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	<title>Ghana | Wirtschaft | Wirtschaftsnachrichten | Westafrika | Ghana | FOKUS AFRIKA</title>
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	<description>Nachrichten aus Afrika</description>
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	<title>Ghana | Wirtschaft | Wirtschaftsnachrichten | Westafrika | Ghana | FOKUS AFRIKA</title>
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		<title>Mehr Aufträge für deutsche Unternehmen: BMZ richtet Entwicklungspolitik auf Wachstumsmärkte aus</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/mehr-auftraege-fuer-deutsche-unternehmen-bmz-richtet-entwicklungspolitik-auf-wachstumsmaerkte-aus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Oct 2026 17:27:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ghana]]></category>
		<category><![CDATA[Institutionelle Beziehungen]]></category>
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		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Deutsche Unternehmen sollen früher bei Entwicklungsprojekten mitreden und bessere Chancen auf internationale Aufträge erhalten. Ein Jahr nach dem Start seiner Reform zieht das BMZ Bilanz – mit Ghana, Kenia, Marokko und Südafrika als afrikanischen Schwerpunktländern.<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fmehr-auftraege-fuer-deutsche-unternehmen-bmz-richtet-entwicklungspolitik-auf-wachstumsmaerkte-aus%2F&amp;action_name=Mehr%20Auftr%C3%A4ge%20f%C3%BCr%20deutsche%20Unternehmen%3A%20BMZ%20richtet%20Entwicklungspolitik%20auf%20Wachstumsm%C3%A4rkte%20aus&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/mehr-auftraege-fuer-deutsche-unternehmen-bmz-richtet-entwicklungspolitik-auf-wachstumsmaerkte-aus/">Mehr Aufträge für deutsche Unternehmen: BMZ richtet Entwicklungspolitik auf Wachstumsmärkte aus</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Das Bundesentwicklungsministerium (BMZ) hat seine Zusammenarbeit mit der deutschen Wirtschaft ausgebaut und konzentriert sich dabei besonders auf neun internationale Wachstumsmärkte, darunter Ghana, Kenia, Marokko und Südafrika. Ein Jahr nach dem Start des Aktionsplans „Wirtschaft und Entwicklung“ im Oktober 2025 zieht das Ministerium eine erste Bilanz. Deutsche Unternehmen werden inzwischen früher in entwicklungspolitische Vorhaben eingebunden und sollen bessere Chancen bei internationalen Ausschreibungen erhalten. Neue Finanzierungsinstrumente, Wirtschaftsdelegationen und eine gemeinsame Förderplattform mit dem Bundeswirtschaftsministerium sollen den Markteintritt und die Geschäftstätigkeit in Partnerländern erleichtern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bundesentwicklungsministerin Reem Alabali Radovan hatte den Aktionsplan als Teil der Neuaufstellung der deutschen Entwicklungspolitik vorgestellt. <a href="https://fokus-afrika.de/ein-jahr-ministerin-alabali-radovan-bmz-richtet-entwicklungspolitik-staerker-auf-wirtschaft-und-krisen-aus/">Dahinter steht der Ansatz, Entwicklungszusammenarbeit stärker mit den wirtschaftlichen Interessen Deutschlands zu verbinden und gleichzeitig Investitionen, Beschäftigung und nachhaltiges Wachstum in den Partnerländern zu fördern.</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die erste Jahresbilanz dokumentiert neue Kooperationsformate, Förderinstrumente und institutionelle Vereinbarungen. Konkrete Gesamtzahlen zu zusätzlich vergebenen Aufträgen oder mobilisierten Unternehmensinvestitionen nennt das Ministerium darin nicht.</p>



<h2 id="h-ghana-kenia-marokko-und-sudafrika-werden-schwerpunktlander" class="wp-block-heading"><span id="ghana-kenia-marokko-und-suedafrika-werden-schwerpunktlaender">Ghana, Kenia, Marokko und Südafrika werden Schwerpunktländer</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das BMZ hat neun Länder ausgewählt, in denen die Zusammenarbeit mit deutschen Unternehmen besonders intensiviert werden soll.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Neben den vier afrikanischen Staaten Ghana, Kenia, Marokko und Südafrika gehören Indien, Indonesien, Vietnam, Brasilien und Mexiko dazu.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Auswahl richtet sich auf aufstrebende Volkswirtschaften, die sowohl entwicklungspolitische Partner Deutschlands als auch wichtige Zukunftsmärkte für deutsche Unternehmen sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine zentrale Neuerung betrifft die Vorbereitung bilateraler Regierungsverhandlungen. Künftig sollen Wirtschaftsvertreter früher an der Identifizierung und Planung möglicher Kooperationsfelder beteiligt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dafür hat das BMZ sogenannte Wirtschaftstage eingeführt. Sie bieten Unternehmen, Wirtschaftsverbänden und Regierungsvertretern Gelegenheit, Investitionsbedingungen, Marktchancen und bestehende Hindernisse zu besprechen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Solche Veranstaltungen fanden bereits mit Ghana, Kenia und Südafrika statt. Am Dienstag fand auch der Wirtschaftstag Marokko in Berlin bei den anwesenden Wirtschaftsvertretern Anklang. Außerhalb Afrikas wurde das Format unter anderem mit Brasilien umgesetzt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Damit erweitert das Ministerium einen Prozess, der zuvor vor allem zwischen staatlichen Stellen und entwicklungspolitischen Durchführungsorganisationen organisiert wurde, um einen stärkeren Austausch mit der Privatwirtschaft.</p>



<h2 id="h-deutscher-wirtschaft-bessere-chancen-bei-entwicklungsauftragen-verschaffen" class="wp-block-heading"><span id="deutscher-wirtschaft-bessere-chancen-bei-entwicklungsauftraegen-verschaffen">Deutscher Wirtschaft bessere Chancen bei Entwicklungsaufträgen verschaffen</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Besonders konkret fällt die Neuausrichtung bei der Vergabe öffentlich finanzierter Entwicklungsprojekte aus.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Juli 2026 vereinbarten das BMZ und das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie unter Federführung der Parlamentarischen Staatssekretärin Bärbel Kofler einen Elf-Punkte-Plan.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Er soll deutschen und europäischen Unternehmen bessere Chancen bei Ausschreibungen der finanziellen Entwicklungszusammenarbeit ermöglichen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dafür sollen Wirtschaftsakteure bereits in frühen Phasen der Projektentwicklung eingebunden werden. Gemeinsam mit ihnen wollen die Ministerien jene Wirtschaftssektoren identifizieren, in denen sich besondere Beteiligungsmöglichkeiten für deutsche Unternehmen ergeben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein weiterer Bestandteil betrifft den Wettbewerb mit international tätigen Unternehmen, die von staatlichen Subventionen profitieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das BMZ will nach eigener Darstellung Wettbewerbsverzerrungen durch entsprechend unterstützte Anbieter aus anderen Ländern zurückdrängen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Maßnahmen betreffen damit nicht nur neue Förderangebote, sondern auch die Frage, welche Unternehmen von international finanzierten Entwicklungsprojekten wirtschaftlich profitieren können.</p>



