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	<title>Iran | FOKUS AFRIKA</title>
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	<description>Nachrichten aus Afrika</description>
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	<title>Iran | FOKUS AFRIKA</title>
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		<title>Macky Sall verteidigt UN-Kandidatur ohne Rückhalt aus Dakar</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/macky-sall-verteidigt-un-kandidatur-ohne-rueckhalt-aus-dakar/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Jul 2026 00:29:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Burundi]]></category>
		<category><![CDATA[Internationale Organisationen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>FOKUS AFRIKA ist ein deutschsprachiges Online-Medienportal, welches sich auf die politischen und wirtschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents fokussiert.</p>
<p>Macky Sall will UN-Generalsekretär werden. Doch seine Kandidatur kommt nicht aus Dakar, sondern aus Burundi. Der frühere Präsident Senegals verteidigt nun seinen ungewöhnlichen Weg.<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fmacky-sall-verteidigt-un-kandidatur-ohne-rueckhalt-aus-dakar%2F&amp;action_name=Macky%20Sall%20verteidigt%20UN-Kandidatur%20ohne%20R%C3%BCckhalt%20aus%20Dakar&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/macky-sall-verteidigt-un-kandidatur-ohne-rueckhalt-aus-dakar/">Macky Sall verteidigt UN-Kandidatur ohne Rückhalt aus Dakar</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>FOKUS AFRIKA ist ein deutschsprachiges Online-Medienportal, welches sich auf die politischen und wirtschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents fokussiert.</p>

<p class="wp-block-paragraph">Der frühere senegalesische Präsident Macky Sall hat seine Kandidatur für das Amt des Generalsekretärs der Vereinten Nationen trotz fehlender formaler Unterstützung aus Senegal verteidigt. Bei einem öffentlichen Dialog im laufenden UN-Auswahlverfahren <a href="https://www.facebook.com/reel/1456206619882610">erklärte</a> Sall, er habe sein Land um Unterstützung gebeten, aber keine Antwort erhalten. Seine Bewerbung wurde stattdessen von Burundi eingebracht, das 2026 den Vorsitz der Afrikanischen Union innehat.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sall stellte seine Kandidatur als Angebot eines afrikanischen Politikers dar, der internationale Vermittlung, Reformen der Vereinten Nationen und neue Wege zur Entwicklungsfinanzierung verbinden will. Er verwies auf seine zwölf Jahre an der Spitze Senegals, seine frühere Rolle als Vorsitzender der Westafrikanischen Wirtschaftsgemeinschaft ECOWAS und seine Amtszeit als Vorsitzender der Afrikanischen Union.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der frühere Präsident hob besonders hervor, dass die Afrikanische Union während seiner Amtszeit in die G20 aufgenommen wurde. Afrika habe lange keinen festen Platz an den großen internationalen Verhandlungstischen gehabt, sagte Sall. Seine Erfahrung im Dialog mit Staaten der G7 und G20 solle ihm helfen, Vertrauen in die Vereinten Nationen zurückzubringen.</p>



<h2 id="h-streit-uber-regionale-rotation" class="wp-block-heading"><span id="streit-ueber-regionale-rotation">Streit über regionale Rotation</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Sall wies die Erwartung zurück, das Amt des UN-Generalsekretärs müsse diesmal zwingend an Lateinamerika gehen. Eine regionale Rotation stehe nicht in der Charta der Vereinten Nationen, sagte er auf eine Frage der Nachrichtenagentur Associated Press. Er bezeichnete die Rotation als Ziel der Inklusivität, aber nicht als verbindliche Regel.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Nirgendwo in der Charta werden Sie eine regionale Rotation finden“, sagte Sall. Entscheidend sei, dass die Mitgliedstaaten das Profil wählten, das sie in der aktuellen Lage für am besten geeignet hielten. Er trete nicht als Kandidat an, der „vom globalen Süden nach einem Generalsekretär aus dem Norden“ komme, sondern als Bewerber mit eigener Erfahrung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Debatte berührt eine zentrale Frage im Auswahlverfahren. Die Vereinten Nationen haben bisher keinen festen regionalen Anspruch auf das Amt festgeschrieben. Zugleich spielt die geografische Ausgewogenheit politisch eine wichtige Rolle, ebenso wie die Forderung nach einer stärkeren Vertretung von Frauen und des globalen Südens in Führungspositionen der UN.</p>



<h2 id="h-burundi-statt-senegal" class="wp-block-heading"><span id="burundi-statt-senegal">Burundi statt Senegal</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Besonders aufmerksam wurde Sall zu seiner formalen Unterstützung befragt. Noch nie sei ein Generalsekretär ohne Rückhalt seines eigenen Landes gewählt worden, hieß es in einer Frage. <a href="https://fokus-afrika.de/verbreitete-korruption-unter-der-fruheren-regierung/" type="post" id="11467">Sall bestätigte, dass er Senegal um Unterstützung gebeten habe. </a>Nach ausbleibender Antwort sei seine Kandidatur von Burundi unterstützt worden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Idealerweise sollte das vom eigenen Land kommen“, sagte Sall. Wenn dies nicht der Fall sei, bedeute das aber nicht, dass eine Kandidatur unmöglich werde. Die Vereinten Nationen verlangten, dass ein Bewerber von einem Mitgliedstaat vorgeschlagen werde. Am Ende hänge die Auswahl zunächst von den 15 Mitgliedern des Sicherheitsrats ab, deren Empfehlung anschließend an die Generalversammlung gehe.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/macky-sall-kandidiert-offiziell-als-un-generalsekretaer/" type="post" id="25275">Sall dankte Burundis Präsident Évariste Ndayishimiye für die Unterstützung. </a>Zugleich sagte er, es gebe auf dem afrikanischen Kontinent zahlreiche Staaten, die hinter seiner Kandidatur stünden. Eine offizielle Unterstützung Senegals nannte er nicht.</p>



<h2 id="h-reformen-vertrauen-und-entwicklungsfinanzierung" class="wp-block-heading"><span id="reformen-vertrauen-und-entwicklungsfinanzierung">Reformen, Vertrauen und Entwicklungsfinanzierung</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Inhaltlich stellte Sall drei große Linien in den Vordergrund: Frieden und Sicherheit, Menschenrechte sowie Entwicklung. Er sprach von einer Welt, die von Kriegen, Misstrauen, fehlendem Dialog und mehreren gleichzeitigen Krisen geprägt sei. <a href="https://fokus-afrika.de/un80-un-chef-guterres-sieht-tiefe-kuerzungen-im-haushalt/" type="post" id="22557">Die Vereinten Nationen müssten Vertrauen zurückgewinnen, um ihre Finanz- und Liquiditätskrise zu bewältigen und wirksamer zu arbeiten.</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Sall forderte Reformen in enger Abstimmung mit den Mitgliedstaaten. Die Organisation müsse Doppelstrukturen vermeiden und ihre Wirksamkeit erhöhen. Zugleich sprach er über die geografische Verteilung hoher UN-Posten und die Erwartungen kleiner Inselstaaten sowie von Staaten ohne Zugang zum Meer.</p>



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<p class="wp-block-paragraph">Beim Thema Entwicklung verwies Sall auf die noch nicht erreichten Ziele der Agenda 2030. Die Welt sei nur noch wenige Jahre vom Zieljahr entfernt und liege bei den nachhaltigen Entwicklungszielen weiter zurück. Mit dem Zukunftspakt der Vereinten Nationen, den Bretton-Woods-Institutionen und dem Privatsektor müssten neue Lösungen für die Entwicklungsfinanzierung gefunden werden.</p>



<h2 id="h-menschenrechte-als-eigener-pfeiler" class="wp-block-heading"><span id="menschenrechte-als-eigener-pfeiler">Menschenrechte als eigener Pfeiler</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/macky-sall-verteidigt-bei-un-anhoerung-sein-vorgehen-gegen-proteste-im-senegal/" type="post" id="26712">Auf die Frage, ob seine Betonung von Frieden, Sicherheit, Entwicklung und Wohlstand die Menschenrechte an den Rand dränge, widersprach Sall. </a>Die Menschenrechte seien einer der drei zentralen Pfeiler der Vereinten Nationen, sagte er. Er sprach sich dafür aus, den entsprechenden Bereich finanziell zu stärken und den Schutz von Bevölkerungsgruppen, insbesondere von jungen Menschen und Frauen, auszubauen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wohlstand und Entwicklung stellte Sall in einen direkten Zusammenhang mit Sicherheit. Ohne Entwicklung gebe es keine dauerhafte Sicherheit, sagte er. Frieden, Sicherheit, Entwicklung und die Achtung der Menschenrechte müssten deshalb zusammen gedacht werden.</p>



<h2 id="h-unterstutzung-fur-vermittlung-im-iran-konflikt" class="wp-block-heading"><span id="unterstuetzung-fuer-vermittlung-im-iran-konflikt">Unterstützung für Vermittlung im Iran-Konflikt</span></h2>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="640" height="427" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/Macky_Sall_Opening_Remarks_51862064996.jpg" alt="" class="wp-image-25278 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/Macky_Sall_Opening_Remarks_51862064996.jpg 640w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/Macky_Sall_Opening_Remarks_51862064996-300x200.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/Macky_Sall_Opening_Remarks_51862064996-380x254.jpg 380w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/afrika-steht-vor-schwerem-wirtschaftsschock-durch-iran-krieg/" type="post" id="26316">Auch zur Lage zwischen den USA, Israel und Iran äußerte sich Sall.</a> Auf die Frage, was er als Generalsekretär tun würde, verwies er auf diplomatische Vermittlung und die Einhaltung einer Waffenruhe. Er sprach sich dafür aus, die Vermittlung Pakistans zu unterstützen und die Vereinigten Staaten sowie die iranischen Behörden zu einem dauerhaften Abkommen zu ermutigen.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">„Wir brauchen keine Bombe, wir brauchen keine Rakete, wir brauchen Frieden“, sagte Sall. Alle Seiten sollten weiter an einer Friedensvereinbarung arbeiten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Beim Thema nukleare Nichtverbreitung verwies Sall auf die bestehenden Verpflichtungen von Staaten mit und ohne Atomwaffen. Staaten ohne Atomwaffen dürften diese nicht anstreben, hätten aber das Recht auf zivile Nutzung der Kernenergie, insbesondere im Energiebereich. Diese Nutzung müsse unter Kontrolle der Internationalen Atomenergie-Organisation und der internationalen Gemeinschaft stehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<item>
		<title>Grüne dringen auf mehr Hilfe gegen Hungerkrisen in Sudan und Sahel</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/gruene-dringen-auf-mehr-hilfe-gegen-hungerkrisen-in-sudan-und-sahel/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 May 2026 22:23:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Institutionelle Beziehungen]]></category>
		<category><![CDATA[Sudan]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>FOKUS AFRIKA ist ein deutschsprachiges Online-Medienportal, welches sich auf die politischen und wirtschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents fokussiert.</p>
<p>Preisschocks, Finanzierungslücken, Sudan und Sahel: Die Grünen wollen die deutsche Hungerhilfe ausbauen und Ernährungssicherheit stärker gegen globale Krisen absichern.<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fgruene-dringen-auf-mehr-hilfe-gegen-hungerkrisen-in-sudan-und-sahel%2F&amp;action_name=Gr%C3%BCne%20dringen%20auf%20mehr%20Hilfe%20gegen%20Hungerkrisen%20in%20Sudan%20und%20Sahel&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>FOKUS AFRIKA ist ein deutschsprachiges Online-Medienportal, welches sich auf die politischen und wirtschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents fokussiert.</p>

<p class="wp-block-paragraph">Die Grünen dringen im Bundestag auf mehr deutsche Hilfe gegen Hungerkrisen in Sudan, Sahel und weiteren Krisenregionen. Der Antrag soll am Freitag, 22. Mai 2026, <a href="https://dserver.bundestag.de/btd/21/060/2106010.pdf">beraten</a> und anschließend an den Ausschuss für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung überwiesen werden. Die Fraktion verweist auf steigende Preise für Düngemittel, Nahrungsmittel und Energie infolge der Blockade der Straße von Hormus. Zugleich fordert sie, Kürzungen in der Entwicklungszusammenarbeit zurückzunehmen und Ernährungssicherheit stärker gegen Krisen, Konflikte und Klimafolgen abzusichern.</p>



<h2 id="h-preisschocks-treffen-krisenregionen-besonders-hart" class="wp-block-heading"><span id="preisschocks-treffen-krisenregionen-besonders-hart">Preisschocks treffen Krisenregionen besonders hart</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Bündnis 90/Die Grünen fordert die Bundesregierung auf, humanitäre Hilfe und Entwicklungszusammenarbeit in besonders betroffenen Regionen deutlich aufzustocken. Genannt werden Sudan, Sahel, Gaza und Afghanistan. Die Fraktion verlangt zugleich, keine weiteren deutschen Kürzungen vorzunehmen, die bestehende Finanzierungslücken vergrößern könnten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Sudan waren nach Angaben im Antrag 2024 und 2025 mehr als 24,6 Millionen Menschen von akuter Ernährungsunsicherheit betroffen. Im Sahel befanden sich Ende 2025 mehr als 41,8 Millionen Menschen in einer Nahrungsmittelkrise. Die Grünen verbinden diese Lage mit der Entwicklung an den Weltmärkten, mit Konflikten, Klimafolgen und einer sinkenden internationalen Finanzierung.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/afrika-steht-vor-schwerem-wirtschaftsschock-durch-iran-krieg/" type="post" id="26316">Die Blockade der Straße von Hormus wird im Antrag als möglicher Auslöser einer neuen globalen Nahrungsmittelkrise beschrieben.</a> Das Welternährungsprogramm warnt demnach, dass 45 Millionen Menschen zusätzlich in Hungersnot geraten könnten, sollte die Blockade anhalten. Die Grünen bezeichnen die Blockade als Reaktion des iranischen Regimes auf völkerrechtswidrige Angriffe der USA und Israels auf den Iran.</p>



<h2 id="h-forderung-nach-mehr-geld-fur-humanitare-hilfe" class="wp-block-heading"><span id="forderung-nach-mehr-geld-fuer-humanitaere-hilfe">Forderung nach mehr Geld für humanitäre Hilfe</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Fraktion will die Bundesregierung auf eine verlässlichere Finanzierung verpflichten. Der Etat des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung soll wieder mindestens auf das Niveau von 2024 steigen. Für dieses Jahr nennt der Antrag 11,2 Milliarden Euro. Die Grünen verweisen darauf, dass der BMZ-Etat von 13,8 Milliarden Euro im Jahr 2022 auf voraussichtlich 9,3 Milliarden Euro bis 2028 sinken soll.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch die Sonderinitiative zur Transformation der Agrar- und Ernährungssysteme soll nach dem Willen der Fraktion auf mindestens 345 Millionen Euro pro Jahr erhöht und langfristig abgesichert werden. Zusätzlich verlangen die Grünen mehr Mittel für multilaterale Organisationen wie das Welternährungsprogramm, die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen, den Internationalen Fonds für landwirtschaftliche Entwicklung und UNICEF.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Antrag stellt die Finanzierungslücken in einen internationalen Zusammenhang. <a href="https://fokus-afrika.de/usaid-schliessung-tiefgreifende-folgen-fuer-afrika-und-europas-entwicklungspolitik/" type="post" id="13946">Mit dem faktischen Ende von USAID</a> verliere das Welternährungsprogramm rund 40 Prozent seiner Finanzierung und könne etwa 16,7 Millionen Menschen pro Jahr weniger erreichen. Auch westliche Gebermittel für Ernährungsprogramme gegen Mangelernährung seien seit 2022 deutlich zurückgegangen.</p>



<h2 id="h-sudan-sahel-und-gaza-im-zentrum-der-forderungen" class="wp-block-heading"><span id="sudan-sahel-und-gaza-im-zentrum-der-forderungen">Sudan, Sahel und Gaza im Zentrum der Forderungen</span></h2>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img decoding="async" width="1024" height="576" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/202410afr_ethiopia_Sudanese-refugee-in-camp.jpg-1024x576.webp" alt="" class="wp-image-24814 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/202410afr_ethiopia_Sudanese-refugee-in-camp.jpg-1024x576.webp 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/202410afr_ethiopia_Sudanese-refugee-in-camp.jpg-300x169.webp 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/202410afr_ethiopia_Sudanese-refugee-in-camp.jpg-768x432.webp 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/202410afr_ethiopia_Sudanese-refugee-in-camp.jpg-380x214.webp 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/202410afr_ethiopia_Sudanese-refugee-in-camp.jpg-800x450.webp 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/202410afr_ethiopia_Sudanese-refugee-in-camp.jpg-1160x653.webp 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/202410afr_ethiopia_Sudanese-refugee-in-camp.jpg.webp 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Für Sudan und Sahel verlangen die Grünen gesicherten humanitären Zugang. Im Sahel soll die Finanzierungslücke als sicherheitspolitische Priorität geschlossen werden. In Gaza fordert die Fraktion ungehinderten Zugang für Hilfsgüter und Helfer sowie Unterstützung beim Wiederaufbau lokaler Nahrungsmittelproduktion. UNRWA, andere Organisationen der Vereinten Nationen und Nichtregierungsorganisationen sollen dafür ausreichend finanziert werden.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">In Afghanistan soll die humanitäre Hilfe in Zusammenarbeit mit dem Welternährungsprogramm und zivilgesellschaftlichen Organisationen aufrechterhalten werden. Die Grünen fordern zudem, darauf hinzuwirken, dass Frauen als Landwirtinnen und Fachkräfte für Ernährungssicherung zugelassen werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Antrag verbindet Hungerbekämpfung auch mit Konfliktprävention. Lokale Friedensprozesse und Konflikttransformation sollen in fragilen Staaten Teil von Programmen zur Ernährungssicherung werden, besonders bei Streit um Landnutzung, Wasser und Weiderechte.</p>



<h2 id="h-lebensmittelreserven-und-entschuldung-fur-krisenstaaten" class="wp-block-heading"><span id="lebensmittelreserven-und-entschuldung-fuer-krisenstaaten">Lebensmittelreserven und Entschuldung für Krisenstaaten</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Grünen fordern den Aufbau und die Stärkung strategischer staatlicher Lebensmittelreserven. Diese sollen helfen, Preisspitzen und Schocks in Lieferketten abzufedern. Besonders gefährdete und hoch verschuldete Länder sollen gezielt bei der Ernährungssicherheit unterstützt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf europäischer und internationaler Ebene soll sich die Bundesregierung für eine schnelle und umfassende Entschuldung hochverschuldeter Länder des globalen Südens einsetzen. Mittel für Ernährungssicherheit und klimaresiliente Landwirtschaft sollen Vorrang vor Schuldendienst erhalten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Fraktion schlägt außerdem vor, bei ungerechtfertigten Preissteigerungen bei Lebensmitteln und Düngemitteln eine Übergewinnsteuer auf Zufallsgewinne von Agrarhandels- und Düngemittelkonzernen zu prüfen. Eine solche Debatte solle gegebenenfalls auf EU- und G7-Ebene geführt werden.</p>



<h2 id="h-weniger-abhangigkeit-von-fossilen-lieferketten" class="wp-block-heading"><span id="weniger-abhaengigkeit-von-fossilen-lieferketten">Weniger Abhängigkeit von fossilen Lieferketten</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ein weiterer Teil des Antrags richtet sich auf Energie- und Düngemittelabhängigkeiten. Partnerländer, besonders die am wenigsten entwickelten Länder, sollen stärker beim Ausbau erneuerbarer Energien unterstützt werden. Dadurch sollen Ölpreisschocks und Lieferblockaden künftig weniger stark auf Ernährungssysteme durchschlagen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Grünen sehen auch die Abhängigkeit vieler Länder von mineralischen Düngemitteln als Risiko. Sie fordern mehr Förderung für lokale und regionale Produktion von Biodünger und biologischen Betriebsmitteln. Agrarökologische Ansätze, Mischkulturen, Agroforstwirtschaft und regional angepasste Sorten sollen in der Entwicklungszusammenarbeit stärker gefördert werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kleinbäuerinnen und Kleinbauern stehen im Zentrum des Konzepts der Ernährungssouveränität. Der Antrag verweist darauf, dass Familienbetriebe und kleine Produzenten in Subsahara-Afrika und Asien einen großen Teil der Nahrungsmittel erzeugen. Gleichzeitig leben viele hungernde Menschen in ländlichen Regionen.</p>



<h2 id="h-afcfta-und-regionale-wertschopfung" class="wp-block-heading"><span id="afcfta-und-regionale-wertschoepfung">AfCFTA und regionale Wertschöpfung</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Auch die europäische Agrar- und Handelspolitik soll nach dem Willen der Grünen stärker an Ernährungssouveränität ausgerichtet werden. Die Bundesregierung soll darauf dringen, dass europäische Entwicklungsprogramme nachhaltige Ernährungssysteme, Klimaanpassung und den Schutz lokaler Produktion fördern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Fraktion fordert außerdem Unterstützung für regionale Integration und die afrikanische Freihandelszone AfCFTA. Regionale Wertschöpfungsketten sollen gestärkt werden. Kleine und mittlere Unternehmen, Frauen, junge Menschen sowie Kleinbäuerinnen und Kleinbauern sollen nach dem Antrag fair von wirtschaftlicher Integration profitieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zugleich sollen Pestizide, die in der Europäischen Union wegen Gesundheits- oder Umweltrisiken nicht genehmigt sind, nicht von Deutschland aus in Länder außerhalb der EU exportiert werden. Auch Anreize für die Nutzung von Lebensmitteln und Futterpflanzen als Kraftstoffe im Straßenverkehr sollen beendet werden.</p>
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		<title>Vatikan und USA beraten über Kriege in Afrika und Nahost</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/vatikan-und-usa-beraten-ueber-kriege-in-afrika-und-nahost/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 09 May 2026 10:09:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Afrika]]></category>
		<category><![CDATA[Sudan]]></category>
		<category><![CDATA[2]]></category>
		<category><![CDATA[4]]></category>
		<category><![CDATA[Iran]]></category>
		<category><![CDATA[Krieg]]></category>
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		<category><![CDATA[Soziales]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>FOKUS AFRIKA ist ein deutschsprachiges Online-Medienportal, welches sich auf die politischen und wirtschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents fokussiert.</p>
<p>Papst Leo XIV. und US-Außenminister Marco Rubio haben im Vatikan über Kriege und humanitäre Krisen gesprochen. Afrika spielte dabei eine zentrale Rolle: Rubio verwies auf Sudan, wachsende christliche Gemeinschaften und die humanitäre Präsenz der Kirche.<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fvatikan-und-usa-beraten-ueber-kriege-in-afrika-und-nahost%2F&amp;action_name=Vatikan%20und%20USA%20beraten%20%C3%BCber%20Kriege%20in%20Afrika%20und%20Nahost&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/vatikan-und-usa-beraten-ueber-kriege-in-afrika-und-nahost/">Vatikan und USA beraten über Kriege in Afrika und Nahost</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>FOKUS AFRIKA ist ein deutschsprachiges Online-Medienportal, welches sich auf die politischen und wirtschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents fokussiert.</p>

<p class="wp-block-paragraph">Papst Leo XIV. und US-Außenminister Marco Rubio haben im Vatikan über Kriege, politische Spannungen und humanitäre Krisen gesprochen. Das Treffen fand am 7. Mai 2026 im Apostolischen Palast statt. Nach Angaben des Heiligen Stuhls bekräftigten beide Seiten ihre bilateralen Beziehungen und sprachen über die Notwendigkeit, weiter für Frieden zu arbeiten. Rubio nannte anschließend Afrika, den Sudan, Libanon und Kuba als Themen, bei denen die katholische Kirche und die USA über eigene Zugänge und humanitäre Strukturen verfügen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-rubio-verweist-auf-afrikas-wachsende-bedeutung"><span id="rubio-verweist-auf-afrikas-wachsende-bedeutung">Rubio verweist auf Afrikas wachsende Bedeutung</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Rubio sagte nach dem Treffen in Rom, die katholische Kirche sei eine wichtige globale Institution mit Präsenz in vielen Teilen der Welt. Er verwies dabei ausdrücklich auf Afrika. Der Papst sei gerade von einer Afrikareise zurückgekehrt, sagte Rubio. Afrika sei „ein sehr wichtiger Kontinent mit wachsenden christlichen Bevölkerungen“, von denen sich viele durch die Ausbreitung radikalislamistischen Terrorismus bedroht fühlten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der US-Außenminister sagte, Washington interessiere sich für diese Lage. Die Kirche verfüge in vielen Ländern über eigene Informationen, Kontakte und humanitäre Strukturen. In der Vergangenheit sei sie nicht nur mit Regierungen, sondern auch mit Gesellschaften ein wichtiger Gesprächspartner gewesen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Rubio verband diese Rolle auch mit humanitärer Hilfe. In verschiedenen Teilen der Welt habe die Kirche eine praktische Bedeutung bei Hilfsmaßnahmen und sei in einigen Fällen auch Vermittlerin oder Ermöglicherin amerikanischer humanitärer Unterstützung gewesen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-sudan-als-humanitare-krise"><span id="sudan-als-humanitaere-krise">Sudan als humanitäre Krise</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Auf eine Frage zum Krieg im Sudan sagte Rubio, die USA hätten Afrika allgemein besprochen. Sudan bezeichnete er als „unglaubliche Tragödie“. Die Vereinigten Staaten seien über den sogenannten <a href="https://fokus-afrika.de/un-erhoeht-druck-auf-sudan-streit-um-quartett-waffenruhe-und-internationale-reaktionen/" type="post" id="21910">Quad-Prozess</a> stark engagiert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Rubio beschrieb den <a href="https://fokus-afrika.de/1-000-kriegstag-in-sudan-zwischen-drohnen-oel-und-diplomatie/" type="post" id="23270">Krieg im Sudan als Konflikt</a>, in dem mehrere Staaten direkt oder indirekt Einfluss nähmen. Einige Länder unterstützten kämpfende Akteure, <a href="https://fokus-afrika.de/bericht-ueber-geheimes-ausbildungslager-belastet-aethiopiens-rolle-im-sudan-krieg/" type="post" id="24545">andere ließen ihr Territorium für Waffenlieferungen nutzen.</a> Zuletzt habe es eine positive Erklärung zu Grundsätzen gegeben, sagte Rubio. Diese müsse nun mit konkretem Handeln verbunden werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Washington konzentriere sich derzeit darauf, eine humanitäre Feuerpause zu erreichen. Diese solle Hilfe für Menschen ermöglichen, die unter dem Krieg leiden. Rubio sprach von sicheren Orten für die Verteilung humanitärer Hilfe und bezeichnete Sudan als eine der schlimmsten humanitären Krisen weltweit.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="891" height="600" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/Marco_Rubio_with_Pope_Leo_XIV.jpg" alt="" class="wp-image-27253 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/Marco_Rubio_with_Pope_Leo_XIV.jpg 891w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/Marco_Rubio_with_Pope_Leo_XIV-300x202.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/Marco_Rubio_with_Pope_Leo_XIV-768x517.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/Marco_Rubio_with_Pope_Leo_XIV-380x256.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/Marco_Rubio_with_Pope_Leo_XIV-800x539.jpg 800w" sizes="(max-width: 891px) 100vw, 891px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Zugleich machte er deutlich, dass eine humanitäre Feuerpause aus Sicht der USA nicht das Endziel sei. Neben humanitären Korridoren und Hilfsorten müsse der Krieg beendet werden. Dazu müssten die Staaten und Akteure, die kämpfende Gruppen unterstützten, Druck auf diese ausüben, damit ein Friedensabkommen zustande komme.</p>
</div></div>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-vatikan-spricht-von-landern-in-krieg-und-not"><span id="vatikan-spricht-von-laendern-in-krieg-und-not">Vatikan spricht von Ländern in Krieg und Not</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Heilige Stuhl teilte nach der Audienz mit, es habe einen Austausch über regionale und internationale Situationen gegeben. Besonderes Augenmerk habe Ländern gegolten, die von Krieg, politischen Spannungen und schwierigen humanitären Situationen geprägt seien.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Angaben von Vatican News gehörten dazu auch afrikanische und nahöstliche Länder. Genannt wurden unter anderem Libanon und Iran. Auch Kuba wurde angesprochen, wo die Spannungen mit den USA zuletzt zugenommen hatten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Rubio traf nach seiner Audienz bei Papst Leo XIV. auch Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin und Erzbischof Paul Gallagher, den Außenbeauftragten des Heiligen Stuhls. Dabei wurden nach Vatikanangaben die Beziehungen zwischen dem Heiligen Stuhl und den Vereinigten Staaten bekräftigt.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-nahost-frieden-und-christliche-gemeinden"><span id="nahost-frieden-und-christliche-gemeinden">Nahost-Frieden und christliche Gemeinden</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Rubio verwies besonders auf Libanon. Die katholische Kirche habe dort ein Interesse an den christlichen Gemeinschaften, sagte er. Die USA seien zugleich in Bemühungen eingebunden, Frieden zwischen Israel und Libanon zu erreichen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Angaben des US-Außenministeriums ging es bei den Gesprächen um die Lage im Nahen Osten sowie um weitere Themen von gemeinsamem Interesse. Das Treffen habe die starken Beziehungen zwischen den Vereinigten Staaten und dem Heiligen Stuhl sowie das gemeinsame Engagement für Frieden und Menschenwürde unterstrichen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Heilige Stuhl sprach von „herzlichen Gesprächen“. Beide Seiten hoben das gemeinsame Interesse an stabilen bilateralen Beziehungen hervor.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-treffen-nach-spannungen-um-iran"><span id="treffen-nach-spannungen-um-iran">Treffen nach Spannungen um Iran</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Begegnung fand nach verbalen Spannungen zwischen Washington und dem Vatikan statt. US-Präsident Donald Trump hatte Papst Leo XIV. in den vergangenen Wochen wegen dessen Aussagen zum <a href="https://fokus-afrika.de/afrika-steht-vor-schwerem-wirtschaftsschock-durch-iran-krieg/" type="post" id="26316">Iran-Krieg</a> angegriffen. Rubio sagte vor und nach dem Treffen, die Audienz sei nicht wegen dieser Auseinandersetzung angesetzt worden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf die Frage, ob er den Papst aufgefordert habe, seine Kritik am Iran-Krieg einzustellen, sagte Rubio, er werde nicht öffentlich über seine Gespräche mit dem Papst sprechen. Zugleich betonte er, die USA hätten eine starke Beziehung zum Vatikan und arbeiteten weltweit mit ihm in vielen Fragen zusammen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Rubio nannte das Treffen produktiv. Es habe die Möglichkeit gegeben, über Weltregionen zu sprechen, in denen sowohl die Vereinigten Staaten als auch die katholische Kirche präsent seien, und bestehende Zusammenarbeit fortzusetzen oder auszubauen.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Deutschland bereitet Unterstützung am Persischen Golf vor</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/deutschland-bereitet-unterstuetzung-am-persischen-golf-vor/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Apr 2026 09:59:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Institutionelle Beziehungen]]></category>
		<category><![CDATA[Sudan]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[4]]></category>
		<category><![CDATA[Iran]]></category>
		<category><![CDATA[Krieg]]></category>
		<category><![CDATA[Maritime Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Militär]]></category>
		<category><![CDATA[Parlament]]></category>
		<category><![CDATA[Russland]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>FOKUS AFRIKA ist ein deutschsprachiges Online-Medienportal, welches sich auf die politischen und wirtschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents fokussiert.</p>
<p>Deutschland blickt stärker auf den Persischen Golf: Alexander Radwan spricht nach der IPU-Tagung in Istanbul über Hormus, Partnerstaaten am Golf, den Ukrainekrieg und die humanitäre Krise im Sudan.<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fdeutschland-bereitet-unterstuetzung-am-persischen-golf-vor%2F&amp;action_name=Deutschland%20bereitet%20Unterst%C3%BCtzung%20am%20Persischen%20Golf%20vor&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>FOKUS AFRIKA ist ein deutschsprachiges Online-Medienportal, welches sich auf die politischen und wirtschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents fokussiert.</p>

