<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	 xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" >

<channel>
	<title>Gesundheit | FOKUS AFRIKA</title>
	<atom:link href="https://fokus-afrika.de/tag/gesundheit/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://fokus-afrika.de/tag/gesundheit/</link>
	<description>Nachrichten aus Afrika</description>
	<lastBuildDate>Mon, 02 Nov 2026 11:18:54 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=7.1.4</generator>

<image>
	<url>https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/09/cropped-Fokus-AFRIKA-500-x-500-px-Weiss-32x32.png</url>
	<title>Gesundheit | FOKUS AFRIKA</title>
	<link>https://fokus-afrika.de/tag/gesundheit/</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>88 Prozent mehr Anerkennungsanträge: Ägyptische Fachkräfte drängen auf deutschen Arbeitsmarkt</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/88-prozent-mehr-anerkennungsantraege-aegyptische-fachkraefte-draengen-auf-deutschen-arbeitsmarkt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Nov 2026 20:34:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ägypten]]></category>
		<category><![CDATA[Institutionelle Beziehungen]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Botschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[GIZ]]></category>
		<category><![CDATA[Migration]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://fokus-afrika.de/?p=31359</guid>

					<description><![CDATA[<p>Deutschland und Ägypten bauen ihre Zusammenarbeit bei der Fachkräftegewinnung aus. Die Bundesagentur für Arbeit schließt eine neue Vereinbarung, Siemens Healthineers verstärkt die medizinische Ausbildung. Gleichzeitig steigen die Anerkennungsanträge für ägyptische Berufsabschlüsse um 88 Prozent.<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2F88-prozent-mehr-anerkennungsantraege-aegyptische-fachkraefte-draengen-auf-deutschen-arbeitsmarkt%2F&amp;action_name=88%C2%A0Prozent%C2%A0mehr%C2%A0Anerkennungsantr%C3%A4ge%3A%C2%A0%C3%84gyptische%C2%A0Fachkr%C3%A4fte%C2%A0dr%C3%A4ngen%C2%A0auf%C2%A0deutschen%C2%A0Arbeitsmarkt&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/88-prozent-mehr-anerkennungsantraege-aegyptische-fachkraefte-draengen-auf-deutschen-arbeitsmarkt/">88 Prozent mehr Anerkennungsanträge: Ägyptische Fachkräfte drängen auf deutschen Arbeitsmarkt</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Deutschland und Ägypten haben eine neue Vereinbarung zur gezielten Vermittlung und Qualifizierung ägyptischer Fachkräfte für den deutschen Arbeitsmarkt geschlossen. Die Unterzeichnung erfolgte während des Arbeitsmobilitätsforums „Terminal Europe“ vom 26. bis 28. Oktober 2026 in Kairo. Gleichzeitig verzeichnet Deutschland einen deutlichen Anstieg der Anträge auf Anerkennung ägyptischer Berufsabschlüsse. Auch der deutsche Medizintechnikkonzern Siemens Healthineers erweitert seine Zusammenarbeit mit Ägypten bei der Ausbildung medizinischer Fachkräfte.</p>



<h2 id="h-bundesagentur-fur-arbeit-vereinbart-engere-zusammenarbeit-mit-agypten" class="wp-block-heading"><span id="bundesagentur-fuer-arbeit-vereinbart-engere-zusammenarbeit-mit-aegypten">Bundesagentur für Arbeit vereinbart engere Zusammenarbeit mit Ägypten</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Bundesagentur für Arbeit und das ägyptische Ministerium für Auswärtige Angelegenheiten, internationale Zusammenarbeit und Auslandsägypter unterzeichneten eine Absichtserklärung, um die reguläre Arbeitsmigration zwischen beiden Ländern gezielter zu organisieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Mittelpunkt stehen die Vermittlung qualifizierter Arbeitskräfte, der Austausch zwischen den zuständigen Behörden und die Verbesserung der beruflichen Ausbildung. Dabei sollen ägyptische Qualifikationen stärker auf die Anforderungen deutscher Arbeitgeber abgestimmt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/studie-enthuellt-deutschlands-mittelstand-nutzt-kaum-auslaendische-fachkraefte/" data-type="post" data-id="30381">Deutschland leidet in zahlreichen Branchen unter einem strukturellen Fachkräftemangel. </a>Besonders betroffen sind nach Angaben der deutschen Botschaft in Kairo das Gastgewerbe und verschiedene Handwerksberufe.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gleichzeitig verfügt Ägypten über eine junge Bevölkerung, deren Zugang zu internationalen Arbeitsmärkten durch Ausbildung, Sprachkenntnisse und die Anerkennung beruflicher Abschlüsse verbessert werden soll.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der stellvertretende ägyptische Außenminister Nabil Habashi betonte während des Forums die Bedeutung sicherer und regulärer Migrationswege. Er verwies auf die Notwendigkeit, berufliche, sprachliche und kulturelle Vorbereitung stärker miteinander zu verbinden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">An der Veranstaltung nahmen neben dem deutschen Botschafter Jürgen Schulz auch die EU-Botschafterin in Ägypten, Angelina Eichhorst, sowie Vertreter von 26 deutschen und europäischen Institutionen teil.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Vereinbarung bildet einen Rahmen für die Zusammenarbeit. Konkrete Vermittlungszahlen, neue Einreisekontingente oder verbindliche Beschäftigungszusagen wurden nicht bekannt gegeben.</p>



<h2 id="h-rund-3-000-anerkennungsantrage-fur-agyptische-berufsabschlusse" class="wp-block-heading"><span id="rund-3-000-anerkennungsantraege-fuer-aegyptische-berufsabschluesse">Rund 3.000 Anerkennungsanträge für ägyptische Berufsabschlüsse</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/ein-jahr-fachkraefteeinwanderungsgesetz/" data-type="post" data-id="12602">Wie stark das Interesse an einer beruflichen Tätigkeit in Deutschland gestiegen ist, zeigen aktuelle Zahlen zur Anerkennung ausländischer Qualifikationen.</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Angaben des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) wurden 2025 rund 3.000 Anträge auf Anerkennung von in Ägypten erworbenen Berufsabschlüssen in Berufen nach Bundesrecht gestellt. Das entspricht einem Anstieg um 88 Prozent gegenüber dem Vorjahr.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ägypten erreichte damit den sechsten Platz unter den häufigsten Ausbildungsstaaten in der deutschen Anerkennungsstatistik.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Christian Grün, Leiter der Abteilung für Entwicklung und Zusammenarbeit an der deutschen Botschaft in Kairo, sieht darin zusätzliche Möglichkeiten für die Zusammenarbeit bei Ausbildung und Fachkräftegewinnung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Anerkennung beruflicher Qualifikationen ist insbesondere in reglementierten Berufen eine wesentliche Voraussetzung für die Beschäftigung in Deutschland. Geprüft wird, inwieweit ein im Ausland erworbener Abschluss mit der entsprechenden deutschen Qualifikation vergleichbar ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die steigende Zahl der Anträge bedeutet allerdings nicht, dass im gleichen Umfang neue Fachkräfte nach Deutschland eingewandert sind oder eine Anerkennung erhalten haben. Erfasst werden zunächst eingeleitete Anerkennungsverfahren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Deutschland unterstützt die Vorbereitung ägyptischer Fachkräfte unter anderem über das Programm THAMM Plus, das vom Bundesentwicklungsministerium und der Europäischen Union finanziert wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Programm soll Anerkennungsverfahren, berufliche Qualifizierung und Beratung bereits vor einer möglichen Ausreise miteinander verbinden. Dadurch können Bewerber frühzeitig feststellen, welche Voraussetzungen sie für eine Beschäftigung in Deutschland erfüllen müssen.</p>



<h2 id="h-siemens-healthineers-erweitert-ausbildung-im-gesundheitswesen" class="wp-block-heading"><span id="siemens-healthineers-erweitert-ausbildung-im-gesundheitswesen">Siemens Healthineers erweitert Ausbildung im Gesundheitswesen</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Parallel zur Vereinbarung mit der Bundesagentur für Arbeit unterzeichnete das ägyptische Außenministerium eine Absichtserklärung mit Siemens Healthineers.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/deutschland-startet-allianz-fuer-faire-fachkraeftegewinnung-mit-wirtschaftspartnern/" data-type="post" data-id="25570">Der deutsche Medizintechnikkonzern will die Ausbildung ägyptischer Fachkräfte in der Radiologie und medizinischen Bildgebung ausbauen.</a> Im Mittelpunkt stehen insbesondere Computertomografie und Magnetresonanztomografie.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Zusammenarbeit erfolgt unter Beteiligung des ägyptischen Gesundheitsministeriums und der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ).</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/11/867812151_2112930176011504_8946549343016413752_n-1080x720-1-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-31363 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/11/867812151_2112930176011504_8946549343016413752_n-1080x720-1-1024x683.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/11/867812151_2112930176011504_8946549343016413752_n-1080x720-1-300x200.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/11/867812151_2112930176011504_8946549343016413752_n-1080x720-1-768x512.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/11/867812151_2112930176011504_8946549343016413752_n-1080x720-1-380x253.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/11/867812151_2112930176011504_8946549343016413752_n-1080x720-1-800x533.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/11/867812151_2112930176011504_8946549343016413752_n-1080x720-1.jpg 1080w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Bereits während des Forums wurde die erste Ausbildungsgruppe mit 47 Radiologiefachkräften verabschiedet. Die Teilnehmenden hatten ein spezialisiertes Qualifizierungsprogramm absolviert, das ihre technischen und praktischen Kenntnisse im Umgang mit moderner medizinischer Bildgebung verbessern soll.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ausbildung dient sowohl der Stärkung des ägyptischen Gesundheitssystems als auch der Vorbereitung auf mögliche internationale Beschäftigungsmöglichkeiten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Damit verbindet die Kooperation die Fachkräftegewinnung für Deutschland mit dem Aufbau beruflicher Kompetenzen in Ägypten.</p>



<h2 id="h-beide-lander-bauen-gemeinsame-berufsausbildung-aus" class="wp-block-heading"><span id="beide-laender-bauen-gemeinsame-berufsausbildung-aus">Beide Länder bauen gemeinsame Berufsausbildung aus</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die neuen Vereinbarungen knüpfen an eine bereits länger bestehende Zusammenarbeit in der beruflichen Bildung an.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Juli 2026 verständigten sich Deutschland und Ägypten darauf, ägyptisch-deutsche technische Schulen weiterzuentwickeln. Vorgesehen sind praxisorientierte Lehrpläne, eine engere Zusammenarbeit mit Unternehmen, die Weiterbildung von Lehrkräften und die Modernisierung von Ausbildungsstätten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im September folgte eine Absichtserklärung mit dem Freistaat Sachsen, um zusätzliche Wege für reguläre Fachkräftemigration zu erschließen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die deutsche Wirtschaft ist auch vor Ort ein wichtiger Partner. Nach Angaben der deutschen Botschaft sind mehr als 1.500 deutsche Unternehmen in Ägypten tätig. Ihre Investitionen werden auf rund zwei Milliarden Euro geschätzt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für Ägypten soll die Zusammenarbeit neben Beschäftigungsmöglichkeiten im Ausland auch zusätzliche Qualifikationen und den Wissenstransfer stärken. Die deutsche Botschaft verweist dabei auf das Konzept der zirkulären Migration, bei dem Fachkräfte nach einem Auslandsaufenthalt mit neu erworbenen beruflichen Erfahrungen in ihr Herkunftsland zurückkehren können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Forum „Terminal Europe“ brachte ägyptische Bewerber unmittelbar mit Arbeitgebern, Bildungseinrichtungen und Beratungsstellen zusammen. Angeboten wurden Informationen zu Arbeitsmöglichkeiten, Visa, Anerkennungsverfahren und fairen Bedingungen bei der internationalen Personalvermittlung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Veranstaltung wurde vom ägyptisch-deutschen Zentrum für Beschäftigung, Migration und Reintegration gemeinsam mit der <a href="https://fokus-afrika.de/tag/giz/" data-type="post_tag" data-id="365">GIZ</a>, den ägyptischen Behörden und europäischen Partnern organisiert.</p>
<img decoding="async" src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2F88-prozent-mehr-anerkennungsantraege-aegyptische-fachkraefte-draengen-auf-deutschen-arbeitsmarkt%2F&amp;action_name=88%C2%A0Prozent%C2%A0mehr%C2%A0Anerkennungsantr%C3%A4ge%3A%C2%A0%C3%84gyptische%C2%A0Fachkr%C3%A4fte%C2%A0dr%C3%A4ngen%C2%A0auf%C2%A0deutschen%C2%A0Arbeitsmarkt&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /><p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/88-prozent-mehr-anerkennungsantraege-aegyptische-fachkraefte-draengen-auf-deutschen-arbeitsmarkt/">88 Prozent mehr Anerkennungsanträge: Ägyptische Fachkräfte drängen auf deutschen Arbeitsmarkt</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		
		<media:thumbnail url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/11/867812151_2112930176011504_8946549343016413752_n-1080x720-1-150x150.jpg" />
		<media:content url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/11/867812151_2112930176011504_8946549343016413752_n-1080x720-1.jpg" medium="image">
			<media:title type="html">867812151_2112930176011504_8946549343016413752_n-1080&#215;720</media:title>
			<media:thumbnail url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/11/867812151_2112930176011504_8946549343016413752_n-1080x720-1-150x150.jpg" />
		</media:content>
		<media:content url="https://fokus-afrika.de/fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&#038;rec=1&#038;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2F88-prozent-mehr-anerkennungsantraege-aegyptische-fachkraefte-draengen-auf-deutschen-arbeitsmarkt%2F&#038;action_name=88%C2%A0Prozent%C2%A0mehr%C2%A0Anerkennungsantr%C3%A4ge%3A%C2%A0%C3%84gyptische%C2%A0Fachkr%C3%A4fte%C2%A0dr%C3%A4ngen%C2%A0auf%C2%A0deutschen%C2%A0Arbeitsmarkt&#038;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" medium="image" />
	</item>
		<item>
		<title>Mehr als eine Milliarde Euro für die Afrikanische Union: Deutschland vereinbart neue Ziele</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/mehr-als-eine-milliarde-euro-fuer-die-afrikanische-union-deutschland-vereinbart-neue-ziele/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Nov 2026 12:36:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Institutionelle Beziehungen]]></category>
		<category><![CDATA[Kontinentale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[4]]></category>
		<category><![CDATA[AU]]></category>
		<category><![CDATA[BMZ]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Handel]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://fokus-afrika.de/?p=31350</guid>

					<description><![CDATA[<p>Deutschland und die Afrikanische Union wollen ihre Zusammenarbeit gezielt ausbauen: mit einem gemeinsamen afrikanischen Strommarkt, mehr Freihandel, besserer Konfliktprävention und eigener Arzneimittelproduktion. Mehr als eine Milliarde Euro hat Deutschland seit 2004 zur Unterstützung der AU bereitgestellt. <img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fmehr-als-eine-milliarde-euro-fuer-die-afrikanische-union-deutschland-vereinbart-neue-ziele%2F&amp;action_name=Mehr%20als%20eine%20Milliarde%20Euro%20f%C3%BCr%20die%20Afrikanische%20Union%3A%20Deutschland%20vereinbart%20neue%20Ziele&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/mehr-als-eine-milliarde-euro-fuer-die-afrikanische-union-deutschland-vereinbart-neue-ziele/">Mehr als eine Milliarde Euro für die Afrikanische Union: Deutschland vereinbart neue Ziele</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Deutschland und die Afrikanische Union (AU) haben sich auf vier gemeinsame Ziele verständigt, um ihre Zusammenarbeit bei Handel, Sicherheit, Energie und Gesundheit zu vertiefen. Die Vereinbarung wurde beim Strategiedialog am 20. und 21. Oktober 2026 in Addis Abeba getroffen und am 29. Oktober veröffentlicht. Beide Seiten wollen insbesondere den afrikanischen Binnenmarkt stärken, Konflikte früher erkennen und die wirtschaftliche Entwicklung des Kontinents unterstützen. Neue Finanzzusagen oder verbindliche Fristen für die Umsetzung einzelner Vorhaben wurden zunächst nicht bekannt gegeben.</p>



<h2 id="h-deutschland-will-afrikas-binnenmarkt-und-handelswege-starken" class="wp-block-heading"><span id="deutschland-will-afrikas-binnenmarkt-und-handelswege-staerken">Deutschland will Afrikas Binnenmarkt und Handelswege stärken</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Schwerpunkt der Vereinbarung liegt auf der wirtschaftlichen Integration Afrikas. Deutschland will die Afrikanische Union weiterhin beim Aufbau der Afrikanischen Kontinentalen Freihandelszone (AfCFTA) unterstützen und gleichzeitig die Voraussetzungen für einen gemeinsamen digitalen Binnenmarkt verbessern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Damit sollen afrikanische Unternehmen Waren und Dienstleistungen leichter über Landesgrenzen hinweg anbieten können. Auch sogenannte grüne Wirtschaftskorridore, die Transportwege und nachhaltige Infrastruktur miteinander verbinden, gehören zu den vereinbarten Arbeitsfeldern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bereits bestehende Kooperationsprojekte haben nach Angaben der AU den Handel mit nahezu 100 Waren unter Freihandelsbedingungen zwischen acht afrikanischen Staaten erleichtert. Die beteiligten Märkte umfassen mehr als 330 Millionen Verbraucher. Dazu gehört beispielsweise der Handel mit pharmazeutischen Produkten zwischen Tunesien und Südafrika.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch den Ausbau regionaler Verkehrsverbindungen will Deutschland weiter unterstützen. Ein Beispiel ist der sogenannte Zentralkorridor in Ostafrika, der sieben Staaten und Märkte mit mehr als 300 Millionen Menschen mit dem tansanischen Hafen Daressalam verbindet. Deutsche Unterstützung hat dort bereits zur Vorbereitung von Investitionen in Häfen, Straßen, Eisenbahnen und Schifffahrtsinfrastruktur beigetragen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zusätzlich soll die AU dabei unterstützt werden, mehr eigene öffentliche Einnahmen zu mobilisieren und ihre institutionelle Finanzierung langfristig zu stärken.</p>



<h2 id="h-konfliktpravention-und-sicherheit-bleiben-gemeinsame-prioritaten" class="wp-block-heading"><span id="konfliktpraevention-und-sicherheit-bleiben-gemeinsame-prioritaeten">Konfliktprävention und Sicherheit bleiben gemeinsame Prioritäten</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Neben wirtschaftlichen Fragen wollen Berlin und Addis Abeba ihre Zusammenarbeit bei Frieden und Sicherheit ausbauen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dazu gehören die Früherkennung bewaffneter Konflikte, die Vermittlung zwischen Konfliktparteien und die Unterstützung friedensfördernder Maßnahmen. Auch die Bekämpfung der Terrorismusfinanzierung und die Rückführung unrechtmäßig erworbener Vermögenswerte wurden als gemeinsame Aufgaben festgelegt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Deutschland will dabei insbesondere afrikanische Institutionen stärken, damit diese Konflikte eigenständig bearbeiten und politische Lösungen entwickeln können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die AU und die Bundesregierung wollen außerdem stärker berücksichtigen, wie Klimaveränderungen bestehende Sicherheitsrisiken beeinflussen. Dazu gehören etwa Konflikte um Wasser, landwirtschaftliche Flächen und andere natürliche Ressourcen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Moussa Mohamed Omar, stellvertretender Kabinettschef des Vorsitzenden der AU-Kommission, betonte die Bedeutung gemeinsamer afrikanischer Entwicklungsziele.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img decoding="async" width="1024" height="682" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/11/HVInuJZXMAAwMo1-1024x682.jpeg" alt="" class="wp-image-31352 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/11/HVInuJZXMAAwMo1-1024x682.jpeg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/11/HVInuJZXMAAwMo1-300x200.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/11/HVInuJZXMAAwMo1-768x512.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/11/HVInuJZXMAAwMo1-1536x1023.jpeg 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/11/HVInuJZXMAAwMo1-380x253.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/11/HVInuJZXMAAwMo1-800x533.jpeg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/11/HVInuJZXMAAwMo1-1160x773.jpeg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/11/HVInuJZXMAAwMo1.jpeg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">„Dieser Strategiedialog hat unser gemeinsames Bekenntnis zur Agenda 2063 und zu einer praktischen Zusammenarbeit bekräftigt, die Integration, Widerstandsfähigkeit, Frieden und Wohlstand zum Nutzen der Menschen auf dem gesamten afrikanischen Kontinent fördert“, erklärte Omar.</p>
</div></div>



<h2 id="h-gemeinsamer-strommarkt-und-afrikanische-arzneimittelproduktion" class="wp-block-heading"><span id="gemeinsamer-strommarkt-und-afrikanische-arzneimittelproduktion">Gemeinsamer Strommarkt und afrikanische Arzneimittelproduktion</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Auch bei der Energieversorgung haben Deutschland und die AU weitere Kooperationsfelder vereinbart.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Beide Seiten unterstützen den Aufbau eines gemeinsamen afrikanischen Strommarkts. Dieser soll die grenzüberschreitende Versorgung verbessern und den Austausch von Elektrizität zwischen nationalen Stromnetzen erleichtern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Grundlage dafür sind der Afrikanische Einheitliche Strommarkt (AfSEM) und ein kontinentaler Masterplan zur Entwicklung der Stromversorgung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Angaben der Afrikanischen Union haben gemeinsame Projekte bereits zur Vorbereitung erneuerbarer Energievorhaben mit insgesamt vier Gigawatt Erzeugungskapazität und rund 1.500 Kilometern Stromleitungen beigetragen. Dabei handelt es sich um eine Projektpipeline, nicht um vollständig errichtete Anlagen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zusätzlich wollen beide Seiten Investitionen in klimafeste Infrastruktur, erneuerbare Energien und eine sozial gerechte wirtschaftliche Transformation fördern. Angesichts der für Addis Abeba vorgesehenen UN-Klimakonferenz COP32 sollen auch Wasserversorgung, Ernährungssicherheit und klimaresistente Landwirtschaft stärker berücksichtigt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein weiterer Schwerpunkt ist die Gesundheitsversorgung. Deutschland und die AU vereinbarten, afrikanische Gesundheitsinstitutionen zu stärken und die Herstellung medizinischer Produkte auf dem Kontinent auszuweiten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/alabali-radovan-reist-nach-nairobi-und-setzt-auf-afrikanische-pharmaproduktion/" data-type="post" data-id="26877">Ziel ist eine größere Eigenständigkeit bei der Versorgung mit Medikamenten und anderen medizinischen Gütern sowie ein verbesserter Zugang zu grundlegenden Gesundheitsleistungen.</a></p>



<h2 id="h-mehr-als-eine-milliarde-euro-seit-2004-keine-neuen-finanzzusagen" class="wp-block-heading"><span id="mehr-als-eine-milliarde-euro-seit-2004-keine-neuen-finanzzusagen">Mehr als eine Milliarde Euro seit 2004 – keine neuen Finanzzusagen</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Deutschland gehört seit mehr als zwei Jahrzehnten zu den Entwicklungspartnern der Afrikanischen Union. Nach Angaben des Bundesentwicklungsministeriums hat die Bundesregierung die Organisation seit 2004 mit insgesamt mehr als einer Milliarde Euro unterstützt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Gemeinsam wollen wir afrikanisch geführte Prioritäten unterstützen, von regionaler Integration und Friedensförderung bis hin zu klimaresilienter Entwicklung und stärkeren Gesundheitssystemen“, erklärte Ronald Meyer, Leiter des Referats für Grundsatzfragen der Zusammenarbeit mit Afrika und der Afrikanischen Union im Bundesentwicklungsministerium.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Meyer führte die deutsche Delegation beim Strategiedialog. Die Afrikanische Union wurde von Steve Patrick Lalande, Direktor für Partnerschaften und Ressourcenmobilisierung, vertreten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Zusammenarbeit orientiert sich an der Agenda 2063, dem langfristigen Entwicklungsprogramm der Afrikanischen Union. Deutschland will seine Beiträge zudem weiterhin mit der Europäischen Union und anderen europäischen Mitgliedstaaten abstimmen und gemeinsame Vorhaben im Rahmen der Team-Europe-Initiativen unterstützen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/aussenminister-wadephul-in-aethiopien/">Die Vereinbarung legt die politischen Schwerpunkte der weiteren Zusammenarbeit fest.</a> Sie enthält jedoch weder ein zusätzliches Finanzpaket noch neue verbindliche Umsetzungstermine für die einzelnen Projekte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der nächste Strategiedialog zwischen Deutschland und der Afrikanischen Union ist für 2027 in Addis Abeba vorgesehen.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fmehr-als-eine-milliarde-euro-fuer-die-afrikanische-union-deutschland-vereinbart-neue-ziele%2F&amp;action_name=Mehr%20als%20eine%20Milliarde%20Euro%20f%C3%BCr%20die%20Afrikanische%20Union%3A%20Deutschland%20vereinbart%20neue%20Ziele&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /><p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/mehr-als-eine-milliarde-euro-fuer-die-afrikanische-union-deutschland-vereinbart-neue-ziele/">Mehr als eine Milliarde Euro für die Afrikanische Union: Deutschland vereinbart neue Ziele</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		
		<media:thumbnail url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/11/HVInuJZXMAAwMo1-150x150.jpeg" />
		<media:content url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/11/HVInuJZXMAAwMo1.jpeg" medium="image">
			<media:title type="html">HVInuJZXMAAwMo1</media:title>
			<media:thumbnail url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/11/HVInuJZXMAAwMo1-150x150.jpeg" />
		</media:content>
		<media:content url="https://fokus-afrika.de/fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&#038;rec=1&#038;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fmehr-als-eine-milliarde-euro-fuer-die-afrikanische-union-deutschland-vereinbart-neue-ziele%2F&#038;action_name=Mehr%20als%20eine%20Milliarde%20Euro%20f%C3%BCr%20die%20Afrikanische%20Union%3A%20Deutschland%20vereinbart%20neue%20Ziele&#038;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" medium="image" />
	</item>
		<item>
		<title>Ebola breitet sich in Afrika aus: USA verschärfen Einreiseregeln – Auswärtiges Amt veröffentlicht Reisewarnung</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/ebola-breitet-sich-in-afrika-aus-usa-verschaerfen-einreiseregeln-auswaertiges-amt-veroeffentlicht-reisewarnung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Oct 2026 11:51:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Demokratische Republik Kongo]]></category>
		<category><![CDATA[Institutionelle Beziehungen]]></category>
		<category><![CDATA[Internationale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[Nigeria]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[Auswärtiges Amt]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
		<category><![CDATA[WHO]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://fokus-afrika.de/?p=31089</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Ebola-Epidemie in Afrika hat inzwischen auch Nigeria erreicht. Die USA reagieren mit neuen Vorschriften für sämtliche internationalen Flugpassagiere – auch Reisende aus Deutschland müssen künftig eine Erklärung zu möglichen Aufenthalten in der DR Kongo abgeben.<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Febola-breitet-sich-in-afrika-aus-usa-verschaerfen-einreiseregeln-auswaertiges-amt-veroeffentlicht-reisewarnung%2F&amp;action_name=Ebola%20breitet%20sich%20in%20Afrika%20aus%3A%20USA%20versch%C3%A4rfen%20Einreiseregeln%20%E2%80%93%20Ausw%C3%A4rtiges%20Amt%20ver%C3%B6ffentlicht%20Reisewarnung&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/ebola-breitet-sich-in-afrika-aus-usa-verschaerfen-einreiseregeln-auswaertiges-amt-veroeffentlicht-reisewarnung/">Ebola breitet sich in Afrika aus: USA verschärfen Einreiseregeln – Auswärtiges Amt veröffentlicht Reisewarnung</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die USA führen wegen der Ebola-Epidemie in Afrika eine verpflichtende Gesundheitserklärung für sämtliche Passagiere auf internationalen Flügen in die Vereinigten Staaten ein. Die US-Gesundheitsbehörde CDC erließ die Anordnung am 22. Oktober 2026, sie tritt am 3. November in Kraft. Reisende müssen künftig schriftlich oder digital bestätigen, sich in den vorangegangenen 21 Tagen nicht in der Demokratischen Republik Kongo aufgehalten zu haben. Die Entscheidung folgt auf eine weitere Ausbreitung des Ebola-Ausbruchs, der inzwischen auch Nigeria erreicht hat und in der DR Kongo mehr als 4.600 Todesopfer forderte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die neuen Vorschriften gelten unabhängig von der Staatsangehörigkeit und dem Abflugland. Auch Passagiere aus Deutschland und anderen europäischen Staaten müssen die Erklärung vor dem Boarding abgeben. Ausgenommen sind nur Personen, denen die US-Behörden eine besondere Genehmigung erteilt haben.</p>



<h2 id="h-usa-verpflichten-fluggesellschaften-zu-umfassenden-kontrollen" class="wp-block-heading"><span id="usa-verpflichten-fluggesellschaften-zu-umfassenden-kontrollen">USA verpflichten Fluggesellschaften zu umfassenden Kontrollen</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Mit der neuen Regelung erweitert die US-Gesundheitsbehörde Centers for Disease Control and Prevention (CDC) ihre bisherigen Maßnahmen gegen eine Einschleppung des Ebola-Virus.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Künftig müssen alle Passagiere vor einem Flug in die USA erklären, dass sie sich während der letzten 21 Tage nicht in der Demokratischen Republik Kongo aufgehalten haben. Die Vorschrift gilt auch für Reisende, die lediglich über einen amerikanischen Flughafen in ein anderes Land weiterfliegen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als Aufenthalt zählt nicht nur die Einreise in die DR Kongo, sondern auch ein Transit über einen kongolesischen Flughafen. Selbst Passagiere, die das Flugzeug dort nicht verlassen haben, fallen unter die Regelung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wer sich innerhalb des betreffenden Zeitraums in der DR Kongo aufgehalten hat, darf grundsätzlich nicht an Bord eines Fluges in die Vereinigten Staaten gehen. Eine erneute Einreise ist frühestens am 22. Tag nach Verlassen des Landes möglich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Fluggesellschaften müssen die Erklärungen vor dem Boarding prüfen und mindestens 42 Tage aufbewahren. Sie sind verpflichtet, die Unterlagen auf Anfrage amerikanischen Behörden vorzulegen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei falschen Angaben drohen strafrechtliche Konsequenzen. Die Vorschrift soll zunächst bis zum 18. Dezember gelten, sofern sie nicht zuvor geändert, aufgehoben oder verlängert wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/erste-ebola-patienten-im-kongo-genesen-gesundheitsministerin-draengt-auf-reform-der-who/">Die USA hatten bereits im Mai Einreisebeschränkungen für bestimmte Reisende aus betroffenen afrikanischen Staaten eingeführt und diese anschließend verschärft.</a> Nach CDC-Angaben wurden bislang keine mit dem aktuellen Ausbruch verbundenen Ebola-Fälle innerhalb der Vereinigten Staaten festgestellt.</p>



<h2 id="h-nigeria-bestatigt-ersten-ebola-fall-seit-2014" class="wp-block-heading"><span id="nigeria-bestaetigt-ersten-ebola-fall-seit-2014">Nigeria bestätigt ersten Ebola-Fall seit 2014</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Parallel zu den amerikanischen Maßnahmen haben die Gesundheitsbehörden Nigerias erstmals seit zwölf Jahren wieder eine Ebola-Infektion bestätigt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gesundheitsminister Muhammad Ali Pate gab am 20. Oktober bekannt, dass bei einer Frau in der Hauptstadt Abuja das Bundibugyo-Ebola-Virus nachgewiesen wurde. Die Patientin war am 3. Oktober gemeinsam mit ihrem Ehemann aus Uganda eingereist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vier Tage später entwickelte sie erste Symptome. Am 11. Oktober suchte sie eine private Gesundheitseinrichtung auf, wo sie mehrere Tage medizinisch versorgt wurde. Erst am 20. Oktober bestätigten Labortests die Ebola-Infektion.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Frau befindet sich inzwischen in Isolation und erhält medizinische Behandlung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Behörden identifizierten zunächst 44 Kontaktpersonen, darunter medizinisches Personal, andere Patienten und Personen aus dem Reiseumfeld. Anschließend ordnete Luftfahrtminister Festus Keyamo für insgesamt 46 Personen, darunter zwei Hausangestellte, ein mindestens 21-tägiges Flugverbot an.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die nigerianische Regierung hat zudem die Gesundheitskontrollen an internationalen Flughäfen verstärkt. Krankenhäuser und andere medizinische Einrichtungen wurden aufgefordert, ihre Schutzmaßnahmen und Überwachungssysteme zu intensivieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wo sich die Patientin infiziert hat, ist weiterhin ungeklärt. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und die afrikanische Gesundheitsbehörde Africa CDC untersuchen gemeinsam mit den Behörden Nigerias, Ugandas und der DR Kongo ihre Reisebewegungen und mögliche Kontakte zu infizierten Personen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Uganda hatte seinen eigenen Ebola-Ausbruch bereits Ende August für beendet erklärt.</p>



<h2 id="h-mehr-als-4-600-tote-in-der-demokratischen-republik-kongo" class="wp-block-heading"><span id="mehr-als-4-600-tote-in-der-demokratischen-republik-kongo">Mehr als 4.600 Tote in der Demokratischen Republik Kongo</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die aktuelle Epidemie begann im Mai 2026 in der Demokratischen Republik Kongo und entwickelte sich inzwischen zu einem grenzüberschreitenden Gesundheitsnotstand.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach dem jüngsten Lagebericht der europäischen Gesundheitsbehörde ECDC wurden in der DR Kongo bis zum 20. Oktober insgesamt 9.704 bestätigte Infektionen und 4.687 Todesfälle registriert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Besonders betroffen ist die östliche Provinz Ituri. Darüber hinaus wurden Infektionen in sieben weiteren Provinzen nachgewiesen, darunter Nord-Kivu, Süd-Kivu sowie Gebiete im Norden und Nordwesten des Landes.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Eindämmung wird durch bewaffnete Konflikte, Vertreibungen, schwache Gesundheitsstrukturen und schwer zugängliche ländliche Gebiete erschwert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein großer Teil der Infektionen wird erst entdeckt, nachdem die Erkrankten bereits Symptome entwickelt und möglicherweise Kontakt zu weiteren Menschen gehabt haben. <a href="https://fokus-afrika.de/ebola-ausbruch-who-ruft-internationalen-gesundheitsnotstand-aus/">Nach WHO-Angaben konnten bislang nur etwa 40 Prozent der Fälle bekannten Infektionsketten zugeordnet werden.</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Besonders schwierig bleibt die medizinische Versorgung außerhalb größerer Städte. Rund 60 Prozent der Todesfälle ereigneten sich nach Angaben der WHO außerhalb von Gesundheitseinrichtungen.</p>



<h2 id="h-ebola-falle-auch-in-kenia-und-weiteren-staaten" class="wp-block-heading"><span id="ebola-faelle-auch-in-kenia-und-weiteren-staaten">Ebola-Fälle auch in Kenia und weiteren Staaten</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Neben der DR Kongo und Nigeria sind weitere Länder von Infektionen mit dem Bundibugyo-Virus betroffen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/usa-unterstuetzen-kenia-bei-ebola-vorsorge/">In Kenia wurden bis zum 22. Oktober neun bestätigte Fälle einschließlich eines Todesfalls registriert. </a>Die Infektionen stehen nach Angaben der Gesundheitsbehörden in Zusammenhang mit einem aus der DR Kongo eingereisten Patienten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch außerhalb Afrikas wurden importierte Infektionen festgestellt. Ein in der DR Kongo tätiger Mediziner wurde nach seiner Rückkehr in Frankreich mit Ebola diagnostiziert.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="999" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/Ebola_Virus_-_Electron_Micrograph.tiff-1024x999.jpg" alt="" class="wp-image-27500 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/Ebola_Virus_-_Electron_Micrograph.tiff-1024x999.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/Ebola_Virus_-_Electron_Micrograph.tiff-300x293.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/Ebola_Virus_-_Electron_Micrograph.tiff-768x750.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/Ebola_Virus_-_Electron_Micrograph.tiff-1536x1499.jpg 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/Ebola_Virus_-_Electron_Micrograph.tiff-380x371.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/Ebola_Virus_-_Electron_Micrograph.tiff-800x781.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/Ebola_Virus_-_Electron_Micrograph.tiff-1160x1132.jpg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/Ebola_Virus_-_Electron_Micrograph.tiff.jpg 1920w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Die internationale Ausbreitung verdeutlicht die Schwierigkeiten bei der Früherkennung. Zwischen einer Infektion und dem Auftreten erster Symptome können bis zu 21 Tage vergehen. Während dieser Zeit können Betroffene internationale Grenzen überqueren, ohne erkennbare Krankheitszeichen aufzuweisen.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Ebola wird durch direkten Kontakt mit Körperflüssigkeiten erkrankter Menschen oder kontaminierten Materialien übertragen. Infizierte Personen gelten vor dem Beginn ihrer Symptome nicht als ansteckend.</p>



<h2 id="h-fur-bundibugyo-ebola-fehlt-weiterhin-ein-zugelassener-impfstoff" class="wp-block-heading"><span id="fuer-bundibugyo-ebola-fehlt-weiterhin-ein-zugelassener-impfstoff">Für Bundibugyo-Ebola fehlt weiterhin ein zugelassener Impfstoff</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Bekämpfung des aktuellen Ausbruchs wird durch die Eigenschaften der Bundibugyo-Variante erschwert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Anders als für Ebola-Erkrankungen durch das Zaire-Virus gibt es bislang keinen allgemein zugelassenen Impfstoff gegen die Bundibugyo-Variante. Auch spezifische zugelassene antivirale Behandlungen stehen derzeit nicht zur Verfügung.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/nach-ueber-1-900-tote-russland-will-ebola-impfstoff-gefunden-haben/" data-type="post" data-id="29127">In der DR Kongo laufen deshalb klinische Studien mit neuen Behandlungsmethoden. </a>Parallel untersuchen Wissenschaftler, ob der für das Zaire-Ebola-Virus entwickelte Impfstoff Ervebo auch Schutz gegen Bundibugyo bieten könnte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Angaben der WHO liegen noch keine ausreichenden Ergebnisse vor, um eine entsprechende Schutzwirkung zu bestätigen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Behandlung der Erkrankten konzentriert sich deshalb auf die frühzeitige medizinische Versorgung, den Ausgleich von Flüssigkeitsverlusten und die Stabilisierung lebenswichtiger Körperfunktionen.</p>



<h2 id="h-africa-cdc-verscharft-die-koordination-der-ebola-hilfe" class="wp-block-heading"><span id="africa-cdc-verschaerft-die-koordination-der-ebola-hilfe">Africa CDC verschärft die Koordination der Ebola-Hilfe</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Angesichts der Ausbreitung fordert die afrikanische Gesundheitsbehörde Africa CDC eine stärkere Kontrolle der internationalen Finanzierung zur Epidemiebekämpfung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Generaldirektor Jean Kaseya erklärte am 22. Oktober, von zugesagten drei Milliarden US-Dollar seien bereits 962 Millionen Dollar ausgezahlt worden. Bei einer Überprüfung mit der kongolesischen Regierung hätten beteiligte Hilfsorganisationen jedoch zunächst nur rund 220 Millionen Dollar an erhaltenen Mitteln offengelegt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kaseya betonte, daraus lasse sich noch kein Missbrauch ableiten. Zunächst müsse geklärt werden, welche Organisationen welche Beträge erhalten hätten und wie die Gelder eingesetzt würden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/ebola-ausbruch-12-milliarden-us-dollar-ausgegeben-nicht-einmal-ein-labor-gebaut/">Er kündigte an, Organisationen von künftigen Hilfsmaßnahmen in afrikanischen Staaten auszuschließen, falls sie sich einer transparenten Rechenschaft über ihre Mittel verweigerten.</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch für Nigeria ordnete die Africa CDC eine engere Koordination zwischen Regierung, internationalen Partnern und Gesundheitseinrichtungen an.</p>



<h2 id="h-deutschland-aktualisiert-reisehinweise-fur-nigeria" class="wp-block-heading"><span id="deutschland-aktualisiert-reisehinweise-fuer-nigeria">Deutschland aktualisiert Reisehinweise für Nigeria</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das Auswärtige Amt hat seine Reise- und Sicherheitshinweise für Nigeria angesichts der Ebola-Lage ergänzt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/nigeriasicherheit-205788">Die Bundesregierung weist auf den bestätigten importierten Ebola-Fall und die verstärkten Gesundheitsmaßnahmen der nigerianischen Behörden hin.</a> Reisende müssen damit rechnen, dass andere Staaten nach einem Aufenthalt in Nigeria zusätzliche Kontrollen oder Quarantäneregeln verlangen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Auswärtige Amt empfiehlt, Kontakte zu Erkrankten und deren Körperflüssigkeiten zu vermeiden und bei entsprechenden Symptomen innerhalb von 21 Tagen nach einem Aufenthalt in Nigeria zunächst telefonisch ärztlichen Rat einzuholen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die WHO empfiehlt derzeit keine allgemeinen Reise- oder Handelsbeschränkungen gegenüber den betroffenen Ländern. Stattdessen fordert sie verstärkte Gesundheitsüberwachung, die rasche Untersuchung von Verdachtsfällen, konsequente Kontaktverfolgung und ausreichende Schutzausrüstung für medizinisches Personal.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die europäische Gesundheitsbehörde ECDC schätzt das Infektionsrisiko für die allgemeine Bevölkerung in der Europäischen Union weiterhin als sehr gering ein.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Febola-breitet-sich-in-afrika-aus-usa-verschaerfen-einreiseregeln-auswaertiges-amt-veroeffentlicht-reisewarnung%2F&amp;action_name=Ebola%20breitet%20sich%20in%20Afrika%20aus%3A%20USA%20versch%C3%A4rfen%20Einreiseregeln%20%E2%80%93%20Ausw%C3%A4rtiges%20Amt%20ver%C3%B6ffentlicht%20Reisewarnung&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /><p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/ebola-breitet-sich-in-afrika-aus-usa-verschaerfen-einreiseregeln-auswaertiges-amt-veroeffentlicht-reisewarnung/">Ebola breitet sich in Afrika aus: USA verschärfen Einreiseregeln – Auswärtiges Amt veröffentlicht Reisewarnung</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		
		<media:thumbnail url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/Ebola_Virus_-_Electron_Micrograph.tiff-150x150.jpg" />
		<media:content url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/Ebola_Virus_-_Electron_Micrograph.tiff.jpg" medium="image">
			<media:title type="html">Ebola_Virus_-_Electron_Micrograph.tiff</media:title>
			<media:thumbnail url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/Ebola_Virus_-_Electron_Micrograph.tiff-150x150.jpg" />
		</media:content>
		<media:content url="https://fokus-afrika.de/fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&#038;rec=1&#038;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Febola-breitet-sich-in-afrika-aus-usa-verschaerfen-einreiseregeln-auswaertiges-amt-veroeffentlicht-reisewarnung%2F&#038;action_name=Ebola%20breitet%20sich%20in%20Afrika%20aus%3A%20USA%20versch%C3%A4rfen%20Einreiseregeln%20%E2%80%93%20Ausw%C3%A4rtiges%20Amt%20ver%C3%B6ffentlicht%20Reisewarnung&#038;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" medium="image" />
	</item>
		<item>
		<title>Ebola, Krieg, Rohstoffe: Bundesregierung startet diplomatische Initiative in Burundi, Ruanda und Ostkongo</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/ebola-krieg-rohstoffe-bundesregierung-startet-diplomatische-initiative-in-burundi-ruanda-und-ostkongo/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Oct 2026 18:51:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Burundi]]></category>
		<category><![CDATA[Demokratische Republik Kongo]]></category>
		<category><![CDATA[Institutionelle Beziehungen]]></category>
		<category><![CDATA[Ruanda]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[Auswärtiges Amt]]></category>
		<category><![CDATA[Diplomatie]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Kolonialismus]]></category>
		<category><![CDATA[Krieg]]></category>
		<category><![CDATA[Rohstoffe]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://fokus-afrika.de/?p=30905</guid>

					<description><![CDATA[<p>Ebola, Krieg und Millionen Vertriebene: Deutschland startet eine diplomatische Mission in der Region der Großen Seen. Staatsministerin Serap Güler will mit drei Regierungen über Frieden und Krisenhilfe sprechen – und zugleich wirtschaftliche Partnerschaften bei Energie und kritischen Rohstoffen ausbauen.<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Febola-krieg-rohstoffe-bundesregierung-startet-diplomatische-initiative-in-burundi-ruanda-und-ostkongo%2F&amp;action_name=Ebola%2C%20Krieg%2C%20Rohstoffe%3A%20Bundesregierung%20startet%20diplomatische%20Initiative%20in%20Burundi%2C%20Ruanda%20und%20Ostkongo&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/ebola-krieg-rohstoffe-bundesregierung-startet-diplomatische-initiative-in-burundi-ruanda-und-ostkongo/">Ebola, Krieg, Rohstoffe: Bundesregierung startet diplomatische Initiative in Burundi, Ruanda und Ostkongo</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Deutschland verstärkt sein Engagement in der Krisenregion der Großen Seen und schickt Staatsministerin Serap Güler zu politischen Gesprächen nach Ruanda, Burundi und in die Demokratische Republik Kongo. Die sechstägige Reise beginnt am 19. Oktober 2026. Im Mittelpunkt stehen die neue Ebola-Epidemie, der anhaltende Krieg im Ostkongo und die humanitäre Versorgung von Millionen Vertriebenen. Zugleich will die Bundesregierung die wirtschaftlichen Beziehungen ausbauen und deutschen Unternehmen den Zugang zu kritischen Rohstoffen und neuen Investitionsmöglichkeiten erleichtern.</p>



<h2 id="h-deutschland-drangt-auf-politische-losung-im-ostkongo" class="wp-block-heading"><span id="deutschland-draengt-auf-politische-loesung-im-ostkongo">Deutschland drängt auf politische Lösung im Ostkongo</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Güler will mit den Regierungen aller drei Staaten über den Konflikt im Osten der Demokratischen Republik Kongo sprechen. Die Bundesregierung sieht eine politische Verständigung als Voraussetzung für eine dauerhafte Beendigung der Kämpfe.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Militärische Lösungen zu suchen ist unverantwortlich – dieser Konflikt braucht endlich eine politische Lösung“, erklärte die Staatsministerin vor ihrer Abreise.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Spannungen zwischen der Demokratischen Republik Kongo und Ruanda sowie die Aktivitäten bewaffneter Gruppen haben die Sicherheitslage in der Region seit Jahren verschärft. Besonders im Osten Kongos kämpfen Regierungstruppen und verschiedene Milizen um Gebiete, Verkehrswege und wirtschaftlich bedeutende Regionen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zu den wichtigsten Konfliktparteien gehört die Rebellengruppe M23, deren militärische Aktivitäten das Verhältnis zwischen Kinshasa und Kigali belasten. Die kongolesische Regierung wirft Ruanda vor, die Rebellen zu unterstützen. Die ruandische Regierung weist die Vorwürfe zurück beziehungsweise begründet ihre Sicherheitspolitik mit Bedrohungen aus dem Nachbarland.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Während ihres Aufenthalts in der Demokratischen Republik Kongo am 23. und 24. Oktober wird Güler neben Regierungsvertretern auch Angehörige der UN-Friedensmission MONUSCO und Organisationen der Zivilgesellschaft treffen.</p>



<h2 id="h-ebola-ausbruch-fuhrt-zu-grenzsperren-und-versammlungsverboten" class="wp-block-heading"><span id="ebola-ausbruch-fuehrt-zu-grenzsperren-und-versammlungsverboten">Ebola-Ausbruch führt zu Grenzsperren und Versammlungsverboten</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Zusätzlich zum bewaffneten Konflikt verschärft ein neuer Ebola-Ausbruch die Lage im Nordosten der Demokratischen Republik Kongo. Die Behörden der Provinz Nord-Kivu haben deshalb weitreichende Einschränkungen für den öffentlichen Verkehr und das gesellschaftliche Leben beschlossen.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="653" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/09/Pictured_is_a_member_of_the_Port_Loko_District_Ebola_Response_Centre_staff_bring_out_contaminated_items_from_a_property_under_the_supervision_of_the_team_coordinator._MOD_45158997-1024x653.jpg" alt="" class="wp-image-29835 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/09/Pictured_is_a_member_of_the_Port_Loko_District_Ebola_Response_Centre_staff_bring_out_contaminated_items_from_a_property_under_the_supervision_of_the_team_coordinator._MOD_45158997-1024x653.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/09/Pictured_is_a_member_of_the_Port_Loko_District_Ebola_Response_Centre_staff_bring_out_contaminated_items_from_a_property_under_the_supervision_of_the_team_coordinator._MOD_45158997-300x191.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/09/Pictured_is_a_member_of_the_Port_Loko_District_Ebola_Response_Centre_staff_bring_out_contaminated_items_from_a_property_under_the_supervision_of_the_team_coordinator._MOD_45158997-768x490.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/09/Pictured_is_a_member_of_the_Port_Loko_District_Ebola_Response_Centre_staff_bring_out_contaminated_items_from_a_property_under_the_supervision_of_the_team_coordinator._MOD_45158997-380x242.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/09/Pictured_is_a_member_of_the_Port_Loko_District_Ebola_Response_Centre_staff_bring_out_contaminated_items_from_a_property_under_the_supervision_of_the_team_coordinator._MOD_45158997-800x510.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/09/Pictured_is_a_member_of_the_Port_Loko_District_Ebola_Response_Centre_staff_bring_out_contaminated_items_from_a_property_under_the_supervision_of_the_team_coordinator._MOD_45158997-1160x740.jpg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/09/Pictured_is_a_member_of_the_Port_Loko_District_Ebola_Response_Centre_staff_bring_out_contaminated_items_from_a_property_under_the_supervision_of_the_team_coordinator._MOD_45158997.jpg 1280w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Seit dem 19. Oktober dürfen Personen aus der benachbarten Provinz Ituri zunächst eine Woche lang nicht mehr nach Nord-Kivu einreisen. Die Behörden betrachten Ituri als Zentrum des aktuellen Ausbruchsgeschehens und wollen eine weitere Verbreitung des Virus verhindern.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die kongolesische Nachrichtenagentur ACP berichtete am 18. Oktober über die Anordnung der Provinzverwaltung. Die Maßnahmen umfassen Beschränkungen für Motorräder und Fahrzeuge, verpflichtende Hygienekontrollen sowie die Aussetzung zahlreicher öffentlicher Veranstaltungen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sportveranstaltungen, Konzerte, politische Demonstrationen und größere Freizeitaktivitäten sind vorübergehend untersagt. Für religiöse Zusammenkünfte gelten besondere Schutzvorschriften. Bei Beerdigungen dürfen höchstens 20 Familienangehörige anwesend sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Darüber hinaus verlangen die Behörden Desinfektionsmaßnahmen und Temperaturkontrollen an wichtigen Verkehrs- und Kontrollpunkten. Der 19. Oktober wurde als „Stop-Ebola-Tag“ ausgerufen. An diesem Tag sollten die meisten öffentlichen und wirtschaftlichen Aktivitäten ruhen. In der öffentlichen Verwaltung ist für einen Monat ein eingeschränkter Dienstbetrieb vorgesehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Provinzverwaltung kündigte Sanktionen bei Verstößen gegen die Schutzmaßnahmen an.</p>



<h2 id="h-deutschland-hat-rund-25-millionen-euro-fur-ebola-bekampfung-bereitgestellt" class="wp-block-heading"><span id="deutschland-hat-rund-25-millionen-euro-fuer-ebola-bekaempfung-bereitgestellt">Deutschland hat rund 25 Millionen Euro für Ebola-Bekämpfung bereitgestellt</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/deutschland-schickt-schutzanzuege-in-ebola-gebiet-und-bereitet-expertenteam-vor/" data-type="post" data-id="27499">Die Bundesregierung hat nach Angaben des Auswärtigen Amts bislang etwa 25 Millionen Euro zur Eindämmung des Ebola-Ausbruchs im Ostkongo beigetragen.</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Gemeinsam mit Großbritannien initiierte Deutschland zudem eine internationale Partnergruppe zur Unterstützung der Bekämpfungsmaßnahmen. Die sogenannte International Partners Group soll die Zusammenarbeit internationaler Unterstützer koordinieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Güler will sich während ihres Aufenthalts über die medizinische Versorgung und den Stand der Ebola-Forschung informieren. Geplant ist unter anderem ein Besuch einer Ebola-Teststation, an der sie mit kongolesischen Medizinern sprechen wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Ausbildung des Gesundheitspersonals. Deutschland unterstützt entsprechende Trainings, um die Erkennung von Infektionen und die medizinische Versorgung zu verbessern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Wir müssen die Ebola-Epidemie stoppen“, erklärte Güler. Sie wolle sich vor Ort ein Bild von den deutschen Unterstützungsmaßnahmen machen.</p>



<h2 id="h-millionen-vertriebene-und-schwere-ernahrungskrise" class="wp-block-heading"><span id="millionen-vertriebene-und-schwere-ernaehrungskrise">Millionen Vertriebene und schwere Ernährungskrise</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Ostkongo gehört weiterhin zu den größten humanitären Krisengebieten weltweit. Das Auswärtige Amt beziffert die Zahl der Binnenvertriebenen in der Demokratischen Republik Kongo auf rund 5,9 Millionen Menschen. Etwa 27 Millionen Menschen sind von Ernährungsunsicherheit betroffen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Einordnung des Ministeriums handelt es sich um die weltweit zweitgrößte Ernährungskrise und die drittgrößte Binnenvertriebenenkrise.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hinzu kommt eine hohe Belastung durch sexualisierte Gewalt. Das Auswärtige Amt verweist auf Angaben der Vereinten Nationen, nach denen im Ostkongo durchschnittlich alle vier Minuten eine Frau und alle 30 Minuten ein Kind vergewaltigt wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Güler plant deshalb einen Besuch der Panzi-Klinik des kongolesischen Friedensnobelpreisträgers Denis Mukwege sowie Gespräche mit Überlebenden sexualisierter Gewalt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Seit 2022 hat Deutschland nach Angaben der Bundesregierung humanitäre Hilfe im Wert von insgesamt 231 Millionen Euro für Menschen in der Demokratischen Republik Kongo bereitgestellt.</p>



<h2 id="h-burundi-versorgt-hunderttausende-fluchtlinge" class="wp-block-heading"><span id="burundi-versorgt-hunderttausende-fluechtlinge">Burundi versorgt Hunderttausende Flüchtlinge</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Auswirkungen des Ostkongo-Konflikts reichen weit über die Grenzen der Demokratischen Republik Kongo hinaus. Besonders Burundi hat zahlreiche Menschen aufgenommen, die vor den Kämpfen geflohen sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/japan-unterstuetzt-gefluechtete-in-burundi/" data-type="post" data-id="25217">Im vergangenen Jahr kamen Hunderttausende Flüchtlinge aus dem Ostkongo nach Burundi.</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Güler wird sich am 21. und 22. Oktober in dem Nachbarstaat aufhalten und ein Flüchtlingslager besuchen. Neben der humanitären Versorgung will sie mit der burundischen Regierung über die regionale Sicherheitslage sprechen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein weiterer Programmpunkt ist das Militärkrankenhaus in Bujumbura. Dort betreiben deutsche Ärzte im Rahmen des Projekts „Kinderherzen“ nach Angaben des Auswärtigen Amts das weltweit erste mobile Labor für Herzoperationen an Kindern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch die deutsche Kolonialgeschichte wird Gegenstand der Gespräche sein. Das heutige Burundi gehörte bis zum Ersten Weltkrieg zum deutschen Kolonialgebiet Deutsch-Ostafrika. Güler will sich mit Vertretern der Regierung und der Zivilgesellschaft über die Aufarbeitung dieser Vergangenheit austauschen.</p>



<h2 id="h-deutsche-unternehmen-suchen-zugang-zu-energie-und-kritischen-rohstoffen" class="wp-block-heading"><span id="deutsche-unternehmen-suchen-zugang-zu-energie-und-kritischen-rohstoffen">Deutsche Unternehmen suchen Zugang zu Energie und kritischen Rohstoffen</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Neben den sicherheitspolitischen und humanitären Fragen verfolgt die Bundesregierung mit der Reise auch wirtschaftliche Ziele.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ruanda, Burundi und die Demokratische Republik Kongo verfügen über Rohstoffvorkommen, landwirtschaftliche Entwicklungsmöglichkeiten und Potenziale im Energie- und Technologiesektor.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/afrikas-rohstoffe-ruecken-in-deutschlands-sicherheitsagenda/" data-type="post" data-id="27743">Insbesondere kritische Rohstoffe sind für die deutsche und europäische Industrie von strategischer Bedeutung.</a> Die Demokratische Republik Kongo verfügt unter anderem über bedeutende Vorkommen von Kobalt und Kupfer, die in industriellen Anwendungen und bei der Herstellung von Batterien benötigt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Güler wird bei ausgewählten Terminen von Vertretern deutscher Unternehmen begleitet. Geplant sind Gespräche mit politischen Entscheidungsträgern und Firmen über eine engere Zusammenarbeit in den Bereichen Energie und Rohstoffe.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Bei deutschen Investitionen in der Region gibt es aber noch viel Potenzial“, erklärte die Staatsministerin. Die Bundesregierung wolle deutsche Unternehmen bei ihren internationalen Aktivitäten unterstützen und gleichzeitig die wirtschaftliche Zusammenarbeit mit den Partnerländern stärken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In Ruanda, wo sich Güler am 20. und 21. Oktober aufhalten wird, stehen Treffen mit Vertretern deutscher und europäischer Unternehmen auf dem Programm. Außerdem sind Gespräche mit der Regierung, der Zivilgesellschaft und deutschen Kultur- und Mittlerorganisationen vorgesehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Staatsministerin wird zudem eine Frauenkooperative besuchen, die Frauen bei der wirtschaftlichen Selbstständigkeit unterstützt und gegen Diskriminierung sowie geschlechtsbasierte Gewalt arbeitet.</p>



<h2 id="h-besuch-am-volkermord-mahnmal-in-kigali" class="wp-block-heading"><span id="besuch-am-voelkermord-mahnmal-in-kigali">Besuch am Völkermord-Mahnmal in Kigali</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Zum politischen Programm in Ruanda gehört auch ein Besuch der Gedenkstätte für die Opfer des Völkermords an den Tutsi von 1994.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Damals wurden in Ruanda innerhalb weniger Monate Hunderttausende Menschen ermordet, überwiegend Angehörige der Tutsi-Minderheit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Güler stellte den Gedenkstättenbesuch ausdrücklich in den Zusammenhang mit den heutigen Bemühungen um Frieden und Versöhnung in der Region.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Was 1994 in Ruanda geschah, darf sich nicht wiederholen“, erklärte sie vor ihrer Abreise.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Gespräche in Kigali bilden den Auftakt der Reise. Anschließend reist die Staatsministerin nach Burundi und zum Abschluss in die Demokratische Republik Kongo.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Febola-krieg-rohstoffe-bundesregierung-startet-diplomatische-initiative-in-burundi-ruanda-und-ostkongo%2F&amp;action_name=Ebola%2C%20Krieg%2C%20Rohstoffe%3A%20Bundesregierung%20startet%20diplomatische%20Initiative%20in%20Burundi%2C%20Ruanda%20und%20Ostkongo&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /><p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/ebola-krieg-rohstoffe-bundesregierung-startet-diplomatische-initiative-in-burundi-ruanda-und-ostkongo/">Ebola, Krieg, Rohstoffe: Bundesregierung startet diplomatische Initiative in Burundi, Ruanda und Ostkongo</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		
		<media:thumbnail url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/09/Pictured_is_a_member_of_the_Port_Loko_District_Ebola_Response_Centre_staff_bring_out_contaminated_items_from_a_property_under_the_supervision_of_the_team_coordinator._MOD_45158997-150x150.jpg" />
		<media:content url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/09/Pictured_is_a_member_of_the_Port_Loko_District_Ebola_Response_Centre_staff_bring_out_contaminated_items_from_a_property_under_the_supervision_of_the_team_coordinator._MOD_45158997.jpg" medium="image">
			<media:title type="html">Pictured_is_a_member_of_the_Port_Loko_District_Ebola_Response_Centre_staff_bring_out_contaminated_items_from_a_property_under_the_supervision_of_the_team_coordinator._MOD_45158997</media:title>
			<media:thumbnail url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/09/Pictured_is_a_member_of_the_Port_Loko_District_Ebola_Response_Centre_staff_bring_out_contaminated_items_from_a_property_under_the_supervision_of_the_team_coordinator._MOD_45158997-150x150.jpg" />
		</media:content>
		<media:content url="https://fokus-afrika.de/fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&#038;rec=1&#038;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Febola-krieg-rohstoffe-bundesregierung-startet-diplomatische-initiative-in-burundi-ruanda-und-ostkongo%2F&#038;action_name=Ebola%2C%20Krieg%2C%20Rohstoffe%3A%20Bundesregierung%20startet%20diplomatische%20Initiative%20in%20Burundi%2C%20Ruanda%20und%20Ostkongo&#038;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" medium="image" />
	</item>
		<item>
		<title>Deutschland investiert 20 Millionen Euro in Afrikas Pharmaindustrie – WHO vor Führungswechsel</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/deutschland-investiert-20-millionen-euro-in-afrikas-pharmaindustrie-who-vor-fuehrungswechsel/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Oct 2026 09:54:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Demokratische Republik Kongo]]></category>
		<category><![CDATA[Institutionelle Beziehungen]]></category>
		<category><![CDATA[Internationale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[BMZ]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlen]]></category>
		<category><![CDATA[WHO]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://fokus-afrika.de/?p=30612</guid>

					<description><![CDATA[<p>20 Millionen Euro für Afrikas Pharmaindustrie, 27 Millionen Euro für den Kampf gegen Ebola: Deutschland setzt beim Weltgesundheitsgipfel in Berlin neue Akzente. Gleichzeitig sucht die WHO angesichts massiver Finanzierungskürzungen eine neue Führung.<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fdeutschland-investiert-20-millionen-euro-in-afrikas-pharmaindustrie-who-vor-fuehrungswechsel%2F&amp;action_name=Deutschland%20investiert%2020%20Millionen%20Euro%20in%20Afrikas%20Pharmaindustrie%20%E2%80%93%20WHO%20vor%20F%C3%BChrungswechsel&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/deutschland-investiert-20-millionen-euro-in-afrikas-pharmaindustrie-who-vor-fuehrungswechsel/">Deutschland investiert 20 Millionen Euro in Afrikas Pharmaindustrie – WHO vor Führungswechsel</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Deutschland stellt weitere 20 Millionen Euro für Investitionen in afrikanische Pharmaunternehmen bereit. Die Zusage erfolgte im Vorfeld des Weltgesundheitsgipfels, der vom 11. bis 13. Oktober 2026 in Berlin stattfindet. Die Mittel sollen die Herstellung von Impfstoffen und Medikamenten in Afrika stärken und die Abhängigkeit von Importen verringern. Gleichzeitig steht die internationale Gesundheitspolitik nach massiven Finanzierungskürzungen vor einer Neuordnung, während sich mögliche Nachfolger für die Spitze der Weltgesundheitsorganisation (WHO) erstmals gemeinsam vorstellen.</p>



<h2 id="h-deutschland-starkt-arzneimittelproduktion-in-afrika" class="wp-block-heading"><span id="deutschland-staerkt-arzneimittelproduktion-in-afrika">Deutschland stärkt Arzneimittelproduktion in Afrika</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) hat die zusätzlichen 20 Millionen Euro bei einem Steuerungstreffen der Gesundheitspartnerschaft zwischen der Europäischen und der Afrikanischen Union zugesagt. Das Geld fließt in einen Fonds, der Investitionen in afrikanische Pharmaunternehmen finanziert.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/alabali-radovan-reist-nach-nairobi-und-setzt-auf-afrikanische-pharmaproduktion/">Die Bundesregierung will damit die lokale Produktion von Impfstoffen und Medikamenten ausbauen. </a>Zugleich soll die Zusammenarbeit zwischen deutschen, europäischen und afrikanischen Unternehmen intensiviert werden. Die Gesundheitswirtschaft soll künftig systematischer in entsprechende Investitions- und Produktionsvorhaben eingebunden werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Beispiel ist die Entwicklung eines für Kinder geeigneten Medikaments gegen Bilharziose. Die in tropischen Regionen verbreitete parasitäre Erkrankung wird durch bestimmte Saugwürmer verursacht. Deutschland unterstützt die Anpassung des Medikaments an die körperlichen Voraussetzungen und Bedürfnisse von Kindern.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/experten-warnen-im-bundestag-vor-verbreitung-von-malaria-und-tuberkulose/">Entwicklungsministerin Reem Alabali Radovan bekräftigte vor dem Gipfel, dass Deutschland trotz angespannter Haushaltslage weiter in die Bekämpfung von Infektionskrankheiten, Impfprogramme und die Versorgung mit Arzneimitteln investieren werde.</a> Dies liege auch im deutschen Interesse.</p>



<h2 id="h-ebola-ausbruch-im-kongo-deutschland-stellt-27-millionen-euro-bereit" class="wp-block-heading"><span id="ebola-ausbruch-im-kongo-deutschland-stellt-27-millionen-euro-bereit">Ebola-Ausbruch im Kongo: Deutschland stellt 27 Millionen Euro bereit</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ein weiterer Schwerpunkt des Weltgesundheitsgipfels ist der Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo. Die Bundesregierung hat zur Bekämpfung der Epidemie bereits zusätzliche Mittel in Höhe von insgesamt 27 Millionen Euro bereitgestellt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/ebola-ausbruch-who-ruft-internationalen-gesundheitsnotstand-aus/">Der Ausbruch belastet das Gesundheitssystem des Landes, während bewaffnete Konflikte und Vertreibung die medizinische Versorgung erschweren.</a> Der Umgang mit solchen Gesundheitskrisen soll deshalb auch bei den internationalen Beratungen in Berlin eine zentrale Rolle spielen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Rahmen des Gipfels wird Entwicklungsministerin Alabali Radovan zudem den diesjährigen Virchow-Preis an die Wissenschaftler Jean-Jacques Muyembe aus der Demokratischen Republik Kongo und Peter Piot aus Belgien überreichen. Beide werden für ihre Beiträge zur Entdeckung und Erforschung des Ebola-Virus ausgezeichnet.</p>



<h2 id="h-who-warnt-vor-folgen-massiver-kurzungen-der-gesundheitsfinanzierung" class="wp-block-heading"><span id="who-warnt-vor-folgen-massiver-kuerzungen-der-gesundheitsfinanzierung">WHO warnt vor Folgen massiver Kürzungen der Gesundheitsfinanzierung</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/usa-ziehen-sich-endgueltig-aus-der-who-zurueck/">Der Weltgesundheitsgipfel findet vor dem Hintergrund erheblicher Einschnitte bei der internationalen Gesundheitsfinanzierung statt.</a> WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus beziffert den Rückgang der öffentlichen Entwicklungshilfe für den Gesundheitsbereich im vergangenen Jahr auf rund 40 Prozent.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="682" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/10/EU2024BE_240320_European_Union_-_African_High_-_Level_evenement_on_Health_Egmont_Palace_-_92-1024x682.jpg" alt="" class="wp-image-30613 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/10/EU2024BE_240320_European_Union_-_African_High_-_Level_evenement_on_Health_Egmont_Palace_-_92-1024x682.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/10/EU2024BE_240320_European_Union_-_African_High_-_Level_evenement_on_Health_Egmont_Palace_-_92-300x200.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/10/EU2024BE_240320_European_Union_-_African_High_-_Level_evenement_on_Health_Egmont_Palace_-_92-768x512.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/10/EU2024BE_240320_European_Union_-_African_High_-_Level_evenement_on_Health_Egmont_Palace_-_92-380x253.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/10/EU2024BE_240320_European_Union_-_African_High_-_Level_evenement_on_Health_Egmont_Palace_-_92-800x533.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/10/EU2024BE_240320_European_Union_-_African_High_-_Level_evenement_on_Health_Egmont_Palace_-_92-1160x773.jpg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/10/EU2024BE_240320_European_Union_-_African_High_-_Level_evenement_on_Health_Egmont_Palace_-_92.jpg 1280w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">In einem Schreiben zum Weltgesundheitsgipfel beschreibt Tedros die Folgen der Kürzungen: Gesundheitseinrichtungen mussten schließen, medizinisches Personal verlor seine Beschäftigung oder erhielt keine Gehälter mehr. Gleichzeitig kam es zu Engpässen bei Medikamenten und Impfstoffen.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Eine im Fachjournal&nbsp;<em>The Lancet</em>&nbsp;veröffentlichte Studie schätzt, dass die Finanzierungskürzungen in Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen langfristig zu nahezu 23 Millionen zusätzlichen Todesfällen führen könnten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch die WHO selbst musste ihren Haushalt reduzieren, Kosten senken und ihre Strukturen verändern. Nach Darstellung ihres Generaldirektors haben Reformen der Mitgliedsbeiträge geholfen, die finanziellen Auswirkungen abzufedern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Tedros wirbt zugleich für eine grundlegende Veränderung der internationalen Gesundheitsfinanzierung. Länder sollen eigene Einnahmen stärker für ihre Gesundheitssysteme mobilisieren, öffentliche Krankenversicherungen ausbauen und die Herstellung medizinischer Produkte im eigenen Land fördern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diesen Ansatz unterstützt die WHO im Rahmen der sogenannten Accra-Reset-Initiative, die eine stärkere Eigenverantwortung afrikanischer und anderer Staaten bei der Finanzierung ihrer Entwicklung anstrebt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ghana, Namibia und Nigeria gehören zu den Ländern, die nach WHO-Angaben bereits Maßnahmen ergriffen haben, um die nationalen Einnahmen und öffentlichen Gesundheitsausgaben zu erhöhen.</p>



<h2 id="h-funf-mogliche-who-nachfolger-stellen-sich-in-berlin-vor" class="wp-block-heading"><span id="fuenf-moegliche-who-nachfolger-stellen-sich-in-berlin-vor">Fünf mögliche WHO-Nachfolger stellen sich in Berlin vor</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Neben der Finanzierungsreform steht beim Weltgesundheitsgipfel die künftige Führung der Weltgesundheitsorganisation auf der Tagesordnung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am 11. Oktober werden sich erstmals im laufenden Auswahlprozess fünf mögliche Kandidatinnen und Kandidaten für das Amt des WHO-Generaldirektors gemeinsam präsentieren. Die Diskussion über ihre Vorstellungen zur Zukunft der Organisation und des internationalen Gesundheitssystems findet zum Auftakt des Gipfels statt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Teilnehmen sollen Hanan Mohamed Al Kuwari, vorgeschlagen von Katar, Hanan Balkhy aus Saudi-Arabien, María Neira aus Spanien, Budi Gunadi Sadikin aus Indonesien sowie Gevorg Tamamyan, der von Botswana vorgeschlagen wurde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus, der aus Äthiopien stammt, beendet seine zweite Amtszeit 2027. Die Mitgliedstaaten der WHO werden im Mai 2027 bei der Weltgesundheitsversammlung über seine Nachfolge entscheiden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Präsident des Weltgesundheitsgipfels, Axel R. Pries, bezeichnet die Wahl als richtungsweisend für die multilaterale Zusammenarbeit und die künftige Handlungsfähigkeit der WHO. Die Vorstellung der möglichen Kandidaten biete eine erste Gelegenheit, ihre jeweiligen Prioritäten kennenzulernen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zum Weltgesundheitsgipfel werden rund 4.000 Teilnehmende aus 130 Ländern erwartet. Vertreter von Regierungen, internationalen Organisationen, Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft beraten über die Finanzierung, Organisation und Widerstandsfähigkeit der weltweiten Gesundheitsversorgung.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fdeutschland-investiert-20-millionen-euro-in-afrikas-pharmaindustrie-who-vor-fuehrungswechsel%2F&amp;action_name=Deutschland%20investiert%2020%20Millionen%20Euro%20in%20Afrikas%20Pharmaindustrie%20%E2%80%93%20WHO%20vor%20F%C3%BChrungswechsel&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /><p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/deutschland-investiert-20-millionen-euro-in-afrikas-pharmaindustrie-who-vor-fuehrungswechsel/">Deutschland investiert 20 Millionen Euro in Afrikas Pharmaindustrie – WHO vor Führungswechsel</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		
		<media:thumbnail url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/10/EU2024BE_240320_European_Union_-_African_High_-_Level_evenement_on_Health_Egmont_Palace_-_92-150x150.jpg" />
		<media:content url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/10/EU2024BE_240320_European_Union_-_African_High_-_Level_evenement_on_Health_Egmont_Palace_-_92.jpg" medium="image">
			<media:title type="html">EU2024BE_240320_European_Union_-_African_High_-_Level_evenement_on_Health_Egmont_Palace_-_92</media:title>
			<media:thumbnail url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/10/EU2024BE_240320_European_Union_-_African_High_-_Level_evenement_on_Health_Egmont_Palace_-_92-150x150.jpg" />
		</media:content>
		<media:content url="https://fokus-afrika.de/fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&#038;rec=1&#038;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fdeutschland-investiert-20-millionen-euro-in-afrikas-pharmaindustrie-who-vor-fuehrungswechsel%2F&#038;action_name=Deutschland%20investiert%2020%20Millionen%20Euro%20in%20Afrikas%20Pharmaindustrie%20%E2%80%93%20WHO%20vor%20F%C3%BChrungswechsel&#038;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" medium="image" />
	</item>
		<item>
		<title>Uganda wirbt für Olara Otunnu an der UN-Spitze – und fordert mehr Macht für Afrika</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/uganda-wirbt-fuer-olara-otunnu-an-der-un-spitze-und-fordert-mehr-macht-fuer-afrika/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Sep 2026 21:48:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Internationale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[Uganda]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[Frieden]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[UN]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://fokus-afrika.de/?p=30225</guid>

					<description><![CDATA[<p>Uganda bringt Olara Otunnu für die Spitze der Vereinten Nationen in Stellung. Gleichzeitig fordert Kampala mehr Macht für Afrika im Sicherheitsrat und warnt davor, dass die UN80-Reform bestehende Entwicklungsprogramme schwächt.<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fuganda-wirbt-fuer-olara-otunnu-an-der-un-spitze-und-fordert-mehr-macht-fuer-afrika%2F&amp;action_name=Uganda%20wirbt%20f%C3%BCr%20Olara%20Otunnu%20an%20der%20UN-Spitze%20%E2%80%93%20und%20fordert%20mehr%20Macht%20f%C3%BCr%20Afrika&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/uganda-wirbt-fuer-olara-otunnu-an-der-un-spitze-und-fordert-mehr-macht-fuer-afrika/">Uganda wirbt für Olara Otunnu an der UN-Spitze – und fordert mehr Macht für Afrika</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Uganda hat vor der UN-Generalversammlung für seinen Kandidaten Olara Otunnu als nächsten UN-Generalsekretär geworben und zugleich eine umfassende Reform der Vereinten Nationen verlangt. Vizepräsidentin Jessica Alupo sprach am Donnerstag, 24. September 2026, in New York im Namen von Präsident Yoweri Museveni. Kampala fordert ständige und zusätzliche nichtständige Sitze für Afrika im Sicherheitsrat, mehr Einfluss der Entwicklungsländer auf internationale Finanzinstitutionen und neue Regeln gegen Steuervermeidung multinationaler Konzerne. Die laufende UN80-Reform dürfe dabei bestehende Entwicklungs- und Hilfsprogramme nicht schwächen.&nbsp;</p>



<h2 id="h-uganda-bringt-otunnu-fur-guterres-nachfolge-in-stellung" class="wp-block-heading"><span id="uganda-bringt-otunnu-fuer-guterres-nachfolge-in-stellung">Uganda bringt Otunnu für Guterres-Nachfolge in Stellung</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/macky-sall-bekommt-konkurrenz-uganda-nominiert-olara-otunnu-fuer-un-spitze/" data-type="post" data-id="29122">Uganda hatte Olara Otunnu bereits am 24. Juli offiziell für die Nachfolge von UN-Generalsekretär António Guterres nominiert.</a> Die Vereinten Nationen führen ihn seitdem als Kandidaten im laufenden Auswahlverfahren. Im August stellte er sich in New York den UN-Mitgliedstaaten und anschließend den Mitgliedern des Sicherheitsrats vor. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Alupo nutzte nun die Generalversammlung, um die Kandidatur erneut auf höchster politischer Bühne zu unterstützen. Otunnus internationale Erfahrung und seine Fähigkeit, unterschiedliche Positionen zusammenzuführen, qualifizierten ihn aus Sicht der ugandischen Regierung für die Leitung des UN-Sekretariats.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Otunnu war von 1997 bis 2005 Untergeneralsekretär der Vereinten Nationen und erster UN-Sonderbeauftragter für Kinder und bewaffnete Konflikte. In dieser Funktion trug er dazu bei, den Schutz von Kindern in Kriegen dauerhaft auf die Agenda des Sicherheitsrats zu setzen. Seine Arbeit war auch mit dem Überwachungs- und Berichtsmechanismus verbunden, den der Sicherheitsrat 2005 mit Resolution 1612 einführte.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/un-generalsekretaer-rodrigues-birkett-uebernimmt-fuehrung-macky-sall-ohne-fortschritt/" data-type="post" data-id="29468">Uganda betreibt für die Kandidatur inzwischen eine eigene diplomatische Kampagne.</a> Noch Mitte September stellte eine ugandische Delegation Otunnu unter anderem in Griechenland und Dänemark bei Gesprächen mit Regierungsvertretern vor. </p>



<h2 id="h-afrika-soll-standige-sitze-im-sicherheitsrat-erhalten" class="wp-block-heading"><span id="afrika-soll-staendige-sitze-im-sicherheitsrat-erhalten">Afrika soll ständige Sitze im Sicherheitsrat erhalten</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Kandidatur verband Alupo mit einer weitergehenden Forderung nach mehr afrikanischem Einfluss innerhalb der Vereinten Nationen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Uganda verlangt eine umfassende Reform des Sicherheitsrats und eine Vertretung Afrikas sowohl unter den ständigen als auch unter den nichtständigen Mitgliedern.<a href="https://fokus-afrika.de/guterres-fordert-staendige-sitze-fuer-afrika-im-un-sicherheitsrat/"> Der Rat müsse gerechter, transparenter, demokratischer und repräsentativer werden, erklärte die Vizepräsidentin.</a></p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="572" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/09/cee79732-67da-4b43-b974-4cc302c082be-1024x572.jpeg" alt="" class="wp-image-30227 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/09/cee79732-67da-4b43-b974-4cc302c082be-1024x572.jpeg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/09/cee79732-67da-4b43-b974-4cc302c082be-300x168.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/09/cee79732-67da-4b43-b974-4cc302c082be-768x429.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/09/cee79732-67da-4b43-b974-4cc302c082be-380x212.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/09/cee79732-67da-4b43-b974-4cc302c082be-800x447.jpeg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/09/cee79732-67da-4b43-b974-4cc302c082be.jpeg 1092w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Kampala stützt sich dabei auf die gemeinsame Position der Afrikanischen Union im Ezulwini-Konsens und in der Erklärung von Sirte. Die AU fordert mindestens zwei ständige afrikanische Sitze mit sämtlichen Rechten einschließlich des Vetorechts, solange dieses besteht, sowie insgesamt fünf nichtständige Sitze. Die Afrikanische Union bekräftigte diese Position zuletzt im Mai 2026.&nbsp;</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Afrika ist bislang nicht unter den fünf ständigen Mitgliedern des Sicherheitsrats vertreten. China, Frankreich, Russland, die Vereinigten Staaten und Großbritannien verfügen über dauerhafte Sitze und ein Vetorecht.</p>



<h2 id="h-uganda-warnt-vor-einschnitten-durch-un80-reform" class="wp-block-heading"><span id="uganda-warnt-vor-einschnitten-durch-un80-reform">Uganda warnt vor Einschnitten durch UN80-Reform</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/un-treibt-reformprogramm-un80-voran/" data-type="post" data-id="26282">Grundsätzlich unterstützte Alupo die laufende UN80-Initiative, mit der die Vereinten Nationen ihre Strukturen verschlanken, Doppelarbeit reduzieren und die Zusammenarbeit innerhalb des UN-Systems verbessern wollen.</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Uganda setzte dieser Unterstützung jedoch eine Grenze. „Diese Reformprozesse dürfen vereinbarte UN-Mandate, Verpflichtungen oder Programme nicht verwässern und auch die Umsetzung der Agenda 2030 nicht behindern“, sagte Alupo.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die UN80-Initiative umfasst inzwischen Reformen der Verwaltung, eine Überprüfung der Mandate und strukturelle Veränderungen innerhalb des UN-Systems. Die Vereinten Nationen rechnen 2026 mit deutlich geringeren verfügbaren Ressourcen. Im Sekretariat wurde die Zahl der Stellen nach UN-Angaben bereits um 21 Prozent reduziert.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die ugandische Position richtet sich damit gegen Einsparungen, die bestehende Entwicklungs-, Menschenrechts- oder Hilfsprogramme schwächen könnten.</p>



<h2 id="h-mehr-einfluss-fur-entwicklungslander-bei-finanz-und-steuerregeln" class="wp-block-heading"><span id="mehr-einfluss-fuer-entwicklungslaender-bei-finanz-und-steuerregeln">Mehr Einfluss für Entwicklungsländer bei Finanz- und Steuerregeln</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Alupo weitete die Reformforderung auf die internationalen Finanzinstitutionen aus. Viele Entwicklungsländer hätten zu wenig finanziellen Spielraum, weil ein großer Teil ihrer Staatseinnahmen für den Schuldendienst verwendet werde und damit für Infrastruktur oder soziale Leistungen fehle.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Uganda fordert deshalb mehr Mitsprache von Entwicklungsländern bei Entscheidungen über die internationale Finanzarchitektur.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Parallel drängt Kampala auf ein „inklusives internationales Steuersystem“. Dadurch sollen illegale Finanzströme begrenzt und Gewinnverlagerungen multinationaler Unternehmen erschwert werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Uganda unterstützt die laufenden Verhandlungen über eine UN-Rahmenkonvention zur internationalen Steuerkooperation. Die geplanten Regeln sollen unter anderem grenzüberschreitende Dienstleistungen und die Beilegung internationaler Steuerstreitigkeiten erfassen.</p>



<h2 id="h-museveni-setzt-ziel-von-500-milliarden-dollar-wirtschaftsleistung" class="wp-block-heading"><span id="museveni-setzt-ziel-von-500-milliarden-dollar-wirtschaftsleistung">Museveni setzt Ziel von 500 Milliarden Dollar Wirtschaftsleistung</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Forderung nach einer veränderten internationalen Wirtschaftsordnung verband Uganda mit eigenen Wachstumsplänen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Regierung will über ihren vierten nationalen Entwicklungsplan Landwirtschaft und Lebensmittelverarbeitung, Tourismus, Rohstoffe sowie Wissenschaft und Technologie ausbauen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Unser Ziel ist es, über den Zeitraum von fünf Jahren zweistelliges Wachstum zu erreichen und unsere Wirtschaft bis 2040 schließlich auf ein Bruttoinlandsprodukt von 500 Milliarden US-Dollar zu verzehnfachen“, sagte Alupo.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dabei handelt es sich um ein Regierungsziel und nicht um eine unabhängige Wachstumsprognose. Musevenis Regierung hat für ihre neue Amtszeit Landwirtschaft, Produktion, Informations- und Kommunikationstechnologie sowie Dienstleistungen zu wichtigen Säulen der wirtschaftlichen Transformation erklärt.&nbsp;</p>



<h2 id="h-uganda-verweist-auf-rolle-am-horn-von-afrika-und-in-der-region-der-grossen-seen" class="wp-block-heading"><span id="uganda-verweist-auf-rolle-am-horn-von-afrika-und-in-der-region-der-grossen-seen">Uganda verweist auf Rolle am Horn von Afrika und in der Region der Großen Seen</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Auch seine sicherheitspolitische Rolle stellte Uganda heraus. Konflikte könnten nach Darstellung der Regierung langfristig nicht allein militärisch gelöst werden. Nötig seien politisch geführte Prozesse, die auf lokale und regionale Ursachen eingehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/uganda-und-dr-kongo-parlamentarier-diskutieren-ueber-frieden-und-regionale-sicherheit/" data-type="post" data-id="12536">Alupo verwies dabei auf Ugandas Engagement am Horn von Afrika und in der Region der Großen Seen. </a><a href="https://fokus-afrika.de/uganda-kuendigt-truppenabzug-aus-somalia-bis-2027-an/">Kampala versteht seine Sicherheitspolitik nach eigenen Angaben als Teil eines panafrikanischen Ansatzes mit stärkerer regionaler Zusammenarbeit.</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Uganda führt derzeit zudem die Bewegung der Blockfreien Staaten. Anfang Dezember will das Land in Kampala ein Ministertreffen der Bewegung ausrichten.</p>



<h2 id="h-kampala-halt-an-aids-ziel-fur-2030-fest" class="wp-block-heading"><span id="kampala-haelt-an-aids-ziel-fuer-2030-fest">Kampala hält an AIDS-Ziel für 2030 fest</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Einen weiteren Schwerpunkt setzte Alupo bei der Gesundheitsversorgung. Uganda wolle die sogenannten 95-95-95-Ziele von UNAIDS erreichen und dazu beitragen, AIDS bis 2030 als Bedrohung der öffentlichen Gesundheit zu beenden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Regierung will Krankenhäuser und Gesundheitszentren modernisieren und digitale Gesundheitssysteme ausbauen. Entwicklungspartner und internationale Institutionen müssten zugleich Finanzierungslücken schließen und für einen gerechteren Zugang zu Diagnostik, Medikamenten und Impfstoffen sorgen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Forderungen nach Gesundheitsfinanzierung, institutioneller Reform und größerer Mitsprache des Globalen Südens stellte Uganda als Teile derselben Agenda dar: Internationale Institutionen sollten sich stärker an den heutigen politischen und wirtschaftlichen Kräfteverhältnissen orientieren.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fuganda-wirbt-fuer-olara-otunnu-an-der-un-spitze-und-fordert-mehr-macht-fuer-afrika%2F&amp;action_name=Uganda%20wirbt%20f%C3%BCr%20Olara%20Otunnu%20an%20der%20UN-Spitze%20%E2%80%93%20und%20fordert%20mehr%20Macht%20f%C3%BCr%20Afrika&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /><p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/uganda-wirbt-fuer-olara-otunnu-an-der-un-spitze-und-fordert-mehr-macht-fuer-afrika/">Uganda wirbt für Olara Otunnu an der UN-Spitze – und fordert mehr Macht für Afrika</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		
		<media:thumbnail url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/09/cee79732-67da-4b43-b974-4cc302c082be-150x150.jpeg" />
		<media:content url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/09/cee79732-67da-4b43-b974-4cc302c082be.jpeg" medium="image">
			<media:title type="html">cee79732-67da-4b43-b974-4cc302c082be</media:title>
			<media:thumbnail url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/09/cee79732-67da-4b43-b974-4cc302c082be-150x150.jpeg" />
		</media:content>
		<media:content url="https://fokus-afrika.de/fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&#038;rec=1&#038;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fuganda-wirbt-fuer-olara-otunnu-an-der-un-spitze-und-fordert-mehr-macht-fuer-afrika%2F&#038;action_name=Uganda%20wirbt%20f%C3%BCr%20Olara%20Otunnu%20an%20der%20UN-Spitze%20%E2%80%93%20und%20fordert%20mehr%20Macht%20f%C3%BCr%20Afrika&#038;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" medium="image" />
	</item>
		<item>
		<title>Botsuana fordert neue Weltfinanzordnung</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/botsuana-fordert-neue-weltfinanzordnung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Sep 2026 09:42:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Botsuana]]></category>
		<category><![CDATA[Internationale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Klima]]></category>
		<category><![CDATA[Präsident]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://fokus-afrika.de/?p=30171</guid>

					<description><![CDATA[<p>Wenn Schuldendienst mehr kostet als Bildung oder Gesundheitsversorgung, verliert die internationale Finanzordnung Vertrauen, warnt Botsuanas Präsident Duma Boko.<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fbotsuana-fordert-neue-weltfinanzordnung%2F&amp;action_name=Botsuana%20fordert%20neue%20Weltfinanzordnung&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/botsuana-fordert-neue-weltfinanzordnung/">Botsuana fordert neue Weltfinanzordnung</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Botsuanas Präsident Duma Gideon Boko hat vor den Vereinten Nationen eine Reform der globalen Finanzordnung gefordert, weil hohe Kreditkosten und Schuldendienst den finanziellen Spielraum von Entwicklungsländern einschränken. Er sprach am Mittwoch, 23. September 2026, vor der UN-Generalversammlung in New York. Boko verlangte einen gerechteren Zugang zu zinsgünstiger Finanzierung und mehr Mitsprache für Entwicklungsländer in den internationalen Finanzinstitutionen. Zugleich warnte er vor einer selektiven Anwendung internationaler Regeln und forderte den Erhalt des UN-Programms UNAIDS.&nbsp;</p>



<h2 id="h-hohe-kreditkosten-belasten-entwicklungslander" class="wp-block-heading"><span id="hohe-kreditkosten-belasten-entwicklungslaender">Hohe Kreditkosten belasten Entwicklungsländer</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Boko rückte die Finanzierung von Entwicklung ins Zentrum seiner Rede. Die internationale Finanzarchitektur müsse an die wirtschaftlichen Bedingungen des 21. Jahrhunderts angepasst werden. Dabei gehe es zugleich um die Kosten des Klimawandels, den technologischen Wandel und die Finanzierung nachhaltiger Entwicklung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Entwicklungsländer müssten häufig ein Mehrfaches der Finanzierungskosten wohlhabender Staaten tragen, sagte Boko. <a href="https://fokus-afrika.de/afrika-fordert-guenstigere-kredite-macron-verspricht-23-milliarden-e-an-investitionen/">Die bestehenden Strukturen seien nicht für die Bedingungen des Globalen Südens geschaffen worden.</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">„Wenn Staaten mehr für den Schuldendienst ausgeben als für Bildung, die Schaffung von Arbeitsplätzen oder die Gesundheitsversorgung, schwindet das Vertrauen in das System“, sagte der Präsident.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/botsuana-erhoeht-staatsausgaben-lohnkosten-steigen-auf-262-milliarden-euro/">Botsuana fordert deshalb einen fairen und berechenbaren Zugang zu konzessionären Finanzierungen, also Krediten zu günstigeren Konditionen als am Kapitalmarkt.</a> Internationales privates Kapital solle zudem stärker über Mischfinanzierungen mobilisiert werden, bei denen öffentliche Mittel einen Teil des Investitionsrisikos übernehmen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Belastung durch Schulden ist auch auf UN-Ebene ein zentrales Thema. Bei den am wenigsten entwickelten Ländern erreichte der externe Schuldenstand zuletzt 586 Milliarden Dollar. Steigende Schuldendienstkosten schränkten dort den finanziellen Spielraum für Gesundheit, Bildung, Energieversorgung und soziale Sicherung ein, hieß es bei einer UN-Veranstaltung im Juni.&nbsp;</p>



<h2 id="h-entwicklungslander-sollen-mehr-einfluss-erhalten" class="wp-block-heading"><span id="entwicklungslaender-sollen-mehr-einfluss-erhalten">Entwicklungsländer sollen mehr Einfluss erhalten</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Boko verband die Finanzierungsfrage mit einer grundsätzlichen Kritik an der internationalen Ordnung. Vertrauen könne nur entstehen, wenn Staaten unabhängig von Größe, Wohlstand oder militärischer Macht als gleichberechtigt behandelt würden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Regeln, die nur die Schwachen binden, sind keine Regeln“, sagte er. Prinzipien, die selektiv angewandt würden, verlören ihren Anspruch auf Respekt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Botsuana forderte deshalb die Generalversammlung, den Sicherheitsrat und andere UN-Organe auf, den Dialog wieder zum „ersten Instrument der Diplomatie“ zu machen. Für kleinere Staaten sei eine regelbasierte internationale Ordnung kein abstraktes Prinzip, sondern ein Schutzmechanismus.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch bei der internationalen Finanzpolitik verlangte Boko mehr Einfluss für Entwicklungsländer. Entscheidungen über globale Finanzierung, technologische Standards sowie den Umgang mit kritischen Rohstoffen dürften nicht überwiegend von Industriestaaten bestimmt werden.</p>



<h2 id="h-afrika-soll-bei-kritischen-rohstoffen-mitentscheiden" class="wp-block-heading"><span id="afrika-soll-bei-kritischen-rohstoffen-mitentscheiden">Afrika soll bei kritischen Rohstoffen mitentscheiden</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Präsident bezog seine Forderung ausdrücklich auf die technologische Transformation. Viele der kritischen Mineralien, Seltenen Erden und Energierohstoffe, die für neue Technologien benötigt werden, stammen aus Entwicklungsländern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Staaten müssten deshalb an der Festlegung von Regeln und Standards beteiligt werden, argumentierte Boko. Technologischer Fortschritt solle Arbeitsplätze schaffen, öffentliche Dienstleistungen verbessern und bestehende globale Ungleichheiten nicht weiter verschärfen.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Botsuana selbst gehört zu den rohstoffreichen Staaten des südlichen Afrika. Die Regierung verbindet die Debatte über natürliche Ressourcen zunehmend mit der Frage, wie mehr Wertschöpfung, Verarbeitung und Beschäftigung im eigenen Land entstehen können.</p>



<h2 id="h-botsuana-fordert-standige-sitze-fur-afrika" class="wp-block-heading"><span id="botsuana-fordert-staendige-sitze-fuer-afrika">Botsuana fordert ständige Sitze für Afrika</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Boko erneuerte zugleich die Forderung nach einer Reform des UN-Sicherheitsrats. Afrika und Lateinamerika seien weiterhin von der ständigen Mitgliedschaft ausgeschlossen, obwohl sich die geopolitischen Gewichte seit der Gründung der Vereinten Nationen grundlegend verändert hätten.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/09/UN71153649-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-30173 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/09/UN71153649-1024x683.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/09/UN71153649-300x200.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/09/UN71153649-768x512.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/09/UN71153649-380x253.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/09/UN71153649-800x533.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/09/UN71153649-1160x773.jpg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/09/UN71153649.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Botsuana stellte sich hinter die gemeinsame Position der Afrikanischen Union im Ezulwini-Konsens und in der Erklärung von Sirte. Die afrikanischen Staaten verlangen darin unter anderem mindestens zwei ständige Sitze für den Kontinent.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Sicherheitsrat ohne ständige Vertretung Afrikas und Lateinamerikas könne die gegenwärtigen internationalen Machtverhältnisse nicht glaubwürdig abbilden, sagte Boko.&nbsp;</p>



<h2 id="h-klimawandel-trifft-wasser-und-lebensgrundlagen" class="wp-block-heading"><span id="klimawandel-trifft-wasser-und-lebensgrundlagen">Klimawandel trifft Wasser und Lebensgrundlagen</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Neben Finanzierung und UN-Reform verwies Boko auf die unmittelbaren Folgen des Klimawandels für sein Land.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Botsuana beherbergt mit dem Okavango-Delta eines der bedeutendsten Feuchtgebiete Afrikas sowie große Teile des Kalahari-Ökosystems. Veränderungen des Klimas wirkten sich bereits auf Lebensgrundlagen, Wassersicherheit und Biodiversität aus, sagte der Präsident.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Botsuana halte deshalb am internationalen Ziel fest, bis 2030 mindestens 30 Prozent der Land- und Meeresflächen unter wirksamen Schutz zu stellen. Gleichzeitig müssten Entwicklungsländer Zugang zu den finanziellen Mitteln erhalten, die sie für Klimaanpassung und wirtschaftliche Transformation benötigen.&nbsp;</p>



<h2 id="h-fortschritte-im-kampf-gegen-hiv" class="wp-block-heading"><span id="fortschritte-im-kampf-gegen-hiv">Fortschritte im Kampf gegen HIV</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Als Beispiel dafür, was internationale Zusammenarbeit bewirken könne, verwies Boko auf den Kampf seines Landes gegen HIV und Aids. Vor rund drei Jahrzehnten habe die Epidemie die langfristige gesellschaftliche und wirtschaftliche Stabilität Botsuanas bedroht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Durch staatliche Investitionen und internationale Partnerschaften baute das Land eines der umfassendsten HIV-Behandlungsprogramme Afrikas auf. Boko verwies außerdem darauf, dass Botsuana die sogenannten 95-95-95-Ziele von UNAIDS vorzeitig erreicht habe.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei der Verhinderung der HIV-Übertragung von Müttern auf ihre Kinder hat Botsuana inzwischen einen weiteren Schritt erreicht. Die Weltgesundheitsorganisation stufte das Land 2025 auf die Gold-Stufe ihres Programms zur Eliminierung der Mutter-Kind-Übertragung hoch. Die Übertragungsrate sank nach WHO-Angaben auf 1,2 Prozent, 98 Prozent der schwangeren Frauen mit HIV erhielten eine Behandlung.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dabei handelt es sich um eine Einstufung auf dem Weg zur vollständigen Eliminierung, nicht um die Feststellung, dass es überhaupt keine Übertragungen mehr gibt. Die WHO hatte Botsuana bereits 2021 als erstes Land mit hoher HIV-Belastung mit der Silber-Stufe ausgezeichnet und 2025 auf Gold hochgestuft.&nbsp;</p>



<h2 id="h-boko-fordert-erhalt-von-unaids" class="wp-block-heading"><span id="boko-fordert-erhalt-von-unaids">Boko fordert Erhalt von UNAIDS</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Boko hob insbesondere die Rolle von UNAIDS hervor. Das gemeinsame UN-Programm habe Botsuana bei evidenzbasierter Gesundheitspolitik, technischer Beratung, der Mobilisierung von Finanzmitteln und der internationalen Koordinierung unterstützt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Botsuana messe dem Fortbestand von UNAIDS deshalb „besondere Bedeutung“ bei, sagte der Präsident. Das Land verfolgt das Ziel, HIV und Aids bis 2030 als Bedrohung der öffentlichen Gesundheit zu beenden.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fbotsuana-fordert-neue-weltfinanzordnung%2F&amp;action_name=Botsuana%20fordert%20neue%20Weltfinanzordnung&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /><p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/botsuana-fordert-neue-weltfinanzordnung/">Botsuana fordert neue Weltfinanzordnung</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		
		<media:thumbnail url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/09/UN71153649-150x150.jpg" />
		<media:content url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/09/UN71153649.jpg" medium="image">
			<media:title type="html">UN71153649</media:title>
			<media:thumbnail url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/09/UN71153649-150x150.jpg" />
		</media:content>
		<media:content url="https://fokus-afrika.de/fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&#038;rec=1&#038;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fbotsuana-fordert-neue-weltfinanzordnung%2F&#038;action_name=Botsuana%20fordert%20neue%20Weltfinanzordnung&#038;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" medium="image" />
	</item>
		<item>
		<title>Deutschland mobilisiert über 25 Millionen Euro gegen Ebola – Kämpfe erschweren Hilfe im Kongo</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/deutschland-mobilisiert-ueber-25-millionen-euro-gegen-ebola-kaempfe-erschweren-hilfe-im-kongo/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Sep 2026 11:29:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Demokratische Republik Kongo]]></category>
		<category><![CDATA[Institutionelle Beziehungen]]></category>
		<category><![CDATA[Internationale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Krieg]]></category>
		<category><![CDATA[WHO]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://fokus-afrika.de/?p=29834</guid>

					<description><![CDATA[<p>Rund 5.000 Ebola-Fälle, mehr als 2.300 Tote und Millionen Menschen auf der Flucht: Deutschland mobilisiert mehr als 25 Millionen Euro für die Bekämpfung der Epidemie. Doch im Ostkongo machen Kämpfe selbst Kontaktnachverfolgung und medizinische Versorgung zur Herausforderung.<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fdeutschland-mobilisiert-ueber-25-millionen-euro-gegen-ebola-kaempfe-erschweren-hilfe-im-kongo%2F&amp;action_name=Deutschland%20mobilisiert%20%C3%BCber%2025%20Millionen%20Euro%20gegen%20Ebola%20%E2%80%93%20K%C3%A4mpfe%20erschweren%20Hilfe%20im%20Kongo&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/deutschland-mobilisiert-ueber-25-millionen-euro-gegen-ebola-kaempfe-erschweren-hilfe-im-kongo/">Deutschland mobilisiert über 25 Millionen Euro gegen Ebola – Kämpfe erschweren Hilfe im Kongo</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Deutschland hat seit Beginn der neuen Ebola-Welle in der Demokratischen Republik Kongo mehr als 25 Millionen Euro für direkte und regionale Gegenmaßnahmen mobilisiert, während bewaffnete Kämpfe die Eindämmung der Epidemie massiv behindern. Die Angaben wurden am 8. September 2026 im Bundestag veröffentlicht. Allein das Auswärtige Amt stellte der Weltgesundheitsorganisation vier Millionen Euro bereit, das Entwicklungsministerium bündelte weitere rund 21 Millionen Euro für Maßnahmen im Kongo und den Nachbarstaaten. Mitte August waren nach WHO-Angaben bereits rund 5.000 bestätigte Erkrankungen und 2.325 Todesfälle registriert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Bundesregierung beschreibt eine Lage, in der sich Epidemie, Krieg und eine bereits bestehende humanitäre Krise gegenseitig verschärfen. 5,9 Millionen Menschen leben innerhalb des Landes auf der Flucht. Rund 27,7 Millionen Kongolesen gelten als von Ernährungsunsicherheit betroffen.&nbsp;</p>



<h2 id="h-vier-millionen-euro-gehen-direkt-an-die-who" class="wp-block-heading"><span id="vier-millionen-euro-gehen-direkt-an-die-who">Vier Millionen Euro gehen direkt an die WHO</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das Auswärtige Amt hat seit Bekanntwerden des Ausbruchs vier Millionen Euro unmittelbar für Eindämmung und Behandlung bereitgestellt. Zwei Millionen Euro fließen in den Nothilfefonds der WHO, weitere zwei Millionen in die laufende Afrika-Förderung der Organisation.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hinzu kommen 240.000 Euro des Bundesgesundheitsministeriums für das Robert Koch-Institut. Das Entwicklungsministerium hat seit Juni rund 21 Millionen Euro für bilaterale und regionale Maßnahmen zusammengestellt. Das Geld geht unter anderem an Projekte in der DR Kongo sowie an Programme der Afrikanischen Union und der Ostafrikanischen Gemeinschaft.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/deutschland-schickt-schutzanzuege-in-ebola-gebiet-und-bereitet-expertenteam-vor/">Die Hilfen reichen von Schutzkleidung und Diagnostikmaterial über Schulungen von Gesundheitspersonal bis zum Ausbau regionaler Laborkapazitäten.</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Deutschland beteiligt sich außerdem über internationale Fonds an der Finanzierung der Krisenreaktion. Der Zentrale Nothilfefonds der Vereinten Nationen hat bislang 60 Millionen US-Dollar für die Ebola-Bekämpfung vorgesehen. Zehn Millionen davon wurden für die DR Kongo freigegeben, sechs Millionen für Südsudan und vier Millionen für Uganda. Deutschland gehört zu den größten Geldgebern des Fonds.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der internationale Pandemiefonds hat weitere 220,6 Millionen US-Dollar für die Reaktion auf den Ausbruch und die Vorsorge in gefährdeten Nachbarstaaten mobilisiert. Deutschland ist dort nach den USA und der Europäischen Union drittgrößter Geber.</p>



<h2 id="h-krieg-macht-kontaktnachverfolgung-zum-problem" class="wp-block-heading"><span id="krieg-macht-kontaktnachverfolgung-zum-problem">Krieg macht Kontaktnachverfolgung zum Problem</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/ebola-ausbruch-12-milliarden-us-dollar-ausgegeben-nicht-einmal-ein-labor-gebaut/">Die finanziellen Mittel treffen jedoch auf Bedingungen, die klassische Seuchenbekämpfung erheblich erschweren.</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Hilfsorganisationen können sich im Osten des Landes teilweise nur unter hohen Sicherheitsvorkehrungen bewegen. <a href="https://fokus-afrika.de/bundesregierung-fordert-rueckzug-ruandischer-truppen-aus-ostkongo/" data-type="post" data-id="22307">Kämpfe verursachen zusätzliche Verletzte und Kranke und beanspruchen medizinisches Personal, das ansonsten für Ebola-Diagnostik und Behandlung benötigt würde.</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Angriffe bewaffneter Gruppen treiben zugleich immer wieder Tausende Menschen in die Flucht. Damit wird eine der wichtigsten Maßnahmen gegen Ebola schwieriger: herauszufinden, mit wem Infizierte Kontakt hatten, diese Personen zu beobachten und neue Infektionsketten möglichst früh zu unterbrechen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Lebensbedingungen vieler Binnenvertriebener erhöhen zusätzlich das Risiko einer schnellen Ausbreitung, warnt die Bundesregierung.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/sued-kivu-konflikt-un-diskutiert-neue-offensive-der-afc-m23/" data-type="post" data-id="22877">Besonders stark hat sich die humanitäre Lage in Nord- und Süd-Kivu seit Anfang 2025 durch die Kämpfe zwischen der M23, den kongolesischen Streitkräften und deren Verbündeten verschärft.</a> Staatliche Gesundheitsstrukturen sind vielerorts schwach oder kaum erreichbar.</p>



<h2 id="h-noch-kein-zugelassener-impfstoff-gegen-diese-ebola-variante" class="wp-block-heading"><span id="noch-kein-zugelassener-impfstoff-gegen-diese-ebola-variante">Noch kein zugelassener Impfstoff gegen diese Ebola-Variante</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der aktuelle Ausbruch wird durch das Bundibugyo-Ebolavirus verursacht. Anders als gegen andere Ebola-Varianten gibt es gegen diesen Erreger bislang weder einen zugelassenen Impfstoff noch eine zugelassene spezifische Therapie.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Damit bleiben Isolation, schnelle Diagnose, Kontaktnachverfolgung und Infektionsschutz zentrale Instrumente.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="682" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/09/Preparation_of_the_RT-PCR_Reaction_05811009_49869473991-1024x682.jpg" alt="" class="wp-image-29837 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/09/Preparation_of_the_RT-PCR_Reaction_05811009_49869473991-1024x682.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/09/Preparation_of_the_RT-PCR_Reaction_05811009_49869473991-300x200.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/09/Preparation_of_the_RT-PCR_Reaction_05811009_49869473991-768x512.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/09/Preparation_of_the_RT-PCR_Reaction_05811009_49869473991-380x253.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/09/Preparation_of_the_RT-PCR_Reaction_05811009_49869473991-800x533.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/09/Preparation_of_the_RT-PCR_Reaction_05811009_49869473991-1160x773.jpg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/09/Preparation_of_the_RT-PCR_Reaction_05811009_49869473991.jpg 1280w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/nach-ueber-1-900-tote-russland-will-ebola-impfstoff-gefunden-haben/" data-type="post" data-id="29127">Mehrere Impfstoffe befinden sich inzwischen in der Entwicklung. </a>Als besonders aussichtsreich bezeichnet die Bundesregierung Kandidaten auf Basis eines rekombinanten Vesikulären-Stomatitis-Virus, eines ChAdOx1-Adenovirus sowie einer mRNA-Technologie. Impfstoffkandidaten von Moderna und der Universität Oxford befinden sich bereits in klinischen Phase-1-Studien. </p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Auch bei Medikamenten laufen Untersuchungen. Getestet werden unter anderem der Antikörpercocktail MBP134 sowie Remdesivir und Obeldesivir. Belastbare Ergebnisse zur Wirksamkeit und Sicherheit stehen noch aus.</p>



<h2 id="h-deutsche-labore-und-forscher-arbeiten-an-impfstoffen-und-diagnostik" class="wp-block-heading"><span id="deutsche-labore-und-forscher-arbeiten-an-impfstoffen-und-diagnostik">Deutsche Labore und Forscher arbeiten an Impfstoffen und Diagnostik</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Deutschland beteiligt sich nicht nur finanziell an der Krisenreaktion. Das Robert Koch-Institut hat PCR-Testkits für 1.000 Proben an das nationale Referenzlabor in Kinshasa geliefert. Material für weitere 2.000 Proben befindet sich in Beschaffung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zudem soll ein mobiler Autoklav geliefert werden, mit dem infektiöse Proben und medizinisches Material sicher sterilisiert werden können. Deutsche Fachleute wurden über das internationale Netzwerk zur Reaktion auf Krankheitsausbrüche entsandt.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Seit Beginn der Epidemie wurden außerdem sechs Labore im Ostkongo mit zusätzlicher Ausrüstung für die Ebola-Diagnostik ausgestattet. Weitere Programme stärken dezentrale Labore in der Region und bilden Fachpersonal aus.</p>



<p class="wp-block-paragraph">An der Erforschung von Impfstoffen, Diagnostik und Therapien arbeiten unter anderem die Charité in Berlin, das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, das Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin, die Philipps-Universität Marburg, das Paul-Ehrlich-Institut und das Deutsche Primatenzentrum. Die im Bundestagsdokument aufgeführten laufenden Forschungsprojekte umfassen Förderungen in Millionenhöhe.&nbsp;</p>



<h2 id="h-zwei-ebola-patienten-2026-in-deutschland-behandelt" class="wp-block-heading"><span id="zwei-ebola-patienten-2026-in-deutschland-behandelt">Zwei Ebola-Patienten 2026 in Deutschland behandelt</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Auch deutsche Kliniken waren bereits unmittelbar mit dem Ausbruch befasst. <a href="https://fokus-afrika.de/erste-ebola-patienten-im-kongo-genesen-gesundheitsministerin-draengt-auf-reform-der-who/" data-type="post" data-id="27825">Zwei Ebola-Patienten wurden 2026 nach Angaben der Bundesregierung erfolgreich in Deutschland behandelt, einer an der Charité in Berlin und einer am Universitätsklinikum Frankfurt.</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Deutschland hält dafür spezielle Isolierstationen vor, die für Erkrankungen durch hochgefährliche Erreger ausgelegt sind. Solche Kapazitäten wurden bereits während der großen Ebola-Epidemie in Westafrika zwischen 2014 und 2016 genutzt. Auch medizinische Evakuierungsflüge stehen über den EU-Katastrophenschutzmechanismus weiterhin zur Verfügung.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine größere internationale Ausbreitung stuft die WHO derzeit dennoch nicht als wahrscheinlich ein. Das globale Risiko gilt als gering. Für Länder mit direkter Grenze zur DR Kongo und Uganda bewertet die WHO das Risiko dagegen als hoch.&nbsp;</p>



<h2 id="h-hilfskurzungen-treffen-auf-eine-bestehende-grosskrise" class="wp-block-heading"><span id="hilfskuerzungen-treffen-auf-eine-bestehende-grosskrise">Hilfskürzungen treffen auf eine bestehende Großkrise</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ebola-Epidemie trifft ein Land, dessen humanitäre Versorgung bereits vor dem Ausbruch unter erheblichem Druck stand. Rund 15 Millionen Menschen benötigen humanitäre Hilfe, mehr als die Hälfte von ihnen wird nach den in der Bundestagsanfrage angeführten UN-Daten derzeit nicht erreicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Bundesregierung räumt ein, dass internationale Kürzungen bei humanitärer Hilfe und Entwicklungszusammenarbeit die Bekämpfung des Ausbruchs zusätzlich erschweren. Sie versucht, bestehende deutsche Beiträge flexibler einzusetzen und internationale Geber enger zu koordinieren.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch die deutsche Finanzierung der Basisgesundheitsversorgung im Ostkongo ist in den vergangenen Jahren zurückgegangen. Für entsprechende humanitäre Projekte wurden 2020 rund 24 Millionen Euro bereitgestellt, 2025 waren es 6,45 Millionen und 2026 bislang rund 4,24 Millionen Euro. Insgesamt flossen seit 2020 knapp 72,9 Millionen Euro in Projekte mit Schwerpunkt Basisgesundheitsversorgung im Osten der DR Kongo.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
<img loading="lazy" decoding="async" src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fdeutschland-mobilisiert-ueber-25-millionen-euro-gegen-ebola-kaempfe-erschweren-hilfe-im-kongo%2F&amp;action_name=Deutschland%20mobilisiert%20%C3%BCber%2025%20Millionen%20Euro%20gegen%20Ebola%20%E2%80%93%20K%C3%A4mpfe%20erschweren%20Hilfe%20im%20Kongo&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /><p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/deutschland-mobilisiert-ueber-25-millionen-euro-gegen-ebola-kaempfe-erschweren-hilfe-im-kongo/">Deutschland mobilisiert über 25 Millionen Euro gegen Ebola – Kämpfe erschweren Hilfe im Kongo</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		
		<media:thumbnail url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/09/Preparation_of_the_RT-PCR_Reaction_05811009_49869473991-150x150.jpg" />
		<media:content url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/09/Preparation_of_the_RT-PCR_Reaction_05811009_49869473991.jpg" medium="image">
			<media:title type="html">Preparation_of_the_RT-PCR_Reaction_(05811009)_(49869473991)</media:title>
			<media:thumbnail url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/09/Preparation_of_the_RT-PCR_Reaction_05811009_49869473991-150x150.jpg" />
		</media:content>
		<media:content url="https://fokus-afrika.de/fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&#038;rec=1&#038;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fdeutschland-mobilisiert-ueber-25-millionen-euro-gegen-ebola-kaempfe-erschweren-hilfe-im-kongo%2F&#038;action_name=Deutschland%20mobilisiert%20%C3%BCber%2025%20Millionen%20Euro%20gegen%20Ebola%20%E2%80%93%20K%C3%A4mpfe%20erschweren%20Hilfe%20im%20Kongo&#038;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" medium="image" />
	</item>
		<item>
		<title>Deutschland und Gates Foundation finanzieren Gesundheitsprojekte in Afrika</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/deutschland-und-gates-foundation-finanzieren-gesundheitsprojekte-in-afrika/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Aug 2026 21:34:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Institutionelle Beziehungen]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[4]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[NGO]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://fokus-afrika.de/?p=29544</guid>

					<description><![CDATA[<p>Deutschland und die Gates Foundation finanzieren zahlreiche Gesundheitsprojekte in Afrika gemeinsam. Die Kooperation reicht von Africa CDC und afrikanischer Impfstoffproduktion bis zur African Medicines Agency – private Stiftungen besitzen zudem Sitze und Stimmrechte in wichtigen internationalen Gesundheitsfonds.<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fdeutschland-und-gates-foundation-finanzieren-gesundheitsprojekte-in-afrika%2F&amp;action_name=Deutschland%20und%20Gates%20Foundation%20finanzieren%20Gesundheitsprojekte%20in%20Afrika&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/deutschland-und-gates-foundation-finanzieren-gesundheitsprojekte-in-afrika/">Deutschland und Gates Foundation finanzieren Gesundheitsprojekte in Afrika</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Deutschland arbeitet bei zahlreichen Gesundheitsprojekten in Afrika mit der Gates Foundation und weiteren privaten Stiftungen zusammen. Die Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Linksfraktion trägt das Datum 18. August 2026. Die Kooperation reicht von der afrikanischen Impfstoffproduktion über Arzneimittelregulierung bis zu Familienplanung und Pandemievorsorge. Zugleich sind private Stiftungen in mehreren internationalen Gesundheitsorganisationen mit Sitzen und teilweise Stimmrechten vertreten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung kooperiert unter anderem über die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit mit der Gates Foundation und der Clinton Health Access Initiative. Hinzu kommen gemeinsame Beteiligungen an internationalen Einrichtungen wie der Impfallianz Gavi und dem Globalen Fonds zur Bekämpfung von Aids, Tuberkulose und Malaria.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/praktikum-bei-der-deutschen-afrika-stiftung/">Die Bundesregierung bezeichnet private Stiftungen als wichtige Partner bei der Umsetzung der UN-Nachhaltigkeitsziele.</a> Sie könnten eigene Finanzmittel, Netzwerke und Fachwissen einbringen. Gleichzeitig zieht Berlin eine Grenze: Private Stiftungen dürften weder die politische Agenda bestimmen noch staatliche Strukturen ersetzen.</p>



<h2 id="h-gates-foundation-finanziert-afrikanische-pharmaplattform-mit-knapp-zehn-millionen-euro" class="wp-block-heading"><span id="gates-foundation-finanziert-afrikanische-pharmaplattform-mit-knapp-zehn-millionen-euro">Gates Foundation finanziert afrikanische Pharmaplattform mit knapp zehn Millionen Euro</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/500-000-mpox-impfdosen-fur-afrika/">Mehrere Kooperationen betreffen unmittelbar den Aufbau einer stärkeren Gesundheits- und Pharmaindustrie in Afrika.</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei der AMMINA-Plattform zur Erfassung und Darstellung der afrikanischen Pharmaproduktion weist die Bundesregierung knapp 9,96 Millionen Euro der Gates Foundation aus. Das BMZ sieht für den Zeitraum von September 2026 bis Juni 2028 einen Beitrag von 100.000 Euro vor. Auch die Entwicklungsagentur der Afrikanischen Union AUDA-NEPAD beteiligt sich mit 100.000 US-Dollar.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei der African Medicines Agency, der geplanten kontinentalen Arzneimittelbehörde der Afrikanischen Union, nennt die Bundesregierung für den Zeitraum von Juni 2026 bis Juni 2028 insgesamt 4,5 Millionen Euro aus dem BMZ. Davon werden 1,5 Millionen Euro über die GIZ und drei Millionen Euro über die Physikalisch-Technische Bundesanstalt bereitgestellt. Die Gates Foundation beteiligt sich mit drei Millionen Euro.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="863" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/08/Bill_Gates_in_2023_MSC_summit_52695822752_cropped-1024x863.jpg" alt="" class="wp-image-29546 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/08/Bill_Gates_in_2023_MSC_summit_52695822752_cropped-1024x863.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/08/Bill_Gates_in_2023_MSC_summit_52695822752_cropped-300x253.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/08/Bill_Gates_in_2023_MSC_summit_52695822752_cropped-768x647.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/08/Bill_Gates_in_2023_MSC_summit_52695822752_cropped-380x320.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/08/Bill_Gates_in_2023_MSC_summit_52695822752_cropped-800x674.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/08/Bill_Gates_in_2023_MSC_summit_52695822752_cropped-1160x978.jpg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/08/Bill_Gates_in_2023_MSC_summit_52695822752_cropped.jpg 1280w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Auch die Entwicklung eines afrikanischen Marktes für orale Cholera-Impfstoffe wird gemeinsam unterstützt. Für eine strategische Roadmap bei der südafrikanischen Arzneimittelbehörde SAHPRA stellte das BMZ rund 1,16 Millionen Euro bereit, während die Gates Foundation rund 2,45 Millionen US-Dollar einbrachte.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Beim südafrikanischen Impfstoffhersteller Biovac nennt die Bundesregierung einen deutschen Beitrag von rund 229.000 Euro. Die Gates Foundation steuerte gut drei Millionen US-Dollar bei, Biovac selbst knapp 1,8 Millionen Euro.</p>



<h2 id="h-africa-cdc-und-impfstoffproduktion-im-fokus" class="wp-block-heading"><span id="africa-cdc-und-impfstoffproduktion-im-fokus">Africa CDC und Impfstoffproduktion im Fokus</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Eine weitere Kooperation betrifft die Africa Centres for Disease Control and Prevention, kurz Africa CDC. Über einen Finanzierungsvertrag zwischen der GIZ und der Clinton Health Access Initiative wird die sogenannte Platform for Harmonised African Health Manufacturing unterstützt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/alabali-radovan-reist-nach-nairobi-und-setzt-auf-afrikanische-pharmaproduktion/" data-type="post" data-id="26877">Das Projekt soll die Nachfrage nach in Afrika hergestellten Impfstoffen stärken und untersuchen, wie afrikanische Unternehmen besseren Zugang zu Finanzierungen erhalten können. </a>Das BMZ beteiligt sich mit rund 384.000 Euro. Die Gates Foundation ist weiterer Geber und stellt 876.000 Euro bereit. Die Laufzeit ist für 2025 und 2026 angegeben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In Ghana arbeitet auch GIZ International Services im Auftrag der Gates Foundation. Für die Vorbereitung der AYA Integrated Healthcare Initiative wurden 263.000 Euro bereitgestellt. Das Projekt soll Modelle für eine integrierte medizinische Grundversorgung bei nichtübertragbaren Krankheiten entwickeln. Öffentliche Haushaltsmittel fließen nach Angaben der Bundesregierung in diesem Vertragsmodell nicht.</p>



<h2 id="h-milliardenbetrage-fur-gavi-und-globalen-fonds" class="wp-block-heading"><span id="milliardenbetraege-fuer-gavi-und-globalen-fonds">Milliardenbeträge für Gavi und Globalen Fonds</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Noch wesentlich größere Summen fließen über internationale Gesundheitsfonds, an denen Deutschland und private Stiftungen gleichzeitig beteiligt sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/experten-warnen-im-bundestag-vor-verbreitung-von-malaria-und-tuberkulose/" data-type="post" data-id="27523">Für den Globalen Fonds zur Bekämpfung von Aids, Tuberkulose und Malaria stellte das BMZ von 2023 bis 2025 insgesamt 1,2 Milliarden Euro bereit.</a> Für die Jahre 2026 bis 2028 sind weitere eine Milliarde Euro zugesagt. Die Gates Foundation steuerte für 2023 bis 2025 insgesamt 927 Millionen US-Dollar bei und hat für 2026 bis 2028 weitere 912 Millionen US-Dollar vorgesehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/deutschland-mobilisiert-13-millionen-euro-gegen-ebola-in-kongo-und-uganda/" data-type="post" data-id="28198">Auch bei der Impfallianz Gavi gehören Deutschland und die Gates Foundation zu den Geldgebern</a>. Das BMZ stellte zwischen 2021 und 2025 insgesamt 600 Millionen Euro bereit. Für die Gates Foundation weist die Bundesregierung 1,6 Milliarden US-Dollar aus.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Weitere gemeinsame Finanzierungsstrukturen bestehen unter anderem beim Pandemic Fund, der Global Financing Facility für Frauen, Kinder und Jugendliche sowie bei Programmen zur Bekämpfung von Polio und vernachlässigten Tropenkrankheiten.</p>



<h2 id="h-private-stiftungen-sitzen-in-internationalen-leitungsgremien" class="wp-block-heading"><span id="private-stiftungen-sitzen-in-internationalen-leitungsgremien">Private Stiftungen sitzen in internationalen Leitungsgremien</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Zusammenarbeit beschränkt sich nicht auf Finanzierung. Private Stiftungen verfügen in mehreren internationalen Gesundheitsinstitutionen über formalisierte Mitwirkungsrechte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei Gavi hat die Gates Foundation als größter nichtstaatlicher Geber und Kernpartner einen eigenen Sitz im Verwaltungsrat. Beim Globalen Fonds verfügen private Stiftungen über einen gemeinsamen Sitz mit Stimmrecht. Die Gates Foundation ist dort außerdem im Finanz- und Prüfungsausschuss sowie im Strategieausschuss vertreten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei der Impfstoffinitiative CEPI wechseln sich Gates Foundation und Wellcome Trust mit einem Sitz im Verwaltungsrat ab. Im Governing Board des Pandemic Fund besitzen private Geber ebenfalls einen Sitz mit Stimmrecht. Zur entsprechenden Gruppe gehören Gates Foundation, Rockefeller Foundation und Wellcome Trust.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch bei der Global Financing Facility verfügen mehrere private Stiftungen über eigene Sitze. Dazu gehören die Gates Foundation, die Susan Thompson Buffett Foundation und die Children’s Investment Fund Foundation.</p>



<h2 id="h-bundesregierung-stiftungen-bestimmen-nicht-die-politische-agenda" class="wp-block-heading"><span id="bundesregierung-stiftungen-bestimmen-nicht-die-politische-agenda">Bundesregierung: Stiftungen bestimmen nicht die politische Agenda</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Bundesregierung weist zugleich die Vorstellung zurück, private Stiftungen könnten staatliche Entwicklungspolitik ersetzen oder deren politische Ziele festlegen. Die Zusammenarbeit orientiere sich an den „Leitlinien und Prioritäten der deutschen Entwicklungspolitik“ sowie internationalen Standards.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vor einer Kooperation werde eine Trägerprüfung durchgeführt. Dabei müsse unter anderem die steuerrechtlich anerkannte Gemeinnützigkeit oder Mildtätigkeit bestätigt werden. Mögliche längerfristige Partnerschaften würden außerdem nach regionalen und sektoralen Schwerpunkten sowie der Strategie der jeweiligen Stiftung geprüft.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Einen Austausch von Mitarbeitern zwischen Bundesministerien oder ihren Durchführungsorganisationen und privaten Stiftungen gibt es nach Angaben der Bundesregierung derzeit nicht. Auch Memoranda of Understanding als Grundlage längerfristiger Kooperationen bestünden aktuell mit keiner der abgefragten privaten Stiftungen oder Organisationen. Eine Neufassung eines früheren Memorandums zwischen dem BMZ und der Gates Foundation sei nicht geplant.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei der Weltgesundheitsorganisation setzt Deutschland zugleich darauf, die Abhängigkeit von zweckgebundenen Beiträgen zu verringern. Die Bundesregierung verweist auf die 2022 beschlossene schrittweise Erhöhung der regulären Pflichtbeiträge der Mitgliedstaaten auf 50 Prozent des WHO-Grundbudgets. Private Finanzierungen seien angesichts der bestehenden Finanzierungslücken dennoch ein wichtiger Bestandteil der globalen Gesundheitsfinanzierung.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fdeutschland-und-gates-foundation-finanzieren-gesundheitsprojekte-in-afrika%2F&amp;action_name=Deutschland%20und%20Gates%20Foundation%20finanzieren%20Gesundheitsprojekte%20in%20Afrika&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /><p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/deutschland-und-gates-foundation-finanzieren-gesundheitsprojekte-in-afrika/">Deutschland und Gates Foundation finanzieren Gesundheitsprojekte in Afrika</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		
		<media:thumbnail url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/08/Bill_Gates_in_2023_MSC_summit_52695822752_cropped-150x150.jpg" />
		<media:content url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/08/Bill_Gates_in_2023_MSC_summit_52695822752_cropped.jpg" medium="image">
			<media:title type="html">Bill_Gates_in_2023_MSC_summit_(52695822752)_(cropped)</media:title>
			<media:thumbnail url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/08/Bill_Gates_in_2023_MSC_summit_52695822752_cropped-150x150.jpg" />
		</media:content>
		<media:content url="https://fokus-afrika.de/fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&#038;rec=1&#038;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fdeutschland-und-gates-foundation-finanzieren-gesundheitsprojekte-in-afrika%2F&#038;action_name=Deutschland%20und%20Gates%20Foundation%20finanzieren%20Gesundheitsprojekte%20in%20Afrika&#038;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" medium="image" />
	</item>
		<item>
		<title>USA vergeben knapp zwei Milliarden Dollar an christliche Hilfsorganisationen</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/usa-vergeben-knapp-zwei-milliarden-dollar-an-christliche-hilfsorganisationen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Aug 2026 23:09:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Afrika]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[4]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Religion]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://fokus-afrika.de/?p=29267</guid>

					<description><![CDATA[<p>Washington ordnet einen Teil seiner Auslandshilfe neu: Knapp zwei Milliarden Dollar sollen über kirchliche und glaubensbasierte Organisationen in Gesundheitsversorgung und humanitäre Hilfe fließen.<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fusa-vergeben-knapp-zwei-milliarden-dollar-an-christliche-hilfsorganisationen%2F&amp;action_name=USA%20vergeben%20knapp%20zwei%20Milliarden%20Dollar%20an%20christliche%20Hilfsorganisationen&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/usa-vergeben-knapp-zwei-milliarden-dollar-an-christliche-hilfsorganisationen/">USA vergeben knapp zwei Milliarden Dollar an christliche Hilfsorganisationen</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die US-Regierung stellt knapp zwei Milliarden Dollar für internationale Gesundheits- und humanitäre Programme bereit, die überwiegend über glaubensbasierte und kirchlich verankerte Organisationen umgesetzt werden sollen. Die Entscheidung wurde am 6. August vom US-Außenministerium bekannt gegeben. Allein 1,4 Milliarden Dollar sind für Gesundheitsdienste in mehr als 20 Ländern vorgesehen. Zu den wichtigsten Partnern gehören World Vision, Compassion International und Samaritan’s Purse.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Regierung von Präsident Donald Trump bezeichnet die Finanzierung als größte Zuweisung amerikanischer Auslandshilfe im Gesundheitsbereich an glaubensbasierte Organisationen seit mehr als 20 Jahren. Die Mittel sind Teil der „America First Global Health Strategy“.</p>



<h2 id="h-850-millionen-dollar-fur-world-vision-und-partner" class="wp-block-heading"><span id="850-millionen-dollar-fuer-world-vision-und-partner">850 Millionen Dollar für World Vision und Partner</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Bis zu 850 Millionen Dollar sollen über fünf Jahre an World Vision und ein Konsortium lokaler glaubensbasierter Organisationen fließen. Die Finanzierung steht unter dem Vorbehalt der jeweiligen Haushaltsmittel.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Programm soll mehr als 2.500 Krankenhäuser, Kliniken und Gesundheitszentren in 17 Ländern unterstützen. Außerdem sollen mehr als 30.000 Gesundheitshelfer ausgebildet, bezahlt und mit medizinischem Material ausgestattet werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Weitere 570 Millionen Dollar will Washington über Vereinbarungen mit einzelnen Regierungen direkt an glaubensbasierte und kommunale Krankenhäuser und Kliniken vergeben. Zusammen ergibt dies die angekündigten 1,4 Milliarden Dollar für internationale Gesundheitsprogramme.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/world-health-summit-in-berlin-deutschlands-milliardenzusage-und-afrikas-neue-praeventionsstrategie/" data-type="post" data-id="20769">Das Außenministerium begründet den Ansatz mit der Bedeutung religiös getragener Gesundheitseinrichtungen in zahlreichen Empfängerländern amerikanischer Hilfe.</a> Dort stellten solche Anbieter teilweise mindestens 40 Prozent der gesamten medizinischen Infrastruktur.</p>



<h2 id="h-mindestens-80-prozent-sollen-direkt-in-gesundheitsdienste-fliessen" class="wp-block-heading"><span id="mindestens-80-prozent-sollen-direkt-in-gesundheitsdienste-fliessen">Mindestens 80 Prozent sollen direkt in Gesundheitsdienste fließen</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die beteiligten Organisationen sollen mindestens 80 Prozent der bereitgestellten Mittel unmittelbar für medizinische Leistungen an Patienten und Gemeinden verwenden. Verwaltungs- und Managementkosten sollen entsprechend begrenzt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/usaid-schliessung-tiefgreifende-folgen-fuer-afrika-und-europas-entwicklungspolitik/" data-type="post" data-id="13946">Das Außenministerium zieht dabei einen Vergleich zu früheren Förderprogrammen. </a>Bei diesen seien nach Darstellung der US-Regierung teilweise nur 35 bis 40 Prozent der Mittel unmittelbar in Gesundheitsleistungen geflossen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/usa-und-burundi-schliessen-gesundheitskooperation-gegen-hiv-aids/" data-type="post" data-id="24498">Washington will mit dem neuen Modell verstärkt auf bestehende lokale Strukturen zurückgreifen. </a>Kirchen und religiöse Organisationen betreiben insbesondere in Ländern mit schwachen staatlichen Gesundheitssystemen Krankenhäuser, Gesundheitsstationen und lokale Versorgungsnetze.</p>



<h2 id="h-weitere-538-millionen-dollar-fur-humanitare-krisen" class="wp-block-heading"><span id="weitere-538-millionen-dollar-fuer-humanitaere-krisen">Weitere 538 Millionen Dollar für humanitäre Krisen</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/usa-unterstuetzen-kenia-bei-ebola-vorsorge/" data-type="post" data-id="27753">Neben den Gesundheitsprogrammen kündigte das US-Außenministerium humanitäre Hilfen in Höhe von 538 Millionen Dollar an. </a>Das Geld soll an Samaritan’s Purse sowie ein gemeinsam von World Vision und Compassion International geführtes Konsortium gehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Programme sollen nach Angaben Washingtons rund sieben Millionen Menschen in 16 humanitären Krisen erreichen. Mehr als 100 Millionen Dollar sollen unmittelbar für die Reaktion auf Naturkatastrophen bereitgestellt werden. Gleichzeitig sollen die Katastrophenschutzkapazitäten in 23 besonders gefährdeten Ländern ausgebaut werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Welche Länder und Krisengebiete im Einzelnen Mittel erhalten, nannte das Außenministerium in seiner Ankündigung nicht.</p>



<h2 id="h-samaritan-s-purse-erhalt-zentrale-rolle-bei-nothilfe" class="wp-block-heading"><span id="samaritans-purse-erhaelt-zentrale-rolle-bei-nothilfe">Samaritan’s Purse erhält zentrale Rolle bei Nothilfe</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Samaritan’s Purse gehört zu den größten evangelikalen Hilfsorganisationen der Vereinigten Staaten und ist nach eigenen Angaben in mehr als 100 Ländern tätig. Die Organisation arbeitet unter anderem in Konfliktgebieten, nach Naturkatastrophen und bei Krankheitsausbrüchen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Außenministerium hob besonders die Fähigkeit hervor, Flugzeuge, medizinisches Personal, Hilfsgüter und Feldkrankenhäuser kurzfristig in Krisengebiete zu bringen. Zuletzt hatte Samaritan’s Purse nach schweren Erdbeben im Juni ein Feldkrankenhaus in Venezuela eingerichtet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch World Vision verfügt über ein weltweites Netzwerk. Die Organisation erreichte 2025 nach Angaben der US-Regierung 35,6 Millionen Menschen bei 104 Katastropheneinsätzen in mehr als 100 Ländern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Compassion International arbeitet seit mehr als 70 Jahren mit Zehntausenden lokalen Kirchen zusammen und ist derzeit in 29 Ländern vertreten. Das neue Konsortium wird zusätzlich mit dem internationalen Netzwerk Accord Network kooperieren.</p>



<h2 id="h-trump-regierung-setzt-auf-neue-partnerstruktur" class="wp-block-heading"><span id="trump-regierung-setzt-auf-neue-partnerstruktur">Trump-Regierung setzt auf neue Partnerstruktur</span></h2>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="682" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/08/P20260205MR-0396_President_Donald_Trump_delivers_remarks_at_the_National_Prayer_Breakfast-1024x682.jpg" alt="" class="wp-image-29270 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/08/P20260205MR-0396_President_Donald_Trump_delivers_remarks_at_the_National_Prayer_Breakfast-1024x682.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/08/P20260205MR-0396_President_Donald_Trump_delivers_remarks_at_the_National_Prayer_Breakfast-300x200.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/08/P20260205MR-0396_President_Donald_Trump_delivers_remarks_at_the_National_Prayer_Breakfast-768x512.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/08/P20260205MR-0396_President_Donald_Trump_delivers_remarks_at_the_National_Prayer_Breakfast-380x253.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/08/P20260205MR-0396_President_Donald_Trump_delivers_remarks_at_the_National_Prayer_Breakfast-800x533.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/08/P20260205MR-0396_President_Donald_Trump_delivers_remarks_at_the_National_Prayer_Breakfast-1160x773.jpg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/08/P20260205MR-0396_President_Donald_Trump_delivers_remarks_at_the_National_Prayer_Breakfast.jpg 1280w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Mit der Entscheidung baut die Trump-Regierung glaubensbasierte Organisationen zu einem wichtigen Kanal amerikanischer Auslandshilfe aus. Das Außenministerium verbindet die Vergabe mit dem Anspruch, mehr Mittel direkt in medizinische Versorgung und Nothilfe fließen zu lassen und Verwaltungskosten zu reduzieren.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die angekündigten Programme umfassen sowohl langfristige Gesundheitsversorgung als auch kurzfristige humanitäre Einsätze. Ein erheblicher Teil der Finanzierung ist mehrjährig angelegt und hängt von der weiteren Bereitstellung der Mittel durch die Vereinigten Staaten ab.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fusa-vergeben-knapp-zwei-milliarden-dollar-an-christliche-hilfsorganisationen%2F&amp;action_name=USA%20vergeben%20knapp%20zwei%20Milliarden%20Dollar%20an%20christliche%20Hilfsorganisationen&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /><p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/usa-vergeben-knapp-zwei-milliarden-dollar-an-christliche-hilfsorganisationen/">USA vergeben knapp zwei Milliarden Dollar an christliche Hilfsorganisationen</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		
		<media:thumbnail url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/08/P20260205MR-0396_President_Donald_Trump_delivers_remarks_at_the_National_Prayer_Breakfast-150x150.jpg" />
		<media:content url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/08/P20260205MR-0396_President_Donald_Trump_delivers_remarks_at_the_National_Prayer_Breakfast.jpg" medium="image">
			<media:title type="html">P20260205MR-0396_President_Donald_Trump_delivers_remarks_at_the_National_Prayer_Breakfast</media:title>
			<media:description type="html">President Donald Trump delivers remarks at the National Prayer Breakfast, Thursday, February 5, 2026, at the Washington Hilton in Washington, D.C. (Official White House Photo by Molly Riley)</media:description>
			<media:thumbnail url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/08/P20260205MR-0396_President_Donald_Trump_delivers_remarks_at_the_National_Prayer_Breakfast-150x150.jpg" />
		</media:content>
		<media:content url="https://fokus-afrika.de/fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&#038;rec=1&#038;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fusa-vergeben-knapp-zwei-milliarden-dollar-an-christliche-hilfsorganisationen%2F&#038;action_name=USA%20vergeben%20knapp%20zwei%20Milliarden%20Dollar%20an%20christliche%20Hilfsorganisationen&#038;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" medium="image" />
	</item>
		<item>
		<title>USA zeigen fehlerhafte KI Afrika-Karte auf AIDS-Konferenz</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/usa-zeigen-fehlerhafte-ki-afrika-karte-auf-aids-konferenz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 31 Jul 2026 07:20:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Afrika]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Diplomatie]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://fokus-afrika.de/?p=29189</guid>

