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	<title>Umwelt | FOKUS AFRIKA</title>
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	<description>Nachrichten aus Afrika</description>
	<lastBuildDate>Mon, 26 Oct 2026 13:34:07 +0000</lastBuildDate>
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	<title>Umwelt | FOKUS AFRIKA</title>
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	<item>
		<title>Weltnaturkonferenz: Deutschland mobilisiert 268 Millionen Euro für Afrikas Schutzgebiete</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/weltnaturkonferenz-deutschland-mobilisiert-268-millionen-euro-fuer-afrikas-schutzgebiete/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Oct 2026 13:34:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Institutionelle Beziehungen]]></category>
		<category><![CDATA[Internationale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
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		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
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		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[UNDP]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Deutschland mobilisiert rund 268 Millionen Euro für Afrikas Naturschutzgebiete. Auf der COP17 kündigt Berlin weitere Mittel für Biodiversität an.<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fweltnaturkonferenz-deutschland-mobilisiert-268-millionen-euro-fuer-afrikas-schutzgebiete%2F&amp;action_name=Weltnaturkonferenz%3A%20Deutschland%20mobilisiert%20268%20Millionen%20Euro%20f%C3%BCr%20Afrikas%20Schutzgebiete&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/weltnaturkonferenz-deutschland-mobilisiert-268-millionen-euro-fuer-afrikas-schutzgebiete/">Weltnaturkonferenz: Deutschland mobilisiert 268 Millionen Euro für Afrikas Schutzgebiete</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Deutschland bündelt gemeinsam mit zwei privaten Stiftungen rund 268 Millionen Euro für den langfristigen Schutz bedeutender Naturlandschaften in Afrika und stellt weitere 85 Millionen Euro für den internationalen Artenschutz bereit. Die Bundesregierung konkretisiert ihre Finanzierungszusagen während der 17. Weltnaturkonferenz, die vom 19. bis 30. Oktober 2026 in der armenischen Hauptstadt Eriwan stattfindet. Für die afrikanischen Schutzgebiete kommen rund 89 Millionen Euro aus deutschen öffentlichen Mitteln und etwa 179 Millionen Euro von privaten Geldgebern. Damit sollen besonders artenreiche Gebiete über Jahrzehnte geschützt und zusätzliche Investitionen in den Naturschutz ermöglicht werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bundesumweltminister Carsten Schneider und Bundesentwicklungsministerin Reem Alabali Radovan verbinden die Zusagen mit dem Ziel, öffentliche Finanzierung stärker durch privates Kapital zu ergänzen. Ein Schwerpunkt liegt auf afrikanischen Großschutzgebieten, deren langfristiger Erhalt häufig durch unzureichende Finanzierung erschwert wird.</p>



<h2 id="h-zehn-grosse-naturschutzgebiete-in-afrika-sollen-langfristig-finanziert-werden" class="wp-block-heading"><span id="zehn-grosse-naturschutzgebiete-in-afrika-sollen-langfristig-finanziert-werden">Zehn große Naturschutzgebiete in Afrika sollen langfristig finanziert werden</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das gemeinsame Finanzierungspaket für den Legacy Landscapes Fund (LLF) umfasst umgerechnet rund 268 Millionen Euro. Es war bereits am 23. September am Rande der UN-Generalversammlung in New York angekündigt worden und ist Bestandteil der deutschen Finanzierungsinitiative zur Weltnaturkonferenz.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Deutschland stellt über die Internationale Klimaschutzinitiative, das Bundesentwicklungsministerium und die KfW rund 89 Millionen Euro bereit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die amerikanische Wyss Foundation und die Rob Walton Foundation steuern jeweils denselben Betrag bei. Damit verdoppeln die privaten Stiftungen den öffentlichen deutschen Finanzierungsbeitrag.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Angaben des Fonds reicht das Gesamtpaket aus, um zehn besonders bedeutende Naturschutzgebiete in Afrika langfristig zu unterstützen. Die Finanzierung ist auf einen Zeitraum von mindestens 50 Jahren ausgelegt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der LLF verfolgt ein Modell, bei dem öffentliche und private Geldgeber gemeinsam die dauerhafte Grundfinanzierung von Schutzgebieten übernehmen. Damit sollen unter anderem Parkverwaltungen, Schutzmaßnahmen, wissenschaftliche Beobachtung und die Zusammenarbeit mit den umliegenden Gemeinden abgesichert werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Bundesentwicklungsministerium und die KfW waren an der Gründung des Fonds beteiligt. Ziel ist es, bis 2030 mindestens 30 bedeutende Naturlandschaften weltweit langfristig zu finanzieren.</p>



<h2 id="h-von-angola-bis-madagaskar-afrikanische-schutzgebiete-im-forderprogramm" class="wp-block-heading"><span id="von-angola-bis-madagaskar-afrikanische-schutzgebiete-im-foerderprogramm">Von Angola bis Madagaskar: Afrikanische Schutzgebiete im Förderprogramm</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Legacy Landscapes Fund unterstützt bereits mehrere Naturlandschaften auf dem afrikanischen Kontinent.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dazu gehören der Nationalpark North Luangwa in <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/ostafrika/sambia/" data-type="category" data-id="46">Sambia</a>, das Schutzgebiet Gonarezhou in <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/ostafrika/simbabwe/" data-type="category" data-id="47">Simbabwe</a>, der Nationalpark Iona in <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/zentralafrika/angola/" data-type="category" data-id="49">Angola</a> und die Landschaft Odzala-Kokoua in der <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/zentralafrika/republik-kongo/" data-type="category" data-id="53">Republik Kongo</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Weitere geförderte Gebiete liegen unter anderem in <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/sudliches-afrika/namibia/" data-type="category" data-id="220">Namibia</a>, <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/ostafrika/malawi/" data-type="category" data-id="37">Malawi</a> und <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/ostafrika/madagaskar/" data-type="category" data-id="36">Madagaskar</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Schutzgebiete umfassen unterschiedliche Ökosysteme, darunter tropische Regenwälder, Savannen und Wüstenlandschaften. Die Finanzierung unterstützt nicht allein den Erhalt gefährdeter Tier- und Pflanzenarten, sondern auch die nachhaltige Nutzung natürlicher Ressourcen durch lokale Gemeinschaften.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Nordosten Sambias umfasst die geförderte North-Luangwa-Landschaft beispielsweise rund 22.000 Quadratkilometer. Neben dem Schutz des Nationalparks werden die Verwaltung, die Infrastruktur und naturschutzverträgliche wirtschaftliche Aktivitäten umliegender Gemeinden unterstützt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für die zusätzlich vorgesehenen afrikanischen Fördergebiete liegt noch keine vollständige öffentliche Aufteilung der neuen Mittel nach Ländern und Projekten vor.</p>



<h2 id="h-weitere-85-millionen-euro-fur-internationale-biodiversitatsprogramme" class="wp-block-heading"><span id="weitere-85-millionen-euro-fuer-internationale-biodiversitaetsprogramme">Weitere 85 Millionen Euro für internationale Biodiversitätsprogramme</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Neben dem Finanzierungspaket für Afrika stellt das Bundesumweltministerium zusätzliche Gelder für mehrere internationale Naturschutzprogramme zur Verfügung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit 50 Millionen Euro unterstützt Deutschland den Global Biodiversity Framework Fund (GBFF). Der Fonds gehört zur Globalen Umweltfazilität und finanziert Projekte zur Umsetzung der internationalen Biodiversitätsziele.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gefördert werden unter anderem die Wiederherstellung geschädigter Ökosysteme, der Schutz natürlicher Lebensräume und die Berücksichtigung der Artenvielfalt in Landwirtschaft, Fischerei und Infrastrukturplanung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Weitere 20 Millionen Euro gehen an das Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (UNDP).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Damit sollen Länder bei der Umsetzung ihrer nationalen Strategien und Aktionspläne für den Erhalt der biologischen Vielfalt unterstützt werden. Die Förderung erfolgt im Rahmen der sogenannten NBSAP Accelerator Partnership, die Deutschland gemeinsam mit Kolumbien ins Leben gerufen hat.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zusätzlich erhält eine Investitionsfazilität des UNDP für den Naturschutz 15 Millionen Euro.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit ihr sollen private Investitionen für die Erhaltung wertvoller Naturlandschaften mobilisiert werden. Geplant sind unter anderem neue Projektvorbereitungen in Afrika und Lateinamerika sowie Investitionen in ausgewählte Landschaften Asiens.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für den Schutz von Urwäldern und Schutzgebieten in den ukrainischen Karpaten stellt Deutschland außerdem zehn Millionen Euro bereit.</p>



<h2 id="h-deutschland-fordert-insektenforschung-in-kenia" class="wp-block-heading"><span id="deutschland-foerdert-insektenforschung-in-kenia">Deutschland fördert Insektenforschung in Kenia</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ein weiterer Bestandteil der deutschen Zusagen betrifft die Forschung zum Schutz von Bestäubern in Afrika.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Bundesentwicklungsministerium unterstützt das International Centre of Insect Physiology and Ecology (icipe) mit Sitz in Nairobi.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Forschungseinrichtung untersucht die Bedeutung von Insekten für Landwirtschaft, Ernährungssicherheit und den Erhalt natürlicher Ökosysteme.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Besonders Bienen und andere bestäubende Insekten spielen eine wichtige Rolle beim Anbau zahlreicher Kulturpflanzen. Ihr Rückgang kann die landwirtschaftliche Produktion und damit die Einkommen kleinbäuerlicher Betriebe beeinträchtigen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die deutsche Unterstützung soll Forschungsarbeiten zur Förderung und zum Schutz dieser Insekten stärken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine konkrete Fördersumme für das Insektenforschungsprogramm wurde zunächst nicht genannt.</p>



<h2 id="h-schneider-fordert-starkeren-schutz-artenreicher-regionen" class="wp-block-heading"><span id="schneider-fordert-staerkeren-schutz-artenreicher-regionen">Schneider fordert stärkeren Schutz artenreicher Regionen</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Bundesumweltminister Carsten Schneider betonte bei der Vorstellung der deutschen Beiträge die internationale Verantwortung für den Erhalt der biologischen Vielfalt.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/10/260922_unga_germany_7127-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-31174 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/10/260922_unga_germany_7127-1024x683.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/10/260922_unga_germany_7127-300x200.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/10/260922_unga_germany_7127-768x512.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/10/260922_unga_germany_7127-1536x1025.jpg 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/10/260922_unga_germany_7127-2048x1366.jpg 2048w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/10/260922_unga_germany_7127-380x253.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/10/260922_unga_germany_7127-800x534.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/10/260922_unga_germany_7127-1160x774.jpg 1160w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">„Die Länder mit der größten biologischen Vielfalt liegen im Globalen Süden. Diese Länder erwarten zu Recht, dass wir sie auch in Zukunft mit dieser Aufgabe nicht alleinlassen, weil wir auf eine intakte Natur angewiesen sind“, erklärte Schneider.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Entwicklungsministerin Reem Alabali Radovan hob insbesondere die Beteiligung der Menschen hervor, die in und um die betroffenen Naturlandschaften leben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Dabei steht für uns der Mensch im Mittelpunkt. Dazu gehört, dass wir indigene Völker und lokale Gemeinschaften in ihren Rechten und ihrer Teilhabe stärken“, sagte sie.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Bundesregierung unterstützt deshalb auch die Teilnahme von Delegierten aus Entwicklungsländern sowie Vertretern indigener Gemeinschaften, von Frauen- und Jugendorganisationen an den internationalen Biodiversitätsverhandlungen.</p>



<h2 id="h-weltgemeinschaft-liegt-beim-30-prozent-schutzziel-zuruck" class="wp-block-heading"><span id="weltgemeinschaft-liegt-beim-30-prozent-schutzziel-zurueck">Weltgemeinschaft liegt beim 30-Prozent-Schutzziel zurück</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Finanzierungszusagen stehen im Zusammenhang mit dem globalen Biodiversitätsrahmen von Kunming-Montreal, den die Vertragsstaaten der UN-Biodiversitätskonvention 2022 beschlossen haben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bis 2030 sollen mindestens 30 Prozent der weltweiten Land- und Meeresgebiete wirksam geschützt werden. Außerdem sieht die Vereinbarung die Wiederherstellung geschädigter Ökosysteme und die stärkere Einbeziehung der Artenvielfalt in wirtschaftliche Entscheidungen vor.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach dem aktuellen globalen Umsetzungsbericht stehen bislang rund 18,4 Prozent der weltweiten Landfläche unter Schutz. Bei Küsten- und Meeresgebieten liegt der Anteil bei ungefähr 23 Prozent, während auf der Hohen See erst rund zehn Prozent als Schutzgebiete ausgewiesen sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Bericht stützt sich auf 129 nationale Berichte und weitere Beiträge internationaler Organisationen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Insgesamt haben 113 Vertragsstaaten sowie die Europäische Union ihre nationalen Biodiversitätsstrategien an den globalen Zielen ausgerichtet. Weitere 61 Staaten haben entsprechende nationale Ziele definiert.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/deutschland-kuerzt-haushaltsmittel-fuer-internationale-klimafinanzierung-deutlich/">Bei der Finanzierung bestehen weiterhin erhebliche Lücken. </a>Nach Angaben des Bundesumweltministeriums trug Deutschland im Jahr 2025 rund 1,1 Milliarden Euro zur internationalen Biodiversitätsfinanzierung bei.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Weltnaturkonferenz in Eriwan befasst sich neben den Finanzierungsfragen mit der ersten globalen Überprüfung der bisherigen Fortschritte, dem Schutz von Wäldern und Meeresgebieten sowie einer stärkeren Beteiligung indigener Völker und lokaler Gemeinschaften an Entscheidungen über den Naturschutz.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Ölplattform Prospector 5 vor Gabun gesunken: Ein Toter, vier Vermisste – 280.000 Liter Diesel an Bord</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Oct 2026 00:27:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gabun]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Justiz]]></category>
		<category><![CDATA[Präsident]]></category>
		<category><![CDATA[Rohstoffe]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eine Ölbohrplattform sinkt vor Gabuns Küste: 110 Menschen werden gerettet, ein Arbeiter stirbt, vier bleiben vermisst. An Bord der gesunkenen Anlage befinden sich rund 280.000 Liter Diesel. Gabun und die Republik Kongo haben ihre Marinen für die Rettungsaktion mobilisiert.<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Foelplattform-prospector-5-vor-gabun-gesunken-ein-toter-vier-vermisste-280-000-liter-diesel-an-bord%2F&amp;action_name=%C3%96lplattform%20Prospector%205%20vor%20Gabun%20gesunken%3A%20Ein%20Toter%2C%20vier%20Vermisste%20%E2%80%93%20280.000%20Liter%20Diesel%20an%20Bord&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Nach dem Untergang einer Ölbohrplattform vor der Küste Gabuns ist ein Arbeiter tot geborgen worden, während vier weitere Menschen vermisst werden. Der Unfall ereignete sich am Samstag, dem 24. Oktober 2026, gegen 20.37 Uhr Ortszeit im Offshore-Ölfeld Dussafu südlich von Mayumba. Von den 115 Menschen an Bord der Bohrplattform „Prospector 5“ konnten 110 gerettet werden. Die Regierung hat das Militär mobilisiert, die Republik Kongo um Unterstützung gebeten und eine Untersuchung eingeleitet. Zugleich überwachen Einsatzkräfte mögliche Umweltgefahren durch rund 280.000 Liter Dieselkraftstoff an Bord der gesunkenen Anlage.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Tod eines indischen Mitarbeiters wurde am Sonntag von Sylvain Mayabi Binet, Generalsekretär der Nationalen Organisation der Erdölbeschäftigten, gegenüber der Nachrichtenagentur&nbsp;<em>Reuters</em>&nbsp;bestätigt. Bei den vier weiteren Vermissten handelt es sich demnach um drei gabunische Staatsangehörige und einen kroatischen Mitarbeiter.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die gabunische Regierung hatte in ihrer Erklärung vom 25. Oktober noch fünf Vermisste gemeldet. Eine offizielle Bestätigung des Todesfalls durch die Behörden lag zunächst nicht vor.</p>



<h2 id="h-bohrplattform-verliert-bei-vorbereitungsarbeiten-ihre-stabilitat" class="wp-block-heading"><span id="bohrplattform-verliert-bei-vorbereitungsarbeiten-ihre-stabilitaet">Bohrplattform verliert bei Vorbereitungsarbeiten ihre Stabilität</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die „Prospector 5“ gehört dem Offshore-Bohrunternehmen Borr Drilling und war im Auftrag des norwegischen Energiekonzerns BW Energy vor der Küste Gabuns im Einsatz.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zum Zeitpunkt des Unfalls bereitete sich die Plattform auf eine neue Bohrkampagne im Ölfeld Dussafu Marin vor.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach ersten Erkenntnissen von Borr Drilling verlor die selbsthebende Bohrplattform während der Positionierung und Belastungsprüfung ihrer Stützbeine plötzlich die Stabilität.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dabei soll ein Stützfuß unerwartet in den Meeresboden eingesunken sein. Durch die ungleichmäßige Belastung geriet die Konstruktion in Schieflage und sank anschließend.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei einer solchen Plattform stehen die Bohranlagen auf langen, bis zum Meeresboden reichenden Stützbeinen. Vor Beginn der Bohrarbeiten wird der schwimmende Rumpf über die Wasseroberfläche gehoben und die Tragfähigkeit des Untergrunds geprüft.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die genaue Ursache des Unfalls ist noch nicht abschließend geklärt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Borr Drilling aktivierte unmittelbar nach dem Untergang seinen Krisenstab und begann gemeinsam mit BW Energy und den gabunischen Behörden die Rettungsmaßnahmen.</p>



<h2 id="h-gabun-und-republik-kongo-setzen-kriegsschiffe-und-hubschrauber-ein" class="wp-block-heading"><span id="gabun-und-republik-kongo-setzen-kriegsschiffe-und-hubschrauber-ein">Gabun und Republik Kongo setzen Kriegsschiffe und Hubschrauber ein</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Präsident Brice Clotaire Oligui Nguema ordnete eine umfassende Mobilisierung der staatlichen Sicherheitskräfte an. Auch die gabunische Marine beteiligt sich an den Suchoperationen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bereits in der Unfallnacht waren zwei Hubschrauber im Einsatz. Am Sonntagmorgen kam um 6 Uhr ein dritter hinzu.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Parallel durchsuchen Einsatzkräfte das Meer und die Küstengebiete. Ferngesteuerte Unterwasserfahrzeuge sollen zudem die gesunkene Plattform und den Meeresboden untersuchen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Regierung richtete einen zentralen Krisenstab unter Leitung des Erdöl- und Gasministeriums ein. Die operative Koordination übernimmt ein maritimer Führungsstab unter Verantwortung der Marine.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Weitere Krisenzentren wurden in Mayumba und Port-Gentil eingerichtet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch die benachbarte <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/zentralafrika/republik-kongo/" data-type="category" data-id="53">Republik Kongo</a> beteiligt sich an den Rettungsmaßnahmen. Präsident Oligui Nguema hatte dazu persönlich mit seinem kongolesischen Amtskollegen Denis Sassou Nguesso gesprochen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Anschließend mobilisierte die Republik Kongo Einheiten ihrer Marine zur Unterstützung der Suche.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die 110 geretteten Beschäftigten sollten mit zwei Schiffen nach Port-Gentil gebracht werden. Ihre Ankunft war für Montag, den 26. Oktober, vorgesehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dort stehen medizinische und psychologische Betreuungsteams bereit, die durch zusätzliches Fachpersonal aus Libreville verstärkt werden.</p>



<h2 id="h-280-000-liter-diesel-auf-gesunkener-plattform" class="wp-block-heading"><span id="280-000-liter-diesel-auf-gesunkener-plattform">280.000 Liter Diesel auf gesunkener Plattform</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Neben der Suche nach den Vermissten konzentrieren sich die Behörden auf die möglichen Umweltfolgen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Angaben der Regierung befanden sich auf der „Prospector 5“ zum Zeitpunkt des Unfalls rund 280 Kubikmeter Dieselkraftstoff. Das entspricht 280.000 Litern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bislang wurde kein Austritt von Kohlenwasserstoffen festgestellt. Dennoch halten die Behörden Überwachungs- und Bekämpfungskapazitäten bereit, um auf mögliche Verschmutzungen reagieren zu können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Besonders geschützt werden sollen die Küstengebiete rund um Mayumba und der angrenzende Nationalpark. Die Region verfügt über empfindliche marine Ökosysteme.</p>



<p class="wp-block-paragraph">BW Energy erklärte, an der benachbarten Ölförderanlage MaBoMo seien weder Schäden noch ein unbeabsichtigter Austritt schädlicher Stoffe festgestellt worden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Produktion der MaBoMo-Anlage war bereits im Rahmen der regulären Sicherheitsmaßnahmen während der Bohrvorbereitungen eingestellt worden. Der Konzern stellte klar, dass der Betrieb zum Zeitpunkt des Unfalls bereits ruhte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Angaben über bislang ausgebliebene Schadstoffaustritte beziehen sich auf den bisherigen Beobachtungsstand. Eine abschließende Bewertung der Umweltfolgen des Untergangs liegt noch nicht vor.</p>



<h2 id="h-prasident-verlangt-vollstandige-aufklarung" class="wp-block-heading"><span id="praesident-verlangt-vollstaendige-aufklaerung">Präsident verlangt vollständige Aufklärung</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Präsident Oligui Nguema kündigte an, die Ursachen des Unglücks und mögliche Verantwortlichkeiten untersuchen zu lassen.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img decoding="async" width="1024" height="682" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/10/P20250709DT-0435_President_Donald_Trump_Participates_in_a_Multilateral_Lunch_with_African_Leaders-1024x682.jpg" alt="" class="wp-image-31151 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/10/P20250709DT-0435_President_Donald_Trump_Participates_in_a_Multilateral_Lunch_with_African_Leaders-1024x682.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/10/P20250709DT-0435_President_Donald_Trump_Participates_in_a_Multilateral_Lunch_with_African_Leaders-300x200.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/10/P20250709DT-0435_President_Donald_Trump_Participates_in_a_Multilateral_Lunch_with_African_Leaders-768x512.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/10/P20250709DT-0435_President_Donald_Trump_Participates_in_a_Multilateral_Lunch_with_African_Leaders-380x253.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/10/P20250709DT-0435_President_Donald_Trump_Participates_in_a_Multilateral_Lunch_with_African_Leaders-800x533.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/10/P20250709DT-0435_President_Donald_Trump_Participates_in_a_Multilateral_Lunch_with_African_Leaders-1160x773.jpg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/10/P20250709DT-0435_President_Donald_Trump_Participates_in_a_Multilateral_Lunch_with_African_Leaders.jpg 1280w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">„Die Gabuner haben das Recht zu erfahren, was geschehen ist“, erklärte er in einer öffentlichen Stellungnahme.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Er habe persönlich mit der Geschäftsführung von BW Energy gesprochen und eine vollständige Zusammenarbeit mit den staatlichen Ermittlern eingefordert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ergebnisse der Untersuchung sollen veröffentlicht werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Neben den technischen Ursachen sollen die zuständigen Behörden auch die Einhaltung der Sicherheitsvorschriften prüfen. Dazu gehört insbesondere die Frage, weshalb die Plattform während der vorbereitenden Arbeiten ihre Standfestigkeit verlor.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Vorstandsvorsitzende von Borr Drilling, Bruno Morand, erklärte, das Unternehmen konzentriere sich zunächst auf die Suche nach den Vermissten und die Betreuung der betroffenen Beschäftigten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Regierung sicherte den Angehörigen regelmäßige Informationen über den Fortgang der Rettungsmaßnahmen zu.</p>



<h2 id="h-unfall-trifft-einen-wichtigen-wirtschaftszweig-gabuns" class="wp-block-heading"><span id="unfall-trifft-einen-wichtigen-wirtschaftszweig-gabuns">Unfall trifft einen wichtigen Wirtschaftszweig Gabuns</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Untergang ereignete sich in einem der Offshore-Fördergebiete Gabuns. Die Erdölindustrie gehört zu den wichtigsten Wirtschaftszweigen des zentralafrikanischen Landes und spielt eine bedeutende Rolle bei Exporten und Staatseinnahmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Dussafu-Projekt wird von BW Energy betrieben. Der Konzern entwickelt und produziert Erdöl und Erdgas unter anderem in Gabun, Brasilien und Namibia.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die „Prospector 5“ sollte zusätzliche Bohrarbeiten unterstützen. Mit dem Untergang fällt die vorgesehene Bohranlage für diese Kampagne aus.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie sich der Unfall auf die weiteren Bohrpläne und die künftige Förderentwicklung im Dussafu-Gebiet auswirkt, haben die beteiligten Unternehmen noch nicht beziffert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die MaBoMo-Produktionsanlage selbst wurde nach Unternehmensangaben nicht beschädigt. Ein Termin für die Wiederaufnahme der dortigen Förderung wurde zunächst nicht mitgeteilt.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Foelplattform-prospector-5-vor-gabun-gesunken-ein-toter-vier-vermisste-280-000-liter-diesel-an-bord%2F&amp;action_name=%C3%96lplattform%20Prospector%205%20vor%20Gabun%20gesunken%3A%20Ein%20Toter%2C%20vier%20Vermisste%20%E2%80%93%20280.000%20Liter%20Diesel%20an%20Bord&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /><p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Wadephul macht Klimawandel zur Sicherheitsfrage – Wie El Niño Terrorismus begünstigt</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/wadephul-macht-klimawandel-zur-sicherheitsfrage-wie-el-nino-terrorismus-beguenstigt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Oct 2026 11:58:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Institutionelle Beziehungen]]></category>
		<category><![CDATA[Ostafrika]]></category>
		<category><![CDATA[4]]></category>
		<category><![CDATA[Außenminister]]></category>
		<category><![CDATA[Auswärtiges Amt]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Klima]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Terrorismus]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://fokus-afrika.de/?p=30546</guid>

					<description><![CDATA[<p>Klimawandel wird für Deutschland zunehmend zur Sicherheitsfrage. Außenminister Wadephul verbindet in Berlin Klimafinanzierung mit Konfliktprävention und verweist besonders auf Sudan, Äthiopien, Kenia und Somalia.<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fwadephul-macht-klimawandel-zur-sicherheitsfrage-wie-el-nino-terrorismus-beguenstigt%2F&amp;action_name=Wadephul%20macht%20Klimawandel%20zur%20Sicherheitsfrage%20%E2%80%93%20Wie%20El%20Ni%C3%B1o%20Terrorismus%20beg%C3%BCnstigt&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/wadephul-macht-klimawandel-zur-sicherheitsfrage-wie-el-nino-terrorismus-beguenstigt/">Wadephul macht Klimawandel zur Sicherheitsfrage – Wie El Niño Terrorismus begünstigt</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Deutschland will Klimarisiken stärker in seine Außen- und Sicherheitspolitik integrieren und dabei insbesondere fragile Staaten in Afrika unterstützen. Am Montag, 6. Oktober, eröffnete Außenminister Johann Wadephul in Berlin die achte Berlin Climate and Security Conference mit rund 250 internationalen Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Im Fokus stehen Konflikte, Ernährungssicherheit, Extremismus, Energieversorgung und die Frage, wie Klimafinanzierung stärker mit Friedenskonsolidierung verbunden werden kann. Wadephul verwies besonders auf Sudan sowie deutsche Projekte in Äthiopien, Kenia und Somalia.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Investitionen in den Klimaschutz sind auch Investitionen in unsere Sicherheit“, erklärte Wadephul zum Auftakt der Konferenz. Extreme Wetterereignisse könnten Ernteausfälle, Hunger, Migration und Konflikte um knapper werdende Ressourcen verschärfen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Bundesregierung verbindet damit Klimapolitik zunehmend mit klassischer Sicherheits-, Entwicklungs- und Außenpolitik. Die Berliner Konferenz soll dafür konkrete politische und finanzielle Instrumente entwickeln.</p>



<h2 id="h-sudan-wird-zum-beispiel-fur-klima-und-sicherheitsrisiken" class="wp-block-heading"><span id="sudan-wird-zum-beispiel-fuer-klima-und-sicherheitsrisiken">Sudan wird zum Beispiel für Klima- und Sicherheitsrisiken</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Besonders deutlich machte Wadephul den Zusammenhang am Beispiel Sudans. Dort verschärfen ausbleibende Regenfälle die Dürre auf den Feldern. Gleichzeitig seien die Wasserstände entlang des Nils in diesem Sommer stark gesunken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für viele Landwirte ist damit unklar, ob Saatgut aufgeht und ausreichende Ernten möglich sind. Die klimatischen Belastungen treffen auf einen seit Jahren andauernden Krieg und eine schwere humanitäre Krise.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wadephul warf den Konfliktparteien zugleich vor, Hunger und Verknappung bewusst gegen die Bevölkerung einzusetzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/sudan-konferenz-in-berlin-mobilisiert-15-milliarden-euro-an-hilfen/" data-type="post" data-id="26588">Deutschland hatte im April die dritte internationale Sudan-Konferenz in Berlin ausgerichtet. </a>Regierungspartner, internationale Organisationen und Vertreter der Zivilgesellschaft berieten dort über politische Lösungen und humanitäre Hilfe.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/entwicklungsministerin-alabali-radovan-verknuepft-auf-der-msc-entwicklung-und-sicherheit/">Der Außenminister stellte Klimaeffekte dabei nicht als alleinige Ursache von Konflikten dar.</a> Extreme Wetterbedingungen könnten bestehende Krisen jedoch verstärken und von politischen oder bewaffneten Akteuren gezielt ausgenutzt werden.</p>



<h2 id="h-deutschland-verbindet-klimaanpassung-mit-friedenskonsolidierung" class="wp-block-heading"><span id="deutschland-verbindet-klimaanpassung-mit-friedenskonsolidierung">Deutschland verbindet Klimaanpassung mit Friedenskonsolidierung</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">In Ostafrika setzt Deutschland bereits auf Projekte, die Klimaanpassung und Konfliktprävention miteinander verbinden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In Äthiopien, Kenia und Somalia entwickelt die Bundesregierung grenzüberschreitende Vorhaben, bei denen Klimafinanzierung sowohl die Anpassung an veränderte Umweltbedingungen als auch die Friedenskonsolidierung unterstützen soll.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit Kenia arbeitet Deutschland zudem im Rahmen des Globalen Forums Terrorismusbekämpfung zusammen. Über das sogenannte Nairobi-Instrumentarium sollen die Auswirkungen des Klimawandels auf gewalttätigen Extremismus stärker berücksichtigt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Deutschland unterstützt außerdem die Initiative „Weathering Risk“, die Klimarisiken systematisch mit Friedens- und Sicherheitspolitik verknüpft. Hinzu kommen Beiträge zu klimaorientierten humanitären Maßnahmen in fragilen Staaten über den Zentralen Fonds der Vereinten Nationen für die Reaktion auf Notsituationen.</p>



