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Sicherheitsrat
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Nach UN-Niederlage: Deutschland meldet neue Sicherheitsrats-Kandidaturen für 2035 und 2043 an
Deutschland reagierte auf die historische Niederlage bei der UN-Sicherheitsratswahl innerhalb eines Tages mit zwei neuen Kandidaturen. Gleichzeitig hält die Bundesregierung am Anspruch auf einen ständigen Sitz im mächtigsten UN-Gremium fest.
Kongo fordert Ausschluss Ruandas von neuen UN-Friedenseinsätzen
Kinshasa trägt den Konflikt mit Ruanda direkt in die UN-Friedensarchitektur. Neue ruandische Kontingente sollen ausgesetzt werden, bis ein Rückzug aus dem Kongo nachgewiesen ist.
Liberias Präsident: “Finanzsystem kann nicht von Wenigen regiert werden!”
Liberia kennt den UN-Sicherheitsrat aus zwei Perspektiven: Einst entschied das Gremium über eine Friedensmission für das vom Bürgerkrieg zerstörte Land, heute sitzt Liberia selbst darin. Präsident Joseph Boakai fordert nun zwei ständige Afrika-Sitze mit allen Rechten: „Diese historische Ungerechtigkeit ist nicht länger hinnehmbar.“
Somalia fordert Machtverschiebung bei UN-Hilfe – alte Denkmuster gehören „auf den Müllhaufen der Geschichte“
Somalia will nicht länger als Staat behandelt werden, dessen Institutionen internationale Partner ersetzen müssen. Präsident Hassan Sheikh Mohamud fordert mehr Kontrolle über UN-Hilfe – und sagt, alte Vorstellungen über fehlende somalische Fähigkeiten gehörten „auf den Müllhaufen der Geschichte“.
Madagaskar will außenpolitische Neutralität wahren – Randrianirina legt Fahrplan für Wahlen bei UN fest
Madagaskar legt einen Zeitplan für die Rückkehr zu Wahlen vor: Bis Ende 2027 soll die politische Übergangsphase beendet werden. Bei der UN verband Michael Randrianirina das Versprechen mit einem eindringlichen Bild der Klimakrise: Im Süden laufen Frauen kilometerweit auf der Suche nach Wasser.
Simbabwe exportiert erstmals eigenes Lithiumsulfat – mehr Rohstoffwert soll im Land bleiben
Militärisches Handeln könne zwar die Lage auf einem Schlachtfeld verändern, sagte Mnangagwa. Dauerhafter Frieden entstehe jedoch durch politische Prozesse, die Konfliktursachen und Beschwerden aufgriffen und betroffene Gemeinschaften einbezögen.
Eswatini fordert UN-Beteiligung von Taiwan – und warnt vor El Niño
„Wie viele Jahre noch?“ Eswatinis Staatsoberhaupt Mswati III fordert bei der UN ein Ende von Afrikas Ausschluss aus der ständigen Mitgliedschaft im Sicherheitsrat. Als neuer Vorsitzender des SADC-Sicherheitsorgans verlangt er zugleich mehr Unterstützung für afrikanisch geführte Friedensprozesse.
Kenias Präsident Ruto fordert Umbau der UN: „Gleichheit endet an den Türen des Sicherheitsrats“
„Die Gleichheit endet an den Türen des Sicherheitsrats“: Kenias Präsident William Ruto verbindet bei der UN Afrikas Forderung nach politischer Macht mit einer Kritik an hohen Kreditkosten. Sein Gegenentwurf: mehr eigene Industrie, afrikanisches Kapital und Wertschöpfung auf dem Kontinent.
Libyen will Deeskalation – auch im Sahel
Libyen will aus der dauerhaften Krisenverwaltung herauskommen: Mohamed Younis Menfi kündigt bei der UN ein nationales Deeskalationskomitee an. Gleichzeitig bewirbt sich das Land für den Sicherheitsrat und fordert ausländische Partner auf, um Investitionen statt um Einfluss zu konkurrieren.
Tansania fordert Ende der Sanktionen und erneuert Kandidatur für UN-Sicherheitsrat
Tansania will 2029 und 2030 zurück in den UN-Sicherheitsrat und dort mit einer „starken afrikanischen Stimme“ auftreten. In New York verbindet die Regierung ihre Kandidatur mit Forderungen nach Finanzreformen, mehr Klimageld und präventiver Diplomatie.