Putin will Afrika vom Dollar lösen – über 60 Abkommen für russische “Lösungen” beim Gipfel in Moskau

Russland bietet afrikanischen Regierungen eigene Zahlungssysteme, Steuertechnologien, KI-Anwendungen und Energieprojekte an. Putin unterzeichnet neue Partnerschaften mit afrikanischen Regionalorganisationen und verhandelt mit Staatschefs über konkrete Vorhaben. Doch zwischen Moskaus Ambitionen und den bisherigen wirtschaftlichen Ergebnissen bestehen erhebliche Unterschiede.

Russland will seinen wirtschaftlichen und politischen Einfluss in Afrika mit eigenen Zahlungssystemen, Technologieexporten und neuen Allianzen mit afrikanischen Regionalorganisationen ausbauen. Beim dritten Russland-Afrika-Gipfel am 28. und 29. Oktober 2026 in Moskau präsentierte Präsident Wladimir Putin dafür konkrete Angebote und verhandelte mit zahlreichen Staats- und Regierungschefs. Erste Kooperationsvereinbarungen mit der Afrikanischen Union und mehreren regionalen Wirtschaftsgemeinschaften wurden bereits unterzeichnet. Während Moskau neue Absatzmärkte und politische Partner gewinnen will, verweist das britische Forschungsinstitut Chatham House auf erhebliche Grenzen der russischen Wirtschafts- und Sicherheitskooperation.

Putin will Afrikas Zahlungsverkehr unabhängiger vom Dollar machen

Ein Schwerpunkt der russischen Initiative ist die Neuordnung des Zahlungsverkehrs mit afrikanischen Staaten. Putin schlug vor, Handelsgeschäfte häufiger in nationalen Währungen abzuwickeln und direkte Bankverbindungen aufzubauen, die weniger von westlichen Finanzinstitutionen abhängig sind.

Dafür sollen russische Banken enger mit dem Panafrikanischen Zahlungs- und Abwicklungssystem (PAPSS) zusammenarbeiten. Das von afrikanischen Institutionen entwickelte System ermöglicht grenzüberschreitende Zahlungen in lokalen Währungen und soll den innerafrikanischen Handel erleichtern.

Moskau bietet außerdem die Nutzung seines eigenen Finanznachrichtensystems SPFS an, das die russische Zentralbank als Alternative zu internationalen Zahlungsinfrastrukturen entwickelt hat.

„Es ist wichtig, weiter am Aufbau stabiler Kanäle für gegenseitige Zahlungen in nationalen Währungen zu arbeiten, das Netz der Korrespondenzbankbeziehungen zwischen russischen und afrikanischen Banken auszubauen und alternative Mechanismen zur Übermittlung von Zahlungsinformationen zu nutzen“, erklärte Putin beim Wirtschaftsforum.

Die russische Regierung verweist dabei auf ihre Erfahrungen mit westlichen Sanktionen. Nach Angaben des stellvertretenden Leiters der Präsidialverwaltung, Maxim Oreschkin, werden inzwischen rund 85 Prozent der internationalen Zahlungen Russlands in Rubel oder den Währungen seiner Handelspartner abgewickelt. Im Jahr 2021 hätten noch Dollar und Euro einen vergleichbaren Anteil ausgemacht. Die Angabe bezieht sich auf den gesamten russischen Außenhandel, nicht ausschließlich auf Afrika.

Für Moskau geht es darum, den eigenen Handel weniger anfällig für internationale Finanzsanktionen zu machen und zugleich neue wirtschaftliche Verbindungen mit afrikanischen Staaten aufzubauen.

Putin regte darüber hinaus Kontakte zwischen russischen Finanzinstituten und der neuen panafrikanischen Ratingagentur an. Auch die Eurasische Wirtschaftsunion soll stärker mit afrikanischen Märkten zusammenarbeiten. Nach russischen Angaben profitieren bereits 47 afrikanische Länder von Zollvergünstigungen innerhalb des eurasischen Wirtschaftsraums.