<h2 id="h-klimawandel-und-extremismus-rucken-enger-zusammen" class="wp-block-heading"><span id="klimawandel-und-extremismus-ruecken-enger-zusammen">Klimawandel und Extremismus rücken enger zusammen</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Berlin Climate and Security Conference beschäftigt sich auch mit den möglichen Auswirkungen von Klimafolgen auf Extremismus und Terrorismus.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wadephul verwies auf Situationen, in denen wirtschaftliche Lebensgrundlagen verschwinden und sich humanitäre Notlagen verfestigen. Bewaffnete Gruppen könnten solche Bedingungen nutzen, indem sie Menschen vermeintlich schnelle Lösungen oder materielle Unterstützung anböten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Damit rückt die Widerstandsfähigkeit lokaler Gemeinschaften stärker in die deutsche Sicherheitspolitik. <a href="https://fokus-afrika.de/deutschland-kuerzt-haushaltsmittel-fuer-internationale-klimafinanzierung-deutlich/" data-type="post" data-id="30525">Außenpolitik, Entwicklungspolitik, humanitäre Hilfe und Klimaanpassung sollen nach dem deutschen Ansatz enger zusammenarbeiten.</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch die Konferenz verfolgt diesen Ansatz. Zu ihren strategischen Zielen gehört es, nationale Sicherheit und menschliche Sicherheit stärker gemeinsam zu betrachten.</p>



<h2 id="h-berlin-setzt-auf-internationale-klima-sicherheitsstrukturen" class="wp-block-heading"><span id="berlin-setzt-auf-internationale-klima-sicherheitsstrukturen">Berlin setzt auf internationale Klima-Sicherheitsstrukturen</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Deutschland engagiert sich auch auf Ebene der Vereinten Nationen für eine stärkere Verbindung von Klima und Sicherheit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Berlin war am Aufbau des Klima-Sicherheits-Mechanismus der Vereinten Nationen beteiligt. Die Einrichtung soll UN-Organisationen dabei unterstützen, klimabedingte Risiken für Frieden und Sicherheit frühzeitig zu erkennen und in ihre Arbeit einzubeziehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gemeinsam mit Nauru führt Deutschland zudem den Ko-Vorsitz der internationalen Freundesgruppe „Klima und Sicherheit“. Nach Angaben Wadephuls gehören ihr inzwischen 81 Mitglieder an.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Bundesregierung will außerdem neue Partnerschaften zwischen Diplomatie, Verteidigung und Entwicklung fördern. Auch Finanzinstitutionen und die Privatwirtschaft sollen stärker einbezogen werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Schwerpunkt der Berliner Konferenz liegt deshalb auf der Finanzierung von Klimaschutz und Anpassung in fragilen und konfliktbetroffenen Staaten. Diskutiert wird, wie Klimarisikoanalysen mit Prävention und Finanzierung verbunden werden können.</p>



<h2 id="h-klimawandel-wird-zur-frage-globaler-lieferketten" class="wp-block-heading"><span id="klimawandel-wird-zur-frage-globaler-lieferketten">Klimawandel wird zur Frage globaler Lieferketten</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wadephul weitete die Sicherheitsdebatte zugleich auf Handel und Versorgungssicherheit aus.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als Beispiel nannte er den Panama-Kanal. Geringere Niederschlagsmengen und sinkende Wasserstände hätten dort Einschränkungen für den Schiffsverkehr notwendig gemacht. Weniger Durchfahrten und Begrenzungen beim Tiefgang von Schiffen könnten Wartezeiten verlängern und Transportkosten erhöhen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Damit können regionale Klimaphänomene Auswirkungen auf globale Lieferketten entwickeln.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="713" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/09/5018153-1024x713.jpg" alt="" class="wp-image-29814 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/09/5018153-1024x713.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/09/5018153-300x209.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/09/5018153-768x535.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/09/5018153-1536x1070.jpg 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/09/5018153-2048x1426.jpg 2048w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/09/5018153-380x265.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/09/5018153-800x557.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/09/5018153-1160x808.jpg 1160w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Auch die Versorgung mit Energie und Düngemitteln zählt Wadephul zu den sicherheitspolitischen Fragen. Spannungen im Nahen Osten und mögliche Störungen wichtiger Transportwege könnten Preise und Versorgung weltweit beeinflussen.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Bei landwirtschaftlichen Produkten reichen die Risiken bis nach Asien. Wetterextreme können dort die Produktion von Reis, Palmöl, Kaffee, Mais und anderen Nutzpflanzen beeinträchtigen.</p>



<h2 id="h-erneuerbare-energien-als-schutz-gegen-angriffe" class="wp-block-heading"><span id="erneuerbare-energien-als-schutz-gegen-angriffe">Erneuerbare Energien als Schutz gegen Angriffe</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Bundesregierung verknüpft den Ausbau erneuerbarer Energien auch mit der Widerstandsfähigkeit kritischer Infrastruktur.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wadephul verwies auf die Ukraine. Sollte Russland erneut gezielt Energieanlagen angreifen, könnten dezentrale erneuerbare Systeme einen Teil der Versorgung sichern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dezentrale Anlagen seien schwieriger vollständig auszuschalten und verringerten zugleich die Abhängigkeit von importierten fossilen Energieträgern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Klimaschutz erhält damit in der deutschen Außenpolitik neben ökologischen und wirtschaftlichen zunehmend auch sicherheitspolitische Funktionen.</p>



<h2 id="h-solares-geoengineering-erstmals-auf-der-tagesordnung" class="wp-block-heading"><span id="solares-geoengineering-erstmals-auf-der-tagesordnung">Solares Geoengineering erstmals auf der Tagesordnung</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Konferenz behandelt in diesem Jahr erstmals auch solares Geoengineering. Darunter werden technische Verfahren verstanden, mit denen die Sonneneinstrahlung beziehungsweise deren Wirkung auf das Erdklima beeinflusst werden soll.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In Berlin stehen dabei nicht nur mögliche klimatische Folgen zur Diskussion. Die Teilnehmer befassen sich auch mit Sicherheitsrisiken und der Frage, welche internationalen Regeln für Technologien notwendig wären, deren Einsatz globale Auswirkungen haben könnte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein weiteres Thema ist der klimaresiliente Wiederaufbau Syriens. Vertreter Syriens nehmen an den Beratungen teil.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ergebnisse der Konferenz sollen in weitere internationale Prozesse einfließen. Dazu gehören die Weltklimakonferenz COP31 und die UN-Wasserkonferenz.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Seit ihrer Gründung 2019 bringt die Berlin Climate and Security Conference Regierungen, internationale Organisationen, Wissenschaft, Zivilgesellschaft und Fachleute aus der Sicherheits- und Entwicklungspolitik zusammen. Die diesjährige Ausgabe steht unter dem Leitmotiv „A climate for security, freedom and prosperity“.</p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/wadephul-macht-klimawandel-zur-sicherheitsfrage-wie-el-nino-terrorismus-beguenstigt/">Wadephul macht Klimawandel zur Sicherheitsfrage – Wie El Niño Terrorismus begünstigt</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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			<media:title type="html">5018153</media:title>
			<media:description type="html">Dr. Johann David Wadephul hält eine Rede.</media:description>
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	</item>
		<item>
		<title>Deutschland kürzt Haushaltsmittel für internationale Klimafinanzierung deutlich</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/deutschland-kuerzt-haushaltsmittel-fuer-internationale-klimafinanzierung-deutlich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Oct 2026 07:58:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Institutionelle Beziehungen]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[BMZ]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Klima]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Deutschland stellt deutlich weniger Haushaltsgeld für internationale Klimafinanzierung bereit. Gleichzeitig erreichen Kredite und mobilisierte private Investitionen mit 6,1 Milliarden Euro einen neuen Höchststand – ein sichtbarer Wandel im deutschen Finanzierungsmodell.<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fdeutschland-kuerzt-haushaltsmittel-fuer-internationale-klimafinanzierung-deutlich%2F&amp;action_name=Deutschland%20k%C3%BCrzt%20Haushaltsmittel%20f%C3%BCr%20internationale%20Klimafinanzierung%20deutlich&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/deutschland-kuerzt-haushaltsmittel-fuer-internationale-klimafinanzierung-deutlich/">Deutschland kürzt Haushaltsmittel für internationale Klimafinanzierung deutlich</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Deutschland hat seine Haushaltsmittel für die internationale Klimafinanzierung 2025 um 1,4 Milliarden Euro gekürzt und setzt zugleich stärker auf Kredite und private Investitionen für Klimaprojekte in Entwicklungs- und Schwellenländern. Die jetzt von der Bundesregierung an die Europäische Union gemeldeten Zahlen beziehen sich auf das Jahr 2025. Während aus dem Bundeshaushalt noch 4,7 Milliarden Euro bereitgestellt wurden, erreichten die über KfW, DEG und private Investoren mobilisierten Mittel mit 6,1 Milliarden Euro einen neuen Höchststand. Damit verschiebt sich die deutsche Klimafinanzierung zunehmend von direkten Haushaltsmitteln hin zu rückzahlbaren Darlehen und der Mobilisierung privaten Kapitals.</p>



<p class="wp-block-paragraph">2024 hatte die Bundesregierung noch 6,1 Milliarden Euro aus Haushaltsmitteln für den internationalen Klimaschutz und die Anpassung an den Klimawandel bereitgestellt.<a href="https://fokus-afrika.de/deutschlands-beitrag-zur-internationalen-klimafinanzierung/"> Innerhalb eines Jahres sank dieser Beitrag damit um rund 23 Prozent.</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/bundesregierung-will-6-milliarden-euro-fuer-internationale-klimafinanzierung-ausgeben/">Die Bundesregierung hält dennoch daran fest, ihren im Koalitionsvertrag vereinbarten „fairen Anteil“ an der internationalen Klimafinanzierung zu leisten.</a> Bundesentwicklungsministerium (BMZ) und Bundesumweltministerium (BMUKN) verweisen dabei auf die gestiegene Mobilisierung zusätzlicher öffentlicher und privater Mittel.</p>



<h2 id="h-kfw-und-deg-mobilisieren-mehr-als-funf-milliarden-euro" class="wp-block-heading"><span id="kfw-und-deg-mobilisieren-mehr-als-fuenf-milliarden-euro">KfW und DEG mobilisieren mehr als fünf Milliarden Euro</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Über die KfW und die Deutsche Investitions- und Entwicklungsgesellschaft (DEG) wurden 2025 Marktmittel von insgesamt 5,15 Milliarden Euro mobilisiert. Das waren 570 Millionen Euro mehr als im Vorjahr.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Banken nehmen diese Mittel im Auftrag der Bundesregierung am Kapitalmarkt auf und vergeben sie als rückzahlbare Kredite. Finanziert werden vor allem Projekte zur Energiewende in Entwicklungs- und Schwellenländern, darunter Solar- und Windparks sowie Wasserstoffprojekte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Besonders stark schlugen 2025 die Energiepartnerschaften mit Indonesien und Südafrika zu Buche. Beide Länder gehören zu den Staaten, mit denen Deutschland und weitere internationale Partner den Umbau ihrer Energiesysteme unterstützen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zusätzlich mobilisierten KfW und DEG rund 950 Millionen Euro an privaten Mitteln. Dazu zählen unter anderem Beteiligungen privater Unternehmen an klimafreundlichen Investitionen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Weitere rund 652 Millionen Euro entfielen auf klimafreundliche Projekte in Entwicklungs- und Schwellenländern, die Deutschland über Exportkreditgarantien absicherte.</p>



<h2 id="h-bmz-tragt-85-prozent-der-haushaltsmittel" class="wp-block-heading"><span id="bmz-traegt-85-prozent-der-haushaltsmittel">BMZ trägt 85 Prozent der Haushaltsmittel</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Von den 4,7 Milliarden Euro aus dem Bundeshaushalt kamen 85 Prozent aus dem Entwicklungsministerium. Das BMZ finanziert damit unter anderem den Ausbau erneuerbarer Energien, Maßnahmen zur Energieeffizienz und Projekte zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bundesentwicklungsministerin Reem Alabali Radovan verwies auf die veränderte Finanzierungsstruktur. „In Zeiten sinkender öffentlicher Haushalte setzen wir dabei zunehmend – und erfolgreich – auch auf Hebelung im Kapitalmarkt und private Investitionen“, erklärte sie.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die übrigen Haushaltsmittel kamen überwiegend aus dem Bundesumweltministerium. Ein zentrales Instrument ist die Internationale Klimaschutzinitiative (IKI), an deren Umsetzung auch das Auswärtige Amt beteiligt ist. Sie unterstützt Entwicklungs- und Schwellenländer unter anderem bei erneuerbaren Energien, klimafreundlichen Industrieprozessen und nachhaltiger Mobilität.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die IKI soll zugleich Voraussetzungen schaffen, damit zusätzliches privates Kapital in Klimaprojekte fließen kann.</p>



<h2 id="h-bundesregierung-verbindet-klimafinanzierung-mit-clean-tech-markten" class="wp-block-heading"><span id="bundesregierung-verbindet-klimafinanzierung-mit-clean-tech-maerkten">Bundesregierung verbindet Klimafinanzierung mit Clean-Tech-Märkten</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Bundesumweltminister Carsten Schneider stellte neben dem klimapolitischen Ziel auch die wirtschaftliche Dimension der Finanzierung heraus. Deutsche Unternehmen hätten „gute Angebote für den weltweiten Megatrend zu Clean-Tech“, erklärte Schneider.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="576" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/10/COP30_-_Carsten_Schneider_03-1024x576.jpg" alt="" class="wp-image-30526 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/10/COP30_-_Carsten_Schneider_03-1024x576.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/10/COP30_-_Carsten_Schneider_03-300x169.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/10/COP30_-_Carsten_Schneider_03-768x432.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/10/COP30_-_Carsten_Schneider_03-380x214.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/10/COP30_-_Carsten_Schneider_03-800x450.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/10/COP30_-_Carsten_Schneider_03-1160x653.jpg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/10/COP30_-_Carsten_Schneider_03.jpg 1280w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Die Bundesregierung wolle ihre Instrumente weiterentwickeln, um klimafreundliche Investitionen zu erleichtern. Die steigende Mobilisierung privaten Kapitals ist damit nicht nur Reaktion auf geringere Haushaltsmittel, sondern wird zunehmend Bestandteil des deutschen Finanzierungsmodells für internationale Klimaprojekte.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Grundlage der internationalen Klimafinanzierung sind Verpflichtungen der Industrieländer gegenüber Entwicklungs- und Schwellenländern. Sie sollen diese bei der Verringerung von Treibhausgasemissionen und bei der Anpassung an die Folgen des Klimawandels unterstützen.</p>



<h2 id="h-1-1-milliarden-euro-fur-biodiversitat-und-okosysteme" class="wp-block-heading"><span id="11-milliarden-euro-fuer-biodiversitaet-und-oekosysteme">1,1 Milliarden Euro für Biodiversität und Ökosysteme</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Neben der eigentlichen Klimafinanzierung stellte die Bundesregierung 2025 insgesamt 1,1 Milliarden Euro für den Schutz von Arten, Wäldern, Mooren, Meeren und anderen Ökosystemen bereit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Davon entfielen 834 Millionen Euro auf das BMZ. Nach Angaben des Ministeriums wurden damit unter anderem 789 Schutzgebiete in 85 Ländern unterstützt. Zusammen umfassen diese Gebiete rund 2,2 Millionen Quadratkilometer und damit mehr als das Sechsfache der Fläche Deutschlands.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Weitere 247 Millionen Euro kamen aus dem Bundesumweltministerium. Über die Internationale Klimaschutzinitiative werden damit beispielsweise Staaten bei der Umsetzung ihrer nationalen Biodiversitätsstrategien unterstützt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Deutschland zahlt außerdem weiterhin in multilaterale Instrumente wie den Grünen Klimafonds, die Globale Umweltfazilität und den Fonds für Verluste und Schäden ein.</p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/deutschland-kuerzt-haushaltsmittel-fuer-internationale-klimafinanzierung-deutlich/">Deutschland kürzt Haushaltsmittel für internationale Klimafinanzierung deutlich</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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		<title>El Niño bedroht Malawi – für direkte Katastrophenhilfe bleiben nur 58.000 Euro</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/el-nino-bedroht-malawi-fuer-direkte-katastrophenhilfe-bleiben-nur-58-000-euro/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Jul 2026 19:08:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Malawi]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[4]]></category>
		<category><![CDATA[Hungersnot]]></category>
		<category><![CDATA[Landwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eine mögliche zweijährige El-Niño-Krise trifft Malawi mit nahezu leeren Kassen: Für konkrete Schutzmaßnahmen sind nur knapp 58.000 Euro eingeplant.<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fel-nino-bedroht-malawi-fuer-direkte-katastrophenhilfe-bleiben-nur-58-000-euro%2F&amp;action_name=El%20Ni%C3%B1o%20bedroht%20Malawi%20%E2%80%93%20f%C3%BCr%20direkte%20Katastrophenhilfe%20bleiben%20nur%2058.000%20Euro&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Malawi steuert mit einer kaum finanzierten Katastrophenvorsorge auf einen möglichen starken El Niño zu. Die Warnung veröffentlichte das Internationale Forschungsinstitut für Ernährungs- und Entwicklungspolitik im Juli 2026. Bis 2028 könnten zwar rund 167 Millionen Euro mobilisiert werden, der größte Teil dürfte jedoch erst nach dem nachgewiesenen Eintritt der Dürre verfügbar sein. Im laufenden Staatshaushalt stehen für konkrete Schutzmaßnahmen lediglich knapp 58.000 Euro bereit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Institut warnt vor einer zweijährigen Krise. Die stärksten Folgen könnten Malawi nicht unmittelbar, sondern erst Anfang 2028 treffen. Würden die verfügbaren Mittel bereits für die ersten Schäden aufgebraucht, fehlte Geld während der schwersten Phase.</p>



<h2 id="h-millionenhilfen-konnten-zu-spat-eintreffen" class="wp-block-heading"><span id="millionenhilfen-koennten-zu-spaet-eintreffen">Millionenhilfen könnten zu spät eintreffen</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der größte Teil der möglichen Finanzierung soll von der Weltbank kommen. Die Gelder können jedoch voraussichtlich erst abgerufen werden, wenn die Auswirkungen der Dürre bestätigt sind. Damit rechnet das Institut frühestens im Februar oder März 2027.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Insgesamt könnten bis 2028 etwa 167 Millionen Euro zusammenkommen. Zu den möglichen Finanzierungsquellen gehören das regionale Krisenvorsorgeprogramm der Weltbank, ein Sozialschutzprojekt und eine noch nicht abgeschlossene Dürreversicherung mit der African Risk Capacity.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Weltbankmittel müssen zugleich für weitere Katastrophen bis 2030 reichen. Würde Malawi den verfügbaren Betrag vollständig für El Niño einsetzen, bliebe das Land bei einer späteren Krise weitgehend ungeschützt.</p>



<h2 id="h-nur-ein-kleiner-teil-des-budgets-erreicht-die-betroffenen" class="wp-block-heading"><span id="nur-ein-kleiner-teil-des-budgets-erreicht-die-betroffenen">Nur ein kleiner Teil des Budgets erreicht die Betroffenen</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Für das Haushaltsjahr 2026/27 hat die Regierung umgerechnet rund 298.000 Euro für Katastrophenrisikomanagement eingeplant. Davon sind jedoch nur knapp 58.000 Euro für konkrete Maßnahmen vorgesehen. Der übrige Betrag fließt überwiegend in Reisen und Verwaltungskosten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie groß die Finanzierungslücke ausfallen kann, zeigte bereits die Dürre von 2024. Die damalige Regierung bat um rund 393 Millionen Euro internationale Hilfe. Einen Monat später war erst etwa ein Fünftel zugesagt. Auch im März 2025 fehlten weiterhin Mittel aus dem Hilfsbedarf von umgerechnet rund 392 Millionen Euro.</p>



<h2 id="h-risiko-eines-besonders-starken-el-nino" class="wp-block-heading"><span id="risiko-eines-besonders-starken-el-nino">Risiko eines besonders starken El Niño</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Wahrscheinlichkeit eines starken bis sehr starken El Niño liegt bei 80 Prozent. Mit einer Wahrscheinlichkeit von 24 Prozent könnte das Ereignis sogar schwerer ausfallen als 2015/16.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="512" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/Malawi.tif-1024x512.jpg" alt="" class="wp-image-29064 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/Malawi.tif-1024x512.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/Malawi.tif-300x150.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/Malawi.tif-768x384.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/Malawi.tif-380x190.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/Malawi.tif-800x400.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/Malawi.tif-1160x580.jpg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/Malawi.tif.jpg 1280w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Während eines El Niño verschieben sich die Niederschlagsmuster durch ungewöhnlich hohe Wassertemperaturen im tropischen Pazifik. Im südlichen Afrika führt das häufig zu Hitze, ausbleibendem Regen und Ernteverlusten.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Malawi leidet bereits unter hohen Treibstoff- und Düngemittelpreisen. Dadurch verteuern sich Lebensmittel und landwirtschaftliche Betriebsmittel. Eine neue Dürre könnte die Ernten weiter verringern und den Bedarf an Importen und Nothilfe erhöhen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In der Saison 2023/24 hatte eine vergleichbare Trockenheit die Regierung gezwungen, in 23 Distrikten den Katastrophenfall auszurufen.</p>



<h2 id="h-regierung-bereitet-massnahmen-vor" class="wp-block-heading"><span id="regierung-bereitet-massnahmen-vor">Regierung bereitet Maßnahmen vor</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Katastrophenschutzbehörde arbeitet an einem ressortübergreifenden Vorbereitungsplan. Präsident Peter Mutharika hatte die Behörden im Mai zu frühzeitigen Maßnahmen aufgefordert.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/malawi-will-wirtschaftswachstum-durch-landwirtschaft-ankurbeln/">Das Landwirtschaftsministerium setzt unter anderem auf trockenheitsverträglichere Pflanzen wie Maniok und Süßkartoffeln.</a> Fachleute fordern außerdem mehr Mittel für Frühwarnsysteme und eine feste Absicherung der Katastrophenbudgets.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fel-nino-bedroht-malawi-fuer-direkte-katastrophenhilfe-bleiben-nur-58-000-euro%2F&amp;action_name=El%20Ni%C3%B1o%20bedroht%20Malawi%20%E2%80%93%20f%C3%BCr%20direkte%20Katastrophenhilfe%20bleiben%20nur%2058.000%20Euro&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /><p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Deutschland wirbt für Agenda 2030 – doch nur 15 Prozent der Ziele sind erreichbar</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/deutschland-wirbt-fuer-agenda-2030-doch-nur-15-prozent-der-ziele-sind-erreichbar/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Jul 2026 10:25:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Institutionelle Beziehungen]]></category>
		<category><![CDATA[Internationale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[2]]></category>
		<category><![CDATA[BMZ]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
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		<category><![CDATA[UN]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Große Ziele, langsamer Fortschritt: Nur 15 Prozent der UN-Nachhaltigkeitsziele könnten bis 2030 erreicht werden. Deutschland wirbt in New York für mehr Tempo.<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fdeutschland-wirbt-fuer-agenda-2030-doch-nur-15-prozent-der-ziele-sind-erreichbar%2F&amp;action_name=Deutschland%20wirbt%20f%C3%BCr%20Agenda%202030%20%E2%80%93%20doch%20nur%2015%20Prozent%20der%20Ziele%20sind%20erreichbar&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/deutschland-wirbt-fuer-agenda-2030-doch-nur-15-prozent-der-ziele-sind-erreichbar/">Deutschland wirbt für Agenda 2030 – doch nur 15 Prozent der Ziele sind erreichbar</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Deutschland reist mit ehrgeizigen Plänen nach New York, doch die globale Realität bleibt ernüchternd. Beim Hochrangigen Politischen Forum für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen vom 13. bis 16. Juli 2026 will die Bundesregierung ihre Fortschritte bei der Umsetzung der Agenda 2030 präsentieren. Gleichzeitig zeigen aktuelle UN-Zahlen, dass bei unverändertem Tempo bis 2030 lediglich 15 Prozent der 17 Nachhaltigkeitsziele erreicht werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vertreten wird Deutschland von den parlamentarischen Staatssekretärinnen Rita Schwarzelühr-Sutter und Bärbel Kofler. Begleitet werden sie von einer Delegation des Bundestages unter Leitung der CDU-Abgeordneten Caroline Bosbach. Gemeinsam wollen sie darstellen, wie Deutschland zur Lösung globaler Herausforderungen beitragen kann, etwa bei klimaresilienten Städten und nachhaltiger Wasserversorgung.</p>



<h2 id="h-fortschritte-reichen-fur-zielerreichung-nicht-aus" class="wp-block-heading"><span id="fortschritte-reichen-fuer-zielerreichung-nicht-aus">Fortschritte reichen für Zielerreichung nicht aus</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der aktuelle Fortschrittsbericht von UN-Generalsekretär António Guterres zeichnet ein gemischtes Bild. Seit 2015 gibt es bei mehr als 60 Prozent der Ziele Verbesserungen, doch insgesamt reicht das Tempo nicht aus. Viele Fortschritte wurden durch Krisen wieder gebremst.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kriege, geopolitische Spannungen, die Folgen der Corona-Pandemie und die zunehmenden Auswirkungen des Klimawandels haben die Entwicklung vieler Länder zurückgeworfen. Gleichzeitig schrumpfen die finanziellen Mittel für internationale Entwicklungszusammenarbeit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Die erreichten Fortschritte sind wertvoll, die absehbar beträchtlichen Lücken zur Zielerreichung bleiben unser Ansporn“, sagt Bärbel Kofler. Die Agenda 2030 setze genau dort an, wo die Ursachen globaler Krisen liegen, nämlich bei Armut, Ungleichheit und Umweltzerstörung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch Rita Schwarzelühr-Sutter betont die Bedeutung langfristiger Investitionen. „Resilienz ist kein Luxus, sondern eine Investition in Sicherheit und Zukunft“, erklärt sie. Gerade in Zeiten wachsender Unsicherheit seien stabile und widerstandsfähige Systeme entscheidend.</p>



<h2 id="h-wasser-energie-und-stadte-im-fokus" class="wp-block-heading"><span id="wasser-energie-und-staedte-im-fokus">Wasser, Energie und Städte im Fokus</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Im Mittelpunkt des diesjährigen Forums stehen zentrale Zukunftsthemen wie sauberes Wasser, nachhaltige Energie, Infrastruktur und lebenswerte Städte. Deutschland nutzt die Gelegenheit, um konkrete Lösungsansätze vorzustellen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Schwerpunkt liegt auf sogenannten Schwammstädten, einem Konzept, das Städte widerstandsfähiger gegen Extremwetter machen soll. Durch Grünflächen, begrünte Dächer und natürliche Wasserspeicher wird Regenwasser aufgenommen und gespeichert, statt unkontrolliert abzufließen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Ziel ist es, Überschwemmungen zu reduzieren, Städte zu kühlen und die Wasserversorgung in Trockenzeiten zu stabilisieren. Angesichts rasant wachsender Städte weltweit gewinnt dieses Konzept zunehmend an Bedeutung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gerade urbane Räume stehen unter Druck. Versiegelte Flächen, überlastete Infrastruktur und fehlende Kanalisation verschärfen die Folgen von Starkregen und Dürren, besonders in schnell wachsenden Metropolen des globalen Südens.</p>



<h2 id="h-afrika-bleibt-brennpunkt-der-globalen-herausforderungen" class="wp-block-heading"><span id="afrika-bleibt-brennpunkt-der-globalen-herausforderungen">Afrika bleibt Brennpunkt der globalen Herausforderungen</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Besonders deutlich zeigen sich die Umsetzungslücken der Agenda 2030 in Afrika. Hier treffen starkes Bevölkerungswachstum, wirtschaftliche Schwächen, Konflikte und Klimafolgen aufeinander.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/55380646349_4310a09fb3_k-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-28770 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/55380646349_4310a09fb3_k-1024x683.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/55380646349_4310a09fb3_k-300x200.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/55380646349_4310a09fb3_k-768x512.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/55380646349_4310a09fb3_k-1536x1024.jpg 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/55380646349_4310a09fb3_k-380x253.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/55380646349_4310a09fb3_k-800x533.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/55380646349_4310a09fb3_k-1160x774.jpg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/55380646349_4310a09fb3_k.jpg 2047w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Rund 600 Millionen Menschen leben laut UN-Wirtschaftskommission für Afrika in multidimensionaler Armut. Das bedeutet, dass sie nicht nur ein geringes Einkommen haben, sondern auch keinen ausreichenden Zugang zu Bildung, Gesundheitsversorgung oder Infrastruktur. Mehr als 582 Millionen Menschen gelten zudem als extrem einkommensarm.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">In Ländern wie <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/westafrika/niger/" data-type="category" data-id="76">Niger</a>, <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/zentralafrika/tschad/" data-type="category" data-id="52">Tschad</a> oder der <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/zentralafrika/zentralafrikanische-republik/" data-type="category" data-id="285">Zentralafrikanischen Republik</a> betrifft diese Armut einen Großteil der Bevölkerung. Konflikte und Klimaschocks verschärfen die Lage zusätzlich und belasten staatliche Systeme.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gleichzeitig gibt es auch positive Entwicklungen. Staaten wie Ruanda, Togo oder Sierra Leone konnten die Armut in den vergangenen Jahren spürbar reduzieren. Das zeigt, dass Fortschritte möglich sind.</p>



<h2 id="h-junge-bevolkerung-zwischen-chance-und-risiko" class="wp-block-heading"><span id="junge-bevoelkerung-zwischen-chance-und-risiko">Junge Bevölkerung zwischen Chance und Risiko</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Afrikas Zukunft entscheidet sich auch an seiner jungen Bevölkerung. Fast 70 Prozent der Menschen sind jünger als 30 Jahre. Das ist ein enormes Potenzial, aber auch eine große Herausforderung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Jedes Jahr ziehen Millionen junge Menschen in die Städte, auf der Suche nach Arbeit und Perspektiven. Doch die Zahl der formellen Jobs wächst nicht schnell genug. Viele arbeiten in informellen Beschäftigungsverhältnissen ohne soziale Absicherung und mit unsicheren Einkommen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Besonders schwierig ist die Lage in fragilen Staaten wie Somalia, Sudan oder der Demokratischen Republik Kongo. Dort treffen Konflikte, Vertreibung und wirtschaftliche Krisen auf ohnehin schwache Arbeitsmärkte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Folge sind steigende soziale Spannungen und wachsende Migrationsbewegungen. Ohne Perspektiven droht eine ganze Generation den Anschluss zu verlieren.</p>



<h2 id="h-informelle-wirtschaft-als-ruckgrat-und-grenze" class="wp-block-heading"><span id="informelle-wirtschaft-als-rueckgrat-und-grenze">Informelle Wirtschaft als Rückgrat und Grenze</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Trotz aller Probleme trägt die informelle Wirtschaft in vielen afrikanischen Städten maßgeblich zur Versorgung bei. Sie schafft Einkommen und ermöglicht unternehmerische Aktivitäten, bleibt jedoch oft klein und wenig produktiv.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Zugang zu Krediten, Technologie und größeren Märkten ist begrenzt. Die UN-Wirtschaftskommission sieht darin weniger die Ursache als vielmehr die Folge struktureller Probleme. Es fehlen ausreichend produktive Arbeitsplätze.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gefragt sind deshalb umfassende Investitionen in Bildung, Infrastruktur, Digitalisierung und soziale Sicherungssysteme. Einzelne Programme reichen nicht aus, um die strukturellen Herausforderungen zu bewältigen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Neue Chancen entstehen durch regionale Integration. Handels- und Verkehrskorridore sowie die Afrikanische Kontinentale Freihandelszone könnten Märkte öffnen und Wachstum fördern, vorausgesetzt Infrastruktur und Rahmenbedingungen werden weiter verbessert.</p>



