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	<title>Eswatini | Politik | Außen- &amp; Innenpolitik | Südliches Afrika | FOKUS AFRIKA</title>
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	<description>Nachrichten aus Afrika</description>
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	<title>Eswatini | Politik | Außen- &amp; Innenpolitik | Südliches Afrika | FOKUS AFRIKA</title>
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		<title>Eswatini fordert UN-Beteiligung von Taiwan – und warnt vor El Niño</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/eswatini-fordert-un-beteiligung-von-taiwan-und-warnt-vor-el-nino/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Sep 2026 18:48:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Eswatini]]></category>
		<category><![CDATA[Internationale Organisationen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>„Wie viele Jahre noch?“ Eswatinis Staatsoberhaupt Mswati III fordert bei der UN ein Ende von Afrikas Ausschluss aus der ständigen Mitgliedschaft im Sicherheitsrat. Als neuer Vorsitzender des SADC-Sicherheitsorgans verlangt er zugleich mehr Unterstützung für afrikanisch geführte Friedensprozesse.<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Feswatini-fordert-un-beteiligung-von-taiwan-und-warnt-vor-el-nino%2F&amp;action_name=Eswatini%20fordert%20UN-Beteiligung%20von%20Taiwan%20%E2%80%93%20und%20warnt%20vor%20El%20Ni%C3%B1o&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/eswatini-fordert-un-beteiligung-von-taiwan-und-warnt-vor-el-nino/">Eswatini fordert UN-Beteiligung von Taiwan – und warnt vor El Niño</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph" id="h-eswatini-fordert-vor-der-un-generalversammlung-eine-standige-vertretung-afrikas-im-sicherheitsrat-und-drangt-auf-starkere-afrikanisch-gefuhrte-friedensprozesse-die-rede-hielt-staatsoberhaupt-mswati-iii-am-mittwoch-23-september-2026-mehr-als-zwei-jahrzehnte-nach-verabschiedung-des-ezulwini-konsenses-verfuge-der-kontinent-weiterhin-uber-keinen-standigen-sitz-in-dem-gremium-eswatini-hat-seit-august-zugleich-den-vorsitz-im-sicherheitspolitischen-organ-der-entwicklungsgemeinschaft-des-sudlichen-afrika-ubernommen-nbsp">Eswatini fordert vor der UN-Generalversammlung eine ständige Vertretung Afrikas im Sicherheitsrat und drängt auf stärkere afrikanisch geführte Friedensprozesse. Die Rede hielt Staatsoberhaupt Mswati III am Mittwoch, 23. September 2026. Mehr als zwei Jahrzehnte nach Verabschiedung des Ezulwini-Konsenses verfüge der Kontinent weiterhin über keinen ständigen Sitz in dem Gremium. Eswatini hat seit August zugleich den Vorsitz im sicherheitspolitischen Organ der Entwicklungsgemeinschaft des Südlichen Afrika übernommen.&nbsp;</p>



<h2 id="mswati-iii-wie-lange-soll-afrika-noch-warten" class="wp-block-heading">Mswati III: Wie lange soll Afrika noch warten?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Mswati machte die Reform des UN-Sicherheitsrats zu einem Schwerpunkt seiner Rede. Afrika sei längst ein strategischer Akteur der Weltpolitik, bleibe aber von der ständigen Mitgliedschaft in dem wichtigsten UN-Gremium für Frieden und Sicherheit ausgeschlossen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Wie viele Jahre noch sollen afrikanische Staats- und Regierungschefs nach New York reisen und vor dieser Versammlung eine gerechte Vertretung im Sicherheitsrat fordern?“, fragte er.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Kontinent werde dadurch um die Möglichkeit gebracht, dauerhaft an zentralen Entscheidungen zur internationalen Sicherheit mitzuwirken, argumentierte Mswati. Vertrauen in die Vereinten Nationen könne nicht allein durch Erklärungen wiederhergestellt werden. Bereits eingegangene Verpflichtungen müssten umgesetzt und internationale Institutionen an die veränderten globalen Kräfteverhältnisse angepasst werden.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die gemeinsame Position der Afrikanischen Union geht noch weiter. Der 2005 verabschiedete Ezulwini-Konsens fordert mindestens zwei ständige afrikanische Sitze mit sämtlichen Rechten einschließlich des Vetorechts, solange dieses besteht. Hinzukommen sollen insgesamt fünf nichtständige Sitze für Afrika. Die AU bekräftigte diese Position im Mai 2026 erneut.&nbsp;</p>



<h2 id="eswatini-uebernimmt-sicherheitspolitische-rolle-in-der-sadc" class="wp-block-heading">Eswatini übernimmt sicherheitspolitische Rolle in der SADC</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Forderung fällt mit einer neuen regionalen Aufgabe Eswatinis zusammen. Beim SADC-Gipfel am 17. August wurde Mswati III zum Vorsitzenden des Organs für Politik, Verteidigung und Sicherheitskooperation gewählt. Das Gremium koordiniert unter anderem Konfliktprävention, Vermittlung und sicherheitspolitische Zusammenarbeit im südlichen Afrika.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vor den Vereinten Nationen forderte Mswati stärkere afrikanisch geführte Friedensprozesse und zusätzliche Unterstützung für regionale Organisationen bei Konfliktprävention und Vermittlung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Unterzeichnete Friedensabkommen müssten von allen Seiten eingehalten werden. Die Vereinten Nationen sollten deren Umsetzung stärker überwachen und regionale Entscheidungen gegen verfassungswidrige Machtwechsel unterstützen.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="607" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/09/bca7e115-8440-434b-bc58-27d083100986-1024x607.jpeg" alt="" class="wp-image-30212 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/09/bca7e115-8440-434b-bc58-27d083100986-1024x607.jpeg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/09/bca7e115-8440-434b-bc58-27d083100986-300x178.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/09/bca7e115-8440-434b-bc58-27d083100986-768x456.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/09/bca7e115-8440-434b-bc58-27d083100986-1536x911.jpeg 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/09/bca7e115-8440-434b-bc58-27d083100986-380x225.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/09/bca7e115-8440-434b-bc58-27d083100986-800x475.jpeg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/09/bca7e115-8440-434b-bc58-27d083100986-1160x688.jpeg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/09/bca7e115-8440-434b-bc58-27d083100986.jpeg 1600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Eswatini wolle während seines SADC-Vorsitzes insbesondere präventive Diplomatie, Dialog und Vermittlung ausbauen. Die Gemeinschaft hatte bei ihrem Gipfel im August ihre Unterstützung für regionale und internationale Friedensbemühungen unter anderem in der Demokratischen Republik Kongo bekräftigt.&nbsp;</p>
</div></div>



