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	<title>Gambia | Politk | Innen- &amp; Außenpolitik | Westafrika | FOKUS AFRIKA</title>
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	<description>Nachrichten aus Afrika</description>
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	<title>Gambia | Politk | Innen- &amp; Außenpolitik | Westafrika | FOKUS AFRIKA</title>
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		<title>Gambias Präsident: &#8220;Diplomatie kann den Kurs eines Landes verändern&#8221;</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/gambias-praesident-diplomatie-kann-den-kurs-eines-landes-veraendern/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Sep 2026 20:30:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gambia]]></category>
		<category><![CDATA[Internationale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[Diplomatie]]></category>
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		<category><![CDATA[Wahlen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>FOKUS AFRIKA ist ein deutschsprachiges Online-Medienportal, welches sich auf die politischen und wirtschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents fokussiert.</p>
<p>Gambia stand 2017 vor einer schweren Verfassungskrise. Vor der UN erinnert Vizepräsident Muhammed Jallow daran, wie internationale Vermittlung den Machtwechsel absicherte – und fordert, Konflikte künftig früher zu stoppen.<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fgambias-praesident-diplomatie-kann-den-kurs-eines-landes-veraendern%2F&amp;action_name=Gambias%20Pr%C3%A4sident%3A%20%26%238220%3BDiplomatie%20kann%20den%20Kurs%20eines%20Landes%20ver%C3%A4ndern%26%238221%3B&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/gambias-praesident-diplomatie-kann-den-kurs-eines-landes-veraendern/">Gambias Präsident: &#8220;Diplomatie kann den Kurs eines Landes verändern&#8221;</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>FOKUS AFRIKA ist ein deutschsprachiges Online-Medienportal, welches sich auf die politischen und wirtschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents fokussiert.</p>

<p class="wp-block-paragraph">Gambia fordert die Vereinten Nationen auf, stärker auf präventive Diplomatie zu setzen und Konflikte zu entschärfen, bevor sie in Gewalt umschlagen. Die Forderung erhob Vizepräsident Muhammed Jallow vor der UN-Generalversammlung in New York. Als Beleg verwies er auf die gambische Verfassungskrise von 2017, in der das Zusammenspiel von UN, Afrikanischer Union und ECOWAS den politischen Machtwechsel absicherte. „Manchmal kann sie den Kurs eines Landes verändern“, sagte Jallow über präventive Diplomatie.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/mehr-abschiebungen-deutschland-setzt-gambia-unter-druck/">Die damalige Krise prägt Gambias Außenpolitik bis heute.</a> Jallow verband die Erfahrungen des eigenen Landes mit der Forderung nach stärkeren Frühwarnsystemen, rechtzeitiger Vermittlung und einer besser finanzierten internationalen Friedensförderung.</p>



<h2 id="h-die-krise-von-2017-als-referenz" class="wp-block-heading"><span id="die-krise-von-2017-als-referenz">Die Krise von 2017 als Referenz</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Gambia geriet Ende 2016 in eine schwere politische Krise, nachdem der langjährige Präsident Yahya Jammeh seine Wahlniederlage zunächst anerkannt, diese Entscheidung später jedoch widerrufen hatte. Der Wahlsieger Adama Barrow konnte sein Amt zunächst nicht regulär in Gambia antreten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Jallow beschrieb diese Phase vor den Vereinten Nationen als Moment „akuter verfassungsrechtlicher Unsicherheit“, in dem die demokratische Entscheidung der gambischen Bevölkerung bedroht gewesen sei. Die präventive Diplomatie der UN habe gemeinsam mit der Afrikanischen Union und der westafrikanischen Staatengemeinschaft ECOWAS dazu beigetragen, den Wählerwillen zu schützen und einen demokratischen Machtwechsel zu ermöglichen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Präventive Diplomatie ist kein abstraktes Konzept“, sagte Jallow. „Sie ist ein praktisches Instrument, um Konfrontationen zu verhindern, Raum für Dialog zu schaffen und Institutionen zu schützen.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Intervention regionaler und internationaler Akteure führte Anfang 2017 schließlich zum Ende der mehr als zwei Jahrzehnte dauernden Herrschaft Jammehs. Barrow übernahm die Präsidentschaft.</p>



<h2 id="h-konflikte-verhindern-bevor-gewalt-beginnt" class="wp-block-heading"><span id="konflikte-verhindern-bevor-gewalt-beginnt">Konflikte verhindern, bevor Gewalt beginnt</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Aus dieser Erfahrung leitete Jallow einen breiteren Anspruch an die internationale Konfliktpolitik ab. Staaten, die heute vergleichbare Phasen politischer Instabilität durchliefen, sollten auf dieselbe internationale Unterstützung zählen können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Vereinten Nationen müssten deshalb ihre Frühwarnsysteme stärken und Vermittlung beginnen, bevor politische Positionen verhärtet seien. Auch Friedenskonsolidierung müsse Bedingungen angehen, unter denen Konflikte entstehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Die Frage darf nicht nur sein, wie wir die gegenwärtigen Kriege beenden, sondern wie wir verhindern, dass der nächste Krieg überhaupt beginnt“, sagte Jallow. Konfliktprävention sei menschlich, politisch und finanziell weniger kostspielig als die Bewältigung der Folgen bereits ausgebrochener Gewalt.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="581" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/09/b7a3375b-1c45-428b-9898-7492637d8e1c-1024x581.jpeg" alt="" class="wp-image-30292 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/09/b7a3375b-1c45-428b-9898-7492637d8e1c-1024x581.jpeg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/09/b7a3375b-1c45-428b-9898-7492637d8e1c-300x170.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/09/b7a3375b-1c45-428b-9898-7492637d8e1c-768x436.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/09/b7a3375b-1c45-428b-9898-7492637d8e1c-1536x872.jpeg 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/09/b7a3375b-1c45-428b-9898-7492637d8e1c-380x216.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/09/b7a3375b-1c45-428b-9898-7492637d8e1c-800x454.jpeg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/09/b7a3375b-1c45-428b-9898-7492637d8e1c-1160x658.jpeg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/09/b7a3375b-1c45-428b-9898-7492637d8e1c.jpeg 1600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Gambia sprach sich deshalb für eine verlässlichere Finanzierung der Vermittlungsarbeit des UN-Generalsekretärs aus. Zugleich fordert Banjul eine stärkere UN-Kommission für Friedenskonsolidierung und eine vertiefte Zusammenarbeit mit Regionalorganisationen wie der Afrikanischen Union.</p>
</div></div>



<h2 id="h-sudan-und-sahel-im-blick" class="wp-block-heading"><span id="sudan-und-sahel-im-blick">Sudan und Sahel im Blick</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Jallow verwies dabei ausdrücklich auf den Krieg im <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/nordafrika/sudan/" data-type="category" data-id="27">Sudan</a> und die anhaltende Instabilität in Teilen des Sahel. <a href="https://fokus-afrika.de/un-sicherheitsrat-diskutiert-terrorismus-in-afrika/" data-type="post" data-id="13611">Militärische und sicherheitspolitische Maßnahmen allein reichten dort nach gambischer Auffassung nicht aus.</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Parallel seien Investitionen in staatliche Institutionen, Bildung, Beschäftigung und Klimaresilienz sowie die Stärkung demokratischer Regierungsführung notwendig. Frieden könne nicht von Entwicklung und funktionierenden Institutionen getrennt werden, erklärte der Vizepräsident.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gambia selbst arbeitet seit dem Machtwechsel von 2017 an der Aufarbeitung der Menschenrechtsverletzungen aus der Jammeh-Ära. Jallow verwies auf die Umsetzung von Empfehlungen der Wahrheits-, Versöhnungs- und Wiedergutmachungskommission sowie die Einrichtung einer speziellen Staatsanwaltschaft für daraus hervorgegangene Ermittlungen und Strafverfahren.</p>



<h2 id="h-prasidentschaftswahl-am-5-dezember" class="wp-block-heading"><span id="praesidentschaftswahl-am-5-dezember">Präsidentschaftswahl am 5. Dezember</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die nächste Bewährungsprobe für Gambias politische Institutionen steht unmittelbar bevor. Am 5. Dezember 2026 sollen die Gambier einen Präsidenten wählen. <a href="https://fokus-afrika.de/gambia-kabinettsumbildung-und-stockende-wahlrechtsreform-im-fokus/" data-type="post" data-id="19846">Die Regierung werde sich für friedliche, transparente, glaubwürdige und inklusive Wahlen einsetzen, sagte Jallow und bat zugleich um Unterstützung durch die internationale Gemeinschaft.</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Präsident Adama Barrow war aus der politischen Krise von 2016 und 2017 hervorgegangen. Der friedliche Machtwechsel beendete die Herrschaft Yahya Jammehs und leitete einen politischen Übergang ein, dessen institutionelle und juristische Aufarbeitung weiterhin läuft.</p>



<h2 id="h-multilateralismus-braucht-keine-einstimmigkeit" class="wp-block-heading"><span id="multilateralismus-braucht-keine-einstimmigkeit">Multilateralismus braucht keine Einstimmigkeit</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Jallow übertrug Gambias Erfahrung auch auf die gegenwärtige Krise multilateraler Institutionen. Sein Land hatte während der 80. UN-Generalversammlung den Zweiten Ausschuss geleitet, der sich mit Wirtschafts- und Entwicklungsfragen beschäftigt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Trotz erheblicher Differenzen zwischen den Mitgliedstaaten seien dort Fortschritte möglich gewesen. „Multilateralismus erfordert nicht in jeder Frage Einstimmigkeit“, sagte Jallow. Er verlange vielmehr die Bereitschaft, „am Tisch zu bleiben, zuzuhören, zu verhandeln und den Mut zum Kompromiss zu haben“.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gambia fordert zugleich eine Reform der Vereinten Nationen, damit Entwicklungsländer stärker an internationalen Entscheidungen beteiligt werden. Beim UN-Sicherheitsrat unterstützt Banjul die Gemeinsame Afrikanische Position des Ezulwini-Konsenses und der Sirte-Erklärung, die eine stärkere Vertretung Afrikas verlangt.</p>
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		<item>
		<title>144 Menschen verunglücken vor Mauretanien – UN fordert legale Wege nach Europa</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/144-menschen-verungluecken-vor-mauretanien-un-fordert-legale-wege-nach-europa/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Jul 2026 11:26:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gambia]]></category>
		<category><![CDATA[Internationale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[Mauretanien]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[4]]></category>
		<category><![CDATA[Migration]]></category>
		<category><![CDATA[UNHCR]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>FOKUS AFRIKA ist ein deutschsprachiges Online-Medienportal, welches sich auf die politischen und wirtschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents fokussiert.</p>
<p>25 Tage auf dem Atlantik, nur 38 Überlebende: Vor Mauretanien sind 144 Menschen nach mehreren Bootsunglücken tot oder werden vermisst.<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2F144-menschen-verungluecken-vor-mauretanien-un-fordert-legale-wege-nach-europa%2F&amp;action_name=144%20Menschen%20verungl%C3%BCcken%20vor%20Mauretanien%20%E2%80%93%20UN%20fordert%20legale%20Wege%20nach%20Europa&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
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<p class="wp-block-paragraph">Bei mehreren Seenotfällen vor Mauretanien sind 144 Geflüchtete und Migranten gestorben oder werden vermisst. Die Vorfälle ereigneten sich zwischen dem 14. und 18. Juli 2026 vor der westafrikanischen Atlantikküste. Rettungskräfte brachten insgesamt 387 Menschen in der mauretanischen Hafenstadt Nouadhibou an Land. Besonders schwer traf es die Insassen eines Bootes aus Gambia, von denen nur 38 überlebten.</p>



<h2 id="h-nur-38-menschen-uberleben-25-tage-auf-dem-atlantik" class="wp-block-heading"><span id="nur-38-menschen-ueberleben-25-tage-auf-dem-atlantik">Nur 38 Menschen überleben 25 Tage auf dem Atlantik</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das Boot war in Bufaloto in Gambia gestartet. Die Insassen wollten über den Atlantik die zu Spanien gehörenden Kanarischen Inseln erreichen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Fast 25 Tage trieb das Boot auf dem Meer, bevor die Überlebenden am 18. Juli gerettet wurden. Nach Angaben des Flüchtlingshilfswerks der Vereinten Nationen, UNHCR, gelten 143 Menschen als tot oder vermisst.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Unter den 38 Überlebenden befanden sich zwei Kinder. Beide verloren während der Überfahrt sämtliche Familienangehörigen. Sie werden gemeinsam mit weiteren Überlebenden in einem Krankenhaus behandelt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein weiterer Todesfall wurde auf einem Boot registriert, dessen Passagiere bereits am 14. Juli in Nouadhibou an Land gebracht worden waren.</p>



<h2 id="h-387-menschen-in-nouadhibou-gerettet" class="wp-block-heading"><span id="387-menschen-in-nouadhibou-gerettet">387 Menschen in Nouadhibou gerettet</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Zwischen dem 14. und 18. Juli fanden in Nouadhibou drei Rettungs- und Ausschiffungsaktionen statt. Mauretanische Behörden und humanitäre Organisationen brachten dabei 387 Menschen sicher an Land.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mitarbeiter des UNHCR unterstützten die Behörden bei allen drei Einsätzen. Sie versorgten die Überlebenden und prüften, ob sich unter ihnen besonders schutzbedürftige Menschen oder Personen befanden, die internationalen Schutz beantragen wollten. Die Geretteten stammten aus mehreren Ländern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Seit Beginn des Jahres wurden in den mauretanischen Städten Nouadhibou und Nouakchott 17 Ausschiffungen registriert. Insgesamt retteten die Behörden dabei 2.147 Menschen.</p>



<h2 id="h-atlantikroute-bleibt-trotz-sinkender-ankunfte-todlich" class="wp-block-heading"><span id="atlantikroute-bleibt-trotz-sinkender-ankuenfte-toedlich">Atlantikroute bleibt trotz sinkender Ankünfte tödlich</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Route von der westafrikanischen Küste zu den Kanarischen Inseln zählt nach Einschätzung des UNHCR zu den tödlichsten Fluchtrouten der Welt. Viele Boote legen mehr als 2.000 Kilometer zurück.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img decoding="async" width="1024" height="682" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/US_Coast_Guard_French_Navy_conduct_NATO_exercises_at_sea_8768344-1024x682.jpg" alt="" class="wp-image-29039 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/US_Coast_Guard_French_Navy_conduct_NATO_exercises_at_sea_8768344-1024x682.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/US_Coast_Guard_French_Navy_conduct_NATO_exercises_at_sea_8768344-300x200.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/US_Coast_Guard_French_Navy_conduct_NATO_exercises_at_sea_8768344-768x512.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/US_Coast_Guard_French_Navy_conduct_NATO_exercises_at_sea_8768344-380x253.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/US_Coast_Guard_French_Navy_conduct_NATO_exercises_at_sea_8768344-800x533.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/US_Coast_Guard_French_Navy_conduct_NATO_exercises_at_sea_8768344-1160x773.jpg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/US_Coast_Guard_French_Navy_conduct_NATO_exercises_at_sea_8768344.jpg 1280w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Starke Strömungen, wechselnde Wetterbedingungen, überfüllte und nicht seetüchtige Boote sowie fehlende Rettungsmöglichkeiten erhöhen die Gefahr. Immer wieder verschwinden Boote auf dem Atlantik, ohne dass ihr Schicksal öffentlich bekannt wird.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Zahl der Menschen, die die Kanarischen Inseln erreichten, ist 2026 dennoch deutlich gesunken. Bis zum 15. Juli wurden dort rund 4.400 Ankünfte registriert. Das waren 61 Prozent weniger als im vergleichbaren Zeitraum des Vorjahres.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/mindestens-53-migranten-sterben-bei-bootsunglueck-vor-libyen/">Auch auf den wichtigsten Seewegen nach Europa ging die Zahl der Ankünfte zurück. </a>In diesem Jahr erreichten bislang mehr als 40.000 Menschen Europa über das Meer. In der ersten Hälfte des Jahres 2025 waren es 65.407.</p>



