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	<title>Mauretanien | Politik | Innen- &amp; Außenpolitik | Westafrika | FOKUS AFRIKA</title>
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	<description>Nachrichten aus Afrika</description>
	<lastBuildDate>Sun, 11 Oct 2026 21:14:38 +0000</lastBuildDate>
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	<title>Mauretanien | Politik | Innen- &amp; Außenpolitik | Westafrika | FOKUS AFRIKA</title>
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	<item>
		<title>Deutschland und Mauretanien bereiten neues Verteidigungsabkommen vor – 54 Millionen Euro für Zusammenarbeit</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/deutschland-und-mauretanien-bereiten-neues-verteidigungsabkommen-vor-54-millionen-euro-fuer-zusammenarbeit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 11 Oct 2026 20:43:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Institutionelle Beziehungen]]></category>
		<category><![CDATA[Mauretanien]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Deutschland baut seine Beziehungen zu Mauretanien aus: Beide Länder bereiten ein neues Verteidigungsabkommen vor. Gleichzeitig stehen Finanzzusagen von 54 Millionen Euro und mögliche Investitionen deutscher Unternehmen in Energie, Bergbau und Infrastruktur auf der Agenda.<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fdeutschland-und-mauretanien-bereiten-neues-verteidigungsabkommen-vor-54-millionen-euro-fuer-zusammenarbeit%2F&amp;action_name=Deutschland%20und%20Mauretanien%20bereiten%20neues%20Verteidigungsabkommen%20vor%20%E2%80%93%2054%20Millionen%20Euro%20f%C3%BCr%20Zusammenarbeit&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/deutschland-und-mauretanien-bereiten-neues-verteidigungsabkommen-vor-54-millionen-euro-fuer-zusammenarbeit/">Deutschland und Mauretanien bereiten neues Verteidigungsabkommen vor – 54 Millionen Euro für Zusammenarbeit</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Deutschland und Mauretanien wollen ihre militärische und wirtschaftliche Zusammenarbeit ausbauen und bereiten ein neues bilaterales Verteidigungsabkommen vor. Die Verhandlungen wurden am Dienstag, 6. Oktober, bei einem Treffen zwischen dem mauretanischen Verteidigungsminister Hanana Ould Sidi und einer Delegation des Bundesverteidigungsministeriums in Nouakchott vorangetrieben. Gleichzeitig bekräftigte der deutsche Botschafter Florian Reindel finanzielle Zusagen in Höhe von 54 Millionen Euro, von denen ein großer Teil in die berufliche Bildung fließen soll. Die Gespräche folgen auf den Besuch von Bundesaußenminister Johann Wadephul im Juli und eine Wirtschaftsmission deutscher Unternehmen Ende September.</p>



<h2 id="h-berlin-und-nouakchott-verhandeln-uber-militarische-zusammenarbeit" class="wp-block-heading"><span id="berlin-und-nouakchott-verhandeln-ueber-militaerische-zusammenarbeit">Berlin und Nouakchott verhandeln über militärische Zusammenarbeit</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Bei dem Treffen im mauretanischen Verteidigungsministerium standen die Vorbereitungen für ein neues Abkommen im Mittelpunkt. Beide Seiten besprachen Möglichkeiten, ihre militärische und technische Zusammenarbeit zu erweitern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">An den Gesprächen nahmen neben Botschafter Florian Reindel der deutsche Verteidigungsattaché und mehrere Militärexperten teil. Die mauretanische Delegation umfasste unter anderem den Leiter des militärischen Sanitätswesens, Oberst Mohamed Mahmoud Ould Taleb Jeddou, sowie den Direktor für auswärtige Beziehungen im Verteidigungsministerium, Oberst Cheikh Mohamed Lamine Bilal.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Neben der bilateralen Kooperation behandelten die Delegationen regionale und internationale Sicherheitsfragen. Einzelheiten zum geplanten Abkommen, einschließlich möglicher Ausbildungsmaßnahmen, Ausrüstungshilfen oder gemeinsamer Projekte, wurden nicht bekannt gegeben. Ein Termin für die Unterzeichnung steht ebenfalls noch aus.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mauretanien nimmt in der deutschen Sahelpolitik eine besondere Stellung ein. Während die Beziehungen mehrerer europäischer Staaten zu den Militärregierungen in Mali, Burkina Faso und Niger erheblich belastet sind, hält Nouakchott an der Zusammenarbeit mit europäischen und afrikanischen Partnern fest.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="600" height="412" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/10/cooperation_militaire__4173_100.jpg" alt="" class="wp-image-30669 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/10/cooperation_militaire__4173_100.jpg 600w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/10/cooperation_militaire__4173_100-300x206.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/10/cooperation_militaire__4173_100-380x261.jpg 380w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Mauretanien nimmt in der deutschen Sahelpolitik eine besondere Stellung ein. Während die Beziehungen mehrerer europäischer Staaten zu den Militärregierungen in Mali, Burkina Faso und Niger erheblich belastet sind, hält Nouakchott an der Zusammenarbeit mit europäischen und afrikanischen Partnern fest.</p>
</div></div>



<h2 id="h-wadephuls-besuch-unterstreicht-sicherheitspolitische-bedeutung" class="wp-block-heading"><span id="wadephuls-besuch-unterstreicht-sicherheitspolitische-bedeutung">Wadephuls Besuch unterstreicht sicherheitspolitische Bedeutung</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/wadephul-verstaerkt-afrika-diplomatie-mit-reise-nach-mauretanien-nigeria-und-suedafrika/">Der Ausbau der Verteidigungsbeziehungen knüpft an den Besuch von Bundesaußenminister Johann Wadephul am 20. Juli in Mauretanien an. </a>Der Minister traf in Nouakchott Präsident Mohamed Ould Cheikh El Ghazouani und Außenminister Mohamed Salem Ould Merzoug.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wadephul bezeichnete Mauretanien damals als wichtigen Partner für Sicherheit und regionale Stabilität. Er würdigte die Rolle des Landes als Stimme der Besonnenheit, Mäßigung und Toleranz in der von bewaffneten Konflikten geprägten Sahelregion.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der mauretanische Außenminister erklärte seinerseits die Bereitschaft, die Zusammenarbeit mit Deutschland auch in Sicherheits- und Verteidigungsfragen zu vertiefen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mauretanien grenzt an Mali, wo bewaffnete islamistische Gruppen seit Jahren gegen die Regierung und ihre Verbündeten kämpfen. Die Sicherung der gemeinsamen Grenze sowie die Bekämpfung grenzüberschreitender Kriminalität und extremistischer Netzwerke gehören zu den sicherheitspolitischen Aufgaben des Landes.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei seiner Afrikareise hatte Wadephul zudem betont, dass Deutschland seine Partnerschaften mit afrikanischen Staaten nicht allein auf Sicherheitspolitik beschränken wolle. Wirtschaft, kritische Rohstoffe, Handel und geregelte Migration gehörten ebenfalls zu den gemeinsamen Interessen.</p>



<h2 id="h-deutschland-bekraftigt-finanzzusagen-von-54-millionen-euro" class="wp-block-heading"><span id="deutschland-bekraeftigt-finanzzusagen-von-54-millionen-euro">Deutschland bekräftigt Finanzzusagen von 54 Millionen Euro</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Parallel zu den Verteidigungsgesprächen stellte Botschafter Florian Reindel die Ergebnisse der deutsch-mauretanischen Zusammenarbeit vor.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei einem Empfang zum Tag der Deutschen Einheit am 8. Oktober in Nouakchott sprach er von einer bemerkenswerten Dynamik in den bilateralen Beziehungen während des vergangenen Jahres. Deutschland und Mauretanien befinden sich inzwischen im 66. Jahr ihrer diplomatischen Beziehungen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Reindel verwies auf deutsche Finanzzusagen im Umfang von 54 Millionen Euro. Ein großer Teil der Mittel ist für die berufliche Bildung vorgesehen. Deutschland unterstützt außerdem Projekte in den Bereichen Klimaschutz, Migration und wirtschaftliche Entwicklung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein konkretes Beispiel ist die neue Anlage der mauretanischen Küstenwache in Nouadhibou. Sie wurde Ende Dezember 2025 eingeweiht und mit Unterstützung der deutschen Entwicklungsbank KfW errichtet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Baukosten beliefen sich auf rund 24 Millionen Euro, finanziert durch einen Zuschuss der KfW und Mittel des mauretanischen Staates. Der neue Hafen mit Anlege- und Versorgungseinrichtungen soll die maritime Überwachung und die Einsatzmöglichkeiten der Küstenwache verbessern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Ausbau der Küstenwache ist zugleich Teil der Zusammenarbeit bei der Sicherung der mauretanischen Atlantikküste. Die maritime Sicherheit betrifft den Schutz der Fischereiressourcen, die Bekämpfung grenzüberschreitender Kriminalität und die Kontrolle von Migrationsbewegungen.</p>



<h2 id="h-deutsche-unternehmen-prufen-investitionen-in-energie-bergbau-und-infrastruktur" class="wp-block-heading"><span id="deutsche-unternehmen-pruefen-investitionen-in-energie-bergbau-und-infrastruktur">Deutsche Unternehmen prüfen Investitionen in Energie, Bergbau und Infrastruktur</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/deutschland-setzt-in-mauretanien-auf-sicherheit-lng-und-gruenen-wasserstoff/">Auch die wirtschaftlichen Beziehungen sollen ausgebaut werden. </a>Ende September reiste eine Delegation deutscher Unternehmen nach Mauretanien, um Investitionsmöglichkeiten und neue Geschäftspartnerschaften zu prüfen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Wirtschaftsmission wurde vom German Mittelstand Business Hub und Korte Law organisiert. Beteiligt waren unter anderem Vertreter der deutschen Außenwirtschaftsagentur Germany Trade &amp; Invest (GTAI), des Bundesverbands mittelständische Wirtschaft (BVMW) und der Konrad-Adenauer-Stiftung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am 30. September empfing der Generaldirektor der mauretanischen Investitionsförderagentur APIM, Tah Ahmed Meouloud, die Delegation in Nouakchott. Botschafter Reindel begleitete die Gespräche.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die deutschen Unternehmen informierten sich über Investitionsmöglichkeiten in der Energiewirtschaft, im Bergbau, im Bauwesen, in der Industrie, im Beratungssektor und in der Digitalisierung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mauretanien verfügt über umfangreiche Eisenerzvorkommen und hat 2025 mit der Produktion von Flüssigerdgas begonnen. Zudem bietet das Land aufgrund seiner Wind- und Solarressourcen Voraussetzungen für Projekte im Bereich erneuerbarer Energien und der Herstellung von grünem Wasserstoff.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Investitionsagentur stellte laufende und geplante Projekte vor und vereinbarte, die Kontakte zu den deutschen Unternehmen weiterzuverfolgen. Konkrete neue Investitionsverträge wurden bei dem Treffen nicht bekannt gegeben.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Staatskrise in Mauretanien: Regierung tritt zurück</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/staatskrise-in-mauretanien-regierung-tritt-zurueck/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Oct 2026 16:25:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mauretanien]]></category>
		<category><![CDATA[1]]></category>
		<category><![CDATA[4]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Krise]]></category>
		<category><![CDATA[Regierung]]></category>
		<category><![CDATA[Sanktionen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Regierungsrücktritt in Mauretanien: Premierminister Ould Djay übernimmt Verantwortung für mögliche Versäumnisse. Nur einen Tag zuvor hatte ein Untersuchungsbericht erhebliche Mängel bei einem Stromprojekt in der Hauptstadt Nouakchott offengelegt.<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fstaatskrise-in-mauretanien-regierung-tritt-zurueck%2F&amp;action_name=Staatskrise%20in%20Mauretanien%3A%20Regierung%20tritt%20zur%C3%BCck&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Mauretaniens Premierminister El Moctar Ould Djay hat den Rücktritt seiner Regierung bei Präsident Mohamed Ould Cheikh El Ghazouani eingereicht. Der Schritt erfolgte am Freitag, dem 9. Oktober 2026, einen Tag nach der Veröffentlichung eines Untersuchungsberichts über zwei Brände in wichtigen Umspannwerken der Hauptstadt Nouakchott. Die Untersuchung deckte erhebliche Mängel bei der Vergabe, Umsetzung und Überwachung eines Strominfrastrukturprojekts auf. Die Präsidentschaft bestätigte den Regierungsrücktritt, nannte jedoch keine Gründe für die Entscheidung.</p>



<h2 id="h-premierminister-ubernimmt-verantwortung-fur-versaumnisse" class="wp-block-heading"><span id="premierminister-uebernimmt-verantwortung-fuer-versaeumnisse">Premierminister übernimmt Verantwortung für Versäumnisse</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ould Djay übergab den Rücktritt bei einer Audienz im Präsidentenpalast in Nouakchott. Anschließend erklärte er, dass er die Verantwortung für mögliche Versäumnisse während seiner Regierungszeit übernehme.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Für mögliche Versäumnisse trage ich die Verantwortung“, sagte der scheidende Regierungschef. Zugleich dankte er Präsident Ghazouani für das Vertrauen, das dieser ihm seit seiner Ernennung am 2. August 2024 entgegengebracht habe. Die erzielten Erfolge schrieb er den politischen Vorgaben des Präsidenten sowie der Arbeit der Minister und Verwaltungsmitarbeiter zu.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ould Djay wünschte einer neuen Regierung Erfolg und verabschiedete sich bei einem anschließenden Treffen von den Mitarbeitern seines Kabinetts.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Rücktritt erfolgte weniger als 24 Stunden nach der Veröffentlichung des Abschlussberichts einer unabhängigen Untersuchungskommission zu den Bränden in zwei Umspannwerken. Ein direkter Zusammenhang zwischen den Untersuchungsergebnissen und dem Regierungsrücktritt wurde von der Präsidentschaft bislang nicht bestätigt.</p>



<h2 id="h-untersuchung-stellt-erhebliche-mangel-bei-stromprojekt-fest" class="wp-block-heading"><span id="untersuchung-stellt-erhebliche-maengel-bei-stromprojekt-fest">Untersuchung stellt erhebliche Mängel bei Stromprojekt fest</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Auslöser der Untersuchung waren zwei Brände am 18. und 21. August 2026 in den Umspannwerken Nouakchott-Nord und Nouakchott-West. Die Vorfälle hatten erhebliche Störungen der Stromversorgung in der mauretanischen Hauptstadt verursacht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die von dem ehemaligen Minister Ousmane Mamoudou Kane geleitete Untersuchungskommission stellte zahlreiche Unregelmäßigkeiten bei einem Projekt zum Bau von drei Stromverbindungen fest.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach den vom mauretanischen Nachrichtenportal&nbsp;<em>Sahara Medias</em>&nbsp;veröffentlichten Untersuchungsergebnissen hatte das ausführende Unternehmen die Spezifikationen der verwendeten Kabel verändert, ohne sämtliche erforderlichen technischen Prüfungen abzuschließen. Zudem waren die Kabel vor ihrer unterirdischen Verlegung nicht durch die zuständige Beratungsfirma kontrolliert worden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Trotz bestehender technischer Vorbehalte wurden die Stromverbindungen in Betrieb genommen. Die Untersuchung bemängelte außerdem eine unzureichende Bauaufsicht sowie Fehler bei der Auftragsvergabe.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dem Bericht zufolge war das Unternehmen, das den Zuschlag erhielt, für die Durchführung des Projekts nicht ausreichend qualifiziert. Auch die vorgesehene Bauzeit von vier Monaten wurde beanstandet. Technische Schätzungen waren zuvor von einer Umsetzungsdauer zwischen zehn und zwölf Monaten ausgegangen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Untersuchung stellte fest, dass beide Brände in elektrischen Schaltanlagen ausgebrochen waren, deren Kabel durch das ausführende Unternehmen verlegt worden waren. Die Kommission konnte allerdings nicht abschließend feststellen, ob diese Kabel tatsächlich die Brände verursacht hatten.</p>



<h2 id="h-prasident-ordnet-sanktionen-und-juristische-schritte-an" class="wp-block-heading"><span id="praesident-ordnet-sanktionen-und-juristische-schritte-an">Präsident ordnet Sanktionen und juristische Schritte an</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Bereits am Donnerstag hatte Präsident Ghazouani den Abschlussbericht der Untersuchungskommission entgegengenommen. An dem Treffen nahm auch Premierminister Ould Djay teil.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img decoding="async" width="1024" height="682" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/10/Визит_президента_Мавритании_Мухаммеда_Ульда_Газуани_в_Европейскую_комиссию_04_18-02-2022-1024x682.jpg" alt="" class="wp-image-30619 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/10/Визит_президента_Мавритании_Мухаммеда_Ульда_Газуани_в_Европейскую_комиссию_04_18-02-2022-1024x682.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/10/Визит_президента_Мавритании_Мухаммеда_Ульда_Газуани_в_Европейскую_комиссию_04_18-02-2022-300x200.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/10/Визит_президента_Мавритании_Мухаммеда_Ульда_Газуани_в_Европейскую_комиссию_04_18-02-2022-768x512.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/10/Визит_президента_Мавритании_Мухаммеда_Ульда_Газуани_в_Европейскую_комиссию_04_18-02-2022-380x253.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/10/Визит_президента_Мавритании_Мухаммеда_Ульда_Газуани_в_Европейскую_комиссию_04_18-02-2022-800x533.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/10/Визит_президента_Мавритании_Мухаммеда_Ульда_Газуани_в_Европейскую_комиссию_04_18-02-2022-1160x773.jpg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/10/Визит_президента_Мавритании_Мухаммеда_Ульда_Газуани_в_Европейскую_комиссию_04_18-02-2022.jpg 1280w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Der Präsident wies die Regierung an, sämtliche Empfehlungen der Kommission umzusetzen. Dazu gehören administrative Sanktionen gegen Verantwortliche, denen Pflichtverletzungen oder Nachlässigkeit nachgewiesen werden, sowie die Einleitung erforderlicher Gerichtsverfahren bei möglichen Rechtsverstößen.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Kommission empfahl außerdem die Beendigung des Vertrags mit dem betroffenen Unternehmen und eine umfassende Sicherheitsüberprüfung der Anlagen des staatlichen Stromversorgers Société Mauritanienne d’Électricité (SOMELEC).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Noch am Donnerstag leitete Ould Djay eine Sitzung des interministeriellen Krisenausschusses. Dabei ordnete er die unverzügliche Umsetzung der Untersuchungsempfehlungen sowie die Ausarbeitung eines entsprechenden Maßnahmenplans an.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Energieministerium begann anschließend mit der Vorbereitung der erforderlichen Schritte. <a href="https://fokus-afrika.de/selbstreflexion-der-praesidentschaft-mauretaniens-in-der-afrikanischen-union/">Präsident Ghazouani verlangte zudem die öffentliche Bereitstellung des Untersuchungsberichts.</a></p>



<h2 id="h-staatlicher-stromversorger-somelec-soll-reformiert-werden" class="wp-block-heading"><span id="staatlicher-stromversorger-somelec-soll-reformiert-werden">Staatlicher Stromversorger SOMELEC soll reformiert werden</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Neben der Aufarbeitung möglicher Pflichtverletzungen sieht der Untersuchungsbericht strukturelle Veränderungen im mauretanischen Stromsektor vor.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die beiden beschädigten Umspannwerke sollen instand gesetzt und zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen eingeführt werden. Außerdem ist eine Neuorganisation des staatlichen Stromversorgers SOMELEC vorgesehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die geplanten Veränderungen betreffen insbesondere die technische Leistungsfähigkeit, die Überwachung von Bauprojekten und die Verwaltung von Investitionen. Auch die Zusammenarbeit mit dem Zivilschutz soll verbessert werden, damit Einsatzkräfte bei Bränden schneller reagieren können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Untersuchungskommission hatte ihren Abschlussbericht am 6. Oktober nach einer einwöchigen Fristverlängerung fertiggestellt. Ihr Vorsitzender Ousmane Mamoudou Kane erklärte bei der Übergabe, dass die Ermittlungen unabhängig und ohne Einmischung von außen durchgeführt worden seien.</p>
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			<media:title type="html">Mohamed Ould El-Ghazaouani</media:title>
			<media:description type="html">Mohamed Ould El-Ghazaouani</media:description>
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		<title>CSD-Attentäter Abdul Ballout wollte über Mauretanien zum IS – Jetzt sollen 100 Kämpfer in den Sahel</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/csd-attentaeter-abdul-ballout-wollte-ueber-mauretanien-zum-is-jetzt-sollen-100-kaempfer-in-den-sahel/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Jul 2026 15:28:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mauretanien]]></category>
		<category><![CDATA[Westafrika]]></category>
		<category><![CDATA[1]]></category>
		<category><![CDATA[5]]></category>
		<category><![CDATA[Sahel]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Terrorismus]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der CSD-Attentäter Abdul Ballout wollte über Mauretanien zum Islamischen Staat. Neue Erkenntnisse zeigen, wie der IS Kämpfer, Ausbilder und Waffen zwischen dem Tschadsee, Nigeria und dem Sahel verschiebt.<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fcsd-attentaeter-abdul-ballout-wollte-ueber-mauretanien-zum-is-jetzt-sollen-100-kaempfer-in-den-sahel%2F&amp;action_name=CSD-Attent%C3%A4ter%20Abdul%20Ballout%20wollte%20%C3%BCber%20Mauretanien%20zum%20IS%20%E2%80%93%20Jetzt%20sollen%20100%20K%C3%A4mpfer%20in%20den%20Sahel&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/csd-attentaeter-abdul-ballout-wollte-ueber-mauretanien-zum-is-jetzt-sollen-100-kaempfer-in-den-sahel/">CSD-Attentäter Abdul Ballout wollte über Mauretanien zum IS – Jetzt sollen 100 Kämpfer in den Sahel</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Der Attentäter des Berliner Christopher Street Days, Abdul Ballout, hatte versucht, über Mauretanien zum Islamischen Staat auszureisen, während dessen afrikanische Ableger ihre Kämpfer zunehmend zwischen dem Tschadsee und dem Sahel verlagern. Die Tat ereignete sich am 25. Juli 2026. Bei dem Angriff wurde eine Frau getötet, 29 Menschen wurden verletzt. Neue Recherchen des Institute for Security Studies zeigen zugleich, wie eng die IS-Strukturen in Westafrika und im Sahel inzwischen zusammenarbeiten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der 21-jährige Abdul Ballout ist am Rand des Berliner CSD mit einem gemieteten Fahrzeug in eine Menschenmenge gefahren und anschließend weitere Menschen mit einer Stichwaffe angegriffen haben. Die Behörden gehen von einem islamistischen Terroranschlag aus. Der Tatverdächtige wurde nach einer fast eintägigen Fahndung bei einem Polizeieinsatz getötet.</p>



<h2 id="h-erster-reiseversuch-fuhrte-nach-mauretanien" class="wp-block-heading"><span id="erster-reiseversuch-fuehrte-nach-mauretanien">Erster Reiseversuch führte nach Mauretanien</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Abdul Ballout hatte bereits in der zweiten Hälfte des Jahres 2025 den Entschluss gefasst, sich dem bewaffneten Kampf des Islamischen Staates anzuschließen. Im Mai versuchte er zunächst, über die Türkei nach Mauretanien auszureisen. Der Versuch scheiterte. Wenige Tage später flog er über die Türkei in den Libanon, um von dort nach Syrien weiterzureisen und sich dem IS anzuschließen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Libanon nahm er nach Erkenntnissen der Berliner Generalstaatsanwaltschaft Kontakt zu Personen auf, die er für Mitglieder der Terrororganisation hielt. Die libanesischen Behörden nahmen ihn im Juli 2025 fest. Nach einer dreimonatigen Haft kehrte er im November nach Deutschland zurück und wurde am Flughafen Berlin-Brandenburg erneut festgenommen.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="862" height="1024" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/5f93dc821f20822f72a3c9d092c222c8e905bb31-862x1024.jpeg" alt="" class="wp-image-29132 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/5f93dc821f20822f72a3c9d092c222c8e905bb31-862x1024.jpeg 862w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/5f93dc821f20822f72a3c9d092c222c8e905bb31-253x300.jpeg 253w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/5f93dc821f20822f72a3c9d092c222c8e905bb31-768x912.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/5f93dc821f20822f72a3c9d092c222c8e905bb31-380x451.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/5f93dc821f20822f72a3c9d092c222c8e905bb31-800x950.jpeg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/5f93dc821f20822f72a3c9d092c222c8e905bb31.jpeg 992w" sizes="(max-width: 862px) 100vw, 862px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Das Amtsgericht Tiergarten verurteilte ihn im Mai 2026 wegen der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat und wegen der Verbreitung verbotener IS-Propaganda zu einer Jugendstrafe von einem Jahr und zehn Monaten. Das Gericht stellte die Entscheidung über eine Bewährung zunächst für sechs Monate zurück und hob den Haftbefehl auf. Das Urteil war noch nicht rechtskräftig, weil die Generalstaatsanwaltschaft eine höhere Strafe und seine weitere Inhaftierung verlangt hatte.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Generalstaatsanwaltschaft benennt keinen konkreten afrikanischen IS-Ableger, dem sich Abdul Ballout anschließen wollte. Sein versuchter Reiseweg nach Mauretanien führte jedoch an den westlichen Rand des Sahel, in dessen östlicheren Teilen die sogenannte Provinz Islamischer Staat Sahel inzwischen große Gebiete bedroht.</p>