<h2 id="h-neues-investitionsunternehmen-mit-allianz-und-zurich-gegrundet" class="wp-block-heading"><span id="neues-investitionsunternehmen-mit-allianz-und-zurich-gegruendet">Neues Investitionsunternehmen mit Allianz und Zurich gegründet</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Neben der Vergabepolitik hat das BMZ ein neues Instrument zur Mobilisierung privaten Kapitals geschaffen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Juni 2026 wurde das Unternehmen SCALED Development gegründet. Die Bezeichnung steht für „Scaling Capital for Sustainable Development“.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ziel ist es, private Investitionen in Entwicklungs- und Schwellenländern in größerem Umfang zu ermöglichen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Deutschland und Kanada beteiligen sich als öffentliche Gesellschafter. Aus der Privatwirtschaft sind der Versicherungskonzern Allianz und die Zurich Insurance Group eingebunden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Damit setzt das Ministerium auf ein Modell, bei dem öffentliche und private Kapitalgeber gemeinsam Investitionen in Partnerländern finanzieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Konstruktion soll zusätzliches Kapital für Vorhaben mobilisieren, die aufgrund ihrer Risiken oder Finanzierungsbedingungen für private Investoren allein weniger attraktiv sein können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die erste BMZ-Bilanz nennt die Unternehmensgründung als einen der Schritte zur Stärkung privatwirtschaftlicher Entwicklungsfinanzierung. Zahlen zu bereits finanzierten Projekten oder tatsächlich mobilisiertem Kapital enthält sie nicht.</p>



<h2 id="h-tradeconnect-soll-handel-mit-afrikanischen-markten-erleichtern" class="wp-block-heading"><span id="tradeconnect-soll-handel-mit-afrikanischen-maerkten-erleichtern">TradeConnect soll Handel mit afrikanischen Märkten erleichtern</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Auch kleinere Handelsgeschäfte sollen künftig leichter finanziert werden können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit „TradeConnect“ hat die Deutsche Investitions- und Entwicklungsgesellschaft (DEG) ein neues Garantieinstrument für kleinere Exporte und Importe geschaffen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es richtet sich an Handelsgeschäfte, für die grundsätzlich eine Nachfrage besteht, die jedoch bislang an fehlenden Finanzierungsmöglichkeiten scheitern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Garantien sollen Banken und anderen Finanzierungspartnern die Absicherung entsprechender Geschäfte erleichtern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Instrument ist nicht auf Afrika beschränkt, kann aber auch für Unternehmen Bedeutung erlangen, die Handelsbeziehungen mit afrikanischen Wachstumsmärkten aufbauen oder erweitern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Neben zusätzlichen Handelsgeschäften strebt das BMZ stabilere Lieferketten und eine stärkere lokale Wertschöpfung an.</p>



<h2 id="h-forderlotse-bundelt-staatliche-unterstutzung-fur-unternehmen" class="wp-block-heading"><span id="foerderlotse-buendelt-staatliche-unterstuetzung-fuer-unternehmen">Förderlotse bündelt staatliche Unterstützung für Unternehmen</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Um den Zugang zu bestehenden Programmen zu vereinfachen, haben Entwicklungs- und Wirtschaftsministerium ihre Unterstützungsangebote auf einer gemeinsamen Plattform zusammengeführt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der „Förderlotse Wachstumsmärkte“ bündelt Informationen über Beratung, Förderprogramme und Finanzierungsmöglichkeiten der Entwicklungszusammenarbeit und der deutschen Außenwirtschaftsförderung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Unternehmen sollen damit eine zentrale Anlaufstelle erhalten, anstatt Unterstützungsmöglichkeiten bei unterschiedlichen Behörden und Institutionen einzeln recherchieren zu müssen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch die Beteiligung an europäischen Investitionsprogrammen wird stärker unterstützt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/global-gateway-bundesregierung-richtet-nationale-anlaufstelle-fuer-unternehmen-ein/" data-type="post" data-id="24652">Im Februar 2026 richtete die Bundesregierung eine Anlaufstelle für den „Global Gateway Investment Hub“ ein</a>. Über diese Plattform der Europäischen Kommission sollen Investitionsmöglichkeiten europäischer Unternehmen in Partnerländern erschlossen werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/global-gateway-finanziert-chinesische-firmen/" data-type="post" data-id="21384">Global Gateway ist die europäische Investitionsstrategie für Infrastruktur, Energie, Verkehr, Digitalisierung und weitere wirtschaftliche Entwicklungsbereiche.</a></p>



<h2 id="h-bmz-will-deutsche-firmen-starker-an-weltbank-projekten-beteiligen" class="wp-block-heading"><span id="bmz-will-deutsche-firmen-staerker-an-weltbank-projekten-beteiligen">BMZ will deutsche Firmen stärker an Weltbank-Projekten beteiligen</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Zusätzliche Geschäftsmöglichkeiten sieht das Ministerium bei den internationalen Entwicklungsbanken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gemeinsam mit der Weltbank und der Asiatischen Entwicklungsbank organisierte das BMZ eine Veranstaltungsreihe, um deutsche Unternehmen besser über Ausschreibungen und Beteiligungsmöglichkeiten zu informieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Internationale Entwicklungsbanken finanzieren zahlreiche Infrastruktur- und Wirtschaftsprojekte, an deren Umsetzung sich private Unternehmen beteiligen können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für deutsche Anbieter entstehen solche Möglichkeiten beispielsweise beim Ausbau von Energieversorgung, Wasserinfrastruktur, Verkehrssystemen und industriellen Anlagen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die BMZ-Initiative soll Unternehmen den Zugang zu diesen Vergabeverfahren erleichtern.</p>



<h2 id="h-wirtschaftsdelegationen-sollen-neue-partnerschaften-aufbauen" class="wp-block-heading"><span id="wirtschaftsdelegationen-sollen-neue-partnerschaften-aufbauen">Wirtschaftsdelegationen sollen neue Partnerschaften aufbauen</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die stärkere Beteiligung der Privatwirtschaft zeigt sich auch in der Reisediplomatie des Ministeriums.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/portraet-alabali-radovan-02-original-2-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-25571 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/portraet-alabali-radovan-02-original-2-1024x683.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/portraet-alabali-radovan-02-original-2-300x200.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/portraet-alabali-radovan-02-original-2-768x512.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/portraet-alabali-radovan-02-original-2-1536x1024.jpg 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/portraet-alabali-radovan-02-original-2-2048x1365.jpg 2048w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/portraet-alabali-radovan-02-original-2-380x253.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/portraet-alabali-radovan-02-original-2-800x533.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/portraet-alabali-radovan-02-original-2-1160x773.jpg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/portraet-alabali-radovan-02-original-2.jpg 2076w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Im August 2026 besuchte Bundesentwicklungsministerin Alabali Radovan Indonesien gemeinsam mit einer größeren Wirtschaftsdelegation.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">In Gesprächen mit der indonesischen Regierung und deutschen Unternehmen wurden neue Kooperationsmöglichkeiten insbesondere im Bereich erneuerbarer Energien angestoßen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch andere Mitglieder der BMZ-Leitung begleiteten Wirtschaftsdelegationen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Staatssekretär Niels Annen reiste mit deutschen Unternehmensvertretern nach Syrien, um wirtschaftliche Beteiligungsmöglichkeiten zu erkunden. Der Parlamentarische Staatssekretär Johann Saathoff besuchte mit einer Wirtschaftsdelegation die Ukraine.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Reisen verbinden entwicklungspolitische Gespräche mit der Erschließung wirtschaftlicher Kooperationsmöglichkeiten für deutsche Unternehmen.</p>



