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	<title>Spanien | FOKUS AFRIKA</title>
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	<description>Nachrichten aus Afrika</description>
	<lastBuildDate>Mon, 14 Sep 2026 11:17:49 +0000</lastBuildDate>
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	<title>Spanien | FOKUS AFRIKA</title>
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	<item>
		<title>Marokko geht im Ceuta-Streit in die Offensive – Spaniens Geheimdienst entlastet Rabat teilweise</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/marokko-geht-im-ceuta-streit-in-die-offensive-spaniens-geheimdienst-entlastet-rabat-teilweise/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Sep 2026 06:43:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Marokko]]></category>
		<category><![CDATA[1]]></category>
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		<category><![CDATA[Grenze]]></category>
		<category><![CDATA[Migration]]></category>
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		<category><![CDATA[Spanien]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>FOKUS AFRIKA ist ein deutschsprachiges Online-Medienportal, welches sich auf die politischen und wirtschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents fokussiert.</p>
<p>Marokko schlägt im Streit um die Ceuta-Krise zurück: Rabat weist jede aktive Beteiligung zurück und verlangt Antworten von Spanien.<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fmarokko-geht-im-ceuta-streit-in-die-offensive-spaniens-geheimdienst-entlastet-rabat-teilweise%2F&amp;action_name=Marokko%20geht%20im%20Ceuta-Streit%20in%20die%20Offensive%20%E2%80%93%20Spaniens%20Geheimdienst%20entlastet%20Rabat%20teilweise&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/marokko-geht-im-ceuta-streit-in-die-offensive-spaniens-geheimdienst-entlastet-rabat-teilweise/">Marokko geht im Ceuta-Streit in die Offensive – Spaniens Geheimdienst entlastet Rabat teilweise</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>FOKUS AFRIKA ist ein deutschsprachiges Online-Medienportal, welches sich auf die politischen und wirtschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents fokussiert.</p>

<p class="wp-block-paragraph">Marokko hat die spanische Debatte über die Massenübertritte nach Ceuta frontal zurückgewiesen und Madrid aufgefordert, irregulär eingereiste Marokkaner sowie unbegleitete Minderjährige zurückzuführen. Die Erklärung veröffentlichte das Außenministerium in Rabat am 10. September 2026. Rabat weist jede staatliche Beteiligung an der Migrationskrise Ende Juli zurück und greift zugleich politische, mediale und institutionelle Akteure in Spanien ungewöhnlich scharf an. Ein inzwischen freigegebener Bericht des spanischen Militärgeheimdienstes stützt den Kern der marokkanischen Darstellung teilweise: Eine aktive Förderung der Migrationsbewegung durch die marokkanischen Behörden hält er für „hochgradig unwahrscheinlich“, wirft ihnen in Ceuta allerdings Nachlässigkeit und Passivität vor.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Damit erreicht der politische Streit über die Ereignisse an der spanisch-marokkanischen Grenze eine neue Phase. Wochenlang stand in Spanien die Frage im Raum, ob Rabat die massive Bewegung Richtung Ceuta zumindest geduldet oder politisch instrumentalisiert habe. Marokko dreht diese Debatte nun um und verlangt Antworten von spanischer Seite.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Warum wird die Anklage gegen Marokko aufrechterhalten, obwohl keine Information, keine Tatsache und kein Bericht irgendeine Beteiligung der marokkanischen Behörden belegt?“, fragt das Außenministerium.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Rabat stellt zwei weitere Fragen hinterher: Warum würden irreguläre Migranten nicht zurückgeführt, obwohl Marokko sich offiziell zu ihrer Wiederaufnahme bereit erklärt habe? Und weshalb würden unbegleitete Minderjährige weiterhin von ihren Familien ferngehalten, obwohl Marokko ihre Rückkehr verlangt habe?</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Die Antwort auf diese Fragen ist nicht in Marokko zu suchen, sondern bei den betroffenen spanischen Akteuren“, heißt es in der Erklärung.</p>



<h2 id="h-spanischer-militargeheimdienst-sieht-keine-gesteuerte-migrationswelle" class="wp-block-heading"><span id="spanischer-militaergeheimdienst-sieht-keine-gesteuerte-migrationswelle">Spanischer Militärgeheimdienst sieht keine gesteuerte Migrationswelle</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Besondere Bedeutung bekommt die marokkanische Stellungnahme durch Dokumente, die die spanische Regierung kurz zuvor freigegeben hatte. Darunter befindet sich eine Analyse des militärischen Nachrichtenzentrums der spanischen Streitkräfte, CIFAS, zur Krise von Ceuta.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Bericht vom 30. Juli bezeichnet die Situation als „Migrationschaos“. Die spanischen Militäranalysten kamen jedoch nicht zu dem Schluss, dass Marokko die Bewegung gezielt ausgelöst habe.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach einer von <em>Europa Press</em> veröffentlichten Darstellung hielt CIFAS es für „hochgradig wahrscheinlich“, dass die marokkanischen Behörden die Migrationswelle nicht aktiv gefördert hätten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Damit widerspricht die Einschätzung der weitreichendsten Variante des Vorwurfs, Rabat habe Migranten bewusst Richtung spanisches Territorium geschickt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine vollständige Entlastung enthält der Bericht allerdings nicht.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="640" height="427" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/09/CrVWOdXVMAAUkmE.jpeg" alt="" class="wp-image-29875 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/09/CrVWOdXVMAAUkmE.jpeg 640w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/09/CrVWOdXVMAAUkmE-300x200.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/09/CrVWOdXVMAAUkmE-380x254.jpeg 380w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Die Informationen über das Verhalten marokkanischer Sicherheitskräfte seien widersprüchlich gewesen. In Melilla hätten sie aktiv an der Grenzsicherung mitgewirkt. In Ceuta habe dagegen eine „passive Haltung“ gegenüber dem starken Zustrom vorgeherrscht, wodurch Grenzübertritte über Land und Meer möglich geworden seien.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">CIFAS sprach deshalb von „Nachlässigkeit und Passivität“.</p>



<h2 id="h-feiertage-schwachten-offenbar-die-marokkanische-prasenz" class="wp-block-heading"><span id="feiertage-schwaechten-offenbar-die-marokkanische-praesenz">Feiertage schwächten offenbar die marokkanische Präsenz</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der spanische Militärgeheimdienst nennt dafür auch eine mögliche praktische Erklärung. Die Ereignisse fielen mit den Feierlichkeiten zum marokkanischen Thronfest zusammen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sicherheitskräfte seien während dieser Zeit in andere Städte verlegt worden. Dadurch habe sich die Präsenz rund um Ceuta verringert.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/zehn-tote-vor-ceuta-spanien-und-marokko-vereinbaren-rueckfuehrungen/">Der Bericht erwartete zugleich, dass Marokko sein Engagement gegen irreguläre Migration nach Ende der Feierlichkeiten ab dem 1. August wieder verstärken werde.</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Einschätzung unterscheidet zwischen einer bewusst herbeigeführten Krise und einer zeitweisen Schwäche der Grenzkontrolle. Genau an dieser Trennlinie entzündet sich inzwischen der politische Streit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Marokko akzeptiert den Vorwurf einer staatlichen Mitverantwortung nicht. Spanien verfügt dagegen über eine eigene nachrichtendienstliche Bewertung, die zwar keine aktive Steuerung erkennt, das Verhalten der marokkanischen Sicherheitskräfte in Ceuta aber deutlich kritisiert.</p>



<h2 id="h-geheimdienst-sieht-urteil-des-obersten-gerichts-als-ausloser" class="wp-block-heading"><span id="geheimdienst-sieht-urteil-des-obersten-gerichts-als-ausloeser">Geheimdienst sieht Urteil des Obersten Gerichts als Auslöser</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">CIFAS verweist zudem auf einen Faktor innerhalb Spaniens.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/marokko-aeussert-sich-erstmals-zur-ceuta-krise-soziale-medien-verursachten-40-000-versuche-und-elf-tote/" data-type="post" data-id="29209">Das spanische Oberste Gericht hatte am 29. Juni eine Entscheidung getroffen, die am 8. Juli veröffentlicht wurde.</a> Demnach konnte allein die Einreise durch Schwimmen auf spanisches Staatsgebiet keine unmittelbare Zurückweisung an der Grenze rechtfertigen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für die spanischen Sicherheitskräfte habe dies ihre Handlungsmöglichkeiten erheblich eingeschränkt, heißt es in der Geheimdienstanalyse.</p>



<p class="wp-block-paragraph">CIFAS brachte die zunehmenden Einreiseversuche ausdrücklich mit dieser Entscheidung in Verbindung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Damit liegt ein möglicher Auslöser der Migrationsbewegung zumindest teilweise in einer veränderten rechtlichen Lage auf spanischer Seite.<a href="https://fokus-afrika.de/neue-migrationswelle-ceuta-ist-in-gefahr-stadtpraesident-erhoeht-druck-auf-madrid/" data-type="post" data-id="29382"> Informationen über das Urteil konnten sich schnell verbreiten und die Erwartung fördern, dass eine Einreise nach Ceuta schwieriger unmittelbar rückgängig zu machen sei.</a></p>



<h2 id="h-kein-belegter-zusammenhang-mit-sanchez-besuch-in-algerien" class="wp-block-heading"><span id="kein-belegter-zusammenhang-mit-sanchez-besuch-in-algerien">Kein belegter Zusammenhang mit Sánchez-Besuch in Algerien</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Auch eine weitere politische Vermutung findet in der spanischen Analyse keine klare Bestätigung.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/spanien-und-algerien-besiegeln-neustart-nach-westsahara-krise/" data-type="post" data-id="28958">Ministerpräsident Pedro Sánchez hatte am 20. Juli Algerien besucht.</a> Wegen der angespannten Beziehungen zwischen Algerien und Marokko wurde anschließend darüber spekuliert, ob Rabat auf die Reise mit einer Lockerung der Grenzkontrollen reagiert haben könnte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">CIFAS stellte jedoch fest, der Besuch sei in Marokko „offenbar nicht schlecht aufgenommen“ worden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein gewisses Unbehagen im Umfeld von König Mohammed VI könne zwar nicht ausgeschlossen werden. Einen Zusammenhang zwischen Sánchez&#8217; Algerien-Reise und der Migrationskrise stellte der Bericht jedoch nicht her.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch hier stärkt das Dokument damit zumindest teilweise die Position Rabats.</p>



<h2 id="h-marokko-warnt-zugleich-vor-moglicher-politischer-nutzung-der-krise" class="wp-block-heading"><span id="marokko-warnt-zugleich-vor-moeglicher-politischer-nutzung-der-krise">Marokko warnt zugleich vor möglicher politischer Nutzung der Krise</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Bericht enthält allerdings noch eine andere Einschätzung, die der marokkanischen Argumentation weniger entgegenkommt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">CIFAS hielt es für möglich, dass Marokko versuchen könnte, die Lage in Ceuta im weiteren Verlauf „im Dienste seiner strategischen Interessen“ zu nutzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das ist nicht dasselbe wie die Behauptung, Rabat habe die Krise ausgelöst. Die spanischen Militäranalysten unterschieden vielmehr zwischen dem Ursprung der Ereignisse und einer möglichen späteren politischen Nutzung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Marokko weist gerade diesen Verdacht nun entschieden zurück.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/nach-ceuta-krise-spanische-neonazi-aktivistin-zeigt-hitlergruss-vor-marokkos-botschaft/" data-type="post" data-id="29228">Das Außenministerium erklärt, das Land wolle „kein Geschäftsmodell für einen Vorwahlkampf“ sein und auch nicht als „Sündenbock für politische Abrechnungen“ dienen.</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Besonders scharf kritisiert Rabat Teile der spanischen Politik und Medien. Einige Akteure würden Marokko für innenpolitische Ziele instrumentalisieren. Auch „historische Parteien“, die über Regierungserfahrung verfügten, seien in eine populistische Eskalation geraten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Namen nennt die marokkanische Erklärung nicht.</p>



<h2 id="h-auch-parlament-und-justiz-geraten-in-rabats-kritik" class="wp-block-heading"><span id="auch-parlament-und-justiz-geraten-in-rabats-kritik">Auch Parlament und Justiz geraten in Rabats Kritik</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ungewöhnlich ist, dass die Kritik nicht bei Parteien und Medien endet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Marokko äußert auch Unmut über Initiativen spanischer gesetzgebender und gerichtlicher Institutionen. Diese könnten das gegenseitige Misstrauen vertiefen, heißt es.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Rabat spricht von einer Entwicklung, bei der nüchterne Analyse durch Anklagen und Differenzierung durch Vereinfachung ersetzt werde. Dahinter sieht das Außenministerium eine „Strategie der Angst“.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Wortwahl verschärft den diplomatischen Ton erheblich, ohne dass Marokko die strategische Partnerschaft mit Spanien grundsätzlich infrage stellt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Gegenteil: Die Erklärung beginnt mit einem ausführlichen Bekenntnis zu den Beziehungen zum nördlichen Nachbarn.</p>



<h2 id="h-rabat-halt-an-partnerschaft-mit-madrid-fest" class="wp-block-heading"><span id="rabat-haelt-an-partnerschaft-mit-madrid-fest">Rabat hält an Partnerschaft mit Madrid fest</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Marokko verweist auf die gemeinsame Erklärung vom 7. April 2022, mit der beide Regierungen nach einer längeren Krise einen politischen Neustart vereinbart hatten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/marokko-und-spanien-vertiefen-partnerschaft/" data-type="post" data-id="22656">Die Beziehungen sollten seitdem auf gegenseitigem Respekt, Vertrauen, dauerhaftem Dialog und einer für beide Seiten vorteilhaften Partnerschaft beruhen.</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Rabat stellt heraus, dass diese Annäherung konkrete Ergebnisse gebracht habe.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Spanien ist inzwischen Marokkos wichtigster Wirtschaftspartner. Umgekehrt ist Marokko nach Darstellung des Außenministeriums Spaniens zweitgrößter Handelspartner außerhalb der Europäischen Union.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch die Sicherheitskooperation hebt Rabat hervor. Gemeinsame Maßnahmen hätten Menschenleben gerettet sowie Terror- und kriminelle Netzwerke zerschlagen. Marokkanische Sicherheitskräfte hätten dabei teilweise selbst personelle und materielle Verluste erlitten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gerade vor diesem Hintergrund betrachtet die Regierung die spanischen Vorwürfe als Belastung einer Partnerschaft, die sich in den vergangenen Jahren politisch und wirtschaftlich stark vertieft hat.</p>



<h2 id="h-migration-wird-zum-belastungstest-der-neuen-partnerschaft" class="wp-block-heading"><span id="migration-wird-zum-belastungstest-der-neuen-partnerschaft">Migration wird zum Belastungstest der neuen Partnerschaft</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Marokko bezeichnet die bisherige Migrationszusammenarbeit mit Spanien als koordiniert und effizient. Die Ereignisse vom Juli müssten dennoch gründlich untersucht werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Rabat fordert dabei eine Klärung der Umstände, möglicher Einflussnahmen und gezielter Manipulationen. Konkrete Akteure, denen eine solche Einflussnahme zugeschrieben wird, nennt das Außenministerium in der Erklärung nicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die spanische Geheimdienstanalyse hält ihrerseits weitere Versuche an kleineren spanisch kontrollierten Inseln und Felsen vor der nordafrikanischen Küste für möglich. Besonders die Chafarinas-Inseln wurden als potenzieller Schwerpunkt genannt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Während der Krise erwartete CIFAS zudem, dass sich die Lage in Ceuta so stark verschlechtern könnte, dass kurzfristig spanische Streitkräfte aktiviert werden müssten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Frage nach dem Verhalten der marokkanischen Sicherheitskräfte bleibt damit Teil der Auseinandersetzung. Der inzwischen veröffentlichte Geheimdienstbericht liefert jedoch keine Grundlage für die weitergehende Behauptung, Marokko habe die Migrationswelle aktiv ausgelöst.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Rabat zieht daraus eine politische Forderung an Spanien: Die Partnerschaft dürfe nicht zum Instrument innenpolitischer Auseinandersetzungen werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Geografische Nachbarschaft ist eine unveränderliche Tatsache“, erklärt das Außenministerium. Politische Verantwortung entscheide darüber, ob daraus Zusammenarbeit oder dauerhaftes Misstrauen entstehe.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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	</item>
		<item>
		<title>Neue Migrationswelle: „Ceuta ist in Gefahr“ – Stadtpräsident erhöht Druck auf Madrid</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/neue-migrationswelle-ceuta-ist-in-gefahr-stadtpraesident-erhoeht-druck-auf-madrid/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Aug 2026 20:52:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Marokko]]></category>
		<category><![CDATA[1]]></category>
		<category><![CDATA[5]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Migration]]></category>
		<category><![CDATA[Spanien]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>FOKUS AFRIKA ist ein deutschsprachiges Online-Medienportal, welches sich auf die politischen und wirtschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents fokussiert.</p>
<p>Nach den massenhaften Grenzübertritten Ende Juli erhöht Regierungspräsident Juan Jesús Vivas den Druck auf Madrid. Gleichzeitig sollen neue Notunterkünfte entstehen – und Marokko stoppt erneut Hunderte Menschen auf dem Weg zur Grenze.<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fneue-migrationswelle-ceuta-ist-in-gefahr-stadtpraesident-erhoeht-druck-auf-madrid%2F&amp;action_name=Neue%20Migrationswelle%3A%20%E2%80%9ECeuta%20ist%20in%20Gefahr%E2%80%9C%20%E2%80%93%20Stadtpr%C3%A4sident%20erh%C3%B6ht%20Druck%20auf%20Madrid&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/neue-migrationswelle-ceuta-ist-in-gefahr-stadtpraesident-erhoeht-druck-auf-madrid/">Neue Migrationswelle: „Ceuta ist in Gefahr“ – Stadtpräsident erhöht Druck auf Madrid</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>FOKUS AFRIKA ist ein deutschsprachiges Online-Medienportal, welches sich auf die politischen und wirtschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents fokussiert.</p>

<p class="wp-block-paragraph">Ceutas Regierungspräsident Juan Jesús Vivas erhöht nach den massenhaften Grenzübertritten Ende Juli den Druck auf die spanische Zentralregierung und will die Spitzen des Obersten Gerichtshofs und des Verfassungsgerichts über die Lage informieren. Am 17. August erklärte der konservative Politiker nach einer Sondersitzung seiner Regierung: „Ceuta ist in Gefahr.“ Gleichzeitig sucht Madrid nach Standorten für drei provisorische Unterkünfte für mehr als 1.500 besonders schutzbedürftige Asylsuchende. Auch auf marokkanischer Seite bleibt der Druck hoch: Sicherheitskräfte stoppten am Wochenende erneut Hunderte Menschen auf dem Weg in Richtung der spanischen Exklave.</p>



<h2 id="h-vivas-will-oberste-gerichte-einschalten" class="wp-block-heading"><span id="vivas-will-oberste-gerichte-einschalten">Vivas will oberste Gerichte einschalten</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Vivas kündigte an, die Präsidenten des Obersten Gerichtshofs und des Verfassungsgerichts um Gespräche zu bitten. Er wolle die Justiz nicht beeinflussen, sondern die beiden höchsten Gerichte des Landes über die Situation in Ceuta informieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Meine Absicht ist einfach, dem Präsidenten des Obersten Gerichtshofs und dem Präsidenten des Verfassungsgerichts, falls sie mich empfangen, zu sagen: Schauen Sie, Ceuta ist in Gefahr“, sagte Vivas.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/zehn-tote-vor-ceuta-spanien-und-marokko-vereinbaren-rueckfuehrungen/">Auslöser ist die Lage nach den massenhaften Übertritten vom 30. und 31. Juli.</a> Damals gelangtenrund 70.000 Menschen aus Marokko nach Ceuta. Ein großer Teil kehrte inzwischen zurück oder wurde zurückgeführt. Tausende Menschen befinden sich jedoch weiterhin in der nur knapp 20 Quadratkilometer großen spanischen Stadt an der nordafrikanischen Küste.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vivas kündigte zugleich an, weitere staatliche Institutionen einzuschalten. Dazu gehören beide Kammern des spanischen Parlaments, die Regionalregierungen sowie kommunale Verbände, Berufsorganisationen und Gewerkschaften.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Politiker des Partido Popular wirft der Regierung von Ministerpräsident Pedro Sánchez vor, nicht entschlossen genug zu handeln. Madrid verfüge über die notwendigen Mittel, um innerhalb von weniger als 30 Tagen wieder normale Verhältnisse herzustellen und die Rückkehr der Erwachsenen nach Marokko zu organisieren, erklärte Vivas.</p>



<h2 id="h-madrid-plant-drei-provisorische-lager" class="wp-block-heading"><span id="madrid-plant-drei-provisorische-lager">Madrid plant drei provisorische Lager</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Zentralregierung versucht zugleich, die Unterbringung der verbliebenen Menschen zu organisieren. Das spanische Ministerium für Inklusion, soziale Sicherheit und Migration hat Ceuta drei neue Standorte für provisorische Unterkünfte vorgeschlagen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dort sollen mehr als 1.500 besonders schutzbedürftige Asylsuchende untergebracht werden, die teilweise noch unter schlechten Bedingungen an Stränden oder im Freien leben. Spaniens Migrationsministerin Elma Saiz reiste am Montag nach Ceuta, um sich ein Bild von der Situation zu machen.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img decoding="async" width="1024" height="550" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/08/ISS048-E-5893_-_View_of_Spain_and_Morocco_-_Ceuta_-_Monte_Hacho_-_El_Principe_-_Fnideq_Morocco_-_road_RN16_-_Labyout_-_mountain_Jebel_Mousa_-_Belyounech_cropped-1024x550.jpg" alt="" class="wp-image-29384 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/08/ISS048-E-5893_-_View_of_Spain_and_Morocco_-_Ceuta_-_Monte_Hacho_-_El_Principe_-_Fnideq_Morocco_-_road_RN16_-_Labyout_-_mountain_Jebel_Mousa_-_Belyounech_cropped-1024x550.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/08/ISS048-E-5893_-_View_of_Spain_and_Morocco_-_Ceuta_-_Monte_Hacho_-_El_Principe_-_Fnideq_Morocco_-_road_RN16_-_Labyout_-_mountain_Jebel_Mousa_-_Belyounech_cropped-300x161.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/08/ISS048-E-5893_-_View_of_Spain_and_Morocco_-_Ceuta_-_Monte_Hacho_-_El_Principe_-_Fnideq_Morocco_-_road_RN16_-_Labyout_-_mountain_Jebel_Mousa_-_Belyounech_cropped-768x413.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/08/ISS048-E-5893_-_View_of_Spain_and_Morocco_-_Ceuta_-_Monte_Hacho_-_El_Principe_-_Fnideq_Morocco_-_road_RN16_-_Labyout_-_mountain_Jebel_Mousa_-_Belyounech_cropped-380x204.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/08/ISS048-E-5893_-_View_of_Spain_and_Morocco_-_Ceuta_-_Monte_Hacho_-_El_Principe_-_Fnideq_Morocco_-_road_RN16_-_Labyout_-_mountain_Jebel_Mousa_-_Belyounech_cropped-800x430.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/08/ISS048-E-5893_-_View_of_Spain_and_Morocco_-_Ceuta_-_Monte_Hacho_-_El_Principe_-_Fnideq_Morocco_-_road_RN16_-_Labyout_-_mountain_Jebel_Mousa_-_Belyounech_cropped-1160x624.jpg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/08/ISS048-E-5893_-_View_of_Spain_and_Morocco_-_Ceuta_-_Monte_Hacho_-_El_Principe_-_Fnideq_Morocco_-_road_RN16_-_Labyout_-_mountain_Jebel_Mousa_-_Belyounech_cropped.jpg 1280w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Über geeignete Standorte gibt es jedoch seit Tagen Streit zwischen Madrid und der Regierung von Ceuta. Vier frühere Vorschläge der Zentralregierung wurden verworfen. Dazu gehörten Flächen am Hafen, eine ehemalige Mühle, ein Fußballplatz, ein militärisch genutztes Gelände und Lagerhallen nahe dem Grenzübergang Tarajal.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Vivas lehnt dauerhafte Einrichtungen ab und setzt auf provisorische Lösungen, da seine Regierung weiterhin darauf drängt, möglichst viele der Betroffenen nach Marokko zurückzuführen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Unter den vorgesehenen 1.500 Plätzen sollen nach Informationen des spanischen Radiosenders&nbsp;<em>Cadena SER</em>&nbsp;rund 800 für Sudanesen bereitgestellt werden. Sie bilden demnach eine der größten Gruppen unter den jungen Asylsuchenden, die noch in Ceuta leben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch etwa 500 marokkanische Staatsangehörige haben Asylanträge gestellt. Mehrere Anträge wurden bereits abgelehnt. 28 Personen zogen ihren Antrag zurück und entschieden sich für eine freiwillige Rückkehr nach Marokko.</p>



<h2 id="h-erneut-hunderte-menschen-vor-ceuta-gestoppt" class="wp-block-heading"><span id="erneut-hunderte-menschen-vor-ceuta-gestoppt">Erneut Hunderte Menschen vor Ceuta gestoppt</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Während Spanien mit den Folgen der Ereignisse von Ende Juli beschäftigt ist, verhindern marokkanische Sicherheitskräfte weitere Übertrittsversuche.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am Samstag wurden in Fnideq und der Umgebung von Ceuta bis zum Nachmittag 294 Menschen festgenommen oder aufgegriffen, die nach Angaben einer Sicherheitsquelle versucht hatten, irregulär in Richtung der spanischen Stadt zu gelangen. Unter ihnen befanden sich 248 Menschen aus Staaten südlich der Sahara und 46 marokkanische Staatsangehörige.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Weitere rund 300 Personen hatten sich auf Anhöhen nahe Ceuta gesammelt. Sicherheitskräfte hinderten sie gewaltfrei daran, sich der Grenze weiter zu nähern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die neuen Vorfälle zeigen, dass die Mobilisierung auch mehr als zwei Wochen nach der großen Migrationsbewegung nicht vollständig abgeklungen ist.</p>



<h2 id="h-spaniens-behorden-waren-vor-der-krise-gewarnt" class="wp-block-heading"><span id="spaniens-behoerden-waren-vor-der-krise-gewarnt">Spaniens Behörden waren vor der Krise gewarnt</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">In Spanien wächst unterdessen die Debatte darüber, wie es zu der außergewöhnlich großen Bewegung Ende Juli kommen konnte. Recherchen der Nachrichtenagentur&nbsp;<em>Reuters</em>, die sich unter anderem auf spanische Polizeigewerkschaften stützen, zeigen, dass Sicherheitskräfte bereits vor der Massenankunft wiederholt vor zunehmenden Übertritten über das Meer gewarnt hatten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gewerkschaften der Guardia Civil und der Nationalpolizei hatten nach diesen Angaben mindestens sechs Warnungen und Schreiben an Behörden in Ceuta gerichtet. In einem Brief vom 23. Juli war von stetig zunehmenden Ankünften über das Meer und unzureichender Infrastruktur die Rede. Gefordert wurde unter anderem ein zusätzliches provisorisches Aufnahmezentrum.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Entscheidung der spanischen Justiz vom 29. Juni spielte bei der anschließenden Mobilisierung ebenfalls eine Rolle. Sie präzisierte die rechtlichen Voraussetzungen für unmittelbare Zurückweisungen an der Grenze. In sozialen Netzwerken wurde die Entscheidung teilweise so dargestellt, als könnten Menschen, die Ceuta schwimmend erreichen, nicht unmittelbar nach Marokko zurückgebracht werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Videos erfolgreicher Übertritte verbreiteten sich anschließend schnell über soziale Netzwerke.</p>



<h2 id="h-soziale-netzwerke-beschleunigen-mobilisierung" class="wp-block-heading"><span id="soziale-netzwerke-beschleunigen-mobilisierung">Soziale Netzwerke beschleunigen Mobilisierung</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Migrationsforscherin Myriam Cherti von der Universität Oxford sieht in den digitalen Plattformen einen wesentlichen Verstärker solcher Bewegungen. Ihre Analyse beschreibt die Ereignisse weder als vollständig spontan noch als zentral gesteuert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bereits bei einer ähnlichen Mobilisierung im September 2024 waren Facebook und TikTok zentrale Plattformen. Eine Untersuchung von 180 stark verbreiteten Beiträgen ergab, dass mehr als 80 Prozent der Inhalte in marokkanischer Darija verfasst waren. Videos erfolgreicher Übertritte erhielten auf TikTok deutlich mehr Aufmerksamkeit als Warnungen vor den Gefahren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für eine gezielte Organisation der Bewegungen durch den marokkanischen Staat sieht Cherti keine belastbaren öffentlichen Belege. Ebenso wenig lasse sich ein einzelner Akteur als „Gehirn“ hinter den Übertritten identifizieren. Neben Schleusern und Vermittlern ermöglichten soziale Netzwerke zunehmend eine dezentrale Mobilisierung von Menschen aus unterschiedlichen Regionen Marokkos.</p>



<h2 id="h-ceuta-wird-zum-testfall-der-europaischen-migrationspolitik" class="wp-block-heading"><span id="ceuta-wird-zum-testfall-der-europaeischen-migrationspolitik">Ceuta wird zum Testfall der europäischen Migrationspolitik</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Entwicklungen fallen in eine Phase, in der die Europäische Union ihre Zusammenarbeit mit Herkunfts- und Transitstaaten zunehmend entlang ganzer Migrationsrouten organisiert. Seit 2022 und 2023 verfolgt die EU sogenannte Whole-of-Route-Ansätze unter anderem für das westliche Mittelmeer und die Atlantikroute. Dazu gehören Grenzmanagement, Rückkehrkooperation, die Bekämpfung von Schleuserkriminalität und in begrenztem Umfang reguläre Migration.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Stiftung Wissenschaft und Politik beschreibt diesen Ansatz als politisch zweischneidig. Eine Betrachtung kompletter Migrationskorridore könne Schutzangebote besser koordinieren und Lücken entlang einer Route sichtbar machen. Gleichzeitig könne sie dazu führen, dass europäische Migrationskontrolle zunehmend in Herkunfts- und Transitstaaten verlagert wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gerade bei der westlichen Mittelmeerroute steht damit auch die Zusammenarbeit mit Marokko im Zentrum. Die SWP weist darauf hin, dass routenbasierte Ansätze in der praktischen Umsetzung häufig stark auf Transitländer und Abschnitte von Migrationswegen in Richtung Europa konzentriert werden. Schutz und Migrationssteuerung würden dadurch zunehmend innerhalb desselben politischen Rahmens behandelt.</p>
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		<item>
		<title>Marokko fordert Gespräche über Ceuta und Melilla – Spanien: „Souveränität ist nicht verhandelbar“</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/marokko-fordert-gespraeche-ueber-ceuta-und-melilla-spanien-souveraenitaet-ist-nicht-verhandelbar/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Aug 2026 22:49:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Marokko]]></category>
		<category><![CDATA[1]]></category>
		<category><![CDATA[Grenze]]></category>
		<category><![CDATA[Justiz]]></category>
		<category><![CDATA[Migration]]></category>
		<category><![CDATA[Spanien]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>FOKUS AFRIKA ist ein deutschsprachiges Online-Medienportal, welches sich auf die politischen und wirtschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents fokussiert.</p>
<p>„Dann öffnen wir doch die Grenzen“: Marokkos Justizminister Abdellatif Ouahbi verschärft nach der Ceuta-Krise den Ton gegenüber Spanien. Zugleich bringt Rabat seinen Anspruch auf Ceuta und Melilla wieder auf den Tisch – Madrid erklärt die Souveränitätsfrage für nicht verhandelbar.<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fmarokko-fordert-gespraeche-ueber-ceuta-und-melilla-spanien-souveraenitaet-ist-nicht-verhandelbar%2F&amp;action_name=Marokko%20fordert%20Gespr%C3%A4che%20%C3%BCber%20Ceuta%20und%20Melilla%20%E2%80%93%20Spanien%3A%20%E2%80%9ESouver%C3%A4nit%C3%A4t%20ist%20nicht%20verhandelbar%E2%80%9C&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/marokko-fordert-gespraeche-ueber-ceuta-und-melilla-spanien-souveraenitaet-ist-nicht-verhandelbar/">Marokko fordert Gespräche über Ceuta und Melilla – Spanien: „Souveränität ist nicht verhandelbar“</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>FOKUS AFRIKA ist ein deutschsprachiges Online-Medienportal, welches sich auf die politischen und wirtschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents fokussiert.</p>

<p class="wp-block-paragraph">Marokko hat seinen Anspruch auf Ceuta und Melilla erneut öffentlich bekräftigt und Spanien zu Gesprächen über die Zukunft der beiden Städte aufgefordert. Die Äußerungen von Justizminister Abdellatif Ouahbi fallen mitten in die Spannungen nach den massenhaften Grenzübertritten Ende Juli. Gleichzeitig stellte Ouahbi die bisherige marokkanische Migrationskontrolle infrage und brachte sogar die Aussetzung eines Abkommens mit Spanien ins Spiel. Madrid reagierte umgehend: Über die spanische Souveränität über Ceuta und Melilla werde nicht verhandelt.</p>



<h2 id="h-ouahbi-ceuta-und-melilla-bleiben-auf-dem-tisch" class="wp-block-heading"><span id="ouahbi-ceuta-und-melilla-bleiben-auf-dem-tisch">Ouahbi: Ceuta und Melilla bleiben „auf dem Tisch“</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">In einem Interview mit&nbsp;<em>Asharq Bloomberg</em>&nbsp;erklärte Ouahbi, Rabat halte an seinen historischen Ansprüchen auf die beiden spanisch verwalteten Städte an der nordafrikanischen Küste fest.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Marokko wolle die Frage durch Dialog und mit langfristiger Perspektive behandeln. Das Thema sei weiterhin „auf dem Tisch“ und werde auch bei Begegnungen zwischen Vertretern beider Staaten angesprochen, sagte der Minister.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/nach-ceuta-krise-spanische-neonazi-aktivistin-zeigt-hitlergruss-vor-marokkos-botschaft/" data-type="post" data-id="29228">Damit rückt ein Konflikt wieder stärker in den Vordergrund, den beide Regierungen während ihrer politischen Annäherung der vergangenen Jahre weitgehend aus der Öffentlichkeit herausgehalten hatten.</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Spanien reagierte einen Tag später mit einer klaren Absage. Das Außenministerium in Madrid erklärte gegenüber der Zeitung&nbsp;<em>ABC</em>, die Souveränität über Ceuta und Melilla sei „nicht diskutiert worden und wird niemals diskutiert werden“.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Beide Städte seien Bestandteil der „international anerkannten territorialen Integrität Spaniens“.</p>