<h2 id="h-unhcr-fordert-mehr-legale-wege-nach-europa" class="wp-block-heading"><span id="unhcr-fordert-mehr-legale-wege-nach-europa">UNHCR fordert mehr legale Wege nach Europa</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das UN-Flüchtlingshilfswerk <a href="https://www.unhcr.org/news/briefing-notes/unhcr-deeply-saddened-144-people-reportedly-dead-or-missing-west-africa">forderte</a> nach den Unglücken einen stärkeren Einsatz gegen die Ursachen von Flucht und Migration. Gleichzeitig müssten sichere Alternativen zu den gefährlichen Überfahrten geschaffen werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das UNHCR nannte höhere Aufnahmequoten für besonders schutzbedürftige Flüchtlinge, zusätzliche Arbeitsmöglichkeiten und Zugänge zu Bildungsprogrammen. Solche legalen Wege könnten Menschen eine Alternative zur Überfahrt auf überfüllten Booten bieten.</p>
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			<media:description type="html">Seaman Carlos Ortega-Acevedo, a crew member assigned to U.S. Coast Guard Cutter Valiant (WMEC 621), performs the role of lookout while the cutter conducts at-sea exercises with French Navy Frigate FS Ventôse (F733), Sept. 29, 2024, while underway in the Windward Passage. The crew of Valiant conducted a 49-day migrant interdiction operations patrol in the region to protect life at sea and enforce U.S. maritime law. (U.S. Coast Guard photo by Seaman Reese Fishbaugh)</media:description>
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	</item>
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		<title>Mehr Abschiebungen – Deutschland setzt Gambia unter Druck</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/mehr-abschiebungen-deutschland-setzt-gambia-unter-druck/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 18 Jul 2026 22:20:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gambia]]></category>
		<category><![CDATA[Institutionelle Beziehungen]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[4]]></category>
		<category><![CDATA[Botschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Migration]]></category>
		<category><![CDATA[Polizei]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>FOKUS AFRIKA ist ein deutschsprachiges Online-Medienportal, welches sich auf die politischen und wirtschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents fokussiert.</p>
<p>Mehr Abschiebungen, schärfere Warnungen vor dem „Back Way“ und neue Polizeihilfe: Deutschland drängt Gambia zu einer engeren Zusammenarbeit bei Migration und Sicherheit.<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fmehr-abschiebungen-deutschland-setzt-gambia-unter-druck%2F&amp;action_name=Mehr%20Abschiebungen%20%E2%80%93%20Deutschland%20setzt%20Gambia%20unter%20Druck&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>FOKUS AFRIKA ist ein deutschsprachiges Online-Medienportal, welches sich auf die politischen und wirtschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents fokussiert.</p>

<p class="wp-block-paragraph">Deutschland drängt Gambia zu einer engeren Zusammenarbeit bei der Rücknahme ausreisepflichtiger Staatsangehöriger und warnt junge Gambier zugleich vor der irregulären Migration nach Europa. Anfang Juli 2026 bekräftigte der deutsche Botschafter Klaus Botzet diesen Kurs. Die Zahl der Abschiebungen nach Gambia stieg 2025 wieder an, während mehr als 2.200 gambische Staatsangehörige in Deutschland weiterhin ausreisepflichtig sind. Parallel verlängert Berlin seine Unterstützung für die Reform der gambischen Polizei.</p>



<h2 id="h-botschafter-warnt-vor-der-irregularen-route-nach-europa" class="wp-block-heading"><span id="botschafter-warnt-vor-der-irregulaeren-route-nach-europa">Botschafter warnt vor der irregulären Route nach Europa</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Botzet richtete sich mit einer deutlichen Warnung an junge Menschen, die über die Sahara, das Mittelmeer oder andere gefährliche Routen nach Europa gelangen wollen. In Gambia werden diese Wege häufig als „Back Way“ bezeichnet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Zu viele junge Menschen haben ihr Leben verloren“, sagte der Botschafter. Die Europäische Union habe ihre Regeln verschärft. Die große Mehrheit der irregulär Einreisenden habe keinen Anspruch auf Asyl und müsse mit einer Rückführung rechnen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Darstellung des Diplomaten leben mehr als 16.000 gambische Staatsangehörige in Deutschland. Die meisten hätten Arbeit gefunden und seien gut integriert. Rund 1.500 müssten das Land jedoch verlassen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die aktuellen Zahlen der Bundesregierung liegen höher. Zum 31. Mai 2026 lebten 16.527 gambische Staatsangehörige in Deutschland. Davon waren 2.211 ausreisepflichtig. 2.040 von ihnen besaßen eine Duldung, 171 hielten sich ohne Duldung in Deutschland auf. Eine Duldung setzt die Ausreisepflicht nicht außer Kraft, verschiebt die Abschiebung aber vorübergehend.&nbsp;</p>



<h2 id="h-ruckfuhrungen-nach-gambia-bleiben-schwierig" class="wp-block-heading"><span id="rueckfuehrungen-nach-gambia-bleiben-schwierig">Rückführungen nach Gambia bleiben schwierig</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Deutschland schob in den ersten fünf Monaten des Jahres 2026 insgesamt 65 Menschen nach Gambia ab. Im gesamten Jahr 2025 waren es 259, im Jahr zuvor 205. Den bislang höchsten Wert seit 2022 verzeichnete die Bundesregierung 2023 mit 431 Abschiebungen.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Bundesregierung steht nach eigenen Angaben fortlaufend mit der gambischen Regierung im Austausch, um die Rückkehrkooperation zu verbessern. Direkte Abschiebungen nach Gambia waren zum Zeitpunkt ihrer Antwort an den Bundestag allerdings nur per Linienflug möglich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zwei für Januar und Juni 2026 geplante Sammelabschiebungen wurden abgesagt. Konkrete Gründe nannte die Bundesregierung nicht. Sie verwies darauf, dass sich bei Charterflügen häufig erst kurzfristig entscheide, ob eine Maßnahme durchgeführt werden könne.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Seit 2023 fanden zudem Sammelanhörungen mit gambischen Vertretern statt, um die Identität mutmaßlicher Staatsangehöriger zu klären. Insgesamt wurden 1.077 Menschen angehört. Bei 596 Personen bestätigten die gambischen Vertreter die Staatsangehörigkeit. Der Bund erhielt in 161 Fällen Passersatzpapiere, die eine Ausreise oder Abschiebung ermöglichen.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die 31 ausschließlich nach Gambia durchgeführten Sammelabschiebungen seit 2022 verursachten Flugkosten von rund 8,1 Millionen Euro für 639 Menschen. Das entspricht durchschnittlich etwa 12.700 Euro je abgeschobener Person. Insgesamt kamen 2.047 Begleitkräfte zum Einsatz, rechnerisch rund 3,2 Beamte pro Abgeschobenem. Die Flugkosten übernahm jeweils die EU-Grenzschutzagentur Frontex.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aus den Daten lässt sich nicht in jedem Fall feststellen, ob identifizierte Personen später freiwillig ausreisten oder abgeschoben wurden. Bei 88 Menschen, für die der Bund Passersatzpapiere beschafft hatte, ist lediglich eine Ausreise dokumentiert.</p>



<h2 id="h-ausbildung-statt-riskanter-migration" class="wp-block-heading"><span id="ausbildung-statt-riskanter-migration">Ausbildung statt riskanter Migration</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Botzet rief gambische Familien dazu auf, Geld nicht in eine gefährliche Reise, sondern in Ausbildung und berufliche Fähigkeiten zu investieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Junge Menschen sollten einen anerkannten Beruf erlernen und sich etwa als Elektriker, Tischler, Schneider oder Pflegekraft qualifizieren. Mit einem Abschluss und Berufserfahrung stiegen die Chancen auf ein reguläres Arbeitsvisum.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Deutschland habe im vergangenen Jahr mehr als 300 Visa an gambische Staatsangehörige vergeben, erklärte der Botschafter. Dazu gehörten Visa zur Familienzusammenführung und zur Beschäftigung qualifizierter Fachkräfte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Freiwillige Rückkehrer könnten zudem finanzielle Unterstützung in Höhe von mehreren Tausend Euro erhalten. Dieses Geld könne nach der Rückkehr zum Aufbau eines Unternehmens eingesetzt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Deutschland unterstützt außerdem Programme, die Investitionen von Rückkehrern und Mitgliedern der Diaspora ergänzen. Wer beispielsweise 3.000 Euro in eine Bäckerei oder einen anderen kleinen Betrieb investiert, kann unter bestimmten Bedingungen einen Zuschuss in gleicher Höhe beantragen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die gambische Diaspora überwies nach Angaben des Botschafters im vergangenen Jahr mehr als 800 Millionen US-Dollar in das westafrikanische Land. Ein großer Teil fließe bislang in den privaten Konsum. Botzet warb dafür, mehr davon in produktive Unternehmen, Arbeitsplätze und lokale Wertschöpfung zu investieren.</p>



<h2 id="h-polizeiprojekt-soll-in-zweite-phase-gehen" class="wp-block-heading"><span id="polizeiprojekt-soll-in-zweite-phase-gehen">Polizeiprojekt soll in zweite Phase gehen</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Parallel zur Migrationszusammenarbeit erneuert Deutschland seine Unterstützung für die Reform des gambischen Sicherheitssektors. Das vor einem Jahr beendete Polizeiprojekt GPST soll nach den Worten des Botschafters eine zweite Phase erhalten.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/G7LNdtUW0AAuBk_-1024x683.jpeg" alt="" class="wp-image-28906 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/G7LNdtUW0AAuBk_-1024x683.jpeg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/G7LNdtUW0AAuBk_-300x200.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/G7LNdtUW0AAuBk_-768x512.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/G7LNdtUW0AAuBk_-380x253.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/G7LNdtUW0AAuBk_-800x533.jpeg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/07/G7LNdtUW0AAuBk_.jpeg 1080w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Deutschland betreibt insgesamt zwei Projekte mit der gambischen Polizei. Dazu gehören Schulungen, die Weiterentwicklung der Polizeiausbildung und die Bereitstellung von Ausrüstung für die verschiedenen Polizeibereiche.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">„Sicherheitsdienste sollen jedem Bürger dienen und die Bürger vor denen schützen, die das Gesetz brechen“, sagte Botzet. „Sie sind nicht dazu da, den Willen der Regierung umzusetzen. Sie sind dazu da, das Gesetz umzusetzen.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Trennung zwischen Regierung und Sicherheitsapparat müsse nach 22 Jahren Diktatur auch in Polizeiakademien und Ausbildungsprogrammen verankert werden. Unter der früheren autoritären Regierung hätten Polizei und andere Sicherheitskräfte häufig den Willen des Präsidenten statt rechtsstaatlicher Regeln durchgesetzt.</p>



<h2 id="h-sicherheitsreform-als-stutze-der-demokratie" class="wp-block-heading"><span id="sicherheitsreform-als-stuetze-der-demokratie">Sicherheitsreform als Stütze der Demokratie</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/deutschland-unterstuetzt-ecowas-bei-der-staerkung-von-frauen-frieden-sicherheit-in-gambia/">Deutschland betrachtet die Reform des Sicherheitssektors als einen Schwerpunkt seiner Unterstützung für Gambias junge Demokratie.</a> Polizei und andere staatliche Sicherheitsorgane sollen der gesamten Bevölkerung verpflichtet sein und nicht als Instrument der jeweiligen Regierung handeln.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Zusammenarbeit umfasst neben Ausbildung und Ausrüstung auch institutionelle Veränderungen. Polizeibeamte sollen rechtsstaatliche Grundsätze, Menschenrechte und den Schutz der Bevölkerung stärker in ihre tägliche Arbeit einbeziehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Botzet führte Fortschritte der gambischen Polizei auch auf die internationale Unterstützung zurück. Die Reform bleibt jedoch Teil eines längerfristigen Umbaus staatlicher Institutionen, die über zwei Jahrzehnte auf die autoritäre Herrschaft ausgerichtet waren.</p>



<h2 id="h-neue-phase-der-diplomatischen-beziehungen" class="wp-block-heading"><span id="neue-phase-der-diplomatischen-beziehungen">Neue Phase der diplomatischen Beziehungen</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der politische Wandel nach dem Ende der Diktatur 2016 und 2017 leitete eine neue Phase der deutsch-gambischen Beziehungen ein. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier besuchte Gambia als erstes ausländisches Staatsoberhaupt nach dem Amtsantritt von Präsident Adama Barrow.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Seitdem intensivierten beide Länder ihre Zusammenarbeit. Deutschland unterstützte die Wahrheits-, Versöhnungs- und Wiedergutmachungskommission, die Verbrechen und Menschenrechtsverletzungen aus der Zeit der Diktatur untersuchte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Über den Friedenskonsolidierungsfonds der Vereinten Nationen förderte Deutschland zudem lokale Projekte in Gemeinden mit besonders vielen Opfern der früheren Herrschaft.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Jahr 2023 eröffnete die Bundesrepublik eine vollwertige Botschaft in Banjul. Die Entscheidung spiegelte nach Darstellung Botzets die wachsende Bedeutung Gambias als demokratischer Partner in Westafrika wider.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Bundesregierung bezeichnet Gambia seit 2016 und 2017 als demokratisch stabilisierte Republik. Die Präsidentschaftswahl 2021, die Parlamentswahl 2022 und die Kommunalwahlen 2023 verliefen nach ihrer Einschätzung friedlich und frei. Menschenrechte seien in der Verfassung geschützt und würden weitgehend beachtet.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Nach tödlicher Gewaltwelle: Gambias Parlament streitet über Rückkehr der Todesstrafe</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/nach-toedlicher-gewaltwelle-gambias-parlament-streitet-ueber-rueckkehr-der-todesstrafe/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Jun 2026 00:07:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gambia]]></category>
		<category><![CDATA[1]]></category>
		<category><![CDATA[5]]></category>
		<category><![CDATA[Justiz]]></category>
		<category><![CDATA[Menschenrechte]]></category>
		<category><![CDATA[Parlament]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>FOKUS AFRIKA ist ein deutschsprachiges Online-Medienportal, welches sich auf die politischen und wirtschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents fokussiert.</p>
<p>Nach mehreren Tötungsdelikten fordert ein Abgeordneter die Wiedereinführung der Todesstrafe in Gambia. Andere Parlamentarier sehen die Ursachen der Gewalt vor allem in Arbeitslosigkeit, Drogenmissbrauch und Schwächen des Sicherheitsapparats.<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fnach-toedlicher-gewaltwelle-gambias-parlament-streitet-ueber-rueckkehr-der-todesstrafe%2F&amp;action_name=Nach%20t%C3%B6dlicher%20Gewaltwelle%3A%20Gambias%20Parlament%20streitet%20%C3%BCber%20R%C3%BCckkehr%20der%20Todesstrafe&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
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<p class="wp-block-paragraph">Eine Reihe von Tötungsdelikten und Gewaltverbrechen hat in Gambias Nationalversammlung eine Debatte über die Wiedereinführung der Todesstrafe ausgelöst. Die <a href="https://thepoint.gm/africa/gambia/headlines/death-penalty-call-dominates-parliament-debate-on-rising-wave-of-killings">Auseinandersetzung</a> fand in der jüngsten Sitzung des Parlaments statt. Der Abgeordnete Almameh Gibba forderte härtere Strafen als Abschreckung, während andere Parlamentarier Arbeitslosigkeit, Drogenmissbrauch, Grenzschutz und Defizite bei der Polizeiarbeit als Ursachen der Gewalt nannten. Eine Entscheidung über eine Änderung des Strafrechts wurde nicht getroffen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ausgangspunkt war eine von Yahya Gassama, dem Abgeordneten für Kiang East, eingebrachte aktuelle Aussprache. Mehrere Parlamentarier verwiesen dabei auf jüngste Tötungsfälle, die in verschiedenen Teilen des Landes öffentliche Besorgnis ausgelöst haben.</p>