<h2 id="h-entwicklungszusammenarbeit-wird-starker-mit-fachkraftegewinnung-verknupft" class="wp-block-heading"><span id="entwicklungszusammenarbeit-wird-staerker-mit-fachkraeftegewinnung-verknuepft">Entwicklungszusammenarbeit wird stärker mit Fachkräftegewinnung verknüpft</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Eine weitere Veränderung betrifft die internationale Berufsbildung und die Gewinnung qualifizierter Arbeitskräfte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das BMZ richtet bilaterale Berufsbildungsvorhaben zunehmend so aus, dass sie neben der Ausbildung im Partnerland auch Möglichkeiten für die Fachkräftegewinnung deutscher Unternehmen eröffnen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im März 2026 wurde dazu gemeinsam mit der deutschen Wirtschaft die Fachkräfteallianz WE-Fair gegründet. Die Abkürzung steht für „Wirtschaft und Entwicklungspolitik für faire Fachkräftegewinnung“.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Initiative soll staatliche Expertise und unternehmerische Erfahrungen zusammenführen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach dem Konzept des Ministeriums sollen dabei sowohl die Interessen deutscher Arbeitgeber als auch die Perspektiven von Fachkräften und Herkunftsländern berücksichtigt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Neben besseren Beschäftigungsmöglichkeiten für Arbeitskräfte nennt das BMZ Wissenstransfer und wirtschaftliche Impulse in den Partnerländern als Ziele.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Damit wird Arbeitsmigration enger mit bestehenden entwicklungspolitischen Ausbildungsprogrammen verbunden.</p>



