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	<title>Demokratische Republik Kongo | Wirtschaft | FOKUS AFRIKA</title>
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	<description>Nachrichten aus Afrika</description>
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	<title>Demokratische Republik Kongo | Wirtschaft | FOKUS AFRIKA</title>
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		<title>„Keine Ausbeutung, keine Plünderung“: Guterres fordert neue Regeln für Afrikas Rohstoffe</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Jul 2026 19:58:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Demokratische Republik Kongo]]></category>
		<category><![CDATA[Internationale Organisationen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>FOKUS AFRIKA ist ein deutschsprachiges Online-Medienportal, welches sich auf die politischen und wirtschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents fokussiert.</p>
<p>„Keine Ausbeutung. Keine Plünderung.“ António Guterres fordert neue Regeln für Afrikas Rohstoffe, mehr lokale Wertschöpfung und ein Ende der Finanzierung bewaffneter Gruppen durch illegalen Bergbau.<br />
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<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/keine-ausbeutung-keine-pluenderung-guterres-fordert-neue-regeln-fuer-afrikas-rohstoffe/">„Keine Ausbeutung, keine Plünderung“: Guterres fordert neue Regeln für Afrikas Rohstoffe</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>FOKUS AFRIKA ist ein deutschsprachiges Online-Medienportal, welches sich auf die politischen und wirtschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents fokussiert.</p>

<p class="wp-block-paragraph">UN-Generalsekretär António Guterres hat ein Ende der illegalen Ausbeutung natürlicher Ressourcen gefordert, mit deren Erlösen bewaffnete Gruppen und kriminelle Netzwerke finanziert werden. Die Forderung <a href="https://press.un.org/en/2026/sgsm23228.doc.htm">erhob</a> er am 22. Juli 2026. Bei einer offenen Debatte des UN-Sicherheitsrats verwies Guterres besonders auf die Demokratische Republik Kongo und den Sudan. Rohstoffreiche Staaten müssten einen größeren Anteil der Wertschöpfung behalten und ihre Ressourcen zur Finanzierung von Entwicklung und Frieden einsetzen können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Keine Ausbeutung mehr. Keine Plünderung mehr“, sagte Guterres in New York. Einnahmen aus dem illegalen Abbau und Handel mit Rohstoffen verlängerten Konflikte, stärkten bewaffnete Akteure und verringerten deren Bereitschaft zu politischen Kompromissen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Demokratische Republik Kongo hatte die Debatte während ihres Vorsitzes im Sicherheitsrat auf die Tagesordnung gesetzt. Außenministerin Thérèse Kayikwamba Wagner leitete die Sitzung. Vertreter aus rohstoffreichen Staaten, internationalen Organisationen und Mitgliedsländern des Sicherheitsrats berieten darüber, wie mineralische Ressourcen stärker mit Friedenspolitik, transparenter Regierungsführung und lokaler Wertschöpfung verbunden werden können.</p>



<h2 id="h-rohstoffboom-verscharft-geopolitischen-wettbewerb" class="wp-block-heading"><span id="rohstoffboom-verschaerft-geopolitischen-wettbewerb">Rohstoffboom verschärft geopolitischen Wettbewerb</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Lithium, Kobalt, Nickel, Kupfer, Graphit und Seltene Erden gehören zu den zentralen Rohstoffen der Energie- und Technologiewende. Sie werden für Elektrofahrzeuge, Batterien, Windkraftanlagen, Solartechnik, elektronische Geräte und Rüstungstechnologien benötigt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/kritische-mineralien-usa-gruenden-forge-als-neues-buendnis-fuer-sichere-lieferketten/" data-type="post" data-id="24331">Die weltweite Nachfrage nach kritischen Mineralien könnte sich nach Angaben der Vereinten Nationen bis 2030 verdreifachen und bis 2040 vervierfachen.</a> Gleichzeitig konzentrieren sich Abbau und Verarbeitung auf wenige Länder. Indonesien stellte 2025 rund 67 Prozent der weltweiten Nickelproduktion. China kam auf 69 Prozent der geförderten Seltenen Erden und 78 Prozent des natürlichen Graphits. Australien, Chile und China erzeugten gemeinsam 72 Prozent des weltweit gewonnenen Lithiums.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Guterres sieht darin wirtschaftliche Chancen für rohstoffreiche Länder, aber auch wachsenden Druck auf Lieferketten. Der Wettbewerb um strategische Ressourcen verschärfe geopolitische Spannungen und könne Konflikte mit schweren humanitären Folgen befeuern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Besonders groß sei die Lücke zwischen dem formalen Recht eines Staates auf seine Rohstoffe und seiner tatsächlichen Fähigkeit, deren wirtschaftlichen Wert zu nutzen. „Nirgendwo ist dieses Souveränitätsdefizit größer als in Afrika“, sagte der UN-Generalsekretär. Koloniale Strukturen und Schwächen staatlicher Institutionen erschwerten es vielen Ländern, Einnahmen zu sichern und in die eigene Entwicklung zu investieren.</p>



<h2 id="h-kongo-liefert-rohstoffe-fur-die-energiewende" class="wp-block-heading"><span id="kongo-liefert-rohstoffe-fuer-die-energiewende">Kongo liefert Rohstoffe für die Energiewende</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/eu-bezahlt-usa-profitieren-dr-kongo-vergibt-lobito-konzession-fuer-rohstoffe/" data-type="post" data-id="28828">Die Demokratische Republik Kongo steht im Zentrum des weltweiten Rohstoffwettbewerbs. </a>Das Land verfügt über große Vorkommen von Kobalt, Kupfer, Coltan, Lithium und Seltenen Erden. Nach Angaben der Vereinten Nationen befinden sich dort rund 60 Prozent der weltweiten Coltanreserven. Der Kongo liefert zwischen 50 und 70 Prozent des globalen Kobalts und ist der zweitgrößte Kupferproduzent der Welt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Trotz der milliardenschweren Rohstoffwirtschaft zählt das Land weiterhin zu den am wenigsten entwickelten Staaten. Mehr als 70 Prozent der Bevölkerung leben nach UN-Angaben in extremer Armut. Im Index der menschlichen Entwicklung belegt der Kongo Platz 171 von 193 Staaten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Osten des Landes profitieren bewaffnete Gruppen seit Jahren vom illegalen Bergbau und Schmuggel. Einnahmen aus Gold, Coltan, Zinn, Tantal und Wolfram finanzieren Milizen und ermöglichen die Fortsetzung bewaffneter Auseinandersetzungen. Zugleich durchlaufen die Rohstoffe internationale Lieferketten und gelangen über Nachbarländer auf globale Märkte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Außenministerin Kayikwamba Wagner forderte deshalb eine „neue internationale Doktrin“, die Rohstoffpolitik als Bestandteil der internationalen Friedens- und Sicherheitsordnung behandelt. „Es kann keinen wirklich gerechten Übergang zur Energiewende geben, wenn er auf Ungerechtigkeit gegenüber den produzierenden Völkern beruht“, sagte sie.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Produzentenländer verlangten Partnerschaften, die industrielle Verarbeitung im eigenen Land, Beschäftigung und höhere öffentliche Einnahmen ermöglichen. Sichere Lieferketten seien ohne Sicherheit der Staaten und Gemeinden, aus denen die Rohstoffe stammen, nicht erreichbar.</p>