Die geplante engere Anbindung afrikanischer Zahlungssysteme ist allerdings noch keine beschlossene technische Integration. Konkrete Vereinbarungen über die Umsetzung wurden bislang nicht bekannt gegeben.

Russische Unternehmen präsentieren Lösungen für Verwaltung, Energie und Infrastruktur

Wie sich Moskau seine künftige wirtschaftliche Präsenz vorstellt, zeigte Putin bei einem Rundgang durch eine Ausstellung im Moskauer Gostiny Dvor. Gemeinsam mit afrikanischen Delegationsleitern besichtigte er am 28. Oktober die Präsentation „Plattform für souveräne Entwicklung“, auf der russische Ministerien und Unternehmen ihre Produkte und Dienstleistungen vorstellten.

Das Angebot richtete sich ausdrücklich auch an afrikanische Regierungen und öffentliche Einrichtungen.

Russlands Finanzministerium präsentierte digitale Systeme für Steuerverwaltung, Zollabwicklung und die Kontrolle staatlicher Ausgaben. Sie sollen Behörden ermöglichen, wirtschaftliche Transaktionen elektronisch zu erfassen, Steuereinnahmen besser nachzuvollziehen und öffentliche Finanzströme zu überwachen.

Putin empfahl den afrikanischen Delegationen, sich mit diesen Anwendungen vertraut zu machen.

„Wir verfügen über gute Technologien, wirklich gute. Ich empfehle Ihnen, sich diese anzusehen und Fachleute zu entsenden“, erklärte er mit Blick auf die Digitalisierung von Steuer- und Zollbehörden.

Auch bei künstlicher Intelligenz und staatlicher Digitalisierung will Russland eigene Lösungen anbieten. Vorgestellt wurden unter anderem Sprachmodelle, digitale Verwaltungsanwendungen und Technologien zur Verarbeitung großer Datenmengen. Die Systeme sollen nach russischer Darstellung an die Anforderungen einzelner Staaten angepasst werden können.

Weitere Angebote betreffen die satellitengestützte Internetversorgung, den Aufbau digitaler Kommunikationsnetze und zivile Drohnenanwendungen. Russische Unternehmen präsentierten außerdem Technologien für die Landwirtschaft, den Verkehr, die Gesundheitsversorgung und die industrielle Produktion.

Im Energiebereich wirbt der Staatskonzern Rosatom neben klassischen Kernkraftwerken für kleinere modulare Reaktoren und schwimmende Atomkraftwerke. Für afrikanische Staaten mit begrenzten Stromnetzen werden dabei unterschiedliche Finanzierungs- und Betriebsmodelle angeboten.

Die russische Rüstungsindustrie stellte parallel neue Sicherheits- und Überwachungstechnologien vor. Dazu gehören Systeme zur Drohnenabwehr, elektronische Störtechnik und Anwendungen zur Cybersicherheit.

Das wirtschaftliche Angebot verbindet somit die Lieferung technischer Ausrüstung mit Ausbildung, Wartung und teilweise auch dem Betrieb der Systeme durch russische Unternehmen. In welchem Umfang afrikanische Staaten die vorgestellten Technologien tatsächlich übernehmen werden, ist noch offen.

Gerade hier zeigt sich eine Grenze der bisherigen Zusammenarbeit. Nach Angaben des britischen Forschungsinstituts Chatham House hat Russland seine wirtschaftlichen Aktivitäten in Afrika zwar ausgeweitet, viele Großprojekte befinden sich jedoch weiterhin in frühen Entwicklungsphasen.

Das Handelsvolumen zwischen Russland und Afrika erreichte 2025 nach russischen Angaben rund 24 Milliarden Euro. Damit blieb es unter dem Ziel von umgerechnet etwa 36 Milliarden Euro, das Putin bereits beim ersten Russland-Afrika-Gipfel 2019 angekündigt hatte. Zum Vergleich: Der Warenhandel der Europäischen Union mit Afrika erreichte 2025 rund 355 Milliarden Euro.