					<description><![CDATA[<p>Nigeria ohne Küste, Mosambik am Horn von Afrika: Die US-Delegation zeigt bei der AIDS 2026 eine fehlerhafte Karte. Ein Wasserzeichen deutet auf ein KI-Werkzeug hin.<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fusa-zeigen-fehlerhafte-ki-afrika-karte-auf-aids-konferenz%2F&amp;action_name=USA%20zeigen%20fehlerhafte%20KI%20Afrika-Karte%20auf%20AIDS-Konferenz&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/usa-zeigen-fehlerhafte-ki-afrika-karte-auf-aids-konferenz/">USA zeigen fehlerhafte KI Afrika-Karte auf AIDS-Konferenz</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die US-Delegation hat auf der Welt-Aids-Konferenz in Brasilien eine fehlerhafte Karte Afrikas präsentiert, auf der sechs Staaten falsch eingezeichnet oder beschriftet waren. Die Folie wurde während der vom 26. bis 31. Juli in Rio de Janeiro veranstalteten AIDS 2026 gezeigt. Eine Untersuchung der Nachrichtenagentur&nbsp;<em>Reuters</em>&nbsp;entdeckte auf dem Bild ein Wasserzeichen, das auf den Einsatz eines KI-Werkzeugs von OpenAI hindeuten soll. Das US-Außenministerium übernahm die Verantwortung für die fehlerhafte Darstellung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Karte gehörte zu einer Präsentation über neue bilaterale Gesundheitsabkommen der Vereinigten Staaten. Jeff Graham, der führende US-Sondergesandte für globale Gesundheit, stellte darin die neue gesundheitspolitische Zusammenarbeit des Außenministeriums vor.</p>



<h2 id="h-sechs-afrikanische-staaten-falsch-dargestellt" class="wp-block-heading"><span id="sechs-afrikanische-staaten-falsch-dargestellt">Sechs afrikanische Staaten falsch dargestellt</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Auf der projizierten Karte befand sich Nigeria im Inneren der Sahara und besaß keinen Zugang zum Meer. Tatsächlich liegt das westafrikanische Land am Golf von Guinea und verfügt über eine mehr als 800 Kilometer lange Küste.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mosambik war weit nach Norden verschoben und erschien auf Höhe des Horns von Afrika. Das Land liegt jedoch im Südosten des Kontinents am Indischen Ozean.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch die Elfenbeinküste war falsch positioniert. Sie wurde in den Südosten Afrikas verlegt, obwohl sie an der westafrikanischen Atlantikküste liegt. Bei Uganda und Malawi stimmten die dargestellten Grenzverläufe nicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Darüber hinaus enthielt die Karte ein nicht identifiziertes Territorium. Die Bezeichnung Kamerun ließ sich keiner eindeutig eingezeichneten Fläche zuordnen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Aids-Autorin Emily Bass veröffentlichte die Aufnahme der Folie zunächst auf ihrer Plattform bei&nbsp;<em>Substack</em>. Anschließend verbreitete sich das Bild in sozialen Netzwerken.&nbsp;<em>Reuters</em>&nbsp;sichtete später eine Videoaufzeichnung der Präsentation und bestätigte, dass die fehlerhafte Karte tatsächlich auf der Konferenz gezeigt worden war.</p>



<h2 id="h-us-aussenministerium-ubernimmt-verantwortung" class="wp-block-heading"><span id="us-aussenministerium-uebernimmt-verantwortung">US-Außenministerium übernimmt Verantwortung</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das US-Außenministerium erklärte gegenüber&nbsp;<em>Reuters</em>, ein Mitglied des Teams habe die Präsentation kurz vor der Veranstaltung unter Zeitdruck überarbeitet. Die Behörde übernehme „die volle Verantwortung für die Verwirrung und die falsche Darstellung, die dadurch bei den Teilnehmern einschließlich unserer afrikanischen Partner entstanden ist“.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ob und mit welchem Programm die Karte erstellt wurde, blieb zunächst offen.&nbsp;<em>Reuters</em>&nbsp;entdeckte auf der Grafik jedoch ein Wasserzeichen, das auf ein Werkzeug von OpenAI hinweisen soll. Das Unternehmen erklärte, es prüfe den Vorgang.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Matt Petit, Experte für künstliche Intelligenz und Geopolitik beim Atlantic Council, kritisierte die fehlende Kontrolle der Folie. Die Person, die sie erstellt habe, „wusste nicht, wo die afrikanischen Länder liegen“, und habe das Ergebnis nicht überprüft, schrieb er in den sozialen Medien.</p>



<h2 id="h-senatorin-kritisiert-einsatz-von-ki" class="wp-block-heading"><span id="senatorin-kritisiert-einsatz-von-ki">Senatorin kritisiert Einsatz von KI</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Auch im US-Senat löste die Präsentation Kritik aus. Jeanne Shaheen, führende demokratische Vertreterin im Ausschuss für auswärtige Beziehungen, bezeichnete den Vorfall als blamabel.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="700" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/Jeanne_Shaheen_MSC_2018-1024x700.jpg" alt="" class="wp-image-29191 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/Jeanne_Shaheen_MSC_2018-1024x700.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/Jeanne_Shaheen_MSC_2018-300x205.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/Jeanne_Shaheen_MSC_2018-768x525.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/Jeanne_Shaheen_MSC_2018-380x260.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/Jeanne_Shaheen_MSC_2018-800x547.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/Jeanne_Shaheen_MSC_2018-1160x793.jpg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/Jeanne_Shaheen_MSC_2018.jpg 1280w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">„Was für eine Peinlichkeit. Das passiert, wenn das Außenministerium erfahrene Fachleute entlässt und versucht, Diplomatie von künstlicher Intelligenz erledigen zu lassen“, schrieb Shaheen auf der Plattform X.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/us-aussenministerium-baut-auswahl-und-ausbildung-des-diplomatischen-dienstes-um/">Ob personelle Kürzungen unmittelbar zur Entstehung der fehlerhaften Karte beitrugen, ist nicht belegt.</a> Das Außenministerium nannte als Ursache lediglich die kurzfristige Bearbeitung der Präsentation durch ein Teammitglied.</p>



<h2 id="h-konferenz-befasst-sich-mit-einschnitten-bei-der-aids-hilfe" class="wp-block-heading"><span id="konferenz-befasst-sich-mit-einschnitten-bei-der-aids-hilfe">Konferenz befasst sich mit Einschnitten bei der Aids-Hilfe</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Vorfall ereignete sich während einer der weltweit wichtigsten Konferenzen zur Bekämpfung von HIV und Aids. <a href="https://fokus-afrika.de/usa-und-burundi-schliessen-gesundheitskooperation-gegen-hiv-aids/" data-type="post" data-id="24498">Wissenschaftler, Regierungen, internationale Organisationen und Hilfswerke beraten bei der AIDS 2026 über medizinische Fortschritte und die Finanzierung von Präventions- und Behandlungsprogrammen.</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Präsentation der US-Delegation sollte neue bilaterale Gesundheitsabkommen des Außenministeriums vorstellen. Die fehlerhafte Karte rückte jedoch stärker in den öffentlichen Fokus als die angekündigten Programme.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Konferenz findet vor dem Hintergrund deutlicher Kürzungen der amerikanischen Entwicklungshilfe statt. <a href="https://fokus-afrika.de/usaid-schliessung-tiefgreifende-folgen-fuer-afrika-und-europas-entwicklungspolitik/" data-type="post" data-id="13946">Die Regierung von Präsident Donald Trump hat Mittel für internationale HIV- und Aids-Programme reduziert.</a> Von diesen Programmen sind zahlreiche afrikanische Staaten abhängig, in denen ein großer Teil der weltweit mit HIV lebenden Menschen versorgt wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Vereinigten Staaten gehörten über Jahrzehnte zu den wichtigsten Geldgebern im weltweiten Kampf gegen HIV und Aids. Einen zentralen Bestandteil bildet das 2003 gestartete Notfallprogramm des US-Präsidenten zur Aids-Bekämpfung, bekannt unter der englischen Abkürzung PEPFAR. Es finanziert unter anderem HIV-Tests, Medikamente, Präventionsmaßnahmen und die medizinische Versorgung von Millionen Menschen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die AIDS 2026 in Rio de Janeiro befasst sich deshalb auch mit den Folgen sinkender internationaler Mittel. Die falsch dargestellte Afrika-Karte wurde ausgerechnet während einer Präsentation gezeigt, in der Washington seine neue Form der gesundheitspolitischen Zusammenarbeit mit Partnerstaaten erläuterte.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fusa-zeigen-fehlerhafte-ki-afrika-karte-auf-aids-konferenz%2F&amp;action_name=USA%20zeigen%20fehlerhafte%20KI%20Afrika-Karte%20auf%20AIDS-Konferenz&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /><p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/usa-zeigen-fehlerhafte-ki-afrika-karte-auf-aids-konferenz/">USA zeigen fehlerhafte KI Afrika-Karte auf AIDS-Konferenz</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		
		<media:thumbnail url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/Jeanne_Shaheen_MSC_2018-150x150.jpg" />
		<media:content url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/Jeanne_Shaheen_MSC_2018.jpg" medium="image">
			<media:title type="html">Jeanne_Shaheen_MSC_2018</media:title>
			<media:thumbnail url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/Jeanne_Shaheen_MSC_2018-150x150.jpg" />
		</media:content>
		<media:content url="https://fokus-afrika.de/fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&#038;rec=1&#038;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fusa-zeigen-fehlerhafte-ki-afrika-karte-auf-aids-konferenz%2F&#038;action_name=USA%20zeigen%20fehlerhafte%20KI%20Afrika-Karte%20auf%20AIDS-Konferenz&#038;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" medium="image" />
	</item>
		<item>
		<title>Junge Afrikaner blicken optimistisch auf Trump – China genießt mehr Vertrauen in Afrika</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/junge-afrikaner-blicken-optimistisch-auf-trump-china-geniesst-mehr-vertrauen-in-afrika/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Jul 2026 16:37:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Afrika]]></category>
		<category><![CDATA[1]]></category>
		<category><![CDATA[5]]></category>
		<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Rohstoffe]]></category>
		<category><![CDATA[Russland]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://fokus-afrika.de/?p=29152</guid>

					<description><![CDATA[<p>Trump gewinnt unter jungen Afrikanern deutlich an Zustimmung. Doch China wird als positiverer und bevorzugter Partner bewertet. Eine neue Umfrage zeigt wachsenden Pragmatismus, hohe Erwartungen und anhaltendes Misstrauen gegenüber den USA.<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fjunge-afrikaner-blicken-optimistisch-auf-trump-china-geniesst-mehr-vertrauen-in-afrika%2F&amp;action_name=Junge%20Afrikaner%20blicken%20optimistisch%20auf%20Trump%20%E2%80%93%20China%20genie%C3%9Ft%20mehr%20Vertrauen%20in%20Afrika&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/junge-afrikaner-blicken-optimistisch-auf-trump-china-geniesst-mehr-vertrauen-in-afrika/">Junge Afrikaner blicken optimistisch auf Trump – China genießt mehr Vertrauen in Afrika</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Eine Mehrheit junger Menschen in 16 afrikanischen Ländern erwartet von Donald Trumps zweiter Amtszeit positive Impulse für Sicherheit, Handel, politische Beziehungen und Jugendförderung. Die zugrunde liegenden Interviews wurden im März 2026 geführt. Gleichzeitig bewerten die Befragten Chinas Einfluss deutlich positiver als den der USA und äußern Sorgen über Washingtons Rohstoffpolitik in Afrika und die Folgen des Rückbaus der US-Entwicklungsbehörde USAID. Das zeigt die African Youth Survey 2026 mit knapp 5.000 Befragten im Alter zwischen 18 und 24 Jahren.</p>



<h2 id="h-mehrheit-erwartet-vorteile-von-trumps-politik" class="wp-block-heading"><span id="mehrheit-erwartet-vorteile-von-trumps-politik">Mehrheit erwartet Vorteile von Trumps Politik</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Jeweils 60 Prozent der Befragten sind sehr oder eher optimistisch, dass Trumps Regierung die Jugendförderung sowie die Sicherheitszusammenarbeit und Terrorismusbekämpfung in ihren Ländern verbessern wird. Bei den Handelsbeziehungen und der Unterstützung demokratischer Strukturen liegt der Anteil bei jeweils 59 Prozent.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Von der militärischen Unterstützung, der Entwicklungszusammenarbeit sowie den politischen Beziehungen zu Washington erwarten jeweils 58 Prozent positive Auswirkungen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Damit haben sich die Erwartungen gegenüber der Zeit vor der US-Präsidentschaftswahl 2024 deutlich verändert. In der damaligen Befragung schnitt Joe Biden in allen untersuchten Politikfeldern besser ab. Je nach Bereich erwarteten 42 bis 44 Prozent Vorteile von einer weiteren Biden-Regierung. Nur 23 bis 24 Prozent hielten Trump für die bessere Wahl.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die neuen Zahlen bedeuten jedoch keine uneingeschränkte Zustimmung zur amerikanischen Politik. Sie zeigen vielmehr, dass viele Befragte zwischen der Person Trump, den Interessen der USA und möglichen wirtschaftlichen oder sicherheitspolitischen Vorteilen für ihre eigenen Länder unterscheiden.</p>



<h2 id="h-usa-gelten-als-einflussreichste-macht" class="wp-block-heading"><span id="usa-gelten-als-einflussreichste-macht">USA gelten als einflussreichste Macht</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Anteil der Befragten, die den USA Einfluss in Afrika zuschreiben, ist von 74 Prozent im Jahr 2024 auf 81 Prozent gestiegen. Damit liegen die Vereinigten Staaten knapp vor China, dessen Einfluss von 79 Prozent wahrgenommen wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/china-schafft-zoelle-fuer-afrika-ab-mit-einer-ausnahme/" data-type="post" data-id="24689">Bei der Bewertung dieses Einflusses schneidet China jedoch besser ab. </a>Unter den Befragten, die China Einfluss zuschreiben, beurteilen 95 Prozent diesen als positiv. Bei den USA sind es 85 Prozent. China wird zudem häufiger als bevorzugter internationaler Partner genannt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/russland-plant-neue-afrika-strategie-lawrow-will-afrikanische-souveraenitaet-staerken/" data-type="post" data-id="28507">Auch Russland wird stärker wahrgenommen.</a> Der Anteil der jungen Befragten, die dem Land Einfluss in Afrika zuschreiben, stieg innerhalb von zwei Jahren von 44 auf 54 Prozent. Indien erreicht 45 Prozent.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ergebnisse spiegeln eine stärkere Orientierung an wirtschaftlichen und sicherheitspolitischen Leistungen wider. Für 55 Prozent sollten afrikanische Staaten vor allem mit Ländern zusammenarbeiten, die Handel und Investitionen ermöglichen. Deren Regierungsform spielt für diese Gruppe eine untergeordnete Rolle.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als wichtigstes Kriterium bei der Wahl internationaler Partner nennen 43 Prozent Investitionen in Infrastruktur und Wirtschaft. Demokratische Werte und eine überzeugende Menschenrechtsbilanz erreichen 34 Prozent. Zugang zu moderner Technologie und Wissenstransfer nennen 30 Prozent, militärische und sicherheitspolitische Unterstützung 29 Prozent.</p>



<h2 id="h-sorge-vor-amerikanischem-zugriff-auf-rohstoffe" class="wp-block-heading"><span id="sorge-vor-amerikanischem-zugriff-auf-rohstoffe">Sorge vor amerikanischem Zugriff auf Rohstoffe</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/was-haben-die-usa-mit-den-rohstoffen-in-afrika-vor/" data-type="post" data-id="24756">Trotz des gestiegenen Einflusses der USA befürchten 58 Prozent, Washington könne internationale Regeln missachten, um Zugang zu Rohstoffen in afrikanischen Ländern zu erhalten. </a>In Südafrika und Liberia teilen jeweils 70 Prozent diese Sorge.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="682" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/P20260218MR-0519-1-1024x682.jpg" alt="" class="wp-image-29155 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/P20260218MR-0519-1-1024x682.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/P20260218MR-0519-1-300x200.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/P20260218MR-0519-1-768x512.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/P20260218MR-0519-1-380x253.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/P20260218MR-0519-1-800x533.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/P20260218MR-0519-1-1160x773.jpg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/P20260218MR-0519-1.jpg 1280w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Die Haltung gegenüber Trump unterscheidet sich zugleich deutlich zwischen einzelnen Staaten. In der Demokratischen Republik Kongo fordern 71 Prozent die eigene Regierung dazu auf, trotz politischer Differenzen mit Trump zusammenzuarbeiten. In Südafrika sprechen sich dagegen ebenfalls 71 Prozent dafür aus, dass ihre Regierung dem US-Präsidenten entgegentritt.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Über alle 16 Länder hinweg meinen 52 Prozent, ihre politischen Führungen sollten einen Weg zur Zusammenarbeit mit Trump finden. Die Befragung zeigt damit keinen einheitlichen proamerikanischen Kurs, sondern unterschiedliche Erwartungen, die von nationalen Sicherheitsinteressen, wirtschaftlichen Beziehungen und innenpolitischen Konflikten geprägt sind.</p>



<h2 id="h-ruckbau-von-usaid-trifft-vor-allem-den-gesundheitsbereich" class="wp-block-heading"><span id="rueckbau-von-usaid-trifft-vor-allem-den-gesundheitsbereich">Rückbau von USAID trifft vor allem den Gesundheitsbereich</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Auch die Veränderungen bei der US-Entwicklungsbehörde USAID werden kritisch beurteilt. 46 Prozent erwarten negative Folgen für ihr Land, weil USAID nicht mehr als eigenständige amerikanische Entwicklungseinrichtung arbeitet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Sorgen sind in Mosambik besonders groß. Dort rechnen 76 Prozent mit negativen Auswirkungen. In Kenia und Ruanda liegt der Anteil jeweils bei 63 Prozent.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Unter den Befragten, die konkrete Folgen erwarten, nennen 53 Prozent Gesundheitsversorgung und Krankheitsprävention als den am stärksten betroffenen Bereich. Dahinter folgen Bildung und Ausbildung mit 38 Prozent, wirtschaftliche Entwicklung und Unternehmertum mit 35 Prozent sowie Landwirtschaft und Ernährungssicherheit mit 34 Prozent.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Teil der jungen Menschen verbindet mit dem Rückzug der USA jedoch auch die Erwartung größerer Eigenverantwortung. 26 Prozent glauben, dass die Veränderungen positive Auswirkungen haben könnten, weil afrikanische Regierungen stärker gezwungen würden, innenpolitische Probleme selbst zu lösen. In Ghana vertreten 41 Prozent diese Position, in Nigeria 40 Prozent.</p>



<h2 id="h-demokratie-bleibt-bevorzugt-westliches-modell-stosst-auf-skepsis" class="wp-block-heading"><span id="demokratie-bleibt-bevorzugt-westliches-modell-stoesst-auf-skepsis">Demokratie bleibt bevorzugt – westliches Modell stößt auf Skepsis</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die wirtschaftlich geprägte Haltung gegenüber internationalen Partnern geht nicht mit einer grundsätzlichen Abkehr von demokratischen Regierungsformen einher. 73 Prozent erklären, Demokratie sei anderen politischen Systemen grundsätzlich vorzuziehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gleichzeitig halten 56 Prozent die westliche Form der Demokratie nicht für Afrika geeignet. Die Antworten verbinden damit eine hohe Zustimmung zu Wahlen und demokratischer Regierungsführung mit dem Wunsch nach stärker an afrikanischen Bedingungen orientierten politischen Modellen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch bei internationalen Bündnissen bevorzugt die Mehrheit einen klaren Kurs. 60 Prozent sprechen sich dafür aus, enge Beziehungen zu einer oder zwei großen Weltmächten aufzubauen, um langfristige Vorteile zu sichern. 37 Prozent befürworten eine neutrale Position.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zugleich nehmen 70 Prozent die internationale Lage als zunehmend gespalten und gefährlich wahr. Besonders hoch ist dieser Anteil in Kenia mit 87 Prozent, in der Demokratischen Republik Kongo mit 83 Prozent und in Nigeria mit 81 Prozent.</p>



<h2 id="h-wirtschaftliche-stimmung-verbessert-sich" class="wp-block-heading"><span id="wirtschaftliche-stimmung-verbessert-sich">Wirtschaftliche Stimmung verbessert sich</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">In den acht Ländern, die seit Beginn der Erhebung im Jahr 2020 regelmäßig untersucht werden, hat sich die Einschätzung der nationalen Entwicklung verbessert. 47 Prozent glauben, ihr Land bewege sich in die richtige Richtung. Im Jahr 2024 waren es 30 Prozent.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch die Bewertung der wirtschaftlichen Entwicklung fällt positiver aus. Der Anteil stieg von 26 auf 45 Prozent. Afrika insgesamt sehen 43 Prozent auf einem richtigen Kurs, nach 37 Prozent zwei Jahre zuvor.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Lebenshaltungskosten bleiben dennoch die am häufigsten genannte Belastung der vergangenen fünf Jahre. 27 Prozent bezeichnen steigende Preise als die Entwicklung mit den größten Auswirkungen auf den Kontinent.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei den politischen Prioritäten steht die Schaffung neuer und gut bezahlter Arbeitsplätze mit 27 Prozent an erster Stelle. Es folgen die Bekämpfung staatlicher Korruption mit 25 Prozent und bessere Bedingungen für Unternehmensgründungen mit 16 Prozent. Im Jahr 2020 hatten lediglich zehn Prozent Erleichterungen für Unternehmensgründungen genannt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die African Youth Survey wird seit 2020 von der Ichikowitz Family Foundation in Auftrag gegeben und von dem Meinungsforschungsunternehmen PSB Insights durchgeführt. Für die Ausgabe 2026 wurden in Burkina Faso, Tschad, der Republik Kongo, der Demokratischen Republik Kongo, Äthiopien, Ghana, Kenia, Liberia, Mosambik, Nigeria, Ruanda, Somalia, Südafrika, Togo, Sambia und Simbabwe jeweils etwa 300 Menschen persönlich befragt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Alle Teilnehmer waren Staatsangehörige des jeweiligen Landes und zwischen 18 und 24 Jahre alt. Die Stichprobe bestand zu gleichen Teilen aus Männern und Frauen. Vergleiche mit früheren Ausgaben beziehen sich ausschließlich auf die acht Länder, die seit 2020 in jeder Erhebungsrunde vertreten waren.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fjunge-afrikaner-blicken-optimistisch-auf-trump-china-geniesst-mehr-vertrauen-in-afrika%2F&amp;action_name=Junge%20Afrikaner%20blicken%20optimistisch%20auf%20Trump%20%E2%80%93%20China%20genie%C3%9Ft%20mehr%20Vertrauen%20in%20Afrika&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /><p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/junge-afrikaner-blicken-optimistisch-auf-trump-china-geniesst-mehr-vertrauen-in-afrika/">Junge Afrikaner blicken optimistisch auf Trump – China genießt mehr Vertrauen in Afrika</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		
		<media:thumbnail url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/P20260218MR-0519-1-150x150.jpg" />
		<media:content url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/P20260218MR-0519-1.jpg" medium="image">
			<media:title type="html">P20260218MR-0519</media:title>
			<media:thumbnail url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/P20260218MR-0519-1-150x150.jpg" />
		</media:content>
		<media:content url="https://fokus-afrika.de/fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&#038;rec=1&#038;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fjunge-afrikaner-blicken-optimistisch-auf-trump-china-geniesst-mehr-vertrauen-in-afrika%2F&#038;action_name=Junge%20Afrikaner%20blicken%20optimistisch%20auf%20Trump%20%E2%80%93%20China%20genie%C3%9Ft%20mehr%20Vertrauen%20in%20Afrika&#038;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" medium="image" />
	</item>
		<item>
		<title>Nach über 1.900 Tote: Russland will Ebola-Impfstoff gefunden haben </title>
		<link>https://fokus-afrika.de/nach-ueber-1-900-tote-russland-will-ebola-impfstoff-gefunden-haben/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Jul 2026 14:42:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Demokratische Republik Kongo]]></category>
		<category><![CDATA[1]]></category>
		<category><![CDATA[4]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Russland]]></category>
		<category><![CDATA[UK]]></category>
		<category><![CDATA[WHO]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://fokus-afrika.de/?p=29127</guid>

					<description><![CDATA[<p>Russland meldet erste Laborergebnisse für einen Impfstoff gegen Bundibugyo-Ebola. Doch das Gamaleya-Institut hat weder mit dem echten Virus noch an Menschen getestet.<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fnach-ueber-1-900-tote-russland-will-ebola-impfstoff-gefunden-haben%2F&amp;action_name=Nach%20%C3%BCber%201.900%20Tote%3A%20Russland%20will%20Ebola-Impfstoff%20gefunden%20haben%C2%A0&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/nach-ueber-1-900-tote-russland-will-ebola-impfstoff-gefunden-haben/">Nach über 1.900 Tote: Russland will Ebola-Impfstoff gefunden haben </a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Russische Forscher melden erste Laborhinweise darauf, dass ein angepasster Ebola-Impfstoff eine Immunantwort gegen das Bundibugyo-Virus auslösen könnte. Die Ergebnisse wurden am 27. Juli 2026 öffentlich. Getestet wurde der Impfstoff jedoch weder am echten Bundibugyo-Virus noch an Menschen. Eine Schutzwirkung gegen die derzeitige Epidemie in der Demokratischen Republik Kongo und Uganda ist damit noch nicht nachgewiesen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Denis Logunow, Direktor des staatlichen Gamaleya-Forschungszentrums in Moskau, stellte die vorläufigen Ergebnisse gegenüber der russischen Zeitung&nbsp;<em>Izvestia</em>&nbsp;vor. Das Institut habe zunächst Bestandteile des Impfstoffs hergestellt und anschließend geprüft, ob diese eine Immunreaktion hervorrufen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Untersuchungen erfolgten in sogenannten Ersatztests. Dabei verwenden Forscher vereinfachte oder nachgebildete Bestandteile eines Krankheitserregers, nicht das tatsächlich zirkulierende Virus. Solche Versuche können erste Hinweise auf eine mögliche Wirkung liefern, ersetzen aber keine Tests mit dem echten Erreger und keine klinischen Studien.</p>



<h2 id="h-gamaleya-besitzt-das-bundibugyo-virus-noch-nicht" class="wp-block-heading"><span id="gamaleya-besitzt-das-bundibugyo-virus-noch-nicht">Gamaleya besitzt das Bundibugyo-Virus noch nicht</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das Gamaleya-Zentrum verfügt nach eigenen Angaben bislang über keine Probe des Bundibugyo-Virus. Die Forscher warten auf eine Übermittlung durch die zuständigen Gesundheitsbehörden, bevor sie ihre Untersuchungen mit dem tatsächlichen Erreger fortsetzen können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Logunow erklärte, die bisher gewonnenen Daten stimmten nach Einschätzung des Instituts gut mit Ergebnissen überein, die bei Tests mit dem echten Virus zu erwarten seien. Unabhängige wissenschaftliche Daten oder Ergebnisse aus einer klinischen Prüfung wurden zunächst nicht veröffentlicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Impfstoff ist keine vollständige Neuentwicklung. Gamaleya hat dafür einen russischen Impfstoff angepasst, der ursprünglich gegen das Zaire-Ebola-Virus entwickelt wurde. Diese Virusart war unter anderem für die schwere Epidemie in Westafrika zwischen 2014 und 2016 verantwortlich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bundibugyo- und Zaire-Ebola-Viren gehören zur selben Virusfamilie, unterscheiden sich aber so deutlich, dass zugelassene Impfstoffe gegen die Zaire-Variante keinen verlässlich belegten Schutz gegen Bundibugyo bieten.</p>



<h2 id="h-russische-forscher-setzen-auf-mogliche-kreuzwirkung" class="wp-block-heading"><span id="russische-forscher-setzen-auf-moegliche-kreuzwirkung">Russische Forscher setzen auf mögliche Kreuzwirkung</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Gamaleya-Direktor Alexander Ginzburg hatte bereits im Mai auf genetische Gemeinsamkeiten zwischen beiden Viren verwiesen. Er bezifferte deren Übereinstimmung auf etwa 60 bis 70 Prozent und leitete daraus die Möglichkeit einer teilweisen Kreuzwirkung ab.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Anfang Juli stellte Ginzburg einen Schutz von etwa 50 Prozent vor einer Infektion in Aussicht. Gegen schwere oder tödliche Krankheitsverläufe könne die Wirkung nach seiner Einschätzung höher ausfallen. Diese Angaben beruhen bislang jedoch nicht auf klinischen Studien mit Menschen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das russische Gesundheitsministerium muss nun entscheiden, ob der angepasste Impfstoff als neues Arzneimittel geprüft wird oder als veränderte Version eines bereits vorhandenen Produkts. Davon hängt ab, welche Untersuchungen erforderlich sind und wie umfangreich spätere klinische Studien ausfallen müssen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein vergleichbares Verfahren hatte Russland beim Corona-Impfstoff Sputnik Light genutzt, dessen Zusammensetzung mehrfach an neue Varianten des Coronavirus angepasst wurde.</p>



<h2 id="h-noch-kein-zugelassener-impfstoff-gegen-bundibugyo" class="wp-block-heading"><span id="noch-kein-zugelassener-impfstoff-gegen-bundibugyo">Noch kein zugelassener Impfstoff gegen Bundibugyo</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Gegen das Bundibugyo-Virus gibt es bislang weder einen eigens zugelassenen Impfstoff noch eine spezifisch zugelassene Behandlung. <a href="https://fokus-afrika.de/neuer-ebola-ausbruch-in-der-dr-kongo/">Die Weltgesundheitsorganisation bestätigte im Mai einen Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo und Uganda und stufte ihn als gesundheitliche Notlage von internationaler Tragweite ein.</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die WHO verzeichnete bis zum 15. Juli 2.124 bestätigte Erkrankungen und 828 Todesfälle in der Demokratischen Republik Kongo. Der starke Anstieg hing teilweise mit einer ausgeweiteten Überwachung sowie zusätzlichen Labor- und Testkapazitäten zusammen.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="909" height="1024" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/Monrovia_Ebola_2015-909x1024.jpg" alt="" class="wp-image-29128 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/Monrovia_Ebola_2015-909x1024.jpg 909w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/Monrovia_Ebola_2015-266x300.jpg 266w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/Monrovia_Ebola_2015-768x865.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/Monrovia_Ebola_2015-380x428.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/Monrovia_Ebola_2015-800x901.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/Monrovia_Ebola_2015.jpg 960w" sizes="(max-width: 909px) 100vw, 909px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Ein späterer Bericht der kongolesischen Behörden vom 26. Juli nennt 3.075 bestätigte Fälle und 1.354 Todesfälle in fünf Provinzen. Rund 90 Prozent der Infektionen konzentrieren sich demnach auf die nordöstliche Provinz Ituri. Die Region grenzt an Uganda und den Südsudan und ist zugleich von bewaffneten Konflikten, Vertreibungen und eingeschränktem Zugang zu medizinischer Versorgung betroffen.</p>
</div></div>



<h2 id="h-oxford-impfstoff-wird-bereits-an-menschen-getestet" class="wp-block-heading"><span id="oxford-impfstoff-wird-bereits-an-menschen-getestet">Oxford-Impfstoff wird bereits an Menschen getestet</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Parallel zur russischen Entwicklung hat die Universität Oxford die weltweit erste klinische Prüfung eines gezielt gegen das Bundibugyo-Virus entwickelten Impfstoffs gestartet. Der erste Freiwillige erhielt das Präparat am 24. Juli.</p>



<p class="wp-block-paragraph">An der ersten Studienphase sollen 50 gesunde Erwachsene zwischen 18 und 55 Jahren teilnehmen. Die Forscher untersuchen zunächst die Sicherheit des Impfstoffs und die ausgelöste Immunantwort. Eine mögliche Schutzwirkung gegen eine tatsächliche Infektion ist zu diesem Zeitpunkt noch nicht belegt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Oxford-Impfstoff nutzt die ChAdOx1-Technologie, die auch beim Corona-Impfstoff von Oxford und AstraZeneca eingesetzt wurde. Das Serum Institute of India hat nach Angaben der Universität bereits rund 620.000 Dosen produziert und eingelagert. Sie könnten genutzt werden, falls die klinischen Untersuchungen positive Ergebnisse liefern und die Gesundheitsbehörden einen Einsatz genehmigen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch mögliche Medikamente werden derzeit geprüft. In der Demokratischen Republik Kongo läuft eine von der WHO unterstützte Studie zu Behandlungen gegen die Bundibugyo-Erkrankung. Bislang ist kein Medikament speziell für diese Form von Ebola zugelassen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Afrikanische Zentrum für Seuchenkontrolle und -prävention will die russischen Angaben mit dem Gamaleya-Institut erörtern. Africa CDC strebt nach eigenen Angaben an, bis Ende 2026 über einen zugelassenen Impfstoff und eine zugelassene Behandlung gegen das Bundibugyo-Virus zu verfügen.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fnach-ueber-1-900-tote-russland-will-ebola-impfstoff-gefunden-haben%2F&amp;action_name=Nach%20%C3%BCber%201.900%20Tote%3A%20Russland%20will%20Ebola-Impfstoff%20gefunden%20haben%C2%A0&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /><p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/nach-ueber-1-900-tote-russland-will-ebola-impfstoff-gefunden-haben/">Nach über 1.900 Tote: Russland will Ebola-Impfstoff gefunden haben </a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		
		<media:thumbnail url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/Monrovia_Ebola_2015-150x150.jpg" />
		<media:content url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/Monrovia_Ebola_2015.jpg" medium="image">
			<media:title type="html">Monrovia_Ebola_2015</media:title>
			<media:thumbnail url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/Monrovia_Ebola_2015-150x150.jpg" />
		</media:content>
		<media:content url="https://fokus-afrika.de/fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&#038;rec=1&#038;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fnach-ueber-1-900-tote-russland-will-ebola-impfstoff-gefunden-haben%2F&#038;action_name=Nach%20%C3%BCber%201.900%20Tote%3A%20Russland%20will%20Ebola-Impfstoff%20gefunden%20haben%C2%A0&#038;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" medium="image" />
	</item>
		<item>
		<title>Russland bietet Burundi Atomkraftwerke an – Lawrow gibt Ukraine Schuld an Krise im Ostkongo</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/russland-bietet-burundi-atomkraftwerke-an-lawrow-gibt-ukraine-schuld-an-krise-im-ostkongo/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 12 Jul 2026 23:17:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Burundi]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[4]]></category>
		<category><![CDATA[AU]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Krise]]></category>
		<category><![CDATA[Russland]]></category>
		<category><![CDATA[UN]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://fokus-afrika.de/?p=28759</guid>

					<description><![CDATA[<p>Russland will Burundi mit Atomkraftwerken unterstützen – gleichzeitig gibt Außenminister Lawrow der Ukraine die Schuld an der Krise im Ostkongo.<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Frussland-bietet-burundi-atomkraftwerke-an-lawrow-gibt-ukraine-schuld-an-krise-im-ostkongo%2F&amp;action_name=Russland%20bietet%20Burundi%20Atomkraftwerke%20an%20%E2%80%93%20Lawrow%20gibt%20Ukraine%20Schuld%20an%20Krise%20im%20Ostkongo&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/russland-bietet-burundi-atomkraftwerke-an-lawrow-gibt-ukraine-schuld-an-krise-im-ostkongo/">Russland bietet Burundi Atomkraftwerke an – Lawrow gibt Ukraine Schuld an Krise im Ostkongo</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Russland will Burundi beim Aufbau einer zivilen Atomwirtschaft unterstützen und bietet dem ostafrikanischen Land kleine modulare Kernkraftwerke sowie Wasserkraftprojekte an. Die Vereinbarungen wurden bei Gesprächen zwischen Präsident Évariste Ndayishimiye und dem russischen Außenminister Sergej Lawrow in Bujumbura konkretisiert. Moskau bildet bereits burundische Fachkräfte aus, während der russische Staatskonzern Rosatom die Grundlagen für eine Zusammenarbeit im Nuklearbereich geschaffen hat.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Lawrow erklärte bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Burundis Außenminister Édouard Bizimana, russische Unternehmen seien bereit, mehrere konkrete Energieprojekte umzusetzen. Neben Kernenergie nannte er Vorhaben des staatlichen Wasserkraftkonzerns RusHydro.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Gespräche umfassten außerdem Landwirtschaft, Gesundheit, Bildung, Infrastruktur, Verkehr, Handel und Technologietransfer. Beide Regierungen wollen ihre politische Zusammenarbeit bei den Vereinten Nationen und mit der Afrikanischen Union ausbauen.</p>



<h2 id="h-burundi-pruft-kleine-modulare-reaktoren" class="wp-block-heading"><span id="burundi-prueft-kleine-modulare-reaktoren">Burundi prüft kleine modulare Reaktoren</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Burundi interessiere sich besonders für kleine modulare Kernkraftwerke, sagte Lawrow. Diese Reaktoren werden mit geringerer Leistung als klassische Großkraftwerke geplant und können schrittweise errichtet werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Rosatom habe bereits ein grundlegendes Dokument mit der burundischen Seite unterzeichnet. Genauere Angaben zu Standort, Leistung, Kosten und Finanzierung eines möglichen Kraftwerks machten beide Regierungen nicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Burundische Studierende und Fachkräfte würden bereits an russischen Hochschulen auf eine künftige zivile Atomwirtschaft vorbereitet. Moskau sei bereit, diese Ausbildung auszuweiten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Personal wird bereits ausgebildet. Unsere Freunde interessieren sich für kleine modulare Kernkraftwerke“, sagte Lawrow. Burundier würden an den entsprechenden russischen Hochschulen für eine mögliche spätere Nuklearindustrie qualifiziert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Bauvertrag für ein Kernkraftwerk wurde bei dem Besuch nicht bekannt gegeben. Die bisherigen Schritte konzentrieren sich auf Ausbildung, Planung und institutionelle Zusammenarbeit.</p>



<h2 id="h-wasserkraft-soll-stromversorgung-erweitern" class="wp-block-heading"><span id="wasserkraft-soll-stromversorgung-erweitern">Wasserkraft soll Stromversorgung erweitern</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Neben der Kernenergie brachte Russland Wasserkraftprojekte in die Gespräche ein. Lawrow verwies auf die technischen Fähigkeiten von RusHydro, ohne einzelne Standorte oder Anlagen zu benennen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Burundis Stromversorgung stützt sich vor allem auf Wasserkraft, erreicht jedoch nicht alle Teile des Landes. Regierung und internationale Partner arbeiten seit Jahren an zusätzlichen Kraftwerken und Übertragungsnetzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/praesident-ndayishimiyeniemand-hat-angst-seine-meinung-zu-aeussern/" data-type="post" data-id="25587">Die geplante Energiekooperation soll in Burundis nationale Entwicklungsstrategie „Vision 2040–2060“ eingebunden werden.</a> Diese sieht einen Ausbau der Infrastruktur, mehr industrielle Produktion und eine stärkere Verarbeitung heimischer Rohstoffe vor.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Russische Unternehmen sollen neben Energieprojekten auch Möglichkeiten in Landwirtschaft, Verkehr, Infrastruktur und Technologietransfer prüfen. Konkrete Investitionssummen wurden zunächst nicht genannt.</p>



<h2 id="h-gemeinsames-zentrum-gegen-infektionskrankheiten" class="wp-block-heading"><span id="gemeinsames-zentrum-gegen-infektionskrankheiten">Gemeinsames Zentrum gegen Infektionskrankheiten</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Russland und Burundi bauen zugleich ihre Zusammenarbeit im Gesundheitswesen aus. Russische Fachleute arbeiten bereits in einem gemeinsamen Forschungszentrum für Infektionskrankheiten. Moskau hat außerdem ein mobiles Labor zur Erkennung gefährlicher Erreger bereitgestellt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Lawrow erklärte, das Zentrum solle nicht nur Burundi, sondern auch Nachbarstaaten bei der Überwachung von Epidemien unterstützen. Die Gespräche standen im Zusammenhang mit dem Ebola-Ausbruch in der benachbarten Demokratischen Republik Kongo.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Russische Spezialisten hätten geeignete Testsysteme für die dort verbreitete Virusvariante identifiziert. Russland sei nach Lawrows Darstellung bereit, einen Impfstoff in größeren Mengen herzustellen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dafür benötigten russische Forschungseinrichtungen biologische Proben. Moskau habe Burundi um entsprechendes Material gebeten. Sobald dieses vorliege, könne die industrielle Herstellung eines auf die Variante abgestimmten Impfstoffs beginnen, sagte der Außenminister.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nähere Angaben zur wissenschaftlichen Prüfung, Zulassung oder Beteiligung internationaler Gesundheitsbehörden machte Lawrow nicht.</p>



<h2 id="h-zentrum-fur-katastrophenschutz-geplant" class="wp-block-heading"><span id="zentrum-fuer-katastrophenschutz-geplant">Zentrum für Katastrophenschutz geplant</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ein weiteres gemeinsames Vorhaben betrifft den Katastrophenschutz. Mit Unterstützung des russischen Ministeriums für Zivilschutz und Katastrophenhilfe soll in Burundi ein Zentrum zur Vorsorge und Reaktion auf Naturkatastrophen entstehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Russland bildet bereits burundische Fachkräfte in zivilen und militärischen Berufen aus. Dazu gehören auch Studiengänge und Lehrgänge an Einrichtungen des russischen Katastrophenschutzministeriums.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Lawrow sagte zusätzliche Stipendien zu, sofern die burundische Regierung Bedarf anmelde. Beide Seiten wollen außerdem den Austausch zwischen Hochschulen, Wissenschaftseinrichtungen und Jugendorganisationen verstärken.</p>



<h2 id="h-ndayishimiye-fordert-mehr-sitze-fur-afrika-im-un-sicherheitsrat" class="wp-block-heading"><span id="ndayishimiye-fordert-mehr-sitze-fuer-afrika-im-un-sicherheitsrat">Ndayishimiye fordert mehr Sitze für Afrika im UN-Sicherheitsrat</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ndayishimiye nutzte das Treffen auch in seiner Funktion als amtierender Vorsitzender der Afrikanischen Union.<a href="https://fokus-afrika.de/un-mitgliedstaaten-draengen-auf-echte-reform-des-sicherheitsrats-afrika-und-veto-im-fokus/" data-type="post" data-id="22119"> Er forderte eine gerechtere Vertretung Afrikas im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen, sowohl bei den ständigen als auch bei den nichtständigen Sitzen.</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Lawrow unterstützte diese Forderung. Die bisherige Zusammensetzung des Sicherheitsrates benachteilige afrikanische Staaten und andere Regionen des Globalen Südens.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="682" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/HM4Le8eWoAASTmE-1-1024x682.jpeg" alt="" class="wp-image-28762 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/HM4Le8eWoAASTmE-1-1024x682.jpeg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/HM4Le8eWoAASTmE-1-300x200.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/HM4Le8eWoAASTmE-1-768x512.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/HM4Le8eWoAASTmE-1-380x253.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/HM4Le8eWoAASTmE-1-800x533.jpeg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/HM4Le8eWoAASTmE-1-1160x773.jpeg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/HM4Le8eWoAASTmE-1.jpeg 1280w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">„Die historische Ungerechtigkeit gegenüber den afrikanischen Ländern muss beseitigt werden“, sagte der russische Außenminister. Die westliche Staatengruppe könne keine zusätzlichen Sitze beanspruchen, da sie bereits überrepräsentiert sei.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Russland und Burundi bekannten sich zu einer multipolaren Weltordnung und zur staatlichen Souveränität. Beide Regierungen wollen ihre Positionen bei den Vereinten Nationen und in anderen multilateralen Organisationen enger abstimmen.</p>



<h2 id="h-konflikt-im-ostkongo-bleibt-thema-der-gesprache" class="wp-block-heading"><span id="konflikt-im-ostkongo-bleibt-thema-der-gespraeche">Konflikt im Ostkongo bleibt Thema der Gespräche</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Sicherheitslage im Osten der Demokratischen Republik Kongo gehörte ebenfalls zu den zentralen Themen. <a href="https://fokus-afrika.de/burundi-beschuldigt-ruanda-praesident-ndayishimiye-warnt-vor-krieg/">Burundi grenzt an die Konfliktregion und unterstützt die kongolesische Regierung militärisch im Kampf gegen die Rebellenbewegung M23.</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/russland-sucht-den-schulterschluss-mit-afrika-lawrow-will-afrikanische-loesungen-fuer-afrikanische-probleme-foerdern/" data-type="post" data-id="28657">Ndayishimiye bekräftigte den Grundsatz „afrikanischer Lösungen für afrikanische Probleme“.</a> <a href="https://fokus-afrika.de/russland-plant-neue-afrika-strategie-lawrow-will-afrikanische-souveraenitaet-staerken/">Politische Krisen auf dem Kontinent sollten durch Dialog und regionale Vermittlung gelöst werden</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Lawrow stellte sich hinter diese Position und kritisierte äußere Einmischung. Er beschuldigte erneut ukrainische Akteure, mit Gruppen zusammenzuarbeiten, die gegen afrikanische Regierungen kämpften. Belege oder genauere Angaben zu diesen Vorwürfen legte er nicht vor.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Neben dem Ostkongo sprachen beide Seiten über die Sicherheitslage im Sahel und die Bekämpfung des Ebola-Ausbruchs in der Region der Großen Seen.</p>



<h2 id="h-burundi-ubernimmt-rolle-beim-russland-afrika-gipfel" class="wp-block-heading"><span id="burundi-uebernimmt-rolle-beim-russland-afrika-gipfel">Burundi übernimmt Rolle beim Russland-Afrika-Gipfel</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ndayishimiye nahm die Einladung von Präsident Wladimir Putin zum dritten Russland-Afrika-Gipfel an. Das Treffen soll am 28. und 29. Oktober 2026 in Moskau stattfinden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/au-gipfel-burundis-praesident-ndayishimiye-uebernimmt-au-vorsitz-2026/" data-type="post" data-id="24629">Als amtierender Vorsitzender der Afrikanischen Union soll Ndayishimiye den Gipfel gemeinsam mit der russischen Seite leiten.</a> Die geplante Agenda umfasst Wirtschaft, Investitionen, Landwirtschaft, Digitalisierung, künstliche Intelligenz, Hochtechnologie und Kernenergie.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Russland will die Beschlüsse nach Lawrows Darstellung an den Entwicklungszielen der Agenda 2063 der Afrikanischen Union ausrichten. Moskau und Bujumbura vereinbarten eine enge Abstimmung bei der Vorbereitung des Treffens.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Frussland-bietet-burundi-atomkraftwerke-an-lawrow-gibt-ukraine-schuld-an-krise-im-ostkongo%2F&amp;action_name=Russland%20bietet%20Burundi%20Atomkraftwerke%20an%20%E2%80%93%20Lawrow%20gibt%20Ukraine%20Schuld%20an%20Krise%20im%20Ostkongo&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /><p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/russland-bietet-burundi-atomkraftwerke-an-lawrow-gibt-ukraine-schuld-an-krise-im-ostkongo/">Russland bietet Burundi Atomkraftwerke an – Lawrow gibt Ukraine Schuld an Krise im Ostkongo</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		
		<media:thumbnail url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/HM4Le8eWoAASTmE-1-150x150.jpeg" />
		<media:content url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/HM4Le8eWoAASTmE-1.jpeg" medium="image">
			<media:title type="html">HM4Le8eWoAASTmE</media:title>
			<media:thumbnail url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/HM4Le8eWoAASTmE-1-150x150.jpeg" />
		</media:content>
		<media:content url="https://fokus-afrika.de/fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&#038;rec=1&#038;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Frussland-bietet-burundi-atomkraftwerke-an-lawrow-gibt-ukraine-schuld-an-krise-im-ostkongo%2F&#038;action_name=Russland%20bietet%20Burundi%20Atomkraftwerke%20an%20%E2%80%93%20Lawrow%20gibt%20Ukraine%20Schuld%20an%20Krise%20im%20Ostkongo&#038;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" medium="image" />
	</item>
		<item>
		<title>Nach Russlands Angriff auf Charkiw: Nigerianische Medizinabsolventin stirbt in Deutschland</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/nach-russlands-angriff-auf-charkiw-nigerianische-medizinabsolventin-stirbt-in-deutschland/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Jul 2026 22:27:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Institutionelle Beziehungen]]></category>
		<category><![CDATA[Nigeria]]></category>
		<category><![CDATA[2]]></category>
		<category><![CDATA[4]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Botschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Krieg]]></category>
		<category><![CDATA[Russland]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://fokus-afrika.de/?p=28675</guid>

					<description><![CDATA[<p>Sie stand kurz vor ihrer Abschlussfeier als Medizinerin. Nun ist die 23-jährige Nigerianerin Nnani Adaobi Marian nach einem russischen Angriff auf Charkiw in Deutschland gestorben.<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fnach-russlands-angriff-auf-charkiw-nigerianische-medizinabsolventin-stirbt-in-deutschland%2F&amp;action_name=Nach%20Russlands%20Angriff%20auf%20Charkiw%3A%20Nigerianische%20Medizinabsolventin%20stirbt%20in%20Deutschland&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/nach-russlands-angriff-auf-charkiw-nigerianische-medizinabsolventin-stirbt-in-deutschland/">Nach Russlands Angriff auf Charkiw: Nigerianische Medizinabsolventin stirbt in Deutschland</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die nigerianische Medizinabsolventin Nnani Adaobi Marian ist nach einem Luftangriff auf Charkiw in Deutschland gestorben. Die Regierung Nigerias bestätigte den Fall am Dienstag. Die 23-Jährige hatte an der Nationalen Medizinischen Universität Charkiw studiert und sollte wenige Tage später ihre Abschlussfeier erleben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das nigerianische Außenministerium erklärte, Marian sei Berichten zufolge Verletzungen erlegen, die sie bei einem russischen Luftangriff auf Charkiw erlitten habe. Abuja sprach der Familie, ihren Freunden, früheren Kommilitonen und der nigerianischen Gemeinschaft in der Ukraine sein Beileid aus.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die nigerianischen Vertretungen in der Ukraine und in Deutschland sollen nun die genauen Umstände klären und konsularische Hilfe für die Angehörigen leisten. Das Ministerium bekräftigte zugleich seine Sorge über zivile Opfer im Ukraine-Krieg und rief zu einem Ende der Kampfhandlungen auf.</p>



<h2 id="h-verletzungen-nach-angriff-vom-29-juni" class="wp-block-heading"><span id="verletzungen-nach-angriff-vom-29-juni">Verletzungen nach Angriff vom 29. Juni</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Marian wurde am 29. Juni bei einem Angriff im Bezirk Kholodnohirskyj in Charkiw schwer verletzt. Ukrainische Berichte sprechen von einem Angriff mit Fliegerbomben. Sie wurde zunächst in Charkiw behandelt und anschließend nach Deutschland verlegt, wo Ärzte weiter um ihr Leben kämpften.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="727" height="639" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/gradss.jpeg.webp" alt="" class="wp-image-28676 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/gradss.jpeg.webp 727w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/gradss.jpeg-300x264.webp 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/gradss.jpeg-380x334.webp 380w" sizes="(max-width: 727px) 100vw, 727px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Die Nationale Medizinische Universität Charkiw würdigte Marian als engagierte und hilfsbereite Absolventin. Sie habe seit 2020 an der Universität studiert und sich durch Fleiß, Verantwortungsbewusstsein und sehr gute Leistungen ausgezeichnet. Zusätzlich habe sie medizinische Erfahrungen bei Praktika an der University of Cambridge und an der Biruni University in der Türkei gesammelt.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Universität erklärte, Ärzte in Charkiw und Deutschland hätten bis zuletzt versucht, Marian zu retten. Ihre Verletzungen seien jedoch zu schwer gewesen.</p>



<h2 id="h-freundin-starb-am-angriffsort" class="wp-block-heading"><span id="freundin-starb-am-angriffsort">Freundin starb am Angriffsort</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Nach ukrainischen Angaben war Marian mit ihrer Freundin Fatima Huseynova auf dem Weg zu einem Fotoshooting vor der Abschlussfeier, als der Angriff erfolgte. Huseynova starb demnach noch am Ort des Angriffs. Marian wurde mit lebensgefährlichen Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei dem Angriff sollen weitere Menschen verletzt worden sein. Charkiw, die zweitgrößte Stadt der Ukraine, liegt nahe der russischen Grenze und wird seit Beginn des russischen Angriffskriegs immer wieder beschossen. Die Stadt ist ein wichtiger Universitätsstandort und hatte vor dem Krieg zahlreiche internationale Studierende, darunter viele aus afrikanischen Ländern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für die nigerianische Gemeinschaft in der Ukraine ist der Tod der jungen Absolventin ein weiterer Einschnitt in einem Krieg, der auch Ausländerinnen und Ausländer trifft, die zum Studium oder zur Arbeit im Land geblieben sind.</p>



<h2 id="h-russland-weist-verantwortung-zuruck" class="wp-block-heading"><span id="russland-weist-verantwortung-zurueck">Russland weist Verantwortung zurück</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die russische Botschaft in Nigeria wies Berichte zurück, wonach Marian durch einen russischen Angriff getötet worden sei. Es gebe derzeit keine bestätigten Informationen darüber, wessen Handlungen ihren Tod tatsächlich verursacht hätten, erklärte die Botschaft.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zugleich erklärte die russische Seite, zivile Opfer würden häufig durch die ukrainische Luftabwehr verursacht. Die russischen Streitkräfte griffen ausschließlich militärische Ziele an und zielten nicht auf Zivilisten oder soziale Infrastruktur, hieß es in der Erklärung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nigeria hat diese Darstellung nicht übernommen. Das Außenministerium sprach weiter von einem berichteten russischen Luftangriff und kündigte an, die Umstände über die diplomatischen Vertretungen zu prüfen.</p>



<h2 id="h-afrikanische-studierende-im-ukraine-krieg" class="wp-block-heading"><span id="afrikanische-studierende-im-ukraine-krieg">Afrikanische Studierende im Ukraine-Krieg</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Fall erinnert an die Lage afrikanischer Studierender in der Ukraine. Vor dem russischen Angriffskrieg war das Land ein wichtiger Bildungsstandort für junge Menschen aus Nigeria, <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/westafrika/ghana/" data-type="category" data-id="70">Ghana</a>, <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/nordafrika/marokko/" data-type="category" data-id="26">Marokko</a>, <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/nordafrika/agypten/" data-type="category" data-id="23">Ägypten</a>, <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/sudliches-afrika/sudafrika/" data-type="category" data-id="63">Südafrika</a> und weiteren afrikanischen Staaten. Besonders Medizin, Pharmazie und Ingenieurwissenschaften zogen viele internationale Studierende an.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Kriegsbeginn 2022 verließen zahlreiche Studierende die Ukraine. Andere blieben, kehrten nach einer Flucht zurück oder setzten ihr Studium trotz der unsicheren Lage fort. Universitäten in Städten wie Charkiw, Dnipro, Kiew und Odessa versuchten, Lehrbetrieb, Abschlussprüfungen und internationale Programme unter Kriegsbedingungen aufrechtzuerhalten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nigerias Außenministerium erklärte, es werde die Entwicklung weiter beobachten und die Interessen nigerianischer Staatsangehöriger im Ausland schützen. Die konsularische Prüfung soll klären, welche weiteren Schritte für die Familie von Nnani Adaobi Marian nötig sind.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fnach-russlands-angriff-auf-charkiw-nigerianische-medizinabsolventin-stirbt-in-deutschland%2F&amp;action_name=Nach%20Russlands%20Angriff%20auf%20Charkiw%3A%20Nigerianische%20Medizinabsolventin%20stirbt%20in%20Deutschland&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /><p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/nach-russlands-angriff-auf-charkiw-nigerianische-medizinabsolventin-stirbt-in-deutschland/">Nach Russlands Angriff auf Charkiw: Nigerianische Medizinabsolventin stirbt in Deutschland</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		
		<media:thumbnail url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/gradss.jpeg-150x150.webp" />
		<media:content url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/gradss.jpeg.webp" medium="image">
			<media:title type="html">gradss.jpeg</media:title>
			<media:thumbnail url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/gradss.jpeg-150x150.webp" />
		</media:content>
		<media:content url="https://fokus-afrika.de/fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&#038;rec=1&#038;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fnach-russlands-angriff-auf-charkiw-nigerianische-medizinabsolventin-stirbt-in-deutschland%2F&#038;action_name=Nach%20Russlands%20Angriff%20auf%20Charkiw%3A%20Nigerianische%20Medizinabsolventin%20stirbt%20in%20Deutschland&#038;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" medium="image" />
	</item>
		<item>
		<title>Paul Biyas Gesundheit wirft Fragen auf – Kamerun dementiert Klinikaufenthalt in Genf</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/paul-biyas-gesundheit-wirft-fragen-auf-kamerun-dementiert-klinikaufenthalt-in-genf/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 21 Jun 2026 12:18:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kamerun]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[4]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Präsident]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://fokus-afrika.de/?p=28311</guid>

					<description><![CDATA[<p>Kameruns Regierung hat einen Bericht über eine angebliche stationäre Behandlung von Präsident Paul Biya in einer Privatklinik in&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fpaul-biyas-gesundheit-wirft-fragen-auf-kamerun-dementiert-klinikaufenthalt-in-genf%2F&amp;action_name=Paul%20Biyas%20Gesundheit%20wirft%20Fragen%20auf%20%E2%80%93%20Kamerun%20dementiert%20Klinikaufenthalt%20in%20Genf&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/paul-biyas-gesundheit-wirft-fragen-auf-kamerun-dementiert-klinikaufenthalt-in-genf/">Paul Biyas Gesundheit wirft Fragen auf – Kamerun dementiert Klinikaufenthalt in Genf</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Kameruns Regierung hat einen Bericht über eine angebliche stationäre Behandlung von Präsident Paul Biya in einer Privatklinik in Genf zurückgewiesen. Das Dementi veröffentlichte Kommunikationsminister und Regierungssprecher René Emmanuel Sadi am 18. Juni 2026. Die Regierung bestätigte zugleich, dass sich der 93-jährige Staatschef in der Schweiz aufhält und dort möglicherweise routinemäßig ärztlich untersuchen lässt. Biya sei jedoch nicht hospitalisiert und führe seine Amtsgeschäfte weiter.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auslöser war ein Beitrag des französischsprachigen Magazins&nbsp;<em>Jeune Afrique</em>. Unter der Überschrift „Paul Biya in der Schweiz: Hinter den Kulissen eines neuen medizinischen Aufenthalts des kamerunischen Präsidenten“ berichtete das Magazin, Biya werde seit dem 7. Juni in einer privaten Klinik in Genf behandelt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die medizinische Versorgung stehe demnach im Zusammenhang mit einem angeblichen Schwächeanfall während der Feierlichkeiten zum kamerunischen Nationalfeiertag am 20. Mai.&nbsp;</p>



<h2 id="h-regierung-bestatigt-aufenthalt-in-genf" class="wp-block-heading"><span id="regierung-bestaetigt-aufenthalt-in-genf">Regierung bestätigt Aufenthalt in Genf</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Sadi bezeichnete den Bericht als „böswillige und unbegründete Spekulation“. Die Veröffentlichung verletze grundlegende Prinzipien des professionellen Journalismus, erklärte der Regierungssprecher.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Die Regierung der Republik bestätigt, dass sich das Staatsoberhaupt tatsächlich in Genf in der Schweiz befindet, jedoch keineswegs in einer medizinischen Einrichtung untergebracht ist“, heißt es in der Mitteilung. Auch befinde sich Biya nicht in einem gesundheitlichen Zustand, der eine Behandlung in dem von&nbsp;<em>Jeune Afrique</em>&nbsp;beschriebenen Umfang erfordere.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Regierung schloss medizinische Untersuchungen während des Aufenthalts nicht grundsätzlich aus. Biya könne die Reise „legitimerweise“ für einfache ärztliche Konsultationen nutzen. Er verfolge jedoch weiterhin die Staatsgeschäfte und treffe die notwendigen Entscheidungen zur Führung des Landes.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Der Präsident der Republik ist daher nicht hospitalisiert und wird so bald wie möglich nach Kamerun zurückkehren“, erklärte Sadi. Die Regierung bedauerte zugleich, dass die Behauptung von einem Medium mit etablierter Bekanntheit verbreitet worden sei.</p>



<h2 id="h-biya-verliess-kamerun-am-7-juni" class="wp-block-heading"><span id="biya-verliess-kamerun-am-7-juni">Biya verließ Kamerun am 7. Juni</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die kamerunische Präsidentschaft hatte am 7. Juni mitgeteilt, dass Biya Yaoundé für einen „kurzen privaten Aufenthalt in Europa“ verlassen habe. Ein konkretes Zielland wurde zunächst nicht genannt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Begleitet wurde der Präsident von seiner Ehefrau Chantal Biya. Kamerunische Medien nennen außerdem Vizeadmiral Joseph Fouda und den Direktor des Zivilkabinetts der Präsidentschaft, Samuel Mvondo Ayolo, als Mitglieder der Delegation.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/06/Paul_Biya_Voting_2018-1024x768.jpg" alt="" class="wp-image-28313 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/06/Paul_Biya_Voting_2018-1024x768.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/06/Paul_Biya_Voting_2018-300x225.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/06/Paul_Biya_Voting_2018-768x576.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/06/Paul_Biya_Voting_2018-200x150.jpg 200w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/06/Paul_Biya_Voting_2018-260x195.jpg 260w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/06/Paul_Biya_Voting_2018-380x285.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/06/Paul_Biya_Voting_2018-800x600.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/06/Paul_Biya_Voting_2018-1160x870.jpg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/06/Paul_Biya_Voting_2018.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/verfassungsrat-bestaetigt-paul-biya-mit-5366-prozent-regionale-resultate-proteste-und-sicherheitslage/" type="post" id="21281">Der Aufenthalt ist Biyas erste Auslandsreise seit seiner Wiederwahl am 12. Oktober 2025. </a><a href="https://fokus-afrika.de/kameruns-praesident-paul-biya-kehrt-nach-wochenlanger-abwesenheit-zurueck/" type="post" id="12023">Die zunächst fehlende Angabe zum Reiseziel und die Dauer seiner Abwesenheit lösten in Kamerun erneut Diskussionen über seinen Gesundheitszustand und die laufende Führung der Staatsgeschäfte aus.</a></p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der Ökonom und politische Kommentator Dieudonné Essomba kritisierte in einer Fernsehsendung, dass der Präsident für medizinische Untersuchungen nach Europa reisen müsse. „Wenn wir in unseren Krankenhäusern über gute technische Einrichtungen verfügten, müsste der Präsident nicht verreisen, um sich untersuchen zu lassen“, sagte Essomba.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Er stellte zugleich infrage, weshalb die Präsidentschaft keine genaueren Angaben zum Aufenthalt des Staatschefs gemacht habe. Die Regierung hält dagegen, dass Biya seine Aufgaben auch aus Genf ohne Einschränkungen wahrnehme.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Weder die Regierungserklärung noch die weiteren Stellungnahmen nennen einen konkreten Termin für Biyas Rückkehr nach Kamerun. Auch nähere Angaben zum privaten Programm des Präsidenten in der Schweiz wurden nicht veröffentlicht.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fpaul-biyas-gesundheit-wirft-fragen-auf-kamerun-dementiert-klinikaufenthalt-in-genf%2F&amp;action_name=Paul%20Biyas%20Gesundheit%20wirft%20Fragen%20auf%20%E2%80%93%20Kamerun%20dementiert%20Klinikaufenthalt%20in%20Genf&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /><p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/paul-biyas-gesundheit-wirft-fragen-auf-kamerun-dementiert-klinikaufenthalt-in-genf/">Paul Biyas Gesundheit wirft Fragen auf – Kamerun dementiert Klinikaufenthalt in Genf</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		
		<media:thumbnail url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/06/Paul_Biya_Voting_2018-150x150.jpg" />
		<media:content url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/06/Paul_Biya_Voting_2018.jpg" medium="image">
			<media:title type="html">Paul_Biya_Voting_2018</media:title>
			<media:thumbnail url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/06/Paul_Biya_Voting_2018-150x150.jpg" />
		</media:content>
		<media:content url="https://fokus-afrika.de/fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&#038;rec=1&#038;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fpaul-biyas-gesundheit-wirft-fragen-auf-kamerun-dementiert-klinikaufenthalt-in-genf%2F&#038;action_name=Paul%20Biyas%20Gesundheit%20wirft%20Fragen%20auf%20%E2%80%93%20Kamerun%20dementiert%20Klinikaufenthalt%20in%20Genf&#038;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" medium="image" />
	</item>
		<item>
		<title>Deutschland mobilisiert 13 Millionen Euro gegen Ebola in Kongo und Uganda</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/deutschland-mobilisiert-13-millionen-euro-gegen-ebola-in-kongo-und-uganda/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Jun 2026 16:44:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Demokratische Republik Kongo]]></category>
		<category><![CDATA[Institutionelle Beziehungen]]></category>
		<category><![CDATA[Kontinentale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[Uganda]]></category>
		<category><![CDATA[1]]></category>
		<category><![CDATA[4]]></category>
		<category><![CDATA[BMZ]]></category>
		<category><![CDATA[EAC]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[WHO]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://fokus-afrika.de/?p=28198</guid>

					<description><![CDATA[<p>Deutschland mobilisiert 13 Millionen Euro gegen den Ebola-Ausbruch in Kongo und Uganda. Die Mittel stärken Notfallmaßnahmen, mobile Labore und grenzüberschreitende Gesundheitskontrollen.<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fdeutschland-mobilisiert-13-millionen-euro-gegen-ebola-in-kongo-und-uganda%2F&amp;action_name=Deutschland%20mobilisiert%2013%20Millionen%20Euro%20gegen%20Ebola%20in%20Kongo%20und%20Uganda&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/deutschland-mobilisiert-13-millionen-euro-gegen-ebola-in-kongo-und-uganda/">Deutschland mobilisiert 13 Millionen Euro gegen Ebola in Kongo und Uganda</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Deutschland stellt zusätzlich 13 Millionen Euro bereit, um den Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo und in Uganda einzudämmen und eine weitere Ausbreitung in der Region zu verhindern. Die Zusage erfolgte am 16. Juni bei einem hochrangigen virtuellen Treffen auf Einladung der afrikanischen Gesundheitsbehörde Africa CDC und des burundischen Präsidenten Évariste Ndayishimiye als amtierendem Vorsitzenden der Afrikanischen Union. Neun Millionen Euro fließen in die betroffenen Länder, regionale Gesundheitsstrukturen und lokale Hilfsprogramme. Weitere vier Millionen Euro erhält die Weltgesundheitsorganisation für ihre Notfallmaßnahmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bundesentwicklungsministerin Reem Alabali Radovan erklärte, die Bundesregierung sei über die Lage „zutiefst besorgt“. Die zusätzlichen Mittel sollen die akute Reaktion unterstützen und zugleich bestehende Strukturen zur Überwachung, Diagnose und grenzüberschreitenden Bekämpfung von Infektionskrankheiten stärken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Deutschland steht in voller Solidarität an der Seite der betroffenen Menschen und Länder sowie der Afrikanischen Union“, sagte Alabali Radovan. Der Ausbruch zeige, wie dringend zusätzliche Maßnahmen seien, um die Ausbreitung zu stoppen.</p>



<h2 id="h-neun-millionen-euro-fur-betroffene-lander-und-regionale-partner" class="wp-block-heading"><span id="neun-millionen-euro-fuer-betroffene-laender-und-regionale-partner">Neun Millionen Euro für betroffene Länder und regionale Partner</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Von der neuen Zusage sind neun Millionen Euro für Maßnahmen in der Demokratischen Republik Kongo sowie für Africa CDC, die Ostafrikanische Gemeinschaft und lokale Programme der Vereinten Nationen und von Nichtregierungsorganisationen vorgesehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Mittel sollen unter anderem die Überwachung neuer Infektionen, die schnelle Untersuchung von Verdachtsfällen und den Schutz des medizinischen Personals unterstützen. Hinzu kommen Maßnahmen zur Aufklärung der Bevölkerung und zur Koordinierung zwischen den betroffenen Ländern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die übrigen vier Millionen Euro erhöhen den deutschen Beitrag zu den Notfallmaßnahmen der Weltgesundheitsorganisation. Die WHO koordiniert gemeinsam mit den nationalen Gesundheitsbehörden und Africa CDC Teile der epidemiologischen Überwachung, der technischen Unterstützung und der Versorgung betroffener Regionen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Alabali Radovan kündigte an, Deutschland werde auch seine Zusammenarbeit mit dem Pandemic Fund, der Impfallianz Gavi, der Coalition for Epidemic Preparedness Innovations und dem Zentralen Nothilfefonds der Vereinten Nationen fortsetzen.</p>



<h2 id="h-region-verstarkt-kontrollen-an-grenzen-und-flughafen" class="wp-block-heading"><span id="region-verstaerkt-kontrollen-an-grenzen-und-flughaefen">Region verstärkt Kontrollen an Grenzen und Flughäfen</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Africa CDC hat die Mitgliedstaaten der Afrikanischen Union aufgefordert, die Gesundheitskontrollen an internationalen Flughäfen, Seehäfen und wichtigen Landgrenzen umgehend zu verstärken. Ziel ist es, erkrankte Reisende früher zu erkennen und grenzüberschreitende Übertragungen des Bundibugyo-Ebolavirus zu verhindern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die afrikanische Gesundheitsbehörde empfiehlt nichtinvasive Untersuchungen von Reisenden, ausreichend geschultes Personal und klar geregelte Verfahren für den Umgang mit Verdachtsfällen. Auch Gesundheitsmeldungen, Temperaturkontrollen und vorbereitete Isolierungs- und Überweisungswege sollen ausgebaut werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Maßnahmen richten sich ausdrücklich nicht auf eine allgemeine Einschränkung von Reisen und Handel. Africa CDC will den Ausbruch an seinem Ursprung eindämmen und zugleich vermeiden, dass pauschale Grenzschließungen humanitäre Einsätze und die regionale Wirtschaft beeinträchtigen.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="775" height="364" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/Ebola_Signs_and_Symptoms.jpg" alt="" class="wp-image-27441 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/Ebola_Signs_and_Symptoms.jpg 775w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/Ebola_Signs_and_Symptoms-300x141.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/Ebola_Signs_and_Symptoms-768x361.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/Ebola_Signs_and_Symptoms-380x178.jpg 380w" sizes="(max-width: 775px) 100vw, 775px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">„Der Schutz der öffentlichen Gesundheit und die Sicherung des Reiseverkehrs müssen Hand in Hand gehen“, erklärte Africa-CDC-Generaldirektor Jean Kaseya. Wissenschaftlich begründete Kontrollen könnten Risiken verringern und unnötige Störungen von Reisen, Handel und Hilfseinsätzen verhindern.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Gesundheitsministerien, Einwanderungsbehörden, Grenzschutz, Luftfahrtbehörden und Hafenverwaltungen sollen ihre Zusammenarbeit dafür enger abstimmen. Africa CDC und die WHO haben technische Unterstützung, Schulungen und operative Hilfe angeboten.</p>



<h2 id="h-deutschland-baut-regionale-ebola-abwehr-aus" class="wp-block-heading"><span id="deutschland-baut-regionale-ebola-abwehr-aus">Deutschland baut regionale Ebola-Abwehr aus</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die neue Finanzzusage knüpft an eine längerfristige deutsche Zusammenarbeit mit der Ostafrikanischen Gemeinschaft an. Deutschland unterstützt seit 2016 regionale Frühwarnsysteme, Labornetzwerke, die Ausbildung von Fachpersonal und Mechanismen zur schnellen Reaktion auf Krankheitsausbrüche.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am 12. Juni unterzeichneten die Ostafrikanische Gemeinschaft und die KfW Entwicklungsbank in Arusha eine Partnerschaft über fünf Millionen Euro. Das Vorhaben soll die Vorbereitung auf Mpox und andere hochansteckende Krankheiten verbessern und die Laborkapazitäten in der Region erweitern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zusätzlich wurden drei Millionen Euro für die regionale Reaktion auf den aktuellen Ebola-Ausbruch zugesagt. Die Ostafrikanische Gemeinschaft will damit Überwachungssysteme ausbauen, technische Fachkräfte mobilisieren und die Zusammenarbeit ihrer Mitgliedstaaten stärken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">EAC-Generalsekretär Stephen P. Mbundi erklärte, die Unterstützung ermögliche eine bessere regionale Koordination. Dazu gehörten leistungsfähigere Labore, eine schnellere Erfassung von Infektionen und die Entsendung von Experten in betroffene Gebiete.</p>



<h2 id="h-mobile-labore-sollen-verdachtsfalle-schneller-bestatigen" class="wp-block-heading"><span id="mobile-labore-sollen-verdachtsfaelle-schneller-bestaetigen">Mobile Labore sollen Verdachtsfälle schneller bestätigen</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/alabali-radovan-reist-nach-nairobi-und-setzt-auf-afrikanische-pharmaproduktion/" type="post" id="26877">Ein Schwerpunkt der Zusammenarbeit liegt auf mobilen Laboren.</a> Mit deutscher Finanzierung wurden zehn solcher Einrichtungen in Burundi, der Demokratischen Republik Kongo, Kenia, Ruanda, Südsudan, Tansania und Uganda stationiert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Labore ermöglichen Untersuchungen in der Nähe betroffener Gebiete und verkürzen die Zeit zwischen dem Auftreten eines Verdachtsfalls und einer bestätigten Diagnose. Dadurch können Kontaktpersonen früher ermittelt, Behandlungen schneller eingeleitet und lokale Infektionsketten gezielter unterbrochen werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Netzwerk entstand im Rahmen eines regionalen Projekts zur Bekämpfung übertragbarer Krankheiten. Die technische Begleitung übernimmt das Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin, während die KfW Entwicklungsbank die deutsche Finanzierung abwickelt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die mobilen Labore kamen bereits während der Corona-Pandemie, beim Ebola-Ausbruch in Uganda 2022, beim <a href="https://fokus-afrika.de/tansania-bestaetigt-neuen-fall-von-marburg-virus-erkrankung/" type="post" id="13580">Marburg-Ausbruch in Tansania 2023 </a>und bei der <a href="https://fokus-afrika.de/mpox-ausbruch-schulen-und-unicef-verstarken-masnahmen/" type="post" id="11419">regionalen Mpox-Welle 2024</a> zum Einsatz.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Zuge der aktuellen Maßnahmen stellte Deutschland der Ostafrikanischen Gemeinschaft zudem 500 Sätze persönlicher Schutzausrüstung zur Verfügung. Sie sind für Gesundheitskräfte bestimmt, die Infizierte behandeln, Proben entnehmen oder an Grenzübergängen und in Risikogebieten arbeiten.</p>



<h2 id="h-mehr-als-180-experten-fur-schnelle-einsatze" class="wp-block-heading"><span id="mehr-als-180-experten-fuer-schnelle-einsaetze">Mehr als 180 Experten für schnelle Einsätze</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ostafrikanische Gemeinschaft verfügt außerdem über einen Pool von mehr als 180 Fachleuten, die bei Gesundheitskrisen kurzfristig entsandt werden können. Dazu gehören Spezialisten aus Humanmedizin, Veterinärmedizin, Labordiagnostik, Epidemiologie und Risikokommunikation.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Experten arbeiten nach dem sogenannten One-Health-Ansatz. Dabei werden die Gesundheit von Menschen, Tieren und Umwelt gemeinsam betrachtet, weil zahlreiche Infektionskrankheiten von Tieren auf Menschen übergehen oder sich durch Umweltveränderungen ausbreiten können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Weitere Schulungen sollen medizinisches Personal auf Infektionsschutz, Ausbruchsmanagement und die Kommunikation mit betroffenen Gemeinden vorbereiten. Daran wirken unter anderem die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit, die Berliner Charité, das deutsche Schnell einsetzbare Expertenteam Gesundheit und das Freiwilligenkorps von Africa CDC mit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die EAC-Mitgliedstaaten entsenden Fachkräfte unter anderem an Grenzübergänge und bekannte Infektionsschwerpunkte. Der grenzüberschreitende Austausch von Gesundheitsdaten soll verhindern, dass Verdachtsfälle nach der Weiterreise in ein Nachbarland unentdeckt bleiben.</p>



<h2 id="h-afrikanische-union-koordiniert-politische-reaktion" class="wp-block-heading"><span id="afrikanische-union-koordiniert-politische-reaktion">Afrikanische Union koordiniert politische Reaktion</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das virtuelle Treffen brachte afrikanische und internationale Staats- und Regierungschefs, Minister, multilaterale Organisationen und Vertreter der Zivilgesellschaft zusammen. Neben Africa CDC nahmen unter anderem die Weltgesundheitsorganisation und die Weltbank teil.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Burundis Präsident Ndayishimiye hatte das Treffen nach <a href="https://abpinfo.bi/2026/06/03/le-president-de-la-republique-du-burundi-recoit-en-audience-le-directeur-general-dafrica-cdc/">Gesprächen</a> mit Africa-CDC-Generaldirektor Kaseya angestoßen. <a href="https://fokus-afrika.de/au-gipfel-burundis-praesident-ndayishimiye-uebernimmt-au-vorsitz-2026/" type="post" id="24629">Als amtierender Vorsitzender der Afrikanischen Union will er die politische Koordination zwischen den Mitgliedstaaten und die Mobilisierung zusätzlicher Mittel vorantreiben.</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Africa CDC bezifferte den Finanzbedarf allein für die Ebola-Vorsorge in Burundi auf zehn bis 15 Millionen US-Dollar. Rund elf Millionen US-Dollar seien bereits gemeinsam mit Partnern mobilisiert worden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Burundi grenzt an die Demokratische Republik Kongo und liegt damit in unmittelbarer Nähe zu betroffenen Regionen. Die Regierung hat Präventionsmaßnahmen verstärkt und die Bevölkerung aufgefordert, Hygiene- und Gesundheitsregeln konsequent einzuhalten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In der Demokratischen Republik Kongo und in Uganda werden weiterhin Ebola-Fälle registriert. Wiederkehrende Ausbrüche von Ebola, Marburg, Mpox und anderen Infektionskrankheiten belasten die Gesundheitssysteme der Region und erfordern eine enge Zusammenarbeit über nationale Grenzen hinweg.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fdeutschland-mobilisiert-13-millionen-euro-gegen-ebola-in-kongo-und-uganda%2F&amp;action_name=Deutschland%20mobilisiert%2013%20Millionen%20Euro%20gegen%20Ebola%20in%20Kongo%20und%20Uganda&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /><p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/deutschland-mobilisiert-13-millionen-euro-gegen-ebola-in-kongo-und-uganda/">Deutschland mobilisiert 13 Millionen Euro gegen Ebola in Kongo und Uganda</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		
		<media:thumbnail url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/Ebola_Signs_and_Symptoms-150x150.jpg" />
		<media:content url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/Ebola_Signs_and_Symptoms.jpg" medium="image">
			<media:title type="html">Ebola_Signs_and_Symptoms</media:title>
			<media:thumbnail url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/Ebola_Signs_and_Symptoms-150x150.jpg" />
		</media:content>
		<media:content url="https://fokus-afrika.de/fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&#038;rec=1&#038;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fdeutschland-mobilisiert-13-millionen-euro-gegen-ebola-in-kongo-und-uganda%2F&#038;action_name=Deutschland%20mobilisiert%2013%20Millionen%20Euro%20gegen%20Ebola%20in%20Kongo%20und%20Uganda&#038;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" medium="image" />
	</item>
		<item>
		<title>Tiani in Ankara: Türkei und Niger vertiefen Partnerschaft in Sicherheit und Handel</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/tiani-in-ankara-tuerkei-und-niger-vertiefen-partnerschaft-in-sicherheit-und-handel/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Jun 2026 22:13:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Niger]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[4]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Handel]]></category>
		<category><![CDATA[Präsident]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Terrorismus]]></category>
		<category><![CDATA[Türkei]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://fokus-afrika.de/?p=27929</guid>

					<description><![CDATA[<p>Tiani in Ankara: Niger und die Türkei bauen ihre Partnerschaft aus. Im Zentrum stehen Sicherheit, Handel, Bildung und Gesundheit – mit besonderem Blick auf die Sahelzone.<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ftiani-in-ankara-tuerkei-und-niger-vertiefen-partnerschaft-in-sicherheit-und-handel%2F&amp;action_name=Tiani%20in%20Ankara%3A%20T%C3%BCrkei%20und%20Niger%20vertiefen%20Partnerschaft%20in%20Sicherheit%20und%20Handel&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/tiani-in-ankara-tuerkei-und-niger-vertiefen-partnerschaft-in-sicherheit-und-handel/">Tiani in Ankara: Türkei und Niger vertiefen Partnerschaft in Sicherheit und Handel</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Niger und die Türkei haben in Ankara mehrere Abkommen zur Vertiefung ihrer Zusammenarbeit in Handel, Hochschulbildung, Gesundheit und Diplomatie unterzeichnet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Vereinbarungen folgten auf Gespräche zwischen dem <a href="https://fokus-afrika.de/10-jahre-militaerische-uebergangszeit-in-niger-moeglich/">nigrischen Staatschef Abdourahamane Tiani</a> und dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan im Präsidentenkomplex in Ankara. Beide Seiten rückten dabei auch die Zusammenarbeit in Verteidigung, Sicherheit, Energie, Bergbau, Investitionen und Landwirtschaft in den Vordergrund.</p>



<h2 id="h-ankara-setzt-auf-langfristige-zusammenarbeit-mit-niger" class="wp-block-heading"><span id="ankara-setzt-auf-langfristige-zusammenarbeit-mit-niger">Ankara setzt auf langfristige Zusammenarbeit mit Niger</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Erdoğan bezeichnete Niger als „freundliches und brüderliches Land“, mit dem die Türkei historische Beziehungen in Afrika verbinde. Die Gespräche hätten den Willen beider Seiten bestätigt, die Beziehungen „in jedem Bereich“ auszubauen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Wir bauen unsere Beziehungen zu afrikanischen Ländern auf der Grundlage gleichberechtigter Partnerschaft, gegenseitigen Respekts und von Win-win-Prinzipien weiter aus“, sagte Erdoğan bei der gemeinsamen Pressekonferenz. Die Türkei sehe diese Beziehungen nicht nur als Handels- und Wirtschaftsbeziehungen, sondern als langfristige Zusammenarbeit in Bereichen wie Sicherheit, Bildung, Kultur und Verkehr.</p>



<p class="wp-block-paragraph">So wird ein gemeinsamer Wirtschafts- und Handelsausschuss eingerichtet werden. Er soll Investitionen und den Austausch zwischen beiden Ländern fördern. Ankara und Niamey hätten zudem die Investitionsmöglichkeiten in Niger erörtert.</p>



<h2 id="h-sicherheit-und-sahel-stehen-im-zentrum" class="wp-block-heading"><span id="sicherheit-und-sahel-stehen-im-zentrum">Sicherheit und Sahel stehen im Zentrum</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Sicherheitszusammenarbeit nahm in Ankara breiten Raum ein. Erdoğan erklärte, die Türkei stehe an der Seite befreundeter Länder im Kampf gegen terroristische Organisationen, die besonders in der Sahelzone Instabilität verursachten. <a href="https://fokus-afrika.de/wer-finanziert-die-terrorismusbekaempfung/" type="post" id="25314">Er würdigte den Anti-Terror-Kampf der nigrischen Sicherheitskräfte unter Tiani.</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Beide Seiten hätten Möglichkeiten engerer Zusammenarbeit in militärischer Ausbildung und Nachrichtendiensten besprochen. Ankara sei bereit, seine Erfahrungen in diesen Bereichen zu teilen.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="789" height="550" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/06/2026-06-04-Nijer-37.jpg" alt="" class="wp-image-27931 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/06/2026-06-04-Nijer-37.jpg 789w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/06/2026-06-04-Nijer-37-300x209.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/06/2026-06-04-Nijer-37-768x535.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/06/2026-06-04-Nijer-37-380x265.jpg 380w" sizes="(max-width: 789px) 100vw, 789px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Tiani hob nach Angaben der nigrischen Nachrichtenagentur ANP die türkische Unterstützung im Sicherheitsbereich hervor. Türkische Ausrüstung trage heute zur Stärkung der Verteidigungsfähigkeiten Nigers gegen die terroristische Bedrohung bei, sagte der nigrische Staatschef.</p>
</div></div>



<h2 id="h-bildung-und-gesundheit-als-sichtbare-pfeiler-der-beziehungen" class="wp-block-heading"><span id="bildung-und-gesundheit-als-sichtbare-pfeiler-der-beziehungen">Bildung und Gesundheit als sichtbare Pfeiler der Beziehungen</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Neben Sicherheit und Handel verwiesen beide Präsidenten auf bestehende türkische Projekte in Niger. Erdoğan nannte die Arbeit der Türkischen Maarif-Stiftung in Niamey. Mehr als 1.700 Schülerinnen und Schüler besuchen demnach die zwölf Schulen der Stiftung in der nigrischen Hauptstadt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zudem studieren fast 500 nigrische Studierende an Universitäten in der Türkei, darunter rund 300 mit türkischen Stipendien. Tiani verwies ebenfalls auf die Rolle der Maarif-Stiftung und auf das Türkei-Niger-Freundschaftskrankenhaus als Beispiele für die Zusammenarbeit im Bildungs- und Gesundheitsbereich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Besuch in Ankara war Tianis erster offizieller Besuch außerhalb Afrikas. Tiani war bereits am Mittwoch in der türkischen Hauptstadt eingetroffen. Begleitet wurde er von einer Regierungsdelegation, der unter anderem die Minister für Verteidigung, Gesundheit, Ausrüstung und Infrastruktur, Bergbau, Außenbeziehungen, Wirtschaft und Finanzen, Landwirtschaft, Energie sowie Handel und Industrie angehörten.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ftiani-in-ankara-tuerkei-und-niger-vertiefen-partnerschaft-in-sicherheit-und-handel%2F&amp;action_name=Tiani%20in%20Ankara%3A%20T%C3%BCrkei%20und%20Niger%20vertiefen%20Partnerschaft%20in%20Sicherheit%20und%20Handel&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /><p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/tiani-in-ankara-tuerkei-und-niger-vertiefen-partnerschaft-in-sicherheit-und-handel/">Tiani in Ankara: Türkei und Niger vertiefen Partnerschaft in Sicherheit und Handel</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		
		<media:thumbnail url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/06/2026-06-04-Nijer-37-150x150.jpg" />
		<media:content url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/06/2026-06-04-Nijer-37.jpg" medium="image">
			<media:title type="html">2026-06-04-Nijer-37</media:title>
			<media:thumbnail url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/06/2026-06-04-Nijer-37-150x150.jpg" />
		</media:content>
		<media:content url="https://fokus-afrika.de/fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&#038;rec=1&#038;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ftiani-in-ankara-tuerkei-und-niger-vertiefen-partnerschaft-in-sicherheit-und-handel%2F&#038;action_name=Tiani%20in%20Ankara%3A%20T%C3%BCrkei%20und%20Niger%20vertiefen%20Partnerschaft%20in%20Sicherheit%20und%20Handel&#038;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" medium="image" />
	</item>
		<item>
		<title>Erste Ebola-Patienten im Kongo genesen – Gesundheitsministerin drängt auf Reform der WHO</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/erste-ebola-patienten-im-kongo-genesen-gesundheitsministerin-draengt-auf-reform-der-who/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Jun 2026 14:42:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Demokratische Republik Kongo]]></category>
		<category><![CDATA[Institutionelle Beziehungen]]></category>
		<category><![CDATA[Internationale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[Uganda]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[4]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
		<category><![CDATA[WHO]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://fokus-afrika.de/?p=27825</guid>

					<description><![CDATA[<p>Erste Genesungen im Ebola-Ausbruch im Kongo: Die WHO meldet fünf erholte Patientinnen und Patienten, während die Fallzahlen weiter steigen. Ein US-Helfer wird in Berlin an der Charité versorgt.<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ferste-ebola-patienten-im-kongo-genesen-gesundheitsministerin-draengt-auf-reform-der-who%2F&amp;action_name=Erste%20Ebola-Patienten%20im%20Kongo%20genesen%20%E2%80%93%20Gesundheitsministerin%20dr%C3%A4ngt%20auf%20Reform%20der%20WHO&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/erste-ebola-patienten-im-kongo-genesen-gesundheitsministerin-draengt-auf-reform-der-who/">Erste Ebola-Patienten im Kongo genesen – Gesundheitsministerin drängt auf Reform der WHO</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">In der Demokratischen Republik Kongo sind mehrere Ebola-Patienten nach einer Infektion mit dem Bundibugyo-Virus genesen. Die Weltgesundheitsorganisation meldete die Entlassung von Pflegekräften und insgesamt fünf bestätigte Genesungen. Zugleich steigen die Fallzahlen weiter: Im Kongo wurden 210 bestätigte Infektionen und 17 bestätigte Todesfälle registriert. Auch Deutschland ist in die internationale Versorgung eingebunden, weil ein aus den USA stammender Helfer nach einer Behandlung von Patienten im Kongo in Berlin versorgt wird.</p>



<h2 id="h-funf-menschen-gelten-als-genesen" class="wp-block-heading"><span id="fuenf-menschen-gelten-als-genesen">Fünf Menschen gelten als genesen</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Weltgesundheitsorganisation wertet die ersten Genesungen als wichtiges Signal im laufenden Ausbruch. Zwei Pflegekräfte konnten nach vollständiger Erholung entlassen werden. Bereits am Donnerstag war ein Laborangestellter nach einer Infektion für gesund erklärt worden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Weitere Genesungen werden erwartet, insbesondere wenn Menschen früh diagnostiziert werden und Zugang zu Versorgung erhalten, und wenn die Ausbruchsreaktion verstärkt wird“, erklärte die WHO in ihrer Aktualisierung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Ausbruch wird durch das Bundibugyo-Virus verursacht. Gegen diese Ebola-Variante gibt es nach Angaben der WHO bisher keinen zugelassenen Impfstoff und keine zugelassene Behandlung. <a href="https://fokus-afrika.de/ebola-ausbruch-who-ruft-internationalen-gesundheitsnotstand-aus/">Die Organisation beschreibt die Krankheit als eine Infektion, die besonders häufig Menschen trifft, die Erkrankte versorgen.</a></p>



<h2 id="h-mehr-als-200-bestatigte-falle" class="wp-block-heading"><span id="mehr-als-200-bestaetigte-faelle">Mehr als 200 bestätigte Fälle</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Bis Sonntag registrierten die Gesundheitsbehörden 210 bestätigte Infektionen in der Demokratischen Republik Kongo. 17 Menschen starben bestätigt an der Krankheit. Fast 350 weitere Verdachtsfälle werden untersucht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Unter den Infizierten sind auch 16 Gesundheitskräfte. Das zeigt die besondere Gefahr für medizinisches Personal, Angehörige und Helferinnen und Helfer, die engen Kontakt zu Erkrankten haben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Seit der Erklärung des Ausbruchs am 15. Mai laufen Laboruntersuchungen, Überwachung von Kontaktpersonen, Infektionsschutzmaßnahmen, Aufklärung in Gemeinden und die Mobilisierung zusätzlicher Mittel. Die Übertragung konzentriert sich auf Ituri, Nord-Kivu und Süd-Kivu im Osten des Landes.</p>



<h2 id="h-behandlungszentrum-in-bunia-ausgebaut" class="wp-block-heading"><span id="behandlungszentrum-in-bunia-ausgebaut">Behandlungszentrum in Bunia ausgebaut</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Bunia, die Hauptstadt der <a href="https://fokus-afrika.de/is-reklamiert-angriff-auf-goldminen-in-ituri/" type="post" id="25706">Provinz Ituri</a>, gilt als wahrscheinliches Zentrum des Ausbruchs. Die WHO übergab den kongolesischen Gesundheitsbehörden dort ein renoviertes Ebola-Behandlungszentrum.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Einrichtung verfügt derzeit über 24 Betten und kann auf bis zu 60 Betten erweitert werden. Zusätzlich richtet die WHO einen Anbau mit bis zu 42 weiteren Betten ein.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/ostkongo-kontaktgruppe-fordert-waffenruhe-in-masisi-dauern-kaempfe-trotz-ebola-an/" type="post" id="27599">Die Lage im Osten des Kongo erschwert die Eindämmung.</a> In der rohstoffreichen Region dauern Konflikte seit Jahrzehnten an. Allein in Ituri benötigen rund 1,2 Millionen Menschen humanitäre Hilfe. Die Gesundheitsversorgung steht dadurch unter zusätzlichem Druck, während Bevölkerungsbewegungen die Nachverfolgung von Kontakten erschweren.</p>



<h2 id="h-mogliche-therapien-werden-gepruft" class="wp-block-heading"><span id="moegliche-therapien-werden-geprueft">Mögliche Therapien werden geprüft</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Obwohl keine zugelassenen Impfstoffe oder Therapien gegen das Bundibugyo-Virus verfügbar sind, stuften WHO-Beratungsgremien mehrere Kandidaten als ausreichend vielversprechend für klinische Prüfungen ein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für bestätigte Fälle sollen drei mögliche Therapien vorrangig in klinischen Studien untersucht werden: die monoklonalen Antikörper MBP 134 und Maftivimab sowie das antivirale Mittel Remdesivir.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zur Vorbeugung nach Kontakt mit bestätigten Fällen wird das orale antivirale Mittel Obeldesivir in einer klinischen Studie priorisiert. Außerdem wurden zwei mögliche Impfstoffe für eine Bewertung benannt, sobald Dosen verfügbar sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus betonte bei einem Besuch in Bunia die Bedeutung früher Behandlung. „Ebola, verursacht durch das Bundibugyo-Virus, kann mit guter medizinischer Versorgung überlebt werden, und einige Menschen hier in Ituri sind bereits genesen. Frühzeitig Versorgung zu suchen, macht einen echten Unterschied. Es ist nicht ohne Hoffnung“, sagte Tedros.</p>



<h2 id="h-patient-aus-dem-kongo-wird-in-berlin-versorgt" class="wp-block-heading"><span id="patient-aus-dem-kongo-wird-in-berlin-versorgt">Patient aus dem Kongo wird in Berlin versorgt</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Ausbruch hat auch Deutschland erreicht, ohne dass bisher eine Weiterverbreitung in Deutschland gemeldet wurde. Ein US-amerikanischer Patient, der zuvor Ebola-Patienten in der Demokratischen Republik Kongo behandelt hatte, wird in der Sonderisolierstation der Berliner Charité versorgt. Seine Familienangehörigen wurden ebenfalls dort aufgenommen.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="990" height="557" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/06/oport-nina-warken.webp" alt="" class="wp-image-27827 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/06/oport-nina-warken.webp 990w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/06/oport-nina-warken-300x169.webp 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/06/oport-nina-warken-768x432.webp 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/06/oport-nina-warken-380x214.webp 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/06/oport-nina-warken-800x450.webp 800w" sizes="(max-width: 990px) 100vw, 990px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Bundesgesundheitsministerin Nina Warken besuchte am 27. Mai die Charité und sprach mit Vertretern der Klinik über die Aufnahme des Patienten. <a href="https://fokus-afrika.de/deutschland-schickt-schutzanzuege-in-ebola-gebiet-und-bereitet-expertenteam-vor/" type="post" id="27499">Der Patient war auf Bitten der USA nach Berlin gebracht worden.</a></p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Warken dankte den Beschäftigten der Charité sowie den beteiligten Stellen in Berlin und Brandenburg, darunter Gesundheitsämter, Feuerwehr und Robert Koch-Institut. „Der reibungslose Ablauf auf allen Ebenen – vom Hilfeersuchen der USA bis zur Aufnahme des Patienten und seiner Angehörigen in der Charité – machen sehr deutlich, dass wir in Deutschland unter höchsten Sicherheitsvorkehrungen eine medizinische Versorgung von hochinfektiösen Krankheiten auf Spitzenniveau sicherstellen können“, sagte die Ministerin.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Deutschland verfügt über ein Expertennetzwerk aus sieben Standorten für das Management und die Versorgung von Patientinnen und Patienten mit Krankheiten durch hochpathogene Erreger.</p>



<h2 id="h-grenzuberschreitende-ubertragung-nach-uganda" class="wp-block-heading"><span id="grenzueberschreitende-uebertragung-nach-uganda">Grenzüberschreitende Übertragung nach Uganda</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/ebola-ausbruch-12-milliarden-us-dollar-ausgegeben-nicht-einmal-ein-labor-gebaut/" type="post" id="27625">Die WHO beschreibt den Ausbruch im Kongo und im benachbarten Uganda als dynamisch.</a> Die Fallzahlen steigen, die geografische Ausbreitung nimmt zu und es gibt Hinweise auf grenzüberschreitende Übertragung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In Uganda wurden Infektionen im Zusammenhang mit Reisen aus der Demokratischen Republik Kongo bestätigt. Die WHO arbeitet mit den Gesundheitsbehörden beider Länder zusammen, um klinische Studien, Überwachung, Behandlung und Gemeindearbeit zu koordinieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Warken verwies mit Blick auf die internationale Zusammenarbeit auf die Rolle der Weltgesundheitsorganisation. „Kein Land kann grenzüberschreitende Gesundheitsgefahren alleine in den Griff bekommen“, sagte sie. Deutschland werde den Reformprozess der WHO weiter unterstützen und als Partner für internationale Zusammenarbeit bereitstehen.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ferste-ebola-patienten-im-kongo-genesen-gesundheitsministerin-draengt-auf-reform-der-who%2F&amp;action_name=Erste%20Ebola-Patienten%20im%20Kongo%20genesen%20%E2%80%93%20Gesundheitsministerin%20dr%C3%A4ngt%20auf%20Reform%20der%20WHO&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /><p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/erste-ebola-patienten-im-kongo-genesen-gesundheitsministerin-draengt-auf-reform-der-who/">Erste Ebola-Patienten im Kongo genesen – Gesundheitsministerin drängt auf Reform der WHO</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		
		<media:thumbnail url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/06/oport-nina-warken-150x150.webp" />
		<media:content url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/06/oport-nina-warken.webp" medium="image">
			<media:title type="html">oport-nina-warken</media:title>
			<media:thumbnail url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/06/oport-nina-warken-150x150.webp" />
		</media:content>
		<media:content url="https://fokus-afrika.de/fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&#038;rec=1&#038;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ferste-ebola-patienten-im-kongo-genesen-gesundheitsministerin-draengt-auf-reform-der-who%2F&#038;action_name=Erste%20Ebola-Patienten%20im%20Kongo%20genesen%20%E2%80%93%20Gesundheitsministerin%20dr%C3%A4ngt%20auf%20Reform%20der%20WHO&#038;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" medium="image" />
	</item>
		<item>
		<title>USA unterstützen Kenia bei Ebola-Vorsorge</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/usa-unterstuetzen-kenia-bei-ebola-vorsorge/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 May 2026 08:41:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Demokratische Republik Kongo]]></category>
		<category><![CDATA[Kenia]]></category>
		<category><![CDATA[Uganda]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[4]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://fokus-afrika.de/?p=27753</guid>

					<description><![CDATA[<p>Ebola breitet sich in Kongo und Uganda aus. Die USA unterstützen Kenia bei der Vorsorge, während die WHO im Osten Kongos eine Feuerpause fordert, damit Helfer die betroffenen Gemeinden erreichen können.<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fusa-unterstuetzen-kenia-bei-ebola-vorsorge%2F&amp;action_name=USA%20unterst%C3%BCtzen%20Kenia%20bei%20Ebola-Vorsorge&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/usa-unterstuetzen-kenia-bei-ebola-vorsorge/">USA unterstützen Kenia bei Ebola-Vorsorge</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die USA stellen Kenia zusätzliche Hilfe bereit, um das Land gegen eine mögliche Ausbreitung des Ebola-Ausbruchs in Ost- und Zentralafrika zu wappnen. Das kündigte das US-Außenministerium am 28. Mai nach einem Telefonat von Außenminister Marco Rubio mit Kenias Präsident William Ruto an. Washington will 13,5 Millionen US-Dollar für Kenias Ebola-Vorsorge einsetzen. Zugleich haben die USA nach eigenen Angaben mehr als 112 Millionen US-Dollar für die regionale Reaktion auf den Ausbruch mobilisiert.</p>



<h2 id="h-kenia-soll-medizinische-vorrate-sichern" class="wp-block-heading"><span id="kenia-soll-medizinische-vorraete-sichern">Kenia soll medizinische Vorräte sichern</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Rubio und Ruto sprachen über medizinische Lieferungen und die Einsatzfähigkeit des kenianischen Gesundheitssystems. Die USA wollen nach Angaben des Außenministeriums mit Kenia eng abgestimmt bleiben, während sich die Lage in der Region weiter entwickelt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für Washington steht dabei auch der Schutz der eigenen Bevölkerung im Vordergrund. Die US-Regierung begründet ihre Hilfe damit, den Ausbruch möglichst früh einzudämmen und eine weitere internationale Ausbreitung zu verhindern. <a href="https://fokus-afrika.de/alabali-radovan-reist-nach-nairobi-und-setzt-auf-afrikanische-pharmaproduktion/" type="post" id="26877">Kenia nimmt in der US-Gesundheitspolitik in Ostafrika seit Jahren eine wichtige Rolle ein, weil dort regionale Gesundheitsprogramme, Laborstrukturen und Partnerschaften gebündelt werden.</a></p>



<h2 id="h-ausbruch-in-kongo-und-uganda" class="wp-block-heading"><span id="ausbruch-in-kongo-und-uganda">Ausbruch in Kongo und Uganda</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der aktuelle Ausbruch betrifft vor allem die Demokratische Republik Kongo und Uganda. Die Weltgesundheitsorganisation WHO spricht von der seltenen Bundibugyo-Variante des Ebola-Virus. Für diese Variante gibt es derzeit keinen zugelassenen Impfstoff und keine gezielte Behandlung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In der Demokratischen Republik Kongo wurden bis Mittwoch mehr als 900 Verdachtsfälle, 105 bestätigte Fälle und zehn bestätigte Todesfälle erfasst. Uganda meldete sieben bestätigte Fälle und einen Todesfall. Besonders betroffen ist die Provinz Ituri im Osten des Kongo, wo nach Angaben der WHO rund 90 Prozent der Fälle gemeldet wurden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ebola breitet sich über direkten Kontakt mit Körperflüssigkeiten infizierter oder verstorbener Menschen aus. <a href="https://fokus-afrika.de/deutschland-schickt-schutzanzuege-in-ebola-gebiet-und-bereitet-expertenteam-vor/">Für die Eindämmung sind schnelle Tests, sichere Behandlung, Schutzkleidung für medizinisches Personal, Kontaktverfolgung und sichere Bestattungen entscheidend.</a></p>



<h2 id="h-who-fordert-feuerpause-im-osten-kongos" class="wp-block-heading"><span id="who-fordert-feuerpause-im-osten-kongos">WHO fordert Feuerpause im Osten Kongos</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/ostkongo-kontaktgruppe-fordert-waffenruhe-in-masisi-dauern-kaempfe-trotz-ebola-an/" type="post" id="27599">WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus rief bewaffnete Gruppen im Osten der Demokratischen Republik Kongo zu einer Feuerpause auf.</a> Gesundheitshelfer müssten Menschen erreichen können, um Infektionen zu stoppen und Leben zu retten.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="775" height="364" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/Ebola_Signs_and_Symptoms.jpg" alt="" class="wp-image-27441 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/Ebola_Signs_and_Symptoms.jpg 775w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/Ebola_Signs_and_Symptoms-300x141.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/Ebola_Signs_and_Symptoms-768x361.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/Ebola_Signs_and_Symptoms-380x178.jpg 380w" sizes="(max-width: 775px) 100vw, 775px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Tedros verwies auf die Lage in Ituri, wo die Bevölkerung bereits unter Unsicherheit, Hunger, Malaria und Vertreibung leide. „Menschen sterben an Ebola, die nicht sterben müssten“, sagte er. Eine Feuerpause, auch eine kurze, könne Leben retten.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der Appell zeigt, wie stark der Ausbruch mit dem Konflikt im Osten Kongos verbunden ist. Wo Kämpfe, Vertreibung und Misstrauen den Zugang zu Dörfern und Gesundheitszentren erschweren, wird auch eine medizinische Krise schwerer kontrollierbar.</p>



<h2 id="h-usa-bauen-regionale-hilfe-aus" class="wp-block-heading"><span id="usa-bauen-regionale-hilfe-aus">USA bauen regionale Hilfe aus</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das US-Außenministerium hat nach eigenen Angaben am 27. Mai weitere 80 Millionen US-Dollar für Partnerorganisationen freigegeben. Das Geld soll unter anderem für Schutzkleidung, Grenzscreening, Kontaktverfolgung und Diagnostik eingesetzt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">UNICEF und das Welternährungsprogramm sollen Schutzmaterial und weitere Hilfsgüter beschaffen und verteilen. Die Internationale Organisation für Migration soll Gesundheitskontrollen an Flughäfen sowie an wichtigen Land- und Wasserübergängen verstärken. Weitere Organisationen sollen Kontakte von Infizierten nachverfolgen und die Überwachung in betroffenen Gemeinden ausbauen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zusätzlich stellt Washington 50 Millionen US-Dollar über das UN-Nothilfebüro OCHA bereit, um bis zu 50 Ebola-Kliniken in betroffenen Gebieten zu unterstützen. Weitere 300 Millionen US-Dollar sollen über OCHA-Fonds für breitere humanitäre Hilfe in der Demokratischen Republik Kongo und Uganda eingesetzt werden.</p>



<h2 id="h-hilfe-in-einem-schwierigen-umfeld" class="wp-block-heading"><span id="hilfe-in-einem-schwierigen-umfeld">Hilfe in einem schwierigen Umfeld</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die USA haben außerdem Fachpersonal nach Kinshasa und Kampala entsandt. Die Teams sollen die Reaktion mit Regierungen, Hilfsorganisationen und weiteren Partnern abstimmen. Nach Angaben des Außenministeriums war dies der schnellste Einsatz eines amerikanischen Katastrophenhilfeteams bei einer Ebola-Reaktion.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Lage bleibt angespannt, weil der Ausbruch eine Region trifft, in der Gesundheitsversorgung, Sicherheit und Vertrauen in Behörden schon vorher unter Druck standen. Die WHO betont, dass frühe Versorgung die Überlebenschancen erhöhen kann. Zugleich müssen Helfer Gemeinden erreichen, in denen Angst, Gerüchte und schlechte Erfahrungen mit früheren Einsätzen die Arbeit erschweren.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fusa-unterstuetzen-kenia-bei-ebola-vorsorge%2F&amp;action_name=USA%20unterst%C3%BCtzen%20Kenia%20bei%20Ebola-Vorsorge&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /><p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/usa-unterstuetzen-kenia-bei-ebola-vorsorge/">USA unterstützen Kenia bei Ebola-Vorsorge</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		
		<media:thumbnail url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/Ebola_Signs_and_Symptoms-150x150.jpg" />
		<media:content url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/Ebola_Signs_and_Symptoms.jpg" medium="image">
			<media:title type="html">Ebola_Signs_and_Symptoms</media:title>
			<media:thumbnail url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/Ebola_Signs_and_Symptoms-150x150.jpg" />
		</media:content>
		<media:content url="https://fokus-afrika.de/fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&#038;rec=1&#038;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fusa-unterstuetzen-kenia-bei-ebola-vorsorge%2F&#038;action_name=USA%20unterst%C3%BCtzen%20Kenia%20bei%20Ebola-Vorsorge&#038;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" medium="image" />
	</item>
		<item>
		<title>Ebola-Ausbruch: &#8220;1,2 Milliarden US-Dollar ausgegeben – nicht einmal ein Labor gebaut&#8221;</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/ebola-ausbruch-12-milliarden-us-dollar-ausgegeben-nicht-einmal-ein-labor-gebaut/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 24 May 2026 10:36:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Demokratische Republik Kongo]]></category>
		<category><![CDATA[Kontinentale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[Südsudan]]></category>
		<category><![CDATA[Uganda]]></category>
		<category><![CDATA[1]]></category>
		<category><![CDATA[5]]></category>
		<category><![CDATA[AU]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Grenze]]></category>
		<category><![CDATA[UNICEF]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
		<category><![CDATA[WHO]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://fokus-afrika.de/?p=27625</guid>

					<description><![CDATA[<p>Ebola in der Region der Großen Seen: Kongo, Uganda und Südsudan einigen sich auf einen gemeinsamen Grenzplan, während Africa CDC und WHO fast 315 Millionen Dollar für die Eindämmung mobilisieren.<br />
<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Febola-ausbruch-12-milliarden-us-dollar-ausgegeben-nicht-einmal-ein-labor-gebaut%2F&amp;action_name=Ebola-Ausbruch%3A%20%26%238220%3B1%2C2%20Milliarden%20US-Dollar%20ausgegeben%20%E2%80%93%20nicht%20einmal%20ein%20Labor%20gebaut%26%238221%3B&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/ebola-ausbruch-12-milliarden-us-dollar-ausgegeben-nicht-einmal-ein-labor-gebaut/">Ebola-Ausbruch: &#8220;1,2 Milliarden US-Dollar ausgegeben – nicht einmal ein Labor gebaut&#8221;</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die Demokratische Republik Kongo, Uganda und Südsudan haben einen gemeinsamen Plan zur Eindämmung des Ebola-Ausbruchs in der Grenzregion beschlossen. Die Einigung wurde am 22. und 23. Mai 2026 bei einem Ministertreffen in Kampala erzielt. Beteiligt waren die Gesundheitsminister der drei Staaten, Africa CDC, die Weltgesundheitsorganisation, UNICEF, der Bevölkerungsfonds der Vereinten Nationen und weitere Partner.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Plan richtet sich gegen den Ausbruch des Ebola-Bundibugyo-Virus in der Region der Großen Seen. Die Krankheit wurde am 15. Mai 2026 in der Provinz Ituri im Nordosten der Demokratischen Republik Kongo bestätigt. Die Weltgesundheitsorganisation hatte am 17. Mai von acht laborbestätigten Fällen, 246 Verdachtsfällen und 80 mutmaßlichen Todesfällen in Ituri berichtet. In Uganda wurden zu diesem Zeitpunkt zwei bestätigte Fälle bei Personen gemeldet, die aus der Demokratischen Republik Kongo eingereist waren.&nbsp;</p>



<h2 id="h-grenzverkehr-wird-zum-kern-der-ebola-risiken" class="wp-block-heading"><span id="grenzverkehr-wird-zum-kern-der-ebola-risiken">Grenzverkehr wird zum Kern der Ebola-Risiken</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die drei Staaten wollen ihre Überwachung an Grenzen, Handelswegen und Einreisepunkten enger abstimmen. Der gemeinsame Beschluss nennt offene Grenzen, aktive Handels- und Bergbaukorridore, Fluchtbewegungen, humanitäre Krisen und unsichere Gebiete als Faktoren, die eine Eindämmung erschweren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Geplant sind einheitlichere Verfahren bei der Kontrolle von Einreisepunkten, eine bessere Erfassung von Bevölkerungsbewegungen und schnellere Warnsysteme. Auch Laborkapazitäten, Diagnostik, klinische Versorgung und Infektionsschutz sollen über Staatsgrenzen hinweg besser verbunden werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Südsudan gehört bisher vor allem wegen seiner Lage zur Risikozone. UNICEF bewertete das Land am 20. Mai als sehr gefährdet, obwohl dort bis dahin keine bestätigten Fälle gemeldet worden waren. Die offenen Grenzen zur Demokratischen Republik Kongo und zu Uganda, starke Mobilität und ein fragiles Gesundheitssystem erhöhen den Druck auf die Behörden.&nbsp;</p>



<h2 id="h-seltene-virusvariante-ohne-zugelassenen-impfstoff" class="wp-block-heading"><span id="seltene-virusvariante-ohne-zugelassenen-impfstoff">Seltene Virusvariante ohne zugelassenen Impfstoff</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Beim aktuellen Ausbruch handelt es sich um die Bundibugyo-Variante des Ebola-Virus. Gegen diese Variante gibt es nach den vorliegenden Angaben keinen zugelassenen Impfstoff und keine spezifische Behandlung. Das unterscheidet den Ausbruch von früheren Ebola-Krisen, bei denen für andere Virustypen medizinische Gegenmaßnahmen verfügbar waren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Lage in Ituri wird zusätzlich durch Gewalt, Vertreibung und schwache staatliche Kontrolle belastet. Kontaktverfolgung, sichere Versorgung von Erkrankten und Arbeit in betroffenen Gemeinden sind unter solchen Bedingungen deutlich schwieriger. In der Region sind zudem viele Menschen von akuter Ernährungsunsicherheit betroffen, was das Risiko schwerer Krankheitsverläufe erhöht.</p>



<h2 id="h-kongo-fordert-strengere-kontrolle-der-hilfsgelder" class="wp-block-heading"><span id="kongo-fordert-strengere-kontrolle-der-hilfsgelder">Kongo fordert strengere Kontrolle der Hilfsgelder</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der kongolesische Gesundheitsminister Roger Kamba verband das Treffen in Kampala mit Kritik an <a href="https://fokus-afrika.de/neuer-ebola-ausbruch-in-der-dr-kongo/" type="post" id="19624">früheren Ebola-Einsätzen</a>. Er verwies auf die Epidemie von 2018 bis 2020, bei der nach seinen Angaben 1,2 Milliarden US-Dollar ausgegeben wurden, ohne das Gesundheitssystem dauerhaft zu stärken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„2018 bis 2020 hatte die Epidemie damals 1,2 Milliarden Dollar gekostet. Danach blieb das System weiter fragil, nicht einmal ein Labor wurde gebaut, obwohl wir 1,2 Milliarden Dollar ausgegeben haben“, sagte Kamba in Kampala.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="600" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/3bdfab56-b66d-45a5-b8ef-8c365780c110.jpeg" alt="" class="wp-image-27627 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/3bdfab56-b66d-45a5-b8ef-8c365780c110.jpeg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/3bdfab56-b66d-45a5-b8ef-8c365780c110-300x225.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/3bdfab56-b66d-45a5-b8ef-8c365780c110-768x576.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/3bdfab56-b66d-45a5-b8ef-8c365780c110-200x150.jpeg 200w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/3bdfab56-b66d-45a5-b8ef-8c365780c110-260x195.jpeg 260w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/3bdfab56-b66d-45a5-b8ef-8c365780c110-380x285.jpeg 380w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Der Minister forderte, dass Investitionen in der aktuellen Krise über die akute Nothilfe hinaus wirken. „Wir hoffen, dass wir bei jeder Epidemie unser Gesundheitssystem stärken, dass jede Investition wirksam ist, damit die Länder anschließend durch gut gestärkte Systeme sicherer sind“, sagte er.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Kamba plädierte zudem für eine gemeinsame Steuerung der internationalen und nationalen Maßnahmen. „Es ist wichtig, einen einzigen Plan, eine einzige Koordination und ein einziges Budget zu haben“, sagte der Minister.</p>



<h2 id="h-africa-cdc-und-who-suchen-fast-315-millionen-dollar" class="wp-block-heading"><span id="africa-cdc-und-who-suchen-fast-315-millionen-dollar">Africa CDC und WHO suchen fast 315 Millionen Dollar</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/ebola-ausbruch-who-ruft-internationalen-gesundheitsnotstand-aus/" type="post" id="27440">Africa CDC und die Weltgesundheitsorganisation haben im Zusammenhang mit der Krise einen Finanzbedarf von 314,97 Millionen US-Dollar genannt.</a> Das Geld soll die Reaktion auf den Ebola-Bundibugyo-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo, Uganda und der weiteren Risikoregion unterstützen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Vereinigten Staaten haben nach <a href="https://www.state.gov/releases/office-of-the-spokesperson/2026/05/ebola-response-update-may-23-2026/">Angaben des US-Außenministeriums</a> bereits 32 Millionen US-Dollar für Partner vor Ort bereitgestellt. Die Mittel fließen unter anderem in Grenzscreenings, Kontaktverfolgung, Patientenversorgung, sichere Bestattungen und den Transport von Schutzausrüstung. Washington meldete zudem die Lieferung von zunächst 50 Tonnen medizinischem Material in betroffene Gebiete der Demokratischen Republik Kongo, weitere 100 Tonnen seien unterwegs. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das US-Außenministerium aktivierte außerdem eine eigene Ebola-Arbeitsgruppe und entsandte ein Disaster Assistance Response Team in die Demokratische Republik Kongo und nach Uganda. Reisende, die sich innerhalb von 21 Tagen vor ihrer Einreise in die USA in der Demokratischen Republik Kongo, Uganda oder Südsudan aufgehalten haben, müssen nach US-Angaben über bestimmte Flughäfen mit erweiterten Gesundheitskontrollen einreisen.&nbsp;</p>



<h2 id="h-kampala-setzt-auf-regionale-steuerung" class="wp-block-heading"><span id="kampala-setzt-auf-regionale-steuerung">Kampala setzt auf regionale Steuerung</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der in Kampala beschlossene Plan bündelt zwölf Arbeitsfelder. Dazu gehören Grenzüberwachung, Frühwarnsysteme, Labore, Versorgung, Schutz von Gesundheitskräften, Kommunikation mit Gemeinden, Finanzierung und politische Steuerung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Einigung macht die Ebola-Bekämpfung in der Region der Großen Seen zu einer gemeinsamen Aufgabe von Nachbarstaaten, afrikanischen Gesundheitsbehörden und internationalen Partnern. Entscheidend ist nun die Umsetzung an Grenzposten, in Gesundheitszentren und in den betroffenen Gemeinden der Demokratischen Republik Kongo, Ugandas und Südsudans.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Febola-ausbruch-12-milliarden-us-dollar-ausgegeben-nicht-einmal-ein-labor-gebaut%2F&amp;action_name=Ebola-Ausbruch%3A%20%26%238220%3B1%2C2%20Milliarden%20US-Dollar%20ausgegeben%20%E2%80%93%20nicht%20einmal%20ein%20Labor%20gebaut%26%238221%3B&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /><p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/ebola-ausbruch-12-milliarden-us-dollar-ausgegeben-nicht-einmal-ein-labor-gebaut/">Ebola-Ausbruch: &#8220;1,2 Milliarden US-Dollar ausgegeben – nicht einmal ein Labor gebaut&#8221;</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		
		<media:thumbnail url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/3bdfab56-b66d-45a5-b8ef-8c365780c110-150x150.jpeg" />
		<media:content url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/3bdfab56-b66d-45a5-b8ef-8c365780c110.jpeg" medium="image">
			<media:title type="html">3bdfab56-b66d-45a5-b8ef-8c365780c110</media:title>
			<media:thumbnail url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/3bdfab56-b66d-45a5-b8ef-8c365780c110-150x150.jpeg" />
		</media:content>
		<media:content url="https://fokus-afrika.de/fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&#038;rec=1&#038;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Febola-ausbruch-12-milliarden-us-dollar-ausgegeben-nicht-einmal-ein-labor-gebaut%2F&#038;action_name=Ebola-Ausbruch%3A%20%26%238220%3B1%2C2%20Milliarden%20US-Dollar%20ausgegeben%20%E2%80%93%20nicht%20einmal%20ein%20Labor%20gebaut%26%238221%3B&#038;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" medium="image" />
	</item>
		<item>
		<title>Ostkongo: Kontaktgruppe fordert Waffenruhe, in Masisi dauern Kämpfe trotz Ebola an</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/ostkongo-kontaktgruppe-fordert-waffenruhe-in-masisi-dauern-kaempfe-trotz-ebola-an/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 23 May 2026 16:28:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Demokratische Republik Kongo]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[4]]></category>
		<category><![CDATA[Diplomatie]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Gewalt]]></category>
		<category><![CDATA[Katar]]></category>
		<category><![CDATA[Krieg]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://fokus-afrika.de/?p=27599</guid>

					<description><![CDATA[<p>Diplomatie in Washington, Doha und Montreux – doch in Masisi wird weiter gekämpft. Im Ostkongo wächst der Druck auf die Konfliktparteien, während Ebola die humanitäre Lage zusätzlich verschärft.<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fostkongo-kontaktgruppe-fordert-waffenruhe-in-masisi-dauern-kaempfe-trotz-ebola-an%2F&amp;action_name=Ostkongo%3A%20Kontaktgruppe%20fordert%20Waffenruhe%2C%20in%20Masisi%20dauern%20K%C3%A4mpfe%20trotz%20Ebola%20an&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/ostkongo-kontaktgruppe-fordert-waffenruhe-in-masisi-dauern-kaempfe-trotz-ebola-an/">Ostkongo: Kontaktgruppe fordert Waffenruhe, in Masisi dauern Kämpfe trotz Ebola an</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die Internationale Kontaktgruppe für die Großen Seen drängt die Konfliktparteien im Osten der Demokratischen Republik Kongo zur Einhaltung der Waffenruhe, während aus dem Gebiet Masisi neue Kämpfe zwischen AFC/M23 und Wazalendo-Gruppen gemeldet werden. Die Erklärung wurde nach einem Treffen der Gruppe vom 20. und 21. Mai veröffentlicht. Vertreter Belgiens, Dänemarks, der Europäischen Union, Frankreichs, Deutschlands, der Niederlande, Schwedens, der Schweiz, Großbritanniens und der USA unterstützen darin die laufenden Friedensbemühungen. Zugleich verschärfen die anhaltenden Gefechte und der Ebola-Ausbruch die Lage für die Zivilbevölkerung in Nord- und Südkivu.</p>



<h2 id="h-diplomatischer-druck-auf-konfliktparteien-wachst" class="wp-block-heading"><span id="diplomatischer-druck-auf-konfliktparteien-waechst">Diplomatischer Druck auf Konfliktparteien wächst</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Kontaktgruppe begrüßte Fortschritte in zwei Verhandlungsformaten: den Washington-Abkommen zwischen der Demokratischen Republik Kongo und Ruanda sowie dem Doha-Rahmenabkommen zwischen der kongolesischen Regierung und der Allianz Fleuve Congo/Bewegung 23. März, kurz AFC/M23.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Gruppe verwies auf Gespräche vom 13. bis 19. April im schweizerischen Montreux. Dort hatten die kongolesische Regierung und AFC/M23 Schritte zur Unterstützung humanitärer Einsätze, zur Freilassung von Gefangenen und zur Umsetzung eines Mechanismus zur Überwachung der Waffenruhe zugesagt. Unterstützt werden soll dieser Mechanismus von der Internationalen Konferenz der Region der Großen Seen und der UN-Mission MONUSCO.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch ein Treffen am 23. April in Washington zwischen der Demokratischen Republik Kongo und Ruanda wurde in der Erklärung hervorgehoben. Beide Seiten hatten dort im Gemeinsamen Aufsichtsausschuss ihre Verpflichtungen aus den Washington-Abkommen bekräftigt. Die Kontaktgruppe erinnerte zugleich an die Umsetzung der Resolution 2773 des UN-Sicherheitsrats.</p>



<h2 id="h-kampfe-in-masisi-gehen-weiter" class="wp-block-heading"><span id="kaempfe-in-masisi-gehen-weiter">Kämpfe in Masisi gehen weiter</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Während die internationalen Vermittlungsformate auf Fortschritte verweisen, dauern die Kämpfe in Nord-Kivu an. Das UN-finanzierte Radio&nbsp;<em>Okapi</em>&nbsp;meldete am Freitag schwere Gefechte im Gebiet Masisi. Dort stehen sich AFC/M23 und mehrere Wazalendo-Gruppen gegenüber, die mit den kongolesischen Streitkräften FARDC verbündet sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Gefechte konzentrierten sich demnach auf die Achsen Katoyi–Rubaya und Ufamandu–Ngungu. Aus dem Gruppement Kibabi und aus der Chefferie Bahunde wurden Schüsse aus schweren und leichten Waffen gemeldet. Lokale Quellen berichteten von gleichzeitigen Angriffen mehrerer Wazalendo-Gruppen auf Stellungen der AFC/M23.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Koalition um die Gruppe PARECO soll die Ortschaft Chugi auf der Achse Kinigi–Kavuta angegriffen haben, etwa 30 Kilometer von der Bergbaustadt Rubaya entfernt. Kämpfer der Mai-Mai Lamuka und einer Gruppe um Mutayomba sollen zugleich auf der Achse Gashovu–Mahiga in Richtung Ngungu vorgerückt sein.</p>



<h2 id="h-zivilbevolkerung-flieht-aus-umkampften-orten" class="wp-block-heading"><span id="zivilbevoelkerung-flieht-aus-umkaempften-orten">Zivilbevölkerung flieht aus umkämpften Orten</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Lage in Katoyi, Osso-Banyungu und der Chefferie Bahunde bleibt unübersichtlich. Nach Angaben lokaler Quellen hatten Wazalendo-Kämpfer in den vergangenen Tagen mehrere Dörfer eingenommen. Am Donnerstagabend soll AFC/M23 die Ortschaften Gasake, Kinigi und Kaniro nach heftigen Gefechten zurückerobert haben.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="573" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/Wazalendo_in_Kitshanga-2-1024x573.png" alt="" class="wp-image-27600 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/Wazalendo_in_Kitshanga-2-1024x573.png 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/Wazalendo_in_Kitshanga-2-300x168.png 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/Wazalendo_in_Kitshanga-2-768x430.png 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/Wazalendo_in_Kitshanga-2-380x213.png 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/Wazalendo_in_Kitshanga-2-800x448.png 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/Wazalendo_in_Kitshanga-2-1160x649.png 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/Wazalendo_in_Kitshanga-2.png 1276w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Wazalendo-Gruppen sollen weiterhin in Katoyi-Centre, Luke, Kasenyi und umliegenden Orten präsent sein. Viele Dörfer in den betroffenen Gebieten sind weitgehend von Zivilisten verlassen. Die Bevölkerung floh vor den Gefechten, während die Frontlinien zwischen den bewaffneten Gruppen weiter in Bewegung bleiben.</p>
</div></div>



<h2 id="h-ebola-ausbruch-erhoht-druck-auf-humanitare-hilfe" class="wp-block-heading"><span id="ebola-ausbruch-erhoeht-druck-auf-humanitaere-hilfe">Ebola-Ausbruch erhöht Druck auf humanitäre Hilfe</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Kontaktgruppe forderte alle Konfliktparteien auf, Zivilisten nach den Regeln des humanitären Völkerrechts zu schützen. Besonders kritisierte sie den zunehmenden Einsatz von Drohnen durch verschiedene Akteure, darunter staatliche Kräfte. Dieser habe zu mehr zivilen Opfern geführt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Humanitäre Helfer müssten sicheren, schnellen und ungehinderten Zugang erhalten. Die Kontaktgruppe nannte <a href="https://fokus-afrika.de/ich-hoffe-dass-dies-den-beginn-der-schrittweisen-wiedereroeffnung-des-flughafens-goma-markiert/" type="post" id="24713">die dauerhafte Öffnung der Flughäfen Goma</a> und Kavumu, sichere humanitäre Korridore in Nord- und Südkivu sowie vereinfachte Verwaltungsverfahren als konkrete Schritte.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/deutschland-schickt-schutzanzuege-in-ebola-gebiet-und-bereitet-expertenteam-vor/" type="post" id="27499">Der Ebola-Ausbruch verschärft die Lage zusätzlich. Die Weltgesundheitsorganisation erklärte ihn am 17. Mai zu einer gesundheitlichen Notlage von internationaler Tragweite.</a> Africa CDC erklärte am 18. Mai eine gesundheitliche Notlage kontinentaler Sicherheit. Die Kontaktgruppe forderte die Konfliktparteien auf, die Reaktion auf den Ausbruch nicht zu behindern.</p>



<h2 id="h-vermittlung-uber-mehrere-kanale" class="wp-block-heading"><span id="vermittlung-ueber-mehrere-kanaele">Vermittlung über mehrere Kanäle</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die internationalen Bemühungen laufen über mehrere diplomatische Kanäle. Die Kontaktgruppe nannte Katar, die USA, den von <a href="https://fokus-afrika.de/afrikanische-union-buendelt-mediation-fuer-ostkongo-bei-gipfel-in-lome/" type="post" id="23662">der Afrikanischen Union eingesetzten Vermittler Faure Gnassingbé</a>, weitere Vermittler und regionale Partner.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Angola führt zudem Konsultationen für einen innerkongolesischen Dialog. Die Kontaktgruppe bezeichnete die Beteiligung zentraler kongolesischer Akteure als Teil einer dauerhaften politischen Lösung. Grundlage bleibe der Friedens-, Sicherheits- und Kooperationsrahmen für die Demokratische Republik Kongo und die Region.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fostkongo-kontaktgruppe-fordert-waffenruhe-in-masisi-dauern-kaempfe-trotz-ebola-an%2F&amp;action_name=Ostkongo%3A%20Kontaktgruppe%20fordert%20Waffenruhe%2C%20in%20Masisi%20dauern%20K%C3%A4mpfe%20trotz%20Ebola%20an&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /><p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/ostkongo-kontaktgruppe-fordert-waffenruhe-in-masisi-dauern-kaempfe-trotz-ebola-an/">Ostkongo: Kontaktgruppe fordert Waffenruhe, in Masisi dauern Kämpfe trotz Ebola an</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		
		<media:thumbnail url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/Wazalendo_in_Kitshanga-2-150x150.png" />
		<media:content url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/Wazalendo_in_Kitshanga-2.png" medium="image">
			<media:title type="html">Wazalendo_in_Kitshanga-2</media:title>
			<media:thumbnail url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/Wazalendo_in_Kitshanga-2-150x150.png" />
		</media:content>
		<media:content url="https://fokus-afrika.de/fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&#038;rec=1&#038;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fostkongo-kontaktgruppe-fordert-waffenruhe-in-masisi-dauern-kaempfe-trotz-ebola-an%2F&#038;action_name=Ostkongo%3A%20Kontaktgruppe%20fordert%20Waffenruhe%2C%20in%20Masisi%20dauern%20K%C3%A4mpfe%20trotz%20Ebola%20an&#038;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" medium="image" />
	</item>
		<item>
		<title>Experten warnen im Bundestag vor Verbreitung von Malaria und Tuberkulose</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/experten-warnen-im-bundestag-vor-verbreitung-von-malaria-und-tuberkulose/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 May 2026 17:22:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Institutionelle Beziehungen]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[BMZ]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://fokus-afrika.de/?p=27523</guid>

					<description><![CDATA[<p>83 Millionen gerettete Leben seit 2000, doch der Kampf gegen Malaria und Tuberkulose steht wieder unter Druck. Im Bundestag warnen Fachleute vor Kürzungen, Resistenzen und neuen Risiken.<br />
<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fexperten-warnen-im-bundestag-vor-verbreitung-von-malaria-und-tuberkulose%2F&amp;action_name=Experten%20warnen%20im%20Bundestag%20vor%20Verbreitung%20von%20Malaria%20und%20Tuberkulose&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/experten-warnen-im-bundestag-vor-verbreitung-von-malaria-und-tuberkulose/">Experten warnen im Bundestag vor Verbreitung von Malaria und Tuberkulose</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Fachleute warnen vor Rückschritten im Kampf gegen Tuberkulose und Malaria. Die Warnung fiel am Mittwochnachmittag im Entwicklungsausschuss des Bundestages. Trotz großer Fortschritte der vergangenen zwei Jahrzehnte geraten zentrale Programme gegen die beiden Infektionskrankheiten unter Druck. Kürzungen in der Entwicklungshilfe, globale Krisen, Klimafolgen und zunehmende Resistenzen bedrohen nach Einschätzung der Sachverständigen bereits erreichte Erfolge.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-zwei-krankheiten-millionen-betroffene"><span id="zwei-krankheiten-millionen-betroffene">Zwei Krankheiten, Millionen Betroffene</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Tuberkulose und Malaria zählen weiter zu den gefährlichsten Infektionskrankheiten in Ländern mit niedrigem Einkommen. Im Jahr 2024 erkrankten weltweit schätzungsweise 10,7 Millionen Menschen neu an Tuberkulose, rund 1,23 Millionen starben daran. Bei Malaria wurden rund 182 Millionen Infektionen und etwa 610.000 Todesfälle registriert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Johann Saathoff, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, verwies im Ausschuss auf <a href="https://fokus-afrika.de/bmz-initiative-gegen-vernachlaessigte-krankheiten-bei-frauen/">die Erfolge internationaler Gesundheitsprogramme.</a> Seit dem Jahr 2000 seien durch das weltweite Engagement gegen Tuberkulose und Malaria etwa 83 Millionen Menschenleben gerettet worden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Bilanz steht nun unter Druck. Die Deutschland-Direktorin der Entwicklungsorganisation ONE, Lisa Ditlman, und der Präsident der Global Alliance for TB Drug Development, Melvin Spigelman, warnten vor einer Entwicklung, die Fortschritte aus zwei Jahrzehnten gefährden kann.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-forschung-kurz-vor-dem-durchbruch"><span id="forschung-kurz-vor-dem-durchbruch">Forschung kurz vor dem Durchbruch</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Spigelman sagte, die Welt stehe bei Tuberkulose kurz davor, die Krankheit zu eliminieren. Die Behandlung akuter Tuberkulose sei deutlich kürzer geworden, die Kosten seien stark gesunken. Auch für Kinder seien Medikamente entwickelt worden, die altersgerecht verabreicht werden können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die TB Alliance arbeitet an neuen Wirkstoffen und Behandlungsschemata, auch gegen latente Tuberkulose. Diese Form der Infektion kann lange unbemerkt bleiben und später zur aktiven Erkrankung werden. Gerade hier entscheidet Forschung darüber, ob künftige Krankheitsfälle verhindert werden können.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="753" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/Malaria_microscopy_training_in_Nigeria-1024x753.jpg" alt="" class="wp-image-27525 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/Malaria_microscopy_training_in_Nigeria-1024x753.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/Malaria_microscopy_training_in_Nigeria-300x221.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/Malaria_microscopy_training_in_Nigeria-768x565.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/Malaria_microscopy_training_in_Nigeria-380x279.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/Malaria_microscopy_training_in_Nigeria-800x588.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/Malaria_microscopy_training_in_Nigeria-1160x853.jpg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/Malaria_microscopy_training_in_Nigeria.jpg 1280w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Spigelman machte zugleich deutlich, dass die Arbeit stärker auf öffentliche und gemeinnützige Finanzierung angewiesen bleibt. Tuberkulose treffe größtenteils die „Ärmsten der Armen“. Für private Unternehmen sei die Entwicklung neuer Medikamente und Impfstoffe deshalb kaum profitabel.</p>
</div></div>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-kurzungen-treffen-den-globalen-fonds"><span id="kuerzungen-treffen-den-globalen-fonds">Kürzungen treffen den Globalen Fonds</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ditlman nahm im Ausschuss die deutsche Rolle in den Blick. Deutschland gehört nach den USA weiterhin zu den größten Gebern des Globalen Fonds zur Bekämpfung von HIV, Tuberkulose und Malaria. Für die Jahre 2026 bis 2028 hat die Bundesregierung eine Milliarde Euro zugesagt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Zusage bleibt unter dem Niveau der Vorjahre. Auch andere Geber reduzieren ihre Beiträge oder stehen unter Haushaltsdruck. Für Programme gegen vermeidbare Krankheiten bedeutet das weniger Spielraum bei Behandlung, Prävention, Forschung und Versorgung in besonders betroffenen Ländern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ditlman verwies auch auf Deutschland. Therapieresistente Tuberkulosefälle treten hier ebenfalls auf. Ihre Behandlung ist deutlich teurer als Vorbeugung und frühzeitige Versorgung.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-medikamente-ohne-kuhlkette"><span id="medikamente-ohne-kuehlkette">Medikamente ohne Kühlkette</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die AfD-Fraktion fragte im Ausschuss, wie die TB Alliance in Entwicklungsländern die Verteilung komplexer Medikamente sicherstellt. Spigelman sagte, seine Organisation entwickle von Beginn an Lösungen, die in den betroffenen Ländern funktionieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/alabali-radovan-reist-nach-nairobi-und-setzt-auf-afrikanische-pharmaproduktion/" type="post" id="26877">Dazu gehören Medikamente, die keine Kühlkette benötigen.</a> Solche Vorgaben sind in Ländern mit schwacher Stromversorgung, langen Transportwegen oder überlasteten Gesundheitssystemen zentral. Auch Schulungen für medizinisches Personal gehören zur Arbeit der TB Alliance.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Organisation ist nicht profitorientiert und entwickelt neue Medikamente gegen Tuberkulose. ONE setzt sich als Entwicklungsorganisation unter anderem gegen vermeidbare Krankheiten ein.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-deutschland-verspricht-weiteres-engagement"><span id="deutschland-verspricht-weiteres-engagement">Deutschland verspricht weiteres Engagement</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">In der Fragerunde thematisierten Abgeordnete von CDU/CSU, SPD, Grünen und Linken die Kürzungen im Etat des Bundesentwicklungsministeriums. Mehrfach ging es um mögliche Folgen für die Bekämpfung von Malaria und Tuberkulose.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Saathoff erklärte, die Bundesregierung werde in ihren Anstrengungen nicht nachlassen. Es gehe nicht nur um Gesundheitspolitik, sondern auch um Armutsbekämpfung, soziale Gerechtigkeit und nachhaltige Entwicklung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Deutschland bleibe einer der größten staatlichen Geber beim Globalen Fonds, sagte Saathoff. Seit 2006 habe die Bundesregierung zudem die Globale Impfallianz GAVI mit mehr als drei Milliarden Euro unterstützt.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-klimawandel-und-resistenzen-verscharfen-die-lage"><span id="klimawandel-und-resistenzen-verschaerfen-die-lage">Klimawandel und Resistenzen verschärfen die Lage</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Warnungen im Ausschuss gehen über Finanzierungsfragen hinaus. Klimatische Veränderungen können die Verbreitungsgebiete von Malaria verändern. Steigende Temperaturen, veränderte Niederschläge und fragile Gesundheitssysteme erhöhen in vielen Ländern den Druck auf Prävention und Behandlung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zugleich nehmen Resistenzen gegen Pestizide und Arzneimittel zu. Bei Malaria erschwert das die Bekämpfung von Mücken und die Wirksamkeit von Medikamenten. Bei Tuberkulose sind resistente Formen besonders schwer und teuer zu behandeln.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Diskussion im Entwicklungsausschuss zeigte damit eine doppelte Belastung: Medizinische Fortschritte eröffnen neue Möglichkeiten, während sinkende Mittel und veränderte Krankheitsdynamiken bestehende Programme schwächen.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fexperten-warnen-im-bundestag-vor-verbreitung-von-malaria-und-tuberkulose%2F&amp;action_name=Experten%20warnen%20im%20Bundestag%20vor%20Verbreitung%20von%20Malaria%20und%20Tuberkulose&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /><p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/experten-warnen-im-bundestag-vor-verbreitung-von-malaria-und-tuberkulose/">Experten warnen im Bundestag vor Verbreitung von Malaria und Tuberkulose</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		
		<media:thumbnail url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/Malaria_microscopy_training_in_Nigeria-150x150.jpg" />
		<media:content url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/Malaria_microscopy_training_in_Nigeria.jpg" medium="image">
			<media:title type="html">Malaria_microscopy_training_in_Nigeria</media:title>
			<media:thumbnail url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/Malaria_microscopy_training_in_Nigeria-150x150.jpg" />
		</media:content>
		<media:content url="https://fokus-afrika.de/fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&#038;rec=1&#038;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fexperten-warnen-im-bundestag-vor-verbreitung-von-malaria-und-tuberkulose%2F&#038;action_name=Experten%20warnen%20im%20Bundestag%20vor%20Verbreitung%20von%20Malaria%20und%20Tuberkulose&#038;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" medium="image" />
	</item>
		<item>
		<title>Deutschland schickt Schutzanzüge in Ebola-Gebiet und bereitet Expertenteam vor</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/deutschland-schickt-schutzanzuege-in-ebola-gebiet-und-bereitet-expertenteam-vor/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 May 2026 17:46:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Demokratische Republik Kongo]]></category>
		<category><![CDATA[Institutionelle Beziehungen]]></category>
		<category><![CDATA[Internationale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[2]]></category>
		<category><![CDATA[4]]></category>
		<category><![CDATA[BMZ]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
		<category><![CDATA[WHO]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://fokus-afrika.de/?p=27499</guid>

