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Sudan-Krieg: Deutsche Hilfe bleibt unabhängig von Religion
Deutschland knüpft seine humanitäre Hilfe im Sudan nicht an die Religion der Betroffenen. Zugleich nennt die Bundesregierung neue Zahlen: 4,6 Millionen Menschen sind in Nachbarländer geflohen und 439 Asylanträge wurden im ersten Halbjahr 2026 in Deutschland registriert.
„Bett, Brot und Seife“ – Vollständiger Entzug von Asylleistungen dürfte gegen EU-Recht verstoßen
Deutschland kann Asylsuchenden in Dublin-Fällen Leistungen weitgehend streichen. Doch selbst nach der neuen EU-Asylreform dürfte eine Kürzung „auf Null“ unzulässig sein: Das Existenzminimum muss bis zur tatsächlichen Überstellung gesichert bleiben.
Deutschland schiebt fast 1.000 Menschen nach Nordafrika ab
Fast 1.000 Abschiebungen nach Nordafrika in sechs Monaten: Algerien ist inzwischen Deutschlands drittwichtigstes Zielland. Neue Zahlen der Bundesregierung zeigen zudem, wie häufig bei Abschiebungen nach Algerien mit körperlicher Gewalt eingesetzt werden.
USA schieben bis zu 1.200 Drittstaatsangehörige nach Liberia ab
Die USA weiten ihre Abschiebungen in Drittstaaten nach Westafrika aus: Liberia will bis zu 1.200 Menschen aufnehmen. Die ersten 20 sollen bereits am Donnerstag eintreffen und dürfen anschließend ausreisen oder in Liberia Asyl beantragen.
Südafrika übernimmt SADC-Vorsitz – Ramaphosa will Migrationskrise mit Freizügigkeit lösen
Cyril Ramaphosa übernimmt die Führung der SADC. Seine Agenda verbindet Rohstoffe und Industrialisierung mit einem politisch heiklen Thema: mehr Freizügigkeit im südlichen Afrika – während Südafrika selbst mit fremdenfeindlichen Übergriffen kämpft.
Neue Migrationswelle: „Ceuta ist in Gefahr“ – Stadtpräsident erhöht Druck auf Madrid
Nach den massenhaften Grenzübertritten Ende Juli erhöht Regierungspräsident Juan Jesús Vivas den Druck auf Madrid. Gleichzeitig sollen neue Notunterkünfte entstehen – und Marokko stoppt erneut Hunderte Menschen auf dem Weg zur Grenze.
Marokko fordert Gespräche über Ceuta und Melilla – Spanien: „Souveränität ist nicht verhandelbar“
„Dann öffnen wir doch die Grenzen“: Marokkos Justizminister Abdellatif Ouahbi verschärft nach der Ceuta-Krise den Ton gegenüber Spanien. Zugleich bringt Rabat seinen Anspruch auf Ceuta und Melilla wieder auf den Tisch – Madrid erklärt die Souveränitätsfrage für nicht verhandelbar.
Nach Ceuta-Krise: Spanische Neonazi-Aktivistin zeigt Hitlergruß vor Marokkos Botschaft
Wegen Hetze gegen Marokkaner wurde Isabel Peralta zu einem Jahr Haft verurteilt. Wenige Tage nach der Bestätigung des Urteils zeigt die Neonazi-Aktivistin vor Marokkos Botschaft erneut den Hitlergruß.
Marokko äußert sich erstmals zur Ceuta-Krise: Soziale Medien verursachten 40.000 Versuche und elf Tote
Nach tagelangem Schweigen legt Marokko erstmals eine eigene Bilanz zur Ceuta-Krise vor: 40.000 Übertrittsversuche und elf bestätigte Tote. Spanien zählt mindestens 72 Opfer.
Zehn Tote vor Ceuta: Spanien und Marokko vereinbaren Rückführungen
Zehn Tote innerhalb von 24 Stunden, überfüllte Aufnahmezentren und ein Streit innerhalb der EU: Die Migrationskrise in Ceuta verschärft sich.