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	<title>Burkina Faso | Wirtschaft | FOKUS AFRIKA</title>
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	<description>Nachrichten aus Afrika</description>
	<lastBuildDate>Wed, 14 Oct 2026 10:18:01 +0000</lastBuildDate>
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	<title>Burkina Faso | Wirtschaft | FOKUS AFRIKA</title>
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		<title>Burkina Faso setzt auf wirtschaftliche Eigenständigkeit – Regierung meldet Milliarden aus Gold und Bergbau</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/burkina-faso-setzt-auf-wirtschaftliche-eigenstaendigkeit-regierung-meldet-milliarden-aus-gold-und-bergbau/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Oct 2026 09:29:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Burkina Faso]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
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		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Landwirtschaft]]></category>
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		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>„Burkina Faso wird die Welt überraschen“, erklärt Wirtschaftsminister Nacanabo. Die Regierung meldet 3,8 Milliarden Euro Bergbaueinnahmen, steigende Goldproduktion und einen Entwicklungsplan über 55 Milliarden Euro. Doch die wirtschaftliche Eigenständigkeit bleibt mit ehrgeizigen Zielen verbunden.<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fburkina-faso-setzt-auf-wirtschaftliche-eigenstaendigkeit-regierung-meldet-milliarden-aus-gold-und-bergbau%2F&amp;action_name=Burkina%20Faso%20setzt%20auf%20wirtschaftliche%20Eigenst%C3%A4ndigkeit%20%E2%80%93%20Regierung%20meldet%20Milliarden%20aus%20Gold%20und%20Bergbau&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/burkina-faso-setzt-auf-wirtschaftliche-eigenstaendigkeit-regierung-meldet-milliarden-aus-gold-und-bergbau/">Burkina Faso setzt auf wirtschaftliche Eigenständigkeit – Regierung meldet Milliarden aus Gold und Bergbau</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Burkina Fasos Regierung will den wirtschaftlichen Umbau des Landes verstärkt aus eigenen Einnahmen finanzieren und hat neue Zahlen zu Bergbau, Landwirtschaft und Energieversorgung vorgelegt. Die Ergebnisse wurden während der nationalen Aktionswochen vom 2. bis 16. Oktober 2026 in Ouagadougou vorgestellt. Nach Regierungsangaben flossen zwischen 2022 und 2025 rund 3,8 Milliarden Euro aus dem Bergbausektor an den Staat. Wirtschaftsminister Aboubakar Nacanabo sieht darin einen Beleg für den Kurs der Regierung unter Präsident Ibrahim Traoré und erklärte, Burkina Faso werde „die Welt überraschen“.</p>



<h2 id="h-wirtschaftsplan-sieht-investitionen-von-55-milliarden-euro-vor" class="wp-block-heading"><span id="wirtschaftsplan-sieht-investitionen-von-55-milliarden-euro-vor">Wirtschaftsplan sieht Investitionen von 55 Milliarden Euro vor</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Regierung verfolgt eine Wirtschaftsstrategie, die auf der stärkeren Nutzung nationaler Ressourcen, dem Ausbau der heimischen Produktion und einer geringeren Abhängigkeit von ausländischer Finanzierung beruht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Grundlage ist der im Januar 2026 verabschiedete Entwicklungsplan RELANCE für die Jahre 2026 bis 2030. Das Programm hat ein geplantes Gesamtvolumen von umgerechnet rund 55,2 Milliarden Euro. Fast zwei Drittel davon sollen aus eigenen staatlichen und nationalen Finanzierungsquellen stammen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Regierung strebt ein durchschnittliches Wirtschaftswachstum von 7,2 Prozent jährlich an. Gleichzeitig soll die Armutsquote bis 2030 von 43,2 auf 35 Prozent sinken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei einem öffentlichen Bürgerdialog verwies Finanzminister Nacanabo auf Fortschritte beim Ausbau der Sicherheitskräfte sowie beim Bau von Hochschulgebäuden und medizinischen Einrichtungen. Infrastrukturprojekte würden inzwischen teilweise innerhalb eines Jahres abgeschlossen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zur Finanzierung staatlicher Aufgaben gehört auch eine Abgabe von einem Prozent auf Löhne und Gehälter. Seit Januar brachte sie dem Staat nach Angaben des Ministers umgerechnet rund 44,2 Millionen Euro ein. Nacanabo verteidigte die Abgabe und erklärte, ihre Fortführung werde zur Verbesserung der Lage beitragen.</p>



<h2 id="h-goldproduktion-erreicht-94-tonnen" class="wp-block-heading"><span id="goldproduktion-erreicht-94-tonnen">Goldproduktion erreicht 94 Tonnen</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Besonders der Bergbausektor spielt bei der staatlichen Einnahmenpolitik eine zentrale Rolle. Energieminister Yacouba Zabré Gouba bezifferte die direkten Einnahmen des Staates aus dem Sektor für die Jahre 2022 bis 2025 auf rund 3,8 Milliarden Euro.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Regierung hat ihre Kontrolle über die Bodenschätze mit einer Reform des Bergbaugesetzes von 2024 und der Gründung der staatlichen Bergbaubeteiligungsgesellschaft SOPAMIB ausgeweitet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Angaben des Ministers erreichte die Goldproduktion 2025 insgesamt 94 Tonnen, einschließlich der handwerklichen Förderung. <a href="https://fokus-afrika.de/burkina-faso-gold-und-weitere-vier-produkte-tragen-die-exporte/" data-type="post" data-id="23287">Die von der staatlichen Edelmetallgesellschaft SONASP erfasste Goldmenge sei von 457 Kilogramm im Jahr 2022 auf rund 40 Tonnen im Jahr 2025 gestiegen.</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/burkina-faso-eroeffnet-erste-goldraffinerie-traore-will-wertschoepfung-im-land-halten/" data-type="post" data-id="30367">Ouagadougou will zudem mehr Gold im Inland verarbeiten, nationale Reserven aufbauen und die geologische Erkundung ausweiten.</a> Auch die Verarbeitung anderer Rohstoffe soll verstärkt werden. Im Steinbruchsektor sind nach Regierungsangaben derzeit 40 Produktionsstandorte aktiv.</p>



