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Macron kritisiert Sahel-Militärs vor Afrika-Gipfel in Nairobi
Frankreich will in Nairobi einen neuen Afrika-Kurs zeigen. Doch Macrons Seitenhieb auf Mali, Burkina Faso und Niger macht den Africa-Forward-Gipfel auch politisch brisant.
USA erklären Afrika zum Schwerpunkt ihrer Anti-Terror-Strategie
Die USA richten ihre Anti-Terror-Strategie neu aus. Afrika steht stärker im Zentrum: Sahel, Somalia, Mosambik, Sudan und das Tschadseebecken gelten Washington als Räume, in denen islamistische Gruppen neue Operationsbasen aufbauen könnten.
Türkei und Algerien bilden gemeinsame Front gegen Israel
Ankara und Algier rücken enger zusammen: Erdoğan und Tebboune stellen sich gemeinsam gegen Israels Vorgehen in Gaza und Libanon und wollen den Handel zwischen der Türkei und Algerien bis 2030 auf zehn Milliarden Dollar steigern.
Präsident Tshisekedi hält sich zwei Wege zur Macht offen
Félix Tshisekedi sagt, er habe kein drittes Mandat beantragt. Wenn das Volk es wolle, werde er es aber akzeptieren. Zugleich stellt er die Wahlen 2028 unter den Vorbehalt der Sicherheitslage im Osten der DR Kongo.
Afrikanische Diplomaten drängen Berlin zu mehr Tempo in der Afrika-Politik
Deutschland will Afrika stärker ins Zentrum seiner Außenpolitik rücken. Beim Africa Day in Berlin forderten afrikanische Diplomaten nun mehr Tempo: weniger Ankündigungen, mehr Investitionen, mehr Handel und eine Partnerschaft auf Augenhöhe.
Ein Jahr Ministerin Alabali Radovan – BMZ richtet Entwicklungspolitik stärker auf Wirtschaft und Krisen aus
Ein Jahr nach Amtsantritt setzt Entwicklungsministerin Reem Alabali Radovan auf eine Reform des BMZ: strategischer, wirtschaftsnäher und stärker auf Krisen ausgerichtet. Im Fokus stehen Sudan, Nahost, Ukraine, Ernährungssicherung und neue Partnerschaften mit dem Globalen Süden.
Kap Verde lässt Kreuzfahrtschiff nach Hantavirus-Ausbruch nicht anlegen
Die „MV Hondius“ ist ein Expeditionskreuzfahrtschiff des niederländischen Anbieters Oceanwide Expeditions. Das Schiff verfügt über Kapazitäten für 170 Passagiere und 70 Besatzungsmitglieder.
Ex-Außenminister soll teure Napoleon-Statuetten aus Afrika erhalten haben
France 2 erhebt neue Vorwürfe gegen Dominique de Villepin: Zwei Napoleon-Statuetten im Wert von 125.000 Euro sollen über Robert Bourgi an ihn gegangen sein. Eine Spur führt zum früheren Präsidenten Burkina Fasos, Blaise Compaoré.
Wadephul in Rabat – Deutschland setzt in Afrika stärker auf Marokko
Berlin und Rabat rücken enger zusammen: Beim strategischen Dialog setzt Deutschland auf Marokko als Wirtschaftsstandort, Sicherheitspartner und Brücke zwischen Europa, Afrika und dem Nahen Osten.
Pressefreiheit in Afrika rutscht unter Druck von Kriegen und Sicherheitsgesetzen ab
Kriege, Sicherheitsgesetze und wirtschaftlicher Druck setzen Afrikas Medien weiter zu. Die RSF-Rangliste 2026 zeigt besonders starke Rückgänge in Niger, Tansania, Benin und mehreren Konfliktstaaten.