<h2 id="afrika-soll-rohstoffe-staerker-selbst-verarbeiten" class="wp-block-heading">Afrika soll Rohstoffe stärker selbst verarbeiten</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Mswati verband die Forderung nach politischer Mitsprache mit einer wirtschaftlichen Agenda. Afrikanische Staaten müssten sich stärker von der Ausfuhr unverarbeiteter Rohstoffe lösen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Wir müssen vom Export unverarbeiteter Rohstoffe zu Wertschöpfung, lokaler Industrialisierung und der Schaffung menschenwürdiger Arbeitsplätze innerhalb unserer eigenen Grenzen übergehen“, sagte er.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/us-botschaft-staerkt-made-in-eswatini/">Eswatini fordert dabei internationale Unterstützung beim Aufbau afrikanischer Verarbeitungskapazitäten.</a> Mswati brachte zudem die Schaffung eines afrikanischen Handelszentrums für Edelmetalle, Seltene Erden und andere Rohstoffe ins Gespräch.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Afrikanische Kontinentale Freihandelszone AfCFTA soll nach seiner Darstellung helfen, Verarbeitung und Handel stärker innerhalb Afrikas zu organisieren. Zugleich warnte er davor, dass der technologische Fortschritt neue Unterschiede zwischen Staaten schaffen könnte, die künstliche Intelligenz entwickeln und kontrollieren, und jenen, die von dieser Entwicklung weitgehend ausgeschlossen bleiben.</p>



<h2 id="sorge-vor-starkem-el-nino" class="wp-block-heading">Sorge vor starkem El Niño</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Einen weiteren Schwerpunkt setzte Mswati auf Ernährungssicherheit und Klimarisiken. Eswatini investiere verstärkt in Landwirtschaft, Bewässerung, moderne Anbaumethoden und die Unterstützung kleiner landwirtschaftlicher Betriebe.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gleichzeitig warnte er vor einem außergewöhnlich starken El-Niño-Ereignis, das zusätzliche staatliche Mittel zum Schutz von Bevölkerung und Lebensgrundlagen erforderlich machen könne.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Weltorganisation für Meteorologie sieht El Niño seit August 2026 als fest etabliert an. <a href="https://fokus-afrika.de/el-nino-bedroht-malawi-fuer-direkte-katastrophenhilfe-bleiben-nur-58-000-euro/">Die Wahrscheinlichkeit, dass das Wetterphänomen bis Februar 2027 anhält, liegt nach ihren aktuellen Prognosen bei nahezu 100 Prozent.</a> Die außergewöhnlich hohen Wassertemperaturen im tropischen Pazifik könnten eine weitere Verstärkung begünstigen und Niederschlags- sowie Temperaturmuster weltweit erheblich verändern. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Eswatini fordert deshalb verlässlichere Klimafinanzierung, Technologietransfer und zusätzliche Mittel für Anpassungsmaßnahmen. Das Land setzt zugleich auf neue Staudämme und Bewässerungssysteme, um die Landwirtschaft widerstandsfähiger gegen Niederschlagsschwankungen zu machen.</p>



