rolle. Auf keinem anderen Kontinent sei der Anteil junger Menschen an der Bevölkerung so hoch, und kaum irgendwo böten sich vergleichbare Wachstumschancen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wadephul verwies darauf, dass Deutschlands Wirtschaft über umfangreiche Expertise verfüge und zugleich von einer stärkeren wirtschaftlichen Verflechtung mit afrikanischen Staaten profitieren könne. Die begleitende Wirtschaftsdelegation solle diese Perspektive unterstreichen und konkrete Kooperationsmöglichkeiten ausloten.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Faussenminister-wadephul-reist-nach-kenia-und-aethiopien%2F&amp;action_name=Au%C3%9Fenminister%20Wadephul%20reist%20nach%20Kenia%20und%20%C3%84thiopien&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /><p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/aussenminister-wadephul-reist-nach-kenia-und-aethiopien/">Außenminister Wadephul reist nach Kenia und Äthiopien</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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		<title>Wahlen in Uganda: AU gratuliert Museveni, Bobi Wine weist Ergebnisse zurück</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/wahlen-in-uganda-au-gratuliert-museveni-bobi-wine-weist-ergebnisse-zurueck/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 18 Jan 2026 13:52:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kontinentale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[Uganda]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[AU]]></category>
		<category><![CDATA[IGAD]]></category>
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		<category><![CDATA[Parteien]]></category>
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		<category><![CDATA[Wahlen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nach den Präsidentschafts- und Parlamentswahlen in Uganda haben führende regionale Organisationen dem Amtsinhaber Yoweri Kaguta Museveni zur Wiederwahl&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fwahlen-in-uganda-au-gratuliert-museveni-bobi-wine-weist-ergebnisse-zurueck%2F&amp;action_name=Wahlen%20in%20Uganda%3A%20AU%20gratuliert%20Museveni%2C%20Bobi%20Wine%20weist%20Ergebnisse%20zur%C3%BCck&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/wahlen-in-uganda-au-gratuliert-museveni-bobi-wine-weist-ergebnisse-zurueck/">Wahlen in Uganda: AU gratuliert Museveni, Bobi Wine weist Ergebnisse zurück</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Nach den Präsidentschafts- und Parlamentswahlen in Uganda haben führende regionale Organisationen dem Amtsinhaber Yoweri Kaguta Museveni zur <a href="https://fokus-afrika.de/uganda-wahl-2026-museveni-bleibt-praesident/">Wiederwahl</a> gratuliert. Gleichzeitig erhebt die Opposition <a href="https://fokus-afrika.de/uganda-sperrt-das-internet-kurz-vor-der-praesidentschaftswahl/">schwere Vorwürfe gegen den Wahlprozess</a> und weist die bekanntgegebenen Ergebnisse zurück. Während die Afrikanische Union und die <a href="https://fokus-afrika.de/tag/igad/">Regionalorganisation</a> IGAD den Ablauf der Wahlen ausdrücklich würdigen, spricht der Oppositionskandidat Robert Kyagulanyi, bekannt als Bobi Wine, von <a href="https://fokus-afrika.de/uganda-vor-den-wahlen-eskalierende-polizeieinsaetze-gegen-bobi-wine/">Manipulationen, Einschränkungen politischer Freiheiten und mangelnder Transparenz.</a></p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-afrikanische-union-gratuliert-museveni-zur-wiederwahl"><span id="afrikanische-union-gratuliert-museveni-zur-wiederwahl">Afrikanische Union gratuliert Museveni zur Wiederwahl</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Vorsitzende der Kommission der <strong>Afrikanische Union</strong>, <strong>Mahmoud Ali Youssouf</strong>, erklärte am 17. Januar 2026, er begrüße den Verlauf der Wahlen in Uganda und gratuliere <strong>Yoweri Kaguta Museveni</strong> zu seiner Wiederwahl. Nach <a href="https://www.monitor.co.ug/uganda/news/national/uganda-elections-museveni-81-given-five-more-years-to-lead-uganda-5329552">Angaben der Wahlbehörden</a> habe Museveni 71,61 Prozent der abgegebenen Stimmen erhalten.</p>



<blockquote class="twitter-tweet"><p lang="en" dir="ltr">Chairperson of African Union Commission commends the conduct of elections in <a href="https://twitter.com/hashtag/Uganda?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#Uganda</a> and congratulates President Yoweri Museveni on re-election.<br><br>The Chairperson of the African Union Commission, H.E. Mahmoud Ali Youssouf, commends the conduct of the elections in Uganda and… <a href="https://t.co/QWTvQeA997">pic.twitter.com/QWTvQeA997</a></p>&mdash; African Union (@_AfricanUnion) <a href="https://twitter.com/_AfricanUnion/status/2012582618168959228?ref_src=twsrc%5Etfw">January 17, 2026</a></blockquote> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>



<p class="wp-block-paragraph">Youssouf würdigte zudem die Arbeit der gemeinsamen Wahlbeobachtungsmission von Afrikanischer Union, COMESA und IGAD. Besonders hervorgehoben wurde die Rolle des ehemaligen nigerianischen Präsidenten&nbsp;<strong>Goodluck Jonathan</strong>, der die Mission leitete. Die Kommission der Afrikanischen Union bekräftigte in diesem Zusammenhang ihre Bereitschaft, weiterhin die Förderung von Demokratie und guter Regierungsführung auf dem Kontinent zu unterstützen. Zugleich lobte sie die ugandische Bevölkerung für ihr Engagement für Frieden, Sicherheit und Entwicklung.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-igad-betont-regionale-stabilitat-und-zusammenarbeit"><span id="igad-betont-regionale-stabilitaet-und-zusammenarbeit">IGAD betont regionale Stabilität und Zusammenarbeit</span></h2>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="682" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/G-8jtxCXwAAI59W.jpeg" alt="" class="wp-image-23668 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/G-8jtxCXwAAI59W.jpeg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/G-8jtxCXwAAI59W-300x200.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/G-8jtxCXwAAI59W-768x512.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/G-8jtxCXwAAI59W-380x253.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/G-8jtxCXwAAI59W-800x533.jpeg 800w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Auch die <strong>Intergovernmental Authority on Development</strong> schloss sich den Glückwünschen an. Der Exekutivsekretär der Organisation, <strong>Workneh Gebeyehu</strong>, gratulierte Museveni offiziell zur Wiederwahl. Er hob die zivile Beteiligung der Bevölkerung hervor und bekräftigte die Unterstützung der IGAD für Maßnahmen zur Stärkung demokratischer Regierungsführung, von Frieden, Stabilität und inklusiver Entwicklung.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Gebeyehu verwies ebenfalls auf die Arbeit der gemeinsamen Wahlbeobachtungsmission von AU, COMESA und IGAD und unterstrich das Interesse der Organisation an einer fortgesetzten Zusammenarbeit mit Regierung und Bevölkerung Ugandas im Sinne regionaler Kooperation und gemeinsamer Entwicklungsperspektiven.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-opposition-weist-wahlergebnis-zuruck"><span id="opposition-weist-wahlergebnis-zurueck">Opposition weist Wahlergebnis zurück</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Parallel zu diesen Stellungnahmen regionaler Organisationen äußerte die Opposition grundlegende Zweifel am offiziellen Wahlergebnis. Der Präsidentschaftskandidat der National Unity Platform,&nbsp;<strong>Robert Kyagulanyi</strong>, bekannt als Bobi Wine, erklärte, die an den Wahllokalen erzielten Ergebnisse zeichneten ein anderes Bild als die von der Wahlkommission veröffentlichten Zahlen.</p>



<blockquote class="twitter-tweet" data-media-max-width="560"><p lang="en" dir="ltr">Video message recorded from a safe place, to the people of Uganda and the world about the goings on in our country! <a href="https://twitter.com/hashtag/FreeUgandaNow?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#FreeUgandaNow</a> <a href="https://t.co/s5t6LPMkMG">pic.twitter.com/s5t6LPMkMG</a></p>&mdash; BOBI WINE (@HEBobiwine) <a href="https://twitter.com/HEBobiwine/status/2012486868298846649?ref_src=twsrc%5Etfw">January 17, 2026</a></blockquote> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>



<p class="wp-block-paragraph">In einem am 17. Januar verbreiteten Video erklärte Kyagulanyi, er halte sich an einem unbekannten Ort auf, nachdem Sicherheitskräfte sein Wohnhaus in Magere durchsucht hätten. Er sagte, er und seine Ehefrau seien seit dem Wahltag unter Hausarrest gestanden. Nach seinen Angaben seien Polizeikräfte und weitere Personen in Zivil in das Anwesen eingedrungen, hätten Strom und Überwachungskameras abgeschaltet und seien durch einen Hubschrauber unterstützt worden. Ihm sei es gelungen zu entkommen, während seine Ehefrau festgenommen worden sei.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-forderungen-nach-transparenz-und-wiederherstellung-des-internets"><span id="forderungen-nach-transparenz-und-wiederherstellung-des-internets">Forderungen nach Transparenz und Wiederherstellung des Internets</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Bobi Wine wies die von der Wahlkommission verkündeten Ergebnisse als nicht legitim zurück. Er warf den Behörden vor, Wahlhelfer seiner Partei festgenommen, Stimmzettel manipuliert und den Internetzugang landesweit eingeschränkt zu haben. Er forderte die vollständige Veröffentlichung aller sogenannten Declaration of Results Forms sowie der regionalen Auszählungsprotokolle, um eine Überprüfung der Ergebnisse zu ermöglichen.</p>



<blockquote class="twitter-tweet"><p lang="en" dir="ltr">Video showing Electoral Commission officials ticking all ballot papers in favor of Museveni at a polling station in western Uganda. This is what Museveni and his criminal system call an election! We campaigned. We voted. We tried to protect our vote but the criminals arrested or… <a href="https://t.co/90UQ06chlv">pic.twitter.com/90UQ06chlv</a></p>&mdash; BOBI WINE (@HEBobiwine) <a href="https://twitter.com/HEBobiwine/status/2012774154622144785?ref_src=twsrc%5Etfw">January 18, 2026</a></blockquote> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>



<p class="wp-block-paragraph">Zudem verlangte er die Wiederherstellung des Internets, das nach Angaben der Opposition während und nach dem Wahlprozess eingeschränkt oder abgeschaltet worden sei. Transparenz sei eine Grundvoraussetzung für die Glaubwürdigkeit des Wahlverfahrens und das Vertrauen der Bevölkerung.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-stellungnahmen-der-sicherheitsbehorden"><span id="stellungnahmen-der-sicherheitsbehoerden">Stellungnahmen der Sicherheitsbehörden</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die ugandische Polizei wies die Vorwürfe der Opposition zurück. Der Polizeisprecher&nbsp;<strong>Kituuma Rusoke</strong>&nbsp;erklärte, ihm lägen keine Informationen über eine Razzia im Haus Kyagulanyis vor. Er bestätigte jedoch, dass Sicherheitskräfte in der Gegend präsent seien. Diese Maßnahmen seien Teil allgemeiner Sicherheitsvorkehrungen in Gebieten, die als sensibel eingestuft würden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Rusoke erklärte weiter, der Zugang zu Kyagulanyis Anwesen werde kontrolliert, um mögliche Gewaltausbrüche oder Unruhen zu verhindern. Es gebe keine Anweisung, ihm die Bewegungsfreiheit grundsätzlich zu entziehen. Sollten Einschränkungen erfolgen, würden diese aus Sicherheitsgründen begründet.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-divergierende-bewertungen-des-wahlprozesses"><span id="divergierende-bewertungen-des-wahlprozesses">Divergierende Bewertungen des Wahlprozesses</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ereignisse verdeutlichen die Spannungen zwischen offizieller Anerkennung des Wahlverlaufs durch regionale Organisationen und den Vorwürfen der Opposition. Während Afrikanische Union und IGAD den Prozess als geordnet darstellen und das Ergebnis akzeptieren, stellt die National Unity Platform die Integrität der Wahlen infrage und verweist auf konkrete Vorfälle am Wahltag und in den Tagen danach.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="682" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/G-8j-SsWoAARfAT.jpeg" alt="" class="wp-image-23669 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/G-8j-SsWoAARfAT.jpeg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/G-8j-SsWoAARfAT-300x200.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/G-8j-SsWoAARfAT-768x512.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/G-8j-SsWoAARfAT-380x253.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/G-8j-SsWoAARfAT-800x533.jpeg 800w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Internationale und regionale Wahlbeobachtungsmissionen spielten in diesem Kontext eine zentrale Rolle. Ihre positiven Einschätzungen bilden die Grundlage für die offiziellen Glückwünsche an Museveni. Die Opposition hingegen fordert eine detaillierte Offenlegung aller Auszählungsunterlagen und verweist auf Abweichungen zwischen lokalen Ergebnissen und zentraler Bekanntgabe.</p>
</div></div>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-politischer-kontext-und-regionale-bedeutung"><span id="politischer-kontext-und-regionale-bedeutung">Politischer Kontext und regionale Bedeutung</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Uganda gilt als politisch und sicherheitspolitisch wichtiger Akteur in Ostafrika. Entwicklungen im Land haben Auswirkungen auf regionale Stabilität, insbesondere im Kontext der Zusammenarbeit innerhalb von IGAD und der Afrikanischen Union. Die <a href="https://fokus-afrika.de/uganda-vor-der-wahl-am-15-januar-2026-erwarteter-museveni-sieg-trifft-auf-nachfolgefrage-junge-waehler-und-wachsende-schuldenlast/">Anerkennung der Wahlergebnisse durch diese Organisationen signalisiert Kontinuität in der regionalen Zusammenarbeit</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gleichzeitig zeigen die Vorwürfe der Opposition, dass innenpolitische Spannungen fortbestehen und Fragen nach politischer Teilhabe, Transparenz und dem Umgang mit oppositionellen Kräften weiterhin Teil der öffentlichen Debatte sind.</p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/wahlen-in-uganda-au-gratuliert-museveni-bobi-wine-weist-ergebnisse-zurueck/">Wahlen in Uganda: AU gratuliert Museveni, Bobi Wine weist Ergebnisse zurück</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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		<title>Afrikanische Union bündelt Mediation für Ostkongo bei Gipfel in Lomé</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/afrikanische-union-buendelt-mediation-fuer-ostkongo-bei-gipfel-in-lome/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 18 Jan 2026 13:29:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Demokratische Republik Kongo]]></category>
		<category><![CDATA[Kontinentale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[Ruanda]]></category>
		<category><![CDATA[Togo]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In Lomé haben sich Vertreter der Afrikanischen Union, regionale Organisationen und ehemalige Staats und Regierungschefs am Samstag auf&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fafrikanische-union-buendelt-mediation-fuer-ostkongo-bei-gipfel-in-lome%2F&amp;action_name=Afrikanische%20Union%20b%C3%BCndelt%20Mediation%20f%C3%BCr%20Ostkongo%20bei%20Gipfel%20in%20Lom%C3%A9&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/afrikanische-union-buendelt-mediation-fuer-ostkongo-bei-gipfel-in-lome/">Afrikanische Union bündelt Mediation für Ostkongo bei Gipfel in Lomé</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">In Lomé haben sich Vertreter der Afrikanischen Union, regionale Organisationen und ehemalige Staats und Regierungschefs am Samstag auf eine stärkere Bündelung der afrikanischen Vermittlungsbemühungen für den Osten der Demokratischen Republik Kongo verständigt. Zentrale Elemente sind die formale Bestätigung der von Togo geführten Mediation, die Abstimmung bestehender Prozesse sowie ein gemeinsamer Arbeitsrahmen für die weiteren Schritte im Friedensprozess in der Region der Großen Seen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-konsultationen-zwischen-togo-und-au-kommission"><span id="konsultationen-zwischen-togo-und-au-kommission">Konsultationen zwischen Togo und AU-Kommission</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Am 15. Januar führte der Präsident des Rates der Republik Togo,&nbsp;<strong>Faure Gnassingbé</strong>, in Lomé Gespräche mit dem Präsidenten der Kommission der&nbsp;<strong>Afrikanische Union</strong>,&nbsp;<strong>Mahamoud Ali Youssouf</strong>. Thema waren die sicherheitspolitische Lage in Afrika, bestehende Krisenmechanismen sowie Fragen der regionalen Integration.</p>



<blockquote class="twitter-tweet"><p lang="en" dir="ltr">The Chairperson of the African Union Commission, H.E. Mahmoud Ali Youssouf, this morning delivered keynote remarks at the Preparatory Working Session for the High-Level Meeting on the Coherence &amp; Consolidation of the Peace Process in the Democratic Republic of the Congo… <a href="https://t.co/qdGIqDlO7f">pic.twitter.com/qdGIqDlO7f</a></p>&mdash; African Union (@_AfricanUnion) <a href="https://twitter.com/_AfricanUnion/status/2012124019697365080?ref_src=twsrc%5Etfw">January 16, 2026</a></blockquote> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>



<p class="wp-block-paragraph">Youssouf erklärte, die Kommission der Afrikanischen Union wolle die präventive Diplomatie ausbauen, afrikanische Vermittlungsinitiativen systematisch unterstützen und die Mitgliedstaaten bei der Bewältigung sicherheitspolitischer Herausforderungen begleiten. Dabei verwies er ausdrücklich auf Konfliktregionen, die von bewaffneten Auseinandersetzungen und extremistischen Gruppen betroffen sind.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-rolle-togos-in-der-au-mediation"><span id="rolle-togos-in-der-au-mediation">Rolle Togos in der AU-Mediation</span></h3>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/G-4MNAjXMAAS1lJ-1024x683.jpeg" alt="" class="wp-image-23664 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/G-4MNAjXMAAS1lJ-1024x683.jpeg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/G-4MNAjXMAAS1lJ-300x200.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/G-4MNAjXMAAS1lJ-768x512.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/G-4MNAjXMAAS1lJ-1536x1024.jpeg 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/G-4MNAjXMAAS1lJ-380x253.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/G-4MNAjXMAAS1lJ-800x534.jpeg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/G-4MNAjXMAAS1lJ-1160x774.jpeg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/G-4MNAjXMAAS1lJ.jpeg 1600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Faure Gnassingbé ist seit dem 12. April 2025 von der Afrikanischen Union offiziell als Hauptmediator für die Krise in der Region der Großen Seen mandatiert. In dieser Funktion führte er seit seiner Ernennung mehrere Konsultationen mit den betroffenen Staaten sowie mit regionalen und internationalen Partnern.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Angaben der Afrikanischen Union trugen diese Missionen zur Deeskalation zwischen der Demokratischen Republik Kongo und Ruanda bei und mündeten in ein bilaterales Friedensabkommen, das im November 2025 unter internationaler Vermittlung unterzeichnet wurde. Die AU bestätigte Gnassingbés Mandat als zentralen Rahmen für die weitere politische Begleitung des Prozesses.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-vorbereitungstreffen-der-mediatoren-am-16-januar"><span id="vorbereitungstreffen-der-mediatoren-am-16-januar">Vorbereitungstreffen der Mediatoren am 16. Januar</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Am 16. Januar trat in Lomé eine vorbereitende Sitzung zusammen, die von AU-Kommissionspräsident Youssouf eröffnet wurde. Teilgenommen haben neben Togos Außenminister&nbsp;<strong>Robert Dussey</strong>&nbsp;Vertreter der Ostafrikanischen Gemeinschaft und der Entwicklungsgemeinschaft des Südlichen Afrika.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zum Kreis der von der Afrikanischen Union benannten Facilitateurs gehören frühere Staats und Regierungschefs, darunter&nbsp;<strong>Olusegun Obasanjo</strong>,&nbsp;<strong>Uhuru Kenyatta</strong>,&nbsp;<strong>Sahle-Work Zewde</strong>,&nbsp;<strong>Mokgweetsi Masisi</strong>&nbsp;und&nbsp;<strong>Catherine Samba-Panza</strong>. Ihr Mandat umfasst politische Unterstützung auf hoher Ebene, vertrauensbildende Maßnahmen sowie die Koordination mit regionalen und internationalen Initiativen.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-beschlusse-des-gipfels-vom-17-januar"><span id="beschluesse-des-gipfels-vom-17-januar">Beschlüsse des Gipfels vom 17. Januar</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Der <a href="https://atop.tg/lome-abrite-le-17-janvier-un-sommet-sur-la-mediation-pour-la-paix-en-rdc/">Gipfel</a> am 17. Januar schloss mit einem Kommuniqué, das mehrere operative Entscheidungen festhielt. Erstens bestätigten die Teilnehmer die Zentralität der von Togo geführten Mediation als gemeinsamen Bezugsrahmen. Zweitens wurde eine einheitliche Mediationsarchitektur auf afrikanischer Ebene angenommen, um parallele Prozesse zusammenzuführen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Drittens verabschiedeten die Beteiligten ein Rahmenpapier, das auf einer aktuellen Lageanalyse basiert und die politischen, sicherheitlichen und humanitären Dynamiken im Osten der Demokratischen Republik Kongo berücksichtigt. Ergänzend wurde ein Arbeitsplan der Facilitateurs beschlossen, der als Steuerungsinstrument für die weiteren Schritte dienen soll.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-fortbestehende-sicherheitslage-im-osten-der-rdc"><span id="fortbestehende-sicherheitslage-im-osten-der-rdc">Fortbestehende Sicherheitslage im Osten der RDC</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Beratungen fanden vor dem Hintergrund <a href="https://fokus-afrika.de/ostkongo-berichte-ueber-truppenbewegungen-der-afc-m23-trotz-angekuendigtem-rueckzug-aus-uvira/">anhaltender Gewalt im Osten der Demokratischen Republik Kongo</a> statt. Trotz <a href="https://fokus-afrika.de/un-sieht-kluft-zwischen-diplomatischem-fortschritt-und-gewalt-im-ostkongo/">bestehender Abkommen kommt es weiterhin zu Kämpfen</a> zwischen staatlichen Kräften und bewaffneten Gruppen, <a href="https://fokus-afrika.de/sued-kivu-konflikt-un-diskutiert-neue-offensive-der-afc-m23/">darunter die AFC/M23</a>. Mehrere zugesagte Maßnahmen, unter anderem zur <a href="https://fokus-afrika.de/washington-abkommen-friedensbarometer-fordert-von-der-dr-kongo-rasches-vorgehen-gegen-fdlr/">Umsetzung von Waffenruhen und politischen Vereinbarungen</a>, sind bislang nicht vollständig realisiert worden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Parallel laufen weitere diplomatische Formate, darunter Gespräche unter internationaler Beteiligung sowie regionale Konsultationen innerhalb von <a href="https://fokus-afrika.de/tag/eac/">EAC</a> und <a href="https://fokus-afrika.de/tag/sadc/">SADC</a>. Die Afrikanische Union erklärte, Ziel der Lomé-Beschlüsse sei es, diese Initiativen in einen kohärenten afrikanischen Rahmen einzubetten und Doppelstrukturen zu vermeiden.</p>
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		<title>US-Sicherheitsstrategie und Afrika: Interessen rücken Prinzipien in den Hintergrund</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/us-sicherheitsstrategie-und-afrika-interessen-ruecken-prinzipien-in-den-hintergrund/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Jan 2026 11:26:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Afrika]]></category>
		<category><![CDATA[Kontinentale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[4]]></category>
		<category><![CDATA[Diplomatie]]></category>
		<category><![CDATA[NGO]]></category>
		<category><![CDATA[Präsident]]></category>
		<category><![CDATA[Rohstoffe]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die neue Nationale Sicherheitsstrategie der Vereinigten Staaten aus dem November 2025 definiert Afrikas Rolle primär über Rohstoffe und&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fus-sicherheitsstrategie-und-afrika-interessen-ruecken-prinzipien-in-den-hintergrund%2F&amp;action_name=US-Sicherheitsstrategie%20und%20Afrika%3A%20Interessen%20r%C3%BCcken%20Prinzipien%20in%20den%20Hintergrund&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/us-sicherheitsstrategie-und-afrika-interessen-ruecken-prinzipien-in-den-hintergrund/">US-Sicherheitsstrategie und Afrika: Interessen rücken Prinzipien in den Hintergrund</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die neue Nationale Sicherheitsstrategie der Vereinigten Staaten aus dem November 2025 definiert Afrikas Rolle primär über Rohstoffe und geopolitische Konkurrenz mit China. Demokratische Werte, Entwicklungszusammenarbeit und multilaterale Ansätze treten in den Hintergrund. Die <a href="https://fokus-afrika.de/us-sicherheitsstrategie-2025-welche-rolle-afrika-im-neuen-aussenpolitischen-kurs-der-usa-spielt/">Strategie</a> steht im Kontext der zweiten Amtszeit von <strong>Donald Trump</strong> und markiert eine Fortsetzung einer transaktionalen US-Außenpolitik gegenüber afrikanischen Staaten. Wie das <em>Institute for Security Studies</em> analysiert, spiegelt sich dieser Ansatz bereits in konkreten politischen und wirtschaftlichen Entscheidungen wider.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-nationale-sicherheitsstrategie-der-usa-mit-globalem-anspruch"><span id="nationale-sicherheitsstrategie-der-usa-mit-globalem-anspruch">Nationale Sicherheitsstrategie der USA mit globalem Anspruch</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Im November 2025 veröffentlichten die Vereinigten Staaten ihre neue Nationale Sicherheitsstrategie. Das Dokument beschreibt, wie Washington seine sogenannten Kerninteressen schützen will. Dazu zählt ausdrücklich das Ziel, die Vereinigten Staaten langfristig als stärkste, reichste und einflussreichste Nation der Welt zu positionieren. Neben innenpolitischen Prioritäten formuliert die Strategie auch, welche Erwartungen die USA an andere Weltregionen richten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zentrale Leitlinien sind wirtschaftlicher Protektionismus, die Sicherung eigener Lieferketten sowie die Betonung westlicher Identitätsvorstellungen im Kontext europäischer Sicherheit. Gleichzeitig verfolgt die Strategie das Ziel, den Einfluss von Rivalen in Schlüsseltechnologien wie Künstliche Intelligenz, Biotechnologie und Quantenforschung zu begrenzen. Multilaterale Kooperation wird dabei nachrangig behandelt.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-afrika-am-rand-der-strategischen-planung"><span id="afrika-am-rand-der-strategischen-planung">Afrika am Rand der strategischen Planung</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Afrika nimmt in der 29 Seiten umfassenden Sicherheitsstrategie lediglich einen begrenzten Raum ein. Der Kontinent wird in drei Absätzen am Ende des Dokuments behandelt. Dabei wird Afrika vor allem als Quelle kritischer Mineralien sowie als geopolitisches Wettbewerbsfeld gegenüber China dargestellt. Politische Reformen, demokratische Institutionen oder langfristige Entwicklungsziele spielen eine untergeordnete Rolle.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="682" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/V20260109EH-0268_President_Donald_Trump_attends_a_roundtable_with_energy_officials_and_executives_from_the_oil_industry_in_the_East_Room_of_the_White_House-1024x682.jpg" alt="" class="wp-image-23587 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/V20260109EH-0268_President_Donald_Trump_attends_a_roundtable_with_energy_officials_and_executives_from_the_oil_industry_in_the_East_Room_of_the_White_House-1024x682.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/V20260109EH-0268_President_Donald_Trump_attends_a_roundtable_with_energy_officials_and_executives_from_the_oil_industry_in_the_East_Room_of_the_White_House-300x200.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/V20260109EH-0268_President_Donald_Trump_attends_a_roundtable_with_energy_officials_and_executives_from_the_oil_industry_in_the_East_Room_of_the_White_House-768x512.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/V20260109EH-0268_President_Donald_Trump_attends_a_roundtable_with_energy_officials_and_executives_from_the_oil_industry_in_the_East_Room_of_the_White_House-380x253.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/V20260109EH-0268_President_Donald_Trump_attends_a_roundtable_with_energy_officials_and_executives_from_the_oil_industry_in_the_East_Room_of_the_White_House-800x533.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/V20260109EH-0268_President_Donald_Trump_attends_a_roundtable_with_energy_officials_and_executives_from_the_oil_industry_in_the_East_Room_of_the_White_House-1160x773.jpg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/V20260109EH-0268_President_Donald_Trump_attends_a_roundtable_with_energy_officials_and_executives_from_the_oil_industry_in_the_East_Room_of_the_White_House.jpg 1280w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Nach Einschätzung des <em>Institute for Security Studies</em> verdeutlicht diese knappe Behandlung, dass Afrika aus US-Sicht vor allem funktional betrachtet wird. Der Fokus liegt auf wirtschaftlicher Verwertbarkeit und strategischem Nutzen, nicht auf partnerschaftlicher Zusammenarbeit.</p>
</div></div>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-handelsdruck-und-politische-konditionalitat"><span id="handelsdruck-und-politische-konditionalitaet">Handelsdruck und politische Konditionalität</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Konkrete Beispiele aus den vergangenen Monaten illustrieren diesen Ansatz. Im Januar 2026 verschob <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/ostafrika/kenia/">Kenia</a> die Unterzeichnung eines Handelsabkommens im Umfang von rund einer Milliarde US-Dollar mit China. Berichten zufolge geschah dies unter politischem Druck aus Washington, während Nairobi auf die Verlängerung seiner Teilnahme am African Growth and Opportunity Act wartet. Das Handelsprogramm war im September ausgelaufen und wurde erst kürzlich wieder vom US-Repräsentantenhaus gebilligt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/ostafrika/sambia/">Sambia</a> ist betroffen. Im Dezember 2025 verzögerten die USA die Freigabe von 1,5 Milliarden US-Dollar an Gesundheitsmitteln. Die Unterstützung wurde laut Berichten an den Zugang zu kritischen Mineralien geknüpft. Entwicklungszusammenarbeit wird damit an wirtschaftliche Gegenleistungen gebunden.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-abkehr-von-wertebasierter-politik"><span id="abkehr-von-wertebasierter-politik">Abkehr von wertebasierter Politik</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die US-Strategie verzichtet weitgehend auf langfristige Verpflichtungen, insbesondere bei militärischen Engagements. Ausnahmen bilden zeitlich <a href="https://fokus-afrika.de/usa-liefern-militaergueter-an-nigeria/">begrenzte Einsätze gegen islamistische Gruppen</a>, etwa bei Luftangriffen in <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/westafrika/nigeria/">Nigeria</a> am Weihnachtstag. Diese Maßnahmen werden im strategischen Kontext der Verteidigung westlicher Werte verortet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Insgesamt verschiebt sich der Schwerpunkt von lebensrettender Hilfe und Demokratieförderung hin zu kurzfristigen Partnerschaften in den Bereichen Handel, Investitionen und Rohstoffförderung. Normative Ansätze werden als potenziell nachteilig für nationale Interessen bewertet.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-transaktionalismus-als-leitprinzip-der-us-afrika-politik"><span id="transaktionalismus-als-leitprinzip-der-us-afrika-politik">Transaktionalismus als Leitprinzip der US-Afrika-Politik</span></h2>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="626" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/Secretary_Rubio_Hosts_Democratic_Republic_of_the_Congo-Rwanda_Peace_Agreement_54618027854-1024x626.jpg" alt="" class="wp-image-20559 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/Secretary_Rubio_Hosts_Democratic_Republic_of_the_Congo-Rwanda_Peace_Agreement_54618027854-1024x626.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/Secretary_Rubio_Hosts_Democratic_Republic_of_the_Congo-Rwanda_Peace_Agreement_54618027854-300x183.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/Secretary_Rubio_Hosts_Democratic_Republic_of_the_Congo-Rwanda_Peace_Agreement_54618027854-768x469.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/Secretary_Rubio_Hosts_Democratic_Republic_of_the_Congo-Rwanda_Peace_Agreement_54618027854-380x232.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/Secretary_Rubio_Hosts_Democratic_Republic_of_the_Congo-Rwanda_Peace_Agreement_54618027854-800x489.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/Secretary_Rubio_Hosts_Democratic_Republic_of_the_Congo-Rwanda_Peace_Agreement_54618027854-1160x709.jpg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/Secretary_Rubio_Hosts_Democratic_Republic_of_the_Congo-Rwanda_Peace_Agreement_54618027854.jpg 1280w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Im Zentrum der neuen Sicherheitsstrategie steht ein transaktionales Verständnis von Diplomatie. Außenpolitik wird als Abfolge konkreter Gegenleistungen verstanden, nicht als langfristige Partnerschaft. Dieser Ansatz ist eng mit der Doktrin America First verbunden. Beziehungen werden bilateral und themenspezifisch gestaltet, multilaterale Formate verlieren an Bedeutung.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Beispiel dafür sind die sogenannten <a href="https://fokus-afrika.de/washington-kongo-und-ruanda-einigen-sich-tshisekedi-kuendigt-unterzeichnung-des-friedensabkommens-an/">Washington Accords</a> zwischen der <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/zentralafrika/dr-kongo/">Demokratischen Republik Kongo</a> und <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/ostafrika/ruanda/">Ruanda</a>, die im Dezember 2025 unter US-Vermittlung zustande kamen. Beide Staaten gewährten US-Unternehmen bevorzugten Zugang zu kongolesischen Mineralien. Im Gegenzug sagten die Vereinigten Staaten zu, einen Infrastrukturkorridor zu entwickeln, der Rohstoffregionen mit westlichen Märkten verbindet. Ziel ist es, Chinas Einfluss im Sektor zurückzudrängen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-sicherheitspolitische-symbolik-und-begrenzte-wirkung"><span id="sicherheitspolitische-symbolik-und-begrenzte-wirkung">Sicherheitspolitische Symbolik und begrenzte Wirkung</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Trotz der politischen Inszenierung hielten die Kämpfe im <a href="https://fokus-afrika.de/m23-in-goma-was-passiert-im-ostkongo/">Osten der Demokratischen Republik Kongo</a> an. Rebellengruppen setzten ihre Offensive kurz nach der Unterzeichnung der Vereinbarung fort. Dies unterstreicht die begrenzte Wirksamkeit von Abkommen, die primär wirtschaftliche Interessen adressieren, während tief verwurzelte politische und ethnische Konflikte fortbestehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ähnliche Dynamiken zeigen sich auch in anderen Ländern. Die US-Regierung schloss mit Staaten wie <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/ostafrika/suedsudan/">Südsudan</a>, Ruanda und <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/sudliches-afrika/eswatini/">Eswatini</a> Abkommen zur <a href="https://fokus-afrika.de/ghana-nimmt-abgeschobene-westafrikaner-aus-den-usa-auf/">Rücknahme abgeschobener Personen</a>. Diese Vereinbarungen koppeln finanzielle Anreize an migrationspolitische Zugeständnisse.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-bilaterale-abkommen-und-ihre-folgen-fur-afrikanische-staaten"><span id="bilaterale-abkommen-und-ihre-folgen-fuer-afrikanische-staaten">Bilaterale Abkommen und ihre Folgen für afrikanische Staaten</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Eswatini unterzeichnete im Mai 2025 ein nicht bindendes Memorandum of Understanding mit den USA. Das Abkommen sah Zahlungen in Höhe von 5,1 Millionen US-Dollar für Grenz- und Migrationsmanagement vor, im Gegenzug zur Aufnahme von bis zu 160 Abgeschobenen. Im Dezember folgte ein weiteres bilaterales Abkommen im Rahmen der neuen <a href="https://fokus-afrika.de/usa-schliessen-neue-gesundheitsabkommen-mit-uganda-und-lesotho/">America First Global Health Strategy</a>. Das fünfjährige Programm mit einem Volumen von 242 Millionen US-Dollar umfasst den Zugang zu US-Technologie und zu Lenacapavir, einem in den USA entwickelten HIV-Präventionsmedikament.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Vereinbarungen verdeutlichen die kurzfristige Ausrichtung der Kooperation. Sie sind abhängig von aktuellen US-Interessen und bieten nur begrenzte institutionelle Absicherung für die Partnerländer.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-regionale-spannungen-und-strukturelle-herausforderungen"><span id="regionale-spannungen-und-strukturelle-herausforderungen">Regionale Spannungen und strukturelle Herausforderungen</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Afrikanische Regierungen stehen vor der Herausforderung, kurzfristige wirtschaftliche Vorteile gegen langfristige politische und regionale Stabilität abzuwägen. Während einige Staaten ihre Verhandlungsposition nutzen können, gehen damit häufig wirtschaftliche und politische Kosten einher. Die transaktionale US-Politik macht bestehende Machtasymmetrien sichtbarer, ohne sie strukturell zu verändern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie das südafrikanische Thinktank <em><a href="https://issafrica.org/iss-today/deal-making-trumps-democratic-principles-in-us-approach-to-africa">Institute for Security Studies</a></em> festhält, verschärft dieser Ansatz bestehende Ungleichgewichte und Fragmentierungen innerhalb des Kontinents. Regionale Institutionen und koordinierte Strategien geraten dabei unter Druck.</p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/us-sicherheitsstrategie-und-afrika-interessen-ruecken-prinzipien-in-den-hintergrund/">US-Sicherheitsstrategie und Afrika: Interessen rücken Prinzipien in den Hintergrund</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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			<media:description type="html">President Donald Trump and Vice President JD Vance meet with executives from the oil and gas industry, Friday, January 9, 2026, (Official White House Photo by Emily J. Higgins)</media:description>
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			<media:title type="html">Secretary_Rubio_Hosts_Democratic_Republic_of_the_Congo-Rwanda_Peace_Agreement_(54618027854)</media:title>
			<media:description type="html">Secretary Marco Rubio hosts a Democratic Republic of the Congo-Rwanda Peace Agreement signing ceremony between Democratic Republic of the Congo Foreign Minister Thérèse Kayikwamba Wagner and Rwandan Foreign Minister Olivier Nduhungirehe at the Department of State in Washington, D.C., June 27, 2025. (Official State Department photo by Freddie Everett)</media:description>
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	</item>
		<item>
		<title>Afrikanische Union reagiert auf US-Memorandum zu Rückzug aus multilateralen Organisationen</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/afrikanische-union-reagiert-auf-us-memorandum-zu-rueckzug-aus-multilateralen-organisationen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Jan 2026 19:38:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Internationale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[Kontinentale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[AU]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Frieden]]></category>
		<category><![CDATA[UN]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Afrikanische Union hat auf ein Präsidialmemorandum der Vereinigten Staaten reagiert, das den Rückzug der USA aus ausgewählten&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fafrikanische-union-reagiert-auf-us-memorandum-zu-rueckzug-aus-multilateralen-organisationen%2F&amp;action_name=Afrikanische%20Union%20reagiert%20auf%20US-Memorandum%20zu%20R%C3%BCckzug%20aus%20multilateralen%20Organisationen&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die Afrikanische Union hat auf ein <a href="https://fokus-afrika.de/usa-ziehen-sich-aus-66-internationalen-organisationen-zurueck-konsequenzen-fuer-un-arbeit-in-afrika/">Präsidialmemorandum</a> der Vereinigten Staaten reagiert, das den Rückzug der USA aus ausgewählten multilateralen Institutionen sowie die Einstellung von Finanzierungsbeiträgen vorsieht. Der Vorsitzende der Afrikanischen Union Kommission, <strong>Mahmoud Ali Youssouf</strong>, betonte die Bedeutung multilateraler Zusammenarbeit für Afrika und verwies auf mögliche Auswirkungen für Entwicklung, Frieden und humanitäre Arbeit auf dem Kontinent.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-us-entscheidung-zu-multilateralen-institutionen"><span id="us-entscheidung-zu-multilateralen-institutionen">US-Entscheidung zu multilateralen Institutionen</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ausgangspunkt der <a href="https://au.int/en/pressreleases/20260112/auc-chairperson-us-participation-funding-multilateral-institutions">Stellungnahme</a> ist ein Memorandum der Regierung der <strong>Vereinigte Staaten</strong>, das die Beendigung der US-Beteiligung und Finanzierung bestimmter Organisationen der <strong>Vereinte Nationen</strong> sowie den Austritt aus ausgewählten internationalen Einrichtungen außerhalb des UN-Systems anordnet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Vorsitzende der Afrikanischen Union Kommission erklärte, man nehme diese Entscheidung zur Kenntnis und erkenne das souveräne Recht der Vereinigten Staaten an, ihre internationalen Engagements im Einklang mit nationalen Prioritäten und innerstaatlichen Verfahren zu überprüfen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-rolle-der-usa-im-multilateralen-system"><span id="rolle-der-usa-im-multilateralen-system">Rolle der USA im multilateralen System</span></h2>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="576" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/story-5-pic-2-the-problems-plaguing-the-continent-are-not-of-his-making-but-auc-chairperson-mahmoud-ali-youssouf-faces-pressure-from-a-restive-populace-eager-to-see-a-different-africa.jpg" alt="" class="wp-image-23539 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/story-5-pic-2-the-problems-plaguing-the-continent-are-not-of-his-making-but-auc-chairperson-mahmoud-ali-youssouf-faces-pressure-from-a-restive-populace-eager-to-see-a-different-africa.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/story-5-pic-2-the-problems-plaguing-the-continent-are-not-of-his-making-but-auc-chairperson-mahmoud-ali-youssouf-faces-pressure-from-a-restive-populace-eager-to-see-a-different-africa-300x169.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/story-5-pic-2-the-problems-plaguing-the-continent-are-not-of-his-making-but-auc-chairperson-mahmoud-ali-youssouf-faces-pressure-from-a-restive-populace-eager-to-see-a-different-africa-768x432.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/story-5-pic-2-the-problems-plaguing-the-continent-are-not-of-his-making-but-auc-chairperson-mahmoud-ali-youssouf-faces-pressure-from-a-restive-populace-eager-to-see-a-different-africa-380x214.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/story-5-pic-2-the-problems-plaguing-the-continent-are-not-of-his-making-but-auc-chairperson-mahmoud-ali-youssouf-faces-pressure-from-a-restive-populace-eager-to-see-a-different-africa-800x450.jpg 800w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">In seiner Erklärung würdigte Mahmoud Ali Youssouf die historische Rolle der USA als zentralen Akteur im multilateralen System und als langjährigen Partner Afrikas. Führungskraft, finanzielle Beiträge und politische Einflussnahme der Vereinigten Staaten hätten über Jahrzehnte hinweg wesentlich zu globalem Frieden, Entwicklung, humanitärer Hilfe und zur Förderung der Menschenwürde beigetragen.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Gleichzeitig schloss sich der Vorsitzende der Afrikanischen Union Kommission der Position des UN-Generalsekretärs an, der die Bedeutung eines starken, effektiven und inklusiven multilateralen Systems hervorgehoben hatte. Dies sei insbesondere vor dem Hintergrund globaler Mehrfachkrisen relevant, darunter bewaffnete Konflikte, Klimawandel, wirtschaftliche Unsicherheiten und Bedrohungen der öffentlichen Gesundheit.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-betroffene-un-einrichtungen-mit-bedeutung-fur-afrika"><span id="betroffene-un-einrichtungen-mit-bedeutung-fuer-afrika">Betroffene UN-Einrichtungen mit Bedeutung für Afrika</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Afrikanische Union verwies darauf, dass mehrere der von dem US-Memorandum betroffenen Institutionen eine zentrale Rolle für Afrika spielen. Genannt wurden unter anderem die&nbsp;<strong>Wirtschaftskommission der Vereinten Nationen für Afrika</strong>, das&nbsp;<strong>Department of Economic and Social Affairs</strong>, die&nbsp;<strong>UN‑Konferenz für Handel und Entwicklung</strong>, das Büro des Sonderberaters der Vereinten Nationen für Afrika sowie&nbsp;<strong>UN Women</strong>&nbsp;und der&nbsp;<strong>UNFPA</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ebenfalls erwähnt wurden die Friedenskonsolidierungskommission und der Friedenskonsolidierungsfonds der Vereinten Nationen sowie Mechanismen zum Schutz von Kindern in bewaffneten Konflikten. Diese Einrichtungen unterstützten nach Angaben der Afrikanischen Union unter anderem Entwicklungsprozesse, Friedensförderung, humanitäre Hilfe und die Umsetzung der afrikanischen Entwicklungsagenda.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-bedeutung-fur-agenda-2063-und-nachhaltige-entwicklung"><span id="bedeutung-fuer-agenda-2063-und-nachhaltige-entwicklung">Bedeutung für Agenda 2063 und nachhaltige Entwicklung</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Einschätzung der Afrikanischen Union tragen die genannten Institutionen wesentlich zur Umsetzung der&nbsp;<strong>Agenda 2063</strong>&nbsp;sowie der globalen Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung bei. Sie stärkten nationale und regionale Kapazitäten, förderten inklusives wirtschaftliches Wachstum, unterstützten Gleichstellungspolitiken und begleiteten den Wiederaufbau nach Konflikten.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="533" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/Mahamoud-Ali-Youssouf.webp" alt="" class="wp-image-23540 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/Mahamoud-Ali-Youssouf.webp 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/Mahamoud-Ali-Youssouf-300x200.webp 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/Mahamoud-Ali-Youssouf-768x512.webp 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/Mahamoud-Ali-Youssouf-380x253.webp 380w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Eine Einschränkung der operativen Leistungsfähigkeit dieser Organisationen könne daher Auswirkungen auf erzielte Entwicklungsfortschritte, Friedenskonsolidierung und die Widerstandsfähigkeit von Gesellschaften haben, insbesondere in fragilen und konfliktbetroffenen Staaten.</p>
</div></div>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-hoffnung-auf-dialog-und-anpassung"><span id="hoffnung-auf-dialog-und-anpassung">Hoffnung auf Dialog und Anpassung</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Mahmoud Ali Youssouf unterstrich, dass die Partnerschaft zwischen Afrika und den Vereinigten Staaten traditionell auf gemeinsamen Interessen beruhe. Dazu zählten Frieden und Sicherheit, wirtschaftliche Entwicklung, demokratische Regierungsführung und globale Stabilität. Multilaterale Plattformen hätten sich dabei als wirksame Instrumente erwiesen, um diese Ziele umzusetzen und greifbare Ergebnisse für Afrika wie auch für die internationale Gemeinschaft zu erzielen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vor diesem Hintergrund äußerte die Afrikanische Union die Hoffnung, dass ein fortgesetzter Dialog zwischen den Vereinigten Staaten, den Vereinten Nationen und weiteren internationalen Partnern Wege eröffnen könne, um zentrale multilaterale Funktionen aufrechtzuerhalten. Zugleich verwies sie auf die Möglichkeit, Effizienz und Rechenschaftspflicht internationaler Institutionen weiter zu stärken, ohne dabei besonders schutzbedürftige Bevölkerungsgruppen unverhältnismäßig zu belasten.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-afrikanische-union-bekennt-sich-zu-multilateralismus"><span id="afrikanische-union-bekennt-sich-zu-multilateralismus">Afrikanische Union bekennt sich zu Multilateralismus</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Abschließend bekräftigte die Afrikanische Union Kommission ihr eigenes Bekenntnis zu einem regelbasierten internationalen System. Multilateralismus bleibe ein zentrales Fundament zur Bewältigung globaler Herausforderungen sowie zur Förderung von Frieden, Sicherheit und gemeinsamem Wohlstand. Die Afrikanische Union wolle den konstruktiven Austausch mit allen Partnern, einschließlich der Vereinigten Staaten, fortsetzen.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Afrikanische Regionalorganisationen entsenden gemeinsame Wahlbeobachtungsmission nach Uganda</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/afrikanische-regionalorganisationen-entsenden-gemeinsame-wahlbeobachtungsmission-nach-uganda/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Jan 2026 16:52:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kontinentale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[Uganda]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[AU]]></category>
		<category><![CDATA[COMESA]]></category>
		<category><![CDATA[Demokratie]]></category>
		<category><![CDATA[IGAD]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vor den allgemeinen Wahlen in Uganda haben die Afrikanische Union, der Gemeinsame Markt für das Östliche und Südliche&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fafrikanische-regionalorganisationen-entsenden-gemeinsame-wahlbeobachtungsmission-nach-uganda%2F&amp;action_name=Afrikanische%20Regionalorganisationen%20entsenden%20gemeinsame%20Wahlbeobachtungsmission%20nach%20Uganda&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/afrikanische-regionalorganisationen-entsenden-gemeinsame-wahlbeobachtungsmission-nach-uganda/">Afrikanische Regionalorganisationen entsenden gemeinsame Wahlbeobachtungsmission nach Uganda</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Vor den allgemeinen Wahlen in Uganda haben die Afrikanische Union, der Gemeinsame Markt für das Östliche und Südliche Afrika sowie die Zwischenstaatliche Entwicklungsbehörde eine gemeinsame Wahlbeobachtungsmission in das <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/ostafrika/uganda/">Land</a> entsandt. Die Mission folgt einer offiziellen Einladung der ugandischen Regierung und der Wahlkommission. Ziel ist die Beobachtung des <a href="https://fokus-afrika.de/uganda-vor-der-wahl-am-15-januar-2026-erwarteter-museveni-sieg-trifft-auf-nachfolgefrage-junge-waehler-und-wachsende-schuldenlast/">Wahlprozesses</a> in allen Landesteilen Ugandas auf Grundlage afrikanischer und internationaler Wahlstandards.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-gemeinsame-wahlbeobachtungsmission-von-au-comesa-und-igad"><span id="gemeinsame-wahlbeobachtungsmission-von-au-comesa-und-igad">Gemeinsame Wahlbeobachtungsmission von AU, COMESA und IGAD</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Wahlbeobachtungsmission wird gemeinsam von drei zentralen afrikanischen Regionalorganisationen getragen. Die Afrikanische Union, COMESA und IGAD bündeln damit erstmals in dieser Form ihre Beobachtungsaktivitäten für nationale Wahlen in Uganda. Die Mission firmiert unter der Bezeichnung AU-COMESA-IGAD Election Observation Mission und ist Teil der langfristigen Bemühungen afrikanischer Institutionen, demokratische Prozesse auf dem Kontinent institutionell zu begleiten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Entsendung erfolgt im Vorfeld der für den 15. Januar angesetzten Präsidentschafts- und Parlamentswahlen. Beobachtet werden sollen insbesondere die Abläufe am Wahltag selbst, einschließlich der Öffnung der Wahllokale, des Wahlvorgangs, der Schließung der Wahllokale sowie der Stimmenauszählung.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-leitung-und-zusammensetzung-der-beobachterdelegation"><span id="leitung-und-zusammensetzung-der-beobachterdelegation">Leitung und Zusammensetzung der Beobachterdelegation</span></h2>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="682" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/Pic-1-2-1-1024x682.jpg" alt="" class="wp-image-23489 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/Pic-1-2-1-1024x682.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/Pic-1-2-1-300x200.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/Pic-1-2-1-768x511.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/Pic-1-2-1-380x253.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/Pic-1-2-1-800x533.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/Pic-1-2-1-1160x772.jpg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/Pic-1-2-1.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">An der Spitze der Mission steht Goodluck Jonathan, ehemaliger Präsident der Bundesrepublik <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/westafrika/nigeria/">Nigeria</a>. Unterstützt wird er von Shemsudin Ahmed Roble, Mitglied des COMESA Committee of Elders, sowie von Abebe Muluneh Beyene, Vertreter der IGAD. Die Leitung spiegelt den regionalen Charakter der Mission wider und vereint politische, diplomatische und sicherheitspolitische Erfahrung.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Mission umfasst insgesamt 84 Kurzzeitbeobachter. Diese setzen sich aus akkreditierten Botschaftern bei der Afrikanischen Union, Vertretern nationaler Wahlbehörden, Mitgliedern zivilgesellschaftlicher Organisationen, Wahl- und Demokratieexperten sowie Fachkräften aus den Bereichen Menschenrechte, Geschlechtergerechtigkeit, Medien und Jugendbeteiligung zusammen. Die Zusammensetzung soll eine multidimensionale Betrachtung des Wahlprozesses ermöglichen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-breite-regionale-herkunft-der-beobachter"><span id="breite-regionale-herkunft-der-beobachter">Breite regionale Herkunft der Beobachter</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Beobachter stammen aus insgesamt mehr als 25 afrikanischen Staaten. Dazu zählen unter anderem Algerien, Botswana, Burundi, Kamerun, die Zentralafrikanische Republik, Tschad, Côte d’Ivoire, Dschibuti, Eswatini, Äthiopien, Gambia, Ghana, Kenia, Lesotho, Mauritius, Nigeria, Ruanda, Seychellen, Sierra Leone, Somalia, Südafrika, Südsudan, Sudan, Tansania, Sambia und Simbabwe.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die breite regionale Streuung soll die Unabhängigkeit und Legitimität der Mission unterstreichen. Gleichzeitig verdeutlicht sie das Interesse afrikanischer Staaten an der politischen Entwicklung Ugandas, das als wichtiger Akteur in <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/ostafrika/">Ostafrika</a> und innerhalb regionaler Integrationsprozesse gilt.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-beobachtungsumfang-und-einsatzgebiete"><span id="beobachtungsumfang-und-einsatzgebiete">Beobachtungsumfang und Einsatzgebiete</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Wahlbeobachter werden in allen Regionen Ugandas eingesetzt. Der Fokus liegt auf der unmittelbaren Beobachtung der Wahlverfahren am Wahltag. Dazu gehören die Einhaltung der vorgeschriebenen Abläufe in den Wahllokalen, der Zugang der Wählerinnen und Wähler zu den Urnen, die Transparenz des Wahlvorgangs sowie die ordnungsgemäße Auszählung der Stimmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Neben der technischen Durchführung der Wahl sollen auch Aspekte wie die Präsenz von Sicherheitskräften, der Zugang von Parteien und Kandidaten zu den Wahllokalen sowie das Verhalten von Wahlpersonal und politischen Akteuren erfasst werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-massstab-der-bewertung-afrikanische-und-internationale-standards"><span id="massstab-der-bewertung-afrikanische-und-internationale-standards">Maßstab der Bewertung: Afrikanische und internationale Standards</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Mission stützt ihre Bewertung auf mehrere normative Grundlagen. Dazu gehören der rechtliche Rahmen für Wahlen in Uganda sowie zentrale afrikanische und internationale Dokumente. Maßgeblich sind insbesondere die Erklärung der Organisation für Afrikanische Einheit und der Afrikanischen Union zu den Grundsätzen demokratischer Wahlen, die Afrikanische Charta für Demokratie, Wahlen und Regierungsführung sowie der Entwurf eines IGAD-Protokolls zu Demokratie, Regierungsführung und Wahlen.</p>



<blockquote class="twitter-tweet"><p lang="en" dir="ltr">📢 The Head of the AU–COMESA–IGAD Election Observation Mission, H.E. <a href="https://twitter.com/GEJonathan?ref_src=twsrc%5Etfw">@GEJonathan</a>, has arrived in 🇺🇬 Uganda ahead of the 15 January 2026 General Elections. The former President will be assisted by Amb. Shemsudin Ahmed Roble, a member of the COMESA Committee of Elders and Commander… <a href="https://t.co/uJJIUzu0oh">pic.twitter.com/uJJIUzu0oh</a></p>&mdash; African Union Political Affairs Peace and Security (@AUC_PAPS) <a href="https://twitter.com/AUC_PAPS/status/2010340045014634753?ref_src=twsrc%5Etfw">January 11, 2026</a></blockquote> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>



<p class="wp-block-paragraph">Darüber hinaus orientiert sich die Mission an der Internationalen Erklärung der Grundsätze für internationale Wahlbeobachtung. Diese Standards dienen als Referenz für Transparenz, Unabhängigkeit und Objektivität der Beobachtung.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-politische-konsultationen-und-institutioneller-austausch"><span id="politische-konsultationen-und-institutioneller-austausch">Politische Konsultationen und institutioneller Austausch</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Im Rahmen ihres Einsatzes plant die Mission einen intensiven Austausch mit staatlichen und nichtstaatlichen Akteuren. Dazu zählen Gespräche mit der ugandischen Wahlkommission, Vertretern politischer Parteien, Medienorganisationen, zivilgesellschaftlichen Akteuren sowie mit Mitgliedern der internationalen Gemeinschaft und anderen Wahlbeobachtungsmissionen, die sich zeitgleich im Land aufhalten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Konsultationen sollen dazu beitragen, ein umfassendes Bild des Wahlumfelds zu gewinnen, einschließlich der politischen Rahmenbedingungen, der Rolle der Medien und der Arbeitsbedingungen für Parteien und Kandidaten.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-zeitplan-fur-berichte-und-offentliche-kommunikation"><span id="zeitplan-fuer-berichte-und-oeffentliche-kommunikation">Zeitplan für Berichte und öffentliche Kommunikation</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die AU-COMESA-IGAD-Mission <a href="https://www.comesa.int/au-comesa-igad-election-observation-mission-deployed-to-the-15-january-uganda-elections/">kündigte</a> an, ihre vorläufigen Ergebnisse zwei Tage nach der Wahl zu veröffentlichen. Am 17. Januar 2026 ist in Kampala eine Pressekonferenz vorgesehen, auf der eine erste Einschätzung zum Ablauf und zur Durchführung der Wahlen vorgestellt werden soll.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein abschließender und umfassender Bericht ist für einen Zeitraum von bis zu einem Monat nach der offiziellen Bekanntgabe der endgültigen Wahlergebnisse angekündigt. Dieser Bericht soll detaillierte Beobachtungen, Bewertungen und gegebenenfalls Empfehlungen enthalten und den beteiligten Institutionen sowie der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.</p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/afrikanische-regionalorganisationen-entsenden-gemeinsame-wahlbeobachtungsmission-nach-uganda/">Afrikanische Regionalorganisationen entsenden gemeinsame Wahlbeobachtungsmission nach Uganda</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Chinesischer Außenminister Wang Yi besucht Afrikanische Union</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/chinesischer-aussenminister-wang-yi-besucht-afrikanische-union/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 11 Jan 2026 16:11:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kontinentale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[5]]></category>
		<category><![CDATA[AU]]></category>
		<category><![CDATA[Außenminister]]></category>
		<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[Handel]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Kommission der Afrikanischen Union und die Volksrepublik China haben ihre strategische Partnerschaft weiter vertieft. Beim 9. China–Afrikanische-Union-Strategiedialog am Hauptsitz&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fchinesischer-aussenminister-wang-yi-besucht-afrikanische-union%2F&amp;action_name=Chinesischer%20Au%C3%9Fenminister%20Wang%20Yi%20besucht%20Afrikanische%20Union&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/chinesischer-aussenminister-wang-yi-besucht-afrikanische-union/">Chinesischer Außenminister Wang Yi besucht Afrikanische Union</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die <strong>Kommission der Afrikanischen Union</strong> und die <a href="https://fokus-afrika.de/tag/china/">Volksrepublik</a> China haben ihre strategische Partnerschaft weiter vertieft. Beim 9. China–Afrikanische-Union-Strategiedialog am Hauptsitz der Afrikanischen Union in Addis Abeba verständigten sich beide Seiten auf eine engere Kooperation in den Bereichen Modernisierung, globale Ordnung, regionale Entwicklung und Friedenspolitik. Parallel dazu wurde das Jahr 2026 offiziell als „China–Afrika-Jahr des Austauschs zwischen den Bevölkerungen“ eröffnet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">An dem Dialog nahmen der Vorsitzende der Kommission der Afrikanischen Union,&nbsp;<strong>Mahmoud Ali Youssouf</strong>, sowie Chinas Außenminister&nbsp;<strong>Wang Yi</strong>&nbsp;teil. Beide Seiten betonten, dass Afrika und China als Akteure des Globalen Südens in zentralen internationalen Fragen ähnliche Positionen vertreten.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-gemeinsame-positionen-des-globalen-sudens"><span id="gemeinsame-positionen-des-globalen-suedens">Gemeinsame Positionen des Globalen Südens</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Im Mittelpunkt der Gespräche stand die politische Abstimmung zwischen der Afrikanischen Union und China in globalen und regionalen Fragen. Beide Seiten erklärten, sie wollten die legitimen Interessen des Globalen Südens gemeinsam vertreten und ihre jeweiligen Kerninteressen gegenseitig unterstützen. Dazu gehöre auch eine engere Koordination in multilateralen Foren.</p>



<blockquote class="twitter-tweet"><p lang="en" dir="ltr">Joint Press Release of the African Union – China Strategic Dialogue. <br><br>The Chairperson of the African Union Commission, H.E. Mahmoud Ali Youssouf, and Member of the Political Bureau of the CPC Central Committee, and Minister of Foreign Affairs of the People’s Republic of <a href="https://twitter.com/hashtag/China?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#China</a>,… <a href="https://t.co/QHBjAgovTI">pic.twitter.com/QHBjAgovTI</a></p>&mdash; African Union (@_AfricanUnion) <a href="https://twitter.com/_AfricanUnion/status/2009278468274479229?ref_src=twsrc%5Etfw">January 8, 2026</a></blockquote> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>



<p class="wp-block-paragraph">Die Gesprächspartner unterstrichen die Bedeutung einer internationalen Ordnung, die auf Völkerrecht beruht. Genannt wurden insbesondere die Achtung staatlicher Souveränität und territorialer Integrität sowie die friedliche Beilegung von Konflikten. Diese Grundsätze seien aus Sicht beider Seiten unverzichtbar für Stabilität und Entwicklung, insbesondere in politisch fragilen Regionen.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-afrikanische-union-bekraftigt-ein-china-politik"><span id="afrikanische-union-bekraeftigt-ein-china-politik">Afrikanische Union bekräftigt Ein-China-Politik</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ein zentraler politischer Punkt des Dialogs war die klare Positionierung der Afrikanischen Union zur Ein-China-Politik. Die AU bekräftigte ausdrücklich, dass es nur ein China gebe und Taiwan als Teil des chinesischen Staatsgebiets betrachtet werde. Gleichzeitig sprach sie ihre Unterstützung für die Bemühungen der chinesischen Regierung um nationale Einheit aus.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Haltung entspricht der langjährigen Position der Afrikanischen Union und ihrer Mitgliedstaaten in den Beziehungen zu China und wurde von chinesischer Seite ausdrücklich begrüßt.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-austausch-zu-venezuela-und-internationalen-spannungen"><span id="austausch-zu-venezuela-und-internationalen-spannungen">Austausch zu Venezuela und internationalen Spannungen</span></h3>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="809" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/G-Rq8vxasAIF0-4-1024x809.jpeg" alt="" class="wp-image-23458 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/G-Rq8vxasAIF0-4-1024x809.jpeg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/G-Rq8vxasAIF0-4-300x237.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/G-Rq8vxasAIF0-4-768x607.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/G-Rq8vxasAIF0-4-1536x1213.jpeg 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/G-Rq8vxasAIF0-4-2048x1618.jpeg 2048w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/G-Rq8vxasAIF0-4-380x300.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/G-Rq8vxasAIF0-4-800x632.jpeg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/G-Rq8vxasAIF0-4-1160x916.jpeg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/G-Rq8vxasAIF0-4-scaled.jpeg 2560w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Die Gespräche umfassten auch aktuelle internationale Entwicklungen. Beide Seiten äußerten sich besorgt über die jüngsten Ereignisse in der Bolivarischen Republik Venezuela. Dabei betonten sie, dass die Souveränität und territoriale Integrität aller Staaten gewahrt bleiben müssten und die Grundprinzipien der Charta der Vereinten Nationen einzuhalten seien.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Mit dieser Positionierung machten die Afrikanische Union und China deutlich, dass sie in internationalen Krisenfällen auf eine rechtlich fundierte und multilaterale Herangehensweise setzen.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-wang-yi-setzt-fokus-auf-modernisierung-und-entwicklungsstrategien"><span id="wang-yi-setzt-fokus-auf-modernisierung-und-entwicklungsstrategien">Wang Yi setzt Fokus auf Modernisierung und Entwicklungsstrategien</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ein weiterer Schwerpunkt des Strategiedialogs lag auf der <a href="https://fokus-afrika.de/88-millionen-euro-fuer-agenda-2063-afrikanische-union-und-deutschland-vertiefen-partnerschaft/">wirtschaftlichen und institutionellen Modernisierung Afrikas</a>. Beide Seiten diskutierten konkrete Ansätze zur engeren Verzahnung ihrer Entwicklungsstrategien. Besonders hervorgehoben wurde die Abstimmung zwischen Chinas 15. Fünfjahresplan und dem zweiten Zehnjahres-Umsetzungsplan der <strong>Agenda 2063</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese strategische Angleichung soll sicherstellen, dass chinesische Investitionen und Kooperationsprojekte stärker mit den langfristigen Entwicklungszielen der Afrikanischen Union übereinstimmen. Dazu zählen Infrastruktur, industrielle Entwicklung, Digitalisierung und regionale Integration.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-agenda-2063-afcfta-und-sicherheitspolitische-initiativen"><span id="agenda-2063-afcfta-und-sicherheitspolitische-initiativen">Agenda 2063, AfCFTA und sicherheitspolitische Initiativen</span></h3>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="600" height="449" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/G-O2q_ZWoAAVhCM.jpeg" alt="" class="wp-image-23459 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/G-O2q_ZWoAAVhCM.jpeg 600w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/G-O2q_ZWoAAVhCM-300x225.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/G-O2q_ZWoAAVhCM-200x150.jpeg 200w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/G-O2q_ZWoAAVhCM-260x195.jpeg 260w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/G-O2q_ZWoAAVhCM-380x284.jpeg 380w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Auf afrikanischer Seite bekräftigte die AU ihr Engagement für zentrale Projekte der Agenda 2063. Genannt wurden insbesondere die Initiative „Silencing the Guns bis 2030“ sowie die <strong>African Continental Free Trade Area</strong>, die den innerafrikanischen Handel stärken soll.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Außenminister Wang Yi verwies seinerseits auf eigene internationale Initiativen, darunter die Global Security Initiative, die Global Governance Initiative und den Aufbau einer Internationalen Organisation für Mediation. Beide Seiten vereinbarten, ihre jeweiligen Programme besser miteinander zu verzahnen und politische Abstimmung sowie praktische Zusammenarbeit zu intensivieren.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-umsetzung-bestehender-abkommen-und-praktische-kooperation"><span id="umsetzung-bestehender-abkommen-und-praktische-kooperation">Umsetzung bestehender Abkommen und praktische Kooperation</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Abschließend bekräftigten die Afrikanische Union und China ihren Willen, bereits geschlossene Kooperationsabkommen und <a href="https://au.int/en/pressreleases/20260108/joint-press-release-african-union-china-strategic-dialogue">Absichtserklärungen</a> konsequent umzusetzen. Ziel sei es, bestehende Vereinbarungen in konkrete Projekte zu überführen, die messbare Ergebnisse für die Bevölkerung in Afrika und China liefern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Strategiedialog machte deutlich, dass die Partnerschaft zwischen der Afrikanischen Union und China über klassische Entwicklungszusammenarbeit hinausgeht und zunehmend <a href="https://fokus-afrika.de/un-sicherheitsrat-debattiert-ueber-neue-weltordnung/">politische, wirtschaftliche und sicherheitspolitische Dimensionen</a> umfasst.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>ECOWAS-Gipfel: Regierungen wollen Militärputsche nicht mehr dulden</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/ecowas-gipfel-regierungen-wollen-militaerputsche-nicht-mehr-dulden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Dec 2025 13:32:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kontinentale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[4]]></category>
		<category><![CDATA[ECOWAS]]></category>
		<category><![CDATA[Putsch]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
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		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://fokus-afrika.de/?p=23000</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Staats- und Regierungschefs der Wirtschaftsgemeinschaft Westafrikanischer Staaten (ECOWAS) sind am 14. Dezember 2025 in Abuja zu ihrer&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fecowas-gipfel-regierungen-wollen-militaerputsche-nicht-mehr-dulden%2F&amp;action_name=ECOWAS-Gipfel%3A%20Regierungen%20wollen%20Milit%C3%A4rputsche%20nicht%20mehr%20dulden&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/ecowas-gipfel-regierungen-wollen-militaerputsche-nicht-mehr-dulden/">ECOWAS-Gipfel: Regierungen wollen Militärputsche nicht mehr dulden</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die Staats- und Regierungschefs der Wirtschaftsgemeinschaft Westafrikanischer Staaten (ECOWAS) sind am 14. Dezember 2025 in Abuja zu ihrer 68. ordentlichen Sitzung zusammengekommen. Im Mittelpunkt des Gipfels standen die sich verschärfende Sicherheitslage in der Region, der Zustand von Demokratie und Verfassungsordnung sowie zentrale Fragen der wirtschaftlichen und institutionellen Integration. Gastgeber war <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/westafrika/nigeria/">Nigeria</a>, den Vorsitz führte der Präsident von <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/westafrika/sierra-leone/">Sierra Leone</a>, Julius Maada Bio. Wie aus dem offiziellen Abschlusskommuniqué hervorgeht, befasste sich der Gipfel sowohl mit kurzfristigen Krisen als auch mit strategischen Weichenstellungen für die Zukunft der Gemeinschaft.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-regionale-lage-zwischen-stabilitat-und-wachsendem-druck"><span id="regionale-lage-zwischen-stabilitaet-und-wachsendem-druck">Regionale Lage zwischen Stabilität und wachsendem Druck</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die ECOWAS-Staaten stellten fest, dass sich Westafrika trotz zunehmender geopolitischer Spannungen und interner Bruchlinien insgesamt widerstandsfähig gezeigt habe. Zugleich verwiesen sie auf eine deutliche Verschlechterung der Sicherheitslage, insbesondere im Sahel und im Tschadsee-Becken. <a href="https://fokus-afrika.de/armee-neutralisiert-terrorist-tall-boureima/">Terroristische Angriffe</a>, Entführungen und Sabotageakte hätten in mehreren Ländern zu massiven Vertreibungen und einer schweren humanitären Krise geführt. Nach Angaben der ECOWAS sind rund sechs Millionen Menschen direkt betroffen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vor diesem Hintergrund bekräftigten die Staats- und Regierungschefs ihre Verpflichtung, den Terrorismus innerhalb des ECOWAS-Raums zu bekämpfen. Sie forderten die <a href="https://fokus-afrika.de/tag/au/">Afrikanische Union</a> und den UN-<a href="https://fokus-afrika.de/tag/sicherheitsrat/">Sicherheitsrat</a> auf, die betroffenen Länder stärker und koordinierter zu unterstützen. Zudem beschlossen sie konkrete finanzielle Soforthilfen aus dem Regionalen Sicherheitsfonds für besonders betroffene Küstenstaaten wie <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/westafrika/benin/">Benin</a>, <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/westafrika/ghana/">Ghana</a>, <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/westafrika/togo/">Togo</a>, <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/westafrika/cote-divoire/">Côte d’Ivoire</a> und Nigeria.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-militarputsche-und-politische-ubergange-im-fokus"><span id="militaerputsche-und-politische-uebergaenge-im-fokus">Militärputsche und politische Übergänge im Fokus</span></h3>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/WhatsApp-Image-2025-12-15-at-3.22.42-PM-2-1024x683.jpeg" alt="" class="wp-image-23002 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/WhatsApp-Image-2025-12-15-at-3.22.42-PM-2-1024x683.jpeg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/WhatsApp-Image-2025-12-15-at-3.22.42-PM-2-300x200.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/WhatsApp-Image-2025-12-15-at-3.22.42-PM-2-768x512.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/WhatsApp-Image-2025-12-15-at-3.22.42-PM-2-1536x1024.jpeg 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/WhatsApp-Image-2025-12-15-at-3.22.42-PM-2-380x253.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/WhatsApp-Image-2025-12-15-at-3.22.42-PM-2-800x534.jpeg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/WhatsApp-Image-2025-12-15-at-3.22.42-PM-2-1160x774.jpeg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/WhatsApp-Image-2025-12-15-at-3.22.42-PM-2.jpeg 1600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Breiten Raum nahmen die jüngsten politischen Entwicklungen in mehreren Mitgliedstaaten ein. Die ECOWAS verurteilte den Militärputsch in Guinea-Bissau, der den Wahlprozess unterbrochen habe, sowie den vereitelten Umsturzversuch in Benin kurz vor den dortigen Wahlen. In beiden Fällen betonte die Gemeinschaft ihre Null-Toleranz-Haltung gegenüber verfassungswidrigen Machtübernahmen.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Besonders deutlich positionierte sich die ECOWAS zu <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/westafrika/guinea-bissau/">Guinea-Bissau</a>. Die Staats- und Regierungschefs lehnten das von den dortigen Behörden <a href="https://fokus-afrika.de/nach-wahlen-militaerputsch-in-guinea-bissau/">angekündigte Übergangsprogramm</a> ausdrücklich ab. Sie forderten die sofortige Freilassung politischer Gefangener und die Einsetzung einer kurzen, inklusiven Übergangsphase mit dem Ziel, transparente und glaubwürdige Wahlen zu organisieren. Sollte diesen Forderungen nicht nachgekommen werden, kündigte die ECOWAS gezielte Sanktionen gegen verantwortliche Akteure an.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch andere politische Prozesse wurden thematisiert. Die Gemeinschaft nahm die Präsidentschafts- und Parlamentswahlen in Côte d’Ivoire und Guinea-Bissau zur Kenntnis und begrüßte die <a href="https://fokus-afrika.de/benin-bereitet-sich-auf-wahlen-2026-vor/">geplanten Wahlen in Benin</a> und <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/westafrika/guinea/">Guinea</a>. Für <a href="https://fokus-afrika.de/guineische-diaspora-in-berlin-demonstriert-fuer-kandidatur-von-mamadi-doumbouya/">Guinea wurde die Präsidentschaftswahl</a> am 28. Dezember 2025 als entscheidender Schritt zur Beendigung der Transition hervorgehoben.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-demokratie-rechtsstaatlichkeit-und-umgang-mit-ex-prasidenten"><span id="demokratie-rechtsstaatlichkeit-und-umgang-mit-ex-praesidenten">Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und Umgang mit Ex-Präsidenten</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ein weiterer Schwerpunkt lag auf Fragen der demokratischen Governance. Die ECOWAS rief ihre Mitgliedstaaten dazu auf, Institutionen zu stärken, die Rechtsstaatlichkeit, Menschenrechte und Korruptionsbekämpfung fördern. Ziel sei es, einem weiteren Rückgang demokratischer Standards in der Region entgegenzuwirken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In diesem Zusammenhang befasste sich der Gipfel auch mit dem ehemaligen gambischen Präsidenten Yahya Jammeh. Seine öffentlichen Äußerungen aus dem Exil in <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/zentralafrika/aquatorialguinea/">Äquatorialguinea</a> wurden als Bedrohung für Frieden und soziale Kohäsion in <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/westafrika/gambia/">Gambia</a> bewertet. Die ECOWAS stellte klar, dass frühere Vereinbarungen über sein Exil ihn nicht von einer möglichen strafrechtlichen Verantwortung für Menschenrechtsverletzungen zwischen 1994 und 2017 entbinden.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-wirtschaftliche-entwicklung-und-integration"><span id="wirtschaftliche-entwicklung-und-integration">Wirtschaftliche Entwicklung und Integration</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Neben Sicherheits- und Demokratiefragen widmete sich der Gipfel intensiv der wirtschaftlichen Lage. Die ECOWAS stellte für 2025 eine robuste Entwicklung fest, gekennzeichnet durch höheres Wachstum, sinkenden Inflationsdruck und Fortschritte bei der Haushaltskonsolidierung. Gleichzeitig mahnten die Staats- und Regierungschefs weitere Reformen an, insbesondere zur Mobilisierung eigener Einnahmen und zur Verbesserung der Effizienz öffentlicher Ausgaben.</p>



<blockquote class="twitter-tweet"><p lang="en" dir="ltr">SIXTY-EIGHTH ORDINARY SESSION OF THE ECOWAS AUTHORITY OF<br>HEADS OF STATE AND GOVERNMENT<br>14 December 2025, Abuja, Federal Republic of Nigeria<br>FINAL COMMUNIQUE&#8230;. <a href="https://t.co/Jgth4L5mvM">https://t.co/Jgth4L5mvM</a> <a href="https://t.co/LGK0FGGaNs">pic.twitter.com/LGK0FGGaNs</a></p>&mdash; Ecowas &#8211; Cedeao (@ecowas_cedeao) <a href="https://twitter.com/ecowas_cedeao/status/2000581583154159804?ref_src=twsrc%5Etfw">December 15, 2025</a></blockquote> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>



<p class="wp-block-paragraph">Besorgt äußerte sich die Gemeinschaft über Verzögerungen bei der geplanten Einführung der <a href="https://fokus-afrika.de/cote-divoire-draengt-auf-einfuehrung-der-waehrung-eco-in-westafrika/">gemeinsamen Währung ECO</a>. Weniger als zwei Jahre vor dem anvisierten Start erfüllten viele Mitgliedstaaten weiterhin nicht die makroökonomischen Konvergenzkriterien. Die ECOWAS kündigte an, die Präsidiale Taskforce zur Einheitswährung zu reaktivieren, um politische Blockaden zu überwinden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Fortschritte wurden dagegen bei der regionalen Energieintegration hervorgehoben. Die erfolgreiche Synchronisierung der Stromnetze von 15 westafrikanischen Staaten im November 2025 wurde als Meilenstein gewertet. Zugleich warnte die Gemeinschaft vor finanziellen Risiken durch ausbleibende Zahlungen einzelner Mitgliedsunternehmen des West African Power Pool.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-institutionelle-entscheidungen-und-strategische-ausrichtung"><span id="institutionelle-entscheidungen-und-strategische-ausrichtung">Institutionelle Entscheidungen und strategische Ausrichtung</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Der Gipfel traf zudem weitreichende institutionelle Entscheidungen. Die Verteilung zentraler Führungspositionen für den Zeitraum 2026 bis 2030 wurde bestätigt, ebenso die geplante Verlegung des Hauptsitzes der Westafrikanischen Gesundheitsorganisation nach Côte d’Ivoire. Darüber hinaus beschlossen die Staats- und Regierungschefs, Burkina Faso, Mali und Niger als Nicht-ECOWAS-Mitglieder in die Anti-Geldwäsche-Organisation GIABA aufzunehmen, unter der Bedingung klarer politischer Verpflichtungen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Abschließend betonte die ECOWAS ihre Absicht, sich stärker auf die Zukunft der regionalen Integration zu konzentrieren. Ein Sondergipfel zur strategischen Neuausrichtung der Gemeinschaft ist angekündigt. Dabei sollen unter anderem Jugend- und Frauenförderung, digitale Transformation, Konnektivität sowie gleichberechtigte internationale Partnerschaften eine zentrale Rolle spielen.</p>
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		<title>Neues Hauptquartier am Victoriasee eröffnet</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/neues-hauptquartier-am-victoriasee-eroeffnet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 14 Dec 2025 20:14:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kontinentale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[EAC]]></category>
		<category><![CDATA[EU]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[GIZ]]></category>
		<category><![CDATA[Landwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Maritime Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In Kisumu am Ufer des Victoriasees ist am 1. Dezember 2025 das neue Hauptquartier der Lake Victoria Basin&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fneues-hauptquartier-am-victoriasee-eroeffnet%2F&amp;action_name=Neues%20Hauptquartier%20am%20Victoriasee%20er%C3%B6ffnet&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
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<p class="wp-block-paragraph">In Kisumu am Ufer des Victoriasees ist am 1. Dezember 2025 das neue Hauptquartier der Lake Victoria Basin Commission (LVBC) offiziell eröffnet worden. Die Einrichtung der Ostafrikanischen Gemeinschaft gilt als zentrales Koordinationszentrum für Umweltpolitik, Wasserressourcenmanagement und regionale Entwicklung im Einzugsgebiet des größten Sees Afrikas. Vertreterinnen und Vertreter der East African Community (EAC) hoben die strategische Bedeutung des Neubaus für Millionen von Menschen hervor, deren Lebensgrundlagen direkt vom Victoriasee abhängen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-symbol-regionaler-integration-und-gemeinsamer-verantwortung"><span id="symbol-regionaler-integration-und-gemeinsamer-verantwortung">Symbol regionaler Integration und gemeinsamer Verantwortung</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Eröffnungszeremonie wurde von Beatrice Askul, Kabinettssekretärin für die Ostafrikanische Gemeinschaft und regionale Angelegenheiten sowie Vorsitzende des EAC-Ministerrats, geleitet. Sie handelte im Namen des kenianischen Präsidenten William Samoei Ruto, der zugleich den Vorsitz des Gipfels der EAC-Staats- und Regierungschefs innehat.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Askul bezeichnete den neuen Gebäudekomplex als sichtbares Zeichen für die gemeinsame Vision Ostafrikas. Das Hauptquartier stehe für eine stärker integrierte und wirtschaftlich tragfähige Region. Zugleich betonte sie, dass es sich nicht nur um ein Verwaltungsgebäude handele, sondern um eine strategische Investition in die Lebensgrundlagen der Bevölkerung im Einzugsgebiet des Victoriasees.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="900" height="654" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/pr_12022025_02.jpg" alt="" class="wp-image-22955 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/pr_12022025_02.jpg 900w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/pr_12022025_02-300x218.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/pr_12022025_02-768x558.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/pr_12022025_02-380x276.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/pr_12022025_02-800x581.jpg 800w" sizes="(max-width: 900px) 100vw, 900px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">„Mit der Einweihung dieses neuen Gebäudes bekräftigen wir unser Bekenntnis zu wissenschaftlich fundiertem Management, Umweltschutz, regionaler Zusammenarbeit und inklusiver Entwicklung“, erklärte Askul. Der Victoriasee sei mit Blick auf Versorgungssicherheit, Ökonomie und Ökologie von zentraler Bedeutung für die gesamte Region.</p>
</div></div>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-wirtschaftliche-bedeutung-des-victoriasees-fur-ostafrika"><span id="wirtschaftliche-bedeutung-des-victoriasees-fuer-ostafrika">Wirtschaftliche Bedeutung des Victoriasees für Ostafrika</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Angaben der kenianischen Regierung profitieren allein in Kenia mehr als 200.000 Menschen unmittelbar vom Victoriasee. Der See ist das zweitgrößte Süßwasserreservoir der Welt und eine der wichtigsten natürlichen Ressourcen der Ostafrikanischen Gemeinschaft.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Askul verwies darauf, dass Millionen von Menschen im Einzugsgebiet des Sees von Fischerei, Landwirtschaft, Transport, Energiegewinnung und Tourismus leben. Diese Sektoren bildeten nicht nur eine ökonomische Grundlage, sondern seien auch für sozialen Zusammenhalt und regionale Stabilität von Bedeutung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die nachhaltige Bewirtschaftung des Sees gilt seit Jahren als zentrale Herausforderung, da Umweltverschmutzung, Überfischung, Klimawandel und rasches Bevölkerungswachstum den Druck auf das Ökosystem erhöhen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-rolle-der-lvbc-im-regionalen-umwelt-und-wassermanagement"><span id="rolle-der-lvbc-im-regionalen-umwelt-und-wassermanagement">Rolle der LVBC im regionalen Umwelt- und Wassermanagement</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Generalsekretärin der Ostafrikanischen Gemeinschaft, Veronica Nduva, würdigte bei der Eröffnung insbesondere die Rolle Kenias bei der Unterstützung regionaler Institutionen. Das neue Hauptquartier stärke die strategische Funktion der Lake Victoria Basin Commission innerhalb der EAC-Strukturen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nduva erklärte, das Gebäude sei mehr als ein Arbeitsplatz. Es solle als regionales Zentrum für Innovation, Forschung, politische Koordination, Klimaanpassung, Umweltschutz und grenzüberschreitendes Wassermanagement dienen. Innerhalb dieses Rahmens solle die Arbeit an Biodiversitätsschutz, Fischereimanagement, Wasserqualitätsüberwachung sowie an der Entwicklung einer nachhaltigen blauen und grünen Wirtschaft intensiviert werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Das eigentliche Vermächtnis dieses Gebäudes wird sich nicht an seiner Architektur messen, sondern an den Ideen, die hier entstehen, und an den Partnerschaften, die zur Verbesserung der Lebensbedingungen im gesamten Becken beitragen“, sagte Nduva.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-ein-projekt-mit-langer-vorgeschichte"><span id="ein-projekt-mit-langer-vorgeschichte">Ein Projekt mit langer Vorgeschichte</span></h2>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="900" height="600" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/pr_12022025_01.jpg" alt="" class="wp-image-22956 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/pr_12022025_01.jpg 900w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/pr_12022025_01-300x200.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/pr_12022025_01-768x512.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/pr_12022025_01-380x253.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/pr_12022025_01-800x533.jpg 800w" sizes="(max-width: 900px) 100vw, 900px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Der Exekutivsekretär der LVBC, Masinde Bwire, ordnete die Eröffnung in einen langfristigen institutionellen Prozess ein. Die Einweihung markiere den Abschluss eines 17-jährigen Weges, der 2008 mit der Bereitstellung eines Grundstücks durch die kenianische Regierung begonnen habe.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Das 2,8 Hektar große Gelände liegt direkt am Ufer des Victoriasees. Der Bau des neuen Hauptquartiers begann im Jahr 2020. Bwire betonte, dass der moderne Gebäudekomplex künftig als zentrales Nervenzentrum der Kommission fungieren werde. Er solle die Koordination zwischen den Partnerstaaten verbessern und die Kapazitäten der LVBC in den Bereichen Umweltmanagement, sozioökonomische Entwicklung und grenzüberschreitende Zusammenarbeit stärken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zugleich dankte Bwire internationalen Entwicklungspartnern, darunter der Weltbank, der <a href="https://fokus-afrika.de/tag/giz/">Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit</a> (GIZ), der <a href="https://fokus-afrika.de/tag/kfw/">KfW</a>, der <a href="https://fokus-afrika.de/tag/eu/">Europäischen Union</a>, der <a href="https://fokus-afrika.de/tag/unesco/">UNESCO</a> und der Afrikanischen Entwicklungsbank. Diese hätten die Programme der LVBC über Jahre hinweg finanziell und technisch unterstützt.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-bedeutung-fur-die-lokale-und-regionale-entwicklung"><span id="bedeutung-fuer-die-lokale-und-regionale-entwicklung">Bedeutung für die lokale und regionale Entwicklung</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Auch auf subnationaler Ebene wird dem neuen Hauptquartier eine wichtige Rolle zugeschrieben. Der Gouverneur des kenianischen Bezirks Kisumu, Anyang’ Nyong’o, ließ in einer übermittelten Erklärung betonen, dass das Projekt eng mit den Entwicklungszielen der Region verknüpft sei. Sein Stellvertreter Mathew Owili hob hervor, dass insbesondere die Bereiche Fischerei, Klimaanpassung, Schifffahrt und blaue Wirtschaft profitieren könnten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Konkret verwies er auf laufende Initiativen wie die Einführung moderner Glasfaser-Fischerboote, den Ausbau von Fischanlandestellen, die Förderung von Ökotourismus sowie die Wiederbelebung von Transportkorridoren auf dem See. Diese Maßnahmen würden in Kooperation mit staatlichen Unternehmen wie Kenya Shipyards Limited und Kenya Railways umgesetzt.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-finanzierung-und-institutioneller-rahmen"><span id="finanzierung-und-institutioneller-rahmen">Finanzierung und institutioneller Rahmen</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das Bauprojekt wurde vollständig von den Partnerstaaten der Ostafrikanischen Gemeinschaft finanziert. Die Gesamtkosten beliefen sich auf rund 3,54 Millionen US-Dollar. Die technische Umsetzung erfolgte durch das kenianische Staatssekretariat für öffentliche Bauvorhaben im Ministerium für Land, öffentliche Arbeiten, Wohnungsbau und Stadtentwicklung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Lake Victoria Basin Commission ist eine spezialisierte Institution der EAC und koordiniert seit Jahren die Zusammenarbeit der Anrainerstaaten im Einzugsgebiet des Sees. Ziel ist es, ökologische Nachhaltigkeit, wirtschaftliche Entwicklung und regionale Integration miteinander zu verbinden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href=""></a></p>
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		<item>
		<title>Eritrea tritt aus der IGAD aus – Bruch mit der Regionalorganisation am Horn von Afrika</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/eritrea-tritt-aus-der-igad-aus-bruch-mit-der-regionalorganisation-am-horn-von-afrika/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Dec 2025 15:57:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Eritrea]]></category>
		<category><![CDATA[Kontinentale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[Diplomatie]]></category>
		<category><![CDATA[IGAD]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eritrea hat seinen Austritt aus der Intergovernmental Authority on Development (IGAD) erklärt und damit die Zusammenarbeit mit einer&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Feritrea-tritt-aus-der-igad-aus-bruch-mit-der-regionalorganisation-am-horn-von-afrika%2F&amp;action_name=Eritrea%20tritt%20aus%20der%20IGAD%20aus%20%E2%80%93%20Bruch%20mit%20der%20Regionalorganisation%20am%20Horn%20von%20Afrika&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/eritrea-tritt-aus-der-igad-aus-bruch-mit-der-regionalorganisation-am-horn-von-afrika/">Eritrea tritt aus der IGAD aus – Bruch mit der Regionalorganisation am Horn von Afrika</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Eritrea hat seinen Austritt aus der Intergovernmental Authority on Development (IGAD) erklärt und damit die Zusammenarbeit mit einer der zentralen Regionalorganisationen am Horn von Afrika beendet. Das Außenministerium in Asmara begründete die Entscheidung mit einer grundlegenden Kritik an der Arbeitsweise, dem Mandat und der politischen Rolle der IGAD. Die Organisation bestätigte den Eingang der formellen Austrittsmitteilung und äußerte ihr Bedauern über den Schritt Eritreas.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-formelle-austrittserklarung-an-das-igad-sekretariat"><span id="formelle-austrittserklaerung-an-das-igad-sekretariat">Formelle Austrittserklärung an das IGAD-Sekretariat</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Am 12. Dezember 2025 informierte Eritrea den Generalsekretär der IGAD offiziell über den Rückzug aus der Organisation. In einer Pressemitteilung des eritreischen Außenministeriums heißt es, die Entscheidung sei das Ergebnis einer längeren Entwicklung und beruhe auf „prägnanten Fakten und Ereignissen“, die aus Sicht Asmaras die Legitimität und den Nutzen der IGAD infrage stellten.</p>



<blockquote class="twitter-tweet"><p lang="en" dir="ltr">Press Release: <a href="https://twitter.com/hashtag/Eritrea?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#Eritrea</a> has withdrawn its Membership from IGAD; Ministry of Foreign Affairs; Asmara, 12 December 2025<br><br>&quot;Eritrea finds itself compelled to withdraw its membership from an organization that has forfeited its legal mandate and authority; offering no discernible…</p>&mdash; Yemane G. Meskel 🇪🇷 (@hawelti) <a href="https://twitter.com/hawelti/status/1999443823064416759?ref_src=twsrc%5Etfw">December 12, 2025</a></blockquote> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>



<p class="wp-block-paragraph">Die Erklärung macht deutlich, dass der Austritt nicht als kurzfristige Reaktion zu verstehen ist, sondern als Konsequenz einer grundsätzlichen Neubewertung der Rolle der Regionalorganisation. Eritrea sehe sich gezwungen, die Mitgliedschaft zu beenden, da IGAD „ihr rechtliches Mandat und ihre Autorität verwirkt“ habe und keinen erkennbaren strategischen Mehrwert mehr für ihre Mitgliedstaaten biete.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-ruckblick-auf-eritreas-rolle-bei-der-neuausrichtung-der-igad"><span id="rueckblick-auf-eritreas-rolle-bei-der-neuausrichtung-der-igad">Rückblick auf Eritreas Rolle bei der Neuausrichtung der IGAD</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">In der <a href="https://shabait.com/2025/12/12/press-release-eritrea-has-withdrawn-its-membership-from-igad/">Stellungnahme</a> erinnert Eritrea an seine eigene Rolle bei der Entwicklung der Organisation. Nach Angaben des Außenministeriums habe Eritrea 1993 eine zentrale Rolle bei der Wiederbelebung der IGAD gespielt. Ziel sei es damals gewesen, die Organisation zu einem wirksamen Instrument für regionale Friedenssicherung und Stabilität zu machen und damit die Grundlage für eine tragfähige wirtschaftliche Integration zu schaffen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eritrea habe in den Folgejahren gemeinsam mit anderen Mitgliedstaaten an der institutionellen Stärkung der IGAD gearbeitet. Diese Bemühungen hätten jedoch nicht zu den erhofften Ergebnissen geführt. Insbesondere seit 2005 habe sich die Organisation aus eritreischer Sicht zunehmend von ihren ursprünglichen Zielen entfernt.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-vorwurf-politischer-instrumentalisierung-seit-2005"><span id="vorwurf-politischer-instrumentalisierung-seit-2005">Vorwurf politischer Instrumentalisierung seit 2005</span></h2>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="1024" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/Logo_IGAD.svg-1024x1024.png" alt="" class="wp-image-22902 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/Logo_IGAD.svg-1024x1024.png 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/Logo_IGAD.svg-300x300.png 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/Logo_IGAD.svg-150x150.png 150w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/Logo_IGAD.svg-768x768.png 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/Logo_IGAD.svg-80x80.png 80w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/Logo_IGAD.svg-110x110.png 110w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/Logo_IGAD.svg-380x380.png 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/Logo_IGAD.svg-800x800.png 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/Logo_IGAD.svg-1160x1160.png 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/Logo_IGAD.svg.png 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Das Außenministerium in Asmara wirft der IGAD vor, seit etwa zwei Jahrzehnten nicht nur die Erwartungen der Bevölkerung in der Region verfehlt zu haben, sondern eine „schädliche Rolle“ einzunehmen. In der Erklärung heißt es, die Organisation sei zu einem Instrument gegen gezielt ausgewählte Mitgliedstaaten geworden, „insbesondere gegen Eritrea“.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Entwicklung habe bereits 2007 zu Konsequenzen geführt. Damals setzte Eritrea seine Mitgliedschaft in der IGAD aus. Der Schritt sei eine Reaktion auf aus eritreischer Sicht ungerechtfertigte Maßnahmen und politische Positionierungen der Organisation gewesen.</p>
</div></div>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-wiederbeitritt-2023-und-erneute-enttauschung"><span id="wiederbeitritt-2023-und-erneute-enttaeuschung">Wiederbeitritt 2023 und erneute Enttäuschung</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Im Juni 2023 kehrte Eritrea offiziell in die IGAD zurück. Nach Darstellung des Außenministeriums geschah dies in der Hoffnung, dass die Organisation auf Forderungen nach Reformen eingehen und frühere Fehlentwicklungen korrigieren würde. Eritrea habe erwartet, dass die IGAD ihre eigenen Satzungen und Verpflichtungen ernsthaft umsetze.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Erwartungen seien jedoch nicht erfüllt worden. Stattdessen habe die Organisation weiterhin gegen ihre eigenen statutarischen Verpflichtungen verstoßen und damit ihre Relevanz und ihr rechtliches Mandat weiter untergraben. Vor diesem Hintergrund habe Eritrea keine andere Möglichkeit gesehen, als die Mitgliedschaft endgültig zu beenden.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-igad-reagiert-mit-bedauern-auf-den-austritt"><span id="igad-reagiert-mit-bedauern-auf-den-austritt">IGAD reagiert mit Bedauern auf den Austritt</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die IGAD bestätigte am selben Tag den Eingang der Austrittserklärung. In einer Stellungnahme aus dem Hauptsitz in Dschibuti erklärte die Organisation, sie habe die Entscheidung der Regierung Eritreas zur Kenntnis genommen. Die Mitteilung sei dem Sekretariat in Form einer formellen Note Verbale übermittelt worden.</p>



<blockquote class="twitter-tweet"><p lang="en" dir="ltr">IGAD Regrets Eritrea’s Decision to Withdraw from the Organisation<br><br>Read more: <a href="https://t.co/8KaG8p0g2c">https://t.co/8KaG8p0g2c</a> <a href="https://t.co/qVVeGGVD26">pic.twitter.com/qVVeGGVD26</a></p>&mdash; IGAD Secretariat (@IGADsecretariat) <a href="https://twitter.com/IGADsecretariat/status/1999490376407662858?ref_src=twsrc%5Etfw">December 12, 2025</a></blockquote> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>