<h2 id="h-landwirtschaft-soll-lebensmittelbedarf-selbst-decken" class="wp-block-heading"><span id="landwirtschaft-soll-lebensmittelbedarf-selbst-decken">Landwirtschaft soll Lebensmittelbedarf selbst decken</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">In der Landwirtschaft meldet die Regierung ebenfalls höhere Produktionsmengen. Nach Angaben von Wirtschaftsminister Nacanabo wurden mehr als sieben Millionen Tonnen Getreide geerntet. Präsident Traoré erklärte Anfang Oktober, dass die Reisproduktion erstmals eine Million Tonnen überschritten habe.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Damit decke die heimische Getreideproduktion rechnerisch mehr als den nationalen Bedarf, so die Regierung. Unabhängig überprüfte Angaben über die tatsächliche Versorgung der Bevölkerung liegen in den veröffentlichten Erklärungen nicht vor.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Traoré will die heimische Lebensmittelproduktion durch zusätzliche Landmaschinen, Bewässerungsanlagen, Saatgut und Düngemittel stärken. Gleichzeitig fordert er eine stärkere Verarbeitung landwirtschaftlicher Erzeugnisse im Land. Dazu zählen Baumwolle, Karité, Sesam, Mangos und tierische Produkte, die bislang teilweise unverarbeitet exportiert werden.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="700" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/10/HT7DLu4X0AE-x5D-1024x700.jpeg" alt="" class="wp-image-30717 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/10/HT7DLu4X0AE-x5D-1024x700.jpeg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/10/HT7DLu4X0AE-x5D-300x205.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/10/HT7DLu4X0AE-x5D-768x525.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/10/HT7DLu4X0AE-x5D-1536x1050.jpeg 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/10/HT7DLu4X0AE-x5D-2048x1400.jpeg 2048w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/10/HT7DLu4X0AE-x5D-380x260.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/10/HT7DLu4X0AE-x5D-800x547.jpeg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/10/HT7DLu4X0AE-x5D-1160x793.jpeg 1160w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Unter dem Motto „Alle für Made in Burkina“ ruft der Präsident Bevölkerung, Unternehmen und staatliche Einrichtungen dazu auf, heimische Erzeugnisse bevorzugt zu kaufen. Öffentliche Einrichtungen und Schulkantinen sollen ihre Lebensmittel verstärkt von lokalen Produzenten und Genossenschaften beziehen.</p>
</div></div>



<h2 id="h-stromkapazitat-steigt-landliche-versorgung-bleibt-begrenzt" class="wp-block-heading"><span id="stromkapazitaet-steigt-laendliche-versorgung-bleibt-begrenzt">Stromkapazität steigt, ländliche Versorgung bleibt begrenzt</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Auch im Energiesektor meldet das zuständige Ministerium einen Ausbau. Die installierte Stromerzeugungsleistung stieg demnach von 501 Megawatt im Jahr 2022 auf mehr als 812 Megawatt im Oktober 2026.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Elektrifizierungsgrad in ländlichen Gebieten erhöhte sich im selben Zeitraum von etwa sechs auf knapp zwölf Prozent. Damit verfügt weiterhin ein großer Teil der ländlichen Bevölkerung über keinen Stromanschluss.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bis 2030 strebt die Regierung eine installierte Leistung von rund 2.500 Megawatt an.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Gesundheitsbereich verwies Wirtschaftsminister Nacanabo auf die Fortführung kostenloser medizinischer Leistungen und eine Halbierung der Kosten für Computertomografie-Untersuchungen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die wirtschaftspolitischen Maßnahmen sind Teil der von Präsident Traoré ausgerufenen „Progressiven Volksrevolution“. Sie verbindet staatliche Investitionen und stärkere Kontrolle über nationale Ressourcen mit einer Kampagne für heimische Produktion und Konsum. Traoré will diese Politik auch innerhalb der Allianz der Sahelstaaten (AES) vorantreiben und den Handel zwischen Burkina Faso, Mali und Niger ausbauen.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Burkina Faso eröffnet erste Goldraffinerie – Traoré will Wertschöpfung im Land halten</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/burkina-faso-eroeffnet-erste-goldraffinerie-traore-will-wertschoepfung-im-land-halten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Sep 2026 18:27:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Burkina Faso]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[4]]></category>
		<category><![CDATA[Investitionen]]></category>
		<category><![CDATA[Produktion]]></category>
		<category><![CDATA[Rohstoffe]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Burkina Faso raffiniert erstmals Gold in einer eigenen nationalen Anlage. RAFFINOR-BF startet mit einer theoretischen Kapazität von 164 Tonnen pro Jahr – später sollen bis zu 515 Tonnen möglich sein.<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fburkina-faso-eroeffnet-erste-goldraffinerie-traore-will-wertschoepfung-im-land-halten%2F&amp;action_name=Burkina%20Faso%20er%C3%B6ffnet%20erste%20Goldraffinerie%20%E2%80%93%20Traor%C3%A9%20will%20Wertsch%C3%B6pfung%20im%20Land%20halten&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Burkina Faso hat seine erste Goldraffinerie in Betrieb genommen und will damit einen größeren Teil der Wertschöpfung seines wichtigsten Rohstoffs im eigenen Land halten. Präsident Ibrahim Traoré eröffnete die Anlage RAFFINOR-BF am Montag in Ouagadougou. Die Raffinerie kann in ihrer ersten Ausbaustufe theoretisch 164 Tonnen Gold pro Jahr verarbeiten und soll später auf 515 Tonnen erweitert werden. Der Staat verfolgt damit das Ziel, industriell und handwerklich gefördertes Gold künftig stärker im eigenen Land zu raffinieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Unser Ziel ist es nicht mehr, nur ein Land zu sein, das Rohstoffe fördert und ins Ausland bringt“, erklärte Traoré bei der Eröffnung. Burkina Faso wolle seine Metalle vor Ort raffinieren und „die gesamte Wertschöpfungskette im Land haben“.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Anlage entstand auf einem fünf Hektar großen Gelände im Süden der Hauptstadt. Zum Komplex gehören eine Schmelzanlage, ein Analyselabor, gesicherte Lagerbereiche und eine Einheit zur Schmuckherstellung. Auch die staatliche Gesellschaft für Edelstoffe SONASP hat dort ihren Sitz.</p>



<h2 id="h-11-milliarden-cfa-francs-fur-die-raffinerie" class="wp-block-heading"><span id="11-milliarden-cfa-francs-fuer-die-raffinerie">11 Milliarden CFA-Francs für die Raffinerie</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">In RAFFINOR-BF wurden mehr als elf Milliarden CFA-Francs investiert, umgerechnet rund 16,8 Millionen Euro. Das Kapital stammt vor allem vom burkinischen Staat über die SONASP sowie von privaten Partnern.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/burkina-faso-will-gold-eigenstandig-erschliesen/" data-type="post" data-id="11667">Der Grundstein für das Projekt war im November 2023 gelegt worden.</a> Im März 2024 genehmigte die damalige Übergangsregierung eine Beteiligung der SONASP von 51 Prozent an der Betreibergesellschaft MARENA RAFFINOR-BF. <a href="https://fokus-afrika.de/burkina-faso-gold-und-weitere-vier-produkte-tragen-die-exporte/" data-type="post" data-id="23287">Bereits damals begründete die Regierung das Projekt damit, den Export eines großen Teils des burkinischen Goldes in unverarbeitetem Zustand begrenzen zu wollen.</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die neue Anlage soll Gold mit einem Reinheitsgrad von mindestens 99,9 Prozent produzieren. Bei der Eröffnung wurden bereits die ersten Goldbarren raffiniert.</p>