<h2 id="eswatini-fordert-staerkere-beteiligung-taiwans-an-der-un" class="wp-block-heading">Eswatini fordert stärkere Beteiligung Taiwans an der UN</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Mswati griff bei den Vereinten Nationen auch die internationale Stellung Taiwans auf. Taiwan spiele eine bedeutende Rolle in globalen Lieferketten und verfüge über Kenntnisse, die in die internationale Zusammenarbeit einbezogen werden sollten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Vereinten Nationen sollten deshalb Wege finden, Taiwan eine „substantielle Beteiligung“ an Sitzungen und Aktivitäten zu ermöglichen, sagte er.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://fokus-afrika.de/china-schafft-zoelle-fuer-afrika-ab-mit-einer-ausnahme/" data-type="post" data-id="24689">Eswatini ist Taiwans letzter Staat in Afrika mit formellen diplomatischen Beziehungen.</a> <a href="https://fokus-afrika.de/trotz-druck-chinas-taiwans-praesident-reist-nach-eswatini/" data-type="post" data-id="27070">Im Frühjahr 2026 hatte Taiwans Präsident Lai Ching-te das Land besucht.</a> China betrachtet Taiwan als Teil seines Staatsgebiets und lehnt staatliche diplomatische Beziehungen anderer Länder mit Taipeh ab, während die taiwanische Regierung diesen Anspruch zurückweist. </p>
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		<item>
		<title>Trotz Druck Chinas – Taiwans Präsident reist nach Eswatini</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/trotz-druck-chinas-taiwans-praesident-reist-nach-eswatini/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 May 2026 22:30:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Eswatini]]></category>
		<category><![CDATA[4]]></category>
		<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[König]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Taiwans Präsident Lai Ching-te reist überraschend nach Eswatini. Der Besuch folgt auf eine abgesagte Reise, bei der mehrere Staaten Überflugrechte entzogen hatten. Taipeh sieht darin Druck aus China.<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ftrotz-druck-chinas-taiwans-praesident-reist-nach-eswatini%2F&amp;action_name=Trotz%20Druck%20Chinas%20%E2%80%93%20Taiwans%20Pr%C3%A4sident%20reist%20nach%20Eswatini&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Taiwans Präsident Lai Ching-te ist überraschend zu einem Staatsbesuch in Eswatini eingetroffen, nachdem eine frühere Reise kurzfristig gescheitert war. Weniger als zwei Wochen zuvor hatten Mauritius, die Seychellen und Madagaskar Überflugrechte für Lais Maschine entzogen. Taipeh machte dafür Druck aus China verantwortlich. Eswatini ist Taiwans einziger diplomatischer Verbündeter in Afrika.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-besuch-nach-abgesagter-reise"><span id="besuch-nach-abgesagter-reise">Besuch nach abgesagter Reise</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Lai traf am Samstag in Eswatini ein. Der taiwanische Präsident hätte Eswatini ursprünglich vom 22. bis 27. April besuchen sollen. Anlass waren Feierlichkeiten zum 58. Geburtstag von König Mswati III. und zum 40. Jahrestag seiner Krönung. Einen Tag vor der geplanten Abreise sagte Lai die Reise ab, nachdem mehrere Staaten die Überflugrechte entzogen hatten.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img decoding="async" width="1024" height="572" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/HHZmexobgAA1nzO-1024x572.jpeg" alt="" class="wp-image-27073 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/HHZmexobgAA1nzO-1024x572.jpeg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/HHZmexobgAA1nzO-300x167.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/HHZmexobgAA1nzO-768x429.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/HHZmexobgAA1nzO-1536x857.jpeg 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/HHZmexobgAA1nzO-380x212.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/HHZmexobgAA1nzO-800x446.jpeg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/HHZmexobgAA1nzO-1160x647.jpeg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/HHZmexobgAA1nzO.jpeg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Lai erklärte nach seiner Ankunft, Taiwan werde sich trotz Drucks nicht daran hindern lassen, in der Welt präsent zu sein. „Kein Land kann Taiwan daran hindern, zur Welt beizutragen“, sagte er nach Angaben des taiwanischen Präsidialamts.</p>
</div></div>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-eswatini-bekraftigt-unterstutzung-fur-taiwan"><span id="eswatini-bekraeftigt-unterstuetzung-fuer-taiwan">Eswatini bekräftigt Unterstützung für Taiwan</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Lai traf in Eswatini mit König Mswati III. zusammen. Beide Seiten unterzeichneten eine gemeinsame Erklärung zur Stärkung der Zusammenarbeit und des bilateralen Handels. Außerdem wurde ein Abkommen über gegenseitige Zollhilfe vereinbart, das Handelsverfahren vereinfachen soll.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="603" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/HHXICGobMAAu-7a-1024x603.jpeg" alt="" class="wp-image-27071 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/HHXICGobMAAu-7a-1024x603.jpeg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/HHXICGobMAAu-7a-300x177.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/HHXICGobMAAu-7a-768x452.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/HHXICGobMAAu-7a-1536x904.jpeg 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/HHXICGobMAAu-7a-380x224.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/HHXICGobMAAu-7a-800x471.jpeg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/HHXICGobMAAu-7a-1160x683.jpeg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/05/HHXICGobMAAu-7a.jpeg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Der Präsident verwies auf 58 Jahre diplomatische Beziehungen zwischen Taiwan und Eswatini. Die Zusammenarbeit beider Staaten umfasst Landwirtschaft, Berufsbildung, Handel, Gesundheit, Bildung und Infrastruktur.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Mswati dankte Taiwan für die anhaltende Unterstützung und bezeichnete Taipeh als verlässlichen Partner. Eswatini werde Taiwans internationale Teilhabe weiter unterstützen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-dladla-sprach-in-taipeh-von-familie"><span id="dladla-sprach-in-taipeh-von-familie">Dladla sprach in Taipeh von „Familie“</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Kurz vor Lais Reise hatte Eswatinis Vizepremierministerin Thulisile Dladla Taiwan besucht. Sie überbrachte in Taipeh eine Botschaft des Königs und bekräftigte die Beziehungen zu Taiwan.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dladla sagte, die jüngsten Schwierigkeiten hätten die Verbindung beider Länder von einer Freundschaft zu einer Familie gemacht. „Keine Kraft, egal wie stark, kann ein Familienband brechen, das seit 58 Jahren besteht“, erklärte sie.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sie forderte Lai auf, Eswatini zu besuchen, um zu zeigen, dass der Luftraum frei und unabhängig sei und Afrika Vertrauen in das Völkerrecht habe. Lai sagte bei dem Treffen, die Partnerschaft bleibe stark und werde weiter ausgebaut.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-china-ubt-druck-auf-taiwans-partner-aus"><span id="china-uebt-druck-auf-taiwans-partner-aus">China übt Druck auf Taiwans Partner aus</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">China betrachtet Taiwan als Teil seines Staatsgebiets und lehnt offizielle Kontakte anderer Staaten mit Taipeh ab. Die Volksrepublik hat in den vergangenen Jahren mehrere Staaten dazu bewegt, ihre diplomatischen Beziehungen zu Taiwan abzubrechen und Peking anzuerkennen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eswatini hält als einziges afrikanisches Land weiter formelle Beziehungen zu Taiwan. Der südafrikanische Binnenstaat grenzt an Südafrika und Mosambik und spielt für Taipeh deshalb eine besondere Rolle in Afrika.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Taiwan wertet den Besuch als Signal gegen diplomatische und wirtschaftliche Einschüchterung. Lai sagte, Taiwan liebe Freiheit und Frieden und suche keinen Konflikt. Zugleich werde das Land seinen Weg in die Welt nicht aufgeben.</p>
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		<title>Tod eines Bodyguards überschattet Geburtstagsfeier des Königs in Eswatini</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/tod-eines-bodyguards-ueberschattet-geburtstagsfeier-des-koenigs-in-eswatini/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Apr 2026 23:29:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Eswatini]]></category>
		<category><![CDATA[2]]></category>
		<category><![CDATA[4]]></category>
		<category><![CDATA[König]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein Offizier aus der Leibwache von König Mswati III. ist während des Besuchs hochrangiger SADC-Gäste in Eswatini gestorben. Die Behörden untersuchen den Vorfall im Royal Villas Hotel in Ezulwini.<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ftod-eines-bodyguards-ueberschattet-geburtstagsfeier-des-koenigs-in-eswatini%2F&amp;action_name=Tod%20eines%20Bodyguards%20%C3%BCberschattet%20Geburtstagsfeier%20des%20K%C3%B6nigs%20in%20Eswatini&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">In Eswatini untersuchen die Behörden den Tod eines Offiziers aus der militärischen Schutzeinheit von König Mswati III. Der Vorfall ereignete sich am Sonntag gegen 11 Uhr im Royal Villas Hotel in Ezulwini. Lieutenant Colani Mdluli war dort nach Medienberichten für die Sicherheit von Gästen aus der Entwicklungsgemeinschaft des südlichen Afrika eingeteilt. Mehrere aktuelle und ehemalige Staatsoberhäupter waren zu Feierlichkeiten anlässlich von 40 Jahren Mswati auf dem Thron angereist.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-offizier-war-teil-des-koniglichen-sicherheitsapparats"><span id="offizier-war-teil-des-koeniglichen-sicherheitsapparats">Offizier war Teil des königlichen Sicherheitsapparats</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Mdluli gehörte zur militärischen Leibwache des Königs und war auch im Umfeld der Sicherheitskräfte tätig, die Königinmutter Ntombi Tfwala schützen. Vor dem Besuch mehrerer Gäste aus der Southern African Development Community wurden Sicherheitskräfte des Königs und der Königinmutter zu einer Einsatzgruppe zusammengezogen.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/HG0SlXVa4AE82sr-1024x683.jpeg" alt="" class="wp-image-26942 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/HG0SlXVa4AE82sr-1024x683.jpeg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/HG0SlXVa4AE82sr-300x200.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/HG0SlXVa4AE82sr-768x512.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/HG0SlXVa4AE82sr-380x253.