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Finanzen
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EU investiert 60 Millionen Euro in Cabo Verdes Küstenwache – auch Flugzeug und Luftstützpunkt geplant
Die EU baut ihre Sicherheitspartnerschaft mit Cabo Verde aus: 60 Millionen Euro fließen in Küstenwache und maritime Überwachung. Zum Paket gehören ein Flugzeug, ein Luftstützpunkt auf Sal und neue Infrastruktur auf São Vicente.
Bundesregierung zieht Sudan-Bilanz: 1,5 Milliarden Euro zugesagt
Fast 1,5 Milliarden Euro wurden bei der Berliner Sudan-Konferenz zugesagt. Deutschland richtet seine Diplomatie zugleich auf Ägypten, Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate.
Ibrahim Traoré kündigt neue Verfassung an – Burkina Faso entwickelt “eigene Demokratie”
Burkina Faso soll eine neue Verfassung und ein grundlegend verändertes politisches System erhalten. Staatschef Ibrahim Traoré stellt das bisherige Parteienmodell infrage und nennt zugleich neue Details zur gemeinsamen AES-Streitkraft und zum Verhältnis zu Frankreich.
Südafrika drängt auf globalen Kurswechsel gegen Ungleichheit
Die reichsten zehn Prozent besitzen rund 75 Prozent des weltweiten Vermögens, die ärmere Hälfte nur zwei Prozent. Südafrika will Ungleichheit stärker auf die UN-Agenda setzen und fordert zugleich Entlastung für hoch verschuldete afrikanische Staaten.
Nigeria zieht Lehren aus Boko-Haram-Krieg: Militärische Siege allein reichen nicht
Nigeria kämpft seit Jahren gegen Boko Haram und ISWAP. Vor der UN warnt Vizepräsident Kashim Shettima: Militärische Siege reichen nicht, solange Gewalt, fehlende Perspektiven und grenzüberschreitende Terrornetzwerke fortbestehen.
Elfenbeinküste warnt vor Sicherheitslücke in Afrika: Teurer Anti-Terror-Kampf wird zum Risiko
Terrorismus, organisierte Kriminalität und hohe Kosten für Sicherheitsoperationen belasten zahlreiche afrikanische Staaten. Die Elfenbeinküste fordert vor der UN mehr Unterstützung – besonders mit Blick auf den Sahel.
Äquatorialguinea stellt Migrationsfrage – und fordert USA und Kuba zu Frieden auf
Rohstoffe vor Ort verarbeiten, Industrie aufbauen und Arbeitsplätze schaffen: Äquatorialguinea fordert einen neuen wirtschaftlichen Ansatz für Afrika. Vor der UN verbindet Vizepräsident Nguema Obiang Mangue die Forderung ausdrücklich mit der internationalen Migrationsdebatte.
Liberias Präsident: “Finanzsystem kann nicht von Wenigen regiert werden!”
Liberia kennt den UN-Sicherheitsrat aus zwei Perspektiven: Einst entschied das Gremium über eine Friedensmission für das vom Bürgerkrieg zerstörte Land, heute sitzt Liberia selbst darin. Präsident Joseph Boakai fordert nun zwei ständige Afrika-Sitze mit allen Rechten: „Diese historische Ungerechtigkeit ist nicht länger hinnehmbar.“
Komoren verschärfen Mayotte-Streit mit Frankreich: „Unsere Souveränität steht nicht zum Verkauf“
Besonders verwies er auf die Folgen der Konflikte im Nahen Osten. Unterbrechungen wichtiger Handels- und Energierouten bedrohten Lebensmittel- und Energieversorgung von Staaten wie den Komoren, deren Wirtschaft stark von Importen abhängig sei.
Somalia fordert Machtverschiebung bei UN-Hilfe – alte Denkmuster gehören „auf den Müllhaufen der Geschichte“
Somalia will nicht länger als Staat behandelt werden, dessen Institutionen internationale Partner ersetzen müssen. Präsident Hassan Sheikh Mohamud fordert mehr Kontrolle über UN-Hilfe – und sagt, alte Vorstellungen über fehlende somalische Fähigkeiten gehörten „auf den Müllhaufen der Geschichte“.