					<description><![CDATA[<p>Ebola breitet sich in Ituri und Uganda aus. Deutschland schickt Schutzkleidung, bereitet ein Expertenteam vor und nimmt einen infizierten US-Arzt in Berlin auf.<br />
<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fdeutschland-schickt-schutzanzuege-in-ebola-gebiet-und-bereitet-expertenteam-vor%2F&amp;action_name=Deutschland%20schickt%20Schutzanz%C3%BCge%20in%20Ebola-Gebiet%20und%20bereitet%20Expertenteam%20vor&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/deutschland-schickt-schutzanzuege-in-ebola-gebiet-und-bereitet-expertenteam-vor/">Deutschland schickt Schutzanzüge in Ebola-Gebiet und bereitet Expertenteam vor</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Deutschland bereitet zusätzliche Hilfe für den Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo und Uganda vor. Am Dienstag kündigte Entwicklungsministerin Reem Alabali Radovan 500 Schutzanzüge für medizinisches Personal, weitere Schulungen und die Vorbereitung eines Einsatzes der Schnell Einsetzbaren Expertengruppe Gesundheit an. Der Ausbruch betrifft vor allem die ostkongolesische Provinz Ituri und hat inzwischen auch Uganda erreicht. Nach jüngsten Angaben aus der Region wurden in Ituri mehr als 500 Verdachtsfälle und mehr als 130 Verdachtstodesfälle registriert.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-schutzkleidung-und-schulungen-fur-medizinisches-personal"><span id="schutzkleidung-und-schulungen-fuer-medizinisches-personal">Schutzkleidung und Schulungen für medizinisches Personal</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das Bundesentwicklungsministerium reagiert auf die Ausbreitung des Ebola-Virus mit zusätzlicher Unterstützung für Gesundheitskräfte in Zentralafrika. 500 Schutzanzüge sollen in der kommenden Woche ausgeliefert werden. Zudem wird ein Schulungsprogramm zum sicheren Umgang mit Ebola-Verdachtsfällen vorbereitet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Schnell Einsetzbare Expertengruppe Gesundheit, kurz SEEG, bereitet sich nach Angaben von Entwicklungsministerin Reem Alabali Radovan ebenfalls auf einen weiteren Einsatz vor. Die Gruppe unterstützt Länder bei Ausbrüchen gefährlicher Infektionskrankheiten, unter anderem bei Laborfragen, Diagnostik und Krisenreaktion.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Alabali Radovan erklärte: „Die Lage ist extrem ernst: Die Gesundheitsbehörde der Afrikanischen Union hat für den gesamten Kontinent den Notstand ausgerufen. Jetzt heißt es: Schnell handeln, um eine weitere Ausbreitung des gefährlichen Virus zu verhindern.“</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-ituri-meldet-mehr-als-500-verdachtsfalle"><span id="ituri-meldet-mehr-als-500-verdachtsfaelle">Ituri meldet mehr als 500 Verdachtsfälle</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das Zentrum des Ausbruchs liegt in Ituri im Osten der Demokratischen Republik Kongo. Die Provinz grenzt an Uganda und Südsudan. Die Gesundheitsbehörden in Ituri meldeten am 18. Mai 513 Verdachtsfälle, 131 Verdachtstodesfälle, 30 im Labor bestätigte Fälle und 541 Kontaktpersonen unter medizinischer Beobachtung.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/ebola-ausbruch-who-ruft-internationalen-gesundheitsnotstand-aus/">Die Weltgesundheitsorganisation hatte am 17. Mai von acht bestätigten Fällen, 246 Verdachtsfällen und 80 Verdachtstodesfällen in Ituri berichtet.</a> Neuere Zahlen aus der Region und internationale Agenturberichte zeigen seither einen deutlichen Anstieg. Reuters meldete am Dienstag 516 Verdachtsfälle und 33 bestätigte Fälle in der Demokratischen Republik Kongo sowie zwei Fälle in Uganda. WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus äußerte sich besorgt über Tempo und Ausmaß des Ausbruchs. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die betroffene Region ist von Unsicherheit, Bevölkerungsbewegungen und schwacher Gesundheitsinfrastruktur geprägt. Ituri ist zugleich ein Gebiet mit intensiver Mobilität über lokale Märkte, Bergbauorte und Grenzen hinweg. Diese Faktoren erschweren Kontaktnachverfolgung, Isolierung und Versorgung.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-bundibugyo-variante-erschwert-die-eindammung"><span id="bundibugyo-variante-erschwert-die-eindaemmung">Bundibugyo-Variante erschwert die Eindämmung</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der aktuelle Ausbruch wird durch die Bundibugyo-Variante des Ebola-Virus verursacht. Für diese Variante gibt es nach Angaben von Ärzte ohne Grenzen keine zugelassene Impfung und keine zugelassene spezifische Behandlung. Das unterscheidet den Ausbruch von Ebola-Lagen, bei denen Impfstoffe gegen die Zaire-Variante eingesetzt werden können.&nbsp;</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="471" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/1920px-Ebola_virus_virion-1024x471.avif" alt="" class="wp-image-19625 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/1920px-Ebola_virus_virion-1024x471.avif 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/1920px-Ebola_virus_virion-300x138.avif 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/1920px-Ebola_virus_virion-768x353.avif 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/1920px-Ebola_virus_virion-1536x706.avif 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/1920px-Ebola_virus_virion-380x175.avif 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/1920px-Ebola_virus_virion-800x368.avif 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/1920px-Ebola_virus_virion-1160x533.avif 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/1920px-Ebola_virus_virion.avif 1920w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Die WHO prüft den Einsatz experimenteller Impfstoffe und Behandlungsmöglichkeiten. Internationale Fachleute sollen technische Optionen bewerten. Parallel laufen in der Demokratischen Republik Kongo und Uganda Kontaktverfolgung, Labortests, Sensibilisierungskampagnen und die Vorbereitung zusätzlicher Behandlungsstrukturen.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Africa CDC hat den Ausbruch als gesundheitlichen Notfall kontinentaler Sicherheit eingestuft. Die Behörde koordiniert nach eigenen Angaben regionale Abstimmungen mit der Demokratischen Republik Kongo, Uganda und weiteren Partnern. Uganda meldete zunächst einen importierten Fall bei einem 59-jährigen kongolesischen Mann, der am 14. Mai starb.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-infizierter-us-arzt-soll-in-berlin-behandelt-werden"><span id="infizierter-us-arzt-soll-in-berlin-behandelt-werden">Infizierter US-Arzt soll in Berlin behandelt werden</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Deutschland bereitet parallel die Aufnahme eines US-Arztes vor, der sich in der Demokratischen Republik Kongo mit Ebola infiziert hat. Das Bundesgesundheitsministerium bestätigte Reuters zufolge, dass der Patient in der Sonderisolierstation der Berliner Charité behandelt werden soll. Die US-Behörden hatten Deutschland um Unterstützung gebeten.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die christliche Missionsorganisation Serge identifizierte den Patienten als den Arzt Peter Stafford. Er arbeitete demnach seit 2023 am Nyankunde-Krankenhaus in der Demokratischen Republik Kongo und war bei der Behandlung von Patienten dem Virus ausgesetzt. Die US-Gesundheitsbehörde CDC teilte mit, der amerikanische Patient sei nach beruflicher Exposition positiv getestet worden.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Aufnahme in Berlin erfolgt über spezialisierte Strukturen für hochpathogene Erreger. Ob weitere exponierte Personen nach Deutschland gebracht werden, blieb zunächst offen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-alabali-radovan-warnt-vor-kurzungen-bei-gesundheitszusammenarbeit"><span id="alabali-radovan-warnt-vor-kuerzungen-bei-gesundheitszusammenarbeit">Alabali Radovan warnt vor Kürzungen bei Gesundheitszusammenarbeit</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Entwicklungsministerin Alabali Radovan verwies auf langjährige deutsche Investitionen in Pandemievorsorge in Zentralafrika. Dazu zählen Frühwarnsysteme, Trainings für medizinisches Personal und Labore. Diese Strukturen seien nun im Einsatz.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="713" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/5025998-2-1024x713.jpg" alt="" class="wp-image-27217 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/5025998-2-1024x713.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/5025998-2-300x209.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/5025998-2-768x535.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/5025998-2-1536x1069.jpg 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/5025998-2-380x265.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/5025998-2-800x557.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/5025998-2-1160x808.jpg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/5025998-2.jpg 1603w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">„In diesem Moment zahlt sich aus, dass wir mit der deutschen Entwicklungszusammenarbeit schon seit vielen Jahren in die Pandemievorsorge in Zentralafrika investieren“, erklärte die Ministerin. Sie nannte Frühwarnsysteme, medizinische Trainings und Labore, „in denen jetzt im Akkord getestet wird“.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Alabali Radovan verband die aktuelle Lage mit einer Warnung vor Kürzungen in der internationalen Gesundheitszusammenarbeit: „Wer bei der internationalen Zusammenarbeit für Gesundheit spart, gefährdet Menschenleben – aktuell in Zentralafrika, aber auch schnell darüber hinaus.“</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-ausbruch-trifft-eine-bereits-belastete-region"><span id="ausbruch-trifft-eine-bereits-belastete-region">Ausbruch trifft eine bereits belastete Region</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ituri gehört zu den Regionen im Osten der Demokratischen Republik Kongo, in denen bewaffnete Konflikte, Vertreibung und schwache staatliche Strukturen die Gesundheitsversorgung seit Jahren belasten. Die Provinzgesundheitsbehörde setzt auf Überwachung, aktive Kontaktsuche und Aufklärung in betroffenen Zonen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die WHO hat den Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo und Uganda als gesundheitliche Notlage von internationaler Tragweite eingestuft. Die Organisation betont zugleich, dass die Lage nach bisherigen Angaben nicht die Schwelle einer Pandemie-Notlage erreicht.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fdeutschland-schickt-schutzanzuege-in-ebola-gebiet-und-bereitet-expertenteam-vor%2F&amp;action_name=Deutschland%20schickt%20Schutzanz%C3%BCge%20in%20Ebola-Gebiet%20und%20bereitet%20Expertenteam%20vor&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /><p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/deutschland-schickt-schutzanzuege-in-ebola-gebiet-und-bereitet-expertenteam-vor/">Deutschland schickt Schutzanzüge in Ebola-Gebiet und bereitet Expertenteam vor</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		
		<media:thumbnail url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/1920px-Ebola_virus_virion-150x150.avif" />
		<media:content url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/1920px-Ebola_virus_virion.avif" medium="image">
			<media:title type="html">1920px-Ebola_virus_virion</media:title>
			<media:thumbnail url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/1920px-Ebola_virus_virion-150x150.avif" />
		</media:content>
		<media:content url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/5025998-2.jpg" medium="image">
			<media:title type="html">Bundesminister Alabali-Radovan bei der Regierungsbefragung</media:title>
			<media:description type="html">Bundesministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Reem Alabli-Radovan im Bundestag bei der Befragung der Bundesregierung, Berlin, 04.06.2025.</media:description>
			<media:thumbnail url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/5025998-2-150x150.jpg" />
		</media:content>
		<media:content url="https://fokus-afrika.de/fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&#038;rec=1&#038;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fdeutschland-schickt-schutzanzuege-in-ebola-gebiet-und-bereitet-expertenteam-vor%2F&#038;action_name=Deutschland%20schickt%20Schutzanz%C3%BCge%20in%20Ebola-Gebiet%20und%20bereitet%20Expertenteam%20vor&#038;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" medium="image" />
	</item>
		<item>
		<title>Ebola-Ausbruch: WHO ruft internationalen Gesundheitsnotstand aus</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/ebola-ausbruch-who-ruft-internationalen-gesundheitsnotstand-aus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 17 May 2026 23:12:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Demokratische Republik Kongo]]></category>
		<category><![CDATA[Internationale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[Ruanda]]></category>
		<category><![CDATA[Uganda]]></category>
		<category><![CDATA[1]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[WHO]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://fokus-afrika.de/?p=27440</guid>

					<description><![CDATA[<p>Ebola in Zentralafrika: Die WHO ruft den internationalen Gesundheitsnotstand aus. In Kongo und Uganda breitet sich die Bundibugyo-Variante aus, Rwanda verschärft Grenzkontrollen und Africa CDC bereitet eine kontinentale Antwort vor.<br />
<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Febola-ausbruch-who-ruft-internationalen-gesundheitsnotstand-aus%2F&amp;action_name=Ebola-Ausbruch%3A%20WHO%20ruft%20internationalen%20Gesundheitsnotstand%20aus&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/ebola-ausbruch-who-ruft-internationalen-gesundheitsnotstand-aus/">Ebola-Ausbruch: WHO ruft internationalen Gesundheitsnotstand aus</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die Weltgesundheitsorganisation hat den Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo und Uganda zu einer gesundheitlichen Notlage von internationaler Tragweite erklärt. Die Entscheidung gab WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus am Sonntag bekannt. Auslöser sind bestätigte und vermutete Infektionen mit der Bundibugyo-Variante des Ebola-Virus in der ostkongolesischen Provinz Ituri und in Uganda. Die WHO spricht nicht von einer Pandemie-Notlage und empfiehlt keine Beschränkungen für internationale Reisen oder Handel.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-acht-bestatigte-falle-und-80-mutmassliche-todesfalle-in-ituri"><span id="acht-bestaetigte-faelle-und-80-mutmassliche-todesfaelle-in-ituri">Acht bestätigte Fälle und 80 mutmaßliche Todesfälle in Ituri</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Gesundheitsbehörden registrierten bis zum 16. Mai acht im Labor bestätigte Fälle, 246 Verdachtsfälle und 80 mutmaßliche Todesfälle in Ituri. Die Provinz im Osten der Demokratischen Republik Kongo grenzt an Uganda und liegt in einer Region mit starker grenzüberschreitender Mobilität.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In Uganda wurden zwei infizierte Personen behandelt, die aus der Demokratischen Republik Kongo eingereist waren. Beide kamen auf Intensivstationen. Die WHO warnte zugleich, der Ausbruch könne größer sein als bisher erfasst. Sie verwies auf ungeklärte Todesfälle, eine hohe Positivrate unter getesteten Proben und unklare Übertragungswege.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Besondere Sorge bereiten Infektionen im Gesundheitswesen. Mindestens vier Todesfälle unter Gesundheitskräften deuten auf Probleme beim Infektionsschutz in medizinischen Einrichtungen hin.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-keine-reisebeschrankungen-aber-mehr-uberwachung"><span id="keine-reisebeschraenkungen-aber-mehr-ueberwachung">Keine Reisebeschränkungen, aber mehr Überwachung</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die WHO empfiehlt trotz der internationalen Einstufung keine Reise- oder Handelsbeschränkungen. Betroffene und gefährdete Staaten sollen stattdessen Überwachung, Kontaktverfolgung, Labortests und Behandlungskapazitäten ausbauen.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="775" height="364" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/Ebola_Signs_and_Symptoms.jpg" alt="" class="wp-image-27441 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/Ebola_Signs_and_Symptoms.jpg 775w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/Ebola_Signs_and_Symptoms-300x141.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/Ebola_Signs_and_Symptoms-768x361.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/Ebola_Signs_and_Symptoms-380x178.jpg 380w" sizes="(max-width: 775px) 100vw, 775px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Die Behörden in der Demokratischen Republik Kongo und Uganda sollen Notfallmechanismen aktivieren, Infektionsschutz in Gesundheitseinrichtungen verbessern und enger mit Gemeinden zusammenarbeiten. Lokale und religiöse Führungspersonen sollen helfen, Kontakte zu identifizieren und verlässliche Informationen zu verbreiten.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Bundibugyo-Variante erschwert die Reaktion zusätzlich. Für diese Form des Ebola-Virus gibt es nach WHO-Angaben bislang keinen zugelassenen Impfstoff und keine spezifische Behandlung. Die Organisation drängt deshalb auf schnellere Forschung und klinische Studien.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-africa-cdc-koordiniert-regionale-antwort"><span id="africa-cdc-koordiniert-regionale-antwort">Africa CDC koordiniert regionale Antwort</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die afrikanische Gesundheitsbehörde Africa CDC hatte bereits am 15. Mai vor einer wachsenden Gefahr regionaler Ausbreitung gewarnt. Am selben Tag erklärten die Demokratische Republik Kongo und Uganda Ebola-Ausbrüche in ihren Ländern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Africa CDC-Generaldirektor Jean Kaseya kündigte eine koordinierte Antwort auf regionaler und kontinentaler Ebene an. Nach Angaben der Behörde kamen am 16. Mai mehr als 130 Vertreter betroffener und gefährdeter Staaten, Geberländer, UN-Organisationen, humanitärer Organisationen, Pharmaunternehmen und weiterer Partner zu einer hochrangigen Beratung zusammen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Teilnehmer empfahlen die sofortige Aktivierung eines kontinentalen Incident Management Support Team. Es soll die Arbeit in den Bereichen Überwachung, Laborsysteme, Behandlung, Infektionsschutz, Risikokommunikation, Logistik, grenzüberschreitende Zusammenarbeit und schnelle Einsatzteams bündeln.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1170" height="530" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/09/image1170x530cropped.jpg" alt="© WHO/Guerchom Ndeb" class="wp-image-10905 size-full"/></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Kaseya prüft zudem eine mögliche Erklärung einer gesundheitlichen Notlage der kontinentalen Sicherheit durch Africa CDC. Dafür bat er den Vorsitzenden der Emergency Consultative Group, Salim Abdool Karim, um eine Dringlichkeitssitzung. Zugleich führte er Gespräche mit dem Vorsitzenden der Kommission der Afrikanischen Union, Mahmoud Ali Youssouf, und mit WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus.</p>
</div></div>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-rwanda-verstarkt-kontrollen-an-der-grenze-zur-demokratischen-republik-kongo"><span id="rwanda-verstaerkt-kontrollen-an-der-grenze-zur-demokratischen-republik-kongo">Rwanda verstärkt Kontrollen an der Grenze zur Demokratischen Republik Kongo</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Rwanda meldete zunächst keinen Ebola-Fall im eigenen Land. Das Gesundheitsministerium in Kigali kündigte aber verstärkte Kontrollen an Grenzübergängen zur Demokratischen Republik Kongo an.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Aus Vorsicht hat Rwanda das Screening und die Wachsamkeit an den Einreisepunkten entlang der Grenze zur Demokratischen Republik Kongo verstärkt“, erklärte die Regierung. Gesundheitsteams seien mobilisiert und Überwachungssysteme ausgebaut worden, um mögliche Fälle früh zu erkennen und schnell zu reagieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kigali will nach eigenen Angaben mit nationalen, regionalen und internationalen Partnern zusammenarbeiten. Die rwandische Reaktion folgt auf die Lage in Ituri und die bestätigten Fälle in Uganda.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-streit-uber-mogliche-verzogerungen-in-kongo"><span id="streit-ueber-moegliche-verzoegerungen-in-kongo">Streit über mögliche Verzögerungen in Kongo</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">In der Demokratischen Republik Kongo wächst zugleich die Debatte über die Frage, ob die Warnsignale zu spät erkannt wurden. Gesundheitsminister Samuel Roger Kamba wies am 16. Mai Vorwürfe einer Nachlässigkeit zurück. Er erklärte bei einer Pressekonferenz, der erste bekannte Fall sei ein Krankenpfleger gewesen, der am 24. April in Bunia gestorben sei. Die Krankheit sei zu diesem Zeitpunkt noch nicht gemeldet gewesen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kamba sagte, der Leichnam sei später nach Mungwalu gebracht worden. Bei traditionellen Trauerzeremonien hätten Menschen den Körper berührt, weil sie von einer mystischen Krankheit ausgegangen seien. „Dort haben die Fälle begonnen aufzutreten“, erklärte der Minister.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das erste offizielle Signal sei am 5. Mai gekommen, zunächst über soziale Netzwerke. Drei Tage später hätten die Teams die offizielle Meldung aufgenommen und Proben entnommen. Die ersten Analysen hätten die Zaire-Variante gesucht und negativ ergeben. Erst weitere Untersuchungen am Nationalen Institut für biomedizinische Forschung in Kinshasa hätten die Bundibugyo-Variante bestätigt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kamba berief sich auf den internationalen „7-1-7“-Ansatz: Eine Gefahr soll innerhalb von sieben Tagen erkannt, binnen eines Tages gemeldet und innerhalb von sieben Tagen mit ersten Maßnahmen beantwortet werden. „Das wurde getan“, sagte der Minister. Zwischen dem 8. und 17. Mai seien bereits Flugzeuge und Logistikmittel eingesetzt worden.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-muyembe-spricht-von-schwachen-in-der-uberwachung"><span id="muyembe-spricht-von-schwaechen-in-der-ueberwachung">Muyembe spricht von Schwächen in der Überwachung</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Virologe Jean-Jacques Muyembe, Mitentdecker des Ebola-Virus und eine der wichtigsten Fachstimmen der Demokratischen Republik Kongo, widersprach dieser Darstellung teilweise. Im Interview mit <em><a href="https://actualite.cd/2026/05/17/ebola-en-ituri-notre-systeme-de-surveillance-na-pas-fonctionne-dit-dr-muyembe">ACTUALITE.CD</a></em> sagte er: „Unser Überwachungssystem hat nicht funktioniert.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Muyembe verwies auf einen technischen und organisatorischen Rückstand. Die Diagnostik vor Ort habe zunächst nur die häufigere Zaire-Variante erkannt. Die Proben hätten früher an das nationale Referenzlabor INRB geschickt werden müssen. Von 13 später untersuchten Proben seien acht positiv gewesen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Virologe bestätigte zudem einen Fall in Goma bei einer Frau, deren Ehemann in Bunia gestorben sei. Bei einem mutmaßlichen Fall in Kinshasa gab er Entwarnung. Die Tests auf die Bundibugyo-Variante seien negativ gewesen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Muyembe erklärte zugleich, die Demokratische Republik Kongo habe frühere Ebola-Ausbrüche auch ohne Impfstoff und spezifische Therapie kontrolliert. Entscheidend seien Isolierung, aktive Überwachung, Kontaktverfolgung und sichere Bestattungen. Die Krankheit werde durch Kontakt mit Körperflüssigkeiten übertragen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-ituri-bleibt-ein-schwieriges-einsatzgebiet"><span id="ituri-bleibt-ein-schwieriges-einsatzgebiet">Ituri bleibt ein schwieriges Einsatzgebiet</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ituri ist seit Jahren von Gewalt, Vertreibung und bewaffneten Gruppen geprägt. In der Region operieren unter anderem die ADF sowie lokale Milizen wie CODECO, die Gruppe Zaïre und weitere bewaffnete Akteure. Die Sicherheitslage erschwert medizinische Einsätze, Kontaktverfolgung und den Zugang zu betroffenen Gemeinden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/neuer-ebola-ausbruch-in-der-dr-kongo/">Die neue Ebola-Epidemie folgt knapp sechs Monate nach dem Ende der 16. Ebola-Epidemie in der Demokratischen Republik Kongo.</a> Die Behörden hatten am 1. Dezember 2025 das Ende des Ausbruchs in der Provinz Kasaï erklärt, nachdem 42 Tage lang kein neuer Fall nach der Genesung des letzten Patienten vom 19. Oktober gemeldet worden war.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Febola-ausbruch-who-ruft-internationalen-gesundheitsnotstand-aus%2F&amp;action_name=Ebola-Ausbruch%3A%20WHO%20ruft%20internationalen%20Gesundheitsnotstand%20aus&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /><p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/ebola-ausbruch-who-ruft-internationalen-gesundheitsnotstand-aus/">Ebola-Ausbruch: WHO ruft internationalen Gesundheitsnotstand aus</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		
		<media:thumbnail url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/Ebola_Signs_and_Symptoms-150x150.jpg" />
		<media:content url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/Ebola_Signs_and_Symptoms.jpg" medium="image">
			<media:title type="html">Ebola_Signs_and_Symptoms</media:title>
			<media:thumbnail url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/Ebola_Signs_and_Symptoms-150x150.jpg" />
		</media:content>
		<media:content url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/09/image1170x530cropped.jpg" medium="image">
			<media:title type="html">© WHO/Guerchom Ndeb</media:title>
			<media:description type="html">© WHO/Guerchom Ndeb</media:description>
		</media:content>
		<media:content url="https://fokus-afrika.de/fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&#038;rec=1&#038;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Febola-ausbruch-who-ruft-internationalen-gesundheitsnotstand-aus%2F&#038;action_name=Ebola-Ausbruch%3A%20WHO%20ruft%20internationalen%20Gesundheitsnotstand%20aus&#038;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" medium="image" />
	</item>
		<item>
		<title>Nigerias Militär bestreitet zivile Massentote nach Luftangriff auf Markt</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/nigerias-militaer-bestreitet-zivile-massentote-nach-luftangriff-auf-markt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 May 2026 14:25:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nigeria]]></category>
		<category><![CDATA[2]]></category>
		<category><![CDATA[4]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Kriminalität]]></category>
		<category><![CDATA[Militär]]></category>
		<category><![CDATA[NGO]]></category>
		<category><![CDATA[Terrorismus]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://fokus-afrika.de/?p=27367</guid>

					<description><![CDATA[<p>Mehr als 100 zivile Tote oder ein Einsatz gegen bewaffnete Gruppen: Nach einem Luftangriff auf den Tumfa-Markt im nigerianischen Zamfara stehen Amnesty International und das Militär mit gegensätzlichen Angaben gegenüber.<br />
<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fnigerias-militaer-bestreitet-zivile-massentote-nach-luftangriff-auf-markt%2F&amp;action_name=Nigerias%20Milit%C3%A4r%20bestreitet%20zivile%20Massentote%20nach%20Luftangriff%20auf%20Markt&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/nigerias-militaer-bestreitet-zivile-massentote-nach-luftangriff-auf-markt/">Nigerias Militär bestreitet zivile Massentote nach Luftangriff auf Markt</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Amnesty International wirft dem nigerianischen Militär vor, bei einem Luftangriff auf einen Wochenmarkt im Bundesstaat Zamfara mindestens 100 Zivilisten getötet zu haben. Der Angriff ereignete sich am 10. Mai. Die Streitkräfte bestätigten eine Operation im Gebiet Tumfa, bestreiten aber belastbare Hinweise auf hohe zivile Opferzahlen. Das Militär erklärte, die Vorwürfe würden untersucht.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-amnesty-spricht-von-vielen-getoteten-frauen-und-madchen"><span id="amnesty-spricht-von-vielen-getoeteten-frauen-und-maedchen">Amnesty spricht von vielen getöteten Frauen und Mädchen</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Luftangriff traf nach Angaben von Amnesty International den Markt von Tumfa im Bezirk Zurmi gegen 14 Uhr. Zeugen berichteten der Organisation, Militärflugzeuge seien bereits zuvor über dem Gebiet gesichtet worden. Unter den Opfern seien viele Frauen und Mädchen gewesen, die auf dem Markt Handel trieben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Verletzte wurden in Krankenhäuser nach Zurmi und Shinkafi gebracht. Weitere Opfer kamen in das Yariman Bakura Specialist Hospital in Gusau, der Hauptstadt des Bundesstaates Zamfara.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Angaben zur Zahl der Toten gehen auseinander. Ein lokaler Gemeindeführer sprach von mindestens 72 Todesopfern. Andere Bewohner nannten mehr als 100 Tote. Ein Vertreter des Roten Kreuzes in Zamfara bestätigte gegenüber internationalen Medien den Luftangriff und berichtete von mehreren zivilen Todesopfern. Amnesty International meldet in einem Dorf seien allein 80 Menschen beerdigt worden. </p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-militar-spricht-von-einsatz-gegen-bewaffnete-gruppen"><span id="militaer-spricht-von-einsatz-gegen-bewaffnete-gruppen">Militär spricht von Einsatz gegen bewaffnete Gruppen</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das nigerianische Militär bestätigte eine Operation im Gebiet Tumfa, wies die Darstellung eines massiven zivilen Blutzolls jedoch zurück. Ein Verteidigungssprecher bezeichnete den Ort als bekannten Rückzugs- und Sammelpunkt bewaffneter Banditen. Der Angriff sei auf Grundlage von Geheimdienstinformationen erfolgt.</p>



<blockquote class="twitter-tweet" data-media-max-width="560"><p lang="en" dir="ltr">🇳🇬 JUST IN &#8211; Despite expected denials from the Nigerian military, footage has emerged from Tumfa market in Zurmi LGA of Zamfara State following a reported Nigerian Air Force airstrike that Amnesty International says killed over 100 civilians.<br><br>The footage shows locals fleeing as… <a href="https://t.co/UwenGEb1a2">https://t.co/UwenGEb1a2</a> <a href="https://t.co/oEzDYezQ4l">pic.twitter.com/oEzDYezQ4l</a></p>&mdash; BSN (@Barristerstreet) <a href="https://twitter.com/Barristerstreet/status/2054504530616738213?ref_src=twsrc%5Etfw">May 13, 2026</a></blockquote> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>



<p class="wp-block-paragraph">Die Streitkräfte erklärten, es gebe bisher keine überprüfbaren Belege für die gemeldeten zivilen Opferzahlen. Zugleich kündigte das Militär an, die Vorwürfe zu prüfen. Ein Sprecher sagte Zivilisten seien nicht das Ziel militärischer Operationen, und es werde alles getan, zivile Opfer zu vermeiden. </p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-zamfara-bleibt-zentrum-bewaffneter-gewalt"><span id="zamfara-bleibt-zentrum-bewaffneter-gewalt">Zamfara bleibt Zentrum bewaffneter Gewalt</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Zamfara im Nordwesten Nigerias gehört seit Jahren zu den besonders betroffenen Regionen bewaffneter Gewalt. Kriminelle Gruppen verüben Entführungen, Viehdiebstähle und Angriffe auf Dörfer. Märkte und ländliche Handelsplätze geraten dabei immer wieder in den Einflussbereich bewaffneter Gruppen.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="681" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/Nigerian_Air_Force_Aero_L-39ZA_Albatros_Iwelumo-2.jpg" alt="" class="wp-image-27369 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/Nigerian_Air_Force_Aero_L-39ZA_Albatros_Iwelumo-2.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/Nigerian_Air_Force_Aero_L-39ZA_Albatros_Iwelumo-2-300x200.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/Nigerian_Air_Force_Aero_L-39ZA_Albatros_Iwelumo-2-768x511.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/Nigerian_Air_Force_Aero_L-39ZA_Albatros_Iwelumo-2-380x253.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/Nigerian_Air_Force_Aero_L-39ZA_Albatros_Iwelumo-2-800x532.jpg 800w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Die nigerianischen Streitkräfte führen in der Region regelmäßig Operationen gegen diese Gruppen durch. Die Nähe zwischen bewaffneten Akteuren und zivilen Orten erschwert nach Darstellung von Sicherheitsbehörden die Zielerfassung. Menschenrechtsorganisationen kritisieren seit Jahren zivile Opfer bei Luftangriffen und fordern strengere Prüfungen vor Einsätzen.</p>
</div></div>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-zweiter-schwerer-vorwurf-innerhalb-eines-monats"><span id="zweiter-schwerer-vorwurf-innerhalb-eines-monats">Zweiter schwerer Vorwurf innerhalb eines Monats</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Vorfall in Tumfa ist der zweite gemeldete tödliche Luftangriff auf einen Markt im Norden Nigerias innerhalb eines Monats. Im April wurden bei einem Angriff im Gebiet Jilli an der Grenze zwischen Borno und Yobe ebenfalls zahlreiche Zivilisten getötet. Das Militär leitete dazu eine Untersuchung ein.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Amnesty International fordert eine sofortige, unabhängige und transparente Untersuchung des Angriffs in Tumfa. Die Organisation verlangt zudem Verantwortlichkeit bei möglichen Verstößen und eine Überprüfung militärischer Einsätze in bewohnten Gebieten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch der <a href="https://fokus-afrika.de/un-hochkommissar-tuerk-will-menschenrechte-im-internet-verteidigen/" type="post" id="26579">Hohe Kommissar der Vereinten Nationen für Menschenrechte, Volker Türk</a>, reagierte auf die Berichte. Er zeigte sich schockiert über Meldungen, wonach am 10. Mai mindestens 100 Zivilisten durch Luftangriffe der nigerianischen Armee auf einen Markt in Zamfara getötet worden seien, und forderte unabhängige Untersuchungen. </p>
<img loading="lazy" decoding="async" src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fnigerias-militaer-bestreitet-zivile-massentote-nach-luftangriff-auf-markt%2F&amp;action_name=Nigerias%20Milit%C3%A4r%20bestreitet%20zivile%20Massentote%20nach%20Luftangriff%20auf%20Markt&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /><p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/nigerias-militaer-bestreitet-zivile-massentote-nach-luftangriff-auf-markt/">Nigerias Militär bestreitet zivile Massentote nach Luftangriff auf Markt</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		
		<media:thumbnail url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/Nigerian_Air_Force_Aero_L-39ZA_Albatros_Iwelumo-2-150x150.jpg" />
		<media:content url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/Nigerian_Air_Force_Aero_L-39ZA_Albatros_Iwelumo-2.jpg" medium="image">
			<media:title type="html">Nigerian_Air_Force_Aero_L-39ZA_Albatros_Iwelumo-2</media:title>
			<media:thumbnail url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/Nigerian_Air_Force_Aero_L-39ZA_Albatros_Iwelumo-2-150x150.jpg" />
		</media:content>
		<media:content url="https://fokus-afrika.de/fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&#038;rec=1&#038;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fnigerias-militaer-bestreitet-zivile-massentote-nach-luftangriff-auf-markt%2F&#038;action_name=Nigerias%20Milit%C3%A4r%20bestreitet%20zivile%20Massentote%20nach%20Luftangriff%20auf%20Markt&#038;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" medium="image" />
	</item>
		<item>
		<title>Berlin hält an Entwicklungszielen fest, lässt Finanzierung aber offen</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/berlin-haelt-an-entwicklungszielen-fest-laesst-finanzierung-aber-offen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 May 2026 10:58:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Institutionelle Beziehungen]]></category>
		<category><![CDATA[2]]></category>
		<category><![CDATA[5]]></category>
		<category><![CDATA[BMZ]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[EU]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Parlament]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://fokus-afrika.de/?p=27301</guid>

					<description><![CDATA[<p>Deutschland richtet seine Entwicklungszusammenarbeit neu aus: mehr deutsche Interessen, mehr Europa, mehr Afrika-Fokus. Doch bei der Finanzierung bleibt die Bundesregierung vage.<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fberlin-haelt-an-entwicklungszielen-fest-laesst-finanzierung-aber-offen%2F&amp;action_name=Berlin%20h%C3%A4lt%20an%20Entwicklungszielen%20fest%2C%20l%C3%A4sst%20Finanzierung%20aber%20offen&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/berlin-haelt-an-entwicklungszielen-fest-laesst-finanzierung-aber-offen/">Berlin hält an Entwicklungszielen fest, lässt Finanzierung aber offen</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die Bundesregierung hält trotz Reform der deutschen Entwicklungszusammenarbeit an Armutsbekämpfung und internationalen Finanzierungszielen fest, macht aber keine Zusage zur künftigen Ausstattung des BMZ-Haushalts. Das geht aus einer am 11. Mai veröffentlichten <a href="https://dserver.bundestag.de/btd/21/056/2105641.pdf">Antwort</a> auf eine Kleine Anfrage der <a href="https://fokus-afrika.de/gruene-fordern-mehr-mittel-fuer-eu-entwicklungspolitik/" type="post" id="27170">Grünen-Fraktion</a> hervor. Die Agenda 2030 bleibe der „handlungsleitende Kompass“ für <a href="https://fokus-afrika.de/alabali-radovan-verteidigt-reformplan-des-bmz-gegen-kritik-im-bundestag/" type="post" id="25083">die Neuausrichtung des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.</a> Zugleich soll deutsche Entwicklungspolitik stärker europäisch ausgerichtet, interessengeleitet und mit wirtschafts- und sicherheitspolitischen Zielen verzahnt werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-deutsche-interessen-sollen-starker-einfliessen"><span id="deutsche-interessen-sollen-staerker-einfliessen">Deutsche Interessen sollen stärker einfließen</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Bundesregierung beschreibt deutsche Interessen in der Entwicklungszusammenarbeit als Ergebnis eines politischen Abwägungsprozesses. Dazu zählt sie entwicklungspolitische, wirtschaftliche, sicherheitspolitische, geostrategische und menschenrechtliche Interessen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Reformplan soll die deutsche Entwicklungszusammenarbeit bis Sommer 2027 strukturell, finanziell und inhaltlich neu ausrichten. Vier Ziele prägen den Kurs: Armut, Hunger und Ungleichheiten überwinden, Frieden und Stabilität fördern, wirtschaftliche Zusammenarbeit für nachhaltiges Wachstum ermöglichen und strategische Allianzen für globale Lösungen stärken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Grünen hatten nach möglichen Zielkonflikten gefragt, weil der Reformplan deutsche und europäische Eigeninteressen stärker betont. Die Bundesregierung verweist auf eine partnerorientierte Entwicklungspolitik, die deutsche Interessen offen benennen und zugleich Interessen der Partnerländer berücksichtigen soll.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-0-7-prozent-ziel-bleibt-ohne-haushaltszusage"><span id="07-prozent-ziel-bleibt-ohne-haushaltszusage">0,7-Prozent-Ziel bleibt ohne Haushaltszusage</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Bei der Finanzierung bleibt die Bundesregierung vorsichtig. <a href="https://fokus-afrika.de/deutschland-verfehlt-2025-erneut-das-un-ziel-fuer-entwicklungshilfe/" type="post" id="26364">Die ODA-Quote von 0,7 Prozent sowie die Zusage von 0,2 Prozent für die am wenigsten entwickelten Länder blieben „wichtige internationale Ziele“.</a> Zur künftigen Ausgestaltung des BMZ-Haushalts macht sie jedoch keine Angaben und verweist auf die laufende Haushaltsaufstellung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch beim erwarteten Rückgang des BMZ-Etats nennt die Bundesregierung keine konkrete Haushaltslinie. Die Mittel des Ministeriums sollen auf die Reformziele ausgerichtet und innerhalb der Ziele weiter priorisiert werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für die Grünen ist die Frage der Finanzierung zentral, weil der BMZ-Etat nach den <a href="https://fokus-afrika.de/haushalt-2026-plus-fuer-das-auswaertiges-amt-abzuege-beim-bmz/" type="post" id="20020">Kürzungen 2025 und 2026 weiter unter Druck steht.</a> Die Bundesregierung prüft zudem Möglichkeiten, den Gewährleistungsrahmen im Zuständigkeitsbereich des BMZ auszuweiten. Kredite mit Bundesabsicherung über die KfW spielen nach ihrer Darstellung auch bei Klima- und Biodiversitätszielen eine Rolle.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-afrika-ruckt-bei-ernahrung-starker-in-den-fokus"><span id="afrika-rueckt-bei-ernaehrung-staerker-in-den-fokus">Afrika rückt bei Ernährung stärker in den Fokus</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">In der Ernährungspolitik sieht die Reform eine regionale Konzentration auf Partnerländer in Afrika vor. Laos ist nach Angaben der Bundesregierung das einzige am wenigsten entwickelte Land außerhalb Afrikas, das von dieser Fokussierung betroffen ist. <a href="https://fokus-afrika.de/alabali-radovan-startet-internationale-initiative-fuer-schulessen-und-bildung-von-100-millionen-kindern/" type="post" id="23631">Die Unterstützung dort soll über multilaterale Instrumente erfolgen.</a> Krisenkontexte bleiben von der regionalen Fokussierung ausgenommen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch bei sozialer Sicherung verschiebt das BMZ bilaterale Programme regional. Die staatliche Zusammenarbeit in diesem Bereich soll sich künftig auf die EU-Nachbarschaft, Nordafrika und Nahost, das Horn von Afrika sowie die Sahelzone konzentrieren. Bilaterale Maßnahmen außerhalb dieser Fokusregionen sollen auslaufen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei Wasser, Klima und Ernährung verweist die Bundesregierung auf <a href="https://fokus-afrika.de/deutschland-sagt-ecowas-49-millionen-euro-unterstuetzung-zu/" type="post" id="21856">Kooperationen mit afrikanischen Regionalorganisationen</a>. Genannt werden die Afrikanische Union, die Tschadseebeckenkommission und die Entwicklungsgemeinschaft des südlichen Afrika.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-gesundheit-soll-starker-multilateral-laufen"><span id="gesundheit-soll-staerker-multilateral-laufen">Gesundheit soll stärker multilateral laufen</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Im Gesundheitsbereich will die Bundesregierung ihr Engagement künftig vor allem über multilaterale Organisationen umsetzen. Das BMZ konzentriert die bilaterale staatliche Zusammenarbeit in globaler Gesundheit auf sexuelle und reproduktive Gesundheit und Rechte sowie auf die Zusammenarbeit mit Regionalorganisationen zur Pandemievorsorge.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf Kooperationen mit der Gesundheitswirtschaft. <a href="https://fokus-afrika.de/alabali-radovan-reist-nach-nairobi-und-setzt-auf-afrikanische-pharmaproduktion/" type="post" id="26877">Dazu zählt die Förderung regionaler Impfstoff- und Pharmaproduktion in Afrika.</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei der Abwicklung bilateraler Gesundheitsvorhaben nennt die Bundesregierung Nigeria, Sierra Leone, Kambodscha, Nepal und Usbekistan als betroffene Partnerländer. Die konkrete Umsetzung werde mit den jeweiligen Regierungen geprüft. Kein Vorhaben solle abrupt beendet, sondern geordnet an Partner übergeben werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-europaische-ausrichtung-und-global-gateway"><span id="europaeische-ausrichtung-und-global-gateway">Europäische Ausrichtung und Global Gateway</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die stärkere europäische Ausrichtung der deutschen Entwicklungszusammenarbeit soll über eine engere Verzahnung bilateraler und europäischer Maßnahmen erfolgen. Das BMZ will sich früher in europäische Initiativen wie <a href="https://fokus-afrika.de/au-eu-gipfel-in-luanda-25-jahre-partnerschaft-und-neue-zusagen-fuer-handel-klima-und-sicherheit/" type="post" id="22272">Team Europe</a> und <a href="https://fokus-afrika.de/global-gateway-bundesregierung-richtet-nationale-anlaufstelle-fuer-unternehmen-ein/" type="post" id="24652">Global Gateway einbringen und diese entlang deutscher Prioritäten mitgestalten.</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ko-Finanzierungen sollen strategischer genutzt werden, um zusätzliche Mittel zu mobilisieren und die Wirkung deutscher Beiträge zu erhöhen. Investitionsvorschläge deutscher Unternehmen sollen darauf geprüft werden, ob sie zur Entwicklungsagenda des Partnerlandes passen und von diesem unterstützt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für Global Gateway betont die Bundesregierung eine entwicklungsorientierte Ausgestaltung. Zugleich stellt sie klar, dass Ernährungssouveränität der lokalen Bevölkerung kein ausdrücklicher Schwerpunkt der Global-Gateway-Strategie ist, auch wenn einzelne Projekte landwirtschaftliche Wertschöpfungsketten enthalten können.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-krisenpravention-mit-schwerpunkt-sahel-und-horn-von-afrika"><span id="krisenpraevention-mit-schwerpunkt-sahel-und-horn-von-afrika">Krisenprävention mit Schwerpunkt Sahel und Horn von Afrika</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">In der Krisenprävention will die Bundesregierung stärker geografisch priorisieren. Genannt werden die EU-Nachbarschaft, <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/nordafrika/" type="category" id="22">Nordafrika</a> und Nahost, das <a href="https://fokus-afrika.de/brennpunkt-horn-von-afrika-parteien-versuchen-zu-deeskalieren/" type="post" id="10934">Horn von Afrika</a> sowie die <a href="https://fokus-afrika.de/tag/sahel/" type="post_tag" id="515">Sahelzone</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Reform verbindet Entwicklungspolitik enger mit Sicherheits- und Außenpolitik. Die Bundesregierung spricht dabei von einem Dreiklang aus Entwicklungs-, Sicherheits- und Außenpolitik. Dies entspreche der integrativen Herangehensweise der Agenda 2030.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Bereich Schuldenpolitik unterstützt Berlin eine Weiterentwicklung des G20 Common Framework. Das Verfahren soll verbindlicher, schneller, geordneter und transparenter werden. Die Bundesregierung nennt unter anderem <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/westafrika/ghana/" type="category" id="70">Ghana</a>, <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/ostafrika/sambia/" type="category" id="46">Sambia</a> und <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/ostafrika/athiopien/" type="category" id="286">Äthiopien</a> als Länder, für die über <a href="https://fokus-afrika.de/schuldenreport-warnt-vor-neuer-krise-im-globalen-sueden/" type="post" id="26919">das Instrument bereits Umschuldungsvereinbarungen erreicht wurden.</a></p>
<img loading="lazy" decoding="async" src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fberlin-haelt-an-entwicklungszielen-fest-laesst-finanzierung-aber-offen%2F&amp;action_name=Berlin%20h%C3%A4lt%20an%20Entwicklungszielen%20fest%2C%20l%C3%A4sst%20Finanzierung%20aber%20offen&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /><p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/berlin-haelt-an-entwicklungszielen-fest-laesst-finanzierung-aber-offen/">Berlin hält an Entwicklungszielen fest, lässt Finanzierung aber offen</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		
		<media:thumbnail url="https://fokus-afrika.de/fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&#038;rec=1&#038;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fberlin-haelt-an-entwicklungszielen-fest-laesst-finanzierung-aber-offen%2F&#038;action_name=Berlin%20h%C3%A4lt%20an%20Entwicklungszielen%20fest%2C%20l%C3%A4sst%20Finanzierung%20aber%20offen&#038;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" />
		<media:content url="https://fokus-afrika.de/fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&#038;rec=1&#038;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fberlin-haelt-an-entwicklungszielen-fest-laesst-finanzierung-aber-offen%2F&#038;action_name=Berlin%20h%C3%A4lt%20an%20Entwicklungszielen%20fest%2C%20l%C3%A4sst%20Finanzierung%20aber%20offen&#038;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" medium="image" />
	</item>
		<item>
		<title>Alabali Radovan warnt im Bundestag vor Hungerkrise durch Hormus-Blockade</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/alabali-radovan-warnt-im-bundestag-vor-hungerkrise-durch-hormus-blockade/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 May 2026 10:48:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Institutionelle Beziehungen]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[4]]></category>
		<category><![CDATA[BMZ]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Hungersnot]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://fokus-afrika.de/?p=27216</guid>

					<description><![CDATA[<p>Bis zu 45 Millionen zusätzliche Menschen könnten durch die Blockade der Straße von Hormus von Hunger bedroht sein. Entwicklungsministerin Reem Alabali Radovan verteidigt im Bundestag stabile Mittel, mehr Düngemittelproduktion im Globalen Süden und eine stärkere wirtschaftliche Zusammenarbeit mit Afrika.<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Falabali-radovan-warnt-im-bundestag-vor-hungerkrise-durch-hormus-blockade%2F&amp;action_name=Alabali%20Radovan%20warnt%20im%20Bundestag%20vor%20Hungerkrise%20durch%20Hormus-Blockade&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/alabali-radovan-warnt-im-bundestag-vor-hungerkrise-durch-hormus-blockade/">Alabali Radovan warnt im Bundestag vor Hungerkrise durch Hormus-Blockade</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Entwicklungsministerin Reem Alabali Radovan hat im Bundestag vor zusätzlichen Hungerfolgen durch den Krieg am Persischen Golf und die Schließung der Straße von Hormus gewarnt. Am 6. Mai 2026 stellte sie sich in Berlin der Befragung der Bundesregierung. Das Welternährungsprogramm rechne allein durch die Blockade mit bis zu 45 Millionen zusätzlichen Menschen, die von Hunger bedroht seien. Die Ministerin verteidigte zugleich stabile Mittel für Entwicklungspolitik und verwies auf internationale Kriseninstrumente, Düngemittelproduktion im Globalen Süden und deutsche Programme in Afrika.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-weltbank-soll-bis-zu-100-milliarden-dollar-bereitstellen"><span id="weltbank-soll-bis-zu-100-milliarden-dollar-bereitstellen">Weltbank soll bis zu 100 Milliarden Dollar bereitstellen</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Alabali Radovan sagte, steigende Energie- und Lebensmittelpreise träfen Deutschland, aber besonders die ärmsten Länder der Welt. Die Bundesregierung arbeite mit internationalen Partnern an Instrumenten, um akute Folgen der Krise abzufedern und langfristige Lösungen zu unterstützen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei der Frühjahrstagung von Internationalem Währungsfonds und Weltbank im April habe sie sich für eine gemeinsame Krisenreaktion der Weltbank eingesetzt. Die Weltbank werde in den nächsten 15 Monaten bis zu 100 Milliarden US-Dollar bereitstellen, um besonders betroffene Länder zu unterstützen.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="713" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/5013208-1024x713.jpg" alt="" class="wp-image-25084 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/5013208-1024x713.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/5013208-300x209.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/5013208-768x535.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/5013208-1536x1069.jpg 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/5013208-2048x1426.jpg 2048w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/5013208-380x264.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/5013208-800x557.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/5013208-1160x807.jpg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/5013208.jpg 2405w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Beim Treffen der G7-Entwicklungsministerinnen und -minister sei vereinbart worden, die Düngemittelproduktion in Ländern des Globalen Südens zu stärken. Damit sollen Staaten unabhängiger von Importen werden. Alabali Radovan verwies auf aktuelle Engpässe und Preissteigerungen bei Dünger, die Ernten eines ganzen Jahres gefährden könnten.</p>
</div></div>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-ministerin-verweist-auf-athiopien-und-kenia"><span id="ministerin-verweist-auf-aethiopien-und-kenia">Ministerin verweist auf Äthiopien und Kenia</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Als Beispiele für vorbeugende Entwicklungszusammenarbeit nannte Alabali Radovan Äthiopien und Kenia. <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/ostafrika/athiopien/" type="category" id="286">Äthiopien</a> sei weniger stark von Düngemittelausfällen betroffen, weil Deutschland dort Kleinbauern bei der Produktion organischer Düngemittel unterstütze.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/ostafrika/kenia/" type="category" id="35">Kenia</a> sei durch den Ausbau erneuerbarer Energien weniger stark von der aktuellen Krise betroffen. Rund 90 Prozent des Stroms in Kenia stammten aus erneuerbaren Energien, sagte die Ministerin. Deutschland unterstütze das Land in diesem Bereich im Rahmen der Entwicklungszusammenarbeit.</p>



<iframe width="640" height="360" src="https://webtv.bundestag.de/pservices/player/embed/nokey?e=bt-od&#038;ep=69&#038;a=144277506&#038;c=7652707&#038;t=https%3A%2F%2Fdbtg.tv%2Fcvid%2F7652707" allowfullscreen="true" referrerpolicy="origin" allow="geolocation; autoplay" sandbox="allow-same-origin allow-scripts allow-forms allow-modals allow-popups"></iframe>



<p class="wp-block-paragraph">„Wir dürfen keinen historischen Bruch der Entwicklungszusammenarbeit riskieren“, sagte Alabali Radovan. Deutschland müsse in Krisen verlässlicher Partner für Staaten im Globalen Süden bleiben.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-grune-kritisieren-kurzungen-im-entwicklungsetat"><span id="gruene-kritisieren-kuerzungen-im-entwicklungsetat">Grüne kritisieren Kürzungen im Entwicklungsetat</span></h2>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/Schahina-Gambir2-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-27171 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/Schahina-Gambir2-1024x683.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/Schahina-Gambir2-300x200.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/Schahina-Gambir2-768x512.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/Schahina-Gambir2-380x253.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/Schahina-Gambir2-800x534.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/Schahina-Gambir2-1160x774.jpg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/Schahina-Gambir2.jpg 1417w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">In der Befragung geriet die Ministerin wegen Kürzungen im Entwicklungshaushalt unter Druck. Die Grünen-Abgeordnete Schahina Gambir fragte, welche Folgen deutsche Kürzungen angesichts der Ernährungskrise haben könnten. Alabali Radovan verwies darauf, dass der Etat des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung bereits in der vorherigen Legislaturperiode gekürzt worden sei.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ministerin sagte, sie wolle mit der Reform des BMZ verhindern, dass Kürzungen diejenigen träfen, die Unterstützung am dringendsten benötigten. Mit aufstrebenden Volkswirtschaften wie Indien, Südafrika und Brasilien solle künftig stärker über Kredite gearbeitet werden. Dadurch sollten andere Instrumente stärker für die am wenigsten entwickelten Länder eingesetzt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/alabali-radovan-startet-internationale-initiative-fuer-schulessen-und-bildung-von-100-millionen-kindern/" type="post" id="23631">Zugleich verwies Alabali Radovan auf ein Schulernährungsprogramm, das bis 2030 mehr als 100 Millionen Kinder weltweit mit Schulnahrung erreichen solle</a>. Für Hilfen im Libanon, in der Westbank und in Gaza nannte sie ein Paket von 177 Millionen Euro.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-wirtschaftliche-zusammenarbeit-mit-afrika-soll-starker-werden"><span id="wirtschaftliche-zusammenarbeit-mit-afrika-soll-staerker-werden">Wirtschaftliche Zusammenarbeit mit Afrika soll stärker werden</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Mehrere Fragen aus der CDU/CSU betrafen die <a href="https://fokus-afrika.de/alabali-radovan-verteidigt-reformplan-des-bmz-gegen-kritik-im-bundestag/" type="post" id="25083">Reform des BMZ </a>und <a href="https://fokus-afrika.de/cdu-mehr-privatwirtschaft-fur-die-entwicklungszusammenarbeit/" type="post" id="11452">die stärkere Einbindung der Privatwirtschaft.</a> Alabali Radovan sagte, wirtschaftliche Zusammenarbeit habe in ihrem Ministerium Priorität. Im Oktober 2025 sei ein Aktionsplan für wirtschaftliche Zusammenarbeit auf den Weg gebracht worden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als Beispiel nannte sie Regierungsverhandlungen mit <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/westafrika/ghana/" type="category" id="70">Ghana</a> und Kenia. Vor den Regierungsverhandlungen mit Kenia im Juni solle ein deutsch-kenianischer Wirtschaftstag stattfinden. Die Ministerin kündigte außerdem an, Vergabeverfahren so zu gestalten, dass mehr deutsche und europäische Unternehmen zum Zuge kommen können.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-kritik-an-us-kurs-bei-globaler-gesundheit"><span id="kritik-an-us-kurs-bei-globaler-gesundheit">Kritik an US-Kurs bei globaler Gesundheit</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Linken-Abgeordnete Maren Kaminski sprach die US-Gesundheitshilfe in Afrika an und warf Washington vor, <a href="https://fokus-afrika.de/usa-und-burundi-schliessen-gesundheitskooperation-gegen-hiv-aids/" type="post" id="24498">HIV-Hilfe an bevorzugten Rohstoffzugang zu koppeln</a>. Alabali Radovan sagte, sie sehe das Vorgehen der USA kritisch. „Gesundheit darf man nicht transaktional sehen“, sagte die Ministerin.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Deutschland bleibe im Bereich globale Gesundheit engagiert. <a href="https://fokus-afrika.de/ein-jahr-ministerin-alabali-radovan-bmz-richtet-entwicklungspolitik-staerker-auf-wirtschaft-und-krisen-aus/" type="post" id="27124">Als Beispiel nannte sie den deutschen Beitrag zum Globalen Fonds zur Bekämpfung von Aids, Tuberkulose und Malaria. Dieser bleibe in den kommenden drei Jahren bei 1 Milliarde Euro.</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ministerin kritisierte auch <a href="https://fokus-afrika.de/ministerin-alabali-radovan-kritisiert-usa-fuer-global-gag-rule/" type="post" id="25255">die sogenannte Global Gag Rule der USA, die Fördermittel für Organisationen einschränkt, die zu Schwangerschaftsabbrüchen beraten oder entsprechende Leistungen anbieten.</a> Deutschland gehe diese Linie nicht mit, sagte Alabali Radovan.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-tansania-bleibt-thema-in-der-entwicklungszusammenarbeit"><span id="tansania-bleibt-thema-in-der-entwicklungszusammenarbeit">Tansania bleibt Thema in der Entwicklungszusammenarbeit</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der CDU/CSU-Abgeordnete Johannes Volkmann fragte nach Konsequenzen aus der Lage in <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/ostafrika/tansania/" type="category" id="44">Tansania</a>. Er verwies auf <a href="https://fokus-afrika.de/wahlunruhen-in-tansania-ausnahmezustand-internetsperre-und-massenproteste/" type="post" id="21362">Gewalt gegen Oppositionsanhänger nach den Parlamentswahlen im Oktober und auf die Inhaftierung des Oppositionspolitikers Tundu Lissu.</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Alabali Radovan sagte, sie sehe zunehmende Einschränkungen der Presse-, Meinungs- und Versammlungsfreiheit in Tansania mit Sorge. <a href="https://fokus-afrika.de/deutschland-setzt-tansania-nach-der-wahl-politisch-unter-druck/" type="post" id="26175">Die Bundesregierung fordere gemeinsam mit EU-Partnern die Untersuchung von Entführungsfällen und die Freilassung politischer Gefangener.</a> Im direkten Austausch mit der tansanischen Regierung werde die Einhaltung rechtsstaatlicher und demokratischer Standards regelmäßig angesprochen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die deutsche Entwicklungszusammenarbeit mit Tansania werde zielgerichtet fortgeführt, sagte die Ministerin. Deutschland unterstütze dort Vorhaben zur Stärkung der Rechtsstaatlichkeit, darunter den Zugang zu Recht, die Rechenschaftspflicht im staatlichen Finanzwesen und die Prävention geschlechtsspezifischer Gewalt.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-giz-gerat-wegen-sap-umstellung-unter-druck"><span id="giz-geraet-wegen-sap-umstellung-unter-druck">GIZ gerät wegen SAP-Umstellung unter Druck</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Auch die Probleme bei der SAP-Umstellung der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit kamen in der Befragung zur Sprache. Der AfD-Abgeordnete Rocco Kever verwies auf Kosten von mehr als 100 Millionen Euro für die Einführung von SAP S/4HANA, davon mehr als 60 Millionen Euro für externe Berater, sowie auf Schwierigkeiten bei Zahlungen, Rechnungen und Projektabläufen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Alabali Radovan sagte, dem BMZ seien die Probleme bekannt, ihr Haus stehe dazu in engem Austausch mit der GIZ. Die Einführung eines neuen IT-Systems liege in der unternehmerischen Verantwortung der GIZ, sagte die Ministerin auf eine Frage der Grünen-Abgeordneten Schahina Gambir. Die Organisation arbeite gemeinsam mit SAP daran, die Probleme zu lösen.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Falabali-radovan-warnt-im-bundestag-vor-hungerkrise-durch-hormus-blockade%2F&amp;action_name=Alabali%20Radovan%20warnt%20im%20Bundestag%20vor%20Hungerkrise%20durch%20Hormus-Blockade&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /><p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/alabali-radovan-warnt-im-bundestag-vor-hungerkrise-durch-hormus-blockade/">Alabali Radovan warnt im Bundestag vor Hungerkrise durch Hormus-Blockade</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		
		<media:thumbnail url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/5013208-150x150.jpg" />
		<media:content url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/5013208.jpg" medium="image">
			<media:title type="html">Reem Alabali-Radovan spricht im Plenum</media:title>
			<media:description type="html">Reem Alabali-Radovan, SPD, MdB, hält Rede zu ZP 4 „Aktuelle Stunde – Pläne der Bundesregierung zur schnelleren Einbürgerung“ im Plenum.</media:description>
			<media:thumbnail url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/5013208-150x150.jpg" />
		</media:content>
		<media:content url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/Schahina-Gambir2.jpg" medium="image">
			<media:title type="html">Schahina-Gambir2</media:title>
			<media:thumbnail url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/Schahina-Gambir2-150x150.jpg" />
		</media:content>
		<media:content url="https://fokus-afrika.de/fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&#038;rec=1&#038;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Falabali-radovan-warnt-im-bundestag-vor-hungerkrise-durch-hormus-blockade%2F&#038;action_name=Alabali%20Radovan%20warnt%20im%20Bundestag%20vor%20Hungerkrise%20durch%20Hormus-Blockade&#038;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" medium="image" />
	</item>
		<item>
		<title>Ein Jahr Ministerin Alabali Radovan – BMZ richtet Entwicklungspolitik stärker auf Wirtschaft und Krisen aus</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/ein-jahr-ministerin-alabali-radovan-bmz-richtet-entwicklungspolitik-staerker-auf-wirtschaft-und-krisen-aus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 May 2026 11:06:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Institutionelle Beziehungen]]></category>
		<category><![CDATA[1]]></category>
		<category><![CDATA[5]]></category>
		<category><![CDATA[BMZ]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Krise]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://fokus-afrika.de/?p=27124</guid>

					<description><![CDATA[<p>Ein Jahr nach Amtsantritt setzt Entwicklungsministerin Reem Alabali Radovan auf eine Reform des BMZ: strategischer, wirtschaftsnäher und stärker auf Krisen ausgerichtet. Im Fokus stehen Sudan, Nahost, Ukraine, Ernährungssicherung und neue Partnerschaften mit dem Globalen Süden.<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fein-jahr-ministerin-alabali-radovan-bmz-richtet-entwicklungspolitik-staerker-auf-wirtschaft-und-krisen-aus%2F&amp;action_name=Ein%20Jahr%20Ministerin%20Alabali%20Radovan%20%E2%80%93%20BMZ%20richtet%20Entwicklungspolitik%20st%C3%A4rker%20auf%20Wirtschaft%20und%20Krisen%20aus&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/ein-jahr-ministerin-alabali-radovan-bmz-richtet-entwicklungspolitik-staerker-auf-wirtschaft-und-krisen-aus/">Ein Jahr Ministerin Alabali Radovan – BMZ richtet Entwicklungspolitik stärker auf Wirtschaft und Krisen aus</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Entwicklungsministerin Reem Alabali Radovan will die deutsche Entwicklungspolitik nach ihrem ersten Amtsjahr strategischer, fokussierter und stärker partnerschaftlich ausrichten. Zum Jahrestag ihres Amtsantritts stellte sie die Reform des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung als Antwort auf zunehmende geopolitische Spannungen dar. „Gerade in diesen Krisenzeiten bleibt Deutschland ein Garant der Verlässlichkeit“, erklärte die SPD-Politikerin. Schwerpunkte sind Ernährungssicherung, Krisenunterstützung, wirtschaftliche Zusammenarbeit und die Stärkung multilateraler Strukturen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-deutschland-sucht-neue-rolle-in-einer-veranderten-weltordnung"><span id="deutschland-sucht-neue-rolle-in-einer-veraenderten-weltordnung">Deutschland sucht neue Rolle in einer veränderten Weltordnung</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Alabali Radovan übernahm das Entwicklungsministerium am 6. Mai 2025. Ein Jahr später verbindet sie die Reform des Hauses mit einer außenpolitischen Lage, die von Kriegen, Regelbrüchen und globaler Unsicherheit geprägt ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Jeder einzelne Tag des vergangenen Regierungsjahres hat es deutlicher gemacht: Die Welt ist in einem massiven Umbruch. Geopolitische Spannungen nehmen zu, die zunehmende Missachtung internationaler Regeln sorgt weltweit für große Unsicherheit“, erklärte die Ministerin.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="713" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/5013208-1024x713.jpg" alt="" class="wp-image-25084 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/5013208-1024x713.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/5013208-300x209.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/5013208-768x535.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/5013208-1536x1069.jpg 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/5013208-2048x1426.jpg 2048w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/5013208-380x264.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/5013208-800x557.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/5013208-1160x807.jpg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/5013208.jpg 2405w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/alabali-radovan-rueckt-entwicklungspolitik-bei-muenchner-sicherheitskonferenz-in-den-fokus/">Die Entwicklungspolitik soll nach ihrem Kurs enger mit Fragen von Sicherheit, Stabilität und wirtschaftlicher Stärke verknüpft werden.</a> Alabali Radovan sagte: „Mit unserer Entwicklungspolitik übernehmen wir Verantwortung, vertiefen Partnerschaften und stärken damit Deutschlands Rolle in der Welt. Unsere Mittel für Entwicklungspolitik sind Investitionen in wirtschaftliche Stärke, Stabilität und Frieden.“</p>
</div></div>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-vier-reformziele-fur-das-ministerium"><span id="vier-reformziele-fuer-das-ministerium">Vier Reformziele für das Ministerium</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">In Regierungskreisen wird die Neuausrichtung des Entwicklungsministeriums mit vier übergeordneten Zielen beschrieben. Dazu gehören die Bekämpfung von Armut, Hunger und Ungleichheit, die Förderung von Frieden und Stabilität, eine stärkere wirtschaftliche Zusammenarbeit sowie der Ausbau strategischer Allianzen im multilateralen System.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/alabali-radovan-startet-internationale-initiative-fuer-schulessen-und-bildung-von-100-millionen-kindern/" type="post" id="23631">Ein Schwerpunkt liegt auf Ernährungssicherheit.</a> Mit der Initiative „Sichere Ernährung – stark fürs Leben“ setzt das Ministerium stärker auf Schulernährung, Mutter-Kind-Gesundheit und internationale Partnerschaften. Der „School Meals Accelerator“ soll in den kommenden Jahren 100 Millionen Kindern weltweit Zugang zu gesundem Schulessen und Bildung ermöglichen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/entwicklungsministerin-alabali-radovan-reist-nach-sierra-leone/" type="post" id="23804">In Sierra Leone informierte sich Alabali Radovan im Januar über Projekte zur Ernährungssicherung. </a>Dabei ging es um Zusammenarbeit mit zivilgesellschaftlichen und internationalen Organisationen, darunter das Welternährungsprogramm und die Deutsche Welthungerhilfe. Für zivilgesellschaftliche Vorhaben zu Schulernährung und Mutter-Kind-Gesundheit wurde ein Sonderaufruf in Höhe von 10 Millionen Euro gestartet.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-sudan-nahost-und-ukraine-pragen-krisenpolitik"><span id="sudan-nahost-und-ukraine-praegen-krisenpolitik">Sudan, Nahost und Ukraine prägen Krisenpolitik</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Entwicklungszusammenarbeit bleibt in mehreren Krisenregionen engagiert. Für den Sudan und von der Krise betroffene Nachbarländer wurden Ende 2025 rund 155,4 Millionen Euro bereitgestellt. Bei der Sudankonferenz in Berlin im April 2026 kamen weitere 20 Millionen Euro hinzu. Das Geld soll den Zugang zu Wasser, Gesundheit, Bildung und Ernährung verbessern.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="1024" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/HBHwcVHWkAA_tsh-1024x1024.jpeg" alt="" class="wp-image-27125 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/HBHwcVHWkAA_tsh-1024x1024.jpeg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/HBHwcVHWkAA_tsh-300x300.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/HBHwcVHWkAA_tsh-150x150.jpeg 150w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/HBHwcVHWkAA_tsh-768x768.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/HBHwcVHWkAA_tsh-1536x1536.jpeg 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/HBHwcVHWkAA_tsh-2048x2048.jpeg 2048w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/HBHwcVHWkAA_tsh-80x80.jpeg 80w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/HBHwcVHWkAA_tsh-110x110.jpeg 110w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/HBHwcVHWkAA_tsh-380x380.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/HBHwcVHWkAA_tsh-800x800.jpeg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/HBHwcVHWkAA_tsh-1160x1160.jpeg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/HBHwcVHWkAA_tsh-scaled.jpeg 2560w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Im Nahen Osten stellte das Ministerium ein Unterstützungspaket von 177 Millionen Euro für Menschen im Libanon, in Syrien, Jordanien, Gaza und im Westjordanland zusammen. Finanziert werden Unterkünfte, Beschäftigungsförderung, berufliche Bildung und lokale Lebensmittelproduktion.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Für die Ukraine stellt das Entwicklungsministerium 233 Millionen Euro an neuen Mitteln bereit. Bei den deutsch-ukrainischen Regierungskonsultationen im April 2026 in Berlin wurde unter anderem eine Initiative zum Wiederaufbau der ukrainischen Industrie vereinbart. Die Mittel fließen in Energieinfrastruktur, Katastrophenschutz, Ausbildung von Fachkräften und sozialen Wohnungsbau.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-wirtschaft-ruckt-starker-in-den-fokus"><span id="wirtschaft-rueckt-staerker-in-den-fokus">Wirtschaft rückt stärker in den Fokus</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Reform setzt auch auf engere Zusammenarbeit mit der deutschen Wirtschaft. Im Oktober 2025 legte Alabali Radovan den Aktionsplan „Wirtschaft und Entwicklung – Starke Partnerschaften für eine erfolgreiche Wirtschaft weltweit“ vor. Ziel ist ein besserer Zugang deutscher Unternehmen zu Märkten im Globalen Süden, auch über Förderinstrumente und Vergabeverfahren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Kurs betrifft besonders Rohstoffe, Energie und Fachkräfte. Aus dem Ministerium wird die Zusammenarbeit mit strategischen Partnern im Globalen Süden als Teil der deutschen Interessenpolitik beschrieben. Dazu gehört auch die Fachkräfteallianz WeFair, die faire Rekrutierung fördern und staatliche sowie privatwirtschaftliche Akteure zusammenbringen soll.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch Handelsbeziehungen mit Afrika stehen auf der Agenda. Die Ratifizierung von Wirtschaftspartnerschaftsabkommen mit Ghana, Côte d’Ivoire, Zentralafrika und der Entwicklungsgemeinschaft des südlichen Afrikas wurde auf den Weg gebracht.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-globale-gesundheit-und-multilaterale-strukturen"><span id="globale-gesundheit-und-multilaterale-strukturen">Globale Gesundheit und multilaterale Strukturen</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Deutschland bleibt nach Darstellung der Ministerin auch in der globalen Gesundheitspolitik engagiert. <a href="https://fokus-afrika.de/alabali-radovan-reist-nach-nairobi-und-setzt-auf-afrikanische-pharmaproduktion/">Die Bundesregierung sagte eine Milliarde Euro für die Wiederauffüllung des Globalen Fonds zur Bekämpfung von Aids, Tuberkulose und Malaria sowie der globalen Impfallianz Gavi zu.</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Entwicklungsministerium will zugleich globale Gesundheitsstrukturen reformieren und Doppelstrukturen abbauen. In die Zusammenarbeit werden auch Unternehmen der Gesundheitswirtschaft einbezogen, etwa bei Impfstoffen für Kinder in Krisenländern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem VN-Standort Bonn. Die Ansiedlung weiterer Organisationen der Vereinten Nationen, insbesondere des Entwicklungsprogramms UNDP und von UN Women, soll Bonn als Standort für nachhaltige Entwicklung und internationale Zusammenarbeit stärken.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fein-jahr-ministerin-alabali-radovan-bmz-richtet-entwicklungspolitik-staerker-auf-wirtschaft-und-krisen-aus%2F&amp;action_name=Ein%20Jahr%20Ministerin%20Alabali%20Radovan%20%E2%80%93%20BMZ%20richtet%20Entwicklungspolitik%20st%C3%A4rker%20auf%20Wirtschaft%20und%20Krisen%20aus&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /><p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/ein-jahr-ministerin-alabali-radovan-bmz-richtet-entwicklungspolitik-staerker-auf-wirtschaft-und-krisen-aus/">Ein Jahr Ministerin Alabali Radovan – BMZ richtet Entwicklungspolitik stärker auf Wirtschaft und Krisen aus</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		
		<media:thumbnail url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/5013208-150x150.jpg" />
		<media:content url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/5013208.jpg" medium="image">
			<media:title type="html">Reem Alabali-Radovan spricht im Plenum</media:title>
			<media:description type="html">Reem Alabali-Radovan, SPD, MdB, hält Rede zu ZP 4 „Aktuelle Stunde – Pläne der Bundesregierung zur schnelleren Einbürgerung“ im Plenum.</media:description>
			<media:thumbnail url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/5013208-150x150.jpg" />
		</media:content>
		<media:content url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/HBHwcVHWkAA_tsh-scaled.jpeg" medium="image">
			<media:title type="html">HBHwcVHWkAA_tsh</media:title>
			<media:thumbnail url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/HBHwcVHWkAA_tsh-150x150.jpeg" />
		</media:content>
		<media:content url="https://fokus-afrika.de/fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&#038;rec=1&#038;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fein-jahr-ministerin-alabali-radovan-bmz-richtet-entwicklungspolitik-staerker-auf-wirtschaft-und-krisen-aus%2F&#038;action_name=Ein%20Jahr%20Ministerin%20Alabali%20Radovan%20%E2%80%93%20BMZ%20richtet%20Entwicklungspolitik%20st%C3%A4rker%20auf%20Wirtschaft%20und%20Krisen%20aus&#038;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" medium="image" />
	</item>
		<item>
		<title>Kap Verde lässt Kreuzfahrtschiff nach Hantavirus-Ausbruch nicht anlegen</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/kap-verde-laesst-kreuzfahrtschiff-nach-hantavirus-ausbruch-nicht-anlegen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 May 2026 19:27:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kap Verde]]></category>
		<category><![CDATA[1]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[WHO]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://fokus-afrika.de/?p=27098</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die „MV Hondius“ ist ein Expeditionskreuzfahrtschiff des niederländischen Anbieters Oceanwide Expeditions. Das Schiff verfügt über Kapazitäten für 170 Passagiere und 70 Besatzungsmitglieder.<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fkap-verde-laesst-kreuzfahrtschiff-nach-hantavirus-ausbruch-nicht-anlegen%2F&amp;action_name=Kap%20Verde%20l%C3%A4sst%20Kreuzfahrtschiff%20nach%20Hantavirus-Ausbruch%20nicht%20anlegen&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/kap-verde-laesst-kreuzfahrtschiff-nach-hantavirus-ausbruch-nicht-anlegen/">Kap Verde lässt Kreuzfahrtschiff nach Hantavirus-Ausbruch nicht anlegen</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Kap Verde lässt das Kreuzfahrtschiff „MV Hondius“ nach einem Hantavirus-Ausbruch vor Praia nicht anlegen und meldet drei Menschen mit Symptomen an Bord – darunter eine Person aus Deutschland.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am Montag aktualisierte das Gesundheitsministerium die Lage, nachdem am Vortag von zwei Betroffenen die Rede gewesen war.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Schiff kam aus Argentinien und liegt vor dem Hafen der kapverdischen Hauptstadt unter Quarantäne. An Bord befinden sich 147 Menschen, darunter Passagiere und Besatzungsmitglieder. Die Weltgesundheitsorganisation bestätigte drei Todesfälle im Zusammenhang mit dem Ausbruch.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-drei-menschen-mit-symptomen-an-bord"><span id="drei-menschen-mit-symptomen-an-bord">Drei Menschen mit Symptomen an Bord</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das Gesundheitsministerium von Kap Verde erklärte, die Entscheidung gegen ein Anlegen im Hafen von Praia sei nach einer technischen und epidemiologischen Bewertung getroffen worden. Ziel sei der Schutz der öffentlichen Gesundheit im Land.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Schiff bleibe vor der Küste unter dauerhafter Aufsicht der Gesundheitsbehörden. Das Ministerium erklärte zugleich, die Lage sei unter Kontrolle und es bestehe kein Risiko für die Bevölkerung an Land.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Präsidentin des Nationalen Instituts für öffentliche Gesundheit, Maria da Luz, hatte am Sonntagabend dem kapverdischen Rundfunk RCV gesagt, die Passagiere würden in Kap Verde nicht von Bord gehen. „Das Schiff soll seine Route fortsetzen, und hier im Land werden die Passagiere nicht aussteigen, um die Bevölkerung zu schützen“, sagte sie.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-medizinische-teams-an-bord"><span id="medizinische-teams-an-bord">Medizinische Teams an Bord</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Kapverdische Gesundheitsteams waren nach Angaben der Behörden mehrfach an Bord der „MV Hondius“. Ein Erkrankter, der medizinische Hilfe benötigte, wurde bereits behandelt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Gesundheitsministerium erklärte, die Betreuung werde durch ein eigens eingesetztes Team aus Fachärzten, Pflegekräften und Labortechnikern sichergestellt. Auch das Hospital Dr. Agostinho Neto in Praia habe Vorkehrungen für den Fall getroffen, dass spezialisierte Versorgung nötig werde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">An der Reaktion sind die Nationale Gesundheitsdirektion, lokale Gesundheitsstrukturen, das Nationale Institut für öffentliche Gesundheit, maritime und Hafenbehörden sowie die Weltgesundheitsorganisation in Kap Verde und in der afrikanischen Regionalstruktur beteiligt. Auch Kontaktstellen der Internationalen Gesundheitsvorschriften sowie Behörden der Niederlande und des Vereinigten Königreichs wurden eingebunden.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-drei-todesfalle-bestatigt"><span id="drei-todesfaelle-bestaetigt">Drei Todesfälle bestätigt</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Weltgesundheitsorganisation bestätigte nach Angaben kapverdischer Medien drei Todesfälle im Zusammenhang mit dem Ausbruch. Bei den Toten handelt es sich demnach um ein europäisches Ehepaar und einen britischen Staatsbürger.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein 70-jähriger Mann starb an Bord des Schiffes. Seine 69-jährige Ehefrau und der britische Staatsbürger wurden nach Johannesburg in <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/sudliches-afrika/sudafrika/" type="category" id="63">Südafrika</a> ausgeflogen und starben dort im Krankenhaus. Zuletzt wurde dort ein weiterer Erkrankter intensivmedizinisch behandelt.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="626" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/MV_Hondius-2-1024x626.png" alt="" class="wp-image-27100 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/MV_Hondius-2-1024x626.png 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/MV_Hondius-2-300x183.png 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/MV_Hondius-2-768x469.png 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/MV_Hondius-2-1536x939.png 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/MV_Hondius-2-380x232.png 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/MV_Hondius-2-800x489.png 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/MV_Hondius-2-1160x709.png 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/MV_Hondius-2.png 1600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Die „MV Hondius“ ist ein Expeditionskreuzfahrtschiff des niederländischen Anbieters Oceanwide Expeditions. Das Schiff verfügt über Kapazitäten für 170 Passagiere und 70 Besatzungsmitglieder.</p>
</div></div>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-infektion-wird-meist-durch-nagetiere-ubertragen"><span id="infektion-wird-meist-durch-nagetiere-uebertragen">Infektion wird meist durch Nagetiere übertragen</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Hantaviren werden vor allem durch wildlebende Nagetiere übertragen. Eine Ansteckung erfolgt häufig durch das Einatmen von Partikeln aus Urin, Kot oder Speichel infizierter Tiere, etwa in verunreinigten Räumen.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="682" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/El_Carrizo_Deer_Mouse_Peromyscus_ochraventer_underside-1-1024x682.jpg" alt="" class="wp-image-27101 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/El_Carrizo_Deer_Mouse_Peromyscus_ochraventer_underside-1-1024x682.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/El_Carrizo_Deer_Mouse_Peromyscus_ochraventer_underside-1-300x200.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/El_Carrizo_Deer_Mouse_Peromyscus_ochraventer_underside-1-768x512.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/El_Carrizo_Deer_Mouse_Peromyscus_ochraventer_underside-1-380x253.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/El_Carrizo_Deer_Mouse_Peromyscus_ochraventer_underside-1-800x533.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/El_Carrizo_Deer_Mouse_Peromyscus_ochraventer_underside-1-1160x773.jpg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/El_Carrizo_Deer_Mouse_Peromyscus_ochraventer_underside-1.jpg 1280w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Das kapverdische Gesundheitsministerium nennt auch weitere mögliche Übertragungswege: Verletzungen oder Bisse durch Nagetiere, Kontakt mit Schleimhäuten über kontaminierte Hände sowie eine selten berichtete Übertragung von Mensch zu Mensch. Diese wurde bisher vor allem in Argentinien und Chile im Zusammenhang mit dem Andes-Hantavirus beschrieben.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Inkubationszeit liegt im Durchschnitt zwischen einer und fünf Wochen, kann aber zwischen drei und 60 Tagen variieren. Erste Symptome ähneln häufig einer Grippe, darunter Müdigkeit, Fieber und Muskelschmerzen. In schweren Fällen kann die Erkrankung rasch zu Husten, Atemnot und Flüssigkeitsansammlungen in der Lunge führen.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fkap-verde-laesst-kreuzfahrtschiff-nach-hantavirus-ausbruch-nicht-anlegen%2F&amp;action_name=Kap%20Verde%20l%C3%A4sst%20Kreuzfahrtschiff%20nach%20Hantavirus-Ausbruch%20nicht%20anlegen&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /><p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/kap-verde-laesst-kreuzfahrtschiff-nach-hantavirus-ausbruch-nicht-anlegen/">Kap Verde lässt Kreuzfahrtschiff nach Hantavirus-Ausbruch nicht anlegen</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		
		<media:thumbnail url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/MV_Hondius-2-150x150.png" />
		<media:content url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/MV_Hondius-2.png" medium="image">
			<media:title type="html">MV_Hondius-2</media:title>
			<media:thumbnail url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/MV_Hondius-2-150x150.png" />
		</media:content>
		<media:content url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/El_Carrizo_Deer_Mouse_Peromyscus_ochraventer_underside-1.jpg" medium="image">
			<media:title type="html">El_Carrizo_Deer_Mouse_Peromyscus_ochraventer_underside</media:title>
			<media:thumbnail url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/El_Carrizo_Deer_Mouse_Peromyscus_ochraventer_underside-1-150x150.jpg" />
		</media:content>
		<media:content url="https://fokus-afrika.de/fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&#038;rec=1&#038;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fkap-verde-laesst-kreuzfahrtschiff-nach-hantavirus-ausbruch-nicht-anlegen%2F&#038;action_name=Kap%20Verde%20l%C3%A4sst%20Kreuzfahrtschiff%20nach%20Hantavirus-Ausbruch%20nicht%20anlegen&#038;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" medium="image" />
	</item>
		<item>
		<title>Alabali Radovan reist nach Nairobi und setzt auf afrikanische Pharmaproduktion</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/alabali-radovan-reist-nach-nairobi-und-setzt-auf-afrikanische-pharmaproduktion/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Apr 2026 11:46:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Institutionelle Beziehungen]]></category>
		<category><![CDATA[Internationale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[Kenia]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[BMZ]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[WHO]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://fokus-afrika.de/?p=26877</guid>

					<description><![CDATA[<p>Entwicklungsministerin Reem Alabali Radovan reist zum regionalen Weltgesundheitsgipfel nach Nairobi und will die Gesundheitskooperation mit Afrika stärker mit&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Falabali-radovan-reist-nach-nairobi-und-setzt-auf-afrikanische-pharmaproduktion%2F&amp;action_name=Alabali%20Radovan%20reist%20nach%20Nairobi%20und%20setzt%20auf%20afrikanische%20Pharmaproduktion&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/alabali-radovan-reist-nach-nairobi-und-setzt-auf-afrikanische-pharmaproduktion/">Alabali Radovan reist nach Nairobi und setzt auf afrikanische Pharmaproduktion</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Entwicklungsministerin Reem Alabali Radovan reist zum regionalen Weltgesundheitsgipfel nach Nairobi und will die Gesundheitskooperation mit Afrika stärker mit wirtschaftlicher Zusammenarbeit verbinden. Der Besuch beginnt am Montag, 27. April. Geplant sind Gespräche mit Kenias Präsident William Ruto sowie Treffen mit deutschen und kenianischen Pharmaunternehmen. Kenia ist <a href="https://fokus-afrika.de/aussenminister-wadephul-kenia-ist-unser-engster-partner-in-der-region/">Pilotland für einen neuen Ansatz</a> des Entwicklungsministeriums, der Entwicklungszusammenarbeit, lokale Wertschöpfung und Unternehmenskooperation enger verbinden soll.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-gesundheitskooperation-wird-teil-der-wirtschaftspolitik"><span id="gesundheitskooperation-wird-teil-der-wirtschaftspolitik">Gesundheitskooperation wird Teil der Wirtschaftspolitik</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung richtet <a href="https://fokus-afrika.de/aussenminister-wadephul-reist-nach-kenia-und-aethiopien/" type="post" id="23745">seine Arbeit in Kenia stärker auf Gesundheitssysteme, lokale Produktion und privatwirtschaftliche Partnerschaften aus.</a> Im Mittelpunkt stehen Kooperationen, bei denen deutsche und afrikanische Unternehmen Medikamente, Medizinprodukte und Fachwissen zusammenbringen.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="713" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/5013208-1024x713.jpg" alt="" class="wp-image-25084 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/5013208-1024x713.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/5013208-300x209.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/5013208-768x535.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/5013208-1536x1069.jpg 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/5013208-2048x1426.jpg 2048w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/5013208-380x264.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/5013208-800x557.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/5013208-1160x807.jpg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/5013208.jpg 2405w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Alabali Radovan verbindet den Besuch in Nairobi mit einer breiteren wirtschaftlichen Linie. „Die Zusammenarbeit mit Afrika im Gesundheitsbereich ist zentral – für die Menschen vor Ort und für uns. Krankheiten kennen keine Grenzen“, sagte die Ministerin vor der Reise. Krankheiten zerstörten Existenzen, trieben Familien in Armut oder Flucht und nähmen Kindern ihre Zukunft. Deshalb stärke die Entwicklungszusammenarbeit Gesundheitssysteme und binde gezielt die Wirtschaft ein.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der regionale Weltgesundheitsgipfel findet zum zweiten Mal in einem afrikanischen Land statt. Er ergänzt den Weltgesundheitsgipfel, der im Herbst in Berlin stattfindet.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-merck-und-universal-produzieren-kinderpraparat-in-kenia"><span id="merck-und-universal-produzieren-kinderpraeparat-in-kenia">Merck und Universal produzieren Kinderpräparat in Kenia</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Beispiel für die engere Verbindung von Gesundheits- und Wirtschaftspolitik ist die Zusammenarbeit zwischen dem deutschen Pharmahersteller Merck und dem kenianischen Unternehmen Universal. Universal soll künftig in Kenia Arpraziquantel herstellen, ein neu entwickeltes Kinderpräparat gegen Bilharziose. Die Krankheit wird durch Larven in Seen und Flüssen übertragen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Merck überträgt Technologie und Know-how an den kenianischen Partner. Das BMZ unterstützt Lieferwege in entlegene Regionen, damit Medikamente auch abgelegene Gebiete erreichen. Zugleich berät das Ministerium Unternehmen dabei, Qualitätsstandards und Zulassungsbedingungen für den Weltmarkt zu erfüllen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Produktion vor Ort soll Arbeitsplätze schaffen und afrikanische Gesundheitssysteme unabhängiger von internationalen Lieferketten machen. Die Coronapandemie hatte gezeigt, wie stark viele Länder bei Medikamenten, Impfstoffen und medizinischem Material von globalen Lieferwegen abhängig sind.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-lokale-fachkrafte-fur-malaria-und-infektionsschutz"><span id="lokale-fachkraefte-fuer-malaria-und-infektionsschutz">Lokale Fachkräfte für Malaria- und Infektionsschutz</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das BMZ unterstützt auch Schulungen für lokale Fachkräfte. Diese sollen unter anderem Moskitonetze von BASF zur Malariabekämpfung fachgerecht installieren und warten. Damit verbindet das Ministerium Gesundheitsversorgung mit beruflicher Qualifizierung und lokaler Beschäftigung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Alabali Radovan bezeichnete Afrika als „Zukunftsmarkt mit 1,6 Milliarden Menschen“. Deutsche und afrikanische Unternehmen arbeiteten bereits eng zusammen, <a href="https://fokus-afrika.de/alabali-radovan-verteidigt-reformplan-des-bmz-gegen-kritik-im-bundestag/">diese Kooperation solle weiter ausgebaut werden.</a></p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-expertenteam-fur-ebola-mpox-und-andere-ausbruche"><span id="expertenteam-fuer-ebola-mpox-und-andere-ausbrueche">Expertenteam für Ebola, Mpox und andere Ausbrüche</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Auf dem Weltgesundheitsgipfel in Nairobi will Alabali Radovan auch ein Team der „Schnell Einsetzbaren Expert*innengruppe Gesundheit“ treffen. Die Gruppe wurde vom BMZ mit Fachleuten unter anderem der Charité und des Robert Koch-Instituts aufgebaut.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Team unterstützt bei Krankheitsausbrüchen mit Sofortmaßnahmen. Dazu gehören Schutz- und Testmaterialien, Aufklärungskampagnen, Schulungen für Gesundheitspersonal sowie mobile Labore. Diese Labore können Erreger wie Ebola oder Mpox nachweisen.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Falabali-radovan-reist-nach-nairobi-und-setzt-auf-afrikanische-pharmaproduktion%2F&amp;action_name=Alabali%20Radovan%20reist%20nach%20Nairobi%20und%20setzt%20auf%20afrikanische%20Pharmaproduktion&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /><p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/alabali-radovan-reist-nach-nairobi-und-setzt-auf-afrikanische-pharmaproduktion/">Alabali Radovan reist nach Nairobi und setzt auf afrikanische Pharmaproduktion</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		
		<media:thumbnail url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/5013208-150x150.jpg" />
		<media:content url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/5013208.jpg" medium="image">
			<media:title type="html">Reem Alabali-Radovan spricht im Plenum</media:title>
			<media:description type="html">Reem Alabali-Radovan, SPD, MdB, hält Rede zu ZP 4 „Aktuelle Stunde – Pläne der Bundesregierung zur schnelleren Einbürgerung“ im Plenum.</media:description>
			<media:thumbnail url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/5013208-150x150.jpg" />
		</media:content>
		<media:content url="https://fokus-afrika.de/fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&#038;rec=1&#038;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Falabali-radovan-reist-nach-nairobi-und-setzt-auf-afrikanische-pharmaproduktion%2F&#038;action_name=Alabali%20Radovan%20reist%20nach%20Nairobi%20und%20setzt%20auf%20afrikanische%20Pharmaproduktion&#038;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" medium="image" />
	</item>
		<item>
		<title>Deutschland und Südafrika wollen enger zusammenarbeiten</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/deutschland-und-suedafrika-wollen-enger-zusammenarbeiten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Apr 2026 17:50:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Institutionelle Beziehungen]]></category>
		<category><![CDATA[Südafrika]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[5]]></category>
		<category><![CDATA[Außenminister]]></category>
		<category><![CDATA[Diplomatie]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[G20]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Handel]]></category>
		<category><![CDATA[Kooperation]]></category>
		<category><![CDATA[Rohstoffe]]></category>
		<category><![CDATA[UN]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://fokus-afrika.de/?p=26475</guid>

					<description><![CDATA[<p>Neue politische Stufe in den Beziehungen zwischen Berlin und Pretoria: Deutschland und Südafrika wollen Strategische Partner werden und weiten ihre Zusammenarbeit bei Energie, Rohstoffen, Handel und Sicherheit deutlich aus.<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fdeutschland-und-suedafrika-wollen-enger-zusammenarbeiten%2F&amp;action_name=Deutschland%20und%20S%C3%BCdafrika%20wollen%20enger%20zusammenarbeiten&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/deutschland-und-suedafrika-wollen-enger-zusammenarbeiten/">Deutschland und Südafrika wollen enger zusammenarbeiten</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Deutschland und Südafrika wollen ihre bilateralen Beziehungen zu einer Strategischen Partnerschaft ausbauen. Darauf verständigten sich beide Länder bei der 12. Sitzung der Deutsch-Südafrikanischen Binationalen Kommission in Berlin. Außenminister Ronald Lamola und Johann Wadephul unterzeichneten dazu einen gemeinsamen Aktionsplan, der die Zusammenarbeit in Energie, Rohstoffen, Handel, Wissenschaft, Gesundheit und Sicherheit deutlich ausweitet. Für beide Seiten ist das ein Signal in einer Phase wachsender internationaler Spannungen und neuer Unsicherheit im multilateralen System.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am 13. April kamen beide Regierungen zur 12. Sitzung der Binationalen Kommission zusammen. Das Format gilt seit seiner Gründung 1996 als zentrales Instrument der bilateralen Beziehungen zwischen Deutschland und Südafrika.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-strategische-partnerschaft-soll-politischen-dialog-vertiefen"><span id="strategische-partnerschaft-soll-politischen-dialog-vertiefen">Strategische Partnerschaft soll politischen Dialog vertiefen</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Im Mittelpunkt der Sitzung stand die Entscheidung, die bisherigen Beziehungen in eine Strategische Partnerschaft zu überführen. Künftig wollen beide Staaten ihren Austausch auf hoher Ebene ausbauen, unter anderem zu multilateralen Fragen, Konfliktmediation, Frieden und Sicherheit in Europa und Afrika, regionaler Zusammenarbeit, demokratischer Resilienz, Cyber-Außenpolitik und im maritimen Bereich.</p>



<blockquote class="twitter-tweet"><p lang="en" dir="ltr">In the run-up to the 12th German-South African Binational Commission (BNC), we met for an engaging session of the working group on foreign and security policy. Looking forward to the BNC on Monday! <a href="https://t.co/wryeOx9xMA">pic.twitter.com/wryeOx9xMA</a></p>&mdash; Gesa Bräutigam (@GERonAfrica) <a href="https://twitter.com/GERonAfrica/status/2042673032016142431?ref_src=twsrc%5Etfw">April 10, 2026</a></blockquote> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>



<p class="wp-block-paragraph">Damit geben Berlin und Pretoria ihrer Zusammenarbeit eine breitere politische Grundlage. In der gemeinsamen Erklärung betonen beide Seiten, stabile Partnerschaften zwischen Demokratien und Mittelmächten seien gerade in einem unbeständigen internationalen Umfeld von zentraler Bedeutung.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-neue-finanzzusagen-fur-energiewende-und-grunen-wasserstoff"><span id="neue-finanzzusagen-fuer-energiewende-und-gruenen-wasserstoff">Neue Finanzzusagen für Energiewende und grünen Wasserstoff</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Schwerpunkt der Vereinbarungen liegt auf Klima, Energie und Industriepolitik. Deutschland <a href="https://fokus-afrika.de/deutschland-unterstuetzt-suedafrikas-energiewende/">verstärkt seine Unterstützung</a> für Südafrika im Rahmen der Partnerschaft für eine gerechte Energiewende mit einem neuen klimabezogenen zinsverbilligten Kredit von 200 Millionen Euro. Hinzu kommt technische Zusammenarbeit, um Investitionen in Stromnetze und erneuerbare Energien schneller voranzubringen.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="706" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/HFzC400WQAAHKOS-1024x706.jpeg" alt="" class="wp-image-26478 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/HFzC400WQAAHKOS-1024x706.jpeg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/HFzC400WQAAHKOS-300x207.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/HFzC400WQAAHKOS-768x530.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/HFzC400WQAAHKOS-1536x1059.jpeg 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/HFzC400WQAAHKOS-380x262.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/HFzC400WQAAHKOS-800x552.jpeg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/HFzC400WQAAHKOS-1160x800.jpeg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/HFzC400WQAAHKOS.jpeg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Ausgebaut wird auch die Zusammenarbeit bei grünem Wasserstoff und Batterie-Wertschöpfungsketten. Vorgesehen sind dafür die zweite Phase des Programms H2SA II, eine neue Finanzfazilität sowie mehr als 270 Millionen Euro aus Deutschland und der Europäischen Union im Rahmen von Global Gateway.</p>
</div></div>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-rohstoffe-handel-und-investitionen-rucken-starker-in-den-mittelpunkt"><span id="rohstoffe-handel-und-investitionen-ruecken-staerker-in-den-mittelpunkt">Rohstoffe, Handel und Investitionen rücken stärker in den Mittelpunkt</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Beide Länder wollen außerdem enger bei kritischen Rohstoffen zusammenarbeiten. Geplant ist auch die Einführung eines Preises, der Anreize für Unternehmer im Bereich der Mineralaufbereitung schaffen soll.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Handel und bei Investitionen vereinbarten beide Seiten, regulatorische Hindernisse gezielter anzugehen und die Rahmenbedingungen für Investoren zu verbessern. Dazu sollen das südafrikanische Ministerium für Handel, Industrie und Wettbewerb und das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie künftig vierteljährlich konsultieren. Zusätzlich wurde im Rahmen der Kommission ein hochrangiger Wirtschaftsdialog abgehalten.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-kooperation-reicht-von-impfstoffen-bis-kunstlicher-intelligenz"><span id="kooperation-reicht-von-impfstoffen-bis-kuenstlicher-intelligenz">Kooperation reicht von Impfstoffen bis Künstlicher Intelligenz</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der neue Aktionsplan geht weit über Energie und Handel hinaus. Deutschland und Südafrika wollen ihre Zusammenarbeit bei der Herstellung von Impfstoffen stärken, um die regionale Gesundheitssicherheit zu verbessern und Innovationen im Pharmasektor zu fördern.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="699" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/HFzC40wWsAADNox-1024x699.jpeg" alt="" class="wp-image-26479 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/HFzC40wWsAADNox-1024x699.jpeg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/HFzC40wWsAADNox-300x205.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/HFzC40wWsAADNox-768x524.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/HFzC40wWsAADNox-1536x1049.jpeg 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/HFzC40wWsAADNox-380x259.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/HFzC40wWsAADNox-800x546.jpeg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/HFzC40wWsAADNox-1160x792.jpeg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/HFzC40wWsAADNox.jpeg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Auch in Wissenschaft und Technologie wird die Partnerschaft vertieft. Genannt werden neue Initiativen in den Bereichen gerechte Energiewende, Künstliche Intelligenz, Quantenforschung und Cybersicherheit. Beide Seiten knüpfen dabei an ihre seit 30 Jahren bestehende wissenschaftlich-technologische Zusammenarbeit an.</p>
</div></div>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-afrika-g20-und-frieden-als-gemeinsamer-rahmen"><span id="afrika-g20-und-frieden-als-gemeinsamer-rahmen">Afrika, G20 und Frieden als gemeinsamer Rahmen</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">In der <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/newsroom/deutsch-suedafrikanischen-binationalen-kommission-2763818">Erklärung</a> wird auch der politische Anspruch der Partnerschaft sichtbar. Deutschland und Südafrika verweisen auf ihr <a href="https://fokus-afrika.de/un-mitgliedstaaten-draengen-auf-echte-reform-des-sicherheitsrats-afrika-und-veto-im-fokus/" type="post" id="22119">gemeinsames Bekenntnis zu einer regelbasierten internationalen Ordnung, zur Charta der Vereinten Nationen, zum Völkerrecht und zum Schutz der Menschenrechte.</a> Zugleich bekräftigen sie ihre enge Zusammenarbeit in Afrika, etwa bei der Mobilisierung privaten Kapitals für friedensfördernde Investitionen in fragilen Kontexten.</p>



<iframe width="560" height="315" src="https://www.youtube.com/embed/mk0H3cD8XOw?si=XOKWnh7p9xfcL34Y&amp;start=201" title="YouTube video player" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>



<p class="wp-block-paragraph">Darüber hinaus unterstreichen beide Staaten ihre Rolle als <a href="https://fokus-afrika.de/weltbank-jahrestagung-deutschland-setzt-auf-globale-partnerschaften/" type="post" id="20849">Ko-Vorsitzende der Beratungsgruppe der G20-Initiative Compact with Africa</a>. Damit verbinden sie die bilaterale Zusammenarbeit ausdrücklich mit wirtschafts- und entwicklungspolitischen Fragen, die über Südafrika hinaus den gesamten Kontinent betreffen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-auch-landwirtschaft-bildung-und-kultur-werden-ausgebaut"><span id="auch-landwirtschaft-bildung-und-kultur-werden-ausgebaut">Auch Landwirtschaft, Bildung und Kultur werden ausgebaut</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Zu den weiteren Ergebnissen gehören eine <a href="https://fokus-afrika.de/landwirtschaftminister-alois-rainer-will-engere-zusammenarbeit-mit-suedafrika/" type="post" id="25596">engere Zusammenarbeit bei tierischen Erzeugnissen und bei der Bekämpfung der Maul- und Klauenseuche</a>, der Ausbau der beruflichen Aus- und Weiterbildung zur Förderung der Jugendbeschäftigung sowie eine intensivere Kooperation in arbeits- und sozialpolitischen Fragen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch Kunst, Kultur und Bildung werden Teil des erweiterten Kurses. Genannt werden Vorhaben im Film- und Museumsbereich, in der Schulbildung in Südafrika sowie eine Ausstellung zur Geschichte deutscher Missionsarbeit.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fdeutschland-und-suedafrika-wollen-enger-zusammenarbeiten%2F&amp;action_name=Deutschland%20und%20S%C3%BCdafrika%20wollen%20enger%20zusammenarbeiten&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /><p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/deutschland-und-suedafrika-wollen-enger-zusammenarbeiten/">Deutschland und Südafrika wollen enger zusammenarbeiten</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		
		<media:content url="https://www.youtube.com/embed/mk0H3cD8XOw" duration="2410">
			<media:player url="https://www.youtube.com/embed/mk0H3cD8XOw" />
			<media:title type="html">Deutschland und Südafrika wollen enger zusammenarbeiten</media:title>
			<media:description type="html">Deutschland und Südafrika bauen ihre Beziehungen zu einer Strategischen Partnerschaft aus. Beide Länder vereinbarten neue Zusammenarbeit.</media:description>
			<media:thumbnail url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/mk0h3cd8xow.jpg" />
			<media:keywords>3,5,Außenminister,Diplomatie,Energie,Finanzen,G20,Gesundheit,Handel,Kooperation,Rohstoffe,UN,Deutschland Südafrika</media:keywords>
		</media:content>
		<media:thumbnail url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/HFzC400WQAAHKOS-150x150.jpeg" />
		<media:content url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/HFzC400WQAAHKOS.jpeg" medium="image">
			<media:title type="html">HFzC400WQAAHKOS</media:title>
			<media:thumbnail url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/HFzC400WQAAHKOS-150x150.jpeg" />
		</media:content>
		<media:content url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/HFzC40wWsAADNox.jpeg" medium="image">
			<media:title type="html">HFzC40wWsAADNox</media:title>
			<media:thumbnail url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/HFzC40wWsAADNox-150x150.jpeg" />
		</media:content>
		<media:content url="https://fokus-afrika.de/fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&#038;rec=1&#038;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fdeutschland-und-suedafrika-wollen-enger-zusammenarbeiten%2F&#038;action_name=Deutschland%20und%20S%C3%BCdafrika%20wollen%20enger%20zusammenarbeiten&#038;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" medium="image" />
	</item>
		<item>
		<title>Ghana macht in Lyon Druck bei globaler Gesundheitsvorsorge</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/ghana-macht-in-lyon-druck-bei-globaler-gesundheitsvorsorge/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Apr 2026 15:26:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ghana]]></category>
		<category><![CDATA[Institutionelle Beziehungen]]></category>
		<category><![CDATA[Internationale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[4]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Frankreich]]></category>
		<category><![CDATA[G7]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Präsident]]></category>
		<category><![CDATA[UN]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://fokus-afrika.de/?p=26332</guid>

					<description><![CDATA[<p>Ghanas Präsident John Dramani Mahama hat beim globalen One Health Summit in Lyon gemeinsam mit Frankreichs Präsident Emmanuel&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fghana-macht-in-lyon-druck-bei-globaler-gesundheitsvorsorge%2F&amp;action_name=Ghana%20macht%20in%20Lyon%20Druck%20bei%20globaler%20Gesundheitsvorsorge&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/ghana-macht-in-lyon-druck-bei-globaler-gesundheitsvorsorge/">Ghana macht in Lyon Druck bei globaler Gesundheitsvorsorge</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Ghanas Präsident John Dramani Mahama hat beim globalen One Health Summit in Lyon gemeinsam mit Frankreichs Präsident Emmanuel Macron den hochrangigen Teil des Treffens geleitet und konkrete Schritte gegen neue Gesundheitsrisiken gefordert. Am 7. April sprach Mahama vor Staats- und Regierungschefs, Vertretern internationaler Organisationen und Fachleuten über Pandemievorsorge, Ernährungssicherheit, Umweltgefahren und die Reform der globalen Gesundheitsordnung. Für Ghana war der Auftritt ein sichtbares Signal auf internationaler Bühne. Deutschland war ebenfalls vertreten, allerdings nicht durch Bundeskanzler Friedrich Merz, sondern durch Bundesgesundheitsministerin Nina Warken.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-mahama-drangt-auf-taten-statt-neuer-bekenntnisse"><span id="mahama-draengt-auf-taten-statt-neuer-bekenntnisse">Mahama drängt auf Taten statt neuer Bekenntnisse</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Im Mittelpunkt des Treffens stand der One-Health-Ansatz. Dahinter steht die Idee, dass die Gesundheit von Menschen, Tieren, Pflanzen und Umwelt untrennbar zusammenhängt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mahama nutzte seine Rede in Lyon für einen klaren Appell. Die Welt dürfe sich nicht länger mit Absichtserklärungen begnügen, sondern müsse endlich ins Handeln kommen. Klimawandel, zerstörte Ökosysteme und Umweltverschmutzung verschärften Gesundheitsrisiken in einem Ausmaß, das immer schwerer zu kontrollieren sei. Zugleich warb er dafür, bislang getrennte Bereiche wie Gesundheit, Landwirtschaft und Umweltschutz viel enger zusammenzudenken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zum Schluss seiner Rede setzte Mahama drei Schwerpunkte. One Health müsse fest in nationale und internationale Strukturen eingebaut werden. Frühwarn- und Überwachungssysteme müssten gestärkt werden. Und die Beschlüsse des Gipfels müssten sich an konkreten, überprüfbaren Ergebnissen messen lassen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-ghana-bringt-eigene-erfahrungen-in-die-debatte-ein"><span id="ghana-bringt-eigene-erfahrungen-in-die-debatte-ein">Ghana bringt eigene Erfahrungen in die Debatte ein</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Mahama sprach nicht nur über globale Strukturen, sondern auch über ganz konkrete Probleme in Ghana. Er verwies auf Krankheiten und Schädlinge, die Kleinbauern im Kakaoanbau unter Druck setzen. Zugleich nannte er die Folgen des illegalen Goldbergbaus, der Wälder zerstört und Gewässer verschmutzt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Damit schlug er den Bogen zu einer breiteren afrikanischen Perspektive. One Health sei auf dem Kontinent kein fernes politisches Konzept, sondern für viele Menschen gelebte Realität. Mahama erinnerte daran, dass in Ghana ein großer Teil der Bevölkerung für medizinische Zwecke weiterhin auf Kräuter und natürliche Waldressourcen zurückgreift. Er verknüpfte das mit dem Verweis auf afrikanische Wissenssysteme von Songhai über Timbuktu bis nach Aksum und ins alte Ägypten.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/HFTrLcDacAAcP65-1024x683.jpeg" alt="" class="wp-image-26335 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/HFTrLcDacAAcP65-1024x683.jpeg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/HFTrLcDacAAcP65-300x200.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/HFTrLcDacAAcP65-768x512.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/HFTrLcDacAAcP65-1536x1025.jpeg 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/HFTrLcDacAAcP65-380x253.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/HFTrLcDacAAcP65-800x534.jpeg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/HFTrLcDacAAcP65-1160x774.jpeg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/HFTrLcDacAAcP65.jpeg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Auch <a href="https://fokus-afrika.de/mpox-ausbruch-schulen-und-unicef-verstarken-masnahmen/" type="post" id="11419">jüngere Krankheitsausbrüche</a> rückte er in den Zusammenhang dieser Debatte. Covid-19, <a href="https://fokus-afrika.de/500-000-mpox-impfdosen-fur-afrika/" type="post" id="11211">Mpox</a>, <a href="https://fokus-afrika.de/who-bestaetigt-ausbruch-eines-potenziell-toedlichen-haemorrhagischen-fiebers-in-aethiopien/" type="post" id="21957">Lassa-Fieber</a> und <a href="https://fokus-afrika.de/tansania-bestaetigt-neuen-fall-von-marburg-virus-erkrankung/" type="post" id="13580">Marburg</a> hätten erneut gezeigt, dass Vorbeugung wirksamer sei als spätere Krisenreaktion.</p>
</div></div>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-lyon-als-buhne-fur-die-reform-der-gesundheitsarchitektur"><span id="lyon-als-buehne-fuer-die-reform-der-gesundheitsarchitektur">Lyon als Bühne für die Reform der Gesundheitsarchitektur</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Mahama trat in Lyon in zwei zentralen Formaten auf. Eine Rede hielt er in einer Sitzung zur globalen Gesundheitsarchitektur, die Macron gemeinsam mit WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus leitete. Dort ging es um Reformen internationaler Gesundheitsinitiativen und um eine politische Erklärung zur weltweiten Gesundheitszusammenarbeit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Seine zweite Rede eröffnete den hochrangigen Gipfelteil der Staats- und Regierungschefs. Dort stellte Mahama Ghanas Position zur globalen Gesundheitssicherheit vor und betonte, wie wichtig Zusammenarbeit über Ressort- und Ländergrenzen hinweg bei neuen Gesundheitsbedrohungen geworden ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Gipfel fand vom 5. bis 7. April in Lyon statt. Frankreich richtete ihn im Rahmen seiner G7-Präsidentschaft aus, Indonesien war Co-Gastgeber. Beteiligt war zudem die Quadripartite-Allianz aus Weltgesundheitsorganisation, Weltorganisation für Tiergesundheit, Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen sowie dem Umweltprogramm der UN.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-frankreich-setzt-one-health-auf-die-politische-tagesordnung"><span id="frankreich-setzt-one-health-auf-die-politische-tagesordnung">Frankreich setzt One Health auf die politische Tagesordnung</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Lyon sollte mehr sein als ein weiteres Fachtreffen. Der Gipfel war als erstes weltweites Format dieser Art auf Ebene von Staats- und Regierungschefs angelegt. Im Kern ging es darum, internationale Antworten auf Gesundheitsrisiken zu bündeln, die an der Schnittstelle von Mensch, Tier und Umwelt entstehen.</p>



<blockquote class="twitter-tweet" data-media-max-width="560"><p lang="fr" dir="ltr">Message de clôture du Président <a href="https://twitter.com/EmmanuelMacron?ref_src=twsrc%5Etfw">@EmmanuelMacron</a> et du directeur général de l’Organisation mondiale de la santé <a href="https://twitter.com/DrTedros?ref_src=twsrc%5Etfw">@DrTedros</a> au One Health Summit à Lyon. <a href="https://t.co/pireQ0cqTh">pic.twitter.com/pireQ0cqTh</a></p>&mdash; Élysée (@Elysee) <a href="https://twitter.com/Elysee/status/2041573975310905508?ref_src=twsrc%5Etfw">April 7, 2026</a></blockquote> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>



<p class="wp-block-paragraph">Auf der Agenda standen unter anderem zoonotische und vektorübertragene Krankheiten wie Malaria, Dengue, Chikungunya und Tollwut. Hinzu kamen Antibiotikaresistenzen, nachhaltige Ernährungssysteme und die gesundheitlichen Folgen von Umweltverschmutzung, besonders durch Plastik.</p>



<p class="wp-block-paragraph">UN-Generalsekretär António Guterres schlug in einer Videobotschaft einen ähnlich eindringlichen Ton an. Der One-Health-Ansatz sei eine Frage des kollektiven Überlebens, sagte er. Die Gesundheit von Menschen, Tieren und Ökosystemen lasse sich nicht voneinander trennen. Zugleich warnte er vor den Folgen von Klimawandel, Umweltverschmutzung, Artenverlust und sozialer Ungleichheit.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-deutschland-unterstutzt-den-kurs-in-lyon"><span id="deutschland-unterstuetzt-den-kurs-in-lyon">Deutschland unterstützt den Kurs in Lyon</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Deutschland war bei dem Gipfel durch Bundesgesundheitsministerin Nina Warken vertreten. Sie nahm an einem High-Level-Treffen zur Reform der globalen Gesundheitsarchitektur teil und vertrat dort Bundeskanzler Friedrich Merz.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Warken <a href="https://www.bundesgesundheitsministerium.de/ministerium/meldungen/one-health-summit-pm-07-04-26">erklärte</a>, die globale Gesundheitsarchitektur müsse leistungsfähiger werden. Wer Pandemien wirksamer vorbeugen wolle, brauche handlungsfähige Institutionen, klare Zuständigkeiten und ein abgestimmtes Vorgehen der Mitgliedstaaten. Deutschland unterstütze die Initiative Frankreichs, One Health während der G7-Präsidentschaft auf höchster politischer Ebene voranzubringen.</p>



<blockquote class="twitter-tweet" data-media-max-width="560"><p lang="de" dir="ltr">Wie können wir uns gemeinsam mit anderen Ländern gut auf künftige Pandemien vorbereiten? Und wie können wir Krankheiten früh erkennen und entschlossen bekämpfen? <br>Bundesgesundheitsministerin <a href="https://twitter.com/ninawarken?ref_src=twsrc%5Etfw">@ninawarken</a> nach dem One Health Summit in Lyon 👇 <a href="https://t.co/Kl2BHJ9Bmn">pic.twitter.com/Kl2BHJ9Bmn</a></p>&mdash; Bundesgesundheitsministerium (@BMG_Bund) <a href="https://twitter.com/BMG_Bund/status/2041565245617963294?ref_src=twsrc%5Etfw">April 7, 2026</a></blockquote> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>



<p class="wp-block-paragraph">Auch Antibiotikaresistenzen spielten in Lyon eine wichtige Rolle. Deutschland unterstützt die politische Erklärung der UN-Generalversammlung von 2024 zu diesem Thema sowie eine unabhängige Sachverständigengruppe der Quadripartite-Allianz.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-ghana-setzt-in-lyon-einen-afrikanischen-akzent"><span id="ghana-setzt-in-lyon-einen-afrikanischen-akzent">Ghana setzt in Lyon einen afrikanischen Akzent</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Dass Mahama den hochrangigen Teil des Gipfels gemeinsam mit Macron leitete, gab Ghana in einer zentralen globalen Debatte besonderes Gewicht. Seine Rede verband internationale Reformfragen mit afrikanischen Erfahrungen aus Landwirtschaft, Umweltschutz und öffentlicher Gesundheit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Damit rückte auch eine größere politische Frage in den Vordergrund: wie afrikanische Staaten ihre Interessen in internationalen Gesundheitsforen sichtbarer und wirkungsvoller einbringen. Mahama sprach in Lyon auch die ungleiche Verteilung von Risiken und Ressourcen an. Gerade Länder mit hoher Verwundbarkeit verfügten oft über die geringsten Mittel, um auf Gesundheitskrisen zu reagieren.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fghana-macht-in-lyon-druck-bei-globaler-gesundheitsvorsorge%2F&amp;action_name=Ghana%20macht%20in%20Lyon%20Druck%20bei%20globaler%20Gesundheitsvorsorge&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /><p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/ghana-macht-in-lyon-druck-bei-globaler-gesundheitsvorsorge/">Ghana macht in Lyon Druck bei globaler Gesundheitsvorsorge</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		
		<media:thumbnail url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/HFTrLcDacAAcP65-150x150.jpeg" />
		<media:content url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/HFTrLcDacAAcP65.jpeg" medium="image">
			<media:title type="html">HFTrLcDacAAcP65</media:title>
			<media:thumbnail url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/HFTrLcDacAAcP65-150x150.jpeg" />
		</media:content>
		<media:content url="https://fokus-afrika.de/fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&#038;rec=1&#038;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fghana-macht-in-lyon-druck-bei-globaler-gesundheitsvorsorge%2F&#038;action_name=Ghana%20macht%20in%20Lyon%20Druck%20bei%20globaler%20Gesundheitsvorsorge&#038;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" medium="image" />
	</item>
		<item>
		<title>Bundestag weist AfD-Vorstoß zu Gender- und LGBTIQ-Förderung im Ausland zurück</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/bundestag-weist-afd-vorstoss-zu-gender-und-lgbtiq-foerderung-im-ausland-zurueck/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Mar 2026 22:53:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Institutionelle Beziehungen]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[Auswärtiges Amt]]></category>
		<category><![CDATA[Botschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Diplomatie]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Menschenrechte]]></category>
		<category><![CDATA[Parlament]]></category>
		<category><![CDATA[Parteien]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://fokus-afrika.de/?p=26078</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Bundestag hat einen AfD-Antrag gegen die internationale Förderung von LGBTIQ-, Gender- und reproduktiven Gesundheitsprojekten deutlich zurückgewiesen. Am&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fbundestag-weist-afd-vorstoss-zu-gender-und-lgbtiq-foerderung-im-ausland-zurueck%2F&amp;action_name=Bundestag%20weist%20AfD-Vorsto%C3%9F%20zu%20Gender-%20und%20LGBTIQ-F%C3%B6rderung%20im%20Ausland%20zur%C3%BCck&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/bundestag-weist-afd-vorstoss-zu-gender-und-lgbtiq-foerderung-im-ausland-zurueck/">Bundestag weist AfD-Vorstoß zu Gender- und LGBTIQ-Förderung im Ausland zurück</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Der Bundestag hat einen AfD-Antrag gegen die internationale Förderung von LGBTIQ-, Gender- und reproduktiven Gesundheitsprojekten deutlich zurückgewiesen. Am Donnerstag, 26. März 2026, stimmten CDU/CSU, SPD, Grüne und Linke gegen den Vorstoß, mit dem die AfD Deutschland außenpolitisch enger an den Kurs der USA binden und sogenannte „woke Positionen“ international zurückdrängen wollte. Parallel überwies das Parlament einen weiteren AfD-Antrag zur Beendigung der deutschen Finanzierung des UN-Bevölkerungsfonds UNFPA an die Ausschüsse.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Damit bekam eine kulturpolitisch aufgeladene Debatte im Bundestag einen klaren parlamentarischen Ausgang. Die AfD stellte die deutsche Unterstützung für LGBTIQ-Projekte, Genderpolitik und reproduktive Gesundheit im Ausland <a href="https://fokus-afrika.de/afd-fordert-abschaffung-des-entwicklungsministeriums/">grundsätzlich infrage</a>. Union, SPD, Grüne und Linke hielten dagegen und verteidigten die internationale Zusammenarbeit bei Menschenrechten, Gesundheitsversorgung und Schutz besonders gefährdeter Gruppen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-afd-zielt-auf-kurswechsel-in-der-aussenpolitik"><span id="afd-zielt-auf-kurswechsel-in-der-aussenpolitik">AfD zielt auf Kurswechsel in der Außenpolitik</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Im Zentrum der Debatte stand ein AfD-<a href="https://dserver.bundestag.de/btd/21/033/2103319.pdf">Antrag</a>, der deutsche Auslandsvertretungen und Einrichtungen der Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik anweisen wollte, keine Regenbogenflaggen mehr zu hissen und keine offiziellen Teilnahmen an Pride-Paraden mehr zuzulassen. Zudem sollte die Bundesregierung in internationalen Organisationen gemeinsam mit den USA dafür eintreten, dass keine Rechte auf „sexuelle Identität“, Abtreibung oder besondere LGBTIQ-Rechte anerkannt werden. Der Auswärtige Ausschuss hatte diesen Antrag bereits im Januar zur Ablehnung empfohlen. </p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="764" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/3994986-2-1024x764.jpg" alt="" class="wp-image-26080 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/3994986-2-1024x764.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/3994986-2-300x225.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/3994986-2-768x573.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/3994986-2-1536x1145.jpg 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/3994986-2-2048x1527.jpg 2048w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/3994986-2-200x150.jpg 200w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/3994986-2-260x195.jpg 260w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/3994986-2-380x283.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/3994986-2-800x597.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/3994986-2-1160x865.jpg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/3994986-2.jpg 2100w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Ein zweiter AfD-Antrag richtete sich gegen den UN-Bevölkerungsfonds. Die Fraktion forderte, nach dem Vorbild der Trump-Administration alle Zahlungen an UNFPA einzustellen. In der Begründung bezeichnete sie den Fonds als Förderer von Abtreibung, Bevölkerungsreduktion und Genderpolitik und verlangte einen sofortigen Finanzierungsstopp. </p>
</div></div>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-bundesregierung-widerspricht-zentralen-vorwurfen"><span id="bundesregierung-widerspricht-zentralen-vorwuerfen">Bundesregierung widerspricht zentralen Vorwürfen</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Bundesregierung hatte der AfD bereits in ihrer Antwort auf die Große Anfrage in mehreren zentralen Punkten widersprochen. Sie erklärte, dass es im Völkerrecht weder ein ausdrücklich kodifiziertes Recht auf Schwangerschaftsabbruch noch ein ausdrücklich kodifiziertes Recht auf die Wahl der sexuellen Identität gebe. Zugleich stellte sie klar, dass sie keine Maßnahmen im Ausland fördere, die sich für ein Recht auf Abtreibung einsetzen. Auch unterstützte internationale Organisationen setzten sich nach Angaben der Regierung nicht für ein solches Recht ein.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zugleich verteidigte die Bundesregierung ihre Politik zum Schutz queerer Menschen und zur Förderung reproduktiver Gesundheit. Sie verwies darauf, dass reproduktive Gesundheit ein breites Feld von Verhütung über Schwangerschafts- und Geburtsbegleitung bis zur Behandlung sexuell übertragbarer Krankheiten umfasst. Schwangerschaftsabbrüche seien darin nur ein einzelner medizinischer Eingriff und nicht mit dem Gesamtbegriff gleichzusetzen.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-streit-um-projekte-zahlen-und-geheimhaltung"><span id="streit-um-projekte-zahlen-und-geheimhaltung">Streit um Projekte, Zahlen und Geheimhaltung</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Politisch besonders brisant war in der Debatte die Frage, welche Projekte Deutschland im Ausland konkret unterstützt. Die Bundesregierung verwies darauf, dass zahlreiche Angaben zu einzelnen LGBTIQ- und Genderprojekten nicht öffentlich gemacht werden, weil <a href="https://fokus-afrika.de/senegals-parlament-verdoppelt-strafen-gegen-gleichgeschlechtliche-beziehungen/" type="post" id="25623">zivilgesellschaftliche Partner in vielen Ländern bedroht würden</a> und ihre Nennung ein Sicherheitsrisiko darstellen könne. Betroffen sind nach der Regierungsantwort mehrere Antworten und Anlagen, die nur als Verschlusssache für den Dienstgebrauch im Parlament hinterlegt wurden. </p>



<iframe width="640" height="360" src="https://webtv.bundestag.de/pservices/player/embed/nokey?e=bt-od&#038;ep=69&#038;a=144277506&#038;c=7651055&#038;t=https%3A%2F%2Fdbtg.tv%2Fcvid%2F7651055" allowfullscreen="true" referrerpolicy="origin" allow="geolocation; autoplay" sandbox="allow-same-origin allow-scripts allow-forms allow-modals allow-popups"></iframe>



<p class="wp-block-paragraph">Zur Finanzierung einzelner Organisationen nannte die Regierung dennoch Zahlen. So erhielt die International Planned Parenthood Federation seit 2022 nach Regierungsangaben insgesamt 63 Millionen Euro aus dem Bundeshaushalt. Zugleich erklärte die Bundesregierung, sie lehne Zwangsabtreibungen und Zwangssterilisationen ausdrücklich als Menschenrechtsverletzungen ab.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-regierungslager-verteidigt-menschenrechts-und-gesundheitsansatz"><span id="regierungslager-verteidigt-menschenrechts-und-gesundheitsansatz">Regierungslager verteidigt Menschenrechts- und Gesundheitsansatz</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">In der Aussprache stellten Abgeordnete von Union, SPD und Grünen die Förderung internationaler Gesundheits- und Schutzprogramme gegen den AfD-Vorwurf einer ideologischen Außenpolitik. Aus der Union kam der Hinweis, UNFPA finanziere keine Abtreibungen und sei unter anderem bei der Senkung der Müttersterblichkeit, beim Schutz vor Kinderehen und bei der Bekämpfung weiblicher Genitalverstümmelung aktiv. SPD und Grüne verteidigten reproduktive Gesundheit und Gleichstellungspolitik als Bestandteil internationaler Menschenrechtsarbeit.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="682" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/Bundestag_Berlin_Ank_Kumar_06-1024x682.jpg" alt="" class="wp-image-23024 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/Bundestag_Berlin_Ank_Kumar_06-1024x682.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/Bundestag_Berlin_Ank_Kumar_06-300x200.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/Bundestag_Berlin_Ank_Kumar_06-768x512.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/Bundestag_Berlin_Ank_Kumar_06-380x253.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/Bundestag_Berlin_Ank_Kumar_06-800x533.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/Bundestag_Berlin_Ank_Kumar_06-1160x773.jpg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/Bundestag_Berlin_Ank_Kumar_06.jpg 1280w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Der Konflikt verlief damit entlang einer klaren Trennlinie. Die AfD machte aus den Auslandsprojekten eine Grundsatzfrage über nationale Souveränität, Werteordnung und den Einsatz deutscher Steuergelder. Die übrigen Fraktionen behandelten dieselben Programme vor allem als Teil deutscher Außen-, Entwicklungs- und Menschenrechtspolitik.</p>
</div></div>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-klare-mehrheiten-im-parlament"><span id="klare-mehrheiten-im-parlament">Klare Mehrheiten im Parlament</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Am Ende fiel die Entscheidung eindeutig aus. Der Bundestag lehnte den AfD-Antrag gegen internationale LGBTIQ-, Gender- und Abtreibungspositionen mit den Stimmen von CDU/CSU, SPD, Grünen und Linken ab. Nur die AfD stimmte dafür. Der Antrag zur Beendigung der UNFPA-Finanzierung wurde nicht sofort abgestimmt, sondern zur weiteren Beratung an mehrere Ausschüsse überwiesen, darunter den Ausschuss für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, den Auswärtigen Ausschuss, den Finanzausschuss sowie die Ausschüsse für Familie und Gesundheit.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Damit bleibt der Streit über Deutschlands internationale Förderpolitik zwar auf der politischen Tagesordnung. Im Parlament gibt es dafür derzeit aber keine Mehrheit für einen Kurswechsel.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fbundestag-weist-afd-vorstoss-zu-gender-und-lgbtiq-foerderung-im-ausland-zurueck%2F&amp;action_name=Bundestag%20weist%20AfD-Vorsto%C3%9F%20zu%20Gender-%20und%20LGBTIQ-F%C3%B6rderung%20im%20Ausland%20zur%C3%BCck&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /><p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/bundestag-weist-afd-vorstoss-zu-gender-und-lgbtiq-foerderung-im-ausland-zurueck/">Bundestag weist AfD-Vorstoß zu Gender- und LGBTIQ-Förderung im Ausland zurück</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		
		<media:thumbnail url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/3994986-2-150x150.jpg" />
		<media:content url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/3994986-2.jpg" medium="image">
			<media:title type="html">3994986-2</media:title>
			<media:thumbnail url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/3994986-2-150x150.jpg" />
		</media:content>
		<media:content url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/Bundestag_Berlin_Ank_Kumar_06.jpg" medium="image">
			<media:title type="html">Bundestag,_Berlin_(Ank_Kumar)_06</media:title>
			<media:thumbnail url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/Bundestag_Berlin_Ank_Kumar_06-150x150.jpg" />
		</media:content>
		<media:content url="https://fokus-afrika.de/fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&#038;rec=1&#038;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fbundestag-weist-afd-vorstoss-zu-gender-und-lgbtiq-foerderung-im-ausland-zurueck%2F&#038;action_name=Bundestag%20weist%20AfD-Vorsto%C3%9F%20zu%20Gender-%20und%20LGBTIQ-F%C3%B6rderung%20im%20Ausland%20zur%C3%BCck&#038;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" medium="image" />
	</item>
		<item>
		<title>Bundestag macht Weg für schnellere Anerkennung ausländischer Heilberufe frei</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/bundestag-macht-weg-fuer-schnellere-anerkennung-auslaendischer-heilberufe-frei/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Mar 2026 19:29:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Diaspora]]></category>
		<category><![CDATA[Institutionelle Beziehungen]]></category>
		<category><![CDATA[2]]></category>
		<category><![CDATA[4]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Migration]]></category>
		<category><![CDATA[Parlament]]></category>
		<category><![CDATA[Parteien]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://fokus-afrika.de/?p=26023</guid>

					<description><![CDATA[<p>Deutschland will Ärztinnen, Ärzte, Apotheker, Zahnärzte und Hebammen mit ausländischem Abschluss schneller in den Beruf bringen. Am Donnerstag,&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fbundestag-macht-weg-fuer-schnellere-anerkennung-auslaendischer-heilberufe-frei%2F&amp;action_name=Bundestag%20macht%20Weg%20f%C3%BCr%20schnellere%20Anerkennung%20ausl%C3%A4ndischer%20Heilberufe%20frei&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/bundestag-macht-weg-fuer-schnellere-anerkennung-auslaendischer-heilberufe-frei/">Bundestag macht Weg für schnellere Anerkennung ausländischer Heilberufe frei</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Deutschland will Ärztinnen, Ärzte, Apotheker, Zahnärzte und Hebammen mit ausländischem Abschluss schneller in den Beruf bringen. Am Donnerstag, 26. März 2026, beschloss der Bundestag ein Gesetz, das die Anerkennungsverfahren für Heilberufe beschleunigen soll. CDU/CSU, SPD und Grüne stimmten dafür, die AfD dagegen, die Linke enthielt sich. Im Zentrum steht ein <a href="https://fokus-afrika.de/verbaende-unterstuetzen-bessere-anerkennung-auslaendischer-abschluesse-in-heilberufen/">politisches Ziel</a>, das seit Jahren drängt: mehr Tempo bei der Anerkennung, ohne die fachlichen Anforderungen abzusenken. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Für viele Bewerberinnen und Bewerber aus Drittstaaten dürfte sich das Verfahren damit spürbar verändern. Künftig soll die direkte Kenntnisprüfung bei ärztlichen, zahnärztlichen und pharmazeutischen Berufen zum Regelfall werden. Bei Hebammen kommt ein Wahlrecht hinzu: Sie können entweder die dokumentenbasierte Gleichwertigkeitsprüfung durchlaufen oder direkt den Weg über eine Kenntnisprüfung mit möglichem Anpassungslehrgang wählen.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-weniger-papier-mehr-tempo"><span id="weniger-papier-mehr-tempo">Weniger Papier, mehr Tempo</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der bisherige Weg war oft lang, teuer und schwer überschaubar. Wer einen ausländischen Abschluss anerkennen lassen wollte, musste häufig umfangreiche Unterlagen beschaffen, übersetzen, beglaubigen und einreichen. Genau hier setzt das Gesetz an.</p>



<iframe width="640" height="360" src="https://webtv.bundestag.de/pservices/player/embed/nokey?e=bt-od&#038;ep=69&#038;a=144277506&#038;c=7651111&#038;t=https%3A%2F%2Fdbtg.tv%2Fcvid%2F7651111" allowfullscreen="true" referrerpolicy="origin" allow="geolocation; autoplay" sandbox="allow-same-origin allow-scripts allow-forms allow-modals allow-popups"></iframe>



<p class="wp-block-paragraph">Für die meisten Antragsteller aus Drittstaaten entfällt nun ein großer Teil dieses Aufwands. Curricula und andere Ausbildungsnachweise müssen in vielen Fällen nicht mehr vervielfältigt, übersetzt und beglaubigt werden. Der Gesundheitsausschuss geht davon aus, dass Bürgerinnen und Bürger dadurch um rund 7.000 Stunden und etwa 12 Millionen Euro pro Jahr entlastet werden.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch die Länder sollen weniger Aufwand haben. In der Bundestagsvorlage ist von einer Entlastung der Verwaltungen um rund 3,9 Millionen Euro pro Jahr die Rede.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-fachkraftemangel-bleibt-der-politische-hintergrund"><span id="fachkraeftemangel-bleibt-der-politische-hintergrund">Fachkräftemangel bleibt der politische Hintergrund</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Druck hinter der Reform ist hoch. In der <a href="https://dserver.bundestag.de/btd/21/049/2104990.pdf">Vorlage</a> wird der Fachkräftemangel in den Heilberufen ausdrücklich als Problem benannt. Zugleich hält der Bundestag fest, dass schnellere Verfahren nicht zulasten des Patientenschutzes gehen sollen. Die Reform greift deshalb in erster Linie bei den Abläufen ein, nicht bei den fachlichen Standards.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="930" height="532" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/2016_Charite_Hospital.jpg" alt="" class="wp-image-26026 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/2016_Charite_Hospital.jpg 930w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/2016_Charite_Hospital-300x172.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/2016_Charite_Hospital-768x439.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/2016_Charite_Hospital-380x217.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/2016_Charite_Hospital-800x458.jpg 800w" sizes="(max-width: 930px) 100vw, 930px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Besonders relevant ist das für Berufe, in denen Deutschland seit Jahren Personal sucht. Allein bei Ärztinnen und Ärzten gehen die Berechnungen in der Vorlage von mehr als 6.200 neuen Anerkennungsanträgen pro Jahr aus. Ein großer Teil davon betrifft Abschlüsse aus Drittstaaten. </p>
</div></div>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-debatte-auch-in-sozialen-medien"><span id="debatte-auch-in-sozialen-medien">Debatte auch in sozialen Medien</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Anerkennung ausländischer Abschlüsse war zuletzt auch außerhalb des Parlaments ein Thema. In sozialen Medien forderten Community-Seiten und migrantische Netzwerke schnellere und praxisnähere Verfahren. Ein Instagram-Beitrag, der Interessenvertretung „<a href="https://fokus-afrika.de/marokkaner-in-deutschland-eine-starke-stimme-fuer-die-marokkanische-diaspora/" type="post" id="13159">Marokkaner in Deutschland</a>“, kritisierte den Widerspruch, dass es zwar einen Fachkräftemangel gebe, aber kein schnelles und faires Anerkennungssystem. </p>