<h2 id="h-kapazitat-soll-auf-515-tonnen-steigen" class="wp-block-heading"><span id="kapazitaet-soll-auf-515-tonnen-steigen">Kapazität soll auf 515 Tonnen steigen</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Mit zunächst 164 Tonnen jährlich liegt die technische Raffineriekapazität deutlich über der bisherigen jährlichen Goldförderung des Landes. Die angegebene Kapazität beschreibt daher die mögliche Verarbeitungsmenge der Anlage und nicht die tatsächlich verfügbare burkinische Goldproduktion.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/09/HTUU-pCWYAA08nN-1024x683.jpeg" alt="" class="wp-image-30369 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/09/HTUU-pCWYAA08nN-1024x683.jpeg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/09/HTUU-pCWYAA08nN-300x200.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/09/HTUU-pCWYAA08nN-768x512.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/09/HTUU-pCWYAA08nN-1536x1024.jpeg 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/09/HTUU-pCWYAA08nN-380x253.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/09/HTUU-pCWYAA08nN-800x534.jpeg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/09/HTUU-pCWYAA08nN-1160x774.jpeg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/09/HTUU-pCWYAA08nN.jpeg 1600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Eine zweite Ausbaustufe soll die theoretische Kapazität auf 515 Tonnen jährlich erhöhen. Die Regierung will die Anlage langfristig nicht nur zur Verarbeitung der heimischen industriellen und handwerklichen Förderung nutzen, sondern Burkina Faso auch als Raffineriestandort in <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/westafrika/" data-type="category" data-id="64">Westafrika</a> etablieren.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Minenminister Yacouba Zabré Gouba verbindet damit zugleich eine stärkere Kontrolle der Goldströme. Die Raffinierung im Land solle die Rückverfolgbarkeit verbessern, qualifizierte Arbeitsplätze schaffen und den Behörden eine bessere Kontrolle der Finanzströme ermöglichen. Auch Goldschmuggel, illegaler Handel und Geldwäsche sollen dadurch erschwert werden.</p>