<h2 id="h-bundestag-begleitet-deutsche-nachhaltigkeitspolitik" class="wp-block-heading"><span id="bundestag-begleitet-deutsche-nachhaltigkeitspolitik">Bundestag begleitet deutsche Nachhaltigkeitspolitik</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Auch der Bundestag <a href="https://www.bundestag.de/presse/pressemitteilungen/2026/pm-260710-parl-beirat-1194560">bringt</a> sich aktiv in die Debatten ein. Der Parlamentarische Beirat für nachhaltige Entwicklung und Zukunftsfragen diskutiert in New York neben den offiziellen Themen auch die Rolle von Jugend und Zivilgesellschaft.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Gremium begleitet die deutsche Nachhaltigkeitsstrategie und bewertet Fortschritte auf nationaler und internationaler Ebene. Grundlage sind unter anderem der globale Nachhaltigkeitsindex und die UN-Berichte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Hochrangige Politische Forum bleibt vor allem eine Plattform für Austausch und gegenseitige Rechenschaft. Verbindliche Sanktionen bei Zielverfehlungen gibt es nicht. Umso wichtiger ist politischer Wille.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die zentrale Botschaft aus New York ist klar. Die Agenda 2030 lebt, doch ohne deutlich mehr Tempo und entschlossenes Handeln droht sie ihr Ziel zu verfehlen.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fdeutschland-wirbt-fuer-agenda-2030-doch-nur-15-prozent-der-ziele-sind-erreichbar%2F&amp;action_name=Deutschland%20wirbt%20f%C3%BCr%20Agenda%202030%20%E2%80%93%20doch%20nur%2015%20Prozent%20der%20Ziele%20sind%20erreichbar&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /><p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/deutschland-wirbt-fuer-agenda-2030-doch-nur-15-prozent-der-ziele-sind-erreichbar/">Deutschland wirbt für Agenda 2030 – doch nur 15 Prozent der Ziele sind erreichbar</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Bundestag entsendet AfD-Abgeordneten Maximilian Krah zur Mittelmeer-Versammlung nach Kairo</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/bundestag-entsendet-afd-abgeordneten-maximilian-krah-zur-mittelmeer-versammlung-nach-kairo/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Jul 2026 14:04:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ägypten]]></category>
		<category><![CDATA[Institutionelle Beziehungen]]></category>
		<category><![CDATA[4]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Diplomatie]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Kooperation]]></category>
		<category><![CDATA[Maritime Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Parlament]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Parlamentarier aus Europa, Nordafrika und dem Nahen Osten treffen sich in Kairo. Der Bundestag wird durch Detlef Seif und Maximilian Krah vertreten.<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fbundestag-entsendet-afd-abgeordneten-maximilian-krah-zur-mittelmeer-versammlung-nach-kairo%2F&amp;action_name=Bundestag%20entsendet%20AfD-Abgeordneten%20Maximilian%C2%A0Krah%20zur%20Mittelmeer-Versammlung%20nach%20Kairo&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/bundestag-entsendet-afd-abgeordneten-maximilian-krah-zur-mittelmeer-versammlung-nach-kairo/">Bundestag entsendet AfD-Abgeordneten Maximilian Krah zur Mittelmeer-Versammlung nach Kairo</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Der Deutsche Bundestag entsendet die Abgeordneten Detlef Seif und Maximilian Krah zur Jahrestagung der Parlamentarischen Versammlung der Union für den Mittelmeerraum nach Kairo. Die Beratungen finden vom 4. bis 5. Juli 2026 statt. Delegierte aus Europa, Nordafrika und dem Nahen Osten befassen sich mit regionaler Friedenspolitik, Künstlicher Intelligenz, Frauenrechten und dem Schutz des Mittelmeers. Parallel kommen die Präsidentinnen und Präsidenten der beteiligten Parlamente zu einem Gipfeltreffen zusammen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der CDU/CSU-Abgeordnete Detlef Seif leitet die deutsche Delegation. Neben ihm nimmt der AfD-Abgeordnete Maximilian Krah an der 19. Jahrestagung teil. Seif vertritt außerdem Bundestagspräsidentin Julia Klöckner beim zehnten Gipfel der Parlamentspräsidentinnen und Parlamentspräsidenten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Parlamentarische Versammlung der Union für den Mittelmeerraum bringt Abgeordnete aus den Mitgliedstaaten der Europäischen Union, dem Europäischen Parlament und den südlichen und östlichen Mittelmeeranrainern zusammen. Ihr gehören insgesamt 280 Parlamentarier an.</p>



<h2 id="h-frieden-und-parlamentarische-diplomatie-auf-der-tagesordnung" class="wp-block-heading"><span id="frieden-und-parlamentarische-diplomatie-auf-der-tagesordnung">Frieden und parlamentarische Diplomatie auf der Tagesordnung</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Schwerpunkt der Beratungen liegt auf der Rolle parlamentarischer Diplomatie bei der Sicherung von Frieden und Stabilität im Mittelmeerraum. Der zuständige Ausschuss für politische Angelegenheiten, Sicherheit und Menschenrechte bereitet dazu eine Entschließung vor.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="571" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/Laue-krah-1024x571.jpg" alt="" class="wp-image-28542 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/Laue-krah-1024x571.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/Laue-krah-300x167.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/Laue-krah-768x428.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/Laue-krah-380x212.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/Laue-krah-800x446.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/Laue-krah-1160x647.jpg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/Laue-krah.jpg 1280w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Vor diesem Hintergrund gilt es als hochproblematisch, dass mit Maximilian Krah ein Abgeordneter an den Gesprächen teilnimmt, der selbst innerhalb seiner Partei umstritten ist. Kritiker verweisen auf eine Reihe von Skandalen und Vorwürfen im Zusammenhang mit ausländischen Einflussoperationen, die Zweifel an seiner Eignung für diplomatische Aufgaben im Namen Deutschlands aufkommen lassen.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Das Gremium bietet Abgeordneten aus Staaten mit unterschiedlichen außenpolitischen Interessen und teilweise angespannten Beziehungen einen gemeinsamen Gesprächsrahmen. Zu den südlichen Mitgliedern gehören Algerien, Ägypten, Israel, Jordanien, Libanon, Marokko, Mauretanien, die Palästinensischen Gebiete, Tunesien und die Türkei. Die Mitgliedschaft Syriens ist ausgesetzt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Union für den Mittelmeerraum entstand aus dem 1995 begonnenen Barcelona-Prozess. Dieser sollte die Zusammenarbeit der Europäischen Union mit ihren südlichen und östlichen Nachbarn stärken. Im Jahr 2008 wurde die Kooperation auf deutsch-französische Initiative institutionell ausgebaut und durch ein ständiges Sekretariat in Barcelona ergänzt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf parlamentarischer Ebene wird der Prozess seit 1998 begleitet. Die heutige Parlamentarische Versammlung soll die Arbeit der Union politisch flankieren und Empfehlungen an die Regierungen ihrer Mitgliedstaaten richten.</p>



<h2 id="h-kunstliche-intelligenz-beim-gipfel-der-parlamentsprasidenten" class="wp-block-heading"><span id="kuenstliche-intelligenz-beim-gipfel-der-parlamentspraesidenten">Künstliche Intelligenz beim Gipfel der Parlamentspräsidenten</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Beim parallel stattfindenden Gipfeltreffen beraten die Parlamentspräsidentinnen und Parlamentspräsidenten über den politischen Umgang mit Künstlicher Intelligenz. Weitere Themen sind die Stärkung parlamentarischer Diplomatie sowie die Rechte von Frauen und Jugendlichen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Künstliche Intelligenz ist damit erstmals eines der zentralen Themen des Gipfelformats. Die Beratungen verbinden technologische Entwicklungen mit Fragen staatlicher Regulierung, politischer Teilhabe und regionaler Zusammenarbeit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Konkrete Beschlüsse wurden im Vorfeld nicht angekündigt. Die Ergebnisse des Treffens sollen in die weitere parlamentarische Arbeit der Union für den Mittelmeerraum einfließen.</p>



<h2 id="h-frauen-sollen-starker-an-der-blauen-wirtschaft-beteiligt-werden" class="wp-block-heading"><span id="frauen-sollen-staerker-an-der-blauen-wirtschaft-beteiligt-werden">Frauen sollen stärker an der Blauen Wirtschaft beteiligt werden</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Ausschuss für die Rechte der Frauen befasst sich mit der Beteiligung von Frauen an der sogenannten Blauen Wirtschaft. Der Begriff umfasst wirtschaftliche Tätigkeiten, die mit Meeren, Küsten und marinen Ressourcen verbunden sind. Dazu gehören Fischerei, Hafenwirtschaft, Schifffahrt, Tourismus und erneuerbare Energien.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Delegierten beraten darüber, wie Frauen stärker an der nachhaltigen Nutzung dieser Ressourcen beteiligt werden können. Im Fokus stehen wirtschaftlicher Zugang, Beschäftigungsmöglichkeiten und politische Mitwirkung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Frauen sind in mehreren maritimen Wirtschaftsbereichen weiterhin schwächer vertreten. Gleichzeitig bilden Fischerei, Küstenwirtschaft und Tourismus in zahlreichen Mittelmeerstaaten eine wesentliche Grundlage für Einkommen und Beschäftigung.</p>



<h2 id="h-mittelmeer-biodiversitat-unter-wachsendem-druck" class="wp-block-heading"><span id="mittelmeer-biodiversitaet-unter-wachsendem-druck">Mittelmeer-Biodiversität unter wachsendem Druck</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Ausschuss für Energie, Umwelt und Wasser behandelt die grenzüberschreitende Zusammenarbeit beim Schutz der biologischen Vielfalt und der nachhaltigen Bewirtschaftung des mediterranen Ökosystems.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Umweltprobleme im Mittelmeer lassen sich kaum innerhalb nationaler Grenzen bearbeiten. Verschmutzung, Überfischung, steigende Wassertemperaturen und der Verlust natürlicher Lebensräume betreffen europäische und nordafrikanische Küstenstaaten gleichermaßen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die geplante Entschließung soll gemeinsame Ansätze zur Bewahrung mariner Lebensräume und zur Nutzung natürlicher Ressourcen entwickeln. Die Empfehlungen der Versammlung sind politisch, aber nicht rechtlich bindend.</p>



<h2 id="h-gleichgewicht-zwischen-nord-und-sud" class="wp-block-heading"><span id="gleichgewicht-zwischen-nord-und-sued">Gleichgewicht zwischen Nord und Süd</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Parlamentarische Versammlung ist nach dem Grundsatz der Nord-Süd-Parität organisiert. 140 Mitglieder vertreten die Parlamente nördlich des Mittelmeers und das Europäische Parlament. Weitere 140 Sitze entfallen auf die südlichen und östlichen Partnerstaaten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Von den insgesamt 280 Mandaten gehen 81 an die nationalen Parlamente der 27 EU-Mitgliedstaaten und 51 an das Europäische Parlament. Acht weitere Sitze entfallen auf Albanien, Bosnien und Herzegowina, Monaco und Montenegro.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die zehn südlichen Gründungsmitglieder verfügen zusammen über 130 Sitze. Auch das Präsidium ist so zusammengesetzt, dass europäische und südliche Partner vertreten sind. Der Vorsitz wechselt jährlich zwischen den beteiligten Staatengruppen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Fünf Fachausschüsse bereiten die inhaltliche Arbeit der Versammlung vor. Sie behandeln Politik und Sicherheit, Wirtschaft und Bildung, gesellschaftlichen Austausch, Frauenrechte sowie Energie, Umwelt und Wasser. Ihre Empfehlungen werden nach der Verabschiedung im Plenum an die Regierungen der Mitgliedstaaten übermittelt.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Äthiopien trauert um 70 Tote nach Erdrutsch in Gamo-Zone</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/aethiopien-trauert-um-70-tote-nach-erdrutsch-in-gamo-zone/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Mar 2026 19:06:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Äthiopien]]></category>
		<category><![CDATA[2]]></category>
		<category><![CDATA[4]]></category>
		<category><![CDATA[AU]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nach dem tödlichen Erdrutsch in der Gamo-Zone in Südäthiopien hat Äthiopien eine dreitägige Staatstrauer ausgerufen und die Hilfsmaßnahmen&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Faethiopien-trauert-um-70-tote-nach-erdrutsch-in-gamo-zone%2F&amp;action_name=%C3%84thiopien%20trauert%20um%2070%20Tote%20nach%20Erdrutsch%20in%20Gamo-Zone&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/aethiopien-trauert-um-70-tote-nach-erdrutsch-in-gamo-zone/">Äthiopien trauert um 70 Tote nach Erdrutsch in Gamo-Zone</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Nach dem tödlichen Erdrutsch in der Gamo-Zone in Südäthiopien hat Äthiopien eine dreitägige Staatstrauer ausgerufen und die Hilfsmaßnahmen in der Katastrophenregion verstärkt. Die Trauerzeit begann am 14. März. Nach offiziellen Angaben kamen bei dem Unglück mindestens 70 Menschen ums Leben, viele weitere wurden vertrieben. Regierungschef Abiy Ahmed reiste am Samstag in die Region, um der Opfer zu gedenken und sich ein Bild von den laufenden Hilfseinsätzen zu machen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-erdrutsch-im-suden-von-athiopien"><span id="erdrutsch-im-sueden-von-aethiopien">Erdrutsch im Süden von Äthiopien</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die äthiopische Regierung erklärte, der Erdrutsch habe am 10. März mehrere Distrikte der Gamo-Zone getroffen. Betroffen war nach Angaben des Parlaments unter anderem Laka Kebele. In den Tagen danach bestätigten die Behörden den Tod von 70 Menschen. Zugleich liefen Such- und Rettungseinsätze weiter, weil weitere Menschen vermisst wurden.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/HDTfK2vXAAAqTJL-1024x768.jpeg" alt="" class="wp-image-25736 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/HDTfK2vXAAAqTJL-1024x768.jpeg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/HDTfK2vXAAAqTJL-300x225.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/HDTfK2vXAAAqTJL-768x576.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/HDTfK2vXAAAqTJL-200x150.jpeg 200w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/HDTfK2vXAAAqTJL-260x195.jpeg 260w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/HDTfK2vXAAAqTJL-380x285.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/HDTfK2vXAAAqTJL-800x600.jpeg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/HDTfK2vXAAAqTJL.jpeg 1080w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Die Regierung sprach den Angehörigen der Opfer sowie den Menschen in der Gamo-Zone und in der Region Südäthiopien ihr Beileid aus. Zugleich wurden hochrangige Vertreter von Bund und Region in das Katastrophengebiet entsandt, um die Notfallmaßnahmen zu koordinieren und betroffene Gemeinden zu unterstützen.</p>
</div></div>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-parlament-ordnet-dreitagige-staatstrauer-an"><span id="parlament-ordnet-dreitaegige-staatstrauer-an">Parlament ordnet dreitägige Staatstrauer an</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das äthiopische Repräsentantenhaus kündigte am 13. März eine dreitägige Staatstrauer an. Grundlage ist nach offiziellen Angaben die Flaggenproklamation Nr. 654/2001. Seit dem 14. März werden die Nationalflaggen an staatlichen Einrichtungen, auf äthiopischen Schiffen und an diplomatischen Vertretungen im Ausland auf halbmast gesetzt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit der Entscheidung reagierten die staatlichen Institutionen auf eines der schwersten Unglücke der vergangenen Tage in Südäthiopien. Das Parlament verwies auf die hohen Opferzahlen und auf die anhaltenden Rettungseinsätze in der Region.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-regierung-mobilisiert-nothilfe-fur-vertriebene"><span id="regierung-mobilisiert-nothilfe-fuer-vertriebene">Regierung mobilisiert Nothilfe für Vertriebene</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Parallel dazu brachte die Regionalverwaltung gemeinsam mit der Kommission für Katastrophenrisikomanagement Hilfsgüter in die betroffenen Gebiete. Im Vordergrund stehen Lebensmittel, Unterkunftsmaterial und weitere lebenswichtige Güter für Menschen, die ihre Häuser verlassen mussten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zugleich betonten die Behörden, die Hilfe solle nicht auf die unmittelbare Nothilfe beschränkt bleiben. Die Regierung kündigte an, Überlebende auch bei der Wiederherstellung ihrer Lebensgrundlagen zu unterstützen. Dazu gehören nach ihren Angaben Maßnahmen, die den Alltag in den betroffenen Distrikten schrittweise wieder normalisieren sollen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-abiy-ahmed-reist-nach-arbaminch"><span id="abiy-ahmed-reist-nach-arbaminch">Abiy Ahmed reist nach Arbaminch</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ministerpräsident Abiy Ahmed flog am 14. März nach seiner Rückkehr aus den Vereinigten Arabischen Emiraten direkt nach Arbaminch. Nach Angaben des Büros des Premierministers wollte er dort den Opfern in Arbaminch und in weiteren Gemeinden der Gamo-Zone die Ehre erweisen und laufende Hilfsmaßnahmen vor Ort überprüfen.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="682" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/HDX4HLjXwAADrQZ-1024x682.jpeg" alt="" class="wp-image-25737 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/HDX4HLjXwAADrQZ-1024x682.jpeg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/HDX4HLjXwAADrQZ-300x200.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/HDX4HLjXwAADrQZ-768x512.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/HDX4HLjXwAADrQZ-380x253.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/HDX4HLjXwAADrQZ-800x533.jpeg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/HDX4HLjXwAADrQZ-1160x773.jpeg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/HDX4HLjXwAADrQZ.jpeg 1280w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Später äußerte er sich auch öffentlich zu der Katastrophe. Er sprach von großer Trauer über die Todesopfer des durch Belg-Regen ausgelösten Erdrutsches in Gacho Baba und anderen Distrikten der Gamo-Zone. Zugleich sagte er weitere staatliche Unterstützung zu und forderte Untersuchungen sowie dauerhafte Maßnahmen, um ähnliche Katastrophen künftig besser zu verhindern.</p>
</div></div>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-starke-regenfalle-verscharfen-die-lage"><span id="starke-regenfaelle-verschaerfen-die-lage">Starke Regenfälle verschärfen die Lage</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Lage wurde durch tagelange starke Regenfälle zusätzlich verschärft. Überschwemmungen und Erdrutsche trafen mehrere Orte in der Region. Besonders der angeschwollene Kulfo-Fluss setzte Wohngebiete unter Wasser und beschädigte Häuser, landwirtschaftliche Flächen und lokale Infrastruktur.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Deshalb brachten die Behörden Bewohner aus besonders gefährdeten Gebieten in sicherere Zonen. Zugleich rief die Regierung die Bevölkerung, vor allem in Hochlagen und erosionsgefährdeten Regionen, zu besonderer Vorsicht auf.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-internationale-solidaritat-nimmt-zu"><span id="internationale-solidaritaet-nimmt-zu">Internationale Solidarität nimmt zu</span></h2>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="632" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/Vladimir_Putin_24.06.2023-1024x632.jpg" alt="" class="wp-image-24627 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/Vladimir_Putin_24.06.2023-1024x632.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/Vladimir_Putin_24.06.2023-300x185.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/Vladimir_Putin_24.06.2023-768x474.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/Vladimir_Putin_24.06.2023-380x235.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/Vladimir_Putin_24.06.2023-800x494.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/Vladimir_Putin_24.06.2023-1160x716.jpg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/Vladimir_Putin_24.06.2023.jpg 1280w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Mit Beginn der Staatstrauer gingen auch internationale Beileidsbekundungen ein. Der russische Präsident Wladimir Putin sprach dem äthiopischen Präsidenten Taye Atske-Selassie und Ministerpräsident Abiy Ahmed in einem Schreiben sein Mitgefühl aus. Er übermittelte den Familien der Opfer sein Beileid und wünschte den Verletzten eine rasche Genesung.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Am selben Tag telefonierte Abiy Ahmed mit Putin. Im Mittelpunkt standen die bilateralen Beziehungen und weitere Themen von gemeinsamem Interesse.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/ostafrika/somalia/" type="category" id="42">Somalias</a> Präsident Hassan Sheikh Mohamud kondolierte der äthiopischen Regierung und der Bevölkerung. In einer über soziale Medien verbreiteten Botschaft sprach er den Familien der Opfer sein Mitgefühl aus und erklärte, Somalia stehe in dieser schwierigen Zeit an der Seite Äthiopiens.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-afrikanische-union-bekundet-beistand"><span id="afrikanische-union-bekundet-beistand">Afrikanische Union bekundet Beistand</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Auch die Afrikanische Union reagierte auf die Katastrophe. Der Vorsitzende der Kommission der Afrikanischen Union, Mahmoud Ali Youssouf, äußerte seine tiefe Bestürzung über die Erdrutsche in der Gamo-Zone. Er sprach der Regierung und der Bevölkerung Äthiopiens sein Beileid aus und bekundete Solidarität mit den betroffenen Gemeinden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Youssouf würdigte zudem die Arbeit von Rettungskräften, humanitären Helfern und lokalen Freiwilligen, die in den betroffenen Gebieten im Einsatz sind. Die Kommission der Afrikanischen Union erklärte, sie unterstütze die laufenden Hilfs- und Wiederaufbaumaßnahmen während der nationalen Trauerzeit.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Ruanda passt Kaffee an neue EU-Vorgaben an</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/ruanda-passt-kaffee-an-neue-eu-vorgaben-an/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Feb 2026 20:46:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ruanda]]></category>
		<category><![CDATA[EU]]></category>
		<category><![CDATA[GIZ]]></category>
		<category><![CDATA[Handel]]></category>
		<category><![CDATA[Lebensmittel]]></category>
		<category><![CDATA[Menschenrechte]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ruanda will seinen Kaffeesektor systematisch an neue europäische Lieferketten- und Entwaldungsvorgaben anpassen. Die Regierung kündigte gemeinsam mit dem National Agriculture&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fruanda-passt-kaffee-an-neue-eu-vorgaben-an%2F&amp;action_name=Ruanda%20passt%20Kaffee%20an%20neue%20EU-Vorgaben%20an&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Ruanda will seinen Kaffeesektor systematisch an neue europäische Lieferketten- und Entwaldungsvorgaben anpassen. Die Regierung kündigte gemeinsam mit dem National Agriculture and Export Development Board (NAEB), dem United Nations Development Programme (UNDP) und der <a href="https://fokus-afrika.de/tag/giz/" type="post_tag" id="365">Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit</a> (GIZ) die offizielle Einführung einer Roadmap an.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ziel ist es, Ruandas Kaffeeproduktion mit den Anforderungen der EU-Verordnung über entwaldungsfreie Lieferketten (EUDR) sowie den Sorgfaltspflichten-Richtlinien (CSDDD) in Einklang zu bringen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-entwaldungsfreiheit-als-voraussetzung"><span id="entwaldungsfreiheit-als-voraussetzung">Entwaldungsfreiheit als Voraussetzung</span></h2>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="682" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/NP_Rwanda_Coffee7_6283839970-1-1024x682.jpg" alt="" class="wp-image-24904 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/NP_Rwanda_Coffee7_6283839970-1-1024x682.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/NP_Rwanda_Coffee7_6283839970-1-300x200.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/NP_Rwanda_Coffee7_6283839970-1-768x511.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/NP_Rwanda_Coffee7_6283839970-1-380x253.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/NP_Rwanda_Coffee7_6283839970-1-800x533.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/NP_Rwanda_Coffee7_6283839970-1-1160x772.jpg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/NP_Rwanda_Coffee7_6283839970-1.jpg 1280w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Die neuen EU-Regeln schreiben vor, dass exportierter Kaffee nicht auf Flächen angebaut worden sein darf, auf denen seit 2020 Entwaldung stattgefunden hat. Zudem müssen Umwelt- und <a href="https://fokus-afrika.de/bmz-will-gewerkschaften-und-ngos-im-globalen-sueden-staerken/">Menschenrechtsstandards</a> entlang der gesamten Lieferkette eingehalten werden.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Europa ist mit über 61 Prozent der wichtigste Absatzmarkt für ruandischen Kaffee. In der Saison 2024/2025 erzielte das Land mit Kaffeeexporten Einnahmen von mehr als 148,6 Millionen US-Dollar. Rund 400.000 Kleinbauern sind direkt vom Kaffeesektor abhängig.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-ruckverfolgbarkeit-und-digitale-kontrolle"><span id="rueckverfolgbarkeit-und-digitale-kontrolle">Rückverfolgbarkeit und digitale Kontrolle</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Auf einem Workshop in Kigali informierte das NAEB Produzenten, Exporteure und Kooperativen über die Anforderungen. Zentrale Elemente sind die lückenlose Rückverfolgbarkeit der Lieferkette, die Nutzung von GPS-Daten zur Flächenverifikation sowie digitale Informationssysteme.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Angaben der Behörde verfügt Ruanda bereits über Umwelt- und Landnutzungsrichtlinien, die Waldgebiete klar von landwirtschaftlichen Flächen trennen. Die neue Roadmap soll bestehende Standards bündeln und an die europäischen Vorgaben anpassen.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-strukturelle-herausforderungen"><span id="strukturelle-herausforderungen">Strukturelle Herausforderungen</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Neben regulatorischen Anforderungen steht der Sektor vor strukturellen Problemen. Viele Kaffeeplantagen leiden unter alternden Beständen, niedriger Produktivität und begrenztem Zugang zu Finanzierung, Betriebsmitteln und klimaresilienten Anbaumethoden.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/366XPKths8JIQkMtkvNqtdYEMvy15gu_jyYRGWVt5eDG8mGy3blp_g4E0McJv3ZlcF-TfwpbnKuyhNbzthjnw96uAJ6xkXPwgiJiS13MOn0-1024x683.jpeg" alt="" class="wp-image-24906 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/366XPKths8JIQkMtkvNqtdYEMvy15gu_jyYRGWVt5eDG8mGy3blp_g4E0McJv3ZlcF-TfwpbnKuyhNbzthjnw96uAJ6xkXPwgiJiS13MOn0-1024x683.jpeg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/366XPKths8JIQkMtkvNqtdYEMvy15gu_jyYRGWVt5eDG8mGy3blp_g4E0McJv3ZlcF-TfwpbnKuyhNbzthjnw96uAJ6xkXPwgiJiS13MOn0-300x200.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/366XPKths8JIQkMtkvNqtdYEMvy15gu_jyYRGWVt5eDG8mGy3blp_g4E0McJv3ZlcF-TfwpbnKuyhNbzthjnw96uAJ6xkXPwgiJiS13MOn0-768x512.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/366XPKths8JIQkMtkvNqtdYEMvy15gu_jyYRGWVt5eDG8mGy3blp_g4E0McJv3ZlcF-TfwpbnKuyhNbzthjnw96uAJ6xkXPwgiJiS13MOn0-1536x1024.jpeg 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/366XPKths8JIQkMtkvNqtdYEMvy15gu_jyYRGWVt5eDG8mGy3blp_g4E0McJv3ZlcF-TfwpbnKuyhNbzthjnw96uAJ6xkXPwgiJiS13MOn0-380x253.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/366XPKths8JIQkMtkvNqtdYEMvy15gu_jyYRGWVt5eDG8mGy3blp_g4E0McJv3ZlcF-TfwpbnKuyhNbzthjnw96uAJ6xkXPwgiJiS13MOn0-800x533.jpeg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/366XPKths8JIQkMtkvNqtdYEMvy15gu_jyYRGWVt5eDG8mGy3blp_g4E0McJv3ZlcF-TfwpbnKuyhNbzthjnw96uAJ6xkXPwgiJiS13MOn0-1160x773.jpeg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/366XPKths8JIQkMtkvNqtdYEMvy15gu_jyYRGWVt5eDG8mGy3blp_g4E0McJv3ZlcF-TfwpbnKuyhNbzthjnw96uAJ6xkXPwgiJiS13MOn0.jpeg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Die Roadmap definiert Prioritäten und Zeitpläne für die Umsetzung. Vorgesehen ist unter anderem die Einrichtung eines zentralen Informationssystems beim NAEB, um Doppelstrukturen zu vermeiden und insbesondere Kleinbauern besseren Zugang zu Marktinformationen zu ermöglichen.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Für Kigali ist die Einhaltung der EU-Vorgaben nicht nur eine Handelsfrage, sondern eine wirtschaftspolitische Priorität. Ein Verlust des europäischen Marktzugangs würde direkte Auswirkungen auf Einkommen im ländlichen Raum und auf die Deviseneinnahmen des Landes haben.</p>
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		<title>UNEA-7 in Nairobi: Deutschland und 160 Staaten bekräftigen Multilateralismus beim globalen Umweltschutz</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/unea-7-in-nairobi-deutschland-und-160-staaten-bekraeftigen-multilateralismus-beim-globalen-umweltschutz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 14 Dec 2025 14:39:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Institutionelle Beziehungen]]></category>
		<category><![CDATA[Internationale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[Klima]]></category>
		<category><![CDATA[Rohstoffe]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die siebte UN-Umweltversammlung (UNEA-7) ist nach einer Woche teils schwieriger Verhandlungen in Nairobi zu Ende gegangen. Die Mitgliedstaaten&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Funea-7-in-nairobi-deutschland-und-160-staaten-bekraeftigen-multilateralismus-beim-globalen-umweltschutz%2F&amp;action_name=UNEA-7%20in%20Nairobi%3A%20Deutschland%20und%20160%20Staaten%20bekr%C3%A4ftigen%20Multilateralismus%20beim%20globalen%20Umweltschutz&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/unea-7-in-nairobi-deutschland-und-160-staaten-bekraeftigen-multilateralismus-beim-globalen-umweltschutz/">UNEA-7 in Nairobi: Deutschland und 160 Staaten bekräftigen Multilateralismus beim globalen Umweltschutz</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die siebte UN-Umweltversammlung (UNEA-7) ist nach einer Woche teils schwieriger Verhandlungen in Nairobi zu Ende gegangen. Die Mitgliedstaaten verabschiedeten eine Ministererklärung mit dem Bekenntnis zu stärkerer Zusammenarbeit im globalen Umweltschutz, zur beschleunigten Umsetzung multilateraler Umweltabkommen und zur Verbesserung internationaler Umwelt-Governance. Zugleich wurde das UN-Umweltprogramm UNEP mit einer neuen Vierjahresstrategie für 2026 bis 2029 sowie einem Arbeitsprogramm und Etat für die kommenden zwei Jahre ausgestattet, wie das Bundesumweltministerium mitteilte.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-abschluss-der-unea-7-ministererklarung-strategie-2026-2029-und-arbeitsprogramm"><span id="abschluss-der-unea-7-ministererklaerung-strategie-2026-2029-und-arbeitsprogramm">Abschluss der UNEA-7: Ministererklärung, Strategie 2026–2029 und Arbeitsprogramm</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Zum Abschluss der UNEA-7 vereinbarten die Ministerinnen und Minister, die Zusammenarbeit in umweltpolitischen Bereichen zu verstärken, die Umsetzung multilateraler Umweltabkommen zu beschleunigen und dabei sozialen Ausgleich zu berücksichtigen. Zudem soll die internationale Umwelt-Governance verbessert werden. In der Abschlusserklärung wurde außerdem festgehalten, dass die Verhandlungen über ein internationales Plastikabkommen zügig zu Ende geführt werden sollen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Deutschland wurde bei der UNEA-7 von der Parlamentarischen Staatssekretärin Rita Schwarzelühr-Sutter geleitet. Laut Angaben des&nbsp;<em>Bundesumweltministeriums</em>&nbsp;setzte sie in den Verhandlungen inhaltliche Akzente bei Künstlicher Intelligenz, nachhaltigen Rohstofflieferketten, Kreislaufwirtschaft, Umweltkriminalität sowie Waldbrandbekämpfung und Waldbrandvorsorge.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-deutsche-position-ki-kreislaufwirtschaft-rohstoffe-umweltkriminalitat-und-waldbrandvorsorge"><span id="deutsche-position-ki-kreislaufwirtschaft-rohstoffe-umweltkriminalitaet-und-waldbrandvorsorge">Deutsche Position: KI, Kreislaufwirtschaft, Rohstoffe, Umweltkriminalität und Waldbrandvorsorge</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Rita Schwarzelühr-Sutter betonte in ihrer Abschlusserklärung den multilateralen Ansatz und die Bedeutung von Lebensgrundlagen. Sie sagte: „Gerade in Zeiten globaler Herausforderungen funktioniert Umweltschutz am besten multilateral. Globale Probleme brauchen globale Lösungen, die wir nur gemeinsam und nicht gegeneinander erreichen können.“ Sie ergänzte: „Saubere Luft, gesunde Böden und sauberes Wasser, Artenvielfalt und ökologisches Gleichgewicht sind kein ‚nice to have‘. Sie sind die Lebensgrundlagen für uns alle.“</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/G7_TlicWgAc9h2M-1024x683.jpeg" alt="" class="wp-image-22942 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/G7_TlicWgAc9h2M-1024x683.jpeg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/G7_TlicWgAc9h2M-300x200.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/G7_TlicWgAc9h2M-768x512.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/G7_TlicWgAc9h2M-1536x1025.jpeg 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/G7_TlicWgAc9h2M-380x253.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/G7_TlicWgAc9h2M-800x534.jpeg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/G7_TlicWgAc9h2M-1160x774.jpeg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/G7_TlicWgAc9h2M.jpeg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Für das Themenfeld Künstliche Intelligenz verwies sie auf eine bei der UNEA-7 verabredete Zusammenarbeit, damit die Technologie „einerseits keine neuen Umweltschäden verursacht und andererseits zur Lösung von Umweltproblemen beiträgt“. In diesem Zusammenhang nannte sie auch Ressourcenschonung und die Stärkung der Kreislaufwirtschaft als politische Zielrichtung.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Gleichzeitig machte sie deutlich, dass nicht in allen Bereichen Fortschritte erzielt wurden. Sie erklärte: „Ehrlicherweise müssen wir aber auch festhalten, nicht bei allen Themen Fortschritte erzielt zu haben.“ Zum Bereich Umweltkriminalität sagte sie, es sei viel diskutiert worden und es sei festgestellt worden, dass Umweltkriminalität in vielen Regionen ein großes Problem darstelle. Den Vorschlag für eine engere Zusammenarbeit im Kampf gegen diese Kriminalität zwischen verschiedenen UN-Organisationen hätten jedoch einige Staaten blockiert, „sträflicherweise“, so Schwarzelühr-Sutter.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-plastikabkommen-ministererklarung-bekraftigt-fortsetzung-der-verhandlungen"><span id="plastikabkommen-ministererklaerung-bekraeftigt-fortsetzung-der-verhandlungen">Plastikabkommen: Ministererklärung bekräftigt Fortsetzung der Verhandlungen</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ein wesentliches Signal setzte die UNEA-7 aus Sicht der deutschen Delegation für die zuletzt stockenden Verhandlungen zu einem globalen Abkommen gegen Plastikverschmutzung und Vermüllung der Meere. In der Ministererklärung wurde die „gemeinsame Verpflichtung“ bekräftigt, „uns weiterhin konstruktiv und aktiv sowie mit einem Verständnis der Dringlichkeit und Solidarität für die Ausarbeitung eines fairen, wirksamen, ausgewogenen und ehrgeizigen internationalen rechtsverbindlichen Instruments einzusetzen“.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Deutschland positionierte sich dabei erneut für verbindliche globale Anforderungen. Im Material heißt es, Deutschland setze sich seit Jahren für ein wirksames UN-Kunststoffabkommen ein, das gleiche Wettbewerbsbedingungen schafft und durch nationale Pläne unterstützt wird. Zudem müsse der gesamte Lebenszyklus von Kunststoffen betrachtet werden, beginnend beim Produktdesign. Gleichzeitig sollten die dringendsten Probleme und Bedürfnisse der Entwicklungsländer am Ende der Wertschöpfungskette berücksichtigt werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-kritische-rohstoffe-resolution-und-neue-un-task-force-als-signal-zur-lieferkettenpolitik"><span id="kritische-rohstoffe-resolution-und-neue-un-task-force-als-signal-zur-lieferkettenpolitik">Kritische Rohstoffe: Resolution und neue UN-Task-Force als Signal zur Lieferkettenpolitik</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der wachsende Rohstoffbedarf wird im Ausgangsmaterial als Treiber schwerer Umweltschäden entlang globaler Lieferketten beschrieben, während der Zugang zu kritischen Rohstoffen zugleich stärker geopolitisch geprägt sei. Vor diesem Hintergrund sendete die UNEA-7 nach Darstellung des Bundesumweltministeriums „wichtige Signale“ und verabschiedete eine Resolution zur Stärkung der globalen Zusammenarbeit zu Umweltaspekten von Rohstoffen.</p>