<h2 id="h-streit-um-migration-verscharft-den-ton" class="wp-block-heading"><span id="streit-um-migration-verschaerft-den-ton">Streit um Migration verschärft den Ton</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ouahbis Aussagen beschränkten sich nicht auf die Souveränitätsfrage. Der marokkanische Justizminister verband den Streit um Ceuta mit grundsätzlicher Kritik an der europäischen und insbesondere spanischen Migrationspolitik.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/marokko-verhindert-78-000-versuche-illegaler-migration-im-jahr-2024/" data-type="post" data-id="13637">Marokko verhindere derzeit die irreguläre Ausreise sowohl eigener Staatsangehöriger als auch von Migranten aus anderen Ländern. </a>Gleichzeitig könnten Menschen, denen die Einreise nach Spanien gelinge, dort Zugang zu rechtlichen Verfahren erhalten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ouahbi schilderte, dass Migranten aus Subsahara-Afrika gegenüber marokkanischen Behörden deshalb selbst die Kontrollen infrage stellten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Warum haltet ihr uns auf, wenn Spanien uns am Ende ohnehin aufnehmen wird?“, gab der Minister ihre Argumentation wieder.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="679" height="452" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/08/images-17.jpeg" alt="" class="wp-image-29339 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/08/images-17.jpeg 679w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/08/images-17-300x200.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/08/images-17-380x253.jpeg 380w" sizes="(max-width: 679px) 100vw, 679px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Anschließend verschärfte er selbst den Ton: Wenn Spanien bereit sei, Migranten aufzunehmen, stelle sich die Frage, warum Marokko sie überhaupt daran hindern solle, die Grenze zu überqueren oder über das Meer nach Spanien zu gelangen.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">„Dann öffnen wir doch die Grenzen und sagen ihnen: Wenn ihr sie aufnehmen wollt, warum sollen wir sie aufhalten?“, sagte Ouahbi sinngemäß.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Ankündigung, die marokkanischen Grenzkontrollen tatsächlich einzustellen, verband der Minister damit nicht. Seine Aussagen markieren jedoch eine deutliche Kritik an der bisherigen Arbeitsteilung zwischen Marokko und Spanien bei der Eindämmung irregulärer Migration.</p>



<h2 id="h-rabat-will-nicht-europas-grenzpolizei-sein" class="wp-block-heading"><span id="rabat-will-nicht-europas-grenzpolizei-sein">Rabat will nicht Europas Grenzpolizei sein</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ouahbi betonte, Marokko könne nicht dauerhaft die Rolle eines „Gendarmen Europas“ übernehmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Rabat verlangt gemeinsame rechtliche Standards und abgestimmte Verfahren mit Spanien. Der Minister kritisierte einen aus marokkanischer Sicht bestehenden Widerspruch: Spanien fordere von Marokko, irreguläre Überfahrten zu verhindern, müsse Menschen nach ihrer Ankunft aber entsprechend spanischem und europäischem Recht behandeln.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/nach-ceuta-krise-spanische-neonazi-aktivistin-zeigt-hitlergruss-vor-marokkos-botschaft/" data-type="post" data-id="29228">Die Auseinandersetzung folgt auf die massenhaften Übertritte nach Ceuta am 30. und 31. Juli. </a>Marokkanische und spanische Behörden arbeiten seitdem an Rückführungen und an einer Stabilisierung der Grenzlage.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das marokkanische Innenministerium warnte am Mittwoch zudem vor neuen Aufrufen in sozialen Netzwerken, am 15. August erneut in großer Zahl die Grenze nach Ceuta zu überwinden. Rabat sprach von einer „gemeinsamen Verantwortung“ beider Länder und erklärte, der Kampf gegen irreguläre Migration und Schleusernetzwerke könne nicht allein von einer Seite getragen werden.</p>



<h2 id="h-1-527-unbegleitete-minderjahrige-in-ceuta" class="wp-block-heading"><span id="1-527-unbegleitete-minderjaehrige-in-ceuta">1.527 unbegleitete Minderjährige in Ceuta</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Besonders umstritten ist der Umgang mit marokkanischen Minderjährigen. Nach den jüngsten spanischen Angaben befanden sich am 12. August insgesamt 1.527 unbegleitete Minderjährige in Ceuta.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nicht alle kamen während der Grenzkrise Ende Juli in die Stadt. Spanien hatte zuvor von mindestens 1.400 Minderjährigen gesprochen, die während der jüngsten Massenübertritte eingereist seien.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Marokko erklärt sich bereit, seine minderjährigen Staatsangehörigen zurückzunehmen. Der spanische Außenminister José Manuel Albares begrüßte diese Position bei seinem Besuch in Ceuta ausdrücklich und sagte, Rabat habe vom ersten Moment an eine schnelle Rückkehr der Jugendlichen angeboten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Streit liegt weniger bei der grundsätzlichen Rücknahme als beim Verfahren.</p>



<h2 id="h-gerichtsurteil-verhindert-pauschale-ruckfuhrungen" class="wp-block-heading"><span id="gerichtsurteil-verhindert-pauschale-rueckfuehrungen">Gerichtsurteil verhindert pauschale Rückführungen</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Zwischen Marokko und Spanien besteht seit 2007 eine Vereinbarung über unbegleitete marokkanische Minderjährige. Sie ermöglicht eine Zusammenarbeit bei der Identifizierung der Familien und eine abgestimmte Rückkehr nach Marokko.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Spanisches Recht erlaubt jedoch keine pauschale Abschiebung aller Minderjährigen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vor jeder Rückkehr muss individuell geprüft werden, ob sie dem Kindeswohl entspricht. Dazu gehören Informationen über die familiäre Situation, die Anhörung des Jugendlichen und die Beteiligung der zuständigen Behörden und der Staatsanwaltschaft.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Vorgaben sind auch eine Folge der Ceuta-Krise von 2021. Damals wurden mehrere hundert Minderjährige nach Marokko zurückgebracht. Der spanische Oberste Gerichtshof bestätigte im Januar 2024, dass die damalige Vorgehensweise rechtswidrig war, weil die erforderlichen individuellen Prüfungen nicht ausreichend erfolgt waren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die spanischen Behörden können deshalb auch bei einer ausdrücklichen Bereitschaft Marokkos zur Rücknahme keine kollektive Rückführung anordnen.</p>



<h2 id="h-ouahbi-bringt-aussetzung-eines-abkommens-ins-spiel" class="wp-block-heading"><span id="ouahbi-bringt-aussetzung-eines-abkommens-ins-spiel">Ouahbi bringt Aussetzung eines Abkommens ins Spiel</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ouahbi erhöhte auch in dieser Frage den Druck auf Madrid. Nach seinen Aussagen beschäftigt sich das marokkanische Justizministerium mit der Möglichkeit, die Anwendung eines Abkommens mit Spanien auszusetzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Wenn Spanien die Übergabeverfahren nicht respektieren will, können wir diese Abkommen aussetzen“, erklärte der Minister mit Blick auf die Minderjährigen.</p>



<h2 id="h-melillas-regierungschef-reagiert-scharf" class="wp-block-heading"><span id="melillas-regierungschef-reagiert-scharf">Melillas Regierungschef reagiert scharf</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Besonders heftig reagierte Juan José Imbroda, der Präsident der spanischen Exklave Melilla und Politiker der konservativen Partido Popular.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Wozu braucht ihr Melilla und Ceuta, wenn ihr nicht einmal in der Lage seid, das zu verwalten, was ihr habt, und eure jungen Leute fliehen?“, sagte Imbroda in Richtung Marokko.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Er bezeichnete die jüngste Migrationskrise als internationale Blamage für Rabat und forderte die marokkanischen Behörden auf, die Lage unter Kontrolle zu bringen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Spaniens Außenminister Albares wählte während seines Besuchs in Ceuta einen anderen Ton. Er konzentrierte sich auf die Zusammenarbeit bei der Rückkehr der Minderjährigen und hob hervor, dass Marokko bei der Bewältigung der jüngsten Grenzkrise kooperiert habe.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Damit laufen zwischen Rabat und Madrid derzeit zwei gegenläufige Entwicklungen parallel: Beide Regierungen arbeiten bei Migration und Rückführungen eng zusammen, während Marokkos erneuter Anspruch auf Ceuta und Melilla eine der sensibelsten Fragen ihrer bilateralen Beziehungen wieder offen auf die politische Agenda bringt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Nach Ceuta-Krise: Spanische Neonazi-Aktivistin zeigt Hitlergruß vor Marokkos Botschaft</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/nach-ceuta-krise-spanische-neonazi-aktivistin-zeigt-hitlergruss-vor-marokkos-botschaft/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Aug 2026 10:53:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Marokko]]></category>
		<category><![CDATA[1]]></category>
		<category><![CDATA[5]]></category>
		<category><![CDATA[Justiz]]></category>
		<category><![CDATA[Migration]]></category>
		<category><![CDATA[Spanien]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>FOKUS AFRIKA ist ein deutschsprachiges Online-Medienportal, welches sich auf die politischen und wirtschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents fokussiert.</p>
<p>Wegen Hetze gegen Marokkaner wurde Isabel Peralta zu einem Jahr Haft verurteilt. Wenige Tage nach der Bestätigung des Urteils zeigt die Neonazi-Aktivistin vor Marokkos Botschaft erneut den Hitlergruß.<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fnach-ceuta-krise-spanische-neonazi-aktivistin-zeigt-hitlergruss-vor-marokkos-botschaft%2F&amp;action_name=Nach%20Ceuta-Krise%3A%20Spanische%20Neonazi-Aktivistin%20zeigt%20Hitlergru%C3%9F%20vor%20Marokkos%20Botschaft&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/nach-ceuta-krise-spanische-neonazi-aktivistin-zeigt-hitlergruss-vor-marokkos-botschaft/">Nach Ceuta-Krise: Spanische Neonazi-Aktivistin zeigt Hitlergruß vor Marokkos Botschaft</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>FOKUS AFRIKA ist ein deutschsprachiges Online-Medienportal, welches sich auf die politischen und wirtschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents fokussiert.</p>

<p class="wp-block-paragraph">Die spanische Rechtsextremistin María Isabel Medina Peralta hat bei einer Demonstration vor der marokkanischen Botschaft in Madrid den Hitlergruß gezeigt. Die Aufnahmen entstanden Anfang August während Protesten gegen die massenhaften Grenzübertritte nach Ceuta. Wenige Tage zuvor hatte das Madrider Obergericht ihre einjährige Freiheitsstrafe wegen Aufstachelung zu Hass und Diskriminierung gegen Marokkaner bestätigt. Die Szene spielte sich an demselben Ort ab, an dem Peralta bereits 2021 gegen marokkanische Migranten gehetzt hatte.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf den verbreiteten Videoaufnahmen steht Peralta mit erhobenem rechten Arm vor Teilnehmern der Kundgebung. Aus der Menge ist Applaus zu hören. Polizeikräfte befinden sich in unmittelbarer Nähe.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Demonstration richtete sich gegen die jüngste Migrationsbewegung nach Ceuta. <a href="https://fokus-afrika.de/zehn-tote-vor-ceuta-spanien-und-marokko-vereinbaren-rueckfuehrungen/" data-type="post" data-id="29182">Zehntausende Menschen hatten Ende Juli versucht, aus Marokko in die spanische Stadt an der nordafrikanischen Küste zu gelangen. </a>Rechtsextreme Gruppen in Spanien griffen die Krise für Kundgebungen und Kampagnen gegen Migration auf.</p>



<h2 id="h-gericht-bestatigt-einjahrige-freiheitsstrafe" class="wp-block-heading"><span id="gericht-bestaetigt-einjaehrige-freiheitsstrafe">Gericht bestätigt einjährige Freiheitsstrafe</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das Obergericht der Region Madrid hatte kurz zuvor die Berufung Peraltas vollständig zurückgewiesen. Damit bleibt das Urteil der Provinzialkammer von Madrid bestehen.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="576" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/08/GoMayh6W8AAbsd--1024x576.jpeg" alt="" class="wp-image-29230 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/08/GoMayh6W8AAbsd--1024x576.jpeg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/08/GoMayh6W8AAbsd--300x169.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/08/GoMayh6W8AAbsd--768x432.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/08/GoMayh6W8AAbsd--1536x864.jpeg 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/08/GoMayh6W8AAbsd--380x214.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/08/GoMayh6W8AAbsd--800x450.jpeg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/08/GoMayh6W8AAbsd--1160x653.jpeg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/08/GoMayh6W8AAbsd-.jpeg 1706w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Die Richter bestätigten eine einjährige Freiheitsstrafe wegen öffentlicher Aufstachelung zu Diskriminierung und Hass. Hinzu kommen eine Geldstrafe, der zeitweilige Verlust des passiven Wahlrechts, die Übernahme der Verfahrenskosten und die Entfernung der mit der Tat verbundenen Internetinhalte. </p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Das Verfahren bezog sich auf eine nicht genehmigte Demonstration vor der marokkanischen Botschaft am 18. Mai 2021. <a href="https://fokus-afrika.de/marokko-aeussert-sich-erstmals-zur-ceuta-krise-soziale-medien-verursachten-40-000-versuche-und-elf-tote/" data-type="post" data-id="29209">Einen Tag zuvor waren Tausende Menschen aus Marokko nach Ceuta gelangt.</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Peralta trat bei der Kundgebung mit einem Megafon auf. Sie bezeichnete die Migration als „Invasion“ und rief „Tod dem Eindringling“. Ein großes Transparent erklärte den Marokkanern den „Krieg“.&nbsp;</p>



<h2 id="h-freiheit-der-politischen-rede-schutzt-keine-aufstachelung" class="wp-block-heading"><span id="freiheit-der-politischen-rede-schuetzt-keine-aufstachelung">Freiheit der politischen Rede schützt keine Aufstachelung</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Verteidigung hatte argumentiert, Peraltas Aussagen seien als Kritik an der spanischen Migrationspolitik von der Meinungsfreiheit gedeckt. Das Gericht folgte dieser Darstellung nicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Äußerungen hätten nicht nur politische Entscheidungen kritisiert, sondern die Feindseligkeit gegen Menschen marokkanischer Herkunft gefördert. Sie richteten sich damit gegen eine Bevölkerungsgruppe, die durch das spanische Strafrecht vor Diskriminierung aufgrund ihrer nationalen oder ethnischen Herkunft geschützt ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Gericht beschrieb Bastión Frontal, an dessen Mobilisierung Peralta führend beteiligt war, als gewaltorientierte Organisation mit neonazistischer oder neofaschistischer Ideologie. Die inzwischen aufgelöste Gruppe trat vor allem mit Aktionen gegen Migration und den Islam hervor.&nbsp;</p>



<h2 id="h-wiederholte-auftritte-mit-nationalsozialistischer-symbolik" class="wp-block-heading"><span id="wiederholte-auftritte-mit-nationalsozialistischer-symbolik">Wiederholte Auftritte mit nationalsozialistischer Symbolik</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Peralta gehört seit mehreren Jahren zu den bekanntesten Gesichtern der neonazistischen Szene Spaniens. Bereits 2021 sorgte sie bei einer <a href="https://www.yabiladi.com/articles/details/199957/justice-espagnole-confirme-condamnation-d-une.html">Veranstaltung</a> zu Ehren der Blauen Division für Aufmerksamkeit. Die Einheit bestand aus spanischen Freiwilligen, die im Zweiten Weltkrieg an der Seite des nationalsozialistischen Deutschlands gegen die Sowjetunion kämpften.</p>



<blockquote class="twitter-tweet" data-media-max-width="560"><p lang="fr" dir="ltr">🇪🇸🇲🇦 INFO | L’activiste néo-nazie Isabel Peralta a rassemblé plusieurs extrémistes devant l’ambassade du Maroc à Madrid, où elle a exécuté un salut nazi. <a href="https://t.co/3kn1fkaM8H">pic.twitter.com/3kn1fkaM8H</a></p>&mdash; Focus (@FocusMedia_Fr) <a href="https://x.com/FocusMedia_Fr/status/2084049556048576565?ref_src=twsrc%5Etfw">August 2, 2026</a></blockquote> <script async src="https://platform.x.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>



<p class="wp-block-paragraph">Bei der Veranstaltung erklärte Peralta, der Feind sei „immer derselbe“ und bezeichnete Juden als Schuldige. Ermittlungen wegen dieser antisemitischen Äußerungen wurden später eingestellt.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im März 2022 verweigerte die Bundespolizei ihr am Frankfurter Flughafen die Einreise nach Deutschland. In ihrem Gepäck fanden die Beamten unter anderem eine Hakenkreuzflagge, eine Ausgabe von Adolf Hitlers „Mein Kampf“, nationalsozialistisches Propagandamaterial und einen Schlüsselanhänger mit Hakenkreuz. Sie wurde nach Spanien zurückgeschickt und später mit einem Einreiseverbot belegt.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Zehn Tote vor Ceuta: Spanien und Marokko vereinbaren Rückführungen</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/zehn-tote-vor-ceuta-spanien-und-marokko-vereinbaren-rueckfuehrungen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Jul 2026 23:13:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Marokko]]></category>
		<category><![CDATA[1]]></category>
		<category><![CDATA[EU]]></category>
		<category><![CDATA[Justiz]]></category>
		<category><![CDATA[Migration]]></category>
		<category><![CDATA[Spanien]]></category>
		<category><![CDATA[UN]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>FOKUS AFRIKA ist ein deutschsprachiges Online-Medienportal, welches sich auf die politischen und wirtschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents fokussiert.</p>
<p>Zehn Tote innerhalb von 24 Stunden, überfüllte Aufnahmezentren und ein Streit innerhalb der EU: Die Migrationskrise in Ceuta verschärft sich.<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fzehn-tote-vor-ceuta-spanien-und-marokko-vereinbaren-rueckfuehrungen%2F&amp;action_name=Zehn%20Tote%20vor%20Ceuta%3A%20Spanien%20und%20Marokko%20vereinbaren%20R%C3%BCckf%C3%BChrungen&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>FOKUS AFRIKA ist ein deutschsprachiges Online-Medienportal, welches sich auf die politischen und wirtschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents fokussiert.</p>

<p class="wp-block-paragraph">Vor Ceuta sind innerhalb von 24 Stunden zehn tote Migranten aus dem Meer geborgen worden, während die spanische Exklave den größten Zustrom seit der Migrationskrise von 2021 erlebt. Die Leichen wurden zwischen Mittwochabend und Donnerstagabend entdeckt. Spanien und Marokko wollen die Verfahren zur Rückführung irregulär eingereister Menschen beschleunigen. Die Europäische Union bot Madrid zusätzliche finanzielle, technische und operative Hilfe an.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sieben Leichen entdeckte die spanische Guardia Civil am Donnerstagabend im Meer. Zuvor hatte die spanische Seenotrettung am Donnerstagmorgen einen weiteren Toten geborgen. Zwei weitere Körper waren bereits am Mittwochabend gefunden worden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Damit stieg die Zahl der Menschen, die seit Jahresbeginn bei dem Versuch starben, Ceuta schwimmend zu erreichen, auf 38. Viele Migranten versuchen, die maritime Grenzanlage bei Tarajal zu umgehen. Sie laufen bei niedrigem Wasserstand an der Küste entlang oder schwimmen um die ins Meer ragende Absperrung.</p>



<h2 id="h-hunderte-menschen-erreichen-ceuta-in-einer-nacht" class="wp-block-heading"><span id="hunderte-menschen-erreichen-ceuta-in-einer-nacht">Hunderte Menschen erreichen Ceuta in einer Nacht</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Parallel zu den Bergungsarbeiten gelangten am Donnerstagabend erneut Hunderte Menschen nach Ceuta. Unter ihnen waren vor allem junge Marokkaner, aber auch Familien, Frauen und Minderjährige.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine abschließende offizielle Zahl zu den Ankünften lag zunächst nicht vor. Innerhalb der vergangenen zwei Wochen sollen jedoch annähernd 2.000 Menschen die Exklave auf dem Seeweg erreicht haben. Es handelt sich um die größte Ankunftsbewegung seit Mai 2021, als innerhalb von zwei Tagen mehr als 10.000 Menschen aus Marokko nach Ceuta gelangten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der starke Anstieg bringt die Aufnahmeeinrichtungen der Stadt an ihre Grenzen. Das Zentrum für den vorübergehenden Aufenthalt von Migranten verfügt offiziell über 512 Plätze, beherbergte zuletzt jedoch 727 Menschen. Neuankömmlinge mussten deshalb vor dem Zentrum in provisorischen Unterkünften aus Decken, Kartons und Plastikplanen übernachten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch die Einrichtungen für unbegleitete Minderjährige sind überlastet. Mehr als 500 Minderjährige sollen zuletzt angekommen sein. Zudem registrierten die Behörden 18 Frauen, die Ceuta über den Seeweg erreichten. Frauen nehmen diese gefährliche Route vergleichsweise selten.</p>



<h2 id="h-spanien-und-marokko-wollen-ruckkehr-beschleunigen" class="wp-block-heading"><span id="spanien-und-marokko-wollen-rueckkehr-beschleunigen">Spanien und Marokko wollen Rückkehr beschleunigen</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/marokko-verhindert-78-000-versuche-illegaler-migration-im-jahr-2024/" data-type="post" data-id="13637">Das spanische Innenministerium bezeichnete die Zusammenarbeit mit Marokko trotz der hohen Zahl an Grenzübertritten als „vorbildlich“. </a>Die Sicherheitskräfte des Nachbarlandes hätten in den vergangenen Tagen Tausende weitere Versuche verhindert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Innenminister Fernando Grande-Marlaska stand nach Angaben seines Ministeriums in ständigem Kontakt mit seinem marokkanischen Amtskollegen Abdelouafi Laftit. Beide Länder vereinbarten, ihre Sicherheitsmaßnahmen und die gemeinsame Koordination zu verstärken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zugleich wollen Madrid und Rabat die notwendigen Verfahren einleiten, um irregulär nach Ceuta gelangte Menschen möglichst schnell zurückzuführen. Marokkanische Regierungsquellen bestätigten der Nachrichtenseite&nbsp;<em>Yabiladi</em>, dass dies unabhängig von Nationalität und Alter der Betroffenen gelten solle.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Europäische Kommission begrüßte die Zusammenarbeit. Rückführungen müssten jedoch nach den geltenden rechtlichen Vorschriften erfolgen.</p>



<h2 id="h-gerichtsurteil-erschwert-direkte-zuruckweisungen" class="wp-block-heading"><span id="gerichtsurteil-erschwert-direkte-zurueckweisungen">Gerichtsurteil erschwert direkte Zurückweisungen</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das spanische Innenministerium macht unter anderem Schleusernetzwerke für die zunehmenden Überfahrten verantwortlich. Kriminelle Gruppen nutzten eine Entscheidung des Obersten Gerichtshofs vom 8. Juli, um vor allem junge Menschen zur Überquerung der Grenze zu bewegen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Gericht hatte entschieden, dass Menschen, die Ceuta oder Melilla schwimmend erreichen, nicht unmittelbar an der Grenze zurückgewiesen werden dürfen. Die Behörden müssen stattdessen für jede Person ein Verwaltungsverfahren einleiten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dazu gehören die Feststellung der Identität und die Prüfung eines möglichen Schutzanspruchs. Bei Bedarf müssen ein Rechtsbeistand und ein Dolmetscher bereitgestellt werden. Die bisher praktizierten unmittelbaren Zurückweisungen auf marokkanisches Gebiet sind damit bei Ankünften über das Meer nicht mehr möglich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Polizei- und Grenzschutzverbände warnten vor einer erheblichen zusätzlichen Belastung. Die Guardia Civil forderte vom Innenministerium klare Anweisungen für die auf See eingesetzten Beamten, Taucheinheiten und Rettungspatrouillen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen widersprach zugleich der Darstellung, das Gerichtsurteil sei die alleinige Ursache des Anstiegs. Die Entscheidung könne ein Faktor sein, erklärte der UNHCR. Die Entwicklung lasse sich jedoch nur durch mehrere politische, soziale und wirtschaftliche Ursachen erklären.</p>



<h2 id="h-madrid-lehnt-nationalen-notstand-ab" class="wp-block-heading"><span id="madrid-lehnt-nationalen-notstand-ab">Madrid lehnt nationalen Notstand ab</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ceutas Regierungspräsident Juan Vivas forderte die Zentralregierung auf, einen nationalen Notfallplan zu aktivieren. Er verlangte zusätzliche Sicherheitskräfte, mehr Geld für die Aufnahmeeinrichtungen und eine einheitliche Einsatzleitung.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="740" height="1024" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/CeutaBorderFence-740x1024.jpg" alt="" class="wp-image-26263 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/CeutaBorderFence-740x1024.jpg 740w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/CeutaBorderFence-217x300.jpg 217w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/CeutaBorderFence-768x1062.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/CeutaBorderFence-380x526.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/CeutaBorderFence-800x1107.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/CeutaBorderFence.jpg 960w" sizes="(max-width: 740px) 100vw, 740px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Das spanische Innenministerium lehnte die Forderung ab. Die Gesetzgebung zum Bevölkerungsschutz sehe einen nationalen Notstand bei Migrationsbewegungen nicht vor. Irreguläre Grenzübertritte seien dort nicht als Risiko definiert, das eine solche Maßnahme auslösen könne.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ministerpräsident Pedro Sánchez will am Freitag, 31. Juli, gemeinsam mit Innenminister Grande-Marlaska nach Ceuta reisen. Geplant sind ein Besuch des Grenzübergangs Tarajal und Gespräche mit den Sicherheitsbehörden, der Stadtregierung, der Leitung des Aufnahmezentrums und dem örtlichen Roten Kreuz.</p>
</div></div>



<h2 id="h-eu-bietet-frontex-einsatz-an" class="wp-block-heading"><span id="eu-bietet-frontex-einsatz-an">EU bietet Frontex-Einsatz an</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Europäische Kommission bot Spanien zusätzliche Unterstützung durch die europäische Grenzschutzagentur Frontex an. EU-Migrationskommissar Magnus Brunner erklärte, der Schutz der Außengrenzen gehöre zu den zentralen Aufgaben der Europäischen Union.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Brüssel sei bereit, seine finanzielle, technische und operative Hilfe zu verstärken, um die Situation in Ceuta wieder unter Kontrolle zu bringen. Die Kommission stehe zudem mit den marokkanischen Behörden in Verbindung und dränge auf sofortige Maßnahmen gegen die gefährlichen Überfahrten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Brunner bezeichnete Marokko als „wichtigen und verlässlichen Partner“ der Europäischen Union in der Migrationspolitik. Die Zusammenarbeit umfasst Grenzkontrollen, die Bekämpfung von Schleusernetzwerken und die Rückführung irregulär eingereister Menschen.</p>



<h2 id="h-streit-zwischen-spanien-und-italien" class="wp-block-heading"><span id="streit-zwischen-spanien-und-italien">Streit zwischen Spanien und Italien</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Krise löste zugleich einen diplomatischen Konflikt innerhalb der Europäischen Union aus. Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni kündigte „außerordentliche Instrumente“ an und brachte eine Aussetzung des Schengen-Verkehrs mit Spanien ins Gespräch.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Die außer Kontrolle geratene illegale Einwanderung stellt eine konkrete Bedrohung für die Sicherheit der europäischen Grenzen dar“, erklärte Meloni nach einem Gespräch mit Innenminister Matteo Piantedosi.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch Italiens Außenminister Antonio Tajani sprach sich für Grenzkontrollen gegenüber Spanien aus. Daraufhin bestellte der spanische Außenminister José Manuel Albares den italienischen Botschafter in Madrid ein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Albares bezeichnete die Äußerungen als unangemessen gegenüber einem befreundeten Partnerland. Spanien benötige europäische Solidarität statt „parteipolitischer Demagogie“.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch das Weiße Haus schaltete sich ein. Die Sprecherin Anna Kelly machte die spanische Migrationspolitik für die Situation mitverantwortlich und kritisierte insbesondere die geplante Legalisierung des Aufenthalts von rund 500.000 Menschen ohne gültige Papiere.</p>



<h2 id="h-vereinte-nationen-fordern-schutz-der-ankommenden" class="wp-block-heading"><span id="vereinte-nationen-fordern-schutz-der-ankommenden">Vereinte Nationen fordern Schutz der Ankommenden</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">UN-Generalsekretär António Guterres mahnte die Einhaltung der Rechte aller in Ceuta ankommenden Menschen an. „Der Generalsekretär möchte sicherstellen, dass die Rechte und die Würde aller Menschen, die in Ceuta ankommen, geachtet werden“, erklärte sein stellvertretender Sprecher Farhan Haq.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der UNHCR forderte eine individuelle Prüfung der Situation jedes Ankommenden. Schutzbedürftige, Minderjährige und mögliche Asylsuchende müssten Zugang zu den gesetzlich vorgesehenen Verfahren erhalten.</p>
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		<title>Spanien und Algerien besiegeln Neustart nach Westsahara-Krise</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/spanien-und-algerien-besiegeln-neustart-nach-westsahara-krise/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Jul 2026 18:18:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Algerien]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[4]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Präsident]]></category>
		<category><![CDATA[Sahara]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>FOKUS AFRIKA ist ein deutschsprachiges Online-Medienportal, welches sich auf die politischen und wirtschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents fokussiert.</p>
<p>Vier Jahre nach dem Bruch wegen der Westsahara ordnen Spanien und Algerien ihre Beziehungen neu. Im Zentrum stehen Gas, Investitionen, Migration und Sicherheit.<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fspanien-und-algerien-besiegeln-neustart-nach-westsahara-krise%2F&amp;action_name=Spanien%20und%20Algerien%20besiegeln%20Neustart%20nach%20Westsahara-Krise&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/spanien-und-algerien-besiegeln-neustart-nach-westsahara-krise/">Spanien und Algerien besiegeln Neustart nach Westsahara-Krise</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>FOKUS AFRIKA ist ein deutschsprachiges Online-Medienportal, welches sich auf die politischen und wirtschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents fokussiert.</p>

<p class="wp-block-paragraph">Spanien und Algerien wollen ihre nach der Westsahara-Krise schwer beschädigten Beziehungen mit einem Regierungsgipfel und einer engeren Energie- und Wirtschaftspartnerschaft neu ordnen. Die achte hochrangige Regierungskonsultation soll im Oktober 2026 stattfinden. Darauf verständigten sich der spanische Ministerpräsident Pedro Sánchez und Algeriens Präsident Abdelmadjid Tebboune bei einem Treffen in Algier. Beide Regierungen wollen zudem ihre Zusammenarbeit bei Migration, Sicherheit und der Stabilisierung der Sahelzone ausbauen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sánchez sprach von einer „neuen Etappe“ in den bilateralen Beziehungen. Spanien betrachte Algerien nicht nur als Nachbarstaat, sondern als strategischen Partner und befreundetes Land.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Es ist grundlegend, den politischen Dialog zwischen Spanien und Algerien zu stärken“, sagte Sánchez nach dem Treffen. Der Dialog bilde die Grundlage für alle weiteren Bereiche der Zusammenarbeit.</p>



<h2 id="h-regierungsgipfel-soll-politische-beziehungen-festigen" class="wp-block-heading"><span id="regierungsgipfel-soll-politische-beziehungen-festigen">Regierungsgipfel soll politische Beziehungen festigen</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der für Oktober geplante Gipfel ist die achte hochrangige Zusammenkunft beider Regierungen. Ihm sollen politische Konsultationen vorausgehen, die den Abschluss neuer Vereinbarungen vorbereiten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/wird-spanien-den-algerischen-senator-abdelkader-djedei-ausliefern/" data-type="post" data-id="21161">Auf der Agenda stehen die Steuerung von Migration, die Bekämpfung des Terrorismus, die kulturelle Zusammenarbeit und der Austausch zwischen beiden Gesellschaften. </a>Spanien und Algerien wollen zudem ihre Positionen zu regionalen und internationalen Konflikten enger abstimmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sánchez traf während seines Besuchs auch den algerischen Ministerpräsidenten Sifi Ghrieb. Es war der erste Besuch eines spanischen Regierungschefs in Algier seit 2020 und die ranghöchste spanische Reise seit Beginn der bilateralen Krise im Frühjahr 2022.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die algerische Seite bezeichnete den Aufenthalt als Arbeits- und Freundschaftsbesuch. Beide Regierungen wollten die Bereiche ihrer Zusammenarbeit erweitern und den politischen Austausch intensivieren.</p>



<h2 id="h-westsahara-kurs-loste-schwere-krise-aus" class="wp-block-heading"><span id="westsahara-kurs-loeste-schwere-krise-aus">Westsahara-Kurs löste schwere Krise aus</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/marokko-und-spanien-vertiefen-partnerschaft/" data-type="post" data-id="22656">Auslöser der diplomatischen Krise war die Änderung der spanischen Position im Westsahara-Konflikt. Madrid unterstützte im März 2022 erstmals offen den marokkanischen Autonomieplan für das umstrittene Gebiet.</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Algerien, das die <a href="https://fokus-afrika.de/us-senatoren-wollen-polisario-per-gesetz-als-terrororganisation-einstufen/" data-type="post" data-id="25687">Polisario</a> unterstützt, reagierte mit scharfer Kritik. Die Regierung setzte den 2002 geschlossenen Vertrag über Freundschaft, gute Nachbarschaft und Zusammenarbeit mit Spanien aus.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch der bilaterale Handel wurde erheblich eingeschränkt. Ausgenommen blieben insbesondere algerische Gaslieferungen nach Spanien. Die politischen und wirtschaftlichen Kontakte lagen anschließend fast zwei Jahre weitgehend auf Eis.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine schrittweise Annäherung begann im November 2023. Im März 2026 reaktivierte Algerien den Freundschaftsvertrag. Der Besuch von Sánchez soll die Normalisierung nun auf Regierungsebene absichern.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="682" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/200726-sanchez-visita-argelia5-1024x682.jpg" alt="" class="wp-image-28964 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/200726-sanchez-visita-argelia5-1024x682.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/200726-sanchez-visita-argelia5-300x200.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/200726-sanchez-visita-argelia5-768x512.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/200726-sanchez-visita-argelia5-1536x1024.jpg 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/200726-sanchez-visita-argelia5-380x253.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/200726-sanchez-visita-argelia5-800x533.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/200726-sanchez-visita-argelia5-1160x773.jpg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/200726-sanchez-visita-argelia5.jpg 2000w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Der spanische Ministerpräsident vermied bei seinem Auftritt in Algier eine erneute öffentliche Positionierung zum Westsahara-Konflikt. Er stellte stattdessen die gemeinsamen wirtschaftlichen und sicherheitspolitischen Interessen in den Vordergrund.</p>
</div></div>