<h2 id="h-iswap-will-100-kampfer-nach-mali-schicken" class="wp-block-heading"><span id="iswap-will-100-kaempfer-nach-mali-schicken">ISWAP will 100 Kämpfer nach Mali schicken</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Erkenntnissen des Institute for Security Studies hat die Führung der <a href="https://fokus-afrika.de/boko-haram-droht-iswap-offen-mit-neuer-gewalt/" data-type="post" data-id="26116">Provinz Islamischer Staat Westafrika</a> beschlossen, 100 Kämpfer zur Unterstützung der Provinz Islamischer Staat Sahel zu entsenden. Ziel ist demnach die Region Ménaka im Osten Malis nahe der Grenze zu <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/westafrika/niger/" data-type="category" data-id="76">Niger</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Institut stützt sich auf Aussagen von Überläufern, die weiterhin mit aktiven Kämpfern in Verbindung stehen. Die Angaben lassen sich nicht unabhängig überprüfen. Demnach benötigt der IS-Ableger im Sahel Verstärkung, nachdem er sich aus Teilen der Region zurückziehen musste, die malische Truppen wieder unter ihre Kontrolle gebracht hatten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">ISWAP operiert vor allem im Gebiet des Tschadsees und im Nordosten Nigerias. Der Sahel-Ableger ist hauptsächlich im Grenzgebiet zwischen Mali, Burkina Faso und Niger aktiv. Dort konkurriert er auch mit der al-Qaida-nahen Gruppierung Jama’at Nusrat al-Islam wal-Muslimin.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die geplante Verlegung über mehrere Ländergrenzen hinweg zeigt, dass die regionalen Ableger nicht getrennt voneinander handeln. Kämpfer, Waffen, Ausbilder und technische Fähigkeiten werden zwischen weit entfernten Einsatzgebieten verschoben.</p>



<h2 id="h-weitere-kampfer-sollen-nach-zentralnigeria" class="wp-block-heading"><span id="weitere-kaempfer-sollen-nach-zentralnigeria">Weitere Kämpfer sollen nach Zentralnigeria</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Neben der Verstärkung für <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/westafrika/mali/" data-type="category" data-id="74">Mali</a> sollen weitere 50 ISWAP-Kämpfer in den zentralnigerianischen Bundesstaat Nasarawa entsandt werden. Bereits im vergangenen Jahr hatte die Organisation nach Angaben des ISS 25 Männer dorthin geschickt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">ISWAP soll in Nasarawa eine verdeckte Zelle aufgebaut haben. Ein vergleichbares Netzwerk besteht dem Institut zufolge im benachbarten Bundesstaat Kogi. Diese Zelle soll 2022 an einem Angriff auf eine Kirche im Südwesten Nigerias und an der Erstürmung des Kuje-Gefängnisses in der Hauptstadt Abuja beteiligt gewesen sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kämpfer der IS-Provinz Sahel sind zugleich aus dem Süden Nigers in die nordwestnigerianischen Bundesstaaten Sokoto und Kebbi vorgedrungen. Damit treffen im Grenzgebiet von Nigeria, Niger und Benin mehrere bewaffnete Gruppen und Schmuggelnetzwerke aufeinander.</p>



<h2 id="h-gemeinsamer-angriff-auf-flughafen-in-niger" class="wp-block-heading"><span id="gemeinsamer-angriff-auf-flughafen-in-niger">Gemeinsamer Angriff auf Flughafen in Niger</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Zusammenarbeit der beiden IS-Ableger wurde bereits bei koordinierten Angriffen auf den internationalen Flughafen Diori Hamani und den Militärstützpunkt Air Base 101 in Niger sichtbar. ISWAP stellte dafür nach Informationen des Instituts Kämpfer und Drohnen aus dem Tschadseegebiet und dem Nordwesten Nigerias bereit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Sahel-Ableger hatte zuvor die Ziele ausgespäht und die Angriffe vorbereitet. Vertreter der Multinationalen Gemeinsamen Einsatztruppe am Tschadsee beobachteten bereits Wochen zuvor Bewegungen von ISWAP-Kämpfern in westlicher Richtung. Niger war dennoch nicht ausreichend auf die Attacken vorbereitet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Multinationale Gemeinsame Einsatztruppe koordiniert den Kampf gegen islamistische Gruppen rund um den Tschadsee. Ihre Strukturen reichen jedoch nicht in gleicher Weise in die zentralen Sahelstaaten hinein. Die dortigen Sicherheitskräfte arbeiten wiederum nur eingeschränkt mit den Institutionen rund um den Tschadsee zusammen.</p>



<h2 id="h-iswap-senkt-rekrutierungsalter-auf-15-jahre" class="wp-block-heading"><span id="iswap-senkt-rekrutierungsalter-auf-15-jahre">ISWAP senkt Rekrutierungsalter auf 15 Jahre</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">ISWAP steht gleichzeitig unter militärischem und finanziellem Druck. <a href="https://fokus-afrika.de/usa-und-nigeria-vertiefen-zusammenarbeit-zu-religionsfreiheit-und-sicherheit/" data-type="post" data-id="23912">Bei gemeinsamen amerikanisch-nigerianischen Angriffen im Mai sollen der Kommandeur Bukar Mainok und rund 200 Kämpfer getötet worden sein.</a> Der Schura-Rat der Organisation beschloss daraufhin, die Abgaben auf Viehzucht und Fischerei in den kontrollierten Gebieten um 50 Prozent zu erhöhen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Führung senkte zudem das Mindestalter für neue Rekruten von 17 auf 15 Jahre. Der Schwerpunkt der Anwerbung liegt demnach auf der Region Tumbuma im nigerianischen Bundesstaat Borno. Viele Jugendliche werden nicht freiwillig angeworben, sondern unter Druck gesetzt oder zwangsrekrutiert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zehn ausländische Ausbilder aus dem Irak, Tschetschenien und Libyen sollen im Juli in das Einsatzgebiet gereist sein. Sie sollen ISWAP-Kämpfer im Umgang mit Flugabwehrwaffen unterweisen, die mutmaßlich aus dem Sudan geliefert wurden. Die Organisation hatte zuvor Reisebeschränkungen für ausländische Dschihadisten zu ihren Stützpunkten auf Inseln im Tschadsee aufgehoben.</p>



<h2 id="h-politische-bruche-behindern-den-informationsaustausch" class="wp-block-heading"><span id="politische-brueche-behindern-den-informationsaustausch">Politische Brüche behindern den Informationsaustausch</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Zwischen den Sicherheitsstrukturen am Tschadsee und jenen im Sahel bestehen nach Angaben von Vertretern der Afrikanischen Union kaum feste Kanäle für den Austausch von Geheimdienstinformationen. Die nationalen Systeme sind auf einzelne Länder oder Teilregionen ausgerichtet, während sich die Terrororganisationen über diese Grenzen hinweg bewegen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mali, Niger und Burkina Faso haben die Westafrikanische Wirtschaftsgemeinschaft ECOWAS verlassen und eine eigene Allianz der Sahelstaaten gegründet. Die drei militärisch regierten Länder bauen eine gemeinsame Eingreiftruppe auf. ECOWAS arbeitet parallel an einer eigenen regionalen Einheit gegen den Terrorismus.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Institute for Security Studies fordert einen ständigen Informationskanal zwischen den Staaten des Sahel und des Tschadseebeckens. Der Sondergesandte der Afrikanischen Union für den Sahel, Burundis Präsident Évariste Ndayishimiye, könnte nach Einschätzung des Instituts Gespräche über eine solche Zusammenarbeit vermitteln.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>144 Menschen verunglücken vor Mauretanien – UN fordert legale Wege nach Europa</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/144-menschen-verungluecken-vor-mauretanien-un-fordert-legale-wege-nach-europa/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Jul 2026 11:26:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gambia]]></category>
		<category><![CDATA[Internationale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[Mauretanien]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[4]]></category>
		<category><![CDATA[Migration]]></category>
		<category><![CDATA[UNHCR]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://fokus-afrika.de/?p=29037</guid>

					<description><![CDATA[<p>25 Tage auf dem Atlantik, nur 38 Überlebende: Vor Mauretanien sind 144 Menschen nach mehreren Bootsunglücken tot oder werden vermisst.<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2F144-menschen-verungluecken-vor-mauretanien-un-fordert-legale-wege-nach-europa%2F&amp;action_name=144%20Menschen%20verungl%C3%BCcken%20vor%20Mauretanien%20%E2%80%93%20UN%20fordert%20legale%20Wege%20nach%20Europa&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Bei mehreren Seenotfällen vor Mauretanien sind 144 Geflüchtete und Migranten gestorben oder werden vermisst. Die Vorfälle ereigneten sich zwischen dem 14. und 18. Juli 2026 vor der westafrikanischen Atlantikküste. Rettungskräfte brachten insgesamt 387 Menschen in der mauretanischen Hafenstadt Nouadhibou an Land. Besonders schwer traf es die Insassen eines Bootes aus Gambia, von denen nur 38 überlebten.</p>



<h2 id="h-nur-38-menschen-uberleben-25-tage-auf-dem-atlantik" class="wp-block-heading"><span id="nur-38-menschen-ueberleben-25-tage-auf-dem-atlantik">Nur 38 Menschen überleben 25 Tage auf dem Atlantik</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das Boot war in Bufaloto in Gambia gestartet. Die Insassen wollten über den Atlantik die zu Spanien gehörenden Kanarischen Inseln erreichen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Fast 25 Tage trieb das Boot auf dem Meer, bevor die Überlebenden am 18. Juli gerettet wurden. Nach Angaben des Flüchtlingshilfswerks der Vereinten Nationen, UNHCR, gelten 143 Menschen als tot oder vermisst.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Unter den 38 Überlebenden befanden sich zwei Kinder. Beide verloren während der Überfahrt sämtliche Familienangehörigen. Sie werden gemeinsam mit weiteren Überlebenden in einem Krankenhaus behandelt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein weiterer Todesfall wurde auf einem Boot registriert, dessen Passagiere bereits am 14. Juli in Nouadhibou an Land gebracht worden waren.</p>



<h2 id="h-387-menschen-in-nouadhibou-gerettet" class="wp-block-heading"><span id="387-menschen-in-nouadhibou-gerettet">387 Menschen in Nouadhibou gerettet</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Zwischen dem 14. und 18. Juli fanden in Nouadhibou drei Rettungs- und Ausschiffungsaktionen statt. Mauretanische Behörden und humanitäre Organisationen brachten dabei 387 Menschen sicher an Land.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mitarbeiter des UNHCR unterstützten die Behörden bei allen drei Einsätzen. Sie versorgten die Überlebenden und prüften, ob sich unter ihnen besonders schutzbedürftige Menschen oder Personen befanden, die internationalen Schutz beantragen wollten. Die Geretteten stammten aus mehreren Ländern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Seit Beginn des Jahres wurden in den mauretanischen Städten Nouadhibou und Nouakchott 17 Ausschiffungen registriert. Insgesamt retteten die Behörden dabei 2.147 Menschen.</p>



<h2 id="h-atlantikroute-bleibt-trotz-sinkender-ankunfte-todlich" class="wp-block-heading"><span id="atlantikroute-bleibt-trotz-sinkender-ankuenfte-toedlich">Atlantikroute bleibt trotz sinkender Ankünfte tödlich</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Route von der westafrikanischen Küste zu den Kanarischen Inseln zählt nach Einschätzung des UNHCR zu den tödlichsten Fluchtrouten der Welt. Viele Boote legen mehr als 2.000 Kilometer zurück.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="682" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/US_Coast_Guard_French_Navy_conduct_NATO_exercises_at_sea_8768344-1024x682.jpg" alt="" class="wp-image-29039 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/US_Coast_Guard_French_Navy_conduct_NATO_exercises_at_sea_8768344-1024x682.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/US_Coast_Guard_French_Navy_conduct_NATO_exercises_at_sea_8768344-300x200.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/US_Coast_Guard_French_Navy_conduct_NATO_exercises_at_sea_8768344-768x512.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/US_Coast_Guard_French_Navy_conduct_NATO_exercises_at_sea_8768344-380x253.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/US_Coast_Guard_French_Navy_conduct_NATO_exercises_at_sea_8768344-800x533.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/US_Coast_Guard_French_Navy_conduct_NATO_exercises_at_sea_8768344-1160x773.jpg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/US_Coast_Guard_French_Navy_conduct_NATO_exercises_at_sea_8768344.jpg 1280w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Starke Strömungen, wechselnde Wetterbedingungen, überfüllte und nicht seetüchtige Boote sowie fehlende Rettungsmöglichkeiten erhöhen die Gefahr. Immer wieder verschwinden Boote auf dem Atlantik, ohne dass ihr Schicksal öffentlich bekannt wird.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Zahl der Menschen, die die Kanarischen Inseln erreichten, ist 2026 dennoch deutlich gesunken. Bis zum 15. Juli wurden dort rund 4.400 Ankünfte registriert. Das waren 61 Prozent weniger als im vergleichbaren Zeitraum des Vorjahres.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/mindestens-53-migranten-sterben-bei-bootsunglueck-vor-libyen/">Auch auf den wichtigsten Seewegen nach Europa ging die Zahl der Ankünfte zurück. </a>In diesem Jahr erreichten bislang mehr als 40.000 Menschen Europa über das Meer. In der ersten Hälfte des Jahres 2025 waren es 65.407.</p>



<h2 id="h-unhcr-fordert-mehr-legale-wege-nach-europa" class="wp-block-heading"><span id="unhcr-fordert-mehr-legale-wege-nach-europa">UNHCR fordert mehr legale Wege nach Europa</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das UN-Flüchtlingshilfswerk <a href="https://www.unhcr.org/news/briefing-notes/unhcr-deeply-saddened-144-people-reportedly-dead-or-missing-west-africa">forderte</a> nach den Unglücken einen stärkeren Einsatz gegen die Ursachen von Flucht und Migration. Gleichzeitig müssten sichere Alternativen zu den gefährlichen Überfahrten geschaffen werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das UNHCR nannte höhere Aufnahmequoten für besonders schutzbedürftige Flüchtlinge, zusätzliche Arbeitsmöglichkeiten und Zugänge zu Bildungsprogrammen. Solche legalen Wege könnten Menschen eine Alternative zur Überfahrt auf überfüllten Booten bieten.</p>
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			<media:title type="html">US_Coast_Guard,_French_Navy_conduct_NATO_exercises_at_sea_(8768344)</media:title>
			<media:description type="html">Seaman Carlos Ortega-Acevedo, a crew member assigned to U.S. Coast Guard Cutter Valiant (WMEC 621), performs the role of lookout while the cutter conducts at-sea exercises with French Navy Frigate FS Ventôse (F733), Sept. 29, 2024, while underway in the Windward Passage. The crew of Valiant conducted a 49-day migrant interdiction operations patrol in the region to protect life at sea and enforce U.S. maritime law. (U.S. Coast Guard photo by Seaman Reese Fishbaugh)</media:description>
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	</item>
		<item>
		<title>Deutschland setzt in Mauretanien auf Sicherheit, LNG und grünen Wasserstoff</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/deutschland-setzt-in-mauretanien-auf-sicherheit-lng-und-gruenen-wasserstoff/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Jul 2026 10:51:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Institutionelle Beziehungen]]></category>
		<category><![CDATA[Mauretanien]]></category>
		<category><![CDATA[2]]></category>
		<category><![CDATA[4]]></category>
		<category><![CDATA[Außenminister]]></category>
		<category><![CDATA[Auswärtiges Amt]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Präsident]]></category>
		<category><![CDATA[Sahel]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Außenminister wurde deshalb von einer deutschen Wirtschaftsdelegation begleitet. Nach seiner Einschätzung haben europäische Unternehmen die wirtschaftlichen Möglichkeiten des Landes bislang nicht ausreichend genutzt.<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fdeutschland-setzt-in-mauretanien-auf-sicherheit-lng-und-gruenen-wasserstoff%2F&amp;action_name=Deutschland%20setzt%20in%20Mauretanien%20auf%20Sicherheit%2C%20LNG%20und%20gr%C3%BCnen%20Wasserstoff&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Deutschland will seine Partnerschaft mit Mauretanien bei Sicherheit, Flüchtlingshilfe und Energie deutlich ausbauen. Die Gespräche fanden am Montag in Nouakchott statt. Außenminister Johann Wadephul bezeichnete das Land als wichtigen und verlässlichen Partner in einer von Terrorismus und Instabilität geprägten Region. Berlin prüft zugleich eine Zusammenarbeit bei Flüssigerdgas und grünem Wasserstoff.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wadephul traf Präsident Mohamed Ould Cheikh El Ghazouani sowie Außenminister Mohamed Salem Ould Merzoug. An den erweiterten Gesprächen nahmen auch Vertreter des öffentlichen und privaten Sektors aus Deutschland teil.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/bundesregierung-sieht-mauretanien-als-schluesselpartner-im-sahel/" data-type="post" data-id="28067">Beide Seiten vereinbarten, den politischen Dialog zu vertiefen und bestehende Absprachen stärker in konkrete Projekte zu überführen.</a> Neben Sicherheit und Energie standen Investitionen, Entwicklungszusammenarbeit, Migration und regionale Krisen auf der Tagesordnung.</p>



<h2 id="h-berlin-sieht-mauretanien-als-stabilitatsanker-im-sahel" class="wp-block-heading"><span id="berlin-sieht-mauretanien-als-stabilitaetsanker-im-sahel">Berlin sieht Mauretanien als Stabilitätsanker im Sahel</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wadephul stellte Mauretanien als Gegenmodell zu den politischen und sicherheitspolitischen Entwicklungen in anderen Teilen des Sahel dar. Während bewaffnete Gruppen ihre Aktivitäten in der Region ausweiten, setzt die Regierung in Nouakchott nach seiner Einschätzung stärker auf Dialog, Prävention und diplomatische Lösungen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mauretanien sei eine „wichtige und verlässliche Partnerschaft“ für Deutschland in einer Region mit wachsenden Sicherheitsproblemen, erklärte der Außenminister. Er würdigte das Land als „Stimme der Weisheit, der Mäßigung und der Toleranz“.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Bundesregierung will den mauretanischen Ansatz gegen Radikalisierung und Extremismus weiter unterstützen. Dieser verbindet Sicherheitsmaßnahmen mit gesellschaftlichen Programmen, wirtschaftlichen Perspektiven und der Stärkung lokaler Gemeinschaften.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Berlin und Nouakchott teilen nach Wadephuls Worten ein gemeinsames Interesse daran, die Stabilität des Landes zu sichern. Deutschland hat sich unter anderem an der Ausstattung der mauretanischen Küstenwache und Marine beteiligt.</p>



<h2 id="h-mehr-als-300-000-gefluchtete-aus-mali" class="wp-block-heading"><span id="mehr-als-300-000-gefluechtete-aus-mali">Mehr als 300.000 Geflüchtete aus Mali</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Einen weiteren Schwerpunkt bildete die Aufnahme von Geflüchteten aus dem benachbarten <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/westafrika/mali/" data-type="category" data-id="74">Mali</a>. Mauretanien beherbergt nach Angaben Wadephuls inzwischen mehr als 300.000 malische Flüchtlinge.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Zahl stellt das dünn besiedelte Land mit seinen begrenzten staatlichen und wirtschaftlichen Ressourcen vor erhebliche Herausforderungen. Viele Menschen suchen Schutz vor bewaffneten Konflikten, extremistischer Gewalt und den Folgen politischer Instabilität in Mali.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wadephul bezeichnete die Aufnahme als Ausdruck großer humanitärer Solidarität. Deutschland werde seine Unterstützung über die Vereinten Nationen und Programme der Entwicklungszusammenarbeit fortsetzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zusätzliche Mittel sollen auch den aufnehmenden Gemeinden zugutekommen. Berlin will Projekte fördern, die Arbeitsplätze für junge Menschen schaffen, den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken und ein friedliches Zusammenleben zwischen Flüchtlingen und der einheimischen Bevölkerung unterstützen.</p>



<h2 id="h-mauretanisches-gas-ruckt-in-den-blick" class="wp-block-heading"><span id="mauretanisches-gas-rueckt-in-den-blick">Mauretanisches Gas rückt in den Blick</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://maghreb-post.de/mauretanien-ein-land-ueber-welches-zu-wenig-gesprochen-wird/">Deutschland sieht Mauretanien zunehmend auch als möglichen Energiepartner.</a> Das Land produziert seit 2025 gemeinsam mit Senegal Flüssigerdgas aus dem grenzüberschreitenden Gasfeld Greater Tortue Ahmeyim.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wadephul erklärte, diese Entwicklung eröffne neue Möglichkeiten zur Diversifizierung der deutschen LNG-Versorgung. Konkrete Lieferverträge oder Abnahmemengen wurden bei den Gesprächen nicht bekannt gegeben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mauretanien verfügt neben Erdgas über große Eisenerzvorkommen und weitere Rohstoffe. Die Bundesregierung sieht darin zusätzliche Möglichkeiten für Handel und Investitionen.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="750" height="430" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/20-07-2026-s0030-750x430-1.jpg" alt="" class="wp-image-28989 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/20-07-2026-s0030-750x430-1.jpg 750w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/20-07-2026-s0030-750x430-1-300x172.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/20-07-2026-s0030-750x430-1-380x218.jpg 380w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Der Außenminister wurde deshalb von einer deutschen Wirtschaftsdelegation begleitet. Nach seiner Einschätzung haben europäische Unternehmen die wirtschaftlichen Möglichkeiten des Landes bislang nicht ausreichend genutzt.</p>
</div></div>



<h2 id="h-gruner-wasserstoff-als-langfristiges-projekt" class="wp-block-heading"><span id="gruener-wasserstoff-als-langfristiges-projekt">Grüner Wasserstoff als langfristiges Projekt</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/eu-und-mauretanien-vertiefen-partnerschaft-im-rahmen-von-global-gateway/" data-type="post" data-id="20695">Beide Regierungen wollen außerdem ihre Zusammenarbeit bei erneuerbaren Energien und grünem Wasserstoff vorantreiben.</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Mauretanien verfügt über große unbewohnte Flächen sowie günstige Bedingungen für Solar- und Windenergie. Mehrere internationale Unternehmen prüfen dort Projekte zur Herstellung von Wasserstoff mit Strom aus erneuerbaren Quellen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Produktion könnte langfristig sowohl den Aufbau einer heimischen Industrie unterstützen als auch Exporte nach Europa ermöglichen. Voraussetzung sind hohe Investitionen in Stromerzeugung, Wasseraufbereitung, Transportwege und Hafenanlagen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Außenminister Ould Merzoug erklärte, die bilateralen Beziehungen hätten sich in den vergangenen Jahren deutlich entwickelt. Zu den traditionellen Bereichen der Entwicklungszusammenarbeit seien inzwischen Sicherheit, Energie und grüner Wasserstoff hinzugekommen.</p>



<h2 id="h-neue-investitionen-und-konkrete-projekte" class="wp-block-heading"><span id="neue-investitionen-und-konkrete-projekte">Neue Investitionen und konkrete Projekte</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die beiden Außenminister leiteten nach ihrem bilateralen Gespräch eine gemeinsame Arbeitssitzung der Delegationen. Dabei wurden wirtschaftliche, soziale und entwicklungspolitische Kooperationsfelder geprüft.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nouakchott und Berlin wollen neue Partnerschaften zwischen staatlichen Institutionen, Unternehmen und Investoren anstoßen. Neben Energie und Rohstoffen geht es um den Austausch von Fachwissen und die Umsetzung bestehender Vereinbarungen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die mauretanische Regierung drängt darauf, dass aus politischen Absichtserklärungen konkrete Programme und Investitionen entstehen. Deutsche Unternehmen sollen sich stärker an der wirtschaftlichen Entwicklung des Landes beteiligen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wadephul bezeichnete seine Reise als Fortsetzung eines Dialogs, den beide Außenminister bei einem Treffen am Rande eines Gipfels zwischen der Europäischen und der Afrikanischen Union in Brüssel begonnen hatten.</p>



