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	<title>Côte d&#039;Ivoire | Wirtschaft | FOKUS AFRIKA</title>
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	<description>Nachrichten aus Afrika</description>
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	<title>Côte d&#039;Ivoire | Wirtschaft | FOKUS AFRIKA</title>
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	<item>
		<title>China: Zijin Mining übernimmt Goldminen in Mali, Côte d’Ivoire und Äthiopien</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/china-zijin-mining-uebernimmt-goldminen-in-mali-cote-divoire-und-aethiopien/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Jan 2026 19:36:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Äthiopien]]></category>
		<category><![CDATA[Côte d'Ivoire]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>FOKUS AFRIKA ist ein deutschsprachiges Online-Medienportal, welches sich auf die politischen und wirtschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents fokussiert.</p>
<p>Der chinesische Bergbaukonzern Zijin Mining baut seine Präsenz im afrikanischen Goldsektor deutlich aus. Über seine Tochtergesellschaft Zijin Gold&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fchina-zijin-mining-uebernimmt-goldminen-in-mali-cote-divoire-und-aethiopien%2F&amp;action_name=China%3A%20Zijin%20Mining%20%C3%BCbernimmt%20Goldminen%20in%20Mali%2C%20C%C3%B4te%20d%E2%80%99Ivoire%20und%20%C3%84thiopien&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/china-zijin-mining-uebernimmt-goldminen-in-mali-cote-divoire-und-aethiopien/">China: Zijin Mining übernimmt Goldminen in Mali, Côte d’Ivoire und Äthiopien</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>FOKUS AFRIKA ist ein deutschsprachiges Online-Medienportal, welches sich auf die politischen und wirtschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents fokussiert.</p>

