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	<title>Togo | Politik | Innen- &amp; Außenpolitik | Westafrika | FOKUS AFRIKA</title>
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	<description>Nachrichten aus Afrika</description>
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	<title>Togo | Politik | Innen- &amp; Außenpolitik | Westafrika | FOKUS AFRIKA</title>
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	<item>
		<title>EU stockt militärische Unterstützung für Togo auf 15 Millionen Euro auf</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/eu-stockt-militaerische-unterstuetzung-fuer-togo-auf-15-millionen-euro-auf/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Jun 2026 11:31:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Internationale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[Togo]]></category>
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		<category><![CDATA[EU]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>FOKUS AFRIKA ist ein deutschsprachiges Online-Medienportal, welches sich auf die politischen und wirtschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents fokussiert.</p>
<p>Überwachungstechnik, Kommunikationssysteme und Ausrüstung für Einsätze auf See: Die EU erhöht ihre militärische Unterstützung für Togo auf 15 Millionen Euro.<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Feu-stockt-militaerische-unterstuetzung-fuer-togo-auf-15-millionen-euro-auf%2F&amp;action_name=EU%20stockt%20milit%C3%A4rische%20Unterst%C3%BCtzung%20f%C3%BCr%20Togo%20auf%2015%20Millionen%20Euro%20auf&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/eu-stockt-militaerische-unterstuetzung-fuer-togo-auf-15-millionen-euro-auf/">EU stockt militärische Unterstützung für Togo auf 15 Millionen Euro auf</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>FOKUS AFRIKA ist ein deutschsprachiges Online-Medienportal, welches sich auf die politischen und wirtschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents fokussiert.</p>

<p class="wp-block-paragraph">Die Europäische Union erhöht ihre militärische Unterstützung für Togo auf insgesamt 15 Millionen Euro und finanziert zusätzliche Ausrüstung für die Marine des Landes. Der Rat der Europäischen Union fasste den <a href="https://www.eeas.europa.eu/togo/european-union-and-togo_en?s=125">Beschluss</a> am Freitag, 26. Juni 2026. Die neue Maßnahme umfasst fünf Millionen Euro und soll Togos Überwachungs-, Kommunikations- und Interventionsfähigkeiten im Golf von Guinea stärken. Die bereitgestellte Ausrüstung ist nicht für die Anwendung tödlicher Gewalt vorgesehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Unterstützung wird über die Europäische Friedensfazilität finanziert. Mit den Mitteln soll die Togoer Marine Ausrüstung erhalten, die ihren operativen Bedarf bei Einsätzen zur maritimen Sicherheit deckt.</p>



<h2 id="h-marine-erhalt-uberwachungs-und-kommunikationstechnik" class="wp-block-heading"><span id="marine-erhaelt-ueberwachungs-und-kommunikationstechnik">Marine erhält Überwachungs- und Kommunikationstechnik</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das Unterstützungspaket umfasst Überwachungs- und Kommunikationskapazitäten sowie Wartungs- und Unterstützungsausrüstung. Hinzu kommen Instrumente, mit denen die Marine bei Zwischenfällen auf See eingreifen kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die EU verbindet die Maßnahme mit Togos Engagement innerhalb der Jaunde-Architektur. Über diesen Rahmen koordinieren Staaten und regionale Organisationen ihre Zusammenarbeit gegen Piraterie und andere Bedrohungen der maritimen Sicherheit im Golf von Guinea.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Beschluss soll zugleich die sicherheits- und verteidigungspolitische Zusammenarbeit zwischen der Europäischen Union und Togo vertiefen. Darüber hinaus richtet sich die Unterstützung auf eine stärkere regionale Kooperation im gesamten Golf von Guinea.</p>



<h2 id="h-erste-hilfsmassnahme-richtete-sich-auf-togos-landstreitkrafte" class="wp-block-heading"><span id="erste-hilfsmassnahme-richtete-sich-auf-togos-landstreitkraefte">Erste Hilfsmaßnahme richtete sich auf Togos Landstreitkräfte</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die neue Finanzierung folgt auf eine erste Unterstützungsmaßnahme über zehn Millionen Euro, die der Rat am 18. Juli 2025 beschlossen hatte. Diese Mittel waren für die Togoer Streitkräfte bestimmt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das erste Paket sollte die Fähigkeit des Landes stärken, seine territoriale Unversehrtheit zu schützen. Dazu zählte auch die Eindämmung einer möglichen Ausbreitung gewaltorientierten Extremismus im Norden Togos.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit dem neuen Beschluss erweitert die EU ihre Unterstützung auf die maritime Sicherheit. Die beiden Maßnahmen erreichen zusammen ein Volumen von 15 Millionen Euro.</p>



<h2 id="h-eu-verbindet-militarhilfe-mit-entwicklungsmassnahmen" class="wp-block-heading"><span id="eu-verbindet-militaerhilfe-mit-entwicklungsmassnahmen">EU verbindet Militärhilfe mit Entwicklungsmaßnahmen</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Förderung der Togoer Streitkräfte ist Teil eines breiteren europäischen Unterstützungspakets. Dieses kombiniert militärische und verteidigungspolitische Instrumente mit Entwicklungszusammenarbeit zur Vorbeugung und Bekämpfung gewaltorientierten Extremismus.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="700" height="315" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/06/INS_Tarkash_on_deployment_to_Gulf_of_Guinea_carried_out_a_maritime_partnership_exercise_with_Togo_Naval_Ship_Oti_02.jpg" alt="" class="wp-image-28422 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/06/INS_Tarkash_on_deployment_to_Gulf_of_Guinea_carried_out_a_maritime_partnership_exercise_with_Togo_Naval_Ship_Oti_02.jpg 700w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/06/INS_Tarkash_on_deployment_to_Gulf_of_Guinea_carried_out_a_maritime_partnership_exercise_with_Togo_Naval_Ship_Oti_02-300x135.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/06/INS_Tarkash_on_deployment_to_Gulf_of_Guinea_carried_out_a_maritime_partnership_exercise_with_Togo_Naval_Ship_Oti_02-380x171.jpg 380w" sizes="(max-width: 700px) 100vw, 700px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/eu-und-ghana-schliessen-sicherheits-und-verteidigungspartnerschaft/">Daneben unterstützt die EU afrikanisch geführte Einsätze zur maritimen Sicherheit und zur Bekämpfung der Piraterie im Golf von Guinea. </a>Militärische Akteure sollen dort Schiffe, Küstengemeinden und deren wirtschaftliche Lebensgrundlagen schützen.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die neue Maßnahme ergänzt außerdem die Sicherheits- und Verteidigungsinitiative der EU für den Golf von Guinea. Die Union hatte diese Initiative im Dezember 2023 gestartet, um Frieden und Stabilität in der Region zu fördern.</p>



<h2 id="h-friedensfazilitat-finanziert-militarische-fahigkeiten-von-partnerstaaten" class="wp-block-heading"><span id="friedensfazilitaet-finanziert-militaerische-faehigkeiten-von-partnerstaaten">Friedensfazilität finanziert militärische Fähigkeiten von Partnerstaaten</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Europäische Friedensfazilität besteht seit März 2021. <a href="https://fokus-afrika.de/eu-staerkt-senegals-armee-mit-15-millionen-euro/">Über das Instrument finanziert die EU außenpolitische Maßnahmen mit militärischer oder verteidigungspolitischer Ausrichtung.</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Mittel können eingesetzt werden, um Konflikten vorzubeugen, Frieden zu sichern und die internationale Sicherheit zu stärken. Dazu gehört auch die Bereitstellung von Ausrüstung und Unterstützung für Drittstaaten sowie regionale und internationale Organisationen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
<img decoding="async" src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&rec=1&url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Feu-stockt-militaerische-unterstuetzung-fuer-togo-auf-15-millionen-euro-auf%2F&action_name=EU%20stockt%20milit%C3%A4rische%20Unterst%C3%BCtzung%20f%C3%BCr%20Togo%20auf%2015%20Millionen%20Euro%20auf&urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /><p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/eu-stockt-militaerische-unterstuetzung-fuer-togo-auf-15-millionen-euro-auf/">EU stockt militärische Unterstützung für Togo auf 15 Millionen Euro auf</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Güler reist nach Côte d’Ivoire und Togo: Deutschland will Kampf gegen Terrorismus in Westafrika unterstützen</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/gueler-reist-nach-cote-divoire-und-togo-deutschland-will-kampf-gegen-terrorismus-in-westafrika-unterstuetzen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 09 May 2026 22:01:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Côte d’Ivoire]]></category>
		<category><![CDATA[Institutionelle Beziehungen]]></category>
		<category><![CDATA[Togo]]></category>
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		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>FOKUS AFRIKA ist ein deutschsprachiges Online-Medienportal, welches sich auf die politischen und wirtschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents fokussiert.</p>
<p>Deutschland richtet seinen Blick stärker auf Westafrika: Staatsministerin Serap Güler reist nach Côte d’Ivoire und Togo, mit Handel, Sicherheit, Fachkräften und Kolonialgeschichte auf der Agenda.<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fgueler-reist-nach-cote-divoire-und-togo-deutschland-will-kampf-gegen-terrorismus-in-westafrika-unterstuetzen%2F&amp;action_name=G%C3%BCler%20reist%20nach%20C%C3%B4te%20d%E2%80%99Ivoire%20und%20Togo%3A%20Deutschland%20will%20Kampf%20gegen%20Terrorismus%20in%20Westafrika%20unterst%C3%BCtzen&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>FOKUS AFRIKA ist ein deutschsprachiges Online-Medienportal, welches sich auf die politischen und wirtschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents fokussiert.</p>

<p class="wp-block-paragraph">Deutschland will seine Beziehungen zu Côte d’Ivoire und Togo ausbauen und stellt dabei Handel, Sicherheit am Golf von Guinea, Fachkräfte und die Aufarbeitung der Kolonialvergangenheit in den Mittelpunkt. Staatsministerin Serap Güler reist dafür vom 10. bis 13. Mai nach Abidjan und Lomé.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In beiden Ländern sind Gespräche mit Regierungsvertretern, Wirtschaftsakteuren und der Zivilgesellschaft geplant. Die Reise führt in zwei westafrikanische Staaten, die Berlin enger in seine Wirtschafts-, Sicherheits- und Afrikapolitik einbindet.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-westafrika-ruckt-starker-in-den-deutschen-kurs"><span id="westafrika-rueckt-staerker-in-den-deutschen-kurs">Westafrika rückt stärker in den deutschen Kurs</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">„Westafrika ist für Deutschland und Europa eine Region von besonderer Bedeutung“, erklärte Güler vor ihrer Abreise. Entwicklungen in der Region beträfen Europa unmittelbar. Côte d’Ivoire und Togo nannte sie „zwei entscheidende Staaten“.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In Abidjan und Lomé will Güler mit Vertreterinnen und Vertretern aus Politik und Wirtschaft über Wachstum und Handel sprechen. Côte d’Ivoire zählt für Deutschland bereits zu den wichtigsten Handelspartnern auf dem afrikanischen Kontinent. Das Land gehört mit rund 32 Millionen Einwohnern zu den größten Volkswirtschaften Westafrikas, gilt als führende Wirtschaftskraft im frankophonen Afrika und ist weltweit wichtigster Kakaolieferant.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Côte d’Ivoire ist seit 2017 Partnerland der G20-Initiative „Compact with Africa“. Im November 2023 vereinbarten beide Länder eine Klima- und Entwicklungspartnerschaft. Die Zusammenarbeit konzentriert sich auf Waldschutz, Artenvielfalt, Energieeffizienz, erneuerbare Energien, berufliche Bildung, Wirtschaftsförderung, Regierungsführung und Sicherheit.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-berlin-sieht-terrorismus-aus-dem-sahel-als-gemeinsames-sicherheitsproblem"><span id="berlin-sieht-terrorismus-aus-dem-sahel-als-gemeinsames-sicherheitsproblem">Berlin sieht Terrorismus aus dem Sahel als gemeinsames Sicherheitsproblem</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Schwerpunkt der Reise liegt auf der Sicherheitslage in Westafrika. Côte d’Ivoire und Togo grenzen an<a href="https://fokus-afrika.de/un-sicherheitsrat-befasst-sich-mit-terrorismus-in-westafrika-und-im-sahel/" type="post" id="22050"> Staaten, die von Gewalt und Instabilität im Sahel betroffen sind.</a> Deutschland will die Zusammenarbeit mit beiden Ländern ausbauen, um eine <a href="https://fokus-afrika.de/benin-cote-divoire-und-frankreich-vertiefen-ihre-militaerkooperation-gegen-terrorgruppen/" type="post" id="25854">weitere Ausbreitung terroristischer Gruppierungen auf die Küstenstaaten am Golf von Guinea zu verhindern.</a></p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img decoding="async" width="1024" height="458" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/stm-gueler-bild-1024x458.jpg" alt="" class="wp-image-27275 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/stm-gueler-bild-1024x458.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/stm-gueler-bild-300x134.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/stm-gueler-bild-768x343.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/stm-gueler-bild-380x170.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/stm-gueler-bild-800x358.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/stm-gueler-bild-1160x519.jpg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/stm-gueler-bild.jpg 1230w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">„Terrorismus und Instabilität aus dem Sahel bedrohen nicht nur Côte d’Ivoire und Togo als Nachbarstaaten ganz direkt“, erklärte Güler. Auch die Sicherheit Europas sei durch internationalen Terrorismus sowie Krieg und Konflikt in der Region betroffen.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">In Côte d’Ivoire besucht die Staatsministerin die von Deutschland unterstützte Anti-Terror-Akademie „Académie Internationale de Lutte Contre le Terrorisme“. Die Einrichtung gilt als Teil der regionalen Bemühungen, Sicherheitskräfte auszubilden und grenzüberschreitende Bedrohungen besser zu bekämpfen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-fachkrafte-und-junge-bevolkerung-stehen-in-abidjan-auf-der-agenda"><span id="fachkraefte-und-junge-bevoelkerung-stehen-in-abidjan-auf-der-agenda">Fachkräfte und junge Bevölkerung stehen in Abidjan auf der Agenda</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Güler will in Côte d’Ivoire auch mit jungen Fachkräften zusammentreffen, die sich am Goethe-Institut in Abidjan auf einen Aufenthalt in Deutschland vorbereiten. In Côte d’Ivoire lernen etwa 470.000 Menschen Deutsch. Die Universitäten in Abidjan und Bouaké verfügen über große Germanistik-Institute mit rund 1.900 Studierenden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Goethe-Institut bietet Sprachunterricht und Kulturprogramme an. Ein Lektorat des Deutschen Akademischen Austauschdienstes an der Université Houphouët-Boigny in Abidjan koordiniert universitären Austausch und Stipendienprogramme.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die deutsche Wirtschaft ist in Côte d’Ivoire mit einem Büro der Auslandshandelskammer vertreten. Auch die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit, die Kreditanstalt für Wiederaufbau und die Deutsche Investitions- und Entwicklungsgesellschaft sind im Land aktiv. Hinzu kommen Büros der Friedrich-Ebert-Stiftung, der Konrad-Adenauer-Stiftung und der Friedrich-Naumann-Stiftung in Abidjan.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-togo-und-deutschland-wollen-kolonialgeschichte-weiter-aufarbeiten"><span id="togo-und-deutschland-wollen-kolonialgeschichte-weiter-aufarbeiten">Togo und Deutschland wollen Kolonialgeschichte weiter aufarbeiten</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">In Togo steht neben Gesprächen mit Regierung, Wirtschaft und Zivilgesellschaft auch die deutsche Kolonialvergangenheit auf der Agenda. Güler erklärte, Deutschland bekenne sich zur historischen Verantwortung, die aus der kolonialen Gewalt in Afrika erwachse.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Wir können die Gräuel des deutschen Kolonialismus in Afrika nicht ungeschehen machen“, sagte sie. „Aber indem wir Unrecht benennen und anerkennen, können wir Vertrauen aufbauen und gemeinsam eine bessere Zukunft gestalten.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Deutschland arbeitet mit Togo seit 2012 in der Entwicklungszusammenarbeit zusammen. Schwerpunkte sind gute Regierungsführung, Dezentralisierung, Landwirtschaft, ländliche Entwicklung sowie nachhaltige Wirtschaftsentwicklung mit beruflicher Bildung und Beschäftigung. Auch Energie, Digitalisierung und Gesundheit gehören zur Zusammenarbeit. Gemessen an Mitteln ist Deutschland der größte bilaterale Geber Togos.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-lome-ist-auch-ein-hafenstandort-von-strategischem-gewicht"><span id="lome-ist-auch-ein-hafenstandort-von-strategischem-gewicht">Lomé ist auch ein Hafenstandort von strategischem Gewicht</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">In Lomé besucht Güler einen der bedeutendsten Tiefseehäfen Afrikas. Der Hafen ist ein zentraler wirtschaftlicher Standort Togos und ein wichtiger Umschlagplatz in Westafrika.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Wirtschaftsbeziehungen zwischen Deutschland und Togo wurden in den vergangenen Jahren intensiviert. Togo wirbt um deutsche Investitionen und eine engere Zusammenarbeit. In Lomé sind unter anderem die Hanns-Seidel-Stiftung, die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit und die Kreditanstalt für Wiederaufbau vertreten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch die Kultur- und Bildungsbeziehungen sind ausgebaut. Das Goethe-Institut ist seit 1961 in Lomé tätig. Es bestehen mehrere Hochschulkooperationen zwischen der Universität Lomé und deutschen Universitäten, darunter Einrichtungen in Münster, Zittau/Görlitz, Bayreuth, Kassel und Berlin. In Togo werden fünf Schulen im deutschen Partnerschulprogramm PASCH gefördert. Rund 92.000 junge Menschen lernen an Schulen Deutsch, hinzu kommen mehr als 1.000 Germanistik-Studierende.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-deutschland-verweist-auf-afrikas-rolle-in-den-vereinten-nationen"><span id="deutschland-verweist-auf-afrikas-rolle-in-den-vereinten-nationen">Deutschland verweist auf Afrikas Rolle in den Vereinten Nationen</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Güler verband die Reise auch mit <a href="https://fokus-afrika.de/wadephul-deutschland-will-verantwortung-im-un-sicherheitsrat-uebernehmen/" type="post" id="26884">der deutschen Bewerbung um einen nichtständigen Sitz im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen.</a> Deutschland arbeite mit afrikanischen Staaten eng in internationalen Organisationen zusammen und unterstütze permanente Sitze Afrikas im Sicherheitsrat.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Wir wollen gemeinsam mit den Ländern Afrikas an der Zukunft der globalen Ordnung arbeiten“, erklärte die Staatsministerin. In beiden Ländern sind Gespräche mit Ministern und stellvertretenden Außenministern vorgesehen. Zudem trifft Güler Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft und Zivilgesellschaft.</p>
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		<title>Togo bringt AES und ECOWAS wieder an einen Tisch</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/togo-bringt-aes-und-ecowas-wieder-an-einen-tisch/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Apr 2026 08:54:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Burkina Faso]]></category>
		<category><![CDATA[Kontinentale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[Mali]]></category>
		<category><![CDATA[Niger]]></category>
		<category><![CDATA[Togo]]></category>
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		<category><![CDATA[Sahel]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>FOKUS AFRIKA ist ein deutschsprachiges Online-Medienportal, welches sich auf die politischen und wirtschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents fokussiert.</p>
<p>Erstmals seit dem Bruch zwischen AES und ECOWAS gibt es in Lomé wieder ein greifbares Signal für direkte Gespräche. Togo versucht, zwischen den Lagern zu vermitteln und die regionale Zusammenarbeit in Westafrika neu zu ordnen.<br />
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<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/togo-bringt-aes-und-ecowas-wieder-an-einen-tisch/">Togo bringt AES und ECOWAS wieder an einen Tisch</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>FOKUS AFRIKA ist ein deutschsprachiges Online-Medienportal, welches sich auf die politischen und wirtschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents fokussiert.</p>