<h2 id="h-gold-finanziert-den-krieg-im-sudan" class="wp-block-heading"><span id="gold-finanziert-den-krieg-im-sudan">Gold finanziert den Krieg im Sudan</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/eu-verbietet-handel-mit-sudanesischem-gold-und-verschaerft-sanktionen/" data-type="post" data-id="28787">Auch im Sudan treiben Rohstoffe den Konflikt an.</a> Guterres nannte insbesondere Gold und Gummi arabicum als Einnahmequellen, die den Kampf um politische und territoriale Kontrolle verschärfen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der illegale Goldhandel verbindet bewaffnete Akteure im Sudan mit regionalen und internationalen Handels- und Finanznetzwerken. Die Europäische Union kündigte deshalb an, den Kauf, die Einfuhr und die Weitergabe von Gold aus dem Sudan zu verbieten. Zugleich sollen Ausfuhren von Quecksilber und Zyanid untersagt werden, die beim Goldabbau eingesetzt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Guterres forderte Kontrollen entlang der gesamten Lieferkette. Rohstoffe würden häufig in einem Land abgebaut, über ein zweites Land transportiert, in einem dritten verarbeitet und anschließend auf internationalen Märkten verkauft. Maßnahmen allein am Ort des Abbaus reichten daher nicht aus.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Produzenten-, Transit- und Verbraucherländer müssten Informationsaustausch, Herkunftsnachweise und unternehmerische Sorgfaltspflichten miteinander verbinden. Rechtliche Lücken zwischen nationalen Systemen ermöglichten es bewaffneten Gruppen und kriminellen Netzwerken, Rohstoffe in legale Handelswege einzuschleusen.</p>



<h2 id="h-mehr-wertschopfung-soll-in-afrika-bleiben" class="wp-block-heading"><span id="mehr-wertschoepfung-soll-in-afrika-bleiben">Mehr Wertschöpfung soll in Afrika bleiben</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Guterres formulierte vier Schwerpunkte für eine neue Rohstoffpolitik: gerechtere wirtschaftliche Erträge, die Unterbindung illegaler Finanzströme, die friedliche Beilegung rohstoffbezogener Konflikte und die stärkere Berücksichtigung klimatischer Veränderungen.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="558" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/Mine_de_Perkoa_Burkina-1024x558.png" alt="" class="wp-image-29027 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/Mine_de_Perkoa_Burkina-1024x558.png 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/Mine_de_Perkoa_Burkina-300x164.png 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/Mine_de_Perkoa_Burkina-768x419.png 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/Mine_de_Perkoa_Burkina-380x207.png 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/Mine_de_Perkoa_Burkina-800x436.png 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/Mine_de_Perkoa_Burkina-1160x633.png 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/Mine_de_Perkoa_Burkina.png 1280w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Rohstoffreiche Staaten sollen nach seinen Vorstellungen Bergbauverträge besser aushandeln, Verarbeitungskapazitäten im eigenen Land aufbauen und öffentliche Einnahmen transparenter verwalten können. Unternehmen müssten Umwelt- und Menschenrechtsstandards einhalten. Betroffene Gemeinden sollten unmittelbar an den wirtschaftlichen Erträgen beteiligt werden.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Generaldirektorin der Welthandelsorganisation, Ngozi Okonjo-Iweala, bezeichnete die steigende Nachfrage nach kritischen Mineralien als eine historische wirtschaftliche Chance für Afrika und andere rohstoffreiche Regionen. Sie könne industrielle Entwicklung beschleunigen, neue Einnahmen schaffen und den Lebensstandard von Millionen Menschen erhöhen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Schwache Institutionen, Korruption und ungleiche Verteilung könnten Rohstoffreichtum jedoch in einen Treiber von Gewalt und Armut verwandeln. Okonjo-Iweala forderte deshalb eine Handelspolitik, die afrikanischen Staaten mehr Verarbeitung und industrielle Produktion ermöglicht.</p>



<h2 id="h-afrikanische-staaten-verlangen-kontrolle-uber-eigene-ressourcen" class="wp-block-heading"><span id="afrikanische-staaten-verlangen-kontrolle-ueber-eigene-ressourcen">Afrikanische Staaten verlangen Kontrolle über eigene Ressourcen</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Mehrere Teilnehmer der Sicherheitsratsdebatte betonten die staatliche Souveränität über natürliche Ressourcen. Indonesiens stellvertretender Außenminister Arrmanatha Christiawan Nasir verwies auf die koloniale Ausbeutung seines Landes während des internationalen Gewürzhandels. Heute konzentriere sich der Wettbewerb auf Nickel, Kobalt und weitere kritische Mineralien.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Wem dient dieser Reichtum tatsächlich?“, fragte Nasir. Die natürlichen Ressourcen Indonesiens gehörten der Bevölkerung und müssten zu deren Wohlstand beitragen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch Russland warnte vor einer Fortsetzung kolonialer Wirtschaftsstrukturen. Rund 20 afrikanische Volkswirtschaften seien stark vom Export unverarbeiteter Mineralien abhängig. China forderte ein offenes und kooperatives System der Rohstoffpolitik und wandte sich gegen die politische Instrumentalisierung von Lieferketten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kolumbien warnte vor einem neuen globalen Rohstoffboom, bei dem Umwelt- und Sozialkosten im Globalen Süden verbleiben, während ein großer Teil der wirtschaftlichen Erträge im Globalen Norden anfällt. In vielen rohstoffreichen Regionen überschneiden sich Mineralvorkommen mit besonders artenreichen Ökosystemen und den Lebensräumen indigener Gemeinschaften.</p>



<h2 id="h-regionale-herkunftsnachweise-sollen-schmuggel-erschweren" class="wp-block-heading"><span id="regionale-herkunftsnachweise-sollen-schmuggel-erschweren">Regionale Herkunftsnachweise sollen Schmuggel erschweren</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Internationale Konferenz der Region der Großen Seen verwies auf ihr Zertifizierungssystem für Zinn, Tantal, Wolfram und Gold. Es soll dokumentieren, wo Rohstoffe abgebaut wurden und ob ihre Erlöse bewaffnete Gruppen finanzieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In der Demokratischen Republik Kongo seien in den vergangenen Jahren mehr als 33.000 Zertifikate ausgestellt worden, erklärte der Exekutivsekretär der Organisation, Mutiba Luwabelwa. Die Zertifizierung müsse durch die Formalisierung des Kleinbergbaus, Zugang zu Finanzierung und eine stärkere Beteiligung lokaler Gemeinden ergänzt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Vereinten Nationen unterstützen die Demokratische Republik Kongo, Mosambik, Uganda und Sambia beim Aufbau regulatorischer Strukturen, bei der Verhandlung von Bergbauverträgen sowie bei der Verarbeitung und Veredelung von Rohstoffen. In Kamerun, der Zentralafrikanischen Republik, dem Tschad und der Demokratischen Republik Kongo fließen Klima-, Umwelt- und Rohstoffrisiken zudem in die Frühwarnsysteme der Vereinten Nationen ein. </p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>EU bezahlt – USA profitieren: DR Kongo vergibt Lobito-Konzession für Rohstoffe</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/eu-bezahlt-usa-profitieren-dr-kongo-vergibt-lobito-konzession-fuer-rohstoffe/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Jul 2026 22:43:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Demokratische Republik Kongo]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>FOKUS AFRIKA ist ein deutschsprachiges Online-Medienportal, welches sich auf die politischen und wirtschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents fokussiert.</p>
<p>EU investiert, doch USA und China profitieren: Der Lobito-Korridor wird zum geopolitischen Schauplatz im Wettbewerb um Afrikas Rohstoffe.<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Feu-bezahlt-usa-profitieren-dr-kongo-vergibt-lobito-konzession-fuer-rohstoffe%2F&amp;action_name=EU%20bezahlt%20%E2%80%93%20USA%20profitieren%3A%20DR%20Kongo%20vergibt%20Lobito-Konzession%20f%C3%BCr%20Rohstoffe&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>FOKUS AFRIKA ist ein deutschsprachiges Online-Medienportal, welches sich auf die politischen und wirtschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents fokussiert.</p>