<p class="wp-block-paragraph">IGAD erinnerte daran, dass Eritrea nach einer fast zwanzigjährigen Selbstsuspendierung im Juni 2023 wieder in die Organisation aufgenommen worden sei. Beim 14. Ordentlichen Gipfeltreffen der Staats- und Regierungschefs sei Eritrea „einstimmig und herzlich“ willkommen geheißen worden. Dies habe den gemeinsamen Willen zu regionaler Solidarität, Inklusivität und erneuerter Zusammenarbeit widergespiegelt.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-fehlende-beteiligung-eritreas-seit-dem-wiederbeitritt"><span id="fehlende-beteiligung-eritreas-seit-dem-wiederbeitritt">Fehlende Beteiligung Eritreas seit dem Wiederbeitritt</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Zugleich stellte die IGAD fest, dass Eritrea seit dem formellen Wiederbeitritt im Jahr 2023 nicht an Sitzungen, Programmen oder Aktivitäten der Organisation teilgenommen habe. Das Sekretariat habe in dieser Zeit Geduld und Entgegenkommen gezeigt und sei stets offen für konstruktiven Dialog gewesen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In der Erklärung äußerte die IGAD ihr Bedauern darüber, dass der Austritt ohne die Vorlage konkreter Reformvorschläge oder eine inhaltliche Auseinandersetzung über institutionelle oder politische Veränderungen erfolgt sei. Die Organisation betonte, dass ihre etablierten Konsultationsmechanismen jederzeit für einen solchen Austausch zur Verfügung gestanden hätten.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-appell-zur-neubewertung-der-entscheidung"><span id="appell-zur-neubewertung-der-entscheidung">Appell zur Neubewertung der Entscheidung</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Trotz des formellen Austritts erklärte die IGAD, sie wolle den Kontakt zu Eritrea aufrechterhalten. Das Sekretariat kündigte an, den Dialog mit der Regierung in Asmara fortzusetzen und Eritrea zu ermutigen, seine Entscheidung zu überdenken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ziel bleibe es, Eritrea zu einer Rückkehr in die Organisation zu bewegen, um gemeinsame Ziele in den Bereichen Frieden, Stabilität und Entwicklung am Horn von Afrika weiterzuverfolgen. Die IGAD bekräftigte zugleich ihr eigenes Selbstverständnis als Plattform für regionale Kooperation, Dialog und kollektives Handeln im Interesse der Bevölkerung der Region.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Sahel-Sicherheitskrise: Warum Westafrika auf regionale Lösungen angewiesen ist</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/sahel-sicherheitskrise-warum-westafrika-auf-regionale-loesungen-angewiesen-ist/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Dec 2025 14:57:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Benin]]></category>
		<category><![CDATA[Guinea-Bissau]]></category>
		<category><![CDATA[Kontinentale Organisationen]]></category>
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		<category><![CDATA[Sahel]]></category>
		<category><![CDATA[Terrorismus]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Sicherheitslage in der Sahelzone und ihren angrenzenden Küstenstaaten stellt Westafrika vor wachsende politische und militärische Herausforderungen. Militärische&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fsahel-sicherheitskrise-warum-westafrika-auf-regionale-loesungen-angewiesen-ist%2F&amp;action_name=Sahel-Sicherheitskrise%3A%20Warum%20Westafrika%20auf%20regionale%20L%C3%B6sungen%20angewiesen%20ist&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/sahel-sicherheitskrise-warum-westafrika-auf-regionale-loesungen-angewiesen-ist/">Sahel-Sicherheitskrise: Warum Westafrika auf regionale Lösungen angewiesen ist</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die Sicherheitslage in der Sahelzone und ihren angrenzenden Küstenstaaten stellt Westafrika vor wachsende politische und militärische Herausforderungen. Militärische Machtübernahmen in Guinea-Bissau und ein vereitelter Putschversuch in Benin haben zuletzt erneut die Rolle der <a href="https://fokus-afrika.de/tag/ecowas/">Westafrikanischen Wirtschaftsgemeinschaft</a> ECOWAS auf die Probe gestellt. Nach Einschätzung von Expertinnen und Experten der britischen Denkfabrik <em><a href="https://www.chathamhouse.org/2025/12/west-africa-needs-regional-solutions-combat-escalating-sahel-security-crisis">Chatham House</a></em> bleibt jedoch die sich ausweitende Sahel-Sicherheitskrise die weitaus größere Belastungsprobe für die regionale Ordnung und die politische Handlungsfähigkeit der westafrikanischen Staaten.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-putschversuche-in-westafrika-und-die-rolle-von-ecowas"><span id="putschversuche-in-westafrika-und-die-rolle-von-ecowas">Putschversuche in Westafrika und die Rolle von ECOWAS</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Am 7. Dezember 2025 versuchten Einheiten unter Führung eines Kommandeurs von Spezialeinheiten in <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/westafrika/benin/">Benin</a> die Macht zu übernehmen. Der Umsturzversuch wurde rasch vereitelt. Loyalen Regierungskräften gelang es, mit Luftunterstützung und unter Beteiligung von Truppen aus anderen ECOWAS-Mitgliedstaaten die Kontrolle vollständig wiederherzustellen. Der Einsatz diente laut Angaben aus der Region dazu, die staatliche Autorität zu stabilisieren und weitere Eskalationen zu verhindern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nur wenige Wochen zuvor hatten Soldaten in <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/westafrika/guinea-bissau/">Guinea-Bissau</a> nach den Präsidentschaftswahlen die Macht übernommen. Das Land ist seit Jahrzehnten von politischer Instabilität geprägt. ECOWAS reagierte mit diplomatischen Bemühungen und setzte Guinea-Bissau vorübergehend von den Entscheidungsstrukturen der Organisation aus. Nach Einschätzung von Beobachtern verfügt ECOWAS über erhebliche Erfahrung im Umgang mit begrenzten nationalen Krisen wie in Guinea-Bissau, bei denen politische Vermittlung und Kompromisse im Vordergrund stehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Fall Benin galt hingegen als ungewöhnlich. Das Land hatte seit rund fünf Jahrzehnten keinen Putschversuch erlebt. Die jüngsten Ereignisse verdeutlichen nach Einschätzung von Analysten, dass selbst vergleichsweise stabile Staaten zunehmend unter dem Druck regionaler Sicherheitsentwicklungen stehen.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-die-sahel-sicherheitskrise-als-strukturelle-bedrohung"><span id="die-sahel-sicherheitskrise-als-strukturelle-bedrohung">Die Sahel-Sicherheitskrise als strukturelle Bedrohung</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Über diese nationalen Krisen hinaus sehen Expertinnen und Experten die fortschreitende Ausbreitung bewaffneter Gewalt im Sahel als zentrale Herausforderung für Westafrika. Seit mehr als einem Jahrzehnt sind insbesondere <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/westafrika/burkina-faso/">Burkina Faso</a>, <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/westafrika/mali/">Mali</a> und <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/westafrika/niger/">Niger</a> von einer komplexen Sicherheitskrise betroffen.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="876" height="438" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/G5ajePzXQAAhMaS.jpeg" alt="" class="wp-image-22893 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/G5ajePzXQAAhMaS.jpeg 876w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/G5ajePzXQAAhMaS-300x150.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/G5ajePzXQAAhMaS-768x384.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/G5ajePzXQAAhMaS-380x190.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/G5ajePzXQAAhMaS-800x400.jpeg 800w" sizes="(max-width: 876px) 100vw, 876px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Jihadistische Angriffe auf Sicherheitskräfte und Zivilbevölkerung überlagern sich dort mit organisierter Kriminalität, Schmuggelnetzwerken sowie lokalen Konflikten um Land und natürliche Ressourcen.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Einschätzung von Fachleuten hat sich diese Krise in den vergangenen Jahren weiter verschärft und geografisch ausgeweitet. Die Gewalt beschränkt sich nicht mehr auf den zentralen Sahel, sondern greift zunehmend auf die nördlichen Regionen von Küstenstaaten wie Benin, <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/westafrika/togo/">Togo</a> und <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/westafrika/nigeria/">Nigeria</a> über. In Benin und Togo kam es wiederholt zu direkten Angriffen jihadistischer Gruppen. In Nigeria wird die langjährige Bedrohung durch Boko Haram und den sogenannten Islamischen Staat Provinz Westafrika im Nordosten inzwischen durch zunehmende Gewalt und bewaffnete Bandenaktivitäten im Nordwesten ergänzt, insbesondere im Bundesstaat Zamfara.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-mali-und-die-blockade-von-versorgungsrouten"><span id="mali-und-die-blockade-von-versorgungsrouten">Mali und die Blockade von Versorgungsrouten</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Einen neuen Höhepunkt erreichte die Krise Anfang September 2025 in Mali. Kämpfer der Gruppe Jama’at Nusrat ul-Islam wal-Muslimin <a href="https://fokus-afrika.de/russland-nutzt-energiekrise-in-mali/">blockierten zentrale Treibstoffrouten nach Bamako</a>. Durch wiederholte Angriffe auf Lastwagenkonvois, die den Binnenstaat mit Treibstoff versorgen, geriet die malische Wirtschaft erheblich unter Druck. Besonders betroffen waren Regionen im Süden und Westen des Landes, die zuvor vergleichsweise weniger von der Gewalt betroffen gewesen waren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Beobachter gehen nicht davon aus, dass die militanten Gruppen über die Fähigkeit oder den Willen verfügen, die Hauptstadt Bamako oder den Staat insgesamt zu übernehmen. Dennoch bleibt der destabilisierende Effekt erheblich. Nachdem die Angriffe auf Treibstoffkonvois Ende November kurzzeitig nachgelassen hatten, wurden am 6. Dezember erneut mindestens 15 Lastwagen im Süden Malis in Brand gesetzt. Die anhaltende Unsicherheit belastet Wirtschaft, Versorgungslage und staatliche Handlungsfähigkeit.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-politische-folgen-und-regionale-spannungen"><span id="politische-folgen-und-regionale-spannungen">Politische Folgen und regionale Spannungen</span></h3>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="490" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/G7jgjKyWsAECXhh-1024x490.jpeg" alt="" class="wp-image-22714 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/G7jgjKyWsAECXhh-1024x490.jpeg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/G7jgjKyWsAECXhh-300x144.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/G7jgjKyWsAECXhh-768x368.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/G7jgjKyWsAECXhh-1536x735.jpeg 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/G7jgjKyWsAECXhh-380x182.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/G7jgjKyWsAECXhh-800x383.jpeg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/G7jgjKyWsAECXhh-1160x555.jpeg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/G7jgjKyWsAECXhh.jpeg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Die Ausweitung der Gewalt hat auch politische Folgen. In Benin rechtfertigten die mutmaßlichen Putschisten ihren Umsturzversuch unter anderem mit der sich verschlechternden Sicherheitslage und dem Tod von Soldaten bei jüngsten Angriffen.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Beobachter sehen darin ein Beispiel dafür, wie sicherheitspolitische Belastungen Unzufriedenheit innerhalb militärischer Strukturen verstärken können, selbst in Staaten, deren politische Konflikte bislang vor allem durch verfassungsrechtliche und wirtschaftliche Auseinandersetzungen geprägt waren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Lage wird zusätzlich dadurch erschwert, dass Mali, Burkina Faso und Niger nach Militärputschen zwischen 2020 und 2023 ein angespanntes Verhältnis zu vielen Küstenstaaten haben. Im Januar 2025 traten diese drei Länder aus der ECOWAS aus und konzentrieren sich seither auf den Ausbau ihrer eigenen regionalen Struktur, der <a href="https://fokus-afrika.de/tag/aes/">Alliance des États du Sahel</a> (AES). Diese politische Fragmentierung erschwert nach Einschätzung von Expertinnen und Experten eine koordinierte regionale Sicherheitsstrategie.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-externe-akteure-und-begrenzte-entlastung"><span id="externe-akteure-und-begrenzte-entlastung">Externe Akteure und begrenzte Entlastung</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Vor diesem Hintergrund spielen auch externe Akteure eine Rolle. Das russische Africa Corps, das im Juni 2025 in Mali die Wagner-Gruppe ablöste, begleitete Berichten zufolge zuletzt gemeinsam mit den malischen Streitkräften einen Treibstoffkonvoi von Niger nach Bamako. Moskau sagte zudem Unterstützung durch Treibstoff- und Agrarlieferungen zu, um die wirtschaftlichen Folgen der Blockade abzufedern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Maßnahmen werden jedoch als kurzfristige Entlastung bewertet. Eine nachhaltige Eindämmung der Sahel-Sicherheitskrise erfordert nach Einschätzung von Fachleuten vor allem eine Verbesserung der bilateralen und regionalen Beziehungen in Westafrika. Angesichts der zunehmenden Bedrohung sehen viele Beobachter die Notwendigkeit, politische Differenzen zurückzustellen und gemeinsame sicherheitspolitische Antworten auf die immer komplexer werdenden Herausforderungen zu entwickeln.</p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/sahel-sicherheitskrise-warum-westafrika-auf-regionale-loesungen-angewiesen-ist/">Sahel-Sicherheitskrise: Warum Westafrika auf regionale Lösungen angewiesen ist</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Deutschland verstärkt Unterstützung für Sudan – Alabali Radovan bei der Afrikanischen Union in Addis Abeba</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/deutschland-verstaerkt-unterstuetzung-fuer-sudan-alabali-radovan-bei-der-afrikanischen-union-in-addis-abeba/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Dec 2025 12:13:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Institutionelle Beziehungen]]></category>
		<category><![CDATA[Kontinentale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[Sudan]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[4]]></category>
		<category><![CDATA[AU]]></category>
		<category><![CDATA[BMZ]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[EU]]></category>
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		<category><![CDATA[Handel]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die deutsche Entwicklungsministerin Reem Alabali Radovan reist nach Addis Abeba, um die Zusammenarbeit mit der Afrikanischen Union zu&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fdeutschland-verstaerkt-unterstuetzung-fuer-sudan-alabali-radovan-bei-der-afrikanischen-union-in-addis-abeba%2F&amp;action_name=Deutschland%20verst%C3%A4rkt%20Unterst%C3%BCtzung%20f%C3%BCr%20Sudan%20%E2%80%93%20Alabali%20Radovan%20bei%20der%20Afrikanischen%20Union%20in%20Addis%20Abeba&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die deutsche Entwicklungsministerin Reem Alabali Radovan reist nach Addis Abeba, um die Zusammenarbeit mit der Afrikanischen Union zu vertiefen und das deutsche Engagement für den Sudan zu unterstreichen. Im Zentrum der Gespräche in der äthiopischen Hauptstadt stehen der Krieg im Sudan, regionale Stabilität am Horn von Afrika sowie wirtschaftliche Integration über die Afrikanische Freihandelszone. Parallel dazu baut das Bundesentwicklungsministerium (BMZ) seine Programme für den Sudan und die Nachbarstaaten aus, um die Folgen der größten humanitären Krise der Gegenwart abzufedern.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-strategische-partnerschaft-mit-der-afrikanischen-union"><span id="strategische-partnerschaft-mit-der-afrikanischen-union">Strategische Partnerschaft mit der Afrikanischen Union</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Entwicklungsministerin Alabali Radovan bezeichnet die Partnerschaft mit der Afrikanischen Union (AU) als „von zentraler Bedeutung“. Im Mittelpunkt steht das gemeinsame Bekenntnis zu einer regelbasierten Weltordnung sowie zu Demokratie, guter Regierungsführung und Menschenrechten. Die Afrikanische Union wird dabei als politischer Schlüsselakteur verstanden, mit dem globale und kontinentale Herausforderungen wie Migration, Klima, Armut, Hunger und Krisen gemeinsam adressiert werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ministerin betont, dass <a href="https://fokus-afrika.de/tag/entwicklung/">wirtschaftliche Zusammenarbeit</a> und <a href="https://fokus-afrika.de/tag/sicherheit/">Sicherheit</a> die tragenden Säulen dieser strategischen Partnerschaft sind. Ziel ist ein Ausbau der Kooperation auf Basis gemeinsamer Interessen zwischen Deutschland, der Europäischen Union und afrikanischen Partnern. Nach Einschätzung des BMZ erfordert die wachsende Bevölkerung in Afrika Entwicklungen, die dauerhaft mit dem demografischen Wachstum Schritt halten und die Lebensbedingungen der Menschen verbessern. Dafür verweist die Ministerin ausdrücklich auf die Notwendigkeit von Frieden und Stabilität in der Region.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-krieg-im-sudan-als-zentrales-thema-in-addis-abeba"><span id="krieg-im-sudan-als-zentrales-thema-in-addis-abeba">Krieg im Sudan als zentrales Thema in Addis Abeba</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Krieg im Sudan prägt die Reiseagenda der Ministerin nach Addis Abeba. Alabali Radovan beschreibt den Konflikt als „größte humanitäre Krise der Gegenwart“ und verweist auf die Rolle externer Akteure, die den Krieg durch Waffen und Finanzströme zusätzlich anheizen. Nach BMZ-Angaben sind rund 30 Millionen Sudanesinnen und Sudanesen auf humanitäre Hilfe aus dem Ausland angewiesen, fast die Hälfte der Bevölkerung leidet akut an Hunger.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Besonders hervorgehoben wird die Situation von <a href="https://fokus-afrika.de/tag/frauen/">Frauen</a> und Mädchen. Laut Ministerin sind fast zwölf Millionen Sudanesinnen, vom Kleinkind bis zur älteren Frau, von Gewalt bedroht. Vergewaltigungen würden systematisch als Kriegswaffe eingesetzt. Das BMZ richtet sein entwicklungspolitisches Engagement daher bewusst auf den Schutz der Zivilbevölkerung aus, insbesondere auf sichere Orte für Frauen sowie auf medizinische und psychologische Unterstützung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Afrikanische Union wird in den BMZ-Erklärungen als „entscheidender Akteur“ für einen zivil geführten Übergangsprozess im Sudan bezeichnet, sobald ein Waffenstillstand in Aussicht ist. Die Gestaltung dieses Übergangs bewerten die deutschen Gesprächspartner in Addis Abeba als zentrale Voraussetzung für nachhaltige Stabilität im Land und in der Region.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-deutschland-unterstutzt-den-sudan-und-nachbarlander-in-ostafrika"><span id="deutschland-unterstuetzt-den-sudan-und-nachbarlaender-in-ostafrika">Deutschland unterstützt den Sudan und Nachbarländer in Ostafrika</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Im Rahmen ihrer Ostafrika-Reise hebt Alabali Radovan hervor, dass Deutschland seine Unterstützung für die Bevölkerung im Sudan ausbaut. Das BMZ verfolgt dabei das Ziel, die Abhängigkeit von akuter humanitärer Hilfe zu verringern und die Eigenhandlungsfähigkeit der Menschen zu stärken, auch unter schwierigen Rahmenbedingungen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Konkret setzt die deutsche Entwicklungszusammenarbeit auf mehrere Schwerpunkte:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Stärkung der Ernährungssicherheit durch Fördermaßnahmen in der Landwirtschaft</li>



<li>Unterstützung sudanesischer kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) durch Investitionszuschüsse und Beratungsleistungen</li>



<li>Sicherung von Arbeitsplätzen und Versorgungsstrukturen in den Bereichen Nahrung, Wasser, Energie und Gesundheitsprodukte</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Darstellung des Ministeriums tragen diese Unternehmen trotz des Krieges dazu bei, elementare Lieferketten aufrechtzuerhalten. Das BMZ arbeitet dafür mit UN-Organisationen, Nichtregierungsorganisationen und lokalen Partnern zusammen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Parallel werden die Nachbarländer des Sudan, darunter Äthiopien, bei der Aufnahme von Geflüchteten und bei der Versorgung aufnehmender Gemeinden unterstützt. Die Programme konzentrieren sich darauf, lokale Strukturen zu stärken, die durch den anhaltenden Zustrom von Vertriebenen stark belastet sind.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-addis-abeba-gesprache-mit-der-afrikanischen-union-uber-frieden-handel-und-sicherheit"><span id="addis-abeba-gespraeche-mit-der-afrikanischen-union-ueber-frieden-handel-und-sicherheit">Addis Abeba: Gespräche mit der Afrikanischen Union über Frieden, Handel und Sicherheit</span></h2>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/G7z0fOqWgAABmZG-1024x683.jpeg" alt="" class="wp-image-22863 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/G7z0fOqWgAABmZG-1024x683.jpeg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/G7z0fOqWgAABmZG-300x200.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/G7z0fOqWgAABmZG-768x512.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/G7z0fOqWgAABmZG-1536x1025.jpeg 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/G7z0fOqWgAABmZG-380x253.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/G7z0fOqWgAABmZG-800x534.jpeg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/G7z0fOqWgAABmZG-1160x774.jpeg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/G7z0fOqWgAABmZG.jpeg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Während ihres Aufenthalts in Addis Abeba führt Alabali Radovan bilaterale Gespräche mit hochrangigen Vertretern der AU-Kommission wie mit dem Vorsitzenden der Kommission, Mahmoud Ali Youssouf, sowie mit dem Kommissar für Politische Angelegenheiten, Frieden und Sicherheit, Bankole Adeoye.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Im Mittelpunkt der Gespräche stehen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Frieden und Sicherheit, insbesondere die Lage im Sudan</li>



<li>wirtschaftliche Entwicklung auf dem Kontinent</li>



<li>die Afrikanische Kontinentale Freihandelszone (AfCFTA)</li>



<li>die Ergebnisse des G20-Gipfels in Johannesburg</li>



<li>das Gipfeltreffen zwischen Europäischer Union und Afrikanischer Union in Luanda</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Der Verweis auf den G20-Gipfel in Johannesburg, der erstmals in Afrika stattfand, und auf den AU-EU-Gipfel in Luanda zeigt, dass Deutschland seine Abstimmung mit der EU und mit kontinentalen Institutionen in Afrika eng verknüpft. Bundeskanzler Merz hatte im November an beiden Formaten teilgenommen, deren Ergebnisse nun mit der Afrikanischen Union weiter vertieft werden sollen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die AfCFTA spielt in den Gesprächen eine zentrale Rolle, weil sie als Rahmen für die stärkere wirtschaftliche Integration afrikanischer Staaten gilt. Für Deutschland eröffnen sich aus Sicht des BMZ weitere Anknüpfungspunkte für Projekte, die wirtschaftliche Entwicklung, regionale Märkte und Beschäftigung fördern.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-athiopien-als-reformpartner-am-horn-von-afrika"><span id="aethiopien-als-reformpartner-am-horn-von-afrika">Äthiopien als Reformpartner am Horn von Afrika</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Reise nach Addis Abeba knüpft an einen Dialog zur entwicklungspolitischen Zusammenarbeit an, den das BMZ mit Äthiopien Ende November geführt hat. Das Ministerium verweist auf weitreichende wirtschaftliche Reformen in Äthiopien, die das Interesse der deutschen Wirtschaft an dem Land verstärken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als zweitbevölkerungsreichstes Land Afrikas und zentraler Akteur am Horn von Afrika wird Äthiopien im BMZ-Text als wichtiger Stabilitätsfaktor beschrieben. Die wirtschaftspolitischen Anpassungen sollen laut Ministerium dazu beitragen, Strukturwandel, Investitionen und Beschäftigung zu fördern. Deutschland sieht in diesen Entwicklungen einen Ansatzpunkt, um entwicklungspolitische Projekte mit privatwirtschaftlichem Engagement zu verbinden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Verbindung von sicherheitspolitischen Themen, wirtschaftlicher Reformagenda und regionaler Stabilitätsrolle macht Äthiopien zu einem Schwerpunktpartner der deutschen Entwicklungszusammenarbeit in Ostafrika. Die Reise von Alabali Radovan bündelt vor diesem Hintergrund mehrere Ebenen: die Zusammenarbeit mit der Afrikanischen Union, das Engagement im Sudan und die Kooperation mit einem Reformpartnerstaat am Horn von Afrika.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Putschversuch in Benin: Frankreich und ECOWAS stützen Regierung Talon</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/putschversuch-in-benin-frankreich-und-ecowas-stuetzen-regierung-talon/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Dec 2025 00:55:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Benin]]></category>
		<category><![CDATA[Kontinentale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[2]]></category>
		<category><![CDATA[4]]></category>
		<category><![CDATA[ECOWAS]]></category>
		<category><![CDATA[Frankreich]]></category>
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		<category><![CDATA[Putsch]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der gescheiterte Benin-Putschversuch 2025 hat die sicherheitspolitischen Frontlinien in Westafrika sichtbar verschoben. Am 7. Dezember 2025 versuchte eine&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fputschversuch-in-benin-frankreich-und-ecowas-stuetzen-regierung-talon%2F&amp;action_name=Putschversuch%20in%20Benin%3A%20Frankreich%20und%20ECOWAS%20st%C3%BCtzen%20Regierung%20Talon&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/putschversuch-in-benin-frankreich-und-ecowas-stuetzen-regierung-talon/">Putschversuch in Benin: Frankreich und ECOWAS stützen Regierung Talon</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Der gescheiterte Benin-Putschversuch 2025 hat die sicherheitspolitischen Frontlinien in Westafrika sichtbar verschoben. Am 7. Dezember 2025 versuchte eine Gruppe von Soldaten um den Lieutenant-Colonel Pascal Tigri, Präsident Patrice Talon zu stürzen. Innerhalb von Stunden griffen <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/westafrika/nigeria/">Nigeria</a>, ECOWAS und nach Angaben aus Paris auch Frankreich ein. Während in Benin Festnahmen gemeldet werden, soll der Anführer des Putschversuchs inzwischen in Lomé im benachbarten Togo untergetaucht sein.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-putschversuch-in-benin-ziel-talon-absetzung-der-institutionen"><span id="putschversuch-in-benin-ziel-talon-absetzung-der-institutionen">Putschversuch in Benin: Ziel Talon, Absetzung der Institutionen</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Am Morgen des 7. Dezember erklärten bewaffnete Soldaten, die sich als „Comité militaire pour la refondation“ bezeichneten, im staatlichen Fernsehen von Benin die Absetzung von Präsident Patrice Talon und kündigten die Auflösung der Institutionen sowie die Aussetzung der Verfassung an. Sie begründeten ihr Vorgehen unter anderem mit der Verschlechterung der Sicherheitslage im Norden des Landes, der Situation der Streitkräfte und innenpolitischen Entscheidungen der Regierung.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="741" height="1024" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/On_May_23_2024_Benin_President_Patrice_Talon_visited_Brazil-741x1024.jpg" alt="" class="wp-image-22853 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/On_May_23_2024_Benin_President_Patrice_Talon_visited_Brazil-741x1024.jpg 741w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/On_May_23_2024_Benin_President_Patrice_Talon_visited_Brazil-217x300.jpg 217w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/On_May_23_2024_Benin_President_Patrice_Talon_visited_Brazil-768x1061.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/On_May_23_2024_Benin_President_Patrice_Talon_visited_Brazil-380x525.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/On_May_23_2024_Benin_President_Patrice_Talon_visited_Brazil-800x1105.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/On_May_23_2024_Benin_President_Patrice_Talon_visited_Brazil.jpg 916w" sizes="(max-width: 741px) 100vw, 741px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Wie die BBC berichtet, warfen die Putschisten Talon vor, die „fortschreitende Verschlechterung der Sicherheitslage im Norden Benins“ zu ignorieren. Die Armee hatte in den vergangenen Jahren im Grenzgebiet zu Niger und Burkina Faso wiederholt Verluste durch jihadistische Angriffe erlitten. Die Soldaten kritisierten zudem die angebliche Vernachlässigung von gefallenen Soldaten und deren Familien, Kürzungen im Gesundheitssektor wie die Streichung staatlich finanzierter Dialysebehandlungen, Steuererhöhungen und Einschränkungen politischer Aktivitäten.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Angaben der beninischen Behörden wurde die Machtübernahme innerhalb weniger Stunden vereitelt. Es kam zu bewaffneten Zusammenstößen zwischen loyalen Kräften und den Putschisten, bei denen es „mehrere Opfer“ auf beiden Seiten gab. Mindestens ein Dutzend Soldaten wurden festgenommen. Der mutmaßliche Anführer, Lieutenant-Colonel Pascal Tigri, ehemaliges Mitglied des Personenschutzes von Talon, gilt seither als flüchtig.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-koordination-mit-ecowas-und-nigeria-luftschlage-gegen-camp-togbin"><span id="koordination-mit-ecowas-und-nigeria-luftschlaege-gegen-camp-togbin">Koordination mit ECOWAS und Nigeria: Luftschläge gegen Camp Togbin</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Abwehr des Benin-Putschversuchs 2025 war eng mit regionaler und internationaler Unterstützung verknüpft. Aus dem Élysée-Palast in Paris hieß es, Präsident Emmanuel Macron habe einen „Koordinationsprozess“ angeführt und sowohl mit Präsident Patrice Talon als auch mit Vertretern der Westafrikanischen Wirtschaftsgemeinschaft ECOWAS gesprochen. Diese Abstimmung habe den Weg geebnet für den Einsatz einer ECOWAS-Reservekraft mit Truppen aus Nigeria, Ghana, Côte d’Ivoire und Sierra Leone, um den Putschversuch zu unterbinden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bereits am Sonntagabend hatte ECOWAS die Entsendung von Verstärkung aus vier Mitgliedstaaten angekündigt, um die verfassungsmäßige Ordnung in Benin zu sichern. Nigeria flog nach Regierungsangaben aus Abuja Luftschläge gegen Stellungen der Putschisten. Die nigerianische Luftwaffe setzte Kampfjets ein, um mutmaßliche Ziele in der Nähe des Camps Togbin zu treffen, wo sich Teile der Putschtruppen verschanzt hatten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Sprecher der beninischen Regierung, Wilfried Léandre Houngbédji, erklärte gegenüber der BBC, Talon habe ECOWAS um Luftschläge gebeten, nachdem Hinweise vorlagen, dass die Putschisten den internationalen Flughafen von Cotonou angreifen könnten. Nach seinen Angaben zielten die Angriffe darauf ab, gepanzerte Fahrzeuge und schweres Gerät der Mutineure zu neutralisieren und damit Gefahren für die Zivilbevölkerung im dicht besiedelten Umfeld des Flughafens zu begrenzen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-franzosische-spezialkrafte-im-einsatz-unterschiedliche-darstellungen"><span id="franzoesische-spezialkraefte-im-einsatz-unterschiedliche-darstellungen">Französische Spezialkräfte im Einsatz – unterschiedliche Darstellungen</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Über die Rolle Frankreichs bei der Niederschlagung des Benin-Putschversuchs 2025 liegen unterschiedliche, aber sich ergänzende Darstellungen vor. Aus Kreisen des Élysée wurde bestätigt, dass Paris die Regierung in Cotonou „in den Bereichen Überwachung, Beobachtung und logistische Unterstützung“ unterstützt habe. Details zu einem möglichen militärischen Einsatz wurden zunächst nicht genannt.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="951" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/image-67.png" alt="" class="wp-image-22854 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/image-67.png 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/image-67-300x279.png 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/image-67-768x713.png 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/image-67-380x353.png 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/image-67-800x743.png 800w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Der Chef der beninischen Garde républicaine, Colonel Dieudonné Djimon Tévoédjrè, sprach gegenüber der Nachrichtenagentur AFP von einem konkreten Einsatz französischer Spezialkräfte. Nach seiner Darstellung habe die beninische Armee „wirklich tapfer“ den Putschversuch über den Tag hinweg bekämpft. In den Abendstunden seien dann Spezialkräfte aus Abidjan entsandt worden, die für „Ratissages“, also Sicherungs- und Säuberungsoperationen, eingesetzt worden seien, nachdem die beninischen Truppen die Hauptarbeit erledigt hätten. Das französische Militär kommentierte diese Angaben nicht.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Houngbédji wiederum konnte gegenüber der BBC eine Beteiligung französischer Spezialkräfte nicht bestätigen und verwies auf nachrichtendienstliche Unterstützung als zentrale Komponente der Zusammenarbeit. In jedem Fall zeigt der Vorgang, dass Benin im Rahmen der regionalen Sicherheitsarchitektur auf eine Kombination aus ECOWAS-Strukturen, nigerianischer Militärmacht und gezielter Unterstützung aus Europa zurückgreift.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-flucht-von-pascal-tigri-verdacht-auf-zuflucht-in-lome"><span id="flucht-von-pascal-tigri-verdacht-auf-zuflucht-in-lome">Flucht von Pascal Tigri: Verdacht auf Zuflucht in Lomé</span></h2>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="576" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/Pascal-Tigri-1-1024x576.webp" alt="" class="wp-image-22852 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/Pascal-Tigri-1-1024x576.webp 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/Pascal-Tigri-1-300x169.webp 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/Pascal-Tigri-1-768x432.webp 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/Pascal-Tigri-1-380x214.webp 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/Pascal-Tigri-1-800x450.webp 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/Pascal-Tigri-1-1160x653.webp 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/Pascal-Tigri-1.webp 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Während in Benin Ermittlungen und Festnahmen laufen, richtet sich die Aufmerksamkeit auf den Verbleib von Lieutenant-Colonel Pascal Tigri.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Informationen des Magazins <em>Jeune Afrique</em> soll er sich inzwischen in Lomé, der Hauptstadt des Nachbarstaats Togo, aufhalten, und zwar im Bereich des Viertels Lomé 2, in dem auch Präsident Faure Essozimna Gnassingbé residiert. Eine Regierungsquelle in Cotonou wird zitiert mit der Aussage, Benin stehe kurz davor, eine Interpol-Red Notice und ein offizielles Auslieferungsersuchen zu stellen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch ein hochrangiger Regierungsvertreter bestätigte laut BBC anonym, dass die Behörden davon ausgehen, Tigri halte sich in Lomé auf. Die togolesische Regierung hat dazu bislang keine öffentliche Stellungnahme abgegeben. Aus dem Umfeld des togolesischen Präsidenten hieß es gegenüber Medien, man sei über eine mögliche Ankunft des Offiziers nicht informiert. Die Präsidentschaft in Burkina Faso <a href="https://lefaso.net/spip.php?article142970">dementierte</a> unterdessen einen in sozialen Medien verbreiteten, gefälschten Kommuniquétext, der den Exilort von Tigri in Ouagadougou verortet hatte.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="421" height="237" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/2025_Beninese_coup_attempt_–_Soldiers_appear_on_BeninTB.jpg" alt="" class="wp-image-22855 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/2025_Beninese_coup_attempt_–_Soldiers_appear_on_BeninTB.jpg 421w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/2025_Beninese_coup_attempt_–_Soldiers_appear_on_BeninTB-300x169.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/2025_Beninese_coup_attempt_–_Soldiers_appear_on_BeninTB-380x214.jpg 380w" sizes="(max-width: 421px) 100vw, 421px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Sollte sich der Verdacht formell bestätigen, hätte der Benin-Putschversuch 2025 auch eine diplomatische Dimension zwischen Cotonou und Lomé. Togo ist Mitglied von ECOWAS, das den Putschversuch verurteilt und den Einsatz einer regionalen Eingreiftruppe unterstützt hat.</p>
</div></div>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-innenpolitischer-kontext-sicherheit-im-norden-und-politische-spannungen"><span id="innenpolitischer-kontext-sicherheit-im-norden-und-politische-spannungen">Innenpolitischer Kontext: Sicherheit im Norden und politische Spannungen</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Putschversuch in Benin findet vor einem komplexen innenpolitischen Hintergrund statt. Das Land galt nach der Demokratisierung in den 1990er Jahren als relativ stabile Mehrparteien­demokratie in Westafrika. Unter Präsident Talon, der 2016 erstmals gewählt und 2021 im Amt bestätigt wurde, haben sich laut Kritikern jedoch die Spielräume der Opposition verengt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Talon steht am Ende seiner zweiten Amtszeit. Die Verfassung begrenzt das Präsidentenamt auf zwei Mandate, die <a href="https://fokus-afrika.de/benin-bereitet-sich-auf-wahlen-2026-vor/">regulären Wahlen sind für April 2026</a> vorgesehen. Der Präsident hat <a href="https://fokus-afrika.de/wahlen-in-benin-romuald-wadagni-und-mariam-chabi-talata-kandidieren/">Finanzminister Romuald Wadagni als seinen Wunschnachfolger</a> benannt. <a href="https://fokus-afrika.de/politische-spannungen-vor-den-wahlen-2026-in-benin/">Die Wahlkommission schloss im Oktober den Hauptkandidaten der größten Oppositionspartei Les Démocrates von der Wahl aus</a>, weil er nicht die erforderliche Zahl an Unterstützerunterschriften vorweisen konnte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Parallel dazu verschärfte sich die Sicherheitslage im Norden, wo Benin zunehmend von grenzüberschreitenden jihadistischen Gruppen betroffen ist, die aus Niger und Burkina Faso operieren und Verbindungen zu al-Qaida und dem sogenannten Islamischen Staat zugeschrieben werden. Nigerianische und internationale Beobachter bezeichneten den Putschversuch als „direkten Angriff auf die Demokratie“. Nigeria selbst verurteilte das Vorgehen scharf und unterstützte Benin militärisch.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In der weiterer Region reiht sich der Benin-Putschversuch 2025 in eine Serie von Machtverschiebungen ein. Zuvor hatten Militärs in <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/westafrika/mali/">Mali</a>, <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/westafrika/burkina-faso/">Burkina Faso</a>, <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/westafrika/guinea/">Guinea</a> und <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/westafrika/niger/">Niger</a> gewählte Regierungen gestürzt, während in Guinea-Bissau der Machtwechsel ebenfalls in Zweifel gezogen wird. Vor diesem Hintergrund war der Versuch, in Benin die zivile Regierung zu stürzen, auch in regionalen und internationalen Debatten als weiterer Testfall für die Reaktionsfähigkeit von ECOWAS und externen Partnern wahrgenommen worden.</p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/putschversuch-in-benin-frankreich-und-ecowas-stuetzen-regierung-talon/">Putschversuch in Benin: Frankreich und ECOWAS stützen Regierung Talon</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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			<media:title type="html">23.05.2024 &#8211; Cerimônia oficial de chegada do Presidente da Rep</media:title>
			<media:description type="html">23.05.2024 - Presidente da República, Luiz Inácio Lula da Silva, durante a cerimônia oficial de chegada do Presidente da República do Benim, Patrice Talon, por ocasião de sua visita ao Brasil, no Palácio do Planalto. Brasília - DF.  Foto: Ricardo Stuckert / PR</media:description>
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		<title>AES verhängt höchste Alarmstufe nach Überflug eines Militärflugzeugs aus Nigeria</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/aes-verhaengt-hoechste-alarmstufe-nach-ueberflug-eines-militaerflugzeugs-aus-nigeria/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Dec 2025 01:02:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Burkina Faso]]></category>
		<category><![CDATA[Kontinentale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[Nigeria]]></category>
		<category><![CDATA[4]]></category>
		<category><![CDATA[AES]]></category>
		<category><![CDATA[Diplomatie]]></category>
		<category><![CDATA[ECOWAS]]></category>
		<category><![CDATA[Krise]]></category>
		<category><![CDATA[Militär]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Confédération des États du Sahel (AES) hat scharf auf die unerlaubte Nutzung ihres Luftraums durch ein Militärflugzeug&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Faes-verhaengt-hoechste-alarmstufe-nach-ueberflug-eines-militaerflugzeugs-aus-nigeria%2F&amp;action_name=AES%20verh%C3%A4ngt%20h%C3%B6chste%20Alarmstufe%20nach%20%C3%9Cberflug%20eines%20Milit%C3%A4rflugzeugs%20aus%20Nigeria&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/aes-verhaengt-hoechste-alarmstufe-nach-ueberflug-eines-militaerflugzeugs-aus-nigeria/">AES verhängt höchste Alarmstufe nach Überflug eines Militärflugzeugs aus Nigeria</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die Confédération des États du Sahel (AES) hat scharf auf die unerlaubte Nutzung ihres Luftraums durch ein Militärflugzeug der nigerianischen Luftwaffe reagiert. Das Transportflugzeug vom Typ C-130 musste am 8. Dezember in Bobo-Dioulasso im Südwesten Burkina Fasos notlanden, nachdem die Besatzung einen Notfall gemeldet hatte. An Bord befanden sich zwei Crewmitglieder sowie neun weitere militärische Insassen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-notlandung-in-burkina-faso-lost-diplomatische-spannungen-aus"><span id="notlandung-in-burkina-faso-loest-diplomatische-spannungen-aus">Notlandung in Burkina Faso löst diplomatische Spannungen aus</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Burkinische Behörden leiteten unmittelbar nach der Landung eine Untersuchung ein. Nach offizieller Mitteilung der AES wurde dabei festgestellt, dass keine Überfluggenehmigung für das Flugzeug vorlag. Die Organisation stufte den Vorfall als Verstoß gegen internationales Recht und als Eingriff in die Souveränität ihrer Mitgliedstaaten ein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Medien in Nigeria berichten, dass mindestens elf Angehörige der nigerianischen Streitkräfte derzeit in Bobo-Dioulasso festgehalten werden. Sie sollen sich an Bord des betroffenen Flugzeugs befunden haben. Die AES erklärte, dass das Verhalten des Flugzeugs ein „Bruch internationalen Luftverkehrsrechts“ darstelle und Maßnahmen eingeleitet wurden, um „Sicherheit und Souveränität“ zu gewährleisten. Details zum Status der festgesetzten Soldaten liegen bislang nicht vor.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-aes-setzt-luftverteidigung-in-hochste-bereitschaft"><span id="aes-setzt-luftverteidigung-in-hoechste-bereitschaft">AES setzt Luftverteidigung in höchste Bereitschaft</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die AES kündigte an, ihre Luft- und Bodentruppen im gesamten konföderalen Luftraum in Alarmbereitschaft zu versetzen. Grundlage dafür ist die Erklärung der Staatschefs vom 22. Dezember 2024, die den Einsatz militärischer Mittel bei unautorisierten Überflügen vorsieht. Künftig sind die Luftverteidigungseinheiten der Konföderation befugt, jedes Eindringen als Bedrohung zu bewerten und gegebenenfalls zu neutralisieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der entsprechende Kommuniqué trägt die Unterschrift von Assimi Goïta, Präsident der malischen Übergangsregierung und amtierender Vorsitzender der AES. Er betont darin den Anspruch der drei Staaten Mali, Burkina Faso und Niger, ihre territoriale Unversehrtheit „ohne Abstriche“ zu schützen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-beziehungen-zwischen-nigeria-und-aes-zunehmend-belastet"><span id="beziehungen-zwischen-nigeria-und-aes-zunehmend-belastet"><strong>Beziehungen zwischen Nigeria und AES zunehmend belastet</strong></span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Vorfall hat das ohnehin gespannte Verhältnis zwischen Nigeria und der Sahel-Konföderation weiter verschärft. Nigeria ist seit Januar 2025 nicht mehr Teil der gleichen regionalen Sicherheitsarchitektur wie Mali, Burkina Faso und Niger, nachdem diese die <a href="https://fokus-afrika.de/tag/ecowas/">ECOWAS</a> verlassen hatten. Die drei Staaten hatten dem westafrikanischen Staatenbund mangelnde Unterstützung im Kampf gegen Terrorismus und schädliche Sanktionen vorgeworfen.</p>



<blockquote class="twitter-tweet"><p lang="fr" dir="ltr">Communiqué en date du 08 décembre 2025 de la Confédération des Etats du Sahel (AES), relatif à la violation de l&#39;espace aérien confédéral par un aéronef de l&#39;Armée de l&#39;Air de la République Fédérale du Nigéria.<br><br>Bureau de l&#39;Information et de la Presse/MAECI. <a href="https://t.co/PKX5ltjryn">pic.twitter.com/PKX5ltjryn</a></p>&mdash; Ministère des Affaires étrangères du Mali (@MaliMaeci) <a href="https://twitter.com/MaliMaeci/status/1998152505222423030?ref_src=twsrc%5Etfw">December 8, 2025</a></blockquote> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>



<p class="wp-block-paragraph">Die jüngsten Ereignisse fallen in eine Phase erhöhter politischer Anspannung in Westafrika. Erst am Wochenende griff die nigerianische Armee in Benin ein, um eine dortige Machtübernahme durch putschende Soldaten abzuwehren. Beobachter in der Region verfolgen daher aufmerksam, wie sich die Beziehungen zwischen Abuja und der AES weiterentwickeln.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-untersuchungen-in-burkina-faso-laufen-weiter"><span id="untersuchungen-in-burkina-faso-laufen-weiter">Untersuchungen in Burkina Faso laufen weiter</span></h2>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="480" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/640px-Bobo_Dioulasso_Airport.jpg" alt="" class="wp-image-22778 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/640px-Bobo_Dioulasso_Airport.jpg 640w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/640px-Bobo_Dioulasso_Airport-300x225.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/640px-Bobo_Dioulasso_Airport-200x150.jpg 200w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/640px-Bobo_Dioulasso_Airport-260x195.jpg 260w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/640px-Bobo_Dioulasso_Airport-380x285.jpg 380w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Die burkinischen Behörden setzen ihre Ermittlungen zur Ursache des Flugnotfalls und zur Flugroute fort. Bislang ist nicht öffentlich bekannt, warum der C-130 die Region überflog und ob die nigerianische Seite noch Stellung nehmen wird. Die AES kündigte an, die Ergebnisse der Untersuchung abzuwarten, hält jedoch an der Bewertung eines „inakzeptablen und unfreundlichen Akts“ fest.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der Zwischenfall verdeutlicht die fragile Sicherheitsarchitektur im Sahelraum nach dem Austritt der AES-Staaten aus der ECOWAS. Mit der Ausrufung der höchsten Alarmstufe unterstreicht die Konföderation ihren Anspruch auf autonome Kontrolle des Luftraums. Wie sich diese Entscheidung auf regionale Missionen, bilaterale Kooperationen und zukünftige militärische Operationen auswirkt, bleibt offen.</p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/aes-verhaengt-hoechste-alarmstufe-nach-ueberflug-eines-militaerflugzeugs-aus-nigeria/">AES verhängt höchste Alarmstufe nach Überflug eines Militärflugzeugs aus Nigeria</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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		<item>
		<title>9. Panafrikanische Kongress: Debatte über Afrikas Rolle in der Reform multilateraler Institutionen</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/9-panafrikanische-kongress-debatte-ueber-afrikas-rolle-in-der-reform-multilateraler-institutionen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Dec 2025 19:55:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kontinentale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[Togo]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[AU]]></category>
		<category><![CDATA[Diaspora]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In Lomé hat der Präsident des Rates, Faure Gnassingbé, den 9. Panafrikanischen Kongress eröffnet. Fünf Tage lang diskutieren&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2F9-panafrikanische-kongress-debatte-ueber-afrikas-rolle-in-der-reform-multilateraler-institutionen%2F&amp;action_name=9.%20Panafrikanische%20Kongress%3A%20Debatte%20%C3%BCber%20Afrikas%20Rolle%20in%20der%20Reform%20multilateraler%20Institutionen&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/9-panafrikanische-kongress-debatte-ueber-afrikas-rolle-in-der-reform-multilateraler-institutionen/">9. Panafrikanische Kongress: Debatte über Afrikas Rolle in der Reform multilateraler Institutionen</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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<p class="wp-block-paragraph">In Lomé hat der Präsident des Rates, Faure Gnassingbé, den 9. Panafrikanischen Kongress eröffnet. Fünf Tage lang diskutieren Expertinnen und Experten, Vertreter afrikanischer Staaten, Mitglieder der Diaspora und afrodescendant communities über die strategische Neuausrichtung des Panafrikanismus und die Position des Kontinents in einem sich wandelnden multilateralen System. Der Kongress steht unter dem Leitmotiv, Afrikas Rolle in der globalen Governance neu zu definieren und die Grundlagen für eine einheitliche, souveräne und zukunftsfähige politische Positionierung zu stärken.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-panafrikanismus-als-strategische-notwendigkeit"><span id="panafrikanismus-als-strategische-notwendigkeit">Panafrikanismus als strategische Notwendigkeit</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">In seiner Eröffnungsrede bezeichnete Gnassingbé den panafrikanischen Ansatz als „imperativ“ und als zentrale Strategie afrikanischer Souveränität. Der Präsident verwies auf globale Transformationsprozesse, darunter die zunehmende geopolitische Fragmentierung, technologische Disruptionen und Herausforderungen in den Bereichen Klima, Gesundheit und Ernährungssicherheit. Vor diesem Hintergrund könne keine afrikanische Nation die aktuellen Krisen allein bewältigen.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="906" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/G7qxcMiW4AAYwMX-1024x906.jpeg" alt="" class="wp-image-22754 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/G7qxcMiW4AAYwMX-1024x906.jpeg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/G7qxcMiW4AAYwMX-300x266.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/G7qxcMiW4AAYwMX-768x680.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/G7qxcMiW4AAYwMX-1536x1359.jpeg 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/G7qxcMiW4AAYwMX-380x336.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/G7qxcMiW4AAYwMX-800x708.jpeg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/G7qxcMiW4AAYwMX-1160x1027.jpeg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/G7qxcMiW4AAYwMX.jpeg 1600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Die angestrebte Erneuerung des Panafrikanismus zielt darauf ab, Märkte, Wissenssysteme und kulturelle Identitäten stärker zu vernetzen. Im Mittelpunkt stehen inklusive Formen der Zusammenarbeit, die sowohl staatliche als auch zivilgesellschaftliche Akteure einbeziehen und eine engere Verbindung zwischen Ländern des Kontinents und ihrer globalen Diaspora schaffen.</p>
</div></div>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-forderung-nach-reform-multilateraler-institutionen"><span id="forderung-nach-reform-multilateraler-institutionen">Forderung nach Reform multilateraler Institutionen</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ein zentrales Thema des Kongresses ist die Struktur internationaler Organisationen wie der Vereinten Nationen. Gnassingbé kritisierte die aus seiner Sicht unzureichende Repräsentation Afrikas im Sicherheitsrat und verwies auf die demografische und geopolitische Bedeutung des Kontinents. Er betonte, dass Afrika zukünftig ein Viertel der Weltbevölkerung stelle, jedoch weiterhin ohne ständigen Sitz im wichtigsten sicherheitspolitischen Gremium der Vereinten Nationen sei.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Neben der Forderung nach zwei ständigen Sitzen mit Vetorecht plädierte der Präsident für tiefgreifende Reformen innerhalb multilateraler Institutionen. Ziel sei es, Ungleichgewichte in der internationalen Governance zu korrigieren und Afrikas Gewicht in Entscheidungsprozessen systematisch zu erhöhen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-mobilisierung-eigener-ressourcen-und-wirtschaftliche-souveranitat"><span id="mobilisierung-eigener-ressourcen-und-wirtschaftliche-souveraenitaet">Mobilisierung eigener Ressourcen und wirtschaftliche Souveränität</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ein weiterer Schwerpunkt des Kongresses liegt auf der wirtschaftlichen Eigenständigkeit. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer debattieren über Wege, die natürlichen Ressourcen des Kontinents, die Innovationskraft der Jugend und das Potenzial der Diaspora systematisch zu bündeln. Die Diskussionen befassen sich mit Strategien zur Stärkung lokaler Wertschöpfung, zur Modernisierung landwirtschaftlicher und medizinischer Systeme sowie zur Förderung unternehmerischer Ökosysteme.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Kongress betont zudem die Bedeutung endogener Wissenssysteme. Traditionelle Kenntnisse, sprachliche Vielfalt und kulturelle Ausdrucksformen sollen als strategische Ressourcen verstanden werden, die zur globalen Positionierung afrikanischer Staaten beitragen können.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-einheit-jugend-und-diaspora-als-zentrale-trager-des-wandels"><span id="einheit-jugend-und-diaspora-als-zentrale-traeger-des-wandels">Einheit, Jugend und Diaspora als zentrale Träger des Wandels</span></h2>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="751" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/G7qxcMbXAAEU1dB-1024x751.jpeg" alt="" class="wp-image-22755 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/G7qxcMbXAAEU1dB-1024x751.jpeg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/G7qxcMbXAAEU1dB-300x220.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/G7qxcMbXAAEU1dB-768x563.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/G7qxcMbXAAEU1dB-1536x1126.jpeg 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/G7qxcMbXAAEU1dB-380x279.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/G7qxcMbXAAEU1dB-800x587.jpeg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/G7qxcMbXAAEU1dB-1160x850.jpeg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/G7qxcMbXAAEU1dB.jpeg 1600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Die Rolle der Jugend und der weltweiten afrikanischen Diaspora zieht sich als Leitmotiv durch die Kongressdebatten. Beide Gruppen gelten als Schlüsselakteure für wirtschaftliche, kulturelle und technologische Entwicklungen. Vertreter der Afrikanischen Union und internationale Gäste betonten, dass eine geschlossene afrikanische Position sowohl interne Kohäsion als auch globales Gewicht schaffen könne.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Beiträge heben hervor, dass Diaspora-Communities eine wichtige Rolle für Wissens- und Kapitalströme spielen und das Bild Afrikas im globalen Diskurs mitprägen. Die Anerkennung ihrer Bedeutung wird als Voraussetzung für eine kohärente panafrikanische Agenda betrachtet.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-neubestimmung-des-afrikanischen-narrativs"><span id="neubestimmung-des-afrikanischen-narrativs">Neubestimmung des afrikanischen Narrativs</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ein weiteres Kernthema ist die Frage der kulturellen Repräsentation. Der Kongress diskutiert über die Notwendigkeit, historische Verzerrungen zu korrigieren und das Bild Afrikas im globalen Diskurs neu zu verankern. Gnassingbé betonte, dass kein Staat seine politische und wirtschaftliche Position stärken könne, ohne seinen eigenen Narrativ zu kontrollieren. Die Debatten beziehen die Rückgewinnung kulturellen Erbes, die Stärkung afrikanischer Sprachen und die Darstellung zeitgenössischer Leistungen in Wissenschaft, Kunst und Politik ein.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-themenfelder-und-arbeitsstrange-des-kongresses"><span id="themenfelder-und-arbeitsstraenge-des-kongresses">Themenfelder und Arbeitsstränge des Kongresses</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die verschiedenen Panels und Kommissionen befassen sich unter anderem mit:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Afrikas Rolle im 21. Jahrhundert und einer aktualisierten Vision des Panafrikanismus</li>



<li>Reform der globalen Governance und Strategien zur Stärkung afrikanischer Einflussnahme</li>



<li>Dekolonisierung des Wissens und Förderung afrikanischer und panafrikanischer Studien</li>



<li>Ressourcenmobilisierung und wirtschaftliche Eigenständigkeit</li>



<li>Identitätspolitik, kulturelle Erneuerung und historisches Erbe</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ergebnisse der Beratungen sollen in einen afrikanischen Handlungsplan einfließen, der institutionelle Reformen und regionale Kooperationen bündelt.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>China schenkt ECOWAS-Kommission ein Auto</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/china-schenkt-ecowas-kommission-ein-auto/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 06 Dec 2025 13:38:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kontinentale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[ECOWAS]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Volksrepublik China hat der Kommission der Westafrikanischen Wirtschaftsgemeinschaft (ECOWAS) am 4. Dezember 2025 in Abuja ein neues&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fchina-schenkt-ecowas-kommission-ein-auto%2F&amp;action_name=China%20schenkt%20ECOWAS-Kommission%20ein%20Auto&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die Volksrepublik China hat der Kommission der Westafrikanischen Wirtschaftsgemeinschaft (ECOWAS) am 4. Dezember 2025 in Abuja ein neues Fahrzeug übergeben. Die Spende erfolgte während des Besuchs des chinesischen Botschafters bei Nigeria und ECOWAS und gilt als Ausdruck vertiefter diplomatischer Beziehungen zwischen Peking und der Regionalorganisation. Nach Angaben aus Abuja fügt sich die Geste in die bestehende technische und institutionelle Kooperation ein, die seit mehreren Jahren den Ausbau der operativen Kapazitäten der ECOWAS unterstützt.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-symbolische-bedeutung-und-einbettung-in-bestehende-kooperation"><span id="symbolische-bedeutung-und-einbettung-in-bestehende-kooperation">Symbolische Bedeutung und Einbettung in bestehende Kooperation</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Spende ist Teil einer breiteren Zusammenarbeit, die bereits zu mehreren Infrastrukturprojekten geführt hat. Dazu zählt insbesondere der von China finanzierte Neubau des künftigen ECOWAS-Hauptquartiers in Nigerias Hauptstadt Abuja. Das Gebäude, das den Namen „Eye of West Africa“ trägt, befindet sich entlang der Flughafenstraße und wird über die China International Development Cooperation Agency (China Aid) finanziert. Der Bau begann im November 2022 und soll bis Ende Januar 2026 abgeschlossen und übergeben werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Einschätzung von Dr. Omar Alieu Touray, Präsident der ECOWAS-Kommission, wird das neue Gebäude die Produktivität der Mitarbeiter erhöhen und die Betriebskosten senken. Derzeit arbeitet die Kommission an mehreren Standorten in Abuja, was organisatorische und logistische Herausforderungen mit sich bringt.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-politische-signale-und-regionale-entwicklungsagenda"><span id="politische-signale-und-regionale-entwicklungsagenda">Politische Signale und regionale Entwicklungsagenda</span></h2>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="819" height="1024" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/Lambassadeur-chinois-remettant-la-cle-de-la-voiture-au-president-de-la-Commission-de-la-Cedeao-scaled-1-819x1024.jpg" alt="" class="wp-image-22705 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/Lambassadeur-chinois-remettant-la-cle-de-la-voiture-au-president-de-la-Commission-de-la-Cedeao-scaled-1-819x1024.jpg 819w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/Lambassadeur-chinois-remettant-la-cle-de-la-voiture-au-president-de-la-Commission-de-la-Cedeao-scaled-1-240x300.jpg 240w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/Lambassadeur-chinois-remettant-la-cle-de-la-voiture-au-president-de-la-Commission-de-la-Cedeao-scaled-1-768x960.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/Lambassadeur-chinois-remettant-la-cle-de-la-voiture-au-president-de-la-Commission-de-la-Cedeao-scaled-1-1229x1536.jpg 1229w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/Lambassadeur-chinois-remettant-la-cle-de-la-voiture-au-president-de-la-Commission-de-la-Cedeao-scaled-1-1638x2048.jpg 1638w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/Lambassadeur-chinois-remettant-la-cle-de-la-voiture-au-president-de-la-Commission-de-la-Cedeao-scaled-1-380x475.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/Lambassadeur-chinois-remettant-la-cle-de-la-voiture-au-president-de-la-Commission-de-la-Cedeao-scaled-1-800x1000.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/Lambassadeur-chinois-remettant-la-cle-de-la-voiture-au-president-de-la-Commission-de-la-Cedeao-scaled-1-1160x1450.jpg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/Lambassadeur-chinois-remettant-la-cle-de-la-voiture-au-president-de-la-Commission-de-la-Cedeao-scaled-1.jpg 2048w" sizes="(max-width: 819px) 100vw, 819px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Während des Treffens würdigten Touray und der chinesische Botschafter die guten Beziehungen zwischen China und Westafrika. Beide betonten ihren Willen, die Partnerschaft weiter zu vertiefen. Der chinesische Diplomat verwies auf das Engagement seines Landes für Einheit, Frieden und wirtschaftliche Entwicklung in der Region. Er betonte, dass China die westafrikanische Integration sowie die Umsetzung regionaler Infrastrukturprogramme unterstützen wolle.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">In den Gesprächen wurden zudem zentrale Herausforderungen für die Entwicklung Westafrikas angesprochen. Dazu zählen politische Instabilität, sicherheitspolitische Spannungen sowie die Notwendigkeit regional abgestimmter Maßnahmen zur Förderung von Frieden und wirtschaftlicher Stabilität. Touray nutzte das Treffen auch, um auf die Forderung Afrikas nach ständigen Sitzen im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen hinzuweisen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-vertiefung-diplomatischer-beziehungen"><span id="vertiefung-diplomatischer-beziehungen">Vertiefung diplomatischer Beziehungen</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Zum Abschluss des Besuchs tauschten der chinesische Botschafter und Dr. Touray Geschenke aus. Der symbolische Akt diente dazu, die bilaterale Zusammenarbeit hervorzuheben und die Bedeutung gegenseitigen politischen Vertrauens zu unterstreichen. Die Spende des Fahrzeugs reiht sich damit ein in eine breitere Strategie Pekings, seine Beziehungen zu westafrikanischen Institutionen durch Infrastrukturinvestitionen, politische Unterstützung und technische Kooperation zu stärken.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Internationale Reaktionen auf das Washington-Abkommen zwischen der Demokratischen Republik Kongo und Ruanda</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/internationale-reaktionen-auf-das-washington-abkommen-zwischen-der-demokratischen-republik-kongo-und-ruanda/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 06 Dec 2025 13:09:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Demokratische Republik Kongo]]></category>
		<category><![CDATA[Institutionelle Beziehungen]]></category>
		<category><![CDATA[Internationale Organisationen]]></category>
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		<category><![CDATA[USA]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://fokus-afrika.de/?p=22697</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der am 4. Dezember 2025 in Washington unterzeichnete Friedens- und Kooperationsrahmen zwischen der Demokratischen Republik Kongo (DRK) und&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Finternationale-reaktionen-auf-das-washington-abkommen-zwischen-der-demokratischen-republik-kongo-und-ruanda%2F&amp;action_name=Internationale%20Reaktionen%20auf%20das%20Washington-Abkommen%20zwischen%20der%20Demokratischen%20Republik%20Kongo%20und%20Ruanda&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/internationale-reaktionen-auf-das-washington-abkommen-zwischen-der-demokratischen-republik-kongo-und-ruanda/">Internationale Reaktionen auf das Washington-Abkommen zwischen der Demokratischen Republik Kongo und Ruanda</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Der am 4. Dezember 2025 in Washington unterzeichnete <a href="https://fokus-afrika.de/kagame-und-tshisekedi-unterzeichnen-friedensabkommen-zwischen-ruanda-und-dr-kongo-in-washington/">Friedens- und Kooperationsrahmen</a> zwischen der Demokratischen Republik Kongo (DRK) und Ruanda hat breite internationale Reaktionen ausgelöst. Die Vereinbarung, bekannt als „Washington Accords for Peace and Prosperity“, wurde unter Vermittlung der Vereinigten Staaten abgeschlossen und gilt als ein wichtiger Schritt zur Vertrauensbildung und zur Stabilisierung der Lage in der östlichen DRK. Mehrere multilaterale Akteure begrüßten das Abkommen und unterstrichen dessen Bedeutung für regionale Sicherheit, wirtschaftliche Integration und die Umsetzung bestehender Friedensverpflichtungen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-stellungnahme-des-un-generalsekretars"><span id="stellungnahme-des-un-generalsekretaers">Stellungnahme des UN-Generalsekretärs</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Generalsekretär der Vereinten Nationen, António Guterres, begrüßte die Unterzeichnung der Washington-Abkommen und würdigte die Rolle der Vereinigten Staaten bei der Vermittlung. Er hob die Bedeutung des Abkommens für den Wiederaufbau des bilateralen Vertrauens zwischen der DRK und Ruanda hervor und verwies auf die Relevanz eines dauerhaften Waffenstillstands im Einklang mit der Resolution 2773 (2025) des Sicherheitsrats. </p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="595" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/G7W3wyjWIAAh0SS-1024x595.jpeg" alt="" class="wp-image-22649 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/G7W3wyjWIAAh0SS-1024x595.jpeg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/G7W3wyjWIAAh0SS-300x174.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/G7W3wyjWIAAh0SS-768x446.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/G7W3wyjWIAAh0SS-1536x893.jpeg 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/G7W3wyjWIAAh0SS-2048x1191.jpeg 2048w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/G7W3wyjWIAAh0SS-380x221.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/G7W3wyjWIAAh0SS-800x465.jpeg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/G7W3wyjWIAAh0SS-1160x674.jpeg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/G7W3wyjWIAAh0SS-scaled.jpeg 2560w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Der Generalsekretär betonte, dass die Vereinten Nationen, einschließlich der Stabilisierungsmission MONUSCO, bereitstehen, um die Umsetzung der Vereinbarungen zu unterstützen. Zudem verwies er auf Fortschritte, die im Rahmen der Doha- und der von der Afrikanischen Union geführten Prozesse erzielt worden seien.</p>
</div></div>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-reaktion-der-international-contact-group-for-the-great-lakes"><span id="reaktion-der-international-contact-group-for-the-great-lakes">Reaktion der International Contact Group for the Great Lakes</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Internationale Kontaktgruppe für die Region der Großen Seen (ICG), unter deutschem Vorsitz, veröffentlichte eine <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/en/newsroom/news/2747404-2747404">gemeinsame Erklärung</a> der europäischen und internationalen Partner. Belgien, Dänemark, Frankreich, Deutschland, die Niederlande, Schweden, die Schweiz, das Vereinigte Königreich und die Europäische Union begrüßten die Unterzeichnung des Abkommens sowie des ergänzenden Rahmens zur regionalen wirtschaftlichen Integration. Die ICG würdigte das Engagement der Präsidenten Félix Tshisekedi und Paul Kagame, die ihre Bereitschaft zur Umsetzung des bereits am 27. Juni 2025 geschlossenen Friedensabkommens erneuerten.</p>



<blockquote class="twitter-tweet"><p lang="en" dir="ltr">Under 🇩🇪 Chair, members of Intl. Contact Group for <a href="https://twitter.com/hashtag/GreatLakes?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#GreatLakes</a> 🇧🇪🇩🇰🇪🇺🇫🇷🇩🇪🇳🇱🇸🇪🇨🇭🇬🇧 welcome signing of Washington Accords between <a href="https://twitter.com/hashtag/DRC?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#DRC</a> 🇨🇩 <a href="https://twitter.com/RDCongoMAE?ref_src=twsrc%5Etfw">@RDCongoMAE</a> &amp; <a href="https://twitter.com/hashtag/Rwanda?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#Rwanda</a> 🇷🇼 <a href="https://twitter.com/onduhungirehe?ref_src=twsrc%5Etfw">@onduhungirehe</a> facilitated by 🇺🇸 <a href="https://twitter.com/StateDept?ref_src=twsrc%5Etfw">@StateDept</a>. Implementation now key. <br>Read statement: <a href="https://t.co/ddyEuFIGss">https://t.co/ddyEuFIGss</a></p>&mdash; Gesa Bräutigam (@GERonAfrica) <a href="https://twitter.com/GERonAfrica/status/1997049871082442788?ref_src=twsrc%5Etfw">December 5, 2025</a></blockquote> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>



<p class="wp-block-paragraph">Die Erklärung hob zudem die Bedeutung der regionalen Vermittlungsbemühungen hervor. Anerkennung fanden die Rolle der Vereinigten Staaten bei der Moderation des Prozesses und die Beiträge afrikanischer Staaten. Die Gruppe betonte die fortgesetzte Relevanz der Vermittlung durch Katar im Dialog der DRK mit der bewaffneten Gruppe M23 sowie die von Togo im Auftrag der Afrikanischen Union übernommenen Aufgaben. Der ICG zufolge müsse die Umsetzung der Abkommen im Einklang mit Resolution 2773 (2025) erfolgen, einschließlich der Achtung territorialer Integrität, der Neutralisierung der FDLR und des Abzugs ruandischer Streitkräfte aus der östlichen DRK.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Darüber hinaus forderte die Kontaktgruppe ein sofortiges Ende der Kampfhandlungen durch alle Konfliktparteien. Sie verwies auf die Notwendigkeit ungehinderten humanitären Zugangs, einschließlich der Wiederaufnahme humanitärer Flüge nach Goma. Der sichere und würdige Rückkehrprozess für Binnenvertriebene und Geflüchtete wurde als zentrale Voraussetzung für Stabilisierung hervorgehoben. Wirtschaftliche Integration wurde als strategischer Hebel bezeichnet, um gemeinsame Interessen zu fördern und langfristige Stabilität in der Region zu unterstützen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-stellungnahme-der-afrikanischen-union"><span id="stellungnahme-der-afrikanischen-union">Stellungnahme der Afrikanischen Union</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Auch der Vorsitzende der Kommission der Afrikanischen Union (AU), Mahmoud Ali Youssouf, begrüßte das Abkommen. Er bezeichnete die Unterzeichnung als bedeutenden Fortschritt auf dem Weg zu Frieden, Stabilität und regionaler Kooperation. Youssouf würdigte insbesondere die Beiträge afrikanischer Staats- und Regierungschefs, darunter jene aus Togo, Angola sowie aus Staaten der Ost- und Südafrikanischen Gemeinschaften. Er hob die bilaterale Zusammenarbeit zwischen der DRK und Ruanda als entscheidend hervor und verwies auf die komplementären Rollen regionaler Initiativen, einschließlich der EAC- und SADC-Prozesse.</p>



<blockquote class="twitter-tweet"><p lang="en" dir="ltr">Press Statement on the Peace Agreement Signed Today Between the Democratic Republic of Congo and the Republic of Rwanda.<br><br>The Chairperson of the African Union Commission, H.E. Mahmoud Ali Youssouf, welcomed the peace agreement signed today by H.E. President Paul Kagame of the… <a href="https://t.co/N3q7tChujR">pic.twitter.com/N3q7tChujR</a></p>&mdash; African Union (@_AfricanUnion) <a href="https://twitter.com/_AfricanUnion/status/1996680657444253854?ref_src=twsrc%5Etfw">December 4, 2025</a></blockquote> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>



<p class="wp-block-paragraph">Der Vorsitzende der AU-Kommission rief die Parteien dazu auf, das Abkommen umfassend umzusetzen. Dies sei Voraussetzung für Versöhnung und nachhaltige regionale Zusammenarbeit. Zudem betonte er die Bereitschaft der AU, den Prozess weiter zu begleiten und technische sowie politische Unterstützung bereitzustellen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-bedeutung-des-abkommens-fur-frieden-und-regionale-dynamik"><span id="bedeutung-des-abkommens-fuer-frieden-und-regionale-dynamik">Bedeutung des Abkommens für Frieden und regionale Dynamik</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die internationale Resonanz zeigt, dass die Washington-Abkommen einen wichtigen Bezugspunkt für die regionale Friedenspolitik bilden. Die enge Einbindung multilateraler Akteure, die Anerkennung regionaler Vermittler und die Betonung wirtschaftlicher Integration als Stabilitätsfaktor verdeutlichen die umfassende Dimension des Prozesses. Die Erklärungen unterstreichen zudem die zentrale Bedeutung der Einhaltung bestehender Sicherheitsratsresolutionen und völkerrechtlicher Verpflichtungen. Der Friedensprozess wird damit in einen regional wie international abgestimmten Rahmen eingebettet, der auf Stabilisierung, Rechtsstaatlichkeit und wirtschaftliche Kooperation abzielt.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Internationale Reaktionen auf den Putsch in Guinea-Bissau</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/internationale-reaktionen-auf-den-putsch-in-guinea-bissau/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 29 Nov 2025 15:19:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Guinea-Bissau]]></category>
		<category><![CDATA[Internationale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[Kontinentale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[1]]></category>
		<category><![CDATA[5]]></category>
		<category><![CDATA[AU]]></category>
		<category><![CDATA[CPLP]]></category>
		<category><![CDATA[ECOWAS]]></category>
		<category><![CDATA[Menschenrechte]]></category>
		<category><![CDATA[Militär]]></category>
		<category><![CDATA[Putsch]]></category>
		<category><![CDATA[Übergangsregierung]]></category>
		<category><![CDATA[UN]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://fokus-afrika.de/?p=22405</guid>

					<description><![CDATA[<p>Übergangsregierung benennt Premierminister und Finanzminister Am 28. November 2025 hat die Übergangsregierung in Guinea-Bissau Ilídio Vieira Té zum&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Finternationale-reaktionen-auf-den-putsch-in-guinea-bissau%2F&amp;action_name=Internationale%20Reaktionen%20auf%20den%20Putsch%20in%20Guinea-Bissau&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading" id="h-ubergangsregierung-benennt-premierminister-und-finanzminister"><span id="uebergangsregierung-benennt-premierminister-und-finanzminister">Übergangsregierung benennt Premierminister und Finanzminister</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Am 28. November 2025 hat die <a href="https://fokus-afrika.de/nach-wahlen-militaerputsch-in-guinea-bissau/">Übergangsregierung</a> in Guinea-Bissau Ilídio Vieira Té zum neuen Premierminister ernannt. Er übernimmt gleichzeitig das Amt des Finanzministers. Das Amt wurde ihm per Präsidentiellem Dekret Nr. 2/2025 übertragen. Vieira Té war zuvor bereits Finanzminister unter dem abgesetzten Präsidenten und zeigte sich als ehemaliger Leiter der Wahlkampagne der Plattform Republicana-Nô Cumpu Guiné, die Embaló unterstützt hatte.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="770" height="513" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G638TdBWIAE6m5l.jpeg" alt="" class="wp-image-22407 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G638TdBWIAE6m5l.jpeg 770w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G638TdBWIAE6m5l-300x200.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G638TdBWIAE6m5l-768x512.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G638TdBWIAE6m5l-380x253.jpeg 380w" sizes="(max-width: 770px) 100vw, 770px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Die Ernennung erfolgt wenige Tage nach dem Militärputsch, bei dem das <a href="https://fokus-afrika.de/militaerputsch-in-guinea-bissau-embalo-flieht-general-horta-nta-na-man-uebernimmt-die-macht/">Staatsoberhaupt gestürzt</a>, der Wahlprozess ausgesetzt und die staatlichen Institutionen aufgelöst wurden. Mit Nutzen der militärischen Vollmachten gab die Übergangsregierung bekannt, neue Führungspersonen einzusetzen und die Kontrolle über die Staatsfinanzen und Regierungsstruktur zu übernehmen.</p>
</div></div>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-un-generalsekretar-verurteilt-gewalt-und-fordert-ruckkehr-zur-verfassung"><span id="un-generalsekretaer-verurteilt-gewalt-und-fordert-rueckkehr-zur-verfassung">UN-Generalsekretär verurteilt Gewalt und fordert Rückkehr zur Verfassung</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Generalsekretär der Vereinten Nationen, António Guterres, äußerte sich „tief besorgt“ über die Entwicklungen in Guinea-Bissau. In einer Erklärung verurteilte er den Militärputsch als „unverzeihliche Verletzung demokratischer Prinzipien“ und forderte die sofortige und bedingungslose Wiederherstellung der verfassungsmäßigen Ordnung.</p>



<blockquote class="twitter-tweet" data-media-max-width="560"><p lang="en" dir="ltr">I am deeply concerned by the unfolding events in Guinea-Bissau.<br><br>I strongly condemn the coup d’état perpetrated by elements of the military &amp; any attempt to violate constitutional order.<br><br>Any disregard of the will of the people who peacefully cast their vote during the 23…</p>&mdash; António Guterres (@antonioguterres) <a href="https://twitter.com/antonioguterres/status/1994459271921095140?ref_src=twsrc%5Etfw">November 28, 2025</a></blockquote> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>



<p class="wp-block-paragraph">Er betonte, dass die Gewalt gegen Personen, die am Wahlprozess beteiligt waren – inklusive Festnahmen von hochrangigen Regierungsvertretern, Oppositionspolitikern und Wahlbeamten – eine klare Missachtung der Stimmen der Bevölkerung darstelle. Er forderte zudem die unverzügliche Freilassung aller Inhaftierten und rief alle Parteien und Sicherheitskräfte zu Zurückhaltung und Dialog auf.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-au-ecowas-und-cplp-verurteilen-umsturz-und-suspendieren-guinea-bissau"><span id="au-ecowas-und-cplp-verurteilen-umsturz-und-suspendieren-guinea-bissau">AU, ECOWAS und CPLP verurteilen Umsturz und suspendieren Guinea-Bissau</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Afrikanische Union verurteilte klar den Machtwechsel durch das Militär und forderte die Rückkehr zur demokratischen Ordnung. Der Vorsitzende der AU-Kommission für Menschenrechte erklärte, jede gewaltsame Machtergreifung verletze die Grundprinzipien der AU wie Demokratie und Rechtsstaatlichkeit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Westafrikanische Staatengemeinschaft (ECOWAS) reagierte nach einer außerordentlichen Sitzung mit der Verurteilung des Putsches und kündigte die Suspendierung Guinea-Bissaus aus allen Entscheidungsgremien der Gemeinschaft an. Zentrale Forderung: Rückkehr zur unabhängigen Zivilverwaltung und Respektierung des Wahlergebnisses. Ferner wurde eine Kommission zur Mediation der Krise eingesetzt, bestehend aus Staats- und Regierungschefs aus <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/westafrika/sierra-leone/">Sierra Leone</a>, <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/westafrika/kap-verde/">Cabo Verde</a>, <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/westafrika/senegal/">Senegal</a>, <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/westafrika/togo/">Togo</a> sowie dem Präsidenten der ECOWAS-Kommission.</p>



<blockquote class="twitter-tweet"><p lang="en" dir="ltr">FINAL COMMUNIQUE OF THE EXTRAORDINARY VIRTUAL SUMMIT OF THE ECOWAS HEADS OF STATE AND GOVERNMENT ON THE SITUATION IN GUINEA-BISSAU.<br><br>THURSDAY, 27 NOVEMBER 2025. <a href="https://t.co/cqy76OQYau">pic.twitter.com/cqy76OQYau</a></p>&mdash; Ecowas &#8211; Cedeao (@ecowas_cedeao) <a href="https://twitter.com/ecowas_cedeao/status/1994175083460317473?ref_src=twsrc%5Etfw">November 27, 2025</a></blockquote> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>



<p class="wp-block-paragraph">Auch die Gemeinschaft der Portugiesischsprachigen Länder (CPLP) äußerte ihre tiefe Besorgnis. In einer offiziellen Erklärung verurteilte sie die Suspendierung des Wahlprozesses und die Inhaftierungen als „massive Verletzung demokratischer Standards“ und forderte die unverzügliche Wiederherstellung der verfassungsmäßigen Ordnung und die Freilassung der politischen Gefangenen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-menschenrechtsbedenken-verhaftungen-medienstilllegungen-ausgangssperren"><span id="menschenrechtsbedenken-verhaftungen-medienstilllegungen-ausgangssperren">Menschenrechtsbedenken: Verhaftungen, Medienstilllegungen, Ausgangssperren</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Internationale Menschenrechtsorganisationen wie das Büro des Hohen Kommissars der Vereinten Nationen für Menschenrechte (OHCHR) warnten davor, dass der Putsch mit Repression einhergehe. Berichte über willkürliche Festnahmen von Regierungsmitgliedern, Oppositionspolitikern, Richtern und Wahlkommissionsmitgliedern häufen sich. Es existieren Hinweise auf Einschränkungen der Presse- und Versammlungsfreiheit, Schließung unabhängiger Medien und Aussetzung der offiziellen Kommunikation.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die UN forderte, alle festgenommenen Personen unverzüglich freizulassen und ein Ende der Gewalt sicherzustellen. Gleichzeitig mahnte sie die Einhaltung des Rechts auf friedliche Versammlung an und warnte vor den Risiken einer dauerhaft unterdrückten Zivilgesellschaft.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-diplomatische-verbindungen-und-exil-von-embalo"><span id="diplomatische-verbindungen-und-exil-von-embalo">Diplomatische Verbindungen und Exil von Embaló</span></h2>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="440" height="628" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/09/Umaro_Sissoco_Embalo_en_2021.jpg" alt="" class="wp-image-11306 size-full"/></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Nach Angaben <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/westafrika/senegal/">senegalesischer</a> Behörden wurde der abgesetzte Präsident Embaló in Dakar aufgenommen und befindet sich in Sicherheit. Senegal bestätigte, dass er per Sonderflug ausgeflogen wurde. Der Schritt erfolgte in Abstimmung mit Partnerländern und unter Beteiligung mehrerer Staaten, die sich bemühten, eine humanitäre Lösung für Embaló und andere hochrangige Regierungsmitglieder zu sichern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Exfiltration hat in der internationalen Diplomatie gemischte Reaktionen ausgelöst: Während einige Staaten den Schritt als humanitäre Schutzmaßnahme ansehen, kritisieren andere ihn als möglichen Versuch, Verantwortlichkeit zu umgehen.</p>
</div></div>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-bedeutung-fur-westafrika-ruckschlag-fur-demokratische-stabilitat"><span id="bedeutung-fuer-westafrika-rueckschlag-fuer-demokratische-stabilitaet">Bedeutung für Westafrika: Rückschlag für demokratische Stabilität</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Putsch in Guinea-Bissau und die sofortigen Entscheidungen der Übergangsregierung markieren einen Rückschlag für Demokratie und Rechtsstaatlichkeit in Westafrika. Die schnelle Besetzung zentraler Ämter und die Aussetzung demokratischer Prozesse verstärken Sorgen über eine neue Welle militärischer Eingriffe in der Region.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="594" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G6xFxZbWUAA9jn--1024x594.jpeg" alt="" class="wp-image-22409 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G6xFxZbWUAA9jn--1024x594.jpeg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G6xFxZbWUAA9jn--300x174.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G6xFxZbWUAA9jn--768x446.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G6xFxZbWUAA9jn--1536x891.jpeg 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G6xFxZbWUAA9jn--380x220.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G6xFxZbWUAA9jn--800x464.jpeg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G6xFxZbWUAA9jn--1160x673.jpeg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G6xFxZbWUAA9jn-.jpeg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Die Reaktionen der AU und ECOWAS zeigen, dass die Gemeinschaften nicht bereit sind, Staatsstreiche zu tolerieren — zumindest formal. Die Entscheidung zur Suspendierung zeigt, dass es kurzfristig diplomatische und politische Konsequenzen geben wird. Langfristig bleibt unklar, ob die Übergangsregierung die Wiederherstellung verfassungsgemäßer Ordnung zulässt oder ob der Ausnahmezustand verlängert wird.</p>
</div></div>
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			<media:description type="html">(Luanda- Angola, 16/07/2021) Vice-Presidente da República, Hamilton Mourão durante Encontro com o Excelentíssimo Sr. Presidente da Guiné-Bissau.

Foto: Romério Cunha/ VPR</media:description>
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		<title>EU-Parlament und Panafrikanisches-Parlament wollen in Zukunft stärker kooperieren</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/eu-parlament-und-panafrikanisches-parlament-wollen-in-zukunft-staerker-kooperieren/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Nov 2025 09:29:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Internationale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[Kontinentale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[AU]]></category>
		<category><![CDATA[Diplomatie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im Vorfeld des 7. Gipfels von Afrikanischer Union und Europäischer Union in Luanda haben sich Abgeordnete des Pan-Afrikanischen&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Feu-parlament-und-panafrikanisches-parlament-wollen-in-zukunft-staerker-kooperieren%2F&amp;action_name=EU-Parlament%20und%20Panafrikanisches-Parlament%20wollen%20in%20Zukunft%20st%C3%A4rker%20kooperieren&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Im Vorfeld des <a href="https://fokus-afrika.de/7-gipfel-afrikanische-union-europaeische-union-findet-ende-november-in-luanda-statt/">7. Gipfels</a> von Afrikanischer Union und Europäischer Union in Luanda haben sich Abgeordnete des Pan-Afrikanischen Parlaments und des Europäischen Parlaments zu einem parlamentarischen Vortreffen in Midrand, <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/sudliches-afrika/sudafrika/">Südafrika</a>, versammelt. Unter dem Motto „Renewing Africa-Europe Parliamentary Cooperation in a Changing Global Context“ diskutierten sie, wie die Zusammenarbeit zwischen beiden Kontinenten politisch und institutionell weiterentwickelt werden soll.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-parlamentarisches-vortreffen-in-midrand"><span id="parlamentarisches-vortreffen-in-midrand">Parlamentarisches Vortreffen in Midrand</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Im Zentrum stand die Frage, welche Rolle Parlamente nach 25 Jahren AU-EU-Partnerschaft in der Steuerung und Kontrolle dieser Beziehungen einnehmen sollen. Die Abgeordneten formulierten gemeinsame Botschaften und Empfehlungen, die in den Gipfelprozess der Staats- und Regierungschefs einfließen sollen. Leitplanken bilden dabei die Agenda 2063 der Afrikanischen Union und die Agenda 2030 der Vereinten Nationen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-grundprinzipien-der-erneuerten-zusammenarbeit"><span id="grundprinzipien-der-erneuerten-zusammenarbeit">Grundprinzipien der erneuerten Zusammenarbeit</span></h2>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G6ipKtdW4AAroT3-1024x768.jpeg" alt="" class="wp-image-22283 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G6ipKtdW4AAroT3-1024x768.jpeg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G6ipKtdW4AAroT3-300x225.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G6ipKtdW4AAroT3-768x576.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G6ipKtdW4AAroT3-1536x1152.jpeg 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G6ipKtdW4AAroT3-200x150.jpeg 200w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G6ipKtdW4AAroT3-260x195.jpeg 260w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G6ipKtdW4AAroT3-380x285.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G6ipKtdW4AAroT3-800x600.jpeg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G6ipKtdW4AAroT3-1160x870.jpeg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G6ipKtdW4AAroT3.jpeg 1600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Die gemeinsame Linie der Abgeordneten beruht auf einigen zentralen Grundsätzen. Erstens wird die Partnerschaft zwischen Afrika und Europa ausdrücklich als Beziehung von gleichberechtigten Partnern beschrieben, die auf Demokratie, Menschenrechten, Rechtsstaatlichkeit und Rechenschaftspflicht basiert. Diese Grundprinzipien werden als Voraussetzung für dauerhafte Stabilität und Entwicklung verstanden.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Zweitens betonen die Parlamentarier die Bedeutung des Multilateralismus. Internationale Zusammenarbeit und parlamentarische Diplomatie sollen genutzt werden, um komplexe politische, sicherheitspolitische und sozioökonomische Herausforderungen auf beiden Kontinenten zu bearbeiten. Das gilt für Themen der Friedenssicherung ebenso wie für wirtschaftliche und soziale Fragen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Drittens rückt die Rolle der Parlamente selbst stärker in den Vordergrund. Sie sollen nicht nur Gesetzgebung und Haushaltskontrolle in den jeweiligen Unionsstrukturen ausüben, sondern auch die Umsetzung gemeinsamer AU-EU-Beschlüsse politisch begleiten, hinterfragen und öffentlich sichtbar machen. Parlamentarische Kontrolle wird als zentrales Element verstanden, damit Partnerschaftsprogramme messbare Ergebnisse für Bürgerinnen und Bürger liefern.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-reformen-von-finanzarchitektur-handel-und-globalen-rahmenbedingungen"><span id="reformen-von-finanzarchitektur-handel-und-globalen-rahmenbedingungen">Reformen von Finanzarchitektur, Handel und globalen Rahmenbedingungen</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die parlamentarische Agenda greift auch die Debatte über die internationale Finanz- und Wirtschaftsordnung auf. Die Abgeordneten plädieren für eine Reform der globalen Finanzarchitektur und der Governance-Strukturen, einschließlich einer stärkeren Vertretung Afrikas in zentralen Institutionen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dazu gehören unter anderem Forderungen nach veränderten Entscheidungsstrukturen in internationalen Organisationen, einer gerechteren Behandlung afrikanischer Staaten bei Schuldenfragen sowie verbesserten Zugängen zu langfristigen, planbaren Finanzierungsquellen für Infrastruktur, Klima- und Entwicklungsprojekte. Handelspolitisch zielt die Zusammenarbeit darauf, wirtschaftliche Integration in Afrika voranzubringen und gleichzeitig den Marktzugang zwischen beiden Kontinenten zu vertiefen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Bereich nachhaltiger Entwicklung werden globale Gesundheit, belastbare Agrar- und Ernährungssysteme sowie Klimaanpassung genannt. Afrika-EU-Programme in diesen Bereichen sollen so gestaltet werden, dass sie auf lokalen Prioritäten beruhen und gleichzeitig in übergreifende Strategien auf kontinentaler Ebene eingebettet sind.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-frieden-und-sicherheit-als-gemeinsames-handlungsfeld"><span id="frieden-und-sicherheit-als-gemeinsames-handlungsfeld">Frieden und Sicherheit als gemeinsames Handlungsfeld</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ein weiterer Schwerpunkt der parlamentarischen Zusammenarbeit liegt auf der Friedens- und Sicherheitspolitik. Die Abgeordneten betonen, dass Sicherheit in Afrika und Europa eng miteinander verknüpft ist und sich Konflikte, Instabilität und Terrorismus über Regionen hinweg auswirken.</p>



<blockquote class="twitter-tweet"><p lang="en" dir="ltr">The Pre-African Union-European Union Summit Meeting kicks off in Midrand <br><br>The Pan-African Parliament (PAP) and the <a href="https://twitter.com/Europarl_EN?ref_src=twsrc%5Etfw">@Europarl_EN</a> (EP) have commenced a two-day Parliamentary meeting under the theme: “Renewing Africa-Europe Parliamentary Cooperation in a Changing Global Context.”… <a href="https://t.co/8eMIv7pSXf">pic.twitter.com/8eMIv7pSXf</a></p>&mdash; Pan-African Parliament (@AfrikParliament) <a href="https://twitter.com/AfrikParliament/status/1989364302956965905?ref_src=twsrc%5Etfw">November 14, 2025</a></blockquote> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>



<p class="wp-block-paragraph">Im Mittelpunkt stehen Prinzipien wie die Achtung des Völkerrechts, politische Stabilität durch demokratische Verfahren und verantwortliche Regierungsführung. Militärische Machtübernahmen und verfassungswidrige Veränderungen von Regierungen werden abgelehnt. Stattdessen wird auf politische Dialogformate, inklusive Prozesse und afrikanisch geführte Lösungen gesetzt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Parlamentarier heben afrikanische Friedensinitiativen ausdrücklich hervor und verknüpfen diese mit der Frage der Finanzierung. Instrumente wie der Friedensfonds der Afrikanischen Union und europäische Finanzierungsmechanismen sollen so ausgestaltet werden, dass sie afrikanische Eigenverantwortung stärken, transparente Entscheidungsprozesse ermöglichen und gemeinsame Prioritäten abbilden.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-parlamentarische-dimension-der-sicherheitspolitik"><span id="parlamentarische-dimension-der-sicherheitspolitik">Parlamentarische Dimension der Sicherheitspolitik</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Neben der Finanzierung geht es um die Rolle der Parlamente in sicherheitspolitischen Fragen. Die Abgeordneten sehen die Notwendigkeit, Einsätze, Mandate und sicherheitspolitische Initiativen enger parlamentarisch zu begleiten. Dies betrifft sowohl nationale Parlamente als auch das Pan-Afrikanische Parlament und das Europäische Parlament in ihrer jeweiligen Funktion.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dabei spielen Themen wie Rüstungskontrolle, der Schutz der Zivilbevölkerung, der Zugang humanitärer Hilfe und der Umgang mit neuen Bedrohungsformen eine Rolle. Sicherheits- und Friedenspolitik wird nicht als exklusives Feld der Exekutiven verstanden, sondern als Bereich, in dem Parlamente Transparenz einfordern und politische Richtungsentscheidungen mitgestalten.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-25-jahre-au-eu-partnerschaft-und-die-rolle-der-parlamente"><span id="25-jahre-au-eu-partnerschaft-und-die-rolle-der-parlamente">25 Jahre AU-EU-Partnerschaft und die Rolle der Parlamente</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Vor dem Hintergrund von 25 Jahren institutionalisierter AU-EU-Beziehungen wird die parlamentarische Ebene als Bereich mit Entwicklungspotenzial beschrieben. Während Gipfeltreffen, Kommissionsdialoge und bilaterale Regierungskanäle die Partnerschaft prägen, bleibt der Beitrag der Parlamente in vielen Feldern im Vergleich dazu weniger sichtbar.</p>



<blockquote class="twitter-tweet"><p lang="en" dir="ltr">The Pan-African Parliament (PAP) and the <a href="https://twitter.com/Europarl_EN?ref_src=twsrc%5Etfw">@Europarl_EN</a> have issued a Joint Declaration following the <a href="https://twitter.com/_AfricanUnion?ref_src=twsrc%5Etfw">@_AfricanUnion</a> –European Union Parliamentary Pre-Summit Meeting held in Midrand, South Africa, on 14–15 November 2025.<br><br>Adopted today ahead of the 7th <a href="https://twitter.com/hashtag/AU?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#AU</a>–<a href="https://twitter.com/hashtag/EU?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#EU</a> Summit, currently… <a href="https://t.co/q6BihrDygv">pic.twitter.com/q6BihrDygv</a></p>&mdash; Pan-African Parliament (@AfrikParliament) <a href="https://twitter.com/AfrikParliament/status/1993070188959334547?ref_src=twsrc%5Etfw">November 24, 2025</a></blockquote> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>



<p class="wp-block-paragraph">Die aktuelle parlamentarische Agenda knüpft daher an die bisherigen Erfahrungen an und setzt drei Schwerpunkte. Erstens sollen parlamentarische Dialoge regelmäßiger, strukturierter und thematisch fokussierter werden. Zweitens soll die Überwachung von gemeinsamen Programmen – etwa in Handel, Infrastruktur, Klima oder Sicherheit – durch parlamentarische Gremien intensiviert werden. Drittens sollen Bürgerbeteiligung, regionale Vielfalt und die Perspektiven junger Menschen stärker in die bi-regionale Debatte eingebunden werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-parlamentarische-kooperation-als-teil-einer-breiteren-agenda"><span id="parlamentarische-kooperation-als-teil-einer-breiteren-agenda">Parlamentarische Kooperation als Teil einer breiteren Agenda</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die parlamentarische Zusammenarbeit wird damit zu einem Teil einer breiteren politischen Agenda zwischen Afrika und Europa. Sie reicht von wirtschaftlicher Integration über Rohstoff- und Handelspolitik bis hin zu Klima, Migration, digitalem Wandel und Sicherheitsfragen. Die Abgeordneten verknüpfen diesen breiten Themenkatalog mit der Erwartung, dass parlamentarische Gremien die Umsetzung politischer Zusagen dauerhaft begleiten und auf Kohärenz zwischen verschiedenen Politikfeldern achten.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>AU-EU-Gipfel in Luanda: 25 Jahre Partnerschaft und neue Zusagen für Handel, Klima und Sicherheit</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/au-eu-gipfel-in-luanda-25-jahre-partnerschaft-und-neue-zusagen-fuer-handel-klima-und-sicherheit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Nov 2025 08:59:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Internationale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[Kontinentale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[1]]></category>
		<category><![CDATA[5]]></category>
		<category><![CDATA[AU]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
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		<category><![CDATA[Handel]]></category>
		<category><![CDATA[Infrastruktur]]></category>
		<category><![CDATA[Klima]]></category>
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		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Terrorismus]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In Luanda, der Hauptstadt Angolas, haben sich Staats- und Regierungschefs der Afrikanischen Union (AU) und der Europäischen Union&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fau-eu-gipfel-in-luanda-25-jahre-partnerschaft-und-neue-zusagen-fuer-handel-klima-und-sicherheit%2F&amp;action_name=AU-EU-Gipfel%20in%20Luanda%3A%2025%20Jahre%20Partnerschaft%20und%20neue%20Zusagen%20f%C3%BCr%20Handel%2C%20Klima%20und%20Sicherheit&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/au-eu-gipfel-in-luanda-25-jahre-partnerschaft-und-neue-zusagen-fuer-handel-klima-und-sicherheit/">AU-EU-Gipfel in Luanda: 25 Jahre Partnerschaft und neue Zusagen für Handel, Klima und Sicherheit</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">In Luanda, der Hauptstadt Angolas, haben sich Staats- und Regierungschefs der <a href="https://fokus-afrika.de/tag/au/">Afrikanischen Union</a> (AU) und der <a href="https://fokus-afrika.de/tag/eu/">Europäischen Union</a> (EU) zum 7. AU-EU-Gipfel versammelt. Der Gipfel markiert 25 Jahre seit dem ersten Treffen in Kairo und steht unter dem Motto „Promoting Peace and Prosperity through Effective Multilateralism“. Im Mittelpunkt stehen die Weiterentwicklung der strategischen Partnerschaft, neue Investitionszusagen sowie die Rolle Afrikas in einer sich wandelnden internationalen Ordnung.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-25-jahre-strategische-partnerschaft-gipfel-in-luanda"><span id="25-jahre-strategische-partnerschaft-gipfel-in-luanda">25 Jahre strategische Partnerschaft: Gipfel in Luanda</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, verwies auf die Veränderungen seit dem letzten Gipfel im Februar 2022. Sie beschrieb eine Welt, in der Handel stärker politisiert sei und Zölle, Exportkontrollen und Überkapazitäten als machtpolitische Instrumente eingesetzt würden. Vor diesem Hintergrund stellte sie die Frage, wie Afrika und Europa gute Arbeitsplätze schaffen, wirtschaftliche Risiken minimieren und sich aus schädlichen Abhängigkeiten lösen können.</p>



<iframe width="852" height="480" id="ec-player" src="https://audiovisual.ec.europa.eu/corporateplayer/index.html?video=I-281321&#038;language=INT" title="7th EU-African Union Summit in Luanda, Angola" frameborder="0" scrolling="no" allowfullscreen></iframe>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-global-gateway-und-investitionsbilanz-der-eu"><span id="global-gateway-und-investitionsbilanz-der-eu">Global Gateway und Investitionsbilanz der EU</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die EU hebt in <a href="https://fokus-afrika.de/7-gipfel-afrikanische-union-europaeische-union-findet-ende-november-in-luanda-statt/">Luanda</a> die bisherige Bilanz ihrer Investitionsinitiative Global Gateway hervor. Nach eigenen Angaben wurden bereits rund 120 Milliarden Euro für Projekte in Afrika mobilisiert. Insgesamt 138 Vorhaben in Bereichen wie grüne Energie, Verkehrskorridore, Digitalisierung, Gesundheitssysteme, Bildung und Qualifizierung werden als „Flaggschiffprojekte“ geführt. Die EU sieht sich auf Kurs, das Ziel von 150 Milliarden Euro an mobilisierten Mitteln bis 2027 zu übertreffen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zu den genannten Beispielen gehören der Lobito-Korridor zwischen der <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/zentralafrika/dr-kongo/">Demokratischen Republik Kongo</a>, <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/ostafrika/sambia/">Sambia</a> und <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/zentralafrika/angola/">Angola</a> sowie die Initiative „Manufacturing and Access to Vaccines, Medicines and Health Technologies“ (MAV+), über die rund zwei Milliarden Euro für lokale Produktionskapazitäten im Gesundheitssektor bereitgestellt wurden.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-handel-afcfta-und-wirtschaftliche-integration"><span id="handel-afcfta-und-wirtschaftliche-integration">Handel, AfCFTA und wirtschaftliche Integration</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ein zentrales Thema des Gipfels ist die stärkere wirtschaftliche Verflechtung der beiden Kontinente. Die Europäische Kommission unterzeichnete ein Memorandum of Understanding mit dem Sekretariat der Afrikanischen Kontinentalen Freihandelszone (AfCFTA) und sagte zusätzliche 25,5 Millionen Euro für die Zusammenarbeit zu. Ziel ist es, die afrikanische Binnenintegration zu stärken und gleichzeitig die Verbindungen zwischen dem europäischen Binnenmarkt und dem künftig voll funktionsfähigen afrikanischen Binnenmarkt auszubauen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die EU verweist darauf, bereits 1,2 Milliarden Euro in Programme zur wirtschaftlichen Integration in Afrika zu investieren. Von der Leyen betonte, Europa sei schon heute wichtigster Handelspartner Afrikas und verwies auf die bestehende weitgehende Zoll- und Quotefreiheit im Warenhandel. Zugleich sieht die Kommission weiteren Spielraum, Handelsvolumen und Wertschöpfung zu erhöhen.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="683" height="1024" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/P-068404_00-07_02-HIGH-49513-683x1024.jpg" alt="" class="wp-image-22274 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/P-068404_00-07_02-HIGH-49513-683x1024.jpg 683w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/P-068404_00-07_02-HIGH-49513-200x300.jpg 200w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/P-068404_00-07_02-HIGH-49513-768x1152.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/P-068404_00-07_02-HIGH-49513-380x570.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/P-068404_00-07_02-HIGH-49513.jpg 800w" sizes="(max-width: 683px) 100vw, 683px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Der Vorsitzende der AU-Kommission, Mahmoud Ali Youssouf, stellte die wirtschaftliche Dimension in einen breiteren politischen Kontext. Er forderte eine stärkere Beteiligung Afrikas an globalen Wertschöpfungsketten und erklärte, die Rolle Afrikas als reiner Rohstofflieferant müsse beendet werden. Er rief zu europäischen Investitionen in die Verarbeitung von Rohstoffen auf dem Kontinent auf und verlangte den Abbau tarifärer und nichttarifärer Handelshemmnisse für afrikanische Produkte auf dem EU-Markt.</p>
</div></div>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-infrastruktur-rohstoffe-und-digitale-vernetzung"><span id="infrastruktur-rohstoffe-und-digitale-vernetzung">Infrastruktur, Rohstoffe und digitale Vernetzung</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Neben Handel und Integration werden auch Infrastrukturinvestitionen hervorgehoben. Ein zusätzliches Paket von 600 Millionen Euro soll Machbarkeitsstudien und Investitionen in strategische Korridore unterstützen, insbesondere im Bereich kritischer Rohstoffe. Die EU sieht die Kombination von Infrastruktur- und Rohstoffprojekten als Hebel zur Stärkung von Lieferketten und lokaler Wertschöpfung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im digitalen Bereich kündigt „Team Europe“ 43 Millionen Euro für die Initiative „Africa-Europe Digital Innovation Bridge 2.0“ an, um digitale Unternehmertätigkeit in 14 afrikanischen Staaten zu fördern. Hinzu kommt ein Beitrag von 122 Millionen Euro zum Finnfund-Programm „Global Connect“, davon 32 Millionen Euro für Unterseekabel, Glasfasernetze, Rechenzentren und mobile Bezahlsysteme in Afrika.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-klima-energie-und-anpassungsfinanzierung"><span id="klima-energie-und-anpassungsfinanzierung">Klima, Energie und Anpassungsfinanzierung</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Klimapolitik und Energiewende sind ein weiterer Schwerpunkt. Die EU verweist darauf, größter öffentlicher Klimafinanzierungsgeber weltweit zu sein. Im Rahmen einer Team-Europe-Initiative zur Klimaanpassung und Resilienz in Afrika soll der Beitrag auf 3,4 Milliarden Euro erhöht werden.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="681" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/P-068404_00-17_02-HIGH-236842-1024x681.jpg" alt="" class="wp-image-22275 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/P-068404_00-17_02-HIGH-236842-1024x681.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/P-068404_00-17_02-HIGH-236842-300x200.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/P-068404_00-17_02-HIGH-236842-768x511.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/P-068404_00-17_02-HIGH-236842-380x253.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/P-068404_00-17_02-HIGH-236842-800x532.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/P-068404_00-17_02-HIGH-236842-1160x771.jpg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/P-068404_00-17_02-HIGH-236842.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Gemeinsam mit dem südafrikanischen Präsidenten Cyril Ramaphosa hat von der Leyen zudem die Abschlussveranstaltung der Kampagne „Scaling Up Renewables for Africa“ begleitet, bei der 15,5 Milliarden Euro für erneuerbare Energien und Stromzugang auf dem Kontinent mobilisiert wurden. Nach EU-Angaben stammen über 15,1 Milliarden Euro dieser Zusagen aus europäischen Mitteln und Hebelmechanismen.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der Hintergrund ist eine deutliche Diskrepanz: Trotz hohen Potenzials für Solarenergie entfallen nur rund zwei Prozent der globalen Investitionen in saubere Energie auf Afrika, während zugleich Hunderte Millionen Menschen keinen Zugang zu Strom oder sauberen Kochmöglichkeiten haben. Die Afrika-Europa Green Energy Initiative verfolgt das Ziel, bis 2030 mindestens 50 Gigawatt zusätzliche erneuerbare Erzeugungskapazität aufzubauen und 100 Millionen Menschen an Stromnetze oder Off-Grid-Lösungen anzuschließen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-unterstutzung-von-unternehmen-und-jugend"><span id="unterstuetzung-von-unternehmen-und-jugend">Unterstützung von Unternehmen und Jugend</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Zur Förderung unternehmerischer Strukturen kündigt die EU neue Investitionen von 94 Millionen Euro in junge Unternehmen und Start-ups in <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/westafrika/ghana/">Ghana</a>, <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/westafrika/gambia/">Gambia</a>, <a href="http://Côte d’Ivoire">Côte d’Ivoire</a>, <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/westafrika/mali/">Mali</a>, <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/westafrika/senegal/">Senegal</a>, <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/westafrika/niger/">Niger</a>, <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/westafrika/burkina-faso/">Burkina Faso</a>, <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/westafrika/guinea/">Guinea</a>, <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/ostafrika/uganda/">Uganda</a>, <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/ostafrika/madagaskar/">Madagaskar</a>, <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/zentralafrika/kamerun/">Kamerun</a> und <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/westafrika/sierra-leone/">Sierra Leone</a> an. Parallel dazu werden Mobilitäts- und Bildungsprogramme wie Erasmus+ und das Intra-Africa Academic Mobility Scheme fortgeführt. Seit 2022 haben nach EU-Angaben mehr als 30.000 afrikanische und 18.000 europäische Studierende und Forschende an solchen Programmen teilgenommen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-afrikanische-positionen-agenda-2063-g20-und-globale-governance"><span id="afrikanische-positionen-agenda-2063-g20-und-globale-governance">Afrikanische Positionen: Agenda 2063, G20 und globale Governance</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">In seiner Ansprache hob der AUC-Vorsitzende Youssouf die Agenda 2063 als langfristige strategische Leitlinie der AU hervor. Diese definiert das Ziel einer „friedlichen, integrierten und prosperierenden“ afrikanischen Zukunft. Zugleich verwies er auf die aktuellen Belastungen des Multilateralismus, die Blockaden im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen und die Spannungen im Welthandel. Afrika fordere eine gleichberechtigte Vertretung in internationalen Finanzinstitutionen und im Sicherheitsrat auf Basis des Konsenses von Ezulwini.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Youssouf verwies darauf, dass Afrika inzwischen Vollmitglied der G20 ist und Südafrika beim Gipfel in Johannesburg die Interessen des Kontinents vertreten habe. Er forderte Reformen der globalen Finanzarchitektur, eine tragfähige Schuldenpolitik auf Grundlage einer „Common African Position“ sowie eine angemessene Finanzierung von Anpassungsplänen an den Klimawandel. Zudem betonte er die Notwendigkeit, die digitale Kluft zu verringern, da andere Sektoren von dieser Grundvoraussetzung abhingen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-europaische-perspektive-handel-investitionen-und-energiewende"><span id="europaeische-perspektive-handel-investitionen-und-energiewende">Europäische Perspektive: Handel, Investitionen und Energiewende</span></h2>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="683" height="1024" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/P-068404_00-03_02-HIGH-204922-683x1024.jpg" alt="" class="wp-image-22277 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/P-068404_00-03_02-HIGH-204922-683x1024.jpg 683w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/P-068404_00-03_02-HIGH-204922-200x300.jpg 200w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/P-068404_00-03_02-HIGH-204922-768x1152.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/P-068404_00-03_02-HIGH-204922-380x570.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/P-068404_00-03_02-HIGH-204922.jpg 800w" sizes="(max-width: 683px) 100vw, 683px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">In ihrer Eröffnungsrede in Luanda betonte von der Leyen drei Schwerpunkte der europäischen Agenda: Handel, Investitionen und Energie. Sie verwies darauf, dass Europa und Afrika in einer global konflikthaften Wirtschaft gleichermaßen auf verlässliche Partner angewiesen seien. Handel werde als „Motor für Wachstum vor Ort“ verstanden, wenn Infrastrukturprojekte wie der Lobito-Korridor nicht nur Rohstoffe, sondern auch landwirtschaftliche Exporte – etwa angolanische Avocados – in neue Märkte bringen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit Verweis auf Global Gateway unterstrich sie, dass die EU Investitionen in lokale Wertschöpfungsketten und Arbeitsplätze auf dem Kontinent als zentrales Unterscheidungsmerkmal zu anderen externen Akteuren betrachte.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Sie nannte Beispiele wie Investitionen in Rohstoffverarbeitung in <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/sudliches-afrika/namibia/">Namibia</a> und Sambia, den Aufbau pharmazeutischer Kapazitäten im Senegal und in <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/ostafrika/ruanda/">Ruanda</a> sowie Dateninfrastruktur von <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/nordafrika/">Nordafrika</a> bis <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/ostafrika/">Ostafrika</a>.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-frieden-sicherheit-und-multilaterale-kooperation"><span id="frieden-sicherheit-und-multilaterale-kooperation">Frieden, Sicherheit und multilaterale Kooperation</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Neben wirtschaftlichen Themen ist Frieden und Sicherheit ein weiteres Schwerpunktthema des Gipfels. Afrika und Europa wollen ihre Zusammenarbeit bei Konfliktprävention, Vermittlung, Terrorismusbekämpfung und bei afrikanisch geführten Missionen, etwa in <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/ostafrika/somalia/">Somalia</a> oder im Kampf gegen Boko Haram, ausbauen. Sowohl die AU als auch die EU betonen dabei den Stellenwert afrikanischer Regionalorganisationen und Initiativen.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="683" height="1024" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/P-068404_00-18_02-HIGH-246930-683x1024.jpg" alt="" class="wp-image-22276 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/P-068404_00-18_02-HIGH-246930-683x1024.jpg 683w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/P-068404_00-18_02-HIGH-246930-200x300.jpg 200w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/P-068404_00-18_02-HIGH-246930-768x1152.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/P-068404_00-18_02-HIGH-246930-380x570.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/P-068404_00-18_02-HIGH-246930.jpg 800w" sizes="(max-width: 683px) 100vw, 683px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Der UN-Generalsekretär António Guterres verwies in Luanda darauf, dass sich die Welt zugleich in Richtung einer multipolaren Ordnung bewege und dabei die Gefahr einer Blockbildung bestehe. Er sprach sich für eine „vernetzte Multipolarität“ aus, die auf intensiven Beziehungen im Bereich Handel, Entwicklung, Finanzarchitektur und politischer Koordination beruht. Gemeinsam repräsentierten AU und EU etwa 40 Prozent der UN-Mitgliedstaaten und hätten das Potenzial, internationale Normen zu verteidigen und Vereinbarungen zu vermitteln.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Guterres forderte eine umfassende Reform der globalen Finanzarchitektur und eine stärkere Repräsentation afrikanischer Staaten in internationalen Institutionen, einschließlich des Sicherheitsrats.</p>
</div></div>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-analysen-zur-sicherheitspolitischen-dimension-der-partnerschaft"><span id="analysen-zur-sicherheitspolitischen-dimension-der-partnerschaft">Analysen zur sicherheitspolitischen Dimension der Partnerschaft</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Im Vorfeld des Gipfels betont der Politikwissenschaftler Julian Bergmann in einer <a href="https://www.megatrends-afrika.de/publikation/partnership-between-the-au-and-eu-closer-cooperation-in-peace-and-security">Analyse</a>, dass die Zusammenarbeit in Frieden und Sicherheit traditionell eine zentrale Säule der AU-EU-Beziehungen darstellt. Er verweist auf frühere Instrumente wie die African Peace Facility und auf aktuelle Herausforderungen, darunter die Zunahme innerstaatlicher Konflikte, jihadistischer Gewalt und die Krise der Afrikanischen Friedens- und Sicherheitsarchitektur.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bergmann sieht Handlungsbedarf insbesondere bei der Stärkung gemeinsamer präventiver Diplomatie, beim Schutz kritischer Infrastruktur im Rahmen von Global-Gateway-Projekten sowie bei sicherheits- und verteidigungspolitischen Partnerschaften mit einzelnen afrikanischen Staaten. Aus seiner Sicht könnte der Gipfel genutzt werden, um diese Bereiche durch operative Mechanismen und neue Dialogformate weiter zu vertiefen.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fau-eu-gipfel-in-luanda-25-jahre-partnerschaft-und-neue-zusagen-fuer-handel-klima-und-sicherheit%2F&amp;action_name=AU-EU-Gipfel%20in%20Luanda%3A%2025%20Jahre%20Partnerschaft%20und%20neue%20Zusagen%20f%C3%BCr%20Handel%2C%20Klima%20und%20Sicherheit&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /><p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/au-eu-gipfel-in-luanda-25-jahre-partnerschaft-und-neue-zusagen-fuer-handel-klima-und-sicherheit/">AU-EU-Gipfel in Luanda: 25 Jahre Partnerschaft und neue Zusagen für Handel, Klima und Sicherheit</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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		<item>
		<title>88 Millionen Euro für Agenda 2063: Afrikanische Union und Deutschland vertiefen Partnerschaft</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/88-millionen-euro-fuer-agenda-2063-afrikanische-union-und-deutschland-vertiefen-partnerschaft/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Nov 2025 22:50:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Institutionelle Beziehungen]]></category>
		<category><![CDATA[Kontinentale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[4]]></category>
		<category><![CDATA[AU]]></category>
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		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Afrikanische Union (AU) und Deutschland haben ihre strategische Partnerschaft im Rahmen von Agenda 2063 weiter ausgebaut. Im&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2F88-millionen-euro-fuer-agenda-2063-afrikanische-union-und-deutschland-vertiefen-partnerschaft%2F&amp;action_name=88%20Millionen%20Euro%20f%C3%BCr%20Agenda%202063%3A%20Afrikanische%20Union%20und%20Deutschland%20vertiefen%20Partnerschaft&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/88-millionen-euro-fuer-agenda-2063-afrikanische-union-und-deutschland-vertiefen-partnerschaft/">88 Millionen Euro für Agenda 2063: Afrikanische Union und Deutschland vertiefen Partnerschaft</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Die Afrikanische Union (AU) und Deutschland haben ihre strategische Partnerschaft im Rahmen von Agenda 2063 weiter ausgebaut. Im Anschluss an zweitägige Verhandlungen zur Entwicklungszusammenarbeit am Sitz der AU-Kommission in Addis Abeba sagte Deutschland zusätzliche Mittel in Höhe von 88 Millionen Euro zu. Die neue Finanzierungszusage soll zentrale Prioritäten der AU unterstützen und bestehende Programme in nachhaltiger wirtschaftlicher Entwicklung, grüner Energie, Frieden und Sicherheit sowie Gesundheit ausbauen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-vertiefte-kooperation-fur-agenda-2063"><span id="vertiefte-kooperation-fuer-agenda-2063">Vertiefte Kooperation für Agenda 2063</span></h2>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G6QnfxxWkAAVXW3-min-1024x683.jpeg" alt="" class="wp-image-22189 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G6QnfxxWkAAVXW3-min-1024x683.jpeg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G6QnfxxWkAAVXW3-min-300x200.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G6QnfxxWkAAVXW3-min-768x512.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G6QnfxxWkAAVXW3-min-1536x1024.jpeg 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G6QnfxxWkAAVXW3-min-2048x1366.jpeg 2048w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G6QnfxxWkAAVXW3-min-380x253.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G6QnfxxWkAAVXW3-min-800x533.jpeg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G6QnfxxWkAAVXW3-min-1160x773.jpeg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G6QnfxxWkAAVXW3-min-scaled.jpeg 2560w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Beide Seiten bekräftigten bei den Verhandlungen ihre seit mehr als zwei Jahrzehnten bestehende Zusammenarbeit. Die Gespräche 2025 standen im Zeichen gemeinsamer Prioritäten und des erklärten Ziels, die Wirkung der Kooperation auf dem afrikanischen Kontinent zu erhöhen. Nach Angaben der AU und deutscher Stellen beläuft sich die bisherige deutsche Unterstützung seit Beginn der Kooperation im Jahr 2004 auf mehr als eine Milliarde Euro.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Wie die äthiopische Nachrichtenplattform&nbsp;<em>Fana Media Corporation</em>&nbsp;berichtet, wurde bei dem Treffen die AU–Deutschland-Partnerschaft als verlässliche, langfristige Kooperation bezeichnet, die auf gegenseitigem Respekt, Vertrauen und gemeinsamen Verantwortlichkeiten für nachhaltige Entwicklung und Sicherheit beruht.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-schwerpunkte-wirtschaft-energie-frieden-gesundheit"><span id="schwerpunkte-wirtschaft-energie-frieden-gesundheit">Schwerpunkte: Wirtschaft, Energie, Frieden, Gesundheit</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die neuen Mittel sind Teil eines Pakets zur Umsetzung zentraler Agenda-2063-Prioritäten. Im Zentrum stehen Programme zur Förderung nachhaltiger wirtschaftlicher Entwicklung, zur Stärkung grüner Energie und Infrastruktur sowie zur Unterstützung der kontinentalen Integrationsagenda. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der Rolle des Privatsektors.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G6Qnd7HW4AAIzXJ-768x1024.jpeg" alt="" class="wp-image-22187 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G6Qnd7HW4AAIzXJ-768x1024.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G6Qnd7HW4AAIzXJ-225x300.jpeg 225w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G6Qnd7HW4AAIzXJ-380x507.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G6Qnd7HW4AAIzXJ-800x1067.jpeg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G6Qnd7HW4AAIzXJ.jpeg 960w" sizes="(max-width: 768px) 100vw, 768px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Deutschland bekräftigte seine Unterstützung für die Afrikanische Freihandelszone (AfCFTA), die sich in der Umsetzung von der Verhandlungsphase in die Phase der praktischen Anwendung bewegt. Ziel ist es, Wettbewerbsfähigkeit und Leistungsfähigkeit insbesondere kleiner und mittlerer Unternehmen zu stärken, um Beschäftigung, Industrialisierung und den innerafrikanischen Handel voranzutreiben. Die AfCFTA gilt als zentrales Instrument der Agenda 2063, um regionale Märkte zu integrieren und Wertschöpfungsketten auf dem Kontinent auszubauen.</p>
</div></div>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-grune-energie-und-kontinentale-strommarkte"><span id="gruene-energie-und-kontinentale-strommaerkte">Grüne Energie und kontinentale Strommärkte</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ein weiterer Schwerpunkt der Verhandlungen war die Energiekooperation. Deutschland sagte fortgesetzte Unterstützung für AU-Flaggschiffinitiativen wie den African Single Electricity Market und den Continental Power System Masterplan zu. Beide Vorhaben zielen darauf ab, einen einheitlichen, verlässlichen und nachhaltigen Strommarkt aufzubauen, der langfristig eine integrierte kontinentale Energieinfrastruktur ermöglicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Schaffung eines verbundenen Strommarktes wird als entscheidend angesehen, um produktive Kapazitäten zu mobilisieren, die wirtschaftliche Transformation zu unterstützen und Versorgungssicherheit zu stärken. Die Förderung erneuerbarer Energien, moderner Netzinfrastrukturen und effizienter Energienutzung soll dabei mit industriepolitischen Zielen und Beschäftigungseffekten verknüpft werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-frieden-sicherheit-und-gesellschaftliche-teilhabe"><span id="frieden-sicherheit-und-gesellschaftliche-teilhabe">Frieden, Sicherheit und gesellschaftliche Teilhabe</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Im Bereich Frieden und Sicherheit will Deutschland seine Unterstützung auf strukturelle Konfliktprävention und den Zusammenhang zwischen Klimafolgen, Ressourcenkonflikten und Instabilität ausrichten. Ziel ist es, Präventionsansätze zu stärken, die frühzeitig auf Spannungen reagieren, regionale Sicherheitsarchitekturen unterstützen und langfristig zur Stabilisierung beitragen.</p>