<h2 id="h-regierung-setzt-auf-verarbeitung-heimischer-rohstoffe" class="wp-block-heading"><span id="regierung-setzt-auf-verarbeitung-heimischer-rohstoffe">Regierung setzt auf Verarbeitung heimischer Rohstoffe</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Goldraffinerie ist Teil einer breiteren wirtschaftspolitischen Linie der Regierung Traoré, die Rohstoffe und Agrarprodukte stärker im Land verarbeiten lassen will. Bereits 2024 schuf die Regierung die gesellschaftsrechtliche Grundlage für die staatliche Mehrheitsbeteiligung an RAFFINOR-BF.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Traoré hatte diese Strategie auch bei anderen Industrieprojekten vertreten. Bei der Eröffnung eines Maisverarbeitungskomplexes Ende 2025 erklärte er, heimische Rohstoffe sollten verstärkt durch industrielle Verarbeitung aufgewertet werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit der Raffinerie richtet sich dieser Ansatz nun auf einen der zentralen Exportsektoren Burkina Fasos. Traoré forderte bei der Eröffnung zugleich junge Burkiner dazu auf, technische Kompetenzen für die Verarbeitung von Rohstoffen aufzubauen. Das Land müsse die gesamte Wertschöpfungskette nicht nur besitzen, sondern auch technisch beherrschen.</p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/burkina-faso-eroeffnet-erste-goldraffinerie-traore-will-wertschoepfung-im-land-halten/">Burkina Faso eröffnet erste Goldraffinerie – Traoré will Wertschöpfung im Land halten</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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		<item>
		<title>Burkina Faso erhöht Staatsanteil an Goldmine Kiaka</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/burkina-faso-erhoeht-staatsanteil-an-goldmine-kiaka/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 21 Feb 2026 15:30:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Burkina Faso]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[Rohstoffe]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Burkina Faso baut seine Beteiligung an strategischen Bergbauprojekten weiter aus. Der Ministerrat beschloss am 19. Februar 2026 ein Dekret,&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fburkina-faso-erhoeht-staatsanteil-an-goldmine-kiaka%2F&amp;action_name=Burkina%20Faso%20erh%C3%B6ht%20Staatsanteil%20an%20Goldmine%20Kiaka&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Burkina Faso baut seine Beteiligung an strategischen Bergbauprojekten weiter aus. Der Ministerrat beschloss am 19. Februar 2026 ein Dekret, mit dem der Staatsanteil an der Bergbaugesellschaft KIAKA SA auf 40 Prozent erhöht wird.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-projekt-in-zoundweogo-betroffen"><span id="projekt-in-zoundweogo-betroffen">Projekt in Zoundwéogo betroffen</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">KIAKA SA verfügt über eine Abbaulizenz für das Goldprojekt Kiaka in der Gemeinde Gogo in der Provinz Zoundwéogo, Region Nazinon. Das Konzessionsgebiet umfasst 54,02 Quadratkilometer und zählt zu den größeren Goldprojekten des Landes.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit der zusätzlichen Beteiligung stärkt der Staat seine Position im Kapital der Gesellschaft und erweitert seinen Einfluss auf Governance- und Gewinnstrukturen.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-rechtsgrundlage-im-neuen-bergbaugesetz"><span id="rechtsgrundlage-im-neuen-bergbaugesetz">Rechtsgrundlage im neuen Bergbaugesetz</span></h3>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1022" height="575" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/0001159758_resized_westafrica1022-1.jpg" alt="" class="wp-image-24924 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/0001159758_resized_westafrica1022-1.jpg 1022w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/0001159758_resized_westafrica1022-1-300x169.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/0001159758_resized_westafrica1022-1-768x432.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/0001159758_resized_westafrica1022-1-380x214.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/0001159758_resized_westafrica1022-1-800x450.jpg 800w" sizes="(max-width: 1022px) 100vw, 1022px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Die Maßnahme stützt sich auf die Artikel 66 und 306 des Bergbaugesetzes Nr. 016-2024/ALT vom 18. Juli 2024 sowie auf ein Dekret vom 21. März 2025, das die Modalitäten für die Kapitalstruktur industrieller Bergbaugesellschaften regelt. Diese Vorschriften sehen eine stärkere Beteiligung des Staates und nationaler Investoren an Bergbauunternehmen vor.</p>
</div></div>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-strategie-der-mineralischen-souveranitat"><span id="strategie-der-mineralischen-souveraenitaet">Strategie der „mineralischen Souveränität“</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Entscheidung ist Teil einer strategischen Neuausrichtung im Rohstoffsektor. Ziel ist es, die nationalen wirtschaftlichen Erträge aus der Nutzung natürlicher Ressourcen zu erhöhen und die staatliche Präsenz in Schlüsselindustrien auszubauen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit dem Schritt positioniert sich die <a href="https://fokus-afrika.de/burkina-faso-und-russland-vertiefen-ihre-zusammenarbeit-im-bereich-arbeit-und-beschaeftigung/">Regierung deutlicher in der Governance</a> des Goldsektors, der für die Exporterlöse des Landes eine zentrale Rolle spielt. Die Erhöhung des Staatsanteils an KIAKA SA markiert damit eine weitere Etappe in der Umsetzung der bergbaupolitischen Reformagenda.</p>
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		<title>Burkina Faso: Gold und weitere vier Produkte tragen die Exporte</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/burkina-faso-gold-und-weitere-vier-produkte-tragen-die-exporte/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Jan 2026 12:50:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Burkina Faso]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[Landwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Rohstoffe]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Burkina Faso hat im Jahr 2024 einen deutlichen Anstieg seiner Exporterlöse verzeichnet. Die Ausfuhren erreichten einen Wert von&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fburkina-faso-gold-und-weitere-vier-produkte-tragen-die-exporte%2F&amp;action_name=Burkina%20Faso%3A%20Gold%20und%20weitere%20vier%20Produkte%20tragen%20die%20Exporte&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Burkina Faso hat im Jahr 2024 einen deutlichen Anstieg seiner Exporterlöse verzeichnet. Die Ausfuhren erreichten einen Wert von 3.708,3 Milliarden CFA-Franc und lagen damit um 15,6 Prozent über dem Vorjahresniveau. Getragen wurde dieses Wachstum von einer stark konzentrierten Exportstruktur. Fünf Produktgruppen vereinten zusammen 89,1 Prozent der gesamten Ausfuhren des Landes auf sich.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-exportentwicklung-auf-rekordniveau"><span id="exportentwicklung-auf-rekordniveau">Exportentwicklung auf Rekordniveau</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die jüngsten Zahlen gehen aus dem Jahresbericht 2024 zur Zahlungsbilanz und zur internationalen Vermögensposition der&nbsp;<strong>BCEAO</strong>&nbsp;hervor. Der Bericht zeigt, dass sich die Exportdynamik im Vergleich zu 2023 spürbar beschleunigt hat. Gleichzeitig verdeutlichen die Daten die hohe Abhängigkeit der burkinischen Außenhandelseinnahmen von wenigen Rohstoffen und Agrarprodukten.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-gold-bleibt-dominierender-exportfaktor"><span id="gold-bleibt-dominierender-exportfaktor">Gold bleibt dominierender Exportfaktor</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Mit großem Abstand wichtigstes Exportprodukt ist nicht-monetäres Gold. Es machte 2024 rund 78,6 Prozent des gesamten Exportwertes aus. Die Erlöse aus Goldexporten stiegen innerhalb eines Jahres um 32,1 Prozent. Dieser Zuwachs resultierte sowohl aus höheren internationalen Goldpreisen, die um 16,9 Prozent zulegten, als auch aus einer Ausweitung der exportierten Mengen um 13 Prozent.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="281" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/Essakane_mine.png" alt="" class="wp-image-23288 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/Essakane_mine.png 640w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/Essakane_mine-300x132.png 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/Essakane_mine-380x167.png 380w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Besonders hervorgehoben wird im Bericht der starke Anstieg von Gold aus handwerklicher Förderung. Die kommerzialisierte Menge erhöhte sich von 124,2 Kilogramm im Jahr 2023 auf mehr als acht Tonnen im Jahr 2024. Dies wird auf eine <a href="https://fokus-afrika.de/burkina-faso-will-gold-eigenstandig-erschliesen/">stärkere staatliche Strukturierung und Kontrolle der Vermarktungskanäle</a> zurückgeführt.</p>
</div></div>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-baumwolle-mit-mengenanstieg-trotz-preisruckgang"><span id="baumwolle-mit-mengenanstieg-trotz-preisrueckgang">Baumwolle mit Mengenanstieg trotz Preisrückgang</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">An zweiter Stelle der Exportprodukte steht Baumwollfaser mit einem Anteil von 5,5 Prozent an den Gesamtausfuhren. Trotz eines Rückgangs der Weltmarktpreise um fünf Prozent stiegen die Einnahmen aus Baumwollverkäufen um 32,2 Prozent. Ausschlaggebend war ein deutlicher Anstieg der exportierten Mengen um 39,5 Prozent.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Volumenzuwachs folgte auf eine schwache Erntesaison im Jahr 2023 und markierte eine partielle Erholung der Baumwollproduktion, die weiterhin eine zentrale Rolle für den Agrarsektor Burkina Fasos spielt.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-viehexporte-als-regional-bedeutender-faktor"><span id="viehexporte-als-regional-bedeutender-faktor">Viehexporte als regional bedeutender Faktor</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Den dritten Platz unter den wichtigsten Exportgütern nehmen lebende Tiere ein. Sie trugen 2,1 Prozent zu den Exporterlösen bei. Die Ausfuhren richten sich überwiegend an regionale Märkte, insbesondere nach&nbsp;<strong>Ghana</strong>&nbsp;und&nbsp;<strong>Côte d’Ivoire</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Handel mit Nutztieren bleibt damit ein wichtiger Bestandteil der regionalen wirtschaftlichen Verflechtung Burkina Fasos, auch wenn sein Anteil am Gesamtexportvolumen deutlich hinter Gold und Baumwolle zurückbleibt.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-cashewnusse-und-sesam-im-exportportfolio"><span id="cashewnuesse-und-sesam-im-exportportfolio">Cashewnüsse und Sesam im Exportportfolio</span></h2>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/Cashew_nut_tree_Anacardium_occidentale_with_unripe_cashew_apples_and_nuts_at_Goa_DSCF0333_8-1024x768.jpg" alt="" class="wp-image-23290 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/Cashew_nut_tree_Anacardium_occidentale_with_unripe_cashew_apples_and_nuts_at_Goa_DSCF0333_8-1024x768.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/Cashew_nut_tree_Anacardium_occidentale_with_unripe_cashew_apples_and_nuts_at_Goa_DSCF0333_8-300x225.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/Cashew_nut_tree_Anacardium_occidentale_with_unripe_cashew_apples_and_nuts_at_Goa_DSCF0333_8-768x576.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/Cashew_nut_tree_Anacardium_occidentale_with_unripe_cashew_apples_and_nuts_at_Goa_DSCF0333_8-1536x1152.jpg 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/Cashew_nut_tree_Anacardium_occidentale_with_unripe_cashew_apples_and_nuts_at_Goa_DSCF0333_8-2048x1536.jpg 2048w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/Cashew_nut_tree_Anacardium_occidentale_with_unripe_cashew_apples_and_nuts_at_Goa_DSCF0333_8-200x150.jpg 200w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/Cashew_nut_tree_Anacardium_occidentale_with_unripe_cashew_apples_and_nuts_at_Goa_DSCF0333_8-260x195.jpg 260w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/Cashew_nut_tree_Anacardium_occidentale_with_unripe_cashew_apples_and_nuts_at_Goa_DSCF0333_8-380x285.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/Cashew_nut_tree_Anacardium_occidentale_with_unripe_cashew_apples_and_nuts_at_Goa_DSCF0333_8-800x600.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/Cashew_nut_tree_Anacardium_occidentale_with_unripe_cashew_apples_and_nuts_at_Goa_DSCF0333_8-1160x870.jpg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/Cashew_nut_tree_Anacardium_occidentale_with_unripe_cashew_apples_and_nuts_at_Goa_DSCF0333_8.jpg 2560w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Cashewnüsse belegten 2024 den vierten Rang mit einem Exportanteil von 1,8 Prozent. Die Erlöse beliefen sich auf 67,6 Milliarden CFA-Franc. Trotz steigender Preise auf den internationalen Märkten gingen die exportierten Mengen um 11,5 Prozent zurück, was die Einnahmen insgesamt begrenzte.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Sesam erreichte mit einem Anteil von 1,2 Prozent erstmals einen Platz unter den fünf wichtigsten Exportprodukten. Sowohl Preise als auch Exportmengen legten zu. Dadurch verdrängte Sesam andere Güter, darunter Zement, aus der Spitzengruppe der Exportartikel.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-konzentration-der-exporte-als-strukturelles-merkmal"><span id="konzentration-der-exporte-als-strukturelles-merkmal">Konzentration der Exporte als strukturelles Merkmal</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die fünf führenden Produktgruppen – Gold, Baumwolle, lebende Tiere, Cashewnüsse und Sesam – machten zusammen nahezu neun Zehntel der gesamten Exporterlöse Burkina Fasos aus. Diese Struktur unterstreicht die starke Abhängigkeit des Landes von der Entwicklung internationaler Rohstoff- und Agrarmärkte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie im Bericht der&nbsp;<em>BCEAO</em>&nbsp;dargelegt, spiegeln die Exportzahlen sowohl die kurzfristigen Marktbedingungen als auch langfristige strukturelle Merkmale der burkinischen Wirtschaft wider.</p>
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		<item>
		<title>Sahel-Staaten verbieten Air France jede Aktivität</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/sahel-staaten-verbieten-air-france-jede-aktivitaet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 08 Dec 2024 07:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Burkina Faso]]></category>
		<category><![CDATA[Mali]]></category>
		<category><![CDATA[Niger]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[Frankreich]]></category>
		<category><![CDATA[Luftfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Air France sieht sich mit Schwierigkeiten in der Sahelzone konfrontiert. Nachdem die Flugverbindungen nach Mali, Burkina Faso und&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fsahel-staaten-verbieten-air-france-jede-aktivitaet%2F&amp;action_name=Sahel-Staaten%20verbieten%20Air%20France%20jede%20Aktivit%C3%A4t&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/sahel-staaten-verbieten-air-france-jede-aktivitaet/">Sahel-Staaten verbieten Air France jede Aktivität</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Air France sieht sich mit Schwierigkeiten in der Sahelzone konfrontiert. Nachdem die Flugverbindungen nach Mali, Burkina Faso und Niger zunächst ausgesetzt wurden, untersagten die Behörden dieser Länder der <a href="https://fokus-afrika.de/tag/frankreich/">französischen</a> Fluggesellschaft die weiteren Aktivitäten. Diese Entwicklungen zwingen Air France, ihre Marktstrategie neu zu überdenken und ihre Präsenz in alternativen Regionen zu stärken.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Mali</strong>: Seit dem Militärputsch 2020 hat <a href="https://fokus-afrika.de/category/politik/innen-und-aussenpolitik/westafrika/mali/">Mali</a> seine Beziehungen mit Frankreich zunehmend abgekühlt, was zur Ausweisung französischer Truppen und zum Rückzug von Air France führte.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Burkina Faso</strong>: Nach dem Putsch im Januar 2022 hat <a href="https://fokus-afrika.de/category/politik/innen-und-aussenpolitik/westafrika/burkina-faso/">Burkina Faso</a> ebenfalls eine Verschärfung der Beziehungen zu Frankreich erfahren, was zu einer Begrenzung der Aktivitäten von Air France führte.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Niger</strong>: Nach dem Militärputsch im Juli 2023 wurde der Luftraum in <a href="https://fokus-afrika.de/category/politik/innen-und-aussenpolitik/westafrika/niger/">Niger</a> geschlossen, was dazu führte, dass die Airline aus Frankreich seine Flüge einstellen musste.</p>