<blockquote class="twitter-tweet" data-media-max-width="560"><p lang="en" dir="ltr">At <a href="https://twitter.com/hashtag/UNEA7?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#UNEA7</a> closing plenary, UNEP Executive Director <a href="https://twitter.com/andersen_inger?ref_src=twsrc%5Etfw">@andersen_inger</a> welcomed adoption of new resolutions on climate, nature, and pollution &amp; urged countries to move faster from agreement to action.<br><br>“UNEA is special,” she said, pointing to what cooperation can achieve.<br><br>Full… <a href="https://t.co/UY6zmcHYDM">pic.twitter.com/UY6zmcHYDM</a></p>&mdash; UN Environment Programme (@UNEP) <a href="https://twitter.com/UNEP/status/1999530093924798655?ref_src=twsrc%5Etfw">December 12, 2025</a></blockquote> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>



<p class="wp-block-paragraph">Vereinbart wurde demnach, die weltweite Energiewende durch eine nachhaltige, gerechte und verantwortungsvolle Gewinnung und Nutzung von Rohstoffen wie Kupfer, Nickel, Kobalt, Lithium und seltenen Erden zu unterstützen. Außerdem wurde eine UN-Task-Force zu kritischen Rohstoffen ins Leben gerufen, die Kompetenzen verschiedener UN-Organisationen bündeln soll. Damit rückt das Thema Rohstofflieferketten in Nairobi in eine breitere UN-Kooperationslogik, die Umwelt-, Wirtschafts- und Governance-Fragen verknüpft.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-unep-finanzierung-deutschland-mit-kernbeitragen-und-zusatzlicher-einzahlung"><span id="unep-finanzierung-deutschland-mit-kernbeitraegen-und-zusaetzlicher-einzahlung">UNEP-Finanzierung: Deutschland mit Kernbeiträgen und zusätzlicher Einzahlung</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Mit Blick auf UNEP bezeichnet das Material Deutschland als „verlässlichen Partner“. Deutschland zählt demnach mit jährlichen Beiträgen von 7,5 Millionen Euro zu den drei größten Gebern des UNEP-Kernetats. Zusätzlich habe Deutschland anlässlich der Umweltversammlung eine weitere Einzahlung in den Umweltfonds über 1,3 Millionen Euro geleistet.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="681" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/09/Jochen_Flasbarth_8414788408-1024x681.jpg" alt="Jochen Flasbarth" class="wp-image-9721 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/09/Jochen_Flasbarth_8414788408-1024x681.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/09/Jochen_Flasbarth_8414788408-300x200.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/09/Jochen_Flasbarth_8414788408-768x511.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/09/Jochen_Flasbarth_8414788408-1536x1022.jpg 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/09/Jochen_Flasbarth_8414788408-2048x1363.jpg 2048w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/09/Jochen_Flasbarth_8414788408-380x253.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/09/Jochen_Flasbarth_8414788408-800x532.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/09/Jochen_Flasbarth_8414788408-1160x772.jpg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/09/Jochen_Flasbarth_8414788408-scaled.jpg 2560w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Zudem wird ein personelles Signal genannt: Umweltstaatssekretär Jochen Flasbarth wurde zum Vize-Präsidenten für die UNEA-8 im Dezember 2027 gewählt. Diese Wahl wird im Material als besonderer Einsatz Deutschlands im institutionellen Kontext der UNEA dargestellt.</p>
</div></div>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-wasserpolitik-und-vn-wasserkonferenz-2026-deutschland-sucht-aktive-rolle"><span id="wasserpolitik-und-vn-wasserkonferenz-2026-deutschland-sucht-aktive-rolle">Wasserpolitik und VN-Wasserkonferenz 2026: Deutschland sucht aktive Rolle</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Deutschland will nach Angaben des Materials „Verantwortung für Multilateralismus“ auch in der internationalen Wasserpolitik übernehmen, konkret mit einer aktiven Rolle bei der anstehenden VN-Wasserkonferenz 2026. In Nairobi habe Deutschland mehrere Staaten wie Costa Rica, die Schweiz und die Vereinigten Arabischen Emirate zusammengebracht, um über konkrete Schritte zur besseren Kooperation im Wasserbereich zu arbeiten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Austausch habe gezeigt, dass Veränderungen des Wasserkreislaufs weltweit eine wachsende Herausforderung darstellen, etwa durch Dürren, Hochwasser oder Verschmutzung. Trotz geopolitischer Herausforderungen sei die Bereitschaft groß, in den nächsten Monaten an konkreten Kooperationsschritten zu arbeiten. In dieses Bild ordnet das Material auch eine UNEA-Resolution ein, die Staaten und UNEP zum Schutz der Gletscher als Teil des globalen Wasserkreislaufs aufruft.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-kenia-reise-und-projektbesuche-iki-mangroven-e-mobilitat-und-recycling-initiativen"><span id="kenia-reise-und-projektbesuche-iki-mangroven-e-mobilitaet-und-recycling-initiativen">Kenia-Reise und Projektbesuche: IKI, Mangroven, E-Mobilität und Recycling-Initiativen</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Im Vorfeld der UNEA-7 besuchte Schwarzelühr-Sutter mehrere Projekte der Internationalen Klimaschutzinitiative (IKI) in Kenia. Genannt werden Stationen auf Lamu Island, in Nairobi sowie am Amboseli-Nationalpark. Die Projekte werden im Material als Beispiele für die Verbindung von Naturschutz, Klimaschutz und nachhaltiger Entwicklung beschrieben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf Pate Island, Teil des Lamu-Archipels, wird der Erhalt und die Wiederherstellung von Mangrovenwäldern als Beitrag zur Anpassung an den Klimawandel, zum Schutz der biologischen Vielfalt und als CO2-Senke dargestellt. Zudem profitiere die lokale Bevölkerung durch Einkommensquellen wie nachhaltige Fischerei und Schlammkrabbenzucht.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="845" height="1024" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/960px-Kandidatenfoto_zugeschnitten_Rita_Schwazeluehr-Sutter-845x1024.jpg" alt="" class="wp-image-22941 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/960px-Kandidatenfoto_zugeschnitten_Rita_Schwazeluehr-Sutter-845x1024.jpg 845w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/960px-Kandidatenfoto_zugeschnitten_Rita_Schwazeluehr-Sutter-247x300.jpg 247w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/960px-Kandidatenfoto_zugeschnitten_Rita_Schwazeluehr-Sutter-768x931.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/960px-Kandidatenfoto_zugeschnitten_Rita_Schwazeluehr-Sutter-380x461.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/960px-Kandidatenfoto_zugeschnitten_Rita_Schwazeluehr-Sutter-800x970.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/960px-Kandidatenfoto_zugeschnitten_Rita_Schwazeluehr-Sutter.jpg 960w" sizes="(max-width: 845px) 100vw, 845px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">In Nairobi besuchte Schwarzelühr-Sutter das Start-up „Kiri EV“, das Elektromotorräder und Tuktuks sowie interoperable Batterien und Wechselakku-Tauschstationen produziert. Das Projekt wird im Material als Beitrag zum Übergang zu emissionsfreier Mobilität und als Arbeitsplatzmotor beschrieben. Ebenfalls hervorgehoben wird die kenianische FlipFlopi-Initiative in Lamu, die Möbel, Baumaterial und traditionelle Segelboote aus recyceltem Kunststoff herstellt und damit einen Beitrag gegen Meeresmüll leisten soll.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der Besuch von Gemeinden im Amboseli-Nationalpark wird im Material als Beispiel für nachhaltige Bewirtschaftung von Waldgebieten und Savannen genannt, die sowohl ländliche Lebensgrundlagen sichern als auch biologische Vielfalt schützen und ein Zusammenleben von Wildtieren und Menschen ermöglichen soll.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-unea-7-mandat-mitgliederzahl-und-nairobi-als-unep-sitz"><span id="unea-7-mandat-mitgliederzahl-und-nairobi-als-unep-sitz">UNEA-7: Mandat, Mitgliederzahl und Nairobi als UNEP-Sitz</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die UNEA umfasst laut Material 193 Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen. Sie setzt Prioritäten für die globale Umweltpolitik und das internationale Umweltrecht und fördert Partnerschaften zur Erreichung von Umweltzielen. Die Präsidentschaft der UNEA-7 hatte demnach Oman inne. Nairobi ist der Hauptsitz des VN-Umweltprogramms UNEP, und alle zwei Jahre kommen dort die Umweltministerinnen und Umweltminister zusammen, um Maßnahmen gegen Artensterben, Klimawandel und globale Verschmutzung zu beraten.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Gabun und Frankreich vertiefen Partnerschaft: Staatsbesuch Macrons in Libreville</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/gabun-und-frankreich-vertiefen-partnerschaft-staatsbesuch-macrons-in-libreville/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Nov 2025 10:28:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gabun]]></category>
		<category><![CDATA[2]]></category>
		<category><![CDATA[4]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Frankreich]]></category>
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		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der französische Präsident Emmanuel Macron ist am 22. November 2025 zu einem Staatsbesuch in Libreville eingetroffen. Am Flughafen&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fgabun-und-frankreich-vertiefen-partnerschaft-staatsbesuch-macrons-in-libreville%2F&amp;action_name=Gabun%20und%20Frankreich%20vertiefen%20Partnerschaft%3A%20Staatsbesuch%20Macrons%20in%20Libreville&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/gabun-und-frankreich-vertiefen-partnerschaft-staatsbesuch-macrons-in-libreville/">Gabun und Frankreich vertiefen Partnerschaft: Staatsbesuch Macrons in Libreville</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Der <a href="https://fokus-afrika.de/tag/frankreich/">französische</a> Präsident Emmanuel Macron ist am 22. November 2025 zu einem Staatsbesuch in Libreville eingetroffen. Am Flughafen Léon Mba wurde er vom <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/zentralafrika/gabun/">gabunischen</a> Präsidenten Brice Clotaire Oligui Nguema empfangen. Nach der <a href="https://agpgabon.ga/gabon-emmanuel-macron-accueilli-avec-ferveur-a-libreville/">Ankunft</a> um 17 Uhr folgten die Nationalhymnen beider Staaten, eine militärische Ehrenformation, Kanonenschüsse und eine Parade.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-emmanuel-macron-zu-staatsbesuch-in-libreville"><span id="emmanuel-macron-zu-staatsbesuch-in-libreville">Emmanuel Macron zu Staatsbesuch in Libreville</span></h2>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G6lmCkMW0AAkLD4-1024x683.jpeg" alt="" class="wp-image-22293 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G6lmCkMW0AAkLD4-1024x683.jpeg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G6lmCkMW0AAkLD4-300x200.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G6lmCkMW0AAkLD4-768x512.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G6lmCkMW0AAkLD4-1536x1025.jpeg 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G6lmCkMW0AAkLD4-380x253.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G6lmCkMW0AAkLD4-800x534.jpeg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G6lmCkMW0AAkLD4-1160x774.jpeg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G6lmCkMW0AAkLD4.jpeg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Im Anschluss begrüßte Macron Mitglieder der Regierung, Verwaltungsvertreter und zahlreiche Bürgerinnen und Bürger, die sich am Flughafen eingefunden hatten. Entlang der Strecke bis zu seiner Unterkunft säumten Tausende Menschen die Straßen. Fahnen beider Länder, Banner und Plakate mit Bezug auf die Visite begleiteten den Konvoi. Gruppen mit traditionellen Tänzen sorgten für eine festliche Atmosphäre.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der französische Präsident verließ das Flughafengelände mit geöffneter Heckscheibe seiner Limousine und grüßte die Menschenmenge mit Gesten freundlicher Nähe. Die gleiche Szenerie setzte sich bis zur Residenz fort, wo sich das Protokoll des Staatsbesuchs fortführte. Für den 23. November war ein bilaterales Gespräch zwischen beiden Staatschefs vorgesehen. Es ist der erste Besuch Macrons in Gabun seit der Wahl Oligui Nguemas.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-wirtschaftliche-und-infrastrukturelle-vereinbarungen"><span id="wirtschaftliche-und-infrastrukturelle-vereinbarungen">Wirtschaftliche und infrastrukturelle Vereinbarungen</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Am 23. November haben Brice Clotaire Oligui Nguema und Emmanuel Macron bei einem gemeinsamen Pressestatement eine Reihe von Vereinbarungen zur wirtschaftlichen, institutionellen und infrastrukturellen Entwicklung Gabuns bestätigt. Ein Schwerpunkt liegt auf dem Eisenbahnsektor. Ein Vertrag mit der Agence Française de Développement sieht eine gemeinsam von Frankreich und der Europäischen Union finanzierte Revitalisierung des nationalen Schienennetzes vor. Die Regierung betrachtet die Bahn als strategische Infrastruktur für Industriepolitik und lokale Weiterverarbeitung von Rohstoffen.</p>



<blockquote class="twitter-tweet"><p lang="fr" dir="ltr">Je veux dire avec force que les engagements que nous avons scellés avec le Président français, Emmanuel Macron, marquent une étape décisive pour l’avenir de notre nation. La signature du protocole d’accord relatif à la modernisation et à la sécurisation du Chemin de Fer… <a href="https://t.co/X0KFlYRRKR">pic.twitter.com/X0KFlYRRKR</a></p>&mdash; Brice Clotaire Oligui Nguema (@oliguinguema) <a href="https://twitter.com/oliguinguema/status/1993067814622462024?ref_src=twsrc%5Etfw">November 24, 2025</a></blockquote> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>



<p class="wp-block-paragraph">Weitere Vereinbarungen betreffen die Wasserversorgung, den Abfallsektor und den städtischen Ausbau. Im Bereich Trinkwasser wurde ein französisch gabunisches Investitionsprogramm zur Verbesserung von Verteilung und Dienstleistungsqualität angekündigt. In der Abfallwirtschaft will Frankreich technische und finanzielle Unterstützung ausbauen. Im Bereich Stadtinfrastruktur sind Transformationsprogramme für Libreville und weitere große Städte vorgesehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die lokale Verarbeitung von Mangan bleibt ein politisch zentrales Thema. Präsident Oligui Nguema bekräftigte, dass Gabun von Eramet die vollständige Einhaltung der Verpflichtungen zur Verarbeitung des Erzes im Land erwartet. Beide Seiten ordnen die Vereinbarungen in einen wirtschaftlichen Rahmen ein, der auf Transparenz, Verantwortung und Gegenseitigkeit basiert. Macron verwies darauf, dass rund 85 französische Tochtergesellschaften mit mehr als 12 000 Arbeitsplätzen in Gabun tätig sind und die neuen Vereinbarungen Investitionen in einem angepassten Rahmen erleichtern sollen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-politische-und-kulturelle-neuausrichtung-der-beziehungen"><span id="politische-und-kulturelle-neuausrichtung-der-beziehungen">Politische und kulturelle Neuausrichtung der Beziehungen</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Im politischen Bereich erklärten beide Präsidenten den Willen, ein erneuertes Verhältnis zwischen Gabun und Frankreich zu gestalten. Oligui Nguema betonte, es gebe „aucun nuage entre le Gabon et la France“. Emmanuel Macron würdigte die politische Entwicklung seit dem 30. August 2023 als „historischen Wendepunkt“ und beschrieb die gabunische Übergangsphase als beispielhaft. Er erklärte ausdrücklich, er nenne Gabun „als Beispiel“ in Situationen politischer Destabilisierung.</p>



<blockquote class="twitter-tweet" data-media-max-width="560"><p lang="fr" dir="ltr">Président <a href="https://twitter.com/oliguinguema?ref_src=twsrc%5Etfw">@oliguinguema</a>, merci pour cet accueil si chaleureux.<br><br>La France se tient à vos côtés pour cette nouvelle page de votre histoire, avec un partenariat amical, fraternel, respectueux et pleinement gagnant-gagnant. <a href="https://t.co/kZooo16q67">pic.twitter.com/kZooo16q67</a></p>&mdash; Emmanuel Macron (@EmmanuelMacron) <a href="https://twitter.com/EmmanuelMacron/status/1992995271265984650?ref_src=twsrc%5Etfw">November 24, 2025</a></blockquote> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>