<p class="wp-block-paragraph">Die Demokratische Republik Kongo hat die Konzession für ihren Abschnitt des Lobito-Korridors genehmigt und damit ein zentrales Infrastrukturprojekt ihrer strategischen Partnerschaft mit den USA vorangebracht. Die Entscheidung fiel am 10. Juli im kongolesischen Ministerrat. Der Konzessionsvertrag soll an das von der US-Entwicklungsbank DFC unterstützte Unternehmen Mota-Engil vergeben werden. Washington verbindet die Verkehrsroute mit dem Aufbau sicherer Lieferketten für kritische Rohstoffe und einer stärkeren wirtschaftlichen Anbindung Zentralafrikas an den Atlantik.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Büro für afrikanische Angelegenheiten des US-Außenministeriums bezeichnete die Genehmigung als einen wichtigen Meilenstein der strategischen Partnerschaft zwischen den Vereinigten Staaten und der DR Kongo. Die endgültige Unterzeichnung des Konzessionsvertrags steht noch aus.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Erst danach kann nach Darstellung des US-Außenministeriums die Unterstützung der U.S. International Development Finance Corporation, kurz DFC, abgeschlossen Aufbau sicherer Lieferketten für kritische Rohstoffe und mit der Umsetzung begonnen werden.</p>



<h2 id="h-korridor-verbindet-kongolesische-rohstoffregionen-mit-dem-atlantik" class="wp-block-heading"><span id="korridor-verbindet-kongolesische-rohstoffregionen-mit-dem-atlantik">Korridor verbindet kongolesische Rohstoffregionen mit dem Atlantik</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/eu-angola-global-gateway-staerkt-lobito-korridor-und-diversifizierung/" data-type="post" data-id="20682">Der Lobito-Korridor soll die rohstoffreichen Gebiete der Demokratischen Republik Kongo und Sambias über Angola mit dem Hafen von Lobito am Atlantischen Ozean verbinden. </a>Eisenbahnstrecken, Straßen und weitere Logistikinfrastruktur sollen den Transport von Rohstoffen und anderen Waren erleichtern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die USA wollen mit dem Projekt zugleich Investitionen in der Region fördern, Arbeitsplätze schaffen und den Handel zwischen den beteiligten Ländern ausbauen. Das US-Außenministerium bezeichnete die Route als Verbindung, von der Zentralafrika insgesamt profitieren könne.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für die Vereinigten Staaten ist der Korridor eng mit dem Zugang zu kritischen Mineralien verbunden. Die DR Kongo verfügt über große Vorkommen von Rohstoffen, die unter anderem für Batterien, Elektronik, Energietechnik und moderne Rüstungssysteme benötigt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das strategische Partnerschaftsabkommen zwischen Washington und Kinshasa soll mehr amerikanische und mit den USA verbundene Investitionen in den kongolesischen Bergbausektor ermöglichen. Zugleich wollen beide Seiten die Rohstoffproduktion stärker diversifizieren und verlässliche Lieferwege aufbauen.</p>



<h2 id="h-eu-forderung-und-kritik-an-geopolitischer-nutzung" class="wp-block-heading"><span id="eu-foerderung-und-kritik-an-geopolitischer-nutzung">EU-Förderung und Kritik an geopolitischer Nutzung</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Lobito-Korridor ist jedoch nicht ausschließlich ein Projekt der USA. <a href="https://fokus-afrika.de/eu-und-angola-bekraeftigen-partnerschaft-und-fokus-auf-lobito-korridor/" data-type="post" data-id="25126">Die Europäische Union hat im Rahmen ihrer Global-Gateway-Initiative bereits Fördergelder, politische Unterstützung und Investitionserleichterungen für den Ausbau der Infrastruktur bereitgestellt. </a>Ziel war es, nachhaltige Entwicklung, regionale Integration und stabile Handelsverbindungen zu fördern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kritiker weisen jedoch darauf hin, dass die EU zwar maßgeblich zur Anschubfinanzierung und politischen Absicherung beigetragen habe, nun aber vor allem andere Akteure von dem Projekt profitieren könnten. Insbesondere die USA nutzen den Korridor strategisch zur Sicherung von Rohstofflieferketten, während China weiterhin über starke Positionen in der Verarbeitung und Logistik verfügt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Entwicklung wirft Fragen nach der strategischen Positionierung Europas auf. Beobachter sehen die Gefahr, dass europäische Investitionen indirekt geopolitische Konkurrenzprojekte stärken, ohne dass die EU selbst in gleichem Maße wirtschaftlich oder politisch profitiert.</p>



<h2 id="h-washington-verbindet-lobito-mit-wettbewerb-um-lieferketten" class="wp-block-heading"><span id="washington-verbindet-lobito-mit-wettbewerb-um-lieferketten">Washington verbindet Lobito mit Wettbewerb um Lieferketten</span></h2>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img decoding="async" width="960" height="843" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/Jacob-Helberg-photo_2025.jpg" alt="" class="wp-image-28830 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/Jacob-Helberg-photo_2025.jpg 960w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/Jacob-Helberg-photo_2025-300x263.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/Jacob-Helberg-photo_2025-768x674.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/Jacob-Helberg-photo_2025-380x334.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/Jacob-Helberg-photo_2025-800x703.jpg 800w" sizes="(max-width: 960px) 100vw, 960px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">US-Unterstaatssekretär Jacob Helberg bezeichnete die kongolesische Entscheidung als Signal für die Fortsetzung der Partnerschaft mit Washington. Der Lobito-Korridor sei ein zentraler Bestandteil der amerikanischen Investitionsstrategie und solle transparente Lieferketten für Rohstoffe schaffen, die auch für die Entwicklung künstlicher Intelligenz benötigt würden.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die US-Regierung stellt das Projekt zunehmend in den Zusammenhang ihres wirtschaftlichen und technologischen Wettbewerbs mit China. Bei einer Anhörung des Auswärtigen Ausschusses des US-Repräsentantenhauses am 15. Juli erklärte der Ausschussvorsitzende Brian Mast, die Vereinigten Staaten dürften bei Rohstoffen, Technologien, Energie und Infrastruktur nicht von China oder anderen strategischen Konkurrenten abhängig bleiben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">China habe über Jahrzehnte Einfluss auf Bergwerke, Verarbeitungskapazitäten, Häfen, Logistiknetze und Technologieplattformen aufgebaut, sagte Mast. Die USA müssten deshalb ihre diplomatischen, finanziellen und wirtschaftspolitischen Instrumente enger miteinander verbinden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Anhörung unter dem Titel „Beendigung der Lieferkettenabhängigkeit“ befasste sich mit der Rolle der DFC, der U.S. Trade and Development Agency und der Millennium Challenge Corporation. Die drei staatlichen Einrichtungen sollen Projekte vorbereiten, Investitionen finanzieren und die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in Partnerländern verbessern.</p>