<h2 id="h-zusammenarbeit-bei-regularer-und-irregularer-migration" class="wp-block-heading"><span id="zusammenarbeit-bei-regulaerer-und-irregulaerer-migration">Zusammenarbeit bei regulärer und irregulärer Migration</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Migration gehört ebenfalls zu den gemeinsamen Themen. Mauretanien liegt an einer der Routen, über die Menschen aus Westafrika versuchen, die Kanarischen Inseln zu erreichen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Deutschland und Mauretanien wollen nach Wadephuls Worten Möglichkeiten regulärer Migration stärker nutzen. Gleichzeitig sollen Ursachen und Folgen irregulärer Migration verringert werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dazu gehören Beschäftigungsmöglichkeiten für junge Menschen, Unterstützung für aufnehmende Gemeinden und eine engere Zusammenarbeit bei Grenz- und Küstenschutz.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Sicherheitslage im Sahel wirkt sich zunehmend auch auf die westafrikanischen Küstenstaaten und die Migrationsbewegungen in Richtung Europa aus. Wadephul verwies zudem auf Folgen der Krise im Nahen Osten, die sich über Lieferketten, Preise und politische Spannungen bis nach Westafrika ausbreiteten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/wadephul-verstaerkt-afrika-diplomatie-mit-reise-nach-mauretanien-nigeria-und-suedafrika/">Der Besuch in Mauretanien ist die erste Station einer Reise, die Wadephul anschließend nach Nigeria und Südafrika führt. Es handelt sich um seine dritte Afrikareise im Jahr 2026.</a></p>
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	</item>
		<item>
		<title>Wadephul verstärkt Afrika-Diplomatie mit Reise nach Mauretanien, Nigeria und Südafrika</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/wadephul-verstaerkt-afrika-diplomatie-mit-reise-nach-mauretanien-nigeria-und-suedafrika/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Jul 2026 10:39:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Institutionelle Beziehungen]]></category>
		<category><![CDATA[Mauretanien]]></category>
		<category><![CDATA[Nigeria]]></category>
		<category><![CDATA[Südafrika]]></category>
		<category><![CDATA[2]]></category>
		<category><![CDATA[5]]></category>
		<category><![CDATA[Außenminister]]></category>
		<category><![CDATA[Diplomatie]]></category>
		<category><![CDATA[Sahel]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Drei Länder, drei deutsche Interessen: Wadephul sucht im Sahel Stabilität, in Nigeria neue Märkte und in Südafrika Energie- und Rohstoffpartnerschaften.<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fwadephul-verstaerkt-afrika-diplomatie-mit-reise-nach-mauretanien-nigeria-und-suedafrika%2F&amp;action_name=Wadephul%20verst%C3%A4rkt%20Afrika-Diplomatie%20mit%20Reise%20nach%20Mauretanien%2C%20Nigeria%20und%20S%C3%BCdafrika&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/wadephul-verstaerkt-afrika-diplomatie-mit-reise-nach-mauretanien-nigeria-und-suedafrika/">Wadephul verstärkt Afrika-Diplomatie mit Reise nach Mauretanien, Nigeria und Südafrika</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Außenminister Johann Wadephul reist nach Mauretanien, Nigeria und Südafrika, um Deutschlands Zusammenarbeit bei Sicherheit, Energie, Rohstoffen und Handel auszubauen. Die mehrtägige Reise begann am 20. Juli 2026. In Nouakchott, Lagos, Abuja und Pretoria sind Gespräche mit Regierungsvertretern, Unternehmen und jungen Menschen geplant. Es ist bereits Wadephuls dritter Besuch auf dem afrikanischen Kontinent innerhalb weniger Monate.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Außenminister war im Januar nach Äthiopien und Kenia sowie im April nach Marokko gereist. Mit der neuen Reise rücken drei Staaten in den Fokus, die für Deutschland jeweils unterschiedliche strategische Funktionen erfüllen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mauretanien gilt als Stabilitätspartner in der Sahelzone. Nigeria ist Afrikas bevölkerungsreichstes Land und eine politische Führungsmacht in Westafrika. Südafrika bleibt Deutschlands wichtigster Handelspartner auf dem Kontinent und wurde erst vor wenigen Wochen zum strategischen Partner aufgewertet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Europa und Afrika verbindet mehr als geografische Nähe. Unsere Kontinente sind politisch, wirtschaftlich und in Sicherheitsfragen eng verflochten“, erklärte Wadephul vor seiner Abreise.</p>



<h2 id="h-mauretanien-soll-den-sahel-stabilisieren" class="wp-block-heading"><span id="mauretanien-soll-den-sahel-stabilisieren">Mauretanien soll den Sahel stabilisieren</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Erste Station ist Mauretanien. Das Land grenzt an Mali und liegt damit unmittelbar an einer Region, die seit Jahren von militärischen Umstürzen, bewaffneten Gruppen und zunehmender Instabilität geprägt ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Deutschland betrachtet Mauretanien als verlässlichen Partner in diesem Umfeld. Die Regierung in Nouakchott verfolgt neben militärischen und polizeilichen Maßnahmen auch gesellschaftliche Programme gegen Radikalisierung und Extremismus.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wadephul will ein von Deutschland finanziertes Projekt besuchen, in dem Frauen eine zentrale Rolle bei der Prävention von Radikalisierung übernehmen. Gespräche sind mit Außenminister Mohamed Salem Ould Merzoug und Präsident Mohamed Ould Cheikh El Ghazouani vorgesehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Die Dauerkrise im Sahel stellt das Land vor immense humanitäre und auch Sicherheits-Herausforderungen“, sagte Wadephul. <a href="https://fokus-afrika.de/bundesregierung-sieht-mauretanien-als-schluesselpartner-im-sahel/" data-type="post" data-id="28067">Deutschland stehe bereit, Mauretanien noch stärker zu unterstützen.</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Bundesregierung verfolgt zugleich wirtschaftliche Interessen. Mauretanien verfügt über große Flächen, hohe Sonneneinstrahlung und gute Windbedingungen. <a href="https://fokus-afrika.de/eu-und-mauretanien-vertiefen-partnerschaft-im-rahmen-von-global-gateway/" data-type="post" data-id="20695">Das Land will diese Voraussetzungen nutzen, um erneuerbare Energien und insbesondere grünen Wasserstoff zu produzieren.</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Berlin sieht darin Möglichkeiten für deutsche Unternehmen und eine künftige Energiepartnerschaft. Neben Investitionen in Anlagen geht es um Infrastruktur, Transportwege und die Frage, ob erneuerbar erzeugte Energie oder daraus hergestellte Produkte langfristig nach Europa exportiert werden können.</p>



<h2 id="h-nigeria-ruckt-als-markt-und-regionalmacht-in-den-fokus" class="wp-block-heading"><span id="nigeria-rueckt-als-markt-und-regionalmacht-in-den-fokus">Nigeria rückt als Markt und Regionalmacht in den Fokus</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">In Nigeria stehen wirtschaftliche und sicherheitspolitische Fragen im Vordergrund. Mit seiner großen Bevölkerung und seinem Binnenmarkt gehört das Land zu den wichtigsten Wirtschaftsstandorten Afrikas.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nigeria ist bereits Deutschlands zweitgrößter Handelspartner südlich der Sahara. Wadephul will in Lagos mit Vertretern der nigerianischen Wirtschaft über Investitionen in Energie, Klimaschutz und Rohstoffprojekte sprechen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Bundesregierung möchte mehr deutsche Unternehmen zu einem Engagement in Nigeria bewegen. Das Land benötigt Investitionen in Stromversorgung, Verkehrswege, industrielle Produktion und digitale Infrastruktur. Gleichzeitig verfügt Nigeria über Öl, Gas und weitere Rohstoffe sowie einen wachsenden Markt für erneuerbare Energien.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Das wechselseitige Potenzial wollen wir weiter ausschöpfen und mehr deutsche Unternehmen ermuntern, den Schritt nach Nigeria zu gehen“, erklärte Wadephul.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nigeria spielt zudem eine zentrale Rolle in der Energieversorgung Westafrikas.<a href="https://fokus-afrika.de/deutschland-sagt-ecowas-49-millionen-euro-unterstuetzung-zu/" data-type="post" data-id="21856"> Deutschland unterstützt die Westafrikanische Wirtschaftsgemeinschaft ECOWAS beim Aufbau eines grenzüberschreitenden Stromnetzes, das die nationalen Energiemärkte der Region stärker verbinden soll.</a></p>



<h2 id="h-sicherheit-der-westafrikanischen-kustenstaaten" class="wp-block-heading"><span id="sicherheit-der-westafrikanischen-kuestenstaaten">Sicherheit der westafrikanischen Küstenstaaten</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/gueler-reist-nach-cote-divoire-und-togo-deutschland-will-kampf-gegen-terrorismus-in-westafrika-unterstuetzen/" data-type="post" data-id="27274">Die Krise in der Sahelzone beschäftigt inzwischen auch die weiter südlich gelegenen Küstenstaaten. </a>Bewaffnete Gruppen operieren nicht mehr ausschließlich in Mali, Burkina Faso und Niger, sondern weiten ihre Aktivitäten in Richtung Benin, Togo, Ghana und Nigeria aus.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wadephul bezeichnete diese Entwicklung als sicherheitspolitische Herausforderung für alle Küstenstaaten zwischen Mauretanien und Nigeria. Deutschland will deshalb die Zusammenarbeit mit Abuja auch im Sicherheitsbereich vertiefen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nigeria ist zugleich Sitz der ECOWAS und besitzt großen politischen Einfluss auf regionale Entscheidungen. Nach den Militärputschen in mehreren Mitgliedstaaten verlor die Organisation jedoch mit Mali, Burkina Faso und Niger drei Staaten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die nigerianische Regierung beansprucht weiterhin eine Führungsrolle in Westafrika und setzt sich für eine regelgebundene internationale Ordnung ein. Berlin sieht Nigeria deshalb nicht nur als Absatzmarkt, sondern auch als politischen Partner in internationalen Organisationen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wadephul trifft erstmals in Nigeria mit der neuen Außenministerin Bianca Odumegwu-Ojukwu zusammen. Im November hatte er noch gemeinsam mit ihrem Vorgänger Yusuf Tuggar die fünfte deutsch-nigerianische Binationale Kommission in Berlin geleitet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dieses Format bringt Ministerien und Facharbeitsgruppen beider Länder zusammen. Die Themen reichen von Wirtschaft und Energie über Sicherheit bis zu Kultur und Migration.</p>



<h2 id="h-strategische-partnerschaft-mit-sudafrika" class="wp-block-heading"><span id="strategische-partnerschaft-mit-suedafrika">Strategische Partnerschaft mit Südafrika</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Letzte Station ist Südafrika. <a href="https://fokus-afrika.de/botschafter-andreas-peschke-verabschiedet-sich-aus-suedafrika-geschafft-unsere-differenzen-offen-anzusprechen/" data-type="post" data-id="28899">Deutschland unterhält mit keinem anderen afrikanischen Staat eine ähnlich breite Zusammenarbeit.</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Beziehungen wurden vor wenigen Wochen zu einer strategischen Partnerschaft ausgebaut. Grundlage ist die deutsch-südafrikanische Binationale Kommission, die vor rund 30 Jahren unter Bundeskanzler Helmut Kohl und Präsident Nelson Mandela gegründet wurde.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="706" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/HFygsTzasAAdkeG-1024x706.jpeg" alt="" class="wp-image-28900 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/HFygsTzasAAdkeG-1024x706.jpeg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/HFygsTzasAAdkeG-300x207.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/HFygsTzasAAdkeG-768x530.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/HFygsTzasAAdkeG-380x262.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/HFygsTzasAAdkeG-800x552.jpeg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/HFygsTzasAAdkeG-1160x800.jpeg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/HFygsTzasAAdkeG.jpeg 1280w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">In Pretoria trifft Wadephul Außenminister Ronald Lamola und Präsident Cyril Ramaphosa. Geplant sind Gespräche über internationale Konflikte, wirtschaftliche Zusammenarbeit, Energiepolitik und den Umgang mit Desinformation.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Deutschland und Südafrika wollen enger darüber beraten, wie demokratische Gesellschaften gegen gezielte Falschinformationen und politische Einflussnahme geschützt werden können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Südafrika besitzt auch international besonderes Gewicht. <a href="https://fokus-afrika.de/deutschland-und-suedafrika-wollen-enger-zusammenarbeiten/" data-type="post" data-id="26475">Das Land ist das einzige afrikanische Mitglied der G20 und gehört zu den Staatenverbünden BRICS und IBSA.</a> Pretoria vertritt häufig Positionen, die von denen Deutschlands und anderer westlicher Staaten abweichen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die strategische Partnerschaft soll deshalb auch den außenpolitischen Dialog stärken. Deutschland setzt darauf, Differenzen in internationalen Fragen durch einen regelmäßigen Austausch zu bearbeiten.</p>



<h2 id="h-rund-600-deutsche-unternehmen-in-sudafrika" class="wp-block-heading"><span id="rund-600-deutsche-unternehmen-in-suedafrika">Rund 600 deutsche Unternehmen in Südafrika</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Südafrika ist der mit Abstand wichtigste afrikanische Handelspartner Deutschlands. Rund 600 deutsche Unternehmen sind dort tätig.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zu den Schwerpunkten gehören Automobilbau, Maschinenbau, Chemie, Logistik und Energie. Viele Unternehmen nutzen Südafrika zugleich als Ausgangspunkt für Geschäfte in weiteren Staaten des südlichen Afrika.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wadephul wird während seines Aufenthalts ein deutsches Energieunternehmen besuchen. Deutschland unterstützt Südafrika bereits bei der schrittweisen Umstellung von Kohle auf klimafreundlichere Energiequellen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zusätzliche Möglichkeiten sieht die Bundesregierung bei kritischen Rohstoffen. Südafrika verfügt unter anderem über Platinmetalle, Mangan und Chrom, die für industrielle Produktion, Batterien und klimafreundliche Technologien benötigt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Deutschland will seine Lieferketten breiter aufstellen und die Abhängigkeit von einzelnen Rohstofflieferanten verringern. Wadephul kündigte an, bei seinen Gesprächen auszuloten, welche weiteren Schritte beide Länder in der Energie- und Rohstoffzusammenarbeit unternehmen können.</p>



<h2 id="h-austausch-mit-einer-jungen-generation" class="wp-block-heading"><span id="austausch-mit-einer-jungen-generation">Austausch mit einer jungen Generation</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Neben den Regierungsgesprächen sucht Wadephul den Kontakt zu jungen Menschen. Mauretanien, Nigeria und Südafrika besitzen im Vergleich zu Deutschland eine deutlich jüngere Bevölkerung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In Lagos ist ein Austausch mit jungen Influencern vorgesehen. Dabei soll es um die Erwartungen der jüngeren Generation an die Beziehungen zwischen Europa und Afrika gehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In Johannesburg hält Wadephul eine Rede am South African Institute of International Affairs der Witwatersrand-Universität. Im Zentrum stehen die künftige internationale Zusammenarbeit und die Rolle afrikanischer Staaten in einer sich verändernden Weltordnung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Wenn Krisen, Handelsbeschränkungen und globale Abschottungstrends die internationale Zusammenarbeit auf die Probe stellen, ist es an uns, unsere weltweiten Netze noch enger zu knüpfen“, erklärte der Außenminister vor seiner Abreise.</p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/wadephul-verstaerkt-afrika-diplomatie-mit-reise-nach-mauretanien-nigeria-und-suedafrika/">Wadephul verstärkt Afrika-Diplomatie mit Reise nach Mauretanien, Nigeria und Südafrika</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Bundesregierung sieht Mauretanien als Schlüsselpartner im Sahel</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/bundesregierung-sieht-mauretanien-als-schluesselpartner-im-sahel/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Jun 2026 17:59:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Institutionelle Beziehungen]]></category>
		<category><![CDATA[Mauretanien]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[4]]></category>
		<category><![CDATA[BMZ]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
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		<category><![CDATA[Parlament]]></category>
		<category><![CDATA[Parteien]]></category>
		<category><![CDATA[Sahel]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mauretanien rückt stärker in den Fokus der deutschen Sahel-Politik: Die Bundesregierung verweist im Bundestag auf Sicherheit, Migration, Mali-Flüchtlinge und laufende Entwicklungsprojekte im Umfang von 275 Millionen Euro.<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fbundesregierung-sieht-mauretanien-als-schluesselpartner-im-sahel%2F&amp;action_name=Bundesregierung%20sieht%20Mauretanien%20als%20Schl%C3%BCsselpartner%20im%20Sahel&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/bundesregierung-sieht-mauretanien-als-schluesselpartner-im-sahel/">Bundesregierung sieht Mauretanien als Schlüsselpartner im Sahel</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die Bundesregierung stuft Mauretanien als zentralen Partner der deutschen Entwicklungszusammenarbeit in der Sahel-Zone ein. Die Einschätzung fiel am Mittwoch in einer nichtöffentlichen Sitzung des Entwicklungsausschusses im Bundestag. Parlamentarischer Staatssekretär Johann Saathoff verwies auf die Rolle des Landes bei Sicherheit, Migration und der Aufnahme von Geflüchteten aus Mali.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mauretanien nimmt aus Sicht der Bundesregierung eine besondere Stellung in einer Region ein, die stark von Instabilität, Terrorismus und Fluchtbewegungen geprägt ist. Über die Europäische Union, die Nato und bilaterale Programme unterstützt Deutschland den Kapazitätsaufbau der mauretanischen Sicherheitskräfte. <a href="https://fokus-afrika.de/terror-allianz-koordiniert-angriffe-in-mali-russischer-hubschrauber-getroffen/" type="post" id="26860">Ziel ist es, ein Übergreifen von Terrorismus und Instabilität aus dem benachbarten Mali zu verhindern.</a></p>



<h2 id="h-berlin-setzt-auf-mauretanien-in-einer-instabilen-region" class="wp-block-heading"><span id="berlin-setzt-auf-mauretanien-in-einer-instabilen-region">Berlin setzt auf Mauretanien in einer instabilen Region</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Saathoff bezeichnete Mauretanien als einzigen demokratischen Staat in der Region. Das Land mit rund 5,5 Millionen Einwohnern liegt an einer geopolitisch sensiblen Schnittstelle zwischen Nordafrika, Westafrika und der Sahel-Zone. <a href="https://fokus-afrika.de/migration-wie-marokko-von-transitland-zum-zielland-wurde/" type="post" id="23409">Zugleich ist es ein wichtiges Transitland für Migranten auf der Atlantikroute in Richtung Europa.</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Bundesregierung verbindet in Mauretanien Entwicklungszusammenarbeit, Sicherheitskooperation und migrationspolitische Zusammenarbeit. Die laufenden deutschen Vorhaben haben nach Angaben des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung einen Umfang von 275 Millionen Euro.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Schwerpunkte liegen auf Frieden und gesellschaftlichem Zusammenhalt, nachhaltiger Wirtschaftsentwicklung, Ausbildung und Beschäftigung sowie dem Schutz natürlicher Lebensgrundlagen. <a href="https://maghreb-post.de/mauretanien-ein-land-ueber-welches-zu-wenig-gesprochen-wird/">Damit soll die staatliche Handlungsfähigkeit gestärkt und wirtschaftliche Perspektive vor Ort verbessert werden.</a></p>



<h2 id="h-mehr-als-310-000-gefluchtete-aus-mali" class="wp-block-heading"><span id="mehr-als-310-000-gefluechtete-aus-mali">Mehr als 310.000 Geflüchtete aus Mali</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Mauretanien hat mehr als 310.000 Geflüchtete aus Mali aufgenommen. Ein großer Teil von ihnen lebt im Flüchtlingslager Mbera im Südosten des Landes. <a href="https://fokus-afrika.de/mali-und-mauretanien-suchen-nach-vorwuerfen-ueber-terrorstuetzpunkte-einen-ausweg/" type="post" id="25874">Dort treffen die Folgen des Mali-Konflikts auf lokale Armut, Ernährungsunsicherheit und begrenzte staatliche Kapazitäten.</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Bundesentwicklungsministerium unterstützt in Mbera und in den umliegenden Gemeinden gemeinsam mit dem Welternährungsprogramm und dem Kinderhilfswerk Unicef die Integration der Geflüchteten. Die Hilfe soll nicht nur den Menschen aus Mali zugutekommen, sondern auch der mauretanischen Bevölkerung in den Aufnahmegemeinden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Vertreterin des Ministeriums sprach im Ausschuss von einer Mammutaufgabe für die mauretanische Regierung. Sie nannte Registrierung und Versorgung der Geflüchteten als zentrale Herausforderungen. Zugleich solle verhindert werden, dass es zwischen Geflüchteten und lokaler Bevölkerung zu Verteilungskonflikten kommt.</p>



<h2 id="h-eu-migrationspartnerschaft-zeigt-wirkung" class="wp-block-heading"><span id="eu-migrationspartnerschaft-zeigt-wirkung">EU-Migrationspartnerschaft zeigt Wirkung</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/eu-und-mauretanien-ruecken-sahel-sicherheit-ins-zentrum-ihrer-partnerschaft/" type="post" id="26821">Die Migrationspartnerschaft zwischen der Europäischen Union und Mauretanien aus dem Jahr 2024 hat nach Einschätzung Saathoffs dazu geführt, dass deutlich weniger Boote von Mauretanien aus in Richtung EU starten. </a>Die Atlantikroute gilt seit Jahren als eine der gefährlichsten Migrationsrouten nach Europa.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="713" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/5030948-2-1024x713.jpg" alt="" class="wp-image-26796 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/5030948-2-1024x713.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/5030948-2-300x209.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/5030948-2-768x534.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/5030948-2-1536x1069.jpg 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/5030948-2-380x264.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/5030948-2-800x557.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/5030948-2-1160x807.jpg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/5030948-2.jpg 1772w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Für Deutschland und die Europäische Union ist Mauretanien damit nicht nur ein entwicklungspolitischer Partner, sondern auch ein zentraler Akteur in der Migrationssteuerung. Die Bundesregierung sieht das Land zugleich unter Druck, weil es trotz eigener sozialer und wirtschaftlicher Schwierigkeiten eine große Zahl von Schutzsuchenden aufgenommen hat.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Grünen-Abgeordnete berichtete nach einem Besuch mit der Parlamentariergruppe Magreb, das Lager Mbera sei überfüllt und umliegende Dörfer seien mit der Aufnahme der Menschen überfordert. Auch die Sorge vor einer Infiltration durch islamistischen Terrorismus sei groß. Deutsche und internationale Organisationen leisteten vor Ort wichtige Arbeit.</p>