<p class="wp-block-paragraph">Togo hat Vertreter der Sahel-Konföderation AES und der Westafrikanischen Wirtschaftsgemeinschaft ECOWAS in Lomé zusammengebracht und damit einen neuen Dialog über die künftige Zusammenarbeit in Westafrika angestoßen. Am 17. und 18. April trafen dort die Außenminister der AES, Vertreter der ECOWAS-Kommission sowie weitere regionale Akteure zusammen. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie trotz des politischen Bruchs zwischen beiden Blöcken wieder ein belastbarer Rahmen für Zusammenarbeit entstehen kann. Für die Region ist das bedeutsam, weil Mali, Burkina Faso und Niger ihre Beziehungen zur ECOWAS zuletzt grundlegend neu geordnet haben.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-togo-sucht-die-rolle-des-vermittlers"><span id="togo-sucht-die-rolle-des-vermittlers">Togo sucht die Rolle des Vermittlers</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Aus Sicht der Regierung in Lomé soll die neue Togo-Sahel-Strategie für die Jahre 2026 bis 2028 mehr sein als ein diplomatisches Signal. Togo will sich als Verbindungsglied zwischen den Sahel-Staaten und den Küstenländern Westafrikas positionieren und zugleich den Kontakt zwischen AES und ECOWAS offenhalten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Außenminister Robert Dussey stellte die Linie seines Landes in Lomé offen heraus. Togo wolle „Brücken bauen, wo andere Mauern errichten“. Dahinter steht der Versuch, in einer zunehmend fragmentierten Region Gesprächskanäle zu sichern, ohne sich von den Sahel-Staaten abzuwenden und ohne die eigene Rolle in der ECOWAS aufzugeben.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-erstes-sichtbares-signal-zwischen-zwei-lagern"><span id="erstes-sichtbares-signal-zwischen-zwei-lagern">Erstes sichtbares Signal zwischen zwei Lagern</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Besonders wichtig war dabei das Treffen zwischen den Außenministern der AES und den Verantwortlichen der ECOWAS. An dem Gespräch nahmen Togos Außenminister Robert Dussey, der Präsident der ECOWAS-Kommission Omar Alieu Touray und der neu benannte Chefunterhändler Lansana Kouyaté teil. Für die AES saßen Abdoulaye Diop aus Mali, Bakary Yaou Sangaré aus Niger und Karamoko Jean Marie Traoré aus Burkina Faso mit am Tisch.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="680" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/HGRb3J7XwAIk8ew.jpeg" alt="" class="wp-image-26709 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/HGRb3J7XwAIk8ew.jpeg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/HGRb3J7XwAIk8ew-300x199.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/HGRb3J7XwAIk8ew-768x510.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/HGRb3J7XwAIk8ew-380x252.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/HGRb3J7XwAIk8ew-800x531.jpeg 800w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Zunächst diente das Treffen dazu, den neuen Unterhändler vorzustellen und die Linie seiner Mission mit den Sahel-Staaten abzugleichen. Am Ende stand jedoch mehr als ein bloßes Kennenlernen. Beide Seiten vereinbarten, zügig an einem formellen Kooperationsrahmen zu arbeiten, der die künftigen Beziehungen zwischen der AES und der ECOWAS rechtlich absichern soll.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Damit ist in Lomé erstmals seit längerer Zeit wieder ein konkreter politischer Arbeitsauftrag zwischen beiden Seiten sichtbar geworden.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-warum-der-dialog-fur-westafrika-heikel-ist"><span id="warum-der-dialog-fuer-westafrika-heikel-ist">Warum der Dialog für Westafrika heikel ist</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die AES ist <a href="https://fokus-afrika.de/tag/aes/" type="post_tag" id="562">der Zusammenschluss</a> von Mali, Burkina Faso und Niger. Die drei Staaten haben sich nach ihrem Bruch mit der ECOWAS enger aneinandergebunden und ihre Zusammenarbeit in den Bereichen Sicherheit, Diplomatie und Entwicklung ausgebaut.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die ECOWAS wiederum ist die zentrale Regionalorganisation Westafrikas. Sie steht für wirtschaftliche Integration, Freizügigkeit und politische Abstimmung in einer Region, die seit Jahren zugleich unter Terrorismus, Militärputschen und wachsenden geopolitischen Spannungen leidet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gerade deshalb wiegt jedes direkte Gespräch zwischen AES und ECOWAS schwer. Es geht nicht nur um diplomatische Formate, sondern um Verkehrswege, Handel, Grenzfragen, Sicherheit und die Frage, wie eng Westafrika trotz institutioneller Spaltung verbunden bleibt.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-die-aes-signalisiert-gesprachsbereitschaft"><span id="die-aes-signalisiert-gespraechsbereitschaft">Die AES signalisiert Gesprächsbereitschaft</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Vertreter der AES nutzten das Treffen in Lomé, um ihre Bereitschaft zum Dialog zu betonen, knüpften diese aber klar an politische Bedingungen. Burkina Fasos Außenminister Karamoko Jean Marie Traoré sagte, die AES bleibe offen, weil es vor allem darum gehe, „das Wesentliche zum Wohl der Bevölkerung Westafrikas als Ganzes zu bewahren“.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch Malis Außenminister Abdoulaye Diop schlug diesen Ton an, verband ihn jedoch mit einer klaren Botschaft. Initiativen für den Sahel müssten mit den betroffenen Staaten entwickelt werden, nicht über ihre Köpfe hinweg. Er warb dafür, „mit dem Sahel“ zu arbeiten und nicht „über den Sahel“ oder „im Sahel“, als handle es sich um einen Raum, den andere verwalten.</p>



<blockquote class="twitter-tweet"><p lang="fr" dir="ltr">Mon intervention ce samedi 18 avril 2026 à Lomé, à l’occasion de la réunion de haut niveau sur la nouvelle stratégie du Togo pour le Sahel (2026-2028). <a href="https://t.co/sldHY1kST5">pic.twitter.com/sldHY1kST5</a></p>— Amb. Abdoulaye Diop (@AbdoulayeDiop8) <a href="https://twitter.com/AbdoulayeDiop8/status/2045578646648201605?ref_src=twsrc%5Etfw">April 18, 2026</a></blockquote> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>



<p class="wp-block-paragraph">Darin steckt die politische Grundlinie der AES. Die drei Staaten suchen Kooperation, pochen aber zugleich auf Souveränität und wehren sich gegen jedes Format, das sie als äußere Einflussnahme verstehen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-auch-die-ecowas-setzt-auf-verbindungen"><span id="auch-die-ecowas-setzt-auf-verbindungen">Auch die ECOWAS setzt auf Verbindungen</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Auf Seiten der ECOWAS klang der Ton in Lomé betont verbindend. Kommissionspräsident Omar Alieu Touray hob hervor, dass geografische Nähe, Geschichte, Kultur und familiäre Verbindungen stärker seien als die institutionellen Trennlinien der Gegenwart. Die Botschaft dahinter war klar: Selbst wenn sich politische Strukturen verändert haben, bleibt Westafrika eng miteinander verflochten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch <a href="https://fokus-afrika.de/tag/au/" type="post_tag" id="352">Vertreter der Afrikanischen Union</a> schlugen in dieselbe Richtung. Mamadou Tangara, Sondervertreter der AU für Mali und den Sahel, nannte die AES eine geopolitische Realität, an der in der Region niemand mehr vorbeikomme. Damit verschiebt sich auch die Debatte über die künftige Ordnung in Westafrika. Nicht mehr die Frage, ob die AES bleibt, steht im Mittelpunkt, sondern wie sich das Verhältnis zwischen der neuen Konföderation und der ECOWAS praktisch regeln lässt.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-togos-neue-sahel-strategie-als-politischer-rahmen"><span id="togos-neue-sahel-strategie-als-politischer-rahmen">Togos neue Sahel-Strategie als politischer Rahmen</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Dialog fiel nicht zufällig auf diese Tage. Togo stellte in Lomé seine neue Sahel-Strategie 2026 bis 2028 vor. Sie folgt auf eine erste Fassung aus dem Jahr 2021 und umfasst fünf Schwerpunkte: politischen Dialog mit der AES, gutes nachbarschaftliches Verhältnis und friedliche Koexistenz, wirtschaftliche Kooperation, den Kampf gegen Terrorismus sowie regionale und internationale Diplomatie.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Damit reagiert Togo auf eine <a href="https://fokus-afrika.de/togo-erwaegt-beitritt-zur-allianz-der-sahelstaaten-aes/" type="post" id="13528">veränderte Lage in seiner Nachbarschaft</a>. Das Land ist Mitglied der ECOWAS, grenzt aber zugleich direkt an Burkina Faso und ist damit von den sicherheitspolitischen und wirtschaftlichen Verschiebungen im Sahel unmittelbar betroffen. Lomé versucht deshalb, die eigene Außenpolitik so anzupassen, dass Kontakte zu den Sahel-Staaten ausgebaut werden, ohne den regionalen Rahmen der ECOWAS aufzugeben.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-zusammenarbeit-soll-nun-formalisiert-werden"><span id="zusammenarbeit-soll-nun-formalisiert-werden">Zusammenarbeit soll nun formalisiert werden</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Aus dem Treffen in Lomé ist vor allem ein politisches Signal hervorgegangen. AES und ECOWAS wollen ihre Kontakte nicht abreißen lassen und prüfen einen formellen Rahmen für die weitere Zusammenarbeit. Togo hat dafür seine Rolle als Vermittler offensiv angeboten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie tragfähig dieser neue Ansatz wird, hängt nun daran, ob aus den Gesprächen konkrete Regeln und feste Arbeitsformate entstehen. In Lomé stand dafür zunächst der Wille im Vordergrund, den Gesprächsfaden zwischen beiden Seiten wieder aufzunehmen und regionale Kooperation trotz der neuen politischen Fronten offen zu halten.</p>
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		<title>Togos Präsident Gnassingbé will Beziehungen zur USA stärken</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/togos-praesident-gnassingbe-will-beziehungen-zur-usa-staerken/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 15 Mar 2026 11:37:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Togo]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Migration]]></category>
		<category><![CDATA[Militär]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>FOKUS AFRIKA ist ein deutschsprachiges Online-Medienportal, welches sich auf die politischen und wirtschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents fokussiert.</p>
<p>Togos Präsident des Ministerrates, Faure Essozimna Gnassingbé, hat einen Vertreter der US-Regierung zu Gesprächen über die bilaterale Zusammenarbeit&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ftogos-praesident-gnassingbe-will-beziehungen-zur-usa-staerken%2F&amp;action_name=Togos%20Pr%C3%A4sident%20Gnassingb%C3%A9%20will%20Beziehungen%20zur%20USA%20st%C3%A4rken&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
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<p class="wp-block-paragraph">Togos Präsident des Ministerrates, Faure Essozimna Gnassingbé, hat einen Vertreter der US-Regierung zu Gesprächen über die bilaterale Zusammenarbeit in Lomé empfangen. Das Treffen fand am Freitag, 13. März 2026, im Rahmen eines Arbeitsbesuchs des stellvertretenden Unterstaatssekretärs im Büro für Bevölkerung, Flüchtlinge und Migration, Christian Jové Ehrhardt, statt. Im Mittelpunkt standen nach Angaben der Gesprächspartner die Beziehungen zwischen den Vereinigten Staaten und Togo sowie Möglichkeiten, diese Zusammenarbeit auszubauen. Ehrhardt bezeichnete die Beziehungen zwischen beiden Ländern als stark und verwies auf deren Kontinuität seit der Unabhängigkeit Togos.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-us-vertreter-christian-jove-ehrhardt-will"><span id="us-vertreter-christian-jove-ehrhardt-will">US-Vertreter Christian Jové Ehrhardt will</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Christian Jové Ehrhardt erklärte nach dem Gespräch, es sei sein erster Besuch in Togo. Wörtlich sagte er: „Ich hatte ein Treffen mit dem Präsidenten des Ministerrates. Wir haben über die sehr gute Zusammenarbeit zwischen den Vereinigten Staaten und Togo gesprochen. Das ist seit der Unabhängigkeit Togos eine sehr starke Beziehung. Wir haben geprüft, wie wir diese gute Zusammenarbeit zwischen unseren beiden Ländern vertiefen können.“</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-gesprache-uber-partnerschaft-und-migration"><span id="gespraeche-ueber-partnerschaft-und-migration">Gespräche über Partnerschaft und Migration</span></h3>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="662" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/HDUF20-WQAI7L4N-1024x662.jpeg" alt="" class="wp-image-25666 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/HDUF20-WQAI7L4N-1024x662.jpeg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/HDUF20-WQAI7L4N-300x194.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/HDUF20-WQAI7L4N-768x497.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/HDUF20-WQAI7L4N-1536x994.jpeg 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/HDUF20-WQAI7L4N-380x246.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/HDUF20-WQAI7L4N-800x518.jpeg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/HDUF20-WQAI7L4N-1160x750.jpeg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/HDUF20-WQAI7L4N.jpeg 1600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Nach <a href="https://presidenceduconseil.gouv.tg/2026/03/13/cooperation-togo-usa-un-representant-de-la-maison-blanche-recu-par-le-president-du-conseil/">Angaben</a> der togolesischen Seite sprach der US-Vertreter mit Faure Gnassingbé über das Partnerschaftsverhältnis zwischen Washington und Lomé sowie über Mechanismen zur Stärkung dieser Zusammenarbeit. Der Besuch stand im Zusammenhang mit Migrationsfragen, für die Ehrhardt innerhalb des US-Außenministeriums zuständig ist.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Begegnung fällt in eine Phase, in der Togo und die Vereinigten Staaten ihre Zusammenarbeit in mehreren Politikfeldern fortführen. Genannt werden insbesondere wirtschaftliche, soziale und sicherheitspolitische Bereiche.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-sicherheitszusammenarbeit-mit-blick-auf-die-savannenregion"><span id="sicherheitszusammenarbeit-mit-blick-auf-die-savannenregion">Sicherheitszusammenarbeit mit Blick auf die Savannenregion</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Schwerpunkt der Kooperation betrifft Fragen von Frieden und Sicherheit. Dabei wird auf das Notfallprogramm für die Savannenregion verwiesen, das im Rahmen des <a href="https://fokus-afrika.de/prasident-gnassingbe-und-unowas-diskutieren-uber-frieden-und-sicherheit-in-westafrika/">Stabilitätsmechanismus der Küstenstaaten</a> unterstützt wird.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="808" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/HDUF21hakAA6END-1024x808.jpeg" alt="" class="wp-image-25665 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/HDUF21hakAA6END-1024x808.jpeg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/HDUF21hakAA6END-300x237.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/HDUF21hakAA6END-768x606.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/HDUF21hakAA6END-1536x1212.jpeg 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/HDUF21hakAA6END-380x300.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/HDUF21hakAA6END-800x631.jpeg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/HDUF21hakAA6END-1160x915.jpeg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/HDUF21hakAA6END.jpeg 1600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Diese Zusammenarbeit soll demnach zur Stärkung der Fähigkeiten der Verteidigungs- und Sicherheitskräfte im Kampf gegen Terrorismus und gewaltsamen Extremismus beitragen. In dem Zusammenhang ist auch eine militärische und sicherheitspolitische Kooperation auf kontinentaler Ebene vorgesehen, die unter dem Dach des <a href="https://fokus-afrika.de/africom-staerkt-sicherheitskooperation-mit-westafrika/" type="post" id="20109">United States Africa Command</a> (AFRICOM), auf Deutsch des Afrika-Kommandos der Vereinigten Staaten, stehen soll.</p>
</div></div>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-unterstutzung-in-gesundheit-bildung-und-regierungsfuhrung"><span id="unterstuetzung-in-gesundheit-bildung-und-regierungsfuehrung">Unterstützung in Gesundheit, Bildung und Regierungsführung</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Washington unterstützt Lomé auch bei Projekten in den Bereichen Gesundheit, Bildung und Regierungsführung. Hinzu kommen der Ausbau wirtschaftlicher Beziehungen, des Handels und der Investitionen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Washington unterstützt Lomé auch bei Projekten in den Bereichen Gesundheit, Bildung und Regierungsführung. Hinzu kommen der Ausbau wirtschaftlicher Beziehungen, des Handels und der Investitionen.</p>
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		<title>Entwicklungsministerin Alabali Radovan verknüpft auf der MSC Entwicklung und Sicherheit</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/entwicklungsministerin-alabali-radovan-verknuepft-auf-der-msc-entwicklung-und-sicherheit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 14 Feb 2026 17:10:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Institutionelle Beziehungen]]></category>
		<category><![CDATA[Togo]]></category>
		<category><![CDATA[4]]></category>
		<category><![CDATA[BMZ]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[UNDP]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>FOKUS AFRIKA ist ein deutschsprachiges Online-Medienportal, welches sich auf die politischen und wirtschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents fokussiert.</p>
<p>Bundesentwicklungsministerin Reem Alabali Radovan hat Entwicklungspolitik auf der Münchner Sicherheitskonferenz als Bestandteil der Sicherheitspolitik dargestellt. Sie bezeichnete Entwicklungszusammenarbeit&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fentwicklungsministerin-alabali-radovan-verknuepft-auf-der-msc-entwicklung-und-sicherheit%2F&amp;action_name=Entwicklungsministerin%20Alabali%20Radovan%20verkn%C3%BCpft%20auf%20der%20MSC%20Entwicklung%20und%20Sicherheit&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/entwicklungsministerin-alabali-radovan-verknuepft-auf-der-msc-entwicklung-und-sicherheit/">Entwicklungsministerin Alabali Radovan verknüpft auf der MSC Entwicklung und Sicherheit</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>FOKUS AFRIKA ist ein deutschsprachiges Online-Medienportal, welches sich auf die politischen und wirtschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents fokussiert.</p>

<p class="wp-block-paragraph">Bundesentwicklungsministerin Reem Alabali Radovan hat Entwicklungspolitik auf der Münchner Sicherheitskonferenz als Bestandteil der Sicherheitspolitik dargestellt. Sie bezeichnete <a href="https://fokus-afrika.de/alabali-radovan-rueckt-entwicklungspolitik-bei-muenchner-sicherheitskonferenz-in-den-fokus/">Entwicklungszusammenarbeit als präventiven Ansatz</a>, der Konflikte an ihren Ursachen adressiert und Krisen eindämmen soll. Auf der Konferenz wurde zudem über Reformen der internationalen Entwicklungsarchitektur und über die Rolle privater Investitionen diskutiert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Aussagen fielen am 12. Februar 2026 beim Opening Townhall „Reboot or Repair? Toward A New Development Paradigm“, das den Auftakt des Townhall-Programms der Konferenz bildete.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-praventive-sicherheit-durch-entwicklungspolitik"><span id="praeventive-sicherheit-durch-entwicklungspolitik">„Präventive Sicherheit“ durch Entwicklungspolitik</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Alabali Radovan erklärte, Sicherheit lasse sich nicht allein mit Militär und Diplomatie gewährleisten. Sie verwies auf das Konzept der „3D“ aus Verteidigung, Diplomatie und Entwicklung und sprach von Entwicklungszusammenarbeit als präventiver Sicherheitspolitik. Begründet wurde dies mit Maßnahmen, die staatliche Leistungsfähigkeit stärken, Bildung fördern und Perspektiven schaffen sollen.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="560" height="420" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/csm_20260213__msc62___2076_9c71f372b9.jpeg" alt="" class="wp-image-24658 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/csm_20260213__msc62___2076_9c71f372b9.jpeg 560w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/csm_20260213__msc62___2076_9c71f372b9-300x225.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/csm_20260213__msc62___2076_9c71f372b9-200x150.jpeg 200w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/csm_20260213__msc62___2076_9c71f372b9-260x195.jpeg 260w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/csm_20260213__msc62___2076_9c71f372b9-380x285.jpeg 380w" sizes="(max-width: 560px) 100vw, 560px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Als Beleg für die Kostenlogik nannte sie Berechnungen von Weltbank und UNDP, wonach Prävention deutlich günstiger sei als spätere Krisenreaktionen. Zugleich stellte sie die Reform der deutschen Entwicklungspolitik in den Zusammenhang geopolitischer Umbrüche und betonte den Aufbau verlässlicher Partnerschaften mit Ländern des Globalen Südens.</p>
</div></div>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-msc-debatte-uber-reformen-und-finanzierungsmodelle"><span id="msc-debatte-ueber-reformen-und-finanzierungsmodelle">MSC-Debatte über Reformen und Finanzierungsmodelle</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Auf dem Panel diskutierten neben Alabali Radovan EU-Kommissar Jozef Síkela, <a href="https://fokus-afrika.de/alexander-de-croo-wird-neuer-administrator-der-undp/" type="post" id="22055">UNDP-Administrator Alexander De Croo</a> und <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/westafrika/togo/" type="category" id="80">Togos</a> Außenminister Robert Dussey. De Croo stellte die These auf, Entwicklungszusammenarbeit sei nicht „Soft Power“, sondern in ihrer Wirkung mit „Hard Power“ vergleichbar, weil Stabilisierung ohne funktionierende Institutionen, Bildung und Gesundheitsversorgung begrenzt bleibe.</p>