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/HG0SlXVa4AE82sr-800x533.jpeg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/HG0SlXVa4AE82sr.jpeg 1080w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Der Zwischenfall ereignete sich nur wenige Stunden vor dem Culture Day im Ludzidzini-Palast. Die Veranstaltung war Teil mehrerer Feiern zum 40-jährigen Thronjubiläum von Mswati III. Zu den Gästen zählten unter anderem Lesothos König Letsie III., Sambias Präsident Hakainde Hichilema, der frühere südafrikanische Präsident Jacob Zuma und Botswanas früherer Präsident Ian Khama.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Auch Südafrikas Präsident Cyril Ramaphosa, Mosambiks Präsident Daniel Chapo und Simbabwes Präsident Emmerson Mnangagwa waren im Rahmen gesonderter Jubiläumsveranstaltungen in Eswatini. Am Somhlolo National Stadium nahmen zudem weitere Monarchen vom afrikanischen Kontinent teil, darunter König Misuzulu der Zulu-Monarchie.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-behorden-geben-zunachst-keine-details-bekannt"><span id="behoerden-geben-zunaechst-keine-details-bekannt">Behörden geben zunächst keine Details bekannt</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die genauen Umstände des Todes blieben zunächst unklar. Die Behörden in Eswatini untersuchen den Vorfall. Eine vollständige offizielle Darstellung lag zunächst nicht vor.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Armeesprecher Major Sandile Gwebu äußerte sich gegenüber <em><a href="https://swazilandnews.co.za/articles/34414">Swaziland News</a></em> nicht zu dem Vorfall. Sicherheitskreise und Angehörige bestätigten dem Medium jedoch den Tod des Offiziers. Auch der Redakteur von <em>Swaziland News</em>, Zweli Martin Dlamini, erklärte, es gebe bislang nur wenige gesicherte Informationen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dlamini sagte, es sei kein Abschiedsbrief gefunden worden. Aus dem familiären Umfeld sei bekannt geworden, dass Mdluli gelegentlich über niedrige Gehälter in der Armee geklagt habe. Eine offizielle Bestätigung für ein Motiv gibt es nicht.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-mdluli-stammte-aus-bekanntem-umfeld-des-konigshauses"><span id="mdluli-stammte-aus-bekanntem-umfeld-des-koenigshauses">Mdluli stammte aus bekanntem Umfeld des Königshauses</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Lieutenant Colani Mdluli war nach Angaben von&nbsp;<em>Swaziland News</em>&nbsp;der Sohn des verstorbenen Boy Mdluli, der als enger Vertrauter des Königs galt. Der Offizier war damit nicht nur Teil des Sicherheitsapparats, sondern auch mit einem bekannten Namen im Umfeld des Königshauses verbunden.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="682" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/King_Mswati_III_Giving_a_Speech_at_Buhleni_Royal_Residence_during_Buganu_Ceremony_2025_By_Babukisi_Foundation-1024x682.jpg" alt="" class="wp-image-26943 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/King_Mswati_III_Giving_a_Speech_at_Buhleni_Royal_Residence_during_Buganu_Ceremony_2025_By_Babukisi_Foundation-1024x682.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/King_Mswati_III_Giving_a_Speech_at_Buhleni_Royal_Residence_during_Buganu_Ceremony_2025_By_Babukisi_Foundation-300x200.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/King_Mswati_III_Giving_a_Speech_at_Buhleni_Royal_Residence_during_Buganu_Ceremony_2025_By_Babukisi_Foundation-768x512.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/King_Mswati_III_Giving_a_Speech_at_Buhleni_Royal_Residence_during_Buganu_Ceremony_2025_By_Babukisi_Foundation-380x253.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/King_Mswati_III_Giving_a_Speech_at_Buhleni_Royal_Residence_during_Buganu_Ceremony_2025_By_Babukisi_Foundation-800x533.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/King_Mswati_III_Giving_a_Speech_at_Buhleni_Royal_Residence_during_Buganu_Ceremony_2025_By_Babukisi_Foundation-1160x773.jpg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/04/King_Mswati_III_Giving_a_Speech_at_Buhleni_Royal_Residence_during_Buganu_Ceremony_2025_By_Babukisi_Foundation.jpg 1280w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Der Tod fällt in eine politisch sensible Phase. Die Feierlichkeiten zum 40-jährigen Thronjubiläum standen im Zeichen regionaler Präsenz und diplomatischer Sichtbarkeit. Eswatini empfing dafür mehrere hochrangige Gäste aus dem südlichen Afrika.</p>
</div></div>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-eswatini-unter-beobachtung-der-region"><span id="eswatini-unter-beobachtung-der-region">Eswatini unter Beobachtung der Region</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Eswatini ist die letzte absolute Monarchie Afrikas. König Mswati III. regiert seit 1986. Die Jubiläumsfeiern sollten die Kontinuität der Monarchie und ihre regionalen Beziehungen hervorheben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Vorfall im Sicherheitsumfeld der SADC-Gäste lenkt nun den Blick auf den inneren Apparat des Königshauses. Die Ermittlungen müssen klären, wie es während eines internationalen Besuchs zu dem Tod eines eingesetzten Offiziers kommen konnte.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>USA verlegen weitere Migranten nach Eswatini</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/usa-verlegen-weitere-migranten-nach-eswatini/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Mar 2026 18:23:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Eswatini]]></category>
		<category><![CDATA[1]]></category>
		<category><![CDATA[5]]></category>
		<category><![CDATA[Migration]]></category>
		<category><![CDATA[NGO]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eswatini hat nach Regierungsangaben vier weitere Drittstaatsangehörige aus den Vereinigten Staaten aufgenommen. Am Donnerstag ordnete die Regierung des&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fusa-verlegen-weitere-migranten-nach-eswatini%2F&amp;action_name=USA%20verlegen%20weitere%20Migranten%20nach%20Eswatini&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Eswatini hat nach Regierungsangaben vier weitere Drittstaatsangehörige aus den Vereinigten Staaten aufgenommen. Am Donnerstag ordnete die Regierung des Königreichs den Vorgang als Teil eines bereits 2025 geschlossenen Abkommens mit Washington ein. Demnach sollen die Männer vorübergehend in Eswatini bleiben, bis ihre Rückführung in ihre Herkunftsländer organisiert ist. Die neuen Transfers rücken erneut die Frage in den Mittelpunkt, auf welcher rechtlichen Grundlage diese Personen im Land festgehalten werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-afrikanische-migranten-werden-abgeschoben"><span id="afrikanische-migranten-werden-abgeschoben">Afrikanische Migranten werden abgeschoben</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Bei den neu angekommenen Männern handelt es sich laut Regierung um einen Staatsangehörigen aus Tansania, einen aus dem Sudan und zwei aus Somalia. Die amtierende Regierungssprecherin Thabile Mdluli erklärte, das Programm diene dazu, Migranten ohne US-Staatsbürgerschaft nach Eswatini zu verlegen, solange <a href="https://fokus-afrika.de/un-landwege-innerhalb-afrikas-sind-todlicher/">ihre Rückführung</a> vorbereitet werde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Regierung verwies darauf, dass es bereits erste Rückführungen gegeben habe. Ein jamaikanischer Staatsangehöriger sei im September vergangenen Jahres in sein Heimatland zurückgebracht worden. Für eine weitere Person lägen inzwischen Reisedokumente vor, die Ausreise stehe bevor. Zugleich liefen die Kontakte zu den Herkunftsstaaten der übrigen Betroffenen weiter.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-regierung-verweist-auf-abkommen-mit-washington"><span id="regierung-verweist-auf-abkommen-mit-washington">Regierung verweist auf Abkommen mit Washington</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Nach <a href="https://independentnews.co.sz/41852/news/diplomacy/eswatini-receives-four-deportees-from-us/">Darstellung</a> der Regierung besteht die <a href="https://fokus-afrika.de/us-botschaft-staerkt-made-in-eswatini/">Vereinbarung</a> mit den USA seit 2025. Sie sieht vor, dass Drittstaatsangehörige aus den Vereinigten Staaten nach Eswatini überstellt werden können, um von dort aus in ihre Herkunftsländer zurückgeführt zu werden.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="960" height="639" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/ICE-Orlando.jpg" alt="" class="wp-image-25731 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/ICE-Orlando.jpg 960w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/ICE-Orlando-300x200.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/ICE-Orlando-768x511.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/ICE-Orlando-380x253.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/ICE-Orlando-800x533.jpg 800w" sizes="(max-width: 960px) 100vw, 960px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Die Behörden betonten, die Rechte und die Würde der Betroffenen würden während ihres Aufenthalts im Land gewahrt. Zudem hob die Regierung die Rolle der Internationalen Organisation für Migration hervor. Die Organisation unterstütze das Programm als strategischer Partner mit Fachwissen im Migrationsmanagement.</p>
</div></div>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-amnesty-spricht-von-vier-transfers-am-11-marz"><span id="amnesty-spricht-von-vier-transfers-am-11-maerz">Amnesty spricht von vier Transfers am 11. März</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Amnesty International nennt für den jüngsten Fall einen konkreten Termin. Nach Angaben der Organisation wurden die vier Männer am 11. März von den US-Behörden nach Eswatini gebracht. Sie seien von Phoenix im Bundesstaat Arizona aus verlegt und anschließend in das Hochsicherheitsgefängnis Matsapha gebracht worden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Menschenrechtsorganisation erklärte, mit den vier Neuankömmlingen steige die Zahl der von den USA seit Mitte 2025 nach Eswatini transferierten Personen auf 19. Amnesty beschreibt die Männer als zwei Somalier, einen Tansanier und einen Sudanesen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-streit-uber-rechtsgrundlage-der-unterbringung"><span id="streit-ueber-rechtsgrundlage-der-unterbringung">Streit über Rechtsgrundlage der Unterbringung</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Besonders umstritten ist die Frage, unter welchen Bedingungen die Betroffenen in Eswatini festgehalten werden. Amnesty erklärte, die Transfers seien „illegal“ und verlangte Klarheit über den rechtlichen Rahmen. Vongai Chikwanda, stellvertretende Regionaldirektorin von Amnesty International für Ost- und das südliche Afrika, forderte die Regierung Eswatinis auf, den Zugang der Betroffenen zu Anwälten und ihren Familien sicherzustellen.</p>