<p class="wp-block-paragraph">Deutschland will sich an der Sicherung der Meerenge von Hormus beteiligen, sobald zwischen Iran und den USA die Waffen schweigen. Das sagte Alexander Radwan, Leiter der deutschen Delegation zur Interparlamentarischen Union, nach der Frühjahrstagung in Istanbul. Der CDU/CSU-Außenpolitiker verwies auf eine Zusage des Bundeskanzlers zur Minenräumung und Absicherung der wichtigen Schifffahrtsroute. Die Debatte verbindet den Krieg am Persischen Golf mit der Frage, wie viel sicherheitspolitische Verantwortung Deutschland gegenüber Partnern in Europa und auf der arabischen Halbinsel übernehmen soll.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-hormus-ruckt-in-den-fokus-deutscher-sicherheitspolitik"><span id="hormus-rueckt-in-den-fokus-deutscher-sicherheitspolitik">Hormus rückt in den Fokus deutscher Sicherheitspolitik</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Meerenge von Hormus gehört zu den empfindlichsten Engstellen der Weltwirtschaft. Durch die Route zwischen Iran und der Arabischen Halbinsel läuft ein großer Teil des internationalen Energie- und Warenverkehrs. Der Krieg am Persischen Golf hat ihre Bedeutung erneut sichtbar gemacht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Radwan sagte, Deutschland wolle als Teil einer europäisch-westlichen Initiative seinen Beitrag leisten. Es gehe darum, die internationale Ordnung zu stützen und Verbündeten sowie Partnern beizustehen. Die Bundeswehr könne dabei eine Rolle übernehmen, bleibe aber an die parlamentarische Kontrolle gebunden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Der Bundeskanzler hat zugesichert, dass Deutschland sich an der Minenräumung und Absicherung der Meerenge von Hormus beteiligen wird, wenn zwischen Iran und den USA die Waffen schweigen“, sagte Radwan.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-golfstaaten-suchen-engere-sicherheitspolitische-zusammenarbeit"><span id="golfstaaten-suchen-engere-sicherheitspolitische-zusammenarbeit">Golfstaaten suchen engere sicherheitspolitische Zusammenarbeit</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Bei der 152. Versammlung der Interparlamentarischen Union traf die deutsche Delegation Vertreter mehrerer Golfstaaten. Gespräche gab es mit den Vereinigten Arabischen Emiraten, Katar, Bahrain und Irak. Weitere bilaterale Treffen fanden mit Delegationen aus Großbritannien und der Ukraine statt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Radwan beschrieb die Golfstaaten als Partner, deren Verhältnis zu den USA derzeit ähnlich geprüft werde wie die europäische Sicherheitsordnung durch den Krieg in der Ukraine. Daraus ergebe sich eine gemeinsame Linie: Partnerschaften mit Washington sollen bestehen bleiben, zugleich müsse Europa mehr eigene Verantwortung übernehmen.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="764" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/3977330-1024x764.jpg" alt="" class="wp-image-26836 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/3977330-1024x764.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/3977330-300x225.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/3977330-768x573.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/3977330-1536x1145.jpg 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/3977330-2048x1527.jpg 2048w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/3977330-200x150.jpg 200w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/3977330-260x195.jpg 260w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/3977330-380x283.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/3977330-800x597.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/3977330-1160x865.jpg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/3977330-scaled.jpg 2560w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Die Kooperation mit den Staaten am Golf dürfe sich nicht auf Energie und Handel beschränken. „Die Sicherheit ist neben der Wirtschaft das wesentliche Element, in der Golfregion wie in Europa auch“, sagte Radwan. Die Regierungen müssten diese Zusammenarbeit nun konkretisieren.</p>
</div></div>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-ipu-berat-uber-kriege-sudan-und-globale-ordnung"><span id="ipu-beraet-ueber-kriege-sudan-und-globale-ordnung">IPU berät über Kriege, Sudan und globale Ordnung</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Frühjahrstagung der Interparlamentarischen Union fand vom 14. bis 19. April 2026 in Istanbul statt. Die deutsche Bundestagsdelegation wurde von Radwan geleitet. Der Delegation <a href="https://www.bundestag.de/presse/pressemitteilungen/2026/pm-260409-152-ipu-versammlung-1162134">gehörten</a> außerdem Dr. Malte Kaufmann und Stefan Keuter von der AfD, Dr. Rolf Mützenich von der SPD, Claudia Roth von Bündnis 90/Die Grünen, Katrin Fey von der Linken sowie Dr. Lena Gumnior von Bündnis 90/Die Grünen über den Sitz für junge Parlamentarier an.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Generaldebatte stand unter dem Titel „Hoffnung nähren, Frieden sichern und Gerechtigkeit für künftige Generationen gewährleisten“. Im Zentrum standen bewaffnete Konflikte, soziale Ungleichheit, Klimakrise, technologische Umbrüche, parlamentarische Diplomatie und das Vertrauen in demokratische Institutionen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Radwan sagte, jede Delegation bringe eigene regionale Krisen mit. Zugleich entstehe in der IPU eine globale Perspektive. Neben dem Krieg am Persischen Golf seien auch der russische Krieg gegen die Ukraine und die humanitäre Krise im Sudan behandelt worden.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-sudan-bleibt-ein-blinder-fleck-der-aufmerksamkeit"><span id="sudan-bleibt-ein-blinder-fleck-der-aufmerksamkeit">Sudan bleibt ein blinder Fleck der Aufmerksamkeit</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Radwan verwies besonders auf die Lage im Sudan. <a href="https://fokus-afrika.de/sudan-konferenz-in-berlin-mobilisiert-15-milliarden-euro-an-hilfen/" type="post" id="26588">Die Krise finde in Deutschland nur begrenzt Aufmerksamkeit</a>, treffe aber auch Staaten in Europas Nachbarschaft. Ägypten sei von den Folgen der Fluchtbewegungen betroffen.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="685" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/Screengrab_of_refugee_camp_from_Number_of_Refugees_Who_Fled_Sudan_for_Chad_Double_in_Week-1024x685.jpg" alt="" class="wp-image-20643 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/Screengrab_of_refugee_camp_from_Number_of_Refugees_Who_Fled_Sudan_for_Chad_Double_in_Week-1024x685.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/Screengrab_of_refugee_camp_from_Number_of_Refugees_Who_Fled_Sudan_for_Chad_Double_in_Week-300x201.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/Screengrab_of_refugee_camp_from_Number_of_Refugees_Who_Fled_Sudan_for_Chad_Double_in_Week-768x514.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/Screengrab_of_refugee_camp_from_Number_of_Refugees_Who_Fled_Sudan_for_Chad_Double_in_Week-1536x1028.jpg 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/Screengrab_of_refugee_camp_from_Number_of_Refugees_Who_Fled_Sudan_for_Chad_Double_in_Week-380x254.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/Screengrab_of_refugee_camp_from_Number_of_Refugees_Who_Fled_Sudan_for_Chad_Double_in_Week-800x535.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/Screengrab_of_refugee_camp_from_Number_of_Refugees_Who_Fled_Sudan_for_Chad_Double_in_Week-1160x776.jpg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/Screengrab_of_refugee_camp_from_Number_of_Refugees_Who_Fled_Sudan_for_Chad_Double_in_Week.jpg 1704w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">„Momentan erleben wir im Sudan eine fürchterliche humanitäre Katastrophe“, sagte Radwan. Die Menschen kämpften ums Überleben, um Nahrung und gegen Terror.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Parlamentarier müssten nach Radwans Worten ihre Kontrollfunktion gegenüber Regierungen wahrnehmen und zugleich für Opfer von Krieg, Gewalt und Terror sprechen. „Wir sind die Stimme der Schwachen“, sagte er.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-deutschland-will-mehr-verantwortung-ubernehmen"><span id="deutschland-will-mehr-verantwortung-uebernehmen">Deutschland will mehr Verantwortung übernehmen</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Radwan verband die Debatte über den Golf mit einer breiteren Rolle Deutschlands in der Welt. International werde genau beobachtet, ob die Bundesregierung in Konflikten eher zurückhaltend auftrete oder mehr Engagement zeige. Auch die Staaten auf der arabischen Halbinsel nähmen diese Entwicklung wahr.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Deutschland müsse Prioritäten setzen, sagte Radwan. Der Krieg in der Ukraine, die eigene Verteidigungsfähigkeit und die Partnerschaft mit den USA stünden weit oben. Der Golf bleibe dennoch im Blick, auch weil höhere Weltmarktpreise Deutschland selbst dann träfen, wenn es weniger Energie aus der Region beziehe.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die junge Generation dürfe globale Verantwortung nicht allein über Klimaschutz definieren, sagte Radwan in Bezug auf die IPU-Debatte. Frieden sei die Grundlage für wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung. Wo Krieg herrsche, könne Entwicklung nicht stabil entstehen.</p>
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		<title>Ibrahim Traoré hält sich Israel offen</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/ibrahim-traore-haelt-sich-israel-offen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Apr 2026 18:11:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Burkina Faso]]></category>
		<category><![CDATA[2]]></category>
		<category><![CDATA[4]]></category>
		<category><![CDATA[AES]]></category>
		<category><![CDATA[Diplomatie]]></category>
		<category><![CDATA[Iran]]></category>
		<category><![CDATA[Israel]]></category>
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		<category><![CDATA[Sahel]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>FOKUS AFRIKA ist ein deutschsprachiges Online-Medienportal, welches sich auf die politischen und wirtschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents fokussiert.</p>
<p>Burkina Fasos Übergangspräsident Ibrahim Traoré hat dem israelischen Botschafter für die Region offenbar diskret grünes Licht gegeben. Der Schritt steht im Kontrast zu seinem antiwestlichen Kurs und der demonstrativen Nähe zu Iran.<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fibrahim-traore-haelt-sich-israel-offen%2F&amp;action_name=Ibrahim%20Traor%C3%A9%20h%C3%A4lt%20sich%20Israel%20offen&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/ibrahim-traore-haelt-sich-israel-offen/">Ibrahim Traoré hält sich Israel offen</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>FOKUS AFRIKA ist ein deutschsprachiges Online-Medienportal, welches sich auf die politischen und wirtschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents fokussiert.</p>

<p class="wp-block-paragraph">Burkina Fasos Übergangspräsident Ibrahim Traoré hat dem neuen israelischen Botschafter für die Region diskret grünes Licht gegeben. Damit öffnet Ouagadougou ausgerechnet Israel einen diplomatischen Kanal, obwohl Traoré öffentlich seit langem einen antiwestlichen Kurs pflegt, sich demonstrativ an die Seite Teherans stellt und seine Politik mit Souveränität, Bruch mit alten Abhängigkeiten und panafrikanischer Rhetorik auflädt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach außen inszeniert sich Traoré als scharfer Gegner westlichen Einflusses. Hinter den Kulissen hält er sich, nach <a href="https://www.africaintelligence.fr/afrique-ouest/2026/04/14/ibrahim-traore-soigne-ses-relations-avec-israel,110702977-art">Angaben</a> von <em>Africa Intelligence</em>, nun offenbar den Kontakt nach Tel Aviv offen. Das zeigt, wie weit öffentliche Linie und praktische Diplomatie inzwischen auseinanderliegen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-ein-stiller-schritt-mit-klarer-signalwirkung"><span id="ein-stiller-schritt-mit-klarer-signalwirkung">Ein stiller Schritt mit klarer Signalwirkung</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Akkreditierung des israelischen Botschafters erfolgte auffallend leise. Es gab keine große Ankündigung, keinen sichtbaren diplomatischen Auftritt und kein öffentliches Zeichen, wie es bei anderen Botschafterempfängen oft üblich ist. Genau diese Zurückhaltung macht den Vorgang brisant.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Denn Traoré hat seine politische Erzählung im Inland und im <a href="https://fokus-afrika.de/tag/sahel/" type="post_tag" id="515">Sahel</a> auf Abgrenzung aufgebaut. Frankreich wurde aus dem Land gedrängt, Burkina Faso verließ gemeinsam mit Mali und Niger die ECOWAS und setzte <a href="https://fokus-afrika.de/tag/aes/" type="post_tag" id="562">außenpolitisch auf die AES als neue Allianz</a>. <a href="https://fokus-afrika.de/burkina-faso-und-russland-vertiefen-ihre-zusammenarbeit-im-bereich-arbeit-und-beschaeftigung/" type="post" id="12932">Russland gewann an Einfluss</a>, <a href="https://fokus-afrika.de/burkina-faso-sucht-den-austausch-mit-iran/" type="post" id="25052">Iran rückte enger an Ouagadougou heran</a>. Vor diesem Hintergrund wirkt der offene Draht zu Israel wie ein zweiter, bewusst verdeckter Kurs.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-zwischen-antiwestlicher-rhetorik-und-nuchterner-interessenpolitik"><span id="zwischen-antiwestlicher-rhetorik-und-nuechterner-interessenpolitik">Zwischen antiwestlicher Rhetorik und nüchterner Interessenpolitik</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Traorés Auftreten lebt von klaren Fronten. Er spricht vom Kampf gegen äußere Einmischung, präsentiert sich als Stimme eines selbstbewussten Afrika und setzt auf eine Sprache, die im Sahel und weit darüber hinaus verfängt. Umso auffälliger ist, dass seine Führung parallel offenbar nicht bereit ist, sich außenpolitisch auf nur eine Seite festzulegen.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="625" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/09/1280px-Ibrahim_Traore_President_de_la_Transition_du_Burkina_Faso_2023.png" alt="" class="wp-image-11399 size-full"/></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Burkina Faso zeigt, dass harte Rhetorik nicht automatisch harte diplomatische Trennung bedeutet. Wer öffentlich auf Konfrontation setzt, kann<a href="https://fokus-afrika.de/burkina-faso-und-deutschland-staerken-diplomatische-zusammenarbeit/" type="post" id="14115"> im Hintergrund trotzdem Verbindungen pflegen, wenn sie nützlich sind.</a> Für Ouagadougou kann das sicherheitspolitisch, technologisch oder strategisch sinnvoll sein.</p>
</div></div>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-auch-im-sahel-zahlt-am-ende-der-handlungsspielraum"><span id="auch-im-sahel-zaehlt-am-ende-der-handlungsspielraum">Auch im Sahel zählt am Ende der Handlungsspielraum</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die mögliche Öffnung zu Israel passt in ein Muster, das in vielen Staaten zu beobachten ist. Nach außen werden Fronten markiert, im Hintergrund bleiben Kanäle offen. Gerade Regierungen, die unter Sicherheitsdruck stehen und sich neue Partner suchen, vermeiden es oft, sich vollständig festzulegen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für Traoré ist das besonders heikel. Seine Nähe zu Iran gehört längst zu seinem politischen Profil. Umso stärker fällt nun auf, dass er sich offenbar auch gegenüber Israel Bewegungsfreiheit bewahrt. Das wirkt weniger wie ein Kurswechsel als wie ein Versuch, sich zusätzliche Optionen zu sichern.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-der-widerspruch-ist-teil-der-botschaft"><span id="der-widerspruch-ist-teil-der-botschaft">Der Widerspruch ist Teil der Botschaft</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Traorés Politik lebt vom Bild des unbeugsamen Bruchs mit dem Westen. Die stillschweigende Akkreditierung eines israelischen Botschafters fügt diesem Bild nun eine neue, deutlich pragmatischere Seite hinzu. <a href="https://fokus-afrika.de/human-rights-watch-wirft-burkina-fasos-konfliktparteien-verbrechen-gegen-die-menschlichkeit-vor/">Nach außen gibt sich die Führung in Ouagadougou kompromisslos.</a> Hinter den Kulissen handelt sie flexibler.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gerade dieser Widerspruch macht die Entwicklung so aufschlussreich. Er zeigt, dass Burkina Fasos neue Führung ihre Außenpolitik nicht nur über Ideologie und Inszenierung definiert, sondern auch über Spielräume, Kontakte und stille Absicherungen.</p>
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		<item>
		<title>Nach Islamabad ohne Ergebnis: Ägypten drängt auf Rettung der Feuerpause zwischen USA und Iran</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/nach-islamabad-ohne-ergebnis-aegypten-draengt-auf-rettung-der-feuerpause-zwischen-usa-und-iran/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 12 Apr 2026 13:18:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ägypten]]></category>
		<category><![CDATA[Institutionelle Beziehungen]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[Diplomatie]]></category>
		<category><![CDATA[Iran]]></category>
		<category><![CDATA[Israel]]></category>
		<category><![CDATA[Krieg]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>FOKUS AFRIKA ist ein deutschsprachiges Online-Medienportal, welches sich auf die politischen und wirtschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents fokussiert.</p>
<p>Die Gespräche in Islamabad sind ohne Einigung zu Ende gegangen. Jetzt drängt Ägypten gemeinsam mit Deutschland und Italien darauf, die fragile Feuerpause zwischen den USA und dem Iran wenigstens diplomatisch zu stabilisieren.<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fnach-islamabad-ohne-ergebnis-aegypten-draengt-auf-rettung-der-feuerpause-zwischen-usa-und-iran%2F&amp;action_name=Nach%20Islamabad%20ohne%20Ergebnis%3A%20%C3%84gypten%20dr%C3%A4ngt%20auf%20Rettung%20der%20Feuerpause%20zwischen%20USA%20und%20Iran&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/nach-islamabad-ohne-ergebnis-aegypten-draengt-auf-rettung-der-feuerpause-zwischen-usa-und-iran/">Nach Islamabad ohne Ergebnis: Ägypten drängt auf Rettung der Feuerpause zwischen USA und Iran</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>FOKUS AFRIKA ist ein deutschsprachiges Online-Medienportal, welches sich auf die politischen und wirtschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents fokussiert.</p>

<p class="wp-block-paragraph">Ägypten hat nach dem ergebnislosen Ende der Gespräche zwischen den USA und dem Iran in Islamabad für eine engere internationale Abstimmung zur Stabilisierung der Feuerpause geworben. Am <a href="https://www.egyptindependent.com/fm-stresses-importance-of-unifying-regional-intl-efforts-to-ensure-sustainability-of-ceasefire-between-us-iran/">Samstag</a> hatte Außenminister Badr Abdelatty diese Linie noch in Telefonaten mit dem deutschen Außenminister Johann Wadephul und Italiens Außenminister Antonio Tajani vertreten. Inzwischen ist der diplomatische Druck gestiegen, weil die Verhandlungen in Pakistan nach 21 Stunden ohne Einigung beendet wurden. </p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-kairo-halt-trotz-ruckschlag-am-diplomatischen-kurs-fest"><span id="kairo-haelt-trotz-rueckschlag-am-diplomatischen-kurs-fest">Kairo hält trotz Rückschlag am diplomatischen Kurs fest</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Abdelatty hatte in den Gesprächen mit Berlin und Rom betont, die Feuerpause müsse als Grundlage für weitere Deeskalation gesichert werden. Zugleich warb er dafür, regionale und internationale Initiativen stärker zu bündeln, um den diplomatischen Kanal zwischen Washington und Teheran offenzuhalten. Auch nach dem Scheitern der Islamabad-Runde bleibt diese Linie für Kairo zentral. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die ägyptische Diplomatie hatte die bevorstehenden Gespräche zuvor als Chance auf Entspannung dargestellt. Dass die Verhandlungen nun ohne Ergebnis endeten, verschiebt den Schwerpunkt: Aus der Hoffnung auf einen Durchbruch ist vorerst der Versuch geworden, einen weiteren Rückfall in offene Eskalation zu verhindern. </p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-die-streitpunkte-blieben-unuberbruckbar"><span id="die-streitpunkte-blieben-unueberbrueckbar">Die Streitpunkte blieben unüberbrückbar</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Beide Seiten machten jeweils die Gegenseite für das Scheitern verantwortlich. Aus Washington hieß es, Iran habe sich nicht zu einem Verzicht auf nukleare Ambitionen bereit erklärt. Die <a href="https://fokus-afrika.de/afrika-steht-vor-schwerem-wirtschaftsschock-durch-iran-krieg/" type="post" id="26316">iranische Delegation</a> wiederum sprach von überzogenen amerikanischen Forderungen und mangelndem Vertrauen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Zu den zentralen Konfliktpunkten gehörten das iranische Atomprogramm, Fragen rund um die Straße von Hormus sowie weitere politische und sicherheitspolitische Forderungen beider Seiten. Damit blieben genau jene Themen ungelöst, die für die Haltbarkeit der Feuerpause entscheidend sind. </p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-berlin-und-rom-stellten-sich-hinter-agyptens-vermittlungslinie"><span id="berlin-und-rom-stellten-sich-hinter-aegyptens-vermittlungslinie">Berlin und Rom stellten sich hinter Ägyptens Vermittlungslinie</span></h2>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="683" height="1024" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/G7K9E7FXkAA-Nc1-683x1024.jpeg" alt="" class="wp-image-22623 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/G7K9E7FXkAA-Nc1-683x1024.jpeg 683w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/G7K9E7FXkAA-Nc1-200x300.jpeg 200w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/G7K9E7FXkAA-Nc1-768x1151.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/G7K9E7FXkAA-Nc1-1025x1536.jpeg 1025w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/G7K9E7FXkAA-Nc1-380x570.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/G7K9E7FXkAA-Nc1-800x1199.jpeg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/G7K9E7FXkAA-Nc1-1160x1739.jpeg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/G7K9E7FXkAA-Nc1.jpeg 1366w" sizes="(max-width: 683px) 100vw, 683px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">In den Telefonaten mit Abdelatty <a href="https://fokus-afrika.de/gaza-aegyptischer-aussenminister-badr-abdelatty-in-deutschland/">würdigten Wadephul</a> und Tajani die Rolle Ägyptens bei den Bemühungen um Deeskalation. Die drei Außenminister vereinbarten, ihre Abstimmung in der kommenden Phase fortzusetzen und die diplomatischen Kontakte zu intensivieren. Kairo versucht damit, den eigenen Einfluss als regionaler Vermittler auch nach dem Rückschlag von Islamabad sichtbar zu halten. </p>
</div></div>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-auch-der-libanon-bleibt-teil-der-gesprache"><span id="auch-der-libanon-bleibt-teil-der-gespraeche">Auch der Libanon bleibt Teil der Gespräche</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Neben den Kontakten zwischen den USA und dem Iran sprachen die Minister auch über die Lage im Libanon. Abdelatty verurteilte die <a href="https://fokus-afrika.de/tag/israel/" type="post_tag" id="593">israelischen</a> Angriffe auf libanesisches Gebiet, forderte ein <a href="https://fokus-afrika.de/aegyptens-aussenminister-abdelatty-fordert-sofortigen-waffenstillstand-in-gaza/">sofortiges Ende der Attacken</a> und bekräftigte die ägyptische Unterstützung für die Souveränität und territoriale Integrität des Landes. Gleichzeitig begrüßten die Minister den geplanten Gesprächskanal in Washington zwischen libanesischer und israelischer Seite. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Damit bleibt die ägyptische Diplomatie an mehreren Konfliktlinien zugleich aktiv. Das Scheitern der Islamabad-Gespräche erhöht nun den Druck auf jene Staaten, die versuchen, die Feuerpause zwischen Washington und Teheran politisch abzusichern und eine weitere Ausweitung der regionalen Krise zu verhindern</p>
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		<item>
		<title>Ugandas Armeechef droht Iran und Türkei – und stellt sich hinter Israel</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/ugandas-armeechef-droht-iran-und-tuerkei-und-stellt-sich-hinter-israel/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 11 Apr 2026 19:27:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uganda]]></category>
		<category><![CDATA[4]]></category>
		<category><![CDATA[Iran]]></category>
		<category><![CDATA[Israel]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Militär]]></category>
		<category><![CDATA[Türkei]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>FOKUS AFRIKA ist ein deutschsprachiges Online-Medienportal, welches sich auf die politischen und wirtschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents fokussiert.</p>
<p>Ugandas oberster Militär droht Iran, attackiert die Türkei und lobt Israel als „echte Brüder“. Die neue Eskalation auf X wirft Fragen über Ugandas außenpolitischen Kurs auf.<br />
<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fugandas-armeechef-droht-iran-und-tuerkei-und-stellt-sich-hinter-israel%2F&amp;action_name=Ugandas%20Armeechef%20droht%20Iran%20und%20T%C3%BCrkei%20%E2%80%93%20und%20stellt%20sich%20hinter%20Israel&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/ugandas-armeechef-droht-iran-und-tuerkei-und-stellt-sich-hinter-israel/">Ugandas Armeechef droht Iran und Türkei – und stellt sich hinter Israel</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Ugandas Armeechef Muhoozi Kainerugaba hat mit einer Serie neuer Botschaften auf X erneut außenpolitische Spannungen ausgelöst. Der General drohte Iran, griff die Türkei scharf an und stellte Uganda demonstrativ an die Seite Israels. Die jüngste Eskalation spielte sich am 10. und 11. April ab. Brisant ist sie vor allem deshalb, weil Kainerugaba nicht nur für die Streitkräfte verantwortlich ist, sondern auch als <a href="https://fokus-afrika.de/uganda-wahl-2026-museveni-bleibt-praesident/" type="post" id="23626">Sohn von Präsident Yoweri Museveni</a> seit Jahren als möglicher Nachfolger an der Staatsspitze gilt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kainerugaba erklärte zunächst, niemand werde Israel antasten, Afrika werde den Staat schützen. Kurz darauf legte er nach und schrieb, er sei bereit, 100.000 ugandische Soldaten nach Israel zu entsenden, „um das Heilige Land zu schützen“. Parallel erneuerte er seine Drohungen gegen Iran und schrieb, wer Israel bedrohe, kämpfe auch gegen Uganda.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-neue-drohungen-gegen-iran"><span id="neue-drohungen-gegen-iran">Neue Drohungen gegen Iran</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der ugandische General griff Teheran bereits Ende März mit martialischen Botschaften an. Damals behauptete er, eine einzige Brigade der Uganda People’s Defence Force könne die iranische Hauptstadt in weniger als zwei Wochen einnehmen. Zudem kündigte er an, Uganda werde an der Seite Israels in einen Krieg eintreten, sollte Israel militärisch bedroht werden.</p>



<blockquote class="twitter-tweet"><p lang="en" dir="ltr">I&#39;m ready to deploy 100,000 Ugandan soldiers in Israel. Under my command. To protect the Holy Land. The land of Jesus Christ our God!</p>— Muhoozi Kainerugaba (@mkainerugaba) <a href="https://twitter.com/mkainerugaba/status/2042665357257687309?ref_src=twsrc%5Etfw">April 10, 2026</a></blockquote> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>



<p class="wp-block-paragraph">Am 10. April verschärfte er diesen Ton noch einmal. In einem neuen Beitrag schrieb Kainerugaba, er verfüge über „500.000 junge Männer, die gierig auf Krieg sind“, und diese würden Teheran einnehmen, ohne dafür bezahlt werden zu wollen. Am Morgen des 11. April ergänzte er seine Drohkulisse mit einem Bibelzitat gegen Iran und stellte den Konflikt ausdrücklich in einen religiös aufgeladenen Rahmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine offizielle Reaktion der iranischen Regierung auf die jüngsten Botschaften blieb zunächst aus. Bereits auf frühere Aussagen hatte die iranische Botschaft in Südafrika allerdings mit Spott reagiert und Kainerugaba eher als Unterhaltungsfigur denn als ernstzunehmenden Gesprächspartner dargestellt.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-kainerugabas-unsere-bruder-sind-israel"><span id="kainerugabas-unsere-brueder-sind-israel">Kainerugabas: “Unsere Brüder sind Israel”</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Kainerugabas jüngste Posts zeigen zugleich, wie stark er Uganda öffentlich an Israel anlehnt. <a href="https://fokus-afrika.de/ugandas-armeechef-will-fuer-israel-kaempfen/" type="post" id="26068">Schon am 25. März schrieb er,</a> jedes Gerede über die Zerstörung oder Niederlage Israels werde Uganda „in den Krieg ziehen. Auf der Seite Israels“. Einen Tag später begründete er diese Haltung mit der historischen Unterstützung Israels für Uganda in den 1980er und 1990er Jahren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch am 10. und 11. April blieb Israel der zentrale Bezugspunkt seiner Kommunikation. Er lobte Israel mehrfach als Bruderland, erklärte, nur wenige Armeen der Welt flößten ihm Respekt ein, darunter die israelische, und kündigte schließlich an: „Es ist wahr, ich bin auf dem Weg nach Tel Aviv. Um unsere israelischen Brüder zu treffen.“</p>



<blockquote class="twitter-tweet"><p lang="en" dir="ltr">It is true, I&#39;m on my way to Tel Aviv. To meet with our Israeli brothers. Muraregye.</p>— Muhoozi Kainerugaba (@mkainerugaba) <a href="https://twitter.com/mkainerugaba/status/2043002323165724875?ref_src=twsrc%5Etfw">April 11, 2026</a></blockquote> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>



