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	<title>Italien | FOKUS AFRIKA</title>
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	<description>Nachrichten aus Afrika</description>
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	<title>Italien | FOKUS AFRIKA</title>
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	<item>
		<title>Italien braucht mehr Energie aus Algerien</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/italien-braucht-mehr-energie-aus-algerien/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Mar 2026 20:19:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Algerien]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>FOKUS AFRIKA ist ein deutschsprachiges Online-Medienportal, welches sich auf die politischen und wirtschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents fokussiert.</p>
<p>Italien und Algerien wollen ihre Zusammenarbeit bei Energie, Sicherheit und Wirtschaft weiter ausbauen. Bei dem Treffen von Ministerpräsidentin&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fitalien-braucht-mehr-energie-aus-algerien%2F&amp;action_name=Italien%20braucht%20mehr%20Energie%20aus%20Algerien&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/italien-braucht-mehr-energie-aus-algerien/">Italien braucht mehr Energie aus Algerien</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>FOKUS AFRIKA ist ein deutschsprachiges Online-Medienportal, welches sich auf die politischen und wirtschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents fokussiert.</p>

<p class="wp-block-paragraph">Italien und Algerien wollen ihre Zusammenarbeit bei Energie, Sicherheit und Wirtschaft weiter ausbauen. Bei dem Treffen von Ministerpräsidentin Giorgia Meloni und Präsident Abdelmadjid Tebboune in Algier standen Gaslieferungen, gemeinsame Investitionsprojekte, Migration sowie die Lage im Sahel und in Nahost im Mittelpunkt. Am Mittwoch, 25. März, bekräftigten beide Seiten den strategischen Charakter ihrer Beziehungen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Meloni traf in Algier zunächst Premierminister Sifi Ghrieb und nahm am Märtyrerdenkmal an einer Kranzniederlegung teil. Danach kam sie im Präsidentenpalast El Mouradia mit Tebboune zu einem bilateralen Gespräch zusammen. Im Anschluss traten beide vor die Presse.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-energie-bleibt-der-kern-der-partnerschaft"><span id="energie-bleibt-der-kern-der-partnerschaft">Energie bleibt der Kern der Partnerschaft</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Im Zentrum der Beziehungen steht weiter die Energiepolitik. Tebboune bekräftigte, Algerien wolle seinen Verpflichtungen als strategischer und verlässlicher Partner Italiens und Europas nachkommen. Gerade in einer Phase angespannter Märkte und unsicherer Lieferketten hob er die Bedeutung stabiler Öl- und Gaslieferungen hervor.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Meloni unterstrich die besondere Rolle Algeriens für Italien. Beide Länder wollten ihre enge Kooperation im Energiesektor weiter verstärken. Dabei ging es auch um neue Felder wie Schiefergas und Offshore-Exploration, die den Gasfluss nach Italien langfristig ausweiten könnten.</p>



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<p class="wp-block-paragraph">Zugleich soll die Zusammenarbeit breiter werden. Algerien und Italien wollen nach Angaben beider Seiten auch bei erneuerbaren Energien, grünem Wasserstoff, Forschung, Ausbildung, Start-ups, moderner Technologie, innovativer Landwirtschaft und Ernährungssicherheit enger zusammenarbeiten.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-mattei-plan-und-agrarprojekte-gewinnen-an-gewicht"><span id="mattei-plan-und-agrarprojekte-gewinnen-an-gewicht">Mattei-Plan und Agrarprojekte gewinnen an Gewicht</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ein wichtiger Teil der Gespräche betraf die italienischen Vorhaben in Algerien im Rahmen des <a href="https://fokus-afrika.de/italien-und-afrikanische-staatschefs-beraten-ueber-mattei-plan/" type="post" id="24635">Mattei-Plans für Afrika</a>. Tebboune hob zwei gemeinsame Projekte besonders hervor: die Produktion von Getreide und Hülsenfrüchten in der Provinz Timimoun sowie ein algerisch-italienisches Zentrum für Ausbildung, Forschung und Innovation im Agrarbereich in Sidi Bel Abbès.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/DSC04147-1024x683.jpeg" alt="" class="wp-image-25980 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/DSC04147-1024x683.jpeg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/DSC04147-300x200.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/DSC04147-768x512.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/DSC04147-380x254.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/DSC04147-800x534.jpeg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/DSC04147-1160x774.jpeg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/DSC04147.jpeg 1250w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Meloni nannte auch konkrete Fortschritte. Bei dem landwirtschaftlichen Vorhaben sollen mehr als 36.000 Hektar Wüstenland erschlossen werden. 2026 soll die bewirtschaftete Fläche von 7.000 auf 13.000 Hektar wachsen.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Auch das Ausbildungszentrum in Sidi Bel Abbès ist nach ihren Angaben in die operative Phase eingetreten. Die Leitung soll in Kürze benannt werden. Die ersten Ausbildungsangebote sollen noch vor dem Sommer anlaufen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-neue-impulse-fur-handel-und-investitionen"><span id="neue-impulse-fuer-handel-und-investitionen">Neue Impulse für Handel und Investitionen</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Neben Energie und Landwirtschaft rückte auch die wirtschaftliche Zusammenarbeit stärker in den Vordergrund. Beide Seiten wollen die Gründung einer Handelskammer beschleunigen. Sie soll Unternehmen aus beiden Ländern enger vernetzen und den wirtschaftlichen Austausch erleichtern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Meloni verwies auf Chancen in der Agrarindustrie, in der Verteidigungsindustrie, in der Pharmaindustrie, im Transport- und Logistikbereich, bei Infrastruktur sowie im digitalen Sektor. Zudem soll ein neues Regierungsgipfeltreffen vorbereitet werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-enge-abstimmung-bei-migration-und-sicherheit"><span id="enge-abstimmung-bei-migration-und-sicherheit">Enge Abstimmung bei Migration und Sicherheit</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Breiten Raum nahm auch die Zusammenarbeit im Mittelmeerraum ein. Beide Regierungen wollen ihre Koordination im Kampf gegen irreguläre Migration, Menschenhandel, Terrorismus und grenzüberschreitende Kriminalität fortsetzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Meloni bezeichnete die Kooperation mit Algerien in <a href="https://fokus-afrika.de/algeriens-aussenpolitik-zwischen-sahelkrisen-migration-und-globaler-neuordnung/" type="post" id="22138">Migrationsfragen</a> als Modell für die Region. Gemeinsame Priorität bleibe die Bekämpfung krimineller Netzwerke, die vom Menschenhandel profitierten. Den Rückgang irregulärer Ankünfte und der Todesfälle im Mittelmeer führte sie auch auf die enge Zusammenarbeit mit Algerien zurück.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-uneinigkeit-zu-sahel-libyen-und-westsahara"><span id="uneinigkeit-zu-sahel-libyen-und-westsahara">Uneinigkeit zu Sahel, Libyen und Westsahara</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Auch regionale Krisen spielten eine wichtige Rolle. Tebboune sprach von einer deutlichen Annäherung in mehreren internationalen Fragen. Mit Blick auf den Sahel äußerten beide Seiten Sorge über die Sicherheitslage und betonten die Bedeutung der <a href="https://fokus-afrika.de/un-sicherheitsrat-befasst-sich-mit-terrorismus-in-westafrika-und-im-sahel/" type="post" id="22050">Terrorismusbekämpfung</a> in einer Region, die für Afrika und den Mittelmeerraum gleichermaßen wichtig ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Tebboune erklärte zudem, die Beziehungen Algeriens zu <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/westafrika/niger/" type="category" id="76">Niger</a> hätten sich normalisiert. Er verwies auf jüngste Kontakte <a href="https://fokus-afrika.de/ende-der-diplomatischen-krise-zwischen-algerien-und-niger/" type="post" id="24669">zwischen beiden Ländern</a> sowie auf die Unterzeichnung ausstehender Vereinbarungen in Niamey.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zur <a href="https://fokus-afrika.de/libysch-italienisches-wirtschaftsforum-premierministerin-meloni-in-tripolis/">Lage in Libyen</a> betonte er die Notwendigkeit rascher Lösungen, die die Einheit des Landes und die Souveränität des libyschen Volkes sichern. Zugleich erneuerte Algerien seine Unterstützung für die <a href="https://fokus-afrika.de/un-sicherheitsrat-ruft-libyen-zur-unterstuetzung-des-un-fahrplans-auf/" type="post" id="25318">Bemühungen der Vereinten Nationen</a>.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img decoding="async" width="1024" height="771" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/DSC04409-1024x771.jpeg" alt="" class="wp-image-25978 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/DSC04409-1024x771.jpeg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/DSC04409-300x225.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/DSC04409-768x579.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/DSC04409-200x150.jpeg 200w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/DSC04409-260x195.jpeg 260w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/DSC04409-380x286.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/DSC04409-800x603.jpeg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/DSC04409-1160x874.jpeg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/DSC04409.jpeg 1500w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">In der <a href="https://fokus-afrika.de/koenig-mohammed-vi-die-sahara-bleibt-die-erste-prioritaet-aller-marokkaner/" type="post" id="11804">Westsahara</a>-Frage bekräftigte Tebboune die Forderung nach einer politischen Lösung, die dem sahrauischen Volk das Recht auf Selbstbestimmung garantiere. Meloni sagte, Italien unterstütze die laufenden Verhandlungen über eine „nachhaltige, dauerhafte und für beide Seiten akzeptable“ Lösung im <a href="https://fokus-afrika.de/50-jahre-gruener-marsch-marokkos-weg-zur-un-resolution-2797/" type="post" id="21658">Einklang mit dem Rahmen der Vereinten Nationen</a>.</p>
</div></div>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-nahost-bleibt-gemeinsamer-gesprachspunkt"><span id="nahost-bleibt-gemeinsamer-gespraechspunkt">Nahost bleibt gemeinsamer Gesprächspunkt</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ausführlich ging es zudem um die Lage im Nahen Osten. Tebboune forderte ein sofortiges Ende jeder weiteren Eskalation und warb für Dialog und Diplomatie. Mit Blick auf die palästinensische Frage bekräftigte Algerien seine Unterstützung für eine Lösung, die zur Verwirklichung eines unabhängigen palästinensischen Staates führt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Meloni nannte mögliche Gespräche zwischen den <a href="https://fokus-afrika.de/tag/usa/" type="post_tag" id="336">USA</a> und <a href="https://fokus-afrika.de/tag/iran/" type="post_tag" id="595">Iran</a> ein positives Signal. Italien wolle jede Initiative unterstützen, die zur Stabilisierung der Region beitrage. Zugleich äußerte sie Besorgnis über die militärische Eskalation im Libanon und bekräftigte die Unterstützung für eine Zwei-Staaten-Lösung.</p>
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			<media:title type="html">Italien braucht mehr Energie aus Algerien</media:title>
			<media:description type="html">Italien und Algerien ziehen ihre Zusammenarbeit enger: In Algier ging es um Gas, Migration, Sahel-Sicherheit und neue Wirtschaftsprojekte.</media:description>
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	</item>
		<item>
		<title>Äthiopien feiert Adwa-Sieg &#8211; Glückwünsche aus Russland</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/aethiopien-feiert-adwa-sieg-glueckwuensche-aus-russland/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Mar 2026 04:43:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Äthiopien]]></category>
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		<category><![CDATA[Kolonialismus]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>FOKUS AFRIKA ist ein deutschsprachiges Online-Medienportal, welches sich auf die politischen und wirtschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents fokussiert.</p>
<p>Äthiopiens Ministerpräsident Abiy Ahmed hat zum 130. Jahrestag des Sieges von Adwa die historische Bedeutung des Ereignisses für die nationale&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Faethiopien-feiert-adwa-sieg-glueckwuensche-aus-russland%2F&amp;action_name=%C3%84thiopien%20feiert%20Adwa-Sieg%20%26%238211%3B%20Gl%C3%BCckw%C3%BCnsche%20aus%20Russland&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>FOKUS AFRIKA ist ein deutschsprachiges Online-Medienportal, welches sich auf die politischen und wirtschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents fokussiert.</p>