<h2 id="h-menschenrechtsfall-bleibt-thema-in-gesprachen" class="wp-block-heading"><span id="menschenrechtsfall-bleibt-thema-in-gespraechen">Menschenrechtsfall bleibt Thema in Gesprächen</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Unionsfraktion fragte nach dem Fall einer mauretanischen Studentin, die 2023 wegen angeblicher Blasphemie verhaftet wurde und von der Todesstrafe bedroht sein soll. Eine Vertreterin des Auswärtigen Amtes sagte, der Fall sei der Bundesregierung bekannt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die deutsche Botschaft und Vertreter der Europäischen Union sprächen den Fall regelmäßig in Gesprächen mit mauretanischen Regierungsvertretern an. Damit bleibt neben Sicherheits-, Entwicklungs- und Migrationsfragen auch die Menschenrechtslage Teil der bilateralen Gespräche.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die AfD-Fraktion erkundigte sich nach einem deutschen Projekt zur Förderung verantwortungsvoller Regierungsführung. Das Bundesentwicklungsministerium erklärte, Deutschland unterstütze Mauretanien dabei, staatliche Dienstleistungen vor allem auf kommunaler und lokaler Ebene auszubauen. Das solle Vertrauen in den Staat stärken, Terrorismus vorbeugen und die Registrierung sowie Eingliederung von Geflüchteten aus Mali erleichtern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Linksfraktion fragte nach künftigen Vorhaben im Bereich Ernährungssicherheit. Saathoff verwies darauf, dass die Schwerpunkte der Zusammenarbeit gemeinsam mit den Partnerländern festgelegt würden. Die nächsten Regierungskonsultationen mit Mauretanien sind für November geplant.</p>
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			<media:description type="html">Johann Saathoff, MdB, SPD, hält eine Rede im Deutschen Bundestag</media:description>
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	</item>
		<item>
		<title>EU und Mauretanien rücken Sahel-Sicherheit ins Zentrum ihrer Partnerschaft</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/eu-und-mauretanien-ruecken-sahel-sicherheit-ins-zentrum-ihrer-partnerschaft/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Apr 2026 09:17:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mauretanien]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[4]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[EU]]></category>
		<category><![CDATA[Grenze]]></category>
		<category><![CDATA[Lebensmittel]]></category>
		<category><![CDATA[Migration]]></category>
		<category><![CDATA[Sahel]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die EU und Mauretanien vertiefen ihre Partnerschaft: In Brüssel geht es um Sahel-Sicherheit, Migration, grüne Energie und Mauretaniens Rolle als Stabilitätsanker in Westafrika.<br />
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<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/eu-und-mauretanien-ruecken-sahel-sicherheit-ins-zentrum-ihrer-partnerschaft/">EU und Mauretanien rücken Sahel-Sicherheit ins Zentrum ihrer Partnerschaft</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die Europäische Union und Mauretanien wollen ihre Zusammenarbeit bei Sicherheit, Migration, Energie und Wirtschaft weiter ausbauen. Die 13. interparlamentarische Begegnung zwischen dem Europäischen Parlament und der mauretanischen Nationalversammlung fand am 20. April 2026 in Brüssel statt. Beide Seiten <a href="https://multimedia.europarl.europa.eu/en/webstreaming/Delegation-for-relations-with-the-Maghreb-countries-and-the-Arab-Maghreb-Union,-including-the-EU-Morocco,-EU-Tunisia-and-EU-Algeria-Joint-Parliamentary-Committees-INTER-PARLIAMENTARY-DELEGATION-13th-EU-MAURITANIA-INTERPARLIAMENTARY-MEETING_20260420-1630-DELEGATION-DMAG?lang=en&amp;audio=en&amp;analytics=true">stellten</a> Mauretaniens Rolle als <a href="https://fokus-afrika.de/ousmane-sonko-in-nouakchott-staerkung-der-zusammenarbeit-zwischen-senegal-und-mauretanien/">stabilisierenden Akteur</a> in Westafrika heraus. Die Partnerschaft verbindet Grenz- und Terrorismusbekämpfung im Sahel mit Handelsfragen, nachhaltiger Fischerei, grünem Wasserstoff und Migrationspolitik. </p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-brussel-und-nouakchott-setzen-auf-engere-abstimmung"><span id="bruessel-und-nouakchott-setzen-auf-engere-abstimmung">Brüssel und Nouakchott setzen auf engere Abstimmung</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Delegation des Europäischen Parlaments für die Beziehungen zu den Maghreb-Staaten und der Kontaktgruppe der mauretanischen Nationalversammlung bestätigten in Brüssel den Ausbau ihrer politischen Beziehungen. Auf mauretanischer Seite führte Sidney Sokhona, Vizepräsident der Nationalversammlung, die Delegation. Für das Europäische Parlament stand Ruggero Razza, Vorsitzender der Maghreb-Delegation, an der Spitze.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Gespräche deckten ein breites Feld ab: politische und wirtschaftliche Beziehungen, gesellschaftliche Fragen, Menschenrechte, Frauenrechte, Jugend, regionale Kooperation, Sicherheit, Entwicklung und Migration. Damit bleibt Mauretanien für die EU ein Partner an der Schnittstelle zwischen Maghreb, Sahel und Westafrika.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-migration-bleibt-ein-kernfeld-der-zusammenarbeit"><span id="migration-bleibt-ein-kernfeld-der-zusammenarbeit">Migration bleibt ein Kernfeld der Zusammenarbeit</span></h2>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/20260420_EP-202746A_LD2_0023-MEDIUM-2-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-26823 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/20260420_EP-202746A_LD2_0023-MEDIUM-2-1024x683.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/20260420_EP-202746A_LD2_0023-MEDIUM-2-300x200.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/20260420_EP-202746A_LD2_0023-MEDIUM-2-768x512.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/20260420_EP-202746A_LD2_0023-MEDIUM-2-1536x1024.jpg 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/20260420_EP-202746A_LD2_0023-MEDIUM-2-2048x1366.jpg 2048w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/20260420_EP-202746A_LD2_0023-MEDIUM-2-380x253.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/20260420_EP-202746A_LD2_0023-MEDIUM-2-800x534.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/20260420_EP-202746A_LD2_0023-MEDIUM-2-1160x774.jpg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/20260420_EP-202746A_LD2_0023-MEDIUM-2-scaled.jpg 2560w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Die EU und Mauretanien knüpfen an ihre Migrationspartnerschaft vom März 2024 an. Mauretanien liegt an wichtigen Transitwegen Richtung Nordafrika und Europa. Das Land nimmt zugleich Flüchtlinge und Asylsuchende auf, was staatliche Dienste, Sicherheitsstrukturen und natürliche Ressourcen belastet.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Partner wollen irreguläre Migration stärker begrenzen, Schleusernetzwerke bekämpfen und maritime Routen kontrollieren. Zugleich betonen sie den Schutz von Flüchtlingen und Asylsuchenden sowie die Einhaltung des internationalen Rechts und des humanitären Völkerrechts. Die Ursachen von Migration nennen beide Seiten ebenfalls: bewaffnete Konflikte, Armut, Ungleichheit, Instabilität, Unsicherheit und Klimawandel.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-sahel-grenze-zu-mali-ruckt-starker-in-den-blick"><span id="sahel-grenze-zu-mali-rueckt-staerker-in-den-blick">Sahel-Grenze zu Mali rückt stärker in den Blick</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Sicherheitslage im Sahel zieht sich durch die Partnerschaft. Die EU und Mauretanien sehen <a href="https://fokus-afrika.de/un-sicherheitsrat-befasst-sich-mit-terrorismus-in-westafrika-und-im-sahel/" type="post" id="22050">Terrorismus, gewaltbereiten Extremismus und grenzüberschreitende Kriminalität als gemeinsame Herausforderung in Westafrika.</a> Besondere Sorge gilt der Entwicklung an der mauretanischen <a href="https://fokus-afrika.de/mali-und-mauretanien-suchen-nach-vorwuerfen-ueber-terrorstuetzpunkte-einen-ausweg/" type="post" id="25874">Grenze zu Mali</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mauretanien wird dabei als Staat beschrieben, der mit den Ländern der Region im Gespräch bleibt und zur regionalen Stabilität beiträgt. Die EU unterstützt den Ausbau mauretanischer Sicherheitskapazitäten, darunter die Ausrüstung neuer mauretanischer Bataillone und die Ausbildung höherer Offiziere.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Zusammenarbeit im Sahel verbindet Sicherheitsfragen mit Entwicklung und Migration. Beide Seiten wollen gemeinsam für Stabilität in der Region arbeiten, Terrorismus bekämpfen und Migration im Rahmen des internationalen Rechts steuern.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-wirtschaft-fischerei-und-grune-energie-gewinnen-gewicht"><span id="wirtschaft-fischerei-und-gruene-energie-gewinnen-gewicht">Wirtschaft, Fischerei und grüne Energie gewinnen Gewicht</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Europäische Union bleibt Mauretaniens größter Handelspartner. Ein besonders gewichtiger Bereich ist die nachhaltige Fischerei. Seit 2014 mobilisierte die Fischereipartnerschaft zwischen beiden Seiten mehr als eine Milliarde Euro und zählt damit zu den größten Partnerschaften dieser Art der EU.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch Energie und Infrastruktur nehmen mehr Raum ein. Mauretanien verfügt über Potenzial bei grünem Wasserstoff und Solarenergie. Laufende Projekte sollen die ökologische Transformation des Landes vorantreiben und die Energie- und Klimakooperation mit der EU stärken. Hinzu kommen Zusammenarbeit bei Digitalisierung und Elektrifizierung, besonders im Süden Mauretaniens.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die EU unterstützt außerdem die mauretanische Strategie für beschleunigtes Wachstum und geteilten Wohlstand. Deren dritter Aktionsplan wurde am 9. April 2026 gestartet. Die Kooperation steht im Rahmen der europäischen Global-Gateway-Strategie und des mehrjährigen Richtprogramms für die Jahre 2021 bis 2027.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-menschenrechte-und-politische-teilhabe-bleiben-teil-der-agenda"><span id="menschenrechte-und-politische-teilhabe-bleiben-teil-der-agenda">Menschenrechte und politische Teilhabe bleiben Teil der Agenda</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Partnerschaft umfasst auch Menschenrechte, Rechtsstaatlichkeit und gesellschaftliche Teilhabe. Genannt werden die Rechte von Frauen, Nichtdiskriminierung, Gleichstellung, bessere Migrationsverwaltung, Bürgerbeteiligung, Unabhängigkeit der Justiz, wirtschaftliche und soziale Rechte, Unterstützung der Zivilgesellschaft sowie Medienpluralismus.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/20260420_EP-202746A_LD1_0247-MEDIUM-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-26824 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/20260420_EP-202746A_LD1_0247-MEDIUM-1024x683.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/20260420_EP-202746A_LD1_0247-MEDIUM-300x200.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/20260420_EP-202746A_LD1_0247-MEDIUM-768x512.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/20260420_EP-202746A_LD1_0247-MEDIUM-1536x1024.jpg 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/20260420_EP-202746A_LD1_0247-MEDIUM-2048x1365.jpg 2048w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/20260420_EP-202746A_LD1_0247-MEDIUM-380x253.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/20260420_EP-202746A_LD1_0247-MEDIUM-800x533.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/20260420_EP-202746A_LD1_0247-MEDIUM-1160x773.jpg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/20260420_EP-202746A_LD1_0247-MEDIUM-scaled.jpg 2560w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Mauretanien verweist auf Maßnahmen zum Schutz von Frauen und Mädchen. Dazu gehören ein nationales Observatorium für die Rechte von Frauen und Mädchen sowie Plattformen gegen Gewalt an Frauen und Mädchen. Die Delegationen halten zugleich an der Anwendung bestehender Gesetze und an einer stärkeren Vertretung von Frauen in Wirtschaft und Politik fest.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die mauretanische Opposition soll weiter in den politischen Dialog einbezogen werden. Die Delegationen verbinden dies mit der Erwartung einer breiteren Beteiligung der Bevölkerung am politischen und wirtschaftlichen Leben des Landes.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-gemeinsame-positionen-zu-gaza-ukraine-und-regionalen-konflikten"><span id="gemeinsame-positionen-zu-gaza-ukraine-und-regionalen-konflikten">Gemeinsame Positionen zu Gaza, Ukraine und regionalen Konflikten</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Delegationen bezogen auch zu internationalen Konflikten Stellung. Sie bekräftigten die Unterstützung der EU für die Souveränität und territoriale Integrität der Ukraine gegenüber Russland und begrüßten Mauretaniens Verurteilung der russischen Aggression.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zum Nahostkonflikt bekräftigten sie die Bindung an das internationale Recht und an eine Zwei-Staaten-Lösung. Sie forderten humanitären Zugang für den Gazastreifen, die Einhaltung des humanitären Völkerrechts und den Schutz der Zivilbevölkerung. Zudem verurteilten sie die fortgesetzte Gewalt von Siedlern gegen palästinensische Zivilisten im Westjordanland.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die nächste interparlamentarische Begegnung zwischen der EU und Mauretanien soll 2027 in Mauretanien stattfinden.</p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/eu-und-mauretanien-ruecken-sahel-sicherheit-ins-zentrum-ihrer-partnerschaft/">EU und Mauretanien rücken Sahel-Sicherheit ins Zentrum ihrer Partnerschaft</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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			<media:description type="html">EU - Mauritania Interparliamentary Meeting</media:description>
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		<item>
		<title>Macron: &#8220;Mauretanien ist ein Schlüsselpartner Frankreichs&#8221;</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/macron-mauretanien-ist-ein-schluesselpartner-frankreichs/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Apr 2026 12:17:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mauretanien]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[4]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Frankreich]]></category>
		<category><![CDATA[Migration]]></category>
		<category><![CDATA[Sahel]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://fokus-afrika.de/?p=26631</guid>

					<description><![CDATA[<p>Macron rückt Mauretanien bei dem Staatsbesuch von Präsident Ghazouani als Schlüsselpartner im Sahel ins Zentrum. In Paris ging es um Sicherheit, Migration, Investitionen und milliardenschwere Entwicklungsprojekte.<br />
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<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/macron-mauretanien-ist-ein-schluesselpartner-frankreichs/">Macron: &#8220;Mauretanien ist ein Schlüsselpartner Frankreichs&#8221;</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Frankreich und Mauretanien wollen ihre politische, sicherheitspolitische und wirtschaftliche Zusammenarbeit deutlich vertiefen. Bei den Gesprächen in Paris am Mittwoch und Donnerstag stellten Präsident Emmanuel Macron und Mauretaniens Präsident Mohamed Ould Cheikh El Ghazouani den Ausbau gemeinsamer Projekte, mehr Investitionen und eine engere Abstimmung zu den Krisen im Sahel in den Mittelpunkt. Beide Seiten hoben Mauretanien als stabilen Partner in einer angespannten Region hervor. Für Paris ist der Besuch auch ein Signal, dass die Beziehungen zu Nouakchott in Westafrika und im Sahel weiter an Gewicht gewinnen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-macron-nennt-mauretanien-einen-schlusselpartner"><span id="macron-nennt-mauretanien-einen-schluesselpartner">Macron nennt Mauretanien einen Schlüsselpartner</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Macron empfing Ghazouani zu einem Staatsbesuch in Paris und sprach am Élysée von einem Partner, dem Frankreich in einer <a href="https://fokus-afrika.de/selbstreflexion-der-praesidentschaft-mauretaniens-in-der-afrikanischen-union/">instabilen regionalen und internationalen Lage vertraue.</a> In seiner gemeinsamen Erklärung sagte der französische Präsident, Mauretanien sei „ein Schlüsselpartner Frankreichs“ und stehe für „Stabilität, Dialog und Souveränität“.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Macron betonte, beide Länder wollten ihre Zusammenarbeit nicht nur politisch, sondern auch praktisch ausbauen. Die Partnerschaft solle nach seinen Worten „konkrete Ergebnisse“ liefern, vor allem in den Bereichen Infrastruktur, Energie, Wasser, Landwirtschaft und Stadtentwicklung. Auf X schrieb Macron zudem, Frankreich und Mauretanien wollten ihre Partnerschaft stärken, um auf <a href="https://fokus-afrika.de/sahel-sicherheitskrise-warum-westafrika-auf-regionale-loesungen-angewiesen-ist/" type="post" id="22891">regionale Destabilisierung</a>, die humanitäre Krise, wirtschaftliche Fragen und Perspektiven für junge Menschen zu reagieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Angaben des französischen Präsidenten war es die erste Visite auf diesem Niveau seit mehr als 30 Jahren.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-investitionen-wasser-energie-und-wirtschaft-im-mittelpunkt"><span id="investitionen-wasser-energie-und-wirtschaft-im-mittelpunkt">Investitionen, Wasser, Energie und Wirtschaft im Mittelpunkt</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">In Paris rückten beide Präsidenten vor allem wirtschaftliche Vorhaben und Entwicklungsprojekte in den Vordergrund. Macron verwies auf französische Unternehmen, die bereits in Mauretanien tätig seien. Er nannte unter anderem eine Investition von 155 Millionen Euro in den Containerterminal des Hafens von Nouakchott. Fast 40 französische Unternehmen beschäftigten nach seinen Angaben mehr als 2000 Mauritanierinnen und Mauritanier.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1000" height="630" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/مباحثات-1.jpg" alt="" class="wp-image-26633 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/مباحثات-1.jpg 1000w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/مباحثات-1-300x189.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/مباحثات-1-768x484.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/مباحثات-1-380x239.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/مباحثات-1-800x504.jpg 800w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Zugleich kündigte Macron weitere Unterstützung in zentralen Versorgungsbereichen an. Ein Projekt mit französischer Beteiligung soll die Produktionskapazität für die Wasserversorgung von Nouakchott um 50 Prozent erhöhen. Hinzu kommt die Hybridisierung von zehn thermischen Kraftwerken mit einem Finanzierungsvolumen von fast 40 Millionen Euro, um das Stromsystem widerstandsfähiger zu machen.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Ghazouani sprach ebenfalls von einer Gelegenheit, den bilateralen Beziehungen „neuen Schwung“ zu geben. Die Reise biete die Möglichkeit, die Zusammenarbeit zu festigen und in eine „für beide Seiten vorteilhafte Partnerschaft“ zu überführen, sagte er. Besonders hervor hob er die Zusammenarbeit mit der Französischen Entwicklungsagentur AFD. Deren aktuelles Portfolio in Mauretanien umfasse 42 Projekte mit einem Volumen von 428 Millionen Euro. Dazu kämen konzessionäre Finanzierungen des französischen Schatzamts von rund 80 Millionen Euro sowie Garantien von Proparco in Höhe von 40 Millionen Euro zugunsten von drei privaten mauretanischen Banken.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-sicherheit-im-sahel-und-migration-als-gemeinsame-themen"><span id="sicherheit-im-sahel-und-migration-als-gemeinsame-themen">Sicherheit im Sahel und Migration als gemeinsame Themen</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ein zweiter Schwerpunkt der Gespräche war die Lage im Sahel. Macron sprach von einer <a href="https://fokus-afrika.de/offizieller-austritt-der-sahel-staaten-allianz-aus-der-ecowas/" type="post" id="13701">Region, die tief destabilisiert sei</a>, und lobte Mauretaniens Kurs als Beispiel dafür, dass „eine Stimme strategischer Unabhängigkeit und Verantwortung“ möglich sei. Beide Staaten hätten sich für Partnerschaft, gegenseitigen Respekt und gemeinsames Handeln entschieden, um eine weitere Destabilisierung der Region zu verhindern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ghazouani stellte die Sicherheitslage im Sahel als zentrale Priorität seines Landes dar. Mauretanien setze auf einen umfassenden Ansatz aus Prävention, staatlicher Präsenz und Dialog. Dadurch habe das Land in einem fragilen Umfeld eine relative Stabilität bewahren können. Zugleich warnte er, eine weitere Verschlechterung der Lage im zentralen Sahel oder deren geographische Ausweitung könne nicht ausgeschlossen werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch Migration spielte in den Gesprächen eine wichtige Rolle. Ghazouani bezeichnete irreguläre Migration im Sahel und besonders in Mauretanien als große Herausforderung. Das Land bewältige diesen Druck mit Unterstützung der <a href="https://fokus-afrika.de/tag/eu/" type="post_tag" id="374">Europäischen Union</a>, doch die Belastung sei angesichts der demografischen und wirtschaftlichen Grenzen des Landes sowie seiner großen Fläche unverhältnismäßig hoch.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-frankreich-verweist-auf-unterstutzung-fur-fluchtlinge-in-mauretanien"><span id="frankreich-verweist-auf-unterstuetzung-fuer-fluechtlinge-in-mauretanien">Frankreich verweist auf Unterstützung für Flüchtlinge in Mauretanien</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Macron hob in seiner <a href="https://www.elysee.fr/emmanuel-macron/2026/04/15/visite-detat-de-mohamed-ould-cheikh-el-ghazouani-president-de-la-mauritanie">Erklärung</a> hervor, dass Frankreich sein Engagement in Mauretanien in den vergangenen zwei Jahren ausgebaut habe. Während andere Partner ihre Kooperation reduziert hätten, habe sich das französische Projektportfolio insbesondere über die AFD verdoppelt, sagte er.</p>



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<p class="wp-block-paragraph">Besonders verwies er auf die Unterstützung für Mauretanien bei der Aufnahme von mehr als 300.000 Flüchtlingen im Osten des Landes. Frankreich wolle Mauretanien in dieser Situation weiter mit Unternehmen, Finanzierungen und Entwicklungsinstrumenten begleiten.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-besuch-in-parlament-und-weitere-stationen"><span id="besuch-in-parlament-und-weitere-stationen">Besuch in Parlament und weitere Stationen</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Während seines Aufenthalts in Paris traf Ghazouani nicht nur Macron, sondern auch die Präsidentin der französischen Nationalversammlung, Yaël Braun-Pivet. Im Gebäude der Nationalversammlung führte er Gespräche über Fragen von gemeinsamem Interesse und trug sich in das Goldene Buch des Hauses ein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zum Auftakt der Reise war der mauretanische Präsident am Dienstagabend am Flughafen Orly empfangen worden. Auch Mitglieder der mauretanischen Gemeinschaft in Paris begrüßten ihn vor seinem Aufenthaltsort in der französischen Hauptstadt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Macron verwies außerdem auf weitere Stationen und Formate der bilateralen Zusammenarbeit, darunter ein Wirtschaftsforum, Ghazouanis Besuch in Brest zum Thema maritime Sicherheit und blaue Wirtschaft sowie das bevorstehende Treffen beim Africa-Forward-Gipfel in Nairobi.</p>
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			<media:title type="html">Macron: &#34;Mauretanien ist ein Schlüsselpartner Frankreichs&#34;</media:title>
			<media:description type="html">Frankreich und Mauretanien wollen ihre Partnerschaften ausbauen. Was Macron und Ghazouani in Paris vereinbart haben.</media:description>
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	</item>
		<item>
		<title>Mali und Mauretanien suchen nach Vorwürfen über Terrorstützpunkte einen Ausweg</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/mali-und-mauretanien-suchen-nach-vorwuerfen-ueber-terrorstuetzpunkte-einen-ausweg/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 Mar 2026 20:15:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mali]]></category>
		<category><![CDATA[Mauretanien]]></category>
		<category><![CDATA[4]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mauretanien hat Mali und der Allianz der Sahel-Staaten eine Untersuchung vor Ort angeboten, um schwere Vorwürfe aus Bamako&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fmali-und-mauretanien-suchen-nach-vorwuerfen-ueber-terrorstuetzpunkte-einen-ausweg%2F&amp;action_name=Mali%20und%20Mauretanien%20suchen%20nach%20Vorw%C3%BCrfen%20%C3%BCber%20Terrorst%C3%BCtzpunkte%20einen%20Ausweg&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Mauretanien hat Mali und der <a href="https://fokus-afrika.de/5-000-soldaten-aes-etabliert-gemeinsame-einsatztruppe/" type="post" id="13625">Allianz der Sahel-Staaten</a> eine Untersuchung vor Ort angeboten, um schwere Vorwürfe aus Bamako zu entkräften. Nouakchott reagiert damit auf die Behauptung, malische Soldaten seien aus der Gefangenschaft bewaffneter Gruppen in einem Flüchtlingslager auf mauretanischem Gebiet entkommen. Für die Beziehungen beider Nachbarstaaten ist das heikel, weil der Streit Sicherheitsfragen, Grenzpolitik und das gegenseitige Vertrauen berührt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ausgelöst wurde die Krise Mitte März. In den Tagen danach suchten beide Seiten wieder den diplomatischen Kontakt, während eine offizielle Antwort aus Bamako auf den mauretanischen Vorschlag zunächst ausblieb.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-nouakchott-weist-die-vorwurfe-zuruck-und-bietet-kontrolle-an"><span id="nouakchott-weist-die-vorwuerfe-zurueck-und-bietet-kontrolle-an">Nouakchott weist die Vorwürfe zurück und bietet Kontrolle an</span></h2>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="732" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/The_Armed_Forces_of_Mauritania_conducted_Close_Quarter_Battle_training_led_by_the_Spanish_Special_Operations_Command_during_Flintlock_24_8413797-1024x732.jpg" alt="" class="wp-image-25876 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/The_Armed_Forces_of_Mauritania_conducted_Close_Quarter_Battle_training_led_by_the_Spanish_Special_Operations_Command_during_Flintlock_24_8413797-1024x732.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/The_Armed_Forces_of_Mauritania_conducted_Close_Quarter_Battle_training_led_by_the_Spanish_Special_Operations_Command_during_Flintlock_24_8413797-300x214.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/The_Armed_Forces_of_Mauritania_conducted_Close_Quarter_Battle_training_led_by_the_Spanish_Special_Operations_Command_during_Flintlock_24_8413797-768x549.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/The_Armed_Forces_of_Mauritania_conducted_Close_Quarter_Battle_training_led_by_the_Spanish_Special_Operations_Command_during_Flintlock_24_8413797-380x272.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/The_Armed_Forces_of_Mauritania_conducted_Close_Quarter_Battle_training_led_by_the_Spanish_Special_Operations_Command_during_Flintlock_24_8413797-800x572.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/The_Armed_Forces_of_Mauritania_conducted_Close_Quarter_Battle_training_led_by_the_Spanish_Special_Operations_Command_during_Flintlock_24_8413797-1160x829.jpg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/The_Armed_Forces_of_Mauritania_conducted_Close_Quarter_Battle_training_led_by_the_Spanish_Special_Operations_Command_during_Flintlock_24_8413797.jpg 1280w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Im Zentrum des Streits steht das Flüchtlingslager M’Berra in Mauretanien. Der malische Generalstab erklärte, zwei Soldaten der malischen Streitkräfte hätten sich dort in der Nacht vom 13. auf den 14. März aus der Gewalt bewaffneter Gruppen befreien können und seien anschließend nach Mali zurückgekehrt.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Mauretanien wies den Vorwurf scharf zurück. Das Außenministerium in Nouakchott sprach von unbelegten und schwerwiegenden Anschuldigungen. Zugleich schlug die mauretanische Seite nach diplomatischen Angaben vor, eine malische Untersuchungskommission oder eine Delegation der Allianz der Sahel-Staaten ins Land zu lassen, damit die Vorwürfe vor Ort überprüft werden können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Damit ging Nouakchott über ein einfaches Dementi hinaus. Die Führung in Mauretanien setzt in dem Konflikt sichtbar auf eine politische Entschärfung durch direkte Überprüfung und diplomatische Kanäle.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-bamako-halt-sich-offiziell-bedeckt-der-ton-wird-aber-ruhiger"><span id="bamako-haelt-sich-offiziell-bedeckt-der-ton-wird-aber-ruhiger">Bamako hält sich offiziell bedeckt, der Ton wird aber ruhiger</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Eine formelle Antwort der malischen Regierung oder der Allianz der Sahel-Staaten auf das Untersuchungsangebot lag zunächst nicht vor. Zugleich deuteten mehrere Signale auf eine Beruhigung der Lage hin.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="870" height="579" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/abdoulaye-diop-ambassade-mauritanie.jpg" alt="" class="wp-image-25877 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/abdoulaye-diop-ambassade-mauritanie.jpg 870w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/abdoulaye-diop-ambassade-mauritanie-300x200.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/abdoulaye-diop-ambassade-mauritanie-768x511.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/abdoulaye-diop-ambassade-mauritanie-380x253.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/abdoulaye-diop-ambassade-mauritanie-800x532.jpg 800w" sizes="(max-width: 870px) 100vw, 870px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Der malische Außenminister Abdoulaye Diop <a href="https://bamada.net/bamako-mise-sur-lapaisement-avec-nouakchott">empfing</a> am 17. März den mauretanischen Geschäftsträger in Bamako. Dabei ging es um die bilateralen Beziehungen und Fragen von gemeinsamem Interesse. Diop betonte die Notwendigkeit, die Zusammenarbeit beider Länder in einem Geist der Solidarität, des Dialogs und der engeren Kooperation zu stärken.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Auch in Nouakchott gab es ein <a href="https://ami.mr/fr/archives/291383">Treffen</a> auf hoher diplomatischer Ebene. Mauretaniens Außenminister Mohamed Salem Ould Merzoug empfing den malischen Botschafter Bakary Doumbia. Beide Seiten berieten über die Zusammenarbeit und darüber, wie sie weiter ausgebaut werden kann.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-ausloser-waren-zwei-malische-soldaten-und-ein-fluchtlingslager"><span id="ausloeser-waren-zwei-malische-soldaten-und-ein-fluechtlingslager">Auslöser waren zwei malische Soldaten und ein Flüchtlingslager</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Spannungen begannen, als der malische Generalstab erklärte, zwei entführte Soldaten seien aus einem Flüchtlingslager in Mauretanien entkommen. Genannt wurden Mohamed Wangaraba vom 633. Aufklärungseskadron und El Maouloud Diallo vom 635. Panzerregiment. Beide seien am 9. Oktober 2025 auf dem Niger-Fluss während eines Urlaubs verschleppt worden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Demnach gelang die Flucht im Zusammenhang mit Operationen der malischen Armee entlang der Grenze zu Mauretanien und im Waldgebiet von Wagadou. Nach ihrer Aufnahme in Goundam seien die beiden Soldaten den zuständigen Militärbehörden übergeben worden.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="750" height="430" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/16-03-2026-s021-750x430-1.jpg" alt="" class="wp-image-25878 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/16-03-2026-s021-750x430-1.jpg 750w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/16-03-2026-s021-750x430-1-300x172.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/16-03-2026-s021-750x430-1-380x218.jpg 380w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Gerade diese Darstellung löste in Nouakchott scharfen Widerspruch aus. Die mauretanische Regierung betonte, das Lager M’Berra stehe unter ständiger Aufsicht des Flüchtlingshilfswerks der Vereinten Nationen und internationaler Hilfsorganisationen. Das Lager beherberge seit Jahrzehnten Zehntausende Flüchtlinge, überwiegend aus Mali. Der Vorwurf, dort könnten bewaffnete Gruppen Menschen festhalten, trifft daher einen besonders sensiblen Punkt.</p>
</div></div>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-der-streit-trifft-eine-ohnehin-belastete-nachbarschaft"><span id="der-streit-trifft-eine-ohnehin-belastete-nachbarschaft">Der Streit trifft eine ohnehin belastete Nachbarschaft</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die neue Krise kommt nicht aus dem Nichts. Zwischen beiden Ländern hatte es bereits in den vergangenen Monaten Spannungen gegeben. Dabei ging es unter anderem um die Ausweisung malischer Migranten aus Mauretanien und um die Schließung von Geschäften mauretanischer Betreiber in Mali.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="707" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/Assimi_Goita_August_2021_cropped_II.png" alt="" class="wp-image-25879 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/Assimi_Goita_August_2021_cropped_II.png 640w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/Assimi_Goita_August_2021_cropped_II-272x300.png 272w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/Assimi_Goita_August_2021_cropped_II-380x420.png 380w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Im Oktober 2025 hatte der malische Übergangspräsident Assimi Goïta den mauretanischen Außenminister in Bamako empfangen. Damals sollte ein Gespräch auf höchster Ebene helfen, bestehende Differenzen zu entschärfen. Beide Seiten vereinbarten, ihre große bilaterale Kommission wieder zu beleben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vor diesem Hintergrund wirkt die jetzige Zuspitzung besonders brisant. Umso auffälliger ist, dass Bamako und Nouakchott inzwischen wieder auf direkte Kontakte setzen und den Streit nicht weiter öffentlich eskalieren lassen.</p>
</div></div>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-sicherheit-an-der-grenze-bleibt-der-sensible-kern"><span id="sicherheit-an-der-grenze-bleibt-der-sensible-kern">Sicherheit an der Grenze bleibt der sensible Kern</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Mali und Mauretanien verbindet eine lange gemeinsame Grenze. Sicherheitsfragen sind dort seit Jahren ein besonders heikles Thema. Wenn der Verdacht im Raum steht, bewaffnete Gruppen könnten sich jenseits der Grenze bewegen oder Rückzugsräume nutzen, berührt das sofort die Beziehungen zwischen beiden Staaten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Genau deshalb hat der Streit über M’Berra so rasch diplomisches Gewicht bekommen. Auf malischer Seite stand die Darstellung einer geglückten Flucht zweier Soldaten im Vordergrund. Auf mauretanischer Seite ging es um die Zurückweisung eines Vorwurfs, der das Land mit Terrorgruppen in Verbindung bringt und zugleich ein internationales Flüchtlingslager betrifft.</p>
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			<media:description type="html">Members from the Armed Forces of Mauritania conduct reconnaissance during Close Quarter Battle training led by members from the Spanish Special Operations Command during Flintlock 24 in Daboya, Ghana, May 15, 2024. Exercise Flintlock is U.S. Africa Command&#039;s premier and largest annual special operations exercise that works to strengthen African partner readiness, in partnership with other international special operations
forces. (U.S. Department of Defense photo by Senior Airman Jan K. Valle)</media:description>
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	</item>
		<item>
		<title>Westsahara: USA bringen Marokko, Algerien, Polisario und Mauretanien an einen Tisch</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/westsahara-usa-bringen-marokko-algerien-polisario-und-mauretanien-an-einen-tisch/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Feb 2026 20:11:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Algerien]]></category>
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		<category><![CDATA[Mauretanien]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
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		<category><![CDATA[Frieden]]></category>
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		<category><![CDATA[USA]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In Madrid haben erstmals seit Jahren strukturierte Gespräche zur Zukunft der Westsahara begonnen. Vertreter Marokkos, Algeriens, Mauretaniens und&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fwestsahara-usa-bringen-marokko-algerien-polisario-und-mauretanien-an-einen-tisch%2F&amp;action_name=Westsahara%3A%20USA%20bringen%20Marokko%2C%20Algerien%2C%20Polisario%20und%20Mauretanien%20an%20einen%20Tisch&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">In Madrid haben erstmals seit Jahren strukturierte Gespräche zur Zukunft der Westsahara begonnen. Vertreter Marokkos, Algeriens, Mauretaniens und der Frente Polisario kamen unter maßgeblicher Vermittlung der Vereinigten Staaten zusammen. Im Mittelpunkt stand der marokkanische Autonomieplan, der von den Teilnehmern als einzige Grundlage für die weiteren technischen Gespräche akzeptiert wurde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Gespräche fanden Anfang Februar unter Ausschluss der Öffentlichkeit in der US-amerikanischen Botschaft in Madrid statt. Sie markieren den Auftakt eines neuen Verhandlungszyklus, der auf eine politische Lösung des seit Jahrzehnten bestehenden Konflikts rund um die Region der Westsahara abzielt.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-usa-ubernehmen-zentrale-vermittlerrolle"><span id="usa-uebernehmen-zentrale-vermittlerrolle">USA übernehmen zentrale Vermittlerrolle</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Organisation und Leitung der Gespräche lag bei den Vereinigten Staaten. Die US-Delegation wurde von Massad Boulos, Berater des US-Präsidenten für Afrika, sowie dem US-Vertreter bei den Vereinten Nationen, Mike Waltz, geführt. Auch der persönliche Gesandte des UN-Generalsekretärs für die Westsahara, Staffan de Mistura, nahm teil. Auf Seiten der Staaten Marokko, Algerien und Mauretanien nahmen die jeweiligen Außenminister teil. </p>