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<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/global-gateway-bundesregierung-richtet-nationale-anlaufstelle-fuer-unternehmen-ein/" type="post" id="24652">Síkela argumentierte</a>, die Wirkung von Entwicklungsbudgets müsse stärker über Jobschaffung und Wertschöpfung in Partnerländern organisiert werden. Er verwies auf demografische Trends und die wachsende Lücke zur Finanzierung globaler Entwicklungsziele. Als zentrale Hebel nannte er die Mobilisierung privater Investitionen durch Risikominderung sowie Maßnahmen zur Stärkung der Einnahmenbasis von Staaten, etwa über Steuerreformen und die Eindämmung illegaler Finanzströme.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dussey forderte eine Abkehr von paternalistischen Ansätzen und betonte, afrikanische Staaten wollten stärker als Partner agieren, nicht als Empfänger. Er sprach sich für industrielle Entwicklung, lokale Verarbeitung von Rohstoffen und einen Ausbau regionaler Wertschöpfung aus.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-migration-gesundheit-und-regionale-konflikte-als-schwerpunkte"><span id="migration-gesundheit-und-regionale-konflikte-als-schwerpunkte">Migration, Gesundheit und regionale Konflikte als Schwerpunkte</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">In der Townhall wurden auch Themen wie Migration, Gesundheitsversorgung und fragile Staaten angesprochen. Alabali Radovan nannte Sudan als Beispiel für eine große humanitäre Krise, bei der andere Instrumente erforderlich seien als in Regionen, in denen Beschäftigung und Ausbildung im Vordergrund stehen. Sie verwies auf unterschiedliche Ansätze je nach Kontext und betonte, dass Migration sowohl in humanitären Krisen als auch in wirtschaftlichen Transformationsprozessen unterschiedliche politische Antworten erfordere.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/csm_20260212_16-34-54_MSC2026_lbt_fdf43d07ad-1024x683.jpeg" alt="" class="wp-image-24659 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/csm_20260212_16-34-54_MSC2026_lbt_fdf43d07ad-1024x683.jpeg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/csm_20260212_16-34-54_MSC2026_lbt_fdf43d07ad-300x200.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/csm_20260212_16-34-54_MSC2026_lbt_fdf43d07ad-768x512.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/csm_20260212_16-34-54_MSC2026_lbt_fdf43d07ad-1536x1024.jpeg 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/csm_20260212_16-34-54_MSC2026_lbt_fdf43d07ad-2048x1366.jpeg 2048w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/csm_20260212_16-34-54_MSC2026_lbt_fdf43d07ad-380x253.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/csm_20260212_16-34-54_MSC2026_lbt_fdf43d07ad-800x533.jpeg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/csm_20260212_16-34-54_MSC2026_lbt_fdf43d07ad-1160x773.jpeg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/csm_20260212_16-34-54_MSC2026_lbt_fdf43d07ad-scaled.jpeg 2560w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">In ihren abschließenden <a href="https://www.bmz.de/de/aktuelles/aktuelle-meldungen/260212-pm-sicherheitskonferenz-288096">Hinweisen</a> hob sie die Bedeutung von Dialog und Kooperation zwischen Regierungen, internationalen Organisationen und Privatwirtschaft hervor. Als Feld, in dem Rückschritte besonders schnell messbar seien, nannte sie globale Gesundheit.</p>
</div></div>
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			<media:title type="html">Entwicklungsministerin Alabali Radovan verknüpft auf der MSC Entwicklung und Sicherheit</media:title>
			<media:description type="html">Entwicklung als Sicherheitspolitik: Auf der MSC rückt die Bundesregierung Reformen der Entwicklungsarchitektur in den Mittelpunkt.</media:description>
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		<item>
		<title>Ex-Präsident Damiba aus Togo an Burkina Faso ausgeliefert</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/ex-praesident-damiba-aus-togo-an-burkina-faso-ausgeliefert/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Jan 2026 15:54:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Burkina Faso]]></category>
		<category><![CDATA[Togo]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[AES]]></category>
		<category><![CDATA[ECOWAS]]></category>
		<category><![CDATA[Justiz]]></category>
		<category><![CDATA[Präsident]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>FOKUS AFRIKA ist ein deutschsprachiges Online-Medienportal, welches sich auf die politischen und wirtschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents fokussiert.</p>
<p>Die togolesischen Behörden haben den ehemaligen burkinischen Übergangspräsidenten Paul-Henri Sandaogo Damiba an Burkina Faso ausgeliefert. Die Übergabe erfolgte am&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fex-praesident-damiba-aus-togo-an-burkina-faso-ausgeliefert%2F&amp;action_name=Ex-Pr%C3%A4sident%20Damiba%20aus%20Togo%20an%20Burkina%20Faso%20ausgeliefert&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/ex-praesident-damiba-aus-togo-an-burkina-faso-ausgeliefert/">Ex-Präsident Damiba aus Togo an Burkina Faso ausgeliefert</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>FOKUS AFRIKA ist ein deutschsprachiges Online-Medienportal, welches sich auf die politischen und wirtschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents fokussiert.</p>

<p class="wp-block-paragraph">Die togolesischen Behörden haben den ehemaligen burkinischen Übergangspräsidenten <strong>Paul-Henri Sandaogo Damiba</strong> an Burkina Faso ausgeliefert. Die Übergabe erfolgte am 17. Januar 2026 nach einem förmlichen Auslieferungsverfahren und auf Grundlage einer offiziellen Anfrage aus Ouagadougou. Damiba wird in Burkina Faso wegen mehrerer schwerer Straftaten verfolgt, darunter Korruption, Veruntreuung öffentlicher Gelder und Geldwäsche. Wie aus offiziellen Mitteilungen hervorgeht, sicherte die burkinische Seite dem Togo rechtsstaatliche Garantien zu.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-ende-eines-exils-nach-dem-sturz-2022"><span id="ende-eines-exils-nach-dem-sturz-2022">Ende eines Exils nach dem Sturz 2022</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Damiba war im September 2022 durch einen Militärputsch entmachtet worden, nachdem er selbst im Januar desselben Jahres durch einen Staatsstreich an die Macht gekommen war. Nach seinem Sturz verließ der damalige Oberstleutnant Burkina Faso und ließ sich in Lomé nieder, wo er seit Oktober 2022 lebte. Die Militärführung in Ouagadougou warf ihm wiederholt vor, aus dem Exil heraus an Destabilisierungsversuchen beteiligt gewesen zu sein.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="628" height="628" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/G_HzjdFWkBYiv7n.jpeg" alt="" class="wp-image-23789 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/G_HzjdFWkBYiv7n.jpeg 628w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/G_HzjdFWkBYiv7n-300x300.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/G_HzjdFWkBYiv7n-150x150.jpeg 150w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/G_HzjdFWkBYiv7n-80x80.jpeg 80w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/G_HzjdFWkBYiv7n-110x110.jpeg 110w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/G_HzjdFWkBYiv7n-380x380.jpeg 380w" sizes="(max-width: 628px) 100vw, 628px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Nach Angaben des togolesischen Justizministeriums ging am 12. Januar 2026 ein formelles Auslieferungsersuchen der burkinischen Justiz ein. Dieses richtete sich gegen Damiba wegen mutmaßlicher Straftaten, darunter kriminelle Veruntreuung öffentlicher Gelder, illegale Bereicherung, Korruption, Anstiftung zu Verbrechen, schwerer Hehlerei und Geldwäsche.</p>
</div></div>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-rechtliches-verfahren-in-lome"><span id="rechtliches-verfahren-in-lome">Rechtliches Verfahren in Lomé</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die togolesischen Behörden erklärten, die Rechtmäßigkeit des Ersuchens geprüft und anschließend das nationale Auslieferungsverfahren eingeleitet zu haben. Damiba wurde am 16. Januar 2026 auf Grundlage eines beigefügten Haftbefehls festgenommen und in Gewahrsam genommen. Noch am selben Tag befasste sich die Untersuchungskammer des Berufungsgerichts von Lomé mit dem Fall.</p>



<blockquote class="twitter-tweet"><p lang="fr" dir="ltr"><a href="https://twitter.com/hashtag/Togo?src=hash&ref_src=twsrc%5Etfw">#Togo</a>🇹🇬<a href="https://twitter.com/hashtag/Justice?src=hash&ref_src=twsrc%5Etfw">#Justice</a><a href="https://twitter.com/hashtag/EtatDeDroit?src=hash&ref_src=twsrc%5Etfw">#EtatDeDroit</a><br><br>Dans le cadre de la coopération judiciaire entre États et du respect de l’État de droit, le gouvernement togolais communique sur la procédure ayant conduit à l’extradition de M. DAMIBA Paul-Henri Sandaogo.<br><br>Lire le communiqué ci-joint. <a href="https://t.co/8vjmwSqbv6">pic.twitter.com/8vjmwSqbv6</a></p>— Ministère de la Communication (@CommunicationTg) <a href="https://twitter.com/CommunicationTg/status/2013600470040801620?ref_src=twsrc%5Etfw">January 20, 2026</a></blockquote> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>



<p class="wp-block-paragraph">Nach einer öffentlichen Anhörung gab das Gericht ein positives Votum zur Auslieferung ab. Zur Begründung verwies das Justizministerium auf die Gegenseitigkeitszusage Burkina Fasos, einschlägige internationale Rechtsinstrumente sowie auf formelle Garantien aus Ouagadougou. Diese bezögen sich auf die Achtung der körperlichen Unversehrtheit, der Menschenwürde und der Verteidigungsrechte Damibas, insbesondere auf das Recht auf ein faires Verfahren und den Ausschluss der Todesstrafe.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-ubergabe-an-burkina-faso"><span id="uebergabe-an-burkina-faso">Übergabe an Burkina Faso</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Auf Grundlage dieses gerichtlichen Votums wurde Damiba am 17. Januar 2026 an die burkinischen Behörden überstellt. Öffentliche Stellungnahmen aus Ouagadougou blieben zunächst aus. Bereits Ende 2024 hatte der amtierende Machthaber <strong>Ibrahim Traoré</strong> erklärt, er hoffe auf eine Auslieferung seines Vorgängers. Damiba war zuvor aus der Armee entlassen worden, unter anderem wegen des Vorwurfs der Zusammenarbeit mit ausländischen Akteuren oder bewaffneten Gruppen zur Destabilisierung des Landes.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="625" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/09/1280px-Ibrahim_Traore_President_de_la_Transition_du_Burkina_Faso_2023.png" alt="" class="wp-image-11399 size-full"/></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Seit der Machtübernahme Traorés meldeten die <a href="https://fokus-afrika.de/burkina-faso-entkommt-vereitelten-umsturzversuch-gegen-ibrahim-traore/" type="post" id="23324">Behörden mehrfach vereitelte Umsturzversuche</a>. Damiba wurde dabei regelmäßig als mutmaßlicher Drahtzieher genannt. Anfang Januar 2026 hatte die Staatsführung im staatlichen Fernsehen Aussagen mutmaßlicher Mitwisser verbreiten lassen, die angaben, auf Anweisung des Ex-Präsidenten gehandelt zu haben.</p>
</div></div>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-regionale-dimension-und-geopolitischer-kontext"><span id="regionale-dimension-und-geopolitischer-kontext">Regionale Dimension und geopolitischer Kontext</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Auslieferung erfolgt vor dem Hintergrund veränderter regionaler Bündnisse in der Sahelzone. Burkina Faso gehört gemeinsam mit Mali und Niger zur <strong><a href="https://fokus-afrika.de/tag/aes/" type="post_tag" id="562">Alliance des États du Sahel</a></strong>, die sich sicherheitspolitisch enger zusammenschließt und sich von westlichen Partnern, insbesondere Frankreich, distanziert hat. Die drei Staaten haben zudem die <strong>ECOWAS</strong> verlassen und ihre Kooperation untereinander vertieft.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Togo ist weiterhin Mitglied der ECOWAS, unterhält jedoch nach Einschätzung regionaler Beobachter pragmatische Beziehungen zu den Staaten der Sahel-Allianz. Aufgrund seines Seezugangs kommt dem Land eine strategische Rolle für die Binnenstaaten Burkina Faso, Mali und Niger zu.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-debatte-uber-politische-signalwirkung-in-togo"><span id="debatte-ueber-politische-signalwirkung-in-togo">Debatte über politische Signalwirkung in Togo</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">In Togo selbst löste die Auslieferung eine öffentliche Debatte aus. Der Oppositionspolitiker <strong>Nathaniel Olympio</strong> bezeichnete den Schritt als Bruch mit der bisherigen diplomatischen Praxis des Landes. In sozialen Netzwerken stellte er die Frage, ob Präsident <strong>Faure Gnassingbé</strong> mit der Auslieferung <a href="https://fokus-afrika.de/togo-erwaegt-beitritt-zur-allianz-der-sahelstaaten-aes/" type="post" id="13528">politische Signale in Richtung der Sahel-Allianz</a> senden wolle.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Olympio verwies darauf, dass Togo in der Vergangenheit mehrfach gestürzten Staatschefs Asyl gewährt habe, ohne diese an ihre Herkunftsländer auszuliefern. Genannt wurden unter anderem Mobutu Sese Seko, Ange-Félix Patassé und Henri Konan Bédié. Vor diesem Hintergrund bewertete er die Übergabe Damibas als möglichen Hinweis auf eine strategische Neuausrichtung der togolesischen Außen- und Sicherheitspolitik.</p>
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		<title>Afrikanische Union bündelt Mediation für Ostkongo bei Gipfel in Lomé</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/afrikanische-union-buendelt-mediation-fuer-ostkongo-bei-gipfel-in-lome/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 18 Jan 2026 13:29:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Demokratische Republik Kongo]]></category>
		<category><![CDATA[Kontinentale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[Ruanda]]></category>
		<category><![CDATA[Togo]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>FOKUS AFRIKA ist ein deutschsprachiges Online-Medienportal, welches sich auf die politischen und wirtschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents fokussiert.</p>
<p>In Lomé haben sich Vertreter der Afrikanischen Union, regionale Organisationen und ehemalige Staats und Regierungschefs am Samstag auf&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fafrikanische-union-buendelt-mediation-fuer-ostkongo-bei-gipfel-in-lome%2F&amp;action_name=Afrikanische%20Union%20b%C3%BCndelt%20Mediation%20f%C3%BCr%20Ostkongo%20bei%20Gipfel%20in%20Lom%C3%A9&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/afrikanische-union-buendelt-mediation-fuer-ostkongo-bei-gipfel-in-lome/">Afrikanische Union bündelt Mediation für Ostkongo bei Gipfel in Lomé</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>FOKUS AFRIKA ist ein deutschsprachiges Online-Medienportal, welches sich auf die politischen und wirtschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents fokussiert.</p>

<p class="wp-block-paragraph">In Lomé haben sich Vertreter der Afrikanischen Union, regionale Organisationen und ehemalige Staats und Regierungschefs am Samstag auf eine stärkere Bündelung der afrikanischen Vermittlungsbemühungen für den Osten der Demokratischen Republik Kongo verständigt. Zentrale Elemente sind die formale Bestätigung der von Togo geführten Mediation, die Abstimmung bestehender Prozesse sowie ein gemeinsamer Arbeitsrahmen für die weiteren Schritte im Friedensprozess in der Region der Großen Seen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-konsultationen-zwischen-togo-und-au-kommission"><span id="konsultationen-zwischen-togo-und-au-kommission">Konsultationen zwischen Togo und AU-Kommission</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Am 15. Januar führte der Präsident des Rates der Republik Togo, <strong>Faure Gnassingbé</strong>, in Lomé Gespräche mit dem Präsidenten der Kommission der <strong>Afrikanische Union</strong>, <strong>Mahamoud Ali Youssouf</strong>. Thema waren die sicherheitspolitische Lage in Afrika, bestehende Krisenmechanismen sowie Fragen der regionalen Integration.</p>



<blockquote class="twitter-tweet"><p lang="en" dir="ltr">The Chairperson of the African Union Commission, H.E. Mahmoud Ali Youssouf, this morning delivered keynote remarks at the Preparatory Working Session for the High-Level Meeting on the Coherence & Consolidation of the Peace Process in the Democratic Republic of the Congo… <a href="https://t.co/qdGIqDlO7f">pic.twitter.com/qdGIqDlO7f</a></p>— African Union (@_AfricanUnion) <a href="https://twitter.com/_AfricanUnion/status/2012124019697365080?ref_src=twsrc%5Etfw">January 16, 2026</a></blockquote> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>



<p class="wp-block-paragraph">Youssouf erklärte, die Kommission der Afrikanischen Union wolle die präventive Diplomatie ausbauen, afrikanische Vermittlungsinitiativen systematisch unterstützen und die Mitgliedstaaten bei der Bewältigung sicherheitspolitischer Herausforderungen begleiten. Dabei verwies er ausdrücklich auf Konfliktregionen, die von bewaffneten Auseinandersetzungen und extremistischen Gruppen betroffen sind.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-rolle-togos-in-der-au-mediation"><span id="rolle-togos-in-der-au-mediation">Rolle Togos in der AU-Mediation</span></h3>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/G-4MNAjXMAAS1lJ-1024x683.jpeg" alt="" class="wp-image-23664 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/G-4MNAjXMAAS1lJ-1024x683.jpeg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/G-4MNAjXMAAS1lJ-300x200.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/G-4MNAjXMAAS1lJ-768x512.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/G-4MNAjXMAAS1lJ-1536x1024.jpeg 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/G-4MNAjXMAAS1lJ-380x253.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/G-4MNAjXMAAS1lJ-800x534.jpeg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/G-4MNAjXMAAS1lJ-1160x774.jpeg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/G-4MNAjXMAAS1lJ.jpeg 1600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Faure Gnassingbé ist seit dem 12. April 2025 von der Afrikanischen Union offiziell als Hauptmediator für die Krise in der Region der Großen Seen mandatiert. In dieser Funktion führte er seit seiner Ernennung mehrere Konsultationen mit den betroffenen Staaten sowie mit regionalen und internationalen Partnern.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Angaben der Afrikanischen Union trugen diese Missionen zur Deeskalation zwischen der Demokratischen Republik Kongo und Ruanda bei und mündeten in ein bilaterales Friedensabkommen, das im November 2025 unter internationaler Vermittlung unterzeichnet wurde. Die AU bestätigte Gnassingbés Mandat als zentralen Rahmen für die weitere politische Begleitung des Prozesses.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-vorbereitungstreffen-der-mediatoren-am-16-januar"><span id="vorbereitungstreffen-der-mediatoren-am-16-januar">Vorbereitungstreffen der Mediatoren am 16. Januar</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Am 16. Januar trat in Lomé eine vorbereitende Sitzung zusammen, die von AU-Kommissionspräsident Youssouf eröffnet wurde. Teilgenommen haben neben Togos Außenminister <strong>Robert Dussey</strong> Vertreter der Ostafrikanischen Gemeinschaft und der Entwicklungsgemeinschaft des Südlichen Afrika.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zum Kreis der von der Afrikanischen Union benannten Facilitateurs gehören frühere Staats und Regierungschefs, darunter <strong>Olusegun Obasanjo</strong>, <strong>Uhuru Kenyatta</strong>, <strong>Sahle-Work Zewde</strong>, <strong>Mokgweetsi Masisi</strong> und <strong>Catherine Samba-Panza</strong>. Ihr Mandat umfasst politische Unterstützung auf hoher Ebene, vertrauensbildende Maßnahmen sowie die Koordination mit regionalen und internationalen Initiativen.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-beschlusse-des-gipfels-vom-17-januar"><span id="beschluesse-des-gipfels-vom-17-januar">Beschlüsse des Gipfels vom 17. Januar</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Der <a href="https://atop.tg/lome-abrite-le-17-janvier-un-sommet-sur-la-mediation-pour-la-paix-en-rdc/">Gipfel</a> am 17. Januar schloss mit einem Kommuniqué, das mehrere operative Entscheidungen festhielt. Erstens bestätigten die Teilnehmer die Zentralität der von Togo geführten Mediation als gemeinsamen Bezugsrahmen. Zweitens wurde eine einheitliche Mediationsarchitektur auf afrikanischer Ebene angenommen, um parallele Prozesse zusammenzuführen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Drittens verabschiedeten die Beteiligten ein Rahmenpapier, das auf einer aktuellen Lageanalyse basiert und die politischen, sicherheitlichen und humanitären Dynamiken im Osten der Demokratischen Republik Kongo berücksichtigt. Ergänzend wurde ein Arbeitsplan der Facilitateurs beschlossen, der als Steuerungsinstrument für die weiteren Schritte dienen soll.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-fortbestehende-sicherheitslage-im-osten-der-rdc"><span id="fortbestehende-sicherheitslage-im-osten-der-rdc">Fortbestehende Sicherheitslage im Osten der RDC</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Beratungen fanden vor dem Hintergrund <a href="https://fokus-afrika.de/ostkongo-berichte-ueber-truppenbewegungen-der-afc-m23-trotz-angekuendigtem-rueckzug-aus-uvira/">anhaltender Gewalt im Osten der Demokratischen Republik Kongo</a> statt. Trotz <a href="https://fokus-afrika.de/un-sieht-kluft-zwischen-diplomatischem-fortschritt-und-gewalt-im-ostkongo/">bestehender Abkommen kommt es weiterhin zu Kämpfen</a> zwischen staatlichen Kräften und bewaffneten Gruppen, <a href="https://fokus-afrika.de/sued-kivu-konflikt-un-diskutiert-neue-offensive-der-afc-m23/">darunter die AFC/M23</a>. Mehrere zugesagte Maßnahmen, unter anderem zur <a href="https://fokus-afrika.de/washington-abkommen-friedensbarometer-fordert-von-der-dr-kongo-rasches-vorgehen-gegen-fdlr/">Umsetzung von Waffenruhen und politischen Vereinbarungen</a>, sind bislang nicht vollständig realisiert worden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Parallel laufen weitere diplomatische Formate, darunter Gespräche unter internationaler Beteiligung sowie regionale Konsultationen innerhalb von <a href="https://fokus-afrika.de/tag/eac/">EAC</a> und <a href="https://fokus-afrika.de/tag/sadc/">SADC</a>. Die Afrikanische Union erklärte, Ziel der Lomé-Beschlüsse sei es, diese Initiativen in einen kohärenten afrikanischen Rahmen einzubetten und Doppelstrukturen zu vermeiden.</p>
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		<title>9. Panafrikanische Kongress: Debatte über Afrikas Rolle in der Reform multilateraler Institutionen</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/9-panafrikanische-kongress-debatte-ueber-afrikas-rolle-in-der-reform-multilateraler-institutionen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Dec 2025 19:55:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kontinentale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[Togo]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[AU]]></category>
		<category><![CDATA[Diaspora]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>FOKUS AFRIKA ist ein deutschsprachiges Online-Medienportal, welches sich auf die politischen und wirtschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents fokussiert.</p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/9-panafrikanische-kongress-debatte-ueber-afrikas-rolle-in-der-reform-multilateraler-institutionen/">9. Panafrikanische Kongress: Debatte über Afrikas Rolle in der Reform multilateraler Institutionen</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>FOKUS AFRIKA ist ein deutschsprachiges Online-Medienportal, welches sich auf die politischen und wirtschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents fokussiert.</p>