<blockquote class="instagram-media" data-instgrm-permalink="https://www.instagram.com/p/DUJpOfIjP6L/?utm_source=ig_embed&amp;utm_campaign=loading" data-instgrm-version="14" style=" background:#FFF; border:0; border-radius:3px; box-shadow:0 0 1px 0 rgba(0,0,0,0.5),0 1px 10px 0 rgba(0,0,0,0.15); margin: 1px; max-width:540px; min-width:326px; padding:0; width:99.375%; width:-webkit-calc(100% - 2px); width:calc(100% - 2px);"><div style="padding:16px;"> <a href="https://www.instagram.com/p/DUJpOfIjP6L/?utm_source=ig_embed&amp;utm_campaign=loading" style=" background:#FFFFFF; line-height:0; padding:0 0; text-align:center; text-decoration:none; width:100%;" target="_blank"> <div style=" display: flex; flex-direction: row; align-items: center;"> <div style="background-color: #F4F4F4; border-radius: 50%; flex-grow: 0; height: 40px; margin-right: 14px; width: 40px;"></div> <div style="display: flex; flex-direction: column; flex-grow: 1; justify-content: center;"> <div style=" background-color: #F4F4F4; border-radius: 4px; flex-grow: 0; height: 14px; margin-bottom: 6px; width: 100px;"></div> <div style=" background-color: #F4F4F4; border-radius: 4px; flex-grow: 0; height: 14px; width: 60px;"></div></div></div><div style="padding: 19% 0;"></div> <div style="display:block; height:50px; margin:0 auto 12px; width:50px;"><svg width="50px" height="50px" viewBox="0 0 60 60" version="1.1" xmlns="https://www.w3.org/2000/svg" xmlns:xlink="https://www.w3.org/1999/xlink"><g stroke="none" stroke-width="1" fill="none" fill-rule="evenodd"><g transform="translate(-511.000000, -20.000000)" fill="#000000"><g><path d="M556.869,30.41 C554.814,30.41 553.148,32.076 553.148,34.131 C553.148,36.186 554.814,37.852 556.869,37.852 C558.924,37.852 560.59,36.186 560.59,34.131 C560.59,32.076 558.924,30.41 556.869,30.41 M541,60.657 C535.114,60.657 530.342,55.887 530.342,50 C530.342,44.114 535.114,39.342 541,39.342 C546.887,39.342 551.658,44.114 551.658,50 C551.658,55.887 546.887,60.657 541,60.657 M541,33.886 C532.1,33.886 524.886,41.1 524.886,50 C524.886,58.899 532.1,66.113 541,66.113 C549.9,66.113 557.115,58.899 557.115,50 C557.115,41.1 549.9,33.886 541,33.886 M565.378,62.101 C565.244,65.022 564.756,66.606 564.346,67.663 C563.803,69.06 563.154,70.057 562.106,71.106 C561.058,72.155 560.06,72.803 558.662,73.347 C557.607,73.757 556.021,74.244 553.102,74.378 C549.944,74.521 548.997,74.552 541,74.552 C533.003,74.552 532.056,74.521 528.898,74.378 C525.979,74.244 524.393,73.757 523.338,73.347 C521.94,72.803 520.942,72.155 519.894,71.106 C518.846,70.057 518.197,69.06 517.654,67.663 C517.244,66.606 516.755,65.022 516.623,62.101 C516.479,58.943 516.448,57.996 516.448,50 C516.448,42.003 516.479,41.056 516.623,37.899 C516.755,34.978 517.244,33.391 517.654,32.338 C518.197,30.938 518.846,29.942 519.894,28.894 C520.942,27.846 521.94,27.196 523.338,26.654 C524.393,26.244 525.979,25.756 528.898,25.623 C532.057,25.479 533.004,25.448 541,25.448 C548.997,25.448 549.943,25.479 553.102,25.623 C556.021,25.756 557.607,26.244 558.662,26.654 C560.06,27.196 561.058,27.846 562.106,28.894 C563.154,29.942 563.803,30.938 564.346,32.338 C564.756,33.391 565.244,34.978 565.378,37.899 C565.522,41.056 565.552,42.003 565.552,50 C565.552,57.996 565.522,58.943 565.378,62.101 M570.82,37.631 C570.674,34.438 570.167,32.258 569.425,30.349 C568.659,28.377 567.633,26.702 565.965,25.035 C564.297,23.368 562.623,22.342 560.652,21.575 C558.743,20.834 556.562,20.326 553.369,20.18 C550.169,20.033 549.148,20 541,20 C532.853,20 531.831,20.033 528.631,20.18 C525.438,20.326 523.257,20.834 521.349,21.575 C519.376,22.342 517.703,23.368 516.035,25.035 C514.368,26.702 513.342,28.377 512.574,30.349 C511.834,32.258 511.326,34.438 511.181,37.631 C511.035,40.831 511,41.851 511,50 C511,58.147 511.035,59.17 511.181,62.369 C511.326,65.562 511.834,67.743 512.574,69.651 C513.342,71.625 514.368,73.296 516.035,74.965 C517.703,76.634 519.376,77.658 521.349,78.425 C523.257,79.167 525.438,79.673 528.631,79.82 C531.831,79.965 532.853,80.001 541,80.001 C549.148,80.001 550.169,79.965 553.369,79.82 C556.562,79.673 558.743,79.167 560.652,78.425 C562.623,77.658 564.297,76.634 565.965,74.965 C567.633,73.296 568.659,71.625 569.425,69.651 C570.167,67.743 570.674,65.562 570.82,62.369 C570.966,59.17 571,58.147 571,50 C571,41.851 570.966,40.831 570.82,37.631"></path></g></g></g></svg></div><div style="padding-top: 8px;"> <div style=" color:#3897f0; font-family:Arial,sans-serif; font-size:14px; font-style:normal; font-weight:550; line-height:18px;">Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an</div></div><div style="padding: 12.5% 0;"></div> <div style="display: flex; flex-direction: row; margin-bottom: 14px; align-items: center;"><div> <div style="background-color: #F4F4F4; border-radius: 50%; height: 12.5px; width: 12.5px; transform: translateX(0px) translateY(7px);"></div> <div style="background-color: #F4F4F4; height: 12.5px; transform: rotate(-45deg) translateX(3px) translateY(1px); width: 12.5px; flex-grow: 0; margin-right: 14px; margin-left: 2px;"></div> <div style="background-color: #F4F4F4; border-radius: 50%; height: 12.5px; width: 12.5px; transform: translateX(9px) translateY(-18px);"></div></div><div style="margin-left: 8px;"> <div style=" background-color: #F4F4F4; border-radius: 50%; flex-grow: 0; height: 20px; width: 20px;"></div> <div style=" width: 0; height: 0; border-top: 2px solid transparent; border-left: 6px solid #f4f4f4; border-bottom: 2px solid transparent; transform: translateX(16px) translateY(-4px) rotate(30deg)"></div></div><div style="margin-left: auto;"> <div style=" width: 0px; border-top: 8px solid #F4F4F4; border-right: 8px solid transparent; transform: translateY(16px);"></div> <div style=" background-color: #F4F4F4; flex-grow: 0; height: 12px; width: 16px; transform: translateY(-4px);"></div> <div style=" width: 0; height: 0; border-top: 8px solid #F4F4F4; border-left: 8px solid transparent; transform: translateY(-4px) translateX(8px);"></div></div></div> <div style="display: flex; flex-direction: column; flex-grow: 1; justify-content: center; margin-bottom: 24px;"> <div style=" background-color: #F4F4F4; border-radius: 4px; flex-grow: 0; height: 14px; margin-bottom: 6px; width: 224px;"></div> <div style=" background-color: #F4F4F4; border-radius: 4px; flex-grow: 0; height: 14px; width: 144px;"></div></div></a><p style=" color:#c9c8cd; font-family:Arial,sans-serif; font-size:14px; line-height:17px; margin-bottom:0; margin-top:8px; overflow:hidden; padding:8px 0 7px; text-align:center; text-overflow:ellipsis; white-space:nowrap;"><a href="https://www.instagram.com/p/DUJpOfIjP6L/?utm_source=ig_embed&amp;utm_campaign=loading" style=" color:#c9c8cd; font-family:Arial,sans-serif; font-size:14px; font-style:normal; font-weight:normal; line-height:17px; text-decoration:none;" target="_blank">Ein Beitrag geteilt von Marokkaner in Deutschland (@marokkaner.in.deutschland)</a></p></div></blockquote>
<script async src="//www.instagram.com/embed.js"></script>



<p class="wp-block-paragraph">Für Deutschland ist die Reform deshalb mehr als ein verwaltungstechnischer Schritt. Sie betrifft die Frage, wie schnell qualifizierte Fachkräfte aus dem Ausland tatsächlich in Kliniken, Praxen, Apotheken und der Geburtshilfe arbeiten können, während viele Einrichtungen seit Jahren nach Personal suchen. </p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-afd-antrage-scheitern-im-parlament"><span id="afd-antraege-scheitern-im-parlament">AfD-Anträge scheitern im Parlament</span></h2>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="764" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/4015587-3-1024x764.jpg" alt="" class="wp-image-26025 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/4015587-3-1024x764.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/4015587-3-300x225.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/4015587-3-768x573.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/4015587-3-1536x1145.jpg 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/4015587-3-2048x1527.jpg 2048w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/4015587-3-200x150.jpg 200w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/4015587-3-260x195.jpg 260w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/4015587-3-380x283.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/4015587-3-800x597.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/4015587-3-1160x865.jpg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/4015587-3.jpg 2100w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Parallel dazu wies der Bundestag <a href="https://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2026/kw13-de-heilberufe-1156756">drei Anträge</a> der AfD zurück. Dabei ging es um schärfere Kontrollen bei Ärzten aus Drittstaaten, ein stärkeres Vorgehen gegen gefälschte Nachweise im Pflegebereich und verpflichtende Kenntnisse des deutschen Gesundheitssystems für Ärzte mit ausländischem Studienabschluss. Union, SPD, Grüne und Linke lehnten diese Vorlagen ab. </p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Auseinandersetzung dahinter ist klar. Die Regierungsseite setzt auf schnellere und schlankere Verfahren, um qualifizierte Fachkräfte rascher in die Versorgung zu bringen. Die AfD wollte die Anerkennung stärker mit zusätzlichen Prüf- und Kontrollinstrumenten verknüpfen. Der Bundestag entschied sich am Ende für den Weg der Beschleunigung.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fbundestag-macht-weg-fuer-schnellere-anerkennung-auslaendischer-heilberufe-frei%2F&amp;action_name=Bundestag%20macht%20Weg%20f%C3%BCr%20schnellere%20Anerkennung%20ausl%C3%A4ndischer%20Heilberufe%20frei&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /><p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/bundestag-macht-weg-fuer-schnellere-anerkennung-auslaendischer-heilberufe-frei/">Bundestag macht Weg für schnellere Anerkennung ausländischer Heilberufe frei</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		
		<media:thumbnail url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/2016_Charite_Hospital-150x150.jpg" />
		<media:content url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/2016_Charite_Hospital.jpg" medium="image">
			<media:title type="html">2016_Charite_Hospital</media:title>
			<media:thumbnail url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/2016_Charite_Hospital-150x150.jpg" />
		</media:content>
		<media:content url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/4015587-3.jpg" medium="image">
			<media:title type="html">4015587-3</media:title>
			<media:thumbnail url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/4015587-3-150x150.jpg" />
		</media:content>
		<media:content url="https://fokus-afrika.de/fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&#038;rec=1&#038;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fbundestag-macht-weg-fuer-schnellere-anerkennung-auslaendischer-heilberufe-frei%2F&#038;action_name=Bundestag%20macht%20Weg%20f%C3%BCr%20schnellere%20Anerkennung%20ausl%C3%A4ndischer%20Heilberufe%20frei&#038;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" medium="image" />
	</item>
		<item>
		<title>Krankenhausangriff in Ost-Darfur tötet 64 Menschen</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/krankenhausangriff-in-ost-darfur-toetet-64-menschen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 Mar 2026 19:56:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Sudan]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Krieg]]></category>
		<category><![CDATA[WHO]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://fokus-afrika.de/?p=25868</guid>

					<description><![CDATA[<p>Ein Angriff auf das Lehrkrankenhaus von Al Deain in Ost-Darfur hat 64 Menschen das Leben gekostet. Unter den&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fkrankenhausangriff-in-ost-darfur-toetet-64-menschen%2F&amp;action_name=Krankenhausangriff%20in%20Ost-Darfur%20t%C3%B6tet%2064%20Menschen&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/krankenhausangriff-in-ost-darfur-toetet-64-menschen/">Krankenhausangriff in Ost-Darfur tötet 64 Menschen</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Ein Angriff auf das Lehrkrankenhaus von Al Deain in Ost-Darfur hat 64 Menschen das Leben gekostet. Unter den Toten sind 13 Kinder, zwei Pflegekräfte und ein Arzt. Das Krankenhaus ist nach dem Einschlag nicht mehr arbeitsfähig. Damit fällt in einer vom Krieg schwer getroffenen Region eine der wichtigsten medizinischen Einrichtungen aus.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Getroffen wurde die Klinik am Freitagabend in Al Deain, der Hauptstadt von Ost-Darfur. Der Angriff fiel in die Zeit des islamischen Eid-Fests. Neben den Toten wurden 89 Menschen verletzt.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-klinik-in-zentralen-bereichen-schwer-beschadigt"><span id="klinik-in-zentralen-bereichen-schwer-beschaedigt">Klinik in zentralen Bereichen schwer beschädigt</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Beschädigt wurden unter anderem die Kinderstation, die Entbindungsabteilung und die Notaufnahme. Auch medizinische Geräte und Teile der Infrastruktur wurden zerstört. Nach dem Angriff konnten in der Klinik keine regulären Behandlungen mehr stattfinden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In Al Deain und dem Umland hat das unmittelbare Folgen für die Versorgung von Verletzten, Schwangeren, Kindern und anderen Patienten. Andere Gesundheitseinrichtungen sollen nun zusätzliche Behandlungen übernehmen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-streit-uber-die-verantwortung-fur-den-angriff"><span id="streit-ueber-die-verantwortung-fuer-den-angriff">Streit über die Verantwortung für den Angriff</span></h2>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="861" height="485" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/RSF_Spokesperson-2-1.jpg" alt="" class="wp-image-25872 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/RSF_Spokesperson-2-1.jpg 861w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/RSF_Spokesperson-2-1-300x169.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/RSF_Spokesperson-2-1-768x433.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/RSF_Spokesperson-2-1-380x214.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/RSF_Spokesperson-2-1-800x451.jpg 800w" sizes="(max-width: 861px) 100vw, 861px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Die <a href="https://fokus-afrika.de/mdep-lukas-sieper-ueber-rsf-einladung-situation-aus-der-ich-gelernt-habe/" type="post" id="20585">paramilitärischen</a> Rapid Support Forces werfen der sudanesischen Armee vor, das Krankenhaus mit einer Drohne angegriffen zu haben. Die Miliz spricht von einem schweren Verstoß gegen das humanitäre Völkerrecht und fordert eine internationale Untersuchung.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die <a href="https://fokus-afrika.de/sudanesische-armee-erobert-hauptstadt-von-al-jazirah-zurueck-wad-madani-unter-kontrolle/">sudanesischen Streitkräfte</a> weisen die Vorwürfe zurück. Sie bestreiten, hinter dem Angriff zu stehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Damit bleibt offen, wer für den Angriff verantwortlich ist. Fest steht, dass erneut eine zivile Einrichtung im Krieg getroffen wurde.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-krieg-trifft-gesundheitsversorgung-immer-harter"><span id="krieg-trifft-gesundheitsversorgung-immer-haerter">Krieg trifft Gesundheitsversorgung immer härter</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Angriff steht für die zunehmende Zerstörung der Gesundheitsversorgung in Sudan. Seit Beginn des Krieges sind bereits mehr als 2.000 Menschen bei Angriffen auf medizinische Einrichtungen getötet worden. Hunderte weitere wurden verletzt.</p>



<blockquote class="twitter-tweet"><p lang="en" dir="ltr">.<a href="https://twitter.com/WHO?ref_src=twsrc%5Etfw">@WHO</a> has verified yet another attack on health care in <a href="https://twitter.com/hashtag/Sudan?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#Sudan</a>. This time, Al Deain Teaching Hospital in East Darfur’s capital, Al Deain, was struck, killing at least 64 people, including 13 children, two female nurses, one male doctor, and multiple patients.<br><br>As a result of this… <a href="https://t.co/RAwDR5YVjd">pic.twitter.com/RAwDR5YVjd</a></p>&mdash; Tedros Adhanom Ghebreyesus (@DrTedros) <a href="https://twitter.com/DrTedros/status/2035467783509873080?ref_src=twsrc%5Etfw">March 21, 2026</a></blockquote> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>



<p class="wp-block-paragraph">Für die Bevölkerung sind solche Angriffe besonders einschneidend, weil nicht nur Menschen direkt sterben oder verletzt werden. Auch die Versorgung nach einem Angriff bricht oft für Tage oder länger zusammen. In <a href="https://fokus-afrika.de/sudan-un-ermittler-berichten-von-systematischen-graeueltaten/" type="post" id="19789">Kriegsgebieten ohne funktionierende Alternativen</a> verschärft das die Lage zusätzlich.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-ost-darfur-liegt-in-einem-umkampften-korridor"><span id="ost-darfur-liegt-in-einem-umkaempften-korridor">Ost-Darfur liegt in einem umkämpften Korridor</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ost-Darfur wird seit den ersten Monaten des Krieges von den Rapid Support Forces kontrolliert. Die <a href="https://fokus-afrika.de/icc-fordert-gerechtigkeit-fuer-graeueltaten-in-darfur/" type="post" id="13682">Region</a> liegt an einer wichtigen <a href="https://fokus-afrika.de/sudan-verschaerfte-kaempfe-in-kordofan-und-darfur-verschaerfen-humanitaere-notlage/" type="post" id="22663">Verbindung</a> zwischen Darfur und Khartum. In angrenzenden Gebieten kommt es seit geraumer Zeit fast täglich zu Drohnenangriffen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Krieg zwischen Armee und RSF <a href="https://fokus-afrika.de/1-000-kriegstag-in-sudan-zwischen-drohnen-oel-und-diplomatie/" type="post" id="23270">begann im April 2023</a> nach einem Machtkampf zwischen den beiden früheren Verbündeten. Seither wurden Zehntausende Menschen getötet und Millionen aus ihren Heimatorten vertrieben. Große Teile des Landes sind von Kämpfen, Vertreibung und dem Zusammenbruch staatlicher Versorgung geprägt.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fkrankenhausangriff-in-ost-darfur-toetet-64-menschen%2F&amp;action_name=Krankenhausangriff%20in%20Ost-Darfur%20t%C3%B6tet%2064%20Menschen&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /><p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/krankenhausangriff-in-ost-darfur-toetet-64-menschen/">Krankenhausangriff in Ost-Darfur tötet 64 Menschen</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		
		<media:thumbnail url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/RSF_Spokesperson-2-1-150x150.jpg" />
		<media:content url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/RSF_Spokesperson-2-1.jpg" medium="image">
			<media:title type="html">RSF_Spokesperson-2</media:title>
			<media:thumbnail url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/RSF_Spokesperson-2-1-150x150.jpg" />
		</media:content>
		<media:content url="https://fokus-afrika.de/fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&#038;rec=1&#038;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fkrankenhausangriff-in-ost-darfur-toetet-64-menschen%2F&#038;action_name=Krankenhausangriff%20in%20Ost-Darfur%20t%C3%B6tet%2064%20Menschen&#038;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" medium="image" />
	</item>
		<item>
		<title>US-Geheimdienste rücken Afrika als Brennpunkt von Terror in den Fokus</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/us-geheimdienste-ruecken-afrika-als-brennpunkt-von-terror-und-rohstoffkonkurrenz-in-den-fokus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Mar 2026 12:26:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Somalia]]></category>
		<category><![CDATA[Westafrika]]></category>
		<category><![CDATA[5]]></category>
		<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Nachrichtendienste]]></category>
		<category><![CDATA[Rohstoffe]]></category>
		<category><![CDATA[Sahel]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Terrorismus]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://fokus-afrika.de/?p=25794</guid>

					<description><![CDATA[<p>Afrika rückt im neuen Bedrohungsbericht der US-Geheimdienste zugleich als Schauplatz wachsender jihadistischer Gewalt und als strategisch wichtiger Rohstoffraum&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fus-geheimdienste-ruecken-afrika-als-brennpunkt-von-terror-und-rohstoffkonkurrenz-in-den-fokus%2F&amp;action_name=US-Geheimdienste%20r%C3%BCcken%20Afrika%20als%20Brennpunkt%20von%20Terror%20in%20den%20Fokus&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/us-geheimdienste-ruecken-afrika-als-brennpunkt-von-terror-und-rohstoffkonkurrenz-in-den-fokus/">US-Geheimdienste rücken Afrika als Brennpunkt von Terror in den Fokus</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Afrika rückt im neuen Bedrohungsbericht der US-Geheimdienste zugleich als Schauplatz wachsender jihadistischer Gewalt und als strategisch wichtiger Rohstoffraum in den Mittelpunkt. Der Bericht warnt davor, dass sich Al-Qaida- und IS-Ableger auf dem Kontinent weiter ausbreiten und damit US-Interessen, regionale Stabilität und die Sicherheit in mehreren Städten mit US-Präsenz stärker unter Druck setzen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der <a href="https://www.dni.gov/files/ODNI/documents/assessments/ATA-2026-Unclassified-Report.pdf">Bericht</a> der US Intelligence Community beschreibt Afrika ausdrücklich als einen immer wichtigeren Schwerpunkt der globalen Jihad-Bewegung. Al-Qaida und der sogenannte Islamische Staat nutzten schwache staatliche Strukturen und lokale Konflikte, um ihre Operationsräume auszuweiten. Dadurch steige aus Sicht der US-Dienste nicht nur das Risiko für amerikanische Interessen in der Region, sondern auch die allgemeine Instabilität in mehreren afrikanischen Krisenräumen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-al-shabaab-setzt-mogadischu-starker-unter-druck"><span id="al-shabaab-setzt-mogadischu-staerker-unter-druck">Al-Shabaab setzt Mogadischu stärker unter Druck</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Besonders angespannt ist die Lage in Somalia. Al-Shabaab ist im vergangenen Jahr weiter auf Mogadischu vorgerückt und hat dort indirekte Angriffe verstärkt. In der somalischen Hauptstadt befindet sich auch US-Personal. Zugleich arbeitet die Gruppe propagandistisch weiter mit anderen Teilen von <a href="https://fokus-afrika.de/sahel-als-globaler-schwerpunkt-des-terrorismus-un-sicherheitsrat-fordert-koordinierte-antworten-fuer-westafrika/" type="post" id="22105">Al-Qaida</a> zusammen und hat Finanzmittel an Al-Qaida auf der Arabischen Halbinsel im Jemen weitergeleitet. </p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="709" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/1559px-AMISOM_and_allied_forces_enter_Kismayo_23_8049934537-1024x709.jpg" alt="" class="wp-image-22932 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/1559px-AMISOM_and_allied_forces_enter_Kismayo_23_8049934537-1024x709.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/1559px-AMISOM_and_allied_forces_enter_Kismayo_23_8049934537-300x208.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/1559px-AMISOM_and_allied_forces_enter_Kismayo_23_8049934537-768x532.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/1559px-AMISOM_and_allied_forces_enter_Kismayo_23_8049934537-1536x1064.jpg 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/1559px-AMISOM_and_allied_forces_enter_Kismayo_23_8049934537-380x263.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/1559px-AMISOM_and_allied_forces_enter_Kismayo_23_8049934537-800x554.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/1559px-AMISOM_and_allied_forces_enter_Kismayo_23_8049934537-1160x804.jpg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/1559px-AMISOM_and_allied_forces_enter_Kismayo_23_8049934537.jpg 1559w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Auch Mali wird als besonders verwundbar beschrieben. Al-Qaida-nahe Kräfte in der Sahelzone haben demnach eine <a href="https://fokus-afrika.de/russland-nutzt-energiekrise-in-mali/" type="post" id="21289">wirtschaftliche Blockade gegen Bamako durchgesetzt</a>. Das setzt die <a href="https://fokus-afrika.de/jnim-wie-der-oekonomische-dschihad-mali-lahmlegt/" type="post" id="21612">malische Übergangsregierung</a> zusätzlich unter Druck und betrifft zugleich die US-Präsenz in der Hauptstadt. </p>
</div></div>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-gewalt-breitet-sich-in-westafrika-und-im-sahel-weiter-aus"><span id="gewalt-breitet-sich-in-westafrika-und-im-sahel-weiter-aus">Gewalt breitet sich in Westafrika und im Sahel weiter aus</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Neben <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/ostafrika/somalia/" type="category" id="42">Somalia</a> richtet sich der Blick auf <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/westafrika/" type="category" id="64">Westafrika</a> und die <a href="https://fokus-afrika.de/tag/sahel/" type="post_tag" id="515">Sahelzone</a>. Der Islamische Staat in Westafrika und im Sahel hat seine Angriffe auf lokale Sicherheitskräfte intensiviert und seine Operationsgebiete weiter ausgeweitet. Die Gruppen bewegen sich damit näher an Orte heran, an denen die USA vertreten sind. Gleichzeitig haben <a href="https://fokus-afrika.de/us-operation-in-somalia-africom-intensiviert-luftschlaege-gegen-isis/" type="post" id="21276">US-Militäroperationen in Somalia die Fähigkeit von IS-Somalia eingeschränkt</a>, Anschläge gegen die USA und amerikanische Interessen in der Region vorzubereiten. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die amerikanische Sicht auf Afrika erschöpft sich jedoch nicht in Sicherheitsfragen. Mehrere Regierungen auf dem Kontinent wollen ihren Reichtum an kritischen Mineralien gezielt einsetzen, um Partnerschaften zu schließen, die konkrete Unterstützung bringen. Parallel dazu verschärfen gleichzeitige Konflikte und Krisen in verschiedenen Teilen Afrikas die Unsicherheit für zahlreiche US-Bürger und tragen zu weiterer Instabilität bei.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-kritische-mineralien-machen-afrika-auch-wirtschaftlich-strategisch"><span id="kritische-mineralien-machen-afrika-auch-wirtschaftlich-strategisch">Kritische Mineralien machen Afrika auch wirtschaftlich strategisch</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Afrika verfügt über große Reserven an Rohstoffen, die für moderne Waffensysteme und wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit zentral sind. Dazu zählen Bauxit, Kobalt, Graphit, Lithium und Mangan. <a href="https://fokus-afrika.de/tag/china/" type="post_tag" id="385">Chinesische</a> Unternehmen besitzen auf dem Kontinent bei allen fünf Mineralien mehr <a href="https://fokus-afrika.de/china-zijin-mining-uebernimmt-goldminen-in-mali-cote-divoire-und-aethiopien/" type="post" id="24070">produktive Minen</a> als jedes andere Land. Diese Rohstoffe sind für fortgeschrittene Waffen- und Computertechnologie entscheidend und damit auch für die globale Konkurrenz um technologische Führungspositionen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Hinzu kommt ein weiterer Risikofaktor. Krankheiten wie <a href="https://fokus-afrika.de/neuer-ebola-ausbruch-in-der-dr-kongo/" type="post" id="19624">Ebola</a> und <a href="https://fokus-afrika.de/500-000-mpox-impfdosen-fur-afrika/" type="post" id="11211">Mpox</a> treten in Afrika weiter in neuen Regionen auf und können sich über Grenzen hinweg ausbreiten. Damit erscheint der Kontinent in Washington gleichzeitig als Sicherheitsraum, als Krisenzone mit regionalen Folgewirkungen und als Schlüsselregion im weltweiten Wettbewerb um strategische Rohstoffe.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fus-geheimdienste-ruecken-afrika-als-brennpunkt-von-terror-und-rohstoffkonkurrenz-in-den-fokus%2F&amp;action_name=US-Geheimdienste%20r%C3%BCcken%20Afrika%20als%20Brennpunkt%20von%20Terror%20in%20den%20Fokus&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /><p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/us-geheimdienste-ruecken-afrika-als-brennpunkt-von-terror-und-rohstoffkonkurrenz-in-den-fokus/">US-Geheimdienste rücken Afrika als Brennpunkt von Terror in den Fokus</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		
		<media:thumbnail url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/1559px-AMISOM_and_allied_forces_enter_Kismayo_23_8049934537-150x150.jpg" />
		<media:content url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/1559px-AMISOM_and_allied_forces_enter_Kismayo_23_8049934537.jpg" medium="image">
			<media:title type="html">1559px-AMISOM_and_allied_forces_enter_Kismayo_23_(8049934537)</media:title>
			<media:description type="html">SOMALIA, Kismayo: In a handout photograph released by the African Union-United Nations Information Support Team 02 October, a soldier of the Kenyan Contingent serving with the African Union Mission in Somalia (AMISOM) gestures towards the black flag of the Al Qaeda-affiliated extremist group Al Shabaab painted on the wall of Kismayo Airport. Kenyan AMISOM troops moved into and through Kismayo, the hitherto last major urban stronghold of tAl Shabaab, on their way to the airport without a shot being fired following a two-month operation to liberate towns and villages across southern Somalia and Kismayo itself. AU-UN IST PHOTO / STUART PRICE.</media:description>
			<media:thumbnail url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/1559px-AMISOM_and_allied_forces_enter_Kismayo_23_8049934537-150x150.jpg" />
		</media:content>
		<media:content url="https://fokus-afrika.de/fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&#038;rec=1&#038;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fus-geheimdienste-ruecken-afrika-als-brennpunkt-von-terror-und-rohstoffkonkurrenz-in-den-fokus%2F&#038;action_name=US-Geheimdienste%20r%C3%BCcken%20Afrika%20als%20Brennpunkt%20von%20Terror%20in%20den%20Fokus&#038;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" medium="image" />
	</item>
		<item>
		<title>Senegals Parlament verdoppelt Strafen gegen gleichgeschlechtliche Beziehungen</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/senegals-parlament-verdoppelt-strafen-gegen-gleichgeschlechtliche-beziehungen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Mar 2026 19:56:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Senegal]]></category>
		<category><![CDATA[2]]></category>
		<category><![CDATA[4]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Justiz]]></category>
		<category><![CDATA[Menschenrechte]]></category>
		<category><![CDATA[Parlament]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://fokus-afrika.de/?p=25623</guid>

					<description><![CDATA[<p>Senegals Nationalversammlung hat eine Gesetzesverschärfung beschlossen, die die Höchststrafe für gleichgeschlechtliche Beziehungen von fünf auf zehn Jahre Haft&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fsenegals-parlament-verdoppelt-strafen-gegen-gleichgeschlechtliche-beziehungen%2F&amp;action_name=Senegals%20Parlament%20verdoppelt%20Strafen%20gegen%20gleichgeschlechtliche%20Beziehungen&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/senegals-parlament-verdoppelt-strafen-gegen-gleichgeschlechtliche-beziehungen/">Senegals Parlament verdoppelt Strafen gegen gleichgeschlechtliche Beziehungen</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Senegals Nationalversammlung hat eine Gesetzesverschärfung beschlossen, die die Höchststrafe für gleichgeschlechtliche Beziehungen von fünf auf zehn Jahre Haft anhebt. Das neue Gesetz sieht zudem Strafen für die Förderung oder Finanzierung solcher Beziehungen vor. Der Text wurde am Mittwoch mit breiter Mehrheit verabschiedet und muss nun noch von Präsident Bassirou Diomaye Faye unterzeichnet werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Angaben aus der Parlamentsdebatte stimmten 135 Abgeordnete für das Gesetz, es gab keine Gegenstimmen und drei Enthaltungen. Die Verschärfung erfolgt vor dem Hintergrund jüngster Festnahmen im Zusammenhang mit den bereits bestehenden Anti-LGBTQ-Bestimmungen des Landes.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-haftstrafen-und-geldbussen-werden-deutlich-erhoht"><span id="haftstrafen-und-geldbussen-werden-deutlich-erhoeht">Haftstrafen und Geldbußen werden deutlich erhöht</span></h2>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1000" height="666" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/HDMClSpbgAAOyIo.jpeg" alt="" class="wp-image-25624 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/HDMClSpbgAAOyIo.jpeg 1000w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/HDMClSpbgAAOyIo-300x200.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/HDMClSpbgAAOyIo-768x511.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/HDMClSpbgAAOyIo-380x253.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/HDMClSpbgAAOyIo-800x533.jpeg 800w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Das Gesetz stellt sogenannte „widernatürliche Handlungen“, ein in Senegal verwendeter Begriff für gleichgeschlechtliche Beziehungen, künftig mit Freiheitsstrafen von fünf bis zehn Jahren unter Strafe. Bislang lag der Strafrahmen bei einem bis fünf Jahren.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Zusätzlich werden Geldbußen von zwei bis zehn Millionen CFA-Franc vorgesehen. Zuvor lagen die vorgesehenen Geldstrafen zwischen 100.000 und 1,5 Millionen CFA-Franc.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wer nach dem neuen Text für gleichgeschlechtliche Beziehungen eintritt oder sie fördert, muss mit drei bis sieben Jahren Haft rechnen. Auch die Finanzierung solcher Beziehungen wird strafrechtlich erfasst.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-festnahmewelle-seit-februar"><span id="festnahmewelle-seit-februar">Festnahmewelle seit Februar</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Mehrere Medien berichten seit Februar über zahlreiche Festnahmen auf Grundlage der bestehenden Anti-LGBTQ-Gesetze. Zu <a href="https://fokus-afrika.de/senegals-justizministerin-nennt-26-inhaftierte-wegen-homosexualitaet/">Beginn dieser jüngsten Serie von Verhaftungen</a> nahm die Polizei zwölf Männer fest, darunter zwei bekannte Persönlichkeiten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Berichten zufolge stützten sich Festnahmen häufig auf Anschuldigungen und auf Durchsuchungen von Mobiltelefonen. Die Namen der Festgenommenen wurden demnach vielfach öffentlich gemacht.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="599" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/09/assemblee-nationale-Senegal.jpg" alt="Assemblee Nationale Senegal" class="wp-image-10811 size-full"/></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Der neue Gesetzestext enthält zugleich eine Bestimmung gegen unbelegte Beschuldigungen. Wer einer anderen Person gleichgeschlechtliche Handlungen „ohne Beweise“ vorwirft, kann ebenfalls belangt werden.</p>
</div></div>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-politische-und-gesellschaftliche-debatte-verscharft-sich"><span id="politische-und-gesellschaftliche-debatte-verschaerft-sich">Politische und gesellschaftliche Debatte verschärft sich</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Gesetzesverschärfung war ein Wahlversprechen von Präsident Bassirou Diomaye Faye und Premierminister Ousmane Sonko. Sonko hatte angekündigt, gegen gleichgeschlechtliche Beziehungen schärfer vorzugehen. Nach den vorliegenden Informationen behält das Delikt jedoch weiterhin seinen bisherigen strafrechtlichen Status.</p>



<blockquote class="twitter-tweet" data-media-max-width="560"><p lang="fr" dir="ltr">🇸🇳 L&#39;Assemblée nationale sénégalaise a voté mercredi une loi qui double les peines réprimant les relations homosexuelles, punies désormais de cinq à dix ans de prison, sur fond de vague d&#39;homophobie et d&#39;arrestations pour homosexualité présumée ⤵️ <a href="https://t.co/pyXd2XakOt">pic.twitter.com/pyXd2XakOt</a></p>&mdash; Agence France-Presse (@afpfr) <a href="https://twitter.com/afpfr/status/2032037836728181131?ref_src=twsrc%5Etfw">March 12, 2026</a></blockquote> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>



<p class="wp-block-paragraph">Regierungssprecher Amadou Moustapha Ndieck Sarré erklärte, die Mehrheit der senegalesischen Bevölkerung lehne Homosexualität ab. Konservative Bewegungen hatten seit längerem strengere Gesetze gefordert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Während der Parlamentsdebatte sagte die Abgeordnete Diaraye Ba: „Homosexuelle werden in diesem Land nicht mehr frei atmen. Homosexuelle werden in diesem Land keine Meinungsfreiheit mehr haben.“ Die Äußerung wurde nach den vorliegenden Berichten von Teilen des Plenums mit Beifall aufgenommen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-gesundheitsakteure-warnen-vor-folgen-fur-hiv-arbeit"><span id="gesundheitsakteure-warnen-vor-folgen-fuer-hiv-arbeit">Gesundheitsakteure warnen vor Folgen für HIV-Arbeit</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Im Zusammenhang mit den jüngsten Festnahmen wurden einzelnen Betroffenen auch Vorwürfe gemacht, HIV absichtlich übertragen zu haben. Das hat die öffentliche Debatte weiter verschärft.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zugleich äußerten sich Stimmen aus dem Gesundheitsbereich besorgt. Safiétou Thiam vom Nationalen Rat zur Bekämpfung von Aids erklärte laut BBC News Afrique, die aktuelle Entwicklung könne die Ergebnisse jahrzehntelanger Arbeit im Kampf gegen HIV gefährden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Angaben des Gesundheitsministeriums leben in Senegal zwischen 42.000 und 44.000 Menschen mit HIV. Die Prävalenz unter Erwachsenen liegt demnach bei etwa 0,3 Prozent.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fsenegals-parlament-verdoppelt-strafen-gegen-gleichgeschlechtliche-beziehungen%2F&amp;action_name=Senegals%20Parlament%20verdoppelt%20Strafen%20gegen%20gleichgeschlechtliche%20Beziehungen&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /><p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/senegals-parlament-verdoppelt-strafen-gegen-gleichgeschlechtliche-beziehungen/">Senegals Parlament verdoppelt Strafen gegen gleichgeschlechtliche Beziehungen</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		
		<media:thumbnail url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/HDMClSpbgAAOyIo-150x150.jpeg" />
		<media:content url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/HDMClSpbgAAOyIo.jpeg" medium="image">
			<media:title type="html">HDMClSpbgAAOyIo</media:title>
			<media:thumbnail url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/HDMClSpbgAAOyIo-150x150.jpeg" />
		</media:content>
		<media:content url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/09/assemblee-nationale-Senegal.jpg" medium="image">
			<media:title type="html">Assemblee Nationale Senegal</media:title>
			<media:description type="html">Assemblee Nationale Senegal</media:description>
		</media:content>
		<media:content url="https://fokus-afrika.de/fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&#038;rec=1&#038;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fsenegals-parlament-verdoppelt-strafen-gegen-gleichgeschlechtliche-beziehungen%2F&#038;action_name=Senegals%20Parlament%20verdoppelt%20Strafen%20gegen%20gleichgeschlechtliche%20Beziehungen&#038;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" medium="image" />
	</item>
		<item>
		<title>Mpox in Madagaskar: Erstes Todesopfer des Ausbruchs bestätigt</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/mpox-in-madagaskar-erstes-todesopfer-des-ausbruchs-bestaetigt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Mar 2026 07:46:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Madagaskar]]></category>
		<category><![CDATA[2]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[WHO]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://fokus-afrika.de/?p=25324</guid>

					<description><![CDATA[<p>In Madagaskar ist erstmals ein Todesfall im Zusammenhang mit der Mpox-Epidemie bestätigt worden. Der Tod eines dreijährigen Mädchens&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fmpox-in-madagaskar-erstes-todesopfer-des-ausbruchs-bestaetigt%2F&amp;action_name=Mpox%20in%20Madagaskar%3A%20Erstes%20Todesopfer%20des%20Ausbruchs%20best%C3%A4tigt&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/mpox-in-madagaskar-erstes-todesopfer-des-ausbruchs-bestaetigt/">Mpox in Madagaskar: Erstes Todesopfer des Ausbruchs bestätigt</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">In Madagaskar ist erstmals ein Todesfall im Zusammenhang mit der Mpox-Epidemie bestätigt worden. Der Tod eines dreijährigen Mädchens wurde im Rahmen der epidemiologischen Überwachung zum Stand vom 1. März 2026 registriert, nachdem das Kind in der Hauptstadt Antananarivo gestorben war.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach <a href="https://madagascar-tribune.com/Mpox-un-premier-deces-enregistre-a-Toamais-depuis-le-debut-de-l-epidemie.html">Angaben</a> der Gesundheitsbehörden wurde der Leichnam wegen möglicher Ansteckungsgefahr nach einem speziellen Protokoll behandelt, das den <a href="https://fokus-afrika.de/who-genehmigt-ersten-mpox-impfstoff-zur-verbesserung-des-zugangs-in-afrika/" type="post" id="10904">Richtlinien der Weltgesundheitsorganisation</a> (WHO) entspricht. Die Familie überführte den Körper anschließend nach Toamasina, wo das Kind noch am selben Tag beigesetzt wurde.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-zweifel-aus-dem-umfeld-der-familie"><span id="zweifel-aus-dem-umfeld-der-familie">Zweifel aus dem Umfeld der Familie</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Todesfall sorgt im Umfeld der Familie für Fragen. Angehörige erklärten, das Mädchen sei zunächst wegen einer anderen Erkrankung in ein Krankenhaus eingeliefert worden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Behörden halten dennoch an der Einschätzung fest, dass der Tod mit einer Mpox-Infektion in Zusammenhang steht.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-mehrere-bestatigte-infektionen-im-land"><span id="mehrere-bestaetigte-infektionen-im-land">Mehrere bestätigte Infektionen im Land</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die epidemiologischen Daten zeigen weiterhin eine aktive Entwicklung des Ausbruchs. Bis zum 1. März wurden elf neue Verdachtsfälle registriert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Insgesamt wurden bislang 14 bestätigte Infektionen in mehreren Distrikten gemeldet:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Mahajanga I: 6 Fälle</li>



<li>Antananarivo Renivohitra: 4 Fälle</li>



<li>Sambava: 2 Fälle</li>



<li>Ambato Boeni: 1 Fall</li>



<li>Antsirabe I: 1 Fall</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Seit dem Auftreten der ersten Fälle wurden landesweit 1.053 Meldungen registriert. Davon bestätigten Labortests 547 Infektionen, während 332 Fälle negativ ausfielen. Weitere 15 Fälle gelten als wahrscheinlich, 188 bleiben weiterhin unter Beobachtung.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-hunderte-genesene-patienten"><span id="hunderte-genesene-patienten">Hunderte genesene Patienten</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Angaben der Gesundheitsbehörden wurden bisher 321 infizierte Personen als genesen gemeldet.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="700" height="459" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/Monkeypox_12761.jpg" alt="" class="wp-image-25326 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/Monkeypox_12761.jpg 700w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/Monkeypox_12761-300x197.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/Monkeypox_12761-380x249.jpg 380w" sizes="(max-width: 700px) 100vw, 700px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Der bestätigte Todesfall markiert eine neue Phase im Umgang mit dem Ausbruch. Die Behörden betonen weiterhin die Bedeutung von Präventionsmaßnahmen sowie strenger Protokolle bei der Behandlung von Patienten und beim Umgang mit Verstorbenen, um neue Infektionsketten zu verhindern.</p>
</div></div>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-bild-der-epidemiologischen-lage"><span id="bild-der-epidemiologischen-lage">Bild der epidemiologischen Lage</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Mpox-Erkrankung wird in mehreren Regionen des Landes überwacht. Die gemeldeten Infektionen verteilen sich derzeit auf verschiedene Distrikte im Norden, Westen und Zentrum Madagaskars.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Gesundheitsbehörden verfolgen die Entwicklung des Ausbruchs weiterhin über das nationale Meldesystem und die epidemiologische Überwachung.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fmpox-in-madagaskar-erstes-todesopfer-des-ausbruchs-bestaetigt%2F&amp;action_name=Mpox%20in%20Madagaskar%3A%20Erstes%20Todesopfer%20des%20Ausbruchs%20best%C3%A4tigt&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /><p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/mpox-in-madagaskar-erstes-todesopfer-des-ausbruchs-bestaetigt/">Mpox in Madagaskar: Erstes Todesopfer des Ausbruchs bestätigt</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		
		<media:thumbnail url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/Monkeypox_12761-150x150.jpg" />
		<media:content url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/Monkeypox_12761.jpg" medium="image">
			<media:title type="html">Monkeypox_12761</media:title>
			<media:thumbnail url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/Monkeypox_12761-150x150.jpg" />
		</media:content>
		<media:content url="https://fokus-afrika.de/fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&#038;rec=1&#038;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fmpox-in-madagaskar-erstes-todesopfer-des-ausbruchs-bestaetigt%2F&#038;action_name=Mpox%20in%20Madagaskar%3A%20Erstes%20Todesopfer%20des%20Ausbruchs%20best%C3%A4tigt&#038;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" medium="image" />
	</item>
		<item>
		<title>Präsident Carlos Vila Nova reagiert auf Festnahme seines schwedischen Ex-Beraters</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/praesident-carlos-vila-nova-reagiert-auf-festnahme-seines-schwedischen-ex-beraters/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Feb 2026 15:06:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[São Tomé und Príncipe]]></category>
		<category><![CDATA[2]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Justiz]]></category>
		<category><![CDATA[Maritime Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Präsident]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://fokus-afrika.de/?p=25172</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Präsident von São Tomé und Príncipe, Carlos Vila Nova, hat zur Festnahme eines schwedischen Staatsbürgers Stellung genommen,&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fpraesident-carlos-vila-nova-reagiert-auf-festnahme-seines-schwedischen-ex-beraters%2F&amp;action_name=Pr%C3%A4sident%20Carlos%20Vila%20Nova%C2%A0reagiert%20auf%20Festnahme%20seines%20schwedischen%20Ex-Beraters&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/praesident-carlos-vila-nova-reagiert-auf-festnahme-seines-schwedischen-ex-beraters/">Präsident Carlos Vila Nova reagiert auf Festnahme seines schwedischen Ex-Beraters</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Der Präsident von São Tomé und Príncipe, Carlos Vila Nova, hat zur Festnahme eines schwedischen Staatsbürgers Stellung genommen, der zuvor als sein Sonderberater tätig war. Am 25. Februar 2026 erklärte das <a href="https://fokus-afrika.de/sao-tome-und-principe-praesident-carlos-vila-nova-entlaesst-regierung/">Staatsoberhaupt</a> auf einer <a href="https://www.stp-press.st/2026/02/25/presidente-da-republica-reage-caso-da-detencao-do-cidadao-sueco-seu-ex-conselheiro-especial/">Pressekonferenz</a> in São Tomé, er erwäge eine Strafanzeige gegen Personen und Einrichtungen, die ihn in sozialen Netzwerken mit „falschen Informationen“ diffamiert hätten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vila Nova betonte, dass der Betroffene zum Zeitpunkt seiner Ernennung über ein „sauberes Führungszeugnis“ verfügt habe, ausgestellt von den zuständigen Behörden. Erst nach dem Auftauchen von Informationen über eine mögliche Verwicklung in schwere Straftaten sei er umgehend seines Amtes enthoben worden.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-vorwurfe-schwerer-straftaten"><span id="vorwuerfe-schwerer-straftaten">Vorwürfe schwerer Straftaten</span></h2>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="512" height="512" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/unnamed-8.jpg" alt="" class="wp-image-25174 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/unnamed-8.jpg 512w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/unnamed-8-300x300.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/unnamed-8-150x150.jpg 150w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/unnamed-8-80x80.jpg 80w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/unnamed-8-110x110.jpg 110w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/unnamed-8-380x380.jpg 380w" sizes="(max-width: 512px) 100vw, 512px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Nach Angaben des Präsidenten betreffen die gegen den schwedischen Staatsbürger erhobenen Vorwürfe unter anderem schwere Körperverletzung, unerlaubten Besitz und Gebrauch verbotener Waffen sowie schwere sexuelle Gewalt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Die Justiz setzt ihre Arbeit zur vollständigen Klärung der Angelegenheit fort“, sagte Vila Nova. Der Betroffene habe Anspruch auf die Unschuldsvermutung, solange keine Verurteilung vorliege.</p>
</div></div>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-beteiligung-an-projekten-in-gesundheit-und-maritimer-sicherheit"><span id="beteiligung-an-projekten-in-gesundheit-und-maritimer-sicherheit">Beteiligung an Projekten in Gesundheit und maritimer Sicherheit</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Präsident erklärte zudem, der ehemalige Sonderberater habe an zwei Projekten gearbeitet, die für das Land von großer Bedeutung seien. Dabei handele es sich um Vorhaben im Gesundheitssektor sowie im Bereich der maritimen Sicherheit im Golf von Guinea.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zum Umgang mit dem Fall in sozialen Medien äußerte Vila Nova, er prüfe die Möglichkeit, Strafanzeige gegen diejenigen zu erstatten, die die Situation genutzt hätten, um ihn zu diffamieren und falsche Informationen über seine Person zu verbreiten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Weitere Details zu den Ermittlungen oder zum Stand des Verfahrens wurden nicht bekanntgegeben.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fpraesident-carlos-vila-nova-reagiert-auf-festnahme-seines-schwedischen-ex-beraters%2F&amp;action_name=Pr%C3%A4sident%20Carlos%20Vila%20Nova%C2%A0reagiert%20auf%20Festnahme%20seines%20schwedischen%20Ex-Beraters&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /><p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/praesident-carlos-vila-nova-reagiert-auf-festnahme-seines-schwedischen-ex-beraters/">Präsident Carlos Vila Nova reagiert auf Festnahme seines schwedischen Ex-Beraters</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		
		<media:thumbnail url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/unnamed-8-150x150.jpg" />
		<media:content url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/unnamed-8.jpg" medium="image">
			<media:title type="html">unnamed-8</media:title>
			<media:thumbnail url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/unnamed-8-150x150.jpg" />
		</media:content>
		<media:content url="https://fokus-afrika.de/fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&#038;rec=1&#038;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fpraesident-carlos-vila-nova-reagiert-auf-festnahme-seines-schwedischen-ex-beraters%2F&#038;action_name=Pr%C3%A4sident%20Carlos%20Vila%20Nova%C2%A0reagiert%20auf%20Festnahme%20seines%20schwedischen%20Ex-Beraters&#038;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" medium="image" />
	</item>
		<item>
		<title>Simbabwe stoppt US-Gesundheitsabkommen – DR Kongo unterzeichnet Milliarden-MoU</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/simbabwe-stoppt-us-gesundheitsabkommen-dr-kongo-unterzeichnet-milliarden-mou/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Feb 2026 14:44:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Demokratische Republik Kongo]]></category>
		<category><![CDATA[Simbabwe]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://fokus-afrika.de/?p=25162</guid>

					<description><![CDATA[<p>Simbabwes Präsident Emmerson Mnangagwa hat die Verhandlungen über ein Gesundheitsabkommen mit den Vereinigten Staaten gestoppt und dies mit&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fsimbabwe-stoppt-us-gesundheitsabkommen-dr-kongo-unterzeichnet-milliarden-mou%2F&amp;action_name=Simbabwe%20stoppt%20US-Gesundheitsabkommen%20%E2%80%93%20DR%20Kongo%20unterzeichnet%20Milliarden-MoU&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/simbabwe-stoppt-us-gesundheitsabkommen-dr-kongo-unterzeichnet-milliarden-mou/">Simbabwe stoppt US-Gesundheitsabkommen – DR Kongo unterzeichnet Milliarden-MoU</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Simbabwes Präsident Emmerson Mnangagwa hat die Verhandlungen über ein Gesundheitsabkommen mit den Vereinigten Staaten gestoppt und dies mit Gefahren für die nationale Souveränität begründet. Am 23. Dezember 2025 ordnete das Außenministerium in einem Memorandum an, sämtliche Gespräche über ein Memorandum of Understanding im Rahmen der „America First Global Health Strategy“ einzustellen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Dokument war an das Gesundheits- sowie das Finanzministerium adressiert. Darin wird das vorgeschlagene Abkommen als „unausgewogen“ bezeichnet und als eine Vereinbarung, die „die Souveränität und Unabhängigkeit Simbabwes untergräbt“.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-vorbehalte-wegen-datenzugang-und-rohstoffen"><span id="vorbehalte-wegen-datenzugang-und-rohstoffen">Vorbehalte wegen Datenzugang und Rohstoffen</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Angaben der Regierung habe Washington im Rahmen der Verhandlungen direkten Zugang zu Gesundheitsdaten sowie Verknüpfungen zu strategischen Mineralressourcen angestrebt. Diese Bedingungen seien nicht akzeptabel.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="825" height="550" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/250213-A-KT680-1002N.JPG-1.avif" alt="" class="wp-image-25165 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/250213-A-KT680-1002N.JPG-1.avif 825w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/250213-A-KT680-1002N.JPG-1-300x200.avif 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/250213-A-KT680-1002N.JPG-1-768x512.avif 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/250213-A-KT680-1002N.JPG-1-380x253.avif 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/250213-A-KT680-1002N.JPG-1-800x533.avif 800w" sizes="(max-width: 825px) 100vw, 825px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Mnangagwa wies an, „jede Verhandlung mit den USA über dieses unausgewogene MoU einzustellen“. Das Außenministerium betonte, internationale Partnerschaften seien willkommen, müssten jedoch die Kontrolle des Landes über eigene Systeme und Ressourcen respektieren.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Entscheidung fällt in eine Phase erhöhter Sensibilität gegenüber ausländischem Einfluss auf nationale Programme. Offizielle Stellen unterstrichen, Unterstützung dürfe nicht mit Bedingungen verbunden sein, die in nationale Entscheidungsbefugnisse eingreifen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-dr-kongo-unterzeichnet-gesundheitsabkommen-uber-1-2-milliarden-dollar"><span id="dr-kongo-unterzeichnet-gesundheitsabkommen-ueber-12-milliarden-dollar">DR Kongo unterzeichnet Gesundheitsabkommen über 1,2 Milliarden Dollar</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Während Simbabwe die Gespräche abbrach, unterzeichneten die Vereinigten Staaten und die Demokratische Republik Kongo am 26. Februar 2026 ein entsprechendes Abkommen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach <a href="https://www.state.gov/releases/office-of-the-spokesperson/2026/02/fostering-health-sovereignty-in-the-democratic-republic-of-the-congo-through-the-america-first-global-health-strategy/">Angaben</a> des US-Außenministeriums sieht das auf fünf Jahre angelegte Memorandum Mittel in Höhe von bis zu 900 Millionen US-Dollar aus den Vereinigten Staaten vor. Die Regierung in Kinshasa verpflichtet sich im Gegenzug, eigene Gesundheitsausgaben um 300 Millionen US-Dollar zu erhöhen.</p>



<blockquote class="twitter-tweet"><p lang="fr" dir="ltr">Hier a marqué une étape importante dans les relations entre les États-Unis et la RDC. Les 🇺🇸 et la 🇨🇩 ont signé un protocole d&#39;accord (MOU) de coopération bilatérale en matière de santé d&#39;une durée de cinq ans et d&#39;un montant de 1,2 milliard de dollars, dont 900 millions de… <a href="https://t.co/fWQeqmt9ft">pic.twitter.com/fWQeqmt9ft</a></p>&mdash; U.S. Embassy Kinshasa (@USEmbKinshasa) <a href="https://twitter.com/USEmbKinshasa/status/2027380258656186782?ref_src=twsrc%5Etfw">February 27, 2026</a></blockquote> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>



<p class="wp-block-paragraph">Das Abkommen umfasst Programme zur Bekämpfung von HIV/Aids, Tuberkulose, Malaria sowie zur Senkung von Mütter- und Kindersterblichkeit. Zudem soll ein nationales integriertes Überwachungs- und Frühwarnsystem aufgebaut werden, einschließlich eines Labornetzwerks zur schnellen Erkennung von Krankheitsausbrüchen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Schwerpunkt liegt auf der Professionalisierung von Gemeindegesundheitskräften, der Modernisierung elektronischer Gesundheitsdaten sowie der Einführung neuer Diagnostikverfahren. Ziel ist es nach US-Angaben, die Eigenständigkeit des kongolesischen Gesundheitssystems zu stärken und gleichzeitig internationale Gesundheitsrisiken frühzeitig einzudämmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bis zum 26. Februar 2026 hat das US-Außenministerium nach eigenen Angaben <a href="https://fokus-afrika.de/usa-und-burkina-faso-schliessen-gesundheitsabkommen-ueber-147-millionen-dollar/" type="post" id="25110">19 bilaterale Gesundheitsabkommen</a> im Rahmen der „America First Global Health Strategy“ abgeschlossen.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fsimbabwe-stoppt-us-gesundheitsabkommen-dr-kongo-unterzeichnet-milliarden-mou%2F&amp;action_name=Simbabwe%20stoppt%20US-Gesundheitsabkommen%20%E2%80%93%20DR%20Kongo%20unterzeichnet%20Milliarden-MoU&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /><p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/simbabwe-stoppt-us-gesundheitsabkommen-dr-kongo-unterzeichnet-milliarden-mou/">Simbabwe stoppt US-Gesundheitsabkommen – DR Kongo unterzeichnet Milliarden-MoU</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		
		<media:thumbnail url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/250213-A-KT680-1002N.JPG-1-150x150.avif" />
		<media:content url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/250213-A-KT680-1002N.JPG-1.avif" medium="image">
			<media:title type="html">250213-A-KT680-1002N.JPG</media:title>
			<media:thumbnail url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/250213-A-KT680-1002N.JPG-1-150x150.avif" />
		</media:content>
		<media:content url="https://fokus-afrika.de/fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&#038;rec=1&#038;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fsimbabwe-stoppt-us-gesundheitsabkommen-dr-kongo-unterzeichnet-milliarden-mou%2F&#038;action_name=Simbabwe%20stoppt%20US-Gesundheitsabkommen%20%E2%80%93%20DR%20Kongo%20unterzeichnet%20Milliarden-MoU&#038;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" medium="image" />
	</item>
		<item>
		<title>EU und Angola bekräftigen Partnerschaft und Fokus auf Lobito-Korridor</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/eu-und-angola-bekraeftigen-partnerschaft-und-fokus-auf-lobito-korridor/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Feb 2026 19:48:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Angola]]></category>
		<category><![CDATA[Internationale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[EU]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Handel]]></category>
		<category><![CDATA[Infrastruktur]]></category>
		<category><![CDATA[Investitionen]]></category>
		<category><![CDATA[Klima]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://fokus-afrika.de/?p=25126</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Europäische Union und Angola haben bei ihrem siebten Ministertreffen in Brüssel ihre strategische Partnerschaft vertieft und eine&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Feu-und-angola-bekraeftigen-partnerschaft-und-fokus-auf-lobito-korridor%2F&amp;action_name=EU%20und%20Angola%20bekr%C3%A4ftigen%20Partnerschaft%20und%20Fokus%20auf%20Lobito-Korridor&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/eu-und-angola-bekraeftigen-partnerschaft-und-fokus-auf-lobito-korridor/">EU und Angola bekräftigen Partnerschaft und Fokus auf Lobito-Korridor</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die Europäische Union und Angola haben bei ihrem siebten Ministertreffen in Brüssel ihre strategische Partnerschaft vertieft und eine engere Zusammenarbeit in Sicherheit, Handel und Investitionen vereinbart. Am 26. Februar 2026 verabschiedeten beide Seiten ein gemeinsames <a href="https://www.consilium.europa.eu/en/press/press-releases/2026/02/26/joint-communique-european-union-angola-joint-way-forward/">Kommuniqué</a>, in dem sie ihre Verpflichtung zur „Joint Way Forward“-Agenda von 2012 erneuerten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Treffen wurde vom angolanischen Außenminister Téte António und dem belgischen Vizepremier- und Außenminister Maxime Prévot im Namen des EU-Außenbeauftragten geleitet. Im Mittelpunkt standen politische und sicherheitspolitische Fragen in Europa und Afrika, multilaterale Zusammenarbeit sowie wirtschaftliche Prioritäten.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-sicherheit-multilaterale-ordnung-und-ukraine"><span id="sicherheit-multilaterale-ordnung-und-ukraine">Sicherheit, multilaterale Ordnung und Ukraine</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Beide Seiten betonten die Bedeutung eines vertieften politischen Dialogs zu Frieden und Sicherheit. Sie bekräftigten ihre Unterstützung für eine Reform des UN-Sicherheitsrats, um diesen repräsentativer und effizienter zu gestalten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit Blick auf aktuelle Konflikte verwiesen EU und Angola auf die Verpflichtung aller Staaten zur Einhaltung der Charta der Vereinten Nationen, insbesondere hinsichtlich Souveränität und territorialer Integrität. Beide Seiten erneuerten ihre Unterstützung für die Unabhängigkeit, Souveränität und territoriale Integrität der Ukraine innerhalb ihrer international anerkannten Grenzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In Bezug auf afrikanische Konfliktkontexte nannten sie die Lage im Osten der Demokratischen Republik Kongo, im Sahel, im Sudan sowie den Friedensprozess in der Zentralafrikanischen Republik. Sie lehnten verfassungswidrige Machtübernahmen ab und unterstützten regionale Initiativen unter Einbindung von Afrikanischer Union und Vereinten Nationen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-maritime-sicherheit-im-golf-von-guinea"><span id="maritime-sicherheit-im-golf-von-guinea">Maritime Sicherheit im Golf von Guinea</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Im Bereich Sicherheits- und Verteidigungskooperation vereinbarten beide Seiten eine Fortsetzung des Dialogs, insbesondere zur maritimen Sicherheit im Golf von Guinea. Angola ist Gastgeber des Zentrums der Zone A der Yaoundé-Architektur. Die EU bot Unterstützung an, um das Multinationale Maritime Koordinierungszentrum in Luanda einsatzbereit zu machen.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="576" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/HCE7LaUWUAAcwlw-1024x576.jpeg" alt="" class="wp-image-25128 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/HCE7LaUWUAAcwlw-1024x576.jpeg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/HCE7LaUWUAAcwlw-300x169.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/HCE7LaUWUAAcwlw-768x432.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/HCE7LaUWUAAcwlw-380x214.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/HCE7LaUWUAAcwlw-800x450.jpeg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/HCE7LaUWUAAcwlw-1160x653.jpeg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/HCE7LaUWUAAcwlw.jpeg 1280w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Geplant sind unter anderem gemeinsame Hafenbesuche, Ausbildungsmaßnahmen auf See sowie die Stärkung von Rechtsrahmen und Durchsetzungsfähigkeiten zur Bekämpfung illegaler Aktivitäten auf See.</p>
</div></div>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-lobito-korridor-als-schlusselprojekt"><span id="lobito-korridor-als-schluesselprojekt">Lobito-Korridor als Schlüsselprojekt</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Schwerpunkt des Treffens war die Global-Gateway-Strategie der EU mit besonderem Fokus auf den Lobito-Korridor. Beide Seiten bezeichneten das Infrastrukturprojekt als strategische Achse für industrielle Entwicklung, regionale Integration und wirtschaftliche Diversifizierung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die EU verwies auf ihre Rolle als Partner bei Finanzierung, Technologie und Logistik entlang des Korridors. Investitionen sollen unter anderem in Berufsbildung, erneuerbare Energien, nachhaltige Landwirtschaft, Biodiversität, Logistikplattformen sowie in die blaue Wirtschaft fließen. Zur Stärkung der Zivilgesellschaft entlang des Korridors stellte die EU zehn Millionen Euro bereit.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-handel-investitionen-und-regionale-integration"><span id="handel-investitionen-und-regionale-integration">Handel, Investitionen und regionale Integration</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die EU begrüßte Angolas Beitritt zur Freihandelszone der Entwicklungsgemeinschaft des südlichen Afrika am 8. Juni 2025. Dieser Schritt ebnet den Weg für einen möglichen Beitritt Angolas zum Wirtschaftspartnerschaftsabkommen zwischen der EU und der SADC.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Beide Seiten hoben zudem die Bedeutung des EU-Angola-Abkommens zur Erleichterung nachhaltiger Investitionen hervor, das am 1. September 2024 in Kraft trat. Ziel ist es, das Investitionsklima zu verbessern, Wertschöpfungsketten zu stärken und qualifizierte Arbeitsplätze zu schaffen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Angola und die EU vereinbarten, die Gespräche über ein mögliches Partnerschaftsabkommen im Bereich nachhaltige Fischerei fortzusetzen. Zudem bekräftigten sie ihre gemeinsame Verpflichtung zur Bekämpfung illegaler, nicht gemeldeter und unregulierter Fischerei.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-klima-biodiversitat-und-globale-gesundheit"><span id="klima-biodiversitaet-und-globale-gesundheit">Klima, Biodiversität und globale Gesundheit</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Im Bereich Klimapolitik verwiesen beide Seiten auf die Ziele des Pariser Abkommens und die Notwendigkeit, die globale Energiewende voranzutreiben. Sie unterstützten das Ziel, die weltweite Kapazität erneuerbarer Energien bis 2030 zu verdreifachen und die Energieeffizienz zu steigern.</p>



<blockquote class="twitter-tweet"><p lang="en" dir="ltr">The 7th Meeting between the European Union (EU) and the Republic of Angola, within the framework of the Joint Path Action Programme, has just ended in Brussels, Kingdom of Belgium. <a href="https://t.co/SByU7zipmr">pic.twitter.com/SByU7zipmr</a></p>&mdash; Ministério das Relações Exteriores/MRE -(Angola) (@angola_Mirex) <a href="https://twitter.com/angola_Mirex/status/2027061949163303109?ref_src=twsrc%5Etfw">February 26, 2026</a></blockquote> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>



<p class="wp-block-paragraph">Angola plant die Überarbeitung seiner nationalen Biodiversitätsstrategie im Einklang mit dem globalen Biodiversitätsrahmen von Kunming-Montreal. Beide Seiten bekräftigten zudem ihre Unterstützung für die Beendigung der Entwaldung bis 2030.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Gesundheitsbereich vereinbarten sie eine engere Zusammenarbeit bei Pandemievorsorge, lokaler Produktion von Gesundheitsprodukten und der Reform der globalen Gesundheitsarchitektur mit der Weltgesundheitsorganisation im Zentrum.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das nächste, achte Ministertreffen soll in Luanda stattfinden. Zuvor ist ein Treffen auf Ebene hoher Beamter vorgesehen, um die Umsetzung der vereinbarten Maßnahmen zu überprüfen.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Feu-und-angola-bekraeftigen-partnerschaft-und-fokus-auf-lobito-korridor%2F&amp;action_name=EU%20und%20Angola%20bekr%C3%A4ftigen%20Partnerschaft%20und%20Fokus%20auf%20Lobito-Korridor&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /><p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/eu-und-angola-bekraeftigen-partnerschaft-und-fokus-auf-lobito-korridor/">EU und Angola bekräftigen Partnerschaft und Fokus auf Lobito-Korridor</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		
		<media:thumbnail url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/HCE7LaUWUAAcwlw-150x150.jpeg" />
		<media:content url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/HCE7LaUWUAAcwlw.jpeg" medium="image">
			<media:title type="html">HCE7LaUWUAAcwlw</media:title>
			<media:thumbnail url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/HCE7LaUWUAAcwlw-150x150.jpeg" />
		</media:content>
		<media:content url="https://fokus-afrika.de/fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&#038;rec=1&#038;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Feu-und-angola-bekraeftigen-partnerschaft-und-fokus-auf-lobito-korridor%2F&#038;action_name=EU%20und%20Angola%20bekr%C3%A4ftigen%20Partnerschaft%20und%20Fokus%20auf%20Lobito-Korridor&#038;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" medium="image" />
	</item>
		<item>
		<title>USA und Burkina Faso schließen Gesundheitsabkommen über 147 Millionen Dollar</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/usa-und-burkina-faso-schliessen-gesundheitsabkommen-ueber-147-millionen-dollar/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Feb 2026 23:42:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Burkina Faso]]></category>
		<category><![CDATA[4]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://fokus-afrika.de/?p=25110</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Vereinigten Staaten und Burkina Faso haben ein bilaterales Gesundheitsabkommen zur Stärkung der Seuchenvorsorge im Sahel unterzeichnet. Am&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fusa-und-burkina-faso-schliessen-gesundheitsabkommen-ueber-147-millionen-dollar%2F&amp;action_name=USA%20und%20Burkina%20Faso%20schlie%C3%9Fen%20Gesundheitsabkommen%20%C3%BCber%20147%20Millionen%20Dollar&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/usa-und-burkina-faso-schliessen-gesundheitsabkommen-ueber-147-millionen-dollar/">USA und Burkina Faso schließen Gesundheitsabkommen über 147 Millionen Dollar</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die Vereinigten Staaten und Burkina Faso haben ein bilaterales Gesundheitsabkommen zur Stärkung der Seuchenvorsorge im Sahel unterzeichnet. Am 25. Februar 2026 gab das US-Außenministerium bekannt, dass das auf fünf Jahre angelegte Memorandum of Understanding im Rahmen der „America First Global Health Strategy“ geschlossen wurde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach <a href="https://www.state.gov/releases/office-of-the-spokesperson/2026/02/fortifying-health-systems-and-countering-infectious-disease-threats-through-the-america-first-global-health-strategy-in-burkina-faso/">Angaben</a> des Außenministeriums beabsichtigt die US-Regierung, vorbehaltlich der Zusammenarbeit mit dem Kongress, bis zu 147 Millionen US-Dollar bereitzustellen. Ziel ist es, Burkina Faso bei der Bekämpfung von HIV/Aids, Malaria und weiteren Infektionskrankheiten zu unterstützen sowie die Überwachung von Krankheiten und die Reaktionsfähigkeit bei Ausbrüchen auszubauen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-nationale-kofinanzierung-in-hohe-von-107-millionen-dollar"><span id="nationale-kofinanzierung-in-hoehe-von-107-millionen-dollar">Nationale Kofinanzierung in Höhe von 107 Millionen Dollar</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Burkina Faso verpflichtet sich im Gegenzug, seine nationalen Gesundheitsausgaben um 107 Millionen US-Dollar zu erhöhen. Das Abkommen sieht zudem rund 12 Millionen US-Dollar für Initiativen zur globalen Gesundheitssicherheit vor. Diese Mittel sollen kommunale Gesundheitssysteme stärken, die Digitalisierung von Gesundheitsdaten vorantreiben und die Laborkapazitäten zur Erkennung potenzieller Krankheitserreger ausbauen.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="682" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/Man_Pushes_Bike_Past_Aids-Awareness_Sign_-_Gaoua_-_Burkina_Faso-1024x682.jpg" alt="" class="wp-image-25112 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/Man_Pushes_Bike_Past_Aids-Awareness_Sign_-_Gaoua_-_Burkina_Faso-1024x682.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/Man_Pushes_Bike_Past_Aids-Awareness_Sign_-_Gaoua_-_Burkina_Faso-300x200.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/Man_Pushes_Bike_Past_Aids-Awareness_Sign_-_Gaoua_-_Burkina_Faso-768x512.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/Man_Pushes_Bike_Past_Aids-Awareness_Sign_-_Gaoua_-_Burkina_Faso-380x253.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/Man_Pushes_Bike_Past_Aids-Awareness_Sign_-_Gaoua_-_Burkina_Faso-800x533.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/Man_Pushes_Bike_Past_Aids-Awareness_Sign_-_Gaoua_-_Burkina_Faso-1160x773.jpg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/Man_Pushes_Bike_Past_Aids-Awareness_Sign_-_Gaoua_-_Burkina_Faso.jpg 1280w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Das Abkommen integriert bestehende Programme zur Malariabekämpfung sowie zur Mutter-Kind-Gesundheit in einen erweiterten Ansatz zur Stärkung lokaler Gesundheitssysteme. Ein Schwerpunkt liegt auf der Unterstützung von kommunalen Gesundheitskräften, die als zentrale Säule nachhaltiger Gesundheitsversorgung gelten.</p>
</div></div>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-integration-in-nationales-gesundheitssystem-geplant"><span id="integration-in-nationales-gesundheitssystem-geplant">Integration in nationales Gesundheitssystem geplant</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Bis zum Ende der fünfjährigen Laufzeit sollen durch die USA finanzierte Fachkräfte im Bereich der Primärversorgung und Labordiagnostik in das nationale Gesundheitssystem Burkina Fasos integriert werden. Damit soll ein eigenständig tragfähiges Gesundheitssystem entstehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Abkommen ist Teil einer Reihe bilateraler Gesundheitsvereinbarungen, die die Vereinigten Staaten im Rahmen der „America First Global Health Strategy“ abgeschlossen haben. Nach Angaben des US-Außenministeriums beläuft sich das Gesamtvolumen dieser Vereinbarungen bislang auf mehr als 18,56 Milliarden US-Dollar, darunter über 11,33 Milliarden US-Dollar an US-Hilfen und 7,23 Milliarden US-Dollar an Kofinanzierungen durch Partnerländer.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bis zum 25. Februar 2026 unterzeichnete das Außenministerium 17 <a href="https://fokus-afrika.de/usa-schliessen-neue-gesundheitsabkommen-mit-uganda-und-lesotho/" type="post" id="22904">entsprechende Abkommen</a>, unter anderem mit Botswana, <a href="https://fokus-afrika.de/usa-und-burundi-schliessen-gesundheitskooperation-gegen-hiv-aids/" type="post" id="24498">Burundi</a>, Kamerun, Côte d’Ivoire, Eswatini, Äthiopien, Kenia, Lesotho, Liberia, Madagaskar, Malawi, Mosambik, Nigeria, Ruanda, Sierra Leone und Uganda.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fusa-und-burkina-faso-schliessen-gesundheitsabkommen-ueber-147-millionen-dollar%2F&amp;action_name=USA%20und%20Burkina%20Faso%20schlie%C3%9Fen%20Gesundheitsabkommen%20%C3%BCber%20147%20Millionen%20Dollar&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /><p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/usa-und-burkina-faso-schliessen-gesundheitsabkommen-ueber-147-millionen-dollar/">USA und Burkina Faso schließen Gesundheitsabkommen über 147 Millionen Dollar</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		
		<media:thumbnail url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/Man_Pushes_Bike_Past_Aids-Awareness_Sign_-_Gaoua_-_Burkina_Faso-150x150.jpg" />
		<media:content url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/Man_Pushes_Bike_Past_Aids-Awareness_Sign_-_Gaoua_-_Burkina_Faso.jpg" medium="image">
			<media:title type="html">Man_Pushes_Bike_Past_Aids-Awareness_Sign_-_Gaoua_-_Burkina_Faso</media:title>
			<media:thumbnail url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/Man_Pushes_Bike_Past_Aids-Awareness_Sign_-_Gaoua_-_Burkina_Faso-150x150.jpg" />
		</media:content>
		<media:content url="https://fokus-afrika.de/fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&#038;rec=1&#038;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fusa-und-burkina-faso-schliessen-gesundheitsabkommen-ueber-147-millionen-dollar%2F&#038;action_name=USA%20und%20Burkina%20Faso%20schlie%C3%9Fen%20Gesundheitsabkommen%20%C3%BCber%20147%20Millionen%20Dollar&#038;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" medium="image" />
	</item>
		<item>
		<title>Präsident Hichilema entlässt zwei Minister</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/praesident-hichilema-entlaesst-zwei-minister/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Feb 2026 16:00:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Sambia]]></category>
		<category><![CDATA[4]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Präsident]]></category>
		<category><![CDATA[Regierung]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://fokus-afrika.de/?p=24875</guid>

					<description><![CDATA[<p>Präsident&#160;Hakainde Hichilema&#160;hat den Gesundheitsminister&#160;Elijah Muchima&#160;sowie den Minister für kleine und mittlere Unternehmen&#160;Elias Mubanga&#160;mit sofortiger Wirkung von ihren Ämtern&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fpraesident-hichilema-entlaesst-zwei-minister%2F&amp;action_name=Pr%C3%A4sident%20Hichilema%20entl%C3%A4sst%20zwei%20Minister&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/praesident-hichilema-entlaesst-zwei-minister/">Präsident Hichilema entlässt zwei Minister</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Präsident&nbsp;<strong>Hakainde Hichilema</strong>&nbsp;hat den Gesundheitsminister&nbsp;<strong>Elijah Muchima</strong>&nbsp;sowie den Minister für kleine und mittlere Unternehmen&nbsp;<strong>Elias Mubanga</strong>&nbsp;mit sofortiger Wirkung von ihren Ämtern entbunden. Die Entscheidung erfolgte gemäß Artikel 116 Absatz 3 Buchstabe a der Verfassung Sambias, der dem Präsidenten die Befugnis zur Ernennung und Entlassung von Ministern einräumt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Begründung für die Abberufungen wurde in der Mitteilung aus dem Präsidialamt nicht genannt. Nach Angaben aus Lusaka sollen Nachfolger zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-gesundheitsministerium-vorubergehend-ohne-politische-fuhrung"><span id="gesundheitsministerium-voruebergehend-ohne-politische-fuehrung">Gesundheitsministerium vorübergehend ohne politische Führung</span></h2>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/JUST-IN-Health-Minister-Elijah-Muchima-has-wasted-no-time-in-dissolving-the-Health-Professions-Council-of-Zambia-HPCZ-Board.-Citing-Act-No.17-of-2024-he-pointed-out-that-the-board-should-have-nin-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-24877 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/JUST-IN-Health-Minister-Elijah-Muchima-has-wasted-no-time-in-dissolving-the-Health-Professions-Council-of-Zambia-HPCZ-Board.-Citing-Act-No.17-of-2024-he-pointed-out-that-the-board-should-have-nin-1024x683.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/JUST-IN-Health-Minister-Elijah-Muchima-has-wasted-no-time-in-dissolving-the-Health-Professions-Council-of-Zambia-HPCZ-Board.-Citing-Act-No.17-of-2024-he-pointed-out-that-the-board-should-have-nin-300x200.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/JUST-IN-Health-Minister-Elijah-Muchima-has-wasted-no-time-in-dissolving-the-Health-Professions-Council-of-Zambia-HPCZ-Board.-Citing-Act-No.17-of-2024-he-pointed-out-that-the-board-should-have-nin-768x512.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/JUST-IN-Health-Minister-Elijah-Muchima-has-wasted-no-time-in-dissolving-the-Health-Professions-Council-of-Zambia-HPCZ-Board.-Citing-Act-No.17-of-2024-he-pointed-out-that-the-board-should-have-nin-380x253.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/JUST-IN-Health-Minister-Elijah-Muchima-has-wasted-no-time-in-dissolving-the-Health-Professions-Council-of-Zambia-HPCZ-Board.-Citing-Act-No.17-of-2024-he-pointed-out-that-the-board-should-have-nin-800x533.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/JUST-IN-Health-Minister-Elijah-Muchima-has-wasted-no-time-in-dissolving-the-Health-Professions-Council-of-Zambia-HPCZ-Board.-Citing-Act-No.17-of-2024-he-pointed-out-that-the-board-should-have-nin.jpg 1080w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Mit der Entlassung Muchimas ist das Gesundheitsressort vorerst ohne politische Leitung. Die administrativen Aufgaben werden bis zur Ernennung eines neuen Ministers von leitenden Beamten weitergeführt. Muchima war seit Juli 2024 Gesundheitsminister und zuvor für das Ministerium für Land und natürliche Ressourcen zuständig. Er gehört seit 2006 dem Parlament an.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Parallel dazu bleibt auch das Ministerium für kleine und mittlere Unternehmen vakant. Mubanga hatte das Ressort seit dessen Gründung im September 2021 geleitet. Das Ministerium ist für die Förderung von KMU und Kooperativen verantwortlich.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-4-500-neueinstellungen-im-gesundheitssektor-geplant"><span id="4-500-neueinstellungen-im-gesundheitssektor-geplant">4.500 Neueinstellungen im Gesundheitssektor geplant</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Trotz des Führungswechsels bekräftigte die Regierung ihre Zusage, im laufenden Jahr 4.500 zusätzliche Gesundheitskräfte einzustellen. Das Programm war noch unter Muchima angekündigt worden und soll die Personallücken in öffentlichen Gesundheitseinrichtungen verringern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zahlreiche Kliniken und Krankenhäuser berichten weiterhin von Engpässen bei Pflegepersonal, klinischen Offizieren und weiteren Fachkräften. Die geplanten Einstellungen sollen insbesondere Regionen mit starkem Personalmangel entlasten und die Arbeitsbelastung des bestehenden Personals reduzieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Umsetzung erfordert Abstimmung zwischen den Ressorts Gesundheit, Finanzen und öffentlicher Dienst. Die Finanzierung gilt als zentraler Faktor für den Zeitplan der Rekrutierung.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-politische-reaktionen-und-spekulationen"><span id="politische-reaktionen-und-spekulationen">Politische Reaktionen und Spekulationen</span></h3>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="576" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/HBiNIN1X0AENbwC-1024x576.jpeg" alt="" class="wp-image-24878 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/HBiNIN1X0AENbwC-1024x576.jpeg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/HBiNIN1X0AENbwC-300x169.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/HBiNIN1X0AENbwC-768x432.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/HBiNIN1X0AENbwC-380x214.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/HBiNIN1X0AENbwC-800x450.jpeg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/HBiNIN1X0AENbwC-1160x653.jpeg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/HBiNIN1X0AENbwC.jpeg 1280w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Die Entlassungen haben in politischen Kreisen Diskussionen ausgelöst. Kritische Stimmen bezeichneten den <a href="https://fokus-afrika.de/hichilema-ruft-medien-zu-neutralitaet-vor-wahlen-2026-in-sambia-auf/">Zeitpunkt als ungünstig</a> und spekulierten über <a href="https://fokus-afrika.de/praesident-hichilema-ernennt-neuen-armeechef-und-weitere-hochrangige-beamte/">mögliche politische Hintergründe</a>. Offizielle Stellen äußerten sich dazu nicht.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Muchima selbst reagierte zurückhaltend und erklärte, Ministerwechsel seien Teil regulärer Regierungsführung. Die Regierung betont, dass zentrale Programme – insbesondere im Gesundheitssektor – unabhängig von personellen Veränderungen fortgeführt würden.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fpraesident-hichilema-entlaesst-zwei-minister%2F&amp;action_name=Pr%C3%A4sident%20Hichilema%20entl%C3%A4sst%20zwei%20Minister&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /><p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/praesident-hichilema-entlaesst-zwei-minister/">Präsident Hichilema entlässt zwei Minister</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		
		<media:thumbnail url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/JUST-IN-Health-Minister-Elijah-Muchima-has-wasted-no-time-in-dissolving-the-Health-Professions-Council-of-Zambia-HPCZ-Board.-Citing-Act-No.17-of-2024-he-pointed-out-that-the-board-should-have-nin-150x150.jpg" />
		<media:content url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/JUST-IN-Health-Minister-Elijah-Muchima-has-wasted-no-time-in-dissolving-the-Health-Professions-Council-of-Zambia-HPCZ-Board.-Citing-Act-No.17-of-2024-he-pointed-out-that-the-board-should-have-nin.jpg" medium="image">
			<media:title type="html">JUST-IN-Health-Minister-Elijah-Muchima-has-wasted-no-time-in-dissolving-the-Health-Professions-Council-of-Zambia-HPCZ-Board.-Citing-Act-No.17-of-2024-he-pointed-out-that-the-board-should-have-nin</media:title>
			<media:thumbnail url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/JUST-IN-Health-Minister-Elijah-Muchima-has-wasted-no-time-in-dissolving-the-Health-Professions-Council-of-Zambia-HPCZ-Board.-Citing-Act-No.17-of-2024-he-pointed-out-that-the-board-should-have-nin-150x150.jpg" />
		</media:content>
		<media:content url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/HBiNIN1X0AENbwC.jpeg" medium="image">
			<media:title type="html">HBiNIN1X0AENbwC</media:title>
			<media:thumbnail url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/HBiNIN1X0AENbwC-150x150.jpeg" />
		</media:content>
		<media:content url="https://fokus-afrika.de/fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&#038;rec=1&#038;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fpraesident-hichilema-entlaesst-zwei-minister%2F&#038;action_name=Pr%C3%A4sident%20Hichilema%20entl%C3%A4sst%20zwei%20Minister&#038;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" medium="image" />
	</item>
		<item>
		<title>Senegals Justizministerin nennt 26 Inhaftierte wegen Homosexualität</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/senegals-justizministerin-nennt-26-inhaftierte-wegen-homosexualitaet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Feb 2026 21:09:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Senegal]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Justiz]]></category>
		<category><![CDATA[Menschenrechte]]></category>
		<category><![CDATA[NGO]]></category>
		<category><![CDATA[Religion]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://fokus-afrika.de/?p=24742</guid>

					<description><![CDATA[<p>Im Senegal sind derzeit 26 Personen wegen des Straftatbestands „Handlungen gegen die Natur“ in Haft. Am 16. Februar&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fsenegals-justizministerin-nennt-26-inhaftierte-wegen-homosexualitaet%2F&amp;action_name=Senegals%20Justizministerin%20nennt%2026%20Inhaftierte%20wegen%20Homosexualit%C3%A4t&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/senegals-justizministerin-nennt-26-inhaftierte-wegen-homosexualitaet/">Senegals Justizministerin nennt 26 Inhaftierte wegen Homosexualität</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Im Senegal sind derzeit 26 Personen wegen des Straftatbestands „Handlungen gegen die Natur“ in Haft. Am 16. Februar 2026 <a href="https://www.dakaractu.com/Acte-contre-nature-transmission-du-VIH-Sida-26-detenus-dont-19-a-Rebeuss-et-7-au-Cap-Manuel-Yassine-Fall-Garde-des_a269196.html">erklärte</a> Justizministerin Yassine Fall vor der Nationalversammlung, 19 der Betroffenen befänden sich im Gefängnis Rebeuss in Dakar, sieben weitere in der Haftanstalt Cap Manuel.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-verhaftete-sollen-hiv-ubertragen-haben"><span id="verhaftete-sollen-hiv-uebertragen-haben">Verhaftete sollen HIV übertragen haben</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ministerin betonte, dass unter den Inhaftierten auch Personen mit chronischen Erkrankungen seien. Der leitende Arzt der Gefängnisverwaltung überwache persönlich die <a href="https://fokus-afrika.de/tag/gesundheit/" type="post_tag" id="475">medizinische</a> Betreuung von Häftlingen mit HIV/AIDS, um die Einhaltung der geltenden Gesundheitsstandards in den Haftanstalten zu gewährleisten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am selben Tag wurden in Diourbel fünf weitere Männer der Staatsanwaltschaft vorgeführt. Nach Angaben der Ermittlungsbehörden seien sie zwischen Touba und Mbacké festgenommen worden. Zwei der fünf Männer hätten bei durchgeführten Tests ein positives HIV-Ergebnis erhalten. Die Betroffenen sollten dem Ermittlungsrichter vorgeführt werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-religiose-organisationen-erhohen-druck"><span id="religioese-organisationen-erhoehen-druck">Religiöse Organisationen erhöhen Druck</span></h2>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="699" height="471" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/94519318-65930724.jpg" alt="" class="wp-image-24744 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/94519318-65930724.jpg 699w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/94519318-65930724-300x202.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/94519318-65930724-380x256.jpg 380w" sizes="(max-width: 699px) 100vw, 699px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Parallel zu den juristischen Verfahren verstärkten <a href="https://fokus-afrika.de/tag/religion/" type="post_tag" id="368">religiöse</a> und gesellschaftliche Gruppen ihre Forderungen nach einer Verschärfung des Strafrechts. Die Bewegung „And Samm Jikko Yi“ kündigte eine Petition zur Kriminalisierung der Homosexualität an und setzte der Regierung eine Frist bis zum 8. April.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Auch die religiöse Organisation Jama’atou Ibadou Rahmane rief in einer Stellungnahme zu einem entschlossenen Vorgehen der Behörden auf. Sie verwies auf die geltende Rechtslage, wonach gleichgeschlechtliche Handlungen zwischen einwilligenden Erwachsenen im Senegal strafbar sind und mit bis zu fünf Jahren Freiheitsstrafe geahndet werden können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Organisation formulierte mehrere Forderungen, darunter eine strengere Anwendung bestehender Gesetze sowie zusätzliche gesetzgeberische Maßnahmen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-debatte-im-politischen-kontext"><span id="debatte-im-politischen-kontext">Debatte im politischen Kontext</span></h2>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="698" height="401" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/94516085-65929583.jpg" alt="" class="wp-image-24745 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/94516085-65929583.jpg 698w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/94516085-65929583-300x172.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/94516085-65929583-380x218.jpg 380w" sizes="(max-width: 698px) 100vw, 698px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Die aktuelle Diskussion knüpft an frühere politische Zusagen zur Verschärfung des Strafrechts an. Vertreter von „And Samm Jikko Yi“ erklärten, sie hätten seit 2024 mehrfach Gespräche mit politischen Entscheidungsträgern geführt und auf eine Gesetzesänderung gedrängt.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Regierung äußerte sich bislang nicht zu möglichen legislativen Initiativen. Die Justizministerin beschränkte sich in ihrer Stellungnahme auf Angaben zur Haft- und Gesundheitslage der Betroffenen.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fsenegals-justizministerin-nennt-26-inhaftierte-wegen-homosexualitaet%2F&amp;action_name=Senegals%20Justizministerin%20nennt%2026%20Inhaftierte%20wegen%20Homosexualit%C3%A4t&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /><p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/senegals-justizministerin-nennt-26-inhaftierte-wegen-homosexualitaet/">Senegals Justizministerin nennt 26 Inhaftierte wegen Homosexualität</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		
		<media:thumbnail url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/94519318-65930724-150x150.jpg" />
		<media:content url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/94519318-65930724.jpg" medium="image">
			<media:title type="html">94519318-65930724</media:title>
			<media:thumbnail url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/94519318-65930724-150x150.jpg" />
		</media:content>
		<media:content url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/94516085-65929583.jpg" medium="image">
			<media:title type="html">94516085-65929583</media:title>
			<media:thumbnail url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/94516085-65929583-150x150.jpg" />
		</media:content>
		<media:content url="https://fokus-afrika.de/fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&#038;rec=1&#038;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fsenegals-justizministerin-nennt-26-inhaftierte-wegen-homosexualitaet%2F&#038;action_name=Senegals%20Justizministerin%20nennt%2026%20Inhaftierte%20wegen%20Homosexualit%C3%A4t&#038;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" medium="image" />
	</item>
		<item>
		<title>USA und Burundi schließen Gesundheitskooperation gegen HIV/AIDS</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/usa-und-burundi-schliessen-gesundheitskooperation-gegen-hiv-aids/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Feb 2026 20:45:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Burundi]]></category>
		<category><![CDATA[4]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://fokus-afrika.de/?p=24498</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Vereinigten Staaten und Burundi haben ein bilaterales Abkommen zur Gesundheitszusammenarbeit unterzeichnet. Ziel ist es, die Bekämpfung von&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fusa-und-burundi-schliessen-gesundheitskooperation-gegen-hiv-aids%2F&amp;action_name=USA%20und%20Burundi%20schlie%C3%9Fen%20Gesundheitskooperation%20gegen%20HIV%2FAIDS&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/usa-und-burundi-schliessen-gesundheitskooperation-gegen-hiv-aids/">USA und Burundi schließen Gesundheitskooperation gegen HIV/AIDS</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die Vereinigten Staaten und Burundi haben ein bilaterales Abkommen zur Gesundheitszusammenarbeit unterzeichnet. Ziel ist es, die Bekämpfung von HIV/AIDS und Malaria zu stärken sowie die Überwachung und Eindämmung von Krankheitsausbrüchen auszubauen. Die Vereinbarung ist auf fünf Jahre angelegt und Teil der US-amerikanischen&nbsp;<em>America First Global Health Strategy</em>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Unterzeichnung erfolgte am 6. Februar 2026. Sie markiert den Beginn einer neuen Phase der gesundheitspolitischen Zusammenarbeit zwischen Washington und Bujumbura.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-umfang-der-finanziellen-zusagen"><span id="umfang-der-finanziellen-zusagen">Umfang der finanziellen Zusagen</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Angaben des US-Außenministeriums beabsichtigen die Vereinigten Staaten, über die Laufzeit des Abkommens mehr als 129 Millionen US-Dollar bereitzustellen. Die Mittel sollen Programme zur Behandlung von HIV/AIDS und Malaria finanzieren sowie die nationale Kapazität Burundis zur Krankheitsüberwachung und Ausbruchsreaktion stärken.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="636" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/US_Burundi_military_healthcare_teams_work_together_in_the_ER_8550238-1024x636.jpg" alt="" class="wp-image-24500 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/US_Burundi_military_healthcare_teams_work_together_in_the_ER_8550238-1024x636.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/US_Burundi_military_healthcare_teams_work_together_in_the_ER_8550238-300x186.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/US_Burundi_military_healthcare_teams_work_together_in_the_ER_8550238-768x477.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/US_Burundi_military_healthcare_teams_work_together_in_the_ER_8550238-380x236.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/US_Burundi_military_healthcare_teams_work_together_in_the_ER_8550238-800x497.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/US_Burundi_military_healthcare_teams_work_together_in_the_ER_8550238-1160x720.jpg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/US_Burundi_military_healthcare_teams_work_together_in_the_ER_8550238.jpg 1280w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Die Regierung Burundis sagte im Gegenzug zu, ihre eigenen Gesundheitsausgaben um 26 Millionen US-Dollar zu erhöhen. Damit soll die schrittweise Übernahme größerer Verantwortung für das nationale Gesundheitssystem unterstützt werden.</p>
</div></div>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-schwerpunkt-auf-infektionskrankheiten"><span id="schwerpunkt-auf-infektionskrankheiten">Schwerpunkt auf Infektionskrankheiten</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Das Abkommen baut auf jahrzehntelanger Zusammenarbeit im Gesundheitssektor auf. Es sieht vor, die Versorgung von Menschen mit HIV auf dem bisherigen Niveau zu stabilisieren. Derzeit erhalten nach US-Angaben 97 Prozent der bekannten HIV-Infizierten in Burundi eine Behandlung.</p>



<blockquote class="twitter-tweet"><p lang="en" dir="ltr">🇺🇸🇧🇮The United States and Burundi signed a nearly $156 million five-year global health Memorandum of Understanding (MOU) through the <a href="https://twitter.com/hashtag/AmericaFirst?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#AmericaFirst</a> Global Health Strategy. This MOU represents a shared commitment to saving lives and protecting Burundians and Americans from… <a href="https://t.co/AOwCJngITl">pic.twitter.com/AOwCJngITl</a></p>&mdash; U.S. Embassy Burundi (@US_Emb_Burundi) <a href="https://twitter.com/US_Emb_Burundi/status/2020763667021660478?ref_src=twsrc%5Etfw">February 9, 2026</a></blockquote> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>



<p class="wp-block-paragraph">Zudem soll die Zahl der Malariatodesfälle bei Kindern unter fünf Jahren im Verlauf der fünf Jahre halbiert werden. Maßnahmen zur Prävention, Diagnose und Behandlung stehen dabei im Mittelpunkt.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-starkung-der-ausbruchsvorsorge"><span id="staerkung-der-ausbruchsvorsorge">Stärkung der Ausbruchsvorsorge</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ein zentraler Bestandteil der Vereinbarung ist der Ausbau integrierter Gesundheitsdienste. Diese sollen eine effizientere Versorgung ermöglichen und die Fähigkeit Burundis verbessern, Infektionskrankheiten frühzeitig zu erkennen und einzudämmen.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="663" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/US_Burundi_military_OB-GYNs_team_up_during_medical_exercise_8547285-1024x663.jpg" alt="" class="wp-image-24501 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/US_Burundi_military_OB-GYNs_team_up_during_medical_exercise_8547285-1024x663.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/US_Burundi_military_OB-GYNs_team_up_during_medical_exercise_8547285-300x194.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/US_Burundi_military_OB-GYNs_team_up_during_medical_exercise_8547285-768x497.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/US_Burundi_military_OB-GYNs_team_up_during_medical_exercise_8547285-380x246.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/US_Burundi_military_OB-GYNs_team_up_during_medical_exercise_8547285-800x518.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/US_Burundi_military_OB-GYNs_team_up_during_medical_exercise_8547285-1160x751.jpg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/US_Burundi_military_OB-GYNs_team_up_during_medical_exercise_8547285.jpg 1280w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Aus Sicht der Vereinigten Staaten dient die Stärkung der burundischen Gesundheitsstrukturen auch dem Schutz vor grenzüberschreitenden Krankheitsausbrüchen. Nach Darstellung des US-Außenministeriums sollen potenzielle Epidemien möglichst vor einer internationalen Ausbreitung erkannt werden.</p>
</div></div>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-abkommen-zwischen-usa-und-burundi-ist-teil-einer-globalen-strategie"><span id="abkommen-zwischen-usa-und-burundi-ist-teil-einer-globalen-strategie">Abkommen zwischen USA und Burundi ist Teil einer globalen Strategie</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Das Abkommen mit Burundi ist eines von <a href="https://fokus-afrika.de/usa-schliessen-neue-gesundheitsabkommen-mit-uganda-und-lesotho/" type="post" id="22904">insgesamt 16 bilateralen</a> Gesundheitsabkommen, die die Vereinigten Staaten im Rahmen der <em>America First Global Health Strategy</em> geschlossen haben. Diese Vereinbarungen umfassen nach Angaben des Außenministeriums weltweit mehr als 18,3 Milliarden US-Dollar an Gesundheitsfinanzierung.</p>



<blockquote class="twitter-tweet"><p lang="en" dir="ltr">Military medics and Doctors from the U.S. Army’s 30th Medical Brigade traveled to Burundi to conduct a knowledge-exchange engagement focused on medical planning and long-term battlefield medical sustainability with doctors, nurses, and unit commanders from the <a href="https://twitter.com/hashtag/Burundi?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#Burundi</a> National… <a href="https://t.co/YQ5LjbnTuU">pic.twitter.com/YQ5LjbnTuU</a></p>&mdash; U.S. Embassy Burundi (@US_Emb_Burundi) <a href="https://twitter.com/US_Emb_Burundi/status/2017188822186868904?ref_src=twsrc%5Etfw">January 30, 2026</a></blockquote> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>



<p class="wp-block-paragraph">Davon entfallen rund 11,18 Milliarden US-Dollar auf US-Leistungen, ergänzt durch 7,12 Milliarden US-Dollar an Kofinanzierungen der Partnerländer. Die Strategie setzt auf mehr <a href="https://fokus-afrika.de/usa-justieren-afrika-strategie-neu/" type="post" id="24245">Eigenverantwortung der Empfängerstaaten</a> und eine schrittweise Übertragung technischer und finanzieller Aufgaben an nationale Gesundheitssysteme.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fusa-und-burundi-schliessen-gesundheitskooperation-gegen-hiv-aids%2F&amp;action_name=USA%20und%20Burundi%20schlie%C3%9Fen%20Gesundheitskooperation%20gegen%20HIV%2FAIDS&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /><p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/usa-und-burundi-schliessen-gesundheitskooperation-gegen-hiv-aids/">USA und Burundi schließen Gesundheitskooperation gegen HIV/AIDS</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		
		<media:thumbnail url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/US_Burundi_military_healthcare_teams_work_together_in_the_ER_8550238-150x150.jpg" />
		<media:content url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/US_Burundi_military_healthcare_teams_work_together_in_the_ER_8550238.jpg" medium="image">
			<media:title type="html">US,_Burundi_military_healthcare_teams_work_together_in_the_ER_(8550238)</media:title>
			<media:description type="html">U.S. Army Capt. Kathleen Smith, an emergency room nurse (66T) assigned to the 30th Medical Brigade, comforts a Burundian child with an unknown condition  during the medical readiness exercise (MEDREX) in Bujumbura, Burundi, July 24, 2024.

MEDREX is a medical readiness exercise, planned and executed by U.S. Army Southern European Task Force, Africa (SETAF-AF), enabling military health professionals from the U.S. and their African partners to exchange medical practices, procedures and techniques that enhance treatment capabilities and result in lasting relationships between the participants.
(U.S. Army photo by 1st Lt. Katherine Sibilla)</media:description>
			<media:thumbnail url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/US_Burundi_military_healthcare_teams_work_together_in_the_ER_8550238-150x150.jpg" />
		</media:content>
		<media:content url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/US_Burundi_military_OB-GYNs_team_up_during_medical_exercise_8547285.jpg" medium="image">
			<media:title type="html">US,_Burundi_military_OB-GYNs_team_up_during_medical_exercise_(8547285)</media:title>
			<media:description type="html">A Burundian midwife, left, and U.S. Army Lt. Col. Sarah Rabie, an obstetrician (60J) assigned to the 30th Medical Brigade, right, deliver a baby at the Hospital Military De Kamenge during the medical readiness exercise (MEDREX) in Bujumbura, Burundi, July 23, 2024.

MEDREX is a medical readiness exercise, planned and executed by U.S. Army Southern European Task Force, Africa (SETAF-AF), enabling military health professionals from the U.S. and their African partners to exchange medical practices, procedures and techniques that enhance treatment capabilities and result in lasting relationships between the participants.
(U.S. Army photo by 1st Lt. Katherine Sibilla)</media:description>
			<media:thumbnail url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/US_Burundi_military_OB-GYNs_team_up_during_medical_exercise_8547285-150x150.jpg" />
		</media:content>
		<media:content url="https://fokus-afrika.de/fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&#038;rec=1&#038;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fusa-und-burundi-schliessen-gesundheitskooperation-gegen-hiv-aids%2F&#038;action_name=USA%20und%20Burundi%20schlie%C3%9Fen%20Gesundheitskooperation%20gegen%20HIV%2FAIDS&#038;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" medium="image" />
	</item>
		<item>
		<title>USA justieren Afrika-Strategie neu</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/usa-justieren-afrika-strategie-neu/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Feb 2026 23:05:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Afrika]]></category>
		<category><![CDATA[1]]></category>
		<category><![CDATA[5]]></category>
		<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[Diplomatie]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Geopolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Militär]]></category>
		<category><![CDATA[Rohstoffe]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://fokus-afrika.de/?p=24245</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die US-Regierung unter Präsident Donald Trump richtet ihre Afrikapolitik strategisch neu aus. Statt eines flächendeckenden Engagements will Washington&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fusa-justieren-afrika-strategie-neu%2F&amp;action_name=USA%20justieren%20Afrika-Strategie%20neu&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/usa-justieren-afrika-strategie-neu/">USA justieren Afrika-Strategie neu</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die US-Regierung unter Präsident Donald Trump richtet ihre Afrikapolitik strategisch neu aus. Statt eines flächendeckenden Engagements will Washington künftig gezielt in ausgewählten Sektoren und Ländern Einfluss nehmen, insbesondere dort, wo Rohstoffe, Lieferketten und Sicherheitsinteressen berührt sind. Das erläuterte <strong>Nick Checker</strong>, Leiter des Büros für afrikanische Angelegenheiten im US-Außenministerium, in einem Interview mit <em>Semafor</em> am 2. Februar 2026.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-keine-flachendeckende-konkurrenz-zu-china"><span id="keine-flaechendeckende-konkurrenz-zu-china">Keine flächendeckende Konkurrenz zu China</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Darstellung der US-Regierung verfolgt Washington nicht das Ziel, <a href="https://fokus-afrika.de/tag/china/" type="post_tag" id="385">Chinas</a> Einfluss in ganz Afrika zurückzudrängen. Stattdessen sollen sogenannte Prioritätssektoren identifiziert werden, in denen die Vereinigten Staaten gezielt konkurrieren wollen. Dazu zählt vor allem der Rohstoffsektor, insbesondere mit Blick auf Lieferkettenresilienz und strategische Mineralien.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Checker betonte, die USA würden nicht versuchen, mit China „Dollar für Dollar“ bei Großprojekten wie Straßenbau mitzuhalten. Wettbewerb solle dort stattfinden, wo wirtschaftliche und sicherheitspolitische Interessen der Vereinigten Staaten unmittelbar betroffen seien. Ähnliche Ansätze verfolge Washington auch in anderen Weltregionen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-neue-schwerpunkte-der-us-afrikapolitik"><span id="neue-schwerpunkte-der-us-afrikapolitik">Neue Schwerpunkte der US-Afrikapolitik</span></h2>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="819" height="1024" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/DAS-Checker-819x1024.png" alt="" class="wp-image-24249 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/DAS-Checker-819x1024.png 819w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/DAS-Checker-240x300.png 240w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/DAS-Checker-768x960.png 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/DAS-Checker-380x475.png 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/DAS-Checker-800x1000.png 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/DAS-Checker.png 1142w" sizes="(max-width: 819px) 100vw, 819px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Zu den aktuellen Fokusbereichen der US-Regierung in Afrika zählen nach Angaben Checkers die wirtschaftliche Diplomatie, eine stärkere Betonung nationaler Eigenverantwortung der Partnerstaaten sowie neue Formen der Entwicklungszusammenarbeit. Ergänzend bleibe die Prävention und Eindämmung von Konflikten ein zentrales Element der US-Politik auf dem Kontinent. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Praktisch bedeutet das auch Umbauten in Botschaften. Personal werde auf wirtschaftliche Themen ausgerichtet und in kommerzieller Diplomatie geschult, um US-Unternehmen beim Markteintritt zu unterstützen.</p>
</div></div>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-ruckgang-klassischer-entwicklungshilfe"><span id="rueckgang-klassischer-entwicklungshilfe">Rückgang klassischer Entwicklungshilfe</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Parallel zur strategischen Neuausrichtung hat die US-Regierung im vergangenen Monat neue Abkommen mit mehreren afrikanischen Staaten geschlossen. Diese sehen über fünf Jahre hinweg Gesundheitsausgaben in Höhe von rund 11 Milliarden US-Dollar vor. <a href="https://fokus-afrika.de/usa-ziehen-sich-aus-66-internationalen-organisationen-zurueck-konsequenzen-fuer-un-arbeit-in-afrika/">Das Volumen liegt unter dem früherer Programme</a>. Die Regierung begründet dies mit dem Anspruch, Entwicklungszusammenarbeit stärker an US-Interessen auszurichten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Kontext der „<a href="https://fokus-afrika.de/usa-schliessen-neue-gesundheitsabkommen-mit-uganda-und-lesotho/" type="post" id="22904">America First Global Health Strategy</a>“ wird zudem beschrieben, dass bilaterale Abkommen mit 13 Regierungen in Subsahara-Afrika abgeschlossen wurden, darunter <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/sudliches-afrika/eswatini/" type="category" id="60">Eswatini</a>, <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/ostafrika/kenia/" type="category" id="35">Kenia</a>, <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/westafrika/liberia/" type="category" id="73">Liberia</a>, <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/ostafrika/mosambik/" type="category" id="39">Mosambik</a>, <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/westafrika/nigeria/" type="category" id="282">Nigeria</a>, <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/ostafrika/ruanda/" type="category" id="40">Ruanda</a>, <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/ostafrika/uganda/" type="category" id="45">Uganda</a>, <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/sudliches-afrika/lesotho/" type="category" id="61">Lesotho</a>, <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/sudliches-afrika/botsuana/" type="category" id="59">Botswana</a>, <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/ostafrika/madagaskar/" type="category" id="36">Madagaskar</a>, <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/westafrika/sierra-leone/" type="category" id="79">Sierra Leone</a>, <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/ostafrika/athiopien/" type="category" id="286">Äthiopien</a> und <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/westafrika/cote-divoire/" type="category" id="68">Côte d’Ivoire</a>. In Kenia habe ein Gericht die Vereinbarung nach Kritik an Datenschutzfragen ausgesetzt. Für Äthiopien wird in einem Kommentar eine Abwägung von Nutzen und möglichen Verpflichtungen genannt, etwa bei Datenteilung und Leistungskennziffern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kritik an der stärkeren Konzentration auf andere Weltregionen weist das US-Außenministerium zurück. Checker erklärte, Afrika bleibe Teil der US-Außenpolitik, auch wenn sich Form und Schwerpunkt des Engagements veränderten.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-sicherheit-und-wirtschaft-statt-normativer-agenda"><span id="sicherheit-und-wirtschaft-statt-normativer-agenda">Sicherheit und Wirtschaft statt normativer Agenda</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Einschätzung der US-Regierung stoße der neue Ansatz in vielen afrikanischen Staaten auf Zustimmung. Checker verwies darauf, dass frühere US-Politik häufig als belehrend wahrgenommen worden sei. Themen wie Sicherheit und wirtschaftliches Wachstum stünden aus Sicht vieler afrikanischer Regierungen im Vordergrund.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="682" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/P20260103MR-1672-1-1024x682.jpg" alt="" class="wp-image-24247 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/P20260103MR-1672-1-1024x682.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/P20260103MR-1672-1-300x200.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/P20260103MR-1672-1-768x512.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/P20260103MR-1672-1-380x253.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/P20260103MR-1672-1-800x533.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/P20260103MR-1672-1-1160x773.jpg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/P20260103MR-1672-1.jpg 1280w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">US-Außenminister <strong>Marco Rubio</strong> habe einen „Back-to-basics“-Ansatz in der Diplomatie klar formuliert. Dabei gehe es weniger um normative Fragen, sondern um Felder, in denen gemeinsame Interessen bestünden.</p>
</div></div>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-kritische-mineralien-als-strategisches-bindeglied"><span id="kritische-mineralien-als-strategisches-bindeglied">Kritische Mineralien als strategisches Bindeglied</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ein zentraler Bestandteil der neuen Afrikastrategie ist der Zugang zu kritischen Rohstoffen. In dieser Woche richtet das US-Außenministerium erstmals ein Ministertreffen zu strategischen Mineralien in Washington aus. Eingeladen sind Vertreter rohstoffreicher afrikanischer Staaten, darunter die Demokratische Republik Kongo, Guinea, Kenia und Sambia.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Erwartet wird die Teilnahme des kongolesischen Präsidenten&nbsp;<strong>Félix Tshisekedi</strong>. Ziel der Gespräche ist eine Vertiefung von Partnerschaften entlang der Wertschöpfungsketten, einschließlich Verarbeitung und Raffinierung. Checker verwies auf wachsendes Interesse US-amerikanischer Unternehmen an Investitionen in Afrika. Um diese zu erleichtern, habe Washington Personal an Botschaften gezielt im Bereich wirtschaftlicher Diplomatie geschult.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-diplomatie-uber-sondergesandte-und-wirtschaftsdeals"><span id="diplomatie-ueber-sondergesandte-und-wirtschaftsdeals">Diplomatie über Sondergesandte und Wirtschaftsdeals</span></h2>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="682" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/Foreign_Secretary_Yvette_Cooper_meets_Senior_Advisor_Boulos_54974359152-2-1024x682.jpg" alt="" class="wp-image-24248 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/Foreign_Secretary_Yvette_Cooper_meets_Senior_Advisor_Boulos_54974359152-2-1024x682.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/Foreign_Secretary_Yvette_Cooper_meets_Senior_Advisor_Boulos_54974359152-2-300x200.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/Foreign_Secretary_Yvette_Cooper_meets_Senior_Advisor_Boulos_54974359152-2-768x512.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/Foreign_Secretary_Yvette_Cooper_meets_Senior_Advisor_Boulos_54974359152-2-380x253.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/Foreign_Secretary_Yvette_Cooper_meets_Senior_Advisor_Boulos_54974359152-2-800x533.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/Foreign_Secretary_Yvette_Cooper_meets_Senior_Advisor_Boulos_54974359152-2-1160x773.jpg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/Foreign_Secretary_Yvette_Cooper_meets_Senior_Advisor_Boulos_54974359152-2.jpg 1280w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Die US-Afrika-Politik wird zunehmend über Sondergesandte, präsidiale Initiativen und wirtschaftsbasierte Vereinbarungen umgesetzt. Eine zentrale Rolle spielt dabei <strong>Massad Boulos</strong>, der unter anderem in Konfliktfragen in Sudan sowie im Verhältnis zwischen der Demokratischen Republik Kongo und Ruanda aktiv ist. Auch Außenminister <strong>Marco Rubio</strong> hat sich mehrfach öffentlich zu sicherheitspolitischen Entwicklungen auf dem Kontinent geäußert.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Parallel zur strategischen Neuausrichtung ist die personelle Präsenz der USA in Afrika ausgedünnt. Zahlreiche Botschafterposten sind unbesetzt, mehrere Schlüsselpositionen im Außenministerium werden kommissarisch geführt. Dies betrifft auch die Leitung des Afrika-Büros im US-Außenministerium.</p>



<h3 id="zunehmende-militaerische-aktivitaeten" class="wp-block-heading">Zunehmende militärische Aktivitäten</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Sicherheitspolitisch verzeichnen die USA eine Zunahme <a href="https://fokus-afrika.de/us-operation-in-somalia-africom-intensiviert-luftschlaege-gegen-isis/" type="post" id="21276">militärischer Operationen in Afrika, insbesondere in Somalia</a> sowie <a href="https://fokus-afrika.de/usa-liefern-militaergueter-an-nigeria/" type="post" id="23534">punktuell in Nigeria</a> und der Sahelzone. Das <strong>African Center for Strategic Studies</strong> weist auf eine anhaltend hohe Zahl tödlicher Angriffe militanter Gruppen in Regionen wie dem Sahel, Somalia, Mosambik und dem Tschadseebecken hin.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fusa-justieren-afrika-strategie-neu%2F&amp;action_name=USA%20justieren%20Afrika-Strategie%20neu&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /><p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/usa-justieren-afrika-strategie-neu/">USA justieren Afrika-Strategie neu</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		
		<media:thumbnail url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/DAS-Checker-150x150.png" />
		<media:content url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/DAS-Checker.png" medium="image">
			<media:title type="html">DAS-Checker</media:title>
			<media:thumbnail url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/DAS-Checker-150x150.png" />
		</media:content>
		<media:content url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/P20260103MR-1672-1.jpg" medium="image">
			<media:title type="html">P20260103MR-1672</media:title>
			<media:description type="html">President Donald Trump delivers remarks at a press conference at Mar-a-Lago in Palm Beach, Florida, following Operation Absolute Resolve in Venezuela leading to the capture of Venezuelan President Nicolas Maduro, Saturday, January 3, 2026. (Official White House Photo by Molly Riley)</media:description>
			<media:thumbnail url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/P20260103MR-1672-1-150x150.jpg" />
		</media:content>
		<media:content url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/Foreign_Secretary_Yvette_Cooper_meets_Senior_Advisor_Boulos_54974359152-2.jpg" medium="image">
			<media:title type="html">Foreign_Secretary_Yvette_Cooper_meets_Senior_Advisor_Boulos_(54974359152)-2</media:title>
			<media:thumbnail url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/Foreign_Secretary_Yvette_Cooper_meets_Senior_Advisor_Boulos_54974359152-2-150x150.jpg" />
		</media:content>
		<media:content url="https://fokus-afrika.de/fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&#038;rec=1&#038;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fusa-justieren-afrika-strategie-neu%2F&#038;action_name=USA%20justieren%20Afrika-Strategie%20neu&#038;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" medium="image" />
	</item>
		<item>
		<title>Verbände unterstützen bessere Anerkennung ausländischer Abschlüsse in Heilberufen</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/verbaende-unterstuetzen-bessere-anerkennung-auslaendischer-abschluesse-in-heilberufen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Jan 2026 17:23:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Diaspora]]></category>
		<category><![CDATA[Institutionelle Beziehungen]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Migration]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://fokus-afrika.de/?p=24059</guid>

					<description><![CDATA[<p>Fachverbände aus dem Gesundheitswesen begrüßen grundsätzlich den Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Beschleunigung der Anerkennungsverfahren ausländischer Berufsqualifikationen in Heilberufen.&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fverbaende-unterstuetzen-bessere-anerkennung-auslaendischer-abschluesse-in-heilberufen%2F&amp;action_name=Verb%C3%A4nde%20unterst%C3%BCtzen%20bessere%20Anerkennung%20ausl%C3%A4ndischer%20Abschl%C3%BCsse%20in%20Heilberufen&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/verbaende-unterstuetzen-bessere-anerkennung-auslaendischer-abschluesse-in-heilberufen/">Verbände unterstützen bessere Anerkennung ausländischer Abschlüsse in Heilberufen</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Fachverbände aus dem Gesundheitswesen begrüßen grundsätzlich den Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Beschleunigung der Anerkennungsverfahren ausländischer Berufsqualifikationen in Heilberufen. In einer <a href="https://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2026/kw05-pa-gesundheit-berufsqualifikation-1136802">Anhörung</a> des Gesundheitsausschusses des Deutschen Bundestages äußerten sich Vertreterinnen und Vertreter der Ärzteschaft, der Apotheker, der Zahnärzte, der Hebammen sowie der Krankenhäuser zustimmend zur Zielrichtung des Vorhabens. Zugleich verwiesen sie auf offene Fragen und forderten Nachbesserungen mit Blick auf Patientensicherheit, Prüfungsverfahren und die <a href="https://fokus-afrika.de/ein-jahr-fachkraefteeinwanderungsgesetz/">praktische Umsetzung</a>.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-vereinfachte-verfahren-bei-wahrung-der-patientensicherheit"><span id="vereinfachte-verfahren-bei-wahrung-der-patientensicherheit">Vereinfachte Verfahren bei Wahrung der Patientensicherheit</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Bundesärztekammer erklärte, sie unterstütze alle Bemühungen, Anerkennungsverfahren zu beschleunigen, sofern die Sicherheit der Patientinnen und Patienten gewahrt bleibe. Aus ihrer Sicht sei eine bundesweit vergleichbare Kenntnisprüfung auf hohem Niveau ein geeignetes Instrument zur Feststellung der Qualifikation. Positiv bewertet wurde, dass die Kenntnisprüfung im Gesetzentwurf als Regelfall vorgesehen ist und die dokumentenbasierte Gleichwertigkeitsprüfung als Alternative bestehen bleibt.</p>



<iframe width="640" height="360" src="https://webtv.bundestag.de/pservices/player/embed/nokey?e=bt-od&#038;ep=69&#038;a=144277506&#038;c=7647809&#038;t=https%3A%2F%2Fdbtg.tv%2Fcvid%2F7647809" allowfullscreen="true" referrerpolicy="origin" allow="geolocation; autoplay" sandbox="allow-same-origin allow-scripts allow-forms allow-modals allow-popups"></iframe>



<p class="wp-block-paragraph">Kritisch merkte die Bundesärztekammer jedoch an, dass die konkrete Ausgestaltung der Kenntnisprüfung erst in der Approbationsordnung festgelegt werden solle. Eine abschließende Bewertung des Verfahrens sei daher zum jetzigen Zeitpunkt nicht möglich.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-vorbehalte-der-apothekerkammer-und-fragen-zum-partiellen-berufszugang"><span id="vorbehalte-der-apothekerkammer-und-fragen-zum-partiellen-berufszugang">Vorbehalte der Apothekerkammer und Fragen zum partiellen Berufszugang</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Auch die Bundesapothekerkammer begrüßte die grundsätzliche Ausrichtung des Gesetzentwurfs, äußerte ihre Zustimmung jedoch ausdrücklich unter Vorbehalt. Die Kenntnisprüfung als Regelfall sei nachvollziehbar. Zugleich stellte die Kammer die Frage, ob vor der Zulassung zur Kenntnisprüfung zumindest ein Plausibilitätscheck der vorgelegten Unterlagen erfolgen müsse.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="681" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/file7iv5pepmf6w1ikyyyh8d-1024x681.jpg" alt="" class="wp-image-24062 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/file7iv5pepmf6w1ikyyyh8d-1024x681.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/file7iv5pepmf6w1ikyyyh8d-300x200.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/file7iv5pepmf6w1ikyyyh8d-768x511.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/file7iv5pepmf6w1ikyyyh8d-380x253.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/file7iv5pepmf6w1ikyyyh8d-800x532.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/file7iv5pepmf6w1ikyyyh8d-1160x771.jpg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/file7iv5pepmf6w1ikyyyh8d.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Darüber hinaus verwies die Bundesapothekerkammer auf die fehlende Verpflichtung zum Nachweis einer mindestens sechsmonatigen praktischen Ausbildung gemäß Approbationsordnung. Dies sei aus ihrer Sicht diskussionswürdig. Besonders kritisch bewertete die Kammer die Regelung zum partiellen Berufszugang. Es sei nicht erkennbar, in welchen konkreten Fallkonstellationen ein solcher Zugang in der Apothekerschaft sinnvoll oder praktikabel wäre.</p>
</div></div>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-zahnarzte-und-kassenarztliche-bundesvereinigung-mahnen-sprachprufung-an"><span id="zahnaerzte-und-kassenaerztliche-bundesvereinigung-mahnen-sprachpruefung-an">Zahnärzte und Kassenärztliche Bundesvereinigung mahnen Sprachprüfung an</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Bundeszahnärztekammer und die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung betonten ebenfalls die zentrale Bedeutung der Patientensicherheit. In der Zahnmedizin gebe es kaum ausländische Grundausbildungen, die als gleichwertig anerkannt werden könnten. Vor diesem Hintergrund sei es sachgerecht, auf die Kenntnisprüfung zu setzen und auf eine dokumentenbasierte Gleichwertigkeitsprüfung zu verzichten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gleichzeitig warnten beide Organisationen davor, Vereinfachungen so auszugestalten, dass Bewerberinnen und Bewerber ohne hinreichende Prüfung ihrer Unterlagen direkt zur Kenntnisprüfung zugelassen würden. Zudem müsse die Überprüfung der deutschen Sprachkenntnisse vor der Kenntnisprüfung erfolgen, da diese in deutscher Sprache abzulegen sei.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-hebammenverband-fordert-zentrale-prufstruktur"><span id="hebammenverband-fordert-zentrale-pruefstruktur">Hebammenverband fordert zentrale Prüfstruktur</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Deutsche Hebammenverband sprach sich für die Einrichtung einer zentralen Stelle aus, die länderübergreifend eine einheitliche Gleichwertigkeits- oder Kompetenzprüfung durchführen könnte. Der Verband warnte vor Risiken für die Sicherheit von Mutter und Kind, falls berufsfremde Personen, auch im Rahmen eines partiellen Berufszugangs, Tätigkeiten übernehmen dürften, die Hebammen vorbehalten sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zudem sei unklar, welche Tätigkeiten bei Hebammen überhaupt partiell vergeben werden könnten. Der Beruf erfordere einen ganzheitlichen Blick auf Mutter und Kind, der sich nicht ohne Weiteres in einzelne Aufgaben aufteilen lasse.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-rolle-auslandischer-fachkrafte-in-kliniken"><span id="rolle-auslaendischer-fachkraefte-in-kliniken">Rolle ausländischer Fachkräfte in Kliniken</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">In der Anhörung wies eine Vertreterin der Deutschen Krankenhausgesellschaft darauf hin, dass bereits rund ein Drittel der in deutschen Kliniken tätigen Ärztinnen und Ärzte aus dem Ausland stamme. Die Einarbeitung dieser Fachkräfte sei mit zusätzlichem Aufwand verbunden. Aus der Praxis gebe es jedoch die Rückmeldung, dass sich dieser Aufwand lohne, da die ausländischen Beschäftigten sowohl für die Patientenversorgung als auch für das kollegiale Miteinander eine Bereicherung darstellten.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/file7c1ys4b63xl123agye10-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-24061 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/file7c1ys4b63xl123agye10-1024x683.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/file7c1ys4b63xl123agye10-300x200.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/file7c1ys4b63xl123agye10-768x512.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/file7c1ys4b63xl123agye10-380x253.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/file7c1ys4b63xl123agye10-800x533.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/file7c1ys4b63xl123agye10-1160x773.jpg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/file7c1ys4b63xl123agye10.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Die Ärztegewerkschaft Marburger Bund betonte, dass die Leistungen ausländischer Fachkräfte stärker anerkannt und wertgeschätzt werden müssten. Diese Anerkennung sei ein wichtiger Faktor dafür, dass qualifizierte Beschäftigte langfristig im deutschen Gesundheitssystem blieben. Auch andere Sachverständige verwiesen darauf, dass Integration über fachliche Prüfungen hinaus begleitet werden müsse.</p>
</div></div>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-forderung-nach-approbationsregister"><span id="forderung-nach-approbationsregister">Forderung nach Approbationsregister</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ein weiteres Thema der Anhörung war der Umgang mit fehlenden oder unvollständigen Unterlagen bei ausländischen Bewerberinnen und Bewerbern. Ein Sprecher der Bundesärztekammer wandte sich gegen eine pauschale Infragestellung der Qualifikation ausländischer Fachkräfte. Zugleich sprach er sich für eine zentrale Sammlung und Koordination relevanter Informationen aus. Derzeit seien entsprechende Dokumente auf zahlreiche Behörden verteilt, was insbesondere bei einem Wechsel des Bundeslandes zu Informationsverlusten führen könne. Die Bundesärztekammer plädierte daher für die Einführung eines bundesweiten Approbationsregisters.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fverbaende-unterstuetzen-bessere-anerkennung-auslaendischer-abschluesse-in-heilberufen%2F&amp;action_name=Verb%C3%A4nde%20unterst%C3%BCtzen%20bessere%20Anerkennung%20ausl%C3%A4ndischer%20Abschl%C3%BCsse%20in%20Heilberufen&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /><p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/verbaende-unterstuetzen-bessere-anerkennung-auslaendischer-abschluesse-in-heilberufen/">Verbände unterstützen bessere Anerkennung ausländischer Abschlüsse in Heilberufen</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		
		<media:thumbnail url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/file7iv5pepmf6w1ikyyyh8d-150x150.jpg" />
		<media:content url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/file7iv5pepmf6w1ikyyyh8d.jpg" medium="image">
			<media:title type="html">file7iv5pepmf6w1ikyyyh8d</media:title>
			<media:thumbnail url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/file7iv5pepmf6w1ikyyyh8d-150x150.jpg" />
		</media:content>
		<media:content url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/file7c1ys4b63xl123agye10.jpg" medium="image">
			<media:title type="html">file7c1ys4b63xl123agye10</media:title>
			<media:thumbnail url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/file7c1ys4b63xl123agye10-150x150.jpg" />
		</media:content>
		<media:content url="https://fokus-afrika.de/fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&#038;rec=1&#038;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fverbaende-unterstuetzen-bessere-anerkennung-auslaendischer-abschluesse-in-heilberufen%2F&#038;action_name=Verb%C3%A4nde%20unterst%C3%BCtzen%20bessere%20Anerkennung%20ausl%C3%A4ndischer%20Abschl%C3%BCsse%20in%20Heilberufen&#038;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" medium="image" />
	</item>
		<item>
		<title>USA ziehen sich endgültig aus der WHO zurück</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/usa-ziehen-sich-endgueltig-aus-der-who-zurueck/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 24 Jan 2026 23:02:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Internationale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[1]]></category>
		<category><![CDATA[4]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[UN]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
		<category><![CDATA[WHO]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://fokus-afrika.de/?p=23917</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Vereinigten Staaten haben am 22. Januar 2026 den Austritt aus der Weltgesundheitsorganisation WHO abgeschlossen. Das US-Gesundheitsministerium und&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fusa-ziehen-sich-endgueltig-aus-der-who-zurueck%2F&amp;action_name=USA%20ziehen%20sich%20endg%C3%BCltig%20aus%20der%20WHO%20zur%C3%BCck&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/usa-ziehen-sich-endgueltig-aus-der-who-zurueck/">USA ziehen sich endgültig aus der WHO zurück</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die Vereinigten Staaten haben am 22. Januar 2026 den Austritt aus der Weltgesundheitsorganisation WHO abgeschlossen. Das US-Gesundheitsministerium und das Außenministerium begründen den Schritt mit Vorwürfen gegen das Krisenmanagement der WHO in der frühen Phase der COVID-19-Pandemie, fehlenden Reformen und politischer Einflussnahme von Mitgliedstaaten. Die WHO weist zentrale Kritikpunkte zurück, bedauert den Austritt und kündigt an, dass die Mitteilung in den zuständigen WHO-Gremien ab Anfang Februar beraten wird.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-us-regierung-begrundet-who-austritt-mit-covid-19-reformdefiziten-und-politischer-einflussnahme"><span id="us-regierung-begruendet-who-austritt-mit-covid-19-reformdefiziten-und-politischer-einflussnahme">US-Regierung begründet WHO-Austritt mit COVID-19, Reformdefiziten und politischer Einflussnahme</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Nach <a href="https://www.hhs.gov/press-room/united-states-completes-who-withdrawal.html">Darstellung</a> der US-Regierung ist der Austritt das Ergebnis eines einjährigen Prozesses, der mit der <a href="https://fokus-afrika.de/usa-ziehen-sich-aus-66-internationalen-organisationen-zurueck-konsequenzen-fuer-un-arbeit-in-afrika/">Ankündigung</a> von Präsident Donald Trump am 20. Januar 2025 begann. In dieser Phase hätten die USA die Finanzierung der WHO eingestellt, Personal abgezogen und Aktivitäten, die zuvor über die WHO liefen, in bilaterale Formate mit anderen Staaten und Organisationen verlagert. Washington erklärt, die Zusammenarbeit mit der WHO werde künftig auf eine begrenzte Koordination reduziert, die dem Vollzug des Austritts dient. </p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="688" height="1024" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/World_Health_Organization_Headquarters_and_Flag-688x1024.jpg" alt="" class="wp-image-23919 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/World_Health_Organization_Headquarters_and_Flag-688x1024.jpg 688w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/World_Health_Organization_Headquarters_and_Flag-202x300.jpg 202w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/World_Health_Organization_Headquarters_and_Flag-768x1143.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/World_Health_Organization_Headquarters_and_Flag-380x566.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/World_Health_Organization_Headquarters_and_Flag-800x1191.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/World_Health_Organization_Headquarters_and_Flag.jpg 960w" sizes="(max-width: 688px) 100vw, 688px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Inhaltlich stützt die US-Seite den Schritt auf mehrere, teils miteinander verknüpfte Argumentationslinien. Erstens habe die WHO in der Frühphase von COVID-19 eine globale Gesundheitsnotlage und die Pandemie zu spät erklärt, wodurch weltweit „kritische Wochen“ verloren gegangen seien. Zweitens habe die WHO Risiken wie asymptomatische Übertragung und eine mögliche luftgestützte Verbreitung nicht früh genug anerkannt. Drittens verweist Washington auf die Bewertung der möglichen Ursprünge von COVID-19. Die US-Regierung kritisiert, die WHO habe alternative Hypothesen, darunter die Möglichkeit eines Laborursprungs, zurückgewiesen, obwohl China nach US-Darstellung relevante Informationen nicht vollständig bereitgestellt habe. Viertens wird betont, die WHO habe nach der Pandemie keine „bedeutenden“ Reformen umgesetzt, um politische Einflussnahme, Governance-Schwächen und Defizite in der Koordination zu adressieren. </p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Im <a href="https://www.hhs.gov/press-room/joint-statement-by-secretary-of-state-rubio-and-secretary-of-health-and-human-services-kennedy-on-the-termination-of-us-membership-in-the-world-health-organization-who.html">gemeinsamen Statement</a> von Außenminister Marco Rubio und Gesundheitsminister Robert F. Kennedy, Jr. wird der Austritt zudem als grundsätzliche Abkehr von einer als politisiert dargestellten WHO beschrieben. Zugleich wird angekündigt, die USA wollten ihre globale Gesundheitsrolle fortsetzen, allerdings stärker über direkte Partnerschaften mit Staaten, privaten Akteuren, Nichtregierungsorganisationen und faith-based entities. Als Prioritäten nennt die US-Seite Notfallreaktion, Biosecurity-Koordination und Gesundheitsinnovation. </p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-who-bedauert-austritt-und-widerspricht-das-gegenteil-ist-richtig"><span id="who-bedauert-austritt-und-widerspricht-das-gegenteil-ist-richtig">WHO bedauert Austritt und widerspricht: „Das Gegenteil ist richtig“</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die WHO reagierte am 24. Januar 2026 mit einer ausführlichen Erklärung. Darin wird der US-Austritt ausdrücklich bedauert und als Entscheidung bezeichnet, die die USA und die Welt „weniger sicher“ mache. Gleichzeitig weist die WHO den Vorwurf zurück, sie habe die USA „getrasht“ oder „tarnished“ und ihre Unabhängigkeit kompromittiert. Die Organisation erklärt, sie habe stets in gutem Glauben und unter Achtung der Souveränität der Vereinigten Staaten zusammengearbeitet.&nbsp;</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="679" height="1024" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/World_Health_Organisation_headquarters_and_logo-679x1024.jpg" alt="" class="wp-image-23920 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/World_Health_Organisation_headquarters_and_logo-679x1024.jpg 679w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/World_Health_Organisation_headquarters_and_logo-199x300.jpg 199w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/World_Health_Organisation_headquarters_and_logo-768x1158.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/World_Health_Organisation_headquarters_and_logo-380x573.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/World_Health_Organisation_headquarters_and_logo-800x1206.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/World_Health_Organisation_headquarters_and_logo.jpg 960w" sizes="(max-width: 679px) 100vw, 679px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Für die Bewertung der COVID-19-Reaktion führt die WHO konkrete Zeitmarken an. Demnach habe die Organisation nach den ersten Berichten über eine Häufung von Fällen einer „Pneumonie unbekannter Ursache“ in Wuhan am 31. Dezember 2019 Informationen angefragt und ein internes Incident-Management-System aktiviert. Bis zum ersten gemeldeten Todesfall am 11. Januar 2020 habe die WHO die Welt über formale Kanäle, öffentliche Statements und soziale Medien informiert, Expertinnen und Experten zusammengebracht und Leitlinien für Staaten veröffentlicht. Die Ausrufung einer „public health emergency of international concern“ am 30. Januar 2020 bezeichnet die WHO als höchste Alarmstufe im Rahmen der International Health Regulations. Zum Zeitpunkt dieser Erklärung habe es außerhalb Chinas weniger als 100 gemeldete Fälle und keine gemeldeten Todesfälle gegeben. </p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die WHO betont außerdem, sie habe während der Pandemie Empfehlungen zu Masken, Impfstoffen und physischer Distanzierung gegeben, jedoch keine Maskenpflichten, Impfpflichten oder Lockdowns empfohlen. Politische Entscheidungen seien durch souveräne Regierungen getroffen worden. Parallel verweist die WHO auf interne und externe Reviews nach der Pandemie sowie auf Schritte zur Stärkung der eigenen Arbeit und der Kapazitäten der Mitgliedstaaten in Vorbereitung und Reaktion auf künftige Gesundheitskrisen.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-globale-gesundheitsprogramme-und-afrika-bezug-in-der-who-erklarung"><span id="globale-gesundheitsprogramme-und-afrika-bezug-in-der-who-erklaerung">Globale Gesundheitsprogramme und Afrika-Bezug in der WHO-Erklärung</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die WHO stellt den Austritt in einen breiteren Kontext der bisherigen US-Rolle als Gründungsmitglied und als bedeutender Unterstützer zentraler globaler Gesundheitsinitiativen. Als Beispiele nennt die WHO Erfolge und Fortschritte bei <a href="https://fokus-afrika.de/tansania-bestaetigt-neuen-fall-von-marburg-virus-erkrankung/">Pocken</a>, Polio, <a href="https://fokus-afrika.de/usa-schliessen-neue-gesundheitsabkommen-mit-uganda-und-lesotho/" type="post" id="22904">HIV</a>, <a href="https://fokus-afrika.de/neuer-ebola-ausbruch-in-der-dr-kongo/">Ebola</a>, Influenza, Tuberkulose, <a href="https://fokus-afrika.de/world-health-summit-in-berlin-deutschlands-milliardenzusage-und-afrikas-neue-praeventionsstrategie/" type="post" id="20769">Malaria</a>, <a href="https://fokus-afrika.de/who-genehmigt-ersten-mpox-impfstoff-zur-verbesserung-des-zugangs-in-afrika/">vernachlässigten Tropenkrankheiten</a>, antimikrobieller Resistenz und Lebensmittelsicherheit. Mehrere dieser Themen sind unmittelbar mit Programmen und Einsatzlogik in Afrika verknüpft, insbesondere bei <a href="https://fokus-afrika.de/who-bestaetigt-ausbruch-eines-potenziell-toedlichen-haemorrhagischen-fiebers-in-aethiopien/" type="post" id="21957">Epidemie- und Ausbruchsreaktion</a> sowie bei langfristigen Präventions- und Behandlungsstrukturen. </p>



<blockquote class="twitter-tweet"><p lang="en" dir="ltr">🚨 EFFECTIVE TODAY: The United States has exited the World Health Organization.<br><br>This fulfills President Trump’s commitment under an executive order signed one year ago, following the WHO’s mishandling of COVID-19 and its ongoing lack of reform, accountability, &amp; transparency. <a href="https://t.co/Xb2zNtBZwP">pic.twitter.com/Xb2zNtBZwP</a></p>&mdash; The White House (@WhiteHouse) <a href="https://twitter.com/WhiteHouse/status/2014539692767596551?ref_src=twsrc%5Etfw">January 23, 2026</a></blockquote> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>