<h2 id="h-dfc-finanziert-bahnstrecke-mit-553-millionen-dollar" class="wp-block-heading"><span id="dfc-finanziert-bahnstrecke-mit-553-millionen-dollar">DFC finanziert Bahnstrecke mit 553 Millionen Dollar</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">DFC-Vorstandschef Ben Black verwies bei der Anhörung auf einen Kredit über 553 Millionen US-Dollar für die Wiederherstellung der Lobito Atlantic Railway. Die Bahnstrecke bildet einen wesentlichen Teil des Korridors zwischen dem Atlantikhafen in Angola und den Rohstoffregionen im südlichen Zentralafrika.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Finanzierung soll dazu beitragen, eine stärker westlich ausgerichtete Lieferquelle für kritische Mineralien aufzubauen. Zugleich könnten die Transportkosten für den regionalen Handel um bis zu 30 Prozent sinken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Seit Blacks Amtsantritt hat die DFC nach seinen Angaben rund 1,5 Milliarden Dollar für Projekte in Afrika zugesagt. Die staatliche Entwicklungsbank verfügt seit ihrer erneuten gesetzlichen Ermächtigung über eine Investitionskapazität von 205 Milliarden Dollar.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ihre internationale Projektpipeline umfasst derzeit mehr als 340 mögliche Vorhaben mit einem Gesamtvolumen von 78 Milliarden Dollar. Die Projekte verteilen sich auf Landwirtschaft, Gesundheitsversorgung, Finanzdienstleistungen, Energie, Technologie und kritische Rohstoffe.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Neben dem Lobito-Korridor baut die DFC ihre Investitionen im internationalen Rohstoffsektor aus. Die Behörde beteiligt sich mit 600 Millionen Dollar an einem Rohstoffkonsortium mit einem Gesamtvolumen von 1,8 Milliarden Dollar. Weitere Finanzierungen von 900 Millionen Dollar für Bergbau- und Mineralprojekte wurden nach Angaben Blacks bereits genehmigt.</p>



<h2 id="h-usa-setzen-auf-staatlich-gestutzte-private-investitionen" class="wp-block-heading"><span id="usa-setzen-auf-staatlich-gestuetzte-private-investitionen">USA setzen auf staatlich gestützte private Investitionen</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/usa-justieren-afrika-strategie-neu/" data-type="post" data-id="24245">Die amerikanische Strategie verbindet staatliche Kredite und Garantien mit privatem Kapital. </a>Die DFC soll Projekte finanzieren, die wegen ihrer Größe, ihrer Risiken oder ihrer strategischen Bedeutung nicht allein durch den Markt zustande kommen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Black bezeichnete große Infrastruktur-, Energie- und Rohstoffprojekte als Schwerpunkt der künftigen Arbeit. Die Investitionen sollen wirtschaftliche Strukturen schaffen, die langfristig mit amerikanischen Kapitalmärkten, Unternehmen und Technologien verbunden sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das US-Außenministerium sieht die Genehmigung der kongolesischen Konzession als Bestätigung dieses Ansatzes. Die Regierung in Kinshasa habe damit ihr Interesse an amerikanisch gestützten Investitionen, offenen Märkten und transparenteren Lieferketten bekräftigt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die abschließende Unterzeichnung des Vertrags zwischen der Demokratischen Republik Kongo und Mota-Engil war am 15. Juli noch nicht erfolgt. Washington und Kinshasa bereiteten nach Angaben des US-Außenministeriums eine Unterzeichnungszeremonie vor.</p>
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		<item>
		<title>Kritische Mineralien: USA gründen FORGE als neues Bündnis für sichere Lieferketten</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/kritische-mineralien-usa-gruenden-forge-als-neues-buendnis-fuer-sichere-lieferketten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Feb 2026 11:44:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Demokratische Republik Kongo]]></category>
		<category><![CDATA[Guinea]]></category>
		<category><![CDATA[Marokko]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[5]]></category>
		<category><![CDATA[Geopolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Handel]]></category>
		<category><![CDATA[Rohstoffe]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>FOKUS AFRIKA ist ein deutschsprachiges Online-Medienportal, welches sich auf die politischen und wirtschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents fokussiert.</p>
<p>Die USA haben am 4. Februar 2026 in Washington das erste „Critical Minerals Ministerial“ ausgerichtet und Vertreterinnen und&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fkritische-mineralien-usa-gruenden-forge-als-neues-buendnis-fuer-sichere-lieferketten%2F&amp;action_name=Kritische%20Mineralien%3A%20USA%20gr%C3%BCnden%20FORGE%20als%20neues%20B%C3%BCndnis%20f%C3%BCr%20sichere%20Lieferketten&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/kritische-mineralien-usa-gruenden-forge-als-neues-buendnis-fuer-sichere-lieferketten/">Kritische Mineralien: USA gründen FORGE als neues Bündnis für sichere Lieferketten</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>FOKUS AFRIKA ist ein deutschsprachiges Online-Medienportal, welches sich auf die politischen und wirtschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents fokussiert.</p>