<p class="wp-block-paragraph">In Lomé hat der Präsident des Rates, Faure Gnassingbé, den 9. Panafrikanischen Kongress eröffnet. Fünf Tage lang diskutieren Expertinnen und Experten, Vertreter afrikanischer Staaten, Mitglieder der Diaspora und afrodescendant communities über die strategische Neuausrichtung des Panafrikanismus und die Position des Kontinents in einem sich wandelnden multilateralen System. Der Kongress steht unter dem Leitmotiv, Afrikas Rolle in der globalen Governance neu zu definieren und die Grundlagen für eine einheitliche, souveräne und zukunftsfähige politische Positionierung zu stärken.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-panafrikanismus-als-strategische-notwendigkeit"><span id="panafrikanismus-als-strategische-notwendigkeit">Panafrikanismus als strategische Notwendigkeit</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">In seiner Eröffnungsrede bezeichnete Gnassingbé den panafrikanischen Ansatz als „imperativ“ und als zentrale Strategie afrikanischer Souveränität. Der Präsident verwies auf globale Transformationsprozesse, darunter die zunehmende geopolitische Fragmentierung, technologische Disruptionen und Herausforderungen in den Bereichen Klima, Gesundheit und Ernährungssicherheit. Vor diesem Hintergrund könne keine afrikanische Nation die aktuellen Krisen allein bewältigen.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="906" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/G7qxcMiW4AAYwMX-1024x906.jpeg" alt="" class="wp-image-22754 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/G7qxcMiW4AAYwMX-1024x906.jpeg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/G7qxcMiW4AAYwMX-300x266.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/G7qxcMiW4AAYwMX-768x680.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/G7qxcMiW4AAYwMX-1536x1359.jpeg 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/G7qxcMiW4AAYwMX-380x336.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/G7qxcMiW4AAYwMX-800x708.jpeg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/G7qxcMiW4AAYwMX-1160x1027.jpeg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/G7qxcMiW4AAYwMX.jpeg 1600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Die angestrebte Erneuerung des Panafrikanismus zielt darauf ab, Märkte, Wissenssysteme und kulturelle Identitäten stärker zu vernetzen. Im Mittelpunkt stehen inklusive Formen der Zusammenarbeit, die sowohl staatliche als auch zivilgesellschaftliche Akteure einbeziehen und eine engere Verbindung zwischen Ländern des Kontinents und ihrer globalen Diaspora schaffen.</p>
</div></div>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-forderung-nach-reform-multilateraler-institutionen"><span id="forderung-nach-reform-multilateraler-institutionen">Forderung nach Reform multilateraler Institutionen</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ein zentrales Thema des Kongresses ist die Struktur internationaler Organisationen wie der Vereinten Nationen. Gnassingbé kritisierte die aus seiner Sicht unzureichende Repräsentation Afrikas im Sicherheitsrat und verwies auf die demografische und geopolitische Bedeutung des Kontinents. Er betonte, dass Afrika zukünftig ein Viertel der Weltbevölkerung stelle, jedoch weiterhin ohne ständigen Sitz im wichtigsten sicherheitspolitischen Gremium der Vereinten Nationen sei.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Neben der Forderung nach zwei ständigen Sitzen mit Vetorecht plädierte der Präsident für tiefgreifende Reformen innerhalb multilateraler Institutionen. Ziel sei es, Ungleichgewichte in der internationalen Governance zu korrigieren und Afrikas Gewicht in Entscheidungsprozessen systematisch zu erhöhen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-mobilisierung-eigener-ressourcen-und-wirtschaftliche-souveranitat"><span id="mobilisierung-eigener-ressourcen-und-wirtschaftliche-souveraenitaet">Mobilisierung eigener Ressourcen und wirtschaftliche Souveränität</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ein weiterer Schwerpunkt des Kongresses liegt auf der wirtschaftlichen Eigenständigkeit. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer debattieren über Wege, die natürlichen Ressourcen des Kontinents, die Innovationskraft der Jugend und das Potenzial der Diaspora systematisch zu bündeln. Die Diskussionen befassen sich mit Strategien zur Stärkung lokaler Wertschöpfung, zur Modernisierung landwirtschaftlicher und medizinischer Systeme sowie zur Förderung unternehmerischer Ökosysteme.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Kongress betont zudem die Bedeutung endogener Wissenssysteme. Traditionelle Kenntnisse, sprachliche Vielfalt und kulturelle Ausdrucksformen sollen als strategische Ressourcen verstanden werden, die zur globalen Positionierung afrikanischer Staaten beitragen können.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-einheit-jugend-und-diaspora-als-zentrale-trager-des-wandels"><span id="einheit-jugend-und-diaspora-als-zentrale-traeger-des-wandels">Einheit, Jugend und Diaspora als zentrale Träger des Wandels</span></h2>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="751" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/G7qxcMbXAAEU1dB-1024x751.jpeg" alt="" class="wp-image-22755 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/G7qxcMbXAAEU1dB-1024x751.jpeg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/G7qxcMbXAAEU1dB-300x220.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/G7qxcMbXAAEU1dB-768x563.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/G7qxcMbXAAEU1dB-1536x1126.jpeg 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/G7qxcMbXAAEU1dB-380x279.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/G7qxcMbXAAEU1dB-800x587.jpeg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/G7qxcMbXAAEU1dB-1160x850.jpeg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/G7qxcMbXAAEU1dB.jpeg 1600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Die Rolle der Jugend und der weltweiten afrikanischen Diaspora zieht sich als Leitmotiv durch die Kongressdebatten. Beide Gruppen gelten als Schlüsselakteure für wirtschaftliche, kulturelle und technologische Entwicklungen. Vertreter der Afrikanischen Union und internationale Gäste betonten, dass eine geschlossene afrikanische Position sowohl interne Kohäsion als auch globales Gewicht schaffen könne.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Beiträge heben hervor, dass Diaspora-Communities eine wichtige Rolle für Wissens- und Kapitalströme spielen und das Bild Afrikas im globalen Diskurs mitprägen. Die Anerkennung ihrer Bedeutung wird als Voraussetzung für eine kohärente panafrikanische Agenda betrachtet.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-neubestimmung-des-afrikanischen-narrativs"><span id="neubestimmung-des-afrikanischen-narrativs">Neubestimmung des afrikanischen Narrativs</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ein weiteres Kernthema ist die Frage der kulturellen Repräsentation. Der Kongress diskutiert über die Notwendigkeit, historische Verzerrungen zu korrigieren und das Bild Afrikas im globalen Diskurs neu zu verankern. Gnassingbé betonte, dass kein Staat seine politische und wirtschaftliche Position stärken könne, ohne seinen eigenen Narrativ zu kontrollieren. Die Debatten beziehen die Rückgewinnung kulturellen Erbes, die Stärkung afrikanischer Sprachen und die Darstellung zeitgenössischer Leistungen in Wissenschaft, Kunst und Politik ein.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-themenfelder-und-arbeitsstrange-des-kongresses"><span id="themenfelder-und-arbeitsstraenge-des-kongresses">Themenfelder und Arbeitsstränge des Kongresses</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die verschiedenen Panels und Kommissionen befassen sich unter anderem mit:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Afrikas Rolle im 21. Jahrhundert und einer aktualisierten Vision des Panafrikanismus</li>



<li>Reform der globalen Governance und Strategien zur Stärkung afrikanischer Einflussnahme</li>



<li>Dekolonisierung des Wissens und Förderung afrikanischer und panafrikanischer Studien</li>



<li>Ressourcenmobilisierung und wirtschaftliche Eigenständigkeit</li>



<li>Identitätspolitik, kulturelle Erneuerung und historisches Erbe</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ergebnisse der Beratungen sollen in einen afrikanischen Handlungsplan einfließen, der institutionelle Reformen und regionale Kooperationen bündelt.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&rec=1&url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2F9-panafrikanische-kongress-debatte-ueber-afrikas-rolle-in-der-reform-multilateraler-institutionen%2F&action_name=9.%20Panafrikanische%20Kongress%3A%20Debatte%20%C3%BCber%20Afrikas%20Rolle%20in%20der%20Reform%20multilateraler%20Institutionen&urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /><p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/9-panafrikanische-kongress-debatte-ueber-afrikas-rolle-in-der-reform-multilateraler-institutionen/">9. Panafrikanische Kongress: Debatte über Afrikas Rolle in der Reform multilateraler Institutionen</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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	</item>
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		<title>Faure Gnassingbé legt Prioritäten für Togo vor – Opposition warnt vor „stummem Parlament“</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/faure-gnassingbe-legt-prioritaeten-fuer-togo-vor-opposition-warnt-vor-stummem-parlament/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Dec 2025 18:11:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Togo]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[Diaspora]]></category>
		<category><![CDATA[Diplomatie]]></category>
		<category><![CDATA[Justiz]]></category>
		<category><![CDATA[Opposition]]></category>
		<category><![CDATA[Parlament]]></category>
		<category><![CDATA[Präsident]]></category>
		<category><![CDATA[Sahel]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>FOKUS AFRIKA ist ein deutschsprachiges Online-Medienportal, welches sich auf die politischen und wirtschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents fokussiert.</p>
<p>Die Abgeordneten des togolesischen Parlaments sind am 2. Dezember in Lomé zu einem Kongress zusammengekommen, um die Ansprache&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffaure-gnassingbe-legt-prioritaeten-fuer-togo-vor-opposition-warnt-vor-stummem-parlament%2F&amp;action_name=Faure%20Gnassingb%C3%A9%20legt%20Priorit%C3%A4ten%20f%C3%BCr%20Togo%20vor%20%E2%80%93%20Opposition%20warnt%20vor%20%E2%80%9Estummem%20Parlament%E2%80%9C&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/faure-gnassingbe-legt-prioritaeten-fuer-togo-vor-opposition-warnt-vor-stummem-parlament/">Faure Gnassingbé legt Prioritäten für Togo vor – Opposition warnt vor „stummem Parlament“</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>FOKUS AFRIKA ist ein deutschsprachiges Online-Medienportal, welches sich auf die politischen und wirtschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents fokussiert.</p>

<p class="wp-block-paragraph">Die Abgeordneten des togolesischen Parlaments sind am 2. Dezember in Lomé zu einem Kongress zusammengekommen, um die Ansprache des Präsidenten des Rates, Faure Gnassingbé, zur Lage der Nation zu hören. Der Redner nutzte den verfassungsrechtlich vorgesehenen Termin, um die politischen, institutionellen und strategischen Leitlinien des neuen Regimes der Fünften Republik zu skizzieren. Laut Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur <em>ATOP</em> stellte er die Reform ausdrücklich als „historischen Wendepunkt“ hin zu einem modernisierten parlamentarischen System dar.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Parallel dazu meldete sich die Opposition zu Wort. Die Oppositionspolitikerin Brigitte Adjamagbo-Johnson kritisierte den Ablauf der Sitzung und sprach von einem demokratischen Defizit, da auf die institutionelle Rede kein parlamentarischer Schlagabtausch folgte.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-neuer-institutioneller-rahmen-der-funften-republik"><span id="neuer-institutioneller-rahmen-der-fuenften-republik">Neuer institutioneller Rahmen der Fünften Republik</span></h2>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="968" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/G7LkPThW4AAgVfD-1024x968.jpeg" alt="" class="wp-image-22614 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/G7LkPThW4AAgVfD-1024x968.jpeg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/G7LkPThW4AAgVfD-300x284.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/G7LkPThW4AAgVfD-768x726.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/G7LkPThW4AAgVfD-1536x1452.jpeg 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/G7LkPThW4AAgVfD-380x359.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/G7LkPThW4AAgVfD-800x756.jpeg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/G7LkPThW4AAgVfD-1160x1096.jpeg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/G7LkPThW4AAgVfD.jpeg 1600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Im Zentrum der Ansprache stand die neue Verfassungsordnung der Fünften Republik, die nun auf einem „modernisierten parlamentarischen Regime“ beruht. Faure Gnassingbé präsentierte die Reform nicht als rein technische Anpassung, sondern als grundlegende Neuausrichtung des politischen Systems. Ziel sei es, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit zu vertiefen und die öffentliche Hand näher an die Bürgerinnen und Bürger heranzuführen.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der Präsident des Rates betonte die zentrale Rolle des Parlaments in der politischen Architektur: Die Nationalversammlung sei der Ort, „an dem die Politik der Nation bestimmt wird“. Er forderte Mehrheit und Opposition auf, ihre institutionelle Verantwortung im Rahmen dieses Systems wahrzunehmen. Die parlamentarische Mehrheit trage gemeinsam mit ihm die Verantwortung für das Regierungshandeln, die Opposition habe die Aufgabe der Kontrolle und der inhaltlichen Vorschläge. Beide Seiten, so seine Formulierung, seien „Artisanen des demokratischen Pakts“, der den Wandel tragen solle.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-drei-leitachsen-schutzen-bundeln-transformieren"><span id="drei-leitachsen-schuetzen-buendeln-transformieren">Drei Leitachsen: schützen, bündeln, transformieren</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Regierungslinie fasste Faure Gnassingbé in drei Handlungsachsen zusammen: schützen, rassembler, transformer – schützen, raffen, transformieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Unter dem Aspekt „schützen“ verortete er die Sicherheit der Bevölkerung, die Souveränität des Staates und die außenpolitische Handlungsfähigkeit Togos. Angesichts der regionalen Bedrohungslage, insbesondere im Norden des Landes, kündigte er die Fortsetzung einer umfassenden Sicherheitsstrategie an. Diese verbinde Prävention, Stärkung der Resilienz lokaler Gemeinschaften und den Ausbau der Verteidigungsfähigkeiten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der zweite Schwerpunkt „bündeln“ umfasst aus seiner Sicht die republikanische Konsolidierung, den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die Dezentralisierung. Hier verwies er auf die Notwendigkeit, nationale Kohäsion zu stärken und regionale wie kommunale Ebenen stärker einzubinden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit „transfomieren“ schließlich knüpfte der Präsident des Rates an wirtschaftliche und soziale Prioritäten an. Die Transformation solle sich auf Entwicklung, Modernisierung und die Anpassung des Landes an internationale Rahmenbedingungen richten.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-sicherheit-diplomatie-und-panafrikanische-orientierung"><span id="sicherheit-diplomatie-und-panafrikanische-orientierung">Sicherheit, Diplomatie und panafrikanische Orientierung</span></h2>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="712" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/G7LkPTbWIAAdPKq-1024x712.jpeg" alt="" class="wp-image-22615 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/G7LkPTbWIAAdPKq-1024x712.jpeg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/G7LkPTbWIAAdPKq-300x209.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/G7LkPTbWIAAdPKq-768x534.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/G7LkPTbWIAAdPKq-1536x1068.jpeg 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/G7LkPTbWIAAdPKq-380x264.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/G7LkPTbWIAAdPKq-800x557.jpeg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/G7LkPTbWIAAdPKq-1160x807.jpeg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/G7LkPTbWIAAdPKq.jpeg 1600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Im sicherheitspolitischen Teil der Rede verwies Faure Gnassingbé auf die anhaltenden Bedrohungen im Sahel und in den Grenzregionen. Die Sicherheitsstrategie Togos sei so angelegt, dass sie nicht nur militärische Antworten gebe, sondern auch soziale und institutionelle Faktoren berücksichtige. Prävention und die Einbindung der Bevölkerung in betroffenen Regionen wurden als Bestandteile dieser „globalen“ Sicherheitsarchitektur hervorgehoben.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">In der Außenpolitik stellte der Präsident des Rates eine „Diplomatie der Stabilität, des Einflusses und der Kooperation“ in Aussicht. Er verwies auf eine Ausrichtung, die panafrikanische Positionierungen, regionale Integration und die Einbindung der Diaspora verbindet. Die Regierung wolle Partnerschaften ausbauen, die auf wechselseitigem Nutzen beruhen und zugleich den Anspruch eines „modernen Panafrikanismus“ widerspiegeln.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-dezentralisierung-gerechtigkeit-und-institutionelle-reformen"><span id="dezentralisierung-gerechtigkeit-und-institutionelle-reformen">Dezentralisierung, Gerechtigkeit und institutionelle Reformen</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Politisch und territorial stellte Faure Gnassingbé die Dezentralisierung in den Mittelpunkt. Regionale und kommunale Gebietskörperschaften sollen nach seinen Worten zu „echten Entscheidungs- und Entwicklungszentren“ werden. Die zentrale Verwaltung soll dabei schrittweise entlastet und die Nähe zu lokalen Realitäten gestärkt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Bereich der Justiz kündigte er Modernisierungsschritte sowie Maßnahmen gegen Korruption an. Die Regierung setze auf einen verbesserten Zugang zu Rechten und eine funktionsfähige, rechtsstaatlich verankerte Gerichtsbarkeit. Im Zusammenhang damit erwähnte er Überlegungen zu gezielten Gnadenmaßnahmen. Diese könnten sich auf Gefangene am Ende ihrer Haftzeit, schwer erkrankte Personen oder Verurteilungen wegen minderschwerer Delikte beziehen. Schwere Verbrechen schloss er aus diesem Rahmen ausdrücklich aus.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die künftige Regierungsführung soll nach seinen Ausführungen stärker ergebnisorientiert ausgerichtet sein. Jedes Ressort werde auf der Grundlage präziser Zielvorgaben bewertet. Ein Regierungs-Dashboard soll die Umsetzung der Verpflichtungen gegenüber dem Parlament abbilden und regelmäßige Berichte ermöglichen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-okonomische-und-soziale-prioritaten-in-einem-schwierigen-kontext"><span id="oekonomische-und-soziale-prioritaeten-in-einem-schwierigen-kontext">Ökonomische und soziale Prioritäten in einem schwierigen Kontext</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Trotz eines aus seiner Sicht schwierigen internationalen Umfelds hob Faure Gnassingbé die „Resilienz der togolesischen Wirtschaft“ hervor. Er nannte eine Reihe von Sektoren, in denen die Regierung die Anstrengungen verstärken will: Verkehrsinfrastruktur, Landwirtschaft, Logistik, Energiewende, digitale Wirtschaft und Stärkung des Humankapitals.</p>



<blockquote class="twitter-tweet"><p lang="fr" dir="ltr">Fidèle à la tradition républicaine, le Président du Conseil, <a href="https://twitter.com/FEGnassingbe?ref_src=twsrc%5Etfw">@FEGnassingbe</a>, a solennellement présenté, ce mardi 2 décembre 2025, l’état de la Nation devant le Parlement réuni en Congrès. <br>Dans un hémicycle attentif et chargé d’attentes, il a tracé les orientations fondamentales… <a href="https://t.co/sRmXWNAwhR">pic.twitter.com/sRmXWNAwhR</a></p>— Présidence du Conseil du Togo (@presidencecstg) <a href="https://twitter.com/presidencecstg/status/1996172922386329654?ref_src=twsrc%5Etfw">December 3, 2025</a></blockquote> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>