<h2 id="h-algerien-bleibt-spaniens-wichtigster-gaslieferant" class="wp-block-heading"><span id="algerien-bleibt-spaniens-wichtigster-gaslieferant">Algerien bleibt Spaniens wichtigster Gaslieferant</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Energiebeziehungen bilden weiterhin das wirtschaftliche Fundament der Partnerschaft. Algerien war nach Angaben von Sánchez in den ersten Monaten des Jahres 2026 Spaniens größter Lieferant von Erdgas.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„In einem Moment außergewöhnlicher Unsicherheit auf den internationalen Märkten schätzen wir Algeriens Position als strategischen und verlässlichen Partner besonders“, sagte der Regierungschef.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Algerisches Gas gelangt vor allem über die direkte Medgaz-Pipeline nach Spanien. Die Verbindung verläuft durch das Mittelmeer und umgeht Marokko. Daneben wird Flüssigerdgas per Schiff geliefert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Spanien will sich zugleich stärker an der Modernisierung des algerischen Energie- und Industriesektors beteiligen. Sánchez reiste deshalb gemeinsam mit leitenden Vertretern spanischer Energieunternehmen nach Algier.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Kooperation solle über klassische Gaslieferungen hinausgehen. Genannt wurden die Energiewende, technologische Innovationen und die Digitalisierung der Infrastruktur.</p>



<h2 id="h-spanische-unternehmen-sollen-wieder-starker-investieren" class="wp-block-heading"><span id="spanische-unternehmen-sollen-wieder-staerker-investieren">Spanische Unternehmen sollen wieder stärker investieren</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Sánchez sagte spanischen Unternehmen politische Unterstützung bei Investitionen in Algerien zu. Neben der Energiewirtschaft nannte er Industrie, Infrastruktur, Landwirtschaft, Lebensmittelproduktion, Dienstleistungen und Digitalisierung als mögliche Wachstumsbereiche.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Unsere Privatwirtschaft und unsere Unternehmen werden bei diesem neuen Impuls für die Beziehungen zwischen Algerien und Spanien eine grundlegende Rolle spielen“, erklärte Sánchez.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die spanische Vizeregierungschefin und Ministerin für den ökologischen Wandel, Sara Aagesen, traf parallel Vertreter spanischer Unternehmen, die bereits in Algerien tätig sind. Sie verwies auf deren technische Erfahrung und ihre Möglichkeiten, Arbeitsplätze und lokale Wertschöpfungsketten aufzubauen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Spanien war wenige Wochen vor dem Besuch Ehrengast der Internationalen Messe von Algier. Tebboune hatte dort den spanischen Gemeinschaftsstand besucht und sich über Projekte der beteiligten Unternehmen informiert.</p>



<h2 id="h-zusammenarbeit-bei-migration-und-sicherheit" class="wp-block-heading"><span id="zusammenarbeit-bei-migration-und-sicherheit">Zusammenarbeit bei Migration und Sicherheit</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Spanien und Algerien wollen auch bei der Bekämpfung irregulärer Migration enger zusammenarbeiten. Die westliche Mittelmeerroute führt von Algerien und anderen nordafrikanischen Staaten nach Spanien.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Beide Regierungen wollen neben der Grenz- und Migrationskontrolle den Kampf gegen Schleusernetzwerke und terroristische Organisationen verstärken. Algerien besitzt dabei durch seine Grenzen zu Mali und Niger eine besondere Stellung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sánchez bezeichnete das Land als wichtigen Akteur bei der Stabilisierung der Sahelzone. Die dortigen Konflikte, Militärputsche und Aktivitäten bewaffneter Gruppen betreffen auch die Sicherheit im westlichen Mittelmeerraum.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Kooperation soll zugleich in die spanische Afrika-Strategie für die Jahre 2025 bis 2028 eingebettet werden. Madrid will seine politischen und wirtschaftlichen Beziehungen zum afrikanischen Kontinent ausbauen und sich als Verbindung zwischen Europa und Afrika positionieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Nur wenn wir zusammenarbeiten, können wir die Herausforderungen bewältigen, die unsere Gesellschaften am stärksten beschäftigen“, sagte Sánchez. Dazu zählte er steigende Lebenshaltungskosten, Sicherheit und die Folgen des Klimawandels.</p>
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		<item>
		<title>Spanien beansprucht WM-Finale – Marokko setzt auf Mega-Stadion in Casablanca</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/spanien-beansprucht-wm-finale-marokko-setzt-auf-mega-stadion-in-casablanca/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Jul 2026 08:15:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Marokko]]></category>
		<category><![CDATA[1]]></category>
		<category><![CDATA[5]]></category>
		<category><![CDATA[Spanien]]></category>
		<category><![CDATA[Sport]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>FOKUS AFRIKA ist ein deutschsprachiges Online-Medienportal, welches sich auf die politischen und wirtschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents fokussiert.</p>
<p>Spanien gewinnt gerade das WM-Finale – und denkt schon an 2030. Madrid oder Casablanca? Der Kampf um das nächste Endspiel hat längst begonnen.<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fspanien-beansprucht-wm-finale-marokko-setzt-auf-mega-stadion-in-casablanca%2F&amp;action_name=Spanien%20beansprucht%20WM-Finale%20%E2%80%93%20Marokko%20setzt%20auf%20Mega-Stadion%20in%20Casablanca&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
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<p class="wp-block-paragraph">Während Spanien gerade das Finale der aktuellen Fußball-Weltmeisterschaft gewinnt, richtet sich der Blick im Land bereits auf das nächste große Ziel: das Finale 2030. Spaniens Fußballverbandschef Rafael Louzán beansprucht dieses Finale für sein Land, obwohl die FIFA den Austragungsort noch nicht festgelegt hat. Marokko hält mit dem geplanten Grand Stade Hassan II bei Casablanca dagegen, das mit 115.000 Plätzen zum größten Fußballstadion der Welt werden soll. Der Wettbewerb zwischen beiden Ländern um das wichtigste Spiel des Turniers wird zunehmend auch auf politischer Ebene geführt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Louzán erklärte in den vergangenen Monaten mehrfach, dass die Weltmeisterschaft unter spanischer Führung stehen und das Finale in Spanien ausgetragen werde. Einen konkreten Spielort nannte der Präsident des spanischen Fußballverbandes dabei nicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die FIFA hat bislang weder Madrid noch Casablanca den Zuschlag erteilt. Auch ein Zeitplan für die Entscheidung über den Austragungsort des Finales ist nicht bekannt.</p>



<h2 id="h-louzan-erhoht-den-druck-auf-die-spanische-seite" class="wp-block-heading"><span id="louzan-erhoeht-den-druck-auf-die-spanische-seite">Louzán erhöht den Druck auf die spanische Seite</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der spanische Verbandspräsident drängt Regierung, Fußballliga und weitere Institutionen zu einer stärkeren Beteiligung an der gemeinsamen Bewerbung. Nach seiner Darstellung mobilisiert Marokko entschlossener für das Finale als die spanischen Partner.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Louzán äußerte zudem seinen Unmut über Berichte, die Marokkos Chancen auf die Austragung des Endspiels hervorhoben. Eine Veröffentlichung am Tag eines marokkanischen Länderspiels bezeichnete er als gezielten Versuch, die Bewerbung des Königreichs erneut in den Vordergrund zu rücken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zugleich verwies er auf das Gewicht Spaniens innerhalb des gemeinsamen Projekts. Das Land trage nach seiner Darstellung 55 Prozent der Bewerbung. Die Zahl soll den spanischen Anteil an den Spielorten, der Infrastruktur und der Organisation des Turniers unterstreichen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Spanien stellt mit elf Stadien mehr als die Hälfte der insgesamt 20 vorgesehenen Spielstätten. Marokko soll sechs Austragungsorte erhalten, Portugal drei.</p>



<h2 id="h-madrid-erhalt-unterstutzung-aus-regierung-und-nationalmannschaft" class="wp-block-heading"><span id="madrid-erhaelt-unterstuetzung-aus-regierung-und-nationalmannschaft">Madrid erhält Unterstützung aus Regierung und Nationalmannschaft</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Auch die spanische Regierung wirbt öffentlich für ein Finale im eigenen Land. Sportministerin Milagros Tolón erklärte Ende April vor dem Senat, die Regierung arbeite aktiv daran, das Endspiel nach Spanien zu holen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nationaltrainer Luis de la Fuente unterstützte diese Position ebenfalls. Damit treten der Fußballverband, die Regierung und die sportliche Leitung der Nationalmannschaft inzwischen gemeinsam für eine spanische Austragung ein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Offen bleibt, welches Stadion Spanien offiziell für das Finale vorschlagen würde. Madrid verfügt mit dem modernisierten Santiago Bernabéu über eine der bekanntesten Fußballarenen Europas. Auch das Camp Nou in Barcelona wird umfassend umgebaut. Louzán legte sich bislang jedoch auf keinen der beiden Standorte fest.</p>



<h2 id="h-marokko-setzt-auf-115-000-platze-bei-casablanca" class="wp-block-heading"><span id="marokko-setzt-auf-115-000-plaetze-bei-casablanca">Marokko setzt auf 115.000 Plätze bei Casablanca</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der marokkanische Fußballverband vermeidet dagegen eine öffentliche Festlegung. Verbandspräsident Fouzi Lekjaa erinnerte daran, dass die FIFA noch keine Entscheidung getroffen habe. Auf die wiederholten Aussagen seines spanischen Amtskollegen ging er nicht näher ein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Marokkos stärkstes Argument ist der Grand Stade Hassan II, der in der Region Benslimane zwischen Casablanca und Rabat entsteht. Die Eröffnung ist für 2027 geplant. Mit einer angekündigten Kapazität von 115.000 Zuschauerinnen und Zuschauern würde die Arena sowohl das Santiago Bernabéu als auch das Camp Nou übertreffen.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="421" height="237" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/Hassan_II_Stadium.jpg" alt="" class="wp-image-28938 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/Hassan_II_Stadium.jpg 421w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/Hassan_II_Stadium-300x169.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/Hassan_II_Stadium-380x214.jpg 380w" sizes="(max-width: 421px) 100vw, 421px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Das Stadion wird gezielt auf die Anforderungen großer internationaler Fußballspiele ausgerichtet. Neben der Kapazität zählen die Verkehrsanbindung, Sicherheitskonzepte, Unterbringungsmöglichkeiten und die technische Ausstattung zu den Kriterien, die bei der Vergabe des Finales eine Rolle spielen.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Casablanca ist das wirtschaftliche Zentrum Marokkos und verfügt über den größten internationalen Flughafen des Landes. Die Hauptstadt Rabat und mehrere touristische Zentren wären ebenfalls vergleichsweise schnell erreichbar.</p>



<h2 id="h-erste-weltmeisterschaft-auf-drei-kontinenten" class="wp-block-heading"><span id="erste-weltmeisterschaft-auf-drei-kontinenten">Erste Weltmeisterschaft auf drei Kontinenten</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/marokko-portugal-und-spanien-offiziell-als-gastgeber-der-fifa-weltmeisterschaft-2030-benannt/" data-type="post" data-id="13026">Spanien, Portugal und Marokko richten den größten Teil der Weltmeisterschaft gemeinsam aus.</a> Drei Spiele sollen zudem in Uruguay, Argentinien und Paraguay stattfinden. Damit wird das Turnier erstmals Begegnungen auf drei Kontinenten umfassen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die südamerikanischen Auftaktspiele erinnern an die erste Weltmeisterschaft, die 1930 in Uruguay ausgetragen wurde. Insgesamt sind damit sechs Länder an der Jubiläumsausgabe beteiligt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/marokko-bereitet-sich-intensiv-auf-die-fifa-weltmeisterschaft-2030-vor/" data-type="post" data-id="12910">Der gemeinsame Bewerbungserfolg hatte die frühere Konkurrenz zwischen Spanien, Portugal und Marokko zunächst beendet.</a> Marokko hatte sich zuvor mehrfach allein um die Ausrichtung einer Weltmeisterschaft beworben. Für das Turnier schloss sich das Königreich schließlich der iberischen Bewerbung an.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Verteilung der Spielorte verschafft Spanien quantitativ die größte Rolle. Marokko verfügt mit dem Neubau bei Casablanca jedoch über das Stadion mit der höchsten geplanten Zuschauerkapazität.</p>



<h2 id="h-fifa-entscheidet-uber-den-austragungsort" class="wp-block-heading"><span id="fifa-entscheidet-ueber-den-austragungsort">FIFA entscheidet über den Austragungsort</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die FIFA arbeitet bei gemeinsam veranstalteten Weltmeisterschaften mit den nationalen Organisationskomitees zusammen. Über zentrale Turnierfragen entscheidet jedoch der Weltverband.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dazu gehören der Spielplan, die Auswahl der Stadien für Eröffnungsspiel und Finale sowie die technischen Anforderungen an die Austragungsorte. Aussagen nationaler Verbandsvertreter ersetzen daher keinen formellen Beschluss.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Louzán bezeichnet die Bewerbung trotz des Streits um das Finale weiterhin als gemeinsames Projekt. Sie verbinde drei Kontinente und sechs Länder, die mit der FIFA an der Organisation arbeiteten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine offizielle Bestätigung für ein Finale in Spanien oder Marokko liegt bislang nicht vor. Die FIFA hat auch noch keinen Termin genannt, an dem sie den Austragungsort bekannt geben will.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Marokko verhindert über 70.000 irreguläre Migrationsversuche</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/marokko-verhindert-ueber-70-000-irregulaere-migrationsversuche/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Apr 2026 19:26:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Marokko]]></category>
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		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Spanien]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>FOKUS AFRIKA ist ein deutschsprachiges Online-Medienportal, welches sich auf die politischen und wirtschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents fokussiert.</p>
<p>Marokko hat im Jahr 2025 nach Angaben des Innenministeriums 73.640 irreguläre Migrationsversuche verhindert und damit einen Rückgang um&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fmarokko-verhindert-ueber-70-000-irregulaere-migrationsversuche%2F&amp;action_name=Marokko%20verhindert%20%C3%BCber%2070.000%20irregul%C3%A4re%20Migrationsversuche&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/marokko-verhindert-ueber-70-000-irregulaere-migrationsversuche/">Marokko verhindert über 70.000 irreguläre Migrationsversuche</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>FOKUS AFRIKA ist ein deutschsprachiges Online-Medienportal, welches sich auf die politischen und wirtschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents fokussiert.</p>

<p class="wp-block-paragraph">Marokko hat im Jahr 2025 nach Angaben des Innenministeriums 73.640 irreguläre Migrationsversuche verhindert und damit einen Rückgang um 6,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr verzeichnet. Die Behörde meldete zudem die Zerschlagung von mehr als 300 Schleusernetzwerken. Die Zahlen wurden am Donnerstag veröffentlicht. Sie deuten auf eine <a href="https://fokus-afrika.de/marokko-verhindert-78-000-versuche-illegaler-migration-im-jahr-2024/">veränderte Dynamik entlang einer Route hin, die über Jahre zu den wichtigsten Zugängen nach Europa zählte</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Neben der Zahl der verhinderten Ausreisen rückte das Ministerium auch Rettungseinsätze und Rückkehrprogramme in den Vordergrund. Demnach wurden 2025 insgesamt 13.595 Migranten auf See gerettet. Weitere 4.372 Menschen ohne regulären Aufenthaltsstatus nahmen an Programmen zur freiwilligen Rückkehr in ihre Herkunftsländer teil.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-innenministerium-meldet-ruckgang-auf-der-marokko-route"><span id="innenministerium-meldet-rueckgang-auf-der-marokko-route">Innenministerium meldet Rückgang auf der Marokko-Route</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ein hoher Verantwortlicher <a href="https://www.yabiladi.com/articles/details/191646/maroc-reduit-tentatives-migration-irreguliere.html">erklärte</a>, der spürbare Rückgang der Abfangzahlen zeige eine schrittweise Verringerung irregulärer Migrationsbewegungen. Zugleich spreche dies für ein weiteres Austrocknen der Migrationsroute über Marokko.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Mittelpunkt steht damit die Frage, ob die traditionellen Wege über das Mittelmeer, den Atlantik sowie über Ceuta und Melilla an Bedeutung verlieren.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-mehr-als-300-schleusernetzwerke-zerschlagen"><span id="mehr-als-300-schleusernetzwerke-zerschlagen">Mehr als 300 Schleusernetzwerke zerschlagen</span></h2>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="740" height="1024" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/CeutaBorderFence-740x1024.jpg" alt="" class="wp-image-26263 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/CeutaBorderFence-740x1024.jpg 740w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/CeutaBorderFence-217x300.jpg 217w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/CeutaBorderFence-768x1062.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/CeutaBorderFence-380x526.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/CeutaBorderFence-800x1107.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/CeutaBorderFence.jpg 960w" sizes="(max-width: 740px) 100vw, 740px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Zu den zentralen Angaben des Innenministeriums gehört auch das Vorgehen gegen Schleuserstrukturen. Im Verlauf des Jahres 2025 wurden demnach mehr als 300 Netzwerke zerschlagen, die irreguläre Migration organisiert haben sollen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Rabat verbindet die sinkende Zahl der vereitelten Versuche mit einem verstärkten Vorgehen gegen kriminelle Strukturen. Das Innenministerium ordnet diese Entwicklung in eine umfassendere Kontrolle der Migrationsrouten ein.</p>
</div></div>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-tausende-rettungen-auf-see-und-freiwillige-ruckkehrprogramme"><span id="tausende-rettungen-auf-see-und-freiwillige-rueckkehrprogramme">Tausende Rettungen auf See und freiwillige Rückkehrprogramme</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Parallel zu den Sicherheitsmaßnahmen nennt das Ministerium auch humanitäre Zahlen. Im Jahr 2025 wurden nach seinen Angaben 13.595 Migranten auf <a href="https://fokus-afrika.de/berlin-stoppt-foerderung-fuer-zivile-seenotrettung/" type="post" id="25957">See gerettet</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zudem nahmen 4.372 Migranten ohne regulären Status an Programmen zur freiwilligen Rückkehr teil. Das Innenministerium beschreibt diese Programme als Teil eines Ansatzes, der Migrationskontrolle mit humanitärer Verantwortung verbinden soll.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-kooperation-mit-spanien-verandert-die-routen"><span id="kooperation-mit-spanien-veraendert-die-routen">Kooperation mit Spanien verändert die Routen</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das Ministerium verweist darauf, dass Marokko lange ein zentraler Ausgangspunkt für Migranten war, die <a href="https://fokus-afrika.de/eu-marokko-gemeinsamer-parlamentarischer-ausschuss-diskutiert-ueber-sahel-mittelmeer-und-migration/">Europa erreichen wollten</a>. Genannt werden dabei die Wege über das Mittelmeer, den Atlantik sowie über die spanischen Exklaven Ceuta und Melilla.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Seit dem <a href="https://fokus-afrika.de/marokko-und-spanien-vertiefen-partnerschaft/" type="post" id="22656">Ausbau der Zusammenarbeit</a> mit Spanien im Jahr 2022 haben sich die Migrationsmuster dem Ministerium zufolge verändert. Migranten weichen zunehmend auf <a href="https://fokus-afrika.de/illegale-migration-belastet-grenzbeamte-in-gambia/" type="post" id="21795">alternative Routen in Westafrika</a> und in <a href="https://fokus-afrika.de/eu-migrationspolitik-in-libyen-zwischen-kooperation-und-kritik/" type="post" id="20027">Teilen des südlichen Mittelmeerraums</a> aus.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fmarokko-verhindert-ueber-70-000-irregulaere-migrationsversuche%2F&amp;action_name=Marokko%20verhindert%20%C3%BCber%2070.000%20irregul%C3%A4re%20Migrationsversuche&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /><p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/marokko-verhindert-ueber-70-000-irregulaere-migrationsversuche/">Marokko verhindert über 70.000 irreguläre Migrationsversuche</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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			<media:title type="html">CeutaBorderFence</media:title>
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	</item>
		<item>
		<title>Marokko und Spanien zerschlagen IS-Zelle</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/marokko-und-spanien-zerschlagen-is-zelle/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Mar 2026 22:17:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Marokko]]></category>
		<category><![CDATA[Somalia]]></category>
		<category><![CDATA[2]]></category>
		<category><![CDATA[Kooperation]]></category>
		<category><![CDATA[Militär]]></category>
		<category><![CDATA[Nachrichtendienste]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Spanien]]></category>
		<category><![CDATA[Terrorismus]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>FOKUS AFRIKA ist ein deutschsprachiges Online-Medienportal, welches sich auf die politischen und wirtschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents fokussiert.</p>
<p>Marokko und Spanien haben eine mutmaßliche Terrorzelle zerschlagen, die auf beiden Seiten des westlichen Mittelmeers aktiv war. Am&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fmarokko-und-spanien-zerschlagen-is-zelle%2F&amp;action_name=Marokko%20und%20Spanien%20zerschlagen%20IS-Zelle&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>FOKUS AFRIKA ist ein deutschsprachiges Online-Medienportal, welches sich auf die politischen und wirtschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents fokussiert.</p>

<p class="wp-block-paragraph">Marokko und Spanien haben eine mutmaßliche Terrorzelle zerschlagen, die auf beiden Seiten des westlichen Mittelmeers aktiv war. Am 25. März 2026 griffen Sicherheitskräfte in einer gemeinsamen Operation zu. Der Fall zeigt, dass jihadistische Netzwerke in Nordafrika und Europa enger miteinander verflochten bleiben, als es einzelne Festnahmen zunächst vermuten lassen. Zugleich rückt eine Gruppe stärker in den Vordergrund, die lange vor allem mit dem Horn von Afrika verbunden wurde: der Islamische Staat in Somalia.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Zugriff ist sicherheitspolitisch deshalb bedeutsam, weil er über einen klassischen Anti-Terror-Einsatz hinausweist. Zwischen Nordmarokko und Spanien verläuft nicht nur eine der wichtigsten Migrations- und Handelsrouten Europas, sondern auch ein sensibler Sicherheitsraum. Wenn sich dort Rekrutierung, Radikalisierung und grenzüberschreitende Unterstützung verdichten, betrifft das längst nicht mehr nur Rabat und Madrid.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-rabat-und-madrid-setzen-auf-enge-anti-terror-kooperation"><span id="rabat-und-madrid-setzen-auf-enge-anti-terror-kooperation">Rabat und Madrid setzen auf enge Anti-Terror-Kooperation</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Spanische Behörden hoben nach dem Einsatz ihre Zusammenarbeit mit Marokkos Sicherheitsdiensten ausdrücklich hervor. <a href="https://fokus-afrika.de/sicherheitskooperation-marokko-spanien-und-deutschland-vertiefen-austausch-in-rabat/" type="post" id="23380">Beide Staaten arbeiten seit Jahren eng zusammen</a>, vor allem bei jihadistischen Netzwerken mit Verbindungen nach Europa, <a href="https://fokus-afrika.de/us-senat-kontroverse-um-polisario-front-und-terrorismus-im-sahel/">in den Sahel</a> und nach Nordafrika. Diese Kooperation hat in den <a href="https://fokus-afrika.de/zusammenarbeit-im-kampf-gegen-terrorismus-zwei-is-unterstuetzer-in-spanien-verhaftet/" type="post" id="12053">vergangenen Jahren mehrfach zu grenzüberschreitenden Zugriffen</a> geführt.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="682" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/1280px-Cuerpo_nacional_de_Policia_La_Linea_2019-1024x682.jpg" alt="" class="wp-image-26076 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/1280px-Cuerpo_nacional_de_Policia_La_Linea_2019-1024x682.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/1280px-Cuerpo_nacional_de_Policia_La_Linea_2019-300x200.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/1280px-Cuerpo_nacional_de_Policia_La_Linea_2019-768x512.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/1280px-Cuerpo_nacional_de_Policia_La_Linea_2019-380x253.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/1280px-Cuerpo_nacional_de_Policia_La_Linea_2019-800x533.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/1280px-Cuerpo_nacional_de_Policia_La_Linea_2019-1160x773.jpg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/1280px-Cuerpo_nacional_de_Policia_La_Linea_2019.jpg 1280w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Gerade Spanien misst dieser Partnerschaft große Bedeutung bei. Die Nähe zu Marokko, die kurzen Wege über die Straße von Gibraltar und die dichte Vernetzung zwischen Europa und Nordafrika machen gemeinsame Einsätze für beide Seiten zu einem zentralen Instrument der Terrorabwehr.</p>
</div></div>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-somalia-wird-fur-europas-sicherheitslage-wichtiger"><span id="somalia-wird-fuer-europas-sicherheitslage-wichtiger">Somalia wird für Europas Sicherheitslage wichtiger</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Besonders brisant ist an dem Fall die mögliche Verbindung zur wachsenden internationalen Rolle von IS Somalia. Die Gruppe hat ihren <a href="https://fokus-afrika.de/trump-setzt-somalia-unter-druck-separatisten-aus-somaliland-und-puntland-profitieren/" type="post" id="22578">Ursprung in Puntland</a>, ist inzwischen aber weit mehr als eine regionale Splitterorganisation. Sie gilt zunehmend als Knotenpunkt für Propaganda, Finanzierung, Rekrutierung und internationale Vernetzung innerhalb des globalen IS-Gefüges.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Damit verändert sich auch die sicherheitspolitische Perspektive auf Somalia. Das Land erscheint nicht mehr nur als Schauplatz eines lokalen oder regionalen Konflikts. Es wird stärker als Ausgangspunkt für Strukturen wahrgenommen, die bis nach Nordafrika und Europa reichen können.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-militarisch-unter-druck-international-weiter-handlungsfahig"><span id="militaerisch-unter-druck-international-weiter-handlungsfaehig">Militärisch unter Druck, international weiter handlungsfähig</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">IS Somalia steht zwar in Puntland seit Monaten unter starkem militärischem Druck. Sicherheitskräfte haben Hochburgen angegriffen, Kämpfer getötet und Rückzugsräume verkleinert. Doch gerade solche Rückschläge im Kerngebiet können dazu führen, dass transnationale Netzwerke an Bedeutung gewinnen.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="709" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/1559px-AMISOM_and_allied_forces_enter_Kismayo_23_8049934537-1024x709.jpg" alt="" class="wp-image-22932 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/1559px-AMISOM_and_allied_forces_enter_Kismayo_23_8049934537-1024x709.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/1559px-AMISOM_and_allied_forces_enter_Kismayo_23_8049934537-300x208.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/1559px-AMISOM_and_allied_forces_enter_Kismayo_23_8049934537-768x532.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/1559px-AMISOM_and_allied_forces_enter_Kismayo_23_8049934537-1536x1064.jpg 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/1559px-AMISOM_and_allied_forces_enter_Kismayo_23_8049934537-380x263.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/1559px-AMISOM_and_allied_forces_enter_Kismayo_23_8049934537-800x554.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/1559px-AMISOM_and_allied_forces_enter_Kismayo_23_8049934537-1160x804.jpg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/1559px-AMISOM_and_allied_forces_enter_Kismayo_23_8049934537.jpg 1559w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Wenn territoriale Kontrolle schwindet, werden Rekrutierung im Ausland, digitale Ansprache, Geldflüsse und Kontakte zu Unterstützern außerhalb Somalias umso wichtiger. Genau deshalb wirkt eine Zelle zwischen Marokko und Spanien über ihren lokalen Rahmen hinaus. Sie steht für ein Muster, das Sicherheitsbehörden in Europa zunehmend beschäftigt: Der organisatorische Kern sitzt in Afrika, die Anschlussstellen reichen bis in europäische Räume.</p>
</div></div>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-gefahr-von-rekrutierung-steuerung-und-einzeltaten"><span id="gefahr-von-rekrutierung-steuerung-und-einzeltaten">Gefahr von Rekrutierung, Steuerung und Einzeltaten</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die sicherheitspolitische Sorge richtet sich auf drei Ebenen. Erstens könnten solche Netzwerke Geld, Personal oder Informationen zwischen Afrika und Europa bewegen. Zweitens steigt das Risiko gelenkter Anschlagspläne, wenn lokale Unterstützer mit Akteuren außerhalb Europas in Kontakt stehen. Drittens bleibt die Gefahr inspirierter Einzeltaten hoch, wenn Propaganda, soziale Medien und digitale Radikalisierung den Schritt von der Zustimmung zur Gewalt verkürzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gerade diese dritte Ebene ist schwer vorhersehbar. Denn nicht jede Bedrohung braucht direkte Befehle oder eine feste Kommandostruktur. Oft reicht ideologische Mobilisierung aus, um Sympathisanten in Marokko, Spanien oder anderswo in Europa zu Gewalttaten zu treiben.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-fur-europa-wird-nordafrika-noch-wichtiger"><span id="fuer-europa-wird-nordafrika-noch-wichtiger">Für Europa wird Nordafrika noch wichtiger</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Fall unterstreicht, wie stark sich Europas Sicherheitslage mit Entwicklungen in Afrika verschränkt. Deutschland ist davon zwar nicht unmittelbar betroffen wie Spanien, doch die Richtung ist klar. Jihadistische Netzwerke bewegen sich entlang bestehender Verkehrs-, Kommunikations- und Diasporaräume. Was zwischen Puntland, Nordmarokko und Spanien entsteht, kann sich sicherheitspolitisch rasch auf andere Teile Europas auswirken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für Marokko und Spanien ist der Zugriff deshalb ein Erfolg. Für Europa insgesamt ist er ein Warnsignal. Die Bedrohung verlagert sich nicht einfach von einem Konfliktgebiet ins nächste. Sie wird beweglicher, digitaler und internationaler.</p>
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			<media:description type="html">SOMALIA, Kismayo: In a handout photograph released by the African Union-United Nations Information Support Team 02 October, a soldier of the Kenyan Contingent serving with the African Union Mission in Somalia (AMISOM) gestures towards the black flag of the Al Qaeda-affiliated extremist group Al Shabaab painted on the wall of Kismayo Airport. Kenyan AMISOM troops moved into and through Kismayo, the hitherto last major urban stronghold of tAl Shabaab, on their way to the airport without a shot being fired following a two-month operation to liberate towns and villages across southern Somalia and Kismayo itself. AU-UN IST PHOTO / STUART PRICE.</media:description>
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	</item>
		<item>
		<title>Sicherheitskooperation: Marokko, Spanien und Deutschland vertiefen Austausch in Rabat</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/sicherheitskooperation-marokko-spanien-und-deutschland-vertiefen-austausch-in-rabat/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Jan 2026 22:34:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Institutionelle Beziehungen]]></category>
		<category><![CDATA[Marokko]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[4]]></category>
		<category><![CDATA[Migration]]></category>
		<category><![CDATA[Polizei]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Spanien]]></category>
		<category><![CDATA[Sport]]></category>
		<category><![CDATA[Terrorismus]]></category>
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<p>Die Sicherheitsbehörden Marokkos, Spaniens und Deutschlands haben in Rabat ein trilaterales Arbeitstreffen abgehalten, um ihre Zusammenarbeit in zentralen&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fsicherheitskooperation-marokko-spanien-und-deutschland-vertiefen-austausch-in-rabat%2F&amp;action_name=Sicherheitskooperation%3A%20Marokko%2C%20Spanien%20und%20Deutschland%20vertiefen%20Austausch%20in%20Rabat&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/sicherheitskooperation-marokko-spanien-und-deutschland-vertiefen-austausch-in-rabat/">Sicherheitskooperation: Marokko, Spanien und Deutschland vertiefen Austausch in Rabat</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Die Sicherheitsbehörden Marokkos, Spaniens und Deutschlands haben in Rabat ein trilaterales Arbeitstreffen abgehalten, um ihre Zusammenarbeit in zentralen Sicherheits- und Migrationsfragen weiter zu vertiefen. Das Treffen fand im Rahmen eines mehrtägigen Besuchs  der spanischen und deutschen Delegationen in Marokko statt und knüpft an einen im <a href="https://fokus-afrika.de/marokkos-polizeichef-staerkt-sicherheitskooperation-mit-spanien-und-deutschland/">Januar 2025 in Madrid gestarteten Dialog</a> an.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-trilaterales-treffen-auf-hoher-ebene"><span id="trilaterales-treffen-auf-hoher-ebene">Trilaterales Treffen auf hoher Ebene</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Das Arbeitstreffen wurde vom marokkanischen Generaldirektor für nationale Sicherheit und Territorialüberwachung, <strong>Abdellatif Hammouchi</strong>, geleitet. Auf spanischer Seite nahm <strong>Francisco Pardo Piqueras</strong>, Generaldirektor der spanischen Nationalpolizei, teil. Deutschland war durch <strong>Dieter Romann</strong>, Präsident der Bundespolizei, vertreten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Angaben der marokkanischen Sicherheitsbehörden diente das Treffen der Bewertung des <a href="https://fokus-afrika.de/ueberschwemmungen-in-spanien-marokko-bietet-unterstuetzung-an/">bisherigen Kooperationsniveaus</a> sowie der weiteren Abstimmung in sicherheits- und nachrichtendienstlichen Fragen von gemeinsamem Interesse.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-fokus-auf-terrorismus-migration-und-organisierte-kriminalitat"><span id="fokus-auf-terrorismus-migration-und-organisierte-kriminalitaet">Fokus auf Terrorismus, Migration und organisierte Kriminalität</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Im Mittelpunkt der Gespräche standen die Bekämpfung des Terrorismus, irreguläre Migration, Drogenhandel und Cyberkriminalität. Darüber hinaus tauschten sich die Delegationen über Fragen der Sicherheit bei Sportgroßveranstaltungen aus.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein weiterer Schwerpunkt war die Sicherheitslage in der <a href="https://fokus-afrika.de/tag/sahel/">Sahel</a>&#8211; und <a href="https://fokus-afrika.de/tag/sahara/">Sahara</a>-Region sowie deren Auswirkungen auf die <a href="https://fokus-afrika.de/zusammenarbeit-im-kampf-gegen-terrorismus-zwei-is-unterstuetzer-in-spanien-verhaftet/">Aktivitäten terroristischer Gruppen</a> im euro-mediterranen Raum. Die Teilnehmer betonten die Bedeutung eines fortgesetzten Austauschs operativer und technischer Informationen, um auf grenzüberschreitende Bedrohungen reagieren zu können.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-vorbereitung-auf-internationale-sportereignisse"><span id="vorbereitung-auf-internationale-sportereignisse">Vorbereitung auf internationale Sportereignisse</span></h3>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="533" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/espagne-allemagne-hammouchi-dgsn-3.jpg" alt="" class="wp-image-23382 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/espagne-allemagne-hammouchi-dgsn-3.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/espagne-allemagne-hammouchi-dgsn-3-300x200.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/espagne-allemagne-hammouchi-dgsn-3-768x512.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/espagne-allemagne-hammouchi-dgsn-3-380x253.jpg 380w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Das Treffen diente auch der Abstimmung mit Blick auf künftige Großveranstaltungen. Dabei wurden Möglichkeiten erörtert, die operative Zusammenarbeit auszuweiten und sich auf internationale Sportereignisse vorzubereiten, darunter die <a href="https://fokus-afrika.de/marokko-bereitet-sich-intensiv-auf-die-fifa-weltmeisterschaft-2030-vor/">Fußball-Weltmeisterschaft 2030</a>.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Im Rahmen des Besuchs informierten sich die spanische und die deutsche Delegation zudem über die Sicherheits- und Schutzkonzepte für den Afrika-Cup 2025. Dazu besuchten sie den&nbsp;<strong>Stade Prince Moulay Abdellah</strong>&nbsp;in Rabat und erhielten Einblicke in die technische Ausstattung des Stadions sowie in die Sicherheitsmaßnahmen bei Fußballspielen, einschließlich des Einsatzes digitaler Technologien und der Einsatzplanung der Sicherheitskräfte.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-austausch-zu-afrikanischer-sicherheitskooperation"><span id="austausch-zu-afrikanischer-sicherheitskooperation">Austausch zu afrikanischer Sicherheitskooperation</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ein weiterer Programmpunkt war der Besuch des afrikanischen Zentrums für Sicherheitskooperation, das im Kontext internationaler Fußballturniere eingerichtet wurde. Dort informierten sich die Delegationen über moderne Arbeitsmethoden und technologische Kapazitäten sowie über die Zusammenarbeit zwischen marokkanischen Sicherheitsbehörden und afrikanischen sowie internationalen Verbindungsoffizieren.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="533" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/espagne-allemagne-hammouchi-dgsn-6.webp" alt="" class="wp-image-23383 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/espagne-allemagne-hammouchi-dgsn-6.webp 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/espagne-allemagne-hammouchi-dgsn-6-300x200.webp 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/espagne-allemagne-hammouchi-dgsn-6-768x512.webp 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/espagne-allemagne-hammouchi-dgsn-6-380x253.webp 380w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Wie die marokkanischen Behörden erklärten, sind die trilateralen Treffen Teil eines gemeinsamen Ansatzes zur Stärkung der sicherheitspolitischen Partnerschaft zwischen Marokko, Spanien und Deutschland. Ziel ist es, durch regelmäßige Konsultationen, schnellen Informationsaustausch und operative Zusammenarbeit grenzüberschreitenden Risiken wirksam zu begegnen.</p>
</div></div>
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	</item>
		<item>
		<title>Marokko und Spanien vertiefen Partnerschaft</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/marokko-und-spanien-vertiefen-partnerschaft/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Dec 2025 23:27:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Marokko]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[4]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Diaspora]]></category>
		<category><![CDATA[Diplomatie]]></category>
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		<category><![CDATA[Justiz]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Regierung]]></category>
		<category><![CDATA[Sahara]]></category>
		<category><![CDATA[Spanien]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>FOKUS AFRIKA ist ein deutschsprachiges Online-Medienportal, welches sich auf die politischen und wirtschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents fokussiert.</p>
<p>In Madrid haben der marokkanische Regierungschef Aziz Akhannouch und der spanische Regierungschef Pedro Sánchez im Rahmen der 13.&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fmarokko-und-spanien-vertiefen-partnerschaft%2F&amp;action_name=Marokko%20und%20Spanien%20vertiefen%20Partnerschaft&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/marokko-und-spanien-vertiefen-partnerschaft/">Marokko und Spanien vertiefen Partnerschaft</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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<p class="wp-block-paragraph">In Madrid haben der marokkanische Regierungschef Aziz Akhannouch und der spanische Regierungschef Pedro Sánchez im Rahmen der 13. Ausgabe des hochrangigen Treffens die politischen und wirtschaftlichen Beziehungen beider Länder neu justiert und gestärkt. Beide Seiten hoben hervor, dass die Sitzung die Solidität der bilateralen Freundschaft und die Exzellenz der marokkanisch-spanischen Beziehungen widerspiegele. Die Konferenz gilt als Ausdruck einer weitgehenden Konvergenz der Positionen und einer gemeinsamen Bereitschaft, die Kooperation strukturiert weiterzuentwickeln.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-politischer-rahmen-der-13-marokkanisch-spanischen-regierungskonsultationen"><span id="politischer-rahmen-der-13-marokkanisch-spanischen-regierungskonsultationen">Politischer Rahmen der 13. marokkanisch-spanischen Regierungskonsultationen</span></h2>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/G7V5yz8W4AAhUK--1024x683.jpeg" alt="" class="wp-image-22658 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/G7V5yz8W4AAhUK--1024x683.jpeg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/G7V5yz8W4AAhUK--300x200.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/G7V5yz8W4AAhUK--768x512.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/G7V5yz8W4AAhUK--1536x1025.jpeg 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/G7V5yz8W4AAhUK--380x253.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/G7V5yz8W4AAhUK--800x534.jpeg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/G7V5yz8W4AAhUK--1160x774.jpeg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/G7V5yz8W4AAhUK-.jpeg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Die 13. Auflage der Hochrangigen Konsultationen knüpft an das Treffen von 2023 an und findet zehn Jahre nach der letzten Sitzung in Madrid im Jahr 2015 statt. Der regelmäßige Rhythmus dieser Treffen wird von beiden Seiten als notwendig betrachtet, um die Umsetzung der politischen und fachpolitischen Verabredungen eng zu begleiten und gegebenenfalls in Zwischenbewertungen anzupassen.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Wie die Zeitung <em>L’Opinion</em> berichtet, wird die aktuelle Dynamik von beiden Regierungen als „tugendhafte Dynamik“ beschrieben, die sich in einer Verdichtung der Kontakte auf politischer und fachlicher Ebene ausdrückt.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-rolle-der-staatsoberhaupter-und-strategische-roadmap"><span id="rolle-der-staatsoberhaeupter-und-strategische-roadmap">Rolle der Staatsoberhäupter und strategische Roadmap</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Politisch eingebettet ist die Zusammenarbeit in die Vision der beiden Staatsoberhäupter König Mohammed VI. und König Felipe VI., auf die sich beide Regierungschefs ausdrücklich bezogen. Die 13. Regierungskonsultationen stehen im Kontext der marokkanisch-spanischen Roadmap, die im April 2022 beschlossen wurde. Diese Roadmap definiert prioritäre Themenfelder, Mechanismen des politischen Dialogs sowie konkrete Umsetzungsinstrumente.</p>