<p class="wp-block-paragraph">Die USA haben am 4. Februar 2026 in Washington das erste „Critical Minerals Ministerial“ ausgerichtet und Vertreterinnen und Vertreter von 54 Staaten sowie der Europäischen Kommission zusammengebracht. Außenminister Marco Rubio eröffnete das Treffen gemeinsam mit Vizepräsident JD Vance und weiteren Kabinettsmitgliedern. Ziel ist der Aufbau sicherer, diversifizierter und resilienter Lieferketten für kritische Mineralien und Seltene Erden, die für Technologien wie KI, Robotik, Batterien und autonome Systeme als zentral gelten.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-sieben-afrikanische-staaten-beim-ministerialtreffen-vertreten"><span id="sieben-afrikanische-staaten-beim-ministerialtreffen-vertreten">Sieben afrikanische Staaten beim Ministerialtreffen vertreten</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Unter den teilnehmenden Delegationen waren sieben afrikanische Staaten: Angola, Demokratische Republik Kongo, Guinea, Kenia, Marokko, Sierra Leone und Sambia. Die Runde stellte den Zusammenhang zwischen Rohstoffversorgung, Transport- und Logistiknetzwerken sowie geopolitischer Verwundbarkeit eines stark konzentrierten Marktes in den Mittelpunkt.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-neue-us-linie-bilaterale-abkommen-und-preis-mechanismen"><span id="neue-us-linie-bilaterale-abkommen-und-preis-mechanismen">Neue US-Linie: Bilaterale Abkommen und Preis-Mechanismen</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die USA unterzeichneten am Tag des Treffens neue bilaterale Rahmenwerke oder Memorandums of Understanding zu kritischen Mineralien, darunter mit Guinea und Marokko. Zusätzlich kündigte die US-Regierung weitere Finanzierungsoptionen für strategische Rohstoffprojekte an und verwies auf bereits mobilisierte Unterstützungsinstrumente in Milliardenhöhe.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/55078100296_cadc651544_k-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-24333 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/55078100296_cadc651544_k-1024x683.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/55078100296_cadc651544_k-300x200.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/55078100296_cadc651544_k-768x512.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/55078100296_cadc651544_k-1536x1024.jpg 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/55078100296_cadc651544_k-380x253.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/55078100296_cadc651544_k-800x533.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/55078100296_cadc651544_k-1160x773.jpg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/55078100296_cadc651544_k.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Ein Schwerpunkt liegt auf Mechanismen, die Investitionen in Bergbau, Verarbeitung und Weiterverarbeitung planbarer machen sollen. In den Redebeiträgen wurde die Problembeschreibung mehrfach wiederholt: Projekte geraten ins Stocken, wenn Marktpreise abrupt einbrechen und Finanzierungen ausbleiben. Die US-Seite stellte Referenzpreise und Schutzmechanismen in Aussicht, um Investitionsrisiken zu begrenzen und Lieferketten widerstandsfähiger zu machen.</p>
</div></div>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-forge-ersetzt-die-minerals-security-partnership"><span id="forge-ersetzt-die-minerals-security-partnership">FORGE ersetzt die Minerals Security Partnership</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Rubio <a href="https://www.state.gov/releases/office-of-the-spokesperson/2026/02/2026-critical-minerals-ministerial/">kündigte</a> die Gründung des „Forum on Resource Geostrategic Engagement“ (FORGE) an. FORGE folgt auf die Minerals Security Partnership (MSP) und soll Partnerstaaten auf Policy- und Projektebene zusammenführen. Den Vorsitz übernimmt zunächst die Republik Korea bis Juni. FORGE soll nach US-Darstellung Lücken in prioritären Lieferketten schließen, faire Märkte unterstützen und den Zugang zu Finanzierung ausweiten.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-privatwirtschaft-als-zweites-standbein-pax-silica-und-industrie-task-force"><span id="privatwirtschaft-als-zweites-standbein-pax-silica-und-industrie-task-force">Privatwirtschaft als zweites Standbein: „Pax Silica“ und Industrie-Task-Force</span></h3>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="778" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/55078306303_e13b6a844e_k-1024x778.jpg" alt="" class="wp-image-24334 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/55078306303_e13b6a844e_k-1024x778.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/55078306303_e13b6a844e_k-300x228.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/55078306303_e13b6a844e_k-768x584.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/55078306303_e13b6a844e_k-1536x1167.jpg 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/55078306303_e13b6a844e_k-380x289.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/55078306303_e13b6a844e_k-800x608.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/55078306303_e13b6a844e_k-1160x881.jpg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/55078306303_e13b6a844e_k.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Die USA betonten, dass der Aufbau neuer Rohstoff- und Verarbeitungskapazitäten ohne die Privatwirtschaft nicht umgesetzt werden könne. „Pax Silica“ wurde als Plattform genannt, die Investitionen entlang der Wertschöpfungskette mobilisieren soll, von Bergbau über Raffination und Verarbeitung bis zu Recycling und Reprocessing.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Am 3. Februar wurde zudem ein Treffen mit Akteuren aus der Privatwirtschaft angesetzt. Dabei stand auch eine Vereinbarung zwischen Glencore und dem US-gestützten Orion Critical Mineral Consortium im Raum, bezogen auf einen möglichen Erwerb von Vermögenswerten in der Demokratischen Republik Kongo. Anschließend kündigten US-Vertreter eine Task Force von Industrievertretern an, um prioritäre Projekte zu beschleunigen.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-finanzierung-und-strategische-reserven-project-vault-und-weitere-instrumente"><span id="finanzierung-und-strategische-reserven-project-vault-und-weitere-instrumente">Finanzierung und strategische Reserven: Project Vault und weitere Instrumente</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Im Mittelpunkt der angekündigten Finanzierung steht „Project Vault“, eine Initiative der Export-Import Bank (EXIM) zur Schaffung einer strategischen Reserve für kritische Mineralien in den USA. Genannt wird ein Direktkreditrahmen von bis zu 10 Milliarden US-Dollar. Darüber hinaus wurden weitere Finanzierungen und Absichtserklärungen für Rohstoff- und Verarbeitungsprojekte angeführt, ergänzt um Programme des Department of Energy sowie Aktivitäten der U.S. International Development Finance Corporation (DFC).</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-rolle-afrikanischer-staaten-rohstoffe-verarbeitung-wertschopfung"><span id="rolle-afrikanischer-staaten-rohstoffe-verarbeitung-wertschoepfung">Rolle afrikanischer Staaten: Rohstoffe, Verarbeitung, Wertschöpfung</span></h3>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/HAVtxAeXEAAfs1z-1024x683.jpeg" alt="" class="wp-image-24335 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/HAVtxAeXEAAfs1z-1024x683.jpeg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/HAVtxAeXEAAfs1z-300x200.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/HAVtxAeXEAAfs1z-768x512.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/HAVtxAeXEAAfs1z-380x253.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/HAVtxAeXEAAfs1z-800x533.jpeg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/HAVtxAeXEAAfs1z-1160x773.jpeg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/HAVtxAeXEAAfs1z.jpeg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">In der <a href="https://www.state.gov/releases/office-of-the-spokesperson/2026/02/secretary-of-state-marco-rubio-at-a-press-availability/">Pressebegegnung</a> betonte Rubio, dass jedes Land strategische Beiträge leisten könne, über Vorkommen, Verarbeitungskapazitäten oder industrielle Nachfrage. Für Marokko nannte er neben Ressourcen auch die Bereitschaft zu Investitionen in Verarbeitung als möglichen Beitrag.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Marokkos Außenminister Nasser Bourita stellte Afrika als zentralen Baustein künftiger Wertschöpfungsketten dar. Er verwies auf den Anteil des Kontinents an globalen Rohstoff- und strategischen Mineralienreserven und forderte Investitionen in Infrastruktur, Kapazitäten und Governance, damit Rohstoffreichtum in Wachstum und Beschäftigung übersetzt werden könne.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Präsident Tshisekedi: „Wir sind die zwei Einzigen, die diese Eskalation stoppen können.“</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/praesident-tshisekedi-wir-sind-die-zwei-einzigen-die-diese-eskalation-stoppen-koennen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Oct 2025 11:52:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Demokratische Republik Kongo]]></category>
		<category><![CDATA[Internationale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[4]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[EU]]></category>
		<category><![CDATA[Infrastruktur]]></category>
		<category><![CDATA[Investitionen]]></category>
		<category><![CDATA[Konflikt]]></category>
		<category><![CDATA[Rohstoffe]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://fokus-afrika.de/?p=20685</guid>

					<description><![CDATA[<p>FOKUS AFRIKA ist ein deutschsprachiges Online-Medienportal, welches sich auf die politischen und wirtschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents fokussiert.</p>
<p>Die Europäische Union und die Demokratische Republik Kongo (DR Kongo) bekräftigen ihre strategische Zusammenarbeit. Am Rande des Global Gateway&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fpraesident-tshisekedi-wir-sind-die-zwei-einzigen-die-diese-eskalation-stoppen-koennen%2F&amp;action_name=Pr%C3%A4sident%20Tshisekedi%3A%20%E2%80%9EWir%20sind%20die%20zwei%20Einzigen%2C%20die%20diese%20Eskalation%20stoppen%20k%C3%B6nnen.%E2%80%9C&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/praesident-tshisekedi-wir-sind-die-zwei-einzigen-die-diese-eskalation-stoppen-koennen/">Präsident Tshisekedi: „Wir sind die zwei Einzigen, die diese Eskalation stoppen können.“</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>FOKUS AFRIKA ist ein deutschsprachiges Online-Medienportal, welches sich auf die politischen und wirtschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents fokussiert.</p>

<p class="wp-block-paragraph">Die <a href="https://fokus-afrika.de/tag/eu/">Europäische Union</a> und die Demokratische Republik Kongo (DR Kongo) bekräftigen ihre strategische Zusammenarbeit. Am Rande des <strong>Global Gateway Forums</strong> traf <strong>EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen</strong> mit <strong>Präsident Félix Tshisekedi</strong> zusammen. Im Mittelpunkt standen ökonomische Diversifizierung, Beschäftigung, regionale Integration und verantwortungsvolle Rohstoffpolitik. Für 2025 wurden über 180 Millionen Euro an neuen Global-Gateway-Investitionen angekündigt. Laut Angaben der Europäischen Kommission umfasst das Paket Vorhaben in Energie, Transport, Biodiversität und Wertschöpfungsketten.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-neue-investitionen-im-uberblick"><span id="neue-investitionen-im-ueberblick">Neue Investitionen im Überblick</span></h2>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Kivu–Kinshasa Green Corridor (60,5 Mio. €)</strong><br>Verknüpft Naturschutz, Basisinfrastruktur und grüne Wirtschaftsmodelle. Ziel ist der Schutz sensibler Ökosysteme bei gleichzeitiger lokaler Wertschöpfung.</li>



<li><strong>Lobito-Korridor (16 Mio. € für DRK-Anteil)</strong><br>Stärkt agrarische Wertschöpfungsketten und grenzüberschreitenden Handel. Ergänzt Gesamtinvestitionen von Team Europe entlang der Achse Angola–DR Kongo–Sambia.</li>



<li><strong>Elektrifizierung Kisangani (20 Mio. € EU-Zuschuss, 70 Mio. € AFD-Darlehen)</strong><br>Finanzierungsmix zur Netzmodernisierung und verlässlichen Versorgung. Hebelwirkung für urbane Produktion und Dienstleistungen.</li>