<p class="wp-block-paragraph">Der chinesische Bergbaukonzern Zijin Mining baut seine Präsenz im afrikanischen Goldsektor deutlich aus. Über seine Tochtergesellschaft Zijin Gold International übernimmt das Unternehmen den kanadischen Goldproduzenten Allied Gold für umgerechnet rund 3,4 Milliarden Euro. Die Transaktion umfasst mehrere Goldminen in Mali und Côte d’Ivoire sowie das Großprojekt Kurmuk in Äthiopien, das 2026 in Produktion gehen soll. Die Übernahme erfolgt in einer Phase historisch hoher Goldpreise und zunehmender geopolitischer Unsicherheiten.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-ubernahme-von-allied-gold-und-strategische-ausrichtung"><span id="uebernahme-von-allied-gold-und-strategische-ausrichtung">Übernahme von Allied Gold und strategische Ausrichtung</span></h2>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="640" height="175" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/Zijin_Mining_Logo.svg.png" alt="" class="wp-image-24071 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/Zijin_Mining_Logo.svg.png 640w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/Zijin_Mining_Logo.svg-300x82.png 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/Zijin_Mining_Logo.svg-380x104.png 380w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Zijin Mining zählt zu den weltweit größten Produzenten von Gold und Kupfer. Mit dem Erwerb von Allied Gold sichert sich der Konzern Zugang zu langfristigen Goldreserven in mehreren afrikanischen Staaten. Allied Gold ist an der Börse in Toronto sowie in New York gelistet. Zijin Gold International, die erwerbende Tochtergesellschaft, ist erst kürzlich an der Börse in Hongkong notiert worden.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Angaben des Konzerns zielt die Akquisition auf den Ausbau eines Portfolios großvolumiger, langlebiger Goldprojekte mit Erweiterungspotenzial. Der Vorstandsvorsitzende von Zijin Gold erklärte, man wolle die bestehenden Aktivitäten in Äthiopien, Mali und Côte d’Ivoire gemeinsam mit lokalen Akteuren weiterentwickeln. Die Projekte Sadiola in Mali und Kurmuk in Äthiopien bezeichnete er als Anlagen mit mehrjähriger Produktionsperspektive.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-minen-in-mali-und-cote-d-ivoire"><span id="minen-in-mali-und-cote-divoire">Minen in Mali und Côte d’Ivoire</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Zu den übernommenen Vermögenswerten zählen Minen in Produktion in Mali und Côte d’Ivoire. In der Côte d’Ivoire gehört dazu unter anderem die Mine Ity im Westen des Landes. Allied Gold ist in beiden Ländern seit mehreren Jahren aktiv. In Mali steht das Unternehmen nach eigenen Angaben unter zunehmendem Druck der neuen Militärregierung. Die Übernahme durch Zijin fällt in eine Phase, in der mehrere afrikanische Staaten ihre Bergbaupolitik überprüfen und stärker auf staatliche Beteiligungen setzen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-kurmuk-projekt-in-athiopien-im-fokus"><span id="kurmuk-projekt-in-aethiopien-im-fokus">Kurmuk-Projekt in Äthiopien im Fokus</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Besondere Aufmerksamkeit gilt dem Kurmuk-Goldprojekt im äthiopischen Bundesstaat Benishangul-Gumuz. Das Projekt gilt als eines der größten bekannten Goldvorkommen des Landes. Allied Gold hatte die Konzession schrittweise von dem ägyptischen Mischkonzern ASCOM übernommen, der enge Verbindungen zur ägyptischen Regierung unterhält. ASCOM verkaufte zwischen 2017 und 2023 seine Anteile an Allied Gold, erhielt dafür jedoch einen Teil der vereinbarten Zahlungen nur gestaffelt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Durch den Verkauf an Zijin soll ASCOM nun erheblich profitieren. Nach Angaben aus dem Umfeld des Unternehmens erhält ASCOM für die verbliebenen Aktien einen Gegenwert von rund 375 Millionen US-Dollar. Zudem ist die ägyptische National Service Projects Organization, ein staatlicher Rüstungskonzern, indirekt an den Erlösen beteiligt, da sie 20 Prozent an ASCOM hält.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-offene-fragen-zur-rolle-der-athiopischen-regierung"><span id="offene-fragen-zur-rolle-der-aethiopischen-regierung">Offene Fragen zur Rolle der äthiopischen Regierung</span></h2>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img decoding="async" width="1024" height="809" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/Gold_nugget_placer_gold_1_17001285916-1024x809.jpg" alt="" class="wp-image-23289 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/Gold_nugget_placer_gold_1_17001285916-1024x809.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/Gold_nugget_placer_gold_1_17001285916-300x237.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/Gold_nugget_placer_gold_1_17001285916-768x606.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/Gold_nugget_placer_gold_1_17001285916-380x300.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/Gold_nugget_placer_gold_1_17001285916-800x632.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/Gold_nugget_placer_gold_1_17001285916-1160x916.jpg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/Gold_nugget_placer_gold_1_17001285916.jpg 1165w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Branchenbeobachter äußern Zweifel, ob die äthiopische Regierung der Transaktion in der vorliegenden Form zustimmen wird. Nach den bestehenden Vereinbarungen erhält der Staat erst ab Produktionsbeginn eine Beteiligung von sieben Prozent am Kurmuk-Projekt. Da der Verkauf vor dem Produktionsstart erfolgt, fließen der Regierung aus der Transaktion selbst keine direkten Erlöse zu. Vergleichbare Fälle aus der Vergangenheit, etwa im Zusammenhang mit dem kanadischen Unternehmen Allana Potash, werden in diesem Zusammenhang angeführt.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Allied Gold hatte ursprünglich geplant, die Goldproduktion in Kurmuk Mitte 2026 aufzunehmen. Ob der Eigentümerwechsel den Zeitplan beeinflusst, ist offen. Im August hatte Äthiopiens Ministerpräsident Abiy Ahmed das Projekt als bedeutend für die Exportambitionen des Landes hervorgehoben.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-goldpreis-und-geopolitischer-kontext"><span id="goldpreis-und-geopolitischer-kontext">Goldpreis und geopolitischer Kontext</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Übernahme fällt in eine Phase außergewöhnlich hoher Goldpreise. Der Preis für eine Feinunze Gold überschritt zuletzt erstmals die Marke von 5.000 US-Dollar. Marktbeobachter führen dies auf geopolitische Spannungen, wirtschaftliche Unsicherheiten und eine verstärkte Nachfrage nach sicheren Anlagen zurück. In diesem Umfeld intensivieren große Rohstoffkonzerne ihre Investitionen in Förderprojekte, insbesondere in rohstoffreichen Regionen Afrikas.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-reaktionen-und-debatten-in-den-betroffenen-landern"><span id="reaktionen-und-debatten-in-den-betroffenen-laendern">Reaktionen und Debatten in den betroffenen Ländern</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">In den <a href="https://fokus-afrika.de/burkina-faso-gold-und-weitere-vier-produkte-tragen-die-exporte/">betroffenen afrikanischen Staaten</a> wird die Transaktion unterschiedlich bewertet. Regierungen sehen in den Investitionen Chancen für Einnahmen und Beschäftigung. Gleichzeitig äußern Gewerkschaften und zivilgesellschaftliche Organisationen Sorgen über Arbeitsbedingungen, Umweltfolgen und eine wachsende Abhängigkeit von ausländischen Investoren. In Côte d’Ivoire warnen Umweltverbände vor Entwaldung und Gewässerverschmutzung, während in Mali Befürchtungen über zusätzlichen Druck auf Beschäftigte geäußert werden.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Bundestag berät Ratifizierung von vier Wirtschaftspartnerschaftsabkommen mit afrikanischen Staaten</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/bundestag-beraet-ratifizierung-von-vier-wirtschaftspartnerschaftsabkommen-mit-afrikanischen-staaten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Oct 2025 09:01:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Botsuana]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>FOKUS AFRIKA ist ein deutschsprachiges Online-Medienportal, welches sich auf die politischen und wirtschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents fokussiert.</p>
<p>Die Bundesregierung hat vier Vertragsgesetze zur Ratifizierung von Interims-Wirtschaftspartnerschaftsabkommen mit Côte d’Ivoire, Ghana, Zentralafrika (Kamerun) sowie den SADC-WPA-Staaten&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fbundestag-beraet-ratifizierung-von-vier-wirtschaftspartnerschaftsabkommen-mit-afrikanischen-staaten%2F&amp;action_name=Bundestag%20ber%C3%A4t%20Ratifizierung%20von%20vier%20Wirtschaftspartnerschaftsabkommen%20mit%20afrikanischen%20Staaten&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/bundestag-beraet-ratifizierung-von-vier-wirtschaftspartnerschaftsabkommen-mit-afrikanischen-staaten/">Bundestag berät Ratifizierung von vier Wirtschaftspartnerschaftsabkommen mit afrikanischen Staaten</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>FOKUS AFRIKA ist ein deutschsprachiges Online-Medienportal, welches sich auf die politischen und wirtschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents fokussiert.</p>