<h2 id="h-ein-jahr-aktionsplan-neue-instrumente-aber-noch-keine-wirkungsbilanz" class="wp-block-heading"><span id="ein-jahr-aktionsplan-neue-instrumente-aber-noch-keine-wirkungsbilanz">Ein Jahr Aktionsplan: Neue Instrumente, aber noch keine Wirkungsbilanz</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Aktionsplan von 2025 sieht drei zentrale Veränderungen vor: eine frühere Einbindung der Wirtschaft, den Abbau struktureller Hemmnisse und eine gezieltere Förderung unternehmerischer Aktivitäten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach zwölf Monaten hat das BMZ in allen drei Bereichen Maßnahmen eingeleitet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dazu gehören die Wirtschaftstage in ausgewählten Partnerländern, der Elf-Punkte-Plan zur Vergabepolitik, das Investitionsunternehmen SCALED Development, das Garantieinstrument TradeConnect und die gemeinsame Förderplattform der beiden Ministerien.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hinzu kommen Initiativen zur Fachkräftegewinnung und zur stärkeren Beteiligung deutscher Unternehmen an internationalen Entwicklungsprojekten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Jahresbilanz beschreibt allerdings überwiegend den Aufbau neuer Strukturen und die Einführung von Instrumenten. Wie viele zusätzliche Aufträge deutsche Unternehmen tatsächlich erhalten haben, welche Investitionssummen bereits mobilisiert wurden und welche wirtschaftlichen Auswirkungen in den neun Fokusländern entstanden sind, wird darin noch nicht beziffert.</p>
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		<title>Kreditkosten für afrikanische Staaten um 91 Prozent gestiegen</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/kreditkosten-fuer-afrikanische-staaten-seit-2020-um-91-prozent-gestiegen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Apr 2026 18:36:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ghana]]></category>
		<category><![CDATA[Institutionelle Beziehungen]]></category>
		<category><![CDATA[Nigeria]]></category>
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		<category><![CDATA[NGO]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Afrikanische Staaten zahlen immer mehr für Kredite, während globale Krisen den Finanzdruck weiter erhöhen: Bei der Frühjahrstagung von Weltbank und IWF in Washington wird die Frage dringlicher, wie Entwicklung noch finanziert werden soll.<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fkreditkosten-fuer-afrikanische-staaten-seit-2020-um-91-prozent-gestiegen%2F&amp;action_name=Kreditkosten%20f%C3%BCr%20afrikanische%20Staaten%20um%2091%20Prozent%20gestiegen&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/kreditkosten-fuer-afrikanische-staaten-seit-2020-um-91-prozent-gestiegen/">Kreditkosten für afrikanische Staaten um 91 Prozent gestiegen</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Bei der Frühjahrstagung von Weltbank und IWF in Washington rückt die Finanzierungskrise vieler afrikanischer Staaten in den Mittelpunkt. Seit 2020 sind die Kreditkosten für afrikanische Länder laut einer neuen Analyse von ONE und der Rockefeller Foundation um 91 Prozent gestiegen. Die Daten wurden am Dienstag, 14. April 2026, zum Auftakt der Tagung veröffentlicht. Damit verschärft sich der Druck auf Staaten, die gleichzeitig mit hohen Zinsen, globalen Krisen und wachsendem Finanzierungsbedarf kämpfen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vor allem Länder wie <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/ostafrika/kenia/" type="category" id="35">Kenia</a> und Ghana geraten dabei zwischen die Fronten. Sie haben keinen umfassenden Schutz vor globalen Zinsschocks, können die Folgen aber auch nicht aus eigener Kraft abfedern. Kredite multilateraler Entwicklungsbanken wie der Weltbank bleiben zwar deutlich günstiger als Geld vom Kapitalmarkt, stehen nach Angaben der Analyse aber bislang nicht in ausreichendem Umfang zur Verfügung.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/55206938763_3f08488b03_k-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-26540 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/55206938763_3f08488b03_k-1024x683.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/55206938763_3f08488b03_k-300x200.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/55206938763_3f08488b03_k-768x512.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/55206938763_3f08488b03_k-1536x1024.jpg 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/55206938763_3f08488b03_k-380x253.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/55206938763_3f08488b03_k-800x533.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/55206938763_3f08488b03_k-1160x773.jpg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/55206938763_3f08488b03_k.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Bei der Weltbank stiegen die Finanzierungskosten für die kreditwürdigsten afrikanischen Länder zwischen 2020 und 2024 von 1,4 auf 5,2 Prozent. Auch chinesische Kredite verteuerten sich spürbar. Der durchschnittliche Zinssatz für afrikanische Länder lag 2020 noch bei 2,5 Prozent und erreichte 2024 bereits 5,7 Prozent.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">William Asiko, Senior Vice President und Leiter des Afrika-Regionalbüros der Rockefeller Foundation, sagte, viele Staaten verlören nicht nur den Zugang zu Kapital, sondern auch die Möglichkeit, in ihre Zukunft zu investieren. In einer Phase wachsender Konflikte und steigender Preise für Lebensmittel und Energie würden viele Länder von genau der Finanzierung abgeschnitten, die sie zum Schutz von Bevölkerung und Wirtschaft benötigten.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-weltbank-warnt-vor-folgen-neuer-krisen"><span id="weltbank-warnt-vor-folgen-neuer-krisen">Weltbank warnt vor Folgen neuer Krisen</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Auch die Bundesregierung verweist bei der Tagung auf die wirtschaftlichen Folgen neuer geopolitischer Erschütterungen. Entwicklungsministerin Reem Alabali Radovan ist zur Frühjahrstagung nach Washington gereist und will dort bis Donnerstag mit internationalen Partnern über <a href="https://fokus-afrika.de/afrika-steht-vor-schwerem-wirtschaftsschock-durch-iran-krieg/" type="post" id="26316">die Konflikte im Nahen Osten, den Krieg am Persischen Golf sowie deren Auswirkungen auf Entwicklungsländer beraten.</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Das BMZ verweist dabei auf Prognosen der Weltbank, wonach ein schwächeres Wachstum sowie steigende Preise für Erdöl und Düngemittel die Lage weiter verschärfen könnten. Höhere Lebensmittelpreise, wachsende Ernährungsunsicherheit und Arbeitsplatzverluste träfen vor allem besonders verwundbare Länder. Alabali Radovan kündigte an, im Kreis der Gouverneurinnen und Gouverneure auch darüber zu beraten, wie die Weltbank Menschen in besonders betroffenen Staaten gezielt unterstützen kann.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/portraet-alabali-radovan-02-original-2-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-25571 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/portraet-alabali-radovan-02-original-2-1024x683.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/portraet-alabali-radovan-02-original-2-300x200.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/portraet-alabali-radovan-02-original-2-768x512.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/portraet-alabali-radovan-02-original-2-1536x1024.jpg 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/portraet-alabali-radovan-02-original-2-2048x1365.jpg 2048w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/portraet-alabali-radovan-02-original-2-380x253.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/portraet-alabali-radovan-02-original-2-800x533.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/portraet-alabali-radovan-02-original-2-1160x773.jpg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/portraet-alabali-radovan-02-original-2.jpg 2076w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Die Ministerin sagte, die Weltwirtschaft wanke und besonders der Globale Süden leide unter den dramatischen Auswirkungen der aktuellen Konflikte. Millionen Menschen kämpften in Ländern wie <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/nordafrika/sudan/" type="category" id="27">Sudan</a> oder <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/ostafrika/somalia/" type="category" id="42">Somalia</a> ums Überleben, während Grundnahrungsmittel und Dünger für viele unerschwinglich würden.</p>
</div></div>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-afrikanische-staaten-werben-in-washington-um-spielraum-und-investitionen"><span id="afrikanische-staaten-werben-in-washington-um-spielraum-und-investitionen">Afrikanische Staaten werben in Washington um Spielraum und Investitionen</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Mehrere afrikanische Regierungen nutzen die Frühjahrstagung, um ihre wirtschaftlichen Prioritäten in Washington zu platzieren. Somalia sprach bei einem Treffen mit Weltbank-Vizepräsident Ndiame Diop über die Folgen globaler Krisen, sicherheitspolitische Belastungen und den Einfluss des Klimawandels auf die eigene Wirtschaft. Finanzminister Bihi Iman Egeh warb zugleich für weitere Unterstützung bei Finanzreformen, höheren Staatseinnahmen und widerstandsfähigeren Institutionen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/westafrika/nigeria/" type="category" id="282">Nigeria</a> stellt bei den Gesprächen nach Regierungsangaben die Folgen wirtschaftlicher Schocks in den Vordergrund. Die Regierung verbindet ihr Reformprogramm mit dem Ziel, makroökonomische Stabilität herzustellen und Investitionen anzuziehen.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="799" height="533" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/54875035916_b2392d4a30_c.jpg" alt="" class="wp-image-26539 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/54875035916_b2392d4a30_c.jpg 799w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/54875035916_b2392d4a30_c-300x200.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/54875035916_b2392d4a30_c-768x512.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/54875035916_b2392d4a30_c-380x253.jpg 380w" sizes="(max-width: 799px) 100vw, 799px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/westafrika/ghana/" type="category" id="70">Ghana</a> präsentiert in Washington seine wirtschaftliche Erholung als Beispiel für eine Stabilisierung nach schweren Krisenjahren. Finanzminister Cassiel Ato Forson verwies auf ein Wachstum von 6 Prozent im Jahr 2025, sinkende Inflation und einen deutlichen Rückgang der Schuldenquote. Gerade Ghana zählt zugleich zu den Ländern, die nach der Analyse von ONE und Rockefeller besonders stark unter den gestiegenen Kreditkosten leiden.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Auch <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/ostafrika/sambia/" type="category" id="46">Sambia</a> rückt bei der Tagung den Übergang von Stabilisierung zu Wachstum in den Mittelpunkt. Finanzminister Situmbeko Musokotwane wirbt in Washington für Investitionen in Bergbau, Infrastruktur, Energie und Wassersysteme. Die Regierung will nach Jahren von Umschuldung und Haushaltskonsolidierung wieder stärker als Investitionsstandort wahrgenommen werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-streit-um-bezahlbare-entwicklungskredite"><span id="streit-um-bezahlbare-entwicklungskredite">Streit um bezahlbare Entwicklungskredite</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">ONE fordert von Entwicklungsbanken, <a href="https://fokus-afrika.de/flexibilitaet-fuer-den-afrikanischen-entwicklungsfonds-erweitert-kapitalmarktoeffnung-ermoeglicht-hoehere-ausleihvolumen/">Kredite stärker an den Bedürfnissen der betroffenen Länder auszurichten.</a> Europa-Direktor Stephan Exo-Kreischer sagte, kein Land solle sich zwischen Zinszahlungen und der Rettung von Menschenleben entscheiden müssen. Nötig seien bezahlbare Kredite, schnellere Umschuldungen und mehr finanzieller Spielraum für Länder in der Schuldenfalle.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aus deutscher Sicht spielt dabei auch die Weltbanktochter IDA eine zentrale Rolle. Sie gilt als eine der wichtigsten Finanzierungsquellen für ärmere Staaten. Parallel setzt Berlin bei der Frühjahrstagung eigene Schwerpunkte bei Wasser, Mütter- und Kindergesundheit sowie Regenwaldschutz. Für einen Weltbank-Fonds zur Förderung der Gesundheit von Frauen, Kindern und Jugendlichen stellt das BMZ 45 Millionen Euro bereit. Für die brasilianisch angestoßene Waldschutz-Initiative Tropical Forest Forever Facility hat Deutschland über zehn Jahre eine Milliarde Euro zugesagt.</p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/kreditkosten-fuer-afrikanische-staaten-seit-2020-um-91-prozent-gestiegen/">Kreditkosten für afrikanische Staaten um 91 Prozent gestiegen</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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			<media:description type="html">Reem Alabali Radovan, Bundesministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.</media:description>
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		<item>
		<title>Wirtschaftstag in Ghana: BMZ startet neues Dialogformat für deutsche Unternehmen</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/wirtschaftstag-in-ghana-bmz-startet-neues-dialogformat-fuer-deutsche-unternehmen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Dec 2025 15:59:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ghana]]></category>
		<category><![CDATA[Institutionelle Beziehungen]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[Auswärtiges Amt]]></category>
		<category><![CDATA[BMZ]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Investitionen]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit dem erstmals durchgeführten Wirtschaftstag in Ghana hat das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) ein neues&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fwirtschaftstag-in-ghana-bmz-startet-neues-dialogformat-fuer-deutsche-unternehmen%2F&amp;action_name=Wirtschaftstag%20in%20Ghana%3A%20BMZ%20startet%20neues%20Dialogformat%20f%C3%BCr%20deutsche%20Unternehmen&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/wirtschaftstag-in-ghana-bmz-startet-neues-dialogformat-fuer-deutsche-unternehmen/">Wirtschaftstag in Ghana: BMZ startet neues Dialogformat für deutsche Unternehmen</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Mit dem erstmals durchgeführten Wirtschaftstag in Ghana hat das <a href="https://fokus-afrika.de/tag/bmz/">Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung</a> (BMZ) ein neues Dialogformat gestartet, das deutsche Unternehmen frühzeitig und strukturiert in entwicklungspolitische Prozesse einbindet. Entwicklungsministerin Reem Alabali-Radovan betonte bei ihrem Besuch in Accra, dass dieses Format ein zentraler Bestandteil ihrer neuen Strategie sei, die wirtschaftliche Praxis enger mit der deutschen Entwicklungszusammenarbeit zu verknüpfen. Ziel ist es, Austausch direkt vor Ort zu ermöglichen und Impulse zu setzen, die nachhaltiges Wachstum und faire Partnerschaften stärken.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-fokus-auf-schlusselbranchen-und-investitionspotenzial"><span id="fokus-auf-schluesselbranchen-und-investitionspotenzial">Fokus auf Schlüsselbranchen und Investitionspotenzial</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Wirtschaftstag richtet sich insbesondere an deutsche Unternehmen, die bereits in Ghana aktiv sind oder ein Engagement planen. Im Mittelpunkt stehen Sektoren, die für die wirtschaftliche Transformation Ghanas besonders relevant sind. Dazu zählen Landwirtschaft, Bauwirtschaft, IT- und Digitalwirtschaft, Energieversorgung sowie Gesundheits- und Pharmabranche. Zu den über dreißig Teilnehmenden gehören international tätige Unternehmen wie Siemens, Heidelberg Materials, Knauf, Liebherr, DHL, MC Bauchemie und Draeger.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Auswahl der Branchen reflektiert sowohl die Reformorientierung Ghanas als auch den Bedarf an Investitionen in produktive Strukturen, erneuerbare Energien, digitale Dienstleistungen und industrielle Kapazitäten. Ministerin Alabali-Radovan hob hervor, dass Ghana aufgrund stabiler Rahmenbedingungen und klarer wirtschaftspolitischer Signale besonders attraktive Perspektiven für deutsche Unternehmen biete.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-unternehmensanliegen-fliessen-in-regierungsverhandlungen-ein"><span id="unternehmensanliegen-fliessen-in-regierungsverhandlungen-ein">Unternehmensanliegen fließen in Regierungsverhandlungen ein</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Kernelement des neuen Dialogansatzes ist die direkte Verbindung zwischen Unternehmensfeedback und den am Folgetag stattfindenden Regierungsverhandlungen zwischen Deutschland und Ghana. Anliegen, Herausforderungen und Projektideen der Unternehmen werden dabei unmittelbar in den politischen Prozess eingespeist. Thematisch geht es vor allem um Investitionsbedingungen, Bürokratieabbau und die Beseitigung unternehmerischer Hürden.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="722" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/Reem_Alabali_Radovan-1024x722.jpg" alt="" class="wp-image-22555 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/Reem_Alabali_Radovan-1024x722.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/Reem_Alabali_Radovan-300x211.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/Reem_Alabali_Radovan-768x541.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/Reem_Alabali_Radovan-1536x1083.jpg 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/Reem_Alabali_Radovan-2048x1444.jpg 2048w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/Reem_Alabali_Radovan-380x268.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/Reem_Alabali_Radovan-800x564.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/Reem_Alabali_Radovan-1160x818.jpg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/Reem_Alabali_Radovan.jpg 2480w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Der Wirtschaftstag wird gemeinsam mit dem Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz, dem Auswärtigen Amt, der Auslandshandelskammer, dem Afrikaverein der deutschen Wirtschaft und ghanaischen Partnerinstitutionen umgesetzt. Damit verbindet das Format wirtschaftspolitische Expertise mit außenpolitischer und entwicklungspolitischer Koordination.</p>
</div></div>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-beispiele-erfolgreicher-deutsch-ghanaischer-kooperation"><span id="beispiele-erfolgreicher-deutsch-ghanaischer-kooperation">Beispiele erfolgreicher deutsch-ghanaischer Kooperation</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die bestehende Zusammenarbeit zwischen deutschen Unternehmen und Ghana zeigt bereits konkrete Wirkung. Zu den aktuellen Projekten zählen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Ausbildungskooperation in der IT-Branche</strong>: Im Rahmen der BMZ-Sonderinitiative „Gute Beschäftigung für sozial-gerechten Wandel“ arbeiten getINNOTized, eServices Africa Ltd. und das US-Unternehmen Concentrix zusammen, um junge ghanaische IT-Talente auszubilden. Die Absolventinnen und Absolventen arbeiten remote für deutsche und internationale Unternehmen.</li>