<p class="wp-block-paragraph">Damit verschiebt Kainerugaba die Rolle Ugandas in seiner eigenen öffentlichen Darstellung weit über die ostafrikanische Region hinaus. Er inszeniert sich nicht nur als Militärchef, sondern als Akteur in <a href="https://fokus-afrika.de/marokko-au-und-aegypten-stellen-sich-hinter-feuerpause-zwischen-usa-und-iran/" type="post" id="26343">Konflikten des Nahen Ostens</a>.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-die-turkei-gerat-plotzlich-ins-zentrum"><span id="die-tuerkei-geraet-ploetzlich-ins-zentrum">Die Türkei gerät plötzlich ins Zentrum</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Noch explosiver entwickelte sich am 11. April seine neue Auseinandersetzung mit der Türkei. In einer Reihe von Posts sprach Kainerugaba von einer „sehr ernsten“ Lage, drohte mit dem Abbruch diplomatischer Beziehungen und schrieb, die türkische Botschaft in Uganda werde geschlossen, falls die Türkei nicht zahle. Zugleich warnte er alle Ugander vor Reisen in die Türkei.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="846" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/Muhoozi_Kainerugaba_on_November_25_2024_cropped.jpg" alt="" class="wp-image-26428 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/Muhoozi_Kainerugaba_on_November_25_2024_cropped.jpg 640w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/Muhoozi_Kainerugaba_on_November_25_2024_cropped-227x300.jpg 227w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/Muhoozi_Kainerugaba_on_November_25_2024_cropped-380x502.jpg 380w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Worauf sich seine Forderung nach einer Zahlung von einer Milliarde Dollar konkret bezieht, blieb in den Posts offen. Statt Klarheit zu schaffen, vermischte Kainerugaba die Eskalation mit Spott, Drohungen und persönlichen Provokationen. So schrieb er, zusätzlich zu der Milliarde Dollar wolle er „die schönste Frau dieses Landes“ zur Ehefrau. Später höhnte er über „zu kleine“ Türken und erklärte, die Türkei habe keine Chance, einen Konflikt mit Uganda zu überleben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mitten in dieser Serie zog er erneut den Vergleich zu Israel. Es sei gut zu sehen, wie Türken auf X ihren Hass auf Afrikaner offenlegten, schrieb er. Genau deshalb liebe man Israel. „Sie sind echte Brüder.“</p>
</div></div>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-auch-somalias-einsatz-wird-in-den-streit-hineingezogen"><span id="auch-somalias-einsatz-wird-in-den-streit-hineingezogen">Auch Somalias Einsatz wird in den Streit hineingezogen</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Kainerugaba verknüpfte seine Attacken auf Ankara zudem mit Ugandas Militäreinsatz in Somalia. Er kündigte an, die ersten ugandischen Truppen würden ab Juli aus Somalia zurückkehren, und erklärte, die UPDF werde bis zum kommenden Jahr ganz aus dem Einsatz heraus sein. Den Türken rief er zu, sie könnten dann selbst gegen Al-Shabaab kämpfen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Damit bekam der Streit eine zusätzliche sicherheitspolitische Dimension. Die Türkei ist in Somalia seit Jahren ein <a href="https://fokus-afrika.de/tuerkischer-geheimdienstbericht-warnt-vor-fuenf-risiken-in-somalia/" type="post" id="22699">zentraler militärischer und politischer Akteur</a>. Wenn Ugandas oberster Militär den Somalia-Einsatz nun öffentlich gegen Ankara wendet, berührt das mehr als nur einen Streit auf X.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-internationale-reaktionen-und-wachsender-druck"><span id="internationale-reaktionen-und-wachsender-druck">Internationale Reaktionen und wachsender Druck</span></h2>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/Jim_Risch_official_portrait-768x1024.jpg" alt="" class="wp-image-26429 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/Jim_Risch_official_portrait-768x1024.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/Jim_Risch_official_portrait-225x300.jpg 225w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/Jim_Risch_official_portrait-380x507.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/Jim_Risch_official_portrait-800x1067.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/Jim_Risch_official_portrait.jpg 960w" sizes="(max-width: 768px) 100vw, 768px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Schon die März-Posts gegen Iran hatten diplomatische Reibung ausgelöst. Der republikanische US-Senator Jim Risch, Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses im Senat, erklärte damals, Kainerugaba habe mit seinen Aussagen „eine rote Linie überschritten“. Er brachte sogar eine Überprüfung der sicherheitspolitischen Zusammenarbeit zwischen den USA und Uganda ins Spiel. Kainerugaba reagierte darauf mit offener Trotzreaktion und forderte den Senator heraus, <a href="https://fokus-afrika.de/ex-us-general-michael-flynn-trifft-ugandas-armeechef-muhoozi-kainerugaba/" type="post" id="25675">diese Drohung umzusetzen</a>.</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Zugleich stehen seine Aussagen im deutlichen Widerspruch zu den realen militärischen Kräfteverhältnissen. Nach dem Global-Firepower-Ranking 2026 liegt Uganda auf Platz 107 von 145 bewerteten Staaten, Iran auf Platz 16. Uganda verfügt demnach über rund 43.800 aktive Soldaten, Iran über etwa 610.000. Hinzu kommen der fehlende Seezugang Ugandas und eine deutlich kleinere Luftwaffe.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-kampala-schweigt-zu-den-botschaften-des-generals"><span id="kampala-schweigt-zu-den-botschaften-des-generals">Kampala schweigt zu den Botschaften des Generals</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die ugandische Regierung hat die neuen Posts ihres Armeechefs bislang nicht offiziell kommentiert. Genau dieses Schweigen verleiht den Aussagen besonderes Gewicht. Kainerugaba betont zwar regelmäßig, seine Äußerungen auf X müssten nicht mit der offiziellen Politik des Staates übereinstimmen. Doch als Chef der Streitkräfte und Sohn des Präsidenten spricht er nicht als gewöhnlicher Nutzer.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Darin liegt die eigentliche politische Brisanz dieser Eskalation. Ein Mann, der an der Spitze des Militärs steht und als möglicher künftiger Staatschef gilt, verschiebt Ugandas außenpolitische Wahrnehmung durch eigene Drohungen, religiös aufgeladene Kriegsrhetorik und diplomatische Provokationen gegen gleich mehrere Staaten gleichzeitig.</p>
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		<title>UN-Sicherheitsrat warnt nach Rekordzahl getöteter Helfer vor Kollaps von Friedensmissionen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Apr 2026 13:28:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Internationale Organisationen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>FOKUS AFRIKA ist ein deutschsprachiges Online-Medienportal, welches sich auf die politischen und wirtschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents fokussiert.</p>
<p>Mehr als 1.000 getötete humanitäre Helfer in drei Jahren. Im UN-Sicherheitsrat wächst der Druck auf Staaten und Konfliktparteien, Angriffe auf Hilfskräfte und UN-Personal endlich konsequent zu ahnden.<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fun-sicherheitsrat-warnt-nach-rekordzahl-getoeteter-helfer-vor-kollaps-von-friedensmissionen%2F&amp;action_name=UN-Sicherheitsrat%20warnt%20nach%20Rekordzahl%20get%C3%B6teter%20Helfer%20vor%20Kollaps%20von%20Friedensmissionen&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
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<p class="wp-block-paragraph">Angesichts einer Rekordzahl getöteter humanitärer Helfer und UN-Beschäftigter hat der UN-Sicherheitsrat mehr Schutz, mehr Rechenschaft und die konsequente Einhaltung des humanitären Völkerrechts gefordert. Im Sicherheitsrat stand die <a href="https://press.un.org/en/2026/sc16331.doc.htm">Lage</a> von Hilfskräften und UN-Personal in bewaffneten Konflikten im Mittelpunkt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Tom Fletcher, Untergeneralsekretär der Vereinten Nationen für humanitäre Angelegenheiten und Nothilfekoordinator, sprach von einem dramatischen Einbruch bestehender Schutzmechanismen. 2025 seien mindestens 326 humanitäre Helfer in 21 Ländern getötet worden. In den vergangenen drei Jahren habe die Zahl damit insgesamt bei mehr als 1.010 gelegen. Zum Vergleich verwies Fletcher darauf, dass in den drei Jahren davor weltweit 377 humanitäre Helfer getötet worden seien.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Das ist keine zufällige Eskalation, sondern der Zusammenbruch von Schutz“, sagte Fletcher vor dem Sicherheitsrat. Von den Todesfällen der vergangenen drei Jahre entfielen nach seinen Angaben mehr als 560 auf Gaza und das Westjordanland, 130 auf Sudan, 60 auf Südsudan sowie jeweils 25 auf die Ukraine und die Demokratische Republik Kongo.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-un-vertreter-verlangen-mehr-als-neue-bekenntnisse"><span id="un-vertreter-verlangen-mehr-als-neue-bekenntnisse">UN-Vertreter verlangen mehr als neue Bekenntnisse</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Fletcher stellte die Frage, ob die internationale Gemeinschaft noch hinter der Resolution 2730 aus dem Jahr 2024 stehe. Der Text war in einer Phase wachsender Gefahren für humanitäres Personal sowie für UN- und assoziierte Beschäftigte in Konfliktgebieten verabschiedet worden. Die Resolution wurde von der Schweiz eingebracht und von mehr als 90 Mitgliedstaaten mitgetragen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es sei eine Beleidigung für die mehr als 1.000 getöteten Kollegen, nur noch einmal die bekannten Zusagen zu wiederholen, sagte Fletcher mit Blick auf Schutz, Integrität und Rechenschaft. Die Vereinten Nationen kämen nicht in den Rat, um an diese Zusagen zu erinnern, sondern um deren Umsetzung einzufordern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch Gilles Michaud, Untergeneralsekretär für Sicherheit und Gefahrenabwehr, warf den Mitgliedstaaten mangelnde Konsequenz vor. Er erinnerte an den <a href="https://fokus-afrika.de/vereinte-nationen-verurteilen-toedlichen-drohnenangriff-in-goma/" type="post" id="25608">Tod eines Mitarbeiters des Kinderhilfswerks UNICEF</a>, als im März 2026 in Goma eine Drohne ein Wohnhaus traf, an den Tod eines Mitarbeiters der Weltgesundheitsorganisation WHO bei einem versuchten Kidnapping in Port-au-Prince im November 2025 und an den Tod eines Mitarbeiters des UN-Sicherheitsdienstes, der im Mai 2024 in Gaza von einem Panzer getroffen wurde.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/UN71135336-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-26370 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/UN71135336-1024x683.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/UN71135336-300x200.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/UN71135336-768x512.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/UN71135336-380x253.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/UN71135336-800x533.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/UN71135336-1160x773.jpg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/UN71135336.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">„Bis heute ist niemand für ihren Tod zur Verantwortung gezogen worden“, sagte Michaud. Seit seinem Amtsantritt 2019 hätten Umfang, Intensität und Häufigkeit der Bedrohungen gegen humanitäres Personal weiter zugenommen.</p>
</div></div>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-kritik-richtet-sich-auch-an-staaten"><span id="kritik-richtet-sich-auch-an-staaten">Kritik richtet sich auch an Staaten</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Michaud sagte, Angriffe auf Helfer gingen nicht mehr nur von nichtstaatlichen bewaffneten Gruppen aus. Sie kämen inzwischen auch von Mitgliedstaaten, die sich zwar zum humanitären Völkerrecht bekennten, es in der Praxis aber missachteten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zugleich verwies er auf <a href="https://fokus-afrika.de/un80-un-chef-guterres-sieht-tiefe-kuerzungen-im-haushalt/" type="post" id="22557">jüngste Haushaltskürzungen</a>, die den globalen Sicherheitsschutz für <a href="https://fokus-afrika.de/finanzkrise-gefaehrdet-polizeiarbeit-in-un-friedenseinsaetzen/" type="post" id="24377">humanitäres Personal geschwächt</a> hätten. Dadurch würden Mitarbeiter stärker gefährdet, Programme verwundbarer und Mandate schwerer umsetzbar.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Er forderte „echte, folgenschwere Maßnahmen“ gegen alle, die die Sicherheit von Frauen und Männern gefährden, deren Arbeit Leben rette. Andernfalls blieben politische Reaktionen, so Michaud, bestenfalls „Zeichen von Hilflosigkeit“.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-rotes-kreuz-spricht-von-verlust-an-menschlichkeit"><span id="rotes-kreuz-spricht-von-verlust-an-menschlichkeit">Rotes Kreuz spricht von Verlust an Menschlichkeit</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Auch das Internationale Komitee vom Roten Kreuz drängte auf sofortige Schritte. Elyse Nicole Mosquini, Ständige Beobachterin und Leiterin der Delegation des IKRK bei den Vereinten Nationen, erklärte, jeder einzelne Tod stehe für „ein Versagen der Menschlichkeit“.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach ihren Angaben wurden allein 2025 mindestens 31 Mitarbeiter und Freiwillige der Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung bei humanitären Einsätzen getötet. Dazu zähle auch der 20-jährige Abolfazl Dahanavi, der am vergangenen Samstag als vierter Mitarbeiter der iranischen Rothalbmondgesellschaft während eines humanitären Einsatzes im Iran getötet worden sei.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Wir verlieren im Krieg unsere Menschlichkeit“, sagte Mosquini. Das humanitäre Völkerrecht sei eindeutig, Staaten müssten humanitäres Personal achten und schützen. Zugleich warnte sie davor, den Mut von Helfern mit Schutz zu verwechseln. „Ihr Mut ist außergewöhnlich, aber Mut lenkt keine Kugeln ab. Hingabe schützt nicht vor Drohnen, Beschuss und Schüssen.“</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-sicherheitsrat-ringt-um-verantwortung-in-aktuellen-konflikten"><span id="sicherheitsrat-ringt-um-verantwortung-in-aktuellen-konflikten">Sicherheitsrat ringt um Verantwortung in aktuellen Konflikten</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">In der Debatte forderten zahlreiche Staaten stärkere Schutzmechanismen, die Durchsetzung des bestehenden Völkerrechts, Rechenschaft für Täter und bessere operative Absicherung für humanitäres Personal in Konfliktzonen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/tag/russland/" type="post_tag" id="338">Russland</a> erklärte, mehr als die Hälfte aller Todesfälle unter humanitären Helfern stehe in direktem Zusammenhang mit dem Krieg in Palästina und israelischen Militäroperationen. Die <a href="https://fokus-afrika.de/tag/usa/" type="post_tag" id="336">USA</a> hielten dem entgegen, <a href="https://fokus-afrika.de/marokko-verurteilt-iranische-raketenangriffe-und-sichert-golfstaaten-unterstuetzung-zu/" type="post" id="25224">Iran missachte mit gezielten Angriffen auf Zivilisten in der Golfregion internationales Recht und gefährde Frieden und Sicherheit</a>. Der Vertreter Bahrains, das im April den Vorsitz im Sicherheitsrat innehat, sagte in nationaler Funktion, ungerechtfertigte iranische Angriffe auf sein Land und andere Staaten hätten Hilfsbemühungen in vielen Teilen der Welt beeinträchtigt.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/UN71135293-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-26371 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/UN71135293-1024x683.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/UN71135293-300x200.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/UN71135293-768x512.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/UN71135293-380x253.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/UN71135293-800x533.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/UN71135293-1160x773.jpg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/UN71135293.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/tag/uk/" type="post_tag" id="561">Großbritannien</a> erinnerte an den Angriff auf Mitarbeiter von World Central Kitchen in Gaza vor zwei Jahren, bei dem drei britische Staatsangehörige getötet wurden. <a href="https://fokus-afrika.de/tag/israel/" type="post_tag" id="593">Israel</a> habe die Verantwortung, zu erklären, wie und warum es dazu kam, sagte der britische Vertreter.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/tag/china/" type="post_tag" id="385">China</a> mahnte, wer Leben schütze, dürfe nicht selbst in Gefahr geraten. Der chinesische Vertreter verwies auf eine gemeinsam mit <a href="https://fokus-afrika.de/tag/brasilien/" type="post_tag" id="608">Brasilien</a>, Jordanien, Kasachstan, <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/sudliches-afrika/sudafrika/" type="category" id="63">Südafrika</a> und weiteren Staaten sowie dem IKRK gestartete globale Initiative zur Stärkung des politischen Bekenntnisses zum humanitären Völkerrecht. Mehr als 100 Länder hätten sich ihr bereits angeschlossen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-technik-verscharft-risiken-und-eroffnet-neue-mittel"><span id="technik-verschaerft-risiken-und-eroeffnet-neue-mittel">Technik verschärft Risiken und eröffnet neue Mittel</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Mehrere Delegationen verwiesen auf die wachsende Rolle neuer Technologien in Konflikten. Lettland erklärte, der zunehmende Einsatz von Drohnen und anderen leicht verfügbaren Technologien durch staatliche und nichtstaatliche Akteure schaffe neue Gefahren für humanitäres Personal. Zugleich könne Technik den Einsatz von Hilfsorganisationen verbessern, etwa durch digitale Analyseinstrumente und Frühwarnsysteme.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/tag/frankreich/" type="post_tag" id="391">Frankreich</a> forderte, Resolutionen des Sicherheitsrats müssten stärkere Garantien für die Sicherheit humanitärer Helfer enthalten. Griechenland verwies darauf, dass das IKRK vor 27 Jahren von 20 aktiven Konflikten gesprochen habe, inzwischen aber mehr als 130 Konflikte weltweit registriere. Sicherheitsanforderungen müssten deshalb systematisch in Mandate des Rates eingebaut werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-staaten-dringen-auf-ermittlungen-und-konsequenzen"><span id="staaten-dringen-auf-ermittlungen-und-konsequenzen">Staaten dringen auf Ermittlungen und Konsequenzen</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/marokko-au-und-aegypten-stellen-sich-hinter-feuerpause-zwischen-usa-und-iran/" type="post" id="26343">Pakistan</a> erklärte, wenn humanitäre Helfer und UN-Beschäftigte nicht mehr geschützt würden, werde das gesamte System des Schutzes von Zivilisten geschwächt. Der Vertreter forderte schnelle, unparteiische, transparente und wirksame Untersuchungen. Panama sprach von einer rechtlichen und ethischen Pflicht zur Einhaltung des humanitären Völkerrechts.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/zentralafrika/dr-kongo/" type="category" id="280">Demokratische Republik Kongo</a> warnte vor einer tiefen Kluft zwischen den Zusagen der Staaten und ihrer Umsetzung. Auch <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/ostafrika/somalia/" type="category" id="42">Somalia</a> verwies darauf, dass bestehende Rechtsrahmen in der Praxis zu oft nicht eingehalten würden. Dänemark sagte, fehlende klare und konsequente Verurteilung setze den Preis für solche Angriffe faktisch auf null.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kolumbien beklagte ein fortbestehendes Muster systemischer Gewalt und gezielter wie unterschiedsloser Angriffe auf die Zivilbevölkerung. Die Schweiz, die Resolution 2730 eingebracht hatte, warnte, zunehmende Attacken auf humanitäre Helfer sendeten das Signal, dass diese Menschen zu akzeptablen Zielen geworden seien. „Kriege haben Regeln, und Zivilisten sind kein Ziel“, sagte die Schweizer Vertreterin.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/westafrika/liberia/" type="category" id="73">Liberia</a> verwies auf die menschlichen Folgen solcher Angriffe. Der Botschafter beschrieb den Preis ziviler Opfer als Vater, der nicht zurückkehrt, als Mutter, die ihre Familie zusammenzuhalten versucht, als einziges Kind, dessen Zukunft abrupt endet, oder als Angehörige, die auf einen Menschen warten, der unter der Schutzflagge der Vereinten Nationen dient.</p>
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		<title>Marokko, AU und Ägypten stellen sich hinter Feuerpause zwischen USA und Iran</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/marokko-au-und-aegypten-stellen-sich-hinter-feuerpause-zwischen-usa-und-iran/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Apr 2026 17:14:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ägypten]]></category>
		<category><![CDATA[Kontinentale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[Marokko]]></category>
		<category><![CDATA[1]]></category>
		<category><![CDATA[4]]></category>
		<category><![CDATA[AU]]></category>
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		<category><![CDATA[Krieg]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>FOKUS AFRIKA ist ein deutschsprachiges Online-Medienportal, welches sich auf die politischen und wirtschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents fokussiert.</p>
<p>Marokko, die Afrikanische Union und Ägypten haben die angekündigte Feuerpause zwischen den USA und Iran begrüßt und auf&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fmarokko-au-und-aegypten-stellen-sich-hinter-feuerpause-zwischen-usa-und-iran%2F&amp;action_name=Marokko%2C%20AU%20und%20%C3%84gypten%20stellen%20sich%20hinter%20Feuerpause%20zwischen%20USA%20und%20Iran&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/marokko-au-und-aegypten-stellen-sich-hinter-feuerpause-zwischen-usa-und-iran/">Marokko, AU und Ägypten stellen sich hinter Feuerpause zwischen USA und Iran</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>FOKUS AFRIKA ist ein deutschsprachiges Online-Medienportal, welches sich auf die politischen und wirtschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents fokussiert.</p>

<p class="wp-block-paragraph">Marokko, die Afrikanische Union und Ägypten haben die angekündigte Feuerpause zwischen den USA und Iran begrüßt und auf rasche Verhandlungen gedrängt. Am Mittwoch, 8. April, kamen damit auch aus Afrika deutliche diplomatische Signale für eine Deeskalation in der Golfregion. Für viele Staaten des Kontinents geht es dabei nicht nur um die Sicherheitslage im Nahen Osten, sondern auch um mögliche Folgen für Energiepreise, Lieferketten und die Schifffahrt durch die Straße von Hormus.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-rabat-unterstutzt-feuerpause-und-pakistanische-vermittlung"><span id="rabat-unterstuetzt-feuerpause-und-pakistanische-vermittlung">Rabat unterstützt Feuerpause und pakistanische Vermittlung</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das marokkanische Außenministerium erklärte, das Königreich begrüße die Ankündigung eines Waffenstillstands zwischen den Vereinigten Staaten und der Islamischen Republik Iran. Rabat unterstützt nach Angaben des Ministeriums auch die anstehenden Verhandlungen unter pakistanischer Vermittlung. Zugleich betonte Marokko, eine dauerhafte Lösung müsse zur Stabilität in der Region beitragen und die Interessen der arabischen Golfstaaten berücksichtigen. Ebenfalls hob das Ministerium die Bedeutung freier Schifffahrt in der Straße von Hormus im Einklang mit dem internationalen Seerecht hervor.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die marokkanische Reaktion fiel in eine Phase intensiver diplomatischer Kontakte. Kurz vor der Feuerpause hatte Pakistans Außenminister Ishaq Dar mit mehreren Amtskollegen in der Region telefoniert, darunter auch mit Marokkos Außenminister Nasser Bourita.</p>



<blockquote class="twitter-tweet"><p lang="en" dir="ltr">Deputy Prime Minister / Foreign Minister Senator Mohammad Ishaq Dar <a href="https://twitter.com/MIshaqDar50?ref_src=twsrc%5Etfw">@MIshaqDar50</a> held a telephonic conversation tonight with the Foreign Minister of Morocco, Nasser Bourita. <br><br>The two leaders exchanged views on the latest developments in the Middle East and the wider region.… <a href="https://t.co/1ROm8MyDCh">pic.twitter.com/1ROm8MyDCh</a></p>— Ministry of Foreign Affairs – Pakistan (@ForeignOfficePk) <a href="https://twitter.com/ForeignOfficePk/status/2041629895328227814?ref_src=twsrc%5Etfw">April 7, 2026</a></blockquote> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>



<p class="wp-block-paragraph">Die diplomatischen Beziehungen zwischen Marokko und Iran sind seit Jahren belastet und wurden 2018 von Rabat abgebrochen, nachdem Marokko Teheran vorgeworfen hatte, mit der <a href="https://fokus-afrika.de/us-senatoren-wollen-polisario-per-gesetz-als-terrororganisation-einstufen/" type="post" id="25687">Unterstützung der Polisario einen regionalen Proxy-Konflikt zu befeuern</a>. Eine Wiederaufnahme der Beziehungen ist seither nicht erfolgt. Vor diesem Hintergrund fällt die <a href="https://fokus-afrika.de/marokko-verurteilt-iranische-raketenangriffe-und-sichert-golfstaaten-unterstuetzung-zu/">jetzige marokkanische Unterstützung für eine Feuerpause und für Verhandlungen</a> mit Iran diplomatisch ins Gewicht, ohne dass sie auf eine Normalisierung der bilateralen Beziehungen hindeutet.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-afrikanische-union-warnt-vor-den-folgen-fur-den-kontinent"><span id="afrikanische-union-warnt-vor-den-folgen-fuer-den-kontinent">Afrikanische Union warnt vor den Folgen für den Kontinent</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Auch die Afrikanische Union stellte sich hinter die Feuerpause. Der Vorsitzende der AU-Kommission, Mahmoud Ali Youssouf, bezeichnete die Vereinbarung als einen bedeutenden Schritt in Richtung Deeskalation. Zugleich drängte er darauf, die Feuerpause durch eine tragfähige und inklusive Diplomatie abzusichern. Die AU hob besonders die wirtschaftlichen <a href="https://fokus-afrika.de/afrika-steht-vor-schwerem-wirtschaftsschock-durch-iran-krieg/" type="post" id="26316">Nebenfolgen des Konflikts</a> für Afrika hervor, darunter <a href="https://fokus-afrika.de/iran-krieg-setzt-somalia-unter-druck-treibstoffpreise-verdoppeln-sich/" type="post" id="25819">steigende Treibstoffpreise</a> und Belastungen bei der Versorgung mit Grundnahrungsmitteln.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="682" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/HE0wyuqaYAAQqjh-1024x682.jpeg" alt="" class="wp-image-26346 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/HE0wyuqaYAAQqjh-1024x682.jpeg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/HE0wyuqaYAAQqjh-300x200.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/HE0wyuqaYAAQqjh-768x512.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/HE0wyuqaYAAQqjh-380x253.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/HE0wyuqaYAAQqjh-800x533.jpeg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/HE0wyuqaYAAQqjh-1160x773.jpeg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/HE0wyuqaYAAQqjh.jpeg 1280w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Damit rückte Addis Abeba einen Punkt in den Vordergrund, der für viele afrikanische Staaten unmittelbarer ist als die militärische Auseinandersetzung selbst. Je unsicherer die Lage rund um die Straße von Hormus, desto größer ist das Risiko für Energieimporte, Transportkosten und Versorgungsketten. Die Feuerpause ist eng mit der Frage freier Passage durch die Meerenge verknüpft ist, durch die ein erheblicher Teil des weltweiten Ölhandels läuft.</p>
</div></div>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-kairo-spricht-von-einer-wichtigen-chance-fur-diplomatie"><span id="kairo-spricht-von-einer-wichtigen-chance-fuer-diplomatie">Kairo spricht von einer wichtigen Chance für Diplomatie</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ägypten begrüßte die von US-Präsident Donald Trump angekündigte Aussetzung militärischer Operationen ebenfalls als positives Signal. Das Außenministerium in Kairo sprach von einer wichtigen Gelegenheit, den Weg für Verhandlungen, Diplomatie und konstruktiven Dialog zu öffnen. Zugleich betonte die Regierung, die Einstellung militärischer Aktionen und die Wahrung der Freiheit der internationalen Schifffahrt müssten nun abgesichert werden. Kairo verwies außerdem auf eigene Bemühungen gemeinsam mit Pakistan und der <a href="https://fokus-afrika.de/tag/turkei/" type="post_tag" id="380">Türkei</a>, mit regionalen und internationalen Partnern an mehr Stabilität zu arbeiten.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="682" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/HFOEkOhbkAEWf1Q-1024x682.jpeg" alt="" class="wp-image-26345 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/HFOEkOhbkAEWf1Q-1024x682.jpeg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/HFOEkOhbkAEWf1Q-300x200.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/HFOEkOhbkAEWf1Q-768x512.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/HFOEkOhbkAEWf1Q-380x253.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/HFOEkOhbkAEWf1Q-800x533.jpeg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/HFOEkOhbkAEWf1Q-1160x773.jpeg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/HFOEkOhbkAEWf1Q.jpeg 1280w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Ägypten verband seine Unterstützung mit einem sicherheitspolitischen Signal an die Golfstaaten. Die Regierung unterstrich, dass die Souveränität und territoriale Integrität der Staaten des Golfkooperationsrats und Jordaniens gewahrt werden müssten. Künftige Verhandlungen müssten deren legitime Sicherheitsinteressen berücksichtigen, hieß es aus Kairo.</p>
</div></div>
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		<item>
		<title>Afrika steht vor schwerem Wirtschaftsschock durch Iran-Krieg</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/afrika-steht-vor-schwerem-wirtschaftsschock-durch-iran-krieg/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Apr 2026 22:22:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kontinentale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[2]]></category>
		<category><![CDATA[5]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>FOKUS AFRIKA ist ein deutschsprachiges Online-Medienportal, welches sich auf die politischen und wirtschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents fokussiert.</p>
<p>Die Afrikanische Union, die Afrikanische Entwicklungsbank und zwei UN-Institutionen warnen vor schweren wirtschaftlichen Folgen des Krieges Israels und&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fafrika-steht-vor-schwerem-wirtschaftsschock-durch-iran-krieg%2F&amp;action_name=Afrika%20steht%20vor%20schwerem%20Wirtschaftsschock%20durch%20Iran-Krieg&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/afrika-steht-vor-schwerem-wirtschaftsschock-durch-iran-krieg/">Afrika steht vor schwerem Wirtschaftsschock durch Iran-Krieg</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>FOKUS AFRIKA ist ein deutschsprachiges Online-Medienportal, welches sich auf die politischen und wirtschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents fokussiert.</p>