<p class="wp-block-paragraph">In der gleichen <a href="https://www.who.int/news/item/24-01-2026-who-statement-on-notification-of-withdrawal-of-the-united-states">Erklärung</a> verweist die WHO zudem auf den WHO Pandemic Agreement, der im Vorjahr von den Mitgliedstaaten angenommen worden sei. Aktuell werde außerdem ein Anhang zum Pandemic Agreement verhandelt, der ein Pathogen Access and Benefit Sharing System regeln soll, mit dem Ziel schneller Erkennung, Datenteilung und eines gerechteren Zugangs zu Impfstoffen, Therapeutika und Diagnostika. </p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-un-sicht-bedingungen-der-us-mitwirkung-und-offener-status-der-voraussetzungen"><span id="un-sicht-bedingungen-der-us-mitwirkung-und-offener-status-der-voraussetzungen">UN-Sicht: Bedingungen der US-Mitwirkung und offener Status der Voraussetzungen</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Im täglichen <a href="https://press.un.org/en/2026/db260123.doc.htm">Pressebriefing</a> der Vereinten Nationen vom 23. Januar 2026 wurde die Frage nach den Auswirkungen des US-Austritts aufgegriffen. Der stellvertretende UN-Sprecher Farhan Haq verwies darauf, dass die US-Beteiligung an der WHO von der Weltgesundheitsversammlung unter bestimmten Bedingungen akzeptiert worden sei. Diese Bedingungen umfassten nach seinen Angaben eine einjährige Kündigungsfrist und die vollständige Begleichung finanzieller Verpflichtungen. Die WHO habe dem UN-Generalsekretär als Depositar noch nicht bestätigt, dass diese Bedingungen erfüllt seien. Weitere Detailfragen seien daher an die WHO zu richten. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die unterschiedlichen Linien sind damit klar abgesteckt: Während Washington den Austritt als abgeschlossen darstellt, betont die WHO den formalen Beratungsweg über Exekutivrat und Weltgesundheitsversammlung. Die WHO kündigt an, dass die Austrittsmitteilung im WHO-Exekutivrat ab 2. Februar und in der Weltgesundheitsversammlung im Mai 2026 behandelt wird.&nbsp;</p>
<img loading="lazy" decoding="async" src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fusa-ziehen-sich-endgueltig-aus-der-who-zurueck%2F&amp;action_name=USA%20ziehen%20sich%20endg%C3%BCltig%20aus%20der%20WHO%20zur%C3%BCck&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /><p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/usa-ziehen-sich-endgueltig-aus-der-who-zurueck/">USA ziehen sich endgültig aus der WHO zurück</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		
		<media:thumbnail url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/World_Health_Organization_Headquarters_and_Flag-150x150.jpg" />
		<media:content url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/World_Health_Organization_Headquarters_and_Flag.jpg" medium="image">
			<media:title type="html">World_Health_Organization_Headquarters_and_Flag</media:title>
			<media:thumbnail url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/World_Health_Organization_Headquarters_and_Flag-150x150.jpg" />
		</media:content>
		<media:content url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/World_Health_Organisation_headquarters_and_logo.jpg" medium="image">
			<media:title type="html">World_Health_Organisation_headquarters_and_logo</media:title>
			<media:thumbnail url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/World_Health_Organisation_headquarters_and_logo-150x150.jpg" />
		</media:content>
		<media:content url="https://fokus-afrika.de/fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&#038;rec=1&#038;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fusa-ziehen-sich-endgueltig-aus-der-who-zurueck%2F&#038;action_name=USA%20ziehen%20sich%20endg%C3%BCltig%20aus%20der%20WHO%20zur%C3%BCck&#038;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" medium="image" />
	</item>
		<item>
		<title>Wahlen in Gambia: Ex-Vizepräsident Ousainou Darboe startet in den Wahlkampf</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/wahlen-in-gambia-ex-vizepraesident-ousainou-darboe-startet-in-den-wahlkampf/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Dec 2025 12:54:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gambia]]></category>
		<category><![CDATA[2]]></category>
		<category><![CDATA[4]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Landwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Parteien]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlen]]></category>
		<category><![CDATA[Wasser]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://fokus-afrika.de/?p=22977</guid>

					<description><![CDATA[<p>In Gambia hat der Vorsitzende der United Democratic Party (UDP), Ousainou Darboe, seine landesweite politische Tour im Vorfeld&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fwahlen-in-gambia-ex-vizepraesident-ousainou-darboe-startet-in-den-wahlkampf%2F&amp;action_name=Wahlen%20in%20Gambia%3A%20Ex-Vizepr%C3%A4sident%20Ousainou%20Darboe%20startet%20in%20den%20Wahlkampf&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/wahlen-in-gambia-ex-vizepraesident-ousainou-darboe-startet-in-den-wahlkampf/">Wahlen in Gambia: Ex-Vizepräsident Ousainou Darboe startet in den Wahlkampf</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">In Gambia hat der Vorsitzende der United Democratic Party (UDP), Ousainou Darboe, seine landesweite politische Tour im Vorfeld der Präsidentschaftswahl 2026 begonnen. Der Auftakt fand am 11. Dezember 2025 in der North Bank Region statt und wurde von einer großen Zahl von Parteianhängern begleitet. Darboe <a href="https://fokus-afrika.de/udp-nominiert-ousainou-darboe-praesidentschaftskandidat-fuer-wahl-2026/">positionierte sich dabei als Präsidentschaftskandidat</a> der UDP und stellte soziale, landwirtschaftliche und institutionelle Reformen in den Mittelpunkt seiner Ansprachen. Er bezeichnete einen Wahlsieg der UDP als einen Erfolg für das gesamte Land.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-auftakt-der-udp-tour-in-der-north-bank-region"><span id="auftakt-der-udp-tour-in-der-north-bank-region">Auftakt der UDP-Tour in der North Bank Region</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die landesweite Tour von Ousainou Darboe begann in der North Bank Region und markiert den formellen Start seiner politischen Mobilisierung als Präsidentschaftskandidat der UDP für die <a href="https://fokus-afrika.de/gambia-parteien-positionieren-sich-im-vorfeld-der-praesidentschaftswahl-2026/">Wahl im Jahr 2026</a>. Nach Angaben der Partei war die Veranstaltung von einer hohen Beteiligung von Parteimitgliedern und Unterstützern geprägt. Anwesend waren neben Darboe auch hochrangige Parteifunktionäre, Abgeordnete der Nationalversammlung, regionale Parteivertreter sowie Jugend- und Frauenorganisationen der UDP.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/Ggyobd9X0AAmYkF-1024x683.jpeg" alt="" class="wp-image-22992 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/Ggyobd9X0AAmYkF-1024x683.jpeg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/Ggyobd9X0AAmYkF-300x200.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/Ggyobd9X0AAmYkF-768x512.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/Ggyobd9X0AAmYkF-1536x1024.jpeg 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/Ggyobd9X0AAmYkF-2048x1366.jpeg 2048w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/Ggyobd9X0AAmYkF-380x253.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/Ggyobd9X0AAmYkF-800x533.jpeg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/Ggyobd9X0AAmYkF-1160x773.jpeg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/Ggyobd9X0AAmYkF-scaled.jpeg 2560w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Die Tour ist Teil der Strategie der UDP, den direkten Austausch mit der Bevölkerung in allen Regionen des Landes zu suchen, lokale Anliegen aufzunehmen und die politischen Leitlinien der Partei darzulegen. Laut Parteikreisen soll der Dialog mit Gemeinden dazu beitragen, das Vertrauen in demokratische Prozesse zu stärken und politische Teilhabe zu fördern.</p>
</div></div>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-politische-botschaften-und-soziale-zusagen"><span id="politische-botschaften-und-soziale-zusagen">Politische Botschaften und soziale Zusagen</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">In seiner Ansprache erklärte Darboe, ein Wahlsieg der UDP im Jahr 2026 sei „der Sieg aller Gambier“. Er betonte, dass eine von der UDP geführte Regierung darauf abzielen werde, soziale Härten zu lindern und staatliche Leistungen gerechter zugänglich zu machen. Insbesondere wandte er sich an die Bevölkerung von Niumi und erklärte, eine künftige UDP-Regierung werde deren Sorgen ernst nehmen und konkrete Verbesserungen umsetzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein zentrales Thema seiner Rede war die <a href="https://fokus-afrika.de/tag/landwirtschaft/">Landwirtschaft</a>. Darboe hob hervor, dass die Bedürfnisse der Landwirte stärker berücksichtigt werden müssten. Für die Region Niumi kündigte er an, im Falle eines Wahlsiegs ein System des Garten- und Gemüseanbaus einzuführen, um Einkommen zu diversifizieren und die lokale Nahrungsmittelproduktion zu stärken. Ergänzend stellte er den Aufbau von Kühl- und Lagermöglichkeiten für landwirtschaftliche Erzeugnisse in Aussicht, um Nachernteverluste zu reduzieren.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-wasser-und-gesundheitsversorgung-als-politische-schwerpunkte"><span id="wasser-und-gesundheitsversorgung-als-politische-schwerpunkte">Wasser- und Gesundheitsversorgung als politische Schwerpunkte</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ein weiterer Schwerpunkt der Reden Darboes war die Grundversorgung. Er erklärte, der Zugang zu sauberem <a href="https://fokus-afrika.de/tag/wasser/">Trinkwasser</a> sei ein grundlegendes Recht der Bürgerinnen und Bürger. „Niemand sollte um Wasser bitten müssen“, sagte er vor den Versammelten. Für die Gemeinde Jinak sicherte er zu, dass unter einer UDP-Regierung innerhalb eines Jahres eine verlässliche Trinkwasserversorgung eingerichtet werde.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="627" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/G8OE4FMW8AA_vAH-1024x627.jpeg" alt="" class="wp-image-22991 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/G8OE4FMW8AA_vAH-1024x627.jpeg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/G8OE4FMW8AA_vAH-300x184.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/G8OE4FMW8AA_vAH-768x470.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/G8OE4FMW8AA_vAH-380x233.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/G8OE4FMW8AA_vAH-800x490.jpeg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/G8OE4FMW8AA_vAH-1160x710.jpeg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/G8OE4FMW8AA_vAH.jpeg 1176w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Auch das <a href="https://fokus-afrika.de/tag/gesundheit/">Gesundheitssystem</a> thematisierte Darboe ausführlich. Er versprach, dass unter seiner Führung alle Steuerzahlerinnen und Steuerzahler ihre medizinische Versorgung innerhalb Gambias erhalten sollen. Damit griff er verbreitete Kritik an der unzureichenden Ausstattung des Gesundheitswesens und den hohen Kosten für Behandlungen im Ausland auf.</p>
</div></div>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-institutionelle-reformen-und-amtszeitbegrenzung"><span id="institutionelle-reformen-und-amtszeitbegrenzung">Institutionelle Reformen und Amtszeitbegrenzung</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Neben sozialen und wirtschaftlichen Fragen nahm Darboe auch institutionelle Reformen in den Blick. In Bezug auf die politische Ordnung Gambias bekräftigte er seine Unterstützung für eine verbindliche Begrenzung der Amtszeiten des Präsidenten. Unter seiner Führung solle kein Staatsoberhaupt länger als zwei Amtszeiten regieren. Diese Zusage knüpft an die seit Jahren geführte Debatte über Verfassungsreformen und die Stärkung demokratischer Institutionen im Land an.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-parteidynamik-und-ubertritte-junger-menschen"><span id="parteidynamik-und-uebertritte-junger-menschen">Parteidynamik und Übertritte junger Menschen</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Veranstaltung in der North Bank Region war auch von parteiinternen Entwicklungen geprägt. Während des Treffens traten nach Angaben der UDP mehr als 100 junge Menschen aus Upper Niumi offiziell der Partei bei. Diese Übertritte wurden von der Parteiführung als Signal wachsender Unterstützung gewertet, insbesondere unter jungen Wählerinnen und Wählern, die einen großen Teil der gambischen Bevölkerung ausmachen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Jugend- und Frauenstrukturen der UDP spielten bei der Organisation der Veranstaltung eine sichtbare Rolle. Parteivertreter erklärten, dass die Mobilisierung dieser Gruppen für den Wahlkampf 2026 von zentraler Bedeutung sei.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-fortsetzung-der-landesweiten-mobilisierung"><span id="fortsetzung-der-landesweiten-mobilisierung">Fortsetzung der landesweiten Mobilisierung</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Nach dem Auftakt in der North Bank Region soll die Tour in weiteren Teilen des Landes fortgesetzt werden. Geplant sind Stationen in Kerewan, Ballangharr sowie im Dorf Kunting in der Central River Region. Auch dort will Darboe nach Angaben der Partei Gespräche mit lokalen Gemeinschaften führen und politische Schwerpunkte der UDP erläutern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie die&nbsp;<em>lokale Presse</em>&nbsp;berichtet, versteht die UDP die landesweite Tour als langfristige Vorbereitung auf die Präsidentschaftswahl 2026 und als Mittel, ihre politische Präsenz außerhalb urbaner Zentren zu stärken.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fwahlen-in-gambia-ex-vizepraesident-ousainou-darboe-startet-in-den-wahlkampf%2F&amp;action_name=Wahlen%20in%20Gambia%3A%20Ex-Vizepr%C3%A4sident%20Ousainou%20Darboe%20startet%20in%20den%20Wahlkampf&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /><p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/wahlen-in-gambia-ex-vizepraesident-ousainou-darboe-startet-in-den-wahlkampf/">Wahlen in Gambia: Ex-Vizepräsident Ousainou Darboe startet in den Wahlkampf</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		
		<media:thumbnail url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/Ggyobd9X0AAmYkF-150x150.jpeg" />
		<media:content url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/Ggyobd9X0AAmYkF-scaled.jpeg" medium="image">
			<media:title type="html">Ggyobd9X0AAmYkF</media:title>
			<media:thumbnail url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/Ggyobd9X0AAmYkF-150x150.jpeg" />
		</media:content>
		<media:content url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/G8OE4FMW8AA_vAH.jpeg" medium="image">
			<media:title type="html">G8OE4FMW8AA_vAH</media:title>
			<media:thumbnail url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/G8OE4FMW8AA_vAH-150x150.jpeg" />
		</media:content>
		<media:content url="https://fokus-afrika.de/fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&#038;rec=1&#038;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fwahlen-in-gambia-ex-vizepraesident-ousainou-darboe-startet-in-den-wahlkampf%2F&#038;action_name=Wahlen%20in%20Gambia%3A%20Ex-Vizepr%C3%A4sident%20Ousainou%20Darboe%20startet%20in%20den%20Wahlkampf&#038;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" medium="image" />
	</item>
		<item>
		<title>Namibia stärkt mit deutschem Robert Koch-Institut die Reaktion auf Mpox und CCHF</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/namibia-staerkt-mit-deutschem-robert-koch-institut-die-reaktion-auf-mpox-und-cchf/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 14 Dec 2025 21:34:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Institutionelle Beziehungen]]></category>
		<category><![CDATA[Namibia]]></category>
		<category><![CDATA[1]]></category>
		<category><![CDATA[4]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://fokus-afrika.de/?p=22973</guid>

					<description><![CDATA[<p>Namibia hat gemeinsam mit dem deutschen Robert Koch-Institut (RKI) Maßnahmen zur besseren Vorbereitung auf Infektionsausbrüche verstärkt. In Windhoek&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fnamibia-staerkt-mit-deutschem-robert-koch-institut-die-reaktion-auf-mpox-und-cchf%2F&amp;action_name=Namibia%20st%C3%A4rkt%20mit%20deutschem%20Robert%20Koch-Institut%20die%20Reaktion%20auf%20Mpox%20und%20CCHF&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/namibia-staerkt-mit-deutschem-robert-koch-institut-die-reaktion-auf-mpox-und-cchf/">Namibia stärkt mit deutschem Robert Koch-Institut die Reaktion auf Mpox und CCHF</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Namibia hat gemeinsam mit dem deutschen Robert Koch-Institut (RKI) Maßnahmen zur besseren Vorbereitung auf Infektionsausbrüche verstärkt. In Windhoek fand eine landesweite Schulung für medizinisches Fachpersonal statt, die auf die Früherkennung, das Fallmanagement und die Eindämmung von <a href="https://fokus-afrika.de/500-000-mpox-impfdosen-fur-afrika/">Mpox</a> sowie des <a href="https://fokus-afrika.de/namibia-bestaetigt-ausbruch-des-krim-kongo-fiebers/">Krim-Kongo-hämorrhagischen Fiebers</a> (CCHF) abzielte. Hintergrund sind jüngste Krankheitsfälle, darunter der erste Mpox-Ausbruch in Namibia im Oktober sowie ein tödlich verlaufener CCHF-Fall im November. Die Initiative ist Teil einer seit 2020 bestehenden Kooperation zwischen dem namibischen Gesundheitsministerium und dem RKI.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-schulung-zur-ausbruchsvorsorge-in-windhoek"><span id="schulung-zur-ausbruchsvorsorge-in-windhoek">Schulung zur Ausbruchsvorsorge in Windhoek</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Schulung wurde vom namibischen Ministerium für Gesundheit und Soziale Dienste in Partnerschaft mit dem Robert Koch-Institut organisiert. Sie fand in der vergangenen Woche in Windhoek statt und richtete sich an medizinische Fachkräfte aus zentralen und regionalen Krankenhäusern im gesamten Land. Ziel war es, die Reaktionsfähigkeit des Gesundheitswesens bei hochansteckenden Krankheiten zu verbessern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Mittelpunkt standen die frühzeitige Erkennung von Symptomen, standardisierte Verfahren im Fallmanagement sowie Maßnahmen zur Eindämmung potenzieller Übertragungen. An der Schulung nahmen unter anderem medizinische Offiziere und registrierte Pflegekräfte teil.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-aktuelle-ausbruchslage-in-namibia"><span id="aktuelle-ausbruchslage-in-namibia">Aktuelle Ausbruchslage in Namibia</span></h2>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="960" height="720" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/WhatsApp-Image-2025-12-14-at-15.56.12.jpeg" alt="" class="wp-image-22975 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/WhatsApp-Image-2025-12-14-at-15.56.12.jpeg 960w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/WhatsApp-Image-2025-12-14-at-15.56.12-300x225.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/WhatsApp-Image-2025-12-14-at-15.56.12-768x576.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/WhatsApp-Image-2025-12-14-at-15.56.12-200x150.jpeg 200w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/WhatsApp-Image-2025-12-14-at-15.56.12-260x195.jpeg 260w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/WhatsApp-Image-2025-12-14-at-15.56.12-380x285.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/WhatsApp-Image-2025-12-14-at-15.56.12-800x600.jpeg 800w" sizes="(max-width: 960px) 100vw, 960px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Namibia hatte am 18. Oktober erstmals einen Mpox-Ausbruch offiziell erklärt. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums wurden im Laufe dieses Monats in Swakopmund zwei laborbestätigte Mpox-Fälle sowie ein weiterer wahrscheinlicher Fall registriert. Mpox, früher als Affenpocken bekannt, gehört zu den viralen Erkrankungen, die bei engem Kontakt übertragen werden können.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Darüber hinaus wurde am 22. November ein tödlicher Fall des Krim-Kongo-hämorrhagischen Fiebers gemeldet. Insgesamt wurden in Namibia in den vergangenen zehn Jahren acht CCHF-Fälle registriert. Die Krankheit wird in der Regel durch Zecken übertragen und kann auch durch Kontakt mit infiziertem Blut oder Gewebe weitergegeben werden. Sie gilt als schwer verlaufend und erfordert besondere Schutzmaßnahmen im Gesundheitswesen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-fokus-auf-fruherkennung-und-fallmanagement"><span id="fokus-auf-frueherkennung-und-fallmanagement">Fokus auf Früherkennung und Fallmanagement</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ein zentrales Element der Schulung war der sogenannte „Training-of-Trainers“-Ansatz. Dieser sieht vor, ausgewählte Fachkräfte gezielt weiterzubilden, damit sie ihr Wissen anschließend in ihren jeweiligen Regionen weitergeben können. Ziel ist es, einheitliche Standards im Umgang mit Verdachts- und bestätigten Fällen landesweit zu verankern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Martha Josef, stellvertretende Leiterin für das Fallmanagement von Mpox, betonte die Bedeutung dieses Ansatzes. „Der Ansatz der Schulung von Multiplikatoren hilft dabei, zentrale Fähigkeiten für die Reaktion auf Ausbrüche weiterzugeben und Gesundheitsfachkräfte in allen Regionen zu stärken“, sagte sie während der Veranstaltung.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-rolle-des-robert-koch-instituts"><span id="rolle-des-robert-koch-instituts">Rolle des Robert Koch-Instituts</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das Robert Koch-Institut brachte seine Expertise im Bereich der öffentlichen Gesundheit und der Bekämpfung hochinfektiöser Krankheiten in die Schulung ein. Christian Winter, Experte für öffentliche Gesundheit am RKI, erklärte, dass das medizinische Personal darin geschult worden sei, Symptome frühzeitig zu erkennen und potenzielle Ausbreitungen rasch einzudämmen.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="500" height="312" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/Berlin_RKI_building_Nordufer_asv2021-03_img1.jpg" alt="" class="wp-image-22974 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/Berlin_RKI_building_Nordufer_asv2021-03_img1.jpg 500w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/Berlin_RKI_building_Nordufer_asv2021-03_img1-300x187.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/Berlin_RKI_building_Nordufer_asv2021-03_img1-380x237.jpg 380w" sizes="(max-width: 500px) 100vw, 500px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Er hob die Bedeutung internationaler Zusammenarbeit hervor. Diese sei entscheidend, um auf Ausbrüche „schnell“ und „entschlossen“ reagieren zu können. Ziel der gemeinsamen Maßnahmen sei es, die Widerstandsfähigkeit des namibischen Gesundheitssystems gegenüber künftigen Krankheitsausbrüchen zu erhöhen.</p>
</div></div>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-finanzierung-und-institutioneller-rahmen"><span id="finanzierung-und-institutioneller-rahmen">Finanzierung und institutioneller Rahmen</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Schulungsinitiative wurde gemeinsam vom namibischen und dem deutschen Gesundheitsministerium finanziert. Sie erfolgte im Rahmen des Global Health Protection Programme, das auf die Stärkung nationaler Gesundheitssysteme und der internationalen Gesundheitsvorsorge ausgerichtet ist. Zusätzlich wurde das Projekt durch Stakob unterstützt, das deutsche Netzwerk von Zentren für hochkontagiöse und lebensbedrohliche Infektionskrankheiten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die aktuelle Maßnahme baut auf einer formellen Vereinbarung auf, die das Robert Koch-Institut und das namibische Gesundheitsministerium bereits im Jahr 2020 unterzeichnet hatten. Diese Kooperation zielt darauf ab, die nationale Vorsorge, Überwachung und Reaktion auf Krankheitsausbrüche langfristig zu verbessern.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-bedeutung-fur-die-nationale-gesundheitsvorsorge"><span id="bedeutung-fuer-die-nationale-gesundheitsvorsorge">Bedeutung für die nationale Gesundheitsvorsorge</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Schulung verdeutlicht den zunehmenden Stellenwert der Ausbruchsvorsorge im namibischen Gesundheitswesen. Sowohl Mpox als auch CCHF zählen zu den Erkrankungen, bei denen schnelle Diagnostik, klar definierte Behandlungsabläufe und konsequente Schutzmaßnahmen für medizinisches Personal entscheidend sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Durch die Einbindung von Fachkräften aus verschiedenen Regionen soll sichergestellt werden, dass gewonnene Kenntnisse nicht auf einzelne Einrichtungen beschränkt bleiben. Vielmehr ist vorgesehen, die erlernten Verfahren landesweit anzuwenden und in bestehende Strukturen der Gesundheitsversorgung zu integrieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie das namibische Gesundheitsministerium und das Robert Koch-Institut betonten, ist die Schulung Teil eines kontinuierlichen Prozesses zur Stärkung der nationalen und internationalen Gesundheits­sicherheit.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fnamibia-staerkt-mit-deutschem-robert-koch-institut-die-reaktion-auf-mpox-und-cchf%2F&amp;action_name=Namibia%20st%C3%A4rkt%20mit%20deutschem%20Robert%20Koch-Institut%20die%20Reaktion%20auf%20Mpox%20und%20CCHF&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /><p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/namibia-staerkt-mit-deutschem-robert-koch-institut-die-reaktion-auf-mpox-und-cchf/">Namibia stärkt mit deutschem Robert Koch-Institut die Reaktion auf Mpox und CCHF</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		
		<media:thumbnail url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/WhatsApp-Image-2025-12-14-at-15.56.12-150x150.jpeg" />
		<media:content url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/WhatsApp-Image-2025-12-14-at-15.56.12.jpeg" medium="image">
			<media:title type="html">WhatsApp-Image-2025-12-14-at-15.56.12</media:title>
			<media:thumbnail url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/WhatsApp-Image-2025-12-14-at-15.56.12-150x150.jpeg" />
		</media:content>
		<media:content url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/Berlin_RKI_building_Nordufer_asv2021-03_img1.jpg" medium="image">
			<media:title type="html">Berlin_RKI_building_Nordufer_asv2021-03_img1</media:title>
			<media:thumbnail url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/Berlin_RKI_building_Nordufer_asv2021-03_img1-150x150.jpg" />
		</media:content>
		<media:content url="https://fokus-afrika.de/fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&#038;rec=1&#038;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fnamibia-staerkt-mit-deutschem-robert-koch-institut-die-reaktion-auf-mpox-und-cchf%2F&#038;action_name=Namibia%20st%C3%A4rkt%20mit%20deutschem%20Robert%20Koch-Institut%20die%20Reaktion%20auf%20Mpox%20und%20CCHF&#038;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" medium="image" />
	</item>
		<item>
		<title>USA schließen neue Gesundheitsabkommen mit Uganda und Lesotho</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/usa-schliessen-neue-gesundheitsabkommen-mit-uganda-und-lesotho/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Dec 2025 16:30:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lesotho]]></category>
		<category><![CDATA[Uganda]]></category>
		<category><![CDATA[4]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Kooperation]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://fokus-afrika.de/?p=22904</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Vereinigten Staaten haben mit Uganda und Lesotho neue mehrjährige Abkommen zur gesundheitlichen Zusammenarbeit unterzeichnet. Die Vereinbarungen sind&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fusa-schliessen-neue-gesundheitsabkommen-mit-uganda-und-lesotho%2F&amp;action_name=USA%20schlie%C3%9Fen%20neue%20Gesundheitsabkommen%20mit%20Uganda%20und%20Lesotho&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/usa-schliessen-neue-gesundheitsabkommen-mit-uganda-und-lesotho/">USA schließen neue Gesundheitsabkommen mit Uganda und Lesotho</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die <a href="https://fokus-afrika.de/tag/usa/">Vereinigten Staaten</a> haben mit Uganda und Lesotho neue mehrjährige Abkommen zur gesundheitlichen Zusammenarbeit unterzeichnet. Die Vereinbarungen sind Teil der sogenannten <em><a href="https://www.state.gov/wp-content/uploads/2025/09/America-First-Global-Health-Strategy-Report.pdf">America First Global Health Strategy</a></em> und zielen auf den Ausbau widerstandsfähiger, national getragener Gesundheitssysteme. Beide Abkommen sehen umfangreiche finanzielle Zusagen, Ko-Investitionen der Partnerländer sowie strukturelle Reformen bei Finanzierung, Datensystemen und Personal vor.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-neue-bilaterale-gesundheitsabkommen-mit-uganda-und-lesotho"><span id="neue-bilaterale-gesundheitsabkommen-mit-uganda-und-lesotho">Neue bilaterale Gesundheitsabkommen mit Uganda und Lesotho</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Am 10. Dezember 2025 unterzeichneten die USA jeweils fünfjährige bilaterale Memoranden of Understanding mit den Regierungen Ugandas und Lesothos. Wie das US-Außenministerium erklärte, sollen die Abkommen „robuste, eigenständige und nachhaltige Gesundheitssysteme“ fördern und gleichzeitig zentrale globale Gesundheitsziele verfolgen.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="796" height="1024" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/G71QeQJXIAEJsYQ-796x1024.jpeg" alt="" class="wp-image-22906 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/G71QeQJXIAEJsYQ-796x1024.jpeg 796w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/G71QeQJXIAEJsYQ-233x300.jpeg 233w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/G71QeQJXIAEJsYQ-768x988.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/G71QeQJXIAEJsYQ-1194x1536.jpeg 1194w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/G71QeQJXIAEJsYQ-380x489.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/G71QeQJXIAEJsYQ-800x1029.jpeg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/G71QeQJXIAEJsYQ-1160x1492.jpeg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/G71QeQJXIAEJsYQ.jpeg 1570w" sizes="(max-width: 796px) 100vw, 796px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">In Uganda vereinbarten beide Staaten eine nahezu 2,3 Milliarden US-Dollar umfassende Kooperation. Davon planen die USA Investitionen von bis zu 1,7 Milliarden US-Dollar, insbesondere zur Bekämpfung von HIV/AIDS, Tuberkulose, Malaria und anderen Infektionskrankheiten. Die ugandische Regierung sagte im Gegenzug Ko-Investitionen von mehr als 500 Millionen US-Dollar zu, im Einklang mit dem National Development Plan IV und der Vision 2040 des Landes.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für Lesotho wurde ein Abkommen mit einem Gesamtvolumen von 364 Millionen US-Dollar geschlossen. Die Vereinigten Staaten beabsichtigen, bis zu 232 Millionen US-Dollar bereitzustellen, während Lesotho 132 Millionen US-Dollar für seine nationale HIV/AIDS-Bekämpfung einplant.</p>
</div></div>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-schwerpunkt-auf-hiv-aids-tuberkulose-und-malaria"><span id="schwerpunkt-auf-hiv-aids-tuberkulose-und-malaria">Schwerpunkt auf HIV/AIDS, Tuberkulose und Malaria</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ein zentraler Bestandteil beider Abkommen ist die Fortführung der seit Jahrzehnten bestehenden US-Gesundheitshilfeprogramme, insbesondere im Bereich HIV/AIDS. In Uganda soll ein erheblicher Teil der Mittel für Prävention, Diagnostik und Behandlung eingesetzt werden. Gleichzeitig sieht das Abkommen Maßnahmen zur Stärkung des gesamten Gesundheitssystems vor, darunter die Digitalisierung von Gesundheitsdaten und die Unterstützung konfessioneller Gesundheitseinrichtungen.</p>



<blockquote class="twitter-tweet"><p lang="en" dir="ltr">🇺🇸 <a href="https://twitter.com/CDCGlobal?ref_src=twsrc%5Etfw">@CDCGlobal</a> Uganda Director Dr. Mary Boyd reaffirmed that the 🇺🇸 remains🇺🇬&#39;s largest health partner as we shift to a new, country-led approach under the <a href="https://twitter.com/hashtag/AmericaFirst?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#AmericaFirst</a> Global Health Strategy and <a href="https://twitter.com/USForeignAssist?ref_src=twsrc%5Etfw">@USForeignAssist</a> . Speaking at the <a href="https://twitter.com/MinofHealthUG?ref_src=twsrc%5Etfw">@MinofHealthUG</a> &#39;s 31st Joint Review Mission, Dr.… <a href="https://t.co/SpJFKwB8Gq">pic.twitter.com/SpJFKwB8Gq</a></p>&mdash; U.S. Embassy Uganda (@USEmbassyUganda) <a href="https://twitter.com/USEmbassyUganda/status/1998401087565373683?ref_src=twsrc%5Etfw">December 9, 2025</a></blockquote> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>



<p class="wp-block-paragraph">Auch die Gesundheitsversorgung der ugandischen Streitkräfte ist Teil der Vereinbarung. Diese spielen laut US-Angaben eine Rolle bei regionalen Einsätzen und logistischen Operationen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In Lesotho liegt der Fokus ebenfalls auf HIV/AIDS. Ergänzend sollen Investitionen in den Ausbau des Gesundheitspersonals, in Datensysteme sowie in Überwachung und Reaktion auf Krankheitsausbrüche erfolgen. Laut US-Außenministerium eröffnet das Abkommen zudem Spielräume für technologische Innovationen, etwa bei der digitalen Vernetzung von Gesundheitseinrichtungen oder bei neuen Logistiklösungen für medizinische Produkte.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-ko-investitionen-und-nationale-verantwortung"><span id="ko-investitionen-und-nationale-verantwortung">Ko-Investitionen und nationale Verantwortung</span></h2>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="714" height="960" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/G744h7lXMAIrt0N.jpeg" alt="" class="wp-image-22905 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/G744h7lXMAIrt0N.jpeg 714w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/G744h7lXMAIrt0N-223x300.jpeg 223w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/G744h7lXMAIrt0N-380x511.jpeg 380w" sizes="(max-width: 714px) 100vw, 714px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Ein zentrales Prinzip der neuen Abkommen ist die stärkere finanzielle und strukturelle Verantwortung der Partnerländer. Die US-Regierung betont, dass langfristig eine schrittweise Übertragung von Aufgaben und Kosten an die nationalen Gesundheitssysteme vorgesehen ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In der begleitenden Grundsatzdokumentation heißt es, Ziel sei es, „die finanzielle Verantwortung, technische Funktionen und Datensysteme schrittweise an die Partnerregierungen zu übergeben“, um Abhängigkeiten zu reduzieren und nachhaltige Strukturen zu schaffen. Die USA verpflichten sich jedoch, kurzfristig weiterhin 100 Prozent der Kosten für medizinische Grundversorgung, Medikamente und das aktuell von ihnen finanzierte Gesundheitspersonal zu tragen.</p>
</div></div>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-zitate-aus-dem-us-aussenministerium"><span id="zitate-aus-dem-us-aussenministerium">Zitate aus dem US-Außenministerium</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Der stellvertretende Sprecher des US-Außenministeriums, Thomas Pigott, erklärte anlässlich der Unterzeichnung der Abkommen, Ziel sei es, „widerstandsfähige, selbsttragende und dauerhafte Gesundheitssysteme“ aufzubauen. Die bilateralen Vereinbarungen seien Ausdruck der strategischen Bedeutung der Beziehungen zu Uganda und Lesotho.</p>



<blockquote class="twitter-tweet"><p lang="en" dir="ltr">Link to statement 👉 <a href="https://t.co/ivY6FhmOR7">https://t.co/ivY6FhmOR7</a> <a href="https://t.co/XgNBVtYFYw">pic.twitter.com/XgNBVtYFYw</a></p>&mdash; USForeignAssist (@USForeignAssist) <a href="https://twitter.com/USForeignAssist/status/1998869586318700873?ref_src=twsrc%5Etfw">December 10, 2025</a></blockquote> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>



<p class="wp-block-paragraph">In der übergeordneten Strategie wird der Ansatz so zusammengefasst: „Die Vereinigten Staaten sind der weltweite Führer im Bereich der globalen Gesundheit. Unsere Programme haben Millionen Leben gerettet, müssen aber effizienter, transparenter und nachhaltiger werden.“<br>Weiter heißt es: „Afrika darf nicht länger nur Patient sein, sondern muss Gestalter und Träger seiner eigenen gesundheitlichen Zukunft werden.“</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-einbettung-in-die-america-first-global-health-strategy"><span id="einbettung-in-die-america-first-global-health-strategy">Einbettung in die America First Global Health Strategy</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Abkommen mit Uganda und Lesotho sind Teil einer breiteren Initiative, mit der die USA bis Ende 2025 ähnliche Vereinbarungen mit Dutzenden Empfängerländern abschließen wollen. Laut Strategiepapier sollen diese Abkommen nicht nur Gesundheitsziele verfolgen, sondern auch bilaterale Beziehungen stärken und die Eigenständigkeit der Partnerländer fördern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Strategiepapier nennt drei übergeordnete Ziele: den Schutz der USA vor globalen Gesundheitsrisiken, die Stärkung bilateraler Beziehungen und die Förderung wirtschaftlicher Stabilität. Besonders Afrika wird dabei als strategisch bedeutende Region hervorgehoben, unter anderem wegen des demografischen Wachstums, der hohen Krankheitslast und der sicherheitspolitischen Bedeutung. Kritiker warnen jedoch vor dem Ausverkauf sensibler Gesundheitsdaten.</p>



<blockquote class="twitter-tweet"><p lang="en" dir="ltr">The U.S. Department of State and <a href="https://twitter.com/zipline?ref_src=twsrc%5Etfw">@Zipline</a> are realizing the America First Global Health Strategy by investing in American-made robotics to advance sustainable and resilient health systems. We are delivering foreign assistance in line with our national interests that is more…</p>&mdash; Department of State (@StateDept) <a href="https://twitter.com/StateDept/status/1993401467126808629?ref_src=twsrc%5Etfw">November 25, 2025</a></blockquote> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>



<p class="wp-block-paragraph">Die Vereinigten Staaten verweisen darauf, seit 2001 mehr als 204 Milliarden US-Dollar in globale Gesundheitshilfe investiert zu haben. Ein erheblicher Teil davon floss nach Subsahara-Afrika, wo laut US-Angaben deutliche Rückgänge bei HIV-, Tuberkulose- und Malaria-bedingten Todesfällen verzeichnet wurden&nbsp;America-First-Global-Health-Str…</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-umsetzung-und-kontrolle"><span id="umsetzung-und-kontrolle">Umsetzung und Kontrolle</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Beide Abkommen enthalten Mechanismen zur Leistungsüberwachung. Die Bereitstellung weiterer US-Mittel soll an das Erreichen gemeinsam festgelegter Gesundheitsindikatoren geknüpft werden. Dazu zählen unter anderem Fortschritte bei der Eindämmung von HIV/AIDS, der Ausbau nationaler Datensysteme sowie steigende Eigeninvestitionen der Partnerstaaten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die US-Regierung kündigte an, in den kommenden Wochen weitere bilaterale Gesundheitsabkommen in Afrika und anderen Regionen zu unterzeichnen.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fusa-schliessen-neue-gesundheitsabkommen-mit-uganda-und-lesotho%2F&amp;action_name=USA%20schlie%C3%9Fen%20neue%20Gesundheitsabkommen%20mit%20Uganda%20und%20Lesotho&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /><p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/usa-schliessen-neue-gesundheitsabkommen-mit-uganda-und-lesotho/">USA schließen neue Gesundheitsabkommen mit Uganda und Lesotho</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		
		<media:thumbnail url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/G71QeQJXIAEJsYQ-150x150.jpeg" />
		<media:content url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/G71QeQJXIAEJsYQ.jpeg" medium="image">
			<media:title type="html">G71QeQJXIAEJsYQ</media:title>
			<media:thumbnail url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/G71QeQJXIAEJsYQ-150x150.jpeg" />
		</media:content>
		<media:content url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/G744h7lXMAIrt0N.jpeg" medium="image">
			<media:title type="html">G744h7lXMAIrt0N</media:title>
			<media:thumbnail url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/G744h7lXMAIrt0N-150x150.jpeg" />
		</media:content>
		<media:content url="https://fokus-afrika.de/fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&#038;rec=1&#038;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fusa-schliessen-neue-gesundheitsabkommen-mit-uganda-und-lesotho%2F&#038;action_name=USA%20schlie%C3%9Fen%20neue%20Gesundheitsabkommen%20mit%20Uganda%20und%20Lesotho&#038;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" medium="image" />
	</item>
		<item>
		<title>Sudan: Kämpfe in Kordofan und Darfur verschärfen humanitäre Notlage</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/sudan-verschaerfte-kaempfe-in-kordofan-und-darfur-verschaerfen-humanitaere-notlage/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Dec 2025 00:05:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Sudan]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Gewalt]]></category>
		<category><![CDATA[Hungersnot]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Konflikt]]></category>
		<category><![CDATA[Menschenrechte]]></category>
		<category><![CDATA[UN]]></category>
		<category><![CDATA[UNICEF]]></category>
		<category><![CDATA[WHO]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://fokus-afrika.de/?p=22663</guid>

					<description><![CDATA[<p>Seit April 2023 stehen sich die sudanesischen Streitkräfte (SAF) und die Rapid Support Forces (RSF) in einem landesweiten&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fsudan-verschaerfte-kaempfe-in-kordofan-und-darfur-verschaerfen-humanitaere-notlage%2F&amp;action_name=Sudan%3A%20K%C3%A4mpfe%20in%20Kordofan%20und%20Darfur%20versch%C3%A4rfen%20humanit%C3%A4re%20Notlage&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/sudan-verschaerfte-kaempfe-in-kordofan-und-darfur-verschaerfen-humanitaere-notlage/">Sudan: Kämpfe in Kordofan und Darfur verschärfen humanitäre Notlage</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Seit April 2023 stehen sich die sudanesischen Streitkräfte (SAF) und die Rapid Support Forces (RSF) in einem landesweiten Konflikt gegenüber. Nach der Einnahme von El Fasher in Nord-Darfur durch RSF-Kräfte, nach einem Jahr der Belagerung, verlagert sich die Front zunehmend in die ölreiche Kordofan-Region. Laut Angaben der&nbsp;<em>UN News</em>&nbsp;warnte der Hohe Kommissar für Menschenrechte, Volker Türk, dass sich die in El Fasher dokumentierten Muster von Gewalt, Tötungen und Zerstörung nun in Kordofan wiederholen könnten.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-sudans-konflikt-verschiebt-sich-nach-kordofan"><span id="sudans-konflikt-verschiebt-sich-nach-kordofan">Sudans Konflikt verschiebt sich nach Kordofan</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">In Nord-Kordofan eroberte die RSF am 25. Oktober die Stadt Bara. Seitdem dokumentierte das Büro des Hochkommissars (OHCHR) mindestens 269 zivile Todesopfer durch Luftangriffe, Artilleriebeschuss und summarische Hinrichtungen. Die tatsächliche Zahl dürfte höher liegen, da Kommunikationsausfälle die Meldung von Vorfällen erschweren. Berichtet werden zudem Vergeltungstötungen, willkürliche Inhaftierungen, Entführungen, sexualisierte Gewalt und Zwangsrekrutierungen, auch von Kindern.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="900" height="526" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/G7Wyn69WYAAV3sO.jpeg" alt="" class="wp-image-22665 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/G7Wyn69WYAAV3sO.jpeg 900w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/G7Wyn69WYAAV3sO-300x175.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/G7Wyn69WYAAV3sO-768x449.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/G7Wyn69WYAAV3sO-380x222.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/G7Wyn69WYAAV3sO-800x468.jpeg 800w" sizes="(max-width: 900px) 100vw, 900px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Gleichzeitig sind Städte wie Kadugli und Dilling in Südkordofan seit Wochen von RSF-Einheiten und verbündeten Kräften, darunter der SPLM-N, eingeschlossen. Humanitäre Akteure sprechen von „Belagerungsbedingungen“, in denen Bewegungsfreiheit kaum existiert, Versorgung kaum möglich ist und die zivile Bevölkerung extremen Härten ausgesetzt ist.</p>
</div></div>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-belagerte-stadte-zerstorte-infrastruktur"><span id="belagerte-staedte-zerstoerte-infrastruktur">Belagerte Städte, zerstörte Infrastruktur</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Lage in und um El Fasher bleibt trotz des Wechsels der Kontrolle „äußerst kritisch“. Bereits vor der Einnahme hatte der UN-Nothilfekoordinator die Stadt als „potenziellen Tatort“ bezeichnet. Nach Berichten der Vereinten Nationen sind Nahrungsmittel, Trinkwasser und medizinische Versorgung dort weiterhin stark eingeschränkt, Plünderungen halten an, und willkürliche Festnahmen und Inhaftierungen verstärken das Klima der Angst.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Kordofan-Gebiet beschneiden anhaltende Kämpfe den Zugang zu Märkten, Feldern und Versorgungsrouten. Hilfsorganisationen warnen, dass die Gewalt den Zugang zu Lebensmitteln, Medikamenten und grundlegenden Gütern massiv einschränkt und damit das Risiko einer sich ausbreitenden Hungersnot erhöht. Allein in der Kordofan-Region sind mehr als 45.000 Menschen innerhalb oder außerhalb der Region auf der Flucht.</p>



<blockquote class="twitter-tweet"><p lang="en" dir="ltr">The fall of a Sudanese army base in Babanusa yesterday concludes a nearly two-year siege. It is the latest in a series of defeats sustained by SAF in West Kordofan since 2023. This map shows army garrisons that have fallen into RSF hands, along with the date of capture for each. <a href="https://t.co/XzN5ERw1Ls">pic.twitter.com/XzN5ERw1Ls</a></p>&mdash; Sudan War Monitor (@sudanwarmonitor) <a href="https://twitter.com/sudanwarmonitor/status/1995746798816592132?ref_src=twsrc%5Etfw">December 2, 2025</a></blockquote> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>



<p class="wp-block-paragraph">In mehreren Städten funktionieren Krankenhäuser nur noch teilweise oder sind vollständig außer Betrieb. Der Überfall auf das Al-Nuhud-Hospital in West-Kordofan, das große Teile der lokalen Bevölkerung versorgte, steht exemplarisch für die Erosion der Gesundheitsinfrastruktur.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-angriffe-auf-das-gesundheitswesen-und-humanitare-mindeststandards"><span id="angriffe-auf-das-gesundheitswesen-und-humanitaere-mindeststandards">Angriffe auf das Gesundheitswesen und humanitäre Mindeststandards</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat seit Beginn des Konflikts 198 Angriffe auf Gesundheitsstrukturen in Sudan verifiziert. Dabei wurden nach UN-Angaben mehr als 1.700 Gesundheitskräfte und Patientinnen und Patienten getötet und über 400 verletzt. Krankenhäuser und Gesundheitseinrichtungen werden weiterhin angegriffen, obwohl sie unter dem humanitären Völkerrecht besonderen Schutz genießen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Sprecher des Generalsekretärs betonte in New York, diese Angriffe stellten klare Verstöße gegen das humanitäre Völkerrecht dar und müssten umgehend beendet werden. Zugleich berichtet das UN-Büro für die Koordinierung humanitärer Hilfe (OCHA) von drastischen Engpässen bei medizinischen Gütern, Treibstoff und Personal. Viele Familien, die vor den Kämpfen fliehen, sind stunden- oder tagelang auf unsicheren Routen unterwegs, ohne ausreichend Wasser, Nahrung oder medizinische Betreuung.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-kinder-als-hauptleidtragende-der-krise"><span id="kinder-als-hauptleidtragende-der-krise">Kinder als Hauptleidtragende der Krise</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Kinder gehören zu den am stärksten betroffenen Gruppen. In Tawila in Nord-Darfur, das als Zufluchtsort für Vertriebene dient, sind Aufnahmeeinrichtungen überfüllt. UNICEF berichtet von steigender Unterernährung und zunehmenden Krankheitsausbrüchen. Registriert wurden fast 950 unbegleitete oder von ihren Familien getrennte Kinder in Tawila und anderen Teilen der Region.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1020" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/G7V8vNrWIAAsOZx.jpeg" alt="" class="wp-image-22664 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/G7V8vNrWIAAsOZx.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/G7V8vNrWIAAsOZx-226x300.jpeg 226w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/G7V8vNrWIAAsOZx-380x505.jpeg 380w" sizes="(max-width: 768px) 100vw, 768px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Gleichzeitig melden UN-Partner zunehmende Fälle von Masern sowie Verdachtsfälle von Cholera und Dengue-Fieber. Überfüllte Unterkünfte, mangelnde sanitäre Einrichtungen und unzureichende Impfquoten begünstigen die Ausbreitung dieser Krankheiten. In Teilen des Bundesstaates White Nile zeigen jüngste Erhebungen alarmierende Zahlen: Mehr als 30 Prozent der Kinder sind untergewichtig, ein Drittel ist wachstumsverzögert, und in einer Region wurde eine akute Mangelernährungsrate von 13 Prozent gemessen.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">UNICEF und Partner versuchen, den Auswirkungen entgegenzuwirken: Allein im vergangenen Monat wurden täglich rund 132.000 Liter Wasser per Tankwagen geliefert, akute Mangelernährung behandelt und über mobile Teams sowie Basisgesundheitsstationen medizinische Unterstützung organisiert. Zusätzlich erhielten mehr als 3.000 Kinder psychosoziale Hilfe, über 200 getrennte Kinder konnten mit ihren Familien zusammengeführt werden, und rund 25.000 Schülerinnen und Schüler wurden in wiedereröffneten Schulen erreicht.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-unterfinanzierte-hilfe-bei-einer-der-grossten-krisen-weltweit"><span id="unterfinanzierte-hilfe-bei-einer-der-groessten-krisen-weltweit">Unterfinanzierte Hilfe bei einer der größten Krisen weltweit</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die humanitäre Krise in Sudan zählt zu den größten der Welt. Schätzungsweise 30 Millionen Menschen sind auf Unterstützung angewiesen, mehr als 12 Millionen wurden innerhalb und außerhalb des Landes vertrieben. Dennoch ist der humanitäre Hilfsplan der Vereinten Nationen erheblich unterfinanziert. Von den für 2025 veranschlagten 4,2 Milliarden US-Dollar wurden bislang lediglich rund 35 Prozent zugesagt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Humanitäre Organisationen weisen darauf hin, dass die Finanzierungslücke unmittelbare Konsequenzen für die Versorgung hat. Programme zur Ernährungssicherung, medizinischen Grundversorgung, Wasser- und Sanitärversorgung sowie zum Schutz von Kindern können nicht im notwendigen Umfang ausgeweitet werden. Lokale Partnerorganisationen, die vielerorts die letzten verbliebenen Akteure vor Ort sind, arbeiten unter extremen Sicherheitsrisiken und mit minimalen Ressourcen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Trotz dieser Einschränkungen erreichten UN-Organisationen und ihre Partner allein in der Kordofan-Region rund 1,1 Millionen Menschen mit unterschiedlichen Hilfsleistungen. Diese reichen von Nahrungsmittelhilfen über Notunterkünfte bis hin zu rechtlicher und psychosozialer Unterstützung. Zugleich wird wiederholt betont, dass Hilfsteams sicheren Zugang benötigen, um Menschen in belagerten und schwer zugänglichen Gebieten überhaupt erreichen zu können.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-menschenrechtslage-straflosigkeit-und-rolle-internationaler-mechanismen"><span id="menschenrechtslage-straflosigkeit-und-rolle-internationaler-mechanismen">Menschenrechtslage, Straflosigkeit und Rolle internationaler Mechanismen</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das Büro des Hochkommissars für Menschenrechte beschreibt die Lage als „vor allem eine Menschenrechts- und Schutzkrise“, geprägt von weitreichenden Verletzungen des humanitären Völkerrechts und der Menschenrechte in vielen Landesteilen. Städte, die in Trümmer liegen, gewaltsame Vertreibungen und ein System willkürlicher Gewalt prägen laut der Landesleitung des Büros die Realität für Millionen von Menschen.</p>



<blockquote class="twitter-tweet"><p lang="en" dir="ltr"><a href="https://twitter.com/hashtag/Sudan?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#Sudan</a>: UN Human Rights Chief <a href="https://twitter.com/volker_turk?ref_src=twsrc%5Etfw">@volker_turk</a> warns against another wave of atrocities amid a surge in fierce fighting across the Kordofan region.<br>Halt the fighting &amp; stop the arms flows that are fuelling the conflict. This war must stop now.<a href="https://t.co/V58YIOLTB5">https://t.co/V58YIOLTB5</a> <a href="https://t.co/3O7eaG6Gc3">pic.twitter.com/3O7eaG6Gc3</a></p>&mdash; UN Human Rights (@UNHumanRights) <a href="https://twitter.com/UNHumanRights/status/1996512104682303927?ref_src=twsrc%5Etfw">December 4, 2025</a></blockquote> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>



<p class="wp-block-paragraph">Die Menschenrechtsarbeit im Land konzentriert sich auf die Dokumentation von Vorfällen, die Sicherung von Zeugenaussagen sowie die Unterstützung von Überlebenden. Diese Informationen fließen in Berichte an den Hochkommissar und den Menschenrechtsrat ein und sollen Grundlage für nationale und internationale Verantwortlichkeitsmechanismen sein. Neben der Arbeit des OHCHR spielen der Internationale Strafgerichtshof und eine unabhängige internationale Untersuchungsmission eine ergänzende Rolle bei der Aufarbeitung möglicher internationaler Verbrechen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die UN verweisen darauf, dass straflose Menschenrechtsverletzungen zu wiederkehrenden Zyklen der Gewalt beitragen. Vor diesem Hintergrund drängen Menschenrechtsmechanismen darauf, Rechenschaftspflicht als integralen Bestandteil jeder künftigen politischen Lösung für Sudan zu verankern, auch durch den Aufbau und die Stärkung rechtsstaatlicher Institutionen im Land. Die anhaltenden Bemühungen internationaler und lokaler Akteure zielen darauf ab, die Lage der Zivilbevölkerung zu dokumentieren und menschenrechtliche Mindeststandards auch unter den derzeitigen Bedingungen zu verteidigen.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fsudan-verschaerfte-kaempfe-in-kordofan-und-darfur-verschaerfen-humanitaere-notlage%2F&amp;action_name=Sudan%3A%20K%C3%A4mpfe%20in%20Kordofan%20und%20Darfur%20versch%C3%A4rfen%20humanit%C3%A4re%20Notlage&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /><p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/sudan-verschaerfte-kaempfe-in-kordofan-und-darfur-verschaerfen-humanitaere-notlage/">Sudan: Kämpfe in Kordofan und Darfur verschärfen humanitäre Notlage</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		
		<media:thumbnail url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/G7Wyn69WYAAV3sO-150x150.jpeg" />
		<media:content url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/G7Wyn69WYAAV3sO.jpeg" medium="image">
			<media:title type="html">G7Wyn69WYAAV3sO</media:title>
			<media:thumbnail url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/G7Wyn69WYAAV3sO-150x150.jpeg" />
		</media:content>
		<media:content url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/G7V8vNrWIAAsOZx.jpeg" medium="image">
			<media:title type="html">G7V8vNrWIAAsOZx</media:title>
			<media:thumbnail url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/G7V8vNrWIAAsOZx-150x150.jpeg" />
		</media:content>
		<media:content url="https://fokus-afrika.de/fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&#038;rec=1&#038;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fsudan-verschaerfte-kaempfe-in-kordofan-und-darfur-verschaerfen-humanitaere-notlage%2F&#038;action_name=Sudan%3A%20K%C3%A4mpfe%20in%20Kordofan%20und%20Darfur%20versch%C3%A4rfen%20humanit%C3%A4re%20Notlage&#038;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" medium="image" />
	</item>
		<item>
		<title>Präsident Sassou N’Guesso hält Rede zur Lage der Republik Kongo</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/praesident-sassou-nguesso-haelt-rede-zur-lage-der-republik-kongo/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Dec 2025 18:34:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Republik Kongo]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[4]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Infrastruktur]]></category>
		<category><![CDATA[Präsident]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://fokus-afrika.de/?p=22523</guid>

					<description><![CDATA[<p>Präsident Denis Sassou N’Guesso hat in seiner Rede zur Lage der Nation am 28. November in Brazzaville ein&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fpraesident-sassou-nguesso-haelt-rede-zur-lage-der-republik-kongo%2F&amp;action_name=Pr%C3%A4sident%20Sassou%20N%E2%80%99Guesso%20h%C3%A4lt%20Rede%20zur%20Lage%20der%20Republik%20Kongo&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/praesident-sassou-nguesso-haelt-rede-zur-lage-der-republik-kongo/">Präsident Sassou N’Guesso hält Rede zur Lage der Republik Kongo</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Präsident Denis Sassou N’Guesso hat in seiner Rede zur Lage der Nation am 28. November in Brazzaville ein kompromissloses Vorgehen gegen gewalttätige Banden angekündigt, die im öffentlichen Diskurs als „koulounas“ bezeichnet werden. Er bekräftigte, vor Verfassung und Volk die Verpflichtung eingegangen zu sein, die Sicherheit „aller und eines jeden“ zu garantieren, und erklärte sich auf diesem Feld „kompromisslos“.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-unnachgiebige-traque-gegen-kriminelle-banden"><span id="unnachgiebige-traque-gegen-kriminelle-banden">Unnachgiebige „Traque“ gegen kriminelle Banden</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Er bestätigte, „dass die Verfolgung und das Demontieren dieser Gruppen ohne Glauben und Gesetz in allen Ecken und Winkeln aufrechterhalten werden, bis zur Ergreifung des letzten Banditen“. Ziel sei es, dass die Bevölkerung wieder „die Ruhe der Herzen und die Gelassenheit der Geister“ in allen Landesteilen erlebe. Dies gelte sowohl für die politische Hauptstadt Brazzaville als auch für die Wirtschaftsmetropole Pointe-Noire, deren Anziehungskraft nicht durch Unsicherheit beeinträchtigt werden solle.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sassou N’Guesso stellte das Vorgehen gegen die Banden in einen umfassenden sicherheitspolitischen Rahmen. Er sprach von „organisierten Banden“, die in strukturierter und vorsätzlicher Weise Terror verbreiteten, Vergewaltigungen und „beispiellose Grausamkeit“ verübten und damit ein Klima der Angst im Land erzeugten. Der Staat als „Schutzmacht“ ziehe den Kreis um die Täter enger und werde deren Verfolgung ohne Unterbrechung fortsetzen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-bedrohung-fur-stadte-nachtokonomie-und-bildung"><span id="bedrohung-fuer-staedte-nachtoekonomie-und-bildung">Bedrohung für Städte, Nachtökonomie und Bildung</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">In seiner Ansprache ging der Präsident ausführlich auf die sozioökonomischen Folgen des organisierten Banditentums ein. Betroffen sei vor allem die sogenannte „Nachtwirtschaft“, also wirtschaftliche Aktivitäten in Hotellerie, Gastronomie, Unterhaltung, Kultur und nächtlichem Tourismus. Diese Bereiche würden „tief“ von einem Umfeld der Angst geprägt und gerieten „unter die Fänge der Unsicherheit“.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Besonders hervorgehoben wurden die Risiken für den informellen Sektor, „gehalten von unschuldigen Müttern“, die früh aufstünden und bis spät in die Nacht arbeiteten, um den Grundbedarf zahlreicher Familien zu decken. Ohne effektive Eindämmung könnten ihre Aktivitäten „schwer destabilisiert“ werden. Sassou N’Guesso verwies zudem auf wiederholte Übergriffe in Schulen, Collèges und Lycées, die als „Ort der Vorbereitung auf das Leben in der Gesellschaft“ besonders verletzlich seien. Regelmäßige „Überfälle“ solcher Gruppen könnten Bildungseinrichtungen „unter dem Gewicht dieser beispiellosen Inhumanität“ zusammenbrechen lassen und dem internationalen Bild des Landes schaden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vor diesem Hintergrund formulierte der Präsident eine deutliche Warnung: Angesichts der „Gefahr der Instabilität“ könne die öffentliche Gewalt nicht dauerhaft herausgefordert werden, ohne das Risiko einzugehen, „sich zur öffentlichen Ohnmacht zu reduzieren“. Die Bevölkerung rief er auf, die Bemühungen der Sicherheitskräfte bei der „Eradikation“ der kriminellen Gruppen zu unterstützen. Zugleich sprach er den Überlebenden der Gewalttaten und ihren Familien „tiefe nationale Anteilnahme“ aus.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="682" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/G62Tx3JXIAAbbvh-1024x682.jpeg" alt="" class="wp-image-22526 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/G62Tx3JXIAAbbvh-1024x682.jpeg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/G62Tx3JXIAAbbvh-300x200.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/G62Tx3JXIAAbbvh-768x512.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/G62Tx3JXIAAbbvh-1536x1023.jpeg 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/G62Tx3JXIAAbbvh-380x253.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/G62Tx3JXIAAbbvh-800x533.jpeg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/G62Tx3JXIAAbbvh-1160x773.jpeg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/G62Tx3JXIAAbbvh.jpeg 1600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Wie die <em><a href="https://www.aci.cg/message-du-president-de-la-republique-sur-letat-de-la-nation-devant-le-parlement-reuni-en-congres/">Agence Congolaise d’Information</a></em> berichtet, nahm der sicherheitspolitische Teil der Rede einen zentralen Platz in der Ansprache ein und wurde bewusst mit langfristigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Leitlinien verknüpft.</p>
</div></div>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-sicherheit-im-kontext-einer-langen-konfliktgeschichte"><span id="sicherheit-im-kontext-einer-langen-konfliktgeschichte">Sicherheit im Kontext einer langen Konfliktgeschichte</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Sassou N’Guesso rahmte die aktuelle Sicherheitslage in eine historische Rückschau seit der Ausrufung der Republik am 28. November 1958 ein. Er erinnerte an „gefährliche Zonen der Turbulenzen“ in Form von Aufständen, Unruhen, Putschversuchen und bewaffneten Auseinandersetzungen. Erwähnt wurden unter anderem die Konflikte von 1959 in Brazzaville, die „Trois Glorieuses“ von 1963, die Gründung und inneren Spannungen des Nationale Revolutionsbewegung sowie Putschversuche Anfang der 1970er Jahre.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die politischen und gesellschaftlichen Krisen der 1990er Jahre – inklusive der Übergang zum Mehrparteiensystem und die gewaltsamen Konflikte von 1993, 1997, 1998 und 1999 – bezeichnete er als „die tragischsten Seiten der modernen Geschichte des Landes“. Diese Rückschau sei notwendig, um jüngeren Generationen die Konturen der Vergangenheit zu vermitteln und einer Verzerrung oder Verdrängung der historischen Erfahrungen vorzubeugen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dabei zitierte Sassou N’Guesso frühere eigene Aussagen zur Demokratisierung und stellte fest, dass ein pluralistisches System allein keine Tugend garantiere. Er betonte, die „Frieden der Herzen und die Gelassenheit der Geister“ seien seit langem Leitmotive seiner politischen Kultur. Frieden sei nicht nur Abwesenheit von Krieg, sondern auch die „Eradikation jeder Erscheinung, die Sicherheit und Ruhe der Bevölkerung angreift“ – ausdrücklich einschließlich schwerer Kriminalität.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-jugend-bildung-und-beschaftigung-als-innenpolitische-schwerpunkte"><span id="jugend-bildung-und-beschaeftigung-als-innenpolitische-schwerpunkte">Jugend, Bildung und Beschäftigung als innenpolitische Schwerpunkte</span></h2>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="682" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/G62Tx3JWsAA6Tpc-1024x682.jpeg" alt="" class="wp-image-22527 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/G62Tx3JWsAA6Tpc-1024x682.jpeg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/G62Tx3JWsAA6Tpc-300x200.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/G62Tx3JWsAA6Tpc-768x512.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/G62Tx3JWsAA6Tpc-1536x1023.jpeg 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/G62Tx3JWsAA6Tpc-380x253.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/G62Tx3JWsAA6Tpc-800x533.jpeg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/G62Tx3JWsAA6Tpc-1160x773.jpeg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/G62Tx3JWsAA6Tpc.jpeg 1600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Ein weiterer Schwerpunkt der Rede lag auf der Jugendpolitik. Das Jahr 2024 war zur „Jahr der Jugend“ erklärt worden. Nach Darstellung des Präsidenten ging es dabei weniger um kurzfristige Lösungen als um eine „kollektive Bewusstseinsbildung“ für den Ausbau von Bildungs-, Ausbildungs- und Beschäftigungsperspektiven. Die Bildung der Jugend bezeichnete er als Fundament jedes Staates.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Sassou N’Guesso stellte eine Reihe neu errichteter oder eröffneter Bildungseinrichtungen vor, darunter Schulkomplexe in Tchiminzi und Brazzaville sowie Lycées in Oyo, Vindoulou und Dolisie. Zwei weitere große Schulkomplexe in Brazzaville sind in Planung. Im Hochschulbereich verwies er auf den Bau der Universität von Loango im Département Kouilou, die Projektplanung für eine Universität in Oyo sowie die jüngste Einweihung der katholischen Universität des Kongo.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für die berufliche Ausbildung nannte er das im Bau befindliche Ausbildungszentrum für Bergbauberufe in Souanké in der Sangha. Diese Initiativen sollen mittelfristig in Beschäftigung übergehen. Im Jahr 2025 wurden nach Regierungsangaben 10.000 neue Stellen im öffentlichen Dienst geschaffen. Gleichzeitig stellte Sassou N’Guesso klar, dass weder die nationale noch die territoriale Verwaltung „auf Dauer die einzige wirksame Lösung gegen Jugendarbeitslosigkeit“ sein könnten. Er betonte die Bedeutung von Unternehmertum und Selbstständigkeit und verwies auf den Fonds national d’appui à l’employabilité et à l’apprentissage (FONEA) sowie den Fonds d’impulsion, de garantie et d’accompagnement (FIGA), die Projekte, Qualifizierung und Formalisierung von Kleinstunternehmen unterstützen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-gesundheit-soziale-sicherung-und-ernahrungssicherheit"><span id="gesundheit-soziale-sicherung-und-ernaehrungssicherheit">Gesundheit, soziale Sicherung und Ernährungssicherheit</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Im Gesundheitssektor wurden 2025 zwei neue Allgemeinkrankenhäuser mit moderner technischer Ausstattung in Sibiti und Ouesso eingeweiht. In Pointe-Noire wurde ein Nationales Institut für Biologie und Gesundheitliche Überwachung geschaffen, das insbesondere bei der Diagnostik von Infektionskrankheiten eine Schlüsselrolle übernehmen soll.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zudem wurde der Aufbau eines Systems der allgemeinen Krankenversicherung vorangetrieben. Die Führungsstrukturen der Allgemeinen Krankenkasse sind installiert, die Informatik ist abgeschlossen, wodurch nun Verträge mit Gesundheitseinrichtungen und die Registrierung der Zielgruppen möglich werden. Ergänzend verwies der Präsident auf nationale Programme sozialer Sicherung wie die sog. „Soziale Netze“, die Haushalte in prekären Lebenslagen mit Transferleistungen unterstützen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eng verknüpft mit Gesundheit ist die Ernährungssicherheit. Sassou N’Guesso argumentierte, ein Volk, das nicht produziere, was es konsumiere, sei nicht frei. Er stellte die Zonen geschützter Landwirtschaft als positives Beispiel vor. Hier sind nach seinen Angaben 28.000 Hektar in Nutzung, rund 4.000 Kooperativen aktiv und zahlreiche junge Menschen in unterschiedlichen Kulturen tätig.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-diversifizierung-der-wirtschaft-und-ausbau-der-infrastruktur"><span id="diversifizierung-der-wirtschaft-und-ausbau-der-infrastruktur">Diversifizierung der Wirtschaft und Ausbau der Infrastruktur</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Im Industriesektor verwies der Präsident auf mehrere Projekte im Rahmen der wirtschaftlichen Diversifizierung. Dazu gehören eine Ethanolfabrik in Nkayi mit einer geplanten Jahresproduktion von 6 Millionen Litern Alkohol und 25.000 Tonnen Melasse für Tierfutter sowie eine Biokraftstoffanlage in Loudima auf Basis von Soja, Rizinus und Sonnenblumen. Hinzu kommt der Bau einer Zementfabrik in Tao-Tao im Département Niari mit einer vorgesehenen Produktionskapazität von 600 Tonnen pro Tag.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In der Sonderwirtschaftszone von Pointe-Noire sollen oder werden unter anderem eine Holzdreheinheit, eine Fabrik für Generika, eine Streichholz- und Zahnstocherproduktion, eine Anlage zur Herstellung von Fliesen, Glasfassaden und Solarpaneelen sowie eine Zuckerproduktion aufgebaut.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Energiesektor erinnerte Sassou N’Guesso daran, dass der Kongo seit 2024 Flüssiggas exportiert. Die zweite Phase eines Projekts mit ENI sieht ab 2026 einen Ausbau auf 3 Millionen Tonnen pro Jahr vor. Ein weiteres Gasprojekt mit WING WAH soll bis zu 5 Millionen Kubikmeter Gas pro Tag verarbeiten. Mit Blick auf wiederholte Störungen in der Kraftstoffversorgung verwies er auf den Bau einer zweiten Raffinerie in der Sonderwirtschaftszone von Pointe-Noire durch Atlantique Pétrochimie mit einer geplanten Kapazität von 1,5 bis 5 Millionen Tonnen pro Jahr.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-energie-wasser-und-verkehrswege"><span id="energie-wasser-und-verkehrswege">Energie, Wasser und Verkehrswege</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Elektrizität bezeichnete er als unverzichtbare Voraussetzung für Entwicklung. Die Stadt Ewo wurde jüngst über eine neue Hochspannungsleitung an das nationale Netz angeschlossen. Gleichzeitig werden weitere Orte im Département Pool an das Netz angebunden und ein Umspannwerk in der Industriezone von Maloukou in Betrieb genommen. Der Präsident verwies jedoch auf den weiterhin großen Bedarf an Investitionen in Transport- und Verteilnetze, deren Leistungsfähigkeit durch veraltete Infrastruktur und das Wachstum der Städte beeinträchtigt ist.</p>



<blockquote class="twitter-tweet" data-media-max-width="560"><p lang="fr" dir="ltr">Message du président de la République, Denis Sassou N&#39;Guesso, sur l&#39;état de la Nation. Brazzaville 28 novembre 2025 <a href="https://twitter.com/hashtag/Congo?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#Congo</a> <a href="https://t.co/eiwKBAN8Rf">pic.twitter.com/eiwKBAN8Rf</a></p>&mdash; ICIBRAZZA (@ICIBrazza) <a href="https://twitter.com/ICIBrazza/status/1994398709392851111?ref_src=twsrc%5Etfw">November 28, 2025</a></blockquote> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>



<p class="wp-block-paragraph">Im Bereich der Wasserversorgung wird auf zusätzliche Maßnahmen verwiesen, darunter der Bau von zehn neuen Stationen in Brazzaville und fünf in Pointe-Noire im Rahmen des Projekts „Praktische Wasserstation“. Ergänzend erhofft sich die Regierung Unterstützung durch den italienischen „Plan Mattei“ für Afrika.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Beim Verkehr nannte Sassou N’Guesso unter anderem die Sanierung der Nationalstraße 2, den Ausbau der Straße Boundji–Ewo, die Arbeiten an der Strecke Ouesso–Pokola mit einem neuen Sangha-Brückenschlag sowie die fortschreitende Verbindungsachse Dolisie–Kibangou–Ndendé an der Grenze zu Gabun. Weitere Brückenprojekte über die Flüsse Noumbi, Libenga und Motaba sind in Vorbereitung oder bereits im Bau.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Makroökonomisch verwies der Präsident auf eine für 2026 erwartete Wachstumsrate von rund 3,6 Prozent, getragen vor allem vom Nichtölsektor. Die Inflation sei weiter erhöht, zeige aber Tendenzen zur Abschwächung. Die Staatsverschuldung befinde sich auf einem abnehmenden Pfad, insbesondere im Außenbereich. Der erfolgreiche Eurobond nach über zwanzigjähriger Abwesenheit von den internationalen Kapitalmärkten wurde als Ausdruck wiedergewonnener Glaubwürdigkeit dargestellt.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-panafrikanismus-regionale-integration-und-internationale-diplomatie"><span id="panafrikanismus-regionale-integration-und-internationale-diplomatie">Panafrikanismus, regionale Integration und internationale Diplomatie</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Einen großen Raum nahm der panafrikanische Bezug ein. Der Kongo versteht sich nach den Worten des Präsidenten als „am Herzen des Kontinents gelegen“ und als engagierter Träger panafrikanischer Werte. Er verwies auf die Afrikanische Kontinentale Freihandelszone, deren Potenzial nach seiner Darstellung erst mit geeigneter Infrastruktur in den Bereichen Transport und Energie voll ausgeschöpft werden kann. Im Kontext der anvisierten Elektrifizierungsinitiative „Mission 300“ sollen bis 2030 300 Millionen Afrikanerinnen und Afrikaner Zugang zu Strom erhalten.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="870" height="580" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/G7F8FkGWIAALVIB.jpeg" alt="" class="wp-image-22528 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/G7F8FkGWIAALVIB.jpeg 870w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/G7F8FkGWIAALVIB-300x200.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/G7F8FkGWIAALVIB-768x512.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/G7F8FkGWIAALVIB-380x253.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/G7F8FkGWIAALVIB-800x533.jpeg 800w" sizes="(max-width: 870px) 100vw, 870px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Sassou N’Guesso hob regionale Kooperationsprojekte hervor, darunter den Energieverbund Zentralafrika sowie das geplante Straßen- und Eisenbahnbrückenprojekt über den Kongo zwischen Brazzaville und Kinshasa. Er verwies auf gemeinsame Initiativen mit der <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/zentralafrika/dr-kongo/">Demokratischen Republik Kongo</a>, etwa die Anerkennung der Rumba als immaterielles Kulturerbe, sowie ein grenzüberschreitendes Eisenprojekt am Mont Nabeba mit <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/zentralafrika/kamerun/">Kamerun</a>.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Auf internationaler Ebene unterstrich er die Rolle des Kongo als Ko-Vorsitz des Chinesisch-Afrikanischen Kooperationsforums FOCAC und die Unterzeichnung einer gemeinsamen Erklärung zum China–Afrika-Abkommen über wirtschaftliche Partnerschaft mit Nullzoll auf kongolesische Exportgüter nach <a href="https://fokus-afrika.de/tag/china/">China</a>. Er verwies auf seine <a href="https://fokus-afrika.de/un-kongos-praesident-sassou-nguesso-fordert-globale-abruestung/">Teilnahme an der 80. UN-Generalversammlung</a>, auf die von Kongo initiierte UN-Dekade 2027–2036 für Aufforstung und Wiederaufforstung sowie auf seine Beiträge zur Klimapolitik auf der <a href="https://fokus-afrika.de/tag/cop/">COP30</a> in Belém.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Bereich der Umwelt- und Sicherheitspolitik erwähnte er die mit Frankreich vereinbarte Gründung einer Internationalen Akademie zur Bekämpfung der Umweltkriminalität. Zugleich ging er auf seine Präsenz bei Gedenkzeremonien in Russland und China sowie auf seine Teilnahme am 50. Unabhängigkeitstag Angolas ein. Innenhalb der Afrikanischen Union leitet Sassou N’Guesso weiterhin den hochrangigen Ausschuss zur Libyen-Frage.</p>



<blockquote class="twitter-tweet"><p lang="fr" dir="ltr">À l&#39;occasion du 67e anniversaire de la proclamation de notre République, je prononcerai, ce vendredi 28 novembre 2025, mon Message sur l&#39;état de la Nation, devant le Parlement réuni en Congrès.</p>&mdash; Denis Sassou-N&#39;Guesso &#8211; Officiel (@SassouNGuesso_) <a href="https://twitter.com/SassouNGuesso_/status/1993994065990570034?ref_src=twsrc%5Etfw">November 27, 2025</a></blockquote> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>



<p class="wp-block-paragraph">Am Ende der Rede stellte er den Bezug zwischen nationaler Symbolik, panafrikanischer Identität und Entwicklungszielen her. Die Farben der Nationalflagge und die Hymne „La Congolaise“ verknüpfte er mit dem Ziel einer „freien, solidarischen und prosperierenden“ afrikanischen Zukunft, ohne jedoch über konkrete politische Ankündigungen hinauszugehen.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fpraesident-sassou-nguesso-haelt-rede-zur-lage-der-republik-kongo%2F&amp;action_name=Pr%C3%A4sident%20Sassou%20N%E2%80%99Guesso%20h%C3%A4lt%20Rede%20zur%20Lage%20der%20Republik%20Kongo&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /><p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/praesident-sassou-nguesso-haelt-rede-zur-lage-der-republik-kongo/">Präsident Sassou N’Guesso hält Rede zur Lage der Republik Kongo</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		
		<media:thumbnail url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/G62Tx3JXIAAbbvh-150x150.jpeg" />
		<media:content url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/G62Tx3JXIAAbbvh.jpeg" medium="image">
			<media:title type="html">G62Tx3JXIAAbbvh</media:title>
			<media:thumbnail url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/G62Tx3JXIAAbbvh-150x150.jpeg" />
		</media:content>
		<media:content url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/G62Tx3JWsAA6Tpc.jpeg" medium="image">
			<media:title type="html">G62Tx3JWsAA6Tpc</media:title>
			<media:thumbnail url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/G62Tx3JWsAA6Tpc-150x150.jpeg" />
		</media:content>
		<media:content url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/G7F8FkGWIAALVIB.jpeg" medium="image">
			<media:title type="html">G7F8FkGWIAALVIB</media:title>
			<media:thumbnail url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/G7F8FkGWIAALVIB-150x150.jpeg" />
		</media:content>
		<media:content url="https://fokus-afrika.de/fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&#038;rec=1&#038;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fpraesident-sassou-nguesso-haelt-rede-zur-lage-der-republik-kongo%2F&#038;action_name=Pr%C3%A4sident%20Sassou%20N%E2%80%99Guesso%20h%C3%A4lt%20Rede%20zur%20Lage%20der%20Republik%20Kongo&#038;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" medium="image" />
	</item>
		<item>
		<title>BAMEX: Mali vertieft militärische Kooperation mit Russland und Deutschland</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/bamex-mali-vertieft-militaerische-kooperation-mit-russland-und-deutschland/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Nov 2025 11:14:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Institutionelle Beziehungen]]></category>
		<category><![CDATA[Mali]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Kooperation]]></category>
		<category><![CDATA[Militär]]></category>
		<category><![CDATA[Russland]]></category>
		<category><![CDATA[Sahel]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://fokus-afrika.de/?p=22296</guid>

					<description><![CDATA[<p>Mali nutzt den Rahmen des Salon international de la Défense (BAMEX), um bestehende Militärpartnerschaften zu vertiefen. Am 11.&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fbamex-mali-vertieft-militaerische-kooperation-mit-russland-und-deutschland%2F&amp;action_name=BAMEX%3A%20Mali%20vertieft%20milit%C3%A4rische%20Kooperation%20mit%20Russland%20und%20Deutschland&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/bamex-mali-vertieft-militaerische-kooperation-mit-russland-und-deutschland/">BAMEX: Mali vertieft militärische Kooperation mit Russland und Deutschland</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Mali nutzt den Rahmen des Salon international de la Défense (BAMEX), um bestehende Militärpartnerschaften zu vertiefen. Am 11. November 2025 empfing der malische Minister der Verteidigung und der ehemaligen Kämpfer, General Sadio Camara, den russischen Vizeverteidigungsminister zu einem Höflichkeitsbesuch. Die russische Delegation nahm am Rüstungsformat in Bamako teil und führte im Anschluss ein bilaterales Gespräch im Verteidigungsministerium.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-besuch-des-russischen-vizeverteidigungsministers-in-bamako"><span id="besuch-des-russischen-vizeverteidigungsministers-in-bamako">Besuch des russischen Vizeverteidigungsministers in Bamako</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Im Zentrum des Treffens stand die weitere Stärkung der militärischen Zusammenarbeit zwischen Mali und Russland. Beide Seiten erörterten den Stand der bilateralen Beziehungen und ihre technische sowie operative Dimension. Nach den politischen Gesprächen präsentierte die russische Delegation ausgewählte Waffensysteme und Ausrüstung. Damit wurde der Austausch um eine fachliche Komponente ergänzt, die auf die Ausrüstung und die Einsatzfähigkeit der malischen Streitkräfte zielt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Beobachter werten diese Visite als Ausdruck eines stabilen und ausgebauten militärischen Verhältnisses zwischen Bamako und Moskau. Der Besuch fügt sich in eine Reihe von Schritten ein, mit denen Mali seine sicherheitspolitischen Partnerschaften diversifiziert und auf unterschiedliche Akteure stützt.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-deutsche-zusammenarbeit-im-gesundheits-und-ausbildungsbereich"><span id="deutsche-zusammenarbeit-im-gesundheits-und-ausbildungsbereich">Deutsche Zusammenarbeit im Gesundheits- und Ausbildungsbereich</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Parallel zu den Kontakten mit Russland hat das Verteidigungsministerium die Zusammenarbeit mit Deutschland hervorgehoben. Am 6. November 2025 organisierte das Ministerium der Verteidigung und der ehemaligen Kämpfer eine Zeremonie zu Ehren zweier deutscher Militärberater. Die Veranstaltung stand unter dem Vorsitz des Generalsekretärs des Ministeriums, Generalmajor Sidiki Samaké.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der deutsche Kooperationsoffizier General Mirko Freitag wurde zum Ritter des Nationalordens von Mali ernannt, und zwar als Auszeichnung für ausländische Persönlichkeiten. Der Oberstleutnant Frank Borchers erhielt die „Médaille de l’Étoile d’Argent du Mérite national“ mit der Effigie „Lion Debout“. Beide Auszeichnungen stehen im Zusammenhang mit ihrem Beitrag zur Stärkung der malischen Streitkräfte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Borchers ist an der Umsetzung medizinischer Projekte beteiligt und begleitet mehrere Initiativen der École de maintien de la paix Alioune Blondin Beye. Diese Aktivitäten stehen in Verbindung mit Programmen des Ausbildungsinstituts UNITAR und richten sich an militärische wie zivile Zielgruppen. Damit verknüpft die Zusammenarbeit Ausbildung, medizinische Versorgung und Friedenssicherung.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-schwerpunkte-der-deutsch-malischen-verteidigungskooperation"><span id="schwerpunkte-der-deutsch-malischen-verteidigungskooperation">Schwerpunkte der deutsch-malischen Verteidigungskooperation</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Auszeichnungen sind Teil eines breiter angelegten bilateralen Programms, das von der deutschen Regierung initiiert wurde. Ziel ist die Unterstützung der „sécurisation et stabilisation du Mali“. Im Mittelpunkt stehen der Ausbau medizinischer Kapazitäten der Forces armées maliennes und die Verbesserung der Betreuung von Soldatinnen und Soldaten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Konkret wurden zwei größere Projekte umgesetzt. In Kati ist ein psychiatrisches Zentrum eingerichtet worden, das sich speziell mit der Behandlung von posttraumatischen Belastungsstörungen bei Angehörigen der Streitkräfte befasst. Damit reagiert die Kooperation auf psychische Belastungen, die aus Einsätzen in einem konfliktreichen Umfeld resultieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In Sévaré wurde ein Krankenhaus der Stufe 2 gebaut, das die medizinische Versorgung der FAMa im Einsatzraum stärken soll. Diese Einrichtung spielt eine Rolle für die Erstversorgung und Stabilisierung von Verwundeten und ergänzt bestehende Strukturen der militärischen Sanitätsdienste.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/sadio-camara-cooperation-mali-allemangne-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-22298 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/sadio-camara-cooperation-mali-allemangne-1024x683.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/sadio-camara-cooperation-mali-allemangne-300x200.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/sadio-camara-cooperation-mali-allemangne-768x512.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/sadio-camara-cooperation-mali-allemangne-1536x1024.jpg 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/sadio-camara-cooperation-mali-allemangne-380x253.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/sadio-camara-cooperation-mali-allemangne-800x533.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/sadio-camara-cooperation-mali-allemangne-1160x773.jpg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/sadio-camara-cooperation-mali-allemangne.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Nach Angaben des Verteidigungsministeriums dienen die Dekorationen dazu, den Einsatz der beiden deutschen Offiziere zu würdigen und zugleich die Qualität der Zusammenarbeit zwischen Mali und Deutschland hervorzuheben. In der offiziellen Darstellung wird diese Kooperation in den Kontext von Frieden, Stabilität und dem Ausbau der operativen Fähigkeiten der Sicherheitskräfte gestellt.</p>
</div></div>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-bamex-als-plattform-fur-internationale-sicherheitspolitische-kontakte"><span id="bamex-als-plattform-fuer-internationale-sicherheitspolitische-kontakte">BAMEX als Plattform für internationale sicherheitspolitische Kontakte</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Salon international de la Défense (BAMEX) fungiert als Plattform, auf der das Verteidigungsministerium Malis Kontakte zu internationalen Partnern bündelt. Nach Angaben des Ministeriums nutzte es die Messe, um Vertreterinnen und Vertreter zahlreicher Staaten zu empfangen. Neben den Ländern der Allianz der Sahelstaaten wurden unter anderem Delegationen aus <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/westafrika/nigeria/">Nigeria</a>, der <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/zentralafrika/dr-kongo/">Demokratischen Republik Kongo</a>, <a href="https://fokus-afrika.de/tag/turkei/">Türkei</a>, dem <a href="https://fokus-afrika.de/tag/iran/">Iran</a> und <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/westafrika/mauretanien/">Mauretanien</a> genannt.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="682" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/bamex25-kicks-off-in-mali-with-exclusive-turkish-defense-industry-showcase-3209817-1024x682.jpg" alt="" class="wp-image-22300 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/bamex25-kicks-off-in-mali-with-exclusive-turkish-defense-industry-showcase-3209817-1024x682.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/bamex25-kicks-off-in-mali-with-exclusive-turkish-defense-industry-showcase-3209817-300x200.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/bamex25-kicks-off-in-mali-with-exclusive-turkish-defense-industry-showcase-3209817-768x512.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/bamex25-kicks-off-in-mali-with-exclusive-turkish-defense-industry-showcase-3209817-380x253.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/bamex25-kicks-off-in-mali-with-exclusive-turkish-defense-industry-showcase-3209817-800x533.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/bamex25-kicks-off-in-mali-with-exclusive-turkish-defense-industry-showcase-3209817-1160x773.jpg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/bamex25-kicks-off-in-mali-with-exclusive-turkish-defense-industry-showcase-3209817.jpg 1280w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Die Teilnahme dieser Staaten verdeutlicht, dass Mali seine Verteidigungsbeziehungen auf eine breite Basis stellt. Rüstungsmessen wie BAMEX ermöglichen es, technische Fähigkeiten zu präsentieren, Gespräche über Ausrüstung und Ausbildung zu führen und sicherheitspolitische Netzwerke zu vertiefen. </p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Für die malischen Streitkräfte bieten solche Foren die Möglichkeit, ihre Bedarfe zu artikulieren und Optionen für Kooperationen zu sondieren.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-einordnung-der-parallelen-partnerschaften"><span id="einordnung-der-parallelen-partnerschaften">Einordnung der parallelen Partnerschaften</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die aktuellen Entwicklungen zeigen, dass Mali gleichzeitig auf unterschiedliche Partner setzt. Mit Russland verbindet das Land vor allem eine operative und ausrüstungsbezogene Sicherheitskooperation. Die deutsche Zusammenarbeit konzentriert sich stärker auf medizinische Infrastruktur, Ausbildung und institutionelle Kapazitätsbildung im Verteidigungssektor.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Während die Kontakte mit Moskau insbesondere die militärische Handlungsfähigkeit im engeren Sinne betreffen, zielen die Projekte mit Berlin auf die langfristige Stärkung der Gesundheitsversorgung und der professionellen Ausbildung der FAMa. Beide Linien sind in die breitere Strategie des Verteidigungsministeriums eingebettet, die auf eine Verbesserung der Einsatzbereitschaft und der Betreuung des Personals abzielt.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="475" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/691afd481b727-1-1024x475.webp" alt="" class="wp-image-22301 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/691afd481b727-1-1024x475.webp 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/691afd481b727-1-300x139.webp 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/691afd481b727-1-768x357.webp 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/691afd481b727-1-380x176.webp 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/691afd481b727-1-800x371.webp 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/691afd481b727-1-1160x539.webp 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/691afd481b727-1.webp 1400w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Insgesamt stellt die Kombination aus technischen Gesprächen, Auszeichnungen und Projektbesuchen im Umfeld von BAMEX eine Momentaufnahme der gegenwärtigen sicherheitspolitischen Ausrichtung Malis dar. Das Verteidigungsministerium nutzt die Messe als Sichtfenster für seine internationalen Beziehungen und als Rahmen, um sowohl bestehende Kooperationen zu konsolidieren als auch neue Kontakte zu vertiefen.</p>
</div></div>
<img loading="lazy" decoding="async" src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fbamex-mali-vertieft-militaerische-kooperation-mit-russland-und-deutschland%2F&amp;action_name=BAMEX%3A%20Mali%20vertieft%20milit%C3%A4rische%20Kooperation%20mit%20Russland%20und%20Deutschland&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /><p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/bamex-mali-vertieft-militaerische-kooperation-mit-russland-und-deutschland/">BAMEX: Mali vertieft militärische Kooperation mit Russland und Deutschland</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		
		<media:thumbnail url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/sadio-camara-cooperation-mali-allemangne-150x150.jpg" />
		<media:content url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/sadio-camara-cooperation-mali-allemangne.jpg" medium="image">
			<media:title type="html">sadio-camara-cooperation-mali-allemangne</media:title>
			<media:thumbnail url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/sadio-camara-cooperation-mali-allemangne-150x150.jpg" />
		</media:content>
		<media:content url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/bamex25-kicks-off-in-mali-with-exclusive-turkish-defense-industry-showcase-3209817.jpg" medium="image">
			<media:title type="html">None</media:title>
			<media:description type="html">None</media:description>
			<media:thumbnail url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/bamex25-kicks-off-in-mali-with-exclusive-turkish-defense-industry-showcase-3209817-150x150.jpg" />
		</media:content>
		<media:content url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/691afd481b727-1.webp" medium="image">
			<media:title type="html">691afd481b727</media:title>
			<media:thumbnail url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/691afd481b727-1-150x150.webp" />
		</media:content>
		<media:content url="https://fokus-afrika.de/fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&#038;rec=1&#038;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fbamex-mali-vertieft-militaerische-kooperation-mit-russland-und-deutschland%2F&#038;action_name=BAMEX%3A%20Mali%20vertieft%20milit%C3%A4rische%20Kooperation%20mit%20Russland%20und%20Deutschland&#038;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" medium="image" />
	</item>
		<item>
		<title>Namibia bestätigt Ausbruch des Krim-Kongo-Fiebers</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/namibia-bestaetigt-ausbruch-des-krim-kongo-fiebers/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Nov 2025 11:56:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Namibia]]></category>
		<category><![CDATA[1]]></category>
		<category><![CDATA[4]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[WHO]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://fokus-afrika.de/?p=22245</guid>

					<description><![CDATA[<p>Das namibische Gesundheitsministerium hat den Ausbruch des Krim-Kongo-hämorrhagischen Fiebers (CCHF) bestätigt. Gesundheitsministerin Esperance Luvindao erklärte, dass ein Patient,&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fnamibia-bestaetigt-ausbruch-des-krim-kongo-fiebers%2F&amp;action_name=Namibia%20best%C3%A4tigt%20Ausbruch%20des%20Krim-Kongo-Fiebers&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/namibia-bestaetigt-ausbruch-des-krim-kongo-fiebers/">Namibia bestätigt Ausbruch des Krim-Kongo-Fiebers</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Das namibische Gesundheitsministerium hat den Ausbruch des Krim-Kongo-hämorrhagischen Fiebers (CCHF) bestätigt. Gesundheitsministerin Esperance Luvindao erklärte, dass ein Patient, der am 18. November in einer medizinischen Einrichtung in Windhoek mit symptomenkonsistenten Beschwerden aufgenommen wurde, am folgenden Tag verstarb. Laboruntersuchungen bestätigten daraufhin die Infektion mit dem Virus. Luvindao sprach der Familie des Verstorbenen ihr Beileid aus.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-bestatigung-eines-laborbestatigten-falls-in-windhoek"><span id="bestaetigung-eines-laborbestaetigten-falls-in-windhoek">Bestätigung eines laborbestätigten Falls in Windhoek</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Angaben der Ministerin erfüllt die Bestätigung eines einzigen Falls die Kriterien der <a href="https://fokus-afrika.de/tag/who/">Weltgesundheitsorganisation</a> für die Ausrufung eines Ausbruchs, da die Erkrankung eine hohe Sterblichkeit aufweist und sich rasch ausbreiten kann. Sie sagte: „Während wir die Öffentlichkeit dazu aufrufen, nicht in Panik zu geraten, möchten wir versichern, dass das Ministerium alle notwendigen Maßnahmen ergreift, um die Ausbreitung des Virus einzudämmen.“</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-eigenschaften-und-ubertragungswege-des-virus"><span id="eigenschaften-und-uebertragungswege-des-virus">Eigenschaften und Übertragungswege des Virus</span></h2>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="981" height="745" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/Hyalomma-m-rufipes.jpg" alt="" class="wp-image-22246 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/Hyalomma-m-rufipes.jpg 981w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/Hyalomma-m-rufipes-300x228.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/Hyalomma-m-rufipes-768x583.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/Hyalomma-m-rufipes-380x289.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/Hyalomma-m-rufipes-800x608.jpg 800w" sizes="(max-width: 981px) 100vw, 981px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Das Gesundheitsministerium beschreibt CCHF als schwere virale hämorrhagische Erkrankung, die vor allem durch Stiche infizierter Zecken übertragen wird, insbesondere durch Arten der Gattung Hyalomma. Weitere Übertragungswege sind der Kontakt mit infiziertem Vieh, Tierblut oder Gewebe, etwa beim Schlachten und Zerlegen.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Auch eine Weitergabe von Mensch zu Mensch ist möglich. Dies betrifft vor allem Situationen mit Kontakt zu infiziertem Blut oder anderen Körperflüssigkeiten. Das Risiko erhöht sich in Gesundheitseinrichtungen, wenn Maßnahmen zur Infektionsprävention nicht konsequent umgesetzt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Namibia hat in den Jahren 2016 bis 2023 bereits Ausbrüche des Virus verzeichnet, bei denen insgesamt sieben Fälle und vier Todesfälle dokumentiert wurden. Dies entspricht einer Sterblichkeitsrate von 57 Prozent.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-symptome-und-krankheitsverlauf"><span id="symptome-und-krankheitsverlauf">Symptome und Krankheitsverlauf</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Symptome treten laut Gesundheitsministerium häufig plötzlich auf. Typisch sind Fieber, Muskelschmerzen, Schwindel, Kopfschmerzen, Augenschmerzen und Lichtempfindlichkeit. Laut Luvindao können im Verlauf zusätzlich Übelkeit, Erbrechen, Durchfall und Bauchschmerzen auftreten. Schwerere Verläufe sind mit Blutungen und Organversagen verbunden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Da es weder einen Impfstoff noch eine spezifische Therapie gibt, bleibt eine frühzeitige Diagnostik in Verbindung mit intensiver unterstützender medizinischer Betreuung entscheidend.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-praventionsmassnahmen-fur-die-bevolkerung"><span id="praeventionsmassnahmen-fuer-die-bevoelkerung">Präventionsmaßnahmen für die Bevölkerung</span></h2>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="751" height="451" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G6g1Bl_XgAA4Jsc.jpeg" alt="" class="wp-image-22248 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G6g1Bl_XgAA4Jsc.jpeg 751w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G6g1Bl_XgAA4Jsc-300x180.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G6g1Bl_XgAA4Jsc-380x228.jpeg 380w" sizes="(max-width: 751px) 100vw, 751px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Das Ministerium ruft insbesondere Personen, die in landwirtschaftlichen oder tierhaltenden Bereichen tätig sind, zu erhöhter Aufmerksamkeit auf. Dazu zählen Landwirte, Viehhalter und Bewohner von Regionen mit hoher Zeckenaktivität.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Empfohlen werden Schutzkleidung in Gras- und Buschgebieten sowie regelmäßige Kontrollen von Kleidung und Haut nach Aufenthalten im Freien. Viehhalter werden aufgefordert, Tiere regelmäßig gegen Zeckenbefall zu behandeln und Gebiete mit hoher Zeckendichte zu meiden, insbesondere während saisonaler Spitzenzeiten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Menschen, die in Schlachtbetrieben oder bei der Tierverarbeitung arbeiten, sollen laut Ministerium Handschuhe und Schutzkleidung tragen. Tiere sollten zwei Wochen vor der Schlachtung behandelt oder isoliert werden, um den Zeckenbefall zu reduzieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zur Vermeidung von Mensch-zu-Mensch-Übertragungen empfiehlt das Ministerium, engen Kontakt mit erkrankten oder potenziell infizierten Personen zu vermeiden, strikte Handhygiene einzuhalten und bei Pflegehandlungen Schutzmaterial wie Handschuhe zu verwenden.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-massnahmen-des-gesundheitsministeriums"><span id="massnahmen-des-gesundheitsministeriums">Maßnahmen des Gesundheitsministeriums</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das Ministerium überwacht nach eigenen Angaben die Lage kontinuierlich und arbeitet mit relevanten Partnern zusammen, um die Überwachung zu verstärken und Gesundheitseinrichtungen vorzubereiten. Personen mit Symptomen, insbesondere nach Zeckenstichen oder engem Kontakt mit Tieren, sollen sich umgehend medizinisch untersuchen lassen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Weitere Informationen sollen bereitgestellt werden, sobald neue Erkenntnisse vorliegen.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fnamibia-bestaetigt-ausbruch-des-krim-kongo-fiebers%2F&amp;action_name=Namibia%20best%C3%A4tigt%20Ausbruch%20des%20Krim-Kongo-Fiebers&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /><p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/namibia-bestaetigt-ausbruch-des-krim-kongo-fiebers/">Namibia bestätigt Ausbruch des Krim-Kongo-Fiebers</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		
		<media:thumbnail url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/Hyalomma-m-rufipes-150x150.jpg" />
		<media:content url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/Hyalomma-m-rufipes.jpg" medium="image">
			<media:title type="html">Hyalomma-m-rufipes</media:title>
			<media:thumbnail url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/Hyalomma-m-rufipes-150x150.jpg" />
		</media:content>
		<media:content url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G6g1Bl_XgAA4Jsc.jpeg" medium="image">
			<media:title type="html">G6g1Bl_XgAA4Jsc</media:title>
			<media:thumbnail url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G6g1Bl_XgAA4Jsc-150x150.jpeg" />
		</media:content>
		<media:content url="https://fokus-afrika.de/fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&#038;rec=1&#038;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fnamibia-bestaetigt-ausbruch-des-krim-kongo-fiebers%2F&#038;action_name=Namibia%20best%C3%A4tigt%20Ausbruch%20des%20Krim-Kongo-Fiebers&#038;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" medium="image" />
	</item>
		<item>
		<title>88 Millionen Euro für Agenda 2063: Afrikanische Union und Deutschland vertiefen Partnerschaft</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/88-millionen-euro-fuer-agenda-2063-afrikanische-union-und-deutschland-vertiefen-partnerschaft/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Nov 2025 22:50:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Institutionelle Beziehungen]]></category>
		<category><![CDATA[Kontinentale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[4]]></category>
		<category><![CDATA[AU]]></category>
		<category><![CDATA[BMZ]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Frieden]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[GIZ]]></category>
		<category><![CDATA[Handel]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://fokus-afrika.de/?p=22185</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Afrikanische Union (AU) und Deutschland haben ihre strategische Partnerschaft im Rahmen von Agenda 2063 weiter ausgebaut. Im&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2F88-millionen-euro-fuer-agenda-2063-afrikanische-union-und-deutschland-vertiefen-partnerschaft%2F&amp;action_name=88%20Millionen%20Euro%20f%C3%BCr%20Agenda%202063%3A%20Afrikanische%20Union%20und%20Deutschland%20vertiefen%20Partnerschaft&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/88-millionen-euro-fuer-agenda-2063-afrikanische-union-und-deutschland-vertiefen-partnerschaft/">88 Millionen Euro für Agenda 2063: Afrikanische Union und Deutschland vertiefen Partnerschaft</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die Afrikanische Union (AU) und Deutschland haben ihre strategische Partnerschaft im Rahmen von Agenda 2063 weiter ausgebaut. Im Anschluss an zweitägige Verhandlungen zur Entwicklungszusammenarbeit am Sitz der AU-Kommission in Addis Abeba sagte Deutschland zusätzliche Mittel in Höhe von 88 Millionen Euro zu. Die neue Finanzierungszusage soll zentrale Prioritäten der AU unterstützen und bestehende Programme in nachhaltiger wirtschaftlicher Entwicklung, grüner Energie, Frieden und Sicherheit sowie Gesundheit ausbauen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-vertiefte-kooperation-fur-agenda-2063"><span id="vertiefte-kooperation-fuer-agenda-2063">Vertiefte Kooperation für Agenda 2063</span></h2>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G6QnfxxWkAAVXW3-min-1024x683.jpeg" alt="" class="wp-image-22189 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G6QnfxxWkAAVXW3-min-1024x683.jpeg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G6QnfxxWkAAVXW3-min-300x200.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G6QnfxxWkAAVXW3-min-768x512.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G6QnfxxWkAAVXW3-min-1536x1024.jpeg 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G6QnfxxWkAAVXW3-min-2048x1366.jpeg 2048w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G6QnfxxWkAAVXW3-min-380x253.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G6QnfxxWkAAVXW3-min-800x533.jpeg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G6QnfxxWkAAVXW3-min-1160x773.jpeg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G6QnfxxWkAAVXW3-min-scaled.jpeg 2560w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Beide Seiten bekräftigten bei den Verhandlungen ihre seit mehr als zwei Jahrzehnten bestehende Zusammenarbeit. Die Gespräche 2025 standen im Zeichen gemeinsamer Prioritäten und des erklärten Ziels, die Wirkung der Kooperation auf dem afrikanischen Kontinent zu erhöhen. Nach Angaben der AU und deutscher Stellen beläuft sich die bisherige deutsche Unterstützung seit Beginn der Kooperation im Jahr 2004 auf mehr als eine Milliarde Euro.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Wie die äthiopische Nachrichtenplattform&nbsp;<em>Fana Media Corporation</em>&nbsp;berichtet, wurde bei dem Treffen die AU–Deutschland-Partnerschaft als verlässliche, langfristige Kooperation bezeichnet, die auf gegenseitigem Respekt, Vertrauen und gemeinsamen Verantwortlichkeiten für nachhaltige Entwicklung und Sicherheit beruht.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-schwerpunkte-wirtschaft-energie-frieden-gesundheit"><span id="schwerpunkte-wirtschaft-energie-frieden-gesundheit">Schwerpunkte: Wirtschaft, Energie, Frieden, Gesundheit</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die neuen Mittel sind Teil eines Pakets zur Umsetzung zentraler Agenda-2063-Prioritäten. Im Zentrum stehen Programme zur Förderung nachhaltiger wirtschaftlicher Entwicklung, zur Stärkung grüner Energie und Infrastruktur sowie zur Unterstützung der kontinentalen Integrationsagenda. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der Rolle des Privatsektors.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G6Qnd7HW4AAIzXJ-768x1024.jpeg" alt="" class="wp-image-22187 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G6Qnd7HW4AAIzXJ-768x1024.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G6Qnd7HW4AAIzXJ-225x300.jpeg 225w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G6Qnd7HW4AAIzXJ-380x507.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G6Qnd7HW4AAIzXJ-800x1067.jpeg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G6Qnd7HW4AAIzXJ.jpeg 960w" sizes="(max-width: 768px) 100vw, 768px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Deutschland bekräftigte seine Unterstützung für die Afrikanische Freihandelszone (AfCFTA), die sich in der Umsetzung von der Verhandlungsphase in die Phase der praktischen Anwendung bewegt. Ziel ist es, Wettbewerbsfähigkeit und Leistungsfähigkeit insbesondere kleiner und mittlerer Unternehmen zu stärken, um Beschäftigung, Industrialisierung und den innerafrikanischen Handel voranzutreiben. Die AfCFTA gilt als zentrales Instrument der Agenda 2063, um regionale Märkte zu integrieren und Wertschöpfungsketten auf dem Kontinent auszubauen.</p>
</div></div>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-grune-energie-und-kontinentale-strommarkte"><span id="gruene-energie-und-kontinentale-strommaerkte">Grüne Energie und kontinentale Strommärkte</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ein weiterer Schwerpunkt der Verhandlungen war die Energiekooperation. Deutschland sagte fortgesetzte Unterstützung für AU-Flaggschiffinitiativen wie den African Single Electricity Market und den Continental Power System Masterplan zu. Beide Vorhaben zielen darauf ab, einen einheitlichen, verlässlichen und nachhaltigen Strommarkt aufzubauen, der langfristig eine integrierte kontinentale Energieinfrastruktur ermöglicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Schaffung eines verbundenen Strommarktes wird als entscheidend angesehen, um produktive Kapazitäten zu mobilisieren, die wirtschaftliche Transformation zu unterstützen und Versorgungssicherheit zu stärken. Die Förderung erneuerbarer Energien, moderner Netzinfrastrukturen und effizienter Energienutzung soll dabei mit industriepolitischen Zielen und Beschäftigungseffekten verknüpft werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-frieden-sicherheit-und-gesellschaftliche-teilhabe"><span id="frieden-sicherheit-und-gesellschaftliche-teilhabe">Frieden, Sicherheit und gesellschaftliche Teilhabe</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Im Bereich Frieden und Sicherheit will Deutschland seine Unterstützung auf strukturelle Konfliktprävention und den Zusammenhang zwischen Klimafolgen, Ressourcenkonflikten und Instabilität ausrichten. Ziel ist es, Präventionsansätze zu stärken, die frühzeitig auf Spannungen reagieren, regionale Sicherheitsarchitekturen unterstützen und langfristig zur Stabilisierung beitragen.</p>



<blockquote class="twitter-tweet"><p lang="en" dir="ltr">“Africa continues to be a strategic &amp; political priority for the German government…🇩🇪 remains a reliable partner of the AU in advancing sustainable dev’t, regional integration, and peace and security.”~ <a href="https://twitter.com/pickelbirgit?ref_src=twsrc%5Etfw">@pickelbirgit</a> <a href="https://twitter.com/BMZBund?ref_src=twsrc%5Etfw">@BMZBund</a> <a href="https://twitter.com/_AfricanUnion?ref_src=twsrc%5Etfw">@_AfricanUnion</a> <br>Read the full press release here ⬇️</p>&mdash; Germany │ African Union (@Germany_AU) <a href="https://twitter.com/Germany_AU/status/1991502490341437606?ref_src=twsrc%5Etfw">November 20, 2025</a></blockquote> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>



<p class="wp-block-paragraph">Die Kooperation soll zugleich die Analyse und Bearbeitung des Klimafrieden-Sicherheits-Nexus vertiefen. Dabei geht es darum, wie Dürren, Überschwemmungen, Landnutzungskonflikte oder der Zugang zu Wasser und Energie bestehende Spannungen verschärfen können und welche politischen, institutionellen und lokalen Antworten notwendig sind.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-rolle-von-frauen-jugend-und-zivilgesellschaft"><span id="rolle-von-frauen-jugend-und-zivilgesellschaft">Rolle von Frauen, Jugend und Zivilgesellschaft</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ein weiterer Bestandteil der Zusammenarbeit ist die Stärkung der Rolle von Frauen, Jugendlichen und zivilgesellschaftlichen Akteuren in Friedensprozessen. Deutschland plant, Initiativen zu fördern, die Beteiligung, Führungsverantwortung und Mitgestaltung dieser Gruppen in friedenspolitischen Prozessen systematisch ausbauen. Damit soll die Umsetzung bestehender Beschlüsse zur Agenda Frauen, Frieden, Sicherheit und zur Einbindung von Jugend in Frieden und Sicherheit unterstützt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die afrikanische Seite hebt hervor, dass eine breitere gesellschaftliche Teilhabe in Friedensprozessen einen Beitrag zu widerstandsfähigeren politischen Ordnungen und tragfähigeren Konfliktlösungen leisten kann.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-gesundheitssicherheit-und-kontinentale-strukturen"><span id="gesundheitssicherheit-und-kontinentale-strukturen">Gesundheitssicherheit und kontinentale Strukturen</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Gesundheitszusammenarbeit bildet einen weiteren Schwerpunkt der neuen Vereinbarungen. In Zusammenarbeit mit den Africa Centres for Disease Control and Prevention (Africa CDC) wollen AU und Deutschland die kontinentale Gesundheitsarchitektur stärken. Im Mittelpunkt steht der Aufbau von Strukturen, die auf Gesundheitskrisen schnell reagieren können und zugleich auf Gerechtigkeit und Zugangsgleichheit ausgerichtet sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Partner planen, Überwachungs-, Präventions- und Reaktionskapazitäten auszubauen und regionale sowie kontinentale Mechanismen zu unterstützen, die Lehren aus früheren Krisen wie der COVID-19-Pandemie aufgreifen. Die angestrebte Gesundheitsarchitektur soll „zukunftsfähig“ sein und sowohl bestehende als auch neue Herausforderungen abbilden.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-rolle-von-giz-kfw-und-finanzierungsmechanismen"><span id="rolle-von-giz-kfw-und-finanzierungsmechanismen">Rolle von GIZ, KfW und Finanzierungsmechanismen</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Umsetzung der deutschen Zusagen erfolgt über die Durchführungsorganisationen <a href="https://fokus-afrika.de/tag/giz/">GIZ</a> und <a href="https://fokus-afrika.de/tag/kfw/">KfW</a> sowie über gemeinsame Finanzierungsvereinbarungen. Diese Joint Financing Arrangements sollen die institutionellen Kapazitäten der Afrikanischen Union stärken und eine verlässliche, planbare Finanzierung von Programmen ermöglichen. Die Kooperation verbindet finanzielle Beiträge mit technischer Unterstützung, um Reformprozesse, Programmmanagement und Monitoringstrukturen innerhalb der AU-Organe zu unterstützen.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G6QnevvWAAAXiTS-1024x768.jpeg" alt="" class="wp-image-22188 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G6QnevvWAAAXiTS-1024x768.jpeg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G6QnevvWAAAXiTS-300x225.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G6QnevvWAAAXiTS-768x576.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G6QnevvWAAAXiTS-200x150.jpeg 200w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G6QnevvWAAAXiTS-260x195.jpeg 260w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G6QnevvWAAAXiTS-380x285.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G6QnevvWAAAXiTS-800x600.jpeg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G6QnevvWAAAXiTS-1160x870.jpeg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G6QnevvWAAAXiTS.jpeg 1280w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Die AU-Kommission betonte, dass die regelmäßigen Konsultationen mit Deutschland ein wichtiges Instrument sind, um Fortschritte bei laufenden Programmen zu bewerten, Prioritäten anzugleichen und sicherzustellen, dass die gemeinsame Zusammenarbeit messbare Wirkungen vor Ort erzielt.</p>
</div></div>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-strategische-bedeutung-der-au-deutschland-partnerschaft"><span id="strategische-bedeutung-der-au-deutschland-partnerschaft">Strategische Bedeutung der AU–Deutschland-Partnerschaft</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Deutschland sieht Afrika weiterhin als strategische und politische Priorität. Birgit Pickel, Abteilungsleiterin Afrika im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, unterstrich, dass die Partnerschaft mit der AU auf „gegenseitigem Respekt, Vertrauen und Verständnis“ beruhe und Deutschland ein verlässlicher Partner bei nachhaltiger Entwicklung, regionaler Integration sowie Frieden und Sicherheit bleibe.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Generaldirektor der AU-Kommission, Fathallah Sijilmassi, hob hervor, dass die Verhandlungen ein wichtiges Forum seien, um gemeinsame Maßnahmen zu schärfen und sicherzustellen, dass die Zusammenarbeit konkrete und messbare Ergebnisse im Sinne von Agenda 2063 erbringt. Die nächste Verhandlungsrunde zur AU–Deutschland-Entwicklungszusammenarbeit ist für 2027 in Addis Abeba vorgesehen.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2F88-millionen-euro-fuer-agenda-2063-afrikanische-union-und-deutschland-vertiefen-partnerschaft%2F&amp;action_name=88%20Millionen%20Euro%20f%C3%BCr%20Agenda%202063%3A%20Afrikanische%20Union%20und%20Deutschland%20vertiefen%20Partnerschaft&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /><p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/88-millionen-euro-fuer-agenda-2063-afrikanische-union-und-deutschland-vertiefen-partnerschaft/">88 Millionen Euro für Agenda 2063: Afrikanische Union und Deutschland vertiefen Partnerschaft</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		
		<media:thumbnail url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G6QnfxxWkAAVXW3-min-150x150.jpeg" />
		<media:content url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G6QnfxxWkAAVXW3-min-scaled.jpeg" medium="image">
			<media:title type="html">G6QnfxxWkAAVXW3-min</media:title>
			<media:thumbnail url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G6QnfxxWkAAVXW3-min-150x150.jpeg" />
		</media:content>
		<media:content url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G6Qnd7HW4AAIzXJ.jpeg" medium="image">
			<media:title type="html">G6Qnd7HW4AAIzXJ</media:title>
			<media:thumbnail url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G6Qnd7HW4AAIzXJ-150x150.jpeg" />
		</media:content>
		<media:content url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G6QnevvWAAAXiTS.jpeg" medium="image">
			<media:title type="html">G6QnevvWAAAXiTS</media:title>
			<media:thumbnail url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G6QnevvWAAAXiTS-150x150.jpeg" />
		</media:content>
		<media:content url="https://fokus-afrika.de/fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&#038;rec=1&#038;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2F88-millionen-euro-fuer-agenda-2063-afrikanische-union-und-deutschland-vertiefen-partnerschaft%2F&#038;action_name=88%20Millionen%20Euro%20f%C3%BCr%20Agenda%202063%3A%20Afrikanische%20Union%20und%20Deutschland%20vertiefen%20Partnerschaft&#038;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" medium="image" />
	</item>
		<item>
		<title>WHO bestätigt Ausbruch eines potenziell tödlichen hämorrhagischen Fiebers in Äthiopien</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/who-bestaetigt-ausbruch-eines-potenziell-toedlichen-haemorrhagischen-fiebers-in-aethiopien/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Nov 2025 22:44:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Äthiopien]]></category>
		<category><![CDATA[Internationale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[5]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[WHO]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://fokus-afrika.de/?p=21957</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) unterstützt Äthiopien bei der Reaktion auf einen mutmaßlichen Ausbruch eines viralen hämorrhagischen Fiebers im Süden&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fwho-bestaetigt-ausbruch-eines-potenziell-toedlichen-haemorrhagischen-fiebers-in-aethiopien%2F&amp;action_name=WHO%20best%C3%A4tigt%20Ausbruch%20eines%20potenziell%20t%C3%B6dlichen%20h%C3%A4morrhagischen%20Fiebers%20in%20%C3%84thiopien&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/who-bestaetigt-ausbruch-eines-potenziell-toedlichen-haemorrhagischen-fiebers-in-aethiopien/">WHO bestätigt Ausbruch eines potenziell tödlichen hämorrhagischen Fiebers in Äthiopien</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) unterstützt Äthiopien bei der Reaktion auf einen mutmaßlichen Ausbruch eines viralen hämorrhagischen Fiebers im Süden des Landes. Wie <em><a href="https://news.un.org/en/story/2025/11/1166355">UN News</a></em> berichtet, wurden bislang acht Verdachtsfälle in der South Ethiopia Region gemeldet. Laboruntersuchungen zur Identifizierung des Erregers laufen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-verdachtsfalle-im-suden-athiopiens-who-entsendet-expertenteam"><span id="verdachtsfaelle-im-sueden-aethiopiens-who-entsendet-expertenteam">Verdachtsfälle im Süden Äthiopiens – WHO entsendet Expertenteam</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Angaben von WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus gehören auch medizinische Beschäftigte zu den möglichen Infizierten. Die WHO hat bereits erste Maßnahmen ergriffen, um Gesundheitsbehörden vor Ort bei Eindämmung, Diagnostik und Versorgung zu unterstützen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-charakteristika-hamorrhagischer-fieber"><span id="charakteristika-haemorrhagischer-fieber">Charakteristika hämorrhagischer Fieber</span></h2>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="700" height="460" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/15281_lores.jpg" alt="" class="wp-image-21958 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/15281_lores.jpg 700w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/15281_lores-300x197.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/15281_lores-380x250.jpg 380w" sizes="(max-width: 700px) 100vw, 700px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Virale hämorrhagische Fieber gehören zu einer Gruppe epidemieanfälliger Erkrankungen, die von verschiedenen Virusfamilien verursacht werden. Zu ihnen zählen unter anderem Marburg- und Ebola-Viruskrankheiten, das Krim-Kongo-hämorrhagische Fieber sowie das Lassafieber.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Erkrankungen reichen von vergleichsweise milden bis zu schwer verlaufenden, lebensbedrohlichen Formen. Typische Symptome sind plötzlich einsetzende Muskel- und Gelenkschmerzen, Fieber sowie Blutungen und Kreislaufschock.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In schweren Fällen treten Blutungen aus Körperöffnungen und inneren Organen auf. Die Übertragung erfolgt je nach Erregertyp auf unterschiedliche Weise – etwa durch Kontakt mit symptomatischen Patientinnen und Patienten, durch Schlachtpraktiken oder durch direkten Kontakt mit infizierten Nagetieren beziehungsweise deren Ausscheidungen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-who-verstarkt-diagnostik-uberwachung-und-schutzmassnahmen"><span id="who-verstaerkt-diagnostik-ueberwachung-und-schutzmassnahmen">WHO verstärkt Diagnostik, Überwachung und Schutzmaßnahmen</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die WHO hat nach Angaben ihres Generaldirektors ein Team aus elf technischen Fachkräften in die betroffenen Gebiete entsandt. Die Expertinnen und Experten unterstützen die äthiopischen Behörden in den Bereichen Überwachung, Ausbruchsermittlung, Laboranalyse sowie Infektionsprävention und -kontrolle.</p>



<blockquote class="twitter-tweet"><p lang="en" dir="ltr">.<a href="https://twitter.com/WHO?ref_src=twsrc%5Etfw">@WHO</a> is working closely with <a href="https://twitter.com/hashtag/Ethiopia?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#Ethiopia</a>’s <a href="https://twitter.com/FMoHealth?ref_src=twsrc%5Etfw">@FMoHealth</a>, the Ethiopia Public Health Institute and regional health authorities as part of the rapid response to a suspected outbreak of a viral haemorrhagic fever (VHF) in the Southern Ethiopian Region.<br><br>8 people, including health… <a href="https://t.co/7QtMnKw3dH">pic.twitter.com/7QtMnKw3dH</a></p>&mdash; Tedros Adhanom Ghebreyesus (@DrTedros) <a href="https://twitter.com/DrTedros/status/1988947224303132885?ref_src=twsrc%5Etfw">November 13, 2025</a></blockquote> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>



<p class="wp-block-paragraph">Darüber hinaus stellte die Organisation Medikamente, weiteres medizinisches Material und persönliche Schutzausrüstung für das dortige Gesundheitspersonal bereit. Zur Stärkung der klinischen Kapazitäten wird ein schnell einsetzbares Isolationszelt zur Verfügung gestellt, das im Falle einer Ausbreitung für zusätzliche Behandlungsplätze genutzt werden kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Tedros stellte zudem 300.000 US-Dollar aus dem WHO-Nothilfefonds bereit, um die äthiopischen Behörden unmittelbar zu unterstützen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-grenzuberschreitende-pravention-und-regionale-koordination"><span id="grenzueberschreitende-praevention-und-regionale-koordination">Grenzüberschreitende Prävention und regionale Koordination</span></h2>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="682" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G458Q0cWMAAkK8S-1-1024x682.jpeg" alt="" class="wp-image-21960 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G458Q0cWMAAkK8S-1-1024x682.jpeg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G458Q0cWMAAkK8S-1-300x200.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G458Q0cWMAAkK8S-1-768x512.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G458Q0cWMAAkK8S-1-1536x1023.jpeg 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G458Q0cWMAAkK8S-1-380x253.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G458Q0cWMAAkK8S-1-800x533.jpeg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G458Q0cWMAAkK8S-1-1160x773.jpeg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G458Q0cWMAAkK8S-1.jpeg 1600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Um eine mögliche Ausbreitung über die Landesgrenzen hinaus zu verhindern, arbeiten die WHO-Büros in Äthiopien und <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/ostafrika/suedsudan/">Südsudan</a> eng zusammen. Laut Tedros ist die Organisation bereit, ihre Unterstützung auszuweiten, falls sich die Situation verschärft oder weitere Fälle auftreten.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die aktuelle Lage fügt sich in das wiederkehrende Muster von Ausbrüchen hämorrhagischer Fieber in <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/ostafrika/">Ostafrika</a> ein, deren Eindämmung eine schnelle Diagnostik, strenge Infektionskontrolle und grenzüberschreitende Zusammenarbeit erfordert. Die WHO verfolgt in diesem Zusammenhang einen präventiven Ansatz, um frühzeitig auf mögliche Cluster reagieren zu können und eine weitere Übertragung zu verhindern.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fwho-bestaetigt-ausbruch-eines-potenziell-toedlichen-haemorrhagischen-fiebers-in-aethiopien%2F&amp;action_name=WHO%20best%C3%A4tigt%20Ausbruch%20eines%20potenziell%20t%C3%B6dlichen%20h%C3%A4morrhagischen%20Fiebers%20in%20%C3%84thiopien&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /><p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/who-bestaetigt-ausbruch-eines-potenziell-toedlichen-haemorrhagischen-fiebers-in-aethiopien/">WHO bestätigt Ausbruch eines potenziell tödlichen hämorrhagischen Fiebers in Äthiopien</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		
		<media:thumbnail url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/15281_lores-150x150.jpg" />
		<media:content url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/15281_lores.jpg" medium="image">
			<media:title type="html">15281_lores</media:title>
			<media:thumbnail url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/15281_lores-150x150.jpg" />
		</media:content>
		<media:content url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G458Q0cWMAAkK8S-1.jpeg" medium="image">
			<media:title type="html">G458Q0cWMAAkK8S</media:title>
			<media:thumbnail url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G458Q0cWMAAkK8S-1-150x150.jpeg" />
		</media:content>
		<media:content url="https://fokus-afrika.de/fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&#038;rec=1&#038;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fwho-bestaetigt-ausbruch-eines-potenziell-toedlichen-haemorrhagischen-fiebers-in-aethiopien%2F&#038;action_name=WHO%20best%C3%A4tigt%20Ausbruch%20eines%20potenziell%20t%C3%B6dlichen%20h%C3%A4morrhagischen%20Fiebers%20in%20%C3%84thiopien&#038;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" medium="image" />
	</item>
		<item>
		<title>Gesundheitsministerin Nina Warken beim G20-Gesundheitsgipfel in Südafrika</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/gesundheitsministerin-nina-warken-beim-g20-gesundheitsgipfel-in-suedafrika/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Nov 2025 21:14:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Institutionelle Beziehungen]]></category>
		<category><![CDATA[Internationale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[Südafrika]]></category>
		<category><![CDATA[2]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[G20]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Kooperation]]></category>
		<category><![CDATA[UK]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://fokus-afrika.de/?p=21840</guid>

					<description><![CDATA[<p>Zum ersten Mal in der Geschichte der G20 findet ein Gipfel auf afrikanischem Boden statt. In Polokwane (Südafrika) tagten&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fgesundheitsministerin-nina-warken-beim-g20-gesundheitsgipfel-in-suedafrika%2F&amp;action_name=Gesundheitsministerin%20Nina%20Warken%20beim%20G20-Gesundheitsgipfel%20in%20S%C3%BCdafrika&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/gesundheitsministerin-nina-warken-beim-g20-gesundheitsgipfel-in-suedafrika/">Gesundheitsministerin Nina Warken beim G20-Gesundheitsgipfel in Südafrika</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Zum ersten Mal in der Geschichte der G20 findet ein Gipfel auf afrikanischem Boden statt. In <strong>Polokwane (Südafrika)</strong> tagten die <strong>Gesundheitsministerinnen und -minister der G20-Staaten</strong>, um über zentrale Themen der internationalen Gesundheitszusammenarbeit zu beraten. Im Mittelpunkt standen die <strong>Stärkung globaler Gesundheitssysteme</strong>, <strong>Pandemievorsorge</strong>, <strong>Bekämpfung übertragbarer und nicht-übertragbarer Krankheiten</strong> sowie die <strong>Fachkräftesicherung im Gesundheitswesen</strong>.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-bilaterale-gesprache-und-deutsche-gesundheitskooperation-mit-sudafrika"><span id="bilaterale-gespraeche-und-deutsche-gesundheitskooperation-mit-suedafrika">Bilaterale Gespräche und deutsche Gesundheitskooperation mit Südafrika</span></h2>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="787" height="547" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/csm_02_SouthAfrica-G20_2025_b30e4441a7.jpg.webp" alt="" class="wp-image-21841 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/csm_02_SouthAfrica-G20_2025_b30e4441a7.jpg.webp 787w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/csm_02_SouthAfrica-G20_2025_b30e4441a7.jpg-300x209.webp 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/csm_02_SouthAfrica-G20_2025_b30e4441a7.jpg-768x534.webp 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/csm_02_SouthAfrica-G20_2025_b30e4441a7.jpg-380x264.webp 380w" sizes="(max-width: 787px) 100vw, 787px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Für Deutschland nahm <strong>Bundesgesundheitsministerin Nina Warken</strong> an den Beratungen teil und unterstrich die Bedeutung multilateraler Zusammenarbeit in einer zunehmend vernetzten Welt. „Die globalen Gesundheitsherausforderungen lassen sich nur gemeinsam bewältigen – durch Austausch, Solidarität und langfristige Partnerschaften“, erklärte Warken am Rande der Gespräche.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Neben den Plenarsitzungen führte die Ministerin <strong>bilaterale Gespräche mit Vertretern aus Singapur, Indonesien, <a href="https://fokus-afrika.de/tag/uk/">Großbritannien</a> und Irland</strong>, um Möglichkeiten engerer Kooperation bei Fachkräfteprogrammen, digitaler Gesundheit und Krankheitsprävention auszuloten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Südafrika ist seit&nbsp;<strong>2023 Partnerland Deutschlands</strong>&nbsp;im Rahmen der internationalen Gesundheitszusammenarbeit. Zwischen beiden Ländern besteht eine&nbsp;<strong>Absichtserklärung zur vertieften Kooperation im Gesundheitsbereich</strong>, die den Austausch von Fachwissen und die Förderung gemeinsamer Forschungsprojekte vorsieht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In&nbsp;<strong>Johannesburg und Pretoria</strong>&nbsp;traf Warken zudem Vertreterinnen und Vertreter des&nbsp;<strong>südafrikanischen Gesundheitssektors und der Wirtschaft</strong>. Über&nbsp;<strong>600 deutsche Unternehmen</strong>&nbsp;sind in Südafrika tätig – Deutschland gilt als&nbsp;<strong>wichtigster Handelspartner der EU</strong>&nbsp;im Land.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-besuch-im-kalafong-krankenhaus"><span id="besuch-im-kalafong-krankenhaus">Besuch im Kalafong-Krankenhaus</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Schwerpunkt des Besuchs war die&nbsp;<strong>Besichtigung des Kalafong-Krankenhauses</strong>&nbsp;der&nbsp;<strong>University of Pretoria</strong>, das sich auf die&nbsp;<strong>Behandlung von Frauen mit Plazentainsuffizienz</strong>&nbsp;sowie auf die&nbsp;<strong>Versorgung von Frühgeborenen</strong>&nbsp;spezialisiert hat.</p>



<blockquote class="twitter-tweet" data-media-max-width="560"><p lang="de" dir="ltr">Drei intensive Tage für <a href="https://twitter.com/ninawarken?ref_src=twsrc%5Etfw">@ninawarken</a> in 🇿🇦 sind vorbei. Wichtige und nachhaltige Eindrücke kommen mit zurück nach Hause. <br>Mehr im Video 👇<br><br>Video: BMG/Xander Heinl <a href="https://t.co/LHEAM9LOYs">pic.twitter.com/LHEAM9LOYs</a></p>&mdash; Bundesgesundheitsministerium (@BMG_Bund) <a href="https://twitter.com/BMG_Bund/status/1987600668400492791?ref_src=twsrc%5Etfw">November 9, 2025</a></blockquote> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>



<p class="wp-block-paragraph">„Mit welcher Überzeugung hier Mütter und Kinder unter für uns kaum vorstellbaren Bedingungen versorgt werden, ist beeindruckend und geht ans Herz“, sagte Warken. Das Krankenhaus spielt zudem eine zentrale Rolle beim&nbsp;<strong>Schutz von Kindern HIV-positiver Mütter</strong>&nbsp;– ein wichtiges Thema in Südafrika, das mit über&nbsp;<strong>fünf Millionen Betroffenen</strong>&nbsp;weiterhin zu den am stärksten von HIV/AIDS betroffenen Ländern weltweit zählt. Trotz Engpässen bei Personal und Ausstattung gilt die&nbsp;<strong>Kindersterblichkeit als vergleichsweise niedrig</strong>.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-themen-und-bedeutung-des-g20-gipfels"><span id="themen-und-bedeutung-des-g20-gipfels">Themen und Bedeutung des G20-Gipfels</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die südafrikanische G20-Präsidentschaft hat für 2025 folgende&nbsp;<strong>gesundheitspolitische Schwerpunkte</strong>&nbsp;gesetzt:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Universelle Gesundheitsversorgung (UHC)</strong></li>



<li><strong>Stärkung des Gesundheitspersonals</strong></li>



<li><strong>Bekämpfung nicht-übertragbarer Krankheiten</strong></li>



<li><strong>Pandemievorsorge, -prävention und -reaktion (PPPR)</strong></li>



<li><strong>Lokale Pharma-Produktion sowie Forschung und Innovation im Gesundheitssektor</strong></li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Der G20-Gesundheitsgipfel in Polokwane steht damit in der Tradition früherer Treffen seit 2017, als Deutschland erstmals zu einem solchen Ministertreffen einlud. Die Ergebnisse sollen in die <strong>Abschlusserklärung des G20-Gipfels der Staats- und Regierungschefs</strong> einfließen, der Ende November ebenfalls in Südafrika stattfindet.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-hintergrund-die-g20"><span id="hintergrund-die-g20">Hintergrund: Die G20</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die&nbsp;<strong>Gruppe der Zwanzig (G20)</strong>&nbsp;umfasst die&nbsp;<strong>19 führenden Industrie- und Schwellenländer</strong>&nbsp;sowie die&nbsp;<strong>Europäische Union und die Afrikanische Union</strong>. Sie repräsentiert&nbsp;<strong>zwei Drittel der Weltbevölkerung</strong>, über&nbsp;<strong>75 Prozent des Welthandels</strong>&nbsp;und&nbsp;<strong>mehr als 80 Prozent des globalen BIP</strong>.<br>Entscheidungen der G20 sind&nbsp;<strong>nicht rechtlich bindend</strong>, besitzen jedoch&nbsp;<strong>hohes politisches Gewicht</strong>. Die Präsidentschaft rotiert jährlich –&nbsp;<strong>Südafrika</strong>&nbsp;übernahm sie im Dezember 2024 von&nbsp;<strong>Brasilien</strong>, bevor&nbsp;<strong>die USA</strong>&nbsp;im Dezember 2025 folgen.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fgesundheitsministerin-nina-warken-beim-g20-gesundheitsgipfel-in-suedafrika%2F&amp;action_name=Gesundheitsministerin%20Nina%20Warken%20beim%20G20-Gesundheitsgipfel%20in%20S%C3%BCdafrika&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /><p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/gesundheitsministerin-nina-warken-beim-g20-gesundheitsgipfel-in-suedafrika/">Gesundheitsministerin Nina Warken beim G20-Gesundheitsgipfel in Südafrika</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		
		<media:thumbnail url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/csm_02_SouthAfrica-G20_2025_b30e4441a7.jpg-150x150.webp" />
		<media:content url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/csm_02_SouthAfrica-G20_2025_b30e4441a7.jpg.webp" medium="image">
			<media:title type="html">csm_02_SouthAfrica-G20_2025_b30e4441a7.jpg</media:title>
			<media:thumbnail url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/csm_02_SouthAfrica-G20_2025_b30e4441a7.jpg-150x150.webp" />
		</media:content>
		<media:content url="https://fokus-afrika.de/fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&#038;rec=1&#038;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fgesundheitsministerin-nina-warken-beim-g20-gesundheitsgipfel-in-suedafrika%2F&#038;action_name=Gesundheitsministerin%20Nina%20Warken%20beim%20G20-Gesundheitsgipfel%20in%20S%C3%BCdafrika&#038;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" medium="image" />
	</item>
		<item>
		<title>ECOWAS und Deutschland starten Verhandlungen</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/ecowas-und-deutschland-starten-verhandlungen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Nov 2025 17:13:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Institutionelle Beziehungen]]></category>
		<category><![CDATA[Kontinentale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[BMZ]]></category>
		<category><![CDATA[ECOWAS]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Handel]]></category>
		<category><![CDATA[Kooperation]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://fokus-afrika.de/?p=21635</guid>

					<description><![CDATA[<p>In Abuja haben die Wirtschaftsgemeinschaft Westafrikanischer Staaten (ECOWAS) und die Bundesregierung am 4. und 5. November 2025 hochrangige&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fecowas-und-deutschland-starten-verhandlungen%2F&amp;action_name=ECOWAS%20und%20Deutschland%20starten%20Verhandlungen&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/ecowas-und-deutschland-starten-verhandlungen/">ECOWAS und Deutschland starten Verhandlungen</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">In Abuja haben die <a href="https://fokus-afrika.de/tag/ecowas/">Wirtschaftsgemeinschaft Westafrikanischer Staaten</a> (ECOWAS) und die Bundesregierung am 4. und 5. November 2025 hochrangige bilaterale Verhandlungen eröffnet. Die Gespräche fanden am Hauptsitz der ECOWAS-Kommission in <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/westafrika/nigeria/">Nigerias</a> Hauptstadt statt und standen im Zeichen einer vertieften Partnerschaft zwischen Westafrika und Deutschland.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-zwei-tage-strategischer-konsultationen"><span id="zwei-tage-strategischer-konsultationen">Zwei Tage strategischer Konsultationen</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">An dem zweitägigen Treffen nahmen führende Vertreterinnen und Vertreter beider Seiten teil, darunter die Vizepräsidentin der ECOWAS-Kommission, Damtien L. Tchintchibidja, Deutschlands Botschafterin in Nigeria und bei ECOWAS, Annett Günther, sowie Christoph Rauh, Afrikadirektor im <a href="https://fokus-afrika.de/tag/bmz/">Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung</a> (BMZ).</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-schwerpunkte-sicherheit-integration-und-energie"><span id="schwerpunkte-sicherheit-integration-und-energie">Schwerpunkte: Sicherheit, Integration und Energie</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ziel der Konsultationen war es, die Zusammenarbeit in zentralen Politikfeldern zu konsolidieren. Dazu gehören regionale Sicherheit, wirtschaftliche und politische Integration, Klima- und Energiepolitik sowie die Stärkung der öffentlichen Gesundheitsvorsorge. Beide Seiten überprüften Fortschritte bei institutionellen Reformen, Handelsförderung, nachhaltigen Energieprogrammen und Mechanismen zur Pandemievorsorge.</p>



<blockquote class="twitter-tweet"><p lang="en" dir="ltr">&quot;Bilateral negotiations between Germany &amp; ECOWAS are underway in Abuja (Nov 4-5, 2025), focusing on deepening cooperation in key areas of peace, security, governance,&amp;sustainable development to foster regional growth and stability. <a href="https://twitter.com/hashtag/GermanyECOWAS?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#GermanyECOWAS</a> <a href="https://twitter.com/hashtag/PartnershipDevelopment?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#PartnershipDevelopment</a> <a href="https://twitter.com/BMZ_Bund?ref_src=twsrc%5Etfw">@BMZ_Bund</a> <a href="https://t.co/xcLpXZZeX2">pic.twitter.com/xcLpXZZeX2</a></p>&mdash; ECOWAS Development Partners CoordinationCell-EDPCC (@ECOWASdevparcel) <a href="https://twitter.com/ECOWASdevparcel/status/1985737212441354512?ref_src=twsrc%5Etfw">November 4, 2025</a></blockquote> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>



