Browsing Tag
Maritime Wirtschaft
66 posts
Bundeswehr soll bis 2027 am Roten Meer bleiben – Berlin erweitert Aufklärung bei Aspides
Deutschland will seinen Militäreinsatz am Roten Meer bis Oktober 2027 verlängern. Neu im Fokus der Aufklärung stehen Schattenflotten und kritische Unterseeinfrastruktur – entlang einer der wichtigsten Handelsrouten zwischen Asien, Afrika und Europa.
EU investiert 60 Millionen Euro in Cabo Verdes Küstenwache – auch Flugzeug und Luftstützpunkt geplant
Die EU baut ihre Sicherheitspartnerschaft mit Cabo Verde aus: 60 Millionen Euro fließen in Küstenwache und maritime Überwachung. Zum Paket gehören ein Flugzeug, ein Luftstützpunkt auf Sal und neue Infrastruktur auf São Vicente.
Komoren verschärfen Mayotte-Streit mit Frankreich: „Unsere Souveränität steht nicht zum Verkauf“
Besonders verwies er auf die Folgen der Konflikte im Nahen Osten. Unterbrechungen wichtiger Handels- und Energierouten bedrohten Lebensmittel- und Energieversorgung von Staaten wie den Komoren, deren Wirtschaft stark von Importen abhängig sei.
Madagaskar will außenpolitische Neutralität wahren – Randrianirina legt Fahrplan für Wahlen bei UN fest
Madagaskar legt einen Zeitplan für die Rückkehr zu Wahlen vor: Bis Ende 2027 soll die politische Übergangsphase beendet werden. Bei der UN verband Michael Randrianirina das Versprechen mit einem eindringlichen Bild der Klimakrise: Im Süden laufen Frauen kilometerweit auf der Suche nach Wasser.
Äthiopien fordert KI-Führungsrolle – während der Krieg in Tigray wieder aufflammt
Äthiopien will beim nächsten Technologiesprung nicht Zuschauer sein: Präsident Taye fordert eine Führungsrolle des Globalen Südens bei künstlicher Intelligenz. Gleichzeitig bringt Addis Abeba bei der UN seine Forderungen nach mehr afrikanischer Macht, Klimagerechtigkeit und Zugang zum Meer auf die internationale Bühne.
Tansania fordert Ende der Sanktionen und erneuert Kandidatur für UN-Sicherheitsrat
Tansania will 2029 und 2030 zurück in den UN-Sicherheitsrat und dort mit einer „starken afrikanischen Stimme“ auftreten. In New York verbindet die Regierung ihre Kandidatur mit Forderungen nach Finanzreformen, mehr Klimageld und präventiver Diplomatie.
Seychellen warnen vor Kosten fremder Kriege: Maritime Sicherheit wird zur Überlebensfrage
Die Seychellen warnen davor, dass kleine Inselstaaten die wirtschaftlichen Kosten fremder Kriege und unsicherer Seewege tragen. Präsident Herminie fordert mehr maritime Überwachung, verbindliche Klimafinanzierung und zwei ständige Sitze für Afrika im UN-Sicherheitsrat.
G7, China, USA: Bab el-Mandeb wird zum Schauplatz eines geopolitischen Machtkampfs
An Bab el-Mandeb treffen inzwischen mehrere Machtkonflikte aufeinander: Die G7 stellen sich gegen die Huthi und Iran, die USA ordnen ihre Beziehungen am Horn von Afrika neu und China baut seine Verteidigungskooperation mit Somalia aus. Gleichzeitig erreichen Tausende Flüchtlinge aus dem Jemen die afrikanische Seite der Meerenge.
Machtkampf am Roten Meer erhöht Afrikas strategischen Wert – und das Risiko neuer Bruchlinien
Häfen in Dschibuti, Somaliland und Sudan werden zu geopolitischen Schlüsselpunkten. Der Machtkampf am Roten Meer verschiebt Einfluss nach Afrika – und bringt Investitionen, Sicherheitsabkommen und neue politische Abhängigkeiten enger zusammen.
Somaliland wirbt in Washington um US-Anerkennung – Berbera als strategisches Angebot
Somaliland macht Washington ein strategisches Angebot: Zugang zu Berbera, maritime Sicherheit am Golf von Aden und engere Wirtschaftsbeziehungen. Präsident Irro verbindet das mit einer klaren Forderung an die USA – der Anerkennung Somalilands.