<p class="wp-block-paragraph">Die Afrikanische Union, die Afrikanische Entwicklungsbank und zwei UN-Institutionen warnen vor schweren wirtschaftlichen Folgen des Krieges Israels und der USA gegen Iran für den afrikanischen Kontinent. Die gemeinsame Einschätzung wurde am 4. April 2026 am Rande der 58. Sitzung der Wirtschaftskommission für Afrika vorgestellt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Zentrum der Warnung stehen steigende Kosten für Energie, Lebensmittel, Seefracht und Versicherungen. Die beteiligten Institutionen sehen das Risiko, dass sich der Konflikt rasch in eine breite Lebenshaltungskrise für viele afrikanische Staaten übersetzt. Besonders betroffen wären Länder mit hoher Importabhängigkeit und begrenztem finanzpolitischem Spielraum.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-bericht-warnt-vor-preisdruck-wahrungsverlusten-und-schwacherem-wachstum"><span id="bericht-warnt-vor-preisdruck-waehrungsverlusten-und-schwaecherem-wachstum">Bericht warnt vor Preisdruck, Währungsverlusten und schwächerem Wachstum</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Einschätzung der Afrikanischen Union, der Afrikanischen Entwicklungsbank, des Entwicklungsprogramms der Vereinten Nationen und der UN-Wirtschaftskommission für Afrika droht dem Kontinent ein schwerer externer Schock. Der Bericht spricht von einem „ernsten Risiko“ für Afrikas Volkswirtschaften, wenn sich der Krieg im Nahen Osten weiter ausweitet oder länger anhält.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="738" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/Strasse_von_Hormuz-1.jpg" alt="" class="wp-image-26319 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/Strasse_von_Hormuz-1.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/Strasse_von_Hormuz-1-300x277.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/Strasse_von_Hormuz-1-768x708.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/Strasse_von_Hormuz-1-380x351.jpg 380w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Die Institutionen verweisen darauf, dass der Nahe Osten für 15,8 Prozent der afrikanischen Importe und 10,9 Prozent der Exporte steht. Ein anhaltender Krieg in der Region könnte deshalb Handelsströme stören und die Kosten zentraler Güter entlang ganzer Lieferketten erhöhen.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Besonders im Blick stehen Treibstoffpreise, Lebensmittelkosten, Transportkosten auf dem Seeweg und Versicherungsprämien. Zugleich warnen die Autoren vor zusätzlichem Druck auf Wechselkurse und Staatshaushalte.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-29-lander-verzeichnen-bereits-wahrungsabwertung"><span id="29-laender-verzeichnen-bereits-waehrungsabwertung">29 Länder verzeichnen bereits Währungsabwertung</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Bericht verweist auch auf bestehende wirtschaftliche Anfälligkeiten auf dem Kontinent. Nach Angaben der Afrikanischen Entwicklungsbank ist in 29 afrikanischen Staaten bereits eine Abwertung der Landeswährung zu beobachten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sollte sich der Krieg über mehr als sechs Monate hinziehen, könnte das Wachstum des afrikanischen Bruttoinlandsprodukts im Jahr 2026 um 0,2 Prozentpunkte geringer ausfallen. Hinzu kommt nach Einschätzung der beteiligten Institutionen das Risiko weiter steigender Inflation.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für viele Regierungen würde das eine doppelte Belastung bedeuten. Einerseits verteuern sich zentrale Einfuhren, andererseits wächst der Druck, Haushalte sozial abzufedern, obwohl die öffentlichen Finanzen vielerorts bereits angespannt sind.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-einzelne-gewinner-andern-nichts-am-gesamtbild"><span id="einzelne-gewinner-aendern-nichts-am-gesamtbild">Einzelne Gewinner ändern nichts am Gesamtbild</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Bericht weist darauf hin, dass einige Länder kurzfristig auch begrenzte Vorteile aus der Lage ziehen könnten. Dazu zählen öl- und gasproduzierende Staaten wie Nigeria oder Mosambik sowie Länder mit strategisch wichtigen Häfen.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="403" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/Total_Petrol_Station_Douala.jpg" alt="" class="wp-image-26320 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/Total_Petrol_Station_Douala.jpg 640w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/Total_Petrol_Station_Douala-300x189.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/Total_Petrol_Station_Douala-380x239.jpg 380w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Diese möglichen Zusatzerlöse würden die gesamtwirtschaftlichen Verluste auf kontinentaler Ebene nach Einschätzung der Autoren jedoch nicht ausgleichen. Die Grundtendenz bleibt aus ihrer Sicht negativ, weil höhere Importkosten und neue Unsicherheiten deutlich breiter wirken als punktuelle Gewinne einzelner Sektoren.</p>
</div></div>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-institutionen-fordern-soziale-schutzmassnahmen-und-notfallmechanismen"><span id="institutionen-fordern-soziale-schutzmassnahmen-und-notfallmechanismen">Institutionen fordern soziale Schutzmaßnahmen und Notfallmechanismen</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Als Reaktion empfehlen die vier Institutionen den afrikanischen Staaten kurzfristige und längerfristige Gegenmaßnahmen. Kurzfristig fordern sie stärkere soziale Schutzmaßnahmen für besonders verletzliche Bevölkerungsgruppen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zudem sprechen sie sich für Notfallmechanismen bei strategischen Importen aus. Genannt werden vor allem gemeinsame Beschaffungen von Treibstoff, um Versorgungslücken und Preissprünge abzufedern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Langfristig rufen die Autoren dazu auf, die Widerstandskraft afrikanischer Volkswirtschaften gegen externe Krisen zu stärken. Gemeint ist damit eine geringere Verwundbarkeit gegenüber internationalen Konflikten, Preisschocks und unterbrochenen Lieferketten.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-krieg-im-nahen-osten-wird-fur-afrika-zur-wirtschaftsfrage"><span id="krieg-im-nahen-osten-wird-fuer-afrika-zur-wirtschaftsfrage">Krieg im Nahen Osten wird für Afrika zur Wirtschaftsfrage</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die gemeinsame Warnung von AU, AfDB, UNDP und Uneca macht deutlich, wie stark externe Konflikte auf afrikanische Volkswirtschaften durchschlagen können. Der Krieg gegen Iran wird in dieser Lesart nicht nur als <a href="https://fokus-afrika.de/senegal-und-suedafrika-solidarisieren-sich-mit-dem-iran/" type="post" id="25417">geopolitische Eskalation</a> im Nahen Osten betrachtet, sondern als unmittelbare wirtschaftliche Belastung für Afrika.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Damit rückt für <a href="https://fokus-afrika.de/iran-krieg-setzt-somalia-unter-druck-treibstoffpreise-verdoppeln-sich/" type="post" id="25819">viele afrikanische Staaten</a> erneut die Frage in den Mittelpunkt, wie sie ihre Energieversorgung, Handelswege und sozialen Sicherungssysteme widerstandsfähiger gegen externe Krisen machen können.</p>
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	</item>
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		<title>Bahrain setzt im UN-Sicherheitsrat auf Hormus und Afrika</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/bahrain-setzt-im-un-sicherheitsrat-auf-hormus-und-afrika/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Apr 2026 20:23:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Internationale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[Libyen]]></category>
		<category><![CDATA[Südsudan]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[Iran]]></category>
		<category><![CDATA[Krieg]]></category>
		<category><![CDATA[Maritime Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Sanktionen]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheitsrat]]></category>
		<category><![CDATA[UN]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>FOKUS AFRIKA ist ein deutschsprachiges Online-Medienportal, welches sich auf die politischen und wirtschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents fokussiert.</p>
<p>Bahrain will im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen eine Resolution zur Sicherheit in der Straße von Hormus voranbringen und&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fbahrain-setzt-im-un-sicherheitsrat-auf-hormus-und-afrika%2F&amp;action_name=Bahrain%20setzt%20im%20UN-Sicherheitsrat%20auf%20Hormus%20und%20Afrika&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/bahrain-setzt-im-un-sicherheitsrat-auf-hormus-und-afrika/">Bahrain setzt im UN-Sicherheitsrat auf Hormus und Afrika</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>FOKUS AFRIKA ist ein deutschsprachiges Online-Medienportal, welches sich auf die politischen und wirtschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents fokussiert.</p>

<p class="wp-block-paragraph">Bahrain will im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen eine Resolution zur Sicherheit in der Straße von Hormus voranbringen und gleichzeitig mehrere Afrika-Dossiers im April behandeln. Zum Auftakt seiner Ratspräsidentschaft stellte der Golfstaat das <a href="https://press.un.org/en/2026/260401_sc.doc.htm">Arbeitsprogramm</a> für den Monat vor. Auf der Agenda stehen unter anderem <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/nordafrika/libyen/" type="category" id="25">Libyen</a>, die Region der Großen Seen und <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/ostafrika/suedsudan/" type="category" id="43">Südsudan</a>. Bahrain verknüpft den Vorsitz zudem offen mit den Spannungen mit Iran und den Angriffen auf Staaten der Golfregion.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-maritimsicherheit-wird-zum-schwerpunktthema"><span id="maritimsicherheit-wird-zum-schwerpunktthema">Maritimsicherheit wird zum Schwerpunktthema</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Im Mittelpunkt der bahrainischen Ratspräsidentschaft steht ein neuer Vorstoß zur maritimen Sicherheit in der Straße von Hormus. Bahrains UN-Botschafter Jamal Fares Alrowaiei sagte vor Journalisten, der Sicherheitsrat arbeite an einem Resolutionsentwurf, der sichere Schifffahrt gewährleisten und eine <a href="https://fokus-afrika.de/iran-krieg-eu-baut-marineeinsaetze-vor-afrikas-kuesten-aus/" type="post" id="26121">dauerhafte Antwort</a> auf die Spannungen in der Region geben solle.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am 27. April ist dazu eine hochrangige offene Debatte unter dem Tagesordnungspunkt Wahrung des Weltfriedens und der internationalen Sicherheit geplant. Einen Tag später folgt die reguläre offene Debatte zur Lage im Nahen Osten einschließlich der Palästinafrage.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Alrowaiei verwies auf die strategische Bedeutung internationaler Seewege und warnte davor, maritime Korridore als Druckmittel in Konflikten zu nutzen. Solche Eingriffe verletzten aus seiner Sicht Grundprinzipien des Völkerrechts und träfen alle Staaten, die auf diese Routen angewiesen sind.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-bahrain-ruckt-iran-in-den-mittelpunkt"><span id="bahrain-rueckt-iran-in-den-mittelpunkt">Bahrain rückt Iran in den Mittelpunkt</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Bahrain verbindet seine Präsidentschaft mit einer scharfen politischen Botschaft an Teheran. Alrowaiei erklärte, Bahrain, Staaten des Golf-Kooperationsrates und Jordanien würden seit dem 28. Februar von Iran angegriffen. Teheran verletze damit weiterhin die Resolution 2817 aus dem Jahr 2026, die von 136 UN-Mitgliedstaaten mitgetragen worden sei.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/UN71134787-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-26189 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/UN71134787-1024x683.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/UN71134787-300x200.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/UN71134787-768x512.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/UN71134787-380x253.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/UN71134787-800x533.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/UN71134787-1160x773.jpg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/UN71134787.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Der bahrainische Diplomat bezifferte die Angriffe auf 186 Raketen und 419 Drohnen. Getroffen worden seien zivile Einrichtungen wie Entsalzungsanlagen, Ölanlagen und Gebäude. Ähnliche Angriffe habe es auch in den Vereinigten Arabischen Emiraten gegeben.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Mit diesen Aussagen macht Bahrain deutlich, dass es seine Ratspräsidentschaft nicht nur für die allgemeine Arbeitsplanung nutzt, sondern auch für die politische Rahmung des <a href="https://fokus-afrika.de/marokko-verurteilt-iranische-raketenangriffe-und-sichert-golfstaaten-unterstuetzung-zu/" type="post" id="25224">Konflikts mit Iran</a>. Die Straße von Hormus wird damit im April zu einem zentralen Sicherheitsthema der Vereinten Nationen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-afrika-bleibt-fest-auf-der-tagesordnung"><span id="afrika-bleibt-fest-auf-der-tagesordnung">Afrika bleibt fest auf der Tagesordnung</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Neben den Krisen im Nahen Osten bleiben mehrere Konflikte in Afrika auf der Agenda des Sicherheitsrats. Geplant sind Beratungen zu Libyen, zur Region der Großen Seen und zu Südsudan.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für Libyen wird eine Resolution zu den Sanktionen erwartet. Für Südsudan soll das Mandat der Mission der Vereinten Nationen im Südsudan, <a href="https://fokus-afrika.de/tag/unmiss/" type="post_tag" id="592">UNMISS</a>, verlängert werden. Beide Entscheidungen gehören zu den zentralen Beschlüssen des Monats.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Damit rücken im April sowohl Nordafrika als auch Ost- und Zentralafrika in den Fokus des Rates. Die Beratungen betreffen damit Regionen, in denen Fragen von Sicherheit, Staatszerfall, Gewalt und internationaler Stabilisierung weiter eng miteinander verbunden sind.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Ugandas Armeechef will für Israel kämpfen</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/ugandas-armeechef-will-fuer-israel-kaempfen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Mar 2026 21:26:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uganda]]></category>
		<category><![CDATA[1]]></category>
		<category><![CDATA[Iran]]></category>
		<category><![CDATA[Israel]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Militär]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>FOKUS AFRIKA ist ein deutschsprachiges Online-Medienportal, welches sich auf die politischen und wirtschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents fokussiert.</p>
<p>Ugandas Armeechef Muhoozi Kainerugaba hat angekündigt, sein Land werde Israel militärisch unterstützen, falls der Staat „zerstört“ werden solle.&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fugandas-armeechef-will-fuer-israel-kaempfen%2F&amp;action_name=Ugandas%20Armeechef%20will%20f%C3%BCr%20Israel%20k%C3%A4mpfen&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>FOKUS AFRIKA ist ein deutschsprachiges Online-Medienportal, welches sich auf die politischen und wirtschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents fokussiert.</p>

<p class="wp-block-paragraph">Ugandas Armeechef Muhoozi Kainerugaba hat angekündigt, sein Land werde Israel militärisch unterstützen, falls der Staat „zerstört“ werden solle. Am Donnerstag, 26. März 2026, veröffentlichte er dazu <a href="https://x.com/mkainerugaba">mehrere Botschaften auf X </a>und bot nach eigenen Angaben sogar Hilfe für Israel und die USA an. Damit verschärft der Chef der ugandischen Streitkräfte den Ton in einem ohnehin aufgeheizten Nahostkonflikt. Zugleich wächst der Druck auf Kampala, die Grenze zwischen persönlicher Machtpolitik und offizieller Außenpolitik klarer zu ziehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kainerugaba schrieb, Uganda wolle zwar ein schnelles Ende des Krieges im Nahen Osten. Jede Rede davon, Israel zu vernichten oder zu besiegen, werde Uganda aber auf die Seite Israels bringen. In einem später gelöschten Beitrag kündigte er sogar an, die Uganda People’s Defence Force werde in die Kämpfe eingreifen, falls der Krieg nicht rasch ende.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-muhoozis-worte-wiegen-in-uganda-schwer"><span id="muhoozis-worte-wiegen-in-uganda-schwer">Muhoozis Worte wiegen in Uganda schwer</span></h2>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="1006" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/Gux8kL6WsAAdr_R.jpeg" alt="" class="wp-image-26070 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/Gux8kL6WsAAdr_R.jpeg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/Gux8kL6WsAAdr_R-300x295.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/Gux8kL6WsAAdr_R-768x755.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/Gux8kL6WsAAdr_R-80x80.jpeg 80w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/Gux8kL6WsAAdr_R-380x373.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/Gux8kL6WsAAdr_R-800x786.jpeg 800w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Die Aussagen wären in vielen Staaten eine persönliche Wortmeldung eines Generals. In Uganda haben sie ein anderes Gewicht. Muhoozi Kainerugaba ist nicht nur Chef der Streitkräfte, sondern auch Sohn von Präsident Yoweri Museveni und seit Jahren eine der einflussreichsten Figuren im Sicherheitsapparat des Landes.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Seine Nähe zum Machtzentrum macht öffentliche Äußerungen dieser Art politisch brisant. Wenn Muhoozi außen- und sicherheitspolitische Botschaften sendet, werden sie in Kampala, aber auch im Ausland, nicht als bloße Privatmeinung gelesen.</p>
</div></div>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-enge-beziehungen-zu-israel-werden-offen-herausgestellt"><span id="enge-beziehungen-zu-israel-werden-offen-herausgestellt">Enge Beziehungen zu Israel werden offen herausgestellt</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Muhoozi begründete seine Solidarität mit Israel ausdrücklich mit historischer Dankbarkeit. Israel habe Uganda in den 1980er- und 1990er-Jahren unterstützt, als das Land nach Musevenis Machtübernahme militärisch und wirtschaftlich schwach gewesen sei. „Israel stand an unserer Seite, als wir nichts waren“, schrieb er sinngemäß.</p>



<blockquote class="twitter-tweet"><p lang="en" dir="ltr">An old picture. A beautiful IDF soldier trying to teach me how to shoot guns. This was 17 years ago. Of course, I ended up teaching her how its done. God bless Uganda and Israel. <a href="https://t.co/VjBlPAELdO">pic.twitter.com/VjBlPAELdO</a></p>— Muhoozi Kainerugaba (@mkainerugaba) <a href="https://twitter.com/mkainerugaba/status/2037442162283950164?ref_src=twsrc%5Etfw">March 27, 2026</a></blockquote> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Linie zieht sich seit Monaten durch seine öffentlichen Auftritte. Im März empfing Muhoozi den neuen israelischen Botschafter Gideon Behar im Hauptquartier des Special Forces Command in Entebbe. Dabei sprach er von „absolut zuverlässigen“ Beziehungen und von einer Zusammenarbeit, die Militär, Diplomatie, Landwirtschaft und Technologietransfer umfasse. Schon im Februar hatte er angekündigt, in Entebbe eine Statue für Yonatan Netanyahu errichten zu lassen, den Bruder des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanyahu, der 1976 bei der Befreiungsaktion in Entebbe getötet worden war.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Damit macht Muhoozi eine Partnerschaft sichtbar, die Uganda und Israel seit Jahrzehnten verbindet, die aber oft eher diskret behandelt wurde. Sicherheitskooperation, Ausbildung und geheimdienstnahe Zusammenarbeit gehören seit Langem zu den stabilen Elementen dieser Beziehung.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-regierung-bleibt-offiziell-bei-der-forderung-nach-waffenruhe"><span id="regierung-bleibt-offiziell-bei-der-forderung-nach-waffenruhe">Regierung bleibt offiziell bei der Forderung nach Waffenruhe</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Kampalas offizielle Linie klingt deutlich zurückhaltender. Außenminister Henry Okello Oryem bekräftigte, Uganda setze weiterhin auf einen sofortigen Waffenstillstand und eine diplomatische Lösung des Konflikts. Eine öffentliche Stellungnahme des Präsidenten zu Muhoozis Vorstoß lag zunächst nicht vor.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gerade darin liegt die politische Spannung. Während die Regierung nach außen auf Deeskalation setzt, spricht der mächtigste Militär des Landes offen von möglicher Kriegsbeteiligung auf Seiten Israels. Für Beobachter stellt sich damit die Frage, wie groß der außenpolitische Spielraum des Außenministeriums noch ist, wenn sicherheitspolitische Signale aus dem innersten Machtzirkel des Präsidenten kommen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-uganda-ruckt-unter-afrikas-pro-israelischen-stimmen-weiter-nach-vorn"><span id="uganda-rueckt-unter-afrikas-pro-israelischen-stimmen-weiter-nach-vorn">Uganda rückt unter Afrikas pro-israelischen Stimmen weiter nach vorn</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Muhoozis Beiträge fallen auch deshalb auf, weil viele <a href="https://fokus-afrika.de/burkina-faso-sucht-den-austausch-mit-iran/" type="post" id="25052">afrikanische Staaten ihre Positionen im Nahostkrieg vorsichtiger formulieren</a>. Kampala gehört zwar seit Jahren zu den Ländern mit guten Beziehungen zu Israel. So offen und kämpferisch hat sich in Afrika zuletzt aber kaum ein ranghoher Militär auf Israels Seite gestellt.</p>



<blockquote class="twitter-tweet"><p lang="en" dir="ltr">It can&#39;t take us more than 2 weeks to capture Tehran. A UPDF Brigade is enough for that job.</p>— Muhoozi Kainerugaba (@mkainerugaba) <a href="https://twitter.com/mkainerugaba/status/2037471236964458985?ref_src=twsrc%5Etfw">March 27, 2026</a></blockquote> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>



<p class="wp-block-paragraph">Seine Wortmeldungen fügen sich in ein Muster ein. Muhoozi <a href="https://fokus-afrika.de/general-muhoozi-sorgt-wieder-fuer-diplomatischen-eklat/" type="post" id="13525">nutzt soziale Medien immer wieder</a>, um außenpolitische Botschaften mit persönlichem Machtanspruch zu verbinden. Im Fall Israels und des Iran geht es nun jedoch nicht nur um <a href="https://fokus-afrika.de/sudan-fordert-entschuldigung-nach-drohungen-des-armeekommandeurs-muhoozi-kainerugaba/" type="post" id="13151">Provokation oder politische Inszenierung</a>. Es geht um die Frage, ob ein Armeechef öffentlich Kriegsbereitschaft signalisieren kann, während die eigene Regierung offiziell auf Diplomatie setzt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für Uganda ist das auch innenpolitisch heikel. Das Land präsentiert sich nach außen gern als Stabilitätsanker in <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/ostafrika/" type="category" id="30">Ostafrika</a> und als <a href="https://fokus-afrika.de/ausbau-der-wirtschafts-und-tourismuskooperation-zwischen-uganda-und-deutschland/" type="post" id="22805">verlässlicher Sicherheitspartner des Westens</a>. Je lauter Muhoozi im Namen historischer Loyalität und strategischer Nähe zu Israel spricht, desto schwieriger wird es für Kampala, diese Botschaften als bloße Einzelmeinung erscheinen zu lassen.</p>
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		<title>Steinmeier ruft zum 75. Jubiläum des Auswärtigen Amts zu neuer deutscher Außenpolitik</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/steinmeier-ruft-zum-75-jubilaeum-des-auswaertigen-amts-zu-neuer-deutscher-aussenpolitik/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Mar 2026 20:58:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Institutionelle Beziehungen]]></category>
		<category><![CDATA[1]]></category>
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		<category><![CDATA[Außenminister]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>FOKUS AFRIKA ist ein deutschsprachiges Online-Medienportal, welches sich auf die politischen und wirtschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents fokussiert.</p>
<p>Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat zum 75. Jahrestag der Wiedergründung des Auswärtigen Amts eine grundlegende Neuorientierung der deutschen Außenpolitik&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fsteinmeier-ruft-zum-75-jubilaeum-des-auswaertigen-amts-zu-neuer-deutscher-aussenpolitik%2F&amp;action_name=Steinmeier%20ruft%20zum%2075.%20Jubil%C3%A4um%20des%20Ausw%C3%A4rtigen%20Amts%20zu%20neuer%20deutscher%20Au%C3%9Fenpolitik&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/steinmeier-ruft-zum-75-jubilaeum-des-auswaertigen-amts-zu-neuer-deutscher-aussenpolitik/">Steinmeier ruft zum 75. Jubiläum des Auswärtigen Amts zu neuer deutscher Außenpolitik</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>FOKUS AFRIKA ist ein deutschsprachiges Online-Medienportal, welches sich auf die politischen und wirtschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents fokussiert.</p>

<p class="wp-block-paragraph">Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat zum 75. Jahrestag der Wiedergründung des Auswärtigen Amts eine grundlegende Neuorientierung der deutschen Außenpolitik gefordert. Am Dienstag verband er die Jubiläumsfeier in Berlin mit dem Appell, militärische Stärke, Diplomatie, europäische Geschlossenheit und eine regelbasierte Ordnung zusammenzudenken. Außenminister Johann Wadephul schlug zuvor einen ähnlichen Ton an und warb für einen moderneren, schlagkräftigeren Auswärtigen Dienst. Damit stand das Jubiläum nicht nur im Zeichen der Geschichte, sondern vor allem im Zeichen einer veränderten Weltlage.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-jubilaum-im-schatten-neuer-krisen"><span id="jubilaeum-im-schatten-neuer-krisen">Jubiläum im Schatten neuer Krisen</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Steinmeier zeichnete in seiner <a href="https://www.bundespraesident.de/SharedDocs/Reden/DE/Frank-Walter-Steinmeier/Reden/2026/03/260324-75-Jahre-AA.html">Rede</a> das Bild einer Welt, in der sich die außenpolitischen Gewissheiten Deutschlands tiefgreifend verschoben haben. Der Angriff <a href="https://fokus-afrika.de/tag/russland/" type="post_tag" id="338">Russlands</a> auf die Ukraine, der Krieg im Nahen Osten, der Wandel im Verhältnis zu den <a href="https://fokus-afrika.de/tag/usa/" type="post_tag" id="336">USA</a> und der Druck auf die internationale Ordnung hätten die Grundlagen deutscher Außenpolitik verändert, sagte er.</p>



<iframe width="560" height="315" src="https://www.youtube.com/embed/j3dbMbkueQg?si=1miUN21SBsYZul0o&start=420" title="YouTube video player" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>



<p class="wp-block-paragraph">Der Bundespräsident sprach von einer „fundamentalen Neuorientierung“. Drei der prägenden Konstanten der deutschen Außenpolitik seit der Wiedergründung des Amts seien auf absehbare Zeit weggebrochen. Umso wichtiger werde die europäische Einheit. Ein geschlossenes Europa sei heute kein historisches Projekt mehr, sondern ein geopolitischer Imperativ.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-mehr-militarische-starke-aber-nicht-ohne-diplomatie"><span id="mehr-militaerische-staerke-aber-nicht-ohne-diplomatie">Mehr militärische Stärke, aber nicht ohne Diplomatie</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Steinmeier wandte sich gegen ein Denken, das militärische Stärke und Diplomatie gegeneinander ausspielt. Deutschland brauche beides. Es sei Zeit für eine „erwachsene Haltung“ zu diesem Verhältnis, sagte er. Militärische Stärke sei nötig, damit Deutschland und Europa ernst genommen würden. Gleichzeitig bleibe Diplomatie unverzichtbar, um Lösungen zu suchen und Bündnisse zu schmieden.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="975" height="650" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/260324-75-Jahre-AA-01-Rede-1.jpg" alt="" class="wp-image-25948 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/260324-75-Jahre-AA-01-Rede-1.jpg 975w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/260324-75-Jahre-AA-01-Rede-1-300x200.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/260324-75-Jahre-AA-01-Rede-1-768x512.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/260324-75-Jahre-AA-01-Rede-1-380x253.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/260324-75-Jahre-AA-01-Rede-1-800x533.jpg 800w" sizes="(max-width: 975px) 100vw, 975px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Er nannte vier Pfeiler, auf die sich deutsche Außenpolitik stützen müsse: militärische Stärke, kluge Diplomatie, Soft Power durch Kultur, Wirtschaft und Wissenschaft sowie internationale Ordnung als verbindlicher Rahmen. Hinweise auf Völkerrecht und Diplomatie als naiv abzutun, wies er zurück. Gerade für Länder und Regionen, die nicht zu den Großmächten zählten, bleibe das Völkerrecht zentral.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Mit Blick auf den Krieg gegen den Iran sagte Steinmeier, dieser sei nach seiner Auffassung völkerrechtswidrig. Zugleich bezeichnete er ihn als politisch verhängnisvollen und vermeidbaren Krieg. Das Völkerrecht sei „kein alter Handschuh“, den man abstreifen könne, wenn andere es täten.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-wadephul-kundigt-umbau-des-auswartigen-amts-an"><span id="wadephul-kuendigt-umbau-des-auswaertigen-amts-an">Wadephul kündigt Umbau des Auswärtigen Amts an</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Außenminister Johann Wadephul nutzte die Jubiläumsveranstaltung ebenfalls für eine <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/newsroom/75-jahre-wiedergruendung-aa-2760714">Botschaft</a> an die Gegenwart. Er sprach von einer internationalen Ordnung, die unter Druck stehe, von einem tiefgreifenden Wandel im transatlantischen Verhältnis und von zwei Kriegen in Europas Nachbarschaft. Deutschlands Sicherheit sei womöglich konkreter bedroht als in den vergangenen Jahrzehnten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vor diesem Hintergrund kündigte Wadephul eine organisatorische Neuaufstellung des Auswärtigen Amts an. Ab dem Sommer solle die Struktur der Zentrale die veränderte Weltlage stärker abbilden. Auch Arbeitsweisen müssten sich ändern. Künstliche Intelligenz und neue Kommunikationsmittel veränderten das Berufsbild der Diplomatie, sagte der Minister.</p>



<blockquote class="twitter-tweet" data-conversation="none"><p lang="de" dir="ltr">Diplomatie ist heute nötiger denn je. Denn wir stehen vor neuen epochalen Herausforderungen, die von uns Veränderungen und neue Lösungsansätze fordern. Wir brauchen einen modernen, zukunftsfähigen und schlagkräftigen Auswärtigen Dienst – <a href="https://twitter.com/AussenMinDE?ref_src=twsrc%5Etfw">@AussenminDE</a> bei <a href="https://twitter.com/hashtag/75JahreAA?src=hash&ref_src=twsrc%5Etfw">#75JahreAA</a> 3/5</p>— Auswärtiges Amt (@AuswaertigesAmt) <a href="https://twitter.com/AuswaertigesAmt/status/2036479693692514676?ref_src=twsrc%5Etfw">March 24, 2026</a></blockquote> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>