<p class="wp-block-paragraph">Die Gespräche sollen laut&nbsp;<em>ECOWAS-Kommission</em>&nbsp;dazu beitragen, die gemeinsame Vision einer stabilen, vernetzten und widerstandsfähigen westafrikanischen Region voranzubringen.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-partnerschaftliche-zusammenarbeit"><span id="partnerschaftliche-zusammenarbeit">Partnerschaftliche Zusammenarbeit</span></h3>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="819" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G4-r0B1XAAAWhxA-1024x819.jpeg" alt="" class="wp-image-21637 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G4-r0B1XAAAWhxA-1024x819.jpeg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G4-r0B1XAAAWhxA-300x240.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G4-r0B1XAAAWhxA-768x614.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G4-r0B1XAAAWhxA-380x304.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G4-r0B1XAAAWhxA-800x640.jpeg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G4-r0B1XAAAWhxA.jpeg 1080w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Botschafterin Annett Günther und BMZ-Direktor Christoph Rauh bekräftigten Deutschlands Engagement für Sicherheit und sozioökonomische Entwicklung in <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/westafrika/">Westafrika</a>. Deutschland zählt zu den wichtigsten internationalen Partnern der ECOWAS und unterstützt die Region in Bereichen wie Krisenprävention, Energieinfrastruktur, regionale Integration und Demokratieförderung.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Rauh erklärte, dass Deutschland seine Zusammenarbeit mit ECOWAS künftig stärker auf wirtschaftliches Wachstum und die Entwicklung des Privatsektors ausrichten wolle. Die Förderung nachhaltiger Investitionen und Arbeitsplätze stehe dabei im Mittelpunkt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vizepräsidentin Tchintchibidja würdigte die langjährige Solidarität Deutschlands und bezeichnete die Gespräche als „Katalysator für vertiefte Zusammenarbeit und neue multilaterale Impulse“.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-begegnung-mit-dem-ecowas-kommissionsprasidenten"><span id="begegnung-mit-dem-ecowas-kommissionspraesidenten">Begegnung mit dem ECOWAS-Kommissionspräsidenten</span></h2>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="819" height="1024" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G4-6XVTXUAE1OUu-819x1024.jpeg" alt="" class="wp-image-21638 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G4-6XVTXUAE1OUu-819x1024.jpeg 819w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G4-6XVTXUAE1OUu-240x300.jpeg 240w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G4-6XVTXUAE1OUu-768x960.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G4-6XVTXUAE1OUu-380x475.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G4-6XVTXUAE1OUu-800x1000.jpeg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G4-6XVTXUAE1OUu.jpeg 864w" sizes="(max-width: 819px) 100vw, 819px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Im Rahmen des Besuchs empfing der Präsident der ECOWAS-Kommission, Omar Alieu Touray, die deutsche Delegation zu einem Höflichkeitsgespräch. Touray betonte, die laufenden Verhandlungen seien Ausdruck einer „gegenseitig vorteilhaften Partnerschaft“, die auf gemeinsamen Werten und nachhaltiger Entwicklung basiere.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Er dankte der Bundesregierung für ihre kontinuierliche Unterstützung und hob hervor, dass die deutsche Entwicklungszusammenarbeit einen maßgeblichen Beitrag zur institutionellen Stärkung der ECOWAS leiste.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Tchintchibidja informierte über den Fortschritt der Gespräche und bestätigte die Bereitschaft der Kommission, die Zusammenarbeit auf Grundlage von Transparenz und gegenseitigem Vertrauen fortzusetzen.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-vertiefung-einer-strategischen-partnerschaft"><span id="vertiefung-einer-strategischen-partnerschaft">Vertiefung einer strategischen Partnerschaft</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Verhandlungen in Abuja markieren einen neuen Abschnitt der Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Westafrika. Sie unterstreichen den gemeinsamen Willen, institutionelle Kapazitäten zu stärken, die regionale Integration zu fördern und Wege zu nachhaltigem Wachstum zu eröffnen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Beide Seiten betonten, dass die Partnerschaft auf Gleichberechtigung und gemeinsamer Verantwortung beruht. Damit setzen ECOWAS und Deutschland ein Signal für multilaterale Kooperation in einer Phase, in der politische Stabilität und wirtschaftliche Entwicklung in Westafrika besondere Bedeutung gewinnen.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fecowas-und-deutschland-starten-verhandlungen%2F&amp;action_name=ECOWAS%20und%20Deutschland%20starten%20Verhandlungen&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /><p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/ecowas-und-deutschland-starten-verhandlungen/">ECOWAS und Deutschland starten Verhandlungen</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		
		<media:thumbnail url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G4-r0B1XAAAWhxA-150x150.jpeg" />
		<media:content url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G4-r0B1XAAAWhxA.jpeg" medium="image">
			<media:title type="html">G4-r0B1XAAAWhxA</media:title>
			<media:thumbnail url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G4-r0B1XAAAWhxA-150x150.jpeg" />
		</media:content>
		<media:content url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G4-6XVTXUAE1OUu.jpeg" medium="image">
			<media:title type="html">G4-6XVTXUAE1OUu</media:title>
			<media:thumbnail url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G4-6XVTXUAE1OUu-150x150.jpeg" />
		</media:content>
		<media:content url="https://fokus-afrika.de/fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&#038;rec=1&#038;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fecowas-und-deutschland-starten-verhandlungen%2F&#038;action_name=ECOWAS%20und%20Deutschland%20starten%20Verhandlungen&#038;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" medium="image" />
	</item>
		<item>
		<title>Bundespräsident Steinmeier auf Staatsbesuch in Ghana</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/bundespraesident-steinmeier-auf-staatsbesuch-in-ghana/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Nov 2025 20:55:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ghana]]></category>
		<category><![CDATA[Institutionelle Beziehungen]]></category>
		<category><![CDATA[2]]></category>
		<category><![CDATA[AES]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Präsident]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://fokus-afrika.de/?p=21562</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland, Frank-Walter Steinmeier, befindet sich seit Sonntag zu einem dreitägigen Staatsbesuch in Ghana. Ziel der&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fbundespraesident-steinmeier-auf-staatsbesuch-in-ghana%2F&amp;action_name=Bundespr%C3%A4sident%20Steinmeier%20auf%20Staatsbesuch%20in%20Ghana&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/bundespraesident-steinmeier-auf-staatsbesuch-in-ghana/">Bundespräsident Steinmeier auf Staatsbesuch in Ghana</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Der Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland, <strong>Frank-Walter Steinmeier</strong>, befindet sich seit Sonntag zu einem dreitägigen Staatsbesuch in Ghana. Ziel der Reise ist es, die bilateralen Beziehungen zu vertiefen und neue Wege der Zusammenarbeit in den Bereichen <strong>Wirtschaft, Technologie, Bildung und Energie</strong> zu eröffnen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Steinmeier war am&nbsp;<strong>2. November 2025</strong>&nbsp;in Accra eingetroffen und wurde am Flughafen von Außenminister&nbsp;<strong>Samuel Okudzeto Ablakwa</strong>&nbsp;sowie dem deutschen Botschafter&nbsp;<strong>Frederik Landshöft</strong>&nbsp;empfangen. Der Besuch erfolgte auf Einladung von&nbsp;<strong>Präsident John Dramani Mahama</strong>.</p>



<blockquote class="twitter-tweet" data-media-max-width="560"><p lang="de" dir="ltr">Eine langjährige und enge Partnerschaft mit viel Potenzial: Ghanas StP <a href="https://twitter.com/JDMahama?ref_src=twsrc%5Etfw">@JDMahama</a> hat heute BPr Steinmeier empfangen. „Ghana ist eine lebendige Demokratie, drittgrößte Volkswirtschaft in Westafrika und ein engagierter regionaler Akteur“, würdigte der BPr die Bedeutung 🇬🇭s für 🇩🇪. <a href="https://t.co/ZLNnIc9gfn">pic.twitter.com/ZLNnIc9gfn</a></p>&mdash; Cerstin Gammelin (@BPrSprecherin) <a href="https://twitter.com/BPrSprecherin/status/1985418087458275353?ref_src=twsrc%5Etfw">November 3, 2025</a></blockquote> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>



<p class="wp-block-paragraph">Am Montagvormittag wurde Steinmeier mit militärischen Ehren im&nbsp;<strong>Jubilee House</strong>&nbsp;empfangen. Nach einer Inspektion der Ehrenformation hielten beide Staatsoberhäupter ein&nbsp;<strong>bilaterales Gespräch unter Ausschluss der Öffentlichkeit</strong>&nbsp;ab, gefolgt von erweiterten Konsultationen ihrer jeweiligen Delegationen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-neue-fordermittel-und-schwerpunkte-der-kooperation"><span id="neue-foerdermittel-und-schwerpunkte-der-kooperation">Neue Fördermittel und Schwerpunkte der Kooperation</span></h2>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G41cHSyXsAAva77-1024x683.jpeg" alt="" class="wp-image-21566 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G41cHSyXsAAva77-1024x683.jpeg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G41cHSyXsAAva77-300x200.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G41cHSyXsAAva77-768x512.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G41cHSyXsAAva77-1536x1025.jpeg 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G41cHSyXsAAva77-380x253.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G41cHSyXsAAva77-800x534.jpeg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G41cHSyXsAAva77-1160x774.jpeg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G41cHSyXsAAva77.jpeg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Im Anschluss kündigte Bundespräsident Steinmeier auf einer gemeinsamen Pressekonferenz an, dass <strong>Deutschland Ghana in diesem Jahr mit mehr als 65 Millionen Euro</strong> in der Entwicklungszusammenarbeit unterstützen werde. Die Einzelheiten sollen später im November im Bundestag beraten und beschlossen werden.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Steinmeier betonte, dass Deutschland und Ghana künftig noch enger bei der&nbsp;<strong>Berufsausbildung, der Digitalisierung, dem Gesundheitswesen und der Energieeffizienz</strong>&nbsp;zusammenarbeiten werden.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">„Wir engagieren uns besonders in der Ausbildung junger Menschen – etwa im Gesundheitssektor, in der Pharmaindustrie und in der digitalen Wirtschaft“, erklärte der Bundespräsident.</p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">Er hob hervor, dass Ghana ein&nbsp;<strong>wichtiger Handelspartner Deutschlands in Subsahara-Afrika</strong>&nbsp;sei. Das Handelsvolumen habe sich im vergangenen Jahr um mehr als ein Viertel auf&nbsp;<strong>626 Millionen Euro</strong>&nbsp;erhöht. Ziel sei es, diese Zusammenarbeit auszubauen und bislang ungenutzte Investitionschancen besser zu nutzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vertreter deutscher Unternehmen aus den Bereichen&nbsp;<strong>Infrastruktur, Technologie und Medizintechnik</strong>&nbsp;begleiteten die Delegation, um neue Partnerschaften zu sondieren. Steinmeier bezeichnete Ghana als&nbsp;<strong>attraktiven Wirtschaftsstandort und regionalen Knotenpunkt</strong>, der mit gut ausgebildeten Fachkräften, stabilen Institutionen und englischer Amtssprache ideale Bedingungen für Investitionen biete.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-wissenschaft-und-bildung-als-brucken-der-partnerschaft"><span id="wissenschaft-und-bildung-als-bruecken-der-partnerschaft">Wissenschaft und Bildung als Brücken der Partnerschaft</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">In seiner Rede in der Residenz des Botschafters betonte Steinmeier die enge <strong>wissenschaftliche und akademische Kooperation</strong> beider Länder. Besonders hob er die Zusammenarbeit der <strong>Kwame Nkrumah University of Science and Technology (KNUST)</strong> in Kumasi mit deutschen Forschungseinrichtungen hervor, wo unter anderem gemeinsame Projekte zur Impfstoffentwicklung stattfinden.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">„Diese Wissenschaft ist weder rein deutsch noch rein ghanaisch – sie ist gemeinsame Wissenschaft“, sagte Steinmeier am Montagabend bei einem Empfang in der deutschen Botschaft in Accra.</p>
</blockquote>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G4xsp0gXgAArxVK-1024x768.jpeg" alt="" class="wp-image-21564 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G4xsp0gXgAArxVK-1024x768.jpeg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G4xsp0gXgAArxVK-300x225.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G4xsp0gXgAArxVK-768x576.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G4xsp0gXgAArxVK-1536x1152.jpeg 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G4xsp0gXgAArxVK-200x150.jpeg 200w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G4xsp0gXgAArxVK-260x195.jpeg 260w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G4xsp0gXgAArxVK-380x285.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G4xsp0gXgAArxVK-800x600.jpeg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G4xsp0gXgAArxVK-1160x870.jpeg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G4xsp0gXgAArxVK.jpeg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Er würdigte zudem die ghanaische Diaspora in Deutschland und die kulturellen Verbindungen beider Länder. Als Symbol dieser Verbindung nannte er den Musikstil <strong>Burger-Highlife</strong>, der in den 1980er Jahren durch ghanaische Musiker in Deutschland entstand und für Kreativität, Offenheit und gegenseitige Inspiration stehe.</p>
</div></div>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-besuch-in-kumasi-am-dienstag"><span id="besuch-in-kumasi-am-dienstag">Besuch in Kumasi am Dienstag</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Am Dienstag wird Bundespräsident Steinmeier in die&nbsp;<strong>Ashanti-Region</strong>&nbsp;reisen. In&nbsp;<strong>Kumasi</strong>&nbsp;wird er den Grundstein für die&nbsp;<strong>Erweiterung eines Berufsbildungszentrums</strong>&nbsp;legen, in dem ab kommendem Jahr neue Ausbildungsprogramme starten sollen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Geplant ist außerdem der Besuch einer&nbsp;<strong>Pflegeschule nahe Kumasi</strong>, die mit deutscher Unterstützung jährlich rund&nbsp;<strong>200 Krankenschwestern und Krankenpfleger</strong>&nbsp;ausbilden wird. Das Projekt soll die Gesundheitsversorgung Ghanas stärken und den Austausch zwischen beiden Ländern im Bereich Pflege und Bildung vertiefen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Während seines Aufenthalts in Kumasi wird Steinmeier zudem die&nbsp;<strong>Kwame Nkrumah University of Science and Technology (KNUST)</strong>&nbsp;sowie das&nbsp;<strong>Kumasi Centre for Collaborative Research</strong>&nbsp;besuchen. Ein weiterer Höhepunkt wird der&nbsp;<strong>Höflichkeitsbesuch beim Asantehene Otumfuo Osei Tutu II</strong>&nbsp;im Manhyia-Palast sein.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-politische-und-regionale-bedeutung"><span id="politische-und-regionale-bedeutung">Politische und regionale Bedeutung</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Präsident Mahama hob in seinen Ausführungen hervor, dass Ghana weiterhin eine aktive Rolle bei der <strong>Stabilisierung der westafrikanischen Region</strong> spiele. Er informierte Steinmeier über seine diplomatischen Bemühungen, den Dialog mit den Staaten der <strong><a href="https://fokus-afrika.de/tag/aes/">Allianz der Sahel-Staaten</a> (AES)</strong> zu fördern und Vertrauen in der Region aufzubauen.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">„Ich möchte Deutschlands konsequente Unterstützung für Frieden und Entwicklung in unserer Subregion ausdrücklich würdigen“, erklärte Mahama.</p>
</blockquote>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="732" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G41cHSxXwAAmUSa-1-1024x732.jpeg" alt="" class="wp-image-21567 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G41cHSxXwAAmUSa-1-1024x732.jpeg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G41cHSxXwAAmUSa-1-300x214.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G41cHSxXwAAmUSa-1-768x549.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G41cHSxXwAAmUSa-1-1536x1098.jpeg 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G41cHSxXwAAmUSa-1-380x272.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G41cHSxXwAAmUSa-1-800x572.jpeg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G41cHSxXwAAmUSa-1-1160x829.jpeg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G41cHSxXwAAmUSa-1.jpeg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Mit dem Staatsbesuch unterstrichen beide Länder ihre <strong>strategische Partnerschaft</strong> und die Bereitschaft, gemeinsam neue Wege der wirtschaftlichen, technologischen und kulturellen Zusammenarbeit zu gehen.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Bundespräsident Steinmeier wird&nbsp;<strong>am Dienstagabend, dem 4. November 2025</strong>, Ghana wieder verlassen.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fbundespraesident-steinmeier-auf-staatsbesuch-in-ghana%2F&amp;action_name=Bundespr%C3%A4sident%20Steinmeier%20auf%20Staatsbesuch%20in%20Ghana&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /><p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/bundespraesident-steinmeier-auf-staatsbesuch-in-ghana/">Bundespräsident Steinmeier auf Staatsbesuch in Ghana</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		
		<media:thumbnail url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G41cHSyXsAAva77-150x150.jpeg" />
		<media:content url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G41cHSyXsAAva77.jpeg" medium="image">
			<media:title type="html">G41cHSyXsAAva77</media:title>
			<media:thumbnail url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G41cHSyXsAAva77-150x150.jpeg" />
		</media:content>
		<media:content url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G4xsp0gXgAArxVK.jpeg" medium="image">
			<media:title type="html">G4xsp0gXgAArxVK</media:title>
			<media:thumbnail url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G4xsp0gXgAArxVK-150x150.jpeg" />
		</media:content>
		<media:content url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G41cHSxXwAAmUSa-1.jpeg" medium="image">
			<media:title type="html">G41cHSxXwAAmUSa</media:title>
			<media:thumbnail url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G41cHSxXwAAmUSa-1-150x150.jpeg" />
		</media:content>
		<media:content url="https://fokus-afrika.de/fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&#038;rec=1&#038;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fbundespraesident-steinmeier-auf-staatsbesuch-in-ghana%2F&#038;action_name=Bundespr%C3%A4sident%20Steinmeier%20auf%20Staatsbesuch%20in%20Ghana&#038;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" medium="image" />
	</item>
		<item>
		<title>Bayerns Ministerpräsident Markus Söder reist nach Südafrika</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/bayerns-ministerpraesident-markus-soeder-reist-nach-suedafrika/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Nov 2025 13:32:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Institutionelle Beziehungen]]></category>
		<category><![CDATA[Südafrika]]></category>
		<category><![CDATA[1]]></category>
		<category><![CDATA[5]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Kooperation]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://fokus-afrika.de/?p=21537</guid>

					<description><![CDATA[<p>Ministerpräsident&#160;Dr. Markus Söder&#160;reist vom 1. bis 5. November 2025 gemeinsam mit Staatskanzleiminister&#160;Dr. Florian Herrmann&#160;in die Republik Südafrika. Ziel&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fbayerns-ministerpraesident-markus-soeder-reist-nach-suedafrika%2F&amp;action_name=Bayerns%20Ministerpr%C3%A4sident%20Markus%20S%C3%B6der%20reist%20nach%20S%C3%BCdafrika&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/bayerns-ministerpraesident-markus-soeder-reist-nach-suedafrika/">Bayerns Ministerpräsident Markus Söder reist nach Südafrika</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Ministerpräsident&nbsp;<strong>Dr. Markus Söder</strong>&nbsp;reist vom 1. bis 5. November 2025 gemeinsam mit Staatskanzleiminister&nbsp;<strong>Dr. Florian Herrmann</strong>&nbsp;in die Republik Südafrika. Ziel ist die Hauptstadt&nbsp;<strong>Kapstadt</strong>&nbsp;in der südafrikanischen Partnerprovinz&nbsp;<strong>Westkap</strong>. Die Reise steht im Zeichen der Vertiefung der bilateralen Beziehungen, des Ausbaus wissenschaftlicher Kooperationen und der Teilnahme an der internationalen Regierungschefkonferenz&nbsp;<strong>„Regional Leaders Summit“</strong>.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-bayern-und-westkap-feiern-30-jahre-partnerschaft"><span id="bayern-und-westkap-feiern-30-jahre-partnerschaft">Bayern und Westkap feiern 30 Jahre Partnerschaft</span></h2>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="1024" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/3-1024x1024-1.jpg" alt="" class="wp-image-21539 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/3-1024x1024-1.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/3-1024x1024-1-300x300.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/3-1024x1024-1-150x150.jpg 150w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/3-1024x1024-1-768x768.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/3-1024x1024-1-80x80.jpg 80w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/3-1024x1024-1-110x110.jpg 110w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/3-1024x1024-1-380x380.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/3-1024x1024-1-800x800.jpg 800w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Der Besuch erfolgt auf Einladung von Westkaps Premierminister <strong>Alan Winde</strong> und fällt mit dem 30-jährigen Bestehen der Partnerschaft zwischen Bayern und Westkap zusammen. Neben einem Treffen mit Südafrikas Präsident <strong>Cyril Ramaphosa</strong> sind Gespräche mit Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft geplant.</p>
</div></div>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-soder-afrika-ist-ein-kontinent-der-chancen"><span id="soeder-afrika-ist-ein-kontinent-der-chancen">Söder: „Afrika ist ein Kontinent der Chancen“</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ministerpräsident Söder bezeichnete die Reise als Fortsetzung der 2019 beschlossenen&nbsp;<strong>Afrikastrategie des Freistaats Bayern</strong>:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">„Afrika ist ein Kontinent der Chancen, und Südafrika ist einer unserer wichtigsten Partner. Der Empfang bei Präsident Cyril Ramaphosa ist eine große Ehre. Bayern und Westkap verbindet eine starke Forschungslandschaft und wirtschaftliche Dynamik. Westkap ist quasi das Bayern Südafrikas.“</p>
</blockquote>



<blockquote class="twitter-tweet" data-media-max-width="560"><p lang="de" dir="ltr">Kurze Safari bei den „Big Five“ in Begleitung von Westkaps Naturminister Dr. Ivan Meyer. <a href="https://twitter.com/hashtag/S%C3%BCdafrika?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#Südafrika</a> ist sehr beeindruckend – nicht nur Land und Leute, sondern auch die Natur. In Parks wie diesen werden naturnaher Tourismus und der Schutz der Tiere vor Wilderern verbunden. Danke… <a href="https://t.co/4WAAHGcIKk">pic.twitter.com/4WAAHGcIKk</a></p>&mdash; Markus Söder (@Markus_Soeder) <a href="https://twitter.com/Markus_Soeder/status/1985331994050331083?ref_src=twsrc%5Etfw">November 3, 2025</a></blockquote> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>



<p class="wp-block-paragraph">Die Partnerschaft soll insbesondere in den Bereichen&nbsp;<strong>Wissenschaft, Forschung und Innovation</strong>&nbsp;weiter vertieft werden. Geplant ist die Gründung einer&nbsp;<strong>„Zukunftsachse Bayern–Westkap“</strong>&nbsp;als Plattform für Hochschulkooperationen und eine neue&nbsp;<strong>Biotech-Initiative</strong>. Zahlreiche bayerische Universitäten und Hochschulen werden im Rahmen der Reise entsprechende Partnerschaftsabkommen unterzeichnen.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-konferenz-der-partnerregionen-regional-leaders-summit"><span id="konferenz-der-partnerregionen-regional-leaders-summit">Konferenz der Partnerregionen – Regional Leaders Summit</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Der&nbsp;<strong>Regional Leaders Summit</strong>&nbsp;wurde 2002 auf Initiative des Freistaats Bayern gegründet und findet nun zum zwölften Mal statt. Neben Bayern und Westkap gehören&nbsp;<strong>Georgia (USA)</strong>,&nbsp;<strong>Québec (Kanada)</strong>,&nbsp;<strong>São Paulo (Brasilien)</strong>,&nbsp;<strong>Shandong (China)</strong>&nbsp;und&nbsp;<strong>Oberösterreich (Österreich)</strong>&nbsp;zu den Mitgliedsregionen. Zusammen repräsentieren sie rund&nbsp;<strong>187 Millionen Menschen</strong>.</p>



<blockquote class="twitter-tweet"><p lang="en" dir="ltr">Bavarian Minister-President Dr. Markus Söder and his delegation just touched down in South Africa in Cape Town today.<br><br>🇩🇪🇿🇦<br><br>During a moving visit to Robben Island with MEC Ricardo Mackenzie this morning, they paid tribute to Madiba, Nelson Mandela, and all those who suffered… <a href="https://t.co/SYrGZkOcdP">pic.twitter.com/SYrGZkOcdP</a></p>&mdash; Hanns Seidel Foundation South Africa (@HannsSeidelSA) <a href="https://twitter.com/HannsSeidelSA/status/1985026399883653291?ref_src=twsrc%5Etfw">November 2, 2025</a></blockquote> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>



<p class="wp-block-paragraph">Das Motto der diesjährigen Konferenz lautet&nbsp;<em>„Wachstum durch wirtschaftliche Widerstandsfähigkeit“</em>. Ziel ist die Förderung internationaler Zusammenarbeit und die Entwicklung gemeinsamer Strategien für nachhaltiges Wirtschaftswachstum, Forschung und Krisenresilienz.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-begegnungen-und-eindrucke-in-sudafrika"><span id="begegnungen-und-eindruecke-in-suedafrika">Begegnungen und Eindrücke in Südafrika</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Während seines Aufenthalts absolvierte Söder mehrere symbolträchtige Termine:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Robben Island:</strong> Beim Besuch der ehemaligen Gefängnisinsel, auf der <strong>Nelson Mandela</strong> fast 30 Jahre inhaftiert war, legte Söder einen Gedenkstein im Steinbruch nieder. Er sprach von „tiefem Respekt und Demut vor allen Opfern von Rassismus“ und würdigte Mandela als „eine der bedeutendsten Persönlichkeiten des 20. Jahrhunderts“.</li>



<li><strong>Township-Besuch in Kapstadt:</strong> Gemeinsam mit Westkaps Gesundheitsministerin <strong>Mireille Wenger</strong> besuchte Söder soziale Projekte zur Förderung von Kindern und Jugendlichen. Seit 2019 unterstützt Bayern im Rahmen seiner Afrikastrategie einen Fußballplatz in einem Township und engagiert sich in der Gewaltprävention. Über die <strong>Hanns-Seidel-Stiftung</strong> fließen seit 2018 rund <strong>vier Millionen Euro</strong> in Bildungs- und Präventionsmaßnahmen.</li>



<li><strong>Kultureller Austausch:</strong> Auf einer Bootsfahrt mit Westkaps Kultur- und Sportminister <strong>Ricardo Mackenzie</strong> betonte Söder die Bedeutung der zwischenmenschlichen Beziehungen. Er beschrieb die Partnerschaft als „freundschaftlich und von Vertrauen geprägt“.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-bedeutung-fur-bayerns-afrikastrategie"><span id="bedeutung-fuer-bayerns-afrikastrategie">Bedeutung für Bayerns Afrikastrategie</span></h2>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/251103JOK124-1024x768-1.jpeg" alt="" class="wp-image-21540 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/251103JOK124-1024x768-1.jpeg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/251103JOK124-1024x768-1-300x225.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/251103JOK124-1024x768-1-768x576.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/251103JOK124-1024x768-1-200x150.jpeg 200w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/251103JOK124-1024x768-1-260x195.jpeg 260w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/251103JOK124-1024x768-1-380x285.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/251103JOK124-1024x768-1-800x600.jpeg 800w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Südafrika gilt als <strong>Bayerns wichtigster Handelspartner auf dem afrikanischen Kontinent</strong>. Die aktuelle Reise ist nach <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/ostafrika/athiopien/">Äthiopien</a> (2019) und <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/nordafrika/agypten/">Ägypten</a> (2024) Söders dritte Afrika-Mission und unterstreicht den Anspruch, langfristige Partnerschaften auf Augenhöhe zu etablieren.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Das 2019 verabschiedete&nbsp;<strong>„Afrikapaket“ des Freistaats Bayern</strong>&nbsp;fördert Projekte in den Bereichen&nbsp;<strong>berufliche Bildung, Kinder- und Jugendarbeit sowie Sicherheit in Townships</strong>. Mit der neuen wissenschaftlichen Allianz soll die Zusammenarbeit nun auch in Hochtechnologie, Forschung und Wirtschaft vertieft werden.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">„Dialog und Partnerschaft sind unsere Antwort auf die Herausforderungen der Zeit. Bayern setzt auf Wissenschaft und Forschung als Herzstück der internationalen Zusammenarbeit“, erklärte Söder beim Auftakt der Konferenz.</p>
</blockquote>
<img loading="lazy" decoding="async" src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fbayerns-ministerpraesident-markus-soeder-reist-nach-suedafrika%2F&amp;action_name=Bayerns%20Ministerpr%C3%A4sident%20Markus%20S%C3%B6der%20reist%20nach%20S%C3%BCdafrika&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /><p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/bayerns-ministerpraesident-markus-soeder-reist-nach-suedafrika/">Bayerns Ministerpräsident Markus Söder reist nach Südafrika</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		
		<media:thumbnail url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/3-1024x1024-1-150x150.jpg" />
		<media:content url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/3-1024x1024-1.jpg" medium="image">
			<media:title type="html">3-1024&#215;1024</media:title>
			<media:thumbnail url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/3-1024x1024-1-150x150.jpg" />
		</media:content>
		<media:content url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/251103JOK124-1024x768-1.jpeg" medium="image">
			<media:title type="html">Südafrika-Reise von Bayerns Ministerpräsident Dr. Markus Söder: Safari Aquila Reserve</media:title>
			<media:description type="html">Südafrika-Reise von Bayerns Ministerpräsident Dr. Markus Söder: Safari Aquila Reserve


aufgenommen am 03.11.2025 in Kapstadt.

Foto/ Copyright: Joerg Koch/ Bayerische Staatskanzlei

Nutzungshinweis: Diese Terminfotos sind nur zur redaktionellen Verwendung bestimmt. Falls eine andere Verwendung gewünscht wird, kontaktieren Sie bitte pressebild@stk.bayern.de</media:description>
			<media:thumbnail url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/251103JOK124-1024x768-1-150x150.jpeg" />
		</media:content>
		<media:content url="https://fokus-afrika.de/fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&#038;rec=1&#038;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fbayerns-ministerpraesident-markus-soeder-reist-nach-suedafrika%2F&#038;action_name=Bayerns%20Ministerpr%C3%A4sident%20Markus%20S%C3%B6der%20reist%20nach%20S%C3%BCdafrika&#038;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" medium="image" />
	</item>
		<item>
		<title>Bundespräsident Steinmeier reist nach Ägypten, Ghana und Angola</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/bundespraesident-steinmeier-reist-nach-aegypten-ghana-und-angola/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 01 Nov 2025 13:17:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ägypten]]></category>
		<category><![CDATA[Angola]]></category>
		<category><![CDATA[Ghana]]></category>
		<category><![CDATA[Institutionelle Beziehungen]]></category>
		<category><![CDATA[1]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[AU]]></category>
		<category><![CDATA[Botschaft]]></category>
		<category><![CDATA[EU]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Infrastruktur]]></category>
		<category><![CDATA[Präsident]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://fokus-afrika.de/?p=21460</guid>

					<description><![CDATA[<p>Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier unternimmt vom 1. bis 7. November 2025 eine Reise nach Ägypten, Ghana und Angola. Ziel&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fbundespraesident-steinmeier-reist-nach-aegypten-ghana-und-angola%2F&amp;action_name=Bundespr%C3%A4sident%20Steinmeier%20reist%20nach%20%C3%84gypten%2C%20Ghana%20und%20Angola&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/bundespraesident-steinmeier-reist-nach-aegypten-ghana-und-angola/">Bundespräsident Steinmeier reist nach Ägypten, Ghana und Angola</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier unternimmt vom 1. bis 7. November 2025 eine Reise nach Ägypten, Ghana und Angola. Ziel der Reise ist die Vertiefung der politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Beziehungen Deutschlands zu diesen drei zentralen Partnerländern in Afrika. Themen sind regionale Stabilität, wirtschaftliche Entwicklung, Bildung, Forschung und die Rolle der Jugend.</p>



<blockquote class="twitter-tweet"><p lang="de" dir="ltr">Ob Wirtschaft, Wissenschaft oder Kultur – mit vielen Ländern auf dem afrikanischen Kontinent arbeitet Deutschland eng zusammen. Während seiner Reise nach Ägypten, Ghana und Angola möchte Bundespräsident Steinmeier diese Kooperationen weiter ausbauen. 🇪🇬🇬🇭🇦🇴 <a href="https://t.co/DH45gx4YvZ">pic.twitter.com/DH45gx4YvZ</a></p>&mdash; Cerstin Gammelin (@BPrSprecherin) <a href="https://twitter.com/BPrSprecherin/status/1984546146216292667?ref_src=twsrc%5Etfw">November 1, 2025</a></blockquote> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-auftakt-in-agypten-eroffnung-des-grand-egyptian-museum"><span id="auftakt-in-aegypten-eroeffnung-des-grand-egyptian-museum">Auftakt in Ägypten: Eröffnung des Grand Egyptian Museum</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Zum Auftakt besucht der Bundespräsident auf Einladung des ägyptischen Staatspräsidenten Abdel Fattah Al-Sisi die feierliche Eröffnung des Grand Egyptian Museum in Kairo. Das neue Museum gilt als das bedeutendste archäologische Projekt des Landes und beherbergt über 100.000 Artefakte, darunter erstmals die vollständige Grabausstattung des Pharaos Tutenchamun.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Anschluss führt Steinmeier politische Gespräche mit Präsident Al-Sisi über die Lage in der Region und bilaterale Beziehungen. Die Reise ist nach dem Besuch im Jahr 2024 Steinmeiers zweiter Aufenthalt in der Arabischen Republik Ägypten.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-ghana-demokratie-innovation-und-bildung"><span id="ghana-demokratie-innovation-und-bildung">Ghana: Demokratie, Innovation und Bildung</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Am 3. November trifft der Bundespräsident in Accra den ghanaischen Präsidenten John Dramani Mahama. Zentrale Themen des Besuchs sind Demokratie, Teilhabe und wirtschaftliche Zusammenarbeit. Steinmeier wird Vertreterinnen und Vertreter der Zivilgesellschaft sowie ghanaische und deutsche Start-up-Gründerinnen und -Gründer treffen. Gemeinsam mit Präsident Mahama ist zudem eine Pressebegegnung und ein Austausch mit der deutschen Wirtschaftsdelegation geplant.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am Nachmittag legt der Bundespräsident am Kwame-Nkrumah-Denkmal einen Kranz nieder und nimmt an einem Empfang der deutschen Botschaft teil.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am Folgetag besucht Steinmeier in Kumasi mehrere Bildungs- und Forschungsinstitutionen. Beim Kumasi Technical Institute (KTI) nimmt er am Spatenstich für ein neues Gebäude teil. Anschließend informiert er sich an der Kwame-Nkrumah-Universität für Wissenschaft und Technologie (KNUST) über Projekte der gemeinsamen Forschungszusammenarbeit und besucht das Kumasi Center for Collaborative Research in Tropical Medicine (KCCR), ein Zentrum für Infektions- und Tropenmedizin, das von ghanaischen und deutschen Institutionen getragen wird.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/1620px-2025-09-16_Event_80._Deutscher_Fuersorgetag_STP_6791-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-21465 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/1620px-2025-09-16_Event_80._Deutscher_Fuersorgetag_STP_6791-1024x683.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/1620px-2025-09-16_Event_80._Deutscher_Fuersorgetag_STP_6791-300x200.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/1620px-2025-09-16_Event_80._Deutscher_Fuersorgetag_STP_6791-768x512.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/1620px-2025-09-16_Event_80._Deutscher_Fuersorgetag_STP_6791-1536x1024.jpg 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/1620px-2025-09-16_Event_80._Deutscher_Fuersorgetag_STP_6791-380x253.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/1620px-2025-09-16_Event_80._Deutscher_Fuersorgetag_STP_6791-800x533.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/1620px-2025-09-16_Event_80._Deutscher_Fuersorgetag_STP_6791-1160x773.jpg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/1620px-2025-09-16_Event_80._Deutscher_Fuersorgetag_STP_6791.jpg 1620w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">In Kumasi trifft der Bundespräsident zudem den Aschanti-König Otumfuo Osei Tutu II. Das Gespräch steht im Zeichen der kulturellen Zusammenarbeit und der Bedeutung traditioneller Institutionen für gesellschaftlichen Zusammenhalt. Es ist Steinmeiers zweiter Besuch in Ghana nach seiner Reise im Dezember 2017.</p>
</div></div>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-angola-politischer-dialog-und-infrastrukturprojekte"><span id="angola-politischer-dialog-und-infrastrukturprojekte">Angola: Politischer Dialog und Infrastrukturprojekte</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Vom 5. bis 7. November reist Steinmeier weiter nach Angola – als erster deutscher Bundespräsident überhaupt. Angola begeht in diesem Jahr den 50. Jahrestag seiner Unabhängigkeit und hat derzeit den Vorsitz der <a href="https://fokus-afrika.de/tag/au/">Afrikanischen Union</a> inne.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In Luanda trifft Steinmeier den angolanischen Präsidenten João Manuel Gonçalves Lourenço zu politischen Gesprächen. Themen sind regionale Stabilität, wirtschaftliche Zusammenarbeit und die Rolle der Afrikanischen Union. Im Mittelpunkt stehen außerdem Fragen der Jugendförderung und der nachhaltigen Entwicklung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach der offiziellen Begrüßung mit militärischen Ehren sind eine Pressekonferenz, ein Treffen mit Vertreterinnen und Vertretern der deutschen und angolanischen Wirtschaft sowie eine Kranzniederlegung am Memorial von António Agostinho Neto geplant.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Später führt der Bundespräsident im Wissenschaftszentrum&nbsp;<em>Centro de Ciencia de Luanda</em>&nbsp;ein Gespräch mit Vertreterinnen und Vertretern der Zivilgesellschaft über „Perspektiven der Jugend“. Auch ein Treffen mit dem Oppositionsführer Adalberto Costa Júnior von der UNITA steht auf dem Programm.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-entwicklungsschwerpunkte-in-huambo"><span id="entwicklungsschwerpunkte-in-huambo">Entwicklungsschwerpunkte in Huambo</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Am 6. November besucht Steinmeier in Huambo mehrere Entwicklungs- und Infrastrukturprojekte. Dazu zählen der Bau einer Tierimpfstofffabrik, ein Minenräumprojekt der britischen Organisation HALO Trust sowie das Zentrum für Medizin und Rehabilitation „Princesa Diana“.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein weiterer Programmpunkt ist eine Konferenz der <a href="https://fokus-afrika.de/tag/kas/">Konrad-Adenauer-Stiftung</a> zur Entwicklung des sogenannten Lobito-Korridors. Die von der <a href="https://fokus-afrika.de/tag/eu/">Europäischen Union</a> unterstützte Initiative verbindet Angola mit der <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/zentralafrika/dr-kongo/">Demokratischen Republik Kongo</a> und <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/ostafrika/sambia/">Sambia</a> und gilt als eines der wichtigsten Infrastrukturvorhaben in der Region.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Anschluss nimmt der Bundespräsident an einer Zugfahrt entlang des Lobito-Korridors teil, bevor die Reise mit einem Besuch der Wallfahrtskapelle Nossa Senhora do Monte endet. Am 7. November kehrt Steinmeier nach Berlin zurück.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-bedeutung-der-reise"><span id="bedeutung-der-reise">Bedeutung der Reise</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Reise knüpft an die Agenda des Bundespräsidenten an, afrikanische Partner enger einzubinden. Bereits am 1. November empfing Steinmeier Stipendiatinnen und Stipendiaten der Initiative „Afrika kommt“ in Schloss Bellevue. In seiner Rede sagte er: „Afrika ist längst da! Sie sind unverzichtbare Partner für deutsche Unternehmen.“ Die Ansprache betont die Bedeutung von Fachkräften aus Branchen wie Pharmazie, Biotechnologie, Energie- und Industrietechnik sowie IT und Kreditwesen für die Zusammenarbeit zwischen Deutschland und afrikanischen Ländern.</p>



<blockquote class="twitter-tweet"><p lang="en" dir="ltr">Congratulations dear <a href="https://twitter.com/hashtag/Afrikakommt?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#Afrikakommt</a>! fellows &#8211; inspiring young African leaders that just completed a training program at German partner companies, where they contributed with their skills &amp; ideas. I hope that the ties between Germany &amp; you last a lifetime! <a href="https://t.co/8NY7ycv8SH">pic.twitter.com/8NY7ycv8SH</a></p>&mdash; Gesa Bräutigam (@GERonAfrica) <a href="https://twitter.com/GERonAfrica/status/1983628812408778858?ref_src=twsrc%5Etfw">October 29, 2025</a></blockquote> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>



<p class="wp-block-paragraph">Mit den Stationen in Kairo, Accra, Kumasi, Luanda und Huambo unterstreicht der Bundespräsident die strategische Bedeutung afrikanischer Partner für Deutschlands Außenpolitik. Im Mittelpunkt stehen Fragen der regionalen Sicherheit, nachhaltiger Entwicklung, wirtschaftlicher Diversifizierung sowie Bildung und Forschung. Die Reise signalisiert Kontinuität im politischen Dialog und setzt ein Zeichen für eine vertiefte Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Afrika.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fbundespraesident-steinmeier-reist-nach-aegypten-ghana-und-angola%2F&amp;action_name=Bundespr%C3%A4sident%20Steinmeier%20reist%20nach%20%C3%84gypten%2C%20Ghana%20und%20Angola&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /><p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/bundespraesident-steinmeier-reist-nach-aegypten-ghana-und-angola/">Bundespräsident Steinmeier reist nach Ägypten, Ghana und Angola</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		
		<media:thumbnail url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/1620px-2025-09-16_Event_80._Deutscher_Fuersorgetag_STP_6791-150x150.jpg" />
		<media:content url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/1620px-2025-09-16_Event_80._Deutscher_Fuersorgetag_STP_6791.jpg" medium="image">
			<media:title type="html">Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier</media:title>
			<media:description type="html">Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier</media:description>
			<media:thumbnail url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/1620px-2025-09-16_Event_80._Deutscher_Fuersorgetag_STP_6791-150x150.jpg" />
		</media:content>
		<media:content url="https://fokus-afrika.de/fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&#038;rec=1&#038;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fbundespraesident-steinmeier-reist-nach-aegypten-ghana-und-angola%2F&#038;action_name=Bundespr%C3%A4sident%20Steinmeier%20reist%20nach%20%C3%84gypten%2C%20Ghana%20und%20Angola&#038;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" medium="image" />
	</item>
		<item>
		<title>Sierra Leone verschärft Kampf gegen synthetische Droge „Kush“</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/sierra-leone-verschaerft-kampf-gegen-synthetische-droge-kush/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 31 Oct 2025 18:38:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Sierra Leone]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Justiz]]></category>
		<category><![CDATA[Kriminalität]]></category>
		<category><![CDATA[Präsident]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://fokus-afrika.de/?p=21419</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Präsident von Sierra Leone,&#160;Julius Maada Bio, hat am Donnerstag beim Besuch eines&#160;staatlichen Drogenrehabilitationszentrums in Hastings&#160;den entschlossenen Willen&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fsierra-leone-verschaerft-kampf-gegen-synthetische-droge-kush%2F&amp;action_name=Sierra%20Leone%20versch%C3%A4rft%20Kampf%20gegen%20synthetische%20Droge%20%E2%80%9EKush%E2%80%9C&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/sierra-leone-verschaerft-kampf-gegen-synthetische-droge-kush/">Sierra Leone verschärft Kampf gegen synthetische Droge „Kush“</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Der Präsident von Sierra Leone,&nbsp;<strong>Julius Maada Bio</strong>, hat am Donnerstag beim Besuch eines&nbsp;<strong>staatlichen Drogenrehabilitationszentrums in Hastings</strong>&nbsp;den entschlossenen Willen seiner Regierung bekräftigt, den Handel und Konsum der synthetischen Droge&nbsp;<strong>„Kush“</strong>&nbsp;zu bekämpfen. Das Mittel, das seit 2019 im Land kursiert, hat laut Behördenangaben bereits zahlreiche Todesopfer gefordert – vor allem unter Jugendlichen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Es macht mich zutiefst betroffen, dass sogar einige Eltern Kush verkaufen“, sagte Bio während seines Besuchs. „Ich fordere sie auf, damit sofort aufzuhören und einen ehrlichen Weg zum Lebensunterhalt zu finden.“ Der Präsident appellierte zugleich an Polizei und Justiz, härter gegen den illegalen Drogenhandel vorzugehen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-wenn-ihr-eure-zukunft-zerstort-zerstort-ihr-sierra-leone"><span id="wenn-ihr-eure-zukunft-zerstoert-zerstoert-ihr-sierra-leone">„Wenn ihr eure Zukunft zerstört, zerstört ihr Sierra Leone“</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Vor den anwesenden Betroffenen des Rehabilitationszentrums sprach Bio offen über die sozialen und wirtschaftlichen Folgen des Drogenkonsums: „Wenn ihr eure Zukunft jetzt zerstört, wird niemand übrigbleiben, um Sierra Leone aufzubauen. Ich sehe in euch eine bessere Zukunft. Deshalb brechen wir die Lieferketten dieser gefährlichen Drogen.“</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="576" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G4gjhULW8AAxlUE-1024x576.jpeg" alt="" class="wp-image-21421 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G4gjhULW8AAxlUE-1024x576.jpeg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G4gjhULW8AAxlUE-300x169.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G4gjhULW8AAxlUE-768x432.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G4gjhULW8AAxlUE-1536x864.jpeg 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G4gjhULW8AAxlUE-380x214.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G4gjhULW8AAxlUE-800x450.jpeg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G4gjhULW8AAxlUE-1160x653.jpeg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G4gjhULW8AAxlUE.jpeg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Der Präsident bezeichnete den Handel mit Kush als „ein Verbrechen gegen die Zukunft der Jugend“ und betonte, dass seine Regierung alles daransetze, den Konsum einzudämmen und Abhängigen eine zweite Chance zu geben.</p>
</div></div>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-ausbau-staatlicher-rehabilitationsangebote"><span id="ausbau-staatlicher-rehabilitationsangebote">Ausbau staatlicher Rehabilitationsangebote</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Laut Bio hat die Regierung bereits&nbsp;<strong>drei Rehabilitationszentren</strong>&nbsp;eingerichtet – in&nbsp;<strong>Hastings</strong>&nbsp;bei Freetown, in&nbsp;<strong>Gondama</strong>(Bo) und in&nbsp;<strong>Daru</strong>&nbsp;(Kailahun). Ein weiteres Zentrum soll in&nbsp;<strong>Teko (Makeni)</strong>&nbsp;entstehen. Diese Einrichtungen bieten kostenlose Betreuung, medizinische Versorgung und psychologische Unterstützung an.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehrere Eltern berichteten während des Präsidentenbesuchs von ihren Erfahrungen.&nbsp;<strong>Elizabeth Ansumana</strong>, Mutter eines ehemals drogenabhängigen Anwalts, erzählte, dass ihr Sohn seine Karriere durch Kush verloren habe und nur dank des staatlichen Rehabilitationsprogramms wieder auf die Beine gekommen sei.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch&nbsp;<strong>Margaret Jawara</strong>, eine ehemalige Konsumentin und heute Botschafterin gegen Drogenmissbrauch, schilderte ihre Geschichte. Sie sei während des Studiums durch Gruppenzwang in die Sucht geraten, habe aber in der Einrichtung in Hastings Unterstützung gefunden und ihr Studium wieder aufgenommen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-nationale-notlage-und-polizeieinsatze-gegen-drogen"><span id="nationale-notlage-und-polizeieinsaetze-gegen-drogen">Nationale Notlage und Polizeieinsätze gegen Drogen</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Bereits zuvor hatte Präsident Bio eine&nbsp;<strong>nationale Notlage wegen Drogenmissbrauchs</strong>&nbsp;ausgerufen und eine&nbsp;<strong>Präsidentielle Task Force für Drogen und Substanzmissbrauch</strong>&nbsp;ins Leben gerufen. Diese soll sämtliche Maßnahmen gegen den Konsum und Vertrieb illegaler Substanzen koordinieren.</p>



<blockquote class="twitter-tweet"><p lang="en" dir="ltr">After visiting the Hastings rehab this morning, I chaired a high-level stakeholders meeting at the State House. I received a comprehensive update on our progress and announced new measures to intensify the fight against Kush. <br><br>We will rigorously enforce the law to eradicate Kush… <a href="https://t.co/HydEbXRNvJ">pic.twitter.com/HydEbXRNvJ</a></p>&mdash; Julius Maada Bio (@julius_maadabio) <a href="https://twitter.com/julius_maadabio/status/1983969799832268989?ref_src=twsrc%5Etfw">October 30, 2025</a></blockquote> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>



<p class="wp-block-paragraph">Innenministerium und Polizei führen seither landesweite Razzien durch. Dabei werden&nbsp;<strong>Drogenlager ausgehoben, Händler verhaftet</strong>&nbsp;und vor Gericht gestellt. Dennoch bleibt die Droge auf den Straßen präsent. Der Präsident sprach von einem „anhaltenden gesellschaftlichen Notstand“, der eine konsequente Umsetzung der Gesetze erfordere.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Melrose Karminty</strong>, Ministerin für Soziales, erklärte, dass neben der medizinischen Betreuung auch&nbsp;<strong>Familienzusammenführungen</strong>&nbsp;organisiert werden: „Wir führen Nachforschungen durch, um ehemalige Konsumenten mit ihren Familien wieder zusammenzubringen. Viele konnten erfolgreich reintegriert werden.“</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-regierung-setzt-auf-pravention-und-aufklarung"><span id="regierung-setzt-auf-praevention-und-aufklaerung">Regierung setzt auf Prävention und Aufklärung</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Neben repressiven Maßnahmen setzt Sierra Leone zunehmend auf&nbsp;<strong>Prävention und Aufklärung</strong>, insbesondere in Schulen und Universitäten. Das Ziel: Jugendliche frühzeitig vor den Gefahren synthetischer Drogen zu warnen und gesellschaftliche Tabus rund um Abhängigkeit zu brechen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Regierung hofft, dass die Kombination aus&nbsp;<strong>Strafverfolgung, Rehabilitation und Bildung</strong>&nbsp;langfristig zur Eindämmung der Drogenkrise beiträgt. Präsident Bio bekräftigte abschließend: „Unser Kampf gegen Kush ist ein Kampf um das Leben unserer Jugend – und damit um die Zukunft Sierra Leones.“</p>
<img loading="lazy" decoding="async" src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fsierra-leone-verschaerft-kampf-gegen-synthetische-droge-kush%2F&amp;action_name=Sierra%20Leone%20versch%C3%A4rft%20Kampf%20gegen%20synthetische%20Droge%20%E2%80%9EKush%E2%80%9C&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /><p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/sierra-leone-verschaerft-kampf-gegen-synthetische-droge-kush/">Sierra Leone verschärft Kampf gegen synthetische Droge „Kush“</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		
		<media:thumbnail url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G4gjhULW8AAxlUE-150x150.jpeg" />
		<media:content url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G4gjhULW8AAxlUE.jpeg" medium="image">
			<media:title type="html">G4gjhULW8AAxlUE</media:title>
			<media:thumbnail url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G4gjhULW8AAxlUE-150x150.jpeg" />
		</media:content>
		<media:content url="https://fokus-afrika.de/fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&#038;rec=1&#038;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fsierra-leone-verschaerft-kampf-gegen-synthetische-droge-kush%2F&#038;action_name=Sierra%20Leone%20versch%C3%A4rft%20Kampf%20gegen%20synthetische%20Droge%20%E2%80%9EKush%E2%80%9C&#038;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" medium="image" />
	</item>
		<item>
		<title>Massaker in El Fasher: 460 Tote bei Angriff auf Krankenhaus in Darfur</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/massaker-in-el-fasher-460-tote-bei-angriff-auf-krankenhaus-in-darfur/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Oct 2025 09:15:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Internationale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[Sudan]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[BMZ]]></category>
		<category><![CDATA[EU]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Gewalt]]></category>
		<category><![CDATA[Militär]]></category>
		<category><![CDATA[NGO]]></category>
		<category><![CDATA[UN]]></category>
		<category><![CDATA[UNICEF]]></category>
		<category><![CDATA[WFP]]></category>
		<category><![CDATA[WHO]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://fokus-afrika.de/?p=21372</guid>

					<description><![CDATA[<p>In der sudanesischen Stadt El Fasher sind nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) mindestens 460 Menschen bei einem Angriff auf das Saudi-Maternity-Hospital getötet worden. Unter den Opfern&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fmassaker-in-el-fasher-460-tote-bei-angriff-auf-krankenhaus-in-darfur%2F&amp;action_name=Massaker%20in%20El%20Fasher%3A%20460%20Tote%20bei%20Angriff%20auf%20Krankenhaus%20in%20Darfur&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/massaker-in-el-fasher-460-tote-bei-angriff-auf-krankenhaus-in-darfur/">Massaker in El Fasher: 460 Tote bei Angriff auf Krankenhaus in Darfur</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">In der sudanesischen Stadt <strong>El Fasher</strong> sind nach Angaben der <strong><a href="https://fokus-afrika.de/tag/who/">Weltgesundheitsorganisation</a> (WHO)</strong> mindestens <strong>460 Menschen</strong> bei einem Angriff auf das <strong>Saudi-Maternity-Hospital</strong> getötet worden. Unter den Opfern befinden sich Patientinnen, Patienten und ihre Angehörigen. Die WHO zeigte sich „zutiefst schockiert“ über das Massaker, das als eines der verheerendsten Angriffe auf medizinische Einrichtungen seit Beginn des Konflikts im April 2023 gilt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">WHO-Generaldirektor&nbsp;<strong>Tedros Adhanom Ghebreyesus</strong>&nbsp;erklärte, die Organisation habe bislang&nbsp;<strong>285 Angriffe auf das Gesundheitswesen in Sudan</strong>&nbsp;dokumentiert, bei denen&nbsp;<strong>über 1.200 Menschen getötet und mehr als 400 verletzt</strong>&nbsp;worden seien. „Alle Angriffe auf das Gesundheitswesen müssen sofort und bedingungslos aufhören“, betonte Tedros. Er forderte Schutz für medizinisches Personal und Zivilisten im Einklang mit dem humanitären Völkerrecht.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-el-fasher-unter-kontrolle-der-rsf"><span id="el-fasher-unter-kontrolle-der-rsf">El Fasher unter Kontrolle der RSF</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Stadt <strong>El Fasher</strong>, bis vor wenigen Tagen der letzte von der Armee gehaltene Ort in Darfur, wurde nach monatelanger <a href="https://fokus-afrika.de/gespraeche-zwischen-armee-und-rsf-in-washington-rsf-nimmt-el-fasher-ein/">Belagerung von der paramilitärischen <strong>Rapid Support Forces (RSF)</strong> eingenommen</a>. Seitdem häufen sich Berichte über <strong>gezielte Angriffe auf Zivilisten, ethnisch motivierte Tötungen</strong> und schwere Menschenrechtsverletzungen.</p>



<blockquote class="twitter-tweet" data-media-max-width="560"><p lang="en" dir="ltr">Genocide Brought to You by the UAE: The Hunt in El Fasher Where Civilians Were Chased, Humiliated, and Executed by the UAE Backed Rapid Support Militia<br><br>They cornered unarmed civilians in El Fasher, yelling, mocking, and laughing while recording themselves. “Get over here.” “Shut… <a href="https://t.co/bEVwqTs9h2">pic.twitter.com/bEVwqTs9h2</a></p>&mdash; Sudanese Echo (@SudaneseEcho) <a href="https://twitter.com/SudaneseEcho/status/1983219542793809991?ref_src=twsrc%5Etfw">October 28, 2025</a></blockquote> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>



<p class="wp-block-paragraph">Tausende Menschen flohen in Richtung&nbsp;<strong>Tawila</strong>, rund 60 Kilometer westlich von El Fasher. Nach Angaben des&nbsp;<strong>UN-Büros für humanitäre Hilfe (OCHA)</strong>&nbsp;treffen dort täglich Menschen „dehydriert, verletzt und traumatisiert“ ein. Hilfsorganisationen leisten Nothilfe, doch der Zugang zu den Betroffenen bleibt wegen der anhaltenden Kämpfe eingeschränkt.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-kinder-besonders-betroffen"><span id="kinder-besonders-betroffen">Kinder besonders betroffen</span></h2>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="600" height="400" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G4MgTpAXUAAYSgh.jpeg" alt="" class="wp-image-21374 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G4MgTpAXUAAYSgh.jpeg 600w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G4MgTpAXUAAYSgh-300x200.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G4MgTpAXUAAYSgh-380x253.jpeg 380w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Laut <strong><a href="https://fokus-afrika.de/tag/unicef/">UNICEF</a></strong> sind rund <strong>130.000 Kinder</strong> in El Fasher „akut gefährdet“. UNICEF-Direktorin <strong>Catherine Russell</strong> erklärte, es gebe Berichte über <strong>Entführungen, Tötungen, Verstümmelungen und sexualisierte Gewalt</strong>. Aufgrund von Kommunikationsausfällen sei das gesamte Ausmaß der humanitären Katastrophe noch nicht absehbar.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">„Kein Kind ist in Sicherheit“, sagte Russell. UNICEF forderte eine&nbsp;<strong>sofortige Waffenruhe</strong>, sicheren Zugang für Hilfsorganisationen und die&nbsp;<strong>Freilassung aller festgehaltenen humanitären Helfer</strong>. Verantwortliche für Menschenrechtsverletzungen müssten zur Rechenschaft gezogen werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-totung-von-rotkreuz-helfern"><span id="toetung-von-rotkreuz-helfern">Tötung von Rotkreuz-Helfern</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Auch das&nbsp;<strong>Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK)</strong>&nbsp;bestätigte den Tod von&nbsp;<strong>fünf Freiwilligen</strong>&nbsp;in der Region&nbsp;<strong>Bara (Nord-Kordofan)</strong>. Das IKRK sprach von einem „sinnlosen und schockierenden Verbrechen“ und verurteilte die zunehmende Gewalt gegen humanitäres Personal.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Organisation kündigte an, ihre Unterstützung in den von Kämpfen betroffenen Regionen fortzusetzen, um die „Würde und Sicherheit der Zivilbevölkerung“ zu wahren.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-vereinte-nationen-fordern-sofortiges-ende-der-kampfe"><span id="vereinte-nationen-fordern-sofortiges-ende-der-kaempfe">Vereinte Nationen fordern sofortiges Ende der Kämpfe</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">UN-Generalsekretär&nbsp;<strong>António Guterres</strong>&nbsp;zeigte sich „zutiefst besorgt“ über die Eskalation in El Fasher und verurteilte die&nbsp;<strong>Verletzungen des humanitären Völkerrechts</strong>, darunter&nbsp;<strong>wahllose Angriffe auf Zivilisten, sexualisierte Gewalt und ethnisch motivierte Übergriffe</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Guterres rief die&nbsp;<strong>sudanischen Streitkräfte</strong>&nbsp;und die&nbsp;<strong>RSF</strong>&nbsp;auf, umgehend eine&nbsp;<strong>Feuerpause</strong>&nbsp;einzuhalten und mit seinem Sondergesandten&nbsp;<strong>Ramtane Lamamra</strong>&nbsp;über einen politischen Ausweg zu verhandeln. Zudem warnte er vor der&nbsp;<strong>fortgesetzten Zufuhr von Waffen und Kämpfern</strong>&nbsp;in das Land, die den Konflikt weiter anheize.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-internationale-reaktionen-und-hilfen"><span id="internationale-reaktionen-und-hilfen">Internationale Reaktionen und Hilfen</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die <strong><a href="https://fokus-afrika.de/tag/eu/">Europäische Union</a></strong> bezeichnete die Einnahme von El Fasher durch die RSF als „<strong>gefährlichen Wendepunkt</strong> im Krieg“ und forderte in einer gemeinsamen Erklärung von <strong>EU-Außenbeauftragter Kaja Kallas</strong> und <strong>EU-Kommissarin Hadja Lahbib</strong> ein sofortiges Ende der Gewalt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die EU betonte, die&nbsp;<strong>RSF trage Verantwortung für den Schutz von Zivilisten</strong>&nbsp;in den von ihr kontrollierten Gebieten und müsse Hilfsorganisationen freien Zugang gewähren. „Zivilisten, die die Stadt verlassen wollen, müssen dies sicher tun können“, hieß es in der Erklärung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit mehr als&nbsp;<strong>270 Millionen Euro humanitärer Hilfe</strong>&nbsp;ist Sudan das größte Empfängerland europäischer Nothilfe in Afrika. Ein Teil der Mittel fließt in Programme zur&nbsp;<strong>Dokumentation von Kriegsverbrechen</strong>&nbsp;und zur Stärkung internationaler Strafverfolgung.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/portraet-alabali-radovan-05-original-min-1024x683.avif" alt="" class="wp-image-19632 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/portraet-alabali-radovan-05-original-min-1024x683.avif 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/portraet-alabali-radovan-05-original-min-300x200.avif 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/portraet-alabali-radovan-05-original-min-768x512.avif 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/portraet-alabali-radovan-05-original-min-1536x1024.avif 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/portraet-alabali-radovan-05-original-min-2048x1365.avif 2048w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/portraet-alabali-radovan-05-original-min-380x253.avif 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/portraet-alabali-radovan-05-original-min-800x533.avif 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/portraet-alabali-radovan-05-original-min-1160x773.avif 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/portraet-alabali-radovan-05-original-min-scaled.avif 2560w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Auch die <strong>deutsche <a href="https://fokus-afrika.de/tag/bmz/">Entwicklungsministerin</a> Reem Alabali-Radovan</strong> äußerte sich betroffen: „Die blutige Gewalt nach der Eroberung von El Fasher ist erschütternd. Leidtragende sind vor allem Frauen, Kinder und Kranke.“ Deutschland unterstütze weiterhin UNICEF und das <strong>Welternährungsprogramm (WFP)</strong> in Darfur, um Trinkwasser und medizinische Versorgung sicherzustellen.</p>
</div></div>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-anhaltende-humanitare-katastrophe"><span id="anhaltende-humanitaere-katastrophe">Anhaltende humanitäre Katastrophe</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Seit Beginn des Konflikts zwischen RSF und Armee im April 2023 wurden laut UN-Angaben&nbsp;<strong>mehr als 10.000 Menschen getötet</strong>, Millionen sind auf der Flucht. Die Kämpfe haben das Land in eine&nbsp;<strong>humanitäre Krise historischen Ausmaßes</strong>&nbsp;gestürzt – mit flächendeckender Nahrungsmittelknappheit, zerstörter Infrastruktur und kollabierenden Gesundheitsdiensten.</p>



<blockquote class="twitter-tweet"><p lang="en" dir="ltr">Pleasure to host German Minister of State Güler. She visited a <a href="https://twitter.com/UNICEF?ref_src=twsrc%5Etfw">@UNICEF</a>-supported stabilization centre and neonatal intensive care unit where children receive life-saving treatment for severe acute malnutrition and critical healthcare<a href="https://twitter.com/GermanyDiplo?ref_src=twsrc%5Etfw">@GermanyDiplo</a> <a href="https://twitter.com/AA_stabilisiert?ref_src=twsrc%5Etfw">@AA_stabilisiert</a> <a href="https://twitter.com/UNICEFgermany?ref_src=twsrc%5Etfw">@UNICEFgermany</a> <a href="https://t.co/tsamtUrSjR">pic.twitter.com/tsamtUrSjR</a></p>&mdash; UNICEF Sudan &#8211; اليونيسف في السودان (@UNICEFSudan) <a href="https://twitter.com/UNICEFSudan/status/1982463312689267181?ref_src=twsrc%5Etfw">October 26, 2025</a></blockquote> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>



<p class="wp-block-paragraph">Beobachter warnen, dass der Angriff auf das Krankenhaus von El Fasher ein&nbsp;<strong>Kriegsverbrechen</strong>&nbsp;darstellen könnte. Die Vereinten Nationen fordern eine&nbsp;<strong>unabhängige Untersuchung</strong>&nbsp;aller Berichte über Massaker und Übergriffe, um die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fmassaker-in-el-fasher-460-tote-bei-angriff-auf-krankenhaus-in-darfur%2F&amp;action_name=Massaker%20in%20El%20Fasher%3A%20460%20Tote%20bei%20Angriff%20auf%20Krankenhaus%20in%20Darfur&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /><p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/massaker-in-el-fasher-460-tote-bei-angriff-auf-krankenhaus-in-darfur/">Massaker in El Fasher: 460 Tote bei Angriff auf Krankenhaus in Darfur</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		
		<media:thumbnail url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G4MgTpAXUAAYSgh-150x150.jpeg" />
		<media:content url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G4MgTpAXUAAYSgh.jpeg" medium="image">
			<media:title type="html">G4MgTpAXUAAYSgh</media:title>
			<media:thumbnail url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G4MgTpAXUAAYSgh-150x150.jpeg" />
		</media:content>
		<media:content url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/portraet-alabali-radovan-05-original-min-scaled.avif" medium="image">
			<media:title type="html">portraet-alabali-radovan-05-original-min</media:title>
			<media:thumbnail url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/portraet-alabali-radovan-05-original-min-150x150.avif" />
		</media:content>
		<media:content url="https://fokus-afrika.de/fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&#038;rec=1&#038;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fmassaker-in-el-fasher-460-tote-bei-angriff-auf-krankenhaus-in-darfur%2F&#038;action_name=Massaker%20in%20El%20Fasher%3A%20460%20Tote%20bei%20Angriff%20auf%20Krankenhaus%20in%20Darfur&#038;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" medium="image" />
	</item>
		<item>
		<title>Tschad: Serap Güler trifft Außenminister</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/tschad-serap-gueler-trifft-aussenminister/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Oct 2025 18:28:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Institutionelle Beziehungen]]></category>
		<category><![CDATA[Tschad]]></category>
		<category><![CDATA[2]]></category>
		<category><![CDATA[5]]></category>
		<category><![CDATA[Außenminister]]></category>
		<category><![CDATA[Diplomatie]]></category>
		<category><![CDATA[EU]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Lebensmittel]]></category>
		<category><![CDATA[Migration]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://fokus-afrika.de/?p=21152</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Staatsministerin im Auswärtigen Amt, Serap Güler, hat im Rahmen einer dreitägigen Afrikareise (21.–23. Oktober) den Tschad besucht, um die humanitäre&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ftschad-serap-gueler-trifft-aussenminister%2F&amp;action_name=Tschad%3A%20Serap%20G%C3%BCler%20trifft%20Au%C3%9Fenminister&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/tschad-serap-gueler-trifft-aussenminister/">Tschad: Serap Güler trifft Außenminister</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die Staatsministerin im Auswärtigen Amt, <strong>Serap Güler</strong>, hat im Rahmen einer dreitägigen Afrikareise (21.–23. Oktober) den <strong>Tschad</strong> besucht, um die humanitäre Lage im Zusammenhang mit dem Krieg im <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/nordafrika/sudan/">Sudan</a> zu bewerten und die bilaterale Zusammenarbeit mit N’Djamena zu vertiefen. Der Besuch fand in einer Zeit statt, in der das Land mit massiven Flüchtlingsbewegungen und wachsenden sicherheitspolitischen Belastungen konfrontiert ist.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-hintergrund-der-reise-in-den-tschad"><span id="hintergrund-der-reise-in-den-tschad">Hintergrund der Reise in den Tschad</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Seit dem Ausbruch des bewaffneten Konflikts im Sudan im April 2023 sind über&nbsp;<strong>eine Million Menschen in den Tschad geflohen</strong>, der insgesamt mehr als&nbsp;<strong>1,2 Millionen sudanesische Flüchtlinge</strong>&nbsp;beherbergt. Das Land zählt zu den ärmsten Staaten der Welt und steht durch die anhaltende Krise vor enormen humanitären Herausforderungen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Deutschland engagiert sich stark in der Region: Allein im Jahr 2025 hat die Bundesregierung&nbsp;<strong>17 Millionen Euro</strong>&nbsp;für humanitäre Maßnahmen im Tschad bereitgestellt – darunter&nbsp;<strong>Nahrungsmittelhilfe, medizinische Versorgung, Unterkünfte und Schutzprogramme</strong>&nbsp;für Frauen und Kinder.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Güler betonte:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">„Wir müssen mehr tun, um die Not zu lindern. Der Tschad trägt eine enorme Last, und unsere Unterstützung bleibt entscheidend für Stabilität und Menschlichkeit in der Region.“</p>
</blockquote>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-treffen-mit-der-tschadischen-regierung"><span id="treffen-mit-der-tschadischen-regierung">Treffen mit der tschadischen Regierung</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Güler traf am Abend des 21. Oktober in <strong>N’Djamena</strong> ein und wurde vom <strong>Staatssekretär des tschadischen Außenministeriums</strong> begrüßt. Begleitet wurde sie von der deutschen Botschafterin in Tschad und ihrem diplomatischen Team.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="870" height="580" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/92003355-64584691.jpg" alt="" class="wp-image-21154 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/92003355-64584691.jpg 870w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/92003355-64584691-300x200.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/92003355-64584691-768x512.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/92003355-64584691-380x253.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/92003355-64584691-800x533.jpg 800w" sizes="(max-width: 870px) 100vw, 870px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Am <strong>23. Oktober</strong> traf Serap Güler den <strong>Minister für Auswärtige Angelegenheiten, afrikanische Integration und tschadische Diaspora</strong>, <strong>Dr. Abdoulaye Sabre Fadoul</strong>, zu einem bilateralen Gespräch. Begleitet wurde sie vom <strong>deutschen Botschafter in N’Djamena</strong> und Mitgliedern ihres Stabes. Beide Seiten sprachen über die <strong>Vertiefung der diplomatischen, wirtschaftlichen und sicherheitspolitischen Zusammenarbeit</strong>.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Fadoul dankte Deutschland und der Europäischen Union für ihre anhaltende Unterstützung und hob hervor, dass der Tschad als Aufnahmeland für Geflüchtete eine außerordentliche Last trage.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">„Die Solidarität Deutschlands und Europas ist ein wichtiges Zeichen des Vertrauens und der Partnerschaft“, erklärte er.</p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">Güler bekräftigte den Willen der Bundesregierung,&nbsp;<strong>Tschad als Stabilitätsanker in der Sahelregion</strong>&nbsp;zu unterstützen, insbesondere im Zusammenhang mit der Bewältigung der Flüchtlingskrise und der Terrorismusbekämpfung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Laut einer Erklärung des tschadischen Außenministeriums soll das&nbsp;<strong>bilaterale Partnerschaftsprogramm</strong>&nbsp;künftig auf drei Hauptachsen basieren:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>wirtschaftliche Unterstützung</strong> und Förderung lokaler Entwicklung,</li>



<li><strong>Schaffung von Perspektiven für junge Menschen</strong>,</li>



<li><strong>Ausbau der Zusammenarbeit in den Bereichen Sicherheit und Verteidigung</strong> zur Stabilisierung der Region.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-besuch-in-fluchtlingslagern-und-forderung-von-zivilgesellschaft"><span id="besuch-in-fluechtlingslagern-und-foerderung-von-zivilgesellschaft">Besuch in Flüchtlingslagern und Förderung von Zivilgesellschaft</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Während ihres Aufenthalts reiste Güler in den Osten des Landes, wo sie&nbsp;<strong>Flüchtlingslager in der Grenzregion zum Sudan</strong>&nbsp;besuchte. Dort sprach sie mit Geflüchteten und Vertretern internationaler Hilfsorganisationen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Lage in den Camps gilt als prekär: In manchen Einrichtungen versorgt&nbsp;<strong>nur ein Arzt mehrere Tausend Menschen</strong>, viele leiden unter&nbsp;<strong>Unterernährung, Krankheiten und Traumata</strong>. Zahlreiche Familien äußerten den Wunsch, eines Tages in Frieden in den Sudan zurückzukehren.</p>



<blockquote class="twitter-tweet"><p lang="de" dir="ltr">In N’Djamena habe ich das von 🇩🇪 &#038; 🇪🇺 geförderte Kulturzentrum Lel Afé besucht &#038; mit Künstlerinnen, Künstlern &#038; Projektverantwortlichen gesprochen. Das Projekt stärkt junge Menschen als „Agents of Change“, die über Kunst &#038; Kultur Brücken bauen &#038; zur Krisenprävention beitragen. <a href="https://t.co/Lge9x1YNnS">pic.twitter.com/Lge9x1YNnS</a></p>— Serap Güler (@SerapGueler) <a href="https://twitter.com/SerapGueler/status/1981398953913442415?ref_src=twsrc%5Etfw">October 23, 2025</a></blockquote> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>



<p class="wp-block-paragraph">In der Hauptstadt N’Djamena besuchte die Staatsministerin zudem das&nbsp;<strong>Kulturzentrum Lel Afé</strong>, ein von&nbsp;<strong>Deutschland und der EU gefördertes Projekt</strong>, das&nbsp;<strong>junge Menschen durch Kunst und Bildung</strong>&nbsp;zu „Agents of Change“ ausbildet. Güler würdigte den Beitrag solcher Initiativen zur&nbsp;<strong>gesellschaftlichen Resilienz und Krisenprävention</strong>.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">„Kultur kann Brücken schlagen, wo Politik an Grenzen stößt. Projekte wie dieses sind Ausdruck einer partnerschaftlichen Entwicklungszusammenarbeit“, erklärte Güler.</p>
</blockquote>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-guler-will-beziehungen-mit-tschad-starken"><span id="gueler-will-beziehungen-mit-tschad-staerken">Güler will Beziehungen mit Tschad stärken</span></h2>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="997" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G34TCAfWMAAigG0-1024x997.jpeg" alt="" class="wp-image-21155 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G34TCAfWMAAigG0-1024x997.jpeg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G34TCAfWMAAigG0-300x292.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G34TCAfWMAAigG0-768x747.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G34TCAfWMAAigG0-1536x1495.jpeg 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G34TCAfWMAAigG0-380x370.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G34TCAfWMAAigG0-800x779.jpeg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G34TCAfWMAAigG0-1160x1129.jpeg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G34TCAfWMAAigG0.jpeg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Im Rahmen ihres Besuchs bekräftigte Güler das <strong>„unerschütterliche Engagement Deutschlands für humanitäre Hilfe und politische Stabilisierung“</strong> in der Region. Der Tschad sei „ein zentraler Partner in der Sahelzone“, betonte sie.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Auswärtige Amt kündigte an, die Unterstützung für Programme in den Bereichen <strong>Gesundheit, Bildung und Frauenförderung</strong> auszubauen. Zudem soll die Kooperation im Sicherheitssektor vertieft werden, um grenzüberschreitende Bedrohungen und organisierte Kriminalität besser zu bekämpfen.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die deutsche und die tschadische Seite bezeichneten die Gespräche als „<strong>offen, konstruktiv und zukunftsorientiert</strong>“. Nach dem Aufenthalt in Tschad setzte Güler ihre Reise nach <strong>Port Sudan</strong> fort, um dort Gespräche mit internationalen Partnern über die <strong>Wiederaufnahme des politischen Dialogs im Sudan</strong> zu führen.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ftschad-serap-gueler-trifft-aussenminister%2F&amp;action_name=Tschad%3A%20Serap%20G%C3%BCler%20trifft%20Au%C3%9Fenminister&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /><p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/tschad-serap-gueler-trifft-aussenminister/">Tschad: Serap Güler trifft Außenminister</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		
		<media:thumbnail url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/92003355-64584691-150x150.jpg" />
		<media:content url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/92003355-64584691.jpg" medium="image">
			<media:title type="html">92003355-64584691</media:title>
			<media:thumbnail url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/92003355-64584691-150x150.jpg" />
		</media:content>
		<media:content url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G34TCAfWMAAigG0.jpeg" medium="image">
			<media:title type="html">G34TCAfWMAAigG0</media:title>
			<media:thumbnail url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G34TCAfWMAAigG0-150x150.jpeg" />
		</media:content>
		<media:content url="https://fokus-afrika.de/fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&#038;rec=1&#038;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ftschad-serap-gueler-trifft-aussenminister%2F&#038;action_name=Tschad%3A%20Serap%20G%C3%BCler%20trifft%20Au%C3%9Fenminister&#038;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" medium="image" />
	</item>
		<item>
		<title>Blauhelme verhindern Brandkatastrophe im Krankenhaus von Fataki</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/blauhelme-verhindern-brandkatastrophe-im-krankenhaus-von-fataki/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Oct 2025 17:49:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Demokratische Republik Kongo]]></category>
		<category><![CDATA[Internationale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[MONUSCO]]></category>
		<category><![CDATA[UN]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://fokus-afrika.de/?p=21103</guid>

					<description><![CDATA[<p>Ein schwerer Brand hat am 19. Oktober 2025 das Allgemeine Krankenhaus von Fataki in der Provinz Ituri, rund 85 Kilometer nördlich&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fblauhelme-verhindern-brandkatastrophe-im-krankenhaus-von-fataki%2F&amp;action_name=Blauhelme%20verhindern%20Brandkatastrophe%20im%20Krankenhaus%20von%20Fataki&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/blauhelme-verhindern-brandkatastrophe-im-krankenhaus-von-fataki/">Blauhelme verhindern Brandkatastrophe im Krankenhaus von Fataki</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Ein schwerer Brand hat am <strong>19. Oktober 2025</strong> das <strong>Allgemeine Krankenhaus von Fataki</strong> in der Provinz Ituri, rund 85 Kilometer nördlich von Bunia, bedroht. Nur durch das rasche Eingreifen nepalesischer <strong>Blauhelme der UN-Mission MONUSCO</strong> konnte das Feuer unter Kontrolle gebracht und eine Katastrophe verhindert werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Angaben der Mission war der Brand durch <strong>einen Kurzschluss</strong> infolge einer <strong>Überspannung in einer Solaranlage</strong> ausgelöst worden. Die Flammen breiteten sich zunächst im <strong>Verwaltungsgebäude</strong> aus und zerstörten medizinisches Material, Möbel und offizielle Dokumente von vierzehn Gesundheitszentren der Region.</p>



<blockquote class="twitter-tweet"><p lang="fr" dir="ltr">Un feu a été maîtrisé par les Casques bleus népalais de la <a href="https://twitter.com/hashtag/MONUSCO?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#MONUSCO</a> à l’hôpital de Fataki (<a href="https://twitter.com/hashtag/Ituri?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#Ituri</a>).<br><br>Ils ont ensuite aidé au nettoyage du site et mené une sensibilisation à la prévention des incendies. <a href="https://t.co/0ORONWYe82">pic.twitter.com/0ORONWYe82</a></p>&mdash; MONUSCO (@MONUSCO) <a href="https://twitter.com/MONUSCO/status/1980310380783235226?ref_src=twsrc%5Etfw">October 20, 2025</a></blockquote> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>



<p class="wp-block-paragraph">„Ohne die schnelle Reaktion der MONUSCO-Soldaten wären die Schäden erheblich gewesen“, erklärte ein lokaler Würdenträger und lobte das Eingreifen der UN-Kräfte.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-einsatz-gegen-die-flammen"><span id="einsatz-gegen-die-flammen">Einsatz gegen die Flammen</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Blauhelme verhinderten, dass das Feuer auf die Behandlungsräume und die umliegenden Wohngebäude übergriff. Durch ihr Eingreifen konnten&nbsp;<strong>Impfstoffe, Kühlgeräte und medizinische Ausrüstung</strong>&nbsp;gerettet werden, die für Impfkampagnen in der gesamten Zone von Fataki unentbehrlich sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Die Intervention der MONUSCO stoppte die Ausbreitung des Feuers auf andere Gebäude. Wir konnten die Impfstoffe und die Kühlkette retten“, sagte&nbsp;<strong>Dr. Drajiro</strong>, leitender Arzt des Gesundheitsdistrikts Fataki.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach der Brandbekämpfung beteiligten sich die Blauhelme auch an&nbsp;<strong>Aufräum- und Sicherheitsmaßnahmen</strong>. Sie räumten Trümmer beiseite und führten&nbsp;<strong>Aufklärungssitzungen zur Brandschutzprävention</strong>&nbsp;für die Bevölkerung durch.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-bedeutung-des-krankenhauses-fur-die-region"><span id="bedeutung-des-krankenhauses-fuer-die-region">Bedeutung des Krankenhauses für die Region</span></h2>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="601" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/fataki_incendie_hgr_03.jpeg" alt="" class="wp-image-21104 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/fataki_incendie_hgr_03.jpeg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/fataki_incendie_hgr_03-300x225.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/fataki_incendie_hgr_03-768x577.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/fataki_incendie_hgr_03-200x150.jpeg 200w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/fataki_incendie_hgr_03-260x195.jpeg 260w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/fataki_incendie_hgr_03-380x285.jpeg 380w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Das betroffene <strong>Verwaltungsgebäude</strong>, das noch aus der <strong>Kolonialzeit</strong> stammt, wurde schwer beschädigt. Es galt als zentrale Einrichtung für die Verwaltung der lokalen Gesundheitsdienste. Das Krankenhaus von Fataki ist das <strong>einzige Referenzkrankenhaus</strong> in einer Region, die regelmäßig von <strong>bewaffneten Konflikten</strong> und <strong>Binnenfluchtbewegungen</strong> betroffen ist.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Ein vollständiger Verlust des Gebäudes hätte die medizinische Versorgung der Bevölkerung erheblich beeinträchtigt – insbesondere die Behandlung von&nbsp;<strong>Verwundeten und Opfern bewaffneter Auseinandersetzungen</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die MONUSCO betonte, dass sie weiterhin&nbsp;<strong>eng mit den lokalen Gesundheitsbehörden</strong>&nbsp;zusammenarbeite, um den Wiederaufbau der beschädigten Einrichtungen zu unterstützen und die&nbsp;<strong>Sicherheitsvorkehrungen</strong>&nbsp;in medizinischen Einrichtungen zu stärken.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fblauhelme-verhindern-brandkatastrophe-im-krankenhaus-von-fataki%2F&amp;action_name=Blauhelme%20verhindern%20Brandkatastrophe%20im%20Krankenhaus%20von%20Fataki&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /><p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/blauhelme-verhindern-brandkatastrophe-im-krankenhaus-von-fataki/">Blauhelme verhindern Brandkatastrophe im Krankenhaus von Fataki</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		
		<media:thumbnail url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/fataki_incendie_hgr_03-150x150.jpeg" />
		<media:content url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/fataki_incendie_hgr_03.jpeg" medium="image">
			<media:title type="html">fataki_incendie_hgr_03</media:title>
			<media:thumbnail url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/fataki_incendie_hgr_03-150x150.jpeg" />
		</media:content>
		<media:content url="https://fokus-afrika.de/fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&#038;rec=1&#038;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fblauhelme-verhindern-brandkatastrophe-im-krankenhaus-von-fataki%2F&#038;action_name=Blauhelme%20verhindern%20Brandkatastrophe%20im%20Krankenhaus%20von%20Fataki&#038;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" medium="image" />
	</item>
		<item>
		<title>World Health Summit in Berlin: Deutschlands Milliardenzusage und Afrikas neue Präventionsstrategie</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/world-health-summit-in-berlin-deutschlands-milliardenzusage-und-afrikas-neue-praeventionsstrategie/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Oct 2025 11:53:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ghana]]></category>
		<category><![CDATA[Institutionelle Beziehungen]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[5]]></category>
		<category><![CDATA[BMZ]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[G20]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[UN]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://fokus-afrika.de/?p=20769</guid>

					<description><![CDATA[<p>Beim World Health Summit 2025 in Berlin trafen sich politische Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger aus Europa, Afrika und multilateralen&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fworld-health-summit-in-berlin-deutschlands-milliardenzusage-und-afrikas-neue-praeventionsstrategie%2F&amp;action_name=World%20Health%20Summit%20in%20Berlin%3A%20Deutschlands%20Milliardenzusage%20und%20Afrikas%20neue%20Pr%C3%A4ventionsstrategie&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/world-health-summit-in-berlin-deutschlands-milliardenzusage-und-afrikas-neue-praeventionsstrategie/">World Health Summit in Berlin: Deutschlands Milliardenzusage und Afrikas neue Präventionsstrategie</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Beim World Health Summit 2025 in Berlin trafen sich politische Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger aus Europa, Afrika und multilateralen Institutionen, um über die künftige Ausrichtung globaler Gesundheitspolitik zu beraten. Deutschland kündigte parallel dazu eine Finanzierung in Höhe von einer Milliarde Euro für den Globalen Fonds zur Bekämpfung von Aids, Tuberkulose und Malaria an und positioniert sich damit weiterhin als einer der größten Geldgeber im Bereich internationaler Gesundheitsfinanzierung.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G3F1oseXAAAXHiN-1024x683.jpeg" alt="" class="wp-image-20772 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G3F1oseXAAAXHiN-1024x683.jpeg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G3F1oseXAAAXHiN-300x200.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G3F1oseXAAAXHiN-768x512.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G3F1oseXAAAXHiN-1536x1025.jpeg 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G3F1oseXAAAXHiN-2048x1366.jpeg 2048w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G3F1oseXAAAXHiN-380x253.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G3F1oseXAAAXHiN-800x534.jpeg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G3F1oseXAAAXHiN-1160x774.jpeg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G3F1oseXAAAXHiN-scaled.jpeg 2560w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Laut Angaben des Bundesentwicklungsministeriums erklärte Entwicklungsministerin Reem Alabali Radovan, trotz „schmerzhafter Haushaltskürzungen“ sei es gelungen, die Mittel bereitzustellen. Die Zusage umfasst auch 100 Millionen Euro in Form von sogenannten Debt-to-Health-Swaps, bei denen Schuldnerländer im Gegenzug Gesundheitsinvestitionen im eigenen Land vornehmen. Der Abschluss dieser internationalen Wiederauffüllungsrunde ist für den <a href="https://fokus-afrika.de/tag/g20/">G20</a>-Gipfel in <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/sudliches-afrika/sudafrika/">Südafrika</a> angekündigt.</p>
</div></div>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-die-finanzierungsarchitektur-des-globalen-fonds-und-deutschlands-rolle"><span id="die-finanzierungsarchitektur-des-globalen-fonds-und-deutschlands-rolle">Die Finanzierungsarchitektur des Globalen Fonds und Deutschlands Rolle</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Globale Fonds, 2002 gegründet, gilt als bedeutendstes multilaterales Finanzinstrument im Kampf gegen Infektionskrankheiten. Nach Angaben der Organisation konnten seit Bestehen des Fonds rund 70 Millionen Menschenleben gerettet werden. Mit der aktuellen Wiederauffüllungsrunde sollen weitere 23 Millionen Menschenleben geschützt werden. In der Struktur des Fonds arbeiten öffentliche Geberstaaten, Privatwirtschaft, Zivilgesellschaft und Gesundheitsministerien der Empfängerländer zusammen.</p>



<blockquote class="twitter-tweet" data-media-max-width="560"><p lang="en" dir="ltr">&quot;Germany stands at the forefront of global health– not only as a major financial contributor, but also as a driver of intellectual leadership and innovation.&quot; – Peter Sands, Executive Director, The Global Fund to Fight AIDS, Tuberculosis and Malaria<br><br>Germany continues to… <a href="https://t.co/c6HL119ruC">pic.twitter.com/c6HL119ruC</a></p>&mdash; World Health Summit (@WorldHealthSmt) <a href="https://twitter.com/WorldHealthSmt/status/1977700747585167506?ref_src=twsrc%5Etfw">October 13, 2025</a></blockquote> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>



<p class="wp-block-paragraph">Deutschland bleibt auch unter Sparbedingungen ein zentraler Akteur. Die BMZ-Zusage erfolgt unter dem Vorzeichen fiskalischer Engführung, zugleich aber mit einer strategischen Botschaft: Der internationale Gesundheitsschutz wird als wirtschaftlich begründetes Sicherheitsinteresse formuliert. Krankheitserreger „kennen keine Grenzen“, so die Ministerin, und bedrohten Versorgungssysteme dort, wo Strukturen fehlten. Die Argumentation verschiebt Gesundheitspolitik in den Bereich internationaler Stabilitätslogiken.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-von-der-krankheitsbekampfung-zur-systemstarkung"><span id="von-der-krankheitsbekaempfung-zur-systemstaerkung">Von der Krankheitsbekämpfung zur Systemstärkung</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Der Globale Fonds kündigte an, seine Arbeit stärker an nationalen Gesundheitsstrategien auszurichten. Dieser Perspektivwechsel korrespondiert mit Forderungen mehrerer afrikanischer Gesundheitsministerien, die sich nicht mehr primär als Empfänger externer Hilfe verstehen, sondern als Mitgestalter globaler Gesundheitsgovernance. Auf dem Summit wurde mehrfach betont, dass die klassischen vertikalen Programme – fokussiert auf spezifische Krankheitsbekämpfung – künftig stärker mit systemischen Investitionen für Prävention und Vorsorge verzahnt werden sollen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-ghana-als-beispiel-fur-eine-politisch-motivierte-praventionsokonomie"><span id="ghana-als-beispiel-fuer-eine-politisch-motivierte-praeventionsoekonomie">Ghana als Beispiel für eine politisch motivierte Präventionsökonomie</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">In Berlin sprach Dr. Belinda Nimako, Direktorin im ghanaischen Gesundheitsministerium, über die politischen Realitäten bei der Finanzierung von Präventionsprogrammen. Ihren Aussagen zufolge wurde Prävention lange als „nice to do“ eingestuft. Politische Aufmerksamkeit und Ressourcen flossen bevorzugt in sichtbare Infrastruktur – neue Krankenhäuser und medientechnisch verwertbare Ausrüstung. Präventionsmaßnahmen, deren Wirkung sich vor allem in verhinderten Krankheitsfällen zeigt, galten als schwer politisch vermittelbar.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ghana reagierte darauf mit einer quantifizierbaren Kostenlogik. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums wurden die präventiven Maßnahmenkosten auf fünf bis neun Dollar pro Kopf definiert. Diese Zahl wurde gegenüber dem Finanzministerium nicht als medizinisches Argument, sondern als investive Kennzahl präsentiert: Prävention als produktivitätssteigernder Haushaltsposten.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-daten-haushaltszyklen-und-politische-sichtbarkeit"><span id="daten-haushaltszyklen-und-politische-sichtbarkeit">Daten, Haushaltszyklen und politische Sichtbarkeit</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Der Dialog zwischen Gesundheits- und Finanzministerium in Ghana zeigt, dass Präventionsstrategien nur dann in nationale Budgets aufgenommen werden, wenn ihre Wirkung in fiskalische Kategorien übersetzt wird. Die Frage „Wie viele Krankenhausaufenthalte werden vermieden?“ wurde zu einem zentralen Instrument politischer Überzeugungsarbeit. Dr. Nimako verwies zugleich darauf, dass hierfür lokale Daten notwendig seien, um globale Evidenz in nationale Entscheidungsprozesse zu überführen.</p>



<blockquote class="twitter-tweet"><p lang="en" dir="ltr">🎙️ “People living with <a href="https://twitter.com/hashtag/NCDs?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#NCDs</a> should have access to the front table to shape policies and implementation,” said Emmanuella Selasi Hormenoo, an advocate with lived experience of diabetes from Ghana, at this morning’s session that we co-hosted with <a href="https://twitter.com/sanofi?ref_src=twsrc%5Etfw">@sanofi</a> at <a href="https://twitter.com/hashtag/WHS2025?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#WHS2025</a>.<br>She outlined… <a href="https://t.co/cZXHBjebHr">pic.twitter.com/cZXHBjebHr</a></p>&mdash; NCD Alliance (@ncdalliance) <a href="https://twitter.com/ncdalliance/status/1977686249193214199?ref_src=twsrc%5Etfw">October 13, 2025</a></blockquote> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>



<p class="wp-block-paragraph">Ein weiterer Aspekt ist die Rolle öffentlicher Wahrnehmung. Während ruhige Administration selten politische Wirkung entfaltet, führte die öffentliche Debatte über einen Impfstoffmangel im Jahr 2023 dazu, dass innerhalb von 24 Stunden zusätzliche Mittel mobilisiert wurden. Die Erfahrung zeigt: Prävention benötigt nicht nur Daten, sondern auch kommunikative Sichtbarkeit in nationalen Politikkontexten.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-verzahnung-internationaler-fondslogik-mit-nationaler-gesundheitsstrategie"><span id="verzahnung-internationaler-fondslogik-mit-nationaler-gesundheitsstrategie">Verzahnung internationaler Fondslogik mit nationaler Gesundheitsstrategie</span></h2>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G3AuGdjW4AAjucR-min-1024x683.jpeg" alt="" class="wp-image-20773 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G3AuGdjW4AAjucR-min-1024x683.jpeg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G3AuGdjW4AAjucR-min-300x200.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G3AuGdjW4AAjucR-min-768x512.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G3AuGdjW4AAjucR-min-1536x1024.jpeg 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G3AuGdjW4AAjucR-min-2048x1366.jpeg 2048w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G3AuGdjW4AAjucR-min-380x253.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G3AuGdjW4AAjucR-min-800x533.jpeg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G3AuGdjW4AAjucR-min-1160x773.jpeg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G3AuGdjW4AAjucR-min-scaled.jpeg 2560w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Mit der Ankündigung, sich künftig stärker an nationalen Prioritäten zu orientieren, reagiert der Globale Fonds auf Forderungen afrikanischer Akteure. Die ghanaische Position auf dem Summit zeigt, dass es dabei nicht um symbolische Partizipation geht, sondern um ein fiskalisch orientiertes Eigeninteresse: Jeder verhinderte Krankheitsfall reduziert Kosten im nationalen Versicherungssystem und verbessert die wirtschaftliche Handlungsfähigkeit des Staates.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die deutsche Zusage an den Fonds und die parallel geführte Debatte über Prävention als ökonomische Investition markieren einen Wendepunkt: Gesundheitspolitik wird als systemischer Bestandteil nationaler und globaler Wirtschafts- und Sicherheitsarchitektur verhandelt. Deutschland positioniert sich als Finanzierungsakteur, afrikanische Staaten wie Ghana als strategische Partner mit zunehmend eigener haushaltspolitischer Agenda.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-afrikanische-initiativen-und-europaische-entwicklungslogik"><span id="afrikanische-initiativen-und-europaeische-entwicklungslogik">Afrikanische Initiativen und europäische Entwicklungslogik</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Mit dem Verweis auf multilaterale Kooperation und lokal verankerte Investitionsprogramme versucht Deutschland, seine Rolle im globalen Gesundheitsregime nicht nur als Geldgeber, sondern als Partner in Systemstärkung zu definieren. Der Politikansatz fokussiert auf Resilienz, wirtschaftliche Absicherung und Gesundheitsvorsorge. In Berlin wurde deutlich, dass afrikanische Gesundheitspolitik in diesem Rahmen zunehmend auf fiskalische Steuerungslogiken setzt, um innerhalb nationaler Haushaltsrahmen Priorität zu erhalten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ghana und andere Staaten argumentieren nicht mehr allein mit moralischen oder humanitären Kategorien, sondern mit makroökonomischen Stabilitätslogiken. Prävention wird als Wachstumsfaktor verhandelt, nicht als Sozialleistung. Dieser Perspektivwechsel könnte langfristig die Verteilungslogik internationaler Gesundheitsmittel verändern.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fworld-health-summit-in-berlin-deutschlands-milliardenzusage-und-afrikas-neue-praeventionsstrategie%2F&amp;action_name=World%20Health%20Summit%20in%20Berlin%3A%20Deutschlands%20Milliardenzusage%20und%20Afrikas%20neue%20Pr%C3%A4ventionsstrategie&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /><p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/world-health-summit-in-berlin-deutschlands-milliardenzusage-und-afrikas-neue-praeventionsstrategie/">World Health Summit in Berlin: Deutschlands Milliardenzusage und Afrikas neue Präventionsstrategie</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		
		<media:thumbnail url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G3F1oseXAAAXHiN-150x150.jpeg" />
		<media:content url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G3F1oseXAAAXHiN-scaled.jpeg" medium="image">
			<media:title type="html">G3F1oseXAAAXHiN</media:title>
			<media:thumbnail url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G3F1oseXAAAXHiN-150x150.jpeg" />
		</media:content>
		<media:content url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G3AuGdjW4AAjucR-min-scaled.jpeg" medium="image">
			<media:title type="html">G3AuGdjW4AAjucR-min</media:title>
			<media:thumbnail url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G3AuGdjW4AAjucR-min-150x150.jpeg" />
		</media:content>
		<media:content url="https://fokus-afrika.de/fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&#038;rec=1&#038;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fworld-health-summit-in-berlin-deutschlands-milliardenzusage-und-afrikas-neue-praeventionsstrategie%2F&#038;action_name=World%20Health%20Summit%20in%20Berlin%3A%20Deutschlands%20Milliardenzusage%20und%20Afrikas%20neue%20Pr%C3%A4ventionsstrategie&#038;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" medium="image" />
	</item>
		<item>
		<title>Global Gateway Forum: EU und Äthiopien vertiefen Partnerschaft für Investitionen, Handel und Stabilität</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/global-gateway-forum-eu-und-aethiopien-vertiefen-partnerschaft-fuer-investitionen-handel-und-stabilitaet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Oct 2025 14:03:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Äthiopien]]></category>
		<category><![CDATA[Internationale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[EU]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Landwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Migration]]></category>
		<category><![CDATA[Präsident]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://fokus-afrika.de/?p=20704</guid>

					<description><![CDATA[<p>Auf dem Global Gateway Forum 2025 in Brüssel haben EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und Äthiopiens Präsident Taye Atske Selassie ein neues Global-Gateway-Partnerschaftsabkommen unterzeichnet. Das Abkommen&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fglobal-gateway-forum-eu-und-aethiopien-vertiefen-partnerschaft-fuer-investitionen-handel-und-stabilitaet%2F&amp;action_name=Global%20Gateway%20Forum%3A%20EU%20und%20%C3%84thiopien%20vertiefen%20Partnerschaft%20f%C3%BCr%20Investitionen%2C%20Handel%20und%20Stabilit%C3%A4t&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/global-gateway-forum-eu-und-aethiopien-vertiefen-partnerschaft-fuer-investitionen-handel-und-stabilitaet/">Global Gateway Forum: EU und Äthiopien vertiefen Partnerschaft für Investitionen, Handel und Stabilität</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Auf dem <strong>Global Gateway Forum 2025</strong> in Brüssel haben <strong>EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen</strong> und <strong>Äthiopiens Präsident Taye Atske Selassie</strong> ein neues <strong>Global-Gateway-Partnerschaftsabkommen</strong> unterzeichnet. Das Abkommen markiert den Beginn einer vertieften strategischen Zusammenarbeit zwischen der <strong><a href="https://fokus-afrika.de/tag/eu/">Europäischen Union</a> und Äthiopien</strong>, die auf nachhaltige Investitionen, wirtschaftliche Reformen und die Förderung von Frieden und Stabilität abzielt.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="654" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G20KLJgXUAAORvb-1024x654.jpeg" alt="" class="wp-image-20706 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G20KLJgXUAAORvb-1024x654.jpeg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G20KLJgXUAAORvb-300x192.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G20KLJgXUAAORvb-768x491.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G20KLJgXUAAORvb-1536x981.jpeg 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G20KLJgXUAAORvb-380x243.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G20KLJgXUAAORvb-800x511.jpeg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G20KLJgXUAAORvb-1160x741.jpeg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G20KLJgXUAAORvb.jpeg 1600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Anlässlich des <strong>50-jährigen Jubiläums der bilateralen Beziehungen</strong> bekräftigten beide Seiten ihr gemeinsames Ziel, durch gezielte Investitionen und wirtschaftliche Kooperation die Basis für eine <strong>inklusive und widerstandsfähige Entwicklung</strong> zu schaffen. Die EU stellte im Rahmen des Forums ein <strong>Investitionspaket von 105 Millionen Euro</strong> vor, das sich auf <strong>Landwirtschaft, Energie, Digitalisierung, Migration und Gleichstellung</strong> konzentriert.</p>
</div></div>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-schwerpunkte-des-neuen-investitionspakets-zwischen-eu-und-athiopien"><span id="schwerpunkte-des-neuen-investitionspakets-zwischen-eu-und-aethiopien">Schwerpunkte des neuen Investitionspakets zwischen EU und Äthiopien</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das Paket umfasst&nbsp;<strong>vier zentrale Maßnahmen</strong>&nbsp;zur Unterstützung von Reformen, sozialer Inklusion und nachhaltigem Wachstum:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>90 Millionen Euro</strong> fließen in Programme zur <strong>Land- und Ressourcennutzung</strong>, <strong>Naturerhaltung</strong> und <strong>wirtschaftlichen Stärkung von Frauen</strong>. Gerade Initiativen zur nachhaltigen Landverwaltung, zum Schutz ökologischer Systeme, zur Reintegration von Rückkehrenden sowie zur Förderung von <strong>Frauen-geführten Unternehmen</strong> in Schlüsselbranchen stehen im Fokus.</li>



<li><strong>15 Millionen Euro</strong> dienen der <strong>Stärkung nationaler Mechanismen</strong> für den Umgang mit <strong>Migration und Flucht</strong>, einschließlich des Aufbaus von Kapazitäten zur <strong>Integration von Geflüchteten</strong> und zur <strong>Rückkehrförderung</strong>äthiopischer Migranten.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Maßnahmen sind Teil eines umfassenderen&nbsp;<strong>Team-Europe-Ansatzes</strong>, der Äthiopiens laufende&nbsp;<strong>wirtschaftliche Reformen</strong>&nbsp;und die&nbsp;<strong>Friedens- und Dialogprozesse</strong>&nbsp;unterstützt. Im Fokus stehen dabei auch Investitionen in&nbsp;<strong>digitale Infrastruktur</strong>,&nbsp;<strong>erneuerbare Energien</strong>,&nbsp;<strong>Agrar- und Ernährungssysteme</strong>&nbsp;sowie in&nbsp;<strong>Gesundheitsstrukturen</strong>, um die Lebensbedingungen langfristig zu verbessern.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-athiopien-als-strategischer-partner-in-einer-geopolitischen-zeitenwende"><span id="aethiopien-als-strategischer-partner-in-einer-geopolitischen-zeitenwende">Äthiopien als strategischer Partner in einer geopolitischen Zeitenwende</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Teilnahme von Präsident Taye Atske Selassie am Global Gateway Forum unterstreicht Äthiopiens Bedeutung als zentraler Partner der EU in Ostafrika. Das Forum, das am 9. Oktober 2025 in Brüssel eröffnet wurde, findet unter dem Motto&nbsp;<em>„Partnerships in a Geopolitical Era: Time for a New Strategic Conversation“</em>&nbsp;statt. Es bringt führende Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Zivilgesellschaft und internationalen Finanzinstitutionen zusammen.</p>



<blockquote class="twitter-tweet" data-media-max-width="560"><p lang="fr" dir="ltr">S.E. le Président Taye Atske-Selassie Amde prononce une déclaration lors du Forum Global Gateway 2025<br><br>Lors du Forum Global Gateway 2025, S.E. le Président Taye Atske-Selassie Amde a présenté trois domaines prioritaires pour une future collaboration.<br><br>Il a souligné l’importance… <a href="https://t.co/pTbgrM8de0">pic.twitter.com/pTbgrM8de0</a></p>&mdash; Ethiopian Embassy Brussels (@ETEmbassyBRU) <a href="https://twitter.com/ETEmbassyBRU/status/1976568457702351120?ref_src=twsrc%5Etfw">October 10, 2025</a></blockquote> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>



<p class="wp-block-paragraph">Wie der&nbsp;<strong>Brussels Institute for Geopolitics</strong>, das&nbsp;<strong>Clingendael Institute</strong>&nbsp;und das&nbsp;<strong>Egmont Institute</strong>&nbsp;in einem Hintergrundpapier festhalten, zielt das Forum darauf ab, neue Ansätze für&nbsp;<strong>strategische und nachhaltige Investitionspartnerschaften</strong>&nbsp;zu entwickeln, die den veränderten geopolitischen Realitäten Rechnung tragen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-fokus-auf-nachhaltige-entwicklung-und-friedensforderung"><span id="fokus-auf-nachhaltige-entwicklung-und-friedensfoerderung">Fokus auf nachhaltige Entwicklung und Friedensförderung</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Europäische Union begleitet Äthiopien seit mehreren Jahren bei&nbsp;<strong>makroökonomischen Reformen</strong>, bei der&nbsp;<strong>Friedenskonsolidierung</strong>&nbsp;sowie beim Aufbau&nbsp;<strong>sozialer Sicherungssysteme</strong>. Im Rahmen von&nbsp;<strong>Global Gateway</strong>&nbsp;sollen diese Anstrengungen nun intensiviert werden, insbesondere durch Investitionen in:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Saubere Energie und erneuerbare Ressourcen</strong>, um Äthiopiens Stromnetz zu dekarbonisieren,</li>



<li><strong>Digitale Transformation</strong>, einschließlich Infrastruktur für Internetzugang und Verwaltung,</li>



<li><strong>Nachhaltige Agrar- und Lebensmittelwertschöpfungsketten</strong> mit verbesserten Logistikstrukturen,</li>



<li><strong>Gesundheitssysteme und Bildung</strong>, um Resilienz und Fachkräfteentwicklung zu fördern.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Investitionen sind Teil des EU-Ziels,&nbsp;<strong>wirtschaftliche Chancen mit sozialer Gerechtigkeit zu verbinden</strong>&nbsp;und die langfristige Stabilität in der Region zu sichern.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-global-gateway-als-strategisches-instrument"><span id="global-gateway-als-strategisches-instrument">Global Gateway als strategisches Instrument</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das&nbsp;<strong>Global Gateway Forum</strong>&nbsp;ist die zentrale Plattform der Europäischen Union zur Förderung nachhaltiger Investitionen in Partnerländern. Es vereint Regierungen, internationale Organisationen, Entwicklungsbanken und den Privatsektor, um gemeinsam Projekte in den Bereichen&nbsp;<strong>Energie, Digitalisierung, Transport, Bildung und Forschung</strong>&nbsp;zu realisieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die&nbsp;<strong>Global-Gateway-Initiative</strong>&nbsp;zielt darauf ab,&nbsp;<strong>bis 2027 weltweit bis zu 300 Milliarden Euro</strong>&nbsp;zu mobilisieren, um nachhaltige, saubere und sichere Infrastrukturen zu schaffen – als&nbsp;<strong>Alternative zu einseitigen Abhängigkeiten</strong>&nbsp;und als Beitrag zur&nbsp;<strong>Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Durch das neue Abkommen mit Äthiopien positioniert sich die EU als langfristiger Partner in einer Zeit globaler Umbrüche – mit dem Ziel,&nbsp;<strong>Wachstum, Stabilität und Eigenverantwortung</strong>&nbsp;auf dem afrikanischen Kontinent zu stärken.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fglobal-gateway-forum-eu-und-aethiopien-vertiefen-partnerschaft-fuer-investitionen-handel-und-stabilitaet%2F&amp;action_name=Global%20Gateway%20Forum%3A%20EU%20und%20%C3%84thiopien%20vertiefen%20Partnerschaft%20f%C3%BCr%20Investitionen%2C%20Handel%20und%20Stabilit%C3%A4t&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /><p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/global-gateway-forum-eu-und-aethiopien-vertiefen-partnerschaft-fuer-investitionen-handel-und-stabilitaet/">Global Gateway Forum: EU und Äthiopien vertiefen Partnerschaft für Investitionen, Handel und Stabilität</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		
		<media:thumbnail url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G20KLJgXUAAORvb-150x150.jpeg" />
		<media:content url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G20KLJgXUAAORvb.jpeg" medium="image">
			<media:title type="html">G20KLJgXUAAORvb</media:title>
			<media:thumbnail url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G20KLJgXUAAORvb-150x150.jpeg" />
		</media:content>
		<media:content url="https://fokus-afrika.de/fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&#038;rec=1&#038;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fglobal-gateway-forum-eu-und-aethiopien-vertiefen-partnerschaft-fuer-investitionen-handel-und-stabilitaet%2F&#038;action_name=Global%20Gateway%20Forum%3A%20EU%20und%20%C3%84thiopien%20vertiefen%20Partnerschaft%20f%C3%BCr%20Investitionen%2C%20Handel%20und%20Stabilit%C3%A4t&#038;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" medium="image" />
	</item>
		<item>
		<title>Global Gateway: EU und Südafrika vereinbaren Investitionen von fast 12 Milliarden Euro</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/global-gateway-eu-und-suedafrika-vereinbaren-investitionen-von-fast-12-milliarden-euro/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Oct 2025 13:49:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Internationale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[Südafrika]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[EU]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Infrastruktur]]></category>
		<category><![CDATA[Rohstoffe]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://fokus-afrika.de/?p=20699</guid>

					<description><![CDATA[<p>Auf dem Global Gateway Forum 2025 in Brüssel haben EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und der südafrikanische Präsident Cyril Ramaphosa ein umfassendes Team-Europe-Investitionspaket im Wert&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fglobal-gateway-eu-und-suedafrika-vereinbaren-investitionen-von-fast-12-milliarden-euro%2F&amp;action_name=Global%20Gateway%3A%20EU%20und%20S%C3%BCdafrika%20vereinbaren%20Investitionen%20von%20fast%2012%20Milliarden%20Euro&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/global-gateway-eu-und-suedafrika-vereinbaren-investitionen-von-fast-12-milliarden-euro/">Global Gateway: EU und Südafrika vereinbaren Investitionen von fast 12 Milliarden Euro</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Auf dem <strong>Global Gateway Forum 2025</strong> in Brüssel haben EU-Kommissionspräsidentin <strong>Ursula von der Leyen</strong> und der südafrikanische Präsident <strong>Cyril Ramaphosa</strong> ein umfassendes <strong>Team-Europe-Investitionspaket im Wert von nahezu 12 Milliarden Euro</strong> vorgestellt. Ziel ist es, Südafrikas Rolle als globalen Vorreiter in der <strong>gerechten Energiewende</strong>, im <strong>Ausbau nachhaltiger Infrastruktur</strong>, in der <strong>digitalen Vernetzung</strong> und in der <strong>pharmazeutischen Wertschöpfungskette</strong> zu stärken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das neue Paket verdoppelt die bisherige Zusage von 4,7 Milliarden Euro, die im März 2025 beim EU–Südafrika-Gipfel in Kapstadt bekannt gegeben wurde, und markiert eine deutliche Intensivierung der Zusammenarbeit im Rahmen der&nbsp;<strong>Global-Gateway-Strategie</strong>. Laut von der Leyen soll die Initiative „Wachstum, Wettbewerbsfähigkeit und soziale Gerechtigkeit fördern und sicherstellen, dass niemand in der grünen Transformation zurückgelassen wird“.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-eu-fordert-investitionen-in-energie-infrastruktur-und-forschung-in-sudafrika"><span id="eu-foerdert-investitionen-in-energie-infrastruktur-und-forschung-in-suedafrika">EU fördert Investitionen in Energie, Infrastruktur und Forschung in Südafrika</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Schwerpunkt liegt auf der Förderung der&nbsp;<strong>Just Energy Transition (JET)</strong>, mit einem Gesamtvolumen von&nbsp;<strong>8,7 Milliarden Euro</strong>. Der Großteil dieser Mittel fließt in die Umgestaltung der Energie- und Industriesektoren durch:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Grünen <a href="https://fokus-afrika.de/tag/wasserstoff/">Wasserstoff</a></strong>: Unterstützung strategischer Projekte und Reformen im Bereich Energiepolitik und Regulierung.</li>



<li><strong>Kritische <a href="https://fokus-afrika.de/tag/rohstoffe/">Rohstoffe</a></strong>: Aufbau einer Investitionsfazilität zur lokalen Verarbeitung mineralischer Ressourcen, ergänzt durch technische Beratung, Forschung und Nachhaltigkeitsstandards.</li>



<li><strong>Erneuerbare <a href="https://fokus-afrika.de/tag/energie/">Energien</a></strong>: Ausbau von Solar-, Wind- und Effizienzprojekten zur Diversifizierung des Energiemixes und Erhöhung der Versorgungssicherheit.</li>



<li><strong>Flexible <a href="https://fokus-afrika.de/tag/finanzen/">Finanzierungen</a></strong>: Bereitstellung zusätzlicher Mittel zur Umsetzung zentraler JET-Komponenten.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-soziale-teilhabe-und-gerechter-wandel"><span id="soziale-teilhabe-und-gerechter-wandel">Soziale Teilhabe und gerechter Wandel</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Weitere&nbsp;<strong>1,2 Milliarden Euro</strong>&nbsp;sind vorgesehen, um sicherzustellen, dass die Energiewende&nbsp;<strong>inklusiv und sozial gerecht</strong>verläuft. Diese Mittel fördern Programme zur&nbsp;<strong>Umschulung</strong>, zur&nbsp;<strong>Schaffung neuer Arbeitsplätze</strong>, zur&nbsp;<strong>klimaangepassten Landwirtschaft</strong>&nbsp;und zur&nbsp;<strong>nachhaltigen Stadtentwicklung</strong>. Auch Projekte im Bereich&nbsp;<strong>Forschung, Innovation und Wasserwirtschaft</strong>&nbsp;werden unterstützt, um Klimaresilienz und Beschäftigung zu fördern.</p>



<blockquote class="twitter-tweet"><p lang="en" dir="ltr">🇿🇦His Excellency President <a href="https://twitter.com/CyrilRamaphosa?ref_src=twsrc%5Etfw">@CyrilRamaphosa</a> and 🇪🇺Her Excellency President Ursula <a href="https://twitter.com/vonderleyen?ref_src=twsrc%5Etfw">@vonderLeyen</a> of the European Commission jointly addressed the media following the announcement of the European Union’s total investment package of €12 billion in South Africa.<a href="https://twitter.com/hashtag/InvestSA?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#InvestSA</a>… <a href="https://t.co/xXBgdmBLEg">pic.twitter.com/xXBgdmBLEg</a></p>&mdash; The Presidency 🇿🇦 (@PresidencyZA) <a href="https://twitter.com/PresidencyZA/status/1976387918521327776?ref_src=twsrc%5Etfw">October 9, 2025</a></blockquote> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-nachhaltige-infrastruktur-und-konnektivitat"><span id="nachhaltige-infrastruktur-und-konnektivitaet">Nachhaltige Infrastruktur und Konnektivität</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Mit&nbsp;<strong>1,3 Milliarden Euro</strong>&nbsp;werden Investitionen in&nbsp;<strong>grüne Transport- und Logistiksysteme</strong>&nbsp;sowie&nbsp;<strong>digitale Infrastruktur</strong>vorangetrieben. Geplant sind der Ausbau erneuerbar betriebener Transportsysteme, die Modernisierung öffentlicher Verkehrsmittel und die Entwicklung effizienter Handelsrouten. Diese Maßnahmen sollen regionale und internationale Wertschöpfungsketten stärken und Südafrikas Position als Logistikknotenpunkt auf dem afrikanischen Kontinent festigen.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-starkung-der-impfstoffproduktion-und-gesundheitswirtschaft"><span id="staerkung-der-impfstoffproduktion-und-gesundheitswirtschaft">Stärkung der Impfstoffproduktion und Gesundheitswirtschaft</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ein weiterer zentraler Bestandteil des Pakets ist eine Förderung von&nbsp;<strong>292 Millionen Euro</strong>&nbsp;für den Ausbau der&nbsp;<strong>lokalen Impfstoffproduktion</strong>&nbsp;im Rahmen der&nbsp;<strong>MAV+-Initiative (Manufacturing Vaccines in Africa)</strong>. Ziel ist der Aufbau moderner biopharmazeutischer Kapazitäten, einschließlich regulatorischer Systeme, Forschungsnetzwerke und Infrastruktur.</p>



<blockquote class="twitter-tweet"><p lang="en" dir="ltr">Very good discussion with the Global Gateway Business Advisory Board today.<br><br>The business case is clear.<br><br>Global Gateway creates value. Shared value.<br><br>With investments that build industries and jobs locally.<br><br>And help companies gain bigger, more diverse, and more secure markets.… <a href="https://t.co/wg7u6vd3jm">pic.twitter.com/wg7u6vd3jm</a></p>&mdash; Ursula von der Leyen (@vonderleyen) <a href="https://twitter.com/vonderleyen/status/1975958374924558779?ref_src=twsrc%5Etfw">October 8, 2025</a></blockquote> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>



<p class="wp-block-paragraph">Der Schwerpunkt liegt auf der Entwicklung innovativer biotechnologischer Produkte, der Ausbildung von Fachkräften sowie dem Ausbau der Produktionskapazitäten zur Versorgung Afrikas mit Impfstoffen und Arzneimitteln. Diese Investitionen sollen die&nbsp;<strong>Gesundheitsresilienz</strong>&nbsp;und&nbsp;<strong>pharmazeutische Unabhängigkeit</strong>&nbsp;des Kontinents langfristig stärken.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-beispiele-fur-aktuelle-projekte-zwischen-eu-und-sudafrika"><span id="beispiele-fuer-aktuelle-projekte-zwischen-eu-und-suedafrika">Beispiele für aktuelle Projekte zwischen EU und Südafrika</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Zu den konkreten Vorhaben gehören das&nbsp;<strong>Coega Green Ammonia Project</strong>&nbsp;in Nelson Mandela Bay, das Südafrika zu einem globalen Zentrum für grünen Schiffsantrieb machen soll, sowie neue Investitionen zur&nbsp;<strong>Förderung lokaler Bioproduktion</strong>&nbsp;von Impfstoffen und pharmazeutischen Erzeugnissen.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/news-south-africa-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-20702 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/news-south-africa-1024x683.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/news-south-africa-300x200.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/news-south-africa-768x512.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/news-south-africa-1536x1024.jpg 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/news-south-africa-380x253.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/news-south-africa-800x533.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/news-south-africa-1160x774.jpg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/news-south-africa.jpg 1984w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Diese Projekte schaffen lokale Wertschöpfung, fördern Innovationen und tragen zur Schaffung von Arbeitsplätzen in der Industrie und im Energiesektor bei. Sie stehen beispielhaft für den Ansatz von Global Gateway, nachhaltige Entwicklung mit technologischer Zusammenarbeit zu verbinden.</p>
</div></div>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-ein-gemeinsames-ziel-wohlstand-durch-partnerschaft"><span id="ein-gemeinsames-ziel-wohlstand-durch-partnerschaft">Ein gemeinsames Ziel: Wohlstand durch Partnerschaft</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">In ihrer Rede betonte von der Leyen, die EU wolle mit Südafrika eine „<strong>Partnerschaft auf Augenhöhe</strong>“ weiter vertiefen, um gemeinsam Lösungen für globale Herausforderungen zu entwickeln. Präsident Ramaphosa unterstrich die Bedeutung der europäischen Unterstützung für Südafrikas wirtschaftliche Transformation und soziale Stabilität.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Investitionspaket sei Ausdruck eines&nbsp;<strong>gemeinsamen Bekenntnisses zu nachhaltigem Wachstum, Klimaschutz und sozialer Gerechtigkeit</strong>, erklärte von der Leyen. Es diene nicht nur Südafrika, sondern sei auch ein Signal für ganz Afrika, dass Partnerschaft und Investition die Grundlage für Wohlstand und Stabilität bilden.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-global-gateway-als-europaische-investitionsstrategie"><span id="global-gateway-als-europaeische-investitionsstrategie">Global Gateway als europäische Investitionsstrategie</span></h3>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="765" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G20WSe9XoAAbPBQ-1024x765.jpeg" alt="" class="wp-image-20701 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G20WSe9XoAAbPBQ-1024x765.jpeg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G20WSe9XoAAbPBQ-300x225.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G20WSe9XoAAbPBQ-768x574.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G20WSe9XoAAbPBQ-200x150.jpeg 200w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G20WSe9XoAAbPBQ-260x195.jpeg 260w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G20WSe9XoAAbPBQ-380x284.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G20WSe9XoAAbPBQ-800x598.jpeg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G20WSe9XoAAbPBQ-1160x866.jpeg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G20WSe9XoAAbPBQ.jpeg 1280w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Das <strong>Global Gateway Forum</strong> bringt führende Vertreterinnen und Vertreter der EU, afrikanischer Staaten, internationaler Organisationen, Finanzinstitutionen und des Privatsektors zusammen. Ziel ist die Förderung globaler, nachhaltiger Investitionen und die Umsetzung der Agenda 2030 der Vereinten Nationen.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Mit der&nbsp;<strong>Global-Gateway-Strategie</strong>&nbsp;will die EU bis 2027 weltweit&nbsp;<strong>bis zu 300 Milliarden Euro</strong>&nbsp;mobilisieren, um intelligente, saubere und sichere Verbindungen in den Bereichen&nbsp;<strong>Digitalisierung, Energie, Transport, Bildung und Gesundheit</strong>&nbsp;zu schaffen – nicht durch Abhängigkeiten, sondern durch&nbsp;<strong>dauerhafte, faire Partnerschaften</strong>.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fglobal-gateway-eu-und-suedafrika-vereinbaren-investitionen-von-fast-12-milliarden-euro%2F&amp;action_name=Global%20Gateway%3A%20EU%20und%20S%C3%BCdafrika%20vereinbaren%20Investitionen%20von%20fast%2012%20Milliarden%20Euro&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /><p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/global-gateway-eu-und-suedafrika-vereinbaren-investitionen-von-fast-12-milliarden-euro/">Global Gateway: EU und Südafrika vereinbaren Investitionen von fast 12 Milliarden Euro</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		
		<media:thumbnail url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/news-south-africa-150x150.jpg" />
		<media:content url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/news-south-africa.jpg" medium="image">
			<media:title type="html">news-south africa</media:title>
			<media:thumbnail url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/news-south-africa-150x150.jpg" />
		</media:content>
		<media:content url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G20WSe9XoAAbPBQ.jpeg" medium="image">
			<media:title type="html">G20WSe9XoAAbPBQ</media:title>
			<media:thumbnail url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G20WSe9XoAAbPBQ-150x150.jpeg" />
		</media:content>
		<media:content url="https://fokus-afrika.de/fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&#038;rec=1&#038;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fglobal-gateway-eu-und-suedafrika-vereinbaren-investitionen-von-fast-12-milliarden-euro%2F&#038;action_name=Global%20Gateway%3A%20EU%20und%20S%C3%BCdafrika%20vereinbaren%20Investitionen%20von%20fast%2012%20Milliarden%20Euro&#038;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" medium="image" />
	</item>
		<item>
		<title>EU und Ruanda vertiefen Gesundheits- und Flüchtlingspartnerschaft mit neuen Global-Gateway-Investitionen</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/eu-und-ruanda-vertiefen-gesundheits-und-fluechtlingspartnerschaft-mit-neuen-global-gateway-investitionen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Oct 2025 13:09:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Internationale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[Ruanda]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[EU]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Migration]]></category>
		<category><![CDATA[Soziales]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://fokus-afrika.de/?p=20690</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Europäische Union und Ruanda haben ihre Partnerschaft im Rahmen der europäischen Global-Gateway-Strategie weiter ausgebaut. Beim Global Gateway Forum&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Feu-und-ruanda-vertiefen-gesundheits-und-fluechtlingspartnerschaft-mit-neuen-global-gateway-investitionen%2F&amp;action_name=EU%20und%20Ruanda%20vertiefen%20Gesundheits-%20und%20Fl%C3%BCchtlingspartnerschaft%20mit%20neuen%20Global-Gateway-Investitionen&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/eu-und-ruanda-vertiefen-gesundheits-und-fluechtlingspartnerschaft-mit-neuen-global-gateway-investitionen/">EU und Ruanda vertiefen Gesundheits- und Flüchtlingspartnerschaft mit neuen Global-Gateway-Investitionen</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die <a href="https://fokus-afrika.de/tag/eu/">Europäische Union</a> und Ruanda haben ihre <a href="https://global-gateway-forum.ec.europa.eu/news/eu-and-rwanda-advance-health-and-refugee-initiatives-new-global-gateway-investments-2025-10-09_en">Partnerschaft</a> im Rahmen der europäischen Global-Gateway-Strategie weiter ausgebaut. Beim <strong>Global Gateway Forum 2025</strong> in Brüssel traf EU-Kommissionspräsidentin <strong>Ursula von der Leyen</strong> mit dem ruandischen Präsidenten <strong>Paul Kagame</strong> zu bilateralen Gesprächen zusammen. Beide Seiten bekräftigten das gemeinsame Ziel, die Kooperation in den Bereichen <strong>Gesundheit</strong>, <strong>Innovation</strong> und <strong>soziale Integration</strong> zu vertiefen. Ruanda gilt als zentraler Akteur in der <strong>Region der Großen Seen</strong> und als verlässlicher Partner Europas in Afrika.</p>



<blockquote class="twitter-tweet" data-media-max-width="560"><p lang="en" dir="ltr">We welcome the agreement between Rwanda and the DRC supported by <a href="https://twitter.com/POTUS?ref_src=twsrc%5Etfw">@POTUS</a>.<br><br>The EU is ready to support the peace process, President <a href="https://twitter.com/PaulKagame?ref_src=twsrc%5Etfw">@PaulKagame</a>.<br><br>Because it will pave way for regional integration – and investment.<br><br>Starting right now.<br><br>Global Gateway supports Rwanda&#39;s ambition to… <a href="https://t.co/6BdfnLvqCb">pic.twitter.com/6BdfnLvqCb</a></p>&mdash; Ursula von der Leyen (@vonderleyen) <a href="https://twitter.com/vonderleyen/status/1976302909651394772?ref_src=twsrc%5Etfw">October 9, 2025</a></blockquote> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>



<p class="wp-block-paragraph">Das neue Investitionspaket im Umfang von&nbsp;<strong>105 Millionen Euro</strong>&nbsp;stammt aus dem&nbsp;<strong>Team Europe</strong>-Ansatz, an dem die&nbsp;<strong>Europäische Kommission</strong>&nbsp;und die&nbsp;<strong>Europäische Investitionsbank (EIB)</strong>&nbsp;beteiligt sind. Es umfasst zwei zentrale Vorhaben: den Aufbau eines regionalen&nbsp;<strong>Impfstoff- und Biotechnologiezentrums</strong>&nbsp;in Kigali sowie Programme zur&nbsp;<strong>wirtschaftlichen und sozialen Inklusion von Geflüchteten</strong>.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-biontech-zentrum-in-kigali-ruanda-als-biotechnologischer-knotenpunkt-afrikas"><span id="biontech-zentrum-in-kigali-ruanda-als-biotechnologischer-knotenpunkt-afrikas">BioNTech-Zentrum in Kigali: Ruanda als biotechnologischer Knotenpunkt Afrikas</span></h3>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="682" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G21VMDOWUAAw-XF-1024x682.jpeg" alt="" class="wp-image-20693 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G21VMDOWUAAw-XF-1024x682.jpeg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G21VMDOWUAAw-XF-300x200.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G21VMDOWUAAw-XF-768x512.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G21VMDOWUAAw-XF-1536x1023.jpeg 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G21VMDOWUAAw-XF-380x253.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G21VMDOWUAAw-XF-800x533.jpeg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G21VMDOWUAAw-XF-1160x773.jpeg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G21VMDOWUAAw-XF.jpeg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Im Mittelpunkt des Treffens stand die Umsetzung des von <strong>BioNTech</strong> initiierten <strong>mRNA-Impfstoffproduktionszentrums</strong>in Kigali. Die Europäische Kommission und die EIB unterstützen das Projekt im Rahmen des <strong>Human Development Accelerator (HDX)</strong> mit einer kombinierten <strong>Finanzierung von 95 Millionen Euro</strong>.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Struktur umfasst eine&nbsp;<strong>Erfolgsprämien-finanzierte EU-Zuschusskomponente von 35 Millionen Euro</strong>&nbsp;sowie eine&nbsp;<strong>Kreditlinie von bis zu 60 Millionen Euro</strong>&nbsp;durch die EIB. Diese Mittel dienen dem Aufbau der Standortinfrastruktur, der Entwicklung klinischer Produktionskapazitäten und der Schaffung einer&nbsp;<strong>Contract Development and Manufacturing Organization (CDMO)</strong>-Struktur für die regionale Arzneimittelentwicklung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Zentrum soll in enger Zusammenarbeit mit ruandischen Behörden, afrikanischen Regulierungsagenturen und internationalen Partnern den&nbsp;<strong>Technologietransfer</strong>&nbsp;fördern und&nbsp;<strong>Fachkräfte ausbilden</strong>, um langfristig die regionale Versorgung mit Impfstoffen zu sichern. Präsident Kagame bezeichnete das Projekt in Brüssel als „entscheidenden Schritt zur afrikanischen Gesundheits-Souveränität“. Laut&nbsp;<em>RNA News</em>&nbsp;nahmen an der Ankündigung auch&nbsp;<strong>EIB-Präsidentin Nadia Calviño</strong>&nbsp;und&nbsp;<strong>BioNTech-CEO Uğur Şahin</strong>&nbsp;teil.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Initiative stärkt Ruandas Position als&nbsp;<strong>regionaler Innovationsstandort</strong>&nbsp;und trägt dazu bei, die afrikanische Gesundheitsarchitektur widerstandsfähiger gegenüber zukünftigen Pandemien zu machen. Neben der Impfstoffproduktion sind auch&nbsp;<strong>Forschungskooperationen</strong>&nbsp;in den Bereichen Genomik, Diagnostik und Arzneimittelentwicklung vorgesehen.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-eu-unterstutzt-integration-und-eigenstandigkeit-fur-gefluchtete-in-ruanda"><span id="eu-unterstuetzt-integration-und-eigenstaendigkeit-fuer-gefluechtete-in-ruanda">EU unterstützt Integration und Eigenständigkeit für Geflüchtete in Ruanda</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ein weiterer Schwerpunkt betrifft die&nbsp;<strong>Refugee Sustainable Graduation Strategy 2025–2030</strong>&nbsp;der ruandischen Regierung, die vom&nbsp;<strong>UNHCR</strong>&nbsp;und dem&nbsp;<strong>Welternährungsprogramm (WFP)</strong>&nbsp;kofinanziert wird. Die EU beteiligt sich mit&nbsp;<strong>10 Millionen Euro</strong>&nbsp;an der Umsetzung dieser Strategie. Ziel ist es,&nbsp;<strong>50 Prozent der förderfähigen Flüchtlingshaushalte</strong>&nbsp;– rund&nbsp;<strong>14.403 Familien</strong>&nbsp;– in den kommenden fünf Jahren in wirtschaftliche Eigenständigkeit zu überführen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Mittel werden für Maßnahmen zur&nbsp;<strong>Berufsausbildung</strong>,&nbsp;<strong>Unternehmensförderung</strong>,&nbsp;<strong>Zugang zu Mikrokrediten</strong>&nbsp;sowie&nbsp;<strong>sozialen Schutzprogrammen</strong>&nbsp;eingesetzt. Dadurch sollen Geflüchtete und aufnehmende Gemeinden gleichermaßen von Investitionen in&nbsp;<strong>Bildung, Arbeitsplätze und Infrastruktur</strong>&nbsp;profitieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Initiative folgt einem integrierten Ansatz: Sie kombiniert staatliche Sozialprogramme mit privatem Unternehmertum und fördert die Einbindung von Flüchtlingen in die nationale Wirtschaft. Dies entspricht Ruandas erklärtem Ziel, Geflüchtete nicht als Belastung, sondern als&nbsp;<strong>wirtschaftliche und soziale Akteure</strong>&nbsp;zu betrachten.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-politischer-und-wirtschaftlicher-kontext"><span id="politischer-und-wirtschaftlicher-kontext"><strong>Politischer und wirtschaftlicher Kontext</strong></span></h3>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="653" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G20mXO1WIAAklQ7-1024x653.jpeg" alt="" class="wp-image-20692 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G20mXO1WIAAklQ7-1024x653.jpeg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G20mXO1WIAAklQ7-300x191.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G20mXO1WIAAklQ7-768x490.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G20mXO1WIAAklQ7-1536x980.jpeg 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G20mXO1WIAAklQ7-380x242.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G20mXO1WIAAklQ7-800x510.jpeg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G20mXO1WIAAklQ7-1160x740.jpeg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G20mXO1WIAAklQ7.jpeg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Die Gespräche zwischen von der Leyen und Kagame fanden am Rande des zweitägigen <strong>Global Gateway Forums</strong> in Brüssel statt, an dem über <strong>70 Ministerinnen und Minister sowie 12 Staats- und Regierungschefs</strong> teilnahmen. Die Konferenz dient der Umsetzung der europäischen <strong>Global-Gateway-Investitionsstrategie</strong>, mit der bis 2027 weltweit <strong>über 300 Milliarden Euro</strong> für nachhaltige Infrastrukturprojekte mobilisiert werden sollen.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Ruanda gilt dabei als&nbsp;<strong>Modellpartner</strong>&nbsp;in Ostafrika. Die Zusammenarbeit umfasst bereits Projekte zur&nbsp;<strong>grünen Transformation</strong>, zur&nbsp;<strong>digitalen Infrastrukturentwicklung</strong>, zur&nbsp;<strong>Förderung kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU)</strong>&nbsp;und zur&nbsp;<strong>Landwirtschaftsinnovation</strong>. Die Global-Gateway-Investitionen ergänzen nationale Entwicklungsstrategien wie&nbsp;<strong>Vision 2050</strong>&nbsp;und&nbsp;<strong>National Strategy for Transformation (NST1)</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Parallel zu den Investitionen im Gesundheitssektor unterstützt die EU Ruanda auch bei der <strong>Digitalisierung öffentlicher Dienste</strong>, der Förderung von <strong>Start-ups</strong> im Technologiesektor und bei Projekten für <strong>erneuerbare Energien</strong>. Diese Initiativen sind Teil eines ganzheitlichen Ansatzes, der wirtschaftliche Resilienz und regionale Integration fördern soll.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-hintergrund-eu-ruanda-partnerschaft-und-global-gateway"><span id="hintergrund-eu-ruanda-partnerschaft-und-global-gateway">Hintergrund: EU–Ruanda-Partnerschaft und Global Gateway</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Partnerschaft zwischen der&nbsp;<strong>Europäischen Union und Ruanda</strong>&nbsp;beruht auf gemeinsamen Zielen in den Bereichen&nbsp;<strong>nachhaltige Entwicklung</strong>,&nbsp;<strong>Innovationsförderung</strong>&nbsp;und&nbsp;<strong>regionale Stabilität</strong>. Durch den&nbsp;<strong>Team-Europe-Ansatz</strong>&nbsp;werden Investitionen mit&nbsp;<strong>Politikdialog</strong>,&nbsp;<strong>Technologietransfer</strong>&nbsp;und&nbsp;<strong>lokaler Wertschöpfung</strong>&nbsp;verbunden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Global Gateway</strong>&nbsp;steht für die europäische Antwort auf globale Infrastruktur- und Entwicklungsinitiativen. Ziel ist es, „<strong>Verbindungen statt Abhängigkeiten</strong>“ zu schaffen – durch Investitionen in&nbsp;<strong>Energie</strong>,&nbsp;<strong>Transport</strong>,&nbsp;<strong>Digitalisierung</strong>,&nbsp;<strong>Gesundheit</strong>&nbsp;und&nbsp;<strong>Bildung</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ruandas Teilnahme am Forum und die neuen Finanzierungszusagen unterstreichen den wachsenden Stellenwert des Landes in der afrikanischen&nbsp;<strong>Gesundheitsökonomie</strong>&nbsp;und als&nbsp;<strong>Brücke zwischen Innovation und sozialer Inklusion</strong>.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Feu-und-ruanda-vertiefen-gesundheits-und-fluechtlingspartnerschaft-mit-neuen-global-gateway-investitionen%2F&amp;action_name=EU%20und%20Ruanda%20vertiefen%20Gesundheits-%20und%20Fl%C3%BCchtlingspartnerschaft%20mit%20neuen%20Global-Gateway-Investitionen&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /><p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/eu-und-ruanda-vertiefen-gesundheits-und-fluechtlingspartnerschaft-mit-neuen-global-gateway-investitionen/">EU und Ruanda vertiefen Gesundheits- und Flüchtlingspartnerschaft mit neuen Global-Gateway-Investitionen</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		
		<media:thumbnail url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G21VMDOWUAAw-XF-150x150.jpeg" />
		<media:content url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G21VMDOWUAAw-XF.jpeg" medium="image">
			<media:title type="html">G21VMDOWUAAw-XF</media:title>
			<media:thumbnail url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G21VMDOWUAAw-XF-150x150.jpeg" />
		</media:content>
		<media:content url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G20mXO1WIAAklQ7.jpeg" medium="image">
			<media:title type="html">G20mXO1WIAAklQ7</media:title>
			<media:thumbnail url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G20mXO1WIAAklQ7-150x150.jpeg" />
		</media:content>
		<media:content url="https://fokus-afrika.de/fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&#038;rec=1&#038;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Feu-und-ruanda-vertiefen-gesundheits-und-fluechtlingspartnerschaft-mit-neuen-global-gateway-investitionen%2F&#038;action_name=EU%20und%20Ruanda%20vertiefen%20Gesundheits-%20und%20Fl%C3%BCchtlingspartnerschaft%20mit%20neuen%20Global-Gateway-Investitionen&#038;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" medium="image" />
	</item>
		<item>
		<title>Russland unterstützt Dschibuti im Kampf gegen die Dürre</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/russland-unterstuetzt-dschibuti-im-kampf-gegen-die-duerre/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Oct 2025 15:53:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dschibuti]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Lebensmittel]]></category>
		<category><![CDATA[Russland]]></category>
		<category><![CDATA[Soziales]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://fokus-afrika.de/?p=20562</guid>

					<description><![CDATA[<p>Ein russischer Hilfstransport von 23 Tonnen humanitären Gütern ist Anfang Oktober in Dschibuti eingetroffen. Die Lieferung umfasst Medikamente,&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Frussland-unterstuetzt-dschibuti-im-kampf-gegen-die-duerre%2F&amp;action_name=Russland%20unterst%C3%BCtzt%20Dschibuti%20im%20Kampf%20gegen%20die%20D%C3%BCrre&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/russland-unterstuetzt-dschibuti-im-kampf-gegen-die-duerre/">Russland unterstützt Dschibuti im Kampf gegen die Dürre</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Ein russischer Hilfstransport von 23 Tonnen humanitären Gütern ist Anfang Oktober in Dschibuti eingetroffen. Die Lieferung umfasst Medikamente, medizinisches Material und Grundnahrungsmittel und soll die nationale Strategie der Regierung zur Bewältigung der anhaltenden Dürre unterstützen.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-humanitare-hilfe-aus-russland-fur-dschibuti"><span id="humanitaere-hilfe-aus-russland-fuer-dschibuti">Humanitäre Hilfe aus Russland für Dschibuti</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Am 30. September übergab der Geschäftsträger der russischen Botschaft in Dschibuti, Andrei Shanin, die Hilfslieferung offiziell an die Generalsekretärin des Ministeriums für Soziales und Solidarität, Amina Ahmed Warsama, sowie an den Generalsekretär des Gesundheitsministeriums, Mohamed Ali Mohamed. Die Übergabe fand auf dem Rollfeld des internationalen Flughafens von Dschibuti statt, in Anwesenheit der Ministerin für Soziales und Solidarität, Ouloufa Ismail Abdo, und zahlreicher Vertreter beider Ministerien.</p>