<li><strong>Inklusive textile Wertschöpfung</strong>: Das Unternehmen DTRT Apparel qualifiziert gehörlose Menschen als Näherinnen und Näher und trägt damit zur Förderung inklusiver Beschäftigung in der ghanaischen Textilindustrie bei.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Projekte zeigen, wie Partnerschaften zwischen der deutschen Wirtschaft und lokalen Unternehmen zur Schaffung von Arbeitsplätzen, zur beruflichen Qualifizierung und zur Stärkung lokaler Wertschöpfung beitragen können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit dem neuen Wirtschaftstag etabliert das BMZ ein Format, das wirtschaftliche Expertise, unternehmerische Praxis und entwicklungspolitische Ziele systematisch verzahnt. Für Ghana eröffnet es zusätzliche Möglichkeiten, Investitionen anzuziehen und Reformprioritäten eng mit den Bedürfnissen privater Akteure abzustimmen. Für deutsche Unternehmen entstehen transparente Kanäle zur Kommunikation ihrer Anliegen und zur Entwicklung langfristiger Partnerschaften.</p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/wirtschaftstag-in-ghana-bmz-startet-neues-dialogformat-fuer-deutsche-unternehmen/">Wirtschaftstag in Ghana: BMZ startet neues Dialogformat für deutsche Unternehmen</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Überweisungen der Diaspora übertreffen Entwicklungsgelder</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/ueberweisungen-der-diaspora-uebertreffen-entwicklungsgelder/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Nov 2025 23:32:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Diaspora]]></category>
		<category><![CDATA[Ghana]]></category>
		<category><![CDATA[Tunesien]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[ECA]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[UN]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Afrikanische Länder richten ihren Blick zunehmend auf die eigene Diaspora, um soziale Entwicklung zu fördern und Krisenresilienz zu&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fueberweisungen-der-diaspora-uebertreffen-entwicklungsgelder%2F&amp;action_name=%C3%9Cberweisungen%20der%20Diaspora%20%C3%BCbertreffen%20Entwicklungsgelder&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/ueberweisungen-der-diaspora-uebertreffen-entwicklungsgelder/">Überweisungen der Diaspora übertreffen Entwicklungsgelder</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Afrikanische Länder richten ihren Blick zunehmend auf die eigene Diaspora, um soziale Entwicklung zu fördern und Krisenresilienz zu stärken. Bei einer hochrangigen Sitzung in <strong>Doha</strong> unter dem Titel <em>„Erschließung des Potenzials von Überweisungen der Diaspora für die soziale Entwicklung in Afrika“</em> stellten Regierungsvertreter und internationale Experten Strategien vor, um Rücküberweisungen in produktive Entwicklungsinvestitionen zu verwandeln.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Veranstaltung wurde von den&nbsp;<strong>Regierungen Ghanas und Tunesiens</strong>&nbsp;in Zusammenarbeit mit der&nbsp;<strong>Wirtschaftskommission der Vereinten Nationen für Afrika (UNECA)</strong>&nbsp;organisiert.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-ruckuberweisungen-als-unterschatzte-entwicklungsquelle"><span id="rueckueberweisungen-als-unterschaetzte-entwicklungsquelle">Rücküberweisungen als unterschätzte Entwicklungsquelle</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">In ihrer Eröffnungsrede betonte&nbsp;<strong>Hanan Morsy</strong>, stellvertretende Exekutivsekretärin der UNECA, die wirtschaftliche Bedeutung der weltweiten Diaspora. Bei&nbsp;<strong>324 Millionen Migrantinnen und Migranten</strong>, die fast&nbsp;<strong>10 Prozent des globalen BIP</strong>&nbsp;erwirtschaften, liege das Potenzial auf der Hand. Trotz multipler Krisen – von der Pandemie über Klimawandel bis hin zu globaler Instabilität – hätten sich die Rücküberweisungen als bemerkenswert stabil erwiesen.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="682" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G5AVcz5WwAAf_6a-1024x682.jpeg" alt="" class="wp-image-21695 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G5AVcz5WwAAf_6a-1024x682.jpeg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G5AVcz5WwAAf_6a-300x200.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G5AVcz5WwAAf_6a-768x511.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G5AVcz5WwAAf_6a-380x253.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G5AVcz5WwAAf_6a-800x533.jpeg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G5AVcz5WwAAf_6a.jpeg 1080w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">„Es ist an der Zeit, diese Finanzströme über den Konsum hinaus in nationale Entwicklungsstrategien zu integrieren“, so Morsy. Rücküberweisungen sollten gezielt für <strong>Armutsbekämpfung, Beschäftigung und soziale Entwicklung</strong> genutzt werden.</p>
</div></div>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-ghana-und-tunesien-konkrete-ansatze-zur-integration-von-diaspora-kapital"><span id="ghana-und-tunesien-konkrete-ansaetze-zur-integration-von-diaspora-kapital">Ghana und Tunesien: konkrete Ansätze zur Integration von Diaspora-Kapital</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ghanas Ministerin für Geschlechter, Kinder und Sozialschutz,&nbsp;<strong>Agnes Naa Momo Lartey</strong>, erklärte, dass die im Jahr 2023 verzeichneten&nbsp;<strong>4,7 Milliarden US-Dollar an Rücküberweisungen</strong>&nbsp;inzwischen die offizielle Entwicklungshilfe übersteigen und vollständig in den nationalen Entwicklungsplan integriert seien.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Mittel würden gezielt in&nbsp;<strong>Bildung, Jugendförderung, Unternehmertum und lokale Infrastruktur</strong>&nbsp;gelenkt. Unter anderem finanzieren Diaspora-Beiträge den Aufbau von&nbsp;<strong>Laboren für Naturwissenschaften und digitalen Kompetenzen</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die ghanaische Planungsbehörde, vertreten durch&nbsp;<strong>Audrey Smock Amoah</strong>, betonte, dass Migration inzwischen in der Planung aller&nbsp;<strong>261 lokalen Regierungen</strong>&nbsp;berücksichtigt werde, um Rücküberweisungen mit nationalen Beschäftigungszielen zu verbinden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In&nbsp;<strong>Tunesien</strong>, wo Rücküberweisungen&nbsp;<strong>6,5 Prozent des BIP</strong>&nbsp;ausmachen, arbeitet das Ministerium für Wirtschaft und Planung mit UNECA an einer&nbsp;<strong>nationalen Diaspora-Strategie</strong>. Geplant sind ein&nbsp;<strong>Diaspora-Investmentfonds</strong>&nbsp;und neue Finanzprodukte, um Kapital in nachhaltige Projekte zu lenken.</p>