<blockquote class="twitter-tweet"><p lang="en" dir="ltr">Under <a href="https://twitter.com/POTUS?ref_src=twsrc%5Etfw">@POTUS</a>’ leadership, the United States remains committed to a just, lasting, and mutually-acceptable solution that advances durable peace and a better future for all in the region. <a href="https://t.co/K8R8LHixss">https://t.co/K8R8LHixss</a></p>&mdash; U.S. Senior Advisor for Arab and African Affairs (@US_SrAdvisorAF) <a href="https://twitter.com/US_SrAdvisorAF/status/2020923279893303424?ref_src=twsrc%5Etfw">February 9, 2026</a></blockquote> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>



<p class="wp-block-paragraph">Mit der Wahl des Verhandlungsortes und der organisatorischen Federführung signalisierten die Vereinigten Staaten ihren <a href="https://fokus-afrika.de/massad-boulos-bekraeftigt-us-position-zum-westsahara-konflikt/">Anspruch, den politischen Prozess aktiv zu steuern</a>. Die Rolle der <a href="https://fokus-afrika.de/50-jahre-gruener-marsch-marokkos-weg-zur-un-resolution-2797/" type="post" id="21658">Vereinten Nationen beschränkte sich dabei auf eine begleitende Funktion</a>.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-autonomieplan-fur-die-westsahara-als-einziger-referenzrahmen"><span id="autonomieplan-fuer-die-westsahara-als-einziger-referenzrahmen">Autonomieplan für die Westsahara als einziger Referenzrahmen</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Angaben aus Verhandlungskreisen wurde der aktualisierte marokkanische Autonomieplan als einziges Dokument anerkannt, das als Grundlage für die technischen Beratungen dient. Das rund 40 Seiten umfassende Papier beschreibt institutionelle, rechtliche und finanzielle Strukturen einer <a href="https://fokus-afrika.de/koenig-mohammed-vi-die-sahara-bleibt-die-erste-prioritaet-aller-marokkaner/">autonomen Verwaltung</a> der südlichen Provinzen unter marokkanischer Souveränität. Dabei soll der vorliegende Autonomieplan sich an die föderalen Systeme <a href="https://fokus-afrika.de/usa-und-vereinigtes-koenigreich-bekraeftigen-unterstuetzung-fuer-marokkanischen-autonomieplan/" type="post" id="19693">Großbritanniens</a> und <a href="https://fokus-afrika.de/emmanuel-macron-zu-staatsbesuch-in-marokko/" type="post" id="12016">Frankreichs</a> orientieren. Die Verteilung von Kompetenzfeldern zwischen Provinzen und Staat erinnert dabei auch an Kernelemente des deutschen Föderalismus.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="543" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/HAuoZvgXcAAdsI3-1024x543.jpeg" alt="" class="wp-image-24489 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/HAuoZvgXcAAdsI3-1024x543.jpeg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/HAuoZvgXcAAdsI3-300x159.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/HAuoZvgXcAAdsI3-768x407.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/HAuoZvgXcAAdsI3-380x201.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/HAuoZvgXcAAdsI3-800x424.jpeg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/HAuoZvgXcAAdsI3-1160x615.jpeg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/HAuoZvgXcAAdsI3.jpeg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Damit wurden alternative Vorschläge, die in der Vergangenheit von Algerien und der Frente Polisario vertreten wurden, nicht weiterverfolgt. Die Gespräche konzentrieren sich ausschließlich auf Ausgestaltung, Umfang und Umsetzung der Autonomieregelung.</p>
</div></div>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-einrichtung-eines-technischen-ausschusses"><span id="einrichtung-eines-technischen-ausschusses">Einrichtung eines technischen Ausschusses</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Teilnehmer einigten sich zudem auf die Einrichtung eines ständigen technischen Ausschusses. Dieses Gremium soll sich mit konkreten Fragen der Umsetzung befassen, darunter Verwaltungsstrukturen, fiskalische Kompetenzen, Justizorganisation und lokale Sicherheitsarchitektur.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Ausschuss soll sich aus Fachvertretern Marokkos, Algeriens und Mauretaniens zusammensetzen und unter gemeinsamer Aufsicht der Vereinigten Staaten und der Vereinten Nationen arbeiten. Ziel ist die Ausarbeitung eines umsetzungsfähigen Modells, das als Grundlage für ein politisches Rahmenabkommen dienen kann.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-algerien-und-polisario-unter-neuem-verhandlungsdruck"><span id="algerien-und-polisario-unter-neuem-verhandlungsdruck">Algerien und Polisario unter neuem Verhandlungsdruck</span></h2>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/G_sED5WXsAALC_5-1024x683.jpeg" alt="" class="wp-image-24490 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/G_sED5WXsAALC_5-1024x683.jpeg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/G_sED5WXsAALC_5-300x200.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/G_sED5WXsAALC_5-768x512.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/G_sED5WXsAALC_5-1536x1025.jpeg 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/G_sED5WXsAALC_5-380x253.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/G_sED5WXsAALC_5-800x534.jpeg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/G_sED5WXsAALC_5-1160x774.jpeg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/G_sED5WXsAALC_5.jpeg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Die Teilnahme Algeriens an dem neuen Format stellt eine Abkehr von der bisherigen Zurückhaltung dar. In den vergangenen Jahren hatte Algier eine direkte Beteiligung an vergleichbaren Gesprächsrunden abgelehnt und auf eine bilaterale Auseinandersetzung zwischen Marokko und der Polisario verwiesen.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Nun saß Algerien erstmals wieder gemeinsam mit allen Beteiligten an einem Tisch. Auch die Delegation der Frente Polisario nahm teil, obwohl ihre <a href="https://fokus-afrika.de/us-senat-kontroverse-um-polisario-front-und-terrorismus-im-sahel/" type="post" id="24300">Verhandlungsposition deutlich eingeschränkt</a> ist. Nach Angaben aus diplomatischen Kreisen wurde ihr signalisiert, dass ausschließlich der Autonomieansatz verhandelt wird.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-kein-gemeinsames-foto-nach-den-verhandlungen"><span id="kein-gemeinsames-foto-nach-den-verhandlungen">Kein gemeinsames Foto nach den Verhandlungen</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Trotz der erzielten Einigungen kam es in einzelnen Punkten zu Spannungen. So lehnte die algerische Delegation eine gemeinsame öffentliche Darstellung mit der marokkanischen Seite ab. Ein geplantes Gruppenfoto kam nicht zustande, nachdem Algerien eine solche Geste als politische Vorfestlegung ablehnte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Inhaltlich blieb die Auslegung des Begriffs Selbstbestimmung ein weiterer Streitpunkt. Marokko vertritt die Position, dass diese im Rahmen der Autonomie ausgeübt wird. Algerien hielt an einer klassischen Interpretation fest, konnte sich damit jedoch nicht durchsetzen.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-weitere-gesprache-in-washington-geplant"><span id="weitere-gespraeche-in-washington-geplant">Weitere Gespräche in Washington geplant</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Vereinigten Staaten streben eine <a href="https://fokus-afrika.de/usa-witkoff-kuendigt-friedensabkommen-zwischen-marokko-und-algerien-an/" type="post" id="20978">Fortsetzung des Prozesses</a> an. Für Mai ist ein weiteres Treffen in Washington vorgesehen, bei dem ein politisches Rahmenabkommen unterzeichnet werden soll. Ziel ist es, die technischen Arbeiten des Ausschusses in eine verbindliche politische Vereinbarung zu überführen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Madrider Gespräche markieren damit einen methodischen Wandel. Der Fokus liegt nicht mehr auf grundsätzlichen Positionsdebatten, sondern auf der technischen Ausgestaltung einer konkreten Lösung, begleitet und kontrolliert von den Vereinigten Staaten.</p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/westsahara-usa-bringen-marokko-algerien-polisario-und-mauretanien-an-einen-tisch/">Westsahara: USA bringen Marokko, Algerien, Polisario und Mauretanien an einen Tisch</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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		<item>
		<title>Mauretaniens Außenministerium diskutiert in Berlin mit Diaspora</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/mauretaniens-aussenministerium-diskutiert-in-berlin-mit-diaspora/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Dec 2025 22:27:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Diaspora]]></category>
		<category><![CDATA[Mauretanien]]></category>
		<category><![CDATA[Präsident]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eine Delegation des mauretanischen Außenministeriums hat in der deutschen Hauptstadt Mitglieder der mauretanischen Diaspora getroffen. Im Mittelpunkt standen&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fmauretaniens-aussenministerium-diskutiert-in-berlin-mit-diaspora%2F&amp;action_name=Mauretaniens%20Au%C3%9Fenministerium%20diskutiert%20in%20Berlin%20mit%20Diaspora&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/mauretaniens-aussenministerium-diskutiert-in-berlin-mit-diaspora/">Mauretaniens Außenministerium diskutiert in Berlin mit Diaspora</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Eine Delegation des mauretanischen Außenministeriums hat in der deutschen Hauptstadt Mitglieder der mauretanischen Diaspora getroffen. Im Mittelpunkt standen der Austausch über Anliegen der Gemeinschaft und die Vorstellung des geplanten Diaspora-Forums, das die Regierung als zentrales Instrument zur stärkeren Einbindung von Auslandsmauretanier betrachtet.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-treffen-der-mauretanischen-delegation-mit-der-diaspora-in-deutschland"><span id="treffen-der-mauretanischen-delegation-mit-der-diaspora-in-deutschland">Treffen der mauretanischen Delegation mit der Diaspora in Deutschland</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wie die <em><a href="https://ami.mr/fr/archives/284980">AMI</a></em> berichtet, fand das Treffen im Rahmen einer internationalen Dialogreihe statt, die das Außenministerium in den vergangenen Wochen mit mauretanischen Gemeinschaften weltweit durchführt. Ziel ist es, strukturiert mit Auslandsmauretaniern in Kontakt zu treten, ihre Anliegen aufzunehmen und sie über die Vorbereitungen des geplanten Diaspora-Forums zu informieren.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="486" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/Mauritania_960x960-s4q85.jpg" alt="" class="wp-image-22818 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/Mauritania_960x960-s4q85.jpg 640w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/Mauritania_960x960-s4q85-300x228.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/Mauritania_960x960-s4q85-380x289.jpg 380w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Zu Beginn begrüßte der mauretanische Botschafter in Berlin, Kane Boubacar, die Delegation und die zahlreich erschienenen Mitglieder der Gemeinschaft. Er hob hervor, dass die mauretanische Diaspora in Deutschland über ein breites Kompetenzspektrum verfügt und zahlreiche Ingenieurinnen, Ingenieure sowie Fachkräfte in internationalen Unternehmen und Organisationen stellt. </p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Gruppe leiste einen wichtigen Beitrag zur sogenannten parallelen Diplomatie und zur repräsentativen Darstellung des Landes im Ausland.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-welche-bedeutung-misst-das-aussenministerium-der-diaspora-bei"><span id="welche-bedeutung-misst-das-aussenministerium-der-diaspora-bei">Welche Bedeutung misst das Außenministerium der Diaspora bei</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Leiter der Delegationsmission, Mohamed Maouloud Ould Mohamed Salem, Botschafter und Generaldirektor für Auslandsmauretanier, dankte den Anwesenden für ihre Teilnahme. Er erläuterte ausführlich Konzept, Ziele und Struktur des Diaspora-Forums, das erstmals organisiert wird. Der Ansatz des Ministeriums folgt einer partizipativen Ausrichtung und soll die Diaspora als aktive Gestalterin in den Vorbereitungsprozess einbinden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Delegation verwies darauf, dass diese Vorgehensweise eine zentrale politische Vorgabe von Präsident Mohamed Ould Cheikh El Ghazouani sei. Die Diaspora soll nicht nur adressiert, sondern in Entscheidungsprozesse einbezogen werden. Die Gespräche in Berlin gelten daher als ein zentrales Element, um Bedürfnisse, Vorschläge und Erwartungen direkt aufzunehmen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-inhalte-und-erwartungen-an-das-geplante-diaspora-forum"><span id="inhalte-und-erwartungen-an-das-geplante-diaspora-forum">Inhalte und Erwartungen an das geplante Diaspora-Forum</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Generaldirektor betonte, dass das Forum eine Plattform schaffen soll, um den Austausch zwischen Staat und Auslandsgemeinschaft zu institutionalisieren. Nach seinen Ausführungen umfasst der Entwurf des Forums klare thematische Schwerpunkte, definierte Zielgruppen und eine Struktur, die die Beteiligten systematisch einbindet. Die Regierung verbindet mit diesem Format die Hoffnung, die Situation der Auslandsmauretanier zu verbessern und ihre Rolle in der nationalen Politikgestaltung zu stärken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Delegation lud die Diaspora ausdrücklich dazu ein, sich mit Beiträgen und Vorschlägen einzubringen. Die Anwesenden äußerten zahlreiche Hinweise zur organisatorischen Umsetzung und betonten die Notwendigkeit einer sorgfältigen Vorbereitung. Auch Vertreterinnen und Vertreter aus mehreren deutschen Städten nahmen per Videokonferenz teil und beteiligten sich an den Diskussionen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-welche-anliegen-meldete-die-diaspora-zuruck"><span id="welche-anliegen-meldete-die-diaspora-zurueck">Welche Anliegen meldete die Diaspora zurück</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Teilnehmenden äußerten verschiedene Erwartungen an das Forum und richteten Empfehlungen an das Ministerium, um einen reibungslosen organisatorischen Ablauf sicherzustellen. Die Beiträge unterstrichen das Interesse der Gemeinschaft, konstruktiv zur Ausgestaltung des Formats beizutragen. Die Delegation nahm die Vorschläge auf und stellte in Aussicht, diese in den laufenden Planungsprozess zu integrieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Treffen reiht sich in eine Serie ähnlicher Veranstaltungen ein, die das Außenministerium mit mauretanischen Gemeinschaften weltweit durchführt. Diese Dialogreihe unterstreicht den politischen Stellenwert der Diaspora für die Regierung und ihre Bemühungen, deren Kompetenzen systematischer in nationale Prioritäten einzubinden.</p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/mauretaniens-aussenministerium-diskutiert-in-berlin-mit-diaspora/">Mauretaniens Außenministerium diskutiert in Berlin mit Diaspora</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Mauretaniens Außenminister Ould Merzoug mit kurzem Input bei der UN-Generalversammlung</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/mauretaniens-aussenminister-ould-merzoug-mit-kurzem-input-bei-der-un-generalversammlung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 28 Sep 2025 14:47:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Internationale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[Mauretanien]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Indien]]></category>
		<category><![CDATA[Jemen]]></category>
		<category><![CDATA[Russland]]></category>
		<category><![CDATA[Syrien]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[UN]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mohamed Salem Ould Merzoug bezeichnete die Tagung als Chance für eine nüchterne Bestandsaufnahme. Er sprach von zwei kontrastierenden&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fmauretaniens-aussenminister-ould-merzoug-mit-kurzem-input-bei-der-un-generalversammlung%2F&amp;action_name=Mauretaniens%20Au%C3%9Fenminister%20Ould%20Merzoug%20mit%20kurzem%20Input%20bei%20der%20UN-Generalversammlung&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/mauretaniens-aussenminister-ould-merzoug-mit-kurzem-input-bei-der-un-generalversammlung/">Mauretaniens Außenminister Ould Merzoug mit kurzem Input bei der UN-Generalversammlung</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Mohamed Salem Ould Merzoug bezeichnete die Tagung als Chance für eine nüchterne Bestandsaufnahme. Er sprach von zwei kontrastierenden Welten. Eine strebe in Richtung vierte industrielle Revolution und Künstliche Intelligenz. Die andere bleibe in Armut und Marginalisierung gefangen. Dieser Abstand wachse und teste die Handlungsfähigkeit der Staatengemeinschaft. Zugleich eskalierten Konflikte, <a href="https://fokus-afrika.de/tag/terrorismus/">Terrorismus</a> und klimabedingte Naturkatastrophen. Das erhöhe menschliches Leid und Risiken für Frieden und Stabilität. Er nannte den Krieg in Gaza einen Prüfstein für Gewissen und Systemglaubwürdigkeit. Gewalt könne keinen dauerhaften Frieden schaffen. Er begrüßte Staaten, die Palästina anerkennen, und lehnte jede Zwangsvertreibung entschieden ab.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-ould-merzoug-fordert-politische-losungen-fur-den-frieden"><span id="ould-merzoug-fordert-politische-loesungen-fuer-den-frieden">Ould Merzoug fordert politische Lösungen für den Frieden</span></h3>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/UN71120670-1024x683.avif" alt="" class="wp-image-20365 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/UN71120670-1024x683.avif 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/UN71120670-300x200.avif 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/UN71120670-768x512.avif 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/UN71120670-380x253.avif 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/UN71120670-800x533.avif 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/UN71120670-1160x773.avif 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/UN71120670.avif 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Der Minister verurteilte Angriffe auf die Souveränität <a href="https://fokus-afrika.de/tag/katar/">Katars</a>. Er forderte politische Lösungen für <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/nordafrika/libyen/">Libyen</a>, <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/nordafrika/sudan/">Sudan</a>, <a href="https://fokus-afrika.de/tag/jemen/">Jemen</a> und <a href="https://fokus-afrika.de/tag/syrien/">Syrien</a>. Mauretanien unterstütze internationale Bemühungen zur Frage der Westsahara. Er sprach sich für ein verhandeltes Ende des Krieges zwischen <a href="https://fokus-afrika.de/tag/russland/">Russland</a> und der Ukraine aus. Er begrüßte die Friedensabkommen zwischen <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/ostafrika/ruanda/">Ruanda</a> und der <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/zentralafrika/dr-kongo/">Demokratischen Republik Kongo</a> sowie zwischen <a href="https://fokus-afrika.de/tag/indien/">Indien</a> und Pakistan.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Minister Ould Merzoug plädierte für gerechtere und wirksamere globale Governance in Politik, Wirtschaft und Gesundheit. Menschenwürde müsse Vorrang haben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Er bat um stärkere internationale Unterstützung für Entwicklungsländer. Schwerpunkte seien Ernährungssicherheit, Klimaanpassung, Schuldenfragen und die Agenda 2030. Mauretanien starte Projekte zur Energiewende und nachhaltigen Entwicklung. Dazu zähle ein hybrides Erneuerbaren-Kraftwerk. Das Land bekämpfe Desertifikation und schütze Biodiversität. Es bereite die Teilnahme an der COP30 vor, um Emissionsminderungen und Anpassungsfinanzierung voranzubringen. Er verband diese Vorhaben mit einem Bekenntnis zu Multilateralismus und ausgewogener UN-Reform. Ziel sei das Vertrauen in die Vereinten Nationen zu stärken und nachhaltige Entwicklung zu ermöglichen.</p>