<blockquote class="twitter-tweet" data-media-max-width="560"><p lang="fr" dir="ltr">🇷🇺🤝🇩🇯 Aide humanitaire russe arrivée à Djibouti<br><br>Un avion cargo Il-76 du Ministère russe des Situations d&#39;Urgence a livré une aide humanitaire à la République de Djibouti.<br><br>Le chargement : Plus de 25 tonnes de fournitures essentielles, comprenant des denrées alimentaires et des… <a href="https://t.co/nL5nrXAHnW">pic.twitter.com/nL5nrXAHnW</a></p>&mdash; Vue sur Djibouti (@View_of_Djib) <a href="https://twitter.com/View_of_Djib/status/1973402232151245051?ref_src=twsrc%5Etfw">October 1, 2025</a></blockquote> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Angaben des Sozialministeriums dient die Lieferung dazu, die Kapazitäten der Gesundheitseinrichtungen zu stärken, die angesichts der klimabedingten Herausforderungen stark beansprucht sind. Zudem soll sie die besonders betroffenen ländlichen Gemeinden entlasten, die seit Monaten unter einer schweren Trockenperiode leiden.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-beitrag-zum-nationalen-durreplan"><span id="beitrag-zum-nationalen-duerreplan">Beitrag zum nationalen Dürreplan</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Spende erfolgt im Rahmen des nationalen Dürrebewältigungsplans, der die koordinierte Zusammenarbeit von Ministerien, staatlichen Institutionen und internationalen Partnern bündelt. Ziel ist es, den betroffenen Bevölkerungsgruppen kurzfristig Hilfe und langfristig Lösungen zur Stärkung ihrer Widerstandsfähigkeit zu bieten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der russische Diplomat Andrei Shanin erklärte bei der Zeremonie, dass diese humanitäre Geste die Freundschaft und Zusammenarbeit zwischen der Russischen Föderation und der Republik Dschibuti widerspiegele. „Russland steht an der Seite Dschibuti, um den gemeinsamen Herausforderungen zu begegnen“, sagte Shanin.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-zeichen-bilateraler-solidaritat"><span id="zeichen-bilateraler-solidaritaet">Zeichen bilateraler Solidarität</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ministerin für Soziales und Solidarität, Ouloufa Ismail Abdo, dankte im Namen der Regierung und der Bevölkerung Dschibutis der Russischen Föderation für die Unterstützung. Sie hob hervor, dass das Engagement der Partnerländer entscheidend sei, um die laufenden Maßnahmen zur Dürrebekämpfung zu verstärken.</p>



<blockquote class="twitter-tweet"><p lang="fr" dir="ltr">🤝Djibouti a reçu un don humanitaire de 23 tonnes de la Russie renforçant le plan national de riposte à la sécheresse.<br>🤝 Cet appui illustre la volonté commune de Djibouti et de la Russie de relever ensemble les défis humanitaires et climatiques<a href="https://twitter.com/hashtag/Djibouti?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#Djibouti</a> <a href="https://twitter.com/hashtag/cooperation?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#cooperation</a> <a href="https://twitter.com/hashtag/Solidarit%C3%A9?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#Solidarité</a> <a href="https://t.co/QiUkgbVyrS">pic.twitter.com/QiUkgbVyrS</a></p>&mdash; Ministère des Affaires Sociales et des Solidarités (@MASSDjibouti) <a href="https://twitter.com/MASSDjibouti/status/1973435271816552718?ref_src=twsrc%5Etfw">October 1, 2025</a></blockquote> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>



<p class="wp-block-paragraph">Die Übergabe erinnerte zugleich an die langjährigen Beziehungen zwischen beiden Ländern, die auf Solidarität, technischer Zusammenarbeit und gegenseitiger Unterstützung beruhen. Die russische Hilfslieferung wird insbesondere die fünf am stärksten betroffenen Regionen des Landes erreichen und soll die Widerstandsfähigkeit der dortigen Gemeinschaften stärken.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-kontext-klimatische-herausforderungen-in-der-region"><span id="kontext-klimatische-herausforderungen-in-der-region">Kontext: Klimatische Herausforderungen in der Region</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Djibouti gehört zu den Ländern am Horn von Afrika, die regelmäßig von klimatischen Extremen betroffen sind. Wiederkehrende Dürreperioden beeinträchtigen die Landwirtschaft und gefährden die Lebensgrundlagen vieler Menschen. Internationale Hilfsinitiativen, wie die jüngste russische Spende, werden daher als wichtige Ergänzung der nationalen Krisenstrategie betrachtet.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Frussland-unterstuetzt-dschibuti-im-kampf-gegen-die-duerre%2F&amp;action_name=Russland%20unterst%C3%BCtzt%20Dschibuti%20im%20Kampf%20gegen%20die%20D%C3%BCrre&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /><p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/russland-unterstuetzt-dschibuti-im-kampf-gegen-die-duerre/">Russland unterstützt Dschibuti im Kampf gegen die Dürre</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		
		<media:thumbnail url="https://fokus-afrika.de/fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&#038;rec=1&#038;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Frussland-unterstuetzt-dschibuti-im-kampf-gegen-die-duerre%2F&#038;action_name=Russland%20unterst%C3%BCtzt%20Dschibuti%20im%20Kampf%20gegen%20die%20D%C3%BCrre&#038;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" />
		<media:content url="https://fokus-afrika.de/fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&#038;rec=1&#038;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Frussland-unterstuetzt-dschibuti-im-kampf-gegen-die-duerre%2F&#038;action_name=Russland%20unterst%C3%BCtzt%20Dschibuti%20im%20Kampf%20gegen%20die%20D%C3%BCrre&#038;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" medium="image" />
	</item>
		<item>
		<title>Was steckt hinter der Protestbewegung GenZ212 in Marokko?</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/was-steckt-hinter-der-protestbewegung-genz212-in-marokko/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Oct 2025 20:39:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Marokko]]></category>
		<category><![CDATA[2]]></category>
		<category><![CDATA[5]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Gewalt]]></category>
		<category><![CDATA[König]]></category>
		<category><![CDATA[Korruption]]></category>
		<category><![CDATA[Menschenrechte]]></category>
		<category><![CDATA[Opposition]]></category>
		<category><![CDATA[Parteien]]></category>
		<category><![CDATA[Proteste]]></category>
		<category><![CDATA[Regierung]]></category>
		<category><![CDATA[Soziales]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://fokus-afrika.de/?p=20491</guid>

					<description><![CDATA[<p>GenZ212 ist ein lose organisiertes, digital vernetztes Jugendkollektiv. Der Austausch erfolgt vor allem über Discord, X/Twitter, TikTok, Facebook&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fwas-steckt-hinter-der-protestbewegung-genz212-in-marokko%2F&amp;action_name=Was%20steckt%20hinter%20der%20Protestbewegung%20GenZ212%20in%20Marokko%3F&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/was-steckt-hinter-der-protestbewegung-genz212-in-marokko/">Was steckt hinter der Protestbewegung GenZ212 in Marokko?</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">GenZ212 ist ein lose organisiertes, digital vernetztes Jugendkollektiv. Der Austausch erfolgt vor allem über Discord, X/Twitter, TikTok, Facebook und WhatsApp. Die Mobilisierung begann am Wochenende und setzte sich eine Woche in mehreren Städten fort. Die Gruppen verständigten sich nun vielerorts auf friedliche Märsche zwischen 17 und 20 Uhr. Sicherheitskräfte begleiteten die Versammlungen beobachtend. In einigen Städten kam es zuvor zu nächtlichen Ausschreitungen.</p>



<blockquote class="twitter-tweet" data-media-max-width="560"><p lang="fr" dir="ltr">🇲🇦Tanger les forces de l&#39;ordre enlève leur képi et se joignent a la manifestation pour la dignité .<a href="https://twitter.com/hashtag/GENZ212?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#GENZ212</a> <a href="https://twitter.com/hashtag/Maroc?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#Maroc</a> <a href="https://t.co/BOsMpjThUw">pic.twitter.com/BOsMpjThUw</a></p>&mdash; Tito (@Titube89) <a href="https://twitter.com/Titube89/status/1973500261227487617?ref_src=twsrc%5Etfw">October 1, 2025</a></blockquote> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>



<p class="wp-block-paragraph">Laut dem Präsidenten des Centre Marocain pour la Citoyenneté (CMC), Rachid Essedik, zeigen sich drei Strömungen innerhalb der Bewegung. Erstens eine sehr vernetzte, kommunikativ starke Online-Fraktion, die Aktionen koordiniert. Zweitens eine breite Gruppe junger, teils marginalisierter Teilnehmer, die soziale Frustrationen offensiv artikuliert. Drittens opportunistische Trittbrettfahrer, die Gewalt und Vandalismus befördern. Diese Überlagerung erschwert die Steuerung der Dynamik.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-worum-geht-es-inhaltlich-die-zentralen-forderungen-der-genz212"><span id="worum-geht-es-inhaltlich-die-zentralen-forderungen-der-genz212">Worum geht es inhaltlich? Die zentralen Forderungen der Genz212</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Am Donnerstag veröffentlichte GenZ212 online ein Manifest mit acht Kernforderungen. Die Texte richten sich direkt an den König und benennen eine „Krise des Vertrauens“ in Regierung und Parteien. Die zentral genannten Punkte sind:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Gesundheit:</strong>&nbsp;Saubere, gut organisierte Krankenhäuser und gleichberechtigte, qualitativ hochwertige Versorgung.</li>



<li><strong>Bildung:</strong>&nbsp;Tiefgreifende Reformen für Qualität, Zugänglichkeit und Organisation.</li>



<li><strong>Korruption:</strong>&nbsp;Effektive Bekämpfung als Schlüsselhemmnis für Entwicklung.</li>



<li><strong>Freiheit:</strong>&nbsp;Freilassung von Gefangenen aus Gewissens- und Meinungsdelikten.</li>



<li><strong>Regierung:</strong>&nbsp;Abgang der Regierung; die Forderung zielt politisch auf einen Wechsel.</li>



<li><strong>Parteienlandschaft:</strong>&nbsp;Auflösung von Parteien, denen pauschal Korruption vorgeworfen wird.</li>



<li><strong>Rechenschaft:</strong>&nbsp;Eine nationale Rechenschaftssitzung der Regierung unter Vorsitz des Königs.</li>



<li><strong>Institutionenvertrauen:</strong>&nbsp;Wiederherstellung von Glaubwürdigkeit und Funktionsfähigkeit der öffentlichen Institutionen.</li>
</ul>



<blockquote class="twitter-tweet"><p lang="ar" dir="rtl">الملف الـمـطـلـبـي للشباب GEN Z.<a href="https://twitter.com/hashtag/GENZ212?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#GENZ212</a> <a href="https://t.co/bmhdzVuswo">pic.twitter.com/bmhdzVuswo</a></p>&mdash; Voice Gen Z 212 (@VoiceGenZ212) <a href="https://twitter.com/VoiceGenZ212/status/1973889855840293199?ref_src=twsrc%5Etfw">October 2, 2025</a></blockquote> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>



<p class="wp-block-paragraph">Der CNDH sieht den digitalen Raum als neuen Freiheits- und Beteiligungsraum der Jugend. Der Rat dokumentiert friedliche Proteste, aber auch „unangemessene“ Interventionen und schwere Gewaltformen, darunter Steinwürfe, Plünderungen, Autobrände und Sachschäden. Der CNDH fordert die Wahrung des Rechts auf friedliche Versammlung sowie Schutz vor Gewalt für Demonstrierende und Sicherheitskräfte. Er begrüßt die Freilassung zahlreicher Protestierender und fordert Untersuchungen bei Todes- und Verletzungsfällen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-risiken-der-genz212-unfalle-gewaltaufrufe-einflussnahme"><span id="risiken-der-genz212-unfaelle-gewaltaufrufe-einflussnahme">Risiken der GenZ212: Unfälle, Gewaltaufrufe, Einflussnahme</span></h2>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="390" height="779" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G2NXBihW0AA-Mzh.png" alt="" class="wp-image-20492 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G2NXBihW0AA-Mzh.png 390w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G2NXBihW0AA-Mzh-150x300.png 150w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G2NXBihW0AA-Mzh-380x759.png 380w" sizes="(max-width: 390px) 100vw, 390px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">In Leqliaa kamen drei Menschen ums Leben, als ein Gendarmerieposten angegriffen wurde. In mehreren Städten wurden Sachbeschädigungen, Brände und Plünderungen registriert. Behörden meldeten Festnahmen nach konkreten Gewaltandrohungen in sozialen Medien.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Polizei verhaftete in El Jadida einen jungen Mann, nachdem ein Video mit expliziten Gewaltandrohungen und Aufrufen zur Störung der öffentlichen Ordnung viral ging. Die Festnahme erfolgte nach DGST-Ermittlungsansätzen und auf Anordnung der Staatsanwaltschaft. Der Verdächtige sitzt in Untersuchungshaft. Die Ermittlungen sollen Motive und Umstände klären.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der Nationale Menschenrechtsrat (CNDH) sieht den digitalen Raum als neuen Freiheits- und Beteiligungsraum der Jugend. Der Rat dokumentiert grundsätzlich friedliche Proteste. Der CNDH fordert die Wahrung des Rechts auf friedliche Versammlung sowie Schutz vor Gewalt für Demonstrierende und Sicherheitskräfte. Er begrüßt die Freilassung zahlreicher Protestierender und fordert Untersuchungen bei Todes- und Verletzungsfällen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gleichzeitig dokumentierte der Rat Desinformation, gezielte Aufrufe zu Gewalt sowie Drohungen gegen Personen. Beobachtungen verweisen auf neu angelegte oder gesperrte Accounts und Profile ohne Inhalte, teils mit Anzeichen ausländischer, meist algerischer, Herkunft. Parallel dazu kursieren Appelle, Proteste in den Südprovinzen für separatistische Agenden zu instrumentalisieren. Diese Hinweise auf Versuche zur politischen Vereinnahmung durch kreisnahe Kanäle zur Polisario stehen im Raum. Auch nutzen islamistische Kräfte die Proteste als Mobilisierungshebel für eigene Interessen. Diese unterschiedlichen Aktivitäten zielen auf Eskalation und Delegitimierung ab und treffen auf deutliche Gegenrede vieler junger Nutzer, die den friedlichen Charakter betonen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-reaktion-der-regierung"><span id="reaktion-der-regierung">Reaktion der Regierung </span></h2>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G2Smi9fXAAAB_Gg-1024x683.jpeg" alt="" class="wp-image-20493 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G2Smi9fXAAAB_Gg-1024x683.jpeg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G2Smi9fXAAAB_Gg-300x200.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G2Smi9fXAAAB_Gg-768x512.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G2Smi9fXAAAB_Gg-380x253.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G2Smi9fXAAAB_Gg-800x533.jpeg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G2Smi9fXAAAB_Gg-1160x773.jpeg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G2Smi9fXAAAB_Gg.jpeg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Der Regierungssprecher Mustapha Baitas erklärte, die Exekutive habe „von Beginn an verantwortungsvoll“ auf die sozialen Forderungen reagiert. Man nutze Dialog- und Zuhörkanäle. Der Regierungschef habe Verständnis signalisiert und Bereitschaft zu einem „ernsten und verantwortlichen Dialog“ gezeigt. Dieser Dialog erfordere zwei Seiten; die Exekutive sei seit Tagen „sofort“ startbereit.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Baitas verwies auf laufende Gesundheitsreformen nach „über Jahrzehnte akkumulierten Dysfunktionen“. Die Mittel für Sozialbudget seien seit 2021 deutlich gestiegen. Das Gesundheitsbudget sei von rund 20 Mrd. auf nahezu 32 Mrd. Dirham gewachsen. Der Bildungsbereich liege bei über 80 Mrd. Dirham, zuvor bei etwa 50 Mrd. Dirham. Die Zahlen sollten beschleunigte Reformen ermöglichen und die Leistungsfähigkeit von öffentlichen Krankenhäusern und Schulen sichtbar stärken. Die Vorgehensweise stütze sich auf objektive Daten, Evaluationsberichte, rechtliche Konsolidierung und Ressourcenmobilisierung.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-stimmen-und-einordnungen-aus-politik-recht-und-wirtschaft"><span id="stimmen-und-einordnungen-aus-politik-recht-und-wirtschaft">Stimmen und Einordnungen aus Politik, Recht und Wirtschaft</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Politikwissenschaftler Abderrahim El Allam ordnet Rechtsthemen ein. Er unterscheidet zwischen legitimen Anliegen wie Antikorruption oder Freilassungen und verfassungsrechtlich problematischen Forderungen. Wörtlich hält er fest, der Chef der Regierung könne nicht „abgesetzt“ werden; möglich sei eine „Rücktrittsformel“. Die Auflösung politischer Parteien obliege allein der Justiz. Forderungen müssten rechtlich präzisiert werden, um Widersprüche zu vermeiden. Die Adressierung an den König sei vor dem Hintergrund der Forderungen nachvollziehbar. Der Journalist Abderrahmane Ammar erklärte in einem <a href="https://fokus-afrika.de/abderrahmane-ammar-nordafrika-verfuegt-ueber-erhebliche-potenziale/">Interview mit <em>FOKUS AFRIKA</em></a>, dass der König &#8220;der größte Verbündete&#8221; der Protestbewegung sei.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ökonomisch verweist Youssef Guerraoui Filali auf ein Verteilungsproblem. Wachstum erreiche die Bürger ungleich. Investitionen seit 2021 hätten die Qualität der öffentlichen Dienstleistungen in Gesundheit und Bildung noch nicht spürbar verbessert. Er betont Defizite in der Regierungsführung, Lücken bei der Krankenversicherung und offene Strukturfragen bei Rentenkassen. Zudem verweist er auf die Rolle von KMU (kleine und mittlere Betriebe) und TPE (Kleinstbetriebe) im öffentlichen Auftragswesen. Eine breitere Einbindung kleinerer Unternehmen könne Beschäftigung und Teilhabe stärken.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-was-tun-parteien-und-ihre-jugendorganisationen"><span id="was-tun-parteien-und-ihre-jugendorganisationen">Was tun Parteien und ihre Jugendorganisationen</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die&nbsp;Jeunesse Socialiste&nbsp;unterstützt die&nbsp;friedlichen&nbsp;Proteste. Sie fordert den&nbsp;sofortigen Rücktritt&nbsp;der Regierung, die&nbsp;Freilassung von Meinungsgefangenen&nbsp;und einen&nbsp;nationalen Versöhnungsprozess&nbsp;auf Grundlage der Errungenschaften des 20. Februar und der Verfassung von 2011. Sie kritisiert mangelnde Regierungsleistung in Arbeit, Gesundheit, Bildung und Wohnen und warnt vor „Infiltrationen“, die das Bild der Bewegung verzerren.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G2QXu1EXAAARH3q-1024x683.jpeg" alt="" class="wp-image-20495 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G2QXu1EXAAARH3q-1024x683.jpeg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G2QXu1EXAAARH3q-300x200.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G2QXu1EXAAARH3q-768x512.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G2QXu1EXAAARH3q-380x253.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G2QXu1EXAAARH3q-800x533.jpeg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G2QXu1EXAAARH3q-1160x773.jpeg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G2QXu1EXAAARH3q.jpeg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Die&nbsp;Istiqlal Youth Academy (IYA)&nbsp;setzt auf&nbsp;direkte Konsultationen&nbsp;mit über 200 jungen Menschen, darunter Mitglieder von GenZ212. Die&nbsp;„Gen Z Taskforce“&nbsp;arbeitet an Vorschlägen zu&nbsp;Gesundheit,&nbsp;Bildung,&nbsp;Beschäftigung&nbsp;und&nbsp;Rechenschaft. Die Formate laufen hybrid über&nbsp;Discord&nbsp;und in Präsenz. </p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Mit dem Programm&nbsp;„Youth Open Mic“&nbsp;sammelt die IYA Ideen und überführt sie in konkrete Empfehlungen, unterstützt von der&nbsp;Allianz der Istiqlal-Ingenieure. Zudem verweist die IYA auf das Projekt&nbsp;„National Political Championship“&nbsp;in Partnerschaft mit der&nbsp;Konrad-Adenauer-Stiftung, mit Finalrunden in Rabat im November.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-perspektiven-fur-die-genz212"><span id="perspektiven-fuer-die-genz212">Perspektiven für die GenZ212</span></h2>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="745" height="1024" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G2C6fWpXQAALCvI-745x1024.jpeg" alt="" class="wp-image-20496 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G2C6fWpXQAALCvI-745x1024.jpeg 745w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G2C6fWpXQAALCvI-218x300.jpeg 218w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G2C6fWpXQAALCvI-768x1056.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G2C6fWpXQAALCvI-1117x1536.jpeg 1117w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G2C6fWpXQAALCvI-380x522.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G2C6fWpXQAALCvI-800x1100.jpeg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G2C6fWpXQAALCvI-1160x1595.jpeg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G2C6fWpXQAALCvI.jpeg 1164w" sizes="(max-width: 745px) 100vw, 745px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Die Debatten kreisen um drei Achsen. Erstens um rechtliche Präzisierung: Forderungen, die verfassungsrechtliche Kompetenzen betreffen, benötigen klare Formulierungen entlang bestehender Regeln. Zweitens um politische Kanäle: Jugendverbände öffnen Dialogräume und bündeln Vorschläge in strukturierte Agenden. Drittens um Leistungsfähigkeit des Staates: Themen wie Governance, Dienstleistungsqualität, Sozialversicherung und Zugang von KMU zur öffentlichen Beschaffung stehen im Vordergrund.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Im Vorfeld der kommenden Wahlen müssen die Parteien ihre Ansprechfähigkeit gegenüber Erst- und Jungwählern verbessern. Jugendplattformen testen hybride Beteiligungsformate zwischen Online-Diskurs und Präsenz. Die Frage, wie soziale Kernanliegen in programmatische, rechtskonforme und umsetzbare Maßnahmen übersetzt werden, prägt die aktuelle Positionierung auf dem politischen Feld. </p>
<img loading="lazy" decoding="async" src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fwas-steckt-hinter-der-protestbewegung-genz212-in-marokko%2F&amp;action_name=Was%20steckt%20hinter%20der%20Protestbewegung%20GenZ212%20in%20Marokko%3F&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /><p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/was-steckt-hinter-der-protestbewegung-genz212-in-marokko/">Was steckt hinter der Protestbewegung GenZ212 in Marokko?</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		
		<media:thumbnail url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G2NXBihW0AA-Mzh-150x150.png" />
		<media:content url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G2NXBihW0AA-Mzh.png" medium="image">
			<media:title type="html">G2NXBihW0AA-Mzh</media:title>
			<media:thumbnail url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G2NXBihW0AA-Mzh-150x150.png" />
		</media:content>
		<media:content url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G2Smi9fXAAAB_Gg.jpeg" medium="image">
			<media:title type="html">G2Smi9fXAAAB_Gg</media:title>
			<media:thumbnail url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G2Smi9fXAAAB_Gg-150x150.jpeg" />
		</media:content>
		<media:content url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G2QXu1EXAAARH3q.jpeg" medium="image">
			<media:title type="html">G2QXu1EXAAARH3q</media:title>
			<media:thumbnail url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G2QXu1EXAAARH3q-150x150.jpeg" />
		</media:content>
		<media:content url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G2C6fWpXQAALCvI.jpeg" medium="image">
			<media:title type="html">G2C6fWpXQAALCvI</media:title>
			<media:thumbnail url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G2C6fWpXQAALCvI-150x150.jpeg" />
		</media:content>
		<media:content url="https://fokus-afrika.de/fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&#038;rec=1&#038;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fwas-steckt-hinter-der-protestbewegung-genz212-in-marokko%2F&#038;action_name=Was%20steckt%20hinter%20der%20Protestbewegung%20GenZ212%20in%20Marokko%3F&#038;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" medium="image" />
	</item>
		<item>
		<title>Ugandas Vizepräsidentin Alupo fordert Unterstützung für regionale Friedensmissionen</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/ugandas-vizepraesidentin-alupo-fordert-unterstuetzung-fuer-regionale-friedensmissionen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Sep 2025 14:02:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Internationale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[Tansania]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[IWF]]></category>
		<category><![CDATA[Sahara]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheitsrat]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://fokus-afrika.de/?p=20261</guid>

					<description><![CDATA[<p>Ugandas Vizepräsidentin Jessica Rose Epel Alupo bekräftigte bei der UN-Generalversammlung das Bekenntnis ihres Landes zum Multilateralismus. Uganda stelle&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fugandas-vizepraesidentin-alupo-fordert-unterstuetzung-fuer-regionale-friedensmissionen%2F&amp;action_name=Ugandas%20Vizepr%C3%A4sidentin%20Alupo%20fordert%20Unterst%C3%BCtzung%20f%C3%BCr%20regionale%20Friedensmissionen&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/ugandas-vizepraesidentin-alupo-fordert-unterstuetzung-fuer-regionale-friedensmissionen/">Ugandas Vizepräsidentin Alupo fordert Unterstützung für regionale Friedensmissionen</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Ugandas Vizepräsidentin Jessica Rose Epel Alupo bekräftigte bei der UN-Generalversammlung das Bekenntnis ihres Landes zum Multilateralismus. Uganda stelle Truppen für Friedenseinsätze in Somalia und garantiere das Umfassende Friedensabkommen im Südsudan. „Wir ersuchen um größere internationale Unterstützung für regional geführte Friedenskonsolidierungs- und Stabilisierungsinitiativen“, sagte sie. Alupo rief zu verstärkter Kooperation auf, um Ursachen von Konflikten, Klimawandel und Terrorismus anzugehen. Sie verlangte eine Reform des Sicherheitsrats mit <strong>zwei ständigen und zwei nichtständigen Sitzen für Afrika</strong>. Wie <a href="https://press.un.org/en/gadebate_live?ifr-dir-postId=b73cb954-00df-40b9-a5a3-49680c164389"><em>UN Web TV</em> </a>berichtet, unterstrich sie, dass die Vereinten Nationen dafür den geeigneten Rahmen bieten.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-alupo-uber-fluchtlingsaufnahme-sdgs-und-nationale-kapazitaten"><span id="alupo-ueber-fluechtlingsaufnahme-sdgs-und-nationale-kapazitaeten">Alupo über Flüchtlingsaufnahme, SDGs und nationale Kapazitäten</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Uganda beherbergt 1,93 Millionen Geflüchtete und integriert sie durch Landzuteilungen sowie den Zugang zu öffentlichen Diensten. Dieses Modell gerät jedoch unter Druck, weil internationale Unterstützung sinkt. Steigende weltpolitische Spannungen erschweren die Erfüllung der Verpflichtungen zur Agenda 2030. Alupo warnte: „Flüchtlingsaufnahme darf keine Schuldenlast werden.“ Uganda bekenne sich zu den Menschenrechten. Seit 2005 fänden auf allen Ebenen regelmäßige, freie und faire Wahlen statt.</p>



<blockquote class="twitter-tweet" data-media-max-width="560"><p lang="en" dir="ltr">H.E. Jessica Alupo, delivers Uganda’s 🇺🇬 National Statement on behalf of H.E. President Yoweri Kaguta Museveni, underscoring Uganda’s vision for peace, security &amp; sustainable development. 🌍<br><br>Besides contributing the largest troops at the African Union Mission in Somalia <a href="https://twitter.com/hashtag/AMISOM?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#AMISOM</a>,… <a href="https://t.co/nFduozylLU">pic.twitter.com/nFduozylLU</a></p>&mdash; Uganda at the United Nations (@ugandamissionun) <a href="https://twitter.com/ugandamissionun/status/1971372055284072604?ref_src=twsrc%5Etfw">September 26, 2025</a></blockquote> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>



<p class="wp-block-paragraph">Im Bildungsbereich verwies sie auf frühe staatliche Weichenstellungen. Uganda führte 1987 als erstes Land südlich der Sahara die allgemeine Grundschulbildung ein und 2007 die sekundäre Allgemeinbildung. Das Gesundheitssystem werde ausgebaut. Die HIV/Aids-Strategie gelte als Modell politischen Willens und zivilgesellschaftlicher Mitwirkung; 96 Prozent der diagnostizierten Personen erhielten Behandlung. Diese Leistungen stützten die SDGs, könnten aber ohne ausreichende Finanzierung gefährdet sein.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-rolle-im-globalen-suden-und-wirtschaftspolitische-positionen"><span id="rolle-im-globalen-sueden-und-wirtschaftspolitische-positionen">Rolle im Globalen Süden und wirtschaftspolitische Positionen</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Als amtierende Vorsitzende der Blockfreienbewegung warb Uganda für den Pakt über das Recht auf Entwicklung. Alupo verurteilte einseitige Zwangsmaßnahmen, die ohne Mandat des Sicherheitsrats verhängt werden. Solche Maßnahmen träfen Zivilisten und unterminierten die Versorgung mit grundlegenden Gütern. Uganda stehe in Solidarität mit dem palästinensischen und dem sahrauischen Volk, denen Selbstbestimmung und Souveränität weiterhin verwehrt seien.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/G1osUy6XAAASQDt-1024x683.avif" alt="" class="wp-image-20263 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/G1osUy6XAAASQDt-1024x683.avif 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/G1osUy6XAAASQDt-300x200.avif 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/G1osUy6XAAASQDt-768x512.avif 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/G1osUy6XAAASQDt-380x253.avif 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/G1osUy6XAAASQDt-800x533.avif 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/G1osUy6XAAASQDt.avif 1032w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Mit Blick auf Ressourcenpolitik kritisierte sie „wiederauflebende Formen des Rechts des Stärkeren“ und imperiale Haltungen, die Afrika als „freie Mine“ betrachteten. Uganda setze auf Partnerschaften mit gegenseitigem Nutzen bei der Nutzung natürlicher Ressourcen. Dazu gehörten Wertschöpfung im Land, Technologietransfer und faire Beteiligungsstrukturen.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Alupo betonte, dass die UN80-Reforminitiative Momentum für strukturelle Veränderungen liefere. Dazu zählten eine breitere Vertretung Afrikas im Sicherheitsrat sowie mehr Einfluss in den Steuerungsgremien von <a href="https://fokus-afrika.de/tag/iwf/">IWF</a> und <a href="https://fokus-afrika.de/tag/weltbank/">Weltbank</a>. Für die Umsetzung der <a href="https://fokus-afrika.de/tag/sdgs/">SDGs</a> seien langfristige, konzessionäre Finanzierungen und verlässliche Mittel für Aufnahmeländer zentral.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fugandas-vizepraesidentin-alupo-fordert-unterstuetzung-fuer-regionale-friedensmissionen%2F&amp;action_name=Ugandas%20Vizepr%C3%A4sidentin%20Alupo%20fordert%20Unterst%C3%BCtzung%20f%C3%BCr%20regionale%20Friedensmissionen&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /><p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/ugandas-vizepraesidentin-alupo-fordert-unterstuetzung-fuer-regionale-friedensmissionen/">Ugandas Vizepräsidentin Alupo fordert Unterstützung für regionale Friedensmissionen</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		
		<media:thumbnail url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/G1osUy6XAAASQDt-150x150.avif" />
		<media:content url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/G1osUy6XAAASQDt.avif" medium="image">
			<media:title type="html">G1osUy6XAAASQDt</media:title>
			<media:thumbnail url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/G1osUy6XAAASQDt-150x150.avif" />
		</media:content>
		<media:content url="https://fokus-afrika.de/fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&#038;rec=1&#038;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fugandas-vizepraesidentin-alupo-fordert-unterstuetzung-fuer-regionale-friedensmissionen%2F&#038;action_name=Ugandas%20Vizepr%C3%A4sidentin%20Alupo%20fordert%20Unterst%C3%BCtzung%20f%C3%BCr%20regionale%20Friedensmissionen&#038;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" medium="image" />
	</item>
		<item>
		<title>Präsident Boko: „Diamanten haben unsere Schulen und Krankenhäuser gebaut“</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/praesident-boko-diamanten-haben-unsere-schulen-und-krankenhaeuser-gebaut/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Sep 2025 13:19:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Botsuana]]></category>
		<category><![CDATA[Internationale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Rohstoffe]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheitsrat]]></category>
		<category><![CDATA[UN]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://fokus-afrika.de/?p=20249</guid>

					<description><![CDATA[<p>Botsuanas Präsident&#160;Duma Gedion Boko&#160;erinnerte an die Rolle der Diamanten, die über Jahrzehnte Schulen, Krankenhäuser und Infrastruktur seines Landes&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fpraesident-boko-diamanten-haben-unsere-schulen-und-krankenhaeuser-gebaut%2F&amp;action_name=Pr%C3%A4sident%20Boko%3A%20%E2%80%9EDiamanten%20haben%20unsere%20Schulen%20und%20Krankenh%C3%A4user%20gebaut%E2%80%9C&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/praesident-boko-diamanten-haben-unsere-schulen-und-krankenhaeuser-gebaut/">Präsident Boko: „Diamanten haben unsere Schulen und Krankenhäuser gebaut“</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Botsuanas Präsident&nbsp;<strong>Duma Gedion Boko</strong>&nbsp;erinnerte an die Rolle der Diamanten, die über Jahrzehnte Schulen, Krankenhäuser und Infrastruktur seines Landes finanziert haben. Trotz schwankender Märkte sei die Vision klar. Diese Vision umfasst die <strong>Diversifizierung der Wirtschaft, Stärkung der Bevölkerung und Aufbau von Resilienz</strong>. Dazu rief er globale Partner auf, in erneuerbare Energien, Technologie, nachhaltige Landwirtschaft und verarbeitende Industrien zu investieren.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-klimawandel-als-akute-bedrohung"><span id="klimawandel-als-akute-bedrohung">Klimawandel als akute Bedrohung</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Botswana sei ein&nbsp;<strong>semi-arides Land</strong>, dessen Bevölkerung mit Dürren, Wassermangel und verdorrten Feldern lebe. „Existenzen werden durch Kräfte zerstört, die außerhalb unserer Kontrolle liegen“, so Boko. Da der Klimawandel eine&nbsp;<strong>gegenwärtige Realität</strong>&nbsp;sei, habe sich Botswana dem&nbsp;<em>Global Center on Adaptation</em>&nbsp;angeschlossen. Er forderte die Mitgliedstaaten auf,&nbsp;<strong>Klimaanpassungsfinanzierung auszuweiten</strong>&nbsp;– etwa für Wasserinfrastruktur, Frühwarnsysteme und klimaresistente Landwirtschaft.</p>



<blockquote class="twitter-tweet" data-media-max-width="560"><p lang="en" dir="ltr">Watch: President Boko joins CNN’s <a href="https://twitter.com/richardquest?ref_src=twsrc%5Etfw">@RichardQuest</a> at <a href="https://twitter.com/hashtag/UNGA?src=hash&#038;ref_src=twsrc%5Etfw">#UNGA</a> on economic diversification &#038; transformation. His maiden <a href="https://twitter.com/hashtag/UNGA?src=hash&#038;ref_src=twsrc%5Etfw">#UNGA</a> address: 1500–1600hrs ET today.<a href="https://t.co/u6rfJubOJi">https://t.co/u6rfJubOJi</a> <a href="https://t.co/QmQPuxj3Zw">pic.twitter.com/QmQPuxj3Zw</a></p>— Office of the President| Republic of Botswana. (@BWPresidency) <a href="https://twitter.com/BWPresidency/status/1971170204693737544?ref_src=twsrc%5Etfw">September 25, 2025</a></blockquote> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>



<p class="wp-block-paragraph">Anfang des Jahres habe Botswana eine&nbsp;<strong>akute Knappheit an lebenswichtigen Medikamenten</strong>&nbsp;erlebt. Diese Situation habe nicht nur Schwächen der Lieferketten, sondern auch die&nbsp;<strong>Ungleichheit im globalen Gesundheitssystem</strong>&nbsp;offengelegt. „Der Zugang zu Medikamenten ist ein Menschenrecht, kein Privileg“, betonte Boko. Er rief UN, Finanzinstitutionen und den Privatsektor dazu auf, widerstandsfähige Gesundheitssysteme aufzubauen. Dieser Aufbau sollte auch lokale Produktion, regionale Versorgungshubs und fairere Mechanismen umfassen.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-forderung-nach-gleichberechtigung-afrikas"><span id="forderung-nach-gleichberechtigung-afrikas">Forderung nach Gleichberechtigung Afrikas</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Boko beschrieb sich als „eine der Trompetenstimmen Afrikas“. Er beklagte, dass der Kontinent&nbsp;<strong>zu oft mit „freundlicher Gleichgültigkeit“ behandelt</strong>&nbsp;werde. Die UN könnten nicht wirklich international sein, solange&nbsp;<strong>Afrika – Heimat von einem Fünftel der Weltbevölkerung – keine gleichberechtigte Stimme im Sicherheitsrat</strong>&nbsp;habe. Er richtete sich direkt an die fünf ständigen Mitglieder: „Es ist an der Zeit, das Versprechen einzulösen – Afrika braucht einen ständigen Sitz im Sicherheitsrat.“</p>



<blockquote class="twitter-tweet" data-media-max-width="560"><p lang="en" dir="ltr">&#8220;We do so not for accolades, but because our Citizens deserve Governments that serve them with integrity. We are on a quest for integrity in African Leadership.&#8221; &#8211; President <a href="https://twitter.com/duma_boko?ref_src=twsrc%5Etfw">@duma_boko</a> <a href="https://twitter.com/hashtag/UNGA80?src=hash&#038;ref_src=twsrc%5Etfw">#UNGA80</a> <a href="https://twitter.com/UN?ref_src=twsrc%5Etfw">@UN</a> <a href="https://t.co/y3UMwDyDox">pic.twitter.com/y3UMwDyDox</a></p>— Official UDC Botswana (@Official_UDC_Bw) <a href="https://twitter.com/Official_UDC_Bw/status/1971308314354123174?ref_src=twsrc%5Etfw">September 25, 2025</a></blockquote> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>
<img loading="lazy" decoding="async" src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fpraesident-boko-diamanten-haben-unsere-schulen-und-krankenhaeuser-gebaut%2F&amp;action_name=Pr%C3%A4sident%20Boko%3A%20%E2%80%9EDiamanten%20haben%20unsere%20Schulen%20und%20Krankenh%C3%A4user%20gebaut%E2%80%9C&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /><p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/praesident-boko-diamanten-haben-unsere-schulen-und-krankenhaeuser-gebaut/">Präsident Boko: „Diamanten haben unsere Schulen und Krankenhäuser gebaut“</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		
		<media:thumbnail url="https://fokus-afrika.de/fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&#038;rec=1&#038;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fpraesident-boko-diamanten-haben-unsere-schulen-und-krankenhaeuser-gebaut%2F&#038;action_name=Pr%C3%A4sident%20Boko%3A%20%E2%80%9EDiamanten%20haben%20unsere%20Schulen%20und%20Krankenh%C3%A4user%20gebaut%E2%80%9C&#038;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" />
		<media:content url="https://fokus-afrika.de/fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&#038;rec=1&#038;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fpraesident-boko-diamanten-haben-unsere-schulen-und-krankenhaeuser-gebaut%2F&#038;action_name=Pr%C3%A4sident%20Boko%3A%20%E2%80%9EDiamanten%20haben%20unsere%20Schulen%20und%20Krankenh%C3%A4user%20gebaut%E2%80%9C&#038;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" medium="image" />
	</item>
		<item>
		<title>Präsident Mohamud: &#8220;Ein Somalier ist Somali durch den Ausweis.&#8221;</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/praesident-mohamud-ein-somalier-ist-somali-durch-den-ausweis/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 20 Sep 2025 11:34:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Diaspora]]></category>
		<category><![CDATA[Somalia]]></category>
		<category><![CDATA[5]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Präsident]]></category>
		<category><![CDATA[Religion]]></category>
		<category><![CDATA[Rohstoffe]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Soziales]]></category>
		<category><![CDATA[Visa]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://fokus-afrika.de/?p=20034</guid>

					<description><![CDATA[<p>Am 18. September 2025 präsentierte Somalias Präsident Hassan Sheikh Mohamud in Mogadischu einen Bericht über die Arbeit seiner&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fpraesident-mohamud-ein-somalier-ist-somali-durch-den-ausweis%2F&amp;action_name=Pr%C3%A4sident%20Mohamud%3A%20%26%238220%3BEin%20Somalier%20ist%20Somali%20durch%20den%20Ausweis.%26%238221%3B&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/praesident-mohamud-ein-somalier-ist-somali-durch-den-ausweis/">Präsident Mohamud: &#8220;Ein Somalier ist Somali durch den Ausweis.&#8221;</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Am 18. September 2025 präsentierte Somalias <a href="https://fokus-afrika.de/tag/praesident/">Präsident</a> Hassan Sheikh Mohamud in Mogadischu einen Bericht über die Arbeit seiner Regierung und ihre Zukunftsstrategie. In seiner Rede stellte er Reformen in den Bereichen <a href="https://fokus-afrika.de/tag/sicherheit/">Sicherheit</a>, Regierungsführung, Bildung, <a href="https://fokus-afrika.de/tag/finanzen/">Finanzen</a> und Gesundheit in den Mittelpunkt. Mohamud betonte, dass der Staat die Verantwortung trage, Fortschritt und Entwicklung für die Bevölkerung zu ermöglichen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-sicherheit-und-staatsaufbau-im-fokus-von-somalia"><span id="sicherheit-und-staatsaufbau-im-fokus-von-somalia">Sicherheit und Staatsaufbau im Fokus von Somalia</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Präsident räumte ein, dass der Prozess des Staatsaufbaus langsam verlaufe, versprach jedoch Beschleunigung. Sicherheit bezeichnete er als oberste Priorität. Militärische Ausbildungszentren in allen Bundesstaaten sollen die nationale Sicherheit stärken. Politische Konflikte müssten seiner Ansicht nach durch Dialog, nicht durch Gewalt, gelöst werden.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-ministerielle-erfolge"><span id="ministerielle-erfolge">Ministerielle Erfolge</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Mohamud hob Erfolge einzelner Ministerien hervor:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Religionsministerium:</strong> Verbesserung der Hajj-Dienste durch niedrigere Kosten und bessere Unterkünfte.</li>



<li><strong>Bildungsministerium:</strong> Einstellung von 10.000 Lehrkräften, davon 6.000 bereits im Dienst. Einführung eines digitalen Systems zur Verfolgung des gesamten Bildungswegs von Schülern.</li>



<li><strong>Finanzministerium:</strong> Einführung einer neuen Währung und Einrichtung staatlicher Banken in allen Bundesstaaten. Stromversorger in Mogadischu wurden nach Investitionen von über 100 Millionen US-Dollar entschädigt.</li>



<li><strong>Gesundheit und Soziales:</strong> Ausbau von Überweisungskrankenhäusern, Elektrifizierung von Gesundheitszentren sowie Programme für Wasserzugang und Tiergesundheit.</li>



<li><strong>Energie und Rohstoffe:</strong> Förderung erneuerbarer Energien und Aufbau von Kapazitäten für den verantwortungsvollen Abbau von Öl, Gas und Mineralien.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-nationale-identitat-und-diaspora"><span id="nationale-identitaet-und-diaspora">Nationale Identität und Diaspora</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ein zentrales Thema der Rede war die Einführung eines einheitlichen Identitätssystems. Jeder Bürger solle künftig einen nationalen Personalausweis besitzen. Mohamud betonte den Wert des somalischen Passes und warnte, dass Inhaber ausländischer Pässe künftig ein Visum beantragen müssten, um nach Somalia einzureisen. „Ein Somali ist durch den nationalen Ausweis Somali“, erklärte er.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Einführung von E-Visa sei Teil einer umfassenden Reform der Einreisebestimmungen seit 1960. Auch Mitglieder der Diaspora, die mit ausländischen Pässen reisen, benötigen künftig ein E-Visum. Mohamud stellte klar: „Sie können kein Land ohne Visum mit einem somalischen Pass betreten. Ebenso kann niemand Somalia ohne Visum mit einem ausländischen Pass betreten.“</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-debatte-um-doppelstaatsburgerschaft"><span id="debatte-um-doppelstaatsbuergerschaft">Debatte um Doppelstaatsbürgerschaft</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Aussagen lösten Diskussionen über die in der Übergangsverfassung von 2012 verankerte doppelte Staatsbürgerschaft aus. Kritiker sehen darin eine Einschränkung der Rechte von über zwei Millionen Auslandssomaliern. Befürchtet werden rechtliche Unsicherheiten und Auswirkungen auf Rücküberweisungen, die für Somalia eine wichtige Einnahmequelle darstellen. Regierungsvertreter betonten dagegen, dass Doppelstaatler weiterhin visumfrei mit somalischen Pässen reisen könnten.</p>



<blockquote class="twitter-tweet" data-media-max-width="560"><p lang="en" dir="ltr">Translation:<br>“Hey, young man or young woman, if you’re carrying a foreign passport, you’re not Somali, you’re not Somali [applause]. You become Somali on the basis of an ID documentation, not on the basis of your features or of speaking Somali language.”<br>Mr. President… <a href="https://t.co/uWZ002QMb9">pic.twitter.com/uWZ002QMb9</a></p>&mdash; Aweys Omar Mohamoud, PhD (@AweysOMohamoud) <a href="https://twitter.com/AweysOMohamoud/status/1969133679906521107?ref_src=twsrc%5Etfw">September 19, 2025</a></blockquote> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-ausblick-auf-governance-und-verfassung"><span id="ausblick-auf-governance-und-verfassung">Ausblick auf Governance und Verfassung</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Mohamud sprach sich klar für das föderale Modell aus. Die Verfassung bezeichnete er als „lebendes Dokument“, das im Zuge des politischen Fortschritts angepasst werde. Gleichzeitig rügte er Teile der Opposition, die seiner Ansicht nach durch soziale Medien Konflikte schürten, statt konstruktiv am Dialog teilzunehmen.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fpraesident-mohamud-ein-somalier-ist-somali-durch-den-ausweis%2F&amp;action_name=Pr%C3%A4sident%20Mohamud%3A%20%26%238220%3BEin%20Somalier%20ist%20Somali%20durch%20den%20Ausweis.%26%238221%3B&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /><p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/praesident-mohamud-ein-somalier-ist-somali-durch-den-ausweis/">Präsident Mohamud: &#8220;Ein Somalier ist Somali durch den Ausweis.&#8221;</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		
		<media:thumbnail url="https://fokus-afrika.de/fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&#038;rec=1&#038;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fpraesident-mohamud-ein-somalier-ist-somali-durch-den-ausweis%2F&#038;action_name=Pr%C3%A4sident%20Mohamud%3A%20%26%238220%3BEin%20Somalier%20ist%20Somali%20durch%20den%20Ausweis.%26%238221%3B&#038;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" />
		<media:content url="https://fokus-afrika.de/fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&#038;rec=1&#038;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fpraesident-mohamud-ein-somalier-ist-somali-durch-den-ausweis%2F&#038;action_name=Pr%C3%A4sident%20Mohamud%3A%20%26%238220%3BEin%20Somalier%20ist%20Somali%20durch%20den%20Ausweis.%26%238221%3B&#038;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" medium="image" />
	</item>
		<item>
		<title>Malawi vor den Wahlen: Beobachtermissionen, Friedensappell und Reformdruck</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/malawi-vor-den-wahlen-beobachtermissionen-friedensappell-und-reformdruck/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Sep 2025 09:52:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kontinentale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[Malawi]]></category>
		<category><![CDATA[5]]></category>
		<category><![CDATA[AU]]></category>
		<category><![CDATA[COMESA]]></category>
		<category><![CDATA[EU]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Inflation]]></category>
		<category><![CDATA[Landwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Lebensmittel]]></category>
		<category><![CDATA[Religion]]></category>
		<category><![CDATA[SADC]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://fokus-afrika.de/?p=19783</guid>

					<description><![CDATA[<p>Am 16. September 2025 stehen in Malawi die nächsten Parlaments- und Präsidentschaftswahlen an. Sie gelten als entscheidender Test&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fmalawi-vor-den-wahlen-beobachtermissionen-friedensappell-und-reformdruck%2F&amp;action_name=Malawi%20vor%20den%20Wahlen%3A%20Beobachtermissionen%2C%20Friedensappell%20und%20Reformdruck&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/malawi-vor-den-wahlen-beobachtermissionen-friedensappell-und-reformdruck/">Malawi vor den Wahlen: Beobachtermissionen, Friedensappell und Reformdruck</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Am 16. September 2025 stehen in <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/ostafrika/malawi/">Malawi</a> die nächsten <a href="https://fokus-afrika.de/tag/wahlen/">Parlaments- und Präsidentschaftswahlen</a> an. Sie gelten als entscheidender Test für die Konsolidierung der Demokratie, fünf Jahre nach der historischen Annullierung der Wahl 2019. Mehrere Faktoren prägen den politischen Prozess: internationale Wahlbeobachtung, innerstaatliche Friedensinitiativen, religiöse Appelle und eine Reihe von Reformen.</p>



<h4 class="wp-block-heading" id="h-gemeinsame-wahlbeobachter-von-au-und-comesa"><span id="gemeinsame-wahlbeobachter-von-au-und-comesa">Gemeinsame Wahlbeobachter von AU und COMESA</span></h4>



<p class="wp-block-paragraph">Der <a href="https://fokus-afrika.de/tag/comesa/">Gemeinsame Markt für das Östliche und Südliche Afrika (COMESA) </a>entsandte gemeinsam mit der <a href="https://fokus-afrika.de/tag/au/">Afrikanischen Union (AU)</a> ein kurzfristiges Wahlbeobachtungsteam nach Malawi. Die Mission wird vom ehemaligen <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/ostafrika/athiopien/">äthiopischen</a> Premierminister Hailemariam Dessalegn geleitet, unterstützt durch Botschafter Mohamed Ashraf Rashed aus dem COMESA Committee of Elders. Rund 90 Beobachterinnen und Beobachter aus Mitgliedsstaaten nehmen teil, begleitet von technischem Personal beider Organisationen.</p>



<blockquote class="twitter-tweet"><p lang="en" dir="ltr">Ahead of Malawi’s 16 Sept elections, <a href="https://twitter.com/RuhakanaR?ref_src=twsrc%5Etfw">@RuhakanaR</a> met Foreign Minister Hon. Nancy Tembo in <a href="https://twitter.com/hashtag/Lilongwe?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#Lilongwe</a> and assured of <a href="https://twitter.com/COMESA_HQ?ref_src=twsrc%5Etfw">@COMESA_HQ</a> &amp; <a href="https://twitter.com/_AfricanUnion?ref_src=twsrc%5Etfw">@_AfricanUnion</a> support. Both noted &amp; commended <a href="https://twitter.com/MalawiGovt?ref_src=twsrc%5Etfw">@MalawiGovt</a> democratic progress. The Minister pledged commitment to free, fair elections for all parties.… <a href="https://t.co/HtO8NIAC7q">pic.twitter.com/HtO8NIAC7q</a></p>&mdash; COMESA Secretariat (@COMESA_HQ) <a href="https://twitter.com/COMESA_HQ/status/1965470460323233848?ref_src=twsrc%5Etfw">September 9, 2025</a></blockquote> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/G0bl7KTXIAAZflh-1-1024x768.avif" alt="" class="wp-image-19787 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/G0bl7KTXIAAZflh-1-1024x768.avif 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/G0bl7KTXIAAZflh-1-300x225.avif 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/G0bl7KTXIAAZflh-1-768x576.avif 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/G0bl7KTXIAAZflh-1-1536x1152.avif 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/G0bl7KTXIAAZflh-1-2048x1536.avif 2048w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/G0bl7KTXIAAZflh-1-200x150.avif 200w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/G0bl7KTXIAAZflh-1-260x195.avif 260w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/G0bl7KTXIAAZflh-1-380x285.avif 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/G0bl7KTXIAAZflh-1-800x600.avif 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/G0bl7KTXIAAZflh-1-1160x870.avif 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/G0bl7KTXIAAZflh-1-scaled.avif 2560w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">COMESA und AU betonen, dass der Einsatz die Verpflichtung zur Förderung von Demokratie und Rechtsstaatlichkeit gemäß Artikel 6(h) des COMESA-Vertrags unterstreicht. Bereits im Vorfeld unterstützten beide Organisationen die Malawi Electoral Commission (MEC) bei der Vorbereitung, unter anderem durch eine Pre-Election Assessment Mission im April 2025.</p>
</div></div>



<h4 class="wp-block-heading" id="h-friedensdeklaration-der-prasidentschaftskandidaten"><span id="friedensdeklaration-der-praesidentschaftskandidaten">Friedensdeklaration der Präsidentschaftskandidaten</span></h4>



<p class="wp-block-paragraph">Am 8. September 2025 unterzeichneten elf Präsidentschaftskandidaten eine Friedenserklärung in Lilongwe. Die Zeremonie fand im Bingu International Convention Center statt und wurde vom Public Affairs Committee organisiert. Ziel war es, ein gemeinsames Bekenntnis zu einem friedlichen und glaubwürdigen Wahlprozess zu sichern.</p>



<blockquote class="twitter-tweet"><p lang="en" dir="ltr">Today, I represented the AU &amp; COMESA at the National Prayer’s for the signing of the Peace Declaration ahead of Malawi’s 2025 elections in Lilongwe. President Dr.Lazarus Chakwera, HE Joyce Banda &amp; other presidential candidates were in attendance.<a href="https://twitter.com/hashtag/MalawiElections?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#MalawiElections</a> 2025. <a href="https://t.co/LF2oSgn58j">pic.twitter.com/LF2oSgn58j</a></p>&mdash; Dr. Ruhakana Rugunda (@RuhakanaR) <a href="https://twitter.com/RuhakanaR/status/1965138071168680228?ref_src=twsrc%5Etfw">September 8, 2025</a></blockquote> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>



<p class="wp-block-paragraph">Anwesend waren Vertreter der Vereinten Nationen, der Afrikanischen Union, von COMESA, der MEC sowie religiöse und gesellschaftliche Akteure. Präsident Lazarus Chakwera nahm ebenfalls teil. UN-Koordinatorin Rebecca Adda Dontoh bezeichnete die Erklärung als „moralischen und politischen Akt“, der Vertrauen schaffen solle. Ruhakana Rugunda, Vertreter von AU und COMESA, rief die Kandidaten dazu auf, nationale Interessen über persönliche Ambitionen zu stellen.</p>



<h4 class="wp-block-heading" id="h-religiose-appelle-zur-einheit"><span id="religioese-appelle-zur-einheit">Religiöse Appelle zur Einheit</span></h4>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="771" height="960" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/G0WZgd4WEAARt-G.avif" alt="" class="wp-image-19784 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/G0WZgd4WEAARt-G.avif 771w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/G0WZgd4WEAARt-G-241x300.avif 241w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/G0WZgd4WEAARt-G-768x956.avif 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/G0WZgd4WEAARt-G-380x473.avif 380w" sizes="(max-width: 771px) 100vw, 771px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Auch religiöse Gruppen beteiligen sich an Friedensinitiativen. Im Rahmen der Ziyarah-Parade in Blantyre, die den Geburtstag des Propheten Muhammad markierte, rief die muslimische Gemeinschaft zu friedlichen und fairen Wahlen auf. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Organisatoren wie die Limbe Muslim Jamaat (LMJ) und die Faizan Global Relief Foundation (FGRF) betonten die Bedeutung von Einheit und Gewaltfreiheit. Neben Gebeten für die Wahlen wurden Hilfsgüter im Wert von rund 250 Millionen Kwacha an Bedürftige verteilt.</p>
</div></div>



<h4 class="wp-block-heading" id="h-wahlreformen-und-institutionelle-belastungsprobe"><span id="wahlreformen-und-institutionelle-belastungsprobe">Wahlreformen und institutionelle Belastungsprobe</span></h4>



<p class="wp-block-paragraph">Die Wahlen 2025 sind die ersten nach umfassenden Reformen, die aus der Annullierung 2019 hervorgingen. Damals erklärten die Gerichte die Ergebnisse wegen Unregelmäßigkeiten für ungültig und stärkten damit das Vertrauen in die Unabhängigkeit der Institutionen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wichtige Neuerungen umfassen die Einführung der 50%+1-Regel, die Kodifizierung von Stichwahlverfahren sowie die formelle Einbindung der Justiz in das Wahlmanagement. Erst im August 2025 verabschiedete das Parlament kurzfristig ein Gesetz, das es rund 80.000 Wahlhelfern, Sicherheitskräften und Parteifunktionären erlaubt, am Einsatzort abzustimmen. Opposition und zivilgesellschaftliche Gruppen kritisierten jedoch, dass Journalisten und unabhängige Beobachter ausgeschlossen blieben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Boniface Chibwana, Koordinator für Wahlreformen bei der MEC, erklärte, die Änderungen seien eine direkte Folge der Erfahrungen von 2019. Gleichwohl bestehen Bedenken, ob die Reformen ausreichen, um Gewalt, Desinformation und politische Manipulation zu verhindern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Wahl gilt als Dreikampf zwischen Amtsinhaber Lazarus Chakwera (MCP), dem ehemaligen Präsidenten Peter Mutharika (DPP) und Ex-Präsidentin Joyce Banda (People’s Party). Der Tod von Vizepräsident Saulos Chilima 2024 veränderte die politische Dynamik erheblich. Auffällig ist zudem die Rekordzahl von 260 unabhängigen Kandidaten, die 129 Parlamentssitze anstreben.</p>



<h4 class="wp-block-heading" id="h-zentrale-herausforderungen-fur-die-bevolkerung"><span id="zentrale-herausforderungen-fuer-die-bevoelkerung">Zentrale Herausforderungen für die Bevölkerung</span></h4>



<p class="wp-block-paragraph">Laut einer <em>Afrobarometer</em>-Umfrage von 2024 betrachten 58 Prozent der Malawier <a href="https://fokus-afrika.de/tag/lebensmittel/">Nahrungsmittelknappheit</a> als dringendstes Problem, gefolgt von <a href="https://fokus-afrika.de/tag/inflation/">Inflation</a>, <a href="https://fokus-afrika.de/tag/landwirtschaft/">Landwirtschaft</a> und <a href="https://fokus-afrika.de/tag/gesundheit/">Gesundheitsversorgung</a>. Während das Vertrauen in Gerichte vergleichsweise hoch bleibt, sehen 76 Prozent das Land in die „falsche Richtung“ steuern.</p>



<blockquote class="twitter-tweet"><p lang="en" dir="ltr">🇲🇼 Malawi<br>General Election &#8211; 16 September 2025<br><br>9 in 10 Malawians say they are free to vote for the candidate of their choice without feeling pressured. <br>[<a href="https://twitter.com/afrobarometer?ref_src=twsrc%5Etfw">@afrobarometer</a>] <a href="https://t.co/uTFIf4wqaX">pic.twitter.com/uTFIf4wqaX</a></p>&mdash; ERC Africa (@ercafrica) <a href="https://twitter.com/ercafrica/status/1965358939383738580?ref_src=twsrc%5Etfw">September 9, 2025</a></blockquote> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>



<p class="wp-block-paragraph">Internationale Beobachter, darunter AU, COMESA, <a href="https://fokus-afrika.de/tag/sadc/">SADC</a> und die <a href="https://fokus-afrika.de/tag/eu/">EU</a>, sollen Transparenz schaffen. Nach den Erfahrungen von 2019, als die EU die damals annulierten Ergebnisse voreilig positiv bewertete, steht ihre Glaubwürdigkeit erneut auf dem Prüfstand.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fmalawi-vor-den-wahlen-beobachtermissionen-friedensappell-und-reformdruck%2F&amp;action_name=Malawi%20vor%20den%20Wahlen%3A%20Beobachtermissionen%2C%20Friedensappell%20und%20Reformdruck&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /><p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/malawi-vor-den-wahlen-beobachtermissionen-friedensappell-und-reformdruck/">Malawi vor den Wahlen: Beobachtermissionen, Friedensappell und Reformdruck</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		
		<media:thumbnail url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/G0bl7KTXIAAZflh-1-150x150.avif" />
		<media:content url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/G0bl7KTXIAAZflh-1-scaled.avif" medium="image">
			<media:title type="html">G0bl7KTXIAAZflh</media:title>
			<media:thumbnail url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/G0bl7KTXIAAZflh-1-150x150.avif" />
		</media:content>
		<media:content url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/G0WZgd4WEAARt-G.avif" medium="image">
			<media:title type="html">G0WZgd4WEAARt-G</media:title>
			<media:thumbnail url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/G0WZgd4WEAARt-G-150x150.avif" />
		</media:content>
		<media:content url="https://fokus-afrika.de/fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&#038;rec=1&#038;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fmalawi-vor-den-wahlen-beobachtermissionen-friedensappell-und-reformdruck%2F&#038;action_name=Malawi%20vor%20den%20Wahlen%3A%20Beobachtermissionen%2C%20Friedensappell%20und%20Reformdruck&#038;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" medium="image" />
	</item>
		<item>
		<title>Natur als Wirtschaftsfaktor: Afrika integriert Naturkapital</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/natur-als-wirtschaftsfaktor-afrika-integriert-naturkapital/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Sep 2025 09:31:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Äthiopien]]></category>
		<category><![CDATA[Internationale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[Ruanda]]></category>
		<category><![CDATA[Sambia]]></category>
		<category><![CDATA[Uganda]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Klima]]></category>
		<category><![CDATA[Landwirtschaft]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://fokus-afrika.de/?p=19778</guid>

					<description><![CDATA[<p>Afrikanische Länder entwickeln neue Ansätze, um den wirtschaftlichen Wert der Natur sichtbar zu machen. Wälder, Feuchtgebiete und Biodiversität&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fnatur-als-wirtschaftsfaktor-afrika-integriert-naturkapital%2F&amp;action_name=Natur%20als%20Wirtschaftsfaktor%3A%20Afrika%20integriert%20Naturkapital&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/natur-als-wirtschaftsfaktor-afrika-integriert-naturkapital/">Natur als Wirtschaftsfaktor: Afrika integriert Naturkapital</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Afrikanische Länder entwickeln neue Ansätze, um den wirtschaftlichen Wert der Natur sichtbar zu machen. Wälder, Feuchtgebiete und Biodiversität liefern zentrale Leistungen für <a href="https://fokus-afrika.de/tag/landwirtschaft/">Landwirtschaft</a>, <a href="https://fokus-afrika.de/tag/gesundheit/">Gesundheit</a> und <a href="https://fokus-afrika.de/tag/klima/">Klimaschutz</a>, erscheinen jedoch selten in volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen. Mit Unterstützung des <a href="https://www.worldbank.org/en/news/feature/2025/09/09/accounting-for-natural-capital-how-african-nations-are-redefining-economic-value-for-resilient-development"><em>World Bank Global Program on Sustainability (GPS)</em> </a>treibt Afrika die Einführung von Naturkapitalbuchhaltung (Natural Capital Accounting, NCA) voran.</p>



<h4 class="wp-block-heading" id="h-athiopien-integration-in-die-nationale-entwicklungsplanung"><span id="aethiopien-integration-in-die-nationale-entwicklungsplanung">Äthiopien: Integration in die nationale Entwicklungsplanung</span></h4>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="960" height="720" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/960px-Nechisar_National_Park.avif" alt="" class="wp-image-19779 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/960px-Nechisar_National_Park.avif 960w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/960px-Nechisar_National_Park-300x225.avif 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/960px-Nechisar_National_Park-768x576.avif 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/960px-Nechisar_National_Park-200x150.avif 200w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/960px-Nechisar_National_Park-260x195.avif 260w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/960px-Nechisar_National_Park-380x285.avif 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/960px-Nechisar_National_Park-800x600.avif 800w" sizes="(max-width: 960px) 100vw, 960px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">In <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/ostafrika/athiopien/">Äthiopien</a> macht erneuerbares Naturkapital rund 28 Prozent des nationalen Wohlstands aus. Das Land nutzt NCA im Rahmen des Projekts „Climate Action through Landscape Management“ (CALM) sowie des „Ethiopia Strategic Investment Framework“. Landnutzungs- und Ökosystemdienstleistungs-Konten sowie ein Investitions-Tool helfen, Entscheidungen für Klimaresilienz und nachhaltiges Landmanagement zu treffen. Das Planungsministerium verankert NCA zudem im aktuellen Zehnjahresplan.</p>
</div></div>



<h4 class="wp-block-heading" id="h-ruanda-datenbasis-fur-grunes-wachstum"><span id="ruanda-datenbasis-fuer-gruenes-wachstum">Ruanda: Datenbasis für grünes Wachstum</span></h4>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/ostafrika/ruanda/">Ruanda</a> gilt als Vorreiter auf dem Kontinent. Das Land hat Konten zu Land, Wasser und Mineralien erstellt und Biodiversitätsdaten in die nationalen Statistiken integriert. 2024 präsentierte Kigali beim 7. Global Policy Forum on Natural Capital die Fortschritte. Laut <em><a href="https://fokus-afrika.de/tag/weltbank/">World Bank</a></em> verfolgt Ruanda das strategische Ziel, ein Zentrum für grünes Wachstum und naturbasierten Tourismus in Afrika zu werden. Die Einnahmen aus diesem Sektor erreichten 2024 Rekordwerte, ebenso wie die Beschäftigung.</p>



<h4 class="wp-block-heading" id="h-uganda-umweltfaktoren-in-makrookonomischen-modellen"><span id="uganda-umweltfaktoren-in-makrooekonomischen-modellen">Uganda: Umweltfaktoren in makroökonomischen Modellen</span></h4>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/ostafrika/uganda/">Uganda</a> hat Konten für Wasser, Wälder und Ökosystemleistungen aufgebaut. Werkzeuge wie die „Rapid Environmental Economic Assessment“ und das Modell „UGAMOD“ verbinden ökologische mit ökonomischen Daten. Dadurch können politische Entscheidungsträger jenseits des Bruttoinlandsprodukts wirtschaftliche Entwicklungen bewerten. NCA ist in den dritten Nationalen Entwicklungsplan sowie in den „Country Climate and Development Report“ eingeflossen.</p>



<h4 class="wp-block-heading" id="h-sambia-modellierung-von-investitionen-und-tourismus"><span id="sambia-modellierung-von-investitionen-und-tourismus">Sambia: Modellierung von Investitionen und Tourismus</span></h4>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/ostafrika/sambia/">Sambia</a> zählt zu den Pionieren in Afrika. Das Land erarbeitet Konten zu Wald, Wasser, Land und Ökosystemen und verknüpft diese mit dem neunten Nationalen Entwicklungsplan. Mit Hilfe von Integrated Economic-Environmental Modeling (IEEM) wurden Szenarien entwickelt, die zeigen, wie gezielte Investitionen in Landwirtschaft und Forstwirtschaft das Bruttoinlandsprodukt steigern und Armut verringern könnten. Naturtourismus, gestützt durch Schutzgebietskonten, trägt bereits bis zu sechs Prozent zum BIP bei und schafft rund 500.000 Arbeitsplätze.</p>



<h4 class="wp-block-heading" id="h-regionale-dynamik"><span id="regionale-dynamik">Regionale Dynamik</span></h4>



<p class="wp-block-paragraph">Die wachsende Bedeutung von NCA in Afrika schafft laut Angaben der&nbsp;<em>World Bank</em>&nbsp;die Grundlage für widerstandsfähige Entwicklung. Durch die Zusammenarbeit mit GPS wird Wissenstransfer gefördert und institutionelle Kapazitäten aufgebaut. Die Beispiele zeigen, dass Naturkapital nicht nur Umweltfaktor, sondern ökonomisches Fundament für nachhaltiges Wachstum ist.</p>



<h4 class="wp-block-heading" id="h-multilaterale-entwicklungsbanken-steigern-klimafinanzierung"><span id="multilaterale-entwicklungsbanken-steigern-klimafinanzierung">Multilaterale Entwicklungsbanken steigern Klimafinanzierung</span></h4>



<p class="wp-block-paragraph">Parallel dazu meldeten multilaterale Entwicklungsbanken (MDBs) ein Rekordvolumen an Klimafinanzierung. 2024 wurden weltweit 137 Milliarden US-Dollar bereitgestellt – ein Anstieg von zehn Prozent gegenüber dem Vorjahr, wie aus dem von der <em>European Investment Bank</em> veröffentlichten <a href="https://www.afdb.org/sites/default/files/documents/2025-0071_key_figures_-_2024_joint_report_on_multilateral_development_banks_climate_finance-v12_1.pdf">Bericht</a> hervorgeht. Davon flossen 85,1 Milliarden US-Dollar in Schwellen- und Entwicklungsländer, ein Plus von 14 Prozent.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="421" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/a1-climate-finance-1024x421.avif" alt="" class="wp-image-19781 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/a1-climate-finance-1024x421.avif 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/a1-climate-finance-300x123.avif 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/a1-climate-finance-768x316.avif 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/a1-climate-finance-380x156.avif 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/a1-climate-finance-800x329.avif 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/a1-climate-finance-1160x477.avif 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/a1-climate-finance.avif 1300w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Mehr als zwei Drittel der Mittel in diesen Staaten dienten der Emissionsminderung, knapp ein Drittel der Anpassung. Zusätzlich mobilisierten MDBs 134 Milliarden US-Dollar privaten Kapitals für Klimainvestitionen, ein Zuwachs von 33 Prozent.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Anthony Nyong, Direktor für Klima und grünes Wachstum bei der Afrikanischen Entwicklungsbank, erklärte: „Afrika setzt auf Maßnahmen, die das grüne Potenzial des Kontinents freisetzen – in Energie, Innovation und naturbasierten Lösungen. Mehr als die Hälfte unserer Klimafinanzierung fließt in Anpassungsmaßnahmen.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ergebnisse sollen auf der UN-Klimakonferenz COP30 in Belém, Brasilien, im November 2025 eine zentrale Rolle spielen.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fnatur-als-wirtschaftsfaktor-afrika-integriert-naturkapital%2F&amp;action_name=Natur%20als%20Wirtschaftsfaktor%3A%20Afrika%20integriert%20Naturkapital&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /><p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/natur-als-wirtschaftsfaktor-afrika-integriert-naturkapital/">Natur als Wirtschaftsfaktor: Afrika integriert Naturkapital</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		
		<media:thumbnail url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/960px-Nechisar_National_Park-150x150.avif" />
		<media:content url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/960px-Nechisar_National_Park.avif" medium="image">
			<media:title type="html">960px-Nechisar_National_Park</media:title>
			<media:thumbnail url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/960px-Nechisar_National_Park-150x150.avif" />
		</media:content>
		<media:content url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/a1-climate-finance.avif" medium="image">
			<media:title type="html">a1-climate-finance</media:title>
			<media:thumbnail url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/a1-climate-finance-150x150.avif" />
		</media:content>
		<media:content url="https://fokus-afrika.de/fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&#038;rec=1&#038;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fnatur-als-wirtschaftsfaktor-afrika-integriert-naturkapital%2F&#038;action_name=Natur%20als%20Wirtschaftsfaktor%3A%20Afrika%20integriert%20Naturkapital&#038;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" medium="image" />
	</item>
		<item>
		<title>Neuer Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo – 15 Tote in der Provinz Kasai</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/neuer-ebola-ausbruch-in-der-dr-kongo/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Sep 2025 11:27:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Demokratische Republik Kongo]]></category>
		<category><![CDATA[Internationale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[Kontinentale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[5]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[IGAD]]></category>
		<category><![CDATA[WHO]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://fokus-afrika.de/?p=19624</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Demokratische Republik Kongo (DR Kongo) hat am Donnerstag einen neuen Ausbruch des Ebola-Virus gemeldet. Nach Angaben des&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fneuer-ebola-ausbruch-in-der-dr-kongo%2F&amp;action_name=Neuer%20Ebola-Ausbruch%20in%20der%20Demokratischen%20Republik%20Kongo%20%E2%80%93%2015%20Tote%20in%20der%20Provinz%20Kasai&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/neuer-ebola-ausbruch-in-der-dr-kongo/">Neuer Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo – 15 Tote in der Provinz Kasai</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/zentralafrika/dr-kongo/">Demokratische Republik Kongo</a> (DR Kongo) hat am Donnerstag einen neuen Ausbruch des Ebola-Virus gemeldet. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums wurden bislang 28 Verdachtsfälle registriert, 15 Personen sind gestorben. Es handelt sich um den ersten größeren Ausbruch seit drei Jahren. Betroffen ist die zentral gelegene Provinz Kasai, die an <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/zentralafrika/angola/">Angola</a> grenzt und östlich der Hauptstadt Kinshasa liegt.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-erste-falle-und-virusnachweis"><span id="erste-faelle-und-virusnachweis">Erste Fälle und Virusnachweis</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Der Ausbruch wurde erstmals am 20. August bemerkt, als eine 34-jährige schwangere Frau mit hohem Fieber und Erbrechen ins Krankenhaus eingeliefert wurde. Ob sie überlebt hat, wurde nicht bekanntgegeben. Laboruntersuchungen bestätigten inzwischen die Präsenz des Zaire-Stammes des Virus, wie das Gesundheitsministerium erklärte. Dieser gilt als die gefährlichste Form des Ebola-Erregers.</p>



<blockquote class="twitter-tweet"><p lang="fr" dir="ltr"><a href="https://twitter.com/hashtag/INSP?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#INSP</a> / <a href="https://twitter.com/hashtag/COUSP?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#COUSP</a> : Réunion extraordinaire – FHV à Bulape (Kasaï), 03.09.2025. <br>Sous la présidence du Ministre de la Santé, Dr Samuel Roger Kamba, une réunion d&#39;urgence s&#39;est tenue au sujet d’un cas suspect de *fièvre hémorragique virale (FHV)* détecté dans la Zone de Santé de… <a href="https://t.co/od9vRPVN6Q">pic.twitter.com/od9vRPVN6Q</a></p>&mdash; Institut National de Santé Publique RDC (@Insprdc) <a href="https://twitter.com/Insprdc/status/1963277499934314951?ref_src=twsrc%5Etfw">September 3, 2025</a></blockquote> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>



<p class="wp-block-paragraph">Gesundheitsminister Samuel Roger Kamba sprach von der „16. Ebola-Epidemie im Land seit 1976“. Bereits in den Jahren 2007 und 2008 war die Provinz Kasai betroffen. Die bislang schwerste Epidemie ereignete sich zwischen 2018 und 2020 im Osten des Landes und forderte fast 2.300 Todesopfer.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-einschatzung-der-weltgesundheitsorganisation"><span id="einschaetzung-der-weltgesundheitsorganisation">Einschätzung der Weltgesundheitsorganisation</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die <a href="https://fokus-afrika.de/tag/who/">Weltgesundheitsorganisation</a> (WHO) warnte, dass die Zahl der Fälle weiter steigen könnte. Vier der bislang registrierten Verdachtsfälle betreffen Gesundheitspersonal. In einer Mitteilung erklärte die WHO, dass ein nationales Schnellreaktionsteam gemeinsam mit Expertinnen und Experten der Organisation in die Region entsandt worden sei, um Überwachung, Behandlung sowie Infektionsschutzmaßnahmen zu verstärken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zudem wurden zwei Tonnen Hilfsgüter, darunter persönliche Schutzausrüstung, Laborausstattung und Medikamente, in die Region transportiert. Dr. Mohamed Janabi, WHO-Regionaldirektor für Afrika, betonte: „Wir handeln entschlossen, um die weitere Ausbreitung des Virus zu stoppen und die Bevölkerung zu schützen. Auf die langjährige Erfahrung des Landes im Umgang mit Ebola-Ausbrüchen können wir bauen.“</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-impfstoffe-und-logistische-herausforderungen"><span id="impfstoffe-und-logistische-herausforderungen">Impfstoffe und logistische Herausforderungen</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die DR Kongo verfügt über 2.000 Dosen des Impfstoffs Ervebo, der gegen den Zaire-Stamm wirksam ist. Sie lagern derzeit in Kinshasa und sollen vorrangig für Kontaktpersonen sowie medizinisches Personal eingesetzt werden.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="511" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/Tshikapa_Bridge_2022-1024x511.avif" alt="" class="wp-image-19626 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/Tshikapa_Bridge_2022-1024x511.avif 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/Tshikapa_Bridge_2022-300x150.avif 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/Tshikapa_Bridge_2022-768x383.avif 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/Tshikapa_Bridge_2022-1536x766.avif 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/Tshikapa_Bridge_2022-380x190.avif 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/Tshikapa_Bridge_2022-800x399.avif 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/Tshikapa_Bridge_2022-1160x579.avif 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/Tshikapa_Bridge_2022.avif 1600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Die WHO wies allerdings auf logistische Schwierigkeiten hin: Das betroffene Gebiet sei schwer erreichbar, verfüge über wenige Flugverbindungen und liege mindestens eine Tagesreise von der Provinzhauptstadt Tshikapa entfernt.</p>
</div></div>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-ubertragungswege-und-krankheitsbild"><span id="uebertragungswege-und-krankheitsbild">Übertragungswege und Krankheitsbild</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ebola zählt zu den schwersten viralen hämorrhagischen Fiebererkrankungen. Die Sterblichkeitsrate liegt laut WHO zwischen 25 und 90 Prozent. Zu den Symptomen gehören Fieber, Muskel- und Kopfschmerzen, gefolgt von Erbrechen, Durchfall, Hautausschlägen sowie Leber- und Nierenfunktionsstörungen. In schweren Fällen kommt es zu inneren und äußeren Blutungen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Virus wird durch direkten Kontakt mit Körperflüssigkeiten oder kontaminierten Gegenständen übertragen. Es ist nicht durch die Luft übertragbar. Als natürliche Wirte gelten Fruchtfledermäuse, die das Virus ohne selbst zu erkranken weitergeben können.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-regionale-relevanz"><span id="regionale-relevanz">Regionale Relevanz</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die erneute Ebola-Epidemie in der DR Kongo unterstreicht die Bedeutung regionaler Zusammenarbeit bei der Bekämpfung von Infektionskrankheiten. Erst Ende August hatte die zwischenstaatliche Entwicklungsorganisation <a href="https://fokus-afrika.de/tag/igad/">IGAD</a> in Uganda <a href="https://igad.int/official-statement-h-e-workneh-gebeyehu-ph-d-igad-executive-secretary-and-chair-of-the-coordination-and-collaboration-platform-of-regional-economic-communities-recs-of-the-african-union-handover-o/">umfangreiche Pandemie- und Seuchenvorsorge-Ausrüstung </a>im Wert von über 650.000 US-Dollar übergeben, darunter Laborausstattung für Ebola und MPOX.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
<img loading="lazy" decoding="async" src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fneuer-ebola-ausbruch-in-der-dr-kongo%2F&amp;action_name=Neuer%20Ebola-Ausbruch%20in%20der%20Demokratischen%20Republik%20Kongo%20%E2%80%93%2015%20Tote%20in%20der%20Provinz%20Kasai&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /><p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/neuer-ebola-ausbruch-in-der-dr-kongo/">Neuer Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo – 15 Tote in der Provinz Kasai</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		
		<media:thumbnail url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/Tshikapa_Bridge_2022-150x150.avif" />
		<media:content url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/Tshikapa_Bridge_2022.avif" medium="image">
			<media:title type="html">Tshikapa_Bridge_2022</media:title>
			<media:thumbnail url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/Tshikapa_Bridge_2022-150x150.avif" />
		</media:content>
		<media:content url="https://fokus-afrika.de/fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&#038;rec=1&#038;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fneuer-ebola-ausbruch-in-der-dr-kongo%2F&#038;action_name=Neuer%20Ebola-Ausbruch%20in%20der%20Demokratischen%20Republik%20Kongo%20%E2%80%93%2015%20Tote%20in%20der%20Provinz%20Kasai&#038;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" medium="image" />
	</item>
		<item>
		<title>Selbstreflexion der Präsidentschaft Mauretaniens in der Afrikanischen Union</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/selbstreflexion-der-praesidentschaft-mauretaniens-in-der-afrikanischen-union/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Feb 2025 17:19:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kontinentale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[Mauretanien]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[AU]]></category>
		<category><![CDATA[Frieden]]></category>
		<category><![CDATA[G20]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Handel]]></category>
		<category><![CDATA[IWF]]></category>
		<category><![CDATA[Landwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Lebensmittel]]></category>
		<category><![CDATA[Präsident]]></category>
		<category><![CDATA[UN]]></category>
		<category><![CDATA[WHO]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://fokus-afrika.de/?p=14139</guid>

					<description><![CDATA[<p>Mauretaniens Amtszeit an der Spitze der Afrikanischen Union (AU) unter der Präsidentschaft von Staatschef Mohamed Ould Cheikh El-Ghazouani&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fselbstreflexion-der-praesidentschaft-mauretaniens-in-der-afrikanischen-union%2F&amp;action_name=Selbstreflexion%20der%20Pr%C3%A4sidentschaft%20Mauretaniens%20in%20der%20Afrikanischen%20Union&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/selbstreflexion-der-praesidentschaft-mauretaniens-in-der-afrikanischen-union/">Selbstreflexion der Präsidentschaft Mauretaniens in der Afrikanischen Union</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Mauretaniens Amtszeit an der Spitze der <a href="https://fokus-afrika.de/tag/au/">Afrikanischen Union</a> (AU) unter der Präsidentschaft von Staatschef Mohamed Ould Cheikh El-Ghazouani von Februar 2024 bis Februar 2025 wurde als voller Erfolg gewertet. Dies betonte der mauretanische Außenminister Mohamed Salem Ould Merzoug in einem Interview mit der <em>Agence Mauritanienne d&#8217;Information</em> (AMI), wenige Tage nach der Übergabe des Vorsitzes an den angolanischen Präsidenten Joao Lourenço.</p>


<blockquote class="twitter-tweet">
<p lang="ro" dir="ltr">H.E. João Lourenço ,Angola is the African Union Chairperson 2025, taking over from H.E. Mohamed Ould Cheikh El Ghazouani,(Mauritania) </p>
<p>📋Bureau of the Assembly 2025<br />&#8211; AU Chair –Republic of Angola &#8211; Southern region <br />&#8211; 1st Vice –Republic of Burundi -Central Region <br />&#8211; 2nd Vice… <a href="https://t.co/v0RGDXR0kg">pic.twitter.com/v0RGDXR0kg</a></p>
<p>&mdash; African Union (@_AfricanUnion) <a href="https://twitter.com/_AfricanUnion/status/1890705604953379045?ref_src=twsrc%5Etfw">February 15, 2025</a></p></blockquote>
<p> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p>



<h3 id="herausforderungen-der-praesidentschaft" class="wp-block-heading">Herausforderungen der Präsidentschaft</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Trotz globaler Krisen, darunter der Ukraine-Krieg und der Konflikt im Nahen Osten, führte <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/westafrika/mauretanien/">Mauretanien</a> die AU mit hoher Verantwortung und strategischer Vision. Präsident El-Ghazouani setzte sich für afrikanische Integration, Krisenbewältigung und strukturelle Reformen ein. Besonders hervorzuheben ist die erfolgreiche Reform der AU-Kommission, die klare Regeln für die Wahl des Kommissionspräsidenten und anderer Führungsposten etablierte.</p>



<h3 id="schwerpunkte-der-praesidentschaft" class="wp-block-heading">Schwerpunkte der Präsidentschaft</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Während seiner Amtszeit konzentrierte sich Mauretanien auf:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Friedenssicherung</strong>: Vermittlung in Konflikten, Förderung diplomatischer Lösungen und Stärkung afrikanischer Sicherheitsmechanismen. Präsident El-Ghazouani setzte sich aktiv für Mediationen in regionalen Krisen ein und arbeitete eng mit internationalen Partnern zusammen, um nachhaltige Sicherheitsstrategien zu entwickeln. Zudem wurden Maßnahmen zur Stärkung der AU-Friedensmissionen ergriffen, um afrikanische Lösungen für afrikanische Konflikte zu fördern.</li>



<li><strong>Wirtschaftliche Integration</strong>: Förderung von intraafrikanischem Handel durch den Ausbau der Afrikanischen Freihandelszone (AfCFTA), Verbesserung der Energieinfrastruktur zur Gewährleistung nachhaltiger Versorgung, sowie Initiativen zur Schuldenbewältigung für wirtschaftlich schwächere Mitgliedsstaaten. Besondere Bedeutung hatte hierbei die Zusammenarbeit mit internationalen Finanzinstitutionen zur Restrukturierung bestehender Schulden und Mobilisierung neuer Investitionen für nachhaltiges Wachstum.</li>



<li><strong>Landwirtschaft und Ernährungssicherheit</strong>: Initiierung eines Gipfels zur Boden- und Düngemittelpolitik in Malabo zur Entwicklung nachhaltiger landwirtschaftlicher Strategien. Schwerpunkt war die Verbesserung der Bodenqualität durch gezielte Maßnahmen zur Bodenfruchtbarkeit und die Förderung einer afrikanischen Düngemittelproduktion. Zudem wurde ein Aktionsplan für die Modernisierung landwirtschaftlicher Praktiken verabschiedet, um langfristig die Nahrungsmittelversorgung auf dem Kontinent zu sichern und die Abhängigkeit von Importen zu reduzieren.</li>



<li><strong>Gesundheitswesen</strong>: Zusammenarbeit mit der WHO zur Bekämpfung von Epidemien sowie zur Verbesserung der medizinischen Infrastruktur in Afrika. Während der Präsidentschaft Mauretaniens wurden Maßnahmen zur Stärkung nationaler Gesundheitssysteme gefördert, darunter die Einrichtung von Frühwarnmechanismen für Krankheitsausbrüche und die Erhöhung der Kapazitäten für Impfstoffproduktion auf dem Kontinent. Zudem wurde die Initiative zur lokalen Herstellung essenzieller Medikamente vorangetrieben, um die Abhängigkeit Afrikas von Importen zu reduzieren und die Gesundheitsversorgung langfristig zu verbessern.</li>



<li><strong>Afrikas globale Rolle</strong>: Die Afrikanische Union wurde als Vollmitglied in die G20 aufgenommen, wodurch der Kontinent eine stärkere Stimme in globalen Wirtschafts- und Finanzfragen erhält. Dies ermöglicht eine direktere Mitgestaltung internationaler Wirtschaftsstrategien und Finanzpolitiken. Zudem gelang es, einen ständigen Sitz im Verwaltungsrat des Internationalen Währungsfonds (IWF) zu sichern, was die Einflussnahme Afrikas auf globale Finanzentscheidungen erheblich stärkt. Dies markiert einen bedeutenden Schritt zur wirtschaftlichen Eigenständigkeit und besseren Repräsentation Afrikas in multilateralen Institutionen.</li>
</ul>
<img loading="lazy" decoding="async" src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fselbstreflexion-der-praesidentschaft-mauretaniens-in-der-afrikanischen-union%2F&amp;action_name=Selbstreflexion%20der%20Pr%C3%A4sidentschaft%20Mauretaniens%20in%20der%20Afrikanischen%20Union&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /><p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/selbstreflexion-der-praesidentschaft-mauretaniens-in-der-afrikanischen-union/">Selbstreflexion der Präsidentschaft Mauretaniens in der Afrikanischen Union</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		
		<media:thumbnail url="https://fokus-afrika.de/fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&#038;rec=1&#038;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fselbstreflexion-der-praesidentschaft-mauretaniens-in-der-afrikanischen-union%2F&#038;action_name=Selbstreflexion%20der%20Pr%C3%A4sidentschaft%20Mauretaniens%20in%20der%20Afrikanischen%20Union&#038;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" />
		<media:content url="https://fokus-afrika.de/fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&#038;rec=1&#038;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fselbstreflexion-der-praesidentschaft-mauretaniens-in-der-afrikanischen-union%2F&#038;action_name=Selbstreflexion%20der%20Pr%C3%A4sidentschaft%20Mauretaniens%20in%20der%20Afrikanischen%20Union&#038;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" medium="image" />
	</item>
		<item>
		<title>USAID-Schließung: Tiefgreifende Folgen für Afrika und Europas Entwicklungspolitik</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/usaid-schliessung-tiefgreifende-folgen-fuer-afrika-und-europas-entwicklungspolitik/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Feb 2025 12:47:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Institutionelle Beziehungen]]></category>
		<category><![CDATA[4]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[BMZ]]></category>
		<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[Demokratie]]></category>
		<category><![CDATA[EU]]></category>
		<category><![CDATA[Geopolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[GIZ]]></category>
		<category><![CDATA[Hungersnot]]></category>
		<category><![CDATA[Infrastruktur]]></category>
		<category><![CDATA[Landwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[NGO]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://fokus-afrika.de/?p=13946</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Entscheidung der US-Regierung, die US-Behörde für internationale Entwicklung (USAID) zu schließen, hat weitreichende Konsequenzen für zahlreiche Entwicklungsländer,&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fusaid-schliessung-tiefgreifende-folgen-fuer-afrika-und-europas-entwicklungspolitik%2F&amp;action_name=USAID-Schlie%C3%9Fung%3A%20Tiefgreifende%20Folgen%20f%C3%BCr%20Afrika%20und%20Europas%20Entwicklungspolitik&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/usaid-schliessung-tiefgreifende-folgen-fuer-afrika-und-europas-entwicklungspolitik/">USAID-Schließung: Tiefgreifende Folgen für Afrika und Europas Entwicklungspolitik</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die Entscheidung der US-Regierung, die US-Behörde für internationale Entwicklung (USAID) zu schließen, hat weitreichende Konsequenzen für zahlreiche Entwicklungsländer, insbesondere in Afrika. USAID war jahrzehntelang einer der größten bilateralen Geber weltweit und hat in Bereichen wie Gesundheitsversorgung, Landwirtschaft, Bildung und demokratische Strukturen entscheidende Beiträge geleistet. Die abrupt beendete Finanzierung stellt nicht nur afrikanische Staaten vor enorme Herausforderungen, sondern zwingt auch Europa – insbesondere Deutschland – zu einer Neuausrichtung der Entwicklungspolitik.</p>



<h3 id="das-aus-von-usaid-erwartete-folgen-fuer-afrikanische-laender" class="wp-block-heading">Das Aus von USAID: Erwartete Folgen für afrikanische Länder</h3>



<h4 id="gesundheitsversorgung-und-humanitaere-hilfe" class="wp-block-heading">Gesundheitsversorgung und humanitäre Hilfe</h4>



<p class="wp-block-paragraph">USAID hat eine zentrale Rolle in der Gesundheitsförderung Afrikas gespielt, insbesondere durch Programme wie PEPFAR, das Millionen von HIV-Infizierten mit lebensnotwendigen Medikamenten versorgt hat. Die Schließung der Behörde gefährdet die Versorgung mit antiretroviralen Therapien (ARVs) und könnte steigende HIV-Infektionsraten sowie Todesfälle zur Folge haben. Berichte deuten darauf hin, dass HIV-Kliniken in mehreren Ländern bereits mit Versorgungsengpässen kämpfen. Zudem stehen Impfkampagnen, Tuberkulose- und Malariabekämpfungsprogramme vor der Einstellung, was langfristige Auswirkungen auf die öffentliche Gesundheit haben könnte. Der kommissarische Leiter der USAID Außenminister Marco Rubio erklärte, dass bereits gekaufte Medikamente noch ausgeliefert werden würden.</p>



<h4 id="wirtschaftliche-und-landwirtschaftliche-auswirkungen" class="wp-block-heading">Wirtschaftliche und landwirtschaftliche Auswirkungen</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Die Unterstützung von USAID für landwirtschaftliche Entwicklungsprogramme hat die Lebensgrundlage von Millionen Menschen gesichert. Durch innovative Anbaumethoden, Marktzugang und finanzielle Unterstützung hat USAID erheblich zur Ernährungssicherheit beigetragen. Mit dem Wegfall dieser Mittel drohen Ernteausfälle, steigende Lebensmittelpreise und wachsende Ernährungsunsicherheit. Dies könnte insbesondere in ländlichen Gebieten zu verstärkter Armut und Migration führen.</p>



<h4 id="demokratie-und-zivilgesellschaft" class="wp-block-heading">Demokratie und Zivilgesellschaft</h4>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1" height="1" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/02/USAID-Seal.svg" alt="" class="wp-image-13948 size-full"/></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">USAID war ein wichtiger Förderer demokratischer Strukturen und zivilgesellschaftlicher Organisationen, die sich für Menschenrechte, Rechtsstaatlichkeit und freie Wahlen einsetzen. Ohne diese Unterstützung könnten autoritäre Regierungen gestärkt und demokratische Reformprozesse behindert werden. Viele Beobachter befürchten eine zunehmende Einschränkung der Meinungsfreiheit und eine Verschärfung politischer Repressionen in einigen afrikanischen Ländern.</p>
</div></div>



<h4 id="bildung-und-infrastruktur" class="wp-block-heading">Bildung und Infrastruktur</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Bildungsprogramme, darunter Initiativen zur Förderung von Mädchenbildung und Schulverpflegung, könnten durch die fehlende Finanzierung zum Erliegen kommen. Dies hätte nicht nur direkte Auswirkungen auf Millionen von Schülern, sondern würde langfristig die wirtschaftliche Entwicklung behindern, da ein schlechterer Zugang zu Bildung die Chancen auf bessere Arbeitsmöglichkeiten verringert. Auch Infrastrukturprojekte, die durch USAID gefördert wurden, beispielsweise der Bau von Schulen oder Gesundheitszentren, stehen vor dem Stillstand.</p>



<h4 id="steigende-abhaengigkeit-von-anderen-gebern" class="wp-block-heading">Steigende Abhängigkeit von anderen Gebern</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Da USAID als Finanzierungsquelle wegfällt, könnten sich afrikanische Staaten verstärkt alternativen Gebern wie <a href="https://fokus-afrika.de/tag/china/">China</a> zuwenden. Dies würde nicht nur wirtschaftliche, sondern auch politische Abhängigkeiten neu definieren. Kritiker befürchten, dass dies zu einer stärkeren Einflussnahme autoritärer Staaten führen könnte und langfristig die außenpolitische Dynamik in Afrika verändern wird.</p>



<h3 id="auswirkungen-auf-die-europaeische-entwicklungspolitik-insbesondere-deutschlands-rolle" class="wp-block-heading">Auswirkungen auf die europäische Entwicklungspolitik, insbesondere Deutschlands Rolle</h3>



<h4 id="wachsende-verantwortung-fuer-europaeische-geberlaender" class="wp-block-heading">Wachsende Verantwortung für europäische Geberländer</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Die Schließung von USAID setzt europäische Geberländer unter enormen Druck. Deutschland, das bereits einer der größten Geber für Entwicklungshilfe ist, könnte gezwungen sein, seine Hilfsleistungen weiter auszubauen. Allerdings sind die finanziellen Kapazitäten begrenzt, insbesondere angesichts interner wirtschaftlicher Herausforderungen. Auch andere europäische Länder könnten stärker gefordert sein, die entstandenen Finanzierungslücken zu schließen.</p>


<blockquote class="twitter-tweet">
<p lang="de" dir="ltr">„Sollte USAID tatsächlich wegfallen, wäre das eine Zäsur. Die Lücke können wir nicht füllen, aber wir müssen besonnen reagieren: mehr internationale Zusammenarbeit, um erreichte Fortschritte zu bewahren &#8211; z.B. bei Impfungen &amp; Kindersterblichkeit.“ 👉 <a href="https://t.co/wsRYVD7f11">https://t.co/wsRYVD7f11</a> <a href="https://t.co/FrUy59ultc">pic.twitter.com/FrUy59ultc</a></p>
<p>&mdash; Bundesentwicklungsministerium (@BMZ_Bund) <a href="https://twitter.com/BMZ_Bund/status/1888229730601623898?ref_src=twsrc%5Etfw">February 8, 2025</a></p></blockquote>
<p> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p>



<h4 id="strategische-neuausrichtung-der-entwicklungspolitik" class="wp-block-heading">Strategische Neuausrichtung der Entwicklungspolitik</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Der Rückzug der <a href="https://fokus-afrika.de/tag/usa/">USA</a> aus der Entwicklungszusammenarbeit könnte Deutschland und die <a href="https://fokus-afrika.de/tag/eu/">EU</a> dazu veranlassen, ihre entwicklungspolitischen Prioritäten neu zu überdenken. Eine stärkere Fokussierung auf nachhaltige Projekte, regionale Partnerschaften und eine engere Zusammenarbeit mit afrikanischen Institutionen könnte erforderlich sein. Dabei müssen jedoch auch geopolitische Interessen berücksichtigt werden, da die Lücke, die die USA hinterlassen, von anderen Mächten gefüllt werden könnte.</p>



<h4 id="herausforderungen-fuer-ngos-und-hilfsorganisationen" class="wp-block-heading">Herausforderungen für NGOs und Hilfsorganisationen</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Viele deutsche und europäische NGOs haben in der Vergangenheit erhebliche Fördermittel von USAID erhalten. Mit dem Wegfall dieser Unterstützung stehen viele Organisationen vor existenziellen Herausforderungen. Es könnte notwendig werden, neue Finanzierungsquellen zu erschließen, sei es durch verstärkte EU-Förderungen, nationale Entwicklungsbanken oder private Geldgeber.</p>



<h4 id="geopolitische-verschiebungen-und-neue-allianzen" class="wp-block-heading">Geopolitische Verschiebungen und neue Allianzen</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Die USA haben durch USAID nicht nur Entwicklungshilfe geleistet, sondern auch ihre geopolitischen Interessen in Afrika verfolgt. Der Rückzug könnte das Kräfteverhältnis auf dem Kontinent verändern. Deutschland und die EU könnten stärker in diplomatische Prozesse eingebunden werden und neue Allianzen schmieden müssen, um ihre entwicklungspolitischen Ziele zu sichern.</p>



<h4 id="politische-reaktionen-in-deutschland" class="wp-block-heading">Politische Reaktionen in Deutschland</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Der deutsche Entwicklungsstaatssekretär Jochen Flasbarth hat sich deutlich zur Schließung von USAID geäußert und deren Auswirkungen als gravierend bezeichnet:</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="681" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/09/Jochen_Flasbarth_8414788408-1024x681.jpg" alt="Jochen Flasbarth" class="wp-image-9721 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/09/Jochen_Flasbarth_8414788408-1024x681.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/09/Jochen_Flasbarth_8414788408-300x200.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/09/Jochen_Flasbarth_8414788408-768x511.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/09/Jochen_Flasbarth_8414788408-1536x1022.jpg 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/09/Jochen_Flasbarth_8414788408-2048x1363.jpg 2048w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/09/Jochen_Flasbarth_8414788408-380x253.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/09/Jochen_Flasbarth_8414788408-800x532.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/09/Jochen_Flasbarth_8414788408-1160x772.jpg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/09/Jochen_Flasbarth_8414788408-scaled.jpg 2560w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">„Die neue US-Regierung macht mit der Demontage von USAID nicht nur den Rest der Welt ärmer, sondern auch sich selbst. Der Rückzug des weltweit größten bilateralen Gebers reißt riesige Lücken, die Deutschland und die EU nicht füllen können. Das ist ein Schock, mit dem wir umgehen müssen – und zwar nicht in Schockstarre, sondern mit Teamwork, gerade innerhalb der Europäischen Union.“</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Deutschland wird daher verstärkt auf multilaterale Zusammenarbeit setzen müssen, um die Herausforderungen im Bereich Ernährungssicherheit, globale Gesundheit und humanitäre Hilfe zu bewältigen. Ob die EU und Deutschland die entstandene Lücke vollständig schließen können, bleibt jedoch fraglich.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fusaid-schliessung-tiefgreifende-folgen-fuer-afrika-und-europas-entwicklungspolitik%2F&amp;action_name=USAID-Schlie%C3%9Fung%3A%20Tiefgreifende%20Folgen%20f%C3%BCr%20Afrika%20und%20Europas%20Entwicklungspolitik&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /><p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/usaid-schliessung-tiefgreifende-folgen-fuer-afrika-und-europas-entwicklungspolitik/">USAID-Schließung: Tiefgreifende Folgen für Afrika und Europas Entwicklungspolitik</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		
		<media:thumbnail url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/02/USAID-Seal.svg" />
		<media:content url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/02/USAID-Seal.svg" medium="image">
			<media:title type="html">USAID-Seal</media:title>
		</media:content>
		<media:content url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/09/Jochen_Flasbarth_8414788408-scaled.jpg" medium="image">
			<media:title type="html">Jochen Flasbarth</media:title>
			<media:description type="html">Jochen Flasbarth</media:description>
			<media:thumbnail url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/09/Jochen_Flasbarth_8414788408-150x150.jpg" />
		</media:content>
		<media:content url="https://fokus-afrika.de/fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&#038;rec=1&#038;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fusaid-schliessung-tiefgreifende-folgen-fuer-afrika-und-europas-entwicklungspolitik%2F&#038;action_name=USAID-Schlie%C3%9Fung%3A%20Tiefgreifende%20Folgen%20f%C3%BCr%20Afrika%20und%20Europas%20Entwicklungspolitik&#038;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" medium="image" />
	</item>
		<item>
		<title>Opposition erklärt Widerstand gegen ein drittes Mandat von Präsident Touadéra</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/opposition-erklaert-widerstand-gegen-ein-drittes-mandat-von-praesident-touadera/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Jan 2025 20:46:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Zentralafrikanische Republik]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Justiz]]></category>
		<category><![CDATA[Lebensmittel]]></category>
		<category><![CDATA[Opposition]]></category>
		<category><![CDATA[Parteien]]></category>
		<category><![CDATA[Präsident]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlen]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://fokus-afrika.de/?p=13694</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die politische Spannung in der Zentralafrikanischen Republik (ZAR) nimmt zu, da die Opposition ihre Ablehnung eines möglichen dritten&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fopposition-erklaert-widerstand-gegen-ein-drittes-mandat-von-praesident-touadera%2F&amp;action_name=Opposition%20erkl%C3%A4rt%20Widerstand%20gegen%20ein%20drittes%20Mandat%20von%20Pr%C3%A4sident%20Touad%C3%A9ra&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/opposition-erklaert-widerstand-gegen-ein-drittes-mandat-von-praesident-touadera/">Opposition erklärt Widerstand gegen ein drittes Mandat von Präsident Touadéra</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die politische Spannung in der <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/zentralafrika/zentralafrikanische-republik/">Zentralafrikanischen Republik</a> (ZAR) nimmt zu, da die Opposition ihre <a href="https://corbeaunews-centrafrique.org/centrafrique-lopposition-declare-la-guerre-au-troisieme-mandat-de-touadera/">Ablehnung</a> eines möglichen dritten Mandats von Präsident Faustin-Archange Touadéra bekräftigt. Der <strong>Bloc Républicain pour la Défense de la Constitution (BRDC)</strong> warnte am 7. Januar 2025 in Bangui, dass man „alle legalen Mittel“ einsetzen werde, um die demokratischen Traditionen des Landes zu wahren.</p>



<h3 id="opposition-stellt-sich-gegen-das-dritte-mandat-von-touadera" class="wp-block-heading">Opposition stellt sich gegen das dritte Mandat von Touadéra</h3>



<p class="wp-block-paragraph">„Kein Präsident in der Geschichte der Zentralafrikanischen Republik hat ein drittes Mandat durchgesetzt, und Touadéra wird keine Ausnahme bilden,“ erklärte Crépin Mboli-Goumba, Koordinator des BRDC. Unter Berufung auf historische Präzedenzfälle und die Verfassung des Landes verwies er auf die Notwendigkeit, die demokratischen Prinzipien zu verteidigen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Widerstand der Opposition basiert nicht nur auf verfassungsrechtlichen Argumenten, sondern auch auf einer zunehmend kritischen sozioökonomischen Lage. „Das Land verzeichnet ein negatives Wirtschaftswachstum von -2,7 % im Jahr 2024, und die Lebensbedingungen der Bevölkerung verschlechtern sich weiter“, erklärte der frühere Premierminister Enock Lakoué.</p>



<h3 id="kritik-an-der-regierung-touadera" class="wp-block-heading">Kritik an der Regierung Touadéra</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Opposition warf Präsident Touadéra vor, in seinem jüngsten „Zustandsbericht zur Nation“ am 28. Dezember 2024 ein „fiktives Paradies“ zu präsentieren. „Während der Präsident von Wohlstand und Fortschritt spricht, leidet ein Drittel der Bevölkerung unter extremer Hungersnot“, betonte Nicolas Tiangaye, ein prominenter Oppositionsführer.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die wirtschaftlichen und sozialen Missstände sind offensichtlich:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Nahrungsmittelknappheit:</strong> Viele Familien können sich nur noch eine Mahlzeit am Tag leisten.</li>



<li><strong>Gesundheitskrise:</strong> Der Zugang zu medizinischer Versorgung ist stark eingeschränkt, und die Sterberaten steigen.</li>



<li><strong>Bildungsprobleme:</strong> Überfüllte Universitäten zwingen Studenten, Vorlesungen im Stehen zu verfolgen.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Martin Ziguélé, Vorsitzender der&nbsp;<strong>Mouvement de Libération du Peuple Centrafricain (MLPC)</strong>, kritisierte die Diskrepanz zwischen den vielen Auslandsreisen des Präsidenten und den fehlenden Fortschritten im Land: „Touadéra reist um die Welt, doch die Hauptstädte anderer Länder entwickeln sich, während Bangui in Staub gehüllt bleibt.“</p>



<h3 id="forderungen-der-opposition" class="wp-block-heading">Forderungen der Opposition</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Opposition fordert:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Ein inklusives politisches Dialogverfahren</strong>, um die Wahlen 2025 auf eine faire Grundlage zu stellen.</li>



<li><strong>Reform der Wahlinstitutionen</strong>, darunter die Nationale Wahlbehörde (ANE) und das Verfassungsgericht, um deren Unabhängigkeit und Transparenz zu gewährleisten.</li>



<li><strong>Einhaltung der Verfassung</strong>, die ein drittes Mandat ausschließt.</li>
</ol>



<p class="wp-block-paragraph">„Die derzeitigen Institutionen können keine transparenten Wahlen garantieren,“ so Crépin Mboli-Goumba.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der BRDC kündigte an, seine Strategie schrittweise bekannt zu geben, falls Präsident Touadéra seinen Plan für ein drittes Mandat weiterverfolge. „Nach dem 31. Dezember 2025 sollten Sie keine weiteren Pressekonferenzen von uns erwarten. Wir werden handeln,“ erklärte Mboli-Goumba.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fopposition-erklaert-widerstand-gegen-ein-drittes-mandat-von-praesident-touadera%2F&amp;action_name=Opposition%20erkl%C3%A4rt%20Widerstand%20gegen%20ein%20drittes%20Mandat%20von%20Pr%C3%A4sident%20Touad%C3%A9ra&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /><p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/opposition-erklaert-widerstand-gegen-ein-drittes-mandat-von-praesident-touadera/">Opposition erklärt Widerstand gegen ein drittes Mandat von Präsident Touadéra</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		
		<media:thumbnail url="https://fokus-afrika.de/fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&#038;rec=1&#038;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fopposition-erklaert-widerstand-gegen-ein-drittes-mandat-von-praesident-touadera%2F&#038;action_name=Opposition%20erkl%C3%A4rt%20Widerstand%20gegen%20ein%20drittes%20Mandat%20von%20Pr%C3%A4sident%20Touad%C3%A9ra&#038;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" />
		<media:content url="https://fokus-afrika.de/fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&#038;rec=1&#038;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fopposition-erklaert-widerstand-gegen-ein-drittes-mandat-von-praesident-touadera%2F&#038;action_name=Opposition%20erkl%C3%A4rt%20Widerstand%20gegen%20ein%20drittes%20Mandat%20von%20Pr%C3%A4sident%20Touad%C3%A9ra&#038;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" medium="image" />
	</item>
		<item>
		<title>Tansania bestätigt neuen Fall von Marburg-Virus-Erkrankung</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/tansania-bestaetigt-neuen-fall-von-marburg-virus-erkrankung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Jan 2025 22:31:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Internationale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[Tansania]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[WHO]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://fokus-afrika.de/?p=13580</guid>

					<description><![CDATA[<p>Tansanias Präsidentin Samia Suluhu Hassan hat heute während einer Pressekonferenz gemeinsam mit dem Generaldirektor der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Dr.&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ftansania-bestaetigt-neuen-fall-von-marburg-virus-erkrankung%2F&amp;action_name=Tansania%20best%C3%A4tigt%20neuen%20Fall%20von%20Marburg-Virus-Erkrankung&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/tansania-bestaetigt-neuen-fall-von-marburg-virus-erkrankung/">Tansania bestätigt neuen Fall von Marburg-Virus-Erkrankung</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/ostafrika/tansania/">Tansanias</a> Präsidentin Samia Suluhu Hassan hat heute während einer Pressekonferenz gemeinsam mit dem Generaldirektor der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Dr. Tedros Adhanom Ghebreyesus, einen neuen Fall von Marburg-Virus-Erkrankung in der nordwestlichen Region Kagera bestätigt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Laboruntersuchungen im Kabaile-Mobil-Labor in Kagera und eine spätere Bestätigung in Dar es Salaam haben gezeigt, dass ein Patient mit dem Marburg-Virus infiziert ist. Glücklicherweise wurden alle weiteren Verdachtsfälle negativ getestet“, erklärte die Präsidentin.</p>


<blockquote class="twitter-tweet">
<p lang="en" dir="ltr">I am in <a href="https://twitter.com/hashtag/Tanzania?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#Tanzania</a> and had a productive discussion with President <a href="https://twitter.com/SuluhuSamia?ref_src=twsrc%5Etfw">@SuluhuSamia</a> covering a wide range of areas concerning her government’s work to strengthen its health system; the enactment of the Universal Health Insurance Act 2023; launch of the Community Health Workers Program… <a href="https://t.co/SauZXdx4OS">pic.twitter.com/SauZXdx4OS</a></p>
<p>&mdash; Tedros Adhanom Ghebreyesus (@DrTedros) <a href="https://twitter.com/DrTedros/status/1881387639422484589?ref_src=twsrc%5Etfw">January 20, 2025</a></p></blockquote>
<p> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die bestätigte Infektion ist die zweite in Tansania, nachdem im März 2023 in derselben Region der erste Ausbruch des Marburg-Virus gemeldet wurde. Damals wurden neun Fälle registriert, von denen sechs tödlich verliefen.</p>



<h3 id="massnahmen-zur-eindaemmung-des-ausbruchs" class="wp-block-heading">Maßnahmen zur Eindämmung des Ausbruchs</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Präsidentin Hassan versicherte der Öffentlichkeit und der internationalen Gemeinschaft, dass Tansania entschlossen sei, der Bedrohung durch das Virus mit umfassenden Maßnahmen zu begegnen. Aktuell werden 25 weitere Personen, die als Verdachtsfälle gelten, engmaschig überwacht. Die Fälle wurden in den Distrikten Biharamulo und Muleba gemeldet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die WHO unterstützt die tansanischen Gesundheitsbehörden bei der Eindämmung des Ausbruchs durch verstärkte Überwachungsmaßnahmen, Labortests, Infektionskontrolle und Aufklärungsarbeit. „WHO arbeitet eng mit der Regierung von Tansania zusammen, um den Ausbruch schnell unter Kontrolle zu bringen und die Gesundheit der Bevölkerung zu schützen“, sagte Dr. Tedros.</p>



<h3 id="marburg-virus-hochinfektioes-und-gefaehrlich" class="wp-block-heading">Marburg-Virus: Hochinfektiös und gefährlich</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Das Marburg-Virus gehört zur gleichen Familie wie das Ebola-Virus und verursacht hochansteckende hämorrhagische Fieber. Die Krankheit beginnt oft abrupt mit Symptomen wie hohem Fieber, starkem Kopfweh und allgemeinem Unwohlsein. Innerhalb von sieben Tagen können schwere Blutungen auftreten.</p>


<blockquote class="twitter-tweet">
<p lang="en" dir="ltr">WHO informed its Member States and International Health Regulation State Parties of an outbreak of suspected Marburg Virus Disease in the Kagera region of <a href="https://twitter.com/hashtag/Tanzania?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#Tanzania</a> </p>
<p>So far, we are aware of 9 suspected cases incl. 8 deaths across 2 districts.</p>
<p>WHO risk assessment of this… <a href="https://t.co/y1CUJg3adh">pic.twitter.com/y1CUJg3adh</a></p>
<p>&mdash; World Health Organization (WHO) (@WHO) <a href="https://twitter.com/WHO/status/1879292152204951616?ref_src=twsrc%5Etfw">January 14, 2025</a></p></blockquote>
<p> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Virus wird durch Flughunde auf Menschen übertragen und verbreitet sich unter Menschen durch direkten Kontakt mit Körperflüssigkeiten, kontaminierten Oberflächen oder Materialien. Trotz laufender klinischer Studien gibt es derzeit weder eine zugelassene Behandlung noch einen Impfstoff gegen das Marburg-Virus. Eine frühzeitige Behandlung mit Flüssigkeitszufuhr und symptomatischer Versorgung kann jedoch die Überlebensrate erhöhen.</p>



<h3 id="internationale-aufmerksamkeit-und-regionale-perspektive" class="wp-block-heading">Internationale Aufmerksamkeit und regionale Perspektive</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Dr. Matshidiso Moeti, WHO-Regionaldirektorin für Afrika, betonte, wie wichtig die schnellen Maßnahmen der tansanischen Regierung sind, um eine lokale und grenzüberschreitende Ausbreitung des Virus zu verhindern. In der afrikanischen Region wurden bereits Ausbrüche in Ländern wie Angola, Ghana, Uganda und Südafrika dokumentiert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die WHO rät trotz des Ausbruchs nicht zu Handels- oder Reisebeschränkungen nach Tansania. Dr. Tedros hob hervor: „Angesichts des niedrigen globalen Risikos und der starken Fähigkeiten der tansanischen Regierung bleibt Tansania offen für Geschäfte.“</p>
<img loading="lazy" decoding="async" src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ftansania-bestaetigt-neuen-fall-von-marburg-virus-erkrankung%2F&amp;action_name=Tansania%20best%C3%A4tigt%20neuen%20Fall%20von%20Marburg-Virus-Erkrankung&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /><p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/tansania-bestaetigt-neuen-fall-von-marburg-virus-erkrankung/">Tansania bestätigt neuen Fall von Marburg-Virus-Erkrankung</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		
		<media:thumbnail url="https://fokus-afrika.de/fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&#038;rec=1&#038;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ftansania-bestaetigt-neuen-fall-von-marburg-virus-erkrankung%2F&#038;action_name=Tansania%20best%C3%A4tigt%20neuen%20Fall%20von%20Marburg-Virus-Erkrankung&#038;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" />
		<media:content url="https://fokus-afrika.de/fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&#038;rec=1&#038;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ftansania-bestaetigt-neuen-fall-von-marburg-virus-erkrankung%2F&#038;action_name=Tansania%20best%C3%A4tigt%20neuen%20Fall%20von%20Marburg-Virus-Erkrankung&#038;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" medium="image" />
	</item>
		<item>
		<title>Kaïs Saïed in Sidi Bouzid: Gedenken an die Revolution und Dialog mit den Bürgern</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/kais-saied-in-sidi-bouzid-gedenken-an-die-revolution-und-dialog-mit-den-buergern/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Dec 2024 10:52:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tunesien]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Landwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Lebensmittel]]></category>
		<category><![CDATA[Präsident]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://fokus-afrika.de/?p=13121</guid>

					<description><![CDATA[<p>Am 14. Jahrestag der tunesischen Revolution besuchte Präsident Kaïs Saïed mehrere Regionen im Zentrum und Süden Tunesiens, um&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fkais-saied-in-sidi-bouzid-gedenken-an-die-revolution-und-dialog-mit-den-buergern%2F&amp;action_name=Ka%C3%AFs%20Sa%C3%AFed%20in%20Sidi%20Bouzid%3A%20Gedenken%20an%20die%20Revolution%20und%20Dialog%20mit%20den%20B%C3%BCrgern&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/kais-saied-in-sidi-bouzid-gedenken-an-die-revolution-und-dialog-mit-den-buergern/">Kaïs Saïed in Sidi Bouzid: Gedenken an die Revolution und Dialog mit den Bürgern</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Am 14. Jahrestag der tunesischen Revolution besuchte Präsident Kaïs Saïed mehrere Regionen im Zentrum und Süden Tunesiens, um den Opfern der Revolution zu gedenken und sich den Anliegen der Bürger zu widmen. Die Reise führte ihn durch Delegationen in den Gouvernoraten Ben Guerdane, Gabès und Sidi Bouzid, wo 2010 der Funke des revolutionären Aufstands gegen das damalige Regime entzündet wurde.</p>



<h4 id="besuch-in-sidi-bouzid-erinnerung-an-die-maertyrer" class="wp-block-heading">Besuch in Sidi Bouzid: Erinnerung an die Märtyrer</h4>



<p class="wp-block-paragraph">In Sidi Bouzid begann Saïeds Besuch in der Delegation von Mazzouna. Dort traf er Einwohner vor dem stillgelegten Kunststoffkomplex, der einst wichtige Arbeitsplätze für die Region schuf. Die Bürger forderten dessen Wiederbelebung, um dringend benötigte Beschäftigungsmöglichkeiten zu schaffen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In der Delegation von Menzel Bouzaiane besuchte der Präsident den städtischen Friedhof, um der Märtyrer der Revolution zu gedenken. Dort rezitierte er die Fatiha, die erste Sure des Korans, im Gedenken an Chokri Nasri, einen der ersten Opfer der Proteste.</p>


<blockquote class="twitter-tweet">
<p lang="en" dir="ltr"><a href="https://twitter.com/hashtag/Tunisia?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#Tunisia</a>: Hundreds of President Kais Saied&#39;s supporters commemorated Tuesday the 14th anniversary of the Revolution outside the <a href="https://twitter.com/hashtag/Tunis?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#Tunis</a> Municipal Theatre, calling the President the &quot;saviour&quot; of the country as he embraced a political process amid a deteriorating landscape. <a href="https://twitter.com/hashtag/TAP_En?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#TAP_En</a> <a href="https://t.co/xDI23oj8Oo">pic.twitter.com/xDI23oj8Oo</a></p>
<p>&mdash; TAP news agency (@TapNewsAgency) <a href="https://twitter.com/TapNewsAgency/status/1869087388368327128?ref_src=twsrc%5Etfw">December 17, 2024</a></p></blockquote>
<p> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch in Nfidhet El Akerma erwies Saïed einem weiteren Revolutionär, Mohamed Amari, die letzte Ehre. Amari, der am 24. Dezember 2010 verstarb, gilt als einer der ersten Märtyrer des Aufstands, der zum Sturz des Ben-Ali-Regimes führte.</p>



<h4 id="buergerdialog-und-lokale-anliegen" class="wp-block-heading">Bürgerdialog und lokale Anliegen</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Der Besuch endete in der Delegation von Regueb, wo Saïed mit Bürgern sprach, die ihre Sorgen über die wirtschaftlichen und sozialen Herausforderungen der Region äußerten. Zu den häufig genannten Anliegen gehörten:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Landwirtschaftliche Infrastruktur:</strong> Die Einwohner forderten den Ausbau von landwirtschaftlichen Wegen, die für den Transport der Olivenernte von zentraler Bedeutung sind.</li>



<li><strong>Gesundheitsversorgung:</strong> Der Mangel an Basisgesundheitsdiensten wurde als ein drängendes Problem hervorgehoben.</li>



<li><strong>Olivenproduktion:</strong> Die Bürger beklagten die fehlenden Strukturen für eine nachhaltige Verwaltung der diesjährigen Olivenernte, die für die Region von wirtschaftlicher Bedeutung ist.</li>
</ul>



<h4 id="historischer-kontext-der-revolution" class="wp-block-heading">Historischer Kontext der Revolution</h4>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="720" height="521" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/12/GfBKgzlWoAAsvOo.jpeg" alt="" class="wp-image-13123 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/12/GfBKgzlWoAAsvOo.jpeg 720w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/12/GfBKgzlWoAAsvOo-300x217.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/12/GfBKgzlWoAAsvOo-380x275.jpeg 380w" sizes="(max-width: 720px) 100vw, 720px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Kaïs Saïed unterstrich während seines Besuchs, dass der revolutionäre Wandel in Tunesien nicht mit der Flucht des ehemaligen Präsidenten Ben Ali am 14. Januar 2011 begann, sondern bereits am 17. Dezember 2010 in Sidi Bouzid seinen Ursprung hatte. Für Saïed markiert dieser Tag den tatsächlichen Beginn der Revolution, die aus der Mitte des Landes und nicht aus der Hauptstadt hervorging.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Betonung auf den ländlichen Ursprung der Revolution ist eine bewusste politische Aussage. Der Präsident verweist auf die anhaltenden Herausforderungen und betont die Notwendigkeit „tiefgreifender Lösungen“ für die Forderungen des tunesischen Volkes. Saïed sprach von einer „nationalen Befreiungsschlacht“, die zur Überwindung der sozialen und wirtschaftlichen Probleme des Landes führen solle.</p>



<h4 id="symbolische-bedeutung-der-reise" class="wp-block-heading">Symbolische Bedeutung der Reise</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Durch seine Besuche in der Peripherie Tunesiens hebt Saïed die Bedeutung der ländlichen Regionen hervor, die oft von den wirtschaftlichen Fortschritten der urbanen Zentren ausgeschlossen bleiben. Indem er gezielt Orte wie Sidi Bouzid auswählt, unterstreicht der Präsident seine Verbindung zur Revolution und betont seine Absicht, die Anliegen der einfachen Bürger ernst zu nehmen.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fkais-saied-in-sidi-bouzid-gedenken-an-die-revolution-und-dialog-mit-den-buergern%2F&amp;action_name=Ka%C3%AFs%20Sa%C3%AFed%20in%20Sidi%20Bouzid%3A%20Gedenken%20an%20die%20Revolution%20und%20Dialog%20mit%20den%20B%C3%BCrgern&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /><p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/kais-saied-in-sidi-bouzid-gedenken-an-die-revolution-und-dialog-mit-den-buergern/">Kaïs Saïed in Sidi Bouzid: Gedenken an die Revolution und Dialog mit den Bürgern</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		
		<media:thumbnail url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/12/GfBKgzlWoAAsvOo-150x150.jpeg" />
		<media:content url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/12/GfBKgzlWoAAsvOo.jpeg" medium="image">
			<media:title type="html">GfBKgzlWoAAsvOo</media:title>
			<media:thumbnail url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/12/GfBKgzlWoAAsvOo-150x150.jpeg" />
		</media:content>
		<media:content url="https://fokus-afrika.de/fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&#038;rec=1&#038;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fkais-saied-in-sidi-bouzid-gedenken-an-die-revolution-und-dialog-mit-den-buergern%2F&#038;action_name=Ka%C3%AFs%20Sa%C3%AFed%20in%20Sidi%20Bouzid%3A%20Gedenken%20an%20die%20Revolution%20und%20Dialog%20mit%20den%20B%C3%BCrgern&#038;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" medium="image" />
	</item>
		<item>
		<title>Tropensturm Chido: Mehr als 90.000 Kinder betroffen</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/tropensturm-chido-mehr-als-90-000-kinder-betroffen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Dec 2024 10:41:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Internationale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[Mosambik]]></category>
		<category><![CDATA[4]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[UNHCR]]></category>
		<category><![CDATA[UNICEF]]></category>
		<category><![CDATA[WFP]]></category>
		<category><![CDATA[WHO]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://fokus-afrika.de/?p=13118</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Tropensturm Chido hat in Mosambik schwere Schäden hinterlassen und insbesondere Kinder und Familien hart getroffen. Nach Angaben&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ftropensturm-chido-mehr-als-90-000-kinder-betroffen%2F&amp;action_name=Tropensturm%20Chido%3A%20Mehr%20als%2090.000%20Kinder%20betroffen&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/tropensturm-chido-mehr-als-90-000-kinder-betroffen/">Tropensturm Chido: Mehr als 90.000 Kinder betroffen</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Der Tropensturm Chido hat in <a href="https://fokus-afrika.de/category/politik/innen-und-aussenpolitik/ostafrika/mosambik/">Mosambik</a> schwere Schäden hinterlassen und insbesondere Kinder und Familien hart getroffen. Nach Angaben des UN-Kinderhilfswerks UNICEF wurden mehr als 35.000 Häuser zerstört oder beschädigt, Tausende Familien vertrieben und über 90.000 Kinder direkt von den Auswirkungen des Sturms betroffen. Die Gesamtzahl der Betroffenen wird auf mindestens 174.000 Menschen geschätzt, wobei laufende Bewertungen darauf hindeuten, dass diese Zahlen weiter steigen könnten.</p>



<h3 id="zerstoerte-infrastruktur-und-steigende-opferzahlen-nach-chido" class="wp-block-heading">Zerstörte Infrastruktur und steigende Opferzahlen nach Chido</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Laut dem mosambikanischen Katastrophenmanagementinstitut (INGD) stieg die Zahl der Todesopfer von anfangs 15 auf mittlerweile 34, mit weiteren 319 Verletzten. Besonders betroffen sind die Provinzen Cabo Delgado, Niassa und Nampula. In der Provinzhauptstadt Pemba sowie in umliegenden Bezirken wurden Wohnhäuser, Stromleitungen und Telekommunikationssysteme stark beschädigt oder vollständig zerstört.</p>


<blockquote class="twitter-tweet" data-media-max-width="560">
<p lang="en" dir="ltr">With “thousands” still missing on Mayotte, Chido’s impact in continental East Africa has unfortunately proven to be severe as well. At least 34 fatalities have been confirmed in Mozambique—and in the town of Murrebue, 99% of all homes were destroyed after they were directly hit… <a href="https://t.co/qnHc1PWxC7">pic.twitter.com/qnHc1PWxC7</a></p>
<p>&mdash; Backpirch Weather (@BackpirchCrew) <a href="https://twitter.com/BackpirchCrew/status/1869088910367768984?ref_src=twsrc%5Etfw">December 17, 2024</a></p></blockquote>
<p> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p>



<p class="wp-block-paragraph">Zusätzlich wurden 186.000 Klassenzimmer und 34 Gesundheitseinrichtungen in den betroffenen Regionen beschädigt. Die Verwüstung hat auch die Wasser- und Sanitärinfrastruktur beeinträchtigt, was das Risiko eines erneuten Choleraausbruchs erhöht – eine Krankheit, die in der Region bereits vor dem Sturm grassierte.</p>



<h4 id="kinder-besonders-gefaehrdet" class="wp-block-heading">Kinder besonders gefährdet</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Angaben der internationalen NGO &#8220;Save the Children&#8221; sind etwa 650.000 Kinder und ihre Familien durch die Auswirkungen des Tropensturms in Gefahr. Die Region Cabo Delgado, die seit sieben Jahren von Konflikten gezeichnet ist, wurde besonders schwer getroffen. Viele Menschen, die in der Vergangenheit vertrieben wurden, verloren durch den Sturm erneut ihr Hab und Gut.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die NGO warnt zudem, dass bestehende Mängel bei Wasser, Hygiene, Bildung und Gesundheitsversorgung durch die jüngste Katastrophe noch verschärft werden. Die Ernährungssicherheit bleibt ebenfalls ein großes Problem, da viele Kinder bereits unter Mangelernährung leiden.</p>



<h4 id="internationale-hilfsmassnahmen" class="wp-block-heading">Internationale Hilfsmaßnahmen</h4>



<p class="wp-block-paragraph">UN-Organisationen und internationale NGOs wie UNICEF, UNHCR und die WHO haben ihre Soforthilfemaßnahmen verstärkt. Innerhalb der ersten 48 Stunden nach dem Sturm konnten mehr als 2.600 Menschen in der Stadt Pemba mit Notunterkünften und Hilfsgütern wie Decken, Moskitonetzen und Schlafmatten versorgt werden.</p>


<blockquote class="twitter-tweet" data-media-max-width="560">
<p lang="en" dir="ltr">🌀<a href="https://twitter.com/hashtag/CycloneChido?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#CycloneChido</a> made landfall this morning in northern Mozambique, leaving 627K people in high-risk areas and worsening the region&#39;s conflict-driven food insecurity.</p>
<p>Less than 12 hours after landfall, WFP is on the ground, delivering food assistance to 500 families near Pemba.🙌🏿 <a href="https://t.co/P6pfxsID8g">pic.twitter.com/P6pfxsID8g</a></p>
<p>&mdash; WFP Mozambique (@wfp_mozambique) <a href="https://twitter.com/wfp_mozambique/status/1868338260885274860?ref_src=twsrc%5Etfw">December 15, 2024</a></p></blockquote>
<p> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Vereinten Nationen haben zudem 4 Millionen US-Dollar für die frühzeitige humanitäre Reaktion bereitgestellt. Der Generalsekretär der UN, António Guterres, betonte, dass die Organisation bereitstehe, zusätzliche Unterstützung zu leisten.</p>



<h4 id="historische-belastung-durch-naturkatastrophen" class="wp-block-heading">Historische Belastung durch Naturkatastrophen</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Mosambik gehört zu den Ländern, die weltweit am stärksten von den Folgen des Klimawandels betroffen sind. In den letzten fünf Jahren wurde das Land bereits von drei intensiven Wirbelstürmen heimgesucht: Idai, Kenneth und Freddy. Diese verursachten über 1.100 Todesfälle und führten zu massiven Schäden an der Infrastruktur.</p>


<blockquote class="twitter-tweet" data-media-max-width="560">
<p lang="en" dir="ltr">Intense <a href="https://twitter.com/hashtag/CycloneChido?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#CycloneChido</a> hit <a href="https://twitter.com/hashtag/Mozambique?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#Mozambique</a> at 6 am on Sunday 15 Dec, leaving destruction in its wake. Winds reached 260km/h, with rains up to 250mm/h. Families in vulnerable northern districts, already facing years of conflict, woke up to torn roofs, destroyed homes, &amp; power outages. <a href="https://t.co/sqvMS2AKaz">pic.twitter.com/sqvMS2AKaz</a></p>
<p>&mdash; NRC East &amp; Southern Africa (@NRC_EAY) <a href="https://twitter.com/NRC_EAY/status/1868658266445889915?ref_src=twsrc%5Etfw">December 16, 2024</a></p></blockquote>
<p> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die humanitäre Lage verschärft sich weiter, da laut Schätzungen der UN im Jahr 2025 rund 3,3 Millionen Menschen in Mosambik von akuter Ernährungsunsicherheit betroffen sein könnten. Der jüngste Sturm verdeutlicht erneut die Anfälligkeit der Region für extreme Wetterereignisse.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ftropensturm-chido-mehr-als-90-000-kinder-betroffen%2F&amp;action_name=Tropensturm%20Chido%3A%20Mehr%20als%2090.000%20Kinder%20betroffen&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /><p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/tropensturm-chido-mehr-als-90-000-kinder-betroffen/">Tropensturm Chido: Mehr als 90.000 Kinder betroffen</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		
		<media:thumbnail url="https://fokus-afrika.de/fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&#038;rec=1&#038;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ftropensturm-chido-mehr-als-90-000-kinder-betroffen%2F&#038;action_name=Tropensturm%20Chido%3A%20Mehr%20als%2090.000%20Kinder%20betroffen&#038;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" />
		<media:content url="https://fokus-afrika.de/fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&#038;rec=1&#038;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ftropensturm-chido-mehr-als-90-000-kinder-betroffen%2F&#038;action_name=Tropensturm%20Chido%3A%20Mehr%20als%2090.000%20Kinder%20betroffen&#038;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" medium="image" />
	</item>
		<item>
		<title>China unterstützt Seychellen mit  136 sozialen Wohnungen bis 2026</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/automatisch-gespeicherter-entwurfchina-unterstuetzt-seychellen-mit-sozialem-wohnungsbau-136-einheiten-bis-2026-geplant/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Dec 2024 11:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Seychellen]]></category>
		<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Infrastruktur]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://fokus-afrika.de/?p=13107</guid>

					<description><![CDATA[<p>Neue strategische Partnerschaft zwischen Seychellen und China<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fautomatisch-gespeicherter-entwurfchina-unterstuetzt-seychellen-mit-sozialem-wohnungsbau-136-einheiten-bis-2026-geplant%2F&amp;action_name=China%20unterst%C3%BCtzt%20Seychellen%20mit%20%20136%20sozialen%20Wohnungen%20bis%202026&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/automatisch-gespeicherter-entwurfchina-unterstuetzt-seychellen-mit-sozialem-wohnungsbau-136-einheiten-bis-2026-geplant/">China unterstützt Seychellen mit  136 sozialen Wohnungen bis 2026</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die <a href="https://fokus-afrika.de/category/politik/innen-und-aussenpolitik/ostafrika/seychellen/">Seychellen</a> und <a href="https://fokus-afrika.de/tag/china/">China</a> haben ihre bilateralen Beziehungen durch die Unterzeichnung eines Abkommens zur Finanzierung eines sozialen Wohnungsbauprojekts auf der Hauptinsel Mahé gestärkt. Das Projekt, das 136 Wohnungen umfassen wird, soll durch einen chinesischen Zuschuss finanziert werden und den Distrikten Anse Royale und Anse Boileau zugutekommen. Die Bauarbeiten sollen im März 2026 beginnen und 12 bis 18 Monate dauern, so die <em><a href="http://www.seychellesnewsagency.com/articles/21683/China+to+fund+-home+social+housing+project+in+Seychelles%2C+work+starts+in+">SNA</a></em>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Unterzeichnung fand am 13. Dezember im Außenministerium der Seychellen statt. Außenminister Sylvestre Radegonde und die chinesische Botschafterin Lin Nan formalisieren die Vereinbarung im Rahmen der chinesischen Außenhilfe.</p>



<h4 id="details-des-projekts" class="wp-block-heading"><strong>Details des Projekts</strong></h4>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Standorte und Einheiten:</strong>
<ul class="wp-block-list">
<li>72 Wohnungen im Distrikt Beoliere, Port Glaud.</li>



<li>64 Wohnungen im Unterdistrikt Cap Bonm Zan, Anse Royale.</li>
</ul>
</li>



<li><strong>Wohnungsgrößen:</strong> Die Einheiten werden als Zwei- und Drei-Zimmer-Wohnungen gestaltet.</li>



<li><strong>Bauplanung:</strong> Derzeit befindet sich das Projekt in der Entwurfsphase, wobei die Seychellen Infrastructure Agency (SIA) eng mit chinesischen Experten zusammenarbeitet, um die Bauvorschriften der Seychellen einzuhalten.</li>
</ul>



<h4 id="partnerschaft-durch-focac-vertieft" class="wp-block-heading"><strong>Partnerschaft durch FOCAC vertieft</strong></h4>



<p class="wp-block-paragraph">Das Projekt wurde erstmals beim Forum für China-Afrika-Kooperation (FOCAC) in Peking im September 2024 angekündigt. Präsident Wavel Ramkalawan hatte die Initiative nach seiner Rückkehr öffentlich gemacht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">FOCAC, das 2000 ins Leben gerufen wurde, ist eine Plattform für die Zusammenarbeit zwischen China und 53 afrikanischen Staaten. Die Seychellen profitieren seit Jahrzehnten von dieser Partnerschaft durch wichtige Infrastrukturprojekte wie das Gebäude der Nationalversammlung, den Palais de Justice und verschiedene soziale Wohnanlagen.</p>



<h4 id="chinas-engagement-auf-den-seychellen" class="wp-block-heading"><strong>Chinas Engagement auf den Seychellen</strong></h4>



<p class="wp-block-paragraph">Botschafterin Lin Nan betonte, dass das Projekt Chinas Engagement für die Entwicklungsprioritäten der Seychellen widerspiegele. Seit mehr als vier Jahrzehnten unterstützt China die Seychellen in verschiedenen Sektoren, darunter Gesundheit und Infrastruktur.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Seit 1985 haben 108 chinesische Ärzte aus der Provinz Shandong die medizinische Versorgung auf den Seychellen verbessert. Außerdem wird das neue Gebäude der Seychelles Broadcasting Corporation (SBC), ebenfalls von China finanziert, im Jahr 2025 eröffnet.</p>



<h4 id="ausblick-und-bedeutung-der-partnerschaft" class="wp-block-heading"><strong>Ausblick und Bedeutung der Partnerschaft</strong></h4>



<p class="wp-block-paragraph">Außenminister Radegonde erklärte, dass sich die Beziehungen zwischen den beiden Ländern auf ein neues Niveau entwickelt hätten: „Wir haben unsere Beziehung auf eine strategische Partnerschaft erweitert.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das geplante Wohnungsbauprojekt symbolisiert nicht nur die vertiefte Partnerschaft, sondern auch den Fokus auf nachhaltige Entwicklungsprojekte, die sowohl technische als auch soziale Bedürfnisse der Bevölkerung adressieren.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fautomatisch-gespeicherter-entwurfchina-unterstuetzt-seychellen-mit-sozialem-wohnungsbau-136-einheiten-bis-2026-geplant%2F&amp;action_name=China%20unterst%C3%BCtzt%20Seychellen%20mit%20%20136%20sozialen%20Wohnungen%20bis%202026&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /><p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/automatisch-gespeicherter-entwurfchina-unterstuetzt-seychellen-mit-sozialem-wohnungsbau-136-einheiten-bis-2026-geplant/">China unterstützt Seychellen mit  136 sozialen Wohnungen bis 2026</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		
		<media:thumbnail url="https://fokus-afrika.de/fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&#038;rec=1&#038;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fautomatisch-gespeicherter-entwurfchina-unterstuetzt-seychellen-mit-sozialem-wohnungsbau-136-einheiten-bis-2026-geplant%2F&#038;action_name=China%20unterst%C3%BCtzt%20Seychellen%20mit%20%20136%20sozialen%20Wohnungen%20bis%202026&#038;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" />
		<media:content url="https://fokus-afrika.de/fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&#038;rec=1&#038;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fautomatisch-gespeicherter-entwurfchina-unterstuetzt-seychellen-mit-sozialem-wohnungsbau-136-einheiten-bis-2026-geplant%2F&#038;action_name=China%20unterst%C3%BCtzt%20Seychellen%20mit%20%20136%20sozialen%20Wohnungen%20bis%202026&#038;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" medium="image" />
	</item>
		<item>
		<title>Entwicklungsministerin Schulze präsentiert den 17. Entwicklungspolitischen Bericht</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/entwicklungsministerin-schulze-praesentiert-den-17-entwicklungspolitischen-bericht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Dec 2024 13:01:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Institutionelle Beziehungen]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[BMZ]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://fokus-afrika.de/?p=13038</guid>

