Der kongolesische Präsident Denis Sassou N’Guesso ist laut vorläufigem amtlichen Ergebnis mit 94,82 Prozent der Stimmen für eine weitere Amtszeit wiedergewählt worden. Das gab Innenminister Raymond Zéphirin Mboulou am Dienstag bekannt. Mit dem Ergebnis sichert sich der langjährige Amtsinhaber erneut die Präsidentschaft in der Republik Kongo. Die Wiederwahl unterstreicht zugleich, wie stark das politische System des Landes weiter auf den Präsidenten zugeschnitten bleibt.
Die Wahl fand am 12. und 15. März statt. Sassou N’Guesso war dabei als eigener Nachfolgekandidat angetreten. Die nun veröffentlichten Zahlen sind vorläufig.
Innenminister verkündet das Ergebnis
Verkündet wurde das Resultat durch Innenminister Raymond Zéphirin Mboulou. Demnach entfielen 94,82 Prozent der abgegebenen Stimmen auf den Amtsinhaber.
Damit geht Sassou N’Guesso mit einem sehr deutlichen Vorsprung aus der Abstimmung hervor. Das vorläufige Ergebnis macht ihn erneut zum dominierenden politischen Akteur des Landes.
Wahl stärkt den Amtsinhaber weiter
Im Zentrum der Nachricht steht die klare Wiederwahl des Präsidenten. Für die Republik Kongo bedeutet das politische Kontinuität an der Staatsspitze.

Dass Sassou N’Guesso selbst erneut kandidierte und nun ein so hohes Ergebnis erzielt hat, verleiht der Abstimmung zusätzliche politische Bedeutung. Der Präsident bleibt damit die prägende Figur der kongolesischen Politik.
Vorläufiges Ergebnis nach Wahl vom 12. und 15. März
Die Abstimmung wurde an zwei Wahltagen durchgeführt. Das nun veröffentlichte Resultat hat vorläufigen Charakter.
Ob und wann das Endergebnis offiziell bestätigt wird, geht aus den vorliegenden Angaben nicht hervor. Ebenso liegen hier keine weiteren Angaben zur Wahlbeteiligung oder zu den übrigen Kandidaten vor.