<blockquote class="twitter-tweet" data-media-max-width="560"><p lang="es" dir="ltr">Junto con el jefe de Gobierno de Marruecos, Aziz Ajanouch, reforzamos la voluntad de España y Marruecos por el diálogo y la cooperación y por una relación más moderna, global y transversal que ponga a la ciudadanía en el centro.<br><br>Nuestros lazos sociales, económicos y humanos son… <a href="https://t.co/15Xt2g7MgN">pic.twitter.com/15Xt2g7MgN</a></p>&mdash; Pedro Sánchez (@sanchezcastejon) <a href="https://twitter.com/sanchezcastejon/status/1996562552092754250?ref_src=twsrc%5Etfw">December 4, 2025</a></blockquote> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>



<p class="wp-block-paragraph">Akhannouch und Sánchez betonten, dass sämtliche prioritären Dossiers der Roadmap von 2022 einer systematischen Evaluierung unterzogen werden sollen. Im Vordergrund stehen dabei ein Klima des Vertrauens, eine konsolidierte Koordination zwischen den Ressorts und die Aktivierung interparlamentarischer Kooperationsmechanismen. Das Zusammenspiel von Regierungsebene und Parlamenten wird als zentrales Instrument gesehen, um die Verpflichtungen der beiden Exekutiven institutionell abzusichern.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-westsahara-spanische-unterstutzung-fur-resolution-2797-und-marokkanische-autonomieinitiative"><span id="westsahara-spanische-unterstuetzung-fuer-resolution-2797-und-marokkanische-autonomieinitiative">Westsahara: Spanische Unterstützung für Resolution 2797 und marokkanische Autonomieinitiative</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Kernpunkt der gemeinsamen Erklärung betrifft die <a href="https://fokus-afrika.de/tag/sahara/">Westsahara</a>-Frage. Spanien begrüßt ausdrücklich die <a href="https://fokus-afrika.de/50-jahre-gruener-marsch-marokkos-weg-zur-un-resolution-2797/">Resolution 2797</a> des Sicherheitsrats der Vereinten Nationen vom 31. Oktober 2025. In der Erklärung wird hervorgehoben, dass eine „echte Autonomie unter marokkanischer Souveränität“ als eine der realistischsten Lösungen für den Sahara-Konflikt angesehen wird. Madrid bekräftigt zugleich seine „konstante und konstruktive“ Position, wie sie bereits in der gemeinsamen Erklärung vom 7. April 2022 zwischen dem spanischen Regierungschef und König Mohammed VI. formuliert wurde.</p>



<blockquote class="twitter-tweet"><p lang="en" dir="ltr"><a href="https://twitter.com/hashtag/Moroccan_Sahara?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#Moroccan_Sahara</a> : Spain welcome the adoption of the United Nations Security Council resolution 2797, adopted on October 31, 2025, which emphasizes that genuine autonomy under Moroccan sovereignty is the most feasible solution to resolve the Moroccan Sahara issue <a href="https://t.co/GehX5U0Rjs">pic.twitter.com/GehX5U0Rjs</a></p>&mdash; Moroccan Diplomacy 🇲🇦 (@Marocdiplo_EN) <a href="https://twitter.com/Marocdiplo_EN/status/1996585512966946985?ref_src=twsrc%5Etfw">December 4, 2025</a></blockquote> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>



<p class="wp-block-paragraph">Die spanische Seite bringt ihre Zufriedenheit über die jüngste Entwicklung im Rahmen der UN zum Ausdruck und unterstützt „vollumfänglich“ die Bemühungen des UN-Generalsekretärs und seines persönlichen Gesandten. Der Autonomieplan Marokkos wird dabei ausdrücklich als Referenzrahmen der laufenden Verhandlungsbemühungen bezeichnet. Damit wird die marokkanische Initiative im Rahmen der geltenden UN-Parameter als zentraler Ansatzpunkt des politischen Prozesses verankert.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-wirtschaftliche-verflechtungen-und-gesellschaftliche-verbindungen"><span id="wirtschaftliche-verflechtungen-und-gesellschaftliche-verbindungen">Wirtschaftliche Verflechtungen und gesellschaftliche Verbindungen</span></h2>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/G7VHoX9XkAAMr5S-1024x683.jpeg" alt="" class="wp-image-22661 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/G7VHoX9XkAAMr5S-1024x683.jpeg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/G7VHoX9XkAAMr5S-300x200.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/G7VHoX9XkAAMr5S-768x512.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/G7VHoX9XkAAMr5S-380x254.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/G7VHoX9XkAAMr5S-800x534.jpeg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/G7VHoX9XkAAMr5S-1160x774.jpeg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/G7VHoX9XkAAMr5S.jpeg 1280w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Neben der politischen Dimension unterstreicht das Treffen die dichte wirtschaftliche und soziale Verflechtung beider Länder. Spanien ist seit 2012 der wichtigste Handelspartner Marokkos. Die bilaterale Wirtschaftsbeziehung umfasst Handel, Investitionen und Lieferketten in mehreren Sektoren, darunter Industrie, Dienstleistungen, Landwirtschaft und Infrastruktur.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Ein weiterer Schwerpunkt ist die marokkanische <a href="https://fokus-afrika.de/politik/deutsch-afrikanische-beziehungen/diaspora/">Diaspora</a> in Spanien. Nach den Angaben der gemeinsamen Erklärung stellt sie die größte ausländische Gemeinschaft im Land und zugleich die größte Gruppe von Beitragszahlenden zur spanischen Sozialversicherung. Rund 335.000 Marokkanerinnen und Marokkaner sind dort registriert. Diese Gruppe wird von beiden Regierungen als wichtiger menschlicher und wirtschaftlicher Brückenpfeiler der bilateralen Beziehungen verstanden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Pedro Sánchez verwies zudem auf die Chancen, die sich aus der Fußball-Weltmeisterschaft 2030 ergeben, deren Ausrichtung beiden Ländern neue Kooperationsfelder eröffnet. Dabei geht es sowohl um Infrastruktur- und Investitionsprojekte als auch um kulturelle Formate und den Austausch zwischen Unternehmen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-vierzehn-abkommen-zwischen-spanien-und-marokko"><span id="vierzehn-abkommen-zwischen-spanien-und-marokko">Vierzehn Abkommen zwischen Spanien und Marokko</span></h2>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/G7WhayUXoAAsjGJ-1024x683.jpeg" alt="" class="wp-image-22660 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/G7WhayUXoAAsjGJ-1024x683.jpeg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/G7WhayUXoAAsjGJ-300x200.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/G7WhayUXoAAsjGJ-768x512.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/G7WhayUXoAAsjGJ-380x254.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/G7WhayUXoAAsjGJ-800x534.jpeg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/G7WhayUXoAAsjGJ-1160x774.jpeg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/G7WhayUXoAAsjGJ.jpeg 1280w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Am Ende der Sitzung wurden 14 Kooperationsabkommen in unterschiedlichen Politikfeldern unterzeichnet. Sie bilden den operativen Kern der vertieften Partnerschaft und strukturieren die Zusammenarbeit in den Bereichen Verwaltung, Justiz, Soziales, Bildung, Kultur, Sport, Diplomatie, Landwirtschaft, Fischerei und Wissenschaft.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Im administrativen und justiziellen Bereich wurden mehrere Memoranda of Understanding (MoU) und Vereinbarungen zur Digitalisierung staatlicher Dienstleistungen beschlossen. Dazu gehören ein MoU zur steuerlichen Zusammenarbeit mit Fokus auf der Digitalisierung der Steuerverwaltung, ein Abkommen zur digitalen Übermittlung gerichtlicher und außergerichtlicher Schriftstücke sowie ein Rahmen zur elektronischen Übermittlung von Kooperationsersuchen. Ergänzt wird dies durch eine Absichtserklärung zur Kooperation beim digitalen Dokumentations- und Gesetzgebungsmanagement, insbesondere bei der Produktion und elektronischen Verbreitung von Rechtsnormen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im sozialen Bereich verlängerten beide Staaten ihr Memorandum zur sozialen Sicherung. Es soll weiterhin den Austausch technischer Kapazitäten, die Modernisierung der Verwaltung und die Aktualisierung der Kooperationsmechanismen im Bereich Sozialschutz und Rentenversicherung leiten.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-bildung-kultur-sport-und-bekampfung-von-hassrede"><span id="bildung-kultur-sport-und-bekaempfung-von-hassrede">Bildung, Kultur, Sport und Bekämpfung von Hassrede</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Schwerpunkt liegt auf Bildung und Kultur. Die Regierungen aktualisierten den Rahmen für die Zusammenarbeit der spanischen Bildungseinrichtungen in Marokko, einschließlich der Bedingungen für Auswahl, Einsatz und Koordination des Lehrpersonals. Ziel ist eine klar definierte, institutionalisierte und evaluierbare Struktur der Bildungszusammenarbeit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Sportbereich wurde ein MoU zur Stärkung der bilateralen Kooperation unterzeichnet. Es umfasst gemeinsame Maßnahmen zu Ausbildung, Wissensaustausch, Organisation von Sportveranstaltungen und Schutz der Athletinnen und Athleten. Ein jährlicher Steuerungsausschuss soll die Umsetzung begleiten und eine stärkere Einbindung von Sport in gesellschaftliche und jugendpolitische Programme unterstützen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein weiteres Abkommen widmet sich der Prävention und Bekämpfung von Hassrede. Dieses MoU sieht institutionelle Kooperation, öffentliche Sensibilisierung und gemeinsame Maßnahmen gegen Desinformation vor. Es reagiert auf die Zunahme xenophober Botschaften in sozialen Medien und verfolgt das Ziel, Koexistenz und gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-diplomatischer-dialog-landwirtschaft-und-maritime-ressourcen"><span id="diplomatischer-dialog-landwirtschaft-und-maritime-ressourcen">Diplomatischer Dialog, Landwirtschaft und maritime Ressourcen</span></h2>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="570" height="426" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/G7XBwsoWMAAnDEk.jpeg" alt="" class="wp-image-22659 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/G7XBwsoWMAAnDEk.jpeg 570w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/G7XBwsoWMAAnDEk-300x225.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/G7XBwsoWMAAnDEk-200x150.jpeg 200w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/G7XBwsoWMAAnDEk-260x195.jpeg 260w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/G7XBwsoWMAAnDEk-380x284.jpeg 380w" sizes="(max-width: 570px) 100vw, 570px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Auf außenpolitischer Ebene unterzeichneten die Außenministerien drei Memoranda. Das erste zielt auf die Förderung einer feministischen Diplomatie und setzt Schwerpunkte bei Gleichstellung und Stärkung von Frauen und Mädchen in der Außenpolitik. Das zweite regelt den Austausch junger Diplomatinnen und Diplomaten und soll Mobilitätsprogramme zwischen diplomatischen Akademien etablieren.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Das dritte schafft einen strukturierten Rahmen für die Ausbildung marokkanischer und spanischer Diplomaten über eine institutionalisierte Partnerschaft zwischen dem marokkanischen Ausbildungsinstitut und der spanischen Diplomatenschule.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Bereich Landwirtschaft und Fischerei wurden Abkommen zur Kooperation bei Innovation, Wassermanagement, Unterstützung ländlicher Räume und Bekämpfung illegaler Fischerei verabschiedet. Beide Länder wollen maritime Fischerei, Aquakultur, nachhaltige Landwirtschaft, Ernährungssicherheit und ländliche Entwicklung gemeinsam fördern. Die Abkommen sehen eine engere fachliche Zusammenarbeit zwischen Behörden, Forschungseinrichtungen und Wirtschaftsakteuren vor.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Schließlich wurde ein MoU zur wissenschaftlich-technischen Zusammenarbeit zur Erforschung der Seismizität und Geodynamik in der Straße von Gibraltar unterzeichnet. Dieser Raum liegt an der Kollisionszone der eurasischen und der afrikanischen Platte und stellt ein gemeinsames Sicherheitsinteresse dar. Vereinbart sind der Austausch wissenschaftlicher Informationen, koordinierte Beobachtungsnetze sowie ein konzertierter Ansatz zur Verbesserung der Kenntnisse über Erdbeben und potenzielle Tsunamis in dieser Region.</p>
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		<title>50 Jahre Grüner Marsch: Marokkos Weg zur UN-Resolution 2797</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/50-jahre-gruener-marsch-marokkos-weg-zur-un-resolution-2797/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Nov 2025 23:43:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Institutionelle Beziehungen]]></category>
		<category><![CDATA[Marokko]]></category>
		<category><![CDATA[5]]></category>
		<category><![CDATA[EU]]></category>
		<category><![CDATA[Frankreich]]></category>
		<category><![CDATA[Geopolitik]]></category>
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		<category><![CDATA[UN]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>FOKUS AFRIKA ist ein deutschsprachiges Online-Medienportal, welches sich auf die politischen und wirtschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents fokussiert.</p>
<p>Mit der Resolution 2797 hat der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen am 31. Oktober 2025 einen grundlegenden Kurswechsel im&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2F50-jahre-gruener-marsch-marokkos-weg-zur-un-resolution-2797%2F&amp;action_name=50%20Jahre%20Gr%C3%BCner%20Marsch%3A%20Marokkos%20Weg%C2%A0zur%20UN-Resolution%202797&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/50-jahre-gruener-marsch-marokkos-weg-zur-un-resolution-2797/">50 Jahre Grüner Marsch: Marokkos Weg zur UN-Resolution 2797</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>FOKUS AFRIKA ist ein deutschsprachiges Online-Medienportal, welches sich auf die politischen und wirtschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents fokussiert.</p>

<p class="wp-block-paragraph">Mit der <strong>Resolution 2797</strong> hat der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen am 31. Oktober 2025 einen grundlegenden Kurswechsel im Westsahara-Konflikt vollzogen. Der Beschluss, den das US-Außenministerium eingebracht hatte, benennt erstmals ausdrücklich den marokkanischen Autonomieplan als realistischste Grundlage für eine politische Lösung. Damit wird die bisherige Neutralität der UN nach dem zugunsten der marokkanischen Position verschoben.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-historische-wurzeln-der-grune-marsch-von-1975"><span id="historische-wurzeln-der-gruene-marsch-von-1975">Historische Wurzeln: Der Grüne Marsch von 1975</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Entscheidung des Sicherheitsrats fällt fast auf den Tag genau 50 Jahre nach dem <strong>Grünen Marsch</strong>, jenem friedlichen Massenaufbruch, der Marokkos nationale Einheit und territoriale Identität prägte. Am 6. November 1975 rief <strong>König Hassan II.</strong> 350.000 Freiwillige dazu auf, unbewaffnet in die damalige Spanisch-Sahara zu ziehen – ein symbolischer Akt zur Wiedervereinigung des Landes.</p>



<iframe width="560" height="315" src="https://www.youtube.com/embed/CYkK4gjMtEY?si=ejajwdwP9G3ClaCZ" title="YouTube video player" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>



<p class="wp-block-paragraph">Der Marsch folgte auf das Gutachten des Internationalen Gerichtshofs, das die rechtlichen und politischen Bindungen zwischen den Stämmen der Sahara und dem marokkanischen Staat bestätigte. „Es war eine friedliche Revolution im Geist der Einheit“, erinnert sich der Journalist und Zeitzeuge <strong>Seddik Maâninou</strong>, der damals für das marokkanische Fernsehen berichtete. Männer und Frauen aus allen Regionen des Landes, begleitet von Ärzten, Geistlichen und Lehrern, zogen unter der Parole „Allah, Al-Watan, Al-Malik“ (Gott, Vaterland, König) gen Süden.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-ein-historischer-beschluss-des-sicherheitsrats"><span id="ein-historischer-beschluss-des-sicherheitsrats">Ein historischer Beschluss des Sicherheitsrats</span></h2>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G4nctoTWsAADeqr-1-1024x683.jpeg" alt="" class="wp-image-21662 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G4nctoTWsAADeqr-1-1024x683.jpeg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G4nctoTWsAADeqr-1-300x200.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G4nctoTWsAADeqr-1-768x512.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G4nctoTWsAADeqr-1-1536x1024.jpeg 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G4nctoTWsAADeqr-1-380x253.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G4nctoTWsAADeqr-1-800x534.jpeg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G4nctoTWsAADeqr-1-1160x774.jpeg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G4nctoTWsAADeqr-1.jpeg 1600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Fünf Jahrzehnte später betrachtet Marokko die neue UN-Resolution als Fortsetzung dieser historischen Mission mit diplomatischen Mitteln. <strong>König Mohammed VI.</strong> sprach von einem „neuen und siegreichen Kapitel“ im Prozess der nationalen Einheit. Zehntausende Menschen gingen in Städten wie Rabat, Casablanca und Laâyoune auf die Straße, um die Entscheidung zu feiern.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Laut dem <a href="https://www.kas.de/documents/252038/33614432/UN-Resolution+2797+-+ein+historischer+Schritt+im+Sahara-Konflikt.pdf/977ef000-0a28-34e7-f529-7908fbe950e9?version=1.0&amp;t=1762253939955">Länderbericht</a> der <strong>Konrad-Adenauer-Stiftung</strong> (KAS) aus Rabat markiert die Resolution „einen historischen Schritt“, da sie den jahrzehntelangen Konflikt in eine neue Phase überführt. Die Annahme erfolgte mit elf Stimmen bei drei Enthaltungen, ohne ein Veto. Algerien, Schutzmacht der Polisario, boykottierte die Abstimmung – ein symbolisch aufgeladener Akt, der den diplomatischen Einflussverlust Algiers deutlich machte.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-marokko-mit-diplomatischem-erfolg"><span id="marokko-mit-diplomatischem-erfolg">Marokko mit diplomatischem Erfolg</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Resolution ruft die Konfliktparteien zu Verhandlungen auf Grundlage des 2007 vorgelegten marokkanischen Autonomieplans auf. Ein Referendum über die Unabhängigkeit der Westsahara, das seit 1991 als theoretische Option galt, wird im Text nicht mehr erwähnt. Damit ist der Weg frei für eine Neujustierung der internationalen Haltung zugunsten Rabats.</p>



<blockquote class="twitter-tweet" data-media-max-width="560"><p lang="ar" dir="rtl">أجواء احتفالية بمدينة فاس مباشرة بعد اعتماد مجلس الأمن التابع للأمم المتحدة القرار رقم 2797 حول الصحراء المغربية <a href="https://t.co/jbYxPMI13k">pic.twitter.com/jbYxPMI13k</a></p>&mdash; Agence MAP (@MAP_Information) <a href="https://twitter.com/MAP_Information/status/1984365797977010228?ref_src=twsrc%5Etfw">October 31, 2025</a></blockquote> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>



<p class="wp-block-paragraph">Die Entscheidung der Vereinten Nationen stärkt Rabats diplomatische Position erheblich. Nach den Analysen der KAS hat Marokko in den vergangenen Jahren eine konsequente internationale Kampagne betrieben, um Unterstützung für seine Autonomieinitiative zu gewinnen. Diese Strategie trägt nun Früchte: die <a href="https://fokus-afrika.de/tag/usa/">USA</a>, <a href="https://fokus-afrika.de/tag/frankreich/">Frankreich</a>, <a href="https://fokus-afrika.de/tag/uk/">Großbritannien</a>, <a href="https://fokus-afrika.de/tag/spanien/">Spanien</a> und viele afrikanische Staaten haben sich offen auf die Seite Marokkos gestellt. Über 30 Länder unterhalten mittlerweile Konsulate in den von Marokko verwalteten Südgebieten, was als Anerkennung seiner Souveränität gilt.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-die-sicht-der-konrad-adenauer-stiftung-wandel-in-der-internationalen-und-deutschen-haltung"><span id="die-sicht-der-konrad-adenauer-stiftung-wandel-in-der-internationalen-und-deutschen-haltung">Die Sicht der Konrad-Adenauer-Stiftung: Wandel in der internationalen und deutschen Haltung</span></h2>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="214" height="300" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/Steven-Hoefner-2020.jpg" alt="" class="wp-image-21659 size-full"/></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Der Leiter des KAS-Regionalbüros Rabat, <strong>Steven Höfner</strong>, bezeichnet Resolution 2797 als diplomatischen Wendepunkt mit langfristigen Folgen für die Außenpolitik Marokkos und die Beziehungen Europas zum Königreich. Besonders die Haltung Deutschlands steht dabei im Fokus.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach einer Phase diplomatischer Spannungen 2021/2022 betont Berlin seither die „Ernsthaftigkeit und Glaubwürdigkeit“ des marokkanischen Autonomieplans, vermeidet aber eine formale Anerkennung. Während Frankreich und Großbritannien den Plan als Grundlage für eine Lösung benennen, hält Deutschland ihn bislang nur für „eine mögliche Option“. Mit der Resolution des Sicherheitsrats steigt jedoch der Druck, die Position an den neuen internationalen Konsens anzupassen.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Für die EU sieht die KAS-Analyse positive Impulse: Die wachsende Unterstützung für Marokkos Position könnte rechtliche und politische Blockaden in Handels-, Energie- und Migrationsfragen lösen. Eine stabile politische Einigung über den Autonomiestatus würde den Weg für eine vertiefte strategische Partnerschaft zwischen Marokko und der EU öffnen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-neue-dynamik-im-regionalen-machtgefuge"><span id="neue-dynamik-im-regionalen-machtgefuege">Neue Dynamik im regionalen Machtgefüge</span></h2>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G4nRRgdWAAA29ax-1024x683.jpeg" alt="" class="wp-image-21663 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G4nRRgdWAAA29ax-1024x683.jpeg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G4nRRgdWAAA29ax-300x200.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G4nRRgdWAAA29ax-768x512.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G4nRRgdWAAA29ax-1536x1024.jpeg 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G4nRRgdWAAA29ax-380x253.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G4nRRgdWAAA29ax-800x534.jpeg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G4nRRgdWAAA29ax-1160x774.jpeg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G4nRRgdWAAA29ax.jpeg 1600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Marokkos gestärkte Position verändert das regionale Gleichgewicht im Maghreb. Algerien, das weiterhin die Polisario unterstützt, steht diplomatisch zunehmend isoliert. Die USA, Frankreich und Großbritannien sehen in der Resolution eine Gelegenheit, den festgefahrenen Konflikt zu deeskalieren und zugleich stabile Rahmenbedingungen für Handel und Sicherheit in Nordafrika zu schaffen.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Sicherheitspolitisch bleibt die Lage jedoch fragil. Die Waffenruhe von 1991 ist seit 2020 gebrochen, entlang der Kontaktlinie kommt es immer wieder zu Zwischenfällen. Die Resolution verschafft Marokko Rückendeckung, birgt aber das Risiko, dass die Gegenseite – angesichts der internationalen Rückendeckung Rabats – militärische Eskalation als letztes Druckmittel betrachtet.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-symbolische-dimension-der-31-oktober-als-tag-der-einheit"><span id="symbolische-dimension-der-31-oktober-als-tag-der-einheit">Symbolische Dimension: Der 31. Oktober als Tag der Einheit</span></h2>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/DSC1391-1.jpg-31102025_203417619428522520-3-1-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-21434 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/DSC1391-1.jpg-31102025_203417619428522520-3-1-1024x683.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/DSC1391-1.jpg-31102025_203417619428522520-3-1-300x200.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/DSC1391-1.jpg-31102025_203417619428522520-3-1-768x512.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/DSC1391-1.jpg-31102025_203417619428522520-3-1-1536x1024.jpg 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/DSC1391-1.jpg-31102025_203417619428522520-3-1-2048x1365.jpg 2048w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/DSC1391-1.jpg-31102025_203417619428522520-3-1-380x253.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/DSC1391-1.jpg-31102025_203417619428522520-3-1-800x533.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/DSC1391-1.jpg-31102025_203417619428522520-3-1-1160x773.jpg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/DSC1391-1.jpg-31102025_203417619428522520-3-1.jpg 2400w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Unmittelbar nach der Abstimmung erklärte König Mohammed VI. den 31. Oktober – den Tag der Resolution 2797 – zur „Eid Al Wahda („Fest der Einheit“). Die Entscheidung verknüpft die historische Bedeutung des Grünen Marsches von 1975 mit dem diplomatischen Erfolg von 2025 und schafft ein nationales Symbol der Kontinuität.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Während das Land den 50. Jahrestag des Grünen Marsches begeht, wird der 31. Oktober künftig als Erinnerungstag an die internationale Anerkennung der Wiederherstellung der nationalen Einheit verstanden – Ausdruck eines historischen Moments, an dem Marokko außenpolitisch gestärkt und innenpolitisch geeint auftritt.</p>
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			<media:title type="html">50 Jahre Grüner Marsch: Marokkos Weg zur UN-Resolution 2797</media:title>
			<media:description type="html">50 Jahre Grüner Marsch, neue UN-Resolution, neue Realität: Resolution 2797 erklärt Marokkos Autonomieplan zur Basis der Sahara-Lösung.</media:description>
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		<title>USA wollen endgültige Lösung der Westsahara-Frage</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/usa-wollen-endgueltige-loesung-der-westsahara-frage/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Oct 2025 10:05:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Algerien]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>FOKUS AFRIKA ist ein deutschsprachiges Online-Medienportal, welches sich auf die politischen und wirtschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents fokussiert.</p>
<p>In Washington wächst der Optimismus über eine bevorstehende politische Lösung der Westsahara-Frage. Der Sonderberater des US-Präsidenten für den&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fusa-wollen-endgueltige-loesung-der-westsahara-frage%2F&amp;action_name=USA%20wollen%20endg%C3%BCltige%20L%C3%B6sung%20der%20Westsahara-Frage&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/usa-wollen-endgueltige-loesung-der-westsahara-frage/">USA wollen endgültige Lösung der Westsahara-Frage</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>FOKUS AFRIKA ist ein deutschsprachiges Online-Medienportal, welches sich auf die politischen und wirtschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents fokussiert.</p>

