Der Burundi hat am gestern den wichtigen Grenzübergang Gatumba zur Demokratischen Republik Kongo wieder geöffnet. Die Verbindung zur Stadt Uvira im südkongolesischen Süd-Kivu war seit dem 10. Dezember 2025 geschlossen gewesen.
Auslöser der damaligen Schließung war die Einnahme Uviras durch die Rebellenbewegung M23. Die Sicherheitslage hatte sich dadurch verschärft, der grenzüberschreitende Handel kam weitgehend zum Erliegen.
Erleichterung in Gatumba und Uvira spürbar

Am Montagmorgen versammelten sich Händler, Transportunternehmer und Reisende am Grenzposten, um die Wiederaufnahme des Verkehrs mitzuerleben. Unter den ersten Grenzübertritten befanden sich kongolesische Fahrer und Händler, die seit Dezember in Bujumbura festgesessen hatten.
Nach Angaben von RFI sollen am ersten Tag rund 10.000 Personen die Grenze passiert haben. Zollbehörden nahmen den Betrieb wieder auf, erste Einnahmen wurden laut lokalen Medien bereits verbucht.
Uvira als wirtschaftliche Lebensader für Bujumbura

Uvira liegt nur wenige Kilometer von Bujumbura entfernt und spielt eine zentrale Rolle für die Versorgung der burundischen Wirtschaftsmetropole. In Bujumbura sind zahlreiche UN-Agenturen sowie Teile der zentralen Verwaltung angesiedelt.
Uvira gilt insbesondere als wichtiger Umschlagplatz für Treibstoff. Vor dem Hintergrund einer seit Jahren anhaltenden Energiekrise überqueren viele Bewohner Bujumburas regelmäßig die Grenze