<h4 id="air-france-benoetigt-eine-neue-strategie" class="wp-block-heading">Air France benötigt eine neue Strategie</h4>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="652" height="1024" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/12/F3Moqi4WgAAbkM6-652x1024.jpeg" alt="" class="wp-image-12967 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/12/F3Moqi4WgAAbkM6-652x1024.jpeg 652w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/12/F3Moqi4WgAAbkM6-191x300.jpeg 191w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/12/F3Moqi4WgAAbkM6-380x597.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/12/F3Moqi4WgAAbkM6.jpeg 720w" sizes="(max-width: 652px) 100vw, 652px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Diese <a href="https://x.com/Nath_Yamb/status/1689739735013421056">Verbote</a> sind Teil einer breiteren Bewegung in der Region, die sich gegen frühere Kolonialmächte und insbesondere Frankreich wendet. Die Militärregierungen haben sich stattdessen mehr zu <a href="https://fokus-afrika.de/tag/russland/">Russland</a> und anderen Partnern gewandt, was auch eine Umorientierung der Luftverkehrsbeziehungen bedeutet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Airline hat diese Entwicklungen kommentiert, indem sie betonte, dass die Sicherheit ihrer Passagiere und Crew stets oberste Priorität hat. Diese Maßnahmen haben den Fluganbieter gezwungen, ihre Flugstrecken und -pläne anzupassen, was zu erheblichen finanziellen Einbußen in der Region führte. Zudem haben andere Fluggesellschaften wie Turkish Airlines und Corsair diese Gelegenheit genutzt, um ihren Marktanteil in der Region auszubauen.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Diese politischen und diplomatischen Spannungen haben nicht nur die Luftfahrtbranche betroffen, sondern auch die allgemeine wirtschaftliche und sicherheitspolitische Landschaft in den Sahel-Staaten verändert.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Burkina Faso und Russland vertiefen ihre Zusammenarbeit im Bereich Arbeit und Beschäftigung</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/burkina-faso-und-russland-vertiefen-ihre-zusammenarbeit-im-bereich-arbeit-und-beschaeftigung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Dec 2024 07:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Burkina Faso]]></category>
		<category><![CDATA[Produktion]]></category>
		<category><![CDATA[Russland]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die bilaterale Kooperation zwischen Burkina Faso und Russland hat, laut der staatlichen Nachrichtenagentur AIB, einen weiteren wichtigen Meilenstein&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fburkina-faso-und-russland-vertiefen-ihre-zusammenarbeit-im-bereich-arbeit-und-beschaeftigung%2F&amp;action_name=Burkina%20Faso%20und%20Russland%20vertiefen%20ihre%20Zusammenarbeit%20im%20Bereich%20Arbeit%20und%20Besch%C3%A4ftigung&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die bilaterale Kooperation zwischen <a href="https://fokus-afrika.de/category/politik/innen-und-aussenpolitik/westafrika/burkina-faso/">Burkina Faso</a> und <a href="https://fokus-afrika.de/tag/russland/">Russland</a> hat, laut der staatlichen Nachrichtenagentur <em><a href="https://www.aib.media/cooperation-burkina-russie-le-ministre-detat-bassolma-bazie-echange-avec-le-service-federal-russe-du-travail-et-de-lemploi/">AIB</a></em>, einen weiteren wichtigen Meilenstein erreicht. Am 4. Dezember 2024 traf sich der burkinische Minister für öffentliche Verwaltung, Arbeit und sozialen Schutz, Bassolma Bazié, mit Vertretern des russischen Föderalen Arbeits- und Beschäftigungsdienstes (ROSTROUD) in Moskau. Ziel der Gespräche war es, bestehende Initiativen zur Verbesserung der Arbeitsinspektion zu bewerten und neue Abkommen zur Förderung der Zusammenarbeit auszuarbeiten.</p>