<p class="wp-block-paragraph">In Washington wächst der Optimismus über eine bevorstehende politische Lösung der Westsahara-Frage. Der Sonderberater des US-Präsidenten für den Nahen Osten und Afrika, Massad Boulos, erklärte gegenüber&nbsp;<em><a href="https://www.skynewsarabia.com/middle-east/1829884-مسعد-بولس-تفاؤل-أميركي-بحل-نهائي-لقضية-الصحراء">Sky News Arabia</a></em>, dass die Vereinigten Staaten an einer endgültigen und dauerhaften Lösung der seit Jahrzehnten bestehenden Auseinandersetzung arbeiten. Seine Äußerungen fielen wenige Tage vor der Abstimmung im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen am 30. Oktober 2025, bei der über die Verlängerung des Mandats der UN-Mission <a href="https://fokus-afrika.de/tag/minurso/">MINURSO</a> entschieden wird.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-fokus-auf-konsens-und-stabilitat-im-maghreb"><span id="fokus-auf-konsens-und-stabilitaet-im-maghreb">Fokus auf Konsens und Stabilität im Maghreb</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Boulos betonte, dass Washington gemeinsam mit Marokko, Algerien und weiteren internationalen Partnern an einer Resolution arbeite, die „so viel Konsens wie möglich“ schaffen soll. Ziel sei es, den Weg zu einem umfassenden Dialog zwischen Rabat und Algier zu ebnen, der zu einer langfristigen politischen Verständigung führen könne. Dabei liege ein besonderes Augenmerk auf der Frage des künftigen Mandatszeitraums der MINURSO, der bisher auf drei Monate festgelegt war, aber geändert werden könne.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Wir arbeiten mit allen Mitgliedern des Sicherheitsrats, um eine Formulierung zu finden, die die Standpunkte annähert und uns zur nächsten Phase führt – einem umfassenden Abkommen zwischen Marokko und Algerien“, so Boulos. Er hob hervor, dass alle Themen auf dem Tisch lägen, einschließlich einer möglichen Mandatsverlängerung für die UN-Mission, die seit 1991 den Waffenstillstand überwacht.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-unverruckbare-us-position-seit-2020"><span id="unverrueckbare-us-position-seit-2020">Unverrückbare US-Position seit 2020</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Zur Position der Vereinigten Staaten erklärte Boulos, dass die Haltung Washingtons zur Westsahara „klar und unumkehrbar“ sei. Bereits im Dezember 2020 hatte die Regierung von Präsident Donald Trump die Souveränität Marokkos über die Westsahara offiziell anerkannt und den Autonomieplan Rabats als „seriöse, realistische und glaubwürdige“ Grundlage für eine politische Lösung bezeichnet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Die Anerkennung der marokkanischen Souveränität ist eine endgültige Entscheidung, die nicht rückgängig gemacht wird“, betonte der US-Berater. „Wir betrachten den marokkanischen Autonomieplan als den besten und realistischsten Ansatz, um einen stabilen und dauerhaften Frieden zu erreichen.“</p>



<blockquote class="twitter-tweet"><p lang="en" dir="ltr">I had the pleasure of meeting Foreign Minister Bourita to discuss opportunities to strengthen our strategic partnership and alliance, especially as U.S. firms pursue opportunities throughout all of Morocco including its territory of Western Sahara. I discussed efforts to… <a href="https://t.co/Yf5HBYqmyX">pic.twitter.com/Yf5HBYqmyX</a></p>&mdash; U.S. Senior Advisor for Arab and African Affairs (@US_SrAdvisorAF) <a href="https://twitter.com/US_SrAdvisorAF/status/1971617717359956384?ref_src=twsrc%5Etfw">September 26, 2025</a></blockquote> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Haltung wurde in den vergangenen Jahren von mehreren westlichen Staaten bestätigt, darunter <a href="https://fokus-afrika.de/tag/spanien/">Spanien</a>, <a href="https://fokus-afrika.de/tag/frankreich/">Frankreich</a>, <a href="https://fokus-afrika.de/politik/deutsch-afrikanische-beziehungen/">Deutschland</a> und zuletzt auch das <a href="https://fokus-afrika.de/tag/uk/">Vereinigte Königreich</a>. Sie alle bezeichneten die marokkanische Initiative als die Grundlage für eine friedliche Lösung unter der Schirmherrschaft der Vereinten Nationen.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-optimismus-durch-diplomatische-annaherung-zwischen-marokko-und-algerien"><span id="optimismus-durch-diplomatische-annaeherung-zwischen-marokko-und-algerien">Optimismus durch diplomatische Annäherung zwischen Marokko und Algerien</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Massad Boulos stellte einen direkten Zusammenhang zwischen der Lösung der Sahara-Frage und der Normalisierung der Beziehungen zwischen Marokko und Algerien her, die seit 2021 unterbrochen sind. „Sobald es eine endgültige Lösung für die Sahara gibt, wird die Wiederannäherung zwischen den beiden Nachbarländern deutlich einfacher sein“, erklärte er.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Er zeigte sich zuversichtlich, dass sowohl König Mohammed VI. als auch die algerische Führung offen für einen „konstruktiven Dialog“ seien. „Wir wissen, dass der König von Marokko eine klare und pragmatische Vision hat. Gleichzeitig erkennen wir, dass Algerien inzwischen bereit ist, an einem friedlichen Dialog teilzunehmen. Daher unser Optimismus, dass eine endgültige Lösung bald erreicht werden kann.“</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-internationale-unterstutzung-fur-rabats-autonomieplan-wachst"><span id="internationale-unterstuetzung-fuer-rabats-autonomieplan-waechst">Internationale Unterstützung für Rabats Autonomieplan wächst</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die wachsende Unterstützung für Marokkos Autonomieplan zeigt sich nicht nur in den Vereinigten Staaten und Europa, sondern auch auf dem afrikanischen Kontinent. Laut Angaben des marokkanischen Außenministeriums haben bislang rund 40 Prozent der Mitgliedsstaaten der Afrikanischen Union Konsulate in den südlichen Provinzen Dakhla und Laâyoune eröffnet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch in Lateinamerika und der Karibik bekennen sich immer mehr Länder zu Rabats Ansatz. Guatemala, El Salvador, Panama, Barbados und Paraguay zählen zu den Staaten, die den marokkanischen Vorschlag als glaubwürdige Lösung betrachten. In den arabischen Golfstaaten unterstützen <a href="https://fokus-afrika.de/tag/saudi-arabien/">Saudi-Arabien</a>, die <a href="https://fokus-afrika.de/tag/uae/">Vereinigten Arabischen Emirate</a>, Kuwait, Bahrain, Oman und <a href="https://fokus-afrika.de/tag/katar/">Katar</a> geschlossen die territoriale Integrität Marokkos.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-ausblick-auf-den-30-oktober-entscheidung-im-un-sicherheitsrat"><span id="ausblick-auf-den-30-oktober-entscheidung-im-un-sicherheitsrat">Ausblick auf den 30. Oktober – Entscheidung im UN-Sicherheitsrat</span></h3>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1001" height="1024" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G0GZ2POWQAErjd1-1001x1024.jpeg" alt="" class="wp-image-21305 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G0GZ2POWQAErjd1-1001x1024.jpeg 1001w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G0GZ2POWQAErjd1-293x300.jpeg 293w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G0GZ2POWQAErjd1-768x786.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G0GZ2POWQAErjd1-1501x1536.jpeg 1501w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G0GZ2POWQAErjd1-380x389.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G0GZ2POWQAErjd1-800x818.jpeg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G0GZ2POWQAErjd1-1160x1187.jpeg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G0GZ2POWQAErjd1.jpeg 1564w" sizes="(max-width: 1001px) 100vw, 1001px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Der kommende 30. Oktober gilt als entscheidendes Datum für die diplomatische Zukunft der Region. Der UN-Sicherheitsrat wird über die Verlängerung des MINURSO-Mandats abstimmen und eine neue Resolution zur Westsahara-Frage beraten. Diplomaten gehen davon aus, dass die Vereinigten Staaten versuchen werden, eine ausgewogene, aber deutlich proaktive Formulierung einzubringen, die sowohl den marokkanischen Autonomieplan bestätigt als auch die Einbindung Algeriens in einen politischen Prozess vorsieht.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">„Wir wissen, dass es schwierig ist, alle Seiten zufriedenzustellen, aber das Ziel bleibt klar – ein stabiler, dauerhafter Frieden in <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/nordafrika/">Nordafrika</a>“, sagte Boulos.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Wird Spanien den algerischen Senator Abdelkader Djedei ausliefern?</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/wird-spanien-den-algerischen-senator-abdelkader-djedei-ausliefern/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Oct 2025 22:30:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Algerien]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[Justiz]]></category>
		<category><![CDATA[Menschenrechte]]></category>
		<category><![CDATA[NGO]]></category>
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		<category><![CDATA[Spanien]]></category>
		<category><![CDATA[UK]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>FOKUS AFRIKA ist ein deutschsprachiges Online-Medienportal, welches sich auf die politischen und wirtschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents fokussiert.</p>
<p>Die Menschenrechtsorganisation SHOAA for Human Rights, mit Sitz in London, hat in einer Erklärung vor einer „besorgniserregenden Eskalation“ im&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fwird-spanien-den-algerischen-senator-abdelkader-djedei-ausliefern%2F&amp;action_name=Wird%20Spanien%20den%20algerischen%20Senator%20Abdelkader%20Djedei%20ausliefern%3F&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/wird-spanien-den-algerischen-senator-abdelkader-djedei-ausliefern/">Wird Spanien den algerischen Senator Abdelkader Djedei ausliefern?</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>FOKUS AFRIKA ist ein deutschsprachiges Online-Medienportal, welches sich auf die politischen und wirtschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents fokussiert.</p>

<p class="wp-block-paragraph">Die Menschenrechtsorganisation <strong>SHOAA for Human Rights</strong>, mit Sitz in <a href="https://fokus-afrika.de/tag/uk/">London</a>, hat in einer <a href="https://shoaa.org/shoaa-calls-for-an-end-to-the-arbitrary-prosecution-of-senator-abdelkader-djedei-and-urges-spain-to-reject-algerias-extradition-request/">Erklärung</a> vor einer „besorgniserregenden Eskalation“ im Fall des algerischen Senators <strong>Abdelkader Djedei</strong> gewarnt. Der Parlamentarier aus der <strong>Wilaya Ouargla</strong>, Mitglied des <strong>algerischen Nationalrats (Conseil de la Nation)</strong>, sieht sich in Spanien mit einem Auslieferungsantrag der algerischen Behörden konfrontiert. SHOAA spricht von einem „politisch motivierten Verfahren“ und fordert die spanischen Behörden auf, die Auslieferung abzulehnen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-ein-parlamentarier-im-exil"><span id="ein-parlamentarier-im-exil">Ein Parlamentarier im Exil</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Djedei, der 2019 in den algerischen Senat gewählt wurde, verließ das Land Berichten zufolge auf einem <strong>Boot von „Harragas“ – irregulären Migranten</strong>, um einer drohenden Verhaftung zu entkommen. Hintergrund sind <strong>Ermittlungen und eine Verurteilung wegen angeblicher „Störung der öffentlichen Ordnung“ und „Beleidigung staatlicher Institutionen“</strong>, die SHOAA als „willkürlich und repressiv“ bezeichnet. Dieser <a href="https://fokus-afrika.de/algeriens-ex-geheimdienstchef-abdelkader-haddad-flieht-nach-spanien/">Fall erinnert an den kürzlich geflohenen Geheimdienstchef Abdelkader Haddad.</a> </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Konflikt mit der Justiz begann nach einer <strong>Parlamentsdebatte im Dezember 2019</strong>, bei der Djedei öffentlich die <strong>ungleiche Entwicklung zwischen Nord- und Südalgerien</strong>, <strong>mangelnde Transparenz in der Energiepolitik</strong> sowie die <strong>fehlende Beteiligung der lokalen Bevölkerung an Entscheidungen über Schiefergasförderung und Umweltschutz</strong> kritisiert hatte. Diese Aussagen, so die NGO, fielen unter die <strong>verfassungsrechtlich garantierte Meinungsfreiheit</strong> und seine <strong>parlamentarische Immunität</strong>.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-eine-umstrittene-aufhebung-der-immunitat"><span id="eine-umstrittene-aufhebung-der-immunitaet">Eine umstrittene Aufhebung der Immunität</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Im&nbsp;<strong>November 2023</strong>&nbsp;entschied die&nbsp;<strong>algerische Verfassungsgerichtsbarkeit</strong>, Djedeis Immunität aufzuheben – ohne Anhörung des Betroffenen und ohne öffentliche Abstimmung im Senat, wie es die Geschäftsordnung vorsieht. SHOAA bezeichnete diese Entscheidung als&nbsp;<strong>„verfassungswidrig“</strong>&nbsp;und als „schwere Verletzung der Unabhängigkeit des Gesetzgebers“.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nur wenige Tage nach der Entscheidung erließ das&nbsp;<strong>Gericht von Touggourt</strong>&nbsp;ein&nbsp;<strong>Ausreiseverbot</strong>&nbsp;gegen den Senator. Im&nbsp;<strong>Februar 2024</strong>&nbsp;wurde er zu&nbsp;<strong>drei Jahren Haft und einer Geldstrafe von 500.000 Dinar</strong>&nbsp;verurteilt. Die Anklage lautete auf&nbsp;<strong>„Beleidigung einer Behörde“, „Schädigung des nationalen Interesses“</strong>&nbsp;und&nbsp;<strong>„Störung der öffentlichen Ordnung“</strong>.</p>



<blockquote class="twitter-tweet"><p lang="en" dir="ltr">SHOAA for Human Rights expresses deep concern over the arbitrary prosecution of Algerian Senator Abdelkader Djedei, who currently resides in Spain after being forced to leave the country in involuntary exile, following the opening of judicial proceedings against him in 2023 that… <a href="https://t.co/F0DFQUgpQU">pic.twitter.com/F0DFQUgpQU</a></p>&mdash; شعاع لحقوق الإنسان SHOAA for Human Rights (@shoaa_org) <a href="https://twitter.com/shoaa_org/status/1981399974379237479?ref_src=twsrc%5Etfw">October 23, 2025</a></blockquote> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Angaben von SHOAA stehen diese Vorwürfe exemplarisch für die&nbsp;<strong>Kriminalisierung politischer Meinungsäußerungen</strong>&nbsp;in Algerien.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-der-internationale-aspekt-spaniens-entscheidung-am-3-november"><span id="der-internationale-aspekt-spaniens-entscheidung-am-3-november">Der internationale Aspekt: Spaniens Entscheidung am 3. November</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Im Oktober 2025 erhielt Djedei eine&nbsp;<strong>Vorladung der spanischen Audiencia Nacional</strong>, die über den von Algerien eingereichten&nbsp;<strong>Auslieferungsantrag</strong>&nbsp;entscheiden wird. Die Anhörung ist für den&nbsp;<strong>3. November 2025</strong>&nbsp;im&nbsp;<strong>Gericht von El Campello (Provinz Alicante)</strong>&nbsp;angesetzt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die NGO warnt, dass eine Auslieferung Djedeis an Algerien <strong>„sein Leben und seine Freiheit gefährden“</strong> würde und gegen das <strong>Völkerrechtliche Prinzip der Nichtauslieferung aus politischen Gründen</strong> (Art. 3 des Europäischen Auslieferungsübereinkommens und Art. 13 des ICCPR) verstoße. SHOAA appelliert an die spanische Justiz, <strong>„dem Druck Algeriens nicht nachzugeben“</strong> und die <strong>Rechte des Senators auf Asyl und Schutz vor Verfolgung</strong> zu gewährleisten.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-ein-prufstein-fur-algeriens-internationale-verpflichtungen"><span id="ein-pruefstein-fuer-algeriens-internationale-verpflichtungen">Ein Prüfstein für Algeriens internationale Verpflichtungen</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Am&nbsp;<strong>23. Oktober 2025</strong>&nbsp;reagierte auch die&nbsp;<strong>Interparlamentarische Union (IPU)</strong>&nbsp;in Genf: Der&nbsp;<strong>Governing Council</strong>&nbsp;nahm einstimmig eine von SHOAA eingereichte Beschwerde an und&nbsp;<strong>setzte Algerien auf die sogenannte „Yellow List“</strong>&nbsp;– eine Beobachtungsliste für Staaten, in denen Parlamentsmitglieder wegen politischer Äußerungen verfolgt werden.</p>



<blockquote class="twitter-tweet"><p lang="en" dir="ltr">🟧The Governing Council of the Inter-Parliamentary Union (IPU) unanimously adopted, on Thursday, 23 October 2025, during its 151st session held in Geneva, a decision to accept the complaint submitted by SHOAA for Human Rights, on behalf of Senator Abdelkader Djedei, to the… <a href="https://t.co/7MTPgsepci">pic.twitter.com/7MTPgsepci</a></p>&mdash; شعاع لحقوق الإنسان SHOAA for Human Rights (@shoaa_org) <a href="https://twitter.com/shoaa_org/status/1981680367066022359?ref_src=twsrc%5Etfw">October 24, 2025</a></blockquote> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>



<p class="wp-block-paragraph">In ihrer Entscheidung äußerte die&nbsp;<strong>IPU-Kommission für die Rechte von Parlamentariern</strong>&nbsp;„tiefe Besorgnis über die unverhältnismäßige Strafe“ und betonte, dass Djedeis Äußerungen „<strong>keine Beleidigungen, sondern legitime politische Kritik</strong>“ darstellten. Die Kommission forderte die algerische Regierung auf, sämtliche Verfahren einzustellen und die&nbsp;<strong>Meinungsfreiheit aller Abgeordneten des Staatsrats</strong>&nbsp;zu gewährleisten.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-ipu-anhorungen-in-genf-und-madrid"><span id="ipu-anhoerungen-in-genf-und-madrid">IPU: Anhörungen in Genf und Madrid</span></h3>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="799" height="533" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/54875890822_4da12225f7_c.jpg" alt="" class="wp-image-21163 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/54875890822_4da12225f7_c.jpg 799w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/54875890822_4da12225f7_c-300x200.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/54875890822_4da12225f7_c-768x512.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/54875890822_4da12225f7_c-380x253.jpg 380w" sizes="(max-width: 799px) 100vw, 799px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Vor der IPU-Sitzung am <strong>19. Oktober 2025</strong> legten Senator Djedei und <strong>Rachid Aouine</strong>, Direktor von SHOAA, einen Bericht über die Verfassungs- und Verfahrensverstöße im Fall Djedei vor. Am <strong>21. Oktober</strong> nahm auch eine <strong>offizielle algerische Delegation</strong> an einer Anhörung teil und verteidigte das Vorgehen der Justizbehörden – ohne jedoch die politischen Hintergründe des Falls überzeugend zu entkräften, so Beobachter in Genf.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Parallel dazu bereitet sich die&nbsp;<strong>spanische Justiz</strong>&nbsp;auf die Anhörung zur&nbsp;<strong>algerischen Auslieferungsanfrage</strong>&nbsp;vor. SHOAA sieht darin eine gefährliche Ausweitung der Repression jenseits der Landesgrenzen:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">„Diese Auslieferung wäre ein alarmierendes Signal – sie würde zeigen, dass Dissens selbst im Exil nicht sicher ist“, erklärte die Organisation.</p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">In ihrem Bericht fordert SHOAA die algerische Regierung auf, die Verurteilung aufzuheben, die Ermittlungen einzustellen und Djedeis Sicherheit sowie die seiner Familie zu gewährleisten. Das Verfahren zeige, so die Organisation, wie&nbsp;<strong>die Justiz zunehmend als politisches Instrument eingesetzt wird</strong>, um&nbsp;<strong>kritische Stimmen im Parlament und in der Zivilgesellschaft zum Schweigen zu bringen</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die NGO sieht in diesem Fall einen&nbsp;<strong>Test für die internationale Glaubwürdigkeit Algeriens</strong>&nbsp;in Fragen der&nbsp;<strong>Menschenrechte, Rechtsstaatlichkeit und parlamentarischen Unabhängigkeit</strong>.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Vizepräsident Obiang Mangue beschuldigt Frankreich der „Destabilisierung“</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/vizepraesident-obiang-mangue-beschuldigt-frankreich-der-destabilisierung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Oct 2025 21:52:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Äquatorialguinea]]></category>
		<category><![CDATA[Institutionelle Beziehungen]]></category>
		<category><![CDATA[2]]></category>
		<category><![CDATA[5]]></category>
		<category><![CDATA[Frankreich]]></category>
		<category><![CDATA[Menschenrechte]]></category>
		<category><![CDATA[Opposition]]></category>
		<category><![CDATA[Präsident]]></category>
		<category><![CDATA[Spanien]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>FOKUS AFRIKA ist ein deutschsprachiges Online-Medienportal, welches sich auf die politischen und wirtschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents fokussiert.</p>
<p>Malabo. Die Spannungen zwischen Äquatorialguinea und Frankreich haben sich erneut verschärft. Teodoro Nguema Obiang Mangue, Vizepräsident und Sohn des langjährigen&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fvizepraesident-obiang-mangue-beschuldigt-frankreich-der-destabilisierung%2F&amp;action_name=Vizepr%C3%A4sident%20Obiang%20Mangue%20beschuldigt%20Frankreich%20der%20%E2%80%9EDestabilisierung%E2%80%9C&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/vizepraesident-obiang-mangue-beschuldigt-frankreich-der-destabilisierung/">Vizepräsident Obiang Mangue beschuldigt Frankreich der „Destabilisierung“</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>FOKUS AFRIKA ist ein deutschsprachiges Online-Medienportal, welches sich auf die politischen und wirtschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents fokussiert.</p>

<p class="wp-block-paragraph"><strong>Malabo.</strong> Die Spannungen zwischen Äquatorialguinea und Frankreich haben sich erneut verschärft. <strong>Teodoro Nguema Obiang Mangue</strong>, Vizepräsident und Sohn des langjährigen Staatschefs <strong>Teodoro Obiang Nguema Mbasogo</strong>, wirft Paris vor, eine „systematische Kampagne der Destabilisierung“ gegen sein Land zu führen. Anlass ist die Verleihung des <strong><a href="https://fokus-afrika.de/tag/frankreich/">französisch</a>-deutschen Menschenrechtspreises</strong> an den regimekritischen Aktivisten <strong>Alfredo Okenve</strong>, der seit Jahren im <a href="https://fokus-afrika.de/tag/spanien/">spanischen</a> Exil lebt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In einem Beitrag auf der Plattform&nbsp;<strong>X (vormals Twitter)</strong>&nbsp;bezeichnete Obiang Mangue die Entscheidung der französischen und deutschen Außenministerien als „Belohnung für Aufwiegler und Verräter“. Er warf Frankreich vor, sich in die inneren Angelegenheiten Äquatorialguineas einzumischen und „politische Feindseligkeit unter dem Deckmantel der Menschenrechte“ zu betreiben.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-aquatorialguinea-mit-angespannten-beziehungen-zu-frankreich"><span id="aequatorialguinea-mit-angespannten-beziehungen-zu-frankreich">Äquatorialguinea mit angespannten Beziehungen zu Frankreich</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Wortmeldung erfolgt in einem ohnehin angespannten diplomatischen Klima. Die Beziehungen zwischen&nbsp;<strong>Malabo und Paris</strong>&nbsp;sind seit Jahren belastet – insbesondere seit der Beschlagnahmung eines luxuriösen Pariser Anwesens im Wert von rund&nbsp;<strong>100 Millionen Euro</strong>, das Obiang Mangue zugerechnet wird. Der Fall ist Teil der sogenannten&nbsp;<strong>„Biens mal acquis“</strong>-Ermittlungen („unrechtmäßig erworbene Güter“), in deren Rahmen der Vizepräsident wegen&nbsp;<strong>Korruption und Geldwäsche</strong>&nbsp;in mehreren Ländern angeklagt ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für den Sohn des Präsidenten ist die Ehrung Okenves durch westliche Staaten ein weiterer politischer Affront. Der Oppositionsaktivist gilt als scharfer Kritiker des Regimes und wurde bereits mehrfach inhaftiert, bevor er 2018 das Land verließ.</p>



<blockquote class="twitter-tweet"><p lang="es" dir="ltr">Trás observar con indignación cómo Francia condecora a instigadores del odio, incitándolos a perturbar la paz y a actuar en contra de sus propias culturas y hermanos, como ocurrió la semana pasada con un ecuatoguineano vende patrias, radicado en Europa, junto con la Embajadora <a href="https://t.co/G9RE4ZwpKX">pic.twitter.com/G9RE4ZwpKX</a></p>&mdash; Teodoro Obiang Nguema Mangue (@TeodoroObiang17) <a href="https://twitter.com/TeodoroObiang17/status/1980507332758184087?ref_src=twsrc%5Etfw">October 21, 2025</a></blockquote> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>



<p class="wp-block-paragraph">Obiang Mangue sprach von einer „Kampagne westlicher Heuchelei“, die darauf abziele,&nbsp;<strong>„den Frieden und die Stabilität des Landes zu untergraben“</strong>.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-obiang-mangue-mit-wiederkehrenden-kontroversen"><span id="obiang-mangue-mit-wiederkehrenden-kontroversen">Obiang Mangue mit wiederkehrenden Kontroversen</span></h2>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G3tc4guWwAIzKIf-768x1024.jpeg" alt="" class="wp-image-21070 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G3tc4guWwAIzKIf-768x1024.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G3tc4guWwAIzKIf-225x300.jpeg 225w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G3tc4guWwAIzKIf-1152x1536.jpeg 1152w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G3tc4guWwAIzKIf-380x507.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G3tc4guWwAIzKIf-800x1067.jpeg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G3tc4guWwAIzKIf-1160x1547.jpeg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G3tc4guWwAIzKIf.jpeg 1536w" sizes="(max-width: 768px) 100vw, 768px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Die jüngste Auseinandersetzung fügt sich in eine Reihe öffentlicher Auftritte des Vizepräsidenten ein, die internationale Aufmerksamkeit erregten. Erst wenige Tage zuvor hatte er die Entscheidung des <strong>Nobelkomitees</strong>, den <strong>Friedensnobelpreis 2025</strong> an die venezolanische Oppositionsführerin <strong>María Corina Machado</strong> zu verleihen, als „politisch motiviert“ bezeichnet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Obiang Mangue argumentierte, der Preis hätte stattdessen an <strong>Donald Trump</strong> oder an seinen eigenen Vater gehen sollen – „für seine unermüdlichen Bemühungen um Stabilität und Gleichgewicht in <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/zentralafrika/">Zentralafrika</a>“.</p>
</div></div>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">„Der Nobelpreis hat seinen Sinn verloren, wenn er an Personen vergeben wird, die Proteste und Unruhen fördern“, schrieb der Vizepräsident in seinem Beitrag.</p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">Er warf dem Nobelkomitee vor, „Politik über Frieden“ zu stellen – eine Aussage, die in regierungsnahen Medien Äquatorialguineas breite Zustimmung fand.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Analysten sehen in den jüngsten Äußerungen Obiangs den Versuch, innenpolitisch Stärke zu demonstrieren und internationale Kritik an der <a href="https://fokus-afrika.de/tag/menschenrechte/">Menschenrechtslage</a> des Landes abzuwehren. Äquatorialguinea wird seit 1979 von Präsident <strong>Teodoro Obiang Nguema Mbasogo</strong> regiert.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Libyen-Krieg: Spanien stoppt geheime Waffenlieferung an Haftars Milizen</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/libyen-krieg-spanien-stoppt-geheime-waffenlieferung-an-haftars-milizen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Oct 2025 12:13:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Libyen]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[5]]></category>
		<category><![CDATA[EU]]></category>
		<category><![CDATA[Italien]]></category>
		<category><![CDATA[Migration]]></category>
		<category><![CDATA[Militär]]></category>
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		<category><![CDATA[UAE]]></category>
		<category><![CDATA[UN]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>FOKUS AFRIKA ist ein deutschsprachiges Online-Medienportal, welches sich auf die politischen und wirtschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents fokussiert.</p>
<p>Nach Recherchen der italienischen Zeitung Il Foglio hat die spanische Guardia Civil im August 2025 im Hafen der nordafrikanischen Enklave Ceuta&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Flibyen-krieg-spanien-stoppt-geheime-waffenlieferung-an-haftars-milizen%2F&amp;action_name=Libyen-Krieg%3A%20Spanien%20stoppt%20geheime%20Waffenlieferung%20an%20Haftars%20Milizen&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/libyen-krieg-spanien-stoppt-geheime-waffenlieferung-an-haftars-milizen/">Libyen-Krieg: Spanien stoppt geheime Waffenlieferung an Haftars Milizen</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>FOKUS AFRIKA ist ein deutschsprachiges Online-Medienportal, welches sich auf die politischen und wirtschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents fokussiert.</p>

<p class="wp-block-paragraph">Nach Recherchen der italienischen Zeitung <em><a href="https://www.ilfoglio.it/esteri/2025/10/17/news/cosi-gli-emirati-danno-agli-haftar-le-motovedette-usate-per-respingere-i-migranti-inchiesta-8218397/">Il Foglio</a></em> hat die <a href="https://fokus-afrika.de/tag/spanien/">spanische</a> Guardia Civil im August 2025 im Hafen der nordafrikanischen Enklave <strong>Ceuta (Sebta)</strong> zehn militärische Boote beschlagnahmt, die aus den <strong><a href="https://fokus-afrika.de/tag/uae/">Vereinigten Arabischen Emiraten</a> (VAE)</strong> stammten und für die Streitkräfte des libyschen Generals <strong>Khalifa Haftar</strong> bestimmt waren. Der Einsatz erfolgte im Rahmen der Durchsetzung des seit 2011 geltenden <strong>UN-Waffenembargos gegen Libyen</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Laut dem Bericht handelte es sich bei den gestoppten Schiffen um moderne <strong>Patrouillen- und Schnellboote</strong>, die in Werften in <strong>Dubai</strong> gebaut wurden. Sie befanden sich auf dem Weg nach <strong>Bengasi</strong>, dem Machtzentrum der sogenannten <strong>Libyschen Nationalarmee (LNA)</strong> im Osten des Landes. Offiziell sollten sie dort zur „Sicherung der Migrationsrouten im Mittelmeer“ eingesetzt werden – eine Begründung, die Beobachter seit Jahren als Deckmantel für verdeckte militärische Aufrüstung werten.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-ein-seltener-eingriff-in-eine-routinemassige-waffenroute"><span id="ein-seltener-eingriff-in-eine-routinemaessige-waffenroute">Ein seltener Eingriff in eine routinemäßige Waffenroute</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Beschlagnahmung gilt als&nbsp;<strong>ungewöhnlicher Vorgang</strong>, da Lieferungen aus den Golfstaaten an die ostlibyschen Kräfte Haftars trotz des Embargos bislang fast immer ungehindert ihr Ziel erreichten. Laut europäischen Sicherheitskreisen werden solche Transfers häufig&nbsp;<strong>toleriert oder stillschweigend geduldet</strong>, da sie – indirekt – europäischen Interessen dienen: Haftar kontrolliert große Teile der libyschen Küste und gilt als Schlüsselfigur bei der&nbsp;<strong>Eindämmung von Migration nach Südeuropa</strong>.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="790" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/Libyan_General_Khalifa_Haftar_in_2023.jpg" alt="" class="wp-image-21008 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/Libyan_General_Khalifa_Haftar_in_2023.jpg 640w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/Libyan_General_Khalifa_Haftar_in_2023-243x300.jpg 243w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/Libyan_General_Khalifa_Haftar_in_2023-380x469.jpg 380w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Die beschlagnahmten Boote trugen das <strong>Emblem „TBZ“</strong> – die Initialen der <strong>Tariq-Ben-Ziyad-Brigade</strong>, die von <strong>Saddam Haftar</strong>, dem Sohn des libyschen Feldmarschalls, geführt wird. Diese Einheit steht seit Jahren unter Beobachtung der Vereinten Nationen und wird beschuldigt, <strong>Kriegsverbrechen und schwere Menschenrechtsverletzungen</strong> gegen Zivilisten und Migranten begangen zu haben. Trotz dieser Vorwürfe gilt sie in Sicherheitskreisen als <strong>zentrale Partnerin europäischer Migrationspolitik</strong>, da sie an der Überwachung der Küstenabschnitte beteiligt ist, die von Flüchtlingsrouten aus Westafrika und der Sahelzone genutzt werden.</p>
</div></div>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-verwicklungen-europaischer-interessen-in-libyen"><span id="verwicklungen-europaeischer-interessen-in-libyen">Verwicklungen europäischer Interessen in Libyen</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Der Fall wirft ein Schlaglicht auf die <strong>Widersprüche europäischer Migrationspolitik</strong>. Während die <strong>Europäische Union</strong> seit Jahren auf die „Externalisierung der Grenzen“ setzt und Schiffe an die libysche Küstenwache in <strong>Tripolis</strong> liefert, um Migrantenrouten abzufangen, zeigt die Affäre um die Boote für Bengasi, dass auch mit Haftars Kräften im Osten des Landes <strong>inoffizielle Kooperationen</strong> bestehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese zweigleisige Strategie – Zusammenarbeit mit rivalisierenden libyschen Machtzentren – dient der Kontrolle von Abfahrten nach <strong><a href="https://fokus-afrika.de/tag/italien/">Italien</a>, Malta und Griechenland</strong>, birgt jedoch erhebliche politische und moralische Risiken. Menschenrechtsorganisationen kritisieren seit Langem, dass die EU damit <strong>Akteure stärkt, die für Gewalt, Folter und illegale Inhaftierungen verantwortlich gemacht werden</strong>.</p>



<blockquote class="twitter-tweet"><p lang="it" dir="ltr">Inchiesta: gli Emirati danno agli Haftar le motovedette usate per respingere i migranti. Il sequestro in Spagna di dieci imbarcazioni dirette a Bengasi svela una rete dei traffici fra Libia, Giordania, Emirati e Hong Kong. Di <a href="https://twitter.com/GambLuca?ref_src=twsrc%5Etfw">@Gambluca</a> <a href="https://t.co/HOUB9K4Y0j">https://t.co/HOUB9K4Y0j</a></p>&mdash; Il Foglio (@ilfoglio_it) <a href="https://twitter.com/ilfoglio_it/status/1979093992546369664?ref_src=twsrc%5Etfw">October 17, 2025</a></blockquote> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>