<p class="wp-block-paragraph">Zugleich betonte Wadephul, dass Diplomatie trotz neuer Technik ein Beruf bleibe, der auf persönlichem Kontakt beruhe. „Diplomatie ist und bleibt People’s Business“, sagte er. Menschliches Miteinander könne keine Maschine ersetzen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-ruckblick-auf-geschichte-und-bruche"><span id="rueckblick-auf-geschichte-und-brueche">Rückblick auf Geschichte und Brüche</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Beide Reden verknüpften das Jubiläum mit historischen Erfahrungen der Bundesrepublik. Wadephul erinnerte an die Wiedergründung des Außenministeriums am 15. März 1951 und an die politische Rückkehr Deutschlands in die internationale Verantwortung nach dem Nationalsozialismus. Er verwies auf die bleibende Last dieser Vergangenheit, aber auch auf Menschen im Auswärtigen Dienst, die sich dem NS-Regime widersetzt hatten.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="510" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/Auswaertiges_Amt_01-2.jpg" alt="" class="wp-image-23026 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/Auswaertiges_Amt_01-2.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/Auswaertiges_Amt_01-2-300x149.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/Auswaertiges_Amt_01-2-768x383.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/Auswaertiges_Amt_01-2-380x189.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/Auswaertiges_Amt_01-2-800x398.jpg 800w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Steinmeier stellte die Geschichte des Amts als Geschichte seiner Beschäftigten dar. Sie hätten durch ihre Arbeit, ihre Integrität und ihre Persönlichkeit Vertrauen in Deutschland aufgebaut. Dieses Vertrauen sei nach der politischen und moralischen Zerstörung durch das NS-Regime zur Grundlage der Erfolgsgeschichte der Bundesrepublik geworden.</p>
</div></div>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-europa-ruckt-noch-starker-ins-zentrum"><span id="europa-rueckt-noch-staerker-ins-zentrum">Europa rückt noch stärker ins Zentrum</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Einen besonderen Akzent setzte Steinmeier auf die Rolle Europas. Wenn das Verhältnis zu Russland und den USA nicht mehr auf den alten Gewissheiten beruhe, werde die Einheit Europas zur entscheidenden Konstante. Europa müsse stärker werden, auch militärisch. Zugleich dürfe es seinen eigenen politischen Kern nicht preisgeben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Macht könne Europa nicht gewinnen, indem es sich der Rücksichtslosigkeit anderer anpasse, sagte Steinmeier. Stärke entstehe auch daraus, Rücksicht auf Regeln, Recht, Geschichte und unterschiedliche Interessen zu nehmen. Gerade darin liege ein Teil der europäischen politischen Identität.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-nachwuchs-soll-zukunft-des-dienstes-mitpragen"><span id="nachwuchs-soll-zukunft-des-dienstes-mitpraegen">Nachwuchs soll Zukunft des Dienstes mitprägen</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Jubiläumsveranstaltung stand auch im Zeichen des diplomatischen Nachwuchses. Unter dem Motto „Freiheit gestalten in einer Welt im Umbruch“ gestalteten Anwärterinnen und Anwärter der Akademie Auswärtiger Dienst einen Teil des Programms. Wadephul bezeichnete sie als die kommende Generation, die deutsche Außen- und Sicherheitspolitik maßgeblich mitprägen werde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Steinmeier würdigte deren Berufsentscheidung ausdrücklich. In einer Zeit wachsender Unsicherheit brauche es kluge Diplomatinnen und Diplomaten mit Urteilsvermögen, Kommunikationsfähigkeit und Integrität, sagte er. Gerade deshalb komme der Zukunft des Auswärtigen Dienstes besondere Bedeutung zu.</p>
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			<media:description type="html">75 Jahre Auswärtiges Amt, aber der Blick geht nach vorn: Steinmeier und Wadephul nutzen das Jubiläum für einen Appell zu einer neu ausgerichteten deutschen Außenpolitik.</media:description>
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		<title>El-Sisi stellt sich bei Besuchen in Saudi-Arabien und Bahrain gegen iranische Angriffe</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 Mar 2026 21:44:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ägypten]]></category>
		<category><![CDATA[4]]></category>
		<category><![CDATA[Iran]]></category>
		<category><![CDATA[Krieg]]></category>
		<category><![CDATA[Präsident]]></category>
		<category><![CDATA[Saudi-Arabien]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>FOKUS AFRIKA ist ein deutschsprachiges Online-Medienportal, welches sich auf die politischen und wirtschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents fokussiert.</p>
<p>Ägyptens Präsident Abdel Fattah El-Sisi hat bei Gesprächen in Saudi-Arabien und Bahrain die iranischen Angriffe auf Staaten des&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fel-sisi-stellt-sich-bei-besuchen-in-saudi-arabien-und-bahrain-gegen-iranische-angriffe%2F&amp;action_name=El-Sisi%20stellt%20sich%20bei%20Besuchen%20in%20Saudi-Arabien%20und%20Bahrain%20gegen%20iranische%20Angriffe&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
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<p class="wp-block-paragraph">Ägyptens Präsident Abdel Fattah El-Sisi hat bei Gesprächen in Saudi-Arabien und Bahrain die iranischen Angriffe auf Staaten des Golf-Kooperationsrats scharf verurteilt. In Dschidda und Manama stellte er sich demonstrativ an die Seite der Golfstaaten und bekräftigte die Solidarität Kairos mit ihren Sicherheitsinteressen. Für die Region ist das politisch bedeutsam, weil Ägypten damit seine Unterstützung für die Golfmonarchien in einer Phase erhöhter militärischer Spannungen erneut sichtbar macht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Gespräche fanden am Samstag statt. Sie waren Teil einer regionalen Reise, mit der Kairo seine Unterstützung für die Golfstaaten in der aktuellen Lage unterstreichen will.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-gesprache-in-dschidda-rucken-sicherheit-der-golfstaaten-in-den-mittelpunkt"><span id="gespraeche-in-dschidda-ruecken-sicherheit-der-golfstaaten-in-den-mittelpunkt">Gespräche in Dschidda rücken Sicherheit der Golfstaaten in den Mittelpunkt</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">In Dschidda traf Sisi den saudischen Kronprinzen Mohammed bin Salman. Im Mittelpunkt standen die militärischen Spannungen in der Region und deren Folgen für die internationale Sicherheit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Beide Seiten warnten vor einer gefährlichen Zuspitzung. Nach Darstellung der saudischen Nachrichtenagentur <em>SPA</em> bewerteten sie die wiederholten iranischen Angriffe auf Staaten des Golf-Kooperationsrats und auf zivile Schlüsselanlagen als Entwicklung, die die Stabilität der Region bedroht.</p>



<blockquote class="twitter-tweet" data-media-max-width="560"><p lang="zxx" dir="ltr"><a href="https://t.co/cowzds8JN7">pic.twitter.com/cowzds8JN7</a></p>— واس الأخبار الملكية (@spagov) <a href="https://twitter.com/spagov/status/2035374023618474106?ref_src=twsrc%5Etfw">March 21, 2026</a></blockquote> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>



<p class="wp-block-paragraph">El-Sisi verurteilte diese Angriffe demnach als „wiederholte kriminelle Attacken“ und bekräftigte die <a href="https://fokus-afrika.de/aegypten-und-saudi-arabien-betonen-einigkeit-zu-gaza/">volle Solidarität</a> Ägyptens mit Saudi-Arabien gegen jede Bedrohung seiner Souveränität und Sicherheit.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-auch-in-bahrain-richtet-sich-die-kritik-gegen-teheran"><span id="auch-in-bahrain-richtet-sich-die-kritik-gegen-teheran">Auch in Bahrain richtet sich die Kritik gegen Teheran</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Bereits zuvor hatte Sisi in Manama mit Bahrains König Hamad bin Isa Al Khalifa gesprochen. Auch dort standen die Spannungen mit Iran im Zentrum.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="850" height="477" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/HD9cWfna8AAmsUg.jpeg" alt="" class="wp-image-25887 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/HD9cWfna8AAmsUg.jpeg 850w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/HD9cWfna8AAmsUg-300x168.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/HD9cWfna8AAmsUg-768x431.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/HD9cWfna8AAmsUg-380x213.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/HD9cWfna8AAmsUg-800x449.jpeg 800w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Beide Staatschefs bezeichneten die iranischen Angriffe als Verletzung nationaler Souveränität und des Völkerrechts. Zugleich warnten sie vor Folgen für Frieden und Sicherheit über die Region hinaus.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Mit den fast gleichlautenden Botschaften aus Saudi-Arabien und Bahrain setzte El-Sisi ein klares politisches Signal. Ägypten rückt in der <a href="https://fokus-afrika.de/marokko-verurteilt-iranische-raketenangriffe-und-sichert-golfstaaten-unterstuetzung-zu/" type="post" id="25224">aktuellen Krise</a> eng an die Seite der Golfstaaten.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-kairo-betont-unterstutzung-fur-die-golfmonarchien"><span id="kairo-betont-unterstuetzung-fuer-die-golfmonarchien">Kairo betont Unterstützung für die Golfmonarchien</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die <a href="https://www.presidency.eg/EN/قسم-الأخبار/أخبار-رئاسية/news21032026-1/">Besuche</a> in Saudi-Arabien und Bahrain sind Teil einer größeren Reise des ägyptischen Präsidenten durch die Golfregion. Zuvor hatte Sisi bereits die <a href="https://fokus-afrika.de/tag/uae/" type="post_tag" id="519">Vereinigten Arabischen Emirate</a> und <a href="https://fokus-afrika.de/tag/katar/" type="post_tag" id="581">Katar</a> besucht.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="850" height="478" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/7jpg.jpg" alt="" class="wp-image-25888 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/7jpg.jpg 850w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/7jpg-300x169.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/7jpg-768x432.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/7jpg-380x214.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/7jpg-800x450.jpg 800w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Die Tour dient dazu, Ägyptens Rückhalt für die Staaten des Golf-Kooperationsrats in der aktuellen Lage sichtbar zu machen. Zugleich verbindet Kairo damit seine Ablehnung von Angriffen auf die Sicherheit benachbarter Staaten. Damit stärkt Ägypten auch diplomatisch seine Rolle als enger Partner der Golfmonarchien in einer Phase wachsender Unsicherheit im Nahen Osten.</p>
</div></div>
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	</item>
		<item>
		<title>Iran-Krieg setzt Somalia unter Druck: Treibstoffpreise verdoppeln sich</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/iran-krieg-setzt-somalia-unter-druck-treibstoffpreise-verdoppeln-sich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Mar 2026 22:53:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Somalia]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[4]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>FOKUS AFRIKA ist ein deutschsprachiges Online-Medienportal, welches sich auf die politischen und wirtschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents fokussiert.</p>
<p>Die humanitäre Lage in Somalia verschärft sich weiter, weil die Preise für Treibstoff und lebenswichtige Güter innerhalb weniger&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Firan-krieg-setzt-somalia-unter-druck-treibstoffpreise-verdoppeln-sich%2F&amp;action_name=Iran-Krieg%20setzt%20Somalia%20unter%20Druck%3A%20Treibstoffpreise%20verdoppeln%20sich&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/iran-krieg-setzt-somalia-unter-druck-treibstoffpreise-verdoppeln-sich/">Iran-Krieg setzt Somalia unter Druck: Treibstoffpreise verdoppeln sich</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>FOKUS AFRIKA ist ein deutschsprachiges Online-Medienportal, welches sich auf die politischen und wirtschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents fokussiert.</p>

<p class="wp-block-paragraph">Die humanitäre Lage in Somalia verschärft sich weiter, weil die Preise für Treibstoff und lebenswichtige Güter innerhalb weniger Tage stark gestiegen sind. Der Literpreis für Treibstoff sprang zuletzt von 0,60 auf 1,50 US-Dollar. Die Vereinten Nationen warnen, dass sich dadurch Lebensmittel, Wasser und Hilfslieferungen verteuern und eine ohnehin schwere Versorgungskrise weiter zuspitzt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zeitlich fällt diese Entwicklung mit der jüngsten Eskalation im Nahen Osten zusammen, die von somalischen Behörden und humanitären Partnern als Hauptursache für den Preisschub genannt wird. Somalia importiert mehr als 90 Prozent seiner grundlegenden Güter. Verzögerungen bei Lieferungen von Nahrungszusätzen, Medikamenten, Wasser- und Sanitärmaterialien treffen das Land deshalb besonders hart.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-hilfseinsatze-werden-deutlich-teurer"><span id="hilfseinsaetze-werden-deutlich-teurer">Hilfseinsätze werden deutlich teurer</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Mit den höheren Treibstoffkosten steigen auch die Transportkosten für humanitäre Einsätze. Nach Angaben aus dem UN-Umfeld haben sich diese Kosten inzwischen verdoppelt. Das erschwert die Versorgung in einem Land, das bereits unter schwerer Dürre leidet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Besonders kritisch ist die Lage, weil mehrere Krisen gleichzeitig aufeinandertreffen. Mindestens 6,5 Millionen Menschen in Somalia leiden unter hohem Hunger. Mehr als 1,8 Millionen Kinder sind von akuter Mangelernährung betroffen. Die seit dem späten vergangenen Jahr anhaltende Dürre hat fast fünf Millionen Menschen getroffen, also rund ein Viertel der Bevölkerung.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-geldmangel-bremst-die-hilfe"><span id="geldmangel-bremst-die-hilfe">Geldmangel bremst die Hilfe</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Vereinten Nationen und ihre Partner verweisen zugleich auf eine große <a href="https://fokus-afrika.de/un-sicherheitsrat-rueckt-afrika-im-februar-in-den-mittelpunkt/" type="post" id="24227">Finanzierungslücke</a>. Für den diesjährigen humanitären Bedarfs- und Reaktionsplan werden 852 Millionen US-Dollar benötigt, um 2,4 Millionen Menschen zu unterstützen. Bislang sind jedoch nur 97 Millionen US-Dollar eingegangen. Das entspricht 11 Prozent des Bedarfs.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Damit fehlt nicht nur Geld für zusätzliche Hilfe. Es fehlen auch Mittel, um auf die jetzt noch teureren Transport- und Versorgungskosten zu reagieren. Gerade in einem Land, das bei Grundgütern so stark von Importen abhängt, wirkt sich jeder neue Kostenschub direkt auf den Alltag der Bevölkerung und auf die Reichweite humanitärer Hilfe aus.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-prasident-ruft-zu-einheit-und-unterstutzung-auf"><span id="praesident-ruft-zu-einheit-und-unterstuetzung-auf">Präsident ruft zu Einheit und Unterstützung auf</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Vor diesem Hintergrund hat Präsident Hassan Sheikh Mohamud in seiner Ansprache zum Eid al-Fitr zu nationalem Zusammenhalt und größerer Unterstützung für besonders betroffene Bevölkerungsgruppen aufgerufen. Er forderte Geschäftsleute, Diaspora-Netzwerke und leistungsfähige Teile der Gesellschaft auf, finanzielle und logistische Hilfe für Menschen zu mobilisieren, die unter den jüngsten Klimaschocks und wirtschaftlichen Belastungen leiden.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/HC1QI68XcAAeYGE-1024x683.jpeg" alt="" class="wp-image-25821 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/HC1QI68XcAAeYGE-1024x683.jpeg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/HC1QI68XcAAeYGE-300x200.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/HC1QI68XcAAeYGE-768x512.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/HC1QI68XcAAeYGE-380x253.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/HC1QI68XcAAeYGE-800x533.jpeg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/HC1QI68XcAAeYGE-1160x773.jpeg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/HC1QI68XcAAeYGE.jpeg 1440w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Der Präsident verband diese soziale Mobilisierung mit der Sicherheitslage des Landes. Er stellte die <a href="https://fokus-afrika.de/somalia-bietet-den-usa-militaerischen-zugang-zu-haefen-und-flughaefen/">laufenden Operationen gegen extremistische Gruppen als gesamtgesellschaftliche Aufgabe</a> dar und warb für die Unterstützung der Bevölkerung. Gleichzeitig betonte er, dass soziale Stabilität und Hilfe für verletzliche Gruppen Teil der nationalen Widerstandskraft seien.</p>
</div></div>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-mogadischu-positioniert-sich-auch-aussenpolitisch"><span id="mogadischu-positioniert-sich-auch-aussenpolitisch">Mogadischu positioniert sich auch außenpolitisch</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Parallel dazu hat die somalische Regierung die <a href="https://fokus-afrika.de/marokko-verurteilt-iranische-raketenangriffe-und-sichert-golfstaaten-unterstuetzung-zu/" type="post" id="25224">iranischen Angriffe</a> auf kritische Energieinfrastruktur in Saudi-Arabien, Katar und den Vereinigten Arabischen Emiraten <a href="https://sonna.so/en/somalia-condemns-iranian-attacks-on-critical-energy-infrastructure-in-saudi-arabia-qatar-and-the-emirates/">scharf verurteilt</a>. Mogadischu sprach von einem schweren Verstoß gegen das Völkerrecht und einer Bedrohung für Sicherheit und Stabilität in der Region.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/HCrPyMYaUAMEKVR-1024x683.jpeg" alt="" class="wp-image-25822 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/HCrPyMYaUAMEKVR-1024x683.jpeg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/HCrPyMYaUAMEKVR-300x200.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/HCrPyMYaUAMEKVR-768x512.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/HCrPyMYaUAMEKVR-380x253.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/HCrPyMYaUAMEKVR-800x533.jpeg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/HCrPyMYaUAMEKVR.jpeg 1080w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Somalia stellte sich dabei ausdrücklich an die Seite Saudi-Arabiens, Katars und der Emirate. Die Regierung in Mogadischu rief zu Deeskalation und Dialog auf und verwies auf die Bedeutung sicherer Energiekorridore. Für Somalia ist das auch eine eigene strategische Frage, weil das Land an wichtigen Seerouten liegt und von stabilen Handels- und Lieferwegen besonders abhängig ist.</p>
</div></div>
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		<item>
		<title>US-Senatoren wollen Polisario per Gesetz als Terrororganisation einstufen</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/us-senatoren-wollen-polisario-per-gesetz-als-terrororganisation-einstufen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 15 Mar 2026 12:41:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Marokko]]></category>
		<category><![CDATA[4]]></category>
		<category><![CDATA[Iran]]></category>
		<category><![CDATA[Justiz]]></category>
		<category><![CDATA[Parlament]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Terrorismus]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>FOKUS AFRIKA ist ein deutschsprachiges Online-Medienportal, welches sich auf die politischen und wirtschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents fokussiert.</p>
<p>Mehrere republikanische US-Senatoren wollen den außenpolitischen Druck auf die Polisario mit einer neuen Gesetzesinitiative deutlich erhöhen. Am 13.&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fus-senatoren-wollen-polisario-per-gesetz-als-terrororganisation-einstufen%2F&amp;action_name=US-Senatoren%20wollen%20Polisario%20per%20Gesetz%20als%20Terrororganisation%20einstufen&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/us-senatoren-wollen-polisario-per-gesetz-als-terrororganisation-einstufen/">US-Senatoren wollen Polisario per Gesetz als Terrororganisation einstufen</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>FOKUS AFRIKA ist ein deutschsprachiges Online-Medienportal, welches sich auf die politischen und wirtschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents fokussiert.</p>

<p class="wp-block-paragraph">Mehrere republikanische US-Senatoren wollen den außenpolitischen Druck auf die Polisario mit einer neuen Gesetzesinitiative deutlich erhöhen. Am 13. März brachten Ted Cruz, Tom Cotton und Rick Scott den „Polisario Front Terrorist Designation Act of 2026“ in den Senat ein. Der Entwurf sieht vor, dass Außenminister Marco Rubio dem Kongress einen Bericht über mögliche Verbindungen der Polisario zu bereits gelisteten iranischen Terrororganisationen vorlegen muss. Wird eine solche Zusammenarbeit bestätigt, soll die Einstufung der Polisario als Terrororganisation folgen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Zentrum der <a href="https://www.congress.gov/bill/119th-congress/senate-bill/4063?overview=closed">Initiative</a> steht damit nicht eine sofortige Einstufung, sondern ein formelles Prüfverfahren mit klarer politischer Stoßrichtung. Für die Debatte um die Westsahara ist der Vorstoß dennoch relevant, weil er das Thema aus der regionalen Ebene stärker in die amerikanische Sicherheits- und Iranpolitik zieht.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-berichtspflicht-fur-das-us-aussenministerium"><span id="berichtspflicht-fuer-das-us-aussenministerium">Berichtspflicht für das US-Außenministerium</span></h2>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="707" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/Matthew_Anderson_Senate_Confirmation_Hearing_NHQ202603050003-1024x707.jpg" alt="" class="wp-image-25690 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/Matthew_Anderson_Senate_Confirmation_Hearing_NHQ202603050003-1024x707.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/Matthew_Anderson_Senate_Confirmation_Hearing_NHQ202603050003-300x207.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/Matthew_Anderson_Senate_Confirmation_Hearing_NHQ202603050003-768x530.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/Matthew_Anderson_Senate_Confirmation_Hearing_NHQ202603050003-380x262.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/Matthew_Anderson_Senate_Confirmation_Hearing_NHQ202603050003-800x553.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/Matthew_Anderson_Senate_Confirmation_Hearing_NHQ202603050003-1160x801.jpg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/Matthew_Anderson_Senate_Confirmation_Hearing_NHQ202603050003.jpg 1280w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Der Gesetzentwurf verpflichtet das US-Außenministerium, den zuständigen Ausschüssen im Senat und im Repräsentantenhaus einen Bericht vorzulegen. Darin soll geklärt werden, ob die Polisario mit iranisch verbundenen Gruppen kooperiert hat, die in den Vereinigten Staaten bereits als Terrororganisationen eingestuft sind. </p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Konkret geht es um mögliche militärische, logistische und nachrichtendienstliche Unterstützung. Der Bericht soll unter anderem prüfen, ob bewaffnete Hilfe, Waffensysteme, Drohnen, Bauteile für Drohnen oder Aufklärungs- und Zieldaten übermittelt wurden. Damit rückt die Frage in den Vordergrund, ob aus amerikanischer Sicht nur politische Kontakte bestehen oder ob belastbare Hinweise auf operative Zusammenarbeit vorliegen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-ted-cruz-verknupft-die-polisario-direkt-mit-iran"><span id="ted-cruz-verknuepft-die-polisario-direkt-mit-iran">Ted Cruz verknüpft die Polisario direkt mit Iran</span></h2>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="654" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/Ted_Cruz_in_El_Salvador_in_August_2025_54747144491-1024x654.jpg" alt="" class="wp-image-25688 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/Ted_Cruz_in_El_Salvador_in_August_2025_54747144491-1024x654.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/Ted_Cruz_in_El_Salvador_in_August_2025_54747144491-300x191.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/Ted_Cruz_in_El_Salvador_in_August_2025_54747144491-768x490.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/Ted_Cruz_in_El_Salvador_in_August_2025_54747144491-380x243.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/Ted_Cruz_in_El_Salvador_in_August_2025_54747144491-800x511.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/Ted_Cruz_in_El_Salvador_in_August_2025_54747144491-1160x740.jpg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/Ted_Cruz_in_El_Salvador_in_August_2025_54747144491.jpg 1280w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Ted Cruz formulierte den <a href="https://fokus-afrika.de/us-senat-kontroverse-um-polisario-front-und-terrorismus-im-sahel/" type="post" id="24300">Vorstoß</a> in scharfen Worten. Er erklärte, das iranische Regime versuche, die Polisario in eine Art Huthi-Struktur in Westafrika zu verwandeln. Nach seiner Darstellung arbeite die Polisario mit iranischen Terrorgruppen zusammen, erhalte Drohnen von den Revolutionsgarden und transportiere Waffen im Interesse Teherans.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Mit diesen Aussagen verschärft Cruz die Tonlage in einer Debatte, die in Washington seit Monaten an Fahrt gewinnt. Der Gesetzentwurf verlangt deshalb nicht nur eine Prüfung, sondern zielt im Fall einer Bestätigung ausdrücklich auf weitreichende Antiterror-Sanktionen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-sanktionen-waren-weitreichend"><span id="sanktionen-waeren-weitreichend">Sanktionen wären weitreichend</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Sollte es zu einer Terror-Einstufung kommen, hätte das erhebliche praktische Folgen. In der Mitteilung zur Gesetzesinitiative heißt es, die Polisario und ihre Führung würden dann vom Zugang zum globalen Finanzsystem, zu internationalen Reisen und zu weiteren Ressourcen abgeschnitten, die für ihre Aktivitäten wichtig sind. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Damit verbinden die Initiatoren des Vorstoßes sicherheitspolitische und finanzielle Hebel. Aus einem politischen Konflikt um Statusfragen in Nordwestafrika würde aus Sicht der USA noch deutlicher ein Fall für Sanktions- und Terrorrecht.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-neuer-vorstoss-baut-auf-fruheren-initiativen-auf"><span id="neuer-vorstoss-baut-auf-frueheren-initiativen-auf">Neuer Vorstoß baut auf früheren Initiativen auf</span></h2>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="820" height="1024" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/Joe_Wilson_official_congressional_photo_4x5-820x1024.jpg" alt="" class="wp-image-25689 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/Joe_Wilson_official_congressional_photo_4x5-820x1024.jpg 820w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/Joe_Wilson_official_congressional_photo_4x5-240x300.jpg 240w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/Joe_Wilson_official_congressional_photo_4x5-768x959.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/Joe_Wilson_official_congressional_photo_4x5-1230x1536.jpg 1230w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/Joe_Wilson_official_congressional_photo_4x5-1640x2048.jpg 1640w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/Joe_Wilson_official_congressional_photo_4x5-380x474.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/Joe_Wilson_official_congressional_photo_4x5-800x999.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/Joe_Wilson_official_congressional_photo_4x5-1160x1448.jpg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/Joe_Wilson_official_congressional_photo_4x5.jpg 1894w" sizes="(max-width: 820px) 100vw, 820px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Der aktuelle Gesetzentwurf kommt nicht aus dem Nichts. Bereits am 24. Juni 2025 hatten der <a href="https://fokus-afrika.de/kongressabgeordneter-joe-wilson-teilt-gegen-praesidenten-kais-saied-aus/" type="post" id="13864">Republikaner Joe Wilson</a> und der Demokrat Jimmy Panetta im Repräsentantenhaus einen Vorstoß eingebracht, der ebenfalls auf Sanktionen gegen die Polisario zielte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der neue Schritt im Senat erhöht nun den politischen Druck, auch wenn solche Vorlagen im Kongress häufig ein langes Gesetzgebungsverfahren durchlaufen. Ob der Entwurf tatsächlich beide Kammern passiert, bleibt offen. Neu ist vor allem, dass die Forderung nun von Senatoren mit direktem Verweis auf Iran, Drohnen und sicherheitspolitische Risiken für die USA und ihre Verbündeten vorgetragen wird.  </p>
</div></div>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-marokko-sieht-sich-in-seiner-linie-bestatigt"><span id="marokko-sieht-sich-in-seiner-linie-bestaetigt">Marokko sieht sich in seiner Linie bestätigt</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Für Marokko greift die Initiative ein Argument auf, das Rabat seit Jahren vorträgt. Die marokkanische Regierung hatte ihre <a href="https://fokus-afrika.de/marokko-verurteilt-iranische-raketenangriffe-und-sichert-golfstaaten-unterstuetzung-zu/" type="post" id="25224">diplomatischen Beziehungen</a> zu Iran bereits am 1. Mai 2018 abgebrochen und den Schritt damals mit militärischer Unterstützung der Hisbollah für die Polisario begründet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Vorstoß aus Washington knüpft daran an und verleiht diesen Vorwürfen neue politische Sichtbarkeit in den USA. Im Kern geht es dabei um die Frage, ob die Polisario in der amerikanischen Debatte künftig nicht mehr nur als <a href="https://fokus-afrika.de/westsahara-usa-bringen-marokko-algerien-polisario-und-mauretanien-an-einen-tisch/">Konfliktpartei</a> in der Westsahara, sondern zunehmend als Teil eines größeren sicherheitspolitischen Gefüges rund um Iran betrachtet wird.</p>
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			<media:title type="html">Matthew_Anderson_Senate_Confirmation_Hearing_(NHQ202603050003)</media:title>
			<media:description type="html">Sen. Ted Cruz, R-Texas, Chairman of the Senate Committee on Commerce, Science, and Transportation, questions Matthew Anderson, President Trumps&#039; nominee to be Deputy Administrator of the National Aeronautics and Space Administration, during a confirmation hearing, Thursday, March 5, 2026, at the Russell Senate Office Building in Washington. Photo Credit: (NASA/Bill Ingalls)</media:description>
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	</item>
		<item>
		<title>Mosambik hält Kraftstoffpreise trotz Nahost-Krise bis Mai stabil</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/mosambik-haelt-kraftstoffpreise-trotz-nahost-krise-bis-mai-stabil/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 15 Mar 2026 12:16:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mosambik]]></category>
		<category><![CDATA[5]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Iran]]></category>
		<category><![CDATA[Krieg]]></category>
		<category><![CDATA[Regierung]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>FOKUS AFRIKA ist ein deutschsprachiges Online-Medienportal, welches sich auf die politischen und wirtschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents fokussiert.</p>
<p>Die Kraftstoffpreise in Mosambik bleiben nach Angaben der Regierung landesweit mindestens bis Anfang Mai unverändert. Das erklärte Staatssekretär&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fmosambik-haelt-kraftstoffpreise-trotz-nahost-krise-bis-mai-stabil%2F&amp;action_name=Mosambik%20h%C3%A4lt%20Kraftstoffpreise%20trotz%20Nahost-Krise%20bis%20Mai%20stabil&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/mosambik-haelt-kraftstoffpreise-trotz-nahost-krise-bis-mai-stabil/">Mosambik hält Kraftstoffpreise trotz Nahost-Krise bis Mai stabil</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>FOKUS AFRIKA ist ein deutschsprachiges Online-Medienportal, welches sich auf die politischen und wirtschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents fokussiert.</p>

<p class="wp-block-paragraph">Die Kraftstoffpreise in Mosambik bleiben nach Angaben der Regierung landesweit mindestens bis Anfang Mai unverändert. Das <a href="https://e-global.pt/noticias/lusofonia/mocambique/mocambique-governo-assegura-inalteracao-no-preco-dos-combustiveis-ate-maio/">erklärte</a> Staatssekretär für Schatzamt und Haushalt Amílcar Tivane nach der siebten ordentlichen Sitzung des Ministerrats. Die Regierung begründet den Schritt mit vorhandenen Reserven, warnt aber zugleich vor möglichen Preissteigerungen in den kommenden Wochen. Hintergrund ist die angespannte Lage im Nahen Osten und der Druck auf den internationalen Ölmarkt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Tivane sagte, Mosambik verfüge derzeit über <a href="https://fokus-afrika.de/aegypten-verstaerkt-strategische-kraftstoffreserven-angesichts-regionaler-spannungen/">Kraftstoffreserven</a> für die nächsten zwei Monate. Deshalb sehe die Regierung bis Anfang Mai keinen Anlass für eine Preisanpassung. Für Verbraucher und Unternehmen bedeutet das zunächst stabile Preise an den Tankstellen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-regierung-verweist-auf-reserven-fur-zwei-monate"><span id="regierung-verweist-auf-reserven-fuer-zwei-monate">Regierung verweist auf Reserven für zwei Monate</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Mit der Ankündigung versucht die Regierung, Sorgen vor einer kurzfristigen Verteuerung von Benzin und Diesel zu dämpfen. Die vorhandenen Bestände sollen nach Darstellung des Staatssekretärs ausreichen, um die Versorgung im Land ohne Preisänderung aufrechtzuerhalten.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="578" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/Garage_in_Xai-Xai_district-1024x578.jpg" alt="" class="wp-image-25683 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/Garage_in_Xai-Xai_district-1024x578.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/Garage_in_Xai-Xai_district-300x169.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/Garage_in_Xai-Xai_district-768x434.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/Garage_in_Xai-Xai_district-380x215.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/Garage_in_Xai-Xai_district-800x452.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/Garage_in_Xai-Xai_district-1160x655.jpg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/Garage_in_Xai-Xai_district.jpg 1280w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Zugleich machte Tivane deutlich, dass diese Stabilität zeitlich begrenzt sein könnte. Sollte der Krieg im Nahen Osten weiter auf die Ölpreise durchschlagen, könnte es im Mai zu höheren Kraftstoffpreisen kommen.</p>
</div></div>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-lage-im-nahen-osten-erhoht-den-druck-auf-den-olmarkt"><span id="lage-im-nahen-osten-erhoeht-den-druck-auf-den-oelmarkt">Lage im Nahen Osten erhöht den Druck auf den Ölmarkt</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Erklärung der Regierung steht im Zusammenhang mit der <a href="https://fokus-afrika.de/senegal-und-suedafrika-solidarisieren-sich-mit-dem-iran/" type="post" id="25417">jüngsten Eskalation</a> im Nahen Osten. Im Mittelpunkt steht dabei auch die Straße von Hormus, eine der wichtigsten Routen für den weltweiten Öl- und Gastransport.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/burkina-faso-sucht-den-austausch-mit-iran/" type="post" id="25052">Iran</a> hat die Meerenge nach US-Angriffen <a href="https://fokus-afrika.de/marokko-verurteilt-iranische-raketenangriffe-und-sichert-golfstaaten-unterstuetzung-zu/" type="post" id="25224">blockiert</a>. Über diese Route wird täglich fast ein Fünftel des weltweit gehandelten Erdöls transportiert. Die Behinderung von Öl- und Gastankern erhöht damit den Druck auf den internationalen Energiemarkt.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-mogliche-folgen-fur-mosambik-ab-mai"><span id="moegliche-folgen-fuer-mosambik-ab-mai">Mögliche Folgen für Mosambik ab Mai</span></h2>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="500" height="663" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/Mapai_gas_station.jpg" alt="" class="wp-image-25684 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/Mapai_gas_station.jpg 500w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/Mapai_gas_station-226x300.jpg 226w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/Mapai_gas_station-380x504.jpg 380w" sizes="(max-width: 500px) 100vw, 500px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Für Mosambik bleibt die Lage damit vorerst unter Kontrolle, aber nicht ohne Risiko. Solange die vorhandenen Reserven reichen, will die Regierung an den bisherigen Preisen festhalten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ob das auch über Anfang Mai hinaus möglich ist, hängt nach den Worten Tivanes vor allem davon ab, wie sich der Krieg im Nahen Osten und die internationalen Ölpreise weiter entwickeln. Die Regierung verbindet ihre aktuelle Zusage deshalb mit einem klaren Vorbehalt für die Zeit danach.</p>
</div></div>
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			<media:title type="html">Garage_in_Xai-Xai_district</media:title>
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	</item>
		<item>
		<title>US-Terrorliste: Washington geht gegen sudanesische Muslimbruderschaft vor</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/us-terrorliste-washington-geht-gegen-sudanesische-muslimbruderschaft-vor/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Mar 2026 23:53:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Sudan]]></category>
		<category><![CDATA[1]]></category>
		<category><![CDATA[Iran]]></category>
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		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>FOKUS AFRIKA ist ein deutschsprachiges Online-Medienportal, welches sich auf die politischen und wirtschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents fokussiert.</p>
<p>Das US-Außenministerium stuft die sudanesische Muslimbruderschaft als globale Terrororganisation ein. Die Maßnahme zielt auf Finanzströme und internationale Unterstützung der Gruppe im Sudan-Konflikt.<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fus-terrorliste-washington-geht-gegen-sudanesische-muslimbruderschaft-vor%2F&amp;action_name=US-Terrorliste%3A%20Washington%20geht%20gegen%20sudanesische%20Muslimbruderschaft%20vor&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/us-terrorliste-washington-geht-gegen-sudanesische-muslimbruderschaft-vor/">US-Terrorliste: Washington geht gegen sudanesische Muslimbruderschaft vor</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>FOKUS AFRIKA ist ein deutschsprachiges Online-Medienportal, welches sich auf die politischen und wirtschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents fokussiert.</p>