<figcaption class="image-credit"><span class="image-caption">Hunderte von Menschen protestierten gegen ICE im Whipple Building im Süden von Minneapolis &#8211; Hauptsitz von DHS und ICE. Bild: Fibonacci Blue</span>   </figcaption>


<p class="wp-block-paragraph">Nach Angaben der Organisation sind die genauen Modalitäten der Überstellungen bislang nicht öffentlich gemacht worden. Amnesty verlangt daher Auskunft darüber, auf welcher Rechtsgrundlage die Männer in Eswatini inhaftiert oder festgehalten werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-teil-einer-breiteren-us-praxis"><span id="teil-einer-breiteren-us-praxis">Teil einer breiteren US-Praxis</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Überstellungen nach Eswatini stehen nach den vorliegenden Angaben in einem größeren politischen Zusammenhang. Die USA verlegen demnach in einzelnen Fällen ausreisepflichtige Ausländer in Drittstaaten, wenn eine direkte Rückführung in die Herkunftsländer schwierig ist. Hintergrund können Probleme bei der Identifizierung, fehlende Reisedokumente oder die Weigerung von Herkunftsstaaten sein, Personen wieder aufzunehmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eswatini gehört laut Amnesty zu den Staaten, die bereit sind, solche Personen zeitweise aufzunehmen. Die Transfers in das südafrikanische Königreich laufen demnach bereits seit Mitte 2025.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-matsapha-ruckt-in-den-fokus"><span id="matsapha-rueckt-in-den-fokus">Matsapha rückt in den Fokus</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Zusätzliche Aufmerksamkeit erhält der Fall durch den Ort der Unterbringung. Nach Angaben von Amnesty wurden die vier Männer in den <a href="https://fokus-afrika.de/vergewaltigung-in-der-polizeiwache-von-matsapha/">Gefängniskomplex</a> Matsapha gebracht, die am stärksten gesicherte Haftanstalt des Landes. Dort sind üblicherweise Personen untergebracht, die wegen schwerer Straftaten verurteilt wurden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine detaillierte öffentliche Stellungnahme der US-Regierung zu diesem konkreten Fall lag in den vorliegenden Informationen nicht vor. Auch aus Eswatini gibt es bislang keine weitergehenden Angaben zu den Haftbedingungen der vier Männer oder zur Dauer ihres Aufenthalts.</p>
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			<media:title type="html">ICE Orlando</media:title>
			<media:description type="html">Photos highlighting ERO Orlando Deportation Officer (DO) Yomarel Justiniano. DO Justiniano was interviewed by the ICE Office of Public Affairs (OPA) for a feature story highlighting the launch of ICE Español, the new Spanish language version of ice.gov.