<blockquote class="twitter-tweet"><p lang="en" dir="ltr">“Africa continues to be a strategic &amp; political priority for the German government…🇩🇪 remains a reliable partner of the AU in advancing sustainable dev’t, regional integration, and peace and security.”~ <a href="https://twitter.com/pickelbirgit?ref_src=twsrc%5Etfw">@pickelbirgit</a> <a href="https://twitter.com/BMZBund?ref_src=twsrc%5Etfw">@BMZBund</a> <a href="https://twitter.com/_AfricanUnion?ref_src=twsrc%5Etfw">@_AfricanUnion</a> <br>Read the full press release here ⬇️</p>&mdash; Germany │ African Union (@Germany_AU) <a href="https://twitter.com/Germany_AU/status/1991502490341437606?ref_src=twsrc%5Etfw">November 20, 2025</a></blockquote> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>



<p class="wp-block-paragraph">Die Kooperation soll zugleich die Analyse und Bearbeitung des Klimafrieden-Sicherheits-Nexus vertiefen. Dabei geht es darum, wie Dürren, Überschwemmungen, Landnutzungskonflikte oder der Zugang zu Wasser und Energie bestehende Spannungen verschärfen können und welche politischen, institutionellen und lokalen Antworten notwendig sind.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-rolle-von-frauen-jugend-und-zivilgesellschaft"><span id="rolle-von-frauen-jugend-und-zivilgesellschaft">Rolle von Frauen, Jugend und Zivilgesellschaft</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ein weiterer Bestandteil der Zusammenarbeit ist die Stärkung der Rolle von Frauen, Jugendlichen und zivilgesellschaftlichen Akteuren in Friedensprozessen. Deutschland plant, Initiativen zu fördern, die Beteiligung, Führungsverantwortung und Mitgestaltung dieser Gruppen in friedenspolitischen Prozessen systematisch ausbauen. Damit soll die Umsetzung bestehender Beschlüsse zur Agenda Frauen, Frieden, Sicherheit und zur Einbindung von Jugend in Frieden und Sicherheit unterstützt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die afrikanische Seite hebt hervor, dass eine breitere gesellschaftliche Teilhabe in Friedensprozessen einen Beitrag zu widerstandsfähigeren politischen Ordnungen und tragfähigeren Konfliktlösungen leisten kann.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-gesundheitssicherheit-und-kontinentale-strukturen"><span id="gesundheitssicherheit-und-kontinentale-strukturen">Gesundheitssicherheit und kontinentale Strukturen</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Gesundheitszusammenarbeit bildet einen weiteren Schwerpunkt der neuen Vereinbarungen. In Zusammenarbeit mit den Africa Centres for Disease Control and Prevention (Africa CDC) wollen AU und Deutschland die kontinentale Gesundheitsarchitektur stärken. Im Mittelpunkt steht der Aufbau von Strukturen, die auf Gesundheitskrisen schnell reagieren können und zugleich auf Gerechtigkeit und Zugangsgleichheit ausgerichtet sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Partner planen, Überwachungs-, Präventions- und Reaktionskapazitäten auszubauen und regionale sowie kontinentale Mechanismen zu unterstützen, die Lehren aus früheren Krisen wie der COVID-19-Pandemie aufgreifen. Die angestrebte Gesundheitsarchitektur soll „zukunftsfähig“ sein und sowohl bestehende als auch neue Herausforderungen abbilden.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-rolle-von-giz-kfw-und-finanzierungsmechanismen"><span id="rolle-von-giz-kfw-und-finanzierungsmechanismen">Rolle von GIZ, KfW und Finanzierungsmechanismen</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Umsetzung der deutschen Zusagen erfolgt über die Durchführungsorganisationen <a href="https://fokus-afrika.de/tag/giz/">GIZ</a> und <a href="https://fokus-afrika.de/tag/kfw/">KfW</a> sowie über gemeinsame Finanzierungsvereinbarungen. Diese Joint Financing Arrangements sollen die institutionellen Kapazitäten der Afrikanischen Union stärken und eine verlässliche, planbare Finanzierung von Programmen ermöglichen. Die Kooperation verbindet finanzielle Beiträge mit technischer Unterstützung, um Reformprozesse, Programmmanagement und Monitoringstrukturen innerhalb der AU-Organe zu unterstützen.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G6QnevvWAAAXiTS-1024x768.jpeg" alt="" class="wp-image-22188 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G6QnevvWAAAXiTS-1024x768.jpeg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G6QnevvWAAAXiTS-300x225.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G6QnevvWAAAXiTS-768x576.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G6QnevvWAAAXiTS-200x150.jpeg 200w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G6QnevvWAAAXiTS-260x195.jpeg 260w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G6QnevvWAAAXiTS-380x285.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G6QnevvWAAAXiTS-800x600.jpeg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G6QnevvWAAAXiTS-1160x870.jpeg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G6QnevvWAAAXiTS.jpeg 1280w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Die AU-Kommission betonte, dass die regelmäßigen Konsultationen mit Deutschland ein wichtiges Instrument sind, um Fortschritte bei laufenden Programmen zu bewerten, Prioritäten anzugleichen und sicherzustellen, dass die gemeinsame Zusammenarbeit messbare Wirkungen vor Ort erzielt.</p>
</div></div>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-strategische-bedeutung-der-au-deutschland-partnerschaft"><span id="strategische-bedeutung-der-au-deutschland-partnerschaft">Strategische Bedeutung der AU–Deutschland-Partnerschaft</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Deutschland sieht Afrika weiterhin als strategische und politische Priorität. Birgit Pickel, Abteilungsleiterin Afrika im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, unterstrich, dass die Partnerschaft mit der AU auf „gegenseitigem Respekt, Vertrauen und Verständnis“ beruhe und Deutschland ein verlässlicher Partner bei nachhaltiger Entwicklung, regionaler Integration sowie Frieden und Sicherheit bleibe.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Generaldirektor der AU-Kommission, Fathallah Sijilmassi, hob hervor, dass die Verhandlungen ein wichtiges Forum seien, um gemeinsame Maßnahmen zu schärfen und sicherzustellen, dass die Zusammenarbeit konkrete und messbare Ergebnisse im Sinne von Agenda 2063 erbringt. Die nächste Verhandlungsrunde zur AU–Deutschland-Entwicklungszusammenarbeit ist für 2027 in Addis Abeba vorgesehen.</p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/88-millionen-euro-fuer-agenda-2063-afrikanische-union-und-deutschland-vertiefen-partnerschaft/">88 Millionen Euro für Agenda 2063: Afrikanische Union und Deutschland vertiefen Partnerschaft</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Guinea-Bissau: Vorzeitige Stimmabgabe und intensive Wahlbeobachtung vor den Wahlen am 23. November</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/guinea-bissau-vorzeitige-stimmabgabe-und-intensive-wahlbeobachtung-vor-den-wahlen-am-23-november/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Nov 2025 15:57:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Guinea-Bissau]]></category>
		<category><![CDATA[Internationale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[Kontinentale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[Außenminister]]></category>
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		<category><![CDATA[ECOWAS]]></category>
		<category><![CDATA[Parlament]]></category>
		<category><![CDATA[Präsident]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Nationale Wahlkommission von Guinea-Bissau hat am 20. November mit der vorzeitigen Stimmabgabe für bestimmte Berufsgruppen begonnen. Parallel&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fguinea-bissau-vorzeitige-stimmabgabe-und-intensive-wahlbeobachtung-vor-den-wahlen-am-23-november%2F&amp;action_name=Guinea-Bissau%3A%20Vorzeitige%20Stimmabgabe%20und%20intensive%20Wahlbeobachtung%20vor%20den%20Wahlen%20am%2023.%20November&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/guinea-bissau-vorzeitige-stimmabgabe-und-intensive-wahlbeobachtung-vor-den-wahlen-am-23-november/">Guinea-Bissau: Vorzeitige Stimmabgabe und intensive Wahlbeobachtung vor den Wahlen am 23. November</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die Nationale Wahlkommission von Guinea-Bissau hat am 20. November mit der vorzeitigen Stimmabgabe für bestimmte Berufsgruppen begonnen. Parallel dazu haben Wahlbeobachtungsmissionen der ECOWAS und der CPLP ihre Konsultationen mit den nationalen Institutionen intensiviert, um die Rahmenbedingungen für die Präsidentschafts- und Parlamentswahlen am 23. November zu bewerten.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-vorzeitige-stimmabgabe-fur-einsatzkrafte-und-reisende"><span id="vorzeitige-stimmabgabe-fuer-einsatzkraefte-und-reisende">Vorzeitige Stimmabgabe für Einsatzkräfte und Reisende</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Nationale Wahlkommission (CNE) eröffnete am Donnerstagmorgen die Urnen für eine vorzeitige Abstimmung von Militärangehörigen, Paramilitärs, Reisenden und Bediensteten, die am eigentlichen Wahlsonntag im Dienst stehen werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Angaben von Abubacar Sidico Sambú, Präsident der Regionalen Wahlkommission Bissau (CRE), ist die Hauptstadt in sechs Wahlkreise unterteilt. In jedem dieser Kreise wurde ein Wahllokal speziell für die vorzeitige Stimmabgabe eingerichtet, um den besonderen Bedarf dieser Wählergruppen abzudecken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sambú erklärte, dass die CRE noch nicht über vollständige Listen aller betroffenen Wähler verfüge, da die Aufstellungen weiterhin eingereicht werden. Stimmberechtigt in diesen besonderen Wahllokalen sind ausschließlich Wählerinnen und Wähler, die in der Hauptstadt Bissau registriert sind. Ziel ist es, den Wahlkalender einzuhalten und zugleich sicherzustellen, dass Einsatzkräfte und Reisende ihr Stimmrecht ausüben können, ohne den Wahlablauf am Sonntag zu beeinträchtigen.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-ecowas-mission-pruft-vorbereitung-und-rahmenbedingungen"><span id="ecowas-mission-prueft-vorbereitung-und-rahmenbedingungen">ECOWAS-Mission prüft Vorbereitung und Rahmenbedingungen</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Bereits am 19. November führte die Wahlbeobachtungsmission der <a href="https://fokus-afrika.de/tag/ecowas/">Wirtschaftsgemeinschaft Westafrikanischer Staaten</a> (ECOWAS) Vorgespräche mit der CNE. Die Delegation, geleitet von Serigne Mamadou Ka, Interimsdirektor der ECOWAS-Division für Wahlhilfe, traf den interimistischen Präsidenten der Wahlkommission, Npabi Cabi, und sein Team.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Mittelpunkt standen der Stand der Wahlvorbereitungen, die operative Leistungsfähigkeit der CNE, logistische Vorkehrungen sowie institutionelle Garantien für Transparenz, Glaubwürdigkeit und Inklusion des Wahlprozesses. Die ECOWAS-Mission bekräftigte, dass sie ihren Auftrag in strikter Neutralität und unter Achtung der nationalen Souveränität ausübt.</p>



<blockquote class="twitter-tweet"><p lang="fr" dir="ltr">LA CEDEAO FORME DES JOURNALISTES EN GUINÉE-BISSAU POUR PROMOUVOIR L&#39;INTÉGRITÉ DE L&#39;INFORMATION ET LUTTER CONTRE LES FAUSSES NOUVELLES, LA DÉSINFORMATION ET LA MÉTINFORMATION EN AFRIQUE DE L&#39;OUEST <a href="https://t.co/mhOJX2BhOL">pic.twitter.com/mhOJX2BhOL</a></p>&mdash; Ecowas &#8211; Cedeao (@ecowas_cedeao) <a href="https://twitter.com/ecowas_cedeao/status/1990712773932614092?ref_src=twsrc%5Etfw">November 18, 2025</a></blockquote> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>



<p class="wp-block-paragraph">Npabi Cabi unterstrich seinerseits das Engagement der Wahlkommission, die Wahl im Einklang mit dem nationalen Recht zu organisieren und den öffentlichen Vertrauensaufbau durch kontinuierliche Zusammenarbeit mit der ECOWAS zu stärken. Die Beobachtermission basiert auf dem ECOWAS-Protokoll über Demokratie und gute Regierungsführung und umfasst kurz- und mittelfristige Einsätze mit Gesprächen mit Regierung, politischen Akteuren, Sicherheitsorganen, Zivilgesellschaft und internationalen Partnern.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-cplp-beobachter-fokussieren-technische-ablaufe-im-wahlprozess"><span id="cplp-beobachter-fokussieren-technische-ablaeufe-im-wahlprozess">CPLP-Beobachter fokussieren technische Abläufe im Wahlprozess</span></h3>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="869" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/missao-de-observacao-eleitoral-da-cplp-reuniu-se-com-cne-da-guine-bissau-1-1024x869.jpeg" alt="" class="wp-image-22132 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/missao-de-observacao-eleitoral-da-cplp-reuniu-se-com-cne-da-guine-bissau-1-1024x869.jpeg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/missao-de-observacao-eleitoral-da-cplp-reuniu-se-com-cne-da-guine-bissau-1-300x255.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/missao-de-observacao-eleitoral-da-cplp-reuniu-se-com-cne-da-guine-bissau-1-768x652.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/missao-de-observacao-eleitoral-da-cplp-reuniu-se-com-cne-da-guine-bissau-1-1536x1304.jpeg 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/missao-de-observacao-eleitoral-da-cplp-reuniu-se-com-cne-da-guine-bissau-1-380x323.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/missao-de-observacao-eleitoral-da-cplp-reuniu-se-com-cne-da-guine-bissau-1-800x679.jpeg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/missao-de-observacao-eleitoral-da-cplp-reuniu-se-com-cne-da-guine-bissau-1-1160x985.jpeg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/missao-de-observacao-eleitoral-da-cplp-reuniu-se-com-cne-da-guine-bissau-1.jpeg 1600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Parallel dazu arbeitet eine Wahlbeobachtungsmission der <a href="https://fokus-afrika.de/tag/cplp/">Gemeinschaft der Portugiesischsprachigen Länder</a> (CPLP) in Bissau. Die Mission wird von dem pensionierten Generalleutnant Luis Diogo de Carvalho geleitet, ehemaliger Direktor des Zentrums für Strategische Analyse der CPLP.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Am 19. November traf die Delegation mit dem interimistischen CNE-Präsidenten N’Pabi Cabi zusammen. Diskutiert wurden technische und logistische Aspekte des Wahlprozesses, darunter der Stand der operativen Organisation, das Management des Wahlmaterials, das rechtliche Rahmenwerk, Kontrollmechanismen, Sicherheitsfragen und Transparenzgarantien. Die Mission erhielt zusätzliche Auskünfte zu den Vorbereitungsphasen und zur Koordination mit anderen akkreditierten internationalen Beobachtergruppen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die CPLP-Mission plant, Beobachter in den Regionen Bissau, Gabú, Bafatá, Biombo, Cacheu und Oio zu entsenden. Sie soll die Schlussphase des Wahlkampfs, den Wahltag selbst, die Auszählung der Stimmen und die Ergebniserfassung begleiten und auf Grundlage der gesammelten Beobachtungen einen technischen Bericht vorlegen.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-rolle-des-aussenministeriums-und-bedeutung-internationaler-beobachtung"><span id="rolle-des-aussenministeriums-und-bedeutung-internationaler-beobachtung">Rolle des Außenministeriums und Bedeutung internationaler Beobachtung</span></h3>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="783" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/whatsapp-image-2025-11-19-at-23-26-58-1024x783.jpeg" alt="" class="wp-image-22131 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/whatsapp-image-2025-11-19-at-23-26-58-1024x783.jpeg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/whatsapp-image-2025-11-19-at-23-26-58-300x230.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/whatsapp-image-2025-11-19-at-23-26-58-768x588.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/whatsapp-image-2025-11-19-at-23-26-58-1536x1175.jpeg 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/whatsapp-image-2025-11-19-at-23-26-58-380x291.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/whatsapp-image-2025-11-19-at-23-26-58-800x612.jpeg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/whatsapp-image-2025-11-19-at-23-26-58-1160x887.jpeg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/whatsapp-image-2025-11-19-at-23-26-58.jpeg 1600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Bereits am 18. November hatte der guineische Außenminister Carlos Pinto Pereira, zugleich Vorsitzender des CPLP-Ministerrats, die CPLP-Mission empfangen. Er betonte die strategische Bedeutung der Präsenz von CPLP und ECOWAS bei den Präsidentschafts- und Parlamentswahlen und bezeichnete beide Organisationen als zentrale internationale Partner.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Regierung misst den Bewertungen dieser Beobachtermissionen hohe Bedeutung bei, da deren Einschätzungen als entscheidend für die Glaubwürdigkeit des Wahlprozesses gelten. Zugleich verwies der Minister auf die laufenden institutionellen Anstrengungen, um einen friedlichen und transparenten Wahlablauf sicherzustellen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die internationale Beobachtung in Kombination mit der vorzeitigen Stimmabgabe für sicherheitsrelevante Berufsgruppen und Reisende ist damit ein wesentlicher Baustein, um organisatorische Herausforderungen zu bewältigen und das Vertrauen der Bevölkerung in den Wahlprozess zu stärken.</p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/guinea-bissau-vorzeitige-stimmabgabe-und-intensive-wahlbeobachtung-vor-den-wahlen-am-23-november/">Guinea-Bissau: Vorzeitige Stimmabgabe und intensive Wahlbeobachtung vor den Wahlen am 23. November</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>UN-Sicherheitsrat befasst sich mit Terrorismus in Westafrika und im Sahel</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/un-sicherheitsrat-befasst-sich-mit-terrorismus-in-westafrika-und-im-sahel/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Nov 2025 09:52:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Internationale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[Kontinentale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[Westafrika]]></category>
		<category><![CDATA[1]]></category>
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		<category><![CDATA[ECOWAS]]></category>
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		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
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		<category><![CDATA[Terrorismus]]></category>
		<category><![CDATA[UN]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen wird am 18. November eine Sitzung unter dem Tagesordnungspunkt „Friedenskonsolidierung in Westafrika“ abhalten.&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fun-sicherheitsrat-befasst-sich-mit-terrorismus-in-westafrika-und-im-sahel%2F&amp;action_name=UN-Sicherheitsrat%20befasst%20sich%20mit%20Terrorismus%20in%20Westafrika%20und%20im%20Sahel&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/un-sicherheitsrat-befasst-sich-mit-terrorismus-in-westafrika-und-im-sahel/">UN-Sicherheitsrat befasst sich mit Terrorismus in Westafrika und im Sahel</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen wird am 18. November eine Sitzung unter dem Tagesordnungspunkt „Friedenskonsolidierung in <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/westafrika/">Westafrika</a>“ abhalten. Im Mittelpunkt steht die regionale Zusammenarbeit zur Terrorismusbekämpfung in Westafrika und der <a href="https://fokus-afrika.de/tag/sahel/">Sahelzone</a>.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-sierra-leone-leitet-treffen-zu-terrorismusbekampfung"><span id="sierra-leone-leitet-treffen-zu-terrorismusbekaempfung">Sierra Leone leitet Treffen zu Terrorismusbekämpfung</span></h2>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="684" height="1024" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/His_Excellency_President_Julius_Maada_Bio_of_Sierra_Leone_speaking_at_the_UK-Africa_Investment_Summit_in_London_20_January_2020_20200120144519ZJW_4639_49418697043-684x1024.jpg" alt="" class="wp-image-22051 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/His_Excellency_President_Julius_Maada_Bio_of_Sierra_Leone_speaking_at_the_UK-Africa_Investment_Summit_in_London_20_January_2020_20200120144519ZJW_4639_49418697043-684x1024.jpg 684w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/His_Excellency_President_Julius_Maada_Bio_of_Sierra_Leone_speaking_at_the_UK-Africa_Investment_Summit_in_London_20_January_2020_20200120144519ZJW_4639_49418697043-200x300.jpg 200w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/His_Excellency_President_Julius_Maada_Bio_of_Sierra_Leone_speaking_at_the_UK-Africa_Investment_Summit_in_London_20_January_2020_20200120144519ZJW_4639_49418697043-768x1150.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/His_Excellency_President_Julius_Maada_Bio_of_Sierra_Leone_speaking_at_the_UK-Africa_Investment_Summit_in_London_20_January_2020_20200120144519ZJW_4639_49418697043-1026x1536.jpg 1026w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/His_Excellency_President_Julius_Maada_Bio_of_Sierra_Leone_speaking_at_the_UK-Africa_Investment_Summit_in_London_20_January_2020_20200120144519ZJW_4639_49418697043-380x569.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/His_Excellency_President_Julius_Maada_Bio_of_Sierra_Leone_speaking_at_the_UK-Africa_Investment_Summit_in_London_20_January_2020_20200120144519ZJW_4639_49418697043-800x1198.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/His_Excellency_President_Julius_Maada_Bio_of_Sierra_Leone_speaking_at_the_UK-Africa_Investment_Summit_in_London_20_January_2020_20200120144519ZJW_4639_49418697043-1160x1737.jpg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/His_Excellency_President_Julius_Maada_Bio_of_Sierra_Leone_speaking_at_the_UK-Africa_Investment_Summit_in_London_20_January_2020_20200120144519ZJW_4639_49418697043.jpg 1280w" sizes="(max-width: 684px) 100vw, 684px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/westafrika/sierra-leone/">Sierra Leone</a>, das den Vorsitz des Sicherheitsrats im November innehat, hat das Treffen einberufen. Präsident Julius Maada Bio, zugleich amtierender Vorsitzender der <a href="https://fokus-afrika.de/tag/ecowas/">Westafrikanischen Wirtschaftsgemeinschaft</a> ECOWAS, wird die Sitzung leiten. Generalsekretär António Guterres und ECOWAS-Kommissionspräsident Omar Alieu Touray werden voraussichtlich berichten. Laut <em><a href="https://www.securitycouncilreport.org/whatsinblue/2025/11/briefing-peace-consolidation-in-west-africa.php">Security Council Report</a></em> soll das Treffen den im Juli begonnenen Dialog zu regionalen Kooperationsstrukturen weiterführen und internationale Unterstützung für langfristige Stabilisierungsvorhaben mobilisieren.</p>
</div></div>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-verscharfte-sicherheitslage-in-mali-burkina-faso-und-niger"><span id="verschaerfte-sicherheitslage-in-mali-burkina-faso-und-niger">Verschärfte Sicherheitslage in Mali, Burkina Faso und Niger</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">In mehreren Staaten Westafrikas und der Sahelzone hat sich die Sicherheitslage in den vergangenen Monaten deutlich verschlechtert. Bewaffnete Gruppen, darunter <a href="https://fokus-afrika.de/jnim-wie-der-oekonomische-dschihad-mali-lahmlegt/">Jama’at Nasr al-Islam wal Muslimin (JNIM)</a>, eine Al-Qaida-nahe Organisation, intensivieren Angriffe in <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/westafrika/mali/">Mali</a>. Vorstöße in der Nähe der Hauptstadt Bamako sowie Blockaden der Treibstoffversorgung haben zu einer schweren Versorgungskrise und Schulschließungen geführt. Internationale Reisewarnungen, darunter aus Kanada, <a href="https://fokus-afrika.de/tag/frankreich/">Frankreich</a> und den <a href="https://fokus-afrika.de/tag/usa/">USA</a>, unterstreichen die wachsenden Risiken. <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/westafrika/cote-divoire/">Côte d’Ivoire</a> hat als Reaktion seine Grenzsicherung verstärkt.</p>



<blockquote class="twitter-tweet" data-media-max-width="560"><p lang="en" dir="ltr">JNIM in Loulouni this morning, southern Mali, the Malian army seemingly didn&#39;t intervene and the Dozo militias were left to defend the city alone. <a href="https://t.co/HWVVJxi9tm">https://t.co/HWVVJxi9tm</a> <a href="https://t.co/jCsjxjtm18">pic.twitter.com/jCsjxjtm18</a></p>&mdash; Brant (@BrantPhilip_) <a href="https://twitter.com/BrantPhilip_/status/1989440656000127161?ref_src=twsrc%5Etfw">November 14, 2025</a></blockquote> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>



<p class="wp-block-paragraph">Auch in <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/westafrika/burkina-faso/">Burkina Faso</a> und <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/westafrika/niger/">Niger</a> nehmen Angriffe extremistischer Gruppen zu. In Nordburkina Faso dauern Blockaden von Städten wie Djibo an. In der nigrischen Region Tillabéri wurden im September 22 Menschen bei einem bewaffneten Angriff getötet. Die anhaltende Gewalt trägt zur massiven Binnenvertreibung in beiden Ländern bei.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-internationale-und-regionale-reaktionen"><span id="internationale-und-regionale-reaktionen">Internationale und regionale Reaktionen</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Konzeptnote Sierra Leones zufolge gilt die Sahelzone mittlerweile als „globales Epizentrum des Terrorismus“, wobei sich die Bedrohung zunehmend in Küstenstaaten Westafrikas ausbreitet. Die Note verweist auf bestehende multilaterale Rahmenwerke zur Terrorismusbekämpfung und auf Resolution 2719 des <a href="https://fokus-afrika.de/tag/sicherheitsrat/">Sicherheitsrats</a> vom Februar 2023 zur Finanzierung von AU-geführten Friedensmissionen. Diskussionen über eine Anwendung dieses Finanzierungsmechanismus für Operationen in Westafrika haben bisher jedoch wenig Resonanz gefunden.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="576" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G5_B8aMXcAAE6P3-1024x576.jpeg" alt="" class="wp-image-22053 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G5_B8aMXcAAE6P3-1024x576.jpeg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G5_B8aMXcAAE6P3-300x169.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G5_B8aMXcAAE6P3-768x432.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G5_B8aMXcAAE6P3-380x214.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G5_B8aMXcAAE6P3-800x450.jpeg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G5_B8aMXcAAE6P3-1160x653.jpeg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G5_B8aMXcAAE6P3.jpeg 1280w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">ECOWAS prüft die Aktivierung ihrer Standby-Truppe zur Eindämmung der Bedrohung. Auf dem Gipfel im Juli 2024 wurde Kommissionspräsident Touray beauftragt, mit der Afrikanischen Union über Finanzierungsoptionen zu beraten. Beide Organisationen vereinbarten bei ihrem gemeinsamen Treffen im Mai eine beschleunigte Einsatzbereitschaft der regionalen Kräfte.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Weitere regionale Initiativen wie die Accra-Initiative – getragen von <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/westafrika/benin/">Benin</a>, Burkina Faso, Côte d’Ivoire, <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/westafrika/ghana/">Ghana</a> und <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/westafrika/togo/">Togo</a> – kämpfen mit Finanzierungsengpässen und politischen Spannungen zwischen ihren Mitgliedstaaten. Die Multinationale Einsatztruppe MNJTF im Tschadseebecken, die seit 2015 gegen Boko Haram und ISWAP operiert, ist geschwächt, seit Niger im März seinen Rückzug erklärt hat.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-positionen-innerhalb-des-sicherheitsrats"><span id="positionen-innerhalb-des-sicherheitsrats">Positionen innerhalb des Sicherheitsrats</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Bei jüngsten <a href="https://fokus-afrika.de/un-au-und-eu-buendeln-kraefte-fuer-frieden-und-entwicklung-in-afrika/">multilateralen Treffen</a> – darunter das jährliche UN-<a href="https://fokus-afrika.de/tag/au/">AU</a>-Konsultationsformat in Addis Abeba und die <a href="https://fokus-afrika.de/un-und-afrikanische-union-vertiefen-partnerschaft-bei-konferenz-in-new-york/">UN-AU-Konferenz am 12. November in New York</a> – wurde erneut vor den Folgen der sich verschärfenden Lage in Mali und der gesamten Sahelzone gewarnt. António Guterres sprach von einer „dramatischen Verschlechterung“, insbesondere infolge der Treibstoffblockade. Der Vorsitzende der AU-Kommission, Mahamoud Ali Youssouf, forderte eine koordinierte internationale Reaktion und betonte die Bedeutung von Informationsaustausch und verstärkten Kapazitäten der betroffenen Staaten.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/UN71123377-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-21397 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/UN71123377-1024x683.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/UN71123377-300x200.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/UN71123377-768x512.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/UN71123377-380x253.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/UN71123377-800x533.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/UN71123377-1160x773.jpg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/UN71123377.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Die Positionen im Sicherheitsrat bleiben dennoch differenziert. Während die USA und europäische Mitglieder die wachsende Rolle <a href="https://fokus-afrika.de/tag/russland/">Russlands</a> kritisch hervorheben, führt Russland die Verschlechterung der Sicherheitslage auf westliche Politik zurück und verweist auf eigene bilaterale Kooperationen mit Sahelstaaten. Eine russische Delegation unter Vizeverteidigungsminister Yunus-Bek Jewkurow reiste zuletzt nach Mali, um militärtechnische Zusammenarbeit und regionale Sicherheitsfragen zu erörtern.</p>
</div></div>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-erwartete-themen-der-sitzung"><span id="erwartete-themen-der-sitzung">Erwartete Themen der Sitzung</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Sierra Leone stellt zur Diskussion mehrere Schlüsselthemen, darunter:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>wie operative und nachrichtendienstliche Zusammenarbeit in der Region verbessert werden kann</li>



<li>wie Resolution 2719 zur Unterstützung regionaler Sicherheitsoperationen genutzt werden kann</li>



<li>wie militärische Maßnahmen mit Stabilisierung, Wiederaufbau, Verwaltung und Justiz verknüpft werden können</li>



<li>welche Schritte notwendig sind, um Terrorismusfinanzierung und Schmuggelnetzwerke – etwa für Mineralien, Waffen, Drogen und Menschenhandel – zu unterbinden</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Generalsekretär Guterres dürfte die jüngsten Entwicklungen seit der Sitzung im August einordnen, während Touray auf Erfolge und Herausforderungen der ECOWAS eingehen könnte, die in diesem Jahr ihr 50-jähriges Bestehen markiert. Auch die diplomatischen Beziehungen zu Mali, Burkina Faso und Niger, die ihren Austritt aus ECOWAS angekündigt haben, könnten thematisiert werden.</p>
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		<title>UN und Afrikanische Union vertiefen Partnerschaft bei Konferenz in New York</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/un-und-afrikanische-union-vertiefen-partnerschaft-bei-konferenz-in-new-york/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Nov 2025 18:03:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Internationale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[Kontinentale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[5]]></category>
		<category><![CDATA[AU]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bei der neunten Jahreskonferenz zwischen den Vereinten Nationen (UN) und der Afrikanischen Union (AU) haben UN-Generalsekretär António Guterres&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fun-und-afrikanische-union-vertiefen-partnerschaft-bei-konferenz-in-new-york%2F&amp;action_name=UN%20und%20Afrikanische%20Union%20vertiefen%20Partnerschaft%20bei%20Konferenz%20in%20New%20York&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Bei der neunten Jahreskonferenz zwischen den Vereinten Nationen (UN) und der <a href="https://fokus-afrika.de/tag/au/">Afrikanischen Union</a> (AU) haben UN-Generalsekretär António Guterres und der Vorsitzende der AU-Kommission, Mahmoud Ali Youssouf, eine engere Abstimmung in den Bereichen Frieden, <a href="https://fokus-afrika.de/tag/sicherheit/">Sicherheit</a>, <a href="https://fokus-afrika.de/tag/entwicklung/">Entwicklung</a>, <a href="https://fokus-afrika.de/tag/menschenrechte/">Menschenrechte</a> und <a href="https://fokus-afrika.de/tag/klima/">Klima</a> zugesagt. Die Gespräche in New York konzentrierten sich auf den Stand gemeinsamer Rahmenabkommen und auf aktuelle Konfliktlagen auf dem afrikanischen Kontinent.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Guterres betonte bei einer gemeinsamen Pressekonferenz am UN-Sitz, die Zusammenarbeit zwischen den beiden Organisationen sei „nie stärker und nie notwendiger“ gewesen. Die Welt befinde sich in einer Phase „tödlicher Konflikte, wachsender Ungleichheiten, Klimachaos und außer Kontrolle geratener Technologien“, deren Auswirkungen Afrika besonders hart träfen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-strategische-allianz-und-vorrang-fur-afrika"><span id="strategische-allianz-und-vorrang-fuer-afrika">Strategische Allianz und Vorrang für Afrika</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Guterres verwies auf eine „engere strategische Allianz“ mit der AU, die auf gemeinsamen Werten, gegenseitigem Respekt und komplementären Interessen beruhe. Ergebnis dieser Vertiefung seien drei gemeinsame Rahmenwerke zu Frieden und Sicherheit, nachhaltiger Entwicklung sowie Menschenrechten. Sie verbinden die AU-Agenda 2063 mit der UN-Agenda 2030 und sollen von der Früherkennung von Konflikten bis zur Nachsorge in Post-Konflikt-Gesellschaften wirken.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/UN71125013-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-21947 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/UN71125013-1024x683.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/UN71125013-300x200.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/UN71125013-768x512.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/UN71125013-380x253.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/UN71125013-800x533.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/UN71125013-1160x773.jpg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/UN71125013.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Der Generalsekretär nahm dabei ausdrücklich auf den im Vorjahr verabschiedeten „Pact for the Future“ Bezug. Dieses Dokument unterstreicht die besondere Rolle regionaler Organisationen wie der AU und fordert, Afrikas Anliegen in Bereichen wie Frieden und Sicherheit, nachhaltige Entwicklung, Frauen- und Jugendbeteiligung sowie Wissenschaft und Innovation stärker abzubilden.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der Pakt sieht zudem vor, Afrika ständige Sitze im <a href="https://fokus-afrika.de/tag/sicherheitsrat/">Sicherheitsrat</a> einzuräumen, um – so Guterres – „ein unerträgliches Unrecht“ gegenüber dem Kontinent zu korrigieren. In der anschließenden Fragerunde beschrieb er Afrika als „doppeltes Opfer des Kolonialismus“: zuerst durch die direkte koloniale Herrschaft, anschließend durch die Schaffung eines multilateralen Systems, in dem afrikanische Staaten „nicht am Tisch saßen“.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-reform-der-globalen-finanzarchitektur"><span id="reform-der-globalen-finanzarchitektur">Reform der globalen Finanzarchitektur</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Frage der globalen Finanzordnung. Guterres kritisierte, Afrikas Fortschritt werde durch ein „veraltetes und unfaires“ System gebremst. Die internationale Finanzarchitektur müsse inklusiver, repräsentativer und wirksamer werden. Dazu gehörten mehr Mitbestimmung für Entwicklungs- und Schwellenländer in internationalen Finanzinstitutionen, die Ausweitung der Kreditvergabekapazitäten multilateraler Entwicklungsbanken sowie Instrumente zur Senkung von Kapitalkosten und zur schnelleren Entschuldung überschuldeter Staaten.</p>



<blockquote class="twitter-tweet"><p lang="en" dir="ltr">Our world is in turmoil &amp; the impacts are felt deeply on the African continent.<br><br>Cooperation between the <a href="https://twitter.com/UN?ref_src=twsrc%5Etfw">@UN</a> &amp; <a href="https://twitter.com/_AfricanUnion?ref_src=twsrc%5Etfw">@_AfricanUnion</a> has never been stronger or more necessary.<br><br>I’m committed to continue strengthening our partnership, building on shared values, mutual respect &amp;…</p>&mdash; António Guterres (@antonioguterres) <a href="https://twitter.com/antonioguterres/status/1988732444598493427?ref_src=twsrc%5Etfw">November 12, 2025</a></blockquote> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>



<p class="wp-block-paragraph">Der Generalsekretär verwies auf das „Sevilla Commitment“, das in diesem Jahr von Mitgliedstaaten vereinbart wurde. Es sehe konkrete Schritte vor, um Schuldenlasten zu mildern und Finanzierungskosten zu senken. Beim anstehenden G20-Gipfel in Johannesburg will Guterres nach eigenen Angaben dafür werben, dass die führenden Wirtschaftsmächte diese Reformen vorantreiben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Youssouf unterstrich, die afrikanischen Staaten wollten ihre „Eigenverantwortung“ stärken und verstärkt heimische Ressourcen für Entwicklungsprogramme mobilisieren. Der erste <a href="https://fokus-afrika.de/tag/g20/">G20</a>-Gipfel auf afrikanischem Boden und die volle Mitgliedschaft der AU in der G20 böten eine neue Plattform, um Forderungen nach Finanzreformen und Klimagerechtigkeit zu artikulieren.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-klimagerechtigkeit-und-energiewende-auf-dem-kontinent"><span id="klimagerechtigkeit-und-energiewende-auf-dem-kontinent">Klimagerechtigkeit und Energiewende auf dem Kontinent</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Guterres stellte die afrikanische Dimension der Klimakrise in den Vordergrund. Afrika trage kaum zu den globalen Emissionen bei, sei jedoch „an vorderster Front“ von den Folgen betroffen. Zugleich verfüge kein Kontinent über mehr Sonnen- und Windpotenzial, während Investitionen in erneuerbare Energien in erster Linie in Industriestaaten flössen.</p>



<blockquote class="twitter-tweet"><p lang="en" dir="ltr">African Union and United Nations Reaffirm Partnership for Peace, Security and Sustainable Development.<br><br>The Chairperson of the African Union Commission, H.E. Mahmoud Ali Youssouf, and the Secretary-General of the United Nations, H.E. António Guterres, today co-chaired the Ninth… <a href="https://t.co/sXG98nZ7Ul">pic.twitter.com/sXG98nZ7Ul</a></p>&mdash; African Union (@_AfricanUnion) <a href="https://twitter.com/_AfricanUnion/status/1988872007434359213?ref_src=twsrc%5Etfw">November 13, 2025</a></blockquote> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>



<p class="wp-block-paragraph">Der Generalsekretär forderte die Industrieländer auf, ihre Zusagen deutlich zu erhöhen. Er erinnerte an das Ziel, die Anpassungsfinanzierung auf mindestens 40 Milliarden US-Dollar im laufenden Jahr zu verdoppeln sowie ab 2025 jährlich rund 300 Milliarden US-Dollar für Minderung und Anpassung bereitzustellen und so die Mobilisierung von etwa 1,3 Billionen US-Dollar für Entwicklungsländer zu ermöglichen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vor der Fortsetzung der UN-Klimakonferenz COP30 in Belém kündigte Guterres an, erneut für ein „Klimagerechtigkeitspaket“ zu werben, das Gemeinschaften, „die wie viele in Afrika an der Frontlinie der Klimakrise stehen“, Zugang zu Finanzierung, Anpassungsmaßnahmen und Zukunftsperspektiven verschaffen soll.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-investitionen-in-frieden-konfliktherde-und-gemeinsame-initiativen"><span id="investitionen-in-frieden-konfliktherde-und-gemeinsame-initiativen">Investitionen in Frieden: Konfliktherde und gemeinsame Initiativen</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Im Bereich Frieden und Sicherheit bekräftigte Guterres seine Unterstützung für die AU-Initiative „Silencing the Guns“. Ziel dieses Programms ist es, gewaltsame Konflikte auf dem Kontinent zu beenden und einen integrierten, friedlichen und wohlhabenden Raum zu schaffen. Er bezeichnete nachhaltige Entwicklung und Frieden als „gegenseitig verstärkend“ und verwies auf die notwendige Verzahnung von humanitärer Hilfe, Entwicklungszusammenarbeit und friedenssichernden Maßnahmen.</p>



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<h3 class="wp-block-heading" id="h-sudan-sahel-und-horn-von-afrika"><span id="sudan-sahel-und-horn-von-afrika">Sudan, Sahel und Horn von Afrika</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Mit Blick auf <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/nordafrika/sudan/">Sudan</a> äußerte Guterres „tiefe Besorgnis“ über Berichte zu Massenverbrechen und schweren Menschenrechtsverletzungen in El Fasher sowie über eskalierende Gewalt in den Kordofan-Regionen. Er forderte, den Zustrom von Waffen und Kämpfern aus dem Ausland zu stoppen und den raschen Zugang humanitärer Hilfe zu gewährleisten. Zudem rief er die Konfliktparteien, die Sudanese Armed Forces und die Rapid Support Forces, dazu auf, mit seinem Sondergesandten Ramtane Lamamra zusammenzuarbeiten und konkrete Schritte in Richtung einer verhandelten Lösung zu unternehmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zur Lage im <a href="https://fokus-afrika.de/tag/sahel/">Sahel</a> erklärte Guterres, bewaffnete Gruppen und Terrornetzwerke nutzten schwache Regierungsführung und zwischenethnische Spannungen aus. Die Entwicklungen in Mali, darunter eine Kraftstoffblockade, verschärften die ohnehin prekäre Lage und erhöhten die Risiken für die Region. Vertrauen müsse rasch wiederhergestellt und die regionale Kooperation erneuert werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/ostafrika/somalia/">Somalia</a> verwies der Generalsekretär auf die chronische Unterfinanzierung der African Union Support and Stabilization Mission (AUSSOM). Die UN-Resolution 2719 biete zwar einen Rahmen für eine verlässlichere Finanzierung AU-geführter Einsätze durch Pflichtbeiträge, die konkrete Umsetzung bleibe jedoch aus. Dies habe unmittelbare Folgen für die Stabilisierung und den Anti-Terror-Kampf im Land.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-weitere-herausforderungen-in-afrika"><span id="weitere-herausforderungen-in-afrika">Weitere Herausforderungen in Afrika</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">In <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/ostafrika/suedsudan/">Südsudan</a> warf Guterres Verzögerungen bei der Umsetzung des Friedensabkommens vor. Diese gefährdeten die Voraussetzungen für glaubwürdige und friedliche Wahlen im Dezember 2026. Die politische Führung müsse die nötige Bereitschaft zeigen, Kompromisse einzugehen und eine erneute Eskalation zu verhindern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/nordafrika/libyen/">Libyen</a> bekräftigten UN und AU ihre Unterstützung für den UN-Fahrplan, der nationale Wahlen und ein Ende der Übergangsphase ermöglichen soll, sowie für die geplante nationale Friedens- und Versöhnungscharta.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Besonders eindringlich beschrieb der Generalsekretär die Lage im Osten der <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/zentralafrika/dr-kongo/">Demokratischen Republik Kongo</a>. Dort habe jahrzehntelanger Konflikt eine „tragische humanitäre Krise“ mit 5,7 Millionen Vertriebenen und 21 Millionen Menschen in Lebensgefahr hervorgebracht. Öffentliche Dienste stünden vor dem Kollaps, Cholera breite sich aus, und der humanitäre Aktionsplan sei drastisch unterfinanziert. Guterres rief dazu auf, die Souveränität und territoriale Integrität der DR Kongo zu achten, Friedensabkommen umzusetzen und die strukturellen Ursachen von Instabilität und Gewalt anzugehen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-reform-des-multilateralismus-und-afrikas-stimme-in-globalen-foren"><span id="reform-des-multilateralismus-und-afrikas-stimme-in-globalen-foren">Reform des Multilateralismus und Afrikas Stimme in globalen Foren</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Auf die Frage, ob das derzeitige multilaterale System Afrika gerecht werde, antwortete Guterres, die internationale Ordnung sei in einer Zeit entstanden, als afrikanische Staaten „nicht am Tisch“ gewesen seien. Reformen seien notwendig, damit Afrika dauerhaft mit ständigen Sitzen im Sicherheitsrat vertreten sei und im internationalen Finanzsystem stärkeres Gewicht erhalte.</p>



<blockquote class="twitter-tweet"><p lang="en" dir="ltr">Today, the <a href="https://twitter.com/AfricanUnionUN?ref_src=twsrc%5Etfw">@AfricanUnionUN</a> hosted a meeting between the <a href="https://twitter.com/hashtag/AUC?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#AUC</a> delegation led by H.E. Mahmoud Ali Youssouf, joined by <a href="https://twitter.com/hashtag/DCP?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#DCP</a> Selma Malika Haddadi, and <a href="https://twitter.com/hashtag/DSG?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#DSG</a> <a href="https://twitter.com/AminaJMohammed?ref_src=twsrc%5Etfw">@AminaJMohammed</a>, joined by USG @Durate_UNOSAA, for an engaging working session, focused on deepening collaboration and advancing… <a href="https://t.co/LnCUUM7RVy">pic.twitter.com/LnCUUM7RVy</a></p>&mdash; African Union Mission to the UN (@AfricanUnionUN) <a href="https://twitter.com/AfricanUnionUN/status/1988402366966542531?ref_src=twsrc%5Etfw">November 12, 2025</a></blockquote> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>



<p class="wp-block-paragraph">Youssouf betonte, das multilaterale System könne für Afrika liefern, sei aber nicht nur für den Kontinent von Bedeutung. Sollten Defizite bestehen, liege es auch an den Vereinten Nationen und afrikanischen Partnern, dieses System zu stützen und weiterzuentwickeln. Die erstmalige Ausrichtung eines G20-Gipfels in Südafrika und die volle Mitgliedschaft der AU in der G20 wertete er als Chance, afrikanische Positionen zu Finanzreformen und Klimagerechtigkeit deutlicher in globale Entscheidungen einzubringen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Guterres fasste seinen Ansatz mit Blick auf Johannesburg knapp zusammen. Er werde persönlich am Gipfel teilnehmen und sich dafür einsetzen, die Kosten des Kapitals zu senken, Schuldenkrisen zu entschärfen und damit eine tragfähige Entwicklungsagenda zu ermöglichen, „insbesondere in Afrika“.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Deutschland sagt ECOWAS 49 Millionen Euro Unterstützung zu</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/deutschland-sagt-ecowas-49-millionen-euro-unterstuetzung-zu/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Nov 2025 22:38:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Institutionelle Beziehungen]]></category>
		<category><![CDATA[Kontinentale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[BMZ]]></category>
		<category><![CDATA[ECOWAS]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Kooperation]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Deutschland und die Wirtschaftsgemeinschaft Westafrikanischer Staaten (ECOWAS) haben ihre Partnerschaft bekräftigt und eine neue Finanzierungszusage in Höhe von 49 Millionen Euro&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fdeutschland-sagt-ecowas-49-millionen-euro-unterstuetzung-zu%2F&amp;action_name=Deutschland%20sagt%20ECOWAS%2049%20Millionen%20Euro%20Unterst%C3%BCtzung%20zu&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Deutschland und die <strong>Wirtschaftsgemeinschaft Westafrikanischer Staaten (ECOWAS)</strong> haben ihre Partnerschaft bekräftigt und eine neue Finanzierungszusage in Höhe von <strong>49 Millionen Euro (rund 82 Milliarden Naira)</strong> vereinbart. Die Mittel sollen Projekte in den Bereichen <strong>Frieden, Sicherheit, wirtschaftliche Entwicklung und Gesundheit</strong> fördern. Die Vereinbarung wurde am <strong>4. und 5. November 2025</strong> bei bilateralen Regierungsverhandlungen im <strong>ECOWAS-Kommissionssitz in Abuja (Nigeria)</strong> beschlossen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-vertiefung-der-deutsch-westafrikanischen-zusammenarbeit"><span id="vertiefung-der-deutsch-westafrikanischen-zusammenarbeit">Vertiefung der deutsch-westafrikanischen Zusammenarbeit</span></h2>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="819" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G4-r0B1XAAAWhxA-1024x819.jpeg" alt="" class="wp-image-21637 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G4-r0B1XAAAWhxA-1024x819.jpeg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G4-r0B1XAAAWhxA-300x240.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G4-r0B1XAAAWhxA-768x614.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G4-r0B1XAAAWhxA-380x304.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G4-r0B1XAAAWhxA-800x640.jpeg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G4-r0B1XAAAWhxA.jpeg 1080w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">An den Gesprächen nahmen unter anderem <strong>Annett Günther</strong>, Botschafterin der Bundesrepublik Deutschland in Nigeria und bei ECOWAS, sowie <strong>Christoph Rauh</strong>, Afrikadirektor im <strong>Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)</strong>, teil. Die ECOWAS-Delegation wurde von <strong>Vizepräsidentin Damtien L. Tchintchibidja</strong> geleitet.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Ziel der Beratungen war es, die Zusammenarbeit in zentralen Bereichen –&nbsp;<strong>gute Regierungsführung, regionale Integration, nachhaltige Energie, Gesundheitswesen und Krisenprävention</strong>&nbsp;– weiter zu vertiefen. Deutschland unterstützt ECOWAS in seinen Reformbestrebungen und beim Ausbau institutioneller Kapazitäten.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-strategische-schwerpunkte-der-kooperation"><span id="strategische-schwerpunkte-der-kooperation">Strategische Schwerpunkte der Kooperation</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die neue Vereinbarung umfasst&nbsp;<strong>32,8 Millionen Euro für Finanzkooperation</strong>&nbsp;und&nbsp;<strong>16,2 Millionen Euro für technische Zusammenarbeit</strong>.<br>Die Mittel fließen in Programme zur&nbsp;<strong>Förderung von Friedensprozessen</strong>,&nbsp;<strong>klimafreundlicher Energieversorgung</strong>,&nbsp;<strong>wirtschaftlicher Resilienz</strong>&nbsp;und&nbsp;<strong>Pandemievorsorge</strong>.</p>



<blockquote class="twitter-tweet" data-media-max-width="560"><p lang="en" dir="ltr">GERMANY COMMITS 49 MILLION EUROS TO SUPPORT ECOWAS IN STRENGTHENING PEACE, ECONOMIC DEVELOPMENT, HEALTH AND SECURITY IN WEST AFRICA*<br><br>This is the outcome of a successful bilateral negotiation on Development Cooperation held at the ECOWAS Commission Headquarters in Abuja, Nigeria… <a href="https://t.co/m8Ht1p2rZR">pic.twitter.com/m8Ht1p2rZR</a></p>&mdash; Ecowas &#8211; Cedeao (@ecowas_cedeao) <a href="https://twitter.com/ecowas_cedeao/status/1986380943574118683?ref_src=twsrc%5Etfw">November 6, 2025</a></blockquote> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>



<p class="wp-block-paragraph">Beide Seiten betonten ihre gemeinsame Verantwortung für eine nachhaltige Entwicklung in Westafrika. Die Ergebnisse sollen an die&nbsp;<strong>ECOWAS Vision 2050</strong>&nbsp;und die&nbsp;<strong>Afrikastrategie der Bundesregierung</strong>&nbsp;anknüpfen.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-stimmen-der-verhandlungspartner"><span id="stimmen-der-verhandlungspartner">Stimmen der Verhandlungspartner</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Vizepräsidentin <strong>Damtien L. Tchintchibidja</strong> würdigte die deutsche Unterstützung: „Seit den letzten Verhandlungen 2023 in Berlin und den Konsultationen 2024 in Abuja haben wir große Fortschritte erzielt. Unsere Partnerschaft mit Deutschland basiert auf Gleichberechtigung und gemeinsamen Zielen – Integration, Frieden und Wohlstand für unsere Region.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Botschafterin <strong>Annett Günther</strong> betonte die Bedeutung gemeinsamer Werte: „Deutschland steht fest an der Seite von ECOWAS. Unsere Zusammenarbeit zielt nicht nur auf Projekte und Finanzierung, sondern auf die Stärkung demokratischer Institutionen und die Verbesserung der Lebensbedingungen der Menschen.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">BMZ-Direktor <strong>Christoph Rauh</strong> erklärte: „Unsere Kooperation beruht auf gegenseitigem Vertrauen und einer gemeinsamen Vision – friedliche und inklusive Gesellschaften zu fördern, wirtschaftliche Chancen zu schaffen und regionale Solidarität zu stärken.“</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-langjahrige-partnerschaft"><span id="langjaehrige-partnerschaft">Langjährige Partnerschaft</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Deutschland ist seit&nbsp;<strong>1985 ein verlässlicher Partner von ECOWAS</strong>. Das aktuelle Fördervolumen laufender Projekte beläuft sich auf&nbsp;<strong>rund 494 Millionen Euro</strong>. Die Zusammenarbeit erfolgt über das&nbsp;<strong>BMZ</strong>&nbsp;und seine Durchführungsorganisationen&nbsp;<strong>GIZ</strong>,&nbsp;<strong>KfW</strong>&nbsp;und&nbsp;<strong>PTB</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Schwerpunkte sind&nbsp;<strong>Friedensförderung, Regierungsreformen, Klimaanpassung, Pandemiebekämpfung, Handelserleichterung</strong>&nbsp;und&nbsp;<strong>institutionelle Stärkung</strong>. Die neue Vereinbarung unterstreicht Deutschlands Rolle als strategischer Partner für eine stabile, integrierte und widerstandsfähige westafrikanische Region.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>7. Gipfel Afrikanische Union – Europäische Union findet Ende November in Luanda statt</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/7-gipfel-afrikanische-union-europaeische-union-findet-ende-november-in-luanda-statt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Nov 2025 11:56:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Internationale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[Kontinentale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[AU]]></category>
		<category><![CDATA[Diplomatie]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[EU]]></category>
		<category><![CDATA[Frieden]]></category>
		<category><![CDATA[Kooperation]]></category>
		<category><![CDATA[Präsident]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vom&#160;24. bis 25. November 2025&#160;findet in&#160;Luanda, Angola, der&#160;7. Gipfel der Afrikanischen Union (AU) und der Europäischen Union (EU)&#160;statt.&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2F7-gipfel-afrikanische-union-europaeische-union-findet-ende-november-in-luanda-statt%2F&amp;action_name=7.%20Gipfel%20Afrikanische%20Union%20%E2%80%93%20Europ%C3%A4ische%20Union%20findet%20Ende%20November%20in%20Luanda%20statt&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Vom&nbsp;<strong>24. bis 25. November 2025</strong>&nbsp;findet in&nbsp;<strong>Luanda, Angola</strong>, der&nbsp;<strong>7. Gipfel der Afrikanischen Union (AU) und der Europäischen Union (EU)</strong>&nbsp;statt. Ziel des Treffens ist es, die&nbsp;<strong>gemeinsame Verpflichtung zu Multilateralismus, Solidarität und partnerschaftlichem Handeln</strong>&nbsp;zu bekräftigen, um globale Herausforderungen gemeinsam anzugehen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-staats-und-regierungschefs-beider-kontinente-beraten-uber-multilateralismus-stabilitat-und-nachhaltige-entwicklung"><span id="staats-und-regierungschefs-beider-kontinente-beraten-ueber-multilateralismus-stabilitaet-und-nachhaltige-entwicklung">Staats- und Regierungschefs beider Kontinente beraten über Multilateralismus, Stabilität und nachhaltige Entwicklung</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Gipfel wird gemeinsam geleitet von&nbsp;<strong>João Lourenço</strong>, Präsident der Republik Angola und derzeitiger&nbsp;<strong>Vorsitzender der Afrikanischen Union</strong>, sowie&nbsp;<strong>António Costa</strong>, Präsident des&nbsp;<strong>Europäischen Rates</strong>. Anwesend sind außerdem&nbsp;<strong>Mahmoud Ali Youssouf</strong>, Vorsitzender der&nbsp;<strong>Kommission der Afrikanischen Union</strong>, und&nbsp;<strong>Ursula von der Leyen</strong>, Präsidentin der&nbsp;<strong>Europäischen Kommission</strong>.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-rahmenveranstaltungen-jugend-zivilgesellschaft-und-wirtschaft"><span id="rahmenveranstaltungen-jugend-zivilgesellschaft-und-wirtschaft">Rahmenveranstaltungen: Jugend, Zivilgesellschaft und Wirtschaft</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Bereits im Vorfeld werden mehrere thematische Foren abgehalten:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>AU–EU Jugend- und Zivilgesellschaftsforum (20.–21. November 2025)</strong><br>Junge Führungskräfte, Innovatoren und zivilgesellschaftliche Organisationen aus Afrika und Europa entwickeln hier Empfehlungen zu Themen wie <strong>Beschäftigung, Innovation, Klimaanpassung, Governance und sozialer Inklusion</strong>. Die Ergebnisse fließen in die Diskussionen der Staats- und Regierungschefs ein.</li>



<li><strong>AU–EU Wirtschaftsforum (24.–25. November 2025)</strong><br>Dieses Forum bringt <strong>Unternehmer, Investoren und politische Entscheidungsträger</strong> zusammen, um Partnerschaften in den Bereichen <strong>Infrastruktur, nachhaltige Energie, Agrarwirtschaft, verarbeitende Industrie, digitale Wirtschaft und kreative Branchen</strong> zu vertiefen.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-hintergrund-25-jahre-au-eu-partnerschaft"><span id="hintergrund-25-jahre-au-eu-partnerschaft">Hintergrund: 25 Jahre AU–EU-Partnerschaft</span></h2>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="760" height="493" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/45622-WhatsApp_Image_2025-10-19_at_16.15.26.jpeg" alt="" class="wp-image-21828 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/45622-WhatsApp_Image_2025-10-19_at_16.15.26.jpeg 760w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/45622-WhatsApp_Image_2025-10-19_at_16.15.26-300x195.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/45622-WhatsApp_Image_2025-10-19_at_16.15.26-380x247.jpeg 380w" sizes="(max-width: 760px) 100vw, 760px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Die <strong>Partnerschaft zwischen Afrika und Europa</strong> wurde beim ersten <strong>Afrika–EU-Gipfel 2000 in Kairo</strong> begründet und ist heute eine der zentralen Plattformen für politischen Dialog, wirtschaftliche Zusammenarbeit und kulturellen Austausch. </p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Zum 25-jährigen Bestehen haben die <strong>AU-Kommission</strong> und die <strong>Delegation der EU bei der Afrikanischen Union</strong> das Jubiläum unter dem Motto <strong>#AUEU25</strong> ausgerufen – begleitet von <strong>Ausstellungen, Kampagnen und Dialogveranstaltungen</strong> in Afrika und Europa.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-vier-strategische-saulen-der-partnerschaft"><span id="vier-strategische-saeulen-der-partnerschaft">Vier strategische Säulen der Partnerschaft</span></h2>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Wohlstand – Nachhaltiges Wachstum und Integration</strong><br>Beide Unionen setzen auf regionale wirtschaftliche Integration, nachhaltigen Handel, Investitionen und Beschäftigung, den <strong>grünen und digitalen Wandel</strong>, den Ausbau der <strong>Gesundheitssysteme</strong> sowie bessere <strong>Bildung und Qualifizierung</strong>.</li>



<li><strong>Frieden, Sicherheit und Regierungsführung – Partnerschaft für Stabilität</strong><br>AU und EU arbeiten eng bei <strong>Konfliktprävention, Friedenseinsätzen und Wiederaufbau</strong> zusammen. Die <strong>Afrikanische Friedens- und Sicherheitsarchitektur (APSA)</strong> bleibt ein zentrales Instrument zur Stärkung von Stabilität, Rechtsstaatlichkeit und Demokratie.</li>



<li><strong>Menschen – Investitionen in Bildung, Gleichstellung und Inklusion</strong><br>Gemeinsame Programme zu <strong>Migration, Mobilität, Kultur, sozialer Teilhabe und humanitärer Hilfe</strong> fördern insbesondere die <strong>Beteiligung von Frauen und Jugendlichen</strong>. Beide Seiten bekräftigen ihr Engagement für <strong>Menschenrechte, Gleichberechtigung und Rechtsstaatlichkeit</strong>.</li>



<li><strong>Planet – Multilateralismus und Nachhaltigkeit</strong><br>Mit über 40 Prozent der UN-Mitgliedsstaaten bilden AU und EU eine starke Stimme für <strong>globale Nachhaltigkeit und eine Reform des multilateralen Systems</strong>. Sie arbeiten in Formaten wie dem <strong>G20-Vorsitz Südafrikas</strong> und dem <strong>UN-Pakt für die Zukunft</strong> zusammen, um <strong>Klimaschutz und Umweltschutz</strong> international voranzutreiben.</li>
</ol>



<p class="wp-block-paragraph">Der Gipfel in Luanda gilt als&nbsp;<strong>wichtiger Meilenstein</strong>&nbsp;für die künftige strategische Ausrichtung der AU–EU-Beziehungen. Er soll neue Impulse für&nbsp;<strong>wirtschaftliche Resilienz, gemeinsame Sicherheitsarchitekturen und nachhaltige Entwicklungspolitik</strong>&nbsp;setzen.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>AES will gemeinsame Streitkräfte für den Kampf gegen den Terrorismus im Sahel</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/aes-will-gemeinsame-streitkraefte-fuer-den-kampf-gegen-den-terrorismus-im-sahel/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 08 Nov 2025 18:41:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Burkina Faso]]></category>
		<category><![CDATA[Kontinentale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[Mali]]></category>
		<category><![CDATA[Niger]]></category>
		<category><![CDATA[5]]></category>
		<category><![CDATA[AES]]></category>
		<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Iran]]></category>
		<category><![CDATA[Militär]]></category>
		<category><![CDATA[Russland]]></category>
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		<category><![CDATA[Türkei]]></category>
		<category><![CDATA[Übergangsregierung]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In Niamey hat am 7. November 2025 eine hochrangige Sitzung der Verteidigungsminister der Allianz der Sahelstaaten (AES) stattgefunden, unter dem Vorsitz des nigrischen Staatschefs General&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Faes-will-gemeinsame-streitkraefte-fuer-den-kampf-gegen-den-terrorismus-im-sahel%2F&amp;action_name=AES%20will%20gemeinsame%20Streitkr%C3%A4fte%20f%C3%BCr%20den%20Kampf%20gegen%20den%20Terrorismus%20im%20Sahel&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/aes-will-gemeinsame-streitkraefte-fuer-den-kampf-gegen-den-terrorismus-im-sahel/">AES will gemeinsame Streitkräfte für den Kampf gegen den Terrorismus im Sahel</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">In <strong>Niamey</strong> hat am <strong>7. November 2025</strong> eine hochrangige Sitzung der Verteidigungsminister der <strong>Allianz der Sahelstaaten (AES)</strong> stattgefunden, unter dem Vorsitz des nigrischen Staatschefs <strong>General Abdourahamane Tiani</strong>. Anwesend waren die Verteidigungsminister <strong>General Sadio Camara</strong> (Mali), <strong>General Célestin Simporé</strong> (Burkina Faso) und <strong>General</strong> <strong>Salifou Mody</strong> (Niger). Ziel des Treffens war die beschleunigte <strong>Operationialisierung der gemeinsamen AES-Streitkräfte</strong>, die künftig als „Force Unifiée“ zur Verteidigung des Sahelraums fungieren soll.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-niamey-verteidigungsminister-der-aes-staaten-beschliessen-nachste-schritte"><span id="niamey-verteidigungsminister-der-aes-staaten-beschliessen-naechste-schritte">Niamey: Verteidigungsminister der AES-Staaten beschließen nächste Schritte</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Beratungen folgten dem Treffen der Generalstabschefs vom 19. Oktober, bei dem die technischen Grundlagen für Kommandostruktur, Nachrichtendienstkoordinierung, Logistik und Einsatzregeln erarbeitet wurden. In Niamey beschlossen die Minister nun die Einrichtung eines&nbsp;<strong>gemeinsamen Planungs- und Lagezentrums</strong>, das künftig die militärische Abstimmung und operative Planung in Echtzeit ermöglichen soll.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die gemeinsame Erklärung betont, dass die AES mehr sei als eine militärische Koalition. Sie stehe für die&nbsp;<strong>Rückgewinnung politischer und sicherheitspolitischer Souveränität</strong>&nbsp;und den Willen der Sahelstaaten, ihre Verteidigung selbst in die Hand zu nehmen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-selbstbestimmung-der-aes-und-regionale-stabilitat"><span id="selbstbestimmung-der-aes-und-regionale-stabilitaet">Selbstbestimmung der AES und regionale Stabilität</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Unter der Führung von&nbsp;<strong>General Assimi Goïta</strong>&nbsp;(Mali),&nbsp;<strong>Capitaine Ibrahim Traoré</strong>&nbsp;(Burkina Faso) und&nbsp;<strong>General Abdourahamane Tiani</strong>&nbsp;(Niger) verfolgen die drei Länder eine sicherheitspolitische Linie, die auf&nbsp;<strong>Autonomie, gegenseitige Solidarität und kollektive Verteidigung</strong>&nbsp;setzt. Die Allianz soll es den Mitgliedern ermöglichen,&nbsp;<strong>Terrorgruppen im Sahel ohne ausländische Unterstützung</strong>&nbsp;zu bekämpfen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Angesichts der angespannten Sicherheitslage bleibt die Herausforderung groß:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Im <strong>Mali</strong> erschweren Treibstoffmangel und Angriffe auf Nachschubkonvois die Versorgung entlegener Regionen.</li>



<li>In <strong>Burkina Faso</strong> verüben Gruppen des <strong>JNIM</strong> und des sogenannten Islamischen Staates wiederholt Anschläge auf Ortschaften.</li>



<li>In <strong>Niger</strong> versuchen verbliebene Netzwerke, Grenzgebiete zu destabilisieren.</li>
</ul>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="575" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/general-tiani-abdourahamane-president-sadio-camara-ministres-defense-armee-mali-general-salifou-mody-niger-Ibroh-Amadou-Bacharou-celestin-Simpore-bukina-faso-operationnalisation-force-unifiee-AES-1024x575.jpg" alt="" class="wp-image-21749 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/general-tiani-abdourahamane-president-sadio-camara-ministres-defense-armee-mali-general-salifou-mody-niger-Ibroh-Amadou-Bacharou-celestin-Simpore-bukina-faso-operationnalisation-force-unifiee-AES-1024x575.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/general-tiani-abdourahamane-president-sadio-camara-ministres-defense-armee-mali-general-salifou-mody-niger-Ibroh-Amadou-Bacharou-celestin-Simpore-bukina-faso-operationnalisation-force-unifiee-AES-300x169.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/general-tiani-abdourahamane-president-sadio-camara-ministres-defense-armee-mali-general-salifou-mody-niger-Ibroh-Amadou-Bacharou-celestin-Simpore-bukina-faso-operationnalisation-force-unifiee-AES-768x432.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/general-tiani-abdourahamane-president-sadio-camara-ministres-defense-armee-mali-general-salifou-mody-niger-Ibroh-Amadou-Bacharou-celestin-Simpore-bukina-faso-operationnalisation-force-unifiee-AES-1536x863.jpg 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/general-tiani-abdourahamane-president-sadio-camara-ministres-defense-armee-mali-general-salifou-mody-niger-Ibroh-Amadou-Bacharou-celestin-Simpore-bukina-faso-operationnalisation-force-unifiee-AES-380x214.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/general-tiani-abdourahamane-president-sadio-camara-ministres-defense-armee-mali-general-salifou-mody-niger-Ibroh-Amadou-Bacharou-celestin-Simpore-bukina-faso-operationnalisation-force-unifiee-AES-800x450.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/general-tiani-abdourahamane-president-sadio-camara-ministres-defense-armee-mali-general-salifou-mody-niger-Ibroh-Amadou-Bacharou-celestin-Simpore-bukina-faso-operationnalisation-force-unifiee-AES-1160x652.jpg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/general-tiani-abdourahamane-president-sadio-camara-ministres-defense-armee-mali-general-salifou-mody-niger-Ibroh-Amadou-Bacharou-celestin-Simpore-bukina-faso-operationnalisation-force-unifiee-AES.jpg 1632w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Trotz dieser Lage bekräftigten die Verteidigungsminister ihren Willen, die <strong>Force Unifiée</strong> rasch einsatzbereit zu machen. „Diese Kraft wird kein Symbol, sondern eine reale Verteidigungslinie zum Schutz unserer Bevölkerung sein“, erklärte <strong>General Salifou Mody</strong> aus Niger.</p>
</div></div>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-uber-militarische-kooperation-hinaus"><span id="ueber-militaerische-kooperation-hinaus">Über militärische Kooperation hinaus</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die AES versteht sich zunehmend als&nbsp;<strong>panafrikanisches Projekt</strong>&nbsp;mit breiterer Agenda. Neben Sicherheitsfragen soll auch die&nbsp;<strong>wirtschaftliche, energetische und bildungspolitische Zusammenarbeit</strong>&nbsp;vertieft werden. Vorgesehen sind Programme zur militärischen Ausbildung, zur Energieintegration und zur Entwicklung eines gemeinsamen diplomatischen Profils auf internationaler Ebene.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Beobachter sprechen bereits von einer&nbsp;<strong>„neuen strategischen Achse des Sahel“</strong>, die das Ziel verfolgt, externe Abhängigkeiten zu reduzieren und gleichzeitig die regionale Handlungsfähigkeit zu stärken.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-usa-halten-diplomatischen-kontakt-zu-bamako"><span id="usa-halten-diplomatischen-kontakt-zu-bamako">USA halten diplomatischen Kontakt zu Bamako</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Parallel zu dieser Entwicklung zeigt&nbsp;<strong>Washington</strong>&nbsp;verstärkte Bemühungen, den Dialog mit dem&nbsp;<strong>Mali der Übergangsregierung</strong>&nbsp;aufrechtzuerhalten. Nach einer Phase der Distanz infolge von Sicherheitswarnungen an US-Bürger fand am&nbsp;<strong>7. November</strong>&nbsp;ein Telefonat zwischen dem&nbsp;<strong>US-Staatssekretär Christopher Landau</strong>&nbsp;und dem malischen Außenminister&nbsp;<strong>Abdoulaye Diop</strong>&nbsp;statt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Landau würdigte laut US-Botschaft die&nbsp;<strong>„Effizienz und Entschlossenheit der malischen Streitkräfte (FAMa) im Kampf gegen terroristische Gruppen“</strong>&nbsp;und betonte, die USA wollten die&nbsp;<strong>Kooperation trotz geopolitischer Differenzen fortsetzen</strong>.</p>



<blockquote class="twitter-tweet"><p lang="en" dir="ltr">The US commends the armed forces of Mali 🇲🇱 in their fight against Islamic extremist militants (JNIM). Today I had an excellent conversation with Mali’s Foreign Minister <a href="https://twitter.com/AbdoulayeDiop8?ref_src=twsrc%5Etfw">@AbdoulayeDiop8</a> to discuss our shared security interests in the region. Look forward to greater cooperation! <a href="https://t.co/E3tge3sLnJ">pic.twitter.com/E3tge3sLnJ</a></p>&mdash; Christopher Landau (@DeputySecState) <a href="https://twitter.com/DeputySecState/status/1985832509410861279?ref_src=twsrc%5Etfw">November 4, 2025</a></blockquote> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>



<p class="wp-block-paragraph">Dieser Schritt wird als Versuch gewertet, eine&nbsp;<strong>neue Balance zwischen strategischer Präsenz und Respekt vor nationaler Souveränität</strong>&nbsp;zu finden. Washingtons Haltung spiegle das Bemühen wider, sich nicht aus der Sahelregion zurückzuziehen, sondern die Zusammenarbeit mit Mali auf eine pragmatische, weniger einseitige Grundlage zu stellen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-multipolare-realitat-des-sahel"><span id="multipolare-realitaet-des-sahel">Multipolare Realität des Sahel</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Dialog erfolgt in einem geopolitischen Umfeld, das sich stark gewandelt hat. Mali pflegt inzwischen <strong>enge Beziehungen zu <a href="https://fokus-afrika.de/tag/russland/">Russland</a>, <a href="https://fokus-afrika.de/tag/china/">China</a>, <a href="https://fokus-afrika.de/tag/turkei/">Türkei</a> und <a href="https://fokus-afrika.de/tag/iran/">Iran</a></strong> und bezieht regelmäßig <strong>russische Energie- und Verteidigungslieferungen</strong>, um Engpässe infolge der westlichen Sanktionen auszugleichen.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G46nQu7W0AACkrM.jpeg" alt="" class="wp-image-21750 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G46nQu7W0AACkrM.jpeg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G46nQu7W0AACkrM-300x200.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G46nQu7W0AACkrM-768x512.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G46nQu7W0AACkrM-380x253.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G46nQu7W0AACkrM-800x534.jpeg 800w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Mit der Gründung der <strong>AES</strong> schafft sich Bamako politischen Rückhalt aus der Region, während westliche Akteure ihre Strategien anpassen müssen. Landau’s Gespräch mit Diop wird daher als <strong>Zeichen des Realismus</strong> interpretiert: Die USA erkennen an, dass sie Mali nur durch <strong>gleichberechtigten Dialog</strong> statt durch Druck oder Konditionalität erreichen können.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">In Bamako sieht man dies als Bestätigung des neuen Kurses. „Der Sahel ist nicht länger ein Einsatzgebiet, sondern ein geopolitischer Akteur“, heißt es aus Regierungskreisen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-ein-neuer-sicherheitspolitischer-und-diplomatischer-kurs"><span id="ein-neuer-sicherheitspolitischer-und-diplomatischer-kurs">Ein neuer sicherheitspolitischer und diplomatischer Kurs</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Sowohl die Entwicklung der AES als auch der wiederaufgenommene US-Kontakt deuten auf eine&nbsp;<strong>Neuordnung der Machtbeziehungen im Sahel</strong>&nbsp;hin. Während die&nbsp;<strong>Force Unifiée</strong>&nbsp;als Symbol regionaler Selbstbehauptung gilt, bleibt die internationale Kooperation – insbesondere mit den USA – ein&nbsp;<strong>entscheidender Faktor für Stabilität und Ressourcenfluss</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die&nbsp;<strong>doppelte Strategie</strong>&nbsp;Bamakos – regionale Souveränität und selektive Partnerschaften – spiegelt die wachsende Überzeugung wider, dass die Zukunft des Sahel&nbsp;<strong>nicht in Abhängigkeit, sondern in Eigenverantwortung und strategischer Diversifizierung</strong>&nbsp;liegt.</p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/aes-will-gemeinsame-streitkraefte-fuer-den-kampf-gegen-den-terrorismus-im-sahel/">AES will gemeinsame Streitkräfte für den Kampf gegen den Terrorismus im Sahel</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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			<media:title type="html">G46nQu7W0AACkrM</media:title>
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	</item>
		<item>
		<title>ECOWAS und Deutschland starten Verhandlungen</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/ecowas-und-deutschland-starten-verhandlungen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Nov 2025 17:13:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Institutionelle Beziehungen]]></category>
		<category><![CDATA[Kontinentale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[BMZ]]></category>
		<category><![CDATA[ECOWAS]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Handel]]></category>
		<category><![CDATA[Kooperation]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In Abuja haben die Wirtschaftsgemeinschaft Westafrikanischer Staaten (ECOWAS) und die Bundesregierung am 4. und 5. November 2025 hochrangige&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fecowas-und-deutschland-starten-verhandlungen%2F&amp;action_name=ECOWAS%20und%20Deutschland%20starten%20Verhandlungen&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/ecowas-und-deutschland-starten-verhandlungen/">ECOWAS und Deutschland starten Verhandlungen</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">In Abuja haben die <a href="https://fokus-afrika.de/tag/ecowas/">Wirtschaftsgemeinschaft Westafrikanischer Staaten</a> (ECOWAS) und die Bundesregierung am 4. und 5. November 2025 hochrangige bilaterale Verhandlungen eröffnet. Die Gespräche fanden am Hauptsitz der ECOWAS-Kommission in <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/westafrika/nigeria/">Nigerias</a> Hauptstadt statt und standen im Zeichen einer vertieften Partnerschaft zwischen Westafrika und Deutschland.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-zwei-tage-strategischer-konsultationen"><span id="zwei-tage-strategischer-konsultationen">Zwei Tage strategischer Konsultationen</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">An dem zweitägigen Treffen nahmen führende Vertreterinnen und Vertreter beider Seiten teil, darunter die Vizepräsidentin der ECOWAS-Kommission, Damtien L. Tchintchibidja, Deutschlands Botschafterin in Nigeria und bei ECOWAS, Annett Günther, sowie Christoph Rauh, Afrikadirektor im <a href="https://fokus-afrika.de/tag/bmz/">Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung</a> (BMZ).</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-schwerpunkte-sicherheit-integration-und-energie"><span id="schwerpunkte-sicherheit-integration-und-energie">Schwerpunkte: Sicherheit, Integration und Energie</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ziel der Konsultationen war es, die Zusammenarbeit in zentralen Politikfeldern zu konsolidieren. Dazu gehören regionale Sicherheit, wirtschaftliche und politische Integration, Klima- und Energiepolitik sowie die Stärkung der öffentlichen Gesundheitsvorsorge. Beide Seiten überprüften Fortschritte bei institutionellen Reformen, Handelsförderung, nachhaltigen Energieprogrammen und Mechanismen zur Pandemievorsorge.</p>



<blockquote class="twitter-tweet"><p lang="en" dir="ltr">&quot;Bilateral negotiations between Germany &amp; ECOWAS are underway in Abuja (Nov 4-5, 2025), focusing on deepening cooperation in key areas of peace, security, governance,&amp;sustainable development to foster regional growth and stability. <a href="https://twitter.com/hashtag/GermanyECOWAS?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#GermanyECOWAS</a> <a href="https://twitter.com/hashtag/PartnershipDevelopment?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#PartnershipDevelopment</a> <a href="https://twitter.com/BMZ_Bund?ref_src=twsrc%5Etfw">@BMZ_Bund</a> <a href="https://t.co/xcLpXZZeX2">pic.twitter.com/xcLpXZZeX2</a></p>&mdash; ECOWAS Development Partners CoordinationCell-EDPCC (@ECOWASdevparcel) <a href="https://twitter.com/ECOWASdevparcel/status/1985737212441354512?ref_src=twsrc%5Etfw">November 4, 2025</a></blockquote> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>



<p class="wp-block-paragraph">Die Gespräche sollen laut&nbsp;<em>ECOWAS-Kommission</em>&nbsp;dazu beitragen, die gemeinsame Vision einer stabilen, vernetzten und widerstandsfähigen westafrikanischen Region voranzubringen.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-partnerschaftliche-zusammenarbeit"><span id="partnerschaftliche-zusammenarbeit">Partnerschaftliche Zusammenarbeit</span></h3>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="819" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G4-r0B1XAAAWhxA-1024x819.jpeg" alt="" class="wp-image-21637 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G4-r0B1XAAAWhxA-1024x819.jpeg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G4-r0B1XAAAWhxA-300x240.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G4-r0B1XAAAWhxA-768x614.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G4-r0B1XAAAWhxA-380x304.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G4-r0B1XAAAWhxA-800x640.jpeg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G4-r0B1XAAAWhxA.jpeg 1080w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Botschafterin Annett Günther und BMZ-Direktor Christoph Rauh bekräftigten Deutschlands Engagement für Sicherheit und sozioökonomische Entwicklung in <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/westafrika/">Westafrika</a>. Deutschland zählt zu den wichtigsten internationalen Partnern der ECOWAS und unterstützt die Region in Bereichen wie Krisenprävention, Energieinfrastruktur, regionale Integration und Demokratieförderung.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Rauh erklärte, dass Deutschland seine Zusammenarbeit mit ECOWAS künftig stärker auf wirtschaftliches Wachstum und die Entwicklung des Privatsektors ausrichten wolle. Die Förderung nachhaltiger Investitionen und Arbeitsplätze stehe dabei im Mittelpunkt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vizepräsidentin Tchintchibidja würdigte die langjährige Solidarität Deutschlands und bezeichnete die Gespräche als „Katalysator für vertiefte Zusammenarbeit und neue multilaterale Impulse“.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-begegnung-mit-dem-ecowas-kommissionsprasidenten"><span id="begegnung-mit-dem-ecowas-kommissionspraesidenten">Begegnung mit dem ECOWAS-Kommissionspräsidenten</span></h2>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="819" height="1024" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G4-6XVTXUAE1OUu-819x1024.jpeg" alt="" class="wp-image-21638 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G4-6XVTXUAE1OUu-819x1024.jpeg 819w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G4-6XVTXUAE1OUu-240x300.jpeg 240w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G4-6XVTXUAE1OUu-768x960.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G4-6XVTXUAE1OUu-380x475.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G4-6XVTXUAE1OUu-800x1000.jpeg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G4-6XVTXUAE1OUu.jpeg 864w" sizes="(max-width: 819px) 100vw, 819px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Im Rahmen des Besuchs empfing der Präsident der ECOWAS-Kommission, Omar Alieu Touray, die deutsche Delegation zu einem Höflichkeitsgespräch. Touray betonte, die laufenden Verhandlungen seien Ausdruck einer „gegenseitig vorteilhaften Partnerschaft“, die auf gemeinsamen Werten und nachhaltiger Entwicklung basiere.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Er dankte der Bundesregierung für ihre kontinuierliche Unterstützung und hob hervor, dass die deutsche Entwicklungszusammenarbeit einen maßgeblichen Beitrag zur institutionellen Stärkung der ECOWAS leiste.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Tchintchibidja informierte über den Fortschritt der Gespräche und bestätigte die Bereitschaft der Kommission, die Zusammenarbeit auf Grundlage von Transparenz und gegenseitigem Vertrauen fortzusetzen.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-vertiefung-einer-strategischen-partnerschaft"><span id="vertiefung-einer-strategischen-partnerschaft">Vertiefung einer strategischen Partnerschaft</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Verhandlungen in Abuja markieren einen neuen Abschnitt der Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Westafrika. Sie unterstreichen den gemeinsamen Willen, institutionelle Kapazitäten zu stärken, die regionale Integration zu fördern und Wege zu nachhaltigem Wachstum zu eröffnen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Beide Seiten betonten, dass die Partnerschaft auf Gleichberechtigung und gemeinsamer Verantwortung beruht. Damit setzen ECOWAS und Deutschland ein Signal für multilaterale Kooperation in einer Phase, in der politische Stabilität und wirtschaftliche Entwicklung in Westafrika besondere Bedeutung gewinnen.</p>
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	</item>
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		<title>Madagaskars Übergangsregierung muss liefern</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/madagaskars-uebergangsregierung-muss-liefern/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Nov 2025 15:30:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kontinentale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[Madagaskar]]></category>
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		<category><![CDATA[AU]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eine Woche nach der Ernennung von Herintsalama Rajaonarivelo zum Premierminister hat der Präsident der Refondation der Republik, Oberst&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fmadagaskars-uebergangsregierung-muss-liefern%2F&amp;action_name=Madagaskars%20%C3%9Cbergangsregierung%20muss%20liefern&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Eine Woche nach der Ernennung von Herintsalama Rajaonarivelo zum Premierminister hat der Präsident der Refondation der Republik, Oberst Michaël Randrianirina, die Zusammensetzung des neuen Übergangskabinetts bekannt gegeben. Die Regierung besteht aus 29 Ministerinnen und Ministern und soll laut <em><a href="https://madagascar-tribune.com/Gouvernement-29-ministres-pour-un.html">Madagascar Tribune</a></em> den Grundstein für politische Stabilität und wirtschaftliche Erholung legen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-neue-regierung-unter-premierminister-herintsalama-rajaonarivelo"><span id="neue-regierung-unter-premierminister-herintsalama-rajaonarivelo">Neue Regierung unter Premierminister Herintsalama Rajaonarivelo</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Randrianirina bezeichnete die Regierung als „inklusiv, erfahren und auf die Rekonstruktion des Landes ausgerichtet“. Sie vereint erfahrene Politikerinnen und Politiker mit neuen Kräften aus der Zivilgesellschaft. Der Präsident gab der Regierung einen Zeitraum von zwei Monaten, um erste Ergebnisse vorzuweisen. Er forderte die Ministerinnen und Minister auf, „Höflichkeit und Integrität im öffentlichen Dienst“ zu wahren und einen Staat im Dienste der Bürgerinnen und Bürger zu gestalten.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-sechs-prioritaten-fur-die-nationale-refondation"><span id="sechs-prioritaeten-fuer-die-nationale-refondation">Sechs Prioritäten für die nationale &#8220;Refondation&#8221;</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Beim ersten Ministerrat in Mahazoarivo legte die Übergangsregierung sechs Schwerpunkte fest, die ihre Arbeit leiten sollen: Versorgung mit Energie, Wasser und Sanitärdiensten, Verbesserung des Gesundheitssystems, Stärkung der Bildung, Förderung der Jugendbeschäftigung sowie Ausbau von Kooperation und Solidarität im Entwicklungsbereich. Diese Punkte sollen laut Premierminister Rajaonarivelo das Fundament einer neuen Regierungs- und Verwaltungskultur bilden.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="682" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/571319149_122103777819075432_1971240018425794118_n-1024x682.jpg" alt="" class="wp-image-21628 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/571319149_122103777819075432_1971240018425794118_n-1024x682.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/571319149_122103777819075432_1971240018425794118_n-300x200.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/571319149_122103777819075432_1971240018425794118_n-768x511.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/571319149_122103777819075432_1971240018425794118_n-380x253.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/571319149_122103777819075432_1971240018425794118_n-800x533.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/571319149_122103777819075432_1971240018425794118_n-1160x772.jpg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/571319149_122103777819075432_1971240018425794118_n.jpg 1280w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Der Regierungschef betonte die Notwendigkeit von Transparenz, Verantwortung und Effizienz im öffentlichen Dienst. Jede Ministerin und jeder Minister sei verpflichtet, Kompetenz und Rechenschaft abzulegen, um ein „gerechtes und leistungsfähiges Staatswesen“ aufzubauen.</p>
</div></div>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-politische-offnung-und-ruckkehr-bekannter-personlichkeiten"><span id="politische-oeffnung-und-rueckkehr-bekannter-persoenlichkeiten">Politische Öffnung und Rückkehr bekannter Persönlichkeiten</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Kabinettsliste spiegelt Bemühungen um politische Inklusion wider. Hanitra Razafimannantsoa, frühere Oppositionspolitikerin und enge Weggefährtin des Ex-Präsidenten Marc Ravalomanana, wurde als Ministerin für die Refondation (Neugründung) in das Präsidialamt berufen. Ihre Ernennung steht für den Versuch einer nationalen Versöhnung.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="564" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/GYe_z5-XEAAsDlT-1024x564.jpeg" alt="" class="wp-image-21629 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/GYe_z5-XEAAsDlT-1024x564.jpeg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/GYe_z5-XEAAsDlT-300x165.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/GYe_z5-XEAAsDlT-768x423.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/GYe_z5-XEAAsDlT-1536x845.jpeg 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/GYe_z5-XEAAsDlT-380x209.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/GYe_z5-XEAAsDlT-800x440.jpeg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/GYe_z5-XEAAsDlT-1160x638.jpeg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/GYe_z5-XEAAsDlT.jpeg 1755w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Christine Razanamahasoa, erfahrene Politikerin und ehemalige Parlamentspräsidentin, übernahm das Außenministerium. Die Juristin Fanirisoa Ernaivo, nach Jahren des Exils in Frankreich zurückgekehrt, wurde zur Justizministerin ernannt. Sie soll unter anderem internationale Verfahren im Zusammenhang mit Korruptionsfällen beaufsichtigen.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Lucie Vololoniaina alias Lily Rafaralahy, Aktivistin des Bürgerbewegungstags vom 25. September, leitet das Ministerium für Tourismus und Handwerk. Der General Lylison René de Rolland wurde zum Minister für Raumordnung und Liegenschaften ernannt. Gascar Fenosoa, ehemaliger Journalist, übernahm das Kommunikations- und Kulturressort.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-zusammenarbeit-mit-der-privatwirtschaft"><span id="zusammenarbeit-mit-der-privatwirtschaft">Zusammenarbeit mit der Privatwirtschaft</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Am 1. November traf Premierminister Rajaonarivelo Vertreterinnen und Vertreter der wichtigsten Unternehmerverbände des Landes, darunter den Groupement des Entreprises de Madagascar (GEM), die Fivondronan’ny Mpandraharaha Malagasy (FIVMPAMA) und die Fikambanan’ny Orinasa Malagasy (FOM). Ziel des Treffens war es, die Grundlage für eine partnerschaftliche Wirtschaftspolitik zu legen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Das Land braucht einen neuen Atem. Der Privatsektor ist der Motor der wirtschaftlichen Erholung“, erklärte der Premierminister. Die Vertreter des Privatsektors begrüßten die Gesprächsbereitschaft der Regierung und betonten die Notwendigkeit von Steuerreformen und der Beseitigung struktureller Hindernisse, um Investitionen zu fördern und die Wettbewerbsfähigkeit zu stärken.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-ruckzug-aus-der-sadc-prasidentschaft"><span id="rueckzug-aus-der-sadc-praesidentschaft">Rückzug aus der SADC-Präsidentschaft</span></h2>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="600" height="400" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/Flag_of_SADC.svg" alt="" class="wp-image-21552 size-full"/></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Der neue Regierungschef bestätigte zudem den Rückzug Madagaskars von der turnusmäßigen Präsidentschaft der <a href="https://fokus-afrika.de/tag/sadc/">Entwicklungsgemeinschaft des südlichen Afrika</a> (SADC), die das Land im August 2025 übernommen hatte. Der Schritt markiert eine Neuausrichtung der Außenpolitik.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Laut einem Kommuniqué der Präsidentschaft der Refondation soll der Rückzug es der Regierung ermöglichen, sich auf den Wiederaufbau der Institutionen, die nationale Kohäsion und die wirtschaftliche Konsolidierung zu konzentrieren. Die Entscheidung fiel nach Gesprächen mit einer SADC-Delegation, die in Antananarivo über Wege zur politischen Stabilisierung beraten hatte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Regierung betonte, dass die Entscheidung keine Abkehr von der regionalen Zusammenarbeit bedeute. Vielmehr handle es sich um eine „Neujustierung zugunsten der nationalen Verantwortung“. Beobachter werten den Schritt auch als indirektes Signal an die Afrikanische Union, die nach der politischen Krise die Mitgliedschaft Madagaskars suspendiert hatte.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-afrikanische-union-bereitet-dialogmission-vor"><span id="afrikanische-union-bereitet-dialogmission-vor">Afrikanische Union bereitet Dialogmission vor</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Am 5. November traf sich die Außenministerin Christine Razanamahasoa mit der Sondergesandten des Vorsitzenden der Kommission der <a href="https://fokus-afrika.de/tag/au/">Afrikanischen Union</a> (AU), Alice Nzomukunda, um die Rückkehr der Organisation nach Madagaskar vorzubereiten. Die AU plant eine Mission zur Wiederaufnahme des Dialogs zwischen Regierung, Parteien und Zivilgesellschaft.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Angaben des Außenministeriums soll die Mission „ein Klima des gegenseitigen Verständnisses fördern und eine Grundlage für politischen Konsens schaffen“. Kurz darauf ernannte der AU-Kommissionspräsident Mahmoud Ali Youssouf den Dschibutier Mohamed Idriss Farah zum Sondergesandten für Madagaskar. Seine Aufgabe wird es sein, die Verhandlungen zu begleiten und Wege für eine Stabilisierung der politischen Lage aufzuzeigen.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="682" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/571249322_122103778137075432_6678343503264859720_n-1024x682.jpg" alt="" class="wp-image-21631 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/571249322_122103778137075432_6678343503264859720_n-1024x682.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/571249322_122103778137075432_6678343503264859720_n-300x200.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/571249322_122103778137075432_6678343503264859720_n-768x511.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/571249322_122103778137075432_6678343503264859720_n-380x253.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/571249322_122103778137075432_6678343503264859720_n-800x533.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/571249322_122103778137075432_6678343503264859720_n-1160x772.jpg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/571249322_122103778137075432_6678343503264859720_n.jpg 1280w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Die geplante Mission soll zudem die künftige Zusammenarbeit zwischen der Afrikanischen Union und Madagaskar klären, insbesondere in den Bereichen politische Krisenbewältigung und demokratische Regierungsführung.</p>
</div></div>
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	</item>
		<item>
		<title>SADC und Deutschland führen bilaterale Verhandlungen über Entwicklungszusammenarbeit</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/sadc-und-deutschland-fuehren-bilaterale-verhandlungen-ueber-entwicklungszusammenarbeit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Nov 2025 14:03:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Institutionelle Beziehungen]]></category>
		<category><![CDATA[Kontinentale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[BMZ]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Kooperation]]></category>
		<category><![CDATA[SADC]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die&#160;Südafrikanische Entwicklungsgemeinschaft (SADC)&#160;und die&#160;Bundesrepublik Deutschland&#160;werden am&#160;5. und 6. November 2025&#160;in&#160;Gaborone, Botswana, bilaterale Verhandlungen über Entwicklungszusammenarbeit abhalten. Das Treffen&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fsadc-und-deutschland-fuehren-bilaterale-verhandlungen-ueber-entwicklungszusammenarbeit%2F&amp;action_name=SADC%20und%20Deutschland%20f%C3%BChren%20bilaterale%20Verhandlungen%20%C3%BCber%20Entwicklungszusammenarbeit&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/sadc-und-deutschland-fuehren-bilaterale-verhandlungen-ueber-entwicklungszusammenarbeit/">SADC und Deutschland führen bilaterale Verhandlungen über Entwicklungszusammenarbeit</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die&nbsp;<strong>Südafrikanische Entwicklungsgemeinschaft (SADC)</strong>&nbsp;und die&nbsp;<strong>Bundesrepublik Deutschland</strong>&nbsp;werden am&nbsp;<strong>5. und 6. November 2025</strong>&nbsp;in&nbsp;<strong>Gaborone, Botswana</strong>, bilaterale Verhandlungen über Entwicklungszusammenarbeit abhalten. Das Treffen findet in den Räumlichkeiten des&nbsp;<strong>SADC-Sekretariats</strong>&nbsp;statt und zielt darauf ab, bestehende Partnerschaften zu bewerten, neue Finanzzusagen zu treffen und Prioritäten im Einklang mit der Agenda für regionale Integration und nachhaltige Entwicklung neu auszurichten.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="480" height="468" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/ES-2025-Portrait-with-SADC-lapel.jpg" alt="" class="wp-image-21551 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/ES-2025-Portrait-with-SADC-lapel.jpg 480w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/ES-2025-Portrait-with-SADC-lapel-300x293.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/ES-2025-Portrait-with-SADC-lapel-380x371.jpg 380w" sizes="(max-width: 480px) 100vw, 480px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Die Gespräche werden von <strong>Elias Magosi</strong>, Exekutivsekretär der SADC, und <strong>Birgit Gerhardus</strong>, Leiterin des Referats für das südliche Afrika im <em><a href="https://fokus-afrika.de/tag/bmz/">Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung</a> (BMZ)</em>, gemeinsam geleitet.</p>
</div></div>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-strategische-kooperation-seit-mehr-als-drei-jahrzehnten"><span id="strategische-kooperation-seit-mehr-als-drei-jahrzehnten">Strategische Kooperation seit mehr als drei Jahrzehnten</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Laut einer gemeinsamen Erklärung vom 30. Oktober dienen die Verhandlungen dazu, Themen von gemeinsamem Interesse zu reflektieren und die Zusammenarbeit in den Bereichen&nbsp;<strong>Armutsbekämpfung, regionale Integration und nachhaltige Entwicklung</strong>&nbsp;weiter zu vertiefen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Seit der Gründung der SADC im Jahr&nbsp;<strong>1992</strong>&nbsp;unterstützt Deutschland kontinuierlich die Umsetzung der&nbsp;<strong>Regional Integration Agenda</strong>, insbesondere in den Bereichen&nbsp;<strong>wirtschaftliche Integration, grenzüberschreitendes Wassermanagement, nachhaltige Nutzung natürlicher Ressourcen</strong>&nbsp;sowie&nbsp;<strong>institutioneller Kapazitätsaufbau</strong>&nbsp;auf regionaler und nationaler Ebene.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die bilateralen Gespräche werden daher als Plattform genutzt, um&nbsp;<strong>Fortschritte zu bewerten, Prioritäten abzugleichen</strong>und&nbsp;<strong>neue Finanzmittel zu mobilisieren</strong>, im Einklang mit dem deutschen Kooperationsrahmen und dem&nbsp;<strong>Regional Indicative Strategic Development Plan (RISDP) 2020–2030</strong>&nbsp;der SADC.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-schwerpunktbereiche-der-zusammenarbeit"><span id="schwerpunktbereiche-der-zusammenarbeit">Schwerpunktbereiche der Zusammenarbeit</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die anstehenden Verhandlungen konzentrieren sich auf mehrere prioritäre Themenfelder:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Förderung von Handel und Industrialisierung</strong> sowie Stärkung der wirtschaftlichen Widerstandsfähigkeit in den Mitgliedstaaten,</li>