<p class="wp-block-paragraph">Macron verwies auf die Übergangszeit, die Öffnung für unterschiedliche politische Kräfte und die Einhaltung der selbst gesetzten Fristen. In seiner gemeinsamen Erklärung sagte er über die Beziehungen zu Gabun, Frankreich wolle „eine neu gefundene Partnerschaft“ und „eine Win-win-Partnerschaft“ auf Basis von Respekt und kohärenten wirtschaftlichen Modellen. Zur Rohstoffpolitik erklärte er mit Blick auf Afrika, der Kontinent könne nicht länger „un continent de simple extraction des ressources“ sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sicherheitspolitisch verwies Macron auf die Anpassung der Verteidigungskooperation der vergangenen Jahre. Die Partnerschaft sei „neu gefunden“ worden und basiere nun auf gegenseitiger Kooperation, Ausbildung, gemeinsamen Programmen und einer verstärkten Rolle gabunischer Bedarfsanmeldungen. Elemente sind Ausbildungsprogramme, gemeinsame Übungen, Ausrüstungsprojekte und Ausbildungsstrukturen mit regionaler Reichweite. Bestätigt wurde die Einrichtung einer „Akademie für den Schutz der Umwelt und der natürlichen Ressourcen“, die unter anderem gegen Wilderei und illegalen Goldabbau arbeiten soll.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-schutz-der-walder-des-kongobeckens-und-klimafinanzierung"><span id="schutz-der-waelder-des-kongobeckens-und-klimafinanzierung">Schutz der Wälder des Kongobeckens und Klimafinanzierung</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ein weiterer Schwerpunkt des Besuchs liegt auf Klima und Waldschutz. Bei einer gemeinsamen Veranstaltung zum Schutz der Wälder des Kongobeckens wurden bestehende Verpflichtungen und neue Initiativen bilanziert. Expertengremien strukturierten ihre Arbeiten entlang der Themen Wissenschaft und Naturschutz, Rolle des Privatsektors und innovative Finanzierungsinstrumente.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf wissenschaftlicher Ebene wurden der Ausbau der Forschung im Kongobecken, die Ausbildung einer gabunischen wissenschaftlichen Elite sowie eine bessere Verzahnung bestehender Instrumente wie GEOS, One Forest Vision und der Umweltakademie empfohlen. Ziel ist, das Kongobecken als Referenzraum der internationalen Umweltforschung zu etablieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit Blick auf den Privatsektor nannten die Teilnehmenden die Anpassung an rechtliche Rahmenbedingungen, inklusive Entscheidungsprozesse und die gerechte Verteilung von Wertschöpfung für lokale Gemeinden als zentrale Aufgaben. Geplante Initiativen umfassen ein freiwilliges Kohlenstoffprojekt unter Regierungsaufsicht, eine Arbeitsgruppe der Wirtschaftsverbände MEDEF und FEG sowie den Aufbau eines gabunischen Umweltlabels.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Bereich innovativer Finanzierung wurden eine Absichtserklärung zwischen der gabunischen Regierung und Nature Conservation über rund 200 Millionen US Dollar für kommunale Entwicklungspläne, der erneute Rückhalt durch die Europäische Union und weitere Partner sowie finanzielle Zusagen aus dem Appel de Belém über 2,5 Milliarden US Dollar hervorgehoben. Der amtierende Umweltminister Mark Alexandre Doumba beschrieb das Entwicklungsmodell Gabuns als „rapide, maîtrisé, ambitieux, mais responsable, innovant et durable“.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="683" height="1024" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G6lmCgZXcAE55Ev-683x1024.jpeg" alt="" class="wp-image-22291 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G6lmCgZXcAE55Ev-683x1024.jpeg 683w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G6lmCgZXcAE55Ev-200x300.jpeg 200w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G6lmCgZXcAE55Ev-768x1151.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G6lmCgZXcAE55Ev-1025x1536.jpeg 1025w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G6lmCgZXcAE55Ev-380x570.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G6lmCgZXcAE55Ev-800x1199.jpeg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G6lmCgZXcAE55Ev-1160x1739.jpeg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G6lmCgZXcAE55Ev.jpeg 1366w" sizes="(max-width: 683px) 100vw, 683px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Beim Wirtschaftsforum Gabun–Frankreich in der Baie des Rois stellte Macron die Frage, wie Staaten, die Wälder schützen, angemessen begleitet und kompensiert werden können. Er führte die 24 Millionen Hektar gabunischer Wälder, den hohen Schutzflächenanteil und das negative Kohlenstoffprofil des Landes an und sprach von einem „paradoxe qu’il nous faut traiter“. Er erinnerte an den Appel de Belém und die mit ihm verbundenen Finanzzusagen über 2,5 Milliarden US Dollar. Zudem verwies er auf internationale Finanzierungsmechanismen und forderte Unternehmen zu verstärkten Beiträgen und besser nachverfolgbaren Umweltleistungen auf.</p>
</div></div>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-besuche-zentraler-infrastrukturprojekte-in-libreville"><span id="besuche-zentraler-infrastrukturprojekte-in-libreville">Besuche zentraler Infrastrukturprojekte in Libreville</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Im Verlauf des Staatsbesuchs besichtigten beide Präsidenten mehrere Bauvorhaben in Libreville. Erster Halt war die Cité de la Démocratie, ein großflächiger institutioneller Komplex auf 434 Hektar, der nach Jahren des Stillstands umfassend saniert wird. Der Baufortschritt liegt bei rund 75 Prozent, die Fertigstellung ist für Ende 2026 vorgesehen. Das Gelände umfasst einen Kongresssaal mit 3 000 Plätzen, präsidiale Gebäude, 55 Villen, einen Zoo und ein modernisiertes inneres Straßennetz von 12 Kilometern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Weiterer Programmpunkt war die Cité Émeraude als künftiger Verwaltungsstandort. In der Baie des Rois, einem 400 Hektar großen Stadtentwicklungsprojekt mit Hotels, Büroflächen, Handelszonen, Freizeitbereichen und Marina, pflanzten Macron und Oligui Nguema symbolisch einen Baum. Anschließend nahmen sie an der Abschlussrunde der Waldschutzkonferenz teil und erhielten die zusammengeführten Ergebnisse der Fachpanels. Beide Staatschefs betonten dort die strategische Bedeutung der Umweltpolitik und der nachhaltigen Nutzung natürlicher Ressourcen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-das-institut-francais-du-gabon-als-kultureller-knotenpunkt"><span id="das-institut-francais-du-gabon-als-kultureller-knotenpunkt">Das Institut français du Gabon als kultureller Knotenpunkt</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ein zentrales Element der kulturellen Zusammenarbeit ist das Institut français du Gabon in Libreville. Emmanuel Macron und Brice Clotaire Oligui Nguema eröffneten die vollständig renovierten Räumlichkeiten. Das Institut verfügt nun über modernisierte Multimediaräume, eine neu gestaltete Mediathek und ein aktualisiertes Auditorium. Die Einrichtung soll als Raum für Kultur, Bildung und Innovation dienen und sowohl Künstlerinnen und Künstler als auch Studierende und breitere Öffentlichkeit ansprechen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Während der Eröffnung besuchten beide Präsidenten einen Moderaum mit Fokus auf Raphia, in dem Arbeiten des Designers Chouchou Lazare und ein Beitrag des Anthropologen Hermann Moussoudou zur kulturellen Bedeutung des Materials vorgestellt wurden. Im „Espace Campus France“ sprachen sie mit Forschenden wie Marie Josée Angue Zogho und Geoffroy de Saulieu vom Institut de recherche pour le développement über archäologische Projekte in Gabun. Außerdem kamen Akteurinnen und Akteure aus den Bereichen Sport und Gleichstellung zu Wort, darunter Princesse Apinda und die ehemalige Basketballnationalspielerin Géraldine Robert.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="682" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G6gnf-TWIAAS54o-1024x682.jpeg" alt="" class="wp-image-22292 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G6gnf-TWIAAS54o-1024x682.jpeg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G6gnf-TWIAAS54o-300x200.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G6gnf-TWIAAS54o-768x512.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G6gnf-TWIAAS54o-1536x1023.jpeg 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G6gnf-TWIAAS54o-380x253.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G6gnf-TWIAAS54o-800x533.jpeg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G6gnf-TWIAAS54o-1160x773.jpeg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G6gnf-TWIAAS54o.jpeg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Die Führung endete in der Galerie M mit der Ausstellung „Défigurés“ zu Masken und Kultobjekten Gabuns sowie im Auditorium, wo vier B Boys mit Breakdance und N’Tcham Auftritten unter der Leitung von Ekomo Bikoro Jean Hussein auftraten. Macron bezeichnete die Kreativität der Jugend und die Dynamik der Kulturszene als wesentliche Ressourcen des Landes.</p>
</div></div>
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<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/gabun-und-frankreich-vertiefen-partnerschaft-staatsbesuch-macrons-in-libreville/">Gabun und Frankreich vertiefen Partnerschaft: Staatsbesuch Macrons in Libreville</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Deutschland unterstützt Namibia mit 48 Millionen Euro</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/deutschland-unterstuetzt-namibia-mit-48-millionen-euro/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Nov 2025 10:02:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Institutionelle Beziehungen]]></category>
		<category><![CDATA[Namibia]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[BMZ]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) hat im Rahmen der namibisch-deutschen Regierungsverhandlungen in Lüderitz eine neue&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fdeutschland-unterstuetzt-namibia-mit-48-millionen-euro%2F&amp;action_name=Deutschland%20unterst%C3%BCtzt%20Namibia%20mit%2048%20Millionen%20Euro&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/deutschland-unterstuetzt-namibia-mit-48-millionen-euro/">Deutschland unterstützt Namibia mit 48 Millionen Euro</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) hat im Rahmen der namibisch-deutschen Regierungsverhandlungen in Lüderitz eine neue finanzielle Zusage in Höhe von 43,8 Millionen Euro bekannt gegeben. Die Unterstützung entspricht rund 876 Millionen Namibia-Dollar und ergänzt die seit 1990 bestehende Entwicklungszusammenarbeit zwischen beiden Ländern. Die Mittel sollen Projekte in den Bereichen nachhaltige Stadtentwicklung, berufliche Bildung, erneuerbare Energien sowie nachhaltige Bewirtschaftung natürlicher Ressourcen fördern.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-beitrag-zur-namibischen-energiewende"><span id="beitrag-zur-namibischen-energiewende">Beitrag zur namibischen Energiewende</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Namibia verfolgt ehrgeizige Ziele für den Ausbau des Zugangs zu sauberer Energie. Laut dem sechsten Nationalen Entwicklungsplan (NDP 6) soll die Elektrifizierungsquote von derzeit etwa 59 Prozent bis 2030 auf 70 Prozent steigen und bis 2040 einen universellen Zugang erreichen. Deutschland wird Namibia bei der Erweiterung des Zugangs zu Energie insbesondere in peri-urbanen und ländlichen Gebieten unterstützen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Geplant sind Maßnahmen zur Stärkung institutioneller Kapazitäten im Bereich Planung und Strategieentwicklung sowie Investitionen in dezentrale Energiesysteme. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Entwicklung nachhaltiger Wertschöpfungsketten für Rohstoffe, die für die grüne Energiewende zentral sind.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-forderung-der-beruflichen-bildung"><span id="foerderung-der-beruflichen-bildung">Förderung der beruflichen Bildung</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Deutschland verpflichtet sich zudem, die Unterstützung im Bereich der technischen und beruflichen Bildung fortzusetzen. Der Fokus liegt auf Qualitätsverbesserung und Arbeitsmarktrelevanz sowie auf der stärkeren Einbeziehung von Jugendlichen und marginalisierten Gruppen. Dieser Ansatz entspricht der namibischen Reformagenda im Rahmen der TVET-Policy von 2021.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Beide Regierungen wollen auf bereits erreichten Fortschritten aufbauen, darunter Reformen im Bereich Governance, arbeitsintegriertes Lernen und Programme zur Trainerqualifizierung.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-unterstutzung-fur-naturschutz-und-stadtentwicklung"><span id="unterstuetzung-fuer-naturschutz-und-stadtentwicklung">Unterstützung für Naturschutz und Stadtentwicklung</span></h3>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/1440px-Luderitz_birds_eye_view-1024x768.jpg" alt="" class="wp-image-22017 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/1440px-Luderitz_birds_eye_view-1024x768.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/1440px-Luderitz_birds_eye_view-300x225.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/1440px-Luderitz_birds_eye_view-768x576.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/1440px-Luderitz_birds_eye_view-200x150.jpg 200w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/1440px-Luderitz_birds_eye_view-260x195.jpg 260w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/1440px-Luderitz_birds_eye_view-380x285.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/1440px-Luderitz_birds_eye_view-800x600.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/1440px-Luderitz_birds_eye_view-1160x870.jpg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/1440px-Luderitz_birds_eye_view.jpg 1440w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Darüber hinaus unterstreicht Deutschland sein Engagement für das Management natürlicher Ressourcen. Dazu gehören sowohl staatlich verwaltete Nationalparks als auch gemeinschaftlich geführte Schutzgebiete. In der Stadtentwicklung wird der Fokus auf nachhaltige Lösungen in informellen Siedlungen gelegt, die einen wachsenden Anteil der städtischen Bevölkerung Namibias ausmachen.</p>
</div></div>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-35-jahre-entwicklungszusammenarbeit"><span id="35-jahre-entwicklungszusammenarbeit">35 Jahre Entwicklungszusammenarbeit</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die bilaterale Kooperation zwischen Deutschland und Namibia besteht seit 35 Jahren. Deutschland hat seit 1990 mehr als 1,6 Milliarden Euro an finanzieller und technischer Unterstützung bereitgestellt. Das aktuelle Portfolio umfasst rund 60 Projekte, die von der KfW-Entwicklungsbank, der GIZ und der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe umgesetzt werden. Die Finanzierung besteht aus Zuschüssen und zinsvergünstigten Darlehen.</p>
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		<item>
		<title>Präsident Daniel Chapo auf der COP30 in Brasilien: „Von Worten zu Taten“</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/praesident-daniel-chapo-auf-der-cop30-in-brasilien-von-worten-zu-taten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Nov 2025 22:15:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mosambik]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[Brasilien]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Klima]]></category>
		<category><![CDATA[Präsident]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[UN]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der mosambikanische Präsident&#160;Daniel Chapo&#160;hat beim&#160;UN-Klimagipfel (COP30)&#160;im brasilianischen&#160;Belém&#160;zu einem gerechten und verlässlichen System der Klimafinanzierung aufgerufen. Zum Abschluss des&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fpraesident-daniel-chapo-auf-der-cop30-in-brasilien-von-worten-zu-taten%2F&amp;action_name=Pr%C3%A4sident%20Daniel%20Chapo%20auf%20der%20COP30%20in%20Brasilien%3A%20%E2%80%9EVon%20Worten%20zu%20Taten%E2%80%9C&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Der mosambikanische Präsident&nbsp;<strong>Daniel Chapo</strong>&nbsp;hat beim&nbsp;<strong>UN-Klimagipfel (COP30)</strong>&nbsp;im brasilianischen&nbsp;<strong>Belém</strong>&nbsp;zu einem gerechten und verlässlichen System der Klimafinanzierung aufgerufen. Zum Abschluss des Weltgipfels erklärte Chapo, Länder wie Mosambik, die kaum Emissionen verursachen, aber stark unter den Folgen des Klimawandels leiden, benötigten „<strong>vorhersehbare und zugängliche Mittel für Anpassung und Resilienz</strong>“.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-forderung-nach-klimagerechtigkeit"><span id="forderung-nach-klimagerechtigkeit">Forderung nach Klimagerechtigkeit</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">„Die Länder, die am meisten zur Umweltverschmutzung beitragen, müssen jene kompensieren, die am meisten unter den Folgen leiden“, sagte Chapo vor der Presse. Ohne verbindliche Zusagen der wohlhabenden Staaten werde es „keine echte Klimagerechtigkeit“ geben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mosambik zählt laut den Vereinten Nationen zu den&nbsp;<strong>zehn weltweit am stärksten vom Klimawandel betroffenen Ländern</strong>. Das Land wird regelmäßig von Überschwemmungen und Zyklonen heimgesucht, deren Häufigkeit und Intensität durch die Erwärmung der Ozeane zunimmt.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="736" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G5LW_-WXQAAfRih.jpeg" alt="" class="wp-image-21852 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G5LW_-WXQAAfRih.jpeg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G5LW_-WXQAAfRih-300x216.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G5LW_-WXQAAfRih-768x552.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G5LW_-WXQAAfRih-380x273.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G5LW_-WXQAAfRih-800x575.jpeg 800w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Chapo lobte den Einsatz des <a href="https://fokus-afrika.de/tag/brasilien/">brasilianischen</a> Präsidenten <strong>Luiz Inácio Lula da Silva</strong>, der internationale Mittel für den Klimaschutz mobilisiert. Bereits <strong>5,5 Milliarden US-Dollar</strong> seien für weltweite Maßnahmen zur <strong>Minderung und Anpassung an den Klimawandel</strong> zugesagt worden.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Mosambik habe seinerseits einen&nbsp;<strong>nationalen Klimafinanzierungsplan</strong>&nbsp;verabschiedet, um Zugang zu internationalen Fonds zu erhalten. „Wir brauchen weniger Bürokratie und mehr Flexibilität bei der Bereitstellung dieser Mittel – insbesondere für Entwicklungsländer“, forderte Chapo.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Land wolle zudem seine&nbsp;<strong>Mechanismen für den Kohlenstoffmarkt</strong>&nbsp;verbessern und Erfahrungen mit anderen Staaten teilen. „Es wird viel über Klimagerechtigkeit gesprochen, doch jetzt müssen wir von Worten zu Taten übergehen“, betonte der Präsident.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-mosambikanische-studierende-in-brasilien-als-botschafter-des-landes"><span id="mosambikanische-studierende-in-brasilien-als-botschafter-des-landes">Mosambikanische Studierende in Brasilien als „Botschafter des Landes“</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Am Rande der Klimakonferenz traf Chapo in Belém mit mosambikanischen Studierenden in Brasilien zusammen und forderte sie auf, „<strong>als Botschafter Mosambiks</strong>“ aufzutreten. Bildung, Kreativität und Engagement junger Menschen seien entscheidend für den Fortschritt des Landes. „Ihr seid unsere Botschafter. Wir wollen, dass jeder von euch zum Aufbau eines gerechten und nachhaltigen Mosambiks beiträgt“, sagte Chapo.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="682" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G5IrtOCW8AEEvaa-1024x682.jpeg" alt="" class="wp-image-21853 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G5IrtOCW8AEEvaa-1024x682.jpeg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G5IrtOCW8AEEvaa-300x200.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G5IrtOCW8AEEvaa-768x512.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G5IrtOCW8AEEvaa-380x253.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G5IrtOCW8AEEvaa-800x533.jpeg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G5IrtOCW8AEEvaa-1160x773.jpeg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G5IrtOCW8AEEvaa.jpeg 1280w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Er betonte, Mosambik befinde sich politisch, wirtschaftlich und sozial auf einem stabilen Kurs. Dies habe die <strong>Wiederaufnahme der Gasprojekte in Cabo Delgado</strong> ermöglicht, die nach den Angriffen von 2021 unterbrochen worden waren. Die Entscheidung von <strong>TotalEnergies</strong>, den Ausnahmezustand aufzuheben, sei ein wichtiges Signal für das Vertrauen internationaler Investoren.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Chapo verwies zudem auf das im März 2025 mit neun Parteien unterzeichnete <strong>„Politische Abkommen für inklusiven nationalen Dialog“</strong>, das zur inneren Stabilität beigetragen habe. „Es gibt noch vereinzelte Angriffe, doch die Lage ist unter Kontrolle, und viele Vertriebene kehren in ihre Gemeinden zurück“, sagte er. Die Gasförderung in der Provinz Cabo Delgado bleibe ein zentraler Bestandteil der nationalen Entwicklungsstrategie und könne künftig zu einem wesentlichen Motor des wirtschaftlichen Wachstums werden.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Tschad und Niger stärken Sicherheitskooperation</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/tschad-und-niger-staerken-sicherheitskooperation/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Nov 2025 22:24:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Niger]]></category>
		<category><![CDATA[Tschad]]></category>
		<category><![CDATA[4]]></category>
		<category><![CDATA[Außenminister]]></category>
		<category><![CDATA[Diplomatie]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Handel]]></category>
		<category><![CDATA[Klima]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Logistik]]></category>
		<category><![CDATA[Sahel]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
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		<category><![CDATA[Terrorismus]]></category>
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		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit der&#160;ersten Sitzung der Großen Gemischten Kommission für Zusammenarbeit&#160;haben der&#160;Tschad und der Nigereinen wichtigen Schritt zur Vertiefung ihrer&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ftschad-und-niger-staerken-sicherheitskooperation%2F&amp;action_name=Tschad%20und%20Niger%20st%C3%A4rken%20Sicherheitskooperation&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/tschad-und-niger-staerken-sicherheitskooperation/">Tschad und Niger stärken Sicherheitskooperation</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Mit der&nbsp;<strong>ersten Sitzung der Großen Gemischten Kommission für Zusammenarbeit</strong>&nbsp;haben der&nbsp;<strong>Tschad und der Niger</strong>einen wichtigen Schritt zur Vertiefung ihrer bilateralen Beziehungen unternommen. Die zweitägigen Gespräche in&nbsp;<strong>N’Djamena</strong>&nbsp;markierten laut beiden Regierungen den Beginn einer neuen Phase des politischen, wirtschaftlichen und sicherheitspolitischen Dialogs zwischen den Nachbarstaaten im Herzen des Sahel.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-neue-dynamik-in-den-bilateralen-beziehungen"><span id="neue-dynamik-in-den-bilateralen-beziehungen">Neue Dynamik in den bilateralen Beziehungen</span></h2>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="746" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G4nlzkUW4AAvE7S-1024x746.jpeg" alt="" class="wp-image-21579 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G4nlzkUW4AAvE7S-1024x746.jpeg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G4nlzkUW4AAvE7S-300x218.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G4nlzkUW4AAvE7S-768x559.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G4nlzkUW4AAvE7S-1536x1118.jpeg 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G4nlzkUW4AAvE7S-380x277.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G4nlzkUW4AAvE7S-800x582.jpeg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G4nlzkUW4AAvE7S-1160x845.jpeg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G4nlzkUW4AAvE7S.jpeg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Die Kommission wurde <strong>von den Premierministern Ali Mahaman Lamine Zeine (Niger)</strong> und <strong>Allah-Maye Halina (Tschad)</strong> gemeinsam geleitet. Ziel der Sitzung war es, die seit Jahren bestehende Partnerschaft beider Länder zu strukturieren und neue Kooperationsmechanismen zu etablieren. </p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Begegnung fand in einer Phase statt, in der Niamey und N’Djamena verstärkt auf Eigenständigkeit, regionale Solidarität und eine vertiefte Integration innerhalb der Sahelzone setzen.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-sicherheit-und-grenzmanagement-als-prioritat"><span id="sicherheit-und-grenzmanagement-als-prioritaet">Sicherheit und Grenzmanagement als Priorität</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Zentrales Thema der Kommission war die&nbsp;<strong>grenzüberschreitende Sicherheit</strong>. Beide Regierungen bekräftigten ihren Willen,&nbsp;<strong>gemeinsam gegen Terrorismus, extremistische Gewalt und organisierte Kriminalität</strong>&nbsp;vorzugehen. Geplant ist eine Intensivierung des&nbsp;<strong>Austauschs von Geheimdienstinformationen</strong>, eine engere&nbsp;<strong>operative Koordination der Streitkräfte</strong>&nbsp;und die&nbsp;<strong>Fortführung der physischen Markierung der gemeinsamen Grenze</strong>.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G4nl_x7W4AA-mvL-1-1024x683.jpeg" alt="" class="wp-image-21578 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G4nl_x7W4AA-mvL-1-1024x683.jpeg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G4nl_x7W4AA-mvL-1-300x200.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G4nl_x7W4AA-mvL-1-768x512.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G4nl_x7W4AA-mvL-1-1536x1024.jpeg 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G4nl_x7W4AA-mvL-1-380x253.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G4nl_x7W4AA-mvL-1-800x533.jpeg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G4nl_x7W4AA-mvL-1-1160x773.jpeg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G4nl_x7W4AA-mvL-1.jpeg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Ein symbolischer Fortschritt wurde mit der <strong>Eröffnung des tschadischen Generalkonsulats in Diffa</strong> hervorgehoben. Diese diplomatische Präsenz soll künftig eine schnellere Abstimmung bei sicherheitsrelevanten und humanitären Fragen ermöglichen. Beide Seiten betonten, dass Stabilität im Grenzgebiet eine Voraussetzung für Entwicklung, Handel und soziale Kohäsion sei.</p>
</div></div>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-wirtschaftliche-kooperation-und-infrastrukturprojekte"><span id="wirtschaftliche-kooperation-und-infrastrukturprojekte">Wirtschaftliche Kooperation und Infrastrukturprojekte</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Im wirtschaftlichen Bereich einigten sich der Tschad und der Niger auf eine&nbsp;<strong>Neuausrichtung ihrer Handels- und Infrastrukturpolitik</strong>. Geplant ist die Ausarbeitung eines&nbsp;<strong>bilateralen Zollabkommens</strong>&nbsp;sowie die&nbsp;<strong>Harmonisierung von Transitverfahren</strong>, um den Warenverkehr zwischen beiden Staaten zu erleichtern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Regierungen wollen die&nbsp;<strong>Förderung von Investitionen und Unternehmertum</strong>&nbsp;verstärken, insbesondere zugunsten&nbsp;<strong>junger Menschen und Frauen</strong>. In diesem Zusammenhang soll die&nbsp;<strong>Konvention zur Kraftstoffversorgung</strong>&nbsp;erneuert und eine Reihe von Großprojekten beschleunigt werden, darunter:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>der <strong>Pipeline-Korridor Niger–Tschad</strong>,</li>