<p class="wp-block-paragraph">Die Bundesregierung hat vier Vertragsgesetze zur Ratifizierung von Interims-Wirtschaftspartnerschaftsabkommen mit <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/westafrika/cote-divoire/">Côte d’Ivoire</a>, <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/westafrika/ghana/">Ghana</a>, <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/zentralafrika/">Zentralafrika</a> (<a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/zentralafrika/kamerun/">Kamerun</a>) sowie den SADC-WPA-Staaten vorgelegt. Der <a href="https://fokus-afrika.de/tag/bundestag/">Bundestag</a> befasst sich in der kommenden Woche erstmals damit. Ziel ist ein rechtssicherer, WTO-konformer Marktzugang und die Vertiefung der Handels- und Entwicklungszusammenarbeit. Wie der <em><a href="https://www.bundestag.de/presse/hib/kurzmeldungen-1112416">Bundestag</a></em> berichtet, sichern die Abkommen zoll- und quotenfreien Zugang zum EU-Markt; die Partnerländer bauen Zölle schrittweise ab.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-verfahrensstand-und-rechtsgrundlage"><span id="verfahrensstand-und-rechtsgrundlage">Verfahrensstand und Rechtsgrundlage</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Vorlagen sind gemischte Abkommen. Daher ist ein Vertragsgesetz nach Artikel 59 Absatz 2 Satz 1 Grundgesetz erforderlich. Der Bundesrat hat keine Einwände erhoben. Die EU-Teile werden bereits vorläufig angewandt. Mit der deutschen Ratifizierung würden die nationalen Zustimmungen ergänzt. Die Begründungen verweisen auf das ausgelaufene Cotonou-Abkommen und den seit 2024 vorläufig angewandten Samoa-Rahmen.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-cote-d-ivoire-dauerhafter-eu-marktzugang-zollabbau-bis-2029"><span id="cote-divoire-dauerhafter-eu-marktzugang-zollabbau-bis-2029">Côte d’Ivoire: Dauerhafter EU-Marktzugang, Zollabbau bis 2029</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Das CIV-WPA wurde 2008 unterzeichnet und seit 2016 in EU-Teilen vorläufig angewandt. Côte d’Ivoire exportiert dauerhaft zoll- und quotenfrei in die EU. Im Gegenzug liberalisiert das Land bis 2029 rund 85 Prozent der Zolllinien gegenüber EU-Waren. Der Abbau erfolgt in fünf Stufen seit 2019. Sensible Produkte bleiben geschützt. Zuständig für die Umsetzung ist ein Gemeinsamer WPA-Ausschuss mit Unterausschüssen, unter anderem für Zoll und Handelserleichterungen.&nbsp;<a href="https://dserver.bundestag.de/btd/21/018/2101885.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Bundestag Dserver+1</a></p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-ghana-78-prozent-liberalisierung-institutionelle-kooperation-im-zollbereich"><span id="ghana-78-prozent-liberalisierung-institutionelle-kooperation-im-zollbereich">Ghana: 78 Prozent Liberalisierung, institutionelle Kooperation im Zollbereich</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Das Ghana-WPA sichert den zoll- und quotenfreien EU-Marktzugang seit 2016. Ghana senkt bis 2029 etwa 78 Prozent der Zolllinien für EU-Importe. Das Abkommen enthält Regeln zu Zöllen, nichttarifären Maßnahmen und Transparenz. Es richtet einen Sonderausschuss für Zoll und Handelserleichterungen ein. Vorgesehen sind Informationsaustausch, Verfahrensvereinfachungen und Zusammenarbeit zur Zollwertermittlung.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-zentralafrika-kamerun-80-prozent-der-zolllinien-schutzlisten-und-sps-tbt-kapitel"><span id="zentralafrika-kamerun-80-prozent-der-zolllinien-schutzlisten-und-sps-tbt-kapitel">Zentralafrika/Kamerun: 80 Prozent der Zolllinien, Schutzlisten und SPS/TBT-Kapitel</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Das Zentralafrika-Interimsabkommen deckt derzeit Kamerun ab. Kamerun exportiert seit 2014 zoll- und quotenfrei in die EU. Im Gegenzug liberalisiert das Land innerhalb von 15 Jahren rund 80 Prozent der Zolllinien für EU-Waren. Für sensible Güter wie Fleisch, Milchprodukte, Getränke, Mehl, Gemüse, Obst, Holzprodukte sowie Textilien gelten Ausnahmen. Das Abkommen regelt zudem Zoll- und Verwaltungszusammenarbeit, sanitäre und phytosanitäre Maßnahmen sowie technische Handelshemmnisse.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-sadc-wpa-staaten-asymmetrische-offnung-und-lange-ubergangsfristen"><span id="sadc-wpa-staaten-asymmetrische-oeffnung-und-lange-uebergangsfristen">SADC-WPA-Staaten: Asymmetrische Öffnung und lange Übergangsfristen</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Das <a href="https://fokus-afrika.de/tag/sadc/">SADC</a>-WPA umfasst Botsuana, Eswatini, Lesotho, Mosambik, Namibia und Südafrika. Seit 2016 gilt die vorläufige Anwendung, für Mosambik seit 2018. Botsuana, Lesotho, Mosambik, Namibia und Eswatini exportieren zoll- und quotenfrei in die EU. Für Südafrika hat die EU Zölle auf 98,7 Prozent der Einfuhren gesenkt oder abgeschafft. Die SADC-WPA-Staaten öffnen ihre Märkte asymmetrisch: rund 85 Prozent der EU-Produkte bei SACU-Staaten, rund 74 Prozent bei Mosambik. Für weitere etwa 12,9 Prozent gelten reduzierte Zölle oder Kontingente. Die Übergangsfristen laufen bis 2025, für Mosambik bis 2028.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-handelsregularien-zollabbau-praferenzen-und-sicherungsmechanismen"><span id="handelsregularien-zollabbau-praeferenzen-und-sicherungsmechanismen">Handelsregularien: Zollabbau, Präferenzen und Sicherungsmechanismen</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Alle vier Abkommen stellen den präferenziellen Marktzugang auf eine WTO-konforme Basis. Sie enthalten Kapitel zu Zöllen, nichttarifären Maßnahmen, Ursprungsregeln und Transparenz. Gemeinsame Ausschüsse überwachen die Durchführung. Bei Marktstörungen sehen die Texte Schutzinstrumente vor. Sie reichen von bilateralen Schutzmaßnahmen über Anti-Dumping- und Ausgleichsmaßnahmen bis zu vorübergehenden Aussetzungen von Präferenzen nach Konsultation im WPA-Ausschuss. </p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-zoll-und-handelserleichterungen-verfahren-kooperation-digitalisierung"><span id="zoll-und-handelserleichterungen-verfahren-kooperation-digitalisierung">Zoll- und Handelserleichterungen: Verfahren, Kooperation, Digitalisierung</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Abkommen zielen auf effiziente, transparente Zollverfahren. Sie fördern Informationsaustausch, die Automatisierung von Prozessen und die Anwendung internationaler Standards. Bezugspunkte sind das Kyoto-Übereinkommen, der WZO-Normenrahmen sowie WTO-Regeln zur Zollwertermittlung. Vorgesehen sind Konsultationen mit der Wirtschaft, Rechtsbehelfe und Durchfuhrerleichterungen. Eigene Unterausschüsse begleiten die Umsetzung. </p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-sps-und-tbt-gesundheits-und-technikkapitel-nach-wto-standards"><span id="sps-und-tbt-gesundheits-und-technikkapitel-nach-wto-standards">SPS und TBT: Gesundheits- und Technikkapitel nach WTO-Standards</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Texte enthalten Kapitel zu sanitären und phytosanitären Maßnahmen sowie technischen Handelshemmnissen. Sie bekräftigen die WTO-Rechte und -Pflichten und schaffen Kooperationsformate. Ziele sind der Abbau unnötiger Handelshemmnisse, Frühwarnmechanismen und Kapazitätsaufbau bei den Partnerländern. </p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-streitbeilegung-und-governance"><span id="streitbeilegung-und-governance">Streitbeilegung und Governance</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Abkommen setzen strukturierte Streitbeilegungsverfahren mit Schiedspanels ein. Der WPA-Ausschuss führt Listen qualifizierter Schiedsrichter und überwacht die Umsetzung von Entscheidungen. Fristen für Notifizierungen, Durchführung und Überprüfung sind festgelegt. Die Gremien können ausgewählte Titel und Anhänge nach gemeinsamen Regeln ändern. Entwicklungszusammenarbeit und regionale Integration</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Begründungen heben die Entwicklungsdimension hervor. Dazu zählen Unterstützung bei der Umsetzung, Förderung regionaler Integration und Stärkung der Verwaltungskapazitäten. Die Kapitel zu Zoll und Handelserleichterungen verankern bedarfsbezogene Übergangsfristen und technische Hilfe.&nbsp;</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Côte d’Ivoire: Steuereinnahmen als Motor für Wachstum</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/cote-divoire-steuereinnahmen-als-motor-fuer-wachstum/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 14 Sep 2025 11:51:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Côte d'Ivoire]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Handel]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>FOKUS AFRIKA ist ein deutschsprachiges Online-Medienportal, welches sich auf die politischen und wirtschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents fokussiert.</p>
<p>Nach Einschätzung der Weltbank zeigt die Wirtschaft der Côte d’Ivoire eine bemerkenswerte Widerstandskraft gegenüber globalen Schocks. Mit einem&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fcote-divoire-steuereinnahmen-als-motor-fuer-wachstum%2F&amp;action_name=C%C3%B4te%20d%E2%80%99Ivoire%3A%20Steuereinnahmen%20als%20Motor%20f%C3%BCr%20Wachstum&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>FOKUS AFRIKA ist ein deutschsprachiges Online-Medienportal, welches sich auf die politischen und wirtschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents fokussiert.</p>