<p class="wp-block-paragraph">Im Agrarsektor sollen Produktivität und Wertschöpfung erhöht werden. Die Logistik – insbesondere angesichts der Lage Togos als Transitland – versteht die Regierung als Hebel für regionalen Handel und Investitionen. Im Energiebereich verwies der Präsident des Rates auf die Notwendigkeit eines schrittweisen Ausbaus der Versorgung und der Nutzung erneuerbarer Ressourcen. Der digitale Sektor und die Ausbildung seien aus seiner Sicht zentrale Faktoren, um die Wettbewerbsfähigkeit zu sichern und die Erwerbschancen zu verbessern.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-kritik-an-form-und-inhalt-des-parlamentskongresses"><span id="kritik-an-form-und-inhalt-des-parlamentskongresses">Kritik an Form und Inhalt des Parlamentskongresses</span></h2>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="610" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/EoFwtouWMAMhmM1-1024x610.jpeg" alt="" class="wp-image-22616 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/EoFwtouWMAMhmM1-1024x610.jpeg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/EoFwtouWMAMhmM1-300x179.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/EoFwtouWMAMhmM1-768x458.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/EoFwtouWMAMhmM1-380x227.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/EoFwtouWMAMhmM1-800x477.jpeg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/EoFwtouWMAMhmM1-1160x692.jpeg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/EoFwtouWMAMhmM1.jpeg 1300w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Unmittelbar nach der Rede meldete sich die Opposition zu Wort. Brigitte Adjamagbo-Johnson, eine profilierte Kritikerin des Regimes, stellte in einer schriftlichen Erklärung die demokratische Qualität des Verfahrens infrage. Aus ihrer Sicht entspricht das aktuelle institutionelle Gefüge nicht den Standards einer parlamentarischen Demokratie.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">„In einer Demokratie, die diesen Namen verdient, eröffnet eine Rede zur Lage der Nation eine Debatte“, hielt sie fest. Das Parlament müsse nach ihrer Auffassung hinterfragen, prüfen und konfrontieren. Stattdessen habe es weder Fragen noch Widerspruch, sondern ausschließlich eine „von oben nach unten“ gerichtete Ansprache gegeben, vor einer „tetanisierten“ Volksvertretung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Adjamagbo-Johnson erklärte, sie habe der Sitzung bewusst ferngeblieben – aus Kenntnis des Regimes und aus Solidarität mit jenen Togolesinnen und Togolesen, die die Fünfte Republik ablehnen. Sie sprach von einem „stummen Plenarsaal“ als Warnsignal und formulierte die Sorge, dass Demokratie dort zurückweiche, wo Parlamente schweigen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-streit-um-demokratische-kontrolle-und-verfassungsreform"><span id="streit-um-demokratische-kontrolle-und-verfassungsreform">Streit um demokratische Kontrolle und Verfassungsreform</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Oppositionspolitikerin betonte, eine Rede zur Lage der Nation dürfe nicht zu einem rein zeremoniellen Akt werden, der vor einem „gehorsamen“ Publikum stattfinde. Für sie markiert ein solcher Auftritt den Ausgangspunkt republikansicher Kontrolle. Diese Aufgabe, so kündigte sie an, werde man weiterhin einfordern – mit Beständigkeit, mit strenger Haltung und „im Namen des togolesischen Volkes“.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die unterschiedlichen Reaktionen spiegeln einen politischen Kontext, der von Auseinandersetzungen um die Verfassungsreform und die Einführung der Fünften Republik geprägt ist. Während der Präsident des Rates diese als modernisierte parlamentarische Ordnung beschreibt, sehen oppositionelle Akteure darin einen Rückschritt. In der Erklärung wird auf eine öffentliche Stimmung verwiesen, die diese Reform überwiegend ablehne und als Einschränkung demokratischer Spielräume interpretiere.</p>
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		<title>Togo und Russland: Gespräche zwischen Faure Gnassingbé und Wladimir Putin im Kreml</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/togo-und-russland-gespraeche-zwischen-faure-gnassingbe-und-wladimir-putin-im-kreml/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 23 Nov 2025 17:19:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Togo]]></category>
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		<category><![CDATA[Präsident]]></category>
		<category><![CDATA[Russland]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>FOKUS AFRIKA ist ein deutschsprachiges Online-Medienportal, welches sich auf die politischen und wirtschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents fokussiert.</p>
<p>Der Präsident des togolesischen Ministerrats, Faure Essozimna Gnassingbé, ist am 19. November 2025 zu einem offiziellen Besuch im&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ftogo-und-russland-gespraeche-zwischen-faure-gnassingbe-und-wladimir-putin-im-kreml%2F&amp;action_name=Togo%20und%20Russland%3A%20Gespr%C3%A4che%20zwischen%20Faure%20Gnassingb%C3%A9%20und%20Wladimir%20Putin%20im%20Kreml&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/togo-und-russland-gespraeche-zwischen-faure-gnassingbe-und-wladimir-putin-im-kreml/">Togo und Russland: Gespräche zwischen Faure Gnassingbé und Wladimir Putin im Kreml</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>FOKUS AFRIKA ist ein deutschsprachiges Online-Medienportal, welches sich auf die politischen und wirtschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents fokussiert.</p>

<p class="wp-block-paragraph">Der Präsident des togolesischen Ministerrats, Faure Essozimna Gnassingbé, ist am 19. November 2025 zu einem offiziellen Besuch im Kreml empfangen worden. Das Treffen mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin fand im Green Hall des Präsidentenpalastes statt. Beide Seiten betonten dabei ihren Anspruch, die bilateralen Beziehungen auszubauen und bestehende Kooperationsfelder zu erweitern. Nach Angaben der togolesischen Nachrichtenagentur <em><a href="https://atop.tg/diplomatie-fructueux-echanges-entre-faure-gnassingbe-et-vladimir-poutine-au-kremlin/">ATOP</a></em> standen politische, wirtschaftliche und sicherheitspolitische Themen im Mittelpunkt des Austauschs.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-bilaterale-beziehungen-nach-65-jahren-diplomatischer-kontakte"><span id="bilaterale-beziehungen-nach-65-jahren-diplomatischer-kontakte">Bilaterale Beziehungen nach 65 Jahren diplomatischer Kontakte</span></h2>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-wirtschaftliche-kooperation-und-institutionelle-anbindung"><span id="wirtschaftliche-kooperation-und-institutionelle-anbindung">Wirtschaftliche Kooperation und institutionelle Anbindung</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Putin hob die „historische Stärke“ der Beziehungen zwischen beiden Staaten hervor und verwies auf das 65. Jubiläum der diplomatischen Beziehungen, das 2025 begangen wurde. Der russische Präsident betonte, dass sich die wirtschaftlichen Aktivitäten zwischen beiden Ländern positiv entwickelten und die Eröffnung geplanter Botschaften sowie die Einrichtung einer intergouvernementalen Kommission die Zusammenarbeit weiter institutionalisieren würden.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G6JhJz6XUAEkjan-1024x683.jpeg" alt="" class="wp-image-22211 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G6JhJz6XUAEkjan-1024x683.jpeg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G6JhJz6XUAEkjan-300x200.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G6JhJz6XUAEkjan-768x512.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G6JhJz6XUAEkjan-1536x1024.jpeg 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G6JhJz6XUAEkjan-380x253.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G6JhJz6XUAEkjan-800x534.jpeg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G6JhJz6XUAEkjan-1160x774.jpeg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G6JhJz6XUAEkjan.jpeg 1600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Der Austausch soll nach Darstellung beider Delegationen neue Impulse für eine breiter angelegte Partnerschaft setzen, die sich auf Diplomatie, Handel, wirtschaftliche Entwicklung und den Ausbau menschlicher Kapazitäten richtet. Gnassingbé begrüßte die Perspektive einer stärkeren institutionellen Präsenz und bezeichnete die Einrichtung der Botschaften als „neue Etappe“ in den bilateralen Beziehungen.</p>
</div></div>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-bildung-fachkrafteentwicklung-und-wissenstransfer"><span id="bildung-fachkraefteentwicklung-und-wissenstransfer">Bildung, Fachkräfteentwicklung und Wissenstransfer</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ein wesentlicher Schwerpunkt des Treffens war die Kooperation im Bereich Bildung und Qualifizierung. Putin hob hervor, dass mehrere togolesische Studierende in Russland ausgebildet werden und bezeichnete sie als „talentierte junge Menschen“, die künftig zur Entwicklung ihres Landes beitragen könnten. Gnassingbé unterstrich die Bedeutung von Bildung und Technologie für Togos Zukunft und äußerte die Erwartung, dass eine engere institutionelle Zusammenarbeit zusätzliche Möglichkeiten für Studierende und Fachkräfte eröffnen werde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Beide Seiten sehen in der Fortbildung und im Kompetenztransfer einen strategischen Faktor für langfristiges Wachstum. Die Ausweitung technischer und wissenschaftlicher Kooperationen soll diesen Ansatz unterstützen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-sicherheitsfragen-und-regionale-stabilitat"><span id="sicherheitsfragen-und-regionale-stabilitaet">Sicherheitsfragen und regionale Stabilität</span></h2>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-lage-in-der-westafrikanischen-subregion"><span id="lage-in-der-westafrikanischen-subregion">Lage in der westafrikanischen Subregion</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ein zentraler Themenkomplex des Gesprächs betraf die Sicherheitslage in <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/westafrika/">Westafrika</a> und den angrenzenden Sahelstaaten. Gnassingbé würdigte ausdrücklich die Unterstützung, die Russland nach Ansicht der togolesischen Seite Ländern wie <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/westafrika/mali/">Mali</a>, <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/westafrika/burkina-faso/">Burkina Faso</a> und <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/westafrika/niger/">Niger</a> zukommen lässt, die sich seit Jahren mit Gewalt lokaler bewaffneter Gruppen und transnationalen Sicherheitsrisiken konfrontiert sehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gnassingbé erklärte, diese Unterstützung habe über die bilateralen Beziehungen hinaus eine Wirkung auf die Stabilität in Westafrika insgesamt. Er betonte, dass die Sicherheit der Region nur durch eine gemeinsame Antwort auf sicherheitspolitische Herausforderungen gewährleistet werden könne. Die togolesische Seite stellte diesen Kontext als Teil eines umfassenderen regionalen Stabilitätsverständnisses dar, das Kooperation und strategische Partnerschaften umfasst.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-politischer-kontext-und-strategische-ausrichtung"><span id="politischer-kontext-und-strategische-ausrichtung">Politischer Kontext und strategische Ausrichtung</span></h2>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-positionierung-in-einer-sich-verandernden-geopolitischen-landschaft"><span id="positionierung-in-einer-sich-veraendernden-geopolitischen-landschaft">Positionierung in einer sich verändernden geopolitischen Landschaft</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Der Besuch in Moskau erfolgt in einer Phase, in der mehrere afrikanische Staaten ihre bilateralen Beziehungen diversifizieren und neue Kooperationskanäle mit unterschiedlichen internationalen Akteuren öffnen. Die Gespräche zwischen Togo und Russland fügen sich in diesen Trend ein und spiegeln Bemühungen wider, wirtschaftliche und politische Spielräume zu erweitern.</p>



<blockquote class="twitter-tweet" data-media-max-width="560"><p lang="fr" dir="ltr">C’est sous le signe d’une volonté commune de renforcer les relations d’amitié et de coopération entre le Togo et la Fédération de Russie que le Président Vladimir Poutine a accueilli ce 19 novembre 2025 au Green Hall du Kremlin, le Président du Conseil, Faure Essozimna Gnassingbé… <a href="https://t.co/oakl4ZbR04">pic.twitter.com/oakl4ZbR04</a></p>— Présidence du Conseil du Togo (@presidencecstg) <a href="https://twitter.com/presidencecstg/status/1991533637657874683?ref_src=twsrc%5Etfw">November 20, 2025</a></blockquote> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Angaben von <em>ATOP</em> betonten beide Seiten, dass die Partnerschaft auf gegenseitigem Interesse und langfristiger Stabilität basieren soll. Die Delegationen erklärten, die Gespräche hätten „alle strategischen Achsen“ der bilateralen Zusammenarbeit abgedeckt, wobei neue Kooperationsfelder identifiziert wurden, insbesondere im Bereich wirtschaftlicher Entwicklung und sicherheitspolitischer Dialog.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-perspektiven-fur-die-bilaterale-zusammenarbeit"><span id="perspektiven-fuer-die-bilaterale-zusammenarbeit">Perspektiven für die bilaterale Zusammenarbeit</span></h3>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="819" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G6JhJz3WUAA6aD8-1024x819.jpeg" alt="" class="wp-image-22212 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G6JhJz3WUAA6aD8-1024x819.jpeg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G6JhJz3WUAA6aD8-300x240.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G6JhJz3WUAA6aD8-768x614.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G6JhJz3WUAA6aD8-1536x1229.jpeg 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G6JhJz3WUAA6aD8-380x304.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G6JhJz3WUAA6aD8-800x640.jpeg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G6JhJz3WUAA6aD8-1160x928.jpeg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G6JhJz3WUAA6aD8.jpeg 1600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Mit dem Besuch sieht die togolesische Regierung die Grundlage für eine erweiterte Zusammenarbeit gelegt. Der Austausch soll in konkrete Projekte überführt werden, die sowohl wirtschaftliche als auch gesellschaftliche Entwicklung unterstützen. Beide Seiten betonten die Absicht, die Dynamik ihrer Partnerschaft beizubehalten und die praktische Zusammenarbeit durch institutionelle Mechanismen zu stärken.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der Staatsbesuch wird in Togo und Russland als Ausdruck der fortbestehenden diplomatischen Beziehungen sowie als Schritt in Richtung einer vertieften strategischen Kooperation dargestellt.</p>
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		<title>Lehrkräfte beenden Ausbildung nach Goethe-Institut-Standards</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/lehrkraefte-beenden-ausbildung-nach-goethe-institut-standards/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 02 Nov 2025 19:40:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Benin]]></category>
		<category><![CDATA[Institutionelle Beziehungen]]></category>
		<category><![CDATA[Togo]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>FOKUS AFRIKA ist ein deutschsprachiges Online-Medienportal, welches sich auf die politischen und wirtschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents fokussiert.</p>
<p>In Lomé hat das Goethe-Institut Togo am 2. und 3. Oktober eine Evaluation durchgeführt, die den Abschluss eines&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Flehrkraefte-beenden-ausbildung-nach-goethe-institut-standards%2F&amp;action_name=Lehrkr%C3%A4fte%20beenden%20Ausbildung%20nach%20Goethe-Institut-Standards&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>FOKUS AFRIKA ist ein deutschsprachiges Online-Medienportal, welches sich auf die politischen und wirtschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents fokussiert.</p>

<p class="wp-block-paragraph">In Lomé hat das Goethe-Institut Togo am 2. und 3. Oktober eine Evaluation durchgeführt, die den Abschluss eines Qualifizierungsprogramms für 19 Lehrkräfte aus <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/westafrika/togo/">Togo</a> und <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/westafrika/benin/">Benin</a> markiert. Ziel ist die Zertifizierung als Multiplikatorinnen und Multiplikatoren für den Deutschunterricht nach Goethe-Institut-Standards. In den Räumen des Instituts stellten sich zehn Kandidatinnen und Kandidaten, darunter eine Lehrkraft aus Benin, der Prüfung. Die Teilnehmenden traten in Tandems auf und gaben erste Fortbildungen für togolesische Deutschlehrkräfte sowie Studierende der Germanistik. Die Evaluation fand unter Supervision der Ausbilderin Kirsten Böttger statt und wurde von der Projektkoordinatorin Felicia Gentsch begleitet.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-zielsetzung-aufbau-von-multiplikatorinnen-und-multiplikatoren-fur-daf"><span id="zielsetzung-aufbau-von-multiplikatorinnen-und-multiplikatoren-fuer-daf">Zielsetzung: Aufbau von Multiplikatorinnen und Multiplikatoren für DaF</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Qualifizierung ist Teil des Projekts „Formation des formateurs/trices“, das vollständig durch das Goethe-Institut Togo und mit Unterstützung des Ministeriums für Primar- und Sekundarbildung finanziert wurde. Der Ausbildungsgang erstreckte sich über 18 bis 24 Monate im hybriden Format mit Präsenz- und Online-Modulen. Im Mittelpunkt steht die Entwicklung von Lehrkräften, die ihrerseits Fortbildungen im Bereich „Deutsch als Fremdsprache“ anbieten und so die Unterrichtsqualität in Togo und Benin systematisch verbreitern. Laut Projektkoordination wurden bereits die Evaluationen der beninischen Kohorte abgeschlossen. In Lomé lag der Fokus auf der togolesischen Gruppe.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-prufdesign-tandem-lehre-mit-individueller-bewertung"><span id="pruefdesign-tandem-lehre-mit-individueller-bewertung">Prüfdesign: Tandem-Lehre mit individueller Bewertung</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das Evaluationsdesign sieht die Durchführung eines Seminars im Tandem vor, bewertet werden jedoch individuelle Kompetenzen. Felicia Gentsch, Expertin für Deutschunterricht am Goethe-Institut und Projektkoordination, erläuterte: „Jede Lehrkraft des Projekts gestaltet gemeinsam mit einer anderen ein Seminar. Es ist ein Tandem, aber wir evaluieren individuelle Kompetenzen.“ Für den Fall, dass der erste Versuch nicht ausreicht, besteht die Möglichkeit einer zweiten Bewertung in Form eines Online-Seminars. Die Prüfung ist auf die abschließende Zertifizierung ausgerichtet und soll die Praxistauglichkeit der erworbenen Kompetenzen belegen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-inhalte-und-didaktik-seminardesign-inklusion-und-digitalisierung"><span id="inhalte-und-didaktik-seminardesign-inklusion-und-digitalisierung">Inhalte und Didaktik: Seminardesign, Inklusion und Digitalisierung</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die curricularen Schwerpunkte umfassten Seminardidaktik, Unterrichtskompetenz sowie die Konzeption von Kursen und Fortbildungen. Weitere Module behandelten Lehr- und Lernmittel, den Einsatz digitaler Medien im Deutschunterricht und Aspekte inklusiver Didaktik. Dazu zählen die Diagnose heterogener Lerngruppen, kompetenzorientierte Bewertung und Differenzierung. Ein Querschnittsthema war die wirksame Nutzung digitaler Ressourcen im Unterricht. Die Verbindung von Präsenz- und Online-Phasen sollte sicherstellen, dass Inhalte sowohl in klassischen Unterrichtssituationen als auch in digitalen Lernumgebungen anwendbar sind.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-anwendung-im-unterricht-praxiserfahrungen-aus-togo-und-benin"><span id="anwendung-im-unterricht-praxiserfahrungen-aus-togo-und-benin">Anwendung im Unterricht: Praxiserfahrungen aus Togo und Benin</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Teilnehmende berichteten von unmittelbaren Veränderungen im Unterrichtsalltag. Kegtona N’ta, Deutschlehrerin am Lycée d’Agoè Centre, erklärte, die Qualifizierung habe die Unterrichtsgestaltung spürbar verändert. Als Beispiel nannte sie eine Fortbildung zur Einführung des neuen Lehrwerks „Und Jetzt Wir“ samt Begleitmaterial, das seit dem Schuljahr 2025 bis 2026 im Schulsystem eingeführt wird. Die Lehrkraft hob die verbesserte Steuerung großer Lerngruppen und den systematischeren Umgang mit unterschiedlichen Unterstützungsbedarfen hervor.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/469419478_1669799443599238_747874128269301621_n-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-21506 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/469419478_1669799443599238_747874128269301621_n-1024x683.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/469419478_1669799443599238_747874128269301621_n-300x200.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/469419478_1669799443599238_747874128269301621_n-768x512.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/469419478_1669799443599238_747874128269301621_n-1536x1024.jpg 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/469419478_1669799443599238_747874128269301621_n-380x253.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/469419478_1669799443599238_747874128269301621_n-800x533.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/469419478_1669799443599238_747874128269301621_n-1160x773.jpg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/469419478_1669799443599238_747874128269301621_n.jpg 1944w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Aus Benin berichtete Césario De Souza, Deutschlehrer am CEG Bétérou in der Gemeinde Tharoro, die Kombination aus Theorie und praktischen Instrumenten habe sein Vorgehen grundlegend erweitert. Er betonte, dass er nun stärker auf nicht berücksichtigte Faktoren im Klassenraum achte und Werkzeuge zur differenzierten Förderung anwenden könne, um den Erwerb der deutschen Sprache zu erleichtern.</p>
</div></div>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-zertifizierungsweg-und-qualitatsrahmen"><span id="zertifizierungsweg-und-qualitaetsrahmen">Zertifizierungsweg und Qualitätsrahmen</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Zertifizierung orientiert sich an den Qualitätskriterien des Goethe-Instituts für DaF-Fortbildungen. Die Evaluation prüft unter anderem Planung und Durchführung von Seminaren, adressatengerechte Methodik, den Einsatz didaktischer Materialien sowie die Fähigkeit, Lehr-Lern-Prozesse zu beobachten, zu diagnostizieren und anzupassen. Die Rolle der Multiplikatorinnen und Multiplikatoren ist darauf ausgelegt, regionale Fortbildungen zu organisieren und die im Programm erarbeiteten Kompetenzen zu verbreiten. Die Projektkoordination stellte klar, dass diese Funktion eine pädagogische Ergänzung darstellt. Staatliche Aus- und Fortbildungsverantwortliche wie Inspektorinnen, Inspektoren oder pädagogische Beratungen werden nicht ersetzt.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-regionale-verankerung-und-netzwerkeffekte"><span id="regionale-verankerung-und-netzwerkeffekte">Regionale Verankerung und Netzwerkeffekte</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Mit dem Abschluss der Evaluation verfügen Togo und Benin über einen Pool zertifizierter Lehrkräfte, die die Prinzipien der Seminardidaktik, der inklusiven Unterrichtsgestaltung und der digitalen Mediennutzung in regionalen Fortbildungsformaten vermitteln können. Die Multiplikation ist auf schulische und außerunterrichtliche Kontexte ausgerichtet. Ziel ist die Verbreitung einheitlicher Qualitätsstandards für DaF-Fortbildungen, die Anpassung an lokale Rahmenbedingungen und der systematische Austausch zwischen Schulen, Fortbildungsstandorten und Hochschulen in der Germanistik.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-einschatzung-der-projektkoordination"><span id="einschaetzung-der-projektkoordination">Einschätzung der Projektkoordination</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Felicia Gentsch bilanzierte, die Teilnehmenden hätten messbare Fortschritte erzielt. „Wir haben festgestellt, dass wirklich neue Kompetenzen erworben wurden. Es war ein sehr guter Austausch, auf den wir stolz sind.“ Die Verbindung aus Unterrichtspraxis, Seminarkonzeption und digitaler Umsetzung bildet den Kern des Zertifizierungsprofils. Die Rückmeldungen aus den betreuten Seminaren in Lomé und den vorangegangenen Evaluationen in Benin fließen in die abschließende Bewertung ein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie die togolesische Nachrichtenagentur <em>ATOP</em> berichtet, setzt das Goethe-Institut Togo mit der Evaluation den Schlusspunkt unter einen mehrstufigen Prozess, der auf die nachhaltige Verbesserung des Deutschunterrichts in beiden Ländern ausgerichtet ist.</p>
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		<item>
		<title>UN: Togos Außenminister Dussey fordert Reparationen</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/un-togos-aussenminister-dussey-fordert-reparationen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 27 Sep 2025 21:12:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Internationale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[Togo]]></category>
		<category><![CDATA[4]]></category>
		<category><![CDATA[AU]]></category>
		<category><![CDATA[Infrastruktur]]></category>
		<category><![CDATA[Kolonialismus]]></category>
		<category><![CDATA[Sahel]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>FOKUS AFRIKA ist ein deutschsprachiges Online-Medienportal, welches sich auf die politischen und wirtschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents fokussiert.</p>
<p>Robert Komlan Edo Dussey, Außenminister für Auswärtige Angelegenheiten, regionale Integration und im Ausland lebende Togolesen, würdigte die Bemühungen&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fun-togos-aussenminister-dussey-fordert-reparationen%2F&amp;action_name=UN%3A%20Togos%20Au%C3%9Fenminister%20Dussey%20fordert%20Reparationen&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>FOKUS AFRIKA ist ein deutschsprachiges Online-Medienportal, welches sich auf die politischen und wirtschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents fokussiert.</p>