<h2 id="h-gibba-fordert-ruckkehr-zur-todesstrafe" class="wp-block-heading"><span id="gibba-fordert-rueckkehr-zur-todesstrafe">Gibba fordert Rückkehr zur Todesstrafe</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Almameh Gibba, Abgeordneter des Wahlkreises Foni Kansala, stellte die Forderung nach der Todesstrafe in den Mittelpunkt seines Beitrags. Das Land müsse strengere Maßnahmen gegen Täter ergreifen, wenn es die zunehmende Gewalt eindämmen wolle.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Wenn wir die Todesstrafe nicht zurückbringen, wird dieses Problem weiterbestehen. Drogen töten, Waffen töten, Alkoholismus tötet. Was wir tun müssen, ist bestrafen“, sagte Gibba.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/illegale-migration-belastet-grenzbeamte-in-gambia/" type="post" id="21795">Der Abgeordnete verband seine Forderung mit einem Appell an die Regierung, Recht und öffentliche Ordnung stärker zu priorisieren.</a> Ohne konsequente Strafverfolgung und ausreichende Unterstützung für die Sicherheitsbehörden werde die Gewalt weiter zunehmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Was auch immer wir in diesem Land tun, es muss auf Recht und Ordnung beruhen. Wenn das nicht gewährleistet wird, werden wir weiterhin Blutvergießen erleben“, erklärte Gibba.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Seine Äußerungen waren ein politischer Vorstoß innerhalb der Parlamentsdebatte. Aus der Aussprache ging weder ein formeller Gesetzentwurf noch ein Beschluss der Nationalversammlung zur Wiedereinführung der Todesstrafe hervor.</p>



<h2 id="h-abgeordnete-nennen-soziale-ursachen-der-gewalt" class="wp-block-heading"><span id="abgeordnete-nennen-soziale-ursachen-der-gewalt">Abgeordnete nennen soziale Ursachen der Gewalt</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Yahya Sanyang, Abgeordneter für Latrikunda Sabiji, widersprach der Konzentration auf strafrechtliche Verschärfungen nicht grundsätzlich, rückte jedoch die gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Ursachen gewaltsamer Kriminalität in den Vordergrund.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Er verwies auf Jugendarbeitslosigkeit, Drogenmissbrauch, unzureichend kontrollierte Grenzen und Konflikte um Grundstücke. Auch die Zusammenarbeit zwischen Polizei und örtlichen Gemeinschaften müsse gestärkt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Was verursacht all diese rücksichtslosen Tötungen in der Gesellschaft?“, fragte Sanyang. Die Regierung müsse dafür sorgen, dass junge Menschen Beschäftigung fänden und der Missbrauch von Rauschmitteln konsequent bekämpft werde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehrere Abgeordnete teilten die Einschätzung, dass Gewalt nicht allein durch höhere Strafen verhindert werden könne. In der Debatte wurden schlechte Straßenbeleuchtung, eine unzureichende Polizeipräsenz und der Verlust gesellschaftlicher Werte als weitere Faktoren genannt.</p>



<h2 id="h-kritik-an-regierung-und-sicherheitsbehorden" class="wp-block-heading"><span id="kritik-an-regierung-und-sicherheitsbehoerden">Kritik an Regierung und Sicherheitsbehörden</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Sulayman Saho, Abgeordneter für Central Badibou, warf der Regierung vor, Leben und Eigentum der Bevölkerung nicht ausreichend zu schützen. Er forderte weitere Reformen des Sicherheitssektors und eine parlamentarische Untersuchung der jüngsten Tötungsfälle.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Die heutige Regierung nimmt ihre Verantwortung zum Schutz des Lebens ihrer Bürger nicht ausreichend wahr“, sagte Saho.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="684" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/06/01KPB2FB7SKQ39R4313ZK3KXZ0.webp" alt="" class="wp-image-28327 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/06/01KPB2FB7SKQ39R4313ZK3KXZ0.webp 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/06/01KPB2FB7SKQ39R4313ZK3KXZ0-300x200.webp 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/06/01KPB2FB7SKQ39R4313ZK3KXZ0-768x513.webp 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/06/01KPB2FB7SKQ39R4313ZK3KXZ0-380x254.webp 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/06/01KPB2FB7SKQ39R4313ZK3KXZ0-800x534.webp 800w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Der Sicherheitsausschuss der Nationalversammlung solle die Fälle untersuchen und prüfen, wo staatliche Schutzmechanismen versagt hätten. Sahos Forderung richtete sich damit nicht nur auf die strafrechtliche Ahndung einzelner Verbrechen, sondern auch auf mögliche institutionelle Schwächen.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">In der Aussprache wurde mehrfach eine bessere Ausstattung der Sicherheitsorgane gefordert. Dazu gehören eine stärkere Präsenz der Polizei in Wohngebieten, verbesserte Ermittlungsarbeit sowie eine konsequentere Kontrolle von Waffen, Drogen und grenzüberschreitenden Bewegungen.</p>



<h2 id="h-gemeinschaften-sollen-starker-einbezogen-werden" class="wp-block-heading"><span id="gemeinschaften-sollen-staerker-einbezogen-werden">Gemeinschaften sollen stärker einbezogen werden</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Parlamentsmitglied Kebba Lang Fofana betonte die Verantwortung der Bevölkerung bei der Verhinderung von Gewalt. Sicherheit beginne nicht erst bei Polizei und Justiz, sondern innerhalb der Familien und örtlichen Gemeinschaften.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Wir sind alle Polizisten“, sagte Fofana. „Frieden beginnt beim Einzelnen, schlägt zu Hause Wurzeln und breitet sich von dort auf die gesamte Gesellschaft aus.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Er warb für lokale Friedensarbeit und eine stärkere Zusammenarbeit zwischen Bewohnern, Gemeindeverantwortlichen und Sicherheitsbehörden. Hinweise auf drohende Gewalttaten müssten frühzeitig weitergegeben und Konflikte möglichst vor einer Eskalation bearbeitet werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Beiträge zeigten unterschiedliche Auffassungen darüber, wie die jüngsten Gewaltverbrechen bekämpft werden sollen. Während Gibba die abschreckende Wirkung der Todesstrafe hervorhob, forderten andere Abgeordnete ein umfassenderes Vorgehen gegen soziale Unsicherheit, Drogenmissbrauch und Schwächen im Sicherheitsapparat.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Übereinstimmung bestand in der Forderung nach schnellen Maßnahmen zur Verbesserung der öffentlichen Sicherheit und zur Wiederherstellung des Vertrauens in Polizei, Regierung und Justiz.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Guterres besetzt Schlüsselposten im UN-Menschenrechtssystem neu</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/guterres-besetzt-schluesselposten-im-un-menschenrechtssystem-neu/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Feb 2026 00:13:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Angola]]></category>
		<category><![CDATA[Gambia]]></category>
		<category><![CDATA[Internationale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[Sambia]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[Menschenrechte]]></category>
		<category><![CDATA[UN]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>FOKUS AFRIKA ist ein deutschsprachiges Online-Medienportal, welches sich auf die politischen und wirtschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents fokussiert.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>FOKUS AFRIKA ist ein deutschsprachiges Online-Medienportal, welches sich auf die politischen und wirtschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents fokussiert.</p>

<p class="wp-block-paragraph">UN-Generalsekretär António Guterres hat drei zentrale Führungspositionen im Menschenrechts- und Koordinationsbereich der Vereinten Nationen neu besetzt. Am 16. Februar 2026 gab er die Ernennung von Claudia Fuentes Julio aus Chile zur Beigeordneten Generalsekretärin für Menschenrechte in New York, von Awa Dabo aus Gambia zur Stellvertretenden Hochkommissarin für Menschenrechte sowie von Amanda Khozi Mukwashi aus Sambia zur UN-Resident-Koordinatorin in Angola bekannt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Personalentscheidungen betreffen Schlüsselstellen innerhalb des Systems der Vereinten Nationen, insbesondere im Büro des Hochkommissars für Menschenrechte und in der länderbezogenen Koordinierung.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-claudia-fuentes-julio-ubernimmt-leitung-des-ohchr-buros-in-new-york"><span id="claudia-fuentes-julio-uebernimmt-leitung-des-ohchr-bueros-in-new-york">Claudia Fuentes Julio übernimmt Leitung des OHCHR-Büros in New York</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Claudia Fuentes Julio <a href="https://press.un.org/en/2026/sga2392.doc.htm">wird</a> Beigeordnete Generalsekretärin für Menschenrechte und Leiterin des New Yorker Büros des Amts des Hohen Kommissars für Menschenrechte. Sie folgt auf Ilze Brands Kehris aus Lettland.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In ihrer Funktion vertritt sie den Hohen Kommissar für Menschenrechte in New York und berät ihn in Gremien mit Sitz am UN-Hauptquartier. Fuentes Julio ist derzeit Ständige Vertreterin Chiles bei den Vereinten Nationen und anderen internationalen Organisationen in Genf.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="400" height="400" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/H.E.-Claudia-Fuentes-Julio.jpg" alt="" class="wp-image-24770 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/H.E.-Claudia-Fuentes-Julio.jpg 400w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/H.E.-Claudia-Fuentes-Julio-300x300.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/H.E.-Claudia-Fuentes-Julio-150x150.jpg 150w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/H.E.-Claudia-Fuentes-Julio-80x80.jpg 80w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/H.E.-Claudia-Fuentes-Julio-110x110.jpg 110w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/H.E.-Claudia-Fuentes-Julio-380x380.jpg 380w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Sie war unter anderem Vizepräsidentin des UN-Menschenrechtsrats, Vorsitzende des Verwaltungsrats der Internationalen Arbeitsorganisation sowie Ko-Vorsitzende des UN-Treuhandfonds für Folteropfer. Zudem leitete sie die ILO-Kommission zu grundlegenden Prinzipien und Rechten bei der Arbeit und war Mitglied mehrerer beratender Gremien im Menschenrechtsbereich.</p>
</div></div>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-awa-dabo-wird-stellvertretende-hochkommissarin-fur-menschenrechte"><span id="awa-dabo-wird-stellvertretende-hochkommissarin-fuer-menschenrechte">Awa Dabo wird Stellvertretende Hochkommissarin für Menschenrechte</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Awa Dabo aus <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/westafrika/gambia/" type="category" id="69">Gambia</a> <a href="https://press.un.org/en/2026/sga2391.doc.htm">übernimmt</a> das Amt der Stellvertretenden Hochkommissarin für Menschenrechte. Sie folgt auf Nada Al Nashif aus Jordanien.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="960" height="548" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/125570.webp.jpeg" alt="" class="wp-image-24768 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/125570.webp.jpeg 960w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/125570.webp-300x171.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/125570.webp-768x438.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/125570.webp-380x217.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/125570.webp-800x457.jpeg 800w" sizes="(max-width: 960px) 100vw, 960px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Dabo verfügt über langjährige Erfahrung in den Bereichen Menschenrechte, Friedensförderung, Krisenbewältigung und Entwicklungszusammenarbeit. Zuletzt war sie Direktorin und stellvertretende Leiterin des UN-Büros für Friedenskonsolidierung und Friedensunterstützung.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Zuvor arbeitete sie unter anderem für das Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen als Landesdirektorin in <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/ostafrika/tansania/" type="category" id="44">Tansania</a> sowie in leitenden Funktionen für Afrika im <a href="https://fokus-afrika.de/tag/undp/" type="post_tag" id="306">UNDP</a>-Hauptquartier. Ihre UN-Laufbahn begann sie als UN-Freiwillige.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-neue-un-resident-koordinatorin-in-angola"><span id="neue-un-resident-koordinatorin-in-angola">Neue UN-Resident-Koordinatorin in Angola</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Neben den Ernennungen im Menschenrechtsbereich <a href="https://press.un.org/en/2026/sga2389.doc.htm">bestellte</a> Guterres Amanda Khozi Mukwashi aus <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/ostafrika/sambia/" type="category" id="46">Sambia</a> zur UN-Resident-Koordinatorin in <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/zentralafrika/angola/" type="category" id="49">Angola</a>. Die Ernennung erfolgte mit Zustimmung der angolanischen Regierung. Mukwashi trat ihr Amt am 15. Februar an.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="648" height="400" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/15757.jpg" alt="" class="wp-image-24769 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/15757.jpg 648w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/15757-300x185.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/15757-380x235.jpg 380w" sizes="(max-width: 648px) 100vw, 648px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Sie war zuletzt Resident-Koordinatorin in <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/sudliches-afrika/lesotho/" type="category" id="61">Lesotho</a> und verfügt über mehr als 30 Jahre Erfahrung in internationaler Entwicklungs- und humanitärer Arbeit. Innerhalb der Vereinten Nationen hatte sie Führungspositionen beim UN-Freiwilligenprogramm und beim Bevölkerungsfonds inne.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Außerhalb der Organisation war sie Vorstandsvorsitzende der internationalen Hilfsorganisation Christian Aid und leitete Programme in mehr als 30 Ländern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit den Ernennungen besetzt der Generalsekretär zentrale Funktionen in einem Bereich, der für die Verankerung der Menschenrechtsarbeit im UN-System maßgeblich ist.</p>
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			<media:title type="html">H.E.-Claudia-Fuentes-Julio</media:title>
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			<media:title type="html">Amanda Khozi Mukwashi, CEO of Christian Aid.  April 2018</media:title>
			<media:description type="html">Amanda Khozi Mukwashi, CEO of Christian Aid.  April 2018</media:description>
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	</item>
		<item>
		<title>Gambia sucht Dialog mit den USA wegen Visa-Beschränkungen</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/gambia-sucht-dialog-mit-den-usa-wegen-visa-beschraenkungen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Jan 2026 14:35:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gambia]]></category>
		<category><![CDATA[2]]></category>
		<category><![CDATA[Diplomatie]]></category>
		<category><![CDATA[Präsident]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
		<category><![CDATA[Visa]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://fokus-afrika.de/?p=23242</guid>