Officer Justiniano was assigned to the &#34;CAP&#34; office. The Criminal Alien Program targets individual foreign nationals without legal presence in the United States who are in custody in another juristiction.</media:description>
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	</item>
		<item>
		<title>Botschafter Andreas Peschke in Eswatini</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/botschafter-andreas-peschke-in-eswatini/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Oct 2025 22:04:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Eswatini]]></category>
		<category><![CDATA[Institutionelle Beziehungen]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[4]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Premierminister von Eswatini, Russell Mmiso Dlamini, hat in der Hauptstadt Mbabane den deutschen Botschafter Andreas Peschke empfangen.&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fbotschafter-andreas-peschke-in-eswatini%2F&amp;action_name=Botschafter%20Andreas%20Peschke%20in%20Eswatini&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/botschafter-andreas-peschke-in-eswatini/">Botschafter Andreas Peschke in Eswatini</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Der Premierminister von Eswatini, Russell Mmiso Dlamini, hat in der Hauptstadt Mbabane den deutschen Botschafter Andreas Peschke empfangen. Das Treffen diente dem Ausbau der bilateralen Kooperation zwischen Eswatini und Deutschland, insbesondere in den Bereichen Bildung, berufliche Qualifizierung und wirtschaftliche Entwicklung.</p>



<blockquote class="twitter-tweet"><p lang="en" dir="ltr">🇸🇿🫱🏾‍🫲🏻🇩🇪<br>Tonight we opened new Theater Club Foyer in Mbabane, eSwatini<br><br>Space for creativity &amp; performance <br><br>Emasiko angahlanganisa bantfu <a href="https://t.co/6VDB9JPQoK">pic.twitter.com/6VDB9JPQoK</a></p>&mdash; Andreas Peschke (@AmbPeschke) <a href="https://twitter.com/AmbPeschke/status/1980331421928710503?ref_src=twsrc%5Etfw">October 20, 2025</a></blockquote> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-technische-bildung-als-schwerpunkt"><span id="technische-bildung-als-schwerpunkt"><strong>Technische Bildung als Schwerpunkt</strong></span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Im Mittelpunkt der Gespräche stand die Weiterentwicklung des Sektors für technische und berufliche Bildung (TVET). Premierminister Dlamini würdigte die historische Rolle Deutschlands beim Aufbau des nationalen Berufsbildungssystems, insbesondere durch die Gründung des&nbsp;<strong>Gwamile Vocational and Commercial Training Institute (VOCTIM)</strong>, das mit Unterstützung der damaligen Deutschen Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) entstanden war.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Er schlug vor, die bestehende Partnerschaft zu erneuern und den TVET-Lehrplan an aktuelle industrielle Anforderungen anzupassen. Diskutiert wurde auch die Einführung neuer Module, darunter Schulungen in Maschinenbau mit Fokus auf&nbsp;<strong>deutsche Automobiltechnologien</strong>, um junge Menschen gezielt auf die Bedürfnisse des modernen Arbeitsmarkts vorzubereiten.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-wirtschaftliche-zusammenarbeit-und-energieversorgung"><span id="wirtschaftliche-zusammenarbeit-und-energieversorgung"><strong>Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Energieversorgung</strong></span></h3>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G317GmmWgAAsE5y-768x1024.jpeg" alt="" class="wp-image-21287 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G317GmmWgAAsE5y-768x1024.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G317GmmWgAAsE5y-225x300.jpeg 225w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G317GmmWgAAsE5y-380x507.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G317GmmWgAAsE5y-800x1067.jpeg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/G317GmmWgAAsE5y.jpeg 810w" sizes="(max-width: 768px) 100vw, 768px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Neben der Bildungspolitik standen auch wirtschaftliche Themen auf der Agenda. Dlamini betonte, dass der Ausbau der Energieerzeugung entscheidend für die industrielle Entwicklung und die Anziehung von Investitionen sei. Eswatini strebe an, seine <strong>Energiekapazitäten</strong> zu erweitern, um eine stabile Grundlage für Industrialisierung und Wirtschaftswachstum zu schaffen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein weiterer Punkt war die mögliche Unterstützung Deutschlands bei der <strong>Weiterentwicklung der Eswatini Stock Exchange</strong>. Ziel sei es, die <strong>finanzielle Inklusion</strong> zu stärken und Kapital für nationale Entwicklungsprojekte zu mobilisieren.</p>
</div></div>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-deutsche-unterstutzung-und-neue-impulse"><span id="deutsche-unterstuetzung-und-neue-impulse"><strong>Deutsche Unterstützung und neue Impulse</strong></span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Botschafter Andreas Peschke begrüßte die Initiative und bekräftigte das Interesse Deutschlands, die Zusammenarbeit mit Eswatini weiter zu vertiefen. Er verwies auf die jüngsten Aktivitäten der&nbsp;<strong>Deutschen Genossenschafts- und Raiffeisenkonföderation (DGRV)</strong>, die in Eswatini ein Büro eröffnet hat, um den Ausbau von Genossenschaften und Finanzdienstleistungen zu fördern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Beide Seiten zeigten sich zuversichtlich, dass die bilateralen Beziehungen neue Impulse erhalten werden. Der Premierminister und der Botschafter vereinbarten, die Kooperation in den Bereichen&nbsp;<strong>nachhaltige Entwicklung, Berufsausbildung und wirtschaftlicher Strukturwandel</strong>&nbsp;weiter auszubauen.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Eswatinis König Mswati III fordert Ad-hoc-Komitees für Konfliktlösung</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/eswatinis-koenig-mswati-iii-fordert-ad-hoc-komitees-fuer-konfliktloesung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Sep 2025 09:22:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Eswatini]]></category>
		<category><![CDATA[Internationale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Handel]]></category>
		<category><![CDATA[König]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheitsrat]]></category>
		<category><![CDATA[UN]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>König Mswati III von Eswatini erinnerte bei seiner Rede vor der UN-Generalversammlung daran, dass die Charta der Vereinten&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Feswatinis-koenig-mswati-iii-fordert-ad-hoc-komitees-fuer-konfliktloesung%2F&amp;action_name=Eswatinis%20K%C3%B6nig%20Mswati%20III%20fordert%20Ad-hoc-Komitees%20f%C3%BCr%20Konfliktl%C3%B6sung&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">König Mswati III von Eswatini erinnerte bei seiner Rede vor der UN-Generalversammlung daran, dass die Charta der Vereinten Nationen und deren Struktur von Beginn an „klar und entschlossen“ angelegt gewesen seien. „Nun ist es an der Zeit, uns zu fragen, was schiefgelaufen ist und welche Schritte unternommen werden müssen, um die Mission der UN zur Förderung des Friedens wiederherzustellen“, sagte er.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-konig-mswati-iii-schlagt-ad-hoc-komitees-vor"><span id="koenig-mswati-iii-schlaegt-ad-hoc-komitees-vor">König Mswati III schlägt Ad-hoc-Komitees vor</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Er schlug die Einrichtung von <strong>Ad-hoc-Komitees</strong> unter Schirmherrschaft des UN-Sekretariats vor, die Konfliktgebiete besuchen, mit lokalen Gemeinschaften sprechen und auf friedliche Lösungen hinarbeiten sollen. Diese Komitees könnten in Krisenregionen wie <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/nordafrika/sudan/">Sudan</a>, <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/ostafrika/suedsudan/">Südsudan</a>, <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/ostafrika/somalia/">Somalia</a>, im <a href="https://fokus-afrika.de/tag/sahel/">Sahel</a> und in den Großen Seen eingesetzt werden. Auch im Nahen Osten sollten sie den Dialog mit allen Parteien fördern. „Das Team könnte die Palästinenser fragen, was nötig ist, um Geiseln freizulassen, da die <a href="https://fokus-afrika.de/tag/israel/">Israelis</a> weiterhin verletzt bleiben, solange ihre Angehörigen nicht zurückgekehrt sind“, erklärte Mswati. Für den Konflikt zwischen <a href="https://fokus-afrika.de/tag/russland/">Russland</a> und der Ukraine schlug er eine ähnliche Rolle vor.</p>