<blockquote class="twitter-tweet"><p lang="en" dir="ltr">Had a constructive exchange with H.E. Mohamed Salem Ould Merzoug <a href="https://twitter.com/MS_Merzoug?ref_src=twsrc%5Etfw">@MS_Merzoug</a>, Minister for Foreign Affairs of African Cooperation and Mauritanians Abroad. We discussed issues of religious intolerance &amp; explored potential collaboration in addressing Islamophobia. <a href="https://t.co/bDXWB5OESp">pic.twitter.com/bDXWB5OESp</a></p>&mdash; Miguel Ángel Moratinos (@MiguelMoratinos) <a href="https://twitter.com/MiguelMoratinos/status/1971212262145917150?ref_src=twsrc%5Etfw">September 25, 2025</a></blockquote> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>
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<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/mauretaniens-aussenminister-ould-merzoug-mit-kurzem-input-bei-der-un-generalversammlung/">Mauretaniens Außenminister Ould Merzoug mit kurzem Input bei der UN-Generalversammlung</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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		<item>
		<title>Selbstreflexion der Präsidentschaft Mauretaniens in der Afrikanischen Union</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/selbstreflexion-der-praesidentschaft-mauretaniens-in-der-afrikanischen-union/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Feb 2025 17:19:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kontinentale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[Mauretanien]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[AU]]></category>
		<category><![CDATA[Frieden]]></category>
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		<category><![CDATA[Präsident]]></category>
		<category><![CDATA[UN]]></category>
		<category><![CDATA[WHO]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mauretaniens Amtszeit an der Spitze der Afrikanischen Union (AU) unter der Präsidentschaft von Staatschef Mohamed Ould Cheikh El-Ghazouani&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fselbstreflexion-der-praesidentschaft-mauretaniens-in-der-afrikanischen-union%2F&amp;action_name=Selbstreflexion%20der%20Pr%C3%A4sidentschaft%20Mauretaniens%20in%20der%20Afrikanischen%20Union&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Mauretaniens Amtszeit an der Spitze der <a href="https://fokus-afrika.de/tag/au/">Afrikanischen Union</a> (AU) unter der Präsidentschaft von Staatschef Mohamed Ould Cheikh El-Ghazouani von Februar 2024 bis Februar 2025 wurde als voller Erfolg gewertet. Dies betonte der mauretanische Außenminister Mohamed Salem Ould Merzoug in einem Interview mit der <em>Agence Mauritanienne d&#8217;Information</em> (AMI), wenige Tage nach der Übergabe des Vorsitzes an den angolanischen Präsidenten Joao Lourenço.</p>


<blockquote class="twitter-tweet">
<p lang="ro" dir="ltr">H.E. João Lourenço ,Angola is the African Union Chairperson 2025, taking over from H.E. Mohamed Ould Cheikh El Ghazouani,(Mauritania) </p>
<p>📋Bureau of the Assembly 2025<br />&#8211; AU Chair –Republic of Angola &#8211; Southern region <br />&#8211; 1st Vice –Republic of Burundi -Central Region <br />&#8211; 2nd Vice… <a href="https://t.co/v0RGDXR0kg">pic.twitter.com/v0RGDXR0kg</a></p>
<p>&mdash; African Union (@_AfricanUnion) <a href="https://twitter.com/_AfricanUnion/status/1890705604953379045?ref_src=twsrc%5Etfw">February 15, 2025</a></p></blockquote>
<p> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p>



<h3 id="herausforderungen-der-praesidentschaft" class="wp-block-heading">Herausforderungen der Präsidentschaft</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Trotz globaler Krisen, darunter der Ukraine-Krieg und der Konflikt im Nahen Osten, führte <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/westafrika/mauretanien/">Mauretanien</a> die AU mit hoher Verantwortung und strategischer Vision. Präsident El-Ghazouani setzte sich für afrikanische Integration, Krisenbewältigung und strukturelle Reformen ein. Besonders hervorzuheben ist die erfolgreiche Reform der AU-Kommission, die klare Regeln für die Wahl des Kommissionspräsidenten und anderer Führungsposten etablierte.</p>



<h3 id="schwerpunkte-der-praesidentschaft" class="wp-block-heading">Schwerpunkte der Präsidentschaft</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Während seiner Amtszeit konzentrierte sich Mauretanien auf:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Friedenssicherung</strong>: Vermittlung in Konflikten, Förderung diplomatischer Lösungen und Stärkung afrikanischer Sicherheitsmechanismen. Präsident El-Ghazouani setzte sich aktiv für Mediationen in regionalen Krisen ein und arbeitete eng mit internationalen Partnern zusammen, um nachhaltige Sicherheitsstrategien zu entwickeln. Zudem wurden Maßnahmen zur Stärkung der AU-Friedensmissionen ergriffen, um afrikanische Lösungen für afrikanische Konflikte zu fördern.</li>



<li><strong>Wirtschaftliche Integration</strong>: Förderung von intraafrikanischem Handel durch den Ausbau der Afrikanischen Freihandelszone (AfCFTA), Verbesserung der Energieinfrastruktur zur Gewährleistung nachhaltiger Versorgung, sowie Initiativen zur Schuldenbewältigung für wirtschaftlich schwächere Mitgliedsstaaten. Besondere Bedeutung hatte hierbei die Zusammenarbeit mit internationalen Finanzinstitutionen zur Restrukturierung bestehender Schulden und Mobilisierung neuer Investitionen für nachhaltiges Wachstum.</li>



<li><strong>Landwirtschaft und Ernährungssicherheit</strong>: Initiierung eines Gipfels zur Boden- und Düngemittelpolitik in Malabo zur Entwicklung nachhaltiger landwirtschaftlicher Strategien. Schwerpunkt war die Verbesserung der Bodenqualität durch gezielte Maßnahmen zur Bodenfruchtbarkeit und die Förderung einer afrikanischen Düngemittelproduktion. Zudem wurde ein Aktionsplan für die Modernisierung landwirtschaftlicher Praktiken verabschiedet, um langfristig die Nahrungsmittelversorgung auf dem Kontinent zu sichern und die Abhängigkeit von Importen zu reduzieren.</li>



<li><strong>Gesundheitswesen</strong>: Zusammenarbeit mit der WHO zur Bekämpfung von Epidemien sowie zur Verbesserung der medizinischen Infrastruktur in Afrika. Während der Präsidentschaft Mauretaniens wurden Maßnahmen zur Stärkung nationaler Gesundheitssysteme gefördert, darunter die Einrichtung von Frühwarnmechanismen für Krankheitsausbrüche und die Erhöhung der Kapazitäten für Impfstoffproduktion auf dem Kontinent. Zudem wurde die Initiative zur lokalen Herstellung essenzieller Medikamente vorangetrieben, um die Abhängigkeit Afrikas von Importen zu reduzieren und die Gesundheitsversorgung langfristig zu verbessern.</li>



<li><strong>Afrikas globale Rolle</strong>: Die Afrikanische Union wurde als Vollmitglied in die G20 aufgenommen, wodurch der Kontinent eine stärkere Stimme in globalen Wirtschafts- und Finanzfragen erhält. Dies ermöglicht eine direktere Mitgestaltung internationaler Wirtschaftsstrategien und Finanzpolitiken. Zudem gelang es, einen ständigen Sitz im Verwaltungsrat des Internationalen Währungsfonds (IWF) zu sichern, was die Einflussnahme Afrikas auf globale Finanzentscheidungen erheblich stärkt. Dies markiert einen bedeutenden Schritt zur wirtschaftlichen Eigenständigkeit und besseren Repräsentation Afrikas in multilateralen Institutionen.</li>
</ul>
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	</item>
		<item>
		<title>Besuch von Sudans General Abdel Fattah Al-Burhan in Mali und Mauretanien</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/besuch-von-sudans-general-abdel-fattah-al-burhan-in-mali-und-mauretanien/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Jan 2025 10:41:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mali]]></category>
		<category><![CDATA[Mauretanien]]></category>
		<category><![CDATA[Sudan]]></category>
		<category><![CDATA[AU]]></category>
		<category><![CDATA[Diplomatie]]></category>
		<category><![CDATA[Kooperation]]></category>
		<category><![CDATA[Übergangsregierung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der sudanesische Präsident, General Abdel Fattah Al-Burhan, besuchte am 11. und 12. Januar 2025 Mali, um die bilateralen&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fbesuch-von-sudans-general-abdel-fattah-al-burhan-in-mali-und-mauretanien%2F&amp;action_name=Besuch%20von%20Sudans%20General%20Abdel%20Fattah%20Al-Burhan%20in%20Mali%20und%20Mauretanien&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/besuch-von-sudans-general-abdel-fattah-al-burhan-in-mali-und-mauretanien/">Besuch von Sudans General Abdel Fattah Al-Burhan in Mali und Mauretanien</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Der sudanesische Präsident, General Abdel Fattah Al-Burhan, besuchte am 11. und 12. Januar 2025 Mali, um die bilateralen Beziehungen und die sicherheitspolitische Zusammenarbeit zwischen den beiden Ländern zu intensivieren. Der Besuch spiegelt die Bemühungen wider, gemeinsame Herausforderungen in der Sahelregion anzugehen.</p>



<h3 id="kooperation-fuer-sicherheit-und-entwicklung" class="wp-block-heading">Kooperation für Sicherheit und Entwicklung</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Während seiner 48-stündigen Reise traf Al-Burhan mit Malis Übergangspräsidenten, General Assimi Goïta, zusammen. Die Gespräche konzentrierten sich auf strategische Themen wie Terrorismusbekämpfung, Migration und wirtschaftliche Stabilität, die beide Länder betreffen. Laut einer Erklärung der malischen Präsidentschaft diente der Besuch der Planung gemeinsamer Initiativen, etwa zur militärischen Zusammenarbeit, zum Austausch von Geheimdienstinformationen und zur Entwicklung von Mechanismen für schnelle Krisenreaktionen.</p>


<blockquote class="twitter-tweet">
<p lang="fr" dir="ltr">En visite d’amitié et de travail de 48 heures à Bamako, le Président du Conseil Souverain de Transition du Soudan, Son Excellence le Général Abdel Fattah AL-BURHAN, a été reçu par le Président de la Transition, Son Excellence le Général d’Armée Assimi GOÏTA, Chef de l’État. <a href="https://t.co/kakgB2f7cu">pic.twitter.com/kakgB2f7cu</a></p>
<p>&mdash; Presidence Mali (@PresidenceMali) <a href="https://twitter.com/PresidenceMali/status/1878136908011667733?ref_src=twsrc%5Etfw">January 11, 2025</a></p></blockquote>
<p> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p>



<p class="wp-block-paragraph">Beide Länder stehen vor ähnlichen Herausforderungen, insbesondere im Bereich der inneren Sicherheit und der sozioökonomischen Entwicklung. Daher wurde auch der Austausch von Expertenwissen in erneuerbaren Energien, nachhaltiger Landwirtschaft und wirtschaftlicher Resilienz thematisiert.</p>



<h3 id="symbolischer-schulterschluss-in-einer-schwierigen-zeit" class="wp-block-heading">Symbolischer Schulterschluss in einer schwierigen Zeit</h3>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/category/politik/innen-und-aussenpolitik/westafrika/mali/">Mali</a> und der <a href="https://fokus-afrika.de/category/politik/innen-und-aussenpolitik/nordafrika/sudan/">Sudan</a> befinden sich in entscheidenden Phasen ihrer politischen Geschichte. Beide Staaten werden von Übergangsregierungen geführt, die versuchen, Stabilität und Souveränität zu wahren, während sie mit internen und externen Krisen konfrontiert sind. Die Gespräche zwischen den beiden Präsidenten wurden als Möglichkeit gesehen, einen symbolischen Schulterschluss zu zeigen und eine stärkere regionale Zusammenarbeit zu fördern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Diese Begegnung markiert einen entscheidenden Schritt zur Konsolidierung der Beziehungen zwischen unseren Nationen, die durch historische und kulturelle Bande verbunden sind“, betonte Al-Burhan.</p>



<h3 id="blick-auf-die-region-und-darueber-hinaus" class="wp-block-heading">Blick auf die Region und darüber hinaus</h3>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="461" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/01/13-01-2025-s0012-1-1024x461-1.jpg" alt="" class="wp-image-13451 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/01/13-01-2025-s0012-1-1024x461-1.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/01/13-01-2025-s0012-1-1024x461-1-300x135.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/01/13-01-2025-s0012-1-1024x461-1-768x346.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/01/13-01-2025-s0012-1-1024x461-1-380x171.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/01/13-01-2025-s0012-1-1024x461-1-800x360.jpg 800w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Neben bilateralen Fragen wurden auch regionale und kontinentale Themen angesprochen. Besonders betont wurde die Notwendigkeit, ein vereintes afrikanisches Vorgehen zur Bewältigung von Sicherheitsbedrohungen und zur Förderung der wirtschaftlichen Integration zu entwickeln.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Im Anschluss an seinen Besuch in Mali reiste Al-Burhan nach <a href="https://fokus-afrika.de/category/politik/innen-und-aussenpolitik/westafrika/mauretanien/">Mauretanien</a>, wo er sich mit dem mauretanischen Präsidenten und Vorsitzenden der Afrikanischen Union, Mohamed Ould Cheikh El Ghazouani, traf. Dort wurde die sudanesische Krise intensiv diskutiert. El Ghazouani sicherte umfassende Unterstützung zu, um die humanitäre Lage zu lindern und die wirtschaftliche Erholung des Sudan zu fördern.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Ousmane Sonko in Nouakchott: Stärkung der Zusammenarbeit zwischen Senegal und Mauretanien</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/ousmane-sonko-in-nouakchott-staerkung-der-zusammenarbeit-zwischen-senegal-und-mauretanien/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 12 Jan 2025 22:03:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mauretanien]]></category>
		<category><![CDATA[Senegal]]></category>
		<category><![CDATA[Diplomatie]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Infrastruktur]]></category>
		<category><![CDATA[Kooperation]]></category>
		<category><![CDATA[Migration]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der senegalesische Premierminister Ousmane Sonko ist am Sonntagabend, den 12. Januar 2025, zu einem zweitägigen offiziellen Besuch in&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fousmane-sonko-in-nouakchott-staerkung-der-zusammenarbeit-zwischen-senegal-und-mauretanien%2F&amp;action_name=Ousmane%20Sonko%20in%20Nouakchott%3A%20St%C3%A4rkung%20der%20Zusammenarbeit%20zwischen%20Senegal%20und%20Mauretanien&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/ousmane-sonko-in-nouakchott-staerkung-der-zusammenarbeit-zwischen-senegal-und-mauretanien/">Ousmane Sonko in Nouakchott: Stärkung der Zusammenarbeit zwischen Senegal und Mauretanien</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Der senegalesische Premierminister Ousmane Sonko ist am Sonntagabend, den 12. Januar 2025, zu einem zweitägigen offiziellen Besuch in Nouakchott eingetroffen. Diese Reise, die unter dem Motto &#8220;Freundschaft und Arbeit&#8221; steht, zielt auf die Vertiefung der bilateralen Beziehungen in den Bereichen Energie, Transport, Sicherheit und Migration ab.</p>



<h3 id="hintergrund-der-zusammenarbeit" class="wp-block-heading">Hintergrund der Zusammenarbeit</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Beziehungen zwischen <a href="https://fokus-afrika.de/category/politik/innen-und-aussenpolitik/westafrika/senegal/">Senegal</a> und <a href="https://fokus-afrika.de/category/politik/innen-und-aussenpolitik/westafrika/mauretanien/">Mauretanien</a> haben in den letzten Jahren einen bemerkenswerten Aufschwung erlebt. Der Besuch des Premierministers ist ein weiterer Schritt in der Intensivierung der Zusammenarbeit, insbesondere im Rahmen des gemeinsamen Gasprojekts GTA (Grand Tortue Ahmeyim), das als Paradebeispiel für ein erfolgreiches Süd-Süd-Partnerschaftsmodell gilt.</p>


<blockquote class="twitter-tweet" data-media-max-width="560">
<p lang="fr" dir="ltr">Le PM Ousmane Sonko est arrivé ce dimanche à Nouakchott pour une visite d’amitié et de travail qui se poursuivra jusqu’au 14 janvier. Il a été accueilli avec par son homologue mauritanien, Moctar Ould Diay.</p>
<p>🎯 Objectifs :</p>
<p>&#8211; Renforcer la coopération dans les secteurs de… <a href="https://t.co/edxVovkP5I">pic.twitter.com/edxVovkP5I</a></p>
<p>&mdash; Vie-Publique SN (@ViePubliqueSN) <a href="https://twitter.com/ViePubliqueSN/status/1878534295125659766?ref_src=twsrc%5Etfw">January 12, 2025</a></p></blockquote>
<p> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Handelsströme zwischen den beiden Ländern sind in den letzten Jahren gestiegen: Von 43,1 Milliarden CFA im Jahr 2019 auf 67,4 Milliarden CFA im Jahr 2023. Dennoch bleibt das Potenzial für weitere wirtschaftliche Kooperationen groß.</p>



<h3 id="ziele-des-besuchs" class="wp-block-heading">Ziele des Besuchs</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Premierminister Sonko wird in Nouakchott wichtige Themen und Projekte mit der mauretanischen Regierung diskutieren, darunter:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Einrichtung eines Kooperationssekretariats</strong>: Ein bilaterales Organ, das die Zusammenarbeit und Entwicklung in Bereichen wie Wirtschaft, Migration und Sicherheit fördern soll.</li>



<li><strong>Bau der Rosso-Brücke</strong>: Ein Schlüsselprojekt, das die Infrastruktur zwischen den beiden Ländern verbessern und den Waren- und Personenverkehr erleichtern soll.</li>



<li><strong>Migration und Aufenthalt</strong>: Verbesserung der Bedingungen für senegalesische und mauretanische Staatsangehörige, die jeweils im anderen Land leben und arbeiten.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Ein weiteres Ziel ist die Förderung privater Investitionen. Dazu wird Sonko das mauretanische Unternehmertum und die senegalesische Privatwirtschaft zu einer stärkeren Zusammenarbeit ermutigen, insbesondere durch die Gründung von Joint Ventures.</p>



<h3 id="bedeutung-des-treffens" class="wp-block-heading">Bedeutung des Treffens</h3>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/01/GhHvN2tWgAATujF-1-1024x683.jpeg" alt="" class="wp-image-13403 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/01/GhHvN2tWgAATujF-1-1024x683.jpeg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/01/GhHvN2tWgAATujF-1-300x200.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/01/GhHvN2tWgAATujF-1-768x512.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/01/GhHvN2tWgAATujF-1-1536x1024.jpeg 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/01/GhHvN2tWgAATujF-1-380x253.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/01/GhHvN2tWgAATujF-1-800x533.jpeg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/01/GhHvN2tWgAATujF-1-1160x773.jpeg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/01/GhHvN2tWgAATujF-1.jpeg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Der Besuch umfasst hochrangige bilaterale Gespräche und einen Austausch zwischen Ministerien beider Länder. Höhepunkt der Reise ist ein Treffen mit dem mauretanischen Präsidenten Mohammed Ould Cheikh El Ghazouani am zweiten Tag.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Neben den politischen Gesprächen wird Premierminister Sonko auch die senegalesische Gemeinschaft in Mauretanien treffen, um über ihre Anliegen zu sprechen.</p>



<h3 id="fokus-auf-strategische-kooperationen" class="wp-block-heading">Fokus auf strategische Kooperationen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Im Mittelpunkt der Diskussionen stehen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Energie und Ressourcenmanagement</strong>: Das GTA-Gasprojekt symbolisiert die strategische Partnerschaft zwischen Senegal und Mauretanien und soll künftig weitere wirtschaftliche Impulse für beide Länder schaffen.</li>



<li><strong>Sicherheit</strong>: Zusammenarbeit zur Bekämpfung regionaler Bedrohungen, insbesondere in Hinblick auf Migration und grenzüberschreitende Kriminalität.</li>



<li><strong>Infrastruktur</strong>: Projekte wie der Bau von Straßen und Häfen sollen die Handels- und Wirtschaftsverbindungen weiter stärken.</li>
</ul>



<h3 id="positive-dynamik-in-den-bilateralen-beziehungen" class="wp-block-heading">Positive Dynamik in den bilateralen Beziehungen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Der Besuch von Premierminister Sonko ist Teil einer breiter angelegten Initiative, die seit der Amtszeit des senegalesischen Präsidenten Bassirou Diomaye Diakhar Faye vorangetrieben wird. Seit seiner Wahl im März 2024 haben zahlreiche hochrangige Treffen und Foren zwischen beiden Ländern stattgefunden, darunter der erste Senegal-Mauretanien-Wirtschaftsforum im September 2024 und die 13. Sitzung der großen gemischten Kommission im November 2024.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Von Sonkos Besuch wird erwartet, dass er die bestehenden Beziehungen zwischen Senegal und Mauretanien weiter stärkt und neue Projekte in Gang setzt, die der Bevölkerung beider Länder zugutekommen. Die Intensivierung der Zusammenarbeit in den Bereichen Energie, Transport und Wirtschaft könnte langfristig die regionale Integration und den Wohlstand fördern.</p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/ousmane-sonko-in-nouakchott-staerkung-der-zusammenarbeit-zwischen-senegal-und-mauretanien/">Ousmane Sonko in Nouakchott: Stärkung der Zusammenarbeit zwischen Senegal und Mauretanien</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Präsident Mohamed Ould Cheikh El Ghazouani besucht König Mohammed VI.</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/praesident-mohamed-ould-cheikh-el-ghazouani-besucht-koenig-mohammed-vi/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Dec 2024 18:27:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Marokko]]></category>
		<category><![CDATA[Mauretanien]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[König]]></category>
		<category><![CDATA[Präsident]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>König Mohammed VI. empfing heute im Königspalast von Casablanca den Präsidenten der Islamischen Republik Mauretanien, Mohamed Ould Cheikh&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fpraesident-mohamed-ould-cheikh-el-ghazouani-besucht-koenig-mohammed-vi%2F&amp;action_name=Pr%C3%A4sident%20Mohamed%20Ould%20Cheikh%20El%20Ghazouani%20besucht%20K%C3%B6nig%20Mohammed%20VI.&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">König Mohammed VI. empfing heute im Königspalast von Casablanca den Präsidenten der <a href="https://fokus-afrika.de/category/politik/innen-und-aussenpolitik/westafrika/mauretanien/">Islamischen Republik Mauretanien</a>, Mohamed Ould Cheikh El Ghazouani. Dieses Treffen unterstreicht die engen Beziehungen der Zusammenarbeit und das brüderliche Band zwischen den beiden Nationen und ihren Völkern.</p>



<h4 id="mauretanien-und-marokko-ein-wachsendes-partnerschaftsmodell" class="wp-block-heading">Mauretanien und Marokko: Ein wachsendes Partnerschaftsmodell</h4>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/12/GfQir1uXIAIs5Gl-1024x683.jpeg" alt="" class="wp-image-13190 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/12/GfQir1uXIAIs5Gl-1024x683.jpeg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/12/GfQir1uXIAIs5Gl-300x200.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/12/GfQir1uXIAIs5Gl-768x512.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/12/GfQir1uXIAIs5Gl-1536x1024.jpeg 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/12/GfQir1uXIAIs5Gl-380x253.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/12/GfQir1uXIAIs5Gl-800x534.jpeg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/12/GfQir1uXIAIs5Gl-1160x774.jpeg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/12/GfQir1uXIAIs5Gl.jpeg 1600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Die beiden Staatsoberhäupter lobten die positiven Entwicklungen in der marokkanisch-mauretanischen Partnerschaft, die sich in verschiedenen Bereichen manifestiert. Sie bekräftigten ihre Entschlossenheit, die Dynamik durch strategische Projekte zu stärken, die die Verbindung der beiden Nachbarländer fördern sollen.</p>
</div></div>



<h4 id="strategische-projekte-fuer-afrika" class="wp-block-heading">Strategische Projekte für Afrika</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Im Mittelpunkt des Treffens standen, laut <a href="https://www.mapnews.ma/fr/activites-royales/communiqué-du-cabinet-royal-111">Mitteilung</a> des Königshauses, zwei wesentliche Initiativen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Der Afrikanisch-Atlantische Gaspipeline</strong>, ein Vorhaben, das darauf abzielt, die Energiequellen Subsahara-Afrikas über den Atlantischen Ozean mit internationalen Märkten zu verbinden.</li>



<li><strong>Die Initiative zur Anbindung der Sahel-Staaten an den Atlantik</strong>, die darauf abzielt, die Konnektivität und wirtschaftlichen Chancen für die Länder der Sahelzone zu verbessern.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Projekte spiegeln das gemeinsame Engagement beider Länder wider, die regionale Entwicklung voranzutreiben und die afrikanische Integration zu fördern.</p>