Russland nutzt Russland-Afrika-Gipfel für neue Vereinbarungen mit afrikanischen Wirtschaftsgemeinschaften

Moskau versucht deshalb, seine wirtschaftlichen Angebote stärker durch institutionelle Partnerschaften abzusichern.

Außenminister Sergej Lawrow unterzeichnete am 28. Oktober mehrere Vereinbarungen mit afrikanischen Regionalorganisationen. Besonders umfangreich ist der Aktionsplan zwischen Russland und der Kommission der Afrikanischen Union für die Jahre 2027 bis 2029.

Das Dokument umfasst 19 Kooperationsbereiche. Neben Handel, Investitionen, Energie und Infrastruktur sieht es eine engere Zusammenarbeit bei Sicherheit, Landwirtschaft, Forschung und künstlicher Intelligenz vor. Gemeinsame Projekte sollen unter anderem KI-gestützte Frühwarnsysteme für Konflikte, Gesundheitsnotfälle und Naturkatastrophen ermöglichen.

Weitere Vereinbarungen wurden mit der Entwicklungsgemeinschaft des Südlichen Afrika (SADC), dem Gemeinsamen Markt für das Östliche und Südliche Afrika (COMESA), der Ostafrikanischen Gemeinschaft und der Wirtschaftsgemeinschaft der zentralafrikanischen Staaten geschlossen. Auch das Sekretariat der Afrikanischen Kontinentalen Freihandelszone gehört zu den neuen Vertragspartnern.

Putin empfing die Vertreter der Regionalorganisationen persönlich im Kreml. An den Gesprächen nahmen ebenfalls Vertreter der Eurasischen Wirtschaftsunion und der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten teil.

„Die Stärkung der Beziehungen zu panafrikanischen Organisationen ist für unser Land eine natürliche Fortsetzung unserer langfristigen Politik“, erklärte Putin.

Er verwies auf die Möglichkeit, afrikanische und eurasische Integrationsprozesse enger miteinander zu verbinden. Im Mittelpunkt stehen Handelsvergünstigungen, Investitionen und gemeinsame Wirtschaftsprojekte.

Burundis Präsident Évariste Ndayishimiye, der derzeit den Vorsitz der Afrikanischen Union innehat, formulierte bei dem Treffen allerdings eigene Anforderungen an die Zusammenarbeit.

„Wir möchten eine Zusammenarbeit erreichen, die über Rohstoffexporte hinausgeht“, erklärte Ndayishimiye.

Afrika benötige stärkere regionale Wertschöpfungsketten, bessere Transportverbindungen und Investitionen in Bildung, Wissenschaft und industrielle Verarbeitung. Besonders die Qualifizierung junger Menschen sei entscheidend für die wirtschaftliche Entwicklung des Kontinents.

Die abgeschlossenen Aktionspläne schaffen dafür politische und organisatorische Grundlagen. Sie sind jedoch nicht mit verbindlich finanzierten Investitionsprojekten gleichzusetzen. Die Vereinbarung mit der AU-Kommission begründet ausdrücklich keine völkerrechtlichen Verpflichtungen.

Ein konkretes wirtschaftliches Vorhaben wurde unterdessen zwischen dem russischen Aluminiumproduzenten Rusal und Ghana vereinbart. Beide Seiten unterzeichneten ein Memorandum über ein gemeinsames Unternehmen zur Förderung und Verarbeitung von Bauxit. Angaben zum Investitionsvolumen und zu einem verbindlichen Zeitplan wurden zunächst nicht veröffentlicht.

Gipfelerklärung soll politische Allianz gegen Sanktionen stärken

Die wirtschaftlichen Vereinbarungen werden von einer umfassenden politischen Agenda begleitet. Russland will seine Zusammenarbeit mit afrikanischen Staaten in internationalen Organisationen ausbauen und gemeinsame Positionen gegenüber westlich dominierten Institutionen entwickeln.

Beim Empfang der afrikanischen Delegationen am Abend des 28. Oktober beschrieb Putin die Beziehungen als Teil des Strebens nach einer „gerechten und multipolaren Weltordnung, frei von Diktaten und auf der souveränen Gleichheit der Staaten beruhend“.