<h4 id="hintergrund-der-zusammenarbeit" class="wp-block-heading">Hintergrund der Zusammenarbeit</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Bereits 2023 wurden erste Gespräche über eine bilaterale Vereinbarung zwischen Burkina Faso und Russland geführt, die sich auf die Zusammenarbeit im Bereich der Arbeitsinspektion konzentriert. Schwerpunkte waren der Austausch bewährter Verfahren, Studienreisen sowie Schulungen für Arbeitsinspektoren. Diese Partnerschaft soll den burkinischen Arbeitsmarkt effizienter und international wettbewerbsfähiger machen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Unterzeichnung einer entsprechenden Vereinbarung wurde als prioritäres Ziel für 2025 definiert, um eine nachhaltige Entwicklung in beiden Ländern zu fördern.</p>



<h4 id="ergebnisse-der-gespraeche" class="wp-block-heading">Ergebnisse der Gespräche</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Während des Treffens in Moskau wurden konkrete Maßnahmen beschlossen, die das Fundament für die künftige Zusammenarbeit im Bereich Arbeit und Beschäftigung bilden:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Ausbildung von Arbeitsinspektoren:</strong><br>Ab September 2025 werden 30 Arbeitsinspektoren aus Burkina Faso in Russland geschult. Ziel ist es, Kompetenzen in den Bereichen Arbeitsrecht, Arbeitsschutz und Inspektionsverfahren zu verbessern. Diese Schulungen werden es Burkina Faso ermöglichen, die Arbeitsbedingungen im Land zu stärken und internationale Standards umzusetzen.</li>



<li><strong>Arbeitsmigration:</strong><br>Beide Seiten diskutierten über die Schaffung eines Abkommens, das die Integration burkinischer Arbeitskräfte in Russland erleichtert. Geplant ist, dass Burkina Faso konkrete Vorschläge erarbeitet, um eine bessere Regulierung der Arbeitsmigration zu gewährleisten. Die russische Seite betonte, dass es möglich sei, burkinische Arbeitskräfte in verschiedenen Sektoren wie Landwirtschaft, Bauwesen und Dienstleistungen einzusetzen.</li>



<li><strong>Sprachförderung:</strong><br>Um die Kommunikation zwischen den Ländern zu verbessern, wurden 20 Plätze für burkinische Teilnehmer am Russischunterricht bereitgestellt. Dies soll die sprachlichen Barrieren bei künftigen Programmen und Projekten abbauen.</li>



<li><strong>Erfahrungsaustausch:</strong><br>Es wurde vereinbart, Studienreisen für Arbeitsinspektoren beider Länder zu organisieren, um die jeweiligen Praktiken in der Arbeitsmarktregulierung und Inspektion kennenzulernen.</li>
</ol>



<h4 id="weitere-themen-und-vorschlaege" class="wp-block-heading">Weitere Themen und Vorschläge</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Ein wichtiger Aspekt der Gespräche war die mögliche Erleichterung der Visavergabe zwischen Burkina Faso und Russland. Der burkinische Botschafter in Russland schlug vor, die Visabestimmungen zu lockern, um die Mobilität von Fachkräften und Beamten zu erleichtern und somit die Zusammenarbeit weiter zu intensivieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zusätzlich regte Russland an, weitere Abkommen in den Bereichen technische Ausbildung und digitale Transformation zu prüfen. Diese könnten dazu beitragen, die Beschäftigungsfähigkeit der burkinischen Bevölkerung zu verbessern und den Wirtschaftssektor zu diversifizieren.</p>



<h4 id="russlands-bisherige-internationale-kooperationen-im-bereich-arbeit-und-beschaeftigung" class="wp-block-heading">Russlands bisherige internationale Kooperationen im Bereich Arbeit und Beschäftigung</h4>



<p class="wp-block-paragraph">ROSTROUD hat bereits 19 bilaterale Abkommen mit anderen Ländern abgeschlossen, die sich auf Arbeitsmarktpolitik, Inspektionspraktiken und die Regulierung von Arbeitsmigration konzentrieren. Diese Erfahrung wird als Grundlage für die Partnerschaft mit Burkina Faso genutzt, um maßgeschneiderte Lösungen für die Herausforderungen des burkinischen Arbeitsmarktes zu entwickeln.</p>