<h4 id="protokollarische-zeremonie" class="wp-block-heading">Protokollarische Zeremonie</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Präsident Mohamed Ould Cheikh El Ghazouani wurde bei seiner Ankunft im Königspalast von einer Ehrengarde empfangen und nahm an der traditionellen Zeremonie mit Milch und Datteln teil, einem Symbol marokkanischer Gastfreundschaft.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dieses Treffen markiert einen wichtigen Meilenstein in den bilateralen Beziehungen und bekräftigt das Engagement der beiden Staaten, eng zusammenzuarbeiten, um gemeinsame Herausforderungen zu bewältigen und ihre Kooperation weiter auszubauen.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Präsident El-Ghazouani wertet Spaniens Strategie in Afrika auf</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/praesident-el-ghazouani-wertet-spaniens-strategie-in-afrika-auf/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Dec 2024 09:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mauretanien]]></category>
		<category><![CDATA[2]]></category>
		<category><![CDATA[AU]]></category>
		<category><![CDATA[Handel]]></category>
		<category><![CDATA[König]]></category>
		<category><![CDATA[Präsident]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Spanien]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://fokus-afrika.de/?p=12943</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der mauretanische Präsident und derzeitige Vorsitzende der Afrikanischen Union, Mohamed Ould Cheikh El-Ghazouani, betonte in seiner Rede in&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fpraesident-el-ghazouani-wertet-spaniens-strategie-in-afrika-auf%2F&amp;action_name=Pr%C3%A4sident%20El-Ghazouani%20wertet%20Spaniens%20Strategie%20in%20Afrika%20auf&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/praesident-el-ghazouani-wertet-spaniens-strategie-in-afrika-auf/">Präsident El-Ghazouani wertet Spaniens Strategie in Afrika auf</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Der mauretanische Präsident und derzeitige Vorsitzende der <a href="https://fokus-afrika.de/tag/au/">Afrikanischen Union,</a> Mohamed Ould Cheikh El-Ghazouani, betonte in seiner Rede in Madrid die Bedeutung der neuen Strategie Spanien-Afrika 2024–2028. Die Veranstaltung fand unter der Leitung des spanischen Premierministers Pedro Sanchez statt und unterstreicht die wachsende Bedeutung der Partnerschaft zwischen Spanien und dem afrikanischen Kontinent.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Besuch El-Ghazouanis in Spanien umfasste auch ein Treffen mit König Felipe VI. im Palast La Zarzuela am 12. Mai 2024. König Felipe empfing den Präsidenten der <a href="https://fokus-afrika.de/category/politik/innen-und-aussenpolitik/westafrika/mauretanien/">Islamischen Republik Mauretanien</a> gemeinsam mit Fernando Sampedro Marcos, dem spanischen Staatssekretär für die Europäische Union. Begleitet wurde El-Ghazouani von der mauretanischen Botschafterin in Spanien, Zeineb El y Salem, sowie von Nani Ould Chrougha, dem Kabinettsdirektor des Präsidenten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dieses Treffen war eine Fortsetzung der engen Beziehungen zwischen <a href="https://fokus-afrika.de/tag/spanien/">Spanien</a> und Mauretanien, nachdem König Felipe den Präsidenten bereits während seines Arbeitsbesuchs in Spanien im März 2022 empfangen hatte. El-Ghazouani, der seit dem 1. August 2019 Präsident ist, wurde am 29. Juni 2024 für eine zweite Amtszeit wiedergewählt.</p>



<h3 id="geografische-menschliche-und-kulturelle-verbindungen-als-grundlage" class="wp-block-heading">Geografische, menschliche und kulturelle Verbindungen als Grundlage</h3>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="750" height="430" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/12/pr-espana-africa-750x430-1.jpg" alt="" class="wp-image-12945 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/12/pr-espana-africa-750x430-1.jpg 750w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/12/pr-espana-africa-750x430-1-300x172.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/12/pr-espana-africa-750x430-1-380x218.jpg 380w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Präsident El-Ghazouani begann seine Rede mit einem Dank an Spanien für die Solidarität und Unterstützung in Zeiten der Not, insbesondere angesichts jüngster Naturkatastrophen. Er würdigte die engen geografischen, kulturellen und historischen Verbindungen zwischen Spanien und Afrika, die eine solide Grundlage für die bilaterale Zusammenarbeit bilden.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">„Diese Verbindungen haben es uns ermöglicht, reiche und vielfältige Beziehungen aufzubauen, die auf Freundschaft, gegenseitigem Respekt und gemeinsamen Interessen beruhen“, erklärte El-Ghazouani.</p>



<h3 id="prioritaeten-der-strategie-spanien-afrika" class="wp-block-heading">Prioritäten der Strategie Spanien-Afrika</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die neue Strategie zielt darauf ab, die Zusammenarbeit in Schlüsselbereichen zu vertiefen und nachhaltige Lösungen für gemeinsame Herausforderungen zu entwickeln. El-Ghazouani hob hervor, dass die Initiative mit den Zielen der Agenda 2063 der Afrikanischen Union in Einklang steht.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Ökologische und energetische Transition:</strong> Afrika trägt wenig zur globalen CO₂-Bilanz bei, leidet jedoch unverhältnismäßig stark unter den Folgen des Klimawandels. Daher sollen erneuerbare Energien und nachhaltige Technologien gemeinsam vorangetrieben werden. Afrika sei, so El-Ghazouani, eine Quelle ungenutzter Potenziale in diesem Bereich, die sowohl Afrika als auch Europa zugutekommen könnten.</li>



<li><strong>Friedenssicherung und Stabilität:</strong> Frieden und Sicherheit seien die Voraussetzung für jede Form von Entwicklung. Präsident El-Ghazouani würdigte Spaniens Engagement im Kampf gegen Terrorismus, organisierte Kriminalität und irreguläre Migration.</li>



<li><strong>Wirtschaftliche Integration und Handelsförderung:</strong> El-Ghazouani rief spanische Unternehmen dazu auf, stärker in Afrika zu investieren und sich aktiv an der Dynamik der Afrikanischen Freihandelszone (AfCFTA) zu beteiligen. Besonders betonte er die Bedeutung der geplanten Verdreifachung der spanischen Hilfe für die Sahelzone.</li>



<li><strong>Entwicklung des Humankapitals:</strong> Investitionen in Bildung, Gesundheit und Jugendförderung stehen im Mittelpunkt. Mit 62 % der afrikanischen Bevölkerung unter 25 Jahren sei die Förderung von Bildung und Chancengleichheit entscheidend für die Zukunft des Kontinents.</li>
</ul>



<h3 id="tripartite-zusammenarbeit-afrika-spanien-und-europa" class="wp-block-heading">Tripartite Zusammenarbeit: Afrika, Spanien und Europa</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Präsident El-Ghazouani betonte, dass die Strategie Spanien-Afrika 2024–2028 nicht nur bilateral angelegt sei, sondern als Modell für eine stärkere Zusammenarbeit zwischen Afrika und Europa dienen könne.</p>


<blockquote class="twitter-tweet" data-media-max-width="560">
<p lang="es" dir="ltr">África no es una opción para España, es una decisión. Compartimos un espacio y desafíos comunes. </p>
<p>La estrategia España-África 2025-2028 que hoy presentamos refuerza nuestro espíritu de asociación para afrontar juntos el futuro y aprovechar las oportunidades que se presentan. <a href="https://t.co/0a3HhJpgch">pic.twitter.com/0a3HhJpgch</a></p>
<p>&mdash; José Manuel Albares (@jmalbares) <a href="https://twitter.com/jmalbares/status/1864744797539307775?ref_src=twsrc%5Etfw">December 5, 2024</a></p></blockquote>
<p> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p>



<p class="wp-block-paragraph">Er würdigte die Verpflichtung Spaniens, mit gezielten Investitionen und humanitärer Hilfe zur Lösung der komplexen Herausforderungen in Afrika beizutragen. Gleichzeitig unterstrich er die Notwendigkeit, robuste Mechanismen zur Überwachung der Umsetzung dieser Pläne zu schaffen, um konkrete Ergebnisse für die betroffenen Gemeinschaften zu gewährleisten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zum Abschluss seiner Rede bekräftigte Präsident El-Ghazouani die Entschlossenheit der Afrikanischen Union, diese Strategie aktiv zu unterstützen und zu einer erfolgreichen Umsetzung beizutragen. „Gemeinsam können Spanien und Afrika ein beispielhaftes und gegenseitig vorteilhaftes Partnerschaftsmodell schaffen“, so der Präsident.</p>
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		<item>
		<title>Vernichtung von Drogen in Mauretanien</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/vernichtung-von-drogen-in-mauretanien/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 Nov 2024 15:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mauretanien]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[Justiz]]></category>
		<category><![CDATA[Kriminalität]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In einer groß angelegten Aktion wurden in der Nähe der Stadt Aïoun große Mengen an Drogen und psychotropen&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fvernichtung-von-drogen-in-mauretanien%2F&amp;action_name=Vernichtung%20von%20Drogen%20in%20Mauretanien&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">In einer groß angelegten <a href="https://ami.mr/fr/archives/258722">Aktion</a> wurden in der Nähe der Stadt Aïoun große Mengen an Drogen und psychotropen Substanzen zerstört. Die Maßnahme wurde von Ahmeda Mamadou Kelly, dem Wali der Region Hodh El-Gharby, in Begleitung von Ahmedou Mohamed Mahmoud, stellvertretender Generaldirektor des Büros für das Management von eingefrorenen und beschlagnahmten Vermögenswerten im Justizministerium, sowie dem Staatsanwalt Cheikh Baye Ould Sayid durchgeführt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Laut Angaben des stellvertretenden Generaldirektors markiert diese Vernichtungsaktion einen wichtigen Erfolg im Rahmen der Bemühungen der mauretanischen Justiz- und Sicherheitsbehörden sowie der verschiedenen nationalen Stellen zur Bekämpfung der Kriminalität.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Vernichtung der beschlagnahmten Substanzen stellt einen weiteren Schritt in der Umsetzung der nationalen Strategie zur Kriminalitätsbekämpfung in <a href="https://fokus-afrika.de/category/politik/innen-und-aussenpolitik/westafrika/mauretanien/">Mauretanien</a> dar. Ziel dieser Strategie ist es, kriminellen Akteuren den Zugang zu illegal erworbenen Gewinnen zu verwehren und damit die nationale Sicherheit zu stärken. Die sichergestellten Mengen an Drogen und Psychotropen wurden im Laufe des Jahres 2024 beschlagnahmt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Aktion unterstreicht das Engagement der mauretanischen Behörden im Kampf gegen den Drogenhandel und illegale Substanzen, die erhebliche soziale und gesundheitliche Risiken für die Bevölkerung darstellen.</p>
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		<item>
		<title>Deep Dive: Afrikanische Beteiligung bei der COP29</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/deep-dive-afrikanische-beteiligung-bei-der-cop29/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Nov 2024 09:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Eritrea]]></category>
		<category><![CDATA[Guinea-Bissau]]></category>
		<category><![CDATA[Internationale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[Marokko]]></category>
		<category><![CDATA[Mauretanien]]></category>
		<category><![CDATA[Ruanda]]></category>
		<category><![CDATA[Senegal]]></category>
		<category><![CDATA[Somalia]]></category>
		<category><![CDATA[1]]></category>
		<category><![CDATA[5]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Klima]]></category>
		<category><![CDATA[Präsident]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[UN]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://fokus-afrika.de/?p=12518</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die 29. UN-Klimakonferenz (COP29) in Baku, Aserbaidschan, versammelt eine Vielzahl von afrikanischen Ländern, die ihre Forderungen und Schwerpunkte im Kampf gegen den Klimawandel verstärken.<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fdeep-dive-afrikanische-beteiligung-bei-der-cop29%2F&amp;action_name=Deep%20Dive%3A%20Afrikanische%20Beteiligung%20bei%20der%20COP29&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/deep-dive-afrikanische-beteiligung-bei-der-cop29/">Deep Dive: Afrikanische Beteiligung bei der COP29</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Afrikas Engagement bei der COP29 ist von entscheidender Bedeutung, da der Kontinent besonders von den Folgen des Klimawandels betroffen ist, obwohl er nur einen kleinen Anteil an den globalen Emissionen ausmacht. Die afrikanischen Staaten fordern daher dringend mehr finanzielle Unterstützung auf der <a href="https://cop29.az/en/home">Konferenz</a> und eine gerechtere Verteilung der Ressourcen, um ihre Anpassungs- und Milderungsstrategien umzusetzen.</p>



<h3 id="eritrea-fokus-auf-nationale-anpassungsstrategien" class="wp-block-heading"><strong>Eritrea: Fokus auf nationale Anpassungsstrategien</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/category/politik/innen-und-aussenpolitik/ostafrika/eritrea/">Eritrea</a> ist bei der COP29 von Minister Tesfay Gebreselasie, Minister für Land, Wasser und Umwelt, vertreten. In seiner Ansprache betonte die Delegation die Dringlichkeit, dass die internationalen Klimafinanzierungsströme stärker in die nationalen Anpassungsstrategien investiert werden müssen. Eritrea betont insbesondere die Bedeutung der technischen und finanziellen Ressourcen, um langfristige Lösungen für die Anpassung an den Klimawandel zu entwickeln, die sowohl nachhaltig als auch lokal angepasst sind.</p>



<h3 id="ruanda-klimafinanzierung-und-verantwortung-fuer-emissionen" class="wp-block-heading"><strong>Ruanda: Klimafinanzierung und Verantwortung für Emissionen</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Präsident Paul Kagame, der die Ruandische Delegation leitet, hob in seiner Rede die unzureichende Klimafinanzierung als Hauptproblematik für Afrika hervor. </p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/11/01JCGS08TAQGTNA933SC4F2APS-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-12520 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/11/01JCGS08TAQGTNA933SC4F2APS-1024x683.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/11/01JCGS08TAQGTNA933SC4F2APS-300x200.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/11/01JCGS08TAQGTNA933SC4F2APS-768x512.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/11/01JCGS08TAQGTNA933SC4F2APS-1536x1024.jpg 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/11/01JCGS08TAQGTNA933SC4F2APS-380x253.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/11/01JCGS08TAQGTNA933SC4F2APS-800x533.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/11/01JCGS08TAQGTNA933SC4F2APS-1160x773.jpg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/11/01JCGS08TAQGTNA933SC4F2APS.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/category/politik/innen-und-aussenpolitik/ostafrika/ruanda/">Ruanda</a> fordert eine ernsthafte Verpflichtung der internationalen Gemeinschaft, die in der Vergangenheit gemachten Finanzversprechen zu erfüllen und eine gerechtere Verteilung der Klimagelder sicherzustellen. </p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph"> Kagame unterstrich, dass Afrika am wenigsten für die globalen Emissionen verantwortlich sei und daher eine faire Entschädigung für seine Klima-bezogenen Beiträge fordere.</p>



<h3 id="mauretanien-aufforstung-und-anpassungsstrategien" class="wp-block-heading"><strong>Mauretanien: Aufforstung und Anpassungsstrategien</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/category/politik/innen-und-aussenpolitik/westafrika/mauretanien/">Mauretanien</a>, vertreten durch Präsident Mohamed Ould Cheikh El Ghazouani und seine Minister für Energie und Umwelt, hat seinen Fokus auf Aufforstung und den Schutz der natürlichen Ressourcen gelegt. Das Land fordert von der internationalen Gemeinschaft mehr Unterstützung für die Wiederherstellung seines Waldbestands und die Umsetzung von Anpassungsstrategien, die den Klimawandel auf lokaler Ebene abmildern. Der mauretanische Pavillon bei der COP29 stellt konkrete Projekte vor, die mit finanzieller Unterstützung zur Stärkung der Resilienz des Landes beitragen sollen.</p>



<h3 id="senegal-klimafinanzierung-und-verlust-und-schadenfonds" class="wp-block-heading"><strong>Senegal: Klimafinanzierung und Verlust- und Schadenfonds</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/category/politik/innen-und-aussenpolitik/westafrika/senegal/">Senegal</a> ist auf der COP29 mit einer Vielzahl von &#8220;Side-Events&#8221; präsent, die den Fokus auf Klimafinanzierung und den Fonds für Verlust und Schäden legen. Während der Konferenz diskutiert Senegal unter anderem die Rolle von Afrika im internationalen Klimafinanzen und fordert eine Erhöhung der Mittel, die an die am stärksten betroffenen Länder ausgezahlt werden, um Verluste und Schäden infolge von Klimakatastrophen zu decken. Insbesondere die Themen &#8220;Markt für Kohlenstoffemissionen&#8221; und &#8220;Transparenz in der Klimafinanzierung&#8221; werden von senegalesischen Experten intensiv diskutiert.</p>





<h3 id="marokko-klimawandel-und-erneuerbare-energien" class="wp-block-heading"><strong>Marokko: Klimawandel und erneuerbare Energien</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/category/politik/innen-und-aussenpolitik/nordafrika/marokko/">Marokko</a> setzt bei der COP29 ein starkes Zeichen durch seinen Beitrag zur Bekämpfung des Klimawandels und die Förderung erneuerbarer Energien. Der Minister für Energie, Aziz Akhannouch, betonte die Bemühungen des Landes, 40% seiner Elektrizität aus erneuerbaren Quellen zu beziehen, mit dem Ziel, bis 2030 eine Quote von 52% zu erreichen. Marokko fordert eine verstärkte internationale Zusammenarbeit im Bereich der erneuerbaren Energien, um Afrikas Energiebedarf nachhaltig zu decken und gleichzeitig die Klimaziele zu erreichen.</p>



<h3 id="somalia-notwendigkeit-von-mehr-klimafinanzierung" class="wp-block-heading"><strong>Somalia: Notwendigkeit von mehr Klimafinanzierung</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/category/politik/innen-und-aussenpolitik/ostafrika/somalia/">Somalia</a> ist ein weiteres Land, das auf der COP29 auf die Notwendigkeit einer stärkeren Klimafinanzierung hinweist. Der stellvertretende Ministerpräsident von Somalia, Salah Jama, betonte, dass das Land aufgrund wiederholter Dürren und unvorhersehbarer Überschwemmungen stark unter den Auswirkungen des Klimawandels leidet, jedoch nur einen minimalen Anteil an den globalen Klimafinanzen erhält. Somalia fordert, dass mehr Mittel für Anpassungs- und Milderungsstrategien zur Verfügung gestellt werden, um den Teufelskreis von Klimakrisen zu durchbrechen.</p>



<h3 id="cote-divoire-schutz-des-waldes-und-internationale-unterstuetzung" class="wp-block-heading"><strong>Côte d&#8217;Ivoire: Schutz des Waldes und internationale Unterstützung</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">In seiner Rede auf der COP29 betonte der Minister für Wasser und Wälder der <a href="https://fokus-afrika.de/category/politik/innen-und-aussenpolitik/westafrika/cote-divoire/">Côte d&#8217;Ivoire</a>, Laurent Tchagba, die Notwendigkeit, den Waldbestand des Landes zu schützen und wiederherzustellen. Côte d&#8217;Ivoire appelliert an internationale Partner, die nötige finanzielle Unterstützung zu leisten, um das Waldprogramm des Landes zu fördern und damit einen Beitrag zur globalen Klimabekämpfung zu leisten. Besonders das Thema &#8220;Forstwirtschaft und Klimaschutz&#8221; wird von der Ivorischen Delegation intensiv vorangetrieben.</p>



<h3 id="gabun-multilaterale-zusammenarbeit-und-klimaanpassung" class="wp-block-heading"><strong>Gabun: Multilaterale Zusammenarbeit und Klimaanpassung</strong></h3>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/11/01JCJ1P2CK4J1JR7RJZ5BEE0AK-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-12521 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/11/01JCJ1P2CK4J1JR7RJZ5BEE0AK-1024x683.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/11/01JCJ1P2CK4J1JR7RJZ5BEE0AK-300x200.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/11/01JCJ1P2CK4J1JR7RJZ5BEE0AK-768x512.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/11/01JCJ1P2CK4J1JR7RJZ5BEE0AK-1536x1024.jpg 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/11/01JCJ1P2CK4J1JR7RJZ5BEE0AK-380x253.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/11/01JCJ1P2CK4J1JR7RJZ5BEE0AK-800x533.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/11/01JCJ1P2CK4J1JR7RJZ5BEE0AK-1160x773.jpg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/11/01JCJ1P2CK4J1JR7RJZ5BEE0AK.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/category/politik/innen-und-aussenpolitik/zentralafrika/gabun/">Gabun</a> ist durch den Übergangs-Vizepräsidenten Joseph Owondault Berre vertreten und setzt bei der COP29 auf multilaterale Zusammenarbeit. Das Land betont die Notwendigkeit, die internationale Gemeinschaft stärker in die Umsetzung von Anpassungsstrategien einzubeziehen, die den lokalen Gegebenheiten entsprechen. </p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Das Land fordert mehr Investitionen in die Biodiversität und die nachhaltige Nutzung seiner natürlichen Ressourcen.</p>



<h3 id="guinea-bissau-multilateralismus-und-klimafonds" class="wp-block-heading"><strong>Guinea-Bissau: Multilateralismus und Klimafonds</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/category/politik/innen-und-aussenpolitik/westafrika/guinea-bissau/">Guinea-Bissau</a>, vertreten durch Präsident Umaro Sissoco Embaló, setzt auf Multilateralismus als Schlüssel für eine erfolgreiche Klimapolitik. In seiner Rede bei der Eröffnung der COP29 forderte er die internationale Gemeinschaft auf, die Klimafonds gerecht zu verteilen und Afrika als besonders verletzliche Region stärker zu unterstützen. Guinea-Bissau plädiert für den Ausbau von Programmen zur Anpassung und Resilienz, die durch internationale Partnerschaften unterstützt werden sollen.</p>



<h3 id="finanzierung-und-zusammenarbeit-bestimmen-die-cop29" class="wp-block-heading">Finanzierung und Zusammenarbeit bestimmen die COP29</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die afrikanischen Länder bringen auf der COP29 klare Forderungen und Schwerpunkte ein, die auf ihre spezifischen Bedürfnisse und Herausforderungen zugeschnitten sind. Die Finanzierung bleibt Schlüsselthema. Die Delegationen setzen auf eine verstärkte internationale Zusammenarbeit, um die ambitionierten Klimaziele zu erreichen und die Widerstandsfähigkeit des Kontinents gegen die Folgen des Klimawandels zu stärken.</p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/deep-dive-afrikanische-beteiligung-bei-der-cop29/">Deep Dive: Afrikanische Beteiligung bei der COP29</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Neuer deutscher Botschafter Florian Reindel im Präsidialpalast</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/neuer-deutscher-botschafter-florian-reindel-im-praesidialpalast/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 31 Oct 2024 07:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mauretanien]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[Präsident]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://fokus-afrika.de/?p=12221</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Präsident der Republik Mauretanien, S.E. Mohamed Ould Cheikh El-Ghazouani, hat am Dienstag im Präsidialpalast in Nouakchott die&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fneuer-deutscher-botschafter-florian-reindel-im-praesidialpalast%2F&amp;action_name=Neuer%20deutscher%20Botschafter%20Florian%20Reindel%20im%20Pr%C3%A4sidialpalast&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/neuer-deutscher-botschafter-florian-reindel-im-praesidialpalast/">Neuer deutscher Botschafter Florian Reindel im Präsidialpalast</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Der Präsident der Republik <a href="https://fokus-afrika.de/category/politik/innen-und-aussenpolitik/westafrika/mauretanien/">Mauretanien</a>, S.E. Mohamed Ould Cheikh El-Ghazouani, hat am Dienstag im Präsidialpalast in Nouakchott die Beglaubigungsschreiben des neuen Botschafters der Bundesrepublik Deutschland, S.E.M. Florian Reindel, empfangen.</p>



<h3 id="traditionelle-uebergabe-der-beglaubigungsschreiben" class="wp-block-heading">Traditionelle Übergabe der Beglaubigungsschreiben</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Nach der Übergabe der Beglaubigungsschreiben fand ein Gespräch zwischen dem Präsidenten und dem deutschen Diplomaten statt, an dem auch der mauretanische Außenminister, Mohamed Salem Ould Merzoug, teilnahm.</p>


<p><iframe src="https://www.facebook.com/plugins/post.php?href=https%3A%2F%2Fwww.facebook.com%2FAllemagneEnMauritanie%2Fposts%2Fpfbid0nfMsPBWvKn7sj6JNw6XhESYKqBP39kgPBjJ4cMRdz8xSYKTjuoUdPrDQVknUyRVEl&#038;show_text=true&#038;width=500" width="500" height="250" style="border:none;overflow:hidden" scrolling="no" frameborder="0" allowfullscreen="true" allow="autoplay; clipboard-write; encrypted-media; picture-in-picture; web-share"></iframe></p>



<p class="wp-block-paragraph">Laut einer Erklärung des Botschafters gegenüber der <a href="https://ami.mr/fr/archives/257575">Agence Mauritanienne d&#8217;Information</a>, bot das Treffen die Gelegenheit, die Grüße und die Dankbarkeit des deutschen Volkes an das mauretanische Volk zu übermitteln. Der Botschafter betonte sein Engagement und seine Bereitschaft, die Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Mauretanien fortzusetzen und den erfolgreichen Partnerschaftsansatz zwischen den beiden Staaten zu vertiefen. Er dankte zudem für die Gastfreundschaft und den Empfang, die ihm bei seiner Ankunft in Mauretanien zuteilwurden.</p>