<p class="wp-block-paragraph">Die Vereinigten Staaten haben die sudanesische Muslimbruderschaft offiziell als globale Terrororganisation eingestuft. Das US-Außenministerium kündigte an, die Gruppe zusätzlich als „Foreign Terrorist Organization“ zu klassifizieren. Die weitergehende Einstufung soll am 16. März in Kraft treten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">US-Außenminister Marco Rubio erklärte, die Organisation setze „ungehemmte Gewalt gegen Zivilisten“ ein, um den <a href="https://fokus-afrika.de/sudan-krieg-icc-warnt-im-un-sicherheitsrat-vor-graeueltaten-in-darfur/" type="post" id="23751">Konflikt</a> im Sudan zu verschärfen und eine gewaltsame islamistische Ideologie voranzutreiben.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-sanktionen-gegen-netzwerk-im-sudan-krieg"><span id="sanktionen-gegen-netzwerk-im-sudan-krieg">Sanktionen gegen Netzwerk im Sudan-Krieg</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Angaben des US-Außenministeriums umfasst die sudanesische Muslimbruderschaft die sudanesische Islamische Bewegung sowie deren bewaffneten Arm, die Al-Baraa-Bin-Malik-Brigade. Die Gruppe soll mehr als 20.000 Kämpfer in den Krieg im Sudan eingebracht haben.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="316" height="316" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/Al-Bara_ibn_Malik_Brigade.jpg" alt="" class="wp-image-25500 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/Al-Bara_ibn_Malik_Brigade.jpg 316w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/Al-Bara_ibn_Malik_Brigade-300x300.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/Al-Bara_ibn_Malik_Brigade-150x150.jpg 150w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/Al-Bara_ibn_Malik_Brigade-80x80.jpg 80w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/Al-Bara_ibn_Malik_Brigade-110x110.jpg 110w" sizes="(max-width: 316px) 100vw, 316px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Viele dieser Kämpfer hätten Ausbildung und Unterstützung durch die <a href="https://fokus-afrika.de/tag/iran/">iranischen</a> Revolutionsgarden erhalten. Das Außenministerium wirft den Einheiten vor, in von ihnen kontrollierten Gebieten Massenhinrichtungen an Zivilisten durchgeführt zu haben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kämpfer der Brigade hätten Zivilisten wiederholt und ohne Gerichtsverfahren hingerichtet. Die Opfer seien teilweise nach ethnischer Zugehörigkeit, Herkunft oder vermuteter Nähe zu Oppositionsgruppen ausgewählt worden.</p>
</div></div>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-bereits-zuvor-sanktionen-gegen-bewaffneten-arm"><span id="bereits-zuvor-sanktionen-gegen-bewaffneten-arm">Bereits zuvor Sanktionen gegen bewaffneten Arm</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die al-Baraa-Bin-Malik-Brigade war bereits im September 2025 vom US-Finanzministerium sanktioniert worden. Grundlage war ein Dekret, das gegen Personen und Organisationen gerichtet ist, die den Krieg im Sudan verschärfen und einen demokratischen Übergang behindern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit der neuen Einstufung weiten die Vereinigten Staaten die Maßnahmen nun auf die gesamte Organisation aus.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-blockade-von-vermogen-und-finanzstromen"><span id="blockade-von-vermoegen-und-finanzstroemen">Blockade von Vermögen und Finanzströmen</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Terrorlistung führt dazu, dass Vermögenswerte der sudanesischen Muslimbruderschaft in den Vereinigten Staaten eingefroren werden. US-Bürgern und Unternehmen ist es grundsätzlich untersagt, Geschäfte mit der Organisation zu tätigen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch internationale Akteure könnten von Sanktionen betroffen sein. Personen oder Unternehmen, die bestimmte Transaktionen mit der Gruppe durchführen, laufen nach Angaben des Außenministeriums Gefahr, selbst Ziel sogenannter Sekundärsanktionen zu werden.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="682" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/President_Donald_J._Trump_oversees_Operation_Epic_Fury_at_Mar-a-Lago_Palm_Beach_FL_Feb._28_2026._White_House_photo_by_Daniel_Torok_55121342816-1024x682.jpg" alt="" class="wp-image-25499 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/President_Donald_J._Trump_oversees_Operation_Epic_Fury_at_Mar-a-Lago_Palm_Beach_FL_Feb._28_2026._White_House_photo_by_Daniel_Torok_55121342816-1024x682.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/President_Donald_J._Trump_oversees_Operation_Epic_Fury_at_Mar-a-Lago_Palm_Beach_FL_Feb._28_2026._White_House_photo_by_Daniel_Torok_55121342816-300x200.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/President_Donald_J._Trump_oversees_Operation_Epic_Fury_at_Mar-a-Lago_Palm_Beach_FL_Feb._28_2026._White_House_photo_by_Daniel_Torok_55121342816-768x512.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/President_Donald_J._Trump_oversees_Operation_Epic_Fury_at_Mar-a-Lago_Palm_Beach_FL_Feb._28_2026._White_House_photo_by_Daniel_Torok_55121342816-380x253.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/President_Donald_J._Trump_oversees_Operation_Epic_Fury_at_Mar-a-Lago_Palm_Beach_FL_Feb._28_2026._White_House_photo_by_Daniel_Torok_55121342816-800x533.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/President_Donald_J._Trump_oversees_Operation_Epic_Fury_at_Mar-a-Lago_Palm_Beach_FL_Feb._28_2026._White_House_photo_by_Daniel_Torok_55121342816-1160x773.jpg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/President_Donald_J._Trump_oversees_Operation_Epic_Fury_at_Mar-a-Lago_Palm_Beach_FL_Feb._28_2026._White_House_photo_by_Daniel_Torok_55121342816.jpg 1280w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Rubio erklärte, Washington werde „alle verfügbaren Instrumente einsetzen“, um dem iranischen Regime sowie Ablegern der Muslimbruderschaft die Ressourcen für terroristische Aktivitäten zu entziehen.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Maßnahmen erfolgen auf Grundlage des US-Einwanderungs- und Staatsangehörigkeitsgesetzes sowie der Terrorismus-Sanktionsverordnung <a href="https://www.state.gov/releases/office-of-the-spokesperson/2026/03/terrorist-designation-of-the-sudanese-muslim-brotherhood/">Executive Order 13224</a>.</p>
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			<media:description type="html">President Donald J. Trump oversees Operation Epic Fury at Mar-a-Lago, Palm Beach, FL, Feb. 28, 2026. (White House photo by Daniel Torok)</media:description>
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	</item>
		<item>
		<title>Senegal und Südafrika solidarisieren sich mit dem Iran</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/senegal-und-suedafrika-solidarisieren-sich-mit-dem-iran/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 07 Mar 2026 23:15:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Senegal]]></category>
		<category><![CDATA[Südafrika]]></category>
		<category><![CDATA[5]]></category>
		<category><![CDATA[Iran]]></category>
		<category><![CDATA[Israel]]></category>
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		<category><![CDATA[Militär]]></category>
		<category><![CDATA[UN]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>FOKUS AFRIKA ist ein deutschsprachiges Online-Medienportal, welches sich auf die politischen und wirtschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents fokussiert.</p>
<p>Mehrere afrikanische Staaten haben auf die militärische Eskalation zwischen Iran sowie den Vereinigten Staaten und Israel reagiert. Senegal&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fsenegal-und-suedafrika-solidarisieren-sich-mit-dem-iran%2F&amp;action_name=Senegal%20und%20S%C3%BCdafrika%20solidarisieren%20sich%20mit%20dem%20Iran&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
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<p class="wp-block-paragraph">Mehrere afrikanische Staaten haben auf die militärische Eskalation zwischen Iran sowie den Vereinigten Staaten und Israel reagiert. Senegal und Südafrika kritisierten die Angriffe auf Iran und verwiesen auf die Bedeutung internationalen Rechts und multilateraler Verfahren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Während andere afrikanische Regierungen vorsichtiger formulierten oder sich stärker an den Positionen von Golfstaaten orientierten, stellten Dakar und Pretoria in ihren Stellungnahmen die <a href="https://fokus-afrika.de/un-generalversammlungspraesidentin-baerbock-verteidigt-die-un-charta-in-davos/">Einhaltung der UN-Charta in den Mittelpunkt</a>.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-senegal-kritisiert-militarische-angriffe-ohne-un-mandat"><span id="senegal-kritisiert-militaerische-angriffe-ohne-un-mandat">Senegal kritisiert militärische Angriffe ohne UN-Mandat</span></h2>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="576" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/ousmane-sonko-1024x576.webp" alt="" class="wp-image-25419 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/ousmane-sonko-1024x576.webp 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/ousmane-sonko-300x169.webp 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/ousmane-sonko-768x432.webp 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/ousmane-sonko-380x214.webp 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/ousmane-sonko-800x450.webp 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/ousmane-sonko-1160x653.webp 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/ousmane-sonko.webp 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Senegals Ministerpräsident Ousmane Sonko äußerte deutliche Kritik an militärischen Angriffen ohne Mandat der Vereinten Nationen. Er erklärte, es sei äußerst ernst, wenn ein Staat ohne Beschluss oder Mandat der Vereinten Nationen andere Länder angreife oder deren politische Führung ins Visier nehme.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Regierung in Dakar verwies dabei auf die Bedeutung internationaler Regeln für die Stabilität der internationalen Ordnung. Viele Staaten des globalen Südens betrachteten das Völkerrecht als Schutzmechanismus gegenüber einseitigen militärischen Aktionen großer Mächte.</p>



<blockquote class="twitter-tweet"><p lang="fa" dir="rtl">گفتگوی تلفنی وزرای امور خارجه ایران و سنگال<br><br>شیخ نیانگ وزیر امور خارجه <a href="https://twitter.com/hashtag/%D8%B3%D9%86%DA%AF%D8%A7%D9%84?src=hash&ref_src=twsrc%5Etfw">#سنگال</a> در تماس تلفنی با عباس عراقچی وزیر امور خارجه کشورمان، شهادت رهبر معظم انقلاب اسلامی و جمعی از شهروندان ایران در جریان تجاوز نظامی آمریکا و رژیم صهیونیستی را تسلیت گفت.<br><br> وی با اشاره به حَضور خود در… <a href="https://t.co/48rpD6FiXN">pic.twitter.com/48rpD6FiXN</a></p>— وزارت امور خارجه (@IRIMFA) <a href="https://twitter.com/IRIMFA/status/2030015921608155559?ref_src=twsrc%5Etfw">March 6, 2026</a></blockquote> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>



<p class="wp-block-paragraph">Parallel dazu führte Senegals Außenminister Cheikh Niang ein Telefongespräch mit seinem iranischen Amtskollegen Abbas Araghchi. Nach Angaben des iranischen Außenministeriums sprach Niang den iranischen Behörden sein Beileid im Zusammenhang mit Todesopfern infolge der militärischen Angriffe aus und verurteilte die Angriffe auf Iran.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-sudafrika-verweist-auf-regeln-der-un-charta"><span id="suedafrika-verweist-auf-regeln-der-un-charta">Südafrika verweist auf Regeln der UN-Charta</span></h2>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="741" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/645414136_4182352875243698_1764453341303065129_n-1-1024x741.jpg" alt="" class="wp-image-25420 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/645414136_4182352875243698_1764453341303065129_n-1-1024x741.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/645414136_4182352875243698_1764453341303065129_n-1-300x217.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/645414136_4182352875243698_1764453341303065129_n-1-768x555.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/645414136_4182352875243698_1764453341303065129_n-1-380x275.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/645414136_4182352875243698_1764453341303065129_n-1-800x579.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/645414136_4182352875243698_1764453341303065129_n-1.jpg 1080w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Auch Südafrika äußerte sich kritisch zu den militärischen Aktionen gegen Iran. Die Regierung in Pretoria erklärte, der Einsatz militärischer Gewalt gegen Iran verstoße gegen Artikel 2 Absatz 4 der Charta der Vereinten Nationen, der die Anwendung von Gewalt gegen die territoriale Integrität oder politische Unabhängigkeit eines Staates untersagt. </p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Gleichzeitig verurteilte die südafrikanische Regierung auch iranische Angriffe auf mehrere Golfstaaten und warnte vor einer weiteren regionalen Eskalation. Pretoria betonte, militärische Maßnahmen seien nach internationalem Recht nur im Fall legitimer Selbstverteidigung nach einem bewaffneten Angriff zulässig. </p>



<blockquote class="twitter-tweet"><p lang="en" dir="ltr">No friend of the Ayatollah is a friend of ours. South Africa’s president is cozying up to the Iranian regime while grandstanding and enjoying American freedom in Chicago. <a href="https://t.co/NMh8jCWr9g">https://t.co/NMh8jCWr9g</a></p>— House Foreign Affairs Committee Majority (@HouseForeignGOP) <a href="https://twitter.com/HouseForeignGOP/status/2030038648259776987?ref_src=twsrc%5Etfw">March 6, 2026</a></blockquote> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>



<p class="wp-block-paragraph">Präsident Cyril Ramaphosa rief zudem zu einer diplomatischen Lösung des Konflikts auf und erklärte, Südafrika sei grundsätzlich bereit, internationale Vermittlungsbemühungen zu unterstützen. </p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-unterschiedliche-reaktionen-innerhalb-afrikas"><span id="unterschiedliche-reaktionen-innerhalb-afrikas">Unterschiedliche Reaktionen innerhalb Afrikas</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Reaktionen <a href="https://fokus-afrika.de/marokko-verurteilt-iranische-raketenangriffe-und-sichert-golfstaaten-unterstuetzung-zu/" type="post" id="25224">afrikanischer Regierungen</a> auf den Konflikt fallen unterschiedlich aus. Staaten am Horn von Afrika verurteilten insbesondere iranische Angriffe auf Golfstaaten und äußerten sich nicht zu den militärischen Aktionen der Vereinigten Staaten und Israels.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehrere westafrikanische Staaten, darunter <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/westafrika/nigeria/" type="category" id="282">Nigeria</a> und <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/westafrika/ghana/" type="category" id="70">Ghana</a>, riefen vor allem zur Zurückhaltung und zur Einhaltung internationalen Rechts auf.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Ghana fordert UN-Untersuchung nach Angriff auf ghanaische UN-Soldaten im Libanon</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/ghana-fordert-un-untersuchung-nach-angriff-auf-ghanaische-un-soldaten-im-libanon/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 07 Mar 2026 22:01:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ghana]]></category>
		<category><![CDATA[Internationale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[1]]></category>
		<category><![CDATA[Außenminister]]></category>
		<category><![CDATA[Iran]]></category>
		<category><![CDATA[Israel]]></category>
		<category><![CDATA[Militär]]></category>
		<category><![CDATA[UN]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>FOKUS AFRIKA ist ein deutschsprachiges Online-Medienportal, welches sich auf die politischen und wirtschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents fokussiert.</p>
<p>Ghana hat nach einem Raketenangriff auf seine Soldaten bei der UN-Mission im Libanon eine formelle Beschwerde bei den&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fghana-fordert-un-untersuchung-nach-angriff-auf-ghanaische-un-soldaten-im-libanon%2F&amp;action_name=Ghana%20fordert%20UN-Untersuchung%20nach%20Angriff%20auf%20ghanaische%20UN-Soldaten%20im%20Libanon&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>FOKUS AFRIKA ist ein deutschsprachiges Online-Medienportal, welches sich auf die politischen und wirtschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents fokussiert.</p>

<p class="wp-block-paragraph">Ghana hat nach einem Raketenangriff auf seine Soldaten bei der UN-Mission im Libanon eine formelle Beschwerde bei den Vereinten Nationen eingereicht. Am 6. März wurde das Hauptquartier des ghanaischen Bataillons der Mission der Vereinten Nationen im Libanon (UNIFIL) im Süden des Landes von zwei Raketen getroffen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehrere ghanaische Soldaten wurden bei dem Angriff verletzt. Nach Angaben des Verteidigungsministeriums befinden sich vier Soldaten mit leichten Verletzungen in stabilem Zustand und erholen sich. Ein weiterer Soldat erlitt schwere Verletzungen an Beinen und Hüfte und wurde nach Beirut evakuiert, wo er operiert wurde.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-angriff-auf-unifil-stutzpunkt-im-suden-des-libanon"><span id="angriff-auf-unifil-stuetzpunkt-im-sueden-des-libanon">Angriff auf UNIFIL-Stützpunkt im Süden des Libanon</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Raketen trafen den Stützpunkt des ghanaischen Kontingents zwischen 17.45 Uhr und 17.52 Uhr Ortszeit. Der Angriff ereignete sich während anhaltender Gefechte zwischen den israelischen Streitkräften und der libanesischen Miliz Hisbollah in der Region.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="700" height="400" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/Ghana-United-Nations-Interim-Force.jpg" alt="" class="wp-image-25403 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/Ghana-United-Nations-Interim-Force.jpg 700w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/Ghana-United-Nations-Interim-Force-300x171.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/Ghana-United-Nations-Interim-Force-380x217.jpg 380w" sizes="(max-width: 700px) 100vw, 700px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Nach Angaben der ghanaischen Streitkräfte wurden zunächst zwei Soldaten schwer verletzt und ein weiterer erlitt ein Trauma. Später teilte das Verteidigungsministerium mit, dass insgesamt vier Soldaten verletzt wurden, deren Zustand stabil sei.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Durch den Angriff entstand zudem ein Brand in einer Unterkunft der Soldaten. Nach Angaben des Ministeriums verloren 15 Offiziere dabei ihre persönlichen Gegenstände.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-ghana-reicht-protest-bei-den-vereinten-nationen-ein"><span id="ghana-reicht-protest-bei-den-vereinten-nationen-ein">Ghana reicht Protest bei den Vereinten Nationen ein</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Regierung in Accra hat nach dem Angriff offiziell Protest bei den Vereinten Nationen eingelegt. Außenminister Samuel Okudzeto Ablakwa teilte mit, dass Ghana den <a href="https://fokus-afrika.de/wer-wird-der-naechste-un-generalsekretaer/" type="post" id="23580">Generalsekretär der Vereinten Nationen</a>, António Guterres, in einem Schreiben zu einer umfassenden Untersuchung aufgefordert habe.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Regierung verlangt eine „vollständige, sofortige, unparteiische und transparente Untersuchung“ der Umstände des Angriffs auf das ghanaische Kontingent.</p>



<blockquote class="twitter-tweet"><p lang="en" dir="ltr">The Government of Ghana has formally lodged a protest with UN Secretary-General, António Guterres following the condemnable attack on Ghanaian peacekeeping soldiers in Lebanon. <br><br>We are demanding full, immediate, impartial and transparent investigations into the attack which… <a href="https://t.co/OaHCU1Kswk">pic.twitter.com/OaHCU1Kswk</a></p>— Sam Okudzeto Ablakwa (@S_OkudzetoAblak) <a href="https://twitter.com/S_OkudzetoAblak/status/2030199139414200543?ref_src=twsrc%5Etfw">March 7, 2026</a></blockquote> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Angaben des Außenministeriums fordert Ghana zudem, die Verantwortlichen für den Angriff zu identifizieren und zur Rechenschaft zu ziehen. Die Regierung bezeichnete den Angriff als schwere Verletzung des Völkerrechts und als Angriff auf den Schutz, der UN-Friedenssoldaten nach internationalem Recht zusteht.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-internationale-reaktionen-auf-den-angriff"><span id="internationale-reaktionen-auf-den-angriff">Internationale Reaktionen auf den Angriff</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Mehrere Staaten äußerten sich besorgt über den Angriff auf den UN-Stützpunkt. Das deutsche Auswärtige Amt erklärte auf der Plattform X, Angriffe auf UN-Friedenssoldaten seien inakzeptabel und müssten verurteilt werden.</p>



<blockquote class="twitter-tweet"><p lang="en" dir="ltr">Targeting <a href="https://twitter.com/hashtag/UN?src=hash&ref_src=twsrc%5Etfw">#UN</a> peacekeepers is unacceptable. We clearly condemn the strike on a <a href="https://twitter.com/UNIFIL_?ref_src=twsrc%5Etfw">@UNIFIL_</a> base in southern <a href="https://twitter.com/hashtag/Lebanon?src=hash&ref_src=twsrc%5Etfw">#Lebanon</a> that has left several Ghanaian peacekeepers wounded. We urge all actors to ensure the safety & security of UN peacekeepers at all times.</p>— GermanForeignOffice (@GermanyDiplo) <a href="https://twitter.com/GermanyDiplo/status/2030260168043135055?ref_src=twsrc%5Etfw">March 7, 2026</a></blockquote> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>



<p class="wp-block-paragraph">Auch Frankreich reagierte diplomatisch. Nach Angaben des ghanaischen Verteidigungsministeriums nahm Alice Rufo, beigeordnete Ministerin beim französischen Verteidigungsministerium für Streitkräfte und Veteranenangelegenheiten, telefonisch Kontakt mit den ghanaischen Behörden auf und übermittelte ihre Unterstützung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Frankreich verwies darauf, dass auch französische Soldaten im Rahmen von UNIFIL im Libanon stationiert sind.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-un-warnt-vor-weiterer-eskalation-im-nahen-osten"><span id="un-warnt-vor-weiterer-eskalation-im-nahen-osten">UN warnt vor weiterer Eskalation im Nahen Osten</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">UN-Generalsekretär António Guterres <a href="https://press.un.org/en/2026/sgsm23037.doc.htm">warnte</a> angesichts der zunehmenden Gewalt im Nahen Osten vor einer weiteren Eskalation. Unrechtmäßige Angriffe in der Region verursachten großes Leid für Zivilisten und stellten zugleich ein Risiko für die Weltwirtschaft dar.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Situation könne außer Kontrolle geraten, erklärte Guterres. Er rief dazu auf, die Kämpfe zu beenden und diplomatische Verhandlungen aufzunehmen.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="593" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/2024-04-24_unifil-_radio_visit_to_ghanbatt_ao_-02-1024x593.jpg" alt="" class="wp-image-25404 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/2024-04-24_unifil-_radio_visit_to_ghanbatt_ao_-02-1024x593.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/2024-04-24_unifil-_radio_visit_to_ghanbatt_ao_-02-300x174.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/2024-04-24_unifil-_radio_visit_to_ghanbatt_ao_-02-768x445.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/2024-04-24_unifil-_radio_visit_to_ghanbatt_ao_-02-380x220.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/2024-04-24_unifil-_radio_visit_to_ghanbatt_ao_-02-800x463.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/2024-04-24_unifil-_radio_visit_to_ghanbatt_ao_-02-1160x672.jpg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/2024-04-24_unifil-_radio_visit_to_ghanbatt_ao_-02.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Ghana gehört seit Jahrzehnten zu den wichtigen Truppenstellern für UN-Friedensmissionen und beteiligt sich regelmäßig an internationalen Einsätzen der Vereinten Nationen.</p>
</div></div>
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	</item>
		<item>
		<title>Emirate hindern algerische Staatsbürger an Ausreise</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/emirate-hindern-algerische-staatsbuerger-an-ausreise/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Mar 2026 13:19:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Algerien]]></category>
		<category><![CDATA[1]]></category>
		<category><![CDATA[5]]></category>
		<category><![CDATA[Diaspora]]></category>
		<category><![CDATA[Iran]]></category>
		<category><![CDATA[Luftfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[UAE]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://fokus-afrika.de/?p=25339</guid>

					<description><![CDATA[<p>FOKUS AFRIKA ist ein deutschsprachiges Online-Medienportal, welches sich auf die politischen und wirtschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents fokussiert.</p>
<p>Mehrere algerische Staatsbürger in den Vereinigten Arabischen Emiraten konnten Berichten zufolge nicht an Bord eines Evakuierungsfluges von Air&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Femirate-hindern-algerische-staatsbuerger-an-ausreise%2F&amp;action_name=Emirate%20hindern%20algerische%20Staatsb%C3%BCrger%20an%20Ausreise&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
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<p class="wp-block-paragraph">Mehrere algerische Staatsbürger in den Vereinigten Arabischen Emiraten konnten Berichten zufolge nicht an Bord eines Evakuierungsfluges von Air Algérie gehen. Der Vorfall wurde am 5. März 2026 bekannt, während sich die Sicherheitslage im Nahen Osten im Zusammenhang mit militärischen Auseinandersetzungen zwischen Iran und einer israelisch-amerikanischen Allianz verschärft.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Angaben der algerischen Zeitung <em><a href="https://www.elkhabar.com">El Khabar</a></em> verweigerten Behörden der Vereinigten Arabischen Emirate Mitgliedern der algerischen Gemeinschaft die Genehmigung, einen Flug der staatlichen Fluggesellschaft Air Algérie zu besteigen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-evakuierungsversuche-im-kontext-regionaler-eskalation"><span id="evakuierungsversuche-im-kontext-regionaler-eskalation">Evakuierungsversuche im Kontext regionaler Eskalation</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Seit Beginn der militärischen Angriffe auf iranische Ziele am 28. Februar verlassen zahlreiche ausländische Staatsbürger Staaten der Golfregion.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="682" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/USS_Gerald_R_Ford_Conducts_Operations_in_Support_of_Operation_Epic_Fury_9546221-1024x682.jpg" alt="" class="wp-image-25340 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/USS_Gerald_R_Ford_Conducts_Operations_in_Support_of_Operation_Epic_Fury_9546221-1024x682.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/USS_Gerald_R_Ford_Conducts_Operations_in_Support_of_Operation_Epic_Fury_9546221-300x200.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/USS_Gerald_R_Ford_Conducts_Operations_in_Support_of_Operation_Epic_Fury_9546221-768x512.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/USS_Gerald_R_Ford_Conducts_Operations_in_Support_of_Operation_Epic_Fury_9546221-380x253.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/USS_Gerald_R_Ford_Conducts_Operations_in_Support_of_Operation_Epic_Fury_9546221-800x533.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/USS_Gerald_R_Ford_Conducts_Operations_in_Support_of_Operation_Epic_Fury_9546221-1160x773.jpg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/USS_Gerald_R_Ford_Conducts_Operations_in_Support_of_Operation_Epic_Fury_9546221.jpg 1280w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Iran reagierte nach Angaben regionaler Medien mit Raketen- und Drohnenangriffen auf amerikanische Militärstützpunkte im Nahen Osten. Die Situation hat in mehreren Ländern der Region zu erhöhter Unsicherheit geführt.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Vor diesem Hintergrund versuchten algerische Staatsbürger, das Land über einen Sonderflug von Air Algérie zu verlassen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-kritik-aus-algerischen-politischen-kreisen"><span id="kritik-aus-algerischen-politischen-kreisen">Kritik aus algerischen politischen Kreisen</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der frühere Berichterstatter des außenpolitischen Ausschusses der algerischen Nationalversammlung, Hicham Benhaddad, kritisierte das Vorgehen der emiratischen Behörden.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="750" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/Assemblee_populaire_nationale_Algerie-1024x750.jpg" alt="" class="wp-image-25341 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/Assemblee_populaire_nationale_Algerie-1024x750.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/Assemblee_populaire_nationale_Algerie-300x220.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/Assemblee_populaire_nationale_Algerie-768x562.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/Assemblee_populaire_nationale_Algerie-380x278.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/Assemblee_populaire_nationale_Algerie-800x586.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/Assemblee_populaire_nationale_Algerie-1160x849.jpg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/Assemblee_populaire_nationale_Algerie.jpg 1280w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Gegenüber <em>El Khabar</em> erklärte er, Notfallevakuierungen seien „dringende humanitäre Maßnahmen“, die auf etablierten Grundsätzen des internationalen Rechts beruhen, darunter dem Schutz von Zivilisten und der Trennung humanitärer Fragen von politischen Konflikten.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Benhaddad betonte zudem, der Schutz eigener Staatsbürger im Ausland sei eine staatliche Verantwortung und Teil international anerkannter konsularischer Aufgaben. Eine Stellungnahme aus den Emiraten zu den Vorwürfen liegt zur Zeit noch nicht vor.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-angespannte-beziehungen-zwischen-algerien-und-den-emiraten"><span id="angespannte-beziehungen-zwischen-algerien-und-den-emiraten">Angespannte Beziehungen zwischen Algerien und den Emiraten</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Vorfall fällt in eine Phase bereits <a href="https://fokus-afrika.de/algerien-wirft-den-vereinigten-arabischen-emiraten-wahleinmischung-vor-und-kuendigt-luftverkehrsabkommen/" type="post" id="24410">belasteter Beziehungen</a> zwischen Algerien und den Vereinigten Arabischen Emiraten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Spannungen zwischen beiden Staaten stehen im Zusammenhang mit unterschiedlichen Positionen zu politischen Entwicklungen im arabischen Raum und in Teilen Afrikas.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Februar 2026 kündigte Algerien als Reaktion auf diese Differenzen das <a href="https://fokus-afrika.de/algerien-wirft-den-vereinigten-arabischen-emiraten-wahleinmischung-vor-und-kuendigt-luftverkehrsabkommen/" type="post" id="24410">bilaterale Luftverkehrsabkommen</a> von 2013 mit den Emiraten.</p>
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			<media:description type="html">An F/A-18E Super Hornet aircraft, attached to Strike Fighter Squadron 37, lands on the flight deck of the world’s largest aircraft carrier, USS Gerald R. Ford (CVN 78), while operating in support of Operation Epic Fury in the Eastern Mediterranean Sea, March 2, 2026. (U.S. Navy photo)</media:description>
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		<item>
		<title>Marokko verurteilt iranische Raketenangriffe und sichert Golfstaaten Unterstützung zu</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/marokko-verurteilt-iranische-raketenangriffe-und-sichert-golfstaaten-unterstuetzung-zu/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Mar 2026 20:07:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Marokko]]></category>
		<category><![CDATA[1]]></category>
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		<category><![CDATA[Iran]]></category>
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		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>FOKUS AFRIKA ist ein deutschsprachiges Online-Medienportal, welches sich auf die politischen und wirtschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents fokussiert.</p>
<p>Marokko hat die iranischen Raketenangriffe auf mehrere arabische Staaten scharf verurteilt und den betroffenen Ländern seine volle Unterstützung&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fmarokko-verurteilt-iranische-raketenangriffe-und-sichert-golfstaaten-unterstuetzung-zu%2F&amp;action_name=Marokko%20verurteilt%20iranische%20Raketenangriffe%20und%20sichert%20Golfstaaten%20Unterst%C3%BCtzung%20zu&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>FOKUS AFRIKA ist ein deutschsprachiges Online-Medienportal, welches sich auf die politischen und wirtschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents fokussiert.</p>

