Togos Präsident Gnassingbé will Beziehungen zur USA stärken

Togos Präsident des Ministerrates, Faure Essozimna Gnassingbé, hat einen Vertreter der US-Regierung zu Gesprächen über die bilaterale Zusammenarbeit in Lomé empfangen. Das Treffen fand am Freitag, 13. März 2026, im Rahmen eines Arbeitsbesuchs des stellvertretenden Unterstaatssekretärs im Büro für Bevölkerung, Flüchtlinge und Migration, Christian Jové Ehrhardt, statt. Im Mittelpunkt standen nach Angaben der Gesprächspartner die Beziehungen zwischen den Vereinigten Staaten und Togo sowie Möglichkeiten, diese Zusammenarbeit auszubauen. Ehrhardt bezeichnete die Beziehungen zwischen beiden Ländern als stark und verwies auf deren Kontinuität seit der Unabhängigkeit Togos.

US-Vertreter Christian Jové Ehrhardt will

Christian Jové Ehrhardt erklärte nach dem Gespräch, es sei sein erster Besuch in Togo. Wörtlich sagte er: „Ich hatte ein Treffen mit dem Präsidenten des Ministerrates. Wir haben über die sehr gute Zusammenarbeit zwischen den Vereinigten Staaten und Togo gesprochen. Das ist seit der Unabhängigkeit Togos eine sehr starke Beziehung. Wir haben geprüft, wie wir diese gute Zusammenarbeit zwischen unseren beiden Ländern vertiefen können.“

Gespräche über Partnerschaft und Migration

Nach Angaben der togolesischen Seite sprach der US-Vertreter mit Faure Gnassingbé über das Partnerschaftsverhältnis zwischen Washington und Lomé sowie über Mechanismen zur Stärkung dieser Zusammenarbeit. Der Besuch stand im Zusammenhang mit Migrationsfragen, für die Ehrhardt innerhalb des US-Außenministeriums zuständig ist.

Die Begegnung fällt in eine Phase, in der Togo und die Vereinigten Staaten ihre Zusammenarbeit in mehreren Politikfeldern fortführen. Genannt werden insbesondere wirtschaftliche, soziale und sicherheitspolitische Bereiche.

Sicherheitszusammenarbeit mit Blick auf die Savannenregion

Ein Schwerpunkt der Kooperation betrifft Fragen von Frieden und Sicherheit. Dabei wird auf das Notfallprogramm für die Savannenregion verwiesen, das im Rahmen des Stabilitätsmechanismus der Küstenstaaten unterstützt wird.

Diese Zusammenarbeit soll demnach zur Stärkung der Fähigkeiten der Verteidigungs- und Sicherheitskräfte im Kampf gegen Terrorismus und gewaltsamen Extremismus beitragen. In dem Zusammenhang ist auch eine militärische und sicherheitspolitische Kooperation auf kontinentaler Ebene vorgesehen, die unter dem Dach des United States Africa Command (AFRICOM), auf Deutsch des Afrika-Kommandos der Vereinigten Staaten, stehen soll.

Unterstützung in Gesundheit, Bildung und Regierungsführung

Washington unterstützt Lomé auch bei Projekten in den Bereichen Gesundheit, Bildung und Regierungsführung. Hinzu kommen der Ausbau wirtschaftlicher Beziehungen, des Handels und der Investitionen.

Washington unterstützt Lomé auch bei Projekten in den Bereichen Gesundheit, Bildung und Regierungsführung. Hinzu kommen der Ausbau wirtschaftlicher Beziehungen, des Handels und der Investitionen.

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