<p class="wp-block-paragraph">Nach Einschätzung der <a href="https://fokus-afrika.de/tag/weltbank/">Weltbank</a> zeigt die Wirtschaft der Côte d’Ivoire eine bemerkenswerte Widerstandskraft gegenüber globalen Schocks. Mit einem Wachstum von 6 Prozent im Jahr 2024 lag das Land deutlich über dem weltweiten Durchschnitt von 2,8 Prozent. Auch lag es über dem regionalen Schnitt von 3,2 Prozent. Unterstützt wurde die Dynamik durch private Investitionen, den Dienstleistungssektor und eine moderate Inflation von 3,5 Prozent.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Haushaltsdefizit konnte von 5,2 Prozent im Jahr 2023 auf 4 Prozent 2024 reduziert werden. Die öffentliche Verschuldung liegt stabil bei etwa 60 Prozent des Bruttoinlandsprodukts. Gleichzeitig ging die Armutsquote zurück, bleibt aber angesichts des Ziels, diese bis 2030 auf 20 Prozent zu senken, eine große Herausforderung.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-steuereinnahmen-als-schlusselfaktor"><span id="steuereinnahmen-als-schluesselfaktor">Steuereinnahmen als Schlüsselfaktor</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der aktuelle Weltbank-Bericht mit dem Titel<a href="https://documents1.worldbank.org/curated/en/099829307212522053/pdf/IDU-bad12044-114b-4e3f-b396-4c3fc65e2400.pdf" data-type="link" data-id="https://documents1.worldbank.org/curated/en/099829307212522053/pdf/IDU-bad12044-114b-4e3f-b396-4c3fc65e2400.pdf">&nbsp;<em>„Tax Revenue Mobilization: A Catalyst for Productivity and Economic Transformation“</em></a>&nbsp;hebt die Fortschritte bei der Mobilisierung von Staatseinnahmen hervor. Der Steueranteil am BIP stieg von 11,9 Prozent im Jahr 2019 auf rund 14 Prozent 2024. Damit verzeichnete das Land eine der höchsten Steigerungen in der Region.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Allerdings liegt Côte d’Ivoire damit noch unter der Zielmarke von 20 Prozent. Diese wurde von der Westafrikanischen Wirtschafts- und Währungsunion (UEMOA/WAEMU) vorgegeben. Das Land liegt auch unter dem internationalen Durchschnitt von 21,7 Prozent für vergleichbare Staaten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Laut der Weltbank könnte eine Anhebung des Steueraufkommens auf über 15 Prozent des BIP das Wirtschaftswachstum jährlich um 1 bis 2 Prozentpunkte erhöhen. Dadurch ließen sich Investitionen in Bildung, Gesundheit, Infrastruktur und soziale Programme nachhaltig finanzieren.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-wachstumsperspektiven-und-risiken"><span id="wachstumsperspektiven-und-risiken">Wachstumsperspektiven und Risiken</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die mittelfristigen Aussichten bleiben positiv: Für 2025 wird ein Wachstum von 6,2 Prozent erwartet. Zwischen 2025 und 2027 soll es im Schnitt bei 6,4 Prozent liegen. Triebkräfte sind vor allem der Erdöl- und Gassektor, Dienstleistungen und private Investitionen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zugleich weist die Weltbank auf erhebliche Risiken hin. Dazu zählen geopolitische Instabilität, Auswirkungen des Klimawandels, mögliche Handelskonflikte sowie unsichere Entwicklungen in der internationalen Entwicklungszusammenarbeit.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-weltbank-position"><span id="weltbank-position">Weltbank-Position</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">„Côte d’Ivoire hat eine einzigartige Gelegenheit, die jüngsten Erfolge in ein inklusiveres, produktiveres und widerstandsfähigeres Wachstum zu verwandeln. Die Mobilisierung von Steuereinnahmen ist dafür entscheidend, um öffentliche Dienstleistungen, Infrastruktur und Investitionen in Humankapital zu finanzieren“, erklärte Marie-Chantal Uwanyiligira, Direktorin der Weltbank für Côte d’Ivoire, Benin, Guinea und Togo.</p>
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		<item>
		<title>Côte d&#8217;Ivoire drängt auf Einführung der Währung &#8220;Eco&#8221; in Westafrika</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/cote-divoire-draengt-auf-einfuehrung-der-waehrung-eco-in-westafrika/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Oct 2024 09:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Côte d'Ivoire]]></category>
		<category><![CDATA[Kontinentale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[ECOWAS]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>FOKUS AFRIKA ist ein deutschsprachiges Online-Medienportal, welches sich auf die politischen und wirtschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents fokussiert.</p>
<p>Der ivorische Präsident Alassane Ouattara hat die Länder der Westafrikanischen Wirtschaftsgemeinschaft (CEDEAO) dazu aufgerufen, die Einführung der gemeinsamen Währung Eco zu beschleunigen.<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fcote-divoire-draengt-auf-einfuehrung-der-waehrung-eco-in-westafrika%2F&amp;action_name=C%C3%B4te%20d%26%238217%3BIvoire%20dr%C3%A4ngt%20auf%20Einf%C3%BChrung%20der%20W%C3%A4hrung%20%26%238220%3BEco%26%238221%3B%20in%20Westafrika&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/cote-divoire-draengt-auf-einfuehrung-der-waehrung-eco-in-westafrika/">Côte d&#8217;Ivoire drängt auf Einführung der Währung &#8220;Eco&#8221; in Westafrika</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>FOKUS AFRIKA ist ein deutschsprachiges Online-Medienportal, welches sich auf die politischen und wirtschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents fokussiert.</p>