					<description><![CDATA[<p>FOKUS AFRIKA ist ein deutschsprachiges Online-Medienportal, welches sich auf die politischen und wirtschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents fokussiert.</p>
<p>Die Regierung Gambias will Gespräche mit den Vereinigten Staaten aufnehmen, um bestehende Reise- und Visa-Beschränkungen zu klären. Ziel&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fgambia-sucht-dialog-mit-den-usa-wegen-visa-beschraenkungen%2F&amp;action_name=Gambia%20sucht%20Dialog%20mit%20den%20USA%20wegen%20Visa-Beschr%C3%A4nkungen&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
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<p class="wp-block-paragraph">Die Regierung Gambias will Gespräche mit den <a href="https://fokus-afrika.de/tag/usa/">Vereinigten Staaten</a> aufnehmen, um bestehende Reise- und Visa-Beschränkungen zu klären. Ziel ist es, die Maßnahmen zu überprüfen und eine diplomatische Lösung zu finden. Das kündigte Regierungssprecher <strong>Ebrima G. Sankareh</strong> am 6. Januar 2026 an. Die Initiative erfolgt mit Unterstützung des Präsidialamts und des Außenministeriums.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-gesprache-uber-botschaft-oder-aussenministerium"><span id="gespraeche-ueber-botschaft-oder-aussenministerium">Gespräche über Botschaft oder Außenministerium</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Angaben Sankarehs soll der Austausch entweder über die <strong>U.S. Embassy in Banjul</strong> oder direkt mit dem <strong>U.S. State Department</strong> erfolgen. Hintergrund sind US-Visaauflagen, die Gambierinnen und Gambier betreffen. Sankareh bezeichnete die Situation als erklärungsbedürftig, insbesondere vor dem Hintergrund der langjährigen diplomatischen Beziehungen zwischen <strong>Gambia</strong> und den USA seit der Unabhängigkeit.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-verweis-auf-demokratische-entwicklung-unter-prasident-barrow"><span id="verweis-auf-demokratische-entwicklung-unter-praesident-barrow">Verweis auf demokratische Entwicklung unter Präsident Barrow</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Sankareh betonte, die politischen Veränderungen der vergangenen Jahre sollten in die Bewertung einfließen. Unter Präsident&nbsp;<strong>Adama Barrow</strong>&nbsp;habe sich die demokratische Lage des Landes grundlegend gewandelt. In den 22 Jahren vor Barrows Amtsantritt hätten die USA erhebliche Vorbehalte gegenüber der Regierungsführung in Gambia gehabt. Diese Ausgangslage habe sich inzwischen verändert, so der Regierungssprecher.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="381" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/52nd_Independence_Anniversary_Celebrations_and_Inauguration_of_His_Excellency_Mr._Adama_Barrow_President_of_the_Republic_of_The_Gambia_Saturday_18th_February_2017.jpg" alt="" class="wp-image-23246 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/52nd_Independence_Anniversary_Celebrations_and_Inauguration_of_His_Excellency_Mr._Adama_Barrow_President_of_the_Republic_of_The_Gambia_Saturday_18th_February_2017.jpg 640w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/52nd_Independence_Anniversary_Celebrations_and_Inauguration_of_His_Excellency_Mr._Adama_Barrow_President_of_the_Republic_of_The_Gambia_Saturday_18th_February_2017-300x179.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/52nd_Independence_Anniversary_Celebrations_and_Inauguration_of_His_Excellency_Mr._Adama_Barrow_President_of_the_Republic_of_The_Gambia_Saturday_18th_February_2017-380x226.jpg 380w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Er unterstrich, dass Präsident Barrow eine diplomatische Lösung anstrebe und die Angelegenheit aktiv verfolge. Der Präsident wolle innerhalb seines Mandats alle Möglichkeiten ausschöpfen, um zu einer Klärung zu kommen.</p>
</div></div>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-einordnung-der-us-bedenken"><span id="einordnung-der-us-bedenken">Einordnung der US-Bedenken</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Auf Hinweise, wonach Gambia teilweise selbst für die Einschränkungen verantwortlich sei, ging Sankareh differenziert ein. Zwei Punkte würden von US-Behörden regelmäßig genannt: das Überschreiten von Aufenthaltsfristen und der Status nicht dokumentierter Migranten. Eine pauschale Bewertung greife jedoch zu kurz.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sankareh verwies auf persönliche Erfahrungen als Migrant und Exilant. Viele Gambier seien legal in die USA eingereist, hätten später jedoch ihren Aufenthaltsstatus verloren, etwa nach erfolglosen Asylverfahren oder mangels Regularisierungsmöglichkeiten. Ein Visum zu überziehen sei nicht mit einer illegalen Einreise gleichzusetzen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-soziale-folgen-fur-betroffene-familien"><span id="soziale-folgen-fuer-betroffene-familien">Soziale Folgen für betroffene Familien</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Regierungssprecher schilderte die Situation von Familien, die seit Jahrzehnten in den USA leben, deren Kinder dort geboren, aufgewachsen und ausgebildet seien. Eine Rückführung solcher Familien sei mit erheblichen menschlichen Belastungen verbunden. Viele Betroffene hätten alle rechtlichen Möglichkeiten ausgeschöpft und lebten unauffällig und gesetzestreu.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Aspekte müssten aus Sicht der Regierung in die Gespräche mit Washington einbezogen werden. Sankareh nannte auch mögliche Rückkehrprogramme für Personen, die freiwillig nach Gambia zurückkehren wollen, als Bestandteil weiterführender Gespräche.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-hinweise-auf-reiseverzogerungen-trotz-gultiger-visa"><span id="hinweise-auf-reiseverzoegerungen-trotz-gueltiger-visa">Hinweise auf Reiseverzögerungen trotz gültiger Visa</span></h2>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="922" height="934" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/Ebrima-Sankara.jpg" alt="" class="wp-image-23245 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/Ebrima-Sankara.jpg 922w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/Ebrima-Sankara-296x300.jpg 296w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/Ebrima-Sankara-768x778.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/Ebrima-Sankara-80x80.jpg 80w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/Ebrima-Sankara-110x110.jpg 110w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/Ebrima-Sankara-380x385.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/Ebrima-Sankara-800x810.jpg 800w" sizes="(max-width: 922px) 100vw, 922px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Sankareh bestätigte zudem Berichte, wonach einzelnen Gambiern mit gültigen US-Visa geraten worden sei, Reisen vorerst aufzuschieben. Er habe entsprechende Informationen erhalten und prüfe diese derzeit mit der amerikanischen Botschaft. Demnach seien selbst Personen mit gültigen Einreisedokumenten gebeten worden, vorläufig abzuwarten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Lage beschrieb Sankareh als belastend für die Betroffenen. Zugleich bekräftigte er, dass die Regierung auf Dialog setze und Konfrontation vermeiden wolle. Ziel sei es, Vertrauen wiederherzustellen und für gambische Staatsangehörige wieder verlässliche Rahmenbedingungen zu schaffen.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Wie aus dem Umfeld der Regierung zu hören ist, sollen die Gespräche zeitnah aufgenommen werden, um offene Fragen zu klären und die Auswirkungen der Beschränkungen zu adressieren.</p>
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	</item>
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		<title>Wahlen in Gambia: Ex-Vizepräsident Ousainou Darboe startet in den Wahlkampf</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/wahlen-in-gambia-ex-vizepraesident-ousainou-darboe-startet-in-den-wahlkampf/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Dec 2025 12:54:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gambia]]></category>
		<category><![CDATA[2]]></category>
		<category><![CDATA[4]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Landwirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>FOKUS AFRIKA ist ein deutschsprachiges Online-Medienportal, welches sich auf die politischen und wirtschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents fokussiert.</p>
<p>In Gambia hat der Vorsitzende der United Democratic Party (UDP), Ousainou Darboe, seine landesweite politische Tour im Vorfeld&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fwahlen-in-gambia-ex-vizepraesident-ousainou-darboe-startet-in-den-wahlkampf%2F&amp;action_name=Wahlen%20in%20Gambia%3A%20Ex-Vizepr%C3%A4sident%20Ousainou%20Darboe%20startet%20in%20den%20Wahlkampf&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/wahlen-in-gambia-ex-vizepraesident-ousainou-darboe-startet-in-den-wahlkampf/">Wahlen in Gambia: Ex-Vizepräsident Ousainou Darboe startet in den Wahlkampf</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>FOKUS AFRIKA ist ein deutschsprachiges Online-Medienportal, welches sich auf die politischen und wirtschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents fokussiert.</p>

<p class="wp-block-paragraph">In Gambia hat der Vorsitzende der United Democratic Party (UDP), Ousainou Darboe, seine landesweite politische Tour im Vorfeld der Präsidentschaftswahl 2026 begonnen. Der Auftakt fand am 11. Dezember 2025 in der North Bank Region statt und wurde von einer großen Zahl von Parteianhängern begleitet. Darboe <a href="https://fokus-afrika.de/udp-nominiert-ousainou-darboe-praesidentschaftskandidat-fuer-wahl-2026/">positionierte sich dabei als Präsidentschaftskandidat</a> der UDP und stellte soziale, landwirtschaftliche und institutionelle Reformen in den Mittelpunkt seiner Ansprachen. Er bezeichnete einen Wahlsieg der UDP als einen Erfolg für das gesamte Land.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-auftakt-der-udp-tour-in-der-north-bank-region"><span id="auftakt-der-udp-tour-in-der-north-bank-region">Auftakt der UDP-Tour in der North Bank Region</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die landesweite Tour von Ousainou Darboe begann in der North Bank Region und markiert den formellen Start seiner politischen Mobilisierung als Präsidentschaftskandidat der UDP für die <a href="https://fokus-afrika.de/gambia-parteien-positionieren-sich-im-vorfeld-der-praesidentschaftswahl-2026/">Wahl im Jahr 2026</a>. Nach Angaben der Partei war die Veranstaltung von einer hohen Beteiligung von Parteimitgliedern und Unterstützern geprägt. Anwesend waren neben Darboe auch hochrangige Parteifunktionäre, Abgeordnete der Nationalversammlung, regionale Parteivertreter sowie Jugend- und Frauenorganisationen der UDP.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/Ggyobd9X0AAmYkF-1024x683.jpeg" alt="" class="wp-image-22992 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/Ggyobd9X0AAmYkF-1024x683.jpeg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/Ggyobd9X0AAmYkF-300x200.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/Ggyobd9X0AAmYkF-768x512.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/Ggyobd9X0AAmYkF-1536x1024.jpeg 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/Ggyobd9X0AAmYkF-2048x1366.jpeg 2048w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/Ggyobd9X0AAmYkF-380x253.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/Ggyobd9X0AAmYkF-800x533.jpeg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/Ggyobd9X0AAmYkF-1160x773.jpeg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/Ggyobd9X0AAmYkF-scaled.jpeg 2560w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Die Tour ist Teil der Strategie der UDP, den direkten Austausch mit der Bevölkerung in allen Regionen des Landes zu suchen, lokale Anliegen aufzunehmen und die politischen Leitlinien der Partei darzulegen. Laut Parteikreisen soll der Dialog mit Gemeinden dazu beitragen, das Vertrauen in demokratische Prozesse zu stärken und politische Teilhabe zu fördern.</p>
</div></div>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-politische-botschaften-und-soziale-zusagen"><span id="politische-botschaften-und-soziale-zusagen">Politische Botschaften und soziale Zusagen</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">In seiner Ansprache erklärte Darboe, ein Wahlsieg der UDP im Jahr 2026 sei „der Sieg aller Gambier“. Er betonte, dass eine von der UDP geführte Regierung darauf abzielen werde, soziale Härten zu lindern und staatliche Leistungen gerechter zugänglich zu machen. Insbesondere wandte er sich an die Bevölkerung von Niumi und erklärte, eine künftige UDP-Regierung werde deren Sorgen ernst nehmen und konkrete Verbesserungen umsetzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein zentrales Thema seiner Rede war die <a href="https://fokus-afrika.de/tag/landwirtschaft/">Landwirtschaft</a>. Darboe hob hervor, dass die Bedürfnisse der Landwirte stärker berücksichtigt werden müssten. Für die Region Niumi kündigte er an, im Falle eines Wahlsiegs ein System des Garten- und Gemüseanbaus einzuführen, um Einkommen zu diversifizieren und die lokale Nahrungsmittelproduktion zu stärken. Ergänzend stellte er den Aufbau von Kühl- und Lagermöglichkeiten für landwirtschaftliche Erzeugnisse in Aussicht, um Nachernteverluste zu reduzieren.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-wasser-und-gesundheitsversorgung-als-politische-schwerpunkte"><span id="wasser-und-gesundheitsversorgung-als-politische-schwerpunkte">Wasser- und Gesundheitsversorgung als politische Schwerpunkte</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ein weiterer Schwerpunkt der Reden Darboes war die Grundversorgung. Er erklärte, der Zugang zu sauberem <a href="https://fokus-afrika.de/tag/wasser/">Trinkwasser</a> sei ein grundlegendes Recht der Bürgerinnen und Bürger. „Niemand sollte um Wasser bitten müssen“, sagte er vor den Versammelten. Für die Gemeinde Jinak sicherte er zu, dass unter einer UDP-Regierung innerhalb eines Jahres eine verlässliche Trinkwasserversorgung eingerichtet werde.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="627" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/G8OE4FMW8AA_vAH-1024x627.jpeg" alt="" class="wp-image-22991 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/G8OE4FMW8AA_vAH-1024x627.jpeg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/G8OE4FMW8AA_vAH-300x184.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/G8OE4FMW8AA_vAH-768x470.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/G8OE4FMW8AA_vAH-380x233.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/G8OE4FMW8AA_vAH-800x490.jpeg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/G8OE4FMW8AA_vAH-1160x710.jpeg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/G8OE4FMW8AA_vAH.jpeg 1176w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Auch das <a href="https://fokus-afrika.de/tag/gesundheit/">Gesundheitssystem</a> thematisierte Darboe ausführlich. Er versprach, dass unter seiner Führung alle Steuerzahlerinnen und Steuerzahler ihre medizinische Versorgung innerhalb Gambias erhalten sollen. Damit griff er verbreitete Kritik an der unzureichenden Ausstattung des Gesundheitswesens und den hohen Kosten für Behandlungen im Ausland auf.</p>
</div></div>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-institutionelle-reformen-und-amtszeitbegrenzung"><span id="institutionelle-reformen-und-amtszeitbegrenzung">Institutionelle Reformen und Amtszeitbegrenzung</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Neben sozialen und wirtschaftlichen Fragen nahm Darboe auch institutionelle Reformen in den Blick. In Bezug auf die politische Ordnung Gambias bekräftigte er seine Unterstützung für eine verbindliche Begrenzung der Amtszeiten des Präsidenten. Unter seiner Führung solle kein Staatsoberhaupt länger als zwei Amtszeiten regieren. Diese Zusage knüpft an die seit Jahren geführte Debatte über Verfassungsreformen und die Stärkung demokratischer Institutionen im Land an.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-parteidynamik-und-ubertritte-junger-menschen"><span id="parteidynamik-und-uebertritte-junger-menschen">Parteidynamik und Übertritte junger Menschen</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Veranstaltung in der North Bank Region war auch von parteiinternen Entwicklungen geprägt. Während des Treffens traten nach Angaben der UDP mehr als 100 junge Menschen aus Upper Niumi offiziell der Partei bei. Diese Übertritte wurden von der Parteiführung als Signal wachsender Unterstützung gewertet, insbesondere unter jungen Wählerinnen und Wählern, die einen großen Teil der gambischen Bevölkerung ausmachen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Jugend- und Frauenstrukturen der UDP spielten bei der Organisation der Veranstaltung eine sichtbare Rolle. Parteivertreter erklärten, dass die Mobilisierung dieser Gruppen für den Wahlkampf 2026 von zentraler Bedeutung sei.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-fortsetzung-der-landesweiten-mobilisierung"><span id="fortsetzung-der-landesweiten-mobilisierung">Fortsetzung der landesweiten Mobilisierung</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Nach dem Auftakt in der North Bank Region soll die Tour in weiteren Teilen des Landes fortgesetzt werden. Geplant sind Stationen in Kerewan, Ballangharr sowie im Dorf Kunting in der Central River Region. Auch dort will Darboe nach Angaben der Partei Gespräche mit lokalen Gemeinschaften führen und politische Schwerpunkte der UDP erläutern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie die&nbsp;<em>lokale Presse</em>&nbsp;berichtet, versteht die UDP die landesweite Tour als langfristige Vorbereitung auf die Präsidentschaftswahl 2026 und als Mittel, ihre politische Präsenz außerhalb urbaner Zentren zu stärken.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Gambischer Ex-Agent Sanna Manjang in Senegal festgenommen</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/gambischer-ex-agent-sanna-manjang-in-senegal-festgenommen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Dec 2025 17:45:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gambia]]></category>
		<category><![CDATA[Senegal]]></category>
		<category><![CDATA[4]]></category>
		<category><![CDATA[Justiz]]></category>
		<category><![CDATA[Kriminalität]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Nachrichtendienste]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>FOKUS AFRIKA ist ein deutschsprachiges Online-Medienportal, welches sich auf die politischen und wirtschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents fokussiert.</p>
<p>Die gambischen Behörden haben die Festnahme von Sanna Manjang bestätigt, einem ehemaligen Mitglied der paramilitärischen Einheit „Junglers“, die&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fgambischer-ex-agent-sanna-manjang-in-senegal-festgenommen%2F&amp;action_name=Gambischer%20Ex-Agent%20Sanna%20Manjang%20in%20Senegal%20festgenommen&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>FOKUS AFRIKA ist ein deutschsprachiges Online-Medienportal, welches sich auf die politischen und wirtschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents fokussiert.</p>

