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Institutionelle Beziehungen
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Deutsch-Afrikanische Beziehungen, Diplomatie und Außenpolitik zwischen Deutschland und Afrika. Mit News zu institutionellen Beziehungen!
G20-Treffen endet ohne Einigung – Polen statt Südafrika, Wadephul und Lawrow im Streit
Zwei Tage Beratungen, keine gemeinsame Erklärung: Das G20-Außenministertreffen in Atlanta endet im Streit über Russland, Energie und Welthandel. Südafrika bleibt trotz seiner Mitgliedschaft ausgeschlossen, während Polen als Gast teilnimmt.
Über 136.000 Asylverfahren seit mehr als zwei Jahren vor Gericht – Straftäter mit 65 Akteneinträgen noch nicht abgeschoben
Mehr als 136.000 Asylverfahren sind seit über zwei Jahren vor deutschen Gerichten anhängig, über 61.000 sogar länger als drei Jahre. Wie viele der betroffenen Asylbewerber wiederholt strafrechtlich auffällig geworden sind, kann die Bundesregierung nicht beziffern.
Auswärtiges Amt warnt vor russischem Afrika-Korps in Madagaskar – USA und Frankreich ringen um Einfluss
Russische Militärangehörige sind in Madagaskars Hauptstadt bewaffnet präsent und übernehmen teilweise Aufgaben lokaler Sicherheitskräfte – das bestätigt das Auswärtige Amt. Während Moskau seine Partnerschaft mit der Übergangsregierung ausbaut, investieren die USA in seltene Erden und Frankreich in Hafenprojekte. Gleichzeitig erschüttern neue Putschvorwürfe das Regierungslager.
G20-Treffen ohne Südafrika: Wadephul und Lawrow vor Konfrontation in Atlanta
Südafrika ist G20-Mitglied, steht aber nicht auf der offiziellen Teilnehmerliste der US-Präsidentschaft. Zum Außenministertreffen in Atlanta reisen dagegen Wadephul und Lawrow an.
Bundesregierung will NATO-Einsatz im Mittelmeer verlängern – Seenotrettung Teil des Mandats
Deutschland will seinen NATO-Einsatz im Mittelmeer verlängern, aber weniger Soldaten dafür vorsehen. Zugleich haben sich die rechtlichen Voraussetzungen für Schiffskontrollen gegen den Waffenschmuggel verändert. Auch die Zusammenarbeit mit der EU-Mission vor Libyen soll verstärkt werden.
Sudan weist Hungersnotwarnung der Bundesregierung zurück – schwere Vorwürfe gegen den Westen
19,5 Millionen Menschen im Sudan sind nach internationalen Schätzungen von akutem Hunger betroffen. Doch die Regierung bestreitet eine drohende Hungersnot und beschuldigt westliche Staaten, humanitäre Hilfe für politische Zwecke zu nutzen. Deutschland gehört zu den 32 Unterzeichnern der internationalen Warnung.
Milliardenloch im Senegal: Haushaltsstreit belastet Regierung – Deutschland bereit zur Umschuldung
Senegal steckt in einem Haushaltskonflikt: Die Regierung stoppt nach Widerstand der eigenen Parlamentsmehrheit die Abstimmung über den Nachtragshaushalt. Ein hochrangiger Beamter warnte FOKUS AFRIKA bereits im Sommer vor einer möglichen Zahlungsunfähigkeit 2027. Deutschland erklärt sich unterdessen zur Mitwirkung an einer internationalen Schuldenbehandlung bereit.
Putin zementiert Einfluss in Afrika: 48 Staaten beim Russland-Afrika-Gipfel in Moskau – 69% der Deutschen sehen das kritisch
Putin versammelt 48 afrikanische Staaten in Moskau. Russland setzt auf neue Wirtschaftsabkommen, Energieprojekte, Sicherheitskooperation und politische Allianzen. Eine aktuelle pollytix-Umfrage zeigt: 69 Prozent der Deutschen sehen den wachsenden russischen Einfluss in Afrika kritisch – zugleich wünschen sich 66 Prozent engere deutsche Beziehungen zum Kontinent.
Über 21.000 Abschiebungen gescheitert – Bundesregierung will Ursachen nicht genauer erfassen
Mehr als 21.000 Abschiebungen scheiterten 2025, weil Betroffene nicht zugeführt wurden. Die Bundesregierung kennt die konkreten Ursachen nicht und plant keine genauere Statistik. Auch bei Rückführungen von Straftätern und Gefährdern fehlen bundesweite Zahlen.
Bundesregierung legt Kosten offen: Über 300.000 Euro für Fotografen in zwei Ministerien
Über 300.000 Euro für Fotografen im Auswärtigen Amt und Entwicklungsministerium. Das Bundeskanzleramt meldet zudem rund 34.300 Euro für Visagisten und Friseure. Eine Bundestagsantwort legt die Ausgaben offen.