<p class="wp-block-paragraph">Während die ECOWAS/CEDEAO ursprünglich das Jahr 2027 für die Einführung der Währung Eco festgelegt hatte, erklärte Ouattara in einem kürzlichen Treffen, dass er eine schnellere Umsetzung bis spätestens 2026 wünsche.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Aufruf erfolgte während der ersten Sitzung einer strategischen Partnerschaft zwischen der <a href="https://fokus-afrika.de/category/politik/innen-und-aussenpolitik/westafrika/cote-divoire/">Elfenbeinküste</a> und Ghana. Ouattara betonte, dass diese beiden Länder gemeinsam mit den anderen CEDEAO-Staaten stärker an der Umsetzung von Reformen und Konvergenzpolitiken arbeiten sollten, um die Einführung der lange erwarteten gemeinsamen Währung zu beschleunigen.</p>



<h4 id="herausforderungen-bei-der-umsetzung" class="wp-block-heading">Herausforderungen bei der Umsetzung</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Obwohl die Elfenbeinküste bereit ist, die Konvergenzkriterien bis 2025 zu erfüllen, stehen andere Mitgliedsstaaten vor größeren wirtschaftlichen und institutionellen Hürden. Länder wie Gambia, <a href="https://fokus-afrika.de/category/politik/innen-und-aussenpolitik/westafrika/liberia/">Liberia</a> und <a href="https://fokus-afrika.de/category/politik/innen-und-aussenpolitik/westafrika/sierra-leone/">Sierra Leone</a> haben Schwierigkeiten, die notwendigen Anforderungen zu erfüllen, während die wirtschaftlich stärkeren Staaten wie <a href="https://fokus-afrika.de/category/politik/innen-und-aussenpolitik/westafrika/nigeria/">Nigeria</a> und <a href="https://fokus-afrika.de/category/politik/innen-und-aussenpolitik/westafrika/ghana/">Ghana</a> auf dem richtigen Weg sind. Besonders Nigeria, die größte Volkswirtschaft der Region, zeigt positive Fortschritte, was die Diskussion über die schnellere Einführung der Währung neu belebt hat.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein weiterer Faktor, der die Situation erschwert, ist die Entscheidung von <a href="https://fokus-afrika.de/category/politik/innen-und-aussenpolitik/westafrika/burkina-faso/"><strong>Burkina Faso</strong>,</a> <strong><a href="https://fokus-afrika.de/category/politik/innen-und-aussenpolitik/westafrika/mali/">Mali</a></strong> und <strong><a href="https://fokus-afrika.de/category/politik/innen-und-aussenpolitik/westafrika/niger/">Niger</a></strong>, sich von der CEDEAO zu distanzieren und eine eigene &#8220;Allianz der Sahel-Staaten&#8221; zu bilden. Diese politische und wirtschaftliche Abspaltung schafft zusätzliche Unsicherheiten für die Region und die Einführung des Eco.</p>



<h4 id="konvergenzkriterien-und-politische-komplexitaet" class="wp-block-heading">Konvergenzkriterien und politische Komplexität</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Die CEDEAO-Mitgliedsstaaten hatten bereits im Jahr 2020 beschlossen, die Einführung der gemeinsamen Währung auf 2027 zu verschieben, um den wirtschaftlichen Herausforderungen gerecht zu werden und die Konvergenzkriterien – wie Inflationsrate, Haushaltsdefizit und öffentliche Verschuldung – besser zu erfüllen. Trotz dieser Verzögerung fordert Ouattara nun eine schnellere Umsetzung und mahnt zur stärkeren Zusammenarbeit, um die Stabilität und das wirtschaftliche Wachstum der Region zu fördern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die jüngste Sitzung zur Diskussion des Eco-Projekts fand am 20. September 2024 in <a href="https://fokus-afrika.de/category/politik/innen-und-aussenpolitik/westafrika/guinea/">Guinea</a> statt, bei der die Finanzminister und Zentralbankchefs der westafrikanischen Länder anwesend waren. Das abschließende Kommuniqué zeigte jedoch, dass noch erheblicher Abstimmungsbedarf zwischen den verschiedenen Ländern besteht.</p>