<p class="wp-block-paragraph">Die gambischen Behörden haben die Festnahme von Sanna Manjang bestätigt, einem ehemaligen Mitglied der paramilitärischen Einheit „Junglers“, die dem Regime des früheren Präsidenten Yahya Jammeh zugeordnet wird. Wie das Informationsministerium Gambias mitteilte, wurde Manjang am Samstag in der senegalesischen Region Casamance im Rahmen einer länger vorbereiteten gemeinsamen Sicherheitsoperation festgenommen. Die gambische Regierung arbeitet nach eigenen Angaben an seiner Überstellung nach Banjul.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-mutmasslicher-beteiligter-an-der-ermordung-des-afp-korrespondenten-deyda-hydara"><span id="mutmasslicher-beteiligter-an-der-ermordung-des-afp-korrespondenten-deyda-hydara">Mutmaßlicher Beteiligter an der Ermordung des AFP-Korrespondenten Deyda Hydara</span></h2>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="700" height="933" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/92905754-65029259.jpg" alt="" class="wp-image-22515 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/92905754-65029259.jpg 700w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/92905754-65029259-225x300.jpg 225w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/92905754-65029259-380x506.jpg 380w" sizes="(max-width: 700px) 100vw, 700px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Der Festgenommene gilt seit Januar 2017 als flüchtig und wird unter anderem im Zusammenhang mit der Ermordung des langjährigen <em>AFP</em>-Korrespondenten Deyda Hydara im Dezember 2004 gesucht. Manjang soll zudem an Folter, Verschwindenlassen und außergerichtlichen Hinrichtungen beteiligt gewesen sein, die der Wahrheits-, Versöhnungs- und Entschädigungskommission (TRRC) zufolge systematisch von den „Junglers“ verübt wurden. Die gambische Regierung dankte Senegal für „kontinuierliche Kooperation und Solidarität in Fragen der regionalen Sicherheit und Justiz“, wie aus dem veröffentlichten Kommuniqué hervorgeht.</p>
</div></div>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-hintergrund-die-junglers-und-das-system-jammeh"><span id="hintergrund-die-junglers-und-das-system-jammeh">Hintergrund: Die „Junglers“ und das System Jammeh</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die „Junglers“ – von der TRRC als Todesschwadronen beschrieben – agierten während der Regierungszeit von Yahya Jammeh als repressives Instrument gegen politische Gegner. Jammeh regierte die kleine westafrikanische Republik von 1994 bis 2017 autoritär. Nach seinem erzwungenen Exil wurden mehrere Untersuchungen eingeleitet, die systematische Menschenrechtsverletzungen offenlegten. In diesem Rahmen identifizierte die TRRC Sanna Manjang als eine zentrale Figur innerhalb der Gruppe.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Während der Anhörungen der TRRC belasteten ehemalige Mitglieder der Einheit sich gegenseitig. Der ehemalige Leutnant Malick Jatta erklärte 2019 vor der Kommission, dass er gemeinsam mit Alieu Jeng und Sanna Manjang an der Ermordung Hydaras beteiligt gewesen sei.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-der-fall-deyda-hydara"><span id="der-fall-deyda-hydara">Der Fall Deyda Hydara</span></h2>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="750" height="516" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/afp_deyda_rs.jpg_af60a263-e2cf-4bcc-bb2e-fb7a7dbd3d0f.jpeg" alt="" class="wp-image-22514 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/afp_deyda_rs.jpg_af60a263-e2cf-4bcc-bb2e-fb7a7dbd3d0f.jpeg 750w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/afp_deyda_rs.jpg_af60a263-e2cf-4bcc-bb2e-fb7a7dbd3d0f-300x206.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/afp_deyda_rs.jpg_af60a263-e2cf-4bcc-bb2e-fb7a7dbd3d0f-380x261.jpeg 380w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Deyda Hydara, einer der bekanntesten Journalisten des Landes, arbeitete seit 1974 für die <em>AFP</em> und war Mitbegründer der unabhängigen Zeitung <em>The Point</em>. Er galt als kritischer Beobachter der Regierungspolitik, insbesondere hinsichtlich Korruption, Medienfreiheit und staatlicher Willkür. Hydara wurde am 16. Dezember 2004 in Banjul erschossen. Ein Untersuchungsbericht des gambischen Geheimdienstes NIA aus dem Jahr 2006 lieferte keine belastbaren Erkenntnisse zu den Tätern.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Erst nach Jammehs Sturz 2017 und der Einsetzung der TRRC kamen detaillierte Aussagen über die Tat ans Licht. Die Kommission stellte fest, dass staatliche Strukturen gezielt eingesetzt worden seien, um kritische Stimmen zu unterdrücken und oppositionelle Akteure auszuschalten.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-internationale-dimension-gerichtsurteil-in-deutschland"><span id="internationale-dimension-gerichtsurteil-in-deutschland">Internationale Dimension: Gerichtsurteil in Deutschland</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Fall besitzt auch eine internationale rechtliche Komponente. Deutsche Gerichte hatten 2023 Bai Lowe, einen ehemaligen Fahrer der „Junglers“, wegen Beteiligung an politisch motivierten Morden – darunter an Hydara – zu lebenslanger Haft verurteilt. Die Bundesgerichtshof bestätigte 2024 das Urteil. Lowe lebte seit 2012 in Deutschland und war 2021 in Hannover festgenommen worden. Neben der Ermordung Hydaras wurde er für Anschläge auf Mitarbeiter des von Hydara gegründeten Medienhauses sowie für den Mord an einem ehemaligen gambischen Soldaten verantwortlich gemacht.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-bedeutung-der-festnahme-fur-die-aufarbeitung"><span id="bedeutung-der-festnahme-fuer-die-aufarbeitung">Bedeutung der Festnahme für die Aufarbeitung</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Mit der Festnahme Manjangs rückt ein weiterer Schlüsselfigur des früheren Repressionsapparates in den Fokus der Justiz. Für die Aufarbeitung der Verbrechen unter Jammeh gilt sie als wichtig, da zahlreiche Verfahren noch anhängig sind. Die gambische Regierung verweist darauf, dass die regionale Kooperation – insbesondere zwischen Gambia und Senegal – eine zentrale Rolle bei der Identifizierung und Festnahme ehemaliger Mitglieder der Todesschwadronen spiele.</p>
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			<media:title type="html">FILES-GAMBIA-CRIME-MEDIA-POLITICS</media:title>
			<media:description type="html">(FILES) In this file photo taken on November 10, 1999 AFP correspondent in Gambia Deyda Hydara (front) works next to AFP correspondent in Mauritania Hademine Ould Sady (R) during a training at the AFP office in Dakar, Senegal. - A Gambian army officer accused ex-President Yahya Jammeh of ordering the 2004 murder of an AFP correspondent Deyda Hydara and said he was one of three involved in the killing, according to his testimony to a truth commission on July 22, 2019. (Photo by Seyllou / AFP)</media:description>
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		<title>Oppositionspolitiker Issa Tchiroma Bakary hält sich in Gambia auf</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/oppositionspolitiker-issa-tchiroma-bakary-haelt-sich-in-gambia-auf/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Nov 2025 09:19:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gambia]]></category>
		<category><![CDATA[Kamerun]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[Opposition]]></category>
		<category><![CDATA[Regierung]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>FOKUS AFRIKA ist ein deutschsprachiges Online-Medienportal, welches sich auf die politischen und wirtschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents fokussiert.</p>
<p>Die gambische Regierung hat bestätigt, dass sich der kamerunische Oppositionspolitiker Issa Tchiroma Bakary seit dem 7. November 2025&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Foppositionspolitiker-issa-tchiroma-bakary-haelt-sich-in-gambia-auf%2F&amp;action_name=Oppositionspolitiker%20Issa%20Tchiroma%20Bakary%20h%C3%A4lt%20sich%20in%20Gambia%20auf&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>FOKUS AFRIKA ist ein deutschsprachiges Online-Medienportal, welches sich auf die politischen und wirtschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents fokussiert.</p>