<p class="wp-block-paragraph">Die Vereinten Nationen dokumentierten bereits mehrfach Verstöße gegen das Waffenembargo durch die Vereinigten Arabischen Emirate, <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/nordafrika/agypten/">Ägypten</a> und andere Staaten, die Haftar unterstützen. Dennoch blieb die Umsetzung der Sanktionen bislang weitgehend wirkungslos. Spaniens Eingreifen markiert daher einen <strong>seltenen Präzedenzfall</strong>, bei dem ein EU-Staat aktiv gegen eine Lieferung aus einem verbündeten Land vorging.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-keine-offizielle-bestatigung-aus-madrid"><span id="keine-offizielle-bestaetigung-aus-madrid">Keine offizielle Bestätigung aus Madrid</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die spanische Regierung hat die Enthüllungen bislang&nbsp;<strong>nicht bestätigt</strong>. Das Innenministerium verwies lediglich darauf, dass „sämtliche Maßnahmen im Einklang mit internationalen Verpflichtungen“ stünden. Auch die Guardia Civil äußerte sich nicht zu den Vorgängen in Ceuta.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/1620px-Patrullera_Rio_Luna._Dia_de_las_Fuerzas_Armadas._Gijon._24-05-2024._53746014773-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-21007 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/1620px-Patrullera_Rio_Luna._Dia_de_las_Fuerzas_Armadas._Gijon._24-05-2024._53746014773-1024x683.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/1620px-Patrullera_Rio_Luna._Dia_de_las_Fuerzas_Armadas._Gijon._24-05-2024._53746014773-300x200.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/1620px-Patrullera_Rio_Luna._Dia_de_las_Fuerzas_Armadas._Gijon._24-05-2024._53746014773-768x512.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/1620px-Patrullera_Rio_Luna._Dia_de_las_Fuerzas_Armadas._Gijon._24-05-2024._53746014773-1536x1024.jpg 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/1620px-Patrullera_Rio_Luna._Dia_de_las_Fuerzas_Armadas._Gijon._24-05-2024._53746014773-380x253.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/1620px-Patrullera_Rio_Luna._Dia_de_las_Fuerzas_Armadas._Gijon._24-05-2024._53746014773-800x533.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/1620px-Patrullera_Rio_Luna._Dia_de_las_Fuerzas_Armadas._Gijon._24-05-2024._53746014773-1160x773.jpg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/1620px-Patrullera_Rio_Luna._Dia_de_las_Fuerzas_Armadas._Gijon._24-05-2024._53746014773.jpg 1620w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">In diplomatischen Kreisen wird davon ausgegangen, dass Madrid mit der Aktion <strong>ein Signal an Brüssel und die Vereinten Nationen</strong> senden wollte: Die EU müsse stärker darauf achten, dass ihre Mitgliedsstaaten und Partner nicht selbst zur <strong>Unterwanderung internationaler Embargos</strong> beitragen.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Währenddessen schweigen sowohl die Emirate als auch Vertreter der ostlibyschen Behörden. In Bengasi dementierten Haftars Sprecher bislang jede Verbindung zu den beschlagnahmten Booten.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-ein-embargo-mit-politischer-sprengkraft"><span id="ein-embargo-mit-politischer-sprengkraft">Ein Embargo mit politischer Sprengkraft</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Das Waffenembargo gegen Libyen besteht seit&nbsp;<strong>Resolution 1970 des UN-Sicherheitsrats</strong>&nbsp;aus dem Jahr 2011 und wurde seither regelmäßig verlängert. Es soll verhindern, dass die zahlreichen bewaffneten Gruppen des Landes weiter aufgerüstet werden. Dennoch sind&nbsp;<strong>illegale Waffenlieferungen über See und Luft</strong>&nbsp;weiterhin an der Tagesordnung – ein Spiegelbild der anhaltenden Fragmentierung Libyens und der&nbsp;<strong>geopolitischen Rivalitäten zwischen Ost und West</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der spanische Vorfall könnte neue Diskussionen über die&nbsp;<strong>Effektivität internationaler Sanktionen</strong>&nbsp;und die&nbsp;<strong>Komplizenschaft europäischer Staaten in der libyschen Sicherheitsarchitektur</strong>&nbsp;auslösen – insbesondere im Hinblick auf die Kontrolle der Migration und die Balance zwischen Sicherheitspolitik und Menschenrechten.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Marokko und EU einigen sich auf Landwirtschaftsabkommen</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/marokko-und-eu-einigen-sich-auf-landwirtschaftsabkommen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Oct 2025 19:12:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Internationale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[Marokko]]></category>
		<category><![CDATA[EU]]></category>
		<category><![CDATA[Handel]]></category>
		<category><![CDATA[Kooperation]]></category>
		<category><![CDATA[Landwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Sahara]]></category>
		<category><![CDATA[Spanien]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>FOKUS AFRIKA ist ein deutschsprachiges Online-Medienportal, welches sich auf die politischen und wirtschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents fokussiert.</p>
<p>Marokko und die Europäische Union haben am Freitag in Brüssel den Austausch von Schreiben zur Änderung des bilateralen&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fmarokko-und-eu-einigen-sich-auf-landwirtschaftsabkommen%2F&amp;action_name=Marokko%20und%20EU%20einigen%20sich%20auf%20Landwirtschaftsabkommen&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/marokko-und-eu-einigen-sich-auf-landwirtschaftsabkommen/">Marokko und EU einigen sich auf Landwirtschaftsabkommen</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>FOKUS AFRIKA ist ein deutschsprachiges Online-Medienportal, welches sich auf die politischen und wirtschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents fokussiert.</p>

<p class="wp-block-paragraph">Marokko und die Europäische Union haben am Freitag in Brüssel den Austausch von Schreiben zur Änderung des bilateralen Landwirtschaftsabkommens unterzeichnet. Das Abkommen, das sofort vorläufig in Kraft tritt, schließt nun auch landwirtschaftliche Produkte aus den marokkanischen Südprovinzen ein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Von marokkanischer Seite unterzeichnete Ahmed Réda Chami, Botschafter des Königreichs bei der EU. Das Abkommen gilt, bis die internen Verfahren beider Seiten vollständig abgeschlossen sind.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-gleiche-marktbedingungen-fur-produkte-aus-der-marokkanischen-sahara"><span id="gleiche-marktbedingungen-fuer-produkte-aus-der-marokkanischen-sahara">Gleiche Marktbedingungen für Produkte aus der marokkanischen Sahara</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das Landwirtschaftsabkommen stellt klar, dass Produkte aus den Regionen Laâyoune-Sakiat el Hamra und Dakhla-Oued Eddahab die gleichen Präferenzbedingungen beim Zugang zum EU-Markt erhalten wie Produkte aus dem übrigen Marokko.</p>



<blockquote class="twitter-tweet"><p lang="fr" dir="ltr">Monsieur le Ministre Nasser Bourita: &#8220;L’accord agricole Maroc-Union Européenne amendé, confirme l’application aux Provinces du Sud des tarifs préférentiels accordés par l’UE au titre de l’Accord d’Association avec le Royaume du Maroc&#8221;<br>🔗<a href="https://t.co/z2bTacJ9BT">https://t.co/z2bTacJ9BT</a> <a href="https://t.co/Y8tBYvhm1o">pic.twitter.com/Y8tBYvhm1o</a></p>— Maroc Diplomatie 🇲🇦 (@MarocDiplomatie) <a href="https://twitter.com/MarocDiplomatie/status/1973793848175571438?ref_src=twsrc%5Etfw">October 2, 2025</a></blockquote> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>



<p class="wp-block-paragraph">Außenminister Nasser Bourita erklärte in Rabat: „Die Bedingungen des Marktzugangs, die für Produkte aus dem Norden gelten, finden auch auf die Produkte aus dem marokkanischen <a href="https://fokus-afrika.de/tag/sahara/">Sahara</a> Anwendung.“ Er betonte, dass das Abkommen im Einklang mit den Grundlagen der marokkanischen Position stehe. Es stellt eine Fortsetzung der Philosophie des 2018 unterzeichneten Briefwechsels dar.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-eu-fuhrt-neue-regelung-fur-herkunftskennzeichnung-aus-marokko-ein"><span id="eu-fuehrt-neue-regelung-fuer-herkunftskennzeichnung-aus-marokko-ein">EU führt neue Regelung für Herkunftskennzeichnung aus Marokko ein</span></h2>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G2VjpJ2WcAAJYwf-768x1024.jpeg" alt="" class="wp-image-20487 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G2VjpJ2WcAAJYwf-768x1024.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G2VjpJ2WcAAJYwf-225x300.jpeg 225w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G2VjpJ2WcAAJYwf-1152x1536.jpeg 1152w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G2VjpJ2WcAAJYwf-380x507.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G2VjpJ2WcAAJYwf-800x1067.jpeg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G2VjpJ2WcAAJYwf-1160x1547.jpeg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G2VjpJ2WcAAJYwf.jpeg 1500w" sizes="(max-width: 768px) 100vw, 768px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Das Abkommen enthält technische Anpassungen, die den Zugang von Produkten erleichtern und deren Vermarktung auf dem europäischen Markt stärken sollen. Dazu gehört insbesondere ein verpflichtendes Etikett, das die Herkunftsregionen der Südprovinzen ausweist. Verbraucherinnen und Verbraucher sollen künftig erkennen können, ob die Produkte aus Laâyoune-Sakiat el Hamra oder Dakhla-Oued Eddahab stammen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Maßnahme folgt einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs vom 4. Oktober 2024, das eine eindeutige Herkunftskennzeichnung von Produkten aus der Region gefordert hatte.</p>
</div></div>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-wirtschaftliche-und-politische-dimension"><span id="wirtschaftliche-und-politische-dimension">Wirtschaftliche und politische Dimension</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Marokko ist laut&nbsp;<em><a href="https://www.lopinion.ma/Maroc-UE-Amendement-de-l-accord-agricole-les-produits-du-Sahara-inclus_a72453.html">L’Opinion</a></em>&nbsp;der wichtigste Handelspartner der EU in Afrika und in der arabischen Welt. Das geänderte Abkommen soll den Beitrag des Agrarsektors zum nationalen Bruttoinlandsprodukt stärken. Ebenso soll es Beschäftigung sichern und Investitionen fördern – insbesondere in den Südprovinzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Unterzeichnung wird als Ausdruck des gemeinsamen Willens beider Seiten gewertet, die bestehende Partnerschaft zu vertiefen. Zudem sollen sie eine strukturiertere Zusammenarbeit mit Brüssel aufbauen. Das Abkommen könnte auch die Grundlage für eine breitere strategische Partnerschaft bilden.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-reaktionen-und-kontroversen"><span id="reaktionen-und-kontroversen">Reaktionen und Kontroversen</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wie <a href="https://www.yabiladi.com/articles/details/177784/espagne-deputes-pro-polisario-appellent-pedro.html"><em>Yabiladi.com</em> </a>berichtet, stieß das Abkommen in <a href="https://fokus-afrika.de/tag/spanien/">Spanien</a> auf Kritik. Einige politische Parteien und landwirtschaftliche Verbände mit Nähe zur Polisario-Front äußerten Protest. Die Führung der Polisario selbst hat bislang keine offizielle Stellungnahme abgegeben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gleichzeitig wiesen diplomatische Quellen gegenüber&nbsp;<em>Europa Press</em>&nbsp;darauf hin, dass die EU-Mitgliedstaaten den Vorschlag der Kommission zur Änderung des Abkommens bereits gebilligt hätten.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fmarokko-und-eu-einigen-sich-auf-landwirtschaftsabkommen%2F&amp;action_name=Marokko%20und%20EU%20einigen%20sich%20auf%20Landwirtschaftsabkommen&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /><p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/marokko-und-eu-einigen-sich-auf-landwirtschaftsabkommen/">Marokko und EU einigen sich auf Landwirtschaftsabkommen</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Abderrahmane Ammar: &#8220;Der Maghreb verfügt über erhebliche Potenziale&#8221;</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/abderrahmane-ammar-nordafrika-verfuegt-ueber-erhebliche-potenziale/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jade Madani]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Oct 2025 18:01:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Algerien]]></category>
		<category><![CDATA[Marokko]]></category>
		<category><![CDATA[Tunesien]]></category>
		<category><![CDATA[1]]></category>
		<category><![CDATA[5]]></category>
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		<category><![CDATA[Auswärtiges Amt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>FOKUS AFRIKA ist ein deutschsprachiges Online-Medienportal, welches sich auf die politischen und wirtschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents fokussiert.</p>
<p>Der Journalist Abderrahmane Ammar im Interview mit FOKUS AFRIKA<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fabderrahmane-ammar-nordafrika-verfuegt-ueber-erhebliche-potenziale%2F&amp;action_name=Abderrahmane%20Ammar%3A%20%26%238220%3BDer%20Maghreb%20verf%C3%BCgt%20%C3%BCber%20erhebliche%20Potenziale%26%238221%3B&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/abderrahmane-ammar-nordafrika-verfuegt-ueber-erhebliche-potenziale/">Abderrahmane Ammar: &#8220;Der Maghreb verfügt über erhebliche Potenziale&#8221;</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>FOKUS AFRIKA ist ein deutschsprachiges Online-Medienportal, welches sich auf die politischen und wirtschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents fokussiert.</p>

<p class="wp-block-paragraph">Der Maghreb steckt in einer Phase höchster Dynamik: Egal, ob in Algerien, Tunesien oder Marokko – Protestbewegungen, Autoritarismus, Wirtschafts- und soziale Krisen, Fragen der Souveränität und geopolitische Umbrüche prägen die öffentliche Debatte. Für Deutschland und die EU könnte diese Region zunehmend zu einem Schwerpunkt strategischer Interessen werden – sei es in den Bereichen Energie, Migration, Sicherheit oder politische Einflussnahme.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als versierter Beobachter dieser Region, insbesondere Nordafrikas und des Nahen Ostens, bringt Abderrahmane Ammar profunde Einsichten und Erfahrungen ein. Er arbeitet als Journalist u. a. für die <a href="http://dw.com">Deutsche Welle</a> und beschäftigt sich intensiv mit politischen, sozialen und medienbezogenen Fragen der MENA-Region. <a href="https://de.linkedin.com/in/dr-abderrahmane-ammar-14a44615b?utm_source=chatgpt.com" target="_blank" rel="noreferrer noopener"></a></p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-warum-spielt-der-maghreb-noch-keine-top-prioritat-im-auswartigen-amt"><span id="warum-spielt-der-maghreb-noch-keine-top-prioritaet-im-auswaertigen-amt">Warum spielt der Maghreb noch keine Top-Priorität im Auswärtigen Amt?</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>FOKUS AFRIKA</strong>: &#8220;Im Maghreb beobachten wir derzeit so viele dynamische Entwicklungen wie seit Jahren nicht mehr. In Berlin scheint dies – insbesondere in den Leitungsebenen der Ministerien – jedoch (noch) keine absolute Priorität zu besitzen. Warum sollte das Auswärtige Amt den Maghreb aus Ihrer Sicht dringend höher gewichten?&#8221;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Abderrahmane Ammar</strong>: &#8220;Die Maghreb-Region verfügt über erhebliche Potenziale. Die Region ist ein wichtiger Markt für deutsche Produkte, sie bietet mögliche Energieressourcen – wie sauberen Wasserstoff in Marokko und Algerien – und stellt eine bedeutende Quelle für Gas und Rohstoffe dar, wie etwa marokkanischen Kobalt. Zusätzlich ist die Region zentral für sicherheitspolitische Kooperationen und für gemeinsame Strategien in der Bekämpfung irregulärer Migration. Würde Deutschland diese Region vernachlässigen, würde man sie anderen globalen Akteuren überlassen – etwa den <a href="https://fokus-afrika.de/tag/usa/">Vereinigten Staaten</a>, <a href="https://fokus-afrika.de/tag/china/">China</a>, <a href="https://fokus-afrika.de/tag/russland/">Russland</a> oder der <a href="https://fokus-afrika.de/tag/turkei/">Türkei</a>.&#8221;</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-fokus-auf-tunesien-wohin-fuhrt-prasident-kais-saied-tunesien"><span id="fokus-auf-tunesien-wohin-fuehrt-praesident-kais-saied-tunesien">Fokus auf Tunesien: Wohin führt Präsident Kaïs Saïed Tunesien?</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>FOKUS AFRIKA</strong>: &#8220;Präsident Kaïs Saïed hat eine <a href="https://fokus-afrika.de/proteste-gegen-prasident-saied-kurz-vor-den-wahlen/">breite Protestwelle politisch überstanden</a>, ohne die strukturellen Probleme des Landes grundlegend zu lösen. Welche strategischen Schritte haben ihm diese Konsolidierung ermöglicht?&#8221;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Abderrahmane Ammar</strong>: &#8220;Obwohl viele Tunesier mit Saïeds Machtkonzentration unzufrieden sind – etwa durch die Entmachtung des Parlaments, den harten Umgang mit der Opposition und die <a href="https://fokus-afrika.de/prasidentschaftskandidat-festgenommen-spannungen-vor-den-wahlen-steigen/">Verhaftung zahlreicher Gegner</a> – fehlen derzeit Bewegungen, die seiner Herrschaft vergleichbar widerstehen wie 2011. Nach dem Sturz von Ben Ali führten die Islamisten, die an die Macht kamen, das Land nicht aus seinen sozialen und wirtschaftlichen Problemen heraus. Heute sind zahlreiche Akteure des alten Regimes zurückgekehrt und fungieren in Saïeds Umfeld. Sicherheitsstrukturen wie Geheimdienste und das Militär haben an Einfluss zurückgewonnen. Er profitiert zudem von der Unterstützung Algeriens, das wenig Interesse an demokratischen Nachbarn hat, und nutzt die instabile Lage in <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/nordafrika/libyen/">Libyen</a>, um die Bevölkerung vor Machtwechseln zu warnen. Auf diese Weise kehrt Tunesien de facto wieder zu autokratischen Strukturen zurück.&#8221;</p>



<blockquote class="twitter-tweet"><p lang="en" dir="ltr">Tunisia Court Sentences Citizen to Death for Facebook Posts Criticizing President Kais Saied<br><br>A court in Tunisia has sentenced a citizen to death over Facebook posts critical of President Kais Saied. <a href="https://t.co/WbNuAnvL3p">pic.twitter.com/WbNuAnvL3p</a></p>&mdash; ME24 &#8211; Middle East 24 (@MiddleEast_24) <a href="https://twitter.com/MiddleEast_24/status/1974147792617791876?ref_src=twsrc%5Etfw">October 3, 2025</a></blockquote> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-abderrahmane-ammar-das-regime-saied-wird-scheitern"><span id="abderrahmane-ammar-das-regime-saied-wird-scheitern">Abderrahmane Ammar: &#8220;Das Regime Saïed wird scheitern&#8221;</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>FOKUS AFRIKA</strong>: &#8220;Einerseits vertieft Tunis die Zusammenarbeit mit der <a href="https://fokus-afrika.de/tag/eu/">EU</a> (unter anderem durch das im Juli 2025 geschlossene Abkommen über 100 Millionen Euro), andererseits wächst die Abhängigkeit zum Nachbarstaat Algerien – Kritiker warnen, dies gefährde die tunesische Souveränität. In welche mittelfristige Lage manövriert sich Tunesien unter Präsident Saïed außen- und innenpolitisch?&#8221;</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="1019" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/cea93fe4-b253-4a22-9d4b-d87644b5ff66-1024x1019.jpg" alt="" class="wp-image-20460 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/cea93fe4-b253-4a22-9d4b-d87644b5ff66-1024x1019.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/cea93fe4-b253-4a22-9d4b-d87644b5ff66-300x300.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/cea93fe4-b253-4a22-9d4b-d87644b5ff66-150x150.jpg 150w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/cea93fe4-b253-4a22-9d4b-d87644b5ff66-768x764.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/cea93fe4-b253-4a22-9d4b-d87644b5ff66-80x80.jpg 80w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/cea93fe4-b253-4a22-9d4b-d87644b5ff66-110x110.jpg 110w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/cea93fe4-b253-4a22-9d4b-d87644b5ff66-380x378.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/cea93fe4-b253-4a22-9d4b-d87644b5ff66-800x796.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/cea93fe4-b253-4a22-9d4b-d87644b5ff66-1160x1155.jpg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/cea93fe4-b253-4a22-9d4b-d87644b5ff66.jpg 1290w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Abderrahmane Ammar</strong>: &#8220;Tunesien steuert auf eine strategische Sackgasse zu. Die wirtschaftliche und soziale Lage bleibt schwerwiegend – die vom Internationalen Währungsfonds geforderten Reformen sind weitgehend ungelöst. Das Regime Saïeds wird früher oder später scheitern. Aber Alternativen erscheinen kaum überzeugend, denn es fehlt eine klare, realistische wirtschaftliche Vision, die breite Unterstützung findet.&#8221;</p>
</div></div>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-fokus-auf-algerien-was-passiert-in-algerien"><span id="fokus-auf-algerien-was-passiert-in-algerien">Fokus auf Algerien: Was passiert in Algerien?</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>FOKUS AFRIKA</strong>: &#8220;Die mutmaßliche <a href="https://fokus-afrika.de/algeriens-ex-geheimdienstchef-abdelkader-haddad-flieht-nach-spanien/">Flucht des algerischen Geheimdienstchefs nach Spanien sorgt für Schlagzeilen.</a> Was lässt dieses Ereignis über die innere Verfasstheit des Staates und die Balance zwischen Präsidialmacht, Militär und Diensten erkennen?&#8221;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Abderrahmane Ammar</strong>: &#8220;Dass ein hoher Geheimdienstoffizier im Exil Schutz sucht – im Boot wie ein irregulärer Migrant –, ist ein Symbol für tiefe Risse innerhalb der Sicherheitsstrukturen. Seit dem Ende der Bouteflika-Ära bestehen Flügelkämpfe zwischen Militär und Geheimdiensten, es gibt zahlreiche Fälle von inneren Abrechnungen. Berichte nennen Verantwortliche, die im Gefängnis sitzen oder ausgeschaltet wurden. Solche Fluchten sind also keine Einzelfälle, sondern Hinweise auf Schwächen und Konflikte in der Machtarchitektur. Sollte der Geflüchtete im Exil zum Regimegegner werden und geheimdienstliche Informationen veröffentlichen, könnte das die Herrschaft empfindlich erschüttern.&#8221;</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-trotz-sitz-im-un-sicherheitsrat-warum-bleibt-algerien-diplomatisch-so-isoliert"><span id="trotz-sitz-im-un-sicherheitsrat-warum-bleibt-algerien-diplomatisch-so-isoliert">Trotz Sitz im UN-Sicherheitsrat: Warum bleibt Algerien diplomatisch so isoliert?</span></h3>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/UN71119431-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-20466 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/UN71119431-1024x683.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/UN71119431-300x200.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/UN71119431-768x512.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/UN71119431-380x253.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/UN71119431-800x533.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/UN71119431-1160x773.jpg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/UN71119431.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph"><strong>FOKUS AFRIKA</strong>: Trotz des Sitzes im Sicherheitsrat wirkt Algerien außenpolitisch isoliert: tiefe <a href="https://fokus-afrika.de/macron-fordert-die-sofortige-freilassung-von-boualem-sansal-algerien-reagiert-empoert/">Spannungen mit Frankreich</a>, <a href="https://fokus-afrika.de/diplomatische-spannungen-unterstuetzt-algerien-terrorgruppen-im-mali/">Vorwürfe der Unterstützung bewaffneter Gruppen</a> in der Sahel-Region, die <a href="https://fokus-afrika.de/hintergrund-algerien-gibt-brics-beitrittsgesuch-auf/">ausgebliebene BRICS-Aufnahme</a> und anhaltende Blockaden im <a href="https://fokus-afrika.de/koenig-mohammed-vi-die-sahara-bleibt-die-erste-prioritaet-aller-marokkaner/">Westsahara-Dossier</a>. Warum gelingt es der algerischen Diplomatie nicht, aus der Ratsmitgliedschaft politisches Kapital zu schlagen?</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Abderrahmane Ammar</strong>: &#8220;In Algerien herrscht das Militär, nicht die zivile Regierung. Innere Konflikte werden oft inszeniert, um die Bedeutung der Armee nach innen zu stärken – ein politisches Muster seit der Unabhängigkeit. Obwohl Algerien wirtschaftliche Partnerschaften mit Russland, China, europäischen Staaten und den USA pflegt, gilt seine Innenpolitik als sprunghaft und unberechenbar. Abgesehen von Tunesien hat Algerien Spannungen mit nahezu allen Nachbarstaaten. In der Westsahara-Frage hat Marokko große diplomatische Schritte gemacht: viele Staaten anerkennen bereits die marokkanische Souveränität und unterstützen den Autonomieplan, darunter <a href="https://fokus-afrika.de/usa-und-vereinigtes-koenigreich-bekraeftigen-unterstuetzung-fuer-marokkanischen-autonomieplan/">einige ständige Mitglieder des Sicherheitsrats</a>. Algerien beharrt darauf, keine Konfliktpartei zu sein, weigert sich aber, die <a href="https://fokus-afrika.de/menschenrechtsverletzungen-in-den-tindouf-lagern-bei-un-sitzung-in-genf-angeprangert/">Flüchtlinge in Tindouf</a> zu registrieren, und unterstützt die Polisario finanziell und militärisch – wodurch seine Neutralität schwer glaubhaft wird.&#8221;</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-fokus-auf-marokko-gibt-es-ein-marokko-der-zwei-geschwindigkeiten"><span id="fokus-auf-marokko-gibt-es-ein-marokko-der-zwei-geschwindigkeiten">FOKUS auf Marokko: Gibt es ein Marokko der &#8220;zwei Geschwindigkeiten&#8221;?</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>FOKUS AFRIKA</strong>: &#8220;In Marokko formiert sich die online getragene Jugendbewegung „GenZ212“, die kritisiert, Investitionen – insbesondere im Zusammenhang mit der WM 2030 – und makroökonomisches Wachstum kämen bei jungen Menschen nicht an. Was kennzeichnet diese Bewegung, ihre Forderungen und ihre Organisationsform?&#8221;</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="731" height="1024" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/IMG_3250-731x1024.jpg" alt="" class="wp-image-20467 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/IMG_3250-731x1024.jpg 731w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/IMG_3250-214x300.jpg 214w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/IMG_3250-768x1076.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/IMG_3250-1097x1536.jpg 1097w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/IMG_3250-380x532.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/IMG_3250-800x1121.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/IMG_3250-1160x1625.jpg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/IMG_3250.jpg 1462w" sizes="(max-width: 731px) 100vw, 731px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Abderrahmane Ammar</strong>: &#8220;Bereits beim Arabischen Frühling 2011 engagierten sich viele junge Marokkaner – was den König dazu brachte, Verfassungsreformen anzustoßen: stärkere Kompetenzen für den Regierungchef, Anerkennung der Amazigh-Identität und der jüdischen Minderheit. Heute greift die Jugendbewegung Generation Z jene Themen wieder auf: bessere Leistungen im Bildungs- und Gesundheitsbereich, mehr Arbeitsplätze und Teilhabe. Dabei haben die Demonstranten einen starken Verbündeten: Der König kritisiert diese Defizite und warnt vor einem Marokko der „zwei Geschwindigkeiten“ – Fortschritt hier, Krise in Gesundheit und Bildung dort. Die Bewegung selbst ist parteiungebunden, wenngleich Oppositionsparteien – einschließlich islamistischer Gruppen – versuchen, sie politisch zu instrumentalisieren. Eine friedliche Protestkultur und die organisatorische Flexibilität im digitalen Raum gelten vielen als bedeutsam für die demokratische Entwicklung des Landes.&#8221;</p>
</div></div>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-konnten-die-proteste-weitere-aussenpolitische-ambitionen-gefahrden"><span id="koennten-die-proteste-weitere-aussenpolitische-ambitionen-gefaehrden">Könnten die Proteste weitere außenpolitische Ambitionen gefährden?</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>FOKUS AFRIKA</strong>: &#8220;Könnten die aktuellen gesellschaftlichen Spannungen in Marokko außenpolitische Konsequenzen entfalten? Das Königreich ist diplomatisch stark positioniert; mit Blick auf eine mögliche Reform des <a href="https://fokus-afrika.de/tag/sicherheitsrat/">UN-Sicherheitsrats</a> wird mitunter über einen ständigen afrikanischen Sitz für Marokko spekuliert. Wie realistisch sind solche Überlegungen – und wovon hinge ihre Tragfähigkeit ab?&#8221;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Abderrahmane Ammar</strong>: &#8220;Marokko konnte 2011 politische Spannungen durch Dialog und moderate Reformen bewältigen, ohne die Monarchie infrage zu stellen – im Unterschied zu republikanischen Systemen wie Tunesien oder Ägypten. Die Tatsache, dass friedliche Proteste nicht repressiv niedergeschlagen wurden und dass Diskurs möglich war, spricht für eine gewisse Stabilität. Im Hinblick auf den UN-Sicherheitsrat konkurrieren derzeit Marokko und <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/sudliches-afrika/sudafrika/">Südafrika</a> um einen möglichen ständigen Sitz für Afrika. In Bezug auf internationale Unterstützung – sowohl in Afrika als auch bei westlichen Partnern – hätte Marokko gute Chancen, vorausgesetzt, es gelingt ihm, politische, wirtschaftliche und institutionelle Glaubwürdigkeit zu demonstrieren.&#8221;</p>
<img loading="lazy" decoding="async" src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fabderrahmane-ammar-nordafrika-verfuegt-ueber-erhebliche-potenziale%2F&amp;action_name=Abderrahmane%20Ammar%3A%20%26%238220%3BDer%20Maghreb%20verf%C3%BCgt%20%C3%BCber%20erhebliche%20Potenziale%26%238221%3B&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /><p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/abderrahmane-ammar-nordafrika-verfuegt-ueber-erhebliche-potenziale/">Abderrahmane Ammar: &#8220;Der Maghreb verfügt über erhebliche Potenziale&#8221;</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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		<item>
		<title>Algeriens Ex-Geheimdienstchef Abdelkader Haddad flieht nach Spanien</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/algeriens-ex-geheimdienstchef-abdelkader-haddad-flieht-nach-spanien/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 28 Sep 2025 15:50:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Algerien]]></category>
		<category><![CDATA[4]]></category>
		<category><![CDATA[Frankreich]]></category>
		<category><![CDATA[Korruption]]></category>
		<category><![CDATA[Migration]]></category>
		<category><![CDATA[Militär]]></category>
		<category><![CDATA[Spanien]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>FOKUS AFRIKA ist ein deutschsprachiges Online-Medienportal, welches sich auf die politischen und wirtschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents fokussiert.</p>
<p>In Algerien sorgt der Fall des ehemaligen Chefs des Inlandsgeheimdienstes, Abdelkader Haddad – besser bekannt unter seinem Decknamen&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Falgeriens-ex-geheimdienstchef-abdelkader-haddad-flieht-nach-spanien%2F&amp;action_name=Algeriens%20Ex-Geheimdienstchef%20Abdelkader%20Haddad%20flieht%20nach%20Spanien&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/algeriens-ex-geheimdienstchef-abdelkader-haddad-flieht-nach-spanien/">Algeriens Ex-Geheimdienstchef Abdelkader Haddad flieht nach Spanien</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>FOKUS AFRIKA ist ein deutschsprachiges Online-Medienportal, welches sich auf die politischen und wirtschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents fokussiert.</p>

<p class="wp-block-paragraph">In Algerien sorgt der Fall des ehemaligen Chefs des Inlandsgeheimdienstes, Abdelkader Haddad – besser bekannt unter seinem Decknamen Nacer El Djinn – für Aufsehen. Nach offiziellen Angaben war der hochrangige Funktionär seit dem 19. September 2025 verschwunden. Nun berichten spanische Medien, er habe die Überfahrt über das Mittelmeer in einem Boot von Migranten gewagt und sei in der Hafenstadt Alicante angekommen. Die spanische <em>El Confidencial</em> bestätigte, dass Haddad sich unter den Passagieren einer improvisierten Überfahrt befand.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-flucht-uber-das-mittelmeer-mit-dem-boot"><span id="flucht-ueber-das-mittelmeer-mit-dem-boot">Flucht über das Mittelmeer &#8211; mit dem Boot</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Haddad galt lange Zeit als Schlüsselfigur innerhalb des algerischen Sicherheitsapparates. Bis Mai 2025 leitete er den Inlandsgeheimdienst, der in Algerien maßgeblich für die politische Überwachung zuständig war. Dass er wenige Monate nach seiner Entlassung das Land unter denselben Bedingungen verlassen musste, wie viele junge Algerier auf der Suche nach Perspektiven, gilt als außergewöhnlicher Vorgang. Laut <em>El Confidencial</em> traf er in <a href="https://fokus-afrika.de/tag/spanien/">Spanien</a> unter dem Status eines „Harrag“ ein, der ein Begriff in der Region für irreguläre Migranten verwendet wird.</p>



<blockquote class="twitter-tweet" data-lang="de"><p lang="fr" dir="ltr">D&#39;autres journaux espagnols donnent ce vendredi l&#39;information, 24h. après <a href="https://twitter.com/elconfidencial?ref_src=twsrc%5Etfw">@elconfidencial</a>, de la fuite en <a href="https://twitter.com/hashtag/Espagne?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#Espagne</a> du général Abdelkader Haddad, surnommé El Djinn (Le Diable), patron de la surêté intérieure (DGSI) d&#39;<a href="https://twitter.com/hashtag/Alg%C3%A9rie?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#Algérie</a>. Il était assigné à résidence à Alger et allait être…</p>&mdash; Ignacio Cembrero (@icembrero) <a href="https://twitter.com/icembrero/status/1971475368822317417?ref_src=twsrc%5Etfw">26. September 2025</a></blockquote> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>