<li><strong>Kritische Rohstoffe und Governance (13,8 Mio. €)</strong><br>2 Mio. € für Cobalt4Development (Sorgfalt, Arbeitsschutz, Gemeinde-Nutzen) und 11,8 Mio. € zur Stärkung des Bergbauministeriums, inkl. Rückverfolgbarkeit, Umweltstandards und nachhaltigen Lieferketten.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Wie die <strong>Europäische Kommission</strong> mitteilt, zielen die Projekte auf <strong>sustainable growth</strong>, <strong>regional integration</strong> und <strong>responsible resource management</strong>.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-so-unterstutzen-die-eu-gateway-projekte-die-dr-kongo"><span id="so-unterstuetzen-die-eu-gateway-projekte-die-dr-kongo">So unterstützen die EU-Gateway-Projekte die DR Kongo</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Der <strong>Lobito-Korridor</strong> verbindet den Atlantikhafen Lobito (Angola) mit den Rohstoff- und Agrargebieten der DR Kongound Sambia. Laut EU verkürzt sich die Transportzeit „vom Binnenland bis zum Hafen von 45 Tagen auf etwa eine Woche“. Gleichzeitig sinken Emissionen durch Schienenverlagerung und den Wegfall tausender Schwerlaster. Team Europe hat entlang des Korridors Investitionen von über 2 Milliarden Euro mobilisiert. Der DRK-Anteil fokussiert Agrarlogistik, Standards und Grenzabfertigung.</p>



<blockquote class="twitter-tweet" data-media-max-width="560"><p lang="fr" dir="ltr">🇨🇩 <a href="https://twitter.com/FelixUdps?ref_src=twsrc%5Etfw">@FelixUdps</a>, le processus de paix en cours facilité par les États-Unis pour l&#39;est de la RDC est une excellente nouvelle.<br><br>Avec l&#39;<a href="https://twitter.com/_AfricanUnion?ref_src=twsrc%5Etfw">@_AfricanUnion</a>, nous voulons vous aider à le pérenniser.<br><br>Grâce à une plus grande intégration régionale en Afrique centrale, soutenue par les… <a href="https://t.co/SPP39Wmfuh">pic.twitter.com/SPP39Wmfuh</a></p>— Ursula von der Leyen (@vonderleyen) <a href="https://twitter.com/vonderleyen/status/1976276922872046039?ref_src=twsrc%5Etfw">October 9, 2025</a></blockquote> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>



<p class="wp-block-paragraph">Die <strong>Elektrifizierung von Kisangani</strong> kombiniert Zuschuss und Entwicklungsdarlehen. Prioritäten sind Netzstabilität, Erzeugung aus erneuerbaren Quellen, Verlustreduktion und Erschwinglichkeit. Das Vorhaben setzt auf lokale Betriebe und technische Ausbildung, um Betrieb, Wartung und Abrechnung dauerhaft zu sichern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der <strong>Kivu–Kinshasa Green Corridor</strong> koppelt Schutzgebiete, gemeindebasierte Forstwirtschaft und klimafeste Infrastruktur. Geplant sind Naturtourismus-Cluster, Wertschöpfung aus Nichtholz-Produkten sowie Zahlungen für Ökosystemleistungen. Die Maßnahme zielt auf Einkommen, Resilienz und Monitoring gegen Entwaldung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Kooperation zu kritischen Rohstoffen adressiert <strong>Kobalt</strong> und <strong>Kupfer</strong> als Schlüssel für E-Mobilität und Energiespeicher. Cobalt4Development setzt bei Arbeitsschutz, Kinderarbeitsprävention und Gemeindebeteiligungan. Parallel stärkt die EU das Bergbauministerium bei Geodaten, Lizenzaufsicht, ESG-Standards und Rückverfolgbarkeit. Ziel ist Transparenz entlang der Kette – von der Mine bis zur verarbeiteten Vorleistung – und die Schaffung lokaler Verarbeitungsschritte.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-tshisekedi-mit-appell-an-kagame"><span id="tshisekedi-mit-appell-an-kagame"><strong>Tshisekedi</strong> mit Appell an Kagame</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die EU verknüpft Investitionen mit <strong>Stabilisierung</strong> und <strong>regionaler Kooperation</strong>. Präsident <strong>Tshisekedi</strong> appellierte in Brüssel öffentlich an <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/ostafrika/ruanda/">Ruandas</a> Präsident <strong>Paul Kagame</strong>, die Eskalation in Ost-Kongo zu beenden:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">„Wir sind die zwei Einzigen, die diese Eskalation stoppen können.“</p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">Die Äußerung fiel im Rahmen des Forums, an dem beide Staatschefs teilnahmen. Laut <em>La Nouvelle Tribune</em> wies das ruandische Außenministerium den Vorstoß als „<strong>politische Komödie</strong>“ zurück und kritisierte die Darstellung auf <strong>X</strong>.</p>



<blockquote class="twitter-tweet"><p lang="fr" dir="ltr">Non, vous vous trompez sur toute la ligne. Le seul à pouvoir arrêter cette escalade est le Président Tshisekedi, et LUI SEUL.<br><br>Il peut le faire en arrêtant d&#39;afficher son attitude belliqueuse, notamment ses menaces publiques d&#39;invasion du Rwanda ou de bombardement de Kigali, sans… <a href="https://t.co/Qu2FWKxUvf">https://t.co/Qu2FWKxUvf</a></p>— Olivier J.P. Nduhungirehe (@onduhungirehe) <a href="https://twitter.com/onduhungirehe/status/1976265691129954403?ref_src=twsrc%5Etfw">October 9, 2025</a></blockquote> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>



<p class="wp-block-paragraph">Die DR Kongo hatte bereits 2024 eine <strong>interministerielle Task-Force</strong> eingesetzt, um Global-Gateway-Chancen zu bündeln und <strong>Investitionshemmnisse</strong> abzubauen. Nach Angaben der <em><strong>Présidence congolaise</strong></em> koordiniert sie unter Leitung des Außenhandelsministers und der Premierministerin <strong>Projektpipeline</strong>, <strong>Genehmigungen</strong> und <strong>Policy-Reformen</strong>.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-politischer-und-okonomischer-kontext"><span id="politischer-und-oekonomischer-kontext">Politischer und ökonomischer Kontext</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die DR Kongo verfügt über bedeutende Biodiversität und Rohstoffreserven sowie über großes Potenzial für Wasserkraft. Zugleich belasten Unsicherheit im Osten, Infrastrukturdefizite und hohe Logistikkosten Wachstum und Handel. Global Gateway setzt daher auf integrierte Pakete: Infrastruktur, Standards, Qualifizierung und Policy-Dialog.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="799" height="533" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G25Wgn3XwAAJMYE.jpeg" alt="" class="wp-image-20688 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G25Wgn3XwAAJMYE.jpeg 799w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G25Wgn3XwAAJMYE-300x200.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G25Wgn3XwAAJMYE-768x512.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G25Wgn3XwAAJMYE-380x253.jpeg 380w" sizes="(max-width: 799px) 100vw, 799px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Die neuen Vorhaben kombinieren EU-Zuschüsse, DFI-Darlehen und Garantieinstrumente im Team-Europe-Ansatz. Geplant sind Transparenzstandards, Beteiligung lokaler Gemeinden, sozial-ökologische Wirkungsprüfungen und leistungsbasierte Tranchierung. Für den Korridor sind Grenzübergangs-Upgrades, digitale Zollprozesse und Logistikhubs vorgesehen, um Warenumschlag und Kühlketten zu verbessern.</p>
</div></div>
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		<item>
		<title>Air Congo hebt ab: Neue nationale Fluggesellschaft der DR Kongo in Partnerschaft mit Ethiopian Airlines gestartet</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/air-congo-hebt-ab-neue-nationale-fluggesellschaft-der-dr-kongo-in-partnerschaft-mit-ethiopian-airlines-gestartet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Dec 2024 11:12:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Äthiopien]]></category>
		<category><![CDATA[Demokratische Republik Kongo]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[Luftfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>FOKUS AFRIKA ist ein deutschsprachiges Online-Medienportal, welches sich auf die politischen und wirtschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents fokussiert.</p>
<p>Die Demokratische Republik Kongo (DRK) hat mit der Einführung von Air Congo einen bedeutenden Schritt in der Luftfahrtbranche&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fair-congo-hebt-ab-neue-nationale-fluggesellschaft-der-dr-kongo-in-partnerschaft-mit-ethiopian-airlines-gestartet%2F&amp;action_name=Air%20Congo%20hebt%20ab%3A%20Neue%20nationale%20Fluggesellschaft%20der%20DR%20Kongo%20in%20Partnerschaft%20mit%20Ethiopian%20Airlines%20gestartet&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/air-congo-hebt-ab-neue-nationale-fluggesellschaft-der-dr-kongo-in-partnerschaft-mit-ethiopian-airlines-gestartet/">Air Congo hebt ab: Neue nationale Fluggesellschaft der DR Kongo in Partnerschaft mit Ethiopian Airlines gestartet</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>FOKUS AFRIKA ist ein deutschsprachiges Online-Medienportal, welches sich auf die politischen und wirtschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents fokussiert.</p>