<blockquote class="twitter-tweet"><p lang="en" dir="ltr">Africa can transform billions in diaspora remittances into a development powerhouse. <br>At <a href="https://twitter.com/hashtag/WSSD?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#WSSD</a>, countries like Ghana &amp; Tunisia are moving beyond consumption, channeling funds into education, jobs, &amp; infrastructure.<br>The goal? Unlock a potential $53B in annual diaspora savings. <a href="https://t.co/sbA7DDFVsP">pic.twitter.com/sbA7DDFVsP</a></p>&mdash; ECA (@ECA_OFFICIAL) <a href="https://twitter.com/ECA_OFFICIAL/status/1986316798384386207?ref_src=twsrc%5Etfw">November 6, 2025</a></blockquote> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>



<p class="wp-block-paragraph">In den&nbsp;<strong>Komoren</strong>, wo Rücküberweisungen&nbsp;<strong>20 Prozent des BIP</strong>&nbsp;ausmachen, soll ein&nbsp;<strong>Diaspora Stability Fund</strong>&nbsp;eingerichtet werden, um Gelder systematisch in lokale Entwicklungsinitiativen zu investieren.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-die-diaspora-als-32-region-afrikas"><span id="die-diaspora-als-32-region-afrikas">Die Diaspora als „32. Region“ Afrikas</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Diskussionen machten deutlich, dass der Beitrag der Diaspora weit über finanzielle Mittel hinausgeht. Der Vertreter der Elfenbeinküste,&nbsp;<strong>Kouame Goli</strong>, bezeichnete die Auslandsgemeinschaft seines Landes als&nbsp;<strong>„32. Region“</strong>, die allein 2024 über&nbsp;<strong>1 Milliarde US-Dollar</strong>&nbsp;überwiesen habe. Die Regierung kartiere derzeit Fachkräfte im Ausland, um sie in Schlüsselbranchen wie Luftfahrt und Technologie für Innovationsprojekte zu gewinnen.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="682" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G5DQsK2WkAAT91v-1024x682.jpeg" alt="" class="wp-image-21697 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G5DQsK2WkAAT91v-1024x682.jpeg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G5DQsK2WkAAT91v-300x200.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G5DQsK2WkAAT91v-768x511.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G5DQsK2WkAAT91v-380x253.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G5DQsK2WkAAT91v-800x533.jpeg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G5DQsK2WkAAT91v.jpeg 1080w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Laut <strong>Pär Liljert</strong> von der <strong>Internationalen Organisation für Migration (IOM)</strong> sei das Wachstum der Rücküberweisungen während der Pandemie um <strong>16,4 Prozent</strong> gestiegen. Er forderte eine <strong>Formaliserung der Geldflüsse</strong>, die Einbindung der Diaspora in nationale Entwicklungsplanung und den Ausbau von <strong>Partnerschaften mit dem Privatsektor</strong>, um Überweisungskosten zu senken.</p>
</div></div>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-handlungsempfehlungen-und-zukunftsperspektiven"><span id="handlungsempfehlungen-und-zukunftsperspektiven">Handlungsempfehlungen und Zukunftsperspektiven</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Zum Abschluss formulierten die Teilnehmenden zentrale Empfehlungen:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Integration von Rücküberweisungen</strong> in nationale Finanz- und Entwicklungsstrategien.</li>



<li><strong>Senkung der Transferkosten</strong> durch verbesserte Regulierungen.</li>



<li><strong>Entwicklung innovativer Finanzprodukte</strong> wie Diaspora-Anleihen und grüne Investitionsfonds.</li>



<li><strong>Investitionen in Bildung, digitale Kompetenzen und Unternehmertum</strong>, insbesondere für Frauen und Jugendliche.</li>



<li><strong>Stärkung der Kooperation</strong> zwischen Regierungen, Diaspora-Organisationen und Privatwirtschaft.</li>



<li><strong>Verbesserung der Datenerhebung</strong>, um Beiträge der Diaspora besser zu erfassen und zu steuern.</li>
</ol>