<p class="wp-block-paragraph">Die gambische Regierung hat bestätigt, dass sich der kamerunische Oppositionspolitiker Issa Tchiroma Bakary seit dem 7. November 2025 in Gambia aufhält. Dies geht aus einer Mitteilung hervor, die laut <em><a href="https://actucameroun.com/2025/11/23/issa-tchiroma-bakary-est-en-gambie-annonce-banjul/">Actu Cameroun</a></em> von den Behörden in Banjul veröffentlicht wurde. Bakary, Vorsitzender des Front pour le Salut National du Cameroun (FSNC) und offiziell Zweitplatzierter der <a href="https://fokus-afrika.de/verfassungsrat-bestaetigt-paul-biya-mit-5366-prozent-regionale-resultate-proteste-und-sicherheitslage/">Präsidentschaftswahl vom 12. Oktober 2025</a>, beansprucht weiterhin den Wahlsieg für sich. Er verließ Kamerun kurz nach der Verkündung der Ergebnisse.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In der Erklärung heißt es, Bakary sei aus „strikt humanitären Gründen“ und in einem „Geist afrikanischer Solidarität“ aufgenommen worden. Die Maßnahme solle seine Sicherheit gewährleisten, solange diplomatische Konsultationen zur politischen Lage in Kamerun andauern. Der Aufenthalt sei vorübergehend.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-gambias-position-zur-souveranitat-kameruns"><span id="gambias-position-zur-souveraenitaet-kameruns">Gambias Position zur Souveränität Kameruns</span></h2>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="788" height="1024" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G6c_5LYXoAAOzq9-788x1024.jpeg" alt="" class="wp-image-22231 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G6c_5LYXoAAOzq9-788x1024.jpeg 788w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G6c_5LYXoAAOzq9-231x300.jpeg 231w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G6c_5LYXoAAOzq9-768x999.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G6c_5LYXoAAOzq9-380x494.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G6c_5LYXoAAOzq9-800x1040.jpeg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G6c_5LYXoAAOzq9.jpeg 1139w" sizes="(max-width: 788px) 100vw, 788px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Die gambische Regierung betont ihren Respekt für die Souveränität und territoriale Integrität aller Mitgliedstaaten der Afrikanischen Union. In dem Kommuniqué heißt es, dass das Staatsgebiet nicht „als Basis für subversive Aktivitäten gegen einen anderen Staat“ genutzt werde. Zugleich verweist Banjul auf laufende Gespräche mit regionalen Partnern, darunter Nigeria, um eine verhandelte Lösung der postelektoralen Spannungen in Kamerun zu unterstützen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Regierung stellt klar, dass die Aufnahme Bakarys keine politische Stellungnahme darstelle, sondern eine humanitär begründete Schutzmaßnahme ohne Einfluss auf innerkamerunische Prozesse.</p>
</div></div>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-reaktionen-in-kamerun-und-der-region"><span id="reaktionen-in-kamerun-und-der-region">Reaktionen in Kamerun und der Region</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">In sozialen Medien und öffentlichen Debatten in Kamerun stieß die Bestätigung von Bakarys Aufenthalt in Gambia auf breite Aufmerksamkeit. Kommentatoren diskutierten die innenpolitische Lage nach der Wahl, die Sicherheitsbedingungen für Oppositionsakteure sowie die diplomatische Bedeutung des gambischen Vorgehens. Zudem wurde thematisiert, welche Signalwirkung eine humanitäre Aufnahme durch einen afrikanischen Staat im Kontext regionaler Konfliktbewältigung haben kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehrere Stimmen verwiesen darauf, dass die Erklärung Gambias Rückschlüsse auf die Wahrnehmung der politischen Spannungen in Kamerun zulasse. Die Diskussionen spiegeln die anhaltende Unsicherheit über den weiteren Verlauf der politischen Auseinandersetzungen wider.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-fsnc-boykottiert-die-regionalwahlen-in-kamerun"><span id="fsnc-boykottiert-die-regionalwahlen-in-kamerun">FSNC boykottiert die Regionalwahlen in Kamerun</span></h2>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="682" height="1024" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G6c_5LLXYAANPu3-682x1024.jpeg" alt="" class="wp-image-22232 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G6c_5LLXYAANPu3-682x1024.jpeg 682w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G6c_5LLXYAANPu3-200x300.jpeg 200w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G6c_5LLXYAANPu3-380x571.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/G6c_5LLXYAANPu3.jpeg 719w" sizes="(max-width: 682px) 100vw, 682px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Unabhängig von der Situation in Gambia hat der FSNC seine Teilnahme an den für den 30. November 2025 angesetzten Regionalwahlen in Kamerun zurückgezogen. In einer Mitteilung erklärte FSNC-Sprecherin Alice Nkom, die Partei erkenne die Legitimität des gegenwärtigen Wahlprozesses nicht an. Sie schrieb:„Der kamerunische Volkswille wurde eindeutig zugunsten des gewählten Präsidenten Issa Tchiroma Bakary ausgedrückt und verlangt die Anerkennung des Urnenverdikts.“</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der FSNC fordert eine umfassende Reform des Wahlrechts sowie der Institutionen zur Wahlaufsicht, insbesondere ÉLECAM und den Verfassungsrat. Nach Darstellung der Partei könnten die aktuellen Regionalwahlen den Wunsch nach größerer regionaler Autonomie nicht widerspiegeln. Etwa zehn Parteien treten zu diesem Wahlgang an, der FSNC ist die erste politische Formation, die ihre Teilnahme verweigert.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-diplomatischer-kontext-in-west-und-zentralafrika"><span id="diplomatischer-kontext-in-west-und-zentralafrika">Diplomatischer Kontext in West- und Zentralafrika</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Abstimmungen zwischen Gambia, Nigeria und weiteren regionalen Akteuren stehen im Zusammenhang mit den Bemühungen, die politische Situation in Kamerun zu stabilisieren. Die Formulierungen der gambischen Regierung orientieren sich an etablierten Prinzipien afrikanischer Vermittlungsdiplomatie: humanitäre Aufnahme, Deeskalation und Zurückhaltung gegenüber innerstaatlichen Konflikten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zugleich hebt Gambia hervor, dass sein Staatsgebiet nicht für politische Mobilisierung oder exilpolitische Aktivitäten genutzt werden darf. Diese Position verdeutlicht den Versuch, sich nicht in die innenpolitische Auseinandersetzung Kameruns hineinziehen zu lassen.</p>
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		<item>
		<title>Illegale Migration belastet Grenzbeamte in Gambia</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/illegale-migration-belastet-grenzbeamte-in-gambia/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 09 Nov 2025 17:28:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gambia]]></category>
		<category><![CDATA[4]]></category>
		<category><![CDATA[Gewalt]]></category>
		<category><![CDATA[Justiz]]></category>
		<category><![CDATA[Kriminalität]]></category>
		<category><![CDATA[Migration]]></category>
		<category><![CDATA[Polizei]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>FOKUS AFRIKA ist ein deutschsprachiges Online-Medienportal, welches sich auf die politischen und wirtschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents fokussiert.</p>
<p>Im westafrikanischen&#160;Gambia&#160;sehen sich Beamte der&#160;Gambia Immigration Department (GID)&#160;zunehmend gefährlichen Situationen ausgesetzt. Während der illegale Grenzübertritt in Richtung Europa&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fillegale-migration-belastet-grenzbeamte-in-gambia%2F&amp;action_name=Illegale%20Migration%20belastet%20Grenzbeamte%20in%20Gambia&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
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<p class="wp-block-paragraph">Im westafrikanischen&nbsp;<strong>Gambia</strong>&nbsp;sehen sich Beamte der&nbsp;<strong>Gambia Immigration Department (GID)</strong>&nbsp;zunehmend gefährlichen Situationen ausgesetzt. Während der illegale Grenzübertritt in Richtung Europa stark zunimmt, müssen viele Einsatzkräfte an den Grenzen und Wasserwegen&nbsp;<strong>ohne Schusswaffen</strong>&nbsp;patrouillieren – trotz wachsender Bedrohung durch bewaffnete Schleuser.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-sicherheitsrisiken-entlang-der-migrationsrouten"><span id="sicherheitsrisiken-entlang-der-migrationsrouten">Sicherheitsrisiken entlang der Migrationsrouten</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Bei einer Pressekonferenz der&nbsp;<strong>Abteilung für Migrationsmanagement in Tanji</strong>&nbsp;am 6. November äußerte der Pressesprecher der Behörde,&nbsp;<strong>Inspektor Siman Lowe</strong>, deutliche Bedenken zur Sicherheit der Beamten. Er forderte eine rasche Verabschiedung des sogenannten&nbsp;<strong>GID-Gesetzentwurfs</strong>, der den Grenzpatrouillen das Führen von Dienstwaffen erlauben würde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Das Gesetz sieht vor, dass die Grenzpatrouillen mit Waffen ausgestattet werden, um ihre Sicherheit zu gewährleisten. Wir gehen manchmal ohne Bewaffnung ins Feld – das stellt eine reale Gefahr dar, wenn wir auf bewaffnete Schleuser treffen“, sagte Lowe.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-festnahmen-und-laufende-ermittlungen"><span id="festnahmen-und-laufende-ermittlungen">Festnahmen und laufende Ermittlungen</span></h2>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="1024" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/WhatsApp-Image-2025-11-07-at-09.03.50_a3cb743b-1024x1024.jpg" alt="" class="wp-image-21797 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/WhatsApp-Image-2025-11-07-at-09.03.50_a3cb743b-1024x1024.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/WhatsApp-Image-2025-11-07-at-09.03.50_a3cb743b-300x300.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/WhatsApp-Image-2025-11-07-at-09.03.50_a3cb743b-150x150.jpg 150w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/WhatsApp-Image-2025-11-07-at-09.03.50_a3cb743b-768x768.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/WhatsApp-Image-2025-11-07-at-09.03.50_a3cb743b-80x80.jpg 80w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/WhatsApp-Image-2025-11-07-at-09.03.50_a3cb743b-110x110.jpg 110w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/WhatsApp-Image-2025-11-07-at-09.03.50_a3cb743b-380x380.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/WhatsApp-Image-2025-11-07-at-09.03.50_a3cb743b-800x800.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/WhatsApp-Image-2025-11-07-at-09.03.50_a3cb743b.jpg 1080w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Lowe berichtete, dass am <strong>2. November 2025</strong> zwei Verdächtige – <strong>Ebrima Njie</strong> und <strong>Abdou Jobe</strong> – mit Funkgeräten und einer mutmaßlichen Schusswaffe festgenommen wurden. Da die Echtheit der Waffe nicht bestätigt werden konnte, wurde sie an die Polizei zur weiteren Untersuchung übergeben.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">„Der Verdächtige, der die Waffe besessen haben soll, befindet sich in Polizeigewahrsam, ebenso wie zwei weitere mutmaßliche Organisatoren der Migrationsroute. Die Polizei wird prüfen, ob es sich um eine echte Waffe handelt und welche strafrechtlichen Konsequenzen folgen“, erklärte Lowe.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-mehr-als-2-000-migranten-abgefangen"><span id="mehr-als-2-000-migranten-abgefangen">Mehr als 2.000 Migranten abgefangen</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">In den vergangenen elf Monaten hat die GID&nbsp;<strong>2.041 Migranten</strong>&nbsp;abgefangen – darunter&nbsp;<strong>535 Gambier</strong>,&nbsp;<strong>921 Senegalesen</strong>und&nbsp;<strong>485 Guineer</strong>. Viele von ihnen nutzten Gambia als&nbsp;<strong>Transitland</strong>&nbsp;auf dem Weg zu den&nbsp;<strong>Kanarischen Inseln</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Angaben der Behörde waren&nbsp;<strong>1.693 Männer</strong>,&nbsp;<strong>348 Frauen</strong>,&nbsp;<strong>77 Minderjährige</strong>&nbsp;und&nbsp;<strong>21 schwangere Frauen</strong>&nbsp;unter den aufgegriffenen Personen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-fokus-auf-pravention-statt-abfangaktionen"><span id="fokus-auf-praevention-statt-abfangaktionen">Fokus auf Prävention statt Abfangaktionen</span></h2>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/N4_-_Border_Senegal_Gambia.jpg" alt="" class="wp-image-21798 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/N4_-_Border_Senegal_Gambia.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/N4_-_Border_Senegal_Gambia-300x200.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/N4_-_Border_Senegal_Gambia-768x512.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/N4_-_Border_Senegal_Gambia-380x253.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/11/N4_-_Border_Senegal_Gambia-800x534.jpg 800w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Trotz der schwierigen Lage betonte Lowe, dass die Arbeit der Behörde zunehmend darauf abzielt, <strong>Schleusernetzwerke frühzeitig zu zerschlagen</strong>, bevor Migranten ihre gefährlichen Reisen antreten.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">„Wir sind entschlossen, das Geschäft der irregulären Migration zu beenden. Unsere Beamten werden weiter dienen, auch unter schwierigen und riskanten Bedingungen, um unsere Grenzen zu sichern und Leben zu schützen“, so Lowe.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Forderung nach einer rechtlichen Grundlage zur Bewaffnung der GID-Einheiten bleibt ein zentrales Anliegen, da die Sicherheitslage an Gambias Grenzen weiterhin angespannt ist.</p>
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		<title>Gambia: Vizepräsident Jallow ruft zur Erneuerung der UN-Prinzipien auf</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/gambia-vizepraesident-jallow-ruft-zur-erneuerung-der-un-prinzipien-auf/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Sep 2025 10:34:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gambia]]></category>
		<category><![CDATA[Internationale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[Korruption]]></category>
		<category><![CDATA[Sahara]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheitsrat]]></category>
		<category><![CDATA[UN]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>FOKUS AFRIKA ist ein deutschsprachiges Online-Medienportal, welches sich auf die politischen und wirtschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents fokussiert.</p>
<p>Muhammed Jallow, Vizepräsident der Republik Gambia, rief bei der UN-Generalversammlung alle Mitgliedstaaten dazu auf, ihre Verpflichtung zu den&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fgambia-vizepraesident-jallow-ruft-zur-erneuerung-der-un-prinzipien-auf%2F&amp;action_name=Gambia%3A%20Vizepr%C3%A4sident%20Jallow%20ruft%20zur%20Erneuerung%20der%20UN-Prinzipien%20auf&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>FOKUS AFRIKA ist ein deutschsprachiges Online-Medienportal, welches sich auf die politischen und wirtschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents fokussiert.</p>

<p class="wp-block-paragraph">Muhammed Jallow, Vizepräsident der Republik Gambia, <a href="https://press.un.org/en/gadebate_live?ifr-dir-postId=260234a6-c155-4858-aa83-b7c441b2d7c6">rief</a> bei der UN-Generalversammlung alle Mitgliedstaaten dazu auf, ihre Verpflichtung zu den Prinzipien der UN-Charta zu erneuern. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Er erinnerte daran, dass die Vereinten Nationen mit präventiver Diplomatie und über die Peacebuilding Commission den demokratischen Wandel in Gambia unterstützt hätten, als 2017 die gewählte Regierung ihr Amt antrat. Seitdem verfolge sein Land den Weg „inklusiver Entwicklung, des Friedens sowie der Achtung fundamentaler Rechte und Freiheiten“. </p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="538" height="352" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/5b44fc6c-4997-4634-b711-c9a83da98404.avif" alt="" class="wp-image-20239 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/5b44fc6c-4997-4634-b711-c9a83da98404.avif 538w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/5b44fc6c-4997-4634-b711-c9a83da98404-300x196.avif 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/5b44fc6c-4997-4634-b711-c9a83da98404-380x249.avif 380w" sizes="(max-width: 538px) 100vw, 538px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Zu den jüngsten Reformen zählen das <strong>Gesetz zur Einrichtung eines Sonderstaatsanwalts (2024)</strong> zur Ahndung internationaler Verbrechen und schwerer Menschenrechtsverletzungen sowie erstmals ein <strong>Anti-Korruptionsgesetz</strong> zur Schaffung einer nationalen Antikorruptionskommission.</p>
</div></div>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-gambias-vizeprasident-jallow-mit-aufruf-an-den-sicherheitsrat"><span id="gambias-vizepraesident-jallow-mit-aufruf-an-den-sicherheitsrat">Gambias Vizepräsident Jallow mit Aufruf an den Sicherheitsrat</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Jallow forderte den Sicherheitsrat auf, seiner Verantwortung bei der Beilegung von Konflikten in Afrika und weltweit gerecht zu werden. Angesichts des nahenden Ziels der Agenda 2030 erscheine die Umsetzung vieler Entwicklungsziele noch in weiter Ferne. Besonders hob er die ungelöste Lage der Palästinenser hervor, die weiterhin „unter alarmierenden humanitären Bedingungen“ leben müssten. Er sprach sich für eine&nbsp;<strong>Zwei-Staaten-Lösung</strong>&nbsp;aus, mit einem Staat Palästina innerhalb der Grenzen von 1967 und&nbsp;<strong>Ostjerusalem (Al-Quds Al-Sharif) als Hauptstadt</strong>.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-regionale-und-internationale-fragen"><span id="regionale-und-internationale-fragen">Regionale und internationale Fragen</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Mit Blick auf die Westsahara-Frage forderte Jallow <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/nordafrika/marokko/">Marokko</a>, <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/nordafrika/algerien/">Algerien</a>, <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/westafrika/mauretanien/">Mauretanien</a> und die Polisario-Front auf, an einer <strong>realistischen, pragmatischen und nachhaltigen politischen Lösung auf Grundlage von Kompromissen</strong> zu arbeiten. Außerdem bekräftigte er Gambias Unterstützung für die <strong>Ein-<a href="https://fokus-afrika.de/tag/china/">China</a>-Politik</strong> und die Forderung nach Aufhebung des Embargos gegen Kuba. Er betonte schließlich die Unterstützung seines Landes für die <strong>gemeinsame afrikanische Position zur Reform des Sicherheitsrats</strong>, um die historische Unterrepräsentation Afrikas zu beenden.</p>
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		<item>
		<title>Gambia: Parteien positionieren sich im Vorfeld der Präsidentschaftswahl 2026</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/gambia-parteien-positionieren-sich-im-vorfeld-der-praesidentschaftswahl-2026/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 14 Sep 2025 13:37:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gambia]]></category>
		<category><![CDATA[5]]></category>
		<category><![CDATA[Demokratie]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Opposition]]></category>
		<category><![CDATA[Parteien]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>FOKUS AFRIKA ist ein deutschsprachiges Online-Medienportal, welches sich auf die politischen und wirtschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents fokussiert.</p>
<p>Ramou Sabally, Sprecherin des Frauenflügels der&#160;National People’s Party&#160;(NPP), rief die Bevölkerung auf, Präsident Adama Barrow nicht aus dem&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fgambia-parteien-positionieren-sich-im-vorfeld-der-praesidentschaftswahl-2026%2F&amp;action_name=Gambia%3A%20Parteien%20positionieren%20sich%20im%20Vorfeld%20der%20Pr%C3%A4sidentschaftswahl%202026&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>FOKUS AFRIKA ist ein deutschsprachiges Online-Medienportal, welches sich auf die politischen und wirtschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents fokussiert.</p>

<p class="wp-block-paragraph">Ramou Sabally, Sprecherin des Frauenflügels der&nbsp;<em>National People’s Party</em>&nbsp;(NPP), rief die Bevölkerung auf, Präsident Adama Barrow nicht aus dem Amt scheiden zu lassen. In einem Interview mit dem Programm&nbsp;<em>Tonyaa Kesso</em>&nbsp;erklärte sie: „Wenn die Gambier den Fehler machen, Barrow gehen zu lassen, werden sie ihn mit einer Taschenlampe suchen und nicht finden.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sabally betonte ihre Loyalität zum Präsidenten und verwies auf ihre Familiengeschichte, die sie mit Kämpfern und traditionellen Autoritäten verbindet. Sie bezeichnete Barrow als friedlichen Führer, der für Toleranz und Demokratie stehe. Zudem erinnerte sie an ihre eigenen politischen Erfahrungen seit dem Machtwechsel 2016. Ihre weitere politische Karriere machte sie von der Wiederwahl des Präsidenten abhängig.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-interne-debatten-bei-der-udp"><span id="interne-debatten-bei-der-udp">Interne Debatten bei der UDP</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Auch die größte Oppositionspartei, die&nbsp;<em>United Democratic Party</em>&nbsp;(UDP), sorgt für Schlagzeilen. Lamin Darboe, parteiinterner Bewerber um die Präsidentschaftskandidatur, akzeptierte zwar die <a href="https://fokus-afrika.de/tag/wahlen/">Wahl</a> von Ousainou Darboe zum Spitzenkandidaten für 2026, kritisierte jedoch das Auswahlverfahren.</p>



<blockquote class="twitter-tweet" data-media-max-width="560"><p lang="en" dir="ltr">Lawyer Lamin J. Darboe responds to questions following his interview with the <a href="https://twitter.com/OfficialUDPGmb?ref_src=twsrc%5Etfw">@OfficialUDPGmb</a> flagbearer selection committee. <a href="https://t.co/0Hqp45Nt5G">pic.twitter.com/0Hqp45Nt5G</a></p>— Kerr Fatou (@Kerrfatou) <a href="https://twitter.com/Kerrfatou/status/1963665531451707837?ref_src=twsrc%5Etfw">September 4, 2025</a></blockquote> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>