<blockquote class="twitter-tweet"><p lang="en" dir="ltr">His Majesty King Mswati III has called for the United Nations to establish ad hoc committees to mediate global conflicts. His Majesty has been addressing the 80th Session of the UN General Assembly in New York. <a href="https://twitter.com/hashtag/UNGA80?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#UNGA80</a> <a href="https://t.co/79pkf08T8J">pic.twitter.com/79pkf08T8J</a></p>&mdash; Eswatini Government (@EswatiniGovern1) <a href="https://twitter.com/EswatiniGovern1/status/1971268601480085586?ref_src=twsrc%5Etfw">September 25, 2025</a></blockquote> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>



<p class="wp-block-paragraph">Der König betonte, dass der Sicherheitsrat vollständig repräsentativ gestaltet werden müsse. „Ohne eine solche Reform bleiben Legitimität und Wirksamkeit dieses Organs unvollständig“, stellte er fest.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-fortschritte-in-eswatini-und-regionale-herausforderungen"><span id="fortschritte-in-eswatini-und-regionale-herausforderungen">Fortschritte in Eswatini und regionale Herausforderungen</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Mswati hob die Fortschritte seines Landes bei der Umsetzung der Agenda 2030 hervor, insbesondere in den Bereichen Wirtschaft, Gesundheit, Bildung und Geschlechtergleichstellung. „Die Alphabetisierungsraten unseres Landes haben sich verbessert, was unsere Investitionen in Bildung widerspiegelt“, sagte er.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/UN71119640-1024x683.avif" alt="" class="wp-image-20226 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/UN71119640-1024x683.avif 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/UN71119640-300x200.avif 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/UN71119640-768x512.avif 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/UN71119640-380x253.avif 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/UN71119640-800x533.avif 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/UN71119640-1160x773.avif 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/09/UN71119640.avif 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Zugleich verwies er auf die Belastung afrikanischer Staaten durch hohe Schuldendienste: In Subsahara-Afrika würden durchschnittlich 12 Prozent der Staatseinnahmen für Schuldentilgung aufgewendet. Diese Mittel sollten dringend in soziale Programme fließen.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der König hob das Potenzial der&nbsp;<strong>Afrikanischen Freihandelszone (AfCFTA)</strong>&nbsp;hervor, die den innerafrikanischen Handel um bis zu 52 Prozent steigern, Industrialisierung fördern und Millionen von Arbeitsplätzen schaffen könne. Abschließend forderte er die UN auf, geeignete Wege zu finden, um Taiwan in die Umsetzung der Nachhaltigkeitsziele einzubeziehen.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Vergewaltigung in der Polizeiwache von Matsapha</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/vergewaltigung-in-der-polizeiwache-von-matsapha/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Dec 2024 07:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Eswatini]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Polizei]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein neuer Vorwurf der Vergewaltigung auf der Matsapha-Polizeistation sorgt für Aufsehen. Ein weiblicher Häftling berichtete, in der Nacht&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fvergewaltigung-in-der-polizeiwache-von-matsapha%2F&amp;action_name=Vergewaltigung%20in%20der%20Polizeiwache%20von%20Matsapha&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Ein neuer Vorwurf der Vergewaltigung auf der Matsapha-Polizeistation sorgt für Aufsehen. Ein weiblicher Häftling berichtete, in der Nacht von Sonntag auf Montag Opfer sexueller Gewalt geworden zu sein. Der Vorfall ereignete sich während der landesweiten Kampagne der „16 Tage gegen geschlechtsspezifische Gewalt“, die unter dem Motto „Gemeinsam GBV beenden“ steht.</p>



<h4 id="ablauf-des-vorfalls" class="wp-block-heading"><strong>Ablauf des Vorfalls</strong></h4>



<p class="wp-block-paragraph">Laut Berichten wurde die Frau wegen mutmaßlichen Betrugs festgenommen und in eine nicht verschlossene Zelle für weibliche Verdächtige gebracht, da sie die Geldstrafe nicht begleichen konnte. Zeitgleich wurde ein männlicher Verdächtiger wegen Hausfriedensbruchs in die Polizeistation gebracht. Da die männlichen Zellen abgeschlossen waren und der Schlüssel nicht auffindbar war, wurde der Verdächtige in einem offenen Bereich untergebracht, der direkten Zugang zu den weiblichen Zellen bietet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dieser Umstand ermöglichte es dem männlichen Verdächtigen, ungehindert in die Zelle der Frau zu gelangen. Der Vorfall wirft ernste Fragen über die Sicherheitsvorkehrungen und die Aufsicht auf der Polizeiwache auf.</p>