<p class="wp-block-paragraph">Nach UNECA-Schätzungen belaufen sich die&nbsp;<strong>jährlichen Ersparnisse der afrikanischen Diaspora auf rund 53 Milliarden US-Dollar</strong>. Diese Mittel gezielt in Entwicklungsprozesse zu lenken, könne den Kontinent auf den Weg zu größerer wirtschaftlicher Eigenständigkeit und sozialer Stabilität führen.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Bundestag berät Ratifizierung von vier Wirtschaftspartnerschaftsabkommen mit afrikanischen Staaten</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/bundestag-beraet-ratifizierung-von-vier-wirtschaftspartnerschaftsabkommen-mit-afrikanischen-staaten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Oct 2025 09:01:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Botsuana]]></category>
		<category><![CDATA[Côte d'Ivoire]]></category>
		<category><![CDATA[Eswatini]]></category>
		<category><![CDATA[Ghana]]></category>
		<category><![CDATA[Institutionelle Beziehungen]]></category>
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		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Bundesregierung hat vier Vertragsgesetze zur Ratifizierung von Interims-Wirtschaftspartnerschaftsabkommen mit Côte d’Ivoire, Ghana, Zentralafrika (Kamerun) sowie den SADC-WPA-Staaten&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fbundestag-beraet-ratifizierung-von-vier-wirtschaftspartnerschaftsabkommen-mit-afrikanischen-staaten%2F&amp;action_name=Bundestag%20ber%C3%A4t%20Ratifizierung%20von%20vier%20Wirtschaftspartnerschaftsabkommen%20mit%20afrikanischen%20Staaten&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/bundestag-beraet-ratifizierung-von-vier-wirtschaftspartnerschaftsabkommen-mit-afrikanischen-staaten/">Bundestag berät Ratifizierung von vier Wirtschaftspartnerschaftsabkommen mit afrikanischen Staaten</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die Bundesregierung hat vier Vertragsgesetze zur Ratifizierung von Interims-Wirtschaftspartnerschaftsabkommen mit <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/westafrika/cote-divoire/">Côte d’Ivoire</a>, <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/westafrika/ghana/">Ghana</a>, <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/zentralafrika/">Zentralafrika</a> (<a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/zentralafrika/kamerun/">Kamerun</a>) sowie den SADC-WPA-Staaten vorgelegt. Der <a href="https://fokus-afrika.de/tag/bundestag/">Bundestag</a> befasst sich in der kommenden Woche erstmals damit. Ziel ist ein rechtssicherer, WTO-konformer Marktzugang und die Vertiefung der Handels- und Entwicklungszusammenarbeit. Wie der <em><a href="https://www.bundestag.de/presse/hib/kurzmeldungen-1112416">Bundestag</a></em> berichtet, sichern die Abkommen zoll- und quotenfreien Zugang zum EU-Markt; die Partnerländer bauen Zölle schrittweise ab.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-verfahrensstand-und-rechtsgrundlage"><span id="verfahrensstand-und-rechtsgrundlage">Verfahrensstand und Rechtsgrundlage</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Vorlagen sind gemischte Abkommen. Daher ist ein Vertragsgesetz nach Artikel 59 Absatz 2 Satz 1 Grundgesetz erforderlich. Der Bundesrat hat keine Einwände erhoben. Die EU-Teile werden bereits vorläufig angewandt. Mit der deutschen Ratifizierung würden die nationalen Zustimmungen ergänzt. Die Begründungen verweisen auf das ausgelaufene Cotonou-Abkommen und den seit 2024 vorläufig angewandten Samoa-Rahmen.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-cote-d-ivoire-dauerhafter-eu-marktzugang-zollabbau-bis-2029"><span id="cote-divoire-dauerhafter-eu-marktzugang-zollabbau-bis-2029">Côte d’Ivoire: Dauerhafter EU-Marktzugang, Zollabbau bis 2029</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Das CIV-WPA wurde 2008 unterzeichnet und seit 2016 in EU-Teilen vorläufig angewandt. Côte d’Ivoire exportiert dauerhaft zoll- und quotenfrei in die EU. Im Gegenzug liberalisiert das Land bis 2029 rund 85 Prozent der Zolllinien gegenüber EU-Waren. Der Abbau erfolgt in fünf Stufen seit 2019. Sensible Produkte bleiben geschützt. Zuständig für die Umsetzung ist ein Gemeinsamer WPA-Ausschuss mit Unterausschüssen, unter anderem für Zoll und Handelserleichterungen.&nbsp;<a href="https://dserver.bundestag.de/btd/21/018/2101885.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Bundestag Dserver+1</a></p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-ghana-78-prozent-liberalisierung-institutionelle-kooperation-im-zollbereich"><span id="ghana-78-prozent-liberalisierung-institutionelle-kooperation-im-zollbereich">Ghana: 78 Prozent Liberalisierung, institutionelle Kooperation im Zollbereich</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Das Ghana-WPA sichert den zoll- und quotenfreien EU-Marktzugang seit 2016. Ghana senkt bis 2029 etwa 78 Prozent der Zolllinien für EU-Importe. Das Abkommen enthält Regeln zu Zöllen, nichttarifären Maßnahmen und Transparenz. Es richtet einen Sonderausschuss für Zoll und Handelserleichterungen ein. Vorgesehen sind Informationsaustausch, Verfahrensvereinfachungen und Zusammenarbeit zur Zollwertermittlung.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-zentralafrika-kamerun-80-prozent-der-zolllinien-schutzlisten-und-sps-tbt-kapitel"><span id="zentralafrika-kamerun-80-prozent-der-zolllinien-schutzlisten-und-sps-tbt-kapitel">Zentralafrika/Kamerun: 80 Prozent der Zolllinien, Schutzlisten und SPS/TBT-Kapitel</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Das Zentralafrika-Interimsabkommen deckt derzeit Kamerun ab. Kamerun exportiert seit 2014 zoll- und quotenfrei in die EU. Im Gegenzug liberalisiert das Land innerhalb von 15 Jahren rund 80 Prozent der Zolllinien für EU-Waren. Für sensible Güter wie Fleisch, Milchprodukte, Getränke, Mehl, Gemüse, Obst, Holzprodukte sowie Textilien gelten Ausnahmen. Das Abkommen regelt zudem Zoll- und Verwaltungszusammenarbeit, sanitäre und phytosanitäre Maßnahmen sowie technische Handelshemmnisse.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-sadc-wpa-staaten-asymmetrische-offnung-und-lange-ubergangsfristen"><span id="sadc-wpa-staaten-asymmetrische-oeffnung-und-lange-uebergangsfristen">SADC-WPA-Staaten: Asymmetrische Öffnung und lange Übergangsfristen</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Das <a href="https://fokus-afrika.de/tag/sadc/">SADC</a>-WPA umfasst Botsuana, Eswatini, Lesotho, Mosambik, Namibia und Südafrika. Seit 2016 gilt die vorläufige Anwendung, für Mosambik seit 2018. Botsuana, Lesotho, Mosambik, Namibia und Eswatini exportieren zoll- und quotenfrei in die EU. Für Südafrika hat die EU Zölle auf 98,7 Prozent der Einfuhren gesenkt oder abgeschafft. Die SADC-WPA-Staaten öffnen ihre Märkte asymmetrisch: rund 85 Prozent der EU-Produkte bei SACU-Staaten, rund 74 Prozent bei Mosambik. Für weitere etwa 12,9 Prozent gelten reduzierte Zölle oder Kontingente. Die Übergangsfristen laufen bis 2025, für Mosambik bis 2028.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-handelsregularien-zollabbau-praferenzen-und-sicherungsmechanismen"><span id="handelsregularien-zollabbau-praeferenzen-und-sicherungsmechanismen">Handelsregularien: Zollabbau, Präferenzen und Sicherungsmechanismen</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Alle vier Abkommen stellen den präferenziellen Marktzugang auf eine WTO-konforme Basis. Sie enthalten Kapitel zu Zöllen, nichttarifären Maßnahmen, Ursprungsregeln und Transparenz. Gemeinsame Ausschüsse überwachen die Durchführung. Bei Marktstörungen sehen die Texte Schutzinstrumente vor. Sie reichen von bilateralen Schutzmaßnahmen über Anti-Dumping- und Ausgleichsmaßnahmen bis zu vorübergehenden Aussetzungen von Präferenzen nach Konsultation im WPA-Ausschuss. </p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-zoll-und-handelserleichterungen-verfahren-kooperation-digitalisierung"><span id="zoll-und-handelserleichterungen-verfahren-kooperation-digitalisierung">Zoll- und Handelserleichterungen: Verfahren, Kooperation, Digitalisierung</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Abkommen zielen auf effiziente, transparente Zollverfahren. Sie fördern Informationsaustausch, die Automatisierung von Prozessen und die Anwendung internationaler Standards. Bezugspunkte sind das Kyoto-Übereinkommen, der WZO-Normenrahmen sowie WTO-Regeln zur Zollwertermittlung. Vorgesehen sind Konsultationen mit der Wirtschaft, Rechtsbehelfe und Durchfuhrerleichterungen. Eigene Unterausschüsse begleiten die Umsetzung. </p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-sps-und-tbt-gesundheits-und-technikkapitel-nach-wto-standards"><span id="sps-und-tbt-gesundheits-und-technikkapitel-nach-wto-standards">SPS und TBT: Gesundheits- und Technikkapitel nach WTO-Standards</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Texte enthalten Kapitel zu sanitären und phytosanitären Maßnahmen sowie technischen Handelshemmnissen. Sie bekräftigen die WTO-Rechte und -Pflichten und schaffen Kooperationsformate. Ziele sind der Abbau unnötiger Handelshemmnisse, Frühwarnmechanismen und Kapazitätsaufbau bei den Partnerländern. </p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-streitbeilegung-und-governance"><span id="streitbeilegung-und-governance">Streitbeilegung und Governance</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Abkommen setzen strukturierte Streitbeilegungsverfahren mit Schiedspanels ein. Der WPA-Ausschuss führt Listen qualifizierter Schiedsrichter und überwacht die Umsetzung von Entscheidungen. Fristen für Notifizierungen, Durchführung und Überprüfung sind festgelegt. Die Gremien können ausgewählte Titel und Anhänge nach gemeinsamen Regeln ändern. Entwicklungszusammenarbeit und regionale Integration</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Begründungen heben die Entwicklungsdimension hervor. Dazu zählen Unterstützung bei der Umsetzung, Förderung regionaler Integration und Stärkung der Verwaltungskapazitäten. Die Kapitel zu Zoll und Handelserleichterungen verankern bedarfsbezogene Übergangsfristen und technische Hilfe.&nbsp;</p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/bundestag-beraet-ratifizierung-von-vier-wirtschaftspartnerschaftsabkommen-mit-afrikanischen-staaten/">Bundestag berät Ratifizierung von vier Wirtschaftspartnerschaftsabkommen mit afrikanischen Staaten</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Banken verstärken ihre Unterstützung für KMUs</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/banken-verstaerken-ihre-unterstuetzung-fuer-kmus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Oct 2024 05:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ghana]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Unterstützung von kleinen und mittleren Unternehmen (KMUs) in Ghana erfährt durch verstärkte Bemühungen führender Banken wie der Stanbic Bank und der GCB Bank einen neuen Schub.<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fbanken-verstaerken-ihre-unterstuetzung-fuer-kmus%2F&amp;action_name=Banken%20verst%C3%A4rken%20ihre%20Unterst%C3%BCtzung%20f%C3%BCr%20KMUs&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Diese Finanzinstitute starten gezielte Initiativen, um KMUs in herausfordernden Zeiten zu fördern und deren langfristiges Wachstum zu sichern.</p>