<p class="wp-block-paragraph">In einem Interview mit dem Programm&nbsp;<em>Coffee Time with Peter Gomez</em>&nbsp;erklärte Lamin Darboe, er respektiere die Entscheidung: „Was auch immer Ihre Meinung ist, Sie folgen dem Konsens der Partei.“ Zugleich forderte er Reformen im Prüfungsverfahren. Er fand, dass es Fragen zur Loyalität zu stark gewichtet habe.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Er gab bekannt, dass er im Auswahlprozess 65 Prozent erzielt habe, während Ousainou Darboe 98 Prozent erreichte. „Die Differenz war überraschend groß. Das Verfahren muss reformiert werden“, sagte Lamin Darboe.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-ppp-ruft-zu-ruckkehr-auf"><span id="ppp-ruft-zu-rueckkehr-auf">PPP ruft zu Rückkehr auf</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Unterdessen hat die&nbsp;<em>People’s Progressive Party</em>&nbsp;(PPP) einen öffentlichen Appell veröffentlicht, in dem sie sich als mögliche „dritte Kraft“ präsentiert. In der Erklärung, unterzeichnet von Kebba Nanko, Direktor für Politik und Umsetzung, forderte die Partei alle enttäuschten oder desillusionierten Oppositionellen auf, „nach Hause zur PPP zurückzukehren“.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die PPP betonte ihre historische Rolle als Partei der Unabhängigkeit und verwies auf das Vermächtnis von Sir Dawda Jawara. Parteichef Ousman Madikay Faal stehe für eine institutionelle Erneuerung und wolle Strukturen schaffen, die über Persönlichkeiten hinausgehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In der Mitteilung heißt es, das Ziel sei der Aufbau einer breiten Koalition, um Präsident Barrow 2026 herauszufordern. „Dies geht über den Sieg über eine Partei hinaus; es geht darum, der Nation eine neue Richtung zu geben, die auf Rechenschaftspflicht, Integrität und Gerechtigkeit basiert“, so die PPP.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-politische-dynamik"><span id="politische-dynamik">Politische Dynamik</span></h3>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/GsX7bF-XgAAyFUK-1024x683.avif" alt="" class="wp-image-19920 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/GsX7bF-XgAAyFUK-1024x683.avif 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/GsX7bF-XgAAyFUK-300x200.avif 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/GsX7bF-XgAAyFUK-768x512.avif 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/GsX7bF-XgAAyFUK-380x253.avif 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/GsX7bF-XgAAyFUK-800x533.avif 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/GsX7bF-XgAAyFUK.avif 1044w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Mit Blick auf die Wahlen 2026 verdeutlichen die jüngsten Entwicklungen die Spannungen innerhalb der Opposition und die Bemühungen um Neuaufstellung. Während die NPP Loyalität für Präsident Barrow mobilisiert, ringt die UDP mit internen Reformfragen. Die PPP versucht, sich als alternative Kraft zu positionieren.</p>
</div></div>
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	</item>
		<item>
		<title>Gambia: Kabinettsumbildung und stockende Wahlrechtsreform im Fokus</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/gambia-kabinettsumbildung-und-stockende-wahlrechtsreform-im-fokus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Sep 2025 15:46:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gambia]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[Parlament]]></category>
		<category><![CDATA[Präsident]]></category>
		<category><![CDATA[Regierung]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>FOKUS AFRIKA ist ein deutschsprachiges Online-Medienportal, welches sich auf die politischen und wirtschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents fokussiert.</p>
<p>Präsident Adama Barrow kündigte am 10. September eine Kabinettsumbildung an. Baboucar Ousmaila Joof, bislang Minister für Handel, Industrie,&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fgambia-kabinettsumbildung-und-stockende-wahlrechtsreform-im-fokus%2F&amp;action_name=Gambia%3A%20Kabinettsumbildung%20und%20stockende%20Wahlrechtsreform%20im%20Fokus&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>FOKUS AFRIKA ist ein deutschsprachiges Online-Medienportal, welches sich auf die politischen und wirtschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents fokussiert.</p>

<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/tag/praesident/">Präsident</a> Adama Barrow kündigte am 10. September eine Kabinettsumbildung an. Baboucar Ousmaila Joof, bislang Minister für Handel, Industrie, regionale Integration und Beschäftigung, wurde zum Verteidigungsminister ernannt. An seine Stelle sollte Auditor General Modou K. Ceesay treten. Laut <em>The Point</em> erhielt zudem Cherno Amadou Sowe die Position des Auditor General, während Masireh K. Drammeh die Rolle des amtierenden Direktors für interne Revision übernahm.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-auditor-general-lehnt-ministeramt-ab"><span id="auditor-general-lehnt-ministeramt-ab">Auditor General lehnt Ministeramt ab</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Nur einen Tag nach der Ankündigung lehnte Modou K. Ceesay das Ministeramt ab. In einer Mitteilung seines Büros hieß es: „Der Auditor General möchte alle betroffenen Akteure darüber informieren, dass er nach der Bekanntgabe seiner Ernennung offiziell geantwortet und das Angebot respektvoll abgelehnt hat“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ceesay bekräftigte, dass seine verfassungsmäßige Aufgabe die Stärkung von Transparenz und Rechenschaftspflicht in den öffentlichen Finanzen sei. Er wolle weiterhin die Arbeit des National Audit Office (NAO) fortsetzen und forderte Unterstützung bei der Verbesserung des Finanzmanagements des Landes.</p>



<blockquote class="twitter-tweet"><p lang="en" dir="ltr">NEWS UPDATE: President Adama Barrow has effected changes in his cabinet. Hon. Baboucar Ousmaila Joof, Minister of Trade, has been reassigned to the Ministry of Defence. Auditor General Modou Ceesay takes over as Minister of Trade. <a href="https://t.co/OCcQfqLwAl">pic.twitter.com/OCcQfqLwAl</a></p>&mdash; Aminata E.Sanyang-Journalist🇬🇲🎤 (@e_sanyang) <a href="https://twitter.com/e_sanyang/status/1965842291500998762?ref_src=twsrc%5Etfw">September 10, 2025</a></blockquote> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-kritik-aus-dem-parlament"><span id="kritik-aus-dem-parlament">Kritik aus dem Parlament</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Bereits vor der Absage hatte Almameh Gibba, Abgeordneter für Foni Kansala, die Entscheidung kritisiert. Er bezeichnete die geplante Ernennung als „eine zutiefst besorgniserregende Entscheidung, die die Säulen von Transparenz, Rechenschaftspflicht und guter Regierungsführung in Gambia gefährdet.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gibba verwies auf zentrale Prüfberichte des NAO, darunter die Jahresabschlüsse 2021 und 2022 sowie Sonderprüfungen der Gambia Groundnut Corporation und der Steuerbehörde. Er stellte die Frage, ob der Schritt darauf abziele, laufende Prüfungen zu behindern: „Ist diese Entscheidung zufällig oder ein kalkulierter Versuch, die Arbeit des NAO zu unterdrücken?“</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-wahlrechtsreform-in-langsamen-schritten"><span id="wahlrechtsreform-in-langsamen-schritten">Wahlrechtsreform in langsamen Schritten</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Parallel zu den Regierungsumbildungen wird in Gambia über die schleppende Wahlrechtsreform diskutiert. Der Politiker Halifa Sallah kritisierte gegenüber <em><a href="https://foroyaa.net/why-is-electoral-reform-taking-a-snails-pace/">Foroyaa</a></em> die fehlende Verbindung von Verfassungs- und Wahlrechtsreform. Er erklärte: „Verfassungsreform sollte die Wahlrechtsreform leiten. Kein Gesetz kann über der Verfassung stehen. Jede Klausel im Wahlgesetz, die den Bestimmungen der Verfassung widerspricht, wird automatisch null und nichtig.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sallah sprach sich für gezielte Änderungen der Verfassung von 1997 aus, um Wahlrechtsreformen auf eine stabile Grundlage zu stellen. Er nannte dabei die Einführung von Amtszeitbegrenzungen, das Prinzip „50 Prozent plus eine Stimme“ bei Präsidentschaftswahlen, das Wahlrecht für die Diaspora sowie Quoten für Frauen und Menschen mit Behinderungen in repräsentativen Institutionen. Zudem forderte er den Abbau finanzieller Hürden für Kandidaturen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Er betonte: „Ohne eine solche Grundlage wird das Parlament im Dunkeln tappen und möglicherweise Wahlrechtsreformen verabschieden, die im Widerspruch zur Verfassung stehen.“</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-politische-bedeutung-fur-institutionen-und-demokratie"><span id="politische-bedeutung-fuer-institutionen-und-demokratie">Politische Bedeutung für Institutionen und Demokratie</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die gleichzeitige Debatte über Kabinettsumbildungen und Wahlrechtsreformen verdeutlicht die Spannungen zwischen Exekutive, Parlament und unabhängigen Institutionen. Während die Regierung ihre Führungsstrukturen neu ordnet, fordern Opposition und Zivilgesellschaft mehr Transparenz und demokratische Konsolidierung.</p>
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		<title>UDP nominiert Ousainou Darboe Präsidentschaftskandidat für Wahl 2026</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/udp-nominiert-ousainou-darboe-praesidentschaftskandidat-fuer-wahl-2026/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Sep 2025 15:34:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gambia]]></category>
		<category><![CDATA[4]]></category>
		<category><![CDATA[Parteien]]></category>
		<category><![CDATA[Präsident]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>FOKUS AFRIKA ist ein deutschsprachiges Online-Medienportal, welches sich auf die politischen und wirtschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents fokussiert.</p>
<p>Die United Democratic Party (UDP) in Gambia hat Ousainou Darboe offiziell zum Spitzenkandidaten für die Präsidentschaftswahl 2026 bestimmt.&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fudp-nominiert-ousainou-darboe-praesidentschaftskandidat-fuer-wahl-2026%2F&amp;action_name=UDP%20nominiert%20Ousainou%20Darboe%20Pr%C3%A4sidentschaftskandidat%20f%C3%BCr%20Wahl%202026&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/udp-nominiert-ousainou-darboe-praesidentschaftskandidat-fuer-wahl-2026/">UDP nominiert Ousainou Darboe Präsidentschaftskandidat für Wahl 2026</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>FOKUS AFRIKA ist ein deutschsprachiges Online-Medienportal, welches sich auf die politischen und wirtschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents fokussiert.</p>

<p class="wp-block-paragraph">Die United Democratic Party (UDP) in Gambia hat Ousainou Darboe offiziell zum Spitzenkandidaten für die Präsidentschaftswahl 2026 bestimmt. Bei der parteiinternen Vorwahl am 9. September setzte sich Darboe gegen die Mitbewerber Borry Touray und Amadou Sanneh durch. Laut <em><a href="https://foroyaa.net/ousainou-darboe-confirmed-udp-flag-bearer-for-2026-presidential-election/">Foroyaa</a></em> erhielt er breite Zustimmung der Parteibasis.</p>



<blockquote class="twitter-tweet" data-media-max-width="560"><p lang="fr" dir="ltr">ANM Ousainu Darboe- 65 Votes <br>Borry Touray- 8 Votes<br>Amadou Sanneh- 2 Votes <a href="https://t.co/oH9Hc1cAGX">pic.twitter.com/oH9Hc1cAGX</a></p>&mdash; Kerr Fatou (@Kerrfatou) <a href="https://twitter.com/Kerrfatou/status/1965817726989119669?ref_src=twsrc%5Etfw">September 10, 2025</a></blockquote> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-hintergrund-und-politische-bedeutung-der-entscheidung"><span id="hintergrund-und-politische-bedeutung-der-entscheidung">Hintergrund und politische Bedeutung der Entscheidung</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Auswahl des 77-jährigen Menschenrechtsanwalts knüpft an die lange Geschichte der UDP an. Die Partei wurde 1996 unter Darboes Führung gegründet, nachdem mehrere Oppositionsparteien durch das damalige Regime von Yahya Jammeh verboten worden waren. Bereits bei ihrer ersten Wahlbeteiligung erreichte sie 36 Prozent der Stimmen und etablierte sich als zentrale Oppositionskraft.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Seitdem tritt die UDP regelmäßig gegen die Regierungsparteien an. 2016 war Darboe inhaftiert, während die Partei Teil der Koalition war, die Adama Barrow ins Präsidentenamt brachte. Nach dem Bruch mit Barrow entwickelte sich die UDP zur größten Oppositionspartei. Die Nominierung Darboes für 2026 gilt daher als entscheidender Moment im politischen Wettbewerb Gambias.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-aufrufe-zur-einheit-und-disziplin"><span id="aufrufe-zur-einheit-und-disziplin">Aufrufe zur Einheit und Disziplin</span></h2>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="922" height="1024" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/Ousainou_Darboe-922x1024.avif" alt="" class="wp-image-19844 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/Ousainou_Darboe-922x1024.avif 922w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/Ousainou_Darboe-270x300.avif 270w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/Ousainou_Darboe-768x853.avif 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/Ousainou_Darboe-380x422.avif 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/Ousainou_Darboe-800x889.avif 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/Ousainou_Darboe.avif 972w" sizes="(max-width: 922px) 100vw, 922px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Nach seiner Bestätigung rief Darboe die Mitglieder auf, Geschlossenheit zu zeigen und die Prinzipien der Demokratie zu wahren. „Nun, die UDP gehört allen Parteimitgliedern und es ist eine Partei, die an demokratische Prinzipien und Werte glaubt,“ erklärte er laut <em>Foroyaa</em>. Er forderte insbesondere die Jugendorganisation zu Disziplin und Respekt gegenüber der Parteiführung auf. Zudem betonte er, dass soziale Medien konstruktiv genutzt werden sollten, um Korruption zu bekämpfen, statt zur Verbreitung von Fehlinformationen.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Auch die Vorsitzende des Auswahlkomitees, Agi Yamudum Yarboe, hob hervor, dass das Verfahren die demokratischen Grundsätze der Partei widerspiegele. Sie sagte: „Wir sind bereit, die bevorstehenden Wahlen zu gewinnen, und wir haben alle Aktivisten aufgefordert, sich hinter dem Spitzenkandidaten zu versammeln.“</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-unterstutzung-und-kritik-innerhalb-der-udp-partei"><span id="unterstuetzung-und-kritik-innerhalb-der-udp-partei">Unterstützung und Kritik innerhalb der UDP Partei</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Yankuba Darboe, Vorsitzender des Brikama Area Council, würdigte Ousainou Darboe als geeigneten Kandidaten, um „Veränderungen für die Gambier“ herbeizuführen. Gleichzeitig gibt es innerparteiliche Debatten über Erneuerung. Der Rückzug von Talib Bensouda, Bürgermeister von Banjul, aus der Kandidatenliste verdeutlichte bestehende Spannungen. Nach Angaben von <em><a href="https://standard.gm/udps-reconciliation-bid-and-its-national-implications/">The Standard</a></em> will die Parteiführung einen innerparteilichen Versöhnungsprozess einleiten, um Spaltungen zu überwinden.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-kontext-herausforderung-fur-prasident-barrow"><span id="kontext-herausforderung-fuer-praesident-barrow">Kontext: Herausforderung für Präsident Barrow</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Mit Darboes Nominierung zeichnet sich ein erneutes Duell mit Präsident Adama Barrow ab. Bei der Wahl 2021 hatte Barrow seine zweite Amtszeit gewonnen. Die politische Landschaft hat sich seither verändert, und Beobachter erwarten einen intensiven Wahlkampf zwischen UDP und der regierenden National People’s Party (NPP).</p>
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		<item>
		<title>Deutschland unterstützt ECOWAS bei der Stärkung von Frauen, Frieden &#038; Sicherheit in Gambia</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/deutschland-unterstuetzt-ecowas-bei-der-staerkung-von-frauen-frieden-sicherheit-in-gambia/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 Nov 2024 19:11:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gambia]]></category>
		<category><![CDATA[Kontinentale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[ECOWAS]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Frieden]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>FOKUS AFRIKA ist ein deutschsprachiges Online-Medienportal, welches sich auf die politischen und wirtschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents fokussiert.</p>
<p>Vom 23. bis 25. Oktober 2024 fand in Banjul ein von der Westafrikanischen Wirtschaftsgemeinschaft (ECOWAS) organisiertes dreitägiges Workshop zur Stärkung der nationalen Kapazitäten in Gambia zur Nutzung des „Continental Results Framework“ (CRF) für die Überwachung und Berichterstattung der Frauen-, Friedens- und Sicherheitsagenda (WPS) statt.<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fdeutschland-unterstuetzt-ecowas-bei-der-staerkung-von-frauen-frieden-sicherheit-in-gambia%2F&amp;action_name=Deutschland%20unterst%C3%BCtzt%20ECOWAS%20bei%20der%20St%C3%A4rkung%20von%20Frauen%2C%20Frieden%20%26amp%3B%20Sicherheit%20in%20Gambia&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/deutschland-unterstuetzt-ecowas-bei-der-staerkung-von-frauen-frieden-sicherheit-in-gambia/">Deutschland unterstützt ECOWAS bei der Stärkung von Frauen, Frieden &amp; Sicherheit in Gambia</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>FOKUS AFRIKA ist ein deutschsprachiges Online-Medienportal, welches sich auf die politischen und wirtschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents fokussiert.</p>