<li><strong>grenzüberschreitendes Wassermanagement</strong>, insbesondere in Flussbecken wie dem Okavango,</li>



<li><strong>nachhaltige Nutzung und Schutz natürlicher Ressourcen</strong> zur Förderung von <strong>Biodiversität, Klimaanpassung und widerstandsfähigen Lebensgrundlagen</strong>,</li>



<li>sowie die <strong>Stärkung institutioneller Kapazitäten</strong> zur Bewältigung neuer regionaler Herausforderungen.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Darüber hinaus sollen ergänzende Initiativen identifiziert werden, die über die festgelegten Prioritäten hinausgehen, um die Effizienz der Zusammenarbeit auf institutioneller Ebene weiter zu erhöhen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-nachhaltige-entwicklung-und-globale-ziele"><span id="nachhaltige-entwicklung-und-globale-ziele">Nachhaltige Entwicklung und globale Ziele</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Verhandlungen stehen im Zeichen gemeinsamer Verpflichtungen zur Verbesserung der Lebensbedingungen in der Region und zur Unterstützung globaler Agenden, darunter die <strong>Agenda 2030 der Vereinten Nationen</strong>, das <strong>Pariser Klimaabkommen</strong> und die <strong>Agenda 2063 der <a href="https://fokus-afrika.de/tag/au/">Afrikanischen Union</a></strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Beide Seiten bekräftigen damit ihre Absicht, die Entwicklungszusammenarbeit als Instrument für&nbsp;<strong>Wohlstand, Stabilität und ökologische Nachhaltigkeit</strong>&nbsp;im südlichen Afrika zu festigen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-arbeitsbesuche-in-botswana"><span id="arbeitsbesuche-in-botswana">Arbeitsbesuche in Botswana</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Während des Aufenthalts in Botswana wird die gemeinsame Delegation mehrere von der SADC-Deutsch-Kooperation geförderte Institutionen besuchen. Dazu gehören:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>das <strong>Sekretariat der Okavango River Basin Water Commission (OKACOM)</strong>, das die grenzüberschreitende Wasserbewirtschaftung und den Schutz der Ökosysteme in <strong>Angola, Namibia und Botswana</strong> unterstützt,</li>



<li>die <strong>SADC Accreditation Unit</strong>, die regionale Qualitätsinfrastrukturen stärkt und harmonisierte Standards entwickelt,</li>



<li>der <strong>SADC Accreditation Service (SADCAS)</strong>, eine multiökonomische Akkreditierungsstelle für <strong>Labore, Zertifizierungs- und Inspektionsstellen</strong>,</li>



<li>sowie das <strong>Botswana Bureau of Standards (BOBS)</strong>, das an der Umsetzung regionaler Qualitätsstandards beteiligt ist.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-bedeutung-fur-regionale-integration-und-deutsche-afrikapolitik"><span id="bedeutung-fuer-regionale-integration-und-deutsche-afrikapolitik">Bedeutung für regionale Integration und deutsche Afrikapolitik</span></h2>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="600" height="400" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/Flag_of_SADC.svg" alt="" class="wp-image-21552 size-full"/></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Die anstehenden Verhandlungen spiegeln den hohen Stellenwert wider, den Deutschland der Zusammenarbeit mit regionalen Organisationen in Afrika beimisst. Durch die Unterstützung von SADC fördert Deutschland nicht nur wirtschaftliche Integration, sondern auch <strong>Klimaschutz, institutionelle Reformen und nachhaltige Ressourcennutzung</strong>.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Für die SADC bieten die Gespräche zugleich eine Gelegenheit,&nbsp;<strong>regionale Prioritäten mit internationalen Partnern zu synchronisieren</strong>&nbsp;und langfristige Strukturen für&nbsp;<strong>Resilienz, Wettbewerbsfähigkeit und nachhaltiges Wachstum</strong>&nbsp;zu schaffen.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fsadc-und-deutschland-fuehren-bilaterale-verhandlungen-ueber-entwicklungszusammenarbeit%2F&amp;action_name=SADC%20und%20Deutschland%20f%C3%BChren%20bilaterale%20Verhandlungen%20%C3%BCber%20Entwicklungszusammenarbeit&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /><p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/sadc-und-deutschland-fuehren-bilaterale-verhandlungen-ueber-entwicklungszusammenarbeit/">SADC und Deutschland führen bilaterale Verhandlungen über Entwicklungszusammenarbeit</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		
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			<media:title type="html">ES 2025 Portrait with SADC lapel</media:title>
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			<media:title type="html">Flag_of_SADC</media:title>
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	</item>
		<item>
		<title>Burundi und DR Kongo bereiten Wiedereröffnung der Grenzen vor</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/burundi-und-dr-kongo-bereiten-wiedereroeffnung-der-grenzen-vor/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Oct 2025 13:00:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Burundi]]></category>
		<category><![CDATA[Demokratische Republik Kongo]]></category>
		<category><![CDATA[Kontinentale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[COMESA]]></category>
		<category><![CDATA[Grenze]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vertreter der Regierungen von Burundi und der Demokratischen Republik Kongo (DR Kongo) haben in Bujumbura eine dreitägige Sitzung begonnen, um den Fortschritt&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fburundi-und-dr-kongo-bereiten-wiedereroeffnung-der-grenzen-vor%2F&amp;action_name=Burundi%20und%20DR%20Kongo%20bereiten%20Wiederer%C3%B6ffnung%20der%20Grenzen%20vor&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Vertreter der Regierungen von <strong>Burundi</strong> und der <strong>Demokratischen Republik Kongo (DR Kongo)</strong> haben in Bujumbura eine dreitägige Sitzung begonnen, um den Fortschritt bei der geplanten <strong>Wiedereröffnung der Grenzposten Buganda/Nyamoma und Mparambo/Rubenga</strong> zu bewerten. Die Treffen finden unter der Schirmherrschaft des <strong>Gemeinsamen Marktes für das Östliche und Südliche Afrika (COMESA)</strong> statt und sollen konkrete Schritte zur <strong>Förderung des grenzüberschreitenden Handels im kleinen Maßstab</strong> festlegen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-fahrplan-fur-die-wiederoffnung-der-grenzen"><span id="fahrplan-fuer-die-wiederoeffnung-der-grenzen">Fahrplan für die Wiederöffnung der Grenzen</span></h2>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="498" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/1920px-Houses_Tanganyika_Lake-1024x498.jpg" alt="" class="wp-image-21143 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/1920px-Houses_Tanganyika_Lake-1024x498.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/1920px-Houses_Tanganyika_Lake-300x146.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/1920px-Houses_Tanganyika_Lake-768x373.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/1920px-Houses_Tanganyika_Lake-1536x746.jpg 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/1920px-Houses_Tanganyika_Lake-380x185.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/1920px-Houses_Tanganyika_Lake-800x389.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/1920px-Houses_Tanganyika_Lake-1160x564.jpg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/1920px-Houses_Tanganyika_Lake.jpg 1920w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Im Mittelpunkt der Beratungen steht die Ausarbeitung eines <strong>gemeinsamen Fahrplans</strong> mit den verbleibenden Maßnahmen, die vor einer vollständigen Öffnung erforderlich sind. Bereits beim ersten Treffen im Dezember 2024 im kongolesischen <strong>Uvira</strong> hatten beide Seiten die wichtigsten Prioritäten identifiziert:</p>
</div></div>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Errichtung provisorischer Verwaltungsgebäude</strong> auf beiden Seiten der Grenze,</li>



<li><strong>Bereitstellung von Booten</strong> zur Überquerung des Rusizi-Flusses bis zur Fertigstellung geplanter Brücken,</li>



<li><strong>Harmonisierung von Migrations- und Einreisedokumenten</strong>,</li>



<li>sowie die <strong>Unterzeichnung eines gemeinsamen Kommuniqués</strong> der politischen Behörden beider Länder, um den Wiedereröffnungsprozess offiziell zu besiegeln.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Maßnahmen sollen die Grundlage für eine nachhaltige Handelsbeziehung und eine erleichterte Mobilität zwischen beiden Staaten schaffen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-bedeutung-fur-die-regionale-integration"><span id="bedeutung-fuer-die-regionale-integration">Bedeutung für die regionale Integration</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Direktor für Handel und Zoll bei COMESA,&nbsp;<strong>Dr. Christopher Onyango</strong>, lobte die Regierungen von Burundi und der DR Kongo für ihr Engagement:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">„Die Wiedereröffnung dieser Grenzübergänge wäre ein bedeutender Meilenstein – mit wirtschaftlichen, sozialen und politischen Vorteilen für beide Seiten“, erklärte er.</p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">Onyango betonte, dass die Initiative&nbsp;<strong>ein starkes Signal der Hoffnung</strong>&nbsp;für die Bevölkerung sei, die seit Jahren unter den Grenzschließungen leide. Die Öffnung würde zudem das Vertrauen in die Fortschritte bei&nbsp;<strong>Sicherheits- und Gesundheitsmaßnahmen</strong>&nbsp;stärken und damit auch das Investitionsklima verbessern.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-unterstutzung-durch-die-weltbank"><span id="unterstuetzung-durch-die-weltbank">Unterstützung durch die Weltbank</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das Projekt wird im Rahmen des&nbsp;<strong>Great Lakes Trade Facilitation and Integration Project (GLTFIP)</strong>&nbsp;von der&nbsp;<strong>Weltbank</strong>&nbsp;unterstützt. Ziel ist es, den&nbsp;<strong>kleinen grenzüberschreitenden Handel (Small-Scale Cross-Border Trade)</strong>&nbsp;zu fördern, der eine zentrale Einkommensquelle für tausende Familien in der Region darstellt – insbesondere für Frauen, die den größten Teil des grenzüberschreitenden Handels in der Region ausmachen.</p>



<blockquote class="twitter-tweet"><p lang="en" dir="ltr">Second Bilateral Meeting between <a href="https://twitter.com/hashtag/Burundi?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#Burundi</a> and <a href="https://twitter.com/hashtag/DRC?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#DRC</a> to Reopen the closed Buganda/Nyamoma and Mparambo/Rubenga border posts and unlock Small Scale Cross Border Trade. <a href="https://twitter.com/hashtag/WorldBank?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#WorldBank</a> <a href="https://twitter.com/hashtag/COMESA?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#COMESA</a> <a href="https://twitter.com/hashtag/RegionalIntegration?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#RegionalIntegration</a> <a href="https://twitter.com/hashtag/GrowingTogetherforProsperity?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#GrowingTogetherforProsperity</a> <a href="https://t.co/m6VaqjT2F1">pic.twitter.com/m6VaqjT2F1</a></p>&mdash; COMESA Secretariat (@COMESA_HQ) <a href="https://twitter.com/COMESA_HQ/status/1981423252024304068?ref_src=twsrc%5Etfw">October 23, 2025</a></blockquote> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>



<p class="wp-block-paragraph">Durch die Wiedereröffnung sollen Handelsströme zwischen den Provinzen&nbsp;<strong>Cibitoke (Burundi)</strong>&nbsp;und&nbsp;<strong>Süd-Kivu (DR Kongo)</strong>&nbsp;wiederbelebt werden, die seit Jahren durch administrative, infrastrukturelle und sicherheitspolitische Hürden behindert sind.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-perspektive-fur-den-regionalen-handel"><span id="perspektive-fuer-den-regionalen-handel">Perspektive für den regionalen Handel</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Initiative ist Teil der umfassenderen COMESA-Strategie zur&nbsp;<strong>Förderung der regionalen wirtschaftlichen Integration</strong>&nbsp;und zur&nbsp;<strong>Stärkung lokaler Wirtschaftsräume</strong>&nbsp;im Gebiet der Großen Seen. Experten erwarten, dass der Ausbau legaler Handelswege Schmuggel und informelle Märkte reduziert, die derzeit große Teile des Warenverkehrs dominieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dr. Onyango unterstrich abschließend:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">„Grenzen sollen verbinden, nicht trennen. Diese Initiative steht exemplarisch für eine neue Phase regionaler Zusammenarbeit, die Stabilität und Wohlstand fördert.“</p>
</blockquote>
<img loading="lazy" decoding="async" src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fburundi-und-dr-kongo-bereiten-wiedereroeffnung-der-grenzen-vor%2F&amp;action_name=Burundi%20und%20DR%20Kongo%20bereiten%20Wiederer%C3%B6ffnung%20der%20Grenzen%20vor&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /><p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Türkei-Afrika-Wirtschaftsforum: Erdoğan kritisiert koloniale Abhängigkeiten</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/tuerkei-afrika-wirtschaftsforum-erdogan-kritisiert-koloniale-abhaengigkeiten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 18 Oct 2025 14:05:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gambia]]></category>
		<category><![CDATA[Kontinentale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[4]]></category>
		<category><![CDATA[AU]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Handel]]></category>
		<category><![CDATA[Investitionen]]></category>
		<category><![CDATA[Kolonialismus]]></category>
		<category><![CDATA[Landwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Präsident]]></category>
		<category><![CDATA[Rohstoffe]]></category>
		<category><![CDATA[Türkei]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In Istanbul ist das fünfte Türkei-Afrika-Wirtschafts- und Investitionsforum (TABEF 2025) mit einem deutlichen Bekenntnis zu vertiefter wirtschaftlicher Kooperation&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ftuerkei-afrika-wirtschaftsforum-erdogan-kritisiert-koloniale-abhaengigkeiten%2F&amp;action_name=T%C3%BCrkei-Afrika-Wirtschaftsforum%3A%20Erdo%C4%9Fan%20kritisiert%20koloniale%20Abh%C3%A4ngigkeiten&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/tuerkei-afrika-wirtschaftsforum-erdogan-kritisiert-koloniale-abhaengigkeiten/">Türkei-Afrika-Wirtschaftsforum: Erdoğan kritisiert koloniale Abhängigkeiten</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">In Istanbul ist das fünfte Türkei-Afrika-Wirtschafts- und Investitionsforum (TABEF 2025) mit einem deutlichen Bekenntnis zu vertiefter wirtschaftlicher Kooperation zwischen der Türkei und den afrikanischen Staaten zu Ende gegangen. Unter dem Leitmotiv <em>„Leveraging Türkiye-Africa Relations for Mutual Gains“</em> stand das zweitägige Treffen im Zeichen gemeinsamer Projekte in den Bereichen Landwirtschaft, Energie, Industrie, Digitalisierung und Infrastruktur. Nach Angaben der Organisatoren nahmen über 3.000 Delegierte aus Regierung, Wirtschaft und Entwicklungsinstitutionen teil. Recep Tayyip Erdoğan gibt dabei die strategische Leitlinie vor.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-strategische-plattform-fur-handel-und-investition"><span id="strategische-plattform-fuer-handel-und-investition">Strategische Plattform für Handel und Investition</span></h2>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="687" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G3d98oZWoAAzimm-1024x687.jpeg" alt="" class="wp-image-20918 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G3d98oZWoAAzimm-1024x687.jpeg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G3d98oZWoAAzimm-300x201.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G3d98oZWoAAzimm-768x515.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G3d98oZWoAAzimm-1536x1030.jpeg 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G3d98oZWoAAzimm-2048x1374.jpeg 2048w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G3d98oZWoAAzimm-380x255.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G3d98oZWoAAzimm-800x537.jpeg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G3d98oZWoAAzimm-1160x778.jpeg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G3d98oZWoAAzimm-scaled.jpeg 2560w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Das Forum, das seit 2016 regelmäßig stattfindet, wurde von der türkischen Regierung in Kooperation mit der Afrikanischen Union organisiert. Es gilt als eines der zentralen multilateralen Formate für wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen der Türkei und den Staaten des afrikanischen Kontinents. Präsident Recep Tayyip Erdoğan eröffnete die Abschlussveranstaltung mit dem Hinweis, dass die Türkei „die Früchte ihres wirtschaftlichen Aufstiegs mit Afrika teilen“ wolle.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Er betonte, dass die Beziehungen zwischen der Türkei und Afrika auf „gegenseitigem Respekt und gemeinsamen Entwicklungsinteressen“ beruhten. Nach seinen Angaben sind derzeit 2.000 Projekte im Wert von 97 Milliarden US-Dollar in Umsetzung, während Türkische Fluggesellschaften 40 afrikanische Länder anfliegen. Ankara unterhält inzwischen 44 Botschaften auf dem afrikanischen Kontinent, während 38 afrikanische Länder diplomatische Vertretungen in der Türkei eröffnet haben.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-wirtschaftliche-schwerpunkte-energie-bergbau-textilien-und-technologie"><span id="wirtschaftliche-schwerpunkte-energie-bergbau-textilien-und-technologie">Wirtschaftliche Schwerpunkte: Energie, Bergbau, Textilien und Technologie</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Der türkische Handelsminister Ömer Bolat verwies in seiner Rede auf die zentrale Rolle des Handels und direkter Investitionen als Instrumente gemeinsamer Entwicklung. Das bilaterale Handelsvolumen zwischen der Türkei und Afrika soll nach Angaben der Afrikanischen Union bis Ende 2025 auf rund 40 Milliarden US-Dollar steigen. Bolat bezeichnete Ernährungssicherheit, Textilproduktion, Gesundheitswesen und erneuerbare Energien als vorrangige Sektoren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Hinblick auf globale Lieferkettenstörungen und den Ukraine-Krieg erinnerte Bolat an die türkische Vermittlung beim Schwarzmeer-Getreideabkommen, das afrikanischen Staaten den Zugang zu Weizenlieferungen sicherte. Zugleich verwies er auf die zunehmende Bedeutung gemeinsamer agrarwirtschaftlicher Projekte angesichts des wachsenden Nahrungsmittelbedarfs in Subsahara-Afrika. „Durch die Verbindung türkischer Technologie und afrikanischer Agrarflächen lassen sich nachhaltige Lösungen entwickeln“, sagte Bolat.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-afrikanische-union-afrika-als-gleichberechtigter-partner"><span id="afrikanische-union-afrika-als-gleichberechtigter-partner">Afrikanische Union: Afrika als gleichberechtigter Partner</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Francisca Tatchouop Belobe, Kommissarin der Afrikanischen Union für Wirtschaft, Handel und Industrie, unterstrich, dass sich die Türkei-Afrika-Kooperation von einem reinen Handelsverhältnis zu einer „gemeinschaftlich entwickelten Innovationspartnerschaft“ entwickle. Sie bezeichnete das Forum als „transformativ“ und verwies auf das Ziel, Investitionen in den Bereichen Fertigung, digitale Transformation, Gesundheitswirtschaft sowie Frauen- und Jugendförderung zu verstärken.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="711" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G3eET5WXUAAGcNw-1024x711.jpeg" alt="" class="wp-image-20919 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G3eET5WXUAAGcNw-1024x711.jpeg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G3eET5WXUAAGcNw-300x208.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G3eET5WXUAAGcNw-768x533.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G3eET5WXUAAGcNw-1536x1066.jpeg 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G3eET5WXUAAGcNw-380x264.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G3eET5WXUAAGcNw-800x555.jpeg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G3eET5WXUAAGcNw-1160x805.jpeg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G3eET5WXUAAGcNw.jpeg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Belobe betonte, dass sich die türkisch-afrikanische Zusammenarbeit an den Zielen der Agenda 2063 der Afrikanischen Union orientiere. Die Integration in den Rahmen des <em>African Continental Free Trade Area</em> (AfCFTA) solle Investitionen und Warenströme erleichtern. „Wir bewegen uns von einer transaktionalen Beziehung hin zu einem Ökosystem der Co-Entwicklung, Innovation und Nachhaltigkeit“, erklärte sie.</p>
</div></div>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-gambia-beispiele-konkreter-kooperation"><span id="gambia-beispiele-konkreter-kooperation">Gambia: Beispiele konkreter Kooperation</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Das Forum bot auch Gelegenheit für einzelne afrikanische Staaten, ihre Kooperation mit der Türkei zu präsentieren. Gambias Energieminister Nani Juwara hob hervor, dass türkische Investitionen in Energie und Logistik bereits konkrete Ergebnisse zeigten. Er nannte das Unternehmen Alport, das Hafeninfrastruktur in <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/westafrika/gambia/">Gambia</a> modernisiert, sowie Negmar, das den Fährbetrieb zwischen Banjul und Barra verbessert. Diese Projekte, so Juwara, trügen zur Effizienzsteigerung im Transportwesen bei und förderten die Integration Gambias in regionale Handelsstrukturen.</p>



<blockquote class="twitter-tweet"><p lang="tr" dir="ltr">TABEF&#39;te Enerji ve Madencilik Panelini, T.C. Enerji ve Tabii Kaynaklar Bakanı Alparslan Bayraktar, Gambiya Cumhuriyeti Petrol, Enerji ve Madenler Bakanı Nani Juwara, Mozambik Cumhuriyeti Ticaretten Sorumlu Devlet Sekreteri António Grispos, moderatörümüz, Mustafa Tırıs,… <a href="https://t.co/FGtVGARcAK">pic.twitter.com/FGtVGARcAK</a></p>&mdash; Dış Ekonomik İlişkiler Kurulu &#8211; DEİK (@deikiletisim) <a href="https://twitter.com/deikiletisim/status/1979198894723535029?ref_src=twsrc%5Etfw">October 17, 2025</a></blockquote> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>



<p class="wp-block-paragraph">Gambias Botschafter in der Türkei, Alkali Conteh, ergänzte, dass das bilaterale Handelsvolumen zwischen der Türkei und Gambia seit 2023 um rund 11 Millionen US-Dollar gestiegen sei. Türkische Unternehmen wie Albayrak hätten Investitionspakete im Umfang von 700 Millionen US-Dollar in Infrastrukturprojekte des Landes eingebracht. „Das Forum bietet eine Plattform, auf der politische Akteure und Unternehmer gemeinsam Strategien für nachhaltiges Wachstum entwickeln können“, sagte Conteh.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-erdogan-von-bilateralen-projekten-zu-gemeinsamer-entwicklung"><span id="erdogan-von-bilateralen-projekten-zu-gemeinsamer-entwicklung">Erdoğan: „Von bilateralen Projekten zu gemeinsamer Entwicklung“</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">In seiner Abschlussrede erinnerte Präsident Erdoğan an den Beginn der türkisch-afrikanischen Partnerschaft im Jahr 2005 und an seine mehr als 50 Staatsbesuche auf dem Kontinent. Er bezeichnete Afrika als „strategischen Partner“ im globalen Süden und kündigte an, dass die Türkei den Ausbau gemeinsamer Bildungs-, Infrastruktur- und Technologieinitiativen fortsetzen werde.</p>



<blockquote class="twitter-tweet" data-media-max-width="560"><p lang="tr" dir="ltr">5&#39;inci Türkiye-Afrika İş ve Ekonomi Forumu <a href="https://t.co/Ux4jfLfGKb">https://t.co/Ux4jfLfGKb</a></p>&mdash; Recep Tayyip Erdoğan (@RTErdogan) <a href="https://twitter.com/RTErdogan/status/1979162322049315085?ref_src=twsrc%5Etfw">October 17, 2025</a></blockquote> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>



<p class="wp-block-paragraph">Erdoğan hob hervor, dass die Türkei im internationalen Vergleich zu den dynamischsten Wirtschaftsnationen zähle und ihre wachsende Wirtschaftsleistung für Investitionen auf dem afrikanischen Kontinent einsetzen wolle. „Unsere Augen mögen verschieden sein, aber unsere Herzen sind gleich“, sagte er mit Blick auf die jahrzehntelange Zusammenarbeit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Er kritisierte zugleich die anhaltenden Auswirkungen kolonialer Abhängigkeiten und appellierte an afrikanische Staaten, „ihre Solidarität zu stärken“. Er würdigte das Engagement afrikanischer Länder in der Unterstützung der palästinensischen Bevölkerung und unterstrich, dass die Türkei in Konflikten wie in Somalia, Äthiopien und Sudan als Vermittler agiere.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-forum-als-symbol-wachsender-sud-sud-kooperation"><span id="forum-als-symbol-wachsender-sued-sued-kooperation">Forum als Symbol wachsender Süd-Süd-Kooperation</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Das Türkei-Afrika-Wirtschaftsforum zeigt die wachsende institutionelle und ökonomische Verflechtung zwischen Ankara und den afrikanischen Staaten. Die Agenda des Treffens verbindet Handelsförderung mit Investitionslenkung und politischem Dialog. Das Ziel, die Direktinvestitionen bis Ende 2025 auf 40 Milliarden US-Dollar zu erhöhen, wird von der Afrikanischen Union als Teil eines gemeinsamen wirtschaftlichen Transformationsprozesses bewertet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Kombination aus staatlicher Beteiligung, privatem Kapital und multilateraler Einbindung verdeutlicht den Anspruch, die wirtschaftliche Süd-Süd-Kooperation strukturell zu vertiefen. TABEF 2025 fungiert damit nicht nur als Handelsplattform, sondern als Signal eines langfristig angelegten, multilateralen Entwicklungsdialogs zwischen Afrika und der Türkei.</p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/tuerkei-afrika-wirtschaftsforum-erdogan-kritisiert-koloniale-abhaengigkeiten/">Türkei-Afrika-Wirtschaftsforum: Erdoğan kritisiert koloniale Abhängigkeiten</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>ECOWAS startet Wahlbeobachtung in Côte d’Ivoire</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/ecowas-startet-wahlbeobachtung-in-cote-divoire/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Oct 2025 18:18:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Côte d’Ivoire]]></category>
		<category><![CDATA[Kontinentale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[AU]]></category>
		<category><![CDATA[Demokratie]]></category>
		<category><![CDATA[ECOWAS]]></category>
		<category><![CDATA[EU]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Wirtschaftsgemeinschaft Westafrikanischer Staaten (ECOWAS) hat offiziell ihre Wahlbeobachtungsmission (LTEOM) zur Präsidentschaftswahl in Côte d’Ivoire am 25. Oktober 2025 aufgenommen. Ziel ist es,&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fecowas-startet-wahlbeobachtung-in-cote-divoire%2F&amp;action_name=ECOWAS%20startet%20Wahlbeobachtung%20in%20C%C3%B4te%20d%E2%80%99Ivoire&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/ecowas-startet-wahlbeobachtung-in-cote-divoire/">ECOWAS startet Wahlbeobachtung in Côte d’Ivoire</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die <strong>Wirtschaftsgemeinschaft Westafrikanischer Staaten (ECOWAS)</strong> hat offiziell ihre <strong>Wahlbeobachtungsmission (LTEOM)</strong> zur <strong>Präsidentschaftswahl in Côte d’Ivoire am 25. Oktober 2025</strong> aufgenommen. Ziel ist es, den gesamten Wahlprozess zu begleiten, Spannungen frühzeitig zu erkennen und zu einer transparenten und friedlichen Wahl beizutragen.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-offizieller-auftakt-der-wahlbeobachtung-in-abidjan"><span id="offizieller-auftakt-der-wahlbeobachtung-in-abidjan">Offizieller Auftakt der Wahlbeobachtung in Abidjan</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Auftaktveranstaltung fand am 3. Oktober 2025 in der&nbsp;<strong>ECOWAS-Vertretung in Abidjan</strong>&nbsp;statt und wurde von&nbsp;<strong>Botschafterin Fanta Cissé</strong>, der Ständigen Vertreterin des ECOWAS-Kommissionspräsidenten in Côte d’Ivoire, geleitet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In ihrer Ansprache betonte Cissé die zentrale Rolle der Mission:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">„Diese Beobachtung ist ein entscheidender Beitrag zur Festigung von Demokratie und Stabilität in Côte d’Ivoire. Die Arbeit unserer Expertinnen und Experten soll Vertrauen schaffen und Konflikte verhindern.“</p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">Sie unterstrich die Verantwortung der Beobachter, die politische und institutionelle Lage genau zu analysieren, mit allen relevanten Akteuren in Kontakt zu treten und frühzeitig Risiken zu erkennen.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-mandat-und-zusammensetzung-der-mission"><span id="mandat-und-zusammensetzung-der-mission">Mandat und Zusammensetzung der Mission</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Bereits am 2. Oktober hatte ECOWAS-Kommissionspräsident&nbsp;<strong>Dr. Omar Alieu Touray</strong>&nbsp;den Einsatz von&nbsp;<strong>15 Experten aus den Mitgliedsstaaten</strong>&nbsp;genehmigt. Das Mandat stützt sich auf zentrale rechtliche Grundlagen der Gemeinschaft, darunter:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>den <strong>Revidierten Vertrag von 1993</strong>,</li>



<li>den <strong>Mechanismus zur Konfliktverhütung, -bewältigung und Friedenssicherung von 1999</strong>,</li>



<li>das <strong>Zusatzprotokoll über Demokratie und gute Regierungsführung von 2001</strong>,</li>



<li>sowie Artikel 53(c) des <strong>Konfliktpräventionsrahmens von 2008</strong>.</li>
</ul>



<blockquote class="twitter-tweet"><p lang="fr" dir="ltr">ECOWAS DEPLOYS LONG-TERM ELECTION OBSERVATION MISSION TO THE REPUBLIC OF CÔTE D&#39;IVOIRE <a href="https://t.co/1mZkifFN4q">pic.twitter.com/1mZkifFN4q</a></p>&mdash; Ecowas &#8211; Cedeao (@ecowas_cedeao) <a href="https://twitter.com/ecowas_cedeao/status/1975142320329900431?ref_src=twsrc%5Etfw">October 6, 2025</a></blockquote> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>



<p class="wp-block-paragraph">Die Fachleute – darunter Juristen, Diplomaten, Medien- und Sicherheitsexperten – bleiben bis zum&nbsp;<strong>29. Oktober 2025</strong>&nbsp;im Land. Sie überwachen den gesamten Wahlprozess vor, während und nach der Abstimmung und sollen frühzeitig auf mögliche Unregelmäßigkeiten hinweisen.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-austausch-mit-zivilgesellschaft-und-wahlkommission"><span id="austausch-mit-zivilgesellschaft-und-wahlkommission">Austausch mit Zivilgesellschaft und Wahlkommission</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Seit ihrem Eintreffen hat die Mission Gespräche mit zentralen Akteuren geführt, darunter die&nbsp;<strong>Unabhängige Wahlkommission (CEI)</strong>, das&nbsp;<strong>West Africa Network for Peacebuilding (WANEP-CI)</strong>, das&nbsp;<strong>Inter-Party Dialogue for Democratic Elections (CIED)</strong>&nbsp;sowie Vertreterinnen von Frauenrechtsorganisationen wie der&nbsp;<strong>Association des Femmes Juristes de Côte d’Ivoire (AFJCI)</strong>.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="561" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/Photo-de-famille-1024x561.jpeg" alt="" class="wp-image-20656 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/Photo-de-famille-1024x561.jpeg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/Photo-de-famille-300x164.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/Photo-de-famille-768x421.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/Photo-de-famille-380x208.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/Photo-de-famille-800x439.jpeg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/Photo-de-famille.jpeg 1080w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">In den kommenden Tagen werden die Beobachter in die Regionen des Landes entsandt, um den Wahlkampf, die Vorbereitung der Abstimmung und das politische Klima vor Ort zu beurteilen. Ihre Erkenntnisse fließen in den Abschlussbericht ein, der die Grundlage für die <strong>Kurzzeitwahlbeobachtungsmission mit rund 100 Beobachtern ab dem 19. Oktober</strong> bilden wird.</p>
</div></div>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-wahlbeobachtung-ist-ein-wichtiger-beitrag-zur-stabilitat-in-westafrika"><span id="wahlbeobachtung-ist-ein-wichtiger-beitrag-zur-stabilitaet-in-westafrika">Wahlbeobachtung ist ein wichtiger Beitrag zur Stabilität in Westafrika</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die ECOWAS betonte, dass die Beobachtung in Côte d’Ivoire Teil eines umfassenden regionalen Engagements für&nbsp;<strong>Demokratie, gute Regierungsführung und Friedenssicherung</strong>&nbsp;sei. Bereits im Juli 2025 hatte eine Vorab-Mission die politische Lage im Land analysiert und Empfehlungen für die Vorbereitung der Wahlen ausgesprochen.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">„Mit dieser Mission bekräftigt ECOWAS ihre Entschlossenheit, die Elfenbeinküste bei der Organisation glaubwürdiger, transparenter und friedlicher Wahlen zu unterstützen“, so Botschafterin Cissé.</p>
</blockquote>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-politischer-kontext"><span id="politischer-kontext">Politischer Kontext</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Wahlen in Côte d’Ivoire gelten als hochsensibel: Amtsinhaber <strong>Alassane Ouattara</strong>, 83 Jahre alt, strebt eine vierte Amtszeit an – ein Schritt, der landesweit Debatten und Proteste ausgelöst hat. Unter den zugelassenen Kandidaten befindet sich auch <strong>Simone Gbagbo</strong>, die frühere First Lady. Internationale Akteure wie ECOWAS, die <strong><a href="https://fokus-afrika.de/tag/au/">Afrikanische Union</a></strong> und die <strong><a href="https://fokus-afrika.de/tag/eu/">Europäische Union</a></strong> begleiten den Prozess mit großer Aufmerksamkeit.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Ostafrikanische Gemeinschaft lädt zu Investorenkonferenz in Kampala</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/ostafrikanische-gemeinschaft-laedt-zu-investorenkonferenz-in-kampala/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Oct 2025 18:04:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kontinentale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[Uganda]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Infrastruktur]]></category>
		<category><![CDATA[Investitionen]]></category>
		<category><![CDATA[Logistik]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://fokus-afrika.de/?p=20651</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Ostafrikanische Gemeinschaft (EAC) wird gemeinsam mit den Regierungen von Kenia und Uganda sowie der Afrikanischen Entwicklungsbank (AfDB) am 20. und 21. Oktober 2025 eine Market Sounding&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fostafrikanische-gemeinschaft-laedt-zu-investorenkonferenz-in-kampala%2F&amp;action_name=Ostafrikanische%20Gemeinschaft%20l%C3%A4dt%20zu%20Investorenkonferenz%20in%20Kampala&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/ostafrikanische-gemeinschaft-laedt-zu-investorenkonferenz-in-kampala/">Ostafrikanische Gemeinschaft lädt zu Investorenkonferenz in Kampala</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die <strong>Ostafrikanische Gemeinschaft (EAC)</strong> wird gemeinsam mit den Regierungen von <strong><a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/ostafrika/kenia/">Kenia</a> und <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/ostafrika/uganda/">Uganda</a></strong> sowie der <strong>Afrikanischen Entwicklungsbank (AfDB)</strong> am <strong>20. und 21. Oktober 2025</strong> eine <strong>Market Sounding Conference</strong> in <strong>Kampala, Uganda</strong>, ausrichten. Im Mittelpunkt steht die Finanzierung des <strong>193 Kilometer langen multinationalen Schnellstraßenprojekts Kenya–Uganda Expressway</strong>, das die Städte <strong>Kisumu–Busia (Kenia)</strong> mit <strong>Kakira–Malaba (Uganda)</strong> verbinden soll.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Projekt ist Teil des&nbsp;<strong>Northern Transport Corridor</strong>, einer strategischen Verkehrsachse, die den Handel, den Personenverkehr und die wirtschaftliche Integration in der Region fördern soll. Es umfasst auch die&nbsp;<strong>Modernisierung der Grenzposten Busia, Malaba und Lwakhakha</strong>&nbsp;zu sogenannten&nbsp;<strong>One-Stop Border Posts (OSBPs)</strong>, um die Zollabfertigung zu beschleunigen und den grenzüberschreitenden Waren- und Personenverkehr zu erleichtern.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-ostafrikanische-gemeinschaft-will-regionale-integration-durch-nachhaltige-infrastruktur-starken"><span id="ostafrikanische-gemeinschaft-will-regionale-integration-durch-nachhaltige-infrastruktur-staerken">Ostafrikanische Gemeinschaft will regionale Integration durch nachhaltige Infrastruktur stärken</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">„Dieses Projekt geht weit über den Bau einer Straße hinaus. Es ist eine moderne, sichere und effiziente Lebensader für Handel, Mobilität und wirtschaftliche Chancen in Ostafrika“, erklärte&nbsp;<strong>Andrea Ariik Malueth</strong>, stellvertretender Generalsekretär der EAC für Infrastruktur, Planung und Produktive Sektoren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Er bezeichnete die bevorstehende Konferenz als „<strong>Wendepunkt</strong>“ für nachhaltige Infrastrukturentwicklung durch&nbsp;<strong>private und öffentliche Finanzierung</strong>. Ziel sei es, Handelsströme zu erleichtern, Transportkosten zu senken und neue Investitionsmöglichkeiten für Millionen von Menschen in der Region zu schaffen.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-fokus-auf-finanzierung-machbarkeit-und-nachhaltigkeit"><span id="fokus-auf-finanzierung-machbarkeit-und-nachhaltigkeit">Fokus auf Finanzierung, Machbarkeit und Nachhaltigkeit</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Während der zweitägigen Konferenz sollen Regierungsvertreter, internationale Finanzinstitutionen, Entwicklungsbanken und private Investoren die&nbsp;<strong>Machbarkeitsstudien</strong>,&nbsp;<strong>Verkehrsprognosen</strong>&nbsp;sowie&nbsp;<strong>Umwelt- und Sozialverträglichkeitsprüfungen</strong>&nbsp;des Projekts erörtern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein zentrales Thema ist der sogenannte&nbsp;<strong>Bankability Report</strong>, der verschiedene Modelle für&nbsp;<strong>öffentlich-private Partnerschaften (PPP)</strong>&nbsp;enthält, um das Projekt langfristig finanzierbar und nachhaltig zu gestalten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Die Veranstaltung bietet eine Plattform für den Austausch zwischen allen Akteuren – von Investoren bis zu Entwicklungsbanken – um tragfähige Finanzierungsansätze zu diskutieren und gemeinsame Lösungen zu entwickeln“, so Malueth weiter.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-impulse-fur-handel-und-regionale-entwicklung"><span id="impulse-fuer-handel-und-regionale-entwicklung">Impulse für Handel und regionale Entwicklung</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Das Schnellstraßenprojekt gilt als eines der bedeutendsten Infrastrukturvorhaben in Ostafrika. Es soll die&nbsp;<strong>Verkehrszeiten und Transportkosten</strong>&nbsp;zwischen den beiden Ländern deutlich reduzieren und so den&nbsp;<strong>innerafrikanischen Handel im Rahmen der EAC</strong>&nbsp;stärken. Die Expressstraße wird zugleich als Korridor dienen, um Waren von den Häfen Mombasas schneller in das Binnenland, darunter Uganda, Ruanda, Burundi und den Südsudan, zu transportieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die EAC erwartet, dass die <a href="https://www.eac.int/press-releases/150-infrastructure/3447-regional-leaders%2C-investors%2C-and-partners-to-convene-in-kampala-for-market-sounding-conference-on-the-multinational-kenya–uganda-expressway-project">Konferenz</a> <strong>starkes Investoreninteresse</strong> wecken wird. Die Ergebnisse sollen zu einer abgestimmten Strategie führen, die ökologische und soziale Standards berücksichtigt und die regionale Integration weiter vertieft.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>COMESA-Gipfel in Nairobi: Afrika und Europa vertiefen wirtschaftliche Partnerschaften</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/comesa-gipfel-in-nairobi-afrika-und-europa-vertiefen-wirtschaftliche-partnerschaften/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Oct 2025 17:50:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kenia]]></category>
		<category><![CDATA[Kontinentale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[Außenminister]]></category>
		<category><![CDATA[COMESA]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[EU]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Handel]]></category>
		<category><![CDATA[Landwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Präsident]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vom&#160;6. bis 9. Oktober 2025&#160;findet in&#160;Nairobi (Kenia)&#160;der&#160;24. Gipfel der Staats- und Regierungschefs des Gemeinsamen Marktes für das Östliche&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fcomesa-gipfel-in-nairobi-afrika-und-europa-vertiefen-wirtschaftliche-partnerschaften%2F&amp;action_name=COMESA-Gipfel%20in%20Nairobi%3A%20Afrika%20und%20Europa%20vertiefen%20wirtschaftliche%20Partnerschaften&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Vom&nbsp;<strong>6. bis 9. Oktober 2025</strong>&nbsp;findet in&nbsp;<strong>Nairobi (Kenia)</strong>&nbsp;der&nbsp;<strong>24. Gipfel der Staats- und Regierungschefs des Gemeinsamen Marktes für das Östliche und Südliche Afrika (COMESA)</strong>&nbsp;statt. Unter dem Motto&nbsp;<strong>„Leveraging Digitalization to Deepen Regional Value Chains for Sustainable and Inclusive Growth“</strong>&nbsp;beraten Staats- und Regierungschefs, Minister, Unternehmer und Vertreter internationaler Partner über Wege, die wirtschaftliche Integration Afrikas durch&nbsp;<strong>Digitalisierung, Wertschöpfung und nachhaltige Handelskooperation</strong>&nbsp;zu beschleunigen.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-auftakt-mit-comesa-eu-horticulture-connect"><span id="auftakt-mit-comesa-eu-horticulture-connect">Auftakt mit COMESA–EU Horticulture Connect</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Zum Auftakt des Gipfels fand am Montag die erste Ausgabe des&nbsp;<strong>COMESA–EU Horticulture Connect Meetings</strong>&nbsp;statt. Ziel des Forums war die&nbsp;<strong>Stärkung agrarwirtschaftlicher Handelsbeziehungen zwischen Afrika und Europa</strong>. Mehr als 300 Teilnehmende aus 21 Mitgliedsstaaten diskutierten über neue Export- und Investitionschancen für&nbsp;<strong>kleine und mittlere Unternehmen (KMU)</strong>&nbsp;– insbesondere&nbsp;<strong>von Frauen und Jugendlichen geführte Betriebe</strong>.</p>



<blockquote class="twitter-tweet" data-media-max-width="560"><p lang="en" dir="ltr">The 24th COMESA Summit of Heads of State and Government at KICC. <a href="https://t.co/Do84zNXD4Q">pic.twitter.com/Do84zNXD4Q</a></p>&mdash; William Samoei Ruto, PhD (@WilliamsRuto) <a href="https://twitter.com/WilliamsRuto/status/1976338722309492871?ref_src=twsrc%5Etfw">October 9, 2025</a></blockquote> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Mutahi Kagwe</strong>, Kenias Landwirtschaftsminister, hob hervor, dass der Gartenbau in Ost- und Südafrika zu den dynamischsten Wirtschaftszweigen gehöre.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">„Mit den richtigen Standards und digitalen Werkzeugen kann Horticulture zu einer Milliardenindustrie für die gesamte COMESA-Region werden“, so Kagwe.</p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">Kenia stellte seine nationale&nbsp;<strong>Horticulture Traceability System</strong>-Initiative vor, die durch digitale Rückverfolgbarkeit und vereinfachte Zollprozesse die Exporte in die&nbsp;<strong>EU und das Vereinigte Königreich</strong>&nbsp;stärken soll.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G21WiKIWMAAbmJZ-1-1024x683.jpeg" alt="" class="wp-image-20649 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G21WiKIWMAAbmJZ-1-1024x683.jpeg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G21WiKIWMAAbmJZ-1-300x200.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G21WiKIWMAAbmJZ-1-768x512.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G21WiKIWMAAbmJZ-1-1536x1024.jpeg 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G21WiKIWMAAbmJZ-1-2048x1365.jpeg 2048w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G21WiKIWMAAbmJZ-1-380x253.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G21WiKIWMAAbmJZ-1-800x533.jpeg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G21WiKIWMAAbmJZ-1-1160x773.jpeg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G21WiKIWMAAbmJZ-1-scaled.jpeg 2560w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph"><strong>COMESA-Generalsekretärin Chileshe Mpundu Kapwepwe</strong> betonte, dass der Dialog mit der EU greifbare Ergebnisse zeige: Über <strong>500 KMU</strong>, davon 30 Prozent von Frauen und Jugendlichen geführt, hätten dank EU-finanzierter Programme wie <strong>RECAMP</strong> Exportverträge über mehrere hunderttausend US-Dollar abschließen können. Der Export von COMESA-Staaten in die EU belaufe sich bereits auf <strong>3,3 Milliarden US-Dollar jährlich</strong>, allein 28 Prozent davon nach <strong>Niederlanden</strong>.</p>
</div></div>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-18-comesa-business-forum-digitalisierung-als-motor-regionaler-integration"><span id="18-comesa-business-forum-digitalisierung-als-motor-regionaler-integration">18. COMESA Business Forum: Digitalisierung als Motor regionaler Integration</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Beim <strong>COMESA <a href="https://www.comesa.int/18th-comesa-business-forum-exhibition-nairobi-kenya-livestream/">Business Forum</a></strong>, das am Dienstag eröffnet wurde, rief <strong>Kenyas Vizepräsident Kithure Kindiki</strong> dazu auf, digitale Integration, Wertschöpfung und Innovation in den Mittelpunkt afrikanischer Wirtschaftspolitik zu stellen.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">„Wir müssen über den Export von Rohstoffen hinausgehen und eigene Produkte mit höherer Wertschöpfung entwickeln“, erklärte Kindiki.</p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">Er kündigte an, dass Kenia als neuer&nbsp;<strong>Vorsitzender der COMESA-Behörde</strong>&nbsp;eine&nbsp;<strong>„digitale Transformationsagenda“</strong>vorantreiben werde, um Handelshemmnisse zu reduzieren und die Wettbewerbsfähigkeit regionaler Unternehmen zu erhöhen.</p>



<blockquote class="twitter-tweet"><p lang="en" dir="ltr">Today at the ongoing 18th COMESA Business Forum, KenInvest showcased Trade and Investment Opportunities in Kenya, highlighting the country’s strategic position within <a href="https://twitter.com/hashtag/COMESA?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#COMESA</a> regional market of over 680 million people and a combined GDP of USD 1.1 trillion.<br><br>Speaking at the… <a href="https://t.co/ykhLYDqFgv">pic.twitter.com/ykhLYDqFgv</a></p>&mdash; Kenya Investment Authority (KenInvest) (@KenInvest) <a href="https://twitter.com/KenInvest/status/1975515695740793246?ref_src=twsrc%5Etfw">October 7, 2025</a></blockquote> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>



<p class="wp-block-paragraph">COMESA-Generalsekretärin Kapwepwe erinnerte daran, dass der Binnenhandel zwischen den Mitgliedsstaaten inzwischen fast&nbsp;<strong>14 Milliarden US-Dollar</strong>&nbsp;erreicht habe – dank neuer digitaler Systeme wie dem&nbsp;<strong>e-Certificate of Origin</strong>oder der&nbsp;<strong>Regional Customs Guarantee Scheme</strong>, die Handelskosten um bis zu&nbsp;<strong>30 Prozent</strong>&nbsp;senken könnten.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-comesa-gipfel-wirtschaftliche-und-politische-schwerpunkte"><span id="comesa-gipfelwirtschaftliche-und-politische-schwerpunkte">COMESA-Gipfel:Wirtschaftliche und politische Schwerpunkte</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Am 8. Oktober folgte das <strong>Treffen der Außenminister</strong>, das sich mit der Lage von <strong>Frieden und Sicherheit in der COMESA-Region</strong> befasste. Im Mittelpunkt standen Konflikte in <strong><a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/nordafrika/sudan/">Sudan</a>, der <a href="https://fokus-afrika.de/wirtschaft/wirtschaftsnachrichten/zentralafrika-wirtschaftsnachrichten/dr-kongo-wirtschaftsnachrichten/">Demokratischen Republik Kongo</a> und <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/ostafrika/mosambik/">Mosambik</a></strong> sowie die Rolle der wirtschaftlichen Kooperation in der Konfliktprävention.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am 9. Oktober endet der Gipfel mit dem <strong>Treffen der Staats- und Regierungschefs</strong>, bei dem <strong>Kenyas Präsident William Ruto</strong> den Vorsitz der COMESA von <strong><a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/ostafrika/burundi/">Burundis</a> Präsident Évariste Ndayishimiye</strong> übernimmt. Die Abschlusserklärung wird voraussichtlich neue Maßnahmen zur <strong>digitalen Vernetzung afrikanischer Wertschöpfungsketten</strong>, zur <strong>Stärkung nachhaltiger Investitionen</strong> und zur <strong>Vertiefung der Afrika–EU-Handelsbeziehungen</strong> enthalten.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>UN-Sicherheitsrat diskutiert Afrikas Konflikte – UN und Afrikanische Union wollen Partnerschaft vertiefen</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/un-sicherheitsrat-diskutiert-afrikas-konflikte-un-und-afrikanische-union-wollen-partnerschaft-vertiefen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Oct 2025 10:19:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Internationale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[Kontinentale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[AU]]></category>
		<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[Frankreich]]></category>
		<category><![CDATA[Russland]]></category>
		<category><![CDATA[Sahel]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheitsrat]]></category>
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		<category><![CDATA[UN]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen hat am Dienstag über die sicherheitspolitische Lage in Afrika beraten. Im Mittelpunkt stand&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fun-sicherheitsrat-diskutiert-afrikas-konflikte-un-und-afrikanische-union-wollen-partnerschaft-vertiefen%2F&amp;action_name=UN-Sicherheitsrat%20diskutiert%20Afrikas%20Konflikte%20%E2%80%93%20UN%20und%20Afrikanische%20Union%20wollen%20Partnerschaft%20vertiefen&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/un-sicherheitsrat-diskutiert-afrikas-konflikte-un-und-afrikanische-union-wollen-partnerschaft-vertiefen/">UN-Sicherheitsrat diskutiert Afrikas Konflikte – UN und Afrikanische Union wollen Partnerschaft vertiefen</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen hat am Dienstag über die sicherheitspolitische Lage in Afrika beraten. Im Mittelpunkt stand die&nbsp;<strong>strategische Partnerschaft zwischen den Vereinten Nationen und der Afrikanischen Union (AU)</strong>. Der Sonderbeauftragte des Generalsekretärs für die Afrikanische Union,&nbsp;<strong>Parfait Onanga-Anyanga</strong>, warnte vor „<strong>komplexen und miteinander verflochtenen Bedrohungen</strong>“, die in vielen Regionen des Kontinents zu anhaltenden Konflikten führen. Zugleich betonte er das wirtschaftliche und gesellschaftliche Potenzial Afrikas als „<strong>Kontinent der Jugend, Innovation und Chancen</strong>“.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-afrika-ist-ein-kontinent-des-potenzials"><span id="afrika-ist-ein-kontinent-des-potenzials">„Afrika ist ein Kontinent des Potenzials“</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Laut dem Bericht des Generalsekretärs, den Onanga-Anyanga vorstellte, habe es im vergangenen Jahr in mehreren afrikanischen Staaten – darunter <strong><a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/sudliches-afrika/botsuana/">Botswana</a>, <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/westafrika/ghana/">Ghana</a>, <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/ostafrika/mauritius/">Mauritius</a>, <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/westafrika/senegal/">Senegal</a> und <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/ostafrika/malawi/">Malawi</a></strong> – freie und friedliche Wahlen gegeben. Positiv hervorgehoben wurden auch Fortschritte bei der Beteiligung von <strong>Frauen und Jugendlichen</strong> sowie bei der Effizienz nationaler Wahlbehörden. </p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/UN71121603-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-20605 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/UN71121603-1024x683.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/UN71121603-300x200.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/UN71121603-768x512.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/UN71121603-380x253.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/UN71121603-800x533.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/UN71121603-1160x773.jpg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/UN71121603.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Onanga-Anyanga betonte in der Vorstellung des jüngsten Berichts des Generalsekretärs, dass Afrika „ein Kontinent unglaublicher Chancen“ sei, geprägt von einer jungen, dynamischen und innovationsfreudigen Bevölkerung. </p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Trotz dieser Entwicklungen bleibe die Lage in Teilen des Kontinents angespannt. Anhaltende <strong>Konflikte im <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/nordafrika/sudan/">Sudan</a>, <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/ostafrika/suedsudan/">Südsudan</a>, in der <a href="https://fokus-afrika.de/tag/sahel/">Sahelzone</a> und in der Region der Großen Seen</strong> würden durch <strong>schwache staatliche Strukturen, extremistische Gewalt, den Klimawandel</strong> und <strong>Menschenrechtsverletzungen</strong> verschärft. „<strong>Keine militärische Lösung kann die Ursachen dieser Konflikte beseitigen</strong>“, sagte Onanga-Anyanga. Er rief afrikanische Regierungen dazu auf, nationale Mechanismen zur Konfliktprävention zu stärken und gesellschaftlichen Zusammenhalt zu fördern.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-umsetzung-von-resolution-2719-2023"><span id="umsetzung-von-resolution-2719-2023">Umsetzung von Resolution 2719 (2023)</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Martha Ama Akyaa Pobee</strong>, beigeordnete Generalsekretärin für Afrika in den Abteilungen für Politische und Friedenssicherung, betonte die Bedeutung der&nbsp;<strong>Resolution 2719 (2023)</strong>, die die Grundlage für die Finanzierung und Koordination gemeinsamer UN-AU-Missionen bildet. Sie berichtete von Fortschritten bei der&nbsp;<strong>gemeinsamen Einsatzplanung</strong>&nbsp;und verwies auf neue Verfahren, die eine „<strong>vorhersehbare, kohärente und gemeinsame Entscheidungsfindung</strong>“ ermöglichen sollen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zudem arbeite die Afrikanische Union an einem&nbsp;<strong>Rechenschafts- und Kontrollrahmen</strong>, um Menschenrechtsstandards in AU-geführten Missionen zu gewährleisten. Eine Überprüfung der Finanzierungsmechanismen laufe derzeit in den zuständigen UN-Gremien.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-afrikanische-losungen-fur-afrikanische-probleme"><span id="afrikanische-loesungen-fuer-afrikanische-probleme">„Afrikanische Lösungen für afrikanische Probleme“</span></h3>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/UN71121676-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-20606 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/UN71121676-1024x683.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/UN71121676-300x200.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/UN71121676-768x512.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/UN71121676-380x253.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/UN71121676-800x533.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/UN71121676-1160x773.jpg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/UN71121676.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Der <strong>Ständige Beobachter der Afrikanischen Union bei den Vereinten Nationen</strong>, <strong>Mohamed Fathi Ahmed Edrees</strong>, bekräftigte den Grundsatz der <strong>Komplementarität</strong> zwischen beiden Organisationen. Er forderte, die <strong>„A3 Plus“-Staaten</strong>(die afrikanischen Mitglieder des Sicherheitsrats) stärker in die Ausarbeitung von Resolutionen einzubeziehen, um afrikanische Prioritäten in die Entscheidungen des Rates zu integrieren.</p>
</div></div>



<blockquote class="twitter-tweet"><p lang="en" dir="ltr">Always a pleasure to reconnect with Mohamed Edrees, Permanent Observer of the <a href="https://twitter.com/hashtag/AU?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#AU</a> to the UN <a href="https://twitter.com/AfricanUnionUN?ref_src=twsrc%5Etfw">@AfricanUnionUN</a>, for a meaningful exchange on the <a href="https://twitter.com/hashtag/AU?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#AU</a>–<a href="https://twitter.com/hashtag/UN?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#UN</a> partnership. <a href="https://twitter.com/UNOAU_?ref_src=twsrc%5Etfw">@UNOAU_</a> looks forward to continued collaboration for peace and development across Africa. <a href="https://t.co/g2Bo18y79c">pic.twitter.com/g2Bo18y79c</a></p>&mdash; Parfait Onanga-Anyanga (@parfait_onanga) <a href="https://twitter.com/parfait_onanga/status/1975223821251830093?ref_src=twsrc%5Etfw">October 6, 2025</a></blockquote> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>



<p class="wp-block-paragraph">Auch Delegierte aus <strong><a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/nordafrika/algerien/">Algerien</a>, <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/westafrika/sierra-leone/">Sierra Leone</a>, Guyana und <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/ostafrika/somalia/">Somalia</a></strong> betonten die Notwendigkeit, afrikanische Führungsrollen in Friedens- und Sicherheitsfragen zu stärken. Die bevorstehenden <strong>jährlichen Konsultationen zwischen dem Sicherheitsrat und dem Friedens- und Sicherheitsrat der AU</strong> sollten nach Ansicht mehrerer Staaten künftig „über das Verfassen gemeinsamer Kommuniqués hinausgehen“ und zu einem festen Referenzrahmen für die politische Abstimmung werden.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-sicherheitsrat-somalia-im-fokus"><span id="sicherheitsrat-somalia-im-fokus">Sicherheitsrat: Somalia im Fokus</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Schwerpunkt der Debatte war die Lage in <strong>Somalia</strong>, wo die Finanzierung der <strong>African Union Support and Stabilization Mission (AUSSOM)</strong> weiterhin unzureichend ist. Mehrere Delegierte, darunter Vertreter aus <strong><a href="https://fokus-afrika.de/tag/frankreich/">Frankreich</a>, dem <a href="https://fokus-afrika.de/tag/uk/">Vereinigten Königreich</a> und der Republik Korea</strong>, forderten verlässliche Finanzierungszusagen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Frankreichs Vertreter erklärte, die Anwendung der Resolution 2719 (2023) auf AUSSOM hätte eine „<strong>vorhersehbare und nachhaltige Finanzierung</strong>“ ermöglicht. Der britische Delegierte verwies auf eine&nbsp;<strong>Unterstützung in Höhe von 22 Millionen US-Dollar</strong>&nbsp;und die Ausrichtung einer Geberkonferenz. Die&nbsp;<strong>Republik Korea</strong>&nbsp;habe in diesem Jahr&nbsp;<strong>1,6 Millionen US-Dollar</strong>&nbsp;beigetragen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die <strong><a href="https://fokus-afrika.de/tag/usa/">USA</a></strong> äußerten Unterstützung für die UN-AU-Partnerschaft, lehnten aber eine Anwendung der Resolution auf Somalia ab, falls diese dem „Geist und Wortlaut“ der Vereinbarung widerspreche.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-forderung-nach-afrikanischer-reprasentation-im-sicherheitsrat"><span id="forderung-nach-afrikanischer-repraesentation-im-sicherheitsrat">Forderung nach afrikanischer Repräsentation im Sicherheitsrat</span></h3>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/UN71121601-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-20607 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/UN71121601-1024x683.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/UN71121601-300x200.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/UN71121601-768x512.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/UN71121601-380x253.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/UN71121601-800x533.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/UN71121601-1160x773.jpg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/UN71121601.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Mehrere Staaten erneuerten den Ruf nach einer <strong>Reform des Sicherheitsrats</strong> und einer stärkeren afrikanischen Vertretung. Frankreichs Delegierter sprach sich für <strong>zwei ständige Sitze mit Vetorecht für afrikanische Staaten</strong> aus.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Vertreter aus <strong>Pakistan</strong>, <strong><a href="https://fokus-afrika.de/tag/russland/">Russland</a></strong> und <strong><a href="https://fokus-afrika.de/tag/china/">China</a></strong> betonten die Notwendigkeit, afrikanische Eigenverantwortung zu respektieren und historische Ungerechtigkeiten zu überwinden. Moskau und Peking verwiesen auf die koloniale Vergangenheit als Ursache vieler heutiger Konflikte und warnten vor „neokolonialen Einflüssen“ und selektivem Engagement internationaler Akteure.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-afrikanische-eigenverantwortung-und-globale-partnerschaft"><span id="afrikanische-eigenverantwortung-und-globale-partnerschaft">Afrikanische Eigenverantwortung und globale Partnerschaft</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Mehrere Delegationen, darunter&nbsp;<strong>Slowenien, Dänemark und Griechenland</strong>, begrüßten Fortschritte in Bereichen wie&nbsp;<strong>guter Regierungsführung, Klimaschutz, Frauenförderung und Jugendbeteiligung</strong>. Die&nbsp;<strong>„Africa Water Vision 2063“</strong>und die&nbsp;<strong>gemeinsame afrikanische Position zu Klima, Frieden und Sicherheit</strong>&nbsp;wurden als zentrale Initiativen hervorgehoben, um Konfliktursachen besser zu bekämpfen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Parfait Onanga-Anyanga fasste abschließend zusammen:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">„Afrika bleibt ein Kontinent der Chancen. Doch diese Chancen entfalten sich nur, wenn Frieden, Investitionen und Partnerschaft Hand in Hand gehen.“</p>
</blockquote>
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<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/un-sicherheitsrat-diskutiert-afrikas-konflikte-un-und-afrikanische-union-wollen-partnerschaft-vertiefen/">UN-Sicherheitsrat diskutiert Afrikas Konflikte – UN und Afrikanische Union wollen Partnerschaft vertiefen</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>ECOWAS entsendet Wahlbeobachtermission vor Wahlen in der Elfenbeinküste</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/ecowas-entsendet-wahlbeobachtermission-vor-wahlen-in-der-elfenbeinkueste/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Oct 2025 18:05:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Côte d’Ivoire]]></category>
		<category><![CDATA[Kontinentale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[ECOWAS]]></category>
		<category><![CDATA[Präsident]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Drei Wochen vor den Präsidentschaftswahlen in der Elfenbeinküste hat die Westafrikanische Wirtschaftsgemeinschaft (ECOWAS) eine Langzeit-Wahlbeobachtermission (LTOM) nach Abidjan&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fecowas-entsendet-wahlbeobachtermission-vor-wahlen-in-der-elfenbeinkueste%2F&amp;action_name=ECOWAS%20entsendet%20Wahlbeobachtermission%20vor%20Wahlen%20in%20der%20Elfenbeink%C3%BCste&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/ecowas-entsendet-wahlbeobachtermission-vor-wahlen-in-der-elfenbeinkueste/">ECOWAS entsendet Wahlbeobachtermission vor Wahlen in der Elfenbeinküste</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Drei Wochen vor den Präsidentschaftswahlen in der Elfenbeinküste hat die <a href="https://fokus-afrika.de/tag/ecowas/">Westafrikanische Wirtschaftsgemeinschaft (ECOWAS)</a> eine Langzeit-Wahlbeobachtermission (LTOM) nach Abidjan entsandt. Ziel der Mission ist es, Transparenz, Glaubwürdigkeit und einen friedlichen Ablauf der Wahlen am 25. Oktober 2025 sicherzustellen.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-wahlen-in-elfenbeinkuste-unter-spannung"><span id="wahlen-in-elfenbeinkueste-unter-spannung">Wahlen in Elfenbeinküste unter Spannung</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Wahl gilt als eine der heikelsten in der jüngeren Geschichte des Landes. Der 83-jährige Amtsinhaber Alassane Ouattara bewirbt sich um eine vierte Amtszeit, nachdem die Verfassung geändert wurde, um die Begrenzung der Amtszeiten aufzuheben. Dieser Schritt hat innenpolitische Spannungen ausgelöst und zu Protesten geführt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Angaben der Wahlkommission wurden am 29. August 2025 insgesamt 60 Kandidaturen registriert. Auf der vorläufigen Liste stehen unter anderem Simone Gbagbo, die ehemalige First Lady, während ihr Ex-Ehemann und früherer Präsident Laurent Gbagbo sowie der ehemalige Credit-Suisse-Chef Tidjane Thiam ausgeschlossen wurden.</p>



<blockquote class="twitter-tweet"><p lang="fr" dir="ltr">Élection présidentielle d’octobre 2025 en Côte d’Ivoire 🇨🇮<br><br>Voici la liste des 60 candidatures enregistrées à la CEI ⤵️ <br><br>1. Mohamed Kouakou N&#39;DA <br>2. Yves Michel Junior DABE <br>3. René Adoh BROU <br>4. Henriette LAGOU <a href="https://twitter.com/hashtag/ElectionCiv2025?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#ElectionCiv2025</a> <a href="https://twitter.com/hashtag/PresidentiellesCiv2025?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#PresidentiellesCiv2025</a> <a href="https://t.co/qsqhqusiqG">pic.twitter.com/qsqhqusiqG</a></p>&mdash; La Côte d’Ivoire Est Chic (@Cotedivoireoff_) <a href="https://twitter.com/Cotedivoireoff_/status/1960674132837675100?ref_src=twsrc%5Etfw">August 27, 2025</a></blockquote> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>



<p class="wp-block-paragraph">Internationale Beobachter, darunter die&nbsp;<em>International Crisis Group</em>, warnen vor möglichen Unruhen. Zwar ist die Sicherheitslage derzeit stabil, doch die politischen Fronten bleiben verhärtet. Die katholische Kirche in der Elfenbeinküste ruft mit eigenen Friedensinitiativen zu einem gewaltfreien Wahlprozess auf.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-ecowas-starkt-praventive-beobachtung"><span id="ecowas-staerkt-praeventive-beobachtung">ECOWAS stärkt präventive Beobachtung</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Wie die ECOWAS mitteilte, genehmigte der Kommissionspräsident Omar Alieu Touray den Einsatz von 15 Langzeitbeobachtern aus verschiedenen Mitgliedsstaaten. Diese Fachleute decken laut der Organisation ein breites Spektrum ab – von Verfassungsrecht, Diplomatie und Medienarbeit über Geschlechterfragen bis hin zu Sicherheit und Konfliktprävention.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Beobachter werden alle Phasen des Wahlprozesses – vor, während und nach der Abstimmung – begleiten. Ihre Aufgabe ist es, frühzeitig auf potenzielle Konflikte hinzuweisen, Empfehlungen abzugeben und durch Echtzeitanalysen zu einem Klima des Vertrauens beizutragen.</p>



<blockquote class="twitter-tweet"><p lang="fr" dir="ltr">ECOWAS DEPLOYS LONG-TERM ELECTION OBSERVATION MISSION TO THE REPUBLIC OF CÔTE D&#39;IVOIRE <a href="https://t.co/1mZkifFN4q">pic.twitter.com/1mZkifFN4q</a></p>&mdash; Ecowas &#8211; Cedeao (@ecowas_cedeao) <a href="https://twitter.com/ecowas_cedeao/status/1975142320329900431?ref_src=twsrc%5Etfw">October 6, 2025</a></blockquote> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>



<p class="wp-block-paragraph">Zur Koordinierung der Mission richtet die ECOWAS in Abidjan ein Lagezentrum ein, das tägliche Berichte an die Kommission übermittelt. Vor dem Wahltag soll zusätzlich eine Kurzzeit-Mission mit rund 100 Beobachtern entsendet werden.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-regionale-verantwortung-und-internationale-erwartungen"><span id="regionale-verantwortung-und-internationale-erwartungen">Regionale Verantwortung und internationale Erwartungen</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die ECOWAS bekräftigte, dass die Entsendung der Beobachter auf den Bestimmungen des Zusatzprotokolls über Demokratie und gute Regierungsführung basiert. Bereits im Juli 2025 hatte eine Vorab-Mission Gespräche mit Regierungsvertretern, politischen Parteien und der Wahlkommission geführt, um die Rahmenbedingungen der Abstimmung zu bewerten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Organisation sieht die Unterstützung der Elfenbeinküste als Teil ihres Mandats zur Förderung demokratischer Prinzipien, friedlicher Machtwechsel und regionaler Stabilität.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Neben der Präsidentschaftswahl sind für Dezember 2025 auch Parlaments- und Kommunalwahlen geplant, die ebenfalls unter erhöhtem politischen Druck stehen könnten.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fecowas-entsendet-wahlbeobachtermission-vor-wahlen-in-der-elfenbeinkueste%2F&amp;action_name=ECOWAS%20entsendet%20Wahlbeobachtermission%20vor%20Wahlen%20in%20der%20Elfenbeink%C3%BCste&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /><p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/ecowas-entsendet-wahlbeobachtermission-vor-wahlen-in-der-elfenbeinkueste/">ECOWAS entsendet Wahlbeobachtermission vor Wahlen in der Elfenbeinküste</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Bundestag berät Ratifizierung von vier Wirtschaftspartnerschaftsabkommen mit afrikanischen Staaten</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/bundestag-beraet-ratifizierung-von-vier-wirtschaftspartnerschaftsabkommen-mit-afrikanischen-staaten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Oct 2025 09:01:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Botsuana]]></category>
		<category><![CDATA[Côte d'Ivoire]]></category>
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		<category><![CDATA[Institutionelle Beziehungen]]></category>
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		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Bundesregierung hat vier Vertragsgesetze zur Ratifizierung von Interims-Wirtschaftspartnerschaftsabkommen mit Côte d’Ivoire, Ghana, Zentralafrika (Kamerun) sowie den SADC-WPA-Staaten&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fbundestag-beraet-ratifizierung-von-vier-wirtschaftspartnerschaftsabkommen-mit-afrikanischen-staaten%2F&amp;action_name=Bundestag%20ber%C3%A4t%20Ratifizierung%20von%20vier%20Wirtschaftspartnerschaftsabkommen%20mit%20afrikanischen%20Staaten&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/bundestag-beraet-ratifizierung-von-vier-wirtschaftspartnerschaftsabkommen-mit-afrikanischen-staaten/">Bundestag berät Ratifizierung von vier Wirtschaftspartnerschaftsabkommen mit afrikanischen Staaten</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die Bundesregierung hat vier Vertragsgesetze zur Ratifizierung von Interims-Wirtschaftspartnerschaftsabkommen mit <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/westafrika/cote-divoire/">Côte d’Ivoire</a>, <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/westafrika/ghana/">Ghana</a>, <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/zentralafrika/">Zentralafrika</a> (<a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/zentralafrika/kamerun/">Kamerun</a>) sowie den SADC-WPA-Staaten vorgelegt. Der <a href="https://fokus-afrika.de/tag/bundestag/">Bundestag</a> befasst sich in der kommenden Woche erstmals damit. Ziel ist ein rechtssicherer, WTO-konformer Marktzugang und die Vertiefung der Handels- und Entwicklungszusammenarbeit. Wie der <em><a href="https://www.bundestag.de/presse/hib/kurzmeldungen-1112416">Bundestag</a></em> berichtet, sichern die Abkommen zoll- und quotenfreien Zugang zum EU-Markt; die Partnerländer bauen Zölle schrittweise ab.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-verfahrensstand-und-rechtsgrundlage"><span id="verfahrensstand-und-rechtsgrundlage">Verfahrensstand und Rechtsgrundlage</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Vorlagen sind gemischte Abkommen. Daher ist ein Vertragsgesetz nach Artikel 59 Absatz 2 Satz 1 Grundgesetz erforderlich. Der Bundesrat hat keine Einwände erhoben. Die EU-Teile werden bereits vorläufig angewandt. Mit der deutschen Ratifizierung würden die nationalen Zustimmungen ergänzt. Die Begründungen verweisen auf das ausgelaufene Cotonou-Abkommen und den seit 2024 vorläufig angewandten Samoa-Rahmen.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-cote-d-ivoire-dauerhafter-eu-marktzugang-zollabbau-bis-2029"><span id="cote-divoire-dauerhafter-eu-marktzugang-zollabbau-bis-2029">Côte d’Ivoire: Dauerhafter EU-Marktzugang, Zollabbau bis 2029</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Das CIV-WPA wurde 2008 unterzeichnet und seit 2016 in EU-Teilen vorläufig angewandt. Côte d’Ivoire exportiert dauerhaft zoll- und quotenfrei in die EU. Im Gegenzug liberalisiert das Land bis 2029 rund 85 Prozent der Zolllinien gegenüber EU-Waren. Der Abbau erfolgt in fünf Stufen seit 2019. Sensible Produkte bleiben geschützt. Zuständig für die Umsetzung ist ein Gemeinsamer WPA-Ausschuss mit Unterausschüssen, unter anderem für Zoll und Handelserleichterungen.&nbsp;<a href="https://dserver.bundestag.de/btd/21/018/2101885.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Bundestag Dserver+1</a></p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-ghana-78-prozent-liberalisierung-institutionelle-kooperation-im-zollbereich"><span id="ghana-78-prozent-liberalisierung-institutionelle-kooperation-im-zollbereich">Ghana: 78 Prozent Liberalisierung, institutionelle Kooperation im Zollbereich</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Das Ghana-WPA sichert den zoll- und quotenfreien EU-Marktzugang seit 2016. Ghana senkt bis 2029 etwa 78 Prozent der Zolllinien für EU-Importe. Das Abkommen enthält Regeln zu Zöllen, nichttarifären Maßnahmen und Transparenz. Es richtet einen Sonderausschuss für Zoll und Handelserleichterungen ein. Vorgesehen sind Informationsaustausch, Verfahrensvereinfachungen und Zusammenarbeit zur Zollwertermittlung.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-zentralafrika-kamerun-80-prozent-der-zolllinien-schutzlisten-und-sps-tbt-kapitel"><span id="zentralafrika-kamerun-80-prozent-der-zolllinien-schutzlisten-und-sps-tbt-kapitel">Zentralafrika/Kamerun: 80 Prozent der Zolllinien, Schutzlisten und SPS/TBT-Kapitel</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Das Zentralafrika-Interimsabkommen deckt derzeit Kamerun ab. Kamerun exportiert seit 2014 zoll- und quotenfrei in die EU. Im Gegenzug liberalisiert das Land innerhalb von 15 Jahren rund 80 Prozent der Zolllinien für EU-Waren. Für sensible Güter wie Fleisch, Milchprodukte, Getränke, Mehl, Gemüse, Obst, Holzprodukte sowie Textilien gelten Ausnahmen. Das Abkommen regelt zudem Zoll- und Verwaltungszusammenarbeit, sanitäre und phytosanitäre Maßnahmen sowie technische Handelshemmnisse.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-sadc-wpa-staaten-asymmetrische-offnung-und-lange-ubergangsfristen"><span id="sadc-wpa-staaten-asymmetrische-oeffnung-und-lange-uebergangsfristen">SADC-WPA-Staaten: Asymmetrische Öffnung und lange Übergangsfristen</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Das <a href="https://fokus-afrika.de/tag/sadc/">SADC</a>-WPA umfasst Botsuana, Eswatini, Lesotho, Mosambik, Namibia und Südafrika. Seit 2016 gilt die vorläufige Anwendung, für Mosambik seit 2018. Botsuana, Lesotho, Mosambik, Namibia und Eswatini exportieren zoll- und quotenfrei in die EU. Für Südafrika hat die EU Zölle auf 98,7 Prozent der Einfuhren gesenkt oder abgeschafft. Die SADC-WPA-Staaten öffnen ihre Märkte asymmetrisch: rund 85 Prozent der EU-Produkte bei SACU-Staaten, rund 74 Prozent bei Mosambik. Für weitere etwa 12,9 Prozent gelten reduzierte Zölle oder Kontingente. Die Übergangsfristen laufen bis 2025, für Mosambik bis 2028.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-handelsregularien-zollabbau-praferenzen-und-sicherungsmechanismen"><span id="handelsregularien-zollabbau-praeferenzen-und-sicherungsmechanismen">Handelsregularien: Zollabbau, Präferenzen und Sicherungsmechanismen</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Alle vier Abkommen stellen den präferenziellen Marktzugang auf eine WTO-konforme Basis. Sie enthalten Kapitel zu Zöllen, nichttarifären Maßnahmen, Ursprungsregeln und Transparenz. Gemeinsame Ausschüsse überwachen die Durchführung. Bei Marktstörungen sehen die Texte Schutzinstrumente vor. Sie reichen von bilateralen Schutzmaßnahmen über Anti-Dumping- und Ausgleichsmaßnahmen bis zu vorübergehenden Aussetzungen von Präferenzen nach Konsultation im WPA-Ausschuss. </p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-zoll-und-handelserleichterungen-verfahren-kooperation-digitalisierung"><span id="zoll-und-handelserleichterungen-verfahren-kooperation-digitalisierung">Zoll- und Handelserleichterungen: Verfahren, Kooperation, Digitalisierung</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Abkommen zielen auf effiziente, transparente Zollverfahren. Sie fördern Informationsaustausch, die Automatisierung von Prozessen und die Anwendung internationaler Standards. Bezugspunkte sind das Kyoto-Übereinkommen, der WZO-Normenrahmen sowie WTO-Regeln zur Zollwertermittlung. Vorgesehen sind Konsultationen mit der Wirtschaft, Rechtsbehelfe und Durchfuhrerleichterungen. Eigene Unterausschüsse begleiten die Umsetzung. </p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-sps-und-tbt-gesundheits-und-technikkapitel-nach-wto-standards"><span id="sps-und-tbt-gesundheits-und-technikkapitel-nach-wto-standards">SPS und TBT: Gesundheits- und Technikkapitel nach WTO-Standards</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Texte enthalten Kapitel zu sanitären und phytosanitären Maßnahmen sowie technischen Handelshemmnissen. Sie bekräftigen die WTO-Rechte und -Pflichten und schaffen Kooperationsformate. Ziele sind der Abbau unnötiger Handelshemmnisse, Frühwarnmechanismen und Kapazitätsaufbau bei den Partnerländern. </p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-streitbeilegung-und-governance"><span id="streitbeilegung-und-governance">Streitbeilegung und Governance</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Abkommen setzen strukturierte Streitbeilegungsverfahren mit Schiedspanels ein. Der WPA-Ausschuss führt Listen qualifizierter Schiedsrichter und überwacht die Umsetzung von Entscheidungen. Fristen für Notifizierungen, Durchführung und Überprüfung sind festgelegt. Die Gremien können ausgewählte Titel und Anhänge nach gemeinsamen Regeln ändern. Entwicklungszusammenarbeit und regionale Integration</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Begründungen heben die Entwicklungsdimension hervor. Dazu zählen Unterstützung bei der Umsetzung, Förderung regionaler Integration und Stärkung der Verwaltungskapazitäten. Die Kapitel zu Zoll und Handelserleichterungen verankern bedarfsbezogene Übergangsfristen und technische Hilfe.&nbsp;</p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/bundestag-beraet-ratifizierung-von-vier-wirtschaftspartnerschaftsabkommen-mit-afrikanischen-staaten/">Bundestag berät Ratifizierung von vier Wirtschaftspartnerschaftsabkommen mit afrikanischen Staaten</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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		<title>Burkina Faso, Mali und Niger treten aus dem Internationalen Strafgerichtshof aus</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/burkina-faso-mali-und-niger-treten-aus-dem-internationalen-strafgerichtshof-aus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Sep 2025 12:39:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Burkina Faso]]></category>
		<category><![CDATA[Internationale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[Kontinentale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[Mali]]></category>
		<category><![CDATA[Niger]]></category>
		<category><![CDATA[1]]></category>
		<category><![CDATA[5]]></category>
		<category><![CDATA[AES]]></category>
		<category><![CDATA[Justiz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Burkina Faso, Mali und Niger haben ihren sofortigen Austritt aus dem Römischen Statut und damit aus der Mitgliedschaft&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fburkina-faso-mali-und-niger-treten-aus-dem-internationalen-strafgerichtshof-aus%2F&amp;action_name=Burkina%20Faso%2C%20Mali%20und%20Niger%20treten%20aus%20dem%20Internationalen%20Strafgerichtshof%20aus&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Burkina Faso, Mali und Niger haben ihren sofortigen Austritt aus dem Römischen Statut und damit aus der Mitgliedschaft beim Internationalen Strafgerichtshof (IStGH) erklärt. Die drei Länder der <em>Allianz der Sahelstaaten (AES)</em> begründen den Schritt mit dem Vorwurf, die Institution sei zu einem „Instrument neokolonialer Repression“ geworden und vertrete eine „selektive Gerechtigkeit“.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-gemeinsame-entscheidung-der-aes-staaten"><span id="gemeinsame-entscheidung-der-aes-staaten">Gemeinsame Entscheidung der AES-Staaten</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ankündigung erfolgte am Montag zeitgleich in Bamako, Niamey und Ouagadougou. In einem gemeinsamen Kommuniqué bezeichneten die Regierungen den Austritt als „souveräne Entscheidung“. Nach Angaben der&nbsp;<em>Agence Nigérienne de Presse</em>&nbsp;erklärte der burkinische Regierungssprecher Gilbert Pingdwendé Ouédraogo in einer Fernsehansprache, die drei Staaten würden künftig auf „endogene Mechanismen“ zur Sicherung von Frieden, Gerechtigkeit und Menschenrechten setzen.</p>



<blockquote class="twitter-tweet"><p lang="fr" dir="ltr">Je n’aurai jamais assez de reconnaissance envers les États qui concrétisent nos aspirations! Bravo et merci au Burkina Faso, au Mali et au Niger qui se retirent du Statut de Rome et refusent de continuer à prendre part à la farce appelée CPI. <a href="https://t.co/sKI2wH6WwQ">pic.twitter.com/sKI2wH6WwQ</a></p>&mdash; Nathalie Yamb (@Nath_Yamb) <a href="https://twitter.com/Nath_Yamb/status/1970520645873074195?ref_src=twsrc%5Etfw">September 23, 2025</a></blockquote> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-kritik-am-internationalen-strafgerichtshof"><span id="kritik-am-internationalen-strafgerichtshof">Kritik am Internationalen Strafgerichtshof</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Regierungen von Burkina Faso, Mali und Niger werfen dem Gericht vor, zentrale Aufgaben nicht erfüllt zu haben. Es sei nicht in der Lage gewesen, schwere Kriegsverbrechen, Verbrechen gegen die Menschlichkeit oder Völkermord konsequent zu verfolgen. Stattdessen habe sich die Institution „gegen Akteure gewandt, die nicht zum privilegierten Kreis internationaler Straflosigkeit gehören“, wie es im malischen Kommuniqué heißt. Präsident Assimi Goïta, Vorsitzender der malischen Übergangsregierung und amtierender Präsident der AES, kündigte den Austritt in Bamako offiziell an.</p>



<blockquote class="twitter-tweet" data-media-max-width="560"><p lang="en" dir="ltr">Burkina Faso, Niger, and Mali have exited the ICC with immediate effect, after unveiling the framework for a Sahelian Criminal Court.<br><br>A historic decision that establishes once and for all that African sovereignty is the core of what the AES stands for.<a href="https://t.co/PuZjQIxZAQ">pic.twitter.com/PuZjQIxZAQ</a></p>&mdash; David Hundeyin (@DavidHundeyin) <a href="https://twitter.com/DavidHundeyin/status/1970241898070843558?ref_src=twsrc%5Etfw">September 22, 2025</a></blockquote> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-kontext-und-geplante-alternativen"><span id="kontext-und-geplante-alternativen">Kontext und geplante Alternativen</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Entscheidung folgt einer längeren Entwicklung innerhalb der <a href="https://fokus-afrika.de/tag/aes/">AES</a>. Bereits im März 2025 hatten Justizminister der drei Staaten über die Einrichtung einer eigenen Gerichtsbarkeit beraten. Zwischen dem 15. und 17. September schlugen sie in Niamey die Schaffung einer „Sahélischen Straf- und Menschenrechtskammer“ vor. Diese soll künftig für internationale Verbrechen, Terrorismus und organisierte Kriminalität zuständig sein. Damit bekräftigen die Staaten ihre Absicht, regionale Mechanismen der Rechtsprechung aufzubauen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Austrittserklärung betont den Anspruch auf staatliche Souveränität. Die drei Regierungen unterstreichen zugleich ihre Bereitschaft, mit den Vereinten Nationen und deren Mitgliedsstaaten weiterhin in anderen Formaten zusammenzuarbeiten. In ihren Stellungnahmen danken sie der UNO für bisherige Unterstützung, machen aber klar, dass neue Strukturen stärker an „gesellschaftlichen Werten“ der Region ausgerichtet werden sollen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-einordnung-im-diplomatischen-kurs-der-aes"><span id="einordnung-im-diplomatischen-kurs-der-aes">Einordnung im diplomatischen Kurs der AES</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Rückzug vom IStGH reiht sich in eine Serie von Austritten ein. In den vergangenen Jahren hatten Burkina Faso, Mali und Niger bereits ihre Mitgliedschaft in der westafrikanischen Wirtschaftsgemeinschaft <a href="https://fokus-afrika.de/tag/ecowas/">ECOWAS</a>, im G5-Sahel-Bündnis sowie in der Organisation Internationale de la Francophonie beendet. Mit dem Schritt markieren die drei Regierungen eine weitere Etappe ihres institutionellen und außenpolitischen Neupositionierungsprozesses.</p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/burkina-faso-mali-und-niger-treten-aus-dem-internationalen-strafgerichtshof-aus/">Burkina Faso, Mali und Niger treten aus dem Internationalen Strafgerichtshof aus</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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		<title>UN, AU und EU bündeln Kräfte für Frieden und Entwicklung in Afrika</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/un-au-und-eu-buendeln-kraefte-fuer-frieden-und-entwicklung-in-afrika/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Sep 2025 12:48:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Internationale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[Kontinentale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[AU]]></category>
		<category><![CDATA[EU]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Frieden]]></category>
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		<category><![CDATA[Terrorismus]]></category>
		<category><![CDATA[UN]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am Rande der UN-Generaldebatte bekräftigten Vereinte Nationen (UN), Afrikanische Union (AU) und Europäische Union (EU) bei ihrem sechsten&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fun-au-und-eu-buendeln-kraefte-fuer-frieden-und-entwicklung-in-afrika%2F&amp;action_name=UN%2C%20AU%20und%20EU%20b%C3%BCndeln%20Kr%C3%A4fte%20f%C3%BCr%20Frieden%20und%20Entwicklung%20in%20Afrika&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/un-au-und-eu-buendeln-kraefte-fuer-frieden-und-entwicklung-in-afrika/">UN, AU und EU bündeln Kräfte für Frieden und Entwicklung in Afrika</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Am Rande der UN-Generaldebatte bekräftigten Vereinte Nationen (UN), Afrikanische Union (AU) und Europäische Union (EU) bei ihrem sechsten trilateralen Treffen die gemeinsame Linie. Die Spitzen der drei Organisationen bekannten sich zu Multilateralismus als „wirksamstem Weg“, die UN-Charta und das Völkerrecht zu achten und Verstöße gegen humanitäres Recht klar zu benennen. Grundlage ist ein gemeinsames <a href="https://www.un.org/sg/en/content/sg/note-correspondents/2025-09-21/note-correspondents-joint-communiqué-the-sixth-trilateral-meeting-of-the-african-union-the-european-union-and-the-united-nations">Kommuniqué</a>. Wie <em>UN News</em> berichtet, steht die Vertiefung der trilateralen Kooperation im Zentrum, um afrikanische Lösungen für sicherheitspolitische Herausforderungen voranzubringen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-konfliktschwerpunkte-sudan-sahel-libyen-drc-und-somalia"><span id="konfliktschwerpunkte-sudan-sahel-libyen-drc-und-somalia">Konfliktschwerpunkte: Sudan, Sahel, Libyen, DRC und Somalia</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die drei Organisationen richten ihr Augenmerk auf akute Konflikte:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong><a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/nordafrika/sudan/">Sudan</a>:</strong> Ziel ist eine sofortige Feuerpause und ein tragfähiger politischer Prozess. Die Partner wollen ihre Unterstützung bündeln, um einen inklusiven Dialog zu ermöglichen.</li>



<li><strong><a href="https://fokus-afrika.de/tag/sahel/">Sahel</a>:</strong> Die Akteure stärken die Koordination gegen terroristische bewaffnete Gruppen und unterstützen Versöhnung und Entwicklung.</li>



<li><strong><a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/nordafrika/libyen/">Libyen</a>:</strong> UN, AU und EU bekräftigen den UN-Fahrplan zur Belebung des politischen Prozesses. Migration bleibt Teil der Agenda, unter Einhaltung humanitärer Standards.</li>



<li><strong><a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/zentralafrika/dr-kongo/">Demokratische Republik Kongo</a> (DRC):</strong> Die Partner tragen regionale und internationale Friedensinitiativen mit, im Einklang mit dem Beschluss des AU-Friedens- und Sicherheitsrats (1261. Sitzung vom 14.02.2025) und der Resolution 2773 (2025) des UN-Sicherheitsrats.</li>



<li><strong><a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/ostafrika/somalia/">Somalia</a>:</strong> Die trilaterale Runde bekräftigt die Unterstützung für die AU Support and Stabilization Mission und fordert verlässliche, nachhaltige Finanzierung zur Mandatserfüllung.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Die drei Organisationen verweisen außerdem auf laufende Überprüfungen von Friedenseinsätzen und auf die Umsetzung der Resolution 2719 (2023) zur planbaren Finanzierung AU-geführter Friedensmissionen im Einzelfall.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-strategische-leitplanken-agenda-2063-agenda-2030-un80-reform"><span id="strategische-leitplanken-agenda-2063-agenda-2030-un80-reform">Strategische Leitplanken: Agenda 2063, Agenda 2030, UN80-Reform</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Zusammenarbeit folgt zwei Rahmenwerken: der&nbsp;<strong>Agenda 2063</strong>&nbsp;der AU und der&nbsp;<strong>Agenda 2030</strong>&nbsp;der UN. Die Partner sehen die anstehende AU-EU-Konferenz in Luanda (November 2025) als nächsten Markstein. Das Kommuniqué würdigt zudem die jüngste Resolution der UN-Generalversammlung zur Kooperation zwischen AU und UN. Die AU und EU unterstützen die vom UN-Generalsekretär vorangetriebene&nbsp;<strong>UN80-Reform</strong>, die Effizienz, Kohärenz und Wirksamkeit des Systems stärken soll.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zum 25-jährigen Jubiläum der Resolution&nbsp;<strong>1325 (2000)</strong>&nbsp;bekräftigen UN, AU und EU die Führungsrolle von Frauen in Friedensprozessen. Ziel ist die volle, gleichberechtigte und wirksame Beteiligung in Friedensförderung und Wiederaufbau.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-finanzierung-und-internationale-finanzarchitektur-sevilla-commitment"><span id="finanzierung-und-internationale-finanzarchitektur-sevilla-commitment">Finanzierung und internationale Finanzarchitektur: Sevilla Commitment</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Partner priorisieren Finanzierung. Sie rufen zur Umsetzung des&nbsp;<strong>Sevilla Commitment</strong>&nbsp;auf, um Investitionen zu mobilisieren, Entschuldung voranzutreiben und Reformen der multilateralen Entwicklungsbanken zu beschleunigen. Unter Südafrikas G20-Präsidentschaft sollen Fortschritte bei Überschuldung und Kapitalausweitung erzielt werden. Die drei Organisationen verweisen auf wachsende klimainduzierte Risiken für besonders verletzliche Bevölkerungen und verlangen ambitionierte Zusagen für&nbsp;<strong>COP30</strong>&nbsp;in Brasilien (10.–21. November 2025).</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-unstoppable-africa-wirtschaftliche-dynamik-und-schlusselinvestitionen"><span id="unstoppable-africa-wirtschaftliche-dynamik-und-schluesselinvestitionen">„Unstoppable Africa“: wirtschaftliche Dynamik und Schlüsselinvestitionen</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Im Umfeld der UNGA80 sprach UN-Generalsekretär António Guterres beim Forum <strong>Unstoppable Africa 2025</strong> der Global Africa Business Initiative. Er bezeichnete Afrika als „<em>opportunity</em>“ und verwies auf eine junge Bevölkerung, erneuerbare Potenziale und die wachsende digitale Rolle des Kontinents. Er forderte Investitionen in <strong>erneuerbare Energien</strong>, <strong>nachhaltige Ernährungssysteme</strong> und <strong>digitale Infrastruktur</strong> sowie <strong>faire Erträge aus kritischen Mineralien</strong>für die Energiewende.</p>



<blockquote class="twitter-tweet"><p lang="en" dir="ltr">The <a href="https://twitter.com/UN?ref_src=twsrc%5Etfw">@UN</a> is alive in the people who have devoted their lives to service, action &amp; hope.<br><br>80 years of wars prevented, children educated, diseases cured &amp; lives saved show that anything &amp; everything is possible when we stand united.<a href="https://twitter.com/hashtag/UN80?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#UN80</a> <a href="https://t.co/fDbcG1DcOD">pic.twitter.com/fDbcG1DcOD</a></p>&mdash; António Guterres (@antonioguterres) <a href="https://twitter.com/antonioguterres/status/1969201183802720546?ref_src=twsrc%5Etfw">September 20, 2025</a></blockquote> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>



<p class="wp-block-paragraph">Guterres kritisierte das „Paradox“, dass ein rohstoff- und agrarpotenzialreicher Kontinent teure Nahrungsmittelimporte benötigt, und forderte stärkere Unterstützung für Kleinbäuerinnen und -bauern sowie klimaresiliente Landwirtschaft. Sein Fazit: „<strong>Afrikas Aufstieg ist unbestreitbar, unvermeidlich und unaufhaltsam.</strong>“ Die Stärkung afrikanischer Stimme in globalen Governance-Strukturen, einschließlich einer <strong>permanenten afrikanischen Vertretung im Sicherheitsrat</strong>, bleibt für ihn zentral.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die trilaterale Agenda verbindet sicherheitspolitische Stabilisierungsansätze mit Reformen der Finanzarchitektur und Klimapolitik. Zugleich knüpfen die Partner die Umsetzung an konkrete Mechanismen: planbare Einsatzfinanzierung, Schuldentragfähigkeit, MDB-Reformen und Agenda-Kohärenz zwischen 2063 und 2030. Das Kommuniqué sieht eine erneute Zusammenkunft <strong>2026</strong> am Rande der 81. UN-Generalversammlung vor.</p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/un-au-und-eu-buendeln-kraefte-fuer-frieden-und-entwicklung-in-afrika/">UN, AU und EU bündeln Kräfte für Frieden und Entwicklung in Afrika</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>AES will ein konföderales Parlament einrichten</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/aes-will-ein-konfoederales-parlament-einrichten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 21 Sep 2025 15:40:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Burkina Faso]]></category>
		<category><![CDATA[Kontinentale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[2]]></category>
		<category><![CDATA[AES]]></category>
		<category><![CDATA[Parlament]]></category>
		<category><![CDATA[Präsident]]></category>
		<category><![CDATA[Sahel]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Präsidenten der Parlamente von Mali, Niger und Burkina Faso haben dem burkinischen Staatsoberhaupt Ibrahim Traoré den Entwurf&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Faes-will-ein-konfoederales-parlament-einrichten%2F&amp;action_name=AES%20will%20ein%20konf%C3%B6derales%20Parlament%20einrichten&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die Präsidenten der Parlamente von <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/westafrika/mali/">Mali</a>, <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/westafrika/niger/">Niger</a> und <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/westafrika/burkina-faso/">Burkina Faso </a>haben dem burkinischen Staatsoberhaupt Ibrahim Traoré den Entwurf für die Gründung eines konföderalen Parlaments der&nbsp;<a href="https://fokus-afrika.de/tag/aes/"><em>Alliance des États du Sahel</em>&nbsp;(AES)</a> übergeben. Ziel des neuen Organs ist die Stärkung von Kooperation und Integration zwischen den drei Mitgliedsstaaten.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-ubergabe-des-entwurfs-an-ibrahim-traore"><span id="uebergabe-des-entwurfs-an-ibrahim-traore">Übergabe des Entwurfs an Ibrahim Traoré</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Delegation wurde vom Präsidenten der burkinischen Übergangsversammlung, Ousmane Bougouma, geleitet. Nach eigenen Angaben übermittelte er das Dokument mit der Bitte, es den Staatschefs der AES-Staaten zur Prüfung vorzulegen. „Wir haben soeben den Vorentwurf an Hauptmann Ibrahim Traoré übergeben. So kann er ihn an seine Amtskollegen in Mali und Niger weiterleiten. Auf diese Weise kann der Text angenommen und eine rasche Einrichtung der Sitzungen des konföderalen Parlaments ermöglicht werden“, erklärte Bougouma laut&nbsp;<em>AIB</em>.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="682" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/549788510_1206567588178718_9033342038830271900_n-1024x682.avif" alt="" class="wp-image-20070 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/549788510_1206567588178718_9033342038830271900_n-1024x682.avif 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/549788510_1206567588178718_9033342038830271900_n-300x200.avif 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/549788510_1206567588178718_9033342038830271900_n-768x512.avif 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/549788510_1206567588178718_9033342038830271900_n-1536x1023.avif 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/549788510_1206567588178718_9033342038830271900_n-380x253.avif 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/549788510_1206567588178718_9033342038830271900_n-800x533.avif 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/549788510_1206567588178718_9033342038830271900_n-1160x773.avif 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/549788510_1206567588178718_9033342038830271900_n.avif 1600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Der Präsident des Faso habe zugesichert, das Dokument weiterzuleiten und sich mit seinen Amtskollegen abzustimmen. Bougouma betonte, dass Traoré ein „offenes Ohr“ gezeigt habe und die schnelle Umsetzung unterstütze.</p>
</div></div>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-institutioneller-rahmen-des-aes-parlament"><span id="institutioneller-rahmen-des-aes-parlament">Institutioneller Rahmen des AES Parlament</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Das konfederale Parlament ist Teil von drei vorgesehenen Institutionen im Rahmen des Gründungsvertrags der AES. Neben ihm sind weitere Gremien vorgesehen. Diese sollen die politische und institutionelle Struktur der Union festigen. Nach Angaben der&nbsp;<em><a href="https://www.presidencedufaso.bf">Présidence du Faso</a></em>&nbsp;soll das Parlament künftig die Zusammenarbeit in zentralen Bereichen wie Sicherheit, Ressourcennutzung und wirtschaftlicher Integration koordinieren.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="682" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/Huis-clos-des-presidents-des-Assemblees-de-lAES-1024x682-1.avif" alt="" class="wp-image-20071 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/Huis-clos-des-presidents-des-Assemblees-de-lAES-1024x682-1.avif 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/Huis-clos-des-presidents-des-Assemblees-de-lAES-1024x682-1-300x200.avif 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/Huis-clos-des-presidents-des-Assemblees-de-lAES-1024x682-1-768x512.avif 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/Huis-clos-des-presidents-des-Assemblees-de-lAES-1024x682-1-380x253.avif 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/Huis-clos-des-presidents-des-Assemblees-de-lAES-1024x682-1-800x533.avif 800w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Bereits am 18. September 2025 hatten die Parlamentspräsidenten der drei Länder in Ouagadougou die Entwürfe für das Zusatzprotokoll und die Geschäftsordnung der Sitzungen der AES geprüft. Sie haben diese Texte verabschiedet. Diese Texte, die im August in einem Expertentreffen erarbeitet wurden, legen die praktischen und juristischen Grundlagen für die künftige Arbeitsweise der konfederalen Parlamentssitzungen fest.</p>
</div></div>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-kontext-und-bedeutung-der-initiative"><span id="kontext-und-bedeutung-der-initiative">Kontext und Bedeutung der Initiative</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Initiative fällt in eine Phase erhöhter sicherheitspolitischer Instabilität in der Sahelzone. Durch die Einrichtung gemeinsamer Institutionen soll eine abgestimmte Antwort auf grenzüberschreitende Bedrohungen ermöglicht werden. Laut&nbsp;<em>APA</em>&nbsp;verfolgt die AES mit dem konfederalen Parlament das Ziel, ein einheitliches legislatives Fundament zu schaffen. Darüber hinaus soll die politische Integration der Mitgliedsstaaten vertieft werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zugleich markiert der Prozess den zweiten Jahrestag der Gründung der AES, der in der burkinischen Presse hervorgehoben wurde. Lokale Medien wie&nbsp;<em>Sidwaya</em>&nbsp;und&nbsp;<em>Le Pays</em>&nbsp;berichteten über die symbolische Bedeutung der Beratungen in Ouagadougou.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Malawi vor den Wahlen: Beobachtermissionen, Friedensappell und Reformdruck</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/malawi-vor-den-wahlen-beobachtermissionen-friedensappell-und-reformdruck/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Sep 2025 09:52:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kontinentale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[Malawi]]></category>
		<category><![CDATA[5]]></category>
		<category><![CDATA[AU]]></category>
		<category><![CDATA[COMESA]]></category>
		<category><![CDATA[EU]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Inflation]]></category>
		<category><![CDATA[Landwirtschaft]]></category>
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		<category><![CDATA[Religion]]></category>
		<category><![CDATA[SADC]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://fokus-afrika.de/?p=19783</guid>