<p class="wp-block-paragraph">Die <a href="https://fokus-afrika.de/category/politik/innen-und-aussenpolitik/zentralafrika/dr-kongo/">Demokratische Republik Kongo (DRK)</a> hat mit der Einführung von Air Congo einen bedeutenden Schritt in der Luftfahrtbranche gemacht. Die neue nationale Fluggesellschaft, die in Kooperation mit Ethiopian Airlines gegründet wurde, wurde am 17. Dezember 2024 am internationalen Flughafen N’djili in Kinshasa offiziell eingeweiht.</p>



<h4 id="partnerschaft-zwischen-der-drk-und-ethiopian-airlines" class="wp-block-heading">Partnerschaft zwischen der DRK und Ethiopian Airlines</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Air Congo ist das Ergebnis eines strategischen Public-Private-Partnerships zwischen der kongolesischen Regierung und Ethiopian Airlines. Ethiopian Airlines besitzt 49 Prozent der Anteile und übernimmt die operative Leitung des Unternehmens. Laut Vereinbarung stellt Ethiopian Airlines Flugzeuge, technisches Know-how sowie Trainingsprogramme für Piloten, Kabinen- und Verkaufspersonal bereit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit einer Startflotte von zwei Flugzeugen soll Air Congo in den nächsten zwei Jahren auf zehn Maschinen anwachsen, darunter acht Boeing 737 und zwei Boeing 787 Dreamliner. Geplante Routen umfassen nationale und internationale Ziele, darunter Städte wie Brüssel, Paris, Johannesburg und Dubai.</p>



<h4 id="eine-neue-aera-der-mobilitaet" class="wp-block-heading">„Eine neue Ära der Mobilität“</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Bei der Eröffnungszeremonie betonte der Präsident der DRK, Félix Tshisekedi, die Bedeutung der neuen Fluggesellschaft für die wirtschaftliche Entwicklung des Landes. „Air Congo symbolisiert einen Neubeginn im Luftverkehr der DR Kongo“, erklärte er.</p>


<blockquote class="twitter-tweet" data-media-max-width="560">
<p lang="fr" dir="ltr"><a href="https://twitter.com/hashtag/Kinshasa?src=hash&ref_src=twsrc%5Etfw">#Kinshasa</a> | Retour en images sur le vol inaugural de la nouvelle compagnie aérienne nationale « Air Congo », ce mardi, en présence du Chef de l’État. <a href="https://t.co/PAUrYF67K9">pic.twitter.com/PAUrYF67K9</a></p>
<p>— Présidence RDC 🇨🇩 (@Presidence_RDC) <a href="https://twitter.com/Presidence_RDC/status/1869128664904003643?ref_src=twsrc%5Etfw">December 17, 2024</a></p></blockquote>
<p> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch der Vizepremierminister und Minister für Verkehr, Jean-Pierre Bemba, lobte die Initiative: „Wir erleben einen historischen Moment, der zeigt, dass wir bereit sind, unsere Infrastruktur zu verbessern, die Wettbewerbsfähigkeit zu steigern und dauerhafte Arbeitsplätze zu schaffen.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Air Congo solle ein Symbol für Sicherheit, Zuverlässigkeit und Modernität werden und dazu beitragen, den Luftverkehr im gesamten Land sowie darüber hinaus zu stärken.</p>



<h4 id="wirtschaftliche-und-soziale-impulse" class="wp-block-heading">Wirtschaftliche und soziale Impulse</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Neben der Verbesserung der Mobilität strebt Air Congo auch die Schaffung von Arbeitsplätzen im Luftfahrtsektor und die Entwicklung lokaler Kompetenzen an. Die Regierung sieht in der Fluggesellschaft ein zentrales Instrument, um Investitionen, Handel und Tourismus zu fördern.</p>


<blockquote class="twitter-tweet">
<p lang="en" dir="ltr">Ethiopian Airlines, is excited to announce partnering with the Government of the Democratic Republic of the Congo (DRC) for the establishment of Air Congo. Air Congo’s operations began with two Boeing 737-800 aircraft, serving domestic markets, starting with seven airports within… <a href="https://t.co/raAouWhYkR">pic.twitter.com/raAouWhYkR</a></p>
<p>— Ethiopian Airlines (@flyethiopian) <a href="https://twitter.com/flyethiopian/status/1869047758042096077?ref_src=twsrc%5Etfw">December 17, 2024</a></p></blockquote>
<p> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p>



<p class="wp-block-paragraph">„Die Partnerschaft mit Ethiopian Airlines ist Teil einer größeren Vision, die darauf abzielt, afrikanische Länder durch eine bessere Luftverkehrsinfrastruktur zu verbinden“, erklärte Mesfin Tasew, CEO von Ethiopian Airlines.</p>



<h4 id="erste-fluege-gestartet" class="wp-block-heading">Erste Flüge gestartet</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Der erste Flug von Air Congo führte mit 80 Passagieren an Bord nach Goma in der Provinz Nord-Kivu. Weitere nationale Ziele sollen folgen, um auch abgelegene Regionen innerhalb der DRK besser zu erreichen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit dem Launch von Air Congo tritt die Fluggesellschaft einer wachsenden Liste von Unternehmen bei, die Ethiopian Airlines unter seiner Vision 2035-Strategie unterstützt. Zu den weiteren Partnerschaften gehören ASKY Airlines, Malawi Airlines und Zambia Airways, die alle auf eine stärkere Vernetzung des afrikanischen Kontinents abzielen.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Treffen der Wirtschaftsminister in Frankfurt: Wertschöpfungskette im Fokus</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/treffen-der-wirtschaftsminister-in-frankfurt-wertschoepfungskette-im-fokus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 Nov 2024 17:45:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Demokratische Republik Kongo]]></category>
		<category><![CDATA[Marokko]]></category>
		<category><![CDATA[Handel]]></category>
		<category><![CDATA[Produktion]]></category>
		<category><![CDATA[Rohstoffe]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://fokus-afrika.de/?p=12442</guid>

