Sambia und Tansania haben sich auf zusätzliche Maßnahmen zur Stärkung der Grenzsicherheit geeinigt. Am 27. Februar 2026 teilte das sambische Verteidigungsministerium mit, dass beide Länder Strategien zur Bekämpfung grenzüberschreitender organisierter Kriminalität verabschiedet haben.
Die Vereinbarungen wurden im Rahmen der vierten Sitzung der Gemeinsamen Ständigen Kommission für Verteidigung und Sicherheit in Arusha erzielt. Ziel ist es, die Zusammenarbeit bei Sicherheitsfragen entlang der gemeinsamen Grenze zu vertiefen.
Umsetzung vereinbarter Strategien angekündigt
Der Ständige Sekretär im sambischen Verteidigungsministerium, Maambo Haamaundu, erklärte zum Abschluss des Treffens der hochrangigen Beamten, die Umsetzung der beschlossenen Strategien werde Frieden und Sicherheit in beiden Ländern stärken. Sambia sei entschlossen, alle vereinbarten Maßnahmen umzusetzen.

Sein tansanischer Amtskollege im Innenministerium, Ally Gugu, würdigte die Zusammenarbeit der Präsidentin Tansanias, Samia Suluhu Hassan, und des sambischen Präsidenten Hakainde Hichilema. Beide Staatsoberhäupter hätten die traditionell guten bilateralen Beziehungen weiter vertieft.
Ministertreffen zwischen Sambia und Tansania geplant
Die Beratungen der hochrangigen Beamten sollen in ein Ministertreffen münden. Erwartet wird die Teilnahme der Verteidigungs- und Innenminister beider Länder, um die Beschlüsse offiziell zu bestätigen.
Nach Angaben des sambischen Verteidigungsministeriums konzentrieren sich die vereinbarten Maßnahmen auf die Eindämmung transnationaler organisierter Kriminalität entlang der Grenze. Weitere Details zu den konkreten Sicherheitsstrategien wurden nicht veröffentlicht.