<p class="wp-block-paragraph">Marokko hat die iranischen Raketenangriffe auf mehrere arabische Staaten scharf verurteilt und den betroffenen Ländern seine volle Unterstützung zugesichert. König Mohammed VI. führte dazu am Samstag Telefonate mit führenden Staats- und Regierungschefs der Golfregion.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am 28. Februar erklärte das marokkanische Außenministerium, die Angriffe stellten eine „eklatante Verletzung der nationalen Souveränität“ der betroffenen Staaten dar und seien eine „direkte Bedrohung für die Stabilität der Region“.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-telefonate-mit-golfstaaten"><span id="telefonate-mit-golfstaaten">Telefonate mit Golfstaaten</span></h2>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="767" height="1024" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/Mohammed_VI_behind_a_family_tree_of_the_Alaoui_dynasty-767x1024.jpg" alt="" class="wp-image-25226 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/Mohammed_VI_behind_a_family_tree_of_the_Alaoui_dynasty-767x1024.jpg 767w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/Mohammed_VI_behind_a_family_tree_of_the_Alaoui_dynasty-225x300.jpg 225w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/Mohammed_VI_behind_a_family_tree_of_the_Alaoui_dynasty-768x1025.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/Mohammed_VI_behind_a_family_tree_of_the_Alaoui_dynasty-380x507.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/Mohammed_VI_behind_a_family_tree_of_the_Alaoui_dynasty-800x1068.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/Mohammed_VI_behind_a_family_tree_of_the_Alaoui_dynasty.jpg 960w" sizes="(max-width: 767px) 100vw, 767px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Nach Angaben des Königlichen Kabinetts sprach Mohammed VI. mit dem Präsidenten der Vereinigten Arabischen Emirate, Mohammed bin Zayed Al Nahyan, mit Bahrains König Hamad bin Isa Al Khalifa, mit dem saudischen Kronprinzen und Ministerpräsidenten Mohammed bin Salman sowie mit dem Emir von Katar, Tamim bin Hamad Al Thani.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der König bekräftigte die „starke Verurteilung der offensichtlichen Angriffe“ auf die Souveränität dieser Staaten. Er versicherte ihnen die „volle Unterstützung und Solidarität“ Marokkos bei allen legitimen Maßnahmen zum Schutz ihrer Sicherheit.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Zuvor hatte das Außenministerium ausdrücklich die Angriffe auf die Vereinigten Arabischen Emirate, Bahrain, Katar, Kuwait, Jordanien und Saudi-Arabien verurteilt.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-auswirkungen-auf-den-luftverkehr"><span id="auswirkungen-auf-den-luftverkehr">Auswirkungen auf den Luftverkehr</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die militärische Eskalation wirkte sich unmittelbar auf den Luftverkehr aus. Die nationale Fluggesellschaft Royal Air Maroc teilte mit, Flüge von und nach Katar würden wieder aufgenommen, sobald der katarische Luftraum sicher geöffnet werde. Passagiere wurden aufgefordert, den Status ihrer Flüge regelmäßig zu überprüfen.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="577" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/CN-ROB-_Royal_Air_Maroc_Boeing_B737-800-1024x577.jpg" alt="" class="wp-image-25227 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/CN-ROB-_Royal_Air_Maroc_Boeing_B737-800-1024x577.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/CN-ROB-_Royal_Air_Maroc_Boeing_B737-800-300x169.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/CN-ROB-_Royal_Air_Maroc_Boeing_B737-800-768x433.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/CN-ROB-_Royal_Air_Maroc_Boeing_B737-800-380x214.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/CN-ROB-_Royal_Air_Maroc_Boeing_B737-800-800x451.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/CN-ROB-_Royal_Air_Maroc_Boeing_B737-800-1160x653.jpg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/CN-ROB-_Royal_Air_Maroc_Boeing_B737-800.jpg 1280w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Mehrere Staaten in der Region, darunter Iran, Irak, Israel, Syrien, Kuwait, Katar und die Vereinigten Arabischen Emirate, kündigten zumindest teilweise Luftraumsperrungen an. Zahlreiche internationale Fluggesellschaften setzten daraufhin Verbindungen aus.</p>
</div></div>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-sicherheitsdimension-fur-marokko"><span id="sicherheitsdimension-fuer-marokko">Sicherheitsdimension für Marokko</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Marokko verweist seit Jahren auf Spannungen mit dem Iran. Rabat hatte 2018 die diplomatischen Beziehungen zu Teheran abgebrochen und dem Iran vorgeworfen, über die <a href="https://www.welt.de/politik/ausland/plus248426070/Geheimdienstberichte-Irans-weltumspannendes-Terror-Netz-gegen-Israel.html">Revolutionsgarden Kontakte zur Polisario-Front</a> zu unterhalten. <a href="https://fokus-afrika.de/us-senat-kontroverse-um-polisario-front-und-terrorismus-im-sahel/" type="post" id="24300">Iran weist militärische Verbindungen zurück.</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Oktober 2024 hatte die iranische Vertreterin Zahra Ershadi vor der Vierten Kommission der Vereinten Nationen Marokko unter anderem vorgeworfen, Ressourcen in der Westsahara auszubeuten.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-verbot-von-solidaritatskundgebungen"><span id="verbot-von-solidaritaetskundgebungen">Verbot von Solidaritätskundgebungen</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Am 1. März untersagten die marokkanischen Behörden mehrere Solidaritätskundgebungen mit dem Iran in Rabat und Tanger. In der Hauptstadt sperrten Sicherheitskräfte den Zugang zum Parlamentsplatz an der Avenue Mohammed V. In Tanger wurde eine geplante Versammlung auf der Place Iberia aufgelöst. Nach Angaben lokaler Medien kam es dabei zu keinen gewaltsamen Zwischenfällen.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Ölpreis von 120 Dollar pro Barrel möglich</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/oelpreis-von-120-dollar-pro-barrel-moeglich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Mar 2026 14:25:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Algerien]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Iran]]></category>
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		<category><![CDATA[Saudi-Arabien]]></category>
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		<category><![CDATA[USA]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>FOKUS AFRIKA ist ein deutschsprachiges Online-Medienportal, welches sich auf die politischen und wirtschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents fokussiert.</p>
<p>Die militärische Eskalation zwischen den USA, Israel und dem Iran wirkt sich unmittelbar auf den globalen Ölmarkt aus.&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Foelpreis-von-120-dollar-pro-barrel-moeglich%2F&amp;action_name=%C3%96lpreis%20von%20120%20Dollar%20pro%20Barrel%20m%C3%B6glich&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>FOKUS AFRIKA ist ein deutschsprachiges Online-Medienportal, welches sich auf die politischen und wirtschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents fokussiert.</p>

<p class="wp-block-paragraph">Die militärische Eskalation zwischen den USA, Israel und dem Iran wirkt sich unmittelbar auf den globalen Ölmarkt aus. Am Sonntag beschlossen acht Staaten des erweiterten Opec+-Bündnisses eine erneute Produktionsausweitung. Die zusätzlichen Mengen sollen ab April auf den Markt kommen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Angaben des algerischen Ministeriums für Energie und Bergbau erhöhen die beteiligten Länder ihre gemeinsame Förderung um 206.000 Barrel pro Tag. Algerien entfällt dabei auf ein Plus von 6.000 Barrel täglich.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-produktionsanhebung-in-geopolitisch-angespannter-lage"><span id="produktionsanhebung-in-geopolitisch-angespannter-lage">Produktionsanhebung in geopolitisch angespannter Lage</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">An der Videokonferenz nahmen Algerien, <a href="https://fokus-afrika.de/tag/saudi-arabien/" type="post_tag" id="565">Saudi-Arabien</a>, die <a href="https://fokus-afrika.de/tag/uae/" type="post_tag" id="519">Vereinigten Arabischen Emirate</a>, Irak, Kasachstan, Kuwait, Oman und <a href="https://fokus-afrika.de/tag/russland/" type="post_tag" id="338">Russland</a> teil. Die acht Staaten gehören zu den Unterzeichnern der sogenannten Erklärung zur Zusammenarbeit innerhalb von Opec+.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="783" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/Wien_-_OPEC-Zentrale_a-2-1024x783.jpg" alt="" class="wp-image-25207 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/Wien_-_OPEC-Zentrale_a-2-1024x783.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/Wien_-_OPEC-Zentrale_a-2-300x229.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/Wien_-_OPEC-Zentrale_a-2-768x587.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/Wien_-_OPEC-Zentrale_a-2-380x291.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/Wien_-_OPEC-Zentrale_a-2-800x612.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/Wien_-_OPEC-Zentrale_a-2-1160x887.jpg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/Wien_-_OPEC-Zentrale_a-2.jpg 1280w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Ziel der Entscheidung sei es, die Koordination zu stärken und Marktstabilität zu gewährleisten. Die Minister führten nach Angaben des algerischen Ministeriums „vertiefte und konstruktive Konsultationen“ über die kurzfristigen Perspektiven des Ölmarktes. Zwar sei die Nachfrage aktuell saisonbedingt gedämpft, mittelfristig werde jedoch eine schrittweise Erholung erwartet.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der Beschluss fällt in eine Phase erhöhter Unsicherheit. Nach Beginn der militärischen Auseinandersetzungen am 28. Februar haben Marktteilnehmer verstärkt auf mögliche Versorgungsrisiken reagiert.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-preisprognosen-zwischen-100-und-120-dollar"><span id="preisprognosen-zwischen-100-und-120-dollar">Preisprognosen zwischen 100 und 120 Dollar</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der wirtschaftliche Berater des Kreml, Kirill Dmitriew, erklärte auf der Plattform X, der Ölpreis könne von derzeit rund 72 US-Dollar auf „100 Dollar in Kürze“ steigen. Der Analyst Homayoun Falakshahi vom Analysehaus Kpler sagte dem Sender <em>BFMTV</em>, bei einer längeren militärischen Eskalation sei auch ein Anstieg auf 120 Dollar pro Barrel möglich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Besondere Aufmerksamkeit gilt der Straße von Hormus. Nach Angaben der US-Energieinformationsbehörde EIA passierten dort im Jahr 2024 täglich rund 20 Millionen Barrel Rohöl. Das entspricht etwa 20 Prozent des weltweiten Verbrauchs. Eine Blockade der Meerenge würde erhebliche Auswirkungen auf die globale Versorgung haben.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-reedereien-passen-routen-an"><span id="reedereien-passen-routen-an">Reedereien passen Routen an</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Bereits jetzt reagieren internationale Reedereien auf die Sicherheitslage. Der französische Konzern CMA CGM teilte mit, sämtliche Schiffe im Persischen Golf seien angewiesen worden, geschützte Zonen anzulaufen. Die Durchfahrt durch den Suezkanal werde bis auf Weiteres ausgesetzt, betroffene Schiffe würden über das Kap der Guten Hoffnung umgeleitet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch Hapag-Lloyd kündigte entsprechende Maßnahmen an.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Burkina Faso sucht den Austausch mit Iran</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/burkina-faso-sucht-den-austausch-mit-iran/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Feb 2026 17:47:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Burkina Faso]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[AES]]></category>
		<category><![CDATA[Iran]]></category>
		<category><![CDATA[Militär]]></category>
		<category><![CDATA[Präsident]]></category>
		<category><![CDATA[Sahel]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>FOKUS AFRIKA ist ein deutschsprachiges Online-Medienportal, welches sich auf die politischen und wirtschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents fokussiert.</p>
<p>Der iranische Präsident Masoud Pezeshkian hat am 23. Februar 2026 in Teheran den burkinischen Verteidigungsminister Celestin Simpore empfangen. Im Mittelpunkt des Treffens&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fburkina-faso-sucht-den-austausch-mit-iran%2F&amp;action_name=Burkina%20Faso%20sucht%20den%20Austausch%20mit%20Iran&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>FOKUS AFRIKA ist ein deutschsprachiges Online-Medienportal, welches sich auf die politischen und wirtschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents fokussiert.</p>

<p class="wp-block-paragraph">Der iranische Präsident Masoud Pezeshkian hat am 23. Februar 2026 in Teheran den burkinischen Verteidigungsminister Celestin Simpore empfangen. Im Mittelpunkt des Treffens stand die Ausweitung der bilateralen Beziehungen, insbesondere im Verteidigungs- und Sicherheitsbereich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Angaben der iranischen Präsidentschaft betonte Pezeshkian, der Blick Teherans auf Afrika sei strategisch, langfristig angelegt und auf gegenseitige Interessen ausgerichtet. Iran sei bereit, seine Kapazitäten in wissenschaftlichen, industriellen und verteidigungspolitischen Bereichen einzubringen, um die Beziehungen mit afrikanischen Staaten, insbesondere Burkina Faso, zu vertiefen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-betonung-strategischer-selbststandigkeit"><span id="betonung-strategischer-selbststaendigkeit">Betonung strategischer Selbstständigkeit</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Simpore würdigte bei dem Treffen die iranischen Fortschritte in der Verteidigungsindustrie und bei Hochtechnologien als Ausdruck nationaler Eigenständigkeit. Burkina Faso sehe Parallelen zwischen den eigenen sicherheitspolitischen Herausforderungen und dem iranischen Umgang mit internationalem Druck.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="999" height="660" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/HB27r8VaQAAaSlB.jpeg" alt="" class="wp-image-25055 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/HB27r8VaQAAaSlB.jpeg 999w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/HB27r8VaQAAaSlB-300x198.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/HB27r8VaQAAaSlB-768x507.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/HB27r8VaQAAaSlB-380x251.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/HB27r8VaQAAaSlB-800x529.jpeg 800w" sizes="(max-width: 999px) 100vw, 999px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Zuvor hatte Simpore in Teheran auch Gespräche mit Irans Verteidigungsminister, Brigadegeneral Aziz Nasirzadeh, geführt. Nach iranischen Angaben wurde dabei eine Intensivierung der Zusammenarbeit mit <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/westafrika/" type="category" id="64">Westafrika</a>, insbesondere im <a href="https://fokus-afrika.de/tag/sahel/" type="post_tag" id="515">Sahel</a>, erörtert.</p>
</div></div>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-kooperation-ohne-konkrete-details"><span id="kooperation-ohne-konkrete-details">Kooperation ohne konkrete Details</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Offizielle Angaben zu konkreten Rüstungsabkommen oder operativen Projekten wurden nicht veröffentlicht. In öffentlichen Mitteilungen beider Seiten ist von einer allgemeinen Bereitschaft zur sicherheitspolitischen Kooperation die Rede, ohne Details zu Umfang oder Zeitrahmen zu nennen.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="974" height="631" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/HB27r8VbwAAQYbS.jpeg" alt="" class="wp-image-25054 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/HB27r8VbwAAQYbS.jpeg 974w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/HB27r8VbwAAQYbS-300x194.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/HB27r8VbwAAQYbS-768x498.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/HB27r8VbwAAQYbS-380x246.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/HB27r8VbwAAQYbS-800x518.jpeg 800w" sizes="(max-width: 974px) 100vw, 974px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Bereits 2023 hatten beide Länder mehrere Kooperationsabkommen in zivilen Bereichen unterzeichnet. In diesem Zusammenhang war auch die Möglichkeit vertiefter Konsultationen zu Verteidigungsfragen angesprochen worden.</p>
</div></div>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-neuausrichtung-der-sahel-partnerschaften"><span id="neuausrichtung-der-sahel-partnerschaften">Neuausrichtung der Sahel-Partnerschaften</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Burkina Faso ist gemeinsam mit Mali und Niger Mitglied der Allianz der Sahel-Staaten (AES). Die drei Länder haben in den vergangenen Jahren ihre internationalen Partnerschaften neu ausgerichtet. Der Rückgang westlicher Militärpräsenz im Sahel hat Raum für neue Akteure geschaffen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Russland gilt als zentraler militärischer Partner der Übergangsregierungen. Iran verstärkt seit einiger Zeit diplomatische Initiativen in Westafrika und verbindet wirtschaftliche, politische und sicherheitspolitische Angebote.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für Ouagadougou stehen angesichts anhaltender bewaffneter Angriffe durch dschihadistische Gruppen der Ausbau operativer Fähigkeiten und die Diversifizierung externer Unterstützung im Vordergrund. Die Gespräche in Teheran fügen sich in diese breitere strategische Neuausrichtung ein.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Südafrika beginnt BRICS-Marineübung mit China, Russland und Iran vor Kapstadt</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/suedafrika-beginnt-brics-marineuebung-mit-china-russland-und-iran-vor-kapstadt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 10 Jan 2026 14:51:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Internationale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[Südafrika]]></category>
		<category><![CDATA[1]]></category>
		<category><![CDATA[5]]></category>
		<category><![CDATA[Brasilien]]></category>
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		<category><![CDATA[China]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>FOKUS AFRIKA ist ein deutschsprachiges Online-Medienportal, welches sich auf die politischen und wirtschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents fokussiert.</p>
<p>Vor der Küste Südafrikas haben China, Russland und Iran gemeinsam mit der südafrikanischen Marine eine einwöchige Marineübung begonnen.&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fsuedafrika-beginnt-brics-marineuebung-mit-china-russland-und-iran-vor-kapstadt%2F&amp;action_name=S%C3%BCdafrika%20beginnt%20BRICS-Marine%C3%BCbung%20mit%20China%2C%20Russland%20und%20Iran%20vor%20Kapstadt&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/suedafrika-beginnt-brics-marineuebung-mit-china-russland-und-iran-vor-kapstadt/">Südafrika beginnt BRICS-Marineübung mit China, Russland und Iran vor Kapstadt</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>FOKUS AFRIKA ist ein deutschsprachiges Online-Medienportal, welches sich auf die politischen und wirtschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents fokussiert.</p>

<p class="wp-block-paragraph">Vor der Küste Südafrikas haben China, Russland und Iran gemeinsam mit der südafrikanischen Marine eine einwöchige Marineübung begonnen. Die Manöver finden im Raum um Simon’s Town südlich von Kapstadt statt, dem Standort der wichtigsten Marinebasis des Landes. Die Übung trägt den Namen „Will for Peace 2026“ und soll bis zum kommenden Freitag dauern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die südafrikanischen Streitkräfte ordnen das Manöver als routinemäßige militärische Zusammenarbeit ein. Ziel sei es, Verfahren abzustimmen, operative Fähigkeiten zu verbessern und zur Sicherheit internationaler Schifffahrtsrouten beizutragen. China bezeichnet die Übung als gemeinsame Operation zum Schutz maritimer Verkehrswege und wirtschaftlicher Aktivitäten.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-marineubung-will-for-peace-2026-welche-lander-beteiligt-sind"><span id="marineuebung-will-for-peace-2026-welche-laender-beteiligt-sind">Marineübung „Will for Peace 2026“: Welche Länder beteiligt sind</span></h2>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="682" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/Chinese_sailors-1024x682.jpg" alt="" class="wp-image-23435 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/Chinese_sailors-1024x682.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/Chinese_sailors-300x200.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/Chinese_sailors-768x511.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/Chinese_sailors-1536x1022.jpg 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/Chinese_sailors-380x253.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/Chinese_sailors-800x533.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/Chinese_sailors-1160x772.jpg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/Chinese_sailors.jpg 1920w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">An den Übungen beteiligen sich Kriegsschiffe aus China, Russland, Iran und Südafrika. China und Iran entsenden Zerstörer, Russland Korvetten. Südafrika beteiligt sich mit einer Fregatte. Darüber hinaus sind weitere Staaten aus dem erweiterten BRICS-Umfeld als Beobachter eingebunden, darunter Brasilien, Indonesien und Äthiopien.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">BRICS umfasst neben Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika inzwischen auch <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/nordafrika/agypten/">Ägypten</a>, <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/ostafrika/athiopien/">Äthiopien</a>, <a href="https://fokus-afrika.de/tag/iran/">Iran</a>, <a href="https://fokus-afrika.de/tag/saudi-arabien/">Saudi-Arabien</a>, die <a href="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G6JhJz6XUAEkjan.jpeg">Vereinigten Arabischen Emirate</a> und Indonesien. Die Marineübung wird von China geführt.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-militarische-inhalte-und-erklarte-ziele"><span id="militaerische-inhalte-und-erklaerte-ziele">Militärische Inhalte und erklärte Ziele</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Zum Übungsprogramm gehören maritime Einsatzszenarien, darunter Angriffe auf Seeziele sowie Rettungsoperationen im Rahmen von Anti-Terror-Einsätzen. Nach Darstellung der südafrikanischen Streitkräfte dient das Manöver dem Austausch von Erfahrungen und der Verbesserung der Zusammenarbeit zwischen den beteiligten Marinen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der südafrikanische Einsatzkommandeur Captain Nndwakhulu Thomas Thamaha erklärte bei der Eröffnung, die Übung sei Ausdruck des gemeinsamen Willens zur Kooperation in einem zunehmend komplexen maritimen Umfeld. Die Sicherheit von Handelsrouten und maritimen Wirtschaftsaktivitäten stehe im Mittelpunkt.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-marineubung-will-for-peace-2026-welche-lander-beteiligt-sind-0"><span id="marineuebung-will-for-peace-2026-welche-laender-beteiligt-sind-2">Marineübung „Will for Peace 2026“: Welche Länder beteiligt sind</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Marineübung findet in einer Phase erhöhter internationaler Spannungen statt. In den vergangenen Tagen hatten militärische und wirtschaftliche Maßnahmen der Vereinigten Staaten in Lateinamerika und auf See für Reaktionen aus Moskau und Teheran gesorgt. Vor diesem Hintergrund wird die Übung von Beobachtern als politisch sensibel eingestuft.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/1920px-PLAN_Qi_Ji_Guang_2019-2-1024x768.jpg" alt="" class="wp-image-23437 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/1920px-PLAN_Qi_Ji_Guang_2019-2-1024x768.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/1920px-PLAN_Qi_Ji_Guang_2019-2-300x225.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/1920px-PLAN_Qi_Ji_Guang_2019-2-768x576.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/1920px-PLAN_Qi_Ji_Guang_2019-2-1536x1152.jpg 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/1920px-PLAN_Qi_Ji_Guang_2019-2-200x150.jpg 200w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/1920px-PLAN_Qi_Ji_Guang_2019-2-260x195.jpg 260w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/1920px-PLAN_Qi_Ji_Guang_2019-2-380x285.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/1920px-PLAN_Qi_Ji_Guang_2019-2-800x600.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/1920px-PLAN_Qi_Ji_Guang_2019-2-1160x870.jpg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/1920px-PLAN_Qi_Ji_Guang_2019-2.jpg 1920w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Die gemeinsame Präsenz chinesischer, russischer und iranischer Kriegsschiffe vor Südafrika dürfte die Beziehungen zwischen Pretoria und Washington weiter belasten. Die US-Regierung hat Südafrika zuletzt wiederholt für seine außenpolitische Positionierung kritisiert, insbesondere im Zusammenhang mit den Beziehungen zu Russland und Iran sowie mit der Rolle Südafrikas innerhalb der BRICS-Gruppe.</p>
</div></div>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-reaktionen-innerhalb-sudafrikas"><span id="reaktionen-innerhalb-suedafrikas">Reaktionen innerhalb Südafrikas</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die südafrikanische Regierung weist den Vorwurf einer politischen Provokation zurück. Der stellvertretende Verteidigungsminister Bantu Holomisa erklärte, die Übung sei lange im Voraus geplant worden und stehe nicht im Zusammenhang mit aktuellen internationalen Entwicklungen. Südafrika pflege militärische Kooperationen mit verschiedenen Partnern und sehe darin keinen Widerspruch zu seiner außenpolitischen Linie.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kritik kommt aus der Regierungskoalition. Die Democratic Alliance, zweitgrößte Partei in der Regierungskoalition, sprach sich gegen die Marineübung aus. Die Partei erklärte, die Bezeichnung als BRICS-Kooperation verschleiere eine zunehmende militärische Annäherung an Staaten wie Russland und Iran. Dies schade dem internationalen Ansehen Südafrikas.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-brics-fruhere-ubungen-und-internationale-einordnung"><span id="brics-fruehere-uebungen-und-internationale-einordnung">BRICS, frühere Übungen und internationale Einordnung</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die aktuelle Marineübung knüpft an frühere gemeinsame Manöver an. China, Russland und Südafrika hatten bereits 2019 erstmals zusammen trainiert. Auch 2023 hatte Südafrika Marineübungen mit Russland und China abgehalten, was international auf Kritik stieß, da sie zeitlich mit dem Jahrestag des russischen Angriffs auf die Ukraine zusammenfielen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die diesjährige Übung war ursprünglich für November vorgesehen, wurde jedoch wegen einer Terminkollision mit dem <a href="https://fokus-afrika.de/trump-sagt-teilnahme-am-g20-gipfel-in-suedafrika-ab/">G20-Gipfel in Johannesburg</a> verschoben. Der G20-Gipfel markierte für Südafrika einen zentralen außenpolitischen Termin, während die BRICS-Staaten ihre sicherheitspolitische Zusammenarbeit zuletzt sichtbarer ausgebaut haben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Marineübung vor Kapstadt verdeutlicht die sicherheitspolitische Dimension dieser Zusammenarbeit und unterstreicht Südafrikas Rolle als strategischer Akteur an einer der wichtigsten maritimen Schnittstellen zwischen Atlantik und Indischem Ozean.</p>
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			<media:title type="html">Chinese_sailors</media:title>
			<media:description type="html">Chinese sailors stand in formation before a visit by Chief of Naval Operations (CNO) Adm. John Richardson to the People&#039;s Liberation Army (Navy) (PLA(N)) headquarters in Beijing Jan. 14, 2019. Richardson is on a three-day visit to Beijing and Nanjing to continue the ongoing dialog between the two heads of navy and encourage professional interactions at sea, specifically addressing risk reduction and operational safety measures to prevent unwanted and unnecessary escalation. (U.S. Navy Photo by Chief Mass Communication Specialist Elliott Fabrizio)</media:description>
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			<media:title type="html">1920px-PLAN_Qi_Ji_Guang_2019-2</media:title>
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	</item>
		<item>
		<title>AES will gemeinsame Streitkräfte für den Kampf gegen den Terrorismus im Sahel</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/aes-will-gemeinsame-streitkraefte-fuer-den-kampf-gegen-den-terrorismus-im-sahel/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 08 Nov 2025 18:41:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Burkina Faso]]></category>
		<category><![CDATA[Kontinentale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[Mali]]></category>
		<category><![CDATA[Niger]]></category>
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		<category><![CDATA[Übergangsregierung]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>FOKUS AFRIKA ist ein deutschsprachiges Online-Medienportal, welches sich auf die politischen und wirtschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents fokussiert.</p>
<p>In Niamey hat am 7. November 2025 eine hochrangige Sitzung der Verteidigungsminister der Allianz der Sahelstaaten (AES) stattgefunden, unter dem Vorsitz des nigrischen Staatschefs General&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Faes-will-gemeinsame-streitkraefte-fuer-den-kampf-gegen-den-terrorismus-im-sahel%2F&amp;action_name=AES%20will%20gemeinsame%20Streitkr%C3%A4fte%20f%C3%BCr%20den%20Kampf%20gegen%20den%20Terrorismus%20im%20Sahel&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/aes-will-gemeinsame-streitkraefte-fuer-den-kampf-gegen-den-terrorismus-im-sahel/">AES will gemeinsame Streitkräfte für den Kampf gegen den Terrorismus im Sahel</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>FOKUS AFRIKA ist ein deutschsprachiges Online-Medienportal, welches sich auf die politischen und wirtschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents fokussiert.</p>