<p class="wp-block-paragraph">Robert Komlan Edo Dussey, Außenminister für Auswärtige Angelegenheiten, regionale Integration und im Ausland lebende Togolesen, würdigte die Bemühungen des UN-Generalsekretärs zur Stärkung des Multilateralismus. Er sprach von einer Phase, in der Unilateralismus und das Recht des Stärkeren die Wirksamkeit der Vereinten Nationen gefährden. Togo sichere in diesem Umfeld seine Entwicklungsstrategie ab.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-sdg-agenda-als-kompass-staatlicher-politik"><span id="sdg-agenda-als-kompass-staatlicher-politik">SDG-Agenda als Kompass staatlicher Politik</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Regierung habe die Agenda 2030 zum „Kompass der öffentlichen Politik“ gemacht. Über 70 Prozent der <a href="https://fokus-afrika.de/tag/sdgs/">SDG</a>-Ziele seien in nationale Strategien integriert, vor allem über die Regierungsroadmap 2020–2025. Diese beruhe auf vier Säulen: sozial, wirtschaftlich, ökologisch und Governance. Konkrete Kennziffern nannte Dussey ebenfalls: 2023 verfügten 90,7 Prozent der Bevölkerung über geographische Zugänglichkeit zu Gesundheitsdiensten, 2020 waren es 19,3 Prozent. Der Zugang zu Trinkwasser lag 2024 bei 86 Prozent, nach 26 Prozent im Jahr 2020.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Togo modernisiere Verwaltung und Basisinfrastruktur. Die Regierung priorisiere Gesundheitsversorgung, Wasser, Bildung und ländliche Netze. Die Fortschritte stünden jedoch unter dem Eindruck regionaler Risiken. Terroristische Bedrohungen im <a href="https://fokus-afrika.de/tag/sahel/">Sahel</a> und in <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/westafrika/">Westafrika</a> könnten Entwicklungsgewinne unterminieren. Togo setze daher auf Sicherheitskooperation und Prävention.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-reparationen-kartografie-und-historische-gerechtigkeit"><span id="reparationen-kartografie-und-historische-gerechtigkeit">Reparationen, Kartografie und historische Gerechtigkeit</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Dussey verwies auf das AU-Jahresthema 2025 „Justice for Africans and people of African descent through reparations“. Der Kontinent verlange Aufarbeitung und Reparationen angesichts von vier Jahrhunderten transatlantischem Sklavenhandel und Jahrzehnten des Kolonialismus. Beim Second Africa–CARICOM Summit sei der gemeinsame Wille bekräftigt worden, reparative Gerechtigkeit voranzutreiben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Er forderte, Afrikas Darstellung auf Weltkarten zu korrigieren. Die Kartografie müsse den realen Flächenanteil abbilden. „Geografie muss dekolonisiert werden“, sagte er. Zudem solle die UN ihre Glaubwürdigkeit nutzen, um Sklavenhandel, Kolonisierung, Versklavung und Deportation nicht nur als Verbrechen gegen die Menschlichkeit zu benennen, sondern als Genozid an den Völkern Afrikas zu klassifizieren.</p>



<blockquote class="twitter-tweet" data-media-max-width="560"><p lang="fr" dir="ltr">Robert Dussey, ministre togolais des Affaires Étrangères, a présenté une démonstration scientifique à l&#39;ONU, appelant à rectifier la représentation de l&#39;Afrique sur la carte du monde. <a href="https://t.co/9s8csqUnLz">pic.twitter.com/9s8csqUnLz</a></p>— Fenelon MASSALA (@rfemassala) <a href="https://twitter.com/rfemassala/status/1972001910782939630?ref_src=twsrc%5Etfw">September 27, 2025</a></blockquote> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>



<p class="wp-block-paragraph">Dussey betonte, Togo unterstütze eine handlungsfähige, effizientere UN-Struktur. Der Sicherheitsrat müsse Blockaden überwinden und Konfliktlösung stärken. Die Agenda 2030 erfordere verlässliche Mittel, abgestimmte Programme und die Priorisierung vulnerabler Regionen. Nationale Fortschritte und regionale Stabilität seien wechselseitig.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie <em><a href="https://gadebate.un.org/en/80/togo">UN Web TV</a></em> berichtet, stellte Dussey die SDG-Integration, die sektoralen Ausbauziele sowie den Gerechtigkeitsdiskurs in einen konsistenten Rahmen. Er verband Leistungskennziffern mit Forderungen nach globaler Verantwortung, regionaler Sicherheit und historischer Anerkennung.</p>
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		<item>
		<title>Faure Gnassingbés Partei gewinnt Senatswahlen und ebnet den Weg für Verfassungsreform</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/faure-gnassingbes-partei-gewinnt-senatswahlen-und-ebnet-den-weg-fuer-verfassungsreform/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Feb 2025 11:35:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Togo]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[Justiz]]></category>
		<category><![CDATA[Parteien]]></category>
		<category><![CDATA[Präsident]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>FOKUS AFRIKA ist ein deutschsprachiges Online-Medienportal, welches sich auf die politischen und wirtschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents fokussiert.</p>
<p>Die Union pour la République (UNIR), die regierende Partei von Präsident Faure Gnassingbé, hat bei den jüngsten Senatswahlen&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffaure-gnassingbes-partei-gewinnt-senatswahlen-und-ebnet-den-weg-fuer-verfassungsreform%2F&amp;action_name=Faure%20Gnassingb%C3%A9s%20Partei%20gewinnt%20Senatswahlen%20und%20ebnet%20den%20Weg%20f%C3%BCr%20Verfassungsreform&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
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<p class="wp-block-paragraph">Die Union pour la République (UNIR), die regierende Partei von Präsident Faure Gnassingbé, hat bei den jüngsten Senatswahlen 34 der 41 Sitze gewonnen. Die <a href="https://fokus-afrika.de/tag/wahlen/">Wahl</a> gilt als letzter Schritt zur Umsetzung der neuen Verfassung, die das politische System Togos in eine parlamentarische Republik umwandelt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Wahlkommission gab die vorläufigen <a href="https://atop.tg/resultats-provisoires-des-elections-senatoriales-2025-le-parti-unir-remporte-34-sieges-sur-les-41/">Ergebnisse</a> am Sonntag, den 16. Februar, bekannt. Dago Yabré, Leiter der Wahlkommission, erklärte: „Wir werden diese Ergebnisse unverzüglich dem Verfassungsgericht vorlegen, das als einzige Instanz berechtigt ist, die endgültigen Ergebnisse zu bestätigen.“</p>



<h2 id="neue-verfassung-staerkt-parlamentarisches-system" class="wp-block-heading">Neue Verfassung stärkt parlamentarisches System</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die im Mai 2024 von Präsident Gnassingbé unterzeichnete Verfassung hebt die Direktwahl des Staatsoberhauptes durch das Volk auf und überträgt die eigentliche Macht dem Premierminister, der automatisch der Vorsitzende der Mehrheitspartei im Parlament ist. Angesichts des überwältigenden Wahlsieges der UNIR in den Parlamentswahlen vom April 2024 (108 von 113 Sitzen) wird Faure Gnassingbé voraussichtlich Premierminister, während das Präsidentenamt zukünftig eine rein zeremonielle Rolle spielen wird.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/02/GjHTOdXXAAANJs5-1024x683.jpeg" alt="" class="wp-image-14103 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/02/GjHTOdXXAAANJs5-1024x683.jpeg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/02/GjHTOdXXAAANJs5-300x200.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/02/GjHTOdXXAAANJs5-768x512.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/02/GjHTOdXXAAANJs5-1536x1025.jpeg 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/02/GjHTOdXXAAANJs5-380x253.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/02/GjHTOdXXAAANJs5-800x534.jpeg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/02/GjHTOdXXAAANJs5-1160x774.jpeg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/02/GjHTOdXXAAANJs5.jpeg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Sowohl Abgeordnete als auch Senatoren werden künftig gemeinsam den Präsidenten der Republik wählen. Der Senat wird insgesamt 61 Mitglieder haben, von denen 20 durch den Premierminister ernannt werden.</p>
</div></div>



<h2 id="opposition-kritisiert-reform-als-machtkonsolidierung" class="wp-block-heading">Opposition kritisiert Reform als Machtkonsolidierung</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Während die Regierung die Reform als Stärkung der parlamentarischen Demokratie darstellt, betrachtet die Opposition sie als Strategie zur Machterhaltung von Faure Gnassingbé. Die neue Verfassung ersetzt die vorherige Regelung, die ihm lediglich eine letzte Amtszeit bis 2025 erlaubt hätte. Die wichtigsten Oppositionsparteien, darunter die Nationale Allianz für Wandel (ANC), die Demokratischen Kräfte für die Republik (FDR) und das Bündnis für die Mehrheit des Volkes (DMP), boykottierten die Wahl.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Einzig die Allianz der Demokraten für integrale Entwicklung (ADDI), eine bedeutende Oppositionspartei, nahm teil, konnte jedoch nur einen Sitz gewinnen. Sechs weitere Sitze gingen an kleinere Parteien.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Internationale Medien wurden nicht akkreditiert, um die Wahlen zu verfolgen – eine Entscheidung, die bereits bei den Parlaments- und Regionalwahlen im April kritisiert wurde.</p>



<h2 id="senatswahlen-der-wahlprozess" class="wp-block-heading">Senatswahlen: Der Wahlprozess </h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Wahl erfolgte durch 1.527 kommunale und 179 regionale Ratsmitglieder. Laut Wahlkommission gab es 1.949 registrierte Wahlberechtigte, von denen 1.758 abstimmten. Davon waren 35 Stimmzettel ungültig, sodass 1.723 Stimmen gezählt wurden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In den kommenden Tagen wird Präsident Gnassingbé die restlichen 20 Senatoren ernennen, um das Gremium vollständig zu besetzen. Der Senat und das Parlament werden dann gemeinsam den Präsidenten der Republik wählen, bevor der Premierminister offiziell bestätigt wird.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Togo erwägt Beitritt zur Allianz der Sahelstaaten AES</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/togo-erwaegt-beitritt-zur-allianz-der-sahelstaaten-aes/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Jan 2025 20:17:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kontinentale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[Togo]]></category>
		<category><![CDATA[2]]></category>
		<category><![CDATA[AES]]></category>
		<category><![CDATA[Außenminister]]></category>
		<category><![CDATA[Diplomatie]]></category>
		<category><![CDATA[Geopolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Präsident]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>FOKUS AFRIKA ist ein deutschsprachiges Online-Medienportal, welches sich auf die politischen und wirtschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents fokussiert.</p>
<p>Togo erwägt einen Beitritt zur Allianz der Sahelstaaten (AES), wie der Außenminister des Landes, Robert Dussey, in einem&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ftogo-erwaegt-beitritt-zur-allianz-der-sahelstaaten-aes%2F&amp;action_name=Togo%20erw%C3%A4gt%20Beitritt%20zur%20Allianz%20der%20Sahelstaaten%20AES&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/togo-erwaegt-beitritt-zur-allianz-der-sahelstaaten-aes/">Togo erwägt Beitritt zur Allianz der Sahelstaaten AES</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/category/politik/innen-und-aussenpolitik/westafrika/togo/">Togo</a> erwägt einen Beitritt zur Allianz der Sahelstaaten (AES), wie der Außenminister des Landes, Robert Dussey, in einem Interview mit Voxafrica bekannt gab. Diese Entwicklung kommt zu einem Zeitpunkt, an dem sich die geopolitischen Dynamiken in Westafrika erheblich verändern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Die Entscheidung liegt beim Präsidenten der Republik“, erklärte Dussey und fügte hinzu, dass ein Beitritt „nicht unmöglich“ sei. Er ermutigte dazu, die Bevölkerung Togos nach ihrer Meinung zu fragen, und äußerte die Überzeugung, dass eine Mehrheit der Bürger einen Beitritt befürworten würde.</p>


<blockquote class="twitter-tweet" data-media-max-width="560">
<p lang="fr" dir="ltr">Ce qui nous lie avec les pays de l&#39;AES c&#39;est la même idéologie, c&#39;est l&#39;Afrique d&#39;abord, c&#39;est notre pays d&#39;abord. Nous sommes dans une vision, nous sommes africains, nous sommes africanophone.&quot; <a href="https://twitter.com/hashtag/AES?src=hash&ref_src=twsrc%5Etfw">#AES</a> <a href="https://twitter.com/hashtag/Mali?src=hash&ref_src=twsrc%5Etfw">#Mali</a> <a href="https://twitter.com/hashtag/Burkina?src=hash&ref_src=twsrc%5Etfw">#Burkina</a> <a href="https://twitter.com/hashtag/Faso?src=hash&ref_src=twsrc%5Etfw">#Faso</a> <a href="https://twitter.com/hashtag/Niger?src=hash&ref_src=twsrc%5Etfw">#Niger</a> <br /> <a href="https://twitter.com/hashtag/Africanophonie?src=hash&ref_src=twsrc%5Etfw">#Africanophonie</a> <a href="https://twitter.com/hashtag/APA?src=hash&ref_src=twsrc%5Etfw">#APA</a><br /> <a href="https://twitter.com/hashtag/GovTG?src=hash&ref_src=twsrc%5Etfw">#GovTG</a>… <a href="https://t.co/PvUCLfVW1S">pic.twitter.com/PvUCLfVW1S</a></p>
<p>— Robert Dussey (@rdussey) <a href="https://twitter.com/rdussey/status/1880186886561386649?ref_src=twsrc%5Etfw">January 17, 2025</a></p></blockquote>
<p> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p>



<h3 id="strategische-bedeutung-eines-beitritts" class="wp-block-heading">Strategische Bedeutung eines Beitritts</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ein möglicher Beitritt Togos zur AES könnte erhebliche Vorteile für die Allianz bedeuten, die derzeit aus Mali, Niger und Burkina Faso besteht. Als Binnenländer könnten diese Staaten durch den Zugang zum Meer über Togos Küste und den Hafen von Lomé ihre wirtschaftlichen Möglichkeiten erheblich erweitern, insbesondere in Bezug auf den Import und Export von Waren.</p>


<p><iframe width="560" height="315" src="https://www.youtube.com/embed/KJqQuGM1SwQ?si=whDXp7JHQz4xsPR4" title="YouTube video player" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Allianz, gegründet im Jahr 2023, verfolgt das Ziel, eine regionale Zusammenarbeit unabhängig von traditionellen Organisationen wie der Westafrikanischen Wirtschaftsgemeinschaft (ECOWAS) zu schaffen. Die Mitgliedsstaaten der AES haben angekündigt, ECOWAS zum 29. Januar 2025 zu verlassen, und werfen der Organisation vor, zu stark von der ehemaligen Kolonialmacht Frankreich beeinflusst zu sein.</p>



<h3 id="togos-rolle-in-der-region" class="wp-block-heading">Togos Rolle in der Region</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Seit seinem Amtsantritt im Jahr 2005 hat Präsident Faure Gnassingbé Togo als diplomatischen Vermittler in regionalen Krisen positioniert, unter anderem in Mali und Niger. Ein Beitritt zur AES könnte diese Rolle weiter stärken und Togos Position in Westafrika festigen.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="427" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/01/640px-Robert_Dussey_Minister_of_Foreign_Affairs__Cooperation_Togo_on_SDGs_42112285541.jpg" alt="" class="wp-image-13530 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/01/640px-Robert_Dussey_Minister_of_Foreign_Affairs__Cooperation_Togo_on_SDGs_42112285541.jpg 640w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/01/640px-Robert_Dussey_Minister_of_Foreign_Affairs__Cooperation_Togo_on_SDGs_42112285541-300x200.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/01/640px-Robert_Dussey_Minister_of_Foreign_Affairs__Cooperation_Togo_on_SDGs_42112285541-380x254.jpg 380w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Während des Interviews kritisierte Außenminister Dussey die Rolle großer Mächte in Afrika: „Afrika wird nur genutzt, um den Interessen großer Mächte zu dienen, und das ist nicht akzeptabel.“ Er lobte gleichzeitig die Bemühungen des malischen Präsidenten Assimi Goïta, die Unabhängigkeit seines Landes zu stärken.</p>
</div></div>