					<description><![CDATA[<p>Am 16. September 2025 stehen in Malawi die nächsten Parlaments- und Präsidentschaftswahlen an. Sie gelten als entscheidender Test&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fmalawi-vor-den-wahlen-beobachtermissionen-friedensappell-und-reformdruck%2F&amp;action_name=Malawi%20vor%20den%20Wahlen%3A%20Beobachtermissionen%2C%20Friedensappell%20und%20Reformdruck&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/malawi-vor-den-wahlen-beobachtermissionen-friedensappell-und-reformdruck/">Malawi vor den Wahlen: Beobachtermissionen, Friedensappell und Reformdruck</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Am 16. September 2025 stehen in <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/ostafrika/malawi/">Malawi</a> die nächsten <a href="https://fokus-afrika.de/tag/wahlen/">Parlaments- und Präsidentschaftswahlen</a> an. Sie gelten als entscheidender Test für die Konsolidierung der Demokratie, fünf Jahre nach der historischen Annullierung der Wahl 2019. Mehrere Faktoren prägen den politischen Prozess: internationale Wahlbeobachtung, innerstaatliche Friedensinitiativen, religiöse Appelle und eine Reihe von Reformen.</p>



<h4 class="wp-block-heading" id="h-gemeinsame-wahlbeobachter-von-au-und-comesa"><span id="gemeinsame-wahlbeobachter-von-au-und-comesa">Gemeinsame Wahlbeobachter von AU und COMESA</span></h4>



<p class="wp-block-paragraph">Der <a href="https://fokus-afrika.de/tag/comesa/">Gemeinsame Markt für das Östliche und Südliche Afrika (COMESA) </a>entsandte gemeinsam mit der <a href="https://fokus-afrika.de/tag/au/">Afrikanischen Union (AU)</a> ein kurzfristiges Wahlbeobachtungsteam nach Malawi. Die Mission wird vom ehemaligen <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/ostafrika/athiopien/">äthiopischen</a> Premierminister Hailemariam Dessalegn geleitet, unterstützt durch Botschafter Mohamed Ashraf Rashed aus dem COMESA Committee of Elders. Rund 90 Beobachterinnen und Beobachter aus Mitgliedsstaaten nehmen teil, begleitet von technischem Personal beider Organisationen.</p>



<blockquote class="twitter-tweet"><p lang="en" dir="ltr">Ahead of Malawi’s 16 Sept elections, <a href="https://twitter.com/RuhakanaR?ref_src=twsrc%5Etfw">@RuhakanaR</a> met Foreign Minister Hon. Nancy Tembo in <a href="https://twitter.com/hashtag/Lilongwe?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#Lilongwe</a> and assured of <a href="https://twitter.com/COMESA_HQ?ref_src=twsrc%5Etfw">@COMESA_HQ</a> &amp; <a href="https://twitter.com/_AfricanUnion?ref_src=twsrc%5Etfw">@_AfricanUnion</a> support. Both noted &amp; commended <a href="https://twitter.com/MalawiGovt?ref_src=twsrc%5Etfw">@MalawiGovt</a> democratic progress. The Minister pledged commitment to free, fair elections for all parties.… <a href="https://t.co/HtO8NIAC7q">pic.twitter.com/HtO8NIAC7q</a></p>&mdash; COMESA Secretariat (@COMESA_HQ) <a href="https://twitter.com/COMESA_HQ/status/1965470460323233848?ref_src=twsrc%5Etfw">September 9, 2025</a></blockquote> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/G0bl7KTXIAAZflh-1-1024x768.avif" alt="" class="wp-image-19787 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/G0bl7KTXIAAZflh-1-1024x768.avif 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/G0bl7KTXIAAZflh-1-300x225.avif 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/G0bl7KTXIAAZflh-1-768x576.avif 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/G0bl7KTXIAAZflh-1-1536x1152.avif 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/G0bl7KTXIAAZflh-1-2048x1536.avif 2048w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/G0bl7KTXIAAZflh-1-200x150.avif 200w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/G0bl7KTXIAAZflh-1-260x195.avif 260w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/G0bl7KTXIAAZflh-1-380x285.avif 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/G0bl7KTXIAAZflh-1-800x600.avif 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/G0bl7KTXIAAZflh-1-1160x870.avif 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/G0bl7KTXIAAZflh-1-scaled.avif 2560w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">COMESA und AU betonen, dass der Einsatz die Verpflichtung zur Förderung von Demokratie und Rechtsstaatlichkeit gemäß Artikel 6(h) des COMESA-Vertrags unterstreicht. Bereits im Vorfeld unterstützten beide Organisationen die Malawi Electoral Commission (MEC) bei der Vorbereitung, unter anderem durch eine Pre-Election Assessment Mission im April 2025.</p>
</div></div>



<h4 class="wp-block-heading" id="h-friedensdeklaration-der-prasidentschaftskandidaten"><span id="friedensdeklaration-der-praesidentschaftskandidaten">Friedensdeklaration der Präsidentschaftskandidaten</span></h4>



<p class="wp-block-paragraph">Am 8. September 2025 unterzeichneten elf Präsidentschaftskandidaten eine Friedenserklärung in Lilongwe. Die Zeremonie fand im Bingu International Convention Center statt und wurde vom Public Affairs Committee organisiert. Ziel war es, ein gemeinsames Bekenntnis zu einem friedlichen und glaubwürdigen Wahlprozess zu sichern.</p>



<blockquote class="twitter-tweet"><p lang="en" dir="ltr">Today, I represented the AU &amp; COMESA at the National Prayer’s for the signing of the Peace Declaration ahead of Malawi’s 2025 elections in Lilongwe. President Dr.Lazarus Chakwera, HE Joyce Banda &amp; other presidential candidates were in attendance.<a href="https://twitter.com/hashtag/MalawiElections?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#MalawiElections</a> 2025. <a href="https://t.co/LF2oSgn58j">pic.twitter.com/LF2oSgn58j</a></p>&mdash; Dr. Ruhakana Rugunda (@RuhakanaR) <a href="https://twitter.com/RuhakanaR/status/1965138071168680228?ref_src=twsrc%5Etfw">September 8, 2025</a></blockquote> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>



<p class="wp-block-paragraph">Anwesend waren Vertreter der Vereinten Nationen, der Afrikanischen Union, von COMESA, der MEC sowie religiöse und gesellschaftliche Akteure. Präsident Lazarus Chakwera nahm ebenfalls teil. UN-Koordinatorin Rebecca Adda Dontoh bezeichnete die Erklärung als „moralischen und politischen Akt“, der Vertrauen schaffen solle. Ruhakana Rugunda, Vertreter von AU und COMESA, rief die Kandidaten dazu auf, nationale Interessen über persönliche Ambitionen zu stellen.</p>



<h4 class="wp-block-heading" id="h-religiose-appelle-zur-einheit"><span id="religioese-appelle-zur-einheit">Religiöse Appelle zur Einheit</span></h4>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="771" height="960" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/G0WZgd4WEAARt-G.avif" alt="" class="wp-image-19784 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/G0WZgd4WEAARt-G.avif 771w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/G0WZgd4WEAARt-G-241x300.avif 241w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/G0WZgd4WEAARt-G-768x956.avif 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/G0WZgd4WEAARt-G-380x473.avif 380w" sizes="(max-width: 771px) 100vw, 771px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Auch religiöse Gruppen beteiligen sich an Friedensinitiativen. Im Rahmen der Ziyarah-Parade in Blantyre, die den Geburtstag des Propheten Muhammad markierte, rief die muslimische Gemeinschaft zu friedlichen und fairen Wahlen auf. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Organisatoren wie die Limbe Muslim Jamaat (LMJ) und die Faizan Global Relief Foundation (FGRF) betonten die Bedeutung von Einheit und Gewaltfreiheit. Neben Gebeten für die Wahlen wurden Hilfsgüter im Wert von rund 250 Millionen Kwacha an Bedürftige verteilt.</p>
</div></div>



<h4 class="wp-block-heading" id="h-wahlreformen-und-institutionelle-belastungsprobe"><span id="wahlreformen-und-institutionelle-belastungsprobe">Wahlreformen und institutionelle Belastungsprobe</span></h4>



<p class="wp-block-paragraph">Die Wahlen 2025 sind die ersten nach umfassenden Reformen, die aus der Annullierung 2019 hervorgingen. Damals erklärten die Gerichte die Ergebnisse wegen Unregelmäßigkeiten für ungültig und stärkten damit das Vertrauen in die Unabhängigkeit der Institutionen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wichtige Neuerungen umfassen die Einführung der 50%+1-Regel, die Kodifizierung von Stichwahlverfahren sowie die formelle Einbindung der Justiz in das Wahlmanagement. Erst im August 2025 verabschiedete das Parlament kurzfristig ein Gesetz, das es rund 80.000 Wahlhelfern, Sicherheitskräften und Parteifunktionären erlaubt, am Einsatzort abzustimmen. Opposition und zivilgesellschaftliche Gruppen kritisierten jedoch, dass Journalisten und unabhängige Beobachter ausgeschlossen blieben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Boniface Chibwana, Koordinator für Wahlreformen bei der MEC, erklärte, die Änderungen seien eine direkte Folge der Erfahrungen von 2019. Gleichwohl bestehen Bedenken, ob die Reformen ausreichen, um Gewalt, Desinformation und politische Manipulation zu verhindern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Wahl gilt als Dreikampf zwischen Amtsinhaber Lazarus Chakwera (MCP), dem ehemaligen Präsidenten Peter Mutharika (DPP) und Ex-Präsidentin Joyce Banda (People’s Party). Der Tod von Vizepräsident Saulos Chilima 2024 veränderte die politische Dynamik erheblich. Auffällig ist zudem die Rekordzahl von 260 unabhängigen Kandidaten, die 129 Parlamentssitze anstreben.</p>



<h4 class="wp-block-heading" id="h-zentrale-herausforderungen-fur-die-bevolkerung"><span id="zentrale-herausforderungen-fuer-die-bevoelkerung">Zentrale Herausforderungen für die Bevölkerung</span></h4>



<p class="wp-block-paragraph">Laut einer <em>Afrobarometer</em>-Umfrage von 2024 betrachten 58 Prozent der Malawier <a href="https://fokus-afrika.de/tag/lebensmittel/">Nahrungsmittelknappheit</a> als dringendstes Problem, gefolgt von <a href="https://fokus-afrika.de/tag/inflation/">Inflation</a>, <a href="https://fokus-afrika.de/tag/landwirtschaft/">Landwirtschaft</a> und <a href="https://fokus-afrika.de/tag/gesundheit/">Gesundheitsversorgung</a>. Während das Vertrauen in Gerichte vergleichsweise hoch bleibt, sehen 76 Prozent das Land in die „falsche Richtung“ steuern.</p>



<blockquote class="twitter-tweet"><p lang="en" dir="ltr">🇲🇼 Malawi<br>General Election &#8211; 16 September 2025<br><br>9 in 10 Malawians say they are free to vote for the candidate of their choice without feeling pressured. <br>[<a href="https://twitter.com/afrobarometer?ref_src=twsrc%5Etfw">@afrobarometer</a>] <a href="https://t.co/uTFIf4wqaX">pic.twitter.com/uTFIf4wqaX</a></p>&mdash; ERC Africa (@ercafrica) <a href="https://twitter.com/ercafrica/status/1965358939383738580?ref_src=twsrc%5Etfw">September 9, 2025</a></blockquote> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>



<p class="wp-block-paragraph">Internationale Beobachter, darunter AU, COMESA, <a href="https://fokus-afrika.de/tag/sadc/">SADC</a> und die <a href="https://fokus-afrika.de/tag/eu/">EU</a>, sollen Transparenz schaffen. Nach den Erfahrungen von 2019, als die EU die damals annulierten Ergebnisse voreilig positiv bewertete, steht ihre Glaubwürdigkeit erneut auf dem Prüfstand.</p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/malawi-vor-den-wahlen-beobachtermissionen-friedensappell-und-reformdruck/">Malawi vor den Wahlen: Beobachtermissionen, Friedensappell und Reformdruck</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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		<title>Mauritius richtet AfCFTA-Workshop zur Stärkung von Unternehmerinnen aus</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/mauritius-richtet-afcfta-workshop-zur-staerkung-von-unternehmerinnen-aus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Sep 2025 22:35:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kontinentale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[Mauritius]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[AU]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[UN]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mauritius hat Anfang September 2025 einen regionalen Workshop zur Förderung von Unternehmerinnen unter dem Rahmen des afrikanischen Freihandelsabkommens&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fmauritius-richtet-afcfta-workshop-zur-staerkung-von-unternehmerinnen-aus%2F&amp;action_name=Mauritius%20richtet%20AfCFTA-Workshop%20zur%20St%C3%A4rkung%20von%20Unternehmerinnen%20aus&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Mauritius hat Anfang September 2025 einen regionalen Workshop zur Förderung von Unternehmerinnen unter dem Rahmen des afrikanischen Freihandelsabkommens (AfCFTA) ausgerichtet. Die Veranstaltung, organisiert vom Economic Development Board (EDB) Mauritius, dem ITC SheTrades Hub und der UN-Wirtschaftskommission für Afrika (UNECA), brachte mehr als 70 Unternehmerinnen, politische Entscheidungsträger und Vertreter des Privatsektors aus 15 Ländern zusammen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ziel des Treffens war es, Frauen in Afrika den Zugang zu neuen Märkten zu erleichtern und ihre Rolle in regionalen und kontinentalen Wertschöpfungsketten zu stärken. Das AfCFTA verbindet rund 1,4 Milliarden Menschen mit einem kombinierten Bruttoinlandsprodukt von über 3,4 Billionen US-Dollar und gilt als weltweit größte Freihandelszone.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-politische-unterstutzung-fur-unternehmerinnen"><span id="politische-unterstuetzung-fuer-unternehmerinnen">Politische Unterstützung für Unternehmerinnen</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">In ihrer Eröffnungsrede betonte Marie Arianne Navarre-Marie, Ministerin für Gleichstellung und Familienwohlfahrt von Mauritius, die Bedeutung weiblicher Führung im Handel: „Wenn Frauen Handel treiben, schaffen sie Wohlstand. Wenn Frauen aufsteigen, profitieren ganze Gemeinschaften.“ Sie verwies auf die Arbeit des SheTrades Mauritius Hub, das Unternehmerinnen mit Wissen und Marktinformationen ausstattet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der stellvertretende Finanzminister Dhaneshwar Damry hob hervor, dass AfCFTA weit über ein Handelsabkommen hinausgehe. „Es ist ein Instrument für widerstandsfähiges Wachstum, und die Einbindung von Unternehmerinnen ist dafür zentral“, sagte er.</p>



<p class="wp-block-paragraph">EDB-Chef Mahen Abhimanu Kundasamy erklärte, dass geschlechtergerechter Handel nicht nur eine Frage von Fairness sei, sondern entscheidend für Wettbewerbsfähigkeit und Nachhaltigkeit. Auch UNECA-Regionaldirektorin Eunice Kamwendo unterstrich die Bedeutung des AfCFTA-Protokolls zu Frauen und Jugendlichen im Handel. „Afrikanische Unternehmerinnen sind nicht nur Teilnehmende, sondern Gestalterinnen der wirtschaftlichen Transformation Afrikas.“</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-praktische-trainings-und-netzwerke"><span id="praktische-trainings-und-netzwerke">Praktische Trainings und Netzwerke</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Neben politischen Reden bot die Veranstaltung praxisorientierte Trainings. Über 70 Teilnehmerinnen erhielten Schulungen im Umgang mit Marktanalysetools des International Trade Centre (ITC), insbesondere zur Nutzung der Trade Map. Im Rahmen von B2B-Sitzungen wurden Partnerschaften geknüpft und Strategien für grenzüberschreitenden Handel diskutiert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zodwa Mabuza, Leiterin des Bereichs Subregionale Initiativen der UNECA, bekräftigte in ihrem Schlusswort: „Das AfCFTA eröffnet Unternehmerinnen enorme Chancen. Wir müssen Barrieren wie fehlenden Zugang zu Finanzierung und digitalen Kompetenzen abbauen und Plattformen für Zusammenarbeit schaffen.“</p>



<blockquote class="twitter-tweet"><p lang="en" dir="ltr">Empowering women entrepreneurs in Mauritius &amp; Southern Africa to harness <a href="https://twitter.com/AfCFTA?ref_src=twsrc%5Etfw">@AfCFTA</a> is key to unlocking growth &amp; advancing the <a href="https://twitter.com/hashtag/SDGs?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#SDGs</a>. 🇺🇳<a href="https://twitter.com/ECASROSA?ref_src=twsrc%5Etfw">@ECASROSA</a> &amp; 🇲🇺<a href="https://twitter.com/EDBMauritius?ref_src=twsrc%5Etfw">@EDBMauritius</a> <a href="https://twitter.com/ITC_SheTrades?ref_src=twsrc%5Etfw">@ITC_SheTrades</a> join forces for a 2-day workshop to build capacity &amp; boost inclusive trade. <a href="https://twitter.com/hashtag/UNSCF?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#UNSCF</a> <a href="https://twitter.com/hashtag/ForPeople?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#ForPeople</a> <a href="https://t.co/1U9xS4oYsL">pic.twitter.com/1U9xS4oYsL</a></p>&mdash; UN Mauritius (@UN_Mauritius) <a href="https://twitter.com/UN_Mauritius/status/1963199102159601771?ref_src=twsrc%5Etfw">September 3, 2025</a></blockquote> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-verankerung-in-afrikas-entwicklungsagenda"><span id="verankerung-in-afrikas-entwicklungsagenda">Verankerung in Afrikas Entwicklungsagenda</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Konferenz betonte die Rolle des AfCFTA bei der Umsetzung der Agenda 2030 und der Nachhaltigen Entwicklungsziele (SDG 5: Geschlechtergleichheit). Teilnehmerinnen identifizierten Chancen in Sektoren wie Informations- und Kommunikationstechnologie, Logistik, Gesundheit, Finanzen und Tourismus, wiesen jedoch auf bestehende Hindernisse hin – darunter unzureichenden Zugang zu Kapital, digitale Lücken und geringe Vertretung von Frauen in Entscheidungsprozessen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mauritius plant, seine Position als Investitions- und Logistikdrehscheibe Afrikas durch das AfCFTA weiter auszubauen, mit besonderem Fokus auf digitale, blaue und grüne Wirtschaftszweige.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>II. Afrikanischer Klimagipfel in Addis Abeba</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/ii-afrikanischer-klimagipfel-in-addis-abeba/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Sep 2025 21:13:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Institutionelle Beziehungen]]></category>
		<category><![CDATA[Kontinentale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[5]]></category>
		<category><![CDATA[AU]]></category>
		<category><![CDATA[BMZ]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Klima]]></category>
		<category><![CDATA[UNDP]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Second Africa Climate Summit (ACS2) ist in Addis Abeba eröffnet worden. Gastgeber sind die Afrikanische Union (AU)&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fii-afrikanischer-klimagipfel-in-addis-abeba%2F&amp;action_name=II.%20Afrikanischer%20Klimagipfel%20in%20Addis%20Abeba&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/ii-afrikanischer-klimagipfel-in-addis-abeba/">II. Afrikanischer Klimagipfel in Addis Abeba</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Der Second Africa Climate Summit (ACS2) ist in Addis Abeba eröffnet worden. Gastgeber sind die <a href="https://fokus-afrika.de/tag/au/">Afrikanische Union</a> (AU) und Äthiopien. Das Tagungsmotto lautet: „Accelerating Global Climate Solutions: Financing for Africa’s Resilient and Green Development“.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-abiy-ahmed-wir-verhandeln-nicht-uber-unser-uberleben"><span id="abiy-ahmed-wir-verhandeln-nicht-ueber-unser-ueberleben">Abiy Ahmed: „Wir verhandeln nicht über unser Überleben“</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/ostafrika/athiopien/">Äthiopiens</a> Premierminister Abiy Ahmed rief zu einem Perspektivwechsel auf. „Beginnen wir mit dem, was Afrika hat“, sagte er. Er verwies auf die jüngste Bevölkerung der Welt, ein schnell wachsendes Solargürtel-Potenzial und große Kohlenstoffsenken. „Wir sind nicht hier, um unser Überleben zu verhandeln. Wir entwerfen die nächste Klimawirtschaft der Welt.“ Äthiopien nannte er als Beispiel. Die Green Legacy Initiative habe in sieben Jahren 48 Milliarden Bäume gesetzt. Die Climate-Resilient Wheat Initiative laufe. Der Grand Ethiopian Renaissance Dam werde bald 5.000 MW erneuerbaren Strom liefern. Addis Abeba bewerbe sich zudem um die COP32 im Jahr 2027. Diese Angaben stammen aus der Gipfelkommunikation der Veranstalter.</p>



<blockquote class="twitter-tweet" data-media-max-width="560"><p lang="en" dir="ltr">Live now &#8211; Follow the Opening Ceremony of the Second Africa Climate Summit <a href="https://twitter.com/hashtag/ACS2?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#ACS2</a><br><br>More @ <a href="https://t.co/Hq7VOiLiF3">https://t.co/Hq7VOiLiF3</a> <a href="https://t.co/CJThYjbx3r">https://t.co/CJThYjbx3r</a></p>&mdash; African Union (@_AfricanUnion) <a href="https://twitter.com/_AfricanUnion/status/1964953342427213865?ref_src=twsrc%5Etfw">September 8, 2025</a></blockquote> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-au-kommissionsvorsitz-ruft-zu-fairer-klimafinanzierung-auf"><span id="au-kommissionsvorsitz-ruft-zu-fairer-klimafinanzierung-auf">AU-Kommissionsvorsitz ruft zu fairer Klimafinanzierung auf</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Der Vorsitzende der AU-Kommission, Mahmoud Ali Youssouf, forderte planbare und gerechte Finanzströme. Er verlangte einen substanziell ausgestatteten Fonds für Verluste und Schäden. Kohlenstoffmärkte sollten eine unabhängige, überstaatliche Instanz steuern. Der Grüne Fonds müsse erneuert und auf Projekte mit kontinentalem Klimamehrwert ausgerichtet werden. „Die Verwundbarkeit unserer Mitglieder erfordert Klimagerechtigkeit und echte Kooperation“, sagte er. Die vollständige Ansprache ist laut AU unter dem veröffentlichten Link abrufbar.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="500" height="500" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/President_Ruto_Potrait_2022-1.avif" alt="" class="wp-image-19761 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/President_Ruto_Potrait_2022-1.avif 500w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/President_Ruto_Potrait_2022-1-300x300.avif 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/President_Ruto_Potrait_2022-1-150x150.avif 150w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/President_Ruto_Potrait_2022-1-80x80.avif 80w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/President_Ruto_Potrait_2022-1-110x110.avif 110w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/President_Ruto_Potrait_2022-1-380x380.avif 380w" sizes="(max-width: 500px) 100vw, 500px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/ostafrika/kenia/">Kenias</a> Präsident William Ruto knüpfte an die Nairobi-Erklärung an. Er betonte Klimaschutz als Wachstumstreiber und Jobmotor. Er warnte zugleich vor Alleingängen. „Nur mutige, geeinte und anhaltende Zusammenarbeit verhindert eine Klimakatastrophe“, sagte er.</p>
</div></div>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-deutschland-bekraftigt-partnerschaft-und-finanzierung"><span id="deutschland-bekraeftigt-partnerschaft-und-finanzierung">Deutschland bekräftigt Partnerschaft und Finanzierung</span></h3>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="683" height="1024" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/csm_jochen_flasbarth_2025_5_504a36c967-683x1024.avif" alt="" class="wp-image-19762 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/csm_jochen_flasbarth_2025_5_504a36c967-683x1024.avif 683w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/csm_jochen_flasbarth_2025_5_504a36c967-200x300.avif 200w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/csm_jochen_flasbarth_2025_5_504a36c967-380x570.avif 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/csm_jochen_flasbarth_2025_5_504a36c967.avif 720w" sizes="(max-width: 683px) 100vw, 683px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Deutschland entsandte Bärbel Kofler und Jochen Flasbarth nach Addis Abeba. Beide hoben die Bedeutung Afrikas für erneuerbare Energien, Anpassung und grüne Märkte hervor. „Jetzt kommt es auf Umsetzung und zukunftsfähige Investitionen an“, sagte Flasbarth. Deutschland zählt zu den größten Gebern für Klimaprojekte in Afrika. 2023 sagte die Bundesregierung knapp 1,5 Milliarden Euro bilaterale Klimafinanzierung für Afrika zu. Schwerpunkte sind Energie, Landwirtschaft, Biodiversität, Umweltschutz und Wasser. Das <a href="https://fokus-afrika.de/tag/bmz/">BMZ</a> unterstützt die AU beim Aufbau eines einheitlichen Strommarkts. In <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/westafrika/cote-divoire/">Côte d’Ivoire</a> speist seit 2024 ein mit deutscher Hilfe errichtetes Solarkraftwerk Strom für 150.000 Menschen ein. Diese Inhalte gehen aus <a href="https://www.bmz.de/de/aktuelles/aktuelle-meldungen/250908-pm-49-afrikanischer-klimagipfel-266022">Mitteilungen</a> des BMZ hervor.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die AU strebt 300 GW erneuerbare Kapazität bis 2030 und 760 GW bis 2040 an. Deutschland bekräftigte die Unterstützung dieser Ziele. Das Land kooperiert zudem eng mit Südafrika bei einer sozial gerechten Energiewende. Nach Regierungsangaben profitieren auch Unternehmen und Arbeitskräfte durch Qualifizierung in Zukunftsbranchen.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-ccda-xiii-liefert-technische-grundlage-fur-acs2-und-cop30"><span id="ccda-xiii-liefert-technische-grundlage-fuer-acs2-und-cop30">CCDA-XIII liefert technische Grundlage für ACS2 und COP30</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die 13. Conference on Climate Change and Development in Africa (CCDA-XIII) endete wenige Tage vor ACS2. Über 250 Fachleute formulierten Empfehlungen für eine kohärente, investitionsreife Agenda. Pan African Climate Justice Alliance und Afrikanische Entwicklungsbank (AfDB) betonten Finanzierungslücken. Afrika verursache weniger als 4 Prozent der Emissionen, erhalte aber nur 3 Prozent der internationalen Klimafinanzierung. Die AfDB skizzierte eine Skalierung klimaintelligenter Investitionen. Dazu zählt die Mobilisierung von 4 Milliarden US-Dollar über das Climate Action Window bis 2025. „Resilienz muss an den Frontlinien der Verwundbarkeit entstehen“, sagte AfDB-Direktor Anthony Nyong. </p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="421" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/a1-ccda-xii-pr_banner-image-1024x421.avif" alt="" class="wp-image-19763 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/a1-ccda-xii-pr_banner-image-1024x421.avif 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/a1-ccda-xii-pr_banner-image-300x123.avif 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/a1-ccda-xii-pr_banner-image-768x316.avif 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/a1-ccda-xii-pr_banner-image-380x156.avif 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/a1-ccda-xii-pr_banner-image-800x329.avif 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/a1-ccda-xii-pr_banner-image-1160x477.avif 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/a1-ccda-xii-pr_banner-image.avif 1300w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">CCDA forderte Investitionen in Daten, Frühwarnsysteme und indigenes Wissen. Die Agenda setzt auf Anpassung, Resilienz und fairen Zugang zum Fonds für Verluste und Schäden. </p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Sie empfiehlt grüne Anleihen, Blended Finance und eine Ausrichtung von Finanzflüssen auf 2,5 bis 3 Billionen US-Dollar jährlich bis 2030. Energiezugang, Wertschöpfung bei kritischen Mineralien und grüner Wasserstoff sollen zentrale Pfeiler sein. Die Empfehlungen sollen die Addis Ababa Declaration prägen. Diese Angaben stammen aus den Konferenzkommunikationen der CCDA-Akteure.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-migration-markte-und-kostenvermeidung"><span id="migration-maerkte-und-kostenvermeidung">Migration, Märkte und Kostenvermeidung</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Das BMZ verweist auf europäische Interessen in den Feldern Migration, Ernährungssicherheit und Energiemärkte. Ambitionierte Klima- und Entwicklungsziele könnten laut <a href="https://fokus-afrika.de/tag/oecd/">OECD</a> und <a href="https://fokus-afrika.de/tag/undp/">UNDP</a> bis 2035 über 45 Millionen Menschen in Afrika aus extremer Armut holen. Bis Ende des Jahrhunderts ließen sich in einzelnen Ländern über 15 Prozent des BIP an Klimakosten vermeiden. Diese Zahlen wurden in den deutschen Delegationsstatements genannt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Deutschland unterstützt afrikanische Städte bei Klimarisiko-Planung. In <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/ostafrika/mosambik/">Mosambik</a>, <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/ostafrika/sambia/">Sambia</a> und <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/ostafrika/simbabwe/">Simbabwe</a> fördert es gemeindebasierte Anpassung in über 100 Kommunen. Ziel ist eine höhere Resilienz besonders verwundbarer Gruppen. Das BMZ ordnete diese Projekte den Prioritäten Anpassung, Schutz kritischer Infrastruktur und sozial gerechte Transformation zu.</p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/ii-afrikanischer-klimagipfel-in-addis-abeba/">II. Afrikanischer Klimagipfel in Addis Abeba</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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		<item>
		<title>Sambia will Drehkreuz für Ostafrikas Luftverkehr werden</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/sambia-will-drehkreuz-fuer-ostafrikas-luftverkehr-werden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Sep 2025 13:03:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kontinentale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[Sambia]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[AU]]></category>
		<category><![CDATA[COMESA]]></category>
		<category><![CDATA[EU]]></category>
		<category><![CDATA[Handel]]></category>
		<category><![CDATA[Infrastruktur]]></category>
		<category><![CDATA[Luftfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Tourismus]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In Lusaka fand am 4. September 2025 die SAATM Pilot Implementation Project Airshow statt. Gastgeber waren die sambische&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fsambia-will-drehkreuz-fuer-ostafrikas-luftverkehr-werden%2F&amp;action_name=Sambia%20will%20Drehkreuz%20f%C3%BCr%20Ostafrikas%20Luftverkehr%20werden&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">In Lusaka fand am 4. September 2025 die SAATM Pilot Implementation Project Airshow statt. Gastgeber waren die sambische Zivilluftfahrtbehörde (CAA), die Afrikanische Zivilluftfahrtkommission (AFCAC) und die Gemeinschaft des östlichen und südlichen Afrika (<a href="https://fokus-afrika.de/tag/comesa/">COMESA</a>). Das Treffen stand unter dem Motto „Beschleunigung der Liberalisierung des Luftverkehrs in Afrika zur Verbesserung der kontinentalen Konnektivität und Integration“.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-sambias-ambitionen-im-luftverkehr"><span id="sambias-ambitionen-im-luftverkehr">Sambias Ambitionen im Luftverkehr</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Sambias Verkehrs- und Logistikminister Frank Tayali verwies auf laufende Investitionen in den Ausbau von Flughäfen und neue Frachtabfertigungsdienste. Diese Maßnahmen sollen das Land in die Lage versetzen, steigende Passagier- und Warenströme aufzunehmen. Außerdem sollen sie die Chancen des liberalisierten Luftverkehrsmarktes besser nutzen. Ziel ist es, Sambia als Knotenpunkt des regionalen Luftverkehrs zu etablieren.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-luftverkehr-als-treiber-von-integration-und-handel"><span id="luftverkehr-als-treiber-von-integration-und-handel">Luftverkehr als Treiber von Integration und Handel</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Dr. Dev Haman, stellvertretender Generalsekretär für Finanzen bei COMESA, unterstrich die wirtschaftliche Bedeutung des Sektors. Der Luftverkehr generiere jährlich rund 63 Milliarden US-Dollar an Wirtschaftsleistung und sichere über sieben Millionen Arbeitsplätze in Afrika. Haman erklärte: „Ohne ein effizientes und zuverlässiges Luftverkehrssystem würde der innerafrikanische Handel, der derzeit nur 15 Prozent des gesamten Handelsvolumens ausmacht, weiterhin erheblich eingeschränkt bleiben.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch die Generalsekretärin der AFCAC, Adefunke Adeyemi, stellte den übergeordneten Kontext heraus: „Heute geht es um mehr als Luftfahrtpolitik. Es geht darum, Afrikas Integration zu erschließen, Städte und Gemeinschaften zu verbinden. Auch Handel und Tourismus zu fördern und die freie Bewegung von Menschen, Waren und Ideen zu ermöglichen.“ Sie betonte, dass die Liberalisierung im Rahmen des&nbsp;<em>Single African Air Transport Market</em>&nbsp;(SAATM) als Flaggschiffprojekt der Agenda 2063 der Afrikanischen Union gilt.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-sambia-als-vorreiter"><span id="sambia-als-vorreiter">Sambia als Vorreiter</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Adeyemi lobte die Rolle Sambias bei der Umsetzung von SAATM. Das Land gehörte zu den ersten elf Staaten, die das Verpflichtungsdokument unterzeichneten. Damit signalisiert Lusaka nicht nur politischen Willen, sondern auch praktische Bereitschaft, den afrikanischen Binnenluftverkehr zu fördern.</p>



<blockquote class="twitter-tweet"><p lang="en" dir="ltr">STRENGTHENING COLLABORATIVE ENGAGEMENTS<br>Zambia Airways and Civil Aviation Authority (CAA) have pledged to strengthen their ties through purposeful engagement. This was revealed during a collaborative engagement between the CAA and Zambia Airways (2014) Limited <a href="https://t.co/1r3zbs8N2h">pic.twitter.com/1r3zbs8N2h</a></p>— Zambia Airways (@zambia_airways) <a href="https://twitter.com/zambia_airways/status/1963585662545744383?ref_src=twsrc%5Etfw">September 4, 2025</a></blockquote> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-unterstutzung-durch-die-europaische-union"><span id="unterstuetzung-durch-die-europaeische-union">Unterstützung durch die Europäische Union</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Delegation der <a href="https://fokus-afrika.de/tag/eu/">Europäischen Union</a> in Sambia, unter Leitung von Massimo Bonannini, bezeichnete das SAATM-Pilotprojekt als Katalysator für Integration und Mobilität. Nach EU-Angaben hat die Union in den vergangenen 15 Jahren mehr als acht Millionen Euro in Sambias Luftfahrtsektor investiert. Dies umfasst insbesondere den Ausbau von Kapazitäten, die Verbesserung von Sicherheits- und Regulierungsstandards sowie die Entwicklung von Institutionen und Politikrahmen.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-strategische-bedeutung-von-saatm"><span id="strategische-bedeutung-von-saatm">Strategische Bedeutung von SAATM</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Das&nbsp;<em>Single African Air Transport Market</em>&nbsp;ist eine der zentralen Initiativen der <a href="https://fokus-afrika.de/tag/au/">Afrikanischen Union</a>. Ziel ist es, nationale Märkte zu öffnen und Barrieren abzubauen. Auch soll der Luftverkehr als Motor für Handel, Tourismus und wirtschaftliche Diversifizierung eingesetzt werden. Für Länder wie Sambia bietet dies die Chance, sich als logistisches Drehkreuz zu positionieren. Es ermöglicht ihnen, eine Schlüsselrolle bei der kontinentalen Integration einzunehmen.</p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/sambia-will-drehkreuz-fuer-ostafrikas-luftverkehr-werden/">Sambia will Drehkreuz für Ostafrikas Luftverkehr werden</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Intra-African Trade Fair 2025 in Algier eröffnet</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/intra-african-trade-fair-2025-in-algier-eroeffnet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Sep 2025 12:48:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Algerien]]></category>
		<category><![CDATA[Kontinentale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[5]]></category>
		<category><![CDATA[AU]]></category>
		<category><![CDATA[Handel]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://fokus-afrika.de/?p=19641</guid>

					<description><![CDATA[<p>In Algier hat am 4. September 2025 die Intra-African Trade Fair (IATF2025) begonnen. Die Messe gilt als wichtigste&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fintra-african-trade-fair-2025-in-algier-eroeffnet%2F&amp;action_name=Intra-African%20Trade%20Fair%202025%20in%20Algier%20er%C3%B6ffnet&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/intra-african-trade-fair-2025-in-algier-eroeffnet/">Intra-African Trade Fair 2025 in Algier eröffnet</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">In Algier hat am 4. September 2025 die Intra-African Trade Fair (IATF2025) begonnen. Die Messe gilt als wichtigste Plattform für Handel und Investitionen innerhalb Afrikas und wird von der Afrikanischen Export-Import-Bank (Afreximbank), der Afrikanischen Union (AU) und dem Sekretariat der Afrikanischen Freihandelszone (AfCFTA) organisiert. Sie soll nach Angaben der Veranstalter Handels- und Investitionsabschlüsse im Umfang von über 44 Milliarden US-Dollar ermöglichen.</p>



<blockquote class="twitter-tweet" data-media-max-width="560" data-dnt="true"><p lang="en" dir="ltr">High-Level Arrivals Mark the Start of IATF2025 in Algiers<br><br>Yesterday, the Abdelatif Rahal International Conference Center in Algiers lit up as Africa’s leading figures arrived on-site to kick off the 4th Intra-African Trade Fair.<br><br>Under the banner &#39;Gateway to New Opportunities,&#39;… <a href="https://t.co/Fl4JYULN1U">pic.twitter.com/Fl4JYULN1U</a></p>&mdash; Intra-African Trade Fair IATF (@iatf2025) <a href="https://twitter.com/iatf2025/status/1963892586071924858?ref_src=twsrc%5Etfw">September 5, 2025</a></blockquote> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-politische-impulse-aus-algerien-und-nigeria"><span id="politische-impulse-aus-algerien-und-nigeria">Politische Impulse aus Algerien und Nigeria</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/nordafrika/algerien/">Algeriens</a> Präsident Abdelmadjid Tebboune forderte die teilnehmenden Staaten auf, den innerafrikanischen Handel zu intensivieren und dadurch Arbeitsplätze zu schaffen sowie die Abhängigkeit von globalen Krisen abzumildern. Er verwies auf Algeriens Infrastrukturprojekte wie die Transsahara-Straße, die Gasleitungen zur Energieversorgung der Region und den Ausbau von Glasfasernetzen für digitale Souveränität.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="874" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/Olusegun_Obasanjo_DD-SC-07-14396-cropped.avif" alt="" class="wp-image-19643 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/Olusegun_Obasanjo_DD-SC-07-14396-cropped.avif 640w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/Olusegun_Obasanjo_DD-SC-07-14396-cropped-220x300.avif 220w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/Olusegun_Obasanjo_DD-SC-07-14396-cropped-380x519.avif 380w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Der Vorsitzende des IATF2025-Beirats, <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/westafrika/nigeria/">Nigerias</a> ehemaliger Präsident Olusegun Obasanjo, betonte die Rolle der Messe als Motor für Investitionen und Handelsströme. Seit ihrer Einführung im Jahr 2018 habe die IATF über 70.000 Teilnehmende aus 130 Ländern zusammengebracht und Investitionen von mehr als 118 Milliarden US-Dollar vermittelt. Als Erfolgsgeschichte nannte Obasanjo das Julius-Nyerere-Wasserkraftwerk in Tansania, das 2018 durch ein während der Messe in Kairo ausgehandeltes Abkommen realisiert wurde – vollständig durch afrikanische Unternehmen.</p>
</div></div>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-afcfta-als-fundament-fur-integration"><span id="afcfta-als-fundament-fuer-integration">AfCFTA als Fundament für Integration</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Der Generalsekretär des AfCFTA-Sekretariats, Wamkele Mene, hob die Zunahme des innerafrikanischen Handels hervor. Laut Afreximbank erreichte dieser 2024 ein Volumen von 220,3 Milliarden US-Dollar, ein Anstieg von 12,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Insbesondere der Anteil von Maschinen, Fahrzeugen, Nahrungsmitteln, Chemikalien und Elektronik wachse, was eine allmähliche Abkehr von der Rohstoffabhängigkeit signalisiere.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mene sprach von einer „Übergangsphase zur industriellen Diversifizierung“, die jedoch von stabilen Logistikketten und Produktionskapazitäten abhängig sei.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-strukturelle-defizite-und-chancen"><span id="strukturelle-defizite-und-chancen">Strukturelle Defizite und Chancen</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die stellvertretende Vorsitzende der <a href="https://fokus-afrika.de/tag/au/">AU-Kommission</a>, Selma Malika Haddadi, verwies auf die geringe Bedeutung Afrikas im Welthandel. Der Kontinent habe 2023 lediglich 2,9 Prozent zum globalen Handelsvolumen beigetragen. Während Exporte nach außerhalb überwiegend aus Rohstoffen bestünden, seien im innerafrikanischen Handel 45 Prozent der gehandelten Güter Industriewaren. Dennoch mache dieser nur rund 15 Prozent des gesamten afrikanischen Handels aus.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Dieses Ungleichgewicht ist nicht allein auf das internationale Handelssystem zurückzuführen, sondern auch auf Entscheidungen, die wir selbst getroffen haben“, so Haddadi. „Intra-afrikanischer Handel sollte im Mittelpunkt unserer Strategie stehen.“</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-rolle-von-afreximbank-und-wirtschaftliche-unabhangigkeit"><span id="rolle-von-afreximbank-und-wirtschaftliche-unabhaengigkeit">Rolle von Afreximbank und wirtschaftliche Unabhängigkeit</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Benedict Oramah, Präsident der Afreximbank, bezeichnete die IATF als Plattform für die wirtschaftliche Emanzipation Afrikas. Die Messe habe sich seit 2018 als Katalysator für innovative Geschäftsmodelle, Finanzierungen und neue Märkte etabliert. Oramah erklärte: „IATF ist eine Plattform für die neue Auseinandersetzung um wirtschaftliche Unabhängigkeit aller Afrikaner. Wir haben ein Ökosystem geschaffen, in dem junge Afrikanerinnen und Afrikaner die globalen Märkte prägen können.“</p>



<blockquote class="twitter-tweet"><p lang="en" dir="ltr">Intra-African Trade: Beyond the Numbers <br><br>At the Opening Ceremony of <a href="https://twitter.com/hashtag/IATF2025?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#IATF2025</a> in Algiers, H.E. Wamkele Mene <a href="https://twitter.com/MeneWamkele?ref_src=twsrc%5Etfw">@MeneWamkele</a>, Secretary-General of the AfCFTA Secretariat <a href="https://twitter.com/AfCFTA?ref_src=twsrc%5Etfw">@AfCFTA</a>, celebrated Africa’s progress while challenging us to aim higher.<br><br>In 2024, intra-African trade surged to… <a href="https://t.co/d1P54oX4Gr">pic.twitter.com/d1P54oX4Gr</a></p>&mdash; African Export-Import Bank &#8211; Afreximbank (@afreximbank) <a href="https://twitter.com/afreximbank/status/1963694660066394623?ref_src=twsrc%5Etfw">September 4, 2025</a></blockquote> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-programm-der-intra-african-trade-fair-mit-globaler-und-kultureller-dimension"><span id="programm-der-intra-african-trade-fair-mit-globaler-und-kultureller-dimension">Programm der Intra-African Trade Fair mit globaler und kultureller Dimension</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Neben Handels- und Investitionsgesprächen stehen 2025 thematische Schwerpunkte auf dem Programm, darunter der „Global Africa Diaspora Day“, das „Algeria Investment Forum“ sowie der „Arise Industrialisation Day“. Mit dem „Creative Africa Nexus“ (CANEX) rückt die Messe die Kultur- und Kreativwirtschaft in den Vordergrund, während die „Africa Automotive Show“ die Automobilindustrie des Kontinents vernetzt. Auch junge Unternehmerinnen und Unternehmer erhalten im „AU Youth Start-Up“-Format eine Bühne.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Messe läuft sieben Tage und versammelt mehr als 2.000 Aussteller aus 48 afrikanischen Staaten – die größte Beteiligung seit Gründung der IATF.</p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/intra-african-trade-fair-2025-in-algier-eroeffnet/">Intra-African Trade Fair 2025 in Algier eröffnet</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Neuer Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo – 15 Tote in der Provinz Kasai</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/neuer-ebola-ausbruch-in-der-dr-kongo/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Sep 2025 11:27:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Demokratische Republik Kongo]]></category>
		<category><![CDATA[Internationale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[Kontinentale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[5]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[IGAD]]></category>
		<category><![CDATA[WHO]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Demokratische Republik Kongo (DR Kongo) hat am Donnerstag einen neuen Ausbruch des Ebola-Virus gemeldet. Nach Angaben des&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fneuer-ebola-ausbruch-in-der-dr-kongo%2F&amp;action_name=Neuer%20Ebola-Ausbruch%20in%20der%20Demokratischen%20Republik%20Kongo%20%E2%80%93%2015%20Tote%20in%20der%20Provinz%20Kasai&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Die <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/zentralafrika/dr-kongo/">Demokratische Republik Kongo</a> (DR Kongo) hat am Donnerstag einen neuen Ausbruch des Ebola-Virus gemeldet. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums wurden bislang 28 Verdachtsfälle registriert, 15 Personen sind gestorben. Es handelt sich um den ersten größeren Ausbruch seit drei Jahren. Betroffen ist die zentral gelegene Provinz Kasai, die an <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/zentralafrika/angola/">Angola</a> grenzt und östlich der Hauptstadt Kinshasa liegt.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-erste-falle-und-virusnachweis"><span id="erste-faelle-und-virusnachweis">Erste Fälle und Virusnachweis</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Der Ausbruch wurde erstmals am 20. August bemerkt, als eine 34-jährige schwangere Frau mit hohem Fieber und Erbrechen ins Krankenhaus eingeliefert wurde. Ob sie überlebt hat, wurde nicht bekanntgegeben. Laboruntersuchungen bestätigten inzwischen die Präsenz des Zaire-Stammes des Virus, wie das Gesundheitsministerium erklärte. Dieser gilt als die gefährlichste Form des Ebola-Erregers.</p>



<blockquote class="twitter-tweet"><p lang="fr" dir="ltr"><a href="https://twitter.com/hashtag/INSP?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#INSP</a> / <a href="https://twitter.com/hashtag/COUSP?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#COUSP</a> : Réunion extraordinaire – FHV à Bulape (Kasaï), 03.09.2025. <br>Sous la présidence du Ministre de la Santé, Dr Samuel Roger Kamba, une réunion d&#39;urgence s&#39;est tenue au sujet d’un cas suspect de *fièvre hémorragique virale (FHV)* détecté dans la Zone de Santé de… <a href="https://t.co/od9vRPVN6Q">pic.twitter.com/od9vRPVN6Q</a></p>&mdash; Institut National de Santé Publique RDC (@Insprdc) <a href="https://twitter.com/Insprdc/status/1963277499934314951?ref_src=twsrc%5Etfw">September 3, 2025</a></blockquote> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>



<p class="wp-block-paragraph">Gesundheitsminister Samuel Roger Kamba sprach von der „16. Ebola-Epidemie im Land seit 1976“. Bereits in den Jahren 2007 und 2008 war die Provinz Kasai betroffen. Die bislang schwerste Epidemie ereignete sich zwischen 2018 und 2020 im Osten des Landes und forderte fast 2.300 Todesopfer.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-einschatzung-der-weltgesundheitsorganisation"><span id="einschaetzung-der-weltgesundheitsorganisation">Einschätzung der Weltgesundheitsorganisation</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die <a href="https://fokus-afrika.de/tag/who/">Weltgesundheitsorganisation</a> (WHO) warnte, dass die Zahl der Fälle weiter steigen könnte. Vier der bislang registrierten Verdachtsfälle betreffen Gesundheitspersonal. In einer Mitteilung erklärte die WHO, dass ein nationales Schnellreaktionsteam gemeinsam mit Expertinnen und Experten der Organisation in die Region entsandt worden sei, um Überwachung, Behandlung sowie Infektionsschutzmaßnahmen zu verstärken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zudem wurden zwei Tonnen Hilfsgüter, darunter persönliche Schutzausrüstung, Laborausstattung und Medikamente, in die Region transportiert. Dr. Mohamed Janabi, WHO-Regionaldirektor für Afrika, betonte: „Wir handeln entschlossen, um die weitere Ausbreitung des Virus zu stoppen und die Bevölkerung zu schützen. Auf die langjährige Erfahrung des Landes im Umgang mit Ebola-Ausbrüchen können wir bauen.“</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-impfstoffe-und-logistische-herausforderungen"><span id="impfstoffe-und-logistische-herausforderungen">Impfstoffe und logistische Herausforderungen</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die DR Kongo verfügt über 2.000 Dosen des Impfstoffs Ervebo, der gegen den Zaire-Stamm wirksam ist. Sie lagern derzeit in Kinshasa und sollen vorrangig für Kontaktpersonen sowie medizinisches Personal eingesetzt werden.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="511" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/Tshikapa_Bridge_2022-1024x511.avif" alt="" class="wp-image-19626 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/Tshikapa_Bridge_2022-1024x511.avif 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/Tshikapa_Bridge_2022-300x150.avif 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/Tshikapa_Bridge_2022-768x383.avif 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/Tshikapa_Bridge_2022-1536x766.avif 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/Tshikapa_Bridge_2022-380x190.avif 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/Tshikapa_Bridge_2022-800x399.avif 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/Tshikapa_Bridge_2022-1160x579.avif 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/Tshikapa_Bridge_2022.avif 1600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Die WHO wies allerdings auf logistische Schwierigkeiten hin: Das betroffene Gebiet sei schwer erreichbar, verfüge über wenige Flugverbindungen und liege mindestens eine Tagesreise von der Provinzhauptstadt Tshikapa entfernt.</p>
</div></div>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-ubertragungswege-und-krankheitsbild"><span id="uebertragungswege-und-krankheitsbild">Übertragungswege und Krankheitsbild</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ebola zählt zu den schwersten viralen hämorrhagischen Fiebererkrankungen. Die Sterblichkeitsrate liegt laut WHO zwischen 25 und 90 Prozent. Zu den Symptomen gehören Fieber, Muskel- und Kopfschmerzen, gefolgt von Erbrechen, Durchfall, Hautausschlägen sowie Leber- und Nierenfunktionsstörungen. In schweren Fällen kommt es zu inneren und äußeren Blutungen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Virus wird durch direkten Kontakt mit Körperflüssigkeiten oder kontaminierten Gegenständen übertragen. Es ist nicht durch die Luft übertragbar. Als natürliche Wirte gelten Fruchtfledermäuse, die das Virus ohne selbst zu erkranken weitergeben können.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-regionale-relevanz"><span id="regionale-relevanz">Regionale Relevanz</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die erneute Ebola-Epidemie in der DR Kongo unterstreicht die Bedeutung regionaler Zusammenarbeit bei der Bekämpfung von Infektionskrankheiten. Erst Ende August hatte die zwischenstaatliche Entwicklungsorganisation <a href="https://fokus-afrika.de/tag/igad/">IGAD</a> in Uganda <a href="https://igad.int/official-statement-h-e-workneh-gebeyehu-ph-d-igad-executive-secretary-and-chair-of-the-coordination-and-collaboration-platform-of-regional-economic-communities-recs-of-the-african-union-handover-o/">umfangreiche Pandemie- und Seuchenvorsorge-Ausrüstung </a>im Wert von über 650.000 US-Dollar übergeben, darunter Laborausstattung für Ebola und MPOX.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/neuer-ebola-ausbruch-in-der-dr-kongo/">Neuer Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo – 15 Tote in der Provinz Kasai</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>EAC bewirbt Ostafrika als Tourismusdestination auf der ITB Berlin 2025</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/eac-bewirbt-ostafrika-als-tourismusdestination-auf-der-itb-berlin-2025/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Feb 2025 21:47:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kontinentale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[Ostafrika]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[EAC]]></category>
		<category><![CDATA[GIZ]]></category>
		<category><![CDATA[Tourismus]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Ostafrikanische Gemeinschaft (EAC) wird sich erstmals als geschlossene Einheit auf der Internationalen Tourismus-Börse (ITB) in Berlin präsentieren.&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Feac-bewirbt-ostafrika-als-tourismusdestination-auf-der-itb-berlin-2025%2F&amp;action_name=EAC%20bewirbt%20Ostafrika%20als%20Tourismusdestination%20auf%20der%20ITB%20Berlin%202025&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/eac-bewirbt-ostafrika-als-tourismusdestination-auf-der-itb-berlin-2025/">EAC bewirbt Ostafrika als Tourismusdestination auf der ITB Berlin 2025</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die <a href="https://fokus-afrika.de/tag/eac/">Ostafrikanische Gemeinschaft</a> (EAC) wird sich erstmals als geschlossene Einheit auf der <a href="https://www.itb.com/de/">Internationalen Tourismus-Börse</a> (ITB) in Berlin präsentieren. Vom 4. bis 6. März 2025 stellt die EAC die Region unter dem Slogan &#8220;Visit East Africa: Feel the Vibe&#8221; als gemeinsame Tourismusdestination vor.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die EAC-Generalsekretärin Veronica Nduva betonte die strategische Bedeutung der Teilnahme an der ITB Berlin: &#8220;Dies ist Teil unserer Bemühungen, <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/ostafrika/">Ostafrika</a> als führendes globales Reiseziel zu positionieren. Wir wollen internationale Touristen und Investoren durch die Vielfalt unserer Kulturen, unsere Naturschätze und unsere einzigartigen Sehenswürdigkeiten ansprechen.&#8221;</p>



<h2 id="vielfaeltige-reiseerlebnisse-in-ostafrika" class="wp-block-heading">Vielfältige Reiseerlebnisse in Ostafrika</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Region bietet ein breites Spektrum an Attraktionen, darunter die weltberühmte Tierwelt mit der höchsten Löwenpopulation der Welt, die Big Five sowie die spektakuläre Große Migration zwischen <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/ostafrika/kenia/">Kenia</a> und <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/ostafrika/tansania/">Tansania</a>. Der Kilimandscharo zieht jedes Jahr zahlreiche Abenteurer an, während die Küstenregionen entlang des Indischen Ozeans mit ihren Stränden und Inseln Besucher anlocken. Darüber hinaus prägen kulturelle Vielfalt und gastfreundliche Gemeinschaften das Reiseerlebnis in Ostafrika.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Durch die Teilnahme an der ITB Berlin möchte die EAC die Vorteile grenzüberschreitender Reisen innerhalb der Region hervorheben. Internationale Besucher erhalten einen Überblick über die Möglichkeiten, mehrere ostafrikanische Länder in einer Reise zu kombinieren, um die Vielfalt der Landschaften und Kulturen zu erleben.</p>



<h2 id="neue-maerkte-und-internationale-partnerschaften-auf-der-itb" class="wp-block-heading">Neue Märkte und internationale Partnerschaften auf der ITB</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Messeauftritt soll zudem weniger bekannte Reiseziele in der Region in den Fokus rücken und ihnen den Zugang zum internationalen Markt erleichtern. Unternehmen aus Ostafrika haben die Gelegenheit, mit internationalen Reiseveranstaltern und Investoren in Kontakt zu treten. &#8220;Unsere Präsenz auf der ITB bietet eine einzigartige Plattform, um Ostafrika als eine nahtlose Multi-Destination-Region zu vermarkten&#8221;, erklärte Fred Odek Odhiambo, Vorsitzender der East Africa Tourism Platform. &#8220;Dies ist ein entscheidender Moment für die Tourismusbranche unserer Region.&#8221;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Neben der Präsentation touristischer Attraktionen plant die EAC auch Fachgespräche über nachhaltige Tourismusstrategien sowie gemeinsame Marketinginitiativen. Die Einführung der Marke &#8220;Visit East Africa: Feel the Vibe&#8221; soll langfristig die touristische Entwicklung und Standardisierung der Dienstleistungen in den Mitgliedsstaaten fördern.</p>



<h2 id="tourismus-als-wirtschaftlicher-wachstumsmotor" class="wp-block-heading">Tourismus als wirtschaftlicher Wachstumsmotor</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Laut EAC hat sich der Tourismussektor der Region vollständig von den Auswirkungen der COVID-19-Pandemie erholt. &#8220;2024 konnten wir etwa 8,5 Millionen internationale Ankünfte verzeichnen – ein Anstieg gegenüber den 7,7 Millionen aus dem Jahr 2019&#8221;, erklärte Generalsekretärin Nduva. Bis 2027 strebt die EAC an, über 11 Millionen Touristen in die Region zu locken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Teilnahme an der ITB Berlin 2025 wird durch die Europäische Union über das LIFTED-Projekt gefördert, das in Zusammenarbeit mit der <a href="https://fokus-afrika.de/tag/giz/">Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit</a> (GIZ) umgesetzt wird. Ziel des Projekts ist es, die regionale Integration im Dienstleistungssektor zu stärken und den internationalen Handel mit Ostafrika auszubauen.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Selbstreflexion der Präsidentschaft Mauretaniens in der Afrikanischen Union</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/selbstreflexion-der-praesidentschaft-mauretaniens-in-der-afrikanischen-union/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Feb 2025 17:19:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kontinentale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[Mauretanien]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[AU]]></category>
		<category><![CDATA[Frieden]]></category>
		<category><![CDATA[G20]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Handel]]></category>
		<category><![CDATA[IWF]]></category>
		<category><![CDATA[Landwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Lebensmittel]]></category>
		<category><![CDATA[Präsident]]></category>
		<category><![CDATA[UN]]></category>
		<category><![CDATA[WHO]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mauretaniens Amtszeit an der Spitze der Afrikanischen Union (AU) unter der Präsidentschaft von Staatschef Mohamed Ould Cheikh El-Ghazouani&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fselbstreflexion-der-praesidentschaft-mauretaniens-in-der-afrikanischen-union%2F&amp;action_name=Selbstreflexion%20der%20Pr%C3%A4sidentschaft%20Mauretaniens%20in%20der%20Afrikanischen%20Union&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Mauretaniens Amtszeit an der Spitze der <a href="https://fokus-afrika.de/tag/au/">Afrikanischen Union</a> (AU) unter der Präsidentschaft von Staatschef Mohamed Ould Cheikh El-Ghazouani von Februar 2024 bis Februar 2025 wurde als voller Erfolg gewertet. Dies betonte der mauretanische Außenminister Mohamed Salem Ould Merzoug in einem Interview mit der <em>Agence Mauritanienne d&#8217;Information</em> (AMI), wenige Tage nach der Übergabe des Vorsitzes an den angolanischen Präsidenten Joao Lourenço.</p>


<blockquote class="twitter-tweet">
<p lang="ro" dir="ltr">H.E. João Lourenço ,Angola is the African Union Chairperson 2025, taking over from H.E. Mohamed Ould Cheikh El Ghazouani,(Mauritania) </p>
<p>📋Bureau of the Assembly 2025<br />&#8211; AU Chair –Republic of Angola &#8211; Southern region <br />&#8211; 1st Vice –Republic of Burundi -Central Region <br />&#8211; 2nd Vice… <a href="https://t.co/v0RGDXR0kg">pic.twitter.com/v0RGDXR0kg</a></p>
<p>&mdash; African Union (@_AfricanUnion) <a href="https://twitter.com/_AfricanUnion/status/1890705604953379045?ref_src=twsrc%5Etfw">February 15, 2025</a></p></blockquote>
<p> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p>



<h3 id="herausforderungen-der-praesidentschaft" class="wp-block-heading">Herausforderungen der Präsidentschaft</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Trotz globaler Krisen, darunter der Ukraine-Krieg und der Konflikt im Nahen Osten, führte <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/westafrika/mauretanien/">Mauretanien</a> die AU mit hoher Verantwortung und strategischer Vision. Präsident El-Ghazouani setzte sich für afrikanische Integration, Krisenbewältigung und strukturelle Reformen ein. Besonders hervorzuheben ist die erfolgreiche Reform der AU-Kommission, die klare Regeln für die Wahl des Kommissionspräsidenten und anderer Führungsposten etablierte.</p>



<h3 id="schwerpunkte-der-praesidentschaft" class="wp-block-heading">Schwerpunkte der Präsidentschaft</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Während seiner Amtszeit konzentrierte sich Mauretanien auf:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Friedenssicherung</strong>: Vermittlung in Konflikten, Förderung diplomatischer Lösungen und Stärkung afrikanischer Sicherheitsmechanismen. Präsident El-Ghazouani setzte sich aktiv für Mediationen in regionalen Krisen ein und arbeitete eng mit internationalen Partnern zusammen, um nachhaltige Sicherheitsstrategien zu entwickeln. Zudem wurden Maßnahmen zur Stärkung der AU-Friedensmissionen ergriffen, um afrikanische Lösungen für afrikanische Konflikte zu fördern.</li>



<li><strong>Wirtschaftliche Integration</strong>: Förderung von intraafrikanischem Handel durch den Ausbau der Afrikanischen Freihandelszone (AfCFTA), Verbesserung der Energieinfrastruktur zur Gewährleistung nachhaltiger Versorgung, sowie Initiativen zur Schuldenbewältigung für wirtschaftlich schwächere Mitgliedsstaaten. Besondere Bedeutung hatte hierbei die Zusammenarbeit mit internationalen Finanzinstitutionen zur Restrukturierung bestehender Schulden und Mobilisierung neuer Investitionen für nachhaltiges Wachstum.</li>



<li><strong>Landwirtschaft und Ernährungssicherheit</strong>: Initiierung eines Gipfels zur Boden- und Düngemittelpolitik in Malabo zur Entwicklung nachhaltiger landwirtschaftlicher Strategien. Schwerpunkt war die Verbesserung der Bodenqualität durch gezielte Maßnahmen zur Bodenfruchtbarkeit und die Förderung einer afrikanischen Düngemittelproduktion. Zudem wurde ein Aktionsplan für die Modernisierung landwirtschaftlicher Praktiken verabschiedet, um langfristig die Nahrungsmittelversorgung auf dem Kontinent zu sichern und die Abhängigkeit von Importen zu reduzieren.</li>



<li><strong>Gesundheitswesen</strong>: Zusammenarbeit mit der WHO zur Bekämpfung von Epidemien sowie zur Verbesserung der medizinischen Infrastruktur in Afrika. Während der Präsidentschaft Mauretaniens wurden Maßnahmen zur Stärkung nationaler Gesundheitssysteme gefördert, darunter die Einrichtung von Frühwarnmechanismen für Krankheitsausbrüche und die Erhöhung der Kapazitäten für Impfstoffproduktion auf dem Kontinent. Zudem wurde die Initiative zur lokalen Herstellung essenzieller Medikamente vorangetrieben, um die Abhängigkeit Afrikas von Importen zu reduzieren und die Gesundheitsversorgung langfristig zu verbessern.</li>



<li><strong>Afrikas globale Rolle</strong>: Die Afrikanische Union wurde als Vollmitglied in die G20 aufgenommen, wodurch der Kontinent eine stärkere Stimme in globalen Wirtschafts- und Finanzfragen erhält. Dies ermöglicht eine direktere Mitgestaltung internationaler Wirtschaftsstrategien und Finanzpolitiken. Zudem gelang es, einen ständigen Sitz im Verwaltungsrat des Internationalen Währungsfonds (IWF) zu sichern, was die Einflussnahme Afrikas auf globale Finanzentscheidungen erheblich stärkt. Dies markiert einen bedeutenden Schritt zur wirtschaftlichen Eigenständigkeit und besseren Repräsentation Afrikas in multilateralen Institutionen.</li>
</ul>
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	</item>
		<item>
		<title>Diplomatische Vertretungen von Ägypten, Türkei und Frankreich bei COMESA akkreditiert</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/diplomatische-vertretungen-von-aegypten-tuerkei-und-frankreich-bei-comesa-akkreditiert/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Feb 2025 18:17:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ägypten]]></category>
		<category><![CDATA[Kontinentale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[COMESA]]></category>
		<category><![CDATA[Diplomatie]]></category>
		<category><![CDATA[Frankreich]]></category>
		<category><![CDATA[Handel]]></category>
		<category><![CDATA[Türkei]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Botschafter Ägyptens, der Türkei und Frankreichs in Sambia sind offiziell als Vertreter ihrer Länder bei der Gemeinsamen&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fdiplomatische-vertretungen-von-aegypten-tuerkei-und-frankreich-bei-comesa-akkreditiert%2F&amp;action_name=Diplomatische%20Vertretungen%20von%20%C3%84gypten%2C%20T%C3%BCrkei%20und%20Frankreich%20bei%20COMESA%20akkreditiert&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die Botschafter <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/nordafrika/agypten/">Ägyptens</a>, der <a href="https://fokus-afrika.de/tag/turkei/">Türkei</a> und <a href="https://fokus-afrika.de/tag/frankreich/">Frankreichs</a> in <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/ostafrika/sambia/">Sambia</a> sind offiziell als Vertreter ihrer Länder bei der <a href="https://fokus-afrika.de/tag/comesa/">Gemeinsamen Marktorganisation für das östliche und südliche Afrika</a> (COMESA) akkreditiert worden. Bei einer <a href="https://www.comesa.int/egypt-turkey-france-ambassadors-accredited-to-comesa/">Zeremonie</a> im COMESA-Sekretariat in Lusaka überreichten die Diplomaten am Montag ihre Beglaubigungsschreiben an Generalsekretärin Chileshe Mpundu Kapwepwe. Dies markiert einen weiteren Schritt zur Vertiefung der internationalen Zusammenarbeit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mayada Essam Abdelrahman wurde als Ständige Vertreterin Ägyptens bei COMESA akkreditiert, da ihr Land Mitglied des regionalen Blocks ist. Hüseyin Barbaros Dicle aus der Türkei und Thomas Rossignol aus Frankreich wurden als Sondervertreter ihrer jeweiligen Regierungen ernannt.</p>



<h4 id="vertiefung-der-zusammenarbeit-in-handel-investitionen-und-sicherheit" class="wp-block-heading">Vertiefung der Zusammenarbeit in Handel, Investitionen und Sicherheit</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Die Akkreditierung unterstreicht das Engagement dieser Staaten für eine engere Zusammenarbeit mit COMESA in Bereichen wie Handel, Investitionen, Kultur, Frieden und Sicherheit. Botschafter Rossignol bekräftigte die Bereitschaft Frankreichs, gemeinsame Initiativen mit COMESA weiter auszubauen, insbesondere im Bereich der regionalen Integration.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Als Franzose liegen mir Fragen der regionalen Integration und der freien Personenbewegung besonders am Herzen“, erklärte Rossignol.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Botschafterin Abdelrahman betonte Ägyptens langjährige Unterstützung für die Integrationsprogramme von COMESA und deren Bedeutung für die wirtschaftliche Entwicklung der Region.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Ägypten hat das COMESA-Sekretariat stets in seinem Bestreben unterstützt, Integrationsprogramme umzusetzen, die darauf abzielen, den Lebensstandard der Menschen in der Region zu verbessern“, so Abdelrahman.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Botschafter Dicle hob die Bedeutung der Frauenförderung hervor, ein Anliegen, das von der türkischen Regierung und insbesondere der First Lady der Türkei unterstützt wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Wir werden uns auf den Austausch von Fachwissen, den Aufbau institutioneller Kapazitäten und die Förderung von Frauen in der Wirtschaft konzentrieren“, erklärte Dicle.</p>



<h4 id="comesa-generalsekretaerin-hebt-partnerschaften-hervor" class="wp-block-heading">COMESA-Generalsekretärin hebt Partnerschaften hervor</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Generalsekretärin Kapwepwe würdigte die Bedeutung der Kooperation mit diesen Nationen. Sie betonte insbesondere die Rolle Frankreichs als wichtiger Partner innerhalb der Europäischen Union, die zahlreiche Programme von COMESA finanziell unterstützt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Frankreich stellt jährlich Mittel zur Förderung der französischen Sprache bereit, die eine unserer offiziellen Sprachen ist. Wir hoffen, diese Beziehung weiter auszubauen“, so Kapwepwe.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit Blick auf die wirtschaftlichen Beziehungen zu Ägypten hob die Generalsekretärin hervor, dass das Land eine führende Rolle in der intra-regionalen Handelsförderung einnimmt. Der ägyptische Exportanteil innerhalb von COMESA sei von 22,2 % im Jahr 2021 auf 24,1 % im Jahr 2022 gestiegen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Die Führungsrolle Ägyptens bei der Ermöglichung des intra-COMESA-Handels ist bemerkenswert“, sagte Kapwepwe.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bezüglich der Zusammenarbeit mit der Türkei betonte sie deren zunehmende Rolle als strategischer Partner für Afrika. Die Generalsekretärin verwies auf Initiativen wie das Türkei-Afrika Wirtschafts- und Business-Forum als wegweisend für die künftige Kooperation.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Die Expertise der Türkei in den Bereichen Landwirtschaft, Gesundheitswesen und Tourismus bietet große Chancen für unsere Region“, so Kapwepwe.</p>



<p class="wp-block-paragraph">COMESA setzt weiterhin auf den Ausbau seiner Partnerschaften, um die sozioökonomische Entwicklung in der Region zu fördern. Die Kooperation mit Ägypten, der Türkei und Frankreich wird in diesem Zusammenhang als bedeutender Schritt gesehen.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Mahmoud Ali Youssouf neuer Vorsitzender der Afrikanischen Union Kommission</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/mahmoud-ali-youssouf-neuer-vorsitzender-der-afrikanischen-union-kommission/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 15 Feb 2025 16:45:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kontinentale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[1]]></category>
		<category><![CDATA[4]]></category>
		<category><![CDATA[AU]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Wahl des Vorsitzenden der Afrikanischen Union Kommission (AUC) fand im Rahmen des 38. Gipfels der Afrikanischen Union&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fmahmoud-ali-youssouf-neuer-vorsitzender-der-afrikanischen-union-kommission%2F&amp;action_name=Mahmoud%20Ali%20Youssouf%20neuer%20Vorsitzender%20der%20Afrikanischen%20Union%20Kommission&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/mahmoud-ali-youssouf-neuer-vorsitzender-der-afrikanischen-union-kommission/">Mahmoud Ali Youssouf neuer Vorsitzender der Afrikanischen Union Kommission</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die Wahl des Vorsitzenden der Afrikanischen Union Kommission (AUC) fand im Rahmen des 38. Gipfels der <a href="https://fokus-afrika.de/tag/au/">Afrikanischen Union</a> in Addis Abeba, <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/ostafrika/athiopien/">Äthiopien</a>, statt. Nach einem intensiven Auswahlprozess setzte sich Mahmoud Ali Youssouf aus <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/ostafrika/dschibuti/">Dschibuti</a> durch und wurde zum neuen AUC-Vorsitzenden gewählt. Er erreichte in der finalen Abstimmungsrunde die erforderliche Mehrheit von 33 Stimmen.</p>



<h3 id="ein-intensiver-wahlprozess" class="wp-block-heading">Ein intensiver Wahlprozess</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Wahl des AUC-Vorsitzes erfolgt in mehreren Wahlgängen, falls kein Kandidat im ersten Durchgang die nötige Zwei-Drittel-Mehrheit der 49 stimmberechtigten Mitgliedsstaaten erreicht. In diesem Jahr war das Verfahren von regionalen Interessen und diplomatischen Verhandlungen geprägt. Aufgrund von Suspendierungen infolge von Verfassungsbrüchen waren sieben Länder – <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/westafrika/burkina-faso/">Burkina Faso</a>, <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/zentralafrika/tschad/">Tschad</a>, <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/zentralafrika/gabun/">Gabun</a>, <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/westafrika/guinea/">Guinea</a>, <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/westafrika/mali/">Mali</a>, <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/nordafrika/sudan/">Sudan</a> und <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/westafrika/niger/">Niger</a> – nicht stimmberechtigt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zu den <a href="https://fokus-afrika.de/afrikanische-union-drei-kandidaten-im-rennen-um-das-amt-des-kommissionspraesidenten/">Hauptkandidaten</a> zählten neben Mahmoud Ali Youssouf der kenianische Politiker Raila Odinga sowie Richard Randriamandrato aus <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/ostafrika/madagaskar/">Madagaskar</a>. Die Wahl erfolgte nach dem Prinzip der regionalen Rotation, das eine faire Verteilung der Führungspositionen zwischen den fünf Regionen Afrikas sicherstellt. In diesem Jahr stellte die östliche Region Kandidaten für den Vorsitz auf, während die nördliche Region die Kandidaten für die Position des stellvertretenden Vorsitzenden nominierte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Lag Youssouf noch im ersten Wahlgang hinten, holte er jeden weiteren Wahlgang langsam auf, um im letzten Wahlgang nach dem Rückzug seine Mitbewerbers aus Kenia bestätigt zu werden.</p>



<h3 id="wer-ist-mahmoud-ali-youssouf" class="wp-block-heading">Wer ist Mahmoud Ali Youssouf?</h3>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="456" height="480" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/02/456px-Mahamoud_Ali_Youssouf-1.jpg" alt="" class="wp-image-14052 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/02/456px-Mahamoud_Ali_Youssouf-1.jpg 456w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/02/456px-Mahamoud_Ali_Youssouf-1-285x300.jpg 285w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/02/456px-Mahamoud_Ali_Youssouf-1-380x400.jpg 380w" sizes="(max-width: 456px) 100vw, 456px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Mahmoud Ali Youssouf ist ein erfahrener Diplomat und Politiker aus Dschibuti. Seit 2005 bekleidet er das Amt des Außenministers seines Landes und hat sich insbesondere durch seine diplomatischen Initiativen im Horn von Afrika einen Namen gemacht.</p>
</div></div>



<h4 id="wichtige-stationen-seiner-karriere" class="wp-block-heading">Wichtige Stationen seiner Karriere:</h4>



<ul class="wp-block-list">
<li>Geboren 1958, absolvierte er sein Studium der Wirtschaftswissenschaften an der Universität Paris 1 Panthéon-Sorbonne.</li>



<li>Beginn seiner diplomatischen Laufbahn in den 1980er Jahren.</li>



<li>Botschafter in Äthiopien (1991–1997), Ständiger Vertreter Dschibutis bei den Vereinten Nationen (1997–1999) und Botschafter in den USA (1999–2005).</li>



<li>Seit Mai 2005 Außenminister Dschibutis mit besonderem Fokus auf regionale Diplomatie und Konfliktmediation, insbesondere im Verhältnis zwischen Eritrea und Äthiopien.</li>



<li>Aktive Teilnahme an internationalen Foren, darunter die Vereinten Nationen und der UN-Sicherheitsrat, sowie Engagement in Fragen der Klimapolitik, Sicherheit und wirtschaftlichen Entwicklung Afrikas.</li>
</ul>



<h3 id="herausforderungen-und-aufgaben-als-auc-vorsitzender" class="wp-block-heading">Herausforderungen und Aufgaben als AUC-Vorsitzender</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Mit seiner Wahl tritt Youssouf die Nachfolge von Moussa Faki Mahamat aus dem Tschad an. Er wird sich während seiner Amtszeit mit einer Reihe komplexer Herausforderungen befassen müssen, darunter:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Frieden und Sicherheit:</strong> Die Bewältigung regionaler Konflikte und die Stabilisierung krisengeschüttelter Gebiete.</li>



<li><strong>Afrikanische Freihandelszone (AfCFTA):</strong> Die Stärkung der wirtschaftlichen Integration innerhalb des Kontinents.</li>



<li><strong>Institutionelle Reformen:</strong> Die Weiterentwicklung der Strukturen der Afrikanischen Union, um ihre Effizienz und Durchsetzungsfähigkeit zu steigern.</li>
</ul>


<blockquote class="twitter-tweet" data-media-max-width="560">
<p lang="en" dir="ltr">Mahmoud Ali Youssouf: If I am elected as Chairperson of the commission, I will ensure we work together and go beyond the 37% of the work that we have done so far. I will also diversify our financing and do my best to ensure that AU has its own financing sources <a href="https://twitter.com/hashtag/AUCDebate2024?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#AUCDebate2024</a> <a href="https://t.co/cUR4lU0HSy">pic.twitter.com/cUR4lU0HSy</a></p>
<p>&mdash; Citizen TV Kenya (@citizentvkenya) <a href="https://twitter.com/citizentvkenya/status/1867606483094958165?ref_src=twsrc%5Etfw">December 13, 2024</a></p></blockquote>
<p> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit seiner langjährigen diplomatischen Erfahrung und seinem Engagement für regionale Zusammenarbeit gilt Youssouf als Schlüsselfigur für die künftige politische und wirtschaftliche Entwicklung des Kontinents.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fmahmoud-ali-youssouf-neuer-vorsitzender-der-afrikanischen-union-kommission%2F&amp;action_name=Mahmoud%20Ali%20Youssouf%20neuer%20Vorsitzender%20der%20Afrikanischen%20Union%20Kommission&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /><p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/mahmoud-ali-youssouf-neuer-vorsitzender-der-afrikanischen-union-kommission/">Mahmoud Ali Youssouf neuer Vorsitzender der Afrikanischen Union Kommission</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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			<media:title type="html">456px-Mahamoud_Ali_Youssouf</media:title>
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	</item>
		<item>
		<title>Afrikanische Union: Drei Kandidaten im Rennen um das Amt des Kommissionspräsidenten</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/afrikanische-union-drei-kandidaten-im-rennen-um-das-amt-des-kommissionspraesidenten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Feb 2025 19:17:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kontinentale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[2]]></category>
		<category><![CDATA[5]]></category>
		<category><![CDATA[AU]]></category>
		<category><![CDATA[Außenminister]]></category>
		<category><![CDATA[Diplomatie]]></category>
		<category><![CDATA[Opposition]]></category>
		<category><![CDATA[Regierung]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Beim jährlichen Gipfel der Afrikanischen Union (AU), der am 15. und 16. Februar 2025 in Addis Abeba stattfinden&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fafrikanische-union-drei-kandidaten-im-rennen-um-das-amt-des-kommissionspraesidenten%2F&amp;action_name=Afrikanische%20Union%3A%20Drei%20Kandidaten%20im%20Rennen%20um%20das%20Amt%20des%20Kommissionspr%C3%A4sidenten&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/afrikanische-union-drei-kandidaten-im-rennen-um-das-amt-des-kommissionspraesidenten/">Afrikanische Union: Drei Kandidaten im Rennen um das Amt des Kommissionspräsidenten</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Beim jährlichen Gipfel der <a href="https://fokus-afrika.de/tag/au/">Afrikanischen Union</a> (AU), der am 15. und 16. Februar 2025 in Addis Abeba stattfinden wird, wählen die afrikanischen Staatsoberhäupter einen neuen Kommissionspräsidenten. Zur Nachfolge des Tschaders Moussa Faki Mahamat treten drei Kandidaten an: Raila Odinga, Mahamoud Ali Youssouf und Richard Randriamandrato. Die Entscheidung wird maßgeblich die künftige Richtung der AU bestimmen.</p>



<h3 id="raila-odinga-als-favorit-gehandelt" class="wp-block-heading">Raila Odinga als Favorit gehandelt</h3>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="415" height="480" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/02/415px-Raila_Odinga_in_2017.jpg" alt="" class="wp-image-14032 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/02/415px-Raila_Odinga_in_2017.jpg 415w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/02/415px-Raila_Odinga_in_2017-259x300.jpg 259w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/02/415px-Raila_Odinga_in_2017-380x440.jpg 380w" sizes="(max-width: 415px) 100vw, 415px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Der 80-jährige Raila Odinga aus <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/ostafrika/kenia/">Kenia</a> gilt als aussichtsreichster Kandidat für das Amt, da er von zahlreichen Staatschefs unterstützt wird. Odinga verfügt über jahrzehntelange politische Erfahrung und ist eine der einflussreichsten Persönlichkeiten Kenias. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Seit den 1980er Jahren setzt er sich für Demokratie und politische Reformen ein. Aufgrund seiner Oppositionsarbeit verbrachte er fast acht Jahre in willkürlicher Haft. Später bekleidete er mehrfach hohe politische Ämter, darunter das des Premierministers (2008–2013). Seine langjährige politische Laufbahn sowie sein Engagement für regionale Integration und wirtschaftliche Entwicklung machen ihn zu einem ernstzunehmenden Anwärter auf die AU-Führung.</p>
</div></div>



<h3 id="mahamoud-ali-youssouf-setzt-auf-diplomatische-erfahrung" class="wp-block-heading">Mahamoud Ali Youssouf setzt auf diplomatische Erfahrung</h3>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="456" height="480" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/02/456px-Mahamoud_Ali_Youssouf.jpg" alt="" class="wp-image-14033 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/02/456px-Mahamoud_Ali_Youssouf.jpg 456w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/02/456px-Mahamoud_Ali_Youssouf-285x300.jpg 285w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/02/456px-Mahamoud_Ali_Youssouf-380x400.jpg 380w" sizes="(max-width: 456px) 100vw, 456px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Der 59-jährige Mahamoud Ali Youssouf ist seit 2005 Außenminister von <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/ostafrika/dschibuti/">Dschibuti</a> und ein enger Vertrauter von Präsident Ismaïl Omar Guelleh. Als erfahrener Diplomat hat er sich in internationalen Verhandlungen bewährt, insbesondere im Bereich der regionalen Sicherheitskooperation. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Während seiner zurückhaltenden Wahlkampagne betonte er seine diplomatischen Fähigkeiten und kritisierte Regierungsprobleme in Ländern, die in jüngster Zeit von Staatsstreichen betroffen waren. Youssouf setzt sich für eine stärkere Zusammenarbeit der afrikanischen Staaten in den Bereichen Sicherheit, Handel und Infrastruktur ein. Er wird von einigen Staaten favorisiert, die auf eine weniger polarisierende Führung der AU hoffen.</p>
</div></div>



<h3 id="richard-randriamandrato-mit-spaeter-kandidatur" class="wp-block-heading">Richard Randriamandrato mit später Kandidatur</h3>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="370" height="560" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/02/photo10.png" alt="" class="wp-image-14034 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/02/photo10.png 370w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/02/photo10-198x300.png 198w" sizes="(max-width: 370px) 100vw, 370px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Der ehemalige Außenminister <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/ostafrika/madagaskar/">Madagaskars</a>, Richard Randriamandrato (55), trat erst im August 2024 in das Rennen ein. Neben seiner Rolle als Außenminister war er auch Finanzminister Madagaskars. Seine Laufbahn ist geprägt von wirtschaftlicher Expertise, die er insbesondere in der Finanzpolitik seines Landes einbrachte. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Randriamandrato wurde 2022 entlassen, nachdem er bei der UN-Resolution zur Verurteilung der russischen Annexionen in der Ukraine gegen die Linie der madagassischen Regierung gestimmt hatte. Sein wirtschaftlicher Fokus könnte ihm in der AU-Wahl Vorteile bringen, da er für eine stärkere wirtschaftliche Eigenständigkeit Afrikas und eine gezieltere Nutzung von Ressourcen plädiert.</p>
</div></div>



<h3 id="spannung-vor-der-entscheidung" class="wp-block-heading">Spannung vor der Entscheidung</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Wahl des neuen AU-Kommissionspräsidenten bleibt offen, da die afrikanischen Staatschefs eine Person bestimmen müssen, die die politischen und wirtschaftlichen Interessen des Kontinents vertritt. Die Entscheidung könnte einen Wendepunkt für die AU darstellen und eine neue Richtung für ihre politische und wirtschaftliche Agenda einläuten.</p>


<blockquote class="twitter-tweet" data-media-max-width="560">
<p lang="en" dir="ltr">Did You Know?</p>
<p>The African Union (AU) logo is more than just a symbol—it represents unity, hope, and Africa’s bright future. The palm leaves stand for peace, the gold circle for wealth, and the green base for the continent’s rich natural resources. </p>
<p>Want to learn more about the… <a href="https://t.co/ixWbyVXoJ0">pic.twitter.com/ixWbyVXoJ0</a></p>
<p>&mdash; African Union (@_AfricanUnion) <a href="https://twitter.com/_AfricanUnion/status/1890037104370917576?ref_src=twsrc%5Etfw">February 13, 2025</a></p></blockquote>
<p> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p>
<img loading="lazy" decoding="async" src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fafrikanische-union-drei-kandidaten-im-rennen-um-das-amt-des-kommissionspraesidenten%2F&amp;action_name=Afrikanische%20Union%3A%20Drei%20Kandidaten%20im%20Rennen%20um%20das%20Amt%20des%20Kommissionspr%C3%A4sidenten&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /><p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/afrikanische-union-drei-kandidaten-im-rennen-um-das-amt-des-kommissionspraesidenten/">Afrikanische Union: Drei Kandidaten im Rennen um das Amt des Kommissionspräsidenten</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Afrikanische Staatschefs wollen Reparationen für Afrika</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/afrikanische-staatschefs-wollen-reparationen-fuer-afrika/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Feb 2025 05:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Internationale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[Kontinentale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[2]]></category>
		<category><![CDATA[AU]]></category>
		<category><![CDATA[Diaspora]]></category>
		<category><![CDATA[ECA]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
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		<category><![CDATA[Rohstoffe]]></category>
		<category><![CDATA[UN]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Auf der 46. Ordentlichen Sitzung des Exekutivrats der Afrikanischen Union (AU) betonte Claver Gatete, Exekutivsekretär der UN-Wirtschaftskommission für&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fafrikanische-staatschefs-wollen-reparationen-fuer-afrika%2F&amp;action_name=Afrikanische%20Staatschefs%20wollen%20Reparationen%20f%C3%BCr%20Afrika&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/afrikanische-staatschefs-wollen-reparationen-fuer-afrika/">Afrikanische Staatschefs wollen Reparationen für Afrika</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Auf der 46. Ordentlichen Sitzung des Exekutivrats der <a href="https://fokus-afrika.de/tag/au/">Afrikanischen Union</a> (AU) betonte Claver Gatete, Exekutivsekretär der UN-Wirtschaftskommission für Afrika (ECA), dass Reparationsforderungen für Afrika und Menschen afrikanischer Abstammung über finanzielle Entschädigungen hinausgehen müssen. Die Veranstaltung, die unter dem Leitthema „Gerechtigkeit für Afrikaner und Menschen afrikanischer Abstammung durch Reparationen“ stattfand, brachte afrikanische Außenminister zusammen, um zentrale Prioritäten des Kontinents zu diskutieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gatete würdigte die Afrikanische Union für die Priorisierung dieses Themas und lobte AU-Kommissionsvorsitzenden Moussa Faki Mahamat für seine Führung. Zudem hob er hervor, dass zahlreiche Staats- und Regierungschefs sich verpflichtet haben, das Thema Reparationen in ihren Ländern voranzutreiben.</p>



<h3 id="historische-ungerechtigkeiten-und-wirtschaftliche-abhaengigkeit-rechtfertigen-reparationen" class="wp-block-heading">Historische Ungerechtigkeiten und wirtschaftliche Abhängigkeit rechtfertigen Reparationen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Gatete erinnerte an die nachhaltigen Folgen des transatlantischen Sklavenhandels und der kolonialen Ausbeutung, die Afrika seiner Bevölkerung, Ressourcen und Würde beraubt hätten. Diese historischen Ungerechtigkeiten seien auch heute noch in den globalen Finanz- und Handelssystemen sichtbar. Afrika besitze zwar 30 % der weltweiten Mineralreserven und 65 % des nutzbaren Ackerlands, trage jedoch lediglich 3 % zum weltweiten Handel und nur 1 % zur globalen industriellen Produktion bei. Diese Diskrepanz sei auf strukturelle Barrieren zurückzuführen, die wirtschaftliche Abhängigkeit verfestigten.</p>


<blockquote class="twitter-tweet" data-media-max-width="560">
<p lang="en" dir="ltr">As African leaders gather in Addis Ababa for the 38th AU Summit, to address critical issues shaping the continent’s future, it’s important to understand the roles of the AU’s key decision-making organs driving these discussions:</p>
<p>Assembly of the Union: Sets the AU’s strategic… <a href="https://t.co/vNa4enWbuC">pic.twitter.com/vNa4enWbuC</a></p>
<p>&mdash; African Union (@_AfricanUnion) <a href="https://twitter.com/_AfricanUnion/status/1889630391704703023?ref_src=twsrc%5Etfw">February 12, 2025</a></p></blockquote>
<p> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch in internationalen Finanzinstitutionen sei Afrika unterrepräsentiert. So besitze der gesamte Kontinent, bestehend aus 54 Staaten, in der Weltbank und im Internationalen Währungsfonds (IWF) ein Stimmgewicht, das dem eines einzelnen Landes wie Deutschland entspricht. Zudem würden externe Ratingagenturen afrikanische Volkswirtschaften oft benachteiligen, wodurch sich die Finanzierungskosten erhöhten und Investitionen gehemmt würden.</p>



<h3 id="fuenf-schwerpunkte-fuer-reparative-gerechtigkeit" class="wp-block-heading">Fünf Schwerpunkte für Reparative Gerechtigkeit</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Gatete plädierte für einen ganzheitlichen Ansatz, der fünf zentrale Bereiche umfasst:</p>



<ol start="1" class="wp-block-list">
<li><strong>Reform des globalen Finanzsystems:</strong> Afrika benötige eine stärkere Stimme in internationalen Finanzinstitutionen sowie fairere Kreditratings. Zudem sei eine afrikanische, unabhängige Ratingagentur notwendig.</li>



<li><strong>Stärkung der Afrikanischen Freihandelszone (AfCFTA):</strong> Die wirtschaftliche Integration Afrikas sei entscheidend, um industrielle Kapazitäten auszubauen und Abhängigkeiten von externen Märkten zu reduzieren.</li>



<li><strong>Wertschöpfung innerhalb Afrikas:</strong> Die Verarbeitung von Rohstoffen solle verstärkt in Afrika erfolgen, anstatt Rohstoffe in unverarbeiteter Form zu exportieren und veredelte Produkte teuer zu importieren.</li>



<li><strong>Engere Zusammenarbeit mit der afrikanischen Diaspora:</strong> Investitions- und Kulturprogramme sollten gefördert werden, um wirtschaftliche und kulturelle Kooperationen mit Nachfahren versklavter Afrikaner zu stärken.</li>



<li><strong>Freizügigkeit innerhalb Afrikas:</strong> Die Implementierung des AU-Protokolls zur Freizügigkeit von Personen sei essenziell, um den regionalen Handel zu erleichtern und den Wissensaustausch zu intensivieren.</li>
</ol>



<h3 id="trotz-forderungen-nach-reparationen-afrika-muss-zukunft-selbst-gestalten" class="wp-block-heading">Trotz Forderungen nach Reparationen &#8211; Afrika muss Zukunft selbst gestalten</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Gatete unterstrich, dass die Fehler der Vergangenheit nicht die Zukunft Afrikas bestimmen dürften. Afrika verfüge über die notwendigen Ressourcen, um wirtschaftliche Eigenständigkeit zu erlangen und eine nachhaltige Entwicklung voranzutreiben. Die ECA werde weiterhin eng mit afrikanischen Staaten zusammenarbeiten, um die wirtschaftliche Souveränität des Kontinents zu stärken.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="682" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/02/Gjk6Y3LWAAAIn6o-1024x682.jpeg" alt="" class="wp-image-13980 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/02/Gjk6Y3LWAAAIn6o-1024x682.jpeg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/02/Gjk6Y3LWAAAIn6o-300x200.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/02/Gjk6Y3LWAAAIn6o-768x512.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/02/Gjk6Y3LWAAAIn6o-1536x1023.jpeg 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/02/Gjk6Y3LWAAAIn6o-380x253.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/02/Gjk6Y3LWAAAIn6o-800x533.jpeg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/02/Gjk6Y3LWAAAIn6o-1160x773.jpeg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/02/Gjk6Y3LWAAAIn6o.jpeg 1600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Die Sitzung des Exekutivrats fand im Vorfeld des Gipfels der Afrikanischen Union statt, bei dem in dieser Woche die Wahl des neuen AU-Kommissionsvorsitzenden ansteht. Jährlich wählt die AU ein Schwerpunktthema, das in Kooperation mit Partnern zur Umsetzung der Agenda 2063 für &#8220;Das Afrika, das wir wollen&#8221; vorangetrieben wird.</p>
</div></div>
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<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/afrikanische-staatschefs-wollen-reparationen-fuer-afrika/">Afrikanische Staatschefs wollen Reparationen für Afrika</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Türkei und ECOWAS: Was macht die Türkei in Westafrika?</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/tuerkei-und-ecowas-was-macht-die-tuerkei-in-westafrika/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Feb 2025 17:26:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kontinentale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[Westafrika]]></category>
		<category><![CDATA[1]]></category>
		<category><![CDATA[Diplomatie]]></category>
		<category><![CDATA[ECOWAS]]></category>
		<category><![CDATA[Geopolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Militär]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Türkei]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Beziehungen zwischen der Türkei und der Westafrikanischen Wirtschaftsgemeinschaft (ECOWAS) haben in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen.&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ftuerkei-und-ecowas-was-macht-die-tuerkei-in-westafrika%2F&amp;action_name=T%C3%BCrkei%20und%20ECOWAS%3A%20Was%20macht%20die%20T%C3%BCrkei%20in%20Westafrika%3F&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die Beziehungen zwischen der <a href="https://fokus-afrika.de/tag/turkei/">Türkei</a> und der <a href="https://fokus-afrika.de/tag/ecowas/">Westafrikanischen Wirtschaftsgemeinschaft</a> (ECOWAS) haben in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen. Während westliche Akteure ihren Einfluss in der Region neu bewerten, baut Ankara seine wirtschaftlichen, sicherheitspolitischen und diplomatischen Beziehungen kontinuierlich aus. Die Türkei positioniert sich zunehmend als verlässlicher Partner für die westafrikanischen Staaten und nutzt eine Mischung aus Investitionen, militärischer Unterstützung und diplomatischer Kooperation, um ihre Präsenz in der Region zu stärken.</p>



<h3 id="abschied-des-tuerkischen-botschafters-hidayet-bayraktar-von-seinem-posten-bei-der-ecowas" class="wp-block-heading">Abschied des türkischen Botschafters Hidayet Bayraktar von seinem Posten bei der ECOWAS</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Zeichen dieser wachsenden Zusammenarbeit war der Abschiedsbesuch des türkischen Botschafters in Nigeria und ECOWAS, Hidayet Bayraktar, bei ECOWAS-Präsident Dr. Omar Alieu Touray am 10. Februar 2025 in Abuja. Während des Treffens betonte Bayraktar die exzellente Kooperation zwischen der Türkei und ECOWAS und dankte Touray für dessen Beitrag zur Vertiefung der bilateralen Beziehungen. Zudem sicherte er Ankara&#8217;s fortlaufende Unterstützung bei der Bekämpfung regionaler Herausforderungen zu, insbesondere im Bereich der Sicherheit und Terrorismusbekämpfung.</p>


<blockquote class="twitter-tweet">
<p lang="tr" dir="ltr">Ambassador Hidayet Bayraktar visited Omar Alieu Touray, President of the Economic Community of West African States (ECOWAS) Commission.</p>
<p>Büyükelçi Hidayet Bayraktar, Batı Afrika Devletleri Ekonomik Topluluğu (ECOWAS) Komisyonu Başkanı Omar Alieu Touray&#39;ı ziyaret etti. <a href="https://t.co/T94els25Vz">pic.twitter.com/T94els25Vz</a></p>
<p>&mdash; Türkiye in Nigeria (@TC_AbujaBE) <a href="https://twitter.com/TC_AbujaBE/status/1889245835117932820?ref_src=twsrc%5Etfw">February 11, 2025</a></p></blockquote>
<p> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p>



<p class="wp-block-paragraph">Dr. Touray unterstrich die Notwendigkeit kollektiver Anstrengungen, um die wachsende Unsicherheit in <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/westafrika/">Westafrika</a> zu bewältigen. „ECOWAS’ größte Herausforderung ist die Unsicherheit, und keines unserer Mitgliedsländer kann sie allein bewältigen. Wenn wir nicht vereint sind, können wir diese Bedrohung nicht bekämpfen. Einheit und kollektive Zusammenarbeit sind entscheidend, um Frieden und Stabilität in Westafrika zu bewahren.“ Er rief die Türkei dazu auf, ihr Engagement in der Region weiter auszubauen, insbesondere durch sicherheitspolitische Initiativen und wirtschaftliche Partnerschaften.</p>



<h3 id="tuerkei-ist-investiert-in-westafrika-wirtschaftlich-und-politisch" class="wp-block-heading">Türkei ist investiert in Westafrika  &#8211; wirtschaftlich und politisch</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Türkei verfolgt eine langfristige Strategie in Westafrika, die sich in verschiedenen Bereichen manifestiert. Die Handelsbeziehungen zwischen der Türkei und Afrika haben sich in den letzten zwei Jahrzehnten erheblich intensiviert. Während das Handelsvolumen mit Afrika 2003 noch bei 5,4 Milliarden US-Dollar lag, ist es mittlerweile um ein Vielfaches gestiegen. Türkische Unternehmen investieren verstärkt in ECOWAS-Staaten, insbesondere in den Bereichen Infrastruktur, Bauwesen und Energie. Wirtschaftsplattformen wie das „Turkey-ECOWAS Business and Economic Forum“ fördern zudem den Handel und schaffen neue Kooperationsmöglichkeiten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Neben wirtschaftlichen Interessen spielt die sicherheitspolitische Zusammenarbeit eine zunehmend wichtige Rolle. Die Türkei bietet mehreren ECOWAS-Mitgliedsstaaten militärische Ausbildung und Ausrüstung an. Insbesondere in <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/westafrika/niger/">Niger</a> hat Ankara militärische Technologien bereitgestellt und sich als Alternative zu westlichen Partnern positioniert. In der Terrorismusbekämpfung und bei der Sicherung nationaler Grenzen arbeiten mehrere westafrikanische Länder bereits mit der Türkei zusammen, um von Ankaras Erfahrung in Krisengebieten zu profitieren.</p>


<blockquote class="twitter-tweet">
<p lang="en" dir="ltr">In the early 2000s Turkey outlined a strategy to build a modern and self sustained defense sector in a two decade long project. Fast forward today and Turkey&#39;s defense industry is boosting its global clout. </p>
<p>Turkey&#39;s Ambassador to Nigeria Hidayet Bayraktar has expressed <a href="https://t.co/P9R882d7RZ">pic.twitter.com/P9R882d7RZ</a></p>
<p>&mdash; Defense News Nigeria (@DefenseNigeria) <a href="https://twitter.com/DefenseNigeria/status/1709904921913340344?ref_src=twsrc%5Etfw">October 5, 2023</a></p></blockquote>
<p> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p>



<h3 id="zahlt-sich-die-langfristige-strategie-der-tuerkei-in-der-ecowas-region-aus" class="wp-block-heading">Zahlt sich die langfristige Strategie der Türkei in der ECOWAS-Region aus?</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Auch diplomatisch hat die Türkei ihre Beziehungen zur ECOWAS-Region vertieft. Seit 2005 hat Ankara den Status eines Beobachters bei ECOWAS, wodurch es direkten Zugang zu den politischen Strukturen der Organisation hat. Zudem war die Türkei in den letzten Jahren in verschiedenen diplomatischen Vermittlungsprozessen in Westafrika aktiv, insbesondere nach den Staatsstreichen in <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/westafrika/mali/">Mali</a>, <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/westafrika/burkina-faso/">Burkina Faso</a> und Niger. Während westliche Staaten ihre Präsenz in Westafrika zunehmend hinterfragen, nutzt Ankara die Gelegenheit, seine politische und wirtschaftliche Rolle in der Region weiter auszubauen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Trotz der wachsenden türkischen Präsenz gibt es auch Herausforderungen. Die politische Instabilität in mehreren ECOWAS-Staaten erschwert langfristige Investitionen und birgt Risiken für wirtschaftliche Kooperationen. Zudem steht die Türkei in direkter Konkurrenz zu etablierten geopolitischen Akteuren wie <a href="https://fokus-afrika.de/tag/china/">China</a>, den <a href="https://fokus-afrika.de/tag/usa/">USA</a> und der <a href="https://fokus-afrika.de/tag/eu/">EU</a>. Die Balance zwischen wirtschaftlichen Interessen und sicherheitspolitischen Verpflichtungen wird entscheidend dafür sein, ob Ankara sich als langfristiger Partner in Westafrika etablieren kann.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Afrikanische Gipfel sind einig: DRK braucht Frieden</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/afrikanische-gipfel-sind-einig-drk-braucht-frieden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Feb 2025 21:00:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Demokratische Republik Kongo]]></category>
		<category><![CDATA[Kontinentale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[1]]></category>
		<category><![CDATA[Diplomatie]]></category>
		<category><![CDATA[EAC]]></category>
		<category><![CDATA[Gewalt]]></category>
		<category><![CDATA[Konflikt]]></category>
		<category><![CDATA[Militär]]></category>
		<category><![CDATA[SADC]]></category>
		<category><![CDATA[UN]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Sicherheitslage in der Demokratischen Republik Kongo (DRK) sowie die humanitären Herausforderungen in der Region stehen weiterhin im&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fafrikanische-gipfel-sind-einig-drk-braucht-frieden%2F&amp;action_name=Afrikanische%20Gipfel%20sind%20einig%3A%20DRK%20braucht%20Frieden&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/afrikanische-gipfel-sind-einig-drk-braucht-frieden/">Afrikanische Gipfel sind einig: DRK braucht Frieden</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die Sicherheitslage in der <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/zentralafrika/dr-kongo/">Demokratischen Republik Kongo</a> (DRK) sowie die humanitären Herausforderungen in der Region stehen weiterhin im Zentrum regionaler Initiativen. Führende Akteure aus <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/zentralafrika/">Zentral</a>&#8211; und <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/ostafrika/">Ostafrika</a> intensivieren ihre Zusammenarbeit, um den Konflikt zu deeskalieren und langfristige Friedenslösungen zu etablieren. Die jüngsten Erklärungen der Staats- und Regierungschefs der <a href="https://fokus-afrika.de/tag/ceeac/">Communauté économique des États de l’Afrique centrale</a> (CEEAC), der <a href="https://fokus-afrika.de/tag/eac/">East African Community</a> (EAC) sowie der <a href="https://fokus-afrika.de/tag/sadc/">Southern African Development Community</a> (SADC) unterstreichen diesen Ansatz.</p>