					<description><![CDATA[<p>Am 11. Dezember 2024 stellte Bundesentwicklungsministerin Svenja Schulze den 17. Entwicklungspolitischen Bericht der Bundesregierung vor. Unter dem Titel „Entwicklungspolitik&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fentwicklungsministerin-schulze-praesentiert-den-17-entwicklungspolitischen-bericht%2F&amp;action_name=Entwicklungsministerin%20Schulze%20pr%C3%A4sentiert%20den%2017.%20Entwicklungspolitischen%20Bericht&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/entwicklungsministerin-schulze-praesentiert-den-17-entwicklungspolitischen-bericht/">Entwicklungsministerin Schulze präsentiert den 17. Entwicklungspolitischen Bericht</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Am 11. Dezember 2024 stellte Bundesentwicklungsministerin Svenja Schulze den <a href="https://www.bmz.de/resource/blob/240334/17-entwicklungspolitischer-bericht-kurzfassung.pdf">17. Entwicklungspolitischen Bericht</a> der Bundesregierung vor. Unter dem Titel <em>„Entwicklungspolitik in einer sich wandelnden, multipolaren Welt“</em> beleuchtet der Bericht die zentralen Herausforderungen und Erfolge der deutschen Entwicklungspolitik in den vergangenen drei Jahren. Der Bericht gibt Einblicke in die strategischen Schwerpunkte, multilaterale Reformen und innovative Ansätze, die die Bundesregierung verfolgt hat.</p>



<h4 id="feministische-entwicklungspolitik-als-schluesselstrategie" class="wp-block-heading">Feministische Entwicklungspolitik als Schlüsselstrategie</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Ein zentraler Schwerpunkt dieser Legislaturperiode war die Einführung einer feministischen Entwicklungspolitik. Ziel ist es, die Rechte, Ressourcen und Repräsentanz von Frauen und Mädchen weltweit zu stärken. Ministerin Schulze erklärte, dass ab 2025 93 Prozent aller neuen <a href="https://fokus-afrika.de/tag/bmz/">BMZ</a>-Projekte einen Beitrag zur Geschlechtergleichstellung leisten sollen. Bereits 2023 lag dieser Anteil bei 76 Prozent, im Vergleich zu 66 Prozent im Jahr 2022.</p>


<blockquote class="twitter-tweet" data-media-max-width="560">
<p lang="de" dir="ltr">Entwicklungsministerin <a href="https://twitter.com/SvenjaSchulze68?ref_src=twsrc%5Etfw">@SvenjaSchulze68</a> hat heute in der <a href="https://twitter.com/hashtag/Bundespressekonferenz?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#Bundespressekonferenz</a> den 17. Entwicklungspolitischen Bericht vorgestellt. Die Hauptaussagen? Die deutsche <a href="https://twitter.com/hashtag/Entwicklungspolitik?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#Entwicklungspolitik</a> ist weiblicher, multilateraler und partnerschaftlicher geworden! 👉 1/3 <a href="https://t.co/HU1RlJJEJF">pic.twitter.com/HU1RlJJEJF</a></p>
<p>&mdash; Bundesentwicklungsministerium (@BMZ_Bund) <a href="https://twitter.com/BMZ_Bund/status/1866847077659017420?ref_src=twsrc%5Etfw">December 11, 2024</a></p></blockquote>
<p> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p>



<p class="wp-block-paragraph">Schulze betonte, dass die Förderung der Gleichstellung von Frauen nicht nur eine Frage der Gerechtigkeit sei, sondern auch nachweislich positive Auswirkungen auf Armut, Hunger und Stabilität habe. Projekte in Ländern wie Nepal, Pakistan, Indonesien und Kolumbien verdeutlichen, wie die Strategie umgesetzt wird – von der Stärkung von Frauenrechten in der Textilbranche bis zur Förderung von Frauen im Energiesektor.</p>



<h4 id="reformen-der-weltbank-und-multilaterale-zusammenarbeit" class="wp-block-heading">Reformen der Weltbank und multilaterale Zusammenarbeit</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Ein weiterer Erfolg war die tiefgreifende Reform der Weltbank, die Deutschland gemeinsam mit internationalen Partnern anstieß. Diese ermöglichte es, die Kreditvergabe der Bank um rund 150 Milliarden US-Dollar über zehn Jahre zu erhöhen, um die Bekämpfung von Armut und den Klimaschutz besser zu verknüpfen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Schulze hob hervor, dass multilaterale Zusammenarbeit unerlässlich sei, um globale Herausforderungen wie den Klimawandel, Biodiversitätsverlust und Pandemien zu bewältigen. Deutschland engagierte sich zudem für die Einrichtung des Fonds zur Bewältigung von Klimaschäden und -verlusten, der von Deutschland und den Vereinigten Arabischen Emiraten mit jeweils 100 Millionen US-Dollar ausgestattet wurde.</p>



<h4 id="unterstuetzung-fuer-afrika-und-globale-gesundheit" class="wp-block-heading">Unterstützung für Afrika und globale Gesundheit</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Die deutsche Entwicklungspolitik stärkte Partnerschaften, insbesondere in Afrika. Im Rahmen der Afrika-Strategie des BMZ unterstützte Deutschland den Aufbau einer eigenständigen Impfstoff- und Pharmaproduktion auf dem Kontinent.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Weitere Erfolge umfassen den Zugang zu Gesundheitsversorgung für über 25 Millionen Menschen durch den Globalen Fonds zur Bekämpfung von AIDS, Tuberkulose und Malaria sowie den Bau von 186 Gesundheitseinrichtungen in der MENA-Region.</p>


<p><iframe width="560" height="315" src="https://www.youtube.com/embed/ltHfNAdtT6k?si=pyHRriTq9RkMmyp8" title="YouTube video player" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>



<h4 id="energiewende-und-nachhaltige-entwicklung" class="wp-block-heading">Energiewende und nachhaltige Entwicklung</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Deutschland setzte sich für eine sozial gerechte Energiewende ein. Initiativen wie die „Just Energy Transition Partnerships“ unterstützen Schwellenländer bei der Umsetzung erneuerbarer Energien und der Anpassung an den Klimawandel. Projekte zur nachhaltigen Rohstoffgewinnung, beispielsweise in der Region der Großen Seen, trugen zur Verringerung des illegalen Bergbaus bei.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Schulze unterstrich, dass Deutschland seine Zusagen für die internationale Klimafinanzierung eingehalten habe. 2023 stellte die Bundesregierung 9,9 Milliarden Euro bereit, um Entwicklungsländer beim Klimaschutz zu unterstützen.</p>



<h4 id="bilanz-und-ausblick" class="wp-block-heading">Bilanz und Ausblick</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Der Bericht zeigt, dass die deutsche Entwicklungspolitik gezielt darauf ausgerichtet ist, globale Gerechtigkeit und nachhaltige Entwicklung zu fördern. Ministerin Schulze betonte: „Die deutsche Entwicklungspolitik ist heute weiblicher, multilateraler und partnerschaftlicher aufgestellt. In einer multipolaren Weltordnung müssen wir weiterhin ein starker Partner der Wahl bleiben.“</p>
<img loading="lazy" decoding="async" src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fentwicklungsministerin-schulze-praesentiert-den-17-entwicklungspolitischen-bericht%2F&amp;action_name=Entwicklungsministerin%20Schulze%20pr%C3%A4sentiert%20den%2017.%20Entwicklungspolitischen%20Bericht&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /><p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/entwicklungsministerin-schulze-praesentiert-den-17-entwicklungspolitischen-bericht/">Entwicklungsministerin Schulze präsentiert den 17. Entwicklungspolitischen Bericht</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		
		<media:content url="https://www.youtube.com/embed/ltHfNAdtT6k" duration="1333">
			<media:player url="https://www.youtube.com/embed/ltHfNAdtT6k" />
			<media:title type="html">Entwicklungsministerin Schulze präsentiert den 17. Entwicklungspolitischen Bericht</media:title>
			<media:description type="html">%%primary_category%% %%sep%% Der 17. Entwicklungspolitische Bericht beleuchtet Erfolge und Schwerpunkte der deutschen Entwicklungspolitik.</media:description>
			<media:thumbnail url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/12/lthfnadtt6k.avif" />
			<media:keywords>3,BMZ,Energie,Entwicklung,Frauen,Gesundheit,Weltbank,Bericht</media:keywords>
		</media:content>
		<media:thumbnail url="https://fokus-afrika.de/fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&#038;rec=1&#038;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fentwicklungsministerin-schulze-praesentiert-den-17-entwicklungspolitischen-bericht%2F&#038;action_name=Entwicklungsministerin%20Schulze%20pr%C3%A4sentiert%20den%2017.%20Entwicklungspolitischen%20Bericht&#038;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" />
		<media:content url="https://fokus-afrika.de/fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&#038;rec=1&#038;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fentwicklungsministerin-schulze-praesentiert-den-17-entwicklungspolitischen-bericht%2F&#038;action_name=Entwicklungsministerin%20Schulze%20pr%C3%A4sentiert%20den%2017.%20Entwicklungspolitischen%20Bericht&#038;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" medium="image" />
	</item>
		<item>
		<title>König Mohammed VI. unterzieht sich einer Operation</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/koenig-mohammed-vi-unterzieht-sich-einer-operation/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 08 Dec 2024 20:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Marokko]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[König]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://fokus-afrika.de/?p=13024</guid>

					<description><![CDATA[<p>Am 8. Dezember 2024 unterzog sich König Mohammed VI. von Marokko erfolgreich einer chirurgischen Behandlung an seiner linken&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fkoenig-mohammed-vi-unterzieht-sich-einer-operation%2F&amp;action_name=K%C3%B6nig%20Mohammed%20VI.%20unterzieht%20sich%20einer%20Operation&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/koenig-mohammed-vi-unterzieht-sich-einer-operation/">König Mohammed VI. unterzieht sich einer Operation</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Am 8. Dezember 2024 unterzog sich König Mohammed VI. von <a href="https://fokus-afrika.de/category/politik/innen-und-aussenpolitik/nordafrika/marokko/">Marokko</a> erfolgreich einer chirurgischen Behandlung an seiner linken Schulter. Die Operation wurde in der Klinik des Königspalastes in Rabat durchgeführt und war notwendig geworden, nachdem der König bei einer sportlichen Aktivität gestürzt war und sich dabei eine Fraktur des Oberarmknochens (Humerus) zugezogen hatte.</p>



<h4 id="details-zur-medizinischen-behandlung" class="wp-block-heading">Details zur medizinischen Behandlung</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Laut einem offiziellen <a href="https://www.mapnews.ma/fr/activites-royales/communiqué-sm-le-roi-subi-avec-succès-une-opération-chirurgicale-à-son-épaule">Kommuniqué</a> des Königspalastes wurde die Verletzung durch einen Unfall während eines regelmäßigen sportlichen Trainings verursacht.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Diagnose und Eingriff</strong>: Der Sturz führte zu einem Trauma und einer Fraktur des linken Humerus. Die Operation verlief erfolgreich und wurde von einer Gruppe hochspezialisierter medizinischer Experten durchgeführt.</li>



<li><strong>Genesungsprozess</strong>: Nach der Operation wird die Schulter des Königs für 45 Tage immobilisiert, gefolgt von einer Phase der funktionellen Rehabilitation.</li>
</ul>



<h4 id="zusammensetzung-des-medizinischen-teams" class="wp-block-heading">Zusammensetzung des medizinischen Teams</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Die Operation wurde von einem Team aus renommierten Fachärzten geleitet:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Prof. Lahcen Belyamani</strong>, persönlicher Arzt des Königs.</li>



<li><strong>Prof. Zine Ali</strong>, <strong>Prof. Salim Bouabid</strong> und <strong>Prof. Mohammed Benchekroun</strong>, Experten für Traumatologie am Militärkrankenhaus Mohammed V. in Rabat.</li>
</ul>



<h4 id="offizielle-mitteilung-und-genesungswuensche" class="wp-block-heading">Offizielle Mitteilung und Genesungswünsche</h4>



<p class="wp-block-paragraph">In der Mitteilung des Königspalastes wurde betont:<br>„Puisse Dieu préserver Sa Majesté le Roi, Lui accorder prompt rétablissement et Le combler des bienfaits de la santé“ („Möge Gott Seine Majestät den König beschützen, ihm eine schnelle Genesung gewähren und ihn mit guter Gesundheit segnen“).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Nachricht der erfolgreichen Operation hat landesweit und international für Erleichterung gesorgt. Viele Bürgerinnen und Bürger sowie Politiker haben ihre besten Genesungswünsche an den König gerichtet.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fkoenig-mohammed-vi-unterzieht-sich-einer-operation%2F&amp;action_name=K%C3%B6nig%20Mohammed%20VI.%20unterzieht%20sich%20einer%20Operation&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /><p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/koenig-mohammed-vi-unterzieht-sich-einer-operation/">König Mohammed VI. unterzieht sich einer Operation</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		
		<media:thumbnail url="https://fokus-afrika.de/fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&#038;rec=1&#038;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fkoenig-mohammed-vi-unterzieht-sich-einer-operation%2F&#038;action_name=K%C3%B6nig%20Mohammed%20VI.%20unterzieht%20sich%20einer%20Operation&#038;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" />
		<media:content url="https://fokus-afrika.de/fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&#038;rec=1&#038;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fkoenig-mohammed-vi-unterzieht-sich-einer-operation%2F&#038;action_name=K%C3%B6nig%20Mohammed%20VI.%20unterzieht%20sich%20einer%20Operation&#038;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" medium="image" />
	</item>
		<item>
		<title>Deutschland sagt 64 Millionen Euro für die Ostafrikanische Gemeinschaft (EAC) zu</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/deutschland-sagt-64-millionen-euro-fuer-die-ostafrikanische-gemeinschaft-eac-zu/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Dec 2024 14:22:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Institutionelle Beziehungen]]></category>
		<category><![CDATA[Kontinentale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[BMZ]]></category>
		<category><![CDATA[EAC]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Infrastruktur]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://fokus-afrika.de/?p=12928</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Bundesregierung hat ihre langjährige Partnerschaft mit der EAC (Ostafrikanische Gemeinschaft) erneuert und eine finanzielle Unterstützung von 64 Millionen Euro für die&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fdeutschland-sagt-64-millionen-euro-fuer-die-ostafrikanische-gemeinschaft-eac-zu%2F&amp;action_name=Deutschland%20sagt%2064%20Millionen%20Euro%20f%C3%BCr%20die%20Ostafrikanische%20Gemeinschaft%20%28EAC%29%20zu&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/deutschland-sagt-64-millionen-euro-fuer-die-ostafrikanische-gemeinschaft-eac-zu/">Deutschland sagt 64 Millionen Euro für die Ostafrikanische Gemeinschaft (EAC) zu</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die Bundesregierung hat ihre langjährige Partnerschaft mit der EAC (<strong>Ostafrikanische Gemeinschaft</strong>) erneuert und eine <a href="https://www.eac.int/press-releases/155-resource-mobilization/3281-germany-commits-euro-64-million-to-support-eac-in-creating-impacts-for-east-africans">finanzielle Unterstützung</a> von <strong>64 Millionen Euro</strong> für die kommenden drei Jahre zugesagt. Das Abkommen wurde am 2. Dezember 2024 von der <a href="https://fokus-afrika.de/tag/eac/">EAC</a>-Generalsekretärin Veronica M. Nduva und Marcus von Essen, Leiter der deutschen Delegation und Direktor für Ostafrika im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (<a href="https://fokus-afrika.de/tag/bmz/">BMZ</a>), unterzeichnet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Unterzeichnung fand am Rande des Deutsch-Afrikanischen Wirtschaftsforums in Nairobi, Kenia, statt, das Vertreter aus Deutschland und dem ostafrikanischen Privatsektor zusammenbrachte.</p>



<h3 id="foerderschwerpunkte-der-partnerschaft-mit-der-ostafrikanische-gemeinschaft" class="wp-block-heading">Förderschwerpunkte der Partnerschaft mit der Ostafrikanische Gemeinschaft</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Mittel werden in drei zentrale Bereiche der Zusammenarbeit fließen:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung (36 Millionen Euro):</strong>
<ul class="wp-block-list">
<li>Förderung der regionalen Wirtschaftsintegration.</li>



<li>Entwicklung digitaler Kompetenzen und Unterstützung der KI-Forschung.</li>



<li>Stärkung der Regionalisierung und Förderung von Frauen in der Berufsausbildung im Gesundheitssektor.</li>



<li>Ausbau der Handelsinfrastruktur.</li>
</ul>
</li>



<li><strong>Gesundheit und Pandemiebekämpfung (23 Millionen Euro):</strong>
<ul class="wp-block-list">
<li>Ausbau der regionalen Kapazitäten zur Pandemievorsorge.</li>



<li>Bekämpfung übertragbarer Krankheiten, einschließlich Mpox und des Marburg-Virus.</li>
</ul>
</li>



<li><strong>Umweltschutz (5 Millionen Euro):</strong>
<ul class="wp-block-list">
<li>Unterstützung naturbasierter Lösungen und des integrierten Wassermanagements.</li>
</ul>
</li>
</ol>



<h3 id="ein-beitrag-zur-regionalen-integration" class="wp-block-heading">Ein Beitrag zur regionalen Integration</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Marcus von Essen lobte die Fortschritte der Ostafrikanische Gemeinschaft, insbesondere im Bereich des intra-regionalen Handels und der Positionierung als regionaler Block innerhalb der <strong>Afrikanischen Freihandelszone (AfCFTA)</strong>. Die deutsche Delegation würdigte zudem die Teilnahme der EAC an der COP29, bei der regionale Positionen zu Klimafragen erfolgreich vertreten wurden.</p>


<blockquote class="twitter-tweet" data-lang="de" data-dnt="true">
<p lang="en" dir="ltr">☘️ The EAC &amp; German Development Cooperation (BMZ) have signed a €64 million grant agreement to support regional programmes over the next three years. <br />The agreement was signed by EAC Secretary General <a href="https://twitter.com/SGNduva?ref_src=twsrc%5Etfw">@SGNduva</a> and Mr. Marcus von Essen, Head of Division for East Africa, BMZ. <a href="https://t.co/bSIKBPb7Ve">pic.twitter.com/bSIKBPb7Ve</a></p>
<p>&mdash; East African Community (@jumuiya) <a href="https://twitter.com/jumuiya/status/1863878716599709876?ref_src=twsrc%5Etfw">3. Dezember 2024</a></p></blockquote>
<p> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Generalsekretärin der EAC, Veronica M. Nduva, dankte der Bundesregierung für ihre anhaltende Unterstützung, die seit 1999 technische und finanzielle Mittel in Höhe von über&nbsp;<strong>600 Millionen Euro</strong>&nbsp;bereitgestellt hat. Diese Mittel haben maßgeblich zur Förderung der Integration und Verbesserung der Lebensbedingungen der ostafrikanischen Bürger beigetragen.</p>



<h4 id="staerkung-der-resilienz-in-krisenzeiten" class="wp-block-heading">Stärkung der Resilienz in Krisenzeiten</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Angesichts jüngster Ausbrüche von Infektionskrankheiten wie Mpox und des Marburg-Virus betonten beide Seiten die Bedeutung von Investitionen in die Gesundheitsinfrastruktur und die Pandemiebekämpfung. Diese Maßnahmen sollen nicht nur die Gesundheitssysteme stärken, sondern auch die wirtschaftliche Stabilität und den Handel in der Region sichern.</p>



<h4 id="breitgefaecherte-zusammenarbeit-fuer-nachhaltige-entwicklung" class="wp-block-heading">Breitgefächerte Zusammenarbeit für nachhaltige Entwicklung</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Die Vielzahl gemeinsamer Projekte spiegelt die breite Palette der EAC-Deutschland-Kooperation wider. Ziel ist es, die Lebensbedingungen der Bürger in den Mitgliedstaaten der EAC zu verbessern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zu den Mitgliedsstaaten der EAC gehören <a href="https://fokus-afrika.de/category/politik/innen-und-aussenpolitik/ostafrika/burundi/">Burundi</a>, <a href="https://fokus-afrika.de/category/politik/innen-und-aussenpolitik/ostafrika/kenia/">Kenia</a>, <a href="https://fokus-afrika.de/category/politik/innen-und-aussenpolitik/ostafrika/ruanda/">Ruanda</a>, <a href="https://fokus-afrika.de/category/politik/innen-und-aussenpolitik/ostafrika/suedsudan/">Südsudan</a>, <a href="https://fokus-afrika.de/category/politik/innen-und-aussenpolitik/ostafrika/tansania/">Tansania</a>, <a href="https://fokus-afrika.de/category/politik/innen-und-aussenpolitik/ostafrika/uganda/">Uganda</a>, die <a href="https://fokus-afrika.de/category/politik/innen-und-aussenpolitik/zentralafrika/dr-kongo/">Demokratische Republik Kongo</a> und <a href="https://fokus-afrika.de/category/politik/innen-und-aussenpolitik/ostafrika/somalia/">Somalia</a>.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fdeutschland-sagt-64-millionen-euro-fuer-die-ostafrikanische-gemeinschaft-eac-zu%2F&amp;action_name=Deutschland%20sagt%2064%20Millionen%20Euro%20f%C3%BCr%20die%20Ostafrikanische%20Gemeinschaft%20%28EAC%29%20zu&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /><p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/deutschland-sagt-64-millionen-euro-fuer-die-ostafrikanische-gemeinschaft-eac-zu/">Deutschland sagt 64 Millionen Euro für die Ostafrikanische Gemeinschaft (EAC) zu</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		
		<media:thumbnail url="https://fokus-afrika.de/fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&#038;rec=1&#038;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fdeutschland-sagt-64-millionen-euro-fuer-die-ostafrikanische-gemeinschaft-eac-zu%2F&#038;action_name=Deutschland%20sagt%2064%20Millionen%20Euro%20f%C3%BCr%20die%20Ostafrikanische%20Gemeinschaft%20%28EAC%29%20zu&#038;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" />
		<media:content url="https://fokus-afrika.de/fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&#038;rec=1&#038;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fdeutschland-sagt-64-millionen-euro-fuer-die-ostafrikanische-gemeinschaft-eac-zu%2F&#038;action_name=Deutschland%20sagt%2064%20Millionen%20Euro%20f%C3%BCr%20die%20Ostafrikanische%20Gemeinschaft%20%28EAC%29%20zu&#038;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" medium="image" />
	</item>
		<item>
		<title>G7-Außenminister: Partnerschaften mit Afrika im Zentrum</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/g7-aussenminister-partnerschaften-mit-afrika-im-zentrum/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Dec 2024 05:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Internationale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[1]]></category>
		<category><![CDATA[5]]></category>
		<category><![CDATA[Diplomatie]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[EU]]></category>
		<category><![CDATA[Frankreich]]></category>
		<category><![CDATA[G7]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Italien]]></category>
		<category><![CDATA[Japan]]></category>
		<category><![CDATA[Klima]]></category>
		<category><![CDATA[Lebensmittel]]></category>
		<category><![CDATA[Migration]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[UK]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://fokus-afrika.de/?p=12855</guid>

					<description><![CDATA[<p>Globale Zusammenarbeit in Krisenzeiten<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fg7-aussenminister-partnerschaften-mit-afrika-im-zentrum%2F&amp;action_name=G7-Au%C3%9Fenminister%3A%20Partnerschaften%20mit%20Afrika%20im%20Zentrum&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/g7-aussenminister-partnerschaften-mit-afrika-im-zentrum/">G7-Außenminister: Partnerschaften mit Afrika im Zentrum</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die Außenministerinnen und -minister der G7-Staaten – bestehend aus Deutschland, <a href="https://fokus-afrika.de/tag/frankreich/">Frankreich</a>, <a href="https://fokus-afrika.de/tag/italien/">Italien</a>, <a href="https://fokus-afrika.de/tag/japan/">Japan</a>, Kanada, dem <a href="https://fokus-afrika.de/tag/uk/">Vereinigten Königreich</a>, den <a href="https://fokus-afrika.de/tag/usa/">Vereinigten Staaten</a> sowie der <a href="https://fokus-afrika.de/tag/eu/">Europäischen Union</a> – erneuerten in ihrer jüngsten Erklärung ihr Bekenntnis zu Frieden, Stabilität und nachhaltiger Entwicklung. Angesichts globaler Herausforderungen wie Klimawandel, Armutsbekämpfung und technologischer Transformation rufen sie zu gemeinschaftlichem Handeln und multilateraler Zusammenarbeit auf. <em>In der <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/newsroom/2688048-2688048">Erklärung</a> heißt es</em>, dass die Reform des VN-Sicherheitsrats und die Stärkung der Rolle der Vereinten Nationen zentrale Bestandteile ihrer strategischen Ziele bleiben.</p>


<blockquote class="twitter-tweet" data-media-max-width="560">
<p lang="en" dir="ltr">Minister Antonio Tajani welcomed the Heads of Delegation of the <a href="https://twitter.com/hashtag/G7?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#G7</a> Meeting on Foreign Affairs in the stunning Palazzo Comunale of Anagni. <a href="https://twitter.com/hashtag/G7Italy?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#G7Italy</a> <a href="https://t.co/giDSXYIwwM">pic.twitter.com/giDSXYIwwM</a></p>
<p>&mdash; G7 Italy (@G7) <a href="https://twitter.com/G7/status/1861032886507323888?ref_src=twsrc%5Etfw">November 25, 2024</a></p></blockquote>
<p> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p>



<h2 id="afrika-als-schluesselpartner-der-g7" class="wp-block-heading">Afrika als Schlüsselpartner der G7</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die G7 bekräftigte ihre Entschlossenheit, afrikanische Länder bei der Förderung von Frieden, Wachstum und Beschäftigung zu unterstützen. Diese Partnerschaften sollen im Einklang mit der Agenda 2063 der Afrikanischen Union gestaltet werden, die eine nachhaltige Entwicklung und wirtschaftliche Integration des Kontinents anstrebt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein herausragendes Projekt ist der&nbsp;<em>KI-Knotenpunkt für nachhaltige Entwicklung</em>, der in Kooperation mit dem Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (UNDP) entwickelt wurde. Dieses Zentrum soll digitale Innovationen in Schlüsselsektoren wie Landwirtschaft, Energie, Gesundheit, Infrastruktur und Bildung fördern. Im Geiste des von Italien initiierten Mattei-Plans steht der Knotenpunkt für das Prinzip „Gemeinsames Wachsen“ („Growing Together“) und strebt an, afrikanische Länder in die digitale Transformation einzubeziehen, um eine inklusivere Zukunft zu gestalten.</p>



<h3 id="infrastruktur-und-investitionen-fokus-auf-die-pgii-initiative" class="wp-block-heading">Infrastruktur und Investitionen: Fokus auf die PGII-Initiative</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die <em>Partnerschaft für globale Infrastruktur und Investitionen (PGII)</em> bleibt ein zentraler Bestandteil der G7-Strategie in Afrika. Ziel ist es, eine nachhaltige und widerstandsfähige Infrastruktur zu schaffen, die hohen Standards sowie Transparenz bei Projektauswahl, Finanzierung und Beschaffung entspricht. Obwohl PGII eine globale Reichweite hat, soll der Schwerpunkt auf afrikanischen Regionen liegen, in denen Investitionen die größte Wirkung erzielen können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Beispiel hierfür ist der Lobito-Korridor im südlichen und zentralen Afrika, ein Wirtschaftskorridor, der lokale und regionale Infrastruktur verbessert und zur Steigerung des Handels sowie der Ernährungssicherheit beiträgt. Zusätzlich unterstützt die EU im Rahmen ihrer&nbsp;<em>Global Gateway</em>-Initiative Projekte, die auf eine verbesserte Konnektivität und nachhaltige Entwicklung abzielen.</p>



<h3 id="foerderung-nachhaltiger-energie-und-ernaehrungssicherheit" class="wp-block-heading">Förderung nachhaltiger Energie und Ernährungssicherheit</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ein weiteres Highlight der Erklärung ist die Initiative „Energie für Wachstum in Afrika“. Sie zielt darauf ab, Hindernisse für Investitionen in saubere Energie zu überwinden und den Kontinent beim Übergang zu einer klimaneutralen Wirtschaft zu unterstützen. <em>Nach Angaben der Erklärung</em> soll diese Initiative eine Vielzahl von Akteuren einbeziehen, darunter öffentliche Entwicklungsbanken, multilaterale Entwicklungsinstitutionen und den Privatsektor.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Bereich der Ernährungssicherheit lancierte die G7 die&nbsp;<em>Ernährungssicherheitsinitiative von Apulien (AFSI)</em>. Sie kombiniert Programme zur Verbesserung der Ernährungssysteme, zur Bekämpfung von Mangelernährung und zur Förderung nachhaltiger Landwirtschaft. Speziell Kinder sollen vor Wachstumsstörungen und Mangelernährung geschützt werden. In Wertschöpfungsketten wie der Kaffeeproduktion wird Nachhaltigkeit und Resilienz angestrebt, um die Ziele für nachhaltige Entwicklung voranzubringen.</p>



<h3 id="regionale-konflikte-und-humanitaere-herausforderungen" class="wp-block-heading">Regionale Konflikte und humanitäre Herausforderungen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die G7 zeigte sich tief besorgt über anhaltende Konflikte in der Region der Großen Seen, im Sudan und in anderen Krisenherden Afrikas. Dabei forderten sie ein Ende der Gewalt sowie humanitären Zugang zu den betroffenen Bevölkerungsgruppen. Besonders die Lage in der Demokratischen Republik Kongo und die Rolle bewaffneter Gruppen wie der M23-Miliz stehen im Fokus der internationalen Aufmerksamkeit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Stabilisierung Somalias wurde ebenfalls hervorgehoben. Die G7 unterstützt die neue Unterstützungsmission der Afrikanischen Union in Somalia (AUSSOM) und ruft zur verstärkten Finanzierung der Mission auf, um die Sicherheit am Horn von Afrika und im Roten Meer zu gewährleisten.</p>


<p><iframe width="560" height="315" src="https://www.youtube.com/embed/5PkHQLvwjWw?si=2yxwiiKI_CSm4Ki5" title="YouTube video player" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Sudan verurteilen die G7-Mitglieder die anhaltenden Kämpfe, die massives Leid und Vertreibungen verursachen. Sie forderten alle Konfliktparteien auf, die Gewalt zu beenden, den Schutz der Zivilbevölkerung zu gewährleisten und humanitären Zugang zu ermöglichen.</p>



<h3 id="gesundheitsversorgung-und-impfstoffproduktion-in-afrika" class="wp-block-heading">Gesundheitsversorgung und Impfstoffproduktion in Afrika</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die G7 würdigte das GAVI-Projekt AVMA, das die regionale Impfstoffproduktion in Afrika beschleunigen soll. Dieses Vorhaben soll die Gesundheitssysteme stärken und Afrika unabhängiger von internationalen Lieferketten machen. Durch Partnerschaften mit der Afrikanischen Union und Africa CDC wird angestrebt, regionale Kapazitäten zu entwickeln, die sowohl kurzfristige als auch langfristige Bedürfnisse abdecken können.</p>



<h3 id="migration-und-entwicklungszusammenarbeit" class="wp-block-heading">Migration und Entwicklungszusammenarbeit</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Erklärung hob die Bedeutung nachhaltiger Lösungen für Migration hervor. Im Einklang mit der Agenda der Staats- und Regierungschefs von Apulien wollen die G7-Mitglieder die Ursachen irregulärer Migration – Armut, Instabilität und Klimawandel – bekämpfen. Partnerschaften mit Herkunfts-, Transit- und Zielländern sollen zur Stabilisierung beitragen und gleichzeitig Chancen für eine reguläre und sichere Migration schaffen.</p>


<blockquote class="twitter-tweet" data-media-max-width="560">
<p lang="en" dir="ltr"><a href="https://twitter.com/hashtag/G7Italy?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#G7Italy</a> | The first day of the meeting of the Foreign Ministers of the <a href="https://twitter.com/G7?ref_src=twsrc%5Etfw">@G7</a> countries chaired by Minister <a href="https://twitter.com/Antonio_Tajani?ref_src=twsrc%5Etfw">@Antonio_Tajani</a> in <a href="https://twitter.com/hashtag/Fiuggi?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#Fiuggi</a> and <a href="https://twitter.com/hashtag/Anagni?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#Anagni</a> has come to an end.<br />Let&#39;s see it together 👇 <a href="https://t.co/Nlu73KU6XT">pic.twitter.com/Nlu73KU6XT</a></p>
<p>&mdash; Italy MFA (@ItalyMFA_int) <a href="https://twitter.com/ItalyMFA_int/status/1861163015368020274?ref_src=twsrc%5Etfw">November 25, 2024</a></p></blockquote>
<p> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p>
<img loading="lazy" decoding="async" src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fg7-aussenminister-partnerschaften-mit-afrika-im-zentrum%2F&amp;action_name=G7-Au%C3%9Fenminister%3A%20Partnerschaften%20mit%20Afrika%20im%20Zentrum&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /><p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/g7-aussenminister-partnerschaften-mit-afrika-im-zentrum/">G7-Außenminister: Partnerschaften mit Afrika im Zentrum</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		
		<media:content url="https://www.youtube.com/embed/5PkHQLvwjWw" duration="2385">
			<media:player url="https://www.youtube.com/embed/5PkHQLvwjWw" />
			<media:title type="html">G7-Außenminister: Partnerschaften mit Afrika im Zentrum</media:title>
			<media:description type="html">%%primary_category%% %%sep%% Die G7 verstärken Partnerschaften mit Afrika: Initiativen stehen im Mittelpunkt ihrer Strategie.</media:description>
			<media:thumbnail url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/12/5pkhqlvwjww.avif" />
			<media:keywords>1,5,Diplomatie,Energie,EU,Frankreich,G7,Gesundheit,Italien,Japan,Klima,Lebensmittel,Migration,Sicherheit,UK,USA,G7</media:keywords>
		</media:content>
		<media:thumbnail url="https://fokus-afrika.de/fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&#038;rec=1&#038;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fg7-aussenminister-partnerschaften-mit-afrika-im-zentrum%2F&#038;action_name=G7-Au%C3%9Fenminister%3A%20Partnerschaften%20mit%20Afrika%20im%20Zentrum&#038;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" />
		<media:content url="https://fokus-afrika.de/fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&#038;rec=1&#038;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fg7-aussenminister-partnerschaften-mit-afrika-im-zentrum%2F&#038;action_name=G7-Au%C3%9Fenminister%3A%20Partnerschaften%20mit%20Afrika%20im%20Zentrum&#038;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" medium="image" />
	</item>
		<item>
		<title>Afrikanische Akademie für Gesundheitswissenschaften in Dakhla</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/afrikanische-akademie-fuer-gesundheitswissenschaften-in-dakhla/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Nov 2024 05:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Marokko]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Infrastruktur]]></category>
		<category><![CDATA[WHO]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://fokus-afrika.de/?p=12803</guid>

					<description><![CDATA[<p>Am 23. November 2024 wurde in Dakhla, Marokko, die Afrikanische Akademie der Gesundheitswissenschaften (African Academy of Health Sciences, AAHS) offiziell&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fafrikanische-akademie-fuer-gesundheitswissenschaften-in-dakhla%2F&amp;action_name=Afrikanische%20Akademie%20f%C3%BCr%20Gesundheitswissenschaften%20in%20Dakhla&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/afrikanische-akademie-fuer-gesundheitswissenschaften-in-dakhla/">Afrikanische Akademie für Gesundheitswissenschaften in Dakhla</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Am 23. November 2024 wurde in Dakhla, <a href="https://fokus-afrika.de/category/politik/innen-und-aussenpolitik/nordafrika/marokko/">Marokko</a>, die <em>Afrikanische Akademie der Gesundheitswissenschaften</em> (African Academy of Health Sciences, AAHS) offiziell ins Leben gerufen. Die von der Mohammed VI Stiftung für Wissenschaft und Gesundheit initiierte Akademie verfolgt das Ziel, eine Plattform für Forschung, Lehre und Innovation zu schaffen, die den spezifischen Herausforderungen des afrikanischen Kontinents gerecht wird.</p>



<h3 id="eine-vision-fuer-afrikas-gesundheit" class="wp-block-heading">Eine Vision für Afrikas Gesundheit</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Laut dem marokkanischen Gesundheitsminister Amine Tahraoui verkörpert die AAHS eine visionäre Antwort Afrikas auf eigene Gesundheitsprobleme. „Die Akademie ist weit mehr als ein Projekt – sie ist eine Vision einer souveränen und vereinten Afrika, das seine Talente und sein Wissen mobilisiert, um die Herausforderungen der Zukunft zu meistern,“ erklärte Tahraoui bei der Einweihung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit einem Fokus auf die Ausbildung der nächsten Generation afrikanischer Gesundheitsführer, Innovation in der medizinischen Forschung und der Förderung von Süd-Süd-Kooperationen soll die AAHS die Basis für ein nachhaltiges, exzellentes Gesundheitssystem auf dem Kontinent schaffen.</p>



<h3 id="infrastruktur-und-ziele-der-akademie" class="wp-block-heading">Infrastruktur und Ziele der Akademie</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Akademie, die auf einem 47 Hektar großen Campus errichtet wurde, bietet Platz für 3.000 Studierende und beherbergt unter anderem ein Big-Data-Zentrum und ein afrikanisches Gesundheitsobservatorium. Ziel ist es, die Forschung auf dem Kontinent zu stärken und Lösungen zu entwickeln, die an die spezifischen Bedürfnisse Afrikas angepasst sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zu den wichtigsten Aufgaben gehören:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Förderung der Forschung und Innovation:</strong> Multinationale Forschungsprojekte sollen technische und medizinische Lösungen entwickeln.</li>



<li><strong>Integration neuer Technologien:</strong> Digitalisierung und Big Data spielen eine Schlüsselrolle.</li>



<li><strong>Anpassung der Ausbildung:</strong> Gesundheitsausbildungen sollen auf die Realitäten Afrikas zugeschnitten werden.</li>



<li><strong>Schaffung einer kooperativen Plattform:</strong> Netzwerke von Experten und Institutionen aus ganz Afrika sollen gute Praktiken austauschen und Strategien entwickeln.</li>
</ul>



<h3 id="internationale-und-regionale-zusammenarbeit" class="wp-block-heading">Internationale und regionale Zusammenarbeit</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Der Standort Dakhla, eine strategische Verbindung zwischen Marokko und Subsahara-Afrika, wurde bewusst gewählt, um die Rolle der Akademie als Brücke für eine verstärkte afrikanische Integration zu symbolisieren. Unterstützt wird das Projekt von internationalen Organisationen wie der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und der europäischen Pharmabranche.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Akademie hat zudem ein starkes Mandat für die Förderung von Süd-Süd-Kooperationen, ein Grundprinzip der marokkanischen Außenpolitik. Gesundheitsminister Tahraoui betonte, dass diese Kooperation konkrete Fortschritte durch greifbare Aktionen bringe, wie sie in der Akademie verwirklicht werden sollen.</p>



<h3 id="foerderung-von-innovation-und-zusammenarbeit" class="wp-block-heading">Förderung von Innovation und Zusammenarbeit</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Professor Léonie Claudine Lougué/Sorgho, ehemalige Gesundheitsministerin Burkina Fasos, wurde als Mitglied der Akademie berufen und bezeichnete die Initiative als einen „<a href="https://www.aib.media/maroc-lancienne-ministre-de-la-sante-pr-leonie-claudine-lougue-sorgho-elue-membre-de-lacademie-africaine-des-sciences-de-la-sante/">Ehrenmoment für Burkina Faso und den gesamten Kontinent.</a>“ Lougué hob hervor, dass die Akademie nicht nur die Ausbildung lokaler Fachkräfte verbessern, sondern auch den Austausch von Erfahrungen und die Förderung von Stipendien ermöglichen werde.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="562" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/11/acasemie-africaine-des-sciences-1024x562-1.png" alt="" class="wp-image-12805 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/11/acasemie-africaine-des-sciences-1024x562-1.png 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/11/acasemie-africaine-des-sciences-1024x562-1-300x165.png 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/11/acasemie-africaine-des-sciences-1024x562-1-768x422.png 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/11/acasemie-africaine-des-sciences-1024x562-1-380x209.png 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/11/acasemie-africaine-des-sciences-1024x562-1-800x439.png 800w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Professor Adama Sanou von der Universität Joseph Ki-Zerbo in Burkina Faso fügte hinzu, dass die Akademie eine entscheidende Rolle bei der Förderung von Gesundheitsinvestitionen und wissenschaftlicher Integration in Afrika spielen werde.</p>
</div></div>



<h3 id="ein-leuchtturm-fuer-afrikas-gesundheit" class="wp-block-heading">Ein Leuchtturm für Afrikas Gesundheit</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Mit dem Anspruch, ein Zentrum für wissenschaftliche Exzellenz und ein Modell für nachhaltige Entwicklung im Gesundheitswesen zu sein, repräsentiert die Afrikanische Akademie für Gesundheitswissenschaften einen bedeutenden Fortschritt in Richtung Gesundheitssouveränität.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Akademie wird von Professor Lahcen Belyamani, Präsident und Geschäftsführer der Mohammed VI Stiftung, geleitet und umfasst etwa 30 Mitglieder. Ihr langfristiges Ziel ist es, die Gesundheitsversorgung in Afrika zu verbessern, indem afrikanische Lösungen für afrikanische Probleme geschaffen werden.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fafrikanische-akademie-fuer-gesundheitswissenschaften-in-dakhla%2F&amp;action_name=Afrikanische%20Akademie%20f%C3%BCr%20Gesundheitswissenschaften%20in%20Dakhla&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /><p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/afrikanische-akademie-fuer-gesundheitswissenschaften-in-dakhla/">Afrikanische Akademie für Gesundheitswissenschaften in Dakhla</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		
		<media:thumbnail url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/11/acasemie-africaine-des-sciences-1024x562-1-150x150.png" />
		<media:content url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/11/acasemie-africaine-des-sciences-1024x562-1.png" medium="image">
			<media:title type="html">acasemie-africaine-des-sciences-1024&#215;562</media:title>
			<media:thumbnail url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/11/acasemie-africaine-des-sciences-1024x562-1-150x150.png" />
		</media:content>
		<media:content url="https://fokus-afrika.de/fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&#038;rec=1&#038;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fafrikanische-akademie-fuer-gesundheitswissenschaften-in-dakhla%2F&#038;action_name=Afrikanische%20Akademie%20f%C3%BCr%20Gesundheitswissenschaften%20in%20Dakhla&#038;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" medium="image" />
	</item>
		<item>
		<title>WFP: Hunger- und Cholera-Krise in Südsudan eskaliert</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/wfp-hunger-und-cholera-krise-in-suedsudan-eskaliert/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 02 Nov 2024 09:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Internationale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[Südsudan]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Hungersnot]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheitsrat]]></category>
		<category><![CDATA[UN]]></category>
		<category><![CDATA[UNICEF]]></category>
		<category><![CDATA[WFP]]></category>
		<category><![CDATA[WHO]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://fokus-afrika.de/?p=12262</guid>

					<description><![CDATA[<p>Verschärfte humanitäre Lage in Südsudan: Hunger und Krankheiten breiten sich aus<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fwfp-hunger-und-cholera-krise-in-suedsudan-eskaliert%2F&amp;action_name=WFP%3A%20Hunger-%20und%20Cholera-Krise%20in%20S%C3%BCdsudan%20eskaliert&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/wfp-hunger-und-cholera-krise-in-suedsudan-eskaliert/">WFP: Hunger- und Cholera-Krise in Südsudan eskaliert</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Laut Meldungen der Welthungerhilfe des UN-Welternährungsprogramms (<a href="https://fokus-afrika.de/tag/wfp/">WFP</a>), der Weltgesundheitsorganisation (<a href="https://fokus-afrika.de/tag/who/">WHO</a>) und des Kinderhilfswerks der Vereinten Nationen (<a href="https://fokus-afrika.de/tag/unicef/">UNICEF</a>) spitzt sich die humanitäre Krise im <a href="https://fokus-afrika.de/category/politik/innen-und-aussenpolitik/ostafrika/suedsudan/">Südsudan</a> weiter zu. Mehr als die Hälfte der Bevölkerung leidet bereits unter &#8220;Krisen&#8221;-Nahrungsmittelunsicherheit, die auf der fünfstufigen internationalen Skala zur Lebensmittelsicherheit mit IPC-Stufe 3 klassifiziert wird. Diese akute Notlage wird durch saisonale Überschwemmungen, die die Straßen unpassierbar machen, und fehlende Mittel für dringend benötigte Nahrungsmittellieferungen noch verschärft.</p>


<blockquote class="twitter-tweet" data-media-max-width="560">
<p lang="en" dir="ltr">Acute food insecurity is set to increase in both magnitude and severity across 22 countries and territories, according to a new UN report.</p>
<p>Learn more about the five hunger hotspots ⤵️<a href="https://t.co/OEezwMcNZf">https://t.co/OEezwMcNZf</a> <a href="https://t.co/BCNgxJZqs7">pic.twitter.com/BCNgxJZqs7</a></p>
<p>&mdash; UN News (@UN_News_Centre) <a href="https://twitter.com/UN_News_Centre/status/1852059475944858109?ref_src=twsrc%5Etfw">October 31, 2024</a></p></blockquote>
<p> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p>



<p class="wp-block-paragraph">„Derzeit hat das WFP keine Nahrungsmittelreserven im Südsudan, die für das kommende Jahr vorpositioniert werden könnten,“ warnte Shaun Hughes, amtierender WFP-Landesdirektor für Südsudan. Die begrenzte Infrastruktur und die hohen Kosten für die Luftversorgung stellen die Organisation vor immense Herausforderungen. Airdrops, so Hughes, seien nur die „letzte Lösung,“ da jeder Dollar, der für Luftfracht ausgegeben werde, fehle, um vor Ort Lebensmittel bereitzustellen.</p>



<h3 id="wfp-nur-38-der-beduerftigen-koennen-erreicht-werden" class="wp-block-heading">WFP: Nur 38% der Bedürftigen können erreicht werden</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Zusätzlich zu den Logistikproblemen belasten auch wirtschaftliche Instabilität, hohe Lebensmittelpreise und der Konflikt im benachbarten Sudan die humanitäre Situation. <a href="https://fokus-afrika.de/suedsudan-fluechtlingskrise-verschaerft-sich/">Flüchtlingsströme</a> aus dem Sudan erhöhen den Druck auf die ohnehin knappen Ressourcen und erschweren den Zugang zu grundlegenden Nahrungsmitteln und Gesundheitsdiensten. Regionale Überschwemmungen haben Anbauflächen vernichtet und Gemeinden entwurzelt, die nun auf humanitäre Hilfe angewiesen sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">WFP schätzt, dass 2024 nur 38 Prozent der bedürftigen Bevölkerung im Südsudan erreicht werden konnten – oft nur mit halben Rationen.</p>



<h3 id="cholera-ausbruch-in-renk-bedroht-vulnerable-bevoelkerungsgruppen" class="wp-block-heading">Cholera-Ausbruch in Renk bedroht vulnerable Bevölkerungsgruppen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Krise wird durch einen Cholera-Ausbruch in der Grenzregion Renk verschärft, einem wichtigen Zufluchtsort für Flüchtlinge aus dem <a href="https://fokus-afrika.de/category/politik/innen-und-aussenpolitik/nordafrika/sudan/">Sudan</a>. Laut Gesundheitsbehörden wurden bislang 50 Verdachtsfälle registriert, von denen sechs bestätigt sind. Der Ausbruch ist auf überfüllte Flüchtlingslager und unzureichende sanitäre Bedingungen zurückzuführen, die sich durch die steigende Zahl Hochwasser-Vertriebener verschlimmern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">WHO unterstützt die südsudanesischen Behörden bei der Eindämmung der Epidemie und hat im Oktober ein Cholera-Einsatzteam aktiviert. An den Einreisepunkten wurden zwei Behandlungszentren eingerichtet. Ein 10-Betten-Zentrum befindet sich im Renk-Zivilkrankenhaus, während ein kleineres Zentrum am Grenzpunkt Wunthou installiert wurde. Zusätzlich entsandte die WHO Notfallteams und lieferte 12 Tonnen medizinische Versorgungsgüter zur Behandlung von bis zu 74.000 Menschen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Die WHO steht dem Gesundheitsministerium des Südsudans bei der Krankheitsüberwachung, der Koordinierung und der Bereitstellung medizinischer Vorräte zur Seite,“ erklärte Dr. Karamagi von der WHO.</p>



<h3 id="sicherheitsrat-drueckt-besorgnis-ueber-die-lage-in-zentralafrika-aus" class="wp-block-heading">Sicherheitsrat drückt Besorgnis über die Lage in Zentralafrika aus</h3>



<p class="wp-block-paragraph">In einem einstimmig verabschiedeten <a href="https://press.un.org/en/2024/sc15883.doc.htm">Statement</a> zeigte sich der UN-Sicherheitsrat tief besorgt über die sich verschärfende Sicherheitslage in der zentralafrikanischen Region, zu der auch der Südsudan gehört. Der Sicherheitsrat verurteilte die anhaltenden Verstöße gegen das humanitäre Völkerrecht und Angriffe auf Zivilpersonen, Hilfskräfte und UN-Friedenssicherungstruppen scharf. Die Präsenz von Terrorgruppen und bewaffneten Milizen, die Konflikte weiter anheizen, stelle ein signifikantes Risiko für die Stabilität und Entwicklung der betroffenen Länder dar, so die Stellungnahme des Rates.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/11/ME10924-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-12263 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/11/ME10924-1024x683.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/11/ME10924-300x200.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/11/ME10924-768x512.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/11/ME10924-380x253.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/11/ME10924-800x533.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/11/ME10924-1160x773.jpg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/11/ME10924.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Der Rat wies auf die Notwendigkeit koordinierter Maßnahmen hin, um die Sicherheit und den Schutz der Zivilbevölkerung sicherzustellen und auch humanitäre Hilfsgüter zu ermöglichen. In Bezug auf die bevorstehenden Wahlen in der Region rief der Sicherheitsrat die Länder auf, sich gemeinsam für friedliche, freie und faire Wahlen einzusetzen, um die politische Stabilität zu fördern.</p>
</div></div>



<h3 id="kinder-besonders-betroffen" class="wp-block-heading">Kinder besonders betroffen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">UNICEF berichtete, dass insbesondere Kinder unter fünf Jahren von der Krise betroffen sind. Bei einer Untersuchung von 1.800 Kleinkindern im Großraum Bahr el Ghazal wurden 485 Fälle von Mangelernährung festgestellt, davon 150 mit schwerer Mangelernährung. Um Wasserkrankheiten einzudämmen, hat UNICEF sauberes Wasser für 40.000 Menschen in Hochwassergebieten bereitgestellt und rund 3.000 Flüchtlingskinder in lokale Schulen integriert.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fwfp-hunger-und-cholera-krise-in-suedsudan-eskaliert%2F&amp;action_name=WFP%3A%20Hunger-%20und%20Cholera-Krise%20in%20S%C3%BCdsudan%20eskaliert&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /><p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/wfp-hunger-und-cholera-krise-in-suedsudan-eskaliert/">WFP: Hunger- und Cholera-Krise in Südsudan eskaliert</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		
		<media:thumbnail url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/11/ME10924-150x150.jpg" />
		<media:content url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/11/ME10924.jpg" medium="image">
			<media:title type="html">_ME10924</media:title>
			<media:thumbnail url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/11/ME10924-150x150.jpg" />
		</media:content>
		<media:content url="https://fokus-afrika.de/fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&#038;rec=1&#038;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fwfp-hunger-und-cholera-krise-in-suedsudan-eskaliert%2F&#038;action_name=WFP%3A%20Hunger-%20und%20Cholera-Krise%20in%20S%C3%BCdsudan%20eskaliert&#038;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" medium="image" />
	</item>
		<item>
		<title>Libysch-italienisches Wirtschaftsforum: Premierministerin Meloni in Tripolis</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/libysch-italienisches-wirtschaftsforum-premierministerin-meloni-in-tripolis/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Oct 2024 08:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Libyen]]></category>
		<category><![CDATA[4]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Italien]]></category>
		<category><![CDATA[Luftfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://fokus-afrika.de/?p=12194</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die italienische Premierministerin Giorgia Meloni betonte während ihrer Rede zur Eröffnung des 30. Libysch-Italienischen Wirtschaftsforums die Bedeutung Libyens als wirtschaftlichen Partner für Italien und die gemeinsame Zielsetzung beider Länder für Stabilität und nachhaltiges Wachstum.<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Flibysch-italienisches-wirtschaftsforum-premierministerin-meloni-in-tripolis%2F&amp;action_name=Libysch-italienisches%20Wirtschaftsforum%3A%20Premierministerin%20Meloni%20in%20Tripolis&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/libysch-italienisches-wirtschaftsforum-premierministerin-meloni-in-tripolis/">Libysch-italienisches Wirtschaftsforum: Premierministerin Meloni in Tripolis</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Das zweitägige Wirtschaftsforum am internationalen Messegelände von Tripolis verzeichnet eine breite Teilnahme von mehr als 150 italienischen und zahlreichen libyschen Unternehmen. Vier Hauptthemen stehen im Fokus: Energie und Bergbau, Infrastrukturentwicklung, Gesundheitswesen und pharmazeutische Industrie sowie Fischerei und Landwirtschaft.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Meloni erklärte, dass die Beziehungen zwischen <a href="https://fokus-afrika.de/category/politik/innen-und-aussenpolitik/nordafrika/libyen/">Libyen</a> und Italien weiterhin gestärkt werden und Italien entschlossen sei, Libyen auf dem Weg zur Stabilität und wirtschaftlichen Entwicklung aktiv zu unterstützen. „Libyen ist ein wichtiger wirtschaftlicher Partner für Italien; wir bekräftigen das Engagement der italienischen Regierung, das Land bei seinen Schritten zur Stabilität und nachhaltigen Wirtschaftsentwicklung zu unterstützen,“ sagte Meloni. Als erste europäische Nation habe Italien zudem die Beschränkungen für Geschäftsreisende beider Länder aufgehoben, um die wirtschaftliche Zusammenarbeit zu fördern. Ferner kündigte sie die Wiederaufnahme der Flüge durch die italienische Fluggesellschaft ab Januar kommenden Jahres an.</p>



<h3 id="wirtschaftsforum-sieben-kooperationsabkommen-zur-foerderung-bilateraler-zusammenarbeit" class="wp-block-heading">Wirtschaftsforum: Sieben Kooperationsabkommen zur Förderung bilateraler Zusammenarbeit</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Am Rande des Wirtschaftsforums unterzeichneten die libysche Regierung der nationalen Einheit und die italienische Regierung sieben Abkommen, die verschiedene Sektoren der bilateralen Zusammenarbeit umfassen. Dazu gehören:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Zivilluftfahrt</strong>: Ein Memorandum of Understanding (MoU) zwischen den Luftfahrtbehörden beider Länder zur Stärkung der zivilen Luftfahrt.</li>



<li><strong>Handelskammern</strong>: Ein MoU zwischen dem libyschen Ministerium für Kommunalverwaltung und der Libysch-Italienischen Handelskammer sowie ein Abkommen zwischen dem Allgemeinen Verband der libyschen Handelskammern und seinem italienischen Pendant.</li>



<li><strong>Exportförderung</strong>: Ein Abkommen zwischen dem libyschen Exportentwicklungszentrum und der italienischen Außenhandelsbehörde.</li>



<li><strong>Entwicklungszusammenarbeit</strong>: Ein MoU zwischen der libyschen Regierung und der italienischen Agentur für Entwicklungszusammenarbeit sowie der Agentur „Semista“.</li>



<li><strong>Bankwesen und Finanzen</strong>: Ein Abkommen zwischen der Libyschen Außenbank und der Libysch-Italienischen Handelskammer.</li>



<li><strong>Gesundheitswesen</strong>: Ein Kooperationsabkommen im Gesundheitssektor zwischen der libyschen Behörde für medizinische Dienste und der italienischen „GKSD Investment Foundation“.</li>
</ol>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Abkommen sollen die bilaterale Zusammenarbeit stärken und bieten neue Möglichkeiten für nachhaltiges Wirtschaftswachstum in Libyen.</p>



<h3 id="wirtschaftlicher-und-kultureller-austausch-als-basis-fuer-eine-strategische-partnerschaft" class="wp-block-heading">Wirtschaftlicher und kultureller Austausch als Basis für eine strategische Partnerschaft</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Laut der <a href="https://lana.gov.ly/post.php?lang=en&amp;id=318327">Nachrichtenagentur LANA</a> ist das Wirtschaftsforum ist nicht nur auf die wirtschaftliche Zusammenarbeit beschränkt; kulturelle und akademische Aktivitäten werden ebenfalls organisiert, um den Austausch zwischen beiden Ländern zu fördern. Der libysche Minister für Kabinettsangelegenheiten, Adel Jumaa, erklärte, das Wirtschaftsforum markiere eine „neue und solide Phase für Libyen hin zu einer strategischen Kooperation mit Italien“. Jumaa äußerte die Hoffnung, dass diese Zusammenarbeit „Universitäten und Forschungsprojekte verbindet“ und auch libyschen Studenten durch Studienprogramme in Italien neue Perspektiven eröffnen könne.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="569" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/10/318357-2-1024x569.jpg" alt="" class="wp-image-12196 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/10/318357-2-1024x569.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/10/318357-2-300x167.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/10/318357-2-768x427.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/10/318357-2-1536x854.jpg 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/10/318357-2-380x211.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/10/318357-2-800x445.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/10/318357-2-1160x645.jpg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/10/318357-2.jpg 1706w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Neben den wirtschaftlichen Sektoren fördert das Forum auch eine enge Zusammenarbeit in der Forschung und Ausbildung, um langfristig die Kapazitäten Libyens zu stärken. Laut Jumaa bietet die Veranstaltung „großes Potenzial, um durch den Austausch von Wissen und Technologie die Entwicklung beider Länder zu unterstützen“.</p>
</div></div>



<h3 id="bedeutung-der-strategischen-partnerschaft-fuer-libyen-und-italien" class="wp-block-heading">Bedeutung der strategischen Partnerschaft für Libyen und Italien</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Italien und Libyen pflegen seit vielen Jahren intensive Beziehungen, die durch Initiativen wie das Wirtschaftsforum gefestigt werden. Premierministerin Meloni unterstrich, dass diese Zusammenarbeit in verschiedenen Sektoren neue Arbeitsplätze schaffen und nachhaltige Projekte in den Bereichen Energie, Gesundheitsversorgung und Infrastruktur vorantreiben könne. Die Veranstaltung in Tripolis wird als ein Meilenstein für beide Länder gewertet, da sie die Basis für zukünftige wirtschaftliche und politische Stabilität schaffen und die Rahmenbedingungen für Investitionen und Technologietransfer fördern soll.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Flibysch-italienisches-wirtschaftsforum-premierministerin-meloni-in-tripolis%2F&amp;action_name=Libysch-italienisches%20Wirtschaftsforum%3A%20Premierministerin%20Meloni%20in%20Tripolis&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /><p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/libysch-italienisches-wirtschaftsforum-premierministerin-meloni-in-tripolis/">Libysch-italienisches Wirtschaftsforum: Premierministerin Meloni in Tripolis</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		
		<media:thumbnail url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/10/318357-2-150x150.jpg" />
		<media:content url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/10/318357-2.jpg" medium="image">
			<media:title type="html">318357-2</media:title>
			<media:thumbnail url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/10/318357-2-150x150.jpg" />
		</media:content>
		<media:content url="https://fokus-afrika.de/fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&#038;rec=1&#038;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Flibysch-italienisches-wirtschaftsforum-premierministerin-meloni-in-tripolis%2F&#038;action_name=Libysch-italienisches%20Wirtschaftsforum%3A%20Premierministerin%20Meloni%20in%20Tripolis&#038;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" medium="image" />
	</item>
		<item>
		<title>Schließung der Seegrenzen zwischen Komoren und Madagaskar sorgt für Unmut</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/schliessung-der-seegrenzen-zwischen-komoren-und-madagaskar-sorgt-fuer-unmut/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Oct 2024 05:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Komoren]]></category>
		<category><![CDATA[Madagaskar]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Grenze]]></category>
		<category><![CDATA[Konflikt]]></category>
		<category><![CDATA[Maritime Wirtschaft]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://fokus-afrika.de/?p=12070</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die diplomatischen Beziehungen zwischen den Komoren und Madagaskar stehen erneut unter Druck.<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fschliessung-der-seegrenzen-zwischen-komoren-und-madagaskar-sorgt-fuer-unmut%2F&amp;action_name=Schlie%C3%9Fung%20der%20Seegrenzen%20zwischen%20Komoren%20und%20Madagaskar%20sorgt%20f%C3%BCr%20Unmut&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/schliessung-der-seegrenzen-zwischen-komoren-und-madagaskar-sorgt-fuer-unmut/">Schließung der Seegrenzen zwischen Komoren und Madagaskar sorgt für Unmut</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"> Am 16. Oktober 2024 verkündete <a href="https://fokus-afrika.de/category/politik/innen-und-aussenpolitik/ostafrika/madagaskar/">Madagaskar</a> die Schließung seiner Seegrenzen für Schiffe von den <a href="https://fokus-afrika.de/category/politik/innen-und-aussenpolitik/ostafrika/komoren/">Komoren</a>. Grund dafür sei die jüngste Zunahme von Cholera-Fällen auf den Komoren, wo innerhalb eines Monats 198 Infektionen registriert wurden. Diese Entscheidung hat auf den Komoren Empörung ausgelöst, da sie als übertrieben und inakzeptabel angesehen wird.</p>



<h4 id="das-abweisen-des-schiffes-acadie" class="wp-block-heading">Das Abweisen des Schiffes „Acadie“</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Der Streit spitzte sich dramatisch zu, als das comorische Schiff „Acadie“, mit 195 Passagieren an Bord, am Hafen von Majunga in Madagaskar abgewiesen wurde. Trotz gültiger Cholera-Impfnachweise aller Passagiere verweigerten die Behörden dem Schiff den Zugang. Die „Acadie“, die bereits vor der Bekanntgabe der Grenzschließung abgelegt hatte, war gezwungen, umzukehren und am 20. Oktober nach Anjouan zurückzukehren. Später setzte das Schiff seine Reise mit 80 Passagieren fort und wird in der Hauptstadt Moroni erwartet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die komorischen Behörden zeigten sich über die Entscheidung Madagaskars enttäuscht. Der Gouverneur von Anjouan, Zaidou Youssouf, ein Arzt, bezeichnete die Maßnahme als „unverhältnismäßig“. Andere Länder der Region hätten Epidemien wie Cholera ohne derart drastische Schritte bewältigen können, argumentierte er.</p>



<h4 id="reaktionen-und-forderungen-nach-regionaler-zusammenarbeit" class="wp-block-heading">Reaktionen und Forderungen nach regionaler Zusammenarbeit</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Auch die <strong>Fédération comorienne des consommateurs</strong> kritisierte die Schließung der Seegrenzen. Sie sieht in dieser Situation ein Zeichen für die Schwäche der regionalen Zusammenarbeit in Gesundheitsfragen. In einer <a href="https://www.comoresinfos.net/la-fermeture-des-frontieres-maritimes-par-madagascar-indigne-les-comores-le-bateau-acadie-contraint-de-faire-demi-tour/">Erklärung</a> forderte sie den Ausbau der Gesundheitsinfrastruktur in der Region und die Überarbeitung regionaler Abkommen, um ähnliche Krisen in Zukunft zu vermeiden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Komoren plädieren für einen verstärkten regionalen Dialog, um gesundheitliche Herausforderungen wie die Cholera-Epidemie anzugehen, ohne den Handel und den Austausch zwischen den Inseln zu beeinträchtigen. Die bereits angespannten Beziehungen zwischen den beiden Ländern, die seit dem sogenannten „Goldbarren-Skandal“ belastet sind, verschlechtern sich durch diese jüngsten Ereignisse weiter.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
<img loading="lazy" decoding="async" src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fschliessung-der-seegrenzen-zwischen-komoren-und-madagaskar-sorgt-fuer-unmut%2F&amp;action_name=Schlie%C3%9Fung%20der%20Seegrenzen%20zwischen%20Komoren%20und%20Madagaskar%20sorgt%20f%C3%BCr%20Unmut&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /><p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/schliessung-der-seegrenzen-zwischen-komoren-und-madagaskar-sorgt-fuer-unmut/">Schließung der Seegrenzen zwischen Komoren und Madagaskar sorgt für Unmut</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		
		<media:thumbnail url="https://fokus-afrika.de/fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&#038;rec=1&#038;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fschliessung-der-seegrenzen-zwischen-komoren-und-madagaskar-sorgt-fuer-unmut%2F&#038;action_name=Schlie%C3%9Fung%20der%20Seegrenzen%20zwischen%20Komoren%20und%20Madagaskar%20sorgt%20f%C3%BCr%20Unmut&#038;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" />
		<media:content url="https://fokus-afrika.de/fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&#038;rec=1&#038;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fschliessung-der-seegrenzen-zwischen-komoren-und-madagaskar-sorgt-fuer-unmut%2F&#038;action_name=Schlie%C3%9Fung%20der%20Seegrenzen%20zwischen%20Komoren%20und%20Madagaskar%20sorgt%20f%C3%BCr%20Unmut&#038;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" medium="image" />
	</item>
		<item>
		<title>CAMFOMEDICS e.V.: Das Engagement der deutsch-kamerunischen Mediziner</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/camfomedics-e-v-das-engagement-der-deutsch-kamerunischen-mediziner/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Oct 2024 16:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Diaspora]]></category>
		<category><![CDATA[Kamerun]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://fokus-afrika.de/?p=12042</guid>

					<description><![CDATA[<p>Vom 4. bis 5. Oktober 2024 feierte die deutsch-kamerunische medizinische Gesellschaft CAMFOMEDICS e.V. in Hannover ihr 30-jähriges Bestehen.<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fcamfomedics-e-v-das-engagement-der-deutsch-kamerunischen-mediziner%2F&amp;action_name=CAMFOMEDICS%20e.V.%3A%20Das%20Engagement%20der%20deutsch-kamerunischen%20Mediziner&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/camfomedics-e-v-das-engagement-der-deutsch-kamerunischen-mediziner/">CAMFOMEDICS e.V.: Das Engagement der deutsch-kamerunischen Mediziner</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die Veranstaltung von CAMFOMEDICS stand ganz im Zeichen der Förderung der Gesundheitsvorsorge sowie des Einsatzes für die kamerunische Diaspora in Deutschland und die Verbesserung der Gesundheitsversorgung in Kamerun. Die Botschaft der Republik <a href="https://fokus-afrika.de/category/politik/innen-und-aussenpolitik/zentralafrika/kamerun/">Kamerun</a> in Berlin nahm an diesem wichtigen Jubiläum durch ihren Kulturdienst teil.</p>



<h3 id="historie-und-mission-von-camfomedics-e-v" class="wp-block-heading">Historie und Mission von CAMFOMEDICS e.V.</h3>



<p class="wp-block-paragraph">CAMFOMEDICS e.V. wurde 1994 von kamerunischen Medizinstudenten in Deutschland gegründet und verfolgt seitdem das Ziel, die Ausbildung und das berufliche Fortkommen von Medizinstudenten kamerunischer Herkunft in Deutschland zu fördern. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Gleichzeitig setzt sich die Organisation für die Verbesserung der Gesundheitsversorgung in Kamerun ein. Durch Sensibilisierungskampagnen, kostenlose medizinische Versorgung und Fortbildungsprogramme leistet der Verein einen wertvollen Beitrag zur Gesundheitsförderung in beiden Ländern. Viele der seit Jahren umgesetzten Projekte haben anhaltende positive Auswirkungen auf die Gesundheitsversorgung der Zielgruppen.</p>



<h3 id="symposium-zur-praeventivmedizin-hoehepunkt-des-jubilaeums" class="wp-block-heading">Symposium zur Präventivmedizin: Höhepunkt des Jubiläums</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Anlässlich des Jubiläums fand am 5. Oktober 2024 ein Symposium zur Präventivmedizin in Hannover statt, dem am Vortag, dem 4. Oktober, kostenlose ärztliche Beratungen für die afrikanische Diaspora in Deutschland vorausgingen.  </p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="690" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/10/CAMFOMEDICS-2024_4-1024x690.jpg" alt="" class="wp-image-12044 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/10/CAMFOMEDICS-2024_4-1024x690.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/10/CAMFOMEDICS-2024_4-300x202.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/10/CAMFOMEDICS-2024_4-768x518.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/10/CAMFOMEDICS-2024_4-380x256.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/10/CAMFOMEDICS-2024_4-800x539.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/10/CAMFOMEDICS-2024_4-1160x782.jpg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/10/CAMFOMEDICS-2024_4.jpg 1280w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Die Veranstaltung, die etwa 67 Teilnehmer, darunter Fachärzte und Medizinstudenten, versammelte, bot ein Forum für den Austausch über zentrale Themen der Präventivmedizin.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Expert*innen aus verschiedenen Fachbereichen, darunter Gynäkologie, Kardiologie, Chirurgie, Pädiatrie und Notfallmedizin, präsentierten aktuelle Entwicklungen und betonten die Bedeutung der Früherkennung und Prävention von Krankheiten. Diese Maßnahmen tragen dazu bei, die Gesundheitskosten zu senken, die Lebensqualität zu verbessern und letztlich die Sterblichkeitsrate zu verringern.</p>



<h3 id="einsatz-von-telemedizin-ein-meilenstein-der-kooperation" class="wp-block-heading">Einsatz von Telemedizin: Ein Meilenstein der Kooperation</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Besonders hervorgehoben wurde während des Symposiums die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen CAMFOMEDICS e.V. und einem Krankenhaus in der Nordwest-Region Kameruns. Eine Ärztin dieses Krankenhauses lobte den Einsatz von Telemedizin, die durch den Wissensaustausch zwischen den in Deutschland ansässigen Ärzten und den medizinischen Teams vor Ort bereits zur Rettung vieler Leben beigetragen hat. Diese innovative Zusammenarbeit zeigt eindrucksvoll das Potenzial moderner Technologien, um auch in entlegenen Regionen eine hochwertige medizinische Versorgung sicherzustellen.</p>



<h3 id="ausblick-naechstes-symposium-in-tuebingen-2025" class="wp-block-heading">Ausblick: Nächstes Symposium in Tübingen 2025</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Das nächste interdisziplinäre Symposium von CAMFOMEDICS e.V. wird am 4. Oktober 2025 in Tübingen stattfinden. Der thematische Schwerpunkt liegt auf den Bereichen Onkologie und Neurologie. Interessierte Mediziner und Forscher sind eingeladen, ihre Beiträge bis zum 28. Februar 2025 über die <a href="https://www.camfomedics.org">Website</a> des Vereins einzureichen.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fcamfomedics-e-v-das-engagement-der-deutsch-kamerunischen-mediziner%2F&amp;action_name=CAMFOMEDICS%20e.V.%3A%20Das%20Engagement%20der%20deutsch-kamerunischen%20Mediziner&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /><p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/camfomedics-e-v-das-engagement-der-deutsch-kamerunischen-mediziner/">CAMFOMEDICS e.V.: Das Engagement der deutsch-kamerunischen Mediziner</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		
		<media:thumbnail url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/10/CAMFOMEDICS-2024_4-150x150.jpg" />
		<media:content url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/10/CAMFOMEDICS-2024_4.jpg" medium="image">
			<media:title type="html">CAMFOMEDICS-2024_4</media:title>
			<media:thumbnail url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/10/CAMFOMEDICS-2024_4-150x150.jpg" />
		</media:content>
		<media:content url="https://fokus-afrika.de/fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&#038;rec=1&#038;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fcamfomedics-e-v-das-engagement-der-deutsch-kamerunischen-mediziner%2F&#038;action_name=CAMFOMEDICS%20e.V.%3A%20Das%20Engagement%20der%20deutsch-kamerunischen%20Mediziner&#038;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" medium="image" />
	</item>
		<item>
		<title>Kameruns Präsident Paul Biya kehrt nach wochenlanger Abwesenheit zurück</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/kameruns-praesident-paul-biya-kehrt-nach-wochenlanger-abwesenheit-zurueck/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Oct 2024 13:11:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kamerun]]></category>
		<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Präsident]]></category>
		<category><![CDATA[Regierung]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://fokus-afrika.de/?p=12023</guid>

					<description><![CDATA[<p>Nach fast sieben Wochen Abwesenheit ist der 91-jährige Präsident von Kamerun, Paul Biya, am 21. Oktober 2024 nach&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fkameruns-praesident-paul-biya-kehrt-nach-wochenlanger-abwesenheit-zurueck%2F&amp;action_name=Kameruns%20Pr%C3%A4sident%20Paul%20Biya%20kehrt%20nach%20wochenlanger%20Abwesenheit%20zur%C3%BCck&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/kameruns-praesident-paul-biya-kehrt-nach-wochenlanger-abwesenheit-zurueck/">Kameruns Präsident Paul Biya kehrt nach wochenlanger Abwesenheit zurück</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Nach fast sieben Wochen Abwesenheit ist der 91-jährige Präsident von Kamerun, Paul Biya, am 21. Oktober 2024 nach <a href="https://fokus-afrika.de/category/politik/innen-und-aussenpolitik/zentralafrika/kamerun/">Kamerun</a> zurückgekehrt. Biya, der seit über 40 Jahren an der Macht ist, landete am Nsimalen Internationalen Flughafen in Yaoundé, nachdem er sich in Genf aufgehalten hatte.</p>



<h2 id="wahlen-in-2025-wird-paul-biya-kandidieren" class="wp-block-heading">Wahlen in 2025: Wird Paul Biya kandidieren?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Seine lange Abwesenheit hatte Spekulationen über seinen Gesundheitszustand ausgelöst, insbesondere da er an mehreren wichtigen internationalen Treffen nicht teilgenommen hatte. Gerüchte über seinen Tod verbreiteten sich rasch in sozialen Medien, wurden jedoch von Regierungsvertretern dementiert. Der Innenminister verbot zudem öffentliche Diskussionen über den Gesundheitszustand des Präsidenten, was von Medien als Versuch der Einschüchterung gewertet wurde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Rückkehr Biyas erfolgt nur ein Jahr vor den nächsten Präsidentschaftswahlen. Die Regierung beabsichtigt, ihre langjährige Herrschaft fortzusetzen, obwohl Biyas Abwesenheit weiterhin Fragen über die Zukunft der politischen Führung Kameruns aufwirft.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Laut <a href="https://cameroonnewsagency.com/president-paul-biya-defies-death-speculations-returns-after-long-absence/">Berichten</a> der Nachrichtenagentur RNA hatte der Präsident zuletzt den Afrika-China-Gipfel am 8. September in Peking besucht, doch seither war er aus der Öffentlichkeit verschwunden. Seine erneute Präsenz in Kamerun signalisiert jedoch, dass er bereit ist, weiterhin eine zentrale Rolle in der Politik des Landes zu spielen.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fkameruns-praesident-paul-biya-kehrt-nach-wochenlanger-abwesenheit-zurueck%2F&amp;action_name=Kameruns%20Pr%C3%A4sident%20Paul%20Biya%20kehrt%20nach%20wochenlanger%20Abwesenheit%20zur%C3%BCck&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /><p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/kameruns-praesident-paul-biya-kehrt-nach-wochenlanger-abwesenheit-zurueck/">Kameruns Präsident Paul Biya kehrt nach wochenlanger Abwesenheit zurück</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		
		<media:thumbnail url="https://fokus-afrika.de/fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&#038;rec=1&#038;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fkameruns-praesident-paul-biya-kehrt-nach-wochenlanger-abwesenheit-zurueck%2F&#038;action_name=Kameruns%20Pr%C3%A4sident%20Paul%20Biya%20kehrt%20nach%20wochenlanger%20Abwesenheit%20zur%C3%BCck&#038;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" />
		<media:content url="https://fokus-afrika.de/fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&#038;rec=1&#038;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fkameruns-praesident-paul-biya-kehrt-nach-wochenlanger-abwesenheit-zurueck%2F&#038;action_name=Kameruns%20Pr%C3%A4sident%20Paul%20Biya%20kehrt%20nach%20wochenlanger%20Abwesenheit%20zur%C3%BCck&#038;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" medium="image" />
	</item>
		<item>
		<title>Guinea und EU unterzeichnen Abkommen über 104 Millionen €</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/guinea-und-eu-unterzeichnen-abkommen-ueber-104-millionen-e/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Oct 2024 06:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Guinea]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[EU]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://fokus-afrika.de/?p=11917</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die guineische Regierung hat in Zusammenarbeit mit der Europäischen Union (EU) vier Finanzierungsabkommen im Gesamtwert von 104 Millionen Euro unterzeichnet<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fguinea-und-eu-unterzeichnen-abkommen-ueber-104-millionen-e%2F&amp;action_name=Guinea%20und%20EU%20unterzeichnen%20Abkommen%20%C3%BCber%20104%20Millionen%20%E2%82%AC&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/guinea-und-eu-unterzeichnen-abkommen-ueber-104-millionen-e/">Guinea und EU unterzeichnen Abkommen über 104 Millionen €</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Diese Abkommen wurden bei einer Zeremonie im Nationalkrankenhaus Donka in Conakry unter dem Vorsitz von Ismael Nabé, Minister für Planung und internationale Zusammenarbeit, und der EU-Botschafterin in Guinea, Jolita Pons, unterzeichnet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die vier Finanzierungsabkommen decken verschiedene wichtige Entwicklungsprojekte ab:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>20 Millionen Euro</strong> für das Gesundheitssektor-Unterstützungsprogramm (PASS GUI)</li>



<li><strong>46 Millionen Euro</strong> für das Wasser- und Sanitärprogramm (SANITA +)</li>



<li><strong>10 Millionen Euro</strong> für das Beschäftigungsförderungsprogramm durch die Entwicklung des Privatsektors</li>



<li><strong>28 Millionen Euro</strong> für das Projekt zur Bekämpfung irregulärer Migration und zur Verbesserung des Migrationsmanagements</li>
</ul>



<h4 id="unterstuetzung-durch-die-eu" class="wp-block-heading">Unterstützung durch die EU</h4>



<p class="wp-block-paragraph">In ihrer Ansprache hob Botschafterin Jolita Pons hervor, dass die Europäische Union Guinea seit Jahrzehnten unterstützt. Das Jahr 2024 konzentriere sich hierbei auf zentrale Bereiche wie Gesundheit und Zugang zu sauberem Wasser. Diese Projekte zielen darauf ab, die Lebensbedingungen der Bevölkerung erheblich zu verbessern. „Die EU stellt den Menschen ins Zentrum ihres Handelns in <a href="https://fokus-afrika.de/category/politik/innen-und-aussenpolitik/westafrika/guinea/">Guinea</a>“, betonte Pons und erklärte, dass diese Programme insbesondere durch Schaffung von Arbeitsplätzen zur sozialen und wirtschaftlichen Inklusion beitragen sollen.</p>


<blockquote class="twitter-tweet" data-lang="de" data-dnt="true">
<p lang="fr" dir="ltr">🇪🇺🤝L&#39;UE soutient activement les populations guinéennes avec 4 nouveaux programmes dans les domaines de la santé, l’emploi, l&#39;eau potable et la lutte contre la traite des êtres humains. Ensemble, nous bâtissons une Guinée plus forte et plus résiliente. <a href="https://twitter.com/HopitalDonka?ref_src=twsrc%5Etfw">@HopitalDonka</a> <a href="https://twitter.com/hashtag/Coop%C3%A9ration?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#Coopération</a> <a href="https://t.co/8pu7SqapIh">pic.twitter.com/8pu7SqapIh</a></p>
<p>&mdash; Délégation de l&#39;Union européenne en Guinée (@UEenguinee) <a href="https://twitter.com/UEenguinee/status/1846940548042518685?ref_src=twsrc%5Etfw">17. Oktober 2024</a></p></blockquote>
<p> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p>



<h4 id="bedeutung-fuer-guineas-entwicklung" class="wp-block-heading">Bedeutung für Guineas Entwicklung</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Minister Ismael Nabé lobte die Kooperation zwischen Guinea und der EU. Er betonte die Bedeutung der Finanzierungsabkommen für die Umsetzung des jährlichen Aktionsplans 2024-2027.  Der Aktionsplan ist ein Strategieprogramm der EU, welches für Guinea entwickelt wurde. Der Plan definiert die strategischen Entwicklungsbereiche und Schwerpunkte. Er wird während der Laufzeit regelmäßig überprüft, um notwendige Anpassungen vorzunehmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nabé dankte der EU für ihre Unterstützung. Ebenso verwies der Minister auf das Engagement des Präsidenten Mamadi Doumbouya und des Premierministers Amadou Oury Bah für die Entwicklung des Landes, insbesondere im Rahmen des „Simandou 2040“-Programms, das langfristig die wirtschaftliche Transformation Guineas anstrebt.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fguinea-und-eu-unterzeichnen-abkommen-ueber-104-millionen-e%2F&amp;action_name=Guinea%20und%20EU%20unterzeichnen%20Abkommen%20%C3%BCber%20104%20Millionen%20%E2%82%AC&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /><p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/guinea-und-eu-unterzeichnen-abkommen-ueber-104-millionen-e/">Guinea und EU unterzeichnen Abkommen über 104 Millionen €</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		
		<media:thumbnail url="https://fokus-afrika.de/fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&#038;rec=1&#038;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fguinea-und-eu-unterzeichnen-abkommen-ueber-104-millionen-e%2F&#038;action_name=Guinea%20und%20EU%20unterzeichnen%20Abkommen%20%C3%BCber%20104%20Millionen%20%E2%82%AC&#038;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" />
		<media:content url="https://fokus-afrika.de/fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&#038;rec=1&#038;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fguinea-und-eu-unterzeichnen-abkommen-ueber-104-millionen-e%2F&#038;action_name=Guinea%20und%20EU%20unterzeichnen%20Abkommen%20%C3%BCber%20104%20Millionen%20%E2%82%AC&#038;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" medium="image" />
	</item>
		<item>
		<title>Burundi: Aufruf zur Wählerregistrierung trotz Affenpocken-Infektion</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/burundi-aufruf-zur-waehlerregistrierung-trotz-affenpocken-infektion/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Oct 2024 19:59:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Burundi]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[Demokratie]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://fokus-afrika.de/?p=11898</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die unabhängige nationale Wahlkommission Burundis (CENI) hat am 15. Oktober 2024 eine wichtige Sitzung abgehalten, um ihre Partner über die bevorstehenden Wahlen 2025 zu informieren.<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fburundi-aufruf-zur-waehlerregistrierung-trotz-affenpocken-infektion%2F&amp;action_name=Burundi%3A%20Aufruf%20zur%20W%C3%A4hlerregistrierung%20trotz%20Affenpocken-Infektion&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/burundi-aufruf-zur-waehlerregistrierung-trotz-affenpocken-infektion/">Burundi: Aufruf zur Wählerregistrierung trotz Affenpocken-Infektion</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Im Mittelpunkt der <a href="https://abpinfo.bi/2024/10/17/les-administratifs-appeles-a-sapproprier-toutes-les-activites-prevues-dans-le-cadre-des-elections-de-2025/">Diskussionen</a> standen der nationale Wahlkalender, die Wählerregistrierung und die Standorte der Wahlzentren innerhalb der Republik Burundi. Der CENI-Vorsitzende Prosper Ntahorwamiye forderte alle Beteiligten auf, sich intensiv auf die Wahlen vorzubereiten und die Bevölkerung zur massenhaften Teilnahme an der Registrierung zu motivieren.</p>



<h4 id="struktur-der-waehlerregistrierung-und-geplante-wahlen-in-burundi" class="wp-block-heading">Struktur der Wählerregistrierung und geplante Wahlen in Burundi</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Die Wählerregistrierung für die bevorstehenden Parlaments- und Kommunalwahlen in Burundi, die für den 5. Juni 2025 angesetzt sind, wird vom 22. bis 31. Oktober 2024 stattfinden. Die Wahlzentren, in denen sich die Bürger registrieren können, sind in 4.246 Einrichtungen im ganzen Land untergebracht und beherbergen insgesamt 15.633 Registrierungsbüros. Für jedes Zentrum wird ein Wahlhelfer eingestellt, um den Registrierungsprozess zu unterstützen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Neben den Parlamentswahlen werden auch die Senatswahlen am 23. Juli 2025 und die Wahlen der Dorf- und Stadtteilräte am 25. August 2025 stattfinden. Der neue Senat wird 13 Mitglieder umfassen, darunter 10 gewählte Senatoren und 3 Mitglieder der Twa-Minderheit, die durch Kooptation ausgewählt werden. Für die Nationalversammlung sind 103 Sitze vorgesehen, wovon 100 gewählt und 3 ebenfalls für Vertreter der Twa reserviert sind.</p>



<h4 id="aufruf-zur-aktiven-beteiligung-der-verwaltung" class="wp-block-heading">Aufruf zur aktiven Beteiligung der Verwaltung</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Théophile Ndarufatiye, ständiger Sekretär des Innenministeriums, rief die lokalen Behörden dazu auf, sich alle Aktivitäten im Zusammenhang mit den Wahlen 2025 zu eigen zu machen und ihre Rolle bei der Unterstützung des Wahlprozesses wahrzunehmen. Er kündigte Sensibilisierungskampagnen an, um sicherzustellen, dass die lokalen Beamten ihre Verantwortung während der Wahlen voll verstehen und umsetzen können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Besonders wichtig sei die reibungslose Ausstellung der notwendigen Dokumente wie der nationalen Personalausweise, die zur Wählerregistrierung erforderlich sind. Ndarufatiye forderte die politischen Parteien auf, ihre Mitglieder zu einem verantwortungsvollen Verhalten während der Wahlen aufzurufen, um sicherzustellen, dass der Wahlprozess friedlich verläuft.</p>



<h4 id="buergermobilisierung-und-herausforderungen-in-der-provinz-rutana" class="wp-block-heading">Bürgermobilisierung und Herausforderungen in der Provinz Rutana</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Auch in der Provinz Rutana, im Süden <a href="https://fokus-afrika.de/category/politik/innen-und-aussenpolitik/ostafrika/burundi/">Burundi</a>s, richtete der Gouverneur Olivier Nibitanga einen Appell an die Bürger, sich ab dem 22. Oktober zahlreich für die Wahlen registrieren zu lassen. Bei einer Veranstaltung zum Gedenken an den Unabhängigkeitshelden des Landes betonte Nibitanga, dass die Teilnahme an Wahlen ein grundlegendes Bürgerrecht sei und nur durch rechtzeitige Registrierung gewährleistet werden könne.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="770" height="513" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/10/1-73-2.jpg" alt="" class="wp-image-11903 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/10/1-73-2.jpg 770w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/10/1-73-2-300x200.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/10/1-73-2-768x512.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/10/1-73-2-380x253.jpg 380w" sizes="(max-width: 770px) 100vw, 770px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Besonderes Augenmerk legte Nibitanga darauf, die Bevölkerung davor zu warnen, sich von Vermittlern überhöhte Gebühren für die Ausstellung von Personalausweisen aufzwingen zu lassen. Er forderte die Bürger auf, sich direkt an die lokalen Verwaltungsstellen zu wenden, um ihre Personalausweise zu erhalten und sich registrieren zu lassen.</p>
</div></div>



<h4 id="affenpocken-gesundheitsvorsorge-waehrend-der-waehlerregistrierung" class="wp-block-heading">Affenpocken: Gesundheitsvorsorge während der Wählerregistrierung</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Nibitanga wies außerdem auf die Notwendigkeit hin, während des Registrierungsprozesses auf die Einhaltung von Gesundheitsvorschriften zu achten, um die Ausbreitung von Krankheiten wie der Affenpocken, die in der Provinz bereits Fälle verzeichnete, zu verhindern. Er forderte die Bevölkerung auf, die Richtlinien des Gesundheitsministeriums zu befolgen, um die Sicherheit der Bevölkerung zu gewährleisten.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fburundi-aufruf-zur-waehlerregistrierung-trotz-affenpocken-infektion%2F&amp;action_name=Burundi%3A%20Aufruf%20zur%20W%C3%A4hlerregistrierung%20trotz%20Affenpocken-Infektion&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /><p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/burundi-aufruf-zur-waehlerregistrierung-trotz-affenpocken-infektion/">Burundi: Aufruf zur Wählerregistrierung trotz Affenpocken-Infektion</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		
		<media:thumbnail url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/10/1-73-2-150x150.jpg" />
		<media:content url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/10/1-73-2.jpg" medium="image">
			<media:title type="html">1-73</media:title>
			<media:thumbnail url="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/10/1-73-2-150x150.jpg" />
		</media:content>
		<media:content url="https://fokus-afrika.de/fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&#038;rec=1&#038;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fburundi-aufruf-zur-waehlerregistrierung-trotz-affenpocken-infektion%2F&#038;action_name=Burundi%3A%20Aufruf%20zur%20W%C3%A4hlerregistrierung%20trotz%20Affenpocken-Infektion&#038;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" medium="image" />
	</item>
		<item>
		<title>BMZ: Initiative gegen vernachlässigte Krankheiten bei Frauen</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/bmz-initiative-gegen-vernachlaessigte-krankheiten-bei-frauen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Oct 2024 04:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Institutionelle Beziehungen]]></category>
		<category><![CDATA[Malawi]]></category>
		<category><![CDATA[2]]></category>
		<category><![CDATA[BMZ]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[WHO]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://fokus-afrika.de/?p=11834</guid>

					<description><![CDATA[<p>Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) hat eine neue Initiative ins Leben gerufen, die sich der Bekämpfung von vernachlässigten Krankheiten bei Frauen widmet.<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fbmz-initiative-gegen-vernachlaessigte-krankheiten-bei-frauen%2F&amp;action_name=BMZ%3A%20Initiative%20gegen%20vernachl%C3%A4ssigte%20Krankheiten%20bei%20Frauen&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/bmz-initiative-gegen-vernachlaessigte-krankheiten-bei-frauen/">BMZ: Initiative gegen vernachlässigte Krankheiten bei Frauen</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Unter dem Titel <strong>„From Neglect to Action: Invest in Women, Invest in Health“</strong> soll insbesondere das Bewusstsein für Krankheiten gestärkt werden, die weltweit Millionen Frauen betreffen, aber häufig unentdeckt bleiben. Entwicklungsministerin <strong>Svenja Schulze</strong> betonte bei der Vorstellung der Initiative, dass viele Frauen nicht die medizinische Versorgung erhalten, die sie dringend benötigen, und dass dies schwerwiegende Folgen haben kann. „Jede Frau hat das Recht, selbst über ihren Körper zu bestimmen. Aber es gibt immer noch viel zu viele Frauen auf der Welt, denen dieses Recht verwehrt bleibt, zum Beispiel, weil sie an einer Krankheit leiden, die weder diagnostiziert noch behandelt wird,“ so Schulze.</p>



<h4 id="gesundheit-von-frauen-als-globale-prioritaet" class="wp-block-heading"><strong>Gesundheit von Frauen als globale Priorität</strong></h4>



<p class="wp-block-paragraph">Die Initiative wurde im Rahmen des diesjährigen <strong><a href="https://www.worldhealthsummit.org">Weltgesundheitsgipfels</a></strong> gemeinsam mit wichtigen internationalen Akteuren vorgestellt. Mit dabei waren unter anderem Dr. Tedros Ghebreyesus, Generaldirektor der Weltgesundheitsorganisation (WHO), die malawische Gesundheitsministerin Khumbize Chiponda und Dr. Natalia Kanem, Direktorin des UN-Weltbevölkerungsfonds. Laut Pressemitteilung zielt die Initiative darauf ab, die Gesundheit von Frauen und Mädchen, besonders in Entwicklungsländern, zu verbessern und den Zugang zu Diagnosen und Behandlungen für vernachlässigte Krankheiten zu erleichtern.</p>


<blockquote class="twitter-tweet" data-lang="de" data-dnt="true">
<p lang="en" dir="ltr">Full house for the <a href="https://twitter.com/hashtag/WHS2024?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#WHS2024</a> Opening Night🌍 Join in at Rudolf Virchow room and online at <a href="https://t.co/9nsCwgawGE">https://t.co/9nsCwgawGE</a> <a href="https://t.co/xa6Z7mrtGQ">pic.twitter.com/xa6Z7mrtGQ</a></p>
<p>&mdash; World Health Summit (@WorldHealthSmt) <a href="https://twitter.com/WorldHealthSmt/status/1845495728967205002?ref_src=twsrc%5Etfw">13. Oktober 2024</a></p></blockquote>
<p> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die weibliche Genitalbilharziose (FGS), eine parasitäre Krankheit, die durch Kontakt mit verseuchtem Wasser verursacht wird, steht im Fokus der Initiative. Diese Krankheit bleibt häufig unbehandelt, was zu schwerwiegenden gesundheitlichen Folgen wie Unfruchtbarkeit, chronischen Entzündungen und einem erhöhten Risiko für HIV führen kann. Frauen, die an FGS leiden, haben oft auch Schwierigkeiten, am sozialen und wirtschaftlichen Leben teilzunehmen, da ihre Erkrankung stigmatisiert wird und die Symptome fälschlicherweise als sexuell übertragbare Infektionen diagnostiziert werden.</p>



<h4 id="malawi-als-pilotland" class="wp-block-heading"><strong>Malawi als Pilotland</strong></h4>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/category/politik/innen-und-aussenpolitik/ostafrika/malawi/">Malawi</a> wurde als erstes Pilotland der Initiative ausgewählt, da die Prävalenz von Genitalbilharziose dort besonders hoch ist. Die Krankheit ist jedoch, wie Entwicklungsministerin Schulze betont, „relativ einfach zu behandeln, wenn sie frühzeitig diagnostiziert wird.“ Trotz dieser Tatsache mangelt es sowohl in der Gesellschaft als auch bei medizinischem Fachpersonal häufig an Wissen und Aufklärung über die Erkrankung. Die Initiative setzt deshalb auf Sensibilisierungsmaßnahmen, Schulungen für Fachpersonal und eine verbesserte medizinische Versorgung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Initiative des BMZ knüpft an das bestehende Engagement für vernachlässigte Tropenkrankheiten sowie die Förderung der sexuellen und reproduktiven Gesundheit und Rechte an. Ziel ist es, Frauen und Mädchen den Zugang zu lebenswichtiger Gesundheitsversorgung zu erleichtern und damit langfristig ihre Lebensqualität zu verbessern.</p>



<h4 id="globale-gesundheit-als-gemeinsame-verantwortung" class="wp-block-heading"><strong>Globale Gesundheit als gemeinsame Verantwortung</strong></h4>



<p class="wp-block-paragraph">Die zunehmende Bedrohung durch globale Krankheitsausbrüche, wie etwa MPox auf dem afrikanischen Kontinent oder Polio im Gazastreifen, zeigt, dass Krankheiten nicht an Landesgrenzen haltmachen. Ministerin Schulze hob hervor, dass die Corona-Pandemie einmal mehr verdeutlicht hat, wie wichtig eine globale und koordinierte Bekämpfung von Krankheiten ist. Der Weltgesundheitsgipfel, bei dem die Initiative vorgestellt wurde, hat das Ziel, Menschen aus Politik, Medizin, Wirtschaft und Zivilgesellschaft zusammenzubringen, um gemeinsam Lösungen für die globalen Gesundheitsherausforderungen zu entwickeln. Dies ist ein wesentlicher Schritt, um das UN-Nachhaltigkeitsziel „Gesundheit und Wohlergehen“ zu erreichen.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fbmz-initiative-gegen-vernachlaessigte-krankheiten-bei-frauen%2F&amp;action_name=BMZ%3A%20Initiative%20gegen%20vernachl%C3%A4ssigte%20Krankheiten%20bei%20Frauen&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /><p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/bmz-initiative-gegen-vernachlaessigte-krankheiten-bei-frauen/">BMZ: Initiative gegen vernachlässigte Krankheiten bei Frauen</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		
		<media:thumbnail url="https://fokus-afrika.de/fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&#038;rec=1&#038;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fbmz-initiative-gegen-vernachlaessigte-krankheiten-bei-frauen%2F&#038;action_name=BMZ%3A%20Initiative%20gegen%20vernachl%C3%A4ssigte%20Krankheiten%20bei%20Frauen&#038;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" />
		<media:content url="https://fokus-afrika.de/fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&#038;rec=1&#038;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fbmz-initiative-gegen-vernachlaessigte-krankheiten-bei-frauen%2F&#038;action_name=BMZ%3A%20Initiative%20gegen%20vernachl%C3%A4ssigte%20Krankheiten%20bei%20Frauen&#038;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" medium="image" />
	</item>
		<item>
		<title>UNICEF: Die alarmierende Situation der Kinder im Sudan</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/unicef-die-alarmierende-situation-der-kinder-im-sudan/</link>
					<comments>https://fokus-afrika.de/unicef-die-alarmierende-situation-der-kinder-im-sudan/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Oct 2024 08:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Internationale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[Sudan]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Konflikt]]></category>
		<category><![CDATA[Militär]]></category>
		<category><![CDATA[UN]]></category>
		<category><![CDATA[UNICEF]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://fokus-afrika.de/?p=11708</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die humanitäre Krise im Sudan spitzt sich zu, während die Gewalt und der Konflikt zwischen der nationalen Armee und der paramilitärischen Rapid Support Forces (RSF) anhalten. <img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Funicef-die-alarmierende-situation-der-kinder-im-sudan%2F&amp;action_name=UNICEF%3A%20Die%20alarmierende%20Situation%20der%20Kinder%20im%20Sudan&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/unicef-die-alarmierende-situation-der-kinder-im-sudan/">UNICEF: Die alarmierende Situation der Kinder im Sudan</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">In einem aktuellen Bericht der UNICEF werden die verheerenden Auswirkungen des anhaltenden Konflikts auf Kinder hervorgehoben. Laut Meldungen der <a href="https://news.un.org/en/story/2024/10/1155436">UN News</a> sind die Bedingungen in den Flüchtlingslagern alarmierend, insbesondere im Zamzam-Lager, wo bereits Hungersnot bestätigt wurde.</p>



<h3 id="hunger-und-vertreibung" class="wp-block-heading">Hunger und Vertreibung</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Stéphane Dujarric, der Sprecher der Vereinten Nationen, informierte die Presse über die dramatische Lage in El Fasher, der letzten Stadt in Darfur, die noch unter Kontrolle der nationalen Armee steht. &#8220;Wir glauben, dass auch in anderen Lagern in der Umgebung Hungersnotbedingungen herrschen&#8221;, erklärte Dujarric. Die Zivilbevölkerung leidet unter der anhaltenden Gewalt und den erheblichen Zerstörungen, die das Land erlitten hat. Seit Beginn des Konflikts vor 18 Monaten wurden über 10 Millionen Menschen, darunter die Hälfte Kinder, vertrieben.</p>



<h3 id="angriffe-auf-kinder" class="wp-block-heading">Angriffe auf Kinder</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Am vergangenen Freitag wurden in Al Kuma, Nord-Darfur, mindestens 13 Kinder getötet und vier weitere verletzt, als Luftangriffe die Region trafen. &#8220;Diese Angriffe auf Kinder sind inakzeptabel&#8221;, betonte Sheldon Yett, der UNICEF-Vertreter im Sudan. &#8220;Kinder haben in Kriegen oder Bürgerkonflikten keine Rolle, aber sie sind die, die am meisten leiden.&#8221; Die UNICEF hebt hervor, dass Kinder in ihren eigenen Vierteln, zu Hause und auf der Straße sicher sein sollten.</p>


<blockquote class="twitter-tweet" data-lang="de" data-dnt="true">
<p lang="en" dir="ltr">At least 13 children were reportedly killed and another 4 injured in airstrikes in North Darfur State, Sudan. </p>
<p>“The continued violence and disregard for children’s safety and rights need to stop.” &#8211; <a href="https://twitter.com/UNICEFSudan?ref_src=twsrc%5Etfw">@UNICEFSudan</a>’s Sheldon Yett. </p>
<p>Details. <a href="https://t.co/mOUonXVBGT">https://t.co/mOUonXVBGT</a></p>
<p>&mdash; UNICEF (@UNICEF) <a href="https://twitter.com/UNICEF/status/1843020039781490717?ref_src=twsrc%5Etfw">6. Oktober 2024</a></p></blockquote>
<p> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Tragödie in Al Kuma ist kein Einzelfall. UNICEF berichtete über weitere zivile Opfer in Melit, Nord-Darfur. Mehr als 150 Schulen und Gesundheitseinrichtungen wurden seit Beginn des Konflikts angegriffen, was die ohnehin schon prekäre Situation für die Jugend im Sudan weiter verschärft. &#8220;In den ersten Tagen des Oktobers wurden zehntausende Menschen aufgrund der Kämpfe vertrieben, was die Notlage weiter verschärft&#8221;, fügte Dujarric hinzu.</p>



<h3 id="unicef-impfkampagne-gesundheitskrise-verschaerft-die-lage" class="wp-block-heading">UNICEF-Impfkampagne: Gesundheitskrise verschärft die Lage</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Zusätzlich zur Gewalt führt die Zerstörung der Gesundheitsinfrastruktur zu einem besorgniserregenden Anstieg von Krankheiten. Sudan kämpft mit Cholera-, Dengue-, Malaria- und Masern-Ausbrüchen, die mindestens 12 der 18 Bundesstaaten betreffen. Laut Dujarric wurden in den letzten zwei Monaten 21.000 Cholera-Fälle gemeldet, darunter mehr als 600 Todesfälle.</p>


<blockquote class="twitter-tweet" data-media-max-width="560" data-lang="de">
<p lang="en" dir="ltr">Children in Darfur, western <a href="https://twitter.com/hashtag/Sudan?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#Sudan</a>, face an uncertain future. A deadly combination of displacement, violence and flooding is threatening children&#39;s survival.</p>
<p>Here&#39;s how UNICEF is working to bring hope and lifesaving assistance to families caught in this humanitarian crisis: <a href="https://t.co/Jy7zHRvia8">pic.twitter.com/Jy7zHRvia8</a></p>
<p>&mdash; UNICEF USA (@UNICEFUSA) <a href="https://twitter.com/UNICEFUSA/status/1840407184276091056?ref_src=twsrc%5Etfw">29. September 2024</a></p></blockquote>
<p> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p>



<p class="wp-block-paragraph">Angesichts dieser erschreckenden Entwicklungen hat UNICEF seine Impfkampagnen verstärkt. Am Samstag wurde ein Flugzeug chartert, das 1,4 Millionen Dosen oraler Cholera-Impfstoffe nach Port Sudan brachte. Diese Lieferung ergänzt 404.000 Dosen, die im vergangenen Monat bereitgestellt wurden. Darüber hinaus zielt UNICEF darauf ab, 1,81 Millionen Menschen in den am stärksten betroffenen Bundesstaaten zu impfen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">UNICEF setzt auch wichtige Hilfsgüter und Unterstützung für Gesundheitseinrichtungen ein und arbeitet daran, den Zugang zu sauberem Wasser und sanitären Einrichtungen in den betroffenen Gebieten wiederherzustellen. Diese Maßnahmen sind entscheidend, um die Ausbreitung von Krankheiten zu verhindern und die Gesundheit der Kinder im Sudan zu schützen.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Funicef-die-alarmierende-situation-der-kinder-im-sudan%2F&amp;action_name=UNICEF%3A%20Die%20alarmierende%20Situation%20der%20Kinder%20im%20Sudan&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /><p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/unicef-die-alarmierende-situation-der-kinder-im-sudan/">UNICEF: Die alarmierende Situation der Kinder im Sudan</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://fokus-afrika.de/unicef-die-alarmierende-situation-der-kinder-im-sudan/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
		
		<media:thumbnail url="https://fokus-afrika.de/fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&#038;rec=1&#038;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Funicef-die-alarmierende-situation-der-kinder-im-sudan%2F&#038;action_name=UNICEF%3A%20Die%20alarmierende%20Situation%20der%20Kinder%20im%20Sudan&#038;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" />
		<media:content url="https://fokus-afrika.de/fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&#038;rec=1&#038;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Funicef-die-alarmierende-situation-der-kinder-im-sudan%2F&#038;action_name=UNICEF%3A%20Die%20alarmierende%20Situation%20der%20Kinder%20im%20Sudan&#038;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" medium="image" />
	</item>
		<item>
		<title>Ruanda startet Impfkampagne gegen das Marburg-Virus</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/ruanda-startet-impfkampagne-gegen-das-marburg-virus/</link>
					<comments>https://fokus-afrika.de/ruanda-startet-impfkampagne-gegen-das-marburg-virus/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 06 Oct 2024 17:21:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ruanda]]></category>
		<category><![CDATA[2]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[WHO]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://fokus-afrika.de/?p=11664</guid>

					<description><![CDATA[<p>Ruanda hat in dieser Woche mit der Impfung gegen das Marburg-Virus begonnen, das in den letzten Tagen das Land heimgesucht hat. Wie der Gesundheitsminister Dr. Sabin Nsanzimana am Sonntag in Kigali mitteilte, richtet sich die Impfkampagne zunächst an besonders gefährdete Personengruppen wie Gesundheitspersonal und Ersthelfer.<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fruanda-startet-impfkampagne-gegen-das-marburg-virus%2F&amp;action_name=Ruanda%20startet%20Impfkampagne%20gegen%20das%20Marburg-Virus&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/ruanda-startet-impfkampagne-gegen-das-marburg-virus/">Ruanda startet Impfkampagne gegen das Marburg-Virus</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">„Die Impfung gegen das das Marburg-Virus beginnt heute sofort“, erklärte Dr. Nsanzimana in einer Pressekonferenz. Dabei betonte er, dass das Gesundheitspersonal besonders stark von der Krankheit betroffen sei, da 80 % der Fälle auf diese Gruppe entfielen. Ziel der Impfkampagne sei es, sowohl das medizinische Personal als auch diejenigen zu schützen, die in Kontakt mit Infizierten stehen, um die Ausbreitung des Virus einzudämmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Gesundheitsministerium hat laut Minister Nsanzimana bereits 700 Dosen des Impfstoffs erhalten. Diese werden vorrangig an Gesundheitspersonal und Ersthelfer verabreicht, um das Risiko einer weiteren Verbreitung des Virus zu minimieren. Obwohl die zur Verfügung stehende Menge begrenzt ist, laufen Verhandlungen, um zusätzliche Impfstoffe zu beschaffen.</p>



<h3 id="epidemie-soll-fruehzeitig-eingedaemmt-werden" class="wp-block-heading">Epidemie soll frühzeitig eingedämmt werden</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die aus den USA gelieferten Impfdosen wurden vom Sabin Vaccine Institute entwickelt und sollen in einem gezielten Versuch eingesetzt werden, der sich auf das stark betroffene Gesundheitspersonal konzentriert. „Mit den Impfstoffen haben wir ein mächtiges Werkzeug, um die Verbreitung dieses Virus zu stoppen“, betonte der Gesundheitsminister. Er hob außerdem hervor, dass die Einrichtung von Labors in allen Provinzen sicherstellen soll, dass die Bevölkerung schnellen Zugang zu Tests und Ergebnissen hat.</p>


<blockquote class="twitter-tweet" data-media-max-width="560" data-lang="de" data-dnt="true">
<p lang="in" dir="ltr">Virus ya Marburg ikwirakwira binyuze mu gukora ku matembabuzi y’uyirwaye kandi wagaragaje ibimenyetso.</p>
<p>Niba utega moto mu ngendo zawe, gira umuco wo gusukura kasike (casque) mbere yo kuyambara.<a href="https://twitter.com/hashtag/Tuzatsinda?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#Tuzatsinda</a> <a href="https://t.co/bdHsgcM3Oq">pic.twitter.com/bdHsgcM3Oq</a></p>
<p>&mdash; Ministry of Health | Rwanda (@RwandaHealth) <a href="https://twitter.com/RwandaHealth/status/1842806395092992112?ref_src=twsrc%5Etfw">6. Oktober 2024</a></p></blockquote>
<p> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p>



<p class="wp-block-paragraph">Trotz der begrenzten Verfügbarkeit der Impfstoffe geht das Gesundheitsministerium davon aus, dass die Epidemie gestoppt werden kann, bevor eine großflächige Impfung notwendig wird. Die Bevölkerung wird dazu aufgerufen, bei Symptomen die landesweite Hotline 114 zu kontaktieren.</p>



<h3 id="internationale-unterstuetzung-und-zusammenarbeit" class="wp-block-heading">Internationale Unterstützung und Zusammenarbeit</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat ihre Unterstützung für Ruanda zugesichert. Der WHO-Repräsentant im Land, Dr. Brian Chirombo, betonte, dass die Organisation weiterhin eng mit der ruandischen Regierung zusammenarbeiten werde, um sicherzustellen, dass alle notwendigen Maßnahmen ergriffen werden. „Wir werden als Partner weiterhin alles daransetzen, dass Ruanda über die nötigen Mittel verfügt, um das Virus zu besiegen“, sagte er während der Pressekonferenz.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die WHO stuft das Marburg-Virus als äußerst gefährlich ein, mit einer Sterblichkeitsrate von bis zu 88 %. Die Krankheit gehört zur gleichen Virenfamilie wie Ebola und verursacht schwere hämorrhagische Fieber.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ruanda bestätigte seinen ersten Ausbruch des Marburg-Virus am 27. September 2024. Seitdem wurden 46 Infektionsfälle und 12 Todesfälle gemeldet. Die Quelle des Ausbruchs ist nach wie vor unklar, und die Behörden verstärken ihre Maßnahmen, um die Epidemie einzudämmen und die Ursache der Infektionen zu ermitteln.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fruanda-startet-impfkampagne-gegen-das-marburg-virus%2F&amp;action_name=Ruanda%20startet%20Impfkampagne%20gegen%20das%20Marburg-Virus&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /><p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/ruanda-startet-impfkampagne-gegen-das-marburg-virus/">Ruanda startet Impfkampagne gegen das Marburg-Virus</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://fokus-afrika.de/ruanda-startet-impfkampagne-gegen-das-marburg-virus/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
		
		<media:thumbnail url="https://fokus-afrika.de/fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&#038;rec=1&#038;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fruanda-startet-impfkampagne-gegen-das-marburg-virus%2F&#038;action_name=Ruanda%20startet%20Impfkampagne%20gegen%20das%20Marburg-Virus&#038;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" />
		<media:content url="https://fokus-afrika.de/fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&#038;rec=1&#038;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fruanda-startet-impfkampagne-gegen-das-marburg-virus%2F&#038;action_name=Ruanda%20startet%20Impfkampagne%20gegen%20das%20Marburg-Virus&#038;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" medium="image" />
	</item>
		<item>
		<title>Neue Ära der Nuklearmedizin in Côte d’Ivoire</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/neue-ara-der-nuklearmedizin-in-cote-divoire/</link>
					<comments>https://fokus-afrika.de/neue-ara-der-nuklearmedizin-in-cote-divoire/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Oct 2024 07:09:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Côte d'Ivoire]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Infrastruktur]]></category>
		<category><![CDATA[Regierung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://fokus-afrika.de/?p=11613</guid>

					<description><![CDATA[<p>Am 3. Oktober 2024 legte der Premierminister der Côte d'Ivoire, Robert Beugré Mambé, den Grundstein für das neue Zentrum des Institut de médecine nucléaire d’Abidjan (IMENA).<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fneue-ara-der-nuklearmedizin-in-cote-divoire%2F&amp;action_name=Neue%20%C3%84ra%20der%20Nuklearmedizin%20in%20C%C3%B4te%20d%E2%80%99Ivoire&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/neue-ara-der-nuklearmedizin-in-cote-divoire/">Neue Ära der Nuklearmedizin in Côte d’Ivoire</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Am 3. Oktober 2024 legte der Premierminister der Côte d&#8217;Ivoire, Robert Beugré Mambé, den Grundstein für das neue Zentrum des&nbsp;<em>Institut de médecine nucléaire d’Abidjan</em>&nbsp;(IMENA). Diese Zeremonie markiert den Beginn einer bedeutenden Erweiterung der Nuklearmedizin in Côte d&#8217;Ivoire. Das neue Zentrum wird am Universitätskrankenhaus&nbsp;<em>Centre hospitalier universitaire</em>&nbsp;(CHU) in Cocody errichtet und soll die medizinische Versorgung im Bereich der Diagnose und Behandlung von Krebserkrankungen erheblich verbessern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Premierminister Mambé betonte in seiner Rede, dass dieses Projekt einen wichtigen Meilenstein für die Entwicklung der Nuklearmedizin in der Côte d’Ivoire darstellt. Die Eröffnung des neuen Zentrums wird von den&nbsp;<em>Journées portes ouvertes</em>, einer Veranstaltung zur Vorstellung der Möglichkeiten der Nuklearmedizin, begleitet.</p>



<h3 id="erweiterte-kapazitaeten-fuer-die-nuklearmedizin" class="wp-block-heading">Erweiterte Kapazitäten für die Nuklearmedizin</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Der Gesundheitsminister, Pierre Dimba, lobte die vielversprechenden Perspektiven, die die Nuklearmedizin für die Gesundheitsversorgung des Landes bietet. Er bekräftigte das Engagement der Regierung, das IMENA mit modernsten Geräten auszustatten. Dazu gehören ein zweites Gamma-Kamera-Gerät sowie ein&nbsp;<em>Positronen-Emissions-Tomographie</em>-Scanner (PET-Scan). Diese Investitionen sollen die Diagnose und Behandlung von Krebspatienten deutlich verbessern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aktuell verfügt das IMENA über nur ein Gerät zur medizinischen Bildgebung, das etwa eine Million Einwohner bedient. Die Erweiterung der technischen Ausstattung wird es dem Institut ermöglichen, die Behandlungsqualität und Effizienz maßgeblich zu steigern.</p>



<h3 id="lokale-behandlungsmoeglichkeiten-als-alternative-zu-auslandsreisen" class="wp-block-heading">Lokale Behandlungsmöglichkeiten als Alternative zu Auslandsreisen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Direktorin des IMENA, Professorin Kouamé Koutouan Annick, zeigte sich zufrieden mit der Unterstützung der Regierung. Sie erklärte, dass die Erweiterung des Instituts eine entscheidende Rolle dabei spielen wird, kostspielige und zeitaufwändige Auslandsreisen für rund 600 Patienten pro Jahr zu reduzieren. Durch die neuen Kapazitäten wird die Côte d’Ivoire in der Lage sein, Krebspatienten vor Ort eine qualitativ hochwertige Diagnostik und Behandlung zu bieten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Institut für Nuklearmedizin in Abidjan wurde bereits im Juli 2023 als erstes Zentrum dieser Art im Land eröffnet. Seit seiner Eröffnung hat das Institut 167 Patienten betreut, eine Zahl, die mit den neuen Investitionen und der Erweiterung erheblich steigen soll.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fneue-ara-der-nuklearmedizin-in-cote-divoire%2F&amp;action_name=Neue%20%C3%84ra%20der%20Nuklearmedizin%20in%20C%C3%B4te%20d%E2%80%99Ivoire&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /><p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/neue-ara-der-nuklearmedizin-in-cote-divoire/">Neue Ära der Nuklearmedizin in Côte d’Ivoire</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://fokus-afrika.de/neue-ara-der-nuklearmedizin-in-cote-divoire/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
		
		<media:thumbnail url="https://fokus-afrika.de/fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&#038;rec=1&#038;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fneue-ara-der-nuklearmedizin-in-cote-divoire%2F&#038;action_name=Neue%20%C3%84ra%20der%20Nuklearmedizin%20in%20C%C3%B4te%20d%E2%80%99Ivoire&#038;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" />
		<media:content url="https://fokus-afrika.de/fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&#038;rec=1&#038;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fneue-ara-der-nuklearmedizin-in-cote-divoire%2F&#038;action_name=Neue%20%C3%84ra%20der%20Nuklearmedizin%20in%20C%C3%B4te%20d%E2%80%99Ivoire&#038;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" medium="image" />
	</item>
		<item>
		<title>Gesundheitssystem auf den Komoren: Private Kliniken zwischen Profit und Missbrauch</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/gesundheitssystem-auf-den-komoren-private-kliniken-zwischen-profit-und-missbrauch/</link>
					<comments>https://fokus-afrika.de/gesundheitssystem-auf-den-komoren-private-kliniken-zwischen-profit-und-missbrauch/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Sep 2024 12:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Komoren]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://fokus-afrika.de/?p=11511</guid>

					<description><![CDATA[<p>In den letzten zehn Jahren haben private Kliniken auf den Komoren einen deutlichen Aufschwung erlebt. Doch hinter dieser scheinbaren Verbesserung der Gesundheitsinfrastruktur verbirgt sich eine weitaus dunklere Realität.<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fgesundheitssystem-auf-den-komoren-private-kliniken-zwischen-profit-und-missbrauch%2F&amp;action_name=Gesundheitssystem%20auf%20den%20Komoren%3A%20Private%20Kliniken%20zwischen%20Profit%20und%20Missbrauch&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/gesundheitssystem-auf-den-komoren-private-kliniken-zwischen-profit-und-missbrauch/">Gesundheitssystem auf den Komoren: Private Kliniken zwischen Profit und Missbrauch</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Laut dem Journalisten Oubeidillah Mchagama von <em>FCBK-FM</em> erfüllen viele dieser privaten Einrichtungen nicht die notwendigen Standards, um Patienten angemessen zu versorgen. Vielmehr habe sich das öffentliche Gesundheitswesen zu einem Geschäftsmodell entwickelt, das die vulnerabelsten Bürger stark belastet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ärzte, die in den öffentlichen Krankenhäusern angestellt sind, verbringen oft nur eine bis zwei Stunden pro Tag in ihrer Funktion im öffentlichen Dienst, bevor sie sich in ihre privaten Kliniken zurückziehen. Trotz eines monatlichen Gehalts von mehr als tausend Euro für ihre öffentliche Tätigkeit vernachlässigen sie die Krankenhäuser zugunsten ihrer lukrativeren privaten Praxen. Dies führt zu einem erheblichen Ungleichgewicht: Öffentliche Einrichtungen sind unterbesetzt und schlecht ausgestattet, während private Kliniken auf Profitmaximierung ausgerichtet sind.</p>



<h3 id="unerschwingliche-kosten-und-fragwuerdige-praktiken" class="wp-block-heading">Unerschwingliche Kosten und fragwürdige Praktiken</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Kosten für Behandlungen in den privaten Kliniken sind für viele Komorerunerschwinglich. Ein persönliches Erlebnis des Journalisten Mchagama verdeutlicht dies: Für einen dreitägigen Aufenthalt in einer privaten Klinik musste er 500 Euro zahlen – eine Summe, die für die Mehrheit der Bevölkerung in einem Land, in dem Armut weit verbreitet ist, kaum zu tragen ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Doch das Problem ist nicht nur finanzieller Natur. Es gibt Berichte über übermäßige Behandlungsmaßnahmen, wie im Fall eines Patienten, der seinen Klinikaufenthalt um zwei Tage verlängern musste. Diese unnötige Verlängerung, die letztlich fatale Nebenwirkungen mit sich brachte, wirft ernste ethische Fragen auf. Der Journalist fordert eine rasche staatliche Intervention, um die Preise zu regulieren und die Praktiken der privaten Kliniken streng zu kontrollieren.</p>



<h3 id="ein-gesundheitssystem-in-der-krise" class="wp-block-heading">Ein Gesundheitssystem in der Krise</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Situation der privaten Kliniken auf den Komoren offenbart eine tiefe Krise im Gesundheitssystem des Landes. Das Fehlen von Regulierungen und Kontrollen hat es einigen Kliniken ermöglicht, den Profit über das Wohl der Patienten zu stellen. In einem Land mit weitverbreiteter Armut ist es unerlässlich, dass der Staat eingreift, um ein Gleichgewicht wiederherzustellen und allen Bürgerden Zugang zu erschwinglicher und ethisch vertretbarer Gesundheitsversorgung zu garantieren.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fgesundheitssystem-auf-den-komoren-private-kliniken-zwischen-profit-und-missbrauch%2F&amp;action_name=Gesundheitssystem%20auf%20den%20Komoren%3A%20Private%20Kliniken%20zwischen%20Profit%20und%20Missbrauch&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /><p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/gesundheitssystem-auf-den-komoren-private-kliniken-zwischen-profit-und-missbrauch/">Gesundheitssystem auf den Komoren: Private Kliniken zwischen Profit und Missbrauch</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://fokus-afrika.de/gesundheitssystem-auf-den-komoren-private-kliniken-zwischen-profit-und-missbrauch/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
		
		<media:thumbnail url="https://fokus-afrika.de/fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&#038;rec=1&#038;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fgesundheitssystem-auf-den-komoren-private-kliniken-zwischen-profit-und-missbrauch%2F&#038;action_name=Gesundheitssystem%20auf%20den%20Komoren%3A%20Private%20Kliniken%20zwischen%20Profit%20und%20Missbrauch&#038;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" />
		<media:content url="https://fokus-afrika.de/fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&#038;rec=1&#038;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fgesundheitssystem-auf-den-komoren-private-kliniken-zwischen-profit-und-missbrauch%2F&#038;action_name=Gesundheitssystem%20auf%20den%20Komoren%3A%20Private%20Kliniken%20zwischen%20Profit%20und%20Missbrauch&#038;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" medium="image" />
	</item>
		<item>
		<title>Mpox-Ausbruch: Schulen und UNICEF verstärken Maßnahmen</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/mpox-ausbruch-schulen-und-unicef-verstarken-masnahmen/</link>
					<comments>https://fokus-afrika.de/mpox-ausbruch-schulen-und-unicef-verstarken-masnahmen/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Sep 2024 07:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Burundi]]></category>
		<category><![CDATA[Demokratische Republik Kongo]]></category>
		<category><![CDATA[Ruanda]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[UNICEF]]></category>
		<category><![CDATA[WHO]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://fokus-afrika.de/?p=11419</guid>

					<description><![CDATA[<p>Mit dem neuen Schuljahr verstärkt Burundi seine Bemühungen zur Bekämpfung von Mpox, einer Krankheit, die sich rasch unter jungen Menschen ausbreitet. Laut UNICEF machen Kinder und Jugendliche im Alter von 5 bis 19 Jahren 33 Prozent der bestätigten Fälle aus. In den letzten Wochen ist die Zahl der Mpox-Infektionen um über 40 Prozent gestiegen, was zu neuen Herausforderungen für die Schulen führt.<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fmpox-ausbruch-schulen-und-unicef-verstarken-masnahmen%2F&amp;action_name=Mpox-Ausbruch%3A%20Schulen%20und%20UNICEF%20verst%C3%A4rken%20Ma%C3%9Fnahmen&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/mpox-ausbruch-schulen-und-unicef-verstarken-masnahmen/">Mpox-Ausbruch: Schulen und UNICEF verstärken Maßnahmen</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">An der Schule&nbsp;<strong>Les petits trésors</strong>&nbsp;im Westen Burundis wurden strikte Hygienemaßnahmen eingeführt. Schüler müssen beim Aufstellen in der Schlange Abstand halten und sich regelmäßig die Hände waschen, wie der Schuldirektor erklärte. Diese Maßnahmen sind notwendig, da seit Juli Hunderte von Fällen gemeldet wurden.</p>



<h2 id="steigende-faelle-in-der-region-und-who-warnung" class="cnvs-block-section-heading cnvs-block-section-heading-1727212454515 halignleft" >
	<span class="cnvs-section-title">
		<span>Steigende Fälle in der Region und WHO-Warnung</span>
	</span>
</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Auch das Nachbarland&nbsp;<strong>Demokratische Republik Kongo</strong>&nbsp;verzeichnet eine Zunahme von Mpox-Fällen. Die&nbsp;<strong>Weltgesundheitsorganisation (WHO)</strong>&nbsp;erklärte im August den Ausbruch in Teilen Afrikas zur&nbsp;<strong>öffentlichen Gesundheitsnotlage</strong>, nachdem fast&nbsp;<strong>30.000 Fälle</strong>&nbsp;auf dem Kontinent gemeldet wurden. Über&nbsp;<strong>800 Todesfälle</strong>&nbsp;wurden ebenfalls verzeichnet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In der DRC wird ab dem 2. Oktober eine Impfkampagne beginnen, um die Ausbreitung der Krankheit einzudämmen. Die Zahl der Fälle von Affenpocken in <strong>Ruanda</strong> ist auf sechs gestiegen, nachdem zwei weitere Infektionen bestätigt wurden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Ja, die Zahl ist gestiegen. Zwei weitere Fälle wurden gemeldet, was die Gesamtzahl auf sechs bringt&#8221;, sagte Julien Mahoro Niyingabira, Sprecher des Gesundheitsministeriums.</p>



<h2 id="massnahmen-zur-unterstuetzung-der-kinder" class="cnvs-block-section-heading cnvs-block-section-heading-1727212459444 halignleft" >
	<span class="cnvs-section-title">
		<span>Maßnahmen zur Unterstützung der Kinder</span>
	</span>
</h2>



<p class="wp-block-paragraph">UNICEF hat gemeinsam mit dem burundischen Bildungsministerium Maßnahmen ergriffen, um den Schulbetrieb trotz der Epidemie sicherzustellen. Diese beinhalten Schulungen für Lehrkräfte zur Erkennung früher Symptome, verstärkte Hygienemaßnahmen und den Ausbau von Gesundheitsressourcen in den Schulen. Insgesamt wurden seit Juli&nbsp;<strong>1.576 Verdachtsfälle</strong>&nbsp;und&nbsp;<strong>564 bestätigte Infektionen</strong>&nbsp;registriert, wobei&nbsp;<strong>62,9 Prozent</strong>&nbsp;der Betroffenen unter 19 Jahre alt sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">UNICEF ruft zudem zu einer finanziellen Unterstützung in Höhe von&nbsp;<strong>58,8 Millionen US-Dollar</strong>&nbsp;auf, um in sechs betroffenen afrikanischen Ländern, darunter Burundi, die Übertragung des Virus zu stoppen und die betroffenen Kinder zu schützen.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fmpox-ausbruch-schulen-und-unicef-verstarken-masnahmen%2F&amp;action_name=Mpox-Ausbruch%3A%20Schulen%20und%20UNICEF%20verst%C3%A4rken%20Ma%C3%9Fnahmen&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /><p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/mpox-ausbruch-schulen-und-unicef-verstarken-masnahmen/">Mpox-Ausbruch: Schulen und UNICEF verstärken Maßnahmen</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://fokus-afrika.de/mpox-ausbruch-schulen-und-unicef-verstarken-masnahmen/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
		
		<media:thumbnail url="https://fokus-afrika.de/fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&#038;rec=1&#038;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fmpox-ausbruch-schulen-und-unicef-verstarken-masnahmen%2F&#038;action_name=Mpox-Ausbruch%3A%20Schulen%20und%20UNICEF%20verst%C3%A4rken%20Ma%C3%9Fnahmen&#038;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" />
		<media:content url="https://fokus-afrika.de/fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&#038;rec=1&#038;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fmpox-ausbruch-schulen-und-unicef-verstarken-masnahmen%2F&#038;action_name=Mpox-Ausbruch%3A%20Schulen%20und%20UNICEF%20verst%C3%A4rken%20Ma%C3%9Fnahmen&#038;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" medium="image" />
	</item>
		<item>
		<title>EU und Ruanda schließen Verträge über 40 Millionen € zur Impfstoffproduktion</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/eu-und-ruanda-schliesen-vertrage-uber-40-millionen-e-zur-impfstoffproduktion/</link>
					<comments>https://fokus-afrika.de/eu-und-ruanda-schliesen-vertrage-uber-40-millionen-e-zur-impfstoffproduktion/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Sep 2024 07:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Internationale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[Ruanda]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[EU]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Produktion]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://fokus-afrika.de/?p=11170</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Europäische Union (EU) und Ruanda haben vier Verträge unterzeichnet, um 40 Millionen Euro für die Herstellung von&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Feu-und-ruanda-schliesen-vertrage-uber-40-millionen-e-zur-impfstoffproduktion%2F&amp;action_name=EU%20und%20Ruanda%20schlie%C3%9Fen%20Vertr%C3%A4ge%20%C3%BCber%2040%20Millionen%20%E2%82%AC%20zur%20Impfstoffproduktion&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/eu-und-ruanda-schliesen-vertrage-uber-40-millionen-e-zur-impfstoffproduktion/">EU und Ruanda schließen Verträge über 40 Millionen € zur Impfstoffproduktion</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die Europäische Union (EU) und Ruanda haben vier Verträge unterzeichnet, um 40 Millionen Euro für die Herstellung von Impfstoffen bereitzustellen. Dies wurde von der EU-Botschafterin in Ruanda, Belen Calvo Uyarra, in einem Interview mit André Gakwaya von der Rwanda News Agency (RNA) bekanntgegeben.</p>



<h2 id="investition-in-die-impfstoffproduktion" class="cnvs-block-section-heading cnvs-block-section-heading-1726615385692 halignleft" >
	<span class="cnvs-section-title">
		<span><strong>Investition in die Impfstoffproduktion</strong></span>
	</span>
</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Laut Botschafterin Calvo Uyarra engagiert sich die EU stark für die Unterstützung der Impfstoffproduktion, der Arzneimittelherstellung und der Gesundheits-technologien in Afrika, insbesondere in Ruanda. Während der COVID-19-Pandemie hatte BioNTech beschlossen, mit Investitionen und großen Finanzmitteln nach Ruanda zu kommen, um dort innovative Impfstoffe herzustellen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die EU konzentriert sich auf den Aufbau eines umfassenden Ökosystems für die Impfstoffproduktion. Dies umfasst die notwendigen regulatorischen Anforderungen sowie die Verbesserung der Bildungskapazitäten auf tertiärem Niveau, insbesondere in Universitäten und Berufsschulen (TVET), die bei der Umsetzung des Projekts mitwirken werden.</p>



<h2 id="konkrete-schritte-zur-umsetzung" class="cnvs-block-section-heading cnvs-block-section-heading-1726615389852 halignleft" >
	<span class="cnvs-section-title">
		<span><strong>Konkrete Schritte zur Umsetzung</strong></span>
	</span>
</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Im Dezember letzten Jahres hatte die Präsidentin der Europäischen Kommission eine neue Finanzierungsrunde von 40 Millionen Euro angekündigt. Diese Zusage wird nun durch vier Verträge umgesetzt, die in Zusammenarbeit mit dem Team Europa (Schweden, Frankreich, Belgien, Deutschland) realisiert werden. Diese Verträge unterstützen den ruandischen Staat dabei, Ruanda als Zentrum für Pharmazeutik und Biowissenschaften zu etablieren und den Kontinent auf dem Weg zur Selbstversorgung mit Impfstoffen zu unterstützen.</p>



<h2 id="bildung-und-forschung-als-schluessel" class="cnvs-block-section-heading cnvs-block-section-heading-1726615394342 halignleft" >
	<span class="cnvs-section-title">
		<span><strong>Bildung und Forschung als Schlüssel</strong></span>
	</span>
</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die EU hat Verträge mit vier Ländern unterzeichnet, die gemeinsam mit Universitäten und Forschungszentren an der Verwirklichung dieser ambitionierten Ziele arbeiten werden. Dazu gehören unter anderem die Entwicklung von Masterprogrammen in Biotechnologie, Biowissenschaften und Pharmazie, um die notwendigen Fachkräfte für die Impfstoffproduktion in Notfallsituationen wie COVID-19 und Mpox auszubilden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
<img loading="lazy" decoding="async" src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Feu-und-ruanda-schliesen-vertrage-uber-40-millionen-e-zur-impfstoffproduktion%2F&amp;action_name=EU%20und%20Ruanda%20schlie%C3%9Fen%20Vertr%C3%A4ge%20%C3%BCber%2040%20Millionen%20%E2%82%AC%20zur%20Impfstoffproduktion&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /><p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/eu-und-ruanda-schliesen-vertrage-uber-40-millionen-e-zur-impfstoffproduktion/">EU und Ruanda schließen Verträge über 40 Millionen € zur Impfstoffproduktion</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://fokus-afrika.de/eu-und-ruanda-schliesen-vertrage-uber-40-millionen-e-zur-impfstoffproduktion/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
		
		<media:thumbnail url="https://fokus-afrika.de/fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&#038;rec=1&#038;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Feu-und-ruanda-schliesen-vertrage-uber-40-millionen-e-zur-impfstoffproduktion%2F&#038;action_name=EU%20und%20Ruanda%20schlie%C3%9Fen%20Vertr%C3%A4ge%20%C3%BCber%2040%20Millionen%20%E2%82%AC%20zur%20Impfstoffproduktion&#038;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" />
		<media:content url="https://fokus-afrika.de/fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&#038;rec=1&#038;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Feu-und-ruanda-schliesen-vertrage-uber-40-millionen-e-zur-impfstoffproduktion%2F&#038;action_name=EU%20und%20Ruanda%20schlie%C3%9Fen%20Vertr%C3%A4ge%20%C3%BCber%2040%20Millionen%20%E2%82%AC%20zur%20Impfstoffproduktion&#038;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" medium="image" />
	</item>
		<item>
		<title>Botsuana treibt Digitalisierung des Gesundheitswesens voran</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/botsuana-treibt-digitalisierung-des-gesundheitswesens-voran/</link>
					<comments>https://fokus-afrika.de/botsuana-treibt-digitalisierung-des-gesundheitswesens-voran/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 14 Sep 2024 21:52:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Botsuana]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://fokus-afrika.de/?p=10884</guid>

					<description><![CDATA[<p>Das botswanische Gesundheitsministerium arbeitet derzeit an der Erneuerung der Primärversorgung, um eine qualitativ hochwertige und nachhaltige universelle Gesundheitsversorgung sicherzustellen, die mit den nationalen Prioritäten übereinstimmt.<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fbotsuana-treibt-digitalisierung-des-gesundheitswesens-voran%2F&amp;action_name=Botsuana%20treibt%20Digitalisierung%20des%20Gesundheitswesens%20voran&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/botsuana-treibt-digitalisierung-des-gesundheitswesens-voran/">Botsuana treibt Digitalisierung des Gesundheitswesens voran</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Dr. Mareko Ramotsababa, Staatssekretär für Primärversorgung, erklärte bei der 9. Botsuanischen Konferenz für Familienmedizin und Primärversorgung in Gaborone, dass ein Digitalisierungsprojekt gestartet wurde, das den automatisierten Zugang zu Gesundheitsdiensten für bessere Patientenergebnisse ermöglichen soll.</p>



<h2 id="covid-pandemie-als-impuls-fuer-digitalisierungsinitiative" class="cnvs-block-section-heading cnvs-block-section-heading-1726349981670 halignleft" >
	<span class="cnvs-section-title">
		<span>CoVID-Pandemie als Impuls für DigitalisierungsInitiative</span>
	</span>
</h2>



<ol start="14" class="wp-block-list"></ol>



<p class="wp-block-paragraph">Botsuana ließ sich durch den globalen Einfluss der Digitalisierung auf die Gesundheitsversorgung zu diesem Schritt inspirieren. Digitale Gesundheitslösungen bieten eine Vielzahl an Möglichkeiten zur Verbesserung der Patientenversorgung. Die COVID-19-Pandemie habe gezeigt, dass Technologie der Schlüssel sei, um den Gesundheitssektor zukunftssicher zu gestalten, so Ramotsababa.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Konferenz mit dem Thema „Stärkung des Primärversorgungssystems im digitalen Zeitalter: Die Zukunft der Primärversorgung neu gestalten“ betonte die Rolle der Primärversorgung in jedem Gesundheitssystem. Ramotsababa forderte dazu auf, die Chancen der Digitalisierung zu nutzen und die Zusammenarbeit mit relevanten Akteuren voranzutreiben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„<strong>Die Digitalisierung könnte unser Gesundheitssystem entlasten, Kosten senken und die Kommunikation auf allen Ebenen erleichtern</strong>“, fügte er hinzu. Dennoch betonte er, dass die Digitalisierung gerecht ablaufen müsse, damit kein Patient aufgrund mangelnder technischer Zugänge zurückgelassen werde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die dreitägige Konferenz bringt verschiedene Interessengruppen aus dem privaten und öffentlichen Sektor sowie internationale Experten zusammen, um Lösungen zur Verbesserung der Patientenversorgung zu erarbeiten.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fbotsuana-treibt-digitalisierung-des-gesundheitswesens-voran%2F&amp;action_name=Botsuana%20treibt%20Digitalisierung%20des%20Gesundheitswesens%20voran&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /><p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/botsuana-treibt-digitalisierung-des-gesundheitswesens-voran/">Botsuana treibt Digitalisierung des Gesundheitswesens voran</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://fokus-afrika.de/botsuana-treibt-digitalisierung-des-gesundheitswesens-voran/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
		
		<media:thumbnail url="https://fokus-afrika.de/fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&#038;rec=1&#038;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fbotsuana-treibt-digitalisierung-des-gesundheitswesens-voran%2F&#038;action_name=Botsuana%20treibt%20Digitalisierung%20des%20Gesundheitswesens%20voran&#038;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" />
		<media:content url="https://fokus-afrika.de/fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&#038;rec=1&#038;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fbotsuana-treibt-digitalisierung-des-gesundheitswesens-voran%2F&#038;action_name=Botsuana%20treibt%20Digitalisierung%20des%20Gesundheitswesens%20voran&#038;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" medium="image" />
	</item>
	</channel>
</rss>