<p class="wp-block-paragraph">Die Umstände seiner Flucht werfen ein Schlaglicht auf die Schwächen des algerischen Sicherheitsapparates. In den Tagen nach seinem Verschwinden hatte die Regierung landesweite Fahndungsmaßnahmen eingeleitet, darunter Straßensperren, Hubschraubereinsätze und umfangreiche Personenkontrollen. Trotz dieser Maßnahmen gelang es Haddad, die Grenze unbemerkt zu überschreiten und nach Europa zu gelangen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-machtkampfe-im-algerischen-system"><span id="machtkaempfe-im-algerischen-system">Machtkämpfe im algerischen System</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Flucht des ehemaligen Geheimdienstchefs ist nicht nur ein persönlicher Vorgang, sondern auch Ausdruck einer politischen Krise. Beobachter weisen auf tiefe Spaltungen innerhalb der algerischen Machtstrukturen hin. Rivalitäten zwischen Militärs, politischen Fraktionen und Sicherheitsbehörden haben in den vergangenen Jahren mehrfach zu internen Säuberungen geführt. Haddad war Teil dieses Systems und verfügte über detaillierte Kenntnisse sensibler Vorgänge, insbesondere im Bereich der Korruptionsbekämpfung sowie der geheimdienstlichen Operationen.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="561" height="303" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/77758041-56489242-1.avif" alt="" class="wp-image-20379 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/77758041-56489242-1.avif 561w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/77758041-56489242-1-300x162.avif 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/77758041-56489242-1-380x205.avif 380w" sizes="(max-width: 561px) 100vw, 561px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Die Tatsache, dass er nun in Spanien Zuflucht sucht, könnte für die algerische Führung schwerwiegende Folgen haben. Nach Einschätzung von <em>El Confidencial</em> besitzt Haddad umfangreiche Informationen über die finanziellen Netzwerke und mutmaßliche Korruptionsfälle innerhalb der algerischen Elite. Dieses Wissen könnte im Ausland politischen Druck erzeugen und die Regierung in Algier zusätzlich belasten.</p>
</div></div>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-abdelkader-haddad-flucht-ein-symbol-fur-den-zustand-algeriens"><span id="abdelkader-haddad-flucht-ein-symbol-fuer-den-zustand-algeriens">Abdelkader Haddad Flucht ein Symbol für den Zustand Algeriens</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Fall wird in Algerien als Sinnbild eines tiefergehenden Zerfalls gedeutet. Während die politische Führung den Anspruch erhebt, Stabilität zu sichern, wird durch die Flucht eines ehemaligen Spitzenbeamten das Bild eines Staates vermittelt, der selbst in den höchsten Rängen keine Sicherheit gewährleisten kann. Besonders brisant ist die Tatsache, dass Haddad jahrelang für die Bekämpfung politischer Gegner verantwortlich war. Dass er selbst als Flüchtiger in einem Migrantenboot endete, wird als Spiegelbild der Widersprüche im algerischen Machtapparat gesehen.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="752" height="440" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/chengriha-teboune-752x440-1.avif" alt="" class="wp-image-20380 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/chengriha-teboune-752x440-1.avif 752w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/chengriha-teboune-752x440-1-300x176.avif 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/chengriha-teboune-752x440-1-380x222.avif 380w" sizes="(max-width: 752px) 100vw, 752px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Die Ankunft Haddads in Spanien eröffnet zudem eine internationale Dimension. Sollte er dort Schutz erhalten, könnten interne Geheimnisse Algeriens in europäische Medien oder Institutionen gelangen. Für Algier bedeutet dies ein potenzielles Risiko diplomatischer Spannungen, da bislang enge Partnerstaaten wie Spanien oder <a href="https://fokus-afrika.de/tag/frankreich/">Frankreich</a> sensibel auf Informationen reagieren, die sicherheitsrelevante Aspekte <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/nordafrika/">Nordafrikas</a> betreffen.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Für viele Medien ist der Fall damit mehr als ein persönliches Schicksal: Er zeigt, wie sehr Korruption, interne Machtkämpfe und der Verlust an Kontrolle selbst höchste Ebenen des Staates erfassen. Die Flucht eines Mannes, der über Jahre an der Spitze des Geheimdienstes stand, symbolisiert einen Wendepunkt in der Wahrnehmung der algerischen Staatsführung – im In- wie im Ausland.</p>
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		<title>UN: Marokkos Premierminister Akhannouch bekräftigt Autonomieplan für die Sahara</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/un-marokkos-premierminister-akhannouch-bekraeftigt-autonomieplan-fuer-die-sahara/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Sep 2025 13:42:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Internationale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[Marokko]]></category>
		<category><![CDATA[2]]></category>
		<category><![CDATA[Israel]]></category>
		<category><![CDATA[Katar]]></category>
		<category><![CDATA[Portugal]]></category>
		<category><![CDATA[Sahara]]></category>
		<category><![CDATA[Spanien]]></category>
		<category><![CDATA[Syrien]]></category>
		<category><![CDATA[UN]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>FOKUS AFRIKA ist ein deutschsprachiges Online-Medienportal, welches sich auf die politischen und wirtschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents fokussiert.</p>
<p>Bei der 80. UN-Generalversammlung in New York betonte Marokkos Premierminister Aziz Akhannouch die Notwendigkeit friedlicher Lösungen für die&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fun-marokkos-premierminister-akhannouch-bekraeftigt-autonomieplan-fuer-die-sahara%2F&amp;action_name=UN%3A%20Marokkos%20Premierminister%20Akhannouch%20bekr%C3%A4ftigt%20Autonomieplan%20f%C3%BCr%20die%20Sahara&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/un-marokkos-premierminister-akhannouch-bekraeftigt-autonomieplan-fuer-die-sahara/">UN: Marokkos Premierminister Akhannouch bekräftigt Autonomieplan für die Sahara</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>FOKUS AFRIKA ist ein deutschsprachiges Online-Medienportal, welches sich auf die politischen und wirtschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents fokussiert.</p>

<p class="wp-block-paragraph">Bei der 80. UN-Generalversammlung in New York betonte Marokkos Premierminister Aziz Akhannouch die Notwendigkeit friedlicher Lösungen für die zahlreichen Konflikte im Nahen Osten und in Afrika. </p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-un-generalversammlung-im-zeichen-von-konfliktlosungen"><span id="un-generalversammlung-im-zeichen-von-konfliktloesungen">UN-Generalversammlung im Zeichen von Konfliktlösungen</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Mit Blick auf Gaza forderte er einen sofortigen Waffenstillstand und die Rückkehr zu Verhandlungen. Humanitäre Hilfe müsse ohne Vorbedingungen und Einschränkungen in das Gebiet gelangen, unterstrich er und verwies auf die zentrale Rolle des Hilfswerks UNRWA. Ein Palästinenserstaat mit Ostjerusalem als Hauptstadt und Gaza als integraler Bestandteil dürfe nicht länger hinausgezögert werden.</p>



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<p class="wp-block-paragraph">Akhannouch erklärte zudem, Marokko fühle sich verpflichtet, die heiligen Stätten, darunter das Aqsa-Moschee-Areal, zu schützen. Gleichzeitig versicherte er die Solidarität seines Landes mit <a href="https://fokus-afrika.de/tag/katar/">Katar</a>, <a href="https://fokus-afrika.de/tag/syrien/">Syrien</a> und Libanon angesichts der <a href="https://fokus-afrika.de/tag/israel/">israelischen</a> Angriffe. Auch in <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/nordafrika/libyen/">Libyen</a>, <a href="https://fokus-afrika.de/tag/jemen/">Jemen</a>, <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/nordafrika/sudan/">Sudan</a> und <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/ostafrika/somalia/">Somalia</a> müssten Konflikte durch Dialog und Konsens beigelegt werden – stets unter Wahrung von Souveränität und territorialer Integrität.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-westsahara-frage-und-internationale-unterstutzung"><span id="westsahara-frage-und-internationale-unterstuetzung">Westsahara-Frage und internationale Unterstützung</span></h3>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/G1mMFyxXMAAEDI4-1024x683.avif" alt="" class="wp-image-20152 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/G1mMFyxXMAAEDI4-1024x683.avif 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/G1mMFyxXMAAEDI4-300x200.avif 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/G1mMFyxXMAAEDI4-768x512.avif 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/G1mMFyxXMAAEDI4-1536x1025.avif 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/G1mMFyxXMAAEDI4-380x253.avif 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/G1mMFyxXMAAEDI4-800x534.avif 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/G1mMFyxXMAAEDI4-1160x774.avif 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/G1mMFyxXMAAEDI4.avif 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Ein Schwerpunkt seiner Rede war die Westsahara-Frage. Der Regierungschef stellte klar, dass die Autonomieinitiative unter marokkanischer Souveränität die einzige realistische Lösung darstelle. Diese Position finde wachsende internationale Unterstützung.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">„Es ist an der Zeit, die Seite dieses künstlichen Konflikts umzuschlagen“, erklärte er. Die Sahara sei „ein Land voller Chancen“. Er verwies zudem auf die sozioökonomische Transformation in den südlichen Provinzen, die durch Entwicklungsinitiativen und Investitionen zu einer strategischen Plattform für Sicherheit und Zusammenarbeit geworden seien.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-akhannouch-zu-multilateralismus-und-afrikas-rolle"><span id="akhannouch-zu-multilateralismus-und-afrikas-rolle">Akhannouch zu Multilateralismus und Afrikas Rolle</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Akhannouch zitierte König Mohammed VI. mit den Worten, die Welt stehe vor geopolitischen Umbrüchen, die gemeinsames Handeln erforderten. Marokko trete für ein Multilateralismus-Modell ein, das auf souveräner Gleichheit und territorialer Integrität basiere. Afrika müsse seine Herausforderungen in Chancen verwandeln und sein Zukunftspotenzial mit Ehrgeiz ausschöpfen.</p>



<blockquote class="twitter-tweet"><p lang="ar" dir="rtl">بتعليمات سامية من جلالة الملك محمد السادس، نصره الله، أتشرف بترؤس الوفد المغربي المشارك في أشغال الدورة الثمانين للجمعية العامة للأمم المتحدة، التي تنعقد بنيويورك.<br>وعلى هامش هذا الحدث الأممي، شاركتُ اليوم في المؤتمر الدولي رفيع المستوى حول التسوية السلمية لقضية فلسطين وتحقيق حل… <a href="https://t.co/YbtAlVl6kR">pic.twitter.com/YbtAlVl6kR</a></p>&mdash; رئيس الحكومة المغربية (@ChefGov_ma) <a href="https://twitter.com/ChefGov_ma/status/1970227724447875423?ref_src=twsrc%5Etfw">September 22, 2025</a></blockquote> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>



<p class="wp-block-paragraph">Auch auf die Chancen und Risiken neuer Technologien ging Akhannouch ein. Künstliche Intelligenz dürfe nicht ungenutzt bleiben, müsse jedoch verantwortungsvoll eingesetzt werden. Als Co-Gastgeber der Fußballweltmeisterschaft 2030 mit <a href="https://fokus-afrika.de/tag/spanien/">Spanien</a> und <a href="https://fokus-afrika.de/tag/portugal/">Portugal</a> werde Marokko die Fähigkeit unter Beweis stellen, internationale Großprojekte umzusetzen und „das wahre, schöne Gesicht Afrikas“ zu präsentieren.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Öl: Angolas Wirtschaft schwächelt</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/oel-angolas-wirtschaft-schwaechelt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Sep 2025 14:00:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Angola]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Frankreich]]></category>
		<category><![CDATA[Handel]]></category>
		<category><![CDATA[Krise]]></category>
		<category><![CDATA[Spanien]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>FOKUS AFRIKA ist ein deutschsprachiges Online-Medienportal, welches sich auf die politischen und wirtschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents fokussiert.</p>
<p>Die angolanische Wirtschaft steht im ersten Halbjahr 2025 erneut unter dem Einfluss rückläufiger Öleinnahmen. Nach Angaben des Wirtschaftsportals Expansão sanken&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Foel-angolas-wirtschaft-schwaechelt%2F&amp;action_name=%C3%96l%3A%20Angolas%20Wirtschaft%20schw%C3%A4chelt&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/oel-angolas-wirtschaft-schwaechelt/">Öl: Angolas Wirtschaft schwächelt</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>FOKUS AFRIKA ist ein deutschsprachiges Online-Medienportal, welches sich auf die politischen und wirtschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents fokussiert.</p>

<p class="wp-block-paragraph">Die angolanische Wirtschaft steht im ersten Halbjahr 2025 erneut unter dem Einfluss rückläufiger <a href="https://fokus-afrika.de/tag/ol/">Öleinnahmen</a>. Nach Angaben des Wirtschaftsportals <em><a href="http://expansao.co.ao/economia/detalhe/queda-do-petroleo-faz-economia-desacelerar-para-23-no-i-semestre-67159.html">Expansão</a></em> sanken die Exporte zwischen Januar und Juni um 18 Prozent auf 15,1 Milliarden US-Dollar. Im gleichen Zeitraum stiegen die Importe um 13 Prozent auf 7,3 Milliarden US-Dollar. Der Überschuss der Handelsbilanz schrumpfte damit um 52 Prozent auf 7,9 Milliarden US-Dollar.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-ruckgang-der-olexporte-als-hauptursache"><span id="rueckgang-der-oelexporte-als-hauptursache">Rückgang der Ölexporte als Hauptursache</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Entwicklung ist vor allem auf die sinkende Ölproduktion zurückzuführen. Angola exportierte im ersten Halbjahr 21,3 Millionen Barrel weniger als im Vorjahr und erzielte einen durchschnittlichen Verkaufspreis von 71 US-Dollar pro Barrel, rund elf US-Dollar weniger als im Vergleichszeitraum 2024. Insgesamt sank die Öl- und Gasausfuhr auf 14,0 Milliarden US-Dollar, nach 17,3 Milliarden US-Dollar im Vorjahr.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Besonders betroffen ist der Handel mit den wichtigsten Abnehmerländern. Chinas Ölimporte aus Angola gingen um 13 Prozent zurück, was einem Minus von 1,1 Milliarden US-Dollar entspricht. Auch <a href="https://fokus-afrika.de/tag/spanien/">Spanien</a> (-67 Prozent), Indien (-29 Prozent), <a href="https://fokus-afrika.de/tag/frankreich/">Frankreich</a>, Brasilien und die <a href="https://fokus-afrika.de/tag/usa/">USA</a> reduzierten ihre Einkäufe deutlich. Zusammengenommen importierten diese sechs Staaten um 3,7 Milliarden US-Dollar weniger angolanisches Öl.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Gegensatz dazu legten die Gasexporte um 488 Millionen US-Dollar auf 1,5 Milliarden zu. Der Diamantensektor erzielte einen Zuwachs von 14 Prozent und erreichte Exporteinnahmen von 808 Millionen US-Dollar, während die diversifizierten Nicht-Öl-Sektoren, einschließlich Landwirtschaft und verarbeitender Industrie, um 21 Prozent einbrachen.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-steigende-importe-belasten-zusatzlich"><span id="steigende-importe-belasten-zusaetzlich">Steigende Importe belasten zusätzlich</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Parallel zum Rückgang der Exporte verzeichnete Angola höhere Importausgaben. Vor allem Maschinen und Ausrüstungen (+339,8 Millionen US-Dollar), Baumaterialien (+221,2 Millionen), Chemikalien und Pharmazeutika (+146,7 Millionen) sowie Luftfahrzeuge und Schiffe (+125,1 Millionen) trugen zum Anstieg bei. Nahrungsmittelimporte stiegen um 108 Millionen auf 1,1 Milliarden US-Dollar. Ein Rückgang zeigte sich lediglich beim Import von Treibstoffen (-341 Millionen US-Dollar).</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-wirtschaftswachstum-verliert-dynamik"><span id="wirtschaftswachstum-verliert-dynamik">Wirtschaftswachstum verliert Dynamik</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Das schwächere Exportvolumen wirkte sich unmittelbar auf die Gesamtwirtschaft aus. Laut den nationalen Statistikbehörden wuchs das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im ersten Halbjahr um 2,3 Prozent. Im Vorjahreszeitraum hatte die Wirtschaft noch um 5,6 Prozent zugelegt. Damit liegt das Wachstum unterhalb der Bevölkerungsentwicklung, die im Schnitt bei 3,0 Prozent jährlich veranschlagt wird.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="427" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/First_WAFMAX_in_Angola_3_8222830479.avif" alt="" class="wp-image-19650 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/First_WAFMAX_in_Angola_3_8222830479.avif 640w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/First_WAFMAX_in_Angola_3_8222830479-300x200.avif 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/First_WAFMAX_in_Angola_3_8222830479-380x254.avif 380w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Die Ölproduktion fiel im ersten Halbjahr auf durchschnittlich 1,028 Millionen Barrel pro Tag, ein Rückgang von neun Prozent gegenüber dem Vorjahr. Im Juli sank die Fördermenge sogar erstmals seit über zwei Jahren unter die Marke von einer Million Barrel pro Tag. Der Rückgang wird auf mangelnde Investitionen und die Alterung bestehender Ölfelder zurückgeführt.</p>
</div></div>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-entwicklung-ausserhalb-des-olsektors"><span id="entwicklung-ausserhalb-des-oelsektors">Entwicklung außerhalb des Ölsektors</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Trotz der Abhängigkeit vom Ölsektor verzeichneten mehrere nicht-ölbasierte Bereiche ein starkes Wachstum. Besonders dynamisch entwickelten sich die Informations- und Kommunikationsdienste (+32 Prozent) sowie die Förderung von Diamanten und Metallerzen (+26,3 Prozent). Auch der Handel legte mit +7,7 Prozent zu. Weitere Zuwächse gab es in Fischerei (+5,9 Prozent), verarbeitender Industrie (+4,1 Prozent) sowie im Hotel- und Gaststättengewerbe (+3,9 Prozent).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bauwirtschaft (+3,8 Prozent), Strom- und Wasserversorgung (+3,4 Prozent) sowie Landwirtschaft (+3,3 Prozent) verzeichneten hingegen nur moderate Steigerungen. Der Finanz- und Versicherungssektor war mit -1,7 Prozent der einzige Bereich mit negativem Ergebnis.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-strukturelle-abhangigkeit-bleibt-bestehen"><span id="strukturelle-abhaengigkeit-bleibt-bestehen">Strukturelle Abhängigkeit bleibt bestehen</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Obwohl der Anteil der Öl- und Gaswirtschaft am Bruttoinlandsprodukt nach einer methodischen Anpassung von 28,6 Prozent (2024) auf 19,5 Prozent (2025) zurückging, bleibt der Sektor für 95 Prozent der Exporteinnahmen verantwortlich und dominiert damit weiterhin die angolanische Volkswirtschaft.</p>
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		<title>Marokkos Polizeichef stärkt Sicherheitskooperation mit Spanien und Deutschland</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/marokkos-polizeichef-staerkt-sicherheitskooperation-mit-spanien-und-deutschland/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Jan 2025 12:46:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Institutionelle Beziehungen]]></category>
		<category><![CDATA[Marokko]]></category>
		<category><![CDATA[4]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Kooperation]]></category>
		<category><![CDATA[Kriminalität]]></category>
		<category><![CDATA[Polizei]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Spanien]]></category>
		<category><![CDATA[Sport]]></category>
		<category><![CDATA[Terrorismus]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>FOKUS AFRIKA ist ein deutschsprachiges Online-Medienportal, welches sich auf die politischen und wirtschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents fokussiert.</p>
<p>Der Generaldirektor der Nationalen Sicherheit und Territorialüberwachung Marokkos, Abdellatif Hammouchi, traf sich mit seinen spanischen und deutschen Amtskollegen,&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fmarokkos-polizeichef-staerkt-sicherheitskooperation-mit-spanien-und-deutschland%2F&amp;action_name=Marokkos%20Polizeichef%20st%C3%A4rkt%20Sicherheitskooperation%20mit%20Spanien%20und%20Deutschland&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/marokkos-polizeichef-staerkt-sicherheitskooperation-mit-spanien-und-deutschland/">Marokkos Polizeichef stärkt Sicherheitskooperation mit Spanien und Deutschland</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>FOKUS AFRIKA ist ein deutschsprachiges Online-Medienportal, welches sich auf die politischen und wirtschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents fokussiert.</p>

<p class="wp-block-paragraph">Der Generaldirektor der Nationalen Sicherheit und Territorialüberwachung Marokkos, Abdellatif Hammouchi, traf sich mit seinen spanischen und deutschen Amtskollegen, um die Sicherheitskooperation zu intensivieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Abdellatif Hammouchi, Leiter der marokkanischen Generaldirektionen für Nationale Sicherheit (DGSN) und Territorialüberwachung (DGST), führte vom 28. bis 29. Januar eine Delegation hochrangiger Sicherheitsbeamter nach <a href="https://fokus-afrika.de/tag/spanien/">Spanien</a>. Ziel der <a href="https://www.mapnews.ma/en/actualites/social/morocco’s-top-police-chief-meets-spanish-german-counterparts-bolster-security">Reise</a> war die Vertiefung der bilateralen und trilateralen Sicherheitszusammenarbeit mit Spanien und Deutschland.</p>



<h3 id="staerkung-der-marokkanisch-spanischen-zusammenarbeit" class="wp-block-heading">Stärkung der marokkanisch-spanischen Zusammenarbeit</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Im Rahmen bilateraler Gespräche mit dem Generaldirektor der spanischen Nationalpolizei wurden Fortschritte in der Partnerschaft zur Bekämpfung von Terrorismus, Extremismus und grenzüberschreitender Kriminalität hervorgehoben. Themen wie illegale Migration, Drogenhandel, Cyberkriminalität und Sicherheitsfragen im Sport standen dabei im Mittelpunkt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Gespräche betonten die Bedeutung gemeinsamer Operationen, die bereits erfolgreich Bedrohungen durch terroristische Netzwerke neutralisiert haben. Marokkanische und spanische Experten erörterten außerdem neue Ansätze zur Bekämpfung von Menschenhandel, finanzieller Kriminalität und Cyberangriffen sowie Möglichkeiten, gemeinsame Ermittlungs- und Einsatzteams einzurichten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein zentrales Thema war die Zusammenarbeit im Hinblick auf die gemeinsame Organisation der FIFA-Weltmeisterschaft 2030, bei der Marokko, Spanien und Portugal Gastgeber sein werden. Beide Länder planen die Einrichtung eines gemeinsamen Sicherheitsausschusses, um potenzielle Sicherheitsrisiken frühzeitig zu erkennen und zu verhindern.</p>



<h3 id="trilaterale-sicherheitskooperation-mit-deutschland" class="wp-block-heading">Trilaterale Sicherheitskooperation mit Deutschland</h3>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="667" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/01/GifA9x3XQAAefLm-1024x667.jpeg" alt="" class="wp-image-13743 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/01/GifA9x3XQAAefLm-1024x667.jpeg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/01/GifA9x3XQAAefLm-300x195.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/01/GifA9x3XQAAefLm-768x500.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/01/GifA9x3XQAAefLm-380x247.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/01/GifA9x3XQAAefLm-800x521.jpeg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/01/GifA9x3XQAAefLm-1160x755.jpeg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/01/GifA9x3XQAAefLm.jpeg 1170w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Zusätzlich zu den bilateralen Gesprächen fand ein trilaterales Treffen zwischen Hammouchi, dem Generaldirektor der spanischen Nationalpolizei und dem Präsidenten der deutschen Bundespolizei statt. </p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Ziel war die Stärkung der Sicherheitszusammenarbeit zwischen den drei Ländern, insbesondere bei der Bekämpfung von Terrorismus, Menschenhandel, organisiertem Verbrechen und Cyberbedrohungen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Besonderer Fokus lag auf dem Austausch von Fachwissen und Best Practices zur Sicherung internationaler Sportveranstaltungen. Vorbereitungen auf die FIFA-Weltmeisterschaft 2030 standen dabei im Vordergrund.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Delegationen unterstrichen die Notwendigkeit, die regionale und internationale Sicherheitskooperation zu intensivieren, um auf wachsende Bedrohungen angemessen zu reagieren.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Marokko verhindert 78.000 Versuche illegaler Migration im Jahr 2024</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/marokko-verhindert-78-000-versuche-illegaler-migration-im-jahr-2024/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Jan 2025 19:07:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Marokko]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[Migration]]></category>
		<category><![CDATA[Spanien]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>FOKUS AFRIKA ist ein deutschsprachiges Online-Medienportal, welches sich auf die politischen und wirtschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents fokussiert.</p>
<p>Marokkanische Behörden haben im Jahr 2024 insgesamt 78.685 Versuche illegaler Migration abgewehrt. Diese Zahlen gehen aus einem Bericht&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fmarokko-verhindert-78-000-versuche-illegaler-migration-im-jahr-2024%2F&amp;action_name=Marokko%20verhindert%2078.000%20Versuche%20illegaler%20Migration%20im%20Jahr%202024&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>FOKUS AFRIKA ist ein deutschsprachiges Online-Medienportal, welches sich auf die politischen und wirtschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents fokussiert.</p>

<p class="wp-block-paragraph">Marokkanische Behörden haben im Jahr 2024 insgesamt 78.685 Versuche illegaler Migration abgewehrt. Diese Zahlen gehen aus einem Bericht des Innenministeriums hervor, der die Effizienz der Überwachungs- und Schutzsysteme an den Landesgrenzen und Küsten hervorhebt.</p>



<h4 id="herausforderungen-und-regionale-dynamiken" class="wp-block-heading">Herausforderungen und regionale Dynamiken</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Das <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/nordafrika/marokko/">Königreich</a> steht weiterhin unter starkem Migrationsdruck, begünstigt durch eine instabile regionale Lage mit vielfältigen Bedrohungen. Laut dem Innenministerium kamen 58 % der aufgegriffenen Migranten aus <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/westafrika/">Westafrika</a>, 12 % aus dem Maghreb und 9 % aus <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/ostafrika/">Ost</a>&#8211; und <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/zentralafrika/">Zentralafrika</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zudem wurden 332 Schleusernetzwerke zerschlagen. Diese Netzwerke entwickeln kontinuierlich neue Strategien und verknüpfen kriminelle Aktivitäten miteinander. In diesem Zusammenhang wurden 14 Angriffe und versuchte Übertritte auf die spanischen Enklaven Sebta und Melilla registriert, an denen über 4.290 Migranten beteiligt waren.</p>



<h4 id="humanitaere-unterstuetzung-und-freiwillige-rueckkehr" class="wp-block-heading">Humanitäre Unterstützung und freiwillige Rückkehr</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Im Rahmen der Rettungsmaßnahmen wurden 18.645 Migranten auf See gerettet und erhielten medizinische Unterstützung, Unterkünfte sowie Beratung. Darüber hinaus profitierten 6.135 Migranten von freiwilligen Rückführungen in ihre Herkunftsländer, organisiert in Zusammenarbeit mit diplomatischen Vertretungen. Diese Maßnahmen sind Teil der Nationalen Strategie für Migration und Asyl (SNIA), die einen schützenden und integrativen Ansatz verfolgt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Ergebnisse unterstreichen die zentrale Rolle Marokkos bei der Bekämpfung von Menschenschmuggel und grenzüberschreitenden kriminellen Netzwerken. Gleichzeitig zeigen sie das Engagement des Landes, in Zusammenarbeit mit internationalen Partnern nachhaltige Lösungen für die Herausforderungen der Migration zu entwickeln.</p>



<h4 id="kooperation-mit-spanien-ein-vorbild-fuer-die-region" class="wp-block-heading">Kooperation mit Spanien: Ein Vorbild für die Region</h4>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile" style="grid-template-columns:27% auto"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="481" height="720" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/01/481px-Elma_Saiz_2023b_cropped.jpg" alt="" class="wp-image-13639 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/01/481px-Elma_Saiz_2023b_cropped.jpg 481w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/01/481px-Elma_Saiz_2023b_cropped-200x300.jpg 200w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/01/481px-Elma_Saiz_2023b_cropped-380x569.jpg 380w" sizes="(max-width: 481px) 100vw, 481px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Die spanische Ministerin für Migration, Isabel Saiz, hob kürzlich in einem Interview mit der Nachrichtenagentur <em><a href="https://www.mapnews.ma/fr/actualites/politique/migration-la-coopération-entre-le-maroc-et-lespagne-un-modèle-à-suivre-ministre">MAP</a></em> die Vorbildfunktion der Zusammenarbeit zwischen Marokko und <a href="https://fokus-afrika.de/tag/spanien/">Spanien</a> hervor. „Innovative Migrationspolitik, wie die zirkuläre Migration, kombiniert mit starken wirtschaftlichen und kommerziellen Beziehungen, macht diese Partnerschaft zu einem Modell für andere Länder“, erklärte Saiz.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Ein erfolgreiches Beispiel dieser Zusammenarbeit ist das Pilotprogramm „Wafira“, das 209 Frauen aus ländlichen Regionen Marokkos unterstützte. Diese Frauen erhielten Schulungen zur Entwicklung ihrer Kompetenzen und leisteten so einen Beitrag zur Stärkung ihrer Gemeinschaften. Laut Saiz wünschen sich 100 % der Teilnehmerinnen eine Fortsetzung des Programms, während mehr als zwei Drittel über signifikante Verbesserungen ihrer Fähigkeiten berichteten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die spanische Ministerin kündigte an, die Zusammenarbeit mit Marokko weiter auszubauen und bestehende Programme wie „Wafira“ zu evaluieren und zu erweitern. „Mit einer starken politischen Grundlage können solche Initiativen verstärkt und für beide Länder von Nutzen sein“, erklärte Saiz.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Präsident El-Ghazouani wertet Spaniens Strategie in Afrika auf</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/praesident-el-ghazouani-wertet-spaniens-strategie-in-afrika-auf/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Dec 2024 09:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mauretanien]]></category>
		<category><![CDATA[2]]></category>
		<category><![CDATA[AU]]></category>
		<category><![CDATA[Handel]]></category>
		<category><![CDATA[König]]></category>
		<category><![CDATA[Präsident]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Spanien]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://fokus-afrika.de/?p=12943</guid>

					<description><![CDATA[<p>FOKUS AFRIKA ist ein deutschsprachiges Online-Medienportal, welches sich auf die politischen und wirtschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents fokussiert.</p>
<p>Der mauretanische Präsident und derzeitige Vorsitzende der Afrikanischen Union, Mohamed Ould Cheikh El-Ghazouani, betonte in seiner Rede in&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fpraesident-el-ghazouani-wertet-spaniens-strategie-in-afrika-auf%2F&amp;action_name=Pr%C3%A4sident%20El-Ghazouani%20wertet%20Spaniens%20Strategie%20in%20Afrika%20auf&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/praesident-el-ghazouani-wertet-spaniens-strategie-in-afrika-auf/">Präsident El-Ghazouani wertet Spaniens Strategie in Afrika auf</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>FOKUS AFRIKA ist ein deutschsprachiges Online-Medienportal, welches sich auf die politischen und wirtschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents fokussiert.</p>

<p class="wp-block-paragraph">Der mauretanische Präsident und derzeitige Vorsitzende der <a href="https://fokus-afrika.de/tag/au/">Afrikanischen Union,</a> Mohamed Ould Cheikh El-Ghazouani, betonte in seiner Rede in Madrid die Bedeutung der neuen Strategie Spanien-Afrika 2024–2028. Die Veranstaltung fand unter der Leitung des spanischen Premierministers Pedro Sanchez statt und unterstreicht die wachsende Bedeutung der Partnerschaft zwischen Spanien und dem afrikanischen Kontinent.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Besuch El-Ghazouanis in Spanien umfasste auch ein Treffen mit König Felipe VI. im Palast La Zarzuela am 12. Mai 2024. König Felipe empfing den Präsidenten der <a href="https://fokus-afrika.de/category/politik/innen-und-aussenpolitik/westafrika/mauretanien/">Islamischen Republik Mauretanien</a> gemeinsam mit Fernando Sampedro Marcos, dem spanischen Staatssekretär für die Europäische Union. Begleitet wurde El-Ghazouani von der mauretanischen Botschafterin in Spanien, Zeineb El y Salem, sowie von Nani Ould Chrougha, dem Kabinettsdirektor des Präsidenten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dieses Treffen war eine Fortsetzung der engen Beziehungen zwischen <a href="https://fokus-afrika.de/tag/spanien/">Spanien</a> und Mauretanien, nachdem König Felipe den Präsidenten bereits während seines Arbeitsbesuchs in Spanien im März 2022 empfangen hatte. El-Ghazouani, der seit dem 1. August 2019 Präsident ist, wurde am 29. Juni 2024 für eine zweite Amtszeit wiedergewählt.</p>



<h3 id="geografische-menschliche-und-kulturelle-verbindungen-als-grundlage" class="wp-block-heading">Geografische, menschliche und kulturelle Verbindungen als Grundlage</h3>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="750" height="430" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/12/pr-espana-africa-750x430-1.jpg" alt="" class="wp-image-12945 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/12/pr-espana-africa-750x430-1.jpg 750w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/12/pr-espana-africa-750x430-1-300x172.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/12/pr-espana-africa-750x430-1-380x218.jpg 380w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Präsident El-Ghazouani begann seine Rede mit einem Dank an Spanien für die Solidarität und Unterstützung in Zeiten der Not, insbesondere angesichts jüngster Naturkatastrophen. Er würdigte die engen geografischen, kulturellen und historischen Verbindungen zwischen Spanien und Afrika, die eine solide Grundlage für die bilaterale Zusammenarbeit bilden.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">„Diese Verbindungen haben es uns ermöglicht, reiche und vielfältige Beziehungen aufzubauen, die auf Freundschaft, gegenseitigem Respekt und gemeinsamen Interessen beruhen“, erklärte El-Ghazouani.</p>



<h3 id="prioritaeten-der-strategie-spanien-afrika" class="wp-block-heading">Prioritäten der Strategie Spanien-Afrika</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die neue Strategie zielt darauf ab, die Zusammenarbeit in Schlüsselbereichen zu vertiefen und nachhaltige Lösungen für gemeinsame Herausforderungen zu entwickeln. El-Ghazouani hob hervor, dass die Initiative mit den Zielen der Agenda 2063 der Afrikanischen Union in Einklang steht.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Ökologische und energetische Transition:</strong> Afrika trägt wenig zur globalen CO₂-Bilanz bei, leidet jedoch unverhältnismäßig stark unter den Folgen des Klimawandels. Daher sollen erneuerbare Energien und nachhaltige Technologien gemeinsam vorangetrieben werden. Afrika sei, so El-Ghazouani, eine Quelle ungenutzter Potenziale in diesem Bereich, die sowohl Afrika als auch Europa zugutekommen könnten.</li>



<li><strong>Friedenssicherung und Stabilität:</strong> Frieden und Sicherheit seien die Voraussetzung für jede Form von Entwicklung. Präsident El-Ghazouani würdigte Spaniens Engagement im Kampf gegen Terrorismus, organisierte Kriminalität und irreguläre Migration.</li>



<li><strong>Wirtschaftliche Integration und Handelsförderung:</strong> El-Ghazouani rief spanische Unternehmen dazu auf, stärker in Afrika zu investieren und sich aktiv an der Dynamik der Afrikanischen Freihandelszone (AfCFTA) zu beteiligen. Besonders betonte er die Bedeutung der geplanten Verdreifachung der spanischen Hilfe für die Sahelzone.</li>



<li><strong>Entwicklung des Humankapitals:</strong> Investitionen in Bildung, Gesundheit und Jugendförderung stehen im Mittelpunkt. Mit 62 % der afrikanischen Bevölkerung unter 25 Jahren sei die Förderung von Bildung und Chancengleichheit entscheidend für die Zukunft des Kontinents.</li>
</ul>



<h3 id="tripartite-zusammenarbeit-afrika-spanien-und-europa" class="wp-block-heading">Tripartite Zusammenarbeit: Afrika, Spanien und Europa</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Präsident El-Ghazouani betonte, dass die Strategie Spanien-Afrika 2024–2028 nicht nur bilateral angelegt sei, sondern als Modell für eine stärkere Zusammenarbeit zwischen Afrika und Europa dienen könne.</p>