<h2 id="ceeac-gipfel-tagt-zur-situation-in-der-drk" class="wp-block-heading">CEEAC-Gipfel tagt zur Situation in der DRK</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Am 7. Februar 2025 forderten die CEEAC-Führungskräfte während einer außerordentlichen Sitzung in Malabo, Guinea-Äquatorial, den sofortigen Abzug der rwandischen Verteidigungskräfte aus der DRK. Laut Angaben der <em><a href="https://www.aci.cg/rdc-securite-les-chefs-detat-de-la-ceeac-appelent-au-retrait-immediat-des-forces-de-defense-rwandaises/">Agence Congolaise d’Information</a></em> (ACI) erfolgte diese Forderung vor dem Hintergrund der dringenden Notwendigkeit, den normalen Betrieb des Flughafens in Goma wiederherzustellen. Der Flughafen spielt eine zentrale Rolle für den Rücktransport von Mitgliedern des Mechanismus der erweiterten Überprüfung (MVA) und des weiteren Überprüfungsmechanismus der internationalen Konferenz zur Großen Seenregion.</p>


<blockquote class="twitter-tweet" data-media-max-width="560">
<p lang="fr" dir="ltr">Sommet extraordinaire des chefs d’Etat et de Gouvernement de la <a href="https://twitter.com/hashtag/CEEAC?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#CEEAC</a>. <br />Sipopo, le 7 février 2025. <a href="https://t.co/jwltwSiwGy">pic.twitter.com/jwltwSiwGy</a></p>
<p>&mdash; Présidence de la République du Congo &#8211; Officiel (@PR_Congo) <a href="https://twitter.com/PR_Congo/status/1887952631483499004?ref_src=twsrc%5Etfw">February 7, 2025</a></p></blockquote>
<p> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die CEEAC-Staats- und Regierungschefs verurteilten in ihrer Erklärung auch die Aktivitäten der <a href="https://fokus-afrika.de/tag/m23/">M23</a>-Rebellengruppe, der zufolge das Land Unterstützung aus Rwanda erhält. Die Führungen forderten die rwandischen Streitkräfte auf, „bedingungslos die Waffen niederzulegen“ und die etablierten humanitären Korridore strikt zu respektieren. Zudem wurde den Streitkräften nahegelegt, sich aktiv an den Friedensprozessen zu beteiligen, die unter anderem auf den Modellen des Entwaffnungs-, Demobilisierungs- und Reintegrationsprogramms basieren. Weiterhin rieten die regionalen Akteure zur Einrichtung eines sicheren humanitären Korridors, um die Versorgung der Bevölkerung in und um Goma nachhaltig zu gewährleisten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Parallel zu diesen Sicherheitsforderungen äußerten die CEEAC-Führer ihre Unterstützung für den würdevollen und sicheren Rückkehrprozess von Menschen, die durch erzwungene Vertreibung ihre Heimat verloren haben. In einer separaten Erklärung ermutigten sie neben den betroffenen Staaten – unter anderem <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/zentralafrika/kamerun/">Kamerun</a>, <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/zentralafrika/tschad/">Tschad</a>, DRK, <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/zentralafrika/zentralafrikanische-republik/">Zentralafrikanische Republik</a> und <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/zentralafrika/republik-kongo/">Republik Kongo</a> – auch internationale Partner wie das Hochkommissariat für Flüchtlinge (HCR), die Einhaltung internationaler Standards bei der Lagerung und Verwaltung von Waffen und Munition. Dabei wurden insbesondere die jüngsten Erfolge im Kampf gegen die Boko-Haram-Sekte im Tschadseegebiet hervorgehoben, durch die etwa 22.893 Vertriebene in ihre Heimat zurückkehren konnten.</p>



<h2 id="eac-sadc-gipfel-will-friedensprozesse-fusionieren" class="wp-block-heading">EAC-SADC Gipfel will Friedensprozesse fusionieren</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die regionale Sicherheitsarchitektur erfährt zudem eine strukturelle Neuausrichtung. Am 8. Februar 2025 wurde auf einem gemeinsamen Gipfel der EAC und SADC in Dar-es-Salaam – Tansania – die Fusion der beiden Friedensprozesse in der DRK verkündet. Ziel ist es, die bisherigen Ansätze aus dem Luanda-Prozess, der von Angola unter João Lourenço gesteuert wird, und dem Nairobi-Prozess, der von der ehemaligen kenianischen Führung unter Uhuru Kenyatta initiiert wurde, zu einem einzigen, harmonisierten Verfahren zu verschmelzen. Diese Verschmelzung soll die Koordination erleichtern und ein einheitliches Vorgehen gegen militärische Gruppen wie die M23-Gruppe fördern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der gemeinsame Gipfel legte ein Maßnahmenpaket vor, das neben einem sofortigen und bedingungslosen Waffenstillstand zwischen den Konfliktparteien auch die rasche Wiedereröffnung des Flughafens in Goma zum Ziel hat. Zudem wurde die Schaffung eines umfassenden Sicherheitskonzepts für Goma und angrenzende Regionen gefordert. Konkrete Vorgaben umfassen die Sicherung wichtiger Versorgungswege, wie etwa die Routen Goma–Sake–Bukavu und Goma–Kibumba-Rumangabo-Kalengera-Rutshuru-Bunagana, sowie die Etablierung sicherer Transportwege auf dem Kivu-See. Die Maßnahmen sollen vor allem dazu beitragen, die humanitäre Hilfe rasch und ungehindert in die betroffenen Gebiete zu leiten und gleichzeitig die zivile Bevölkerung zu schützen.</p>


<blockquote class="twitter-tweet">
<p lang="en" dir="ltr">2/2</p>
<p>Communique of the Joint EAC- SADC Summit of the Heads of State and Government <a href="https://t.co/XvifvBuyvV">pic.twitter.com/XvifvBuyvV</a></p>
<p>&mdash; East African Community (@jumuiya) <a href="https://twitter.com/jumuiya/status/1888253444340789689?ref_src=twsrc%5Etfw">February 8, 2025</a></p></blockquote>
<p> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Rahmen der Diskussionen hob auch der kenianische Präsident William Ruto vor internationalen Diplomaten in Nairobi die Notwendigkeit eines strukturierten Finanzierungsmechanismus für Friedensinitiativen in der DRC hervor. „Ein einheitlicher und strukturierter Finanzierungsansatz ist essenziell, um nachhaltige Friedensprozesse zu gewährleisten“, erklärte Ruto. Er kritisierte, dass parallele Friedensprozesse und unzureichende Mittel häufig zu Verzögerungen und neuen Gewaltkonstellationen führen können. Ruto appellierte an die beteiligten Staaten und internationalen Organisationen, in enger Kooperation eine koordinierte Strategie zur Finanzierung der Friedensinitiativen zu entwickeln. Ein gemeinsamer Vorschlag sieht die Einsetzung eines technischen Teams unter der Schirmherrschaft der EAC und SADC vor, das die strategische Mittelverteilung verantwortet und die Umsetzung der Maßnahmen überwacht.</p>



<h2 id="akteure-sind-bemueht-eine-afrikanische-loesung-zu-finden" class="wp-block-heading">Akteure sind bemüht eine afrikanische Lösung zu finden</h2>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="644" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/02/GjSCSViWQAAW3_o-1024x644.jpeg" alt="" class="wp-image-13928 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/02/GjSCSViWQAAW3_o-1024x644.jpeg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/02/GjSCSViWQAAW3_o-300x189.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/02/GjSCSViWQAAW3_o-768x483.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/02/GjSCSViWQAAW3_o-1536x966.jpeg 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/02/GjSCSViWQAAW3_o-380x239.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/02/GjSCSViWQAAW3_o-800x503.jpeg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/02/GjSCSViWQAAW3_o-1160x730.jpeg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/02/GjSCSViWQAAW3_o.jpeg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Die jüngsten regionalen Initiativen verdeutlichen, dass die beteiligten Akteure bereit sind, sowohl militärisch als auch diplomatisch auf die anhaltenden Krisen in der DRC zu reagieren. Die Kombination aus Sicherheitsforderungen, humanitären Maßnahmen und strukturierten Finanzierungsansätzen signalisiert ein umfassendes Engagement, das darauf abzielt, die Stabilität in der Region wiederherzustellen</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Neben der direkten Forderung an die rwandischen Streitkräfte und den Aufruf zur Wiederherstellung des Betriebs in Goma wird auch die Notwendigkeit betont, den Frieden langfristig durch koordinierte Maßnahmen zu konsolidieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die aktuellen Erklärungen der CEEAC, EAC und SADC basieren auf den Ergebnissen mehrerer Gipfeltreffen und unterstreichen die Bedeutung einer engen Zusammenarbeit, um sowohl akute Sicherheitslücken zu schließen als auch langfristige Strukturen zur Friedenskonsolidierung zu etablieren. Die verschiedenen Maßnahmen – von der Einrichtung sicherer humanitärer Korridore über die Fusion paralleler Friedensprozesse bis hin zur Schaffung eines gemeinsamen Finanzierungsrahmens – sollen dazu beitragen, die Ursachen der anhaltenden Konflikte in der DRC systematisch anzugehen.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>ECOWAS und Indien planen vertiefte Zusammenarbeit</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/ecowas-und-indien-planen-vertiefte-zusammenarbeit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Feb 2025 13:19:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kontinentale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[Indien]]></category>
		<category><![CDATA[Kooperation]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Westafrikanische Wirtschaftsgemeinschaft (ECOWAS) und Indien streben eine Intensivierung ihrer Beziehungen an. Dies wurde durch den Besuch von&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fecowas-und-indien-planen-vertiefte-zusammenarbeit%2F&amp;action_name=ECOWAS%20und%20Indien%20planen%20vertiefte%20Zusammenarbeit&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die <a href="https://fokus-afrika.de/tag/ecowas/">Westafrikanische Wirtschaftsgemeinschaft</a> (ECOWAS) und <a href="https://fokus-afrika.de/tag/indien/">Indien</a> streben eine Intensivierung ihrer Beziehungen an. Dies wurde durch den <a href="https://ecowas.int/ecowas-and-india-plan-to-enhance-their-cooperation-relations/">Besuch</a> von Vartika Rawat, Geschäftsträgerin der Indischen Hohen Kommission in Nigeria, bei Dr. Omar Alieu Touray, dem Präsidenten der ECOWAS-Kommission, am 6. Februar 2025 in Abuja unterstrichen.</p>



<h4 id="staerkung-der-wirtschaftlichen-und-sicherheitspolitischen-zusammenarbeit" class="wp-block-heading">Stärkung der wirtschaftlichen und sicherheitspolitischen Zusammenarbeit </h4>



<p class="wp-block-paragraph">Während des Treffens wurden verschiedene Themen besprochen, darunter wirtschaftliche und handelsbezogene Kooperationen, Kapazitätsaufbau sowie Investitionen als Lösungsansatz für Sicherheitsprobleme in der ECOWAS-Region.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vartika Rawat lobte die bestehende Kooperation zwischen Indien und ECOWAS und sprach sich für eine weitere Vertiefung der Beziehungen aus. Sie erinnerte zudem an den geplanten Abschluss eines Memorandum of Understanding (MoU) zwischen beiden Parteien, welches die Zusammenarbeit weiter festigen soll.</p>



<h4 id="fokus-auf-einheit-und-sicherheit" class="wp-block-heading">Fokus auf Einheit und Sicherheit </h4>



<p class="wp-block-paragraph">Auch Dr. Omar Alieu Touray bekräftigte die Bedeutung der Partnerschaft mit Indien und betonte, dass künftige Kooperationen neue Felder der Zusammenarbeit erschließen sollten. In Bezug auf die generelle Zusammenarbeit mit internationalen Partnern erklärte er, dass der Fokus auf der Einheit und Sicherheit der westafrikanischen Region liegen müsse.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Unsere Partner müssen uns helfen, Frieden und Einheit zu wahren und die Entwicklung in unserer Gemeinschaft zu fördern. Sie sollten uns dabei unterstützen, zusammenzuhalten, anstatt uns zu spalten“, erklärte Dr. Touray.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="819" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/02/Mme-Vartika-Rawat-offrant-un-cadeau-au-Dr-Omar-Alieu-Touray-scaled-1-1024x819.jpg" alt="" class="wp-image-13890 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/02/Mme-Vartika-Rawat-offrant-un-cadeau-au-Dr-Omar-Alieu-Touray-scaled-1-1024x819.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/02/Mme-Vartika-Rawat-offrant-un-cadeau-au-Dr-Omar-Alieu-Touray-scaled-1-300x240.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/02/Mme-Vartika-Rawat-offrant-un-cadeau-au-Dr-Omar-Alieu-Touray-scaled-1-768x614.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/02/Mme-Vartika-Rawat-offrant-un-cadeau-au-Dr-Omar-Alieu-Touray-scaled-1-1536x1229.jpg 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/02/Mme-Vartika-Rawat-offrant-un-cadeau-au-Dr-Omar-Alieu-Touray-scaled-1-2048x1638.jpg 2048w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/02/Mme-Vartika-Rawat-offrant-un-cadeau-au-Dr-Omar-Alieu-Touray-scaled-1-380x304.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/02/Mme-Vartika-Rawat-offrant-un-cadeau-au-Dr-Omar-Alieu-Touray-scaled-1-800x640.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/02/Mme-Vartika-Rawat-offrant-un-cadeau-au-Dr-Omar-Alieu-Touray-scaled-1-1160x928.jpg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/02/Mme-Vartika-Rawat-offrant-un-cadeau-au-Dr-Omar-Alieu-Touray-scaled-1.jpg 2560w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Zum Abschluss des Treffens überreichte Vartika Rawat ein Geschenk an den ECOWAS-Präsidenten. Begleitet wurde Dr. Touray von seinem Kabinettsdirektor Abdou Kolley sowie Jérôme Boa, Direktor für Außenbeziehungen der ECOWAS-Kommission.</p>
</div></div>
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	</item>
		<item>
		<title>Entwicklungsbank AfDB stellt 2,5 Milliarden US-Dollar für Infrastrukturprojekte in Tansania bereit</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/entwicklungsbank-afdb-stellt-25-milliarden-us-dollar-fuer-infrastrukturprojekte-in-tansania-bereit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Feb 2025 11:45:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kontinentale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[Tansania]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[EAC]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Infrastruktur]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Afrikanische Entwicklungsbank (AfDB) hat eine Finanzierung in Höhe von 2,5 Milliarden US-Dollar für vorrangige Infrastrukturprojekte in der&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fentwicklungsbank-afdb-stellt-25-milliarden-us-dollar-fuer-infrastrukturprojekte-in-tansania-bereit%2F&amp;action_name=Entwicklungsbank%20AfDB%20stellt%202%2C5%20Milliarden%20US-Dollar%20f%C3%BCr%20Infrastrukturprojekte%20in%20Tansania%20bereit&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/entwicklungsbank-afdb-stellt-25-milliarden-us-dollar-fuer-infrastrukturprojekte-in-tansania-bereit/">Entwicklungsbank AfDB stellt 2,5 Milliarden US-Dollar für Infrastrukturprojekte in Tansania bereit</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die Afrikanische Entwicklungsbank (AfDB) hat eine Finanzierung in Höhe von 2,5 Milliarden US-Dollar für vorrangige Infrastrukturprojekte in der Vereinigten Republik <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/ostafrika/tansania/">Tansania</a> zugesagt. Laut Mumina Wa-Kyendo, leitender Verkehrsingenieur im AfDB-Länderbüro in Dar es Salaam, werden mehr als 70 % dieser Mittel in den Ausbau der Verkehrsinfrastruktur investiert, darunter Straßen, Eisenbahnen und Flughäfen.</p>



<h3 id="investitionen-der-afdb-in-den-transportkorridor-ostafrikas" class="wp-block-heading">Investitionen der AfDB in den Transportkorridor Ostafrikas </h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ein bedeutendes Projekt, das von dieser Finanzierung profitiert, ist der tansanische Abschnitt der multinationalen Straße Bagamoyo – Pangani – Tanga – Horohoro/Lunga Lunga – Mombasa – Malindi (Kenia). Dieser Abschnitt ist Teil des Küstentransportkorridors <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/ostafrika/">Ostafrikas</a>, der von Lamu in <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/ostafrika/kenia/">Kenia</a> bis nach Mtwara in Tansania reicht. Die AfDB stellt dafür 100 Millionen US-Dollar bereit. Nach Fertigstellung wird die Strecke die Reisezeit zwischen Dar es Salaam und Tanga um etwa eine Stunde verkürzen und die Nutzung der Zentralen Korridors umgehen.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="600" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/02/pr_20250206_03-1.jpg" alt="" class="wp-image-13881 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/02/pr_20250206_03-1.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/02/pr_20250206_03-1-300x225.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/02/pr_20250206_03-1-768x576.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/02/pr_20250206_03-1-200x150.jpg 200w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/02/pr_20250206_03-1-260x195.jpg 260w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/02/pr_20250206_03-1-380x285.jpg 380w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Weitere vorrangige Projekte, die mit AfDB-Mitteln umgesetzt werden, sind die Straßen Nyakanazi – Kabingo – Kasulu – Kumnazi im Westen Tansanias sowie Mawala – Masasi im Süden des Landes. Ebenso werden Investitionen in die Eisenbahnstrecke Tabora – Kigoma – Uvinza – Musongati (<a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/ostafrika/burundi/">Burundi</a>) sowie den internationalen Flughafen Dodoma (Msalato) getätigt.</p>
</div></div>



<h4 id="internationale-zusammenarbeit-und-inspektionsbesuch" class="wp-block-heading">Internationale Zusammenarbeit und Inspektionsbesuch </h4>



<p class="wp-block-paragraph">Im Rahmen einer zweitägigen Inspektionsmission in Tanga prüften Vertreter der <a href="https://fokus-afrika.de/tag/eac/">Ostafrikanischen Gemeinschaft</a> (EAC), tansanischer und kenianischer Ministerien sowie regionaler Transportbehörden den Fortschritt der Bauarbeiten. Die Delegation wurde von Robert Achieng, Direktor für Infrastruktur im EAC-Sekretariat, geleitet. Weitere Teilnehmer waren unter anderem Japherson Nnko von der tansanischen Straßenbehörde TANROADS sowie Kimeli Kipchumba, Straßensekretär im kenianischen Ministerium für Straßen und Infrastruktur.</p>



<h3 id="effiziente-umsetzung-als-schluessel-fuer-weitere-finanzierung" class="wp-block-heading">Effiziente Umsetzung als Schlüssel für weitere Finanzierung </h3>



<p class="wp-block-paragraph">Wa-Kyendo betonte, dass eine effiziente Projektumsetzung eine Voraussetzung für zusätzliche Finanzierungszusagen sei. Transportinfrastruktur sei ein zentraler Faktor für Handels- und Integrationsprozesse in der Region. Als positive Beispiele für erfolgreich umgesetzte Infrastrukturprojekte nannte er die Straßen Arusha-Namanga-Athi River sowie Arusha-Holili/Taveta-Voi.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="600" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/02/pr_20250206_01.jpg" alt="" class="wp-image-13879 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/02/pr_20250206_01.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/02/pr_20250206_01-300x225.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/02/pr_20250206_01-768x576.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/02/pr_20250206_01-200x150.jpg 200w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/02/pr_20250206_01-260x195.jpg 260w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/02/pr_20250206_01-380x285.jpg 380w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Er wies zudem auf die unklare Zuständigkeit für den Korridor zwischen dem Zentralen und dem Nördlichen Transportkorridor hin. Dies stelle eine Herausforderung dar, die von den EAC-Partnerstaaten dringend geklärt werden müsse.</p>
</div></div>



<h4 id="prioritaet-fuer-multimodale-korridore-in-ostafrika" class="wp-block-heading">Priorität für multimodale Korridore in Ostafrika </h4>



<p class="wp-block-paragraph">Achieng erklärte, dass die EAC derzeit Machbarkeits- und Finanzierungsstudien für eine multinationale Schnellstraße Kisumu – Busia/Jinja – Kakira – Malaba durchführt. Diese soll den Waren- und Personenverkehr entlang des Nördlichen Korridors erleichtern. Die Entwicklung der multimodalen Hauptkorridore – Zentraler, Nördlicher sowie Lamu Port-Südsudan-Äthiopien-Korridor (LAPSSET) – sei eine der obersten Prioritäten der EAC. Diese Projekte werden durch Eigenmittel der Mitgliedstaaten sowie durch offizielle Entwicklungshilfe, unter anderem von der AfDB, finanziert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ergebnisse der Inspektionsmission werden dem nächsten Treffen des EAC-Sektoralen Rats für Verkehr, Kommunikation und Meteorologie zur weiteren politischen Beratung vorgelegt</p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/entwicklungsbank-afdb-stellt-25-milliarden-us-dollar-fuer-infrastrukturprojekte-in-tansania-bereit/">Entwicklungsbank AfDB stellt 2,5 Milliarden US-Dollar für Infrastrukturprojekte in Tansania bereit</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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		<item>
		<title>ECOWAS stellt ersten Regional Economic Outlook Report vor</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/ecowas-stellt-ersten-regional-economic-outlook-report-vor/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Feb 2025 19:09:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kontinentale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[Westafrika]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[ECOWAS]]></category>
		<category><![CDATA[Frieden]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[UN]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Westafrikanische Wirtschaftsgemeinschaft (ECOWAS) hat die erste Ausgabe ihres &#8220;Regional Economic Outlook&#8221; veröffentlicht. Der Bericht analysiert die wirtschaftlichen&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fecowas-stellt-ersten-regional-economic-outlook-report-vor%2F&amp;action_name=ECOWAS%20stellt%20ersten%20Regional%20Economic%20Outlook%20Report%20vor&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/ecowas-stellt-ersten-regional-economic-outlook-report-vor/">ECOWAS stellt ersten Regional Economic Outlook Report vor</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die <a href="https://fokus-afrika.de/tag/ecowas/">Westafrikanische Wirtschaftsgemeinschaft</a> (ECOWAS) hat die erste Ausgabe ihres &#8220;Regional Economic Outlook&#8221; veröffentlicht. Der Bericht analysiert die wirtschaftlichen Herausforderungen und Chancen der Mitgliedsstaaten vor dem Hintergrund politischer Instabilität und Sicherheitsbedrohungen.</p>



<h3 id="wirtschaftliche-dynamiken-und-herausforderungen-im-mittelpunkt-des-regional-economic-outlook-reports" class="wp-block-heading">Wirtschaftliche Dynamiken und Herausforderungen im Mittelpunkt des Regional Economic Outlook Reports</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Laut ECOWAS-Präsident Dr. Omar Alieu Touray betont der Bericht die zentrale Rolle von Frieden und Stabilität für die wirtschaftliche Entwicklung der Region. Die Analyse zeigt, dass Fortschritte in Bezug auf das Nachhaltigkeitsziel SDG 16 (Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen) bis 2030 nur bedingt erreicht werden. Eine durchgeführte SWOT-Analyse empfiehlt unter anderem die Reform des Zusatzprotokolls über Demokratie und Regierungsführung sowie eine verstärkte Zusammenarbeit mit der Afrikanischen Union und den Vereinten Nationen. Zudem wird eine effizientere Mobilisierung von Ressourcen für die ECOWAS-Standby-Truppe vorgeschlagen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Bericht kommt zu dem Schluss, dass die globale Wirtschaftslage die wirtschaftlichen Perspektiven der Region beeinflusst. Um wirtschaftliche Ungleichheiten zu verringern, empfiehlt die Analyse eine Diversifizierung der Wirtschaft und eine Stärkung des Humankapitals.</p>



<h4 id="wirtschaftliche-entwicklung-von-2010-bis-2022" class="wp-block-heading">Wirtschaftliche Entwicklung von 2010 bis 2022</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Das erste Kapitel der Ausgabe befasst sich mit den Auswirkungen der COVID-19-Pandemie und des Russland-Ukraine-Konflikts auf die Weltwirtschaft. Während das weltweite Wirtschaftswachstum 2023 auf 1,7 % sank, konnte die ECOWAS-Region eine moderate Wachstumsrate von 3,9 % verzeichnen. Dennoch sind insbesondere die wirtschaftlich schwächeren Mitgliedsstaaten von Inflation betroffen, was zu steigenden Lebensmittel- und Energiepreisen führt.</p>


<blockquote class="twitter-tweet">
<p lang="fr" dir="ltr">ECOWAS PUBLISHES THE FIRST EDITION OF ITS REGIONAL ECONOMIC OUTLOOK REPORT.<br />==<br /> LA CEDEAO PUBLIE LA 1ERE EDITION DE SON RAPPORT SUR LES PERSPECTIVES ÉCONOMIQUES RÉGIONALES&#8230; <a href="https://t.co/kS0146WAAW">https://t.co/kS0146WAAW</a></p>
<p>&mdash; Ecowas &#8211; Cedeao (@ecowas_cedeao) <a href="https://twitter.com/ecowas_cedeao/status/1886830417140912250?ref_src=twsrc%5Etfw">February 4, 2025</a></p></blockquote>
<p> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p>



<p class="wp-block-paragraph">Das zweite Kapitel untersucht die wirtschaftliche Entwicklung von 2010 bis 2022. Die Region erlebte ein schwankendes Wachstum, beeinflusst durch Krisen wie Ebola und COVID-19 sowie fallende Ölpreise. Während das Wirtschaftswachstum 2011 bei 5,2 % lag, sank es 2016 auf -0,6 %, bevor es 2022 wieder auf 3,9 % anstieg. Gleichzeitig stieg die Inflation auf 17,3 %, insbesondere aufgrund der Abwertung nationaler Währungen und steigender Lebensmittelpreise. Auch die öffentlichen Finanzen gerieten unter Druck: Das Haushaltsdefizit der Region wuchs von -4,5 % im Jahr 2010 auf -5,6 % im Jahr 2022.</p>



<h4 id="prognosen-und-wirtschaftliche-unsicherheiten" class="wp-block-heading">Prognosen und wirtschaftliche Unsicherheiten</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Laut Bericht wird für 2024 ein regionales BIP-Wachstum von 4,1 % erwartet, unterstützt durch positive Entwicklungen in Ländern wie Benin, Elfenbeinküste und Senegal. Risiken bestehen jedoch aufgrund politischer Instabilität, militärischer Umstürze und damit verbundener Sanktionen. Die Inflation soll bis 2025 von 18,8 % auf 11,9 % sinken, wenngleich Länder wie Ghana voraussichtlich weiterhin hohe Inflationsraten aufweisen werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Internationale geopolitische Spannungen, insbesondere der Russland-Ukraine-Konflikt, könnten die Inflation weiter antreiben. Zudem stellt die Klimaanfälligkeit der Region eine zusätzliche Herausforderung dar und könnte Armut verschärfen.</p>



<h3 id="frieden-sicherheit-und-regionale-stabilitaet" class="wp-block-heading">Frieden, Sicherheit und regionale Stabilität</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Das dritte Kapitel des Berichts behandelt sicherheitspolitische Herausforderungen. Laut ECOWAS sind wiederkehrende Konflikte und Staatsstreiche seit 2021, insbesondere in Mali, Guinea, Burkina Faso und Niger, problematisch. Die maritime Unsicherheit im Golf von Guinea, gekennzeichnet durch Piraterie, verursacht jährliche wirtschaftliche Verluste von etwa 1,94 Milliarden US-Dollar. Der regionale Friedensindex verschlechterte sich 2022 auf 2,25 (von 2,20 in 2021). Während Länder wie Gambia, Ghana und Sierra Leone als stabil gelten, sind Burkina Faso, Mali, Nigeria und Niger besonders von Terrorismus und bürgerlichen Unruhen betroffen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Sicherheitskrisen führen zu erheblichen sozialen Herausforderungen. Mehr als sechs Millionen Menschen waren bis 2022 innerhalb der Region auf der Flucht. Besonders betroffen sind Bildungs- und Gesundheitseinrichtungen, die in Konfliktgebieten massiv beeinträchtigt sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">ECOWAS setzt auf verbesserte Datenanalyse zur Früherkennung von Bedrohungen. Laut Gbenga Erin, Analyst der ECOWAS-Kommission, ist die Gewährleistung von Datenqualität und -verifizierung entscheidend, um belastbare Analysen zu ermöglichen. Bisher wurden elf nationale Koordinierungszentren für das Frühwarn- und Reaktionssystem eingerichtet, während vier weitere in Planung sind. Diese sollen durch gezielte Schulungen zu den Schwerpunkten Regierungsführung, Kriminalität, Sicherheit, Umwelt und Gesundheit gestärkt werden.</p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/ecowas-stellt-ersten-regional-economic-outlook-report-vor/">ECOWAS stellt ersten Regional Economic Outlook Report vor</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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		<item>
		<title>M23-Rebellen rücken weiter auf Bukavu vor</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/m23-rebellen-ruecken-weiter-auf-bukavu-vor/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Feb 2025 20:15:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Demokratische Republik Kongo]]></category>
		<category><![CDATA[Internationale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[Kontinentale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[Ruanda]]></category>
		<category><![CDATA[Südafrika]]></category>
		<category><![CDATA[2]]></category>
		<category><![CDATA[5]]></category>
		<category><![CDATA[EAC]]></category>
		<category><![CDATA[G7]]></category>
		<category><![CDATA[MONUSCO]]></category>
		<category><![CDATA[SADC]]></category>
		<category><![CDATA[UN]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nach der Einnahme von Goma durch die M23-Rebellen im Osten der Demokratischen Republik Kongo (DRK) wächst die Besorgnis&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fm23-rebellen-ruecken-weiter-auf-bukavu-vor%2F&amp;action_name=M23-Rebellen%20r%C3%BCcken%20weiter%20auf%20Bukavu%20vor&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/m23-rebellen-ruecken-weiter-auf-bukavu-vor/">M23-Rebellen rücken weiter auf Bukavu vor</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Nach der Einnahme von Goma durch die <a href="https://fokus-afrika.de/tag/m23/">M23</a>-Rebellen im Osten der <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/zentralafrika/dr-kongo/">Demokratischen Republik Kongo </a>(DRK) wächst die Besorgnis über einen möglichen Vormarsch auf Bukavu. Laut Jean-Pierre Lacroix, Chef der UN-Friedensoperationen, befinden sich die Rebellen bereits 60 Kilometer nördlich der Stadt. Sollte es ihnen gelingen, das strategisch wichtige Kavumu-Flughafengelände unter ihre Kontrolle zu bringen, könnte dies eine weitere Eskalation im Konflikt bedeuten. Die MONUSCO warnte, dass ein solcher Schritt die gesamte Sicherheitslage in der Region erheblich verschlechtern würde.</p>



<h3 id="offensive-auf-bukavu-verschaerft-spannungen" class="wp-block-heading">Offensive auf Bukavu verschärft Spannungen</h3>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1000" height="667" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/02/Gi3gS1PWgAAqoj_.jpeg" alt="" class="wp-image-13809 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/02/Gi3gS1PWgAAqoj_.jpeg 1000w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/02/Gi3gS1PWgAAqoj_-300x200.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/02/Gi3gS1PWgAAqoj_-768x512.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/02/Gi3gS1PWgAAqoj_-380x253.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/02/Gi3gS1PWgAAqoj_-800x534.jpeg 800w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Lacroix warnte vor einer möglichen regionalen Eskalation. Bereits jetzt sei ein diplomatischer Schlagabtausch zwischen <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/ostafrika/ruanda/">Ruanda</a> und <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/sudliches-afrika/sudafrika/">Südafrika</a> entbrannt. Ruandas Präsident Paul Kagame warf seinem südafrikanischen Amtskollegen Cyril Ramaphosa vor, die Realität zu verzerren und beschuldigte ihn, eine einseitige Sichtweise auf den Konflikt zu verbreiten. </p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Südafrika unterstützt die Mission der Südafrikanischen Entwicklungsgemeinschaft (SAMIDRC) in der DRK, die neben der MONUSCO gegen die M23 kämpft. Die zunehmenden Spannungen zwischen Ruanda und Südafrika zeigen die tieferen geopolitischen Verflechtungen des Konflikts und unterstreichen das Risiko einer regionalen Destabilisierung.</p>


<blockquote class="twitter-tweet">
<p lang="en" dir="ltr">I held two conversations this week with President Ramaphosa on the situation in Eastern DRC, including earlier today. What has been said about these conversations in the media by South African officials and President Ramaphosa himself contains a lot of distortion, deliberate… <a href="https://t.co/i78aqtVjpr">https://t.co/i78aqtVjpr</a></p>
<p>&mdash; Paul Kagame (@PaulKagame) <a href="https://twitter.com/PaulKagame/status/1884711263327887849?ref_src=twsrc%5Etfw">January 29, 2025</a></p></blockquote>
<p> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p>



<h3 id="g7-verurteilt-ruandas-unterstuetzung-fuer-m23" class="wp-block-heading">G7 verurteilt Ruandas Unterstützung für M23</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die G7-Außenminister gaben eine gemeinsame <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/newsroom/g7-demokratische-republik-kongo-2698842">Erklärung</a> ab, in der sie Ruanda für die Unterstützung der M23 verantwortlich machten und einen sofortigen Rückzug der Rebellen aus den besetzten Gebieten forderten. Die Erklärung bezeichnete die M23-Offensive als eine direkte Verletzung der Souveränität der DRK und warnte vor den gravierenden humanitären Folgen des anhaltenden Konflikts. Die G7 appellierten an alle Akteure, humanitären Zugang zu den betroffenen Gebieten zu gewähren und sicherzustellen, dass die Zivilbevölkerung geschützt wird.</p>



<h3 id="ruandas-reaktion-auf-sadc-vorwuerfe" class="wp-block-heading">Ruandas Reaktion auf SADC-Vorwürfe</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ruanda wies die Anschuldigungen der SADC zurück, wonach die ruandischen Streitkräfte (RDF) die M23 unterstützen würden. In einem offiziellen <a href="http://www.rnanews.com/le-rwanda-rejette-les-accusations-du-sommet-de-la-sadc-contre-les-rdf/">Statement</a> erklärte Kigali, dass die RDF ausschließlich die ruandischen Grenzen verteidigten und keine Offensive in der DRK führten. Gleichzeitig kritisierte die ruandische Regierung die Präsenz der SAMIDRC-Truppen, die ihrer Ansicht nach den Konflikt weiter anheizten, anstatt zur Stabilisierung beizutragen. Zudem behauptete Ruanda, dass die kongolesische Regierung mit der Unterstützung von europäischen Söldnern und burundischen Truppen gezielt Provokationen gegen Ruanda vornehme. Bei der Eroberung von Goma wurden rumänische Söldner festgenommen.</p>


<blockquote class="twitter-tweet" data-media-max-width="560">
<p lang="en" dir="ltr">M23 is advancing towards Bukavu <a href="https://t.co/860NUfi8xT">pic.twitter.com/860NUfi8xT</a></p>
<p>&mdash; African (@ali_naka) <a href="https://twitter.com/ali_naka/status/1886440650360705080?ref_src=twsrc%5Etfw">February 3, 2025</a></p></blockquote>
<p> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p>



<h3 id="gipfel-zur-beilegung-des-konflikts-geplant" class="wp-block-heading">Gipfel zur Beilegung des Konflikts geplant</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Angesichts der zunehmenden Spannungen haben sich die Staatschefs der SADC und der Ostafrikanischen Gemeinschaft (EAC) darauf geeinigt, einen gemeinsamen Gipfel zur Lage in der DRK abzuhalten. Der Gipfel wird in Tansania stattfinden und soll eine diplomatische Lösung zur Deeskalation des Konflikts ermöglichen. Geplant sind auch Gespräche zwischen den Präsidenten der DRK und Ruandas, um die direkten Spannungen zwischen beiden Ländern zu entschärfen. Experten betonen, dass ein nachhaltiger Frieden nur durch eine politische Einigung und nicht durch militärische Mittel erreicht werden kann.</p>



<h3 id="monusco-unter-druck" class="wp-block-heading">MONUSCO unter Druck</h3>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/02/1440px-Source_deau_de_FUNU_a_Bukavu_au_Sud-Kivu_en_RDC-1024x768.jpg" alt="" class="wp-image-13808 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/02/1440px-Source_deau_de_FUNU_a_Bukavu_au_Sud-Kivu_en_RDC-1024x768.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/02/1440px-Source_deau_de_FUNU_a_Bukavu_au_Sud-Kivu_en_RDC-300x225.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/02/1440px-Source_deau_de_FUNU_a_Bukavu_au_Sud-Kivu_en_RDC-768x576.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/02/1440px-Source_deau_de_FUNU_a_Bukavu_au_Sud-Kivu_en_RDC-200x150.jpg 200w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/02/1440px-Source_deau_de_FUNU_a_Bukavu_au_Sud-Kivu_en_RDC-260x195.jpg 260w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/02/1440px-Source_deau_de_FUNU_a_Bukavu_au_Sud-Kivu_en_RDC-380x285.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/02/1440px-Source_deau_de_FUNU_a_Bukavu_au_Sud-Kivu_en_RDC-800x600.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/02/1440px-Source_deau_de_FUNU_a_Bukavu_au_Sud-Kivu_en_RDC-1160x870.jpg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/02/1440px-Source_deau_de_FUNU_a_Bukavu_au_Sud-Kivu_en_RDC.jpg 1440w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Während die internationalen Bemühungen zur Deeskalation laufen, bleibt die Lage vor Ort angespannt. In Goma sind zahlreiche Zivilisten auf der Flucht, während die MONUSCO unter wachsendem Druck steht, ihre Schutzmaßnahmen zu verstärken. Die Lage in Bukavu wird sich schnell ändern.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die UN-Friedensmission erklärte, dass ihre Kapazitäten durch die hohe Anzahl an Schutzsuchenden in ihren Basen bereits an ihre Grenzen stoßen. Besonders problematisch sei die Versorgung mit Wasser und sanitären Einrichtungen, da viele Menschen in improvisierten Lagern untergebracht seien.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>SADC-Gipfel: Staatschefs wollen Frieden im Ostkongo</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/sadc-gipfel-staatschefs-wollen-frieden-im-ostkongo/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 31 Jan 2025 20:52:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kontinentale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[2]]></category>
		<category><![CDATA[Diplomatie]]></category>
		<category><![CDATA[Frieden]]></category>
		<category><![CDATA[Krise]]></category>
		<category><![CDATA[SADC]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Staats- und Regierungschefs der SADC-Mitgliedsstaaten trafen sich in Simbabwe, um dringende Maßnahmen zur Bewältigung der eskalierenden Krise&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fsadc-gipfel-staatschefs-wollen-frieden-im-ostkongo%2F&amp;action_name=SADC-Gipfel%3A%20Staatschefs%20wollen%20Frieden%20im%20Ostkongo&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/sadc-gipfel-staatschefs-wollen-frieden-im-ostkongo/">SADC-Gipfel: Staatschefs wollen Frieden im Ostkongo</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die Staats- und Regierungschefs der SADC-Mitgliedsstaaten trafen sich in <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/ostafrika/simbabwe/">Simbabwe</a>, um dringende Maßnahmen zur Bewältigung der eskalierenden Krise in der <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/zentralafrika/dr-kongo/">Demokratischen Republik Kongo</a> (DRC) zu erörtern.</p>



<h4 id="gemeinsame-loesungen-fuer-die-sicherheit" class="wp-block-heading">Gemeinsame Lösungen für die Sicherheit</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Das Treffen fand vor dem Hintergrund einer sich verschärfenden humanitären und sicherheitspolitischen Krise in der östlichen DRC statt. Präsident Emmerson Mnangagwa, Vorsitzender der SADC, eröffnete die Sitzung mit einem Appell zur Stärkung der regionalen Zusammenarbeit und betonte die Notwendigkeit, den Frieden in der Region wiederherzustellen.</p>


<blockquote class="twitter-tweet">
<p lang="en" dir="ltr">𝗦𝗔𝗗𝗖 𝘁𝗼 𝗵𝗼𝗹𝗱 𝗮𝗻 𝗘𝘅𝘁𝗿𝗮𝗼𝗿𝗱𝗶𝗻𝗮𝗿𝘆 𝗦𝘂𝗺𝗺𝗶𝘁 𝗼𝗳 𝗛𝗲𝗮𝗱𝘀 𝗼𝗳 𝗦𝘁𝗮𝘁𝗲 𝗮𝗻𝗱 𝗚𝗼𝘃𝗲𝗿𝗻𝗺𝗲𝗻𝘁 𝗶𝗻 𝗛𝗮𝗿𝗮𝗿𝗲, 𝗭𝗶𝗺𝗯𝗮𝗯𝘄𝗲 𝗼𝗻 𝘁𝗵𝗲 𝘀𝗲𝗰𝘂𝗿𝗶𝘁𝘆 𝘀𝗶𝘁𝘂𝗮𝘁𝗶𝗼𝗻 𝗶𝗻 𝘁𝗵𝗲 𝗲𝗮𝘀𝘁𝗲𝗿𝗻 𝗽𝗮𝗿𝘁 𝗼𝗳 𝘁𝗵𝗲 𝗗𝗲𝗺𝗼𝗰𝗿𝗮𝘁𝗶𝗰… <a href="https://t.co/2mGhnr1xq3">pic.twitter.com/2mGhnr1xq3</a></p>
<p>&mdash; SADC Secretariat (@SADC_News) <a href="https://twitter.com/SADC_News/status/1884604060201820197?ref_src=twsrc%5Etfw">January 29, 2025</a></p></blockquote>
<p> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p>



<p class="wp-block-paragraph">„Die Menschen in der östlichen DRC haben viel zu lange gelitten,“ sagte Präsident Mnangagwa. Er würdigte die Verlängerung der SADC-Mission in der DRC (SAMIDRC) und betonte die Wichtigkeit weiterer Unterstützung für die Truppen vor Ort.</p>



<h4 id="schwere-humanitaere-krise" class="wp-block-heading">Schwere humanitäre Krise</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Die humanitäre Lage in der Region bleibt kritisch. Laut UNHCR wurden allein seit Jahresbeginn mehr als 400.000 Menschen in Nord- und Südkivu vertrieben. Präsident Mnangagwa rief internationale Partner auf, die humanitären Hilfsmaßnahmen auszuweiten, um die Not der betroffenen Bevölkerung zu lindern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Unsere politische Entschlossenheit muss gestärkt werden, und wir müssen offene und faktenbasierte Diskussionen führen, um dauerhaften Frieden zu gewährleisten,“ fügte er hinzu.</p>



<h4 id="militaerische-und-diplomatische-bemuehungen" class="wp-block-heading">Militärische und diplomatische Bemühungen</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Die SADC-Mitglieder bekräftigten ihre Unterstützung für den Einsatz von Friedenstruppen, trotz der Herausforderungen, die sich durch jüngste Verluste ergeben haben. Bei den Kämpfen mit M23-Rebellen wurden vor kurzem rund ein Dutzend Soldaten aus Südafrika, Malawi und Tansania getötet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Elias Magosi, Exekutivsekretär der SADC, betonte in seiner Ansprache, dass regionale und globale Kooperation entscheidend für die Lösung der Sicherheitsprobleme in der DRC seien: „Sicherheit kann nicht isoliert erreicht werden. Die DRC, die Region und die internationale Gemeinschaft müssen zusammenarbeiten, um diese Herausforderungen zu bewältigen.“</p>


<blockquote class="twitter-tweet">
<p lang="en" dir="ltr">𝗜𝗡𝗧𝗥𝗢𝗗𝗨𝗖𝗧𝗢𝗥𝗬 𝗥𝗘𝗠𝗔𝗥𝗞𝗦 𝗕𝗬 𝗛.𝗘. 𝗠𝗥 𝗘𝗟𝗜𝗔𝗦 𝗠. 𝗠𝗔𝗚𝗢𝗦𝗜, 𝗦𝗔𝗗𝗖 𝗘𝗫𝗘𝗖𝗨𝗧𝗜𝗩𝗘 𝗦𝗘𝗖𝗥𝗘𝗧𝗔𝗥𝗬<br />𝗢𝗡 𝗧𝗛𝗘 𝗢𝗖𝗖𝗔𝗦𝗜𝗢𝗡 𝗢𝗙 𝗧𝗛𝗘 𝗘𝗫𝗧𝗥𝗔𝗢𝗥𝗗𝗜𝗡𝗔𝗥𝗬 𝗦𝗨𝗠𝗠𝗜𝗧 𝗢𝗙 𝗛𝗘𝗔𝗗𝗦 𝗢𝗙 𝗦𝗧𝗔𝗧𝗘 𝗔𝗡𝗗 𝗚𝗢𝗩𝗘𝗥𝗡𝗠𝗘𝗡𝗧 𝗢𝗡… <a href="https://t.co/bEhvhzJZxZ">pic.twitter.com/bEhvhzJZxZ</a></p>
<p>&mdash; SADC Secretariat (@SADC_News) <a href="https://twitter.com/SADC_News/status/1885388180662133012?ref_src=twsrc%5Etfw">January 31, 2025</a></p></blockquote>
<p> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p>



<h4 id="m23-rebellion-und-regionale-spannungen" class="wp-block-heading">M23-Rebellion und regionale Spannungen</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Die M23-Rebellen, unterstützt von Berichten zufolge ruandischen Kräften, haben ihre Kontrolle über Gebiete in Nord-Kivu ausgeweitet und drängen weiter nach Süden in Richtung Bukavu. Die Situation hat die Sorge vor einer Eskalation zu einem regionalen Konflikt verstärkt, ähnlich den verheerenden Kriegen zwischen 1996 und 2003.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Präsident Samia Suluhu Hassan von <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/ostafrika/tansania/">Tansania</a>, Vorsitzende der SADC-Organ-Troika, betonte die Notwendigkeit eines bedingungslosen Waffenstillstands und rief alle Parteien zu Dialog und Frieden auf.</p>



<h4 id="gemeinsames-engagement-fuer-stabilitaet" class="wp-block-heading">Gemeinsames Engagement für Stabilität</h4>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/01/Gioham6W8AAFFFi-1024x683.jpeg" alt="" class="wp-image-13755 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/01/Gioham6W8AAFFFi-1024x683.jpeg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/01/Gioham6W8AAFFFi-300x200.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/01/Gioham6W8AAFFFi-768x512.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/01/Gioham6W8AAFFFi-380x254.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/01/Gioham6W8AAFFFi-800x534.jpeg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/01/Gioham6W8AAFFFi-1160x774.jpeg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/01/Gioham6W8AAFFFi.jpeg 1262w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Die Abschlusserklärung des Gipfels, vorgetragen von Elias Magosi, bekräftigte die Solidarität der SADC mit der DRC und kündigte die Entsendung weiterer Verteidigungsminister an, um die Rückführung der gefallenen Soldaten zu koordinieren.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Präsident Mnangagwa schloss den Gipfel mit den Worten: „Unsere Region steht bereit, ihre Anstrengungen zu intensivieren. Die heute getroffenen Entscheidungen werden zur Stabilität in der DRC beitragen.“</p>
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	</item>
		<item>
		<title>M23 in Goma: Was passiert im Ostkongo?</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/m23-in-goma-was-passiert-im-ostkongo/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Jan 2025 00:18:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Demokratische Republik Kongo]]></category>
		<category><![CDATA[Kontinentale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[Ruanda]]></category>
		<category><![CDATA[1]]></category>
		<category><![CDATA[Außenminister]]></category>
		<category><![CDATA[EAC]]></category>
		<category><![CDATA[Frankreich]]></category>
		<category><![CDATA[Militär]]></category>
		<category><![CDATA[Präsident]]></category>
		<category><![CDATA[UN]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Eskalation im Osten der Demokratischen Republik Kongo (DRK) spitzt sich zu, nachdem die M23-Rebellen die strategisch wichtige&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fm23-in-goma-was-passiert-im-ostkongo%2F&amp;action_name=M23%20in%20Goma%3A%20Was%20passiert%20im%20Ostkongo%3F&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/m23-in-goma-was-passiert-im-ostkongo/">M23 in Goma: Was passiert im Ostkongo?</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die Eskalation im Osten der <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/zentralafrika/dr-kongo/">Demokratischen Republik Kongo</a> (DRK) spitzt sich zu, nachdem die <a href="https://fokus-afrika.de/tag/m23/">M23</a>-Rebellen die strategisch wichtige Stadt Goma eingenommen haben. Die humanitäre Lage verschlechtert sich rapide, und die diplomatischen Spannungen zwischen der DRK und <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/ostafrika/ruanda/">Ruanda</a> erreichen einen neuen Höhepunkt. Sowohl Kinshasa als auch Kigali beschuldigen einander, die Instabilität zu fördern, während internationale Akteure versuchen, eine Lösung zu finden.</p>



<h3 id="m23-rebellen-und-die-humanitaere-krise-in-goma" class="wp-block-heading">M23-Rebellen und die humanitäre Krise in Goma</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die M23-Rebellen, unterstützt durch Ruanda, haben nach eigenen Angaben Goma unter Kontrolle gebracht und betonen, sie seien eine „Armee des Volkes“. Willy Ngoma, Sprecher der M23, erklärte: „Wir bringen Frieden. Es gibt keinen Diebstahl, keine Vergewaltigungen. Wir schützen die Bevölkerung.“ Doch die Realität vor Ort sieht anders aus: Strom- und Internetversorgung fehlen, und laut den Vereinten Nationen sind mehr als ein Drittel der Bewohner von Nord-Kivu bereits vertrieben worden.</p>


<blockquote class="twitter-tweet">
<p lang="fr" dir="ltr">L&#39;aéroport de goma est totalement sécurisé par les lions. <a href="https://t.co/g0z6YQWe54">pic.twitter.com/g0z6YQWe54</a></p>
<p>&mdash; Willy NGOMA (@WillyNG0MA) <a href="https://twitter.com/WillyNG0MA/status/1884182141950726329?ref_src=twsrc%5Etfw">January 28, 2025</a></p></blockquote>
<p> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die humanitäre Krise verschärft sich weiter, da viele Menschen keinen Zugang zu grundlegenden Gütern und Dienstleistungen haben. Internationale Organisationen warnen, dass die Kontrolle Gomas durch die M23 die Situation weiter destabilisieren könnte.</p>



<h4 id="perspektive-der-demokratischen-republik-kongo" class="wp-block-heading">Perspektive der Demokratischen Republik Kongo</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Präsident Félix Tshisekedi bezeichnete die Besetzung von Goma als „Beleidigung unserer Geschichte“ und forderte die nationale Mobilisierung. Er kündigte an, die Ausgaben der staatlichen Institutionen drastisch zu senken, um Ressourcen für die Streitkräfte freizugeben. Außerdem forderte er den Privatsektor und die gesamte Bevölkerung zur Unterstützung des Krieges gegen die M23 auf.</p>


<blockquote class="twitter-tweet" data-media-max-width="560">
<p lang="fr" dir="ltr">L’Agression Rwandaise 🇷🇼contre la RDC 🇨🇩 : </p>
<p>Discours du Président de la République, Félix Tshisekedi <a href="https://t.co/WfWALB9JB9">pic.twitter.com/WfWALB9JB9</a></p>
<p>&mdash; The Voice Of Congo (@VoiceOfCongo) <a href="https://twitter.com/VoiceOfCongo/status/1884743007053689207?ref_src=twsrc%5Etfw">January 29, 2025</a></p></blockquote>
<p> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p>



<p class="wp-block-paragraph">Tshisekedi betonte, dass es keine direkten Verhandlungen mit der M23 geben werde. Stattdessen sieht Kinshasa Ruanda als Hauptakteur hinter der Krise. Er beschuldigte Kigali, „das Prinzip der UN-Charta zu verletzen“ und Tausende ruandische Soldaten in die DRK entsandt zu haben.</p>



<h4 id="ruandas-perspektive-und-gespraeche-mit-den-usa" class="wp-block-heading">Ruandas Perspektive und Gespräche mit den USA</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Ruanda weist die Vorwürfe der DRK zurück und sieht die M23-Krise als eine „interne Angelegenheit der DRK“. Präsident Paul Kagame erklärte nach einem Gespräch mit dem US-Außenminister Marco Rubio, dass ein nachhaltiger Frieden im Osten der DRK nur durch die Behebung der „tief verwurzelten Ursachen des Konflikts“ erreicht werden könne.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Ich hatte ein produktives Gespräch mit Außenminister Rubio über die Notwendigkeit eines Waffenstillstands in der DRK und darüber, die Wurzeln des Konflikts endgültig anzugehen. Wir müssen die bilateralen Beziehungen auf der Grundlage gegenseitigen Respekts vertiefen“, schrieb Kagame auf der Plattform X (ehemals Twitter).</p>


<blockquote class="twitter-tweet">
<p lang="en" dir="ltr">Had a productive conversation with Secretary Rubio <a href="https://twitter.com/SecRubio?ref_src=twsrc%5Etfw">@SecRubio</a> on the need to ensure a ceasefire in Eastern DRC and address the root causes of the conflict once and for all, and on the importance of deepening our bilateral ties based upon respect for our respective national…</p>
<p>&mdash; Paul Kagame (@PaulKagame) <a href="https://twitter.com/PaulKagame/status/1884376209527873784?ref_src=twsrc%5Etfw">January 28, 2025</a></p></blockquote>
<p> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p>



<p class="wp-block-paragraph">Rubio lobte Ruandas Einsatz für Stabilität und sicherte zu, dass die USA zur Beendigung des Konflikts beitragen würden. Dieses Gespräch fand inmitten der anhaltenden Kämpfe und wachsender diplomatischer Spannungen statt.</p>



<h3 id="internationale-vermittlungsbemuehungen" class="wp-block-heading">Internationale Vermittlungsbemühungen</h3>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/01/GifUlwoWgAAFh9X-1024x683.jpeg" alt="" class="wp-image-13733 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/01/GifUlwoWgAAFh9X-1024x683.jpeg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/01/GifUlwoWgAAFh9X-300x200.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/01/GifUlwoWgAAFh9X-768x512.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/01/GifUlwoWgAAFh9X-1536x1025.jpeg 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/01/GifUlwoWgAAFh9X-380x253.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/01/GifUlwoWgAAFh9X-800x534.jpeg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/01/GifUlwoWgAAFh9X-1160x774.jpeg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/01/GifUlwoWgAAFh9X.jpeg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/zentralafrika/angola/">Angolas</a> Präsident João Lourenço, Vermittler der Afrikanischen Union, kritisierte die Besetzung von Goma scharf und forderte den sofortigen Rückzug der M23 sowie der ruandischen Streitkräfte aus der DRK. </p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der kenianische Präsident William Ruto, Vorsitzender der Ostafrikanischen Gemeinschaft (EAC), führte Gespräche mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron und Rubio, um regionale und internationale Unterstützung für die Lösung des Konflikts zu mobilisieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Währenddessen bleibt der Luanda-Prozess, der von João Lourenço initiiert wurde, ein Schlüsselinstrument zur Förderung des Dialogs zwischen der DRK und Ruanda. Der Nairobi-Prozess, der unter der Leitung des ehemaligen kenianischen Präsidenten Uhuru Kenyatta steht, soll ebenfalls dazu beitragen, den Konflikt durch Verhandlungen mit der M23 und anderen bewaffneten Gruppen zu entschärfen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Präsident Tshisekedi nahm jedoch nicht am virtuellen Gipfel der <a href="https://fokus-afrika.de/tag/eac/">EAC</a> teil, der von Präsident Ruto einberufen wurde. Stattdessen reiste er nach Luanda, um weitere Schritte mit Lourenço zu koordinieren.</p>


<blockquote class="twitter-tweet" data-media-max-width="560">
<p lang="en" dir="ltr">The escalating deteriorating peace and security situation in the DRC is of grave concern. The humanitarian crisis is being exacerbated by ongoing military actions, including the closure of airspace in Goma.</p>
<p>I call for the immediate and unconditional cessation of hostilities,… <a href="https://t.co/yFS5badWAL">pic.twitter.com/yFS5badWAL</a></p>
<p>&mdash; William Samoei Ruto, PhD (@WilliamsRuto) <a href="https://twitter.com/WilliamsRuto/status/1883628248023679213?ref_src=twsrc%5Etfw">January 26, 2025</a></p></blockquote>
<p> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p>



<h4 id="humanitaere-und-regionale-auswirkungen" class="wp-block-heading">Humanitäre und regionale Auswirkungen</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Die humanitäre Lage in Goma bleibt kritisch. Tausende Menschen wurden vertrieben, die Infrastruktur ist schwer beschädigt, und die Versorgung mit lebenswichtigen Gütern ist eingeschränkt. Internationale Organisationen fordern freien Zugang für humanitäre Hilfe.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die diplomatischen Spannungen zwischen der DRK und Ruanda drohen, die gesamte Region zu destabilisieren. Trotz zahlreicher Vermittlungsbemühungen bleibt die Lage angespannt, und eine schnelle Lösung ist nicht in Sicht.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>EAC ruft zur Nutzung von KI zur Vereinfachung von Zollverfahren auf</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/eac-ruft-zur-nutzung-von-ki-zur-vereinfachung-von-zollverfahren-auf/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Jan 2025 23:47:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kontinentale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[Ostafrika]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[EAC]]></category>
		<category><![CDATA[Handel]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Generalsekretärin der Ostafrikanischen Gemeinschaft (EAC), Veronica M. Nduva, hat die Zollbehörden der Mitgliedsstaaten dazu aufgefordert, modernste Technologien&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Feac-ruft-zur-nutzung-von-ki-zur-vereinfachung-von-zollverfahren-auf%2F&amp;action_name=EAC%20ruft%20zur%20Nutzung%20von%20KI%20zur%20Vereinfachung%20von%20Zollverfahren%20auf&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die Generalsekretärin der <a href="https://fokus-afrika.de/tag/eac/">Ostafrikanischen Gemeinschaft</a> (EAC), Veronica M. Nduva, hat die Zollbehörden der Mitgliedsstaaten dazu aufgefordert, modernste Technologien wie künstliche Intelligenz (KI) einzusetzen, um Zollverfahren in der Region zu optimieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In ihrer Rede anlässlich des Internationalen Zolldatums am Hauptsitz der EAC betonte Nduva, dass der Einsatz von KI nicht nur dazu beitragen könne, die Zollabfertigung effizienter zu gestalten, sondern auch den Kampf gegen illegalen Handel in der Region stärken würde.</p>



<h3 id="ki-soll-zollverfahren-fuer-die-oeffentlichkeit-verstaendlicher-machen" class="wp-block-heading">KI soll Zollverfahren für die Öffentlichkeit verständlicher machen</h3>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile" style="grid-template-columns:34% auto"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="900" height="1000" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/01/pr_20250127_01.jpg" alt="" class="wp-image-13727 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/01/pr_20250127_01.jpg 900w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/01/pr_20250127_01-270x300.jpg 270w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/01/pr_20250127_01-768x853.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/01/pr_20250127_01-380x422.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/01/pr_20250127_01-800x889.jpg 800w" sizes="(max-width: 900px) 100vw, 900px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Nduva forderte die Zollbehörden außerdem auf, komplexe Verfahren zu vereinfachen und der breiten Öffentlichkeit verständlich zu erklären. „Die Integration in <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/ostafrika/">Ostafrika</a> betrifft vor allem die Menschen an der Basis. Deshalb ist es wichtig, durch Aufklärungsprogramme mehr Transparenz und Verständnis für die Arbeit der Zolldienste zu schaffen“, sagte sie.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Zollbeamte hätten sich in ihrer Funktion weiterentwickelt und seien heute nicht nur für die Erhebung von Zöllen, sondern auch für die Sicherheit von Waren und den Schutz von Einnahmen verantwortlich. „Sie spielen eine entscheidende Rolle bei der Aufklärung der Öffentlichkeit, der Kapazitätsentwicklung und der Förderung der Zusammenarbeit zwischen den Akteuren des Handels“, so Nduva.</p>



<h3 id="eac-fortschritte-durch-die-zollunion" class="wp-block-heading">EAC: Fortschritte durch die Zollunion</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die EAC-Generalsekretärin hob die positiven Ergebnisse der Zollunion hervor, dem ersten Pfeiler der regionalen Integration. Die Union habe dazu beigetragen, Handelsbarrieren zu verringern und die wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen den Mitgliedsstaaten zu stärken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zu den Errungenschaften zählen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Abschaffung von Binnenzöllen</strong>: Der freie Warenverkehr zwischen den Partnerstaaten hat das intra-regionale Handelsvolumen erheblich gesteigert.</li>



<li><strong>Einführung eines Gemeinsamen Außenzolltarifs (CET)</strong>: Dieser schützt lokale Industrien und reguliert Importe aus Nicht-EAC-Ländern.</li>



<li><strong>Vereinfachte Handelsregelungen (STR)</strong>: Kleine Grenzhändler mit Warenwerten unter 2.000 USD profitieren von einem unbürokratischen Abfertigungsprozess.</li>



<li><strong>Digitale Systeme wie RECTS und SCT</strong>: Elektronische Frachtverfolgung und einheitliche Zollabwicklung haben Schmuggel reduziert und die Transparenz erhöht.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Laut dem EAC Trade and Investment <a href="https://www.eac.int/press-releases/142-customs/3289-embrace-ai-to-ease-customs-procedures,-eac-partner-states-customs-authorities-urged">Report</a> stieg der intra-regionale Handel signifikant. Das Handelsvolumen der EAC mit der Welt erreichte 2023 80,6 Milliarden USD, verglichen mit 78,7 Milliarden USD im Jahr 2022. Die ausländischen Direktinvestitionen (FDI) stiegen zwischen 2013 und 2021 von 3,7 auf 12,9 Milliarden USD, ein Beweis für das Vertrauen in die Handelssysteme der Region.</p>



<h3 id="herausforderungen-und-private-beteiligung" class="wp-block-heading">Herausforderungen und private Beteiligung</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Der Präsident des Verbands ostafrikanischer Spediteure, Charles Rubaale Mwebembezi, unterstrich die Notwendigkeit, Zollverfahren weiter zu vereinfachen, Verzögerungen zu reduzieren und Korruption zu bekämpfen. Er betonte, dass der private Sektor weiterhin Zollsysteme prüfen und auf öffentlich-private Partnerschaften setzen werde, um Herausforderungen anzugehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Alban Odhiambo, Seniorberater für Handel und Infrastruktur beim Tony Blair Institute, mahnte jedoch, dass technische Innovationen allein nicht ausreichten. „Es braucht einen mentalen Wandel, um neue Technologien effektiv zu nutzen. Probleme wie Staus an den Grenzen bestehen oft weiterhin, selbst wenn moderne Systeme eingeführt werden“, sagte er.</p>



<h3 id="internationale-zusammenarbeit" class="wp-block-heading">Internationale Zusammenarbeit</h3>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="900" height="600" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/01/pr_20250127_03.jpg" alt="" class="wp-image-13729 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/01/pr_20250127_03.jpg 900w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/01/pr_20250127_03-300x200.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/01/pr_20250127_03-768x512.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/01/pr_20250127_03-380x253.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/01/pr_20250127_03-800x533.jpg 800w" sizes="(max-width: 900px) 100vw, 900px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Das Forum wurde durch virtuelle Reden von Dan Saunders, Generalsekretär der Weltzollorganisation, und Celine Bacrot, Wirtschaftsexpertin der UN-Konferenz für Handel und Entwicklung, bereichert. Auch hochrangige Vertreter der EAC wie die stellvertretende Generalsekretärin Annette Ssemumwemba und die Zoll-Direktorin Flavia Busingye nahmen an der Veranstaltung teil.</p>
</div></div>
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	</item>
		<item>
		<title>Offizieller Austritt der Sahel-Staaten-Allianz aus der ECOWAS</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/offizieller-austritt-der-sahel-staaten-allianz-aus-der-ecowas/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Jan 2025 21:13:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Burkina Faso]]></category>
		<category><![CDATA[Kontinentale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[Mali]]></category>
		<category><![CDATA[Niger]]></category>
		<category><![CDATA[5]]></category>
		<category><![CDATA[AES]]></category>
		<category><![CDATA[ECOWAS]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Frankreich]]></category>
		<category><![CDATA[Kooperation]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Übergangsregierung]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 28. Januar 2025 trat die Allianz der Staaten des Sahel (AES), bestehend aus Burkina Faso, Mali und Niger,&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Foffizieller-austritt-der-sahel-staaten-allianz-aus-der-ecowas%2F&amp;action_name=Offizieller%20Austritt%20der%20Sahel-Staaten-Allianz%20aus%20der%20ECOWAS&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Am 28. Januar 2025 trat die <strong><a href="https://fokus-afrika.de/tag/aes/">Allianz der Staaten des Sahel</a> (AES)</strong>, bestehend aus <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/westafrika/burkina-faso/">Burkina Faso</a>, <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/westafrika/mali/">Mali</a> und <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/westafrika/niger/">Niger</a>, offiziell aus der Wirtschaftsgemeinschaft Westafrikanischer Staaten (ECOWAS) aus. Diese historische Entscheidung markiert den Abschluss eines einjährigen Austrittsprozesses und wird aus eigener Sicht als Wendepunkt für die drei Staaten und die Region insgesamt betrachtet.</p>



<h3 id="gruende-fuer-den-austritt-aus-ecowas" class="wp-block-heading">Gründe für den Austritt aus ECOWAS</h3>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="720" height="540" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/01/FB_IMG_1738050789268.jpg.webp" alt="" class="wp-image-13704 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/01/FB_IMG_1738050789268.jpg.webp 720w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/01/FB_IMG_1738050789268.jpg-300x225.webp 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/01/FB_IMG_1738050789268.jpg-200x150.webp 200w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/01/FB_IMG_1738050789268.jpg-260x195.webp 260w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/01/FB_IMG_1738050789268.jpg-380x285.webp 380w" sizes="(max-width: 720px) 100vw, 720px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Die Präsidenten Ibrahim Traoré (Burkina Faso), Assimi Goïta (Mali) und Abdourahamane Tiani (Niger) begründeten diesen Schritt mit dem Wunsch nach einer vollständigen Souveränität und Unabhängigkeit von externer Bevormundung. </p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Laut den Staatschefs und ihrer Bevölkerung hat die ECOWAS in den vergangenen Jahrzehnten nicht die Interessen der Menschen in der Region vertreten. Vielmehr sei sie ein „Syndikat der Staatschefs“ gewesen, das von &#8220;imperialistischen Einflüssen&#8221; gesteuert wurde.</p>



<h3 id="kritik-an-der-ecowas" class="wp-block-heading">Kritik an der ECOWAS</h3>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="153" height="158" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/01/ECOWAS_logo.svg" alt="" class="wp-image-13703 size-full"/></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Die AES-Staaten warfen der ECOWAS vor, bei der Bekämpfung des Terrorismus in der Region gescheitert zu sein und stattdessen Sanktionen und militärische Drohungen gegen ihre eigenen Mitglieder zu richten. Zudem bemängelten sie die mangelnde Unterstützung in wirtschaftlichen und sozialen Fragen sowie die Abhängigkeit der ECOWAS von westlichen Interessen, insbesondere von <a href="https://fokus-afrika.de/tag/frankreich/">Frankreich</a>.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">„Die ECOWAS hat in 50 Jahren nie die Interessen unserer Völker verteidigt. Dieser Schritt war notwendig, um unseren Weg zur Souveränität zu sichern,“ erklärte der burkinische Außenminister Karamoko Jean Marie Traoré bei einer Zeremonie in Ouagadougou.</p>



<h3 id="erfolge-der-allianz-der-staaten-des-sahel" class="wp-block-heading">Erfolge der Allianz der Staaten des Sahel</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Seit der Gründung der AES haben die drei Staaten wichtige Fortschritte erzielt:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Militärische Kontrolle:</strong> Burkina Faso hat die Kontrolle über 70 % seines Territoriums zurückgewonnen, Mali hat die Region Kidal zurückerobert, und Niger konnte ebenfalls Gebiete unter staatliche Kontrolle bringen.</li>



<li><strong>Wirtschaftliche Unabhängigkeit:</strong> Die Kündigung sog. &#8220;neokolonialer&#8221; Abkommen hat die Diversifizierung von Partnerschaften ermöglicht, insbesondere in den Bereichen Verteidigung, Wirtschaft und Diplomatie, so die Staatschefs.</li>



<li><strong>Regionale Zusammenarbeit:</strong> Die AES hat eine vereinte Sahel-Sicherheitsstreitkraft ins Leben gerufen, um die Verteidigung und Solidarität der Mitgliedstaaten zu stärken.</li>
</ul>



<h3 id="appelle-an-die-bevoelkerung" class="wp-block-heading"><a href="https://youtu.be/_ZIkz1ghJNs?si=XGy4VOOTSQ4g6ejx">Appelle</a> an die Bevölkerung</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Der burkinische Premierminister Rimtalba Jean Emmanuel Ouédraogo rief die Bevölkerung zu Wachsamkeit und Durchhaltevermögen auf. Er betonte, dass die Emanzipation von imperialistischen Strukturen Opfer und Entschlossenheit erfordere: „Freiheit wird nicht geschenkt, sie muss erkämpft werden. Unsere drei Staaten haben diesen Weg eingeschlagen, um unseren Kindern eine souveräne und prosperierende Zukunft zu sichern.“</p>


<p><iframe width="560" height="315" src="https://www.youtube.com/embed/_ZIkz1ghJNs?si=hLG36jCKe-k1-AX1" title="YouTube video player" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>



<h3 id="der-weg-nach-vorn" class="wp-block-heading">Der Weg nach vorn</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Allianz der Staaten des Sahel verfolgt drei zentrale Ziele:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Unabhängige Außenpolitik</strong> ohne Beeinflussung durch externe Mächte.</li>



<li><strong>Autonome Verteidigungsstrategie</strong>, um die Sicherheit der Region selbstständig zu gewährleisten.</li>



<li><strong>Investitionen in die Entwicklung</strong>, um die wirtschaftliche und soziale Lage der Bevölkerung nachhaltig zu verbessern.</li>
</ol>



<p class="wp-block-paragraph">Die drei Länder betonen, dass sie trotz der Herausforderungen vereint und entschlossen sind, ihre Vision einer souveränen und unabhängigen Zukunft zu verwirklichen.</p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/offizieller-austritt-der-sahel-staaten-allianz-aus-der-ecowas/">Offizieller Austritt der Sahel-Staaten-Allianz aus der ECOWAS</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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			<media:title type="html">Offizieller Austritt der Sahel-Staaten-Allianz aus der ECOWAS</media:title>
			<media:description type="html">Die Allianz der Staaten des Sahel (AES) – bestehend aus Burkina Faso, Mali und Niger – tritt offiziell aus der ECOWAS aus.</media:description>
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	</item>
		<item>
		<title>Coca-Cola stärkt Zusammenarbeit mit COMESA</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/coca-cola-staerkt-zusammenarbeit-mit-comesa/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 26 Jan 2025 21:50:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kontinentale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[Sambia]]></category>
		<category><![CDATA[COMESA]]></category>
		<category><![CDATA[Kooperation]]></category>
		<category><![CDATA[Produktion]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://fokus-afrika.de/?p=13671</guid>

					<description><![CDATA[<p>Am 21. Januar 2025 besuchte eine Delegation von Coca-Cola Beverages Africa das Sekretariat des Gemeinsamen Marktes für das&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fcoca-cola-staerkt-zusammenarbeit-mit-comesa%2F&amp;action_name=Coca-Cola%20st%C3%A4rkt%20Zusammenarbeit%20mit%20COMESA&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/coca-cola-staerkt-zusammenarbeit-mit-comesa/">Coca-Cola stärkt Zusammenarbeit mit COMESA</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Am 21. Januar 2025 besuchte eine Delegation von Coca-Cola Beverages Africa das Sekretariat des <a href="https://fokus-afrika.de/tag/comesa/">Gemeinsamen Marktes für das Östliche und Südliche Afrika</a> (COMESA), um Strategien für die Stärkung von Partnerschaften zur Förderung des regionalen Wirtschaftswachstums zu diskutieren. Der <a href="https://www.comesa.int/coca-cola-beverages-africa-engages-with-comesa-secretariat-to-foster-economic-growth/">Besuch</a> unterstrich Coca-Colas Engagement für nachhaltige lokale Initiativen und die Schaffung von Arbeitsplätzen in der Region.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Mittelpunkt der Gespräche standen Möglichkeiten, das Potenzial der COMESA-Region auszuschöpfen, regionale Wertschöpfungsketten zu erweitern und die wirtschaftliche Entwicklung voranzutreiben. Dabei präsentierte das Coca-Cola-Team laufende Investitionsprojekte, die lokale Beschäftigung und Nachhaltigkeit fördern sollen.</p>



<h3 id="zusammenarbeit-fuer-regionale-entwicklung" class="wp-block-heading">Zusammenarbeit für regionale Entwicklung</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ms. Karyn Harrington, Vice President für Public Affairs, Kommunikation und Nachhaltigkeit bei Coca-Cola, betonte die Bedeutung der Investitionen des Unternehmens:<br>„Wir glauben, dass unsere Investitionen nicht nur Arbeitsplätze schaffen, sondern auch lokale Gemeinschaften stärken.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf der Seite von COMESA hob die Direktorin für Industrie und Landwirtschaft, Ms. Providence Mavumbi, die Wichtigkeit von Partnerschaften hervor, die direkt den lokalen Gemeinschaften zugutekommen. Sie ermutigte Coca-Cola, bestehende Initiativen wie das&nbsp;<strong>Local Sourcing for Partnerships</strong>-Programm zu nutzen und lokale Produzenten bei der Beschaffung von Rohstoffen zu priorisieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Die Stärkung kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) ist entscheidend für nachhaltige Entwicklung“, erklärte sie und betonte, dass die Förderung lokaler Lieferketten die wirtschaftliche Resilienz in der gesamten Region stärken könne.</p>



<h3 id="breites-engagement-und-weitere-kooperationen" class="wp-block-heading">Breites Engagement und weitere Kooperationen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Coca-Cola-Delegation, darunter Ms. Karyn Harrington, Mr. Shiletsi Makhofane (Senior Director, Public Policy) und Mr. Ian Hirschfeld (Senior Director, Economic Policy), bekräftigte die Absicht des Unternehmens, die Zusammenarbeit mit COMESA-Mitgliedstaaten zu vertiefen. Weitere Gespräche wurden vereinbart, um robuste Partnerschaften aufzubauen, die lokale Gemeinschaften unterstützen und Investitionen in regionale Wertschöpfungsketten anregen sollen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">COMESA betrachtet Coca-Colas Initiativen als Beispiel für die Art von Partnerschaften, die entscheidend für die Förderung der wirtschaftlichen Integration und die nachhaltige Entwicklung in den Mitgliedstaaten sind.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Zugang zu Elektrizität für 300 Millionen Menschen in Afrika bis 2030</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/zugang-zu-elektrizitaet-fuer-300-millionen-menschen-in-afrika-bis-2030/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 26 Jan 2025 20:10:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kontinentale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[Tansania]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[AU]]></category>
		<category><![CDATA[BMZ]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am heutigen Abend beginnt in Daressalam, der Hauptstadt Tansanias, der erste Afrikanische Energiegipfel, bei dem politische und wirtschaftliche&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fzugang-zu-elektrizitaet-fuer-300-millionen-menschen-in-afrika-bis-2030%2F&amp;action_name=Zugang%20zu%20Elektrizit%C3%A4t%20f%C3%BCr%20300%20Millionen%20Menschen%20in%20Afrika%20bis%202030&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Am heutigen Abend beginnt in Daressalam, der Hauptstadt <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/ostafrika/tansania/">Tansanias</a>, der erste <a href="https://mission300africa.org/energysummit/">Afrikanische Energiegipfel</a>, bei dem politische und wirtschaftliche Entscheidungsträger über den Zugang zu Elektrizität für 300 Millionen Menschen in Subsahara-Afrika bis zum Jahr 2030 beraten. Der Gipfel, der von der <a href="https://fokus-afrika.de/tag/au/">Afrikanischen Union</a>, der <a href="https://fokus-afrika.de/tag/world-bank/">Weltbank</a>, der Afrikanischen Entwicklungsbank und der tansanischen Regierung organisiert wird, läuft bis Dienstag und bringt Vertreterinnen und Vertreter aus nahezu allen afrikanischen Staaten sowie internationalen Partnerländern zusammen. Deutschland wird durch Jochen Flasbarth, Staatssekretär im <a href="https://fokus-afrika.de/tag/bmz/">Bundesentwicklungsministerium</a> (BMZ), vertreten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Fokus der Konferenz liegt auf der sogenannten „Mission 300“, die den Ausbau erneuerbarer Energien als zentralen Lösungsansatz hervorhebt. Flasbarth betonte die Bedeutung der Initiative: „Afrikanische Regierungen arbeiten an ambitionierten Plänen, um Millionen Menschen einen sicheren Zugang zu Strom zu ermöglichen. Erneuerbare Energien sind dafür die beste und kostengünstigste Lösung – insbesondere, weil viele afrikanische Länder aufgrund von Sonne, Wind und Flächen besonders gut geeignet sind.“</p>



<h3 id="elektrizitaet-erneuerbare-energien-als-schluessel-zur-entwicklung" class="wp-block-heading">Elektrizität: Erneuerbare Energien als Schlüssel zur Entwicklung</h3>



<p class="wp-block-paragraph">In Subsahara-Afrika haben derzeit rund 600 Millionen Menschen keinen Zugang zu Elektrizität, was die wirtschaftliche Entwicklung erheblich hemmt. Stromausfälle und fehlende Energieinfrastruktur erschweren den Aufbau von Unternehmen und die Sicherung von Kühlketten für Lebensmittel. Ziel des Gipfels ist es, durch Energie-Entwicklungspläne – sogenannte „Country Compacts“ – nachhaltige Investitionen und internationale Zusammenarbeit zu fördern. 13 afrikanische Länder, darunter <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/westafrika/nigeria/">Nigeria</a>, <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/westafrika/senegal/">Senegal</a> und <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/ostafrika/tansania/">Tansania</a>, werden ihre individuellen Pläne zur Förderung erneuerbarer Energien vorstellen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Deutschland tritt dabei als starker Partner für die Energiewende auf dem afrikanischen Kontinent auf. Laut dem BMZ unterstützt Deutschland derzeit 15 afrikanische Staaten wie <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/ostafrika/kenia/">Kenia</a>, <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/sudliches-afrika/sudafrika/">Südafrika</a> und <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/westafrika/senegal/">Senegal</a> beim Ausbau erneuerbarer Energien. 2023 konnten durch deutsche Förderprogramme etwa neun Millionen Menschen in Subsahara-Afrika erstmals Zugang zu moderner Energie erhalten.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile" style="grid-template-columns:28% auto"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="673" height="500" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/01/logo_giz_get_pro.png" alt="" class="wp-image-13661 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/01/logo_giz_get_pro.png 673w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/01/logo_giz_get_pro-300x223.png 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/01/logo_giz_get_pro-200x150.png 200w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/01/logo_giz_get_pro-380x282.png 380w" sizes="(max-width: 673px) 100vw, 673px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Die BMZ-geförderten Programme, darunter „<a href="https://www.global-energy-transformation.eu">GET.pro</a>“, zielen darauf ab, ein günstiges Investitionsklima für erneuerbare Energien zu schaffen. Diese Zusammenarbeit mobilisiert Milliardeninvestitionen und ermöglicht Millionen Menschen den Zugang zu nachhaltiger Energie.</p>
</div></div>



<h3 id="chancen-fuer-internationale-und-deutsche-unternehmen" class="wp-block-heading">Chancen für internationale und deutsche Unternehmen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Der Ausbau erneuerbarer Energien birgt nicht nur Entwicklungspotenzial für Afrika, sondern auch Investitionsmöglichkeiten für die deutsche Wirtschaft. Seit 2018 hat das BMZ 36 deutsche Unternehmen bei der Projektentwicklung unterstützt. Ein Beispiel ist das Unternehmen GOGO Electric, das mit deutscher Beteiligung Elektromobilität in <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/ostafrika/uganda/">Uganda</a> vorantreibt. GOGO Electric betreibt landesweit Batterietauschstationen für Motorradtaxis und plant, in diesem Jahr 10.000 E-Motorräder auszustatten.</p>



<h3 id="herausforderungen-und-naturschutz" class="wp-block-heading">Herausforderungen und Naturschutz</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Im Vorfeld des Gipfels besuchte Staatssekretär Flasbarth Naturschutzprojekte in Tansania. Klimawandel und Bevölkerungswachstum führen in der Region zunehmend zu Landnutzungskonflikten, insbesondere in Gebieten mit hoher Artenvielfalt und globaler Klimarelevanz. Der Austausch mit Nichtregierungsorganisationen unterstrich die Bedeutung, lokale Bedürfnisse in Entwicklungsmaßnahmen einzubeziehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Obwohl Afrika nur zwei Prozent der globalen Investitionen in erneuerbare Energien erhält, bietet der Kontinent enormes Potenzial für Solar- und Windkraft. „Deutschland wirbt dafür, dass Afrika beim Ausbau seiner Energiesysteme direkt auf erneuerbare Energien setzt und fossile Umwege vermeidet“, erklärte Flasbarth.</p>
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		<item>
		<title>5.000 Soldaten: AES etabliert gemeinsame Einsatztruppe</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/5-000-soldaten-aes-etabliert-gemeinsame-einsatztruppe/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Jan 2025 18:24:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kontinentale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[Niger]]></category>
		<category><![CDATA[1]]></category>
		<category><![CDATA[5]]></category>
		<category><![CDATA[AES]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Militär]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Angesichts der anhaltenden Bedrohung durch Terrorismus und organisierte transnationale Kriminalität hat die Allianz der Sahelstaaten (AES), bestehend aus&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2F5-000-soldaten-aes-etabliert-gemeinsame-einsatztruppe%2F&amp;action_name=5.000%20Soldaten%3A%20AES%20etabliert%20gemeinsame%20Einsatztruppe&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/5-000-soldaten-aes-etabliert-gemeinsame-einsatztruppe/">5.000 Soldaten: AES etabliert gemeinsame Einsatztruppe</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Angesichts der anhaltenden Bedrohung durch Terrorismus und organisierte transnationale Kriminalität hat die <a href="https://fokus-afrika.de/tag/aes/">Allianz der Sahelstaaten</a> (AES), bestehend aus <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/westafrika/niger/">Niger</a>, <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/westafrika/mali/">Mali</a> und <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/westafrika/burkina-faso/">Burkina Faso</a>, einen entscheidenden Schritt unternommen, um ihre Verteidigungsbemühungen zu koordinieren. Der Verteidigungsminister des Niger, General Salifou Modi, kündigte in einem <a href="https://www.actuniger.com/politique/20718-defense-et-securite-le-general-salifou-modi-salue-une-securite-assumee-et-appelle-a-la-mobilisation-nationale-face-aux-defis-persistants.html">Interview</a> mit dem nationalen Fernsehsender RTN am 21. Januar 2025 die bevorstehende Einsatzbereitschaft einer gemeinsamen militärischen Eingreiftruppe von 5.000 an.</p>



<h3 id="eine-kollektive-antwort-auf-gemeinsame-bedrohungen" class="wp-block-heading">Eine kollektive Antwort auf gemeinsame Bedrohungen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die AES wurde gegründet, um den Sicherheitsherausforderungen der Region zu begegnen, und hat sich als wichtiger Pfeiler im Kampf gegen bewaffnete Gruppen und kriminelle Netzwerke etabliert. „Wir teilen denselben Raum und stehen vor denselben Bedrohungen“, erklärte General Modi. „Es war notwendig, unsere Bemühungen zu bündeln, denn ein Terrorist, der von einem Land in ein anderes flüchtet, kann nur durch enge Zusammenarbeit unschädlich gemacht werden.“</p>


<p><iframe width="560" height="315" src="https://www.youtube.com/embed/Ck6B0REBadI?si=AefjUWbkyfG10kJ1" title="YouTube video player" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Einsatzgebiet der AES erstreckt sich von Bosso im Niger bis an die Grenzen Mauretaniens sowie vom südlichen Mali bis nach Libyen. Innerhalb dieses Gebiets werden die Streitkräfte der drei Länder gemeinsam agieren und ihre Ressourcen in den Bereichen Boden-, Luft- und Nachrichtendienste bündeln.</p>



<h3 id="einsatzbereite-streitkraft-von-5-000-soldaten" class="wp-block-heading">Einsatzbereite Streitkraft von 5.000 Soldaten</h3>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="398" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/01/photo_famille_FDS_AES.jpg" alt="" class="wp-image-13627 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/01/photo_famille_FDS_AES.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/01/photo_famille_FDS_AES-300x149.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/01/photo_famille_FDS_AES-768x382.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/01/photo_famille_FDS_AES-380x189.jpg 380w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Die neu formierte Eingreiftruppe umfasst 5.000 Soldaten und verfügt über strategische Kapazitäten, um rasch auf Bedrohungen im gesamten Einsatzgebiet zu reagieren. </p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Laut General Modi wurde die Planungsphase unter der Leitung der Generalstäbe der beteiligten Länder abgeschlossen, und die Truppe wird in wenigen Wochen ihre Arbeit aufnehmen. Erste gemeinsame Operationen, unter anderem zwischen Niger und Burkina Faso, haben bereits stattgefunden und zeigen die Effektivität dieser Zusammenarbeit.</p>



<h3 id="herausforderungen-und-geopolitischer-kontext" class="wp-block-heading">Herausforderungen und geopolitischer Kontext</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Gründung der gemeinsamen Eingreiftruppe erfolgt in einem komplexen regionalen Umfeld, das durch Spannungen mit der Westafrikanischen Wirtschaftsgemeinschaft (ECOWAS) geprägt ist. General Modi betonte die Bedeutung des Beistands von Mali und Burkina Faso in der Krise zwischen Niger und der ECOWAS. „Ohne ihre Unterstützung wäre unser Land angegriffen worden“, erklärte er.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die lokale Bevölkerung, die häufig zwischen terroristischer Gewalt und militärischen Operationen gefangen ist, setzt große Hoffnungen in die neue Initiative. Sie verspricht nicht nur eine bessere Sicherheit, sondern auch eine Wiederherstellung des Vertrauens der Bürger in staatliche Institutionen.</p>



<h3 id="blick-in-die-zukunft" class="wp-block-heading">Blick in die Zukunft</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Gründung der AES und die Einsetzung ihrer Eingreiftruppe markieren einen Wendepunkt in der Sicherheitsarchitektur der Region. Mit der gemeinsamen Nutzung von Ressourcen und einer verstärkten Zusammenarbeit setzen Niger, Mali und Burkina Faso ein Zeichen für eine regionale Lösung der Sicherheitsprobleme des Sahels.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es bleibt abzuwarten, wie effektiv die neue Truppe auf dem Feld agieren wird und welche konkreten Ergebnisse in der Bekämpfung von Terrorismus und grenzüberschreitender Kriminalität erzielt werden. Fest steht jedoch, dass die AES mit dieser Initiative eine solide Grundlage für die Sicherheit in der Region schafft.</p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/5-000-soldaten-aes-etabliert-gemeinsame-einsatztruppe/">5.000 Soldaten: AES etabliert gemeinsame Einsatztruppe</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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			<media:description type="html">%%primary_category%% %%sep%% Die Allianz der Sahelstaaten (AES) etabliert eine Eingreiftruppe mit 5.000 Soldaten, um Terrorismus und Kriminalität zu bekämpfen.</media:description>
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	</item>
		<item>
		<title>Togo erwägt Beitritt zur Allianz der Sahelstaaten AES</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/togo-erwaegt-beitritt-zur-allianz-der-sahelstaaten-aes/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Jan 2025 20:17:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kontinentale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[Togo]]></category>
		<category><![CDATA[2]]></category>
		<category><![CDATA[AES]]></category>
		<category><![CDATA[Außenminister]]></category>
		<category><![CDATA[Diplomatie]]></category>
		<category><![CDATA[Geopolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Präsident]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Togo erwägt einen Beitritt zur Allianz der Sahelstaaten (AES), wie der Außenminister des Landes, Robert Dussey, in einem&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ftogo-erwaegt-beitritt-zur-allianz-der-sahelstaaten-aes%2F&amp;action_name=Togo%20erw%C3%A4gt%20Beitritt%20zur%20Allianz%20der%20Sahelstaaten%20AES&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/category/politik/innen-und-aussenpolitik/westafrika/togo/">Togo</a> erwägt einen Beitritt zur Allianz der Sahelstaaten (AES), wie der Außenminister des Landes, Robert Dussey, in einem Interview mit Voxafrica bekannt gab. Diese Entwicklung kommt zu einem Zeitpunkt, an dem sich die geopolitischen Dynamiken in Westafrika erheblich verändern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Die Entscheidung liegt beim Präsidenten der Republik“, erklärte Dussey und fügte hinzu, dass ein Beitritt „nicht unmöglich“ sei. Er ermutigte dazu, die Bevölkerung Togos nach ihrer Meinung zu fragen, und äußerte die Überzeugung, dass eine Mehrheit der Bürger einen Beitritt befürworten würde.</p>


<blockquote class="twitter-tweet" data-media-max-width="560">
<p lang="fr" dir="ltr">Ce qui nous lie avec les pays de l&#39;AES c&#39;est la même idéologie, c&#39;est l&#39;Afrique d&#39;abord, c&#39;est notre pays d&#39;abord. Nous sommes dans une vision, nous sommes africains, nous sommes africanophone.&quot; <a href="https://twitter.com/hashtag/AES?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#AES</a> <a href="https://twitter.com/hashtag/Mali?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#Mali</a> <a href="https://twitter.com/hashtag/Burkina?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#Burkina</a> <a href="https://twitter.com/hashtag/Faso?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#Faso</a> <a href="https://twitter.com/hashtag/Niger?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#Niger</a> <br /> <a href="https://twitter.com/hashtag/Africanophonie?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#Africanophonie</a> <a href="https://twitter.com/hashtag/APA?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#APA</a><br /> <a href="https://twitter.com/hashtag/GovTG?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#GovTG</a>… <a href="https://t.co/PvUCLfVW1S">pic.twitter.com/PvUCLfVW1S</a></p>
<p>&mdash; Robert Dussey (@rdussey) <a href="https://twitter.com/rdussey/status/1880186886561386649?ref_src=twsrc%5Etfw">January 17, 2025</a></p></blockquote>
<p> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p>



<h3 id="strategische-bedeutung-eines-beitritts" class="wp-block-heading">Strategische Bedeutung eines Beitritts</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ein möglicher Beitritt Togos zur AES könnte erhebliche Vorteile für die Allianz bedeuten, die derzeit aus Mali, Niger und Burkina Faso besteht. Als Binnenländer könnten diese Staaten durch den Zugang zum Meer über Togos Küste und den Hafen von Lomé ihre wirtschaftlichen Möglichkeiten erheblich erweitern, insbesondere in Bezug auf den Import und Export von Waren.</p>


<p><iframe width="560" height="315" src="https://www.youtube.com/embed/KJqQuGM1SwQ?si=whDXp7JHQz4xsPR4" title="YouTube video player" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Allianz, gegründet im Jahr 2023, verfolgt das Ziel, eine regionale Zusammenarbeit unabhängig von traditionellen Organisationen wie der Westafrikanischen Wirtschaftsgemeinschaft (ECOWAS) zu schaffen. Die Mitgliedsstaaten der AES haben angekündigt, ECOWAS zum 29. Januar 2025 zu verlassen, und werfen der Organisation vor, zu stark von der ehemaligen Kolonialmacht Frankreich beeinflusst zu sein.</p>



<h3 id="togos-rolle-in-der-region" class="wp-block-heading">Togos Rolle in der Region</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Seit seinem Amtsantritt im Jahr 2005 hat Präsident Faure Gnassingbé Togo als diplomatischen Vermittler in regionalen Krisen positioniert, unter anderem in Mali und Niger. Ein Beitritt zur AES könnte diese Rolle weiter stärken und Togos Position in Westafrika festigen.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="427" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/01/640px-Robert_Dussey_Minister_of_Foreign_Affairs__Cooperation_Togo_on_SDGs_42112285541.jpg" alt="" class="wp-image-13530 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/01/640px-Robert_Dussey_Minister_of_Foreign_Affairs__Cooperation_Togo_on_SDGs_42112285541.jpg 640w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/01/640px-Robert_Dussey_Minister_of_Foreign_Affairs__Cooperation_Togo_on_SDGs_42112285541-300x200.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/01/640px-Robert_Dussey_Minister_of_Foreign_Affairs__Cooperation_Togo_on_SDGs_42112285541-380x254.jpg 380w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Während des Interviews kritisierte Außenminister Dussey die Rolle großer Mächte in Afrika: „Afrika wird nur genutzt, um den Interessen großer Mächte zu dienen, und das ist nicht akzeptabel.“ Er lobte gleichzeitig die Bemühungen des malischen Präsidenten Assimi Goïta, die Unabhängigkeit seines Landes zu stärken.</p>
</div></div>



<h3 id="potenziale-fuer-die-allianz-der-sahelstaaten" class="wp-block-heading">Potenziale für die Allianz der Sahelstaaten</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Beitritt Togos würde die geografische und wirtschaftliche Reichweite der AES erweitern und gleichzeitig die panafrikanische Vision der Allianz stärken. Mit dem Hafen von Lomé könnte Togo eine entscheidende Rolle bei der wirtschaftlichen Integration der Allianz spielen und den Mitgliedsstaaten den Zugang zu internationalen Märkten erleichtern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für Togo könnte eine Integration in die AES nicht nur wirtschaftliche, sondern auch politische Vorteile bieten, indem das Land aktiver an der Neudefinition regionaler Machtstrukturen teilnimmt. Die Entscheidung, die letztlich beim Präsidenten liegt, wird mit großem Interesse von regionalen und internationalen Beobachtern erwartet.</p>
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			<media:title type="html">Togo erwägt Beitritt zur Allianz der Sahelstaaten AES</media:title>
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		<item>
		<title>Sierra Leone stärkt Cybersicherheit</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/sierra-leone-staerkt-cybersicherheit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Jan 2025 13:14:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kontinentale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[Sierra Leone]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[ECOWAS]]></category>
		<category><![CDATA[Infrastruktur]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit der offiziellen Einführung des National Cyber Security Incident Response Teams (CSIRT) und des Nationalen Digital Forensik Labors&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fsierra-leone-staerkt-cybersicherheit%2F&amp;action_name=Sierra%20Leone%20st%C3%A4rkt%20Cybersicherheit&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Mit der offiziellen Einführung des National Cyber Security Incident Response Teams (CSIRT) und des Nationalen Digital Forensik Labors in Freetown am 14. Januar 2025 hat <a href="https://fokus-afrika.de/category/politik/innen-und-aussenpolitik/westafrika/sierra-leone/">Sierra Leone</a> einen bedeutenden Schritt in Richtung eines sichereren digitalen Umfelds gemacht. Die Veranstaltung, die im Hauptsitz des Nationalen Cybersicherheitskoordinationszentrums (NC3) stattfand, symbolisiert den Fortschritt des Landes im Bereich der Cybersicherheit und markiert einen Meilenstein in den Bemühungen um digitale Resilienz in der Region.</p>



<h4 id="zusammenarbeit-fuer-mehr-digitale-sicherheit" class="wp-block-heading">Zusammenarbeit für mehr digitale Sicherheit</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ministerin für Kommunikationstechnologie und Innovation, Salima Bah, betonte in ihrer Eröffnungsrede die Bedeutung von Zusammenarbeit, um den Herausforderungen der Cybersicherheit zu begegnen. Sie hob hervor, dass das Ministerium eng mit dem Zentrum zusammenarbeiten werde, um ein sichereres digitales Umfeld in Sierra Leone zu schaffen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Botschafter Harouna Moussa, der Resident Representative der <a href="https://fokus-afrika.de/tag/ecowas/">Westafrikanischen Wirtschaftsgemeinschaft (ECOWAS)</a> in Sierra Leone, vertrat den ECOWAS-Kommissar für Infrastruktur, Energie und Digitalisierung, Sediko Douka. In seiner Ansprache wies Moussa darauf hin, dass Cyberkriminalität zu den am schnellsten wachsenden Bedrohungen in Afrika gehöre. Die Einführung des nationalen CSIRT und des Digitalen Forensik Labors sei ein entscheidender Schritt, um Cyberbedrohungen zu bekämpfen, Straftaten zu untersuchen und kritische Infrastrukturen zu schützen.</p>



<h4 id="fortschritte-durch-regionale-und-internationale-partnerschaften" class="wp-block-heading">Fortschritte durch regionale und internationale Partnerschaften</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Die Initiative in Sierra Leone spiegelt den wachsenden Fokus des Landes auf digitale Transformation und Cybersicherheit wider. Unterstützt durch Partner wie die Europäische Union, Deutschland und die Weltbank konnte das Land wichtige Fortschritte erzielen. Die Bemühungen stehen im Einklang mit dem ECOWAS-Rahmenwerk für Cybersicherheit, das in die nationalen Strategien integriert wurde.</p>



<h4 id="breite-unterstuetzung-bei-der-einfuehrungszeremonie" class="wp-block-heading">Breite Unterstützung bei der Einführungszeremonie</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Unter den Anwesenden der Zeremonie befanden sich hochrangige Vertreter, darunter die Minister für Kommunikationstechnologie und Innovation sowie Information und Bürgererziehung, der Generalinspektor der Polizei, der Oberste Richter und Delegierte von ECOWAS. Auch Repräsentanten der nationalen Sicherheitsbehörde, der Justiz, der Europäischen Union und der britischen Hochkommission waren vertreten. Ihre Anwesenheit unterstrich die Bedeutung der Initiative und die breite Zusammenarbeit, die zu diesem Erfolg führte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Einführung des CSIRT und des Forensik Labors unterstreicht Sierra Leones Engagement für eine sichere digitale Zukunft und die Stärkung des Bewusstseins für Cybersicherheitsrisiken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">ECOWAS bekräftigte seine Unterstützung für die Entwicklung einer widerstandsfähigen digitalen Infrastruktur in der Region. Ziel ist es, Innovation, Vertrauen und Sicherheit im digitalen Raum zu fördern und gleichzeitig die kollektive Vision für eine nachhaltige digitale Entwicklung voranzutreiben.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>ECOWAS und UN: Stärkung der Zusammenarbeit in Politik, Sicherheit und Entwicklung</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/ecowas-und-un-staerkung-der-zusammenarbeit-in-politik-sicherheit-und-entwicklung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Jan 2025 11:27:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Internationale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[Kontinentale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[AES]]></category>
		<category><![CDATA[AU]]></category>
		<category><![CDATA[ECOWAS]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Handel]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheitsrat]]></category>
		<category><![CDATA[Terrorismus]]></category>
		<category><![CDATA[UN]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Präsident der Westafrikanischen Wirtschaftsgemeinschaft (ECOWAS), Omar Alieu Touray, empfing die stellvertretende Generalsekretärin der Vereinten Nationen (UN), Amina&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fecowas-und-un-staerkung-der-zusammenarbeit-in-politik-sicherheit-und-entwicklung%2F&amp;action_name=ECOWAS%20und%20UN%3A%20St%C3%A4rkung%20der%20Zusammenarbeit%20in%20Politik%2C%20Sicherheit%20und%20Entwicklung&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/ecowas-und-un-staerkung-der-zusammenarbeit-in-politik-sicherheit-und-entwicklung/">ECOWAS und UN: Stärkung der Zusammenarbeit in Politik, Sicherheit und Entwicklung</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Der Präsident der <a href="https://fokus-afrika.de/tag/ecowas/">Westafrikanischen Wirtschaftsgemeinschaft (ECOWAS)</a>, Omar Alieu Touray, empfing die stellvertretende Generalsekretärin der Vereinten Nationen (UN), Amina Mohammed, zu einem hochrangigen Treffen in Abuja. Ziel des Treffens war die Vertiefung der bilateralen Zusammenarbeit zwischen ECOWAS und den Vereinten Nationen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Während der Gespräche wurden zentrale Themen für eine intensivere Zusammenarbeit identifiziert. Dazu zählen politische Kooperation, Frieden und Sicherheit, Handelsliberalisierung, Bildung, regionale Integration sowie menschliche Entwicklung.</p>



<h4 id="fokus-auf-sicherheit-und-terrorismusbekaempfung" class="wp-block-heading">Fokus auf Sicherheit und Terrorismusbekämpfung</h4>



<p class="wp-block-paragraph">In seiner Ansprache an die Delegation der UN betonte Präsident Touray die Bedeutung der Terrorismusbekämpfung vor dem Hintergrund der aktuellen politischen Lage in Westafrika. Er hob hervor, dass ECOWAS eng daran arbeite, die Umsetzung der UN-Sicherheitsratsresolution 2719, die die Finanzierung des Friedens- und Sicherheitsbudgets der <a href="https://fokus-afrika.de/tag/au/">Afrikanischen Union</a> sicherstellen soll, voranzutreiben. „Es ist entscheidend, dass diese Resolution nicht zu einer weiteren inaktiven Entscheidung wird“, so Touray.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zusätzlich informierte Touray über die Reaktion von ECOWAS auf den Austritt von Burkina Faso, Mali und Niger aus der Organisation. Beide Seiten diskutierten die kurz- und langfristigen Auswirkungen dieses Schrittes, insbesondere im Hinblick auf Handelsbeziehungen.</p>



<h4 id="herausforderungen-und-handlungsfelder" class="wp-block-heading">Herausforderungen und Handlungsfelder</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Amina Mohammed betonte ihrerseits die Bedeutung einer stärkeren Anpassung der politischen Maßnahmen an regulatorische Rahmenbedingungen. Sie hob hervor, dass die Verbesserung der Energieinfrastruktur eine zentrale Rolle spiele, um kleinen und mittelständischen Unternehmen in der Region eine stabile Grundlage zu bieten. Weitere wichtige Themen waren die Modernisierung des Finanzsystems, die Schaffung eines förderlichen Investitionsumfelds sowie die Stärkung der öffentlichen Verwaltung.</p>


<blockquote class="twitter-tweet" data-lang="de">
<p lang="en" dir="ltr">The President of the ECOWAS Commission H.E Omar Alieu Touray conferred with the Deputy Secretary-General (DSG) of the United Nations (UN), H.E Amina Mohammed on the 10th of January, 2025 in Abuja, Nigeria, in a bid to strengthen existing bilateral ties between the two entities. <a href="https://t.co/tLUQsLcjsF">pic.twitter.com/tLUQsLcjsF</a></p>
<p>&mdash; Ecowas &#8211; Cedeao (@ecowas_cedeao) <a href="https://twitter.com/ecowas_cedeao/status/1878506939493020062?ref_src=twsrc%5Etfw">12. Januar 2025</a></p></blockquote>
<p> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p>