<p class="wp-block-paragraph">Äthiopiens Ministerpräsident Abiy Ahmed hat zum 130. Jahrestag des Sieges von Adwa die historische Bedeutung des Ereignisses für die nationale Souveränität hervorgehoben. In einer vorab verbreiteten Botschaft rief er die Bevölkerung auf, aus dem Triumph neue Kraft für Gegenwart und Zukunft zu schöpfen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die landesweiten Feierlichkeiten zum Jahrestag des Sieges über italienische Kolonialtruppen finden am 2. März statt. Sie stehen in diesem Jahr unter dem Motto „Glorious Past: Radiant Future“ und werden auch in äthiopischen Auslandsvertretungen sowie in Diaspora-Gemeinschaften begangen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Abiy bezeichnete den Sieg von Adwa als Beleg für die Entschlossenheit und Geschlossenheit des äthiopischen Volkes bei der Verteidigung von Freiheit und nationaler Unabhängigkeit. Unterschiedliche politische Auffassungen im Inneren hätten die gemeinsame Verpflichtung zum Schutz eines souveränen Staates nicht aufgehoben. Auch die historischen Akteure von Adwa seien in innenpolitischen Fragen uneins gewesen, hätten jedoch ein gemeinsames Ziel verfolgt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zugleich erinnerte der Ministerpräsident daran, dass es während der Auseinandersetzung auch Unterstützung für die italienischen Invasionstruppen gegeben habe. Patriotismus bedeute, nationale Interessen über persönliche Vorteile zu stellen und Verrat zu überwinden.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-aufruf-zur-starkung-zentraler-wirtschaftssektoren"><span id="aufruf-zur-staerkung-zentraler-wirtschaftssektoren">Aufruf zur Stärkung zentraler Wirtschaftssektoren</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Abiy verwies darauf, dass die heutige Generation die Verantwortung trage, die nationale Leistungsfähigkeit in zentralen Bereichen auszubauen. Er nannte Landwirtschaft, Industrie, Tourismus, Bergbau und digitale Entwicklung als Schlüsselbereiche für eine umfassende Stärkung des Landes.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/caption-1024x768.jpg" alt="" class="wp-image-25248 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/caption-1024x768.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/caption-300x225.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/caption-768x576.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/caption-200x150.jpg 200w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/caption-260x195.jpg 260w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/caption-380x285.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/caption-800x600.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/caption-1160x870.jpg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/03/caption.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Der Jahrestag diene dem Gedenken und der Reflexion über Widerstandskraft und nationale Prinzipien. Die historische Erfahrung von Adwa solle als Orientierung für den weiteren inneren Zusammenhalt dienen.</p>
</div></div>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-afrikanische-union-betont-kontinentale-bedeutung"><span id="afrikanische-union-betont-kontinentale-bedeutung">Afrikanische Union betont kontinentale Bedeutung</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Auch der Vorsitzende der Kommission der Afrikanische Union, Mahmoud Ali Youssouf, würdigte den Sieg von Adwa als Meilenstein afrikanischer Souveränität und Würde. Der Erfolg habe ein Signal gesendet, dass Afrika sein eigenes Schicksal bestimme.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="576" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/story-5-pic-2-the-problems-plaguing-the-continent-are-not-of-his-making-but-auc-chairperson-mahmoud-ali-youssouf-faces-pressure-from-a-restive-populace-eager-to-see-a-different-africa.jpg" alt="" class="wp-image-23539 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/story-5-pic-2-the-problems-plaguing-the-continent-are-not-of-his-making-but-auc-chairperson-mahmoud-ali-youssouf-faces-pressure-from-a-restive-populace-eager-to-see-a-different-africa.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/story-5-pic-2-the-problems-plaguing-the-continent-are-not-of-his-making-but-auc-chairperson-mahmoud-ali-youssouf-faces-pressure-from-a-restive-populace-eager-to-see-a-different-africa-300x169.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/story-5-pic-2-the-problems-plaguing-the-continent-are-not-of-his-making-but-auc-chairperson-mahmoud-ali-youssouf-faces-pressure-from-a-restive-populace-eager-to-see-a-different-africa-768x432.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/story-5-pic-2-the-problems-plaguing-the-continent-are-not-of-his-making-but-auc-chairperson-mahmoud-ali-youssouf-faces-pressure-from-a-restive-populace-eager-to-see-a-different-africa-380x214.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/story-5-pic-2-the-problems-plaguing-the-continent-are-not-of-his-making-but-auc-chairperson-mahmoud-ali-youssouf-faces-pressure-from-a-restive-populace-eager-to-see-a-different-africa-800x450.jpg 800w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">In seiner Botschaft hob er hervor, dass der Geist von Adwa weiterhin die Ziele der Agenda 2063 präge. Gegenwärtige Herausforderungen erforderten Einheit und Solidarität auf kontinentaler Ebene. Die Kommission bekräftigte ihr Engagement für Frieden, Integration und gemeinsame Entwicklung.</p>
</div></div>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-russland-verweist-auf-historische-und-aktuelle-kooperation"><span id="russland-verweist-auf-historische-und-aktuelle-kooperation">Russland verweist auf historische und aktuelle Kooperation</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der russische Außenminister Sergey Lavrov gratulierte Äthiopien ebenfalls zum Jahrestag. In einem Schreiben an seinen äthiopischen Amtskollegen Gedion Timotheos bezeichnete er die Schlacht von Adwa als historisches Symbol der Souveränität und als Ereignis von globaler Resonanz.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="475" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/Duma_meeting_with_Sergey_Lavrov_2016-06-15_06.jpg" alt="" class="wp-image-23550 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/Duma_meeting_with_Sergey_Lavrov_2016-06-15_06.jpg 640w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/Duma_meeting_with_Sergey_Lavrov_2016-06-15_06-300x223.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/01/Duma_meeting_with_Sergey_Lavrov_2016-06-15_06-380x282.jpg 380w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Lavrov verwies auf die langjährigen Beziehungen zwischen Moskau und Addis Abeba sowie auf die Zusammenarbeit in multilateralen Foren wie den Vereinten Nationen und <a href="https://fokus-afrika.de/tag/brics/" type="post_tag" id="493">BRICS</a>. Er nannte laufende Projekte in den Bereichen Handel, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und humanitäre Zusammenarbeit.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Dazu zählen Pläne für den Bau eines von Russland konzipierten Kernkraftwerks in Äthiopien, die Wiederherstellung des nach Dejazmach Balcha benannten Russischen Rotkreuz-Krankenhauses in Addis Abeba sowie die Einrichtung eines gemeinsamen russisch-äthiopischen Forschungszentrums für biologische Wissenschaften.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Sieg von Adwa gilt als entscheidendes historisches Ereignis, bei dem äthiopische Truppen die italienischen Kolonialstreitkräfte besiegten und die staatliche Unabhängigkeit des Landes bewahrten.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Italien und afrikanische Staatschefs beraten über Mattei-Plan</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/italien-und-afrikanische-staatschefs-beraten-ueber-mattei-plan/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 14 Feb 2026 14:50:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kontinentale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[AU]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[EU]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[G7]]></category>
		<category><![CDATA[Infrastruktur]]></category>
		<category><![CDATA[Italien]]></category>
		<category><![CDATA[UN]]></category>
		<category><![CDATA[Wasser]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>FOKUS AFRIKA ist ein deutschsprachiges Online-Medienportal, welches sich auf die politischen und wirtschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents fokussiert.</p>
<p>Italien hat in Addis Abeba mit afrikanischen Staats- und Regierungschefs über die Fortentwicklung des Mattei-Plans für Afrika beraten.&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fitalien-und-afrikanische-staatschefs-beraten-ueber-mattei-plan%2F&amp;action_name=Italien%20und%20afrikanische%20Staatschefs%20beraten%20%C3%BCber%20Mattei-Plan&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/italien-und-afrikanische-staatschefs-beraten-ueber-mattei-plan/">Italien und afrikanische Staatschefs beraten über Mattei-Plan</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>FOKUS AFRIKA ist ein deutschsprachiges Online-Medienportal, welches sich auf die politischen und wirtschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents fokussiert.</p>