<h4 id="zusammenhang-mit-anderen-initiativen" class="wp-block-heading">Zusammenhang mit anderen Initiativen</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Die Gespräche zwischen Burkina Faso und Russland stehen im Kontext einer intensivierten Zusammenarbeit in verschiedenen Bereichen. Am 2. Dezember 2024 besuchte der russische Vizepremierminister Alexander Novak Burkina Faso und diskutierte über Projekte in den Bereichen Landwirtschaft, Bergbau, Wasserwirtschaft und Digitalisierung. Während seines Besuchs wurde auch eine neue Tomatenverarbeitungsfabrik in Bobo-Dioulasso eröffnet, die als Symbol für die wirtschaftliche Eigenständigkeit Burkinas dient.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Minister Bassolma Bazié betonte die Bedeutung der bilateralen Zusammenarbeit für die junge burkinische Bevölkerung. Er versprach, die geplanten Abkommen bis Ende 2025 zu finalisieren. Ziel sei es mehr Beschäftigungsmöglichkeiten und Qualifikationsprogramme für junge Burkinerinnen und Burkiner zu schaffen.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Treffen der Sahel-Staaten AES: Zusammenarbeit für wirtschaftliche Integration</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/treffen-der-sahel-staaten-aes-zusammenarbeit-fuer-wirtschaftliche-integration/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Oct 2024 14:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Burkina Faso]]></category>
		<category><![CDATA[Mali]]></category>
		<category><![CDATA[Niger]]></category>
		<category><![CDATA[AES]]></category>
		<category><![CDATA[Handel]]></category>
		<category><![CDATA[Industrie]]></category>
		<category><![CDATA[Landwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 22. Oktober 2024 fand in Bamako ein bedeutendes Treffen der Minister für Industrie und Handel sowie der Vertreter des privaten Sektors aus der Confédération des États du Sahel (AES) statt. <img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ftreffen-der-sahel-staaten-aes-zusammenarbeit-fuer-wirtschaftliche-integration%2F&amp;action_name=Treffen%20der%20Sahel-Staaten%20AES%3A%20Zusammenarbeit%20f%C3%BCr%20wirtschaftliche%20Integration&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/treffen-der-sahel-staaten-aes-zusammenarbeit-fuer-wirtschaftliche-integration/">Treffen der Sahel-Staaten AES: Zusammenarbeit für wirtschaftliche Integration</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die Veranstaltung zielte darauf ab, konkrete Maßnahmen und Vorschläge zur Förderung der wirtschaftlichen Integration und Entwicklung im Sahel-Raum zu erarbeiten. Diese Versammlung knüpft an die Beschlüsse des ersten Gipfels der AES-Staatschefs in Niamey am 6. Juli 2024 an.</p>



<h4 id="erklaerung-von-bamako-ein-schritt-zur-wirtschaftlichen-zusammenarbeit" class="wp-block-heading">Erklärung von Bamako: Ein Schritt zur wirtschaftlichen Zusammenarbeit</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Während der <a href="https://amap.ml/confederation-aes-rencontre-a-bamako-des-chambres-de-commerce-dindustrie-et-dagriculture-du-burkina-faso-du-mali-et-du-niger/">Konferenz</a> wurden wichtige Themen wie die industrielle Entwicklung, die Wettbewerbsfähigkeit des privaten Sektors, die Verbesserung des Geschäftsklimas und die Anziehung ausländischer Direktinvestitionen besprochen. Auch die Förderung des innerregionalen Handels stand im Mittelpunkt. Als Ergebnis der Beratungen wurde die „Erklärung von Bamako“ verabschiedet, die die Grundlage für zukünftige wirtschaftliche Kooperationen bilden soll.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="1000" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/10/WhatsApp-Image-2023-09-26-at-16.00.271.jpeg" alt="" class="wp-image-12038 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/10/WhatsApp-Image-2023-09-26-at-16.00.271.jpeg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/10/WhatsApp-Image-2023-09-26-at-16.00.271-240x300.jpeg 240w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/10/WhatsApp-Image-2023-09-26-at-16.00.271-768x960.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/10/WhatsApp-Image-2023-09-26-at-16.00.271-380x475.jpeg 380w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Ein zentrales Ergebnis des Treffens war die Unterzeichnung eines Rahmenabkommens zur Zusammenarbeit zwischen den Handels-, Industrie- und Landwirtschaftskammern der drei beteiligten Länder: <a href="https://fokus-afrika.de/category/politik/innen-und-aussenpolitik/westafrika/burkina-faso/">Burkina Faso</a>, <a href="https://fokus-afrika.de/category/politik/innen-und-aussenpolitik/westafrika/mali/">Mali</a> und <a href="https://fokus-afrika.de/category/politik/innen-und-aussenpolitik/westafrika/niger/">Niger</a>. Laut dem malischen Minister für Industrie und Handel, Moussa Alassane Diallo, markiert dieses Abkommen einen Meilenstein in der wirtschaftlichen Integration der AES. Diallo erklärte: „Regierungen und privater Sektor werden gemeinsam an Lösungen arbeiten, um die wirtschaftliche Entwicklung in der Region unumkehrbar zu machen und den Sahel als Wachstums- und Wettbewerbsstandort zu etablieren.“</p>
</div></div>



<h4 id="strukturelle-reformen-und-zukuenftige-herausforderungen" class="wp-block-heading">Strukturelle Reformen und zukünftige Herausforderungen</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Diallo betonte, dass für die Verwirklichung dieser Ziele umfassende strukturelle Reformen notwendig seien. Dazu gehören der Ausbau der Basisinfrastruktur, die Verbesserung des Geschäftsumfelds sowie die Förderung der ökologischen und klimatischen Transition. Gleichzeitig müssen institutionelle, rechtliche und steuerliche Rahmenbedingungen optimiert und technische Unterstützung sowie Ausbildungsmöglichkeiten verstärkt werden, um eine nachhaltige Wirtschaftsentwicklung sicherzustellen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der nigrische Minister Seydou Asman hob hervor, dass diese Treffen langfristig zur Gründung einer Föderation von Arbeitgeberverbänden sowie einer Union der Handelskammern innerhalb der AES führen könnten. Diese neuen Institutionen sollen die regionale wirtschaftliche Zusammenarbeit stärken und zu neuen Arbeitsmethoden und Austauschmechanismen beitragen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der burkinische Minister Serges G. Poda unterstrich die Fortschritte, die in verschiedenen Bereichen bereits erzielt wurden, betonte jedoch, dass weiterhin große Anstrengungen notwendig seien, um das volle wirtschaftliche Potenzial der Region auszuschöpfen. Er wies auf die Bedeutung einer verstärkten Zusammenarbeit hin, insbesondere in den Schlüsselbranchen der drei Staaten.</p>