Besonders deutlich wird dieser Anspruch im Entwurf der politischen Abschlusserklärung des Gipfels.

Das 22-seitige Dokument enthält 101 operative Punkte. Vorgesehen ist unter anderem eine stärkere Abstimmung innerhalb der Vereinten Nationen, bei internationalen Finanzinstitutionen und in globalen Sicherheitsfragen.

Russland und die afrikanischen Teilnehmer sollen sich demnach gemeinsam gegen einseitige Sanktionen und wirtschaftliche Zwangsmaßnahmen wenden, die außerhalb des UN-Sicherheitsrats verhängt werden. Der Entwurf fordert zudem Reformen beim Internationalen Währungsfonds und der Weltbank sowie eine stärkere Vertretung Afrikas im UN-Sicherheitsrat.

Weitere Bestimmungen betreffen die Zusammenarbeit im Energiesektor, den Zugang zu kritischen Rohstoffen, digitale Informationssysteme und internationale Handelsregeln.

Eine eigene Passage sieht die Ausweitung der Medienkooperation vor, einschließlich journalistischer Ausbildung, gemeinsamer Medienprojekte und einer stärkeren Präsenz von Medienunternehmen im jeweils anderen Wirtschaftsraum.

Bei Energie- und Klimafragen unterstützt der Text einen breiten Energiemix, der erneuerbare Energien ebenso wie Erdgas, Atomkraft und andere fossile Energieträger umfasst.

Die Gipfelerklärung lag zunächst als Entwurf in einer inoffiziellen englischen Übersetzung vor. Ihre endgültige Annahme war zum Zeitpunkt der Veröffentlichung noch nicht bestätigt. Zusätzlich sind eine Erklärung zur zivilen Nutzung künstlicher Intelligenz und ein übergreifender Aktionsplan für 2027 bis 2029 vorgesehen.

Für Moskau besitzt die politische Zusammenarbeit mit Afrika auch außerhalb wirtschaftlicher Fragen Gewicht. Die afrikanischen Staaten bilden zusammen einen erheblichen Stimmenblock in der UN-Generalversammlung.

Außenminister Lawrow warf westlichen Regierungen am 28. Oktober vor, afrikanische Delegationen durch politischen Druck und angedrohte Hilfskürzungen von der Teilnahme am Gipfel abhalten zu wollen. Belege für diese Vorwürfe veröffentlichte er nicht.

Die Leiterin des Afrika-Programms von Chatham House, Tighisti Amare, beschreibt die afrikanische Zusammenarbeit mit Russland hingegen nicht als geschlossene geopolitische Lagerbildung. Viele Regierungen wollten ihre außenpolitischen Beziehungen diversifizieren und betrachteten Moskau als einen von mehreren Partnern.

Russland verfolge neben wirtschaftlichen Interessen auch das Ziel, westlichen Einfluss zurückzudrängen, internationale Sanktionen abzufedern und zusätzliche diplomatische Unterstützung zu gewinnen.

Putin verhandelt mit Ägypten, Äthiopien und Libyen über konkrete Projekte

Parallel zu den multilateralen Vereinbarungen führte Putin Einzelgespräche mit afrikanischen Staats- und Regierungschefs. Dabei standen bestehende Projekte ebenso im Mittelpunkt wie neue Investitions- und Sicherheitsabkommen.

Mit Ägyptens Präsident Abdel Fattah al-Sisi beriet Putin am 28. Oktober über die wirtschaftliche Zusammenarbeit und den weiteren Ausbau der Atomenergie.

Das von Rosatom errichtete Kernkraftwerk El Dabaa bezeichnete al-Sisi als wichtigstes gemeinsames Projekt. Ägypten wolle die vereinbarten Fristen einhalten und sei bestrebt, seinen finanziellen Verpflichtungen nachzukommen.

Zugleich schlug al-Sisi zusätzliche Reaktorblöcke nach 2030, einen Forschungsreaktor und die Zusammenarbeit bei kleinen modularen Atomkraftwerken vor.