<p class="wp-block-paragraph">Italien hat in Addis Abeba mit afrikanischen Staats- und Regierungschefs über die Fortentwicklung des Mattei-Plans für Afrika beraten. Am 13. Februar fand im Addis Ababa Convention Center die zweite Ausgabe des Italia-Africa Summit statt, zwei Jahre nach dem Auftakt in Rom.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni sagte, das Treffen diene nicht der Bilanzfeier, sondern solle klären, wie der Mattei-Plan „wirksamer, konkreter und stärker an den Bedürfnissen der beteiligten Regionen“ ausgerichtet werden könne. Die Gespräche fanden am Vorabend der Versammlung der Afrikanischen Union statt.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-schwerpunkt-wasser-und-sanitarversorgung"><span id="schwerpunkt-wasser-und-sanitaerversorgung">Schwerpunkt Wasser und Sanitärversorgung</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Meloni kündigte an, Italien wolle Projekte zur nachhaltigen Wasserbewirtschaftung ausbauen und damit an das Jahresthema der Afrikanischen Union 2026 anknüpfen. Genannt wurden Wasserinfrastruktur, Klimaanpassung und Sanitärsysteme. Als weitere Schwerpunktbereiche nannte Meloni Energie, Landwirtschaft und Ernährungssicherheit, Gesundheitsversorgung sowie physische und digitale Infrastruktur.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Mattei-Plan sei als operatives Programm konzipiert, das inzwischen über Italien hinaus in Kooperationen mit internationalen Akteuren eingebunden sei. Sie nannte dabei die Vereinten Nationen, die <a href="https://fokus-afrika.de/tag/eu/" type="post_tag" id="374">Europäische Union</a>, die Afrikanische Union und die <a href="https://fokus-afrika.de/g7-entwicklungsministertreffen-in-italien-ein-gegenpol-zum-brics-summit/">G7</a>. </p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/DSC02153_1-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-24637 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/DSC02153_1-1024x683.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/DSC02153_1-300x200.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/DSC02153_1-768x512.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/DSC02153_1-1536x1024.jpg 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/DSC02153_1-2048x1366.jpg 2048w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/DSC02153_1-380x253.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/DSC02153_1-800x533.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/DSC02153_1-1160x773.jpg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/DSC02153_1.jpg 2500w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">In ihrer Darstellung stützt sich der Plan auf eine Finanzarchitektur, die in Zusammenarbeit mit der Weltbank, der Afrikanischen Entwicklungsbank und weiteren internationalen Finanzinstitutionen aufgebaut worden sei. Zudem verwies sie auf eine stärkere Einbindung privater Mittel.</p>
</div></div>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-gesprache-mit-au-spitze-und-gastgeber-athiopien"><span id="gespraeche-mit-au-spitze-und-gastgeber-aethiopien">Gespräche mit AU-Spitze und Gastgeber Äthiopien</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Melonis Eröffnungsrede folgte eine Ansprache des äthiopischen Ministerpräsidenten Abiy Ahmed Ali. Nach dem Gipfel trat Meloni gemeinsam mit Angolas Präsident João Lourenço in seiner Funktion als amtierender Vorsitzender der Afrikanischen Union sowie dem Vorsitzenden der AU-Kommission, Mahmoud Ali Youssouf, vor die Presse.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/45-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-24638 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/45-1024x683.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/45-300x200.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/45-768x512.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/45-1536x1024.jpg 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/45-2048x1366.jpg 2048w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/45-380x253.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/45-800x533.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/45-1160x773.jpg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/45.jpg 2500w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Meloni bezeichnete das Treffen als politisches Signal, weil es erstmals in Afrika stattgefunden habe. Italien wolle den Mattei-Plan als „offene Plattform“ fortführen, deren Projekte aus dem Dialog mit Partnern entstehen. In ihrer Rede vor der Afrikanischen Union stellte sie den Mattei-Plan als Beitrag zu den Zielen der Agenda 2063 dar, unter anderem zur Stärkung der Afrikanischen Kontinentalen Freihandelszone.</p>
</div></div>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-schulden-bildung-und-infrastruktur-als-weitere-themen"><span id="schulden-bildung-und-infrastruktur-als-weitere-themen">Schulden, Bildung und Infrastruktur als weitere Themen</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Italien habe eine Initiative zur Umwandlung von Schulden in gemeinsame Entwicklungsprojekte gestartet. Zusätzlich seien in bilaterale Kredite Klauseln aufgenommen worden, die bei extremen Wetterereignissen eine Aussetzung von Rückzahlungen ermöglichen sollen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Einen Schwerpunkt setzte Meloni auf Bildung und Qualifizierung. Sie verwies auf eine gemeinsam mit Nigeria und der Global Partnership for Education gestartete Kampagne, die fünf Milliarden US-Dollar mobilisieren und die Bildungsqualität für 750 Millionen Kinder in mehr als 91 Staaten verbessern solle. Für Juni kündigte sie einen Gipfel in Rom an, den sie gemeinsam mit Nigerias Präsident Bola Tinubu ausrichten wolle.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-un-generalsekretar-betont-finanz-und-klimathemen"><span id="un-generalsekretaer-betont-finanz-und-klimathemen">UN-Generalsekretär betont Finanz- und Klimathemen</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">UN-Generalsekretär António Guterres sprach beim Gipfel von einer Partnerschaft, die an den Zielen der UN-Agenda 2030 und der Agenda 2063 ausgerichtet sein müsse. Er nannte als Prioritäten Finanzgerechtigkeit, Klimaschutz und eine digitale Transformation, die auch Entwicklungsländern zugutekomme.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="858" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/11_3-1024x858.jpg" alt="" class="wp-image-24639 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/11_3-1024x858.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/11_3-300x251.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/11_3-768x643.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/11_3-1536x1287.jpg 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/11_3-2048x1715.jpg 2048w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/11_3-380x318.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/11_3-800x670.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/11_3-1160x972.jpg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2026/02/11_3.jpg 2500w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Guterres verwies auf eine Finanzierungslücke bei den Zielen nachhaltiger Entwicklung und auf hohe Kreditkosten für afrikanische Staaten. Zudem forderte er mehr Investitionen in erneuerbare Energien, Netze und Anpassung an den Klimawandel. Im Bereich Digitalisierung sprach er sich für internationale Regeln zur Künstlichen Intelligenz sowie für einen globalen Fonds zum Aufbau von Kapazitäten in Entwicklungsländern aus.</p>
</div></div>
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	</item>
		<item>
		<title>UN und Italien überprüfen Räumung der Explosion eines Munitionslagers in Misrata</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/un-und-italien-ueberpruefen-raeumung-der-explosion-eines-munitionslagers-in-misrata/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Dec 2025 14:37:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Internationale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[Libyen]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[Italien]]></category>
		<category><![CDATA[UN]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>FOKUS AFRIKA ist ein deutschsprachiges Online-Medienportal, welches sich auf die politischen und wirtschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents fokussiert.</p>
<p>Nach der schweren Explosion vom 31. August in einem Munitionslager in einem dicht besiedelten Teil von Misrata haben&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fun-und-italien-ueberpruefen-raeumung-der-explosion-eines-munitionslagers-in-misrata%2F&amp;action_name=UN%20und%20Italien%20%C3%BCberpr%C3%BCfen%20R%C3%A4umung%20der%20Explosion%20eines%20Munitionslagers%20in%20Misrata&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/un-und-italien-ueberpruefen-raeumung-der-explosion-eines-munitionslagers-in-misrata/">UN und Italien überprüfen Räumung der Explosion eines Munitionslagers in Misrata</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Nach der schweren Explosion vom 31. August in einem Munitionslager in einem dicht besiedelten Teil von Misrata haben die Vereinten Nationen und Italien am 23. November die laufenden Räumungs- und Wiederaufbaumaßnahmen vor Ort überprüft. Die Explosion war durch instabile Munition ausgelöst worden und führte zu einer massiven Sekundärdetonation, die in einem Umkreis von bis zu vier Kilometern Schäden anrichtete. 16 Menschen wurden verletzt, zahlreiche Geschäfte und Wohnhäuser beschädigt.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-fortschritte-bei-der-raumung"><span id="fortschritte-bei-der-raeumung">Fortschritte bei der Räumung</span></h3>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="593" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/13-1024x593.jpg" alt="" class="wp-image-22494 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/13-1024x593.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/13-300x174.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/13-768x445.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/13-380x220.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/13-800x463.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/13-1160x672.jpg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/13.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Das Libyan Mine Action Centre koordiniert die Arbeiten mit Unterstützung von fünf nationalen und internationalen Organisationen. Das Minenräumprogramm der UN (UNMAS) stellt technische Expertise und Koordination bereit.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Italien finanziert den laufenden Einsatz und hat damit die Beseitigung von bislang <strong>8.702 Blindgängern</strong> ermöglicht. Zudem wurden <strong>7.419 Quadratmeter belastetes Gelände</strong> auf einer Gesamtfläche von <strong>18.367 Quadratmetern</strong> gesichert.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-warnung-der-un-dringender-reformbedarf-beim-munitionsmanagement"><span id="warnung-der-un-dringender-reformbedarf-beim-munitionsmanagement">Warnung der UN: Dringender Reformbedarf beim Munitionsmanagement</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die stellvertretende UN-Sonderbeauftragte Ulrika Richardson rief dazu auf, Munitions- und Waffenlager grundsätzlich aus Wohngebieten zu verlagern. Fehlende Sicherheitsstandards und überalterte Lagerbestände seien ein dauerhaftes Risiko für Anwohner. „Starke nationale Führung und zusätzliche Investitionen sind entscheidend, um zukünftige Gefahren zu reduzieren und langfristige Sicherheit zu gewährleisten“, betonte sie.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="593" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/10-2-1024x593.jpg" alt="" class="wp-image-22495 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/10-2-1024x593.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/10-2-300x174.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/10-2-768x445.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/10-2-380x220.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/10-2-800x463.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/10-2-1160x672.jpg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/12/10-2.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Richardson und Italiens Botschafter Alberini trafen den Gemeinderat und Einsatzpartner im regionalen Büro des Mine Action Centre. Anschließend besuchten sie das Nationale Zentrum für künstliche Gliedmaßen, das Überlebenden von Konflikten und UXO-Unfällen Rehabilitations- und Prothesenversorgung bietet. Beide hoben die Bedeutung einer national verankerten Versorgung hervor.</p>
</div></div>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-forderungen-aus-misrata"><span id="forderungen-aus-misrata">Forderungen aus Misrata</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Der Gemeinderat und der Leiter des Mine Action Centre, Brigadegeneral Khalil Al-Shibli, dankten den internationalen Partnern und verwiesen auf die bereits spürbare Verbesserung der Sicherheit. Gleichzeitig mahnten sie zusätzliche Unterstützung zur Bewältigung verbleibender Gefahren an.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Richardson bekräftigte das Engagement der UN, Libyen weiter bei der Sicherung von Waffenlagern, der Räumung explosiver Kriegsreste und dem Schutz der Zivilbevölkerung zu unterstützen.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Bundesregierung bestätigt Ende der Förderung ziviler Seenotrettung im Mittelmeer</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/bundesregierung-bestaetigt-ende-der-foerderung-ziviler-seenotrettung-im-mittelmeer/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Oct 2025 22:56:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Institutionelle Beziehungen]]></category>
		<category><![CDATA[Libyen]]></category>
		<category><![CDATA[2]]></category>
		<category><![CDATA[EU]]></category>
		<category><![CDATA[Italien]]></category>
		<category><![CDATA[Menschenrechte]]></category>
		<category><![CDATA[Migration]]></category>
		<category><![CDATA[NGO]]></category>
		<category><![CDATA[Parlament]]></category>
		<category><![CDATA[Regierung]]></category>
		<category><![CDATA[UN]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>FOKUS AFRIKA ist ein deutschsprachiges Online-Medienportal, welches sich auf die politischen und wirtschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents fokussiert.</p>
<p>Die Bundesregierung hat bestätigt, dass die finanzielle Förderung ziviler Seenotrettungsorganisationen im Mittelmeer Ende März 2025 eingestellt wurde. Das&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fbundesregierung-bestaetigt-ende-der-foerderung-ziviler-seenotrettung-im-mittelmeer%2F&amp;action_name=Bundesregierung%20best%C3%A4tigt%20Ende%20der%20F%C3%B6rderung%20ziviler%20Seenotrettung%20im%20Mittelmeer&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
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<p class="wp-block-paragraph">Die Bundesregierung hat bestätigt, dass die finanzielle Förderung ziviler Seenotrettungsorganisationen im Mittelmeer Ende März 2025 eingestellt wurde. Das geht aus der Antwort auf eine Kleine Anfrage der AfD-Fraktion hervor (<a href="https://dserver.bundestag.de/btd/21/023/2102381.pdf">BT-Drs. 21/2381</a>), die den Besuch des Menschenrechtsbeauftragten Dr. Lars Castellucci (SPD) bei <em>Sea Watch</em> und anderen Hilfsorganisationen thematisierte.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-beendete-fordermittel-und-empfanger"><span id="beendete-foerdermittel-und-empfaenger">Beendete Fördermittel und Empfänger</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Angaben des Auswärtigen Amts erhielten bis zum 31. März 2025 mehrere Organisationen noch Mittel aus dem Titel <em>Humanitäre Hilfsmaßnahmen im Ausland</em>. Zu den geförderten Projekten gehörten unter anderem <em>SOS Humanity</em>, <em>SOS Méditerranée</em>, <em>Sea-Eye</em> und <em>RESQSHIP</em>.</p>