<h4 id="aes-patriotische-wirtschaft-als-stuetze-der-sahel-staaten" class="wp-block-heading">AES: &#8220;Patriotische Wirtschaft&#8221; als Stütze der Sahel-Staaten</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Malis Premierminister Choguel Kokalla Maïga lobte das Engagement der Wirtschaftsakteure in der Region, die trotz der schwierigen politischen und wirtschaftlichen Lage eine stabile Versorgung der Länder mit lebenswichtigen Gütern gewährleistet hätten. „Dank der patriotischen Einstellung der Unternehmer konnten unsere Volkswirtschaften überleben“, erklärte Maïga.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="468" height="480" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/10/468px-Alliance_of_Sahel_States.svg.png" alt="" class="wp-image-12039 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/10/468px-Alliance_of_Sahel_States.svg.png 468w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/10/468px-Alliance_of_Sahel_States.svg-293x300.png 293w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/10/468px-Alliance_of_Sahel_States.svg-380x390.png 380w" sizes="(max-width: 468px) 100vw, 468px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Mit über 70 Millionen Einwohnern und einem Wirtschaftswachstum von unter 6 %, wie von der Westafrikanischen Zentralbank (BCEAO) angegeben, sieht Maïga die AES als potenzielle wirtschaftliche, diplomatische und militärische Kraft in der Region. Er äußerte die Hoffnung, dass die im Rahmen des Treffens verabschiedeten Dokumente die Grundlage dafür schaffen werden, dass die AES ihre Position im internationalen Kontext stärkt.</p>
</div></div>
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<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/treffen-der-sahel-staaten-aes-zusammenarbeit-fuer-wirtschaftliche-integration/">Treffen der Sahel-Staaten AES: Zusammenarbeit für wirtschaftliche Integration</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Burkina Faso will Gold eigenständig erschließen</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/burkina-faso-will-gold-eigenstandig-erschliesen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Oct 2024 04:45:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Burkina Faso]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Infrastruktur]]></category>
		<category><![CDATA[Produktion]]></category>
		<category><![CDATA[Rohstoffe]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In einer jüngsten Ansprache hat der Präsident von Burkina Faso, Ibrahim Traoré, angekündigt, dass das Land in Zukunft seine Goldvorkommen selbstständig ohne Beteiligung ausländischer multinationaler Unternehmen erschließen möchte. Diese Ankündigung erfolgte im Rahmen eines öffentlichen Dialogs, in dem Traoré die Bürger über wichtige nationale Fragen informierte.<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fburkina-faso-will-gold-eigenstandig-erschliesen%2F&amp;action_name=Burkina%20Faso%20will%20Gold%20eigenst%C3%A4ndig%20erschlie%C3%9Fen&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/burkina-faso-will-gold-eigenstandig-erschliesen/">Burkina Faso will Gold eigenständig erschließen</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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<p class="wp-block-paragraph">„Ich verstehe nicht, warum wir in der Lage sind, unser eigenes Gold zu erschließen, aber dennoch Multinationale Unternehmen dazu einladen. Wir werden es selbst tun“, betonte Traoré während des Gesprächs.</p>



<h3 id="eingriff-in-bestehende-gold-schuerfrechte" class="wp-block-heading">Eingriff in bestehende Gold-Schürfrechte</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Regierung beabsichtigt, bestehende Lizenzen, die an multinationale Unternehmen vergeben wurden, zu überprüfen und möglicherweise zu entziehen, um die Goldvorkommen national zu erschließen. Laut Traoré soll die nationale Agentur für die Förderung des Gemeinschaftsunternehmertums (Agence pour la Promotion de l’Entrepreneuriat Communautaire), die bereits im Südwesten des Landes in der Goldförderung aktiv ist, schrittweise mehr Schürfrechte erhalten. Auch die staatliche Gesellschaft für Bergbauanteile in Burkina Faso (Société de Participation Minière du Burkina, SOPAMIB) soll künftig mehrere Minen für den Eigenbetrieb übernehmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Burkina Faso ist ein bedeutender Goldproduzent in der Region Westafrika, und der Schritt, die eigene Kontrolle über die Ressourcen zu verstärken, könnte große wirtschaftliche Auswirkungen sowohl national als auch international haben. Laut der burkinischen Nachrichtenagentur <a href="https://www.aib.media/le-burkina-faso-compte-exploiter-son-propre-or-vu-quil-en-a-les-moyens-et-les-competences-president-du-faso/">AIB</a> verfügt das Land über die notwendigen Mittel und Kompetenzen, um seine Ressourcen eigenständig zu erschließen. <a href="https://fokus-afrika.de/bergbausektor-in-mali-neue-chancen-und-reformen/">Auch Mali hat vor einigen Tagen ähnliche Pläne zur Restrukturierung der Rohstoff-Politik bekannt gegeben.</a></p>



<h3 id="burkina-faso-setzt-auf-moderne-schienenproduktion-zur-bekaempfung-der-jugendarbeitslosigkeit" class="wp-block-heading">Burkina Faso setzt auf moderne Schienenproduktion zur Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit</h3>



<p class="wp-block-paragraph">In einem weiteren wichtigen Schritt zur wirtschaftlichen Entwicklung gab Präsident Ibrahim Traoré bekannt, dass Burkina Faso eine eigene Schienenproduktionsfabrik errichten möchte. Ziel ist es, moderne Bahngleise nach internationalen Standards zu produzieren und so den veralteten Schienenbestand des Landes zu erneuern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Wir wollen Schienen nach internationalen Standards, um moderne Züge betreiben zu können. Diese Schienen werden von Burkinern hergestellt und verlegt“, erklärte Traoré bei einer Ansprache im Rahmen der Feierlichkeiten zu seinem zweiten Jahr im Amt.</p>



<h3 id="veraltete-infrastruktur-und-neue-perspektiven" class="wp-block-heading">Veraltete Infrastruktur und neue Perspektiven</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die aktuelle Eisenbahninfrastruktur des Landes ist stark veraltet. Traoré betonte, dass die derzeitigen Schienen nicht den internationalen Normen entsprechen und daher keine modernen Lokomotiven darauf verkehren könnten. Um dieses Problem zu beheben, hat Burkina Faso internationale Partner kontaktiert und plant, sowohl die Produktion als auch die Verlegung der Schienen im eigenen Land durchzuführen. Dies soll nicht nur die Infrastruktur modernisieren, sondern auch zur Bekämpfung der hohen Jugendarbeitslosigkeit beitragen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Die Einrichtung der Fabrik wird Arbeitsplätze schaffen“, so der Präsident, der gleichzeitig versicherte, dass bereits Verträge mit Partnern abgeschlossen wurden, um das Projekt voranzutreiben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Errichtung einer Schienenproduktionsfabrik und die geplanten Investitionen in den Eisenbahnsektor könnten Burkina Faso neue wirtschaftliche Chancen eröffnen und die Verkehrsverbindungen sowohl innerhalb des Landes als auch in der Region erheblich verbessern.</p>
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