<h3 id="zur-person-florian-reindel" class="wp-block-heading">Zur Person Florian Reindel</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Florian Reindel, geboren 1979 in Lörrach, bringt umfangreiche diplomatische Erfahrung in die mauretanische Botschaft ein. Er trat 2007 in den Auswärtigen Dienst ein und war zuvor in verschiedenen Positionen im Bundesministerium für Auswärtige Angelegenheiten sowie in den deutschen Botschaften in Ruanda und Ägypten tätig. Zuletzt war er als stellvertretender Leiter der Abteilung für Sicherheitspolitik im Bundesministerium für Auswärtige Angelegenheiten aktiv. Reindel ist verheiratet und Vater von zwei Kindern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Zeremonie fand in Anwesenheit mehrerer hochrangiger Vertreter statt, darunter Nani Ould Chrougha, Minister für den Kabinett des Präsidenten, sowie weitere Beamte des Außenministeriums und Berater des Präsidenten.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Diplomatische Akademie organisiert Seminar über irreguläre Migration</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/diplomatische-akademie-organisiert-seminar-ueber-irregulaere-migration/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Oct 2024 09:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mauretanien]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[Diplomatie]]></category>
		<category><![CDATA[Kriminalität]]></category>
		<category><![CDATA[Menschenrechte]]></category>
		<category><![CDATA[Migration]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die mauretanische Diplomatische Akademie veranstaltete am Donnerstag, dem 10. Oktober 2024, in Zusammenarbeit mit dem Diplomatischen Club von Nouakchott, der spanischen Universität Juan Carlos und dem Observatorium für Migrationen und Gesellschaften der Atlantikküste ein Seminar zur irregulären Migration.<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fdiplomatische-akademie-organisiert-seminar-ueber-irregulaere-migration%2F&amp;action_name=Diplomatische%20Akademie%20organisiert%20Seminar%20%C3%BCber%20irregul%C3%A4re%20Migration&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Ziel der <a href="https://ami.mr/fr/archives/256196">Veranstaltung</a> war es, den Dialog über Migration zu fördern und Lösungsansätze für die Herausforderungen dieses transnationalen Phänomens zu erarbeiten.</p>



<h3 id="seminarinhalte-menschenrechte-und-der-schutz-von-migranten" class="wp-block-heading">Seminarinhalte: Menschenrechte und der Schutz von Migranten</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Das Seminar wurde von dem internationalen Experten Mohamed Ghali Ould Ayah geleitet, der die Migration in zwei Hauptkategorien unterteilte: notwendige Migration und opportunistische Migration. Er hob die enge Zusammenarbeit zwischen Spanien und <a href="https://fokus-afrika.de/category/politik/innen-und-aussenpolitik/westafrika/mauretanien/">Mauretanien</a> hervor, insbesondere im Hinblick auf die Bekämpfung der irregulären Migration entlang ihrer atlantischen Küsten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Me Ahmed Salem Ould Bouhoubeini, Vorsitzender der mauretanischen Nationalen Menschenrechtskommission (CNDH), betonte die Notwendigkeit, die Rechte der Migranten zu schützen. Er stellte mehrere Maßnahmen der CNDH vor, darunter die Bearbeitung von Beschwerden und die Verpflichtung zur Einhaltung der Menschenrechte, selbst im Kampf gegen irreguläre Migration.</p>



<h3 id="migration-kampf-gegen-den-internationalen-menschenhandel" class="wp-block-heading">Migration: Kampf gegen den internationalen Menschenhandel</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Isselmou Ould Salihi informierte über die Mechanismen, die die mauretanische Regierung im Kampf gegen den Menschenhandel eingeführt hat. Dazu gehören eine kostenlose Notfallhotline, ein Hilfsfonds für die Opfer und eine Datenbank, die von einem dreisektoralen Team überwacht wird, um Beschwerden und Missbrauchsfälle im Zusammenhang mit Migration zu verfolgen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Professor Cicero Morán Blanco, Experte für internationale Beziehungen und Sicherheit, beleuchtete die Migration als ein grenzüberschreitendes Problem. Dabei wurden auch die positiven und negativen Aspekte der Migration hervorgehoben, wobei der Schwerpunkt auf der Förderung von Investitionen in den Herkunftsländern lag, um die Ursachen der Migration zu bekämpfen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Veranstaltung wurde von hochrangigen Beamten aus verschiedenen Bereichen begleitet, darunter Abdelkader Ould Ahmedou, Direktor der mauretanischen Diplomatischen Akademie, und weitere Verantwortliche, die in der Bekämpfung der irregulären Migration tätig sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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	</item>
		<item>
		<title>Mauretaniens Präsident El-Ghazouani trifft Bundeskanzler Scholz</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/mauretaniens-prasident-el-ghazouani-trifft-bundeskanzler-scholz/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Oct 2024 05:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Institutionelle Beziehungen]]></category>
		<category><![CDATA[Mauretanien]]></category>
		<category><![CDATA[1]]></category>
		<category><![CDATA[Bundeskanzler]]></category>
		<category><![CDATA[Präsident]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Auf Einladung des deutschen Bundespräsidenten, Frank-Walter Steinmeier, ist der mauretanische Präsident und derzeitige Vorsitzende der Afrikanischen Union, Mohamed Ould Cheikh El-Ghazouani, am Samstagabend in Hamburg eingetroffen.<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fmauretaniens-prasident-el-ghazouani-trifft-bundeskanzler-scholz%2F&amp;action_name=Mauretaniens%20Pr%C3%A4sident%20El-Ghazouani%20trifft%20Bundeskanzler%20Scholz&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/mauretaniens-prasident-el-ghazouani-trifft-bundeskanzler-scholz/">Mauretaniens Präsident El-Ghazouani trifft Bundeskanzler Scholz</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Ziel des Besuchs des Präsidenten Mohamed Ould Cheikh El-Ghazouani ist es, die bilateralen Beziehungen zwischen <a href="https://fokus-afrika.de/category/politik/innen-und-aussenpolitik/westafrika/mauretanien/">Mauretanien</a> und Deutschland zu stärken sowie die multilaterale Zusammenarbeit im Rahmen nachhaltiger Entwicklungsprojekte zu fördern.</p>



<h3 id="hamburg-teilnahme-am-forum-fuer-nachhaltige-entwicklung" class="wp-block-heading">Hamburg: Teilnahme am Forum für nachhaltige Entwicklung</h3>



<div class="wp-block-media-text has-media-on-the-right is-stacked-on-mobile"><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Präsident El-Ghazouani wurde bei seiner Ankunft am internationalen Flughafen Hamburg von hochrangigen Vertretern, darunter dem Bürgermeister der Stadt, dem Koordinator des Forums sowie dem mauretanischen Botschafter in Deutschland, <strong>Boubacar Kane</strong>, herzlich empfangen. </p>
</div><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="461" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/10/ham-pr-1024x461-3.jpg" alt="" class="wp-image-11732 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/10/ham-pr-1024x461-3.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/10/ham-pr-1024x461-3-300x135.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/10/ham-pr-1024x461-3-768x346.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/10/ham-pr-1024x461-3-380x171.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/10/ham-pr-1024x461-3-800x360.jpg 800w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">In diesem Zusammenhang hat El-Ghazouani eine bedeutende Delegation aus Mauretanien mitgebracht, darunter der Minister für Wirtschaft und Finanzen,&nbsp;<strong>Sid’Ahmed Ould Bouh</strong>, sowie der Minister im Präsidialamt,&nbsp;<strong>Nany Ould Chrougha</strong>. Mauretanien legt großen Wert auf den Ausbau internationaler Partnerschaften, insbesondere im Bereich der nachhaltigen Entwicklung und erneuerbaren Energien, einem Sektor, der im Fokus der wirtschaftlichen Zukunftsplanung des Landes steht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Besuch in Deutschland umfasst eine Teilnahme am <strong><a href="https://www.sustainability-conference.org/en/">Deutschen Forum für nachhaltige Entwicklung</a></strong> in Hamburg sowie offizielle Gespräche mit Bundeskanzler <strong>Olaf Scholz</strong> in Berlin.</p>


<p><iframe src="https://www.linkedin.com/embed/feed/update/urn:li:ugcPost:7249079261670629376" height="1021" width="504" frameborder="0" allowfullscreen="" title="Eingebetteter Beitrag"></iframe></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Teilnahme am <a href="https://fokus-afrika.de/hamburg-sustainability-conference-neue-allianzen-fur-sdgs/">Forum für nachhaltige Entwicklung</a> stellt einen wichtigen Teil der Reise dar, da dort Strategien zur Förderung nachhaltiger wirtschaftlicher und ökologischer Projekte im globalen Kontext diskutiert werden.</p>



<h3 id="el-ghazouani-zu-investoren-wir-bieten-investitionsmoeglichkeiten" class="wp-block-heading">El-Ghazouani zu Investoren: &#8220;Wir bieten Investitionsmöglichkeiten.&#8221;</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Im Rahmen eines Arbeitsessens in Hamburg traf Präsident El-Ghazouani auf eine Delegation deutscher Investoren. Im Mittelpunkt des Treffens standen wirtschaftliche Investitionsmöglichkeiten in Mauretanien, insbesondere in den Bereichen Energie, Bergbau und Landwirtschaft. „Mauretanien bietet vielversprechende Investitionsmöglichkeiten, die zu einer nachhaltigen wirtschaftlichen Entwicklung unseres Landes beitragen können,“ erklärte der Präsident während der Gespräche.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="461" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/10/07-10-2024-s0020-1024x461-1.jpg" alt="El-Ghazouani trifft Investoren" class="wp-image-11723 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/10/07-10-2024-s0020-1024x461-1.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/10/07-10-2024-s0020-1024x461-1-300x135.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/10/07-10-2024-s0020-1024x461-1-768x346.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/10/07-10-2024-s0020-1024x461-1-380x171.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/10/07-10-2024-s0020-1024x461-1-800x360.jpg 800w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Die deutsche Wirtschaft zeigt Interesse an der Region, insbesondere im Hinblick auf erneuerbare Energien, wo Mauretanien über erhebliche natürliche Ressourcen verfügt. Dieses Treffen soll den Weg für weitere wirtschaftliche Kooperationen ebnen, die sowohl Mauretanien als auch deutschen Unternehmen langfristige Vorteile bieten.</p>
</div></div>



<h3 id="internationale-sicherheit-und-zusammenarbeit-gespraeche-mit-der-muenchener-sicherheitskonferenz" class="wp-block-heading">Internationale Sicherheit und Zusammenarbeit: Gespräche mit der Münchener Sicherheitskonferenz</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ein weiteres wichtiges Treffen fand mit&nbsp;<strong>Christoph Heusgen</strong>, dem Präsidenten der&nbsp;<strong>Münchener Sicherheitskonferenz</strong>, statt. Hierbei wurden regionale und internationale Sicherheitsfragen besprochen, wobei die Stabilität der Sahelzone im Mittelpunkt stand. Mauretanien spielt als stabiles Land in einer von Unsicherheiten geprägten Region eine zentrale Rolle bei der Terrorismusbekämpfung und der Förderung von Frieden und Sicherheit.</p>



<div class="wp-block-media-text has-media-on-the-right is-stacked-on-mobile"><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Heusgen würdigte Mauretaniens Engagement in der Sahelzone und betonte, dass die Stärkung der Sicherheitskooperation zwischen Afrika und Europa von entscheidender Bedeutung sei. Beide Seiten vereinbarten, die Zusammenarbeit in sicherheitspolitischen Fragen weiter zu vertiefen.</p>
</div><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="461" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/10/07-10-2024-s007-1024x461-1.jpg" alt="El-Ghazouani trifft Heusgen" class="wp-image-11721 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/10/07-10-2024-s007-1024x461-1.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/10/07-10-2024-s007-1024x461-1-300x135.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/10/07-10-2024-s007-1024x461-1-768x346.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/10/07-10-2024-s007-1024x461-1-380x171.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/10/07-10-2024-s007-1024x461-1-800x360.jpg 800w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure></div>



<h3 id="treffen-mit-dem-praesidenten-der-weltbank-entwicklungszusammenarbeit-in-mauretanien" class="wp-block-heading">Treffen mit dem Präsidenten der Weltbank: Entwicklungszusammenarbeit in Mauretanien</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Präsident El-Ghazouani führte zudem Gespräche mit dem Präsidenten der Weltbank,&nbsp;<strong>Ajay Banga</strong>, um die Kooperation zwischen Mauretanien und der Weltbank zu verstärken. Der Fokus lag dabei auf der Finanzierung von Entwicklungsprojekten, die zur wirtschaftlichen Diversifizierung Mauretaniens beitragen sollen. Besonders im Bereich der Infrastruktur und Bildung sieht das Land langfristige Entwicklungspotenziale, die durch die Unterstützung internationaler Organisationen wie der Weltbank realisiert werden sollen.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="461" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/10/07-10-2024-006-1024x461-1.jpg" alt="" class="wp-image-11722 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/10/07-10-2024-006-1024x461-1.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/10/07-10-2024-006-1024x461-1-300x135.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/10/07-10-2024-006-1024x461-1-768x346.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/10/07-10-2024-006-1024x461-1-380x171.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/10/07-10-2024-006-1024x461-1-800x360.jpg 800w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">„Die Zusammenarbeit mit der Weltbank ist von zentraler Bedeutung, um die Entwicklungsziele Mauretaniens zu erreichen und die Lebensqualität unserer Bürgerinnen und Bürger zu verbessern,“ erklärte der Präsident nach dem Treffen.</p>
</div></div>



<h3 id="ausblick-gespraeche-mit-bundeskanzler-scholz-in-berlin" class="wp-block-heading">Ausblick: Gespräche mit Bundeskanzler Scholz in Berlin</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Nach den produktiven Gesprächen in Hamburg wird Präsident El-Ghazouani seinen Besuch in Berlin fortsetzen, wo er offizielle Gespräche mit Bundeskanzler&nbsp;<strong>Olaf Scholz</strong>&nbsp;führen wird. Im Mittelpunkt dieser Gespräche steht die Stärkung der bilateralen Beziehungen zwischen Deutschland und Mauretanien, insbesondere im Hinblick auf Wirtschaft, Sicherheit und Entwicklungszusammenarbeit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mauretanien setzt auf die Zusammenarbeit mit internationalen Partnern wie Deutschland, um seine wirtschaftliche Entwicklung voranzutreiben und zugleich eine Schlüsselrolle bei der Stabilisierung der Sahelregion zu spielen.</p>
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		<item>
		<title>„Das afrikanische Kulturerbe ist ein Schatz für die ganze Welt“</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 Sep 2024 07:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Internationale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[Mauretanien]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[G7]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am Samstag, dem 21. September 2024, nahm Mauretanien als Ehrengast und Vertreter der Afrikanischen Union an einem Ministerseminar des G7 in Neapel, Italien, teil.<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fdas-afrikanische-kulturerbe-ist-ein-schatz-fur-die-ganze-welt%2F&amp;action_name=%E2%80%9EDas%20afrikanische%20Kulturerbe%20ist%20ein%20Schatz%20f%C3%BCr%20die%20ganze%20Welt%E2%80%9C&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Dabei forderte der mauretanische Kulturminister, El Houssein Ould Meddou, die G7-Länder auf, ihre Partnerschaft mit afrikanischen Nationen zu vertiefen, um das bedrohte afrikanische Kulturerbe zu bewahren und zu fördern.</p>



<h2 id="kulturerbe-als-menschheitserbe" class="cnvs-block-section-heading cnvs-block-section-heading-1726954701592 halignleft" >
	<span class="cnvs-section-title">
		<span>Kulturerbe als Menschheitserbe</span>
	</span>
</h2>



<div class="wp-block-group is-nowrap is-layout-flex wp-container-core-group-is-layout-8f761849 wp-block-group-is-layout-flex">
<p class="wp-block-paragraph">In seiner Rede betonte Meddou die Bedeutung des afrikanischen Kulturerbes in seiner Vielfalt und Authentizität. Er wies darauf hin, dass der Erhalt des kulturellen Erbes nicht nur für Afrika von Bedeutung sei, sondern auch als Erbe der gesamten Menschheit betrachtet werden müsse. „Das reiche und tief verwurzelte afrikanische Kulturerbe ist ein Schatz für die ganze Welt“, erklärte Meddou.</p>
</div>



<p class="wp-block-paragraph">Besondere Herausforderungen wie bewaffnete Konflikte, Naturkatastrophen, der Klimawandel und menschliche Nachlässigkeit gefährden jedoch diese einzigartigen historischen Zeugnisse. Die afrikanischen Länder stünden an vorderster Front, um dieses wertvolle Erbe zu schützen, aber sie bräuchten Unterstützung von der internationalen Gemeinschaft, insbesondere den G7-Staaten.</p>



<h2 id="beispiele-aus-ganz-afrika" class="cnvs-block-section-heading cnvs-block-section-heading-1726954697674 halignleft" >
	<span class="cnvs-section-title">
		<span>Beispiele aus ganz Afrika</span>
	</span>
</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Meddou nannte Beispiele aus verschiedenen afrikanischen Ländern, die verdeutlichen, wie akut die Bedrohungen sind. Darunter die antiken Städte Timbuktu in Mali und die Ruinen von Kilwa Kisiwani in Tansania sowie der Virunga-Nationalpark in der Demokratischen Republik Kongo. Diese Orte stehen vor enormen Herausforderungen, sei es durch bewaffnete Konflikte, Umweltschäden oder finanzielle Engpässe.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mauretanien selbst unternimmt unter der Führung von Präsident Mohamed Ould Cheikh El Ghazouani zahlreiche Anstrengungen, um sein eigenes Kulturerbe zu bewahren. Zu den herausragenden Beispielen zählen die historischen Städte Ouadane, Chinguetti, Tichitt und Oualata, die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehören, sowie der ökologisch bedeutende Banc d’Arguin-Nationalpark. Ein weiteres bedeutendes Projekt ist die Bewahrung der „Mahadra“, einer einzigartigen religiösen Institution, die auf die Liste des immateriellen Kulturerbes gesetzt wurde.</p>



<h2 id="die-rolle-der-kultur-in-globalen-debatten" class="cnvs-block-section-heading cnvs-block-section-heading-1726954575262 halignleft" >
	<span class="cnvs-section-title">
		<span>Die Rolle der Kultur in globalen Debatten</span>
	</span>
</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Meddou betonte, dass Kultur oft in internationalen Diskussionen, etwa über die nachhaltigen Entwicklungsziele (SDGs), unterrepräsentiert sei. Dabei sei sie ein zentraler Faktor für den sozialen Zusammenhalt und nachhaltige Entwicklung. Er forderte, dass Kultur als Querschnittsthema in globale Diskussionen integriert werde. „Kultur ist der Schlüssel zu inklusiven und widerstandsfähigen Gesellschaften“, fügte er hinzu.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="610" height="407" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/09/G7-Cultura-family-photo-OOII-1-1.jpg.webp" alt="" class="wp-image-11311 size-full"/></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Die internationale Zusammenarbeit sei dabei unverzichtbar. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Es gehe nicht nur darum, materielle Denkmäler zu schützen, sondern auch darum, einen kontinuierlichen Austausch von Wissen, Technologie und Expertise zwischen den Nationen zu fördern, insbesondere in Krisenzeiten.</p>
</div></div>



<h2 id="aufruf-zur-foerderung-immateriellen-kulturerbes" class="cnvs-block-section-heading cnvs-block-section-heading-1726954570700 halignleft" >
	<span class="cnvs-section-title">
		<span>Aufruf zur Förderung immateriellen Kulturerbes</span>
	</span>
</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Meddou hob auch die Bedeutung des immateriellen Kulturerbes hervor. Traditionen, Sprachen und jahrhundertealtes Wissen seien zentrale Säulen des sozialen Zusammenhalts in Afrika. Es sei eine dringende Aufgabe, diese lebendigen Kulturgüter zu bewahren und an zukünftige Generationen weiterzugeben. Die Förderung der afrikanischen Kreativ- und Kulturindustrien spiele dabei eine entscheidende Rolle.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Abschließend appellierte Meddou an die internationale Gemeinschaft, das afrikanische Kulturerbe auf globaler Ebene zu fördern und zu unterstützen. „Afrika hat der Welt so viel zu bieten“, sagte er und rief zu einer verstärkten Zusammenarbeit auf, um Kultur als Instrument für Frieden, Verständigung und gemeinsame Prosperität zu nutzen.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Themen der Regierungserklärung: Gaza, Wasserstoff, Korruption</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/themen-der-regierungserklaerung-gaza-wasserstoff-korruption/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Sep 2024 20:27:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mauretanien]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Parlament]]></category>
		<category><![CDATA[Regierung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Nationalversammlung Mauretaniens hat am Mittwochabend in Nouakchott ihre außerordentliche Sitzung beendet, die der Genehmigung der allgemeinen Politik des Regierungsprogramms sowie der Verabschiedung wichtiger Gesetzesvorlagen gewidmet war.<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fthemen-der-regierungserklaerung-gaza-wasserstoff-korruption%2F&amp;action_name=Themen%20der%20Regierungserkl%C3%A4rung%3A%20Gaza%2C%20Wasserstoff%2C%20Korruption&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 id="regierungsposition-zum-konflikt-im-gaza-streifen" class="cnvs-block-section-heading cnvs-block-section-heading-1726258774580 halignleft" >
	<span class="cnvs-section-title">
		<span><strong>Regierungsposition zum Konflikt im Gaza-Streifen</strong></span>
	</span>
</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Präsident der Nationalversammlung, Mohamed Bembe Meguett, hielt bei der Abschlusszeremonie eine Rede, in der er eindringlich die Notwendigkeit unterstrich, dem von der israelischen Besatzung gegen das palästinensische Volk geführten Völkermord Einhalt zu gebieten. Er kritisierte die internationale Gemeinschaft, die nicht in der Lage sei, die Angriffe zu stoppen oder Verantwortliche zur Rechenschaft zu ziehen. Meguett beschrieb die Angriffe als beispiellos und bezeichnete sie als eine Wiederholung der „Nakba“, das gezielte Bestreben, die Palästinenser von ihrem Land zu vertreiben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In seiner Rede rief Meguett erneut die Menschheit dazu auf, die fortdauernden Massaker zu beenden, die Frieden und Sicherheit in der Region gefährden. Er betonte, dass die Angriffe auf die Gesetze, die Moral sowie das internationale humanitäre Recht eine neue Eskalationsstufe erreicht hätten.</p>



<h2 id="neu-das-wasserstoff-gesetz" class="cnvs-block-section-heading cnvs-block-section-heading-1726258770259 halignleft" >
	<span class="cnvs-section-title">
		<span><strong>Neu: Das Wasserstoff-Gesetz</strong></span>
	</span>
</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Sitzung war geprägt von der Präsentation des Regierungsprogramms durch den Premierminister, die zur Abstimmung und Genehmigung durch die Nationalversammlung führte. Die Abgeordneten gewährten dem Programm durch eine geheime Abstimmung ihr Vertrauen, was den Willen der Volksvertreter und die des Präsidenten Mohamed Cheikh El Ghazouani widerspiegelt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Programm enthält umfassende Reformen, darunter Maßnahmen zur Korruptionsbekämpfung. Die Abgeordneten verabschiedeten außerdem zwei wichtige Gesetzesvorlagen: die Verfassung des grünen Wasserstoffgesetzes, die Mauretanien den Vorteil verschaffen soll, Energie weltweit zu exportieren, und andere gesetzliche Regelungen, die zur Stärkung des Staates und zum Schutz der Menschenrechte beitragen sollen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Meguett dankte den Abgeordneten für ihre Ernsthaftigkeit und Verantwortung während der Sitzungen und wünschte ihnen eine erholsame Auszeit vor der nächsten Sitzung, die dem Haushaltsgesetz gewidmet sein wird.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Minister für Berufs- und Ausbildung empfängt deutschen Botschafter</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Aug 2024 15:47:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Institutionelle Beziehungen]]></category>
		<category><![CDATA[Mauretanien]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am Freitag, den 30. August 2024, empfing der Minister für Berufsbildung, Handwerk und Fachberufe, Maalainine Ould Eyih, den deutschen Botschafter, Seine Exzellenz Florian Reindel, in Nouakchott. <img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fminister-fur-berufs-und-ausbildung-empfangt-deutschen-botschafter%2F&amp;action_name=Minister%20f%C3%BCr%20Berufs-%20und%20Ausbildung%20empf%C3%A4ngt%20deutschen%20Botschafter&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Das Treffen diente der Überprüfung und Vertiefung der bestehenden Kooperationsfelder zwischen den beiden Ländern, insbesondere in den relevanten Bereichen des Ministeriums.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei der Audienz war auch der Generalsekretär des Ministeriums, Mady Ould Taleb, anwesend. Die Gespräche konzentrierten sich auf die Möglichkeiten zur Weiterentwicklung der Zusammenarbeit in den Bereichen Berufsbildung und Handwerk, die für beide Länder von strategischer Bedeutung sind.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fminister-fur-berufs-und-ausbildung-empfangt-deutschen-botschafter%2F&amp;action_name=Minister%20f%C3%BCr%20Berufs-%20und%20Ausbildung%20empf%C3%A4ngt%20deutschen%20Botschafter&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /><p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
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