<p class="wp-block-paragraph">Zudem wies Mohammed auf bestehende Herausforderungen in Bereichen wie Ernährungssicherheit und Landwirtschaft hin und hob hervor, dass eine engere Zusammenarbeit erforderlich sei, um diese Probleme effektiv anzugehen.</p>



<h4 id="fortschritte-bei-der-integration-der-region" class="wp-block-heading">Fortschritte bei der Integration der Region</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Präsident Touray wurde während der Gespräche von einer hochrangigen ECOWAS-Delegation begleitet, darunter Dr. Tony Elumelu, Direktor für Freizügigkeit, und Dr. Kola Fofola, Direktor für Handel. Die Delegation berichtete über Fortschritte bei der regionalen Integration, insbesondere im Zusammenhang mit der Afrikanischen Kontinentalen Freihandelszone (AfCFTA).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Abschließend betonte Touray die Bedeutung der langjährigen Partnerschaft zwischen ECOWAS und den Vereinten Nationen. „Themen wie Frieden und Sicherheit, humanitäre Hilfe und wirtschaftliche Entwicklung sind für uns von zentraler Bedeutung. Wir müssen einen besonderen Fokus auf menschliche Entwicklung, Bildung und Ernährungssicherheit legen“, erklärte er.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mohammed fasste das Treffen wie folgt zusammen: „Wir haben uns auf Prioritäten verständigt und über Möglichkeiten gesprochen, unsere Arbeit aus dem vergangenen Jahr zu konsolidieren. Angesichts der Herausforderungen im Sahel, wirtschaftlicher und geopolitischer Spannungen müssen wir weiterhin eng zusammenarbeiten.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Treffen mit der stellvertretenden Generalsekretärin der UN war der erste hochrangige Besuch bei der ECOWAS-Kommission im Jahr 2025.</p>
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		<item>
		<title>Frankreich verstärkt Kooperation mit der CEEAC: Akkreditierung von Botschafter Fabrice Mauriès</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/frankreich-verstaerkt-kooperation-mit-der-ceeac-akkreditierung-von-botschafter-fabrice-mauries/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 05 Jan 2025 16:59:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gabun]]></category>
		<category><![CDATA[Kontinentale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[Frankreich]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 16. Dezember 2024 präsentierte Fabrice Mauriès, Botschafter Frankreichs in Gabun sowie in São Tomé und Príncipe, seine&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffrankreich-verstaerkt-kooperation-mit-der-ceeac-akkreditierung-von-botschafter-fabrice-mauries%2F&amp;action_name=Frankreich%20verst%C3%A4rkt%20Kooperation%20mit%20der%20CEEAC%3A%20Akkreditierung%20von%20Botschafter%20Fabrice%20Mauri%C3%A8s&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Am 16. Dezember 2024 präsentierte Fabrice Mauriès, Botschafter Frankreichs in Gabun sowie in São Tomé und Príncipe, seine <a href="https://ceeac-eccas.org/2024/12/18/accreditation-de-lambassadeur-de-france-aupres-de-la-ceeac/">Akkreditierungsschreiben</a> an den Präsidenten der Kommission der Wirtschaftsgemeinschaft Zentralafrikanischer Staaten (CEEAC), Gilberto Da Piedade Verissimo. Mit diesem Schritt unterstreicht <a href="https://fokus-afrika.de/tag/frankreich/">Frankreich</a> sein Engagement für eine vertiefte Zusammenarbeit mit der CEEAC, einer Schlüsselorganisation in der Region Zentralafrika.</p>



<h3 id="symbol-fuer-gestaerkte-beziehungen" class="wp-block-heading">Symbol für gestärkte Beziehungen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Der Präsident der CEEAC-Kommission begrüßte die Akkreditierung als wichtigen Meilenstein in der Beziehung zwischen Frankreich und der Organisation. Er betonte, dass die Präsenz eines französischen Botschafters die Zusammenarbeit erleichtere und einen kontinuierlichen Dialog zwischen beiden Partnern ermögliche.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In seiner Ansprache bekräftigte Botschafter Mauriès seine Absicht, die bilateralen und multilateralen Beziehungen zwischen Frankreich und den Mitgliedsstaaten der CEEAC weiter auszubauen. Dabei hob er die Verdienste seines Vorgängers, Alexis Lamek, hervor und versprach, mit Nachdruck an einer Vertiefung der Partnerschaft zu arbeiten.</p>



<h3 id="diskussionen-hinter-verschlossenen-tueren" class="wp-block-heading">Diskussionen hinter verschlossenen Türen</h3>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/01/Presentation-lettres-de-creance-France-2-scaled-3-1024x768.jpg" alt="" class="wp-image-13274 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/01/Presentation-lettres-de-creance-France-2-scaled-3-1024x768.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/01/Presentation-lettres-de-creance-France-2-scaled-3-300x225.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/01/Presentation-lettres-de-creance-France-2-scaled-3-768x576.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/01/Presentation-lettres-de-creance-France-2-scaled-3-1536x1152.jpg 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/01/Presentation-lettres-de-creance-France-2-scaled-3-2048x1536.jpg 2048w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/01/Presentation-lettres-de-creance-France-2-scaled-3-200x150.jpg 200w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/01/Presentation-lettres-de-creance-France-2-scaled-3-260x195.jpg 260w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/01/Presentation-lettres-de-creance-France-2-scaled-3-380x285.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/01/Presentation-lettres-de-creance-France-2-scaled-3-800x600.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/01/Presentation-lettres-de-creance-France-2-scaled-3-1160x870.jpg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/01/Presentation-lettres-de-creance-France-2-scaled-3.jpg 2560w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Nach der offiziellen Zeremonie führten der Botschafter und der Präsident der CEEAC ein vertrauliches Gespräch, in dem sie die wirtschaftliche Lage in São Tomé und Príncipe sowie den laufenden Übergangsprozess in Gabun thematisierten. Mauriès lobte die jüngste Entscheidung der CEEAC, die Sanktionen gegen Gabun aufzuheben, und bezeichnete die Wiedereingliederung des Landes als positives Signal für die regionale Stabilität.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Darüber hinaus bekräftigte er, dass die französische Botschaft in Libreville und São Tomé und Príncipe bereit sei, als Vermittler in regionalen Krisen zu agieren und Botschaften zwischen den betroffenen Staaten weiterzugeben.</p>



<h3 id="neue-ausrichtung-der-franzoesischen-afrikapolitik" class="wp-block-heading">Neue Ausrichtung der französischen Afrikapolitik</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Botschafter Mauriès verwies auf Frankreichs erneuerte Strategie in Afrika, die auf gleichberechtigten Partnerschaften und einem verstärkten Fokus auf wirtschaftliche, kulturelle und sicherheitspolitische Kooperationen basiert. Ziel sei es, die Realität vor Ort besser zu verstehen und die Interessen aller Partner zu respektieren.</p>



<h3 id="fabrice-mauries-ein-erfahrener-diplomat" class="wp-block-heading">Fabrice Mauriès: Ein erfahrener Diplomat</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Fabrice Mauriès verfügt über eine beeindruckende Karriere im diplomatischen Dienst. Als Absolvent der École nationale d’administration (ENA) und des Institut d’études politiques de Paris hat er verschiedene hochrangige Positionen innegehabt, darunter:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Botschafter in Peru (2014–2017) und Haiti (2021–2024);</li>



<li>Stellv. Direktor für die Region Amerika und Karibik;</li>



<li>Konsul in Ho-Chi-Minh-Stadt (2011–2014).</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Der mehrsprachige Diplomat (Französisch, Englisch, Spanisch und Chinesisch) bringt umfassende internationale Erfahrung und ein tiefes Verständnis für multilaterale Beziehungen mit.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>ECOWAS-Gipfel in Abuja: Wie geht es weiter mit den AES-Staaten?</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/ecowas-gipfel-in-abuja-wie-geht-es-weiter-mit-den-aes-staaten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Dec 2024 15:29:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kontinentale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[AES]]></category>
		<category><![CDATA[ECOWAS]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Wirtschaftsgemeinschaft Westafrikanischer Staaten (ECOWAS) hielt am 15. Dezember 2024 ihre 66. ordentliche Sitzung in Abuja, Nigeria, ab.&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fecowas-gipfel-in-abuja-wie-geht-es-weiter-mit-den-aes-staaten%2F&amp;action_name=ECOWAS-Gipfel%20in%20Abuja%3A%20Wie%20geht%20es%20weiter%20mit%20den%20AES-Staaten%3F&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/ecowas-gipfel-in-abuja-wie-geht-es-weiter-mit-den-aes-staaten/">ECOWAS-Gipfel in Abuja: Wie geht es weiter mit den AES-Staaten?</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die <a href="https://fokus-afrika.de/tag/ecowas/">Wirtschaftsgemeinschaft Westafrikanischer Staaten (ECOWAS)</a> hielt am 15. Dezember 2024 ihre 66. ordentliche Sitzung in Abuja, <a href="https://fokus-afrika.de/category/politik/innen-und-aussenpolitik/westafrika/nigeria/">Nigeria</a>, ab. Der Gipfel, geleitet von Präsident Bola Ahmed Tinubu aus Nigeria, befasste sich mit zentralen Fragen der regionalen Integration, Sicherheit und den politischen Herausforderungen, die durch die jüngsten Austrittsankündigungen von <a href="https://fokus-afrika.de/category/politik/innen-und-aussenpolitik/westafrika/burkina-faso/">Burkina Faso</a>, <a href="https://fokus-afrika.de/category/politik/innen-und-aussenpolitik/westafrika/mali/">Mali</a> und <a href="https://fokus-afrika.de/category/politik/innen-und-aussenpolitik/westafrika/niger/">Niger</a> entstanden sind.</p>



<h4 id="fortschritte-in-der-wirtschaftlichen-integration" class="wp-block-heading">Fortschritte in der wirtschaftlichen Integration</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Schwerpunkt des Gipfels lag auf den Fortschritten in der wirtschaftlichen Zusammenarbeit. ECOWAS-Präsident Dr. Omar Alieu Touray hob die Einführung des elektronischen Ursprungszertifikats und die Umsetzung des Handelsliberalisierungsprogramms (ETLS) hervor, die den intra-regionalen Handel spürbar verbessert haben. Projekte wie die Einführung der Einheitswährung „ECO“ und der Ausbau des Afrikanischen Atlantik-Gaspipeline-Projekts sollen künftig die wirtschaftliche Vernetzung weiter stärken und die industrielle Entwicklung fördern.</p>


<blockquote class="twitter-tweet">
<p lang="en" dir="ltr">The Authority of Heads of State and Government of the Economic Community of West African States (ECOWAS) held its sixty-sixth ordinary session today, December 15, 2024, in Abuja, Nigeria&#8230;. <a href="https://t.co/x32Wt48PoZ">https://t.co/x32Wt48PoZ</a> <a href="https://t.co/bRVlNWTd2i">pic.twitter.com/bRVlNWTd2i</a></p>
<p>&mdash; Ecowas &#8211; Cedeao (@ecowas_cedeao) <a href="https://twitter.com/ecowas_cedeao/status/1868578804916158951?ref_src=twsrc%5Etfw">December 16, 2024</a></p></blockquote>
<p> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p>



<h4 id="sicherheit-und-politische-stabilitaet" class="wp-block-heading">Sicherheit und politische Stabilität</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Präsident Tinubu betonte in seiner Eröffnungsrede die Bedeutung von Sicherheit und Stabilität für die Region. „Sicherheit ist kein Luxus, sondern eine Notwendigkeit“, erklärte er. Im Kampf gegen Terrorismus und politische Instabilität wurden strategische Entscheidungen getroffen, um die Werte von Demokratie und Frieden in der Region zu wahren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Besonderes Augenmerk lag auf den politischen Spannungen, die durch die Abspaltung von Burkina Faso, Mali und Niger entstanden sind. Diese Länder haben sich der <a href="https://fokus-afrika.de/tag/aes/">Allianz der Sahelstaaten (AES)</a> angeschlossen, was <a href="https://fokus-afrika.de/tag/ecowas/">ECOWAS</a> vor neue diplomatische und sicherheitspolitische Herausforderungen stellt.</p>



<h4 id="umgang-mit-austrittsankuendigungen" class="wp-block-heading">Umgang mit Austrittsankündigungen</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Der Gipfel befasste sich intensiv mit der Ankündigung der drei Länder, aus ECOWAS auszutreten. Obwohl sie offiziell weiterhin als Mitglieder gelistet sind, forderte ECOWAS diese Staaten auf, ihre Entscheidung zu überdenken. Man vereinbarte eine sechsmonatige Übergangsfrist, um den Austritt zu prüfen und diplomatische Lösungen zu finden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Präsident Bassirou Diomaye Faye aus <a href="https://fokus-afrika.de/category/politik/innen-und-aussenpolitik/westafrika/senegal/">Senegal</a> wurde beauftragt, zwischen ECOWAS und den AES-Staaten zu vermitteln. Sein Bericht, der die Möglichkeiten einer Annäherung analysiert, wird beim nächsten Gipfel erwartet.</p>



<h4 id="vision-fuer-die-zukunft" class="wp-block-heading">Vision für die Zukunft</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Der Gipfel bekräftigte die Notwendigkeit, regionale Integration, Frieden und wirtschaftliche Entwicklung voranzutreiben. Armut, Jugendarbeitslosigkeit und irreguläre Migration wurden als drängende Probleme identifiziert, die durch praktische Maßnahmen angegangen werden müssen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„ECOWAS wurde aus einer gemeinsamen Vision heraus gegründet, eine Gemeinschaft zu schaffen, in der Bürger frei von Konflikten, Armut und Ungleichheit gedeihen können“, betonte Präsident Tinubu.</p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/ecowas-gipfel-in-abuja-wie-geht-es-weiter-mit-den-aes-staaten/">ECOWAS-Gipfel in Abuja: Wie geht es weiter mit den AES-Staaten?</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Die Konföderation der Staaten des Sahel (AES) setzt auf Visafreiheit trotz Austritt aus der ECOWAS</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/die-konfoederation-der-staaten-des-sahel-aes-setzt-auf-visafreiheit-trotz-austritt-aus-der-ecowas/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 15 Dec 2024 14:18:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kontinentale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[2]]></category>
		<category><![CDATA[AES]]></category>
		<category><![CDATA[ECOWAS]]></category>
		<category><![CDATA[Visa]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Freier Personen- und Warenverkehr bleibt gewährleistet<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fdie-konfoederation-der-staaten-des-sahel-aes-setzt-auf-visafreiheit-trotz-austritt-aus-der-ecowas%2F&amp;action_name=Die%20Konf%C3%B6deration%20der%20Staaten%20des%20Sahel%20%28AES%29%20setzt%20auf%20Visafreiheit%20trotz%20Austritt%20aus%20der%20ECOWAS&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/die-konfoederation-der-staaten-des-sahel-aes-setzt-auf-visafreiheit-trotz-austritt-aus-der-ecowas/">Die Konföderation der Staaten des Sahel (AES) setzt auf Visafreiheit trotz Austritt aus der ECOWAS</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die Konföderation der Staaten des Sahel (AES) hat den freien Verkehr von Personen und Gütern für Staatsangehörige der Mitgliedsländer der Westafrikanischen Wirtschaftsgemeinschaft (ECOWAS) trotz ihres formellen Austritts aus der Organisation bestätigt. Am 14. Dezember 2024 unterzeichnete der malische Übergangspräsident Assimi Goïta eine Erklärung, die die Freiheit von Visa und das Recht auf Einreise, Aufenthalt und Niederlassung für ECOWAS-Bürger in den AES-Staaten festschreibt.</p>


<blockquote class="twitter-tweet">
<p lang="fr" dir="ltr">Décision du collège des chefs d’Etat de la Confédération AES sur la libre circulation, le droit de résidence et d’établissement des ressortissants de la CEDEAO dans l’espace de la confédération AES. Cette décision marque l’irrévocabilité de la sortie du Burkina Faso, du Mali et… <a href="https://t.co/j5zu5nP5Qx">pic.twitter.com/j5zu5nP5Qx</a></p>
<p>&mdash; Nathalie Yamb (@Nath_Yamb) <a href="https://twitter.com/Nath_Yamb/status/1868048362194510019?ref_src=twsrc%5Etfw">December 14, 2024</a></p></blockquote>
<p> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Entscheidung symbolisiert die Verpflichtung der AES-Staaten zu afrikanischer Solidarität und regionaler Kooperation, auch wenn sie sich politisch neu ausrichten. „Wir fördern ein Afrika, das geeinter und solidarischer ist, indem wir bürokratische Hürden abbauen und die Beziehungen zwischen den Menschen stärken,“ so ein Sprecher der AES.</p>



<h4 id="gemeinsame-reisedokumente-und-rechtsrahmen" class="wp-block-heading">Gemeinsame Reisedokumente und Rechtsrahmen</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Ein weiterer Schritt hin zu mehr Integration ist die geplante Einführung einheitlicher Reisedokumente innerhalb der AES. Diese Maßnahme, die bei einem Treffen der Außenminister der Konföderation am 13. Dezember in Niamey vorgestellt wurde, soll den rechtlichen und logistischen Rahmen für die Harmonisierung des Personenverkehrs schaffen.</p>


<blockquote class="twitter-tweet" data-media-max-width="560">
<p lang="fr" dir="ltr">En images, le Communiqué de presse issu de la réunion ministérielle de la Confédération des États du Sahel (AES) sur la libre circulation des personnes et des biens, tenue le vendredi 13 décembre 2024, à Niamey, en République du Niger.</p>
<p>Bureau de l’Information et de la… <a href="https://t.co/lylz6sQoPi">pic.twitter.com/lylz6sQoPi</a></p>
<p>&mdash; Ministère des Affaires étrangères du Mali (@MaliMaeci) <a href="https://twitter.com/MaliMaeci/status/1868281149807612037?ref_src=twsrc%5Etfw">December 15, 2024</a></p></blockquote>
<p> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p>



<p class="wp-block-paragraph">Gleichzeitig behalten die Mitgliedsstaaten das Recht, auf Basis ihrer nationalen Gesetzgebung Einreisen abzulehnen, wenn diese als sicherheitspolitisch bedenklich eingestuft werden. Auch der Verkehr privater und gewerblicher Fahrzeuge bleibt unter Beachtung nationaler Regelungen erlaubt.</p>



<h4 id="strategische-gruende-fuer-den-austritt-aus-der-ecowas" class="wp-block-heading">Strategische Gründe für den Austritt aus der ECOWAS</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Der formelle Austritt aus der ECOWAS, der als „irreversibel“ bezeichnet wird, wurde von den Außenministern als notwendig erachtet, um auf divergierende strategische Interessen und die Erwartungen der Bevölkerung besser eingehen zu können. „Wir streben einen souveränen Weg an, der die Autonomie unserer Staaten betont und dabei afrikanische Werte der Solidarität und Zusammenarbeit hochhält,“ sagte Abdoulaye Diop, Außenminister von <a href="https://fokus-afrika.de/category/politik/innen-und-aussenpolitik/westafrika/mali/">Mali</a> und derzeitiger Vorsitzender der AES.</p>



<h4 id="fokus-auf-sicherheit-und-terrorismusbekaempfung" class="wp-block-heading">Fokus auf Sicherheit und Terrorismusbekämpfung</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Neben <a href="https://fokus-afrika.de/treffen-der-sahel-staaten-aes-zusammenarbeit-fuer-wirtschaftliche-integration/">wirtschaftlicher Integration</a> steht die Sicherheitszusammenarbeit im Mittelpunkt der AES-Aktivitäten. Die gemeinsame Einsatztruppe der Konföderation hat nach Angaben der Außenminister wesentliche Fortschritte in der Terrorismusbekämpfung erzielt. Die Erfolge wurden durch eine verstärkte militärische Koordination und den Einsatz einer vereinten Streitkraft erreicht, die auf die Bedrohung durch terroristische Gruppen wie Boko Haram reagiert.</p>



<h4 id="ein-neuer-regionaler-ansatz-fuer-westafrika" class="wp-block-heading">Ein neuer regionaler Ansatz für Westafrika</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Die AES sieht sich als Modell für eine anpassungsfähige regionale Integration, die den lokalen Gegebenheiten und Bedürfnissen besser entspricht. Die Mitgliederstaaten verpflichten sich, Ressourcen zu mobilisieren, um ihre Ziele zu erreichen, und setzen auf eine enge Zusammenarbeit mit anderen afrikanischen und internationalen Organisationen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Konföderation hebt hervor, dass ihr Ansatz auf den Idealen der Charta der Vereinten Nationen und des Gründungsakts der Afrikanischen Union basiert. In der Erklärung wird betont, dass die wirtschaftliche und soziale Entwicklung der Region nur durch Zusammenarbeit und Respekt für die Souveränität der Staaten gelingen kann.</p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/die-konfoederation-der-staaten-des-sahel-aes-setzt-auf-visafreiheit-trotz-austritt-aus-der-ecowas/">Die Konföderation der Staaten des Sahel (AES) setzt auf Visafreiheit trotz Austritt aus der ECOWAS</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Nigeria und Deutschland intensivieren Zusammenarbeit in Energie- und Regionalpolitik</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/nigeria-und-deutschland-intensivieren-zusammenarbeit-in-energie-und-regionalpolitik/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Dec 2024 00:37:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Institutionelle Beziehungen]]></category>
		<category><![CDATA[Kontinentale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[Nigeria]]></category>
		<category><![CDATA[AES]]></category>
		<category><![CDATA[Diplomatie]]></category>
		<category><![CDATA[ECOWAS]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Präsident]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Tinubu: Mali, Niger und Burkina Faso sollen mit Diplomatie zurück in die ECOWAS<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fnigeria-und-deutschland-intensivieren-zusammenarbeit-in-energie-und-regionalpolitik%2F&amp;action_name=Nigeria%20und%20Deutschland%20intensivieren%20Zusammenarbeit%20in%20Energie-%20und%20Regionalpolitik&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Der nigerianische Präsident Bola Tinubu hat bekräftigt, dass die Rückkehr der Länder <a href="https://fokus-afrika.de/category/politik/innen-und-aussenpolitik/westafrika/mali/">Mali</a>, <a href="https://fokus-afrika.de/category/politik/innen-und-aussenpolitik/westafrika/niger/">Niger</a> und <a href="https://fokus-afrika.de/category/politik/innen-und-aussenpolitik/westafrika/burkina-faso/">Burkina Faso</a> in die <a href="https://fokus-afrika.de/tag/ecowas/">Wirtschaftsgemeinschaft westafrikanischer Staaten (ECOWAS)</a> mit Umsicht und Diplomatie erfolgen soll. Bei einem Treffen mit dem deutschen Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier in Abuja, Nigeria erklärte Tinubu, dass das Wohl der Bürger in den betroffenen Staaten oberste Priorität habe.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Unser Ziel ist es, die Rückkehr zur Demokratie zu fördern, ohne die Unschuldigen zu bestrafen. Freier Handel und Bewegungsfreiheit bleiben gewährleistet, auch wenn die Übergangspläne der Militärregierungen unklar sind,“ sagte Tinubu.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Bundespräsident Deutschlands, der im Rahmen einer offiziellen Reise mit einer Delegation nach <a href="https://fokus-afrika.de/category/politik/innen-und-aussenpolitik/westafrika/nigeria/">Nigeria</a> gekommen war, betonte die Bedeutung von regionaler Kooperation und Diplomatie. „Es gibt erhebliche wirtschaftliche und sicherheitspolitische Auswirkungen, wenn Mali, Niger und Burkina Faso nicht wieder eingebunden werden,“ erklärte Steinmeier.</p>



<h4 id="staerkung-der-partnerschaft-zwischen-deutschland-nigeria-und-der-ecowas" class="wp-block-heading"><strong>Stärkung der Partnerschaft zwischen Deutschland, Nigeria und der ECOWAS</strong></h4>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="692" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/12/Gen1KLMbkAAf5MR-1024x692.jpeg" alt="" class="wp-image-13074 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/12/Gen1KLMbkAAf5MR-1024x692.jpeg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/12/Gen1KLMbkAAf5MR-300x203.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/12/Gen1KLMbkAAf5MR-768x519.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/12/Gen1KLMbkAAf5MR-380x257.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/12/Gen1KLMbkAAf5MR-800x541.jpeg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/12/Gen1KLMbkAAf5MR-1160x784.jpeg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/12/Gen1KLMbkAAf5MR.jpeg 1280w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Zuvor hatte Steinmeier den Präsidenten der ECOWAS-Kommission, Omar Alieu Touray, getroffen. Ziel des Treffens war die Vertiefung der Zusammenarbeit zwischen Deutschland und der westafrikanischen Staatengemeinschaft. Touray würdigte die langjährige Unterstützung Deutschlands, das seit 1985 über 495 Millionen Euro in technische und finanzielle Projekte investiert hat.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Zu den Schwerpunkten der Kooperation zählen Friedenssicherung, wirtschaftliche Entwicklung, Klimapolitik und Gesundheit. Touray betonte, dass Deutschlands Expertise und Ressourcen entscheidend für die Umsetzung der Entwicklungsziele der ECOWAS seien.</p>



<h4 id="energiepartnerschaft-ausbau-der-stromversorgung-in-nigeria" class="wp-block-heading"><strong>Energiepartnerschaft: Ausbau der Stromversorgung in Nigeria</strong></h4>



<p class="wp-block-paragraph">Parallel dazu kündigte der nigerianische Minister für Energie, Adebayo Adelabu, an, dass Nigeria und Deutschland gemeinsam die Stromversorgung des Landes verbessern wollen. Im Fokus steht das „Presidential Power Initiative“-Projekt, das in Zusammenarbeit mit Siemens sowohl bestehende als auch neue Energieinfrastruktur entwickelt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Laut Adelabu wurde durch die Installation neuer Transformatoren und mobiler Umspannwerke bereits eine Kapazität von 750 Megawatt hinzugefügt. Ziel sei es, bis Ende des Jahres weitere 150 Megawatt bereitzustellen.</p>


<blockquote class="twitter-tweet" data-media-max-width="560">
<p lang="en" dir="ltr">“We plan to strengthen the relationship and build partnership, that is fulfilling and rewarding to the two countries”</p>
<p>Thank you President Frank-Walter Steinmeier <br />🇳🇬🇩🇪 <a href="https://t.co/zJ77bG9ouo">pic.twitter.com/zJ77bG9ouo</a></p>
<p>&mdash; Bola Ahmed Tinubu (@officialABAT) <a href="https://twitter.com/officialABAT/status/1867223872052859081?ref_src=twsrc%5Etfw">December 12, 2024</a></p></blockquote>
<p> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p>



<p class="wp-block-paragraph">Zusätzlich betonte der Minister die Bedeutung erneuerbarer Energien. Mit über 300 ungenutzten Staudämmen und einer durchschnittlichen täglichen Sonnenscheindauer von zehn Stunden in vielen Regionen des Landes plant Nigeria eine enge Zusammenarbeit mit deutschen Unternehmen, um das Potenzial von Solar-, Wind- und Wasserkraft zu nutzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Deutschland verfügt über die Technologie, wir haben die natürlichen Ressourcen,“ sagte Adelabu und hob hervor, dass bereits mehrere deutsche Unternehmen in den Ausbau der erneuerbaren Energien investieren wollen.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Deutschland sagt 64 Millionen Euro für die Ostafrikanische Gemeinschaft (EAC) zu</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/deutschland-sagt-64-millionen-euro-fuer-die-ostafrikanische-gemeinschaft-eac-zu/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Dec 2024 14:22:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Institutionelle Beziehungen]]></category>
		<category><![CDATA[Kontinentale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[BMZ]]></category>
		<category><![CDATA[EAC]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Infrastruktur]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Bundesregierung hat ihre langjährige Partnerschaft mit der EAC (Ostafrikanische Gemeinschaft) erneuert und eine finanzielle Unterstützung von 64 Millionen Euro für die&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fdeutschland-sagt-64-millionen-euro-fuer-die-ostafrikanische-gemeinschaft-eac-zu%2F&amp;action_name=Deutschland%20sagt%2064%20Millionen%20Euro%20f%C3%BCr%20die%20Ostafrikanische%20Gemeinschaft%20%28EAC%29%20zu&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/deutschland-sagt-64-millionen-euro-fuer-die-ostafrikanische-gemeinschaft-eac-zu/">Deutschland sagt 64 Millionen Euro für die Ostafrikanische Gemeinschaft (EAC) zu</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die Bundesregierung hat ihre langjährige Partnerschaft mit der EAC (<strong>Ostafrikanische Gemeinschaft</strong>) erneuert und eine <a href="https://www.eac.int/press-releases/155-resource-mobilization/3281-germany-commits-euro-64-million-to-support-eac-in-creating-impacts-for-east-africans">finanzielle Unterstützung</a> von <strong>64 Millionen Euro</strong> für die kommenden drei Jahre zugesagt. Das Abkommen wurde am 2. Dezember 2024 von der <a href="https://fokus-afrika.de/tag/eac/">EAC</a>-Generalsekretärin Veronica M. Nduva und Marcus von Essen, Leiter der deutschen Delegation und Direktor für Ostafrika im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (<a href="https://fokus-afrika.de/tag/bmz/">BMZ</a>), unterzeichnet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Unterzeichnung fand am Rande des Deutsch-Afrikanischen Wirtschaftsforums in Nairobi, Kenia, statt, das Vertreter aus Deutschland und dem ostafrikanischen Privatsektor zusammenbrachte.</p>



<h3 id="foerderschwerpunkte-der-partnerschaft-mit-der-ostafrikanische-gemeinschaft" class="wp-block-heading">Förderschwerpunkte der Partnerschaft mit der Ostafrikanische Gemeinschaft</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Mittel werden in drei zentrale Bereiche der Zusammenarbeit fließen:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung (36 Millionen Euro):</strong>
<ul class="wp-block-list">
<li>Förderung der regionalen Wirtschaftsintegration.</li>



<li>Entwicklung digitaler Kompetenzen und Unterstützung der KI-Forschung.</li>



<li>Stärkung der Regionalisierung und Förderung von Frauen in der Berufsausbildung im Gesundheitssektor.</li>



<li>Ausbau der Handelsinfrastruktur.</li>
</ul>
</li>



<li><strong>Gesundheit und Pandemiebekämpfung (23 Millionen Euro):</strong>
<ul class="wp-block-list">
<li>Ausbau der regionalen Kapazitäten zur Pandemievorsorge.</li>



<li>Bekämpfung übertragbarer Krankheiten, einschließlich Mpox und des Marburg-Virus.</li>
</ul>
</li>



<li><strong>Umweltschutz (5 Millionen Euro):</strong>
<ul class="wp-block-list">
<li>Unterstützung naturbasierter Lösungen und des integrierten Wassermanagements.</li>
</ul>
</li>
</ol>



<h3 id="ein-beitrag-zur-regionalen-integration" class="wp-block-heading">Ein Beitrag zur regionalen Integration</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Marcus von Essen lobte die Fortschritte der Ostafrikanische Gemeinschaft, insbesondere im Bereich des intra-regionalen Handels und der Positionierung als regionaler Block innerhalb der <strong>Afrikanischen Freihandelszone (AfCFTA)</strong>. Die deutsche Delegation würdigte zudem die Teilnahme der EAC an der COP29, bei der regionale Positionen zu Klimafragen erfolgreich vertreten wurden.</p>


<blockquote class="twitter-tweet" data-lang="de" data-dnt="true">
<p lang="en" dir="ltr">☘️ The EAC &amp; German Development Cooperation (BMZ) have signed a €64 million grant agreement to support regional programmes over the next three years. <br />The agreement was signed by EAC Secretary General <a href="https://twitter.com/SGNduva?ref_src=twsrc%5Etfw">@SGNduva</a> and Mr. Marcus von Essen, Head of Division for East Africa, BMZ. <a href="https://t.co/bSIKBPb7Ve">pic.twitter.com/bSIKBPb7Ve</a></p>
<p>&mdash; East African Community (@jumuiya) <a href="https://twitter.com/jumuiya/status/1863878716599709876?ref_src=twsrc%5Etfw">3. Dezember 2024</a></p></blockquote>
<p> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Generalsekretärin der EAC, Veronica M. Nduva, dankte der Bundesregierung für ihre anhaltende Unterstützung, die seit 1999 technische und finanzielle Mittel in Höhe von über&nbsp;<strong>600 Millionen Euro</strong>&nbsp;bereitgestellt hat. Diese Mittel haben maßgeblich zur Förderung der Integration und Verbesserung der Lebensbedingungen der ostafrikanischen Bürger beigetragen.</p>



<h4 id="staerkung-der-resilienz-in-krisenzeiten" class="wp-block-heading">Stärkung der Resilienz in Krisenzeiten</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Angesichts jüngster Ausbrüche von Infektionskrankheiten wie Mpox und des Marburg-Virus betonten beide Seiten die Bedeutung von Investitionen in die Gesundheitsinfrastruktur und die Pandemiebekämpfung. Diese Maßnahmen sollen nicht nur die Gesundheitssysteme stärken, sondern auch die wirtschaftliche Stabilität und den Handel in der Region sichern.</p>



<h4 id="breitgefaecherte-zusammenarbeit-fuer-nachhaltige-entwicklung" class="wp-block-heading">Breitgefächerte Zusammenarbeit für nachhaltige Entwicklung</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Die Vielzahl gemeinsamer Projekte spiegelt die breite Palette der EAC-Deutschland-Kooperation wider. Ziel ist es, die Lebensbedingungen der Bürger in den Mitgliedstaaten der EAC zu verbessern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zu den Mitgliedsstaaten der EAC gehören <a href="https://fokus-afrika.de/category/politik/innen-und-aussenpolitik/ostafrika/burundi/">Burundi</a>, <a href="https://fokus-afrika.de/category/politik/innen-und-aussenpolitik/ostafrika/kenia/">Kenia</a>, <a href="https://fokus-afrika.de/category/politik/innen-und-aussenpolitik/ostafrika/ruanda/">Ruanda</a>, <a href="https://fokus-afrika.de/category/politik/innen-und-aussenpolitik/ostafrika/suedsudan/">Südsudan</a>, <a href="https://fokus-afrika.de/category/politik/innen-und-aussenpolitik/ostafrika/tansania/">Tansania</a>, <a href="https://fokus-afrika.de/category/politik/innen-und-aussenpolitik/ostafrika/uganda/">Uganda</a>, die <a href="https://fokus-afrika.de/category/politik/innen-und-aussenpolitik/zentralafrika/dr-kongo/">Demokratische Republik Kongo</a> und <a href="https://fokus-afrika.de/category/politik/innen-und-aussenpolitik/ostafrika/somalia/">Somalia</a>.</p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/deutschland-sagt-64-millionen-euro-fuer-die-ostafrikanische-gemeinschaft-eac-zu/">Deutschland sagt 64 Millionen Euro für die Ostafrikanische Gemeinschaft (EAC) zu</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>EAC beschleunigt die Gründung einer politischen Föderation</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/ostafrikanische-gemeinschaft-beschleunigt-die-gruendung-einer-politischen-foederation/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Dec 2024 08:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kontinentale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[2]]></category>
		<category><![CDATA[EAC]]></category>
		<category><![CDATA[Kooperation]]></category>
		<category><![CDATA[Präsident]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein Meilenstein in der regionalen Integration<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fostafrikanische-gemeinschaft-beschleunigt-die-gruendung-einer-politischen-foederation%2F&amp;action_name=EAC%20beschleunigt%20die%20Gr%C3%BCndung%20einer%20politischen%20F%C3%B6deration&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/ostafrikanische-gemeinschaft-beschleunigt-die-gruendung-einer-politischen-foederation/">EAC beschleunigt die Gründung einer politischen Föderation</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die Staatsoberhäupter der <a href="https://fokus-afrika.de/tag/eac/">Ostafrikanischen Gemeinschaft</a> (East African Community, EAC) haben auf einem <a href="https://www.eac.int/press-releases/3253-eac-heads-of-state-agree-to-expedite-establishment-of-political-federation">Gipfeltreffen</a> in Arusha, <a href="https://fokus-afrika.de/category/politik/innen-und-aussenpolitik/ostafrika/tansania/">Tansania</a>, einen bedeutenden Schritt zur weiteren Integration der Region unternommen. Sie einigten sich darauf, die Gründung einer politischen Föderation – der vierten und letzten Stufe der regionalen Integration – zu beschleunigen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Ziel einer Föderation wurde bereits 1963 von den Gründervätern der Gemeinschaft, Jomo Kenyatta (<a href="https://fokus-afrika.de/category/politik/innen-und-aussenpolitik/ostafrika/kenia/">Kenia</a>), Julius Nyerere (Tansania) und Dr. Milton Obote (<a href="https://fokus-afrika.de/category/politik/innen-und-aussenpolitik/ostafrika/uganda/">Uganda</a>), formuliert. Dennoch wurde die Umsetzung über Jahrzehnte durch bürokratische Verzögerungen und politische Herausforderungen blockiert. Die Staatsoberhäupter unterstrichen nun, dass es an der Zeit sei, die Vision der Gründerväter zu verwirklichen, um die Region in eine stärkere politische und wirtschaftliche Einheit zu transformieren.</p>



<h3 id="historische-und-wirtschaftliche-dimensionen" class="wp-block-heading">Historische und wirtschaftliche Dimensionen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ugandas Präsident Yoweri Museveni betonte in seiner Rede die historische Bedeutung der EAC-Integration. Die Region sei schon vor Jahrhunderten ein vernetztes Handelsgebiet gewesen, verbunden durch Handelsrouten, die bis nach Mesopotamien reichten. Diese Handelsbeziehungen wurden durch die koloniale Aufteilung Afrikas in separate Staaten unterbrochen, was zu einer „getrennten Handelszone“ führte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Die politischen Führer der EAC haben die Verantwortung, die Fragmentierung der Region zu überwinden und das volle Potenzial für Frieden und Wohlstand auszuschöpfen“, sagte Museveni. Er betonte, dass eine politische Föderation viele der heutigen Konflikte in der Region hätte verhindern können, darunter die Machtübernahme von Idi Amin in Uganda und die langwierigen Instabilitäten in Burundi, Ruanda, Somalia und Südsudan.</p>



<h3 id="eac-fortschritte-bei-der-politischen-foederation" class="wp-block-heading">EAC: Fortschritte bei der politischen Föderation</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Kenyas Präsident William Ruto lobte die Fortschritte in mehreren Mitgliedsstaaten bei der Verfassungsentwicklung für die politische Föderation. In Kenia, Uganda und Burundi haben bereits nationale Konsultationen stattgefunden. Ruanda, Tansania und Südsudan haben ebenfalls Termine für nationale Dialoge festgelegt. Ruto verwies zudem auf eine Umfrage aus dem Jahr 2010, die zeigte, dass die Mehrheit der Bevölkerung in der Region die Integration unterstützt.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="684" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/12/EACat25_-_022-1024x684.jpg" alt="" class="wp-image-12860 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/12/EACat25_-_022-1024x684.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/12/EACat25_-_022-300x200.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/12/EACat25_-_022-768x513.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/12/EACat25_-_022-1536x1026.jpg 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/12/EACat25_-_022-380x254.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/12/EACat25_-_022-800x534.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/12/EACat25_-_022-1160x775.jpg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/12/EACat25_-_022.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Die politische Föderation soll die Basis für Frieden, Stabilität und wirtschaftliches Wachstum schaffen. Sie bietet eine Plattform, um grenzüberschreitende Herausforderungen zu bewältigen, darunter Handelshemmnisse, Sicherheitsprobleme und Migration.</p>
</div></div>



<h3 id="staerkung-des-handels-und-der-wirtschaft-innerhalb-der-ostafrikanischen-gemeinschaft" class="wp-block-heading">Stärkung des Handels und der Wirtschaft innerhalb der Ostafrikanischen Gemeinschaft</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ein weiterer Schwerpunkt des Gipfels war die Verbesserung der wirtschaftlichen Integration durch die vollständige Umsetzung der Zollunion und der Protokolle zum Gemeinsamen Markt. Diese sollen den Handel innerhalb der Region erleichtern, der derzeit 25–28 % des gesamten Handelsvolumens ausmacht – der höchste Wert in Afrika, aber immer noch niedrig im globalen Vergleich.</p>


<blockquote class="twitter-tweet">
<p lang="en" dir="ltr">The EAC Treaty plans to Join the Federal Republic of <a href="https://twitter.com/EastAfricaGov?ref_src=twsrc%5Etfw">@EastAfricaGov</a> officially in 2027. President <a href="https://twitter.com/WilliamsRuto?ref_src=twsrc%5Etfw">@WilliamsRuto</a> Private tabled the matter to the Attended Heads of State. <a href="https://t.co/ExFRSqi9kh">pic.twitter.com/ExFRSqi9kh</a></p>
<p>&mdash; EAC-IPU Kenya 🇰🇪 (@EAC_IPU_Ke) <a href="https://twitter.com/EAC_IPU_Ke/status/1862844912770662551?ref_src=twsrc%5Etfw">November 30, 2024</a></p></blockquote>
<p> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p>



<p class="wp-block-paragraph">Präsident Ruto hob hervor, dass zunehmend mehr Mitgliedsstaaten von intra-regionalem Handel profitieren. Tansania habe kürzlich Kenia in Bezug auf das Handelsvolumen innerhalb der EAC überholt. Diese Entwicklung unterstreiche die Dynamik der regionalen Märkte und die Notwendigkeit, Handelsbarrieren weiter abzubauen.</p>



<h3 id="umwelt-und-klimaschutz-als-prioritaet-der-eac" class="wp-block-heading">Umwelt- und Klimaschutz als Priorität der EAC</h3>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="552" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/12/EACat25_-_006-1024x552.jpg" alt="" class="wp-image-12861 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/12/EACat25_-_006-1024x552.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/12/EACat25_-_006-300x162.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/12/EACat25_-_006-768x414.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/12/EACat25_-_006-1536x828.jpg 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/12/EACat25_-_006-380x205.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/12/EACat25_-_006-800x431.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/12/EACat25_-_006-1160x625.jpg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/12/EACat25_-_006.jpg 1600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Präsidentin Samia Suluhu Hassan aus Tansania legte einen Schwerpunkt auf Umwelt- und Klimaschutzmaßnahmen. Sie erläuterte, dass Tansania jährlich rund 4–5 % seines Bruttoinlandsprodukts (BIP) für die Bekämpfung von Umweltzerstörung und Klimawandel ausgibt.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph"> Dabei verliere das Land jährlich rund 400.000 Hektar Wald durch Holzgewinnung und Brandrodung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Um diesem Trend entgegenzuwirken, hat Tansania ein ambitioniertes Aufforstungsprogramm gestartet, bei dem jede Region jährlich 1,5 Millionen Bäume pflanzen soll. Zudem hat das Land 14.000 Dörfer an das nationale Stromnetz angeschlossen, wodurch saubere Energie zunehmend verfügbar wird. Die Nutzung erneuerbarer Energiequellen schafft neue Beschäftigungsmöglichkeiten und reduziert die Abwanderung aus ländlichen Gebieten.</p>



<h3 id="neue-mitgliedsstaaten-in-der-eac-und-stabilitaet-in-der-region" class="wp-block-heading">Neue Mitgliedsstaaten in der EAC und Stabilität in der Region</h3>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="548" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/12/EACat25_-_007-1024x548.jpg" alt="" class="wp-image-12862 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/12/EACat25_-_007-1024x548.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/12/EACat25_-_007-300x161.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/12/EACat25_-_007-768x411.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/12/EACat25_-_007-1536x822.jpg 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/12/EACat25_-_007-380x203.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/12/EACat25_-_007-800x428.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/12/EACat25_-_007-1160x621.jpg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/12/EACat25_-_007.jpg 1600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Somalias Präsident Hassan Sheikh Mohamud begrüßte die Aufnahme seines Landes in die EAC und betonte die Bedeutung der regionalen Integration für sein Land. Somalia bringe mit seiner über 3.000 km langen Küstenlinie erhebliche Potenziale für Fischerei, Energieerzeugung und Infrastruktur mit.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Präsident Ruto sprach zudem über Kenias Engagement zur Förderung von Frieden und Stabilität in der Region. Kenia unterstütze Friedensgespräche in Südsudan und arbeite eng mit Somalia und Uganda zusammen, um Spannungen zu reduzieren und die Sicherheit am Horn von Afrika zu gewährleisten. Er befürwortete auch die Verschmelzung der Luanda- und Nairobi-Prozesse zur Stabilisierung der Demokratischen Republik Kongo.</p>



<h4 id="perspektiven-fuer-die-eac-foederation" class="wp-block-heading">Perspektiven für die EAC-Föderation</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Die politische Föderation der EAC soll die Grundlage für eine tiefere Integration schaffen, die sowohl den Frieden als auch die wirtschaftliche Zusammenarbeit in der Region stärkt. Durch die Zusammenführung politischer, wirtschaftlicher und sozialer Kräfte hoffen die Mitgliedsstaaten, eine globale Wettbewerbsfähigkeit zu erreichen, die die Lebensqualität der Bevölkerung nachhaltig verbessert.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Deutschland unterstützt ECOWAS bei der Stärkung von Frauen, Frieden &#038; Sicherheit in Gambia</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/deutschland-unterstuetzt-ecowas-bei-der-staerkung-von-frauen-frieden-sicherheit-in-gambia/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 Nov 2024 19:11:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gambia]]></category>
		<category><![CDATA[Kontinentale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[ECOWAS]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Frieden]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vom 23. bis 25. Oktober 2024 fand in Banjul ein von der Westafrikanischen Wirtschaftsgemeinschaft (ECOWAS) organisiertes dreitägiges Workshop zur Stärkung der nationalen Kapazitäten in Gambia zur Nutzung des „Continental Results Framework“ (CRF) für die Überwachung und Berichterstattung der Frauen-, Friedens- und Sicherheitsagenda (WPS) statt.<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fdeutschland-unterstuetzt-ecowas-bei-der-staerkung-von-frauen-frieden-sicherheit-in-gambia%2F&amp;action_name=Deutschland%20unterst%C3%BCtzt%20ECOWAS%20bei%20der%20St%C3%A4rkung%20von%20Frauen%2C%20Frieden%20%26amp%3B%20Sicherheit%20in%20Gambia&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/deutschland-unterstuetzt-ecowas-bei-der-staerkung-von-frauen-frieden-sicherheit-in-gambia/">Deutschland unterstützt ECOWAS bei der Stärkung von Frauen, Frieden &amp; Sicherheit in Gambia</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Der ECOWAS-<a href="https://www.ecowas.int/ecowas-organises-a-three-day-in-country-capacity-building-workshop-for-national-stakeholders-on-utilising-the-continental-results-framework-crf-for-monitoring-and-reporting-the-implementation-of-the/">Workshop</a> wurde in Zusammenarbeit mit dem gambischen Ministerium für Geschlechter, Kinder und Soziales sowie mit Unterstützung des EPSAO-Projekts in <a href="https://fokus-afrika.de/category/politik/innen-und-aussenpolitik/westafrika/gambia/">Gambia</a> durchgeführt. Die Finanzierung erfolgte durch die <a href="https://fokus-afrika.de/tag/ecowas/">ECOWAS</a>-Kommission, die Europäische Union und das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ).</p>



<h3 id="vertreterinnen-der-eu-und-ecowas-in-gambia-wollen-weitere-fortschritte-sehen" class="wp-block-heading">Vertreterinnen der EU und ECOWAS in Gambia wollen weitere Fortschritte sehen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">In ihrer Ansprache betonte die ECOWAS-Residentin in Gambia, Botschafterin Miatta Lilly French, die Bedeutung des CRF als wichtiges Instrument zur Förderung von Koordination und Rechenschaftspflicht bei der Umsetzung der WPS-Agenda. Sie unterstrich die Fortschritte, die Gambia bereits im Bereich der Frauenförderung erzielt hat, und verwies auf die Notwendigkeit, die Beteiligung von Frauen an Entscheidungsprozessen weiter zu stärken. Das CRF soll dabei helfen, die Beiträge von Frauen in den Bereichen Frieden und Sicherheit besser zu dokumentieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Vertreterin der EU-Delegation in Gambia, Frau Enya Braun, hob die Bedeutung verlässlicher Daten für die Förderung der WPS-Agenda hervor und verwies auf den Gender Action Plan III der EU (2021-2025), der die Messung von Fortschritten in der Gleichstellung und Friedensförderung unterstützt. Die EU bekräftigte ihr Engagement und betonte, dass die Beteiligung von Frauen entscheidend sei, um Herausforderungen wie geschlechtsspezifische Gewalt, Klimawandel und Migration effektiv zu begegnen.</p>



<h3 id="engagement-der-internationalen-partner-und-unterstuetzung-durch-den-zweiten-aktionsplan-gambias" class="wp-block-heading">Engagement der internationalen Partner und Unterstützung durch den zweiten Aktionsplan Gambias</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Der deutsche Botschafter in Gambia, Klaus Botzet, unterstrich die Relevanz präziser Daten für die Priorisierung von WPS-Themen und die Mobilisierung von Ressourcen. Er betonte die fortlaufende Unterstützung Deutschlands und verwies auf die Ausrichtung der feministischen Entwicklungspolitik Deutschlands an den Zielen des CRF.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Generalsekretärin des gambischen Ministeriums für Geschlechter, Kinder und Soziales, Mme. Rugiatou Kah, hob die Fortschritte Gambias in Bezug auf die Resolution 1325 der Vereinten Nationen hervor. Die Umsetzung des ersten Nationalen Aktionsplans (2012-2016) legte den Grundstein für weitere politische Maßnahmen zur Geschlechterförderung. Sie kündigte an, dass Gambia derzeit den zweiten Aktionsplan (2021-2025) umsetzt, der die Schwerpunkte Schutz, Partizipation und Prävention umfasst.</p>



<h3 id="praesentation-von-berichten-zur-geschlechtergerechtigkeit-und-foerderung-der-inklusion" class="wp-block-heading">Präsentation von Berichten zur Geschlechtergerechtigkeit und Förderung der Inklusion</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Am Rande des Workshops wurden fünf wichtige Berichte zur Förderung der Geschlechtergerechtigkeit in Gambia an die ECOWAS-Residentin übergeben. Dazu zählen: „Gender Mainstreaming in Elections“, „Gender Inclusivity and Effective Mediation Processes in West Africa“, „Gender Mainstreaming in Small Arms and Light Weapons (SALW)“, sowie der erste „ECOWAS Regional Women, Peace, and Security Report“. Diese Berichte sollen als Grundlage für die Förderung von Inklusivität und Geschlechtergerechtigkeit in Schlüsselbereichen wie Frieden, Sicherheit und Regierungsführung dienen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die technische WPS-Expertin Ms. Tamwakat Elizabeth Golit betonte im Namen der ECOWAS-Kommission die Bedeutung der Berichte für die Weiterentwicklung einer inklusiven Politikgestaltung.</p>



<h3 id="staerkung-der-zusammenarbeit-und-erhoehung-der-sensibilisierung" class="wp-block-heading">Stärkung der Zusammenarbeit und Erhöhung der Sensibilisierung</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Zum Abschluss des Workshops einigten sich die Teilnehmenden auf eine verstärkte Zusammenarbeit mit dem gambischen Ministerium für Geschlechter, Kinder und Soziales, um die Umsetzung des Nationalen Aktionsplans zu fördern. Sie entwickelten zudem ein Rahmenkonzept zur Operationalisierung der technischen Arbeitsgruppe WPS. Über 30 Teilnehmende aus Ministerien, Behörden, Frauen- und Jugendorganisationen, der Nationalversammlung und zivilgesellschaftlichen Organisationen profitierten von der Schulung.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Deutschland unterstützt ECOWAS bei der Minenräumung in Benin</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/deutschland-unterstuetzt-ecowas-bei-der-minenraeumung-in-benin/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 Nov 2024 18:56:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Benin]]></category>
		<category><![CDATA[Institutionelle Beziehungen]]></category>
		<category><![CDATA[Kontinentale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[ECOWAS]]></category>
		<category><![CDATA[EU]]></category>
		<category><![CDATA[Frieden]]></category>
		<category><![CDATA[Militär]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im Rahmen des EPSAO-Projekts („Support to the ECOWAS Peace and Security Architecture and Operations“) übergab die Westafrikanische Wirtschaftsgemeinschaft (ECOWAS) am 30. Oktober 2024 offiziell ein Landcruiser-Pickup-Fahrzeug sowie Minenräumgeräte an das Zentrum für die Nachkonflikt-Minenräumung und Umweltkontrolle (CPADD) in Benin.<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fdeutschland-unterstuetzt-ecowas-bei-der-minenraeumung-in-benin%2F&amp;action_name=Deutschland%20unterst%C3%BCtzt%20ECOWAS%20bei%20der%20Minenr%C3%A4umung%20in%20Benin&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/deutschland-unterstuetzt-ecowas-bei-der-minenraeumung-in-benin/">Deutschland unterstützt ECOWAS bei der Minenräumung in Benin</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die Übergabe fand in der <a href="https://fokus-afrika.de/tag/ecowas/">ECOWAS</a>-Vertretung in Benin statt und erfolgte durch den ECOWAS-Residenten Botschafter Amadou Diongue, der den Kommissar für politische Angelegenheiten, Frieden und Sicherheit vertrat. Anwesend waren unter anderem Vertreter der Beninischen Streitkräfte, der deutsche Botschafter in Benin, Herr Stefan Buchwald, sowie der Vertreter der EU-Delegation in Benin, Herr Franck van der Mueren.</p>



<h4 id="wichtige-unterstuetzung-fuer-das-einzige-frankophone-minenraeumzentrum-afrikas" class="wp-block-heading">Wichtige Unterstützung für das einzige frankophone Minenräumzentrum Afrikas</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Das CPADD ist das einzige frankophone Ausbildungszentrum in Afrika, das sich auf die humanitäre Minenräumung spezialisiert hat. Angesichts zunehmender Bedrohungen durch Terrorismus in den Küstenstaaten des Golfs von Guinea, darunter <a href="https://fokus-afrika.de/category/politik/innen-und-aussenpolitik/westafrika/benin/">Benin</a>, wird die Unterstützung durch ECOWAS als essenziell angesehen. Die Übergabe der Ausrüstung durch das EPSAO-Projekt soll dem Zentrum ermöglichen, diesen Herausforderungen effektiv zu begegnen.</p>


<blockquote class="twitter-tweet">
<p lang="fr" dir="ltr">Honoré d’avoir remis 1 voiture et 2 appareils radiographiques au <a href="https://twitter.com/cpaddofficiel?ref_src=twsrc%5Etfw">@cpaddofficiel</a> aujourd’hui. <br />Co-financé par 🇩🇪 et 🇪🇺 le projet de la <a href="https://twitter.com/ecowas_cedeao?ref_src=twsrc%5Etfw">@ecowas_cedeao</a> de soutien à la <a href="https://twitter.com/hashtag/paix?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#paix</a>, à la <a href="https://twitter.com/hashtag/s%C3%A9curit%C3%A9?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#sécurité</a> et à la <a href="https://twitter.com/hashtag/stabilit%C3%A9?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#stabilité</a> régionale <a href="https://twitter.com/hashtag/EPSAO?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#EPSAO</a> est mis en œuvre par la <a href="https://twitter.com/giz_gmbh?ref_src=twsrc%5Etfw">@giz_gmbh</a>.<a href="https://twitter.com/UEauBenin?ref_src=twsrc%5Etfw">@UEauBenin</a> <a href="https://twitter.com/gouvbenin?ref_src=twsrc%5Etfw">@gouvbenin</a> <a href="https://t.co/DGE6IbsrXn">pic.twitter.com/DGE6IbsrXn</a></p>
<p>&mdash; Stefan Buchwald (@AmbAllBenin) <a href="https://twitter.com/AmbAllBenin/status/1851395235173319000?ref_src=twsrc%5Etfw">October 29, 2024</a></p></blockquote>
<p> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p>



<p class="wp-block-paragraph">Botschafter Diongue betonte die strategische Bedeutung der Partnerschaft zwischen ECOWAS und dem CPADD, die seit der Gründung des Zentrums im Jahr 2003 besteht. Er würdigte das Engagement der internationalen Partner, namentlich der Bundesrepublik Deutschland und der Europäischen Union, deren finanzielle und technische Unterstützung das CPADD in seiner wichtigen Arbeit bestärkt.</p>



<h4 id="hervorgehobene-partnerschaften-und-deren-beitraege-zur-regionalen-stabilitaet" class="wp-block-heading"><strong>Hervorgehobene Partnerschaften und deren Beiträge zur regionalen Stabilität</strong></h4>



<p class="wp-block-paragraph">Der deutsche Botschafter, Herr Stefan Buchwald, hob die Zusammenarbeit zwischen dem CPADD, der ECOWAS-Kommission und der Bundesrepublik Deutschland als Modell für regionale Stabilität hervor. Auch Franck van der Mueren von der EU-Delegation in Benin lobte das Engagement von ECOWAS und der Partner für die Sicherheit und den Frieden in der Region.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Namen der beninischen Streitkräfte bedankte sich Oberst Dominique Mignodo bei ECOWAS und der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) für ihre kontinuierliche Unterstützung des CPADD. Diese Ressourcen, so Mignodo, seien entscheidend, um die Ausbildung der Spezialkräfte voranzutreiben und das Zentrum auf die heutigen Bedrohungen wie explosive Überreste und verschiedene Sprengstoffe vorzubereiten.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Regionaler Fortschritt und klimafreundliche Entwicklung beim 23. COMESA-Gipfel</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/regionaler-fortschritt-und-klimafreundliche-entwicklung-beim-23-comesa-gipfel/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Nov 2024 07:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Burundi]]></category>
		<category><![CDATA[Kontinentale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[COMESA]]></category>
		<category><![CDATA[Frieden]]></category>
		<category><![CDATA[Handel]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://fokus-afrika.de/?p=12290</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der 23. Gipfel der Gemeinsamen Marktgemeinschaft für das Östliche und Südliche Afrika (COMESA) betonte die Notwendigkeit einer stärkeren regionalen Integration und nachhaltiger wirtschaftlicher Entwicklung in der Region.<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fregionaler-fortschritt-und-klimafreundliche-entwicklung-beim-23-comesa-gipfel%2F&amp;action_name=Regionaler%20Fortschritt%20und%20klimafreundliche%20Entwicklung%20beim%2023.%20COMESA-Gipfel&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Unter dem Thema „Entwicklung regionaler Wertschöpfungsketten“ fokussierten sich die Teilnehmenden des COMESA-Gipfels auf eine Stärkung der Sektoren Landwirtschaft, Bergbau und Tourismus. Die Gipfelresolutionen in <a href="https://fokus-afrika.de/category/politik/innen-und-aussenpolitik/ostafrika/burundi/">Burundi</a> zielen auf die Förderung wirtschaftlicher Kooperationen und die Etablierung umweltfreundlicher Infrastrukturprojekte ab, welche den innerafrikanischen Handel beleben und zur Anpassung an den Klimawandel beitragen sollen.</p>



<h4 id="wichtige-beschluesse-fuer-handel-und-infrastruktur" class="wp-block-heading">Wichtige Beschlüsse für Handel und Infrastruktur</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Zur Förderung der Handelsliberalisierung einigten sich die Mitgliedstaaten auf den Abbau von Handelsbarrieren, um den innerafrikanischen Markt zu stärken. Weitere Beschlüsse umfassen die Entwicklung und Instandhaltung von Infrastruktur, die der wirtschaftlichen Konnektivität dienen und damit sowohl die interregionale Handelsintegration als auch die Wettbewerbsfähigkeit der COMESA-Staaten fördern sollen. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der digitalen Vernetzung, um administrative Prozesse im Handel zu erleichtern und die Effizienz grenzüberschreitender Geschäfte zu steigern. Diese Vorhaben werden laut COMESA-Bericht durch öffentliche und private Investitionen unterstützt.</p>


<figcaption class="image-credit"><span class="image-caption">Gastgeber der 23.COMESA-Konferenz Präsident der Republik Burundi Evariste Ndayishimiye | Bild: COMESA</span>   </figcaption>


<h4 id="klimafreundliche-massnahmen-und-friedensfoerderung" class="wp-block-heading">Klimafreundliche Maßnahmen und Friedensförderung</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Ein zentrales Thema auf dem Gipfel war die Notwendigkeit, auf die ökologischen Herausforderungen der Region zu reagieren. Durch Maßnahmen zur Reduzierung von Emissionen und zur Anpassung an klimatische Veränderungen soll die Resilienz der landwirtschaftlich geprägten Volkswirtschaften gestärkt werden. Die Mitgliedsstaaten beschlossen außerdem die Einführung von Programmen zur nachhaltigen Ressourcennutzung, die gleichzeitig den Zugang zu modernen landwirtschaftlichen Technologien und Praktiken verbessern sollen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Neben den ökonomischen Aspekten stand die Friedenssicherung auf der Tagesordnung. COMESA-Mitgliedsländer beschlossen gemeinsame Maßnahmen zur Förderung der Sicherheit und zur Bekämpfung grenzüberschreitender Konflikte. Ressourcenkonflikte sollen vermieden werden. Dabei wird die Rolle der Zivilgesellschaft, vor allem die Beteiligung von Jugend und Frauen, als Schlüsselfaktor für langfristige Stabilität betont.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Fünf neue Mitglieder des 2006 gegründeten Ältestenrats der COMESA wurden offiziell vereidigt. Sie verpflichteten sich, im Sinne der Mediation und Friedensförderung innerhalb der Mitgliedsstaaten zu handeln. Der Rat, der bei Konfliktprävention und Stabilitätssicherung eine zentrale Rolle spielt, wird durch das Büro der Generalsekretärin Chileshe Kapwepwe koordiniert. Zudem wurden herausragende Journalistinnen und Journalisten für ihre Beiträge zur Förderung der Integration ausgezeichnet, darunter Vertreter aus Burundi, Kenia, Mauritius und Sambia</p>



<h4 id="engagement-fuer-integratives-wachstum" class="wp-block-heading">Engagement für integratives Wachstum</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Um die wirtschaftliche Partizipation zu fördern, wurden auch Programme beschlossen, die die ökonomische Integration von Frauen und jungen Menschen in COMESA-Ländern gezielt unterstützen sollen. Diese Initiativen zielen darauf ab, wirtschaftliche Perspektiven zu schaffen und lokale Unternehmen zu stärken. Zur Förderung der sozialen Stabilität wurde die Unterstützung von Bildung und Weiterbildung junger Unternehmer in der Region beschlossen, um den Beitrag der Jugend zur wirtschaftlichen Entwicklung zu sichern.</p>



<h4 id="umsetzung-und-weitere-zusammenarbeit" class="wp-block-heading">Umsetzung und weitere Zusammenarbeit</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Die Gipfelteilnehmer verpflichteten sich zur kontinuierlichen Umsetzung der beschlossenen Maßnahmen. Weitere Verhandlungen zu speziellen Wirtschaftsfragen und Infrastrukturprojekten sollen fortgesetzt werden. Ein besonderer Schwerpunkt wird dabei auf die gemeinsame Finanzierung und auf Maßnahmen zur Sicherung einer stabilen Wirtschaftsgrundlage gelegt, um die nachhaltige Entwicklung der Region langfristig zu gewährleisten.</p>


<blockquote class="twitter-tweet" data-media-max-width="560">
<p lang="fr" dir="ltr">En prélude du 23ème Sommet des Chefs d’Etat et de Gouvernement du COMESA prévu au <a href="https://twitter.com/hashtag/Burundi?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#Burundi</a> ce 31/10, les Ministres des Affaires Étrangères du COMESA se sont réunis à Bujumbura pour poser les jalons vers ce grand rendez-vous des Plus Hautes Autorités de la région. <a href="https://t.co/fe7ZwaynM9">pic.twitter.com/fe7ZwaynM9</a></p>
<p>&mdash; Ntare Rushatsi House (@NtareHouse) <a href="https://twitter.com/NtareHouse/status/1851349290607931779?ref_src=twsrc%5Etfw">October 29, 2024</a></p></blockquote>
<p> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p>



<p class="wp-block-paragraph">Der nächste COMESA-Gipfel ist für 2025 in Kenia geplant, wo die Mitgliedstaaten weitere Integrations- und Entwicklungsstrategien besprechen werden.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fregionaler-fortschritt-und-klimafreundliche-entwicklung-beim-23-comesa-gipfel%2F&amp;action_name=Regionaler%20Fortschritt%20und%20klimafreundliche%20Entwicklung%20beim%2023.%20COMESA-Gipfel&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /><p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
		
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	</item>
		<item>
		<title>Stammesführer unterzeichnen Resolutionen zur Förderung des friedlichen Zusammenlebens</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/stammesfuehrer-unterzeichnen-resolutionen-zur-foerderung-des-friedlichen-zusammenlebens/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Nov 2024 06:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kenia]]></category>
		<category><![CDATA[Kontinentale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[Südsudan]]></category>
		<category><![CDATA[Uganda]]></category>
		<category><![CDATA[Frieden]]></category>
		<category><![CDATA[Kooperation]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://fokus-afrika.de/?p=12286</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die führenden Persönlichkeiten der Ateker-Gemeinschaften, darunter die Turkana aus Kenia, die Karamojong aus Uganda sowie die Toposa und Didinga aus Südsudan, unterzeichneten am 1. November 2024 eine gemeinsame Vereinbarung zur Förderung des friedlichen Zusammenlebens.<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fstammesfuehrer-unterzeichnen-resolutionen-zur-foerderung-des-friedlichen-zusammenlebens%2F&amp;action_name=Stammesf%C3%BChrer%20unterzeichnen%20Resolutionen%20zur%20F%C3%B6rderung%20des%20friedlichen%20Zusammenlebens&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die Resolutionen wurden während eines hochrangigen Treffens zwischen den Stammesführer in Moroto, <a href="https://fokus-afrika.de/category/politik/innen-und-aussenpolitik/ostafrika/uganda/">Uganda</a>, verabschiedet und beinhalten die Verpflichtung, kulturelle Verbindungen zu stärken und Konflikte auf gemeinschaftlicher Ebene friedlich zu lösen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Vertreter der Ateker-Gemeinschaften erklärten ihre Unterstützung für die laufenden Bemühungen der Regierungen, die Entwaffnung voranzutreiben und die Gemeinschaft zur Beteiligung an diesem Prozess zu mobilisieren. Laut den Führungspersönlichkeiten trägt der illegale Waffenbesitz maßgeblich zur Unsicherheit in den Grenzregionen bei.</p>



<h4 id="foerderung-von-konfliktloesung-und-ressourcenteilung" class="wp-block-heading">Förderung von Konfliktlösung und Ressourcenteilung</h4>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="680" height="543" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/11/Pic_1-_Ateker_Leaders_Meeting.jpeg" alt="" class="wp-image-12288 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/11/Pic_1-_Ateker_Leaders_Meeting.jpeg 680w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/11/Pic_1-_Ateker_Leaders_Meeting-300x240.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/11/Pic_1-_Ateker_Leaders_Meeting-380x303.jpeg 380w" sizes="(max-width: 680px) 100vw, 680px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Die Ateker-Führer einigten sich darauf, traditionelle und alternative Konfliktlösungsmethoden einzusetzen, um Streitigkeiten auf Gemeinschaftsebene zu bewältigen, und vereinbarten die Einrichtung gemeinsamer Ressourcenausschüsse. Diese sollen Konflikte um Ressourcenknappheit verhindern und eine gerechte Nutzung gemeinsamer Ressourcen sicherstellen. </p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Zudem appellierten die Stammesführer an die Regierungen Kenias und Ugandas, die Unterzeichnung eines Ressourcenabkommens zu priorisieren, um den Zugang zu und die Nutzung von Ressourcen in den Grenzgemeinden zu gewährleisten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In ihrer Eröffnungsrede betonte die ugandische Vizepremierministerin und Ministerin für Ostafrikanische Gemeinschaftsangelegenheiten, Dr. Rebecca Alitwala Kadaga, das Engagement der ugandischen Regierung für die Umsetzung der Resolutionen des ersten Friedenskarawanentreffens der Ostafrikanischen Gemeinschaft.</p>



<h4 id="infrastruktur-und-sicherheitsinitiativen-der-ugandischen-regierung" class="wp-block-heading">Infrastruktur- und Sicherheitsinitiativen der ugandischen Regierung</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Dr. Kadaga kündigte an, dass die Suam One-Stop-Grenzstation auf der ugandischen Seite kurz vor dem Abschluss stehe, und dass die 73 Kilometer lange Straße von Kapchorwa nach Suam bereits fertiggestellt sei. Sie hob zudem die Maßnahmen der Regierung zur Waffensicherung und zur Schulung von Sicherheitskräften hervor, darunter die Einführung eines Fingerabdrucksystems für Waffen, um deren Rückverfolgung zu erleichtern. Die Anti-Stock Theft Unit (ASTU) und die ugandische Volksverteidigungskräfte (UPDF) führen weiterhin Sicherheitsoperationen durch, um die öffentliche Sicherheit zu gewährleisten.</p>



<h4 id="projekte-zur-friedensfoerderung-in-grenzgemeinden-kenias" class="wp-block-heading">Projekte zur Friedensförderung in Grenzgemeinden Kenias</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Die kenianische Ministerin für Ostafrikanische Gemeinschaft und Regionalentwicklung, Hon. Beatrice Moe Askul, hob die Bauprojekte der kenianischen Regierung hervor, wie die Friedensdämme in den Counties Turkana und West Pokot sowie die Solarbrunnenanlage in West Pokot. Diese Infrastrukturprojekte sollen die Wasserversorgung der Gemeinschaften sichern und zur Konfliktprävention beitragen.</p>



<h4 id="fokus-auf-wirtschaftliche-zusammenarbeit-und-konfliktloesung" class="wp-block-heading">Fokus auf wirtschaftliche Zusammenarbeit und Konfliktlösung</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Südsudans Gouverneur des Eastern Equatorial State, Louis Lobong Lojore, betonte, dass wirtschaftliche Kooperation oberste Priorität habe. Grenzüberschreitender Handel und Infrastrukturentwicklung, insbesondere im Hinblick auf die gemeinsamen Ressourcen Wasser und Weideland, sollten laut Lobong gestärkt werden, um die Lebensbedingungen der Bevölkerung zu verbessern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der stellvertretende Generalsekretär der Ostafrikanischen Gemeinschaft, Hon. Andrea Aguer Ariik Malueth, mahnte an, die Beschlüsse mit einem Zeitrahmen zu versehen, um die Koordination zu erleichtern. Zudem hob er die Bedeutung der Bekämpfung des Handels mit illegalen Waffen und der klimabedingten Herausforderungen wie Dürre hervor, die Konflikte in der Region weiter verschärfen.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fstammesfuehrer-unterzeichnen-resolutionen-zur-foerderung-des-friedlichen-zusammenlebens%2F&amp;action_name=Stammesf%C3%BChrer%20unterzeichnen%20Resolutionen%20zur%20F%C3%B6rderung%20des%20friedlichen%20Zusammenlebens&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /><p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
		
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	</item>
		<item>
		<title>Frauen mobilisieren sich für Frieden in der DR Kongo</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/frauen-mobilisieren-sich-fuer-frieden-in-der-dr-kongo/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Oct 2024 09:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Demokratische Republik Kongo]]></category>
		<category><![CDATA[Kontinentale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[AU]]></category>
		<category><![CDATA[Diplomatie]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Frieden]]></category>
		<category><![CDATA[Gewalt]]></category>
		<category><![CDATA[Konflikt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In einem hochrangigen Forum, das am 18. und 19. Oktober 2024 in Luanda, Angola, stattfand, kamen Frauen aus der gesamten afrikanischen Region zusammen, um ihren Beitrag zur Friedensförderung in der Region der Großen Seen, insbesondere in der Demokratischen Republik Kongo (DRK), zu leisten.<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffrauen-mobilisieren-sich-fuer-frieden-in-der-dr-kongo%2F&amp;action_name=Frauen%20mobilisieren%20sich%20f%C3%BCr%20Frieden%20in%20der%20DR%20Kongo&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/frauen-mobilisieren-sich-fuer-frieden-in-der-dr-kongo/">Frauen mobilisieren sich für Frieden in der DR Kongo</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">In Zusammenarbeit mit João Manuel Gonçalves Lourenço, Präsident von <a href="https://fokus-afrika.de/category/politik/innen-und-aussenpolitik/zentralafrika/angola/">Angola</a> und Vermittler im Luanda-Prozess, setzten sich die Teilnehmerinnen für die zentrale Rolle von Frauen in Friedensprozessen, Konfliktprävention und Wiederaufbau ein.</p>



<h3 id="rolle-der-frauen-in-friedensprozessen-und-konfliktbewaeltigung" class="wp-block-heading">Rolle der Frauen in Friedensprozessen und Konfliktbewältigung</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Das <a href="https://au.int/en/pressreleases/20241025/african-women-mobilize-end-hostilities-drc-structured-support-ongoing-peace">Forum</a> brachte Frauen aus verschiedenen Ländern der Region der Großen Seen zusammen, die Maßnahmen erarbeiteten, um Frauen und die Zivilgesellschaft in die Friedensprozesse zu integrieren. Der Schwerpunkt lag auf dem Aufbau eines umfassenden Ansatzes zur Konfliktprävention, -lösung und -bewältigung, insbesondere in den östlichen Gebieten der <a href="https://fokus-afrika.de/category/politik/innen-und-aussenpolitik/zentralafrika/dr-kongo/">DR Kongo</a>, die stark von der anhaltenden Gewalt betroffen sind. Ziel des Forums war es, Friedensverhandlungen durch den Einbezug von Frauen zu stärken und die Einhaltung des humanitären Völkerrechts zu fordern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Präsident Lourenço betonte die Notwendigkeit einer dialogorientierten Konfliktlösung und verwies auf die wertvolle Rolle von Frauen in den Friedensprozessen: „Unsere Erfahrungen zeigen, wie entscheidend es ist, Frauen in allen Phasen der Friedensprozesse zu beteiligen. Sie fungieren als Brückenbauerinnen und Mediatorinnen, die Vertrauen schaffen und den Dialog fördern.“ Lourenço hob hervor, dass Frauen als Betreuerinnen und Führungspersönlichkeiten auf Gemeinschaftsebene eine bedeutende Rolle spielen.</p>



<h3 id="forderung-nach-strukturellem-wandel-und-rechtlicher-gleichstellung" class="wp-block-heading">Forderung nach strukturellem Wandel und rechtlicher Gleichstellung</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Teilnehmerinnen forderten, dass Frauen nicht nur symbolisch vertreten, sondern in Entscheidungspositionen aufgenommen werden. Die frühere Präsidentin Äthiopiens, Sahle-Work Zewde, rief dazu auf, Frauen auf Basis ihrer Expertise in die Prozesse einzubeziehen: „Frauen sollten nicht nur als Quote, sondern aufgrund ihrer Fähigkeiten und ihrer Rolle als Friedensstifterinnen in die Entscheidungsprozesse integriert werden,“ sagte sie. Dies sei entscheidend für nachhaltige Lösungen und eine inklusive Konfliktbewältigung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ms. Bineta Diop, Sondergesandte der Afrikanischen Union für Frauen, Frieden und Sicherheit, würdigte den Mut der Frauen in den Konfliktgebieten und betonte die Bedeutung ihrer Teilnahme: „Die Frauen sind hier, um ihre unerschütterliche Unterstützung für die Friedensbemühungen zu demonstrieren. Ihr Beitrag ist nicht nur ein Recht, sondern der Weg zu einem dauerhaften Frieden.“ Sie wies auf die Notwendigkeit hin, Frauen an den Friedensverhandlungen zu beteiligen, insbesondere bei Themen, die Ressourcen und Sicherheitsfragen betreffen.</p>


<blockquote class="twitter-tweet" data-lang="de" data-dnt="true">
<p lang="en" dir="ltr">Empowering women leaders around WPS agenda fuels collaboration and innovation. When diverse voices unite, we strengthen gender equality &amp; ensure women&#39;s experiences shape policy. Together, we pave the way for sustainable peace and security! 🌍✨ <a href="https://twitter.com/hashtag/WPS?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#WPS</a> <a href="https://twitter.com/hashtag/WomenInLeadership?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#WomenInLeadership</a> <a href="https://t.co/Wq5mls9YBg">pic.twitter.com/Wq5mls9YBg</a></p>
<p>&mdash; AU WPS Bineta Diop (@AUBinetaDiop) <a href="https://twitter.com/AUBinetaDiop/status/1849300775609999571?ref_src=twsrc%5Etfw">24. Oktober 2024</a></p></blockquote>
<p> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p>



<h3 id="unterstuetzung-fuer-die-frauen-der-dr-kongo-und-regionale-zusammenarbeit" class="wp-block-heading">Unterstützung für die Frauen der DR Kongo und regionale Zusammenarbeit</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Julienne Lusenge, stellvertretende Koordinatorin des Nationalen Mechanismus zur Überwachung des Addis-Abeba-Rahmenabkommens, unterstrich die Dringlichkeit, Frauen aus der DR Kongo aktiv in die Prozesse des Luanda-Prozesses einzubinden. Lusenge erklärte, dass Frieden in der DR Kongo entscheidend für die Stabilität der gesamten Region sei. Zudem betonte sie, dass Frauen aus der DR Kongo, <a href="https://fokus-afrika.de/category/politik/innen-und-aussenpolitik/ostafrika/uganda/">Uganda</a>, der <a href="https://fokus-afrika.de/category/wirtschaft/wirtschaftsnachrichten/zentralafrika-wirtschaftsnachrichten/zentralafrikanische-republik-wirtschaftsnachrichten/">Zentralafrikanischen Republik </a>und dem <a href="https://fokus-afrika.de/category/politik/innen-und-aussenpolitik/zentralafrika/republik-kongo/">Kongo</a> gemeinsame Lösungen erarbeitet hätten, die den Friedensprozess in der Region unterstützen sollen.</p>



<h3 id="unterstuetzung-durch-fuehrende-persoenlichkeiten-und-wuerdigung-des-praesidenten-von-angola" class="wp-block-heading">Unterstützung durch führende Persönlichkeiten und Würdigung des Präsidenten von Angola</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Das Forum in Luanda wurde von prominenten afrikanischen Persönlichkeiten unterstützt, darunter Ellen Johnson Sirleaf, ehemalige Präsidentin von Liberia, und Nkosazana Dlamini-Zuma, ehemalige Kommissionsvorsitzende der Afrikanischen Union. Präsident Lourenço wurde von der African Women Leaders Network (AWLN) als Champion für „Positive Masculinity“ ausgezeichnet – eine Anerkennung seines Einsatzes für die Frauenförderung und seine Vision eines friedlichen Afrikas.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Maria do Rosário Bragança, Staatsministerin für soziale Angelegenheiten, betonte die umfassenden Kenntnisse von Frauen in Fragen der Friedenssicherung und rief dazu auf, diese Fähigkeiten in Friedens- und Sicherheitsprozesse zu integrieren. „Frauen haben umfassende Kenntnisse in Menschenrechts- und Demokratiefragen und tragen zur wirtschaftlichen Entwicklung der Region bei,“ erklärte sie und hob hervor, wie wichtig es sei, diese Expertise zu nutzen.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>EAC: Transport und Handel in Ostafrika ohne Grenzen</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/eac-transport-und-handel-in-ostafrika-ohne-grenzen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Oct 2024 05:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kontinentale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[Ostafrika]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Investitionen]]></category>
		<category><![CDATA[Luftfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In einem Aufruf zur Förderung des Handels und zur Stärkung der Wirtschaft in Ostafrika fordert die Ostafrikanische Gemeinschaft (EAC) ihre Mitgliedstaaten auf, alle Hindernisse im Transportwesen zu beseitigen.<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Feac-transport-und-handel-in-ostafrika-ohne-grenzen%2F&amp;action_name=EAC%3A%20Transport%20und%20Handel%20in%20Ostafrika%20ohne%20Grenzen&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/eac-transport-und-handel-in-ostafrika-ohne-grenzen/">EAC: Transport und Handel in Ostafrika ohne Grenzen</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Dabei sollen physische und administrative Barrieren abgebaut und der grenzüberschreitende Handel erleichtert werden. Das Thema wurde auf der 19. Ministerratssitzung des EAC-Sektorrats für Transport, Kommunikation und Meteorologie in Mombasa, <a href="https://fokus-afrika.de/category/politik/innen-und-aussenpolitik/ostafrika/kenia/">Kenia</a>, diskutiert.</p>



<h3 id="digitalisierung-und-vernetzung-als-katalysatoren-fuer-wachstum" class="wp-block-heading">Digitalisierung und Vernetzung als Katalysatoren für Wachstum</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Davis Chirchir, Kenias Minister für Straßen und Verkehr, unterstrich in seiner Ansprache die Bedeutung von Transport und moderner Kommunikationstechnologie für die wirtschaftliche Entwicklung der Region. „In der heutigen digitalen Ära ist Kommunikation die Brücke, die Nationen und Institutionen über geografische Grenzen hinweg verbindet,“ erklärte Chirchir. Der Minister hob hervor, wie wichtig die Digitalisierung ist, um den Zugang zu lokalen und internationalen Märkten zu verbessern und Innovationen voranzutreiben.</p>



<h3 id="meteorologie-als-schluesselfaktor-fuer-klimaanpassung-und-sicherheit" class="wp-block-heading">Meteorologie als Schlüsselfaktor für Klimaanpassung und Sicherheit</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Neben der Verkehrs- und Kommunikationsinfrastruktur betonte Minister Chirchir die Rolle der Meteorologie zur Bewältigung des Klimawandels. Präzise Wetterdaten sind laut Chirchir entscheidend für die Planung und den Schutz von Infrastruktur, Landwirtschaft und Gemeinschaften in <a href="https://fokus-afrika.de/category/politik/innen-und-aussenpolitik/ostafrika/">Ostafrika</a>. Er wies darauf hin, dass robuste meteorologische Systeme die Widerstandsfähigkeit der Region gegenüber klimabedingten Risiken wie Dürren und Überschwemmungen erheblich verbessern könnten.</p>



<h3 id="investitionen-in-transportkorridore-zur-foerderung-des-intra-regionalen-handels" class="wp-block-heading">Investitionen in Transportkorridore zur Förderung des intra-regionalen Handels</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Andrea Aguer Ariik Malueth, stellvertretender Generalsekretär der EAC für Infrastruktur, erklärte, dass die EAC ihre Investitionen entlang der nördlichen und zentralen Transportkorridore verstärken möchte, um den innerregionalen Handel zu fördern. Der intra-regionale Handel der EAC-Staaten beträgt derzeit lediglich 15 %, während andere Regionen wie Europa oder Asien über 60 % erreichen. Laut Ariik würde eine bessere Anbindung innerhalb der EAC nicht nur die wirtschaftliche Integration stärken, sondern auch die Abhängigkeit von externen Märkten verringern.</p>



<h3 id="fortschritte-und-herausforderungen-im-bahnverkehr" class="wp-block-heading">Fortschritte und Herausforderungen im Bahnverkehr</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Im Bereich des Bahntransports setzten die Partnerstaaten ihre Bemühungen fort, das Projekt der Ostafrikanischen Eisenbahnnetzwerke voranzutreiben, welches durch den Ausbau der Standardspurweite (Standard Gauge Railway, SGR) unterstützt wird. Ariik lobte die Vereinigte Republik Tansania für die jüngste Inbetriebnahme der Bahnstrecke zwischen Daressalam und Dodoma. Derzeit sind etwa 1.120 km der SGR in Kenia und <a href="https://fokus-afrika.de/category/politik/innen-und-aussenpolitik/ostafrika/tansania/">Tansania</a> in Betrieb, während weitere 1.100 km in Tansania im Bau sind und rund 4.000 km in allen EAC-Mitgliedsstaaten in der Planungsphase stehen.</p>


<blockquote class="twitter-tweet" data-lang="de">
<p lang="en" dir="ltr">Kenya&#39;s Roads and Transport CS <a href="https://twitter.com/davis_chirchir?ref_src=twsrc%5Etfw">@davis_chirchir</a> underscores the role of transport in facilitating movement of people, goods, services and resources and improving access to local and international markets. CS urges <a href="https://twitter.com/jumuiya?ref_src=twsrc%5Etfw">@jumuiya</a> countries to eliminate all barriers to transportation. <a href="https://t.co/h3KxrObXzS">pic.twitter.com/h3KxrObXzS</a></p>
<p>&mdash; East African Community (@jumuiya) <a href="https://twitter.com/jumuiya/status/1849818751685771544?ref_src=twsrc%5Etfw">25. Oktober 2024</a></p></blockquote>
<p> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ariik betonte, dass eine nahtlose Verbindung des Bahnnetzes nur durch abgestimmte Mobilisierung von Ressourcen möglich sei. Die Harmonisierung von Standards soll gewährleisten, dass der Transport entlang der Strecken reibungslos und effektiv funktioniert. „Eine engere Zusammenarbeit ist entscheidend, um Lücken in der Umsetzung zu vermeiden,“ so Ariik.</p>



<h3 id="modernisierung-der-meteorologischen-infrastruktur-zur-staerkung-der-flugsicherheit" class="wp-block-heading">Modernisierung der meteorologischen Infrastruktur zur Stärkung der Flugsicherheit</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Um die Herausforderungen des Klimawandels besser zu bewältigen und die Sicherheit im Luftverkehr zu verbessern, sieht die EAC die Einführung von automatischen Wetterstationen und Qualitätsmanagementsystemen für meteorologische Dienste als notwendig an. Bisher wurden fünf Radarstationen und über 30 automatische Wetterstationen in das regionale Netzwerk integriert. Allerdings haben nur drei Länder der EAC eigenständige Behörden für meteorologische und hydrologische Dienste. Ariik betonte, dass die Region in diesem Bereich koordiniert vorgehen sollte, um die Infrastruktur zu modernisieren.</p>



<h3 id="eac-zusammenarbeit-und-weitere-perspektiven-fuer-ostafrika" class="wp-block-heading">EAC: Zusammenarbeit und weitere Perspektiven für Ostafrika</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Neben Minister Chirchir und DSG Ariik nahmen an dem hybriden Treffen weitere hochrangige Vertreter der Mitgliedsstaaten teil, darunter Minister für Infrastruktur und IT sowie der Generaldirektor der südsudanesischen Zivilluftfahrtbehörde. Die Sitzung unterstrich die gemeinsamen Anstrengungen der EAC, Infrastrukturbarrieren abzubauen und die grenzüberschreitende Zusammenarbeit in den Bereichen Verkehr, Kommunikation und Meteorologie zu fördern.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Feac-transport-und-handel-in-ostafrika-ohne-grenzen%2F&amp;action_name=EAC%3A%20Transport%20und%20Handel%20in%20Ostafrika%20ohne%20Grenzen&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /><p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/eac-transport-und-handel-in-ostafrika-ohne-grenzen/">EAC: Transport und Handel in Ostafrika ohne Grenzen</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		
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	</item>
		<item>
		<title>Côte d&#8217;Ivoire drängt auf Einführung der Währung &#8220;Eco&#8221; in Westafrika</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/cote-divoire-draengt-auf-einfuehrung-der-waehrung-eco-in-westafrika/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Oct 2024 09:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Côte d'Ivoire]]></category>
		<category><![CDATA[Kontinentale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[ECOWAS]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://fokus-afrika.de/?p=11927</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der ivorische Präsident Alassane Ouattara hat die Länder der Westafrikanischen Wirtschaftsgemeinschaft (CEDEAO) dazu aufgerufen, die Einführung der gemeinsamen Währung Eco zu beschleunigen.<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fcote-divoire-draengt-auf-einfuehrung-der-waehrung-eco-in-westafrika%2F&amp;action_name=C%C3%B4te%20d%26%238217%3BIvoire%20dr%C3%A4ngt%20auf%20Einf%C3%BChrung%20der%20W%C3%A4hrung%20%26%238220%3BEco%26%238221%3B%20in%20Westafrika&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/cote-divoire-draengt-auf-einfuehrung-der-waehrung-eco-in-westafrika/">Côte d&#8217;Ivoire drängt auf Einführung der Währung &#8220;Eco&#8221; in Westafrika</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Während die ECOWAS/CEDEAO ursprünglich das Jahr 2027 für die Einführung der Währung Eco festgelegt hatte, erklärte Ouattara in einem kürzlichen Treffen, dass er eine schnellere Umsetzung bis spätestens 2026 wünsche.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Aufruf erfolgte während der ersten Sitzung einer strategischen Partnerschaft zwischen der <a href="https://fokus-afrika.de/category/politik/innen-und-aussenpolitik/westafrika/cote-divoire/">Elfenbeinküste</a> und Ghana. Ouattara betonte, dass diese beiden Länder gemeinsam mit den anderen CEDEAO-Staaten stärker an der Umsetzung von Reformen und Konvergenzpolitiken arbeiten sollten, um die Einführung der lange erwarteten gemeinsamen Währung zu beschleunigen.</p>



<h4 id="herausforderungen-bei-der-umsetzung" class="wp-block-heading">Herausforderungen bei der Umsetzung</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Obwohl die Elfenbeinküste bereit ist, die Konvergenzkriterien bis 2025 zu erfüllen, stehen andere Mitgliedsstaaten vor größeren wirtschaftlichen und institutionellen Hürden. Länder wie Gambia, <a href="https://fokus-afrika.de/category/politik/innen-und-aussenpolitik/westafrika/liberia/">Liberia</a> und <a href="https://fokus-afrika.de/category/politik/innen-und-aussenpolitik/westafrika/sierra-leone/">Sierra Leone</a> haben Schwierigkeiten, die notwendigen Anforderungen zu erfüllen, während die wirtschaftlich stärkeren Staaten wie <a href="https://fokus-afrika.de/category/politik/innen-und-aussenpolitik/westafrika/nigeria/">Nigeria</a> und <a href="https://fokus-afrika.de/category/politik/innen-und-aussenpolitik/westafrika/ghana/">Ghana</a> auf dem richtigen Weg sind. Besonders Nigeria, die größte Volkswirtschaft der Region, zeigt positive Fortschritte, was die Diskussion über die schnellere Einführung der Währung neu belebt hat.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein weiterer Faktor, der die Situation erschwert, ist die Entscheidung von <a href="https://fokus-afrika.de/category/politik/innen-und-aussenpolitik/westafrika/burkina-faso/"><strong>Burkina Faso</strong>,</a> <strong><a href="https://fokus-afrika.de/category/politik/innen-und-aussenpolitik/westafrika/mali/">Mali</a></strong> und <strong><a href="https://fokus-afrika.de/category/politik/innen-und-aussenpolitik/westafrika/niger/">Niger</a></strong>, sich von der CEDEAO zu distanzieren und eine eigene &#8220;Allianz der Sahel-Staaten&#8221; zu bilden. Diese politische und wirtschaftliche Abspaltung schafft zusätzliche Unsicherheiten für die Region und die Einführung des Eco.</p>



<h4 id="konvergenzkriterien-und-politische-komplexitaet" class="wp-block-heading">Konvergenzkriterien und politische Komplexität</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Die CEDEAO-Mitgliedsstaaten hatten bereits im Jahr 2020 beschlossen, die Einführung der gemeinsamen Währung auf 2027 zu verschieben, um den wirtschaftlichen Herausforderungen gerecht zu werden und die Konvergenzkriterien – wie Inflationsrate, Haushaltsdefizit und öffentliche Verschuldung – besser zu erfüllen. Trotz dieser Verzögerung fordert Ouattara nun eine schnellere Umsetzung und mahnt zur stärkeren Zusammenarbeit, um die Stabilität und das wirtschaftliche Wachstum der Region zu fördern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die jüngste Sitzung zur Diskussion des Eco-Projekts fand am 20. September 2024 in <a href="https://fokus-afrika.de/category/politik/innen-und-aussenpolitik/westafrika/guinea/">Guinea</a> statt, bei der die Finanzminister und Zentralbankchefs der westafrikanischen Länder anwesend waren. Das abschließende Kommuniqué zeigte jedoch, dass noch erheblicher Abstimmungsbedarf zwischen den verschiedenen Ländern besteht.</p>



<h4 id="zukunft-der-westafrikanischen-wirtschaftsintegration" class="wp-block-heading">Zukunft der westafrikanischen Wirtschaftsintegration</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Die Einführung der Eco-Währung wird als Meilenstein für die wirtschaftliche Integration und Stabilität in Westafrika angesehen. Sie soll den Handel innerhalb der Region erleichtern und die wirtschaftliche Zusammenarbeit fördern. Die Elfenbeinküste und Ghana, als führende Akteure der Region, drängen nun auf eine Beschleunigung des Prozesses, während andere Länder weiterhin mit wirtschaftlichen Unsicherheiten zu kämpfen haben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die wirtschaftliche Dominanz Nigerias und die politisch unsichere Lage in einigen Mitgliedsstaaten stellen jedoch weiterhin große Herausforderungen für die Realisierung der gemeinsamen Währung dar. Die kommende Zeit wird entscheidend sein, um festzustellen, ob die ehrgeizigen Ziele von Präsident Ouattara und anderen Befürwortern einer schnellen Einführung des Eco in der CEDEAO erreicht werden können.</p>
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	</item>
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		<title>EAC: Steigerung des innerafrikanischen Handels auf 40 % bis 2030</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/eac-steigerung-des-innerafrikanischen-handels-auf-40-bis-2030/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Oct 2024 14:23:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kontinentale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[Ruanda]]></category>
		<category><![CDATA[Handel]]></category>
		<category><![CDATA[Investitionen]]></category>
		<category><![CDATA[Präsident]]></category>
		<category><![CDATA[UN]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bei einem Treffen zwischen führenden Geschäftsleuten des Ostafrikanischen Unternehmerverbands (EABC) und der Generalsekretärin der Ostafrikanischen Gemeinschaft (EAC) in Kigali, Ruanda, wurde das Ziel bekräftigt, den innerafrikanischen Handel innerhalb der EAC auf 40 % bis zum Jahr 2030 zu steigern.<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Feac-steigerung-des-innerafrikanischen-handels-auf-40-bis-2030%2F&amp;action_name=EAC%3A%20Steigerung%20des%20innerafrikanischen%20Handels%20auf%2040%20%25%20bis%202030&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Unter dem Thema „Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit in der EAC: Barrieren abbauen und Chancen der regionalen Integration nutzen“ wurde das <a href="https://www.eac.int/press-releases/157-trade/3189-eabc-ceos-eac-secretary-general-meeting-renews-call-to-boost-intra-eac-trade-to-40-by-2030-and-rwanda-s-trade-and-investment-ties-with-counterparts">Treffen</a> vom EABC in Zusammenarbeit mit der Privatwirtschaftsvereinigung Ruandas (PSF-R) und der EAC organisiert.</p>



<h4 id="ambitionierte-ziele-fuer-den-innerafrikanischen-handel" class="wp-block-heading">Ambitionierte Ziele für den innerafrikanischen Handel</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Veronica Nduva, Generalsekretärin der EAC, hob in ihrer Rede hervor, dass die EAC-Staatschefs das ambitionierte Ziel gesetzt haben, den intra-EAC-Handel von derzeit 15 % auf 40 % bis 2030 zu erhöhen. Sie betonte die Bedeutung der EAC als einheitlicher Handelsblock und forderte die Privatwirtschaft auf, sich stärker in die regionale Integration einzubringen. Mit einem gemeinsamen Markt von 312 Millionen Menschen bietet die EAC ein enormes Potenzial, das weit über die nationalen Märkte hinausgeht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der ruandische Staatsminister für regionale Zusammenarbeit, James Kabarebe, bekräftigte das Engagement der EAC-Staatschefs für die Integrationsagenda und versprach, die bereits erzielten Fortschritte zu sichern und bestehende Hindernisse für den innerafrikanischen Handel und Investitionen anzugehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gleichzeitig wurde <a href="https://fokus-afrika.de/category/wirtschaft/wirtschaftsnachrichten/ostafrika-wirtschaftsnachrichten/ruanda-wirtschaftsnachrichten/">Ruanda</a>s Handels- und Investitionsbeziehungen innerhalb der Region gestärkt.</p>



<h4 id="praktische-empfehlungen-fuer-den-ausbau-des-handels" class="wp-block-heading">Praktische Empfehlungen für den Ausbau des Handels</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Dennis Karera, stellvertretender Vorsitzender des EABC, betonte die Bedeutung des Treffens und kündigte an, dass konkrete Handlungsempfehlungen entwickelt wurden, um von der Theorie zur Praxis überzugehen. „Unser gemeinsames Ziel ist es, den innerafrikanischen Handel zu steigern und die Handels- und Investitionsbeziehungen Ruandas zu den anderen EAC-Partnerstaaten zu stärken“, sagte er.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ruandas Handelsminister Prudence Sebahizi bekräftigte das Engagement der Regierung, in Partnerschaft mit der Privatwirtschaft die EAC-Integration voranzutreiben. Es gelte, die Produktion zu steigern und den Export von Gütern und Dienstleistungen sowohl regional als auch international auszubauen.</p>



<h4 id="fortschritte-und-initiativen-zur-handelsfoerderung" class="wp-block-heading">Fortschritte und Initiativen zur Handelsförderung</h4>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="665" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/10/pr_13102024_04-1024x665.jpeg" alt="" class="wp-image-11887 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/10/pr_13102024_04-1024x665.jpeg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/10/pr_13102024_04-300x195.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/10/pr_13102024_04-768x499.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/10/pr_13102024_04-1536x998.jpeg 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/10/pr_13102024_04-380x247.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/10/pr_13102024_04-800x520.jpeg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/10/pr_13102024_04-1160x753.jpeg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/10/pr_13102024_04.jpeg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Im Jahr 2023 stieg der gesamte Warenhandel der EAC weltweit um 2,37 % und erreichte über 80 Milliarden US-Dollar, während der intra-EAC-Handel um 13,1 % auf 12,1 Milliarden US-Dollar wuchs. Ruandas Handelsvolumen wuchs um 20,3 %, was den positiven Effekt der laufenden Reformen zur Verbesserung des Marktzugangs zeigt.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Zum 25-jährigen Bestehen der EAC wurden mehrere Initiativen zur Förderung des Handels und zur Unterstützung der Privatwirtschaft ins Leben gerufen. Dazu gehören das e-Tarif-Toolkit sowie Handelsinformationsportale, die Unternehmen einen einfachen Zugang zu Zollsätzen und Anleitungen für den Warenverkehr innerhalb und außerhalb der Region bieten. Zudem wurden über 1.920 Produktstandards in 80 Sektoren harmonisiert. Die Industrialisierungspolitik der EAC zielt darauf ab, den Beitrag des verarbeitenden Gewerbes zum BIP bis 2032 von 8,9 % auf 25 % zu erhöhen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Veronica Nduva lobte die ruandische Regierung unter der Führung von Präsident Paul Kagame für die Ausrichtung des zweiten Biashara Africa AfCFTA Business Forums in Kigali. Sie betonte, dass das Afrikanische Freihandelsabkommen (AfCFTA), das 2018 in Kigali unterzeichnet wurde, immense Chancen für die EAC-Partnerstaaten bietet, den kontinentalen Markt zu nutzen, regionale Industriewertschöpfungsketten aufzubauen und den innerafrikanischen Handel zu stärken.</p>



<h4 id="diskussionen-ueber-herausforderungen-und-chancen" class="wp-block-heading">Diskussionen über Herausforderungen und Chancen</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Das Treffen brachte 150 Geschäftsleute und Regierungsvertreter aus Ruanda zusammen, darunter Mitglieder des Parlaments, Ministeriumsvertreter sowie den Generaldirektor der ruandischen Steuerbehörde. Sie erörterten Herausforderungen und Möglichkeiten, um den innerafrikanischen Handel und die Investitionen auszubauen. Besonders im Fokus standen die Liberalisierung von Luftverkehrsdiensten, Transport und Logistik, die Fertigungsindustrie, der Tourismus sowie der Dienstleistungsverkehr.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Darüber hinaus wurden Themen wie die digitale Wirtschaft, der Ausbau von Verkehrsnetzen, Energiefragen, Straßenbenutzungsgebühren, diskriminierende Abgaben, Arbeitsgenehmigungen und das Ostafrikanische Zahlungssystem (EAPS) diskutiert.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Stärkung von Unternehmerinnen in Nordafrika</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/staerkung-von-unternehmerinnen-in-nordafrika/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Oct 2024 14:13:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kontinentale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[Marokko]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Büro der Wirtschaftskommission für Afrika (ECA) in Nordafrika hat heute in Rabat, Marokko, einen viertägigen Capacity-Building-Workshop für von Frauen geführte kleine und mittlere Unternehmen (KMU) eröffnet. <img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fstaerkung-von-unternehmerinnen-in-nordafrika%2F&amp;action_name=St%C3%A4rkung%20von%20Unternehmerinnen%20in%20Nordafrika&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/staerkung-von-unternehmerinnen-in-nordafrika/">Stärkung von Unternehmerinnen in Nordafrika</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Ziel des Workshops ist es, die Exportfähigkeiten der Unternehmerinnen im Rahmen der Afrikanischen Freihandelszone (AfCFTA) zu stärken, ihre digitalen Kompetenzen zu erweitern und nachhaltige sowie klimaresiliente Praktiken zu fördern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Adam Elhiraika, Direktor des <a href="https://www.uneca.org/stories/women-led-smes-can-also-benefit-from-the-afcfta-director">ECA</a>-Büros für Nordafrika, betonte die Bedeutung des afrikanischen Binnenmarktes: „Der afrikanische Markt ist derzeit stark fragmentiert, wodurch vielen Unternehmen Chancen entgehen. Wir glauben, dass es erhebliche Möglichkeiten für von Frauen geführte Unternehmen gibt, Marktanteile zu gewinnen und sowohl in <a href="https://fokus-afrika.de/category/wirtschaft/wirtschaftsnachrichten/nordafrika-wirtschaftsnachrichten/marokko-wirtschaftsnachrichten/">Marokko</a> als auch auf dem gesamten Kontinent zur Schaffung von Arbeitsplätzen beizutragen.“</p>