<h4 id="zukunft-der-westafrikanischen-wirtschaftsintegration" class="wp-block-heading">Zukunft der westafrikanischen Wirtschaftsintegration</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Die Einführung der Eco-Währung wird als Meilenstein für die wirtschaftliche Integration und Stabilität in Westafrika angesehen. Sie soll den Handel innerhalb der Region erleichtern und die wirtschaftliche Zusammenarbeit fördern. Die Elfenbeinküste und Ghana, als führende Akteure der Region, drängen nun auf eine Beschleunigung des Prozesses, während andere Länder weiterhin mit wirtschaftlichen Unsicherheiten zu kämpfen haben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die wirtschaftliche Dominanz Nigerias und die politisch unsichere Lage in einigen Mitgliedsstaaten stellen jedoch weiterhin große Herausforderungen für die Realisierung der gemeinsamen Währung dar. Die kommende Zeit wird entscheidend sein, um festzustellen, ob die ehrgeizigen Ziele von Präsident Ouattara und anderen Befürwortern einer schnellen Einführung des Eco in der CEDEAO erreicht werden können.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Neue Ära der Nuklearmedizin in Côte d’Ivoire</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/neue-ara-der-nuklearmedizin-in-cote-divoire/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Oct 2024 07:09:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Côte d'Ivoire]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Infrastruktur]]></category>
		<category><![CDATA[Regierung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>FOKUS AFRIKA ist ein deutschsprachiges Online-Medienportal, welches sich auf die politischen und wirtschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents fokussiert.</p>
<p>Am 3. Oktober 2024 legte der Premierminister der Côte d'Ivoire, Robert Beugré Mambé, den Grundstein für das neue Zentrum des Institut de médecine nucléaire d’Abidjan (IMENA).<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fneue-ara-der-nuklearmedizin-in-cote-divoire%2F&amp;action_name=Neue%20%C3%84ra%20der%20Nuklearmedizin%20in%20C%C3%B4te%20d%E2%80%99Ivoire&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/neue-ara-der-nuklearmedizin-in-cote-divoire/">Neue Ära der Nuklearmedizin in Côte d’Ivoire</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>FOKUS AFRIKA ist ein deutschsprachiges Online-Medienportal, welches sich auf die politischen und wirtschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents fokussiert.</p>

<p class="wp-block-paragraph">Am 3. Oktober 2024 legte der Premierminister der Côte d&#8217;Ivoire, Robert Beugré Mambé, den Grundstein für das neue Zentrum des&nbsp;<em>Institut de médecine nucléaire d’Abidjan</em>&nbsp;(IMENA). Diese Zeremonie markiert den Beginn einer bedeutenden Erweiterung der Nuklearmedizin in Côte d&#8217;Ivoire. Das neue Zentrum wird am Universitätskrankenhaus&nbsp;<em>Centre hospitalier universitaire</em>&nbsp;(CHU) in Cocody errichtet und soll die medizinische Versorgung im Bereich der Diagnose und Behandlung von Krebserkrankungen erheblich verbessern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Premierminister Mambé betonte in seiner Rede, dass dieses Projekt einen wichtigen Meilenstein für die Entwicklung der Nuklearmedizin in der Côte d’Ivoire darstellt. Die Eröffnung des neuen Zentrums wird von den&nbsp;<em>Journées portes ouvertes</em>, einer Veranstaltung zur Vorstellung der Möglichkeiten der Nuklearmedizin, begleitet.</p>



<h3 id="erweiterte-kapazitaeten-fuer-die-nuklearmedizin" class="wp-block-heading">Erweiterte Kapazitäten für die Nuklearmedizin</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Der Gesundheitsminister, Pierre Dimba, lobte die vielversprechenden Perspektiven, die die Nuklearmedizin für die Gesundheitsversorgung des Landes bietet. Er bekräftigte das Engagement der Regierung, das IMENA mit modernsten Geräten auszustatten. Dazu gehören ein zweites Gamma-Kamera-Gerät sowie ein&nbsp;<em>Positronen-Emissions-Tomographie</em>-Scanner (PET-Scan). Diese Investitionen sollen die Diagnose und Behandlung von Krebspatienten deutlich verbessern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aktuell verfügt das IMENA über nur ein Gerät zur medizinischen Bildgebung, das etwa eine Million Einwohner bedient. Die Erweiterung der technischen Ausstattung wird es dem Institut ermöglichen, die Behandlungsqualität und Effizienz maßgeblich zu steigern.</p>



<h3 id="lokale-behandlungsmoeglichkeiten-als-alternative-zu-auslandsreisen" class="wp-block-heading">Lokale Behandlungsmöglichkeiten als Alternative zu Auslandsreisen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Direktorin des IMENA, Professorin Kouamé Koutouan Annick, zeigte sich zufrieden mit der Unterstützung der Regierung. Sie erklärte, dass die Erweiterung des Instituts eine entscheidende Rolle dabei spielen wird, kostspielige und zeitaufwändige Auslandsreisen für rund 600 Patienten pro Jahr zu reduzieren. Durch die neuen Kapazitäten wird die Côte d’Ivoire in der Lage sein, Krebspatienten vor Ort eine qualitativ hochwertige Diagnostik und Behandlung zu bieten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Institut für Nuklearmedizin in Abidjan wurde bereits im Juli 2023 als erstes Zentrum dieser Art im Land eröffnet. Seit seiner Eröffnung hat das Institut 167 Patienten betreut, eine Zahl, die mit den neuen Investitionen und der Erweiterung erheblich steigen soll.</p>
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		<title>Kakao: Junge Industrielle treiben die Verarbeitung voran</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Sep 2024 04:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Côte d'Ivoire]]></category>
		<category><![CDATA[Lebensmittel]]></category>
		<category><![CDATA[Produktion]]></category>
		<category><![CDATA[Rohstoffe]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>FOKUS AFRIKA ist ein deutschsprachiges Online-Medienportal, welches sich auf die politischen und wirtschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents fokussiert.</p>
<p>Zwei junge Industrielle aus Côte d'Ivoire, Diakité Alahassane und Diakité Fousseni, haben sich mit ihren Unternehmen auf die Verarbeitung von niedrigeren Kakaosorten und die Herstellung von Halbfertigprodukten spezialisiert.<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fkakao-junge-industrielle-treiben-die-verarbeitung-voran%2F&amp;action_name=Kakao%3A%20Junge%20Industrielle%20treiben%20die%20Verarbeitung%20voran&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/kakao-junge-industrielle-treiben-die-verarbeitung-voran/">Kakao: Junge Industrielle treiben die Verarbeitung voran</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>FOKUS AFRIKA ist ein deutschsprachiges Online-Medienportal, welches sich auf die politischen und wirtschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents fokussiert.</p>