<p class="wp-block-paragraph">Der ECOWAS-<a href="https://www.ecowas.int/ecowas-organises-a-three-day-in-country-capacity-building-workshop-for-national-stakeholders-on-utilising-the-continental-results-framework-crf-for-monitoring-and-reporting-the-implementation-of-the/">Workshop</a> wurde in Zusammenarbeit mit dem gambischen Ministerium für Geschlechter, Kinder und Soziales sowie mit Unterstützung des EPSAO-Projekts in <a href="https://fokus-afrika.de/category/politik/innen-und-aussenpolitik/westafrika/gambia/">Gambia</a> durchgeführt. Die Finanzierung erfolgte durch die <a href="https://fokus-afrika.de/tag/ecowas/">ECOWAS</a>-Kommission, die Europäische Union und das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ).</p>



<h3 id="vertreterinnen-der-eu-und-ecowas-in-gambia-wollen-weitere-fortschritte-sehen" class="wp-block-heading">Vertreterinnen der EU und ECOWAS in Gambia wollen weitere Fortschritte sehen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">In ihrer Ansprache betonte die ECOWAS-Residentin in Gambia, Botschafterin Miatta Lilly French, die Bedeutung des CRF als wichtiges Instrument zur Förderung von Koordination und Rechenschaftspflicht bei der Umsetzung der WPS-Agenda. Sie unterstrich die Fortschritte, die Gambia bereits im Bereich der Frauenförderung erzielt hat, und verwies auf die Notwendigkeit, die Beteiligung von Frauen an Entscheidungsprozessen weiter zu stärken. Das CRF soll dabei helfen, die Beiträge von Frauen in den Bereichen Frieden und Sicherheit besser zu dokumentieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Vertreterin der EU-Delegation in Gambia, Frau Enya Braun, hob die Bedeutung verlässlicher Daten für die Förderung der WPS-Agenda hervor und verwies auf den Gender Action Plan III der EU (2021-2025), der die Messung von Fortschritten in der Gleichstellung und Friedensförderung unterstützt. Die EU bekräftigte ihr Engagement und betonte, dass die Beteiligung von Frauen entscheidend sei, um Herausforderungen wie geschlechtsspezifische Gewalt, Klimawandel und Migration effektiv zu begegnen.</p>



<h3 id="engagement-der-internationalen-partner-und-unterstuetzung-durch-den-zweiten-aktionsplan-gambias" class="wp-block-heading">Engagement der internationalen Partner und Unterstützung durch den zweiten Aktionsplan Gambias</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Der deutsche Botschafter in Gambia, Klaus Botzet, unterstrich die Relevanz präziser Daten für die Priorisierung von WPS-Themen und die Mobilisierung von Ressourcen. Er betonte die fortlaufende Unterstützung Deutschlands und verwies auf die Ausrichtung der feministischen Entwicklungspolitik Deutschlands an den Zielen des CRF.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Generalsekretärin des gambischen Ministeriums für Geschlechter, Kinder und Soziales, Mme. Rugiatou Kah, hob die Fortschritte Gambias in Bezug auf die Resolution 1325 der Vereinten Nationen hervor. Die Umsetzung des ersten Nationalen Aktionsplans (2012-2016) legte den Grundstein für weitere politische Maßnahmen zur Geschlechterförderung. Sie kündigte an, dass Gambia derzeit den zweiten Aktionsplan (2021-2025) umsetzt, der die Schwerpunkte Schutz, Partizipation und Prävention umfasst.</p>



<h3 id="praesentation-von-berichten-zur-geschlechtergerechtigkeit-und-foerderung-der-inklusion" class="wp-block-heading">Präsentation von Berichten zur Geschlechtergerechtigkeit und Förderung der Inklusion</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Am Rande des Workshops wurden fünf wichtige Berichte zur Förderung der Geschlechtergerechtigkeit in Gambia an die ECOWAS-Residentin übergeben. Dazu zählen: „Gender Mainstreaming in Elections“, „Gender Inclusivity and Effective Mediation Processes in West Africa“, „Gender Mainstreaming in Small Arms and Light Weapons (SALW)“, sowie der erste „ECOWAS Regional Women, Peace, and Security Report“. Diese Berichte sollen als Grundlage für die Förderung von Inklusivität und Geschlechtergerechtigkeit in Schlüsselbereichen wie Frieden, Sicherheit und Regierungsführung dienen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die technische WPS-Expertin Ms. Tamwakat Elizabeth Golit betonte im Namen der ECOWAS-Kommission die Bedeutung der Berichte für die Weiterentwicklung einer inklusiven Politikgestaltung.</p>



<h3 id="staerkung-der-zusammenarbeit-und-erhoehung-der-sensibilisierung" class="wp-block-heading">Stärkung der Zusammenarbeit und Erhöhung der Sensibilisierung</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Zum Abschluss des Workshops einigten sich die Teilnehmenden auf eine verstärkte Zusammenarbeit mit dem gambischen Ministerium für Geschlechter, Kinder und Soziales, um die Umsetzung des Nationalen Aktionsplans zu fördern. Sie entwickelten zudem ein Rahmenkonzept zur Operationalisierung der technischen Arbeitsgruppe WPS. Über 30 Teilnehmende aus Ministerien, Behörden, Frauen- und Jugendorganisationen, der Nationalversammlung und zivilgesellschaftlichen Organisationen profitierten von der Schulung.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Überprüfung von „Geisterarbeiter“ im öffentlichen Dienst</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/ueberpruefung-von-geisterarbeiter-im-oeffentlichen-dienst/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 Oct 2024 06:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gambia]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://fokus-afrika.de/?p=11971</guid>

					<description><![CDATA[<p>FOKUS AFRIKA ist ein deutschsprachiges Online-Medienportal, welches sich auf die politischen und wirtschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents fokussiert.</p>
<p>Gambia überprüft den öffentlichen Dienst auf „Geisterarbeiter“ – über 2.000 Beamte bleiben unauffindbar, und ihre Gehälter wurden eingefroren.<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fueberpruefung-von-geisterarbeiter-im-oeffentlichen-dienst%2F&amp;action_name=%C3%9Cberpr%C3%BCfung%20von%20%E2%80%9EGeisterarbeiter%E2%80%9C%20im%20%C3%B6ffentlichen%20Dienst&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/ueberpruefung-von-geisterarbeiter-im-oeffentlichen-dienst/">Überprüfung von „Geisterarbeiter“ im öffentlichen Dienst</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>FOKUS AFRIKA ist ein deutschsprachiges Online-Medienportal, welches sich auf die politischen und wirtschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents fokussiert.</p>

<p class="wp-block-paragraph">Das Personalmanagementbüro (Personnel Management Office, PMO) hat kürzlich eine umfassende Überprüfung des öffentlichen Dienstes eingeleitet, um sogenannte „Geisterarbeiter“ aus der staatlichen Gehaltsliste zu entfernen. Dies betrifft Mitarbeiter, die ihren Arbeitsplatz verlassen haben, ohne dass ihre Abwesenheit formell gemeldet wurde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach einer <a href="https://www.gamna.gov.gm/staff-audit-meant-clear-civil-service-ghost-workers-ps-jawara">Pressemitteilung</a> des PMO ist das Problem der „Geisterarbeiter“ im öffentlichen Dienst seit Jahren bekannt und stellt eine dauerhafte Herausforderung dar. Die aktuellen Überprüfungen konzentrierten sich auf drei zentrale Ministerien: das Bildungsministerium, das Gesundheitsministerium und das Landwirtschaftsministerium.</p>



<h4 id="ueberpruefungsergebnisse" class="wp-block-heading">Überprüfungsergebnisse</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Im Rahmen der Überprüfung wurde festgestellt, dass mehr als 3.000 Beamte während des Audits nicht an ihren Dienststellen angetroffen werden konnten. Die betroffenen Ministerien erhielten eine Liste der „unentdeckten“ Mitarbeiter, um Kommentare oder Rückmeldungen zu ihren Aufenthaltsorten zu geben. Mitarbeiter, deren Abwesenheit durch Kommentare erklärt werden konnte, wurden anschließend verifiziert und als anwesend bestätigt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nachdem alle Rückmeldungen ausgewertet worden waren, wurde eine endgültige Liste der nicht auffindbaren Beamten erstellt. Es wurde beschlossen, die Gehälter dieser Beamten ab September 2024 einzufrieren, sofern keine weiteren Rückmeldungen zu ihrem Status eingingen. Dies führte zur Gehaltsstreichung von über 3.000 Beamten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Beamte, die sich nach der Gehaltsstreichung meldeten, mussten Nachweise über ihren Status als aktive Mitarbeiter vorlegen, wie beispielsweise Bestätigungen ihrer Vorgesetzten, Anwesenheitslisten oder Bescheinigungen über Mutterschafts-, Krankheits- oder Studienurlaub. Ohne diese Nachweise blieb die Gehaltszahlung ausgesetzt.</p>



<h4 id="aktueller-stand" class="wp-block-heading">Aktueller Stand</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Bis zum 10. Oktober 2024 wurden von den 3.024 betroffenen Beamten nur 882 als reguläre Mitarbeiter bestätigt. Das bedeutet, dass über 2.142 Beamte weiterhin nicht erfasst sind und ihre Gehaltszahlungen ausgesetzt bleiben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In einem separaten, aber verwandten Schritt plant das PMO, ähnliche Überprüfungen in anderen Bereichen des öffentlichen Dienstes sowie unter den Pensionären durchzuführen.</p>
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		<title>Verhaltenskodex für gambische Botschafter in Vorbereitung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 05 Oct 2024 06:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gambia]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[Botschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Diplomatie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>FOKUS AFRIKA ist ein deutschsprachiges Online-Medienportal, welches sich auf die politischen und wirtschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents fokussiert.</p>
<p>Der diplomatische Dienst ist sowohl anspruchsvoll als auch lohnend. In einer immer komplexeren Welt steigen die Anforderungen an Diplomaten, die durch strenge Auswahlverfahren und Überprüfungen gehen müssen.<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fverhaltenskodex-fur-gambische-botschafter-in-vorbereitung%2F&amp;action_name=Verhaltenskodex%20f%C3%BCr%20gambische%20Botschafter%20in%20Vorbereitung&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/verhaltenskodex-fur-gambische-botschafter-in-vorbereitung/">Verhaltenskodex für gambische Botschafter in Vorbereitung</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>FOKUS AFRIKA ist ein deutschsprachiges Online-Medienportal, welches sich auf die politischen und wirtschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents fokussiert.</p>

<p class="wp-block-paragraph">In einem <a href="https://thepoint.gm/africa/gambia/editorial/code-of-conduct-for-gambian-ambassadors">aktuellen Bericht der Zeitung <em>The Point</em></a> hat der gambische <a href="https://mofa.gov.gm">Außenminister Momodou Tangara</a> die Abgeordneten informiert, dass derzeit politische und regulatorische Dokumente erarbeitet werden, die Gesetze und Vorschriften für Botschafter der Republik Gambia im Ausland festlegen sollen.</p>



<h3 id="kodex-soll-diplomaten-disziplinieren" class="wp-block-heading">Kodex soll Diplomaten disziplinieren </h3>



<p class="wp-block-paragraph">Dieser Schritt ist nicht nur notwendig, sondern auch ein entscheidender Schritt in die richtige Richtung. In der Vergangenheit haben das Fehlverhalten und die unzureichende Leistung einiger Mitarbeiter an gambischen Auslandsvertretungen das Image des Landes in Mitleidenschaft gezogen. Sie haben nicht nur sich selbst beschämt, sondern auch das Ansehen Gambias international beschädigt.</p>



<h3 id="gambia-neuaufbau-der-diplomatie-soll-staat-staerken" class="wp-block-heading">Gambia: Neuaufbau der Diplomatie soll Staat stärken</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Einführung eines Verhaltenskodexes wird nicht nur dabei helfen, die richtigen Kandidaten auszuwählen, sondern auch dazu beitragen, das positive Bild des Landes im Ausland zu stärken. Diplomaten tragen eine große Verantwortung und sollten als Vorbilder dienen, so das Blatt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Verhaltenskodex, der derzeit in Vorbereitung ist, zielt darauf ab, klare Gesetze und Vorschriften für das Personal sowohl im Inland als auch an den Auslandsmissionen zu schaffen. Es wird erwartet, dass dieser Kodex, sobald er verabschiedet ist, zu signifikanten Veränderungen führt, indem er sicherstellt, dass nur qualifizierte und verantwortungsbewusste Personen in den diplomatischen Dienst berufen werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bisher beruhen die Ernennungen im Auswärtigen Dienst auf der Erwartung, dass die betreffenden Personen sich an bestehende Regeln und Gepflogenheiten des öffentlichen Dienstes halten. Der Außenminister betonte, dass der Auswärtige Dienst keineswegs in einem rechtlichen Vakuum operiere. Neben den bestehenden Vorschriften des Auswärtigen Dienstes gelten auch die Allgemeinen Ordnungen und Finanzvorschriften, die das Verhalten der Mitarbeiter im In- und Ausland regeln. Dies wurde in der Vergangenheit immer wieder vernachlässigt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es ist daher untragbar, dass Mitarbeiter des Auswärtigen Dienstes gegen diese Regeln verstoßen, insbesondere wenn sie im Ausland tätig sind. Wer eine solch verantwortungsvolle Aufgabe übernimmt, muss den höchsten Standards entsprechen – viel Verantwortung bedeutet auch hohe Erwartungen.</p>
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