<figure class="wp-block-table"><table class="has-fixed-layout"><thead><tr><th>Organisation</th><th>Fördersumme (Euro)</th></tr></thead><tbody><tr><td>SOS Humanity</td><td>215.000</td></tr><tr><td>SOS Méditerranée</td><td>201.694,50</td></tr><tr><td>RESQSHIP</td><td>34.994,40</td></tr><tr><td>Sea-Eye</td><td>169.156</td></tr><tr><td>Sant’Egidio</td><td>279.000</td></tr></tbody></table></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Mit Ablauf des ersten Quartals 2025 wurden die Zuwendungen eingestellt. Neue Förderungen oder Folgeanträge liegen laut Bundesregierung derzeit nicht vor.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-dienstreise-nach-italien-und-gesprache-vor-ort"><span id="dienstreise-nach-italien-und-gespraeche-vor-ort">Dienstreise nach Italien und Gespräche vor Ort</span></h2>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="682" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/LarsCastellucciimBT2022.jpg" alt="" class="wp-image-21353 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/LarsCastellucciimBT2022.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/LarsCastellucciimBT2022-300x200.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/LarsCastellucciimBT2022-768x512.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/LarsCastellucciimBT2022-380x253.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/LarsCastellucciimBT2022-800x533.jpg 800w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Dr. Castellucci hatte vom 28. bis 30. Juli 2025 Italien besucht, darunter Palermo und Lampedusa. Im Mittelpunkt der Gespräche standen humanitäre Fragen der Migration, die Lage in den Ankunftszentren und die Rolle zivilgesellschaftlicher Akteure.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Zu den Gesprächspartnern gehörten Vertreter der katholischen Gemeinschaft <em>Sant’Egidio</em>, von <em>Ärzte ohne Grenzen</em> und der Seenotrettungsorganisation <em>Sea Watch</em>. Laut Bundesregierung fand der Austausch „im Rahmen des Mandats des Menschenrechtsbeauftragten“ statt und diente der Information über die Lage vor Ort.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-europaische-verantwortung-und-zustandigkeit-der-kustenstaaten"><span id="europaeische-verantwortung-und-zustaendigkeit-der-kuestenstaaten">Europäische Verantwortung und Zuständigkeit der Küstenstaaten</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Bundesregierung betonte, dass die Hauptverantwortung für Such- und Rettungsmaßnahmen auf See nach internationalem Recht bei den Anrainerstaaten liegt. Deutschland stehe zwar in regelmäßigem Austausch mit der Europäischen Kommission und den betroffenen Mitgliedstaaten, plane aber derzeit keine gemeinsame europäische Seenotrettungsmission.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zudem verwies die Bundesregierung darauf, dass keine eigenen Erkenntnisse zu den von der AfD-Fraktion angesprochenen Vorwürfen vorlägen, etwa zu angeblich ignorierten Notrufen oder Angriffen auf Rettungsschiffe durch <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/nordafrika/libyen/">libysche</a> Milizen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-keine-politische-aufwertung-der-seenotrettung"><span id="keine-politische-aufwertung-der-seenotrettung">Keine politische Aufwertung der Seenotrettung</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Bundesregierung stellte klar, dass der Menschenrechtsbeauftragte in Abstimmung mit dem Auswärtigen Amt eigenständig über seine Arbeitsschwerpunkte entscheide. Eine politische Aufwertung der Seenotrettung sei mit seiner Reise nicht verbunden gewesen.</p>



<blockquote class="twitter-tweet"><p lang="de" dir="ltr">In einer Welt zunehmender humanitärer Krisen geraten viele Themen schnell wieder aus dem Blick. Das Sterben im Mittelmeer ist eines davon. Als Menschenrechtsbeauftragter ist der Schutz von Leben meine oberste Prämisse. Deshalb bin ich heute Morgen nach Italien aufgebrochen. 1/2</p>— Menschenrechtsbeauftragter Lars Castellucci (@DEonHumanRights) <a href="https://twitter.com/DEonHumanRights/status/1949869494681162187?ref_src=twsrc%5Etfw">July 28, 2025</a></blockquote> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>



<p class="wp-block-paragraph">Dr. Castelluccis Dienstreisen in diesem Jahr umfassten unter anderem Wien, Warschau, Brüssel und Genf. Thematisch standen dort Menschenrechtsfragen, OSZE- und EU-Konsultationen sowie UN-Verhandlungen im Vordergrund.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-differenzierte-haltung-zwischen-humanitarem-engagement-und-staatlicher-zustandigkeit"><span id="differenzierte-haltung-zwischen-humanitaerem-engagement-und-staatlicher-zustaendigkeit">Differenzierte Haltung zwischen humanitärem Engagement und staatlicher Zuständigkeit</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Mit der Antwort auf die parlamentarische Anfrage zieht die Bundesregierung eine klare Linie zwischen staatlicher Verantwortung und zivilgesellschaftlichem Engagement. Während humanitäre Aspekte betont werden, bleibt die politische Zuständigkeit bei den betroffenen Mittelmeeranrainern und europäischen Institutionen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zugleich weist die Bundesregierung die von der AfD-Fraktion erhobenen Vorwürfe und Wortwahl als nicht sachgerecht zurück und bekräftigt ihre Position, dass Menschenrechte und humanitäre Standards unabhängig von migrationspolitischen Debatten zu wahren seien.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Libyen-Krieg: Spanien stoppt geheime Waffenlieferung an Haftars Milizen</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/libyen-krieg-spanien-stoppt-geheime-waffenlieferung-an-haftars-milizen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Oct 2025 12:13:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Libyen]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[5]]></category>
		<category><![CDATA[EU]]></category>
		<category><![CDATA[Italien]]></category>
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		<category><![CDATA[Militär]]></category>
		<category><![CDATA[Polizei]]></category>
		<category><![CDATA[Spanien]]></category>
		<category><![CDATA[UAE]]></category>
		<category><![CDATA[UN]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>FOKUS AFRIKA ist ein deutschsprachiges Online-Medienportal, welches sich auf die politischen und wirtschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents fokussiert.</p>
<p>Nach Recherchen der italienischen Zeitung Il Foglio hat die spanische Guardia Civil im August 2025 im Hafen der nordafrikanischen Enklave Ceuta&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Flibyen-krieg-spanien-stoppt-geheime-waffenlieferung-an-haftars-milizen%2F&amp;action_name=Libyen-Krieg%3A%20Spanien%20stoppt%20geheime%20Waffenlieferung%20an%20Haftars%20Milizen&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
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<p class="wp-block-paragraph">Nach Recherchen der italienischen Zeitung <em><a href="https://www.ilfoglio.it/esteri/2025/10/17/news/cosi-gli-emirati-danno-agli-haftar-le-motovedette-usate-per-respingere-i-migranti-inchiesta-8218397/">Il Foglio</a></em> hat die <a href="https://fokus-afrika.de/tag/spanien/">spanische</a> Guardia Civil im August 2025 im Hafen der nordafrikanischen Enklave <strong>Ceuta (Sebta)</strong> zehn militärische Boote beschlagnahmt, die aus den <strong><a href="https://fokus-afrika.de/tag/uae/">Vereinigten Arabischen Emiraten</a> (VAE)</strong> stammten und für die Streitkräfte des libyschen Generals <strong>Khalifa Haftar</strong> bestimmt waren. Der Einsatz erfolgte im Rahmen der Durchsetzung des seit 2011 geltenden <strong>UN-Waffenembargos gegen Libyen</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Laut dem Bericht handelte es sich bei den gestoppten Schiffen um moderne <strong>Patrouillen- und Schnellboote</strong>, die in Werften in <strong>Dubai</strong> gebaut wurden. Sie befanden sich auf dem Weg nach <strong>Bengasi</strong>, dem Machtzentrum der sogenannten <strong>Libyschen Nationalarmee (LNA)</strong> im Osten des Landes. Offiziell sollten sie dort zur „Sicherung der Migrationsrouten im Mittelmeer“ eingesetzt werden – eine Begründung, die Beobachter seit Jahren als Deckmantel für verdeckte militärische Aufrüstung werten.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-ein-seltener-eingriff-in-eine-routinemassige-waffenroute"><span id="ein-seltener-eingriff-in-eine-routinemaessige-waffenroute">Ein seltener Eingriff in eine routinemäßige Waffenroute</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Beschlagnahmung gilt als <strong>ungewöhnlicher Vorgang</strong>, da Lieferungen aus den Golfstaaten an die ostlibyschen Kräfte Haftars trotz des Embargos bislang fast immer ungehindert ihr Ziel erreichten. Laut europäischen Sicherheitskreisen werden solche Transfers häufig <strong>toleriert oder stillschweigend geduldet</strong>, da sie – indirekt – europäischen Interessen dienen: Haftar kontrolliert große Teile der libyschen Küste und gilt als Schlüsselfigur bei der <strong>Eindämmung von Migration nach Südeuropa</strong>.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="790" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/Libyan_General_Khalifa_Haftar_in_2023.jpg" alt="" class="wp-image-21008 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/Libyan_General_Khalifa_Haftar_in_2023.jpg 640w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/Libyan_General_Khalifa_Haftar_in_2023-243x300.jpg 243w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/Libyan_General_Khalifa_Haftar_in_2023-380x469.jpg 380w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Die beschlagnahmten Boote trugen das <strong>Emblem „TBZ“</strong> – die Initialen der <strong>Tariq-Ben-Ziyad-Brigade</strong>, die von <strong>Saddam Haftar</strong>, dem Sohn des libyschen Feldmarschalls, geführt wird. Diese Einheit steht seit Jahren unter Beobachtung der Vereinten Nationen und wird beschuldigt, <strong>Kriegsverbrechen und schwere Menschenrechtsverletzungen</strong> gegen Zivilisten und Migranten begangen zu haben. Trotz dieser Vorwürfe gilt sie in Sicherheitskreisen als <strong>zentrale Partnerin europäischer Migrationspolitik</strong>, da sie an der Überwachung der Küstenabschnitte beteiligt ist, die von Flüchtlingsrouten aus Westafrika und der Sahelzone genutzt werden.</p>
</div></div>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-verwicklungen-europaischer-interessen-in-libyen"><span id="verwicklungen-europaeischer-interessen-in-libyen">Verwicklungen europäischer Interessen in Libyen</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Der Fall wirft ein Schlaglicht auf die <strong>Widersprüche europäischer Migrationspolitik</strong>. Während die <strong>Europäische Union</strong> seit Jahren auf die „Externalisierung der Grenzen“ setzt und Schiffe an die libysche Küstenwache in <strong>Tripolis</strong> liefert, um Migrantenrouten abzufangen, zeigt die Affäre um die Boote für Bengasi, dass auch mit Haftars Kräften im Osten des Landes <strong>inoffizielle Kooperationen</strong> bestehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese zweigleisige Strategie – Zusammenarbeit mit rivalisierenden libyschen Machtzentren – dient der Kontrolle von Abfahrten nach <strong><a href="https://fokus-afrika.de/tag/italien/">Italien</a>, Malta und Griechenland</strong>, birgt jedoch erhebliche politische und moralische Risiken. Menschenrechtsorganisationen kritisieren seit Langem, dass die EU damit <strong>Akteure stärkt, die für Gewalt, Folter und illegale Inhaftierungen verantwortlich gemacht werden</strong>.</p>