<blockquote class="twitter-tweet" data-media-max-width="560">
<p lang="es" dir="ltr">África no es una opción para España, es una decisión. Compartimos un espacio y desafíos comunes. </p>
<p>La estrategia España-África 2025-2028 que hoy presentamos refuerza nuestro espíritu de asociación para afrontar juntos el futuro y aprovechar las oportunidades que se presentan. <a href="https://t.co/0a3HhJpgch">pic.twitter.com/0a3HhJpgch</a></p>
<p>&mdash; José Manuel Albares (@jmalbares) <a href="https://twitter.com/jmalbares/status/1864744797539307775?ref_src=twsrc%5Etfw">December 5, 2024</a></p></blockquote>
<p> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p>



<p class="wp-block-paragraph">Er würdigte die Verpflichtung Spaniens, mit gezielten Investitionen und humanitärer Hilfe zur Lösung der komplexen Herausforderungen in Afrika beizutragen. Gleichzeitig unterstrich er die Notwendigkeit, robuste Mechanismen zur Überwachung der Umsetzung dieser Pläne zu schaffen, um konkrete Ergebnisse für die betroffenen Gemeinschaften zu gewährleisten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zum Abschluss seiner Rede bekräftigte Präsident El-Ghazouani die Entschlossenheit der Afrikanischen Union, diese Strategie aktiv zu unterstützen und zu einer erfolgreichen Umsetzung beizutragen. „Gemeinsam können Spanien und Afrika ein beispielhaftes und gegenseitig vorteilhaftes Partnerschaftsmodell schaffen“, so der Präsident.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Terrorzelle mit Verbindungen zu Daesh im Sahel zerschlagen</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/terrorzelle-mit-verbindungen-zu-daesh-im-sahel-zerschlagen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 23 Nov 2024 11:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Marokko]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[Kooperation]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Spanien]]></category>
		<category><![CDATA[Terrorismus]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>FOKUS AFRIKA ist ein deutschsprachiges Online-Medienportal, welches sich auf die politischen und wirtschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents fokussiert.</p>
<p>In einer koordinierten Sicherheitsoperation haben marokkanische und spanische Behörden eine Terrorzelle zerschlagen, die mit der Organisation Daesh im&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fterrorzelle-mit-verbindungen-zu-daesh-im-sahel-zerschlagen%2F&amp;action_name=Terrorzelle%20mit%20Verbindungen%20zu%20Daesh%20im%20Sahel%20zerschlagen&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/terrorzelle-mit-verbindungen-zu-daesh-im-sahel-zerschlagen/">Terrorzelle mit Verbindungen zu Daesh im Sahel zerschlagen</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>FOKUS AFRIKA ist ein deutschsprachiges Online-Medienportal, welches sich auf die politischen und wirtschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents fokussiert.</p>

<p class="wp-block-paragraph">In einer koordinierten Sicherheitsoperation haben marokkanische und spanische Behörden eine Terrorzelle zerschlagen, die mit der Organisation Daesh im Sahel verbunden ist. An der Aktion beteiligten sich das marokkanische Zentrale Büro für gerichtliche Ermittlungen (BCIJ) der Generaldirektion für die Überwachung des Territoriums (DGST) und die spanische Nationalpolizei.</p>



<h4 id="zerschlagung-der-terrorzelle" class="wp-block-heading">Zerschlagung der Terrorzelle</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Die Zelle bestand aus neun Mitgliedern, von denen drei in den marokkanischen Städten Tétouan und Fnideq aktiv waren. Die weiteren sechs Verdächtigen wurden in Madrid, Ibiza und der spanischen Enklave Sebta festgenommen. Nach Angaben des BCIJ wurden bei Durchsuchungen in den Wohnungen der Verdächtigen Messer und IT-Ausrüstung sichergestellt. Diese werden einer digitalen Untersuchung unterzogen, um weitere Hinweise auf die Aktivitäten der Gruppe zu erhalten.</p>



<h4 id="planung-terroristischer-aktivitaeten" class="wp-block-heading">Planung terroristischer Aktivitäten</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Erste Ermittlungen ergaben, dass die Mitglieder der Zelle der Ideologie von Daesh anhängen. Einige von ihnen sind ehemalige Häftlinge, die in Spanien wegen Terrorismus verurteilt wurden. Die Gruppe traf sich regelmäßig in Sebta und Tétouan, um terroristische Aktionen zu planen und zu koordinieren. Ziel war es, im Namen von Daesh Anschläge durchzuführen, bevor die Mitglieder sich der sahelischen Fraktion der Organisation anschließen wollten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Festgenommenen in Tétouan und Fnideq wurden unter der Aufsicht der zuständigen Staatsanwaltschaft für Terrorismus- und Extremismusfälle in Gewahrsam genommen. Ziel der Ermittlungen ist es, die inneren und äußeren Verbindungen der Zelle sowie den Grad ihrer Beteiligung an den geplanten Anschlägen zu klären.</p>



<h4 id="sicherheitskooperation-zwischen-marokko-und-spanien" class="wp-block-heading">Sicherheitskooperation zwischen <a href="https://fokus-afrika.de/category/politik/innen-und-aussenpolitik/nordafrika/marokko/">Marokko</a> und Spanien</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Diese gemeinsame Operation ist Teil der kontinuierlichen und engen Sicherheitszusammenarbeit zwischen <a href="https://fokus-afrika.de/category/politik/innen-und-aussenpolitik/nordafrika/marokko/">Marokko</a> und <a href="https://fokus-afrika.de/tag/spanien/">Spanien</a>. Beide Länder arbeiten eng zusammen, um terroristische Bedrohungen zu bekämpfen und die Sicherheit beider Staaten und der Region zu gewährleisten. Die spanische Polizei bezeichnet diese Kooperation als &#8220;entscheidend&#8221;, um &#8220;kriegerische dschihadistische Aktivitäten, direkte Drohungen gegen Menschen aus der westlichen Bevölkerung und der jüdischen Gemeinde und Anstiftung zu Gewalttaten&#8221; zu bekämpfen.</p>



<h4 id="internationale-bedeutung" class="wp-block-heading">Internationale Bedeutung</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Die Zerschlagung der Zelle verdeutlicht die strategische Rolle der Zusammenarbeit zwischen den Sicherheitsbehörden beider Länder im Kampf gegen den Terrorismus. Die Region des Sahel gilt als Hochburg für dschihadistische Gruppen, was die Notwendigkeit verstärkter Sicherheitsmaßnahmen und internationaler Kooperation unterstreicht.</p>
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		<item>
		<title>Kanaren: Mehr als 4,7 Tonnen Haschisch beschlagnahmt</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/kanaren-mehr-als-47-tonnen-haschisch-beschlagnahmt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Nov 2024 21:18:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Marokko]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[EU]]></category>
		<category><![CDATA[Kriminalität]]></category>
		<category><![CDATA[Polizei]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Spanien]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>FOKUS AFRIKA ist ein deutschsprachiges Online-Medienportal, welches sich auf die politischen und wirtschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents fokussiert.</p>
<p>Die spanische Guardia Civil hat in Zusammenarbeit mit der marokkanischen Sicherheitsbehörde DGST (Direction générale de la surveillance du territoire) eine große Drogenladung abgefangen. <img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fkanaren-mehr-als-47-tonnen-haschisch-beschlagnahmt%2F&amp;action_name=Kanaren%3A%20Mehr%20als%204%2C7%20Tonnen%20Haschisch%20beschlagnahmt&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/kanaren-mehr-als-47-tonnen-haschisch-beschlagnahmt/">Kanaren: Mehr als 4,7 Tonnen Haschisch beschlagnahmt</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>FOKUS AFRIKA ist ein deutschsprachiges Online-Medienportal, welches sich auf die politischen und wirtschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents fokussiert.</p>

<p class="wp-block-paragraph">Bei einer koordinierten Aktion wurden zwei Schlauchboote aufgebracht, die rund 80 Kilometer nördlich der Kanarischen Inseln 131 Ballen Haschisch mit einem Gesamtgewicht von 4,7 Tonnen transportierten.</p>



<h4 id="details-zur-beschlagnahmeoperation" class="wp-block-heading">Details zur Beschlagnahmeoperation</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Die Operation wurde durch eine enge polizeiliche Zusammenarbeit zwischen der spanischen Guardia Civil und der DGST ermöglicht. Vor dem Hintergrund der Kontrollaufgaben zur Prävention von Schmuggel und Drogenhandel setzten die Sicherheitskräfte der Guardia Civil gezielte Überwachungsmaßnahmen im Seegebiet zwischen Gran Canaria und Fuerteventura um.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zur Kontrolle waren die Patrouillenboote&nbsp;<em>Río Tambre</em>&nbsp;und&nbsp;<em>Canal Bocayna</em>&nbsp;der Guardia Civil im Einsatz. In den frühen Morgenstunden des 2. November entdeckten die Einsatzkräfte schließlich zwei verdächtige Boote, sogenannte „Narcolanchas“, die von jeweils zwei Personen gesteuert wurden. Auf den beiden Booten befanden sich insgesamt 131 Ballen Haschisch mit einem Gewicht von rund 4,7 Tonnen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Zuge der Aktion wurden vier Besatzungsmitglieder der Boote von der Guardia Civil in internationalen Gewässern festgenommen. Die Verdächtigen wurden der spanischen Justiz übergeben, die Untersuchungshaft anordnete.</p>



<h4 id="marokkos-rolle-fuer-die-stabilitaet-in-westafrika" class="wp-block-heading">Marokkos Rolle für die Stabilität in Westafrika</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Am Montag betonte Fernando Clavijo, Präsident der regionalen Regierung der Kanarischen Inseln, die wichtige Rolle Marokkos für die Stabilität und Krisenbewältigung in Westafrika. In einem Pressegespräch hob er die strategische Bedeutung Marokkos für die Europäische Union und die USA hervor und würdigte das Königreich als „Schlüsselakteur“ für die Sicherheit in der Region.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile" style="grid-template-columns:21% auto"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="284" height="427" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/11/Fernando_Clavijo_2023_cropped.png" alt="" class="wp-image-12486 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/11/Fernando_Clavijo_2023_cropped.png 284w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/11/Fernando_Clavijo_2023_cropped-200x300.png 200w" sizes="(max-width: 284px) 100vw, 284px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Zur geopolitischen Situation äußerte Clavijo, dass <a href="https://fokus-afrika.de/category/politik/innen-und-aussenpolitik/nordafrika/marokko/">Marokko</a> ein „vorrangiger Partner“ für die EU und ein „prioritärer Partner“ für die USA sei. Bei einem kürzlichen Besuch in Marokko bekräftigte Clavijo zudem die Absicht seiner Regierung, die bilateralen Beziehungen zu Marokko weiter zu stärken, und hob die Bedeutung von Klarheit, Ehrlichkeit und Loyalität als Grundlage dieser Zusammenarbeit hervor.</p>
</div></div>
<img loading="lazy" decoding="async" src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fkanaren-mehr-als-47-tonnen-haschisch-beschlagnahmt%2F&amp;action_name=Kanaren%3A%20Mehr%20als%204%2C7%20Tonnen%20Haschisch%20beschlagnahmt&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /><p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/kanaren-mehr-als-47-tonnen-haschisch-beschlagnahmt/">Kanaren: Mehr als 4,7 Tonnen Haschisch beschlagnahmt</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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			<media:title type="html">Fernando_Clavijo_2023_(cropped)</media:title>
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	</item>
		<item>
		<title>Überschwemmungen in Spanien: Marokko bietet Unterstützung an</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/ueberschwemmungen-in-spanien-marokko-bietet-unterstuetzung-an/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Nov 2024 00:33:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Marokko]]></category>
		<category><![CDATA[König]]></category>
		<category><![CDATA[Spanien]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>FOKUS AFRIKA ist ein deutschsprachiges Online-Medienportal, welches sich auf die politischen und wirtschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents fokussiert.</p>
<p>Schwere Unwetter setzen Spanien weiterhin unter Druck: Die Zahl der Todesopfer in der Region Valencia ist auf mindestens 158 gestiegen, wie die Regionalregierung mitteilt. <img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fueberschwemmungen-in-spanien-marokko-bietet-unterstuetzung-an%2F&amp;action_name=%C3%9Cberschwemmungen%20in%20Spanien%3A%20Marokko%20bietet%20Unterst%C3%BCtzung%20an&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/ueberschwemmungen-in-spanien-marokko-bietet-unterstuetzung-an/">Überschwemmungen in Spanien: Marokko bietet Unterstützung an</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>FOKUS AFRIKA ist ein deutschsprachiges Online-Medienportal, welches sich auf die politischen und wirtschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents fokussiert.</p>

<p class="wp-block-paragraph">Die heftigen Regenfälle, die weite Teile des Landes in Mitleidenschaft ziehen, führen zu großflächigen Überschwemmungen in Spanien und beeinträchtigen die Infrastruktur massiv. Der spanische Wetterdienst Aemet hat eine neue Hochwasserwarnung für die gesamte Provinz Castellón, in Zentral-Spanien, herausgegeben, die bisher von den Auswirkungen des Wetterphänomens „Kaltlufttropfen“ weitgehend verschont geblieben war.</p>


<blockquote class="twitter-tweet" data-media-max-width="560">
<p lang="en" dir="ltr">The men and women who do this work are real heroes. </p>
<p>In Valencia, Spain, they work day and night. <a href="https://t.co/82VIeMAo67">pic.twitter.com/82VIeMAo67</a></p>
<p>&mdash; Chay Bowes (@BowesChay) <a href="https://twitter.com/BowesChay/status/1851887177111572872?ref_src=twsrc%5Etfw">October 31, 2024</a></p></blockquote>
<p> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Wetterphänomen, bekannt als „Kaltlufttropfen“ oder „DANA“, zieht unterdessen in nordöstliche Richtung weiter und betrifft nun auch die Baleareninseln Mallorca und Menorca, wo für die kommenden Tage eine Unwetterwarnung ausgesprochen wurde. Die Gefahr weiterer Überschwemmungen bleibt somit hoch, und die spanische Bevölkerung bereitet sich auf weitere mögliche Evakuierungen und Vorsichtsmaßnahmen vor.</p>



<h4 id="beileidsbekundung-von-koenig-mohammed-vi" class="wp-block-heading">Beileidsbekundung von König Mohammed VI</h4>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="664" height="996" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/09/roi-mohammed-vi.jpg" alt="" class="wp-image-11349 size-full"/></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">König Mohammed VI hat eine <a href="https://www.mapnews.ma/fr/activites-royales/message-de-condoléances-et-de-compassion-de-sm-le-roi-au-président-du-gouvernement">Beileidsbekundung</a> an die spanischen Monarchen, König Felipe VI und Königin Letizia, gesandt, in der er seine &#8220;tiefe Ergriffenheit&#8221; über die Verluste an Menschenleben und die erheblichen Sachschäden zum Ausdruck brachte. Der König übermittelte seine &#8220;Gefühle des Mitgefühls und der Solidarität&#8221; mit dem spanischen Volk und den Familien der Opfer dieser Tragödie. In einer separaten Botschaft bekundete der König von Marokko ebenfalls seine Solidarität und Unterstützung für den spanischen Premierminister Pedro Sanchez und hob die brüderliche Nähe hervor, die das marokkanische und das spanische Volk vereint.</p>
</div></div>



<h4 id="marokko-bleibt-in-bereitschaft-zur-unterstuetzung" class="wp-block-heading">Marokko bleibt in Bereitschaft zur Unterstützung</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Angesichts der anhaltenden Krise steht das Königreich Marokko weiterhin bereit, um <a href="https://fokus-afrika.de/tag/spanien/">Spanien</a> im Kriseneinsatz zu unterstützen. König Mohammed VI hat den Innenminister angewiesen, in engem Kontakt mit seinem spanischen Amtskollegen zu bleiben, um im Notfall Rettungskräfte und Zivilschutzpersonal bereitzustellen. Marokko bekräftigt damit seine Solidarität und steht an der Seite des spanischen Nachbarn in dieser schwierigen Situation.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das marokkanische Außenministerium für auswärtige Angelegenheiten, afrikanische Kooperation und im Ausland lebende Marokkaner hat sich zur Unterstützung der Marokkaner mobilisiert, die von den schweren Überschwemmungen in Spanien, insbesondere in der südöstlichen Region Valencia, betroffen sind. Laut offiziellen Angaben arbeiten die marokkanischen Konsulate in enger Zusammenarbeit mit einer zentralen Krisenzelle, um den betroffenen Staatsangehörigen beizustehen und deren Sicherheit zu gewährleisten.</p>



<h4 id="notfallmassnahmen-und-mobilisierung-der-marokkanischen-konsulate" class="wp-block-heading">Notfallmaßnahmen und Mobilisierung der marokkanischen Konsulate</h4>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/11/2018-12-26-1024x768.jpg" alt="" class="wp-image-12238 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/11/2018-12-26-1024x768.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/11/2018-12-26-300x225.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/11/2018-12-26-768x576.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/11/2018-12-26-200x150.jpg 200w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/11/2018-12-26-260x195.jpg 260w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/11/2018-12-26-380x285.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/11/2018-12-26-800x600.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/11/2018-12-26-1160x870.jpg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/11/2018-12-26.jpg 1360w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">In Reaktion auf diese Naturkatastrophe wurden die marokkanischen Konsulardienste in Valencia, Madrid und Sevilla verstärkt, um die Fälle zu verfolgen, die eine dringende Unterstützung benötigen. Die Konsulate arbeiten in Abstimmung mit den spanischen Behörden vor Ort daran, mögliche Betroffene unter den Marokkanern zu lokalisieren.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die zentrale Krisenzelle hat zudem Notrufnummern eingerichtet, um Anfragen zu eventuellen Vermisstenfällen oder abgebrochenen Kontakten entgegenzunehmen. Für marokkanische Staatsbürger in Spanien gelten folgende Notrufnummern:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Konsularisches Callcenter</strong>: 0800009948, 0800009949, 0800009950</li>



<li><strong>Notfallnummern Konsulat in Valencia</strong>: +00 34 631 935 818 / +00 34 631 711 873</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Bisher wurde ein marokkanischer Todesfall bestätigt. Die Konsulardienste stehen weiterhin in engem Kontakt mit marokkanischen Organisationen in Spanien, um sicherzustellen, dass alle Informationen über mögliche weitere Betroffene unverzüglich erfasst und an die zuständigen Behörden weitergeleitet werden.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fueberschwemmungen-in-spanien-marokko-bietet-unterstuetzung-an%2F&amp;action_name=%C3%9Cberschwemmungen%20in%20Spanien%3A%20Marokko%20bietet%20Unterst%C3%BCtzung%20an&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /><p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/ueberschwemmungen-in-spanien-marokko-bietet-unterstuetzung-an/">Überschwemmungen in Spanien: Marokko bietet Unterstützung an</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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			<media:title type="html">MOROCCO-ROYAL</media:title>
			<media:description type="html">This handout picture provided by the Moroccan agency press (MAP) on July 30, 2023, shows Morocco&#039;s King Mohammed VI delivering a speech to the nation, marking the 24th anniversary of his accession to the throne, in the Royal Palace of Tetouan RESTRICTED TO EDITORIAL USE - MANDATORY CREDIT AFP PHOTO / MOROCCAN AGENCY PRESS - NO MARKETING - NO ADVERTISING CAMPAIGNS - DISTRIBUTED AS A SERVICE TO CLIENTS
 (Photo by Handout / MAP / AFP) / RESTRICTED TO EDITORIAL USE - MANDATORY CREDIT AFP PHOTO / MOROCCAN AGENCY PRESS - NO MARKETING - NO ADVERTISING CAMPAIGNS - DISTRIBUTED AS A SERVICE TO CLIENTS</media:description>
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			<media:title type="html">2018-12-26</media:title>
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		<item>
		<title>Zusammenarbeit im Kampf gegen Terrorismus: Zwei IS-Unterstützer in Spanien verhaftet</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/zusammenarbeit-im-kampf-gegen-terrorismus-zwei-is-unterstuetzer-in-spanien-verhaftet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Oct 2024 13:49:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Marokko]]></category>
		<category><![CDATA[Kooperation]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Spanien]]></category>
		<category><![CDATA[Terrorismus]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>FOKUS AFRIKA ist ein deutschsprachiges Online-Medienportal, welches sich auf die politischen und wirtschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents fokussiert.</p>
<p>In einer gemeinsamen Operation der spanischen Nationalpolizei und der marokkanischen Generaldirektion für die Überwachung des Territoriums (DGST) wurden zwei Personen in Nordspanien festgenommen, die im Verdacht stehen, Mitglieder der terroristischen Organisation Daesh zu sein.<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fzusammenarbeit-im-kampf-gegen-terrorismus-zwei-is-unterstuetzer-in-spanien-verhaftet%2F&amp;action_name=Zusammenarbeit%20im%20Kampf%20gegen%20Terrorismus%3A%20Zwei%20IS-Unterst%C3%BCtzer%20in%20Spanien%20verhaftet&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/zusammenarbeit-im-kampf-gegen-terrorismus-zwei-is-unterstuetzer-in-spanien-verhaftet/">Zusammenarbeit im Kampf gegen Terrorismus: Zwei IS-Unterstützer in Spanien verhaftet</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>FOKUS AFRIKA ist ein deutschsprachiges Online-Medienportal, welches sich auf die politischen und wirtschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents fokussiert.</p>

<p class="wp-block-paragraph">Die Verhaftungen der IS-Anhänger erfolgten in den Städten Itsasondo (Guipúzcoa) und Avilés (Asturien). Den Verdächtigen wird vorgeworfen, terroristische Propaganda zu verbreiten, zur Gewalt aufgerufen und sich in der Radikalisierung engagiert zu haben.</p>



<h4 id="ueberwachung-und-verhaftung-der-is-unterstuetzer-durch-internationale-kooperation" class="wp-block-heading">Überwachung und Verhaftung der IS-Unterstützer durch internationale Kooperation</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Wie die spanische Polizei in einer <a href="https://www.mapnews.ma/en/actualites/general/spain’s-national-police-arrest-two-alleged-daesh-supporters-joint-operation">Mitteilung</a> erklärte, standen die Verdächtigen seit Beginn des Jahres 2024 unter Beobachtung. Ihre Aktivitäten auf sozialen Netzwerken, in denen sie Inhalte im Zusammenhang mit Daesh veröffentlichten und zur Gewalt aufriefen, erregten die Aufmerksamkeit der Ermittler. Die Operation wurde unter der Aufsicht des Zentralen Untersuchungsgerichts und in enger Abstimmung mit der spanischen Staatsanwaltschaft des Nationalen Gerichtshofs durchgeführt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die enge Zusammenarbeit mit den marokkanischen Behörden spielte eine entscheidende Rolle bei der Festnahme der IS-Mitglieder. Die spanische Nationalpolizei betonte, dass diese Kooperation, insbesondere mit der DGST, in den letzten Jahren zur Festnahme zahlreicher Terrorverdächtiger geführt habe. „Diese internationale Kooperation ist von wesentlicher Bedeutung für die Effektivität im Kampf gegen den Terrorismus“, so ein Sprecher der spanischen Polizei. Die Expertise und das tiefgehende Verständnis der Bedrohung durch den Terrorismus seitens der beteiligten Sicherheitsdienste haben maßgeblich zum Erfolg der Operation beigetragen.</p>



<h4 id="staerkung-der-internationalen-sicherheitskooperation" class="wp-block-heading">Stärkung der internationalen Sicherheitskooperation</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Der Fall verdeutlicht die anhaltenden Anstrengungen Spaniens, in Zusammenarbeit mit internationalen Partnern den Terrorismus zu bekämpfen. Die spanische Polizei betonte, dass die Bekämpfung terroristischer Aktivitäten nicht an nationalen Grenzen haltmachen könne. „Die Zusammenarbeit mit Ländern wie <a href="https://fokus-afrika.de/category/politik/innen-und-aussenpolitik/nordafrika/marokko/">Marokko</a> ist für uns von strategischer Bedeutung“, erklärte die spanische Behörde. Solche Kooperationen seien unverzichtbar, um die Sicherheit in Spanien und darüber hinaus zu gewährleisten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Zusammenarbeit zwischen Spanien und Marokko hat in den letzten Jahren eine neue Dimension erreicht, insbesondere im Bereich der Terrorismusbekämpfung. Laut der spanischen Nationalpolizei ermöglicht die Verbindung mit der marokkanischen DGST eine effiziente und rasche Reaktion auf Bedrohungen, bevor diese eine größere Gefahr darstellen können. Diese Art von Einsätzen ist Teil der gemeinsamen Bemühungen, terroristische Netzwerke zu zerschlagen und zu verhindern, dass sie weiteren Schaden anrichten.</p>



<h4 id="rolle-der-sozialen-medien-bei-der-radikalisierung" class="wp-block-heading">Rolle der sozialen Medien bei der Radikalisierung</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Ein zentrales Element der Ermittlungen war die Rolle der sozialen Medien in der Verbreitung extremistischer Ideologien. Wie die spanische Polizei erklärte, nutzten die Verdächtigen Plattformen, um Botschaften zu verbreiten, die zur Gewalt aufriefen und terroristische Handlungen verherrlichten. Die wachsende Nutzung sozialer Medien durch radikale Gruppen stellt die Sicherheitsbehörden vor neue Herausforderungen, da diese Plattformen sowohl zur Rekrutierung als auch zur Verbreitung von Propaganda genutzt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In diesem Zusammenhang betonte ein Sprecher der Polizei: „Die Verfolgung von radikalen Aktivitäten im Internet erfordert ständige Wachsamkeit und eine intensive internationale Zusammenarbeit.“ Die Ermittler überwachten die Aktivitäten der Verdächtigen mehrere Monate, bevor sie zu ihrer Festnahme schritten. Dank der Zusammenarbeit mit den marokkanischen Sicherheitsbehörden konnten die Ermittler entscheidende Informationen austauschen, die zur Verhaftung führten.</p>



<h4 id="bekaempfung-des-terrorismus-als-strategische-prioritaet" class="wp-block-heading">Bekämpfung des Terrorismus als strategische Priorität</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Die Bekämpfung des internationalen Terrorismus bleibt eine der höchsten Prioritäten der spanischen Sicherheitsbehörden. In ihrer Mitteilung unterstrich die spanische Nationalpolizei, dass die enge Kooperation mit Marokko und anderen internationalen Partnern weiterhin von großer Bedeutung sei, um Terrorismus in allen seinen Formen entgegenzutreten. „Es ist unsere Aufgabe, die Sicherheit unserer Bürger zu gewährleisten und potenzielle Bedrohungen rechtzeitig zu neutralisieren“, so der Sprecher der Polizei.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Durch diese jüngste Operation bekräftigen die spanischen Behörden ihr Engagement im internationalen Kampf gegen den Terrorismus. Die Zusammenarbeit mit der DGST ist nur ein Beispiel für die zahlreichen Initiativen, die darauf abzielen, terroristische Aktivitäten bereits im Frühstadium zu erkennen und zu verhindern.</p>
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		<title>König Mohammed VI: &#8220;Die Sahara bleibt die erste Priorität aller Marokkaner&#8221;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Oct 2024 19:09:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Marokko]]></category>
		<category><![CDATA[4]]></category>
		<category><![CDATA[Diplomatie]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Frankreich]]></category>
		<category><![CDATA[Infrastruktur]]></category>
		<category><![CDATA[König]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Spanien]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>FOKUS AFRIKA ist ein deutschsprachiges Online-Medienportal, welches sich auf die politischen und wirtschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents fokussiert.</p>
<p>Am Freitag, den 11. Oktober 2024 eröffnete König Mohammed VI. die erste Sitzung des vierten Jahres der laufenden 11. Legislaturperiode des marokkanischen Parlaments in Rabat. In seiner Rede betonte er die Bedeutung der nationalen Einheit und der territorialen Integrität, besonders im Hinblick auf die Sahara.<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fkoenig-mohammed-vi-die-sahara-bleibt-die-erste-prioritaet-aller-marokkaner%2F&amp;action_name=K%C3%B6nig%20Mohammed%20VI%3A%20%26%238220%3BDie%20Sahara%20bleibt%20die%20erste%20Priorit%C3%A4t%20aller%20Marokkaner%26%238221%3B&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/koenig-mohammed-vi-die-sahara-bleibt-die-erste-prioritaet-aller-marokkaner/">König Mohammed VI: &#8220;Die Sahara bleibt die erste Priorität aller Marokkaner&#8221;</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>FOKUS AFRIKA ist ein deutschsprachiges Online-Medienportal, welches sich auf die politischen und wirtschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents fokussiert.</p>

<p class="wp-block-paragraph">„Die Frage der Sahara ist und bleibt die erste nationale Priorität aller Marokkaner“, erklärte der König. Die Rede betonte die internationale Unterstützung durch Länder wie die USA, Frankreich und Spanien für Marokkos Autonomieplan und rief das Parlament zu verstärkten diplomatischen Initiativen auf, um die nationale Position weiter zu festigen.</p>



<h3 id="internationale-unterstuetzung-fuer-marokkos-sahara-politik" class="wp-block-heading">Internationale Unterstützung für Marokkos Sahara-Politik</h3>



<p class="wp-block-paragraph">König Mohammed VI. hob hervor, dass die zunehmende Unterstützung durch Länder wie die USA und Frankreich eine wichtige diplomatische Errungenschaft darstellt. Besonders die Anerkennung der marokkanischen Souveränität über die <strong>Sahara</strong> durch diese Länder wird als Grundlage für eine Lösung des regionalen Konflikts gesehen. </p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="901" height="1024" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/10/GZncPKNXgAAZ0VW-901x1024.jpeg" alt="" class="wp-image-11807 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/10/GZncPKNXgAAZ0VW-901x1024.jpeg 901w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/10/GZncPKNXgAAZ0VW-264x300.jpeg 264w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/10/GZncPKNXgAAZ0VW-768x872.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/10/GZncPKNXgAAZ0VW-380x432.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/10/GZncPKNXgAAZ0VW-800x909.jpeg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/10/GZncPKNXgAAZ0VW.jpeg 905w" sizes="(max-width: 901px) 100vw, 901px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Ein Zeichen dieser Unterstützung ist die Eröffnung von <strong>über 30 Konsulaten</strong> in den Städten <strong>Dakhla</strong> und <strong>Laâyoune</strong>. Diese Konsulate stammen aus Ländern Afrikas, Asiens und Südamerikas, darunter Nationen wie die <strong>Vereinigten Arabischen Emirate, Jordanien, Gambia und Sambia</strong>. Diese diplomatischen Missionen stärken die internationale Legitimität der marokkanischen Ansprüche und signalisieren ein wachsendes Interesse an der wirtschaftlichen Entwicklung der Region.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die wachsenden Investitionen in den südlichen Provinzen verdeutlichen diese Unterstützung. Zahlreiche internationale Konzerne investieren in <strong>Dakhla</strong>, um den wirtschaftlichen Aufschwung voranzutreiben. Dakhla hat sich durch den Ausbau von Infrastrukturen und die Ansiedlung internationaler Konzerne zu einem wichtigen wirtschaftlichen Knotenpunkt entwickelt. Laut der <strong><a href="https://www.mapnews.ma/fr/activites-royales/sm-le-roi-préside-louverture-de-la-1ère-session-de-la-4ème-année-législative-de-la">Nachrichtenagentur MAP</a></strong> spielen ausländische Direktinvestitionen eine zentrale Rolle bei der Weiterentwicklung der Region, insbesondere in den Bereichen erneuerbare Energien, Landwirtschaft und Fischerei. Diese Projekte dienen nicht nur der wirtschaftlichen Stärkung, sondern unterstützen auch die Integration in internationale Handelsstrukturen.</p>



<h3 id="regionale-integration-und-afrikas-wirtschaftliche-zukunft" class="wp-block-heading">Regionale Integration und Afrikas wirtschaftliche Zukunft</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ein weiterer Schwerpunkt der Rede des Königs lag auf der regionalen Integration und den wirtschaftlichen Ambitionen Marokkos in Afrika. Marokko spielt eine Schlüsselrolle in der <strong><a href="https://fokus-afrika.de/deep-dive-marokkos-rolle-im-parlaments-panafricain/">Atlantik-Initiative</a></strong>, die darauf abzielt, die atlantischen Staaten Afrikas näher zusammenzubringen. Diese Initiative hat das Ziel, die wirtschaftliche Zusammenarbeit zu fördern und eine gemeinsame Plattform für Sicherheit, Handel und Entwicklung zu schaffen. Besonders die Verbindung der <strong>Sahelstaaten</strong> mit dem Atlantik durch bessere Infrastruktur und Handelsrouten sei ein Schlüssel für langfristigen Frieden und Wohlstand in der Region.</p>


<p><iframe width="560" height="315" src="https://www.youtube-nocookie.com/embed/Jv1MQjIhnic?si=cGHZzOswPTc4LhU0&amp;start=1028" title="YouTube video player" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>



<p class="wp-block-paragraph">Besonders betont wurde die <strong>Marokko-Nigeria-Gaspipeline</strong>, ein ambitioniertes Projekt, das die Energieversorgung in Afrika revolutionieren soll. Diese Pipeline, die über 5.600 Kilometer lang sein wird, verbindet Nigeria mit Marokko und durchquert mehrere westafrikanische Länder. Das Projekt soll nicht nur die Energiesicherheit in der Region gewährleisten, sondern auch die wirtschaftliche Integration fördern, indem es neue Handelswege und Investitionsmöglichkeiten eröffnet. Wie <a href="https://fokus-afrika.de/fortschritte-beim-afrikanischen-atlantik-gaspipeline-projekt/">berichtet</a>, befindet sich das Projekt in einer fortgeschrittenen Planungsphase, und zahlreiche Länder und internationale Partner haben bereits ihr Interesse bekundet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Marokko sieht diese Projekte als einen entscheidenden Schritt zur Vertiefung der Beziehungen zu seinen afrikanischen Nachbarn und zur Sicherung seiner strategischen Position auf dem Kontinent. König Mohammed VI. unterstrich, dass diese Initiativen nicht nur dem wirtschaftlichen Fortschritt dienen, sondern auch die Zusammenarbeit in Bereichen wie Sicherheit und regionale Stabilität fördern.</p>
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