<h3 id="potenziale-fuer-die-allianz-der-sahelstaaten" class="wp-block-heading">Potenziale für die Allianz der Sahelstaaten</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Beitritt Togos würde die geografische und wirtschaftliche Reichweite der AES erweitern und gleichzeitig die panafrikanische Vision der Allianz stärken. Mit dem Hafen von Lomé könnte Togo eine entscheidende Rolle bei der wirtschaftlichen Integration der Allianz spielen und den Mitgliedsstaaten den Zugang zu internationalen Märkten erleichtern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für Togo könnte eine Integration in die AES nicht nur wirtschaftliche, sondern auch politische Vorteile bieten, indem das Land aktiver an der Neudefinition regionaler Machtstrukturen teilnimmt. Die Entscheidung, die letztlich beim Präsidenten liegt, wird mit großem Interesse von regionalen und internationalen Beobachtern erwartet.</p>
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			<media:title type="html">Togo erwägt Beitritt zur Allianz der Sahelstaaten AES</media:title>
			<media:description type="html">%%primary_category%% %%sep%% Togo prüft einen Beitritt zur Allianz der Sahelstaaten (AES). Dies könnte der Integration in Westafrika neuen Schwung verleihen.</media:description>
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			<media:keywords>2,AES,Außenminister,Diplomatie,Geopolitik,Präsident,Allianz der Sahelstaaten</media:keywords>
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			<media:title type="html">640px-Robert_Dussey,_Minister_of_Foreign_Affairs_&#038;_Cooperation,_Togo,_on_SDGs_(42112285541)</media:title>
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	</item>
		<item>
		<title>Erste Senatswahlen markieren den Übergang zur parlamentarischen Demokratie</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/erste-senatswahlen-markieren-den-uebergang-zur-parlamentarischen-demokratie/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 12 Jan 2025 11:47:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Togo]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[Parlament]]></category>
		<category><![CDATA[Parteien]]></category>
		<category><![CDATA[Präsident]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>FOKUS AFRIKA ist ein deutschsprachiges Online-Medienportal, welches sich auf die politischen und wirtschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents fokussiert.</p>
<p>Am 15. Februar 2025 finden in Togo erstmals Senatswahlen statt. Diese historische Wahl stellt einen wichtigen Schritt zur&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ferste-senatswahlen-markieren-den-uebergang-zur-parlamentarischen-demokratie%2F&amp;action_name=Erste%20Senatswahlen%20markieren%20den%20%C3%9Cbergang%20zur%20parlamentarischen%20Demokratie&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/erste-senatswahlen-markieren-den-uebergang-zur-parlamentarischen-demokratie/">Erste Senatswahlen markieren den Übergang zur parlamentarischen Demokratie</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>FOKUS AFRIKA ist ein deutschsprachiges Online-Medienportal, welches sich auf die politischen und wirtschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents fokussiert.</p>

<p class="wp-block-paragraph">Am 15. Februar 2025 finden in <a href="https://fokus-afrika.de/category/politik/innen-und-aussenpolitik/westafrika/togo/">Togo</a> erstmals Senatswahlen statt. Diese historische Wahl stellt einen wichtigen Schritt zur Umsetzung der im Mai 2024 verabschiedeten Verfassung dar und signalisiert den Übergang zu einer parlamentarischen Demokratie. Insgesamt treten 14 Parteien und 12 unabhängige Kandidaten zur Wahl an, während einige bedeutende Oppositionsparteien den Prozess boykottieren.</p>



<h3 id="wichtige-eckpunkte-der-senatswahlen" class="wp-block-heading"><strong>Wichtige Eckpunkte der Senatswahlen</strong></h3>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Teilnehmer</strong>: 14 politische Parteien, darunter <em>UNIR</em>, <em>CAR</em> und <em>ADDI</em>, sowie 12 unabhängige Gruppierungen wie <em>Dame-Nature</em> und <em>La Cloche</em>.</li>



<li><strong>Sitzverteilung</strong>: Es werden 41 Sitze vergeben, die 39 Präfekturen repräsentieren. Zwei zusätzliche Sitze entfallen auf die Präfekturen Golfe und Agoè-Nyivé. Zusätzlich ernennt der Präsident der Republik 20 weitere Mitglieder.</li>



<li><strong>Verfassungsänderung</strong>: Die neue Verfassung sieht vor, dass der Senat Gesetzesvorschläge zunächst prüft, bevor diese an die Nationalversammlung weitergeleitet werden.</li>
</ul>



<h3 id="bedeutung-der-senatswahlen" class="wp-block-heading"><strong>Bedeutung der Senatswahlen</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Einrichtung des Senats vervollständigt die institutionelle Struktur der Fünften Republik Togos und hebt das Land auf eine Stufe mit anderen parlamentarischen Demokratien wie Deutschland oder Indien. Präsident Faure Gnassingbé, dessen Partei UNIR 2024 die Mehrheit der Sitze in der Nationalversammlung gewann, betonte, dass diese Reform die Repräsentation der Bevölkerung stärken werde.</p>



<h3 id="boykott-durch-die-opposition" class="wp-block-heading"><strong>Boykott durch die Opposition</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Bemerkenswert ist die Abwesenheit der Oppositionsparteien <em>ANC</em> und <em>FDR</em> bei diesen Wahlen. Ihre Entscheidung, den Prozess zu boykottieren, wurde von politischen Beobachtern als Protest gegen die Dominanz der Regierungspartei UNIR und die Gestaltung der Verfassungsreform interpretiert.</p>



<h3 id="uebergang-zur-parlamentarischen-demokratie" class="wp-block-heading"><strong>Übergang zur parlamentarischen Demokratie</strong></h3>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="767" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/01/Ggr9pldXgAA87du-1024x767.jpeg" alt="" class="wp-image-13390 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/01/Ggr9pldXgAA87du-1024x767.jpeg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/01/Ggr9pldXgAA87du-300x225.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/01/Ggr9pldXgAA87du-768x576.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/01/Ggr9pldXgAA87du-1536x1151.jpeg 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/01/Ggr9pldXgAA87du-200x150.jpeg 200w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/01/Ggr9pldXgAA87du-260x195.jpeg 260w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/01/Ggr9pldXgAA87du-380x285.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/01/Ggr9pldXgAA87du-800x600.jpeg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/01/Ggr9pldXgAA87du-1160x869.jpeg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/01/Ggr9pldXgAA87du.jpeg 1600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Die Reform verschiebt die Machtbefugnisse innerhalb der Regierung. Während der Präsident der Republik eine rein repräsentative Rolle übernehmen wird, konzentriert sich die Exekutivgewalt künftig auf den Präsidenten des Rates, der aus der stärksten Parlamentspartei hervorgeht. Diese Rolle wird voraussichtlich weiterhin von Faure Gnassingbé ausgefüllt, da UNIR 108 von 113 Sitzen in der Nationalversammlung hält.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Präsident Gnassingbé bezeichnete in seiner Neujahrsansprache 2025 die Einführung des Senats als “Renouveau de notre vie démocratique” (Erneuerung unseres demokratischen Lebens). Er betonte die Fortschritte bei der Umsetzung der Regierungsagenda und versicherte, dass soziale und wirtschaftliche Themen wie Gesundheit, Bildung und Energie auch weiterhin Priorität genießen werden.</p>


<blockquote class="twitter-tweet" data-media-max-width="560">
<p lang="fr" dir="ltr">Le Président de la République, SEM Faure Essozimna Gnassingbé, a adressé un important message à la nation ce 31 décembre 2024.</p>
<p>L&#39;intégralité du discours en langue Kabyè dans la vidéo ci-dessous. ⬇️⬇️⬇️ <a href="https://t.co/HaymigDG8L">pic.twitter.com/HaymigDG8L</a></p>
<p>— Présidence Togolaise/Togolese Presidency (@PresidenceTg) <a href="https://twitter.com/PresidenceTg/status/1875262882432307385?ref_src=twsrc%5Etfw">January 3, 2025</a></p></blockquote>
<p> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p>
<img loading="lazy" decoding="async" src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&rec=1&url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ferste-senatswahlen-markieren-den-uebergang-zur-parlamentarischen-demokratie%2F&action_name=Erste%20Senatswahlen%20markieren%20den%20%C3%9Cbergang%20zur%20parlamentarischen%20Demokratie&urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /><p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/erste-senatswahlen-markieren-den-uebergang-zur-parlamentarischen-demokratie/">Erste Senatswahlen markieren den Übergang zur parlamentarischen Demokratie</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Bau einer Schule durch Aktion Pit Togohilfe e.V.</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/bau-einer-schule-durch-aktion-pit-togohilfe-e-v/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 Nov 2024 14:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Diaspora]]></category>
		<category><![CDATA[Togo]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[NGO]]></category>
		<category><![CDATA[Wasser]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>FOKUS AFRIKA ist ein deutschsprachiges Online-Medienportal, welches sich auf die politischen und wirtschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents fokussiert.</p>
<p>In der Gemeinde Vo 3, im Dorf Zooti-Dékadomé, wurde ein neues Schulgebäude sowie ein solarbetriebener Brunnen feierlich eingeweiht.<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fbau-einer-schule-durch-aktion-pit-togohilfe-e-v%2F&amp;action_name=Bau%20einer%20Schule%20durch%20Aktion%20Pit%20Togohilfe%20e.V.&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/bau-einer-schule-durch-aktion-pit-togohilfe-e-v/">Bau einer Schule durch Aktion Pit Togohilfe e.V.</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>FOKUS AFRIKA ist ein deutschsprachiges Online-Medienportal, welches sich auf die politischen und wirtschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents fokussiert.</p>

<p class="wp-block-paragraph">Die Infrastrukturmaßnahmen wurden von der Henricus-Stiftung und der deutschen NGO <a href="https://www.aktionpit.de">„Aktion Pit Togohilfe e.V.“</a> finanziert. Ziel ist es, eine verbesserte Bildungsgrundlage für Kinder ab drei Jahren zu schaffen und den Zugang zu sauberem Trinkwasser an der Grundschule zu gewährleisten.</p>



<h3 id="ein-schritt-fuer-bildung-und-gesundheitsversorgung" class="wp-block-heading">Ein Schritt für Bildung und Gesundheitsversorgung</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Das neue Gebäude umfasst zwei Klassenzimmer, ausgestattet mit kindgerechten Tischen, Stühlen und Schreibtischen, um den Unterricht in einer angemessenen Umgebung zu ermöglichen. Der solarbetriebene Brunnen sichert zudem die Wasserversorgung für Schüler und Lehrpersonal. Der Bau dieser Infrastruktur ist ein entscheidender Schritt, um den Kindern im ländlichen Togo frühzeitig eine solide Basisbildung zu ermöglichen und die Lebensbedingungen an der Schule zu verbessern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Präfekt von Vo, Leguèdè Kokou Jérôme, dankte der Präsidentin von „Aktion Pit Togohilfe e.V.“, Magret Kopp, und den weiteren Unterstützern für ihren Einsatz im Bildungsbereich und ihr langfristiges Engagement. Kopp betonte die Bedeutung der Grundbildung und rief die Gemeinde dazu auf, das neue Gebäude zu pflegen, damit auch zukünftige Generationen davon profitieren können. Sie versprach zudem, das Gesundheitszentrum des Dorfes zu unterstützen und die Fertigstellung der Bauarbeiten zu fördern.</p>



<h3 id="gemeinschaftliche-feier-zur-einweihung" class="wp-block-heading">Gemeinschaftliche Feier zur Einweihung</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Zeremonie zur Einweihung fand in Anwesenheit lokaler und deutscher Delegationen statt. Kosso Koffi, der Leiter der Vorschul- und Grundschulinspektion von Vo Nord, sowie der Dorfvorsteher Kpomayizoun Yao Tonou 4 und der Sprecher der Schüler, Gnatra Kokou, drückten ebenfalls ihre Dankbarkeit aus und versprachen, das neue Gebäude in gutem Zustand zu erhalten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der symbolische Akt der Banddurchtrennung sowie die Besichtigung des Schulgeländes schlossen die Feierlichkeiten ab und markierten einen weiteren Meilenstein in der Entwicklung der lokalen Bildungsinfrastruktur.</p>



<h3 id="aktion-pit-togohilfe-e-v-ein-engagement-fuer-togo-seit-ueber-40-jahren" class="wp-block-heading">Aktion PiT – Togohilfe e.V.: Ein Engagement für Togo seit über 40 Jahren</h3>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="600" height="258" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/11/Logo-Aktion-PiT-Togohilfe-600.png" alt="" class="wp-image-12428 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/11/Logo-Aktion-PiT-Togohilfe-600.png 600w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/11/Logo-Aktion-PiT-Togohilfe-600-300x129.png 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/11/Logo-Aktion-PiT-Togohilfe-600-380x163.png 380w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">„Aktion PiT – Togohilfe e.V.“ ist seit 1980 in Togo aktiv und hat sich von einer kleinen Privatinitiative zu einem der größten Togo-Hilfsvereine in Deutschland entwickelt. </p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Ursprünglich auf die Gesundheitsversorgung fokussiert, wurde das Projekt von Apotheker Gerhard Reichert ins Leben gerufen und hat sein Engagement seither auf die Unterstützung von Schulen und Kinderhilfe sowie den Bau von Brunnen ausgeweitet. Heute ist der Verein als gemeinnützig anerkannt und Mitglied im Eine Welt Netzwerk Bayern, mit einem stabilen Kreis an Spendern und Förderern, die die Umsetzung vielfältiger Projekte in <a href="https://fokus-afrika.de/category/politik/innen-und-aussenpolitik/westafrika/togo/">Togo</a> ermöglichen.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&rec=1&url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fbau-einer-schule-durch-aktion-pit-togohilfe-e-v%2F&action_name=Bau%20einer%20Schule%20durch%20Aktion%20Pit%20Togohilfe%20e.V.&urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /><p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/bau-einer-schule-durch-aktion-pit-togohilfe-e-v/">Bau einer Schule durch Aktion Pit Togohilfe e.V.</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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			<media:title type="html">Logo-Aktion-PiT-Togohilfe-600</media:title>
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	</item>
		<item>
		<title>Nürnberger NGO Fi-Bassar wirkt in Togo</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/nuernberger-ngo-fi-bassar-wirkt-in-togo/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Oct 2024 11:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Diaspora]]></category>
		<category><![CDATA[Togo]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[NGO]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://fokus-afrika.de/?p=12133</guid>

					<description><![CDATA[<p>FOKUS AFRIKA ist ein deutschsprachiges Online-Medienportal, welches sich auf die politischen und wirtschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents fokussiert.</p>
<p>Am Freitag, dem 25. Oktober 2024, wurde im Centre de Formation Technique et Professionnelle (CFTP) in Bassar ein neuer Computerraum eröffnet. Diese Einrichtung, die sich im pädagogischen Block des CFTP befindet, ist mit zehn modernen Desktop-Computern ausgestattet, die mit Internetzugang und dem notwendigen Zubehör verbunden sind.<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fnuernberger-ngo-fi-bassar-wirkt-in-togo%2F&amp;action_name=N%C3%BCrnberger%20NGO%20Fi-Bassar%20wirkt%20in%20Togo&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/nuernberger-ngo-fi-bassar-wirkt-in-togo/">Nürnberger NGO Fi-Bassar wirkt in Togo</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>FOKUS AFRIKA ist ein deutschsprachiges Online-Medienportal, welches sich auf die politischen und wirtschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents fokussiert.</p>

<p class="wp-block-paragraph">Der Raum dient, laut <a href="https://atop.tg/enseignement-technique-et-professionnelle-une-salle-informatique-ouverte-au-cftp-bassar/">ATOP</a>, der Ausbildung der Lernenden in der Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) sowie der Internetrecherche, um deren Fähigkeiten und Leistungen zu verbessern.</p>



<h2 id="fi-bassar-setzt-sich-fuer-bildungsgerechtigkeit-ein" class="wp-block-heading">Fi-Bassar setzt sich für Bildungsgerechtigkeit ein</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Initiative wurde von der internationalen Nichtregierungsorganisation „Fi-Bassar“ ins Leben gerufen. Gegründet in Nürnberg, Deutschland, hat sich Fi-Bassar zum Ziel gesetzt, Bildung und soziale Entwicklung in <a href="https://fokus-afrika.de/category/politik/innen-und-aussenpolitik/westafrika/togo/">Togo</a> zu fördern. Die Organisation setzt sich dafür ein, die Lebensbedingungen von benachteiligten Gemeinschaften zu verbessern und den Zugang zu qualitativ hochwertiger Bildung zu erweitern. Sie führt verschiedene Projekte durch, darunter die Bereitstellung von Schulmaterialien, die Förderung technischer Ausbildung und die Unterstützung von Lehrern und Schülern in Togo.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Fi-Bassar kooperiert eng mit lokalen Bildungseinrichtungen, um sicherzustellen, dass die Initiativen auf die spezifischen Bedürfnisse der Gemeinschaften zugeschnitten sind. Ihre Arbeit umfasst auch die Sensibilisierung für wichtige gesellschaftliche Themen, die Förderung von Geschlechtergerechtigkeit und die Stärkung der Rolle von Frauen in der Bildung. Die Organisation ist bestrebt, nachhaltige Veränderungen herbeizuführen und setzt dabei auf die Zusammenarbeit mit deutschen Partnern und Förderern.</p>



<h3 id="offenes-diaspora-engagement-foerdert-digitalisierung" class="wp-block-heading">Offenes Diaspora-Engagement fördert Digitalisierung</h3>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile" style="grid-template-columns:35% auto"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="311" height="384" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/10/Ralil.png" alt="" class="wp-image-12135 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/10/Ralil.png 311w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/10/Ralil-243x300.png 243w" sizes="(max-width: 311px) 100vw, 311px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Die Einweihung des Computerraums war Teil einer Zeremonie, bei der auch die besten Schüler des CFTP ausgezeichnet wurden. Unter den Gästen waren die Mitglieder der Organisation, angeführt von der internationalen Präsidentin, Frau Rali Sirina, sowie eine starke Delegation deutscher Partner, angeführt von Dr. Franz Köhler, dem Leiter der Mission.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Insgesamt wurden 30 herausragende Schüler, darunter zwei Mädchen aus den ersten, zweiten und dritten Jahrgängen der Fachrichtungen Maurer und Elektroinstallation, geehrt. Die Schüler hatten Durchschnittsnoten zwischen 12 und 16. Die fünf besten Schüler der ersten Jahrgänge in Maurer und Elektroinstallation erhielten Preise, bestehend aus Multimetern, Schraubendrehersets, Zangen, Hammer, Schubkarren, 3-Meter-Messlatten, Präzisionswasserwaagen und wissenschaftlichen Taschenrechnern. Die fünf besten Schüler der zweiten und dritten Jahrgänge dieser beiden Fachrichtungen erhielten Sicherheitsstiefel, Schutzhelme und Kittel.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Verantwortlichen, darunter der Präfekt von Bassar, Bonfo Faré Jean, der Inspektor für technische Ausbildung und Berufsausbildung in Kara, Ganda Ydora, sowie der Direktor des CFTP Bassar, Mébéta Dentina, äußerten sich erfreut über diese Initiative, die den Lernenden den Zugang zur globalen Wissenswelt erleichtert. Sie lobten die NGO Fi-Bassar für ihre vielfältigen Aktivitäten zur Entwicklung von Bassar und in anderen Bereichen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der nationale Präsident der NGO Fi-Bassar, Kpatchine Waké Espoir, betonte die Bedeutung des Computerraums für die technische und berufliche Ausbildung. Er forderte das Lehrpersonal und die Lernenden auf, den neuen Raum sinnvoll zu nutzen.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&rec=1&url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fnuernberger-ngo-fi-bassar-wirkt-in-togo%2F&action_name=N%C3%BCrnberger%20NGO%20Fi-Bassar%20wirkt%20in%20Togo&urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /><p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/nuernberger-ngo-fi-bassar-wirkt-in-togo/">Nürnberger NGO Fi-Bassar wirkt in Togo</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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			<media:title type="html">Ralil</media:title>
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	</item>
		<item>
		<title>NGO &#8220;Hilfe Für Togo&#8221; engagiert sich seit 1994</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/ngo-hilfe-fur-togo-engagiert-sich-seit-1994/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Sep 2024 18:46:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Diaspora]]></category>
		<category><![CDATA[Togo]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[NGO]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>FOKUS AFRIKA ist ein deutschsprachiges Online-Medienportal, welches sich auf die politischen und wirtschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents fokussiert.</p>
<p>Die Nichtregierungsorganisation (NGO) Hilfe Für Togo hat am 18. September 2024 in Kpalimé eine bedeutende Spende übergeben, die Handwerksverbände, Kindergärten und Schulkinder in den Präfekturen Kloto und den umliegenden Regionen unterstützt.<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fngo-hilfe-fur-togo-engagiert-sich-seit-1994%2F&amp;action_name=NGO%20%26%238220%3BHilfe%20F%C3%BCr%20Togo%26%238221%3B%20engagiert%20sich%20seit%201994&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/ngo-hilfe-fur-togo-engagiert-sich-seit-1994/">NGO &#8220;Hilfe Für Togo&#8221; engagiert sich seit 1994</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>FOKUS AFRIKA ist ein deutschsprachiges Online-Medienportal, welches sich auf die politischen und wirtschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents fokussiert.</p>

<p class="wp-block-paragraph">Die Spende, im Wert von etwa 2,5 Millionen FCFA, was ungefähr 3.810,-€ entspricht, umfasst 35 Fahrräder, 40 Schulranzen, zwei Nähmaschinen sowie Nähmaterialien, eine Sammlung von Kleidungsstücken, 50 Ordner und sechs Sets pädagogisches Material für Kindergärten.</p>