<h4 id="polizeiliche-reaktionen" class="wp-block-heading"><strong>Polizeiliche Reaktionen</strong></h4>



<p class="wp-block-paragraph">Die Polizei bestätigte den Vorfall und leitete Ermittlungen ein. Laut der Polizeisprecherin Senior Superintendent Phindile Vilakati wurde die Beschwerdeführerin medizinisch untersucht, bevor sie in die Polizeiwache zurückgebracht wurde. Der männliche Verdächtige wurde weiterhin wegen Hausfriedensbruchs angeklagt. Weitere Einzelheiten wollte Vilakati nicht preisgeben, um die Untersuchung nicht zu gefährden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Vorfall ist nicht der erste dieser Art auf der Polizeistation in Matsapha. Bereits 2021 wurde ein Beamter wegen des Verdachts, eine weibliche Gefangene vergewaltigt zu haben, verhaftet. Dieser Vorfall und andere Skandale, darunter der Diebstahl von Beweismaterial und die Flucht gefährlicher Häftlinge, werfen ein Schlaglicht auf strukturelle Probleme und mangelnde Kontrolle in der Polizeiwache.</p>



<h4 id="zunehmende-gewalt-trotz-kampagnen" class="wp-block-heading"><strong>Zunehmende Gewalt trotz Kampagnen</strong></h4>



<p class="wp-block-paragraph">Der Vorfall kommt inmitten einer Zunahme von Gewaltverbrechen in <a href="https://fokus-afrika.de/category/politik/innen-und-aussenpolitik/sudliches-afrika/eswatini/">Eswatini</a>. Laut dem National Commissioner of Police, Vusi Manoma Masango, stieg die Zahl der gemeldeten Verbrechen im Jahr 2024 um 15 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Besonders besorgniserregend ist der Anstieg von Vergewaltigungen um 4,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Trotz zahlreicher Aufklärungskampagnen verzeichnete das Land einen Anstieg geschlechtsspezifischer Gewaltfälle um 13,2 Prozent. Diese Statistiken verdeutlichen den dringenden Bedarf an effektiveren Strategien, um Gewalt gegen Frauen und Mädchen einzudämmen.</p>



<h4 id="handlungsbedarf-und-konsequenzen" class="wp-block-heading"><strong>Handlungsbedarf und Konsequenzen</strong></h4>



<p class="wp-block-paragraph">Der erneute Vorfall auf der Matsapha-Polizeiwache wirft dringende Fragen zu den Sicherheitsvorkehrungen und dem Schutz von Häftlingen auf. Menschenrechtsorganisationen fordern eine umfassende Untersuchung und strukturelle Reformen, um sicherzustellen, dass solche Vorfälle nicht erneut auftreten.</p>
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		<title>Betrug mit Schwarzer Magie und Cyberkriminalität aufgedeckt</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/betrug-mit-schwarzer-magie-und-cyberkriminalitaet-aufgedeckt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Nov 2024 10:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Eswatini]]></category>
		<category><![CDATA[Justiz]]></category>
		<category><![CDATA[Kriminalität]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In Manzini wurden ein traditioneller Heiler, Vusumuzi Mfanimpela Bhembe, und sein Komplize Sabelo Banele Dlamini wegen ihrer Verwicklung in einen groß angelegten Betrugsfall festgenommen. Die Anklage umfasst 120 Straftaten, darunter Verstöße gegen das Geldwäsche- und Terrorismusfinanzierungsgesetz von 2011, das Computerkriminalitätsgesetz von 2022 sowie Diebstahl durch Täuschung.<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fbetrug-mit-schwarzer-magie-und-cyberkriminalitaet-aufgedeckt%2F&amp;action_name=Betrug%20mit%20Schwarzer%20Magie%20und%20Cyberkriminalit%C3%A4t%20aufgedeckt&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>FOKUSAFRIKA ist ein deutschsprachiges Medienoutlet, das sich auf die vielschichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents konzentriert.</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Bhembe, ein inyanga (traditioneller Heiler), nutzte laut <a href="http://www.times.co.sz/news/148135-inyanga-man-held-for-fraud-using-black-magic.html">Berichten</a> seine Position, um Opfer mit schwarzer Magie zu bedrohen und Geld zu erpressen. Betroffene wurden aufgefordert, sogenannte „Erlösungsgebühren“ zu zahlen, um angebliche Gefahren abzuwenden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zusätzlich sollen die Verdächtigen in den berüchtigten „Facata“-Betrug involviert gewesen sein, bei dem Opfer durch verschiedene Täuschungsmanöver zu Zahlungen verleitet werden. Trotz der Festnahme von zwei anderen Hauptverdächtigen vor einer Woche sollen die Betrügereien weitergegangen sein.</p>



<h4 id="cyberkriminalitaet-und-finanzbetrug" class="wp-block-heading">Cyberkriminalität und Finanzbetrug</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Neben der Erpressung durch schwarzer Magie setzten die Täter auf Cyberkriminalität, indem sie sich als Bankmitarbeiter oder Polizisten ausgaben, um an persönliche Daten zu gelangen. Laut Anklageschrift wurden Summen zwischen E488 und E19 740 von verschiedenen Bankkonten abgezogen. Die Aktivitäten fanden zwischen Januar und November 2024 statt.</p>



<h4 id="ermittlungen-und-schaden" class="wp-block-heading">Ermittlungen und Schaden</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ermittlungen ergaben, dass der Betrug im Zeitraum von November 2023 bis Oktober 2024 zu Verlusten in Höhe von über E398 Millionen führte. Der Nationale Polizeikommissar Vusi Manoma Masango erklärte, dass allein neun Fälle von Bankbetrug Verluste von mehr als E7 Millionen verursachten. Der Manzini-Distrikt gilt mit 95 Fällen als Hotspot der Betrugswelle.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bhembe und Dlamini erschienen vor dem Magistratsgericht in Manzini und wurden in Untersuchungshaft genommen. Weitere Festnahmen, darunter von mindestens 34 anderen Verdächtigen, erfolgten in den letzten Monaten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Polizei in <a href="https://fokus-afrika.de/category/politik/innen-und-aussenpolitik/sudliches-afrika/eswatini/">Eswatini</a> rät insbesondere zur Vorsicht im Umgang mit persönlichen Daten und warnt vor nicht überprüften Bankkonten. In der Vorweihnachtszeit sollen Mitglieder von Spargemeinschaften (Stokvels) zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen ergreifen.</p>
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