<p class="wp-block-paragraph">Als Manager der Union Inter-régionale des Coopératives Café-Cacao de Côte d&#8217;Ivoire (U.INTER.CC.CI) und Gründer der Firma &#8220;Diakité Cocoa Products&#8221; werden sie als Aussteller und Sponsoren an der 9. Ausgabe der Journées Nationales du Cacao et du Chocolat (JNCC) teilnehmen, die vom 28. bis 30. September 2024 im Parc des Expositions in Abidjan stattfinden.</p>



<h2 id="zwillinge-wollen-kakaoverarbeitung-weiterentwickeln" class="cnvs-block-section-heading cnvs-block-section-heading-1727646943098 halignleft" >
	<span class="cnvs-section-title">
		<span>Zwillinge wollen Kakaoverarbeitung weiterentwickeln</span>
	</span>
</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Zwillinge Diakité Alahassane und Diakité Fousseni begannen 2016 mit einer Strategie zur Aufwertung von Kakaoprodukten minderer Qualität. Ihr Unternehmen &#8220;Diakité Cocoa Products&#8221; konzentriert sich auf die Verarbeitung dieser Unterkategorien zu Halbfertigprodukten wie Kakaobutter, Kakaopulver und Kakaolikör. Diese Produkte sind hauptsächlich für die kosmetische, pharmazeutische und veterinärmedizinische Industrie bestimmt, und das Unternehmen erreicht eine jährliche Produktionskapazität von etwa 12.000 Tonnen. Derzeit befindet sich eine weitere Fabrik zur Kakaoverarbeitung in Divo im Bau.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die beiden Unternehmer stützen sich auf die Union Inter-régionale des Coopératives Café-Cacao de Côte d&#8217;Ivoire, die 2006 gegründet wurde und 4.266 Produzenten in acht Regionen umfasst. Diese Kooperative ist auf die Sammlung und den Export von Kakao, Kaffee und Cashew spezialisiert. Ihre Fabrik in Abidjan erstreckt sich über eine Fläche von 11.200 m² und verfügt über moderne Lagerhäuser, eine LKW-Waage und Verwaltungsgebäude.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Durch diese Kooperative haben die Brüder auch das Forum National du Jeune Cacaoculteur et Chocolatier (FNJC) ins Leben gerufen. Diese Plattform fördert den Austausch und die Weiterentwicklung einer neuen Generation von Kakaoproduzenten in Côte d&#8217;Ivoire, um eine kompetente Nachfolge in der Kakaoproduktion zu sichern.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fkakao-junge-industrielle-treiben-die-verarbeitung-voran%2F&amp;action_name=Kakao%3A%20Junge%20Industrielle%20treiben%20die%20Verarbeitung%20voran&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /><p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/kakao-junge-industrielle-treiben-die-verarbeitung-voran/">Kakao: Junge Industrielle treiben die Verarbeitung voran</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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		<title>„SIDI Invest For Africa“: Investitionen und Infrastrukturentwicklung im Fokus</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/sidi-invest-for-africa-investitionen-und-infrastrukturentwicklung-im-fokus/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Sep 2024 21:39:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Côte d'Ivoire]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Frankreich]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>FOKUS AFRIKA ist ein deutschsprachiges Online-Medienportal, welches sich auf die politischen und wirtschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents fokussiert.</p>
<p>Der Salon „SIDI Invest For Africa“, der sich dem Thema Investitionen und Infrastrukturentwicklung auf dem afrikanischen Kontinent widmet, wird am 4. und 5. Oktober 2024 in Paris stattfinden.<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fsidi-invest-for-africa-investitionen-und-infrastrukturentwicklung-im-fokus%2F&amp;action_name=%E2%80%9ESIDI%20Invest%20For%20Africa%E2%80%9C%3A%20Investitionen%20und%20Infrastrukturentwicklung%20im%20Fokus&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/sidi-invest-for-africa-investitionen-und-infrastrukturentwicklung-im-fokus/">„SIDI Invest For Africa“: Investitionen und Infrastrukturentwicklung im Fokus</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>FOKUS AFRIKA ist ein deutschsprachiges Online-Medienportal, welches sich auf die politischen und wirtschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents fokussiert.</p>

<p class="wp-block-paragraph"> Dies geschieht im Rahmen der Generalversammlung der Frankophonie, die nach 33 Jahren erneut die Staatsoberhäupter der frankophonen Länder zusammenbringt.</p>



<h2 id="ein-forum-fuer-private-investitionen-in-schluesselbereichen" class="cnvs-block-section-heading cnvs-block-section-heading-1725658523171 halignleft" >
	<span class="cnvs-section-title">
		<span><strong>Ein Forum für private Investitionen in Schlüsselbereichen</strong></span>
	</span>
</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ankündigung des Events erfolgte am Donnerstag, den 5. September 2024, in Abidjan durch Mohamed Lamine Fall, Präsident des Réseau Francophone des Journalistes Économiques et Financiers und Gründer der Groupe Sept Afrique, der das Event organisiert. Fall erklärte, dass der Salon als Plattform für den Dialog über die Rolle des nationalen Privatsektors in wesentlichen Bereichen wie Infrastruktur, Immobilien, neuen Technologien und der Nutzung natürlicher Ressourcen dienen soll.</p>



<h2 id="thematische-schwerpunkte-und-diskussionen" class="cnvs-block-section-heading cnvs-block-section-heading-1725658527914 halignleft" >
	<span class="cnvs-section-title">
		<span><strong>Thematische Schwerpunkte und Diskussionen</strong></span>
	</span>
</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Salon wird zwei spezifische Panels umfassen: eines zu den Themen Öl und Gas in Mauretanien und Senegal sowie ein weiteres über die Zusammenarbeit zwischen dem Kongo-Brazzaville und der Elfenbeinküste. Zusätzlich wird ein allgemeines Debattengremium zum Thema Entwicklung Afrikas eingerichtet.</p>