<li>der <strong>Ausbau der Transsahara-Straße</strong>,</li>



<li>sowie die <strong>Verbindung durch Glasfaser-Infrastruktur</strong>, um digitale Integration und Informationsaustausch zu fördern.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Projekte gelten als strategische Bausteine für den Aufbau einer&nbsp;<strong>regional vernetzten und widerstandsfähigen Wirtschaft</strong>, die auf Eigenproduktion, Energiekooperation und nachhaltigen Ressourcenmanagement setzt.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-bildung-gesundheit-und-kultureller-austausch"><span id="bildung-gesundheit-und-kultureller-austausch">Bildung, Gesundheit und kultureller Austausch</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Neben wirtschaftlichen und sicherheitspolitischen Fragen stand auch die&nbsp;<strong>gesellschaftliche Zusammenarbeit</strong>&nbsp;im Vordergrund. Beide Regierungen erklärten ihre Absicht, die&nbsp;<strong>universitäre und wissenschaftliche Kooperation</strong>auszubauen und gemeinsame Programme zur&nbsp;<strong>Überwachung grenzüberschreitender Gesundheitsrisiken</strong>&nbsp;einzurichten.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="606" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G4nmYF1XwAAUqV1-1024x606.jpeg" alt="" class="wp-image-21580 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G4nmYF1XwAAUqV1-1024x606.jpeg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G4nmYF1XwAAUqV1-300x177.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G4nmYF1XwAAUqV1-768x454.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G4nmYF1XwAAUqV1-1536x908.jpeg 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G4nmYF1XwAAUqV1-380x225.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G4nmYF1XwAAUqV1-800x473.jpeg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G4nmYF1XwAAUqV1-1160x686.jpeg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G4nmYF1XwAAUqV1.jpeg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Die Förderung von <strong>Kultur, Sport und Tourismus</strong> soll dazu beitragen, die Bevölkerungen beider Länder stärker miteinander zu verbinden. Außerdem wurde betont, dass gemeinsame kulturelle Initiativen – etwa im Bereich des immateriellen Erbes oder der regionalen Kunstförderung – die gegenseitige Verständigung vertiefen können.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Ein besonderer Fokus lag auf&nbsp;<strong>Umweltschutz und Klimapolitik</strong>. Der Tschad und der Niger bekannten sich erneut zur Umsetzung der&nbsp;<strong>Afrikanischen Initiative der Großen Grünen Mauer</strong>, mit der Wüstenbildung bekämpft, Ökosysteme wiederhergestellt und lokale Gemeinschaften an nachhaltige Bewirtschaftungsmodelle herangeführt werden sollen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-gemeinsames-engagement-fur-stabilitat-im-sahel"><span id="gemeinsames-engagement-fuer-stabilitaet-im-sahel">Gemeinsames Engagement für Stabilität im Sahel</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das Abschlusskommuniqué, das vom&nbsp;<strong>tschadischen Außenminister</strong>&nbsp;veröffentlicht wurde, hob die „<strong>brüderliche Atmosphäre</strong>“ der Gespräche und die „<strong>vorbildliche Qualität der Beziehungen</strong>“ zwischen N’Djamena und Niamey hervor. Unter der politischen Führung von&nbsp;<strong>Präsident Mahamat Idriss Déby Itno</strong>&nbsp;und&nbsp;<strong>General Abdourahmane Tiani</strong>wollen beide Länder den Sahel stärker als gemeinsamen Entwicklungs- und Sicherheitsraum gestalten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Unterzeichnung mehrerer&nbsp;<strong>Abkommen und Memoranden of Understanding</strong>&nbsp;besiegelt diese strategische Annäherung. Darin enthalten sind Vereinbarungen zu Energiekooperation, Handelsintegration, Infrastruktur, Bildung und Verteidigung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die beiden Premierminister betonten, dass&nbsp;<strong>regionale Herausforderungen – von Terrorismus über Migration bis Klimawandel – nur durch koordinierte Strategien</strong>&nbsp;und gegenseitiges Vertrauen bewältigt werden können. Der gemeinsame Ansatz solle die Grundlage einer&nbsp;<strong>neuen sahelischen Sicherheitsarchitektur</strong>&nbsp;bilden, die nationale Souveränität mit gemeinsamer Verantwortung verbindet.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-ausblick-zweite-sitzung-in-niamey-geplant"><span id="ausblick-zweite-sitzung-in-niamey-geplant">Ausblick: Zweite Sitzung in Niamey geplant</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die nächste Sitzung der Großen Gemischten Kommission soll in&nbsp;<strong>Niamey</strong>&nbsp;stattfinden, zu einem Zeitpunkt, der diplomatisch abgestimmt wird. Bis dahin wollen beide Seiten die Umsetzung der beschlossenen Projekte vorantreiben und regelmäßig bilaterale Konsultationen durchführen.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G4l8ZIJWEAAKq8n-1024x683.jpeg" alt="" class="wp-image-21577 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G4l8ZIJWEAAKq8n-1024x683.jpeg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G4l8ZIJWEAAKq8n-300x200.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G4l8ZIJWEAAKq8n-768x512.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G4l8ZIJWEAAKq8n-380x253.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G4l8ZIJWEAAKq8n-800x533.jpeg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G4l8ZIJWEAAKq8n-1160x773.jpeg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G4l8ZIJWEAAKq8n.jpeg 1440w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Für Beobachter steht fest: Diese Begegnung markiert einen Wendepunkt in der <strong>Neuausrichtung der Beziehungen zwischen dem Tschad und dem Niger</strong>. Beide Staaten signalisieren ihren Anspruch, als souveräne Partner gemeinsam Verantwortung für die <strong>Sicherheit, Stabilität und Entwicklung des Sahel</strong> zu übernehmen</p>
</div></div>
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	</item>
		<item>
		<title>Dinosaurier aus Berliner Museum soll nach Tansania zurückkehren</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/dinosaurier-aus-berliner-museum-soll-nach-tansania-zurueckkehren/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Nov 2025 13:47:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Institutionelle Beziehungen]]></category>
		<category><![CDATA[Tansania]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[4]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Kolonialismus]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mehr als ein Jahrhundert nach der Ausgrabung der bedeutendsten Dinosaurierfossilien Afrikas erhebt sich in Tansania erneut eine Debatte&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fdinosaurier-aus-berliner-museum-soll-nach-tansania-zurueckkehren%2F&amp;action_name=Dinosaurier%20aus%20Berliner%20Museum%20soll%20nach%20Tansania%20zur%C3%BCckkehren&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Mehr als ein Jahrhundert nach der Ausgrabung der bedeutendsten Dinosaurierfossilien Afrikas erhebt sich in Tansania erneut eine Debatte über&nbsp;<strong>Restitution, wirtschaftliche Teilhabe und historische Gerechtigkeit</strong>. Im Zentrum steht der Fundort&nbsp;<strong>Tendeguru</strong>&nbsp;in der Region Lindi – eine der weltweit reichsten Fossilienlagerstätten, die zu Beginn des 20. Jahrhunderts von deutschen Forschern entdeckt und vollständig nach Berlin gebracht wurde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die ehemalige Parlamentsabgeordnete und Umweltaktivistin&nbsp;<strong>Riziki Saidi Lulida</strong>&nbsp;fordert eine offizielle Wiedergutmachung oder zumindest eine&nbsp;<strong>partnerschaftliche Beteiligung Deutschlands</strong>&nbsp;an der touristischen und wissenschaftlichen Entwicklung des Fundorts.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">„Deutschland hat ein Museum gebaut und profitiert von unseren Fossilien. Aber Tendeguru hat keine Straßen, kein sauberes Wasser, keine Schulen. Das ist Ungerechtigkeit“, sagte Lulida bei einem Treffen in Lindi.</p>
</blockquote>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-koloniale-grabungen-und-ihr-erbe"><span id="koloniale-grabungen-und-ihr-erbe">Koloniale Grabungen und ihr Erbe</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Zwischen&nbsp;<strong>1906 und 1913</strong>&nbsp;führten die deutschen Paläontologen&nbsp;<strong>Werner Janensch</strong>&nbsp;und&nbsp;<strong>Eberhard Fraas</strong>&nbsp;großangelegte Ausgrabungen im damaligen Deutsch-Ostafrika durch. Tausende Fossilien – darunter das Skelett des später als&nbsp;<em>Giraffatitan brancai</em>&nbsp;bekannten Brachiosaurus – wurden geborgen und nach Deutschland verschifft.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="669" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/Berlin_Mitte_Invalidenstrasse_43_Museum_fuer_Naturkunde-1024x669.jpg" alt="" class="wp-image-21544 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/Berlin_Mitte_Invalidenstrasse_43_Museum_fuer_Naturkunde-1024x669.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/Berlin_Mitte_Invalidenstrasse_43_Museum_fuer_Naturkunde-300x196.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/Berlin_Mitte_Invalidenstrasse_43_Museum_fuer_Naturkunde-768x502.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/Berlin_Mitte_Invalidenstrasse_43_Museum_fuer_Naturkunde-380x248.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/Berlin_Mitte_Invalidenstrasse_43_Museum_fuer_Naturkunde-800x523.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/Berlin_Mitte_Invalidenstrasse_43_Museum_fuer_Naturkunde-1160x758.jpg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/Berlin_Mitte_Invalidenstrasse_43_Museum_fuer_Naturkunde.jpg 1280w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Heute bilden diese Funde das Herzstück des <strong>Museums für Naturkunde in Berlin</strong>, das jährlich Hunderttausende Besucher anzieht. Der ursprüngliche Fundort in Südosttansania hingegen liegt brach und ist kaum erschlossen.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Lulida verweist auf die historische Verantwortung Deutschlands und zieht Parallelen zum Umgang mit kolonialem Unrecht in anderen Ländern:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">„Deutschland hat in <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/sudliches-afrika/namibia/">Namibia</a> seine Schuld anerkannt. Warum nicht auch gegenüber Tansania, dessen Naturreichtümer entwendet wurden?“</p>
</blockquote>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-forderung-nach-wirtschaftlicher-teilhabe"><span id="forderung-nach-wirtschaftlicher-teilhabe">Forderung nach wirtschaftlicher Teilhabe</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Während die tansanische Regierung bislang keinen offiziellen Anspruch auf Rückgabe der Fossilien erhoben hat, wächst in Lindi der Druck, zumindest&nbsp;<strong>Erlöse zu teilen oder Entwicklungsprojekte zu finanzieren</strong>. Lulida spricht von einem Prinzip der Gerechtigkeit:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">„Wenn Deutschland die Fossilien nicht zurückgeben kann, soll es wenigstens die Einnahmen teilen und die Region unterstützen. Wir fordern keine Almosen, sondern Partnerschaft.“</p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">Die betroffenen Dörfer –&nbsp;<strong>Matapwa, Mpingo, Mnyangara und Mangaranganda</strong>&nbsp;– leben in Armut, obwohl sie auf einem der wichtigsten paläontologischen Orte Afrikas liegen. „Nicht ein einziger Cent kehrt zu uns zurück“, sagt Lulida.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-umweltaktivismus-und-kulturelles-erbe"><span id="umweltaktivismus-und-kulturelles-erbe">Umweltaktivismus und kulturelles Erbe</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Bekannt unter dem Spitznamen&nbsp;<strong>„Mama Selous“</strong>, engagiert sich Lulida seit Jahren für Naturschutz und nachhaltige Entwicklung in Tansania. Ihr Aktivismus begann nach einer Reise nach Deutschland Ende der 2000er-Jahre, als sie als Mitglied einer Delegation des&nbsp;<strong>Tanzania National Parks (TANAPA)</strong>&nbsp;die Fossilien in Berlin sah.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">„Es war ein Moment des Erwachens“, erinnert sie sich. Nach ihrer Rückkehr initiierte sie Kampagnen zur Anerkennung von Tendeguru als&nbsp;<strong>Natur- und Kulturerbestätte</strong>&nbsp;und gründete die&nbsp;<em>Tendeguru Wildlife Conservation Initiative</em>.</p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">Unterstützung erhielt sie unter anderem von der Primatenforscherin&nbsp;<strong>Dr. Jane Goodall</strong>, die ihre Arbeit in Lindi öffentlich befürwortete.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-konflikte-zwischen-mensch-und-natur"><span id="konflikte-zwischen-mensch-und-natur">Konflikte zwischen Mensch und Natur</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Neben den Restitutionsforderungen lenkt Lulida die Aufmerksamkeit auf ökologische Probleme der Region. Große Teile des einst artenreichen Tendeguru-Waldes seien gerodet, Wildtierkorridore zerstört und Konflikte zwischen Menschen und Tieren hätten zugenommen.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">„Wenn Elefanten ihre Wanderwege verlieren, dringen sie in Felder ein. Der Konflikt ist menschengemacht“, erklärt sie.</p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">Sie plädiert für gemeinsame Naturschutzprojekte zwischen&nbsp;<strong>Deutschland und Tansania</strong>, um Lebensräume zu schützen und den ökologischen wie touristischen Wert der Region zu sichern.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-zwischen-wissenschaft-und-gerechtigkeit"><span id="zwischen-wissenschaft-und-gerechtigkeit">Zwischen Wissenschaft und Gerechtigkeit</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Fachleute betonen, dass die Tendeguru-Fossilien die weltweite Forschung über die Jurazeit revolutioniert haben. Für viele Tansanier jedoch symbolisieren sie&nbsp;<strong>koloniale Ausbeutung</strong>&nbsp;– ein Kapitel, in dem afrikanische Arbeitskraft und Bodenschätze den Aufbau europäischer Institutionen ermöglichten, während die Ursprungsgemeinden leer ausgingen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das&nbsp;<strong>Museum für Naturkunde Berlin</strong>&nbsp;hat sich zu seiner kolonialen Sammlung bekannt und erklärt, für einen „Dialog über geteiltes Erbe“ offen zu sein. Doch bisher beschränken sich die Gespräche auf&nbsp;<strong>akademische Kooperationen</strong>, nicht auf Rückgabe oder Gewinnbeteiligung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für Lulida ist das unzureichend:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">„Jedes Jahr fliegen Touristen nach Deutschland, um unsere Dinosaurier zu sehen. Warum nicht hierherkommen, um ihren Ursprung zu entdecken?“</p>
</blockquote>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="276" height="182" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/images-6.jpeg" alt="" class="wp-image-21545 size-full"/></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Sie fordert, dass Deutschland Bildungs- und Umweltprogramme in Lindi finanziert oder Stipendien für tansanische Studierende in Paläontologie bereitstellt. „Das wäre wahre Wiedergutmachung“, sagt sie.</p>
</div></div>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-eine-frage-der-wurde"><span id="eine-frage-der-wuerde">Eine Frage der Würde</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Mit 60 Jahren weiß Lulida, dass sie die Ergebnisse ihres Engagements vielleicht nicht mehr erleben wird. Doch für sie geht es um mehr als Fossilien – es geht um&nbsp;<strong>Würde und Teilhabe</strong>.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">„Tendeguru ist Teil unserer Geschichte. Wir müssen dafür sorgen, dass die Menschen, aus deren Land diese Schätze stammen, auch von ihnen profitieren.“</p>
</blockquote>
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	</item>
		<item>
		<title>Somalia und Deutschland schließen 75-Millionen-Euro-Entwicklungsabkommen ab</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/somalia-und-deutschland-schliessen-75-millionen-euro-entwicklungsabkommen-ab/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 02 Nov 2025 20:27:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Institutionelle Beziehungen]]></category>
		<category><![CDATA[Somalia]]></category>
		<category><![CDATA[2]]></category>
		<category><![CDATA[BMZ]]></category>
		<category><![CDATA[Botschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
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		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Somalia und die Bundesrepublik Deutschland haben in Mogadischu ein neues Entwicklungsabkommen über 75 Millionen Euro unterzeichnet. Die Vereinbarung markiert einen&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fsomalia-und-deutschland-schliessen-75-millionen-euro-entwicklungsabkommen-ab%2F&amp;action_name=Somalia%20und%20Deutschland%20schlie%C3%9Fen%2075-Millionen-Euro-Entwicklungsabkommen%20ab&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Somalia und die Bundesrepublik Deutschland haben in Mogadischu ein neues Entwicklungsabkommen über <strong>75 Millionen Euro</strong> unterzeichnet. Die Vereinbarung markiert einen weiteren Meilenstein in der langjährigen Partnerschaft beider Staaten und unterstützt zentrale Reformen im Rahmen des <strong>National Transformation Plan (NTP 2025–2029)</strong> Somalias.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-vertiefte-entwicklungskooperation-fur-nachhaltige-reformen"><span id="vertiefte-entwicklungskooperation-fuer-nachhaltige-reformen">Vertiefte Entwicklungskooperation für nachhaltige Reformen</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">AusDas Abkommen wurde von <strong>Mahmud A. Sheikh Farah (Beenebeene)</strong>, Minister für Planung, Investitionen und wirtschaftliche Entwicklung, sowie <strong>Julia Hanning</strong>, Leiterin der Abteilung <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/ostafrika/">Ostafrika</a> im <em>Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)</em>, unterzeichnet.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-schwerpunkt-auf-beschaftigung-bildung-und-klimaresilienz"><span id="schwerpunkt-auf-beschaeftigung-bildung-und-klimaresilienz">Schwerpunkt auf Beschäftigung, Bildung und Klimaresilienz</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die neue Kooperationsrahmenvereinbarung, die von 2026 an über zwei Jahre läuft, legt den Fokus auf mehrere Schlüsselbereiche: Landwirtschaft und Ernährungssysteme, Bildung, Beschäftigungsförderung, technische und berufliche Ausbildung (TVET), Wasser- und Bewässerungsmanagement sowie Klimawandelresilienz.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Minister Beenebeene betonte, dass die Partnerschaft „die Prioritäten des National Transformation Plan stärkt, insbesondere in den Bereichen Arbeitsplatzschaffung, Basisdienstleistungen und Klimaanpassung“.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Deutschland bleibe laut Hanning ein verlässlicher Partner bei der Förderung von Programmen, die auf die Verbesserung öffentlicher Dienstleistungen, die Schaffung von Arbeitsplätzen und inklusives Wirtschaftswachstum abzielen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-fortsetzung-einer-strategischen-partnerschaft"><span id="fortsetzung-einer-strategischen-partnerschaft">Fortsetzung einer strategischen Partnerschaft</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das Abkommen baut auf den Ergebnissen zweitägiger Konsultationen in Mogadischu auf, bei denen somalische und deutsche Regierungsvertreter Möglichkeiten zur Vertiefung der bilateralen Entwicklungszusammenarbeit erörterten. Es knüpft an ein früheres Kooperationsabkommen aus dem Jahr 2023 an.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Minister Beenebeene dankte Deutschland für die „kontinuierliche und verlässliche Unterstützung auf dem Weg zu nachhaltiger Entwicklung“. Hanning hob hervor, dass Somalia und Deutschland „seit über 60 Jahren freundschaftliche und vielfältige Beziehungen pflegen, die auf gegenseitigem Respekt und partnerschaftlicher Zusammenarbeit beruhen“.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-berlin-und-mogadischu-verstarken-zusammenarbeit-im-klimasektor"><span id="berlin-und-mogadischu-verstaerken-zusammenarbeit-im-klimasektor">Berlin und Mogadischu verstärken Zusammenarbeit im Klimasektor</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Bereits im Vorfeld des Abkommens hatte Somalias Umweltminister&nbsp;<strong>General Bashir Mohamed Jama</strong>&nbsp;in Berlin Gespräche mit dem Staatssekretär des Auswärtigen Amts,&nbsp;<strong>Dr. Géza Andreas von Geyr</strong>, geführt. Der Austausch fand am Rande der&nbsp;<em>Berlin Climate and Security Conference 2025</em>&nbsp;statt und diente der Abstimmung gemeinsamer Maßnahmen zur Bewältigung der Folgen des Klimawandels.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="860" height="734" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/FB_IMG_1761323001357-860x734-2.jpg" alt="" class="wp-image-21521 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/FB_IMG_1761323001357-860x734-2.jpg 860w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/FB_IMG_1761323001357-860x734-2-300x256.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/FB_IMG_1761323001357-860x734-2-768x655.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/FB_IMG_1761323001357-860x734-2-380x324.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/FB_IMG_1761323001357-860x734-2-800x683.jpg 800w" sizes="(max-width: 860px) 100vw, 860px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Beide Seiten betonten die Bedeutung integrierter Strategien zur Stärkung der Gemeinschaftsresilienz und nachhaltiger Entwicklung. Laut Angaben der <a href="https://sonna.so/en/somali-environment-minister-meets-with-german-state-secretary-in-berlin-to-discuss-climate-and-security/"><em>Somali National News Agency (SONNA)</em></a> zeige die bilaterale Kooperation das gemeinsame Engagement, Klimarisiken und Sicherheitsfragen künftig noch enger zu verzahnen.</p>
</div></div>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-besuch-der-somalischen-delegation-an-der-botschaft-in-berlin"><span id="besuch-der-somalischen-delegation-an-der-botschaft-in-berlin">Besuch der somalischen Delegation an der Botschaft in Berlin</span></h2>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="860" height="661" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/20251029_095140.jpg" alt="" class="wp-image-21522 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/20251029_095140.jpg 860w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/20251029_095140-300x231.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/20251029_095140-768x590.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/20251029_095140-380x292.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/20251029_095140-800x615.jpg 800w" sizes="(max-width: 860px) 100vw, 860px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Während seines Aufenthalts in Deutschland besuchte Minister Bashir Mohamed Jama auch die <strong>Botschaft der Bundesrepublik Somalia in Berlin</strong>. Empfangen wurde er von Botschafter <strong>Abdiaziz M. Mohamed</strong>, der über die Prioritäten der diplomatischen Vertretung und ihre Rolle bei der Förderung bilateraler Beziehungen informierte.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Minister Bashir lobte die Arbeit der Botschaft und der Mitarbeitenden für ihren Beitrag zur Vertiefung der Kooperation zwischen Somalia und Deutschland, insbesondere in den Bereichen Klimapolitik, Sicherheit und nachhaltige Entwicklung. Er betonte, dass Somalias Teilnahme an internationalen Foren wie der&nbsp;<em>Berlin Climate and Security Conference</em>&nbsp;den politischen Willen der Regierung unterstreiche, den Klimaschutz fest in die nationale Sicherheits- und Entwicklungspolitik einzubinden.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-gemeinsames-ziel-nachhaltige-transformation"><span id="gemeinsames-ziel-nachhaltige-transformation">Gemeinsames Ziel: Nachhaltige Transformation</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das neue Abkommen spiegelt die wachsende politische und wirtschaftliche Verflechtung zwischen beiden Ländern wider. Deutschland unterstützt Somalia nicht nur finanziell, sondern auch durch technische Zusammenarbeit, institutionelle Beratung und Programme zum Aufbau von Fachkapazitäten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Beide Regierungen sehen die Partnerschaft als Grundlage für eine umfassende nationale Transformation, die wirtschaftliches Wachstum, institutionelle Stabilität und soziale Resilienz miteinander verbindet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie die&nbsp;<em>Somali National News Agency (SONNA)</em>&nbsp;berichtete, bekräftigt das Abkommen den gemeinsamen Anspruch, Somalia auf seinem Weg zu einem widerstandsfähigen, klimafreundlichen und inklusiven Entwicklungsmodell zu begleiten.</p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/somalia-und-deutschland-schliessen-75-millionen-euro-entwicklungsabkommen-ab/">Somalia und Deutschland schließen 75-Millionen-Euro-Entwicklungsabkommen ab</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>G20-Umweltministertreffen: Minister Carsten Schneider in Südafrika</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/g20-umweltministertreffen-minister-carsten-schneider-in-suedafrika/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 18 Oct 2025 11:34:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Institutionelle Beziehungen]]></category>
		<category><![CDATA[Südafrika]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[BRICS]]></category>
		<category><![CDATA[G20]]></category>
		<category><![CDATA[Klima]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bundesumweltminister Carsten Schneider nimmt am 16. und 17. Oktober am G20-Ministertreffen zu Umwelt- und Klimapolitik in Kapstadt teil.&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fg20-umweltministertreffen-minister-carsten-schneider-in-suedafrika%2F&amp;action_name=G20-Umweltministertreffen%3A%20Minister%20Carsten%20Schneider%20in%20S%C3%BCdafrika&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/g20-umweltministertreffen-minister-carsten-schneider-in-suedafrika/">G20-Umweltministertreffen: Minister Carsten Schneider in Südafrika</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Bundesumweltminister Carsten Schneider nimmt am 16. und 17. Oktober am <a href="https://fokus-afrika.de/tag/g20/">G20</a>-Ministertreffen zu Umwelt- und Klimapolitik in Kapstadt teil. Das Treffen steht unter dem Vorsitz Südafrikas, das seinen G20-Vorsitz unter das Motto „Solidarität, Gleichheit und Nachhaltigkeit“ gestellt hat. Im Zentrum der Beratungen stehen Klimaschutz, Biodiversität, Meeresschutz, Kreislaufwirtschaft sowie Maßnahmen gegen Umweltverschmutzung und den Verlust fruchtbarer Böden. Die Bundesregierung kündigt an, sich für ein klares Signal zugunsten multilateraler Zusammenarbeit einzusetzen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-minister-schneider-umweltpolitik-als-aussenpolitisches-bindeglied"><span id="minister-schneider-umweltpolitik-als-aussenpolitisches-bindeglied">Minister Schneider: Umweltpolitik als außenpolitisches Bindeglied</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Schneider erklärte vor seiner Abreise, internationale Umweltpolitik könne „in einer multipolaren Welt ein verbindendes Element sein“. Er verwies auf die Notwendigkeit gemeinsamer Ansätze, da Klimawandel, Meeresverschmutzung und Ressourcenverlust alle Staaten gleichermaßen beträfen. Wie das Bundesumweltministerium mitteilt, will Deutschland beim Treffen die Bedeutung multilateraler Abkommen hervorheben. Als Beispiel nennt das Ministerium das neue internationale Abkommen zum Schutz der Hohen See, das im Januar in Kraft tritt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die deutsche Delegation betont insbesondere die Rolle globaler Partnerschaften bei der Umsetzung gemeinsamer Umweltziele. Laut Bundesumweltministerium geht es dabei nicht nur um Emissionsreduktion, sondern auch um den Schutz natürlicher Lebensgrundlagen wie Wälder, Fischbestände und Böden. Schneider bezeichnet diese Kooperationen als Grundlage für „stabile ökologische und wirtschaftliche Systeme“.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-sudafrikas-vorsitz-und-afrikanische-perspektiven-im-g20-format"><span id="suedafrikas-vorsitz-und-afrikanische-perspektiven-im-g20-format">Südafrikas Vorsitz und afrikanische Perspektiven im G20-Format</span></h3>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="576" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G3Y5vLWWkAEWfKc-1024x576.jpeg" alt="" class="wp-image-20891 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G3Y5vLWWkAEWfKc-1024x576.jpeg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G3Y5vLWWkAEWfKc-300x169.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G3Y5vLWWkAEWfKc-768x432.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G3Y5vLWWkAEWfKc-1536x864.jpeg 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G3Y5vLWWkAEWfKc-380x214.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G3Y5vLWWkAEWfKc-800x450.jpeg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G3Y5vLWWkAEWfKc-1160x653.jpeg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G3Y5vLWWkAEWfKc.jpeg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Südafrika richtet seinen Vorsitz nach eigenen Angaben darauf aus, Umwelt- und Klimaschutz stärker mit sozioökonomischen Entwicklungszielen des afrikanischen Kontinents zu verknüpfen. Die Regierung in Pretoria stellt den Erhalt der biologischen Vielfalt, den Kampf gegen Umweltkriminalität und die Nutzung von Umweltpolitik als wirtschaftlichen Impulsbereich in den Vordergrund.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Am Rande des Treffens startet ein gemeinsames Projekt zwischen Deutschland, dem südafrikanischen Umweltministerium und dem Umweltprogramm der Vereinten Nationen zur Wiederherstellung von Savannen- und Graslandschaften. Diese Ökosysteme gelten laut den beteiligten Institutionen als bedeutende Kohlenstoffspeicher und sollen durch gezielte Renaturierung auch regionale Wasserversorgung und lokale Wirtschaft, etwa im Tourismus, stärken.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-deutsche-agenda-soziale-dimension-von-klimaschutz-hervorheben"><span id="deutsche-agenda-soziale-dimension-von-klimaschutz-hervorheben">Deutsche Agenda: Soziale Dimension von Klimaschutz hervorheben</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die deutsche Delegation weist darauf hin, dass Klimaschutz mit sozialen Fragen verknüpft sei. Das Bundesumweltministerium bezeichnet dies als „sozialen Klimaschutz“. Nach Angaben aus Berlin will Deutschland auf dem Treffen darauf hinwirken, dass Klimapolitik nicht nur technologisch verstanden wird, sondern auch soziale Komponenten berücksichtigt, etwa Beschäftigungseffekte und Versorgungssicherheit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein weiterer Punkt der deutschen Position ist der Ausbau internationaler Kooperation zur Reduzierung von Plastikverschmutzung. Die Bundesregierung verweist auf Verhandlungsprozesse zu einem internationalen Plastikabkommen, das den Eintrag von Kunststoffabfällen in die Meere eindämmen soll. In Kapstadt soll dazu die Abstimmung über industrielle Standards und Kontrollmechanismen weitergeführt werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-sudafrika-kundigt-neues-fruhwarnsystem-an"><span id="suedafrika-kuendigt-neues-fruehwarnsystem-an">Südafrika kündigt neues Frühwarnsystem an</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Parallel zu den Gesprächen auf Ministerebene kündigte Südafrika den Aufbau eines landesweiten Frühwarnsystems für Naturkatastrophen an. Nach Angaben des Ministers für Kooperative Regierungsführung, Velenkosini Hlabisa, soll das System bis Ende 2027 funktionsfähig sein. Es basiert auf digitalen Analysesystemen zur Erkennung von Extremwettereignissen und soll die Bevölkerung frühzeitig vor klimabedingten Risiken warnen. Die Initiative wird laut <a href="https://www.zbcnews.co.zw/south-africa-to-develop-nationwide-early-warning-system-for-natural-disasters/?utm_source=rss&amp;utm_medium=rss&amp;utm_campaign=south-africa-to-develop-nationwide-early-warning-system-for-natural-disasters">offizieller Mitteilung</a> Teil eines von <a href="https://fokus-afrika.de/tag/brics/">BRICS</a>-Mitgliedern abgestimmten Aktionsplans für den Zeitraum 2025 bis 2028 sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Südafrika plant zudem, in Zusammenarbeit mit der Afrikanischen Entwicklungsbank ein Pilotprogramm zur Krisenvorsorge in drei Kommunen zu starten. Diese Programme sind eingebettet in eine breitere sicherheitspolitische Agenda, die Klimarisiken als Faktor für soziale Instabilität betrachtet.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-internationale-zusammenarbeit-als-leitmotiv"><span id="internationale-zusammenarbeit-als-leitmotiv">Internationale Zusammenarbeit als Leitmotiv</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Bundesregierung nutzt das G20-Format, um internationale Umweltpolitik als Feld strategischer Kooperation darzustellen. Schneider betont, dass nur durch abgestimmtes Handeln globale Ziele wie die Begrenzung von Erderwärmung, der Schutz von Ozeanen oder der Erhalt landwirtschaftlicher Flächen erreichbar seien. Die deutschen Gespräche in Kapstadt umfassen daher nicht nur multilaterale Treffen, sondern auch bilaterale Formate mit Südafrika und weiteren Partnerstaaten.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Mauretaniens Außenminister Ould Merzoug mit kurzem Input bei der UN-Generalversammlung</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/mauretaniens-aussenminister-ould-merzoug-mit-kurzem-input-bei-der-un-generalversammlung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 28 Sep 2025 14:47:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Internationale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[Mauretanien]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Indien]]></category>
		<category><![CDATA[Jemen]]></category>
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		<category><![CDATA[Syrien]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[UN]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mohamed Salem Ould Merzoug bezeichnete die Tagung als Chance für eine nüchterne Bestandsaufnahme. Er sprach von zwei kontrastierenden&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fmauretaniens-aussenminister-ould-merzoug-mit-kurzem-input-bei-der-un-generalversammlung%2F&amp;action_name=Mauretaniens%20Au%C3%9Fenminister%20Ould%20Merzoug%20mit%20kurzem%20Input%20bei%20der%20UN-Generalversammlung&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/mauretaniens-aussenminister-ould-merzoug-mit-kurzem-input-bei-der-un-generalversammlung/">Mauretaniens Außenminister Ould Merzoug mit kurzem Input bei der UN-Generalversammlung</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Mohamed Salem Ould Merzoug bezeichnete die Tagung als Chance für eine nüchterne Bestandsaufnahme. Er sprach von zwei kontrastierenden Welten. Eine strebe in Richtung vierte industrielle Revolution und Künstliche Intelligenz. Die andere bleibe in Armut und Marginalisierung gefangen. Dieser Abstand wachse und teste die Handlungsfähigkeit der Staatengemeinschaft. Zugleich eskalierten Konflikte, <a href="https://fokus-afrika.de/tag/terrorismus/">Terrorismus</a> und klimabedingte Naturkatastrophen. Das erhöhe menschliches Leid und Risiken für Frieden und Stabilität. Er nannte den Krieg in Gaza einen Prüfstein für Gewissen und Systemglaubwürdigkeit. Gewalt könne keinen dauerhaften Frieden schaffen. Er begrüßte Staaten, die Palästina anerkennen, und lehnte jede Zwangsvertreibung entschieden ab.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-ould-merzoug-fordert-politische-losungen-fur-den-frieden"><span id="ould-merzoug-fordert-politische-loesungen-fuer-den-frieden">Ould Merzoug fordert politische Lösungen für den Frieden</span></h3>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/UN71120670-1024x683.avif" alt="" class="wp-image-20365 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/UN71120670-1024x683.avif 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/UN71120670-300x200.avif 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/UN71120670-768x512.avif 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/UN71120670-380x253.avif 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/UN71120670-800x533.avif 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/UN71120670-1160x773.avif 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/UN71120670.avif 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Der Minister verurteilte Angriffe auf die Souveränität <a href="https://fokus-afrika.de/tag/katar/">Katars</a>. Er forderte politische Lösungen für <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/nordafrika/libyen/">Libyen</a>, <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/nordafrika/sudan/">Sudan</a>, <a href="https://fokus-afrika.de/tag/jemen/">Jemen</a> und <a href="https://fokus-afrika.de/tag/syrien/">Syrien</a>. Mauretanien unterstütze internationale Bemühungen zur Frage der Westsahara. Er sprach sich für ein verhandeltes Ende des Krieges zwischen <a href="https://fokus-afrika.de/tag/russland/">Russland</a> und der Ukraine aus. Er begrüßte die Friedensabkommen zwischen <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/ostafrika/ruanda/">Ruanda</a> und der <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/zentralafrika/dr-kongo/">Demokratischen Republik Kongo</a> sowie zwischen <a href="https://fokus-afrika.de/tag/indien/">Indien</a> und Pakistan.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Minister Ould Merzoug plädierte für gerechtere und wirksamere globale Governance in Politik, Wirtschaft und Gesundheit. Menschenwürde müsse Vorrang haben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Er bat um stärkere internationale Unterstützung für Entwicklungsländer. Schwerpunkte seien Ernährungssicherheit, Klimaanpassung, Schuldenfragen und die Agenda 2030. Mauretanien starte Projekte zur Energiewende und nachhaltigen Entwicklung. Dazu zähle ein hybrides Erneuerbaren-Kraftwerk. Das Land bekämpfe Desertifikation und schütze Biodiversität. Es bereite die Teilnahme an der COP30 vor, um Emissionsminderungen und Anpassungsfinanzierung voranzubringen. Er verband diese Vorhaben mit einem Bekenntnis zu Multilateralismus und ausgewogener UN-Reform. Ziel sei das Vertrauen in die Vereinten Nationen zu stärken und nachhaltige Entwicklung zu ermöglichen.</p>



<blockquote class="twitter-tweet"><p lang="en" dir="ltr">Had a constructive exchange with H.E. Mohamed Salem Ould Merzoug <a href="https://twitter.com/MS_Merzoug?ref_src=twsrc%5Etfw">@MS_Merzoug</a>, Minister for Foreign Affairs of African Cooperation and Mauritanians Abroad. We discussed issues of religious intolerance &amp; explored potential collaboration in addressing Islamophobia. <a href="https://t.co/bDXWB5OESp">pic.twitter.com/bDXWB5OESp</a></p>&mdash; Miguel Ángel Moratinos (@MiguelMoratinos) <a href="https://twitter.com/MiguelMoratinos/status/1971212262145917150?ref_src=twsrc%5Etfw">September 25, 2025</a></blockquote> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>
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<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/mauretaniens-aussenminister-ould-merzoug-mit-kurzem-input-bei-der-un-generalversammlung/">Mauretaniens Außenminister Ould Merzoug mit kurzem Input bei der UN-Generalversammlung</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Präsident Rajoelina hebt Wirtschaftsinitiativen hervor</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/praesident-rajoelina-hebt-wirtschaftsinitiativen-hervor/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Sep 2025 15:41:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Internationale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[Madagaskar]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Infrastruktur]]></category>
		<category><![CDATA[SADC]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[UN]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Madagaskars Präsident Andry Nirina Rajoelina stellte bei seiner Rede vor der UN-Generalversammlung die Fortschritte seines Landes in den&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fpraesident-rajoelina-hebt-wirtschaftsinitiativen-hervor%2F&amp;action_name=Pr%C3%A4sident%20Rajoelina%20hebt%20Wirtschaftsinitiativen%20hervor&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Madagaskars Präsident Andry Nirina Rajoelina stellte bei seiner Rede vor der UN-Generalversammlung die Fortschritte seines Landes in den vergangenen fünf Jahren heraus. </p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-nationale-entwicklung-und-infrastrukturprojekte"><span id="nationale-entwicklung-und-infrastrukturprojekte">Nationale Entwicklung und Infrastrukturprojekte</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">„Madagaskar, wie viele afrikanische Länder, verfügt über reiche, reichlich vorhandene natürliche Ressourcen; dennoch war unsere Entwicklung zu lange langsam“, erklärte er. Seine Regierung habe mit gezielten Maßnahmen die Modernisierung vorangetrieben: Der Bau der ersten Autobahn des Landes, die Modernisierung des Transportsystems sowie die Errichtung von Tausenden Wohnungen seien Teil dieser Transformation. Auch im landwirtschaftlichen Bereich werde verstärkt auf Mechanisierung gesetzt, um Armut zu bekämpfen.</p>



<h4 class="wp-block-heading" id="h-energie-und-wirtschaftspolitik"><span id="energie-und-wirtschaftspolitik">Energie- und Wirtschaftspolitik</span></h4>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="700" height="474" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/b5c921b9-f9ff-446d-ac8f-794655fc33a7.avif" alt="" class="wp-image-20197 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/b5c921b9-f9ff-446d-ac8f-794655fc33a7.avif 700w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/b5c921b9-f9ff-446d-ac8f-794655fc33a7-300x203.avif 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/b5c921b9-f9ff-446d-ac8f-794655fc33a7-380x257.avif 380w" sizes="(max-width: 700px) 100vw, 700px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Ein zentrales Ziel sei die Energiewende: Bis 2028 soll der Anteil erneuerbarer Energien auf 70 Prozent steigen. Dafür werde das Land seine umfangreichen Kapazitäten in Solar-, Wind- und Wasserkraft nutzen. Zudem verwies Rajoelina auf die Errichtung von Industrie- und Gewerbeparks, die die wirtschaftliche Diversifizierung unterstützen sollen.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Als amtierender Vorsitzender der <a href="https://fokus-afrika.de/tag/sadc/">Entwicklungsgemeinschaft des südlichen Afrika (SADC)</a> hob er die Bedeutung des <strong>African Growth and Opportunity Act (AGOA)</strong> hervor, das 14 Mitgliedstaaten Zugang zum US-Markt ermöglicht. Dieses Programm sichere allein in der SADC-Region 358.000 Arbeitsplätze, vor allem in der Textilindustrie. Eine Nichtverlängerung hätte „ernste soziale Konsequenzen“ und gefährde die Perspektiven tausender junger Menschen. Jährlich exportiere die SADC Waren im Wert von über 11 Milliarden US-Dollar in die USA.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-klimawandel-und-schutz-der-natur"><span id="klimawandel-und-schutz-der-natur">Klimawandel und Schutz der Natur</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Rajoelina bezeichnete Madagaskar als „Sanctuary of Nature“. Gleichzeitig sei das Land besonders von Naturkatastrophen betroffen: Zyklone träfen häufiger und mit größerer Zerstörungskraft, während Überschwemmungen Ernten vernichteten und Einkommen bedrohten. Daher forderte er Klimagerechtigkeit und erinnerte die Industrienationen an ihre Zusagen für Anpassungsfinanzierung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Madagaskar habe ein massives Wiederaufforstungsprogramm gestartet, bei dem jährlich Millionen Bäume gepflanzt werden. Das Land sei zudem der „G-Zero“-Koalition beigetreten, deren Mitglieder Klimaneutralität anstreben. „Unsere Ambition ist es, unsere Wälder wiederherzustellen und die grüne und blaue Wirtschaft zu entwickeln“, sagte er.</p>



<blockquote class="twitter-tweet"><p lang="en" dir="ltr">H.E. Andry Nirina Rajoelina, President of the Republic of Madagascar 🇲🇬<a href="https://twitter.com/UN?ref_src=twsrc%5Etfw">@UN</a> <a href="https://twitter.com/hashtag/GeneralDebate?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#GeneralDebate</a><br>🔗Access the recording and transcript of the statement here: <a href="https://t.co/arctNXPgBr">https://t.co/arctNXPgBr</a><a href="https://twitter.com/hashtag/UNJournal?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#UNJournal</a> <a href="https://twitter.com/hashtag/UNGA80?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#UNGA80</a><br>© UN Photo/Laura Jarriel <a href="https://t.co/FYTbTFedd2">pic.twitter.com/FYTbTFedd2</a></p>&mdash; Journal of the United Nations (@Journal_UN_ONU) <a href="https://twitter.com/Journal_UN_ONU/status/1970997906762236329?ref_src=twsrc%5Etfw">September 24, 2025</a></blockquote> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>



<p class="wp-block-paragraph">Angesichts einer demografischen Entwicklung, die nicht mit dem Wirtschaftswachstum Schritt halte, betonte er auch die Ausweitung von Programmen zur Familienplanung. Darüber hinaus kündigte er an, dass Madagaskar mehrere tausend Quadratmeter Büroflächen für ein erweitertes UN-Büro zur Verfügung stellen werde.</p>
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		<item>
		<title>Somalischer Minister für Klimawandel trifft deutschen Botschafter Sebastian Groth</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/somalischer-minister-fuer-klimawandel-trifft-deutschen-botschafter-sebastian-groth/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Jan 2025 20:29:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Institutionelle Beziehungen]]></category>
		<category><![CDATA[Somalia]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[Klima]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der somalische Minister für Umwelt und Klimawandel, Bashir Mohamed Jama, traf sich heute in Nairobi mit dem deutschen&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fsomalischer-minister-fuer-klimawandel-trifft-deutschen-botschafter-sebastian-groth%2F&amp;action_name=Somalischer%20Minister%20f%C3%BCr%20Klimawandel%20trifft%20deutschen%20Botschafter%20Sebastian%20Groth&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/somalischer-minister-fuer-klimawandel-trifft-deutschen-botschafter-sebastian-groth/">Somalischer Minister für Klimawandel trifft deutschen Botschafter Sebastian Groth</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Der somalische Minister für Umwelt und Klimawandel, Bashir Mohamed Jama, traf sich heute in Nairobi mit dem deutschen Botschafter in Somalia, Sebastian Groth, um über eine vertiefte bilaterale Zusammenarbeit bei der Bekämpfung des Klimawandels und anderer Umweltprobleme zu sprechen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das <a href="https://sonna.so/en/somali-minister-of-environment-engages-in-high-level-talks-with-german-ambassador/">Treffen</a>, an dem auch der somalische Botschafter in Kenia, Jabriil Ibrahim Cabdlle, teilnahm, betonte die Notwendigkeit gemeinsamer Anstrengungen in den Bereichen Klimaanpassung und Umweltmanagement. Beide Seiten unterstrichen die Bedeutung internationaler Partnerschaften, um widerstandsfähige Strategien und nachhaltige Entwicklung zu fördern.</p>



<h3 id="sebastian-groth-will-engagement-fuer-nachhaltige-entwicklung-unterstuetzen" class="wp-block-heading">Sebastian Groth will Engagement für nachhaltige Entwicklung unterstützen</h3>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="720" height="474" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/01/FB_IMG_1737029333772.jpg" alt="" class="wp-image-13534 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/01/FB_IMG_1737029333772.jpg 720w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/01/FB_IMG_1737029333772-300x198.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/01/FB_IMG_1737029333772-380x250.jpg 380w" sizes="(max-width: 720px) 100vw, 720px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Botschafter Sebastian Groth bekräftigte Deutschlands Unterstützung für die Umweltinitiativen Somalias und erklärte: „Deutschland ist entschlossen, Somalia in seinen Bemühungen zur Bekämpfung des Klimawandels und zum Schutz der Umwelt zu unterstützen. Unsere fortgesetzte Zusammenarbeit wird nachhaltigen Fortschritt für kommende Generationen ermöglichen.“</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Gespräche wurden von hochrangigen Diplomaten der deutschen Botschaft sowie von Experten aus dem somalischen Umweltministerium begleitet. Die Diskussionen umfassten Themen wie die Förderung nachhaltiger Praktiken, den Schutz natürlicher Ressourcen und den Aufbau widerstandsfähiger Infrastrukturen angesichts der Herausforderungen des Klimawandels.</p>