<h4 id="foerderung-digitaler-faehigkeiten-und-nachhaltiger-geschaeftspraktiken" class="wp-block-heading">Förderung digitaler Fähigkeiten und nachhaltiger Geschäftspraktiken</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Im Rahmen des Workshops werden rund 40 weibliche Führungskräfte von KMU aus Marokko an einer Reihe von Schulungen teilnehmen, die darauf abzielen, ihre Wettbewerbsfähigkeit auf internationalen Märkten zu erhöhen. Ouafae Alaoui, Vorsitzende des Verbands der Geschäftsfrauen von Marokko (AFEM) für die Region Rabat-Salé-Kenitra, erklärte: „Dieser Workshop soll Frauenunternehmerinnen in die Lage versetzen, in einer zunehmend digitalen Welt erfolgreich zu agieren. Außerdem fordern wir größere finanzielle Inklusion und technischen Support, damit Frauen-geführte Unternehmen auch in Industriezweige wie nachhaltige Entwicklung, Landwirtschaft oder grüne Energie vordringen können.“</p>



<h4 id="herausforderungen-und-chancen-fuer-unternehmerinnen-in-nordafrika" class="wp-block-heading">Herausforderungen und Chancen für Unternehmerinnen in Nordafrika</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Frauen-geführte Unternehmen in Nordafrika haben oft größere Schwierigkeiten, finanzielle Mittel zu sichern als ihre von Männern geführten Pendants. Darüber hinaus mangelt es ihnen häufig an digitalen Kompetenzen, was ihre Wettbewerbsfähigkeit auf internationalen Märkten einschränkt. Diese Defizite wirken sich negativ auf das Wachstumspotenzial der Unternehmen aus, während der Klimawandel eine zusätzliche Bedrohung für KMU in der Region darstellt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Workshop in Rabat ist Teil einer Reihe von Schulungen, die vom ECA-Büro für Nordafrika im Rahmen seines KMU-Förderprogramms durchgeführt werden. Dieses Programm zielt darauf ab, die Widerstandsfähigkeit von KMU, die von Unternehmerinnen in Libyen, Mauretanien und Marokko geleitet werden, zu verbessern und so zur Erreichung der Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs) beizutragen. Besonders im Fokus stehen dabei SDG 5 (Geschlechtergleichstellung), SDG 8 (Menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum) und SDG 9 (Industrie, Innovation und Infrastruktur).</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Deep Dive: Terrorismus in Subsahara-Afrika</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/deep-dive-terrorismus-in-subsahara-afrika/</link>
					<comments>https://fokus-afrika.de/deep-dive-terrorismus-in-subsahara-afrika/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Oct 2024 07:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kontinentale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[Nigeria]]></category>
		<category><![CDATA[ECOWAS]]></category>
		<category><![CDATA[Militär]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Terrorismus]]></category>
		<category><![CDATA[UN]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://fokus-afrika.de/?p=11697</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Bedrohung durch Terrorismus und gewalttätigen Extremismus in Subsahara-Afrika hat in den letzten zwei Jahrzehnten deutlich zugenommen. Trotz zahlreicher regionaler und internationaler Maßnahmen, bleibt die Sicherheitslage angespannt. <img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fdeep-dive-terrorismus-in-subsahara-afrika%2F&amp;action_name=Deep%20Dive%3A%20Terrorismus%20in%20Subsahara-Afrika&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/deep-dive-terrorismus-in-subsahara-afrika/">Deep Dive: Terrorismus in Subsahara-Afrika</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Besonders betroffen vom Terrorismus sind Länder der Sahelzone und angrenzende Staaten wie Nigeria, Mali, Niger und Burkina Faso. Extremistische Gruppen wie <strong>Boko Haram</strong>, <strong>Al-Shabaab</strong> und <strong>Al-Qaida im Islamischen Maghreb (AQIM)</strong> nutzen unregierte Gebiete und instabile politische Rahmenbedingungen, um ihre Gewalt zu verbreiten.</p>



<h4 id="globale-terrorismusbedrohung-verlagert-sich-nach-afrika" class="wp-block-heading">Globale Terrorismusbedrohung verlagert sich nach Afrika</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Laut einem aktuellen Bericht des <a href="https://www.economicsandpeace.org/global-terrorism-index/"><strong>Global Terrorism Index</strong> </a>hat sich das Epizentrum des Terrorismus vom Nahen Osten in die Sahelzone und Westafrika verlagert. Dem Bericht zufolge entfällt mittlerweile mehr als die Hälfte aller weltweiten Todesopfer durch Terrorismus auf Subsahara-Afrika. Die zunehmende Verlagerung von terroristischen Aktivitäten in die Region stellt nicht nur eine unmittelbare Bedrohung für die betroffenen Länder dar, sondern birgt auch geopolitische Risiken weit über den afrikanischen Kontinent hinaus.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile" style="grid-template-columns:24% auto"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="460" height="690" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/10/Antonio_Guterres_23.03.23.jpg" alt="António Guterres" class="wp-image-11698 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/10/Antonio_Guterres_23.03.23.jpg 460w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/10/Antonio_Guterres_23.03.23-200x300.jpg 200w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/10/Antonio_Guterres_23.03.23-380x570.jpg 380w" sizes="(max-width: 460px) 100vw, 460px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph"><strong>António Guterres</strong>, Generalsekretär der Vereinten Nationen, warnte bereits frühzeitig: „Wenn nichts unternommen wird, werden die Auswirkungen von Terrorismus und organisiertem Verbrechen in der Sahelzone weit über die Region und den afrikanischen Kontinent hinaus zu spüren sein.“ Diese Warnung hat sich bestätigt, da die Gewalt weiter zunimmt und die Sicherheit der gesamten Region gefährdet.</p>
</div></div>



<h4 id="wachsende-hotspots-des-terrorismus" class="wp-block-heading">Wachsende Hotspots des Terrorismus</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Die Sahelzone, insbesondere das&nbsp;<strong>Tschadseebecken</strong>, gehört zu den am stärksten betroffenen Regionen. Hier haben Gruppen wie&nbsp;<strong>Boko Haram</strong>&nbsp;eine bedeutende Kontrolle und destabilisieren die Grenzregionen zwischen Nigeria, Niger und Kamerun. Auch in der Region um den&nbsp;<strong>Horn von Afrika</strong>, einschließlich Somalia und Kenia, operieren extremistische Gruppen wie&nbsp;<strong>Al-Shabaab</strong>, die wiederholt Anschläge auf zivile und militärische Ziele verübt haben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Laut einem Bericht der&nbsp;<strong>African Centre for Strategic Studies</strong>&nbsp;hat sich die Zahl der terroristischen Angriffe in Subsahara-Afrika in den letzten zwei Jahrzehnten um über 100.000 Prozent erhöht. Allein im Jahr 2023 wurden über 23.000 Menschen durch terroristische Gewalt getötet – ein Anstieg von 20 Prozent im Vergleich zu 2022. Diese besorgniserregende Entwicklung zeigt, dass die bisherigen Maßnahmen zur Bekämpfung des Terrorismus in vielen Fällen unzureichend sind.</p>



<h4 id="ursachen-und-treiber-des-terrorismus" class="wp-block-heading">Ursachen und Treiber des Terrorismus</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ursachen für das Erstarken des Terrorismus in Subsahara-Afrika sind vielfältig. Politische Instabilität, schlechte Regierungsführung, Korruption, Armut und hohe Arbeitslosigkeit unter Jugendlichen bieten extremistischen Gruppen einen Nährboden. Auch die wirtschaftliche Marginalisierung und der Mangel an Perspektiven tragen dazu bei, dass insbesondere junge Männer anfällig für Radikalisierung sind.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="372" height="547" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/10/Mohamed_Ibn_Chambas_3.jpg" alt="" class="wp-image-11699 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/10/Mohamed_Ibn_Chambas_3.jpg 372w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/10/Mohamed_Ibn_Chambas_3-204x300.jpg 204w" sizes="(max-width: 372px) 100vw, 372px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Dr. Mohamed Ibn Chambas</strong>, ehemaliger Präsident der <strong>ECOWAS-Kommission</strong> und derzeitiger Sondergesandter der <strong>Afrikanischen Union (AU)</strong>, führt zudem die Auswirkungen des Klimawandels, insbesondere die Austrocknung des <strong>Tschadsees</strong>, als einen wesentlichen Faktor für die Radikalisierung in der Region an. „Der Terrorismus wird durch externe Kräfte finanziert, die versuchen, die Instabilität für ihre eigenen Interessen auszunutzen“, erklärte Chambas auf der von der <a href="https://nannews.ng/2024/10/07/tackling-terrorism-in-sub-saharan-africa/"><strong>News Agency of Nigeria (NAN)</strong></a> organisierten Konferenz in Abuja. Diese Erkenntnisse unterstreichen die Komplexität der Problematik, die über rein militärische Lösungen hinausgeht.</p>
</div></div>



<h4 id="regionale-und-internationale-reaktionen" class="wp-block-heading">Regionale und internationale Reaktionen</h4>



<p class="wp-block-paragraph">In Anbetracht der wachsenden Bedrohung hat die&nbsp;<strong>Westafrikanische Wirtschaftsgemeinschaft (ECOWAS)</strong>&nbsp;angekündigt, eine 5.000 Mann starke&nbsp;<strong>ECOWAS-Standby-Truppe</strong>&nbsp;zu bilden, um gezielt gegen Terrorgruppen vorzugehen.&nbsp;<strong>Dr. Omar Touray</strong>, Präsident der ECOWAS-Kommission, betonte die Notwendigkeit eines gemeinsamen Ansatzes: „Die transnationale Natur der Bedrohung erfordert eine koordinierte und kollaborative Reaktion der betroffenen Staaten.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch Nigeria spielt eine zentrale Rolle im Kampf gegen den Terrorismus.&nbsp;<strong>Präsident Bola Tinubu</strong>, vertreten durch seinen Nationalen Sicherheitsberater&nbsp;<strong>Nuhu Ribadu</strong>, hob die Bedeutung einer umfassenden Strategie hervor, die sowohl militärische als auch nicht-militärische Ansätze kombiniert. Dies ist besonders relevant für die Bekämpfung von&nbsp;<strong>Boko Haram</strong>, deren Einfluss zwar durch militärische Aktionen eingeschränkt wurde, die aber weiterhin lokale Gemeinschaften terrorisiert.</p>



<h4 id="herausforderungen-fuer-nachhaltige-loesungen" class="wp-block-heading">Herausforderungen für nachhaltige Lösungen</h4>



<div class="wp-block-media-text has-media-on-the-right is-stacked-on-mobile" style="grid-template-columns:auto 30%"><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Trotz der Bemühungen, die Sicherheit in der Region zu stabilisieren, bleibt die Bekämpfung des Terrorismus eine große Herausforderung. Die Finanzierung von Terrorgruppen, die oft durch illegalen Waffenhandel und Schmuggel erfolgt, stellt nach wie vor ein großes Problem dar. <strong>Chambas</strong> fordert eine stärkere Überwachung dieser Netzwerke: „Wir müssen untersuchen, wie die Terroristen ihre Ressourcen erhalten, sei es durch Waffen oder durch die Mobilisierung von Ressourcen wie Treibstoff.“</p>
</div><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="540" height="720" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/10/540px-Al-Qaida_cree_une_brigade_dirigee_par_des_Touaregs_8246938011.jpg" alt="Terrorismus im Mal" class="wp-image-11701 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/10/540px-Al-Qaida_cree_une_brigade_dirigee_par_des_Touaregs_8246938011.jpg 540w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/10/540px-Al-Qaida_cree_une_brigade_dirigee_par_des_Touaregs_8246938011-225x300.jpg 225w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/10/540px-Al-Qaida_cree_une_brigade_dirigee_par_des_Touaregs_8246938011-380x507.jpg 380w" sizes="(max-width: 540px) 100vw, 540px" /></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Darüber hinaus ist die soziale und wirtschaftliche Entwicklung der Schlüssel zur Lösung der langfristigen Probleme, die den Terrorismus in der Region befeuern. Bildung, Arbeitsplätze und eine Verbesserung der Lebensbedingungen könnten dazu beitragen, die Anfälligkeit für Radikalisierung zu verringern. „Nur wenn die sozioökonomischen Ursachen der Gewalt angegangen werden, können wir langfristig Sicherheit in der Region erreichen“, sagte&nbsp;<strong>General Abdulsalami Abubakar</strong>, ehemaliger nigerianischer Staatschef.</p>



<h4 id="der-weg-zur-stabilitaet-bleibt-komplex" class="wp-block-heading">Der Weg zur Stabilität bleibt komplex</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Terrorismus und gewalttätiger Extremismus in Subsahara-Afrika stellen eine der größten Herausforderungen für die regionale Stabilität dar. Um der zunehmenden Gewalt entgegenzuwirken, ist eine nachhaltige und integrierte Strategie erforderlich, die militärische, politische und wirtschaftliche Maßnahmen miteinander verbindet. Internationale Unterstützung und regionale Zusammenarbeit sind entscheidend, um die Bedrohung langfristig zu minimieren und die Sicherheit der betroffenen Länder zu gewährleisten.</p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/deep-dive-terrorismus-in-subsahara-afrika/">Deep Dive: Terrorismus in Subsahara-Afrika</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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		<title>IGAD: Die Diaspora &#038; die Bekämpfung von Extremismus</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Oct 2024 08:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kontinentale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[Somalia]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[Diaspora]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[IGAD]]></category>
		<category><![CDATA[Terrorismus]]></category>
		<category><![CDATA[Türkei]]></category>
		<category><![CDATA[UN]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 28. September 2024 nahm die Intergovernmental Authority on Development (IGAD), vertreten durch Frau Fathia Alwan, Direktorin der Abteilung für Gesundheit und soziale Entwicklung, an der 10. Internationalen Somali-Diaspora-Konferenz in Istanbul, Türkei, teil.<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Figad-die-diaspora-die-bekaempfung-von-extremismus%2F&amp;action_name=IGAD%3A%20Die%20Diaspora%20%26amp%3B%20die%20Bek%C3%A4mpfung%20von%20Extremismus&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/igad-die-diaspora-die-bekaempfung-von-extremismus/">IGAD: Die Diaspora &amp; die Bekämpfung von Extremismus</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Diese Konferenz, die unter dem Motto „Die Rolle der somalischen Diaspora“ stand, feierte die bedeutenden Beiträge von Somaliern im Ausland sowohl für ihre Heimatländer als auch für ihre Gastländer. Die Veranstaltung setzte sich zudem zum Ziel, das Potenzial der somalischen Gemeinschaft weltweit durch kollektives Handeln zu stärken.</p>



<h3 id="die-rolle-der-diaspora-in-der-entwicklung-somalias" class="wp-block-heading"><strong>Die Rolle der Diaspora in der Entwicklung Somalias</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Laut Frau Alwan ist IGAD fest entschlossen, die Diasporagemeinschaften zu befähigen, als Katalysatoren für transformative Entwicklung innerhalb der Mitgliedsstaaten und in der gesamten IGAD-Region zu wirken. Im Rahmen der Konferenz hob sie die Bedeutung der somalischen Diaspora für die wirtschaftliche und soziale Entwicklung Somalias hervor. Migration spiele eine wesentliche Rolle für die Lebensgestaltung der Menschen in den IGAD-Mitgliedstaaten, erklärte Alwan und unterstrich die entscheidende Rolle der Rücküberweisungen für die lokalen Wirtschaften.</p>


<blockquote class="twitter-tweet" data-lang="de">
<p lang="en" dir="ltr">An <a href="https://twitter.com/hashtag/IGAD?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#IGAD</a> delegation, led by the Director of IGAD Health and Social Development (<a href="https://twitter.com/IGADHealthS?ref_src=twsrc%5Etfw">@IGADHealthS</a>), Mme. <a href="https://twitter.com/AlwanFathia?ref_src=twsrc%5Etfw">@AlwanFathia</a>, is currently participating in the 10th International Conference of the Somali Diaspora in Istanbul, Türkiye. <br />Representing H.E. <a href="https://twitter.com/DrWorkneh?ref_src=twsrc%5Etfw">@DrWorkneh</a>, Mme. Fathia underscored… <a href="https://t.co/5uGBhabyfI">pic.twitter.com/5uGBhabyfI</a></p>
<p>&mdash; IGAD Secretariat (@IGADsecretariat) <a href="https://twitter.com/IGADsecretariat/status/1840001720337748258?ref_src=twsrc%5Etfw">28. September 2024</a></p></blockquote>
<p> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Angaben von IGAD beliefen sich die Rücküberweisungen in die IGAD-Mitgliedstaaten im Jahr 2023 auf 6,4 Milliarden US-Dollar, was 3 % des Bruttoinlandsprodukts der gesamten Subregion entspricht. Diese Gelder sind eine wichtige Einnahmequelle für viele Haushalte und tragen entscheidend zur wirtschaftlichen Stabilität bei. Alwan betonte, dass IGAD zusammen mit der United Nations Capital Development Fund (UNCDF) und mit Unterstützung der schwedischen Regierung daran arbeite, die Gesetze, Standards und Verfahren für Rücküberweisungen innerhalb der Region zu harmonisieren. Dies solle die Effizienz erhöhen und die Kosten für Überweisungen senken, die derzeit bei etwa 9 % liegen – deutlich höher als der unter den Zielen für nachhaltige Entwicklung angestrebte Satz von 3 %.</p>



<h3 id="erfolge-in-der-schuldenpolitik-und-neue-initiativen" class="wp-block-heading"><strong>Erfolge in der Schuldenpolitik und neue Initiativen</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">IGAD konnte im Dezember 2023 erfolgreich einen entscheidenden Schritt für Somalia erreichen: die Schuldenerleichterung. Dies wurde durch jahrelange diplomatische Bemühungen der Organisation ermöglicht, welche die wirtschaftliche Entwicklung Somalias nachhaltig beeinflussen soll. Die Schuldenerleichterung wird es Somalia ermöglichen, wieder Zugang zu internationalen Krediten zu erhalten, die dringend benötigte Investitionen in Infrastruktur, Bildung und den Gesundheitssektor fördern können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Darüber hinaus betonte Alwan, dass IGAD auch weiterhin Projekte fördert, die auf die Verbesserung des Lebensstandards in der Region abzielen. Dabei liegt ein besonderes Augenmerk auf der nachhaltigen Entwicklung, vor allem durch die Unterstützung von Programmen, die auf den Aufbau von Kapazitäten im Bereich erneuerbare Energien abzielen. Diese Initiativen spiegeln die Überzeugung wider, dass langfristiger Frieden und Stabilität nur durch wirtschaftliche und soziale Entwicklung erreicht werden können.</p>



<h3 id="attentat-in-mogadishu-die-bedrohung-durch-extremismus-und-die-igad-reaktion" class="wp-block-heading">Attentat in Mogadishu: <strong>Die Bedrohung durch Extremismus und die IGAD Reaktion</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Parallel zu den Entwicklungsinitiativen von IGAD bleibt die Organisation stark in die Bemühungen zur Bekämpfung von Terrorismus und Extremismus eingebunden. Nur einen Tag nach der Somali-Diaspora-Konferenz verurteilte der Exekutivsekretär von IGAD, H.E. Dr. Workneh Gebeyehu, die Bombenanschläge in Mogadischu und der Region Mittlerer Shabelle, die am 28. September 2024 zahlreiche Menschenleben forderten.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1279" height="1279" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/09/271718481_233098739001329_7541523637877949507_n.jpg" alt="" class="wp-image-11542 size-full"/></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">In einer öffentlichen Erklärung äußerte Dr. Gebeyehu tiefes Mitgefühl mit den Opfern und ihren Familien und bekräftigte IGADs Unterstützung für Somalia auf seinem Weg zu Frieden und Stabilität. „IGAD steht fest an der Seite des somalischen Volkes und seiner Regierung gegen diese abscheulichen Anschläge. Solche terroristischen Akte werden unseren Willen nicht erschüttern, und wir bleiben zuversichtlich, dass Somalia diese schwierigen Zeiten überstehen wird“, erklärte Dr. Gebeyehu.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">IGAD bleibt entschlossen, seine Mitgliedstaaten bei der Bekämpfung von Extremismus und der Stärkung der regionalen Stabilität zu unterstützen. Der Fokus liegt dabei auf der Förderung von Frieden, Sicherheit und einer Vision des gemeinsamen Fortschritts. Dr. Gebeyehu hob hervor, dass die Bemühungen zur Bekämpfung des Terrorismus untrennbar mit der wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung verknüpft seien. Nur durch die Verbesserung der Lebensbedingungen und die Schaffung wirtschaftlicher Perspektiven könne langfristiger Frieden gewährleistet werden.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Figad-die-diaspora-die-bekaempfung-von-extremismus%2F&amp;action_name=IGAD%3A%20Die%20Diaspora%20%26amp%3B%20die%20Bek%C3%A4mpfung%20von%20Extremismus&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /><p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/igad-die-diaspora-die-bekaempfung-von-extremismus/">IGAD: Die Diaspora &amp; die Bekämpfung von Extremismus</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Erfolge des EU-ECOWAS-Programms für Grüne Energie</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Oct 2024 06:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kontinentale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[Westafrika]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[EU]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 25. September 2024 fand in Dakar, Senegal, eine interaktive Evaluationsveranstaltung statt, bei der die Westafrikanische Wirtschaftsgemeinschaft (ECOWAS) in Zusammenarbeit mit der Europäischen Union (EU) die bisherigen Erfolge des EU-ECOWAS-Stipendienprogramms für nachhaltige Energie präsentierte<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ferfolge-des-eu-ecowas-programms-fuer-gruene-energie%2F&amp;action_name=Erfolge%20des%20EU-ECOWAS-Programms%20f%C3%BCr%20Gr%C3%BCne%20Energie&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/erfolge-des-eu-ecowas-programms-fuer-gruene-energie/">Erfolge des EU-ECOWAS-Programms für Grüne Energie</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Ziel dieses Programms ist es, den Zugang zu qualitativ hochwertiger Ausbildung im Bereich der nachhaltigen Energie in Westafrika zu verbessern und den Bedarf an Fachkräften in diesem wachsenden Sektor zu decken.</p>



<h3 id="ziele-und-partner-des-programms" class="wp-block-heading"><strong>Ziele und Partner des Programms</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Das EU-ECOWAS-Stipendienprogramm für nachhaltige Energie bietet Hochschulabsolventen und jungen Fachkräften aus ECOWAS-Mitgliedsstaaten die Möglichkeit, sich in spezialisierten Einrichtungen auf dem Gebiet der nachhaltigen Energie weiterzubilden. Diese Partnerschaft zwischen ECOWAS und der EU ermöglicht es Kandidaten aus Ländern wie Nigeria, Senegal, Côte d&#8217;Ivoire, Togo, Ghana und Kap Verde, durch vollständig finanzierte Master-Stipendien in neun führenden Institutionen in Westafrika ihre Kenntnisse zu vertiefen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei der Evaluationsveranstaltung in den Räumlichkeiten des British Council in Dakar betonte Morgane Quemener, die Landesdirektorin des British Council Senegal, dass das Programm besonders an zwei Partneruniversitäten in Senegal, der École Polytechnique de Thiès und der Université Cheikh Anta Diop (UCAD) in Dakar, aktiv ist. Seit dem Start des Programms im November 2022 haben insgesamt 15 Studierende aus Ländern wie Côte d&#8217;Ivoire, Nigeria, Ghana, Sierra Leone und Benin ihre Ausbildung in nachhaltiger Energie abgeschlossen.</p>



<h3 id="stimmen-der-partnerinstitutionen-und-des-ecowas" class="wp-block-heading"><strong>Stimmen der Partnerinstitutionen und des ECOWAS</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">In einer virtuellen Ansprache aus Lagos bedankte sich Bayaornibe DABIRE, Direktor für Energie und Bergbau bei der ECOWAS-Kommission, bei der EU und dem British Council für ihre Bemühungen, nachhaltige Energie in Westafrika durch dieses Stipendienprogramm zu fördern. „Die Forschungsarbeiten der bisherigen Stipendiaten zeigen das Engagement von ECOWAS für die Entwicklung erneuerbarer Energien in der Region“, so DABIRE. Er betonte zudem die Bedeutung der internationalen Zusammenarbeit für die nachhaltige Entwicklung des Energiesektors und ermutigte die Stipendiaten, das erworbene Wissen für den Ausbau des Sektors in ihren Heimatländern zu nutzen.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><a href="https://www.ecowas.int/green-energy-in-the-ecowas-region-evaluation-of-the-achievements-of-partner-institutions-in-the-eu-ecowas-sustainable-energy-scholarship-programme-in-senegal/"><img loading="lazy" decoding="async" width="1099" height="367" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/09/logo1.png" alt="ECOWAS" class="wp-image-11538 size-full"/></a></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Auch akademische Vertreter aus Senegal unterstrichen die Bedeutung dieses Programms. Dr. Joseph Sarr, Professor für Solarthermie und Ehren-Dekan der naturwissenschaftlichen Fakultät an der UCAD, lobte die Partnerschaft zwischen ECOWAS, der EU und dem British Council.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Das Programm, so Sarr, habe es vielen Studierenden ermöglicht, sich in den Bereichen Solarenergie, Materialwissenschaften und Energiesysteme weiterzubilden. Er betonte, wie entscheidend solche Bildungsangebote für die Forschung und den Unternehmergeist im Bereich grüner Energie in Westafrika seien.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dr. Alassane Diène, Direktor der École Polytechnique de Thiès, hob ebenfalls hervor, dass die Zusammenarbeit mit internationalen Partnern einen wichtigen Schritt zur Förderung des Wissens im Bereich der erneuerbaren Energien darstelle. Er betonte, dass erneuerbare Energien eine Schlüsselrolle in der wirtschaftlichen und ökologischen Entwicklung Westafrikas spielen.</p>



<h3 id="ausblick-staerkung-des-human-capitals-in-der-energiewirtschaft" class="wp-block-heading"><strong>Ausblick: Stärkung des Human Capitals in der Energiewirtschaft</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Das EU-ECOWAS-Stipendienprogramm wird weiterhin darauf abzielen, die Entwicklung von Fachkräften im Bereich der nachhaltigen Energie in Westafrika zu unterstützen. Laut Angaben der ECOWAS-Kommission erfolgt dies in enger Abstimmung mit internationalen Partnern und der Unterstützung der ECOWAS Development Partners Coordination Unit (EDPCC). Dieses Engagement zur Stärkung des Human Capitals im Energiesektor trägt wesentlich zur regionalen und internationalen Wettbewerbsfähigkeit der ECOWAS-Mitgliedsstaaten bei.</p>



<p class="wp-block-paragraph">ECOWAS setzt dabei auf eine fortlaufende Evaluierung und Anpassung des Programms, um sicherzustellen, dass die geförderten Forscher und Fachkräfte einen bedeutenden Beitrag zur nachhaltigen Energiewirtschaft leisten können. Diese Initiative ist Teil der umfassenden Bemühungen von ECOWAS, den Übergang zu erneuerbaren Energien in Westafrika zu beschleunigen und gleichzeitig die Energieversorgungssicherheit zu gewährleisten.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ferfolge-des-eu-ecowas-programms-fuer-gruene-energie%2F&amp;action_name=Erfolge%20des%20EU-ECOWAS-Programms%20f%C3%BCr%20Gr%C3%BCne%20Energie&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /><p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/erfolge-des-eu-ecowas-programms-fuer-gruene-energie/">Erfolge des EU-ECOWAS-Programms für Grüne Energie</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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			<media:title type="html">ECOWAS</media:title>
			<media:description type="html">ECOWAS</media:description>
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	</item>
		<item>
		<title>Deep Dive: Marokkos Rolle im Parlaments Panafricain</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 Sep 2024 15:30:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kontinentale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[Marokko]]></category>
		<category><![CDATA[5]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Frieden]]></category>
		<category><![CDATA[König]]></category>
		<category><![CDATA[Parlament]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vom 13. bis 20. September 2024 fand in Midrand, Südafrika, eine Sitzungsreihe des Parlaments Panafricain statt, bei der entscheidende Themen für die Zukunft Afrikas auf der Agenda standen.<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fdeep-dive-marokkos-rolle-im-parlaments-panafricain%2F&amp;action_name=Deep%20Dive%3A%20Marokkos%20Rolle%20im%20Parlaments%20Panafricain&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/deep-dive-marokkos-rolle-im-parlaments-panafricain/">Deep Dive: Marokkos Rolle im Parlaments Panafricain</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die marokkanische Delegation, vertreten durch Mitglieder des nationalen Parlaments der&nbsp;<strong>Chambre des Conseillers</strong>, spielte eine zentrale Rolle in den Diskussionen über Frieden, Sicherheit und nachhaltige Entwicklung auf dem Kontinent.</p>



<h1 id="fortschritte-im-bereich-bildung-und-nachhaltige-entwicklung" class="cnvs-block-section-heading cnvs-block-section-heading-1727016886341 is-style-cnvs-block-section-heading-7 halignleft" >
	<span class="cnvs-section-title">
		<span>Fortschritte im Bereich Bildung und nachhaltige Entwicklung</span>
	</span>
</h1>



<p class="wp-block-paragraph">Die Sitzungen fanden unter dem Jahresthema der&nbsp;<strong>Afrikanischen Union (AU)</strong>&nbsp;für 2024 statt:&nbsp;<em>„Eine Afrika würdige Bildung für das 21. Jahrhundert: Aufbau widerstandsfähiger Bildungssysteme für einen besseren Zugang zu inklusivem, qualitativ hochwertigem Lernen, das an die Bedürfnisse Afrikas angepasst ist“.</em>&nbsp;Dieser thematische Fokus zielte darauf ab, die Herausforderungen und Lücken im Bildungsbereich zu identifizieren und die Rolle der afrikanischen Parlamente bei der Verbesserung der Bildungssysteme hervorzuheben.</p>


<blockquote class="twitter-tweet" data-lang="de" data-dnt="true">
<p lang="en" dir="ltr">The Pan-African Parliament (PAP), the legislative arm of the <a href="https://twitter.com/_AfricanUnion?ref_src=twsrc%5Etfw">@_AfricanUnion</a> , is pleased to announce that the Sitting of the Permanent Committees and Other Organs of the Pan-African Parliament will be held from 13th to 20th September 2024. The Sitting will convene under the… <a href="https://t.co/QFVe6hutHS">pic.twitter.com/QFVe6hutHS</a></p>
<p>&mdash; PanAfricanParliament (@AfrikParliament) <a href="https://twitter.com/AfrikParliament/status/1830522380520747192?ref_src=twsrc%5Etfw">2. September 2024</a></p></blockquote>
<p> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die marokkanische Delegation betonte in diesem Kontext die Bedeutung, die Bildung für die Entwicklung Afrikas hat. In einer Sitzung der <strong>Kommission für Handel, Zoll und Immigration</strong> hob die Abgeordnete <strong>Hanane Benkhair</strong> die Fortschritte hervor, die Marokko in den Bereichen <strong>Geschäftsklima, Infrastruktur und Kommunikation</strong> gemacht hat. Sie präsentierte ebenfalls die umfassenden Vorbereitungen des Landes für die <strong>Ausrichtung des Afrikanischen Nationen-Pokals 2025</strong> sowie die <strong>Bewerbung für die Fußball-Weltmeisterschaft 2030</strong>. Laut MAP sprachen die teilnehmenden Parlamentarier ihre Anerkennung für die Bemühungen Marokkos in diesen Bereichen aus.</p>



<h2 id="herausforderungen-in-der-afrikanischen-bildungslandschaft" class="cnvs-block-section-heading cnvs-block-section-heading-1727016881253 halignleft" >
	<span class="cnvs-section-title">
		<span>Herausforderungen in der afrikanischen Bildungslandschaft</span>
	</span>
</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Informationen der MAP erörterten die Mitglieder des Parlaments Panafricain zudem die strukturellen Hindernisse, die die Qualität der Bildungssysteme in Afrika beeinträchtigen. Dabei lag der Schwerpunkt darauf, wie Bildung in den ländlichen und benachteiligten Gebieten verbessert werden kann. Ziel ist es, den Zugang zu qualitativ hochwertiger Bildung zu erweitern und gleichzeitig sicherzustellen, dass diese den regionalen Gegebenheiten gerecht wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In den Sitzungen wurde auch die Notwendigkeit einer stärkeren parlamentarischen Kontrolle bei der Umsetzung der Bildungsziele betont. Das&nbsp;<strong>Agenda 2063</strong>&nbsp;der Afrikanischen Union dient hierbei als Orientierungspunkt, da es auf die Schaffung eines inklusiven und gerechten Bildungsumfelds abzielt.</p>



<h2 id="staerkung-der-zusammenarbeit-im-bereich-frieden-und-sicherheit" class="cnvs-block-section-heading cnvs-block-section-heading-1727016892116 is-style-cnvs-block-section-heading-7 halignleft" >
	<span class="cnvs-section-title">
		<span>Stärkung der Zusammenarbeit im Bereich Frieden und Sicherheit</span>
	</span>
</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ein weiteres zentrales Thema der Tagung war die Frage nach der&nbsp;<strong>Friedens- und Sicherheitslage</strong>&nbsp;in Afrika. Nach Angaben der MAP wurde dabei auf die aktuellen Entwicklungen in den Konfliktregionen des Kontinents eingegangen. Insbesondere die&nbsp;<strong>Ressourcennutzung und -verwaltung</strong>&nbsp;sowie die&nbsp;<strong>Stärkung der Widerstandsfähigkeit der afrikanischen Gesundheitssysteme</strong>&nbsp;standen zur Debatte, um zukünftige Pandemien besser bewältigen zu können.</p>



<h2 id="die-atlantik-initiative-marokkos-vision-fuer-eine-nachhaltige-kooperation-im-atlantikraum" class="cnvs-block-section-heading cnvs-block-section-heading-1727016966548 halignleft" >
	<span class="cnvs-section-title">
		<span>Die Atlantik-Initiative: Marokkos Vision für eine nachhaltige Kooperation im Atlantikraum</span>
	</span>
</h2>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="664" height="996" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/09/roi-mohammed-vi.jpg" alt="" class="wp-image-11349 size-full"/></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Ein zentrales Thema der Diskussionen im Parlament Panafricain war die <strong>Initiative für den Atlantik</strong>, die von Marokko ins Leben gerufen wurde und sich auf die nachhaltige Entwicklung und Kooperation im Atlantikraum fokussiert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Initiative zielt darauf ab, die wirtschaftliche und politische Zusammenarbeit zwischen den afrikanischen und lateinamerikanischen Anrainerstaaten des Atlantiks zu stärken und gleichzeitig die Rolle des Atlantiks als strategischen Raum für Handel, Sicherheit und nachhaltige Entwicklung zu festigen.</p>
</div></div>



<h2 id="kernziele-der-initiative" class="cnvs-block-section-heading cnvs-block-section-heading-1727016958885 halignleft" >
	<span class="cnvs-section-title">
		<span>Kernziele der Initiative</span>
	</span>
</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die von&nbsp;<strong>König Mohammed VI</strong>&nbsp;initiierte Atlantik-Initiative versteht sich als Plattform zur Förderung der Zusammenarbeit in einer Vielzahl von Bereichen. Dazu zählen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Wirtschaftliche Integration</strong>: Durch die Schaffung einer gemeinsamen wirtschaftlichen Zone soll der Handel und die Investitionen zwischen den Anrainerstaaten des Atlantiks, insbesondere zwischen Afrika, Lateinamerika und der Karibik, intensiviert werden. Dies umfasst den Ausbau maritimer Handelswege, die Harmonisierung von Handelsabkommen und die Schaffung einer Infrastruktur für den grenzüberschreitenden Austausch von Gütern und Dienstleistungen.</li>



<li><strong>Sicherheit und Stabilität</strong>: Der Atlantikraum ist aufgrund seiner geostrategischen Lage anfällig für maritime Sicherheitsbedrohungen wie Piraterie, Menschenhandel und illegalen Drogenhandel. Die Initiative legt daher großen Wert auf die Verbesserung der maritimen Sicherheit durch verstärkte Zusammenarbeit zwischen den Küstenwachen der beteiligten Länder, den Aufbau gemeinsamer Überwachungssysteme und den Austausch von sicherheitsrelevanten Informationen.</li>



<li><strong>Umweltschutz und nachhaltige Entwicklung</strong>: Ein weiterer Schwerpunkt der Initiative liegt auf dem Schutz der atlantischen Meeresökosysteme. Im Rahmen der Initiative sollen Maßnahmen zur Bekämpfung der Meeresverschmutzung, zur Förderung der Biodiversität und zur nachhaltigen Nutzung der Meeresressourcen entwickelt werden. Marokko hat in diesem Zusammenhang seine Erfahrungen im Bereich des Umweltschutzes und der nachhaltigen Fischereiwirtschaft eingebracht.</li>



<li><strong>Bildung und Forschung</strong>: Um langfristig tragfähige Lösungen für die Herausforderungen im Atlantikraum zu finden, setzt die Initiative stark auf den Wissensaustausch und die Förderung gemeinsamer Forschungsprojekte. Hierbei liegt der Fokus auf der Zusammenarbeit zwischen Universitäten, Forschungsinstituten und politischen Akteuren, um innovative Ansätze für die wirtschaftliche und ökologische Entwicklung des Atlantiks zu entwickeln.</li>
</ul>



<h2 id="internationale-resonanz-und-zusammenarbeit" class="cnvs-block-section-heading cnvs-block-section-heading-1727016972276 halignleft" >
	<span class="cnvs-section-title">
		<span>Internationale Resonanz und Zusammenarbeit</span>
	</span>
</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Atlantik-Initiative hat auf internationaler Ebene breite Unterstützung gefunden, insbesondere von den afrikanischen Staaten, die am Atlantik liegen, sowie von Ländern in Südamerika und der Karibik. </p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1200" height="800" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/09/GJlRUW8WsAA9Vr2.jpg" alt="" class="wp-image-11351 size-full"/></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Laut der&nbsp;<strong>Maghreb Arabe Presse (MAP)</strong>&nbsp;setzen sich zahlreiche afrikanische Staaten, darunter&nbsp;<strong>Kap Verde, Sierra Leone, Kenia, Namibia, São Tomé und Príncipe</strong>&nbsp;sowie die&nbsp;<strong>Komoren</strong>, aktiv für die Umsetzung der Initiative ein. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die&nbsp;<strong>Task Force</strong>, die zur Unterstützung der Initiative gegründet wurde, arbeitet derzeit an der Ausarbeitung eines umfassenden Aktionsplans, der die Zusammenarbeit in den oben genannten Bereichen fördert.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Marokko hat sich in dieser Task Force als treibende Kraft etabliert, indem es nicht nur seine eigenen diplomatischen und wirtschaftlichen Netzwerke einbringt, sondern auch seine Expertise in der Organisation von internationalen Großveranstaltungen und multilateralen Verhandlungen. Die Anstrengungen des Landes, eine Brücke zwischen den Kontinenten zu schlagen, spiegeln Marokkos wachsende Rolle als&nbsp;<strong>diplomatischer Knotenpunkt</strong>&nbsp;in Afrika und als&nbsp;<strong>wirtschaftliches Bindeglied</strong>&nbsp;zwischen Europa, Afrika und Lateinamerika wider.</p>



<h2 id="zukunftsperspektiven-der-atlantik-initiative" class="cnvs-block-section-heading cnvs-block-section-heading-1727016977878 halignleft" >
	<span class="cnvs-section-title">
		<span>Zukunftsperspektiven der Atlantik-Initiative</span>
	</span>
</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Atlantik-Initiative hat das Potenzial, die geopolitische Landschaft im Atlantikraum nachhaltig zu verändern. Während die anfänglichen Schritte auf die Schaffung eines Dialogs und die Identifikation gemeinsamer Herausforderungen abzielen, könnten langfristig tiefere Integrationsmechanismen entstehen, die über den rein wirtschaftlichen Austausch hinausgehen. Dies könnte zur Bildung eines&nbsp;<strong>Atlantischen Wirtschafts- und Sicherheitsraums</strong>&nbsp;führen, der nicht nur die wirtschaftlichen Beziehungen der Anrainerstaaten stärkt, sondern auch zur Friedenssicherung und nachhaltigen Ressourcennutzung beiträgt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Laut dem Bericht der MAP haben die afrikanischen Parlamentarier die Initiative als eine wegweisende Gelegenheit erkannt, Afrika in einer globalisierten Welt besser zu positionieren. Der Austausch mit lateinamerikanischen und karibischen Staaten bietet zudem die Möglichkeit, voneinander zu lernen und Best-Practice-Ansätze in den Bereichen Bildung, Wirtschaft und Umweltschutz zu teilen.</p>



<h2 id="rolle-des-parlaments-panafricain" class="cnvs-block-section-heading cnvs-block-section-heading-1727016781925 is-style-cnvs-block-section-heading-7 halignleft" >
	<span class="cnvs-section-title">
		<span>Rolle des Parlaments Panafricain</span>
	</span>
</h2>


<figcaption class="image-credit"><span class="image-caption">Die Sprecher der Nationalen Parlamente</span>   </figcaption>


<p class="wp-block-paragraph">Das&nbsp;<strong>Parlament Panafricain</strong>&nbsp;wurde im Jahr 2004 gegründet und hat laut MAP die Aufgabe, die <strong>Beteiligung der afrikanischen Bevölkerung an der wirtschaftlichen und politischen Integration des Kontinents</strong>&nbsp;zu fördern. Es nimmt eine beratende Funktion innerhalb der Afrikanischen Union ein und konzentriert sich auf die&nbsp;<strong>Überwachung des Haushalts</strong>&nbsp;sowie die Entwicklung von Best-Practice-Ansätzen in verschiedenen Bereichen, darunter Bildung, Handel und Ressourcennutzung.</p>



<h2 id="internationale-zusammenarbeit-und-die-rolle-marokkos" class="cnvs-block-section-heading cnvs-block-section-heading-1727017283138 halignleft" >
	<span class="cnvs-section-title">
		<span>Internationale Zusammenarbeit und die Rolle Marokkos</span>
	</span>
</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Marokko konnte laut Angaben der MAP seine Erfahrungen und Fortschritte in verschiedenen Bereichen, wie dem&nbsp;<strong>Kampf gegen Gewalt an Frauen und Mädchen</strong>&nbsp;und der Förderung der&nbsp;<strong>Gleichstellung der Geschlechter</strong>, teilen. Diese Themen wurden im Rahmen von mehreren Entwürfen von&nbsp;<strong>Modellgesetzen</strong>&nbsp;behandelt, die von der afrikanischen parlamentarischen Gemeinschaft diskutiert wurden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die kontinuierlichen Bemühungen des Landes zur Förderung der Gleichstellung und zur Bekämpfung von Diskriminierung finden internationale Anerkennung und sind ein Schlüsselthema im Rahmen der Beratungen des Parlaments Panafricain.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fdeep-dive-marokkos-rolle-im-parlaments-panafricain%2F&amp;action_name=Deep%20Dive%3A%20Marokkos%20Rolle%20im%20Parlaments%20Panafricain&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /><p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/deep-dive-marokkos-rolle-im-parlaments-panafricain/">Deep Dive: Marokkos Rolle im Parlaments Panafricain</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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			<media:title type="html">MOROCCO-ROYAL</media:title>
			<media:description type="html">This handout picture provided by the Moroccan agency press (MAP) on July 30, 2023, shows Morocco&#039;s King Mohammed VI delivering a speech to the nation, marking the 24th anniversary of his accession to the throne, in the Royal Palace of Tetouan RESTRICTED TO EDITORIAL USE - MANDATORY CREDIT AFP PHOTO / MOROCCAN AGENCY PRESS - NO MARKETING - NO ADVERTISING CAMPAIGNS - DISTRIBUTED AS A SERVICE TO CLIENTS
 (Photo by Handout / MAP / AFP) / RESTRICTED TO EDITORIAL USE - MANDATORY CREDIT AFP PHOTO / MOROCCAN AGENCY PRESS - NO MARKETING - NO ADVERTISING CAMPAIGNS - DISTRIBUTED AS A SERVICE TO CLIENTS</media:description>
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			<media:title type="html">GJlRUW8WsAA9Vr2</media:title>
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	</item>
		<item>
		<title>Afrikanische Entwicklungsbank unterstützt Dezentralisierungsprojekte</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/afrikanische-entwicklungsbank-unterstutzt-dezentralisierungsprojekte/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 21 Sep 2024 12:30:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kontinentale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[Republik Kongo]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[UN]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Afrikanische Entwicklungsbank (AfDB) wird die Regierung der Republik Kongo bei der Umsetzung von Dezentralisierungsprojekten unterstützen. <img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fafrikanische-entwicklungsbank-unterstutzt-dezentralisierungsprojekte%2F&amp;action_name=Afrikanische%20Entwicklungsbank%20unterst%C3%BCtzt%20Dezentralisierungsprojekte&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/afrikanische-entwicklungsbank-unterstutzt-dezentralisierungsprojekte/">Afrikanische Entwicklungsbank unterstützt Dezentralisierungsprojekte</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Dies gab Olivier Béguy, Vertreter der AfDB im Kongo, am 18. September nach einem Treffen mit Juste Désiré Mondelé, Minister für Dezentralisierung und lokale Entwicklung, bekannt. Laut Agence Congolaise d&#8217;Information (ACI) strebt die AfDB an, die Regierung bei der Verwirklichung ehrgeiziger Entwicklungsprojekte zu begleiten.</p>



<h2 id="zentralsystem-hindert-regionale-entwicklungen" class="cnvs-block-section-heading cnvs-block-section-heading-1726921374183 halignleft" >
	<span class="cnvs-section-title">
		<span>Zentralsystem hindert Regionale Entwicklungen</span>
	</span>
</h2>



<p class="wp-block-paragraph">„Diese Projekte werden als Modell für Entwicklung in Afrika angesehen und sind entscheidend für die Armutsreduktion sowie den Wohlstand des Landes“, so Béguy. Die Bank hat angekündigt, eng mit dem&nbsp;<strong>Programm der Vereinten Nationen für Entwicklung (UNDP)</strong>&nbsp;zusammenzuarbeiten, um das Programm zur Beschleunigung der Gemeindeentwicklung (Padc) umzusetzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dieses Programm umfasst eine Vielzahl von Bereichen: Von der Errichtung von Gesundheitseinrichtungen und Berufsausbildungszentren bis hin zur Entwicklung von Mikro-Wasserkraftwerken und der ländlichen Elektrifizierung. Zudem zielt es darauf ab, landwirtschaftliche Initiativen zu fördern und nachhaltige Einkommensquellen für die schwächsten Bevölkerungsgruppen zu schaffen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Padc ist Teil eines umfassenderen Ziels, 50 Millionen Afrikaner bis 2026 aus der Armut zu befreien und die territoriale Ungleichheit in verschiedenen Ländern zu reduzieren.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fafrikanische-entwicklungsbank-unterstutzt-dezentralisierungsprojekte%2F&amp;action_name=Afrikanische%20Entwicklungsbank%20unterst%C3%BCtzt%20Dezentralisierungsprojekte&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /><p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
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		<title>&#8220;Das Bildungssystem in Afrika muss neu aufgestellt werden!&#8221;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Sep 2024 12:48:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kontinentale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[Marokko]]></category>
		<category><![CDATA[5]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Parlament]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In einem kürzlich veröffentlichten Dokument, das anlässlich der 12. Jahrestagung der Präsidenten der afrikanischen Parlamente präsentiert wurde, betonte Rachid Talbi El Alami, Präsident des marokkanischen Parlaments, die entscheidende Bedeutung des Bildungssektors für die Entwicklung des afrikanischen Kontinents.<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fdas-bildungssystem-in-afrika-muss-neu-aufgestellt-werden%2F&amp;action_name=%26%238220%3BDas%20Bildungssystem%20in%20Afrika%20muss%20neu%20aufgestellt%20werden%21%26%238221%3B&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Diese Veranstaltung fand im Rahmen der September-Sitzung des Panafrikanischen Parlaments (PAP) statt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Bildung als Voraussetzung für Frieden und Stabilität</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">El Alami unterstrich, dass die Bildung nach Frieden und Stabilität die zentrale Herausforderung für Afrika darstelle. Er lobte die Wahl des Themas der Konferenz: „Bildung für ein Afrika des 21. Jahrhunderts: Resiliente Bildungssysteme für einen besseren Zugang zu inklusivem, nachhaltigem und qualitativ hochwertigem Lernen in Afrika“. Laut der Nachrichtenagentur <em>Maghreb Arabe Presse</em> sieht El Alami in der Bildung nicht nur ein fundamentales Menschenrecht, sondern auch eine unverzichtbare Bedingung für die Förderung von Demokratie und gesellschaftlicher Teilhabe.</p>



<h2 id="analyse-des-bildungssektors-als-grundlage-fuer-reformen" class="cnvs-block-section-heading cnvs-block-section-heading-1726749317718 halignleft" >
	<span class="cnvs-section-title">
		<span><strong>Analyse des Bildungssektors als Grundlage für Reformen</strong></span>
	</span>
</h2>



<p class="wp-block-paragraph">El Alami argumentierte, dass Bildungsreformen mit einer umfassenden Bestandsaufnahme des Sektors beginnen müssten. Dazu zählten insbesondere die Bewertung der bestehenden Infrastruktur, der verfügbaren Ressourcen sowie der gegenwärtigen Bedürfnisse in Bezug auf finanzielle Mittel und Fachkräfte. Ziel sei es, Schwachstellen im System zu identifizieren und gezielt anzugehen.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="738" height="352" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/09/PAPLogo_English_Colour_2.png" alt="" class="wp-image-11209 size-full"/></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Er hob die Bedeutung der Chancengleichheit im Bildungsbereich hervor und betonte die Notwendigkeit, den Zugang zu Bildungseinrichtungen in allen sozialen Schichten und über das gesamte nationale Territorium hinweg zu gewährleisten. Dies erfordere eine langfristige Planung und die Berücksichtigung demografischer Entwicklungen sowie wirtschaftlicher Transformationen in den afrikanischen Ländern.</p>
</div></div>



<h2 id="privatsektor-beteiligen-zusammenarbeit-als-schluessel-fuer-fortschritte" class="cnvs-block-section-heading cnvs-block-section-heading-1726749314225 halignleft" >
	<span class="cnvs-section-title">
		<span>Privatsektor beteiligen: <strong>Zusammenarbeit als Schlüssel für Fortschritte</strong></span>
	</span>
</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Eines der zentralen Hindernisse für die Reform des Bildungswesens sei laut El Alami die finanzielle Belastung. Bildungsausgaben machten in vielen afrikanischen Ländern einen erheblichen Anteil des Staatshaushalts aus. <strong>Um diese Herausforderung zu bewältigen, sei es notwendig, innovative Ansätze für die Finanzierung zu entwickeln, einschließlich öffentlich-privater Partnerschaften (PPP).</strong> Auch die Einbindung des afrikanischen Privatsektors in die Bildungsfinanzierung könne einen wichtigen Beitrag leisten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">El Alami schlug zudem die Gründung afrikanischer Gemeinschaftsuniversitäten und Forschungsinstitute vor, die auf einer grenzüberschreitenden Kooperation basierten. Dies würde die Entwicklung gemeinsamer Lösungsansätze für Bildungsfragen fördern.</p>



<h2 id="ressourcen-und-technologietransfer-als-herausforderungen" class="cnvs-block-section-heading cnvs-block-section-heading-1726749322420 halignleft" >
	<span class="cnvs-section-title">
		<span><strong>Ressourcen und Technologietransfer als Herausforderungen</strong></span>
	</span>
</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ein weiteres zentrales Problem sei der Mangel an qualifizierten Lehrkräften und Bildungspersonal. Er sprach sich für den verstärkten Austausch von Lehrkräften zwischen afrikanischen Ländern aus, um den Mangel an Fachkräften in Regionen mit unzureichender Bildungsinfrastruktur zu beheben.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Zudem wies El Alami auf die Notwendigkeit hin, die Abwanderung hochqualifizierter afrikanischer Fachkräfte („Brain Drain“) zu bremsen. </strong>Dies könne durch den Aufbau geeigneter Arbeitsumgebungen und Forschungseinrichtungen sowie durch die Schaffung attraktiver Anreize für gut ausgebildete Fachkräfte gelingen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Schließlich betonte er die Bedeutung von Technologie und Innovation für die zukünftige Entwicklung des Bildungssektors. Der Zugang zu neuen Technologien und insbesondere zu den Möglichkeiten der künstlichen Intelligenz müsse gefördert werden, um den besonderen Bedürfnissen und kulturellen Gegebenheiten Afrikas gerecht zu werden. El Alami forderte die afrikanischen Parlamente auf, sich für den Zugang zu bezahlbarer Technologie einzusetzen, da diese ein gemeinsames Erbe der Menschheit darstelle.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fdas-bildungssystem-in-afrika-muss-neu-aufgestellt-werden%2F&amp;action_name=%26%238220%3BDas%20Bildungssystem%20in%20Afrika%20muss%20neu%20aufgestellt%20werden%21%26%238221%3B&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /><p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Positive Einschätzungen zur Rückkehr in die Afrikanische Union</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/positive-einschaetzungen-zur-rueckkehr-in-die-afrikanische-union/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Sep 2024 21:16:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gabun]]></category>
		<category><![CDATA[Kontinentale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[AU]]></category>
		<category><![CDATA[Sanktionen]]></category>
		<category><![CDATA[Übergangsregierung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eine Delegation der Afrikanischen Union (AU) hat kürzlich Libreville, die Hauptstadt Gabuns, besucht, um den Fortschritt der politischen Transition und die Rückkehr zum verfassungsmäßigen Status des Landes zu überprüfen.<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fpositive-einschaetzungen-zur-rueckkehr-in-die-afrikanische-union%2F&amp;action_name=Positive%20Einsch%C3%A4tzungen%20zur%20R%C3%BCckkehr%20in%20die%20Afrikanische%20Union&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die Besuche der neuen gabunischen Behörden bieten einen Überblick über die bisherigen Entwicklungen und die Reaktionen der AU.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Rückblick auf den Machtwechsel in Gabun</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Am 30. August 2023 führte ein gewaltfreier Putsch durch die Streitkräfte, organisiert im Rahmen des Komitees für die Transition und die Wiederherstellung der Institutionen (CTRI), zu internationalen Sanktionen. Die AU war Teil dieser Reaktionen, um die Einhaltung ihrer Grundsätze und Regelungen zu gewährleisten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Gespräche zur Klärung des Übergangsprozesses</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Präsident der Transition, General Brice Clotaire Oligui Nguema, und seine Regierung haben umgehend Verhandlungen aufgenommen, um der AU die Beweggründe des Putsches sowie den zweijährigen Zeitplan für die Transition darzulegen. Die AU führt nun eine Zwischenbewertung des Übergangsprozesses durch, was den Gesprächstermin zwischen Präsident Nguema und Moussa Faki Mahamat, dem Vorsitzenden der AU-Kommission, in Libreville ermöglichte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Sitzung folgte einem vorherigen Treffen im Juni dieses Jahres in Brazzaville, Republik Kongo, beim ersten Gipfel zu Aufforstung und Wiederaufforstung.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Positive Einschätzungen der AU-Kommission</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Moussa Faki Mahamat äußerte sich zufrieden mit dem Fortschritt der Transition und bestätigte die Unterstützung der AU für den Übergangsprozess. Besonders hervorgehoben wurde die Organisation der bevorstehenden nationalen Konsultationen sowie der positive Fortschritt bei der Erstellung eines neuen Verfassungsentwurfs, der demnächst einem Referendum unterzogen werden soll.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zusätzlich empfing Präsident Nguema eine Delegation des AU-Rats für Frieden und Sicherheit. Mahamat zeigte sich optimistisch hinsichtlich der Wiederaufnahme Gabuns in die AU und betonte die Fortschritte des Übergangsprozesses, insbesondere in Bezug auf die Verfassungsreform und die bevorstehenden Volksabstimmungen.</p>
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		<item>
		<title>IGAD-Generalsekretär auf offizieller Visite in Somalia</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Sep 2024 18:46:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kontinentale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[Somalia]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[IGAD]]></category>
		<category><![CDATA[Präsident]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Generalsekretär der Intergovernmental Authority on Development (IGAD), Seine Exzellenz Dr. Workneh Gebeyehu, befindet sich derzeit zu einem offiziellen Besuch in Mogadischu, Somalia.<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Figad-generalsekretaer-auf-offizieller-visite-in-somalia%2F&amp;action_name=IGAD-Generalsekret%C3%A4r%20auf%20offizieller%20Visite%20in%20Somalia&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/igad-generalsekretaer-auf-offizieller-visite-in-somalia/">IGAD-Generalsekretär auf offizieller Visite in Somalia</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Dieser Besuch unterstreicht das Engagement der IGAD die Zusammenarbeit mit der Bundesrepublik Somalia zu vertiefen, einem Gründungsmitglied des regionalen Blocks, und die kollektiven Bemühungen zur Sicherstellung von Frieden, Stabilität und nachhaltiger Entwicklung im Horn von Afrika zu stärken.</p>



<h2 id="treffen-waehrend-anhaltender-regionaler-spannungen" class="cnvs-block-section-heading cnvs-block-section-heading-1726511902832 halignleft" >
	<span class="cnvs-section-title">
		<span>Treffen während anhaltender regionaler Spannungen</span>
	</span>
</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Im Rahmen seines Besuchs traf Dr. Workneh Gebeyehu den Präsidenten der Bundesrepublik Somalia, Hassan Sheikh Mohamud. Die Gespräche konzentrierten sich auf regionale Frieden und Sicherheit, wirtschaftliche Zusammenarbeit sowie die laufenden Initiativen von IGAD in Somalia. Präsident Hassan Sheikh bekräftigte Somalias Engagement, die Beziehungen zu IGAD für die Entwicklung der Region zu stärken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In einem separaten Treffen mit dem somalischen Außenminister Ahmed Fiqi unterzeichnete Dr. Workneh ein Abkommen mit der somalischen Regierung, um die IGAD-Somalia-Beziehungen weiter zu verbessern. Ein wesentlicher Bestandteil des Abkommens ist die Errichtung eines Regionalen Exzellenzzentrums für Blaue Wirtschaft, was einen bedeutenden Meilenstein sowohl für Somalia als auch für die Region darstellt.</p>


<blockquote class="twitter-tweet" data-lang="de" data-dnt="true">
<p lang="en" dir="ltr">Honoured to meet with the President of the Federal Republic of Somalia, H.E. <a href="https://twitter.com/HassanSMohamud?ref_src=twsrc%5Etfw">@HassanSMohamud</a>, during my official visit to Mogadishu. Our discussions focused on critical issues related to regional peace and stability, where I reaffirmed IGAD&#39;s unwavering commitment to advancing… <a href="https://t.co/ccrLdpxDVu">pic.twitter.com/ccrLdpxDVu</a></p>
<p>&mdash; Dr Workneh Gebeyehu (@DrWorkneh) <a href="https://twitter.com/DrWorkneh/status/1835705664334631169?ref_src=twsrc%5Etfw">16. September 2024</a></p></blockquote>
<p> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p>



<p class="wp-block-paragraph">Dr. Workneh lobte die Bundesrepublik Somalia für ihre Fortschritte auf dem Weg zu Frieden und Staatsaufbau und hob die zentrale Rolle hervor, die Somalia bei der Gestaltung der regionalen Stabilität und Sicherheit spielt. Er bekräftigte auch die fortdauernde Unterstützung von IGAD für Somalias Bemühungen, Herausforderungen wie extremistische Gewalt, klimabedingte Vertreibung und inklusive Regierungsführung zu bewältigen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In Bezug auf den Besuch sagte Dr. Workneh: „Somalia ist nicht nur ein Gründungsmitglied von IGAD, sondern auch ein wichtiger Partner in unserer gemeinsamen Mission, Frieden, Stabilität und Entwicklung im Horn von Afrika zu fördern. Wir stehen an der Seite Somalias, während es seinen Weg zu nachhaltigem Frieden und Wohlstand geht, und wir werden weiterhin die Bemühungen der Regierung unterstützen, eine widerstandsfähige Nation aufzubauen.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Neben den Diskussionen über regionale Prioritäten erkundeten der IGAD-Generalsekretär und die somalische Führung Möglichkeiten zur Verbesserung der Zusammenarbeit bei grenzüberschreitenden Initiativen, die zur umfassenden Vision der regionalen Integration beitragen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Besuch bot Dr. Workneh auch die Gelegenheit, Vertreter des IGAD-Missionsbüros in Somalia zu treffen, geleitet von Herrn Mohamud Karshe, dem Leiter der IGAD-Mission in Somalia. Während des Treffens drückte er seine Anerkennung für deren Arbeit bei der Umsetzung der IGAD-Regionalprogramme in Zusammenarbeit mit der somalischen Bundesregierung und internationalen Partnern aus.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Figad-generalsekretaer-auf-offizieller-visite-in-somalia%2F&amp;action_name=IGAD-Generalsekret%C3%A4r%20auf%20offizieller%20Visite%20in%20Somalia&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /><p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
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		<item>
		<title>AU und Islamrat wollen enger kooperieren</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Sep 2024 17:58:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kontinentale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[AU]]></category>
		<category><![CDATA[Religion]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Afrikanische Union Kommission (AUC), das Exekutivorgan der Afrikanischen Union, hat ein Memorandum of Understanding (MOU) mit dem Afrikanischen Forum für Muslimische Räte (AFMC) unterzeichnet.<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fau-und-islamrat-wollen-enger-kooperieren%2F&amp;action_name=AU%20und%20Islamrat%20wollen%20enger%20kooperieren&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Das Abkommen, das die Zusammenarbeit zwischen beiden Organisationen stärkt, wurde am Wochenende in der Zentrale der AU-Kommission in Addis Abeba, Äthiopien, unterzeichnet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das <a href="https://affmc.org">AFMC</a>, eine Dachorganisation, die nationale muslimische Räte aus 36 afrikanischen Ländern vereint, war durch seinen Generalsekretär Dr. Ebraheem Ssali vertreten. Die AU-Kommission wurde von Ms. Salma Tanany, der amtierenden Direktorin der Citizens &amp; Diaspora Directorate, repräsentiert. Zu den weiteren Teilnehmern der Veranstaltung gehörten hochrangige Vertreter beider Institutionen, darunter Counsel Norman Mbabazi, Leiter der Rechtsabteilung des AFMC.</p>



<h2 id="schwerpunkte-der-zusammenarbeit" class="cnvs-block-section-heading cnvs-block-section-heading-1726249785628 halignleft" >
	<span class="cnvs-section-title">
		<span>Schwerpunkte der Zusammenarbeit</span>
	</span>
</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das Abkommen umfasst mehrere wichtige Kooperationsbereiche, darunter:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Förderung der Gemeinschaftsentwicklung</strong>: Besondere Aufmerksamkeit soll der Stärkung der Demokratie und der Durchsetzung der Menschenrechte von Kindern und Frauen gelten.</li>



<li><strong>Religiöse Toleranz und Gewaltprävention</strong>: Geplant ist die Rekonstruktion religiöser Traditionen zur Förderung von Gewaltlosigkeit und Toleranz sowie die Bekämpfung von Radikalisierung durch kritischen Dialog.</li>



<li><strong>Wirtschaftliche Entwicklung</strong>: Ein zentrales Ziel ist die Förderung von Programmen zur wirtschaftlichen Entwicklung und die Bekämpfung von extremer Armut.</li>



<li><strong>Demokratie und Gerechtigkeit</strong>: Die Rolle islamischer Organisationen in der Förderung von Demokratie und Gerechtigkeit soll harmonisiert und gestärkt werden.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Mit dieser Vereinbarung zielen die AU-Kommission und das Afrikanische Forum für Muslimische Räte darauf ab, die soziale und wirtschaftliche Entwicklung auf dem afrikanischen Kontinent zu fördern und gleichzeitig Toleranz und Frieden zu stärken.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>UN und AU starten Projekt zur Förderung der Migration in Afrika</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/un-und-au-starten-projekt-zur-foerderung-der-migration-in-afrika/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Sep 2024 17:10:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ghana]]></category>
		<category><![CDATA[Internationale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[Kontinentale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[Migration]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Wirtschaftskommission für Afrika (ECA) und die Afrikanische Union (AU) haben das wegweisende Projekt „Internationale Migration in Afrika: Ein positives Narrativ gestalten und Mobilitätshürden abbauen“ ins Leben gerufen. <img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fun-und-au-starten-projekt-zur-foerderung-der-migration-in-afrika%2F&amp;action_name=UN%20und%20AU%20starten%20Projekt%20zur%20F%C3%B6rderung%20der%20Migration%20in%20Afrika&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Ziel der Initiative ist es, ein umfassendes Rahmenwerk zur Verbesserung der freien Personenbewegung und Migration auf dem afrikanischen Kontinent zu schaffen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Projekt nimmt sich der grundlegenden Ursachen der Migration an und setzt sich zugleich mit den großen Herausforderungen auseinander, denen afrikanische Migranten gegenüberstehen. ECA und AU streben an, die Vorteile der Migration sowohl für Herkunfts- als auch für Aufnahmeländer zu maximieren und die Schwierigkeiten für mobile Afrikaner zu minimieren. Ein zentraler Bestandteil der Initiative ist die konstruktive Zusammenarbeit mit wichtigen Interessengruppen, um den Diskurs über die freie Bewegung von Personen und Migration in Afrika zu verbessern.</p>



<h2 id="foerderung-der-personenfreizuegigkeit-und-arbeitsmobilitaet" class="cnvs-block-section-heading cnvs-block-section-heading-1726247184803 halignleft" >
	<span class="cnvs-section-title">
		<span>Förderung der Personenfreizügigkeit und Arbeitsmobilität</span>
	</span>
</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Unter der Leitung der ECA wird ein zentraler Aspekt des Projekts die Förderung der Personenfreizügigkeit sowie die Schaffung von Möglichkeiten zur Arbeitsmobilität und Anerkennung von Qualifikationen in Afrika sein. Dies steht in enger Verbindung mit der Ratifizierung und Umsetzung des „Protokolls über die Freizügigkeit der Personen“ der Afrikanischen Union (AU FMP Protokoll). Das Projekt soll maßgeblich zur Umsetzung der Afrikanischen Freihandelszone (AfCFTA) beitragen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In der ersten Phase des Projekts hat die ECA bereits Informationsprodukte erstellt und Diskussionen mit Regierungsvertretern in Sambia (Mai 2024) und Kenia (Juni 2024) geführt. Nun wird das Projekt auf Ghana ausgeweitet, wo eine Gruppe von Experten Forschungen zur Bewertung der Herausforderungen und Bedenken in Bezug auf die Personenfreizügigkeit und Arbeitsmobilität durchführen wird. Diese Forschung soll die effektive Umsetzung des AU FMP Protokolls unterstützen.</p>



<h2 id="nationale-konsultationen-und-weiterentwicklung-des-projekts" class="cnvs-block-section-heading cnvs-block-section-heading-1726247189923 halignleft" >
	<span class="cnvs-section-title">
		<span>Nationale Konsultationen und Weiterentwicklung des Projekts</span>
	</span>
</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die ECA baut mit dieser Initiative auf ihre kontinuierliche Unterstützung der AU bei der Förderung der Ratifizierung und Umsetzung des AU FMP Protokolls durch die Mitgliedsstaaten auf. Im Rahmen ihrer Bemühungen hat die ECA bereits umfassende Studien durchgeführt und Konsultationen mit relevanten Akteuren abgehalten, um Hindernisse zu identifizieren und Lösungen zur Verbesserung der freien Personenbewegung in Afrika zu empfehlen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In Ghana plant die ECA vom 18. bis 19. September 2024 ein nationales Konsultationstreffen, um Entwürfe von Berichten und Empfehlungen zu prüfen. Dieses Treffen soll den Weg für weitere Stakeholder-Engagements ebnen und die nächste Phase der Projektumsetzung einleiten.</p>



<h2 id="plan-positive-narrative-zur-migration-schaffen" class="cnvs-block-section-heading cnvs-block-section-heading-1726247193373 halignleft" >
	<span class="cnvs-section-title">
		<span>Plan: Positive Narrative zur Migration Schaffen</span>
	</span>
</h2>



<p class="wp-block-paragraph">ECA und AU bleiben entschlossen, ein positives Narrativ rund um die Migration zu fördern und die Barrieren abzubauen, die die freie Mobilität auf dem Kontinent behindern. Mit diesem Projekt wollen sie afrikanische Länder in die Lage versetzen, das Potenzial der Migration für eine nachhaltige Entwicklung voll auszuschöpfen.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>ECOWAS startet den Regionalen Stabilisierungs- &#038; Entwicklungsfonds &#8211; Deutschland beteiligt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Sep 2024 17:02:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Benin]]></category>
		<category><![CDATA[Institutionelle Beziehungen]]></category>
		<category><![CDATA[Kontinentale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[BMZ]]></category>
		<category><![CDATA[ECOWAS]]></category>
		<category><![CDATA[GIZ]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Wirtschaftsgemeinschaft Westafrikanischer Staaten (ECOWAS) hat offiziell die Aktivitäten ihres Regionalen Stabilisierungs- und Entwicklungsfonds (RSDF) in Benin ins Leben gerufen.<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fecowas-startet-den-regionalen-stabilisierungs-entwicklungsfonds-deutschland-beteiligt%2F&amp;action_name=ECOWAS%20startet%20den%20Regionalen%20Stabilisierungs-%20%26amp%3B%20Entwicklungsfonds%20%26%238211%3B%20Deutschland%20beteiligt&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/ecowas-startet-den-regionalen-stabilisierungs-entwicklungsfonds-deutschland-beteiligt/">ECOWAS startet den Regionalen Stabilisierungs- &amp; Entwicklungsfonds &#8211; Deutschland beteiligt</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die Initiative, die unter der Koordination von Frau Damtien Tchintchibidja, Vizepräsidentin der ECOWAS-Kommission, steht, wird vom deutschen Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) unterstützt. Ziel ist es, sozioökonomische Stabilisierung und Wiederaufbau in fragilen Gemeinschaften der ECOWAS-Region zu fördern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Auftaktveranstaltung fand am Mittwoch, den 11. September 2024, in Cotonou, Benin, statt und wurde von Herrn Habib Tidjani, technischer Berater des beninischen Ministers für Wirtschaft und Finanzen, geleitet. Zu den Anwesenden zählten unter anderem der ECOWAS-Vertreter in Benin, S.E. Amadou Diongue, sowie Felix Kress, Kooperationsattaché der Deutschen Botschaft, und Vertreter von GIZ, KfW und nationalen Partnern.</p>



<h2 id="finanzierung-und-ziele-des-fonds" class="cnvs-block-section-heading cnvs-block-section-heading-1726247455433 halignleft" >
	<span class="cnvs-section-title">
		<span>Finanzierung und Ziele des Fonds</span>
	</span>
</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Start der Aktivitäten folgte auf die Unterzeichnung eines Zuschussabkommens zwischen S.E. Dr. Omar Alieu Touray, Präsident der ECOWAS-Kommission, und Benins Wirtschafts- und Finanzminister Romuald Wadagni. <strong>Der Vertrag umfasst eine Finanzierung in Höhe von 2 Millionen US-Dollar</strong>, die für Stabilitätsmaßnahmen in den Regionen Atacora, Donga und Collines zwischen 2024 und 2027 vorgesehen ist. Insgesamt könnte Benin bis zu 17 Millionen Euro aus dem RSDF erhalten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In seiner Rede betonte Amadou Diongue die Bedeutung des RSDF in der Bekämpfung von Extremismus. „Dieses Projekt zeigt deutlich, dass der Kampf gegen Gewalt nicht nur militärischer Natur ist. Es geht darum, grundlegende sozioökonomische Strukturen zu schaffen und die Kapazitäten gefährdeter Bevölkerungsgruppen zu stärken,“ sagte er.</p>



<h2 id="deutsche-unterstuetzung-und-nationale-zusammenarbeit" class="cnvs-block-section-heading cnvs-block-section-heading-1726247459619 halignleft" >
	<span class="cnvs-section-title">
		<span>Deutsche Unterstützung und nationale Zusammenarbeit</span>
	</span>
</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Felix Kress vom BMZ hob in seiner Ansprache hervor, dass die deutsche Regierung über GIZ und KfW bereit ist, ECOWAS weiterhin zu unterstützen. Zudem äußerte er den Wunsch, die Umsetzung der geplanten Aktivitäten des RSDF zu beschleunigen.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile" style="grid-template-columns:49% auto"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1920" height="1175" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/09/FRSD-BENIN-8823.jpg" alt="" class="wp-image-10775 size-full"/></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Im Namen der beninischen Regierung betonte Habib Tidjani die enge Zusammenarbeit zwischen Benin und ECOWAS. Er erläuterte die umfangreichen Konsultationen, die im Vorfeld mit lokalen Akteuren durchgeführt wurden, um sicherzustellen, dass die Maßnahmen des RSDF im Einklang mit den nationalen Entwicklungsplänen stehen. </p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Ein beratender Ausschuss auf nationaler Ebene wurde eingerichtet, um die Prioritäten des Landes in das Projekt zu integrieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach den Eröffnungsreden wurde den Medienvertretern eine detaillierte Präsentation des RSDF von Raouf Salami, dem Assistenten der ECOWAS-Vizepräsidentin, gegeben.</p>



<h2 id="zweite-phase-des-rsdf" class="cnvs-block-section-heading cnvs-block-section-heading-1726247465209 halignleft" >
	<span class="cnvs-section-title">
		<span>Zweite Phase des RSDF</span>
	</span>
</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der RSDF wurde 2019 ins Leben gerufen, um sozioökonomische Stabilisierung in krisenanfälligen Regionen Westafrikas zu fördern. Die erste Phase wurde in Gambia durchgeführt, während die zweite Phase (2024-2027) nun in Benin, Togo und Guinea-Bissau startet. Der Fonds konzentriert sich auf die Bereiche Beschäftigung (Berufsausbildung, Unternehmertum), Umwelt (Aufforstung, erneuerbare Energien) und soziale Kohäsion (Sport, Konfliktlösung).</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>In Benin sollen rund 24.000 Menschen von den Maßnahmen profitieren.</strong> Das Projekt wird in Zusammenarbeit mit der deutschen Entwicklungszusammenarbeit und Partnern wie CARE International und VSF-B umgesetzt.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fecowas-startet-den-regionalen-stabilisierungs-entwicklungsfonds-deutschland-beteiligt%2F&amp;action_name=ECOWAS%20startet%20den%20Regionalen%20Stabilisierungs-%20%26amp%3B%20Entwicklungsfonds%20%26%238211%3B%20Deutschland%20beteiligt&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /><p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
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]]></content:encoded>
					
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			<media:title type="html">FRSD-BENIN-8823</media:title>
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	</item>
		<item>
		<title>ECOWAS startet Gender-Programme in Liberia</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/ecowas-startet-gender-programme-in-liberia/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Sep 2024 12:21:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kontinentale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[Liberia]]></category>
		<category><![CDATA[ECOWAS]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Regierung Liberias hat in Zusammenarbeit mit dem ECOWAS Gender Development Centre (EGDC) und weiteren Partnern die Gender-Programme der Westafrikanischen Wirtschaftsgemeinschaft (ECOWAS) offiziell in Liberia eingeführt.<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fecowas-startet-gender-programme-in-liberia%2F&amp;action_name=ECOWAS%20startet%20Gender-Programme%20in%20Liberia&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Zu den Programmen gehören Initiativen zur Behandlung von Geburtshilfefisteln, das Girls of Excellence Stipendium sowie Unterstützung für Frauen in den Bereichen Landwirtschaft, Fischerei, Kunsthandwerk und Lebensmittelverarbeitung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die liberianische Ministerin für Gender, Kinder und Sozialschutz, Madam Gbeme-Horace Kollie, bekräftigte das Engagement Liberias, die angestrebten Ziele dieser Programme zu erreichen. Sie hob die Bedeutung nationaler Verantwortung und einer breiten Zusammenarbeit mit wichtigen Akteuren hervor, um die erwarteten positiven Auswirkungen für die Begünstigten, insbesondere benachteiligte Mädchen, zu gewährleisten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Professor Fatou Sow-Sarr, ECOWAS-Kommissarin für menschliche Entwicklung und soziale Angelegenheiten, würdigte die Unterstützung der liberianischen Regierung bei der Förderung von Geschlechtergleichstellung und der Stärkung von Frauen und Mädchen. Sie betonte die Fortschritte, die in den letzten Jahren bei der Verringerung der Geschlechterungleichheiten erzielt wurden.</p>


<blockquote class="twitter-tweet" data-lang="de">
<p lang="en" dir="ltr">ECOWAS Officially Launches its Gender Programmes in Liberia&#8230;<a href="https://t.co/DUC2Uiu9ES">https://t.co/DUC2Uiu9ES</a> <a href="https://t.co/lCADpBneP1">pic.twitter.com/lCADpBneP1</a></p>
<p>&mdash; Ecowas &#8211; Cedeao (@ecowas_cedeao) <a href="https://twitter.com/ecowas_cedeao/status/1829510925235441881?ref_src=twsrc%5Etfw">30. August 2024</a></p></blockquote>
<p> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p>



<p class="wp-block-paragraph">Das ECOWAS Gender Development Centre, gegründet im Januar 2003, hat verschiedene Programme ins Leben gerufen, die darauf abzielen, die Integration der Geschlechterperspektive in den Mitgliedstaaten zu fördern. Diese Programme umfassen unter anderem medizinische und finanzielle Unterstützung für Frauen und Mädchen, die unter Geburtshilfefisteln leiden, sowie die Förderung von Mädchen in technischen und beruflichen Ausbildungsbereichen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Um die Wirksamkeit der Programme in Liberia weiter zu verbessern, überreichte die Direktorin des EGDC, Madam Sandra Oulate Fattoh, eine Übersicht der politischen Initiativen des Zentrums sowie einen symbolischen Scheck in Höhe von 250.000 USD zur Unterstützung von Maßnahmen zur Bekämpfung von Geburtshilfefisteln.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fecowas-startet-gender-programme-in-liberia%2F&amp;action_name=ECOWAS%20startet%20Gender-Programme%20in%20Liberia&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /><p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
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		<title>Globaler Migrationspakt: IGAD überprüft Fortschritte</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Sep 2024 12:05:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Institutionelle Beziehungen]]></category>
		<category><![CDATA[Kontinentale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[GIZ]]></category>
		<category><![CDATA[IGAD]]></category>
		<category><![CDATA[Migration]]></category>
		<category><![CDATA[UN]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Intergovernmental Authority on Development (IGAD) führte in Zusammenarbeit mit der Internationalen Organisation für Migration (IOM) und der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) ein technisches Regionaltreffen zur Überprüfung des Globalen Pakts für sichere, geordnete und reguläre Migration (GCM) in Addis Abeba, Äthiopien, durch.<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fglobaler-migrationspakt-igad-uberpruft-fortschritte%2F&amp;action_name=Globaler%20Migrationspakt%3A%20IGAD%20%C3%BCberpr%C3%BCft%20Fortschritte&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Ziel des Treffens war es, den Mitgliedstaaten und relevanten Interessengruppen eine Plattform zu bieten, um die Umsetzung des GCM zu bewerten und Beiträge für die bevorstehende kontinentale Überprüfung Afrikas im Oktober 2024 sowie das Internationale Migrationsüberprüfungsforum 2026 zu erarbeiten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Fortschritte bei der Umsetzung des GCM in der IGAD-Region</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Fathia Alwan, Direktorin für Gesundheit und soziale Entwicklung, betonte in ihrer Rede, dass der Globale Pakt einen Rahmen bietet, der mit den regionalen Prioritäten der IGAD im Einklang steht. Diese Prioritäten wurden im regionalen Migrationspolitikrahmen und dem überarbeiteten Migrationsaktionsplan der IGAD definiert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Alwan verwies auf fünf zentrale Fortschritte, die in der IGAD-Region bei der Umsetzung des Globalen Pakts erzielt wurden: die Annahme der IGAD-Protokolle über die Freizügigkeit von Personen und Transhumanz, die Einrichtung einer regionalen Arbeitsgruppe für Migrationsdaten, die Inbetriebnahme des IGAD-Migrationsfonds, die Verabschiedung der Kampala-Ministererklärung zu Migration, Umwelt und Klimawandel im Jahr 2022 sowie die Weiterentwicklung politischer Maßnahmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Nationale Initiativen zur Migrationssteuerung</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Hasna Omar Fara, Vertreterin des IGAD-Vorsitzes und des Nationalen Koordinierungsmechanismus der Republik Dschibuti, berichtete über die Einrichtung eines nationalen Migrationsbüros im Juli 2021 in Dschibuti. Dieses Büro soll den Dialog und die Koordination zwischen den Akteuren im Migrationsbereich fördern und eine effektive Verwaltung der Migration sicherstellen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dr. Abdi Hersi, Senior Regional Policy and Liaison Officer bei der IOM, bekräftigte das Engagement der IOM zur Unterstützung der Mitgliedstaaten bei der Umsetzung ihrer GCM-Verpflichtungen. Er betonte die Bedeutung einer engen Zusammenarbeit mit den Partnern, darunter das UN-System, die Afrikanische Union und die Wirtschaftskommission für Afrika, im Vorfeld der nächsten regionalen Überprüfung 2024 und des Internationalen Migrationsüberprüfungsforums 2026.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Deutsche Sicht auf afrikanische Migrationsmanagement</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Markus Hein, Erster Sekretär und Regionalbeauftragter für Flüchtlinge und Migration an der Botschaft der Bundesrepublik Deutschland, unterstrich die Bedeutung der Migration für die regionale Integration. Er wies darauf hin, dass die Mehrheit der Migrationen in Afrika innerhalb des Kontinents und regionaler Natur sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hein betonte, dass der Globale Migrationspakt, der unter anderem mit deutscher Unterstützung ausgehandelt wurde, einen Meilenstein im gemeinsamen internationalen Verständnis von Migration darstellt. Gleichzeitig sei jedoch die Umsetzung des Pakts von entscheidender Bedeutung, und die Details müssten genau beachtet werden. Vor diesem Hintergrund könne die IGAD-Regionale Überprüfung einen wesentlichen Beitrag zur Förderung der GCM-Umsetzung leisten.</p>


<blockquote class="twitter-tweet" data-lang="de">
<p lang="en" dir="ltr">IGAD Member States Review Commitments of the Global Compact of Migration (GCM).<a href="https://twitter.com/hashtag/IGAD?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#IGAD</a> Member States convened in Addis Ababa, Ethiopia for a two-day technical regional review workshop on implementing commitments under the Global Compact on Migration.</p>
<p>The Regional Review workshop… <a href="https://t.co/NrV9qTCADn">pic.twitter.com/NrV9qTCADn</a></p>
<p>&mdash; IGAD Secretariat (@IGADsecretariat) <a href="https://twitter.com/IGADsecretariat/status/1829548793726943625?ref_src=twsrc%5Etfw">30. August 2024</a></p></blockquote>
<p> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Zentrale Rolle Äthiopiens im GCM-Prozess</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Abriham Ayalew, Sekretär der Nationalen Partnerschaftskoalition und Vertreter des Gastgeberlandes Äthiopien, hob hervor, dass die IGAD-Region als Zentrum für komplexe menschliche Mobilität, die durch gemischte und irreguläre Migration gekennzeichnet ist, eine bedeutende Rolle im GCM-Prozess spielt. Äthiopien habe die Umsetzung des GCM im Jahr 2019 offiziell gestartet und sei als Herkunfts-, Transit- und Zielland für Migranten von Anfang an in den Prozess eingebunden gewesen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Abschluss der Regionalen Überprüfung</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die zweitägige technische Regionale Überprüfung der IGAD zum Globalen Migrationspakt vom 29. bis 30. August 2024 bot eine Plattform für die Mitgliedstaaten und relevante Akteure, um die Fortschritte bei der Umsetzung des GCM zu bewerten und Empfehlungen für die kommenden Überprüfungen auf kontinentaler und internationaler Ebene zu formulieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zu den Teilnehmern gehörten Regierungsvertreter aus den Nationalen Koordinierungsmechanismen, Ministerien für Inneres, Arbeit und Auswärtige Angelegenheiten, die nationale Statistikagentur sowie Vertreter von IOM, GIZ, UNICEF und IGAD.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Treffen endete mit der Formulierung von Empfehlungen für die weitere Umsetzung des GCM in der IGAD-Region sowie Abschlussreden von Vertretern der IGAD, Dschibuti als Vorsitz und Äthiopien als Gastgeberland.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Umsetzung der GCM-Ziele in der IGAD-Region</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die IGAD setzt sich für die Umsetzung der 23 Ziele des GCM ein, insbesondere in den Bereichen Migrationssteuerung, Bekämpfung der Ursachen von Migration einschließlich des Klimawandels, Migrationsdaten, Zugang zu grundlegenden Dienstleistungen, Inklusion und soziale Kohäsion, Kompetenzentwicklung und gegenseitige Anerkennung, Rücküberweisungen, politische Prozesse und Mediation für Frieden und Sicherheit, reguläre Migrationswege sowie faire Anwerbung und menschenwürdige Arbeit. Besonders hervorgehoben werden die Fortschritte bei der Verwirklichung des IGAD-Protokolls über die Freizügigkeit von Personen und des Protokolls über Transhumanz, die wichtige Entwicklungen für die GCM-Umsetzung in der Region darstellen.</p>
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		<title>Schwerpunkt auf Verbraucherrechte im Luftverkehr</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Sep 2024 11:54:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kontinentale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[Uganda]]></category>
		<category><![CDATA[COMESA]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In vielen afrikanischen Ländern sind die Verbraucher von Luftverkehrsdienstleistungen oft unzureichend vor schlechter Servicequalität geschützt und weitgehend uninformiert über ihre Rechte. <img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fschwerpunkt-auf-verbraucherrechte-im-luftverkehr%2F&amp;action_name=Schwerpunkt%20auf%20Verbraucherrechte%20im%20Luftverkehr&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Selbst wenn ein Bewusstsein für diese Rechte besteht, scheitert die Durchsetzung häufig an institutionellen Hürden, wie mangelnder Informationsverfügbarkeit und unzureichendem rechtlichen Rahmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Um diesen Herausforderungen zu begegnen, startete am Montag, dem 26. August 2024, in Kampala, Uganda, ein einwöchiges regionales Training zur Unterstützung der Überprüfung nationaler Gesetze, Verordnungen und Richtlinien zum Verbraucherschutz im Luftverkehr. Die Veranstaltung wird von der COMESA im Rahmen des von der Europäischen Union finanzierten Programms „Support to Air Transport Sector Development“ (SATSD) organisiert, in Zusammenarbeit mit der Afrikanischen Zivilluftfahrtkommission (AFCAC).</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ziele des Trainings: Verbesserung des Schutzes von Fluggastrechten</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Training richtet sich an Verbraucherschutzbeauftragte aus Ländern Ost- und Nordafrikas sowie Mitgliedsstaaten der Ostafrikanischen Gemeinschaft (EAC), der Zwischenstaatlichen Entwicklungsbehörde (IGAD) und der COMESA. Ziel ist es, das Verständnis der Rechte von Flugpassagieren gemäß Artikel 9.6 der Yamoussoukro-Entscheidung (YD) zu vertiefen, die Vorschriften zum Verbraucherschutz enthält.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Yamoussoukro-Entscheidung, die darauf abzielt, den afrikanischen Luftverkehrsmarkt zu liberalisieren, legte den Grundstein für den Single African Air Transport Market (SAATM), eine zentrale Initiative im Rahmen der Agenda 2063 der Afrikanischen Union.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Herausforderungen und Chancen der Liberalisierung des Luftverkehrs</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">In seiner Ansprache an die Teilnehmer betonte Eng. Nicholas Ndema, Luftfahrtexperte bei der COMESA, dass viele afrikanische Staaten nach wie vor ihre nationalen Fluggesellschaften schützen. Diese protektionistische Haltung habe das Wachstum der Luftverkehrsbranche auf dem Kontinent behindert, obwohl neue Akteure, wie etwa Billigfluggesellschaften, versuchen, den Wettbewerb zu fördern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Dieser Wettbewerb im Luftverkehrssektor erfordert eine Regulierung, die die Rechte der Fluggäste schützt – etwa vor irreführender Werbung, Verzögerungen auf dem Rollfeld, Gepäckdiebstahl und Gepäckverlust,“ erklärte Ndema. „Es ist notwendig, den Passagieren Zugang zu den Informationen zu verschaffen, die für eine Entschädigung im Bedarfsfall erforderlich sind.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ndema betonte die Notwendigkeit harmonisierter Verbraucherschutzbestimmungen in ganz Afrika oder eines spezialisierten Regelwerks, das sich auf die Rechte der Verbraucher im Luftverkehr konzentriert.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ein Gleichgewicht zwischen Verbraucherschutz und Branchenwachstum</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Fred Bamwesigye, Generaldirektor der Uganda Civil Aviation Authority, unterstrich die Bedeutung, den Verbraucherschutz mit der Nachhaltigkeit der Luftverkehrsbranche in Einklang zu bringen. „<strong>Um das Vertrauen der Verbraucher in den Luftfahrtsektor aufzubauen, ist es erforderlich, ihre Rechte zu schützen, während gleichzeitig das Wachstum der Branche sichergestellt wird</strong>,“ so Bamwesigye.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Er fügte hinzu: „Dieses Seminar sollte daher spezifische Verbraucherprobleme identifizieren, die Priorität haben, Kapazitätslücken aufzeigen, globale Best Practices im Verbraucherschutz teilen und vor allem Wege und Mittel zur Implementierung oder Harmonisierung von Verbraucherschutzrichtlinien, -gesetzen und -verordnungen finden.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Paul Christan Rwegasha, leitender Zivilluftfahrtbeamter der Ostafrikanischen Gemeinschaft, rief die Behörden dazu auf, Verbraucherschutzgesetze zu schaffen, die die Interessen der Verbraucher mit der Wettbewerbsfähigkeit der Branche in Einklang bringen. Diese Gesetze müssen die unterschiedlichen sozialen, politischen und wirtschaftlichen Kontexte der afrikanischen Staaten berücksichtigen und gleichzeitig die Luftfahrtsicherheit gewährleisten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dr. Zacharia Kingori, Infrastrukturkoordinator der IGAD, hob die Vorteile des Single African Air Transport Market (SAATM) für die Verbraucher hervor. „<strong>Die Liberalisierung führt zu mehr Wettbewerb, besseren Dienstleistungen, niedrigeren Preisen und mehr Auswahlmöglichkeiten</strong>,“ stellte Kingori fest. „Sie erfordert jedoch auch einen robusten Schutz der Verbraucherrechte in Bezug auf Flugannullierungen, Verspätungen und verlorenes Gepäck.“</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Weichenstellung für eine verbesserte Luftverkehrslandschaft in Afrika</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Veranstaltung in Kampala stellt einen wichtigen Schritt zur Stärkung der Verbraucherrechte im afrikanischen Luftverkehr dar. Angesichts der zunehmenden Liberalisierung und des Wettbewerbs im Sektor wird ein harmonisierter und effektiver Verbraucherschutz entscheidend sein, um die Rechte der Passagiere zu sichern und gleichzeitig die Entwicklung der Branche zu fördern. Die Förderung einer ausgewogenen und nachhaltigen Luftverkehrspolitik in Afrika wird entscheidend sein, um das Vertrauen der Verbraucher zu stärken und die wirtschaftliche Integration auf dem Kontinent voranzutreiben.</p>
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		<title>AU legt KI-Strategie fest</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Aug 2024 16:18:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kontinentale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[AU]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Künstliche Intelligenz (KI) ist weit mehr als ein technologische Fortschritt – sie ist ein Schlüssel zu tiefgreifenden Veränderungen in verschiedenen Sektoren wie Gesundheitswesen, Landwirtschaft, Finanzen und Bildung. Für Afrika stellt KI eine strategische Ressource dar, die entscheidend zur Erreichung der Agenda 2063 und der Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs) beitragen kann, so die Afrikanische Union (AU).<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fau-legt-ki-strategie-fest%2F&amp;action_name=AU%20legt%20KI-Strategie%20fest&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Am 18. und 19. Juli 2024 hat der Exekutivrat der Afrikanischen Union in Accra, Ghana, die Kontinentale KI-Strategie verabschiedet. Diese Strategie bekräftigt das Engagement Afrikas für einen kontinentweiten, entwicklungsorientierten Ansatz zur KI, der ethische und verantwortungsvolle Praktiken fördern soll.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Strategie fordert einheitliche nationale Ansätze der AU-Mitgliedstaaten, um die Herausforderungen des KI-gesteuerten Wandels zu bewältigen und die regionale sowie globale Kooperation zu stärken. Ziel ist es, Afrika als Vorreiter in der Entwicklung und Anwendung von verantwortungsvoller KI zu positionieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Entwicklung nationaler KI-Politiken wird als entscheidend angesehen, um den strategischen Einsatz von KI-Technologien auf dem Kontinent zu leiten. Diese Politiken bieten den Ländern einen Rahmen, um das Potenzial von KI zu nutzen und spezifische Herausforderungen der sozioökonomischen Kontexte zu adressieren.</p>



<h5 id="ki-auf-der-politischen-agenda" class="wp-block-heading">KI auf der politischen Agenda</h5>



<p class="wp-block-paragraph">Bei der Eröffnungszeremonie erläuterte H.E. Dr. Amani Abou-Zeid, Kommissarin der Afrikanischen Union für Infrastruktur und Energie, vertreten durch Herrn Waleed Hamdi, Leiter der Abteilung Informationsgesellschaft, dass KI transformative Möglichkeiten für Afrika bietet. Sie beschleunigt die digitale Revolution und hat Auswirkungen auf verschiedene Sektoren. Die Strategie soll dazu beitragen, die Ziele der Agenda 2063 und der SDGs zu beschleunigen, das Wirtschaftswachstum zu fördern und Beschäftigungsmöglichkeiten zu schaffen, insbesondere für Frauen und junge Menschen. „Die Akzeptanz von KI nimmt in Afrika zu. Google verzeichnete einen Anstieg von 270 % bei KI-bezogenen Suchanfragen im vergangenen Jahr.<strong> Laut dem Stanford AI Index 2024 nutzen 27 % der Kenianer täglich ChatGPT.</strong> Zudem haben mehrere afrikanische Universitäten bedeutende KI-Labore eingerichtet, die sich auf soziale Auswirkungen konzentrieren“, so H.E. Dr. Amani Abou-Zeid.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="440" height="440" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/08/Amani_Abou-Zeid_the_African_Unions_Commissioner_for_Infrastructure_and_Energy_at_World_Economic_Forum_Annual_Meeting_2024_sq_cropped.jpg" alt="" class="wp-image-9671 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/08/Amani_Abou-Zeid_the_African_Unions_Commissioner_for_Infrastructure_and_Energy_at_World_Economic_Forum_Annual_Meeting_2024_sq_cropped.jpg 440w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/08/Amani_Abou-Zeid_the_African_Unions_Commissioner_for_Infrastructure_and_Energy_at_World_Economic_Forum_Annual_Meeting_2024_sq_cropped-300x300.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/08/Amani_Abou-Zeid_the_African_Unions_Commissioner_for_Infrastructure_and_Energy_at_World_Economic_Forum_Annual_Meeting_2024_sq_cropped-150x150.jpg 150w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/08/Amani_Abou-Zeid_the_African_Unions_Commissioner_for_Infrastructure_and_Energy_at_World_Economic_Forum_Annual_Meeting_2024_sq_cropped-80x80.jpg 80w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/08/Amani_Abou-Zeid_the_African_Unions_Commissioner_for_Infrastructure_and_Energy_at_World_Economic_Forum_Annual_Meeting_2024_sq_cropped-110x110.jpg 110w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/08/Amani_Abou-Zeid_the_African_Unions_Commissioner_for_Infrastructure_and_Energy_at_World_Economic_Forum_Annual_Meeting_2024_sq_cropped-380x380.jpg 380w" sizes="(max-width: 440px) 100vw, 440px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Kommissarin Abou-Zeid betonte das Engagement der Afrikanischen Union, KI-Fähigkeiten in den Mitgliedsstaaten zu entwickeln. Sie erklärte: „Während KI große Vorteile bietet, gibt es auch Risiken wie Rechteverletzungen und Missbrauch. Die Kontinentale KI-Strategie reflektiert das Engagement der Afrikanischen Union, KI auf verantwortungsvolle Weise zu entwickeln und zu nutzen, um diese Risiken zu minimieren und die Vorteile zu maximieren. Dabei werden die Werte der AU gewahrt.“</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Strategie baut auf bestehenden digitalen Rahmenwerken der AU auf und mobilisiert Ressourcen, um die KI-Entwicklung in Afrika zu unterstützen. „KI-Systeme müssen an lokale Gegebenheiten angepasst werden, um Afrikas Vielfalt, Sprachen und kulturelles Erbe zu berücksichtigen. D<strong>er aufkommende globale KI-Markt, der bis 2033 voraussichtlich 255,8 Milliarden USD erreichen wird, bietet Afrika erhebliche Chancen.</strong> Es liegt an uns, sicherzustellen, dass KI dem öffentlichen und sozialen Wohl dient“, fügte Kommissarin Abou-Zeid hinzu.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf der Veranstaltung „Gestaltung der Zukunft der Künstlichen Intelligenz in Afrika: Strategien für inklusive und kollaborative nationale KI-Politikentwicklung“ hob NEPAD-CEO Amb. Nardos Bekele die transformative Kraft von KI hervor. Sie betonte, dass KI ein wichtiges Werkzeug zur Bewältigung der komplexen Herausforderungen in Bereichen wie Gesundheit, Bildung, Landwirtschaft und Regierungsführung darstellt.</p>



<h5 id="massnahmenpaket-definiert-ziele" class="wp-block-heading">Maßnahmenpaket definiert Ziele</h5>



<p class="wp-block-paragraph">„Künstliche Intelligenz ist keine Zukunftsvision mehr; sie prägt bereits heute weltweit Industrien“, sagte sie. „KI hat das Potenzial, die Verwirklichung unserer Agenda 2063 zu beschleunigen und unsere ehrgeizigen Ziele näher zu bringen.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bekele betonte die Notwendigkeit eines inklusiven und kollaborativen Ansatzes bei der Entwicklung von KI-Politiken, um sicherzustellen, dass alle Gesellschaftsschichten von dieser technologischen Revolution profitieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Strategie wird durch einen fünfjährigen Implementierungsplan ergänzt, der wesentliche Maßnahmen priorisiert, darunter:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Unterstützung der AU-Mitgliedstaaten bei der Entwicklung harmonisierter nationaler KI-Strategien.</li>



<li>Förderung und Bindung von KI-Talenten in Afrika.</li>



<li>Aufbau von Partnerschaften und Investitionen im Bereich KI.</li>



<li>Beschleunigung der KI-Adoption in priorisierten Sektoren.</li>



<li>Stärkung der Kapazitäten in Infrastruktur, Datensätzen und Rechenleistung.</li>



<li>Förderung von Forschung, Innovation und internationaler Zusammenarbeit.</li>



<li>Entwicklung rechtlicher Rahmenbedingungen zum Schutz vor KI-Bias und Missbrauch.</li>
</ul>
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<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/au-legt-ki-strategie-fest/">AU legt KI-Strategie fest</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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		<title>DR Kongo verklagt Ruanda vor dem Ostafrikanischen Gerichtshof</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Aug 2024 12:49:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Demokratische Republik Kongo]]></category>
		<category><![CDATA[Kontinentale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[Ruanda]]></category>
		<category><![CDATA[4]]></category>
		<category><![CDATA[Krieg]]></category>
		<category><![CDATA[UN]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Demokratische Republik Kongo (DRK) plant, am 26. September 2024 eine Klage gegen Ruanda vor dem Ostafrikanischen Gerichtshof in Arusha einzureichen. Hintergrund dieser Entscheidung ist der Vorwurf der DRK, dass Ruanda in der anhaltenden Auseinandersetzung im Osten des Landes mehrfach gegen die Souveränität der DRK verstoßen, Gräueltaten an Zivilisten verübt und internationales Recht missachtet habe.<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fdr-kongo-verklagt-ruanda-vor-dem-ostafrikanischen-gerichtshof%2F&amp;action_name=DR%20Kongo%20verklagt%20Ruanda%20vor%20dem%20Ostafrikanischen%20Gerichtshof&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/dr-kongo-verklagt-ruanda-vor-dem-ostafrikanischen-gerichtshof/">DR Kongo verklagt Ruanda vor dem Ostafrikanischen Gerichtshof</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Präsident Félix Tshisekedi sowie Experten der Vereinten Nationen und der USA beschuldigen Ruanda, die Rebellengruppe M23 militärisch zu unterstützen. Obwohl Ruanda diese Vorwürfe bestreitet, hat es im Februar faktisch zugegeben, dass ruandische Truppen und Raketenabwehrsysteme im Osten der DRK stationiert wurden. Die ruandische Regierung rechtfertigt diese Präsenz mit Sicherheitsbedenken angesichts eines Truppenaufbaus der kongolesischen Streitkräfte in Grenznähe.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese rechtlichen Schritte erfolgen nach intensiven Bemühungen des kongolesischen stellvertretenden Justizministers Samuel Mbemba, der das Gericht aufforderte, den Fall aufzunehmen. Parallel dazu sieht sich Ruanda auch vor dem Afrikanischen Gerichtshof für Menschenrechte mit Anklagen konfrontiert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die DRK strebt nach Gerechtigkeit und drängt den Internationalen Strafgerichtshof (IStGH) dazu, seine Ermittlungen gegen Ruanda zu beschleunigen. In diesem Zusammenhang hat die kongolesische Regierung die Kampagne &#8220;Gerechtigkeit für die DRK&#8221; ins Leben gerufen, um das Bewusstsein für die Situation zu schärfen und Gerechtigkeit für die Opfer zu fordern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die östlichen Regionen der DRK, insbesondere die Provinz Nord-Kivu, sind seit Jahren Schauplatz von bewaffneten Auseinandersetzungen, bei denen über 120 bewaffnete Gruppen um Macht, Land und wertvolle Bodenschätze kämpfen. Zudem versuchen einige Gruppen, ihre Gemeinschaften zu verteidigen. Die anhaltende Gewalt in dieser Region führte nicht nur zu willkürlichen Tötungen, sondern auch zu weitverbreiteten sexuellen Übergriffen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Laut verschiedenen Berichten hat die Eskalation der Gewalt in den letzten Jahren zu einer humanitären Krise geführt, die Millionen von Menschen betrifft und die internationale Gemeinschaft zunehmend alarmiert. Die DRK hofft, dass durch die rechtlichen Schritte und internationalen Bemühungen langfristige Lösungen für die Region gefunden werden können.</p>
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