Trump bei der UN: „Es gibt keine Weltregierung“ – USA setzen auf Souveränität und militärische Macht
„Es gibt keine Weltregierung“: Donald Trump setzt vor der UN-Generalversammlung auf nationale Souveränität, militärische Stärke und weniger internationale Kontrolle. Besonders scharf fällt seine Drohung gegen Iran aus.
Guterres letzte Rede vor der Weltbühne: “Aus Rissen sind Schluchten geworden”
Zwei der höchsten Vertreter der Vereinten Nationen erhöhen den Druck für eine Reform des Sicherheitsrates. Guterres nennt das Fehlen einer permanenten afrikanischen Vertretung „ungerecht und nicht zu rechtfertigen“, Rahman stellt die Glaubwürdigkeit der UN infrage.
G7, China, USA: Bab el-Mandeb wird zum Schauplatz eines geopolitischen Machtkampfs
An Bab el-Mandeb treffen inzwischen mehrere Machtkonflikte aufeinander: Die G7 stellen sich gegen die Huthi und Iran, die USA ordnen ihre Beziehungen am Horn von Afrika neu und China baut seine Verteidigungskooperation mit Somalia aus. Gleichzeitig erreichen Tausende Flüchtlinge aus dem Jemen die afrikanische Seite der Meerenge.
UNESCO-Bericht: Jedes zweite nicht beschulte Grundschulkind lebt in Subsahara-Afrika
273 Millionen Kinder und Jugendliche gehen weltweit nicht zur Schule. Bei Kindern im Grundschulalter entfällt inzwischen die Hälfte der globalen Fälle auf Subsahara-Afrika – zugleich zeigen Länder wie Marokko, Madagaskar und Togo, dass schnelle Fortschritte möglich sind.
Experten drängen im Bundestag: Waffenruhe mit Russland muss vorbereitet werden
Vertrauen gibt es kaum noch, militärische Risiken dagegen umso mehr. In einer Bundestags-Anhörung zeigen Sicherheitsexperten, welche Rolle die OSZE bei Krisenkommunikation, Cyberrisiken, Langstreckenwaffen und einem möglichen Waffenstillstand in der Ukraine noch spielen könnte.
Kenia, Brasilien, Indien und EU starten neue Allianz für UN-Reformen
Kenia, Brasilien, Indien und die EU starten gemeinsam ein neues internationales Format. P4M soll kein weiterer Staatenblock werden, sondern politische Gräben überbrücken und Koalitionen für UN-Reformen, Handel, Finanzarchitektur, Klima und KI ermöglichen.
Bundesregierung will 6 Milliarden Euro für internationale Klimafinanzierung ausgeben
2024 stellte Deutschland noch 6,11 Milliarden Euro aus Haushaltsmitteln für internationale Klimafinanzierung bereit. Für 2026 und 2027 gibt die Bundesregierung diese konkrete Zusage nicht mehr.
Nach AfD-Wahlsieg in MV: Schwarze Menschen warnen vor wachsendem Druck auf Minderheiten
38,2 Prozent für die AfD in Mecklenburg-Vorpommern, zwei Wochen zuvor 43,8 Prozent in Sachsen-Anhalt: Die Initiative Schwarze Menschen in Deutschland sieht darin mehr als eine Verschiebung parlamentarischer Mehrheiten. Sie warnt vor Folgen für Schwarze und migrantische Communities und setzt auf stärkere zivilgesellschaftliche Vernetzung.
Nach Wahl-Niederlagen: Wadephul vertritt Bundeskanzler Merz in New York
Nach der Niederlage bei der Sicherheitsratswahl kehrt Deutschland mit einer breiten Reform- und Partnerschaftsagenda nach New York zurück. Außenminister Johann Wadephul führt die Delegation, während Bundeskanzler Friedrich Merz erneut nicht an der UN-Generaldebatte teilnimmt.
Deutschland baut Algerien-Geschäft aus – und setzt Frankreich unter Druck
Wasserstoffkorridor, Opel-Werk, Pharma und Gas: Deutsche Unternehmen bauen ihre Präsenz in Algerien aus. Gleichzeitig sinkt der französisch-algerische Handel deutlich – doch die Zahlen zeigen auch, wie weit Deutschland wirtschaftlich noch hinter Frankreich liegt.