<h3 id="staerkung-der-bilateralen-beziehungen" class="wp-block-heading">Stärkung der bilateralen Beziehungen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Dieses hochrangige Treffen markiert einen wichtigen Schritt zur Vertiefung der Beziehungen zwischen <a href="https://fokus-afrika.de/category/politik/innen-und-aussenpolitik/ostafrika/somalia/">Somalia</a> und Deutschland. Die verstärkte Zusammenarbeit steht im Einklang mit globalen Bemühungen zur Bekämpfung des Klimawandels und zur Erhaltung der Umwelt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Somalia sieht sich als eines der am stärksten von den Auswirkungen des Klimawandels betroffenen Länder einer Vielzahl von Herausforderungen gegenüber, darunter zunehmende Dürreperioden und der Verlust natürlicher Lebensräume. Durch Partnerschaften wie diese soll das Land dabei unterstützt werden, nachhaltige Lösungen zu entwickeln und seine Widerstandsfähigkeit zu stärken.</p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/somalischer-minister-fuer-klimawandel-trifft-deutschen-botschafter-sebastian-groth/">Somalischer Minister für Klimawandel trifft deutschen Botschafter Sebastian Groth</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Tunesien: Umweltschutz als nationale Priorität</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/tunesien-umweltschutz-als-nationale-prioritaet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Jan 2025 17:34:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tunesien]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Präsident]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Präsident der Republik Tunesien, Kaïs Saïed, hat die Bedeutung des Umweltschutzes als kollektive Verantwortung aller Bürger betont.&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ftunesien-umweltschutz-als-nationale-prioritaet%2F&amp;action_name=Tunesien%3A%20Umweltschutz%20als%20nationale%20Priorit%C3%A4t&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/tunesien-umweltschutz-als-nationale-prioritaet/">Tunesien: Umweltschutz als nationale Priorität</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Der Präsident der Republik <a href="https://fokus-afrika.de/category/politik/innen-und-aussenpolitik/nordafrika/tunesien/">Tunesien</a>, Kaïs Saïed, hat die Bedeutung des Umweltschutzes als kollektive Verantwortung aller Bürger betont. In einem Treffen mit dem Regierungschef am 8. Januar 2025 hob er hervor, dass der Erhalt einer gesunden Umwelt nicht nur von öffentlichen Institutionen abhängt, sondern auch von der aktiven Beteiligung der Bevölkerung, um den öffentlichen Raum nachhaltig zu gestalten.</p>



<h3 id="institutionen-und-mechanismen-verbesserungsbedarf" class="wp-block-heading">Institutionen und Mechanismen: Verbesserungsbedarf</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Kaïs Saïed kritisierte die unzureichende Leistung einiger Umweltbehörden, die trotz erheblicher staatlicher Mittel keine spürbaren Ergebnisse erzielen. „Eine gesunde Umwelt erfordert funktionierende Institutionen“, betonte der Präsident. Dabei wies er darauf hin, dass staatliche Strukturen nicht mehr mit veralteten Praktiken arbeiten können, die bereits zur Unzufriedenheit und Protesten in der Bevölkerung geführt haben.</p>



<h4 id="nachhaltige-loesungen-energie-aus-abfaellen" class="wp-block-heading">Nachhaltige Lösungen: Energie aus Abfällen</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Eine der zentralen Empfehlungen des Präsidenten ist die Förderung der Energiegewinnung aus Abfällen. Er verwies auf internationale Beispiele, die belegen, dass dies eine effektive und nachhaltige Lösung sein kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am Tag nach dem Treffen folgte eine Ministerratssitzung, bei der ein 20-Punkte-Programm zur Verbesserung der Umweltgovernance verabschiedet wurde. Dieses Programm umfasst Maßnahmen zur Abfallbewirtschaftung, zur Reduzierung von Plastikmüll und zur Förderung öffentlicher und privater Partnerschaften bei der Einrichtung neuer Abfallverwertungsanlagen.</p>



<h3 id="20-punkte-strategie-fuer-besseren-umweltschutz" class="wp-block-heading">20-Punkte-Strategie für besseren Umweltschutz</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Strategie des Ministerrats umfasst folgende Schwerpunkte:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Abfallmanagement:</strong> Verbesserung der Abfallentsorgung und des Recyclingsystems.</li>



<li><strong>Förderung von Biogas:</strong> Bau von Anlagen zur Biogasproduktion und Kompostierungsstationen.</li>



<li><strong>Reduzierung von Einwegplastik:</strong> Umsetzung eines Gesetzes zur Einschränkung der Produktion und Verteilung von Plastiktüten.</li>



<li><strong>Optimierung von Deponien:</strong> Bessere Verwaltung öffentlicher Abfalldeponien durch Kooperationen zwischen öffentlichem und privatem Sektor.</li>



<li><strong>Verwaltungsreform:</strong> Vereinfachung der Genehmigungsverfahren für umweltfreundliche Projekte.</li>
</ol>



<h4 id="erfolge-und-herausforderungen" class="wp-block-heading">Erfolge und Herausforderungen</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Bereits im Oktober 2024 fand eine Konferenz der regionalen und lokalen Umweltbehörden statt, um die Fortschritte im Abfallmanagement zu bewerten. Dabei wurden zahlreiche Probleme identifiziert, darunter ineffiziente Abfallentsorgung und mangelnde Recyclingkapazitäten. Die Ergebnisse dieser Konferenz flossen in die neue Umweltstrategie ein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Präsident Saïed betonte, dass Umweltschutz nicht allein durch Gesetze oder staatliche Programme erreicht werden kann. Es sei entscheidend, dass die Bürger sich als Mitverantwortliche für den öffentlichen Raum verstehen und entsprechend handeln. Nur durch kollektives Engagement könne eine saubere und nachhaltige Umwelt gewährleistet werden.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Notfallprojekt gegen Klimafolgen gestartet</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/notfallprojekt-gegen-klimafolgen-gestartet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 17 Nov 2024 18:56:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Burundi]]></category>
		<category><![CDATA[Klima]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Schutzmaßnahmen für Bujumbura und Umgebung - finanziert von der Weltbank.<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fnotfallprojekt-gegen-klimafolgen-gestartet%2F&amp;action_name=Notfallprojekt%20gegen%20Klimafolgen%20gestartet&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Mit einem Budget von 113 Millionen US-Dollar, bereitgestellt durch die Weltbank, hat <a href="https://fokus-afrika.de/category/politik/innen-und-aussenpolitik/ostafrika/burundi/">Burundi</a> ein ehrgeiziges Notfallprojekt zur urbanen Resilienz ins Leben gerufen. Ziel ist es, kritische Infrastrukturen zu schützen und wiederherzustellen, Uferbereiche am Tanganjikasee abzusichern sowie überflutete Gebiete zu reinigen und zu rehabilitieren. Insgesamt sollen etwa 985.000 Einwohner in Bujumbura direkt profitieren, während auch hydrologische Messsysteme und Frühwarnsysteme für rund eine Million Menschen in der Region verbessert werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der ständige Sekretär des Ministeriums für Infrastruktur, Egide Nijimbere, erklärte beim offiziellen Start des Projekts: „Dieses Notfallprojekt ist als Notfallmaßnahme konzipiert, um dringend benötigte Lösungen für die von Überschwemmungen betroffenen Gebiete bereitzustellen.“ Besonders stark betroffen sind Gebiete wie Gatumba, das während der Regenzeit regelmäßig überflutet wird.</p>



<h4 id="fokus-auf-resilienz-und-praevention" class="wp-block-heading">Fokus auf Resilienz und Prävention</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Das Projekt soll nicht nur die Folgen der verheerenden Überschwemmungen der Jahre 2023–2024 bewältigen, sondern auch die Stadt widerstandsfähiger gegenüber zukünftigen Überschwemmungen machen. Nach Angaben der Weltbank-Expertin Catalina Marulanda hat die Intensität und Häufigkeit urbaner Überschwemmungen in Afrika seit 2020 stark zugenommen. Bujumbura ist dabei von vier Arten von Überschwemmungen betroffen: Regen-, Fluss-, Küsten- und Sturzfluten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Die klimabedingten Veränderungen verstärken diese Risiken erheblich“, erklärte Marulanda. Deshalb sei ein Maßnahmenpaket erforderlich, das sowohl technische als auch naturbasierte Lösungen umfasst. Zu den priorisierten Ansätzen gehören:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Strukturelle und nicht-strukturelle Maßnahmen</strong> zur Hochwasserprävention,</li>



<li><strong>Datengestützte Risikoplanung</strong>,</li>



<li><strong>Koordination zwischen Regierungsbehörden</strong> zur Förderung einer nachhaltigen Stadtentwicklung.</li>
</ul>



<h4 id="langfristige-umsetzung" class="wp-block-heading">Langfristige Umsetzung</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Das Notfallprojekt, das vom Ministerium für Infrastruktur, Ausstattung und sozialen Wohnungsbau geleitet wird, ist auf fünf Jahre angelegt und soll bis zum 31. Juli 2029 abgeschlossen sein. Es wird neben der direkten Schadensbewältigung auch langfristige Planungen fördern, um die betroffenen Gebiete resilienter zu machen und zukünftige Kosten und Verluste zu minimieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Laut der Weltbank wird das Vorhaben ein Modellprojekt für den Umgang mit urbanen Überschwemmungen in der Region darstellen. Gleichzeitig verweist das Ministerium darauf, dass umfangreiche Studien erforderlich sind, um die komplexen Herausforderungen in stark gefährdeten Gebieten wie Gatumba umfassend zu bewältigen.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Deep Dive: Afrikanische Beteiligung bei der COP29</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/deep-dive-afrikanische-beteiligung-bei-der-cop29/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Nov 2024 09:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Eritrea]]></category>
		<category><![CDATA[Guinea-Bissau]]></category>
		<category><![CDATA[Internationale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[Marokko]]></category>
		<category><![CDATA[Mauretanien]]></category>
		<category><![CDATA[Ruanda]]></category>
		<category><![CDATA[Senegal]]></category>
		<category><![CDATA[Somalia]]></category>
		<category><![CDATA[1]]></category>
		<category><![CDATA[5]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Klima]]></category>
		<category><![CDATA[Präsident]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[UN]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://fokus-afrika.de/?p=12518</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die 29. UN-Klimakonferenz (COP29) in Baku, Aserbaidschan, versammelt eine Vielzahl von afrikanischen Ländern, die ihre Forderungen und Schwerpunkte im Kampf gegen den Klimawandel verstärken.<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fdeep-dive-afrikanische-beteiligung-bei-der-cop29%2F&amp;action_name=Deep%20Dive%3A%20Afrikanische%20Beteiligung%20bei%20der%20COP29&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/deep-dive-afrikanische-beteiligung-bei-der-cop29/">Deep Dive: Afrikanische Beteiligung bei der COP29</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Afrikas Engagement bei der COP29 ist von entscheidender Bedeutung, da der Kontinent besonders von den Folgen des Klimawandels betroffen ist, obwohl er nur einen kleinen Anteil an den globalen Emissionen ausmacht. Die afrikanischen Staaten fordern daher dringend mehr finanzielle Unterstützung auf der <a href="https://cop29.az/en/home">Konferenz</a> und eine gerechtere Verteilung der Ressourcen, um ihre Anpassungs- und Milderungsstrategien umzusetzen.</p>



<h3 id="eritrea-fokus-auf-nationale-anpassungsstrategien" class="wp-block-heading"><strong>Eritrea: Fokus auf nationale Anpassungsstrategien</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/category/politik/innen-und-aussenpolitik/ostafrika/eritrea/">Eritrea</a> ist bei der COP29 von Minister Tesfay Gebreselasie, Minister für Land, Wasser und Umwelt, vertreten. In seiner Ansprache betonte die Delegation die Dringlichkeit, dass die internationalen Klimafinanzierungsströme stärker in die nationalen Anpassungsstrategien investiert werden müssen. Eritrea betont insbesondere die Bedeutung der technischen und finanziellen Ressourcen, um langfristige Lösungen für die Anpassung an den Klimawandel zu entwickeln, die sowohl nachhaltig als auch lokal angepasst sind.</p>



<h3 id="ruanda-klimafinanzierung-und-verantwortung-fuer-emissionen" class="wp-block-heading"><strong>Ruanda: Klimafinanzierung und Verantwortung für Emissionen</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Präsident Paul Kagame, der die Ruandische Delegation leitet, hob in seiner Rede die unzureichende Klimafinanzierung als Hauptproblematik für Afrika hervor. </p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/11/01JCGS08TAQGTNA933SC4F2APS-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-12520 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/11/01JCGS08TAQGTNA933SC4F2APS-1024x683.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/11/01JCGS08TAQGTNA933SC4F2APS-300x200.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/11/01JCGS08TAQGTNA933SC4F2APS-768x512.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/11/01JCGS08TAQGTNA933SC4F2APS-1536x1024.jpg 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/11/01JCGS08TAQGTNA933SC4F2APS-380x253.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/11/01JCGS08TAQGTNA933SC4F2APS-800x533.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/11/01JCGS08TAQGTNA933SC4F2APS-1160x773.jpg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/11/01JCGS08TAQGTNA933SC4F2APS.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/category/politik/innen-und-aussenpolitik/ostafrika/ruanda/">Ruanda</a> fordert eine ernsthafte Verpflichtung der internationalen Gemeinschaft, die in der Vergangenheit gemachten Finanzversprechen zu erfüllen und eine gerechtere Verteilung der Klimagelder sicherzustellen. </p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph"> Kagame unterstrich, dass Afrika am wenigsten für die globalen Emissionen verantwortlich sei und daher eine faire Entschädigung für seine Klima-bezogenen Beiträge fordere.</p>



<h3 id="mauretanien-aufforstung-und-anpassungsstrategien" class="wp-block-heading"><strong>Mauretanien: Aufforstung und Anpassungsstrategien</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/category/politik/innen-und-aussenpolitik/westafrika/mauretanien/">Mauretanien</a>, vertreten durch Präsident Mohamed Ould Cheikh El Ghazouani und seine Minister für Energie und Umwelt, hat seinen Fokus auf Aufforstung und den Schutz der natürlichen Ressourcen gelegt. Das Land fordert von der internationalen Gemeinschaft mehr Unterstützung für die Wiederherstellung seines Waldbestands und die Umsetzung von Anpassungsstrategien, die den Klimawandel auf lokaler Ebene abmildern. Der mauretanische Pavillon bei der COP29 stellt konkrete Projekte vor, die mit finanzieller Unterstützung zur Stärkung der Resilienz des Landes beitragen sollen.</p>



<h3 id="senegal-klimafinanzierung-und-verlust-und-schadenfonds" class="wp-block-heading"><strong>Senegal: Klimafinanzierung und Verlust- und Schadenfonds</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/category/politik/innen-und-aussenpolitik/westafrika/senegal/">Senegal</a> ist auf der COP29 mit einer Vielzahl von &#8220;Side-Events&#8221; präsent, die den Fokus auf Klimafinanzierung und den Fonds für Verlust und Schäden legen. Während der Konferenz diskutiert Senegal unter anderem die Rolle von Afrika im internationalen Klimafinanzen und fordert eine Erhöhung der Mittel, die an die am stärksten betroffenen Länder ausgezahlt werden, um Verluste und Schäden infolge von Klimakatastrophen zu decken. Insbesondere die Themen &#8220;Markt für Kohlenstoffemissionen&#8221; und &#8220;Transparenz in der Klimafinanzierung&#8221; werden von senegalesischen Experten intensiv diskutiert.</p>





<h3 id="marokko-klimawandel-und-erneuerbare-energien" class="wp-block-heading"><strong>Marokko: Klimawandel und erneuerbare Energien</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/category/politik/innen-und-aussenpolitik/nordafrika/marokko/">Marokko</a> setzt bei der COP29 ein starkes Zeichen durch seinen Beitrag zur Bekämpfung des Klimawandels und die Förderung erneuerbarer Energien. Der Minister für Energie, Aziz Akhannouch, betonte die Bemühungen des Landes, 40% seiner Elektrizität aus erneuerbaren Quellen zu beziehen, mit dem Ziel, bis 2030 eine Quote von 52% zu erreichen. Marokko fordert eine verstärkte internationale Zusammenarbeit im Bereich der erneuerbaren Energien, um Afrikas Energiebedarf nachhaltig zu decken und gleichzeitig die Klimaziele zu erreichen.</p>



<h3 id="somalia-notwendigkeit-von-mehr-klimafinanzierung" class="wp-block-heading"><strong>Somalia: Notwendigkeit von mehr Klimafinanzierung</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/category/politik/innen-und-aussenpolitik/ostafrika/somalia/">Somalia</a> ist ein weiteres Land, das auf der COP29 auf die Notwendigkeit einer stärkeren Klimafinanzierung hinweist. Der stellvertretende Ministerpräsident von Somalia, Salah Jama, betonte, dass das Land aufgrund wiederholter Dürren und unvorhersehbarer Überschwemmungen stark unter den Auswirkungen des Klimawandels leidet, jedoch nur einen minimalen Anteil an den globalen Klimafinanzen erhält. Somalia fordert, dass mehr Mittel für Anpassungs- und Milderungsstrategien zur Verfügung gestellt werden, um den Teufelskreis von Klimakrisen zu durchbrechen.</p>



<h3 id="cote-divoire-schutz-des-waldes-und-internationale-unterstuetzung" class="wp-block-heading"><strong>Côte d&#8217;Ivoire: Schutz des Waldes und internationale Unterstützung</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">In seiner Rede auf der COP29 betonte der Minister für Wasser und Wälder der <a href="https://fokus-afrika.de/category/politik/innen-und-aussenpolitik/westafrika/cote-divoire/">Côte d&#8217;Ivoire</a>, Laurent Tchagba, die Notwendigkeit, den Waldbestand des Landes zu schützen und wiederherzustellen. Côte d&#8217;Ivoire appelliert an internationale Partner, die nötige finanzielle Unterstützung zu leisten, um das Waldprogramm des Landes zu fördern und damit einen Beitrag zur globalen Klimabekämpfung zu leisten. Besonders das Thema &#8220;Forstwirtschaft und Klimaschutz&#8221; wird von der Ivorischen Delegation intensiv vorangetrieben.</p>



<h3 id="gabun-multilaterale-zusammenarbeit-und-klimaanpassung" class="wp-block-heading"><strong>Gabun: Multilaterale Zusammenarbeit und Klimaanpassung</strong></h3>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/11/01JCJ1P2CK4J1JR7RJZ5BEE0AK-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-12521 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/11/01JCJ1P2CK4J1JR7RJZ5BEE0AK-1024x683.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/11/01JCJ1P2CK4J1JR7RJZ5BEE0AK-300x200.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/11/01JCJ1P2CK4J1JR7RJZ5BEE0AK-768x512.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/11/01JCJ1P2CK4J1JR7RJZ5BEE0AK-1536x1024.jpg 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/11/01JCJ1P2CK4J1JR7RJZ5BEE0AK-380x253.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/11/01JCJ1P2CK4J1JR7RJZ5BEE0AK-800x533.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/11/01JCJ1P2CK4J1JR7RJZ5BEE0AK-1160x773.jpg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/11/01JCJ1P2CK4J1JR7RJZ5BEE0AK.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/category/politik/innen-und-aussenpolitik/zentralafrika/gabun/">Gabun</a> ist durch den Übergangs-Vizepräsidenten Joseph Owondault Berre vertreten und setzt bei der COP29 auf multilaterale Zusammenarbeit. Das Land betont die Notwendigkeit, die internationale Gemeinschaft stärker in die Umsetzung von Anpassungsstrategien einzubeziehen, die den lokalen Gegebenheiten entsprechen. </p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Das Land fordert mehr Investitionen in die Biodiversität und die nachhaltige Nutzung seiner natürlichen Ressourcen.</p>



<h3 id="guinea-bissau-multilateralismus-und-klimafonds" class="wp-block-heading"><strong>Guinea-Bissau: Multilateralismus und Klimafonds</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/category/politik/innen-und-aussenpolitik/westafrika/guinea-bissau/">Guinea-Bissau</a>, vertreten durch Präsident Umaro Sissoco Embaló, setzt auf Multilateralismus als Schlüssel für eine erfolgreiche Klimapolitik. In seiner Rede bei der Eröffnung der COP29 forderte er die internationale Gemeinschaft auf, die Klimafonds gerecht zu verteilen und Afrika als besonders verletzliche Region stärker zu unterstützen. Guinea-Bissau plädiert für den Ausbau von Programmen zur Anpassung und Resilienz, die durch internationale Partnerschaften unterstützt werden sollen.</p>



<h3 id="finanzierung-und-zusammenarbeit-bestimmen-die-cop29" class="wp-block-heading">Finanzierung und Zusammenarbeit bestimmen die COP29</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die afrikanischen Länder bringen auf der COP29 klare Forderungen und Schwerpunkte ein, die auf ihre spezifischen Bedürfnisse und Herausforderungen zugeschnitten sind. Die Finanzierung bleibt Schlüsselthema. Die Delegationen setzen auf eine verstärkte internationale Zusammenarbeit, um die ambitionierten Klimaziele zu erreichen und die Widerstandsfähigkeit des Kontinents gegen die Folgen des Klimawandels zu stärken.</p>
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		<title>Äthiopien treibt den Wandel im Bergbau voran</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/aethiopien-treibt-den-wandel-im-bergbau-voran/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Oct 2024 07:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Äthiopien]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Rohstoffe]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Bergbausektor Äthiopiens birgt ein enormes Potenzial, das bisher aufgrund verschiedener Herausforderungen nur unzureichend ausgeschöpft wurde.<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Faethiopien-treibt-den-wandel-im-bergbau-voran%2F&amp;action_name=%C3%84thiopien%20treibt%20den%20Wandel%20im%20Bergbau%20voran&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Dazu zählen regulatorische Probleme, die weit verbreitete Praxis des handwerklichen Bergbaus, Umweltbedenken und ein Mangel an Investitionen. Doch nun plant die äthiopische Regierung, den Sektor grundlegend zu modernisieren und dabei sowohl wirtschaftliche als auch ökologische Vorteile zu maximieren.</p>



<h4 id="herausforderungen-des-traditionellen-bergbaus" class="wp-block-heading">Herausforderungen des traditionellen Bergbaus</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Der handwerkliche Bergbau in <a href="https://fokus-afrika.de/category/politik/innen-und-aussenpolitik/ostafrika/athiopien/">Äthiopien</a> ist historisch geprägt von informellen Strukturen, geringem Regelungsrahmen und veralteten Techniken. Traditionelle Bergleute verwenden einfache Werkzeuge, was zu ineffizienter Rohstoffgewinnung und erheblichen Umweltschäden führen kann. Diese informellen Praktiken haben oft illegale Aktivitäten zur Folge, die die natürlichen Ressourcen des Landes ausbeuten und dabei erhebliche soziale und ökologische Schäden verursachen. In einigen Regionen kam es zu gravierender <strong>Landdegradation</strong>, Wasserverschmutzung und der Vertreibung von Gemeinden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zudem hat der Aufstieg des illegalen Bergbaus die Probleme verschärft. „Diese Praktiken haben nicht nur zu Umweltzerstörung geführt, sondern auch zu Biodiversitätsverlust und sozialen Konflikten“, so der äthiopische Minister für Bergbau, Million Mathewos, in einem <a href="https://press.et/herald/?p=104448">Interview</a> mit der <strong>Ethiopian Press Agency</strong>. Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken, hat Äthiopien den Übergang zum modernen Bergbau eingeleitet, der Nachhaltigkeit, Legalität und Gemeinwohl in den Vordergrund stellt.</p>



<h4 id="modernisierung-des-bergbaus-ein-strategischer-schritt" class="wp-block-heading">Modernisierung des Bergbaus: Ein strategischer Schritt</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Das äthiopische Ministerium für Bergbau plant, die traditionellen Bergbaumethoden durch moderne Produktionstechniken zu ersetzen. In enger Zusammenarbeit mit verschiedenen Partnern und internationalen Akteuren wird daran gearbeitet, die Effizienz der Rohstoffgewinnung zu steigern und gleichzeitig die ökologischen Auswirkungen zu minimieren. „Die Nutzung fortschrittlicher Ausrüstung ist entscheidend, um sowohl den Produktionsabfall als auch den Arbeitsaufwand zu reduzieren“, erklärte Mathewos. Diese Umstellung soll nicht nur die Produktionseffizienz verbessern, sondern auch die Qualität der gewonnenen Mineralien erhöhen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Äthiopien verfügt über reiche Vorkommen an Mineralien, darunter Gold, Schmucksteine und Baustoffe, die bisher hauptsächlich durch handwerklichen Bergbau gewonnen wurden. Durch die geplanten Reformen, die auf bessere Maschinen und Technologien setzen, sollen die Minenarbeiter in die Lage versetzt werden, ihre Erträge zu steigern und gleichzeitig die Umweltauswirkungen zu reduzieren.</p>



<h4 id="reformen-im-bergbausektor-ein-wirtschaftlicher-impuls" class="wp-block-heading">Reformen im Bergbausektor: Ein wirtschaftlicher Impuls</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Der äthiopische Bergbausektor hat in den letzten sechs Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen. Die jüngsten Reformen haben das Wachstum des Sektors gefördert und neue wirtschaftliche Möglichkeiten eröffnet. Laut dem Ministerium wurde für das laufende Geschäftsjahr ein ehrgeiziges Ziel von 8,6 Tonnen Goldproduktion festgelegt. Beeindruckend ist, dass bereits in den ersten drei Monaten des Jahres 70 Prozent dieses Ziels erreicht wurden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Neben der Steigerung der Produktion geht es den Reformen auch darum, die rechtlichen Rahmenbedingungen zu verbessern. „Der Bergbausektor war lange Zeit unterbewertet, aber dank der Bemühungen der Regierung sehen wir nun ein erhebliches Wachstum in diesem Bereich“, so der Staatsminister. Das Ziel ist es, die wirtschaftlichen Vorteile durch die Exporterträge zu maximieren und gleichzeitig sicherzustellen, dass die lokalen Produzenten von ihren Rohstoffen profitieren.</p>



<h4 id="der-kampf-gegen-illegalen-bergbau" class="wp-block-heading">Der Kampf gegen illegalen Bergbau</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Trotz der Fortschritte stellen illegale Bergbauaktivitäten weiterhin eine erhebliche Herausforderung dar. In vielen abgelegenen Gebieten ist die Durchsetzung von Vorschriften schwierig, was den Erfolg der Modernisierungsbemühungen gefährdet. Die Regierung ist sich jedoch bewusst, dass die Aufklärung und Sensibilisierung der lokalen Gemeinden eine Schlüsselrolle spielt. „Wir müssen die Menschen über die Vorteile des legalen Bergbaus und die Risiken des illegalen Bergbaus informieren“, betonte Mathewos.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Darüber hinaus hat die Regierung strengere&nbsp;<strong>Lizenzierungsverfahren</strong>&nbsp;eingeführt, die sicherstellen sollen, dass Bergbauunternehmen sowohl ökologische Standards einhalten als auch soziale Verantwortung übernehmen. Diese neuen Regelungen sollen nicht nur die Umwelt schützen, sondern auch sicherstellen, dass die lokalen Gemeinschaften vom Bergbau durch die Schaffung von Arbeitsplätzen und die Entwicklung der Infrastruktur profitieren.</p>



<h4 id="nachhaltigkeit-und-umweltschutz-im-mittelpunkt" class="wp-block-heading">Nachhaltigkeit und Umweltschutz im Mittelpunkt</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Ein zentrales Anliegen der äthiopischen Regierung ist es, die Umweltauswirkungen des Bergbaus zu minimieren und gleichzeitig die betroffenen Gebiete zu rehabilitieren. Dies umfasst umfassende Programme zur&nbsp;<strong>Wiederherstellung von Land</strong>, die für die Wiederbelebung der Ökosysteme und die Unterstützung der lokalen Gemeinden von entscheidender Bedeutung sind. Die Regierung investiert in Aufforstungsprogramme, Projekte zur&nbsp;<strong>Bodensanierung</strong>&nbsp;und den Aufbau von&nbsp;<strong>Schutzgebieten</strong>, um die Folgen vergangener Bergbauaktivitäten zu mildern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zudem arbeitet die äthiopische Regierung mit internationalen Organisationen und Nichtregierungsorganisationen zusammen, um nachhaltige Bergbaupraktiken zu fördern und die Bergbaugebiete zu rehabilitieren. Diese Partnerschaften bringen technisches Fachwissen und innovative Ansätze im Bereich des&nbsp;<strong>Umweltmanagements</strong>&nbsp;nach Äthiopien.</p>



<h4 id="zukunftsaussichten-ein-nachhaltiger-und-wachsender-bergbausektor" class="wp-block-heading">Zukunftsaussichten: Ein nachhaltiger und wachsender Bergbausektor</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Die äthiopische Regierung bleibt optimistisch, dass die aktuellen Reformen und die Modernisierung des Bergbausektors zu einer&nbsp;<strong>nachhaltigen wirtschaftlichen Entwicklung</strong>&nbsp;beitragen werden. Durch die Umstellung auf moderne Techniken und die Einbindung der lokalen Gemeinschaften legt das Land den Grundstein für ein zukunftsfähiges und verantwortungsvolles Bergbauwesen. „Unser Ziel ist es, das wirtschaftliche Potenzial Äthiopiens zu maximieren und gleichzeitig den ökologischen Fußabdruck zu minimieren“, erklärte der Staatsminister.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>EU: Der Hafen von Dschibuti von Interesse</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/eu-der-hafen-von-dschibuti-von-interesse/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 12 Oct 2024 08:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dschibuti]]></category>
		<category><![CDATA[EU]]></category>
		<category><![CDATA[Handel]]></category>
		<category><![CDATA[Logistik]]></category>
		<category><![CDATA[Maritime Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Dschibuti will seine internationale Rolle in der maritimen Wirtschaft durch eine enge Zusammenarbeit mit der Europäischen Union stärken.<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Feu-der-hafen-von-dschibuti-von-interesse%2F&amp;action_name=EU%3A%20Der%20Hafen%20von%20Dschibuti%20von%20Interesse&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Im Rahmen eines Treffens zwischen dem Präsidenten der Behörde für Häfen und Freizonen von <a href="https://fokus-afrika.de/category/wirtschaft/wirtschaftsnachrichten/ostafrika-wirtschaftsnachrichten/dschibuti-wirtschaftsnachrichten/">Dschibuti</a> (<a href="https://dpfza.gov.dj">APZFD</a>), Aboubaker Omar Hadi, und einer Delegation der Europäischen Friedensfazilität (FEP), angeführt von Krystian Spodaryk, dem Leiter der Abteilung für Politik, Presse und Information der Europäischen Union in Dschibuti, standen zentrale ökologische und wirtschaftliche Fragen im Mittelpunkt.</p>