<h4 id="stanbic-bank-resilienz-durch-schulungen-und-das-stanbic-incubator-programm" class="wp-block-heading">Stanbic Bank: Resilienz durch Schulungen und das „Stanbic Incubator“-Programm</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Die <a href="https://www.stanbicbank.com.gh/">Stanbic Bank Ghana</a> setzt auf ihre „SME Clinic“-Initiative, die bereits in mehreren Städten des Landes durchgeführt wurde. Unter dem Motto „Resiliente Unternehmen aufbauen: Strategien für nachhaltigen Erfolg“ bietet die Stanbic Bank Schulungen an, die Unternehmer in den Bereichen Finanzmanagement, Marktdiversifizierung, technologische Innovation und nachhaltige Geschäftspraktiken stärken sollen.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="682" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/10/457226270_913578717474622_5611208408554495760_n-1024x682.jpg" alt="" class="wp-image-11915 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/10/457226270_913578717474622_5611208408554495760_n-1024x682.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/10/457226270_913578717474622_5611208408554495760_n-300x200.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/10/457226270_913578717474622_5611208408554495760_n-768x512.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/10/457226270_913578717474622_5611208408554495760_n-1536x1023.jpg 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/10/457226270_913578717474622_5611208408554495760_n-380x253.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/10/457226270_913578717474622_5611208408554495760_n-800x533.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/10/457226270_913578717474622_5611208408554495760_n-1160x773.jpg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/10/457226270_913578717474622_5611208408554495760_n.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Farihan Alhassan, Leiter der Abteilung für Business und Commercial Banking bei Stanbic, unterstrich die Rolle der KMUs in der ghanaischen Wirtschaft: „KMUs tragen etwa 70 % zum Bruttoinlandsprodukt Ghanas bei und machen 92 % aller Unternehmen im Land aus.“ Besonders in Nordghana kämpfen jedoch mehr als 50 % der neuen Unternehmen in den ersten fünf Jahren ums Überleben.</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Als Reaktion auf diese Herausforderungen hat Stanbic die KMUs nicht nur durch Schulungen gestärkt, sondern auch gezielte Finanzierungsangebote entwickelt. Das „Stanbic Incubator“-Programm bietet erschwingliche Kredite für Unternehmen in den Bereichen Landwirtschaft und erneuerbare Energien. Dabei legt die Bank besonderen Wert auf die Einbeziehung der Jugend in die Agrarwirtschaft, einem Sektor, der in Ghana zwar 20 % zum BIP beiträgt, aber von der jungen Generation bislang kaum ausgeschöpft wird.</p>



<h4 id="gcb-bank-staerkung-der-mikro-und-kleinunternehmen" class="wp-block-heading">GCB Bank: Stärkung der Mikro- und Kleinunternehmen</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Die <a href="https://www.gcbbank.com.gh">GCB Bank PLC </a>hat ebenfalls Schritte unternommen, um KMUs in Ghana zu fördern. In einem Workshop, der sich an Mikro- und Kleinunternehmer (MSEs) richtete, lag der Schwerpunkt auf der Verbesserung von Geschäftskenntnissen und der Nutzung technologischer Innovationen. Der Workshop beinhaltete eine umfassende Schulung in den Bereichen Buchführung, Finanzmanagement und internationaler Handel. Die GCB Bank nutzte die Gelegenheit, um ihr „Value Added Package“ (VAP) zu präsentieren – eine Initiative, bei der die Bank Versicherungsprämien für qualifizierte Kunden übernimmt, um Unternehmen im Notfall abzusichern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mr. Sina Kamagate, Executive Head of Retail Banking bei GCB, erklärte: „Unsere Lösungen zielen darauf ab, die grundlegenden Herausforderungen des KMU-Sektors anzugehen und das Wachstum der Unternehmen in <a href="https://fokus-afrika.de/category/politik/innen-und-aussenpolitik/ghana/">Ghana</a> zu fördern.“ Die Bank stellte zudem Strategien vor, wie Unternehmen bankfähig werden können, indem sie ihre finanzielle Glaubwürdigkeit und solide Geschäftspläne entwickeln.</p>



<h4 id="kmus-fokus-auf-technologie-und-innovation" class="wp-block-heading">KMUs: Fokus auf Technologie und Innovation</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Beide Banken betonen die Bedeutung der technologischen Modernisierung für KMUs. Während Stanbic die Nutzung von Agri-Tech-Lösungen zur Steigerung der landwirtschaftlichen Produktivität in den Vordergrund stellt, hat die GCB Bank Schulungen zu digitalen Tools durchgeführt, die Unternehmen helfen sollen, ihre Prozesse zu rationalisieren und den Kundenservice zu verbessern.</p>
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