<h2 id="foerderung-der-bildung-und-beruflicher-taetigkeiten" class="cnvs-block-section-heading cnvs-block-section-heading-1726770372887 halignleft" >
	<span class="cnvs-section-title">
		<span><strong>Förderung der Bildung und beruflicher Tätigkeiten</strong></span>
	</span>
</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Spende zielt darauf ab, die begünstigten Handwerksverbände in ihren einkommensschaffenden Tätigkeiten zu unterstützen und den Bildungsweg der Schulkinder, insbesondere zu Beginn des neuen Schuljahres, zu erleichtern. Der Präfekt von Kloto, Assan Kokou Bertin, begrüßte die Initiative der NGO und betonte die Bedeutung dieser Unterstützung für das tägliche Leben der Empfänger. Er sprach auch seinen Dank an die Partner von <em>Hilfe Für Togo</em> aus, die kontinuierlich zur Umsetzung solcher Projekte beitragen.</p>



<h2 id="verankert-in-deutschland-und-togo" class="cnvs-block-section-heading cnvs-block-section-heading-1726770365703 halignleft" >
	<span class="cnvs-section-title">
		<span><strong>Verankert in Deutschland und Togo</strong></span>
	</span>
</h2>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Hilfe Für Togo e.V.</em> ist ein gemeinnütziger Verein aus Waldstetten im Ostalbkreis, der sich seit 1994 in Togo, Westafrika, engagiert. Ziel des Vereins ist es, die Lebensbedingungen der Menschen in Togo nachhaltig zu verbessern, vor allem in den Bereichen Bildung, Landwirtschaft, Infrastruktur, Wasserversorgung, Medizin und Hygiene.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit Unterstützung von über 140 Mitgliedern und rund 1.500 Helfern, Förderern und Sponsoren konnten in den letzten 20 Jahren zahlreiche Projekte in Togo realisiert werden. Der Verein organisiert auch Benefizveranstaltungen wie das jährliche <em>Togo-Winterfest</em>, um zusätzliche Spendengelder zu sammeln, die direkt den Menschen in Togo zugutekommen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Um sicherzustellen, dass die Spenden effizient eingesetzt werden, reist jährlich eine Abordnung des Vereins nach Togo, um die Projekte vor Ort zu begutachten. Stolz berichtet der Verein, dass mindestens 99 % der Spendengelder tatsächlich bei den Bedürftigen in Togo ankommen.</p>



<h2 id="engagement-vor-ort" class="cnvs-block-section-heading cnvs-block-section-heading-1726770369092 halignleft" >
	<span class="cnvs-section-title">
		<span><strong>Engagement vor Ort</strong></span>
	</span>
</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Laut Djossou Djimeto Leon, dem lokalen Vertreter von <em>Hilfe Für Togo</em>, reagiert diese Spende auf zahlreiche Anfragen der Empfänger, die Unterstützung bei ihren täglichen Herausforderungen suchen. Er appellierte an die Begünstigten, die gespendeten Materialien verantwortungsvoll zu nutzen und sorgfältig zu pflegen, um deren Nutzen langfristig zu gewährleisten.</p>
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		<item>
		<title>Präsident Gnassingbé und UNOWAS diskutieren über Frieden und Sicherheit in Westafrika</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Sep 2024 02:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Internationale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[Togo]]></category>
		<category><![CDATA[Frieden]]></category>
		<category><![CDATA[Präsident]]></category>
		<category><![CDATA[UN]]></category>
		<category><![CDATA[UNOWAS]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>FOKUS AFRIKA ist ein deutschsprachiges Online-Medienportal, welches sich auf die politischen und wirtschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents fokussiert.</p>
<p>Präsident von Togo, Faure Gnassingbé, führte am 17. September ein Gespräch mit Leonardo Santos Simão, dem stellvertretenden Generalsekretär der Vereinten Nationen und Sonderbeauftragten sowie Leiter des Büros der Vereinten Nationen für Westafrika und den Sahel (UNOWAS). <img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fprasident-gnassingbe-und-unowas-diskutieren-uber-frieden-und-sicherheit-in-westafrika%2F&amp;action_name=Pr%C3%A4sident%20Gnassingb%C3%A9%20und%20UNOWAS%20diskutieren%20%C3%BCber%20Frieden%20und%20Sicherheit%20in%20Westafrika&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/prasident-gnassingbe-und-unowas-diskutieren-uber-frieden-und-sicherheit-in-westafrika/">Präsident Gnassingbé und UNOWAS diskutieren über Frieden und Sicherheit in Westafrika</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>FOKUS AFRIKA ist ein deutschsprachiges Online-Medienportal, welches sich auf die politischen und wirtschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents fokussiert.</p>

<p class="wp-block-paragraph">Der Besuch von Simão in Togo diente dem Austausch über die aktuellen Herausforderungen in den Bereichen Frieden, Sicherheit und wirtschaftliche Entwicklung, sowohl im Land als auch in der gesamten westafrikanischen Region und dem Sahel.</p>



<h2 id="stetiger-austausch-soll-frieden-sichern" class="cnvs-block-section-heading cnvs-block-section-heading-1726613698215 halignleft" >
	<span class="cnvs-section-title">
		<span>Stetiger Austausch soll Frieden Sichern</span>
	</span>
</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Simão erklärte, dass der Besuch darauf abziele, die politische, wirtschaftliche und sicherheitspolitische Lage in Togo zu begleiten. Präsident Gnassingbé erläuterte die laufenden Maßnahmen zur Förderung des nationalen Entwicklungsprozesses und zur Aufrechterhaltung der Sicherheit in Togo und der Region. Simão würdigte die Anstrengungen Togos zur Wahrung von Frieden und Stabilität und bekräftigte die Unterstützung der Vereinten Nationen für die togoische Diplomatie, die auf die Konsolidierung von Frieden, die Konfliktprävention und -lösung abzielt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Vereinten Nationen arbeiten eng mit Togo zusammen, um den Frieden in Afrika und weltweit zu fördern. In Togo sind sowohl das Regionale Zentrum der Vereinten Nationen für Frieden und Abrüstung in Afrika (UNREC) als auch das Ausbildungszentrum für Friedenssicherungseinsätze (CEOMP) ansässig.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das UNOWAS wurde 2002 auf Anfrage des Sicherheitsrats der Vereinten Nationen gegründet. Es handelt sich um eine politische Mission, die sich auf präventive Diplomatie, Mediation und politische Vermittlung in Westafrika und der Sahelzone konzentriert.</p>
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		<item>
		<title>Denis Sassou-N’Guesso spricht mit Senegal &#038; Togo &#8211; auch Klimawandel Thema</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/denis-sassou-nguesso-spricht-mit-senegal-togo-auch-klimawandel-thema/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Sep 2024 21:33:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Republik Kongo]]></category>
		<category><![CDATA[Senegal]]></category>
		<category><![CDATA[Togo]]></category>
		<category><![CDATA[China]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>FOKUS AFRIKA ist ein deutschsprachiges Online-Medienportal, welches sich auf die politischen und wirtschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents fokussiert.</p>
<p>Der Präsident der Republik Kongo, Denis Sassou-N’Guesso, traf sich am 5. September in Peking mit dem Präsidenten des Senegal, Basirou Diomay Faye, um über die Bedeutung des Aktionsplans von Dakar im Kampf gegen den Klimawandel zu sprechen.<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fdenis-sassou-nguesso-spricht-mit-senegal-togo-auch-klimawandel-thema%2F&amp;action_name=Denis%20Sassou-N%E2%80%99Guesso%20spricht%20mit%20Senegal%20%26amp%3B%20Togo%20%26%238211%3B%20auch%20Klimawandel%20Thema&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/denis-sassou-nguesso-spricht-mit-senegal-togo-auch-klimawandel-thema/">Denis Sassou-N’Guesso spricht mit Senegal &amp; Togo &#8211; auch Klimawandel Thema</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>FOKUS AFRIKA ist ein deutschsprachiges Online-Medienportal, welches sich auf die politischen und wirtschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents fokussiert.</p>

<p class="wp-block-paragraph"> Dieses Treffen fand am Rande des Forums für die chinesisch-afrikanische Zusammenarbeit (Focac) statt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Globale Herausforderungen im Fokus</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Präsident Faye betonte, dass der Klimawandel als globale Dringlichkeit eines der größten Probleme darstellt, mit denen die Menschheit heute konfrontiert ist. Er hob die Rolle Afrikas hervor und wies auf die Wichtigkeit hin, die Maßnahmen zur Bekämpfung des Klimawandels zu verstärken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sassou-N’Guesso, der die Klimakommission des Kongobeckens leitet und international für seinen Einsatz im Bereich Umweltschutz anerkannt ist, versprach, diese Herausforderung in seine Prioritäten aufzunehmen. Er gratulierte zudem Diomay Faye zu dessen Wahl und lobte die politische Reife des senegalesischen Volkes.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Vertiefung der Zusammenarbeit zwischen Senegal und Kongo</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Gespräche zwischen den beiden Staatsoberhäuptern, die in einem strategischen Moment für die Entwicklung Afrikas stattfanden, dienten der Stärkung der bilateralen Beziehungen und des Engagements im Kampf gegen den Klimawandel.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Zusammenarbeit mit Togo: Sassou-N’Guesso trifft Faure Gnassingbé</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Neben dem Treffen mit Diomay Faye konferierte Sassou-N’Guesso auch mit dem Präsidenten von Togo, Faure Gnassingbé. Die beiden Staatsoberhäupter diskutierten über die Verstärkung der Freundschafts- und Kooperationsbeziehungen zwischen Togo und der Republik Kongo. Gnassingbé gratulierte Sassou-N’Guesso zu seiner neuen Rolle als Co-Vorsitzender des Focac und sicherte ihm seine volle Unterstützung für diese Aufgabe zu.</p>


<figcaption class="image-credit"><span class="image-caption">Der Präsident des Kongo und der Präsident von Togo beim Austausch</span>   </figcaption><img loading="lazy" decoding="async" src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&rec=1&url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fdenis-sassou-nguesso-spricht-mit-senegal-togo-auch-klimawandel-thema%2F&action_name=Denis%20Sassou-N%E2%80%99Guesso%20spricht%20mit%20Senegal%20%26amp%3B%20Togo%20%26%238211%3B%20auch%20Klimawandel%20Thema&urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /><p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/denis-sassou-nguesso-spricht-mit-senegal-togo-auch-klimawandel-thema/">Denis Sassou-N’Guesso spricht mit Senegal &amp; Togo &#8211; auch Klimawandel Thema</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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		<title>4 Millionen € EU-Gelder für 58% Umsetzungsgrad nach 43 Monaten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Sep 2024 15:09:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Internationale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[Togo]]></category>
		<category><![CDATA[4]]></category>
		<category><![CDATA[EU]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>FOKUS AFRIKA ist ein deutschsprachiges Online-Medienportal, welches sich auf die politischen und wirtschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents fokussiert.</p>
<p>In Notsé wurde am 4. September 2024 der Bilanzbericht des Projekts „Verbesserung der städtischen Governance und sozialer Teilhabe in&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2F4-millionen-e-eu-gelder-fur-58-umsetzungsgrad-nach-43-monaten%2F&amp;action_name=4%20Millionen%20%E2%82%AC%20EU-Gelder%20f%C3%BCr%2058%25%20Umsetzungsgrad%20nach%2043%20Monaten&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/4-millionen-e-eu-gelder-fur-58-umsetzungsgrad-nach-43-monaten/">4 Millionen € EU-Gelder für 58% Umsetzungsgrad nach 43 Monaten</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>FOKUS AFRIKA ist ein deutschsprachiges Online-Medienportal, welches sich auf die politischen und wirtschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents fokussiert.</p>

<p class="wp-block-paragraph">In Notsé wurde am 4. September 2024 der Bilanzbericht des Projekts <em>„Verbesserung der städtischen Governance und sozialer Teilhabe in den Gemeinden von Haho“</em> während eines Rückblicks-Workshops präsentiert. Diese Veranstaltung, die vom Projektmanagement-Komitee organisiert wurde, fand in Anwesenheit der Partner der Europäischen Union statt. Ziel des Workshops war es, die durchgeführten und abgeschlossenen Aktivitäten sowohl des vergangenen Semesters als auch der gesamten 43-monatigen Laufzeit des Projekts in den Bereichen städtische Governance und soziale Teilhabe der Bevölkerung in den Gemeinden von Haho darzulegen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Projekt ermöglichte die Ausstellung von 334 Geburtsurkunden und 10.013 gerichtlichen Erklärungen sowie die Durchführung von Fortbildungsworkshops und Alphabetisierungskursen. Insgesamt wurden dafür 518.119.848 CFA-Franc (etwa 790.000 Euro) aufgewendet. Zudem wurden Verträge zur Entwicklung der Gemeinden abgeschlossen, Latrinen und Brunnen gebaut sowie touristische Stätten für einen Betrag von 1.140.579.491 CFA-Franc (etwa 1,74 Millionen Euro) renoviert. Die Gemeinden selbst trugen 31.200.000 CFA-Franc (etwa 48.000 Euro) bei. Der Gesamtbetrag für die Umsetzung des Projekts beläuft sich auf etwa 2,61 Milliarden CFA-Franc (rund 4 Millionen Euro). Nach 43 Monaten beträgt der Umsetzungsgrad des Projekts 58 %.</p>



<h2 id="eu-delegationschef-fordert-mehr-einsatz" class="cnvs-block-section-heading cnvs-block-section-heading-1725547920164 halignleft" >
	<span class="cnvs-section-title">
		<span>EU-Delegationschef Fordert mehr Einsatz</span>
	</span>
</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Leiter der Delegation der Europäischen Union, Dr. Piero Valabrega, forderte die Akteure, Steuerzahler und Begünstigten des Projekts dazu auf, sich verstärkt auf die Mobilisierung von Ressourcen zu konzentrieren, um die Initiative den besonders gefährdeten Bevölkerungsgruppen zugänglich zu machen. Zudem betonte er die Notwendigkeit, die bereits begonnenen Programme erfolgreich abzuschließen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sefenu Laurent, der Sprecher der Bürgermeister der Haho-Gemeinden, unterstrich die positive Auswirkung des Projekts auf das Erscheinungsbild der Gemeinden. Er appellierte an die Bevölkerung, die Errungenschaften des Projekts zu bewahren, um das Vertrauen der Partner zu stärken und zukünftige Investitionen in die Region zu sichern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Projekt <em>„Verbesserung der städtischen Governance und sozialer Teilhabe in den Gemeinden von Haho“</em> wurde im Jahr 2021 von der Gemeinde Haho 1 für eine Dauer von 60 Monaten ins Leben gerufen und wird finanziell durch die Europäische Union unterstützt. Es zielt darauf ab, die Kommunen bei der Einrichtung von Maßnahmen zur Verbesserung der Abwasserentsorgung, der Trinkwasserversorgung und der sozialen Basisdienste zu unterstützen. Das Projektvolumen beträgt insgesamt 2,61 Milliarden CFA-Franc, wovon 15 % durch lokale Mittel gedeckt werden. Ziel ist es, die Herausforderungen in den Bereichen städtische Governance und soziale Teilhabe zu bewältigen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Projekt wird den sozialen Fortschritt in den vier beteiligten Gemeinden fördern, die Grundlagen für eine partizipative Governance stärken und die Beteiligung von Frauen und Menschen mit Behinderungen an der Entwicklung ihrer Städte erleichtern. Zu den konkreten Ergebnissen zählen die Bereitstellung von Trinkwasser für 24.500 Menschen, die Verbesserung von Abwassersystemen für 4.500 Bürger sowie der Bau von Schullatrinen für 2.100 Nutzer.</p>
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		<title>Kampf für ein minenfreies Simbabwe</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Jul 2024 06:48:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Institutionelle Beziehungen]]></category>
		<category><![CDATA[Sierra Leone]]></category>
		<category><![CDATA[Simbabwe]]></category>
		<category><![CDATA[Togo]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>FOKUS AFRIKA ist ein deutschsprachiges Online-Medienportal, welches sich auf die politischen und wirtschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents fokussiert.</p>
<p>Rosemary Chigariros Job als Minenräumerin ist gefährlich. Doch ihre Arbeit trägt dazu bei, dass sich die Menschen in Simbabwe sicherer fühlen.<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fkampf-fur-ein-minenfreies-simbabwe%2F&amp;action_name=Kampf%20f%C3%BCr%20ein%20minenfreies%20Simbabwe&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/kampf-fur-ein-minenfreies-simbabwe/">Kampf für ein minenfreies Simbabwe</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>FOKUS AFRIKA ist ein deutschsprachiges Online-Medienportal, welches sich auf die politischen und wirtschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents fokussiert.</p>

<p class="wp-block-paragraph">Ein typischer Arbeitstag von Rosemary Chigariro beginnt mit akribischer Vorbereitung. Hochkonzentriert informiert sich die 31-Jährige über das Grundstück, das sie betreten wird: Wie ist der Boden beschaffen, welche Risiken und Gefahren birgt er, wie genau werden sie und ihr Team vorgehen, wie werden sie miteinander kommunizieren? Anschließend zieht Chigariro ihre Arbeitskleidung an – Visier, ballistische Weste, Handschuhe, kniehohe Stiefel – und greift zu ihrer Ausrüstung: Metalldetektor, Entschärfungswerkzeug, Kommunikationsgerät, Erste-Hilfe-Material. Dann machen sie sich mit ihren Kollegen auf den Weg zum Einsatzort. Von nun an bleibt sie mehrere Stunden konzentriert – und geht dabei äußerst vorsichtig vor. Akribisch tastet sie mit ihrem Detektor den Boden ab, Meter für Meter.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Seit elf Jahren arbeitet Rosemary Chigariro als Minenräumerin für die Organisation Norwegian People’s Aid (NPA) in ihrem Heimatland Simbabwe. NPA erhält bei ihrer Arbeit auch Unterstützung aus Deutschland. Die Arbeit von Chigariro und ihren Kollegen ist anstrengend: Sie erfordert enorme Geduld und viel Disziplin. Allein ihre Ausrüstung wiegt mindestens zehn Kilogramm. Und Minenräumen ist eine gefährliche Tätigkeit – eine Landmine könnte jederzeit explodieren. Doch Chigariro ist sich bewusst, wie wichtig ihre Arbeit für das Land und die Menschen in Simbabwe ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><style>/*! elementor - v3.23.0 - 15-07-2024 */<br />
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<figure class="wp-block-image"><img decoding="async" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/07/2.-bild.jpeg" alt=""/></figure>



<h3 id="deutschlands-aktives-engagement-fuer-eine-welt-ohne-minen" class="wp-block-heading">Deutschlands aktives Engagement für eine Welt ohne Minen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Deutschland engagiert sich in Simbabwe und vielen anderen Ländern für das gemeinsame Ziel einer minenfreien Welt. Im April 2024 veröffentlichte das Auswärtige Amt seine neue Strategie (2024 bis 2028) zur humanitären Minen- und Kampfmittelräumung. Deutschland beteiligt sich aktiv an der Gestaltung der internationalen Agenda in diesem Bereich. Im Jahr 2023 unterstützte das Auswärtige Amt nationale und regionale Projekte in 15 Ländern sowie eine Reihe globaler Projekte mit Schwerpunkten auf Kapazitätsaufbau, Beratung nationaler Agenturen, Entwicklung von Strategien und Förderung der internationalen Standardsetzung. Mit 70 Millionen Euro Fördergeldern war Deutschland auch 2023 weltweit der zweitgrößte bilaterale Geber für humanitäre Minen- und Kampfmittelräumung und hatte 2023 zudem den Vorsitz der Ottawa-Konvention inne.</p>



<h3 id="ottawa-konvention-minenfreies-simbabwe-bis-2025" class="wp-block-heading">Ottawa-Konvention: Minenfreies Simbabwe bis 2025</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Simbabwe und 163 weitere Länder sollen bis 2025 minenfrei sein – das ist das Ziel der Ottawa-Konvention, eines von 164 Staaten unterzeichneten internationalen Vertrags zum Verbot von Antipersonenminen. In Simbabwe sind vier internationale Nichtregierungsorganisationen am Minenräumprogramm des Zimbabwe Mine Action Centre (ZIMAC) beteiligt. Eine dieser NGOs ist NPA – die Organisation, für die Rosemary Chigariro arbeitet. NPA räumt seit 2012 Minen in Simbabwe. Laut der Mine Action Review wurden im Jahr 2022 dank der Bemühungen von Rosemary und den anderen Minenräumern in Simbabwe über 31.000 Minen zerstört.</p>
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