<h4 id="schutz-der-meeresoekosysteme-im-roten-meer" class="wp-block-heading">Schutz der Meeresökosysteme im Roten Meer</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Die zunehmende Bedeutung des Roten Meeres und der Bab-el-Mandeb-Straße für den weltweiten Seehandel bringt auch ökologische Herausforderungen mit sich. Laut Meldungen der Nachrichtenagentur ADI äußerte sich Aboubaker Omar Hadi besorgt über die jüngsten Ölverschmutzungen, die eine ernsthafte Bedrohung für die maritime Biodiversität darstellen. „Ölverschmutzungen sind eine unmittelbare Bedrohung für die Flora und Fauna des Roten Meeres“, so Hadi. Er betonte, dass die Notwendigkeit gemeinsamer internationaler Anstrengungen zur Eindämmung der Umweltrisiken dringlicher denn je sei.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Rahmen der Gespräche schlug die Hafenbehörde von Dschibuti konkrete Maßnahmen vor, um die Umweltbelastungen zu verringern. Dazu gehört der Bau von Infrastrukturen zur Entsorgung von Schiffsabfällen, die den internationalen Umweltstandards entsprechen sollen. Diese Initiative zielt darauf ab, den maritimen Verkehr nachhaltiger zu gestalten und gleichzeitig das Risiko weiterer Verschmutzungen zu minimieren.</p>



<h4 id="dschibuti-als-schluesselfigur-im-globalen-handel" class="wp-block-heading">Dschibuti als Schlüsselfigur im globalen Handel</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Neben den ökologischen Aspekten spielen die geopolitische Lage und die Bedeutung Dschibuti für den internationalen Handel eine zentrale Rolle. Aufgrund seiner strategischen Lage zwischen Afrika, Asien und Europa ist das Land ein unverzichtbarer Knotenpunkt im weltweiten Seehandel. Die freie Durchfahrt von Schiffen durch das Rote Meer und die Bab-el-Mandeb-Straße gewährleistet die Stabilität der globalen Handelsströme.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Europäische Union unterstützt diese Bemühungen nach <a href="https://www.adi.dj/index.php/site/Plus/12363">Informationen der Nachrichtenagentur ADI</a> im Rahmen ihrer Friedensfazilität und steht Dschibuti als wichtiger Partner zur Seite, um die Sicherheit und den freien Handel in der Region zu gewährleisten.</p>



<h4 id="staerkung-der-wirtschaftlichen-partnerschaften" class="wp-block-heading">Stärkung der wirtschaftlichen Partnerschaften</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Die Zusammenarbeit zwischen Dschibuti und der Europäischen Union erstreckt sich jedoch nicht nur auf ökologische und sicherheitspolitische Fragen, sondern auch auf die Förderung wirtschaftlicher Partnerschaften. Bei einem Treffen im Mai in Brüssel stellte Aboubaker Omar Hadi mehrere Projekte vor, die nun konkrete Früchte tragen. Seitdem haben sich zehn europäische Unternehmen in den Freizonen Dschibuti niedergelassen, darunter Unternehmen aus Deutschland, Frankreich, Norwegen und Finnland.</p>
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		<item>
		<title>Deutschlands Beitrag zur internationalen Klimafinanzierung</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/deutschlands-beitrag-zur-internationalen-klimafinanzierung/</link>
					<comments>https://fokus-afrika.de/deutschlands-beitrag-zur-internationalen-klimafinanzierung/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Sep 2024 11:59:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Institutionelle Beziehungen]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Klima]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://fokus-afrika.de/?p=11472</guid>

					<description><![CDATA[<p>Deutschland hat auch im Jahr 2023 erneut seinen fairen Anteil an der internationalen Klimafinanzierung geleistet und damit seine Zusagen zur Unterstützung von Schwellen- und Entwicklungsländern erfüllt. Dies geht aus einem Bericht der Bundesregierung hervor, der heute an die EU-Kommission übermittelt wurde. <img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fdeutschlands-beitrag-zur-internationalen-klimafinanzierung%2F&amp;action_name=Deutschlands%20Beitrag%20zur%20internationalen%20Klimafinanzierung&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/deutschlands-beitrag-zur-internationalen-klimafinanzierung/">Deutschlands Beitrag zur internationalen Klimafinanzierung</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Der deutsche Beitrag beläuft sich auf insgesamt 9,9 Milliarden Euro, wobei 5,7 Milliarden Euro direkt aus dem Staatshaushalt stammen. Diese Mittel wurden gezielt für Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel und den Klimaschutz bereitgestellt.</p>



<h4 id="deutschland-als-verlaesslicher-partner-im-globalen-klimaschutz" class="wp-block-heading">Deutschland als verlässlicher Partner im globalen Klimaschutz</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Bundesentwicklungsministerin Svenja Schulze betonte die Bedeutung Deutschlands im internationalen Klimaschutz: „Deutschland ist und bleibt ein verlässlicher Partner. Der Klimawandel lässt sich nur stoppen, wenn weltweit gemeinsam daran gearbeitet wird. Besonders die Anpassung an den Klimawandel ist von zentraler Bedeutung, damit Menschen ihre Lebensgrundlagen erhalten können.“ Schulze verwies zudem auf die kommende Weltklimakonferenz und betonte die Notwendigkeit, dass auch Länder, die bisher keine klassischen Geber waren, sich stärker engagieren. Hierzu könnte ein brasilianischer Vorschlag, die Ultrareichen global zu besteuern, eine Lösung darstellen.</p>



<h4 id="investitionen-in-die-energiewende-und-klimainfrastruktur" class="wp-block-heading">Investitionen in die Energiewende und Klimainfrastruktur</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Ein erheblicher Teil der deutschen Klimafinanzierung fließt in bilaterale Klimaprojekte, die in enger Absprache mit Partnerländern vereinbart werden. Zu den wichtigsten Bereichen gehören der Ausbau erneuerbarer Energien, die Verbesserung der Energieeffizienz und der Schutz von Wäldern. So wurden 2023 neue Klimapartnerschaften mit Brasilien, Kolumbien, Côte d’Ivoire und mehreren westlichen Balkanstaaten geschlossen.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile" style="grid-template-columns:29% auto"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="553" height="720" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/09/553px-Robert_Habeck_at_Washington_D.C.jpg" alt="" class="wp-image-11474 size-full"/></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck hob die Rolle Deutschlands bei der Unterstützung von Entwicklungsländern hervor: „Es geht darum, die Länder des Globalen Südens in die Lage zu versetzen, ihre Klimaziele zu erreichen. Deutschlands Beitrag zur internationalen Klimafinanzierung ist dabei ein wichtiger Hebel, um Investitionen in erneuerbare Energien und nachhaltige Infrastrukturen zu erleichtern.“</p>
</div></div>



<h4 id="erfolge-und-herausforderungen-in-der-klimafinanzierung" class="wp-block-heading">Erfolge und Herausforderungen in der Klimafinanzierung</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Die deutsche Klimafinanzierung setzt sich aus verschiedenen Komponenten zusammen, darunter Haushaltsmittel, Kredite und private Investitionen, die mit öffentlichen Mitteln mobilisiert wurden. Im Jahr 2023 wurden 5,7 Milliarden Euro aus dem Bundeshaushalt bereitgestellt – eine leichte Reduktion im Vergleich zum Vorjahr. Dennoch gelang es, durch die staatliche KfW-Bank und die Deutsche Investitions- und Entwicklungsgesellschaft (DEG) vermehrt Kredite für klimafreundliche Projekte zu vergeben. Besonders in der Zusammenarbeit mit Südafrika konnten so dringend notwendige Investitionen in die Energiewende ermöglicht werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Neben den bilateralen Partnerschaften leistet Deutschland auch Beiträge zu internationalen Fonds wie dem Grünen Klimafonds und dem Globalen Schutzschirm gegen Klimarisiken. Diese multilateralen Initiativen unterstützen Entwicklungsländer bei der Umsetzung ihrer Klimaziele.</p>



<h4 id="anpassung-an-den-klimawandel-als-zentraler-fokus" class="wp-block-heading">Anpassung an den Klimawandel als zentraler Fokus</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Rund 43 Prozent der deutschen Klimafinanzierung wurden 2023 für Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel verwendet. Dies entspricht etwa 2,4 Milliarden Euro. Die Bundesregierung ist auf einem guten Weg, ihren Beitrag zur internationalen Verdoppelung der Anpassungsfinanzierung bis 2025 zu erfüllen. Diese Mittel sind entscheidend, um Länder zu unterstützen, die besonders stark von den Auswirkungen des Klimawandels betroffen sind.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Marokko setzt auf Multilateralismus</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Sep 2024 11:19:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Marokko]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Geopolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Sahara]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[UN]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Aziz Akhannouch, Regierungschef von Marokko, betonte auf der 79. Generalversammlung der Vereinten Nationen in New York die unerschütterliche Unterstützung seines Landes für die Initiativen des UN-Generalsekretärs zur Bewältigung globaler Herausforderungen. <img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fmarokko-setzt-auf-multilateralismus%2F&amp;action_name=Marokko%20setzt%20auf%20Multilateralismus&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/marokko-setzt-auf-multilateralismus/">Marokko setzt auf Multilateralismus</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Er hob die Unsicherheiten hervor, die an die Stelle der einst durch die Vereinten Nationen gestärkten kollektiven Sicherheit getreten sind, und verwies auf Krisen im Bereich Konsum, Produktion, Governance, gesellschaftliche Strukturen und den Klimawandel. <strong>&#8220;Der Klimawandel hat eine neue Realität geschaffen&#8221;</strong>, erklärte Akhannouch und stellte die Frage, ob der Multilateralismus an seine Grenzen gestoßen sei.</p>



<h2 id="marokkos-rolle-im-multilateralismus" class="cnvs-block-section-heading cnvs-block-section-heading-1727263074326 halignleft" >
	<span class="cnvs-section-title">
		<span>Marokkos Rolle im Multilateralismus</span>
	</span>
</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Trotz dieser Herausforderungen betonte Akhannouch, dass Marokko fest am Multilateralismus festhalte und diesen als Kern seiner Diplomatie betrachtet. Er erklärte, Marokko setze sich für Kooperation mit seinen Partnern ein und arbeite an der Entwicklung wirksamer Rahmenbedingungen zur Bewältigung von Sicherheits- und Entwicklungsproblemen. Dabei gehe es dem Land nicht um kurzfristige Opportunitäten, sondern um nachhaltige Lösungen.</p>


<p><iframe src='https://cdnapisec.kaltura.com//p/2503451/embedPlaykitJs/uiconf_id/47917953?iframeembed=true&#038;entry_id=1_o59wyac5' style="width: 528px; height: 297px" allowfullscreen webkitallowfullscreen mozAllowFullScreen allow="autoplay *; fullscreen *; encrypted-media *" frameborder="0"></iframe></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>&#8220;Multilateralismus braucht neuen Schwung und Reformen&#8221;</strong>, führte Akhannouch weiter aus. Alle Teile der Gesellschaft, einschließlich Frauen und Jugend, müssten in die Entwicklung von Lösungsansätzen einbezogen werden. Dies habe der Gipfel der Generalversammlung eindrucksvoll gezeigt. Besonders Afrika, das stark von den Folgen des Klimawandels betroffen sei, müsse von der internationalen Gemeinschaft unterstützt werden, obwohl der Kontinent nur einen geringen Beitrag zu den Ursachen geleistet habe.</p>



<h2 id="innovative-finanzierungsmechanismen-fuer-afrika" class="cnvs-block-section-heading cnvs-block-section-heading-1727262925965 halignleft" >
	<span class="cnvs-section-title">
		<span>Innovative Finanzierungsmechanismen für Afrika</span>
	</span>
</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Akhannouch sprach sich für innovative Finanzierungsmechanismen aus, um die Schuldenkrise und die finanziellen Einschränkungen afrikanischer Staaten zu lösen.&nbsp;<strong>&#8220;Reformen der internationalen Finanzarchitektur sind notwendig, damit Entwicklungsländer die Finanzierung erhalten, die es ihnen ermöglicht, ihre Wirtschaft zu erholen&#8221;</strong>, forderte er. Marokko arbeite als Vorsitzender der &#8220;Gruppe der Freunde der Länder mit mittlerem Einkommen&#8221; daran, Lösungen zu entwickeln, die diesen Staaten wirtschaftlich helfen könnten.</p>



<h2 id="initiativen-fuer-frieden-und-entwicklung-in-afrika" class="cnvs-block-section-heading cnvs-block-section-heading-1727262921832 halignleft" >
	<span class="cnvs-section-title">
		<span>Initiativen für Frieden und Entwicklung in Afrika</span>
	</span>
</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Marokko spiele eine zentrale Rolle bei der Bekämpfung des Terrorismus und bei der Förderung von sozialer Gerechtigkeit. Akhannouch verwies auf die&nbsp;<strong>Atlantische Initiative</strong>, die den Sahel-Staaten – Burkina Faso, Mali, Niger und Tschad – Zugang zum Atlantik verschaffen soll. Diese Initiative solle die Region integrieren und sei ein Pfeiler für Frieden, Entwicklung und Sicherheit. Darüber hinaus arbeite Marokko mit Nigeria zusammen, um die Entwicklung vieler afrikanischer Länder voranzutreiben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Hinblick auf die Lösung regionaler Konflikte betonte Akhannouch die Unterstützung Marokkos für die Bemühungen des UN-Generalsekretärs, die politischen Runden Tische zur&nbsp;<strong>Lösung des Sahara-Konflikts</strong>&nbsp;wiederzubeleben.&nbsp;<strong>&#8220;Wir setzen uns für eine realistische politische Lösung in der Region ein&#8221;</strong>, so der Regierungschef.</p>



<h2 id="unterstuetzung-durch-die-internationale-gemeinschaft" class="cnvs-block-section-heading cnvs-block-section-heading-1727262897219 halignleft" >
	<span class="cnvs-section-title">
		<span>Unterstützung durch die internationale Gemeinschaft</span>
	</span>
</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Autonomieplan Marokkos sei die einzige realistische Grundlage für eine Einigung. Eine politische Lösung würde neue Perspektiven für Entwicklung in der gesamten Region eröffnen, erklärte er.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Akhannouch hob die <strong>wachsende internationale Unterstützung für Marokkos Souveränität über die Sahara</strong> und für die Autonomieinitiative hervor. Diese internationale Dynamik sende eine klare Botschaft an alle Beteiligten, dass es Zeit sei, den politischen Prozess voranzutreiben.</p>



<h2 id="naher-osten-und-un-reformen" class="cnvs-block-section-heading cnvs-block-section-heading-1727262913000 halignleft" >
	<span class="cnvs-section-title">
		<span>Naher Osten und UN-Reformen</span>
	</span>
</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Zu den Entwicklungen im Nahen Osten äußerte sich Akhannouch besorgt über die ernste Lage im besetzten palästinensischen Gebiet seit Ende des letzten Jahres. Er rief zu einer Lösung auf, die zu Frieden in Gaza und einem dauerhaften Frieden in der Region führen könne. Marokko stehe in&nbsp;<strong>Solidarität mit dem Libanon</strong>&nbsp;und respektiere dessen territoriale Integrität.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In Bezug auf Reformen bei den Vereinten Nationen forderte Akhannouch, dass die internationale Gemeinschaft&nbsp;<strong>&#8220;unsere Arbeitsmethoden überdenken&#8221;</strong>&nbsp;müsse, da die Organisation vor ihrem 80-jährigen Bestehen stehe und dringend Reformen benötige.&nbsp;<strong>&#8220;Die Vereinten Nationen tragen eine kollektive Verantwortung&#8221;</strong>, betonte er abschließend.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>79. UN-Generalversammlung: Premierminister Amadou Oury Bah vertritt das Land</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/79-un-generalversammlung-premierminister-amadou-oury-bah-vertritt-das-land/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 21 Sep 2024 12:13:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Guinea]]></category>
		<category><![CDATA[Internationale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[Diplomatie]]></category>
		<category><![CDATA[Regierung]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[UN]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Republik Guinea wird bei der 79. ordentlichen Sitzung der Generalversammlung der Vereinten Nationen durch Premierminister Amadou Oury Bah vertreten.<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2F79-un-generalversammlung-premierminister-amadou-oury-bah-vertritt-das-land%2F&amp;action_name=79.%20UN-Generalversammlung%3A%20Premierminister%20Amadou%20Oury%20Bah%20vertritt%20das%20Land&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Dieser leitet die guineische Delegation, nachdem Präsident Mamadi Doumbouya ihn offiziell mit dieser Aufgabe betraut hat. Wie aus einer Meldung der Nachrichtenagentur AGP Guinea hervorgeht, hat Bah gestern Nacht Conakry verlassen und wird an wichtigen Gesprächen teilnehmen, die sich um internationale Friedens- und Entwicklungsfragen drehen.</p>



<h2 id="schluesselaspekte-der-un-generalversammlung-fuer-guinea" class="cnvs-block-section-heading cnvs-block-section-heading-1726920604321 halignleft" >
	<span class="cnvs-section-title">
		<span>Schlüsselaspekte der UN-Generalversammlung für Guinea</span>
	</span>
</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Bei der diesjährigen Generalversammlung, die am 22. und 23. September mit dem &#8220;Summit of the Future&#8221; beginnt, wird die guineische Delegation voraussichtlich über bedeutende globale Themen sprechen, darunter Frieden, Stabilität und nachhaltige Entwicklung. Ein zentrales Anliegen Guineas ist laut den Meldungen der AGP Guinea der Schutz des „Massif du Fouta Djallon“, auch bekannt als das „Wasserschloss Westafrikas“. Der Premierminister plant, für internationale Unterstützung für dieses ökologische Juwel zu werben und die Rolle Guineas bei der Erhaltung dieser wichtigen Wasserressource hervorzuheben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Amadou Oury Bah äußerte sich kurz vor seiner Abreise aus Conakry zu den geplanten Gesprächen: „Wir werden die strategischen Interessen unseres Landes vertreten, vor allem in Fragen der Jugend, des Wassers und der Entwicklungszusammenarbeit.“ Dies erklärte Bah in einem Fernsehinterview, das von der AGP Guinea zitiert wurde.</p>



<h2 id="guineas-langfristige-ziele-und-die-rolle-in-der-globalen-politik" class="cnvs-block-section-heading cnvs-block-section-heading-1726920628152 halignleft" >
	<span class="cnvs-section-title">
		<span>Guineas langfristige Ziele und die Rolle in der globalen Politik</span>
	</span>
</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Neben der Frage des Umweltschutzes wird die guineische Delegation auch die Schaffung eines Internationalen Instituts für die Süd-Süd-Zusammenarbeit in Guinea vorantreiben. Diese Initiative, die von Präsident Doumbouya unterstützt wird, soll die Zusammenarbeit zwischen Entwicklungsländern fördern und Guineas Rolle in der globalen politischen Landschaft stärken. Laut AGP Guinea sei dies ein zentrales Anliegen, das auf internationaler Ebene mehr Gehör finden solle.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Amadou Oury Bah, der als Vertreter des Präsidenten spricht, wird außerdem auf den Friedensprozess in der Region und die Rolle Guineas als Stabilitätsfaktor eingehen. In seiner Rede bei der Generaldebatte der UN am 28. September will er die Vision eines Guinea vorstellen, das „seine Geschichte in die Hand nimmt und der Welt zeigt, dass es ein offenes, friedliches und stabiles Land ist“, wie die Nachrichtenagentur AGP berichtet.</p>



<h2 id="ein-land-im-wandel" class="cnvs-block-section-heading cnvs-block-section-heading-1726920632009 halignleft" >
	<span class="cnvs-section-title">
		<span>Ein Land im Wandel</span>
	</span>
</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Teilnahme Guineas an der Generalversammlung markiert einen weiteren Schritt in der internationalen Positionierung des Landes unter der Führung von Mamadi Doumbouya. In seinem letztjährigen Auftritt vor den Vereinten Nationen betonte Doumbouya die Notwendigkeit einer stärkeren internationalen Zusammenarbeit, und auch in diesem Jahr wird Guinea weiterhin eine aktive Rolle bei globalen Diskussionen spielen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Premierminister plant, zahlreiche bilaterale und multilaterale Treffen abzuhalten, um die Interessen Guineas in Bereichen wie wirtschaftliche Zusammenarbeit, Umweltpolitik und Frieden zu vertreten. Die Delegation umfasst dabei hochrangige Minister, darunter Außenminister Dr. Morissanda Kouyaté, Umweltministerin Mme Djami Diallo sowie Minister für Bildung und Frauenförderung.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>China schenkt Seychellen bis zu 150 neue Häuser</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 15 Sep 2024 13:16:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Seychellen]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[Infrastruktur]]></category>
		<category><![CDATA[Präsident]]></category>
		<category><![CDATA[Tourismus]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Präsident Ramkalawan kündigt Zusammenarbeit an: Strategische Partnerschaft mit China<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fchina-schenkt-seychellen-bis-zu-150-neue-haeuser%2F&amp;action_name=China%20schenkt%20Seychellen%20bis%20zu%20150%20neue%20H%C3%A4user&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die Seychellen erwarten die Lieferung von rund 135 bis 150 neuen Häusern aus China, wie Präsident Wavel Ramkalawan in seiner zweiten Live-Pressekonferenz des Jahres bekanntgab. Diese Ankündigung erfolgt im Kontext einer vertieften Kooperation zwischen beiden Ländern, die nach dem neunten Forum für China-Afrika-Kooperation (FOCAC) in Peking weiter gestärkt wurde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ramkalawan betonte, dass die Beziehungen zu China auf eine neue Ebene gehoben wurden: „Wir sind von einer bilateralen Partnerschaft zu einer strategischen Partnerschaft übergegangen. Das ist von großer Bedeutung.“ Neben dem Wohnungsbau betonte der Präsident auch, dass die Küstenwache der Seychellen bis Ende des Jahres ein neues Schiff erhalten werde, das für verschiedene maritime Sicherheitsaufgaben ausgestattet sein werde.</p>



<h2 id="multi-dimensional-vulnerability-index-mvi" class="cnvs-block-section-heading cnvs-block-section-heading-1726406005030 halignleft" >
	<span class="cnvs-section-title">
		<span><strong>Multi-dimensional Vulnerability Index (MVI)</strong></span>
	</span>
</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Präsident Ramkalawan äußerte zudem seine Zufriedenheit darüber, dass der Multi-dimensionale Verwundbarkeitsindex (MVI) endlich von der Europäischen Union anerkannt werde. Der Index sei besonders wichtig für kleine Inselentwicklungsländer wie die Seychellen, um Zugang zu günstigen Finanzierungen zu erhalten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Er hob auch die Notwendigkeit des Loss and Damage Fund hervor, der zur Unterstützung von Ländern dient, die besonders stark unter den Folgen des Klimawandels leiden. Gleichzeitig äußerte er seine Enttäuschung darüber, dass der Fonds freiwillig sei, was seiner Meinung nach zu einer mangelnden Nachhaltigkeit führen könnte. Daher unterstütze er die Forderung anderer Inselstaaten nach einer zusätzlichen Steuer für Länder, die für Umweltverschmutzung verantwortlich seien.</p>



<h2 id="assumption-island-projekt-und-umweltschutz" class="cnvs-block-section-heading cnvs-block-section-heading-1726406022736 halignleft" >
	<span class="cnvs-section-title">
		<span><strong>Assumption Island Projekt und Umweltschutz</strong></span>
	</span>
</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ein weiteres Thema, das Ramkalawan ansprach, war das Tourismusprojekt auf der Insel Assumption, das von Dritten als Bedrohung für das UNESCO-Weltnaturerbe Aldabra-Atoll dargestellt wurde. Ein Artikel in der britischen Zeitung „The Guardian“ hatte das Projekt als Gefahr für die Umwelt bezeichnet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ramkalawan nutzte die Gelegenheit, um diese Vorwürfe während der Pressekonferenz zu widerlegen und betonte, dass das Projekt alle notwendigen Umweltprüfungen durchlaufen werde. „Es handelt sich um Informationen von Dritten, die für den Artikel im Guardian verantwortlich sind. Wir haben an die UNESCO geschrieben und erklärt, dass die Seychellen auf allen Ebenen kooperieren und wir keinesfalls die Absicht haben, Aldabra zu schädigen. Im Gegenteil, wir wollen Aldabra fördern,“ sagte der Präsident.</p>



<h2 id="tourismusentwicklung" class="cnvs-block-section-heading cnvs-block-section-heading-1726406027463 halignleft" >
	<span class="cnvs-section-title">
		<span><strong>Tourismusentwicklung</strong></span>
	</span>
</h2>



<p class="wp-block-paragraph">In Bezug auf den Tourismus hob Ramkalawan hervor, dass die Besucherzahlen im Vergleich zum Vorjahr leicht gestiegen seien. Laut den Statistiken des National Bureau of Statistics seien bis zum 11. September 2024 insgesamt 236.265 Besucher auf den Seychellen angekommen, was einem Anstieg von 0,07 Prozent im Vergleich zu 2023 entspricht. Diese Schwankungen seien angesichts der zunehmenden Anzahl an Gästehäusern und Unterkünften im Land normal, so der Präsident.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Er wies darauf hin, dass der Tourismus eine gemeinsame Verantwortung aller Seychellen sei und verurteilte Berichte über Verbrechen gegen Touristen. <strong>Um den Tourismus weiter zu fördern, erwähnte Ramkalawan den neuen Direktflug zwischen den Seychellen und Chengdu, China, der von Sichuan Airlines betrieben wird.</strong> Dieser Flug, der im November 2024 offiziell gestartet wurde, sei ein wichtiger Schritt zur Stärkung der Tourismusbranche.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Tourismus ist der wichtigste Wirtschaftszweig der Seychellen, einer Gruppe von 115 Inseln im westlichen Indischen Ozean.</p>
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		<title>Sanierungsarbeiten im Feuchtgebiet Baie Ternay unterstützen ein gesünderes Meeresleben und Ökosystem</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Aug 2024 15:59:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Internationale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[Seychellen]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[UNDP]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eine Initiative zur Förderung gesunder Meereslebewesen und Ökosysteme von Feuchtgebieten durch die Sicherstellung des Wasserflusses in diesen Gebieten, um Verschmutzung zu verhindern, hat erste Anzeichen einer Erholung des Feuchtgebiets Baie Ternay im westlichen Teil der Hauptinsel Mahé gezeigt.<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fsanierungsarbeiten-im-feuchtgebiet-baie-ternay-unterstutzen-ein-gesunderes-meeresleben-und-okosystem%2F&amp;action_name=Sanierungsarbeiten%20im%20Feuchtgebiet%20Baie%20Ternay%20unterst%C3%BCtzen%20ein%20ges%C3%BCnderes%20Meeresleben%20und%20%C3%96kosystem&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die Sanierungsarbeiten, die darauf abzielen, das Süßwassermarschekosystem zu diversifizieren, indem Kanäle geöffnet, der Fluss- und Austausch von Salz- und Süßwasser verbessert und zusätzliche Lebensräume für verschiedene Arten geschaffen werden, wurden nach vier Monaten abgeschlossen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als Teil des Projekts „A Ridge to Reef Approach for the Integrated Management of Marine, Coastal, and Terrestrial Ecosystems in Seychelles“ der Regierung der Seychellen in Zusammenarbeit mit dem GEF und dem UNDP, zielen die Sanierungsarbeiten darauf ab, den Gesamtzustand des Baie Ternay Marine National Parks zu verbessern.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile" style="grid-template-columns:40% auto"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="296" height="400" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/08/Didier_Dogley_in_2015_cropped.jpg" alt="" class="wp-image-9218 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/08/Didier_Dogley_in_2015_cropped.jpg 296w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/08/Didier_Dogley_in_2015_cropped-222x300.jpg 222w" sizes="(max-width: 296px) 100vw, 296px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">„Das Feuchtgebiet war nicht gesund, weil es nur eine dominante Art beherbergte, was ein klares Zeichen dafür ist, dass das Gebiet nicht als gesundes Habitat fungieren konnte. Es gab auch Anzeichen für niedrige Sauerstoffwerte im Wasser, hypoxisches Wasser, in einigen Bereichen des Marschlands, was eine große Bedrohung für die Tierwelt darstellte“, erläuterte Didier Dogley, der als Berater das Projekt überwacht und früher Minister für Umwelt war.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Unter der Leitung von Dogley wurde ein 6.000 Quadratmeter großes Feuchtgebiet saniert.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">„Projekte wie dieses sind auf dem Papier leicht zu planen, aber das Endergebnis muss während der Arbeit angepasst werden. Zum Beispiel dachten wir, das Feuchtgebiet sei flach, aber in Cap Ternay war es anders“, fügte Dogley hinzu.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vorläufige hydrologische Studien, die vor Beginn des Projekts durchgeführt wurden, deuteten auch darauf hin, dass das Wasser in dem Gebiet teilweise verschmutzt war, was darauf hinwies, dass es sich nicht richtig austauschte. Um dieses Problem zu lösen, wurde ein 160 Meter langer Kanal gegraben, um den richtigen Wasserkreislauf zwischen den Hügeln und dem Meer zu erleichtern. Außerdem wurden Farne entfernt, um mehr Raum für einen besseren Wasserfluss zu schaffen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Da das Gebiet zum Baie Ternay Marine National Park gehört, haben wir sichergestellt, dass alle Gesetze und Vorschriften eingehalten wurden. Das Projekt ist reibungslos verlaufen und passt gut zu den Naturschutzbemühungen der SPGA“, erklärte Nassirah Dorby, die im Namen der Seychelles Parks and Gardens Authority (SPGA) sprach, einem Partner, der das Projekt ermöglichte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Baie Ternay Marine National Park befindet sich an der nordwestlichen Küste von Mahé im Bezirk Port Glaud und grenzt an den Morne Seychellois National Park. Der Park ist ein lebendiger nationaler Schatz mit einer Vielzahl von Ökosystemen, von Feuchtgebieten, Seegraswiesen, Schlickflächen, felsigen Küsten und Korallenriffen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Seit seiner Ausweisung als Marine National Park im Juni 1979 beherbergt Baie Ternay eine der größten flachen Seegraswiesen auf Mahé – der Hauptinsel des Seychellenarchipels im westlichen Indischen Ozean. Die Seegraswiesen fungieren als Kinderstube für viele Arten, darunter Tintenfische, die ein Grundnahrungsmittel für viele Fische darstellen, sowie als bevorzugter Rastplatz für den Federschwanz-Stachelrochen. Weitere im Park vorkommende Arten sind Zitronenhaie, Anemonenfische, Walhaie und Perlenblasen-Korallen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der nächste Sanierungsschritt sieht das Umpflanzen des Küstenmarsches mit einheimischen und endemischen Pflanzen vor. In Zusammenarbeit mit den Seychelles Prison Services sollen zusätzlich 6.000 Quadratmeter Farne in und um die Mangroven entfernt werden, um bessere Bedingungen für die Fortpflanzung, Ernte und Vermehrung neuer Mangroven-Setzlinge zu schaffen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Laut Dogley sind die Früchte der Projektarbeit bereits sichtbar, da verschiedene Meereslebewesen im Feuchtgebiet auftauchen und die positiven Auswirkungen der Sanierungsbemühungen signalisieren.</p>
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