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Diplomatie
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Deutschland setzt auf Mauretanien – aber ein Wasserstoffabkommen gibt es nicht
Mauretanien gilt Berlin als Schlüsselpartner im Sahel. Doch obwohl Deutschland neun Millionen Euro für den Aufbau der Wasserstoffwirtschaft zusagt, gibt es keine Verhandlungen über Lieferungen nach Deutschland. Bei der Sicherheitskooperation geht Berlin deutlich weiter – und hält mögliche Geheimdienstkontakte unter Verschluss.
Wie Alice Weidel dem Ausland die Außen- und Migrationspolitik der AfD erklärt
„Es ist nicht unser Krieg“, „Hundert Prozent der Syrer müssen zurück“ und „Warum sollten wir?“ – Alice Weidel erklärt dem britischen Economist, wie die AfD Deutschland regieren würde. Die Nachfragen zu Russland, Migration und Rechtsextremismus legen auch Widersprüche offen.
Kagame empfängt deutsche Staatsministerin Güler in Ruanda – Treffen nach Mord an Regimekritiker
Ruandas Präsident Paul Kagame empfängt die deutsche Staatsministerin Serap Güler persönlich in Kigali. Der hochrangige Austausch erfolgt nur drei Tage nach dem gewaltsamen Tod des ruandischen Regierungskritikers Robert Kabera im ugandischen Exil.
Sudans Armeechef al-Burhan wendet sich mit Friedensbotschaft an Bundeskanzler Merz
Sudans Armeechef al-Burhan sucht den direkten diplomatischen Kontakt zu Bundeskanzler Merz und schickt Darfurs Gouverneur Minnawi nach Berlin. Die Bundesregierung fordert einen Waffenstillstand und einen politischen Dialog unter ziviler Führung.
Äthiopiens Premier Abiy Ahmed warnt Eritrea vor schweren Folgen einer weiteren Konfrontation
Äthiopiens Premier Abiy Ahmed richtet eine deutliche Warnung an Eritrea: Die Regierung in Asmara müsse ihren Konfrontationskurs beenden oder mit äußerst schwerwiegenden Folgen rechnen.
Ebola, Krieg, Rohstoffe: Bundesregierung startet diplomatische Initiative in Burundi, Ruanda und Ostkongo
Ebola, Krieg und Millionen Vertriebene: Deutschland startet eine diplomatische Mission in der Region der Großen Seen. Staatsministerin Serap Güler will mit drei Regierungen über Frieden und Krisenhilfe sprechen – und zugleich wirtschaftliche Partnerschaften bei Energie und kritischen Rohstoffen ausbauen.
Kenia richtet Streitkräfte auf neue Sicherheitsbedrohungen aus – Militärchef kündigt Modernisierung an
Kenia richtet seine Armee auf neue Sicherheitsbedrohungen aus. Während Soldaten im Norden gegen bewaffnete Banden vorgehen, warnt die Regierung vor den Folgen des Sudan-Krieges, der Al-Shabaab-Bedrohung und wachsender geopolitischer Spannungen.
Präsident Tshisekedi unter Druck: Kabila führt bewaffneten Widerstand, Belgien ermittelt gegen sein Umfeld
Drei Krisen treffen Kongos Präsidenten Félix Tshisekedi gleichzeitig: Sein Vorgänger Joseph Kabila übernimmt die Führung einer bewaffneten Allianz, belgische Ermittler durchsuchen Immobilien aus seinem familiären Umfeld und seine mögliche dritte Amtszeit stößt auf verfassungsrechtliche Grenzen. Auch die Beziehungen zur früheren Kolonialmacht Belgien verschärfen sich.
Russland wirbt um Afrikas Rohstoffe und wirft dem Westen Neokolonialismus vor – Trump bleibt “Deal-Making” treu
Russland wirft dem Westen Neokolonialismus in Afrika vor und baut zugleich eigene Rohstoffpartnerschaften aus. Die USA verbinden unter Trump Friedensverhandlungen in Kongo und Libyen offen mit wirtschaftlichen Interessen. Afrikanische Institutionen fordern dagegen mehr eigene Industrie und Kontrolle über die Wertschöpfung.
Trump verschärft Nil-Streit zwischen Ägypten und Äthiopien – Eritrea sieht “Kriegserklärung”
Trump sagt, er habe den Streit um Äthiopiens Nil-Staudamm geregelt und die USA hätten das Projekt finanziert. Doch ein bindendes Abkommen mit Ägypten fehlt weiterhin – und der Nil-Konflikt trifft auf eine neue regionale Sicherheitskrise.