<blockquote class="twitter-tweet"><p lang="it" dir="ltr">Inchiesta: gli Emirati danno agli Haftar le motovedette usate per respingere i migranti. Il sequestro in Spagna di dieci imbarcazioni dirette a Bengasi svela una rete dei traffici fra Libia, Giordania, Emirati e Hong Kong. Di <a href="https://twitter.com/GambLuca?ref_src=twsrc%5Etfw">@Gambluca</a> <a href="https://t.co/HOUB9K4Y0j">https://t.co/HOUB9K4Y0j</a></p>— Il Foglio (@ilfoglio_it) <a href="https://twitter.com/ilfoglio_it/status/1979093992546369664?ref_src=twsrc%5Etfw">October 17, 2025</a></blockquote> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>



<p class="wp-block-paragraph">Die Vereinten Nationen dokumentierten bereits mehrfach Verstöße gegen das Waffenembargo durch die Vereinigten Arabischen Emirate, <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/nordafrika/agypten/">Ägypten</a> und andere Staaten, die Haftar unterstützen. Dennoch blieb die Umsetzung der Sanktionen bislang weitgehend wirkungslos. Spaniens Eingreifen markiert daher einen <strong>seltenen Präzedenzfall</strong>, bei dem ein EU-Staat aktiv gegen eine Lieferung aus einem verbündeten Land vorging.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-keine-offizielle-bestatigung-aus-madrid"><span id="keine-offizielle-bestaetigung-aus-madrid">Keine offizielle Bestätigung aus Madrid</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die spanische Regierung hat die Enthüllungen bislang <strong>nicht bestätigt</strong>. Das Innenministerium verwies lediglich darauf, dass „sämtliche Maßnahmen im Einklang mit internationalen Verpflichtungen“ stünden. Auch die Guardia Civil äußerte sich nicht zu den Vorgängen in Ceuta.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/1620px-Patrullera_Rio_Luna._Dia_de_las_Fuerzas_Armadas._Gijon._24-05-2024._53746014773-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-21007 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/1620px-Patrullera_Rio_Luna._Dia_de_las_Fuerzas_Armadas._Gijon._24-05-2024._53746014773-1024x683.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/1620px-Patrullera_Rio_Luna._Dia_de_las_Fuerzas_Armadas._Gijon._24-05-2024._53746014773-300x200.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/1620px-Patrullera_Rio_Luna._Dia_de_las_Fuerzas_Armadas._Gijon._24-05-2024._53746014773-768x512.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/1620px-Patrullera_Rio_Luna._Dia_de_las_Fuerzas_Armadas._Gijon._24-05-2024._53746014773-1536x1024.jpg 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/1620px-Patrullera_Rio_Luna._Dia_de_las_Fuerzas_Armadas._Gijon._24-05-2024._53746014773-380x253.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/1620px-Patrullera_Rio_Luna._Dia_de_las_Fuerzas_Armadas._Gijon._24-05-2024._53746014773-800x533.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/1620px-Patrullera_Rio_Luna._Dia_de_las_Fuerzas_Armadas._Gijon._24-05-2024._53746014773-1160x773.jpg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/10/1620px-Patrullera_Rio_Luna._Dia_de_las_Fuerzas_Armadas._Gijon._24-05-2024._53746014773.jpg 1620w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">In diplomatischen Kreisen wird davon ausgegangen, dass Madrid mit der Aktion <strong>ein Signal an Brüssel und die Vereinten Nationen</strong> senden wollte: Die EU müsse stärker darauf achten, dass ihre Mitgliedsstaaten und Partner nicht selbst zur <strong>Unterwanderung internationaler Embargos</strong> beitragen.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Währenddessen schweigen sowohl die Emirate als auch Vertreter der ostlibyschen Behörden. In Bengasi dementierten Haftars Sprecher bislang jede Verbindung zu den beschlagnahmten Booten.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-ein-embargo-mit-politischer-sprengkraft"><span id="ein-embargo-mit-politischer-sprengkraft">Ein Embargo mit politischer Sprengkraft</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Das Waffenembargo gegen Libyen besteht seit <strong>Resolution 1970 des UN-Sicherheitsrats</strong> aus dem Jahr 2011 und wurde seither regelmäßig verlängert. Es soll verhindern, dass die zahlreichen bewaffneten Gruppen des Landes weiter aufgerüstet werden. Dennoch sind <strong>illegale Waffenlieferungen über See und Luft</strong> weiterhin an der Tagesordnung – ein Spiegelbild der anhaltenden Fragmentierung Libyens und der <strong>geopolitischen Rivalitäten zwischen Ost und West</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der spanische Vorfall könnte neue Diskussionen über die <strong>Effektivität internationaler Sanktionen</strong> und die <strong>Komplizenschaft europäischer Staaten in der libyschen Sicherheitsarchitektur</strong> auslösen – insbesondere im Hinblick auf die Kontrolle der Migration und die Balance zwischen Sicherheitspolitik und Menschenrechten.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Eritreer in Deutschland begehen 35. Jahrestag der Fenkil-Operation</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/eritrea-in-deutschland-begeht-35-jahrestag-der-fenkil-operation/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 16 Feb 2025 22:12:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Diaspora]]></category>
		<category><![CDATA[Italien]]></category>
		<category><![CDATA[Militär]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>FOKUS AFRIKA ist ein deutschsprachiges Online-Medienportal, welches sich auf die politischen und wirtschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents fokussiert.</p>
<p>Am 14. Februar 2025 haben eritreische Gemeinschaften in Österreich, Deutschland, Italien, Schweden und Südsudan den 35. Jahrestag der&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Feritrea-in-deutschland-begeht-35-jahrestag-der-fenkil-operation%2F&amp;action_name=Eritreer%20in%20Deutschland%20begehen%2035.%20Jahrestag%20der%20Fenkil-Operation&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/eritrea-in-deutschland-begeht-35-jahrestag-der-fenkil-operation/">Eritreer in Deutschland begehen 35. Jahrestag der Fenkil-Operation</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>FOKUS AFRIKA ist ein deutschsprachiges Online-Medienportal, welches sich auf die politischen und wirtschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents fokussiert.</p>

<p class="wp-block-paragraph">Am 14. Februar 2025 haben eritreische Gemeinschaften in <a href="https://fokus-afrika.de/tag/oesterreich/">Österreich</a>, Deutschland, <a href="https://fokus-afrika.de/tag/italien/">Italien</a>, <a href="https://fokus-afrika.de/tag/schweden/">Schweden</a> und <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/ostafrika/suedsudan/">Südsudan</a> den 35. Jahrestag der Fenkil-Operation unter dem Motto „Fenkil: The Right Choice“ gefeiert. Die Veranstaltung würdigte die entscheidende Militäroperation, die den Weg zur Unabhängigkeit Eritreas ebnete.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In Deutschland fanden die Feierlichkeiten zur 35. Jahrestag der Fenkil-Operation unter anderem in Düsseldorf, Mannheim, Wiesbaden und Frankfurt statt. Kibreab Tekeste, Generalkonsul Eritreas, betonte in seiner Rede in Frankfurt die Bedeutung der historischen Operation für die eritreische Gemeinschaft in Deutschland. Er würdigte die anhaltende Verbundenheit der Diaspora mit ihrer Heimat und hob die Rolle Deutschlands als Standort einer der größten eritreischen Expat-Gemeinschaften in Europa hervor. Zudem forderte er die Teilnehmer zur aktiven Unterstützung der nationalen Entwicklungsprogramme Eritreas auf und betonte die Wichtigkeit der Gemeinschaft für die Förderung des kulturellen Erbes und der historischen Erinnerung.</p>



<h3 id="hintergrund-die-fenkil-operation-und-der-kampf-um-massawa" class="wp-block-heading">Hintergrund: Die Fenkil-Operation und der Kampf um Massawa</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die zweite Schlacht um Massawa, auch als Fenkil-Operation bekannt, fand im Februar 1990 statt. Sie wurde von den Streitkräften der Eritrean People’s Liberation Front (EPLF) gegen die äthiopische Armee geführt und endete mit der vollständigen Einnahme der strategisch wichtigen Küstenstadt Massawa.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Offensive begann am 8. Februar 1990 mit einem koordinierten Angriff auf äthiopische Verteidigungsstellungen. Die EPLF setzte dabei hochmobile Einheiten und überraschende Flankenmanöver ein, um die äthiopischen Truppen in die Enge zu treiben. Innerhalb weniger Tage war die Stadt von EPLF-Kräften umzingelt. Am 10. Februar begann die entscheidende Phase der Kämpfe, bei der EPLF-Spezialkräfte auch vom Wasser aus die feindlichen Stellungen attackierten. Bis zum 17. Februar war der Widerstand der äthiopischen Truppen gebrochen, und die EPLF hatte Massawa vollständig unter Kontrolle.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Niederlage der äthiopischen Streitkräfte war verheerend: Rund 17.000 Soldaten waren in der Stadt stationiert, von denen etwa 9.000 getötet und 8.000 gefangen genommen wurden. Die äthiopische Armee versuchte, die Kontrolle durch intensive Luftangriffe zurückzugewinnen, setzte dabei auch Napalm- und Clusterbomben ein, konnte jedoch den strategischen Verlust nicht rückgängig machen.</p>