<h2 id="ehrungen-fuer-herausragende-persoenlichkeiten" class="cnvs-block-section-heading cnvs-block-section-heading-1725658533363 halignleft" >
	<span class="cnvs-section-title">
		<span><strong>Ehrungen für herausragende Persönlichkeiten</strong></span>
	</span>
</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Im Rahmen des Events werden zwei Preise an herausragende Persönlichkeiten aus der Elfenbeinküste verliehen. Der Minister für Verteidigung, Téné Birahima Ouattara, erhält einen Preis für seine erfolgreiche Bekämpfung der jihadistischen Bedrohung im Land, während Touré Fama, Präsident der Handels- und Industrie-Kammer, für sein Engagement in der Entwicklung des privaten Sektors gewürdigt wird.</p>



<h2 id="foerderung-durch-die-maison-de-lafrique" class="cnvs-block-section-heading cnvs-block-section-heading-1725658537666 halignleft" >
	<span class="cnvs-section-title">
		<span><strong>Förderung durch die Maison de l’Afrique</strong></span>
	</span>
</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Lamine Fall betonte, dass diese Auszeichnungen in Zusammenarbeit mit der Maison de l’Afrique, die 1972 von Félix Houphouët-Boigny und Léopold Sédar Senghor gegründet wurde, vergeben werden. Die Maison de l’Afrique hat sich zum Ziel gesetzt, die Wirtschaft im Schengen-Raum in Partnerschaft mit afrikanischen Handelskammern zu fördern. Fall kündigte an, dass der Salon mit Unterstützung aller Präsidenten der Handelskammern weiterentwickelt wird, wobei der Fokus auf technologischen Innovationen liegen wird.</p>
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		<item>
		<title>Kollektiv fordert Auflösung des Verwaltungsrats der MATCA</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/kollektiv-fordert-auflosung-des-verwaltungsrats-der-matca/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Aug 2024 09:34:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Côte d'Ivoire]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>FOKUS AFRIKA ist ein deutschsprachiges Online-Medienportal, welches sich auf die politischen und wirtschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents fokussiert.</p>
<p>Der Exekutivsekretär des Nationalen Rats der Berufskraftfahrer von Côte d’Ivoire, Alfred César Tapé, hat im Namen eines Kollektivs von Mitgliedern die Auflösung des Verwaltungsrats der Mutuelle d’Assurance des Taxis Compteurs d’Abidjan (MATCA) gefordert. <img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fkollektiv-fordert-auflosung-des-verwaltungsrats-der-matca%2F&amp;action_name=Kollektiv%20fordert%20Aufl%C3%B6sung%20des%20Verwaltungsrats%20der%20MATCA&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/kollektiv-fordert-auflosung-des-verwaltungsrats-der-matca/">Kollektiv fordert Auflösung des Verwaltungsrats der MATCA</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>FOKUS AFRIKA ist ein deutschsprachiges Online-Medienportal, welches sich auf die politischen und wirtschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents fokussiert.</p>

<p class="wp-block-paragraph">Diese Forderung äußerte er am Samstag, den 24. August 2024, während einer Pressekonferenz am Sitz des Hohen Rates für Verkehr in Abidjan-Treichville, berichtet die Nachrichtenagentur AIP.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Heute steht unser Haus schlecht da, mit den Versuchen von Manipulationen, die wir an verschiedenen Stellen beobachten. Um die geplante Liquidation unserer Genossenschaft zu verhindern, fordern wir die sofortige Auflösung des Verwaltungsrats und dessen umgehende Ersetzung“, erklärte Tapé. Diese Forderung resultiert aus einer schlechten Verwaltung der laufenden Geschäfte durch den aktuellen Verwaltungsrat. <strong>Die Genossenschaft verzeichnete einen Rückgang der Anzahl von Taxizählern von 25.000 auf 8.000 Fahrzeuge.</strong> Zudem gibt es Verzögerungen bei der Umsetzung von Projekten für die Mitglieder, insbesondere beim Bau der „Cité Kassoum Coulibaly“, die fünf Jahre nach ihrer Ankündigung noch immer nicht realisiert wurde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Soumahoro Mamadou, Präsident des Hauses der Transportunternehmen von Côte d’Ivoire, beklagte ebenfalls im Namen des Kollektivs die intransparente Verwaltung des Verwaltungsrats, die fehlende Zustimmung der Gremien zu den von der Genossenschaft getroffenen Entscheidungen sowie Einschüchterungen und Drohungen gegen Mitglieder, die Kritik an den festgestellten Unregelmäßigkeiten äußerten.</p>



<h2 id="viele-ungereimtheiten-werfen-fragen-auf" class="cnvs-block-section-heading cnvs-block-section-heading-1724664769881 halignleft" >
	<span class="cnvs-section-title">
		<span>Viele Ungereimtheiten werfen Fragen auf</span>
	</span>
</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das Kollektiv fordert Antworten auf die vielen offenen Fragen, darunter das Schweigen der Genossenschaft in Bezug auf ein 11 Hektar großes Grundstück im Stadtteil Djibi, das derzeit von Personen besetzt ist, die behaupten, die rechtmäßigen Eigentümer zu sein. Ebenso bleibt ungeklärt, welche Kosten und welches Unternehmen für die Renovierung des MATCA-Sitzes im Plateau verantwortlich waren. Auch die Rechtfertigung des Baus eines Einkaufszentrums angesichts der finanziellen Schwierigkeiten der Genossenschaft ist unklar.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Kollektiv äußerte zudem Bedenken hinsichtlich der Fähigkeit des Generaldirektors, eine angemessene Verwaltungspolitik zu entwickeln, insbesondere angesichts seiner Mehrfachrollen als Delegierter, Administrator und Mitglied des Schieds- und Disziplinarrats. Die Reaktion des betroffenen Verwaltungsrats wird in den nächsten Stunden erwartet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die 1989 gegründete MATCA hat es sich zum Ziel gesetzt, das Wohl der Akteure im Transportwesen, insbesondere der Taxifahrer, zu fördern.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fkollektiv-fordert-auflosung-des-verwaltungsrats-der-matca%2F&amp;action_name=Kollektiv%20fordert%20Aufl%C3%B6sung%20des%20Verwaltungsrats%20der%20MATCA&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /><p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/kollektiv-fordert-auflosung-des-verwaltungsrats-der-matca/">Kollektiv fordert Auflösung des Verwaltungsrats der MATCA</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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