<p class="wp-block-paragraph">In <strong>Niamey</strong> hat am <strong>7. November 2025</strong> eine hochrangige Sitzung der Verteidigungsminister der <strong>Allianz der Sahelstaaten (AES)</strong> stattgefunden, unter dem Vorsitz des nigrischen Staatschefs <strong>General Abdourahamane Tiani</strong>. Anwesend waren die Verteidigungsminister <strong>General Sadio Camara</strong> (Mali), <strong>General Célestin Simporé</strong> (Burkina Faso) und <strong>General</strong> <strong>Salifou Mody</strong> (Niger). Ziel des Treffens war die beschleunigte <strong>Operationialisierung der gemeinsamen AES-Streitkräfte</strong>, die künftig als „Force Unifiée“ zur Verteidigung des Sahelraums fungieren soll.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-niamey-verteidigungsminister-der-aes-staaten-beschliessen-nachste-schritte"><span id="niamey-verteidigungsminister-der-aes-staaten-beschliessen-naechste-schritte">Niamey: Verteidigungsminister der AES-Staaten beschließen nächste Schritte</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Beratungen folgten dem Treffen der Generalstabschefs vom 19. Oktober, bei dem die technischen Grundlagen für Kommandostruktur, Nachrichtendienstkoordinierung, Logistik und Einsatzregeln erarbeitet wurden. In Niamey beschlossen die Minister nun die Einrichtung eines <strong>gemeinsamen Planungs- und Lagezentrums</strong>, das künftig die militärische Abstimmung und operative Planung in Echtzeit ermöglichen soll.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die gemeinsame Erklärung betont, dass die AES mehr sei als eine militärische Koalition. Sie stehe für die <strong>Rückgewinnung politischer und sicherheitspolitischer Souveränität</strong> und den Willen der Sahelstaaten, ihre Verteidigung selbst in die Hand zu nehmen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-selbstbestimmung-der-aes-und-regionale-stabilitat"><span id="selbstbestimmung-der-aes-und-regionale-stabilitaet">Selbstbestimmung der AES und regionale Stabilität</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Unter der Führung von <strong>General Assimi Goïta</strong> (Mali), <strong>Capitaine Ibrahim Traoré</strong> (Burkina Faso) und <strong>General Abdourahamane Tiani</strong> (Niger) verfolgen die drei Länder eine sicherheitspolitische Linie, die auf <strong>Autonomie, gegenseitige Solidarität und kollektive Verteidigung</strong> setzt. Die Allianz soll es den Mitgliedern ermöglichen, <strong>Terrorgruppen im Sahel ohne ausländische Unterstützung</strong> zu bekämpfen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Angesichts der angespannten Sicherheitslage bleibt die Herausforderung groß:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Im <strong>Mali</strong> erschweren Treibstoffmangel und Angriffe auf Nachschubkonvois die Versorgung entlegener Regionen.</li>



<li>In <strong>Burkina Faso</strong> verüben Gruppen des <strong>JNIM</strong> und des sogenannten Islamischen Staates wiederholt Anschläge auf Ortschaften.</li>



<li>In <strong>Niger</strong> versuchen verbliebene Netzwerke, Grenzgebiete zu destabilisieren.</li>
</ul>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="575" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/general-tiani-abdourahamane-president-sadio-camara-ministres-defense-armee-mali-general-salifou-mody-niger-Ibroh-Amadou-Bacharou-celestin-Simpore-bukina-faso-operationnalisation-force-unifiee-AES-1024x575.jpg" alt="" class="wp-image-21749 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/general-tiani-abdourahamane-president-sadio-camara-ministres-defense-armee-mali-general-salifou-mody-niger-Ibroh-Amadou-Bacharou-celestin-Simpore-bukina-faso-operationnalisation-force-unifiee-AES-1024x575.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/general-tiani-abdourahamane-president-sadio-camara-ministres-defense-armee-mali-general-salifou-mody-niger-Ibroh-Amadou-Bacharou-celestin-Simpore-bukina-faso-operationnalisation-force-unifiee-AES-300x169.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/general-tiani-abdourahamane-president-sadio-camara-ministres-defense-armee-mali-general-salifou-mody-niger-Ibroh-Amadou-Bacharou-celestin-Simpore-bukina-faso-operationnalisation-force-unifiee-AES-768x432.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/general-tiani-abdourahamane-president-sadio-camara-ministres-defense-armee-mali-general-salifou-mody-niger-Ibroh-Amadou-Bacharou-celestin-Simpore-bukina-faso-operationnalisation-force-unifiee-AES-1536x863.jpg 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/general-tiani-abdourahamane-president-sadio-camara-ministres-defense-armee-mali-general-salifou-mody-niger-Ibroh-Amadou-Bacharou-celestin-Simpore-bukina-faso-operationnalisation-force-unifiee-AES-380x214.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/general-tiani-abdourahamane-president-sadio-camara-ministres-defense-armee-mali-general-salifou-mody-niger-Ibroh-Amadou-Bacharou-celestin-Simpore-bukina-faso-operationnalisation-force-unifiee-AES-800x450.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/general-tiani-abdourahamane-president-sadio-camara-ministres-defense-armee-mali-general-salifou-mody-niger-Ibroh-Amadou-Bacharou-celestin-Simpore-bukina-faso-operationnalisation-force-unifiee-AES-1160x652.jpg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/general-tiani-abdourahamane-president-sadio-camara-ministres-defense-armee-mali-general-salifou-mody-niger-Ibroh-Amadou-Bacharou-celestin-Simpore-bukina-faso-operationnalisation-force-unifiee-AES.jpg 1632w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Trotz dieser Lage bekräftigten die Verteidigungsminister ihren Willen, die <strong>Force Unifiée</strong> rasch einsatzbereit zu machen. „Diese Kraft wird kein Symbol, sondern eine reale Verteidigungslinie zum Schutz unserer Bevölkerung sein“, erklärte <strong>General Salifou Mody</strong> aus Niger.</p>
</div></div>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-uber-militarische-kooperation-hinaus"><span id="ueber-militaerische-kooperation-hinaus">Über militärische Kooperation hinaus</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die AES versteht sich zunehmend als <strong>panafrikanisches Projekt</strong> mit breiterer Agenda. Neben Sicherheitsfragen soll auch die <strong>wirtschaftliche, energetische und bildungspolitische Zusammenarbeit</strong> vertieft werden. Vorgesehen sind Programme zur militärischen Ausbildung, zur Energieintegration und zur Entwicklung eines gemeinsamen diplomatischen Profils auf internationaler Ebene.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Beobachter sprechen bereits von einer <strong>„neuen strategischen Achse des Sahel“</strong>, die das Ziel verfolgt, externe Abhängigkeiten zu reduzieren und gleichzeitig die regionale Handlungsfähigkeit zu stärken.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-usa-halten-diplomatischen-kontakt-zu-bamako"><span id="usa-halten-diplomatischen-kontakt-zu-bamako">USA halten diplomatischen Kontakt zu Bamako</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Parallel zu dieser Entwicklung zeigt <strong>Washington</strong> verstärkte Bemühungen, den Dialog mit dem <strong>Mali der Übergangsregierung</strong> aufrechtzuerhalten. Nach einer Phase der Distanz infolge von Sicherheitswarnungen an US-Bürger fand am <strong>7. November</strong> ein Telefonat zwischen dem <strong>US-Staatssekretär Christopher Landau</strong> und dem malischen Außenminister <strong>Abdoulaye Diop</strong> statt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Landau würdigte laut US-Botschaft die <strong>„Effizienz und Entschlossenheit der malischen Streitkräfte (FAMa) im Kampf gegen terroristische Gruppen“</strong> und betonte, die USA wollten die <strong>Kooperation trotz geopolitischer Differenzen fortsetzen</strong>.</p>



<blockquote class="twitter-tweet"><p lang="en" dir="ltr">The US commends the armed forces of Mali 🇲🇱 in their fight against Islamic extremist militants (JNIM). Today I had an excellent conversation with Mali’s Foreign Minister <a href="https://twitter.com/AbdoulayeDiop8?ref_src=twsrc%5Etfw">@AbdoulayeDiop8</a> to discuss our shared security interests in the region. Look forward to greater cooperation! <a href="https://t.co/E3tge3sLnJ">pic.twitter.com/E3tge3sLnJ</a></p>— Christopher Landau (@DeputySecState) <a href="https://twitter.com/DeputySecState/status/1985832509410861279?ref_src=twsrc%5Etfw">November 4, 2025</a></blockquote> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>



<p class="wp-block-paragraph">Dieser Schritt wird als Versuch gewertet, eine <strong>neue Balance zwischen strategischer Präsenz und Respekt vor nationaler Souveränität</strong> zu finden. Washingtons Haltung spiegle das Bemühen wider, sich nicht aus der Sahelregion zurückzuziehen, sondern die Zusammenarbeit mit Mali auf eine pragmatische, weniger einseitige Grundlage zu stellen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-multipolare-realitat-des-sahel"><span id="multipolare-realitaet-des-sahel">Multipolare Realität des Sahel</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Dialog erfolgt in einem geopolitischen Umfeld, das sich stark gewandelt hat. Mali pflegt inzwischen <strong>enge Beziehungen zu <a href="https://fokus-afrika.de/tag/russland/">Russland</a>, <a href="https://fokus-afrika.de/tag/china/">China</a>, <a href="https://fokus-afrika.de/tag/turkei/">Türkei</a> und <a href="https://fokus-afrika.de/tag/iran/">Iran</a></strong> und bezieht regelmäßig <strong>russische Energie- und Verteidigungslieferungen</strong>, um Engpässe infolge der westlichen Sanktionen auszugleichen.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G46nQu7W0AACkrM.jpeg" alt="" class="wp-image-21750 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G46nQu7W0AACkrM.jpeg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G46nQu7W0AACkrM-300x200.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G46nQu7W0AACkrM-768x512.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G46nQu7W0AACkrM-380x253.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G46nQu7W0AACkrM-800x534.jpeg 800w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Mit der Gründung der <strong>AES</strong> schafft sich Bamako politischen Rückhalt aus der Region, während westliche Akteure ihre Strategien anpassen müssen. Landau’s Gespräch mit Diop wird daher als <strong>Zeichen des Realismus</strong> interpretiert: Die USA erkennen an, dass sie Mali nur durch <strong>gleichberechtigten Dialog</strong> statt durch Druck oder Konditionalität erreichen können.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">In Bamako sieht man dies als Bestätigung des neuen Kurses. „Der Sahel ist nicht länger ein Einsatzgebiet, sondern ein geopolitischer Akteur“, heißt es aus Regierungskreisen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-ein-neuer-sicherheitspolitischer-und-diplomatischer-kurs"><span id="ein-neuer-sicherheitspolitischer-und-diplomatischer-kurs">Ein neuer sicherheitspolitischer und diplomatischer Kurs</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Sowohl die Entwicklung der AES als auch der wiederaufgenommene US-Kontakt deuten auf eine <strong>Neuordnung der Machtbeziehungen im Sahel</strong> hin. Während die <strong>Force Unifiée</strong> als Symbol regionaler Selbstbehauptung gilt, bleibt die internationale Kooperation – insbesondere mit den USA – ein <strong>entscheidender Faktor für Stabilität und Ressourcenfluss</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die <strong>doppelte Strategie</strong> Bamakos – regionale Souveränität und selektive Partnerschaften – spiegelt die wachsende Überzeugung wider, dass die Zukunft des Sahel <strong>nicht in Abhängigkeit, sondern in Eigenverantwortung und strategischer Diversifizierung</strong> liegt.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Tunesiens Außenminister Nafti fordert Erfüllung von Klimazusagen</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/tunesiens-aussenminister-nafti-fordert-erfuellung-von-klimazusagen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 28 Sep 2025 15:03:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Internationale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[Tunesien]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Iran]]></category>
		<category><![CDATA[Katar]]></category>
		<category><![CDATA[Menschenrechte]]></category>
		<category><![CDATA[Migration]]></category>
		<category><![CDATA[Syrien]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://fokus-afrika.de/?p=20367</guid>

					<description><![CDATA[<p>FOKUS AFRIKA ist ein deutschsprachiges Online-Medienportal, welches sich auf die politischen und wirtschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents fokussiert.</p>
<p>Mohamed Ali Nafti, Außenminister für Auswärtige Angelegenheiten, Migration und im Ausland lebende Tunesier, kritisierte die Unfähigkeit des Sicherheitsrats,&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ftunesiens-aussenminister-nafti-fordert-erfuellung-von-klimazusagen%2F&amp;action_name=Tunesiens%20Au%C3%9Fenminister%20Nafti%20fordert%20Erf%C3%BCllung%20von%20Klimazusagen&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/tunesiens-aussenminister-nafti-fordert-erfuellung-von-klimazusagen/">Tunesiens Außenminister Nafti fordert Erfüllung von Klimazusagen</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>FOKUS AFRIKA ist ein deutschsprachiges Online-Medienportal, welches sich auf die politischen und wirtschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents fokussiert.</p>

<p class="wp-block-paragraph">Mohamed Ali Nafti, Außenminister für Auswärtige Angelegenheiten, Migration und im Ausland lebende Tunesier, kritisierte die Unfähigkeit des Sicherheitsrats, die „schreckliche humanitäre Tragödie“ in Gaza zu beenden. Er sprach von einem „genozidalen Krieg und Aushungern“ der Palästinenser und verurteilte Ankündigungen der „brutalen Besatzungsmacht“, den Gazastreifen erneut zu besetzen und die Bevölkerung zu vertreiben. Tunesien bekräftigte das Recht Palästinas auf Unabhängigkeit, volle Souveränität und Selbstbestimmung. Nafti begrüßte die „Welle“ von Staaten, die Palästina anerkennen, und verband damit die Erwartung auf eine Vollmitgliedschaft in den Vereinten Nationen.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-nafti-mit-appell-an-sicherheitsrat"><span id="nafti-mit-appell-an-sicherheitsrat">Nafti mit Appell an Sicherheitsrat</span></h3>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="682" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/G17z0igWAAAE0th-1024x682.avif" alt="" class="wp-image-20369 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/G17z0igWAAAE0th-1024x682.avif 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/G17z0igWAAAE0th-300x200.avif 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/G17z0igWAAAE0th-768x512.avif 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/G17z0igWAAAE0th-1536x1023.avif 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/G17z0igWAAAE0th-380x253.avif 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/G17z0igWAAAE0th-800x533.avif 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/G17z0igWAAAE0th-1160x773.avif 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/G17z0igWAAAE0th.avif 1600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Er forderte den Sicherheitsrat auf, „unverzüglich“ gegen wiederholte Verletzungen gegenüber <a href="https://fokus-afrika.de/tag/syrien/">Syrien</a>, Libanon, <a href="https://fokus-afrika.de/tag/iran/">Iran</a> und <a href="https://fokus-afrika.de/tag/katar/">Katar</a> einzuschreiten. Für <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/nordafrika/libyen/">Libyen</a> betonte er, die Frage sei eine „rein innere Angelegenheit“. Tunesien unterstütze die Souveränität und territoriale Integrität Syriens. Als Teil Afrikas verlangte er verstärkte internationale und UN-Anstrengungen bei Krisen, die mehrere afrikanische Staaten betreffen, und hob den Ansatz „afrikanische Lösungen für afrikanische Probleme“ hervor.</p>
</div></div>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-klimafinanzierung-migration-und-internationale-finanzarchitektur"><span id="klimafinanzierung-migration-und-internationale-finanzarchitektur">Klimafinanzierung, Migration und internationale Finanzarchitektur</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Nafti erinnerte daran, dass Entwicklungsländer nur begrenzt zu globalen Emissionen beitragen, jedoch „die sich verschärfenden Klimarisiken“ tragen. Er verlangte, zugesagte jährliche Mittel von 300 Milliarden US-Dollar zu mobilisieren und einen Anteil gezielt für Anpassungsprogramme bereitzustellen. Er plädierte für praktikable Zugangsmechanismen, die Aktivierung des Fonds für Verluste und Schäden sowie planbare Finanzierungswege, die Verwundbarkeit adäquat berücksichtigen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zugleich erneuerte er den Ruf nach einer umfassenden Reform des internationalen Finanzierungssystems. Zentrale Punkte seien die Rückführung veruntreuter und außer Landes geschaffter Vermögenswerte, die Stärkung internationaler Gerechtigkeit und das Recht der Menschen auf Entwicklung. Beim Thema irreguläre <a href="https://fokus-afrika.de/tag/migration/">Migration</a> unterstrich er, Tunesien respektiere die <a href="https://fokus-afrika.de/tag/menschenrechte/">Menschenrechte</a> und lehne Diskriminierung und Hassrede ab. Der Staat unternehme „alles Mögliche“, um Leben von Migranten an Land und auf See zu retten. Tunesien lehne jedoch die Rolle eines Transitlandes für Opfer von Schleuser- und Menschenhandelsnetzwerken ab. „Migration muss eine Wahl sein und keine Notwendigkeit“, sagte Nafti.</p>



<blockquote class="twitter-tweet"><p lang="en" dir="ltr"><a href="https://twitter.com/hashtag/Tunisia?src=hash&ref_src=twsrc%5Etfw">#Tunisia</a> is an important partner in the Mediterranean region. We work closely together, particularly on skilled labour migration. We agree that the work of the <a href="https://twitter.com/UN?ref_src=twsrc%5Etfw">@UN</a> deserves our full support. <a href="https://twitter.com/AussenMinDE?ref_src=twsrc%5Etfw">@AussenMinDE</a> met with <a href="https://twitter.com/MohamedAliNafti?ref_src=twsrc%5Etfw">@MohamedAliNafti</a> on the sidelines of <a href="https://twitter.com/hashtag/UNGA80?src=hash&ref_src=twsrc%5Etfw">#UNGA80</a>. <a href="https://t.co/WLZ7rwk3wO">pic.twitter.com/WLZ7rwk3wO</a></p>— GermanForeignOffice (@GermanyDiplo) <a href="https://twitter.com/GermanyDiplo/status/1971793904967287217?ref_src=twsrc%5Etfw">September 27, 2025</a></blockquote> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>



<p class="wp-block-paragraph">Nafti verband die klima- und finanzpolitischen Forderungen mit regionalen Stabilitätsaspekten. Nachhaltige Finanzierung, wirksame Anpassung und rechtsstaatliche Verfahren seien Voraussetzung, um humanitäre Krisen zu mindern und strukturelle Verwundbarkeit zu reduzieren. Der multilaterale Rahmen müsse handlungsfähig sein und Entscheidungen zeitnah in Umsetzung überführen.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&rec=1&url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ftunesiens-aussenminister-nafti-fordert-erfuellung-von-klimazusagen%2F&action_name=Tunesiens%20Au%C3%9Fenminister%20Nafti%20fordert%20Erf%C3%BCllung%20von%20Klimazusagen&urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /><p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/tunesiens-aussenminister-nafti-fordert-erfuellung-von-klimazusagen/">Tunesiens Außenminister Nafti fordert Erfüllung von Klimazusagen</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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		<title>Nigers Premierminister Lamine Zeine Ali Mahaman wirft Frankreich Destabilisierung vor</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/nigers-premierminister-lamine-zeine-ali-mahaman-wirft-frankreich-destabilisierung-vor/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 28 Sep 2025 12:53:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Internationale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[Niger]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
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		<category><![CDATA[Gewalt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>FOKUS AFRIKA ist ein deutschsprachiges Online-Medienportal, welches sich auf die politischen und wirtschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents fokussiert.</p>
<p>Premierminister Lamine Zeine Ali Mahaman betonte in seiner Ansprache vor der UN-Generalversammlung die Tradition des Zusammenlebens und der&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fnigers-premierminister-lamine-zeine-ali-mahaman-wirft-frankreich-destabilisierung-vor%2F&amp;action_name=Nigers%20Premierminister%20Lamine%20Zeine%20Ali%20Mahaman%20wirft%20Frankreich%20Destabilisierung%20vor&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/nigers-premierminister-lamine-zeine-ali-mahaman-wirft-frankreich-destabilisierung-vor/">Nigers Premierminister Lamine Zeine Ali Mahaman wirft Frankreich Destabilisierung vor</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>FOKUS AFRIKA ist ein deutschsprachiges Online-Medienportal, welches sich auf die politischen und wirtschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents fokussiert.</p>

<p class="wp-block-paragraph">Premierminister Lamine Zeine Ali Mahaman betonte in seiner Ansprache vor der UN-Generalversammlung die Tradition des Zusammenlebens und der Solidarität im Sahel. Er erklärte, Niger unterstütze Initiativen für internationale Kooperation, Frieden und Entwicklung und lehne Maßnahmen ab, die diese Ziele unterminieren. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Premierminister Mahaman verurteilte, in seinen Worten, den „Völkermord <a href="https://fokus-afrika.de/tag/israel/">Israels</a> in Gaza“ sowie Angriffe auf <a href="https://fokus-afrika.de/tag/iran/">Iran</a> und <a href="https://fokus-afrika.de/tag/katar/">Katar</a>. Er kritisierte die Bagatellisierung von Gewalt in der <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/zentralafrika/dr-kongo/">Demokratischen Republik Kongo</a>, im <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/nordafrika/sudan/">Sudan</a> und im <a href="https://fokus-afrika.de/tag/sahel/">Sahel</a> und sprach einigen internationalen Mächten Mitverantwortung zu.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-mahaman-zu-sicherheit-im-sahel-terrorismusvorwurfe-und-internationale-verantwortung"><span id="mahaman-zu-sicherheit-im-sahel-terrorismusvorwuerfe-und-internationale-verantwortung">Mahaman zu Sicherheit im Sahel, Terrorismusvorwürfe und internationale Verantwortung</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Zur Sicherheitslage sagte er, westliche Militärpräsenz habe Terrorismus nicht eingedämmt. Stattdessen habe sich die Bedrohung ausgedehnt. Die „wahren Anführer“ der Gruppen kämen von außerhalb der Region, verfügten über erhebliche Ressourcen und übten „beispiellose, wahllose Gewalt“ aus, die der lokalen Kultur fremd sei. Die Region habe „noch nie eine derart blutige, sinnlose Gewalt in diesem Ausmaß erlebt“. </p>



<blockquote class="twitter-tweet" data-media-max-width="560"><p lang="fr" dir="ltr"><a href="https://twitter.com/hashtag/ONU?src=hash&ref_src=twsrc%5Etfw">#ONU</a><a href="https://twitter.com/hashtag/80%C3%A8me_AG?src=hash&ref_src=twsrc%5Etfw">#80ème_AG</a> <br>New-York, 27.09.2025<br> <a href="https://twitter.com/hashtag/AES?src=hash&ref_src=twsrc%5Etfw">#AES</a> État du Niger 🇳🇪<br><br>🛑 Déclaration Historique de S.E.M Ali Mahaman Lamine Zeine, Premier Ministre et Ministre de l&#39;Économie et des Finances de l&#39;<a href="https://twitter.com/hashtag/AES?src=hash&ref_src=twsrc%5Etfw">#AES</a> État du Niger 🇳🇪 à la 80ème Assemblée Générale des Nations Unies, 27.09.2025 <br>👏🏻👏🏻👍🏼🤝🏼… <a href="https://t.co/aJ62Y08gWH">pic.twitter.com/aJ62Y08gWH</a></p>— M.PORGO (@rafayaporgo) <a href="https://twitter.com/rafayaporgo/status/1971986692161565062?ref_src=twsrc%5Etfw">September 27, 2025</a></blockquote> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>



<p class="wp-block-paragraph">Er warf <a href="https://fokus-afrika.de/tag/frankreich/">Frankreich</a> vor, Niger zu destabilisieren, darunter die Ausbildung von Terroristen, das Schüren interethnischer Spannungen, Desinformation, die Anheizung regionaler Konflikte sowie wirtschaftlichen und finanziellen Druck. Diese Vorwürfe stellte er in einen historischen Kontext von „Plünderung“ und „totalem Krieg“ seit dem 19. Jahrhundert. Uranförderung habe der Bevölkerung „Elend, Verschmutzung, Rebellion, Korruption und Verzweiflung“ gebracht, während Frankreich profitiert habe.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-souveranitat-innenpolitische-agenda-und-forderungen-an-das-multilaterale-system"><span id="souveraenitaet-innenpolitische-agenda-und-forderungen-an-das-multilaterale-system">Souveränität, innenpolitische Agenda und Forderungen an das multilaterale System</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Seit 2023, so der Premierminister, habe der Nationale Rat für die Wahrung der Heimat (CNSP) Kräfte entfernt, die Souveränität und Sicherheitsaufbau behindert hätten. Niger habe „unfaire“ Abkommen beendet. Das Land verfolge nun eine Charta der Neugründung, stärke Institutionen, eröffne neue diplomatische Vertretungen und starte ein groß angelegtes Agrarprogramm zur Ernährungssouveränität. Makroökonomische Reformen sollten Stabilität fördern. Niger setze auf integre Regierungsführung und lade ausländische Investoren ein. Trotz anhaltender Belastungen sehe er eine „Renaissance“ des Landes. Niger breche nicht mit der internationalen Gemeinschaft, sondern bekräftige Souveränität und Würde.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/G1f-n-eWQAEgpEE-1024x683.avif" alt="" class="wp-image-20346 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/G1f-n-eWQAEgpEE-1024x683.avif 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/G1f-n-eWQAEgpEE-300x200.avif 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/G1f-n-eWQAEgpEE-768x512.avif 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/G1f-n-eWQAEgpEE-380x253.avif 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/G1f-n-eWQAEgpEE-800x533.avif 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/G1f-n-eWQAEgpEE-1160x773.avif 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/G1f-n-eWQAEgpEE.avif 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Zur Rolle der Vereinten Nationen sagte Lamine Zeine Ali Mahaman, das System sei durch Vetos westlicher Staaten gelähmt. Die UN müssten reformiert und inklusiver werden, mit voller Mitsprache Afrikas in den Entscheidungsorganen, einschließlich des Sicherheitsrats.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Er bekräftigte den Glauben an den Multilateralismus als Weg zur Bewältigung globaler Herausforderungen, forderte jedoch ein „gerechteres“ System, das die Interessen des Globalen Südens stärker abbildet.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<item>
		<title>Russland bekommt Marinebasis am Roten Meer</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/russland-bekommt-marinebasis-am-roten-meer/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Feb 2025 00:29:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Sudan]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[Handel]]></category>
		<category><![CDATA[Iran]]></category>
		<category><![CDATA[Militär]]></category>
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		<category><![CDATA[UN]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>FOKUS AFRIKA ist ein deutschsprachiges Online-Medienportal, welches sich auf die politischen und wirtschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents fokussiert.</p>
<p>Der sudanesische Außenminister Ali Yousuf Ahmed Al-Sharif hat bei einem offiziellen Besuch in Moskau die Rolle Russlands im&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Frussland-bekommt-marinebasis-am-roten-meer%2F&amp;action_name=Russland%20bekommt%20Marinebasis%20am%20Roten%20Meer&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>FOKUS AFRIKA ist ein deutschsprachiges Online-Medienportal, welches sich auf die politischen und wirtschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents fokussiert.</p>

<p class="wp-block-paragraph">Der sudanesische Außenminister Ali Yousuf Ahmed Al-Sharif hat bei einem offiziellen Besuch in Moskau die Rolle <a href="https://fokus-afrika.de/tag/russland/">Russlands</a> im UN-<a href="https://fokus-afrika.de/tag/sicherheitsrat/">Sicherheitsrat</a> gewürdigt und eine verstärkte Zusammenarbeit zwischen beiden Ländern betont. Im Rahmen einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem russischen Außenminister Sergej Lawrow dankte Al-Sharif Russland für seine Unterstützung bei der Blockade einer Resolution, die eine internationale UN-Intervention in Sudan ermöglicht hätte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Wir lehnen jegliche Einmischung in die inneren Angelegenheiten des Sudan ab“, erklärte Al-Sharif. „Wir sind hier, um der russischen Führung, der Regierung und dem Außenministerium für ihre solidarische Haltung im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen zu danken.“</p>



<h3 id="sudan-und-russland-einigen-sich-auf-marinebasis-am-roten-meer" class="wp-block-heading">Sudan und Russland einigen sich auf Marinebasis am Roten Meer</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Im Rahmen der Gespräche wurde zudem eine endgültige Vereinbarung über die Errichtung eines russischen Marinestützpunkts an der sudanesischen Küste des Roten Meeres getroffen. Bereits 2020 hatten beide Länder eine vorläufige Übereinkunft für ein logistisches Zentrum der russischen Marine mit einer maximalen Kapazität von 300 Soldaten und vier Kriegsschiffen, darunter auch nuklearbetriebene Einheiten, unterzeichnet. Die Umsetzung war jedoch bisher ins Stocken geraten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Sudan und Russland haben eine Einigung über die Marinebasis erzielt. Es gibt keine Hindernisse mehr, und wir haben in dieser Angelegenheit vollständiges Einvernehmen“, erklärte Al-Sharif. Lawrow lobte die positive Entwicklung der Beziehungen zwischen beiden Ländern und bekräftigte Russlands Unterstützung für Sudan auf internationaler Ebene.</p>



<h3 id="rohstoffe-und-waffenlieferungen" class="wp-block-heading">Rohstoffe und Waffenlieferungen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Neben sicherheitspolitischen Themen standen wirtschaftliche Kooperationen im Mittelpunkt der Gespräche. Sudan lädt russische Unternehmen ein, in Sektoren wie Gold, Öl, Gas und Elektrizität zu investieren. Al-Sharif erörterte mit russischen Regierungsvertretern zudem Möglichkeiten zur weiteren Stärkung der politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Beziehungen. Beide Seiten bekräftigten ihre Absicht, die bilaterale Zusammenarbeit auf eine strategische Partnerschaft auszuweiten.</p>


<blockquote class="twitter-tweet">
<p lang="en" dir="ltr">🎙 FM Sergey <a href="https://twitter.com/hashtag/Lavrov?src=hash&ref_src=twsrc%5Etfw">#Lavrov</a> to Sudan&#39;s FM Dr. Ali Youssef Al-Sharif:</p>
<p>💬 Sudan is our long-standing partner in Africa. </p>
<p>We are concerned over the current dramatic developments in Sudan. Jointly with other outside players, we want to help normalise the situation<a href="https://t.co/JBN574bVsr">https://t.co/JBN574bVsr</a> <a href="https://t.co/kdhOdE6xRm">pic.twitter.com/kdhOdE6xRm</a></p>
<p>— MFA Russia 🇷🇺 (@mfa_russia) <a href="https://twitter.com/mfa_russia/status/1889689341435253022?ref_src=twsrc%5Etfw">February 12, 2025</a></p></blockquote>
<p> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p>



<p class="wp-block-paragraph">Russland hat Berichten zufolge den sudanesischen Streitkräften moderne Waffensysteme zur Verfügung gestellt, die zusammen mit militärischer Unterstützung aus <a href="https://fokus-afrika.de/tag/iran/">Iran</a> bedeutende Geländegewinne ermöglicht haben. Dies habe dazu beigetragen, dass sudanesische Regierungstruppen Gebiete in Sennar, Al-Dschazira sowie große Teile von Khartum und Um Ruwaba in Nord-Kordofan zurückerobern konnten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Al-Sharif informierte russische Beamte und Medien über die aktuelle Lage im Sudan, darunter den andauernden Konflikt zwischen der sudanesischen Armee und den paramilitärischen Rapid Support Forces (RSF). Seit dem Ausbruch der Kämpfe im Jahr 2023 sind über 28.000 Menschen ums Leben gekommen, Millionen wurden vertrieben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Reise des sudanesischen Außenministers erfolgte auf Einladung seines russischen Amtskollegen und umfasste Treffen mit hochrangigen Regierungsvertretern, darunter dem russischen Minister für natürliche Ressourcen, Alexander Koslow, sowie Mitgliedern der Duma.</p>
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