<h3 id="die-auswirkungen-der-operation" class="wp-block-heading">Die Auswirkungen der Operation</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Der Sieg bei Massawa stellte einen entscheidenden Moment im eritreischen Unabhängigkeitskrieg dar. Mit der Kontrolle über einen bedeutenden Hafen und der Schwächung der äthiopischen Streitkräfte beschleunigte sich der Weg Eritreas zur Unabhängigkeit, die schließlich 1993 offiziell erklärt wurde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zum Gedenken an die Schlacht wurde in Massawa ein Denkmal errichtet, bestehend aus drei Panzern auf dem War Memory Square auf Taulud Island. 2004 gab Eritrea eine Sonderbriefmarkenserie heraus, die die Befreiung von Massawa würdigte.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>US- und EU-Delegation in Tigray zur Umsetzung des Pretoria-Abkommens</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/us-und-eu-delegation-in-tigray-zur-umsetzung-des-pretoria-abkommens/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Feb 2025 18:01:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Äthiopien]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[Dänemark]]></category>
		<category><![CDATA[Diplomatie]]></category>
		<category><![CDATA[EU]]></category>
		<category><![CDATA[Frankreich]]></category>
		<category><![CDATA[Italien]]></category>
		<category><![CDATA[Konflikt]]></category>
		<category><![CDATA[Militär]]></category>
		<category><![CDATA[UK]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://fokus-afrika.de/?p=13967</guid>

					<description><![CDATA[<p>FOKUS AFRIKA ist ein deutschsprachiges Online-Medienportal, welches sich auf die politischen und wirtschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents fokussiert.</p>
<p>Eine hochrangige Delegation aus den Vereinigten Staaten, der Europäischen Union, Deutschland, Frankreich, Italien, dem Vereinigten Königreich und Dänemark&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fus-und-eu-delegation-in-tigray-zur-umsetzung-des-pretoria-abkommens%2F&amp;action_name=US-%20und%20EU-Delegation%20in%20Tigray%20zur%20Umsetzung%20des%20Pretoria-Abkommens&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/us-und-eu-delegation-in-tigray-zur-umsetzung-des-pretoria-abkommens/">US- und EU-Delegation in Tigray zur Umsetzung des Pretoria-Abkommens</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>FOKUS AFRIKA ist ein deutschsprachiges Online-Medienportal, welches sich auf die politischen und wirtschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents fokussiert.</p>

<p class="wp-block-paragraph">Eine hochrangige Delegation aus den <a href="https://fokus-afrika.de/tag/usa/">Vereinigten Staaten</a>, der <a href="https://fokus-afrika.de/tag/eu/">Europäischen Union</a>, Deutschland, <a href="https://fokus-afrika.de/tag/frankreich/">Frankreich</a>, <a href="https://fokus-afrika.de/tag/italien/">Italien</a>, dem <a href="https://fokus-afrika.de/tag/uk/">Vereinigten Königreich</a> und <a href="https://fokus-afrika.de/tag/danemark/">Dänemark</a> ist am 11. Februar 2025 in Mekelle, der Hauptstadt der äthiopischen Region Tigray, eingetroffen. Ihr Besuch steht im Zeichen der internationalen Bemühungen zur Stabilisierung der Region und der Umsetzung des Pretoria-Abkommens, das den bewaffneten Konflikt zwischen der äthiopischen Zentralregierung und den Tigray-Kräften beenden sollte.</p>



<h3 id="hintergrund-des-besuchs-das-pretoria-abkommen-und-die-anhaltenden-herausforderungen-in-tigray" class="wp-block-heading">Hintergrund des Besuchs: Das Pretoria-Abkommen und die anhaltenden Herausforderungen in Tigray</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Das am 2. November 2022 unterzeichnete Pretoria-Abkommen legte den Grundstein für ein Ende der Feindseligkeiten in Tigray. Es sah die Entwaffnung der Tigray-Truppen, die Wiedereingliederung der Region in den äthiopischen Staatsverband sowie die Wiederherstellung grundlegender Dienstleistungen wie Telekommunikation, Bankenwesen und Stromversorgung vor. Doch die Umsetzung des Abkommens bleibt bis heute eine Herausforderung. Die Präsenz ausländischer Truppen, insbesondere aus <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/ostafrika/eritrea/">Eritrea</a>, sowie anhaltende politische Spannungen innerhalb der Tigray-Führung erschweren den Friedensprozess erheblich.</p>



<h3 id="schwerpunkte-der-gespraeche-in-mekelle" class="wp-block-heading">Schwerpunkte der Gespräche in Mekelle</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die internationalen Gesandten wurden am Flughafen Alula Aba Nega von Getachew Reda, dem Präsidenten der Tigray-Interimsverwaltung, empfangen. Im Mittelpunkt der Gespräche standen die Umsetzung des Pretoria-Abkommens, die aktuellen politischen Spannungen innerhalb der TPLF (Tigray People’s Liberation Front) und die humanitäre Lage in der Region.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Delegation traf sowohl mit Getachew Reda als auch mit Debretsion Gebremichael zusammen, der eine rivalisierende Fraktion innerhalb der TPLF anführt. Die Spannungen zwischen diesen beiden Lagern haben sich seit dem 14. Parteikongress der TPLF verschärft und drohen, den ohnehin fragilen Friedensprozess weiter zu destabilisieren. Der Konflikt eskalierte zuletzt, als hochrangige Mitglieder der Tigray-Streitkräfte öffentlich die Auflösung der Interimsverwaltung forderten und sich offen auf die Seite einer der politischen Fraktionen stellten – ein Bruch mit ihrer bisherigen neutralen Haltung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Neben der politischen Krise spielte auch die Sicherheitslage eine zentrale Rolle in den Gesprächen. Internationale Beobachter haben wiederholt auf die anhaltende Präsenz eritreischer Truppen hingewiesen, die trotz des Friedensabkommens nicht vollständig aus Tigray abgezogen wurden. Dies erschwert nicht nur die Umsetzung des Abkommens, sondern sorgt auch für anhaltende Spannungen zwischen Tigray und der Zentralregierung in Addis Abeba.</p>



<h3 id="internationale-reaktionen-und-diplomatische-signale" class="wp-block-heading">Internationale Reaktionen und diplomatische Signale</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ankunft der hochrangigen Delegation unterstreicht das anhaltende Engagement der internationalen Gemeinschaft für den Friedensprozess in Äthiopien. In den vergangenen Monaten haben bereits mehrere ausländische Gesandte, darunter der US-Botschafter in Äthiopien, Ervin Massinga, Tigray besucht, um die Einhaltung des Abkommens zu überwachen und die Konfliktparteien zu einem Dialog zu bewegen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Gespräche in Mekelle signalisieren eine erneute diplomatische Initiative, um den Friedensprozess wieder in Gang zu bringen. Die internationale Gemeinschaft fordert verstärkte Anstrengungen zur Umsetzung der Vereinbarungen, insbesondere in Bezug auf den Truppenabzug, die wirtschaftliche Erholung Tigrays und die politische Stabilität der Region.</p>



<h3 id="implikationen-fuer-die-zukunft-des-friedensprozesses-in-tigray" class="wp-block-heading"><strong>Implikationen für die Zukunft des Friedensprozesses</strong> in Tigray</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Anwesenheit von Vertretern aus den USA und Europa setzt die äthiopische Regierung sowie die Tigray-Führung unter Druck, die Verpflichtungen des Pretoria-Abkommens zügig umzusetzen. Die langsame Implementierung hat bereits zu wachsender Frustration innerhalb der internationalen Gemeinschaft geführt, die eine nachhaltige Lösung für den Konflikt anstrebt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die politische Spaltung innerhalb der TPLF stellt jedoch eine ernsthafte Bedrohung für den Friedensprozess dar. Wenn keine Einigung innerhalb der politischen Führung von Tigray erzielt wird, könnte dies nicht nur das Abkommen gefährden, sondern auch neue Spannungen mit der Zentralregierung in Addis Abeba hervorrufen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein weiteres zentrales Thema ist die humanitäre Lage. Trotz des Waffenstillstands leiden Millionen von Menschen in Tigray weiterhin unter Versorgungsengpässen. Die Delegation dürfte daher auch die Notwendigkeit einer ungehinderten Bereitstellung humanitärer Hilfe betont haben, insbesondere in Anbetracht der unsicheren wirtschaftlichen Zukunft und der stockenden Wiederherstellung wesentlicher Infrastrukturen.</p>
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		<title>Fünf Länder unterzeichnen Absichtserklärung für südlichen Wasserstoffkorridor</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/fuenf-laender-unterzeichnen-absichtserklaerung-fuer-suedlichen-wasserstoffkorridor/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Jan 2025 18:59:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Algerien]]></category>
		<category><![CDATA[Tunesien]]></category>
		<category><![CDATA[3]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[EU]]></category>
		<category><![CDATA[Italien]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>FOKUS AFRIKA ist ein deutschsprachiges Online-Medienportal, welches sich auf die politischen und wirtschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents fokussiert.</p>
<p>Deutschland, Algerien, Italien, Österreich und Tunesien haben eine politische Absichtserklärung (Joint Declaration of Intent, JDoI) zur Entwicklung des&#8230;<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffuenf-laender-unterzeichnen-absichtserklaerung-fuer-suedlichen-wasserstoffkorridor%2F&amp;action_name=F%C3%BCnf%20L%C3%A4nder%20unterzeichnen%20Absichtserkl%C3%A4rung%20f%C3%BCr%20s%C3%BCdlichen%20Wasserstoffkorridor&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/fuenf-laender-unterzeichnen-absichtserklaerung-fuer-suedlichen-wasserstoffkorridor/">Fünf Länder unterzeichnen Absichtserklärung für südlichen Wasserstoffkorridor</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>FOKUS AFRIKA ist ein deutschsprachiges Online-Medienportal, welches sich auf die politischen und wirtschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents fokussiert.</p>

<p class="wp-block-paragraph">Deutschland, <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/nordafrika/algerien/">Algerien</a>, <a href="https://fokus-afrika.de/tag/italien/">Italien</a>, <a href="https://fokus-afrika.de/tag/oesterreich/">Österreich</a> und <a href="https://fokus-afrika.de/politik/innen-und-aussenpolitik/nordafrika/tunesien/">Tunesien</a> haben eine politische <a href="https://www.bmwk.de/Redaktion/DE/Pressemitteilungen/2025/20250121-gemeinsame-politische-absichtserklaerung-entwicklung-des-suedlichen-wasserstoffkorridors.html">Absichtserklärung</a> (<a href="https://www.bmwk.de/Redaktion/DE/Pressemitteilungen/2025/20250121-gemeinsame-politische-absichtserklaerung-entwicklung-des-suedlichen-wasserstoffkorridors.html">Joint Declaration of Intent</a>, JDoI) zur Entwicklung des südlichen Wasserstoffkorridors unterzeichnet. Die Unterzeichnung erfolgte im Rahmen der ersten Ministerkonferenz zu diesem Projekt in Rom. Ziel ist es, eine direkte Leitungsverbindung zwischen Nordafrika und Europa für grünen Wasserstoff zu schaffen, um erneuerbare Energien effizienter zu nutzen und die europäische Energiesicherheit zu stärken.</p>