					<description><![CDATA[<p>FOKUS AFRIKA ist ein deutschsprachiges Online-Medienportal, welches sich auf die politischen und wirtschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents fokussiert.</p>
<p>In einem bilateralen Treffen in Frankfurt tauschten sich Marokkos Handelsminister M. Mezzour und der kongolesische Außenhandelsminister über Maßnahmen&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ftreffen-der-wirtschaftsminister-in-frankfurt-wertschoepfungskette-im-fokus%2F&amp;action_name=Treffen%20der%20Wirtschaftsminister%20in%20Frankfurt%3A%20Wertsch%C3%B6pfungskette%20im%20Fokus&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/treffen-der-wirtschaftsminister-in-frankfurt-wertschoepfungskette-im-fokus/">Treffen der Wirtschaftsminister in Frankfurt: Wertschöpfungskette im Fokus</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>FOKUS AFRIKA ist ein deutschsprachiges Online-Medienportal, welches sich auf die politischen und wirtschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents fokussiert.</p>

<p class="wp-block-paragraph">In einem bilateralen Treffen in Frankfurt tauschten sich Marokkos Handelsminister M. Mezzour und der kongolesische Außenhandelsminister über Maßnahmen zur Verstärkung der marokkanisch-kongolesischen Kooperation aus. Schwerpunkte des Gesprächs bildeten die strategischen Sektoren Energie und Bergbau, in denen beide Länder seit einiger Zeit gemeinsame Projekte verfolgen.</p>



<h3 id="treffen-bestaerkt-initiative-fuer-ein-stabiles-partnerschaftliches-afrika" class="wp-block-heading">Treffen bestärkt Initiative für ein stabiles, partnerschaftliches Afrika</h3>



<p class="wp-block-paragraph">M. Mezzour betonte in diesem Zusammenhang die politische Ausrichtung König Mohammed VI, die auf ein stabiles und partnerschaftliches Afrika abzielt. Das Ziel sei es, Marokko in einem Prozess des Co-Developments aktiv mit dem Kontinent zu vernetzen. Hierzu diene unter anderem die jüngst vom König ins Leben gerufene Atlantik-Initiative, die auf eine intensive Partnerschaft in der Region abzielt.</p>


<blockquote class="twitter-tweet" data-conversation="none" data-lang="de" data-dnt="true">
<p lang="en" dir="ltr">Thrilled to meet Mr. Julien Paluku Kahongya, Minister of Foreign Trade of the Democratic Republic of the Congo, on the sidelines of the Africa Trade & Invest Forum, organized by the Afrika-Verein (German-African Business Association) in Frankfurt, Germany. <a href="https://t.co/4Tj50idEEW">pic.twitter.com/4Tj50idEEW</a></p>
<p>— Ryad Mezzour | رياض مزّور (@MezzourR) <a href="https://twitter.com/MezzourR/status/1854624026234437788?ref_src=twsrc%5Etfw">7. November 2024</a></p></blockquote>
<p> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p>



<p class="wp-block-paragraph">Minister Paluku begrüßte die königliche Initiative und äußerte das Bestreben der DR Kongo, ihre regionale Integration mithilfe dieser Partnerschaft zu stärken. Der kongolesische Minister hob insbesondere die Bedeutung des Kobaltsektors hervor, in dem die <a href="https://fokus-afrika.de/category/politik/innen-und-aussenpolitik/zentralafrika/dr-kongo/">DR Kongo</a> über die weltweit größten Reserven verfügt. „Die Erfahrungen, die Marokko im Bereich der Batterietechnologien gesammelt hat, sind für uns von großem Interesse,“ erklärte Paluku und ergänzte, dass sein Land daran interessiert sei, Marokkos Entwicklungsmodell im eigenen Energiesektor umzusetzen.</p>



<h4 id="kooperation-fuer-die-zukunft-der-elektrobatterien" class="wp-block-heading">Kooperation für die Zukunft der Elektrobatterien</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Im Rahmen der Gespräche unterstrich Paluku die Bedeutung der Zusammenarbeit in der Elektrobatterie-Industrie. Hierbei verwies er auf das “RDC-Africa Business Forum” im Jahr 2021 in Kinshasa, bei dem Marokko ein afrikanisches Wertschöpfungskettenprojekt für Batterien präsentierte. In Frankfurt zeigte sich Paluku erfreut über die Fortschritte des Projekts und hob hervor, wie wichtig der Wissensaustausch innerhalb Afrikas für eine gemeinsame Weiterentwicklung sei. „Anstatt Modelle von außen zu übernehmen, sollten wir von unseren eigenen Erfahrungen profitieren,“ betonte Paluku.</p>


<blockquote class="twitter-tweet" data-lang="de" data-dnt="true">
<p lang="fr" dir="ltr"><a href="https://twitter.com/hashtag/RDC?src=hash&ref_src=twsrc%5Etfw">#RDC</a>– <a href="https://twitter.com/hashtag/ALLEMAGNE?src=hash&ref_src=twsrc%5Etfw">#ALLEMAGNE</a> <br />Le monde est devenu est village planétaire, dit-on. Il faut le découvrir, le connaître et surtout ses rouages de fonctionnement. La RDC, malgré ses nombreuses richesses tarde à attirer des investissements pour changer durablement la structure de son économie et… <a href="https://t.co/7HvDesvsQZ">pic.twitter.com/7HvDesvsQZ</a></p>
<p>— JULIEN PALUKU (@julienpalukucom) <a href="https://twitter.com/julienpalukucom/status/1854611616853021147?ref_src=twsrc%5Etfw">7. November 2024</a></p></blockquote>
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<h3 id="marokko-als-verlaesslicher-partner-fuer-deutsche-investoren-in-afrika" class="wp-block-heading">Marokko als verlässlicher Partner für deutsche Investoren in Afrika</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Beim Forum „Africa Trade & Invest“ in Frankfurt, organisiert vom Afrika-Verein der deutschen Wirtschaft, präsentierte M. Mezzour die Investitionsstrategie Marokkos und die jüngsten Reformen, die die Attraktivität des Königreichs für ausländische Investoren weiter stärken sollen. Deutsche Industrievertreter – darunter renommierte Unternehmen wie Weiss Chemie, Siemens und Bosch – signalisierten großes Interesse an Investitionen, insbesondere in Sektoren mit hohem Wachstumspotenzial.</p>



<p class="wp-block-paragraph">M. Mezzour hob hervor, dass Marokko in den letzten Jahren eine nachhaltige Industrieentwicklung in den Bereichen grüner Wasserstoff, Elektrolyseanlagen und Automobilindustrie gefördert habe. Diese Sektoren würden durch ein komplettes Ökosystem unterstützt, das von qualifizierter Arbeitskraft bis hin zu steuerlichen und finanziellen Anreizen reiche. „Der direkte Kontakt mit deutschen Industrievertretern verdeutlichte das wachsende Interesse an konkreten Investitionen, darunter mindestens zwei Fabriken, für die bereits fortgeschrittene Verhandlungen laufen“, sagte Mezzour.</p>



<h4 id="foerderung-deutscher-investitionen-in-afrika" class="wp-block-heading">Förderung deutscher Investitionen in Afrika</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Das Forum, an dem Delegationen afrikanischer Entscheidungsträger sowie Vertreter der deutschen Privatwirtschaft teilnahmen, stand unter dem Motto „Den Rahmen für Handels- und Investitionsmöglichkeiten in Afrika schaffen“. Ziel war es, Regulierungsmaßnahmen zu identifizieren, die eine stärkere Präsenz deutscher Unternehmen auf dem afrikanischen Markt ermöglichen sollen, sowie bestehende Finanzierungsmöglichkeiten und Risikominderungsmaßnahmen zu erörtern. <a href="https://fokus-afrika.de/somalias-praesident-wirbt-auf-der-africa-trade-invest-forum/">Als Ehrengast war die somalische Delegation vertreten, angeführt von Präsident Hassan Sheikh Mohamud.</a></p>
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