Auch eine russische Industriezone in Ägypten soll vorangebracht werden.

„Wir sind bereit, alle notwendigen Anreize, Vergünstigungen und Unterstützung bereitzustellen“, erklärte al-Sisi gegenüber Putin.

Das Kernkraftwerk El Dabaa befindet sich bereits im Bau. Neue Nuklearprojekte sind dagegen noch Gegenstand der Gespräche. Chatham House verweist in seiner Untersuchung darauf, dass die Umsetzung russischer Nuklearvereinbarungen in Afrika bislang häufig langwierig verlaufe.

Auch Äthiopiens Premierminister Abiy Ahmed strebt eine engere Zusammenarbeit mit Rosatom an. Bei seinem Treffen mit Putin forderte er einen konkreten Zeitplan für Machbarkeitsstudien und die Prüfung möglicher Finanzierungsmodelle.

„Lassen Sie uns Termine für die Machbarkeitsstudien festlegen und die Finanzierungsmöglichkeiten prüfen“, sagte Abiy.

Besonders wichtig sei Äthiopien die Ausbildung eigener Ingenieure und Fachkräfte. Zugleich wolle Addis Abeba russische Nukleartechnologien für die Krebsdiagnostik und -behandlung einsetzen.

Die sicherheitspolitische Zusammenarbeit beider Staaten hat bereits konkrete Ergebnisse hervorgebracht. Abiy bestätigte am 28. Oktober die Lieferung von zwölf russischen Su-35-Kampfflugzeugen. Vier Batterien des russischen S-400-Luftabwehrsystems sollen folgen.

Mit dem Vorsitzenden des libyschen Präsidialrats, Mohamed al-Menfi, sprach Putin über Investitionen in Energie, Infrastruktur und Wiederaufbau sowie eine engere militärische Zusammenarbeit.

„Wir wollen über politische Verständigungen hinausgehen und konkrete Projekte verwirklichen“, erklärte al-Menfi.

Libyen hoffe insbesondere auf die Rückkehr russischer Ölunternehmen und den Ausbau wirtschaftlicher Aktivitäten. Zugleich bezeichnete al-Menfi Russland als wichtigen Partner für eine ausgewogenere internationale Zusammenarbeit seines Landes.

Mosambiks Präsident Daniel Chapo wiederum bekräftigte bei seinem Treffen mit Putin die Bedeutung russischer Unterstützung bei der Ausbildung von Sicherheitskräften. Er verwies auf den anhaltenden islamistischen Aufstand in der Provinz Cabo Delgado und das Interesse an zusätzlichen Wirtschafts- und Energieprojekten.

Auch für weitere Delegationen waren bilaterale Gespräche vorgesehen. Auf dem Programm standen unter anderem Treffen mit den Staats- und Regierungschefs Namibias, Kenias, Madagaskars, Simbabwes und Sudans.

Die Ausweitung der Sicherheitskooperation bleibt dabei ein umstrittener Bestandteil der russischen Afrikapolitik. Chatham House verweist auf die anhaltende jihadistische Gewalt im Sahel, obwohl Russland dort über das staatlich kontrollierte Africa Corps militärisch präsent ist.

Hinzu kommen die Belastungen durch den russischen Krieg gegen die Ukraine. Nach Einschätzung des Forschungsinstituts schränken sie Moskaus Möglichkeiten ein, umfangreiche wirtschaftliche und militärische Zusagen langfristig zu finanzieren und umzusetzen.

Die am 29. Oktober angekündigten weiteren Vertragsunterzeichnungen sollten insgesamt 33 zwischenstaatliche, behördliche und kommerzielle Dokumente umfassen. Über die bereits bestätigten Vereinbarungen mit afrikanischen Regionalorganisationen und das Bauxit-Memorandum mit Ghana hinaus lagen zunächst keine vollständig veröffentlichten Vertragslisten mit Finanzierungsvolumen und Umsetzungsterminen vor.

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