<h4 id="ein-ehrgeiziges-projekt-fuer-erneuerbare-energien" class="wp-block-heading">Ein ehrgeiziges Projekt für erneuerbare Energien</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Der südliche Wasserstoffkorridor soll über eine Länge von 3.500 bis 4.000 Kilometern Nordafrika mit Europa verbinden. Der europäische Teil, der sich von Italien bis nach Bayern erstrecken wird, nutzt zu 60–70 % bestehende Erdgaspipelines, die für den Transport von grünem Wasserstoff umgerüstet werden. Dies ermöglicht den Transport von bis zu 163 TWh/Jahr erneuerbarem Wasserstoff nach Europa, davon 55 TWh nach Deutschland.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Tunesien hat bereits zehn Absichtserklärungen für Wasserstoffprojekte abgeschlossen, während Algerien ein Großprojekt zur Wasserstoffproduktion angekündigt hat. Beide Länder kooperieren eng mit deutschen und europäischen Unternehmen, um ihre Kapazitäten für erneuerbare Energien auszubauen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dr. Philip Nimmermann, Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz, erklärte: „Der südliche Wasserstoffkorridor ist eines der bedeutendsten erneuerbaren Energieprojekte unserer Zeit. Mit der heutigen Absichtserklärung stärken wir eine Brücke zwischen Nordafrika und Europa. Dies unterstützt nicht nur die Klimaziele der EU, sondern schafft auch lokale Wertschöpfung und Arbeitsplätze.“</p>



<h4 id="algerien-will-rueckstand-aufholen" class="wp-block-heading">Algerien will Rückstand aufholen</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Der algerische Energieminister Mohamed Arkab unterstrich auf der Konferenz die Bedeutung der regionalen und internationalen Zusammenarbeit. Algerien sehe sich als zentralen Partner für den Übergang zu sauberen Energien und nachhaltiger Entwicklung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die algerische Delegation, bestehend aus Vertretern der Unternehmen Sonatrach und Sonelgaz, betonte bei bilateralen Gesprächen mit Deutschland die Möglichkeiten für Investitionen, Technologietransfer und gemeinsame Projekte in den Bereichen Wasserstoff und erneuerbare Energien.</p>



<h4 id="foerderung-der-wasserstoffwirtschaft" class="wp-block-heading">Förderung der Wasserstoffwirtschaft</h4>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="533" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/01/1737477121662-1024x533.jpeg" alt="" class="wp-image-13606 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/01/1737477121662-1024x533.jpeg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/01/1737477121662-300x156.jpeg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/01/1737477121662-768x400.jpeg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/01/1737477121662-380x198.jpeg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/01/1737477121662-800x416.jpeg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/01/1737477121662-1160x604.jpeg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2025/01/1737477121662.jpeg 1495w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Das Projekt wurde von der EU als Vorhaben von gemeinsamem Interesse („Projects of Common Interest“, PCI) anerkannt und hat den Status eines „Global Gateway“-Projekts erhalten. </p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Neben dem Bau der Wasserstoffpipelines umfasst die Initiative Investitionen in lokale Produktionskapazitäten, den Ausbau von Solar- und Windkraft sowie die Schaffung neuer Arbeitsplätze.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein ergänzendes Forum in Rom brachte Unternehmen aus den beteiligten Ländern zusammen, um eine Roadmap für die nächsten Schritte zu erarbeiten. Dieses Treffen baut auf einem Memorandum of Understanding auf, das im Oktober 2024 in Oran unterzeichnet wurde.</p>
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		<title>G7-Außenminister: Partnerschaften mit Afrika im Zentrum</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/g7-aussenminister-partnerschaften-mit-afrika-im-zentrum/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Dec 2024 05:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Internationale Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[1]]></category>
		<category><![CDATA[5]]></category>
		<category><![CDATA[Diplomatie]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
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		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
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		<category><![CDATA[UK]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>FOKUS AFRIKA ist ein deutschsprachiges Online-Medienportal, welches sich auf die politischen und wirtschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents fokussiert.</p>
<p>Globale Zusammenarbeit in Krisenzeiten<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Fg7-aussenminister-partnerschaften-mit-afrika-im-zentrum%2F&amp;action_name=G7-Au%C3%9Fenminister%3A%20Partnerschaften%20mit%20Afrika%20im%20Zentrum&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/g7-aussenminister-partnerschaften-mit-afrika-im-zentrum/">G7-Außenminister: Partnerschaften mit Afrika im Zentrum</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>FOKUS AFRIKA ist ein deutschsprachiges Online-Medienportal, welches sich auf die politischen und wirtschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents fokussiert.</p>

<p class="wp-block-paragraph">Die Außenministerinnen und -minister der G7-Staaten – bestehend aus Deutschland, <a href="https://fokus-afrika.de/tag/frankreich/">Frankreich</a>, <a href="https://fokus-afrika.de/tag/italien/">Italien</a>, <a href="https://fokus-afrika.de/tag/japan/">Japan</a>, Kanada, dem <a href="https://fokus-afrika.de/tag/uk/">Vereinigten Königreich</a>, den <a href="https://fokus-afrika.de/tag/usa/">Vereinigten Staaten</a> sowie der <a href="https://fokus-afrika.de/tag/eu/">Europäischen Union</a> – erneuerten in ihrer jüngsten Erklärung ihr Bekenntnis zu Frieden, Stabilität und nachhaltiger Entwicklung. Angesichts globaler Herausforderungen wie Klimawandel, Armutsbekämpfung und technologischer Transformation rufen sie zu gemeinschaftlichem Handeln und multilateraler Zusammenarbeit auf. <em>In der <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/newsroom/2688048-2688048">Erklärung</a> heißt es</em>, dass die Reform des VN-Sicherheitsrats und die Stärkung der Rolle der Vereinten Nationen zentrale Bestandteile ihrer strategischen Ziele bleiben.</p>


<blockquote class="twitter-tweet" data-media-max-width="560">
<p lang="en" dir="ltr">Minister Antonio Tajani welcomed the Heads of Delegation of the <a href="https://twitter.com/hashtag/G7?src=hash&ref_src=twsrc%5Etfw">#G7</a> Meeting on Foreign Affairs in the stunning Palazzo Comunale of Anagni. <a href="https://twitter.com/hashtag/G7Italy?src=hash&ref_src=twsrc%5Etfw">#G7Italy</a> <a href="https://t.co/giDSXYIwwM">pic.twitter.com/giDSXYIwwM</a></p>
<p>— G7 Italy (@G7) <a href="https://twitter.com/G7/status/1861032886507323888?ref_src=twsrc%5Etfw">November 25, 2024</a></p></blockquote>
<p> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p>



<h2 id="afrika-als-schluesselpartner-der-g7" class="wp-block-heading">Afrika als Schlüsselpartner der G7</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die G7 bekräftigte ihre Entschlossenheit, afrikanische Länder bei der Förderung von Frieden, Wachstum und Beschäftigung zu unterstützen. Diese Partnerschaften sollen im Einklang mit der Agenda 2063 der Afrikanischen Union gestaltet werden, die eine nachhaltige Entwicklung und wirtschaftliche Integration des Kontinents anstrebt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein herausragendes Projekt ist der <em>KI-Knotenpunkt für nachhaltige Entwicklung</em>, der in Kooperation mit dem Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (UNDP) entwickelt wurde. Dieses Zentrum soll digitale Innovationen in Schlüsselsektoren wie Landwirtschaft, Energie, Gesundheit, Infrastruktur und Bildung fördern. Im Geiste des von Italien initiierten Mattei-Plans steht der Knotenpunkt für das Prinzip „Gemeinsames Wachsen“ („Growing Together“) und strebt an, afrikanische Länder in die digitale Transformation einzubeziehen, um eine inklusivere Zukunft zu gestalten.</p>



<h3 id="infrastruktur-und-investitionen-fokus-auf-die-pgii-initiative" class="wp-block-heading">Infrastruktur und Investitionen: Fokus auf die PGII-Initiative</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die <em>Partnerschaft für globale Infrastruktur und Investitionen (PGII)</em> bleibt ein zentraler Bestandteil der G7-Strategie in Afrika. Ziel ist es, eine nachhaltige und widerstandsfähige Infrastruktur zu schaffen, die hohen Standards sowie Transparenz bei Projektauswahl, Finanzierung und Beschaffung entspricht. Obwohl PGII eine globale Reichweite hat, soll der Schwerpunkt auf afrikanischen Regionen liegen, in denen Investitionen die größte Wirkung erzielen können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Beispiel hierfür ist der Lobito-Korridor im südlichen und zentralen Afrika, ein Wirtschaftskorridor, der lokale und regionale Infrastruktur verbessert und zur Steigerung des Handels sowie der Ernährungssicherheit beiträgt. Zusätzlich unterstützt die EU im Rahmen ihrer <em>Global Gateway</em>-Initiative Projekte, die auf eine verbesserte Konnektivität und nachhaltige Entwicklung abzielen.</p>



<h3 id="foerderung-nachhaltiger-energie-und-ernaehrungssicherheit" class="wp-block-heading">Förderung nachhaltiger Energie und Ernährungssicherheit</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ein weiteres Highlight der Erklärung ist die Initiative „Energie für Wachstum in Afrika“. Sie zielt darauf ab, Hindernisse für Investitionen in saubere Energie zu überwinden und den Kontinent beim Übergang zu einer klimaneutralen Wirtschaft zu unterstützen. <em>Nach Angaben der Erklärung</em> soll diese Initiative eine Vielzahl von Akteuren einbeziehen, darunter öffentliche Entwicklungsbanken, multilaterale Entwicklungsinstitutionen und den Privatsektor.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Bereich der Ernährungssicherheit lancierte die G7 die <em>Ernährungssicherheitsinitiative von Apulien (AFSI)</em>. Sie kombiniert Programme zur Verbesserung der Ernährungssysteme, zur Bekämpfung von Mangelernährung und zur Förderung nachhaltiger Landwirtschaft. Speziell Kinder sollen vor Wachstumsstörungen und Mangelernährung geschützt werden. In Wertschöpfungsketten wie der Kaffeeproduktion wird Nachhaltigkeit und Resilienz angestrebt, um die Ziele für nachhaltige Entwicklung voranzubringen.</p>



<h3 id="regionale-konflikte-und-humanitaere-herausforderungen" class="wp-block-heading">Regionale Konflikte und humanitäre Herausforderungen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die G7 zeigte sich tief besorgt über anhaltende Konflikte in der Region der Großen Seen, im Sudan und in anderen Krisenherden Afrikas. Dabei forderten sie ein Ende der Gewalt sowie humanitären Zugang zu den betroffenen Bevölkerungsgruppen. Besonders die Lage in der Demokratischen Republik Kongo und die Rolle bewaffneter Gruppen wie der M23-Miliz stehen im Fokus der internationalen Aufmerksamkeit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Stabilisierung Somalias wurde ebenfalls hervorgehoben. Die G7 unterstützt die neue Unterstützungsmission der Afrikanischen Union in Somalia (AUSSOM) und ruft zur verstärkten Finanzierung der Mission auf, um die Sicherheit am Horn von Afrika und im Roten Meer zu gewährleisten.</p>


