Türkei und Algerien bilden gemeinsame Front gegen Israel
Ankara und Algier rücken enger zusammen: Erdoğan und Tebboune stellen sich gemeinsam gegen Israels Vorgehen in Gaza und Libanon und wollen den Handel zwischen der Türkei und Algerien bis 2030 auf zehn Milliarden Dollar steigern.
UN warnen vor wachsender Gewalt in Abyei
Abyei bleibt ein ungelöster Konflikt zwischen Sudan und Südsudan. Der UN-Sicherheitsrat warnt vor mehr Gewalt, bewaffneten Gruppen und einer geschwächten UN-Präsenz in der entmilitarisierten Zone.
Alabali Radovan warnt im Bundestag vor Hungerkrise durch Hormus-Blockade
Bis zu 45 Millionen zusätzliche Menschen könnten durch die Blockade der Straße von Hormus von Hunger bedroht sein. Entwicklungsministerin Reem Alabali Radovan verteidigt im Bundestag stabile Mittel, mehr Düngemittelproduktion im Globalen Süden und eine stärkere wirtschaftliche Zusammenarbeit mit Afrika.
Vereinte Nationen warnen vor Finanzkollaps bis Mitte August
Die Vereinten Nationen stehen vor einer schweren Finanzkrise. Der reguläre Haushalt reicht nach aktueller Kassenlage nur noch bis Mitte August. Auch Friedensmissionen in Afrika geraten weiter unter Druck.
Bundestagsdelegation wirbt in New York für Deutschlands Sitz im UN-Sicherheitsrat
Deutschland wirbt in New York für einen Sitz im UN-Sicherheitsrat. Eine Bundestagsdelegation trifft Vertreter der Vereinten Nationen, spricht über Friedenssicherung, Finanzkrise und Reformen der Weltorganisation.
Frankreich nimmt Abschiebungen nach Algerien wieder auf
Frankreich und Algerien nähern sich bei Rückführungen wieder an: Paris meldet mehr als 140 Abschiebungen algerischer Staatsangehöriger seit Jahresbeginn.
Bundesregierung sieht Schleuserkriminalität als internationales Geschäftsmodell
Schleuserkriminalität ist nach Einschätzung der Bundesregierung mehr als illegale Grenzüberquerung. Netzwerke werben über Social Media an, organisieren Routen über mehrere Staaten und nutzen informelle Geldtransfers.
Tschad beklagt 23 Tote nach Boko-Haram-Angriff
Boko Haram hat erneut eine Armeestellung im Tschadsee-Gebiet angegriffen. In der Provinz Lac wurden 23 Soldaten getötet und 26 verletzt. Präsident Mahamat Idriss Déby Itno ordnete drei Tage Staatstrauer an.
Burkina Faso verbietet französischen Sender wegen Terrorismus-Berichterstattung
Burkina Faso zieht die nächste Grenze gegenüber französischen Medien: Nach RFI, France 24 und weiteren Sendern trifft es nun TV5 Monde. Die Medienaufsicht spricht von Desinformation und Verherrlichung von Terrorismus.
Präsident Tshisekedi hält sich zwei Wege zur Macht offen
Félix Tshisekedi sagt, er habe kein drittes Mandat beantragt. Wenn das Volk es wolle, werde er es aber akzeptieren. Zugleich stellt er die Wahlen 2028 unter den Vorbehalt der Sicherheitslage im Osten der DR Kongo.