<p><iframe width="560" height="315" src="https://www.youtube.com/embed/5PkHQLvwjWw?si=2yxwiiKI_CSm4Ki5" title="YouTube video player" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Sudan verurteilen die G7-Mitglieder die anhaltenden Kämpfe, die massives Leid und Vertreibungen verursachen. Sie forderten alle Konfliktparteien auf, die Gewalt zu beenden, den Schutz der Zivilbevölkerung zu gewährleisten und humanitären Zugang zu ermöglichen.</p>



<h3 id="gesundheitsversorgung-und-impfstoffproduktion-in-afrika" class="wp-block-heading">Gesundheitsversorgung und Impfstoffproduktion in Afrika</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die G7 würdigte das GAVI-Projekt AVMA, das die regionale Impfstoffproduktion in Afrika beschleunigen soll. Dieses Vorhaben soll die Gesundheitssysteme stärken und Afrika unabhängiger von internationalen Lieferketten machen. Durch Partnerschaften mit der Afrikanischen Union und Africa CDC wird angestrebt, regionale Kapazitäten zu entwickeln, die sowohl kurzfristige als auch langfristige Bedürfnisse abdecken können.</p>



<h3 id="migration-und-entwicklungszusammenarbeit" class="wp-block-heading">Migration und Entwicklungszusammenarbeit</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Erklärung hob die Bedeutung nachhaltiger Lösungen für Migration hervor. Im Einklang mit der Agenda der Staats- und Regierungschefs von Apulien wollen die G7-Mitglieder die Ursachen irregulärer Migration – Armut, Instabilität und Klimawandel – bekämpfen. Partnerschaften mit Herkunfts-, Transit- und Zielländern sollen zur Stabilisierung beitragen und gleichzeitig Chancen für eine reguläre und sichere Migration schaffen.</p>


<blockquote class="twitter-tweet" data-media-max-width="560">
<p lang="en" dir="ltr"><a href="https://twitter.com/hashtag/G7Italy?src=hash&ref_src=twsrc%5Etfw">#G7Italy</a> | The first day of the meeting of the Foreign Ministers of the <a href="https://twitter.com/G7?ref_src=twsrc%5Etfw">@G7</a> countries chaired by Minister <a href="https://twitter.com/Antonio_Tajani?ref_src=twsrc%5Etfw">@Antonio_Tajani</a> in <a href="https://twitter.com/hashtag/Fiuggi?src=hash&ref_src=twsrc%5Etfw">#Fiuggi</a> and <a href="https://twitter.com/hashtag/Anagni?src=hash&ref_src=twsrc%5Etfw">#Anagni</a> has come to an end.<br />Let&#39;s see it together 👇 <a href="https://t.co/Nlu73KU6XT">pic.twitter.com/Nlu73KU6XT</a></p>
<p>— Italy MFA (@ItalyMFA_int) <a href="https://twitter.com/ItalyMFA_int/status/1861163015368020274?ref_src=twsrc%5Etfw">November 25, 2024</a></p></blockquote>
<p> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p>
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		<item>
		<title>Libysch-italienisches Wirtschaftsforum: Premierministerin Meloni in Tripolis</title>
		<link>https://fokus-afrika.de/libysch-italienisches-wirtschaftsforum-premierministerin-meloni-in-tripolis/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amani Diallo]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Oct 2024 08:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Libyen]]></category>
		<category><![CDATA[4]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Italien]]></category>
		<category><![CDATA[Luftfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>FOKUS AFRIKA ist ein deutschsprachiges Online-Medienportal, welches sich auf die politischen und wirtschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents fokussiert.</p>
<p>Die italienische Premierministerin Giorgia Meloni betonte während ihrer Rede zur Eröffnung des 30. Libysch-Italienischen Wirtschaftsforums die Bedeutung Libyens als wirtschaftlichen Partner für Italien und die gemeinsame Zielsetzung beider Länder für Stabilität und nachhaltiges Wachstum.<img src="//fokus-afrika.de/wp-content/plugins/matomo/app/matomo.php?idsite=1&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Flibysch-italienisches-wirtschaftsforum-premierministerin-meloni-in-tripolis%2F&amp;action_name=Libysch-italienisches%20Wirtschaftsforum%3A%20Premierministerin%20Meloni%20in%20Tripolis&amp;urlref=https%3A%2F%2Ffokus-afrika.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fokus-afrika.de/libysch-italienisches-wirtschaftsforum-premierministerin-meloni-in-tripolis/">Libysch-italienisches Wirtschaftsforum: Premierministerin Meloni in Tripolis</a> ist unter FOKUS AFRIKA hier zu finden: <a href="https://fokus-afrika.de">FOKUS AFRIKA</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>FOKUS AFRIKA ist ein deutschsprachiges Online-Medienportal, welches sich auf die politischen und wirtschaftlichen Dynamiken des afrikanischen Kontinents fokussiert.</p>

<p class="wp-block-paragraph">Das zweitägige Wirtschaftsforum am internationalen Messegelände von Tripolis verzeichnet eine breite Teilnahme von mehr als 150 italienischen und zahlreichen libyschen Unternehmen. Vier Hauptthemen stehen im Fokus: Energie und Bergbau, Infrastrukturentwicklung, Gesundheitswesen und pharmazeutische Industrie sowie Fischerei und Landwirtschaft.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Meloni erklärte, dass die Beziehungen zwischen <a href="https://fokus-afrika.de/category/politik/innen-und-aussenpolitik/nordafrika/libyen/">Libyen</a> und Italien weiterhin gestärkt werden und Italien entschlossen sei, Libyen auf dem Weg zur Stabilität und wirtschaftlichen Entwicklung aktiv zu unterstützen. „Libyen ist ein wichtiger wirtschaftlicher Partner für Italien; wir bekräftigen das Engagement der italienischen Regierung, das Land bei seinen Schritten zur Stabilität und nachhaltigen Wirtschaftsentwicklung zu unterstützen,“ sagte Meloni. Als erste europäische Nation habe Italien zudem die Beschränkungen für Geschäftsreisende beider Länder aufgehoben, um die wirtschaftliche Zusammenarbeit zu fördern. Ferner kündigte sie die Wiederaufnahme der Flüge durch die italienische Fluggesellschaft ab Januar kommenden Jahres an.</p>



<h3 id="wirtschaftsforum-sieben-kooperationsabkommen-zur-foerderung-bilateraler-zusammenarbeit" class="wp-block-heading">Wirtschaftsforum: Sieben Kooperationsabkommen zur Förderung bilateraler Zusammenarbeit</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Am Rande des Wirtschaftsforums unterzeichneten die libysche Regierung der nationalen Einheit und die italienische Regierung sieben Abkommen, die verschiedene Sektoren der bilateralen Zusammenarbeit umfassen. Dazu gehören:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Zivilluftfahrt</strong>: Ein Memorandum of Understanding (MoU) zwischen den Luftfahrtbehörden beider Länder zur Stärkung der zivilen Luftfahrt.</li>



<li><strong>Handelskammern</strong>: Ein MoU zwischen dem libyschen Ministerium für Kommunalverwaltung und der Libysch-Italienischen Handelskammer sowie ein Abkommen zwischen dem Allgemeinen Verband der libyschen Handelskammern und seinem italienischen Pendant.</li>



<li><strong>Exportförderung</strong>: Ein Abkommen zwischen dem libyschen Exportentwicklungszentrum und der italienischen Außenhandelsbehörde.</li>



<li><strong>Entwicklungszusammenarbeit</strong>: Ein MoU zwischen der libyschen Regierung und der italienischen Agentur für Entwicklungszusammenarbeit sowie der Agentur „Semista“.</li>



<li><strong>Bankwesen und Finanzen</strong>: Ein Abkommen zwischen der Libyschen Außenbank und der Libysch-Italienischen Handelskammer.</li>



<li><strong>Gesundheitswesen</strong>: Ein Kooperationsabkommen im Gesundheitssektor zwischen der libyschen Behörde für medizinische Dienste und der italienischen „GKSD Investment Foundation“.</li>
</ol>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Abkommen sollen die bilaterale Zusammenarbeit stärken und bieten neue Möglichkeiten für nachhaltiges Wirtschaftswachstum in Libyen.</p>



<h3 id="wirtschaftlicher-und-kultureller-austausch-als-basis-fuer-eine-strategische-partnerschaft" class="wp-block-heading">Wirtschaftlicher und kultureller Austausch als Basis für eine strategische Partnerschaft</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Laut der <a href="https://lana.gov.ly/post.php?lang=en&id=318327">Nachrichtenagentur LANA</a> ist das Wirtschaftsforum ist nicht nur auf die wirtschaftliche Zusammenarbeit beschränkt; kulturelle und akademische Aktivitäten werden ebenfalls organisiert, um den Austausch zwischen beiden Ländern zu fördern. Der libysche Minister für Kabinettsangelegenheiten, Adel Jumaa, erklärte, das Wirtschaftsforum markiere eine „neue und solide Phase für Libyen hin zu einer strategischen Kooperation mit Italien“. Jumaa äußerte die Hoffnung, dass diese Zusammenarbeit „Universitäten und Forschungsprojekte verbindet“ und auch libyschen Studenten durch Studienprogramme in Italien neue Perspektiven eröffnen könne.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="569" src="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/10/318357-2-1024x569.jpg" alt="" class="wp-image-12196 size-full" srcset="https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/10/318357-2-1024x569.jpg 1024w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/10/318357-2-300x167.jpg 300w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/10/318357-2-768x427.jpg 768w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/10/318357-2-1536x854.jpg 1536w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/10/318357-2-380x211.jpg 380w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/10/318357-2-800x445.jpg 800w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/10/318357-2-1160x645.jpg 1160w, https://fokus-afrika.de/wp-content/uploads/2024/10/318357-2.jpg 1706w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Neben den wirtschaftlichen Sektoren fördert das Forum auch eine enge Zusammenarbeit in der Forschung und Ausbildung, um langfristig die Kapazitäten Libyens zu stärken. Laut Jumaa bietet die Veranstaltung „großes Potenzial, um durch den Austausch von Wissen und Technologie die Entwicklung beider Länder zu unterstützen“.</p>
</div></div>



<h3 id="bedeutung-der-strategischen-partnerschaft-fuer-libyen-und-italien" class="wp-block-heading">Bedeutung der strategischen Partnerschaft für Libyen und Italien</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Italien und Libyen pflegen seit vielen Jahren intensive Beziehungen, die durch Initiativen wie das Wirtschaftsforum gefestigt werden. Premierministerin Meloni unterstrich, dass diese Zusammenarbeit in verschiedenen Sektoren neue Arbeitsplätze schaffen und nachhaltige Projekte in den Bereichen Energie, Gesundheitsversorgung und Infrastruktur vorantreiben könne. Die Veranstaltung in Tripolis wird als ein Meilenstein für beide Länder gewertet, da sie die Basis für zukünftige wirtschaftliche und politische Stabilität schaffen und die Rahmenbedingungen für Investitionen und Technologietransfer fördern soll.</p>
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